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20260709_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal

Für ein vitales

Stedtli

Vom Winterdienst bis zur

Grünpflege: die vielfältigen

Aufgaben des Bereichs Tiefbau.

Seite 9

Kindermusical «Elia»

Gänsehautstimmung in der prall gefüllten MZH in Gelterkinden.

Seite 13

Sanierung des Werkhofs

Eine einzigartige infrastrukturelle Perle für Reigoldswil.

Seite 16

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Nachwuchssuche der anderen Art

Fünf Tage, fünf Berufe Bescheidene Resonanz auf ein tolles Ferienpass-Angebot

MeinradStöcklin

Eine gute Sache für das Gewerbe und für die teilnehmenden Kinder: Im Rahmen des regionalen Ferienpasses bauten Kinder während einer Woche ihr eigenes Trottinett. Das fertige Gefährt, im Volksmund auch «Trottifäger» genannt, wurde an einem Abschlussanlass ausgiebig getestet und ging danach ins Eigentum der Kinder über.

Hinter diesem attraktiven Angebot für einer bescheidenen Teilnahmegebühr von 50 Franken stehen die fünf regionalen Berufsverbände Metallbau, Polymechanik, Holzbau, Schreiner sowie das Autogewerbe (werkberufe.ch). Sie steckten viel Aufwand in dieses Projekt «5 Tage, 5 Berufe», mit welchem Werkberufe vorgestellt wurden und praktisch ausprobiert werden konnten – durchaus mit dem legitimen und löblichen Hintergedanken, junge Menschen in ihrer Berufswahl zu unterstützen und wenn möglich für einen solchen Beruf zu begeistern.

Sieger aus Füllinsdorf So arbeiteten die Kinder unter kundiger Anleitung mit Holz und Metall, planten, massen, sägten, hobelten, schweissten, schraubten und montierten an fünf Vormittagen in einer Woche ihr eigenes Trotti. Zum Abschluss stand auf dem Gelände des Bildungszentrums Autogewerbe in Sissach ein Geschicklichkeitstest auf dem Programm. Dabei gab es zwei Läufe zu absolvieren mit dem Ziel, die beiden Durchgänge möglichst zeitgleich zu fahren. Alle Teilnehmenden (siehe Rangliste am Ende des Artikels) erhielten schliesslich eine entsprechende Urkunde.

Den Sieg holte sich Lenny Schärer aus Füllinsdorf, dessen Laufzeiten gerade-

Der Geschicklichkeitsparcours bot viel Action und Unterhaltung.

Fotos: M. Stöcklin

mal 0,29 Sekunden auseinander lagen. Er zeigte sich danach glücklich und überrascht. «Diese Woche war sehr toll, lehrreich und interessant und ich kann mir vorstellen, dereinst einen Beruf aus dem Spektrum, das ich kennenlernen durfte, zu lernen», so Lenny Schärer. Sein Vater bezeichnete die Woche gar als «granatenmässiges Angebot» und zeigte sich erstaunt und negativ überrascht, dass die Woche nur gerade von acht Kindern (alles Knaben) besucht wurde.

Fortsetzung auf Seite 3

Kolumne

Vom Bader zum Arzt

Der Bader war ursprünglich der Besitzer einer Badestube, der die Badenden zu Ader liess, sie schröpfte und ihre Haare pflegte. Bader waren die «Ärzte der kleinen Leute», die sich keinen «Medicus», einen studierten Arzt, leisten konnten. Mit der Zeit zählte man Bader zu den «unehrlichen Berufen», zumal die Badestuben auch Orte der Prostitution waren und die Bader mit «unreinen» Krankheiten in Kontakt kamen. An mittelalterlichen Universitäten konnte man Medizin ab dem 11. Jahrhundert studieren. Medizin («medicina») war neben Theologie, Recht und Philosophie eine der zentralen Fakultäten. Mediziner lasen vor allem die Abhandlungen antiker Ärzte und waren in praktischer Hinsicht den Badern oft unterlegen. Der Begriff «Medicus» dürfte den meisten seit dem gleichnamigen Weltbestseller von Noah Gordon und dem Film von Philipp Stölzl aus dem Jahr 2013 bekannt sein. Zu einer praxisnahen Wissenschaft entwickelte sich die Medizin ab dem 16. Jahrhundert, und im 19. Jahrhundert entwickelte sich erst das moderne Medizinstudium. Die Herleitung des Begriffs «Arzt» ist weniger offenkundig. Arzt geht auf das griechische «archíatros» zurück, was Erzheiler, Haupt- oder Oberarzt heissen konnte. Archiater hiessen die Hof- und Leibärzte bei den Seleukiden, die Stadt- und Hofärzte in der Kaiserzeit und die Ärzte am fränkischen Königshof. Aus dem chi oder ci wurde ein Zischlaut, sodass im Mittelhochdeutschen aus dem Archiater der «arzât» wurde. Von dort entwickelte sich das Wort weiter zum heutigen Arzt. ThomasBrunnschweiler

In eigener Sache

Sommerpause

In Kalenderwoche 30 und 31 erscheint keine ObZ (23. und 30.Juli). Das heisst, kommende Woche (16.Juli) ist der letzte Erscheinungstermin vor der zweiwöchigen Pause, danach geht es am 6.August regulär weiter. ObZ

Erdbebenhilfe

Nach den beiden schweren Erdbeben im Nordwesten Venezuelas stellt die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft 20000 Franken für die Nothilfe bereit. Mit diesem Beitrag unterstützt sie die Hilfsmassnahmen ihrer Partnerorganisation Caritas zugunsten der von der Katastrophe betroffenen Bevölkerung.

Römisch-katholische Landeskirche Basel-Landschaft

Neuer AIB-Leiter

Gerhard Koch wird der neue Leiter des Amts für Industrielle Betriebe. Der Regierungsrat hat ihn an seiner Sitzung vom 16. Juni 2026 in sein neues Amt gewählt. Der diplomierte Bauingenieur ETH folgt auf Pascal Hubmann. BUD

Todesfälle

Lausen

Wilhelm Schaub, geb. 7. September 1945, gest. 2. Juli 2026, von Ettingen BL (wohnhaft gewesen in Lausen und im APH Frenkenbündten, Gitterlistrasse 10, 4410 Liestal). Die öffentliche Beisetzung findet am Dienstag, 21. Juli um 14 Uhr auf dem Friedhof in Lausen statt. Besammlungsort: Friedhofhalle

In tiefer Trauer und grosser Dankbarkeit

Die Schulgemeinschaft der Regionalen Musikschule Liestal nimmt Abschied von ihrem ehemaligen Schulleiter

Hector Herzig

Schulleiter von 1992 – 2007 Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Der RML-Schulrat Die RML-Stiftung Die RML-Belegschaft

Veranstaltungen

Musikalischer Feierabend in Thürnen

pr. Einladung zum Feierabend-Konzert

Regio Blasorchester 50 plus Mittwoch, 15.Juli, 18 Uhr, Schulhausplatz Thürnen. Nur bei trockener Witterung!

Ist es nicht herrlich, nach getaner Arbeit den wohlverdienten Feierabend zu geniessen? Mit Freunden zusammenzusitzen an einem schönen Sommerabend, ein kühles Getränk im Glas zu haben und dazu erst noch musikalisch und kulinarisch verwöhnt zu werden? So stellt man sich doch den perfekten Feierabend vor!

Dieses Jahr ist das Regio Blasorchester 50 plus im schönen Thürnen zu Gast und freut sich, Ihnen genau solch einen erholsamen Feierabend schenken zu können. Für die gute Musik sorgen die Musikantinnen und Musikanten des bekannten Orchesters, welche ein blasmusikalisch vielfältiges und unterhaltsames Konzertprogramm einstudiert haben. Indiaca Thürnen ist für Ihr

Parteien

leibliches Wohl zuständig und wird Sie mit Grilladen und kühlen Getränken verwöhnen. Parkmöglichkeiten sind vorhanden, ab 17 Uhr erfolgt die Einweisung durch das Personal.

Kommen Sie vorbei, geniessen Sie Ihren Feierabend zusammen mit uns und entfliehen Sie so für kurze Zeit dem Alltag. Das Regio Blasorchester 50 plus freut sich auf Sie! (siehe Inserat) Voranzeige für ein weiteres Konzert des Regio Blasorchester 50 plus:

Kennen Sie die beliebten Promenadenkonzerte in der Konzertmuschel im Schlosspark Bad Säckingen? Am Sonntag, 23. August, von 10.30 bis 11.30 Uhr konzertiert das Regio Blasorchester 50 plus an diesem wunderschönen Ort. Nach dem Konzert bläst der berühmte «Trompeter von Säckingen» das Stück «Behüt Dich Gott». Das Konzert findet bei jeder Witterung statt (gedeckter Zuhörerbereich).

Janine Oberli tritt zurück

Nach mehr als zwei Jahren an der Spitze der Juso Baselland gibt Janine Oberli (24) ihren Rücktritt auf die ausserordentliche Jahresversammlung im August 2026 bekannt. Sie blickt auf eine intensive und erfolgreiche Zeit zurück. Oberli ist überzeugt, dass das Präsidium der stärksten und aktivsten Jungpartei im Kanton gemeinsam mit Aylo Hangartner (20) und Yannick Herold (21) in engagierte Hände übergeben wird. Janine Oberli startete im März 2024 an der Seite von Jonas Bischofberger im Vizepräsidium der Juso Baselland. Nur ein Jahr später, im März 2025, rückte sie ins Co-Präsidium auf und führte die Jungpartei fortan gemeinsam mit Angel Yakoub. Seit deren Rücktritt im August 2025 steht Oberli der Jungpartei als alleinige Präsidentin vor, unterstützt von Aylo Hangartner und Yannick Herold im Vizepräsidium. Nun kündigt Oberli ihren Rücktritt auf Ende August an. Oberli blickt auf eine intensive und spanende Zeit zurück.

Besonders Freude bereiten die eigenen Initiativprojekte. Die Juso Baselland hat unter Oberli ihr eigenes Initiativprojekt für ganzheitliche Sexualkunde lanciert und eine kämpferische Abstimmungskampagne für die «Initia-

tive für eine Zukunft» geführt. Zudem hat die Juso Baselland gemeinsam mit vier weiteren Jungparteien eine Initiative zur Vergünstigung des U-Abos für Jugendliche lanciert und eingereicht. «Die letzten Jahre haben wir einmal mehr gezeigt, dass wir uns aktiv für eine solidarische Gesellschaft für alle einsetzen, gegen Hass und Hetze einstehen und uns für Klimaschutz wie auch feministische Themen einsetzen», blickt Janine Oberli zurück. Zu ihrem Rücktritt sagt Oberli: «Nach über zwei Jahren im Präsidium und drei Jahren im Vorstand ist der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen. Die Juso ist eine junge, lebendige Organisation und ich bin überzeugt, dass ein engagiertes Team die Arbeit fortsetzen wird.»

Auch der Blick nach vorn stimmt sie positiv: Das Vizepräsidium aus Aylo Hangartner und Yannick Herold sowie der ganze Vorstand zeigen sich motiviert, die anstehenden Projekte mit voller Energie anzupacken. So soll beispielsweise die Initiative für ganzheitliche Sexualkunde in den kommenden Monaten abgeschlossen und eingereicht werden und die Jungpartei bereitet sich motiviert auf das Wahljahr 2027 vor. Juso Baselland

Betrachtung zur Woche

Work-Camp II in Cova e Gala

In den Ferien arbeiten und noch dafür bezahlen? Wer kommt schon auf so eine Idee? Aber genau diese Idee verwirklichten zum zweiten Mal zwölf junge Erwachsene in Cova e Gala, Portugal. Hier, an der Antlantikküste befindet sich das Centro Social der kleinen Ref. Kirche Portugals, das ein Kinderkrippe- und Kindergartenprojekt für 130 Kinder betreibt, eine Spitex mit Mahlzeitendienst für rund 50 Klienten, Ferienlager für Kinder anbietet und für Menschen am gesellschaftlichen Rand der Ort ist, an dem sie eine Begegnung erleben können, Wertschätzung erfahren und ein Mittagessen bekommen. Täglich wird vor Ort für 300 Menschen gekocht, am Wochenende für 150. Das Centro selbst besteht aus drei Gebäuden, der Kindergarten auf einem zweiten Gelände aus weiteren fünfen. Im Januar deckte ein Orkan beim Administrationsgebäude das Dach ab und die Büros waren in der Folge unbenutzbar. Dach und Mauerwerk konn-

ten inzwischen repariert werden, unser Work-Camper-Team sorgte in der ersten Sommerferienwoche mit Farbe dafür, dass nun auch der Anstrich stimmt und das Haus die Mitarbeiter/-innen und Gäste mit einem schönen Outfit willkommen heisst. Baden und Surfen am Strand, Ausflüge in die Umgebung am Nachmittag sowie die Begegnung mit Erlebnissen von Petrus, der von Jesus zu ganz neuen Erlebnissen herausgefordert wurde, gemeinsamem Singen und Reflexion des Erlebten am Abend ergänzten den Arbeitseinsatz des Vormittags. Genau die Mischung aus Mitarbeit an einem Projekt und miteinander verbrachter Freizeit, schuf den Boden, um innert Wochenfrist eine starke Gruppe zu werden. Wir konnten am Schluss nur sagen: «Ja, auf diese Weise in den Ferien zu arbeiten und als Gruppe für andere etwas Schönes zu realisieren, motiviert enorm und lohnt sich drum allemal!»

Pfr. Ulrich Dällenbach

Feuerverbot im Wald und an Waldrändern

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24h Bestattungsdienst 1Telefon061813 24 00 4434 Hölstein

Herausgeberin

Redaktionsleitung

Redaktion

Impressum

OberbaselbieterZeitungmitdenTiteln

«GelterkinderAnzeiger»und«Waldenburger Anzeiger».ISSN1661-6502

AmtlichesPublikationsorgan desKantonsBasel-Landschaft

Auflage:42282Exemplare(WEMF-beglaubigt)

Erscheintwöchentlichjeweilsdonnerstags

AbonnementFr.58.–jährlich,Fr.31.–halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

CHRegionalmedienAG

MarcSchaffner

MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch

Telefon0619272901(Baselland,Liestal)

MurielC.Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon0619272698

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CHRegionalmedienAG, Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon0619272670 Fax0619272930 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

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Da es in den vergangenen Wochen wenig bis keine ergiebigen Niederschläge gegeben hat, sind die Böden sehr trocken. Aufgrund der vorliegenden Prognosen muss mit einer weiteren Verschärfung der Lage gerechnet werden. Die Waldbrandgefahrenstufe wird daher per 3. Juli 2026, 12 Uhr, auf Stufe 4 (gross) angehoben.

Neue zusätzliche Massnahmen Die aktuelle Trockenheit aufgrund der andauernden hohen Temperaturen und fehlenden Niederschlägen hat den Kanton Basel-Landschaft dazu bewogen, folgende Massnahme per 3. Juli 2026, 12 Uhr, bis auf Widerruf zu verfügen:

• Absolutes Feuerverbot: Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern (Mindestabstand 50 Meter zum Wald) Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen und Feuerschalen sowie für selbst mitgebrachte Grills aller Art (Holz-/Kohle-/Einweg-/Gasgrills etc.)

Hinweis: Für Siedlungsgebiet, welches sich am Waldrand befindet, gilt das Verbot nicht. Die Bevölkerung wird um entsprechende Vorsicht gebeten.

Bestehende Massnahmen)

• Ergolz: Das Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot an der Ergolz gilt von Sissach (ARA Ergolz 1) bis zur Mündung in den Rhein.

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• Wasserentnahmeverbot: Für die Ergolz und ihre Zuflüsse gilt ein generelles Wasserentnahmeverbot. Dies gilt namentlich auch für von der Bau- und Umweltschutzdirektion bewilligte Wasserentnahmen.

• Waldbrandgefahr: Generell verboten ist das Steigenlassen von Himmelslaternen beziehungsweise Heissluft-Ballons – unabhängig davon, ob diese gekauft oder selbst hergestellt wurden –, die durch offenes Feuer angetrieben werden. Zudem ist es untersagt, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

• Wasserentnahmeverbot aus Gewässern: Das Entnehmen von Wasser für den Gemeingebrauch ist verboten. Als Gemeingebrauch gilt die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen zum Beispiel mittels Eimer oder Giesskanne aus öffentlichen Gewässern.

• Bade- und Betretungsverbot: für Mensch und Tier sowie Fischereiverbot am Unterlauf der Birs Kantonaler Führungsstab KFS

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf: Kantonale Online-Informations-Plattform «Trockenheit»: www.baselland.ch/politik-und-behorden/ direktionen/sicherheitsdirektion/kfs/trockenheit

Das Work-Camper-Team sorgte in der ersten Sommerferienwoche dafür, dass das Centro Social in Cova e Gala einen neuen Anstrich erhielt. Foto: zVg
Janine Oberli (Mitte) tritt aus dem Präsidium der Juso Baselland zurück Foto: zVg

Nachwuchssuche der anderen Art

Fünf Tage, fünf Berufe Bescheidene Resonanz auf ein tolles Ferienpass-Angebot

Fortsetzung von Seite 1

Auch die Veranstalter konnten eine gewisse Enttäuschung über die schwache Resonanz nicht verbergen, freuten sich aber gleichzeitig darüber, dass die Woche in den verschiedenen Betrieben ohne Unfälle und reibungslos abgelaufen war.

Für zukünftige Angebote will man bei der Bewerbung vermehrt auf die SocialMedia-Kanäle setzen, wie der langjährige Gesamtkoordinator Sven Arnold bilanzierte.

«Das Angebot gibt es seit 2018, zunächst mit Seifenkisten, seit 2021 mit

Trottis. Wir hatten in diesem Jahr eine tolle Gruppe und die Rückmeldungen waren sehr gut», so Arnold, der in der Metallbranche tätig ist. Es bleibt sehr zu hoffen, dass werkberufe.ch trotz der bescheidenen Resonanz an diesem tollen Angebot festhält.

Die finale Rangliste des abschliessenden Geschicklichkeitstests: 1. Lenny Schärer (0.29 Sekunden Differenz zwischen den beiden Laufzeiten). 2. Gabriele Ciccone (0.37). 3. Thilo Salathe (1.14). 4. Nando Lüscher (1,20). 5. David Kreienbühl (1.81). 6. Mike Luder (1,94). 7. Jaron Müller (2.19). 8. Wit Aeschbacher (6.15).

Alle 37 Lernenden haben erfolgreich abgeschlossen

37 Lernende und Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten der kantonalen Verwaltung Basel-Landschaft haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder ein eidgenössisches Berufsattest (EBA) erhalten. Besonders erfreulich ist, dass sechs Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung im Rang abgeschlossen, also einen Notendurchschnitt von 5,3 oder höher erreicht haben. Die kantonale Verwaltung gratuliert allen jungen Berufsleuten herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg viel Erfolg. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen bleiben in der kantonalen Verwaltung, sei es in einer Festanstellung oder im Rahmen eines Berufspraktikums. Zudem setzen fünf Lernende der Fachrichtung Kauffrau/Kaufmann EBA

ihre berufliche Laufbahn in der kantonalen Verwaltung fort und absolvieren anschliessend die dreijährige oder die verkürzte Ausbildung zur Kauffrau EFZ oder zum Kaufmann EFZ. Als einer der grossen Ausbildungsbetriebe im Kanton Basel-Landschaft legt die kantonale Verwaltung grossen Wert auf eine praxisnahe, vielseitige und qualitativ hochwertige Berufsbildung. Sie bietet ihren rund 120 Lernenden eine fundierte Ausbildung in über zehn Berufen und begleitet sie auf ihrem Weg ins Berufsleben.

Ab August 2026 nimmt die kantonale Verwaltung Bewerbungen für den Lehrbeginn 2027 entgegen. Jugendliche können aus einer Vielzahl spannender Lehrberufe wählen und profitieren von einer abwechslungsreichen Ausbildung in einem attraktiven Arbeitsumfeld.

Finanz-undKirchendirektion

Coca-Cola 6x1,5l

Kellogg’sCerealien div.Sorten,z.B. TrésorChocoNut,2x410g

TobleroneSchokolade div.Sorten,z.B. Milch,5x100g

HeroRösti div.Sorten,z.B. Original,3x500g

Feldschlösschen Original 10x33cl

ültjeNüsse

div.Sorten,z.B. Cashews/Erdnüsse Honig&Salz,2x200g

VolgGemüsekonserven

div.Sorten,z.B. Erbsen/Karottenfein, 2x260g

Sheba div.Sorten,z.B. Fresh&FineGeflügel,15x50g

L'OrKaffeekapseln div.Sorten,z.B. Lungoprofondo, 40Kapseln

LeParfait div.Sorten,z.B. Original,2x200g

Elmex div.Sorten,z.B. ZahnpastaSensitive Plus,2x75ml

KnorrRisotto div.Sorten,z.B. Tomato,2x250g

Pom-Bär Original,2x100g

Volg IceTeaLemon 6x1,5l

Frisco extrêmeCornets div.Sorten,z.B. Erdbeer/Vanille, 6er-Pack

TempoWC-Papier div.Sorten,z.B. Classic,weiss,3-lagig,24Rollen

LaCôteAOC LumièreduSoleil, Schweiz,75cl,2024

Charentais-Melonen Spanien/Frankreich/Italien, Stück

AgriNatura MilchUHTSixpack div.Sorten,z.B. Vollmilch,6x1l

AgriNatura Schweinssteak mariniert,per100g

HeroRavioli div.Sorten,z.B. Eierravioli,2x870g

Tempo Feuchttücher div.Sorten,z.B. sanft&pflegend, 4x42Tücher

Floralp Rahmdosen div.Sorten,z.B. Halbrahm ohneZucker, 250g

Emmentaler Kalbfleischbratwurst 2x130g

Alle Teilnehmenden auf einen Blick.
Fotos: M. Stöcklin
Lenny Schärer aus Füllinsdorf. Anzeige
Erfolgreiche junge Berufsleute: Gabriel Marciano, Stenosha Hamalas, Milena Heiniger und David Kneuss, in der Mitte Nadia Greiner, Berufsbildungsverantwortliche. Foto: zVg
MiniWassermelonen Spanien/Italien,Stück

«Stadt und Land mitenand»

EJF 2026 Der Jodlerklub Farnsburg erhielt am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel die Bestnote 1 für seinen Wettvortrag

Am Freitag, 26. Juni, war es endlich so weit: Das 32. Eidgenössische Jodlerfest Basel wurde um 14 Uhr feierlich eröffnet. Nach langen sechs Jahren des Wartens – zweimal hatte das C-Virus die Durchführung verhindert – konnte das Fest nun endlich beginnen. Als einer von sechs Trägervereinen war der Jodlerklub Farnsburg bereits im Vorfeld aktiv, etwa beim Einpacken der Unterlagen für die teilnehmenden Vereine. Auch während des dreitägigen Festes waren die Mitglieder als Helfer im Einsatz. So betreuten sie am Freitag und Samstag in der Martinskirche und im Stadtcasino jeweils zwei Vortragsblöcke. Im Stadtcasino trugen sie zudem ihr Wettlied vor – für den Klub der Höhepunkt des Festes. Vor vollbesetzten Rängen präsentierten die Sänger am Samstag das Lied Heimetfrüehlig von Paul Meier dem Pu-

blikum und den Juroren. Der grosse Applaus machte ihnen Mut und liess darauf schliessen, dass der Vortrag ge-

lungen war. Die offizielle Note liess jedoch bis Sonntagmittag auf sich warten. Bis dahin konnten die Mitglieder ent-

Gruppenbild des Auftritts im Stadtcasino Basel.

Bestnote 1 am EJF 2026

Der Jodlerklub Spitzeflüeli begab sich am heissesten Wochenende im Juni, ebenfalls wie viele andere Jodelformationen, nach Basel ans Eidgenössische Jodlerfest. Die Einstellung war wie immer ein geselliges Fest zu erleben und das geübte Wettlied

perfekt vorzutragen, diesmal galt auch trinken, trinken, trinken und immer schön dem Schatten nach.

Am Samstag um 16.50 Uhr durfte das Spitzeflüeli dann sein Wettvortrag «Bhüet üs Gott dr Chüejerstand» im Basler

Jodlerklub Spitzeflüeli Waldenburg vor dem Wettlokal des Basler Münsters. Foto: zVg

Rätselspass mit der ObZ

Münster vortragen. Trotz der grossen Hitze konnten alle mit dabei sein, in die Kirche einmarschieren, konzentrieren, singen/jodeln und glücklich und entspannt nach dem Auftritt zusammensitzen und weiter jodeln. Und am Sonntag (Mittag) durften sich alle gratulieren zur Bestnote 1, welche das Spitzeflüeli, unter der Leitung von Sabine Bader, entgegennehmen konnte.

Ein wunderbares, schönes Fest ging dann am Sonntag zu Ende mit dem Umzug, an dem der Jodlerklub Spitzeflüeli mit einem Wagen und Jodelgesang teilnahm. Sie konnten im Schatten sitzen, jutzen, anstossen und die gute Stimmung in die Zuschauer hinaustragen. Chauffeur Nico hatte seinen Traktor im Griff und brachte die Jodler wohlbehütet zum Messeplatz, wo der Anlass nun nochmals mit ein paar Jodelklängen zu Ende ging. SabineAmmann

spannt ins Fest eintauchen, die einmalige Stimmung in den Gassen und im Jodlerdorf geniessen und zwischendurch auch selbst ein Lied anstimmen. Am Sonntag mussten sich die Teilnehmenden bereits früh auf dem Märtplatz einfinden. Um 7.30 Uhr stand die Hauptprobe des Festakts auf dem Programm, an welchem der Jodlerklub mitwirken durfte. Diese Probe entwickelte sich zu einem weiteren unvergesslichen Highlight, und manche Sänger mussten sich zwischendurch ein Tränlein aus den Augen wischen. Noch einmal gross wurden die Emotionen, als der Klub die Bestnote 1 für seinen Wettvortrag erhielt – eine schöne Belohnung für die unzähligen Proben und den unermüdlichen Einsatz der Dirigentin Doris. Selbstverständlich wurde dieser Erfolg gefeiert, und so genossen die Mitglieder die letzten Stunden

Korrigenda

eines rundum gelungenen EJF 2026 bei einem abschliessenden Essen in der Hasenburg. Das Jodlerfest hat eindrucksvoll gezeigt, dass Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen auch in einer Weltstadt wie Basel grossen Anklang finden. Die ländliche und städtische Bevölkerung feierte gemeinsam ein schönes und friedliches Fest. Der Jodlerklub Farnsburg hofft, dass diese Traditionen und das Brauchtum den Menschen in der Region dadurch nähergebracht wurden. Wer von der einmaligen Stimmung angesteckt wurde, ist herzlich eingeladen, unverbindlich eine Singprobe des Jodlerklubs Farnsburg zu besuchen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Vereins.

MitfrohemJutz, AndyGerber,JKFarnsburg

Das Titelbild der letztwöchigen ObZ zeigte nicht den Wagen des Jodlerklubs Spitzeflüeli Waldenburg, wie fälschlicherweise in der Bildlegende stand, sondern den Wagen der Jodlerfründe Wisebärg, Rünenberg. Auf dem obigen Bild ist der Wagen des Spitzeflüeli zu sehen. Foto: zVg

BLKB-CFO

zurückgetreten

Der CFO der BLKB, Luca Pertoldi, hat sich nach rund fünf Jahren in der Geschäftsleitung der BLKB entschieden, per Ende Juni 2026 zurückzutreten. Er wird künftig als interner Berater mit dem Schwerpunkt auf strategischen Projekten zu Profitabilität und Ertragssteigerung für die BLKB tätig sein und dabei direkt an CEO Alexandra Scriba berichten. Luca Pertoldi bleibt weiterhin Verwaltungsrat der Radicant Holding AG und wird die BLKB-Mehrheitsbeteiligung auf deren Weg zur geplanten Liquidation begleiten. Per 1. Juli hat der stellvertretende Leiter des Geschäftsbereichs Finanz- und Riskmanagement, Pascal Berli, interimistisch die CFO-Aufgabe übernommen. Der Nachfolgeprozess wurde gestartet. ObZ

Lehrabschluss und Maturität

In den Kantonen Baselland und BaselStadt wurden in den vergangenen Wochen Abschlussprüfungen in 169 verschiedenen Berufen durchgeführt. Im Kanton Basel-Landschaft bestanden in diesem Jahr bisher 1895 Lernende ihren Lehrabschluss. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 92,7 Prozent. 245 Lernende schlossen «im Rang» ab, was zwölf Prozent entspricht. Der beste Abschluss ist mit der Note 6,0 im Beruf Fachfrau/-mann Betreuung EFZ Fachrichtung Menschen mit Beeinträchtigung gelungen. Die Note 5,8 wurde in den Berufen Kaminfeger/-in EFZ, Bäcker/Konditor/Confiseur/-in EFZ, Printmedienpraktiker/-in EBA, Logistiker/-in EFZ und Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ erreicht. Im Kanton Baselland haben ausserdem 461 Personen das Berufsmaturitätszeugnis erlangt, 257 Personen das Fachmaturitätszeugnis und 750 das gymnasiale Maturitätszeugnis. ObZ

Foto: Ruth Marti

Drei Medaillen für den TV Liestal

Rhönrad-WM in Göttingen Dreimal Gold für Simon Rufener

An den Weltmeisterschaften im Rhönradturnen in Göttingen (Deutschland) hat die Schweizer Delegation gross aufgetrumpft. Der Baselbieter Simon Rufener krönte sich gleich dreifach zum Weltmeister, und die vier Athletinnen des TV Liestal steuerten drei Medaillen zur starken Schweizer Bilanz bei.

Der ASC Göttingen stellte eine hervorragend organisierte Weltmeisterschaft auf die Beine. Höhepunkt war der Finaltag am Samstag: Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse verwandelte sich die Halle in einen Hexenkessel, der die Athletinnen und Athleten zu Höchstleistungen trug.

Simon Rufener dreifacher Weltmeister

Der grösste Schweizer Erfolg gelang Simon Rufener aus dem Kanton Baselland. Im Mehrkampf-Final liess er mit 49,25 Punkten (Gerade 17,1 / Spirale 17,45 / Sprung 14,7) der Konkurrenz keine Chance und holte sich den Weltmeistertitel. In den Disziplinenfinals doppelte er nach: In der Spirale turnte er als Einziger die Höchstschwierigkeit von 10,00 und gewann Gold, und auch im Final der Geraden stand er zuoberst auf dem Podest – jeweils vor Johannes Stolper (Deutschland) und Gabriël Lomans (Niederlande). Mit drei Goldmedaillen ist Rufener der überragende Athlet dieser Titelkämpfe. Im Sprungfinal kam mit Rang 5 (14,35) ein weiteres Spitzenresultat dazu.

Für eine zusätzliche Schweizer Medaille bei den Männern sorgte Manuel Roth: Im Sprungfinal zeigte er den Sprung mit dem höchsten Schwierig-

keitswert des Feldes (9,0) und gewann mit 15,7 Punkten Silber hinter dem Japaner Ryuichi Goto.

Cheyenne Rechsteiner beendet Karriere mit WM-Silber Cheyenne Rechsteiner vom TV Liestal verabschiedete sich an dieser WM von der grossen Bühne – und tat dies auf eindrückliche Art. Im Mehrkampf-Halbfinale klassierte sie sich mit 48,050

Punkten auf dem hervorragenden 2. Rang. Im Mehrkampf-Final lieferte sie sich einen packenden Kampf um die Medaillen und turnte mit 18,0 Punkten eine herausragende Spiralkür; am Ende fehlten ihr mit 47,2 Punkten hauchdünne 0,025 Punkte auf Bronze – Rang 4. Die verdiente Belohnung folgte im Spiralfinal: Dort gewann Rechsteiner die Silbermedaille und setzte damit den krönenden Schlusspunkt hinter ihre erfolg-

Robin Böckli holte den Sieg

Tennis Füllen-Cup 2026

Bei der 28. Ausgabe des Tennisturniers Füllen-Cup in Füllinsdorf holte sich Robin Böckli (Nr. 127 der Schweizer Tennisrangliste) in der die Hauptkonkurrenz N3/R3 den Titel. Die weiteren Sieger heissen Nino Bertesaghi (R3/R6), Thierry Mutschler (R6/R9) sowie Roger von der Weid (45+ R5/R9).

Das Finale der Herren N3/R3 erreichten der als Nummer zwei der Setzliste, Robin Böckli sowie der als Nummer vier gesetzte Spieler Joël Lamotte ohne Satzverlust. Nach einem Rückstand von 0:2 fand Joël Lamotte besser in das Finalspiel und konnte den Rückstand in einen Vorsprung von 3:2 umwandeln. «Bei diesem Spielstand erfolgte eine nicht optimale Spielphase und somit verpasste ich, den vorangegangenen Schwung für die folgenden Games mitzunehmen», analysierte Joël Lamotte nach dem Match. Anstatt ein weiteres Break hinzunehmen konnte Robin Böckli seinen Aufschlag durchbringen und überstand somit die heikle Spielsituation. «In dieser heissen Phase musste ich meine Spielweise ein wenig anpassen», meinte der spätere glückliche Sieger. Ihm gelang in der Folge beim Spielstand von 3:3 das Break zum 4:3 und er erhöhte diesen mit seinem Aufschlagspiel auf 5:3. Mit einem weiteren Break konnte dann Robin Böckli den ersten Durchgang mit 6:3 für sich entscheiden. Die beiden Spieler waren sich ebenbürtig und zeigten eine höchst attraktive Begegnung mit unglaublich tollen Ballwechseln. Im Satz zwei gelang es Robin Böckli wiederum, seinen Gegner zuerst zu breaken. Beim Spielstand von 2:4 bot sich Jöel Lamotte die Gelegenheit, im siebten Spiel bei 30:0 zu seinen Gunsten seinen Gegner zu breaken und dadurch nochmals in das Match zurückzufinden. Mit einer kurzfristig geänderten Spielweise von Robin Böckli gewann dieser dennoch dieses wichtige Spiel und das Match endete dann ein wenig später mit 6:3 und 6:3 zu seinen Gunsten. Bei Finalspiel der Herren R3/R6 zwischen der Nr. 1 des Turniers, Jeremy Kiener und Nino Bertesaghi (Nr. 2) erwischte Nino den besseren Start und zog mit 3:0 davon. Ab dann fand Jeremy Kiener besser in das Match und bald stand es 3:3. Nun blieb der erste Durchgang sehr ausgeglichen, ehe sich Jeremy Kiener mit 7:5 durchsetzen konnte.

Joël Lamotte (l.) und Robin Böckli.

Trotz des knapp verlorenen ersten Satzes liess sich Nino Bertesaghi nicht entmutigen. Im Gegenteil, er gewann Satz zwei souverän mit 6:0. Der Durchgang drei gestaltete sich ähnlich spannend wie der erste Satz. Doch diesmal setzte sich Nino Bertesaghi durch und er holte sich mit 5:7, 6:0 und 7:5 den Turniersieg.

Keanu Buess-Samper, die Nummer 2 der Setzliste sowie der ungesetzte Spieler Thierry Mutschler trugen das Endspiel der Herren R6/R9 unter sich aus. Der routinierte Spieler, Thierry Mutschler, setzte sich mit 6:2 im ersten Satz durch. Zwar hatte sich Keanu BuessSamper eine klare Spielweise überlegt. Doch mit der Erfahrung und den spielerischen Überlegungen war Thierry Mutschler zu stark, als ihn Keanu BuessSamper in Bedrängnis hätte bringen können. Es resultierte schlussendlich das Endergebnis von 6:2 und 6:1 zu Gunsten von Thierry Mutschler. Im Tableau der Herren 45+ R6/R9 spielten Roger von der Weid (Nr. 1) und Philipp Werner um den Titel. In beiden Sätzen resultierte eine Satzführung von 4:0 zu Gunsten von Roger von der Weid. Im ersten Satz hielt Roger von der Weid seinen Gegner mit 6:2 noch auf Distanz.

Doch im Durchgang zwei glich Philipp Werner zum 4:4 aus. In dieser spannenden Spielphase, mit dem Turniersieg vor Augen, setzte sich schlussendlich Roger von der Weid mit 6:2 und 6:4 durch. MarcLangel-Huber

Resultate Herren N3/R3

Halbfinals: Joël Lamotte (Nr. 4, R1) s. Romain Ramuz 6:2, 6:4. Robin Böckli (Nr. 2, N4 127) s. Andrin Saner (Nr. 3, N4 131) 6:2, 6:1. - Final: Böckli s. Lamotte 6:3, 6:3.

Herren R3/R6 Halbfinals: Jeremy Kiener (Nr. 1, R4) s. Darius Meier 3:6, 2:6 w.o. Nino Anthony Bertesaghi (Nr. 2, R4) s. Benedikt Burckhardt 4:6, 6:4, 6:2 - Final: Bertesaghi s. Kiener 5:7, 6:0, 7:5.

Herren R6/R9

Halbfinals: Thierry Mutschler s. Lars Böhm (Nr. 1, R6) 6:1, 6:3. Keanu Buess-Samper (Nr. 2, R6) s. Carlo Colin Bertesaghi 6:2, 3:6, 6:0. - Final: Mutschler s. Buess-Samper 6:2, 6:1.

Herren 45+ R6/R9

Halbfinals: Roger von der Weid (Nr. 1, R5) s. René Gurtner 6:0, 7:6. Philipp Werner (Nr. 2, R5) s. Harald Müller 6:4, 6:2. - Final: von der Heid s. Werner 6:2, 6:4.

Olivia Notter überzeugte auf der ganzen Linie: Im Halbfinale gewann sie die Disziplinenwertung in der Geraden (17,4) und qualifizierte sich für drei Finals. Im Sprungfinal gewann sie mit 15,4 Punkten Bronze, im Mehrkampf-Final wurde sie mit 47,8 Punkten starke Vierte, und im Final der Geraden klassierte sie sich auf Rang 5.

Meret Stark bestätigte ihre Klasse in der Spirale: Nach Rang 4 im Halbfinale steigerte sie sich im Final auf 16,9 Punkte und gewann Bronze.

Olivia Suter klassierte sich im stark besetzten Mehrkampf-Halbfinale mit 41 Turnerinnen auf Rang 19 und schrammte damit nur knapp an den Finalplätzen vorbei – wertvolle WM-Erfahrung für die kommenden Jahre. Komplettiert wurde die Schweizer Bilanz bei den Junior Girls durch Elea Peter, die im Final der Geraden mit 17,3 Punkten sensationell Gold gewann, sowie Nadine Kamm mit den Finalrängen 5 im Mehrkampf und 4 in der Spirale.

Weitere Schweizer Resultate

reiche Karriere. Der TV Liestal und die ganze Schweizer Rhönrad-Familie danken ihr für viele unvergessliche Momente.

Junior Girls: Zwei weitere Medaillen für den TV Liestal Bei den Junior Girls waren mit Olivia Notter, Meret Stark und Olivia Suter drei weitere Athletinnen des TV Liestal am Start – und zwei von ihnen kehren mit WM-Bronze nach Hause.

Bei den Junior Boys gewann Timon Peter Silber in der Geraden (16,8) und Bronze im Sprung (15,05); im Mehrkampf-Final wurde er Vierter. Bei den Frauen erreichten Simona Waser (11.), Shannon Rüttimann (15.), Sandrine Peter (25.) und Katharina Müller (27.) das Mehrkampf-Halbfinale. Im Cyr Wheel klassierte sich Martin Rüetschi im künstlerischen Programm auf Rang 7 und im technischen Programm auf Rang 9. RemoSuter

Erwartungen und Ziele

OL-WM 2026 Kurzinterview mit Tino Polsini

Tino Polsini aus Gelterkinden stand bereits am Dienstag, 7. Juli, im Einsatz und kämpft am Samstag, 11. Juli, erneut an der WM. Er lässt uns an seinen Gedanken zur WM teilhaben.

Was sind deine Erwartungen an die WM?

Heisse Temperaturen, italienischer Vibe, coole Stadt, gute Bahnen. Ich freue mich aufs Gelände und denke, dass es mir gut liegen könnte.

Was sind deine persönlichen Ziele?

Wie sah deine letzte Vorbereitung aus?

Höhen-Trainingslager in St.Moritz für die physische und technische Vorbereitung. Danach das WM-Trainingslager rund um Genua für die letzte geländespezifische Vorbereitung und Einstimmung. Dann Formtopping mit Tapering zu Hause. Generell viel Street View und alte Karte zeichnen, Bahnen legen und spekulieren. Annalena Schmid, Swiss Orienteering

Ich träume von einer weiteren WM-Medaille (nach Silber im Sprint an der WM 2024). Durch den bisherigen Saisonverlauf schätze ich das beim Einzelsprint und bei der Sprintstaffel als realistisch ein. Das internationale Niveau im Sprint ist jedoch sehr dicht und es muss am Lauftag alles zusammenpassen. Ich möchte einfach bestmöglich vorbereitet am Start stehen und mit Freude an die ganze Sache herangehen.

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Vier Athletinnen des TV Liestal trugen zur starken Schweizer Bilanz bei.
Foto: zVg
Foto: zVg
Tino Polsini in seinem Element.
Foto: Kristina Lindgren

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KMULiestal

DasNetzwerkaktiver Unternehmerinnen undUnternehmer

Volksfestam

«Lieschtel ladety»-Samstag

Wenn es wuselt im Stedtli, BalloneimWindflattern, Lädenund RestaurantsAktionen, Degustationen undErlebnissebieten, Museenoffen stehen,die Blöterli-Puppenspielen undeine20Meter lange CrèmeschnitteStück fürStück weggeschlemmtwird –dannist «Lieschtel ladety». Mehr alsfünftausend Menschen warenunterwegs an diesem sonnigen Frühsommer-Samstag undgenossendas bunte Treiben. Nächstes Jahr gernewieder, weil es immer soschönist!

Save theDate: Industrienacht RegioLiestal am 18.September

Am FreitagAbend,18. Septemberfindet zumzweitenMal dieIndustrienachtRegio Liestalstatt.

30 Unternehmenaus vielfältigen Branchen bieten ihrenBesucherinnen undBesuchern spektakuläre Einblickeinihren Alltag an.Interessierte können erleben, wieWirkstoffeproduziert, Transformatoren betrieben, Handwerk gepflegtund Kanäle gereinigt werden.Esist auch eine gute Gelegenheit, sich über Ausbildungs- undArbeitsplätze zu informieren. KostenloseShuttlebusseverbinden dieUnternehmensStandorteinsiebenGemeinden miteinander.

Nächstes Malselbermitmachen?

FürUnternehmerinnenund Unternehmerist dies eine gute Gelegenheit, sich umzuschauen, Ideenzu sammelnund beider nächsten Ausgabemit von derPartiezusein.

Angeregtes Sommerabend-Barbecue derKMU Liestal-Mitglieder am Fuss desAussichtsturms. Bei einemfeinenGrilladen-und Salatangebot nutzten dieGäste denAustausch untereinander. DerKMUBBQauf demSchleifenberg istdennaucheines der Highlights im Jahreslauf derMitglieder-Events.

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Wasser, Strassen- und Grünpflege für ein vitales Stedtli

Liestal Aufgaben des Bereichs Tiefbau der Stadt Liestal

ErikaBachmann

Seit zehn Jahren sorgt Martin Strübin als Leiter Tiefbau mit aktuell 31 Mitarbeitenden, davon sechs Frauen, dafür, dass die Strassen, Wege und Brücken Liestals gut unterhalten, die Grünanlagen und öffentlichen Flächen gepflegt und gereinigt werden, der Winterdienst (Schneeräumung und Glatteisbekämpfung) geleistet werden kann und der Betrieb der Sammelstellen und Entsorgungsaufgaben sichergestellt werden. Ausserdem gehören der Unterhalt der Infrastruktur, wie die Wasser- und Abwasseranlagen, die Betreuung der Sportund Freizeitanlagen, das Anbringen von Signalisationen und Markierungen und die Unterstützung bei Veranstaltungen und Logistikaufgaben der Stadt zum grossen Aufgabenportfolio. Für eine gute Führung und Dienstleistungserbringung sind grosses Fachwissen, die Präsenz bei den Abteilungen, bei der Politik und Bevölkerung und Kenntnisse in Projektierung sehr wichtig. Mitarbeitende im Tiefbau üben mehrheitlich handwerkliche Berufe (Strassenbau, Gartenbau, Betriebsunterhalt, Maschinenführung, usw.) aus. Die Arbeit ist meist abwechslungsreich und umfasst viele Arbeiten im Freien, Bereitschaftsdienste (Winterdienst) und den Umgang mit Fahrzeugen und Maschinen. Das Team wird durch die Abteilungen Projektierung und Logistik ergänzt, welche technisch-administrativ unterstützen.

Die Dienstleistungen der Abteilungen im Tiefbau Liestal werden in fünf Abteilungen mit entsprechenden Kompetenzen, selbstwirksamem Tragen der Verantwortung und mit Vertrauen in die Umsetzung erbracht. Die Leistungen werden von der Bevölkerung meist geschätzt. Je nach Thema gibt es auch kontroverse Meinungen, vor allem zum Verkehr. Viele Änderungen benötigten eine verkehrspolitische Anordnung und somit ist nicht alles sofort umsetzbar. Lob gibt es immer mal wieder für den Blumenschmuck, für die Bänke in der Rathausstrasse und insgesamt für die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeitenden. Es ist auch Dankbarkeit spürbar, vor allem, wenn manchmal Extra-Einsätze geleistet werden, zum Beispiel, wenn ein Schlüsselbund aus einem Schacht gerettet wurde.

Die Mitarbeitenden des Tiefbaus halten sich an das Dienstleistungs-Reglement und die Verordnungen und arbeiten innerhalb der vorgegebenen Regeln und Grenzen.

Einwohnende können direkt in den Werkhof kommen, um Material abzuholen (zum Beispiel Miete von Festgarnituren und Absperrmaterial).

Gute Infrastruktur für die Bevölkerung

Ziel ist, dass es der Bevölkerung von Liestal mit den beauftragten Diensten gut geht. Die Dienstleistungen werden unabhängig von der Struktur der Einwohnenden erbracht und die Kosten sollen so niedrig wie möglich gehalten werden (zum Beispiel mit der Spezialfinanzierung von Wasser und Abfall). Das Jahresprogramm und das jeweilige Budget geben die Richtung für die Arbeit

vor. Die Mitarbeitenden verfolgen und unterstützen die Ziele mit ihrem Fachwissen, dem effizienten Einsatz der Maschinen und ihrer Arbeitskraft.

Wenn Anlageteile oder Dienstleistungen ausfallen, merken dies die Einwohnenden vor allem bei Wasserrohrbrüchen oder bei Problemen mit der Abfallentsorgung. Littering ist immer ein Thema, das allerdings bereits 1979 das Sujet einer Fasnachtsclique war, also ist es kein neues Problem, sondern ist abhängig vom jeweiligen Konsumverhalten, das tendenziell zunimmt.

Ein heisser

Sommer

Die aktuelle Hitze und Trockenheit ist für den Tiefbau herausfordernd. Der Grundwasserstrom ist etwas gesunken und Regen ist willkommen. Die Oberflächen müssen gut gepflegt und die Bewässerung sinnvoll eingesetzt werden. Es gibt in Liestal viele jung gepflanzte Bäume, die gewässert werden müssen und der Fussballplatz-Rasen muss mit Wasser versorgt werden, damit er nicht verbrennt.

In den Sommerferien ist auch vermehrt Personal in den Ferien. Dennoch sind rund 1200 Bäume zu wässern und zu pflegen. Die Schulanlagen müssen im Gartenbereich bestellt werden und Baustellen mit Belagsarbeiten sind in der warmen Zeit durchzuführen.

In der aktuell heissen Sommerzeit wird der Arbeitsbeginn auf sechs Uhr vorverlegt, um eine Stunde früher Feier-

abend zu erreichen. Dies wird von den Mitarbeitenden begrüsst. Bei Hitze werden auch mal Überstunden eingezogen. Dies erfolgt, im Gegensatz zu Büroarbeiten, immer betriebsbezogen und im Sinne der Arbeitsbelastung. Die Mitarbeitenden des Tiefbaus stellen hier die eigene Flexibilität zugunsten der Witterung in den Vordergrund. Die Vorgaben und Empfehlungen der Suva zum Verhalten bei Hitze werden regelmässig geschult, es wird Material wie Helme, Hüte, Nackenschutz, Sonnenbrillen und Sonnencreme gestellt und natürlich wird zum Trinken angehalten. Für die Arbeiten ist es besonders wichtig, gesunde Mitarbeitende einsetzen zu können. Immerhin sitzt der Fahrer der Wischmaschine in einer klimatisierten Kabine.

Die grössten Einsätze im Jahr

Der Einsatz der Mitarbeitenden an der Fasnacht und insbesondere für den Chienbäse-Umzug ist etwas Besonderes und fordert jedes Jahr enorm. Es wird eine ausgefeilte Vor- und Nachbereitung mit einem 108-Punkte-Plan verfolgt. Die Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit verschiedensten Organisationen, immer mit dem Fokus auf Sicherheit und Ordnung, begleitet. Der Abfall an der Fasnacht wird bei Regen fast doppelt so schwer und wenn es windig ist, brauchen die Aufräumarbeiten viel länger, weil die Konfettis ständig verweht werden. Generell wird

nach dem Umzug nachts um ca. 3.30 Uhr mit der Reinigung und Verkehrsumstellung begonnen, so dass bis spätestens zehn Uhr möglichst wieder der Normalzustand erreicht wird. Bei windigen Verhältnissen kann dies bis zu zwei Stunden länger dauern. Interessant waren die Aufnahmen mit einer Drohne vor zwei Jahren, die die Arbeit filmte, so dass man den Ablauf genau analysieren konnte. Der Einsatz an Veranstaltungen und im Winterdienst benötigt gute Arbeit auf den Maschinen, damit effiziente Leistungen erbracht werden können. Im Winter wird im Härtefall auch externes Personal, das mit einem Pikettvertrag ausgestattet ist, eingesetzt. Die Einsätze im Winterdienst sind manchmal herausfordernd und bedingen gute Planung. Manch erfahrener Winterdienst-Mitarbeiter hat ein Gespür für kommenden Schnee und sorgt freiwillig für entsprechende Bereitschaft. Die Arbeitsbereitschaft und Fitness der Mitarbeitenden ist in Liestal auf einem guten Level. Projekte rund um die wertvollen Anlagen Der Wert der Gemeindestrassen wird mit 88 Millionen Franken beziffert und es werden circa zwei Prozent davon pro Jahr für die Werterhaltung benötigt. Es sind bis circa 30 Projekte in Arbeit, die jeweils im Fünf-Jahresprogramm erwähnt werden. Derzeit sind drei Projekte im Bau, an der Industriestrasse, Spitalstrasse und die Sanierung der Weihermattbrücke. In der Projektierung im Tiefbau werden Trinkwasserleitungen, Fernwärme, Gas und Datenverkabelungen mit dem Strassenbau koordiniert und kombiniert. Die Sanierung der A22 wird in einer Arbeitsgruppe behandelt. Der Tiefbau nutzt auch die aktuellen Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz (KI), zum Beispiel für grafische Darstellungen, Zusammenfassungen und Grafiken auf grossen Plakaten.

Wasser ist «blaues Gold» Als wichtigstes Lebenselixier wird Wasser auch als «blaues Gold» bezeichnet. Der bewusste Umgang und Schutz dieser wertvollen Ressource ist essenziell. Brunnenmeister Pascal Fischer sorgt mit seinen Mitarbeitenden für die Wasserversorgung der Stadt Liestal. Dazu gehören der Betrieb und Unterhalt aller Anlagen (drei Grundwasserpumpwerke, zwei Quellwasserpumpwerke, sechs Reservoirs, ca. 500 Hydranten und 40 öffentliche Brunnen).

Die Wasserversorgung wird von der Betriebsleitstelle gesteuert, die Wasserqualität sichergestellt, die Trinkwasserversorgung in Notlagen ermöglicht und ein Pikettdienst 365 Tage im Jahr gewährleistet. Das Wasserleitungsnetz umfasst ca. 85 Kilometer Transport-, Haupt- und Versorgungsleitungen (exkl. Hausanschlüsse) und die Hauptleitungen sind mittlerweile zu 55 Prozent aus Kunststoff, der gegenüber den Metallleitungen grosse Vorteile hat und die Wasserrohrbrüche minimiert.

Das Leben in Liestal ist lebendig, bunt und vielfältig, auch dank dem Einsatz aller Mitarbeitenden des Tiefbaus Liestal!

Ruth’s Augenblicke

«Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen, und trotzdem zu uns halten.» Dieses Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach bildet die Basis einer langen, guten, echten Freundschaft. Der Begriff «Freund» wird heute sehr rasch äusserst oberflächlich verwendet. Manche Leute sammeln im Internet Friends, als wären es Panini-Bildli. Einige sind gar stolz darauf, im Facebook hunderte von «Freunden» vorweisen zu können. Als wir vor langer Zeit einmal einen Info-Abend über das damals neue Netzwerk Facebook besuchten, verstand ich überhaupt nicht, was das mit «Freundschaft» zu tun haben sollte. Ich selber pflege wunderbare Freundschaften mit Menschen, die mir wirklich, meist über Jahre, vertraut sind. Das Zitat aus einem Gedicht meiner sehr langjährigen Freundin Cécile Hammel beschreibt es eindrücklich: «Wir sind uns zugewachsen aus dem Wurzelwerk der Kindheit. Über viele Jahreszeiten einander zugewachsen, im Wechsel der Geschichten, die das Leben in uns schrieb.» Cécile und ich lernten uns durch unsere gemeinsam studierenden Männer kennen. Das ist nun über ein halbes Jahrhundert her. Und unsere Freundschaft, inzwischen als Familien, lebt weiter! Noch älter ist die Freundschaft mit Ruthli – wir besuchten tatsächlich bereits den Kindergarten zusammen! Ruth ist ein Name hebräischen Ursprungs – und er bedeutet Freundschaft. Das passt! Später kam Vreni dazu. Wir wurden in der Aula auf der Burg in neue Klassen eingeteilt. Es wurden Kinder aus Liestal und aus diversen Dörfern neu durchmischt. Meine liebe Freundin Ruthli wurde in eine andere Klasse eingeteilt. Da stand ich nun – fühlte mich sehr allein. Ein mir unbekanntes Mädchen sprach mich an: «Hocksch no näbe niemerem? Also chumm, mit hocke zämme!» Und das taten wir. Wir sind auch heute noch befreundet, «hocken» ab und zu zusammen, auch wenn uns die Lebenswege zeitweise in ganz unterschiedliche Richtungen geführt hatten. Natürlich gehört auch Heidi zu meinen vertrautesten Freundinnen. Wir hatten uns bereits in der Ausbildung kennengelernt, hatten uns dann jahrelang aus den Augen verloren, nun aber treffen wir uns regelmässig zum Gedankenaustausch. Im Laufe des Lebens sind neue Freundschaften entstanden. Dadurch sind wir oft auch vernetzt mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen. Diese Art von Freundschaft basiert auf einer anderen Ebene, einer anderen Wertschätzung. Die Freunde aus unserer Jugend, die uns trotz unserer Unterschiede erhalten geblieben sind, sind unbezahlbar. Hier nochmals ein Zitat aus dem Gedicht von Cécile Hammel: «Heute stehen wir Schulter an Schulter auf dem Kamm des Lebens. Wir lauschen dem ewigen Lied der Sterne, deren Klang uns weiter wachsen lässt, anderen zu, und darüber hinaus...» Danke an alle Freundinnen und Freunde, dass wir uns während so vielen Jahre schätzen durften!

Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher Finanzen und Einwohnerdienste

Der Liestaler Stadtrat hat Patrick Meyer per 1. Januar 2027 zum neuen Bereichsleiter Finanzen/Einwohnerdienste gewählt. Patrick Meyer ist seit über 22 Jahren beim Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt, bei Immobilien Basel-Stadt, tätig und leitet aktuell die Abteilung Rechnungswesen. Die Neubesetzung erfolgt aufgrund des Weggangs des bisherigen Bereichsleiters Finanzen/ Einwohnerdienste, Tobias Wagner, wie die Stadt Liestal mitteilt. ObZ

Martin Strübin, Leiter Tiefbau Stadt Liestal.
Fotos: E. Bachmann
Aufräumen nach Fasnacht und Chienbäse. Foto: zVg
Brunnenmeister Pascal Fischer mit Sachbearbeiterin Corinne Cravotta.

Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander

Liestal Ein Beitrag zur Liestaler Stadtentwicklung in den letzten rund 40 Jahren

HanspeterMeyer

Periodisch erstellte Leitbilder und Strategieberichte sind wichtige Instrumente für die Weiterentwicklung einer Stadt. Das trifft auch für Liestal zu. Schon in der Heimatkunde 1970 hält der damalige Stadtpräsident unter anderem fest, Liestal stehe mitten in einer früher nie gekannten, raschen Entwicklung. Aus gemächlichem Fliessen sei eine kräftige Strömung geworden. 1992 legte die Stadtregierung ein Leitbild vor unter dem Titel «Liestal auf dem Weg ins Jahr 2000». Darin hielt man fest – entgegen früherer Strategiepapieren, welche für Liestal 30000 Einwohner prognostizierten – dass mittelfristig die Infrastruktur Liestals auf eine Bevölkerungszahl von 15000 Menschen auszurichten sei. Anmerkung: (Heute zählt Liestals Wohnbevölkerung rund 16200 Personen). 2023 erschien eine neue Studie über die Entwicklung Liestals, welche die Stadt in Auftrag gegeben hatte. Darin wird in der Zukunftsvorstellung von einer Einwohnerzahl von 20000 ausgegangen. Es ist eine logische Folge, dass nicht immer alle Prognosen auch richtig sind. Viele Faktoren führen dazu, dass Entwicklungen oft in ganz andere Richtungen gehen. Gerade heute zeigt sich anhand der unsicheren Lage auf unserem Planeten, wie rasch sich Absichten und Wünsche ändern. Was gestern noch richtig und wichtig war, ist heute oder morgen bereits Geschichte. Deshalb sind gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit Prognosen schwierig.

Dass die Prognosen, Wünsche, Bedürfnisse und so weiter oft weit auseinanderliegen, möchte ich anhand folgender Beispiele aufzeigen:

Entwicklungs-Areal

Bekanntlich belegt der Kanton grosse Teile unseres Stadtgebietes. Schon in den 1980er-Jahren bestand eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt und des Kantons, welche Vorschläge für mögliche Umnutzungen ausarbeitete. Man sei stolz darauf, die Hauptstadt des Kantons Basel-Landschaft zu sein, doch wäre es wünschenswert, wenn durch gemischte Nutzungen der Barrieren-Charakter der kantonalen Verwaltungsbezirke zwischen Zentrum und Aussenbezirken vermieden werden könne. Dabei ging es vor allem um die Gebiete entlang der Rheinstrasse und im Goldbrunnen-Quartier. Passiert ist diesbezüglich aber so viel wie gar nichts. Im neuen Entwicklungsbericht von 2023 ist dieses Thema wieder auf der Traktandenliste, und es wurde sogar ein Masterplan «RheinstrassenQuartier» erarbeitet. Dieser sieht unter anderem vor, neue Mobilitätsformen zu schaffen, sodass zukünftig nicht mehr das Auto im Fokus steht. Meiner Meinung nach ist das im Moment pure Utopie, solange die Umfahrungsstrasse nicht unter dem Boden verläuft.

Bahnausbau

Im Leitbild 1992 wird dem Ausbau der Eisenbahn ein grosser Platz eingeräumt, indem verlangt wurde, den Bau «Bahn 2000» nach der Variante Liestal zu realisieren. Die Stadt forderte damals massiv eine Untertunnelung – sprich Tieflage –, damit der Lärm reduziert werden kann und die Stadtentwicklung nicht behindert wird. Mit dem Tieferlegen der Bahn wäre der Trennungsgürtel, welcher quer durch unsere Stadt verläuft, weggefallen. Während Jahren wurden verschiedene Varianten untersucht und schlussendlich kamen die SBB zum Schluss, aus Kostengründen und wegen der technischen Komplexität könne ein Vierspur-

ausbau nur oberirdisch realisiert werden. Stadtrat und Einwohnerrat wehrten sich vehement dagegen, und das Parlament verabschiedete 2003 eine Resolution, worin nachdrücklich eine Tieflage verlangt wurde. Nur so könne die künftige Stadtentwicklung gesichert werden. Die SBB liesSen sich aber durch die Forderungen der Stadt Liestal nicht beeindrucken und legten 2011 drei Varianten für eine À-niveau-Führung vor. Schlussendlich einigten sich alle betei-

ligten Partner auf die verträglichste Lösung, nämlich eine Entflechtung im Burgeinschnitt. Wie «verträglich» der Bahnneubau ist, sehen wir jeden Tag. Ein neuer Bahnhof, der viele Wünsche offenlässt; eine Durchtrennung Liestals durch die oberirdische Streckenführung; ein Burgeinschnitt, welcher nicht überdeckt ist; Beton soweit das Auge reicht.

Strassenverkehr Im Leitbild 1992 wurde dem Thema «Verkehr» viel Platz eingeräumt. Von einer gesamtheitlichen Verkehrsplanung war die Rede. Die leidige Geschichte bezüglich J2 (so wurde damals die Umfahrungsstrasse bezeichnet) war ein grosses Thema. Der Wunsch Liestals nach einer baldigen Lösung ist leider bis heute nicht erfüllt worden. Obwohl im Moment massive Anstrengungen unter dem Titel «A22 unter den Boden» unternommen werden, ist noch kein Licht am Ende des Tunnels absehbar. Seit 2023 verlangt eine regionale Interessensgemeinschaft, dass die A22 unter den Boden kommt. Leider wird dieses Thema beim Bund nicht priorisiert. Wie heissen doch zwei bekannte Sprichwörter: «Steter Tropfen höhlt den Stein» und «Die Hoffnung stirbt zuletzt». Es ist unverständlich, dass in anderen Regionen –auch im Baselbiet – unterirdische Umfahrungen realisiert werden, und in Liestal die Sünden aus früherer Zeit nicht endlich korrigiert werden. 1992 wurde auch die Kantonalbankkreuzung thematisiert. Es müssten massive Verbesserungen angestrebt werden. In Zusammenarbeit mit dem Kanton müsse eine grosszügige Lösung angestrebt werden. Auch für die Fussgänger sollte die Kreuzung verbessert werden. Heute ist die Situation leider immer noch sehr unbefriedigend. Vor allem als Fussgänger benötigt man viel Geduld. Hier könnten wirklich nur Unterführungen Abhilfe schaffen. Der Nebeneffekt wäre eine Verflüssigung des Fahrzeugverkehrs und weniger Stau. Einkaufszentrum Dieses Thema wurde im Leitbild 1992 sehr ausführlich abgehandelt. So heisst es unter anderem: «Der Charakter als regionales Einkaufszentrum muss gestärkt und ausgebaut werden. Im Zusammenspiel von Läden, Geschäften, Gewerbe, Dienstleistungsangeboten und kulturellen Attraktionen kann das Städtli ein wirkliches Zentrum werden.» Das Ziel müsse auch die Erhaltung und Förderung der Angebotsvielfalt im Zentrum sein. Eine Voraussetzung ist, dass in unmittelbarer Nähe des Zentrums genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Das Zentrum Liestal sei der Konkurrenz anderer Zentren ausgesetzt, die den Autofahrerinnen und Autofahrern bessere und günstigere Parkierungsmöglichkeiten bieten: Schöntal, Lausen, Frenkendorf und Bubendorf. Wichtig ist aber auch eine Verkehrsberuhigung im Zentrum. Letzteres ist durch die Neugestaltung der Rathausstrasse sinnvoll umgesetzt worden. Die Gastronomie tritt in vielfältiger Form in Erscheinung, und auch der wöchentliche Genussmarkt am

Samstag trägt viel zur Attraktivitätssteigerung bei. Aber die Wünsche nach guten Parkierungsmöglichkeiten und nach Erhaltung der Branchenvielfalt sind leider nicht erfüllt worden. Wohl sind in privaten Parkhäusern am Rande der Altstadt Parkplätze entstanden; dafür wurden und werden diverse oberirdische Parkplätze abgebaut. In den umliegenden Einkaufscentern stehen tausende Gratisparkplätze zur Verfügung. Der Branchenmix ist ein grosses Problem. Liestal besitzt nicht einmal mehr eine Drogerie. Ebenso fehlen die Einkaufmöglichkeiten für Garten und Hobby. Im Gegensatz zu Sissach haben wir auch kein Haushaltwarengeschäft mehr. Man ist somit gezwungen, zum Einkaufen gewisser Güter mit dem Auto auswärtige Center oder andere Gemeinden zu besuchen. Abschliessend zu diesem Kapitel muss fairerweise betont werden, dass sich die Einkaufsgewohnheiten – vor allem in den letzten 20 Jahren – massiv verändert haben (Einkauf übers Internet, im grenznahen Ausland usw.) Zudem sind die Billigwaren aus fernöstlichen Ländern eine grosse Konkurrenz zu den einheimischen Produkten. Nicht nur Liestal kämpft gegen die Veränderungen in den Innenstädten. In allen anderen Städten wird nach Möglichkeiten gesucht, wieder vermehrt Kunden zurückzugewinnen.

Liestal als Kantonshauptstadt «Liestal ist stolz darauf, die Hauptstadt des Kantons Basel-Landschaft zu sein, auch auf seine öffentlichen Einrichtungen.» Diese Zeilen können im Leitbild 1992 nachgelesen werden. Weiter heisst es: «Die Interessen des Kantons und der Stadt müssen besser koordiniert werden. Zudem wäre es darüber hinaus wünschenswert, wenn durch gemischte Nutzungen der Barrieren-Charakter der kantonalen Verwaltungsbezirke zwischen Zentrum und Aussenquartieren vermindert werden könnten.» Leider hat sich diesbezüglich nicht viel bewegt, wie bereits im Abschnitt Areal-Entwicklung ausführlich dargelegt wurde. Es sind sogar negative Tendenzen feststellbar, indem diverse kantonale Einrichtungen Liestal verlassen haben oder noch werden (Lehrerseminar, Gewerbliche Berufsschule, Bezirksschreiberei usw.) Neue Nutzungen der entsprechenden Areale sind noch nicht in Sicht.

Die neuen Planungsstudien aus dem Jahre 2023 tönen vielversprechend. Papier ist aber geduldig, und bis zur Veröffentlichung dieses Beitrages sind noch keine sichtbaren Ergebnisse vorhanden. Wichtig ist, dass der Kanton (Behörden und Verwaltung) die Stellung Liestals als Kantonshauptstadt festigt und möglichst bald «Nägel mit Köpfen» macht. Auf dem Papier tönen Planungen immer gut; bei der Umsetzung hapert es aber oft gewaltig.

Der Hochbau

In diesem Bereich sind einige Zielsetzungen aus dem Leitbild 1992 erreicht oder teilweise umgesetzt worden, und zwar die folgenden:

• Neubau und Umbau des Gemeindehauses und des Rathauses.

• Umfassende Renovationen in diversen Schulhäusern.

• Sanierung der haustechnischen Anlagen des Hallenbads mit den notwendigen Massnahmen an der Gebäudehülle.

• Neues Dichter- und Stadtmuseum. Nicht umgesetzt respektive nicht realisiert worden sind folgende Wünsche:

• Erhaltung des Wohnraums am Brunnwegli.

• Bau einer neuen Mehrzweckhalle als Ersatz für die Militärhalle.

• Bau eines Kunsthauses mit Ausstellungsräumen, allenfalls einem Konzertsaal und einer Passerelle zwischen der Kanonengasse und dem KV. Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist lediglich eine Auswahl von interessanten Bereichen im Zusammenhang mit der Entwicklung unserer Stadt.

So hätte die Umfahrungsstrasse nach Ingenieur Hannes Burri werden sollen. Strasse in einer Galerie entlang der Ergolz: Vorschlag der Stadt an Kanton vor 1960 Fotos: zVg
Viel Verkehr am Fischmarkt, ca. 1980.
Die alte, legendäre Militärhalle
Ausschnitt aus dem Kantonalen Verwaltungsbezirk an der Rheinstrasse.
Der alte Bahnhof, klein aber fein.

Der einfache Weg wäre immer zu einfach

Güllepumpi Die älteste Guggenmusik des Baselbiets versprüht in ihrem Jubiläumsjahr Tatendrang, Engagement und Zusammenhalt

MarcSchaffner

Die Güllepumpi Frenkendorf ist in jeder Hinsicht ein spezieller Verein. Zuerst einmal ist sie die älteste Guggenmusik im Kanton und die viertälteste schweizweit. 1945 wurde sie gegründet, 1946 machte sie erstmals an der Fasnacht mit, womit sie sich heuer in ihrem 80 Jahr befindet. Speziell ist aber auch, dass sie nicht nur eine Gugge ist, sondern auch eine Wagenclique. Am Umzug setzen sich die Fasnächtler auf ihrem Wagen in Szene, erst nachher nehmen sie die Instrumente hervor und spielen ihre Stücke. «Dass wir beide Seiten ausleben können, ist für mich sehr wertvoll», sagt Fabian Meier, Güllepumpi-Mitglied und OK-Präsident des Jubiläumsfests (siehe Infobox). Ihm sei kein anderer Verein bekannt, der das auf dieselbe Weise zelebriere, jedenfalls gebe es schweizweit nur ganz wenige «orangenwerfende» Guggen.

Seit Anbeginn zeichnet sich die Güllepumpi als eine sehr vielfältige Fasnachtsgesellschaft aus. Früher gehörte auch das Schnitzelbanksingen am Fasnachtsmontag dazu – eine Tradition, die trotz Anstrengungen bis heute noch nicht wiederbelebt werden konnte. Überhaupt war vieles anders damals: Eine Strassenfasnacht wie heute kannte man in den Nachkriegsjahren nicht, wie Güllepumpi-Präsident Nick Weisskopf erklärt. Vielmehr wurde in den Beizen gefeiert: «In der Beiz spielte man zusammen und hatte es lustig.» So zog die erste Güllepumpi-Generation 1946 mit einem Traktor und einem alten Anhänger durchs Baselbiet und gelangte, nachdem sie in Muttenz gestartet war, bis nach Diepflingen. Gekleidet waren sie im klassischen Waggis-Kostüm mit blauem Hemd und weisser Hose, ein Look, der an der Fasnacht 2026 wieder hervorgeholt wurde. Heute besitzt die Güllepumpi einen eigenen Wagen. Und hier ist sie wieder speziell: Bis auf den Boden wird der Wagen Jahr für Jahr neu gebaut. «Da bleibt kein Balken gleich», sagt Nick Weisskopf. Auch wenn das viel Aufwand bedeutet, profitieren alle davon. Fabian Meier drückt es folgendermassen aus: «Man lernt verstehen, was alles hinter der Fasnacht steckt, wenn man sieht, was wir unter dem Jahr an Zeit miteinander verbringen, was wir leisten und was für eine Verbundenheit wir untereinander haben.»

Ein Gesamtpaket, eine Familie, ein Kosmos Nick Weisskopf fügt hinzu, dass diese Verbundenheit Generationen umfasst. Mitglieder, die früher schon als Kinder schon an der Güllepumpi Anteil genommen hätten, seien heute selber Eltern. Alle seine besten Kollegen – die männliche Form ist bewusst gewählt, denn die Güllepumpi ist laut Statuten ein Männerverein – seien Teil der Gugge. Für ihn

sei sie zu einer Familie geworden: «Es ist ein Gesamtpaket – wenn man Teil der Güllepumpi ist, gehört dieser Kosmos auch dazu und das ist mega schön.»

Die Altersspanne bei den Aktiven reicht von 17 bis 63, bei einem Durchschnitt von 33 Jahren. «Das macht es extrem interessant, was den Austausch untereinander angeht», findet Nick Weisskopf. Die Älteren könnten viele Geschichten von früher erzählen und für die Jüngeren sei es immer wieder spannend, aufs Neue mit ihnen Fasnacht zu machen.

Aktuell befindet sich die Zahl der Aktiven mit 33 auf einem historischen Höchststand – nachdem es in der 80-jäh-

rigen Geschichte mehrmals ein Auf und Ab gab und auch schon die Auflösung im Raum stand. Was zählt, ist jedoch, dass die Güllepumpi seit 80 Jahren ununterbrochen besteht, wie Weisskopf betont.

Ein Dorfverein, der auch etwas zurückgibt Eine wichtige Rolle für das Vereinsleben spielt das Clublokal am Dorfplatz. Seit 1985 ist die Güllepumpi in dem Keller, der der Einwohnergemeinde gehört, eingemietet. Er wird nicht nur für Mitgliederversammlungen und sonstige Anlässe genutzt, sondern auch als Garderobe, wenn die Güllepumpi am Frenkendörfer Fasnachtsanlass «HC-Plausch» ihren

Neue digitale Schnitzeljagd in Liestal

«Foxtrail GO» Liestal wird zum Spielfeld

Mit dem neuen «Foxtrail GO» erhält die Baselbieter Kantonshauptstadt eine innovative Freizeitattraktion, die digitale Rätsel mit der Entdeckung der Stadt verbindet. Ab sofort können Familien, Freundesgruppen und Firmen Liestal auf einer interaktiven Tour voller Überraschungen, kniffliger Aufgaben und spannender Geschichten neu erleben.

Auf Entdeckungstour durch Liestal

«Foxtrail GO» ist die digitale Weiterentwicklung der beliebten Foxtrails. Mithilfe einer Smartphone-App werden die Teilnehmenden zu elf Orten in Liestal geführt, wo sie Rätsel lösen, Hinweise entschlüsseln und Punkte sammeln. Dabei verbindet das Konzept die digitale mit der analogen Welt und lädt dazu ein, bekannte und unbekannte Ecken Liestals auf spielerische Weise zu entdecken.

Während der rund 1,5 bis 2,5 Stunden dauernden Tour gilt es, kreative Herausforderungen zu meistern und

möglichst viele Punkte zu sammeln. Das Erlebnis eignet sich sowohl für Familien und Freizeitgruppen als auch für Firmenanlässe oder Vereinsausflüge. «Foxtrail GO» soll die lokale Bevölkerung sowie Besucher und Besucherinnen bewegen, ihre Umgebung mit neuen Augen zu sehen. Liestal bietet dafür mit seiner Geschichte, seinen versteckten Winkeln und seinem lebendigen Stadtbild die perfekte Kulisse.

Mehrsprachig, jederzeit und bereits ab zwei Personen erlebbar

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Rätseln, sondern auch das gemeinsame Erlebnis. Die Teilnehmenden bewegen sich als Team durch die Stadt, entdecken neue Perspektiven und erleben Liestal auf unterhaltsame Weise. Dank des digitalen Formats kann der Trail jederzeit und ohne Voranmeldung gestartet werden.

«Foxtrail GO» ist bereits in zahlreichen Schweizer Städten verfügbar und erweitert sein Angebot laufend um

neue Standorte. Mit Liestal kommt nun eine weitere Destination hinzu. Der Trail kann in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch erlebt werden und ist ab zwei Personen buchbar. Die digitale Schnitzeljagd ist damit eine attraktive Ergänzung des Freizeitund Tourismusangebots in der Region Liestal.

Möglich dank starker Kooperationen Der neue «Foxtrail GO» in Liestal wurde unter der Federführung von Baselland Tourismus und mit Unterstützung von Liestal Tourismus und dem Erlebniszentrum Liestal entwickelt, was die gute Zusammenarbeit der Organisationen, die im Besuchszentrum Liestal unter einem Dach wirken, unterstreicht. BasellandTourismus

Weitere Informationen und Buchungen: baselland-tourismus.ch/foxtrailgo go.foxtrail.ch

Fabian Meier bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: «Der einfache Weg wäre für uns immer zu einfach.» Von der aufwendigen Fest-Organisation – ein normales Festzelt tut es nicht, es muss ein Zirkuszelt sein – über das alljährliche Wagenbauen bis zum Engagement für das Dorf: Die Güllepumpi geht gern die Extra-Meile. «Es ist etwas, wofür man brennen muss», sagt Fabian Meier. Und auch wenn der «Apparat Güllepumpi» immer mehr wächst, materiell und finanziell, ist der Verein darauf bedacht, dass die Mitgliedschaft erschwinglich bleibt: Die Gebühren sind so angesetzt, dass sich auch Junge in der Lehre das bisweilen teure Hobby Fasnacht leisten können.

Auftritt hat. Und am letzten Freitag im Monat ist die vereinseigene Bar für alle Clubmitglieder geöffnet. Kurz: «Es ist unser Daheim», stellt Fabian Meier fest. Dabei ist es nicht so, dass die Mitglieder nur auf sich selber fixiert sind. Im Gegenteil: Die Güllepumpi versteht sich als Dorfverein, der eng mit der Gemeinde verbunden ist und sich unter dem Jahr an Anlässen engagiert, um einen Beitrag fürs Dorfleben zu leisten. Auch das Jubiläumsfest ist eine Gelegenheit, «etwas zurückzugeben». Und so sagt die Güllepumpi auch nicht nein, wenn sie angefragt wird, die Partnergemeinde Franking zu besuchen, um dort ein WochenendelangFrenkendorfzurepräsentieren.

Die Fasnachts-Zeitung und «juristische» Verwicklungen Ein Blick in die 80-jährige Geschichte zeigt, dass die Güllepumpi auch schon früher nicht immer den einfachsten Weg nahm – wenn auch nicht immer freiwillig. 1949 landete sie vor dem Friedensrichter, weil sich ein Beizer im Dorf durch einen Schnitzelbank beleidigt gefühlt hatte. Ein «massiver Erwerbsausfall» sei dadurch entstanden, weshalb der Beizer einen Schadensersatz von 4000 Franken, damals viel Geld, forderte. Glücklicherweise konnte man sich friedlich einigen. Zehn Jahre später wiederholte sich dasselbe, als ein Gemeinderat einen Schnitzelbank beanstandete, der ihm unterstellen würde, er wäre mit dem Auto auf Gemeindekosten unterwegs. Nach einer öffentlichen Entschuldigung wurde die Geschichte ad acta gelegt. Seither wurde die Fasnachts-Zeitung vor Veröffentlichung dem Gemeinderat vorgelegt. «Das Blatt untersteht der Begutachtung durch die höchste Behörde von Frenkendorf», war 1963 vermerkt, Gerichtsstand für eventuelle Prozesse sei Lausanne, hielt die Güllepumpi augenzwinkernd fest. Was sie nicht davon abhielt, einige Seiten weiter den Gemeinderat als «nicht dicht» zu bezeichnen. Diese alten Anekdoten lebendig zu halten, ist auch Teil der Fasnachtskultur. Ein kleiner Teil davon ist auf der Webseite www.gp-matte-fescht.ch nachzulesen. Wer mehr wissen will, muss die jüngeren und älteren Güllepumpi-Mitglieder in ihrem GP-Chäller besuchen – oder sie am «GP-Matte-Fescht» vom 31.Juli und 1.August ansprechen.

GP-Matte-Fescht

Am 31.Juli und 1.August feiert die Güllepumpi Frenkendorf ihr 80-Jahre-Jubiläum mit dem «GP-MatteFescht». Das Festgelände befindet sich beim «Wäldeli» in der Nähe des Hülftendenkmals, Richtung Pratteln, und enthält verschiedene Bereiche mit Unterhaltung und Verpflegung. www.gp-matte-fescht.ch

AAGL baut Barrieren für Sehbehinderte ab

Die Inbetriebnahme der neuen Elektrobusse diesen Frühling hat die Autobus AG Liestal (AAGL) zum Anlass genommen, ihre gesamte Flotte für ihre Fahrgäste mit einer Sehbehinderung zu optimieren. Nun sind – als Novum in der Nordwestschweiz – alle ihre Busse mit einer zusätzlichen Markierung auf der vordersten Türe und bei sämtlichen Vorrangsitzen in der ersten Reihe versehen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (sbv) hilft der AAGL, auf die Bedürfnisse von Betroffenen besser einzugehen. Für das autonome Unterwegssein mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind nebst problemlos auffindbaren Haltestellen mit entsprechenden Markierungen, die Ausgestaltung der Kundeninformation und der Fahrzeuge sowie die Dienstleistungsqualität des Fahrpersonals von zentraler Bedeutung. Während es für gewisse Bereiche verbindliche Vorgaben gibt, liegen andere im Ermessen der einzelnen Unternehmen.

Im Bereich Fahrzeuge hat die AAGL die Inbetriebnahme ihrer zehn neuen Solaris-Elektrobusse zum Anlass genommen, zusätzliche Massnahmen fürs barrierefreie Unterwegssein von blinden und sehbehinderten Menschen umzusetzen. Die meisten Busse im Schweizer ÖV verfügen mittlerweile an den hinteren Türen über markierte Türrahmen und Öffnungstaster direkt auf den Türen zur eindeutigen Erkennung. Bei der AAGL helfen den betroffenen Fahrgästen ab sofort zwei waagrecht platzierte gelbe Balken auch auf der vordersten Türe zu erkennen, ob diese geöffnet oder geschlossen ist. Dies ist wichtig, wenn ein Bus länger an einer Haltestelle steht oder nur einer der beiden Türflügel geöffnet wird. Und weil die erste Sitzreihe im Bus vorrangig für blinde und sehbehinderte Fahrgäste vorgesehen ist, ist diese in den Bussen der AAGL mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. AAGL

Mit 33 Aktiven hat die Mitgliederzahl der Güllepumpi Frenkendorf im 80. Jahr einen Höchststand erreicht. Fotos: zVg
Auch 1965 war die Güllepumpi im traditionellen Gewand unterwegs.
1947: mit dem Wagen durchs Baselbiet.

Aufruf zum Wasser sparen

Die anhaltend heisse Sommerzeit ohne ausreichende Niederschläge führt dazu, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt.

In Gelterkinden ist die Trinkwasserversorgung weiterhin gewährleistet. Es ist grundsätzlich ratsam, wenn mit dem Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Wir bitten die Bevölkerung auf das Waschen von Fahrzeugen, das Befüllen von Schwimmbädern sowie auf die Bewässerung von Grünflächen zu verzichten. Die Gemeinde Gelterkinden hat einen grossen Wassertank in der Mehrzweckhalle. Hier wird Quellwasser gesammelt, welches aus Qualitätsgründen nicht als Trinkwasser gefasst werden kann. Dieses Wasser wird für die Bewässerung der Sportplätze, Friedhofanlage, Bäume und Blumenbeete genutzt. Der Gemeinderat dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für den sorgfältigen Umgang mit dem wertvollen Trinkwasser.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Abbrennen von Feuerwerkskörpern (sofern kein Feuerverbot besteht)

Gerne möchten wir Sie auf Art. 9 des Reglements über die Wahrung von Ruhe und Ordnung aufmerksam machen:

Art. 9 Feuerwerk

1 Das Abbrennen von Feuerwerk und das Werfen von Knallkörpern ist am 31. Juli und am Nationalfeiertag sowie in der Silvesternacht im Freien gestattet, sofern weder für Personen, Tiere noch Sachen eine konkrete Gefahr geschaffen wird. Die entstehenden Abfälle sind durch die entsprechenden Personen umgehend zu entfernen.

2 Das Abbrennen ganzer Feuerwerksbatterien ist bewilligungspflichtig.

3 Der Gemeinderat kann für Veranstaltungen und Anlässe Ausnahmen bewilligen. In diesem Fall sind die Bewilligungsauflagen massgebend. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung sich an die Vorschriften zu halten und wünscht einen schönen Nationalfeiertag.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Öffnungszeiten 1. August 2026

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Büros bleiben am Samstag, 1. August 2026 den ganzen Tag geschlossen. Werkhof Fääli

Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind am Samstag, 1. August 2026 geschlossen.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist am Samstag, 1. August 2026 geschlossen (Öffnungszeiten Schulferien).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Bundesfeiertag.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ersatz Strassenbeleuchtung Allmendstrasse

Zurzeit entfernt die EBL die Kandelaber für die Strassenbeleuchtung in der Allmendstrasse. Diese werden ersetzt. Die Arbeiten für den Umbau und den Ersatz dauern bis ca. Mitte Juli. In dieser Zeit wird die Allmendstrasse nicht beleuchtet.

EinwohnergemeindeGelterkinden

EinwohnergemeindeGelterkinden

BUNDESFEIER

Wir laden Sie herzlich zur 1. August-Feier auf dem Dorfplatz ein.

Organisator: GALAXY 1998 Ort: Dorfplatz Gelterkinden

Datum: Samstag,1.August2026

Programm mit Festwirtschaft: ab 15.00 Uhr Festrede: Jonas Übersax (Assistenztrainer FC Winterthur whft. in Gelterkinden)

Grusswort der Gemeinde: Hans Wieser (Gemeinderat)

Musikalische Unterhaltung: Blue Mondays Green Goblins DJ-Unterhaltung und vieles mehr

Höhenfeuer: beim Hof Untere Allersegg (sofern kein Feuerverbot besteht)

Festwirtschaft: bis 01.00 Uhr

Die Bevölkerung wird freundlich ersucht, die Häuser zu beflaggen. Herzlichen Dank!

Am Samstag, 1. August 2026, ab 12.00 Uhr bis Sonntag, 2. August 2026, 02.00 Uhr gelten folgende Verkehrsmassnahmen:

Strassensperrung:

Schulgasse (ab Schulgasse 7) bis Dorfplatz, ganzer Dorfplatz (Durchfahrt beim Brunnen), Dorfplatz Richtung Kirchrain, Marktgasse.

Umleitungen: Der Verkehr Richtung Tecknau/Rünenberg wird via Turnhallenstrasse, Balkenweg, Strehlgasse umgeleitet. Die Signalisationen sind zu beachten. Die Postautokurse Nr. 103 und 104 werden umgeleitet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden GALAXY 1998

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zur Einstellung des Grüngut-Containers für Kleinmengen auf dem Werkhofareal, Ergolzstrasse 5 2025 hat die Gemeinde beim Werkhof einen Grüngut-Container für Kleinmengen aufgestellt. Dieser sollte den Wegfall der bisherigen Grüngut-Container im Werkhof kompensieren und den Einwohnerinnen und Einwohnern weiterhin eine einfache Entsorgungsmöglichkeit für kleinere Mengen Grüngut bieten. Leider musste festgestellt werden, dass der Container wiederholt nicht bestimmungsgemäss benutzt wurde. Neben Grüngut wurden unter anderem Essensreste, nicht zulässige Küchenabfälle sowie Plastiksäcke mit teilweise unbekanntem Inhalt entsorgt. Dadurch entstanden starke Geruchsemissionen und erhebliche Verunreinigungen des Sammelguts.

Diese Verunreinigungen führen dazu, dass die Entsorgungsbetriebe den Container nicht mehr annehmen:

• Die Biopower Ormalingen nimmt ausschliesslich sauberes Grüngut an. Gewisse Küchenabfälle, Speiseabfälle sowie andere Fremdstoffe sind dort nicht zugelassen. Aufgrund der wiederholten Verunreinigungen verweigerte die Anlage die weitere Annahme des Containers.

• Anschliessend wurde auf die Biopower Pratteln ausgewichen. Diese Anlage verarbeitet zwar zusätzlich auch Küchen- und Speiseabfälle, akzeptiert jedoch keine verunreinigten Anlieferungen mit Fremdstoffen wie Plastik oder anderen ungeeigneten Materialien. Auch dort wurde der Gemeinde mitgeteilt, dass der Container aufgrund des hohen Fremdstoffanteils künftig nicht mehr angenommen werden kann.

• Als letzte Möglichkeit kann der Container einmalig in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Basel entsorgt werden. Die KVA hat jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies eine einmalige Ausnahme darstellt und keine dauerhafte Lösung möglich ist, da Grüngut grundsätzlich stofflich verwertet werden muss.

Da keine gesetzeskonforme und langfristige Entsorgungslösung mehr besteht, hat der Gemeinderat beschlossen, das Projekt «Grüngut Kleinmengen» per sofort einzustellen und den Container beim Werkhof zu entfernen.

Der Gemeinderat bedauert diesen Schritt ausdrücklich. Das Angebot wurde geschaffen, um den Einwohnerinnen und Einwohnern eine zusätzliche Dienstleistung zu bieten. Aufgrund der wiederholten Fehlentsorgungen ist eine Weiterführung jedoch leider nicht mehr möglich. Eine Nachfolgelösung wird jedoch geprüft.

Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die den Container korrekt genutzt haben und danken für das Verständnis zu diesem Entscheid.

Am Samstag, 1. August 2026, hat das Hallen-Freibad von 8 Uhr (Sauna ab 9 Uhr) bis 20 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Feierabendticket

90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun. Unsere Öffnungszeiten während der Freibad-Saison: Freibad/Hallenbad: Montag-Sonntag* 8–20 Uhr

Sauna: Montag-Sonntag** 9–20 Uhr

Badi-Bistro: Montag-Sonntag 8–20.30 Uhr

* Frühschwimmen: Am Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt.

** Am Montag ist jeweils FrauenSauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna.

Während der Sommersaison hat sowohl das Freibad als auch das Hallenbad geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team Öffnungszeiten am 1. August 2026

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GESI lädt zum gemütlichen Grill-Familien-Plausch

Sissach Gut besuchter Sommeranlass auf dem Zelglihof

SilasMoor

Wolkenloser Himmel, sommerliche Temperaturen und gemütliche Stimmung.

Der Donnerstagabend war der perfekte Zeitpunkt für einen angenehmen Grillabend. Und diesen gab es auch: Der Gewerbeverein Sissach (kurz «GESI») organisierte einen Grill-Familien-Plausch, welchen alle Mitglieder des Vereins und deren Familienmitglieder besuchen konnten.

Um 19 Uhr war der Zelglihof unterhalb der Sissacher Flueh schon sehr gut besucht und im Verlauf des Abends fanden sich immer mehr Menschen am Austragungsort ein. Rund 65 Teilnehmer wurden erwartet und es gab eine bunte Durchmischung der Altersgruppen. Viele Besucher/-innen nahmen ihre Kinder mit, die zu Beginn nimmermüde und fröhlich über das Gelände rannten. Ne-

ben den Jungen waren auch viele Junggebliebene zugegen und sorgten so für ein breites Spektrum der Anwesenden. Nach einem gemütlichen Apéro mit Drinks sowie Zopf vom Hof begrüsste Christine Tschan, Präsidentin des Gewerbevereins, die Besucherinnen und Besucher. In ihrer kurzen Rede dankte sie unter anderem den Lehrlingen, die ihre Ausbildung Ende Juni abgeschlossen hatten und die Zukunft unserer Gesellschaft mit ihren Tätigkeiten prägen werden.

Kurz darauf setzten sich die Anwesenden nach und nach an die schön dekorierten Tische und unterhielten sich. Es wurde sehr viel über die Entwicklung der Berufswelt in Bezug auf die Machtübernahme von KI philosophiert, über die Art und Weise, wie Jugendliche früher im Vergleich zu heute gelebt hatten oder vom persönlichen Leben berichtet. Nicht zu kurz kamen auch die Diskussionen über die aktuelle Fussball-WM in Amerika, und das bevorstehende Spiel der Schweizer Nati gegen Algerien.

Christine Tschan zeigte sich erfreut über den Anlass, denn genau diese Vernetzung und der Austausch zwischen den Menschen sei Ziel der Veranstaltung gewesen. Es soll ein geselliger Anlass sein, bei dem man zusammenkommt und sich auch mal ausführlich und ausserhalb der Arbeit unterhalten kann.

Während die Sonne langsam unterging, und die Gespräche weiter voranschritten, stellten die Mithelfer und Organisatoren das Buffet auf. Essenstechnisch kam definitiv jedermann auf seine Kosten: Ein grosses Salatbuffet mit MaisGurken- Nudel- oder grünem Salat und weiterem stand bereit. Als Hauptspeise gab es, wenig überraschend, eine grosse Auswahl an frisch grilliertem Fleisch. Ob Poulet, Lamm, Schwein oder Wurst – es war für alle etwas köstliches vorhanden. Dazu wurde Kartoffelgratin serviert. Den süssen Abschluss bildete frisches Gebäck der Bäckerei Gunzenhauser aus Sissach. Der Grillplausch bot Gelegenheit zum Austausch und zum gemeinsamen Ausklang eines Sommerabends.

Leser schreiben

Aufruf an den Gemeinderat

Auf Seite 13 der letzten ObZ fordert der Gemeinderat von Gelterkinden zum Wassersparen auf. Der Zeitung liegt (wie immer) eine Werbung der Landi bei. Dort gibt es für 699 Franken ein Wasserbecken mit 17203 Litern. Ich fordere den Gemeinderat Gelterkinden (erneut) dazu auf, eine Sonderwassersteuer (z.B. 10 Rappen pro Liter, bei

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 9. Juli

18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Freitag, 10. Juli

10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Sonntag, 12. Juli

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfr. Eric Hub, Musik: Adrian Schäublin. Titusbrief – dreiteilige Predigtreihe zu den drei Kapiteln des Briefes. Corporate Behavior: Wie wollen wir handeln? Das zweite Kapitel des Briefes nimmt das persönliche Leben der Einzelnen in den Blick. Es spricht zu Menschen einer längst vergangenen Zeit – bei genauem Hinhören hat es auch für den heutigen Menschen Einiges. Text: Titus 2. Thema: Geschlechter und Generationen in der Bibel – das Ringen um gerechte Ungleichheit. Kollekte: Ocean Care. Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24 Freitag, 17. Juli

10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Amtswochen

29. Juni bis 19. Juli: Pfr. Eric Hub

Allgemein: Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof; der Sonnenhof hat vom 20. Juli bis 1. September Sommerpause

jeder Befüllung, d.h. ein Mal pro Jahr) für das Befüllen solcher Becken einzuführen oder noch besser, solche Becken zu verbieten. Wenn man abgelegen wohnt, machen solche Becken vielleicht Sinn, doch wir betreiben ein defizitäres Hallenfreibad und es ist nicht einzusehen, warum diese Becken nicht bewilligungspflichtig sind. Lässt man sie stehen, hat das Wasser sofort über 30°, also muss regelmässig mit Frischwasser gekühlt werden. Und wie viele dieser Becken werden dann einfach in den Garten entleert, statt in die Kanalisation und das chlorierte Wasser landet im Grundwasser? Daher: Taten statt Worte! ChristineundDanielBühler,Gelterkinden

Wir danken für die Kollekten: 14.6. aus dem Gottesdienst in Gelterkinden: kantonal für Koordinationsstelle

«Flucht und Ankommen» CHF 656.50

Für das Jahresspendenprojekt im Ostkongo vom 21.6. CHF 200.00

Für den Sonnenhof – aus dem APH 46.00 und Gottesdienst CHF 485.50

Für Flüchtlinge aus dem ök. Friedensgebet 28.6. CHF 112.00

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 12. Juli

11.00 Kommunionfeier in Sissach Donnerstag, 15. Juli

17.30 Rosenkranz

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne

Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076

261 31 25

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 12. Juli

11.00 Kommunionfeier mit den Pfarreiangehörigen aus Gelterkinden

Gänsehautstimmung

Gelterkinden Kindermusical «Elia»

SilasMoor

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn Kinder ein Talent haben und dieses aufführen. Wenn dann aber rund 100 Kinder gemeinsam singen und tanzen, dann geht den Zuschauerinnen und Zuschauern das Herz auf und es entsteht Gänsehautstimmung. Dies war am Wochenende in der Mehrzweckhalle in Gelterkinden zu erleben. Am Freitagabend und am Samstagnachmittag fanden die Aufführungen des Kindermusicals «Elia» statt, organisiert von der evangelischen Freikirche Gate44 in Böckten.

Am Montag, 29. Juni, ging es für zahlreiche Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren los mit einem einwöchigen Musical-Tageslager. Den ganzen Tag probten die Kinder gemeinsam mit den Leiterinnen und Leitern die Lieder und Tanzchoreografien. Letztere wurden von einer Mutter der Teilnehmenden einstudiert. Neben den Proben waren Workshops, Spiele und Bibellesen teil des täglichen Programms. Unter der Leitung von Andi Grossmann erlebten die Kinder also einen abwechslungsreichen und spannenden Alltag. Am Tag der Aufführung war die MZH in Gelterkinden prall gefüllt. Das Musical zog eine immense Anzahl an interessierten Gästen an. Nebst den Eltern der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler waren auch sonst viele verschiedene Altersgruppen im Publikum zu finden.

Als sich der Vorhang öffnete, fand man sich auf einer Zeitreise im alten Israel wieder. Nach einem ersten Sologesang eines jungen Mädchens, begleitet von einer Live-Band, stürmten alle Kinder in die Halle hinein und stellten sich als Kinderchor auf. Danach begann die Erzählung der Geschichte Elias. Elia war im 9. Jahrhundert vor Christus ein biblischer Prophet. Er besass die Fähigkeit,

Freitag, 17. Juli

10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 9. Juli

14.30 Treffen 60+

Samstag, 11. Juli

Ab 11.30 Samstagsbuffet

Sonntag, 12. Juli

Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema «Du sollst ein Segen sein» – dieser Gottesdienst ist der Start in unsere Reihe «Schnuppergottesdienste».

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk­gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Sonntag, 12. Juli

10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Ormalingen/Hemmiken in der Kirche Buus mit Pfarrerin Christiane Bitterli und Doris Haspra, Orgel

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 12. Juli

10.00 Gottesdienst in der Kirche Buus, Pfarrerin Christiane Bitterli

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 16. Juli 10.00 Pfarrer Detlef Noffke Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 12. Juli 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Rahel Buser, Orgel, Kirchenkaffee

Amtswoche 11. bis 17. Juli: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt­wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz

Samstag, 4. Juli bis Sonntag, 12. Juli. Kontakttelefon Rümlingen: 079 325 46 03

Läufelfingen: 079 713 54 80

Sonntag, 12. Juli 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Pfarrerin Trude Bernoulli. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte Mission 21.

Mittwoch, 15. Juli

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Regen bzw. Dürren vorauszusagen und er wollte unter Beweis stellen, dass sein Gott der einzig Wahre sei. Im Nordreich Israel glaubten viele Völker, sowie auch Königin Isebel, an den kanaanitischen Gott Baal. In einer Hungersnot war es dann der Gott von Elia, der dem Volk endlich wieder etwas zu essen schenkte, während der Baal sein Volk im Stich liess. Daraufhin wurde der Prophet Elia von der Königin verbannt und floh in die Berge.

Die Geschichte Elias wurde von den Kindern und Jugendlichen mit einer bemerkenswerten schauspielerischen Leistung präsentiert. Begleitet hat sie stets der grosse Kinderchor und die Band mit Liedern, die vom Adonia-Verlag komponiert wurden.

Es war mittlerweile die 19. Austragung des Musicallagers. Auch im nächsten Jahr können sich die Kinder anmelden, um bei der Jubliäumsaufführung dabei zu sein.

Sonntag, 19. Juli 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Liedern von Mani Matter und was sie mir bedeuten, Pfarrer Markus Enz. Kollekte für die Bibelgesellschaft. Anschliessend an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung

Montag, 20. Juli, 19.30 im Raum der Kirchgemeinde in Rümlingen. Nomination von Pfarrer Michael Schaar und Festlegung des Wahlmodus.

Mittwoch, 22. Juli

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche­laru.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche­laru.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia.buess@kirche­laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde­ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Das reichhaltige Buffet ist eröffnet – und beliebt.
Fotos: S. Moor
Die Vereinspräsidentin Christine Tschan begrüsst das Publikum.
Der Kinderchor singt und tanzt leidenschaftlich.
Fotos: S. Moor
Prophet Elia warnt König Ahab vor einer Dürrezeit.

Gratulationen und Glückwünsche zur bestandenen Prüfung.

HERZLICHEGRATULATION

Dasgesamte Team der PM MangoldHolzbau AG gratuliert denfrischgebackenen Zimmermännern JeremySalamin,DanielStraub, Jan Grieder, RaphaelMangold und Manuel Kleiber (vlnr) zu ihrentollen Leistungenan denAbschlussprüfungen. IhrhabtGrossartigesgeleistet!Wir sind stolzund freuen unsmit euch über diesen wichtigenMeilenstein. www.pm-holzbau.ch

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss

Von links nach rechts:

Gaviga Selvarasa Fachfrau Gesundheit EFZ

Raphael Schiener Fachmann Gesundheit EFZ

Michael Baumgartner Fachmann Gesundheit EFZ

Emilia Tonazzi Köchin EFZ

Wendy Gomez Assistentin Gesundheit und Soziales EBA

Pragash Sivarajah Küchenangestellter EBA (im Rang)

Oleksandra Basova Assistentin Gesundheit und Soziales EBA (im Rang)

Samantha Graf Assistentin Gesundheit und Soziales EBA

Yordanos Hagos Assistentin Gesundheit und Soziales EBA

Genesa Sokoli Assistentin Gesundheit und Soziales EBA

Das ganze Mülimatt-Team gratuliert Ihnen herzlich zum bestandenen Abschluss. Wir sind stolz auf die gute Leistung und wünschen Ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg im Beruf.

Herzliche Gratulation

zum erfolgreichen

Abschluss als FaGE EFZ.

Tetiana Casagrande

Annemarie Bakker

Arjanda Talaj

Shanika Ramachandran Elif Özcan

Wir sind stolz auf euch. Wir wünschen euch alles Gute auf dem weiteren Lebensweg.

Alters- und Pflegeheim Moosmatt Oberbiel 27, 4418 Reigoldswil 061 926 66 66

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MitdemLehrabschlussendeteinbedeutender Lebensabschnittundgleichzeitigbeginnteinneuer.Es warunseineFreude,dasswireuchaufdiesemWeg begleitendurften,undwünscheneuchfüreureberufliche undpersönlicheZukunftvonHerzenallesGute.

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GESCHAFFT!WIRSINDSTOLZAUFEUCH.

LeoMichel und NickNeuenschwander

Wirgratulierenunserenfrischgebackenen

Berufsstolz-Trägernganzherzlichzurerfolgreich bestandenenLehrabschlussprüfungalsGärtner FachrichtungGarten-undLandschaftsbau.

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Liebi Flurina

Mir gratuliere dir vo ganzm Härze zu dim bestandene Lehrabschluss

Gärtnerin EFZ mit dr hervorragende

Note 5.4

Mir si sehr stolz uf di!

Mami, Papi, Dominik, dini Gschwüsterti und Kurz Gartengestaltung AG

Herzlichen Glückwunsch

zum erfolgreichen Abschluss deiner Lehre! Mit deinem Engagement, deiner Ausdauer und deinem Einsatz hast du einen wichtigen Meilenstein erreicht. Darauf kannst du wirklich stolz sein.

Für deinen weiteren Berufs- und Lebensweg wünschen wir dir viel Erfolg, spannende Herausforderungen, Freude an deiner Arbeit und viele schöne Erfahrungen.

Mögen sich dir viele neue Möglichkeiten eröffnen und deine Zukunft von Gesundheit, Glück und Erfolg begleitet sein.

Das ganze Team der Elektro Degen AG ist stolz und gratuliert

Arda Agac

Montage-Elektriker EFZ

Liebe Felicia, wir gratulieren dir herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Maurerin EFZ und sind stolz auf dich.

Das ganze Team der

Lieber Roman, wir gratulieren dir zum erfolgreichen Lehrabschluss als Polymechaniker EFZ mit der Note 5.5 und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.

Toll gemachtJanis

Das Team Elektro Peyer AG gratuliert recht herzlich zum Lehrabschluss als Elektroinstallateur EFZ Note 5.5

HerzlicheGratulation zumerfolgreichen Lehrabschluss. Wirgratulieren unserenlernendenherzlichzum Ausbildungsabschluss und wünschen ihnenfür dieZukunft allesGuteund vielErfolg. Wir sind stolzaufEuch.

■ LauraForastefano Fachfrau GesundheitEFZ

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Das Elektro Degen AG Team

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Herzliche Gratulation Sandro!

Wir gratulieren Sandro Pradetto herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Polymechaniker EFZ

Es freut uns, Dich auch weiterhin bei uns im Team zu haben!

Das Team der Tschudin + Heid AG

Roman Degen

Die Gemeinde-WerkhofSanierung schreitet voran

Reigoldswil Eine einzigartige infrastrukturelle Perle

WlliWenger

Am Standort des alten Werkhofs am nördlichen Dorfeingang von Reigoldswil wird seit gut zwei Monaten gebaut. Vor Ort entstehe eine moderne Intrastruktur, welche für die kommenden Jahrzehnte alle Belange für die dort arbeitenden Personen abdecken wird. Neben dem eigentlichen Bauhof für das Gemeindepersonal werden auch die Feuerwehr und der Forstbetrieb Frenkentäler dort einziehen. Investiert werden 1,65 Millionen Franken, welche gemäss Gemeindepräsident Fritz Sutter auch dank der positiven wie konstruktiven Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden zustande kam.

Bezug im August/September Die Arbeiten seien, so Sutter, bislang und unfallfrei verlaufen. «Wir arbeiten im Zeitplan, sodass die Räumlichkeiten planmässig im Spätsommer, das heisst im August/September, bezugsbereit sein sollten», blickt Sutter in die unmittelbare Zukunft. Am Ort, den die Gemeinde vor 34 Jahren vom Kanton übernommen hat, wird in jeder Beziehung optimal gearbeitet werden können. Die Bauherrin, die Einwohnergemeinde, weist auch darauf hin, dass vor Ort auch Nachhaltigkeit gelebt werden kann, etwa mittels einer Fotovoltaikanlage oder mittels eines 20000-Liter-Regenwassertanks.

Steinschlagzaun notwendig In Bezug der Umgebung muss die Gemeinde einen Steinschlagzaun, welcher das Felsband und damit mögliche Steinschläge am darüber liegenden «Horn» sichern soll, erstellen. Dieser Zusatzbau, welcher im Rahmen der Kreditgenehmi-

für das Personal.

Vereinsnotizen

gung durch die Gemeindeversammlung im August 2025 noch kein Thema war, kostet zusätzliche 205000 Franken. Gemeindepräsident Sutter relativierte diese Summe allerdings an der unlängst stattgefundenen Gemeindeversammlung. «Dieser Betrag wird zu grossen Teilen vom Bund und vom Kanton übernommen. Es wurde uns eine 80-ProzentSubventionierung dieser beiden Institutionen in Aussicht gestellt. Die Gemeinde wird voraussichtlich nur circa 40000 Franken stemmen müssen».

Auf dem Dach des Feuerwehrmagazins wird wie erwähnt eine FotovoltaikAnlage installiert werden und vom Dach des Werkhofs wird das Regenwasser in den bereits installierten 20000-Liter-Tank geleitet werden, dessen Inhalt für «interne Arbeiten» wie etwa Leitungsspülungen, zum Fahrzeugwa-

schen oder zum Maschinenreinigen gebraucht werden wird.

Rückbau Dorfzentrum «demnächst» Ab Spätsommer werden der Feuerwehrtrakt, der Werkhof sowie die Forst-Infrastruktur in dieser Reihenfolge bezugsbereit sein. Nach dem die Feuerwehr vom Dorfzentrum an den neuen Ort übersiedelt ist, wird der Rückbau des alten Feuerwehrmagazins im Dorfzentrum realisiert. Gemäss Zeitplan soll im Grossen und Ganzen im gleichen Zeitraum die ehemalige Gemeindeverwaltung ebenfalls zurückgebaut werden. Die dort geplanten vier neuen Häuser beinhalten unter anderem eine Hausarztpraxis, 24 Wohnungen im leistbaren Preissegment sowie eine Einstellhalle. Die vier Baukörper sollen an die kommunale Fernwärme angeschlossen werden.

Das künftige Feuerwehrmagazin.

Mit Herz und Erfahrung

Waldenburg Senior/-innen begleiten Primarschüler

Seit einem Jahr begleitet Annelies Früh als Seniorin den Unterricht der 2. Klasse in Waldenburg. Mit viel Geduld, Lebenserfahrung und Freude unterstützt sie die Lehrperson und ist für die Kinder zu einer geschätzten Bezugsperson geworden.

Die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern bereitet ihr grosse Freude. «Es macht Spass, die Kinder in ihrem Schulalltag zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuerleben», sagt sie. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die gemeinsamen Ausflüge. Diese boten viele schöne Begegnungen und stärkten das Miteinander auch ausserhalb des Klassenzimmers.

Im Vergleich zu ihrer eigenen Schulzeit hat sich der Unterricht stark verändert. Die Schule sei heute moderner und vielfältiger gestaltet als früher –eine Entwicklung, die sie mit Interesse

verfolgt.

Annelies Früh freut sich bereits auf das kommende Schuljahr, denn sie wird die Klasse auch weiterhin begleiten. Sie hofft zudem, dass sich noch mehr Seniorinnen und Senioren für das Projekt begeistern lassen. «Es ist eine bereichernde Aufgabe, von der beide Seiten profitieren», ist sie überzeugt. Die Kinder erhalten zusätzliche Unterstützung und Aufmerksamkeit, während die Seniorinnen und Senioren wertvolle Einblicke in den heutigen Schulalltag gewinnen und viele schöne Momente erleben. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie generationenübergreifende Begegnungen den Schulalltag bereichern können – zur Freude der Kinder, der Lehrpersonen und der engagierten Seniorinnen und Senioren.

Annelies Früh macht es Spass, die Kinder zu begleiten und zu unterstützen. Foto: zVg

WaldweidTalent sucht Bands!

Das einzigartige Gratis-Openair Waldweidfescht Waldenburg bietet Newcomer-Bands die einmalige Gelegenheit, ihr Können auf einer grossen Bühne mit professioneller Licht- und Tontechnik vor einem breiten Publikum zu präsentieren.

Am Freitag, 7. August 2026, erhalten fünf ausgewählte Formationen die Chance, auf 1’014 Metern über Meer während jeweils 10 Minuten ihr Talent unter Beweis zu stellen.

Das Publikum entscheidet anschliessend per Voting, wer den Titel «BestWaldweidTalent» gewinnt. Die Siegerband darf das Festival am Samstag, 8. August 2026, als Opener mit einem 30-minütigen Live-Auftritt eröffnen.

Alle Informationen sowie das Anmeldeformular sind unter www.waldweid-

fescht.ch/waldweidtalent/ zu finden. Wir freuen uns auf ein grossartiges Wochenende auf der Waldweid.

150 Jahre Feldschützen: Bennwiler Volltreffer im Bündnerland

Das Eidgenössische Schützenfest findet alle fünf Jahre statt. Doch Halt; das letzte «richtige» Eidgenössische lag bereits elf Jahre zurück, da die letzte Austragung coronabedingt verschoben und auf den Heimständen durchgeführt werden musste. Umso grösser war die Vorfreude der Feldschützen Bennwil auf die dreitägige Reise ins Bündnerland. Zum 150-jährigen Vereinsbestehen machten sich die «Bämbeler» auf den Weg, um Treffsicherheit und Kameradschaft hochleben zu lassen. Frühmorgens versammelten sich 21 Schützinnen und Schützen sowie sechs treue Schlachtenbummler/-innen in Bämbel. Chauffeur Andy Althaus steuerte den Car zügig Richtung Graubünden. Erster Boxenstopp: Ein Kaffee in der Autobahnraststätte, um die Lebensgeister endgültig zu wecken. Kurz darauf folgte der zweite Halt im Festzentrum Chur, wo alle Sportgeräte den offiziellen Check erfolgreich durchliefen. Danach ging es auf kurvigen Strassen und durch enge Dörfer das schöne Landwassertal hinauf. Gegen Mittag erreichte die Truppe das Schützenhaus in Davos-Monstein. Nach einer Stärkung in der Festwirtschaft hiess es um 13.30 Uhr: Feuer frei! Eine technische Neuerung sorgte vor-

gängig für Gesprächsstoff: Das traditionelle Papier-Schiessbüchlein wurde durch eine elektronische Teilnehmer-ID ersetzt. Nach anfänglicher Skepsis und dem Gewöhnen an die Schiesstunnels liefen die Monitore aber bald heiss. Die Bennwiler Treffsicherheit setzte sich durch und die ersten Top-Resultate poppten auf. Nach dem intensiven Schiessnachmittag liess man den ersten Tag gemütlich im Hotel ausklingen, für einige Schützen durfte danach das verdiente Feierabendbier im Dorf nicht fehlen.

Samstag: Schiessjacke gegen Sommerkleidung Für alle, die noch Stiche auf dem Programm hatten, war früh Tagwache. Der Sommermorgen bot völlig veränderte Lichtverhältnisse als der Vortag und forderte vollste Konzentration. Bis zum Mittag waren alle Sportgeräte im Car verstaut – die Pflicht war erfüllt, die Kür begann. Bei angenehmen Temperaturen zog es die Schützen an den Davosersee, wo die Schiessjacke gegen die Sommerkleider getauscht wurde.

Ein optischer und fahrerischer Höhepunkt war der anschliessende Ausflug ins Sertigtal. Chauffeur Andy lenkte den Car

mit absoluter Millimeterarbeit perfekt durch die engen Kurven bis ans Ende des unberührten Seitentals von Davos. Inmitten der imposanten Bergkulisse genoss die Reisegruppe ein feines Nachtessen, bei dem die besten Tiefschüsse des Tages nochmals ausgiebig analysiert wurden. Zurück in Davos zog es einen Teil der Truppe erneut ins Dorfzentrum, um bei einem kühlen Bier auf den gelungenen Tag anzustossen.

Sonntag: Ein triumphaler Empfang

Nach den intensiven Tagen tat das Ausschlafen am Sonntag sichtlich gut. Um 11 Uhr zündete Andy Althaus den Motor zur Rückreise. Nach einem Zwischenstopp im Festzentrum in Chur, wo die Auszeichnungen und Gaben abgeholt werden konnten, steuerte der Car endgültig das Baselbiet an. Der krönende Abschluss wartete in der Heimat: Auf dem Bennwiler Dorfplatz wurde die 27-köpfige Delegation gebührend und mit grossem Applaus empfangen. Das Fazit dieser dreitägigen Jubiläumsreise steht fest: Die Feldschützen Bennwil treffen auch nach 150 Jahren nicht nur mitten ins Schwarze, sondern wissen auch ganz genau, wie man feiert.

Die Energie nehmen die «Bämbeler» direkt mit für das nächste grosse Highlight im Jubiläumsjahr: Am 11./12. sowie am 18./19. September 2026 laden sie zum grossen Jubiläumsschiessen im Schützenhaus Bämbel ein und freuen sich darauf, zahlreiche Schützinnen und Schützen aus Nah und Fern zu begrüssen.

Die beiden Nachwuchsschützen Kezia Bender (U15) und Gerome Hümbeli (U21) hatten sich für den Eidgenössischen Tag der Jugend qualifiziert. Am

Samstag, 27. Juni, reisten sie mit der Delegation des Schiesssportverbandes Region Basel (SVRB) nach Chur. Auch wenn die Resultate am Ende nicht ganz den eigenen, hohen Erwartungen entsprachen, überwog das bleibende Erlebnis an diesem eindrücklichen Grossanlass unter Gleichgesinnten. Marianne Oetiker, Feldschützen Bennwil

Resultate, Infos und Fotos unter: www.bennwiler-schuetzen.ch

Das sich im Bau befindende Feuerwehrmagazin (links) und der bestehende Werkhof (rechts), der saniert respektive ausgebaut wird.
Fotos: W. Wenger
In diesem Teil des Werkhofs entstehen Infrastrukturräume
Marie-Louise Hartmann, Primarschule Waldenburg
Caroline Häring, Liestal
Die Feldschützen Bennwil verbrachten drei Tage im Bündnerland. Foto: zVg
Logo des Waldweidfeschts. Grafik: zVg

Langenbruck

Hector Herzig 17.10.1954 – 27.06.2026

In tiefer Trauer und unfassbarer Betroffenheit nehmen wir

Abschied von unserem geschätzten Kollegen, Freund und Gemeindepräsidenten Hector Herzig.

Mit grosser Bestürzung haben wir vom Tod von Hector Herzig erfahren. Sein plötzliches Ableben hinterlässt eine schmerzliche Lücke – in unserer Gemeinde, in unserem Gemeinderat und in den Herzen all jener, die ihn kannten und schätzten.

Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg hat sich Hector mit aussergewöhnlicher Hingabe, unermüdlichem Engagement und grosser menschlicher Wärme für Langenbruck eingesetzt. Seit 2004 wirkte er im Gemeinderat, seit 2008 als Gemeindepräsident. Die Zukunft unserer Gemeinde lag ihm stets am Herzen. Mit Weitsicht, Verantwortungsbewusstsein und echter Verbundenheit zu den Menschen hat er das Dorfleben geprägt und mitgestaltet.

Hector war weit mehr als ein engagierter Gemeindepräsident. Er war ein geschätzter Wegbegleiter, ein verlässlicher Freund und ein Mensch, der mit seiner offenen, herzlichen Art viele berührt hat. Sein Rat, seine Menschlichkeit, sein Humor und seine Leidenschaft werden uns fehlen.

Die Dankbarkeit für alles, was Hector für unsere Gemeinde geleistet hat, wird bleiben. Sein Wirken und sein Vermächtnis werden uns auch in Zukunft begleiten.

Wir verneigen uns in Respekt und Dankbarkeit vor einem aussergewöhnlichen Menschen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden.

In Dankbarkeit, Achtung und tiefer Freundschaft

Gemeinderat Langenbruck Verwaltung Langenbruck

Am 25. Juli 2026 um 14.00 Uhr findet die öffentliche Gedenkfeier in der ev.ref. Kirche, Langenbruck statt.

Was läuft in Langenbruck

Samstag, 11. Juli

Güggeliessen, Soubandi Langenbruck, Shuttlebus von Postplatz nach Helfenberg, ab 18 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Hector Herzig, mit Herzblut für die Musik und das Dorf

Oberdorf

Finanzausgleich 2026 Mit Verfügung vom 23.06.2026 hat der Regierungsrat Kanton Basel-Landschaft den Gemeinden den Finanzausgleich für das Jahr 2026 mitgeteilt. Berechnungsgrundlage ist die Steuerkraft. Die Steuerkraft einer Einwohnergemeinde ist die Summe ihrer mit dem fiktiven (durchschnittlichen) Steuerfuss (55,43 %) umgerechneten Steuererträge des Jahres 2025 der natürlichen und juristischen Personen geteilt durch die Einwohnerzahl.

16 Gebergemeinden deren Steuerkraft über den Ausgleichsniveau 2026 von 2920 Franken liegt, bezahlen 71 Mio. Franken in den Ressourcenausgleich (horizontaler Finanzausgleich) ein. Davon erhalten 70 Empfängergemeinden 93,9 Mio. Franken. Die Differenz wird dem Ausgleichsfonds entnommen, welcher als «Schwankungsreserve» betrachtet werden kann. Die Höhe des Beitrages pro Einwohner einer Empfängergemeinde entspricht der

Differenz ihrer Steuerkraft zum Ausgleichsniveau.

Die Steuerkraft der Gemeinde Oberdorf beträgt für das Finanzausgleichsjahr 2026 1 644 Franken pro Einwohner. Die Differenz zum Ausgleichsniveau von 2920 Franken beträgt 1276 Franken pro Einwohner. Die Steuerkraft des ganzen Kantons beträgt 3168 Franken pro Einwohner. Aus dem Ressourcenausgleich erhält Oberdorf für das Jahr 2026 3,3 Mio. Franken

Der Kanton leistet denjenigen Einwohnergemeinden Lastenabgeltungen (vertikaler Finanzausgleich), die in den Bereichen Sozialhilfe, Bildung und Nicht-Siedlungsfläche über-durchschnittliche Lasten haben. Oberdorf erhält im Jahr 2026 eine Lastenabgeltung von 599 035 Franken.

Zusätzlich erhält die Gemeinde Oberdorf einen Solidaritätsbeitrag von 86306 Franken wegen der überdurchschnittlichen Sozialhilfequote von 4 Prozent (Ø Kanton: 2,4 Prozent).

Hector Herzig ist am 27. Juni 2026 im Alter von 71 Jahren verstorben. Die Mitglieder der Musikgesellschaft Langenbruck blicken dankbar auf eine prägende Zeit mit ihm als Dirigenten zurück. Als die MG Langenbruck im Jahr 2011 aufgrund von Mitgliederschwund ihre Auflösung beschlossen hatte, wollte Hector diesen Entscheid nicht akzeptieren. Er rief die Bevölkerung zu einer Schnupperprobe auf und bot an, den Verein ehrenamtlich und ohne Gage zu dirigieren. Der Aufruf war erfolgreich: Es fanden sich neue Mitspielende, und bereits im Dezember konnte wieder ein Adventskonzert in der Kirche stattfinden. Von da an führte die Musikgesellschaft wieder jährlich Muttertags- und Adventskonzerte durch. Zwei Jahre später entstand die Zusammenarbeit mit dem Musikverein Waldenburg, 2022 kam der Musikverein Oberdorf hinzu. Gemeinsam bilden die drei Vereine heute die Musikgemeinschaft OWL.

Mitteilungen

Amtswoche

Bis 11. Juli: Pfarrer Torsten Amling 062 390 11 52 12. bis 20. Juli: Pfarrer Markus Wagner 079 482 80 41 markuswagner@bluewin.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 12. Juli 10.00 Kirche Langenbruck. Musikalische Morgenandacht mit Lukas Alber. An der Orgel begleitet uns Brunetto Haueter.

Anlässe

Gebet in der Kirche Waldenburg

Jeden Samstag, 9.00. Dauer: ca. eine halbe Stunde

Bibelgruppe

Donnerstag, 16. Juli, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, Tel: 061 961 10 35 Offenes Abendsingen

Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19

Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 20. August, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00.

Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 12. Juli 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfr. Raphael Hadorn. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Roma Nàdej

Voranzeigen

Gebet in Hölstein

Samstag, 1. August um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet (ohne Anmeldung)

Trauercafé

Mittwoch, 5. August um 9.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Ort für Begegnungen und Kraftquelle für alle, die Ähnliches erlebt haben (ohne Anmeldung).

Mitteilungen

Kirchgemeindewanderung durchs Gasterntal am 11. Juni 2026 Ab und zu bin ich hingerissen und völlig überwältigt von der Schönheit der Natur und staune. So viel Phantasie, so viel Liebe zum Detail, ein vollkommener Kreislauf des Lebens und Vergehens ... Die Bibel weist auf den Urheber hin in Offb.15.3

Während elf Jahren führte und förderte Hector unseren Verein mit viel Herzblut und Engagement. Er dirigierte die

Eine gewaltige, bizarr geformte Bergkulisse flankiert das Tal, kristallklares Wasser perlt über den Fels und sucht sich den Weg ins Tal und schliesslich in die Kander. Es bewässert die Talsohle und bildet Sumpfgebiete in Wiesen und, fast mangrovenartig, im Gehölz. Es wachsen da Pflanzen, die Feuchtigkeit bevorzugen, wie die Trollblume, das gefleckte Knabenkraut und die Sumpfdotterblume. Die Spannung ist gross: Ob wir wohl auch einen blühenden Frauenschuh entdecken werden? Ja, wir werden reichlich belohnt, denn diese prachtvolle Orchidee (die grösste, wildwachsende Europas) zeigt sich uns auf der ganzen Wanderroute überraschend häufig. Entspannte, gepflegte Kühe weiden in Wiesen mit seltener Blumenvielfalt. Wie überdauern wohl diese filigranen, zarten Pflanzen wie Wiesensalbei, Skabiosa, „Rossnägeli“, Teufelskralle etc. den harten Winter, der hier ganz deutliche Spuren hinterlässt? Er bodigt und entwurzelt grosse, alte Bäume, mit unerbittlicher Gewalt. Davon zeugt das Totholz am Wegesrand, das sich die Natur ganz langsam wieder einverleibt, verwertet und Neues entstehen und wachsen lässt. Im Feldstecher sehen wir einen Steinadler, Gemsen und Steinböcke, die die wärmende Sonne geniessen bei der Siesta. Das Tal bleibt bei Gewitter, Starkregen und jeweils im Winter von Mitte November bis Mitte Mai geschlossen. Die Gegend ist wild-romantisch. Hier hat die Natur das Sagen und weist dem Menschen die Schranken. Wir treffen uns kurz vor 8h an der WBStation Hölstein Süd und fahren mit ÖV via Kandersteg mit dem Gasterbus auf abenteurlicher Route mit Einbahnverkehr nach Selde, der Endstation im Gasterntal. Dort machen wir uns zuerst auf die Suche nach dem Frauenschuh und sind hocherfreut, als wir die erste Pflanze in voller Blüte entdecken! Unterwegs machen wir eine Picknickpause. Etwas später gehts weiter in guter Gesellschaft und wunderbarem Wetter. Vor dem Abstieg nach Kandersteg kehren wir ein auf der Terrasse im gemütlichen Hotel Waldhaus und geniessen Kaffee/Tee und Kuchen. Neu gestärkt geht es weiter zur Bushaltestelle Kandersteg Sunnbüel wo uns der Bus zum Bahnhof bringt. Alles ist wunderbar organisiert von Raphael Hadorn, sodass wir kurz vor 20h, erfüllt mit vielen wunderbaren, unvergesslichen Eindrücken, Hölstein erreichen. Ich werde diesen Tag in schönster Erinnerung behalten…

Helena Reist

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Ab dem 8. Juli bis 3. August bleibt das Sekretariat ferienhalber geschlossen.

meisten Konzerte auswendig und spielte auch selbst wieder Trompete mit grosser Freude. Dass in Langenbruck die Dorfmusig erhalten bleibt, war ihm stets ein grosses Anliegen. Auch als Gemeindepräsident setzte er sich mit Weitsicht für die Vereine, die Kultur und das Dorfleben ein. Wir sind Hector für sein Wirken und sein Vermächtnis von Herzen dankbar. Er war ein besonderer Mensch, der viel Gutes bewirkt hat. Viel zu früh ist er von uns gegangen – wir sind traurig und fassungslos. Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit und werden Hector, unser Ehrenmitglied und langjähriger Dirigent, in dankbarer Erinnerung behalten. MusikgesellschaftLangenbruck

Amtswoche: 29. Juni bis 19. Juli

Pfr. Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 10. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Kollekte: Kovive 11.00 Gottesdienst in Langenbruck Freitag, 17. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Mitteilungen

Herzlich willkommen

Wir begrüssen Bernhard Schibli er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst mit Eucharistie feiern.

Kirchgemeindeversammlung der kath. Kirche vom 19. Juni 2026 im Saal der Arche in Oberdorf Bereits zum dritten Mal fand die Kirchgemeindeversammlung nach einem stimmungsvollen Friedensgebet mit Kerzenlicht, wunderschöner Musik und Gesang statt. Alle an der Versammlung anwesenden Personen waren also bestens spirituell eingestimmt, als der Vizepräsident eine kleine und treue Schar von Gemeindemitgliedern, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei Vertreter der Prüfungskommission begrüsste. Auf der Traktandenliste standen die Jahresrechnung 2025 sowie die Pensumserhöhung für den Religionsunterricht.

Die Rechnung 2025 schloss mit einem Verlust von CHF 39597.71 ab. Dieser, verglichen mit dem budgetierten Verlust von CHF 6628, wesentlich höhere Verlust lässt sich auf tiefere Steuereinnahmen sowie einmalige Kosten mit der neu vermieteten Wohnung zurückführen. Die Pensumserhöhung um 7.4% für den Religionsunterricht ergibt sich daraus, dass unsere Katechetin ab August 2026 zwei weitere Lektionen, total insgesamt 12, erteilen wird. Diese Erhöhung ist für die Kirchgemeinde kostenneutral, weil wir den ref. Kirchgemeinden im gleichen Umfang weniger Ausgleich zahlen müssen.

Unter dem Traktandum «Informationen» wurde auf zwei im nächsten Jahr stattfindende Anlässe hingewiesen, die bereits in den Agenden notiert werden können. An Ostern 2027 soll das von Paul Burkhard komponierte Werk «D Zäller Ooschtere» aufgeführt werden. Weitere Informationen werden folgen. Am Wochenende vom 22. und 23. Mai 2027 wird eine Pilgerwanderung nach Mariastein organisiert. Vielen herzlichen Dank an alle Mitglieder, die aktiv oder im Hintergrund die Arbeit des Kirchgemeinderates und unseres Pfarreiteams unterstützen.

Stephan Bär, Vizepräsident Kollekten

Wir danken Ihnen herzlich im Namen aller Institutionen, welche eine Spende empfangen haben.

Von Januar bis Ende Juni konnten diverse Beträge im Wert von CHF 3867.40 Franken weitergeleitet werden.

In den Sommerferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Auf dem Anrufbeantworter erhalten Sie alle wichtigen Informationen. Danke für das Verständnis. Wir wünschen allen eine schöne Ferienzeit, viele unvergessliche Momente und gute Erholung.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 12. Juli 10.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Regionalgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach, anschl. Chillekaffi

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Fachfrau/FachmannGesundheitEFZ –AsmaaSulimanAbukar, SonyaAli,YaelAmmann,AglaiaAmsler,ElinaBenkler,Mostafa Bouzzine,SamiraBrodbeck,NinaBuser,MirandaCorbat,Margarida Correira,LeonieEigenheer,SandroEnrico,WahidFischer,Nevin Förster,CamilleHenneberger,EnriqueHorisberger,RuiRelvas Igrejas,ManuelaLeber,JanLehner,LorenaLinder,LauraLink,Laura MirandaMarques,LisaMatzke,ShaimaMhir,MirjamPerrenoud, LeonieRickenbacher,BeylulSamuel,Lisa-SofiaSchweighauser, MarijaSpaci,LeaSträhl,AlessandroVaccaro,InasVelagic,Adiam Welday,JimenaWernli– FachfrauHauswirtschaftEFZ –Jessica Martin– Kauffrau/KaufmannEFZ –AlinaHaas,NiclasDickescheid–KochEFZ –TimFleischlin,JoelSchneider– MedizinproduktetechnologeEFZ –KennethKöppel,JordanNaef– Medizinische PraxisassistentinEFZ –VahidaBaktoo,RahelBaumgartner,Jana Dujkovic,IleniaPorriciello– FachmannBetriebsunterhaltEFZ –BetimBilali,JoéNef– TextilpflegerinEFZ –ElisaGarzia ZURERFOLGREICHBESTANDENENLEHRABSCHLUSSPRÜFUNG!

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