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Wiggertaler

Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 27 / 02. Juli 2026

GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

ba uhau s. ch/20-jahre ENTDECKE JETZTUNSERE JUBI-D EA LS

Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.

Wiggertaler-Verlag Henzmannstr. 20, 4800 Zofingen, redaktion.wiggertaler@chmedia.ch, www.wiggertaler.ch Inserateverkauf und Beratung Tel. 062 745 93 93, inserate@chmedia.ch

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Zofingen Stadtkompanie Schultheiss Niklaus Thut feiert heuer ihr 40-Jahr-Jubiläum Stadtkompanie marschiert stolz durchs

Jubiläumsjahr

Sie bewacht keine Stadtmauern und zieht nicht in den Krieg. Und doch versteht sich die Stadtkompanie Zofingen als Wächterin von Zofingens Geschichte. In diesem Jahr darf der historische Verein sein 40-jähriges Bestehen feiern.

Sie kommen nicht hektisch. Sie kommen nicht eilig. Die Trommelschläge der Tambouren sind der Herzschlag des Zuges. Die Stadtkompanie bewegt sich vorwärts – und zugleich durch die Zeit. Als Hüterin der Tradition, dem Stadtpatron Niklaus Thut verpflichtet, bewahrt sie Zofingens Geschichte, damit sie nimmer in Vergessenheit gerät. Die Historie dieser eingeschworenen Gemeinschaft ist – gemessen an der Geschichte, die sie erzählt – noch jung. Sie entstand 1986 bei den Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten «600 Jahre Schlacht bei Sempach». Am 9. Juli 1386 kämpfte dort Zofingens Schultheiss Niklaus Thut mit zwölf Zofinger Bürgern an der Seite der Habsburger gegen die Eidgenossen. Vor der Niederlage riss Niklaus Thut die Zofinger Fahne in Stücke und steckte sie

in den Mund, um eine Schmach für Zofingen abzuwehren. 600 Jahre später sollten die Zofinger auf Geheiss wieder auf ehemaligem Feindesland defilieren. Und so fassten am 28. April 1986 24 «Krieger» einen Marschbefehl zum Fassen der Uniformen und der Spiesse. Gründungsmitglied Christoph Mauch erinnert sich an diesen denkwürdigen Tag. «Es war so heiss, dass uns die Eisenhelme schier an den Köpfen kleben blieben. Die schönste Erinnerung war, als der ständige Gast der Kompanie, Nationalrat Willy Loretan, zu fortgeschrittener Stunde den Bundespräsidenten Alphons Egli an unseren Festbank lotste – der darauf bestand, dass wir ihn duzten.»

Auf dem Schlachtfeld lernte die Stadtkompanie die Herren von Kep-

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penbach und Markgrafen von Hachberg kennen. Eine freundschaftliche Bande mit den «Schwaben» entstand, die bis heute Bestand hat. Stramm organisiert

Die Stadtkompanie Schultheiss Niklaus Thut Zofingen, wie sie mit vollem Namen heisst, trägt rotweisse Uniformen. Der linke Strumpf muss weiss sein, der rechte blutrot. Früh tauschten die Krieger ihre sperrigen Eisenhelme gegen Stoffbaretts. Die horrende Miete für die Uniformen – 1986 betrug sie 15’000 Franken – veranlasste die Ehrengarde dazu, selbst Uniformen und Waffen anzufertigen. Besagte Bewaffnung besteht aus einem Speer und einem Dolch.

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Vor zwei Jahren beschaffte sich die Stadtkompanie neue Uniformen.
BILD: ZVG

AARBURG

Sommeröffnungszeiten

Stadtverwaltung

In den Sommerferien ist die Stadtverwaltung Aarburg mit reduzierten Öffnungszeiten und eingeschränkter Erreichbarkeit für Sie da.

Öffnungszeiten Schalter / Telefon

Die Büros der Stadtverwaltung sind von Montag, 6. Juli 2026, bis und mit Freitag, 7. August 2026, reduziert geöffnet.

Erreichbarkeit

Montagvormittag 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr

AARBURG

Gemeinsam Rücksicht nehmen: Die Ruhezeiten im Überblick

Zum Schutz der Lebensqualität und zur Förderung eines respektvollen Zusammenlebens legt das Polizeireglement der Stadt Aarburg klare Ruhezeiten fest.

Ruhezeiten

Montag bis Freitag bis 6.00 Uhr / 12.00 bis 13.00 Uhr / ab 20.00Uhr

AARBURG

Baugesuche

BG-Nr.: 2026/21

Bauherr: Rino Schwenk Tunnelweg 14 4663 Aarburg

Bauobjekt: Rückbau Gartenhaus und Sitzplatzüberdachung, Anbau Abstellraum UG mit Dachterrasse

Ortslage: Tunnelweg 14, Parzelle 1527

OFTRINGEN

Aufhebung (Löschung) eines öffentlichen Fusswegrechtes Bergliweg-Alte Bühnenbergstrasse

OFTRINGEN

Baugesuche

Bauherr: APG/SGA, Allgemeine Plakatgesellschaft AG Weidenstrasse 13 Münchenstein Postfach, 4002 Basel

Bauobjekt: Werbetafel (unbeleuchtet)

Ortslage: Parzelle 558, Zofingerstrasse

9.00 Uhr bis 11.30 Uhr 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Samstag bis 7.00 Uhr / 12.00 bis 13.00 Uhr / ab 18.00Uhr

BG-Nr.: 2026/32 Bauherr: Pedro De Moura Cabo Langmattstrasse 16a 4663 Aarburg

Montagnachmittag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Dienstag bis Freitag 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Dienstag bis Freitag Nachmittag geschlossen

Online-Schalter

Viele Dienstleistungen stehen im OnlineSchalter unter aarburg.ch/online-schalter zur Verfügung und können bequem digital erledigt werden.

Ab Montag, 10. August 2026, sind wir gerne wieder zu den ordentlichen Öffnungszeiten für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern eine schöne Sommerzeit.

Stadt Aarburg Stadtrat und Stadtverwaltung

AARBURG

Stadt Aarburg

Sonntag und Feiertage ganztags

Während dieser Zeiten sind alle Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, auf lärmverursachende Tätigkeiten wie Bohren, Hämmern, Rasenmähen oder lautes Musikhören zu verzichten. Ziel dieser Regelung ist es, allen Menschen in der Gemeinde – ob jung oder alt– ausreichendRuheund Erholung zu ermöglichen. Indem wir gegenseitig Rücksicht nehmen, leisten wir alle einen wertvollen Beitrag zu einem angenehmen und lebenswerten Wohnumfeld.

Wir danken für Ihr Verständnis sowie Ihre Mithilfe.

STADT AARBURG

Bauobjekt: Neubau Sichtschutzwand

Ortslage: Langmattstrasse 16a, Parzelle 2127

Die Planauflage findet vom 06.07.2026 bis 04.08.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.

STADT AARBURG Bau Planung Umwelt

Der Gemeinderat hat die Löschung der Anmerkung «öffentliches Fusswegrecht» auf den Parzellen 1841, 2872, 2953, 3145, 4087 und 4128 beschlossen. Der entsprechende Weg wurde in den letzten Jahren kaum benutzt und ist wenig bekannt. Die Unterlagen zum Entscheid liegen vom 2. Juli 2026 bis 31. Juli 2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten im Bereich Bauen Planen Umwelt, Gemeindeverwaltung 1. Stock, öffentlich auf. Einsprachen gegen diese Aufhebung sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Oftringen einzureichen. Einsprachen haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten Gemeinde Oftringen Der Gemeinderat

Bauherr: Onside Investment AG Campingweg 13 4665 Oftringen

Bauobjekt: Änderung Reklame auf Fassade und Dach (kantonale Zustimmung erforderlich)

Ortslage: Parzelle 4556 Campingweg 13

Die öffentliche Auflage findet vom statt.DieBauge

Der Stadtrat hat am 1. Juni 2026 folgenden Beschluss gefasst:

Gestaltungsplan «Gärbi Nord» ohne Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen.

Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Entscheid nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG).

Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist a) aufzuzeigen, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG).

Aarburg, 29. Juni 2026

MURGENTHAL

Der Stadtrat

Baugesuche

Bauherr: Micha Baumann, Bergstrasse 14, 4853 Riken

Bauobjekt: Ersatz Sitzplatz mit Holzpergola

Ortslage: Bergstrasse 14 , Parzelle 1468 Öffentliche Auflage der Gesuche vom 06.07.2026 bis 04.08.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligungbeantragt,undesistdarzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.

nachgesuchten

BAUVERWALTUNG MURGENTHAL

Stadtrat und Stadtverwaltung

Obacht: In den Kalenderwochen 29 und 31 erscheint kein Wiggertaler

Fortsetzung von Seite 1

Die öffentliche Auflage findet vom 03.07.2026 bis 03.08.2026 statt.DieBaugesuchunterlagen sind während der Auflagefristaufwww.oftringen.chersichtlich.Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlichEinwendungerhobenwerden.Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendungistnur,wereineigenesschutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 24.06.2026 Bauen Planen Umwelt

Stadtkompanie marschiert stolz durchs Jubiläumsjahr

Die Kompanie wird von einem Kommandanten angeführt. Ein Stab aus Adjutanten, Quartiermeister, Stabsschreiber sowie Verantwortlichen für das Zeughaus, ist ihm unterstellt. Die Vorhut der Stadtkompanie bilden zwei bis drei Tambouren. Marketenderinnen versorgen den Trupp mit Proviant. Namhafte Mitglieder Ein Blick in die Chronik des Vereins zeigt, dass sie einst elitären Charakter besass. 1994 waren vier von sieben Stadträten in der Stadtkompanie. Max Künzli (von 1973 bis 1993 Zofingens Stadtschreiber), die beiden ersten Kommandanten Kurt Blum und Walter Frösch, hochrangige Banker und führende Wirtschaftsköpfe der Region gehörten im Wandel der Zeit der Ehrengarde an. 2001 übernahm Christoph MauchdasKommandoundführteesbis 2009 an. Der heutige Ehrenkommandant ist ein Ur-Zofinger, unterrichtete Zeit seines Lebens als Lehrer – und sorgte im Geschichtsunterricht dafür, dass Zofingens Nachwuchs das Andenken an Niklaus Thut bewahrt. «Zofingen ging es unter den Habsburgern nicht schlecht, die Stadt wurde nicht gegängelt, sie konnte sogar alle verbrieften Rechte der Habsburger weiter behalten», weiss der 74-Jährige zu erzählen. Im heurigen Jubiläumsjahr geht Dominic Scheidegger als Kommandant voran. Er positioniert die Stadtkompanie folgendermassen: «Wir sind ein historischer Verein, dessen Aufgabe es ist, die Farben von Zofingen zu repräsentieren. Auch wenn wir ein vaterländisch gesinnter Traditionsverband sind, sind wir politisch und konfessionell neutral.»

Frevel im «Feindesland» AusgerechnetanderSchlachtjahrzeitin Sempachistespassiert:Unbekanntehaben der Stadtkompanie Zofingen am letzten Sonntag die Standarte (Fahne) und einen Speer entwendet. Dass die historischen Utensilien im ehemaligen «Feindesland» abhandenkamen, ist für die Stadtkompanie ein bitterer Frevel. «FürunsalsVereinistesnurtraurig,und der finanzielle Schaden ist sehr gross», erklärt Kommandant Dominic Scheidegger am Montagmorgen gegenüber dem«Wiggertaler». DieEhrengardefordertdieBeuteumgehendzurück.HinweisezumVerbleibvon Fahne und Speer nimmt die Kompanie oder jede Polizeistelle dankbar entgegen. MA

Der Zofinger Ehrenkommandant Christoph Mauch.

Die Stadtkompanie Zofingen in der Ordonnanz 1986.

Bundespräsident Alphons Egli (mit grauer Krawatte) stattete der Stadtkompanie 1986 beim Festakt in Sempach einen Besuch ab.

BILDER: ZVG

In den 40 Jahren hat die Stadtkompanie die Zofinger Fahne schon an vielen historischen Feiern hochgehalten: unter anderem an der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft 1991, an der 500-Jahr-Feier der Aufnahme Basels in die Eidgenossenschaft, und am Aargauer Tag an der Olma. Am Kinderfest in Zofingen lief die Kompanie 1986 als Generalprobe vor der Schlachtjahrzeit in Sempach. Nach längerer Pause läuft sie am 3. Juli wieder mit. «Wir haben uns dazu entschieden, künftig wieder jedes Jahr durch Zofingen zu marschieren», verrät Christoph Mauch. Um den martialischen Charakter etwas zu dämpfen, hängen die Krieger am Kinderfest Röslein an ihre Speere. Geschichte und Geselligkeit Über fehlenden Nachwuchs kann sich die Stadtkompanie nicht beklagen. 50 Mitglieder, darunter 28 Krieger und zweiMarketenderinnen,gehörenaktuell dem Verein an. Die Beliebtheit gründet gemäss Christoph Mauch unter anderem darin, dass im Verein nebst den historischen Auftritten auch die Geselligkeit und Kameradschaft grossgeschrieben werden. Einmal pro Jahr treten die Mitglieder in der Schützenstube zum Rapport (zur GV) an. Seit 1987 gibt es im Sommer alljährlich ein Kompanieschiessen, bei dem unter Gewehrund Pistolenfeuer um den Wanderpreis, die Sempacher Hellebarde, geschossen wird. Es folgt das legendäre Picknick mit Suppe und Spatz. Ein Fondueplausch und ein Feierabendbier runden das Jahresprogramm ab, das in diesem Jahr mit einem vereinsinternen Jubiläumsfest am 17. Oktober ergänzt wird. «Unser Erfolgsrezept liegt vielleicht auch darin, dass wir unsere Mitglieder nicht mit Anlässen überfluten. Es ist ein ungezwungenes, kameradschaftliches Miteinander, das sich gut mit dem Berufsleben vereinbaren lässt.» MANUEL ARNOLD

Zofingen Die 28. Ausgabe des New Orleans meets in Zofingen (NOMZ) zog Tausende Besucher in die Altstadt

Nikki Hill riss die Bühne ab, der Schweizer Beatle brachte den Thutplatz zum Beben

Wenn der Kiwanis Club Zofingen «New Orleans Meets in Zofingen» organisiert, füllt sich die Altstadt mit Tausenden von Freunden des Jazz, Swing und Rock’n’Roll – ein Publikum quer durch alle Generationen. Heiss war es – und die befürchteten Gewitter blieben zum Glück aus. Das Line-up am NOMZ konnte sich wie immer sehen lassen: Klassischer Swing und Jazz aus den 30er- und 40er-Jahren, Rock’n’Roll auf dem Chorplatz mit Nico Brina und – wie gewohnt – aussergewöhnliche Künstler und Formationen auf dem Alten Postplatz.

Eines der Highlights war definitiv Toni Vescoli. Der Schweizer Beatle und Mundartpionier in Personalunion bewies, dass auch mit weit über 80 noch lange nicht Schluss ist, und sorgte als letzter Künstler für einen rappelvollen Thutplatz.

Auf dem Alten Postplatz eröffnete Thomy Hochuli & Friends den Konzertreigen.DieIdeefürdieseFormationent-

stand anlässlich der Grillparty zu seinem50.Geburtstag.DieBandsorgtedamals für derart grosses Aufsehen, dass die Musiker beschlossen, gemeinsam weiteraufzutreten.DasPublikumerlebte eine Reihe von Hühnerhautmomenten und eine grossartige Stimmung.

Der Schlussact auf dieser Bühne wurde in jeder Hinsicht zur reinsten Explosion. Nikki Hill ist keine Sängerin – sie ist eine Offenbarung und ein Energiebündel mit einer naturgewaltigen Stimme. Rau, ehrlich und kompromisslos verbindet sie verschiedene Genres mit einer Leidenschaft, die sofort auf das Publikum überspringt.

Das Engagement des OKs und seiner Helfer geht weit über die körperliche Arbeit hinaus. OK-Präsident Walti

Bloch erzählte in seiner Ansprache mit einem Schmunzeln, dass er am Morgen Petrus angerufen und um gutes Wetter gebeten habe. Das Publikum kam seiner Bitte nach und bedankte sich mit einer Welle für den gelungenen Anlass. Insgesamt sorgten sechs Bands, eine Marching Band und Nico Brina für einen grossartigen, stimmungsvollen Abend, der weder kulinarisch noch musikalisch Wünsche offenliess. Der Erlös geht in diesem Jahr vollumfänglich an den Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK). Bereits zu Beginn des Abends sorgte der Verein für emotionale Momente mit dem Lied «Du bisch mir wichtig», das von Moritz Schlanke komponiert wurde.

Am frühen Abend war der Alte Postplatz bereits voll besetzt.

REGINA LÜTHI
Ein Tänzchen in Ehren...
Eine Welle vom Publikum für das OK des NOMZ.
Nikki Hill - mehr Power und Stimmgewalt geht nicht. Sie riss als Schlussact die Bühne ab.
BILDER: REGINA UND PATRICK LÜTHI John Steel, Gründungsmitglied der Animals in seinem Element. Prominenter
Toni Vescoli brachte mit seinen 84 Jahren den Thutplatz zum Beben.
Moderator Moritz Schlanke im Gespräch mit Manuela Stier vom Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten.
Abendstimmung auf dem Alten Postplatz.

Kirchliche Anzeigen

Ref. Kirchgemeinde Brittnau

Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfarrer Christoph Monsch, Anschliessend Kaffeebar offen www.kirchebrittnau.ch

Ref. Kirchgemeinde Murgenthal

Ref. Kirchgemeinde

Rothrist

Sonntag, 5. Juli 2026, 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Erich Strahm, Kollekte: LK Schweizer Kirche London.

EMK Rothrist

Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 –11.30 Uhr.

Sonntag, 5. Juli, 10 Uhr Abendmahls-Gottesdienst in der EMK Zofingen. Kinderbetreuung. Kirchenkaffee.

Römisch-katholisches

Gottes

Glashütten. Sonntag, 5. Juli, Kein Gottesdienst. Montag – Freitag, 6. Juli – 10. Juli, 14 Uhr: Kinderwoche–Details unterwww.ref-mu.ch

Ref. Kirchgemeinde Oftringen

Sonntag, 5. Juli, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und Band | Kindergottesdienst im UG | 10 Uhr Gottesdienst im Alterszentrum Lindenhof Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch

Ref. Kirchgemeinde Zofingen

Zofingen und Strengelbach. Sonntag, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Vordemwald.

Vordemwald. Sonntag, 9.30 Uhr: Gesamtgottesdienst, Dialogpredigt Pfr. Árpád Ferencz und Micha Lüthi, Marius Stöckli (Kanti Zofingen).

Pfarramt Guthirt Aarburg

Sonntag, 5. Juli, 10.00 Uhr: Gottesdienst im Alterszentrum Lindenhof Oftringen, mit DDr. Markus Stohldreier.

Römisch-katholisches

Pfarramt St. Paul, Rothrist

Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr: Eucharistiefeier, gestaltet von Jacob Chanikuzhy

Traueranzeigen

Abschied nehmen in Dankbarkeit für die gute gemeinsame Zeit

Hektor Luder

Ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Pflegeheim Sennhof AG Vordemwald

Hektor Luder war von 2009 bis 2018 der erste Verwaltungsratspräsident der Pflegeheim Sennhof AG. In dieser Zeit wurde viel bewegt, die Entwicklung des Sennhofs vorangetrieben und die gemeinsame, zukunftsgerichtete Weiterentwicklung nachhaltig geprägt.

In achtungsvoller Erinnerung

Im Namen der Pflegeheim Sennhof AG Vordemwald

Christian Glur Präsident Sennhof-Stiftung Friedrich Däster Franz Wyss Verwaltungsratspräsident Pflegeheim Sennhof AG Urs Schenker Geschäftsführer Pflegeheim Sennhof AG

Die Abdankung im Alterszentrum Lindenhof, Oftringen, hat bereits stattgefunden.

Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung. Wir lassen Dich in Liebe gehen

Margrit Hellbach-Bär

29. Juni 1950 – 13. Juni 2026

Kurz vor Deinem 76. Lebensjahr bist Du für immer gegangen. Dein Sohn, Deine Schwester, Brüder und Freunde danken Dir für die vielen schönen Momente, die wir miteinander erleben durften und die Du uns geschenkt hast. Du wirst immer in unseren Herzen weiterleben.

Die Trauerfamilie

Andreas Hellbach und Verwandte

Die Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Traueradresse: Andreas Hellbach, Rothmattweg 11, 4852 Rothrist

ReformierteKirchgemeinde Aarburg

ReformierteKirchgemeindeAarburg

Gesamterneuerungswahlenfür dieAmtsperiode

DieKirchenpflege publiziert folgt: (2.Publikation)

GesamterneuerungswahlenfürdieAmtsperiode 2027 –2030 DieKirchenpflegepubliziert dieGesamterneuerungswahlenwie folgt:(2.Publikation)

Kirchenordnung SRLA Abstimmungen an der

Rechtsgrundlagen Kirchenordnung (KO, SRLA 1.2-1),Reglement überWahlenund Abstimmungenander Urne in denKirchgemeinden(RWA, SRLA 3.5-1)

Wahltermine

27. September2026 (1.Wahlgang)

November 2026

29. November2026 (2.Wahlgang)

Kirchenpflege,PräsidiumderKirchenpflege,Synode,Rechnungsprüfungskommission Zu besetzende SitzeinderKirchenpflege inklusivePräsidium: 5

Kirchenpflege,PräsidiumderKirchenpflege,Synode, Rechnungsprüfungskommission Sitzeinder Kirchenpflege

Folgende Kandidaturensindf rdie 1973,

FolgendeKandidaturensindfürdie Kirchenpflegeeingegangen: SandroHuber, 1973, vonWauwilLU

Martin ChristianPlock,1977, Neuenkirch,von SempachLU

Marianne Flück,1964, vonBrienzBE

vonBerneck SG

Brigitte Indermaur, 1961, vonBerneckSG

FolgendeKandidaturensindfürdasKirchenpflegepräsidiumeingegangen:

Folgende Kandidaturensindf rdas Kirchenpflegepräsidiumeingegangen: vonWauwilLU

SandroHuber, 1973, vonWauwilLU

Zu besetzende Folgende Kandidaturensindfürdie

Zubesetzende Sitzeinder Synode:2 FolgendeKandidaturensindfürdie Synode eingegangen:

SandroHuber, 1973, vonWauwilLU

Zubesetzende SitzeinderRechnungsprüfungskommission:3

FolgendeKandidaturensindfürdie Rechnungsprüfungskommissioneingegangen:

Markus Herrmann,1954, vonLangnauBE

Lian Gretz, 1984, vonZwischenbergenVS

Es wird eine Nachfristvon fünf TagenseitdieserPublikationfürdie Meldung weiterer Kandidaturengewährt.Die KandidaturensindvonzehnStimmberechtigtenzu unterzeichnenund müssenbis spätestens8. Juli 2026beiderKirchenpflegeeintreffen. DieAnmeldung mussFamilien- undVornamen,das Geburtsjahr, denHeimatort,die Strasse,die HausnummerunddenWohnort enthalten. ÜbersteigtdieAnzahlder KandidaturendieAnzahlder zu besetzendenSitze nicht, werdendieKandidierenden vomWahlbüro alsinstillerWahlgewählt erklärt.

Zu besetzende Sitzeinder Rechnungsprüfungskommission:3 Folgende Kandidaturensindfürdie vonLangnau BE vonZwischenbergen VS Nachfristvonfünf Kandidaturensindvon zehn Stimmberechtigtenzu unterzeichnen undm ssenbis spätestens 8. 2026 beider Kirchenpflegeeintreffen. muss Familien- und Vornamen,das Übersteigt dieAnzahlder Kandidaturen dieAnzahlder werden dieKandidierenden vomWahlb ro

Adresse Kirchenpflege ReformierteKircheAarburg,Kirchenpflege,Kirchgasse 1,4663 Aarburg

ReformierteKircheAarburg, Kirchenpflege, Kirchgasse 1, 4663

Informationen, Formulare Informationenzuden Gesamterneuerungswahlensowie alle Formularekönnen bezogenwerdenbei:Reformierte KircheAarburg, Sekretariat, Kirchgasse 1,4663 Aarburg

Kirche Aarburg, Kirchgasse 1, 4663

Aarburg, 2. 2026, ReformierteKircheAarburg,

Aarburg,2. Juli 2026,ReformierteKircheAarburg, Wahlbüro

«Du warst ein Teil unserer Gemeinschaft – und wirst es in unseren Herzen immer bleiben.»

Tief betroffen und in liebevoller Erinnerung trauern wir um

Hans Gassmann

12. Dezember 1960 – 23. Juni 2026

Hans hat während seiner Zeit bei uns unser Zusammenleben geprägt und war ein fester Teil unserer Gemeinschaft.

Er ist uns ans Herz gewachsen – wir werden ihn vermissen und in liebevoller Erinnerung behalten.

Seinen Angehörigen, Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme aus.

In stillem Gedenken Stiftung azb, Strengelbach

Immer werden irgendwo Spuren Deines Lebens sein, an Dich erinnern und uns glücklich, aber auch traurig machen.

Nach langer, schwerer Krankheit ist mein lieber Ehemann, unser lieber Papi, Schwiegervater und Opi friedlich eingeschlafen.

Heinz Tanner

10. September 1957 – 24. Juni 2026

Still und tapfer hast Du Deinen letzten Weg gemeistert. Nun bist Du von Deinem Leiden erlöst. Auch wenn wir dankbar sind, dass Du Frieden gefunden hast, schmerzt der Abschied und die Endgültigkeit Deines Fortgehens.

Wir vermissen Dich:

Silvia Tanner

Sandra und Alexander mit Ursina Arnold-Tanner

Andrea und Kevin Tanner

Remo und Laura mit Jayden und Amy Hochuli

Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse: Silvia Tanner, Sägetstrasse 137, 4802 Strengelbach

Aarburg

Pontoniere holen Gold-Lorbeerkranz

Pontoniere glänzten an der Schweizermeisterschaft

Vor Kurzem fanden die Schweizermeisterschaften der Pontoniere in Wallbach auf dem Rhein statt. Die WallbacherPontonierehatteneineninteressanten Wettkampf ausgesteckt. Zwei Mal über den Rhein, drei Durchfahrten, zwei Ziellandungen, einen Felsen umfahren und zwei lange Stachelfahrten auf Zeit, verlangten den Wettkämpfern alles ab. Zum Glück durften die Aarburger bereits kurz nach9Uhrstarten.Temperaturenüber 25°C waren harmlos, verglichen mit den Temperaturen, welche die Wettkämpfer am Nachmittag antrafen. Herausfordernd für die Aarburger war,dassderRheinandieserStellemit seinen rund 220 Metern Breite, mehr als doppelt so breit wie die Aare in Aarburg ist. Hatte man die ersten Bedenken erst einmal beiseitegeschoben, stellte man fest, dass auch hier ein Wettkampf mit Schwerpunkt auf die Zeiten zu absolvieren war. Bedingt durch den tiefen Wasserstand, floss auch der Rhein in diesem Abschnitt eher gemütlich dahin. Gleichwohl musste auch hier eine ideale Linie gewählt werden, wollte man zu den Schnellsten gehören. Dies gelang folgenden Aarburger Wettkämpfern am besten:

Kategorie I: Doppelstarter: Wyss Joëlle mit Scheidegger Leon. Kategorie III: 11. Rang: Roos Josha und GrendelmeierEric.KategorieC:29.Rang:Zaugg Cedric und Hug Severin, 35. Rang: Graf Dominik und Wälti Tobias. In der Sektionswertung ruderten die Aarburger

der Gold-Lorbeekranz auf der Fahne der Pontoniere Aarburg. BILD: ZVG

auf den sensationellen 11. Rang und wurden mit einem Gold-Lorbeerkranz ausgezeichnet.

DievielenTrainingsstundenunddie hohen Temperaturen veranlassten einige Aarburger, die Schweizermeisterschaft bei guter Kameradschaft, angeregten Gesprächen und viel Lachen bis in die frühen Morgenstunden ausklingen zu lassen. Den Wallbachern ein herzliches Lob und Dankeschön für diesen gelungenen Anlass. URS WÜTHRICH

Boningen Vereinsreise Frauenverein Kappel-Boningen Gondelplausch und Guetzlischmaus

28 gut gelaunte und erwartungsfrohe Frauen besammelten sich vor Kurzem bei besten Wetterbedingungen vor der Linde in Kappel, um zusammen einen interessanten und schönen Tag zu verbringen. Zu früher Stunde gings mit dem Wyss-Car los in Richtung Adelboden. Nach einer staubedingten Verspätung erreichten die Frauen noch rechtzeitig das Kaffee Haueter und gönnten sicheinenfeinenKaffeeundeinGipfeli. Und schon wartete draussen der Fremdenführer für die Entdeckungstour «So haben Sie Adelboden noch nie gesehen».DiesesurigeAdelbodnerOriginal bot den Frauen in seinem breiten Berner Dialekt allerlei Wissenswertes undInteressantesüberAdelboden.Besonders entgegengekommen ist den Frauen bei der herrschenden Hitze die erste Station in der kühlen evangelischen Kirche, wo sie entspannt in den Kirchenbänken den Worten des Fremdenführers lauschen konnten. Danach

führte ein kurzer Spaziergang zur Talstation der Tschentenalpbahn und hinauf zum Bergrestaurant zur Mittagsrast. Es warteten ein feines Mittagessen sowie das eine oder andere feine Tröpfchen.DieZeitvergingwieimFlug und schon hiess es Abschied nehmen von dieser herrlichen Rundumsicht über die bekannte Bergwelt. Nächste Station war die Kambly-Erlebniswelt in Trubschachen mit der Möglichkeit, sich mit Kambly-Guetzli einzudecken. Im angenehm klimatisierten Raum der Fabrik gönnten sich die Frauen noch einen letzten Kaffee odereinkühlesGetränkundangeregte Gespräche, bevor die Heimfahrt nach Kappel angetreten wurde. Ein schöner Reisetag ging unfallfrei zu Ende. Die einen Frauen trafen sich noch in der Linde für einen Schlusstrunk. Die anderen verabschiedeten sich und waren sich einig: Schön wars. CLAUDIA WAWRZYN

direkt an der Aare

Fünfmal Musikgenuss beim Nautischen Club

Musik,SommerundAareufer-Atmosphäre: Der Nautische Club Aarburg lädt auch 2026 zu seinen Sommerkonzerten ein. An fünf Veranstaltungstagen erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm – von Country und Rock bis zu Oldies und Disco-Hits. Eine Festwirtschaft und die idyllische Lage direkt am Wasser sorgen für das passende Ambiente.

Den Auftakt machen am Freitag, 10. Juli, Chris Regez & Band mit ihrer Country Night. Die Band überzeugt mit einer Mischung aus Country, Rock'n'Roll und Blues und bringt echtes Südstaaten-Flair an die Aare. Am Samstag, 11. Juli, steht Deep Leak auf der Bühne. Die Rockband sorgt mit bekannten Songs und kraftvollem Sound für einen stimmungsvollen Konzertabend.

Bei der Rock Ballads Matinée am Sonntag, 12. Juli, verbinden Sand Or Rose gefühlvolle Rockballaden mit entspanntem Sonntagsgenuss inklusive Brunch.

Eine Woche später geht das Programm weiter: Am Freitag, 17. Juli, nimmt DJ Flame die Gäste bei «Back To The 70's» mit auf eine Zeitreise

durch die Disco-, Pop- und Rock-Hits der Siebzigerjahre.

Den Schlusspunkt setzt am Samstag, 18. Juli, Zum Gugger mit seiner Oldies Night. Mitsingen, Tanzen und Erinnerungen an die grossen Hits vergangener Jahrzehnte sind dabei garantiert. Alle Konzerte finden beim Clubhaus, Wiggermündung in Aarburg statt. Weitere Informationen sind auf der Website des Nautischen Clubs Aarburg erhältlich: www.nca-aarburg.ch/events. CHRIS REGEZ

Sommerprogramm 2026

Freitag, 10. Juli, 19.30 Uhr: Chris Regez & Band – Country, Blues, Rock ‘n’ Roll

Samstag, 11. Juli, 20 Uhr: Deap Leak – Rock Special:

Sonntag, 12. Juli, 11.30 Uhr: Sand Or Rose – Rock Ballads Matinée: Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr: DJ Flame – Back To The 70’s: Samstag, 18. Juli, 19.30 Uhr: Zum Gugger – Oldies Night:

Boningen Sieben Sechstklässler und eine Lehrperson verabschiedet

FRISCHEKOCH-IDEE VONIHREMVOLG

DasheutigeRezept: Linsen-Fenchel-Salat

für 4Personen

ZutatenSALAT

200 gbrauneLinsen

1Fenchel,feingehobelt

4Büffelmozzarella-Kugeln à125g, halbiert

ZutatenSAUCE

6ELOlivenöl

3ELWeissweinessig 1Zitrone,heissabgespült, abgeriebeneSchaleundSaft 4SardellenfiletsinÖl,abgetropft, feingeschnitten ½BundDill,Blätterabgezupft,wenigfürdie Garniturbeiseitegelegt Salz,Pfeffer

Zubereitung

1.Linseninsiedendem WasserohneSalzca.25Minutenbissfestkochen,abgiessen,abkühlenlassen.Mit FenchelundMozzarellaanrichten. 2.Olivenölmit WeissweinessigundZitroneverrühren, SardellenundDillbeigeben,würzen.Sauceüber denSalatträufeln,mitbeiseitegelegtemDillgarnieren.

WasserohneSalzca. 25 MidenSalatträufeln,mitbeiseitegelegtemDill gar-

ÖISITIPPS: AnstellevonBüffelmozzarellamitMozzarella,gebackenem TommeodergebratenemHalloumi servieren.StattfrischemgetrocknetenDillverwenden. WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: ca.25Minuten,kochenca.25Minuten

Kinder gestalteten die Schulschlussfeier erstmals selbst

Am Abend des 26. Juni wurde in Boningen das Schuljahr 2025/26 in der «Schnäggehalle» mit der traditionellen Schulschlussfeier verabschiedet. «Wir werden den Auftritt von der 800-JahrFeiernocheinmalzeigenunddasTheater um weitere Elemente ergänzen, darunter die Verabschiedung der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler sowie der austretenden Lehrperson und die Begrüssung der neuen Lehrpersonen. DiesesJahrwerdendieWortbeiträgebewusst etwas kürzer ausfallen als in den vergangenenJahren.Dadurchbleibtdie Feier abwechslungsreich und kurzweilig»,erklärteSchulleiterinSimoneCollioud im Vorfeld.

In das Theaterstück, so Coilloud an der Schulschlussfeier, sei von allen

Involvierten «viel Zeit, Energie und Herzblut» investiert worden. Die Kids brachten den Zuschauerinnen und Zuschauern die Dorf-Attraktionen wie Känelbrücke, ehemalige Fähre, Schnäggehalle und «Tanzhüsli» näher, und die Darbietung wurde mit typischen Elementen der Schulschlussfeier angereichert. So wurden von den Kids der neue Anlagewart und Nachfolger des in Pension gegangenen Dieter Wyss, Sascha Füeg begrüsst, sowie die Lehrkräfte Jessica Anderes und Joshua Studer nebst der neuen Kindergarten-Lehrperson Antonia Eggenschwiler. Sie werden den Unterricht nach den Ferien aufnehmen. Und geehrt wurden von den Sechstklässlern mit netten Worten

alle Lehrkräfte sowie das Gemeindepersonal. Verabschiedet wurden nebst der Lehrerin Ebru Türkel die sieben Sechstklässler selbst: Remo Grossenbacher, RamezNaseemi,LiaPeyer,IlonkaSajn, Sofiya Shaposhnyk, Malea Sollberger und Ruben Zimmermann werden nach den Sommerferien in die Oberstufe in Olteneintreten.–NachderguteinstündigenFeierwardanndieEinnahmedes von der Elternkontaktgruppe organisierten Apéros hinter der Halle angesagt. Das gemütliche Beisammensein war verbunden mit entspannten und guten Gesprächen, währenddem etliche der Kids auf dem Rasen nebenan Fussball spielten – trotz der hohen Temperaturen. BEAT WYTTENBACH

Stolz thront
Aarburg Sommerkonzerte
Chris Regez & Band eröffnen die Sommerkonzerte.
BILD: ZVG
Die Frauen beim Besuch der Kambly-Erlebniswelt.
BILD: ZVG

Freiwillige Mitarbeitende für die Ortsvertretung gesucht

Hätten Sie Freude daran, Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Zofingen oder der Gemeinde Kirchleerau, Strengelbach oder Vordemwald zum 75. Geburtstag ein Geschenk im Namen von Pro Senectute Aargau zu überbringen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Eines der wichtigsten Anliegen von Pro Senectute Aargau ist die lokale Verankerung. Pro Senectute engagiert sich da, wo ältere Menschen und Angehörige sie brauchen.

IhreWünsche ?

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Wiedlisbach Biel

Steinackerweg14

Murtenstrasse46

Erscheinungsweiseüber dieSommerferien2026

ErscheinungsweiseüberdieSommerferien2026

Ausgabe

Wiggertaler

Donnerstag,16./30. Juli

Donnerstag,16./30.Juli 2026 keineAusgabe

DerLandanzeiger

Donnerstag,16./30. Juli

Donnerstag,16./30.Juli 2026 keineAusgabe

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderperE-Mailauf todesanzeigen@chmedia.chaufgegebenwerden.

könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choder perE-Mailauf todesanzeigen@chmedia.ch aufgegebenwerden.

Gemeinde mit Ortsvertretungen un-

Deshalb ist die Stiftung in jeder Gemeinde mit Ortsvertretungen unterwegs. Der Besuch und die damit verbundene Abgabe von Informationen dienen dazu, über mögliche Aktivitäten zu informieren und Kontakt zur Pro Senectute herzustellen. Dies trägt dazu bei, die mit zunehmendem Alter aufkommenden Ängste und Unsicherheiten niederschwellig abzubauen.

einigen Gemeinden wird zusätzwelches im Rahmen des Besuchs

Die Einsätze können selbstständig gestaltet werden und sind unentgeltlich. Von der Stadt Zofingen und einigen Gemeinden wird zusätzlich ein Geschenk bereitgestellt, welches im Rahmen des Besuchs ebenfalls abgegeben werden kann.

vergünstigte Kurse, kostenlose

Wir bieten unseren Mitarbeitenden Personalanlässe, Geschenke, vergünstigte Kurse, kostenlose Weiterbildungen und vieles mehr.

Aktuelle Kursangebote

Spanisch A1 (Anfänger)

Dieser Kurs eignet sich für Personen, die keine oder wenig Vorkenntnisse haben und in kleinen Schritten die weiteren Grundlagen erwerben wollen.

• Kursdaten: 31.8. – 28.9.2026

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• Sprache in entspannter

Montag, 14.00 – 15.45 Uhr

Englisch Konversation B2 (fortlaufender Kurs)

Dieser Kurs eignet sich für Personen, die gute Kenntnisse haben und weitere Grundlagen erwerben wollen. Sie lernen die Sprache in entspannter Atmosphäre.

KW Ruppoldingen

Fussgängerbrücke über die Aare

Die Brücke ist jeweils von Montag bis Freitag zwischen 7.30 bis 16.30 Uhr gesperrt. Und dies in der Zeit vom 8. Juli bis spätestens am 7. August 2026. Besten Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis. Alpiq Hydro Aare AG

Gemeinde Rothrist

Wir bieten ab August 2027

• Kursdaten: 1.9. – 22.9.2026 Tag, Zeit:

• Kursdaten: 1.9. – 22.9.2026

Dienstag, 9.30 – 11.15 Uhr

Saisonal-regional –genussvoll kochen

In geselliger Runde werden aus «alten Zöpfen» neue Kreationen gezaubert, welche anschliessend gemeinsam genossen werden. Zudem erhalten Sie praktische Tipps, um das Erlernte mühelos in den Alltag zu integrieren.

• den Alltag zu integrieren.

• Kursdaten: 6. – 27.10.2026

•

• Tag, Zeit: Dienstag, 16.00 – 19.00 Uhr

Haben Sie Interesse oder Fragen?

Gerne stehen wir Ihnen persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Zofingen

Vordere Hauptgasse 21 4800 Zofingen

062 752 21 61 zofingen@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch

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Brittnau Die Gewerbeausstellung BRIGA 2026 ist ausverkauft – vom 2. bis 4. Oktober heisst es: «Brittnau läbt»

Fast 60 Aussteller präsentieren sich in Brittnau

Die BRIGA 2026 ist komplett ausverkauft. Für die Gewerbeausstellung vom 2. bis 4. Oktober auf dem Schulhausareal Brittnau konnten fast 60 Ausstellerinnen und Aussteller gewonnen werden. Damit ist bereits heute klar: Die BRIGA wird zu einem grossen Treffpunkt für Brittnau und Umgebung, das regionale Gewerbe, Vereine, Institutionen und die Bevölkerung.

Rund die Hälfte der Aussteller stammt direkt aus Brittnau, die andere Hälfte aus den Nachbargemeinden und der nahen Umgebung. Der Branchenmix ist breit: Vertreten sind unter anderem

Handwerksbetriebe, Dienstleister, Gesundheitsanbieter, Detailhandel, Gastronomie, Landwirtschaft, Vereine und Institutionen. Auch Blaulichtorganisationen wie die Regionalpolizei Zo-

fingen, die Feuerwehr Brittnau und AAA Heli werden an der BRIGA präsent sein.

«Dass die BRIGA ausverkauft werden konnte, freut uns ausserordentlich. Es

Brittnau Regierungsrat äussert sich zur Causa «Brittnauer Störche»

Brittnauer Störche und ihr Vater

beschäftigen sogar den Regierungsrat

Der Regierungsrat antwortet sehr ausführlich auf eine Interpellation zweier SVP-Grossräte betreffend Freiwilligenarbeit und Absetzung des Brittnauer «Storchenvaters» Peter Hartmann. Für die Interpellanten – und Hartmann –bleiben allerdings Fragen offen.

Die beiden SVP-Grossräte Barbara Borer-Mathys (Holziken) und Kurt Gerhard (Brittnau) haben als Reaktion auf das Vorgehen des Kantons im März eine Interpellation eingereicht. Nun liegt die Antwort des Regierungsrates vor. Man messe der Freiwilligenarbeit einen sehr hohen Stellenwert bei, heisst es. «Sie ergänzt bezahlte Arbeit, ist Ausdruck des Milizgedankens und einer aktiven Zivilgesellschaft.» Im Kanton Aargau sei die Freiwilligenarbeit mehrfach verankert. Der Kanton fördere sie über verschiedene Strategien und Programme wie Sozialplanung, Gesundheitspolitik, Alterspolitik und das Kulturkonzept. Jährlich unterstütze der Kanton benevol Aargau, die Fachstelle für Freiwilligenarbeit, mit 200’000 Franken, schreibt der Regierungsrat. Potenzial für einen weiteren Abbau von Vorschriften zugunsten der Freiwilligenarbeit sehe man keines. «Der Kanton Aargau ist in Bezug auf Rechtsvorschriften als liberal bekannt und erlässt relativ wenig Vorschriften. Daraus ergibt sich in allen Bereichen ein maximaler Spielraum zum Einbezug von Ehrenamtlichen», heisst es in der Antwort.

Hartmann ist erstaunt Bezugnehmend auf den konkreten Fall von Peter Hartmann in Brittnau, schreibt der Kanton, man habe Hartmann und seiner möglichen Nachfolgerin angeboten, das Monitoring der Weissstörche in Brittnau zu übernehmen. «Nach Kenntnisnahme der rechtlichen Rahmenbedingungen haben beide Personen die Übernahme des

Peter Hartmann wurde als Storchenvater abgesetzt. BILD: ARCHIV THOMAS FÜRST

Monitorings abgelehnt.» Diese Aussage löst bei Peter Hartmann grosses Erstaunen aus, als ihn diese Zeitung telefonisch erreicht. «Ich habe keine Ahnung, was gemeint ist mit den rechtlichen Rahmenbedingungen. Man hat mir weder das Monitoring angeboten, noch erklärt, was die Voraussetzungen dafür wären.» Hartmann versichert, dass er während der 39 Jahre, in denen er sich um die Störche gekümmert hat, keine Ahnung gehabt habe, dass es für diese Tätigkeit gesetzliche Vorgaben gebe. Hartmann: «Ich hätte jederzeit die nötigen Kurse oder Ausbildungen absolviert, nur hat mich in all den Jahren nie jemand darauf hingewiesen, dass dies nötig ist.»

Auf die Frage, wer künftig in Brittnau die Storchenpflege übernehme, hat der Regierungsrat eine klare Ant-

zeigt, wie stark das Gewerbe, die Vereine und die ganze Region hinter diesem Anlass stehen», sagt Kurt Gerhard, OKPräsident der BRIGA. «Unser Ziel ist es, eine Ausstellung zu schaffen, die Begegnungen ermöglicht, das lokale Schaffen sichtbar macht und für alle Generationen etwas bietet.»

Rahmenprogramm für die ganze Familie Unter dem Motto «Brittnau läbt» soll die BRIGA mehr sein als eine reine Gewerbeausstellung. Neben den Ausstellerständen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Rahmenprogramm. Verschiedene Gastroangebote, Barbetrieb am Abend sowie musikalische Unterhaltung durch lokale Vereine und Gruppen sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Zahlreiche Brittnauer Vereine werden zudem aktiv in die Organisation eingebunden und tragen wesentlich dazu bei, dass die BRIGA zu einem Anlass von Brittnau für Brittnau und die ganze Region wird. Auch für Familien ist viel geplant. Tagsüber wird eine Kita angeboten, in der Kinder malen, basteln und spielen können. Auch Kinderschminken gehört zum Programm. Ergänzt wird das Angebot durch ein vielseitiges Kinderprogramm mit Karussell, Schiessbude, Ponyreiten und Pony-Agility, und der Möglichkeit, Lamas live zu erleben. Weitere Attraktionen sind noch in Abklärung. Eine grosse Tombola mit über 500 Preisen ist ebenfalls vorgesehen. Mehrere attraktive Hauptpreise konnten bereits gesichert werden.

Willisau als Gastregion Einen besonderen Akzent an der BRI-

GA setzt die Gastregion Willisau. Willisau Tourismus wird den Besucherinnen und Besuchern die vielseitige Freizeit-, Natur- und Genussregion näherbringen. Die Region steht für sanfte Hügellandschaften, die Napfregion, das Wauwilermoos, attraktive Wander- und Velorouten sowie die historische Kleinstadt Willisau. Auch lokale Spezialitäten wie Willisauer Ringli, Schnaps und weitere regionale Produkte sollen an der BRIGA erlebbar werden.

«Mit Willisau als Gastregion möchten wir zeigen, wie viel unsere Nachbarregion zu bieten hat», sagt Urania Balatoni, zuständiges OK-Mitglied für Gastronomie und Gastregion. «Uns ist wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher einen lebendigen Eindruck der Region erhalten. Die Gastregion soll nicht nur informieren, sondern Begegnungen schaffen, Genuss erlebbar machen und die Verbindung zwischen Brittnau, dem Wiggertal und Willisau stärken.»

Die Gastregion Willisau beteiligt sich ausserdem am Apéro der Eröffnungsfeier und unterstützt die Tombola mit zahlreichen Preisen, Gutscheinen und regionalen Angeboten. Damit entstehen wertvolle Synergien zwischen Brittnau, dem Wiggertal und der benachbarten Luzerner Region.

Das Organisationskomitee freut sich über den grossen Zuspruch und die breite Unterstützung. Die komplett ausgebuchte Ausstellung ist ein starkes Zeichen für das regionale Gewerbe und für die Verbundenheit in der Region. Weitere Informationen zur BRIGA finden sich unter www.briga2026.ch. MARKUS FRAUCHIGER

Brittnau

Brittnauer sagen Ja zum «Wiggertaler»

wort: «Für alle einheimischen Vögel, auch für die geschützten Arten, ist im Kanton Aargau grundsätzlich die örtliche Jagdaufsicht zuständig.» Diese entscheide, wenn nötig nach Rücksprache mit der kantonalen Fachstelle des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, was mit verletzten Störchen geschehe und sei auch für allfällige Tötungen von schwer verletzten Störchen zuständig. Weiter schreibt der Regierungsrat, die Arbeit der Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher erfolge im Milizsystem durch die lokalen Jagdvereine. «Sie sind gemäss den rechtlichen Vorgaben für diese Aufgabe ausgebildet und besuchen jährliche Weiterbildungen.» Die Arbeit der Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher verursache den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern keine Kosten. Sollten Störche Pflege benötigen, so der Regierungsrat, bestünden in Oftringen und in Möhlin bewilligte Vogelpflegestationen mit ausgebildetem Personal, die diese Arbeit im Rahmen des Milizsystems ausführen würden. Antwort hätte konkreter sein können

Interpellant Kurt Gerhard aus Brittnau erklärt auf Anfrage, Barbara BorerMathys und er seien nur teilweise zufrieden mit der Antwort. «Man hat wahnsinnig ausführlich jede Facette der Freiwilligenarbeit ausgeleuchtet. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte spezifischer Stellung zum konkreten Fall genommen, also zur Freiwilligenarbeit mit Wildvögeln.»

In der Interpellation werde auch die Frage gestellt, wie der Kanton einer

möglichen Überpopulation an Störchen auf dem Gemeindegebiet Brittnau begegnen werde, sagt der SVP-Politiker. Die Antwort des Kantons, in Brittnau bestehe grundsätzlich keine Überpopulation an Störchen und sollte dereinst eine Regulation in Betracht gezogen werden, bedürfe diese einer Bewilligung auf Bundesebene, befriedige ihn gar nicht. Offensichtlich seien die Verantwortlichen des Kantons nicht im Bilde über die tatsächliche Lage in Brittnau. «Die Situation im Bereich der Schule ist langsam grenzwertig», findet Gerhard, «es befinden sich da dermassen viele Nester, dass der Parkierbetrieb beeinträchtigt und die Sicherheit gefährdet ist.» Allein im letzten Jahr habe die Gemeinde 6000 Franken für Schutzmassnahmen aufgewendet. Wenn das Geschäft nach den Sommerferien im Grossen Rat traktandiert wird, planen Gerhard und Borer-Mathys eine Gegendarstellung, in die auch die Reaktion von Peter Hartmann einfliessen dürfte. Allenfalls, so Gerhard, werde ein Postulat nachgeschoben. Störche als Lebensaufgabe Peter Hartmann seinerseits möchte die unerfreuliche Angelegenheit langsam hinter sich lassen. Das heisst aber keineswegs, dass ihm «seine» Störche nun egal sind: «Die Störche sind so etwas wie eine Lebensaufgabe für mich und werden es auch bleiben, damit kann man nicht einfach so aufhören», sagt der mittlerweile 78-Jährige, der momentan nach einer Operation etwas in seiner Mobilität eingeschränkt ist. Natürlich habe er die Vögel während der Brutzeit beobachtet, sagt Hartmann, und er werde sie auch in Zukunft beobachten. Brittnau darf also weiterhin auf seinen «Storchenvater» zählen, auch wenn er nun offiziell «ausser Dienst» am Beobachten ist OLIVER SCHWEIZER

47 von insgesamt 3066 Stimmberechtigten besuchten am Mittwochabend die Brittnauer Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle. Der Jahresbericht 2025 des Gemeinderats mit der Jahresrechnung 2025 wurde einstimmig angenommen. Die Rechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 511’472 Franken ab, obwohl ein Defizit von 92’400 Franken budgetiert war. Hauptgründe für das bessere Ergebnis sind höhere Steuereinnahmen sowie Mehreinnahmen und Minderausgaben bei Polizei und Feuerwehr. Belastend wirkten hingegen steigende Gesundheitskosten. Die Steuererträge lagen insgesamt rund 431’700 Franken über Budget. Besonders bei Quellenund Grundstückgewinnsteuern wurden deutlich höhere Einnahmen erzielt. Gleichzeitig investierte die Gemeinde knapp 4 Millionen Franken, unter anderem in den neuen Werkhof für Bauamt und Feuerwehr.

Kredit unterschritten

Die Versammlung genehmigte zudem die Kreditabrechnung für die 3. Etappe der Sanierung des Schulhauses. Der bewilligte Kredit von 500’000 Franken wurde um 42’135 Franken unterschritten. Überdies wurde der angepasste Einsatzkostentarif der Feuerwehr deutlich gutgeheissen.

Urnengang am 27. September

Der Änderung der Gemeindeordnung stimmten die Stimmberechtigten zu und folgten dem Vorschlag des Gemeinderats, den «Wiggertaler» anstelle des Zofinger Tagblattes als amtliches Publikationsorgan zu bestimmen. Begründet wurde dies mit der sinkenden Bedeutung und Reichweite der Tageszeitung. Um die amtlichen Publikationen möglichst vielen Einwohnerinnen und Einwohnern zugänglich zu machen, wurde eine neue Lösung gesucht – und mit dem «Wiggertaler» gefunden. Über die Änderung wird am 27. September zusätzlich an der Urne abgestimmt. RED

Die BRIGA ist ein Spass für die ganze Familie.
BILD: ARCHIV WIGGERTALER

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Murgenthal 37 Grad beim Kinderfest: So trotzten alle der Hitzewelle

Am diesjährigen Kinderfest wurde ordentlich für Abkühlung gesorgt

Die Sonne brannte erbarmungslos auf Murgenthal nieder. Während die Temperaturen auf bis zu 37 Grad kletterten, bewiesen Organisatoren und Besucher am Kinderfest, dass sich auch bei Rekordhitze feiern lässt.

34 Grad zeigte das Thermometer kurz vor dem Start des Kinderumzugs, am Nachmittag wurden in Murgenthal sogar bis zu 37 Grad gemessen. Trotzdem liessen sich Hunderte Kinder, Eltern und Besucher die Stimmung am Kinderfest nicht verderben. Das Organisationskomitee hatte wegen der Hitze kurzfristig verschiedene Massnahmen umgesetzt.

Spielideen statt Hitzefrust Mit rund zehn Minuten Verspätung setzte sich der verkürzte Umzug kurz vor 13 Uhr beim Gemeindesaal Riken in Bewegung. Angeführt von der Musikgesellschaft Murgenthal marschierten die Kinder in verschiedenfarbigen TShirts zum Schulareal. Auf ihren Plakaten warben sie mit Namen wie «MiniGolf», «Kugel-Bahn» oder «Racing Team Riken». Dahinter steckte das Er-

gebnis einer Projektwoche zum Thema «Spiele». Die Schülerinnen und Schüler hatten in Gruppen eigene Spiele entwickelt, die am Nachmittag von Gross und Klein nach Herzenslust ausprobiert werden konnten. Wegen der hohen Temperaturen stand die Sicherheit im Mittelpunkt. Entlang der Umzugsstrecke sorgte die Feuerwehr Murgenthal mit feinem Wassernebel für Abkühlung. Neben dem Festgelände rannten Kinder und Erwachsene immer wieder durch das Hydroschild, während an einer Wasserstation Trinkflaschen kostenlos aufgefüllt werden konnten. «Das ist wirklich die perfekte Abkühlung», sagte OK-Präsidentin Mirjam Plüss lachend, nachdem sie selbst das HydroSchild genutzt hatte.

Plan C für die Hitzewelle

Gemeindeammann Stefan Ruf dankte

den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationskomitee. «Meistens plant man Plan A bei gutem Wetter und Plan B bei schlechtem Wetter. Aber Plan C bei extrem heissem Wetter, das ist doch eine Herausforderung gewesen.» Diese habe das OK jedoch «mit Bravour» gemeistert. Gleichzeitig freute sich Ruf über das Miteinander der Kinder. «Es ist schön zu sehen, wie sie miteinander spielen. Da können wir Erwachsenen uns manchmal eine Scheibe abschneiden und etwas offener aufeinander zugehen.» Wegen der anhaltenden Trockenheit hatte das Organisationskomitee die ursprünglich geplante Feuershow kurzfristig abgesagt. Stattdessen bildete am Abend eine LED-Lichtshow den stimmungsvollen Abschluss des Kinderfests. Die Festwirtschaft blieb bis 23.30 Uhr geöffnet. LEA

FABIAN
Das Kinderfestlogo wurde von einer Schülerin kreiert.
Die Kinder machen sich auf dem roten Platz für das Kinderfestlied bereit
Mit guter Laune marschieren die Kinder Richtung Schule.
Diese Gruppe von Kindern hat ein Glücksrad mit vielen kleinen Preisen kreiert.
«Wir können uns von den Kindern eine Scheibe abschneiden», sagte Gemeindeammann Stefan Ruf.
Die Minieisenbahn fährt die Kinder am Festgelände entlang.
Auf einer Wasserrutschbahn kühlen sich die Kinder ab. BILDER: LEA FABIAN
Mit kleinen ferngesteuerten Autos geht’s durch einen Parcours.
Diese Gruppe hat sich für Schach entschieden.

Murgenthal

In angenehm gekühltem Umfeld fand die Checkübergabe statt.

Aus dem Gemeinderat

Im Gemeindeverband ARA Region Murg stehen der Gemeinde Murgenthal vier Abgeordnetenstimmen zu, und sie hat Anspruch auf ebenso viele Abgeordnetenmandate. Als zweiter Abgeordneter neben Gemeinderat Peter Urben wurde Valter Pontiggia, Glashütten, gewählt. Er wird künftig zwei Stimmrechte der Gemeinde Murgenthal ausüben.

Strassensperrung für Waldfest Für das Waldfest der Schützengesellschaft Murgenthal-Balzenwil werden Strassen im Gebiet Brunnrain in der Zeit von Freitag, 3. Juli, 12 Uhr, bis Sonntag, 5. Juli, 12 Uhr, gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert.

Baubewilligungen

Eine Baubewilligung wurde erteilt an: Imhof-Aeschbach Heidi und Erik, Riken: Pergola auf Dachterrasse; Oswell Kevin, Murgenthal: Gartenzaun; Achermann-Zuber Manuela, Balzenwil: Aufdach-Photovoltaik-Anlage.

ROLF WERNLI, GEMEINDESCHREIBER

Murgenthal

«Mission Weltall» steht kurz bevor

In der ersten Woche der Sommerferien 2026 findet die beliebte Kinderwoche statt – diesmal unter dem spannenden

Motto «Mission Weltall». Vom 6. bis 10. Juli verwandelt sich die Kirche in Glashütten in eine abenteuerliche Galaxie voller Spiel, Spass und Entdeckungen. Eingeladen sind alle Kinder ab dem grossen Kindergarten. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch Planeten, Sterne und Galaxien, knüpfen neue Freundschaften und erleben abwechslungsreiche Tage mit Basteln, Spielen, Geschichten, Liedern, Wasserspielen und vielem mehr. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die Kinderwoche findet von Montag bis Mittwoch jeweils von 14 bis 17 Uhr statt, am Donnerstag (mit Waldtag) von 11 bis 17 Uhr und am Freitag ab 15 Uhr bis zum gemeinsamen Abschlussfest am Abend.

Der Unkostenbeitrag für die ganze Woche beträgt 40 Franken pro Kind, ab dem zweiten Kind 35 Franken. Anmeldung und Bezahlung erfolgen am Montag vor Ort.

Am Freitag, 10. Juli, findet um 18 Uhr in der Kirche das Abschlussfest mit anschliessendem Imbiss statt. Dazu sind alle Eltern, Verwandten sowie weitere Interessierte herzlich eingeladen.

Weitere Informationen sind unter www.ref-mu.ch zu finden. MANFRED JOST

Murgenthal Spende des Handwerker- und Gewerbevereins Gewerbler

unterstützen die Kinderwoche im Dorf

Die reformierte Kirchgemeinde Murgenthal darf sich über eine grosszügige Unterstützung freuen: Der Handwerker- und Gewerbeverein Murgenthal und Umgebung hat der diesjährigen Kinderwoche eine Spende von 500 Franken überreicht.

Die Kinderwoche findet in der ersten Sommerferienwoche unter dem Motto «Mission Weltall» bei der Kirche Glashütten statt und richtet sich an alle Kinder ab dem grossen Kindergarten. Während der Woche erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit originellen Bastelarbeiten, spannenden Geschichten, peppigen Liedern und einem feinen Zvieri.

Gemeinsam begeben sich die Kinder auf eine spannende Reise durch das Weltall und erleben dabei Spiel, Spass und Gemeinschaft. Dank der Unterstützung des Handwerker- und Gewerbevereins können die vielfältigen Angebote der Kinderwoche mitfinanziert und für die Familien attraktiv gestaltet werden.

Die reformierte Kirchgemeinde Murgenthal bedankt sich herzlich beim Handwerker- und Gewerbeverein Murgenthal und Umgebung für die grosszügige Spende und das damit verbundene Engagement zugunsten der Kinder und Familien in der Region. Weitere Informationen gibt es unter www.ref-mu.ch.

MAJA GERTEISER

Oftringen Hauptgrund ist das zunehmende Littering

Aufhebung der Quartiersammelstelle

Oftringen Sommer-Kirchgemeindeversammlung

Reformierte Kirche schliesst Jahr ausgeglichen ab

Trotz hoher Temperaturen nahmen rund 60 Personen an der Kirchgemeindeversammlung vom 28. Juni teil. Vizepräsident Felix Kaderli begrüsste die Stimmberechtigten und Gäste. Ein zentraler Punkt war die Genehmigung der Jahresrechnung 2025. Roland Schwendener, Ressortleiter Finanzen, zeigte sich mit dem Jahresabschluss zufrieden. Die Rechnung schliesst mit einer schwarzen Null ab. Dazu beigetragen haben Spenden des Vereins Kirchliche Gemeindearbeit Oftringen, die ein wichtiges Element der Finanzierung darstellen. Für eine vorgezogene Liftsanierung konnten bereits mehr als die Hälfte der Kosten abgeschrieben werden.

Sanierung des Pfarrhauses im Kostenrahmen

Die Versammlung genehmigte zudem die Kreditabrechnung zur Sanierung des Pfarrhauses 1. Im Sommer und Herbst 2025 wurden das Dach und die Heizung erneuert sowie Arbeiten an der Fassade ausgeführt. Die Gesamtkosten liegen innerhalb des Verpflichtungskredits von 480’000 Franken und können über bestehende Rückstellungen finanziert werden.

Jubiläen, Wahlen und Immobilienstrategie Pfarrer Dieter Gerster feierte sein 10-jähriges Dienstjubiläum, Katechetin Melanie Brunner ihr 5-jähriges. Beide wurden für ihr Engagement geehrt. Zudem wurden Sandra Moser als Kirchengutsverwalterin und Melanie Senn zur Verstärkung des Sekretariats willkommen geheissen. Aus der Kirchenpflege verabschiedet wurde Peter Giger. Im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen 2027–2030 wurden die Kirchenpflege, die beiden Synodenvertretungen, die Rechnungsprüfungskommission sowie die ordinierten Dienste in stiller Wahl gewählt. Urnenwahlen im September entfallen damit. Die Kirchenpflege informierte zudem über die Umsetzung der Immobilienstrategie. Als nächster Schritt ist diesen Sommer eine Probebohrung für eine mögliche Grundwasser-Wärmepumpe geplant. Weitere Entscheide, unter anderem zur Finanzierung der Kirchensanierung, sollen an kommenden Kirchgemeindeversammlungen gefällt werden. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kirche-oftringen. ch. FELIX KADERLI

Oftringen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Absage der Versammlung am 3. September

der Gemeinderat der Umbenennung der Haltestellennamen Oftringen, Kallernhag/Center A1, im Bereich der Einkaufscenter an der Luzernerstrasse zugestimmt.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Quartiersammelstelle Zürichstrasse beim Parkplatz Gemeindehaus per 30. Juni aufzuheben. Hauptgrund ist zunehmendes Littering, aber auch die Lärmemission im Schulbetrieb infolge von Entsorgung und Transport. Durch den Wegfall des «Entsorgungsverkehrs» reduziert sich zudem eine mögliche Gefahrenquelle im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb. In letzter Zeit vergeht fast kein Tag, an dem der Gemeindewerkhof nicht widerrechtlich deponierten Müll aller Art bei der Quartiersammelstelle beim Parkplatz Gemeindehaus entfernen muss. Schriftliche Mahnungen oder Androhungen von Strafanzeigen brachten keine Verbesserung der Situation. Nebst dem Littering mit zunehmendem EntsorgungsaufwandistauchdieLärmemission im Schulbetrieb durch den Entsorgungsverkehr und Transport ein zunehmend störender Faktor. Durch den Wegfalldes«Entsorgungsverkehrs»wird eineGefahrenquelleimZusammenhang mit dem Schulbetrieb eliminiert.

Die überwiegende Mehrheit der Nutzenden der Quartiersammelstelle bringt das Sammelgut mit dem PW. Nur wenige Fahrminuten entfernt, bieten die Firmen Gloor Recycling Center und die REWAG ein vollständiges Entsorgungsangebot. Somit ist es vertretbar, die Sammelstelle Zürichstrasse vollständig aufzuheben.

Altglas sowie Aluminium- und Stahlblechverpackungen können weiterhin kostenlos an den bestehenden Quartiersammelstellen entsorgt werden. Diese befinden sich beim Bahnübergang Bündtenstrasse, beim Schulhaus Küngoldingen an der Schulhausstrasse, im Döbeligut an der Sonnmattstrasse sowie im Quartier Nigglishäuser an der Aeschwuhrstrasse. Weitere Entsorgungsmöglichkeiten bestehen bei der REWAG oder beim Gloor Recycling Center mit einem umfassenden Entsorgungsangebot. Die letzte Leerung der Quartiersammelstelle Zürichstrasse erfolgte bereits und die Container wurden abgeräumt. DER GEMEINDERAT

In der Terminplanung der Gemeinde Oftringen ist für Donnerstag, 3. September, die Durchführung einer Einwohnergemeindeversammlung vorgesehen. Der Gemeinderat Oftringen hat entschieden, diese mangels behandlungsreifer Traktanden abzusagen. Die nächste ordentliche Einwohnergemeindeversammlung findet somit am Donnerstag, 26. November, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Oftringen statt. Unter anderem wird dann das Budget 2027 der Einwohnergemeinde behandelt.

Inspektion Betreibungsamt

Das Betreibungsinspektorat des Kantons Aargau hat das Betreibungsamt Oftringen-Aarburg inspiziert. Aus dem Inspektionsbericht ist zusammenfassend zu entnehmen, dass das Betreibungsamt gut strukturiert, übersichtlich aufgebaut und organisiert ist. Die Arbeit wird zeitnah erledigt und die geprüften Fälle, Unterlagen und Akten –insbesondere die Pfändungsurkunden – weisen eine gute Qualität auf. Der Gemeinderat dankt der Leitung des Betreibungsamtes sowie den Mitarbeitenden herzlich für die ordnungsgemässe und sorgfältige Führung des Betreibungsamtes Oftringen-Aarburg.

Umbenennung Bushaltestellen

Auf Anfrage der Aargau Verkehr AG hat

Grund für die Anfrage war, dass sich die Zeichenanzahl bei den Haltestellenbeschriftungen auf 30 Zeichen beschränkt. Zudem sind die Einkaufscenter in diesem Bereich nirgends mit der Bezeichnung «Center A1» zu finden. Der Gemeinderat setzte sich daraufhin mit der Namensgebung auseinander und entschied, dass sich die Bezeichnungen jeweils auf das zu erschliessende Gebiet beziehen sollen. Somit lauten die Namen der zwei Haltestellen neu:

• Oftringen, Kallernhag (nur für die Haltestelle Nord – Fahrtrichtung Aarburg)

• Oftringen, Spitalweid (nur für die Haltestelle Süd – Fahrtrichtung Zofingen)

Die Anpassung wird nun durch die Aargau Verkehr AG veranlasst.

Personelles aus der Gemeinde Jana Schürch wird per 30. September als Sachbearbeiterin Betreibungsamt aus der Gemeinde Oftringen austreten. Jacqueline Gelies wird per 30. September als Sachbearbeiterin Betreibungsamt aus der Gemeinde Oftringen austreten.

BILD: ZVG
Karl-Heinz Ulrich (Mitte) begrüsste Sandra Moser (links) und Melanie Senn (rechts). BILD: MICHELLE AMMANN
Die Container auf dem Gemeindeparkplatz wurden bereits entfernt. BILD: ZVG

Oftringen Die Erzo treibt mehrere Grossprojekte für Klärschlamm, Regenwasser und Fernwärme voran.

35-Millionen-Projekt ist gestartet

«Es wird eine heisse Versammlung», begrüsste ARA-Präsident Hanspeter Schläfli die Abgeordneten im Zofinger Bürgersaal. Dass er damit nicht nur die Traktanden meinte, zeigte sich rasch: Im Saal herrschten hochsommerliche Temperaturen. Inhaltlich blieb die Stimmung dagegen entspannt. Sowohl bei der Erzo ARA als auch bei der Erzo KVA standen vor allem die Fortschritte bei mehreren Grossprojekten im Mittelpunkt.

Am weitesten fortgeschritten ist derzeit die neue Klärschlammtrocknung.

Adrian Burkart, Leiter der Erzo ARA, informierte darüber, dass erste Aufträge bereits vergeben wurden. Dazu gehören unter anderem die Rührtrockner. Als Nächstes werden unter anderem die Abluftbehandlung und die Baumeisterarbeiten ausgeschrieben. Geschäftsführer Thomas Peyer zeigte sich erfreut darüber, dass die Abgeordneten dem 35-Millionen-Franken-

Die neue Klärschlammtrocknung ist bei der Erzo ARA auf Kurs. Parallel laufen in Oftringen der Bau des Regenbeckens und die Planung der Fernwärmezentrale weiter.

Projekt im vergangenen Jahr zugestimmt hatten. «Wir sind glücklich, dass wir die Klärschlammtrocknungsanlage genehmigen konnten», sagte er. Provisorium schützt vor Überschwemmungen

Auch beim Regenbecken in Oftringen laufen die Arbeiten nach Plan. Aktuell werden Provisorien erstellt, damit die definitiven Anschlüsse gebaut werden können. Danach folgen der Entlastungskanal und das Betriebsgebäude. Angesichts der angekündigten Regenfälle nächste Woche verwies Burkart auf die Bedeutung der Übergangslösung. «Nach den Überschwemmungen der vergangenen Jahre – unter anderem beim Ringier-Areal in Zofingen –haben wir ein Provisorium geschaffen, das bereits funktioniert, als wäre die Anlage vollständig in Betrieb», merkte er an. Dadurch könne verhindert werden, dass Wasser über die Strasse laufe.

Einen wichtigen Schritt macht auch die Fernwärmezentrale. Das Baugesuch wurde eingereicht, die erste Etappe Richtung Zofingen soll zur Heizsaison 2027/28 in Betrieb gehen. Eine besondere Herausforderung werde dabei sein, die neuen Leitungen während des laufenden Betriebs zu bauen.

Bei der Erzo KVA stand zudem das Projekt Renzo für den Ersatzbau der Kehrichtverwertungsanlage im Fokus. Präsident Hans-Martin Plüss erklärte, die Planungsarbeiten liefen intensiv. Der Businessplan sei überarbeitet und weiterentwickelt worden. «Wir sehen das erste Mal, wie das Ganze aussehen könnte. Es ist aber noch nicht so ausgereift, dass wir es hätten zeigen können», sagte er.

Erste verbindliche Angebote für den Ersatzbau werden im September erwartet. Diese sollen den Abgeordneten an der Versammlung im Dezember vorgestellt werden. Anschliessend soll über den Projektierungskredit abgestimmt werden. Läuft alles nach Plan, könnte Anfang 2028 der Verpflichtungskredit vorliegen.

Oftringen Rookie Nikolaj Stenzel ist U11-Vize-Schweizermeister im Squash

Zehnjähriger sorgt in der Squashszene für Furore

Was für eine Erfolgsgeschichte: Vor gerade einmal acht Monaten hielt der zehnjährige Nikolaj Stenzel aus Oftringen erstmals einen Squashschläger in der Hand. Heute gehört er bereits zur nationalen Spitze seiner Altersklasse und zählt zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten im Schweizer Squash.

An der diesjährigen Junioren-Schweizermeisterschaft zeigte Nikolaj Stenzel eindrucksvoll, welches Potenzial in ihm steckt. Mit starken Leistungen kämpfte er sich bis in den Final der Kategorie U11 vor und sicherte sich am Ende den Titel des Vize-Schweizermeisters. Ein bemerkenswerter Erfolg für einen Spieler, der erst seit wenigen Monaten aktiv im Wettkampfsport unterwegs ist.

Doch damit nicht genug: Direkt nach den Schweizermeisterschaften wagte er den nächsten Schritt und stellte sich seiner ersten internationalen Herausforderung. Beim renommierten Juniorenturnier im italienischen Riccione trat er sogar in einer höheren Altersklasse an. Statt bei den U11-Spielern startete er mutig bei den U13-Junioren und traf dort auf deutlich erfahrenere und ältere Gegner aus verschiedenen Ländern. Auch auf internationalem Parkett wusste Nikolaj Stenzel zu überzeugen. Mit grossem Kampfgeist und beeindruckender Spielqualität erreichte er den 32. Rang unter 64 Teilnehmern. Angesichts seines jungen Alters, seiner kurzen Squash-Karriere und der höheren Altersklasse ist dies eine aussergewöhnliche Leistung und ein weiterer Beweis für sein enormes Entwicklungspotenzial.

Hinter diesem Erfolg stehen nicht nur Talent, sondern auch Fleiss, Disziplin und die Freude am täglichen Training. Innerhalb kürzester Zeit hat sich der junge Oftringer von einem Anfänger zu einem ernst zu nehmenden Wettkampfspieler entwickelt – und sorgt damit schweizweit für Aufmerksamkeit.

Die Squash-Community darf gespannt sein, welchen Weg das Nachwuchstalent aus Oftringen in den kommenden Jahren einschlagen wird. Eines steht bereits heute fest: Nikolaj Stenzel hat sich innert kürzester Zeit einen Namen gemacht.

Neben den Projekten standen auch Wahlen an. Markus Steiner, Gemeindepräsident von Oftringen, wurde zum neuen Präsidenten der Erzo ARA gewählt und löst Hanspeter Schläfli ab. «Es ist richtig, dass künftig der Gemeindepräsident des Standortes Oftringen das Präsidium übernimmt», betonte der ehemalige Präsident. Hans-Martin Plüss bleibt Präsident der Erzo KVA. Beide Verbände genehmigten zudem ihre Jahresrechnungen und Geschäftsberichte ohne Gegenstimmen.

Dienächste Sonderseite Oftringen–genialzentral erscheintam Donnerstag,20. August 2026 im Wiggertaler

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Die Projekte von erzo ARA und KVA nehmen Form an. BILD: PHILIPP MUNTWILER
PD Nikolaj Stenzel.

48. SKIFEST Rothrist

Rothrist

Freitag, 10. Juli

ab18.30Uhr Risottoplausch/ Festwirtschaft diverseBars/Schiessbude

20.15Uhr LiveMusikmitCOM|PA|SS präsentiertvon BHTTritschler BedachungshandelAG www.bht-dach.ch

ab21.00Uhr Partyzeltmit Themen-Bar undsunnydj

Bewährtes Konzept geht in die nächste Runde

Nach der erfolgreichen Austragung im vergangenen Jahr freut sich der Skiclub Rothrist, die Bevölkerung erneut zum traditionellen Skifest einzuladen. Die 48. Ausgabe findet am 10. und 11. Juli wiederum beim Gemeindesaal Breite statt. Die Gäste dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Wochenende freuen. Am Freitagabend lädt der beliebte Risottoplausch zum gemütlichen Start ins Festwochenende ein. Ergänzt wird das Angebot durch die

Festwirtschaft und einem vielfältigen Getränkeangebot an diversen Bars. Für die passende Stimmung sorgt ab 20:15 Uhr die Partyband Com|pa|ss, welche mit ihrem breiten Repertoire an Live-Musik zum Tanzen und Feiern einlädt.

Sportlich wird es am Samstagnachmittag. Bereits zum zweiten Mal organisiert der Skiclub Rothrist den Sommer Biathlon. Dabei können sich Gross und Klein kostenlos in den Disziplinen Laufen und Schiessen mes-

sen. Besonders willkommen sind auch Vereine, Firmen oder Freundesgruppen, die sich als Team dem Wettkampf stellen möchten. Eine Anmeldung ist vorab über die Website oder spontan am Event selber möglich.

Am Samstagabend wartet mit ChueLee ein weiterer musikalischer Höhepunkt. Die bekannte Schweizer Band sorgt ab 20:15 Uhr für beste Unterhaltung und wird den Festplatz in eine grosse Tanzfläche verwandeln. An diesem Tag gibt es nebst dem wei-

teren Speiseangebot frisch im Holzofen gebackene Pizzen. Wer nach der Live-Musik noch nicht genug hat, kann an beiden Abenden im Barzelt weiterfeiern, wo der DJ bis spät in die Nacht für Partystimmung sorgt. Der Skiclub Rothrist freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf ein friedliches und ausgelassenes Festwochenende. Weitere Informationen zum Skifest und zum Sommer Biathlon unter www.skiclub-rothrist.ch

Samstag,

11. Juli

ab16.00Uhr GratisSommerBiathlonfüralle Schiessbude

ab18.00Uhr Festwirtschaftund diverseBars

20.15Uhr LiveMusikmitChueLee präsentiertvon OschwaldPlattenAG www.oschwald.ch

ab21.00Uhr Partyzeltmit Themen-Bar undsunnyd

Sommer Biathlon

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Vordemwald Am Neuzuzügeranlass begrüsste die Gemeinde ihre neuen Einwohnerinnen und Einwohner mit offenen Armen

Vordemwald begrüsst 210 neue Einwohner

Vordemwald zieht magisch neue Einwohner an: In den vergangenen zwei Jahren wuchs das idyllische Dorf um 210 Personen. Über 50 davon trafen sich am vergangenen Donnerstag zum Neuzuzügeranlass.

Vergangene Woche erschien das «Bilanz-Gemeinderanking 2026». Vordemwald landete unter den 996 Schweizer Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern abgeschlagen auf Rang 871. Das verantwortliche Zürcher Beratungsbüro ist vermutlich hochbegabt im Verarbeiten statistischer Kennzahlen. Gut möglich ist aber auch, dass dessen Mitarbeiter noch nie einen Fuss in die Gemeinde gesetzt haben. Idyllische Wälder, ein vielfältiges Gewerbe und ein pulsierendes Vereinsleben: Vordemwald, ein Dorfidyll in Zentrumsnähe, das bei realistischer Betrachtung wohl kaum einen Platz am Schwanz des Rankings verdient hat.

Von den besagten Vorzügen liessen sich in den vergangenen zwei Jahren denn auch 210 Personen überzeugen, die sich in der Gemeinde niederliessen. Mehr als 50 der frischen «Vorewäuderinnen» und «Vorewäuder» versammelten sich am Donnerstag im Gemeindesaal. Gemeindeammann Karin Berglas führte leichtfüssig durch die Veranstaltung. So erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Vordemwald zu 58 Prozent aus Wald besteht, aktuell knapp 2100 Einwohner und über 20 aktive Vereine hat. Um Letztere näher kennenzulernen, gab es zahlreiche Marktstände im Saal. Der Musikverein Vordemwald hatte sich derweil auf der Bühne formiert und

ZSSV-Präsident Felix Huber mit den geehrten Nadine Fähndrich (Langlauf), Denise Feierabend (Ski Alpin), Andrea Ellenberger (Ski Alpin), Jonas Bösiger(Snowboard) und im Liegestuhl Fabian Bösch (Ski Freestyle). Nicht auf dem Foto Lena Häcki-Gross (Biathlon). BILD:ZVG

Rothrist ZSSV ehrt Sportgrössen und Engagement

Mit Fokus auf die Ehrungen

Rothrist war am vergangenen Samstag Treffpunkt der Zentralschweizer Schneesportszene. Der Zentralschweizer Schneesport Verband (ZSSV) führte im Gemeindesaal Breiten seine 106. Mitgliederversammlung durch. Gastgeber war der Skiclub Rothrist, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Neben den statutarischen Geschäften standen zahlreiche Ehrungen im Mittelpunkt. Zu Ehrenmitgliedern des ZSSV ernannt wurden die ehemaligen Spitzensportler Denise Feierabend, Jonas Bösiger, Andrea Ellenberger, Nadine Fähndrich und Fabian Bösch. Mit der Schneesportauszeichnung für ihr langjähriges Engagement geehrt wurden zudem Rinaldo Kreuzer, Benno Christen sowie Louis und Urs Iten. Im Anschluss würdigte der Verband die erfolgreichsten Athletinnen und

Athleten der vergangenen Saison. Geehrt wurden Nachwuchstalente mit Schweizermeisterschaftsmedaillensowie erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der Kategorien U21 und Elite. Besonders ausgezeichnet wurden die Olympiateilnehmenden Lena HäckiGross, Nadine Fähndrich und Fabian Bösch. Für die Unterhaltung sorgte die Showgruppe «B15» des TV Brittnau. Nach der Mitgliederversammlung des ZSSV fand die 50. Generalversammlung des Skiclubs Rothrist statt. Präsidentin Jeannette Lussi blickte gemeinsam mit den Mitgliedern auf ein ereignisreiches Vereinsjahr und fünf Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurück. Der Jubiläumsanlass bot Gelegenheit, das Engagement zahlreicher Mitglieder zu würdigen und den Auftakt ins 50. Vereinsjahr gemeinsam zu feiern.

JEANNETTE LUSSI

umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

Ausbau der Infrastruktur Wenn ein Dorf innerhalb zweier Jahre um mehr als 10 Prozent wächst, muss auch die Infrastruktur Schritt halten. «Wir sind mitten in der Umsetzung neuer Schulräume und Kindergärten. Auch eine geplante Doppelturnhalle und die Neugestaltung des Dorfzentrums gilt es anzugehen», sagte Karin Berglas. Die Gemeinderäte Irina Bannwart und Christoph Braun sowie Schulleiterin Nihal Körber zeigten weitere Vorzüge der Gemeinde Vordemwald auf, ehe die Anwesenden nur noch die Abschlussworte von Karin Berglas vom Imbiss des «AllerHAnd Caterings» trennten. «Wir freuen uns sehr, wenn ihr am Dorfleben aktiv teilnehmt. In Vordemwald läuft immer etwas, hier wird es nie langweilig.» MANUEL ARNOLD

Rund 20 Naturinteressierte starten bei einsetzender Dämmerung. BILD:THOMAS NANN

Strengelbach Abendexkursion an der Wigger Glühwürmchen als leuchtendes

Highlight

Mit einsetzender Dämmerung starteten gut zwanzig Teilnehmende zur Abendexkursion des Naturschutzvereins Strengelbach. Die Route führte entlang der kürzlich renaturierten Wigger in Richtung Bleiche und schliesslich in die Kiesgrube Aeschwuhr in Oftringen. Unter der fachkundigen Führung von Jörg und Martin Zimmerli erfuhren die Naturinteressierten viel Wissenswertes über die heimische Pflanzen-, Fisch- und Vogelwelt.

Zu den häufigsten Fischarten in der Wigger zählen Barbe, Bachforelle, die etwas furchterregend aussehende Groppe und der Alet (Döbel). Noch gilt die Bachforelle als Leitfisch – also jene Art,dieamhäufigstenimGewässervorkommt. Doch der Klimawandel hinterlässt Spuren: Der Alet gehört zu den Karpfenartigen und verträgt deutlich

Reiden Bräteln und Mittagstisch

Anstelle einer Wanderung findet am 2. Juli ein gemütliches Bräteln bei der Zeller Jagdhütte statt – und dies bei jeder Witterung. Für die Grilladen ist jeder selbst verantwortlich. Getränke können vor Ort gekauft werden. Die Senioren Langnau-Richenthal treffen sich zur Abfahrt um 10.30 Uhr beim Postplatz Langnau. Weitere Auskunft erteilt Toni Häfliger unter 062 758 10 86. Mittagstisch im Lerchenhof

Die Organisatorinnen heissen am Donnerstag, 16. Juli, alle Langnauer und Richenthaler ab 60 Jahren zum traditionellen Mittagstisch im Landhaus Lerchenhof herzlich willkommen. Für eine Abmeldung von Stammgästen wie auch die Anmeldung von neuen Gästen sind die Initianten aus organisatorischen Gründen dankbar. Weitere Auskünfte und Anmeldung für Mitfahrgelegenheit: Vreni Kunz, Tel. 062 758 42 27 / 079 393 24 43. GEORG GRAWEID

Reiden

Biken und Wandern im Senioren-Kreis

Am Dienstag, 7. Juli, organisiert der Senioren-Kreis Reiden eine Biketour. Interessierte Bikerinnen und Biker treffen sich um 9 Uhr an der Werkstrasse vis-à-vis vom Bahnhof Reiden. Am Mittwoch, 8. Juli, findet eine Wanderung statt. Interessierte Seniorinnen und Senioren treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz des Hotels Sonne Reiden. Es folgt eine Fahrt mit PW nach Langenthal. Die Rundwanderung auf gut begehbaren Wegen geht vorbei an den Tiergehegen. Die Wanderzeit beträgt circa zwei Stunden. Im Anschluss kehrt die Wanderdelegation im Restaurant Sennhof ein, wo die Möglichkeit zum Mittagessen besteht. Wanderleitung: Walti Baumgartner und Robi Gygax. EDITH ACHERMANN-CHRISTEN

Rothrist

Froschkonzert am «SaMo-Gschichtli»

Am Samstag, 4. Juli, von 10.30 bis 11 Uhr, findet das nächste «SaMoGschichtli» statt. Die Geschichte ist für Kinder im Vorschulalter (3–6 Jahre) in Begleitung eines Erwachsenen gedacht.

wärmeres Wasser als die Bachforelle. Infolge der stetig steigenden WassertemperaturendürfteerdieForelleinabsehbarer Zeit als Leitfisch verdrängen. Die Folgen des Klimawandels spüren auch die Amphibien. Wegen der anhaltenden Hitze und der grossen Trockenheit bekam die Gruppe an diesem Abend die seltene, hier aber noch heimische Kreuzkröte leider nicht zu Gesicht. Dafür entschädigte ein anderes Naturschauspiel: In den Böschungen nahe der Kiesgrube funkelten zahlreiche Leuchtkäfer. Die im Volksmund genannten Glühwürmchen bringen ihr Hinterteil durch eine chemische Reaktion zum Leuchten, die man Biolumineszenz nennt. Die rund 20 Millimeter grossen Glühwürmchen waren – im wahrsten Sinne des Wortes – das Highlight dieser gelungenen Exkursion.

THOMAS NANN

Papa Frosch will zu einem Froschkonzert. Der kleine Frosch darf mit. Am Wegesrand gibt es die tollsten Sachen zu entdecken, und der kleine Frosch hat es gar nicht eilig. Aber Papa Frosch will die Musik nicht verpassen und drängelt. Nur noch durch diesen Teich schwimmen, dann sind sie da. Aber im Wasser droht Gefahr durch einen Hecht. Der kleine Frosch kann seinen Papa gerade noch retten. Eine liebevolle Vater-Sohn-Geschichte für kleine Entdecker, mit denen jeder Spaziergang ein neues Abenteuer und das Trödeln garantiert ist. Die Autorin und Illustratorin Loes Riphagen, geboren 1983, wuchs mit ihrem Zwillingsbruder auf einem Bauernhof im niederländischen Oene auf. Gemeinsam zogen sie nach Rotterdam, um Illustration zu studieren. Seitdem schreibt und illustriert sie Kinderbücher. Die «SaMo-Gschichtli» finden einmal monatlich, jeweils am ersten Samstagmorgen im Monat, ab 10.30 Uhr in der Bibliothek statt. Eveline Rüegger freut sich auf die vielen kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Alle «SaMo-Gschichtli»-Erzähldaten finden sich auf der Website der Bibliothek unter www.bibliothek-rothrist.ch.

MARIANNE BEER

Obacht: In den Kalenderwochen 29 und 31 erscheint kein Wiggertaler

Gemeindeammann Karin Berglas bei ihrer Ansprache. BILDER:MANUEL ARNOLD
Der Musikverein Vordemwald erfreute mit Stücken aus seinem Repertoire.
Freude herrschte bei den frischen «Vorewäuderinnen» und «Vorewäuder».

Ich freue mich auf Sie, kommen Sie vorbei!

Rathausgasse 8, 4800 Zofingen (direkt gegenüber vom Blumenladen) Tel. 077 420 90 15

Öffnungszeiten:

Di.-Fr. 10.00 – 12.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr

Sa. 9.30 – 14.00 Uhr

Für alle, die lieber mit kühlem Kopf shoppen: ab sofort langer Donnerstag Ich habe bis Ende August jeweils donnerstags für Sie bis 20 Uhr geöffnet.

Gesehen…

Nicht nur Menschen freuen sich über die Kirschenernte – auch diese junge Blaumeise hat Gefallen an einer reifen Kirsche gefunden. Das Foto hält einen kurzen Augenblick fest, in dem der Jungvogel an der Frucht nascht. Ein schönes Beispiel dafür, wie sich mit etwas Aufmerksamkeitspannende Naturbeobachtungen direkt vor der Haustüre machen lassen.

BILD: YOLANDA ELISABETH KOFFEL

Zofingen Radsportgruppe der Pro Senectute Sektion Zofingen

Höhepunkt der Radsportsaison steht an

Am Donnerstag, 16. Juli, führt die Radsportgruppe der Pro Senectute Zofingen eine Tagestour ins Seeland durch. Nach der Anreise mit dem Car beginnt die Velotour in Aarberg und führt über Hagneck mit Blick auf die Aare und das Naturschutzgebiet bis an den Bielersee. Über Vinelz, Ins und Sugiez erreichen die Teilnehmenden den Mont Vully. Die Gruppe E-Bike 1 bewältigt den einzigen grösseren Anstieg des Tages über Lugnorre, während die Gruppen E-Bike 2 und Bio Bike via Murten nach Avenches fahren.

Unterwegs sind ein Kaffeehalt sowie ein gemeinsames Mittagessen in der Region Murtensee geplant. Anschlies-

send fahren alle Gruppen gemeinsam auf ruhigen Feld- und Waldwegen sowie Nebenstrassen nach Estavayer-leLac am Neuenburgersee, wo der Reisecar für die Rückfahrt nach Oftringen bereitsteht.

Informationen zur Tour finden sich unter www.ag.prosenectute.ch/freizeit/ outdoor. Auskunft erteilt Hauptleiter Rolf Hubeli (Telefon 078 663 09 63, rolf. hubeli5@bluewin.ch). Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist Sonntag, der 12. Juli. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt; die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Zofingen Medienmitteilung der Stadt Innere Altachen: Fussweg darf nicht befahren werden

Der Fussweg zwischen der Kilchbergstrasse und der Inneren Altachen in Zofingen wird vermehrt mit Velos und anderen fahrzeugähnlichen Geräten befahren. Dies führt zu unliebsamen Begegnungen.Anwohnendehabendeshalb ein Begehren zur Verkehrsberuhigung gestellt. Die Stadt – und damit die Öffentlichkeit – besitzen auf dem Privatweg lediglich ein Fusswegrecht. Um dieszuverdeutlichen,wirdderWegneu mit dem Signal «Fussweg» beschildert. Somit ist allen Fahrzeugen untersagt, den Weg zu nutzen. STADT ZOFINGEN

Zofingen Der Stadtrat will die Lebensqualität langfristig sichern

Weniger ist mehr

Der Zofinger Stadtrat hat seine Legislaturziele für die Jahre 2027 bis 2030 der Öffentlichkeitam22.JuniimRahmeneiner Informationsveranstaltung präsentiert. Die übergeordnete Leitlinie heisst: «Wenigeristmehr».DieZielewerdendie ArbeitdesStadtratsmassgeblichprägen. SiegruppierensichinfünfThemenbereiche: Finanzen, Stadtentwicklung & Infrastruktur, Verwaltung & Führung, Gesellschaft & Lebensqualität sowie regionale Zusammenarbeit.

Das Legislaturprogramm ist das politische Führungsinstrument des Stadtrats. Es bildet den strategischen Rahmen für sein Handeln. Zur Leitlinie «Weniger ist mehr» sagt Stadtpräsident André Kirchhofer: «Wir konzentrieren uns bewusst auf die wesentlichen Aufgaben, um die verfügbaren Ressourcen wirksam und zielgerichtet einzusetzen. Dabei steht bei al-

len strategischen Entscheidungen das ‹Warum?› im Zentrum – jede Massnahme muss in ihrem Kern begründet sein und einen klaren, nachvollziehbaren Mehrwert bieten.» Der Mehrwert kann wirtschaftlich, gesellschaftlich oder ökologisch sein.

Der Stadtrat will damit die Grundlage schaffen, um die hohe Lebensqualität in Zofingen trotz hoher Dynamik, beschleunigtem Wandel und unvorhersehbaren äusseren Faktoren auch langfristig zu sichern.

Legislaturziele 2027–2030

Finanzen: Der Finanzhaushalt ist langfristig stabilisiert, die Nettoschuld ist tragbar und die Investitionen sind klar priorisiert und finanziell gesichert.

Stadtentwicklung & Infrastruktur: Die räumliche Entwicklung von privaten und öffentlichen Arealen ist aufeinan-

Vordemwald RVV fährt grosse Erfolge ein Sheyla Wipf ist

Schweizermeisterin

Bei hochsommerlichen Temperaturen fandenamWochenendeinDelémontdie SchweizermeisterschaftsowiederSwiss Cup im Velo Trial statt. Die anspruchsvollen Sektionen unter der Autobahnbrücke mit Steinblöcken, Baumstämmen und Betonelementen verlangten den Fahrerinnen und Fahrern alles ab.

Am Samstag wurde die Schweizermeisterschaft der Elite sowie der Junioren ausgetragen. Für den grössten Erfolg sorgte Sheyla Wipf: Nach sieben Jahren als Vize-Schweizermeisterin durfte sie sich endlich den Schweizermeistertitel sichern. Mit 550 Punkten gewann sie vor Debi Studer (540) und Shirin Sieber (530).

Ebenfalls stark präsentierte sich Jonas König bei den Elite Herren 26 Zoll. Mit 540 Punkten fuhr er auf den ausgezeichneten 3. Platz. Bei den Junioren überzeugte Nathan Sommer bei seiner ersten Schweizermeisterschaft mit Rang 5.

Auch am Swiss Cup erfolgreich

Am Sonntag stand der Swiss Cup auf

dem Programm. Aufgrund der grossen Hitze wurde die dritte Runde gestrichen, sodass alle Kategorien nur zwei Runden absolvierten.

Ennis Moor gewann die Kategorie U10 mit 280 Punkten, während Flurin Stöcker die U12 mit starken 380 Punkten klar für sich entschied. Nando Hunziker belegte nach einem entscheidenden Fehler Rang 6 in der U14. Nathan Sommer bewies nach einem schmerzhaften Sturz grossen Kampfgeist und erreichte in der U16 den 5. Platz. Bei den Elite Damen knüpfte Sheyla Wipf an ihre starke Form an. Trotz eines Fehlers in der zweiten Runde sicherte sie sich mit 340 Punkten den 2. Platz. Jonas König zeigte zwei konstante Läufe und belegte bei den Elite Herren mit 300 Punkten den 4. Rang. Mit einem Schweizermeistertitel, einem Podestplatz an der Schweizermeisterschaft sowie zwei Siege und einem zweiten Platz am Swiss Cup blickt der Radfahrerverein Vordemwald auf ein äusserst erfolgreiches Wochenende in Delémont zurück. ISABELLE WIPF

Wikon Wehrverein am Eidgenössischen Schützenfest Wikoner Schützen trotzen der Hitze

in Chur

der abgestimmt, die Infrastruktur ist leistungsfähig, und der Wirtschaftsstandort ist gestärkt. Verwaltung & Führung: Die Führungs- und Organisationsstruktur der Stadtverwaltung orientiert sich an zeitgemässen Prinzipien, die Zusammenarbeit erfolgt bereichsübergreifend, und die Prozesse sind effizient und möglichst digital ausgestaltet.

Gesellschaft & Lebensqualität: Die Angebote für alle Bevölkerungsgruppen sind auf die Bedürfnisse ausgerichtet, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Regionale Zusammenarbeit: Die regionale Entwicklung ist in ausgewählten Bereichen gemeinsam geplant und umgesetzt, Synergien werden genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden. STADTRAT ZOFINGEN

Vom 26. bis 28. Juni besuchten die Wikoner Schützen das Eidgenössische Schützenfest. Der Grossanlass mit rund 35’000 Schützinnen und Schützen findet dieses Jahr in Chur und verschiedenen Aussenständen statt und endet am 5. Juli. Die Wikoner schossen am Freitag im Rossboden Chur und am Samstag in Bonaduz. Der Sonntag stand im Zeichen der Kameradschaft und des Abrechnens im Schiesszentrum. Die anspruchsvollen Bedingungen mit grosser Hitze und wechselndem Wind erschwerten das Schiessen. Dennoch wurden viele gute Resultate erzielt. Im Vereinsstich erreichten Silvia Arnold 93 Punkte sowie Beatrice Vogel und Angela Flück je 92 Punkte. Besonders erfolgreich waren Roger Buck mit 58 Punkten im Kranzstich, Beatrice Vogel mit 78 Punkten im Rheinstich und Hanspeter Wymann mit 463 Punkten im Kunststich. Von den 19 Wikoner Schützen holten 11 das 5-fach-Kranzabzeichen. Die Jungschützen Joel und Murielle Arnold sicherten sich den Ju-

nioren- und Vereinskranz. Mit 91,266 Punkten im Vereinsstich dürfen die Wikoner einen Rang in den ersten 40 Prozent aller Vereine erwarten. Neben den sportlichen Leistungen wird das Fest dank der guten Kameradschaft, interessanter Gespräche, einem zünftigen Jass und dem wohlverdienten kühlen Bier in bester Erinnerung bleiben.

Bereits am 4. Juni nahmen sechs Schützen am Eröffnungsschiessen in Chur teil. Toni Purtschert erzielte 267 Punkte, Martin Solleder 259. In der Eidgenössischen Gruppenmeisterschaft schieden die Wikoner in der 3. Runde mit 664 Punkten aus und verpassten den Final. Zuvor hatten sie sich mit 666 bzw. starken 680 Punkten qualifiziert. Die besten Einzelresultate erzielten Beatrice Vogel (142 Punkte) und Roger Buck (141). Nach dem Familienpicknick am 25. Juli folgen im August weitere Gruppenund Vereinsschiessen. Den Abschluss bildet das EndeFeuer-Schiessen am Samstag, 10. Oktober. TONI PURTSCHERT

Schweizermeisterin Sheyla Wipf aus Vordemwald, flankiert von Debi Studer (links) und Shirin Sieber. BILD: ZVG
Die Delegation des Wehrvereins Wikon am ESF in Chur. BILD: ZVG
Auf dem Fussweg kam es zu unliebsamen Begegnungen.
BILD: ZVG
Die Teilnehmer überqueren den Broyekanal über die Rotary-Brücke. BILD: ZVG

Zofingen Medienmitteilung der Kinderfestkommission

Am Kinderfest trifft Tradition auf neue Akzente

Wenn sich Zofingen am 3. Juli in eine festliche Bühne verwandelt, gehört die Stadt ganz den Kindern. Farbenfrohe Umzüge, musikalische Klänge und vielfältige Darbietungen prägen das Stadtbild und laden die Bevölkerung ein, diesen besonderen Anlass gemeinsam zu feiern.

Der Kinderfesttag beginnt um 7 Uhr mit elf Kanonenschüssen und der gleichzeitigen Tagwache der Stadtmusik in der Altstadt. Anschliessend folgt der traditionelle Umzug durch die Altstadt. Schülerinnen und Schüler, Behördenvertreter sowie ihre Ehrengäste winken dem einen oder anderen bekannten Gesicht zu. Der Umzug wird von Musikformationen und Kadetten begleitet. Nach der festlichen Morgenfeier in der Stadtkirche verlagert sich das Geschehen am frühen Nachmittag auf den Heiternplatz, wo neben dem historischen Gefecht auch zahlreiche Beiträge der Schulen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten werden. Bei Schlechtwetter ist im BZZ-Areal für ein tolles Alternativprogramm gesorgt.

Musik als verbindendes

Element

Die Musik ist zentraler Bestandteil des Kinderfests. Verschiedene Formationen aus der Region sorgen gemeinsam für eine klangvolle Begleitung der Feierlichkeiten – vom Zapfenstreich am

Donnerstag bis zum Abendkonzert am Freitag auf dem Heitern. Das Zusammenspiel von jungen Talenten und erfahrenen Musikerinnen und Musikern verleiht dem Anlass eine besondere Atmosphäre.

Als Ehrengast wird Urs Plüss, Präsident des Grossen Rates und damit höchster Aargauer, dem Fest beiwohnen. Dies unterstreicht die Bedeutung dieses traditionsreichen Festes für die gesamte Region.

Für einmal bejubelt Markus Papis, Speaker des FC Aarau, nicht die Tore im Brügglifeld. Während der HeimwehZofinger die Festansprache von der Kanzel in der Stadtkirche hält, verbindet er seine nostalgischen Gefühle mit der heutigen Zeit.

Beim Bankettessen setzt das Kinderfest einen neuen Akzent: Mit AUSO Zofingen konnte ein neuer Caterer aus Zofingen gewonnen werden. Ein Höhepunkt bleibt das historische Kadettenmanöver am Freitagnachmittag. Die Inszenierung beginnt auf dem Niklaus-Thut-Platz in der Altstadt. Der anschliessende Umzug von Kindern, Kadetten und Publikum führt direkt zum

Zofingen Aargauische Tennismeisterschaften

Jan Jauch jubelt bei Titelpremiere

In Aarau sind am letzten Sonntag die Aargauischen Tennismeisterschaften der Aktiven zu Ende gegangen. Im Final der Männer kam es zum Kräftemessen zwischen Jan Jauch (N4, 122) vom TC Zofingen und Jules Carron (N4, 149). Das Spezielle daran: Carron hatte sein Halbfinalspiel gegen Christian Kühne (R1) in zwei Sätzen verloren, erbte aber den Finalplatz von Kühne, da dieser am Finaltag nicht anwesend sein konnte. Diese unerwartete zweite Chance wusste Carron zu nutzen. Im finalen Duell um den Titel gegen Jan Jauch war Carron anfänglich der frischere Spieler, denn Jauch hatte sein Halbfinalspiel im Gegensatz zu Carron nicht bereits im Verlauf der Woche bestritten, sondern nur wenige Stunden vor dem Endspiel. Bei der grossen Hitze von weit über 35 Grad ein nicht unerheblicher Vorteil.

Carron und Jauch – beides grundsolide Spieler, die sich auf Sandplätzen wohlfühlen – lieferten sich trotz der Hitze viele lange Grundlinienduelle. Carron war dabei der etwas mutigere Spieler und suchte etwas öfter die Offensive. Ein kleiner Unterschied, der sich bezahlt machen sollte. Der erste

Schauplatz des Manövers auf dem Heiternplatz.

Verkehrsregelung und Hinweise

Am Zapfenstreich am 2. Juli bleibt die Altstadt ab 8 Uhr ganztägig für den motorisiertenVerkehrgesperrt.Ausgenommen ist der Zubringerdienst für AnwohnendeundGewerbetreibende.DieseRegelung trägt wesentlich zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler bei. Auch am Kinderfesttag ist die Altstadt gesperrt, und es ist mit weiteren Einschränkungen zu rechnen. Die Zahl der Parkplätze ist stark begrenzt. Des-

halb wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Parkieren im Parkhaus am Bahnhof empfohlen. Für gehbehinderte Personen wird ausdrücklich empfohlen, am Freitag für die Fahrt auf den Heitern den regulären Linienbus um 14.23 Uhr ab Bahnhof Zofingen zu nutzen. Dieser bietet die Möglichkeit, auch Gehhilfen und Rollstühle mitzutransportieren. Entsprechende Signalisationen vor Ort weisen auf Sperrungen und Umleitungen hin. Das Parkieren in der Altstadt sowie auf den Zufahrtsstrassen zum Heitern ist nicht gestattet. In der Kinderfestwoche findet am Donnerstag, 2. Juli, ausser-

halb des Schulbetriebs das traditionelle Kadettenwettschiessen statt. Das Rangverlesen beginnt am 2. Juli, um 19.45 Uhr, auf dem Niklaus-Thut-Platz. Das detaillierte Kinderfestprogramm sowie weitere Informationen zum Kinderfest sind unter zofingen. ch/kinderfest abrufbar. Dort ist am Freitag, 3. Juli, ab 11 Uhr, zudem zu erfahren, welche Programmvariante aufgrund des Wetters zum Zug kommt. Auch dieses Jahr produziert die ADi AG einen Livestream des Umzugs und der Morgenfeier. Dieser ist am 3. Juli, ab 9.30 Uhr, unter zofingen.ch/kinderfest abrufbar. STADT ZOFINGEN

Satz ging nach ziemlich genau einer Stunde mit 6:4 an Carron. Doch den Schwung des Satzgewinns konnte er nicht mitnehmen. Es war Jauch, der besser in die Partie fand, während Carron deutlich mehr Fehler beging. Sein Aufbäumen zum Ende des Satzes – er holte einen 2:5-Rückstand auf – brachte keinen Erfolg. Jauch gewann Satz zwei mit 7:5 und so musste das Champions-Tiebreak die Titelentscheidung bringen. Und dort war Jauch dann plötzlich der klar aktivere Spieler, der den Weg ans Netz suchte und die Punkte dominierte. So sicherte er sich verdientermassen und nach fast sechs Stunden Tennis an diesem Finaltag den Aargauer Meistertitel. «Am Anfang war meine Frusttoleranz etwas tiefer und ich ärgerte mich zu sehr über meine Fehler. Als ich den Fight dann richtig angenommen hatte, konnte ich meinen Gameplan umsetzen und konnte offensiver agieren. Das war der Schlüssel», sagte Jan Jauch direkt nach der Partie.

In der Stärkeklasse R7/R9 konnte sich Jan Jauchs Klubkollege Pascal Henzer (R7) ebenfalls in die Siegerliste eintragen lassen. FABIO BARANZINI

Zofingen Neues Angebot ab September in der Altstadt

Ein

neuer

Ort für Bewegung, Tanz und Lebensfreude

Ab September entsteht in Zofingen ein neuer Ort für alle, die sich gerne bewegen, tanzen und das Leben mit Freude geniessen: Im wunderschönen Dachstock der Alten Kaserne öffnet das Tanzdach seine Türen.

Unter dem Motto «Bewegen – Tanzen – Leben» erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Angebot für Menschen jeden Alters und jeder Erfahrungsstufe. Ob erste Tanzschritte, die Rückkehr zur Bewegung nach einer Pause, erfahrene Tänzerinnen und Tänzer oder einfach die Lust, etwas Neues auszuprobieren – im Tanzdach sind alle willkommen.

Das Angebot reicht von mitreissenden Tanzkursen wie Zumba®, Zumba® für Anfänger, Zumba Kids, Salsa, Salsa Lady Style, Bachata und Ecstatic Dance bis hin zu gesundheitsorientierten Bewegungsangeboten wie Pilates, Rückbildungstraining sowie Yoga in Kombination mit Spiraldynamik®.

Die Kursleiterinnen Pia Hamami, Vivanne Stöckli und Tanja Diriwächter (v.l.) freuen sich auf die Eröffnung im Tanzdach.

Tanzen und Bewegung schenken Energie, stärken das Körperbewusstsein, fördern die Gesundheit und bringen Menschen zusammen. Genau diese Freude und Leichtigkeit möchte das Tanzdach weitergeben – in ei-

ner inspirierenden Atmosphäre hoch über den Dächern der Zofinger Altstadt. Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie unter www.tanzda.ch. TANJA DIRIWÄCHTER

Zofingen Überprüfung durch die StWZ Trinkwasser ist von einwandfreier

Qualität

Die aktuellen Proben von unabhängigen Labors bestätigen: Das Zofinger Trinkwasser ist einwandfrei und kann ohne Einschränkungen getrunken werden. Das Trinkwasser besteht aus Grund- und Quellwasser und ist je nach Versorgungszone mittelhart bis hart. Die im Wasser nachweisbaren Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln überschreiten unter Berücksichtigung der Messunsicherheit keine gesetzlichen Höchstwerte. StWZüberprüftdieTrinkwasserqualität regelmässig mit Proben, die in unabhängigen Labors analysiert werden. Zusätzlich führt das Amt für Verbraucherschutz als kantonale Prüfstelle vierteljährliche Kontrollen durch. Der aktuelleUntersuchungsberichtbestätigt die einwandfreie mikrobiologische sowiephysikalisch-chemischeQualitätdes

Trinkwassers. Die Wasserhärte beträgt in der Niederzone Zofingen 32.8 °fH, in der Hochzone Zofingen 27.1 °fH und in Mühlethal20.2°fH.DamitistdasWasser jenachZonemittelhartbishart.DieWasserhärte gibt an, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst sind. Sie dientalsOrientierungfürdierichtigeDosierung von Waschmitteln sowie für die Entkalkung von Haushaltsgeräten. Das Pflanzenschutzmittel ChlorothalonilistinderSchweizseitdem1.Januar 2020 verboten. Seine Abbauprodukte sind im Grundwasser jedoch weiterhin nachweisbar. Für trinkwasserrelevante Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln gilt ein gesetzlicher Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter (μg/l). Die im Zofinger Trinkwasser gemessenen Chlorothalonil-Abbauprodukte überschreitendiesenWertunterBerücksich-

tigung der Messunsicherheit nicht. In derNiederzoneZofingenliegtderhöchste gemessene Wert bei 0.093 μg/l, in der Hochzone Zofingen bei unter 0.02 μg/l und in Mühlethal bei 0.054 μg/l. GegenüberdemVorjahrzeigtsichdieSituation stabil. Auch andere Rückstände wie Desphenyl-Chloridazon sind lediglich in sehr geringen Konzentrationen vorhanden. Das Zofinger Trinkwasser kann deshalb weiterhin uneingeschränkt konsumiert werden. Ein Teil des Zofinger Trinkwassers stammt aus dem Wiggertaler Grundwasserstrom Hägeler. Der Grundwasserspiegel liegt derzeit im langjährigen Durchschnitt. Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser bleibt dennoch wichtig – insbesondere mit Blick auf mögliche Trockenperioden im Sommer. STWZ

Das Kinderfest findet mit dem Fackelumzug seinen stimmungsvollen Abschluss mitten in der Zofinger Altstadt. BILD: ZVG
Jan Jauch gewinnt den Titel in der Hauptkateogrie der Männer. BILD: FABIO BARANZINI
BILD: ZVG

Zofingen Mit viel Engagement bereitet das Uniformteam rund 150 Kadetten auf ihren Auftritt am Kinderfest vor

«Die Reaktion der Jugendlichen ist Gold wert»

Wenn am Zofinger Kinderfest die Kadetten aufmarschieren, sitzt die Uniform: Die Krawatten sind geknotet, die Berets passen auf jeden Kopf. Wer allerdings schon einmal versucht hat, 150 Jugendliche mit passenden Kleidern auszustatten, weiss: selbstverständlich ist das nicht. Hier kommt Jeanine Mehr ins Spiel. Mit sechs weiteren Frauen kümmert sie sich darum, dass jede Uniform rechtzeitig bei der richtigen Person landet. Seit drei Jahren gehört Jeanine Mehr zum Team. Zu ihrem Amt kam sie durch einen Aufruf an der Schule ihrer Kinder. «Da haben wir uns gemeldet und seitdem machen wir das», erzählt die zweifache Mutter.

Von der Anprobe bis zum Aufmarsch

Die Arbeit beginnt lange vor dem Kinderfest. Wochen vorher erscheinen die künftigen Kadetten zur Anprobe. Passt die Hose? Ist das Hemd zu lang? Sitzt das Beret? «Wir versuchen, jedem Ju­

gendlichen die möglichst passende Uniform zu geben.»

Es wird kommentiert, gelacht, geschmunzelt und gestaunt. Manche wirken für einen Moment ziemlich überrascht, dass ihnen eine Uniform ganz gut steht. «Die Reaktion der Jugendlichen beim Einkleiden zu beobachten, ist Gold wert», erklärt Jeanine Mehr. Erst in der Woche vor dem Kinderfest werden die Uniformen wieder angezogen. Dort werden die Kadetten in der Übungswoche durch grösstenteils freiwillige Helfer ausgebildet, damit am Kinderfesttag alles reibungslos abläuft. In dieser Woche wird auch ein letzter Check der Uniformen vorgenommen.

Strapazierfähig müssen sie sein

Die Uniform besteht aus sieben Teilen: blaue Hose, hellblaues Hemd, blaue Krawatte, Beret mit dem Zofinger Wappen und zwei Gurte. In den Taillengürtel werden Rosen gesteckt, die die Kadetten von den Teilnehmenden am Umzug geschenkt bekommen. Die Uniformen müssen einiges aushalten. Es steht schliesslich ein Gefecht an. Das startet bereits in der Altstadt mit kleinen Scharmützeln. Später findet auf dem Heitern das eigentliche Gefecht statt. Während der 30 bis 45 Minuten wird gerannt und gekrochen. Trotzdem fallen die Reparaturen meist

Zofingen Neuorganisation der Bauverwaltung

überschaubar aus. Knöpfe müssen angenäht, Berets angepasst oder kleinere Schäden geflickt werden. Praktischerweise gehört eine Schneiderin zum Team.«WeileshochwertigeUniformen sind, versuchen wir natürlich, so viel und so gut wie möglich zu pflegen und zu flicken», betont die Uniformverantwortliche.

Uniformen mit Geschichte Die aktuellen Modelle aus Polyester und Schurwolle wurden Mitte der 1980er Jahre eingeführt. Die früheren grünen Uniformen waren damals in die Jahre gekommen. Zum 200­Jahr­Jubiläum 2025 wurden sie nochmals hervorgeholt. «Wir mussten aber feststel­

Neue Führungsstruktur für die Bauverwaltung

Mit einer neuen Geschäftsleitung Bau und einer engeren organisatorischen Verzahnung der Stadtentwicklung optimiert der Stadtrat die Bauverwaltung. Ziel sind eine bessere Koordination, klare Verantwortlichkeiten und eine stärkere Ausrichtung auf die Anliegen von Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung.

Der Stadtrat hat entschieden, wie die Zofinger Bauverwaltung künftig organisiert sein soll. Neu wird eine Geschäftsleitung Bau geschaffen, die die Koordination, Steuerung und Priorisierung von Aufgaben, Projekten und Ressourcen übernimmt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und die Dienstleistungen konsequent auf die Bedürfnisse interner und externer Anspruchsgruppen auszurichten.

Die Geschäftsleitung Bau setzt sich aus den Bereichsleitern Hochbau und Tiefbau sowie der Leiterin Stadtent­

wicklung zusammen. Sie nimmt ihre Arbeitauf,sobalddieNachfolgedesbisherigen Leiters Tiefbau, Werner Ryter, der in diesem Jahr pensioniert wird, im Amt ist. «Der Stadtrat ist überzeugt, dass die Arbeit der Bauverwaltung mit der neuen Geschäftsleitung wesentlich optimiert werden kann», sagt Stadtpräsident André Kirchhofer. «Unser Ziel ist es, die interne Koordination, die Priorisierung und Steuerung der Tätigkeiten, die Prozesse sowie die Kundenorientierung massgeblich zu verbessern.» Die Geschäftsleitung Bau ist ein operatives Entscheid­undKoordinationsgremium und schafft keine zusätzliche Hierarchiestufe. Die strategische Verantwortung bleibt bei den Ressortvorstehern AndreasRüegger(Hochbau)undRobert Weishaupt (Tiefbau).

Breit abgestützte Lösung erarbeitet

len, dass gar nicht mehr so viele Kinder hineinpassen.» Die Uniformen seien enger geschnitten gewesen und die Jugendlichen von heute schlicht grösser. Das Zofinger Kadettenkorps existiert seit 1825 und gehört damit zu den letzten seiner Art in der Schweiz. Die Tradition hat sich im Laufe der Zeit verändert, geblieben ist ihre Bedeutung für das Kinderfest. Seit dem Jahr 2000 können auch Mädchen bei den Kadetten mitmachen.

Nach dem Fest ist vor dem Fest Nach dem Kinderfest geht die Arbeit für das Uniformteam weiter. Die Uniformen werden eingesammelt, gereinigt, sortiert und kontrolliert. Nächs­

tes Jahr sollen die Kadetten ja wieder tadellos aussehen. Selten fehlt etwas. Angesichts von rund 150 Jugendlichen und unzähligen Uniformteilen ist das fast schon eine eigene Glanzleistung. «Die meisten sind sehr stolz, diese Uniform tragen zu können», sagt Mehr. Vielleicht erklärt das auch, weshalb die Kadetten seit Generationen nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Und so sorgen die Kadetten Jahr für Jahr für eindrückliche Bilder am Kinderfest. Dass dabei jede Krawatte sitzt und jedes Beret auf dem richtigen Kopf landet, ist den Uniformhüterinnen zu verdanken. Ohne sie würde mancher Kadett nicht ganz so adrett erscheinen.

OLIVER ROSCHER

Zofingen Verbandsversammlung von Zofingenregio Zofingenregio stellt sich punkto Tagesfamilien neu auf

Der Regionalverband Zofingenregio überführt seine Dienstleistung «Tagesfamilien­Vermittlung» per 1. Dezember in den Verein «Die Tagesfamilie». Dies beschlossen die Abgeordneten am 23. Juni. Ausschlaggebend sind die Pensionierung der langjährigen Vermittlerin Liliane Elsener Ende Jahr sowie der seit Jahren hohe personelle Aufwand pro vermitteltem Kind. Im Rahmen des Organisationsentwicklungsprozesses «Zofingenregio 2.0» hatte der Vorstand deshalb empfohlen, die Vermittlung aufzugeben.

zwei Jahrzehnten wurden rund 330’000 Betreuungsstunden geleistet. «Wir sind damals fast bei null gestartet», erinnert sie sich. Sie habe immer Freude daran gehabt, für Tageseltern und Familien passende Lösungen zu finden. Dass ihr Lebenswerk nun an einen anderen Anbieter übergeht, stimme sie zwar wehmütig. «Es ist aber schön zu wissen, dass die Tagesfamilien­Vermittlung weitergeht.»

Ebenfalls neu wird die Stadtentwicklung organisatorisch der Bauverwaltung zugeordnet. Sie war bisher dem Ressort Präsidiales angegliedert und wird künftig als eigenständige Abteilung dem Ressort Hochbau unter Stadtrat Andreas Rüegger unterstellt. Dadurch entfallen Schnittstellen, und die Abstimmung zwischen Bau, Stadtentwicklung sowie Raum­ und Verkehrsplanung wird vereinfacht. An der Organisation der Bereiche Hochbau und Tiefbau selbst ändert sich nichts. Die Zuständigkeiten und Kompetenzen der Geschäftsleitung Bau werden derzeit in einem Pflichtenheft festgelegt.

Mit diesem Entscheid schliesst der Stadtrat einen mehrjährigen Organisationsentwicklungsprozess ab. Nachdem das Projekt 2024 sistiert worden war, setzte der Stadtrat im vergangenen Oktober einen Ausschuss unter der Leitung von Stadtpräsident André Kirchhofer ein. Gemeinsam mit Lukas Fankhauser, Andreas Rüegger und Robert Weishaupt erarbeitete dieser eine tragfähige Lösung. Grundlage bildete eine Analyse der bestehenden Organisation. In Interviews mit Mitarbeitenden sowie externen Anspruchsgruppen wie Unternehmern und Architekten, einer Mitarbeitendenumfrage und weiteren Analysen wurden Stärken und Verbesserungspotenziale ermittelt. Darauf aufbauend definierte die Arbeitsgruppe Ziele und Leitprinzipien der künftigen Organisation, entwickelte verschiedene Varianten und empfahl dem Stadtrat die nun beschlossene Lösung. «Uns war es wichtig, nicht einfach ein neues Organigramm zu zeichnen, sondern zuerst die tatsächlichen Herausforderungen zu kennen und die Organisation gezielt darauf auszurichten», sagt André Kirchhofer. Das Projekt wurde mit internen Ressourcen umgesetzt; externe Unterstützung wurde nicht beigezogen. STADT ZOFINGEN

Dem Verein «Die Tagesfamilie» gehören rund 160 Aargauer Gemeinden an. Sein Angebot ist umfassender, die Gemeindebeiträge bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. «Unser Ziel ist, alle bei Zofingenregio angestellten Tageseltern in ein neues Anstellungsverhältnis zu überführen und die laufenden Verträge mit den Eltern weiterzuführen», sagt Präsident André Kirchhofer. Die Betreuung der Kinder soll auch künftig zuverlässig gewährleistet bleiben.

Mit der Überführung endet eine 20­jährige Geschichte. Liliane Elsener baute die Tagesfamilien­Vermittlung seit dem Start am 1. Juli 2006 praktisch von Grund auf. In den vergangenen

Die Abgeordnetenversammlung verabschiedete zudem den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2025. Der Regionalverband schliesst ausgeglichen ab und blickt auf ein Jahr mit mehreren wichtigen Projekten zurück. So startete die Überarbeitung des regionalen Velokonzepts, das Gebietsmanagement für die Entwicklungsschwerpunkte Reiden/Wikon und Dagmersellen nahm den Betrieb auf, und ein Mobilitätskonzept soll die Erreichbarkeit der Naherholungsgebiete verbessern. Auch die Dienstleistungen für Familien und Integration wurden ausgebaut: Die Mütter­ und Väterberatung bietet neu eine WhatsApp­Beratung an, und die Fachstelle Integration führte im vergangenen Jahr über 500 Beratungen durch. KAROLA DIRLAM

Jeanine Mehr. BILD: ZVG
Im Taillengürtel stecken die Kadetten die geschenkten Rosen fest.
BILD: ARCHIV RAPHAËL DUPAIN
Mit dem Abschied von Liliane Elsener geht für die Tagesfamilien-Vermittlung eine Ära zu Ende. BILD: ZVG

Reitnau Das 57. Bergrennen in Reitnau litt unter extremer Hitze und zog weniger Publikum an.

Hitze bremst das Bergrennen Reitnau aus

Weniger Publikum, aber viel Herzblut: Das 57. Bergrennen in Reitnau litt unter der extremen Hitze. Fahrer, Helfer und Fans sorgten trotzdem für jene Atmosphäre, die den Anlass seit Jahrzehnten auszeichnet.

Sonntagmorgen, Reitnau ist im Rennmodus. Was auffällt: Man kann mit dem Auto deutlich näher am Dorfzentrum parkieren als auch schon. Wenn sich das Dorf zu einem Auto-Motodrom verwandelt und jede Hauseinfahrt, jede Garage, jeder Vorplatz zu einem Boxenbereich auf Zeit für Rennsportfreaks aus der ganzen Schweiz mutiert, dann muss man in der Regel früh aufstehen, um eine Parkgelegenheit nahe am Geschehen zugewiesen zu bekommen.

Nicht so am Sonntag. Die Hitze hat Publikum gekostet, was zu erwarten war. Das vom OK-Präsidenten Jürg Gasser herbeigewünschte nächtliche Gewitter blieb aus, und so kletterte die Quecksilbersäule des Thermometers im Verlauf des Tages gnadenlos der 37-Grad-Marke entgegen. Ein laues Lüftchen, das ab und zu wehte, brachte nur minimal Linderung.

Schattenplätze waren begehrt und die Naturarena oberhalb des ersten Streckendrittels, die so oft schon eine imposante Zuschauer-Kulisse bot, wies deutliche Lücken auf.

Die Hitze machte zu schaffen, auch den Fahrerinnen und Fahrern. Die Konzentration hochzuhalten, sei schwierig, meinte ein Pilot vom Rennclub Untertoggenburg. «Auf den Mindset kommt es an», ergänzt ein Mitstreiter. Fahrfehler vertrage es bei solchen Temperaturen nicht. Die Reifen würden gefährlich erweichen, Bodenhaftung gehe verloren.

Einer, der das zu spüren bekommen hat, ist Christian Balmer aus Wilders-

wil. Er crashte mit seinem Formula2-Rennboliden der Marke Tatuus Master, blieb dabei aber unverletzt. Der Anlass blieb von nennenswerten Unfällen verschont. Die Ambulanz musste einmal ausrücken – ein medizinischer Notfall im Publikum war der Grund.

Vorbildliche Organisation und treue Gäste

Was unter der Hitze nicht litt, ist dieser unvergleichliche Spirit, der über dem Bergrennen von Reitnau liegt. Ein VIP-Gast aus Ebmatingen im Zürcher Oberland kommt ins Feuer, als er von seinen Eindrücken zu erzählen beginnt. Einzigartig sei die Atmosphäre in diesem rennsportbegeisterten Dorf, faszinierend, wie alle mitmachen würden, ein Genuss, durch die Fahrerlager zu flanieren. Rennsport unplugged – dass es so etwas noch gebe in der heutigen Zeit…! «Und dann diese Organisation, alles funktioniert – super».

Markus Gabriel aus Uerkheim, SVPGrossrat und ebenfalls als VIP-Gast dabei, sagt, er sei schon als Bub hier gewesen. Sollte die Hitze und damit verbunden fehlende Eintrittsgelder den Veranstaltern den «Verleider» anhängen, wäre das ein Verlust für den Motorsport – und für den Aargau, kann ergänzt werden. Beim Thema Finanzen erwähnt er, dass der Kanton den Anlass nicht unterstütze, weil Autorennen zu den Risikosportarten gezählt würden. Der Privatmann Gabriel lässt durchblicken, dass er dazu eine dezidiert andere Meinung hat.

Ettiswil «Töffli Ride Schloss Wyher», 6. September

300 Töffli-Freaks auf Schloss Wyher erwartet

Am Sonntag, 6. September, verwandelt sich das historische Schloss Wyher zum dritten Mal in das Mekka der Mofa-Szene. Der «Töffli Ride Schloss Wyher» erwartet rund 300 Begeisterte mit ihren Töfflis. Neben Fahrspass und Nostalgie steht der gute Zweck im Fokus: Ein Teil des Erlöses fliesst in den Erhalt des Schlosses.

Eingeladen sind alle Töffli-Fans sowie Besuchende ohne eigenen «heissen Ofen». Der Event verbindet Generationen, lässt alte Zeiten aufleben und feiert ein echtes Schweizer Kulturgut. Die Festwirtschaft ab 9 Uhr sorgt für das leibliche Wohl und beste Stimmung bei Fahrern und Ausflugsgästen. PD

Sommerliche Temperaturen beim Bergrennen in Reitnau habe er schon oft erlebt, so heiss wie heute sei es aber definitiv noch nie gewesen, zumindest nicht, solange er sich erinnere, sagt der Rennfahrer Urs Tschanz aus Riggisberg. Ein alter Haudegen, der seit den 80ern in Reitnau startet. «Das Bergrennen hier ist super, eine abwechslungsreiche Strecke mit richtig geilen Kurven», schwärmt der Berner.

Zum Schwärmen eignet sich auch sein Rennbolide, ein legendärer BMW 2002 8V Alpina aus den 70ern. «Ein Sauger mit Heckantrieb und ca. 220 PS», erklärt Tschanz. Die «Heckschleuder» komme seinem Fahrstil entgegen. Tschanz fährt in der Kategorie Interswiss, eine von diversen Klassen, in denen in Reitnau um Punkte, Ehren und Ego gefahren werden kann.

Frauen bilden die Ausnahme Im Fahrerfeld sind mehrheitlich Männer zu finden, Frauen bilden die Ausnahme. Klischees können bedient werden – er hinter dem Lenkrad, sie spendet mit dem Schirm Schatten. Immerhin: Der Ausdruck «Boxenluder» existiert im Vokabular der Bergrennsportszene nicht. Er würde auch nicht zum Geist von Reitnau, diesem beschaulichen Dorf im oberen Suhrental des Aargaus, passen.

Die Piloten waren durchgeschwitzt wie bei einem

Für den OK-Präsidenten Jürg Gasser vom Verein «Equipe Bernoise» lief die 57. Austragung des Reitnauer Bergrennens so, «dass wir zufrieden sein dürfen». Ein Mittel, das er gegen die Hitze parat hielt: «360 Flaschen mit Wasser habe ich an die Streckenposten verteilt, gedacht für die schwitzenden Piloten auf deren Rückfahrt vom Ziel ins Dorf.» So wie bei einem Radrennen, könne man sich das vorstellen, schmunzelt er. Wenig überraschend ging der Tagessieg auch dieses Jahr an Robin Faustini aus Suhr. Er scheint mit seinem Nova NP 01-2 Honda Turbo derzeit unschlagbar. Ebenfalls wenig überraschend zählten die Organisatoren weniger Eintritte als letztes Jahr. Genaue Zahlen konnte Marc Buchser, der Präsident des Trägervereins «Bergrennen Reitnau» noch nicht nennen. JIL LÜSCHER

Region 50. GP Rüebliland, 3. bis 6. September

Attraktiver Jubiläums-GP Rüebliland

Aarau

10. Schuljahr mit KV-Grundlagen

Neun Jahre Grundschule sind zu Ende gegangen. Der Übertritt in die Kantonsschule, in eine andere Mittelschule oder in eine Lehre gelingt dieses Jahr vielleicht noch nicht auf Anhieb. Da stellt sich die Frage, wie es jetzt weitergehen soll? Ein Auslandjahr oder ein 10. Schuljahr? Und anschliessend dann doch eine Lehre oder eine höhere Schule? So oder so ist es wichtig, sich gewissenhaft auf den nächsten Schritt vorzubereiten.

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Der Jubiläums-GP Rüebliland (50 Jahre) findet vom 3. bis 6. September statt und verspricht dank der erstmals viertägigen Austragung hochwertigen Nachwuchs-Radsport. Die zusätzliche Etappe macht die Rundfahrt noch attraktiver – entsprechend gross war das Interesse aus dem Ausland. Die Organisatoren wurden mit Anmeldungen überhäuft, was die hohe Bedeutung des Rennens unterstreicht. Der Start erfolgt in Brugg, wo bereits 1975 die erste Austragung begann. Sieger damals war der Schweizer Bernard Gavillet. Brugg ist zum fünften Mal Etappenort, zuletzt gewann dort der heutige Profi Mats Pedersen (Dänemark). Den Auftakt bildet ein Mannschaftszeitfahren im Brugger Schachen. Die zweite Etappe führt nach Steinmaur, das bereits 2018 und 2022 Gastgeberwar.AmSamstaggastiertdie RundfahrtzumviertenMalinAffoltern am Albis. Die erste Zielankunft dort im Jahr 1988 wurde vom bekannten Radsportjournalisten Hans Jucker finanzi-

ell ermöglicht. Die Entscheidung fällt traditionsgemässinWohlen,demGründungsort des GP Rüebliland. Initiant HansFloriengagiertesichbiszuseinem Tod für die Juniorenrundfahrt. Hier siegten mit Quinn Simmons, Jorgen NordhagenundEmilHerzogFahrer,die heute erfolgreich im Profiradsport unterwegs sind. Während früher Teams gesucht werden mussten, reissen sich inzwischen EuropasSpitzenmannschaftenumeine Teilnahme. Am Start stehen die Nationalteams der Schweiz, Deutschlands, Dänemarks, Luxemburgs, Schwedens, Österreichs, Polens, Finnlands und der Niederlande sowie renommierte Nachwuchsteams etablierter Profimannschaften. Insgesamt starten 26 Teams mit je sechs Fahrern aus über zehn Nationen. Die definitive Fahrernomination erfolgt erst kurz vor der Rundfahrt, doch auch zum Jubiläum gilt: Qualität vor Quantität. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.gpruebliland.ch. MARKUS SCHENK

Das kaz. Kaufmännische Ausbildungszentrum in Aarau bietet nicht einfach ein 10. Schuljahr an, das einer Repetition des vorangehenden Schuljahres gleicht. Das 10. Schuljahr des kaz. ist KV-lastig. Das heisst, dass gewisse Fächer allgemeinbildenden Charakter haben und später in jeder Anschlussausbildung eingesetzt werden können. Abgesehen davon hat diese Ausbildung noch einen anderen gewichtigen Vorteil. Wer das 10. Schuljahr absolviert, hat von einer kaufmännischen Berufslehre bereits das 1. Jahr absolviert. Oder anders gesagt: Nach bestandenem 10. Schuljahr mit entsprechendem Eignungstest fängt bereits das 2. KV-Schuljahr und ein Semester später das einjährige Praktikum an.

Ruhige Lernatmosphäre in kleinen Klassen

Das kaz. hat noch ein paar andere Trümpfe im Ärmel: Kleine Klassen mit 15 Lernenden, die eine ruhige und geordnete Lernatmosphäre ermöglichen, individuelle Begleitung durch kompetente Lehrkräfte und Unterstützung bei der späteren Praktikumssuche. Ein Beratungsgespräch ist aus kaz.Sicht unerlässlich. Damit wirklich alle Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden können. Interessierte Jugendliche oder Eltern können sich auf der Website www.kaz.ch für ein Beratungsgespräch eintragen. Ein solches kann aber auch unter 062 824 99 00 reserviert werden. CLAUDIA MÜRNER

Tolle Stimmung am Töffli Ride im Wasserschloss Wyher.
BILD. ZVG
Velorennen. BILD: ROLAND SCHMID
Urs Tschanz, «der alte Haudegen», lacht trotz Bruthitze. BILD: JIL LÜSCHER
Das 57. Bergrennen in Reitnau fand bei rund 37 Grad statt. BILD: ROLAND SCHMID
Die weltbesten Junioren werden den Jubiläums-GP Rüebliland bestreiten BILD: Z VG

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Jetztvorsorgen,IhrenNächstenund derNaturzuliebe.InformierenSiesich: pronatura.ch/de/legate-erbschaften WirsindpersönlichfürSieda: Tel.0613179226

Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Zusätzliche Vollstreuung in Boningen, Brittnau, Fulenbach, Reiden (ohne Langnau und Richenthal), Strengelbach, Vordemwald, Wikon, Wynau, Zofingen. Erscheint wöchentlich am Donnerstag. Verbreitete Auflage: 35 128 (WEMF-beglaubigt 2023)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding

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Druck: DZB

FürMenschenmit einerNierenerkrankung istdie Dialyseweit mehr alsnur einemedizinische Behandlung.Sie istein fester Bestandteildes Alltags– oft über Jahrehinweg, mehrmals proWoche,jeweils über mehrere Stunden. Umso wichtigerist es,dassneben dermedizinischenQualitätauchVertrauen, Kontinuitätund Lebensqualität stimmen. Genauhiersetzt die DialysepraxisFaheAGinMuhen an.Seit2020hat sich diePraxis unterder Leitungvon Herrn Fahe,Facharztfür Innere Medizinund Nephrologie,zu einer festen Grösse in derregionalen Versorgung etabliert. DasKonzept istklar: moderne, hochqualitativeMedizin kombiniert miteiner persönlichen,indivi-

Praxis Fahe AG, Schulstrasse 1, 5037 Muhen

Telefon 062723 66 56

E-Mail:christian.fahe@hin.ch www.praxisfahe.ch

duellenBetreuung.Ein entscheidender Unterschiedzugrossen Zentrenliegt in derStrukturder Betreuung. Patientenwerden kontinuierlich vomgleichen Team begleitet, wasVertrauen schafftundeine individuellabgestimmteTherapieermöglicht. Auch dasUmfeldspielteinezentraleRolle.RuhigeAtmosphäre, komfortable Räumeundmoderne Techniksorgendafür,dass dieBehandlungsoangenehm wiemöglich verläuft.Aktuell stehenfreie Dialyseplätzezur Verfügung –neuePatienten könnenkurzfristig aufgenommen werden

Nephrologie, zu schafftund eine Räumeund moderwiemöglich werden.

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