Skip to main content

20260528_WOZ_OBZANZ

Page 1

Ihr regionaler Ford Partner Nr. 22 27. Jahrgang Donnerstag, 28. Mai 2026

Krampfadern?

RHEINFELDEN

T: +41 61 566 00 00

www.venenzentrum-rheinfelden.ch

Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70

Das Tor zur Rheinstrasse Der Hauptsitz der BLKB an der «KantonalbankKreuzung» wird saniert. Seite 7

Fröhliches Jassen Der SeniorenAktiv-Verein Sissach reiste in die Innerschweiz.

Seite 11

Tank

- Revisionen - Mängelbehebung - Neuanlagen - Demontagen - Nutzung für Regenwasser

Gelungener Umbau Die BLKB hat ihre Niederlassung in Oberdorf der Bevölkerung vorgestellt. Seite 15

KARATE - KRAV MAGA Kampfkunst - Selbstverteidigung

Infos, Probetraining unter:

Telefon +41 61 902 03 02 dojo@budosportcenter.ch

www.budosportcenter.ch

Ein Kinderparadies im Weihermätteli Liestal Der neue Spielplatz im Tierpark Weihermätteli erfreut sich grosser Beliebtheit

Kolumne

Vo Roggeburg bis Ammel

Meinrad Stöcklin

Ein farbenfroher und fröhlicher Prachtstag für einen tollen Moment: Im Tierpark Weihermätteli ist der komplett neugestaltete, naturnahe Spielplatz eröffnet worden – und er wurde bereits in den ersten Minuten intensiv genutzt. Der bisherige Spielplatz am gleichen Ort war in die Jahre gekommen und durch eine wohlwollende Berücksichtigung in einer Erbschaft ergab sich für die Verantwortlichen des Tierparks die Gelegenheit, einen neuen Spielplatz mit beträchtlichen Investitionen zu realisieren. Dieser entstand in der Folge im Rahmen eines Lehrlingsprojektes des Verbandes Natur Garten Schweiz in enger Zusammenarbeit mit Flückiger Gartenbau. Nach einem ersten Projektbeschrieb im September 2024 wurden die Bauarbeiten im vergangenen Herbst gestartet und in diesem Frühjahr abgeschlossen.

Der neue Spielplatz im Tierpark Weihermätteli auf einen Blick.

Martin Thommen (Präsident der Stiftung) und Tierpark-Leiter Christian Klaus.

L L E U T K A TOP

Martin Thommen, Präsident der Stiftung Tierpark Weihermätteli, war sichtbar glücklich. «Mit dem neuen Spielplatz schaffen wir einen attraktiven Begegnungsort für Familien und stärken den Tierpark als wichtigen Freiraum für die Bevölkerung», so Thommen. Und der Leiter des Tierparks, Christian Klaus, ergänzte, dass der Spielplatz Kinder geradezu einlade, Natur spielerisch zu entdecken und den Tierpark noch intensiver zu erleben. Der rund vier Hektar grosse Tierpark erfreut sich grosser Beliebtheit und ist in Liestal eine Institution sowie ein wichtiger Erholungsraum für die ganze

Tisch Eiche massiv mit Baumkante, 220x100 cm jetzt netto Fr. 2‘390.-

is zum Best-Pre Markenmöbel ge ng und Monta gratis Lieferu

Fotos: M. Stöcklin

Bevölkerung – und dazu ein Genesungsort für Patientinnen und Patienten der Psychiatrie Baselland in der unmittelbaren Nachbarschaft. Gleichzeitig dient der Tierpark Weihermätteli als Lernort für Kinder und Schulklassen. Aktuell hoch im Kurs sind diverse Jungtiere. Den Betrieb gewähren mehrere Angestellte mit rund 550 Stellenprozenten plus zehn freiwillige Ranger. Die Finanzierung ist durch eine Stiftung, diverse Zuschüsse, Spenden und Sponsoren gewährleistet. Bleibt zu hoffen, dass dieses kleine Paradies auch weiterhin weitgehend gut gedeiht und von Littering und Vandalismus verschont bleibt.

Metallbau. Verglasung. Überdachung.

is Grat

neibe 1 Sch iger rein mer Som

T 061 926 90 20 / www.wahl-ag.ch

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Werktags 4 verschiedene Mittagmenüs mit Salat, Kaffee, Dessert ab 22.50 Fr.

aktuellen Werbung!

Einlösbar in den AGROLA TopShops der LANDI Reba, Aesch, Bubendorf und Gelterkinden bei einer Tankfüllung ab 20 Litern

Gutschein

Cordon bleu Leberli mit Rösti Fleisch auf heissen Stein Pizzas und Teigwaren

Restaurant zur Stadtmühle Liestal stadtmuehle-liestal.ch, Tel. 061 921 29 33

in Ihren TopShops der LANDI Reba AG

Hier geht’s zur

Ab Juni Sommerkarte aktuell. Unsere Spezialitäten

Terrasse offen Sonntags ab 11.30 Uhr durchgehend warme Küche.

1 Scheibenreiniger

Sommer

überm Hieber in Lörrach

(02/26)

Gültig bis 30. Juni 2026 Nicht mit weiteren Gutscheinen kombinierbar | solange Vorrat

agrola.ch

Kinder in ihrem Element Die acht angehenden Gärtnerinnen und Gärtner, welche das Projekt umsetzen, leisteten eindrückliche Arbeit. Entstanden ist ein toller Ort auf mehreren Ebenen, aber dennoch barrierearm. Der Spielbereich wurde nachhaltig aufgewertet und mit einheimischen Pflanzen und Materialen gelang eine naturnahe Gestaltung mit Fokus auf Biodiversität und Nachhaltigkeit. Der stimmungsvolle Einweihungsanlass mit gegen 200 Gästen wurde musikalisch umrahmt von vier Liedervorträgen von rund 50 Schülerinnen und Schülern der Unterstufe aus Liestal – und dass die Kinder in der Folge den neuen Spielplatz als Erste in Beschlag nahmen, versteht sich von selbst.

Halt! werden Sie denken, es heisst doch «Vo Schönebuech bis Ammel». Ja, im Baselbieterlied ist dies die erste Zeile, aber seit 1994 gehört das Laufental zum Baselbiet. Damit wurde Roggenburg zur westlichsten Gemeinde im Kanton und löste Schönenbuch ab. Dass das Baselbieterlied nicht mehr ganz den Fakten entspricht, merkte ich erst vor kurzem, als ich den Wikipedia-Eintrag studierte. Natürlich werden die Schönenbucher und viele andere Baselbieter nicht zustimmen, das Baselbieterlied zu verändern. «Wo chieme-mer do au hii!» Und «Schönebuech» tönt ja auch weicher als das harte «Roggeburg». Die Basler würden auch nie singen «Z’ Basel an myne Dürm, deerte gits e Gschtürm», obwohl die Roche-Türme jetzt besser zu sehen sind als der Rhein. Ursprünglich hiess das Baselbieterlied «Baselbieterchränzli», verfasst vom Lehrer Wilhelm Senn. Die Urfassung zählte acht Strophen, geblieben sind vier. In den weggelassenen Strophen ging es um die Hilfsbereitschaft gegenüber den in Not Geratenen, um die Heissblütigkeit der Baselbieter, die angeblich aufbrausenden Baselbieterinnen und das Heimweh, das sich schon einstellt, wenn man nach Basel geht. In der siebten Strophe heisst es: «Doch wenn er (der Mann) ufrecht heime chunnt, so isch dä Chib verschwitzt.» Es gibt wohl viele Junge, die das Wort «Chib» nicht mehr verstehen; es meint Zorn oder auch Streit. «Verschwitzt» meint hier «vergessen». Nicht mehr ganz auf der Höhe ist die dritte Strophe des heutigen Baselbieterliedes: «Die eine mache Bändel, die andre schaffes Fäld.» Tempi passati! Thomas Brunnschweiler


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
20260528_WOZ_OBZANZ by AZ-Anzeiger - Issuu