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20260528_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post

Das Tor zur

Rheinstrasse

Der Hauptsitz der BLKB an der «KantonalbankKreuzung» wird saniert.

Seite 7

Fröhliches

Jassen

Der SeniorenAktiv-Verein

Sissach reiste in die Innerschweiz.

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Gelungener

Umbau

Die BLKB hat ihre Niederlassung in Oberdorf der Bevölkerung vorgestellt.

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Ein Kinderparadies im Weihermätteli

Liestal Der neue Spielplatz im Tierpark Weihermätteli erfreut sich grosser Beliebtheit

MeinradStöcklin

Ein farbenfroher und fröhlicher Prachtstag für einen tollen Moment: Im Tierpark Weihermätteli ist der komplett neugestaltete, naturnahe Spielplatz eröffnet worden – und er wurde bereits in den ersten Minuten intensiv genutzt.

Der bisherige Spielplatz am gleichen Ort war in die Jahre gekommen und durch eine wohlwollende Berücksichtigung in einer Erbschaft ergab sich für die Verantwortlichen des Tierparks die Gelegenheit, einen neuen Spielplatz mit beträchtlichen Investitionen zu realisieren. Dieser entstand in der Folge im Rahmen eines Lehrlingsprojektes des Verbandes Natur Garten Schweiz in enger Zusammenarbeit mit Flückiger Gartenbau. Nach einem ersten Projektbeschrieb im September 2024 wurden die Bauarbeiten im vergangenen Herbst gestartet und in diesem Frühjahr abgeschlossen.

Kinder in ihrem Element

Die acht angehenden Gärtnerinnen und Gärtner, welche das Projekt umsetzen, leisteten eindrückliche Arbeit. Entstanden ist ein toller Ort auf mehreren Ebenen, aber dennoch barrierearm. Der Spielbereich wurde nachhaltig aufgewertet und mit einheimischen Pflanzen und Materialen gelang eine naturnahe Gestaltung mit Fokus auf Biodiversität und Nachhaltigkeit. Der stimmungsvolle Einweihungsanlass mit gegen 200 Gästen wurde musikalisch umrahmt von vier Liedervorträgen von rund 50 Schülerinnen und Schülern der Unterstufe aus Liestal –und dass die Kinder in der Folge den neuen Spielplatz als Erste in Beschlag nahmen, versteht sich von selbst.

Martin Thommen, Präsident der Stiftung Tierpark Weihermätteli, war sichtbar glücklich. «Mit dem neuen Spielplatz schaffen wir einen attraktiven Begegnungsort für Familien und stärken den Tierpark als wichtigen Freiraum für die Bevölkerung», so Thommen. Und der Leiter des Tierparks, Christian Klaus, ergänzte, dass der Spielplatz Kinder geradezu einlade, Natur spielerisch zu entdecken und den Tierpark noch intensiver zu erleben.

Der rund vier Hektar grosse Tierpark erfreut sich grosser Beliebtheit und ist in Liestal eine Institution sowie ein wichtiger Erholungsraum für die ganze

Bevölkerung – und dazu ein Genesungsort für Patientinnen und Patienten der Psychiatrie Baselland in der unmittelbaren Nachbarschaft. Gleichzeitig dient der Tierpark Weihermätteli als Lernort für Kinder und Schulklassen. Aktuell hoch im Kurs sind diverse Jungtiere. Den Betrieb gewähren mehrere Angestellte mit rund 550 Stellenprozenten plus zehn freiwillige Ranger. Die Finanzierung ist durch eine Stiftung, diverse Zuschüsse, Spenden und Sponsoren gewährleistet. Bleibt zu hoffen, dass dieses kleine Paradies auch weiterhin weitgehend gut gedeiht und von Littering und Vandalismus verschont bleibt.

Kolumne

Vo Roggeburg bis Ammel

Halt! werden Sie denken, es heisst doch «Vo Schönebuech bis Ammel». Ja, im Baselbieterlied ist dies die erste Zeile, aber seit 1994 gehört das Laufental zum Baselbiet. Damit wurde Roggenburg zur westlichsten Gemeinde im Kanton und löste Schönenbuch ab. Dass das Baselbieterlied nicht mehr ganz den Fakten entspricht, merkte ich erst vor kurzem, als ich den Wikipedia-Eintrag studierte. Natürlich werden die Schönenbucher und viele andere Baselbieter nicht zustimmen, das Baselbieterlied zu verändern. «Wo chieme-mer do au hii!» Und «Schönebuech» tönt ja auch weicher als das harte «Roggeburg». Die Basler würden auch nie singen «Z’ Basel an myne Dürm, deerte gits e Gschtürm», obwohl die Roche-Türme jetzt besser zu sehen sind als der Rhein. Ursprünglich hiess das Baselbieterlied «Baselbieterchränzli», verfasst vom Lehrer Wilhelm Senn. Die Urfassung zählte acht Strophen, geblieben sind vier. In den weggelassenen Strophen ging es um die Hilfsbereitschaft gegenüber den in Not Geratenen, um die Heissblütigkeit der Baselbieter, die angeblich aufbrausenden Baselbieterinnen und das Heimweh, das sich schon einstellt, wenn man nach Basel geht. In der siebten Strophe heisst es: «Doch wenn er (der Mann) ufrecht heime chunnt, so isch dä Chib verschwitzt.» Es gibt wohl viele Junge, die das Wort «Chib» nicht mehr verstehen; es meint Zorn oder auch Streit. «Verschwitzt» meint hier «vergessen». Nicht mehr ganz auf der Höhe ist die dritte Strophe des heutigen Baselbieterliedes: «Die eine mache Bändel, die andre schaffes Fäld.» Tempi passati! ThomasBrunnschweiler

Der neue Spielplatz im Tierpark Weihermätteli auf einen Blick.
Fotos: M. Stöcklin
Martin Thommen (Präsident der Stiftung) und Tierpark-Leiter Christian Klaus.

Persönliche Vorstösse

An der halbtägigen Zusatzsitzung vom letzten Donnerstag wurde ausschliesslich über persönliche Vorstösse beraten. Mit der Beratung der Vorstösse sind wir etwas in Verzug geraten, weil seit geraumer Zeit erstens einige Regierungsvorlagen zu längeren Diskussionen geführt haben und dadurch weniger Zeit für die Postulate und Motionen übrigblieb. Auch wurden in jüngerer Vergangenheit Vorstösse von Parlamentsmitgliedern sehr ausführlich besprochen. Manchmal beschleicht uns Parlamentarierinnen und Parlamentarier das Gefühl, man könnte die Diskussionen durchaus abkürzen. Oft sind die Meinungen bereits im Voraus respektive nach der Fraktionssitzung gemacht. Und trotzdem bin ich der Meinung, dass zum Beispiel eine Redezeitbeschränkung kein geeignetes Mittel ist, um den Ratsbetrieb effizienter zu machen. Gewisse Punkte will man oft einfach an die Frau

und den Mann bringen. Wobei ein Votum nicht nur besser ist, wenn es länger ist, im Gegenteil. Es ist mir durchaus schon passiert, dass ich bei einem langen Votum meine vorgefasste Meinung noch geändert habe.

Die lange Pendenzenliste ist auch entstanden, weil an manchen Sitzungen mehr neue Vorstösse eingereicht werden, als dass wir abarbeiten können. Das ist zwar manchmal etwas frustrierend – aber schliesslich ist es auch unsere Aufgabe, den Gestaltungsspielraum, den wir mit unseren Vorstössen haben, zu nutzen.

Einige Traktanden gaben wenig bis keinen Anlass zu Diskussionen, andere sehr viel. Einer der lange und ausführlich diskutiert wurde, war derjenige, bei welchem die Forderung war, die Anzahl Ferienwochen für weiterführende Schulen auf die Anzahl Ferienwochen einer Berufslehre anzugleichen. Tatsächlich

BUD muss nacharbeiten

Liebe Leserinnen und Leser, ist es Ihnen in der Kindheit auch mal passiert, dass sie eine Arbeit oder eine Aufgabe nochmals nacharbeiten mussten? Und das, obwohl Sie keine Lust dazu verspürt haben? So oder ähnlich muss es sich an der letzten Landratssitzung für die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) unter seinem Vorsteher Isaac Reber angefühlt haben, denn gleich zweimal hat der Landrat beschlossen, dass Nacharbeit notwendig ist: Da wäre zuerst einmal das Postulat von Roman Brunner, welches Abklärungen gefordert hat, ob bei Grossanlässen im St. Jakob mehr Zugverbindungen ab SBB-Haltestelle St. Jakob geführt werden könnten. Die BUD wollte das Postulat zwar entgegennehmen, aber auch gleich abschreiben. Die Verwaltung verwies darauf, dass bei den Spielen des FCB ja bereits ein Zug halten würde. Allerdings hatte die Verwaltung

Die Mitte

war die Verfasserin des Vorstosses der Ansicht, die Berufslehre könne so gegenüber einer weiterführenden Schule wie z.Bsp. der Wirtschaftsmittelschule konkurrenzfähiger gemacht werden. Von mir aus gesehen ist dieser Ansatz falsch: die weiterführenden Schulen müssten nicht unattraktiver, sondern die duale Berufsbildung gestärkt werden. Sprich: mehr Ferien für Lehrlinge anbieten als weniger für Schülerinnen und Schüler.

Positive Bilanz vom letzten Donnerstag: wir haben mehr Vorstösse behandelt, als dass neue Vorstösse eingereicht wurden.

SVP

Stau

im Landratssaal

von Baselstadt auf die gleiche Frage (der Vorstoss wurde gleichlautend auch in BS eingereicht) eine signifikant andere Auskunft gegeben… Das Verdikt des Landrats war denn auch eindeutig: Einstimmig wurde das Postulat nicht abgeschrieben und damit die BUD aufgefordert, Klarheit zu schaffen, was nun wirklich stimmt. Gleich danach kam das Postulat «Hitzemonitoring an den kantonalen Schulen») zur Diskussion. Zu heisse Temperaturen in den Klassenzimmern sind ein Fakt und wurden schon mehrfach im Landrat diskutiert. Passiert ist bei bestehenden Schulhäusern aber bisher nichts. Das Postulat verlangte eine systematische Erhebung der Temperaturen in repräsentativ ausgewählten Klassenzimmern, damit Klarheit herrscht, wo der grösste Handlungsbedarf besteht. Die BUD wollte davon nichts wissen und empfahl, das Postulat

Thomas Eugster, Landrat FDP, Liestal

abzulehnen. Dies unter der Begründung, dass das Problem bereits erkannt sei und bei der Sanierung von Schulhäusern sowieso einfliesse. Aber man stelle sich vor: viele Schulhäuser werden erst in vielleicht 10-20 Jahre saniert, dann kann es doch nicht sein, dass mit Massnahmen gegen die Hitze so lange gewartet wird! Natürlich sind die Geldmittel beschränkt und man muss deshalb klare Prioritäten setzen. Aber dazu braucht es eben Fakten, ist doch sonnenklar! Der Rat hat das auch so gesehen und das Postulat mit 55 Ja zu 25 Nein deutlich überwiesen, d.h. die BUD muss nun auch hier nacharbeiten und die Aufgabe anpacken.

Keine höheren Gemeindesteuern

Das Entlastungspaket des Bundes im Asylbereich wird als Sparprogramm verkauft. Vielen Baselbieter Gemeinden drohen dadurch bereits im nächsten Jahr erhebliche Steuererhöhungen. Ohne Gegenmassnahmen könnten die Steuern gemäss Berechnungen aus den Gemeinden um bis zu zehn Prozent steigen. Das dringliche Postulat von Pascal Ryf (Mitte) ist deshalb richtig und wichtig. Es macht die drohenden Folgen des Entlastungspakets für die Baselbieter Gemeinden zum Thema. Doch das allein genügt nicht. Der Regierungsrat muss jetzt handeln und die Spielräume nutzen. Gerade im Asylwesen ist vieles auf Verordnungsstufe geregelt. Die Lasten dürfen nicht einseitig auf die arbeitende Bevölkerung und die Familien abgewälzt werden. Auch die Schutzsuchenden in den Gemeinden sollen im Rahmen des Zumutbaren ihren Beitrag leisten, durch mehr Eigenverantwortung, raschere Integration in Arbeit und tiefere Kosten, wo dies möglich ist. Erstens braucht es eine konsequente Überprüfung der Asylverordnung durch den Regierungsrat. Wo Leistungen der Gemeinden vom Regierungsrat festgelegt werden, müssen sie so angepasst werden, dass die Kosten tatsächlich sinken. Als Orientierung kann dabei auch der Blick auf andere Kantone dienen, die im Asylbereich mit tieferen Ansätzen arbeiten und eine kostenbewusstere Praxis verfolgen. Zweitens muss die Integration stärker auf Arbeit ausgerichtet werden. Die tiefe Erwerbsquote im Baselbieter Asylbe-

Die stau-verstopften Strassen im Baselbiet kennen wir bestens. Weder Politik noch Stimmvolk konnten sich hier bis zum heutigen Tag zu wirkungsvollen Massnahmen zusammenraufen. Vielleicht ist es bei einigen auch gar kein «nicht können», sondern eher ein «nicht wollen». Demgegenüber sind VorstossStaus im Landrat eher selten. Aber wie die Kapazitätsprobleme auf der Strasse, sind auch die Vorstoss-Staus im Parlament hausgemacht. Aufgrund der (zu) vielen persönlichen Vorstösse und der (zu) langsamen Abarbeitung im Parlament wurden die Landrätinnen und Landräte für den 21. und 28. Mai zu einer «Sitzung mit Zusatztag» eingeladen. Die Traktandenliste zeigt sich mit fast 100 Traktanden sehr ambitiös. Im Visier des ersten Sitzungstages standen die Geschäfte Nr. 29 bis 92, allesamt persönliche Vorstösse. Dass die Abarbeitung aller dieser 64 Geschäfte am «Zusatztag» Wunschtraum bleiben würde, zeigte sich schon nach der ersten Sitzungsstunde mit lediglich 6 behandelten Vorstössen. In der Hochrechnung auf die gesamte Sitzungszeit war somit auf maximal auf 21 erledigte Geschäfte zu hoffen. Aber selbst das war noch übertrieben. Nach 210 Sitzungsminuten waren gerade mal 14 Geschäfte vom Tisch – und am Sitzungstag selber wurden gleichzeitig wieder sieben neue Vorstösse eingereicht. Der StauSaldo war damit nach dreieinhalb Sitzungsstunden gerade mal um sieben Geschäfte kleiner…

Unbestritten ist, dass ein Parlament zum «parlare», zum Reden da ist. Dass aber zum Beispiel die administrative Entlastung von KMU und die Verbesserung deren Erreichbarkeit via Strasse lang und kontrovers diskutiert und im einen Fall mittels präsidialem Stichentscheid überwiesen werden muss, zeigt, auf welcher Wolke und in welcher Realitätsferne gewisse Teile des Parlaments dahinschweben. Ein zweites Beispiel ist die zum Sitzungsende beratene Motion vom September 2025 aus dem linksgrünen Lager «Dossier BLKB muss an ein unbeteiligtes Regierungsmitglied wechseln.» Mit der im letzten Dezember erfolgten Einsetzung einer PUK (Parlamentarische Untersuchungskommission) wurde dieser Vorstoss de facto überflüssig und hätte zu Gunsten der Effizienz zurückgezogen werden können. Aber so konnte man das ganze natürlich nochmals etwas aufwärmen und erneut darüber reden. Dies, obwohl in der Sache schon längst alles gesagt war – aber halt noch nicht von allen. Ich kann es kurz machen (eine im Landratssaal vielgehörte Worthülse): Die zu guter Letzt in ein Postulat umgewandelte Motion wurde mit 44 zu 35 Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt. Markus Meier, Landrat SVP, Ormalingen

Wie vor Hitze schützen?

NO: Schon an Pfingsten stiegen die Temperaturen auf über 30 Grad. Auch die Anzahl Hitzetage hat wegen dem Klimawandel zugenommen und wird weiter steigen. Da wird der Unterricht in den Klassenzimmern zunehmend schwierig. Bei Hitze nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab und es kann sogar gesundheitsgefährdend werden.

FD: Deswegen muss in den Schulhäusern nun rasch ein Hitzemonitoring eingeführt werden – als Basis –, um dann zeitnah die notwendigen Massnahmen zu realisieren.

NO: Dabei sollen passive Massnahmen oder kostenneutrale Änderungen im Stundenplan oder in der Ferienplanung bevorzugt werden. Die Stunden also in der kühleren Tageszeit abhalten und Ferien auf die heissesten Wochen legen. Vielleicht müssen wir uns bewährte Modelle wie in Südeuropa überlegen. Falls technisch aufwendige und teure Lüftungssysteme oder energieintensive Klimaanlagen notwendig sind, so sollen diese mit Solarstrom betrieben werden, welcher in diesen Zeiten in grossen Mengen anfällt.

nur für die in der Schweiz anfallenden Emissionen, z.B. durch den Verkehr oder fossile Heizungen, sondern auch für die Emissionen, welche im Ausland anfallen auf Grund von importierten Gütern, welche wir in der Schweiz konsumieren. NO: Reaktive Klima-«Anpassungs»Massnahmen, Schutz gegen Hitze oder Hochwasser, sind kein Ersatz für die absolut notwendigen Klima-«Schutz»Massnahmen. Dies wird oft missverstanden. Technisch sind die Probleme nur beschränkt lösbar und wenn, dann meist zu einem hohen Preis. Eigentlicher Klimaschutz ist zentral und muss weiterhin oberstes Ziel sein!

FD: Auch ein anderer Vorstoss zum Thema Schule gab Anlass zu Diskussionen. Soll die Attraktivität der Lehre gestärkt werden, indem die Anzahl Ferien der weiterführenden Schulen reduziert wird? Der LR war sich insofern einig, dass das Anliegen, die Lehre attraktiver zu gestalten, berechtigt ist. Dies aber durch Schwächung der Schule zu erreichen, ist der falsche Weg.

reich zeigt den Handlungsbedarf. «Work First» muss stärker gelten. Entscheidend ist die rasche Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt, wo immer dies möglich ist. Eine einfache reguläre Arbeitsstelle integriert oft besser als kopflastige Integrationsprogramme. Entlastungspolitik darf nicht zur versteckten Steuererhöhung werden. Wer sparen will, muss Kosten senken und nicht Rechnungen weiterreichen. Die Baselbieter Regierung ist gefordert, jetzt im Interesse der arbeitenden Bevölkerung, der Familien und der Steuerzahlenden zu handeln.

FD: Dieser Vorstoss zeigt auch, dass Klimaanpassungsmassnahmen immer hinterherhinken und uns in vielen Fällen teuer zu stehen kommen. Er zeigt auch die Wichtigkeit, das Problem an der Quelle anzupacken: Treibhausgasemissionen runterbringen, wie dies auch vom Volk beschlossen wurde. Das gilt nicht

Sandra StrübySchaub, Landrätin SP, Buckten
Grüne
Natalie Oberholzer und Fredy Dinkel, Landrätin und Landrat der Grünen
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Die Energie, die aus der Tiefe kommt

EBL-Power-Talk

Geothermie könnte zur Alternative in der Energieversorgung werden  BeatEglin

Tobias Andrist, CEO der EBL, begrüsste 170 Gäste zum Power Talk über Energiegewinnung durch Geothermie. Seit dem misslungenen Basler Projekt vor 20 Jahren wurde viel dazugelernt. «Das Potenzial von 1000 Grad sollte nun genutzt werden», sagte Andrist.

In Europa, den USA und in der Schweiz findet eine grosse Entwicklung statt. Es braucht immer wieder Initiativen, die Technologien weiterbringen. Christian Minnig, Fachspezialist beim BFE (Bundesamt für Energie) gab eine Einführung in die Thematik. «Unter unseren Füssen ist enorm viel Energie vorhanden. Das ist ein Überbleibsel von der Entstehung der Erde. Die Wärme nimmt pro Kilometer Tiefe um 30 bis 40 Grad zu», erklärte er.

Wie kommt die Wärme an die Oberfläche?

Eine etablierte Technik ist die Extraktion, Nutzung und Rückgabe von natürlich zirkulierendem Thermalwasser (Conventional hydrothermal). Bei diesem Konzept gibt es ein Fündigkeitsrisiko und es ist limitiert skalierbar. Mit «Enhanced geothemal systems» werden undurchlässige Risse durch Wasserinjektion erweitert und dann wird das warme Wasser heraufgepumpt. Die Skalierbarkeit ist hoch, es besteht aber ein seismisches Risiko.

Beim «Closed-loop geothermal» wird die Wärme konduktiv über einen geschlossenen Kreislauf gewonnen. Dieses System ist in Entwicklung, hat eine hohe Skalierbarkeit und es besteht ein wirtschaftliches Risiko.

Diese drei Methoden können für die Produktion von Bandstrom und Restwärme genutzt werden. Auch eine sai-

sonale Wärmespeicherung ist möglich.

Seit 2018 gibt es in der Schweiz 16 Geothermieprojekte. Das seismische Risiko besteht immer noch, aber man kann es heute reduzieren. Die Schweiz sollte die internationale Entwicklung verfolgen und am Ball bleiben, meinte Minnig.

Expertenrunde mit Pro und Kontra Die Experten bestätigten, dass das Potenzial für Geothermie in der Schweiz gross ist, aber auch die Unsicherheit. Es braucht mehr Zeit und Daten. Die Zeit hätten wir, aber es fehlt der Wille. Plattner beobachtet ein interessantes Wechselspiel zwischen Landrat und Regierungsrat. Es gibt einen Auftrag an Regierung, den Kanton geologisch abzuklären. Bei Ormalingen und im Birstal untersucht man die mitteltiefe Geothermie für Wärmegewinnung.

Rechsteiner ist von Geothermie nicht überzeugt, da es zu lange dauert. Mit der Solarschiene sei man viel schneller. Für Minnig ist es keine Frage von entweder oder. Er möchte in die Breite gehen. Zingg will die Geothermie nicht schlecht reden, denn das Wachstum sei im Vergleich zu vor 20 Jahren exponentiell. Es gibt neue Technologien.

Verschiedene erneuerbare Energien sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. In den USA ist Strom aus Geothermie bereits konkurrenzfähig. Wichtig ist die Flexibilität der Geothermie.

Rechsteiner plädiert für Solar- und Windenergie, da der Preis um 4 Rappen pro kWh ist. Geothermie kostet 30 bis 60. Natriumbatterien sind heute so billig, dass sie sich lohnen.

Zingg will Geothermie nicht wegen den Kosten abschiessen, denn Solar war vor

Montag,25.5.bis Samstag,30.5.26

20 bis 30 Jahren auch teuer. Dazu meinte Rechsteiner, dass erneuerbare Energien einheimische Energien seien. Das zeigt der Beschleunigungserlass für Windenergie, der schlank über die Bühne ging. Damit Geothermie zur Lösung des Energieproblems beitragen kann, braucht es Wirtschaftlichkeit durch wenig Förderung. Zudem soll Bewährtes weitergeführt werden und eine Verknüpfung mit anderen Technologien wie Speicher erfolgen. Eventuell braucht es gar keine Förderung mehr, «da der Zug schon lange unterwegs ist», wie an der Veranstaltung gesagt wurde. Geothermie kann Winterstromlücke schliessen und ist Bandenergie. Sie ist dezentral nutzbar gegenüber AKW, deren Abwärmeverteilung ist zu teuer, weil die Energie nicht dort erzeugt wird, wo sie gebraucht wird.

Bedeutung früher Sprachförderung

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) hat die Resultate der Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK) 2024 veröffentlicht. In den getesteten Kompetenzen in Hör- und Leseverstehen in Deutsch sowie in Mathematik liegt der Anteil der Baselbieter Schülerinnen und Schüler, welche die Grundkompetenzen erreichen, im Bereich des Schweizer Mittels. Im Hören erlangt ein hoher Anteil von 88 Prozent die Grundkompetenzen (CH: 87%), im Lesen sind es 79 Prozent (CH: 79%), und in der Mathematik 73 Prozent (CH: 76%). Der stärkste Zusammenhang mit dem Erreichen der Grundkompetenzen besteht zum sozioökonomischen Hintergrund, gefolgt von der zu Hause gesprochenen Sprache und dem Migrationsstatus. Zudem werden Wechselwirkungen sichtbar: Bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien spielen Sprache und Migrationsstatus eine wichtigere Rolle für das Erreichen der Grundkompetenzen als bei Kindern aus sozial begünstigten Familien. Das Geschlecht zeigt dagegen keinen nennenswerten Effekt. Mädchen und Knaben erreichen in allen Kompetenzen vergleichbare Resultate. Im Kanton Basel-Landschaft erreichen Kinder aus dem untersten sozioökonomischen Viertel sowie Kinder, die zu Hause ausschliesslich eine andere Sprache als Deutsch sprechen, in Mathematik und Hörverständnis Deutsch signifikant weniger häufig die Grundkompetenzen als alle Baselbieter Zweitklässerinnen und Zweitklässler insgesamt. Dies verweist auf die Bedeutung früher Deutschförderung. Gemäss der von der zuständigen Sicherheitsdirektion durchgeführten Sprachstanderhebung 2025 hat knapp ein Drittel der Baselbieter Kinder eineinhalb Jahre vor Kindergarteneintritt einen Deutschförderbedarf. BKSD

AbMittwoch

Lipton

IceTea div.Sorten,z.B. Lemon, 6x1,5l

Minor Schokolade div.Sorten,z.B. Praliné-Stängel, 30x22g

Jacobs Kaffeekapseln div.Sorten,z.B. Lungointenso,40Kapseln

Animus Vinho VerdeDOC Portugal,75cl, 2024

Stimorol Kaugummi div.Sorten,z.B. Spearmint,7x14g

NissinSoba div.Sorten,z.B. SobaCupClassic, 90g

Bschüssig 3-EierTeigwaren div.Sorten,z.B. Hörnligrob, 500g

Rexona div.Sorten,z.B. Cobalt,2x50ml

VolgToilettenpapier 4-lagig,8Rollen

Suttero Pouletgeschnetzeltes per100g Flauder 6x1,5l Hilcona Gemüsekonserven div.Sorten,z.B. RoteBohnen,2x290g Lavazza div.Sorten,z.B. Qualitàrossa gemahlen,250g

LotusBiscuits div.Sorten,z.B. Biscoff,2x250g

Gurken Schweiz,Stück

Emmi CaffèLatte div.Sorten,z.B. Macchiato,4x230ml

Mini-Wassermelonen Spanien/Italien,Stück

Feldschlösschen Zitrone0.0% Dose,6x50cl FolEpi inScheiben,150g

Ariel div.Sorten,z.B. PodsAllin1Color,19WG

div.Sorten,z.B. Eier-Ravioli, 2x870g

OxiAdvancePink GoldPulver 1,5kg

Suttero Gewürzschinken geschnitten,per100g

LeisiQuick Kuchenteig div.Sorten,z.B. rund,230g

Power Talk der EBL: Expertenrunde mit Olivier Zingg, Rudolf Rechsteiner, Christoph Plattner und Christian Minnig. Foto: B. Eglin

Dialekt künftig stärker in den Fokus rücken

GRK-BL Neuer Präsident bei den Baselbieter Kulturforschern

Unlängst hielt die Gesellschaft für Regionale Kulturforschung Baselland (GRK-BL) im Prattler «Museum im Bürgerhaus» ihre 65. Mitgliederversammlung ab. Im Zentrum standen Neuwahlen. Für die nächsten drei Jahren wurde der Historiker Martin Stohler zum Präsidenten gewählt. Unbestritten waren auch die Wahlen der bisherigen Dominik Wunderlin (Vizepräsident), Dr. Patricia Zihlmann (Aktuarin), Beat Thommen (Kassier) und Rémy Suter (Beisitzer). Neu in den Vorstand kommen Seraina Gartmann und Dr. Martin Meier. Das vergrösserte Team ist voll motiviert, das Programm mit einem guten Angebot an Veranstaltungen zu gestalten. Schon in nächster Zeit sind dies zwei Führungen zu den öffentlichen Werken von Jakob Probst in Sissach (19. Juni) und in Reigoldswil (14. August). Die Gesellschaft ist zudem weiterhin bemüht, den Abonnenten der «Baselbieter Heimatblätter» stets interessante Ausgaben zu bieten. (Siehe www.grk-bl-ch.) An der Mitgliederversammlung kurz erörtert wurde eine Anregung des Mitglieds Prof. em. Dr. Roger Blum, in Veranstaltungen und in der Zeitschrift auch der Mundartforschung mehr Platz einzuräumen und entsprechenden Spezialisten ein Forum zu bieten. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil besuchten die Gesellschaftsmitglieder noch die neue Sonderausstellung

Leser schreiben

Entscheide gehören vors Volk

Der Ersatz einer Heizung ist für viele Hauseigentümer im Baselbiet eine der grössten Investitionen. Es geht schnell um mehrere zehntausend Franken. Umso unverständlicher ist es, dass genau in diesem sensiblen Bereich starre Vorgaben eingeführt wurden und das auch noch per Dekret, ohne dass die Bevölkerung darüber abstimmen konnte. Gerade beim Heizungsersatz zeigt sich das Problem deutlich: Weitgehend unabhängig von der individuellen Situation vor Ort, sollen plötzlich bestimmte Systeme vorgeschrieben werden. Das hat nichts mit einer vernünftigen Energiepolitik zu tun. Wer solche weitreichenden Eingriffe beschliesst, muss die Bevölkerung einbeziehen. Denn am Ende sind es die Eigentümer und Mieter, die die Kosten tragen. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie realistisch ist und von der Bevölkerung mitgetragen wird. Der CEO des grössten Energiekonzern in Deutschland, Herr Birnbaum, hatte am 12. August 2025 öffentlich bekannt gegeben, dass es die Wende von der Energiewende braucht, da diese zu teuer, ineffizient und kopflos sei! Darum braucht es bei uns wieder klare Spielregeln: Wichtige Entscheide wie beim Heizungsersatz gehören ins Gesetz und vors Volk, nicht in ein Dekret. Am 14. Juni haben wir die Chance, genau das zu korrigieren. Darum: Ja zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung».

www.oberbaselbieterzeitung.ch

Der Vorstand und Mitglieder zeigen sich beeindruckt vom Gesehenen.

«Alder & Bahn», die sich in sehr ansprechender Form der Eisenbahn in Pratteln und dem Hobby von Pfarrer Kurt Alder widmet. Er hatte sich in unzähligen Stunden dem sorgfältigen Bau von Zü-

gen und Gleisanlagen aus recycelten Materialien gewidmet und fasziniert damit jung und alt.

DominikWunderlin,GRK-BL

Betrachtung zur Woche Selber denken

Nun säumen sie wieder unsere Strassen und Felder, die Plakate zu den Abstimmungen und zur Wahl. Für die einen ist es eine Freude. Für mich nicht. Die Plakate lenken mich im Verkehr ab und sie verunstalten unsere Gegend. Ich bin froh, wenn sie bald wieder verschwinden. Doch immerhin: Wir dürfen unsere eigene Meinung ungestraft kundtun. Deshalb kann ich die Flut aushalten. Es sind aber nicht die Plakate an sich, die mich stören. Es sind die Texte darauf, die schreienden oder sich einschmeichelnden Worte. Gezielte und ausgeklügelte Werbung. Was einem da nicht alles ins Auge springt! Was man da nicht alles an Meinungen übernehmen soll! Was einem da nicht alles als «richtig» aufgedrängt wird! Mir ist klar, dass dies zum demokratischen Prozess gehört. Doch irgendwie hilft mir dieses Aufgedrängte und Laute auf der Suche nach einer eigenen Meinung nicht. Ich will selber denken. Dazu helfen mir eher Hintergrund-Artikel, sachliche, möglichst sachliche.

Eigenständiges Denken... Viele Erfahrungen halfen mir auf dem Weg zum eigenständigen Denken. Zwei erwähne ich hier kurz. Ich komme aus der 68erGeneration. Zwar war ich damals nicht an vorderster Front. Doch die Begegnung nahm genau das auf, was ich im Übergang ins Erwachsenenleben brauchte. Es tat mir gut, alles in Frage stellen zu dürfen und mir «unabhängig» meine eigene Meinung zu bilden, jenseits von dem, was «man» damals «halt so glauben» musste. Wir lernten, alles zu hinterfragen – Staat, Kirche, Institu-

tionen, Verbände, sogar uns und unsere Meinungen! Vielleicht stellten wir vieles zu radikal in Frage. Doch ist dies nicht ein Anrecht junger Menschen? Noch heute als altem Mann ist mir diese Eigenart geblieben: Ich hinterfrage etwas. Und die andere Erfahrung: Meine Eltern haben mich ermuntert, selber denken zu lernen. Und sie haben es mir vorgelebt. War es auch für sie im Kleinbasel so etwas wie ein reformiertes Vermächtnis? Denn es ist eine Errungenschaft der Reformation in Europa – vor fünfhundert Jahren und seither bis heute – jeder Sache auf den Grund zu gehen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Darauf können wir stolz sein! Die damaligen Männer und Frauen lehrten uns, nicht einfach zu übernehmen, was «Klerus und Adel» vorgegeben haben, sondern selber zu denken, zu schauen und zu hören, was – etwa in einem biblischen Text – genau steht, was gemeint sein könnte. Dazu suchten sie den Dialog, weil sie wussten, dass sich die Wahrheit nur im gemeinsamen Suchen und Ringen finden lässt. Engagiert und sachbezogen. Das ist heute noch so, weit ab von lauten Werbeplakaten und Influencern.

Abstimmungen haben mit unserem Zusammenleben zu tun, mit dem Frieden unter uns und mit anderen. Ich sage hier niemandem, was er oder sie abstimmen soll. Aber – durch alle Plakate hindurch – ermutige ich zum Hinterfragen und zum selber Denken.

ChristophWeber-Valko,reformierterPfarrer, pensioniertinSissach

6. Februar 1949 – 16. Mai 2026

Nach kurzer schwerer Krankheit hat er im Beisein seiner Familie, Partnerin und Freunde seine letzte Reise angetreten. Langenbruck, 16. Mai 2026

Wir vermissen dich sehr: Sandra und René Hürzeler-Tröhler Seraina und Livio Margit Haldemann

Verwandte und Freunde

Auf Wunsch von Peter findet die Abschiedsfeier im engsten Familien- und Freundeskreis statt, seine Asche wird der Natur übergeben.

Wer Peter gedenken möchte, unterstütze bitte BirdLife Schweiz, Wiedingstrasse 78, 8036 Zürich, CH71 0900 0000 8006 9351 6, oder den Verein Igelnest OberBaselbiet, Tenniken, CH85 0076 9439 3769 0200 1, Vermerk: Peter Tröhler.

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Herausgeberin CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung MarcSchaffner

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Todesfälle

Langenbruck

Peter Tröhler, geb. 1949, gest. 2026, von Bern. Die Abschiedsfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

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24hBestattungsdienst Bennwilerstrasse 1Telefon0618132400 4434Hölstein www.wicky-partner.ch

HERZLICHENDANK

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon0619272901(Baselland,Liestal)

MurielC.Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon0619272698

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Inserateschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

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WenndieKraft zu Endegeht,

HERZLICHEN DANK fürdie grosseAnteilnahme, diewir beimAbschied vonunserer

WenndieKraftzuEndegeht, istErlösungeineGnade.

fürdiegrosseAnteilnahme,diewirbeimAbschiedvonunserer EmmaMiesch-Thommen erfahrendurften.

Emma Miesch-Thommen erfahren durften.

Wirfühlen unsgetragen vom Mitgefühl aller, dieunspersönlich oderin

Besonders dankenmöchten wir

WirfühlenunsgetragenvomMitgefühlaller, dieunspersönlichoderin Gedankenbegleitethaben.

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Verwandten,Bekannten,Freundenund Nachbarnfürdie vielen Beileidskartenund Briefe mit dentröstendenund anerkennendenWorten. ürdieschönenBlumen,diegrosszügigen Geldspendenfür späteren Grabschmuck, sowieandas Seniorenzentrum Grittund dieKollektean

Besondersdankenmöchtenwir –unseren Verwandten,Bekannten,FreundenundNachbarnfürdievielen BeileidskartenundBriefemitdentröstendenundanerkennendenWorten. –fürdieschönenBlumen,diegrosszügigenGeldspendenfürspäteren Grabschmuck,sowieandasSeniorenzentrumGrittunddieKollektean dieKirchgemeinde.

HerrnPfarrerHansueliMeierfürdieeinfühlsameundtrostreiche Gestaltung derTrauerfeiersowiedemOrganistenHerrnJörg Rudin. –denGross-undUrgrosskindernfürihreliebevolleWürdigungundden musikalischenBeitrag.

Herrn PfarrerHansueliMeier fürdie einfühlsameund trostreiche rTrauerfeiersowie demOrganistenHerrn Jörg – denGross- und Urgrosskindern fürihreliebevolle Würdigungundden musikalischen Beitrag.

– SiegristinFrauBeaKaltunddenMitarbeitendenderGemeindeArboldswil. –demSeniorenzentrumGrittnochmalsvielenDankfürihrefürsorgliche undüberausgeschätztePflege.

em Seniorenzentrum GrittnochmalsvielenDankfür ihre fürsorgliche undüberausgeschätzte Pflege.

HausarztDr.med.MathisGrehnundseinemPraxisteam,Ziefen,für dielangjährigeärztlicheBetreuung. – demDorfladen-TeamHofmet-SchüürefürdenfeinenApéro. Arboldswil,imMai2026Die Trauerfamilie

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Zweiter von rechts: der neue Präsident Martin Stohler.
Foto: zVg

Schloss Ebenrain feiert 250 Jahre Geschichte

Sissach Ein historisches Juwel im Baselbiet öffnet zum Jubiläum seine Tore für die Öffentlichkeit

Das Schloss Ebenrain in Sissach blickt auf eine 250-jährige Geschichte zurück. Einst als sommerlicher Landsitz des Basler Seidenbandfabrikanten Martin Bachofen erbaut, prägt das Schloss bis heute das Ortsbild von Sissach. Im Jubiläumsjahr 2026 öffnet der Kanton Basel-Landschaft das historische Gebäude mit einem Konzert, Führungen und Ausstellungen für die Öffentlichkeit. Mit seiner leuchtenden Fassade, den blauen Fensterläden und der imposanten Lindenallee gehört das Schloss Ebenrain zu den markantesten historischen Bauwerken im Baselbiet. Den Grundstein legte Martin Bachofen-Heitz im Jahr 1774. Nach zweijähriger Bauzeit bezog die Familie den Landsitz, den sie vor allem während der Sommermonate nutzte. Ausschlaggebend für den Standort waren laut historischen Berichten die attraktiven Jagdreviere rund um Sissach.

Zwölf Besitzer haben das Anwesen geprägt

In den vergangenen 250 Jahren wurde das Anwesen von insgesamt zwölf Besitzern geprägt und erweitert. Besonders sichtbar sind die Veränderungen aus dem 19. Jahrhundert: Unter Albert Hübner erhielt das Schloss sein charakteristisches Schieferdach, eine Glasveranda sowie eine grosszügige Parkanlage mit Weiher und Pförtnerhaus.

Seit 1951 befindet sich das Schloss im Besitz des Kantons Basel-Landschaft. Eine umfassende Sanierung in den Jahren 1986 bis 1989 verlieh dem Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild. Aktuell werden im Park zudem neue Wege angelegt und der Ententeich saniert. Heute dient das Schloss Ebenrain als Repräsentationsgebäude des Kantons und ist normalerweise nur am Ebenraintag öffentlich zugänglich.

Mehrere Veranstaltungen für das Jubiläum geplant Zum Jubiläum 2026 öffnet das Schloss seine Tore jedoch für mehrere Veranstaltungen. Geplant sind unter anderem ein Matinée-Konzert im Innenhof, eine his-

torische Fotoausstellung im Schlosspark, öffentliche Führungen sowie eine Führung zum Tag des Denkmals rund um die historische Wasserversorgung.

Volkswirtschafts-undGesundheitsdirektion Bau-undUmweltschutzdirektion

Jubiläumsanlässe 2026

Matinée-Konzert

• Am 6. Juni 2026, von 10 bis 12 Uhr, findet das Konzert mit der Jugendmusik Regio Sissach und dem Jugendsymphonieorchester Baselland im Schlossinnenhof statt.

• Bei Schlechtwetter wird auf die MZH Bützenen in Sissach ausgewichen. Der definitive Durchführungsort wird einige Tage vor dem Konzert auf der Jubiläums-Seite bekanntgegeben.

Plakatausstellung «Gestern und heute –

250 Jahre Schloss Ebenrain Sissach»

• Unter der Leitung von Kulturprojekte Kitty Schaertlin, wird es vom 27. August 2026 bis Ende April 2027 eine Ausstellung mit Plakattafeln mit historischen und aktuellen Fotos im Schlosspark geben.

• Vernissage: Donnerstag, 27. August 2026 um 18 Uhr, im Schlosspark Ebenraintag

• Am 6. September 2026, von 10 bis 17 Uhr, findet der diesjährige Ebenraintag unter dem Motto «Der Ebenrain im Wandel der Zeit – 250 Jahre Schloss – 70 Jahre Zentrum» statt.

Tag des Denkmals

• Die Denkmalpflege Basel-Landschaft bietet am 12. September 2026 eine Führung rund um das Denkmal zum Thema «historische Wasserversorgung» an.

• Weitere Informationen sind ab Ende Juni auf der Jubiläums-Seite einsehbar.

Öffentliche Führungen im Schloss

Der Ebenrain lädt zu einstündigen Führungen durch das Schloss ein.

• Dienstag, 23. Juni, 9.30 bis 10.30 Uhr

• Samstag, 29. August, 9 bis 10 Uhr

• Freitag, 23. Oktober, 18 bis 19 Uhr

• Freitag, 20. November 18 bis 19 Uhr

Es wird um Anmeldung gebeten unter ebenrain@bl.ch oder 061 552 21 21.

Schloss Ebenrain heute.
Foto: Ebenrain
Schloss Ebenrain Sissach, Nordseite, 1900.
Foto: Staatsarchiv Baselland
Der Schlosshof, ca. 1956.
Foto: Staatsarchiv Baselland
Der Weiher auf der Ostseite, 1897.
Foto: Archiv Heinz Spinnler

Sport Oberbaselbieter Bezirksmatch

Am Wochenende vom 15. und 16. Mai führten die Bezirksschützenverbände Sissach und Waldenburg ihre Verbandsmeisterschaft durch.

Die 4 Disziplinen wurden in der schönen Schiessanlage Limperg in Sissach absolviert, wo die Schützinnen und Schützen der beiden Bezirke zahlreich erschienen sind. Seit langem waren bei den 50 m Disziplinen Freipistole und Auflage alle Scheiben belegt. Nur das Wetter hat dieses Jahr nicht so mitgemacht. Bei Starkregen, Wind und zum Schluss dann doch noch etwas Sonne hatten einige Schützen mit dem Wetter zu kämpfen.

Nur Michael Schiener hatte damit keine Probleme. Er schoss mit nur einem Verlustpunkt einen neuen Wettkampfrekord und gewann in der Disziplin Auflage 50 m souverän.

FürdenBezirksschützenverbandSissach: TanjaSpiess

Resultate

A-Match Auflagen: 1. Rang Schiener Michael, 499 P. (SV Zunzgen Tenniken), 2. Rang Lüdin Willi, 479 P. (SG Itingen), 3. Rang Groll Alwin, 471 P. (SV Zunzgen Tenniken), 4. Rang Schaub Rudolf, 470 P. (PC Buus), 5. Rang Canali Paul, 462 P. (SG Itingen), 6. Rang Kistler Rolf, 462 P. (PC Buus).

A-Match: 1. Rang Plattner Florian, 518 P., 2. Rang Wild Philipp, 514 P., 3. Rang

Dietrich Markus, 505 P. (alle 3 SG Itingen), 4. Rang Spiess Tanja, 501 P. (SV Zunzgen Tenniken), 5. Rang Meier Adrian, 491 P. (PC Schafmatt), 6. Rang Zaugg Christian, 457 P. (SG Itingen)

B-Match: 1. Plattner Florian, 561 P., 2. Rang Wild Philipp, 551 P. (beide SG Itingen), 3. Rang Spiess Tanja, 545 P. (SV Zunzgen Tenniken), 4. Rang Meier Adrian, 542 P. (PC Schafmatt), 5. Rang Kocher Manfred, 529 P., 6. Rang Kocher Daniela, 484 P. (beide SV Zunzgen Tenniken), 7. Rang Wenger Thomas, 457 P., 8. Rang Wenger Daniela, 434 P. (beide SV Lausen)

C-Match: 1. Rang Schaub Adrian, 577 P. (SV Zunzgen Tenniken), 2. Rang Wild Philipp, 572 P., 3. Rang Plattner Florian, 572 P. (beide SV Lausen), 4. Rang Spiess Tanja, 555 P., 5. Rang Di Venere Pino, 555 P. (SG Itingen), 6. Rang Roppel Ramona, 537 P. (SV Zunzgen Tenniken), 7. Rang Imark Marc, 530 P. (PS Buus), 8. Rang Herzig Max, 512 P. (SV Grenzwache Basel), 9. Rang Roppel Andreas, 499 P. (SV Zunzgen Tenniken), 10. Rang Wenger Thomas, 477 P., 11. Rang Wenger Daniela, 410 P. (beide SV Lausen)

Ingrid Bürgin aus Ziefen gewinnt Gold

Die Schweizerische Freie Keglervereinigung (SFKV) hat ihre diesjährige Seniorinnen- und Senioren-Meisterschaft beendet. Ingrid Bürgin aus Ziefen verbuchte Gold in der Kategorie A. Mit 489 Holz gelang ihr klar der Sprung an die Spitze. Yvonne von Arx aus Oberönz sicherte

sich die Silbermedaille hauchdünn dank 24 Neunern, Bronze ging an Sylvia Gygax aus Wangen bei Olten. Bei den A-Herren verdiente sich Ueli Reber aus Muttenz mit 504 Holz die Goldmedaille. Der Grossanlass für Keglerinnen und Kegler ab dem sechzigsten

Altersjahr wurde vom SFKV-Unterverband Fricktal organisiert und im Kegelcenter Ruchfeld in Münchenstein ausgetragen. Rund 300 Teilnehmende erschienen zur Meisterschaft. Die Wettkämpfe dauerten von 24. April bis 13. Mai. ObZ

Standpunkt

Die Infrastruktur des KSBL verbessern

Ein überparteiliches, breit abgestütztes Komitee unterstützt den Entscheid der Baselbieter Regierung für eine faktenbasierte Spitalplanung mit den bewährten Standorten Liestal und Bruderholz. Beide Standorte sollen mit modernen Neubauten weiterentwickelt werden. Der Zweistandortentscheid in Kombination mit einer verstärkten Ambulantisierung sichert die Spitalversorgung für die Bevölkerung am besten. Das Komitee fordert deshalb, dass das Parlament die Landratsvorlage zeitnah behandelt, damit die ausgereiften Projekte rasch umgesetzt werden können. Das Kantonsspital Baselland (KSBL) bildet als Zentrumsspital der erweiterten Grundversorgung das Rückgrat der Baselbieter Gesundheitsversorgung. Das überparteiliche Komitee «Ja zu Liestal und Bruderholz» begrüsst, dass sich das politische Baselbiet im Rahmen der bisherigen Diskussionen klar zum KSBL bekannt hat. In der laufenden Strategieüberprüfung steht nun noch der definitive Entscheid zur Standortfrage und damit das klare Bekenntnis zu den beiden Betriebsstandorten Liestal und Bruderholz aus. Diese Standortfrage wird politisch seit Jahren intensiv diskutiert. Zahlreiche Berichte zur Strategie, Versorgungsplanung und Standortentwicklung wurden erarbeitet, viele Projekte geplant, jedoch nie umgesetzt. Dabei wurden auch externe Experten und Fachpersonen beigezogen. Nun hat der Regierungsrat auf Basis fundierter Fakten und Zahlen seinen Entscheid gefällt und nachvollziehbar begründet, weshalb er die Zweistandortlösung für das KSBL bevorzugt. Dieser Entscheid braucht nun die politische Legitimation durch den Landrat und allenfalls zusätzlich durch eine Volksabstimmung. Verschiedene Exponenten fordern eine

Einstandortlösung in Pratteln («Salina Raurica»). Diese Forderung mag politisch einfach erscheinen, überzeugt jedoch sachlich nicht. Der Standort ist ungenügend erschlossen, die Umsetzung komplex und mit erheblichen Risiken verbunden. Die vertieften Abklärungen zeigen klar: Die Variante ist mit grossen Unsicherheiten verbunden, deutlich teurer und weist bei noch vielen offenen planerischen Fragen (Lärmschutz, Störfall, öffentliche Erschliessung) einen unklaren sowie sehr langfristigen Realisierungshorizont auf. Fachleute rechnen zudem mit weiteren Marktanteilsverlusten des KSBL – mit direkten Auswirkungen auf Betrieb und Versorgung. Gleichzeitig liegen die Investitionskosten gemäss aktueller Schätzung rund 290 Millionen Franken höher als bei der Zweistandortlösung; zusätzliche Erschliessungs- und Abbruchkosten sind dabei noch nicht einmal eingerechnet. Auch der Zeitplan spricht klar dagegen: Eine Realisierung wäre frühestens in den 2040er-Jahren realistisch. Wer diese Variante als gleichwertige Alternative darstellt, blendet zentrale Fakten aus. Das Komitee ist überzeugt, dass die Weiterentwicklung der beiden Standorte in Kombination mit einer verstärkten Ambulantisierung die bestmögliche Spitalversorgung für die gesamte Bevölkerung sicherstellt. Weitere Verzögerungen gilt es nun zu vermeiden. Denn je länger dem KSBL die notwendige Planungssicherheit fehlt, desto länger bleiben auch die Unsicherheiten für Personal und Betrieb bestehen. Das Komitee «Ja zu Liestal und Bruderholz» fordert deshalb einen zeitnahen Entscheid und eine rasche Weiterentwicklung der Standorte Liestal und Bruderholz. ÜberparteilichesKomitee «JazuLiestalundBruderholz».

Marktnotiz

Lieschtel ladet y: 6. Juni 2026

Am Samstag, 6. Juni 2026, laden Sie die Detaillisten von Liestal wieder herzlich ein, ihre vielseitigen Angebote zu erkunden.

Der Anlass «Lieschtel ladet y» soll das vielfältige und attraktive Angebot des Stedtli sichtbar machen. Dafür haben die Liestaler Geschäfte und kulturellen Institutionen sich erneut gemeinsam viele schöne Ideen ausgedacht.

Ob Sie den Sensorik Parcours besuchen,

Ihren eigenen Aroma Roll-on herstellen, sich von Mode-Highlights inspirieren lassen, ausgewählte Angebote degustieren, gratis ins Museum.BL, DISTL oder in die Kunsthalle Palazzo gehen oder sogar das Törli besichtigen, es gibt viel zu entdecken. Beim Besuch in diversen Geschäften erhalten Sie Einkaufsrabatte, kleine Überraschungen, einen Kaffee oder Drink offeriert und mehr.

SAMSTAG

6. Juni 2026 10 – 16 UHR

Auch Kinder kommen auf ihre Rechnung: Kinderschminken, Hüpfburg, Kindertheater Blöterli, Päcktli fischen, Karten basteln und offene Ludothek; es ist für alle etwas dabei.

Das Programm liegt in den Geschäften auf und ist auf der Homepage von KMU Liestal zu finden.

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Mit voller Energie in die Zukunft

15 Jahre Axova AG – und ein neuer Meilenstein: Die Axova AG eröffnet ihr neues Geschäftsgebäude in Diepflingen. Die moderne Liegenschaft vereint Büro, Showroom, Zimmerei und Elektroabteilung unter einem Dach und steht für kurze Wege, Effizienz und nachhaltige Energielösungen. Was als Solarbetrieb begann, ist in 15 Jahren zu einem regional stark verankerten Gesamtanbieter geworden. Über 3000 realisierte Photovoltaikanlagen und mehr als 300 Dachsanierungen zeigen die Entwicklung. Heute ergänzt Axova das Angebot zusätzlich mit Wärmepumpenlösungen. «Wir wollen Energie aus einer Hand bieten – nah bei unseren Kundinnen und Kunden», sagt Geschäftsleiter Andreas Meier.

Der Tag der offenen Tür bietet Einblicke ins neue Gebäude, die Arbeitswelt der Axova AG und die Unternehmensgeschichte.

Tag der offenen Tür: 6. Juni 2026, 10 – 18 Uhr Axova AG, Löhrweg 6, 4442 Diepflingen, axova.ch/15jahre

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Volles Haus in Sissach.
Foto: Rodrigo Steffen

Startschuss fürs Rheinstrasse-Quartier

Liestal Der 160-jährige Hauptsitz der Basellandschaftlichen Kantonalbank wird saniert

MarcSchaffner

Gefühlsmässig «beginnt» Liestal, wenn man von Norden her in die Stadt hineinfährt, an der sogenannten Kantonalbank-Kreuzung: Der im Jahr 1864 gebaute Hauptsitz der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) spielt in der Stadtplanung eine wichtige Rolle, denn die Kreuzung verbindet die Altstadt und das Bahnhofsareal mit dem Gebiet entlang der Rheinstrasse. Etwa alle 50 Jahre seit seinem Bestehen ist das BLKB-Gebäude saniert oder umgebaut worden, und jetzt ist es wieder so weit. Der Bau erhält ein zusätzliches Stockwerk und die Gebäudetechnik wird modernisiert, die Sandsteinfassade und der umgebungstypische, gestaffelte Charakter der Gebäudetürme bleibt erhalten. Die grösste Veränderung ist jedoch, dass alles durchlässiger und offener wird: Rund um den Hauptsitz herum –und durch ihn hindurch – entstehen neue Sicht- und Wegverbindungen. Ein Grossteil des Erdgeschosses wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – in Form einer einladenden Co-Workingund Café-Zone – und die Arkaden, die heute zum Teil mit Anbauten zugebaut sind, werden wieder durchgehend geöffnet.

Neu wird auch der «Floragarten», eine kleine Grünfläche an der Florastrasse, zugänglich gemacht. Ausserdem erhält der Hauptsitz einen zweiten, grosszügigen Haupteingang, der die Besucher/ -innen aufnimmt, die vom Bahnhof her kommen. Bisher ist die Situation auf der oberen, dem Bahnhof zugewandten Seite nämlich eher unübersichtlich. Neu werden die Passant/-innen entscheiden können, ob sie vom Bahnhof her kommend über die Florastrasse zur Rheinstrasse gelangen möchten, oder ob sie durch das Gebäude hindurch oder um es herum gehen möchten. Durch die offene Gestaltung wird der Blick auf die weiterführenden Wege frei sein, sodass es leichter sein wird, sich zu orientieren. Diese kleinteilige Durchwegung ist ein Element, das auch im benachbarten Lüdin-Areal geplant ist.

«Wir sind uns unserer Rolle an der Rheinstrasse 7 bewusst», sagte Christoph Schär, der stellvertretende CEO der BLKB, vergangene Woche an einer Medienkonferenz. «Wir nehmen eine Scharnierfunktion zwischen dem neu gebauten Bahnhof, dem Stedtli und der Rheinstrasse ein, die sich in den nächsten Jahren entwickeln wird.»

In der Bauphase bis zur Wiedereröffnung 2030 bleibt der Hauptsitz geschlossen. Die Kundenhalle wurde bereits an den Bahnhofplatz 13 verlegt, in der zweiten Jahreshälfte erfolgt die Baueingabe, sodass 2027 die Sanierung beginnen kann. Die Nutzungsfläche steigt um einen Viertel auf 12400 Quadratmeter, wovon rund 2000 Quadratmeter für Drittnutzungen (entspricht rund 150 Arbeitsplätzen) vorgesehen

Der BLKB-Hauptsitz wird aufgestockt, behält aber seinen Charakter und schafft attraktive Sicht- und Wegverbindungen: ein erster Schritt für die Realisierung der Masterplanung Rheinstrasse. Visualisierungen: zVg

sind. Dank der Aufstockung kann die BLKB zentrale Funktionen am Hauptsitz bündeln: Somit werden anstatt 600 künftig 800 BLKB-Mitarbeitende, die heute in Sissach und anderen Orten arbeiten, in Liestal zusammengezogen. Das Sanierungsprojekt kostet 92 Millionen Franken und erfüllt die Anforderungen für die Gold-Zertifizierung des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz. Trotz mehr Fläche bleibt der bisherige Fussabdruck bestehen, wie Daniel Monheim von Architekturbüro Christ & Gantenbein erklärte. «Es ist ein sehr solides Gebäude, deshalb haben wir entschieden, es weiter zu nutzen und nicht neu zu bauen.»

Auch Daniel Spinnler, Stadtpräsident von Liestal, erwähnte an der Medienkonferenz den Aspekt der Nachhaltigkeit. Schliesslich sei auch die Stadtverwaltung auf dem Weg zum Netto-Null-

Standard, um ihren Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase zu leisten – ein Ziel, das der BLKB-Hauptsitz ab 2030 erfüllen wird.

Rheinstrasse-Quartier soll besser ans Stedtli angeschlossen werden Vor allem aber stellt die BLKB-Sanierung für Daniel Spinnler den «Startschuss für die Realisierung der Masterplanung Rheinstrasse» dar. Heute ist das Gebiet entlang der Rheinstrasse stark unternutzt – «strukturschwach» im Jargon der Stadtplanung – und durch die kantonale Verwaltung belegt, unter anderem mit Parkplätzen. In Zukunft soll hier gemäss Spinnler ein «innovatives Ökosystem für Unternehmen im Gesundheitsbereich» entstehen und auch Wohnen soll ermöglicht werden. Die ganze Achse soll aufgewertet werden und ihre Trennfunktion verlieren: «Das Kantonsareal bildet ei-

Der öffentlich zugängliche Innenbereich mit Lichthof und Co-Working-Zone gleicht eher einem Café als einer Schalterhalle

nen Riegel im Siedlungsgebiet», stellte Daniel Spinnler fest. Die Leute aus dem Stedtli kämen hier nicht vorbei, weil sie das Gefühl hätten, es gebe zu wenig Wege. Und dies, obwohl ihnen beim Spital einen «wunderschönen Central Park» zur Verfügung stünde. Die bisherige Anordnung hat historische Gründe, wie Daniel Spinnler ausführte: «Der Junge Kanton brauchte eine Vision für seine Hauptstadt und begann sich an der Rheinstrasse zu entwickeln.» Diese Entwicklung sei jedoch nicht koordiniert abgelaufen. Die Masterplanung Rheinstrasse soll diese Probleme beheben – neben dem BLKBHauptsitz und den neuen, attraktiven Wegverbindungen ist etwa der geplante Verwaltungsneubau des Kantons ein wichtiges Element. Weitere Projekte würden hoffentlich bald folgen, hofft der Stadtpräsident.

Mit dem Floragarten wird ein bisher geschlossener Grünbereich für die Bevölkerung geöffnet.

Der Jurtensommer ist da

Die Jurte steht, die Festbeleuchtung hängt unter dem Bistrodach und die Zollicornets warten in der Gefriertruhe auf alle Schleckmäuler. Kurz, es kann los gehen mit dem Jurtensommer. Ab dem 3.Juni bis Ende August ist das Bistro hinter der katholische Kirche in Liestal geöffnet. Die Mittagspause im schattigen Park bei thailändischen Spezialitäten (mittwochs und freitags) oder saftigen Grillstücken (donnerstags) geniessen, als willkommene Auszeit mitten im Arbeitstag.

Jeden Freitag gibt es zudem Konzerte, Filmabende und weitere gesellige Anlässe. Das Programm startet am 5. Juni mit dem Eröffnungsfest mit drei Liedermacher/-innen. Sonja Wunderlin, Nick Spallinger und Lauber präsentieren ihre eigenen Mundartlieder auf der Jurtensommerbühne. Dazu serviert die italienische Mission ihre beliebten Pizzas. Eine haarig-musikalische Lesung (12.Juni), zwei Bands der Regionalen Musikschule Liestal (19.Juni) und die Acappella-Band Fourtastic (26.Juni) werden das Publikum an den Freitagen bis zu den Sommerferien bei Laune halten.

Ruth’s Augenblicke

Nun ist er tot, der Wal, der die ganze westliche Welt wochenlang in Atem gehalten hat. Das Riesentier sorgte für ein Dauerthema: «Retten um jeden Preis!», lautete der Tenor auf sämtlichen sozialen Medien. Des Menschen Tierliebe fokussierte sich auf dieses einzige, gigantische Wesen. Indessen schrieen in Tausenden von Schlachthöfen Schweine, Rinder, Schafe in Angst ihre Panik in die Welt. Bis sie erlöst wurden... um sich dann in ihrer Metamorphose in saftigen Würsten und Fleischstücken wiederzufinden. Manche der empathischen Verfolger der Walrettung sitzen vielleicht am Abend gemütlich zu einem Grillfest zusammen. Ist ihnen ja zu gönnen – bei soviel Stress um den armen Timmy. Der Buckelwal hatte offensichtlich gesundheitliche Probleme. Er sei auf eine Sandbank gelangt, weil er zu schwach geworden sei, nach dem Tauchen wieder hoch zu kommen, um Luft zu holen, meinte die eine wissenschaftliche Expertise. Heldenhafte Tierschützer und Sponsoren investierten sehr viel Geld, um auf abenteuerliche Art zu versuchen, den Wal zu retten. Luftkissen wurden unter seinen gigantischen Körper geschoben... mit Booten Richtung offene See getrieben sollte er werden, und vieles mehr wurde versucht.

Inzwischen jedoch haben Norwegen, Japan und China – vielleicht noch andere – ihre Jagd auf Wale, Haie oder Delfine weiter erfolgreich betrieben, schön im Stillen, getarnt durch das Timmy-Drama. Journalisten, Fernsehteams und tausende Schaulustige versammelten sich an der Küste, von wo aus Timmy mit seinen vielen Versuchs-Rettern beobachtet werden konnte. Er wurde nach zweieinhalb Monaten Spannung in einem Bassin-ähnlichen grossen Schleppgehege ins offene Meer gezogen. Die Welt jubelte: «Timmy ist frei! Er lebt! Er schwimmt in tiefem Gewässer!» Empathie ist eigentlich etwas Wertvolles und Wunderbares.

Unterdessen zappelten Millionen von Fischen, Krabben, Langusten in Fangnetzen und Fischerbooten. Die leiden stumm, bis sie schlussendlich auf unseren Tellern landen. Milliarden Erdenbewohner wollen ernährt sein. Das bedeutet enorm viel Leid für die Tiere. Diese komplett unterschiedliche Wertschätzung unseren Geschöpfen gegenüber hat mich irritiert und zum Nachdenken gezwungen. Gebt dem Tier einen Namen –und sein Wesen erreicht unsere Empathie! Als Fleischesser abstrahiert und verdrängt man den Gedanken an anonymes Tierleid, dem Genuss zuliebe.

Auch Fussballfans kommen nicht zu kurz. Im Pfarreigarten werden alle Spiele des Schweizer Teams auf Grossleinwand übertragen. Für Kinder stehen während allen Anlässen verschiedene Outdoorspielesachen, ein Trampolin und ein grosser Sandkasten zur Verfügung. Das ganze Jurtensommerprogramm findet sich unter jurtensommer.ch PfarreiBruderKlaus

Kürzlich spielte eine Freundin für ein paar Kinder, zusammen mit einer Kollegin, ein Kasperli-Theater. Im Stück sollte der Kasperli eine Cervelat bräteln. Die Kollegin intervenierte: «Also, das kann ich nicht machen! Ich bin Vegetarierin und werde den Kasperli keine Wurst braten lassen! Was wäre das für ein Vorbild für die Kleinen!» Sie habe dann ein Rübli übers Feuerchen gehalten. Das nenne ich Konsequenz...

Möge der tote Timmy vielleicht Gefühle für seine namenlosen Artgenossen geweckt haben... das wäre dann die Sache wert gewesen!

Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher

Aufgrund von Einsprachen gegen eine nachträgliche Projektänderung verzögert sich die Inbetriebnahme des Parkhauses an der Tiergartenstrasse, wie der Liestaler Stadtrat mitteilt. Bis eine Einigung erzielt ist, nutzen «P+Rail»-Kundinnen und -Kunden die Parkplätze am Emma Herwegh-Platz. ObZ

Das Bistro hinter der katholische Kirche in Liestal ist ab dem 3.Juni geöffnet. Foto: zVg

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Treffen an legendärem Ort

Bad Eptingen Am «Unternehmer!nnen-Treff» Liestal gab es spannende Infos

MeinradStöcklin

Mehrmals jährlich wird im Rahmen eines unkomplizierten Mittagsanlasses an einem stets interessanten Ort der «Unternehmer!nnen-Treff» Liestal durchgeführt. Der zweite Anlass dieses Jahres fand in den legendären Räumlichkeiten des Hotels Bad Eptingen statt – einem Traditionsort seit über 300 Jahren. Gastgeber Patrick Fries, ein gebürtiger Innerschweizer, konnte rund 60 Personen begrüssen und stellte seinen spannenden Betrieb vor, der zuletzt bewegte Jahre durchlebte. «Ich bin seit 2025 sehr gerne hier und das Baselbiet ist eine tolle Gegend», geriet Fries ins Schwärmen und berichtete über die heutigen Herausforderungen, welche sich in der Führung eines derartigen Betriebes der gehobenen Klasse stellen. Im Hotel Bad Eptingen sind aktuell 24 Personen aus 10 Nationen tätig, der Fachkräftemangel ist ebenso spürbar wie das veränderte Gästeverhalten, der latente Konkurrenzdruck oder die zunehmende Bürokratie.

«Bürokrat-o-Mat» vorgestellt

Andreas Meier, stellvertretender Direktor der Handelskammer beider Basel (HKBB), welche diese Anlässe initiiert hat, stellte das interessante und hilfreiche Angebot des «Bürokrat-o-Mats» vor. Zudem berichtete Meier über Forderungen der HKBB an den Bund, eine nationale Strategie bezüglich Förderung von Life Science (Biowissenschaften) zu entwickeln, was gerade für die Nordwest-

Veranstaltungen

Die Hauptprotagonisten am «Unternehmer!nnen»-Treff Liestal im Hotel Bad Eptingen. Von links: Patrick Zaugg, Andreas Meier (beide HKBB), Dennis Pflie, Gabriel Barmettler (beide BLT), Matthias Liechti (Landrat und Regierungsrats-Kandidat), Urs Bachmann, Roger Schwob (beide Helvetia) und Patrick Fries (Gastgeber Hotel Restaurant Bad Eptingen). Foto: zVg

schweiz von enormer Bedeutung wäre. Und schliesslich sprach Meier über das Themendossier unter dem Titel «Zone Zukunft», in dem mit diversen politischen Vorstössen in den Parlamenten der beiden Basler Halbkantone noch mehr Bewegung ins vielschichtige Thema der Arealentwicklungen geraten soll. Im Weiteren erhielten die Anwesenden noch zeitgenössische Informationen zur Go!-Business Lösung der Baselland Transport AG (BLT). «Es geht zentral darum, Menschen für die öffentliche Mobilität zu begeistern», sagte BLT-Vertreter Gabriel Barmettler in einem kur-

Tag der offenen Tür für Modelleisenbahnfreunde

zen Referat. Urs Bachmann, zuletzt engagierter Organisator der «Unternehmer!nnen-Treffs» Liestal, gibt seine Funktion aus beruflichen Gründen ab und wurde gebührend gewürdigt und verabschiedet. Am gemeinsamen Mittagessen samt integriertem Talk mit dem Baselbieter Regierungsratskandidaten Matthias Liechti wurden abschliessend die Netzwerke gepflegt und vertieft. Der nächste «Unternehmer!innen»-Treff Liestal ist für den 13.August geplant. Nähere Informationen dazu finden sich zu gegebener Zeit auf der Webseite der HKBB.

Kommunale Abstimmungen

«Tendenziöses

Abstimmungsbüchlein»

Das Abstimmungsbüchlein zur Liestaler Abstimmung vom 14. Juni über die Initiative «verbesserte Sichternstrasse» vom 14. Juni ist tendenziös: Es präsentiert sich als Propagandablatt des Stadtrats gegen die Initiative. Dies auf Kosten einer ausgewogenen Information der Bevölkerung.

Bei nationalen Abstimmungsvorlagen werden zuvorderst beide Sichtweisen in Kurzform dargestellt. Anders als in den nationalen Unterlagen wird im Stadtratsbüchein auf 12 von 14 Seiten nur die Sicht der Stadt – vielfach wiederholend – dargestellt. Nur der Stadt ist es erlaubt, Bilder oder Grafiken zu zeigen, nicht aber der Initiative. Und auf der gesamten Rückseite steht nur das Nein der Stadt: Wird die Bevölkerung damit ausgewogen informiert?

Die Stadt behauptet, die Sicherheit solle mit der Einführung von Tempo 20 erhöht werden. Tatsache ist das Gegenteil: Fussgängerinnen und Fussgänger, insbesondere Kleinkinder, sowie fahrender Verkehr sind mangels klarer Tren-

nung der Verkehrswege zu Stosszeiten chaotischen Situationen ausgesetzt. Die eindeutig verkehrsorientierte Sichternstrasse ist mit Tempo 20 nicht sicherer und leiser. Dies darum nicht, weil die Stopp-/Start-Manöver in der Begegnungszone deutlich mehr Unsicherheit und Lärm verursachen als die ruhige Fahrt mit Tempo 30. Zudem bedeutet ein Fussgängerstreifen das strikte Signal für Tempo 0 km/Std. Und mit Tempo 0 km/Std. ist der Bremsweg 0 Meter! Dies ist Sicherheit.

Die Stadt behauptet, der Rückbau belaufe sich auf 300000 Franken. Für die Gültigkeit der Initiative ist dieser finanzielle Rahmen jedoch Vorschrift. Das Initiativkomitee hat der einwohnerrätlichen Bau- und Planungskommission (BPK) konkrete Rückbaupläne als Gegenvorschlag vorgelegt, die für einen Bruchteil dieses Betrags zu realisieren gewesen wären. Darauf eingetreten ist die BPK nicht (sic).

DasInitiativkomitee«Füreineverbesserte SichternstrassebeimBahnhof»

Ein gemeinsames Nein

Initiative «Für eine verbesserte Sichternstrasse»

lebenswerte Gestaltung des öffentlichen Raums.

Verschiedene Schweizer und internationale Studien zeigen, dass Begegnungszonen: die Durchschnittsgeschwindigkeit senken, die Sicherheit erhöhen und Verkehrsemissionen wie CO₂ und Lärm reduzieren.

Gross und Klein sind von der Eisenbahn fasziniert, sei es vom Original oder vom Modell. Ein Paradies für alte Fahrzeuge der Waldenburgerbahn und Modelleisenbahnliebhaber befindet sich in den Gebäulichkeiten des Restaurants Talhaus. Am Sonntag, 31. Mai, führen der Modelleisenbahn-Club Talhaus und der Verein Dampfzug Waldenburgerbahn wiederum den beliebten «Tag der offenen Tür» durch, und zwar in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. Jederfrau und Jedermann sind herzlich willkommen. Eintritt frei; freiwillige Spenden! HanspeterMeyer Der Modelleisenbahn-Club Talhaus und der Verein Dampfzug Waldenburgerbahn laden am Sonntag zum «Tag der offenen Tür» ein.

Foto: zVg

Jagdhornbläser spielen im Stedtli und in der Stadtkirche

Liestal Eidgenössisches und Internationale Jagdhornbläserfest 2026   pr. Am 30. Mai 2026 in Liestal das Eidgenössische und Internationale Jagdhornbläserfest statt. Rund 450 Bläserinnen und Bläser aus der Schweiz und dem Ausland werden erwartet. Der Anlass gilt als nationaler Höhepunkt der Jagdhornkultur und wird alle zwei Jahre durchgeführt. Am Vorabend zum Wettbewerb, am 29. Mai organisiert der Verband der Jagdhornbläser Schweiz ein Konzert mit Bläsergruppen mit internationaler Beteiligung.

Ein Kulturerbe mit Geschichte Das Jagdhorn war über Jahrhunderte das zentrale Kommunikationsmittel der Jagd. Mit klar definierten Signalen wurden Treiben koordiniert, Hunde geführt oder die Strecke bekanntgegeben. Viele dieser historischen Signale werden bis heute gespielt und gepflegt. Die Jagdhornkultur ist damit nicht nur musikalisches Brauchtum, sondern ein lebendiger Teil des schweizerischen Kulturerbes. In über 50 regionalen Jagdhornbläsergruppen engagieren sich Jägerinnen

und Jäger sowie musikbegeisterte Nichtjäger für die Pflege dieser Tradition. Die Ausbildung erfolgt überwiegend ehrenamtlich. Neben traditionellen Jagdsignalen umfasst das Repertoire heute auch Parforcehornfanfaren und moderne Arrangements. Zunehmend entdecken auch junge Menschen das Instrument, teilweise wird es bereits an Musikschulen unterrichtet.

Wettbewerbe und Konzerte in historischer Kulisse

Am Freitagabend sowie am Samstag wird Liestal zum Treffpunkt der europäischen Jagdhornszene. Neben Wettbewerben stehen Konzerte und öffentliche Darbietungen auf dem Programm. Die historische Altstadt bietet dafür eine stimmungsvolle Kulisse. Der Anlass richtet sich nicht nur an die Jägerschaft, sondern an die gesamte Bevölkerung. ein Fest für die ganze Familie Ein Organisationskomitee unter der Leitung von Präsident Heinz Lerf und Vizepräsident Martin Thommen organisiert und koordiniert die Durchführung des Festes. Die Koordination mit dem

Dachverband der Jagdhornbläser Schweiz übernimmt dessen Präsidentin Thekla Homberger (Füllinsdorf). www.jagdhornblaeser.ch www.eijbf26.ch

Konzert in der Stadtkirche

Am 29. Mai um 19.30 Uhr in der Stadtkirche Liestal bringen Jagdhornbläser Schweiz und die Académie Trompe et Cors (ATC), talentierte Bläsergruppen aus vier Ländern zusammen, um ein unvergessliches musikalisches Erlebnis zu schaffen. Französische, Deutsche und Schweizer Jagdhornisten, die das Jagdhorn in D, B und in Es spielen das LiMu Hornensemble der Musikschule Liestal, bestehend aus fünf jungen Waldhornisten unter der Leitung von Martin Roos sowie italienische Barockhornisten werden für ein unvergessliches Fest der Hornmusik sorgen! Der Eintritt ist frei! Freiwillige Kollekte.

Alle Fraktionen des Liestaler Einwohnerrates empfehlen die Initiative «Für eine verbesserte Sichternstrasse beim Bahnhof» am 14. Juni geschlossen zur Ablehnung. Die Initiative vermittelt den Eindruck, die Sicherheit für Fussgänger/-innen und Schüler/-innen könne verbessert werden, indem die bestehende Begegnungszone aufgehoben und weitere verkehrsberuhigende Massnahmen entfernt werden. Die Abklärungen bei den betroffenen Schulen sowie bei der Polizei zeigen jedoch klar: Die heutige Situation stellt kein Sicherheitsrisiko dar. Im Gegenteil: Die im Zusammenhang mit dem Bahnhofsneubau geschaffene Begegnungszone erfüllt ihren Zweck insbesondere für den Langsamverkehr sehr gut. Das Initiativkomitee vertritt weder die Interessen der Fussgänger/-innen noch diejenigen der Schüler/-innen. Die Begegnungszone verkörpert vielmehr eine neue Mobilitätskultur und ist auf die Koexistenz der verschiedenen Verkehrsträger ausgerichtet. Es geht um ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden und um eine sichere,

Vereinsnotizen

Die Erhöhung des Tempolimits sowie der Rückbau von verkehrsberuhigenden Massnahmen führen nicht zu mehr Sicherheit auf der Strasse. Darin sind sich die Bau- und Planungskommission, der Stadtrat sowie sämtliche Fraktionen des Einwohnerrats einig.

Die heutige Gestaltung der Sichternstrasse trägt dazu bei, dass sich Fussgänger/-innen, Velofahrende und insbesondere auch Kinder sicher im öffentlichen Raum bewegen können. Eine Rückkehr zu höheren Geschwindigkeiten und weniger Verkehrsberuhigung wäre ein Schritt in die falsche Richtung.

Die Fraktionen des Einwohnerrats bitten Sie deshalb, die Initiative «Für eine verbesserte Sichternstrasse beim Bahnhof» abzulehnen. Besten Dank für Ihre Unterstützung.

DieFraktionendesEinwohnerratesLiestal

Nachmittagswanderung

Die Nachmittagswanderung der Senioren Regio Liestal animierte trotz den nicht besten Wetterhervorsagen 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Mitmachen.

Treffpunkt am Bahnhof Liestal um 13.30 Uhr. Mit dem Bus bis Augst Stundenglas und dann hinunter zum Kraftwerk Augst. Ab hier führte uns der Wanderweg dem Rhein entlang nach Schweizerhalle. Leider ist der Weg zurzeit im Bereich Schweizerhalle infolge Altlastsanierung gesperrt. Aus diesem Grund mussten wir das letzte Wegstück bis zum Restaurant Saline der Rheinstrasse entlang in Angriff nehmen. Zum Glück war das Ziel immer in Sichtweite und somit der Weg dorthin einigermassen erträglich. Im Restaurant Saline wurden wir bereits erwartet. Beim gemütlichen zusammen sein mit Getränk und Verpflegung blieb auch dieses Mal noch genug Zeit für Gespräche und Gedankenaustausch. Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Liestal und individuell nach Hause. Peter Gersbach www.senioren-regio-liestal.ch

Region Gelterkinden

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Das Jugendfestival Refugium (30. und 31. Mai) wurde abgesagt!

Sonntag, 31. Mai

10.15 Regionaler Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Zusammen feiern und singen! Leitung: Pfr. Eric Hub, Pfr. Matthias Plattner und Pfr. Ueli Dällenbach. Musik: Gospellieder unter der Anleitung von Roland Dobler und Cindy Thommen.

Thema: ZU-FRIEDEN? Diese Frage stellt sich heute vielen Menschen. Wie finden wir zu Frieden? Auf dem Planeten, in unserer Gesellschaft, bei der Arbeit und im Privaten? Gott ruft uns alle ZU-FRIEDEN – zum Frieden auf. Gott tut dies über alle Nationen, Rassen und Geschlechter hin. Im Anschluss sind alle zu einem «Apéro riche» eingeladen!

Kollekte: Jahresspendenprojekt «Mission am Nil» – Panzi Zentrum im Kongo. Fahrdienst: Rita Leuenberger, 079 340 11 28

Mittwoch, 3. Juni

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9, Gelterkinden

19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

Donnerstag, 4. Juni

17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli

20.00 Living room zum Thema «Erfolg» im Joker, unterhalb des Unterrichtshüsli

Samstag, 6. Juni

14.00 Jungschi und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli

17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen. «Alle Tiere an Bord». Die Tiersuche zur Arche Noah. Wir laden alle Eltern, Freunde und Verwandten mit ihren Kleinen herzlich ein und freuen uns auf ein besinnliches Zusammensein.

Amtswochen

25. bis 31. Mai: Pfrn. Annina Völlmy

1. bis 7. Juni: Pfr. Samuel Maurer Danke für die Kollekten Vom 10.5. Frauenhilfe Baselland (kantonal)

CHF 911.00; für die Schwestergemeinde

Bellinzona aus dem APH 108.50 und dem Gottesdienst am 17.5. in Tecknau CHF 334.00; aus dem ök. Friedensgebet 17.5. für Flüchtlinge CHF 40.00

Allgemein

Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe:

Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof:

Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30, Pfingsten um 9.00 Sprachcafé

Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30.

Freitag, 5. Juni, 19.30 in der Kirche: Cembalorezital und CD-Präsentation «Musik für diese unsichere Zeit» mit Dmytro Kokoshynskyy

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 31. Mai

9.30 Eucharistiefeier zur Dreifaltigkeit

10.30 Ökumenischer Gottesdienst auf der oberen Weid (Farnsburg), bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche St. Michael Buus statt

19.00 Maiandacht

Dienstag, 2. Juni

Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden Sie diese bei Pater Jacek Kubica an 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25

Donnerstag, 4. Juni

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

19.00 Eucharistiefeier zu Fronleichnam

Freitag, 5. Juni

9.00 Eucharistiefeier Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung

Jeden Dienstag

9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 31. Mai

9.30 Eucharistiefeier ital.

11.00 Eucharistiefeier zur Dreifaltigkeit

Mittwoch, 3. Juni

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 4. Juni

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

19.00 Eucharistiefeier zu Fronleichnam

Freitag, 5. Juni

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Sonntag, 31. Mai

10.15 Gottesdienst mit Martin Flückiger Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Sonntag, 31. Mai

10.30 Regionaler Gottesdienst mit Taufen auf der «Oberen Weid» (Farnsburg) mit Pfarrer Daniel Hanselmann, Pfarrerin Laura Klingenberg und dem Musikverein Ormalingen. Mit anschliessendem Apéro Rund um meine Kirche

Impuls

Donnerstag, 28. Mai, 18.30, Gemeindehaus Buus, Elternabend für das neue Schuljahr.

Samstag, 30. Mai, vormittags, Blue-Cocktail (Blaues Kreuz) beim Pfarrhaus Ormalingen. Sep. Info Konfirmand*innen

Donnerstag, 28. Mai, 20.00, Gemeindehaus Buus, Elternabend für das neue

Schuljahr

Mitenand unterwägs

BiKiFlu-Parcours: 1. bis 31. Mai; Start und Ziel beim Pfarrhaus in Buus.

Sonntag, 31. Mai, 9.10 beim Pfarrhaus Buus: Wir wandern zusammen auf die «Obere Weid» (Farnsburg) und feiern den gemeinsamen Gottesdienst um 10.00

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Freitag, 29. Mai 18.30 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus Ormalingen

Sonntag, 31. Mai 10.30 Feldgottesdienst auf der oberen Weid, Pfarrerin Laura Klingenberg und Pfarrer Daniel Hanselmann. Schlechtwettervariante: Kirche Buus

Dienstag, 2. Juni 14.00 Kaffeetreff/Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 4. Juni 10.00 Pfarrer Daniel Hanselmann

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Samstag, 30. Mai 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä

Sonntag, 31. Mai 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.). Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

Sonntag, 31. Mai 10.15 Kirche Gelterkinden. Gemeinsamer Dekanats-Gottesdienst. Pfr. Eric Hub und Team, Ad-Hoc Gospel-Chor

Amtswoche 1. bis 21. Juni: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Sonntag, 31. Mai 11.00 Rümlingen: Gottesdienst «zämme fiire». Pfarrerin Judith Borter und Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für Insieme. Im Anschluss wird ein einfaches Mittagessen serviert. Bitte für das Essen anmelden bei: markus.enz@kirche-laru.ch

Mittwoch, 3. Juni 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Donnerstag, 4. Juni 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 4. Juni, Outdoor-Games (mit VW Bus), Läufelfingen.

Sonntag, 7. Juni 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Taufe von Julia Schärer, Tochter von Laura und Michael Schärer Häfelfingen, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das HEKS

Mittwoch, 10. Juni

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Biodiversität: Die Schweiz hinkt hinterher

Mehr als ein Drittel der Pflanzen-, Tierund Pilzarten der Schweiz stehen auf der Roten Liste – deutlich mehr als in Deutschland, Frankreich, Österreich oder Italien. Der grüne Eindruck täuscht: Fast die Hälfte unserer Lebensräume gilt heute als gefährdet. Das zeigt ein neuer wissenschaftlicher Lagebericht des Forum Biodiversität Schweiz 2026. Besonders schlecht steht es um landwirtschaftlich genutzte Tal- und untere Bergzonen, den Siedlungsraum sowie Feuchtgebiete und Gewässer. Mittel: Wald und obere Bergzonen. Gut ist der Zustand der Biodiversität noch einzig in alpinen Lebensräumen. Dass die Schweiz handeln muss, ist bekannt. Der Bundesrat verabschiedete bereits 2012 eine Biodiversitätsstrategie – doch der Aktionsplan II von Dezember 2025 landete im internationalen Ländervergleich auf dem letzten Platz. BirdLife Schweiz macht es vor: mit konkreten Aufwertungsprojekten, unter anderem im Obstgarten Farnsberg im Kanton Basel-Landschaft. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES warnt: Das Fenster für eine Trendumkehr schliesse sich rasch. BirdLifeSchweiz/birdlife.ch

Um den schlechten Zustand der Biodiversität und die ökologischen Funktionen der Gewässer wieder zu verbessern, müssten verbaute Bäche und Flüsse rasch revitalisiert werden. Doch

Grund zum Feiern

Gelterkinden Jubilar-/innen-Anlass der Primarstufe

Zum Jubilar-/innen-Anlass konnte der Schulrat der Primarstufe Gelterkinden in diesem Jahr sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einladen, welche ihre Jubiläen, beziehungsweise ihre bevorstehende Pensionierung feiern konnten. Ihr fünfunddreissigjähriges Jubiläum feierte Caroline Lupi, das fünfundzwanzigjährige Evelyn Imboden, Bruni Mathä und Balz Gilgen, und das zehnjährige Svenja Hess-Thanner. Reto Straumann konnte in diesem Jahr nicht nur sein fünfunddreissigjähriges Dienstjubiläum feiern, sondern steht zugleich kurz vor seiner Pensionierung. Auch Stephan Frey durfte auf sein zwanzigjähriges Jubiläum zurückblicken und wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand treten. Der Schulrat freut sich und ist stolz über die anhal-

tend hohe Anzahl langjähriger Lehrpersonen an der Primarstufe Gelterkinden. Sie tragen mit ihrer Kontinuität und ihrem grossen Erfahrungsschatz wesentlich zu einer erfolgreichen Schullaufbahn der Kinder bei.

Der Schulrat bedankte sich mit einem kleinen Präsent und einem feinen Abendessen in der Säge in Rothenfluh für die langjährige Treue. Wir danken den Jubilarinnen und Jubilaren an dieser Stelle nochmals herzlich für ihren langjährigen Einsatz, freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und Reto Straumann und Stephan Frey wünschen wir jeweils alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt.

LiriLaube, SchulrätinPrimarstufeGelterkinden

Zwei Chöre, drei Auftritte, ein Fest

Buckten Singen, Lachen, Freundschaft   Es war ein Abend, der unter die Haut –und vor allem ins Herz – ging. Der Chor Buckten und der Konzertchor Oberbaselbiet trafen sich am Montag, 18.Mai zu einem Singtreffen. Was daraus wurde: beste Unterhaltung, viel Lachen, ein Fest der Freundschaft.

Die Verbindung zwischen den Chorleitenden Susanne Würmli-Kollhopp (Chor Buckten) und Marco Beltrani (Konzertchor Oberbaselbiet) brachte die Chöre zusammen. Der Abend begann mit zwei Warm-ups – jeder Chor erlebte die Handschrift des anderen Dirigenten hautnah.

Zuerst zeigte der Chor Buckten vier Kompositionen von Susanne WürmliKollhopp. Die Texte wurden von einzelnen Sängerinnen und Sängern pointiert vorgetragen – Schmunzeln vorprogrammiert. Susanne, seit 47 Jahren Grand Dame am Pult, sprühte vor Energie.

Dann betrat der Konzertchor Oberbaselbiet die Bühne mit einer Reise durch die Nachbarländer. Beim bayerischen Lied gab es Grinsen, bei den «Champs Elysées» hiess es: «zuahörn tuat guat!»

Auch Marco Beltrani steckt alle mit seiner Energie und Lässigkeit an. Im dritten Teil sangen beide Chöre gemeinsam – mit Freude. Abgerundet wurde der Abend mit einem kulinarischen Fest, bei dem auch die Sängerinnen und Sänger selbst zu Gästen wurden. Die nächsten Konzerte: Konzertchor Oberbaselbiet: 12./13. September 2026 in Kilchberg und Gelterkinden «Na? Servus, Ciao, Bonjour» Musikalische Reise durch unsere Nachbarländer». konzertchoroberbaselbiet.ch

Chor Buckten: 22 November 2026 in Rümlingen «Winternächtliche Serenade». chorbuckten.ch JürgDerungs,KonzertchorOberbaselbiet

Fröhliches Jassen in der Innerschweiz

Sissach Ausflug des Senioren-Aktiv-Vereins Sissach (SAV)

Eine rund 60 – köpfige Reisegruppe des Senioren-Aktiv-Verein Sissach (SAV) versammelte sich am Morgen in Sissach. Schon nach der Ausfahrt des Belchentunnels, als sich die «Schneeberge im Postkartenmodus» präsentierten, war wohl jedem klar, welch spektakulären Reisetag wir getroffen haben. Und beim Kaffeehalt in Eich am Sempachersee konnte die Feststellung nur sein, «wenn Engel reisen, so lacht der Himmel». Weiter ging es via Gersau und die Axenstrasse nach Seedorf bei Altdorf. Im Golfzentrum in Seedorf erwartete uns ein feines Mittagessen. Und nach diesem wurde voll dem Tagesmotto gehuldigt: «Jassausflug». Es wurde gejasst in der Gastwirtschaft und noch angenehmer, in der Gartenwirtschaft. Geschlossene Gesellschaft Da uns das Restaurant als geschlossene Gesellschaft bezeichnete und während des Nachmittags keine anderen Gäste empfangen wurden, war auch die Bedienung sehr angenehm. Übrigens war die Teilnahme des Ausflugs praktisch gratis, finanzierten doch die Jasserinnen und Jasser während des ganzen Jahres, mit einem bescheidenen Tagesbeitrages an den bekannten Jass-Ausflug. Die Stimmung war jedenfalls dem Wetter entsprechend: einfach fantastisch.

Den Verantwortlichen für diesen gelungenen Tag sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein besonderer Dank geht wohl – einmal mehr – an Margrith Tonazzi, welche auch dieses Treffen bestens vorbereitet hat.

PaulHug,Ziefen

Persönliche Begegnungen sind wichtig

Sissach Mitgliederversammlung des Frauenvereins

Über 80 Mitglieder fanden sich am 8. Mai im Jakobshof ein und genossen bei einem feinen Apéro die Begegnungen und den Austausch untereinander. Zum offiziellen Teil der Mitgliederversammlung durfte die Präsidentin Simone Tacheron sogar fast 100 stimmberechtigte Mitglieder sowie Vertreterinnen der Frauenvereine Liestal und Lausen und von „frauenplus Baselland“ begrüssen.

Einstimmig verabschiedet wurden unter anderem die Jahresrechnung, das Budget und der Jahresbericht der Präsidentin. Simone Tacheron gab einige zusätzliche interessante Informationen zu zwei Themen, die den Vorstand im Vereinsjahr 2025 speziell beschäftigt hatten: Die erfolgreiche Erlebniswoche des Frauenvereins im Sissacher Jubiläumsjahr 2025 und die Suche nach neuen Vorstandsfrauen. Sie dankte allen Helferinnen und Helfern, die den Frauenverein über das ganze Jahr unterstützt hatten. Besonders erwähnte sie Rita Rosa Müller, die als Mitglied den Bereich «schriftlicher Jahresbericht» übernommen hat. Dies ist eine grosse Entlastung für den Vorstand.

Auch an der diesjährigen MV wurden wiederum zwei Vorstandsmitglieder mit grossem Dank verabschiedet: Cécile Saladin war 14 Jahre in verschiedenen Bereichen tätig und Sibylle Garcia insgesamt 6 Jahre, 5 davon zuständig für Kurse und Veranstaltungen und ein Jahr als Aktuarin. Cécile Saladin wird aber vorerst den wichtigen Bereich «Gratulationen und Besuchsdienst» weiterhin betreuen. In dieser Aufgabe erfreut sie jedes Jahr rund 35 unserer ältesten Mitglieder mit ihrem Besuch.

Glücklicherweise konnten die zwei Lücken gleich wieder besetzt werden. Doris Hasler und Chantal Lendi wurden von der Versammlung einstimmig in den Vorstand gewählt. Leider besteht aber seit den Rücktritten vor einem Jahr immer noch eine Vakanz. Die Zahl der Mitglieder ging im 2025 leicht zurück auf 733. Als letzter Programmpunkt wurden die Veranstaltungen für das neue Vereinsjahr vorgestellt, die nach zwei aussergewöhnlichen Jahren mit dem 175-Jahr-Jubiläum des Vereins 2024 und der Erlebniswoche im Sissacher Jubiläumsjahr 2025 wieder im normalen Rahmen stattfinden. Mit den Worten «Persönliche Begegnungen sind wichtig – Freundschaften entstehen in der Gemeinschaft» überbrachte Gemeinderätin Carol Zumbrunnen die Grüsse und

Fast 100 Teilnehmerinnen dürfen die Präsidentin und der Vorstand an der Mitgliederversammlung
Der Chor Buckten unter der Leitung von Susanne Würmli-Kollhopp singt dem Gastgeber Konzertchor Oberbaselbiet ein Ständchen. Foto: zVg
Caroline Lupi, Reto Straumann, Svenja Hess-Thanner, Bruni Mathä, Evelyne Imboden, Balz Gilgen, Stephan Frey. Foto: zVg
Der neu gewählte Vorstand: Hintere Reihe: Simone Tacheron, Evelyn Bernhard, Doris Hasler, Doris Röthing, Chantal Lendi. Vordere Reihe: Monika Wäny, Luzia Thommen.
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Gelterkinder Nachrichten

IG Walderläbnis Gelterkinden Geheimnisse des Bettenbergs

Freitag, 29.Mai 2026, 18 Uhr, Schützenhaus Gelterkinden Exkursion mit dem Walderläbnis Gelterkinden mit anschliessendem Gesang am Lagerfeuer. Auch dieses Jahr organisiert die IG Walderläbnis Gelterkinden zwei Anlässe. Nach dem Pilzsonntag im Herbst führt uns der erste davon, die Frühlingsexkursion, auf den Bettenberg. Unser Alt-Förster Andreas Freivogel kennt den Wald bekanntlich wie seine Westentasche. Offenbar verbirgt dieser Teil des Gelterkinderbergs einige Geheimnisse. Dabei geht es um Verborgenes im Boden, aber auch um tragische menschliche Schicksale. Andreas Freivogel wird uns in seiner anschaulichen und mitreissenden Art sein Wissen weitergeben und das eine oder andere Geheimnis lüften auf dem Weg zur Stierenstallhütte.

Dort erwartet die Gesellschaft ein Feuer und eine kulinarische Stärkung, die helfen soll, das Erfahrene zu verdauen. Ausserdem bietet sich die Gelegenheit des Gesangs am Lagerfeuer, wenn Kuri seine Gitarre auspackt. Xang isch xung, um es mit den Worten von Polo Hofer zu sagen. Und, wenn das Singen in der freien Natur stattfindet, ist es das wohl erst recht.

Gönnen Sie sich einen informativen Anlass in der Natur und ein Znacht mit Gesang im Gelterkinder Wald. Die Unterhaltsgruppe der IG freut sich auf Sie.

Statt der Krimilesung am Lagerfeuer wird diesmal gesungen bei der IG Walderläbnis.

BFU Tipp Juni

Aktive Sicherheit im Verkehr:

Fahrerassistenzsysteme richtig nutzen

Notbremsassistent, Kurven-ABS oder Müdigkeitswarner: Fahrerassistenzsysteme (FAS) können Unfälle verhindern. Wichtig ist zu wissen, wie sie funktionieren und wo ihre Grenzen liegen – im Auto, auf dem Motorrad und dem E-Bike.

Fahrerassistenzsysteme (FAS) unterstützen die Fahrerinnen und Fahrer beim Lenken, Bremsen und/oder Beschleunigen. FAS gibt es für Autos (z.B. Notbremsassistent), Motorräder (z.B. Kurven-ABS) und mittlerweile auch für E-Bikes (z.B. ABS).

Diese Systeme erhöhen bei korrekter Anwendung die Sicherheit oder den Komfort während der Fahrt und können Unfälle verhindern. Es lohnt sich deshalb, beim Kauf eines neuen Fahrzeugs in FAS zu investieren.

Bei neuen Autos und Motorrädern sind viele der Systeme mittlerweile standardmässig verbaut. Bei Occasionmodellen lohnt es sich aber, speziell darauf zu achten. Bei E-Bikes ist v.a. das ABS verbreitet.

Trotz FAS müssen Fahrerinnen und Fahrer immer konzentriert bleiben. Sie bleiben verantwortlich und müssen immer eingreifen können. Und: Alle FAS haben ihre Grenzen – die Grenzen der Physik können sie nicht aushebeln; schlechtes Wetter kann die Sensoren einschränken. Auch mit FAS ist defensives und vorausschauendes Fahren Pflicht.

Die wichtigsten Tipps:

• Beim Kauf von Auto, Motorrad und E-Bike in FAS investieren

• Sich über die Wirkung der Systeme informieren

• Fahren mit den FAS üben

• Aufmerksam bleiben: Auch FAS haben ihre Grenzen

• Sich bei Unsicherheiten von einer Fachperson beraten lassen

Es ist deshalb wichtig, sich über die Wirkung und Grenzen der im Fahrzeug verbauten FAS zu informieren und das Fahren mit den Systemen zu üben. Wer unsicher ist, lässt sich am besten von einer Fachperson beraten, z.B. einer Garagistin oder einem Garagisten.

Alles zum Thema «Automatisiertes Fahren» und welche FAS für Auto, Motorrad und E-Bike am relevantesten sind, lesen Sie auf bfu.ch/automatisiertes-fahren.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

30.Bring-Hol-Tag

«Verschenken statt Wegwerfen», das ist das Ziel des 30. Bring- und Holtages der SP Gelterkinden und Umgebung.

Nutzen Sie die Gelegenheit alte und neue Sachen abzugeben und eventuell gegen schönere Gegenstände auszutauschen und zwar gratis! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Samstag, 13.Juni 2026, Allee Allmendstrasse, Gelterkinden Bringen: 9.00 bis 11.00 Uhr, Holen: 9.00 bis 12.00 Uhr Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 19.September verschoben

Das können Sie bringen: Küchengeräte (funktionstüchtig), Geschirr, Besteck, Werkzeuge, Bastelmaterial, Musikinstrumente, Kleider, Taschen, Schmuck, Kindervelos, Spiele, Spielzeuge, Spielgeräte, Bücher (nur Kleinmengen und Aktuelles), Gartengeräte, Gartenkleinmöbel, Kleinmöbel, Korkzapfen (sauber).

Das nehmen wir nicht: Polstermöbel, Skis, Skischuhe, Motorfahrzeuge (Töfflis, Motorräder, Autos), Kinder-Autositzli, Kinderwagen, Flüssigkeiten, Esswaren, grosse Gegenstände, CDs und DVDs.

Sie haben einen Artikel, den wir nicht annehmen, den Sie aber trotzdem weitergeben möchten? Nutzen Sie einfach unsere Pinnwand und präsentieren Sie Ihr Inserat direkt vor Ort.

Die Sammelmaterialien werden an Schweizer Recyclingbetriebe weitergeleitet.

Allee-Beizli: Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Allee-Beizli: Sandwiches, hausgemachte Kuchen, Most, Mineralwasser, Kaffee, Tee. Durchgeführt von der SP Gelterkinden und Umgebung

Weitere Auskünfte:

Felix Gruber 079 773 83 29

Esther Gasser 079 564 49 72

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Claudia Vetterli 079 458 73 72

Zur Verstärkung von unserem Badi-Team im Hallen-Freibad Gelterkinden suchen wir eine soziale, aufgestellte und engagierte Persönlichkeit als:

Badangestellte/r 40–60%

Eintritt:

1.September 2026

Arbeitszeiten: Montag bis Sonntag, gemäss Einsatzplan

Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Geheimnissedes Bettenbergs

Das Instrumentenkarussel ist zurück!

Gruppe 1: Ausgebucht!

Gruppe 2: Noch 1 freier Platz!

Kursdaten: 15./22./29. August 12./19. September 24./31. Oktober 7./14./21.November

Kosten: CHF 80.–/Kind

Anmeldeschluss: 1. Juni 2026

Anmeldung an: info@msgelterkinden.ch

Trommelgruppe SambaKids

Wir freuen uns sehr, auch im Herbst wieder den Kinderworkshop für die SambaKids anbieten zu können!

Kursdaten: 15. / 22.August 12. / 19.September 17. / 31.Oktober 14. / 28.November sowie 9.Januar 2027

Kurszeit: 13 bis 14 Uhr

Kursleitung: Marco Santschi alias Mestre Marquinho

Kosten: CHF 100.–/Kind

Anmeldeschluss: 1. Juni 2026

Anmeldung an: info@msgelterkinden.ch

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gesangsklasse Chiara Heuser. Eintritt frei – Kollekte

Montag, 1.Juni 2026, 20 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde –Saxophon Klassik

Gelüftet vonAndreasFreivogel Freitag, 29.Mai 2026,18:00Schützenhaus Gelterkinden Aufdem Weg überden Bettenbergzur Stierestallhütteerfahren wir Unbekanntes, Unerwartetes undErstaunliches. DenAnlass lassenwirausklingen miteinem Lagerfeuer undGesang mitKuri.

EineVeranstaltungder IG WalderläbnisGelterkinden www.walderläbnis.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden Fahrplananhörung 2027

Vom 22.Mai bis zum 9.Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13.Dezember 2026) im Internet publiziert auf www.öv-info.ch.

Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben. Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen.

Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet. Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region.

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«DasGewitterin meinemKopfzieht raschweiter.»

NadjaBrönnimann

MeinepileptischerAnfall istkurz–helfenisteinfach. Mehrerfahrenaufepi.ch

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Saxophonklasse Maja Lisac Barroso, Oboenklasse Ingo Matthias Balzer, Waldhornklasse Simon Peter Kissling, el. Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger, Schlagzeugklasse Matthias Daneck, Schlagzeugklasse Marco Schudel.

Eintritt frei – Kollekte

Dienstag, 2.Juni 2026, 19 Uhr, grosser Saal

Gemischte

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse Taylan Arikan, Violinenklasse Silvan Irniger und Klarinettenklasse Ajda Jauslin.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 5. Juni 2026, 18.30 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse Taylan Arikan.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 5.Juni 2026, 20 Uhr, grosser Saal

Regionale Musikschule

Gelterkinden

Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Obere Hauensteinlinie:

Zugsumleitungen Fahrplanänderungen

Von Montag, 1.Juni, bis Montagmorgen, 27.Juli 2026, leitet die SBB Züge über die obere Hauensteinlinie um. Für die S9-Züge verkehren deshalb Bahnersatzbusse. Grund für die Umleitungen sind Gleiserneuerungsarbeiten im Hauenstein-Basistunnel. Dafür muss die SBB eines der beiden Tunnelgleise sperren. Dies hat grössere Fahrplanänderungen zwischen Olten und Basel zur Folge. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

Die SBB erneuert im Rahmen der Grundinstandsetzung des HauensteinBasistunnels auch die beiden Tunnelgleise komplett. Die nächste, dafür nötige Einspursperre findet von Montag, 1. Juni, 0.40 Uhr, bis Montag, 27. Juli 2026, 5 Uhr, statt. Sie hat folgende Auswirkungen:

Obere Hauensteinlinie:

– Zugsumleitungen: Die SBB leitet manche Personen- und Güterzüge via Läufelfingen um. Diese verkehren hauptsächlich von Süden in Richtung Norden und sind teils lauter als die gewohnten S-Bahn-Züge.

– Bahnersatz: Wegen der Umleitungen fallen die S-Bahn-Züge der Linie S9 (Olten–Läufelfingen–Sissach) aus. Sie werden durch Bahnersatzbusse ersetzt. Diese verkehren im Halbstundentakt. Die Reisezeit verlängert sich.

Linie Basel–Olten:

– Fernverkehr: Eine reduzierte Anzahl von Fernverkehrszügen kann den Tunnel nutzen, andere fallen zwischen Basel und Olten aus. Einige Fernverkehrszüge verkehren via Läufelfingen oder Frick. Die Reisezeit verlängert sich.

– Regionalverkehr: Die S-Bahn-Züge der Linie S3 (Olten–Basel–Laufen) verkehren weiterhin im Halbstundentakt. In Richtung Olten gibt es teils leicht geänderte Fahrzeiten.

Die SBB empfiehlt ihren Kundinnen und Kunden, vor Antritt der Reise die Verbindungen jeweils im Online-Fahrplan oder in der App SBB Mobile zu prüfen Die digitalen Fahrpläne sind aktualisiert.

Während der diesjährigen Einspursperre erneuert die SBB das – in Richtung Olten gesehen – rechte Tunnelgleis. Grund für die längere Dauer der Sperre ist, dass die Schweiz, Deutschland und Italien die Einschränkungen für den Güterverkehr so bündeln können. Denn die Länder planen zur selben Zeit ebenfalls Sperren. Diese reduzieren den Güterverkehr auf der NEAT-Linie Hauenstein–Lötschberg. Durch das Bündeln dieser trinationalen Einschränkungen wird einerseits der Güterverkehr übers Jahr gesehen weniger stark beeinträchtigt. Andererseits kann die SBB dank der freiwerdenden Kapazitäten den Halbstundentakt der Linie S3 aufrechterhalten und ein stabileres Ersatzangebot für den Personenverkehr gewährleisten.

Die Sperre im Jahr 2026 ist nach 2024 die zweite von vier mehrwöchigen Einspursperren im Hauenstein-Basistunnel. Wenn die Gleiserneuerungen im 2026 und 2027 wie geplant verlaufen, kann die SBB auf eine vierte Einspursperre im 2028 verzichten.

Weitere Informationen zu den Arbeiten finden Sie unter www.sbb.ch/hbt, weitere Informationen zu den Umleitungen via Läufelfingen unter www.sbb.ch/ hauenstein.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Identitätskarte und Schweizer Pass Bitte überprüfen Sie rechtzeitig, wie lange Ihre Identitätskarte noch gültig ist. Für eine Erstausstellung sowie für die Erneuerung der abgelaufenen Identitätskarte ist ein persönliches Erscheinen an unserem Schalter erforderlich. Weitere Informationen sind auf www.gelterkinden.ch ersichtlich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Einwohnerdienste, Tel. 061 985 22 22. Schweizer Pass, Kombi (Pass und Identitätskarte) oder Provisorischer Pass (Notpass) müssen beim Passbüro Basel-Landschaft beantragt werden. Terminvereinbarungen und weitere Informationen finden Sie unter www.bl.ch.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Gemeindeversammlung Gelterkinden

Mittwoch, 17. Juni 2026, 19.00 Uhr Gemeindesaal, Marktgasse 8, Gelterkinden

Genehmigung Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025

Geschäftsverzeichnis:

1. Jahresrechnung 2025

2. Bericht Geschäftsprüfungskommission

3. Neue Vereinbarung über den Logopädischen Dienst

4. Neues Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung (inkl. FEB-Evaluationsbericht)

5. Pilotprojekt Tagesstrukturen: Information zu Einhaltung der Zielwerte

6. Verschiedenes

6.1 Selbständige Anträge von Stimmberechtigten

6.2 Anfragen von Stimmberechtigten

6.3 Mitteilungen des Gemeinderates

Hinweise:

Die folgenden Unterlagen sind zehn Tage vor der Gemeindeversammlung auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch abrufbar sowie auf der Gemeindeverwaltung einsehbar:

– Ausführliches Protokoll der letzten Gemeindeversammlung *

– Berichte/Anträge des Gemeinderates zu den Geschäften *

– Jahresrechnung zu Geschäft 1 *

– Abrechnungen Verpflichtungskredite zu Geschäft 1

– Neue Vereinbarung über den Logopädischen Dienst zu Geschäft 3

Die mit * bezeichneten Unterlagen können auch auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Bürgergemeinde Gelterkinden Einladung zur Bürgergemeindeversammlung

am Mittwoch, 10. Juni 2026, 19.30 Uhr, in der Stierenstallhütte (Fahrdienst: Besammlung um 19.00 Uhr beim Bürgerhaus)

Traktanden:

1. Begrüssung

2. Wahl StimmenzählerIn

3. Protokoll vom 26. November 2025

4. Rechnung 2025 / Revisorenbericht

5. Wahl eines neuen Mitglieds in den Stiftungsrat APH zum Eibach

6. Einbürgerungen

7. Diverses

Freundlich lädt ein:

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Hauskehricht- und Sperrgutabfuhr –Wichtige Hinweise

Bürgerrat Gelterkinden

Polizei sucht Zeugen

• Kehrichtsäcke erst am Abholtag (Dienstag) bis um 7.00 Uhr bereitstellen. Durch Tiere (Füchse, Raben, usw.) werden Säcke, die zu früh bereitgestellt werden, oftmals aufgerissen. Wenn Ihr Kehrichtsack beschädigt wurde, bitten wir Sie, die Verunreinigung zu beseitigen.

• Die Kehrichtsäcke sind mit der korrekten Anzahl Kehrichtvignetten zu versehen. Andernfalls werden diese vom Abfuhrunternehmen nicht mitgenommen.

• Sperrgut ist mit drei Gebührenmarken zu versehen. Die maximale Grösse beträgt 200 x 100 x 50 cm und das Höchstgewicht liegt bei 30 kg.

• Detaillierte Angaben wie Daten und Informationen zu den diversen Entsorgungsangeboten finden Sie auf dem Abfallkalender. Dieser ist auf der Gemeindewebsite unter Gemeinde / Abfallentsorgung einsehbar.

Am Pfingstmontagnachmittag, 25. Mai 2026, um 16.15 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A22 in Sissach einer Verkehrskontrolle. Nach einer Nacheile, verursachte der Fluchtfahrer in Kaiseraugst (AG) einen Selbstunfall und konnte durch die Polizei Basel-Landschaft angehalten und festgenommen werden. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der A22 in Sissach in Fahrtrichtung Sissach, wollte eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft einen weissen Opel kontrollieren. Der Lenker missachtete jedoch die Anweisungen der Polizei, entzog sich der Kontrolle und flüchtete auf die Autobahn A2 in Richtung Basel. Eine weitere Polizeipatrouille konnte den Opel in Giebenach BL sichten. Dabei ergriff der Lenker erneut die Flucht und kollidierte dabei bei der Verzweigung Dinggrabenstrasse/ Moosmattstrasse seitlich mit einem Patrouillenfahrzeug. Anschliessend setzte der Lenker seine Flucht in Richtung Augst (Römermuseum) fort. Danach führte seine Flucht via Kaiseraugst, durch das Roche-Quartier, auf den Radweg in Richtung Rheinfelden AG. Dort kollidierte der Flüchtende mit seinem Opel mit einem Baum, geriet von der Strasse und kam schlussendlich im Wald zum Stillstand. Der 30-jährige Lenker wurde bei dem Selbstunfall im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Im Anschluss wurde der Verdächtige angehalten und festgenommen und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Bei der Sachverhaltsaufnahme zum Verkehrsunfall wurde die Polizei Basel-Landschaft durch die Kantonspolizei Aargau unterstützt. Der Personenwagen erlitt Totalschaden. Dieser musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert werden. Während seiner Flucht beging der Personenwagenlenker unter anderem mehrere grobe Verkehrsübertretungen. Die Polizei Basel-Landschaft sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmende oder Fussgänger, die durch die Fahrweise des Lenkers gefährdet wurden. Hinweise nimmt die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft unter der Telefonnummer 061 553 35 35 entgegen. Polizeinachrichten

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Ein kleiner Hingucker am Wegesrand beim Weiherwägli Richtung Gritt Seniorenzentrum in Niederdorf.
Foto: Fritz Häuselmann, Gelterkinden
Totalschaden.
Foto: zVg

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde

Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 31. Mai

19.00 Kirche Langenbruck. Taizé-Gottesdienst mit Dilgo Elias Lienhard. Musikalische Begleitung von Niggi Hublard

Anlässe

Offenes Abendsingen

Dienstag, 2. Juni, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Bibelgruppe

Donnerstag, 4. Juni, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 7. Juni, nach dem Gottesdienst

Traktanden: 1. Protokoll der KGV vom 16. November 2025 – 2. Rechnung und Revisorenbericht 2025 – 3. Informationen aus der Pfarrwahlkommission – 4. Kündigung des Mietvertrags für die Kirche Waldenburg – 5. Änderung der Kirchgemeindeordnung – 6. Varia Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 11. Juni, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus.

Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00.

Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos. unter 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche: bis 11. Juli

Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus

Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 31. Mai

10.00 Lampenberg, Jubilarengottesdienst mit Pfr. Raphael Hadorn. Am Flügel spielt Martin Wiget. Kollekte: Bergwaldprojekt

Dienstag, 2. Juni

9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine. Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0-4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson

Freitag, 5. Juni

19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Taizé-Abendgottesdienst

Für Kinder und Jugendliche

Freitag, 29. Mai

19.00 bis 21.30 BLü13 Teenie-Club

Samstag, 30. Mai

9.00 bis 12.00 MBG Hölstein

Samstag, 30. Mai

14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel

Samstag und Sonntag, 30. und 31. Mai

REFUGIUM, Jugend-Festival (www.faju.ch)

Montag, 1. Juni

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein

Donnerstag, 4. Juni

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein

Veranstaltungen

Musikschule beider Frenkentäler

Am Freitagabend, 29. Mai in der Kirche Hölstein spielen um 18.15 unter dem Titel «Musizierstunde Gitarre 1. Teil» und um 19.15 «Musizierstunde Gitarre 2. Teil» Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklassen von Isabella Pezzini und Frank Fischer

Gottesdienst der runden

Geburtstage Im Gottesdienst vom Sonntag, 31. Mai um 10.00 im Foyer der Mehrzweckhalle Lampenberg feiern wir ganz besonders mit allen Leuten, welche im Jahr 2026 einen runden Geburtstag haben. Wir freuen uns, wenn Generationen zusammenkommen und einander begegnen können. Die Geheimnisse des Universums II –Wie lassen sie sich erforschen?

Am Montag, 1. Juni um 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Bennwilerstrasse 14, Hölstein. Die Bewegung der Sterne fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden und hat sie zum Forschen angeregt. Wir erheben unseren Blick zum Sternenhimmel und schauen, wie sich seine Geheimnisse erforschen lassen. Stefan Schiegg, Physiker, und Silvia Bolatzki, Pfarrerin laden herzlich ein.

Hochsensibilität – Trend oder Lebensrealität?

Mittwoch, 3. Juni, 9.00 bis 11.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Herzliche Einladung zum Frauenvortrag mit Frühstück. Debora Sommer hat sich intensiv mit Hochsensibilität auseinandergesetzt und berichtet aus persönlicher, christlicher und wissenschaftlicher Sicht. Anmeldung erwünscht bei Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52. Auf Ihren Besuch freut sich das Team der Frauengruppen Waldenburgertal.

Voranzeigen

Männerabend

Freitag, 5. Juni, 18.00. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Bitte wende dich an Pfr. Raphael Hadorn für weitere Informationen.

Gebet in Hölstein

Samstag, 6. Juni, 9.30 bis 10.30, Kirche Hölstein. Wir treffen uns in der Kirche Hölstein zum Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Dienstag, 9. Juni, 20.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Auf der Traktandenliste stehen unter anderem die Genehmigung der Rechnung 2025 und des Revisorenberichts, Wahl eines Kirchenpflegemitglieds für die restliche Amtsperiode 2025–2028 (Vorschlag der Kirchenpflege: Ursula Dettwiler, Hölstein), Wahl einer Revisorin (Periode 2026–2029, Vorschlag der Kirchenpflege: Nicola Oetiker, Bennwil), Reglemente Orgelfonds und Fonds Altersarbeit. Die Unterlagen zur Kirchgemeindeversammlung sind auf unserer Website aufgeschaltet.

Senioren-Treff Mittwoch, 10. Juni um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. «Versöhnt leben» mit Jens Kaldewey. Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihr Kommen!

Kirchgemeindewanderung «Gasteretal»

Donnerstag, 11. Juni. Mit dem ÖV reisen wir bis zuhinterst ins Gasterntal. Den letzten Teil der Strecke fahren wir mit dem Gasterbus über die abenteuerliche Strasse. Vom Gasthaus Selde aus wandern wir gemütlich das Tal hinunter bis zur Talstation Sunnbüel. Es ist mit 3 Stunden reiner Laufzeit zu rechnen. Die Details zur Reise und die Anmeldeinformationen (bis 3. Juni) finden Sie auf unserer Webseite.

Mitteilungen

Amtswoche: 11. Mai bis 7. Juni

Pfr. Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 29. Mai 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet Sonntag, 31. Mai 10.00 Gottesdienst. Willkommen: Daniel Reidy. Jahrzeit: Bruno und Frieda Aregger. Kollekte: Mediensonntag Montag, 1. Juni 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 3. Juni 18.00 Probe SingWälle in der Kirche Donnerstag, 4. Juni 19.30 Bibel lesen – und aus der Weisheit schöpfen Freitag, 5. Juni 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 17.00 NordStern 8 19.00 TaizéGebet. Kapelle Hölstein 19.00 Spielabend in der Arche. Frauenverein

Mitteilungen

Elfchen

Ein Elfchen ist ein lyrischer Text zu einem Thema. Es ist ein kurzes Gedicht, das nur aus elf Wörtern besteht - daher der Name. Diese elf Wörter werden in einer festgeschriebenen Reihenfolge auf fünf Zeilen verteilt. Die Verse müssen sich dabei nicht reimen.

1 Wort: Was ist das Thema?

2 Worte: Beschreiben das Thema genauer. Wie ist es?

3 Worte: Was geschieht passend zum Thema?

4 Worte: Was denke oder fühle ich?

1 Wort: Welches Wort fasst alles zusammen?

Auch wir haben in Taizé bei der Firmvorbereitung Elfchen geschrieben. Viel Vergnügen beim Lesen und meditieren. Vielleicht haben Sie Lust, selber ein Elfchen zu schreiben, dann freue ich mich auf die Zusendung. Dankeschön, schon jetzt. Gott

Wärmendes Licht

Eine stärkende Kraft

Die Beziehung zwischen Menschen Tanz

HeiligeGeistkraft Wind, Stärke

Unterstützend in Notsituationen Man darf es fühlen

Hilfestellung

Jesus Erhört uns

In dumpfer Nacht Leitet alle mit Licht

Geborgenheit

Einladung

Für Freitag, 19. Juni 2026, zum FriedensGebet um 19.00 in der Kirche und anschliessend zur Kirchgemeindeversammlung um ca. 19.40 im Pfarreisaal in Oberdorf.

Traktanden

1. Protokoll der Versammlung vom 21. November 2025

2. Rechnung 2025

3. Erhöhung des Pensums um 7.4% für Religionsunterricht

4. Informationen

5. Diverses

Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Unterlagen liegen in der Kirche auf oder können beim Sekretariat ab 5. Juni angefordert werden.

Der Kirchgemeinderat

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 31. Mai 10.00 Kirche Gelterkinden, Dekanats-Gottesdienst. Herzliche Einladung zur Teilnahme Mittwoch, 3. Juni 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé

Andrea Sulzer in den Regierungsrat

Unser Kanton ist kein Experiment

Es gibt politische Kräfte, die unseren Kanton immer stärker in eine Richtung drängen wollen, die mit der Lebensrealität vieler Menschen wenig zu tun hat. Mehr Regulierung, mehr Vorschriften, mehr ideologische Projekte. Die Frage ist, ob wir diesen Weg weitergehen wollen. Oder ob wir bewusst einen Gegenakzent setzen. Mit Matthias Liechti steht ein Kandidat zur Wahl, der für Bodenständigkeit, Verantwortung und Augenmass steht. Er kennt die Herausforderungen aus erster Hand und weiss, wie wichtig

funktionierende Rahmenbedingungen sind. Er wird nicht jeden Trend mitmachen, nur weil er gerade politisch opportun ist. Er wird hinschauen, abwägen und entscheiden, was für unseren Kanton wirklich sinnvoll ist.

Das Baselbiet ist kein Experimentierfeld für politische Ideen. Es ist unser Zuhause, unser Wirtschaftsraum und unsere Zukunft. Genau deshalb braucht es im Regierungsrat Menschen wie Matthias Liechti. ChristianRitter PräsidentSVPSissach&Umgebung

Wie bekannt, hat die Grüne Partei das «Kunststück» fertiggebracht, Philipp Schoch statt Andrea Sulzer für die Ersatzwahl in den Regierungsrat BL vom 14. Juni 2026 zu nominieren.

Damit droht die Gefahr, dass sich die Linke wieder einmal selber schlägt.

Philipp Schoch hat gegen Matthias Liechti keine Chance: Matthias Liechti hat die breite Unterstützung seiner eigenen Partei, der SVP – und zusätzlich von der FDP und der Mitte. Zudem hat er das Image eines gemässigten SVP-lers, was sich aber nur auf seinen Tonfall bezieht, sagt man ihm doch inhaltlich eine stramme, harte SVP-Linie nach. Zudem ist er ein Oberbaselbieter.

Philipp Schoch wäre der fünfte Unterbaselbieter Regierungsrat: hat jemand das Obere Baselbiet und das Laufental

irgendwo gesehen – oder wurden beide Kantonsteile von der politischen Landkarte gestrichen?! Zudem werden Philipp Schoch die Stimmen aus der politischen Mitte und vor allem die Stimmen der Frauen über alle Parteiengrenzen hinweg fehlen. Um eine Niederlage des grünen Kandidaten Schoch und die Wahl von SVPLiechti zu verhindern (eine freikirchliche religiöse Seele im Regierungsrat reicht nun wirklich …), gibt es nur eine Alternative: Andrea Sulzer, Gemeindepräsidentin von Waldenburg. Andrea Sulzer ist eine profilierte Persönlichkeit und Politikerin, eine Oberbaselbietern – und eine Frau.

Und: sie ist Philipp Schoch in der Nominations-Abstimmung nur um drei Stimmen unterlegen. Es ist offensicht-

lich im Kanton Basel-Landschaft noch immer nötig, darauf hinzuweisen, dass die Hälfte der Bevölkerung weiblich ist, womit diese Hälfte mit vier Männern und nur einer Frau im Regierungsrat klar untervertreten wäre. Zudem reichen die drei bürgerlichen Regierungsräte Anton Lauber (Mitte), Thomi Jourdan (EVP) und Markus Eigenmann (FDP) im fünf-köpfigen Regierungsrat zur Genüge. Deshalb unser flammender Aufruf an die Baselbieter Bevölkerung: Wählen Sie am 14. Juni 2026 Andrea Sulzer in den Baselbieter Regierungsrat! Verhindern Sie eine bürgerliche und männliche Übermacht im Regierungsrat – und eine totale Dominanz des Unteren Baselbiets! UrsWiederkehr FelixKrucker,Anwil

Niederdorf

Die Umweltschutzkommission lädt am 13. Juni zum Neophyten-Einsatz ein

Ab Juni beginnt das Einjährige Berufkraut zu blühen, ein Neophyt, der sehr invasiv wächst und einheimische Flora verdrängt. Diesem wollen wir zu «Leibe» rücken. Treffpunkt beim Milchhüsli vis à vis WB-Haltestelle um 9 Uhr.

Der Jugend- und Sportverein Niederdorf sucht Dich!

Wir bieten ein breites und vielseitiges Sportangebot für Kinder und Jugendliche an. Damit dieses Angebot für das neue Turnjahr (d.h. ab August 2026) weitergeführt werden kann, suchen wir für die Kindergruppe KiTu (montags 17 bis 18 Uhr) ab sofort neue InstruktorInnen (ebenfalls denkbar sind Co-Leitungen). Ist KiTu nicht das Richtige für dich und du hast trotzdem Lust und Freude daran Kinder zur Bewegung zu motivieren und mit ihnen viele verschiedene Sportarten auszuprobieren? Dann freuen wir uns jetzt schon über Deine Kontaktaufnahme. Gerne steht Dir Christina Scheidegger per E-Mail christinascheidegger@gmx.ch oder unter Telefon 079 580 04 39 zur Verfügung.

Frytigsmärt

Nächster Frytigsmärt, 29. Mai 2026 von 8 bis 12 Uhr beim Milchhüsli auf dem Baumgartenareal, Nähe WB-Haltstelle Niederdorf.

Waldenburg

Einladung zur Bürgergemeindeversammlung vom Montag, 8. Juni 2026, 19.30 Uhr im Gemeindesaal

Traktanden

1. Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025

2. Jahresrechnung 2025 der Bürgergemeinde Waldenburg

3. Statuten Stiftung Schlossruine

4. Einbürgerungsgesuch Yildiz Bulut

5. Einbürgerungsgesuch Borghi Sabrina 6. Verschiedenes

Die Unterlagen liegen ab dem 22. Mai 2026 auf der Gemeindeverwaltung auf und können unter www.waldenburg.ch heruntergeladen werden.

Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 15. Juni 2026, 19.30 Uhr in der Turnhalle

Traktanden

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24.11.2025

2. Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Waldenburg

3. Statuten Stiftung Schlossruine

4. Verkauf Liegenschaft Hauptstrasse 42 (Wacht)

5. Verschiedenes

Die Unterlagen liegen ab dem 29. Mai 2026 auf der Gemeindeverwaltung auf und können unter www.waldenburg.ch heruntergeladen werden. DerGemeinderat

Hölstein

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 Der Gemeinderat lädt zur nächsten Gemeindeversammlung ein am Montag, 15. Juni, um 19.30 Uhr, in der Rübmatthalle. Folgende Traktanden werden behandelt: Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Hölstein und Lampenberg, die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde sowie die Berichterstattung der Geschäftsprüfungskommission. Unter dem Traktandum «Diverses» werden nebst verschiedenen Aktualitäten eine Information zum Wasserlieferungsvertrag mit der Wasserversorgung zum Gugger präsentiert. Die Erläuterungen und die dazugehörigen Dokumente zur Gemeindeversammlung sind ab sofort auf der Gemeindehomepage unter www.hoelstein. ch/gemeindeversammlung abrufbar und können ab 4. Juni bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Langenbruck

Fahrplananhörung 2027

Vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) im Internet publiziert auf öv-info.ch. Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen. Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet.

Was läuft

in Langenbruck

Freitag, 29. Mai

Infobus «mobil bi dir» von der Pro Senectute, Thema Ergänzungsleistungen, Pro Senectute, Niederdorf, 09 Uhr

Mittwoch, 3. Juni

Spitex WB-Tal, Publikumsvortrag zum Thema Vorsorgeauftrag, Spitex Waldenburgertal, Gritt Seniorenzentrum Niederdorf, 19 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 – ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 09.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Wie weiter nach der Kellerkündigung?

Waldenburg Das Theater im Pfarrhauskeller   Nach 42 Jahren kontinuierlichen Veranstaltungsprogrammen im Keller des Pfarrhauses in Waldenburg genügt dort der Brandschutz nun nicht mehr, weswegen die reformierte Kirchgemeinde Langenbruck Waldenburg St Peter dem Verein «Theater im Pfarrhauskeller» den ihm zur Verfügung gestellten Keller für weitere Vorstellungen gekündigt hat. Auch eine zweckdienliche Nachrüstung wurde abgelehnt. Dank einer grossen Sympathiewelle ist dem Verein eine Anzahl interessanter Lokale angeboten worden. So finden seither die bereits gebuchten Veranstaltungen an verschiedenen alternativen Standorten statt, um das beliebte Programm ohne Unterbruch fortsetzen zu können. Zwei davon sind bereits im Kulturhaus Palazzo in Liestal beziehungs-

weise in der Revue Langenbruck als Ersatzlokale erfolgreich durchgeführt worden. Für die Aufführungen des Herbstprogramms werden weitere Lokale am Ort und regional genutzt. Auf der Homepage und in der Presse werden die jeweiligen Lokalitäten erwähnt. Für das kommende Jahr jedoch sucht der Verein eine dauerhafte Lösung, wenn immer möglich in Waldenburg oder der nahen Umgebung.

Die Suche einer neuen Spielstätte sieht der Verein jedoch auch als Chance, sich neu aufzustellen. Zu diesem Zweck lädt er interessierte kulturaffine Personen ein, bei der Gestaltung dieses neuen Kapitels der Institution mitzumachen und ihre Ideen einzubringen.

LeoEngeler

«Wir

bieten weiterhin alle

Dienstleistungen einer

Kantonalbank

an»

Oberdorf Eröffnung BLKB-Niederlassung vom 22. Mai

WilliWenger

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat vergangene Woche ihre Niederlassung im Rahmen eines Eröffnungsanlasses der Bevölkerung des Waldenburgertals und seiner Umgebung vorgestellt. Die Veranstaltung am Freitag vor Pfingsten war in jeder Beziehung eine gelungene, haben gut 200 Personen, darunter viele BLKB-Kundinnen und -Kunden, das Fest unter der Leitung von Niederlassungsleiter Stefan Grossmann besucht. Und: Alle waren beeindruckt über die gelungenen Umbauarbeiten, welche den traditionsreichen Standort der Bank als zukunftsorientierte darstellt. Grossmann sagte denn auch gegenüber der ObZ, dass die BLKB, wie sie sich heute im Tal präsentiert, für die Bevölkerung weiterhin ein starker Partner sein will. «Wir bekennen uns zum Standort Oberdorf ohne Wenn und Aber», blickte der Bankfachmann mit eidgenössischen Fachausweis in die Zukunft. In diesem Sinne werde die BLKB keinen Abbau des Angebots ins Auge fassen, sagte Grossmann weiter. Und: «Wir bieten weiterhin alle Dienstleistungen an, welche man von einer Kantonalbank erwarten darf. Im Zentrum steht die individuelle Beratung». Die neue offene wie einladende Kundenzone mit Besprechungszimmer kann mit Fug und Recht als Glanzlicht bezeichnet werden. Sie ist hell und licht-

Im Kundenbereich sind – wie hier – ein Bankomat, sowie ein Automat für die Ausgabe von Münzrollen installiert.

Personal freute sich vergangene Woche riesig über die Eröffnung der

Personen im Team der BLKB Oberdorf.

durchflutet gestaltet. Dort kann das Personal unter anderem massgeschneiderte Finanzlösungen anbieten. Die Bank ist wie bisher vom Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit ist im Innern des Gebäudes neben einem Bankomaten auch ein Automat für die Münzrollenausgabe benutzbar. «Diesen haben wir im Speziellen auch für die KMU’s im Waldenburgertal installiert», sagt Grossmann. Am Eröffnungsfest haben mehrere Kundinnen und Kunden der Bank erstmals Geld am Automaten bezogen. Dies habe dank der Unterstützung des Personals bestens geklappt, sagt BLKB-Mediensprecher Sandro Spaeth. Er wies in diesem Sinne auch auf das Kundenbedürfnis hin, welches sich in der jüngeren Vergangenheit stark verändert habe. Bargeldbezüge am Schalter seien markant zurückgegangen, ergänzte Grossmann. Dennoch: Die physische Präsenz ist garantiert, wie dies auch in der Filiale Bubendorf gängige Praxis ist. Die BLKB legte im Rahmen der Modernisierung des Hauses grossen Wert auch auf Nachhaltigkeit. So ist auf dem Dach eine moderne Photovoltaikanlage installiert worden, welch einen wesentlichen Teil des lokalen Strombedarfs abdeckt.

Faire Bedingungen für das Recycling

SENS Firmen aus dem In- und Ausland umgehen das Schweizer Recyclingsystem

BeatEglin

Über 100 Unternehmen aus dem In- und Ausland entziehen sich bewusst dem erfolgreichen Schweizer System zur Rücknahme und zum Recycling von Elektrogeräten. Sie verlangen von ihren Kunden keine vorgezogene Recyclinggebühr und können so billiger verkaufen. Durch diese Trittbrettfahrer gerät das System unter Druck. SENS eRecycling fordert klare und faire Rahmenbedingungen für alle.

«Vor über 35 Jahren entstand mit SENS eine Branchenorganisation für nachhaltige Recyclinglösungen im Bereich Elektro- und Elektronikgeräte. Hersteller, Importeure und der Handel beteiligen sich als Vertragspartner und leisten damit gemeinsam einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft», erklärt Pasqual Zopp, Geschäftsführer von SENS eRecycling. Der Erfolg des Schweizer Systems basiert auf Freiwilligkeit, Solidarität und Eigenverantwortung. Beim Kauf eines Elektrogerätes zahlt der Kunde einen vorgezogenen Recyclingbetrag, mit dem bei der kostenlosen Rückgabe das Recycling finanziert wird. Das privatwirtschaftlich organisierte System weist hohe Sammelquoten aus und gilt international als Vorzeigemodell. Die elektronischen Geräte werden effizient

und nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards verwertet.

Trittbrettfahrer unterlaufen bewusst das System Unser bewährtes Sammelsystem gerät zunehmend unter Druck. Onlineanbieter und über 100 stationäre Anbieter in der Schweiz verzichten auf die Erhebung des vorgezogenen Recyclingbeitrages (vRB) und können dadurch billiger anbieten. Kleine und etablierte Händler erschleichen sich so einen Wettbewerbsvorteil und verzerren den Markt. «Ihr Argument, dass sie die gesetzliche Pflicht erfüllen, indem sie Elektroaltgeräte kostenlos zurücknehmen, greift zu kurz», erklärt Pasqual Zopp, Geschäftsführer von SENS eRecycling. «Die Realität ist, dass nur eine Minderheit der Elektrogeräte via Verkaufsstellen ins Recycling gelangen. Der weitaus grössere Anteil – wir schätzen bis zu 90% –wird auf SENS-Sammelstellen entsorgt. Darunter befinden sich also auch zigtausend Geräte, auf die beim Kauf kein vRB erhoben wurde.»

Fairness statt Ausnutzung

Durch ihr unfaires Verhalten untergraben die Trittbrettfahrer das solidarische System und entziehen sich der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung

und der Umwelt. Dem Recyclingsystem werden jährlich mehrere Millionen Franken vorenthalten. Um die Fairness zu gewährleisten, fordert SENS eRecycling für alle geltende Rahmenbedingungen. Unternehmen, die Elektrogeräte in der Schweiz in Verkehr bringen und Onlineplattformen müssen sich an der Finanzierung von Sammlung, Transport und Recycling beteiligen. Nur so kann das System weiterhin effizient und auf dem höchsten technischen Stand funktionieren und einen wirksamen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz in der Schweiz leisten kann.

Revision des Umweltschutzgesetzes greift zu kurz Mit der Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) will der Bund Trittbrettfahrer stärker in die Pflicht nehmen. Geschäftsführer Pasqual Zopp sieht aber die Gefahr, dass die aktuelle Ausgestaltung auf Verordnungsebene bewährte privatwirtschaftliche Mechanismen schwächt und durch regulatorische Steuerung ersetzt, anstatt gezielt bestehende Lücken zu schliessen. Die Gesetzeslücke muss dringend geschlossen werden, ohne die bereits funktionierenden, privatwirtschaftlichen Strukturen zu gefährden.

Das
Bank. Es waren dies (v.l.): Yves Neuenschwander, Aron Waller, Ralph Fütterer, Silas Zaugg, Janine Flury, Stefan Grossmann und Tobias Dalhäuser. Fotos: W. Wenger
Kundenberater Silas Zaugg (am Schalter) ist eine der motivierten

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