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20260618_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post

Grandioser

Mascagni

Ein Hauch von Mailänder Scala:

Das Classic Festival Waldenburg gastierte in der Stadtkirche Liestal.

Seite 6

Angst und Sicherheit

Das Jugendtheater BL feierte im Marabu die Premiere seines neuen Stücks.

Seite 7

Countryside 1 – Waldenburg Ein Theaterprojekt brachte Besucher/-innen ins Stedtli –und neue Perspektiven.

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Oben rollts, unten wird erneuert

Arisdorf Mobile Baustellenbrücke auf der Autobahn A2 seit Dienstag in Betrieb

Willi Wenger

Auf der Nationalstrasse A2 zwischen Arisdorf und Giebenach ist die mobile 260 Meter lange Baustellenbrücke des Bundesamts für Strassen (ASTRA) seit Dienstag in Betrieb. Bis Ende August erhält dort die Normalspur in beiden Fahrtrichtungen einen lärmarmen Belag. Konkret: Die «ASTRA-Bridge» stellt sicher, dass oben der Verkehr «rollen» kann und «unten» quasi gefahrenfrei gebaut werden kann. Auf dem letztlich rund fünf Kilometer langen Autobahnabschnitt werden so auf einer Länge von 100 Metern in einem Lichtraumprofil von 5,10 Meter Breite und 3,10 Meter Höhe täglich unverzichtbare Arbeiten ausgeführt. Das Verschieben der Brücke erfolgt dabei ferngesteuert.

Die 260 Meter lange Stahlkonstruktion, welche die Eidgenossenschaft 25 Millionen Franken gekostet hat, verschiebt sich in den kommenden Wochen von der Einfahrt Arisdorf in 24 Etappen in Richtung Basel. Vor Giebenach wird sie auf die Fahrbahn Richtung Mittelland wechseln und von dort wieder zurück zum Ausgangspunkt fahren. Das Fahren erfolgt dabei zentimetergenau mittels eines GPS-Systems des Bundesamts für Landestopografie. Die 180 Räder lassen sich so hochprofessionell steuern, so dass das Verschieben der 1250 Tonnen schweren Brücke jederzeit garantiert ist.

Die weltweit einzigartige Brücke hat gemäss Richard Kocherhans, dem Filialchef des ASTRA in Zofingen, viele Vorteile. Der diplomierte Bauingenieur ETH nannte in diesem Zusammenhand am Montag an einer Medienkonferenz unter anderem die kurze Baustellenlänge, weniger Verkehrseinschränkungen, mehr Sicherheit durch Trennung von Bauarbeiten und Verkehr, mehr Schutz vor Regen und Sonne für das Baupersonal sowie die Tatsache, dass der Verkehr

mit der signalisierten Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde fraglos flüssiger rollt als dies bei einer normalen Baustelle der Fall ist. Dass die Geräuschreduktion letztlich um drei Dezibel gesenkt werden kann, erwähnte Kocherhans ebenfalls. Die jetzt im Einsatz stehende Brücke stellt eine hochkomplexe Maschinerie dar, welche auch einen entsprechenden Unterhalt bedarf. Seit dem Einsatz 2024 auf der A2 zwischen Recherswil und Derendingen (SO) wurden ein neues GPSSystem und neue wasserdichte elektrische Steckverbindungen installiert.

Die Kosten für die voraussichtlich bis Ende August dauernden Arbeiten belaufen sich auf 14 Millionen Franken. Dies sei, so Kocherhans, «günstiger als dies bei einer konventionellen Baustelle der Fall wäre». Vor Ort wird bei der Baustelle «ASTRA-Bridge» tagsüber von 7 bis 16.30 Uhr gearbeitet und so wird nachts kein Lärm verursacht. Das ASTRA betont auf der anderen Seite, dass sich Lichtimmissionen nicht ausschliessen lassen in der unmittelbaren Nachbarschaft der sich stets verschiebenden Baustellenbrücke.

Weitere Infos: www.astra.admin.ch

Die Brücke verfügt über sogenannte Portale, mit «Power Packs» inklusive Abstützzylindern und Fahrwerk.

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Kolumne Ärgern oder unterhalten?

Wie ich feststelle, sind einige meiner Kolumnen immer wieder dazu angetan, Menschen zu ärgern und Gegenreaktionen auszulösen. Diese Reaktionen in Form von Briefen zeigen mir jeweils, ob ich einen Nerv getroffen habe. Deshalb freue ich mich über jede noch so heftige Replik. Der englische Schriftsteller Jonathan Swift schrieb einmal, das Hauptprinzip seines Schreibens sei, «die Welt zu ärgern und nicht sie zu unterhalten». Im Original steht das Wort «vex», was ärgern, irritieren, aufregen, reizen oder auch verwirren heissen kann. Die Welt zu ärgern ist kein Selbstzweck und keinem sadistischen Gefühl entsprungen. Vielmehr ist das Ärgern weit produktiver als das Unterhalten, weil Irritation beim Empfänger eigenes Denken auslöst. Wer sich verärgert fühlt, kann seine eigene Position genauer formulieren. Wer stets nur unterhalten wird, muss gar nicht erst nachdenken. Wir leben in einer Welt, in der etwa das Fernsehprogramm immer mehr verbiedert. Man ärgert sich heute höchstens noch bei der «Arena» oder bei einer Satiresendung, in der ein politischer Seitenhieb erfolgt. Jonathan Swift schrieb «Gullivers Reisen», um der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und sie zu ärgern. Als sein Roman ein Grosserfolg wurde, ärgerte er sich selbst, weil offenbar die Leute die versteckte Gesellschaftskritik in seinem Buch nicht verstanden hatten. Heute muss man oft etwas deutlicher werden, um die Menschen zu irritieren. Salvador Dalí schrieb einmal: «Wer interessieren will, muss provozieren.» ThomasBrunnschweiler

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Sonntag, 28. Juni 2026, ab 10.00 Uhr Reservationen Auskunft über Durchführung Tel. 062 285 15 15

Die Untersicht der Brücke...
Fotos: W. Wenger
Die «ASTRA-Bridge» kann mit 60 Stundenkilometern, auch von Lastwagen, befahren werden.
Die «ASTRA-Bridge» in voller Länge.

Grüne

Viel Wind um Wind

ST: Eine Petition, die bessere Rahmenbedingungen für den Bau von Windkraftwerken verlangt, führte zu einer langen Diskussion über Windenergie. In dieser wurden teilweise abstruse, um nicht zu sagen falsche Aussagen gemacht. So wurde behauptet, die Schweiz sei ungeeignet für deren Nutzung, Windenergie sei sehr teuer und unökologisch, da das Fundament viel Beton benötigt und die Rotorblätter heute nicht rezykliert werden können.

FD: Für uns Grüne, die sich dazu verpflichtet haben, faktenbasierte Politik zu machen, war es wichtig dies einzuordnen. Umfassende ökologische Beurteilungen betrachten nicht nur Einzelaspekte, welche das eigene Vorurteil stützen. Sie berücksichtigen sowohl den gesamten Lebensweg von der Rohstoffgewinnung bis zum Rückbau wie auch eine Vielzahl von Umweltauswirkungen, auf das Klima, die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und Ressourcen.

FDP

ST: Viele solcher Ökobilanzen haben gezeigt, dass Windenergie zusammen mit der Wasserkraft zu den Strombereitstellungen mit den geringsten Umweltauswirkungen gehört, die sogar wesentlich geringer sind als diejenigen der Photovoltaik. Abgesehen von dieser positiven Beurteilung ist mir auch wichtig, dass die Windenergie die perfekte Ergänzung zur Solarenergie darstellt, da zwei Drittel des Windes im Winterhalbjahr anfällt.

FD: Auch wenn es Länder gibt, welche optimaler für die Windenergienutzung sind, so könnte gemäss Potenzialstudien fast ein Drittel des Strombedarfs unseres Kantons mit Windkraft gedeckt werden. Bei der Frage wie viele Windturbinen unsere Landschaft verträgt, gehen die Meinungen schnell auseinander. Die einen finden Windturbinen majestätisch schön, andere erachten sie als ästhetische Zumutung.

ST: Auch wenn die Diskussion

wichtig war, eigentlich ging es bei der Vorlage nicht um die Sinnhaftigkeit von Windenergie, sondern um den Abbau von administrativen Hürden, damit Investoren, welche in Windenergie investieren wollen, nicht abgeschreckt werden. Solche Investoren gibt es, denn Windkraft zählt zu den Strombereitstellungen mit tiefen Gestehungskosten.

FD: Auch wenn der Kanton auf gutem Weg ist, nicht nur für Windenergie die Verfahren zu vereinfachen, bin ich froh, dass das Postulat überwiesen wurde. Es setzt ein positives Zeichen und unterstützt diese Bestrebungen.

SVP Windkraft und Gesundheitszentrum Laufen

Liebe Leserinnen und Leser Der Pendenzenberg in der Traktandenliste des Landrats hat nun eine stattliche Höhe erreicht, und uns wird so bald nicht die Arbeit ausgehen. Vor allem die emotionalen Grundsatzdiskussionen verbrauchen viel Redezeit, aber es steht ja schon im französischen Wort «parler» (reden), dass in einem Parlament das Reden im Vordergrund steht. Ein erstes Thema, welches viele Redner animierte, war eine Petition mit dem Titel «Windkraft kanns». Nun sind bis heute nur wenige Windkraftanlagen in unserem Kanton in Betrieb. Zwar wäre es eine erneuerbare Energiequelle, aber die Nachteile sind nicht zu verachten. In unserem dichten Siedlungsraum stören diese Windkraftanlagen nicht nur das optische Bild, sondern sind auch eine Lärmquelle und

eine Belastung für die Umwelt. Der Nutzen hingegen ist bei unseren unstetigen Windverhältnissen sehr beschränkt. Sinnvollerweise würde man Energieformen fördern, welche bei uns bereits besser etabliert sind, wie zum Beispiel Solaranlagen oder Wärmeverbünde mit erneuerbaren Energien. Trotz dieser Bedenken hat der Landrat diese Petition als Postulat überwiesen. So oder so wird aber noch viel Wind durchs Baselbiet streichen, bis entsprechende Projekte umgesetzt werden können. Ein weiteres emotionales Thema betraf die Öffnungszeiten des Notfall-Walk-ins des Gesundheitszentrums Laufen. Dies war wieder einmal die Gelegenheit, den Laufentaler Vertrag in Erinnerung zu rufen, in welchem unter anderem auch der Spitalstandort erwähnt wird. Es gilt aber abzuwägen, was effektiv

SP

Intensive Debatte über «24/7 Notfall» in Laufen

Erneut wurde nur rund ein Drittel der Traktanden behandelt. Besonders intensiv wurde über die Öffnungszeiten des Notfall-walk-ins im Gesundheitszentrum Laufen diskutiert.

Gestartet wurde mit der zweiten Lesung des Gegenvorschlags zur SP-Initiative «Gebührenfreie Kinderbetreuung für alle Familien». Für die FDP darf mehr Arbeit nicht durch Betreuungskosten ausgebremst werden, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat weiterhin Nachholbedarf. Der Gegenvorschlag setzt auf Entlastung mit klaren Erwerbsanreizen: Beiträge gibt es nur bei erfülltem Mindestarbeitspensum, zudem tragen die Eltern weiterhin einen Teil der Kosten. Der Landrat stimmte dem Gegenvorschlag in der Schlussabstimmung einstimmig zu. Deutlich emotionaler verlief die Debatte zum Gesundheitszentrum Laufen. Als Oberbaselbieterin kann ich die Sorgen um

den schrittweisen Leistungsabbau in einer ländlichen Region gut nachvollziehen. Als Mitglied der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission ist es aber meine Aufgabe, die Fakten zu berücksichtigen. Der Notfall-walk-in in Laufen ist ein hausärztlicher Notfalldienst für akute, nicht lebensbedrohliche Fälle. Die Evaluation zeigt eine geringe Nutzung in der Nacht. Nach 20 Uhr werden rund 600 Patientinnen und Patienten pro Jahr behandelt, in über 90 Prozent der Fälle hätte eine Behandlung am Folgetag genügt. Gleichzeitig stehen den rund 1,4 Millionen Franken für diese Nachtleistungen in Laufen rund 2 Millionen Franken für rund 20000 Notfallpatienten in Liestal und Bruderholz gegenüber. Der Betrieb ist damit kostenintensiv bei begrenztem Nutzen. Eine medizinische Unterversorgung besteht im Laufental nicht. Der Ret-

benötigt wird und in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten steht. Der Notfall-Walk-in des Gesundheitszentrums wird zwar wenig, aber doch stetig in Anspruch genommen. Bei schwerwiegenderen Ereignissen muss schon heute direkt der Krankenwagen alarmiert werden. Bis anhin war der Notfall 24 Stunden an sieben Tagen geöffnet. Die Regierung wollte diese Öffnungszeiten einschränken. Nach einer langen Debatte wurde schliesslich knapp ein Antrag überwiesen, dass die Öffnungszeiten wie bisher erhalten bleiben. Dies ist ein weiterer Beweis des Landrats, dass uns das Laufental wichtig ist. Michel Degen, Landrat SVP, Liedertswil-Tschoppenhof

Dank SP-Initiative: Entlastung bei Kita-Kosten

der Arbeit im Haushalt, wenn mehr Lohnarbeit geleistet wird?

tungsdienst ist rund um die Uhr gewährleistet und wurde zudem mit einem zweiten Standort verstärkt. Ausserdem entstehen mit «Hospital at Home» neue wohnortsnahe Versorgungsformen. Aus finanzieller, medizinischer und versorgungstechnischer Sicht wäre eine Kürzung der Öffnungszeiten vertretbar gewesen. Die Mittel sollen dort eingesetzt werden, wo sie den grössten Nutzen stiften – auch im Hinblick für den notwendigen Ausbau der ambulanten Versorgung im Oberbaselbiet und Waldenburgertal. Eine Mehrheit der FDP-Fraktion und des Landrats gewichtete den regionalen Zusammenhalt im Kanton höher und hielt am 24/7-Betrieb fest.

Nadine Jermann, Landrätin FDP, Buus

Ich bin mit dem Selbstverständnis aufgewachsen, dass mich eine andere Welt erwartet, als jene meiner Grosseltern. Eine in der sich Frauen nicht mehr entscheiden müssen zwischen Familie und Beruf und Männer das Aufwachsen ihrer Kinder nicht verpassen, weil sie allein für das Familieneinkommen verantwortlich sind. Diese Verheissung ist für mich einer der grössten Freiheitsgewinne der letzten Jahrzehnte. Sich nicht mehr entscheiden müssen. Und tatsächlich: Es hat sich Vieles verändert. Die Offenheit für vielfältige Familienmodelle hat zugenommen. Doch wenn es um die konkrete Einlösung dieses Versprechens geht, wird es noch immer schwierig.

Die staatlichen Rahmenbedingungen sind nur teilweise mit den gesellschaftlichen Entwicklungen mitgezogen. Die Offenheit für die Berufstätigkeit von Mütter ausserhalb des Haushalts ist stark gestiegen. Ja wird vielerorts sogar erwartet. Doch was passiert mit

EVP

Dort fehlen die notwendigen Entlastungsmassnahmen. Wenn es um die staatliche Unterstützung der familienexternen Kinderbetreuung geht ist die Schweiz ein Entwicklungsland und bildet das Schlusslicht aller OECD-Staaten. Im Baselbiet ist die Situation laut interkantonalem Vergleich besonders prekär. Viele junge Familien stellt das vor ein grosses Dilemma: Die Betreuungskosten sind so hoch, dass sich Teilzeitarbeit für die zweitverdienende Person oft nicht lohnt, da das zusätzliche Arbeitseinkommen geringer wäre als die drohenden Kita-Kosten. Die finanzielle Situation drängt viele Frauen, die geringere Lohnaussichten haben, gegen ihren Willen zurück in den Haushalt. Lohnarbeit kann man sich nicht Leisten. Dank der SP-Kita-Initiative wird dieser Missstand nun endlich angegangen. In seiner letzten Sitzung hat der Landrat einen Ge-

genvorschlag zur Initiative verabschiedet, der den Kanton verpflichtet 25 Prozent der Betreuungskosten zu übernehmen und einkommensabhängige Subventionen in den Gemeinden vorschreibt. Menschen mit tiefen Einkommen werden damit bis zu 95 Prozent der Kita-Kosten erstattet. Damit diese Änderung möglichst schnell in Kraft gesetzt werden kann, hat die SP ihre ursprüngliche Initiative zurückgezogen. Für viele junge Baselbieter Familien steht damit eine grosse finanzielle Entlastung bevor. Für mich ist es mehr als das: Es ist ein Schritt zur Einlösung des Versprechens, dass man sich nicht mehr entscheiden muss zwischen Familie und Beruf. Mehr Freiheit, so zu leben, wie man möchte.

Rückenwind für Familien und Erneuerbare

Geschätzte Leserinnen und Leser Einstimmig nahmen wir den Bericht über die Polizeischule Hitzkirch entgegen, bezeugten die Gültigkeit zweier Initiativen und wählten einen neuen Richter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht. Dazu verabschiedeten wir in zweiter Lesung ebenso in voller Übereinstimmung eine Änderung des Bildungsgesetzes zur Bündelung von Abklärungsaufgaben beim Schulpsychologischen Dienst. Die zweite Lesung des neuen Kita-Gesetzes als Gegenvorschlag zur SP-Initiative für Gratis-Kitas verlief ebenso ohne Wortmeldungen. Den zuvor in vielen Stunden erarbeiteten Kompromiss verabschiedeten wir einstimmig – allerdings ohne SVP. Sie verweigerte die Abstimmung. Dank dem Zustandekommen des für Gesetzesvorlagen nötigen VierfünftelsMehr kündigte die SP den Rückzug ihrer Initiative an. Für Fami-

lien ist die neue Unterstützung ein grosser Fortschritt, für Kanton und einige Gemeinden eine finanzielle Herausforderung.

Eine Petition des Vereins Pro Wind Nordwestschweiz erhielt landrätlichen Rückenwind: Nach rund einstündiger Beratung überwiesen wir ihre Anliegen –mehr Windkraftgebiete im Richtplan und effizientere Verfahren – an den Regierungsrat. Dass erneuerbare Energien wirken, zeigte ein Bericht zur Energieeffizienz der Verwaltung: Seit 2012 muss die Regierung bei Neubauten Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen und gleichzeitig mindestens die Hälfte der dadurch entstandenen Mehrkosten via Effizienzgewinne einsparen. Mit 4,77 Millionen Franken ist dieses Ziel bei weitem erreicht. Rund drei Stunden dauerte die Debatte über Öffnungszeiten des Gesundheitszentrums Laufen. Eine Evaluation des 24/7-Betriebs zeigte, dass nachts kaum Patienten kommen und Notfälle ohnehin ins Spital müssen. Der Regierungsrat wollte das Zentrum daher ab 22h schliessen, die Kommission gar ab 20 Uhr. Ein Grund war auch, dass das Personal und bis 2029 über zwei Millionen eingesparte Gelder andernorts effektiver eingesetzt wären. Trotzdem beschloss eine ohne EVP zustande gekommene Mehrheit aus regionalpolitischen Gründen den Weiterbetrieb. Nach dieser anstrengenden Debatte erlebte ich als Novum, dass so viele den Saal verliessen, dass wir mit 44 Verbliebenen kurzzeitig beschlussunfähig waren bis der Appell des Landratspräsidenten wirkte.

Simon Tschendlik und Fredy Dinkel, Landräte der Grünen
Ronja Jansen, Landrätin SP, Frenkendorf
Andrea Heger, Landrätin EVP, Hölstein
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Fachkompetenz für die Energiebranche

Lausen Die Delegierten folgten allen Anträgen des Verwaltungsrates

Beat Eglin

Martin Thommen, Verwaltungsratspräsident der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) sprach über die grossen Herausforderungen für die Energiebranche. Regulatorische Rahmenbedingungen, Klimaschutz und weltweite Unruhen bringen neue Probleme, die gelöst werden müssen. Für den Verwaltungsrat ist es wichtig, dass die eingeschlagene Strategie von den Genossenschaftern und Delegierten mehrheitlich unterstützt wird. Wesentlich für Thommen sind deshalb Verwaltungsräte mit hoher Fachkompetenz. Die zur Wahl vorgeschlagenen Hannah König aus Tägerwilen und Jörg Klasen aus Arlesheim erfüllen diese Anforderungen in den gewünschten Bereichen. Energieinfrastruktur, Asset Management und Energiewirtschaft. Die Suche erfolgte mit externer Unterstützung. Es bewarben sich 105 Personen mit mehrheitlich guten Profilen. Wirtschaftlich war das Jahr erfolgreich und die zentrale Geschäftsfelder konnten gestärkt werden. Die Integration der EBL Rigi war anspruchsvoll und erfolgreich. Der erwirtschaftete Gewinn soll im Unternehmen bleiben und zur Finanzierung der Investitionen verwendet werden. Die EBL ist ein sehr solide finanziertes und zuverlässiges Unternehmen im Oberen Baselbiet.

Tim Kräher, ein Drittlehrjahrsstift, informierte über seinen systemrelevanten Beruf des Netzelektrikers und bewies auch seine Kompetenz als Redner.

CEO Tobias Andrist betonte, dass die EBL wie bisher aktiv und unternehmerisch sein will. Die Netztarife konnten gesenkt werden und es soll in diese Richtung weiter gehen. 80 Prozent der Haushalte wurden bereits mit Smartme-

tern ausgestattet, was beiden Seiten neue Möglichkeiten bietet. Ins Stromnetz wird gegenwärtig mehr investiert, als mit diesem Geschäft verdient wird. Die Fernwärmeverbünde werden mit 87 Prozent erneuerbarer Energie betrieben. Im Stromvertrieb und Handel konnten die Preise per 2026 gesenkt werden. Die Grundversorgung bringt wegen der Regulation wenig Gewinn.

Spanien liefert, Deutschland bremst In der Stromproduktion geht es in Spanien vorwärts und in Deutschland bremste der um 26 Prozent geringere Wind. Die EBL beschäftigt gegenwärtig 560 Mitarbeiter. Der Stromchef setzt sich ein für attraktive Preise, weitere Investitionen ins Stromnetz, Verdichtung

der Fernwärme und den Bau von Batteriespeichern. Finanzchef Alain Jourdan wies bei einer hohen Eigenkapitalquote von 69,8 Prozent einen Gewinn für die EBL-Gruppe von knapp 24 Millionen aus. 95 Prozent des Umsatzes kommt aus der Schweiz und das Rating zeigt ein sehr gutes A+.

Ein Votant verlangte die Ausschüttung von fünf Millionen Franken. Für den Verwaltungsrat macht es aber mehr Sinn, das Geld im Unternehmen zu lassen und zu investieren. Zudem unterliess es der Antragsteller, die Statuten und das Gesetz zu konsultieren, die das nicht erlauben. Auch an den angebotenen Diskussionsplattformen nahm er nicht teil, wo solche Anliegen angesprochen werden könnten.

Eine wertvolle Grundlage für später

Liestal 17 LIFT-Zertifikate an Schüler/-innen überreicht

Meinrad Stöcklin

Von der Schule in die Berufswelt, eine Chance für Jugendliche, Schulen und Wirtschaft: unter diesem Motto existiert in der Schweiz seit 20 Jahren das Jugendprojekt LIFT. Dieses ermöglicht Jugendlichen mit erschwerter Ausgangslage nachweisbar bessere Chancen beim späteren Einstieg in die Arbeitswelt. In den Sekundarschulen im Kanton BaselLandschaft wird LIFT als Freifach angeboten und dann im Zeugnis als «absolviert» vermerkt. Wer sich dafür entscheidet, arbeitet in der Regel während des gesamten 8. Schuljahres jeden Mittwochnachmittag drei Stunden in einem Betrieb mit –gegen einen bescheidenen Stundenlohn im Bereich von fünf bis acht Franken. Nach sechs Monaten erfolgt in den meisten Fällen ein Firmenwechsel.

17 Schülerinnen und Schüler der Liestaler Sekundarschulen Burg und Frenke entschieden sich für diesen Weg und wurden nun dafür mit dem entsprechenden Zertifikat ausgezeichnet. «Dieses hilft bei der Bewerbung, weil diese SchülerInnen bereits erste Berufserfahrung nachweisen können. Wir hatten

gerade aktuell den Fall, bei dem einer Schülerin durch die Firma, wo sie im Rahmen von LIFT arbeitete, schon über ein Jahr im Voraus konkret eine Lehrstelle angeboten wurde – eine wahre Erfolgsgeschichte», erklärte Heinz Reber, abtretender LIFT-Projektverantwortlicher für den ganzen Kanton, anlässlich der Zertifikats-Feier vor rund 50 Personen in der Aula der Sekundarschule Frenke in Liestal. Die mitmachenden Firmen kommen mehrheitlich aus den Sektoren Gesundheitswesen, Bau, Einkauf und Fahrzeuge.

LIFT ist aktuell im Baselbiet – als einzigem Schweizer Kanton – an allen Sekundarschulen vorhanden und steht für «leistungsfähig durch indirekte Förderung und Tätigkeit». In den letzten Jahren fanden praktisch alle LIFT-Schüler nach der Schule eine Lehrstelle.

Dieter Steinegger, Schulleiter der Sekundarschule Frenke, gratulierte nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern dankte auch den engagierten Firmen, den Eltern und den involvierten Lehrpersonen.

Der Anlass wurde passend musikalisch umrahmt von Christoph Gysin mit seiner Tochter Amanda.

Sekundarschulen Burg und Frenke auf einen Blick.

Anmeldefenster für Nachwuchsband-Festival

Bis zum 15.August können sich junge Musikschaffende im Alter von 12 bis 23 Jahren für das Nachwuchsband-Festival «bandXnordwest» anmelden. Die vier Vorrunden finden am 26.September im Marabu in Gelterkinden, am 3.Oktober im Tommasini in Lenzburg, am 7.Oktober in der Garage 8 in Olten und am

24.Oktober im Sommercasino in Basel statt, das Finale am 14.November im Salzhaus in Brugg. Mehr Informationen zu «bandXnordwest» und den Teilnahmebedingungen sind auf www.bandxnordwest.ch zu finden.

Alle 17 mit einem LIFT-Zertifikat ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler der Liestaler
Foto: M. Stöcklin
Jörg Klasen und Hannah König wurden in den Verwaltungsrat gewählt. Fotos: B. Eglin
Verwaltungsrat Beat Zeller wurde nach 17 Jahren verabschiedet.
Tim Kräher sprach aus der Sicht eines Lehrlings.

Rekordwerte in den Bädern

Früher Sommer Die regionalen Schwimmbäder starteten furios und bieten einiges

Meinrad Stöcklin

Auch wenn das Wetter – nach den frühen und heissen Hochsommertagen über und nach Pfingsten – in den letzten zehn Tagen noch nicht ganz sicher wusste, was es denn wirklich will: Die regionalen Schwimmbäder sind mit dem Saisonstart überaus zufrieden, wie eine kurze Umfrage dieser Zeitung ergab. So verzeichnete das Gitterlibad in Liestal – nach einem eher verhaltenen Start – ab Pfingsten bis Ende Mai dank des Sommerwetters 27500 Eintritte, was den höchsten Mai-Wert seit zehn Jahren darstellt. Im Freibad Gelterkinden wurden nach der Eröffnung am 11. Mai bis zum 1.Juni mit 8107 Besucherinnen und Besuchern ebenfalls massiv mehr Eintritte gezählt, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es gerademal 4849 Eintritte gewesen. Und auch in Waldenburg bescherte das schöne Wetter um Pfingsten den Verantwortlichen ein volles Bad.

Warten auf Trampolin-Ersatzteile

Sowohl Gitterlibad-Geschäftsführer Christian Stäubli wie auch Frank Gaude, Betriebsleiter des Hallen-Freibades Gelterkinden, berichten von einem ruhigen und angenehmen Saisonstart, die Badegäste hätten sich sehr korrekt verhalten. Im Schwimmbad Waldenburg ist das beliebte Trampolin nicht verfügbar. «Wir warten schon drei Monate auf Ersatzteile und es kommt einfach nichts, niemand kann uns einen konkreten Termin nennen», klagt der technische Leiter René Mory.

Die Eintrittspreise blieben an allen drei Orten unverändert, trotz stark steigenden Personal- und Energiekosten, wie Stäubli betont. «Damit und in Kombination mit grosszügigen Rabatten auf Familienabos wollen wir auch Menschen und Familien mit beschränkten finanziellen Mitteln den Eintritt und das

... oder älter: Im Sommer gibt es nichts Schöneres, als ins kühle Nass zu springen. Egal, ob jung ... Fotos: zVg

Wohlbefinden ins Gitterlibad weiterhin ermöglichen. Für Einwohnerinnen und Einwohner unserer Träger- und Partnergemeinden (Liestal, Lausen, Füllinsdorf) bieten wir zudem interessante Rabatte auf Saison- und Jahresabos an», so Stäubli weiter.

Diverse Neuerungen

In Gelterkinden ist nach Abschluss der Freibadsaison die Sanierung des Schwimmbeckens im Freibad geplant. Im Schwimmbad Waldenburg gibt es –zur Reduktion der Stromkosten – neu eine Photovoltaik-Anlage. Zudem wurde die Steuerung der Filtration modernisiert und zur Erhaltung der Biodiversität wurden Flächen geschaffen, auf denen die Wiese nur wenig gemäht wird. In Liestal kommen die Badegäste im Gartenbad neu in den Genuss von Warmwasser-Duschen und zudem stehen neu ein WC und eine Dusche für Badegäste mit Beeinträchtigung zur Verfügung. In Kombination mit dem im

letzten Jahr geschaffenen Beckenlift bietet das Gitterlibad nun den Menschen mit Beeinträchtigung die volle Durchgängigkeit an.

Vielseitiges Programm In den kommenden Wochen und Monaten stehen in Gelterkinden, Liestal und Waldenburg diverse Attraktionen auf dem Programm, die Details finden sich am einfachsten auf den jeweiligen Internetseiten. In Gelterkinden ist die Wasserolympiade am Montagnachmittag, 13. Juli, mit viel Spiel, Spass und verschiedenen Aktivitäten für die ganze Familie speziell zu erwähnen. Und im Gitterlibad in Liestal gibt es gar eine auffallend breite Palette an attraktiven Anlässen wie ein Open-Air-Kino, eine Zeltnacht, ebenfalls eine Wasserolympiade oder dann im August das zweitägige Gitterli-Fest (8./9. August) sowie eine Woche später «Rock am Pool». Da muss also nur noch Petrus gut gestimmt werden.

Beliebter Velo-Putz- und Flicktag

Liestal Pro Velo lud ein in die Allee zum «Velo-Wellness»-Angebot»

Erika Bachmann

Die Pro Velo Regionalgruppe Liestal organisiert seit 1999 den Velo-Putz- und Flicktag, der für saubere und funktionierende Velos in Liestal sorgt.

Velofahren mit einem blitzsauberen Velo Der Velo-Putz- und Flicktag der Pro Velo beider Basel, Regionalgruppe Liestal lud bei bestem Wetter ein, das eigene Velo in Schuss und Glanz zu bringen. Mit gratis Putzmaterial, Gratis-Schnellcheck, kleiner Verpflegung und Informationen zu Pro-Velo und zur Velostation war alles da. Bei Bedarf stand Hilfe bereit und wenn es wirklich ein technisches Problem zu beheben gab, wurde von der Werkstatt Öko-Jobs schnell und kompetent geholfen.

Den Velo-Putz- und Flicktag gibt es bereits seit 1999 in Liestal. Die Teilnahme am Event ähnelt aktuell eher einem Familientreffen der langjährig engagierten Personen und nun haben die Töchter und Söhne einiger Mitglieder den Event in die Hand genommen, denn sie kennen den Tag aus ihrer Kindheit und wollen die sinnvolle Aktion weiterhin für Interessierte anbieten und zum Velofahren insgesamt anregen. Dies würde mehr Teilnahme verdienen. Obwohl in der Stadt Liestal ca. 16000 Menschen wohnen, fanden nur deutlich weniger als 100 Personen den Weg in die Allee zum umfassenden Velo-Wellness-Angebot. Dort ist eigentlich der perfekte Ort, weil alles vorhanden ist und man auch bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf hätte, nur war am früheren Veranstaltungsort in der Rathausstrasse die Anzahl der Teilnehmenden wesentlich höher.

Gemeinsam das Velo fit machen

Die Motivation der anwesenden Teilnehmenden war ganz klar, dass das nicht so geliebte Putzen gemeinsam schon fast

Das Pro-Velo-Liestal-Team (v.l.): Maurus Wiget, Lea Landenberger, Samuel Wiget, Christoph Brühwiler, Simone Burkhardt. Fotos: E. Bachmann

Spass macht und man so mit bester Unterstützung mit Material und Hilfe auf relativ einfachem Weg zu einem strahlenden und gut funktionierenden Velo für die nächsten Monate kommt. Vor Kurzem wurde von der Regionalgruppe eine Goodwill-Aktion für ein velofreundliches Stedtli Liestal durchgeführt, wo zum rücksichtsvollen Fahren animiert wurde und gute Gespräche stattfanden.

Abstimmungsresultate

Offen ist immer noch die Finalisierung des «Velokonzepts Liestal» zur Veloförderung für das Gemeindegebiet von Liestal. Darin soll insbesondere auf die Verkehrssicherheit und die Nutzung der Veloverbindungen für Schüler/-innen eingegangen werden. Die Veloinfrastruktur in Liestal bietet heute unter anderem die Velostation am Bahnhof mit rund 500 Abstellplätzen und verschiedene Dienstleistungen für Velofahrende.

Pro Velo Liestal

Die Regionalgruppe setzt sich für ein velofreundliches Liestal ein. Man trifft sich monatlich, setzt sich mit Bauprojekten und verkehrspolizeilichen Themen auseinander und macht Vorschläge für konkrete Verbesserungen. Es werden immer weitere Pro Velo-Mitglieder und Personen, die sich engagieren wollen, gesucht und sind herzlich willkommen (Ansprechperson: Lea Landenberger www.provelo-beiderbasel.ch/liestal/).

Die Stimmberechtigten im Kanton BaselLandschaft stimmen der Verfassungsinitiative «Zämme in Europa» mit einem Ja-Stimmenanteil von 53,7 Prozent zu. Ebenfalls klar angenommen wurde der Kredit für die neue Ortsdurchfahrt Birsfelden mit 56,2 Prozent Ja-Stimmen. Deutlich abgelehnt wurde mit 55,6 Prozent Nein-Stimmen die Gesetzesinitiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung». Bei den eidgenössischen Vorlagen wurde die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» mit 55,9 Prozent abgelehnt und die Änderung über den zivilen Ersatzdienst mit 52,1 Prozent JaStimmen angenommen. Landeskanzlei

Detaillierte Ergebnisse zu den Abstimmungsresultaten sind im Internet auf abstimmungen.bl.ch aufgeschaltet

Direktionen zugeteilt

Der Regierungsrat hat in neuer Zusammensetzung sowie vorbehältlich der Erwahrung der Wahlresultate durch den Landrat die Direktionszuteilung für die verbleibende Amtsdauer vom 1. Oktober 2026 bis 30. Juni 2027 wie folgt beschlossen:

Finanz- und Kirchendirektion: Vorsteher: Anton Lauber, Stellvertreter: Thomi Jourdan; Volkswirtschafts- und Gesund-

heitsdirektion: Vorsteher: Thomi Jourdan, Stellvertreter: Anton Lauber; Bauund Umweltschutzdirektion; Vorsteher: Matthias Liechti, Stellvertreterin: Kathrin Schweizer; Sicherheitsdirektion: Vorsteherin: Kathrin Schweizer, Stellvertreter: Markus Eigenmann; Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion: Vorsteher: Markus Eigenmann, Stellvertreter: Matthias Liechti. Landeskanzlei

Personalsituation an Schulen entspannt sich

Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) verzeichnet bei der Besetzung von Stellen an den Baselbieter Volksschulen weiterhin eine positive Entwicklung. Besonders an den Primarschulen hat sich die Personalsituation gegenüber den Vorjahren deutlich entspannt. Die Stellenbesetzung für das

Todesfälle

Oberdorf

Alexander Marti, geb. 1. April 1938, von Grossaffoltern BE. Wurde im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

Schuljahr 2026/27 schreitet voran. Per 8. Juni 2026 sind an Primarschulen über alle Funktionen hinweg noch 17,1 Vollzeitäquivalente (VZE) zu besetzen. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren noch 38,7 VZE offen, 2024 waren es 43,4 VZE und 2023 noch 61,0 VZE. BKSD

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen hätten, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen

Fassungslos und voller Schmerz nehmen wir Abschied von unserer geliebten Tochter, Lebenspartnerin, Schwester, Tante, Schwägerin

Claudia Gerber 13. August 1971 – 27. Mai 2026

Dein plötzlicher Tod hat uns erschüttert. Dein Herz hat aufgehört zu schlagen. Wir fragen, die Antworten fehlen.

In tiefer Trauer

H. Lotti und Peter Gerber-Antonelli

Mike Galli, Lebenspartner

Barbara

Barbara und Markus Saxer-Gerber mit Michael und Anne Rolf und Amparo Gerber-Martínez Verwandte, Freunde und Nachbarn

Der Trauergottesdienst und Urnenbeisetzung finden am Samstag, 27. Juni 2026, 14.00 Uhr in der Kirche Roggenburg/Ederswiler statt.

Die Urne wird später auf den Friedhof Oberdorf gebracht.

Traueradressen:

Mike Galli, Löwenburg 13, 2813 Ederswiler

Lotti und Peter Gerber, Thommetenweg 7, 4436 Oberdorf

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Der direkte Weg nach Olten

Liestal Dominik Wunderlin referierte zum Eisenbahnbau im Baselbiet

Lorenz Degen

Fast reichten die Stühle im «Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal» (DISTL) nicht, um dem herbeiströmenden Publikum eine Sitzgelegenheit zu bieten. Über 50 Personen wollten hören, was Dominik Wunderlin, bekannter Kenner der Liestaler Geschichte, zu den Anfängen der Eisenbahn im Baselbiet im Allgemeinen und zum Liestaler Bahnhof im Speziellen zu sagen hatte. Wunderlin schöpfte aus seinem reichhaltigen Wissensschatz und spannte einen weiten Bogen, von der ersten Dampflokomotive in England bis zum abgesagten Bahnhofs-Einweihungsfest, für welches sein Vortrag ursprünglich geplant gewesen war. Der Volkskundler war jedoch nicht unglücklich darüber, dass im Plenum keine «Bierlaune» herrschte, sondern eine gespannte Erwartungshaltung.

Wut über abgeschnittene Feldwege Erste Schienen erreichten Basel 1844 vom Elsass her, im Gebiet der Spitalstrasse entstand ein Bahnhof mit Eisenbahntor in der Stadtmauer. Das Grossherzogtum Baden baute seine Bahn auf eigener Breitspur von Karlsruhe her durchs Rheintal hinauf mit dem Ziel Waldshut. Dort wollte Zürich den Anschluss an die Nordbahn herstellen, doch die so genannte «Spanisch-BrötliBahn» kam 1847 nicht über Baden hinaus. Prägend für den jungen Kanton Baselland wurden die Pläne der Schweizerischen Centralbahn, die 1853 in Basel gegründet wurde.

Wunderlin stellte die Biografien der Gründer Speiser, Geigy und Bischoff vor und zitierte aus zeitgenössischer Literatur. Dabei gab es nicht nur Lobesworte, der Eisenbahnbau rief auch Gegner auf den Plan. Einerseits wurden dramatische medizinische Gründe gegen das Bahnfahren verbreitet (der Mensch vertrage diese Geschwindigkeiten niemals), andererseits gab es handfeste Tatsachen für Empörung. Denn der Bahnbau erforderte Land, das zum Teil unzimperlich erworben wurde. Böses Blut gaben vor allem die Enteignungen, die manchmal auch vor Bundesgericht endeten.

Königlicher Abschluss

Maturklassen Abschlussball am Gymnasium Liestal   Silas Moor

Die Maturprüfungen sind durch, der Sommer kommt in die Schweiz und die Laune ist prächtig. Zumindest bei den Schüler/-innen des Gymnasiums Liestal. Dort fand am Freitagabend der Abschlussball für die Maturklassen statt. Die Aula der Schule verwandelte sich ganz dem Motto getreu in ein «Casino Royale». Das gewählte Motto steht symbolisch für den bevorstehenden Weg der Maturanden und dafür, dass sie jetzt alle Karten in der eigenen Hand halten, um ihr Leben zu gestalten.

Um 20 Uhr öffneten sich die Türen in die grossräumige Halle. Im Eingangsbereich wurde man königlich gleich mit einem roten Teppich empfangen. Nach dem kurzen Anstieg im Treppenhaus und dem Eintauchen durch goldene Girlanden standen die Gäste in der Aula. Die Decken und die Wände waren mit Spielkarten verziert und auch die bereitgestellten Tische waren mit Würfeln und Pokerchips stilgerecht geschmückt worden. Ab 21 Uhr wurde der Ball mit einem Eröffnungstanz dann so richtig lanciert. Das Wahlfach Sport hatte diesen Paartanz im Hinblick auf den Ab-

Wunderlin berichtete von wütenden Prattelern, die Bauarbeiter vertrieben, um ihre gewohnten Feldwege weiterhin nutzen zu können. Auch unterschiedliche Entschädigungszahlungen und Einschüchterungsversuche bei Weigerung eines Verkaufes wurden kantonsweit übel registriert. Bei den Wahlen 1857 wurden daher die als bahnfreundlichen geltenden Landräte allesamt abgewählt, auch Regierungsrat Johannes Meyer verpasste die Wiederwahl. Gewinner dieser Situation war Christoph Rolle von der «Revi»-Partei, die gegen die «Eisenbahnbarone» wetterte.

Doch dessen ungeachtet legte die Centralbahn ihre Schienen immer weiter vom ersten Bahnhof beim Aeschenplatz Richtung Oberbaselbiet. Liestal bildete 1854 für ein Jahr den Endpunkt der Strecke, ehe die Linie 1855 bis Sissach weiterführte. 1858 war die Linie durchgehend über Läufelfingen bis Olten befahrbar. Wunderlin berichtete von den beiden Linienvarianten, so gab es auch einen Plan, die Bahn der Ergolz entlangzuführen, mit einem Liestaler Bahnhof auf der Höhe der ehemaligen Giesserei Erzenberg. Schnelle Spekulanten kauften dort bereits Boden, in der Erwartung, ihn dann später mit Gewinn der Centralbahn weiterzuverkaufen. Doch der Bahnhof wurde beim damaligen Schützenstand realisiert, wobei die Schützengesellschaft von der Centralbahn eine ansehnliche Summe als Entschädigung erhalten hatte. Baulich ist vom ersten Bahnhof nichts mehr übrig, ebenso vom zweiten von 1949, der für die jetzige «Cremeschnitte», so Wunderlin, dem Abbruch geweiht wurde. Mit dem Adlertunnel hätte Liestal bereits vor rund 35 Jahren einen neuen Bahnhof erhalten sollen, mit schrägen Lärmschutzwänden oder gar in Tieflage, nach dem Willen des Liestaler Stadtrates. Gebaut wurde in den letzten Jahren schliesslich, was die SBB bereits damals wollten: Eine offene Linienführung mit vier Gleisen. Seit 1854 hat sich also wenig geändert: Die Bahn setzt sich immer durch, heute einfach nicht mehr so rasch wie damals.

schlussball einstudiert und geübt. Das folgende Programm setzte sich aus drei Hauptakten zusammen: Bis um Mitternacht stand die Band «Blue Carpet» auf der Bühne. Eine Gruppe junger Männer spielte im jazzartigen Stil einige Musikklassiker, die zum Tanzen anreg-

ten und für eine gemütliche Atmosphäre sorgten.

Im Anschluss fand die Verkündigung des Ballkönigs und der Ballkönigin statt. Über den ganzen Abend hinweg hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit für eine der anwesenden Matu-

Sichternstrasse-Initiative abgelehnt

Am 14. Juni 2026 haben die Stimmberechtigten der Stadt Liestal über die Initiative «Für eine verbesserte Sichternstrasse beim Bahnhof» abgestimmt. Die Initiative wurde bei einer Stimmbeteiligung von 53,3 % mit 61,4 % Nein-Stimmen abgelehnt. Der Stadtrat nimmt das Ergebnis erfreut zur Kenntnis. Es zeigt, dass auch die Liestaler Bevölkerung die Begegnungszone an der Sichternstrasse als wirksames Instrument für die Verkehrssicherheit ansieht.

Die Stimmberechtigten der Stadt Liestal haben die nichtformulierte Gemeindeinitiative «Für eine verbesserte Sichternstrasse beim Bahnhof» abgelehnt. Die Initiative verlangte vom Stadtrat, eine Kreditvorlage zu erarbeiten, um die kürzlich in Betrieb genommene Begegnungszone umzubauen. Aufgrund des geforderten Fussgängerstreifens wäre eine Erhöhung des Tempos notwendig geworden. Der Stadtrat nimmt das Er-

gebnis mit Zufriedenheit zur Kenntnis, welches seine Einschätzung unterstützt:

Die bestehende Begegnungszone mit Tempo 20 bietet den schwächsten Verkehrsteilnehmenden, insbesondere den Schulkindern, den bestmöglichen Schutz. Die bereits umgesetzten Optimierungsmassnahmen – die Entschär-

Komitee: «Anliegen

fung der Schwelle sowie die farbliche Gestaltung der Strassenoberfläche – trugen zur weiteren Verbesserung der Situation bei. Der Stadtrat wird die Situation weiterhin beobachten und sofern notwendig weitere Verbesserungen vornehmen, wie er dies auch an anderen Orten in Liestal handhabt. StadtLiestal

sind berechtigt»

Das Initiativkomitee «Für eine verbesserte Sichternstrasse» weist darauf hin, dass das Abstimmungsresultat von fast 40 Prozent Ja-Stimmen darauf schliessen lässt, dass die Anliegen der Initiative berechtigt waren. Die Stimmberechtigten seien wohl hauptsächlich von den 300000 Franken abgeschreckt worden, welche die Gegner ins Feld geführt hätten, obwohl das Komitee ausgewiesen habe, dass die Summe deutlich tiefer sein werde. Das Komitee kritisiert zudem das «einseitige» Abstimmungsbüchlein. Es hofft nun auf eine spätere Einsicht der Behörden. Der Engpass bergwärts erzeuge chaotische Zustände und wegen dem fehlenden Fussgängerstreifen sei die Sicherheit nicht gewährleistet. ObZ

Lieschtler Mümpfeli

Vor einigen Jahren habe ich mich in einer Kolumne mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt und darauf verwiesen, welche Probleme auf uns zukommen könnten. Leider haben sich meine Vermutungen bestätigt, und die Sorgen bezüglich Wasser werden nicht kleiner. Durch die Klima-Erwärmung wird Wasser als eines unserer Grundnahrungsmittel noch eine weitaus größere Bedeutung erhalten.

Der Kampf um sauberes Wasser macht vor unseren Grenzen nicht Halt. Da sind z.B. die Bäche und Flüsse, welche von Jahr zu Jahr weniger Wasser führen. Kleinere Gewässer trocknen regelmässig aus, aber auch grössere Bäche werden für viele einheimische Lebewesen eine stets grössere Herausforderung. Durch die geringen Wassermengen und die dadurch automatisch eintretende Erwärmung sind diverse Arten vom Aussterben bedroht.

rand/- innen abzustimmen und somit das Königspaar des Abschlussballs zu wählen.

Den Abschluss der Veranstaltung machte «DJ Seek». Mit Bravo-Hits und Klassikern aus den 2000er-Jahren sorgte er für Partystimmung bei den Jugendlichen. Bis um 2 Uhr morgens wurde gesungen, getanzt, gefeiert und gelacht. Mit dem Schweizer Klassiker «W. Nuss vo Bümpliz» endete ein langer musikalischer Abend und die Aula leerte sich.

Der Ball konnte durch die Unterstützung einiger Unternehmen finanziert werden, sowie durch die Organisation der Klasse 3IS, die sich über mehrere Monate vorbereitet hatte, den Abschlussball zu planen. Die lokalen Firmen, die sich beteiligten, waren die Raiffeisenbank, die zusätzlich zu ihrer Finanzspritze Servietten zur Verfügung stellte, sowie Bell, und Schmutz und Hartmann AG. Durch ihre Hilfe hatten die Organisatoren genügend Geld zur Verfügung, um die Dekoration, sowie die Getränke bereitzustellen. Der Abschlussball war ein rundum gelungener Anlass und Lehrkräfte, sowie Jugendliche zeigten sich zufrieden und verliessen die Aula mit schönen Erinnerungen.

Wiederaufstieg

Der Tennisclub Gitterli, Liestal gratuliert dem Aktiv-Team zum Wiederaufstieg in die 1.-Liga. Nach einer starken Gruppenspielphase konnte am vergangenen Samstag auch die zweite Finalbegegnung gegen den LTC Basel mit 6:0 gewonnen werden. Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelten sich auf den heimischen Plätzen an der Kasernenstrasse in Liestal spannend geführte Duelle auf einem guten Niveau. Der perfekte Wiederaufstieg ist gelungen. TennisclubGitterli/Foto:zVg

Das nächste Problem ist das Grundwasser. Durch die praktisch fehlende Schneeschmelze und das Abschmelzen der Gletscher werden unsere unterirdischen Wasserströme stark beeinträchtigt, und Quellen, welche viele Jahre lang genügend frisches Wasser geliefert haben, versiegen oder führen viel geringere Mengen. Was können wir dazu beitragen, damit mit den noch vorhandenen Wassermengen haushälterisch umgegangen werden kann? Da wäre in erster Linie das Regenwasser, welches sinnvoll genutzt werden soll, indem z.B. viel mehr Versickerungsund Rückhaltemöglichkeiten geschaffen werden. Das ist vor allem sinnvoll, weil immer häufiger große Regenmengen innert kurzer Zeit zu beobachten sind. Da ist es nur logisch, dass Rückhalte für trockene Zeiten geschaffen werden. Dazu beitragen können wir aber auch, indem wir unser Verhalten ändern, ohne Komfort einbüssen zu müssen. Warum stehen viele Leute jeden Tag – teils mehrmals – minutenlang unter der Badebrause? Warum verbrauchen wir auf der Toilette Unmengen an Wasser? Aus welchem Grund lassen wir den Wasserhahn oft längere Zeit offen – z.B. beim Zähneputzen – und das Wasser unbenutzt in die Kanalisation fliessen? Warum, warum, warum? Es gäbe noch viele Beispiele; so denke ich z.B. an das Waschen von Autos. Muss jede kleine Verschmutzung am Lack so rasch als möglich entfernt werden? Könnte man mit einem Kessel Wasser nicht auch das gleiche Ziel erreichen wie mit einem Schlauch? Wasserstadt ist im Moment ein grosses Modewort. Dabei geht es darum, möglichst wenig Boden zu versiegeln, damit das Wasser nicht einfach oberflächlich abfliesst. Auch innerhalb des Siedlungsgebietes sind Rückhaltebecken ein wertvoller Beitrag, und vor allem an heissen Sommertagen tragen solche Einrichtungen zur Reduktion der Temperaturen bei. Ich hoffe, mit dieser Kolumne einige Denkanstösse zum Wassersparen geben zu können.

Hanspeter Meyer Stadtführer, Autor diverser Schriften, Ehrenbürger der Bürgergemeinde Liestal

Judoturnier in Spiez

Die Judoschule Kübler ging mit fünf Judokas beim Ranking- und nationalen Schülerturnier in Spiez am Weekend vom 13./14.Juni an den Start. Die Gegner/-innen waren stark und die Siege hart erkämpft. Folgende Resultate brachte die Judoschule mit nach Hause: 2. Platz U21 –48kg Melanie Klaus, 3. Platz U21 –57kg Melanie Müller, 5. Platz U18 –48kg Melanie Klaus, 5. Platz U18-66kg Noa Martin, 3. Platz U15 –36kg Sven Kübler, 3. Platz U13 G-4 Thiago Marino. ObZ

Ausgelassene Stimmung bei den Schülerinnen.
Foto: S. Moor
Referent Dominik Wunderlin erklärt die beiden Linienvarianten durchs Ergolztal und Liestal.
Foto: L. Degen

Wie Mascagnis Drama die Stadtkirche erleuchtete

Classic Festival Waldenburg Pietro Mascagnis «Cavalleria rusticana» feierte in Liestal Premiere

Sabina Droll

Ein Hauch von der Mailänder Scala wehte im Rahmen des IV. Classic Festivals Waldenburg am letzten Freitagabend durch die Stadtkirche Liestal. Der Kulturclub Kirschgarten brachte Pietro Mas-

Schauplatz für ein veristisches Drama: Die stimmungsvolle Lichtregie, brennende Kerzen und das bunte Mosaikkreuz brachten die Atmosphäre von Mascagnis «Cavalleria rusticana» direkt in die Stadtkirche Liestal.

cagnis Meisterwerk Cavalleria rusticana zur Aufführung – gemäss Recherchen eine Premiere für Liestal. Der Abend transportierte die archaische Hitze des sizilianischen Bergdorfs Vizzini direkt ins Baselbiet.

Zerreissprobe vor dem ersten Ton Der Auftakt geriet zur Zerreissprobe für die Nerven: Der Dirigent N. Yakobenchuk kam eine Viertelstunde zu spät. Die Musiker warteten ebenso ungeduldig wie die mageren 39 Nasen im spärlich besetzten Publikum. In den Bankreihen machte sich bereits die leise Angst breit, dass der eine oder andere Besucher frustriert nach Hause gehen würde. Das hätte die ohnehin schon spärlich besetzten Reihen noch weiter dezimiert. Dieser verspätete Start war definitiv kein guter Auftakt für den Abend. Als es endlich losging, war die Anspannung verflogen. Die gewählte halbkonzertante Form rückte Musik und Mensch in den Fokus. Die Lichtregie tauchte den Altarraum in kühles Blau und warmes Rot. Im Vordergrund stand ein grosses Holzkreuz mit bunten Mosaiksteinen, während der schlichte Altar und das dahinter platzierte, farbenprächtige Gemälde einer Madonna mit Jesuskind von brennenden Kerzen stim-

mungsvoll erleuchtet wurden. Zusammen mit den Buntglasfenstern der Kirche und den historischen Kostümen der Akteure brachte dies sofort das Flair jenes schicksalhaften Ostermorgens von 1880 nach Liestal, an dem sich das veristische Drama entfaltet.

Starke Stimmen und die Pracht von Lemberg Die Besetzung bot Operngesang auf sehr hohem Niveau. Als Santuzza brillierte Anna Herbst mit grosser Kraft und einer Verzweiflung, die durch Mark und Bein ging – besonders eindringlich in ihrer Arie «Voi lo sapete, o mamma». Ihr Counterpart Giorgi Meladze glänzte als stolzer, zerrissener Liebhaber Turiddu mit einer hellen, energiegeladenen Stimme. Einen mächtigen Kontrast bildete Alexander Forkuschak als Alfio, der mit einem dunklen, gewaltigen Bariton die bittere Rache auf die Bühne brachte. Evgenia Asanova als Lola und Tamara Tarskih (Mamma Lucia) komplettierten das Ensemble mit viel Tiefe. Eine der dramatischsten Geschichten der Opernwelt ist zum Leben erwacht.

Für die instrumentale Pracht sorgte das Kammerensemble «Lemberg’s Virtuosen». Trotz kleiner Besetzung entfalteten die Musiker einen reichen, warmen Klang. Die Spitzenmelodien bilde-

ten den emotionalen Höhepunkt – allen voran das berühmte «Intermezzo sinfonico». Es wurde so intensiv vorgetragen, dass ein Zuhörer bewegt meinte, es habe einem «fast das Herz aus dem Leibe gerissen».

Grosses Engagement, traurige Resonanz

Dass die Stadtkirche bei dieser historischen Erstaufführung so leer blieb, schmerzt besonders mit Blick auf die Organisatoren. Der Kulturclub Kirschgarten bemüht sich unermüdlich und mit enormem Herzblut darum, hochkarätige Kultur in die Region zu bringen, und betrieb auch hier einen grossen finanziellen Aufwand. Dass dieser Einsatz mit gerade einmal 39 Personen belohnt wurde, ist schlicht traurig. Während Komponisten wie Verdi oder Bach jedermann ein Begriff sind, ist Mascagni dem breiten Publikum offenbar weniger bekannt – für eine Kulturstadt wie Liestal ein unverständlicher Zustand.

Geglückte Inszenierung

Rein künstlerisch ist die ambitionierte Inszenierung absolut geglückt. Die Stadtkirche bewies einmal mehr ihre wunderbare Akustik für klassische Meisterwerke und bot den perfekten Rahmen

für Turiddus dramatischen Abschied von seiner Mutter («Mamma, quel vino è generoso») sowie den finalen Entsetzensschrei. Das kleine, aber feine Publikum bedankte sich für das packende Drama über Liebe, Ehre und Tod mit herzlichem, anhaltendem Applaus.

Alexander Forkuschak als Alfio,

einem dunklen, gewaltigen Bariton die bittere Rache auf die Bühne

Das Ensemble nimmt nach der erfolgreichen Aufführung von Cavalleria rusticana den verdienten Applaus des Publikums entgegen.
Inmitten einer schlichten, mit Kerzen erleuchteten Kirchenkulisse entfaltet sich der emotionale Konflikt zwischen Santuzza, Turiddu und Lola (v.l.).
der mit
brachte.
Verismo auf der Opernbühne: Das Ensemble zeigt die ländliche Atmosphäre der Dorfgemeinschaft in der Taverne.
Fotos: Pier-Giuseppe Cacciatori

Sicherheit oder Angst

Jugendtheater «Zone 1 feiert Premiere im Marabu in Gelterkinden  Silas Moor

Am 10. Juni 2026 kam es am Abend zu einer Erstaufführung eines Theaterstücks des Jugendtheaters BL. Mit «Zone 1» feierte das Jugendtheater BL am Mittwochabend im Marabu Gelterkinden Premiere. Unter der Leitung von Sarah Coray entwickelten die elf Schauspieler/-innen ein Werk, in welchem die Themen Sicherheit, Privilegien und Angst behandelt wurden. Mit dem Stück «Zone 1» bringt die Jugendtheatergruppe ein aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema auf die Bühne. Die Inszenierung spielt in einem luxuriösen Sicherheitsbunker, in dem Ordnung, Kontrolle und Perfektion den Alltag bestimmen. Eine systematische Stimme gibt Durchsagen und befiehlt den Tagesablauf der Menschen, zudem teilt sie ihnen Regeln aus. Doch hinter der scheinbar makellosen Fassade werden die Schattenseiten von Privilegien, Leistungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen sichtbar.

In eindrucksvollen Gruppenszenen und persönlichen Texten zeigen die Jugendlichen, wie sich Angst, Scham und Überforderung auf das Leben junger Menschen auswirken können. Die Bewohnerinnen und Bewohner von «Zone 1» folgen strengen Regeln und festen Ritualen.

Gleichzeitig wird deutlich, wie schwierig es sein kann, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu lösen. In vielen Szenen sind Angst und Verzweiflung deutlich spürbar. Während einige am Boden zerstört sind und in Tränen ausbrechen, versuchen andere in Kleingruppen ihre Angst mit Fröhlichkeit und Humor zu überspielen. Der Schein trügt jedoch und mit fortschreitender Zeit gibt es kaum noch glückliche Gesichter auf der Bühne zu sehen.

Einen wichtigen Bestandteil der Aufführung bilden Spoken-Word-Passagen, in denen sich die Darstellenden mit Themen wie Privilegien, schlechtem Gewissen, Zukunftsängsten und dem Druck zur Selbstoptimierung auseinandersetzen. Dabei greifen sie Erfahrungen aus ihrer eigenen Lebenswelt auf – von so-

Polizeinachrichten

Suche nach fünf turbulenten Tagen beendet

Das seit Freitag, 5. Juni 2026, in der Region Gelterkinden/Diepflingen entlaufene Rind wurde am Mittwoch, 10. Juni 2026, in einem Waldgebiet gefunden.

Aufgrund der konkreten Situation vor Ort war ein sicheres Einfangen des Tieres jedoch nicht möglich. In der Folge musste es erlegt werden.

Nachdem in den vergangenen Tagen mehrere Hinweise aus der Bevölkerung zum möglichen Aufenthaltsort des Tieres eingegangen waren, konnte das entlaufene Angus-Rind am Mittwochnachmittag im Waldgebiet zwischen Gelterkinden und Diepflingen gefunden werden. Unter Einbezug des Tierhalters sowie weiterer involvierter Fachpersonen wurde die Situation vor Ort beurteilt.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und um eine mögliche Gefährdung von Personen auszuschliessen, musste das Tier erlegt werden. Ein sicheres Einfangen war unter den gegebenen Umständen nicht möglich.

Die Polizei Basel-Landschaft bedankt sich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise und die Unterstützung in den vergangenen Tagen.

PolizeiBasel-Landschaft

Verunsicherung

Tänzerisch die Angst überspielen versus verzweifeltes Dasitzen.

zialen Medien über Perfektionsdruck bis hin zur Sorge vor globalen Krisen. Die Inszenierung wird durch ein reduziertes, bunkerartiges Bühnenbild sowie markante Licht- und Soundeffekte ergänzt. Alarmsirenen, Durchsagen, Popmusik und sakrale Klänge schaffen eine Atmosphäre zwischen Sicherheit und Bedrohung.

Die schauspielerische Leistung der Jugendlichen war bemerkenswert. Als Zuschauer der Premiere fühlte man sich ebenso gefangen in diesem mysteriösen Bunker, wie die Akteure auf der Bühne. Die Angst und die Überforderung waren den Schauspieler/-innen anzusehen und man konnte sie spürbar wahrnehmen. Nach der gelungenen Premiere wurde das Stück am Freitagabend ein weiteres Mal aufgeführt.

Veranstaltungen

31. Jazz-Matinee auf Bad Ramsach

pr. Am Sonntag, 28.Juni, findet ein weiteres Mal die zur Tradition und allseits geschätzte Matinee der bestbekannten

The Melody Makers im Quellhotel Bad Ramsach ob Läufelfingen statt. Die Musiker Rolf Niederhauser (Tp/Voc), Sepp Giess (Cl/Sax), Martin Gilgen (Piano/ Voc), Beat Schweizer (Bass) und Claudio Provenzano (Drums) haben für Sie wiederum ein abwechslungsreiches Programm bereit. Kommen Sie vorbei , geniessen Sie die gemütliche Atmosphäre und überzeugen sie sich selbst davon. Das Repertoire der The Melody Makers ist vielseitig, neben Swing, Boogie, Rhythm and Blues sind auch Jazz-Ever-

greens mit einer Prise Humor und Spielwitz dabei.

Also: The Melody Makers und das Hotel-Team laden alle herzlich ein, den Ferienauftakt auf der Sonnenterrasse unter dem grossen Kastanienbaum oder in der schönen Gartenoase zu geniessen. Ab ca. 10 Uhr heisst es wieder «Let’s swing». Nun hoffen wir auf schönes Wetter, alles andere wird von der RamsachCrew angerichtet sein.

Reservationen unter Tel. 062 285 15 15 oder hotel@badramsach.ch

Auskunft bei zweifelhafter Witterung Tel. 062 285 15 15

Bring-und-Hol-Tag

Gelterkinden Erfolgreich – und bereits zum 30. mal

Am Samstag, 13. Juni, fand bereits der 30. Bring-und-Hol-Tag in Gelterkinden statt. Bei strahlendem Wetter nutzten zahlreiche Besucher:innen die Gelegenheit, Dinge zu bringen, mitzunehmen oder einfach ein wenig zu stöbern. Un-

zählige Gegenstände wechselten innerhalb kürzester Zeit den Besitzer und erhielten so eine zweite Chance, statt den Weg in den Abfall. Ob Geschirr, Haushaltsartikel, Bücher, Spielsachen, Taschen, Kleider, Blumentöpfe, Dekorationen, Bastelmaterial, Werkzeuge, Sportgeräte, Küchenutensilien, Kurioses – das Angebot war so vielfältig, dass manch eine:r wohl mit etwas ganz anderem nach Hause ging als ursprünglich geplant.

Auch der Kaffeestand war ein beliebter Treffpunkt: Bei einem Getränk, einem Stück Kuchen oder einem Sandwich wurde nicht nur neue Energie getankt, sondern auch rege geplaudert. Das OK des Bring-und-Hol-Tages freut sich über den gelungenen Anlass und bedankt sich herzlich bei allen, die vorbeigekommen sind und zum Erfolg des Tages beigetragen haben. EstherGasser, SPGelterkindenu.Umgebung

... über Küchenutensilien bis zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen.

Musikalisches Abendteuer

Musikschule Häsli Anna lernt Querflöte spielen

«Es waren für Lia sieben sehr tolle, spannende, lernreiche und musikalische Stunden. Sie hatte sehr grosse Freude, das Querflötespielen auf diese besondere Art zu lernen. Auch wir waren als Eltern sehr erstaunt, was Lia in dieser kurzen Zeit alles auf spielerische Weise gelernt hat. Das Abschlusskonzertli war einfach super und wir waren extrem stolz. Vielen Dank an Nathalie für die wunderbare Betreuung. Sie hat das mit viel Herzblut und Engagement gemacht. Einfach super!» Dies ein Feedback von Eltern einer Teilnehmerin, die beim ersten «Häsli Anna»-Kurs mitgemacht hat. Auch im neuen Semester bietet die Regionale Musikschule Gelterkinden den beliebten Kurs für Fünf- bis Siebenjährige an. Die farbige «Nuvo TooT»Querflöte eignet sich bestens, um erste Erfahrungen im Spielen einer Querflöte zu entwickeln. Die Kinder dürfen aus verschiedenen Farben ihr eigenes Instrument aussuchen. Die leichten und wasserfesten Querflöten sind mit einer «First Note» Mundlochplatte versehen, welche es ermöglicht, der Flöte sehr schnell erste Töne zu entlocken. An jedem der Kurstage gehen die Kinder unter der liebevollen Begleitung von Querflötenlehrerin Nathalie Tollardo gemeinsam mit Häsli Anna und ihren

Tierfreunden, z.B. Gregor, der Hund, welcher immer etwas grummelig ist oder Harry, der Bär, der immer etwas zum Futtern braucht, auf eine musikalische Abenteuerreise und tauchen zusammen ein in die Welt der Musik.

Querflötenkurs

Wann und wie oft?

• Freitags, von 15.30 bis 16.30 Uhr, insgesamt 7 mal

• Daten: 18., 25.9. / 16., 23., 30.10. / 6. und 13.11.2026

Voraussetzungen

• Freude an der Musik

• Keine Vorkenntnisse nötig

Leitung

• Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin

Kosten

• Kurs 60 Franken

• Nuvo-Toot Querflöte: 30 Franken; direkt zu bestellen und bezahlen bei Nathalie Tollardo

Veranstaltungsort

• RMSG, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden

Anmeldeschluss: 7.September

Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, Tel. 061 985

Die
der Akteure auf der Bühne ist spürbar. Foto: S. Moor
Fotos: zVg
Für jeden Geschmack war etwas dabei: von Büchern
The Melody Makers.
Nathalie Tollardo mit dem Häsli Anna – und weiteren Schülern. Foto: zVg

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JederzehnteMensch leidetunterReizdarm.Krämpfe,Blähungen odereinständiger DruckimBauch können den Alltagmassivbeeinträchtigen. Viele Betroffeneziehensich zurück,planenihrenAlltagrund um Toiletten undhaben bereits zahlreicheUntersuchungen hintersich,ohnenachhaltige Erleichterung.Wasvielenicht wissen: Hypnosegehörtheute zudenwissenschaftlich untersuchtenVerfahren,diebei funktionellen Darmbeschwerdeneingesetzt werden. DieHypnosetherapeutin PatriciaSutter hatein 10wöchigesProgrammfür zuhauseentwickelt, dasMenschenmitfunktionellen Darmbeschwerden Schrittfür Schritt begleitet. ImMittelpunktstehtdieDarm-HirnAchse,dieengeVerbindung

zwischen Verdauungssystem undNervensystem. Veränderungen entstehen nichtdurcheinmaligesHören, sonderndurch regelmässiges Anwenden. Deshalbbauendie zehn Hypnosen aufeinander auf.Zielist es,dieDarm-HirnAchsenachhaltigzuberuhigenund so mehr Lebensqualitätzurückzugewinnen. DasProgrammkannbequem von zuhausegenutzt werden. Dieerste Hypnosedes Programmssteht kostenloszur Verfügung. Weitere Informationengibt es aufhypnosesutter.com.

Hypnose Sutter

Känerkinderstrasse14 4457Diegten info@hypnose-sutter.com www.hypnose-sutter.com

Christine Schmied-Storti Bild: PD

Einwohnergemeinde Gelterkinden Nächtliches Dauerparkieren auf öffentlichem Areal («Laternenparking»)

Die Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge primär auf dem eigenen oder auf privatem Areal zu parkieren. In Gelterkinden stellt das regelmässige Parkieren von Motorfahrzeugen über Nacht auf öffentlichem Areal einen bewilligungspflichtigen gesteigerten Gemeingebrauch dar. Dies gilt auch dann, wenn nur teilweise öffentliches Areal beansprucht wird. Unter Motorfahrzeuge werden motorisierte Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.5 Tonnen verstanden. Das nächtliche Abstellen von Motorfahrzeugen mit einer Nutzlast von mehr als 1 Tonne, Anhängern jeder Art sowie Autos ohne Kontrollschilder ist auf öffentlichem Areal generell untersagt. Ausgenommen auf den öffentlichen Parkplätzen, welche mit Parkuhren versehen sind.

In der Gemeinde wohnhafte Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer mit Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen, die keine Parkiermöglichkeit auf privatem Areal haben, können bei der Bauabteilung eine Bewilligung für das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Grund beantragen. Die Bewilligungsgebühr beträgt CHF 50.– pro Monat und Fahrzeug. Grundsätzlich gilt eine Selbstdeklarationspflicht der Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer. Die Gemeinde führt periodische Kontrollen durch.

Auch das regelmässige Parkieren während der Nacht in blauen Zonen ist kostenpflichtig und im Reglement über das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Areal unter Art. 1 Absatz 2 festgehalten. Keine Bewilligung benötigen Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer, die den Nachweis erbringen, dass sie ihr Motorfahrzeug in der Woche während höchstens einer Nacht in Gelterkinden abstellen, sowie Monteure, Gelegenheitsarbeitende oder Feriengäste, die weniger als 30 Tage pro Jahr dauernden Aufenthalt in Gelterkinden haben.

Das Reglement über das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Areal (Laternenparkingreglement) und das Gesuchsformular können auf der Website www.gelterkinden.ch heruntergeladen oder auch bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für Auskünfte steht die Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung Gelterkinden, Telefon 061 985 22 55, zur Verfügung.

Beim Parkieren auf Strassenareal ist folgendes zu beachten (Verkehrsregelnverordnung zusammengefasst):

– Grundsätzlich darf nicht parkiert werden in einem Halteverbot, auf Hauptstrassen, auf Radstreifen, sowie vor Zufahrten zu fremden Gebäuden oder Grundstücken.

– In schmalen Strassen dürfen Fahrzeuge nur auf einer Seite parkiert werden, wenn sonst die Vorbeifahrt anderer Fahrzeuge erschwert würde.

– In Begegnungszonen gilt ein Parkverbot ausserhalb der markierten Felder. Im Weiteren ist im Strassenreglement der Gemeinde Gelterkinden geregelt, dass aus der Benützung der Verkehrsflächen für die übrigen Verkehrsteilnehmer keine unangemessene Behinderung entstehen darf, insbesondere sind für die Rettungsdienste die Durchfahrten jederzeit zu gewährleisten.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die entsprechenden Liegenschaftsbesitzer/innen. Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Es werden sporadisch Kontrollen durchgeführt.

Die Höhe muss mind. 4.50 m (über der Fahrbahn), resp. 2.50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm) ist ebenfalls zu entfernen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Entsorgung von E-Zigaretten

Bring it back: So entsorgen Sie E-Zigaretten korrekt und kostenlos In jeder E-Zigarette steckt eine Batterie. Deshalb gehören «Vapes» zu den Elektrogeräten und sollten unbedingt recycelt werden. Denn sie enthalten wertvolle Rohstoffe, aber auch Schadstoffe, die bei unsachgemässer Entsorgung in die Umwelt gelangen können. Lesen Sie hier, wie und wo Sie Ihre defekten oder leeren E-Zigaretten kostenlos entsorgen können.

Der Vape Recycling Bag ist der neue Recycling-Sack für E-Zigaretten. Diesen findet man an den Verkaufsstellen von E-Zigaretten. Neu kann man ihn auch kostenlos nachhause bestellen: www.vape-recycler.ch.

Haben Sie gewusst, dass in jeder E-Zigarette eine kleine Batterie steckt? Ja, und zwar nicht nur in den E-Zigaretten, die wiederaufladbar sind. Auch in den Einweg-E-Zigaretten, die nach Wassermelone, Salted Caramel oder Menthol schmecken, steckt eine Lithium-Ionen-Batterie. Werden leere Vapes auf den Boden oder in den Abfall geworfen, können diese Akkus bei zu hohem Druck in der Kehrrichtabfuhr Feuer fangen oder das in E-Zigaretten enthaltene Nikotin oder andere Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Wertvolle Rohstoffe für die Elektroindustrie In E-Zigaretten stecken allerdings nicht nur Schadstoffe, sondern auch viele wertvolle Rohstoffe. Darunter Aluminium, Lithium oder Kobalt, die ebenfalls für die Produktion von vielen anderen Elektrogeräten aus unserem Alltag gebraucht werden: für Smartwatches, Laptops, Tablets oder Mobiltelefone, für Hörgeräte oder Elektroautobatterien. Indem Sie E-Zigaretten wie alle anderen Elektrogeräte ins Recycling geben, helfen Sie mit, dass die Rohstoffe zurück in den Kreislauf fliessen und für die Produktion von neuen Geräten wiederverwendet werden können.

E-Zigaretten gehören zurück in die Läden oder zur nächsten Sammelstelle für Elektrogeräte

Am besten bringen Sie Ihre leeren E-Zigaretten dorthin zurück, wo Sie sie gekauft haben oder zu einem beliebigen Shop, der E-Zigaretten verkauft. Auch Kioske nehmen alle Arten von E-Zigaretten inklusive Akkus zur Entsorgung kostenlos entgegen. Und zwar auch dann, wenn keine neuen Geräte gekauft werden. Alternativ können Sie Ihre E-Zigaretten gratis bei der nächsten öffentlichen Sammelstelle für Elektrogeräte abgeben.

Neu: Praktische Entsorgung per Post

Im Vape Recycling Bag können die Konsumentinnen und Konsumenten ihre leeren oder defekten Vapes sammeln und diese dann via Post dem Recycling zuführen.

Das funktioniert so:

Deshalb gehören Vapes nicht in die Batterie-Sammlung Immer wieder werden E-Zigaretten in Batterie-Sammelbehälter geworfen. Das ist falsch. Denn in E-Zigaretten steckt vielmehr als nur eine Batterie. Auch das Mundstück, die Kunststoffhülle oder die Heizspirale (Coil) können im Recycling in ihre Stoffbestandteile aufgetrennt und wieder aufbereitet werden. Die in den Batterien enthaltenen Rohstoffe fliessen gar mit einem Reinheitsgrad von 98% in den Rohstoffkreislauf zurück. Deshalb gehören defekte E-Zigaretten ebenso wie elektrische Zahnbürsten, Stabmixer oder Smartwatches zurück in die Läden oder zu einer Sammelstelle für Elektroschrott. Nur so funktioniert das Recycling von E-Zigaretten reibungslos.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Genehmigung Mutation «Gewässerraum» mit Ausnahmen und einer Änderung

Die Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2024 beschloss die Mutation «Gewässerraum» zum Zonenplan Siedlung, zum Zonenplan Landschaft, zum Teilzonenplan Siedlung Ortskern und zu den betroffenen Quartierplanungen. Der Regierungsrat hat nun mit Verfügung vom 28. April 2026 die Mutation «Gewässerraum» genehmigt und damit für verbindlich erklärt. Von der Genehmigung ausgenommen und zur Überarbeitung zurückgewiesen wurde der Gewässerraum im Bereich der Parzelle Nr. 690 sowie im Abschnitt zwischen den Parzellen Nrn. 1379, 1382 und 2174. Diese Ausnahmen sind im Situationsplan Mutation «Gewässerraum» rot gestrichen. Im Weiteren wurde eine vom Gemeinderat beantragte geringfügige Änderung im Bereich der Parzelle Nr. 817 (infolge angepasster Gewässerachse) genehmigt. Der Situationsplan Mutation «Gewässerraum» ist auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch bei den Reglementen aufgeschaltet.

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Querflötenklasse Nathalie Tollardo sowie der GelterKinderChor unter der Leitung von Nathalie Tollardo.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 19. Juni 2026, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der E-Gitarrenklasse Sebastian Viret.

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 22. Juni 2026, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der E-Gitarrenklasse Michał Skwierczyn´ski.

Eintritt frei – Kollekte

Mittwoch, 23. Juni 2026, 19.30 Uhr, grosser Saal

Kinderkurs

Häsli Anna lernt Querflöte spielen

Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern! Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten.

Kursdaten: 18./25. September 16./23./30. Oktober 6./13. November 15.30 bis 16.30 Uhr

Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage

Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder

Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin

Kurskosten: CHF 60.–Nuvo-Toot Querflöte: CHF 30.–(Farbe direkt bestellen und bezahlen via Nathalie Tollardo) Wo: RMSG, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden

Anmeldeschluss: 7. September Infos + Anmeldung: info@msgelterkinden.ch Tel. 061 985 70 80

Regionale Musikschule Gelterkinden

Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

Anzeige

Einwohnergemeinde Gelterkinden Friedhof Gelterkinden – Grabfeldräumung –Erdgräber Feld 9 (Reihe 1–4)

Gemäss den Bestimmungen des Bestattungs- und Friedhofreglements werden infolge Erreichung der reglementarischen Benützungsdauer (20 Jahre) folgende Gräber per 1. Oktober 2026 aufgehoben: Erdgräber Feld 9 (Reihe 1–4)

Grab-Nr. Name Vorname Bestattungsjahr 1541 Buser-Bollier Rosa 2001 1542 Libera-Fior AlfredoRenzo 2001 1543 Schöni-Hüssy Emma&Ferdinand 2001/2007 1544 Bichsel-Bärtschi Frieda 2001 1545 Stankovic NikolaRadivoje 2002 1546 Handschin MargarethaAnna 2002 1547 Kaufmann-Frech PaulRobert&Seline 2002/2006 1548 Freivogel-Weber VerenaMarie 2002 1549 Leuenberger-Steffen AnnaRosalie&AlbertErnst 2002/2007 1550 RudolfvonRohr-SavegnagoAlice 2002 1551 Droll-Gunzenhauser MarieRosa&Max 2002/2010 1552

Gutjahr-Sutter Marguerite 2002 1553 Rattaggi-Valich Romana&Kurt 2002/2003 1554

Schönenberger-SchallerRené 2002 1555 Rüesch Katharina 2002 1556

Moser-Jeanneret-Grosjean&Geneviève-Violette& Matschnig-Jeanneret-GrosjeanYvetteDenise 2003/2006 1557 Gysin-Siegenthaler NellyAlice 2003 1558 Williner-Truffer Cäserina 2004 1559 Freivogel-Widmer Hanspeter 2004 1560 Savini-Pümpin Gianfranco 2004 1561

Handschin-NyffeneggerJuliusHermann&Margrit 2004/2005 1562 Walter Rosa 2004 1563 Ritzmann-Burri Walter 2004 1564

Hasler-Gut Leonore 2004 1565 Bürgin-Cracco OnegliaBengasina&Gottlieb2004/2005 1566 Schürch-Bärtschi Fritz 2004 1567 Völlmin-Hauswirth ErnstKarl 2004 1568 Berger-Frei Martha&Hugo 2005/2008 1569 Gysin Elsa 2005 1570 Aenishänslin-Blaser HedwigRuth 2005 1571 Kienholz ElgaRuth Tettoni-Ruf Victor 2005/2005/2009 Seiler-Tettoni Josephina 1572 Fiechter RosaLina 2005

DasbetroffeneGrabfeldFeld9(Reihe1–4)istmiteinerentsprechendenHinweistafelgekennzeichnet.

DieAufhebungbedeutet,dassdieGrabsteinestehengelassenwerden.Die Hinterbliebenenwerdengebeten,BepflanzungenbisEndeSeptember2026zu entfernenundallfälligeGrabpflegeaufträgeaufdiesenTerminzukündigen. DieOberflächenräumungundRekultivierungerfolgtjenachWitterungabAnfang Oktober2026durchdieGemeinde,miteinerBegrünung.IndividuelleBepflanzungenundGrabschmuckkönnennachderUmgestaltungnichtmehrangebracht werden.DiePflegeobliegtderEinwohnergemeinde.SolltedasGrabfelddereinst wiederinAnspruchgenommenwerden,werdendieGrabsteineendgültig entfernt.

ÜberGrabsteine,Anpflanzungenusw.,welchenichtentferntwerden,verfügtab Oktober2026gemässReglementdieEinwohnergemeindeGelterkinden.Eine Entschädigungwirdnichtausgerichtet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Plattform Trockenheit BL

Fast jedes Jahr und mit zunehmender Tendenz verfügen die Gemeinden wie auch der Kanton Massnahmen bezüglich Trockenheit. Diese Massnahmen werden auf einer zentralen Informationsplattform, auf der man sich entsprechend und einfach informieren kann, aufgeschaltet.

Diese Plattform steht unter www.bl.ch/trockenheit zur Verfügung. Dort können aktuelle Informationen bezüglich geltender Bestimmungen sehr rasch und einfach aufgerufen werden. Darunter fallen zum Beispiel allfällige Feuer-, Wasserentnahme-, Fischerei-, Bade- und Betretungsverbote. Sollten Bestimmungen aufgrund von Trockenheitsperioden auch in Gelterkinden von Nöten sein, werden diese ebenfalls unter www.bl.ch/trockenheit publiziert werden.

Die Gefahrenlage zur Trockenheit wird weiterhin auf www.waldbrandgefahr.ch des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) abgebildet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Friedhof Gelterkinden – Grabfelderräumung –Grabfelder UW 4

Gemäss den Bestimmungen des Bestattungs- und Friedhofreglements werden infolge Erreichung der reglementarischen Benützungsdauer (20 Jahre) folgende Gräber per 1. Oktober 2026 aufgehoben: Urnenreihengräber UW4

Grab-Nr. Name Vorname Bestattungsjahr

5182 Rudin-Troxler Ernst 2003

5183 Bitterlin-Jöri

MarieLuise&PaulFritz 2003/2006

5184 Fuhrer Frieda 2003

5185 Hunziker-Buser

5186 Hofstetter-Schaub

Arnold&GertrudElisabeth 2003/2010

HansRudolf 2003

5187 BlatterStrebel Helena 2003

5188 Gerig-Freivogel

5189 Handschin-Schmidt

5190 Oegerli-Grazioli

5191 Bürge-Rudin

5192 Fuhrer-Bongni

5193 Schilter-Egli

5194 Fahrni-Godard

5195 Herzog-Imwinkelried

Alois 2003

Georg 2003

Alda 2004

Marie 2004

ArthurReinhard&LydiaMarie2004/2008

JosefFranzXaver&Josefina2004/2017

HansPeter 2004

Werner&Gertrud 2004/2013

5196 Kups-Aeby GünterArmin 2004

5197 Meier Johanna 2004

5198 Weber-Buess Ella&RogerOscar 2004/2007

5199 Kaufmann-Lerch ErnstKarl 2004

DasbetroffeneGrabfeldUrnenwand4istmiteinerentsprechendenHinweistafel gekennzeichnet.

DieHinterbliebenenwerdengebeten,BepflanzungenbisEndeSeptember2026 zuentfernenundallfälligeGrabpflegeaufträgeaufdiesenTerminzukündigen.

ÜberAnpflanzungen,usw.,welchenichtentferntwerden,verfügtabOktober2026 gemässReglementdieEinwohnergemeindeGelterkinden.EineEntschädigung wirdnichtausgerichtet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Informations- und Beratungsstelle bei Fragen rund um das Alter der Gemeinde Gelterkinden

Die Pro Senectute beider Basel führt im Auftrag der Versorgungsregion Oberbaselbiet Informations- und Beratungsstellen in Gelterkinden und Sissach. Die kostenlosen Angebote stehen allen pensionierten Einwohnerinnen und Einwohnern sowie deren Angehörigen der angeschlossenen Gemeinden offen und werden von der Bevölkerung gerne genutzt.

Die Beratungsstellen bieten unkomplizierte Unterstützung bei Fragen rund ums Alter – insbesondere zu finanziellen Themen wie Sozialversicherungen, finanzieller Unterstützung im AHV-Alter oder Budgetberatung, zu rechtlichen Fragen wie Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung oder Sozialversicherungsrecht sowie zur Lebensgestaltung rund um Pensionierung, Wohnen und Entlastungsangebote. Die Themen können in einem persönlichen Gespräch individuell besprochen werden.

Die Beratungsstelle in Sissach befindet sich im Zentrum für Pflege und Betreuung Mülimatt, Teichweg 9, 4450 Sissach, und ist jeweils am ersten und dritten Freitag des Monats von 9.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.

In Gelterkinden finden die Beratungen jeweils mittwochs von 13.30 bis 16.00 Uhr im Alters- und Pflegeheim «Zum Eibach», Turnhallenstrasse 1, statt. Es wird gebeten, vorgängig einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Kontakt:

Pro Senectute beider Basel Beratungsstelle Versorgungsregion Oberbaselbiet Tel. 061 927 92 52 beratung.oberbaselbiet@bb.prosenectute.ch

Ormalingen

Einwohnergemeindeversammlung vom 10 Juni 2026

Beschlüsse

Protokolle ://: Das Beschluss-Protokoll und das Detail-Protokoll vom 5. Dezember 2025 werden diskussionslos genehmigt.

Traktandum 1: Rechnung 2025 ://: Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Ormalingen, mit einem Aufwandüberschuss von 112859.30 Franken, wird genehmigt.

Traktandum 2: Bericht der Geschäftsprüfungskommission 2025

Einwohnergemeinde Gelterkinden Wahl OBAV-Delegierter

Aufgrund einer internen Reorganisation in der Gemeindeverwaltung hat der Gemeinderat an der Sitzung vom 8. Juni 2026 per sofort an Stelle von Pasquale Bubba, Abteilung Einwohnerdienste, neu Kurt Handschin, Abteilung Bau, als OBAV-Delegierten der Gemeinde Gelterkinden gewählt. Die Gemeinde Gelterkinden hat Total 4 Delegierte im Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV).

Frühschwimmen –Starten Sie aktiv in den Tag

In der Badi Gelterkinden können Sie bereits früh morgens Ihre Bahnen ziehen. In unserem Hallen-Freibad bieten wir Schwimmen für Frühaufsteher an. Werden Sie wach und machen Sie sich fit für einen perfekten Tag Frühschwimmen: ImmerDienstagundFreitag, ab6.00Uhr Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Panini Tauschbörse Fussball-WM 2026

Du hast doppelte Panini-Sticker und einige fehlen Dir noch? Komm und tausche Deine Bilder mit anderen bei uns in der Bibliothek!

Samstag,20.Juni2026 von10.00bis12.00Uhr

Wirfreuenunsaufzahlreiche Sammler:innen!

Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden

Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch

Gelterkinden

://: Der Bericht der Geschäftsprüfungskommission vom 4.11.2025 wird zur Kenntnis genommen.

Traktandum 3: Aufhebung des bisherigen Vertrags der Logopädie und Abschluss der neuen Vereinbarung per 18.01.2027 ://: Die Aufhebung des bisherigen Vertrags und der Abschluss der neuen Vereinbarung per 18.01.2027 über den logopädischen Dienst werden genehmigt.

Traktandum 4: Gewässerschutzzone Thalquellen ://: Das neue Schutzzonenreglement und der dazugehörige Schutzzonenplan der Grundwasserschutzzone Thalquellen werden genehmigt.

Bürgergemeindeversammlung vom 10. Juni 2026

Beschlüsse

38 interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten am Mittwoch, 10. Juni 2026 zur Bürgergemeindeversammlung in der Stierenstallhütte begrüsst werden.

Es wurde genehmigt

• Protokoll vom 26. November 2025

• Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 2161.61 Franken

• Wahl von Alain Meier, Zeglingen in den Stiftungsrat APH zum Eibach

• Einbürgerung von insgesamt vier Personen

Nächste Bürgergemeindeversamm-

lung: Mittwoch, 25. November 2026 BürgerratGelterkinden

Austausch über das Thema Gesundheit

Am Stammtisch zum Thema Gesundheit der Grünen Region Sissach wurde in einer grossen Runde angeregt über die Frage debattiert: «Wie steht es um die medizinische Grundversorgung auf dem Land?» Dabei brachten Philipp Schoch als Pflege-Leiter der Notfallstation des Kantonsspitals und Regierungsratskandidat, Anne Brück als Hausärztin in einer anthroposophischen Praxis und die Physiotherapeutinnen Simone Kast und Mirjam Tröndle mit eigener Praxis ihr langjähriges, breites Wissen in die Diskussionsrunde ein. Ein gemeinsames Fazit war, dass alle medizinischen Disziplinen besser und auch räumlich näher

zusammenarbeiten müssten. Denn so können sie nicht nur die Grundversorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung sicherstellen, sondern auch zu vielen, ineffizienten und teils unnötigen Untersuchungen und Abgaben von Medikamenten vorbeugen. Das grosse Interesse am Austausch über das Thema Gesundheit hat uns gezeigt, dass solche niederschwelligen «Tischrunden» von den Menschen vor Ort gewünscht werden. Das war auch das Verdienst der sehr engagierten, praxisorientierten und hochkompetenten Gäste aus dem Gesundheitsbereich. Herzlichen Dank allen! Für die Grünen Region Sissach, Maya Graf

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 18. Juni

14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli

17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli. Das living room findet nicht statt

Samstag, 20. Juni

Ab 11.00 Fest zum Flüchtlingstag bei der katholischen Kirche

14.00 Jungschi und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli

Sonntag, 21. Juni

11.00 Zämme fiire.

Beginn mit einem familienfreundlichen Gottesdienst in der Kirche, Musik von einer Band aus dem Sunntig.L.Obe, welche auch Lieder aus dem Gesangbuch begleitet. Die Reliklassen von Eva Schelker haben ein Kirchenfenster voller Hoffnungsbilder gemalt, welches ausgestellt wird. Die Feier nimmt das Thema «Hoffnungsfenster» auf. Nicht nur in Form von gehörten Worten, sondern auch mit aktiver Beteiligung der Gäste.

Leitung: Pfr. Samuel Maurer. Kollekte: Jahresspendenprojekt «Mission am Nil» im Ostkongo.

Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24 Anschliessend gemeinsames Essen als Teilete im Pfarrhöfli – Grill – Salat- und Dessertbuffet. Wenn jeder etwas Feines mitbringt, entsteht ein buntes Buffet! Mittwoch, 24. Juni

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9, Gelterkinden Das Taizé Gebet findet nicht statt.

VORANZEIGE – Herbsttage «Mit Josef unterwegs» Montag, 28. September bis Mittwoch, 30. September 2026, jeweils 9.00 bis 16.30, dürfen Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse eine wundervolle Reise mit Josef ins «alte Ägypten» machen und die biblische Geschichte nacherleben. Näheres und Anmeldung unter «Herbsttage 2026» auf der Homepage www.ref-gelterkinden.ch

Auskunft bei Vera Weber, 077 533 08 94 oder vera.weber@gmx.ch

Tagesausflug des Senioren-Aktiv-Vereins

Sissach Die Innerschweiz lockte

Der vom Senioren-Aktiv-Verein Sissach (SAV) organisierte Tagesausflug führte die rund 50-köpfige Reisegruppe in die Innerschweiz: an einen Ort, der für die Oberbaselbieter nicht gerade zu den alltäglichen Anfahrtszielen zählt.

Nach einen Kaffeehalt am Sempachersee führte uns die Reise nach Unterägeri.

Trotz relativ düsterer Prognosen präsentierte sich das Wetter zunehmend von der erfreulicheren Seite. Das vorzügliche Mittagessen auf dem

Schiff und die Fahrt durch die für vie le nicht so bekannte Gegend, wurden zu einem veritablen Erlebnis. Mit einem Spaziergang entlang des Sees oder einem geselligen Zusam mensitzen wurde der Ausflug beendet, bevor wir am frühen Abend wiederum ins Baselbiet zurückkehrten.

Amtswochen

15. bis 21. Juni: Pfr. Samuel Maurer 22. bis 28. Juni: Pfrn. Annina Völlmy

Allgemein

Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe:

Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof:

Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30, Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 21. Juni 9.30 Eucharistiefeier

Dienstag, 23. Juni

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25

13.30 Vortrag «Sicherheit im Alter – von Telefonbetrug bis zu den Gefahren im Internet», im Pfarreisaal

18.00 Eucharistiefeier

19.30 Kirchgemeindeversammlung im Pfarreisaal

Donnerstag, 25. Juni

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag

9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076

261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 21. Juni

9.30 Eucharistiefeier der Portugiesen

11.00 Kommunionfeier

15.00 Christkatholischer Gottesdienst

Ein herzlicher Dank geht an den Rei seleiter Kurt Odermatt und den Säges ser-Chauffeur Reto Herzig für die Organisation und Durchführung.

PaulHug,Ziefen

Ausflug in die Innerschweiz: Gruppenbild der rund 50-köpfigen Reisegruppe. Foto: Kurt Odermatt

Mittwoch, 24. Juni

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 26. Juni

10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 18. Juni

19.00 Meditation

Samstag, 20. Juni

14.00 Jungschar

Sonntag, 21. Juni

Kein Gottesdienst in der Kapelle, wir sind an der jährlichen Konferenz in Hunzenschwil.

Dienstag, 23. Juni

19.30 Gesprächskreis Salon Crystal: Heikle Themen und die Bibel – was sagt «die Bibel» zu Scheidung, Queerness, Erb-Sünde?

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Sonntag, 21. Juni

10.00 Tauf-Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Franziska Baumgartner, Orgel. Anschliessend Kirchgemeindeversammlung und Apéro

Rund um meine Kirche

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Am Sonntag, 21. Juni 2026 findet im Anschluss an den Gottesdienst mit Taufe in der Kirche Maisprach um ca. 11.00 die Kirchgemeindeversammlung mit folgenden Traktanden statt:

1. Begrüssung – 2. Traktandenliste –3. Beschlussprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2025 –

4. Tätigkeitsbericht der Kirchenpflege –

5. Präsentation und Genehmigung der Rechnung 2025 – 6. Verschiedenes

Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Die Rechnung 2025 sowie das Beschlussprotokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung können ab sofort in beiden Kirchen eingesehen werden. Ebenfalls sind die Dokumente auf unserer Webseite (www.ref-buus-maisprach.ch) unter der Rubrik «Neues aus der Kirchgemeinde» zu finden.

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 21. Juni

10.00 Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Laura Klingenberg in der Kirche Ormalingen. Im Anschluss Apéro bei der Kirche

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 25. Juni 15.00 Pater Jacek Kubica

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Samstag, 20. Juni 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä

Samstag, 20. Juni, Schulschluss 17.00 Kirche Kienberg. Ökum. Gottesdienst mit PfrLt. Christoph Küng und Andrea Schaffner, Apéro

Sonntag, 21. Juni 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.)

Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

Sonntag, 21. Juni

10.00 Kirche Rothenfluh. Gottesdienst «Goldene Konfirmation» mit Pfr. Ueli

Schürch. Niklaus Giertz, Orgel. Apéro

Dienstag, 23. Juni 19.00 Pfarrscheune Kilchberg. Büchertreff mit Pfrn. Gabriella Schneider Amtswoche 22. bis 28. Juni: Pfr. Ueli Schürch www.schafmatt-wisenberg.ch

Frisch geschlüpfte Meeresschildkröten brauchen ihre Eltern nicht, um den Weg ins Meer zu finden. Aber sie brauchen Ihre Hilfe, um vor der Ausrottung bewahrt zu werden. Übernehmen Sie eine Patenschaft! Damit helfen Sie uns, die Meeresschildkröten und ihre Lebensräume zu schützen.

ÜBERNEHMEN Mehr Infos erhalten Sie unter

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Seniorenausflug Läufelfingen nach Greyerz Donnerstag, 18. Juni, 9.00 bis ca. 18.00 Donnerstag, 18. Juni 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Gottesdienst, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Kirchgemeindeversammlung in Rümlingen

Donnerstag, 18. Juni, 19.30 im Raum der Kirchgemeinde

Senioren-Mittagstisch, Läufelfingen Freitag, 19. Juni, ab 11.30, Restaurant Warteck

Sonntag, 21. Juni 9.45 Ausserplanmässiger Gottesdienst. Die Pfarrrwahlkommission ladet Sie herzlich ein, diesen zusammen mit ihr und einem Gastpfarrer zu feiern.

Mittwoch, 24. Juni

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 25. Juni, Wasserschlacht Läufelfingen

Sonntag, 28. Juni

9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das HEKS

Mittwoch, 1. Juli

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Das Interesse am Austausch über das Thema Gesundheit war gross. Foto: zVg
«Aber das

Komische

ist, warum ist hier nichts?»

Waldenburg Das Theaterprojekt «Countryside 1» thematisierte Kunst, Kultur und Veränderung im ländlichen Raum

Dass Ausflügler/-innen aus Basel gleich postkutschenweise, oder moderner ausgedrückt: carweise, nach Waldenburg gekarrt werden, und das an drei Tagen hintereinander, hat das Stedtli wohl seit der Hochzeit des «Fremdenverkehrs» im 19.und frühen 20.Jahrhunderts nicht mehr erlebt. Ein bisschen von diesem Flair kam vergangenes Wochenende auf: Das Theaterprojekt «Countryside 1 –Waldenburg» brachte dem Basler Publikum eine vielleicht unbekannte Gegend näher und machte – auch für die Einheimischen – sichtbar, wie viel Spannendes am oberen Ende des Waldenburgertals gesellschaftlich und kulturell geleistet wird.

Der «Roadtrip» nach Waldenburg begann am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr bei der Kaserne Basel, erst am späten Abend ging es wieder heimwärts. Dazwischen wurde die Teilnehmenden auf einen zweieinhalbstündigen Parcours geschickt (wobei sie zwischen drei verschiedenen Routen wählen durften), danach beim Wasserfall hinter der ehemaligen Uhrenfabrik «Revue Thommen» an einer langen Tafel durch das Restaurant Schlüssel verköstigt, bevor sie im Fabrikgebäude eine Inszenierung zu sehen bekamen.

Das Schöne an dieser aufwendigen, durch mehrere Stiftungen und den Swisslos Fonds finanzierten Mammutveranstaltung war, dass sie nicht etwa einen «touristischen» Aussenblick auf Waldenburg warf, sondern die Bevölkerung und Kulturschaffenden vor Ort einbezog.

Der Kopf hinter dem Projekt, Regisseur Maximilian Hanisch, war über Monate hinweg immer wieder in Waldenburg und knüpfte viele Kontakte – so kam es, dass neben der Kaserne Basel und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW auch der Kulturraum Waldenburg «Wolbrg» als Kooperationspartner mitmachte. Auch der Verein «Waldenburg belebt» war beteiligt, nebst vielen Einzelpersonen.

Eine Station im Parcours war beispielsweise «Chez Justine», ein Café mit Lädeli und Secondhand-Boutique. Wie Co-Geschäftsführerin Simone Gerber erzählte, wird dieser Treffpunkt von zahlreichen Freiwilligen mitgetragen. «Waldenburg fängt wieder an zu leben, und ein Teil davon zu sein können, ist wunderbar», sagte sie.

erobert wird und gelegentlich als Kulturort wieder auflebt.

Die Thematik der Veränderungen im ländlichen Raum, sprich Abwanderung und wirtschaftlicher Bedeutungsverlust, schwang bei «Countryside 1» hinter-

gründig immer mit. Auch als Gegenstück zu den Klischees, die Städter/ -innen vielleicht von Land haben: grüne Wiesen und Wälder, beschauliche Dörfer

(beziehungsweise ein pittoreskes Stedtli im Fall von Waldenburg), idyllisches Landleben. Wie Maximilian Hanisch in der Ankündigung schreibt: «Je näher ihr herangeht, desto mehr erfahrt ihr über eine komplexe Geschichte, die vom Handel über den Pass des Hauenstein, die Uhrenindustrie und ihren Weggang geprägt ist.» Der Parcours führte etwa in das modern umgebaute Bauernhaus der Künstlerin Andrea Wolfensberger, die vor 25 Jahren nach Waldenburg gekommen ist und sich neben der Kunst um den zum Haus gehörenden Landwirtschaftsbetrieb mit Fruchtbäumen und Lämmern kümmert.

Die leuchtende Landschaft... Landwirtschaft, Wald und Natur kamen an mehreren Stationen zur Sprache, aber auch Nachbarschaft, Geschichten und Perspektiven im Stedtli mit seinen steilen Gassen. Hier und da eine Performance, Klang- und Videoinstallationen, ein kurzes Konzert mit der Waldenburger Harfenspielerin Vera Schnider, die kürzlich den Baselbieter Kulturpreis

erzählte den Parcours-Teilnehmenden beim oberen Stadttor die Legende von der «Hand von

gewonnen hat, die Ausstellung im «Wolbrg» (nebst der laufenden KunstBiennale «Ville des arts») – dem angereisten Publikum wurde einiges geboten. Auch für diejenigen, die aus der Umgebung kamen, und für die vereinzelten Heimweh-Waldenburger/-innen, gab es Neues zu entdecken. Etwa die Sichtweise der Künstlerin und FHNW-Studentin Arielle Frey auf Waldenburg. Aus New York stammend, war für sie die grüne Landschaft etwas Unbekanntes. «Ich war geschockt, dass Natur so schön sein kann», sagte sie im Gespräch mit Maximilian Hanisch. Auf langen Stoffbahnen bringt sie die Häuser, Felder und Bäume mit Acrylfarbe, Kreidepastell und Glowin-the-dark-Farben zum Leuchten. ... und die zerfallende «Revue» Am Ende des Tages stand unter anderem die Vorstellung im Raum, dass sich die Natur das Stedtli zurückerobert und alles überwuchert – so endet nämlich das Theaterstück, das Schauspielerin Jasmin Gloor solo im Saal der Revue Thommen spielte, begleitet von Samuel Toro Pérez auf der E-Gitarre. Sie erzählte von gekrümmt sitzenden Uhrenarbeiterinnen, die beim Mittagessen Schmerzmittel bekamen, die ihnen jedoch die Nieren kaputt machten. Oder von der krebserregenden Radon-Farbe der Zifferblätter und den Altlasten im Boden. Und sie erzählte vom Umnutzungsprojekt der «Revue» mit Ateliers und Wohnungen, das vor einigen Jahren scheiterte, weil der nebulöse Besitzer den Kaufpreis erhöhte, als das Land umgezont wurde. Von den Heizungen, die zerbarsten, weil im Winter das Wasser nicht abgedreht wurd, und von dem Baum, der in der Dachrinne wächst. Dabei könnte das leer stehende, zerfallende Areal für Ausstellungen, als Jugendtreff, Kindergarten, Tierheim, Gewächshaus oder Vereinslokal genutzt werden: «Warum können wir nicht einfach loslegen und machen? Warum unterstützt uns niemand?», fragte die Schauspielerin verzweifelt. Der alte Raum mit den vielen Erinnerungen wirke auf sie gleichzeitig neu – «Aber das Komische ist, warum ist hier nichts?» Am Schluss hängte sie symbolisch die verschwundene Fabrikuhr wieder an die Wand – wer weiss, was die Zukunft bringt. Dem Publikum war nach dem «Roadtrip» jedenfalls klar, dass in Waldenburg nicht «nichts» ist, sondern dass hier eine ganze Menge läuft.

Perspektivenwechsel

«Was mir am Kulturprojekt Countryside 1 gefällt, ist das Thema Perspektivenwechsel», kommentiert Andrea Sulzer, Gemeindepräsidentin von Waldenburg. Wenn man lange an einem Ort wohne, entwickle man eingefahrene Wahrnehmungsgewohnheiten. Eine davon laute: «Wir sind überschuldet und können nichts machen.» Die an Countryside 1 beteiligten FHNW-Studierenden hätten mit ihren Szenografie-Arbeiten neue Blickwinkel eröffnet, beispielsweise die junge Architektin, die den Schulhausplatz mit Strohbalken, Wasserbecken und Beschattung temporär umgestaltet habe. «Etliche Kinder konnten so die Erfahrung machen, wie der Platz anders sein könnte», sagt Andrea Sulzer. Das sei die Stärke der Kunst: dass sie ihren eigenen Blick auf die Dinge werfe. «Als Gemeinde sind wir auf Leute angewiesen, die uns immer wieder neue Perspektiven geben», fährt Andrea Sulzer fort. Im politischen Alltag seien das die Neuzuziehenden. Sie kämen nach Waldenburg wegen der Natur, weil sie günstig ein Haus kaufen könnten oder wegen der Waldenburgerbahn. Wenn sie dann hier seien, würden sie über die kulturelle Vielfalt oder die gute Schule in Waldenburg staunen. «Das sind alles Sachen, die einem gar nicht mehr auffallen, wenn man länger an einem Ort lebt», ist sich Andrea Sulzer bewusst. Diesen Perspektivenwechsel ermögliche auch Countryside 1. ObZ

Wald, Wiesen, Felsen und Burg: kulturaffine Basler/-innen unterwegs in der Baselbieter Landschaft. Fotos: M. Schaffner
Kleinlebewesen auf grossen
Leinwänden: «The Small Residents of Waldenburg» heisst diese leicht unheimliche Installation von Manuel Hoppe in der Revue Thommen.
Arielle Frey aus New York findet Waldenburg den schönsten Ort, den sie je gesehen hat.
Die «Revue Thommen»: ein zerfallendes Industriedenkmal, das von der Natur zurück-
Performerin Jasmin Gloor beschäftigte sich mit der Geschichte der «Revue».
Regisseur Maximilian Hanisch
Waldenburg».
Andrea Wolfensberger führte durch ihr Wohnhaus und Atelier. Die Karton-Skulpturen repräsentieren Klangwellen von Sprechenden, die Ja oder Nein sagen.

Ja zum gemeinsamen Wasserwerk

Niederdorf Wegweisendes Generationenprojekt

Willi Wenger

Die Gemeindeversammlung von Niederdorf hat am Montag im Rahmen einer «Monsterdebatte» allen Anträgen der Exekutive zugestimmt. Genehmigt wurden erwartungsgemäss ohne Opposition die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 4700 Franken inklusive einer Einlage in die finanzpolitische Reserve von 400000 Franken sowie ein Verkauf einer Landparzelle. Zu reden gab auf der anderen Seite das Wasserwerk z’Hof in Oberdorf und im Speziellen das Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke – neues Magazin», das nach sehr ausgiebigen Diskussionen im Sinne des Gemeinderats eine Mehrheit fand. Das gemeinsame Wasserwerk z’Hof in Oberdorf und der damit verbundene Kredit von über zwei Millionen Franken war einer der «Glanzpunkte» der Niederdörfer Gemeindeversammlung am Montag, an welcher über 60 Stimmberechtigte zum Teil sehr lebendig und mit unterschiedlichen Argumenten diskutierten. Letztlich aber war das Projekt «glasklar» unbestritten, handelt es sich doch fraglos um ein Generationenprojekt, welches die Wasserversorgung der beiden Gemeinden Niederdorf und Oberdorf um Jahrzehnte sichert. Die erneuerte Wasserversorgung der beiden Gemeinden - Oberdorf muss jedoch im August erst noch zustimmenbasiert auf den vier Säulen Wasserwerk mit Aufbereitung am Standort z’Hof, der Nordeinspeisung Bachmatten als zweites Standbein im Norden, dem Ersatzneubau Reservoir Kalchofen sowie Leitungserneuerungen. Dies stellt ein grosses Plus dar und beinhaltet Chancen für die Zusammenarbeit der Gemeinden. Der zuständige Sachverständige Joachim Klahre von der CSD Ingenieurunternehmung nannte in diesem Zusammenhang im Speziellen die inskünftig erheblich bessere Qualität des Was-

sers und damit verbunden auch die Verfügbarkeit desselben. Vor allen aber stehe die Versorgungssicherheit der Bevölkerung im Vordergrund, so Klahre weiter. Negativ am Projekt ist aus Sicht einiger Stimmbürger auf der anderen Seite der Wasserpreis, welcher sich pro Kubikmeter um rund 1.50 Franken erhöhen dürfte. In einer «völlig anderen Liga» verliefen die die Diskussionen über das Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke – neues Magazin». Hier wurde eifrig diskutiert. Zum Teil mit klaren Wortwahlen und kontrovers. Gemeinderat Ruedi Gerber kämpfte auf der einen Seite wie ein Löwe für das Vorhaben. Urs Roth, der Präsident der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) auf der anderen Seite befand unter anderem, dass mit substanziellen Mehr-Mietkosten in der Höhe von rund 50000 für Niederdorf jährlich zu rechnen sei. Dies sei zu hoch, kommentierten auch andere Personen. Ein Antrag der GRPK, die mögliche Zustimmung zum Projekt mittels einer verbildlichen Zusatzvereinbarung der Übernehme eines Stockwerkeigentums im geplanten Gewerbehaus Bachmatten mit «deutlichen wie sehr klaren Bestimmungen» zu fixieren, scheiterte am späten Abend mit Stichentscheid von Gemeindepräsident Martin Zürcher nur sehr knapp. Die maximalen Nettomietkosten in der Höhe von 186000 Franken jährlich für die beteiligten «Frenke»-Gemeinden Hölstein, Niederdorf, Lampenberg und Bennwil wurde schliesslich mit grossem Mehr genehmigt. Ein Zusatzauftrag, es sei das Ziel zu verfolgen, die Feuerwehr Frenke innert drei bis fünf Jahren in einen Zweckverband umzustrukturieren, allein oder optimalerweise gemeinsam mit der Feuerwehr «WOLF» (Gemeinden Oberdorf, Waldenburg und Liedertswil), wurde ebenfalls genehmigt.

Niederdorf

Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlungvom 15. Juni 2026

1. Genehmigung Protokoll

Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025 wird einstimmig genehmigt.

2. Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde inkl. Bericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission

Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4705.33 inkl. einer Einlage in die finanzpolitische Reserve über CHF 400000.00 wird ein-stimmig genehmigt.

3. Kreditüber2,01Mio.Frankenfür gemeinsames Wasserwerk z’Hof undVertragbetreffenddieSicherungderTrink-undLöschwasserversorgung der Gemeinden Oberdorf und Nie-derdorf mit Errichtung von Dienstbarkeiten

a. Der Kredit über 2,01 Mio. Franken für die 50% Beteiligung am Wasserwerk z’Hof Oberdorf wird mit 63 Ja-Stimmen zu 3 Nein-Stimmen genehmigt. b. Der Vertrag betreffend die Sicherung der Trink- und Löschwasserversorgung der Gemein-den Oberdorf und Niederdorf mit Errichtung von Dienstbarkeiten wird mit 60 Ja-Stimmen zu 3 Nein-Stimmen genehmigt.

4. Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke – neues Magazin» inkl. Bericht der Geschäfts- und

Rechnungsprüfungskommission

Anzeige Waldenburg

4.1. Das Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke – neues Magazin», mit der Einmietung im Gewerbegebäude Bachmatten auf der Parzelle 912 GB Niederdorf, gemäss Mietvertrag mit maxi-malen Nettomietkosten von CHF 186’185 jährlich, wird mit 40 Ja-Stimmen zu 16 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen genehmigt.

4.2. a) Der verbindliche Zusatzauftrag, das Ziel verfolgen, die Feuerwehr Frenke innert 3–5 Jahren in einen Zweckverband umzustrukturieren, allein oder optimalerweise gemeinsam mit der Feuerwehr WOLF, wird mit 60 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen genehmigt.

b) Der verbindliche Zusatzauftrag, das Ziel verfolgen, für das Feuerwehr-Magazin ein Stockwerkeigentum zu bilden, wird mit 53 JaStimmen bei 6 Enthaltungen genehmigt. 5. Verkauf Teil der Stammparzelle Nr. 972 (GB Niederdorf), Im Wiedenacker 3 Dem Verkauf eines Teils der Stammparzelle Nr. 972 (Grundbuch Niederdorf) an Daniel Beer zum Preis von CHF 234780.00 wird mit 56 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme bei 1 Enthaltung zugestimmt.

Die Beschlüsse Nr. 3, 4 und 5 unterliegen gemäss § 49 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist von 30 Tagen seit Beschlussfassung läuft am 15. Juli 2026 ab. Die übrigen Beschlüsse unterstehen keinem Referendum. Sie sind mit dem Tag der Gemeindeversammlung rechtskräftig geworden.

Wacht-Verkauf

und Kirchenmiete

Trotz reichhaltiger Traktandenliste war die Einwohnergemeindeversammlung von Waldenburg am Montagabend bereits um 21 Uhr zu Ende. Der Verkauf der Liegenschaft «Alte Wacht» wurde genehmigt, wie es der Gemeinderat beantragt hatte. Diskutiert wurde lediglich, ob zusätzlich zur Verhandlungspreisbasis von 230000 Franken auch eine Untergrenze festgehalten werden sollte. Dagegen sprach jedoch, dass damit quasi der Mindestpreis offenbart würde. Die Gemeinderechnung 2025 wurde angenommen, ebenso ein Antrag der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission, dass der Gemeinderat nachträglich Wasseranschlussrechnungen ausstellt, die vergessen worden waren. Die Statuten der Stiftung Schlossruine Waldenburg wurden ebenfalls verabschiedet, inklusive drei Anpassungsvorschlägen der Bürgergemeinde. Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer informierte über die Ankündigung der Reformierten Kirche, dass sie auf die Miete der Kirche Waldenburg per 1.Januar 2027 verzichten will. Die Gemeinde sei immer noch an einer Zusammenarbeit mit der Kriche interessiert, sei aber auf eine kostendeckende Miete angewiesen. Die Kirche teilte mit, dass sie auf diesen dritten Standort aus Kostengründen verzichten müsse. Auf einen Antrag aus der Stimmbevölkerung hin, den rund 30 Personen aus dem Tal unterstützen, wird der Gemeinderat jetzt nochmals auf die Kirchenpflege zugehen und das Gespräch suchen. ObZ

Volg-Rezept

Weggli-Burger mit Halloumi für 4 Personen

Grill, Grill- oder Bratpfanne

150 g griechischer Jogurt nature, ungesüsst

1 Knoblauchzehe, gepresst

½ TL getrockneter Dill Salz, Pfeffer

500 g Halloumi, in 8 Scheiben

4 Weggli, quer halbiert

4 Kopfsalatblätter

1 Tomate, in Scheiben

1 Zwiebel, in feinen Scheiben

½ Salatgurke, in Scheiben

Zubereitung

1. Jogurt, Knoblauch und Dill mischen, würzen, beiseitestellen.

2. Halloumi über mittelstarker Glut oder bei mittlerer Hitze beidseitig ca. 10 Minuten grillieren. Weggli mit der Schnittfläche nach unten 2 Minuten mitgrillieren.

3. Weggli mit Jogurtsauce bestreichen, je 2 Halloumischeiben darauflegen, mit Salat und den restlichen Zutaten belegen, mit dem Wegglideckel zudecken.

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Hölstein

Gemeinderat plant Einführung von Tempo 30 im gesamten Gemeindegebiet

Am 20. April 2026 informierte der Gemeinderat Hölstein die Bevölkerung im Rahmen eines Informationsabends über das Projekt Tempo 30. Das ausgearbeitete Verkehrskonzept sowie die vorgesehenen verkehrsberuhigenden Massnahmen rund um die Schulareale im Gemeindegebiet wurden dabei vorgestellt. Grundlage der Veranstaltung bildete ein Massnahmenplan, der sämtliche bestehenden sowie geplanten Verkehrsmassnahmen aufzeigt. Der Gemeinderat hatte Tempo30-Zonen rund um die Schulareale Rübmatt, Holde sowie im Bereich des Kindergartens Neumatt vorgesehen. Für die Umsetzung dieser vorgesehenen Variante wurden Kosten von rund 50000 Franken veranschlagt. Der Informationsabend stiess auf Interesse und führte zu zahlreichen Wortmeldungen aus der Bevölkerung. Die Diskussionen und Rückmeldungen zeigten deutlich den Wunsch nach einer umfassenderen Verkehrsberuhigung über die Schulbereiche hinaus. Der Gemeinderat hat die eingebrachten Anliegen sorgfältig geprüft und sich im Nachgang zum Informationsabend dazu entschieden, die Einführung von Tempo 30 auf das gesamte Gemeindegebiet auszuweiten. Mit diesem Schritt sollen die Verkehrssicherheit erhöht, die Wohnqualität verbessert sowie die Anliegen der Bevölkerung angemessen berücksichtigt werden.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die flächendeckende Einführung von

Tempo 30 einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren und lebenswerten Hölstein leisten wird.

Für die Planung und Umsetzung des Vorhabens wird der Gemeinderat im Budget 2027 einen Betrag von 75000 Franken einstellen. Die Bevölkerung wird über die weiteren Schritte und das konkrete Vorgehen zu gegebener Zeit informiert.

Weitere Informationen zum Unfall beim Kindergarten Neumatt Liebe Hölsteinerinnen und Hölsteiner, liebe Erziehungsberechtigte

Der Gemeinderat informiert über den aktuellen Stand der Abklärungen zum Unfall auf dem Spielplatz des Kindergartens Neumatt vom 20. Mai 2026. Zunächst sind wir froh, mitteilen zu können, dass das beim Unfall schwer verletzte Kind inzwischen nach Hause zurückkehren konnte. Dies werten wir als positives Signal. Unsere Gedanken sind weiterhin beim betroffenen Kind und seiner Familie. Wir hoffen, die Genesung entwickelt sich weiterhin positiv, und wünschen ihm von Herzen alles Gute.

Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an. Die Staatsanwaltschaft hat der Gemeinde mitgeteilt, dass sie den betroffenen Spielplatz beziehungsweise die Unfallstelle für weitere Abklärungen beschlagnahmt. Aus diesem Grund bleibt der Bereich bis auf Weiteres gesperrt. Zum aktuellen Zeitpunkt kann noch nicht gesagt werden, wann die Unfallstelle geräumt und freigegeben werden kann.

Unabhängig von den laufenden Ermittlungen hat der Gemeinderat die Überprüfung sämtlicher Spielplatzanlagen der Gemeinde veranlasst. Dabei zeigte sich, dass die bisher durchgeführ-

Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19.

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches

Repertoire. Informationen:

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 21. Juni 10.30 Feldgottesdienst Tschoppenhof im Jodlergärtli. Mit Pfarrer Torsten Amling und den Gaxx’n Horns

Anlässe

Feldgottesdienst Tschoppenhof Sonntag, 21. Juni, 10.30 Hoch über dem kleinsten Ort unserer Kirchgemeinde kann der Blick weit in die Ferne schweifen bis zum Elsass oder in den Schwarzwald. Musikalisch sind wie schon in den letzten Jahren die Gaxxn Horns wieder mit von der Partie. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, noch zu bleiben und etwas zu grillieren. Der Ort, an dem die Veranstaltung stattfindet, ist unter mehreren Namen geläufig: «beim Stern», «Jodlergärtli» oder auch «Weidgärtli» und befindet sich unmittelbar am Feldweg Richtung Waldweid. Bei sehr schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Schulhaus in Liedertswil statt. Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00, Dauer; ca. eine halbe Stunde

Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 25. Juni, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus.

Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48

Bibelgruppe

Donnerstag, 2. Juli, 9.00 bis 10.30. «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35

Offenes Abendsingen

Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und

ten Sicherheitskontrollen in und rund um die Gebäude der Gemeinde zwar einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Sicherheit leisten, jedoch keinem standardisierten externen Prüfverfahren für Spielplätze gleichgesetzt werden können. Als Sofortmassnahme wurde deshalb eine unabhängige Fachfirma mit der umfassenden Kontrolle aller kommunalen Spielplätze beauftragt. Wie im letzten Informationsschreiben bereits mitgeteilt, hat der Gemeinderat zudem beschlossen, künftig jährlich eine solche externe Sicherheitskontrolle sämtlicher Spielplatzanlagen durch eine unabhängige Fachfirma durchführen zu lassen. In den vergangenen Jahren wurden die Spielplätze der Gemeinde mit verschiedensten Investitionen im Sinne der Betriebssicherheit unterhalten. Die inzwischen vorliegenden Prüfberichte zeigen trotzdem verschiedene Verbesserungsmassnahmen auf. Erste Sofortmassnahmen wurden bereits umgesetzt. Weitere Anpassungen werden in den kommenden Wochen und Monaten folgen. In einzelnen Fällen müssen Spielgeräte oder Anlageteile vorübergehend ausser Betrieb genommen beziehungsweise entfernt werden. Ein unmittelbarer Ersatz ist dabei nicht in jedem Fall möglich. Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass dies vorübergehend zu Einschränkungen bei der Nutzung einzelner Spielplätze führen kann. Die Sicherheit der Kinder hat jedoch oberste Priorität.

Der Gemeinderat wird die Situation weiterhin aufmerksam begleiten und die notwendigen Massnahmen umsetzen. Über wesentliche neue Erkenntnisse und Entwicklungen werden wir die Bevölkerung zu gegebener Zeit wieder informieren.

Für Kinder und Jugendliche Donnerstag, 25. Juni

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein, im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel

Voranzeigen

Gebet in Hölstein

Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:

Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

Mitteilungen

Amtswoche: bis 11. Juli

Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus

Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 21. Juni

10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrerin

Silvia Bolatzki und dem Musikverein

Hölstein. Kollekte: Protestantische Solidarität Baselland. Anschliessend Matinee vor der Kirche und Apéro des Musikvereins

Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Veröffentlichung der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Die Einwohnergemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 hat die folgenden Beschlüsse gefasst:

1. Verabschiedung des Protokolls der letzten Einwohnergemeindeversammlung vom 23. März 2026

2. Genehmigung Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Hölstein und Lampenberg

3. Genehmigung Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde

Der Beschluss 2 untersteht gemäss § 49 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist von 30 Tagen seit Beschlussfassung läuft am 15. Juli 2026 ab. Die Beschlüsse 1 und 3 unterstehen keinem Referendum.

Oberdorf

Resultat Ersatzwahl 1 Mitglied in den Schulrat Primarstufe Oberdorf-Liederswil

Stimmbeteiligung: 29.13 %

Absolutes Mehr: 142

Stimmen hat erhalten und gewählt ist:

• Rudin Andrea (220 Stimmen)

Stimmen hat erhalten und nicht gewählt ist:

• Schweizer Denise (6 Stimmen)

Betreffend die Beschwerdemöglichkeit zu den Wahlen wird auf § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte verwiesen.

Anmelde-QR-Code findest du auf unserer Website.

Amtswoche: 8. bis 28. Juni Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Langenbruck

Was läuft in Langenbruck?

Donnerstag, 18. Juni 2026

Sommerkonzert, MG OWL, Schulhausplatz Waldenburg, 19.30 Uhr

Dienstag, 23. Juni 2026

Bürger- u. Einwohnergemeindeversammlung, Gemeinde, Revue Saal, 19.30 Uhr

Freitag, 26. Juni 2026

Infobus «mobil bi dir» von der Pro Senectute, Thema Tipps für die warme Jahreszeit, Pro Senectute, Niederdorf, 9 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Samstag, 4. Juli, 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet. Roland Steinle, 061 951 10 83 gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte über diesen Anlass.

Mitteilungen

Sommerferien, Zeit für ein gutes Buch Kommen Sie vorbei im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel und schmökern Sie in unserem öffentlichen Bücherregal. Mittlerweile hat sich eine schöne Auswahl an verschiedenen Büchern angesammelt. Auch Videos und Hörbücher sind vorhanden. Sie finden hier Lesestoff für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Haben Sie selber Bücher zu Hause, welche Sie gelesen haben und gerne weitergeben möchten? Vielleicht nutzen Sie die Sommertage auch, um in Ihrem Bücherregal Ordnung und freien Platz zu schaffen. Das öffentliche Bücherregal ist dafür eine tolle Erfindung. Nach dem Motto «Nimm ein Buch, bring ein Buch» können Sie von diesem Angebot Gebrauch machen. Das öffentliche Bücherregal ist während den Sekretariats-Öffnungszeiten zugänglich und grundsätzlich immer, wenn die Türe offen ist (zum Beispiel bei Anlässen). Wir wünschen Ihnen erholsame Sommerferien und viel Spass beim Lesen!

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30. Achtung: Während den Sommerschulferien ist das Sekretariat unregelmässig geöffnet.

Herbstjugendlager 2026

Das Reiseziel für das diesjährige Teenscamp, welches von Sonntag, 27. September bis Samstag, 3. Oktober stattfindet, ist Norditalien. Das wunderschöne Lagerhaus in der Nähe von Florenz bietet eine tolle Umgebung, die viele spannende Möglichkeiten für coole Programme und Abenteuer bietet. Das Ferienangebot ist für Jugendliche ab 13 Jahren. Hast du noch Fragen? So melde dich einfach bei unserem Jugendarbeiter Tobias Burkhalter, 078 818 80 40, jugendarbeiter.behoela@ hotmail.com. Alle Lagerinfos und den

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 19. Juni 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 FriedensGebet 19.40 Kirchgemeindeversammlung. Pfarreisaal Oberdorf

Samstag, 20. Juni 15.00 KleiderTausch in der Arche

Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Flüchtlingshilfe Caritas 11.30 DankesAnlass

Montag, 22. Juni

9.30 SprachCafé in der Arche

Freitag, 26. Juni

10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

Mitteilungen

KleiderTauschen in der Arche Damen-, Herren- und Kinderkleider Unser Beitrag zur Umwelt. Wir laden Sie ein, Ihre Kleider zu tauschen. Bringen Sie Ihre Kleider und nehmen Sie sich «Neue» mit.

Bei Kaffee und Kuchen geniessen wir das Beisammensein. Schön, wenn Sie vorbeikommen. Es lohnt sich!

Jugendtreffen in Łódź Jetzt schon vorplanen und sich die Tage zwischen den Jahren reservieren! Das 49. Europäische Jugendtreffen findet vom 28. Dezember 2026 bis 1. Januar 2027 im polnischen Łódź statt. Auf Einladung der Ortskirchen kommen Tausende junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren aus ganz Europa zusammen, um gemeinsam zu beten, nachzudenken und Gemeinschaft zu leben. Im Zeichen der Freude und der Freundschaft öffnet die Stadt Łódź ihre Türen für die jungen Pilger, die eine tiefere Erfahrung von Glauben und Solidarität suchen. Łódź [ausgesprochen: Wudsch] ist eine Stadt, deren Entwicklung Frauen jahrhundertelang mit harter Arbeit in den Textilfabriken vorangetrieben haben. In den schweren Zeiten des Kommunismus traten sie mutig für ihre Rechte ein. Es ist eine Stadt mit katholischen, evangelischen, orthodoxen und jüdischen Wurzeln, deren Einwohner die Ökumene im Alltag leben. Ihre Liebenswürdigkeit und Offenheit gründet sich auf Einheit in Vielfalt und Dialog.

Herzlich willkommen! Die Menschen der Stadt freuen sich darauf, euch in Polen begrüssen zu können!

Mehr Infos unter https://www.taize.fr/de/ lodz-2026-27

Möchtest du die Tage zwischen den Jahren mal ganz anders erleben? Dann ist dieses Treffen, welches von Taizé organisiert wird genau das Richtige.

Infos auch über uns möglich. Kleines Glück

Mögest du glücklich sein. Gerade heute.

An diesem ganz normalen Tag, das Besondere erkennen, das kleine Geschenk, nur für dich.

Auf dass du weiter gehen kannst durch diesen Tag, als hätte gar nichts sich verändert –nur das Lächeln auf deinem Gesicht.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Donnerstag, 18. Juni

20.00 Pfarrhaus Diegten, Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 21. Juni 10.00 Wasserfall Diegten, Gottesdienst, Pfr. R. Frische, I. Vögtli, Musik: Chor Diegten, Leitung: M. Krüger

Veranstaltungen

Donnerstag, 18. Juni 2026 ObZ

BadSchauenburg(er)

Sommerferien Reitkurse

Kindergeburtstage

Reit-und Pensionsstall

HofKleckenberg

Baselweg 223 4417 Ziefen

Tel. 079/ 4022973

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29.06.2026 –01.07.2026 BerninaExpress

05.07.2026 –08.07.2026 Sommer im Allgäu

30.07.2026 –02.08.2026

1. August in Zermatt

14.08.2026 –16.08.2026 Glacier Express

Informationsveranstaltung am

25.06.2026und27.08.2026

Referent Ort Zeit

Anmeldung

Dr. med. dent. Roberto Sleiter Fachzahnarzt für Oralchirurgie Zahnarztpraxis Dr. Roberto Sleiter Einschlagstrasse 2, 4622 Egerkingen

18.00bis19.00Uhr

per Telefon: +41 62 398 22 44 per E-Mail: praxis@dentalspecialist.ch

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23.08.2026 –26.08.2026 AlpenprachtinSaas-Almagell

29.08.2026 –31.08.2026 MirabellenfestinMetz Tages- undEventfahrten Mi,24.06.2026Abf.07:00h VelotouramThunersee CHF98.Do, 25.06.2026 Abf. 10:00h Sihlseeund Einsiedeln CHF109.Sa,04.07.2026 Abf. 10:00h Handwerkermarkt HuttwilCHF 58.Do, 09.07.2026 Abf. 07:00h Wanderung Rinderberg CHF144.BestellenSie unsere neuen Kataloge online oder telefonisch.

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Chirsi-FestWochenende vomFreitag,19.–Sonntag,21.Juni2026

GenussvolleSommerabende amFreitagundSamstag–grossesFamilienfestamSonntag. FreuenSiesichauffeine Kulinarik,Live-Musik, regionaleSpezialitäten und unvergesslicheMomentefür GrossundKlein.

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Betreibungs- und Konkursamt Abteilung Liegenschaftsverwertungen

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Winterthur, 12. Juni 2026

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Jetzt im Volg: das grosse Gewinnspiel «Volg Treffer»

In allen rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz gibt es ab dem 15. Juni 2026 über zwei Millionen Sofort- und Wochenpreise zu gewinnen. Attraktiver Hauptpreis ist ein Elektro-Auto. Für jeden Einkauf im Volg erhalten Kundinnen und Kunden vom 15. Juni bis 19. Juli 2026 ein «Volg Treffer»-Los. Damit haben sie die Chance auf einen der über zwei Millionen Preise, die es insgesamt zu gewinnen gibt. Alle Lose berechtigen zur Teilnahme an der Verlosung von 60 Wochenpreisen sowie des attraktiven Hauptpreises auf vier Rädern.

Bei den Sofortpreisen handelt es sich um süsse und herzhafte Snacks, Erfrischungsgetränke, Teigwaren, Milchprodukte und weitere Lebensmittel, die in jedem Volg sofort an der Kasse eingelöst werden können. Zu den Wochenpreisen zählen unter anderem Küchenmaschinen, Haushaltsgeräte, Freizeitund Sportartikel sowie Volg-Geschenkkarten.Als Hauptpreis winkt ein SUZUKI e VITARA Compact Top 4x4 mit 184 PS im Wert von 39'990 Franken. Das Gewinnspiel findet während der Fussball-Weltmeisterschaft statt und dauert bis 19. Juli 2026.

Weitere Informationen und Gratisteilnahme unter: www.volgtreffer.ch

 061 552 46 00,  betreibungsamt@bl.ch www.bl.ch/baka-steigerung

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung

Am Dienstag, 11. August 2026, um 14.30 Uhr wird im Konferenzraum Nr. 004a der SID BL, Amtshausgasse 7, 4410 Liestal, das nachstehende Grundstück versteigert:

Grundbuch Frenkendorf, Liegenschaftsparzelle Nr. 788, haltend 285 m². 4½-Zimmer-Einfamilienhaus

4402 Frenkendorf, Schauenburgerstrasse 15

Betreibungsamtliche Schätzung: CHF 400‘000.00

Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von CHF 50‘000.00 zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung).

Öffentliche Besichtigung: Mittwoch, 24. Juni 2026, 15.00 – 16.00 Uhr

Au to-Ankauf WirkaufengerneIhrAutoab z uf airenPreisen. KmundJahrgangegal. Sieerreiche nu nsunter Te lefon: 0795460277 64 788

er Ex pr ess

TAG DER OFFENEN TÜR

SAMSTAG, 20. Juni 2026 11.00 – 15.00 Uhr

Ansprechpartner für Medienfragen: Volg Konsumwaren AG, Tamara Scheibli, Leiterin Kommunikation/Werbung, Tel. 058 433 55 30, tamara.scheibli@volg.ch

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