Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 •
Literatur
Open Air Letzten Freitag gab’s auf dem Zeughausplatz Kreativität und Poesie.
Seite 5
EGV
Sissach
Verabschiedung der Gemeinderäte Stephan Marti und Robert Bösiger.
Seite 8
Musikalische Vielfalt
Klingendes
Open-Air-Festival der Musikschule beider Frenkentäler.
Seite 15
Aktuell täglich frische Kirschen Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen Apfelcider, Süssmost, Brot & vieles mehr Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
«Wie eine riesige Schatzkiste mit ganz vielen Edelsteinen»
Wasserfallen Die Schlussfeier des Aufwertungsprojekts, erzählt vom Rundgang bis zum Apéro
Muriel C. Degen
Es summt. Es zirpt. Zwischen den Halmen blitzt ein Schmetterling auf, ein bunter, hüpfend fliegender Farbtupfer. Eine halbe Stunde von Basel entfernt, knapp tausend Meter über dem Talgrund, ist die Welt an diesem Samstag im Juni genau so, wie man sie sich wünscht: warm, aber nicht zu warm, hell, aber nicht grell – und voller Leben, das man hört, bevor man es sieht.
Rund 24 Personen haben sich am Morgen beim Berggasthaus Hintere Wasserfallen zu Kaffee und Gipfeli versammelt, um den Abschluss des Aufwertungsprojekts zu feiern. Vier Jahre, rund 700000 Franken, 150 Hektaren Landschaft –und am Ende dieses Tages ein Rundgang, der zeigt, was aus Zahlen wird, wenn man sie mit viel Engagement und Herzblut ins Gelände trägt.
Drei Stimmen zur Begrüssung
Hans-Rudolf Sutter, Co-Projektleiter für Organisation und Finanzen, eröffnet die Runde. Fünf, sechs Jahre habe das Projekt gedauert, je nachdem, ab welchem Datum man zu zählen beginne, sagt er – und dankt dem Team, das es über diese Zeit getragen hat: Lukas Merkelbach, der es geschafft habe, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, und Dorothée Dyck, die Sitzungen voller unterschiedlichster Themen ausgezeichnet zu strukturieren wusste und dabei stets zuverlässig Protokolle und Rechnungen im Griff behielt. Dorothée Dyck selbst übernimmt anschliessend das Wort, und dankt mit ein paar Worten – und mit kleinen Geschen-
Das dreiköpfige
Projektleitungsteam des Aufwertungsprojekts
Wasserfallen: Lukas Merkelbach, Dorothée Dyck und Hans-Rudolf Sutter (v.l.). Fotos: M. Degen
SONDERVERKAUF
ken für Bewirtschafter und Teammitglieder, ein stiller, herzlicher Dank für die Jahre gemeinsamer Arbeit. Zum Schluss übergibt man das Wort an Ruedi Mohler, Präsident der Stiftung Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen. Die Wasserfallen, betont er, sei nicht bloss Spass und Freizeitvergnügen mit Kletterpark und Trottinett-Talfahrt, sondern vor allem ein Naturerlebnis – und genau dafür müsse man Sorge tragen.
Eine Beschilderung, die den Blick schärft Dann beginnt der Rundgang, und mit ihm übernimmt Lukas Merkelbach, Co-Projektleiter Naturschutz, über diverse Abschnitte der nächsten anderthalb Stunden das Wort. Beim ersten Halt direkt bei der Bergstation erklärt er die neue Beschilderung, die seit dem Projekt den Weg ins Naturschutzgebiet weist. Begrüssungstafeln, Verhaltenshinweise, eine bewusste Reduktion auf das Nötigste, da die frühere Beschilderung für die meisten Besucher/innen eher verwirrend als zielführend war.
Ein Weiher aus einem alten Keller Auf dem weiteren Weg erzählt Merkelbach von einer kleinen baulichen Pointe: Es geht um ein altes, einstöckiges Wohnhaus das ehemals auf der Lichtung stand. Das Haus war zu klein, um es sinnvoll umzunutzen. Man entschied sich, es komplett rückzubauen. Das Kellerfundament aber blieb stehen – ein Loch war ja bereits da – und wurde kurzerhand zum Weiher umgebaut, in welchem sich aktuell hunderte flinker Kaulquappen tummeln. Fortsetzung auf Seite 2
Als Edgar Strübi eines Tages an der Bushaltestelle stand, sah er ein grosses Plakat eines bekannten schwedischen Möbelherstellers. Darauf stand: «AGAM, Kinderstuhl». Strübi gehörte zu der Sorte Mensch, die hinter allem einen geheimen Sinn erkannten. Was hiess denn Agam? Er drehte das Wort um und erhielt MAGA. Genau, das hiess: Make America great again. Das ist eine versteckte Werbung für Trump, dachte er. Aber war das so einfach? Er suchte die deutsche Bedeutung des schwedischen Wortes Agam und landete bei Scheu, Zurückhaltung oder Ehrfurcht. Das war’s: Die Menschen sollten Ehrfurcht vor MAGA haben! Der scheinbar harmlose Kinderstuhl kostete 69 Franken und 95 Rappen. Wenn man die Quersumme zog, ergab dies 29. Gab es Ereignisse, die an einem 29ten stattgefunden hatten? Tatsächlich: am 29. Mai 1453 zerfiel das Byzantinische Reich und am 29. September 1938 wurde das verhängnisvolle Münchner Abkommen geschlossen. Edgar Strübi war noch nicht zufrieden. Er suchte alle Ereignisse, die an einem. 2. 9. stattgefunden hatten. Da war einmal die Schlacht von Actium und die Kapitulation Japans am Ende des Zweiten Weltkriegs. Der «AGAM-Kinderstuhl zu Fr. 69.95» enthielt also eine klare politische Botschaft: Europa, schliesse ein Abkommen mit MAGA, sonst zerfällst du wie das Byzantinische Reich und wirst besiegt wie Marc Anton bei Actium. Weiter: Ergebt euch den USA wie damals Japan! Edgar Strübi verkündete seine Erkenntnisse an der nächsten Gemeindeversammlung. Jetzt sitzt er in der Psychiatrie.
Thomas Brunnschweiler
Kaulquappen, das mal der Keller eines Hauses war.
Wegen des Föhrenbestands wird dieser Abschnitt liebevoll das «Kanada-Wäldli» genannt.
Fortsetzung von Seite 1
Eine pragmatische Lösung, die aus einem Abbruch ein neues Stück Lebensraum machte.
Ein Herz für Disteln – erlebbare Biodiversität
Auf der Wasserfallen ist eine heraussragende, überregional bedeutende Biodiversität anzutreffen. Um das zu illustrieren, wählt Merkelbach eine üblicherweise verpönte Artengruppe: Die Disteln. Wer normalerweise eine Distel sieht, denkt: piekst, lästig, fertig. Merkelbach denkt anders. Mit sichtlicher Begeisterung klärt er über die diversen Arten auf – die bekannte Acker-Kratzdistel, die Gänsedistel aus dem eigenen Garten, die Bergdistel mit ihren auffallend langen Stängeln, die seltene Wollköpfige Distel, die fast nur noch im Jurabogen vorkommt. Und dann, mit hörbarer Freude, die Pointe: die Knollige Kratzdistel, eine der seltensten Pflanzen weit und breit, entdeckt ausgerechnet während der Strassenbauarbeiten in einem Entwässerungsgraben – ein Fund, der nur dank eines aufmerksamen Stiftungsratsmitglieds nicht unter dem Bagger verschwand. Über elf Distelarten auf engstem Raum: ein Beispiel dafür, wie vielfältig die Lebensräume hier oben tatsächlich sind. Disteln, erklärt Merkelbach, seien bei Schmetterlingen, Hummeln und Finken äusserst beliebt – wegen ihres hohen Ölgehalts in den Samen. Just in diesem Moment fliegen einige Gimpel vorbei, als hätten sie aufs Stichwort gewartet.
Vom Holz, das am Seil über die Wiese flog Als das Projektteam einen lichten Wald oberhalb des Hofs schaffen wollte, war schnell klar: Mit schweren Forstfahrzeugen über die empfindliche Weide zu fahren, hätte den Boden ruiniert. Die Lösung kam von oben: eine Seilkrananlage, die das geschlagene Holz über die Hänge flog. Rund 400 Kubikmeter waren es am Ende. Abtransportiert wurde das Holz schliesslich über den Hofweg bis zum Wildblick über enge Strassen, eingeklemmt zwischen Lebhag und Zäunen. Dass dort auch noch Spaziergänger unterwegs waren, erschwerte die Aufgabe. Zum Glück ist alles dank der gelungenen Zusammenarbeit aller Beteiligten gut aneinander vorbei gegangen.
Ein scheuer Vogel kehrt zurück Auf einer artenreichen Magerweide macht er an einer Stelle halt, an der zwei Vögel praktisch nebeneinander zu sehen sind, kaum zu unterscheiden für ungeübte Augen. Der eine ist häufig, der an-
dere eine Rarität auf der Roten Liste: Hausrotschwanz und Gartenrotschwanz. Seit der Waldrand bei der «Muniweid» geöffnet wurde, hat sich Letzterer hier neu angesiedelt. Wenig später ein unscheinbares, leises Zirpen aus dem Gebüsch: der Bergpieper, ein eher unauffälliger, brauner Vogel, der in den fünfziger Jahren noch rund um Therwil und Allschwil vorkam und heute fast nur noch im Hochjura überlebt. Im Projektgebiet zählt man inzwischen Jahr für Jahr vier bis acht Reviere. Und es gibt eine Art, die noch fehlt, aber kommen könnte: die Heidelerche, die sich im benachbarten Naturpark Thal bereits ausbreitet. Ihr Gesang, ein wiegendes, gestuftes «Lulu-lulu», würde der Magerwiese ein Riesenkompliment machen, sagt Merkelbach – käme sie eines Tages auch hier oben an.
Hinterwälder-Rinder, Lamas und ein Geschenk der Vielfalt Immer wieder schaltet sich auf dem Rundgang Heinz Räuftlin ein, der den Hof Wasserfallen seit 23 Jahren bewirtschaftet – inzwischen unterstützt von seinen beiden Söhnen, die nach und nach in den Betrieb hineingewachsen sind. Er erzählt von den HinterwälderRindern, einer seltenen, robusten Rasse aus dem Schwarzwald, die genügsam beim Futter und leicht genug ist, um den Boden zu schonen. Dazu kommen Burenziegen, ursprünglich aus Südafrika, Lamas aus Südamerika, Pferde und Schafe – jedes Tier mit einem eigenen Maul, jedes mit einer eigenen Art zu fressen. Ziegen etwa kommen auch mit dornigem Gestrüpp zurecht, während Rinder solche Stellen meiden. Genau diese Vielfalt an Bestossung sei, sagt Räuftlin, ein eigentliches Geschenk für die Landschaft. Gleichzeitig mahnt er: Ohne Direktzahlungen funktioniere all das nicht. Es sei schön und gut, über seltene Disteln und Vögel zu sprechen, aber am Ende müsse die Arbeit, die diese Vielfalt erst ermöglicht, auch finanziert sein. Irgendwo etwa in der Mitte des Rundgangs setzen plötzlich Alphornklänge ein, die über die Hänge tragen – ein Klang, der zur frischen Vogelvielfalt im Projektgebiet passt, wie Hans-Ruedi Sutter mit einem Augenzwinkern bemerkt: So manches kommt eben neu hierher, ob gefiedert oder geblasen.
Wie die Stiftung zu ihrem Logo kam Wenig später macht die Gruppe noch an einer Stelle halt, an der Merkelbach auf ein vertrautes Gesicht hinweist: das Bergkronwicken-Widderchen, jener rotschwarz gemusterte Falter, der auch im Logo der Stiftung Wasserfallen erscheint. Aufgaben eines solchen Projek-
Im Regierungsgebäude fiel die Decke herunter
Am Montag, 22. Juni, um die Mittagszeit ist die Deckenverkleidung des Regierungszimmers im Regierungsgebäude in Liestal hinuntergestürzt. Verletzt wurde zum Glück niemand, weil das Zimmer zu diesem Zeitpunkt leer war. Gemäss den eingeleiteten Untersuchungen liegen «Hinweise auf eine technisch mangelhafte Befestigung der Gipsplatten an der darüberliegenden Decke vor», teilte die Bau- und Umweltschutzdirektion am Dienstagnachmittag mit. Es sei davon auszugehen, dass die Platten nicht im Rahmen der letzten Sanierung, sondern Anfang 2000er-Jahre
eingebaut wurden. Solange nicht restlos geklärt sei, ob diese Befestigung auch in anderen Räumen verwendet wurde, bleibe das Regierungsgebäude aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Die Mitarbeitenden, die ihre Büros im Regierungsgebäude haben, wurden angewiesen, das Gebäude zu verlassen und ihrer Arbeit im Homeoffice nachzugehen. Davon betroffen waren das Generalsekretariat der Sicherheitsdirektion und die Landeskanzlei. Auch für die Sitzungen des Einwohnerrats Liestal und des Landrats mussten Ersatzräumlichkeiten gesucht werden. ObZ
Finanzausgleich
Der Regierungsrat hat den Finanzausgleich 2026 verfügt. Die Gebergemeinden bezahlen 71 Millionen Franken und die Empfängergemeinden erhalten 94 Millionen Franken. Die Differenz von 23 Millionen Franken wird aus dem Aus-
Todesfälle
Bubendorf
Elma Emma Buzzi-Baiutti, geb. 23. Dezemer 1933, von Italien. Wird im engsten Familienkreis bestattet.
Diegten
tes sei es, solche Raritäten ein langfristiges Überleben zu sichern. Verschiedene Artenförderungsmassnahmen und gezielte Vernetzungseingriffe zielen darauf ab, dieses Widderchen im Gebiet wieder deutlich häufiger werden zu lassen – ein kleines, geflügeltes Zeichen dafür, dass die Massnahmen ankommen. Aber noch weitere Massnahmen müssen für solch seltene Arten ergriffen werden.
Apéro mit zwei weiteren Stimmen Beim Apéro auf der Feuerstelle oberhalb des Bergrestaurants Hintere Wasserfallen ergreifen zwei weitere Stimmen das Wort. Thomas Stirnimann, diplomierter Biologe ETH und Kommissionsmitglied beim Fonds Landschaft Schweiz tätig, würdigt die aus seiner Sicht schweizweit herausragende Leistung aller Beteiligten und betont ebenfalls, wie wichtig auskömmliche Direktzahlungen für den Erhalt solcher Landschaften sind. Dann meldet sich Thomas Moser, Gemeinderat von Reigoldswil, mit einer ganz persönlichen Erinnerung. Er erzählt von seiner Kindheit auf den Wasserfallen, als seine Eltern hier das Hotel führten: Im November sei damals der Schnee gekommen, im März wieder verschwunden, und er habe zu jenen glücklichen Kindern gehört, die mit den Skiern in die Schule durften. Nach dem Unterricht packte er seine Ski, fuhr bis um fünf Uhr abends ab, deponierte zwischendurch die Schultasche bei der Hinteren Wasserfalle und stieg am Abend übers Chellenchöpfli zurück zum Hotel, um die Hausaufgaben zu machen. «Ich hatte eine wunderschöne Kindheit», sagt er – und erinnert sich im gleichen Atemzug an den Kulturschock, den der Umzug 1976 nach Basel an die Dornacherstrasse für ihn bedeutete. Die Wasserfallen, sagt er, sei ihm bis heute eine Herzensangelegenheit.
Salatbuffet, Grill und die Fahrt zurück in die «Tal-Sauna» Was folgt, ist ein gemütliches, ausgedehntes Mittagessen im Bergrestaurant: Salatbuffet, Grill und gute Gespräche im Schatten, bei einem angenehmen Lüftchen, das die Mittagshitze fernhält. Kein Programmpunkt drängt, keine Rede muss noch gehalten werden – einfach Zeit, die man sich nach vier Jahren Projektarbeit redlich verdient hat. Erst am späten Nachmittag tritt man die individuelle Heimreise an, mit der Gondel hinunter ins Tal, wo es deutlich wärmer und merklich schwüler ist als hier oben. Wer die Wasserfallen kennt, weiss: Das eigentliche Geschenk dieses Tages war nicht nur das, was gefeiert wurde, sondern der Ort selbst, an dem man es feiern durfte.
Elisabeth Moritz-Schneider, geb. 14. Juli 1944, gest. 15. Juni 2026, von Augst BL und Diegten BL (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 46). Die öffentliche Abdankungsfeier findet am 2. Juli, 14 Uhr statt. Besammlung: ref. Kirche Diegten.
Oberdorf
Marino Sasso, geb. 24. November 1971, von Italien. Wurde am Mitt-
gleichsfonds entnommen. Zusätzlich richtet der Kanton knapp 23 Millionen Franken an Gemeinden mit überdurchschnittlichen Lasten in den Bereichen Bildung, Sozialhilfe und Nicht-Siedlungsfläche aus. Landeskanzlei
woch, 24. Juni im engsten Familienund Freundeskreis auf dem Friedhof St. Peter bestattet.
Tourismus im Baselbiet Nach erfolgreichem 2025 läuft es bisher ansprechend
Meinrad Stöcklin
Natürlich ist das Baselbiet touristisch betrachtet nicht mit dem Berner Oberland oder dem Wallis zu vergleichen – und daran dürfte sich in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Trotzdem hat sich unsere Region in den letzten Jahren vor allem bei Naturliebhabenden oder Sport- und Aktivtouristen zunehmend einen guten Namen gemacht.
Und das ist spürbar. Die generelle Anzahl Anfragen sowie Bestellungen von Informationsmaterial hat in den letzten Jahren zugenommen. «Dass das Baselbiet einiges zu bieten hat, scheint sich kontinuierlich herumzusprechen. Wir befinden uns auf einem Qualitätsweg der kleinen Schritte», sagt Michael Kumli, Geschäftsführer Baselland Tourismus.
Zunahme bei den Logiernächten
Die Anzahl an Logiernächten im Baselbiet lag im ersten Quartal 2026 höher als in der gleichen Periode des Vorjahres, im zweiten Quartal dürfte dies kaum erreichbar sein, da 2025 mit dem ESC und der Frauen-Fussball-EM punkto Touristen nicht der Gradmesser sein kann. Dennoch dürfte zumindest das Eidgenössische Jodlerfest Ende Juni in Basel auch in der Baselbieter Hotellerie spürbar sein. Seit 2019 ist die Zahl der Logiernächte im Baselbiet konstant gestiegen, und dieser Trend hielt auch in den Jahren nach der Corona-Pandemie an. Gleichzeitig ist der Tourismus zentral vom Wetter abhängig. Der frühe Sommerauftakt in diesem Jahr über und nach Pfingsten war interessanterweise eher gegenteilig spürbar. «Sobald es über 30 Grad hat, verlieren wir gegen die Badis und haben merklich weniger Gäste. Unser Berg ist zu wenig hoch, als
dass er eine wirkliche Abkühlung darstellt», erklärt Raphael Kissling, Geschäftsführer bei der Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen, auf Anfrage.
Seilbahnprojekt findet Anklang Baselland Tourismus lanciert in diesen Wochen neue Elemente, darunter einen sogenannten Fox-Trail in Liestal. Und das vielfältige Angebot wird laufend mit den verschiedensten Anspruchsgruppen weiterentwickelt und ausgebaut, zum Beispiel mit attraktiven Veloangeboten oder der Genusswoche im September. Auch auf den Wasserfallen ist das Angebot breit. Speziell im September wird Hochbetrieb herrschen, wenn im Rahmen des 70-Jahr-Jubiläums der Wasserfallenbahn ein Jubiläumsangebot lanciert wird und zwei Erlebniswege eröffnet werden. Und am 12.September findet auf dem Baselbieter Hausberg das Jahrestreffen der Alphornvereinigung Nordwestschweiz statt, zu dem bis zu 100 Alp-
hörner zu erwarten sind. Das zur Diskussion stehende Seilbahnprojekt von Arlesheim über den Gempen nach Liestal bezeichnet Tourismus-Geschäftsführer Michael Kumli als innovativ und von der Idee her hochinteressant, aber es gäbe vorab schon noch einige Fragen zu klären. Und Raphale Kissling von der Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen findet das Projekt sehr spannend. «Die Seilbahnen sind ein sicheres und zuverlässiges Transportmittel. Ich denke, dass wir hier in den urbanen Räumen noch viel Potential haben in der Schweiz. Eine Seilbahn über den Gempen wäre sicherlich ein sinnvolles Projekt, welches vertieft geprüft werden sollte. Zudem wäre es aus Arbeitgebersicht sehr interessant, wenn wir noch weitere Seilbahnen in der Region hätten. Ich denke hier könnten wir viele Synergien nutzen», hat Raphael Kissling eine klare Meinung. Auch dieses Thema bleibt auf jeden Fall spannend.
Montag,22.6.bis Samstag,27.6.26
Von Schätzen und Töpfen
Archäologie Neue Funde, auch aus dem Oberbaselbiet
Marc Schaffner
Die Archäologie Baselland hatte sich für ihre Jahresmedienkonferenz wieder einen speziellen Ort ausgesucht, diesmal war es das Historische Museum am Barfüsserplatz in Basel. Der Grund dafür ist die Ausstellung über Schatzfunde, die noch bis am Sonntag läuft. Aus dem Kanton Baselland sind in der Sonderausstellung beispielsweise zwei frühe keltische Münzen aus Arisdorf zu sehen. Andreas Fischer, Leiter Archive und Öffentlichkeitsarbeit, wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass es im Baselbiet an Ausstellungsmöglichkeiten fehlt, um der Bevölkerung die archäologischen «Highlights» zu zeigen.
Viele Münzfunde wurden in den letzten Jahren von ehrenamtlichen Mitarbeitenden entdeckt, sogenannten «Spähern». Einen Finderlohn erhalten sie nicht, dafür werden sie in den Ausstellungen und Publikationen namentlich erwähnt. Laut Kantonsarchäologe Reto Marti werde diese Zusammenarbeit im-
mer wichtiger und trage schöne Früchte: «Das Kulturerbe ist die DNA einer Gesellschaft und ein Thema, das uns alle angeht.»
Auch eine der jüngsten Entdeckungen ist einem Späher zu verdanken, ein römischer Münzhort aus dem 3.Jahrhundert. Die 553 Münzen, die im Burgenrain in Sissach zum Vorschein kamen, sind interessant, weil sie im zeitlichen Vergleich zeigen, wie der Silbergehalt reduziert wurde, um die Münzen billiger zu machen. News gibt es auch vom mittelalterlichen Weiherhaus an der Rünenbergerstrasse in Gelterkinden (siehe Foto). Leider keine erfreulichen: Der gefundene Keramiktopf enthielt keinen Schatz, sondern nur einen Eisennagel. Offenbar war das mit einem Weiher umgebene Adelshaus geplündert worden. Mehr zu dieser Fundstelle und zahlreichen weiteren Funden und Aktivitäten der Archäologie gibt es im Jahresbericht 2025 nachzulesen: www.archaeologie.bl.ch (Download oder Bestellung per Post).
AbMittwoch
Feldschlösschen Helvetic Dose,6x33cl
Familia Müesli div.Sorten,z.B. c.m.plusoriginal, 2x600g
Ben’s Original div.Sorten,z.B. Langkornreis,20Min.,2x1kg
Das Baselbiet hat auch touristisch sehr wohl einiges zu bieten. Foto: zVg
Kantonsarchäologe Reto Marti (l.) und Andreas Fischer, Leiter Archive und Öffentlichkeitsarbeit, berichteten über das Neuste aus der Archäologie. Foto: M. Schaffner
Für Leistung gewürdigt
Lehrabschluss Kaufleute und Detailhandel
205 junge Berufsleute der Kaufmännischen Berufsfachschule Liestal haben vergangene Woche ihren Lehrabschluss gefeiert, zusammen mit rund 900 Gästen, darunter Eltern, Berufsbildner/ -innen und Vertreter der Lehrbetriebe. Der diesjährige Abschlussjahrgang ist der erste, der nach der Reform der kaufmännischen Grundbildung mit der Ausbildung begonnen hatte.
«Von Beginn an waren sie gefordert, sich in einem neuen Umfeld zu behaupten, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und den steigenden Anforderungen in Schule und Betrieb gerecht zu werden. Anders als in der Schulzeit zählten ihre Leistungen im Berufsalltag unmittelbar – sei es im Umgang mit Kundinnen und Kunden, in der Zusammenarbeit im Team oder im verantwortungsvollen Einsatz von Zeit und Ressourcen», so Simeon Müller Stingelin, Leiter Kaufmännische Berufsfachschule Liestal. Sowohl bei den Kaufleuten EFZ als auch bei den Abschlüssen EBA liegt die Bestehensquote bei 90 Prozent. In der Berufsmaturität wurde sogar eine Erfolgsquote von 100 Prozent erreicht. Zudem konnten sieben Absolventinnen und Absolventen im Rahmen der Nachholbildung EFZ (Berufsabschluss für Erwachsene) ihren Abschluss erwerben. Besonders hervorzuheben sind auch 14 Lernende der Sportklassen, die parallel zu ihrer kaufmännischen Ausbildung
Leistungssport betreiben und beide Herausforderungen erfolgreich gemeistert haben. Insgesamt 18 Absolventinnen und Absolventen erreichten einen eidgenössischen Rang mit einem Notendurchschnitt von mindestens 5,3.
Detailhandel
Auch 95 junge Detailhandelsfachleute sowie Detailhandelsassistentinnen und -assistenten konnten vergangene Woche im voll besetzten KV-Saal in Liestal ihr Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) bzw. ihr Eidgenössisches Berufsattest (EBA) entgegennehmen. Bei den Detailhandelsfachleuten bestanden 97 Prozent, bei den Detailhandelsassistenten 95 Prozent. Acht Lernende schlossen ihr Qualifikationsverfahren mit herausragenden Leistungen ab. Vor der Zeugnisübergabe und Rangverkündigung wurden die «Berufsbildenden der Herzen» geehrt. Ebenfalls gewürdigt wurden Lernende mit zusätzlich erworbenen Sprachzertifikaten und der Teilnahme an den Berufsmeisterschaften im Detailhandel.
Neben Thilo Kurtz, Leiter der Berufsfachschule für Detailhandel (BSD), der die erbrachten Leistungen und den grossen Einsatz während der Ausbildung würdigte, überbrachte Landrat Silvio Fareri, Präsident der Kreiskommission der Schulen kvBL, seine Grussworte. ObZ
Erstrangierte DHF: Silvio Fareri Landrat BL und Präsident der Kreiskommission BL, Matteo Häusermann (5.6), Sascha Beyeler (5.6), Annina Prja Schärer (5.4), Tyra Saeheng (5.3), Penelope Höll (5.3), Elias David Gysin (5.3), Soraya Fröhlich (5.3), Thilo Kurz Schulleiter BSD (v.l.). Fotos: zVg
Rätselspass mit der ObZ
Dieses Werbefeld wird beachtet!
Sichern Sie sich heute noch diesen exklusiven Platz für Ihre Werbebotschaft zum interessanten Preis von Fr. 230.–
Interessiert? Wir beraten
Sport
Vize-Schweizermeisterin im Steeple
Am Freitag fanden in Uster bei kühlen Temperaturen die Steeple-Meisterschaften statt. Mit am Start waren gleich zwei SC Liestaler. Im ersten Rennen, der männlichen U18, lief Andrin Kägi. Für ihn ging es um die Bronzemedaille, da die stärksten beiden Schweizer ausser Reichweite lagen – schliesslich sind sie auch die Nummer eins und zwei ganz Europas. In einem taktisch geprägten Rennen reihte sich Andrin im hinteren Teil der Verfolgergruppe ein. Nach drei von fünf Runden startete er einen kleinen Versuchsballon, um zu sehen, wer denn alles mitkommen würde. Bald waren sie noch zu zweit und wussten, dass die Entscheidung um Bronze zwischen ihnen beiden lag. Am letzten Wassergraben schaffte der Berner Nino Schneider eine kleine Lücke. Andrin, der sich auf seinen starken Schlussspurt verliess, sprintete auf der Schlussgerade immer näher heran und es sah so aus, als ob es noch reichen könnte, als ihm das allerletzte Hindernis zum Verhängnis wurde und zum Sturz führte. Natürlich war es eine grosse Enttäuschung, so an nahe an der Medaille gewesen zu sein, aber zum Sport gehören eben auch Hochs und Tiefs. Und Andrin hatte auf jeden Fall sein Bestes gegeben.
Ganz anders war die Ausgangslage bei Aurina Coletti, die als Favoritin anreiste. Da das Rennen gleichzeitig mit der U20 gestartet wurde, entschloss sich der Coach, dass Aurina mit der neuen Schweizer Rekordhalterin der U20 mitlaufen sollte. Nach dem Start setzte diese ein extrem hohes Tempo an. Aurina blieb im Windschatten der Schaffhauserin bis zur Hälfte der Strecke und musste dann abreissen lassen. Dabei war sie so blau gelaufen, dass ihre Rundenzeiten total zusammenbrachen. Und Mitte der letzten Runde war es dann so weit, die Verfolgerin aus Frauenfeld konnte die Lücke schliessen und flog an Aurina vorbei. Am Ende reichte es dennoch für die Silbermedaille. Als Favoritin für Gold war dies natürlich etwas enttäuschend, aber das Rennen kann auf jeden Fall als Erfahrung abgeschlossen werden. Und mit der Lehre, dass der Coach nicht immer Recht hat. Trotz diesem zweiten Platz hat Aurina nun alle Kriterien für die U18 Europameisterschaft in Rieti (bei Rom) erfüllt und man darf hoffen, als Nummer eins der Schweiz nach Italien reisen zu dürfen. Vincent Merlo
Ziefen am Appenzeller Kantonalturnfest
Am Wochenende vom 20. und 21. Juni reiste der TV Ziefen nach Herisau, um am Kantonalturnfest Appenzell im Vereinswettkampf (VGT) anzutreten. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich hohen Temperaturen zeigte der Verein sein Können in den Disziplinen Schaukelringe, Barren, Gymnastik und Sprung.
Den Auftakt machten die Schaukelringe, wo der TV Ziefen eine gute Leistung ablieferte. Bis auf ein paar kleine Synchronitätsfehler lief das Programm rund, was mit der starken Note von 9,75 belohnt wurde.
Anschliessend fand zeitgleich die Wettkämpfe am Barren und in der Gymnastik statt. Am Barren überzeugte der Verein trotz zweier kleiner Programmfehler mit einer guten Note von 9,37, während die Gymnastikgruppe mit einer soliden Vorführung die Note 8,32 erreichte.
Zum Schluss folgte der Sprung, der nicht ganz nach Wunsch verlief. Mehrere Fehler schlichen sich ein, sodass die Note mit 9,34 unter den sonst gewohnten Werten blieb.
In der Gesamtwertung resultierte für den TV Ziefen der 6. Platz im Vereins-
wettkampf Aktive dreiteilig, 2. Division. Am Sonntag stand für den Verein nochmals der Sprung im Mittelpunkt: Im Rahmen der Schlussfeier präsentierte der TV Ziefen sein Programm vor grossem Publikum, und die Stimmung in Herisau war mitreissend. Die Vorführung gelang dabei sogar noch etwas besser als am Vortag.
Bei bestem Wetter und guter Stimmung im Team blickt der TV Ziefen auf ein gelungenes Wochenende in Herisau zurück.
Ramlinsburger holt Silber
In einem der schönsten Strandbäder der Schweiz, dem «Strämu» in Thun, fanden am letzten Samstag bei bestem Sommerwetter und vor grosser Kulisse die Swiss Open im High Diving statt. Extra für diesen Wettkampf wurde ein 20 Meter hohes Gerüst aufgestellt, von welchem sich die waghalsigen Sportler mit mehrfachen Salti und Schrauben herunterstürzten. Der Ramlinsburger Roman Martin (49) sicherte sich dabei in der Kategorie der über 35-Jährigen hinter dem ehemaligen Elite Europameister Andreas Hulliger die Silbermedaille. Den letzten Schliff für diesen Wettkampf holte sich Roman Martin in einem Trainingslager in Österreich, was sich auszahlte. Als nächstes steht am 18. Juli der internationale Wettkampf auf den legendären Klippen im Maggiatal in Ponte Brolla auf dem Programm. ObZ
Kevin Kuhni, TV Ziefen
Aurina Coletti aus Tecknau ist Vize-Schweizermeisterin im Steeple. Foto: zVg
Salto Auerbach von der
Literatur unter freiem Himmel
Liestal Literatur Open Air auf dem Zeughausplatz
Silas Moor
Am Freitag, 19.Juni, ging es auf dem Liestaler Zeughausplatz kreativ und poetisch zu und her. Die Kantonsbibliothek führte zum bereits vierten Mal ihr Literatur Open Air durch; diesmal wieder unter freiem Himmel. Trotz zwischenzeitlichen Regenschauern war der Anlass noch durchführbar und aufgrund der heissen Temperaturen der letzten Tage war eine kurze Erfrischung von oben auch kein Problem.
Einstieg mit Poetry Slams
Der Event startete um 18.30 Uhr vor circa 120 Gästen. Moderatorin Rea Köppel, die man sonst aus dem DISTL kennt, begrüsste die Anwesenden. Danach lancierten drei junge Poetry Slammer/ -innen den Anlass mit mehreren unterhaltsamen Slams. Fine Degen, Micha de Roo und Vera Hiltbrunner standen auf der Bühne und berichteten reihenweise Geschichten unterschiedlichster Art. Fine Degen sprach beispielsweise über die Trendsportart «Hobbyhorsing» und tat dies in sehr sarkastischem, aber humorvollen Stil. Micha de Roo erzählte über ein verrücktes Erlebnis im Appenzell, und wie ein Biberli die Menschheit vor dem Auslöschen durch Ausserirdische gerettet hatte. Auf kreative und lustige Weise regte er das Publikum dazu an, das Konzept gewisser Sitten im menschlichen Alltag zu hinterfragen. Vera Hiltbrunner verriet einige Geheimnisse aus ihrer
Sternstunde zum Saisonende
«Stimmen zu Gast» Beseligender Liederabend mit Chelsea Zurflüh
Thomas Brunnschweiler
Wenn eine international gefragte Schweizer Sopranistin Zeit findet, zweimal im selben Jahr in der Stadtkirche Liestal aufzutreten, grenzt das schon fast an ein Wunder. Am 16. Juni war Chelsea Zurflüh aus Biel im Rahmen von «Stimmen zu Gast» mit einem höchst wohldurchdachten Programm zu hören. Nach dem Hinweis von Andrea Suter auf das «verflixte siebte Jahr» der Reihe betraten Chelsea Zurflüh und ihr Klavierbegleiter Riccardo Bovino die Bühne. Schon im spätromantischen Weihnachtslied «Heilige Nacht» von Strauss mit seinen langen Legatobögen fragte man sich, woher Zurflüh die Stütze für das unglaubliche Volumen ihrer brillanten Stimme nimmt. Im verspielten «Ich wollt ein Sträusslein binden» kamen ihr silbrig-lyrischer Koloratursopran und die Fähigkeit zu mühelosen Stimmwechseln besonders schön zum Ausdruck. Mit filigraner Klavierbegleitung kam «Säusle, liebe Myrthe!» daher, ein duftiges Lied, in dem die Sopranistin mit gepflegten Phrasierungen und klarer Artikulation überzeugte. Das innige frühe Strauss-Lied «Als mir dein Lied erklang» mit weiten Melodiebögen zeigte die reife musikalische Gestaltungskraft und emotionale Steigerungsfähigkeit
Gemeindeversammlung
von Chelsea Zurflüh. Sprühend, virtuos und humorvoll wurde der Strauss-Block mit «Amor» beendet. Hier sang Zurflüh hochvirtuos und mit mimisch-gestischer Präsenz. In Mahlers Liedern wurde die Stimme stärker zur Bühnenfigur. «Verlorne Müh» ist ein humorvoller Dialog zwischen einem Mädchen und einem abweisenden Jungen. Dramatisch und präzise Rhythmik einfordernd ist «Das irdische Leben», das die Not eines hungernden Kindes beschreibt. Es wurde mit emotionaler Intensität interpretiert. Hier hat sich Strauss, auch bei der Begleitung, an Schuberts «Erlkönig» erinnert. Kontrastiert wurde dieses Lied durch das charmante «Rheinlegendchen».
Sprühende iberische Klänge Die «Canciones clásicas españolas» gehören zu den wichtigsten Werken des spanischen Kunstliedrepertoires. Es zeigte sich, dass sich Chelsea Zurflüh sowohl technisch als auch musikalisch hervorragend in diese Klangwelt eingearbeitet hat. Zugute kommen ihr dabei die hohe Beweglichkeit ihrer Stimme, gepaart mit den exzellenten Höhen. Die sieben Stücke sind meist kurz, farbig und vom Volkslied inspiriert. Besonders bekannt ist «Del cabello más sutil» mit der kantabel geführten Singstimme. Leben-
Schulzeit, wobei die Themen Zugehörigkeit und Intimität mit viel Kreativität und Witz zum Ausdruck gebracht wurden. Im Anschluss an die Slams setzte dann der Regen etwas stärker ein und es gab eine längere Verpflegungspause. Der Foodtruck des Guggenheims Liestal versorgte das Publikum mit Flammkuchen oder Reis, sowie vielerlei Getränken.
Vorstellungen von neuen Romanen Dann war die Bühne frei für die erste von zwei Buchpräsentationen. Der Maispracher Autor und Kolumnist Max Küng stellte seinen neuen Roman «Supertoskana» vor. Eine gute Dreiviertelstunde erklärte er den Besucherinnen und Besuchern die Hintergründe für sein neustes Werk. Drei Jahre lang dauerte der Prozess, bis das Buch fertiggestellt wurde. In «Supertoskana» geht es um drei Paare, die ihre Sommerferien gemeinsam in der Toskana verbringen. La dolce vita, Sonnenschein, ein bisschen am Pool liegen und sich gut verköstigen – die Voraussetzungen für einen perfekten Urlaub eigentlich. Doch die drei Paare kennen sich aus früheren Ferien in Frankreich bereits und ihre unterschiedlichen Lebensweisen führen zu immer weiter fortschreitenden Konflikten, sodass der Urlaub doch nicht ganz so super wird. Nach einer zweiten Pause durfte dann auch noch Katerina Poladjan, Gewinnerin des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse, ihr neustes Werk «Goldstrand» vorstellen.
dig interpretierten Zurflüh und Bovino das Hochzeitslied «Chiquitita la novia». Die «Siete canciones populares españolas» von Manuel de Falla sind unmittelbarer und archaischer als die Lieder von Obradors. Ob inniges Liebeslied, ob das introvertierte «Corazón, porque pasáis», das humoristische Eifersuchtslied «El majo celoso» voller Bühnenpräsenz oder das wilde und dramatische «Polo» voller schmerzlicher Leidenschaft – stets wusste Zurflüh jedem Lied den angemessenen Charakter zu verleihen, kongenial von Riccardo Bovino am Klavier begleitet. Nach langem Applaus gab es als Zugabe eine virtuose Zarzuela-Arie und das innige «An die Musik» von Franz Schubert.
Entwässerung für Gebiet Engelsburg bewilligt
Bubendorf Die Jahresrechnung 2025 schliesst positiv ab Roy Mamie
Die Gemeinde Bubendorf hat an ihrer Gemeindeversammlung vom 16. Juni beschlossen, das Projekt der neuen Oberflächenentwässerung für das Wohngebiet Engelsburg anzunehmen. Gemeinderat Heinz Plattner stellte das Projekt vor. Wesentliches Ziel des Projekts ist es, die Wohngebiete vor Starkregen zu schützen, da das Wasser dann nicht mehr richtig abfliessen kann. Dadurch werden die Wohngebiete Engelsburg und Falkenrein/Wolfach gefährdet, weil das Wasser Keller volllaufen lassen könnte, was 2016 bereits einmal ge-
schah. An diesem Abend wurde nur das bereits ausgearbeitete Projekt für das Gebiet Engelsburg abgestimmt. «Das Ziel ist, mit möglichst wenig Eingriffen möglichst viel zu bewirken», so Plattner. Das Wasser soll unter anderem durch einen Schoppengraben in Zukunft um die Wohngebiete herumgelenkt werden und soll im Weiher sowie im Chapf- und im Riedbächli abfliessen. Das Projekt wird nun weiter ausgearbeitet und dann durchgeführt. Ziel ist eine Fertigstellung bis im Juni 2027. Ein ebenfalls wichtiger Punkt war die Jahresrechnung der Gemeinde. Neu-Gemeinderat Thomas Noack stellte diese
vor. Die Jahresrechnung konnte einen guten Gewinn von fast 14000 Franken bei einem Gesamtaufwand von 24,6 Millionen Franken abwerfen, Erträge erzielte man vor allem über diverse Transferaufträge, beispielsweise den Finanzausgleich. Ebenfalls erzielte man etwas mehr Steuern als budgetiert und auch durch die Quellensteuer nahm man einiges ein. Auf der Ausgabeseite lässt sich festhalten, dass man vor allem für Bildung viel ausgegeben hat. Hingegen hat man hier weniger ausgegeben, als tatsächlich geplant war. Die Jahresrechnung wurde mit 67 zu einer Stimme bei einer Enthaltung angenommen.
Ebenfalls angenommen wurde die neue Totalrevision des Bestattungs- und Friedhofsreglements, welches von Gemeinderätin Anita Stingelin vorgestellt wurde. Auch der Jahresbericht wurde einstimmig angenommen. Beim Traktandum Diverses gab es mit Ausnahme zweier Wortmeldungen keine weiteren Themen. Zum Schluss wurde noch Gemeinderat Charles Rüedi verabschiedet, der nach sieben Jahren im Gemeinderat aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Beim anschliessenden Apéro wurden die besprochenen Vorlagen nochmals ausführlich diskutiert. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 9. September 2026 statt.
Ruth’s Augenblicke
Manchmal sind es Ferienerlebnisse, welche uns prägen und bereichern. Es war vor über 40 Jahren, als wir mit unserem kleinen Sohn mit Klappanhänger und Campingausrüstung an den Atlantik reisten. Wir besuchten La Rochelle. Von dort aus konnte man mit der Fähre die nahe an der Küste gelegene Ile de Ré erreichen. Heute ist diese kleine Insel über eine elegant geschwungene Brücke erreichbar. Sie ist zur mondänen Feriendestination geworden. Damals jedoch wirkte die kleine Insel noch ziemlich wild, die niedrigen Häuser waren oft etwas vernachlässigt, die Strassen waren eng und die Fischerdörfchen lauschig und sehr ursprünglich. Es gab noch kaum Busverbindungen. Und so gelangten wir per Autostop zum Hauptort St.Martin. Mein Mann hatte kurz zuvor seine Segelprüfungen bestanden und wollte hier gerne segeln. Auf der Tourist Info erfuhren wir, dass es auf der Insel noch keine Möglichkeit zum Mitsegeln oder Boote mieten gab. Es war Ebbe, und auf dem Trockendock erspähte mein Mann einen Herrn, der an seiner Yacht Muscheln abkratzte. «Den frage ich, ob er uns mitnimmt. Der wartet auf uns», erklärte mein Gatte – und er ging hin und tat es. Mir war das peinlich. Doch der Herr schaute uns an und fragte forsch: «Wie viele seid ihr? Morgen um 7 Uhr fahren wir los, Richtung Bretagne, für eine Woche!» Nun kam mir das unheimlich vor. Aber mein Göttergatte meinte, dass wir sehr gerne mitsegeln würden. Eine ganze Woche jedoch sei uns wohl zu teuer. «Wer sagt denn was von bezahlen? Wenn ich euch mitnehme, kostet das nichts.» Dieser Herr war früher Admiral bei der französischen Marine, das haben wir später erfahren. Deswegen auch sein energischer Ton. Mir wurde es immer unheimlicher zu Mute. Unser Sohn aber freute sich, zusammen mit seinem Papa, auf das Abenteuer. Da näherte sich eine Dame – es war Suzanne, die Gattin des Schiffseigners. Jacques, ihr Mann, klärte sie auf, dass die Familie – «Wie heisst ihr eigentlich?!» – mitkommen würde auf den Turn. «Sehr erfreut!», sprach Suzanne. «Was essen Sie gerne? Ich gehe gerade einkaufen zum bunkern!» Wir organisierten auf dem Festland unsere Campingsachen, Jacques fuhr uns zur Fähre. Er überliess uns die Schlüssel für die Yacht, wo wir bereits übernachteten. Aus diesem Abenteuer entstand eine lebenslange Freundschaft. Als das Ehepaar vor wenigen Jahren hoch betagt starb, fand die Freundschaft ihre Fortsetzung durch den auf der Insel lebenden Sohn Laurent. Seit 43 Jahren verbringen wir jedes Jahr einige Tage bei unseren Freunden auf der Insel. Als wir uns schon längere Zeit kannten, hatte mir Suzanne anvertraut, dass sie damals beten war in der Kirche. Sie bat Gott, nicht allein mit ihrem Mann im oft rauen Atlantik segeln zu müssen. Und als sie aus der Kirche trat, seien wir drei dort am Boot gestanden, wie vom Himmel geschickt. Für sie waren wir eine Antwort auf ihre Gebete. Und das hat unsere Freundschaft wohl zementiert.
Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher
Erst Rücktritt, dann Comeback
Das Bubendörfer Gemeinderatsmitglied Patrick Liechti hatte Ende April seinen Rücktritt aus beruflichen Gründen per 31.August mitgeteilt. Der Gemeinderat legte das Datum der Ersatzwahl auf den 16.August fest. Wie einer Mitteilung des Gemeinderats Bubendorf zu entnehmen ist, hat sich die berufliche Situation von Patrick Liechti erneut geändert, weshalb er nun erneut kandidiert. Der bereits definierte Wahltermin lasse sich formal nicht mehr rückgängig machen. ObZ
Nehmen den wohlverdienten Applaus entgegen: Riccardo Bovino und Chelsea Zurflüh.
Foto: T. Brunnschweiler
Max Küng las aus seinem neuen Roman «Supertoskana». Fotos: S. Moor
Anmoderation durch Rea Köppel. Poetry- Slammer Micha de Roo.
Fetziger musikalischer Dreigänger
Seltisberg Das Openair unter der Linde war ein Konzert-Happening von erster Güte
Ulrich Fluri
Im politischen Seltisberg ist man aktuell – wie in den meisten Baselbieter Kommunen – mit Sorgen und Problemen konfrontiert, die den Behörden zur Lösungsfindung alles abverlangen und die gute Sommerlaune etwas trüben. Diametral dazu indes die Geschehnisse in den Bereichen Sport und Kultur. Da herrscht auf dem «Ärdbeerihübel» eitel Freude und Genugtuung. So konnte im schweizweiten Wettbewerb der Gemeinden um die meisten Bewegungsminuten der Kategorien-Titel «Die bewegteste Gemeinde» vor kurzem verteidigt werden – eine grossartige Gemeinschaftsleistung! Und punkto Kultur und Musik ist am vergangenen Samstag ein Event über die Bühne gegangen, der die Messlatte einer kleinen Gemeinde ganz hoch ansetzt. Da haben sich nämlich nebst dem Musikverein Lupsingen Seltisberg die in der Region bestens bekannten Bands «Filet of Soul» und «The Pelicans» zu einer grossen Konzertformation vereint und in ihren Einzelauftritten dem ihnen zugrunde liegenden Stil gefrönt und toll aufgespielt. Das kam dann in der Gesamtheit als sehr gefälliger musikalischer Dreigänger daher, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Diese Affiche war denn auch Garant für das gute Gelingen von «Openair unter der Linde». Der Einheimische Daniel Roth, Leader der Filet of Soul, hatte im Jahr 2020 aus Anlass des 20-Jahre-Büh-
nenjubiläums der Band die Idee, den Seltisbergern mit einem Openair-Konzert auf dem Schulhausplatz unter der Linde etwas Besonderes zu bieten und hat so den Grundstein zu diesem heute so erfolgreichen Anlass gelegt. Mittlerweile amtiert der Musikverein Lupsingen Seltisberg als Organisator dieses Openairs.
Satter Sound und grosse Hitze
Es klingt zwar etwas abgedroschen, aber ein Konzert unter freiem Himmel – also ein Open-Air – steht und fällt nebst der musikalischen Qualität, halt immer mit dem Wetter. Und das ist seit Tagen über-
haupt kein Thema. Also Bühne frei für die hitzefesten Musiker. Und die haben den Platz hinter dem Gemeindezentrum spielfreudig und herzhaft mit erfrischenden Klängen und sattem Sound in eine musikalische und stimmige WohlfühlOase verzaubert und das zahlreiche Publikum unter der schattigen Linde bestens unterhalten. Das taten denn bereits zum Auftakt die gut aufgelegten acht Musiker der Jazz- und Soulband Filet of Soul. Ihr breit gefächerter Stil aus Jazz, Soul, Blues und Rock mit viel zusätzlicher Improvisation und gewürzt mit heiteren Comics ist Entertainment auf hohem Niveau. Der emotionale Klassiker «Laue-
nensee» war dann abschliessend der typisch Schweizerische Part ihres grossartigen Auftritts. Dazu waren die beiden Gäste Henne Wirz (Piano) und Beat Riggenbach (Sax) mit vielen virtuosen Soli die eigentlichen Stars des Abends. Das Spiel des Musikvereins Lupsingen Seltisberg war dann im zweiten Teil des Konzerts sozusagen ein rhythmischer Gegenpol zu den Bands. Da hat die 25-köpfige Formation unter der Leitung von Thomas Seiler aufgezeigt, wie dezent und gepflegt etwa mit dem Song «The Spanish Night is Over» schöne Blasmusik sein kann. Dass sie zum Schluss mit dem Baselbieter Marsch den patriotischen Nerv des Publikums noch
etwas gekitzelt haben, wurde ihnen mit grossem Applaus verdankt. Und dann der grosse Showdown der Bubendörfer Coverband The Pelicans. Was da die fünf Vollblutmusiker, die sich in grosser Instrumentenvielfalt dem Roots- und Country-Rock der 60er- und 70er-Jahre hingeben, in stimmigem Gesang und druckvollen Groove authentisch auf die Bühne brachten, war grosse Klasse. Das Volk hat gekocht und sogar die Linde hat etwas gewankt. Fazit: Das Openair auf dem Sälti war punkto musikalischer Qualität, Programmvielfalt, Festwirtschaft und Organisation eine ganz grosse Kiste – weiter so!
Voller Saal, volle Herzen: Songwriter Circle Liestal begeistert
Am Donnerstag, 11. Juni, verwandelte sich das Kulturhotel Guggenheim in Liestal in einen Konzertsaal der besonderen Art. Rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer – der Saal war bis auf den letzten Stuhl besetzt – erlebten das Abschlusskonzert des Songwriter Circle Liestal.
Seit August 2025 treffen sich 20 Songschreibende (aufgeteilt in einen Erwachsenen- und einen U21-Circle für 14- bis 21-Jährige) monatlich im Guggenheim, um neue eigene Songs vorzustellen, Feedback zu geben und gemeinsam zu wachsen. Beim Abschlussabend präsentierten alle Teilnehmenden je zwei ihrer zehn neuen Songs – 18 Auftritte, Schlag auf Schlag.
Die Bandbreite war enorm: verschiedene Genres, Sprachen (darunter sogar
Japanisch und Portugiesisch), solo am Klavier oder mit Band. Als U21-Teilnehmerin Fara ihren Text vergass, improvisierte sie kurzerhand über den Abend und das Publikum – und erntete tosenden Applaus. Linda Lienhard spielte auf einer selbst gebauten Gitarre mit Hundenapf als Klangkörper und sang einen selbst geschriebenen Fado auf Portugiesisch. Doch nicht nur diese zwei: Alle
Die BLKB feierte den neuen Standort
Ursula Roth
Modern, hell und freundlich präsentieren sich die Räumlichkeiten der Basellandschaftlichen Kantonalbank, kurz BLKB, am Bahnhofplatz 13 in Liestal. Vergangenen Samstag wurde die temporäre Niederlassung in Liestal feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt.
Christoph Schär, stellvertretender CEO der BLKB und Leiter Geschäftsbereich Technologie und Corporate Services, begrüsste die Gäste und informierte die Anwesenden in groben Zügen über die Einrichtung in der vorübergehenden Niederlassung und über die geplanten Veränderungen beim Umbau des Hauptsitzes an der Rheinstrasse. Schär betonte, dass es keinen Neubau gibt, sondern dass das bestehende Gebäude der BLKB umfassend saniert wird um guterhaltene Bausubstanz weiter zu nutzen. Mit zwei Haupteingängen wird die Bank nach der Sanierung auch vom Bahnhof
her erreichbar sein. Es soll Aufstockungen geben und im Parterre wird es offen und für jedermann/-frau durchgängig sein. Durch die geplante Öffnung des Erdgeschosses zum Stadtraum hin entsteht ein neuer Ort der Begegnung. Es wird ein offener moderner Standort entstehen. Zukünftig bietet die BLKB ihren Kundinnen und Kunden eine moderne, offene Kundenzone mit Beratungsschaltern, Beratungsräumen und Aufenthaltszonen, so Christoph Schär. Die BLKB hat sich für die Sanierung zum Ziel gesetzt, möglichst viele Aufträge in der Nordwestschweiz zu vergeben. Die Ausschreibungsphase für die Aufträge an die Handwerksbetriebe startet ab Sommer 2027. Im sanierten Hauptsitz wird es Arbeitsplätze für rund 800 BLKB Mitarbeitende geben.
Temporärer Standort Bis 2030 wird die BLKB-Niederlassung in Liestal am vorübergehenden Standort
sein. Dass im Gebäude schon eine Bank zu Hause war, ist ein Glücksfall, so Schär.
Im Eingangsbereich gibt es neben den drei Schalter auch einen Welcome Desk. Dort können jeweils schon gewisse Anliegen mit Kundinnen und Kunden geklärt oder besprochen werden; sei es für Bargeldbezug oder sonstige Angelegenheiten. Zehn Beratungszimmer, alle mit Namen aus dem Baselbiet, sind bereit für persönliche Beratungen. Video-Calls sind in einigen Beratungszimmern ebenfalls möglich. 35 Mitarbeitende sind in der Niederlassung tätig. Weitere Zwischennutzungsstandorte befinden sich im Bahnhofgebäude in Liestal und im Spenglerpark in Münchenstein. Die BLKB hat insgesamt 23 Niederlassungen.
Begrüssung des «Stadtpresis» Stadtpräsident Daniel Spinnler wünschte der BLKB viel Glück am neuen Ort und erzählte, wie er seinen ersten selbst verdienten Batzen in der alten, mit Marmorbesetzten BLKB-Kundenhalle auf sein Sparbüchlein einbezahlt hatte. Auch er erwähnte den Mehrwert des geplanten Umbaus für das Stadtbild von Liestal. Mit Stolz sagte er, «die BLKB isch euisi Bank, Bank des Kantons und die Bank der Baselbieter Gemeinden.»
Teilnehmenden durften stolz auf sich sein – die musikalischen Entwicklungen des Jahres waren bei jedem einzelnen Auftritt spürbar. Ab August 2026 findet der Circle in der Kulturscheune Liestal statt. Wer selbst mitmachen möchte – oder einfach als Publikum vorbeikommen will –, findet alle Infos und Termine unter www. songwritercircle.ch Flavian Graber, Liestal Songwriter Circle.
Vereinsnotizen
Turnfahrt des TV Liestal nach
Frutigen
Am vergangenen Wochenende führte die diesjährige Turnfahrt des TV Liestal ins schöne Berner Oberland nach Frutigen. Bei bestem Sommerwetter verbrachten die Turnerinnen und Turner zwei abwechslungsreiche und gesellige Tage miteinander. Nach der Anreise stand am Samstag eine Wanderung auf dem Programm, die unter anderem über eine eindrückliche Hängebrücke führte. Dabei war Schwindelfreiheit und eine Prise Mut gefragt. Zur Mittagszeit wurde im Wald gemeinsam grilliert, wobei die gemütliche Atmosphäre und die hervorragenden Wetterbedingungen für gute Stimmung sorgten. Auch am Abend kam keine Langeweile auf. Beim Beachvolleyball und Minigolf spielen wurde sportlicher Einsatz gezeigt und viel gelacht. Anschliessend liess die Gruppe den Tag bei einem Besuch in der Bar sowie beim gemeinsamen Public Viewing ausklingen. Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen stand ein Outdoor Adventure Game auf dem Programm. Dabei waren Teamgeist, Kreativität und Geschicklichkeit gefragt. Zum Abschluss der gelungenen Turnfahrt genossen die Teilnehmenden einen gemeinsamen Apéro, bevor die Rückreise nach Liestal angetreten wurde. Die Turnfahrt war geprägt von einer tollen Gemeinschaft, vielen lustigen Momenten und spannenden Gesprächen. Dank des hervorragenden Wetters und des abwechslungsreichen Programms bleibt das Wochenende in Frutigen allen Beteiligten in bester Erinnerung. TV Liestal
und Finanzberatung, Patrick Tschudin, Leiter Geschäftsbereich Unternehmenskundenberatung, Daniel Spinnler, Stadtpräsident Liestal, Christoph Schär, Stv. CEO, Beat von Allmen, Regionalleiter (v.l.). Foto: U. Roth
Gemütliches Beisammensein Nach der Besichtigung wurden die Besucher eingeladen, an den bereitgestellten Tischen und Bänken bei der Bäckerei Ziegler Platz zu nehmen und sich mit Speis und Trank einzudecken. Für die Kinder war ein Clown vor Ort und zauberte Ballonfiguren. Ein Glücksrad und ein Wettbewerb lockten mit allerlei schönen Preisen. Ein Anlass mit vielen Angeboten und der Möglichkeit für viele gute Gespräche. Matthias Kottmann,
Blasmusik und viel Volk unter der Linde.
Fotos: U. Fluri The Pelicans begeisterten mit Roots- und Country-Rock.
Foto: zVg
Aldi bleibt in Frenkendorf
Parkstrasse
In Frenkendorf entsteht ein Wohn- und
Dienstleistungsgebäude
Meinrad Stöcklin
Im Gebiet Parkstrasse in Frenkendorf, zwischen Rheinstrasse und Bahnhof, wird in absehbarer Zeit heftig gebaut, aktuell stehen dort unübersehbar hohe Bauprofile. Wo heute Gewerbeflächen mit Hochregal-Lager sowie ein Grossverteiler dominieren, soll in zwei Etappen ein vielfältiges Wohn- und Dienstleistungsgebäude entstehen. Die Bebauung wird 230 attraktive Wohnungen mit Läden und Dienstleistungsnutzungen kombinieren und bekommt mit einem etwa 60 Meter hohen Wohngebäude eine prägnante Silhouette. Es entstehen Wohnraum für etwa 430 Personen sowie rund 100 Arbeitsplätze. Bei der Bauherrschaft handelt es sich um ein Schweizer Familienunternehmen, das sich in zweiter Generation auf Immobilien fokussiert (Mei-
li Unternehmungen AG). Für die sorgfältige Planung ist ein Basler Architekturbüro verantwortlich.
Im Jahre 2023 wurde der entsprechende Quartierplan durch die Gemeindeversammlung von Frenkendorf angenommen, die Einreichung der Baueingabe folgt Ende 2025.
Von diesen massiven baulichen Veränderungen betroffen sein wird auch die Filiale Frenkendorf des Grossverteilers Aldi, vor Jahren einer der ersten Aldi-Läden in der Region überhaupt. Die ObZ hat nachgefragt, was mit dem Aldi in Frenkendorf geschehen wird oder ob sogar eine komplette Aufhebung zur Diskussion stünde.
Direkte Zufahrt via Rheinstrasse?
Die Medienstelle von Aldi Suisse schreibt dazu: «Unsere Filiale in Frenkendorf bleibt auch in Zukunft für unsere Kund-
schaft bestehen. In welcher Form, können wir momentan allerdings nicht sagen. Zu diesem Thema befinden wir uns im Austausch mit verschiedenen Stakeholdern».
Somit ist klar, dass Aldi Frenkendorf erhalten bleiben dürfte. Dennoch bleiben einige Fragen offen. Gemäss der Bauherrschaft wird Aldi ins neue Dienstleistungsgebäude mit dem Turm umrespektive einziehen, allenfalls gar als Ankermieter. Zum Parkhaus sind zwei Zufahrten geplant: eine gegenüber dem heutigen Coop-Parkhaus und eine direkt via Rheinstrasse. So würde sich die schon heute phasenweise angespannte Verkehrssituation in der Parkstrasse etwas entspannen. Gemäss den öffentlich einsehbaren Unterlagen der Bauherrschaft wird die heutige Aldi-Filiale Frenkendorf erst im Rahmen der zweiten Bauetappe weichen müssen. Fortsetzung folgt garantiert.
Chirsifest auf Bad Schauenburg
Liestal Ein heisser Sommertag mit Unterhaltung und Kulinarik
Am letzten Wochenende war es viel zu heiss, um das Publikum in grossen Scharen an den Familienevent zu locken. Wer aber zum Hotel Bad Schauenburg fuhr, konnte seinen Interessen ohne grosses Gedränge nachgehen und echte Schauenburger Chirsi degustieren und kaufen. Der Freitag- und Samstagabend stand ab 17 Uhr unter dem Motto Afterwork Vibes und Sommerabend-Genuss. Am Sonntag waren die Organisatoren ab 11 Uhr auf Familien eingestellt. Die Besucher wurden von stimmungsvoller Musik empfangen. Von weitem hörte man
die Klänge und beim Weiher mit Prachtsfischen konnten sich Kinder und Erwachsene schminken lassen.
Führung durch das Hotel Wer sich für die Geschichte und verborgene Räume des Hotels interessierte, durfte sich einer Hoteltour anschliessen. Urs Hischier führte die Besucher kompetent durch das Hotel. Er bezeichnet sich als die gute Seele des Hauses und weiss über fast alles Bescheid. Seit Januar wurde das Bad Schauenburg neu positioniert. Das Haus präsentiert sich moderner und mit einer Brasserie. Man möch-
te nicht mehr vorwiegend für die gehobene Gesellschaft da sein, sondern für alle. Man gibt sich regional, bodenständig und auch als Alltagsrestaurant für Wanderer, Ausflügler und Gäste aus der Region.
Auf der schattigen Terrasse sassen die Gäste und genossen spezielle Tagesmenüs, à la Carte oder eine Kleinigkeit. An den Ständen gab es Glacé, Zuckerwatte, Kirschen, etwas vom Grill und Getränke. Unter dem grossen und prächtigen Nussbaum und der Linde stand eine Hüpfburg für die Kinder. Dort versammelten sich Gross und Klein im kühleren Schatten zu einem Sommerschwatz.
Ehre, wem Ehre gebührt
Frenkendorf Bürgergemeinde verleiht drei Preise
Meinrad Stöcklin
Die Bürgergemeinde Frenkendorf vergibt seit über 20 Jahren Förder- und Anerkennungspreise an Personen oder Gruppen/Institutionen, welche sich im Dorf aussergewöhnlich und nachhaltig verdient gemacht haben. Der Preis wurde bislang alle zwei Jahre als Anerkennung und zur Förderung einheimischen Schaffens in den verschiedensten Bereichen wie Musik, Bildhauerei, Theater, Literatur, Malerei, Foto, Film, Sport etc. verliehen. Ebenso können überdurchschnittlich gemeinnützige Tätigkeiten ausgezeichnet werden. Preistragende sollten in Frenkendorf wohnen oder zur Gemeinde in einer besonderen Beziehung stehen. In diesem Jahr wurden im Rahmen einer schlichten Feier im Anschluss an die Bürgergemeinde-Versammlung der Senioren-Mittagstisch Frenkendorf, der SOS-Fahrdienst und mit Silvia Gäumann eine Einzelperson ausgezeichnet. Die drei Preistragenden teilen sich eine Summe von 10000 Franken, welche ordnungsgemäss im Budget der Bürgergemeinde Frenkendorf eingestellt ist.
Unverzichtbare
Preisträger
Der Senioren-Mittagstisch findet jeweils Donnerstags statt. Dabei kocht ein ehrenamtliches Team im Kirchgemeindehaus für Seniorinnen und Senioren ein
Dreigang-Menu für 10 Franken, inklusive Mineral und Kaffee. Dass sich diese Institution grosser Beliebtheit erfreut und einen wichtigen Teil des sozialen Lebens darstellt, versteht sich von selbst. Die Laudatio an der Auszeichnungsfeier hielt Pfarrer Peter Leuenberger. Die 32-jährige Silvia Gäumann (ehemals Schär) hat die 2017 gegründete Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Hülften ins Leben gerufen und sich extrem für dieses Projekt eingesetzt, das mittlerweile zu einem unverzichtbaren Faktor geworden ist. Als Laudator amtete der ehemalige Feuerwehr-Kommandant Robi Bader.
Den SOS-Fahrdienst gibt es bereits 50 Jahre. Ein Team von aktuell zehn Freiwilligen fährt Betagte oder auch temporär Verletzte zuverlässig und praktisch ehrenamtlich zum Arzt, zur Therapie oder zu sonst einem Termin und leistet damit einen wichtigen sozialen Beitrag. Die Laudatio für den SOS-Fahrdienst hielt Thomas Benz, Präsident der Sozialhilfebehörde.
Die nun vergebenen Anerkennungspreise hätten gemäss Bürgerrats-Präsident Piet Schaub eigentlich schon 2025 verliehen werden sollen. Dies wurde jedoch damals verschoben, weil der Bürgerrat spontan 5000 Franken zu Gunsten der Walliser Gemeinde Blatten im Lötschental gespendet hatte, die damals von einem massiven Umweltereignis hart getroffen worden war.
... dem Team des Senioren-Mittagstisches ...
Der Frenkendörfer Bürgerrats-Präsident Piet Schaub (3.v.l.) mit dem Team des SOS-Fahrdienstes ... Fotos: Jasmin Haller
... und Silvia Gäumann.
Hohe Bauprofile: die heutige Aldi-Filiale in Frenkendorf. Foto: M. Stöcklin
Beat Eglin
Verpflegungsstände am Chirsifest.
Fotos: B. Eglin
Führung durch das Hotel.
Kinderunterhaltung im Schatten.
Generationen im Gleichklang
RMSG Musizierstunde mit Vorstufenorchester und Ü65-Starter-Band
Sabina Droll
Ein ganz besonderer Klangteppich legte sich im Rahmen einer traditionellen Musizierstunde der Regionalen Jugendmusikschule Gelterkinden (RMSG) über den Gemeindesaal. Vor voll besetzten Rängen zeigten die jüngsten Talente der Region gemeinsam mit mutigen Späteinsteigern, wie harmonisch Musik Generationen verbinden kann.
Unter der Leitung des Musikpädagogen, Dirigenten und Musikphysiologen Mischa Timothy Meyer spielten sich die Primarschüler des Vorstufenorchesters und die Senioren der Starter-Band (Ü65) in die Herzen des Publikums. Dass die Ensembles trotz der grossen Altersunterschiede präzise harmonierten, ist massgeblich dem Dirigenten zu verdanken. Meyer schloss sein Studium als Posaunist an der Musikhochschule Luzern bereits mit 23 Jahren ab. Nach Stationen bei der Orchester-Gesellschaft Biel und am renommierten New England Conservatory in Boston (USA) folgten diverse Weiterbildungen in ganz Europa. Seine internationale Erfahrung bringt er nun mit viel Herzblut in die regionale Nachwuchs- und Ensemblearbeit ein. Neben seiner Tätigkeit an der Musikschule Gelterkinden und Leimental leitet er die Stadtmusik Basel sowie die Musikgesellschaft Kaiseraugst. Auch
Die Flötistinnen des Orchesters (Vordergrund) sorgen gemeinsam mit den Posaunen und Trompeten im Hintergrund für den passenden Klang.
als aktiver Musiker glänzt er regelmässig – unter anderem im Basler FestivalOrchester, im Christoph Walter Orchestra und im Sinfonieorchester Basel. Den dynamischen Auftakt des Konzertnachmittags gestaltete das Vorstufenorchester, das sich aus Primarschülerinnen und Primarschülern aus Gelterkinden sowie den umliegenden Gemeinden Rünenberg und Ormalingen zusammensetzt. Lampenfieber schien für die Kinder ein Fremdwort zu sein: Mit E. Hovis «Let’s Play» und «Rock in 34 Takten» von J. Incognito eröffneten sie das Programm voller Energie. Mit dem Hit «Katchi» bewiesen sie zudem eindrücklich, wie hervorragend klassische Orchesterinstrumente mit moderner Popmusik harmonieren.
Es gibt kein Höchstalter für das Musizieren
Danach übernahm die Starter-Band die Bühne. Das Ensemble vereint Seniorinnen und Senioren aus dem Leimental, aus Gelterkinden und der weiteren Umgebung, die erst vor kurzem den Mut gefasst haben, ein neues Instrument zu erlernen. Aufgrund der grossen Nachfrage bietet die RMSG ein zweijähriges «Starter Band»-Projekt an, bei dem Erwachsene ohne Vorkenntnisse ein Blasinstrument von Grund auf in der Gruppe erlernen können.
Dass sie trotz der kurzen Lernphase bereits auf der grossen Bühne mitspielten, sorgte beim Publikum für Bewunderung. Gemeinsam erbrachten sie den klangvollen Beweis, dass es für das Musizieren kein Höchstalter gibt.
Mit Beethovens zeitloser Hymne «Freude schöner Götterfunken», dem augenzwinkernden «Old McDonald» und dem packenden «Bandrock» begeisterten sie die Zuhörer ebenso wie der Nachwuchs zuvor.
Unter den Gästen befand sich auch der Leiter der Jugendmusikschule, Marco Santschi, in Begleitung seiner Frau Judith. Bestens gelaunt erzählte er, dass er Meyer bereits aus der gemeinsamen Zeit im Militär kenne. Schon damals habe dieser den Wunsch geäussert, einmal an der Musikschule zu unterrichten. In seiner Ansprache bedankte sich Santschi herzlich bei den Eltern und Schülern und betonte subtil: «Auch wenn wir mal zu wenig Kinder haben – wir beginnen einfach zu spielen, der Rest ergibt sich.»
Der lang anhaltende Applaus des Publikums würdigte dieses rundum gelungene Generationenprojekt, das eindrücklich zeigt, wie Musik Brücken baut. Die anschliessende Kollekte des erfolgreichen Konzertnachmittags kommt der Anschaffung neuer Instrumente zugute.
Dirigent Mischa Timothy Meyer präsentiert stolz sein generationenübergreifendes Orchester nach dem gelungenen Konzert im vollbesetzten Saal.
Zusammen feiern, essen und tanzen
Gelterkinden Schweizerischer Flüchtlingstag
Eine bunte, internationale Gästeschar fand sich am vergangenen Samstag im katholischen Pfarreiheim Gelterkinden zusammen. Das OK-Team mit Beat Bösiger, Thomas Brand und Dominique Wyss sowie das Verpflegungsteam um Regin Polsini und Céléstine Fonki-Dingal hatten sich entschlossen, den diesjährigen Anlass aufgrund der grossen Hitze gemeinsam mit weiteren Helferinnen und Helfern im angenehm kühlen Saal durchzuführen. An blumengeschmückten Tischen sassen dann grosse und kleine Gäste aller
Hautfarben und verschiedenster Sprachen, um gemeinsam ein paar vergnügte Stunden mit Gesprächen zu erleben.
Beat Bösiger sprach als Präsident der Gruppe Freiwilliger für Flüchtlinge Gelterkinden und Umgebung (FFGU) herzliche Willkommensworte und dankte allen Mithelfenden und der katholischen Kirchgemeinde für die Gastfreundschaft. Aber auch allen, die etwas zum reichhaltigen, internationalen, verlockend duftenden und aussehenden Mittagessen-Buffet beigetragen hatten. Um den vollen Magen zu bewegen wurde anschliessend getanzt unter der Anleitung von Sarah Berger-Bolzli. Nach
Abschiede aus Exekutive
Sissach EGV mit positivem Jahresrechnungsabschluss
Sander van Riemsdijk
den ukrainischen Tänzen, über die sich die mittanzenden Ukrainer/-innen besonders gefreut haben, gab’s noch einen Schweizer-Volkstanz. Man sah den Gesichtern von Gross und Klein an, wie sehr sie sich über dieses gemeinsame und verbindende Vergnügen freuten. Ein verlockendes Dessertbuffet stand inzwischen bereit. Andrea Seiberth stellte «Unsere Zeitung» vor, die im Deutschkurs für Flüchtlinge von den Lernenden geschrieben wird und von ihren Erlebnissen und Eindrücken erzählt.
Zum Abschluss sangen alle zusammen Lieder, die um Frieden bitten und wer Zeit hatte, sass weiter gemütlich zusammen an diesem gut gelungenen Begegnungsfest.
Die Überraschung hatte sich Versammlungsleiter und Gemeindepräsident Peter Buser am Schluss der Einwohnergemeindeversammlung aufbewahrt. Nachdem er die beiden in wenigen Tagen aus dem Amt scheidenden Gemeinderäte Stephan Marti (nach sechs Jahren) und Robert Bösiger (nach zehn Jahren) mit einer Laudatio verabschiedet hatte, gab er überraschend seinen eigenen Rücktritt nach 25 Jahren Exekutiv-Arbeit, davon 14 Jahre als Gemeindepräsident, auf Ende 2026 bekannt. Nach einem schwungvollen Einstieg mit dem Sissacher Chor «Chorisma» stand die Einwohnergemeindeversammlung in der spärlich besetzten Turnhalle Dorf nebst den Abschieden im Zeichen der Finanzen und von neuen Konzessionsverträgen.
Kleiner Gewinn erwirtschaftet Gemeinderat und Finnzchef Dieter Stebler hatte für die Versammlung eine finanzfrohe Botschaft im Gepäck. Bei einem Gesamtaufwand von 35,789 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 35,849 Millionen Franken weist das Rechnungsjahr 2025 statt einem budgetierten Defizit von 1,141 Millionen Franken, einen kleinen Gewinn von fast 60000 Franken auf. Zurückzuführen ist dieser unerwartete Ertrag insbesondere auf drei bilanzbedingte Anpassungen, welche auf Empfehlung der externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO vorgenommen wurden, wie Stebler mitteilen konnte. Dabei wurde die Arbeitgeberbeitragsreserve der Pensionskasse in der Höhe von über 347663 Franken zugunsten der Erfolgsrechnung aktiviert, wie auch nicht benötigte Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen über 650000 Franken aufgelöst. Zusammen mit Überschüssen aus Parkuhren vor 2022 aufgrund einer finanziellen Bereinigung wurde der Gesamtbetrag
dieser drei Umbuchungen in der Höhe von einer Million Franken in die finanzpolitische Reserve überwiesen, was schliesslich zum kleinen Gewinn im Rechnungsjahr führte. Der Souverän folgte ihrem Gemeinderat und stimmte der Jahresrechnung zu.
Dreifachsporthalle bald fertig Martin Häberli, Verwaltungsratspräsident der Elektra Sissach, äusserte sich zu einem aus seiner Sicht reisserischen Bericht in der «bz», in dem es sich um eine Million Franken Einnahme über Gebühren seitens Elektra Sissach zwischen 2011 und 2024 handelt. Es sei keine Million Franken versickert, wie der Zeitungsartikel suggeriere, so Häberli. Zum Projekt Dreifachsporthalle, die in diesem Sommer fertig wird, informierte Gemeinderat David Foggetta die Versammlung, dass durch eine massive Kostensteigerung aufgrund einer Einsprache und einer entsprechenden Bauteuerung von 18,9 Prozent die Gesamtkosten voraussichtlich 117 Prozent über dem ursprünglichen Budget von 15,4 Millionen Franken, sprich rund 18 Millionen Franken, betragen werden.
Neue Verträge für die Stromversorgung Die Stromversorgung ist in Sissach in zwei Netzbetreiber unterteilt, Elektra Baselland (EBL) und Elektra Sissach. Mit beiden hat der Gemeinderat für die Versorgung des Netzgebiets einen neuen Vertrag abgeschlossen. Darin enthalten ist unter anderem, dass für 2027 pro Kilowattstunde Strom eine Konzessionsabgabe von 0,35 Rappen erhoben wird und der Gemeinderat in den Folgejahren die Höhe der Konzessionsabgabe in einer Bandbreite von 0,3 bis 0,4 Rappen in eigener Regie festlegen könne. Die Versammlung folgte auch hier dem Gemeinderat und stimmte dem Antrag mit grossem Mehr zu.
Fotos: Marco Santschi
Ursula Handschin
Das reichhaltige Buffet mit Spezialitäten aus der Ukraine, Afrika, Sri Lanka, Asien und der Schweiz verlockte zum Probieren von allem. Fotos: U. Handschin
Chorisma eröffnete die Einwohnergemeindeversammlung mit vokalischen Klängen.
Die Gemeinderäte Stephan Marti (l.) und Robert Bösiger wurden mit einem Geschenk verabschiedet. Fotos: S. van Riemsdijk
Thomas Brand begleitete am Klavier die gemeinsam gesungenen Lieder.
Orchester in Hochform trifft auf Violin-Star
Gelterkinden Violinkonzert mit Silvan Irniger, Buus unter der Leitung von Raphael Ilg Münchenstein
Erika Bachmann
Wie gestaltet ein Student der Züricher Hochschule der Künste die Vorbereitung auf seine Master-Prüfung? Er spielt zwei intensive Konzerte mit dem Symphonieorchester Gelterkinden (in Münchenstein und Gelterkinden)!
Als Konzertmeister war Silvan Irniger aus Buus für diese beiden Konzerte speziell im Einsatz und wurde für seine überzeugende Leistung mit stürmischen Applaus bedacht. In der ersten Konzerthälfte wurde mit Beethovens einzigem vollständigem Violinkonzert D-Dur, op. 61 ein bekanntes, mittlerweile 220 Jahre altes Stück vom Orchester angespielt und dann mit dem Einsatz von Silvan Irniger schnell auf hohes Niveau in der katholischen Kirche Gelterkinden geführt. Das Spiel dieser Komposition machte auch den Orchestermusiker/-innen grosse Freude, da das Orchester als gleichwertiger Partner im Gesamtwerk auftreten kann. Die wohlklingende Musik von Beethoven gilt als anspruchsvoll zu spielen und wurde in ständiger AugenkontaktAbstimmung zwischen dem Dirigenten, Raphael Ilg und dem Violin-Solisten mit der Orchestermusik von 50 Musiker/-innen in die gute Akustik der Kirche getragen.
Die Leichtigkeit des Geigenspiels
Die Zuhörenden in den gut besetzten Sitzreihen trotzten dem heissen Abendwetter und liessen sich von der schönen Musik entführen. Die Leichtigkeit und die Fingerfertigkeit des Geigenspiels liessen die Musik fliessen und so gab es vor der Pause bereits frenetischen Applaus und Bravorufe für die Gesamtleistung. Welch tolle Generalprobe für den Masterauftritt am Montag nach dem Konzert für Silvan Irniger. Als kleine Zugabe präsentierte er zusammen mit seiner Frau Nadzeya Kurzava am Cello ein weiteres Stück.
Die Beatles im klassischen Kleid
Nun wurde vom Orchester und seinem dynamischen Dirigenten ein Medley der Beatles angestimmt. Der Dirigent liess dazu nicht nur seine Streicher/-innen aufstehen, sondern forderte sogleich auch das Publikum zum Mitsingen im Stehen auf. Gerne folgte man
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Freitag, 26. Juni
10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Sonntag, 28. Juni
10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfrn. Annina Völlmy. Orgel: Theresia Gisin. Text: 1. Petrus 3,8–17. Thema: «Allzeit bereit?» Kollekte: Sonnenhof Gelterkinden. Fahrdienst: Hanni Biedert, 079 430 27 62 19.00 Friedensgebet in der Kirche Freitag, 3. Juli
10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Amtswochen
22. bis 28. Juni: Pfrn. Annina Völlmy
29. Juni bis 19. Juli: Pfr. Eric Hub Allgemein
Kirchenchor mit Ständelisingen im Altersheim am 29. Juni; Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof; Sonnenhof: 20. Juli bis 1. Sept. 2026, Sommerpause
Danke für die Kollekten!
Für die Gassenküche Basel vom 24.5. Gottesdienst Gelterkinden CHF 679.50; Für das Jahresspendenprojekt (Mission am Nil, Ostkongo) aus dem APHGottesdienst CHF 26.00 und vom 31.5. aus dem regionalen Gottesdienst CHF 1699.00; Für Diospi Suyana, Spital Peru aus dem APH CHF 41.50 und aus dem Gottesdienst vom 7.6. in Gelterkinden CHF 478.50 Für Flüchtlinge am 7.6. aus dem ök. Friedensgebet CHF 124.00
und liess sich mit den Noten im Programm singend auf die bekannten Melodien ein. Die Beatles starteten vor 64 Jahren mit ihren Hits durch und so war der Titel «When I’m Sixty-Four» die perfekte Wahl. Mit «Here comes the sun» wurde es noch heller, denn genau in dem Moment leuchtete die Abendsonne durch die farbigen Mosaikfenster der Kirche und hüllte die schöne Musik in eine wunderbare Stimmung. Das Orchester war spielfreudig und brachte nach dem Mitsingen des Publikums gleich noch mehr Schwung in sein Spiel. Die Kirche schien am Sonnwend-Abend im Mosaik-Sonnenlicht förmlich zu vibrieren. Der Dirigent strahlte und hatte sichtlich Spass an seiner Aufgabe mit einem so tollen Orchester. Die Möglichkeit, mit einem Orchester Beatles-Songs zu interpretieren, reizte ihn besonders und er meinte, dass dies nicht mit jedem Orchester so machbar wäre. Auch betonte er die gute Stimmung im Orchester und den sozialen Zusammenhalt. Nach einem halben Jahr mit Proben, freute er sich über die gute Leistung aller Beteiligten in diesem Konzertereignis.
Ein fulminanter Symphonie-Satz Im dritten Programmteil bekam die Stimmung eine noch gewaltigere Dimension mit dem letzten Satz der 1893 von Antonin Dvorák komponierten Symphonie Nr. 9, op. 95 «aus der neuen Welt». Der jazzig-swingende Sound von der Beatles-Interpretation setzte sich nun in klassischer Form fort.
Dieses Konzert brachte die Musiker/ -innen und Zuhörenden schön ins Schwitzen, das mit dem Wohlgefühl schönster Musik und der Top-Leistung gerne in Kauf genommen wurde und mit einigen «Wows» kommentiert wurde. Das Symphonieorchester Gelterkinden sucht weiterhin interessierte Mitspieler/-innen. Gerade nach einem Konzertanlass ist es der ideale Zeitpunkt in die beginnenden Proben für die Winterkonzerte (5./6. Dezember 2026) einzusteigen.
Proben finden jeden Montag (ohne Schulferien) statt. Gerhard Schafroth, Präsident des Orchesters Gelterkinden freut sich auf Anfragen.
Weitere Informationen www.orchestergelterkinden.ch
VORANZEIGE – Herbsttage «Mit Josef unterwegs»
Montag, 28. September bis Mittwoch, 30. September 2026, jeweils 9.00 bis 16.30 dürfen Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse eine wundervolle «Reise» mit Josef ins «alte Ägypten» machen und die biblische Geschichte nacherleben. Näheres und Anmeldung unter «Herbsttage 2026» auf der Homepage refgelterkinden.ch
Auskunft bei Vera Weber, 077 533 08 94 oder vera.weber@gmx.ch
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Sonntag, 28. Juni
9.30 Eucharistiefeier
12.30 Tauffeier
Dienstag, 30. Juni
Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden Sie diese bei Pater Jacek Kubica, 079 359 58 73
18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 2. Juli
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 3. Juli
9.00 Eucharistiefeier zum HerzJesuFreitag mit kurzer Anbetung
Jeden Dienstag
9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne
Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076
261 31 25
Portrait
Dirigent Raphael Ilg (*1991, Münchenstein) studierte an der Hochschule für Musik Basel Oboe und Dirigieren. Er arbeitet als freischaffender Oboist, unterrichtet an der Allgemeinen Musikschule Muttenz und leitet das Kammerorchester Allschwil, die Margarethen-Kantorei Binningen-Bottmingen, das Orchester Gelterkinden und Weitere. Ausserdem ist er Sänger bei «The Harmonists Basel» und Oboist des Joran Quintetts.
Solo-Violinist Silvan Irniger (*1998, Buus) zählt zu den aufstrebenden jungen Violinisten seiner Generation. Seit er 13 Jahre alt ist, tritt er regelmässig auf und hat schon zahlreiche Musikpreise gewonnen. Derzeit ist er Geigenlehrer an der Regionalen Musikschule in Gelterkinden und ab Sommer 2026 wird er in der Musik-Akademie in Basel Geigenunterricht erteilen.
Sonntag, 28. Juni 10.00 Kapelle Anwil. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Alexandra Ivanova, EPiano. Kirchenkaffee
Montag, 29. Juni bis Donnerstag, 2. Juli KonfLager in Engelberg mit Pfrn. Gabriella Schneider
Amtswoche
29. Juni bis 5. Juli: Pfr. Andreas Marti www.schafmattwisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Donnerstag, 25. Juni, Wasserschlacht Läufelfingen
Sonntag, 28. Juni
9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das HEKS
Mittwoch, 1. Juli
18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Donnerstag, 2. Juli
15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Sonntag, 5. Juli 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrerin Margrit Balscheit. Orgel Susanne Müller Senn. Kollekte für Mission 21 Mittwoch, 8. Juli 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz
Samstag, 4. Juli bis Sonntag, 12. Juli. Kontakttelefon Rümlingen, 079 325 46 03 Läufelfingen, 079 713 54 80
KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen
Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch
Das Orchester Gelterkinden mit Violinist Silvan Irniger und Dirigent Raphael Ilg.
Der Dirigent lädt das Publikum zum Mitsingen ein.
Fotos: E. Bachmann
Gelterkinder Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026
Protokoll
://: Das ausführliche Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025 wird genehmigt.
Geschäft 1: Jahresrechnung 2025
:// Genehmigung der Jahresrechnung der Einwohnergemeinde für das Jahr 2025 (inklusive Abschreibungen und punktuellen Budgetüberschreitungen) mit einem ausgewiesenen Ertragsüberschuss von CHF 954’565.14.
Geschäft 2: Bericht der Geschäftsprüfungskommission
[Kein Beschluss.]
Geschäft 3:
Neue Vereinbarung über den Logopädischen Dienst
://: Genehmigung der vorliegenden Vereinbarung über den Logopädischen Dienst.
://: Ermächtigung des Gemeinderats, diese Vereinbarung identisch mit interessierten Gemeinden wie insbesondere Anwil, Böckten, Hemmiken, Kilchberg, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Rünenberg, Tecknau, Wenslingen, Zeglingen abzuschliessen.
Geschäft 4:
Neues Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEBR) (inkl. Evaluationsbericht)
://: Zustimmung zum neuen Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEBR).
Geschäft 5:
Pilotprojekt Tagesstrukturen: Information zu Einhaltung der Zielwerte
Dem fakultativen Referendum unterstehen folgende Beschlüsse (ein entsprechendes Begehren ist von mindestens 10% der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Beschlussfassung der Gemeindeverwaltung einzureichen):
• Traktanden 3, 4
Keine Referendumsmöglichkeiten bestehen bei den folgenden Beschlüssen:
• Protokoll, Traktanden 1, 2, 5
Gelterkinden, 17. Juni 2026
Der Gemeindeverwalter
Christian Ott
Einwohnergemeinde Gelterkinden Hauskehricht- und Sperrgutabfuhr –wichtige Hinweise
• Kehrichtsäcke erst am Abholtag (Dienstag) bis um 7 Uhr bereitstellen. Durch Tiere (Füchse, Raben, usw.) werden Säcke, die zu früh bereitgestellt werden, oftmals aufgerissen. Wenn Ihr Kehrichtsack beschädigt wurde, bitten wir Sie, die Verunreinigung zu beseitigen.
• Die Kehrichtsäcke sind mit der korrekten Anzahl Kehrichtvignetten zu versehen. Andernfalls werden diese vom Abfuhrunternehmen nicht mitgenommen.
• Sperrgut ist mit drei Gebührenmarken zu versehen. Die maximale Grösse beträgt 200×100×50 cm und das Höchstgewicht liegt bei 30 kg.
• Detaillierte Angaben wie Daten und Informationen zu den diversen Entsorgungsangeboten finden Sie auf dem Abfallkalender. Dieser ist auf der Gemeindewebsite unter Gemeinde / Abfallentsorgung einsehbar.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Aufruf zum Wasser sparen
Die anhaltend heisse Sommerzeit ohne ausreichende Niederschläge führt dazu, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt. In Gelterkinden ist die Trinkwasserversorgung weiterhin gewährleistet. Es ist grundsätzlich ratsam, wenn mit dem Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Wir bitten die Bevölkerung auf das Waschen von Fahrzeugen, das Befüllen von Schwimmbädern sowie auf die Bewässerung von Grünflächen zu verzichten. Die Gemeinde Gelterkinden hat einen grossen Wassertank in der Mehrzweckhalle. Hier wird Quellwasser gesammelt, welches aus Qualitätsgründen nicht als Trinkwasser gefasst werden kann. Dieses Wasser wird für die Bewässerung der Sportplätze, Friedhofanlage, Bäume und Blumenbeete genutzt.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Falsch entsorgte Akkus und Elektrogeräte sind brandgefährlich
Man findet sie in Smartphones und Notebooks, in Vapes, Spielzeugen, Akkuschraubern und Digitalkameras, in E-Bikes und Elektroautos – Lithium-IonenAkkus sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie sind leistungsfähig und liefern die nötige Energie für den modernen und mobilen Alltag. Bei einem unsachgemässen Umgang bergen sie jedoch ein gewisses Gefährdungspotenzial.
Vorsicht ist geboten:
Wenn Lithium-Ionen-Akkus beschädigt oder gebläht sind oder wenn sie falsch entsorgt werden, können sie ihre brandgefährliche Seite zeigen.
In der Schweiz kommt es immer wieder vor, dass sich ein nicht ordnungsgemäss entsorgter Akku im heimischen Mülleimer, im Entsorgungsfahrzeug oder in den Abfallanlagen durch einen Kurzschluss entzünden kann. Dabei können grosse Schäden entstehen.
Wo kommen Lithium-Ionen-Akkus vor?
AkkuschrauberAudiogeräte
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Website Auf unserer Website www.gelterkinden.ch gibt es verschiedene Möglichkeiten welche die Einwohner/innen, Unternehmen, Vereine, etc. nutzen können.
Online-Schalter
Hier können Sie Bestellungen, z.B. für eine Niederlassungsbescheinigung, eine Grüngut-Entsorgungskarte, etc., vornehmen. Diese können direkt online bezahlt werden. Anschliessend senden wir Ihnen diese ganz einfach per Post zu.
Unternehmensverzeichnis:
Hier können die Unternehmen von Gelterkinden ihre Firma eintragen.
Vereine: Hier können die Vereine von Gelterkinden ihren Verein eintragen.
Veranstaltungen:
Hier können Veranstaltungen, welche in Gelterkinden stattfinden, eingetragen werden.
Für diese Erfassungen benötigen Sie ein Login auf der Website. Falls Sie Ihre Logindaten nicht mehr wissen, können Sie sich bei uns melden. Falls Sie noch nie ein Login erstellt haben, müssten Sie dieses einmalig erstellen. Die Gemeindeverwaltung wird die Einträge anschliessend freigeben. Nutzen Sie diese vielfältigen und unkomplizierten Möglichkeiten auf unserer Website. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Abteilung Einwohnerdienste, Tel. 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch.
Zur Verstärkung unserer Brunnenmeisterei suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine zuverlässige, handwerklich versierte Persönlichkeit mit Freude an vielseitigen Aufgaben. Die Brunnenmeisterei sorgt für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb unserer Wasserversorgung, vom Leitungsnetz bis zu modernen Aufbereitungsanlagen.
Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www. gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Während den Schulsommerferien vom 29. Juni–9. August 2026 sind wir jeweils am Mittwoch von 15–18 Uhr für Sie da.
Sommeraktion: Ab sofort können bis zu 30 Medien pro Karte über die Sommerferien ausgeliehen werden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch Insta: bibliothek_gelterkinden Sommerzeit ist Badi-Zeit
Während der Sommersaison hat das Hallen-Freibad folgende Öffnungszeiten:
Freibad/Hallenbad: Montag bis Sonntag *: 8–20 Uhr Sauna: Montag bis Sonntag **: 9–20 Uhr
Badi-Bistro: Montag bis Sonntag: 8–20.30 Uhr
* Frühschwimmen: Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt.
** Am Montag ist jeweils FrauenSauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna.
Während der Sommersaison hat sowohl das Freibad als auch das Hallenbad geöffnet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team
Der Gemeinderat dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für den sorgfältigen Umgang mit dem wertvollen Trinkwasser.
Gelterkinder Nachrichten
Kinderkurs
Häsli Anna lernt Querflöte spielen
Lerne mit Häsli Anna und ihren
Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern! Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten.
Kursdaten: 18./25. September 16./23./30. Oktober 6./13. November
15.30 bis 16.30 Uhr
Alter: 5 bis 7jährig oder nach Anfrage
Voraussetzungen: Mindestens
3 bis maximal 8 Kinder
Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin
Kurskosten: CHF 60.–
Nuvo-Toot Querflöte: CHF 30.–(Farbe direkt bestellen und bezahlen via Nathalie Tollardo)
Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden
Anmeldeschluss: 7. September
Infos + Anmeldung: info@msgelterkinden.ch
Tel. 061 985 70 80
Eltern-Kind Singen Vorankündigung
Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkel, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies das Richtige für Sie! Aufgrund grosser Nachfrage startet die RMSG wieder mit dem ElternKind Singen!
Wann und wie oft?
Mittwochvormittags, 10–10.45 Uhr; 10×45 Minuten
Daten:
14./21./28. Oktober, 4./11./18./25. November, 2./9. und 16. Dezember 2026
Weitere Details folgen nach den Sommerferien!
Sommerferien RMSG
Die Musikschule bleibt während der Schulsommerferien geschlossen. Das ganze RMSGTeam sagt herzlichsten Dank für das 1. Semester und wünscht allen einen glücklichen Sommer! Ab Montag, 10. August 2026, sind wir gerne wieder für Sie da! info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80 montags bis donnerstags, 9–11 Uhr.
*Das ELKITreffen findet ausnahmsweise im Gemeindesaal statt.
Freitag: Beratung auf Voranmeldung
Geht Ihnen ein Termin nicht? – kein Problem!
Informieren Sie sich bei Ihrer Mütter und Väterberaterin, für einen anderen möglichen Termin. Hausbesuche sind bei Bedarf auch möglich.
Kontaktperson: Andrea Grieder-Wunderlin Mütter und Väterberaterin
Dipl. Pflegefachfrau HF mit Schwerpunkt Kind Babymassagekursleiterin iaim Dipl. Aromatherapeutin SfA Dipl. klassische Masseurin 079 512 41 27 oder a.grieder@spitexsissach.ch
Angebot: Die Beratung ist freiwillig und kostenlos und kann von allen Erziehungsberechtigten nach der Geburt ihres Kindes bis zum Kindergarteneintritt (bis 5 Jahre) wahrgenommen werden.
Telefonische
Beratungen: Montag, 13–14 Uhr und Mittwoch, 7.30–8.30 Uhr. Ausserhalb der Telefonzeiten sind Beratungen auch möglich. Ich freue mich, Sie und Ihr Kind in meiner Beratung begrüssen zu dürfen.
ELKI-Treffen (Eltern-Kind-Treffen der Mütter- und Väterberatung)
Am Dienstagnachmittag findet von 14–16.30 Uhr, ein ElternKindTreffen statt. Es ist ein freies Kommen und Gehen, wie man möchte.
In dieser Zeit können die Kinder spielen und die Eltern sich untereinander austauschen. Während dieser Zeit biete ich eine unkomplizierte und offene Beratung an. Bitte bringt bei Bedarf euer Zvieri mit.
Wasser, Tee und Instantkaffee werden zur Verfügung gestellt.
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Mamis und/oder Papis mit ihren Kindern (bis zum Kindergarteneintritt) vorbeikommen.
Andrea GriederWunderlin, Mütter und Väterberaterin
Polizeinachrichten
Feuerwehreinsatz in Thürnen
Am frühen Montagmorgen, 22. Juni 2026, kurz vor 4.15 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus im Oberdorf in Thürnen zu einem Brandausbruch. Eine Person wurde dabei verletzt.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand ein Teil des Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brandherd in der Wohnung im Erdgeschoss feststellen, den Brand unter Kontrolle bringen und in der Folge löschen. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten das Gebäude selbstständig
verlassen. Die Bewohnerin der betroffnen Wohnung wurde bei dem Brand verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden.
Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt und wird von Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft ermittelt. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Sissach, die Feuerwehr Delta, das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel, der Rettungsdienst und die Polizei Basel-Landschaft. Polizei Basel-Landschaft
Tagesstruktur kommt mühevoll vom Fleck
EGV Gelterkinden Positiver Rechnungsabschluss
Gemeinderat und Finanzchef Urs Dünner konnte eine positive Jahresrechnung präsentieren.
Nur erfreute Gesichter bei den Gemeinderatsmitgliedern an der letzten, eher spärlich besuchten Einwohnergemeindeversammlung im Gelterkinder Gemeindesaal. Gemeinderat und Finanzchef Urs Dünner konnte nämlich bei einem Aufwand von 30,555 Millionen Franken und einem Ertrag von 31,509 Millionen Franken mit einem Überschuss von fast einer Million Franken den 75 Stimmberechtigten eine erfreulich positive Jahresrechnung 2025 präsentieren. Damit wurde die finanzielle Prognose um satte 823000 Franken übertroffen. Positive Einflussfaktoren auf das Resultat zeigten sich in den Bereichen soziale Sicherheit, Bildung sowie insbesondere beim höheren Steuerertrag, so Dünner.
Schulergänzende Tagesstrukturen mit Anlaufschwierigkeiten Zum ersten Mal informierte Gemeinderat Matthias Schürch die Versammlung über das Pilotprojekt 2025–2028 zu schulergänzenden Tagesstrukturen im «Lindenhof» und zog eine magere Bilanz. Nicht nur die Belegung mit durchschnittlich 15 Kindern beim Mittagstisch blieb unter den Erwartungen, ebenso bei den neu eingeführten Nachmittagsmodulen mit durchschnittlich zwischen elf und zwölf Kindern wurde das Ziel zwar knapp, aber doch verfehlt. Noch düsterer sieht es bei den Planzahlen der Ferienangebote aus, welche statt der erwarteten 14 Kinder von nur drei bis vier Kindern in Anspruch genommen wurden.
Modulkosten werden gesenkt
Der Gemeinderat entschied, nun die Modulkosten für das zweite Betriebsjahr zu senken, dies um das Angebot attraktiver zu machen und mehr Anmeldungen zu machen. Das Pensum der Leitung Tagesstrukturen liegt in der Praxis über den Planungszahlen. Eine Entlastung vom Tagesbetrieb und eine Konzentration auf die Führungsaufgaben soll durch eine Stärkung einer Stellvertretung erreicht werden. Zudem wurde neu die Tagesstrukturen organisatorisch und füh-
rungsmässig der Gemeindeverwaltung unterstellt. Ebenso präsentierte Schürch das um ein Jahr vorgeschobene neue Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung, das «sich grundsätzlich bewährt hat», so Schürch. Das sah die Versammlung ebenso und stimmte dem neuen Reglement mit einer Gegenstimme deutlich zu.
Neue Vereinbarung über den logopädischen Dienst Seit den 80er-Jahren führt Gelterkinden einen Logopädischen Dienst, dem sich seinerzeit 14 Gemeinden in einem Vertrag angeschlossen hatten. Da die gesetzlichen Rahmenbedingungen sich im Verlauf der Jahre verändert haben und die Gemeinde Kienberg den Vertrag auf 2027 kündigte, wurde mit (künftig) interessierten Gemeinden ein neuer Vertrag ausgehandelt. Die Gemeinde Gelterkinden rechnet im Mehrjahresschnitt mit ungefähr gleich hohen Kosten wie bis anhin. Die neue Vereinbarung über den Logopädischen Dienst, die per 18. Januar 2027 in Kraft tritt, wurde zusammen mit der Ermächtigung für den Gemeinderat mit interessierten Gemeinden den Vertrag abzuschliessen vom Souverän einstimmig angenommen.
Neues Reglement familienergänzende Kinderbetreuung Der Gemeinderat entschied zusammen mit mehreren Anpassungen wie beim Pensum der Leiterin die Modulkosten für das zweite Betriebsjahr zu senken, dies mit der Hoffnung auf eine gesteigerte Attraktivität des Angebots und so mehr Anmeldungen. Zudem wurden neu die Tagesstrukturen organisatorisch und führungsmässig der Gemeindeverwaltung unterstellt. Ebenso präsentierte Schürch das um ein Jahr vorgeschobene neue Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung, das «sich grundsätzlich bewährt hat», so Schürch. Das sah die Versammlung ebenso und stimmte dem neuen Reglement mit einer Gegenstimme deutlich zu. Um 20.30 Uhr konnte Gemeindepräsident Christoph Belser die Versammlung schliessen.
Sander van Riemsdijk
Fotos: S. van Riemsdijk
Die schulergänzenden Tagesstrukturen kommen im Lindenhof nicht recht vom Fleck.
Un se rA ngebot ri
Un se rZ ie li stein eg an zh eitlich e, bedü rf nis ge re chte undliebevolle Be tr eu ung im eige ne nZ uh au se. Be iu ns st ehen Sie imMi tt elpunk t.
AmPulsSpite xG mbH Ka sernenstrasse 22 | 44 10 Liestal | 07 95 04 96 44 | sp it ex.ampuls@hin.ch | am-puls-spitex.ch Betriebsbewilligungeninden Ka ntonenBL,BS, AG un dSO
•B erat un gu ndVe rk auf al le rB au gl as prod uk te •G la sa bd ec ku ng en •S pi egel
◼ Teleskopstapler
◼ Blitzschutz
4435 Niederdorf0619610548 www.hubschmidgmbh.ch
•E xp re ssf er ti gu ngen
•R eparat ur se rv ice
•M ont agelei st ungen
•L ie fe rs er vi ce
•S pe zi al gl äs er •A cr yl gl as Ko nt ak ti eren Si eu ns ,w ir be ra te nS ie ge rn e!
T: 0619068585 /F :0 61 90 68 589 in fo @g la sb auwol fg an g. ch /w ww .g la sb auwol fg ang.ch
Die nächste Sonderseite erscheint am 27. August 2026.
Merian-Bibel-Hotspot in Eisen und Keramik
Reigoldswil Schenkung von Merian Global an die reformierte Kirchgemeinde
Mit einem Festgottesdienst feierte die Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten am 7. Juni die Ankunft der Ofenplatten und Bibelfliesen mit Merian-Bibelmotiven in der Kirche. Christoph Ramstein übergab als Vertreter des Vereins Merian Global symbolisch eine der Ofenplatten an Karl Bolli, Präsident der Kirchenpflege Reigoldswil-Titterten.
In der Predigt ging es um Elia, der in dürrer Zeit von Raben gefüttert und von einer Witwe versorgt wird, deren Mehlkrug und Ölkanne nicht leer wurden, bis es wieder regnete. Motive, die die Themen Hunger und Fülle, Gastfreundschaft und Gottvertrauen, Gemeinschaft von Mensch und Tier in den Alltag brachten und Leib und Seele wärmten, denn diese volkstümlichen Kunstwerke in Eisen und Keramik wurden im 17. Jahrhundert für die Küche gemacht. So waren für die Menschen auch im Alltag die Geschichten der Bibel präsent. Durch die Schenkung des Vereins Merian Global sind Kirche und Pfarrhaus also neben dem Heimatkundemuseum «Im Feld» zu weiteren Reigoldswiler Museen geworden.
zu Babel. Fotos: zVg
Ramstein übergibt Karl Bolli die gusseiserne Ofenplatte aus dem 17. Jahrhundert.
Die Kirche beherbergt die schweren gusseisernen Ofenplatten, die rund um die Uhr zu besichtigen sind und in den kommenden Gottesdiensten «durchgepredigt» werden. In Küche und Wohnzimmer des Pfarrhauses können nach Vereinbarung mit einer Führung durch Pfarrerin Dorothee
Alle Gemeinden
Infobus «mobil bi dir» Besuch des Pro Senectute Mobils im Waldenburgertal am Frytigsmärt, den 26. Juni 2026 in Niederdorf, beim Milchhüsli vis-à-vis WB-Haltestelle, von 9 bis 12 Uhr. Lassen Sie sich bei einem Glas Mineralwasser oder einer Tasse Kaffee zu sämtlichen Fragen des Alters persönlich und kompetent beraten. Schwerpunktthema am 26. Juni: Kühlende Tipps bei Sommerhitze. Die Pro Senectute freut sich auf Ihren Besuch!
Hölstein
Aufruf zum Wasser sparen
Die Bevölkerung wird aufgrund der anhaltenden Trockenheit gebeten, sparsam und sinnvoll mit dem Trinkwasser umzugehen. Auf das Waschen von Fahrzeugen, das Befüllen von Schwimmbädern und das Bewässern des Rasens mit dem Rasensprenger ist zu verzichten. Das Bewässern von Gärten ist auf das absolut Notwendigste zu beschränken. Als weitere Massnahme zum Was-
sersparen wird die Gemeinde Hölstein die Dorfbrunnen abstellen.
Der Gemeinderat Hölstein und der Brunnmeister appellieren an die Eigenverantwortung der Bevölkerung und danken für die Umsetzung der entsprechenden Sparmassnahmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Niederdorf
Öffnungszeiten während den Sommerferien Die Gemeindeverwaltung ist während der Sommerferien vom 29. Juni bis 7. August jeweils am Mittwoch- und Freitagvormittag von 10 bis 11 Uhr geöffnet.
Gemeindeliegenschaften Die Schulhäuser und die Mehrzweckanlage bleiben vom 29. Juni bis 2. August geschlossen.
Frytigsmärt vom 26. Juni 2026
Frytigsmärt beim Milchhüsli, vis à vis WB-Haltestelle Niederdorf, von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Sortiment: Brot, Zopf, Süsses, Gemüse, Teigwaren, Käse, Milchhüsli Kaffi und je nach Wetter das Bach-
Ritschi – Heimwerker und Songwriter
«EptingAIR» Heisses Sommerwetter und viel Musik
Beat Eglin
Löhr die 460 Bibelfliesen in Blau und Manganfarben bewundert werden. Geplant sind auch Bibelfliesen-Malworkshops für bis zu zehn Personen. Interessierte können sich im Pfarramt melden und einen Termin vereinbaren – pfarramt@reigoldswil.ch Karl Bolli
Merian-Fliesen
Der Basler Kupferstecher Matthäus Merian (1593–1650) ist vor allem für seine Kupferstiche von Städten und Landschaften bekannt. Seine biblischen Darstellungen wurden aber auch als Vorlage für Küchenfliesen und Ofenplatten verwendet und hielten dadurch Einzug in die Alltagskultur. Dank der Schenkung des Vereins Merian Global von 14 Ofenplatten und 460 Bibelfliesen wird die reformierte Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten zu einem der bedeutendsten Standorte für Merian-Bibelfliesen in der Schweiz.
ObZ
kaffi, haben geöffnet. Zudem ein Stand mit dem Info Mobil von Pro Senectute für alle, 9 bis 12 Uhr. Lassen Sie sich bei einem Glas Mineralwasser oder einer Tasse Kaffee zu sämtlichen Fragen des Alters persönlich und kompetent beraten. Schwerpunktthema am 26. Juni: Kühlende Tipps bei Sommerhitze. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Waldenburg
Herzliche Gratulation zum Spartenpreis Musik des Kantons Basel-Landschaft, Vera Schnider! Der Spartenpreis Musik geht an die in Waldenburg lebende Harfenistin Vera Schnider. Sie verbindet stilistische Vielfalt mit künstlerischer Tiefe, ist in der Alte-Musik-Szene gefragt und erschliesst mit der frühen Pedalharfe auch seltene Werke. Ihr künstlerischer Radius umfasst auch die Musik der Gegenwart. In enger Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten verschiedenster Herkunft bringt sie neue Werke zur Uraufführung und erweitert so kontinuierlich
Céline und Damaris begrüssten ihre Gäste zum zweiten «EptingAIR». Sie freuten sich an zwei Tagen über gutgelaunte Gäste, wunderbares Wetter, Sänger Ritschi und die Stubete Gäng. Am Samstagabend gehörte die Bühne dem ehemaligen Plüsch-Sänger Ritschi. «Wer ist verliebt», fragte er, «wer verheiratet»? Die Leute johlten. «Verliebt verdammt» heisst sein selbst geschriebener Song, den er jeweils für sich hervornimmt, wenn er ihn braucht. Anfangs Woche hatte er noch Grippe und keine Stimme. Heute will er mit Hilfe des Publikums durchalten. Und das Volk auf dem grossen Eptinger-Platz machte mit. Unter vier Sonnenschirmen strömte feiner Nebel herab und kühlte die überhitzten Leute. Auf der linken Seite war es bereits schattig. Auch Ritschi spürte das Wetter und zwischendurch setzte er die Eptingerflasche an oder trocknete sich mit einem Frottiertuch ab. «Leine los» hiess ein anderer Song. Die Leute klatschten und bewegten sich im Rhythmus. Zwischen den Songs philosophierte er über Leidenschaft und lobte seine Vierer-Band, mit der er echte Livemusik ohne KI spielt. Dann folgte der erste Song, mit dem er nach Plüsch Aufmerksamkeit erlangte: «Schissdäg». Ritschi mag sein Publikum und er bezog es als Gross-Chor in seine Songs ein. Die Stimmung war wunderbar und die Hitze störte immer weniger. Am Eingang wurde Wasser verteilt und am Getränkestand gab es für einen Franken einen halben Liter kühlen Nachschub. Am Grill standen Currywurst, Wasserbüffelburger, Pinsa und anderes vom Hirschen aus Diegten zur Auswahl und der Glacestand bot 20 verschiedene Sorten an. Auch Ritchie brauchte eine Pause und seine Band rockte ein paar Minuten ohne ihn weiter. Dann ging es in die Schlussrunde mit dem Liebeslied «Rote Fade» und
das Ausdrucksspektrum ihres Instruments. Neben einer regen Konzerttätigkeit in ganz Europa unterrichtet Vera Schnider an der Musikschule der Schola Cantorum Basiliensis.
Der Gemeinderat Waldenburg freut sich sehr über diese Auszeichnung und gratuliert herzlich.
Langenbruck
Öffnungszeiten während den Sommerferien Während den Sommerferien ist der Schalter der Gemeindeverwaltung wie jedes Jahr lediglich an den Vormittagen von 08.15 bis 11.45 Uhr geöffnet. An Dienstagen bleibt der Schalter wie gewohnt geschlossen. Für Termine ausserhalb dieser Zeiten nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit.
Was läuft in Langenbruck?
Freitag, 26. Juni 2026 Infobus «mobil bi dir» von der Pro Senectute, Thema Tipps für die warme Jahres-
dem Hit «Heimweh». «Geniesst den Sommer, bleibt immer gut hydriert und trinkt immer schön Eptinger», sagte er zum Abschied.
Eptinger-Party
Céline und Damaris standen auch am Sonntag auf der Bühne und erklärten die Qualitäten von Eptinger. Vor zwei Jahren feierte das Familienunternehmen 125 Jahre Eptinger. Das war so cool und deshalb wurde wiederholt, was schön und erfolgreich war – sogar mit zwei Bands an zwei Tagen. Kaum war die Stubete Gäng auf der Bühne, startete sie durch. Das Publikum übernahm einen Teil der Choreografie und die sechs Musiker und zwei Sänger liefen zur Höchstform auf. Sie sangen «Göschene Airolo», «Willisau» und «Pizzaiolo». Und immer flippte ein Teil der Fans fast aus. Die Gäng rief zur Eptinger-Party auf und das Volk tobte. Zwischen den Songs erzählten sie Geschichten und oft führte die Pointe zum nächsten Lied. Zur Abkühlung wurde mit einem Gartenschlauch von der Bühne auf das Publikum gespritzt und die Show ging weiter mit «Petra Sturzenegger» und vielen weiteren Gute-Laune-Songs.
zeit, Pro Senectute, Niederdorf, 9 Uhr
Samstag, 27. Juni 2026
Schweizer Wandernacht – Bereten Rundwanderung, Langenbruck Tourismus, Postplatz, 21.30 Uhr
Freitag, 3. Juli 2026
Mit Jägern auf Pirsch, Schulhausplatz, 18.30 Uhr
Jeden Montag
• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr
• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr
Jeden Dienstag
• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr
Jeden Mittwoch
• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr
• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr
Jeden Donnerstag
• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr
• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr
M. Buser 079/2247643 M. Buchschacher 079/3567513 Hauptstrasse 34,CH-4434 Hölstein
4434 Hölstein ·Tel.061 9511231
•Neuwagen-undOccasionshandel
•Reparaturen und ServiceallerMarken
•MFK-Bereitstellung +Vorführung
•Pneu- undRäderservice
•Abgaswartung –Klimaservice
•Bremsen und Auspuffanlagen
•Fahrzeugpflege innen
•moderne Waschanlage WirwünschenIhnen eine gute undsichere Fahrt!
Wirsind Ihre Spezialisten für Elektroinstallation, Service, Lichtinstallation sowieEDV/ Kommunikation.
RufenSieunsan, um einen Termin zu vereinbaren.
Musikalische Vielfalt als Lebenselixier
Bennwil Klingendes Open-Air-Festival der Musikschule beider Frenkentäler
Sander van Riemsdijk
Musik hat positive Auswirkung auf die kognitive ganzheitliche Entwicklung von Kindern und ermutigt sie, in ihren jungen Jahren ihre Fähigkeiten je nach Altersstufe auf unterschiedliche Weise zu fördern. In diesem Sinne fand am letzten Samstag bei hochsommerlichen Temperaturen im Areal rund um den Sportplatz Bennwil das traditionelle Openair-Festival als pulsierender Hotspot für Musik für Jung und Alt unter dem Patronat der renommierten Musikschule beider Frenkentäler statt. Über 200 Kinder, Jugendliche, Lehrpersonen und Gäste präsentierten getreu «There’s music in the air» in verschiedensten Formationen sowohl auf einer grossen Aussenbühne als auch auf einer Innenbühne wie auch auf
dem Rasensportplatz ihre inspirierenden musikalischen Performances. Auf dem Festplatz verschmolzen Zuhören und selber Musizieren unter dem Mitwirken der vielen Jugendlichen für mehrere Stunden zu einem unvergesslichen Gesamtkunstwerk.
In ausgelassener Stimmung Musik als gelebtes Lebenselixier liess das Openairestival mit allen angesprochenen Sinnen spüren, wobei neben spektakulären interaktiven Musikkunsterlebnissen viel Raum bestand, sich selbst zu erleben, zu tanzen oder sich als Zuhörer einfach hinzusetzen, um die melodiösen Klänge aufzusaugen. Mit eher kleineren Gemeinden wie Bennwil als Austragungsort möchte Schulleiter Andreas Jörin die Musikschule «unter die Leute bringen und bekannter machen», wie er
lespresso Öffnungszeiten
Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:
ausführte. Die kulturellen Highlights mit Bands wie der Rockband der Musikschule «The Child» oder der Kirchenband «Connexion-Band», wie auch der irischen Volksmusik von Schülerinnen von Katharina Bircher und Duos und das Freundinnen-Duo Alina Frank und Flurina Althaus wechselten sich visionär und sorgfältig kuratiert ab, sodass ein maximaler Hörgenuss garantiert war.
Ein unvergessliches Erlebnis Die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte begeisterten das Publikum bis in die späten Abendstunden mit einem facettenreichen Programm und sorgten in ausgelassener Stimmung für ein unvergessliches Erlebnis. Durch die räumliche Nähe entstand eine direkte Interaktion: Mit grosser Leidenschaft, peppigen Arrangements und mitreissenden Rhythmen
Sonntag, 28. Juni 19.00 Kirche Langenbruck. TaizéGottesdienst mit Dilgo Elias Lienhard. Musikalische Begleitung von Christian Datzko
Anlässe
Gebet in der Kirche Waldenburg
Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde Bibelgruppe
Donnerstag, 2. Juli, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Offenes Abendsingen Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19
Frauengesprächsgruppe
Donnerstag, 20. August, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com
Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch
Sonntag, 28. Juni 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Raphael Hadorn. Taufe von Emilio Platzgummer. An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Ostmission
Für Kinder und Jugendliche Zeltlager «Welt der Spiele»
Am Samstag, 27. Juni startet das Zeltlager der MBG Hölstein und der Jungschi Bennwil in Tramelan (BE). Kinder im Primarschulalter erleben mit einem motivierten Leiterteam eine Woche lang Abenteuer, Spiel und Spass in der Natur. Wir wünschen allen viel Vergnügen und eine tolle Gemeinschaft!
Samstag, 4. Juli von 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen (ohne Anmeldung).
Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83
Mitteilungen
Kirchgemeindeversammlung vom 9. Juni 2026
Finanzchef Andreas Burkhalter konnte der Versammlung einen sehr erfreulichen Abschluss präsentieren, der darauf zurückzuführen ist, dass die Steuereinnahmen hoch wie schon lange nicht mehr waren, und die Kirchgemeinde deutlich weniger ausgegeben hat, als budgetiert. Zweites Hauptthema waren einige personelle Veränderungen. Kirchenpflegepräsident Lukas Jauslin wird sein Amt anfangs August an den bisherigen Vizepräsidenten Stefan Schiegg abgeben, ist aber bereit, als einfaches Mitglied weiterhin dem Gremium anzugehören. Als neues Mitglied der Kirchenpflege wählte die Versammlung einstimmig Ursula Dettwiler aus Hölstein. Sie wird ihre Arbeit gleich mit einem gewichtigen Schwerpunkt aufnehmen: Zusammen mit Pfarrerin Silvia Bolatzki wird sie einen Besuchsdienst für ältere Menschen aufbauen. Jugendarbeiter Jakob Schneider verlässt uns. Neu wird Simon Bissig zusammen mit Tobias Burkhalter das Jugendarbeiter-Team bilden. Schliesslich verabschiedet sich auch unsere Organistin Karin Jauslin. Für diese Stelle konnte Niklaus Giertz gewonnen werden. Im 2. Halbjahr 2026 erwartet uns ein reichhaltiges Programm mit vielen Höhepunkten. Einer davon ist die Jubiläumsfeier 25 Jahre Sunnewirbel am 30. August. Zum Abschluss der Versammlung zeigte Guido Schärli seine Fotos vom Gemeindeweekend und vom Seniorenausflug nach Murten.
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30-11.30 Uhr. Achtung: Während den Schulferien ist das Sekretariat unregelmässig geöffnet. Amtswochen 8. bis 28. Juni:
Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98 29. Juni bis 19. Juli: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60
zogen die jungen Talente das Publikum immer wieder in ihren Bann.Insbesondere das Streichorchester mit über 50 Kindern und Erwachsenen in jedem Alter faszinierte durch Dynamik, fast perfekte Intonation und spürbare Spielfreude.
Besondere Massstäbe gesetzt Neben dem Programm setzte auch die Inszenierung des Festivals mit den beiden Podesten, welche eine durchlässige Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum mit optimaler Sicht gewährten, besondere Massstäbe: Modernste LEDInstallationen mit einer lichtstarken Innenarchitektur draussen und eine offene Struktur mit Mehrfachperspektiven innen. Die organisierende Musikschule beider Frenkentäler mit ihrem engagierten Team von professionell ausgebildeten und künstlerisch aktiven
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Freitag, 26. Juni 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet Sonntag, 28. Juni 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Peterspfennig Freitag, 3. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst
Mitteilungen Herzlich willkommen
Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern.
In Gottes Hand geborgen Ist Marino Sasso aus Oberdorf, verstorben am 15. Juni im 54. Lebensjahr. Gott schenke ihm den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft.
Postkartenaktion
Liebe Oma, Wie geht es dir? Mir geht es gut. Hier ist es schön und die Sonne scheint. Das Meer ist warm und gestern habe ich drei Fische gesehen. Das Essen schmeckt mir. Italien gefällt mir, es ist aber sehr heiss. Liebe Grüsse aus den Ferien! Deine Maria Solche Grüsse aus den Ferien wärmen das Herz. Es braucht auch nicht mehr. Essen –Ort – Wetter.
Musiklehrpersonen kann man durchaus als regionales Kompetenzzentrum für Musik verstehen. Andreas Jörin sieht den Erfolg des Musikfestivals insbesondere im gemeinsamen Musizieren. «Es ist nebst der Professionalität und dem Lernklima die Gemeinschaft, welche unsere Musikschule ausmacht.» Und schiebt im Sinne der Nachhaltigkeit an: «Wir hoffen natürlich, dass allenfalls Geschwister von unseren Schülerinnen und Schülern durch das Festival animiert werden, sich auch für den Musikunterricht anzumelden.» Blumenkränze-Basteln und Kinderschminken für die jungen Gäste, wie auch der vielseitige kulinarische Rahmen mit Verpflegungsständen vom Frauenverein, Damenturnverein und Gemeinderat Bennwil rundeten das Musikfestival ab.
Es ist schön, wenn man eine Postkarte bekommt. Da sind liebe Menschen weit weg, in den Ferien und schicken Grüsse. Denken an diejenigen die Daheimgeblieben sind. Schicken schöne, bunte, interessante Postkarten.
Mögen Sie uns eine Postkarte schicken? Von Ihrem Urlaubsort?
Dort wo Sie sich erholen und auftanken? Das würde uns sehr freuen. Bitte mit Absender, dann können wir Ihnen eine Antwort schreiben.
Pfarrei Bruder Klaus ArcheTeam
Futtersteigweg 1a 4436 Oberdorf BL
Sommerpause Arche
SprachCafé, MittagEssen und das FriedensGebet machen ab 29. Juni Sommerferien. Wir begrüssen alle herzlich wieder ab 10. August bei uns in der Arche. Sekretariat
Während den Ferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Auf dem Anrufbeantworter erhalten Sie alle wichtigen Informationen. Danke für das Verständnis. Gottesdienste im Sommer Wir werden etwa alle 14 Tage einen Gottesdienst geniessen. Die Erfahrung zeigt uns, dass dies ganz gut passt. 28. Juni, 10.00 Uhr 12. Juli, 10.00 Uhr 26. Juli, 10.00 Uhr Am 9. August um 10.30 sind alle herzlich eingeladen im Gritt den ökumenischen Gottesdienst mit anschliessendem Apéro zu besuchen.
Schöne Ferien Alle, die in den Ferien sind, oder Daheim bleiben, wünschen wir eine gute Erholung und einen schönen Sommer.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 28. Juni 10.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Regionalgottesdienst zum Flüchtlingssonntag, Pfrn. B. Kitzel, anschl. Chillekaffi
Das Grossorchester sorgte für musikalische Highlights.
Fotos: S. van Riemsdijk
Die Harfenschülerinnen von Consuelo Giulianelli begeisterten durch ihre musikalischen Fähigkeiten.