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20260611_WOZ_OBZANZ

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Monumentale

Barockmusik Der Oratorienchor Baselland faszinierte mit Händels «Messiah».

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Töfflibuebe und -meitli

Der Isebähnli-GP mit Start in Trimbach führte auch durchs Baselbiet.

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Kunst-Zauber im Stedtli Die Biennale «Ville des Arts» in Waldenburg ist eröffnet.

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OffiziellerBYDPartnerin BaselundPratteln

St.Alban-Anlage72,4052Basel

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Hohenrainstrasse5,4133Pratteln

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Mehr als ein gewöhnliches Reitturnier

Pferdesporttage Innovative Wettkampfformate und ideale Bodenverhältnisse in Bad Bubendorf

MichaelHerrmann

Zwei Tage lang stand das Gelände in Bad Bubendorf ganz im Zeichen des Pferdesports. Der Kavallerieverein Baselland durfte an den traditionellen Pferdesporttagen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie viele Besucherinnen und Besucher begrüssen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass der Anlass weit mehr ist als ein gewöhnliches Reitturnier.

Während am Samstag und Sonntag zahlreiche Springprüfungen in verschiedenen Kategorien auf dem Programm standen, sorgten insbesondere die Spezialprüfungen für viel Aufmerksamkeit. Für OK-Präsident Marius Hasenböhler ist genau dies ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. «Wir möchten den Teilnehmern und Zuschauern immer wieder etwas Neues bieten und den Anlass weiterentwickeln», erklärt er. Ein besonderes Highlight war dabei das Top-8-Fahren, das nach seiner erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Acht ausgewählte Fahrerinnen und Fahrer massen sich in einer kombinierten Kegelfahrprüfung mit festen Hindernissen. Das Format brachte zusätzliche Spannung auf den Platz, da nach einem ersten Umgang ein zweiter Durchgang in umgekehrter Rangfolge gefahren wurde. Dadurch blieb die Entscheidung bis zum Schluss offen und sorgte bei den Zuschauern für beste Unterhaltung.

Beim Top-8-Fahren war viel Können und Beherrschung nötig.

Dass für diese Prüfung erneut ein hochkarätiges Teilnehmerfeld gewonnen werden konnte, freute die Organisatoren besonders. Unter den Startenden befanden sich nationale Spitzenfahrer sowie Athletin-

nen und Athleten mit internationalen Erfolgen und Meisterschaftsmedaillen. Gewonnen hat die Vorjahressiegerin Lea Spring mit Lia IV CH vor Nathalie Bader mit Helix B.B. CH und Leonhard Risch mit Envol CH.

Kolumne

Buffet-Dilemma

Auch der Sonntag bot mit dem erstmals ausgetragenen Equipen-Derby einen weiteren Publikumsmagneten. Dabei absolvierte der erste Reiter eine Crossstrecke mit festen Hindernissen, bevor in der Wechselzone per Handschlag an den Teamkollegen übergeben wurde, welcher anschliessend einen klassischen Springparcours bewältigte. Das neue Format brachte Tempo, Spannung und Abwechslung auf den Turnierplatz. Neben den sportlichen Leistungen spielte auch das Wetter den Organisatoren in die Karten. Während es in den Tagen vor dem Anlass immer wieder geregnet hatte, blieb es am Wochenende trocken. Die Niederschläge der Vorwoche erwiesen sich dabei sogar als Vorteil. Der Boden war nicht zu hart und bot sowohl für Pferde als auch Reiterinnen und Reiter sehr gute Bedingungen. Mit einer gelungenen Mischung aus traditionellem Pferdesport und neuen Ideen bewiesen die Pferdesporttage Bad Bubendorf einmal mehr ihre Attraktivität. Die innovativen Formate stiessen auf grosses Interesse und dürften auch in Zukunft einen festen Platz im Programm behalten.

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Nach einem Event schwärmt der eine Gast begeistert – «Wahnsinn, wie viele Leute, man kam kaum ans Buffet!» – während der andere nachdenklich den Kopf schüttelt: «Echt? Ich hatte keine Mühe, mir einen Teller zu holen.» Das Spannende daran ist: Beide haben recht. Unsere Wahrnehmung ist zutiefst subjektiv und wird von Erwartungen, der Uhrzeit oder sogar der eigenen Tagesform geprägt. Das ist das Schöne an uns Menschen –stellt uns im Zentrums-Management aber vor eine grosse Herausforderung. Denn so wichtig das persönliche Empfinden ist: Eine nachhaltige Strategie für das Zentrum lässt sich nicht allein auf ein «Ich habe das Gefühl, dass ...» stützen. Bauchgefühl und Daten sind kein Widerspruch –sie ergänzen sich. Und genau deshalb setzen wir auf datenschutzkonforme Sensoren, um Liestal gezielt weiterzuentwickeln. Dabei ist uns wichtig: Es sind keine Kameras, wir erfassen keine Gesichter und keine persönlichen Daten. Wir messen lediglich anonyme Zahlen, um zu sehen, wie viele Objekte sich wann durch unsere Gassen bewegen. Nicht um das menschliche Gespür zu ersetzen – jeder soll weiterhin auf sein Bauchgefühl hören. Das ist die Seele des Zentrums. Aber wir brauchen die Daten als Korrektiv, um zu verstehen, wo wir gezielt ansetzen müssen. Am Ende ist es wie beim Buffet: Das Bauchgefühl sagt uns, ob es geschmeckt hat. Die Zahlen, wie viele Gäste wir satt bekommen haben. Beides ergibt das ganze Bild. So wollen wir das Zentrum von Liestal weiterentwickeln: mit Herz, Verstand und den richtigen Fakten im Rücken. MarionErnst,Zentrums-ManagerinLiestal

Fotos: M. Herrmann
Mit vollem Tempo durch

In Ruhe alles ausprobieren

Angebots-Ausbau Pro Senectute zieht an grösseren Standort im Schild-Areal

MarcSchaffner

Für ältere Menschen gibt es zahlreiche Hilfsmittel, vom Gehstock über Rollatoren bis zu Rollstühlen, aber auch Badewannen-Ausstiegshilfen, Inkontinenzprodukte oder Konfiglas-Öffner. Vieles davon ist online erhältlich. «Aber oft sind die Leute dann enttäuscht, weil es nicht das ist, was sie brauchen», weiss Michael Harr, Geschäftsleiter Pro Senectute beider Basel. Besser sei, wenn die Produkte, am besten zusammen mit Angehörigen, vorher angeschaut uns ausprobiert werden könnten. Beispielsweise in einer Beratungsstelle von Pro Senectute. «Das führt meistens zu besseren Entscheiden», ist Michael Harr überzeugt. Nur: Am Standort Liestal von Pro Senectute beider Basel ist der Platz ziemlich beschränkt. Auch ein Sportraum und ein Vortragsraum, wie es sie in anderen Pro-Senectute-Niederlassungen gibt, fehlen in Liestal. Ausserdem sind die Dienstleistungen auf zwei Räumlichkeiten verteilt, die einen beim Bahnhof,

Die faszinierende

Welt

des Kung Fu

pr. Drei Tage lang in die faszinierende Welt des Kung Fu eintauchen: Von Freitag, 19. Juni, bis Sonntag, 21. Juni, findet in Balsthal ein Erwachsenen-Sommercamp unter der Leitung von Zong Shi Damian Mohler statt, viermaliger Weltmeister, internationaler Repräsentant der Yip-Man-Familie 2.Generation, mit über 39 Jahren Erfahrung als Profi. Er wird unterstützt von Sifu Alexandre Champendal (achtmaliger Weltmeister), Sihing Michel Altermatt (Sanda-Athlet und TCM-Arzt in Ausbildung) sowie weiteren Coaches. Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges Training mit Kampfsport-Techniken für alle Stufen, Selbstverteidigung, Geist und Körper, Gemeinschaft. Genaue Informationen zum Veranstaltungsort und den Kosten sind auf www.tian-long-guan.com finden.

Waldseilpark

pr. Der Waldseilpark Rheinfelden, der jüngere Bruder des Waldseilparks Wasserfallen, ist am letzten Wochenende mit einem gelungenen Pre-Opening gestartet. Über 150 Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit, bereits vor der offiziellen Eröffnung, die ersten Parcours und Attraktionen zu entdecken. Grosser Andrang herrschte beim Kinderseilpark (für Kinder ab vier Jahren) und beim Pendelsprung aus knapp 20 Metern Höhe. Wir freuen uns auf das offizielle Eröffnungswochenende 13./14. Juni 2026. Die Busline 100 führt ab Gelterkinden direkt zum Seilpark (Rheinfelden Engerfeld). www.seilpark-rheinfelden.ch

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die anderen etwas versteckt, hinten im Schild-Areal. Aus diesem Grund zügelt Pro Senectute beider Basel an einen neuen, grösseren Standort im Schild-Areal. Ab Juli werden ältere Menschen und Personen mit körperlichen Einschränkungen in einem 1100 Quadratmeter grossen, modernen Zentrum empfangen, das alle Angebote unter einem Dach vereint. In einer nicht-kommerziellen Umgebung kann eine breite Palette von Hilfsmitteln ohne Kaufdruck verglichen und getestet werden. Das neue Zentrum dient gleichzeitig als Beratungsstelle für die kostenlose Sozialberatung sowie für weitere Dienstleistungen wie das Ausfüllen von Steuererklärungen, Treuhanddienstleistungen oder Beistandschaften. Zusätzlich besteht ein umfangreiches Kursangebot, mit dem körperliche Fitness, geistige Gesundheit sowie digitale und Alltags-Kompetenzen gefördert werden.

«Das neue Zentrum ist auch ein Bekenntnis zum Baselbiet», unterstreicht Michael Harr. Pro Senectute beider Basel wolle in Liestal weiterhin innovativ,

professionell und persönlich für ältere Menschen da sein. Um den Vergleich zu Basel zu ziehen: Dort sind die Angebote schon vor einiger Zeit in einem modernen Zentrum zusammengeführt worden.

Der bisherige Standort am Bahnhof in Liestal hat zwar den Vorteil, dass er mit dem öffentlichen Verkehr sehr gut erreichbar ist. Das Schild-Areal ist jedoch nur zwei Bushaltestellen vom Bahnhof entfernt, nah an der Autobahn und verfügt über genügend Parkplätze, wie Michael Harr bemerkt. Viele Leute, die ein Hilfsmittel holen wollten, kämen ohnehin mit dem Auto.

Der Umzug in die grösseren Räumlichkeiten im Schild-Areal hat auch einen sozialen Aspekt: «Es soll ein Ort werden, an dem man sich treffen und austauschen kann», sagt Michael Harr. In unmittelbarer Nachbarschaft steht dafür auch ein kleiner Gastrobetrieb zur Verfügung.

Neue Adresse ab Juli: Pro Senectute beider Basel, Eichenweg 2, 4410 Liestal Weitere Infos: bb.prosenectute.ch

Das jüngste Mitglied in der Geschichte

Mitgliederversammlung Rotes Kreuz Baselland

So ein junges Mitglied hatte der Vorstand des Roten Kreuz Baselland (SRK BL) noch nie in seinen Reihen gehabt. 20-jährig ist Nadia Steinbrunner aus Frenkendorf. Die Mitgliederversammlung des Kantonalverbands hat sie am Mittwochabend in ihre Reihen gewählt. Das jüngste Vorstandsmitglied in der Geschichte des Roten Kreuzes Baselland – und vielleicht sogar des ganzen Landes? – nahm die Wahl wie ein Profi an, bedankte sich für die Chance und das Vertrauen und betonte, sich auf die Aufgabe zu freuen. Man habe diesen Schritt ganz bewusst angestossen, betonte Präsidentin Esther

Nadia Steinbrunner wurde neu in den Vorstand gewählt. Foto: SRK BL

Freivogel: «Es sei höchste Zeit für Verjüngung. Nadia Steinbrunner ist in Frenkendorf zuhause. Sie absolviert Ausbildung zur Kauffrau. Landratspräsident Reto Tschudin, der das Rote Kreuz einst in einem GlobiBuch kennenlernte und dessen Tochter den Babysitterkurs beim SRK BL absolvierte, lobte die Bedeutung der Organisation und deren wichtige Nähe zu den Menschen der Region.

Während das nationale Rote Kreuz 2026 sein 160-jähriges Bestehen feiert, beging das Rote Kreuz Baselland in Sissach seine 133. Mitgliederversammlung. Man liess das einschneidende Jahr 2025 Revue passieren und allem voran natürlich den Bezug des sanierten Hauptsitzes in Liestal. Mit mehr als 100000 Franken blieb man unter dem Budget von vier Millionen Franken; gewöhnlich, scherzte die Präsidentin, schlüge diese Zahl höher und vor allem in die andere Richtung aus.

Höhepunkte im Jahr 2026 sind die Flüchtlingstage vom 18. bis 20. Juni auf dem Rümelinsplatz Basel, die Palliativwoche vom 26. bis 31.Oktober im Stadtsaal und Palazzo Liestal und das Rendez-vous Demenz am 11.November im Martinshof Liestal.

2025 engagierten sich mehr als 500 Freiwillige mit, für und durch das Rote Kreuz Baselland während über 16000 Stunden im Namen der Menschlichkeit und Nächstenliebe.

RotesKreuzBaselland

Betrachtung zur Woche

Ein Freund, auf den Verlass ist

Haben Sie ein Idol? Jemand, der oder die Sie begeistert, beeindruckt, begleitet und unterstützt? Es gibt lebende Idole oder Ikonen aus dem Showbusiness, aus Sport, Kultur und Politik. Einige haben religiöse Idole, etwa Mahatma Gandhi, Dalai Lama, Frère Roger, Mutter Teresa, Jesus. Meine erste Anstellung in der Seelsorge war in einer Antonius-Pfarrei. Der Pfarrer, welcher die neue Pfarrei angetreten hatte, baute auch die Kirche. Auf Anraten der Kapuziner, welches Patrozinium die Kirche und Pfarrei haben solle, wurde Antonius von Padua gewählt. Der Gedenktag des Heiligen Antonius ist der 13. Juni. Es war damals üblich, am Fest des Heiligen bzw. am darauffolgenden Sonntag den Festgottesdienst mit einem grossen Pfarreifest für jung und alt zu feiern. Ich erinnere mich, wie unser Pfarrer einen bekannten Kapuziner-Pater für die Festpredigt eingeladen hatte. Ich durfte das Evangelium verlesen. Danach trat der hagere Kapuziner nach vorne und begann die Predigt zum Fest des Hl. Antonius mit: «Ich bin kein Fan und Verehrer vom Hl. Antonius». Ich sass neben dem Pfarrer, welcher genau den Worten des Predigers lauschte. Als er das hörte, wurde er sehr nervös. Man konnte meinen, jetzt geht er nach vorne und nimmt dem Prediger das Mikrofon aus der Hand. Doch dann die Wende: Der Kapuziner führ fort: «Aber ich bin erstaunt und beeindruckt von all denen, welche den Hl. Antonius verehren und ihm sein Vertrauen und seinen Glauben schenken. Gerade wegen ihrem unerschütterlichen Vertrauen wird den meisten des Gewünschte erfüllt.» Die Situation war gerettet und mein Pfarrer beruhigt. Nun, man muss wissen, der Heilige Antonius ist wohl der bekannteste und nützlichste Heilige neben der Mutter Jesu, Maria. Ein Beispiel. Als kleiner Junge kam ich von der Schule nach Hause. Meine Grossmutter stand schon Spalier und sagte: «Hier hast du fünf Franken.» (Ende der 60er-Jahre war der Kaufwert einiges mehr als heute.) «Geh zum Hl. Antonius in der Kirche und wirf den Fünflieber in seine Kasse. Ich habe mein Portemonnaie verloren und muss es dringen wieder haben.» Ich war wohl noch nicht daheim, als meine Grossmutter die Geldbörse wieder gefunden hatte. Der Hl. Antonius hilf einem, Verlorenes wieder zu finden. Das ist nicht gratis, denn er erwartet als Gegenleistung Geld dafür. Nur, was wird mit den Spenden für den Hl. Antonius, welche so zahlreich in fast allen katholischen Kirchen zusammenkommen? Diese Gelder nennt man «Antoniusbrot» und sie werden ausschliesslich, also zu 100 Prozent für Menschen in sozialen Nöten verwendet. So wirkt der Hl. Antonius auch heute, 795 Jahre nach seinem Tod noch Wunder für die Armen.

DiakonMartinTanner,Böckten

Todesfälle

Lausen

Luciano Stefani, geb. 15. Januar 1936, gest. 8. Juni 2026, von Italien (wohnhaft gewesen an der Brühlstrasse 18). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die anschliessende öffentliche Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 17. Juni um 14 Uhr in der reformierten Kirche Lausen statt. Besammlung: ref. Kirche Lausen. Oberdorf Susanna Stahl-Nebiker, geb. 18. Dezember 1935, von Turbenthal ZH. Wird im engsten Familienund Freundeskreis beigesetzt.

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Einsatz für den Ernstfall

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24hBestattungsdienst Bennwilerstrasse 1Telefon0618132400 4434Hölstein www.wicky-partner.ch

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Herausgeberin

CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung MarcSchaffner

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch

Die Schweiz muss aufrüsten. Die Menschen müssen bereit sein, viel mehr Geld für die Armee auszugeben. Die Armee weiss zwar noch nicht wofür (jedes Rüstungsvorhaben landet in einem Debakel), mehr Geld muss es aber auf jeden Fall sein, wird uns eingebläut. Weil das mit der Kriegsbereitschaft der Armee nicht wirklich klappen will, versucht sich die rechte Mehrheit unseres Parlaments auf einem Nebenschauplatz schadlos zu halten: Der Zivildienst als Alternative zum Militär soll eingeschränkt werden, zunächst in einem kleinen Schritt, grössere sollen folgen. Zwar weiss niemand, welchen praktischen Nutzen das bringen soll: Die Armee selbst hat definiert, wie viel Militärdienstleistende sie braucht – und diese Zahl wird überschritten. Wer Militärdienst geleistet hat

und irgendwann mal aussteigt, weil er gemerkt hat, dass er sich «im Ernstfall» nicht am Töten beteiligen will oder weil er gemerkt hat, dass er im Militär nichts wirklich Nützliches leisten kann, von dem hat die Armee nichts, wenn er gezwungenermassen noch ein paar WKs absitzt. Der wirkliche Ernstfall ist jetzt. Er findet im Pflegedienst, in der Begleitung Jugendlicher, gesundheitlich Beeinträchtigter, Demenzbetroffener und im Naturschutz statt, in unserem Alltag. Was die Zivildienstler hier leisten (statt Stacheldraht um die Kaserne auszurollen), das ist Ernstfall. Und dafür müssen wir uns wehren: Damit sie diese Einsätze weiter uneingeschränkt für unsere Gesellschaft leisten können. Also Nein zur Schwächung des Zivildienstes. BernhardBonjour,Liestal

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Adresse/Sekretariat OberbaselbieterZeitung, Rathausstrasse24,4410Liestal BrigitteReinhard,brigitte.reinhard@ chmedia.ch,Tel.0619272902

CHRegionalmedienAG, Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon0619272670 Fax0619272930 inserate.obz@chmedia.ch Inserateschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

www.chmedia.ch

Wohnort und Geschlecht sollte nicht Kriterium sein

Meine Meinung zum Leserbrief von Urs Wiederkehr und Felix Krucker in der ObZ vom 28.Mai zum Aufruf «Andrea Sulzer in den Regierungsrat». Als Hauptargumente führen die Autoren an, dass Frau Sulzer eine profilierte Persönlichkeit und Politikerin aus dem Oberbaselbiet sei. Für mich sind jedoch weder Geschlecht noch regionale Herkunft entscheidende Kriterien für die Wahl in ein Regierungsamt. Wer Regierungsrätin oder Regierungsrat werden will, sollte vor allem durch Führungserfahrung, fachliche Kompetenz und einen Leistungsausweis überzeugen. Als Gemeindepräsidentin hat sie zahlreiche Ideen

eingebracht. Die Bilanz ihrer bisherigen Amtszeit fällt aus meiner Sicht jedoch durchzogen aus und die Situation in der Verwaltung wirft Fragen zur Führung auf. Hinzu kommt, dass Frau Sulzer von ihrer eigenen Partei nicht als offizielle Kandidatin nominiert wurde. Die Baselbieter Stimmberechtigten sollten ihre Wahl nicht aufgrund von Geschlecht oder Wohnort treffen, sondern aufgrund von Erfahrung, Kompetenz und nachweisbaren Leistungen. Diese Kriterien sollten bei der Besetzung eines Regierungsratsmandats im Vordergrund stehen. DanielTschopp,Waldenburg

Abtauchen mit dem Ferienpass

X-Island 342 Kurse peppen die Sommerzeit auf

Am 29. Juni startet der Ferienpass X-Island. Höchste Zeit, sich anzumelden und spannende Kurse auszuwählen! Noch gibt es Plätze in fast allen der 342 Kurse! Auf www.x-island.ch findet man problemlos alle angebotenen Kurse. Anmelden kann man sich bis Ende der Sommerferien. Wer die X-Island-Gebühr bezahlt hat, kann sofort loslegen und Kurse buchen.

Zum Beispiel ein Schnupperkurs beim Tauchclub Octopus Liestal. Die Taucher

wünschen sich gegenseitig «Guet Luft». Dank der Tauchausrüstung können auch die Teilnehmenden ohne Luftnot die Schwerelosigkeit unter Wasser geniessen.

In verschiedene Rollen zu schlüpfen und sich immer wieder neu erfinden: Im Theater Improvisations-Workshop lernen die Kinder, was man als Schauspieler alles können muss. Mit spielerischen Übungen tauchen sie ein in die Welt auf der Bühne.

Es gibt Bienen, die ihre Nester in leeren Schneckenhäuschen bauen. Die Kinder und Jugendlichen, die den Pro NaturaKurs «Die Welt der Wildbienen» besuchen, werden noch viel mehr spannendes Wissen erfahren. Sie beobachten Wildbienen aus nächster Nähe und lernen, in welchen Gärten sich die faszinierenden Insekten besonders wohlfühlen.

Vergünstigte Eintritte für den Solarbob Langenbruck, in den Swiss Mega Park oder in die Spielweltenfabrik, Gratis-Eintritte ins Maislabyrinth oder ins Minigolf: Die zusätzlichen Angebote, die bei jedem Ferienpass drin sind, peppen die Sommerferien noch mehr auf. Nicht vergessen das Gratis-Glace und den Schoggikuss abzuholen!

Einige Kurse kosten zusätzlich. Wer sich diese Kosten nicht leisten kann, darf sich ungeniert im Ferienpass-Büro melden. Niemand soll aus finanziellen Gründen auf eine Veranstaltung verzichten müssen. Es gibt sogar einzelne Gratis-Ferienpässe, die von Gönnerinnen und Gönnern spendiert werden. Wer ebenfalls einen Ferienpass spenden will, darf sich im Ferienpass-Büro melden. StiftungJugendsozialwerkBlauesKreuzBL

Alles zum Ferienpass X-Island findet man unter www.x-island.ch.

Baumassnahmen im Museum ab 2028

Das Museum.BL in Liestal wird ab 2028 für rund eineinhalb Jahre schliessen. Grund dafür sind bauliche Massnahmen, um die Tragstruktur des historischen Gebäudes zu verstärken. Zudem wird es erdbebensicher gemacht. Die Bauarbeiten dauern rund eineinhalb Jahre. Die baulichen Massnahmen sind nötig, da

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sich die Tragkonstruktion des historischen Gebäudes über die Jahre hinweg verformt hat. In der jüngeren Vergangenheit waren bereits zwei Eingriffe nötig, um die Sicherheit für die Besuchenden und die Mitarbeitenden zu gewährleisten: Anfang der 2000er-Jahre wurden die Längsträger im Erdgeschoss

verstärkt, 2022 folgte eine zusätzliche Verstärkung aus Stahl. Angebote des Museum.BL für Schulen und Öffentlichkeit werden auch während der Bauzeit weitergeführt. Aktuell wird ein entsprechendes Konzept erarbeitet.

Bau-undUmweltschutzdirektion

Über den Challpass

Die Naturfreunde Sektion Baselbiet laden am Sonntag, 21. Juni, zu einer Wanderung ein: «Der Challpass verbindet das Solothurnische Leimental mit dem Laufental. Unsere Wanderung führt uns von Metzerlen aus den Blauen hinauf bis über den Challpass auf 747 m ü.M. Unterwegs erfahren wir einiges sowohl über das Juragebirge als auch die Geschichte des Schwarzbubenlandes, wie man diese Ecke des Kantons Solothurn auch nennt. Nachdem wir den Chall überquert haben, wandern wir weiter in Richtung Dittingen und beenden unsere Wanderung schliesslich in Laufen, von wo aus wir mit der Bahn wieder zurück nach Basel fahren.» ObZ

Streckendaten: Länge: 11.5 km, Aufstieg: 350 m, Abstieg: 540 m, Wanderzeit: 4 Stunden. Treffpunkt: ca. 10.15 Uhr Metzerlen, Bushaltestelle Challstrasse. Anfahrt: Bahnhof Basel SBB mit Tram 10 ab 9.05 Uhr, Umsteigen in Flüh auf Buslinie 69, . Abfahrt 9.44 Uhr. Ankunft in Metzerlen 9.56 Uhr. Die Wanderung beginnt ca. 10.15 Uhr. Kosten: U-Abo-Bereich. Rückkehr: ab Laufen nach Basel SBB mit der S3 oder IC. Die Wanderung wird bei jedem Wetter – ausser bei Sturm oder Gewitter – durchgeführt. Leitung: Lukas Powollik. Anmeldung bis Montag, 15. Juni, an lukaspowollik@aol.com. Infos zu dieser Wanderung und zu weiteren Ausflügen: www.naturfreunde-bl.ch

Monatswanderung

Die Wandergruppe der Vitaswiss-Sektion Liestal auf dem Weg zur Taubenlochschlucht; hier im Naherholungsgebiet von Biel, im Park Schüssinsel, einfach herrlich! Monika

statt4.30

Maoam Fruchtgummi div.Sorten,z.B. MaoMix,250g

KägifretBiscuits div.Sorten,z.B. Kägifret,6x50g

KamblyApéro div.Sorten,z.B. Goldfish,3x160g

AgriNatura Cervelas 4x100g

Galia-Melonen Spanien/Marokko,Stück

Kopfsalatrot Schweiz,Stück

Primitivo SalentoIGT PianadelSole, Italien,75cl,2024

Volg BioMaisstangen 50g

Lorenz NicNac’s,200g Gelierzucker 1kg IncaromOriginal 2x275g PepitaGrapefruit 6x1,5l

Volg Pastasaucen div.Sorten,z.B. Basilico,420g

SaboÖl div.Sorten,z.B. Bonfrit,1l

Rivella div.Sorten,z.B. rot,6x1,5l per100g

Volg Eier-Teigwaren div.Sorten,z.B. Hörnli,500g VolgKosmetiktücher Duo

Griechisch Joghurt div.Sorten,z.B. nature,150g

mini,145g Suttero Pouletbrüstli

RoséThon div.Sorten,z.B. inÖl,4x155g

WCEnte div.Sorten,z.B. Alpenluft,Gel,750ml

Magnum div.Sorten,z.B. Almond,6er-Pack

Höchste Zeit, sich für die Kurse anzumelden!

Die Mobilität in der Region soll fliessen

Interview Andreas Zbinden, Sektions-Präsident des TCS beider Basel

ObZ: Herr Zbinden, herzliche Gratulation zur Wahl zum Sektions-Präsidenten des Touring Clubs Schweiz TCS beider Basel! Was ist der Reiz an einem Präsidialamt und insbesondere am TCS beider Basel?

Andreas Zbinden: Ich wurde von einer Personalfindungs-Kommission zur Wahl vorgeschlagen und freue mich, dass ich mich nun in dieser Funktion leitend weiterhin für gute Lösungen rund um die sehr spannenden Themen zur Mobilität einsetzen kann. Wir stehen vor grossen Herausforderungen, für die wir Lösungen finden müssen und wir arbeiten in einem tollen Vorstandsgremium gut zusammen. Ich möchte etwas bewegen können und dies passt doch gut zum Thema Mobilität.

Welche Kompetenzen braucht man in diesem Amt unbedingt?

Ich führe einen Verein mit einer sehr unterschiedlichen Klientel. Ich möchte verbindend wirken, zuhören, relevante Positionen vertreten und damit machbare Lösungen anstreben. Es ist wichtig, ständig am Thema dran zu bleiben und Lösungen zu suchen und finden. Und man braucht mit Verfahren Geduld. Das Vorgehen, wie man etwas eingibt und vorantreibt kenne ich gut.

Welche Herausforderungen bringt diese Funktion beim TCS mit sich?

Das Thema der Mobilität beschäftigt stark und es müssen unbedingt Lösungen gegen das zu hohe Stauaufkommen erarbeitet werden. Die Themen von verkehrsfreieren Innenstädten und den entsprechenden Park- und Zugangsmöglichkeiten sind sehr vielschichtig und für jeden Ort genau anzusehen. In der Umsetzung von Vorhaben gibt es oft Blockaden, die dennoch für eine Lösung für eine integrale Mobilität behoben werden müssen. Das Auto wird in der Mobilität ein wichtiges Element bleiben, die Elektromobilität wird sich meiner Ansicht nach durchsetzen und die Menschen möchten sich frei und flexibel bewegen können. Der Ausbau der Infrastruktur wird nötig sein, um die Individualität in der Mobilität zu ermöglichen. Welche Vision und Ziele werden Sie speziell verfolgen? Ich möchte die nächsten Jahre die Mobilitätsfragen ganzheitlich angehen. Die Sektion beider Basel hat über 80000 Mitglieder und es ist wichtig, dass auch Jüngere in den Themen der Mobilität und Sicherheit mobilisiert werden und sich engagieren können. Die Dienstleistungen des TCS sind sehr relevant und es braucht eine klare Interessensvertretung als Verband zu den Themen rund um Verkehr und Mobilität. Wir müssen die Themen den Jüngeren nahe bringen. Wenn der TCS noch mehr Mitglieder er-

reicht, bekommen wir auch in den Diskussionen mehr Gewicht. Wir engagieren uns stark in der Ausbildung, zum Beispiel mit Fahrtechniktraining und wir fördern das Erreichen der Fahrprüfungen. Es gibt verschiedene Angebote, wie man auf schnellem Weg die Fahreignung erlangen kann. Wir als Sektion beider Basel bieten jedes Jahr mehrere Jugendfahrlager an. Mit dem Vorstand gehen wir jeweils im Herbst in eine Strategieklausur und schärfen unsere Ziele.

Was wünschen Sie sich in der Zusammenarbeit mit den vertretenen Kantonen bezüglich der Mobilitätsthemen in der nächsten Zeit?

Die Zusammenarbeit mit den Kantonen ist sehr wichtig und je Kanton unterschiedlich organisiert. Ein bikantonaler Austausch in Verkehrsfragen ist für unsere Region essenziell, da wir für unsere stetig ansteigenden Staustunden im Raum Basel dringend machbare Lösungen brauchen. Dabei sind beide Kantonsregierungen stark gefordert. Grundsätzlich pflegen wir mit beiden Kantonen einen aktiven Austausch und haben die Möglichkeit, uns aktiv einzubringen.

Wie viele Mitarbeitende sorgen im TCS beider Basel für die Dienstleistungen?

Aktuell sind 15 Mitarbeitende der Sektion beider Basel und 20 Weitere von Assista und dem Pannendienst im TCSCenter für die Dienstleistungen des TCS im Einsatz. Das TCS-Center funktioniert sehr gut und hat gute Frequenzen. Auch Dank dem günstigeren Treibstoffangebot und der modernen Waschanlage.

Welchen Beitrag leistet der TCS für seine Mitglieder, auf den Sie besonders stolz sind?

Der Sicherheitstag zur Mobilität stösst

immer auf grossen Anklang. Wir gehen davon aus, dass wir auch am nächsten Anlass am 6. September 2026 im TCSCenter wieder über 3000 Besuchende zu unserem vielfältigen Event-Angebot begrüssen können. Es ist wichtig, dass wir Mobilitätsthemen mit politischen Vorstössen aktiv einbringen. Hierzu reichen wir gerade diese Woche eine Initiative zur transparenten Strassenfinanzierung in BaselLandschaft ein. Es soll sichergestellt werden, dass die Motorfahrzeugsteuern, die bei uns zu den teuersten Kantonen zählen, zweckmässig eingesetzt werden.

Ausserdem profitieren Mitglieder von vielseitigen Vergünstigungen, die eine Mitgliedschaft rechtfertigen und an diesen Themen wird immer aktuell gearbeitet.

Der TCS wirbt derzeit intensiv für den Reiseschutz für Auslandsreisen und –unfälle. Wie wichtig ist dies für die Vorbereitung der Reisesaison?

Dies wird vom TCS Schweiz aktuell und saisonal beworben. Derzeit gibt es einen Rabatt von 20% auf den TCS ETI Schutzbrief, um die Sicherheit auf Reisen zu unterstützen und mit einer persönlichen Hilfe bei Krankheit, Notfällen und Pannen auf Reisen weltweit und rund um die Uhr einsatzfähig zu sein. Der TCS ist da, wenn man ihn braucht. Dies musste ich kürzlich privat selbst beanspruchen und ich war für die Unterstützung sehr dankbar, um im gewohnten medizinischen Umfeld versorgt werden zu können.

Was meinen Sie zur Initiative «A22 unter den Boden!» (regionales Infrastruktur- und Generationenprojekt im Kanton Basel-Landschaft zur Verlegung der Stadtautobahn A22 zwischen Liestal und Lausen in einen

Tunnel, um den Fluss Ergolz zu renaturieren und neuen Lebensraum zu schaffen)?

Wir sind Mitglied im Komitee «A22 unter den Boden» und somit in regem Austausch. Das Anliegen muss weitsichtig mit dem Bund in Bern angegangen werden und dazu muss man in den politischen Prozess einsteigen und sich engagieren. Es ist gut, dass der Stadtpräsident von Liestal, Daniel Spinnler und der Gemeindepräsident von Lausen, Peter Aerni entsprechendes Engagement zeigen und dies muss unterstützt werden.

Gibt es Austausch mit dem deutschen ADAC?

Der ADAC bietet in etwa die gleichen Dienstleistungen wie der TCS in Deutschland an. Wir stehen mit dem ADAC Südbaden in einem guten und freundschaftlichen Austausch.

Welche Ansätze bringt die Künstliche Intelligenz (KI) für die Aufgaben und die Dienste für Mitglieder für den TCS mit sich?

Das ist ein Thema, das aktuell bearbeitet wird. Man überlegt, weiter digitale Lösungen mit einer App anzubieten. Das Ziel ist eine integrierte App, die Dienstleistungen über den TCS hinaus anbieten kann und die Partner in der Mobilität vereint. Zudem bieten wir neu einen Kurs zum sicheren Umgang mit KI für unsere Mitglieder an.

Wie beurteilen Sie das Image des Verkehrsmittels «Auto»? Gibt es eine Abnahme von Fahrprüfungen, also finden die Jungen den Fahrausweis nicht mehr so attraktiv?

Es gibt nach wie vor viele Junge, die so schnell wie möglich die Fahrprüfung machen und es gibt eine Gruppe, die mit dem öffentlichen Verkehr so gut abgedeckt ist (zum Beispiel weil sie in einer grösseren Stadt wohnen), dass sie kein Auto nutzen und deshalb auch die Fahrprüfung nicht absolvieren.

Was kann der TCS zum Fahren von jungen Leuten mit sehr leistungsstarken Autos und/oder dem Thema der Poser-Treffen beitragen?

Dies ist ein gross diskutiertes Thema und durch die viel offeneren und vielseitigeren Kommunikationsmöglichkeiten heute präsenter. Die Ansammlung von Treffen mit Autos auf grossen Parkplätzen findet auch am TCS-Center statt. Inzwischen wurde eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei etabliert, damit sich der Aufenthalt in ganz normaler Art gestaltet. Wir versuchen die Jungen für unsere Fahrsicherheits-Angebote zu sensibilisieren.

Wie ist die Beziehung des TCS zum Velofahren? Es gibt TCS-Velotouren

und der TCS ist an der Tour de Suisse als Road Safety Partner dabei. Wie kann man voneinander profitieren? Das Zusammenleben von Auto und Velo ist wichtig und es braucht gegenseitigen Respekt. Wir sensibilisieren besonders auf die Verkehrssicherheit und die Rücksichtnahme. Wir sind stolz auf die erste automatische Velowaschanlage im TCSCenter, sowie unsere Velo-Versicherung und es gibt eine Velo Untersektion, die regelmässig Touren unternimmt. In einer gesamtheitlichen Mobilität sind alle Verkehrsträger wichtig und sollen jeweils für ihr optimales Einsatzgebiet genutzt werden.

Sie leben in Liestal. Welche Berührungspunkte gibt es zwischen dem TCS und der Stadt Liestal? Es ist wichtig, dass bei den Eingaben von Quartierplänen der Einbezug der Mobilität berücksichtigt wird. Liestal ist mit vielen Projekten unterwegs und dies begleiten wir mit grosser Aufmerksamkeit.

Mit welcher Art Fahrzeug sind Sie unterwegs? Wir haben in der Familie (sechs Personen) zwei Autos und einen Wohnwagen. Wir sind gerne unterwegs, treiben Sport und legen keinen grossen Wert auf besonders schöne oder auffällige Fahrzeuge.

Wie gross ist das Interesse an einem Club-Leben aktuell?

Der TCS ist der mitgliederstärkste Verein der Schweiz. In unserer Sektion hatten wir über das Wochenende wieder ein Oldtimertreffen mit 150 Fahrzeugen. Man ist engagiert und schätzt das Angebot.

Was wünschen Sie sich als Präsident der Sektion TCS beider Basel? Ich möchte einen lösungsorientierten Mobilitätsclub präsidieren, der nicht auf die Autolobby alleine reduziert wird. Der TCS ist breit aufgestellt und verfolgt viele Themen, die wichtig für die Mobilität im Basler Raum sind. Wir unterstützen die Strategien des TCS Schweiz und bringen die regionalen Themen aktiv ein. Interview:ErikaBachmann

Andreas Zbinden, 59, geboren und wohnhaft in Liestal, wurde im Mai 2026 als neuer Präsident des TCS Sektion beider Basel gewählt. Beruflich ist er Mitglied der Regionaldirektion Nordwestschweiz der BDO Schweiz. Zusätzlich ist er seit 15 Jahren im Vorstand des TCS Sektion beider Basel. Er ist Verwaltungsrat des TCS Schweiz, Präsident der Verkehrsliga beider Basel und Präsident des Stiftungsrats des Pflegezentrums Brunnmatt in Liestal.

Andreas Zbinden in Liestal an der A22.
Foto: E. Bachmann

Ein Monument der Barockmusik

Liestal Oratorienchor Baselland fasziniert mit Händels «Messiah»

SabinaDroll

Mit Georg Friedrich Händels Meisterwerk «Messiah» (HWV 56) setzte der Oratorienchor Baselland am letzten Samstag ein glanzvolles Highlight im regionalen Kulturleben. Schon vor Konzertbeginn war in der nahezu vollbesetzten Stadtkirche Liestal die spannungsvolle Erwartung des Publikums spürbar, bevor die ambitionierte Darbietung am Folgetag im barocken Dom zu Arlesheim gastierte. Unter der hochpräzisen Leistung von Fritz Krämer widmete sich der rund 70 Stimmen starke Laienchor nach Verdis «Requiem» erneut einem Werk der Superlative. Händels monumentales Oratorium verlangte allen Beteiligten – und auch dem Publikum – einiges an Ausdauer ab: Nahezu drei Stunden reine Musikzeit dauerte die Aufführung, unterbrochen von jeweils zehnminütigen Pausen zwischen den drei grossen Werkteilen. Dabei ging es Händel selbst nie um blosse Unterhaltung. Überliefert ist sein glühendes Credo, dass er seine Zuhörer mit dieser Musik im Innersten spirituell erheben wollte. Diese Humanität wurzelt fest in der Geschichte des Werks: Schon bei der Uraufführung 1742 in Dublin diente der «Messiah» einem sozialen Zweck. Als Benefizkonzert konzipiert, kamen die Einnahmen der Befreiung von Gefängnisinsassen sowie der Unterstützung von Mittellosen zugute.

Klangliche Transparenz und orchestrale Eleganz Händels «Messiah» verzichtet auf eine durchgehende Handlung. Das Libretto von Charles Jennens reflektiert stattdessen anhand alttestamentlicher Prophezeiungen das Mysterium der Menschwerdung Gottes. Entsprechend begann der Abend in englischer Originalsprache. Das Barockorchester Camerata Vivaldiana entfaltete auf historischen Instrumenten ein wunderbar transparentes Klangbild. Die schlichte Besetzung aus Streichern, Oboen und Continuo wurde von Fritz Krämer meisterhaft austariert, sodass die seltenen Einsätze von Trompeten und Pauken umso kraftvoller hervorbrachen.

Chorischer Glanz und ein hochkarätiges Solistenensemble Der Oratorienchor Baselland bewies einmal mehr ausserordentliche Konzertreife. Mit grosser Stimmdisziplin und rhythmischer Präzision meisterte

Veranstaltungen

er die polyphonen Herausforderungen der Chorsätze mit Bravour. Der emotionale Höhepunkt des Abends war das weltberühmte Halleluja. Hier entfesselte der Chor eine solche klangliche Pracht, dass es die Zuhörer kaum auf den Bänken hielt. Hervorragend disponiert zeigte sich auch das Solistenquartett. Kurzfristig sprang der Tenor Florian Sievers für Michael Feyfar ein und fügte sich mühelos in das Ensemble ein. Gemeinsam mit Ulrike Hofbauer (Sopran), Seda

Amir-Karayan (Alt) und Dominik Wörner (Bass) verlieh er den Arien eine berührende Ausdruckskraft. Hofbauer glänzte mit engelsgleicher Leichtigkeit, Amir-Karayan verlieh den Passagen eine warme Tiefe und Wörner gab den düsteren Prophezeiungen das nötige Gewicht. Auch optisch präsentierte sich das Ensemble stimmig: Während Musikerinnen, Musiker und Choristen ganz in feierliches Schwarz gekleidet waren, setzte Amir-Karayan in einem royalblauen langen Kleid einen elegan-

ten Akzent – eine willkommene visuelle Aufhellung auf der Bühne. Dass Händels Vermächtnis wie aus einem Guss wirkte, war massgeblich Fritz Krämer zu verdanken. Ohne Taktstock, jedoch mit ungemein klarer Zeichengebung, hielt er die Fäden zwischen Laienchor, Profiorchester und Solisten perfekt zusammen. Nach dem finalen «Amen»-Chor dankte das Publikum mit langanhaltendem Applaus für ein rundum triumphales Konzerterlebnis.

Ein ganz besonderer Saisonschluss

pr. Zum Schluss der Saison der Reihe «Stimmen zu Gast» kommt mit Chelsea Zurflüh eine mehrfach preisgekrönte Sopranistin in die Stadtkirche in Liestal. Die Sängerin gehört ohne Zweifel zu den aufstrebenden Opernstimmen: Sie hat am Royal House London in der Zauberflöte debütiert und singt zur Zeit am Zürcher Opernhaus in «Werther» von Jules Massenet. Im Dezember wird sie die Titelrolle von Lucia di Lammermoor singen, eine Rolle, die sie mit Regula Mühlemann teilen wird.

Bei «Stimmen zu Gast» gibt sie nun einen Liederabend mit Werken über Liebe und Verlust. Das Programm verbindet zwei grosse Liedtraditionen miteinander: die spätromantische Welt des deutschen Kunstlieds und die leidenschaftliche Klangsprache Spaniens. Im ersten Teil stehen Werke von Richard Strauss und Gustav Mahler im Mittelpunkt. Strauss’ Brentano-Lieder gehören zu seinen feinsten Schöpfungen – funkelnde Miniaturen, die zwischen zarter Innigkeit und virtuoser Brillanz changieren. Mahler wiederum greift in seinen Liedern aus Des Knaben Wunderhorn auf die berühmte Volksliedsammlung zurück und verwandelt deren naive, humorvolle oder tief berührende Texte in kunstvolle musikalische Szenen voller Charakter und Atmosphäre.

Nach der Pause öffnet sich der Blick nach Süden: Mit Liedern von Fernando Obradors und Manuel de Falla entfaltet sich die ganze Wärme und rhythmische Energie der spanischen Musik. Obradors’ Canciones clásicas españolas bezaubern durch Eleganz und melodische Leichtigkeit, während de Falla in seinen Siete canciones populares españolas die Vielfalt regionaler Stile und die emotionale Intensität der spanischen Volksmusik in prägnante, farbenreiche Miniaturen fasst.

Chelsea Zurflüh wird am Klavier begleitet von Riccardo Bovino, dem künstlerischen Leiter von Stimmen zu Gast. Konzert: Dienstag 16. Juni, 20 Uhr, Stadtkirche Liestal

Openair unter der Linde

Seltisberg The Pelicans, Filet of Soul, MV Lupsingen   pr. Am Samstag, 20.Juni, organisiert der Musikverein Lupsingen Seltisberg bereits zum vierten Mal das «Openair unter der Linde» auf dem Schulhausplatz in Seltisberg. Neben einem Auftritt des Musikvereins treten die beiden in der Region bestens bekannten Bands «Filet of Soul» und «The Pelicans» auf. Ab 17 Uhr ist die Festwirtschaft eröffnet. Den Anfang des musikalischen Stelldichein machen um 17.30 Uhr Filet of Soul zusammen mit den beiden Gastmusikern, Hene Wirz (piano) und Beat Riggenbach (sax). Um 19.30 Uhr gibt der neu gegründete Musikverein Lupsingen Seltisberg ein Platzkonzert und ab 20.30 Uhr geben sich die Pelicans mit ihrem tollen «Roots- und Country-Rock» aus den 60er- und 70er-Jahren die Ehre. Man darf auf einen fetzigen und abwechslungsreichen Abend gespannt sein. Der

Ruth’s Augenblicke

Eintritt kostet für Erwachsene 25 Franken. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Mehrzweckhalle statt. Parkierungsmöglichkeiten gibt es dort und beim Friedhof. Der Bus hält direkt beim Festplatz. «Ab uf e Ärdbeerihübel!»

Ich traf Heidi oberhalb vom Stedtli, auf der grünen Wiese. Erst erkannte ich sie nicht wieder, denn ihre sonst ergrauten Haare leuchteten in azurblauer Pracht, mit einem Stich ins Marineblau. «Timmy!», schrie sie: «Komm her, du blödes Vieh!» Wo bist du denn nun wieder untergetaucht??» Ich glaubte wahrhaftig, Heidi sei nun, in Folge der enormen Maihitze, durch geknallt. Timmy war doch der arme Pottwal, welcher wochenlang nicht in Ruhe sterben konnte. Man las ja überall von seiner dramatischen Geschichte. Wo soll denn der untergetaucht sein? Ich näherte mich der wild gestikulierenden Heidi. Ihr Busen wogte ... und quer über ihrer ansehnlichen Oberweite wogte ein Walfisch! Wirklich über die ganze T-Shirtbreite breitete er sich wellenförmig (Busen) aus. Ich war sprachlos. Heidi drehte sich um, und schrie in die Wiese hinein: «Timmy, komm endlich her!» Dabei konnte ich den Text auf dem Rücken des T-Shirts lesen: «Helft Timmy». So stand es dort, in dicken Buchstaben, schwarz auf hellblau. «Inzwischen ist er ja endlich tot, der arme Timmy», wagte ich zu sagen. Heidi schrill, sehr empört: «Was sagst du da?! Der ist überhaupt nicht tot! Schau mal die Wellen im hohen Gras! Dort treibt er sich rum, der Racker!» Ich trat einen Schritt zurück, erschreckt, denn meine alte Freundin Heidi war offensichtlich nicht mehr bei Sinnen. Ich stand da und betrachtete sie genauer. Auf ihrem linken Handrücken war ein Anker tätowiert! Und auf ihrem rechten Unterarm entdeckte ich ein durchbohrtes Herz. «Du bist tätowiert? Seit wann denn das?», fragte ich sie. Sie krempelte ihren T-Shirt Ärmel hoch – und zeigte mir grinsend einen Totenkopf auf ihrem Oberarm. Und das, in ihrem hohen Alter – dem Totenschädel näher, als je zuvor! Ich hielt mich an meinen Wanderstöcken fest, denn ich brauchte irgend einen Halt. Und dann änderte sich diese abstruse Szenerie plötzlich. Die Halme der Gräser rauschten, und hervor schoss ein kleiner weisser, struppiger, hechelnder Hund! «Das ist Timmy!», klärte mich Heidi auf. «Ich hüte ihn, denn meine Nachbarn sind in den Ferien. Es ist ein Bolonka.» Ich bückte mich und streichelte den Winzling. Ich war erleichtert, dass er ein Bolonka war, und kein Walfisch! Und Heidi war doch nicht ganz so verwirrt, wie ich fürchtete. Wir setzten uns auf eine nahe Bank, klein Timmy inzwischen brav angeleint. «Was meine Haare und die Tatoos anbelangen, das ist alles noch von gestern Abend. Die Geburtstagsparty meiner jüngsten Enkelin lief unter dem Thema: «Rettet die Weltmeere». Man musste sich entsprechend zurecht machen. Na, was sagst du? Ich sparte keine Mühe, machte gar den ersten Preis! Er bestand aus diesem T-Shirt! Wobei, dieser Timmy ist bereits Geschichte. Aber für mich ist das Leibchen eine Erinnerung. Und was Haarfarbe und Tatoo angeht – die Haare werden nach zwei Waschungen wieder tristgrau wie zuvor, und die Tattoos hat meine Enkelin aus Henna gemacht. Sie werden verblassen ... wie Timmy, der Pottwal.»

Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher

Aussichtsturm

Am nächsten Sonntag, 14. Juni, erwartet Sie ein weiterer Klassiker in der Turmwirtschaft. Feine Köstlichkeiten vom Grill mit diversen Beilagen! Kommen Sie vorbei und geniessen einen schönen Tag in der Waldwirtschaft. Auf Ihren Besuch freut sich die Wirtegruppe Eggimann, Tel. 0794852629. Im Weiteren steht Ihnen das ganze Speise- und Getränke-Angebot zur Verfügung ausser Suppe mit Spatz und Siedfleisch-Salat. AussichtsturmLiestal

Chelsea Zurflüh. Foto: zVg
Musikverein Lupsingen Seltisberg. The Pelicans.
Fotos: zVg
Filet of Soul.
Die Solisten Florian Sievers, Ulrike Hofbauer, Seda Amir-Karayan und Dominik verbeugen sich nach der Aufführung gemeinsam mit dem Ensemble. Fotos: Pier-Giuseppe Cacciatori
Zwei Musiker an einem ihren seltenen Einsätzen mit der Barocktrompete und der Truhenorgel.
Ohne Taktstock, jedoch mit klarer Zeichengebung hielt Dirigent Franz Krämer die Fäden perfekt zusammen.
Die Altistin Seda Amir-Karayan setzte in ihrem royalblauen Kleid einen eleganten Akzent..

Liestaler Geschäfte lockten ins Stedtli

Liestal Interessante Angebote, spannende Attraktionen und Erlebnisse für alle

BeatEglin

Am letzten Samstag war wieder einmal Hochbetrieb im Stedtli. Bei angenehmem Sommerwetter füllten sich die Restaurants in der Rathausstrasse. Die Liestaler Geschäfte luden ihre Kunden ein und Apéros, Sonderangebote und Attraktionen verführten die Besucher und Kunden zum Verweilen.

Vielfältiges Rahmenprogramm 32 Geschäfte folgten dem Aufruf von KMU Liestal und dachten sich Überraschungen für ihre Kunden aus. In den drei Museen Palazzo (Ausstellung Körpersprache), DISTL (Sonderausstellung Badekuren) und Museum BL war freier Eintritt. Die Stadt bot kostenlose Führungen ins Törli mit Panoramablick an. In der Ludothek gab es im Rahmen des nationalen Spieltags Zeitvertreib für alle und im Puppentheater Blöterli wurden Kinder ab drei Jahren mit Märchen unterhalten. Aus einer Drehorgel erklangen altbekannte Lieder und ein Chor gab drei Konzerte zum Mitsingen mit weltlichen und Volksliedern. Auf dem Zeughausplatz lief ein Table Soccer-Turnier mit einer Sieben-MinutenChallenge und die Liestaler Bäckereien verteilten ab 10.30 Uhr eine Riesencremschnitte.

Ein Blinddate mit einem Buch überraschte im der Buchhandlung Forum und in der Buchinsel durften Kunden ihr eigenes Buchzeichen basteln. Viele Geschäfte gaben Rabatte oder spezielle Promotionen. Die Metzgerei Zimmermann bot eine Grilldegustation an,

Zügelalltag hautnah erleben

Liestal 40 Jahre Marco Falchi AG

SilasMoor

An der Liestaler Oristalstrasse feierte die Firma «Marco Falchi AG» am Samstag ihr grosses Jubiläum. Seit mittlerweile 40 Jahren plant das Unternehmen Umzüge für Privatpersonen oder Geschäftsbetriebe. Das langjährige Bestehen wurde mit einem Tag der offenen Tür in der Fabrik im Oristal gefeiert. Die Besucher erhielten einen Einblick hinter die Kulissen des Zügelunternehmens und konnten sich auch selbst als Mitarbeiter versuchen, im Rahmen eines Wettbewerbs. Bereits um 10 Uhr öffnete die Fabrik ihre Türen. Zahlreiche Transporter und Umzugslastwagen standen schon bereit. Bei sonnigem Wetter füllte sich das Areal im Laufe des Tages zunehmend. Ob Familien mit Kleinkindern oder ältere Damen und Herren – das Publikum zeigte sich breit und sehr durchmischt. Besonders für die Kleinsten unter den Besuchern war das Programm sehr lukrativ und eindrücklich. Beispielsweise gab es mehrere Vorführungen einer hydraulischen Brücke. Dabei konnte man zusehen, wie der Transportbereich eines Umzugswagens angehoben wird und wie hoch er sich erheben kann. Auch weitere Fahrzeuge stellten ihre Fähigkeiten vor. Ein Zügellift hatte seine immense Leiter ausgefahren, die so hoch ist, dass sie bis ins 12. Obergeschoss eines Hochhauses ankommt. Um den Tag noch interaktiver zu gestalten, organisierten die Mitarbeiter einen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer selbst in die Rolle eines «Zügelmannes» schlüpfen konnten. Dabei gab es einige gar nicht mal so einfache Aufga-

ausgefahrene Fassadenlift vor der Lagerhalle.

Ein Transporter bot die Vorführung für die hydraulische Brücke.

ben zu bewältigen, die in den Berufsalltag bei Marco Falchi AG gehören. Zum Beispiel musste man in einer Minute möglichst viele Kartons falten, bzw. diese in ein Auto laden. Auch ein «Palettrolli-Parcours» wurde aufgestellt. Hierbei galt es in möglichst kurzer Zeit die Hindernisse zu umkurven und den Palet-

bei der Spielkiste drehte das Glücksrad und in der Arche durfte man Päckli fischen. In der Herberia und in der Skin Care Factory konnte um den Einkaufsrabatt gewürfelt werden und bei Saner kreierten die Besucher unter kundiger Anleitung eigene Aroma Rolls. Yvonne Büchi und Christine Baumann aus Arisdorf machten ein Velotürli nach Liestal und kommentierten: «Wir chömme, will do endlich öppis lauft.» Und die Liestalerin Monica Messerli meinte: «Es ist, wie wenn ich in die Ferien komme.»

Emil «Messer»-Strübin erfreute sich im Fragola an einem Sekt mit Erdbeere. Er ist seit 21 Jahren pensioniert und schon so lange gibt es seinen Messer-Laden nicht mehr.

Die Besucher schätzten es sehr, dass von den Geschäften und Institutionen etwas angeboten wurde und dass es im Stedtli Betrieb gab.

Veranstaltungen

Geniessen und anderen Gutes tun

Der Zonta Club Liestal setzt sich für die Rechte, die Bildung und die Gesundheit der Frauen weltweit ein. Am letzten Maisonntag feierte er zusammen mit vielen Gästen sein 30-Jahre-Jubiläum mit einem Brunch im Restaurant Mittenza in Muttenz. Mit dem Erlös wird das Bindungshaus beider Basel unterstützt. Dieses hat zum Ziel, Familien mit ihren Babys bei Bedarf einen Ort der Sicherheit, Ermutigung und Stärkung zu bieten, um eine starke Bindung zwischen Eltern und Kindern zu fördern. Das Bindungshaus formuliert es so: «Die Förderung einer stabilen Bindung im frühen Lebensalter ist Prävention für das ganze Leben und unser Beitrag zu einer positiven und gesunden Entwicklung der nachfolgenden Generationen. Bindungsstarke Kinder entwickeln sich ein Leben lang widerstandsfähiger und selbstbewusster, deshalb ist es unser Anliegen, mögliche Spätfolgen früher Bindungsstörungen vorzubeugen.»

Beim Jubiläumsanlass vom Zonta Club Liestal wurden den Gästen ein grosses kaltes Buffet, dazu Rösti mit Speck und Rührei, frisch hergestellt von Koch Dario Marti, geboten. Am Bertschi-Mobil gab es jede gewünschte Sorte Kaffee. Wer wollte, konnte mit einem Glas Muttenzer Prosecco zum Jubiläum vom Zonta Club Liestal anstossen. Ein reichhaltiger Tombola-Gabentisch verführte zum Kauf von Losen. Wer noch nicht genug hatte, erwarb am Verkaufstand Zonta-Konfi oder andere Köstlichkeiten. Und während der ganzen Zeit unterhielt uns Georg Lehmann am Saxofon! Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen. Dazu trug das herrliche Wetter auch seinen Anteil bei! ZontaClubLiestal Infos und Spenden: www.zonta.ch/clubs/ liestal und bindungshaus.ch

Geschichten und Demenz

Am 12.Juni von 14 bis 15 Uhr im Museum.BL in Liestal: Gemeinsam erfinden Menschen mit Demenz Geschichten. Die Veranstaltung richtet sich an Personen mit Demenz, die zu Hause oder in einem Heim leben, und an ihre Angehörigen. Die Veranstaltung ist kostenlos, exklusive Kaffee und Kuchen. ObZ

Sommerliche Leichtigkeit

trolli hinter sich her zu ziehen, ohne irgendwo anzustossen. Neben den spannenden und körperbetonten Aktivitäten stellte die Firma auch einen «Showroom» zur Verfügung, der einen Blick in die Geschichte und die Vergangenheit von Marco Falchi AG lieferte. Am 3. Juni 1986 gründete Marco Falchi eine Firma unter dem Namen «Strassenblitz». Waren damals nur zwei Freunde bei ihm als Mitarbeiter tätig, hat sich die Firma bis heute einen grossen Namen in der Region gemacht. Die grosse Nachfrage nach Dienstleistungen, wie Umzüge, machten es möglich. Das Jubiläum zeigte eindrücklich, wie sich die einst kleine Firma mit zwei Mitarbeitern in vier Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Unternehmen in der Region entwickelt hat.

Bad Schauenburg «Chirsi-Fest» vom 19. bis 21.Juni   pr. Das «Schauenburger Chirsi» steht am «Chirsi-Fest» im Mittelpunkt: Vom 19. bis 21.Juni lädt das Hotel Bad Schauenburg oberhalb von Liestal zu einem Event-Wochenende ein, «von feiner Kulinarik, stimmungsvoller Musik und besonderen Momenten für Gross und Klein» geprägt ist. Am 19. und 20.Juni wartet ein stilvoller Sommerabend mit Barbetrieb, Live-Musik und Einblicken ins Hotel, ein Chirsi-Gin-Apéro sowie sorgfältig komponierte Abendmenüs inklusive Dessertbuffets – auf Wunsch kombinierbar mit einer Übernachtung und Frühstück – auf die Gäste. Ein grosser Familien-

Leser schreiben

und Festtag findet am 21.Juni statt. Auf dem Programm stehen Barbetrieb, LiveMusik, Einblicke ins Hotel, Foodstände mit regionalen Spezialitäten, ein Kinderprogramm mit Spiel, Spass, Schminken und kleinen, Überraschungen sowie Fotospots und eine Lotterie mit attraktiven Preisen. «Ein Wochenende voller Genuss, Begegnungen und sommerlicher Leichtigkeit», verspricht das Hotel Bad Schauenburg.

Weitere Infos: www.badschauenburg.ch

Ja zu Fussgängerstreifen

Als betagte Anwohnerin des Quartiers muss ich feststellen, dass die Begegnungszone Sichternstrasse mit Begegnen nichts zu tun hat: Man muss aufpassen, dass man im Gedränge bei Stosszeiten gut überqueren kann. Vier Strassen kommen dort zusammen, wo Gymnasiastengruppen, Kindergartenkinder, Primarschüler und Anwohner die Kreuzung passieren! Schon oft haben Autos vom Wiedenhub herauf fahrend mir alten Frau den Vortritt genommen. Für junge Kinder, erzogen von der Polizei, auf Fussgängerstreifen die

Strasse zu überqueren, ist diese Streifen unabdingbar notwendig! Vier Strassen können sie schlecht im Auge haben. Übrigens ist auch im unteren Bereich das Trottoir viel zu schmal. Im Fussgängerverkehr muss man immer auf die Strasse ausweichen. Das hingegen lässt sich kaum ändern. Wenigstens müssten die Hecken immer kurz geschnitten sein. Stimmen Sie für mehr Sicherheit: Ja zum Fussgängerstreifen

ChristinHeinimann-Graf,Liestal

Der
Fotos: Silas Moor
Emil «Messer» Strübin besuchte Helene im Fragola.
Fotos: B. Eglin
Im «Offenen Singen» wurde zum Mitmachen eingeladen.
Attraktive Damenmode bei Bütler.
Etwas Neues für den Herrn bei Bütler.
Yvonne Büchi und Christine Baumann aus Arisdorf machten es sich im Café gemütlich.
Mila und Iva wurden im Zottelbär hübsch geschminkt.

Verlust des Jubels und der Emotionen durch den VAR?

Die Schweizer Fussball-Nati hat sich souverän und ungeschlagen für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert. Die Hockyaner-«Eisgenossen» gehören zur absoluten Weltspitze und standen bei der Heim-WM in Zürich wieder im Final. Wir hoffen, dass Murat Yakins Team ebenfalls so erfolgreich von der WM zurückkommt.

Fussballbegeisterte jeden Alters sitzen zu Hause oder anderswo vor einem Bildschirm und schauen die WM-Übertragungen an. Ich gehöre aber nicht dazu, weil mir die endlosen Diskussionen um den VAR herum (Video Assistant Referee) auf die Nerven gehen.

Die Schiedsrichter unterbrechen immer wieder das Spiel und rennen über den Platz zu einem Monitor an der Seitenlinie. Der VAR entscheidet dann aus der Ferne auf Penalty oder der Schiedsrichter zeigt mit seinen Armen etwas anderes an. Der VAR ist ja keine Person, sondern nur ein Video-Assistent. Für mich ist er eine Video-Strafraumpolizei.

So muss man manchmal am Bildschirm «gefühlt» die fünfte Video-Wiederholung anschauen (anstatt dem Spiel folgen zu können), um einen vielleicht zu heftigen Kontakt zum Gegenspieler festzustellen. Die Schiedsrichter warten dann bockstill auf dem Platz mit dem Finger am Ohr auf Anweisungen.

Der ursprüngliche Ansatz war ja einmal: Bei Fehlentscheidungen des Referee wird via VAR eingegriffen, und diese Eingriffe sollten maximal ein- bis zweimal in einem Spiel vorkommen. Es ist ja oft so, dass Aktionen auch nach einigen Minuten noch zurückgepfiffen werden, wenn im gegenüberliegenden Strafraum ein Foul passiert ist.

Als ehemaliger Aktiver beim FC Liestal/FC Nordsten BS wurde uns beigebracht: Geht die Hand zum Ball, bedeutet das im Sechzehner ein Penalty! Heute spricht man von «Körperflächenvergrösserung», was für ein Begriff! Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt, denn gerade hat die inter-

nationale Regelbehörde zusätzliche Neuerungen beschlossen, die ab der kommenden WM 2026 ab Juni gelten sollen.

Diese Neuerungen beziehen sich auf die Zeitbegrenzungen bei Auswechslungen von Spielern. Ausserdem darf via VAR künftig noch viel mehr eingegriffen werden, wenn z.B. die zweite Verwarnung bei einer gelb-roten Karte irrtümlich erfolgte oder ein Eckball (Corner) vom Schiedsrichter falsch beurteilt wurde. Diese externe VAR-Strafraumpolizei hat deutlich zu viel Einfluss auf das Spielgeschehen.

Ich finde, dass die WM durch den VAR nicht einfacher und auch nicht gerechter wird. Wäre ich Schiedsrichter, hätte ich mir eine Überwachungspolizei (VAR) nie und nimmer bieten lassen. So halt… trotz VAR viel Freude an der Fussball WM 2026 mit der «Nati» im Final, so wie es unsere «Hockeyaner»kürzlich vorgemacht haben.

StefanSaladin,Lupsingen

Nein zu dieser Mogelpackung

Der Hauseigentümerverband steckt unglaubliche Summen in den Abstimmungskampf der Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung». Dabei überschreiten sie auch die Grenzen des Anstands – ihre Plakate kommen in den fröhlichen orange-blauen Farben der Mitte daher und suggerieren damit, dass es sich um ein Anliegen der Mitte BL handeln würde, dabei hat diese die NeinParole beschlossen. Das grenzt an irreführende und unlautere Werbung.

Das sie dies nötig haben, zeigt, dass sie schlechte Verlierer sind. So haben sie vergeblich versucht das Dekret, in welchem der Heizungsersatz geregelt ist, mit der Abstimmung zum revidierten Energiegesetz im Juni 2024 zu verknüpfen, indem sie penetrant behaupteten,

ein «Nein» zum Energiegesetz sei auch ein «Nein» zum Dekret. Als die Bevölkerung das Energiegesetz aber deutlich mit 54.3% angenommen hatten, weigerten sie sich das «Ja» zum Energiegesetz auch als «Ja» zum Dekret zu deuten. Um den Initianten entgegenzukommen gab es im Landrat einen Gegenvorschlag, den Inhalt des Dekrets ins Energiegesetz zu schreiben, welches dem fakultativen Referendum untersteht, das haben die Initianten aber auch wieder abgelehnt.

All diese Mätzchen und Spielchen («Buebetrickli») zeigen, dass es dem Hauseigentümerverband und der Wirtschaftskammer Baselland gar nicht um ein Mitspracherecht der Bevölkerung geht sondern nur um die Verhinderung eine ökologischen Heizungsersatzes:

Und dies obwohl es ein «weiches» Verbot von fossilen Heizungen mit Ausnahmen bezüglich technischer Möglichkeit und wirtschaftlicher Tragbarkeit ist! Es wird also niemand wegen dem Heizungsersatz in den Ruin getrieben, aber die Mieter werden es danken, wenn sie dank erneuerbaren Heizungslösungen in Zukunft besser planbare und meist günstigere Nebenkostenabrechnungen von ihren Vermietern erhalten werden. Zudem hat sich die Schweiz in internationalen Abkommen verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden. Deshalb ein klares Nein zu dieser unsäglichen Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung».

ThomasTribelhorn, PräsidentGLPBL,Rünenberg

Nähe zur Realität oder Politik aus dem Lehrbuch

Viele politische Entscheide wirken heute so, als wären sie am Schreibtisch entstanden und nicht im echten Leben. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen den Kandidaten. Während andere vor allem aus politischen Strukturen kommen, steht Matthias Liechti für gelebte Realität. Er führt einen Betrieb, arbeitet mit Menschen und trägt täglich Verantwortung. Er weiss, was steigende Kosten, Bürokratie und unsichere Rahmenbedingungen konkret bedeuten. Diese Erfahrung kann man nicht lernen, man muss sie leben. Und genau deshalb trifft Liechti Entscheidungen mit einem anderen Blickwinkel. Nicht

Subventionsjäger wieder unterwegs

Wieso müssen Parlament und Verwaltung vorschreiben oder gar befehlen, worin wir in unseren eigenen Häusern zu investieren haben? Sowohl Einfamilienhaus- als auch Mehrfamilienhausbesitzer wissen sehr wohl, wann, wie und wie viel sie in ihre Liegenschaften investieren wollen.

Ölheizungen können mit HVO (Hydrotreated Vegetable Oils), einem erneuerbaren Flüssigbrennstoff, betrieben werden und sind damit 100 Prozent CO₂neutral. Wieso sollen Hausbesitzer ihre alte Ölheizung durch eine stromfressende Wärmepumpe ersetzen müssen, wenn ein moderner Ölheizkessel mit HVO genauso klimaneutral betrieben werden kann?

Energiepolitik braucht Augenmass und demokratische Legitimation. Holen wir uns mit einem klaren Ja zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» die Freiheit zurück, wieder selbst entscheiden zu können. AlessandroWehrli, Langenbruck

theoretisch, sondern praktisch. Nicht ideologisch, sondern lösungsorientiert. Unser Kanton steht vor wichtigen Weichenstellungen. Es geht um Finanzen, Infrastruktur und wirtschaftliche Stabilität. In solchen Momenten braucht es keine Politik aus dem Lehrbuch, sondern Menschen mit echter Erfahrung.

Wer will, dass Entscheidungen wieder näher an der Realität getroffen werden, kommt an Matthias Liechti nicht vorbei. Deshalb wählen wir am 14. Juni Matthias Liechti in den Baselbieter Regierungsrat.

RemusStrub, SVPSektionSissachundUmgebung

Zehn Millionen, nein

danke!

Weniger Wiesen, weniger Wälder, überfüllte Züge und Strassen – ich will nicht in Singapur Verhältnissen leben! Das Märli von den benötigten Fachkräften kann man mir nicht erzählen, denn auch die Zuwanderer brauchen diese, d.h. im Klartext Resultat null. Wer das Leben der andern Zuwandern/Flüchtlingen finanziert, brauche ich niemandem zu erklären. Dass unsere Kinder in der Schule nicht mehr gefördert werden können wie vorher, weiss auch jedermann, die Lehrkraft muss sich der Mehrheit anpassen, welche leider keine unserer Landessprachen so spricht, dass sie dem Unterricht folgen kann. Lassen wir uns nicht Angst machen, die Schweiz war schon immer eigenständig, ist damit gut gefahren und soll es auch bleiben. Welchem Land in Europa geht es besser? Wir haben wunderschöne Berge, Wälder, Wiesen und Seen – diese können/sollen nicht überbaut werden – das ist Lebensqualität und nicht zuletzt kommen die Touristen deswegen in unser Land! VerenaBrack,Gelterkinden

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Töfflibuebe und -meitli unterwegs

Töffli-GP

Mehrere hundert Töfflifahrer waren letzten Samstag mit ihrem «Sackgeldverdunster» in Baselland und Solothurn unterwegs

BeatEglin

Wer kennt nicht das «Isebähnli» in Trimbach, wo sich seit 50 Jahren jeden Donnerstag die Töfffahrer mit ihren grossen Maschinen treffen. Es ist der grösste regelmässige Treffpunkt in Europa für Motorradfahrer.

320 Töfflibuebe und -meitli Am 6. Juni versammelten sich dort mit 320 Töfflibuebe und -meitli in allen Alterskategorien die zweitgrösste Teilnehmerzahl zum 10.Töffli-GP. Es roch wie vor 50 Jahren, als die Jungen und Alten mit ihren 50-Kubik-Motoren die Strassen dominierten. Bei dieser Rundfahrt geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um die Freude, mit vielen Gleichgesinnten die 85 Kilometer lange Rundstrecke mit 1200 Höhenmetern ohne Panne zu absolvieren.

Der Start war um 11 Uhr in Trimbach und die geplante Zieleinfahrt ab 15 Uhr. Wer vor 14.30 Uhr ankam, wurde disqualifiziert. Die Teilnehmer sollten ohne Zeitdruck gemütlich fahren, unterwegs die schöne Landschaft geniessen und genügend Pausen einlegen. Die Organisatoren betonen in ihrem strengen Reglement, dass es sich um eine Ausflugsfahrt handelt und alle Verkehrsregeln befolgt werden müssen. Vor dem Start gab es eine technische und eine Identitätskontrolle. Wer das Startgeld von 35 Franken bezahlt hat, durfte losdüsen. Für grössere Pannen oder Unfälle gab es eine Notfallnummer und mehrere Besenwagen sammelten die fahruntüchtigen Vehikel ein.

Am Steilhang wurde gesiebt Von Trimbach führte die Strecke über den Unteren Hauenstein nach Rünenberg, Wittinsburg und Buckten nach Läufelfingen. Dort wurde es steil und die

Grosskampf am Steilhang in Läufelfingen.

Spreu trennte sich rasch vom Weizen. Die frisierten Maschinen erklommen die Anhöhe rasch und ohne Trethilfe. Andere pedalierten und schafften den Kulminationspunkt ebenfalls und einige mussten ihre Töffli schieben. Oben bildeten sich verschiedene Gruppen, die eine Pause einschalteten oder eine Kleinigkeit reparierten. Aber alle waren froh gelaunt. Alles an Technik war vertreten, vom Puch- oder Sachsmotor bis zum Maxi oder Ciao. Das waren und sind noch Qualitätsmotoren, die Jahrzehnte überdauerten und immer noch funktionieren.

Von Eptingen ging es weiter über Langenbruck, den Oberen Hauenstein und Mümliswil, dann nach Laupersdorf, Holderbank, Kappel und wieder zurück zum Ausgangspunkt in Trimbach. Die nächste Tour findet am 29. Mai 2027 statt.

Gewickelt und gezupft

Vorbildliche Abfallentsorgung. In Läufelfingen trennte sich die Spreu vom Weizen.

Gelterkinden Drahtblumen-Workshop des Frauenvereins Gelterkinden

Ursula Handschin

Blumen, die nicht verwelken, nicht gegossen werden müssen und nicht von den Schnecken gefressen werden. Zudem eine Zier im Garten, im Topf oder in der Vase. Die kugeligen Allium (Zierlauch) als Gartenstecker lernen herzustellen war das Ziel des vom Frauenvereinvorstand Gelterkinden angebotenen Kurses. Vorstandsmitglied Nicole Bruggisser leitete die zwei voll besetzten Kursabende mit 21 Teilnehmerinnen. Eisenstängelchen wurden als Stängel bemalt und diverse farbige Drähte zu Spiralen gewickelt, die dann zu einer Kugel geformt wurden.

Kreatives Geburtstagsgeschenk

Die Frauen verschiedener Generationen waren mit Konzentration, aber auch munterer Unterhaltung und freudigem Eifer beschäftigt mit dieser kreativen Tätigkeit. Besonders originell war, dass eine Tochter mit ihrer Mutter dabei

war, der sie diesen Kurs zum Geburtstag geschenkt hatte! Mit Hilfe der erfahrenen und geduldigen Kursleiterin

entstanden während drei Stunden drei prächtige Kugelblumen pro Teilnehmerin in pink, lila, oder violett. Dazwi-

schen gabs eine Verpflegungsstärkung.

Mit Stolz und Freude behändigten die Blumenkünstlerinnen ihre Kunstwerke,

beglückt auch über den gemeinsam kreativ tätigen Abend in angenehmer Gesellschaft.

Gute Laune bei den Töfflifahrern.
320 Töfflibuebe und -meitli nahmen am 10.Töffli-GP teil.
Fotos: B. Eglin
Die stolzen Workshop-Teilnehmerinnen mit ihren Kunstwerken. Fotos: U. Handschin Kursleiterin Nicole Bruggisser (l.) half beim Wickeln und Formen.

15 Jahre Sonnenergie mit Leidenschaft

Diepflingen Axova feierte und öffnete für das Publikum alle Türen

BeatEglin

Das schöne und angenehm warme Sommerwetter lockte viele Besucher ins neue Gebäude und zum Sommerfest der Axova. Die beiden Geschäftsleitungsmitglieder Andreas Meier und Filippo Presti wollten 15 Jahre Leidenschaft für die Solarenergie zusammen mit ihren Kunden und Gästen feiern. Ihr Team mit etwa 80 Personen stand den ganzen Tag im Einsatz und kümmerte sich um fachliche Beratung, Führungen und kulinarische Köstlichkeiten.

Bei den Eingängen zum Gelände wurde man freundlich begrüsst. Getränke- und Verpflegungsstände mit Grillwürsten und frischer Ofenpizza lockten mit ihrem Duft. Für den kleinen Hunger gab es Popcorn und zum Dessert Glace in vielen Geschmacksrichtungen. Der Rundgang im lichtdurchfluteten Neubau war eindrücklich. Etliche Flächen sind noch frei. Die Eigentümer planten nicht nur für heute, sondern mit Weitblick in die Zukunft. An verschiedenen eigenen Ständen und von Geschäftspartnern konnten sich die Kunden von Fachpersonal über Solarstrom, Speicherlösungen, E-Mobilität, Wärmepumpen und Dach-/Holzbau kompetent und persönlich beraten lassen.

Nach dem Feuer entstand Neues Andreas Meier und Filippo Presti begrüssten ihre Kunden, Partner und Gäste zu einem Apéro. In einer interessanten Rede erzählten sie die Geschichte ihrer Firma und wie Menschen ein gemeinsames Ziel erreichen können. «Wir sehen den Beweis, dass aus einem der schwierigsten Momente unserer Firmengeschichte etwas entstehen kann, das schöner ist, als wir es uns damals jemals hätten vorstellen können», sagte Meier. Am Samstag, 18.Juni 2022, gab es die grösste Veränderung in der Firmengeschichte. Ein Anruf der Feuerwehr kam: «Andy, es stoht nüt me.» Die

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Freitag, 12. Juni

19.00 Feierliche Einweihung der neuen Glocke des Friedhofs in Rickenbach. Mit kurzen Ansprachen des Gemeinderats, des Glockenbauers und Pfr. Samuel Maurer, Apéro

Sonntag, 14. Juni

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden, begleitet vom Kirchenchor. Leitung: Pfr. Annina Völlmy. Text: Ex 19,1–9. Thema: «Von der Befreiung zur Freiheit – auf Adlersflügeln durch die Wüste». Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Kantonal, Flüchtlingskollekte – «Flucht und Ankommen». Fahrdienst: Eva Schelker, 077 488 18 17

Mittwoch, 17. Juni

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9, Gelterkinden

19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

Donnerstag, 18. Juni

14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli

17.30 Teenager Club im Unterrichtshüsli

20.00 Living Room im Unterrichtshüsli Raum «Joker»

Samstag, 20. Juni

11.00 Eidg. Flüchtlingstag im Pfarreisaal der Kath. Kirche Gelterkinden

14.00 Jungschar und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli

Amtswochen

8. bis 14. Juni: Pfr. Eric Hub

15. bis 21. Juni: Pfr. Samuel Maurer

Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30

Kistenklettern am Seil.

Firma mit dem gesamten Material verbrannte. Wegen Corona waren die Lieferketten gestört. Der Verwaltungsrat entschied sofort, weiterzumachen. Einen Masterplan gab es noch nicht, aber ein wertvolles Team, das zur

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 14. Juni

9.30 Eucharistiefeier mit Reisesegen der JuBla

Dienstag, 16. Juni

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25

14.00 Für Senioren: Jass- und Spielnachmittag

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 18. Juni 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 19. Juni 19.00 Anbetung und Lobpreis mit Taizé-Liedern

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 14. Juni

9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen

11.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 17. Juni

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 18. Juni

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

19.30 Kirchgemeindeversammlung im Centro

Freitag, 19. Juni

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

21.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche Sissach

Höchstform auflief. Für die Kundenberater gab es keine Büros mehr. Überall musste improvisiert werden, denn das Personal erschien am Montag zur Arbeit und musste ihre Aufträge erledigen. In Pratteln wurde ein provisori-

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Samstag, 13. Juni

Ab 11.30 Samstagsbuffet

Sonntag, 14. Juni

10.15 Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema; vom Rand in die Mitte, die Heilung der verdorrten Hand.

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Sonntag, 14. Juni

10.30 Regionaler Sonnenberg-Gottesdienst der Kirchgemeinden Rheinfelden, Möhlin, Wegenstettertal, Buus/Maisprach auf dem Sonnenberg mit einem vierköpfigen Pfarrteam. Musikalische Mitwirkung durch das Sunnebärg-Chörli Möhlin. (Der Gottesdienst findet bei jeder Witterung auf dem Sonnenberg statt). Festwirtschaft Rund um meine Kirche

Stärnschnuppe

Samstag, 13. Juni, 10.00 bis 11.30 im Pfarrhaus Buus zum Thema: «Gott bestimmt die Spielregeln (6/11) Gen 11» mit Znüni für Kinder ab dem Kindergarten. Separaten Flyer beachten

Mitenand unterwägs

Sonntag, 14. Juni, 9.10 beim Dorfbrunnen Maisprach. Wir wandern zusammen zum Sonnenbergturm und feiern dort den gemeinsamen Gottesdienst um 10.30 Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Am Sonntag, 21. Juni 2026 findet im Anschluss an den Gottesdienst mit Taufe in der Kirche Maisprach um ca. 11.00 die Kirchgemeindeversammlung mit folgenden Traktanden statt:

1. Begrüssung

2. Traktandenliste

3. Beschlussprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2025

sches Lager für drei Monate gemietet. Eine mittelfristige Lösung gab es in einer Lagerhalle in Rümlingen. Die Brand- und Coronafolgen waren weitere drei Jahre spürbar mit Improvisation und dem Neubau in Diepflin-

4. Tätigkeitsbericht der Kirchenpflege

5. Präsentation und Genehmigung der Rechnung 2025

6. Verschiedenes Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Die Rechnung 2025 sowie das Beschlussprotokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung können ab sofort in beiden Kirchen eingesehen werden. Ebenfalls sind die Dokumente auf unserer Webseite (www.ref-buus-maisprach.ch) unter der Rubrik «Neues aus der Kirchgemeinde» zu finden.

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 14. Juni

10.00 Gottesdienst in der MZH Hemmiken, Pfarrer Detlef Noffke, anschliessend Kirchgemeindeversammlung

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 18. Juni 10.00 Pfarrer Daniel Hanselmann

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 14. Juni 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

Sonntag, 14. Juni

10.00 Kirche Kilchberg. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Nadja Lesaulnier, Orgel, Kirchenkaffee

Amtswoche: 1. bis 21. Juni

Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Freitag, 12. Juni, Badi Sissach

gen. Ein grosser emotionaler Moment war für Meier das Weihnachtsfest 2025 im neuen Gebäude. Heute sind die Auftragsbücher voll und der Betrieb läuft wieder auf Hochtouren.

Sonntag, 14. Juni 9.45 Läufelfingen: Familiengottesdienst mit den Reliklassen aus Läufelfingen und mit Taufe von Sophie Heckendorn, Tochter von Bettina und Tom Heckendorn von Läufelfingen. Gottesdienstleitung: Susanne Wernli und Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für das HEKS Kirchgemeindeversammlung in Läufelfingen Montag, 15. Juni, 20.00 im Gemeindesaal Mittwoch, 17. Juni 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Seniorenausflug Läufelfingen nach Greyerz

Donnerstag, 18. Juni, 9.00 bis ca. 18.00 Donnerstag, 18. Juni 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Gottesdienst, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Kirchgemeindeversammlung in Rümlingen

Donnerstag, 18. Juni, 19.30 im Raum der Kirchgemeinde Senioren-Mittagstisch, Läufelfingen

Freitag, 19. Juni, ab 11.30, Restaurant Warteck

Sonntag, 21. Juni

KEIN Gottesdienst

Mittwoch, 24. Juni

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz

062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages

www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Jubiläumszeremonie mit Filippo Presti und Andreas Meier (2. und 4. v.l.).
Sabrina und Julian Herzog geniessen eine kühle Glace.
Frische Pizza aus dem mobilen Holzofen. Fotos: B. Eglin

Einwohnergemeinde Gelterkinden Informationen für Pilzsammler

Wer Pilze liebt, kann das Sammeln selbst ausprobieren: Ein Waldspaziergang verbindet Naturerlebnis mit kulinarischer Freude – frischer kommen Pilze nicht in die Pfanne.

Von Parasol über Stockschwämmchen bis zum Steinpilz bietet die Saison auch bei uns von August bis Oktober eine grosse Vielfalt. Doch neben beliebten Speisepilzen wachsen auch giftige Doppelgänger. Darum gilt für ein sicheres und genussvolles Naturerlebnis: aufmerksam sammeln und Funde in der Pilzkontrollstelle, welche heuer bereits ihr 10-Jahr-Jubiläum feiert, begutachten lassen.

Pilzkontrolle 2026 im Jundt-Huus, Gelterkinden für die Gemeinden: Anwil, Buus, Gelterkinden, Hemmiken, Kilchberg, Maisprach, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Rünenberg, Tecknau, Wenslingen, Zeglingen. Öffnungszeiten während der Pilzsaison vom 15.August bis 1.Nov. 2026: Jeweils am Samstag und Sonntag von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Ausserhalb der Pilzsaison nach telefonischer Anmeldung: 079 262 85 05 Severin Müller oder 076 412 08 11 Catherine Müller Igelstachelbart «Pilz des Jahres 2026»

Der Igelstachelbart (Hericium erinaceus), ist auch als Löwenmähne bekannt. Er wächst von September bis November vor allem an abgestorbenem Buchenund Eichenholz in naturnahen, totholzreichen Laubwäldern und ist an seinen weisslichen, bis zu 30 cm grossen Fruchtkörper mit langen, herabhängenden Stacheln gut zu erkennen. In der Schweiz gilt er für Wildfunde aufgrund der Seltenheit nicht als Speisepilz, obwohl er als Zuchtpilz für Speisezwecke und als Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt kommt.

Tipps für «naturbewusstes Pilzlen»:

• Denken Sie daran, dass Sie im Wald nicht allein sind. Schonen sie Pflanzen und stören Sie Tiere so wenig wie möglich.

• Sammeln Sie nur Pilze im besten Alter – sehr junge oder überständige Exemplare bleiben stehen. Auch giftige Arten sollten nicht zerstört werden: Sie sind Teil des ökologischen Kreislaufs und wichtig für die Vermehrung durch Sporen.

• Ernten Sie achtsam statt hastig: Pilze behutsam herausdrehen oder schneiden, nicht ausreissen. So bleibt das feine Pilzgeflecht im Boden – der eigentliche Pilz – geschützt. Decken Sie die entstandene Stelle mit etwas Erde oder Laub ab, damit sie nicht austrocknet. Die Stielbasis sollte erhalten bleiben, da sie ein wichtiges Merkmal für die Bestimmung ist.

• Transportieren Sie Ihre Funde in luftdurchlässigen Körben oder in Baumwolltaschen; unbekannte Arten nur einzeln und getrennt vom restlichen Sammelgut sammeln. Plastiktüten sind ungeeignet, da Pilze darin ’schwitzen’ und so schnell verderben.

Pilze enthalten zwar wenige Kalorien, liefern aber wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Lagern Sie sie kühl und trocken und verzehren Sie sie innerhalb von 24 Stunden. Speisepilze sollten nicht roh gegessen werden – ihr volles Aroma entfalten sie erst beim Trocknen, Braten oder Dünsten. Da sie schwer verdaulich sind, empfiehlt sich ein massvoller Genuss. Auf eine erfolgreiche Pilzsaison und mit herzlichen Pilzgrüssen sowie grossem Dank an alle Beteiligten zum 10­jährigen Bestehen der Pilzkontrollstelle. Catherine und Severin

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ersatzwahl für zwei Sitze in das Wahlbüro Für den Rest der Amtsperiode 1.Juli 2024 bis 30.Juni 2028 Wahlergebnis

An der Wahlsitzung vom 1. Juni 2026 wurde durch das gemeinsame Wahlorgan Gemeindekommission/Gemeinderat die Ersatzwahl für zwei Sitze in das Wahlbüro für den Rest der Amtsperiode (1. Juli 2024 bis 30. Juni 2028) durchgeführt. Die Ersatzwahl wurde nötig, weil Sina Bruggisser ihren Rücktritt per 31. März 2026 und Mara Schällibaum per 31. Mai 2026 bekannt gaben. Für die freien Sitze gingen 8 Kandidaturen ein. Gewählt wurden: Alexia Flückiger, 2006, Keltenweg 16 Theres Fuchs, 1964, Marktgasse 8 Allfällige Wahlbeschwerden nach § 172 des Gemeindegesetzes (SGS 180) sind nach § 175 Absatz 1 Gemeindegesetz innert zehn Tagen seit Eröffnung des Beschlusses im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde beim Regierungsrat des Kantons Basel­Landschaft schriftlich einzureichen.

Hinweis: Das Wahlbüro besteht gemäss Gemeindeordnung, Art. 2 aus 10 Mitgliedern, wovon gemäss Art. 7 ein Mitglied vom Gemeinderat aus dem Kreis der Gemeindeangestellten gewählt wird. Der Gemeinderat hat per 1. Juni 2026 Pasquale Bubba, Mitarbeiter Gemeindeverwaltung, ins Wahlbüro delegiert.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Geheimnisse des Bettenbergs und Lagerfeuergesang

Gelterkinden – Sommeranlass vom Walderläbnis Gelterkinden Die «Geheimnisse des Bettenbergs» lockten viele Wissbegierige in den Gelterkinder Wald. Oder kamen sie wohl eher wegen des anschliessenden Gesangs?

Wenn das «Walderläbnis Gelterkinden» ruft, strömen die Leute in Scharen herbei – könnte man meinen, jedenfalls versammelte sich am vergangenen Freitagabend eine halbe Hundertschaft Leute beim Schützenhaus Gelterkinden. Ein Heimweh­Gelterkinder war gar eigens von Biel angereist. Nach der Begrüssung durch Christine Mangold, Mitglied der Unterhaltsgruppe, wanderte das Trüppchen in den Wald unter der Führung von Alt­Förster Andreas Freivogel. An verschiedenen Stationen wurde Halt gemacht, und Freivogel liess das Publikum an einigen Geheimnissen des Bettenbergs teilhaben. Wer weiss noch, dass die Buhalde, erbaut 1892, früher «Wirtschaft zum Bettenberg» hiess? Das erfuhr man in der «Munimatt», die ihrerseits den Namen den ehemaligen Gemeindemuni­Haltern verdankt, die dieses Stück Land zugesprochen bekamen. Entsprechend dazu gibt’s in Gelterkinden auch das «Bockmätteli», dem Halter des Gemeindegeissbocks vorbehalten, aber anderswo im Bann gelegen. An die «Munimatt» schliesst sich der letzte offizielle «Cheibacher» an, also die Stelle, wo verendete Tiere und Metzgereiabfall vergraben wurden. Dass sich die Dorfbrunnenquelle gleich unten dran befindet, wurde von einigen Zuhörern mit leichtem Nasenrümpfen quittiert.

Aber auch noch anderes wurde am Bettenberg vergraben. Mit Schaudern vernahm die Gruppe, dass eine Anna Gerster «unter den mörderischen Händen ihres Mannes» gestorben sei und des Nachts auf dem Bettenberg beerdigt worden sei. «Heinelis Gräbli» heisst die Stelle, wo das Opfer dieses Femizids seine erste Ruhestätte fand, entsprechend dem Dorfnamen des Mörders. Er nahm sich in Basler Haft das Leben und wurde danach «auf einer Kuhhaut durch die Stadt geschleipft» wie aus einer Sitzung des kleinen Rates zu erfahren ist.

Weiter war von Steinbrüchen und Deponien die Rede. Dass es in Tecknau eine Seilbahn gab, war für die meisten neu. Sie diente in der Nähe des Tunneleingangs dem Abbau im dort gelegenen Steinbruch. Die Gelterkinder Steinbrüche waren kleiner. Der Referent demonstrierte zwei Hammerklingen, die an langen Stielen befestigt zur Zerkleinerung der Steine diente. Einige ehemalige Deponien finden sich im Gelterkinder Wald, heute alle zugedeckt. Früher wurde deren Inhalt regelmässig angezündet, um das Volumen zu verkleinern. Was allerdings alles in diesen Deponien liegt, will man zum Teil lieber nicht wissen.

Nach zwei Stunden langte das Trüppchen beim Stierenstall an, wo die Glut schon bereit war für die eingeschnittenen Chlöpfer, die später zum Bauernbrot ausgezeichnet mundeten. Auch für kühle Getränke war an diesem heissen Sommerabend gesorgt. Zur Verdauung wurde am Feuer zu Kuris Gitarre kräftig gesungen. Erst nach elf Uhr packte der Musikant seine Klampfe ein, und die letzten sichtlich zufriedenen Sangesfreudigen machten sich auf den Heimweg.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Budgeteingaben 2027 von Vereinen/Institutionen/ Organisationen

Vereine, Institutionen und Organisationen, welche im Rahmen des Budgetprozesses Gemeindebeiträge beantragen, sind gebeten, folgende Richtlinien zu beachten:

– Anträge für das Budgetjahr 2027 sind bis 30.Juni 2026 bei der Gemeindeverwaltung zuhanden des Gemeinderates einzureichen.

– Dem Antrag sind beizulegen: Aktuelles genehmigtes Budget, letzte genehmigte Jahresrechnung (Bilanz und Erfolgsrechnung).

– Zudem sind zu erläutern: Wofür wird der Gemeindebeitrag verwendet und in welchem Rahmen profitiert die Gelterkinder Bevölkerung davon.

– Ohne schriftlichen Antrag erfolgt in der Regel keine Beitragssprechung.

Musizierstunden

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Klavierklasse Art Marika.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 12.Juni 2026, 18.30 und 20 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Schlagzeugklasse Matthias Daneck und E­Gitarrenklasse Sebastian Viret. Eintritt frei – Kollekte

Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Posaunenklasse Mischa Meyer sowie das Vorstufenorchester und die Starter Band für Erwachsene unter der Leitung von Mischa Meyer. Eintritt frei – Kollekte

Dienstag, 16.Juni 2026, 19 Uhr Gemeindesaal, Marktgasse, Gelterkinden

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Trompetenklasse Bruno Martin­Eglin und Waldhornklasse Simon Peter Kissling. Eintritt frei – Kollekte

Mittwoch, 17.Juni 2026, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunden

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger (18.00 und 19.30 Uhr) und Gitarrenklasse Taylan Arikan (19.30 Uhr). Eintritt frei – Kollekte

Donnerstag, 18.Juni 2026, 18.00 und 19.30 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Querflötenklasse Nathalie Tollardo sowie der GelterKinderChor unter der Leitung von Nathalie Tollardo. Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 19. Juni 2026, 19 Uhr, grosser Saal

Kinderworkshop SambaKids

Die Trommelgruppe SambaKids sucht DICH!

Kursdaten: 15. / 22.August 12. / 19.September 17. / 31.Oktober 14. / 28.November sowie 9.Januar 2027

Kurszeit: 13 bis 14 Uhr

Kursleitung: Marco Santschi alias Mestre Marquinho

Kosten: CHF 100.–/Kind

Anmeldeschluss: 14. Juni 2026

Anmeldung an: info@msgelterkinden.ch

Regionale Musikschule Gelterkinden

Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

Andreas Freivogel referiert an der Stelle eines ehemaligen Steinbruchs.
Eine fröhliche Sangesrunde beim Gelterkinder Stierenstall.

Region Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

30. Bring-Hol-Tag

«Verschenken statt Wegwerfen», das ist das Ziel des 30. Bring- und Holtages der SP Gelterkinden und Umgebung.

Nutzen Sie die Gelegenheit alte und neue Sachen abzugeben und eventuell gegen schönere Gegenstände auszutauschen und zwar gratis! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Samstag, 13.Juni 2026, Allee Allmendstrasse, Gelterkinden

Bringen: 9.00 bis 11.00 Uhr, Holen: 9.00 bis 12.00 Uhr

Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 19.September verschoben

Das können Sie bringen: Küchengeräte (funktionstüchtig), Geschirr, Besteck, Werkzeuge, Bastelmaterial, Musikinstrumente, Kleider, Taschen, Schmuck, Kindervelos, Spiele, Spielzeuge, Spielgeräte, Bücher (nur Kleinmengen und Aktuelles), Gartengeräte, Gartenkleinmöbel, Kleinmöbel, Korkzapfen (sauber). Das nehmen wir nicht: Polstermöbel, Skis, Skischuhe, Motorfahrzeuge (Töfflis, Motorräder, Autos), Kinder-Autositzli, Kinderwagen, Flüssigkeiten, Esswaren, grosse Gegenstände, CDs und DVDs.

Sie haben einen Artikel, den wir nicht annehmen, den Sie aber trotzdem weitergeben möchten? Nutzen Sie einfach unsere Pinnwand und präsentieren Sie Ihr Inserat direkt vor Ort. Die Sammelmaterialien werden an Schweizer Recyclingbetriebe weitergeleitet.

Allee-Beizli: Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Allee-Beizli: Sandwiches, hausgemachte Kuchen, Most, Mineralwasser, Kaffee, Tee. Durchgeführt von der SP Gelterkinden und Umgebung

Weitere Auskünfte:

Felix Gruber 079 773 83 29 Claudia Vetterli 079 458 73 72

Esther Gasser 079 564 49 72

Einwohnergemeinde Gelterkinden Gelterkinder Gemeinde-News-App

Die Gemeinde Gelterkinden informiert auch via Gemeinde-App. Die App der Gemeinde Gelterkinden ermöglicht eine schnellere Kommunikation. Sie ist als Informations-Plattform zu sehen, auf welcher die Nutzer schneller zu den jeweiligen Informationen kommen. Neben den Gemeindeinformationen werden auch wichtige und aktuelle Meldungen, wie Störungen im Trinkwassernetz, Verzögerungen bei der Kehrichtabfuhr, etc. publiziert. Mit dem untenstehenden Link gelangen Sie zur Downloadseite der Gemeinde Gelterkinden für iPhone und Android. Nach der Installation können in der App unter Benachrichtigung die Informationen bei «Aktuelles», «Veranstaltungen» und die verschiedenen Abfallarten unter «Abfallkalender» als Push-Meldungen abonniert werden. Wahlweise sind diese Informationen auch als MailMitteilung erhältlich.

Gemeinde-App QR-Code:

Bequemundeinfach Online-TicketvorOrtoder vonzuHauseauslösen

gelterkinden.ch

Panini Tauschbörse Fussball-WM 2026

Du hast doppelte Panini-Sticker und einige fehlen Dir noch? Komm und tausche Deine Bilder mit anderen bei uns in der Bibliothek!

Samstag, 13. Juni 2026

Samstag, 20. Juni 2026

Jeweils 10.00 bis 12.00 Uhr

Wir freuen uns auf zahlreiche Sammler:innen!

Gemeinde- und Schulbibliothek

Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden

Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch

Sport

Wasserspringen

Meisterschaften Ramlinsburger holt sich drei Titel

Am vergangenen Wochenende fanden in Lausanne die Sommer-Schweizermeisterschaften von Swiss Aquatics im Wasserspringen statt.

Der Ramlinsburger Klippenspringer Roman Martin konnte dabei in der Masterkategorie in seiner Altersklasse die Titel vom Ein-Meter- und vom DreiMeter-Brett sowie vom Zehn-MeterTurm erringen. Nach viel Detailarbeit in den letzten Monaten konnte er in Lausanne seine neuen Sprünge zeigen.

Nächste Stufe: bis 20 Meter Nun geht es für Roman Martin wieder in die grösseren Höhen bis 20 Meter, wenn in den kommenden Wochen die High-Diving-Events stattfinden. ObZ Roman

Eine Diepflingerin räumt ab in Wörgl

Speedskating Drei Siege und einmal Silber für Anic Ritter

Bei der European Track Series in Wörgl (Österreich) zeigte Anic Ritter einmal mehr ihr grosses Talent. Die Schweizerin vom Team Powerslide Switzerland setzte in der Kategorie Kadetten die Akzente des Wochenendes. In einem Teilnehmerfeld von rund 50 Athletinnen überzeugte Ritter mit konstant starken Leistungen. In vier Rennen erreichte sie viermal das Podest und sicherte sich dabei drei Goldmedaillen sowie eine Silbermedaille.

Besonders beeindruckend war ihre Siegermentalität. Auch in hektischen Rennsituationen bewahrte sie die Ruhe, positionierte sich geschickt und setzte ihre Angriffe zum richtigen Zeitpunkt. Mit Entschlossenheit, taktischem Geschick und grossem Kampfgeist konnte sie sich immer wieder an der Spitze behaupten.

«Ich freue mich sehr über diese Resultate. Mein Ziel war es, in jedem Rennen mein Bestes zu geben und die taktischen Vorgaben umzusetzen. Dass es am Ende für drei Siege und einen zweiten Platz gereicht hat, motiviert mich zusätzlich für die kommenden Herausforderungen», sagte Anic Ritter nach dem erfolgreichen Wettkampfwochenende. Viel Zeit zum Feiern bleibt jedoch nicht. Direkt nach den Rennen in Wörgl

Veranstaltungen

reiste die junge Schweizerin mit ihrem Team für ein einwöchiges Trainingslager nach Italien. Dort stehen weitere intensive Trainingseinheiten auf dem Programm, um die gute Form weiter auszubauen und die nächsten Wettkämpfe

vorzubereiten. Mit ihren Leistungen in Wörgl bestätigte Anic Ritter eindrucksvoll ihre starke Entwicklung und setzte ein weiteres Ausrufezeichen in ihrer bisherigen Saison. BenjaminFeer

Die glückliche Siegerin beim Überqueren der Ziellinie.

«Zämme fiire»

Violinkonzert mit Silvan Irniger aus Buus

pr. Das Symphonieorchester aus Gelterkinden musiziert am 20. und am 21. Juni 2026 in Münchenstein und Gelterkinden:

EinzelKind EinzelJugendlicheEinzelErwachsene 10erErwachsene 10erKind 10erJugendliche

Anleitung: QRCode scannen,AnweisungenaufdemSmartphone folgenunddasTicketamEingang scannen

ZahlungperKreditkarteoderTwint

HierkönnenSieeinJahres-, einWinter-odereinSommerabo kaufen

Als Erstes erklingt das bekannte Violinkonzert von Beethoven mit Silvan Irniger (*1998 in Buus, BL). Der junge Solist zählt zu den aufstrebenden jungen Violinisten seiner Generation. Seit seinem 13.Lebensjahr tritt er regelmässig als Solist auf und hat dabei schon zahlreiche Musikpreise gewonnen. Im Moment ist er Geigenlehrer an der Regionalen Musikschule in Gelterkinden und ab Sommer 2026 wird er in der Musik-Akademie in Basel Geigenunterricht erteilen.

Unter dem Titel «When I’m SixtyFour» folgen anschliessend speziell für die Lehrper-sonen und Schüler der Regionalen Musikschulen in Gelterkinden und Sissach einige der bekanntesten Beatles Songs.

Der Abschluss des Konzerts bildet der 4. Satz der 9. Symphonie «Aus der neuen Welt» von Dvorák. Dessen Hauptthema ist so eingängig, dass es sogar von den Fans des FCB (mit eigenem Text) in der Muttenzerkurve regelmässig wiedergegeben wird.

Die Konzerte: Samstag, 20.Juni, um 19 Uhr, Katholische Kirche Münchenstein;

Sonntag, 21. Juni, 19 Uhr in der Katholischen Kirche in Gelterkinden. Vorverkauf online unter www.orchestergelterkinden.ch Tickets, Billetverkauf auch an der Abendkasse, Preise CHF 30/15 Weitere Informationen zu Konzert, Orchester, Dirigent und den aufgeführten Werken unter www.orchestergelterkinden.ch

Eine Kirchgemeinde besteht aus vielen Menschen, die in unterschiedlichen Gruppierungen und Anlässen aktiv sind und teilnehmen. Das «zämme fiire» ist ein Fest, das alle zusammenbringt. Ein familienfreundlicher Gottesdienst, an dem verschiedene Generationen vorkommen, begleitet von einer Band aus den «Suntig.L.Obe»-Gottesdiensten in der Kirche.

Die Reliklassen von Eva Schelker haben ein Kirchenfenster voller Hoffnungsbilder gemalt, welches ausgestellt wird. Die Feier nimmt das Thema «Hoffnungsfenster» auf – nicht nur in Form von gehörten Worten, sondern auch mit aktiver Beteiligung der Gäste. Die Kollekte geht zugunsten des Jahresspendenprojekts «Ausbildungszentrum Panzi im Ostkongo», welches von der Mission am Nil seit über 20 Jahren erfolgreich betrieben wird.

Anschliessend geht es draussen weiter mit einer Teilete. Alle bringen etwas für das Buffet mit. Salate und Desserts sind willkommen. Was auf den Grill gelegt wird – Fleisch, Vegetarisches oder Veganes – dürfen alle selber bestimmen und mitbringen. Getränke und Brot sind vorhanden, genauso wie Tische und Bänke und bei Bedarf Zelte, die von nasser Witterung schützen.

Herzliche Einladung zum «zämme fiire» am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr in der Kirche mit anschliessender Teilete. Pfr.SamuelMaurer, Ref.Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Silvan Irniger. Foto: zVg
Foto: Thomas Wendt
Martin (l.) mit seinem Zürcher Trainer Hamid Karimi. Foto: zVg

Wintersingen meistert Grossanlass mit Bravour

Jugendregionalturnfest Spannende Wettkämpfe und eine ausgezeichnete Organisation   MichaelHerrmann

Schon bei der Anreise zeigte sich, dass die Organisatoren ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Während zahlreiche Besucherinnen und Besucher die signalisierten Parkplätze nutzten, wurden die teilnehmenden Vereine mit Shuttlebussen ab Sissach nach Wintersingen transportiert. Die Busse verkehrten im Konvoi und sorgten dafür, dass die rund 2000 Turnerinnen und Turner pünktlich auf den Wettkampfanlagen eintrafen. Trotz des grossen Besucheraufkommens verliefen An- und Abreise den ganzen Tag über reibungslos. Auffallend war zudem die grosse Anzahl Besucherinnen und Besucher, die mit dem Fahrrad anreisten. Die zahlreichen Velos rund um das Festgelände sorgten nicht nur für ein schönes Bild, sondern zeigten auch, dass viele Gäste die nachhaltige Anreise schätzten.

Mit dem Jugendregionalturnfest durfte Wintersingen einen der grössten Jugendanlässe des Baselbiets ausrichten. Das Dorf verwandelte sich für einen Tag in eine grosse Sportarena. Auf verschiedenen Wettkampfanlagen kämpften die jungen Athletinnen und Athleten um Punkte und Auszeichnungen, während entlang der Strecken und Anlagen zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer mitfieberten. Insgesamt fanden rund 3000 Besucher den Weg nach Wintersingen.

Begünstigt wurde der Anlass durch ideale Wetterbedingungen. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen herrschte während des gesamten Tages eine fröhliche und entspannte Atmosphäre. Obwohl der sportliche Ehrgeiz bei vielen Vereinen spürbar war, standen Fairness, Teamgeist und das gemeinsame Erlebnis klar im Vordergrund. Neben den Wettkämpfen sorgte auch das Rahmenprogramm für Unterhal-

Einmarsch zur Schlusszeremonie.

tung. Besonders die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen im Mittelpunkt. Mit zwei Aerobic-Vorführungen begeisterten die Kleinsten das Publikum und wurden für ihren Auftritt mit viel Applaus belohnt.

Auch aus sportlicher Sicht gab es zahlreiche Erfolgserlebnisse für Vereine aus dem Oberbaselbiet. Viele Riegen waren mit grossen Delegationen vertreten und konnten starke Resultate erzielen. Im Kinderturnen (Kitu) gingen die Siege aller drei Stärkeklassen an Vereine aus der Region. In der ersten Stärkeklasse setzte sich der TV Buus durch, in der zweiten Stärkeklasse durfte sich der TV Zeglingen über den Tagessieg freuen und in der dritten Stärkeklasse gewann der TV Läufelfingen.

Dass ein Anlass dieser Grössenordnung überhaupt durchgeführt werden konnte, war der Arbeit vieler Freiwilliger zu verdanken. Bereits vor Monaten begannen die Vorbereitungen, welche von einem 23-köpfigen Organisations-

komitee koordiniert wurden. Unterstützung erhielten die Verantwortlichen auch von Vereinsmitgliedern, die bereits bei der letzten Austragung des Jugendregionalturnfestes vor 14 Jahren Erfahrungen gesammelt hatten. Für OK-Präsidentin Kathrin Frey-Kron stand denn auch nicht allein der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. Jugendturnfeste seien Orte der Begegnung, an denen Gemeinschaft, Fairness und neue Freundschaften entstehen würden. Gleichzeitig dankte sie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Sponsoren sowie den Landbesitzern für ihre Unterstützung, ohne die ein Anlass dieser Grösse nicht möglich gewesen wäre. Als am späten Nachmittag die Rangverkündigungen über die Bühne gingen, blickten die Organisatoren auf einen rundum gelungenen Anlass zurück. Wintersingen präsentierte sich als engagierter Gastgeber und zeigte eindrücklich, wie ein Dorf gemeinsam einen Grossanlass erfolgreich stemmen kann.

Vereinsnotizen

Jugend des TV Gelterkinden erfolgreich

27 Kitu-Kinder, 28 Mädchen der Mädchenriege und 21 Knaben der Jugi reisten am Sonntagmorgen nach Wintersingen an das diesjährige Jugendregionalturnfest. Das einzige explizite Jugendturnfest in der Schweiz in diesem Jahr.

Schon kurz nach der Ankunft ging der Wettkampf los und die drei Riegen massen sich in Disziplinen wie Memory, Wasserträger oder Hindernislauf, Ballwurf, Unihockeyparcours und auch der Pendelstafette. Vor allem die Jüngsten (sprich Kitu-Kinder) bewiesen schon des Öfteren, dass sie in letzterer Disziplin stark sind. So schaffte es eine Gruppe in diesem Jahr gar auf das oberste Podest. Im Gesamtwettkampf durfte die Kitu-Riege in der 1. Stärkeklasse dann gleich nochmals auf das Podest klettern, sie erreichten den 3. Rang! Toll, solche motivierte Nachwuchsturnende im Verein zu haben!

Auch die Mädchen und Knaben reihten sich in der vorderen Hälfte ein: Rang 5 für die Mädchen und Rang 10 für die

Knaben. Alle durften mit den erreichten Leistungen sehr zufrieden sein. Einmal mehr durften wir ein reibungsloses Turnfest geniessen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke an den TV Wintersingen!

TKJugendTVGelterkinden

BeaGroelly

Es wurde angefeuert und unterstützt.

am Jugendturnfest

Das Schlittenziehen fand grosse Begeisterung.
Auch Unihockey wurde gespielt.
Ziehen, ziehen!
Fotos: M. Herrmann
Wunderbare Kulisse beim Pendellauf.
Jugend TV Gelterkinden: Alle durften mit ihren erreichten Leistungen sehr zufrieden

Fröhlichkeit als Lebenselixir

Luca Di Felice Der junge Sänger aus Hölstein hat einen neuen Song veröffentlicht

MeinradStöcklin

Der Vater gebürtiger Italiener und die Mutter Walliserin: Beim jungen Sänger und Entertainer Luca Di Felice ist das Temperament inbegriffen. Aufgewachsen in Hölstein im Waldenburgertal wirkt der junge Single-Mann ansteckend erfrischend und zielstrebig sowie vor allem auch authentisch – und er spricht immer wieder von der Familie. Dass er dabei die Frage, wie er seine Musik mit drei Adjektiven charakterisieren würde, in dieser Reihenfolge mit «familiär, vielseitig und fröhlich» beschreibt, passt bestens.

Aber der Reihe nach: Schon als Kind wollte er später etwas machen, wo er im Mittelpunkt steht, sei es als Clown, Tänzer, Schauspieler – oder eben als Sänger und Entertainer, wie sich Luca Di Felice selbst bezeichnet. Was nach einem Künstlernamen tönt, für den andere womöglich viel Geld ausgeben würden, ist übrigens sein bürgerlicher Name. Felice steht übersetzt für glücklich.

Primär bekannte Italo-Musik Nach der Schule machte er eine Lehre als Fachmann Betreuung Kinder, schloss diese ab und wirkte anschliessend zwei Jahre auf diesem Beruf. In der Folge zog es ihn aber doch mehr zur Musik, seiner grossen Leidenschaft. Und weil er Dinge gerne richtig mache, setzt er seit Sommer 2025 voll und professionell auf die Karte Musik. Er singt primär bekannte italienische Songs und Italo-Pop wie «Sara per che ti amo» oder «Mamma Maria» (beide ursprünglich von Ricchi e Poveri), hat aber auch schon drei eigene Songs veröffenlicht, den jüngsten, «Festa Felice», dieser Tage, hörbar auf den gängigen Streaming-Plattformen. Luca Di Felice liebt Live-Auftritte, sei es an Privat- oder Firmenanlässen oder etwelchen Konzerten. «Dort geht es immer laut und aufgestellt zu, meine Konzerte sind stets eine Art Familienparty, an denen, wohl gerade deshalb, oft Einzelpersonen anzutreffen sind, weil diese die familiäre Atmosphäre schätzen und suchen.» Zudem hat Luca Di Felice eine Vorliebe für Weihnachtslieder und veranstaltet einmal pro Jahr ein spezielles Weihnachtskonzert («mein Baby», wie er sagt), dieses Jahr am 5. Dezember im Marabu in Gelterkinden.

Auftritt am Prix Walo «Fröhlichkeit ist mein Lebenselixir und mit meiner Musik möchte ich die Fröhlichkeit unter die Leute bringen und diese glücklich machen. Traurig sein ist für mich auch ein Teil der Fröhlichkeit und es ist mir wichtig, dass möglichst viele

Menschen gut gelaunt sind», lautet sein simples Credo. Als bisherige Karriere-Höhepunkte nennt Luca Di Felice Mitwirkungen als Jurymitglied bei den Teamfights von The Voice of Germany, seinen Live-Auftritt an der Prix Walo Gala auf SRF sowie in der Pro7-Sendung «Wer isses» gemeinsam mit Michelle Hunziker. «Vor allem der Prix Walo war für mich eine Art Ritterschlag und ein zentraler Meilenstein, aber ich bin noch lange nicht am Ziel», sagt er.

Spontaner Gig auf Touristenboot

Die nötige Energie holt sich Luca Di Felice mit der Familie und Freuden sowie beim Essen. In der Zukunft möchte er den italienischen Stil noch mehr pflegen und leben, mehr in Italien unterwegs sein und wenn möglich dort Fuss fassen. Zudem träumt er von einem Auftritt am

ESC oder am bekannten Open-Air Gampel im Oberwallis. Bei Bedarf beherrscht er übrigens auch den Walliser Dialekt... Luca Di Felice ist gleichsam spontan und empathisch und sieht sich in erster Linie als Live-Künstler. Vor wenigen Tagen weilte er privat auf einem Touristenboot in Kroatien, griff dort spontan zum Mikrofon und die im Nu begeisterten Leute auf dem Boot kamen (quasi vor dem Rest der Welt) in den Genuss des neuen Songs «Festa Felice». In den nächsten Monaten wird er zahlreiche Konzerte geben, auch im Baselbiet, ein Konzert kann bei guter Stimmung locker drei Stunden gehen. «Hauptsache die Menschen sind glücklich und fröhlich. Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen freundlich zueinander sind und sich Komplimente machen», so Luca Di Felice. Manchmal wäre es ganz einfach.

Sommerreise mit Wolkenbegleitung

Seniorenverein 98 Reisende, zwei Busse, ein Sturm – und beste Laune

Der Seniorenverein Waldenburgertal führte am 4. Juni 2026 seine traditionelle Sommerreise durch. 98 Seniorinnen und Senioren füllten die zwei Busse der Sägesser-Reisen AG und begaben sich bei leicht bedecktem Himmel auf die Fahrt in Richtung Bern. Bei der Auffahrt auf die Autobahn bei Oensingen konnte man die von der Sonne beleuchtete Bergkette mit den weisstrahlenden Gipfeln sehen. Die Fahrt führte nach Urtenen-Schönbühl, wo im Landgasthof Schönbühl ein Kaffeehalt mit Gipfeli eingeschaltet wurde. Die Weiterfahrt führte via Bern nach Rüeggisberg, von wo es auf einer schmalen

Strasse, mit zum Teil steilen Abschnitten und engen Kurven, zum Restaurant Bütschelegg ging. Die Chauffeure Max und Philip meisterten die Fahrt mit Bravour. Im grossen Saal, mit weiss gedeckten Tischen und Stuhlhussen, wurde den Reisenden ein feines Mittagessen serviert. Rahmschnitzel mit Nudeln und Gemüse schmeckten vorzüglich, so dass viele nach dem Dessert sich noch in der Umgebung bewegen wollten. Einige unternahmen einen Spaziergang auf den höchsten Punkt der Bütschelegg (1‘056 m) um die Aussicht zu geniessen. Leider wurden die Wolken immer dichter und der Wind setzte ein.

Heisse Stimmung trotz Wetterkapriolen

Niederdorf Frühlingsmarkt im Gritt begeistert

Die Vorzeichen standen alles andere als gut – und doch wurde aus dem angekündigten Wetterumschwung ein rundum gelungenes Frühlingsfest. Bereits am Morgen lag sommerliche Hitze über dem Gelände doch die Besucher strömten in Scharen herbei. Mehr als 30 Stände verwandelten das Gritt in einen bunten, lebendigen Markt: Handwerk, Kunst, Kulinarik und Kleidung sorgten für eine Vielfalt wie selten zuvor. Musikalisch begann der Tag schwungvoll mit den Drehörgelern, bevor der Timeless Chor mit rund 40 Stimmen das Publikum begeisterte. Ihre Auftritte gehörten zweifellos zu den emotionalen Höhepunkten des Tages.

Auch kulinarisch liess der Markt keine Wünsche offen: Frisch zubereitete Speisen lockten die Gäste – die neu lancierten Gritt-Burger waren innert kürzester Zeit ausverkauft. Noch begehrter waren

an diesem heissen Tag nur die Sonnenschirme.

Einmal mehr erwies sich der Frühlingsmärt als wichtiger Treffpunkt für die Region – getragen vom grossen Engagement aller Beteiligten und mit vielfältigen Attraktionen für Gross und Klein.

Gegen 15 Uhr dann der Umschwung: Der Himmel verdunkelte sich dramatisch, und während der Timeless-Chor sein «Halleluja» anstimmte, bangten die Standbetreiber um ihre Waren. Kurz darauf setzten Wind und Regen ein und beendeten das fröhliche Treiben abrupt. Dennoch bleibt der Anlass als stimmungsvolles Fest in Erinnerung. Die Vorfreude auf 2027 ist bereits spürbar – dann feiert das Gritt sein 50-JahreJubiläum und wird noch mit zusätzlichen Attraktionen aufwarten.

Spitex Waldenburgertal

Waldenburg 31. Mitgliederversammlung

Die Spitex Waldenburgertal führte kürzlich ihre 31. Mitgliederversammlung durch. Rund 50 Mitglieder, Gäste und Mitarbeitende nahmen an der Veranstaltung teil und blickten gemeinsam auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Felicitas Rudin, die nach zehn Jahren engagierter Tätigkeit aus dem Vorstand zurücktrat. Während eines Jahrzehnts setzte sie sich mit grossem Einsatz für die Anliegen der Spitex Waldenburgertal ein und leistete einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Organisation. Vorstand und Versammlung dankten ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihre geleistete Arbeit.

Im Rahmen der Wahlen wurde Tanja Müller von den anwesenden Mitgliedern neu in den Vorstand gewählt. Die Spitex Waldenburgertal freut sich, mit ihr eine engagierte Persönlichkeit für die Mitarbeit im Vorstand gewonnen zu haben, und wünscht ihr für die neue Aufgabe viel Erfolg und Freude.

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung folgte ein informativer Vortrag von Dr. Cornelia Meier, Advokatin und Notarin, zum Thema Vorsorgeauftrag, Nachlassregelung und Patientenverfügung. Die Referentin zeigte auf verständliche Weise die rechtlichen und praktischen Aspekte dieser wichtigen Vorsorgethemen auf und erläuterte, weshalb eine frühzeitige Regelung für jede Person von grosser Bedeutung sein kann. Die Ausführungen stiessen auf reges Interesse und wurden von den Teilnehmenden aufmerksam verfolgt. Beim anschliessenden Apéro bot sich Gelegenheit für persönliche Gespräche und einen angeregten Austausch unter den Mitgliedern und Gästen.

Die 31. Mitgliederversammlung der Spitex Waldenburgertal stand damit nicht nur im Zeichen wichtiger Vereinsgeschäfte, sondern auch der Begegnung und des gemeinsamen Engagements für die Spitex in der Region. Hans-ChristophMewes Geschäftsleitung

Schnell wurde noch ein Gruppenfoto erstellt. Das Wetter hielt sich bis zur Rückfahrt nach Bern, wo eigentlich ein Aufenthalt im Bärenpark vorgesehen war. Leider war, wegen stürmischem Wetter, ein Aussteigen aus den Bussen nicht erwünscht, so dass die Fahrt statt über die Autobahn, über die Hauptstrassen in Richtung Baselbiet abgeändert wurde. Etwas früher als geplant kamen die Reisenden trotzdem gut gelaunt und mit schönen Erinnerungen wieder zuhause an.

PeterMory, PräsidentSeniorenvereinWb-Tal

Luca di Felice wie er leibt und lebt.
Foto: zVg
Stimmungsvoller Auftritt des Timeless Chors. Foto: zVg
Kurz vor dem Einsetzen des stürmischen Wetters wurde noch rasch ein Gruppenfoto geschossen.
Foto: zVg

Kunst-Zauber im Stedtli

Ville des Arts Vernissage zur Biennale «Ville des Arts» im Pfarrhof Waldenburg

ErikaBachmann

Das Kurator/-innenteam hat es wieder geschafft, eine grosse Breite an Kunstwerken mit ganz verschiedenen Materialien und der Möglichkeit zur Interpretation auszustellen. Der Weg durch die Biennale der Kunst im Stedtli Waldenburg lässt alle Möglichkeiten des Entdeckens zu.

Beim Betrachten der Kunstwerke wurde auch von einem ortsansässigen Paar betont, wie toll es ist, dass damit wieder mehr Personen nach Waldenburg kommen und das Stedtli damit deutlich belebt wird. Die Vernissage war sehr gut besucht und erhielt viel Applaus.

Die Kunstwerke wurden jeweils genau am richtigen, natürlichen Ort installiert. In einem Rundgang mit den Künstler/ -innen wurden die Aufstellungs-Orte gemeinsam definiert. Das Zusammenspiel der gewachsenen historischen Umgebung und der Kunstinstallation bildet eine tolle Einheit und zeigt grosse künstlerische Leistungen.

Dank und grosse Motivation an der Vernissage

Die Kuratorin Sibylla Dreiszigacker und der Kurator Pt Whitfield wohnen, beziehungsweise arbeiten auch in Waldenburg und setzen sich mit Herzblut für «ihre Stadt der bildenden Künste» ein. Sibylla Dreiszigacker dankte den Künstler/-innen im Besonderen. Nur durch ihren finanziellen Beitrag und das Bereitstellen der Kunstwerke wird die Biennale zu dem Begegnungsort, den die Macher/-innen der «Ville des Arts» anstreben. Dank Mithilfe des Werkhofs, vor allem Fritz Stucki, der mit dem Kranwagen die zum Teil tonnenschweren Skulpturen platziert, ist es möglich, die Ausstellung zu realisieren.

Kunst verändert die Welt nicht unmittelbar, aber sie kann Perspektiven schaffen und für überraschende Momente und Entdeckungen sorgen. Der urbane Raum lässt Kunst anders wirken und diese passt sich in das Stedtli ein. Es ist eine Herausforderung, Künstler/-innen zu finden und zur Ausstellung zu animieren. So gelang es zum Beispiel endlich, Hans Thomann für eine Plastik mit seinem «Rückgrat» am Jakobs-Brunnen zu gewinnen. Mit grossem Stolz hat es das Projektteam geschafft, nun 42 Künstler/-innen mit über 100 Exponaten für fünf Monate in Waldenburg der breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Von allen Redner/-innen an der Vernissage wurde ein grosser Dank an alle Künstler/-innen, Partner/-innen und Sponsor/-innen und insbesondere an

das Kuratoren- und Organisationsteam ausgesprochen, damit diese Ausstellung wieder stattfinden kann.

Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer begrüsste alle Künstler/-innen und Gäste in Waldenburg, im Stedtli voller Gegensätze von schroff bis sehr lieblich. Es scheinen Gegensätze zu sein, die viele Kulturinteressierte, viele Menschen mit Ideen anzieht. So haben sich in den letzten sechs Jahren mehrere Kulturprojekte in Waldenburg entwickelt, die den über 40-jährigen Theaterbetrieb Pfarrhauskeller musikalisch und bildnerisch ergänzen. Die Ausstellung generiert mit der Vielfalt der Künstler/-innen und Kunstwerke überregionales Interesse mit den hier gezeigten Skulpturen, Bildern und Videoinstallationen. Es gibt einen Blick auf unsere verrückte Welt und soll einen Moment des Nachdenkens erzeugen, im Gegensatz zum Konsum von möglichst vielen Klicks. Hier in Waldenburg kann man etwas sehen, nachdenken und in den Dialog kommen. Nun ist die Gelegenheit, fünf Monate im Alltag von Waldenburg Kunst zu erleben und mit der grossen Ausstellung noch mehr zu einem Ort der Kultur und Kunst zu werden. Die Lust und Kreativität in den Werken sind nach Waldenburg gekommen und dies schätzt der Gemeinderat Waldenburg sehr.

Die «Ville des Arts» ist ein universelles Gesamtkunstwerk

Die neue Leiterin der Kulturförderung im Amt für Kultur des Kantons BaselLandschaft, Helena Mettler, freute sich sehr über die Möglichkeit, gleich in einer so tollen langfristigen Ausstellung im öffentlichen Raum von Waldenburg präsent sein zu können. Sie betonte den Stellenwert des vielfältigen Kulturangebots in Baselland und ist gespannt auf die Reaktionen und den Austausch der Leute, die sich die Ausstellung ansehen und dabei hoffentlich vor irgendeinem Kunstwerk ins Gespräch kommen. Es lohnt sich, ins Stedtli, das viel Charakter mit seinen Ecken und Winkeln hat, zu kommen und mit verschiedener Perspektive auf aktuelle Fragen zu schauen.

Als Kulturwissenschaftlerin aus dem Stuttgarter Raum betonte Dr. Caroline Li-Li Yi auch den Aufbau verbindender Brücken zwischen den Personen, die die

Polizeinachreichten

Zwei Verletzte

Hölstein Seitliche Frontalkollision zweier PKWs

Am Samstagnachmittag, 6. Juni 2026, kurz nach 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauensteinstrasse in Hölstein BL, eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 77-jährige Fahrzeuglenker mit seinem Mitsubishi auf der Bärenmattstrasse in Hölstein und bog in die Hauensteinstrasse ein. Dabei kam es zu einer seitlichen Frontalkollision mit dem von

Liestal fahrenden Suzuki. Die Beifahrerin des Suzuki musste aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Die zwei Insassen des korrekt fahrenden Suzuki wurden bei dem Unfall verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Beide beschädigten Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert. Ebenfalls stand die Feuerwehr im Einsatz. PolizeiBasel-Landschaft

Traktor überschlägt sich

Oberdorf Eine Person verletzt

Kunstwerke betrachten. Sie ist fasziniert von den vielen Brunnen, die es in Waldenburg gibt und wie diese in die Ausstellung einbezogen wurden. Die Ausstellung erhält immer einen neuen Kontext und Kultur entsteht neu. Die Bandbreite der Vielfalt der Materialien und die Aufstellung sind faszinierend und das Herzblut der Projektmitarbeitenden machen die «Ville des Arts» aus. Seit der Römerzeit lebt Waldenburg vom Menschenfluss durch das Stedtli und den Geschichten, die die Reisenden mitnehmen. Nun sind es die Künstler/ -innen, die dafür sorgen. Ihr gefällt zum Beispiel das Boot von Ilona Lenk auf dem Dach, das trotzdem Wellen unter dem Bug hat. Dies zu entdecken, macht grossen Spass. Wenn man die Installation im Kontext der Häuser ansieht, erhält man weitere Eindrücke. Sie betonte die Möglichkeit der Führungen, die nun jeweils am dritten Sonntag im Monat um 14 Uhr stattfinden werden. Die Führung zeigt, wo man hinschauen soll, warum das Kunstwerk genau dort steht und welchen Kontext es dazu gibt. Künstler Peter Thommen aus Lausen ist mit zwei Kunstwerken (zum Beispiel ein fahrbarer Münzschlucker aus Metall und Stein) in Waldenburg vertreten und betonte die Motivation, an einem historischen Ort ausstellen zu dürfen. Die «Ville des Arts» ist ein universelles Gesamtkunstwerk in Waldenburg, das in Verbindung mit der wachsenden Gemeinde sehr gut passt! Man kann hier soviel entdecken und sich fragen, warum einem ein Kunstwerk gefällt oder nicht. Dies ist es wert, in Waldenburg auf Entdeckungsreise zu gehen und zu verweilen.

«Ville des Arts»

In Waldenburg, 6. Juni bis 31.Oktober 2026 im öffentlichen Raum. Und: Kunst kann und sollte gekauft werden. Jeden 3. Sonntag im Monat finden ab 14 Uhr Führungen statt, Treffpunkt Gemeindehaus, 10 Franken. Informationen: www.villedesarts.ch

Am Samstagnachmittag, 6. Juni 2026, kurz nach 15.45 Uhr, kam es im Gebiet Benkenmatt in Oberdorf BL zu einem Unfall mit einem Traktor. Der Lenker wurde verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war der Lenker des Oldtimer Traktors im Gebiet Benkenmatt in Oberdorf mit Landarbeiten beschäftigt. Dabei geriet der Traktor am steilen Hang ins Rutschen und überschlug sich in der Folge. Der 21-jährige Lenker wurde dabei unter dem Traktor

eingeklemmt. Mithilfe weiterer Traktoren konnte der Oldtimer Traktor angehoben und der Lenker geborgen werden. Durch den Rettungsdienst wurde der Verletzte betreut und anschliessend mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

Ebenfalls stand die Feuerwehr im Einsatz.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Polizei Basel-Landschaft die Ermittlungen aufgenommen. PolizeiBasel-Landschaft

Bezirksschützenverband

Das Feldschiessen als grösstes Schützenfest der Welt konnte unter anderem eine Schiessanlage mit ihrer schönen Schützenstube wieder zum Leben erwecken. So wurde in Lauwil, durch den eben erst neu gegründeten Verein, den Freischützen Lauwil, für den Kreis Wasserfallen das Feldschiessen organisiert und durchgeführt. Für den Schiesskreis Rehag ist die Schützengesellschaft Diegten als Organisator eingesprungen und hat ihre Aufgabe ebenfalls mit Bravour gemeistert. Für die Kurzdistanzen mit der Pistole waren wie fast immer die Pistolenschützen Oberdorf verantwortlich. Der Dank für die tadellose Organisation und unfallfreie Durchführung geht an die erwähnten Vereine. Im Gegensatz zum Trend, der rückläufigen Teilnehmer Zahlen, durften wir auf 300 Meter und auch auf der 25/50 Meter Distanz einen kleinen Zuwachs verzeichnen. Das haben wir unseren Vereinen zu verdanken, die ihre Mitglieder entsprechend mobilisieren konnten.

Auf 300 Meter haben 422 Schützinnen und Schützen also 16 mehr als im letzten Jahr und auf den Kurzdistanzen 92, also 11 mehr als im letzten Jahr teilgenom-

men. Beste Resultate der Aktiven 300m: Wagner Stefan, SG Reigoldswil und Recher Andreas, SG Ziefen beide mit 71 Punkten, Scherren Beat FSG Bubendorf, Gisin Andreas FS Lauwil und Recher Mario alle drei mit 70 Punkten sowie Hofer Stefan SG Eptingen und Dürr Stefan SG Ziefen beide mit 69 Punkten.

Beste Resultate der Jugend: U21: Ruchti Vanessa, SG Titterten mit 67 Punkten / U17: Hümbeli Gerome, FS Bennwil mit 65 Punkten.

Beste Resultate der Aktiven: 25m: Limacher Lars, PS Oberdorf 177 Punkte und Nachbur Urs, PS Oberdorf: 176 Punkten / 50 Meter: Wehrli Silas, PS Rifenstein Reigoldswil mit 74 Punkten sowie Krattiger Heinrich, PS Oberdorf und Ehrsam Ruedi PS Rifenstein Reigoldswil beide mit 73 Punkten Nachwuchsschütz/-innen hatte es auf 50m leider keine und auf 25 Meter nur deren vier Teilnehmer.

Beste Resultate Jugend 25 Meter: U21: Fasler Chris, PS Rifenstein Reigoldswil; 160 Punkten / U17: Schläfli Timo, PS Oberdorf 136 Punkten.

BezirksschützenverbandWaldenburg Komplette Ranglisten: www.svrb.ch

Die beiden involvierten Fahrzeuge.
Der Oltimer Traktor musste mithilfe weiterer Traktore angehoben werden. Foto: zVg
Kurator Pt Whitfield und Kuratorin Sibylla Dreiszigacker vor dem Bild des kürzlich verstorbenen Gian Pedretti.
Fotos: E. Bachmann
Hans Thomann «Rückgrat am Jakobsbrunnen».
Ilona Lend «Das Boot»
Die beiden Kurator/-innen bei Franziska Johns «3 Kinder».
Waldenburg

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