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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 9. JULI 2026

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 28 · Post CH AG

SALZKORN Freischaren kapern Bezirks-Anzeiger Es ist ein historischer Augenblick – und eine Augenweide für alle Freunde der Freiheit. Am alten Kromer-Gebäude am Lenzburger Kronenplatz weht die Piratenf lagge der Stephano del Freischaren. End- Narratore al Tribunale lich, endlich! Wie lange habe ich als General der Freischaren auf diesen Tag hingearbeitet. Nun bin ich am Ziel. Denn diese Beflaggung ist von nicht zu überschätzender symbolischer Bedeutung. Sie markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum langersehnten, überfälligen, gloriosen Sieg über die Kadettengrünschnäbel.

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Die Führungspersonen sind instruiert. Dem glorreichen Sieg der Freischaren steht somit nichts mehr im Wege.

Foto: Rinaldo Feusi

Klare Weisung: «Alle leise, Gofi bumm, alle bumm.» brunner-gaerten.ch 079 263 29 62

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Lenzburg Wegen der angekündigten Hitze steht ein straffes und reibungsloses Manöver besonders im Fokus. ■

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Esches no so heiss, do helft en chüeli brise ond en neui frise! lütt a ond mach ab:

eweils am Montagabend vor dem Manöver werden den Zug- und Gruppenführern die finalen Weisungen zum Manöverablauf kommuniziert. Auch in diesem Jahr stehen «schöne Bilder malen, Pulverdampf, Manöverkampf und ausgelassene Fröhlichkeit» im Zentrum. Hierzu braucht es Disziplin, um das Wohlergehen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob am Manöver oder im Publikum, zu gewährleisten – besonders wegen der Temperaturen.

Die Regeln sind klar Obschon es immer dieselben sind, muss man sie stets wiederholen: die

Regeln. Das übernahmen Stabschef Stefan Zingg und Sicherheitschef Manuel Silva. Direkt zu Beginn wurde auf die Hitze und die Trockenheit hingewiesen. Am Manövertag soll es 35 Grad heiss werden. «Besonders bei diesen Temperaturen wollen wir vorsichtig sein. Kein Alkohol während des Marsches und der Gefechte», stellte Zingg klar. Das Manöver soll nicht als Plattform für politische Scharmützel dienen. Politische Fahnen oder Parolen seien unabhängig vom Bezug nicht erwünscht und würden entfernt. Ebenso wurde dieses Jahr darauf hingewiesen, dass eine straffe Durchführung des Manövers äusserst wichtig sei. Dies, und das wissen Kadetten und Freischaren gleichermassen, weil bei solchen Temperaturen keine Zeit verplempert werden soll. Es ist wichtig, dass die Pferde nicht zum Stillstand kommen. Der Gefechtsbeginn erklärte Zingg mit den Worten: «Alle leise, Gofi bumm, alle bumm.» Zingg verbot das

liegende Schiessen während der Gefechte wegen Brandgefahr. Der Sicherheitszug (CCS) kaufte im Vorfeld sieben Wasserrucksäcke, falls doch irgendwo ein Brandherd entstehen würde.

Klare Worte an die Mannschaft Manuel Silva schwor die Anwesenden auf die wichtigsten Punkte ein. Wieder sind genug Ambulanzen auf Platz. Der CCS kooperiert mit «Pampasus» und der Regionalpolizei. Wichtig sei es, die Verkehrsrouten einzuhalten. Der straffe Zeitplan müsse unbedingt eingehalten werden. «Es besteht Zeit für Showeinlagen. Aber bitte macht vorwärts.» Für genug Getränke ist gesorgt. Damit ist aus Sicht der Verantwortlichen alles bereit für das Freischarenmanöver. Zum Schluss wurde den Anwesenden noch die obligate NotfallCheckliste verteilt und mit einem dreifachen «Honolulu» die Sitzung für beendet erklärt. Es folgten die Geländebegehung und der Ausklang im Salm-Hof.

Ab sofort ist Schluss mit der Desinformation und der Propaganda aus dem Lager der Kadetten. Von nun an wird in den Medien nur noch die glanzvolle Wahrheit des unvermeidlichen Siegs der Freischaren über die Kadetten verkündet und der General in der Gloriole seines baldigen Triumphes verherrlicht. Redaktionsleiter Rinaldo Feusi marschiert am 10. Juli mit den Freischaren und treibt die Kunst der hybriden Manöverführung schon im Vorfeld in neue Dimensionen. Der Sieg ist den Freischaren damit gewiss. Das feiern wir mit einem dreifachen «Honolulu»! Stephano del Narratore al Tribunale, General der Freischaren

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Tout Lenzburg weiss es: In dem altehrwürdigen Haus sind nämlich nicht nur ein Blumenladen und ein Velogeschäft untergebracht, sondern auch die Büros des Lenzburger Bezirks-Anzeigers. Dessen Redaktion ist mit im Wortsinn fliegenden Fahnen zu den Freischaren übergelaufen. Damit kontrolliere ich als General nun auch die lokale Presse.

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