Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 21. Mai 2026, 64. Jahrgang, Nr. 21
Erfolgreicher Lauftreff
Marathonläufer Christian Bärlocher aus Würenlos hat mit seinem Lauftreff einen Nerv getroffen. 17 Läuferinnen und Läufer nehmen an den Trainings teil. Sie schätzen es, gemeinsam zu joggen. (LiWe) S.14/15
Meierbädli seit
Auffahrt geöffnet
Im Killwangener Meierbädli mussten nach der Sanierung noch Kleinigkeiten gemacht werden. So wurde die Rasenfläche ausgebessert. Mit dem Saisonstart des Tägi-Gartenbads am 23. Mai sind alle Freibäder der Region geöffnet. (LiWe) S. 8/9
INSERATE
PP5432Neuenhof PostCHAG
Akrobatik auf dem Fussballrasen
Sie unterstützen den FC Wettingen mit ihrem Auftritt. Die Cheerleader zeigen ihre Kunst an Heimspielen.
Die Sportart Cheerleading setzt sich aus Tanz, Choreografie und Akrobatik zusammen. Zweimal in der Woche trainiert die Gruppe auf dem Platz im Stadion Altenburg. Sonst sind Cheerleader eher bei American Football oder Basketball angesiedelt. Nach einer einjährigen Testphase gehören die Cheerleader zum Verein, was den Vizepräsidenten Luigi Giordano stolz macht. (ihk) S. 5
Urdorf – Dietikon – Zürich
Physiotherapie – Massage – Lymphdrainage ErgotherapieEröffnunginUrdorf&Dietikon Anerkannt von der Grundversicherung.
Tanz mit Pompons: Die Cheerleader agieren an Fussballspielen. Irene Hung-König
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Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern
Mit den warmen Temperaturen spriessen auch wieder die Bäume und Sträucher. Die Anwohner an öffentlichen Strassen, Wegen und Trottoirs werden ersucht, ihre Bäume und Sträucher vorschriftsgemäss zurückzuschneiden (§§ 109-110 BauG).
Folgende Mindestvorschriften sind jederzeit einzuhalten:
• Der Rückschnitt hat bis mindestens auf die Grundstücksgrenze zu erfolgen.
• Die lichte Höhe von überhängenden Ästen hat über den Strassen 4,50 m und über Gehwegen 2,50 m zu betragen.
• An Einmündungen und Strassenverzweigungen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 0,80 m bis 3,00 m gewährleistet sein.
Einzelne, die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen.
• Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Hydranten dürfen nicht überwachsen und müssen sichtbar sein.
• Rand- und Wassersteine sind von überhängenden Sträuchern und Bodendeckern wegen Behinderung der Reinigungsarbeiten freizuhalten.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Werkhofes (Tel. 056 437 73 40, werkhof@wettingen.ch) gerne zur Verfügung.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Werkhof und Entsorgung
AUS DER GEMEINDE
Öffnungszeiten
Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben am Montag, 25. Mai (Pfingstmontag), geschlossen. Informationen bei einem Todesfall (Bestattungsamt) sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist in dringenden Notfällen über die Telefonnummer 117 erreichbar.
Am Dienstag, 26. Mai, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für die Bevölkerung da. Diese sind wie folgt: Montag, 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag, 8.30–12/13.30–16 Uhr.
PARTEINOTIZ
WettiGrüen lädt ein ins Recycling-Paradies Wettingen Re-Cycling kommt bekanntlich unmittelbar nach Reduce und ReUse. Aber was genau passiert mit den sorgfältig gesammelten und vorbildlich entsorgten Wertstoffen? WettiGrüen lädt ein zu einer Führung mit anschliessendem Apéro im Recycling-Paradies an der Tägerhardstrasse 100 am Donnerstag, 28. Mai, um 17 Uhr. Anmeldung wenn möglich per E-Mail an info@wettigruen.ch. (zVg)
INSERATE
«Musik, ein Leben lang»
Die Musikschule Wettingen feiert am letzten MaiWochenende in der Aula Margeläcker ihr 35-jähriges Bestehen. Gefeiert wird mit einem Jubiläumskonzert.
Weit über 100 Schülerinnen und Schüler von Klein bis Gross haben für diesen Anlass gemeinsam mit ihren Lehrpersonen ein Konzertprogramm in vier Bildern einstudiert. Unter dem Motto «Musik, ein Leben lang» führen sie das Konzert zwei-
JetztKinderschützen!
mal auf. Anschliessend lädt die Musikschule zum Apéro mit einer Fotoreportage zur Musikschulgeschichteein.DasteiltdieMusikschulleitung in einer Medienmitteilung mit.
Wie alles begann Der Grundstein zur heutigen Musikschule wurde 1988 gelegt. Damals war Wettingen der Musikschule Region Baden angeschlossen. Der Instrumentalunterricht fand in Wettingen und in der Musikschule Baden statt. Aufgrund der rasch wachsenden Schülerzahlen im Instrumentalunterricht setzte der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe ein. Sie klärte ab, wie der Musikunterricht schulisch und administrativ am effizientesten und kostengünstigsten organisiert werden kann.
blieben. Dazu gehören die Umsetzung des kantonalen Freifachangebots Instrumentalunterricht der Volksschule, die Vermittlung des Instrumentalspiels sowie die allgemeine Musikerziehung und die Förderung von Auftrittskompetenzen. Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis ins Erwachsenenalter können vom Unterricht profitieren. Es werden alte und neue Musikstile und Musizierformen vermittelt. Durch ihre zahlreichen musikalischen Aktivitäten hat sich die Musikschule über die vielen Jahre hinweg zu einem wichtigen Kulturträger in Wettingen entwickelt. Sie prägt sowohl Schulkultur der Schule Wettingen als auch das Gemeindeleben.
Am 14. Juni ein Zeichen setzen und Kinder schützen.
Am 7. Dezember 1989 fasste der Einwohnerrat Wettingen auf Antrag des Gemeinderates den Beschluss, eine eigene Musikschule zu gründen. Bereits sieben Monate später startete am 13. August 1990 pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahrs die eigene Musikschule. Dies dank der intensiven Vorarbeiten der eingesetzten Arbeitsgruppe. Mit der Gründung und dem Start der eigenen Musikschule betrat die Gemeinde Wettingen Neuland. So mussten auch nach Aufnahme des Schulbetriebs viele schulische und organisatorische Bereiche nachjustiert oder weiterentwickelt werden. Dank der zahlreichen Entwicklungsschritte der letzten 35 Jahre wurde die Musikschule Wettingen zu dem, was sie heute ist: das musikalische Kompetenzzentrum der Gemeinde Wettingen. Ihre Kernaufgaben sind trotz der vielen Veränderungen bis heute mehr oder weniger gleich ge-
Und was bringt die Zukunft? Entwicklung endet bekanntlich nie. Auch die Musikschule wird sich neuen Herausforderungen stellen müssen. Als Stichwort wird in der Medienmitteilung die fortschreitende Digitalisierung genannt. Doch auch wenn sich Musikstile, Musizierformen und Lernformen zukünftig weiterentwickeln werden, so fürchtet die Musikschule nicht um ihre Daseinsberechtigung: «Musik gehört zu den Urbedürfnissen des Menschen und wird es immer geben.»
In diesem Sinne blickt die Schulleitung zuversichtlich in die Zukunft und ist glücklich, nun erst mal das 35-jährige Bestehen mit der Bevölkerung zu feiern. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. (zVg)
Aula Margeläcker, Freitag, 29. Mai, 19 Uhr, und Samstag, 30. Mai, 17 Uhr.
Jubiläumskonzert der Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wettingen. zVg
Marktnotiz
Kenny Eichenberger für Lebenswerk geehrt
Ein glanzvoller Höhepunkt im 50.JubiläumsjahrderKenny‘sAutoCenter AG: Am 6. Mai 2026 wurde FirmengründerKennyEichenberger beim 2. Automotive Summit Switzerland für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der «Pioneer in Automotive Excellence Award» würdigt eine 50-jährige Erfolgsgeschichte, die 1976 mit einem Jugendtraum begann.
Was mit dem Verkauf von Occasionen startete, entwickelte sich zu einem führenden Unternehmen mit vier Standorten für die Marken Mercedes-Benz, smart, Volvo und Polestar.MeilensteinewiedieMercedesVertretung (seit 1986) und der neue Flagship-Store in Dietlikon prägen den Erfolgsweg.
«Dieser Award ist ein Kompliment an das gesamte Team, das den ‹Kenny‘s Spirit›tagtäglichlebt»,freutsichKenny Eichenberger.
Heute wird die Gruppe von Marc Eichenberger in zweiter Generation geführt. Trotz des Wachstums bleibt das Markenzeichen unverändert: das persönliche Engagement und das berühmte «Kenny‘s Käfeli». Die Philosophie «Zuerst ein Käfeli. Dann Ihr Auto.» steht seit einem halben
Jahrhundert für das Vertrauen der Kundschaft.
Über Kenny‘s Auto-Center AG Das 1976 gegründete Familienunternehmen steht für erstklassigen Service und persönliche Kundenbetreuung in den Regionen Zürich und Aargau.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Baugesuch
Bauherrschaft
Christian Rusche, Rebbergstrasse 58 b, 5430 Wettingen
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 21. Mai bis 19. Juni 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Baugesuch
Bauherrschaft
Jessica und Nicholas Smith, Freistrasse 20, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Sichtschutzwand und gedeckter
Sitzplatz
Baustelle
Freistrasse 20
Parzelle 3057
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 21. Mai bis 19. Juni 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Die Cheerleader des FC Wettingen unterhalten das Publikum und feuern die eigene Mannschaft an.
IRENE HUNG-KÖNIG
Die Mädchen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren trainieren an diesem Montagabend auf dem Fussballplatz im Stadion Altenburg. Der Regen setzt ein, doch die Cheerleader ignorieren dies. Gekonnt zeigen sie Hebefiguren und eine Figur namens «Scorpion». Trainerin Monica Spina weist sie an, was als Nächstes auf dem Plan steht.
Dass Cheerleader auf einem Fussballplatz respektive im Stadion agieren, hat Seltenheitswert. Eher ist man auch in der Schweiz gewohnt, dass die Cheerleader bei Sportarten wie American Football oder Basketball das Publikum unterhalten und das eigene Team anfeuern. Mittlerweile ist es eine eigene Sportart bestehend aus Akrobatik, Choreografie und Tanz.
«Habe eine talentierte Gruppe»
Die Mädchen und jungen Frauen trainieren zweimal wöchentlich das ganze Jahr hindurch. «Man kann nicht einfach aufhören im Winter», sagt Monica Spina, die seit 35 Jahren leidenschaftlich tanzt. Ihre Ideen für die Choreografien entstammen ihrer Fantasie, wie sie sagt. «Ich habe eine talentierte Gruppe und bin stolz darauf», sagt sie.
Zunächst hatten die Mädchen Auftritte beim FC Juventina Wettin-
gen. «Da waren es halt weniger Zuschauer», erklärt Luigi Giordano, Vizepräsident des FC Wettingen. «Bei uns in der 2. Liga sind es 250 bis 300 Gäste pro Spiel.» Vor einem Jahr kam die Anfrage der Cheerleader, ob man zusammenspannen wolle. Jetzt, nach einem Jahr Testphase, sind die Cheerleader fest integriert in den Verein. Noch immer werden aber Mitglieder gesucht für das Team der 10- bis 17-Jährigen sowie für dasjenige der 18- bis 28-Jährigen. «Es sind Schnupperlektionen möglich», sagt Monica Spina. Sie freue sich, wenn sich möglichst viele Jugendliche für den Sport interessierten. So wie die 13-jährige Nahya, die nebst Ballett auch schon andere Tanzformen ausprobiert hat. «Es ist perfekt, wir beginnen mit dem Leichtesten und steigern uns dann.» Für sie ist die Cheerleading-Truppe wie eine zweite Familie. Und an den Auftritten sei es schön, die Aufmerksamkeit zu bekommen.
Selbstbewusstsein wird gestärkt Trainerin Spina weiss, dass es im Cheerleading viel Disziplin und Mut braucht. Es stärke aber auch das Selbstbewusstsein. Esra (14) findet, es sei anfangs schwierig gewesen, vor Gästen aufzutreten. Die belächelnden Aussagen von aussen hatten dazu beigetragen. Die eigene Scham musste überwunden werden. «Wir müssen uns nicht schämen, wir sind stolz darauf», sagt sie selbstbewusst. Um die akrobatischen Einlagen hinzukriegen ist auch die Kraft ein zentrales Element. Deshalb steht bei den Cheer-
leadern auch das Krafttraining auf dem Trainingsplan. Nicht zur Freude von Melina, wie sie zugibt.
Die Cheerleader des FC Wettingen treten nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf Sand auf. Sie unterstützen den Beach-SoccerClub Team Limmattal.
Infos unter www.fcwettingen.ch.
Im Spagat: Die Cheerleader zeigen ihr Können im Stadion Altenburg. Irene Hung-König
WETTINGEN/NEUENHOF
VERMISCHTES WETTINGEN
Es gab viel zu entdecken. zVg
Haustürflohmarkt war ein Erfolg Am Samstag, 9. Mai, fand im AltenburgQuartier Wettingen ein stimmungsvoller Flohmarkt statt. Über 30 Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten ihre Waren und sorgten für eine lebendige und einladende Atmosphäre. Von Kinderspielzeugen
LESERBRIEF WETTINGEN
Schullandschaft Margeläcker Die geplante Schullandschaft hat eine Herkulesaufgabe vor sich. Viele Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden. Kinder brauchen einen Ort zum Lernen, zum Bewegen und sollen eine reguläre Entwicklung und Sozialisierung erhalten. Die Arbeitstätigkeit beider Elternteile ist für viele Familien längst unumgehbare Normalität. Es ist wichtig, dass die Kinder in Wettingen auch in Abwesenheit der Eltern sicher aufgehoben sind. «It takes a village to raise a child», jedoch hat nicht jede Familien Unterstützung. Ein lückenloses, bedarfsgerechtes Betreuungsangebot ist unumgänglich. Auch die Gesellschaft hat Interesse daran, die AHV-Zahlerinnen und -Zahler von morgen im Werdegang zu unterstützen. Eine neue Schulrauminfrastruktur muss nebst den neusten schulischen pä-
KORRIGENDUM
bis hin zu besonderen Antiquitäten aus Kellern und Garagen gab es für die Besucherinnen und Besucher viel zu entdecken. Die liebevoll gestalteten Stände luden zum Verweilen, Stöbern und Austauschen ein. Der Flohmarkt bot zudem eine wunderbare Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Quartierleben aktiv zu erleben. Kinder spielten, handelten und verkauften mit grosser Begeisterung. Das gesamte Quartier war voller Leben und der Anlass wurde von allen Beteiligten als grosser Erfolg wahrgenommen.
Auch im nächsten Jahr organisiert der Quartierverein Langenstein-Altenburg wieder den bunten Flohmarkt im Quartier. (zVg)
«Uselütete» artet k
Verletzte und Sachschäden an der Kanti Wettingen. An der «Uselütete» kam es zu Krawallen durch Schüler der Kanti Baden.
unserer Schule keinen Platz», schreibt Daniel Franz.
dagogischen Gegebenheiten auch das berücksichtigten. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse sind mit aufgenommen worden. Tagesstrukturen werden ausgebaut und sind ein zentraler Bestandteil des zukünftigen Schulraums, auch bei der geplanten Schullandschaft Margeläcker. Ein zeitgemässes Angebot macht Wettingen attraktiv für Familien und wichtige Steuerzahlende. Jeder in Betreuung investierte Franken kommt für die Gemeinde um ein Mehrfaches zurück, wie mehrere Studien beweisen.
Es liegt an uns allen, die Umsetzung der Schulraumplanung zu ermöglichen. Der Projektierungskredit ist der erste Schritt dazu. Wettingen verdient eine Schule, die zur Realität unserer Gemeinde passt.
Yvonne Hiller, Mitglied der Begleitkommission
Wie das «Badener Tagblatt» schreibt, hätte die «Uselütete» an der Kantonsschule Wettingen den Abschluss der Schulzeit darstellen sollen. Doch eine Gruppe von 40 bis 50 Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Baden randalierte auf dem Schulgelände in Wettingen. Es ist die Rede von Vermummten, die Menschen mit Mehl, Eiern und Essig beworfen haben. Auch kamen Böller und Feuerwerkskörper zum Einsatz. Nun prüft die Schulleitung disziplinarische und strafrechtliche Schritte – sie arbeitet mit der Polizei zusammen.
Im Brief an Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrpersonen spricht Daniel Franz, Rektor der Kantonsschule Baden, von «schwerwiegenden Vorfällen». Nachdem die Schüler bereits auf dem Gelände der Kanti Baden negativ aufgefallen seien, traten sie vermummt auf dem Gelände der Kanti Wettingen auf, wo Menschen verletzt und Einrichtungen beschädigt wurden.
«Ein solches Verhalten von Schülern der Kanti Baden macht uns fassungslos. Wir sind entsetzt über das, was geschehen ist. Es überschreitet jede Grenze und hat an
Bild- und Videomaterial gesucht Gemäss «Badener Tagblatt» bestätigt Paul Zübli, Rektor der Kanti Wettingen, die Vorfälle. Sie hätten zunächst drei sehr schöne Tage gehabt mit vielen kulturellen Aktivitäten. «Dann kam dieser Überfall.» Rektor Zübli hat nicht alles direkt mitbekommen, doch Lehrpersonen vor Ort hätten reagiert und die Jugendlichen weggewiesen. Zur Reaktion des Badener Kanti-Rektors sagt er: «Sehr unterstützend sind die klare Haltung und die Reaktion des Rektors der Kanti Baden.» Er schätze die gute Zusammenarbeit «auch jetzt in dieser Situation». Offenbar spielten sich die Vorfälle im Eingangsbereich der Klosterhalbinsel sowie beim Restaurant Sternen ab. Zudem seien durch die Gruppe «abschätzige, sehr vulgäre Parolen» gerufen worden.
Rektor Franz erklärt in seinem Schreiben, dass sachdienliche Hinweise wie Bild- oder Videomaterial gesammelt werden, um die fehlbaren Schüler – es waren auch vereinzelt Schülerinnen darunter – zu identifizieren. Den Tätern drohen disziplinarische Massnahmen und strafrechlichte Schritte. Ob darunter auch ein Schulausschluss ist, kann Daniel Franz nicht sagen. «Das müssen wir anschauen», erklärte er gegenüber dem «Badener Tagblatt» (LiWe/ihk)
Meldungen der Kantonspolizei
Wohnungen in einer Neubauüberbauung verwüstet (Zeugenaufruf)
Das ist das Pfarrhaus der reformierten Kirche Wettingen-Neuenhof an der Erlenstrasse 2 in Wettingen. Das Gebäude aus dem Jahr 1951 soll saniert und ab dem Schuljahr 2027/2028 für die Tagesstrukturen genutzt werden. Im Bericht der Limmatwelle vom 15. Mai war fälschlicherweise das Pfarrhaus an der Lägernstrasse abgebildet. Die Redaktion entschuldigt sich für den Fehler.
Am Freitag, 15. Mai, meldete ein Bauarbeiter, dass über den vergangenen Feiertag in ein Baustellenmagazin an der Bahnhofsstrasse in Wettingen eingebrochen worden sei. Wie sich herausstellte, blieb es nicht beim Einbruch in das Baustellenmagazin, bei welchem mehrere Baumaschinen entwendet wurden. Weiter verwüstete die unbekannte Täterschaft mehrere Wohnungen der Neubauüberbauung. Dabei wurden diverse Platten zerschlagen sowie mehrere Wände mit Gips und Farbe verschmiert.
Foto: Alex Spichale
Die Kantonspolizei Aargau führte die Spurensicherung durch und leitete entsprechende Ermittlungen ein. Personen, die verdächtige Beob-
achtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Stützpunkt Baden unter Tel. 056 200 11 11 oder E-Mail stuetzpunkt.baden@kapo.ag.ch) zu melden.
Wände wurden mit Gips und Farbe verschmiert. zVg
komplett aus
LESERBRIEF NEUENHOF
Kreditüberschreitung Härdli von 43 % Eine Kreditüberschreitung von 10% wäre noch vertretbar, aber nicht 43%. Normalerweise würde man vor Vergabe von Aufträgen klären, ob dies im Rahmen der bewilligten Kreditlimite liegt. Was in Neuenhof passierte, ist unseriös und verantwortungslos von der Behörde. Auch mit der Neubesetzung des Gemeinderates ist die Situation in Neuenhof nicht mehr haltbar. Auch die personellen Abgänge guter Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung sind ein Zeichen von Missständen. Mit dem geplanten, strukturierenden Controlling der Verpflichtungen und Budgetkrediten können die Probleme und die Misswirtschaft in unserer Gemeinde nicht gelöst werden. Ich zweifle an einer speditiven Durchführung der anstehenden Probleme und der Fähigkeit der zuständigen Personen. Deshalb müssen wir uns dringend mit dem Gedanken über eine Fusion mit Baden beschäftigen. Paul Marquart, Neuenhof
AUS DER GEMEINDE
Brandschutzkontrolle in öffentlichen Liegenschaften Im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Crans-Montana hat der Gemeinderat die Thematik «Brandschutz» vertieft geprüft. Eine systematische Überprüfung reduziert das Risiko von Bränden und potenziellen Personenschäden. Da die Verantwortung für die Sicherheit bei den Gemeindeliegenschaften, welche für Anlässe vermietet werden, sehr hoch ist, sollen diese Liegenschaften als Erstes und im Verlauf dieses Jahres überprüft werden. Die weiteren Liegenschaften werden in einem nächsten Schritt ebenfalls überprüft.
Bundesfeier Die Vorbereitungen für den diesjährigen Nationalfeiertag sind im Gange. Der Gemeinderat freut sich, Ioannis Delakos, Bürgermeister von Holzgerlingen, für die Bundesfeieransprache 2026 gewonnen zu haben. Die Stadt Holzgerlingen und die Gemeinde Neuenhof haben 1984 beschlossen, eine gegenseitige Partnerschaft einzugehen und diese urkundlich festzuhalten. Die Partnerstadt liegt im Landkreis Böblingen in der Region Stuttgart und wird auch als Tor zum Naturpark Schönbuch bezeichnet.
Die Bundesfeier vom 1. August hat einen festen Platz im Jahresprogramm der Gemeinde. Sie beginnt dieses Jahr um 12 Uhr in der Aula in Neuenhof. Im Anschluss an den offiziellen Teil sind alle Besucherinnen und Besucher zum «Pasta-Festival» eingeladen (solange Vorrat). Ebenso bietet die Festwirtschaft wiederum verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten an. Wie in den vergangenen Jahren ist auch in die-
INSERATE
sem Jahr für Unterhaltung der Kinder gesorgt. Zum Beispiel haben die Kinder die Möglichkeit, zu basteln oder sich auf der Hüpfburg im Peterskeller zu vergnügen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Ansprache von Ioannis Delakos. Der Gemeinderat Neuenhof ist überzeugt, dass er als engagierte Persönlichkeit die Bevölkerung mit seiner Rede begeistern wird, und freut sich, ihn in Neuenhof begrüssen zu dürfen.
Baubewilligungen Die Baubewilligung ist erteilt worden an: Ahmet Muhamet und Hamid Xhelili, Neuenhof, für Umbau EFH zu 3-Familien-Haus und neue Gartengestaltung, Dorfstrasse 42, Parzelle Nr. 3011, Neuenhof.
Termine 25. Mai: Pfingstmontag (Gemeindehaus geschlossen); 29. Mai, 12–13 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 30. Mai: Papiersammlung.
Ioannis Delakos, Bürgermeister von Holzgerlingen.
Schüler der Kanti Baden randalierten auf Wettinger Schulgelände. Leserfoto
Pfingstmontag –Gemeindeverwaltung geschlossen
DieTürenderGemeindeverwaltungbleibenam Pfingstmontag, 25. Mai 2026, denganzenTaggeschlossen.IndringendenFällensindfolgendePikettdienstnummernerreichbar:
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«Musig us de Schwiiz»
Der Chor «The Colour of Gospel» lädt am Samstag, 30. Mai, zu seinem Jahreskonzert in die Aula in Neuenhof ein.
Am Samstag, 30. Mai, verwandelt sich die Aula Neuenhof in einen Ort voller Musik, Emotionen und mitreissender Rhythmen. Unter dem diesjährigen Motto «Musig us de Schwiiz» präsentiert der Chor «The Colour of Gospel» ein abwechslungsreiches Programm mit unter-
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schiedlichen Klängen aus der Schweizer Musikszene. Kraftvolle Stimmen, gefühlvolle Melodien und die spürbare Freude am gemeinsamen Singen versprechen ein besonderes Konzerterlebnis. Vor und nach dem Konzert lädt ein Barbetrieb zum Verweilen ein und bietet Gelegenheit, den Abend in geselliger Atmosphäre zu geniessen. Der Gospelchor Neuenhof freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen stimmungsvollen Abend. (zVg) Aula, Samstag, 30. Mai, 18.30 Uhr Türöffnung, 19.30 Uhr Konzertbeginn.
AUS DER GEMEINDE
Fronleichnam – Gemeindeverwaltung geschlossen
DieTürenderGemeindeverwaltungbleibenam Donnerstag, 4. Juni 2026 (Fronleichnam), sowieam Freitag, 5. Juni 2026 (Brückentag), denganzenTaggeschlossen.Am 3. Juni 2026 (vor Fronleichnam), schliessendieTürenderGemeindeverwaltungbereitsum16.00Uhr.In dringendenFällensindfolgendePikettdienstnummernerreichbar:
Gemeindeverwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist am Pfingstmontag, 25. Juni, geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt während der ordentlichen Bürozeiten via Pikettdienst unter der Nummer 079 559 73 00 erreichbar.
Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Do Kim Anh Phung und Anh Ngoc Mike Phung, Dorfstrasse 14, Killwangen, für Schleppdachlukarne/ Dachflächenfenster, Dorfstrasse 23; Einwohnergemeinde Killwangen, Schürweg 2, Killwangen, für Umnutzung Schützenhaus (Teil des Anbaus) zum Kulturtreffpunkt, Rebäckerstrasse 11; Einwohnergemeinde Killwangen, Schürweg 2, Killwangen, für Signalisationsänderung Poststrasse/ Steinbruchstrasse/Projektänderung, Poststrasse/Steinbruchstrasse.
Am 30. Mai können sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auf ein abwechslungsreiches Programm mit Klängen
Bädli ist geöffnet
Seit einer Woche kann die Killwangener Bevölkerung wieder im Meierbädli baden. Die sichtbarste Neuerung ist der neu bemalte Beckenrand.
MELANIE BÄR
Das Meierbädli ist beliebt in der Bevölkerung. Deshalb hat man es auf die Saison 2025 für 155000 Franken saniert. Für den jährlichen Unterhalt investiert die Gemeinde rund 40000 Franken. Vor einem Jahr brachte man aus Sicherheitsgründen einen knapp zwei Meter hohen Zaun ums Bädli an. Zudem ebnete man die Grünfläche aus und stellte überdimensionale Sonnenschirme auf «Die haben wir wieder aufgestellt und im Herbst die Rasenfläche nochmals ausgebessert», sagt Andrin Bernet, Leiter des Werkhofs. Wühlmäuse hatten dem Rasen zugesetzt. Abhilfe gegen die Vierbeiner schaffte man mit der Installation eines Rasenroboters. Er verursacht in der Nacht eine Bodenvibration. Die Wühlmäuse mögen das nicht und suchen deshalb das Weite.
Abgeschliffen und gestrichen
Eine sichtbare Neuerung ist am Rand des Beckens zu sehen: Er ist nicht mehr blau, sondern grau.
INSERATE
«Wir haben den betonierten Beckenrand mehrere Millimeter abgeschliffen, eine Tiefengrundierung angebracht und ihn neu gestrichen.»
Seit mehreren Jahren hat sich die Oberfläche am Bassinbeckenrand stellenweise abgelöst. Bei der Sanierung im letzten Jahr versuchte man, diese Stellen mit einer Bassinfarbe zu überstreichen. Diese kostengünstige Variante blieb jedoch erfolglos. Deshalb entschied man sich nun für eine Tiefengrundierung. Bernet und eine weitere Person vom Werkhof waren vier Tage lang mit Abschleifen und Malen beschäftigt. Es wurde eine Zweikomponenten-Schutzbeschichtung verwendet. Weil die Sonneneinstrahlung die blaue Farbe schneller ausbleicht als helle Farben, entschied man sich für ein helles Grau. Auch der Boden der Aussendusche wurde neu gestrichen.
Nur für eigene Bevölkerung offen Unterhalten wird die Anlage von Mitarbeitenden der Gemeinde. Mittlerweile haben sie das Wasser abgelassen und neues eingefüllt. Das Bädli darf ausschliesslich von Einwohnerinnen und Einwohnern aus Killwangen benutzt werden. Es wird voraussichtlich bis Mitte September geöffnet sein. «Bei schönem Wetter werden wir die Saison allenfalls verlängern», so Bernet. Es ist täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet.
Vorher: Am Bassinbeckenrand hat sich Material von der Oberfläche abgelöst.
Der
abgeschliffen und neu bestrichen.
Beschlüsse Vorstandssitzung vom 23. April 2026
Abwasserverband Killwangen Spreitenbach Würenlos
Der Vorstand des Abwasserverbandes Killwangen Spreitenbach Würenlos hat an der Sitzung vom 23. April 2026 folgende, dem fakultativen Referendum unterstellten Beschlüsse gefällt:
• Genehmigung der Rechnung 2025 mit Entlastung der Organe
Die Unterlagen zu dem Beschluss können auf der Homepage der ARA Killwangen eingesehen und heruntergeladen werden (www. ara-killwangen.ch). Ausserdem können die Unterlagen während den normalen Öffnungszeiten in den Büroräumlichkeiten der ARA Killwangen eingesehen werden.
Gemäss § 16 Referendumsrecht der Satzungen kann gegen diese Beschlüsse innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, das Referendum ergriffen werden.
Killwangen, 21. Mai 2026
Der Vorstand der das Referendum ergriffen werden.
Mistkratzerli
Bahnhofstrasse
Nature, Knoblauch oder Kräuterbutter serviert mit Pommes (Zubereitungszeit 30 Min)
2 für 1 – CHF 31.50
gültig bis Ende Juli 2026 – Reservation erwünscht Nichtraucher Lokal
Wir freuen uns auf Ihren Besuch Ihr The Prime Team
Inserat ausschneiden und mitbringen
Nachher:
Rand wurde
Das Meierbädli am Dorfrand ist parat zum Baden. zVg
SPREITENBACH
AUS DER GEMEINDE
Sofortmassnahmen Boostockturnhalle Der Gemeinderat hat für Sofortmassnahmen in der Turnhalle Boostock einen Zusatzkredit von 45 000 Franken bewilligt. Damit kann der Veranstaltungsbetrieb weiterhin sichergestellt werden. Zusätzlich wird eine Zustandsanalyse der Halle in Auftrag gegeben. Die beschlossenen Sofortmassnahmen betreffen insbesondere sicherheitsrelevante und betriebliche Bereiche. Vorgesehen sind unter anderem der Ersatz der Verdunkelungsstoren, Anpassungen an der Bühnentechnik, die Verbesserung der WLAN-Abdeckung sowie kleinere Optimierungen bei Beamer, Lautsprecheranlage und Heizungssteuerung.
Zustandsanalyse Mittlerzelg Der Gemeinderat hat einen Zusatzkredit für die Zustandsanalyse des Garderobengebäudes Mittlerzelg bewilligt. Die Analyse soll den Sanierungsbedarf sowie mögliche Varianten bis hin zu einem Ersatzneubau aufzeigen. Der Nachtragskredit beträgt 19000 Franken. Das Garderobengebäude Mittlerzelg weist insbesondere im Bereich des Clubhauses ein erhebliches Energieeffizienzpotenzial auf. Mit der Zustandsanalyse sollen der aktuelle Gebäudezustand, der daraus resultierende Handlungsbedarf sowie mögliche Sanierungsvarianten untersucht werden. Zusätzlich wird geprüft, welche Kosten bei einem möglichen Ersatzneubau entstehen würden. Auf Basis der Analyse wird ein Grobsanierungskonzept mit einer ersten Kostenschätzung erarbeitet. Die Ergebnisse sollen als Entscheidungsgrundlage für die weitere Planung sowie für einen Planungskredit dienen. Zudem sollen die Erkenntnisse in die Diskussionen rund um die geplante Sanierung der Rasenplätze einfliessen. Der Gemeinderat hat die Firma Landis AG Bauingenieure + Planer mit der Durchführung der Zustandsanalyse beauftragt. Gleichzeitig sollen Synergien mit der Zustandsanalyse der Turnhalle Boostock genutzt werden.
Ferien-Pass 2026 Mit dem W-WelleFerien-Pass 2026 erleben Kinder und Jugendliche abwechslungsreiche Sommerferien mit Sport, Kultur, Natur und freier Fahrt im öffentlichen Verkehr. Der Pass ist ab sofort online und an ÖV-Verkaufsstellen erhältlich. Der Dachverband der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Kanton Aargau (AGJA) bietet den
Pass gemeinsam mit dem A-WelleTarifverbund an. Neben der freien Nutzung des öffentlichen Verkehrs profitieren die Kinder und Jugendlichen von kostenlosen oder vergünstigten Angeboten aus Sport, Kultur und Natur. Der Pass kostet 37 Franken pro Kind, mit der Kultur-Legi 18.50.
Boostocksteg Beim Ersatzneubau des Boostockstegs konnten wichtige Meilensteine erreicht werden. Beide Widerlager sind erstellt und die nächsten Bauetappen stehen unmittelbar bevor. Trotz aktueller Lieferschwierigkeiten bleibt das Ziel bestehen, die neue Brücke per 1. August zu eröffnen. Die Stahlarbeiten der neuen Brücke befinden sich derzeit in der Produktionshalle. Gleichzeitig wurden bereits das Beleuchtungskonzept sowie die Farbgestaltung der Brücke ausgearbeitet. Zusätzlich wird das Begrünungskonzept erarbeitet, damit sich der neue Boostocksteg optimal in die Umgebung einfügt.
Ausbau hindernisfreie Bushaltestellen Ab dem 26. Mai werden in der Fegistrasse die Trinkwasser- und Elektroleitungen erneuert. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 6. Juli. Während der Sommerferien folgen anschliessend die Umbauten der Bushaltestellen Fegi und Härdli nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG). Im September wird danach die Bushaltestelle Interio beim Kreisel Furttalstrasse/Industriestrasse hindernisfrei umgebaut. Als letzte Etappe erfolgt in den Herbstferien der Ausbau der Bushaltestelle Glattler.
Die Terminplanung der Bushaltestelle Glatter wurde bewusst auf die Schulferien abgestimmt, damit die Sicherheit während der Bauzeit so hoch wie möglich bleibt und der Schulweg nur minimal beeinträchtigt wird. Die angegebenen Termine können sich aufgrund von Wetter oder Bauabläufen geringfügig verschieben.
Termine 26. Mai, 16.30–17 Uhr, Geschichtenzeit mit Claudia Steiner; 29. Mai, 15–17 Uhr, Spiel und Grill.
Öffnungszeiten Gemeinde Spreitenbach über Pfingsten Am Montag, 25. Mai (Pfingstmontag), bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkdienstes den ganzen Tag geschlossen. Sämtliche Notfallnummern sind online unter www.spreitenbach.ch ersichtlich.
Friedhofgärtner Michael Leimgruber gab Einblick in Bestattungsformen. zVg
Friedhof erkundigt
Mitglieder von «Pro Spreitenbach» trafen sich vor dem Mai-Anlass zu einem Rundgang auf dem Friedhof. Dabei standen Bestattungsformen, Pflege und Biodiversität im Zentrum.
Vor dem gemeinsamen Besuch im Restaurant Sternen lud der Vorstand von «Pro Spreitenbach» zu einer Friedhofbegehung ein. Zahlreiche Mitglieder nahmen daran teil. Während des Rundgangs erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die verschiedenen Bestattungsformen und die dafür vorgesehenen Bereiche auf dem Friedhof.
Begleitet wurde die Führung von Gemeinderat Beat Frei, zu dessen Ressort unter anderem der Friedhof
gehört. Die Teilnehmenden erfuhren, dass die Friedhofbewirtschaftung nach mehreren Jahren wieder in die Gemeindewerke integriert wurde. Dadurch liegt die Betreuung der Anlage wieder direkt bei der Gemeinde.
Friedhofgärtner Michael Leimgruber kümmert sich täglich um die Pflege des Friedhofs. Dabei setzt er nicht nur auf eine gepflegte Anlage, sondern auch auf ökologische Aspekte. Alte oder weniger attraktive Bäume bleiben teilweise stehen, damit Tiere davon profitieren können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Biodiversität. Statt vieler kleiner Rasenflächen gibt es gezielt angelegte Blumenwiesen mit hochwachsenden Pflanzen. Besucherinnen und Besucher können Michael Leimgruber bei Fragen direkt ansprechen, wenn sie ihn auf dem Friedhof antreffen. (LiWe/zVg)
Vereinskartell mit 33 Vereinen
Einige Anliegen der Vereine wurden umgesetzt: So gibt es in der Turnhalle Seefeld ein neues Grossfeld-Basketballfeld. Das wurde unter anderem an der Generalversammlung des Vereinskartells bekannt.
20 der 35 Vereine waren an der Generalversammlung des Vereinskartells anwesend. Insgesamt waren 51 Personen zugegen. Im Jahresbericht erwähnte der Präsident, dass die Gemeinde bereits erste Projekte aus den eingereichten Anliegen der Vereine umgesetzt hat. So entsteht in den Sommerferien in der Turnhalle Seefeld ein neues Grossfeld-Basketballfeld mit Anzeigetafel, das auch für Faustball und Unihockey ge-
nutzt werden kann. Zudem wird der Boden im Seefeld saniert. Unter Traktandum 6 musste der Austritt sowie der Ausschluss eines weiteren Vereins verkündet werden. Bei den Wahlen stellten sich der gesamte Vorstand und die Revisoren für weitere zwei Jahre zur Verfügung und wurde mit Applaus wiedergewählt. Unter Verschiedenem wurde der neue Veranstaltungskalender der Gemeinde vorgestellt. Ebenfalls informiert wurde über die Eröffnungsfeier des Schulhauses Althau am 19. September. Die Jugendarbeit berichtete über den renovierten Jugendraum (früher «Peli»). Ebenso wurden verschiedene Anlässe vorgestellt, die im neuen Veranstaltungskalender der Gemeinde zu finden sind. (LiWe/zVg)
«Clean Force» – ein voller Erfolg
Kinder, Jugendliche und Erwachsene räumten gemeinsam auf. Die erste Durchführung von «Clean Force» war äusserst erfolgreich.
In Spreitenbach fand am 9. Mai erstmals die Aktion «Clean Force» statt. In seiner Mitteilung schreibt der Gemeinderat, dass das Projekt das Ziel verfolge, Menschen aus der Gemeinde zusammenzubringen, die sich aktiv für die Umwelt engagieren. Hinter dem generationenübergreifenden Umweltprojekt steht ein engagiertes Kernteam aus Kindern und Jugendlichen der 2. bis 6. Klasse. Gemeinsam mit der Jugendarbeit Spreitenbach planten sie den Anlass über mehrere Monate hinweg.
Einsatz zahlte sich aus Über 40 Personen nahmen an der ersten Durchführung von «Clean Force» teil. Jung und Alt lief motiviert durch verschiedene Quartiere in Spreitenbach und sammelte gemeinsam Abfall ein für ein «suubers Spreiti». Jelena Perez, Bereichsleitung Jugendarbeit, zeigte sich erfreut über die grosse Resonanz. Bereits bei der ersten Durchführung seien zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Besonders gefreut habe sie, dass dieses Projekt generationen- und kulturübergreifend statt-
VERMISCHTES
Interaktive Führung Biodiversität für Familien Auf dieser abwechslungsreichen Führung entdecken Familien gemeinsam die faszinierende Welt der Biodiversität. Neben spannenden Naturmodulen sorgen spielerische Elemente dafür, dass auch die jüngsten Teilnehmenden mit Freude dabei sind. Auf dem Naturlehrpfad gibt es viel zu erleben und zu erforschen: Beim WildbienenMemory, beim «Finde die Blumen» oder bei «Achtung Neophyten» wird Wissen spielerisch vermittelt. Mit Becherlupen ausgerüstet gehen die Kinder zudem selbst auf Entdeckungstour und erkunden die Natur aus nächster Nähe.
Stiftung Umwelt-Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4 Samstag, 23., Sonntag, 24., und Montag, 25. Mai, jeweils 14–15 Uhr. Treffpunkt beim Eingang. Anmel-
fand. Während des Anlasses sprach Virginia Imhof, stellvertretende Bereichsleiterin der Jugendarbeit Spreitenbach, mit Mitgliedern der Kerngruppe darüber, warum sie sich für das Projekt «Clean Force» einsetzen.
Amelya erklärte, dass es ihr wichtig sei, sich aktiv für die Umwelt einzusetzen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Sie störe es, dass viele Menschen ihren Müll achtlos auf den Boden werfen, ohne über die Konsequenzen für Natur und Umwelt nachzudenken.
Auch Angel engagiert sich bewusst im Kernteam. Er möchte zeigen, dass Jugendliche nicht einfach nur Müll verursachen, sondern sich aktiv für ein sauberes Spreitenbach einsetzen und Verantwortung übernehmen, heisst es weiter im Bericht der Gemeinde.
Männerkochclub kocht Mittagessen Besonders überrascht hat alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie viele Zigarettenstummel sie während der Sammelaktion fanden. Ebenfalls häufig lagen gebrauchte Snus-Beutel (rauchloses Tabakprodukt) sowie PET-Flaschen herum. Bereits vor dem Anlass hatten die Teilnehmenden bei der Jugendarbeit Spreitenbach erfahren, dass Zigarettenstummel einen erheblichen Teil des Abfalls im öffentlichen Raum ausmachen.
Umso erschreckender sei es gewesen, so viele davon auf Spielplät-
Gemeinsam die faszinierende Welt der Biodiversität entdecken. zVg
dung vor Ort. Diese Führung ist kostenlos mit einem Eintrittsticket in die UmweltArena. Weitere Infos unter https://umweltarena.ch/veranstaltungen/festivalder-natur/ (zVg)
zen und öffentlichen Plätzen zu entdecken, wo sich kleine Kinder aufhalten. Sie betonten, dass Zigarettenstummel sowohl für Tiere als auch für Kinder giftig seien. Auch gebrauchte Snus-Beutel belasten die Umwelt erheblich und zusätzlich. Zwar wurden keine grossen Gegenstände gefunden, dennoch kam am
Ende ein beachtlicher Abfallhaufen zusammen. Für alle Teilnehmer servierte der Männerkochclub ein Mittagessen. Die Jugendarbeit spendierte einen Glückskäfer als Dessert. Schon jetzt ist klar: Das nächste «Clean Force» wird diesen Herbst durchgeführt. (LiWe/zVg)
Regionalübung der Samaritervereine Am Samstag, 6. Juni, findet von 9 bis 12 Uhr auf dem Boostock-Areal in Spreitenbach eine Regionalübung der Samariter statt. Insgesamt nehmen die fünf Samaritervereine Spreitenbach, Wettingen-Dorf, Baden, Würenlos und Obersiggenthal an der Übung teil. Sie absolvieren gemeinsam einen Postenlauf mit sieben abwechslungsreichen und praxisnahen Aufgaben. Die verschiedenen Übungen bieten spannende Einblicke in die Arbeit der Samariterinnen und Samariter und zeigen, wie wichtig gut ausgebildete Ersthelfer im Alltag sind. Die Bevölkerung von Spreitenbach ist herzlich eingeladen, die Regionalübung zu besuchen und sich vor Ort ein Bild der Tätigkeiten der Samariter zu machen. (zVg)
Anlässe des Natur- und Vogelschutzverein (NVSK)Spreitenbach-Killwangen Am Tag der guten Tat, am Samstag, 30. Mai, beseitigt der Verein in den Grünbereichen im Siedlungsraum den Abfall. Saubere Wiesen und Böschungen freuen Mensch und Tier. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Gemeindehausplatz, Bahnhofstrasse 2 in Spreitenbach.
Am Samstag, 13. Juni, findet eine Exkursion zum Klingnauer Stausee und zum Gippinger Grien statt. Der Ausflug dauert von 8.45 bis 16 Uhr. Interessierte sind herzlich willkommen. Anmeldungen bis Donnerstag, 4. Juni, an info@nvsk.ch.
Am Dienstag, 16. Juni, findet der Naturspaziergang statt. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Sprützehüsli, Sternenplatz Spreitenbach. (zVg) Infos zum NVSK gibts unter nvsk.ch.
Die «Clean Force»- Kerngruppe ist bereit für den Einsatz. zVg
«Clean Force» und der Männerkochclub beim Imbiss. zVg
Präventionskampagne 2026 diabetesaargau
on Tour
Freitag, 29. Mai 2026, 9.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 30. Mai 2026, 8.00 – 20.00 Uhr
Im Shoppi Tivoli Shoppingcenter
8957 Spreitenbach
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Die öffentliche Auflage erfolgt vom 25. Mai 2026 bis 23. Juni 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
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Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen frohe Pfingsten.
GemeinderatundPersonal
Im Shoppi Tivoli Shoppingcenter
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Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
Tel.058 2005773 thomas.stadler@chmedia.ch
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Am Informationsabend der Gemeinde wurden Traktanden wie der Kunstrasenplatz und der Zusatzkredit für die Perronüberdachung am Bahnhof vorgestellt.
IRENE HUNG-KÖNIG
An der Gemeindeversammlung vom Dienstag, 2. Juni, kommen Traktanden zur Abstimmung, die für emotionale Diskussionen sorgen dürften. Vor allem der Verpflichtungskredit von 3,840 Mio. Franken für den Neubau des Kunstrasenplatzes im «Tägerhard» dürfte zu reden geben. Der Gemeinderat empfiehlt aus finanzpolitischen Gründen, den Kredit abzulehnen. Gemeinderat Lukas Wopmann (Mitte) erklärte, dass man das Projekt von zwei unabhängigen Planern hat durchrechnen lassen – mit der Hoffnung, die Kosten runterzuschrauben. Doch beide kamen auf die rund 4 Millionen Franken. Der grösste Brocken mit 2,995 Mio. Franken würde für den Kunstrasen und dessen Infrastruktur verwendet. Dazu gehören der Kunstrasen mit Unterbau, Drainage- und Kanalisationsleitungen sowie eine Versickerungsmulde mit Tiefenbohrungen. Vorgesehen wären auch Werkleitungserschliessungen, Beleuchtung, Ballfang- und Umzäunungsanlagen, Möblierungen sowie eine Tribüne. Lukas Wopmann wies darauf hin, dass das bis 2027 gebaut werden muss, um die maximal 400000 Franken des Kantons Aargau im Rahmen des Schwerpunktprogramms «Kunstrasenplätze» aus dem Swisslos-Fonds zu erhalten.
Auch wenn die Eingabe für den Kunstrasen vom SV Würenlos stammt, würde ein Sportplatz und kein reiner Fussballplatz entstehen,
AUS DER GEMEINDE
Gemeindeverwaltung an Pfingstmontag geschlossen Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Pfingstmontag, 25. Mai, den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 079 380 94 60; Technische Betriebe: 056 436 87 60; Regionalpolizei Wettingen-Limmattal/Polizei: 056 417 92 00 oder Notruf 117. Der Bevölkerung wird für das Verständnis gedankt.
so Wopmann. Die Notwendigkeit eines Kunstrasenplatzes zur Entlastung der bestehenden Sportinfrastruktur und zur Unterstützung der Würenloser Sportvereine sei nachvollziehbar. «Jedoch würde das geplante Projekt mit Gesamtkosten von gegen 3,8 Mio. Franken eine ganz erhebliche Belastung für die Gemeinde bedeuten», heisst es in den Stimmunterlagen.
Planer werden vorgestellt
Planungskosten von 450000 Franken für die Überarbeitung der Gesamtrevision der Allgemeinen Nutzungsplanung kommen ebenfalls vor den Souverän. Gemeinderat Thomas Zollinger (SVP) stellte den geschätzten Zeitraum bis 2030 vor, den es brauche für Entwicklungsleitbild, formelle Verfahren, Stellungnahme des Kantons und Mitwirkungsverfahren. Ein Gast meinte, man solle
gewisse Dinge frühzeitig zur Diskussion bringen, um nicht wieder in «denselben Hammer» zu laufen. An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 29. April 2025 wurde die Gesamtrevision zur Überarbeitung zurückgewiesen. Mittlerweile fanden Workshops statt. Auch wurde ein neues Planungsbüro ausgewählt, welches an der Gemeindeversammlung vorgestellt wird. Ein Novum ist, dass nicht nur der zuständige Gemeinderat, Thomas Zollinger, an der Nutzungsplanung arbeitet, sondern dies gemeinsam mit Gemeindeammann Anton Möckel macht.
Kosten und Nutzen angezweifelt
Die Perronverlängerung am Bahnhof Würenlos mit einer Überdachung der Fussgängerrampe auf der Nordseite würde die Gemeinde 735000 Franken kosten. Die Ge-
meindeversammlung hatte am 3. Juni 2025 bereits eine Krediterhöhung um 350000 Franken beschlossen. Deshalb wäre noch ein Zusatzkredit von 385000 Franken nötig. Der Gemeinderat hatte die SBB abklären lassen, welche Lösungen es für die Überdachung gäbe. Die verschiedenen Varianten mit unterschiedlicher Rampenlänge und Gefälle bewegen sich im Kostenrahmen von 680000 Franken bis zu 1,49 Mio. Franken. Der Gemeinderat hat sich zwar für die kostengünstigste Variante entschieden, dennoch empfiehlt er den Stimmbürgern, den Kredit abzulehnen. «Die zusätzliche Überdachung der Rampe wäre zweifelsohne eine zusätzliche Verbesserung. Jedoch stehen die hohen Kosten von 735000 Franken in keinem vertretbaren KostenNutzen-Verhältnis», schreibt der Gemeinderat in den Unterlagen.
Weiterbildung – Schalter ausnahmsweise geschlossen Infolge interner Weiterbildung bleiben die Schalter der nachfolgenden Abteilungen wie folgt geschlossen: Donnerstag, 28. Mai, 8–11.30 Uhr, Einwohnerdienste und am Dienstag, 2. Juni, 8–11.30 Uhr, Einwohnerdienste, Finanzen, Steueramt. Während dieser Zeit können die Online-Dienstleistungen unter www.wuerenlos.ch/online-
schalter genutzt werden. Der Bevölkerung wird für das Verständnis gedankt.
Obstacle-Run 2026 Am Samstag, 30. Mai, wird der 4. Obstacle-Run in Wettingen und Würenlos durchgeführt. Die Läufe finden zwischen 11 und ca. 16.30 Uhr statt. Das Rahmenprogramm ist wiederum im Sport- und Freizeitzentrum «Tägi»
in Wettingen geplant. Auf dem Lauf sorgen diverse Hindernisse für jede Menge Action auf der 9,5 km langen Strecke. Diese führt durch das Kieswerk, den Tägerhardwald, der Limmat entlang – und hinein – zurück zum «Tägi». Veranstalterin ist wiederum die Invents.ch AG, Zürich (www.obstaclerun.ch). Der Gemeinderat wünscht einen erfolgreichen und unfallfreien Anlass.
Gemeinderat Lukas Wopmann (l.) hat Infos zum Kunstrasenplatz im «Tägerhard». Anton Möckel, Barbara Gerster Rytz, Thomas Zollinger und Nico Kunz hören zu. ihk
WÜRENLOS
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«Träff 55 plus» findet nicht statt
Übersicht Jahresprogramm. zVg
Der nächste Würenloser «Träff 55 plus» war für Dienstag, 26. Mai, vorgesehen. Geplant war ein Vortrag von Helen Suter, Vizepräsidentin der Trachtengruppe
Würenlos. Am Dienstag wurde der Anlass abgesagt. Der Grund ist die Beerdigung von Marcel Moser, die an diesem Nachmittag in Würenlos
INSERATE
stattfindet (unten stehende Todesanzeige). Der Fürsprecher und Notar ist am vergangenen Sonntag, 17. Mai, «völlig unerwartet infolge eines Fahrradunfalls aus dem Leben geschieden», wie es auf der Website der EBT Rechtsanwälte KIG heisst.
Die Organisatorinnen des «Träff 55 plus» haben entschieden, den Anlass deshalb abzusagen. «Einerseits aus Respekt vor dem Verstorbenen und seinen Angehörigen, andererseits weil wohl viele Würenloserinnen und Würenloser an der
Beerdigung teilnehmen werden», begründet Caroline Möckel vom Würenloser «Träff 55 plus». Der Anlass wird ersatzlos gestrichen. Der nächste Treff findet am 28. Juli statt. An diesem Nachmittag werden die Teilnehmenden ins Boccia-Spiel eingeführt. Am 29. September gibt dann die Direktorin der Regionalen Verkehrsbetriebe BadenWettingen, Irina Leutwyler, Auskunft über den öffentlichen Verkehr. Weitere Infos zum Träff gibt es unter dem QR-Code oben. (LiWe)
Dankbar für die wunderbare gemeinsame Zeit nehmen wir
Abschied von Dir
Marcel Rolf Moser
lic. iur., Fürsprecher und Notar 9. August 1955 – 17. Mai 2026
Durch einen tragischen Fahrradunfall wurdest Du viel zu früh aus unserer Mitte gerissen. Fassungslos und voller tiefer Trauer nehmen wir Abschied. Schmerz und Sehnsucht erfüllen unsere Herzen. Die Liebe, die Erinnerung und die Hoffnung auf ein Wiedersehen geben uns Trost, Mut und Kraft.
«Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.» Johann Wolfgang v. Goethe
«lch bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.» Johannes 8,12
In Liebe
Verena Bayer Desponds
Victoria Desponds
Christa und Klaus Kopp mit Familie
Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag, 26. Mai 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Würenlos statt; anschliessend erfolgt die Erdbestattung auf dem Friedhof.
Im Gedenken an den Verstorbenen gehen Spenden an:
Verein Pro Kloster Fahr, 8109 Kloster Fahr
IBAN CH08 0900 0000 5007 2777 6
Traueradresse: Verena Bayer Desponds, Alte Lunkhoferstrasse 4a, 8905 Arni
«Ohne Ziel würde ich nicht joggen»
Vom Wiedereinstieg bis zum Marathon: Wie ein Würenloser Lauftreff Menschen wieder in Bewegung bringt.
MELANIE BÄR
«Es freut mich, dass die allermeisten immer noch dabei sind», resümiert Christian Bärlocher. Seit einem Jahr organisiert er mit Pascal Schenk ein Lauftraining. 17 Läuferinnen und Läufer zwischen 35 und 60 Jahren nehmen regelmässig teil. Pro Abend ist etwa die Hälfte von ihnen anwesend. Die meisten sind Wiedereinsteiger. Das Laufen in der Gruppe motiviere sie, sich wieder regelmässig zu bewegen. Tempo und Distanzen werden flexibel an die Teilneh-
«Ich visualisiere meine Ankunft, das hilft auf den letzten Kilometern.»
CHRISTIAN BÄRLOCHER, MARATHONLÄUFER
mer angepasst. Vier bis acht Kilometer werden gelaufen. Die Strecke wird immer wieder gewechselt. «Die grösste Herausforderung war, nicht zu wissen, wie viele Personen teilnehmen. Mittlerweile hat sich das eingependelt», so Bärlo-
«Als frisch Zugezogene war der Artikel zum ‹Run for Fun› in meiner allerersten Limmatwelle, die ich gelesen habe. Ich war sofort begeistert und von Anfang an dabei. Der sportliche Ausgleich zum Mami- und Arbeitsalltag tut gut. Ich schätze die tolle Gruppe sehr.Wir motivieren uns und achten auch während der Trainingseinheit aufeinander.»
cher. Er ist überzeugt: Bewegung wirkt nicht nur körperlich, sondern auch mental. Das Schönste für ihn ist, wenn ihm Teilnehmende nach dem Training rückmelden, dass sie sich wohlfühlen. «Leicht müde, aber nicht erschöpft.»
Rennen mit 60000 Teilnehmenden Anders er selbst. Der ehemalige Handballer beim TV Endingen geht auch ans Limit. Heute fliegt Bärlocher nach Kapstadt, um dort am Pfingstsonntag seinen 8. Major zu laufen. Das Spezielle an diesen Marathonläufen ist, dass die 42 Kilometer in namhaften Städten stattfinden. Bärlocher hat schon mehrere davon absolviert. Für manche muss man sich qualifizieren, für andere genug schnell anmelden. «Für die 60000 Startplätze am London-Marathon gab es 1,1 Millionen Anmeldungen», so der 60-Jährige. Für Marathonläufe hat Bärlocher einen bewährten Trainingsplan. Zehn Wochen vor dem Lauf steigert er die Laufdistanz bis auf 30 Kilometer. Drei Wochen vor dem Start reduziert er wieder. In der Woche vor dem Marathon macht er nur noch zwei lockere 5-Kilometer-Läufe. «In Kapstadt schaue ich mir den Zieleinlauf an und visualisiere meine Ankunft – das hilft auf den letzten Kilometern», sagt er. Zudem stärkt er Bauch- und Rückenmuskulatur beim Krafttraining im Fitness-
Ruth Lieberherr
«Meine Gründe fürs Joggen sind die Bewegung in der Natur und der Ausgleich zum beruflichen Alltag. Es ist zudem gut für dieAusdauer.Ich kann die Kondition verbessern. In der Gruppe macht es mehr Spass und man lernt neue Strecken kennen.Ein spezielles Ziel habe ich eigentlich nicht.Vielleicht mal bei einem grösseren Lauf mitmachen.»
Peter F. Siegen
«Ich mache bei ‹Run for fun› mit, weil Sport Spass macht. Dabei gibt mir die Gruppe Ansporn und es macht doppelt so viel Spass. Und last but not least geben unsere beiden Trainer immer wieder tolle Tipps und verdienen ein dreifaches Hoch.»
center. «So erhöhe ich die Stabilität beim Rennen.»
Marathon als Motivation Für Bärlocher ist es wichtig, ein Ziel zu haben. An grossen Marathons teilzunehmen, bezeichnet er als «Thrill». «Der Marathon ist das Ziel. Ohne Ziel würde ich wohl nicht mehr joggen. Ich hätte immer wieder Gründe, nicht joggen zu gehen», so Bärlocher. Wer einen Marathon rennen will, müsse vorher trainieren. Doch der Aufwand lohne sich:
Ramona Isler
«Ich laufe sehr gerne, oft auch alleine. Mit dem Lauftreff habe ich eine zusätzliche Motivation. Es gibt keine Ausrede mehr. Da ich weiss, dass am Donnerstag immer ein Grüppli da ist, versuche ich, immer dabei zu sein. Es motiviert unglaublich, in der Gruppe zu laufen. Mein Ziel: mehr Ausdauer zu haben, auch mal für längere Läufe.
«Wenn du einer von 60000 Läufern bist, ist das schlicht unbeschreiblich – Adrenalin pur.» Nervosität gehöre dazu. «Ich bin dann schon froh, wenn der Startschuss fällt und wir auf der Strecke sind.»
Von seinen Erfahrungen profitieren auch die Würenloser Lauftreffteilnehmenden. Ebenso wie vom Triathleten Pascal Schenk, der den Treff zusammen mit Bärlocher leitet. Lauftreff jeden Donnerstag, 18.30 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Schwimmbad Wiemel, Infos: chris.baerlocher@bluewin.ch.
Nathalie Senn
«Ich laufe mit, wenn es passt, und als Vorbereitung auf den Frauenlauf Bern. Schuhe schnüren, die Umgebung beim Laufen erkunden, mich dabei mit anderen Läuferinnen und Läufern austauschen, durchatmen und befreit nachHausekommen.Besser geht es mit so wenig Aufwand nicht.
Corina Maurer
«Ich laufe seit rund zwei Jahren regelmässig.In der Laufgruppe bin ich seit rund einem Jahr. Ich habe die Werbung für den ‹Run for Fun› in der Limmatwelle gelesen und fand es eine tolle Idee. In der Gruppe macht es mehr Spass. Durch die Gespräche beim Rennen ist es viel kurzweiliger. Mir macht das Rennen einfach Spass.»
Nathalie Ramirez Bosch
Christian Bärlocher (l.) bietet zusammen mit Pascal Schenk seit einemJahr einen wöchentlichen Lauftreff an in Würenlos. zVg
EinBlickhinterdie Kulissen der kommunalenInfrastruktur: spannendeErlebnisseundein attraktives Eventprogramm für alleGenerationen!
WERK HOF TAG26
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr.: 202439-1
Bauherrschaft: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer
Entfelderstrasse 22 5001 Aarau
Bauvorhaben: Änderung Endgestaltung für ökologische Ausgleichsfläche KAG Flüefeld-Tägerhardrütenen
Projektanpassung:
Besucherlenkung im Bereich der Endgestaltung KAG Flüefeld-Tägerhardrütenen
Lage: Parzellen 717, 718 und 770 (Plan 22), FlüefeldTägerhardrütenen
Zone: Ausserhalb Bauzone (Materialabbauzone)
Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Samstag,30.Mai2026, 10:00 –16:00Uhr
Schweizer Tagderoffenen Werkhöfe&-betriebe
Gesuchsauflage vom 22. Mai bis 22. Juni 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. GEMEINDE WÜRENLOS
während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos
Die «Würenloser Frauen» reisen mit dem Car in die Bündner Herrschaft nach Maienfeld.
Die Reise findet am Dienstag, 16. Juni, statt. Mit dem Car geht es nach Weesen am Walensee, wo für einen Kaffee Halt gemacht wird. Danach geht’s weiter nach Maienfeld, dem Ursprungsort der weltberühmten Heidi-Geschichte. Hoch über dem Städtchen wird das Heididorf besucht. Man fühlt sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzt, so lebensecht sind die Häuser eingerichtet. Das Mittagessen wird im Restaurant Heidihof eingenommen. Die Bündner Herrschaft ist aber auch bekannt für ihren Weinbau.
LESERBRIEFE
Kunstrasenplatz Tägerhard Als Mutter zweier fussballbegeisterter Kinder und jemand, der seine gesamte Jugend in Sportvereinen verbracht hat, verfolge ich die Debatte um den neuen Kunstrasen mit grosser Aufmerksamkeit. Aus eigener Erfahrung weiss ich: Im Sportverein lernt man fürs Leben. Es geht um weit mehr als zu gewinnen – es geht um Disziplin, sozialen Zusammenhalt und die physische wie psychische Gesundheit unserer Jugend. Seit der SV Würenlos erfolgreich mehrere Mädchen- und Frauenteams führt, hat die Bedeutung des Fussballplatzes für unser Dorf nochmals zugenommen. Er ist heute ein zentraler Treffpunkt für alle Generationen und Geschlechter. Dass der Frauensport hier eine so aktive Förderung erfährt, ist ein Gewinn für die gesamte Gemein-
KAB-Ausflug zum 60. Geburtstag
Die Katholische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hat ihre 60 Jahre mit einem Ausflug nach Dürnten gefeiert.
Da darf eine Weindegustation des einheimischen Weines nicht fehlen, schreiben die «Würenloser Frauen». Am Schluss bleibt noch etwas Zeit, um sich im Städtchen umzusehen, bevor um 17 Uhr die Heimreise angetreten wird. Je nach Verkehr ist der Reisecar um zirka 18.30 Uhr in Würenlos zurück.
Dienstag, 16. Juni; Abfahrtszeit des Cars: reformierte Kirche, Würenlos, 7 Uhr; Bahnhof Würenlos 7.15 Uhr; Ankunft in Würenlos: ca. 18.30 Uhr. Anmerkung: Alles liegt in zu Fuss leicht erreichbaren Distanzen. (zVg)
Anmeldung und detaillierte Auskunft bei Eva Spühler, Birkenweg 12, Telefon 076424 09 45 oder E-Mail: eva.spuehler@swissmains.com. Anmeldeschluss: Samstag: 30. Mai.
Frühmorgens begab sich die 50-köpfige Gästeschar der KAB Würenlos mit dem Car auf ihre Jubiläumsreise. Das erste Ziel war das Nähmaschinen-Museum in Dürnten. Der Gründer des Museums, Roni Schmied, sammelt seit seinem 11. Lebensjahr mit grosser Leidenschaft Nähmaschinen aus aller Welt. Er führte die Gäste durch die historische und technische Entwicklung der Nähmaschine mit echten Raritäten seit der ersten Erfindung namens Singer aus
dem Jahr 1846 über Antrieb mit Handkurbel oder Fusspedal bis zum heutigen Elektromotor. Mehrere Hundert Nähmaschinenmodelle der Marken Singer, Bernina, Pfaff und andere gab es zu bewundern. Nach einer Kaffeepause ging die Fahrt weiter nach Feusisberg zum Landgasthof Ried mit prächtiger Aussicht auf die Schneeberge und den Zürichsee. Das Mittagessen mundete ausgezeichnet.
Das nächste Ziel war Morgarten am Ägerisee. Mario Stöckli, der ehemalige Würenloser Pfarreiseelsorger, ist in der Pfarrei Oberägeri in mehreren Kirchen im Einsatz. Sie feierten mit ihm die Maiandacht in der Vituskirche. Nach einem gemütlichen Ausklang im Restaurant Eierhals in Morgarten kehrte die Gruppe nach Hause zurück. (zVg)
schaft. Natürlich ist die Investitionssumme für einen Kunstrasen beachtlich. Doch eines ist sicher: Günstiger wird ein solches Bauprojekt in Zukunft nicht. Es ist bereits bedauerlich genug, dass Würenlos derzeit keine Altersresidenz bieten kann – umso wichtiger ist es, dass wir nun wenigstens bei der Jugend keine Abstriche machen. Die Würenloser Sportvereine sind am Anschlag und haben inzwischen Wartelisten. Wenn wir der nachwachsenden Generation keine zeitgemässe Anlage und den nötigen Raum nicht bieten, entziehen wir den Würenloser Sportvereinen die Basis für ihre wertvolle Arbeit. Ein Kunstrasen ist kein Luxusgut, sondern eine nachhaltige Investition in die gesunde Entwicklung unserer Kinder.
Esther Willi Roppel,
Würenlos
Hitachi, das regionale Gesprächsthema Seit einigen Wochen liest man viel über die geplante Realisierung von Hitachi in Wettingen. Von Jahrhundertchance für die Region wie für den Kanton Aargau ist die Rede. Steuergelder würden in Millionenhöhe fliessen, vor allem nach Wettingen und an den Kanton. Der vorhandene Sachplan Landschaftsspange Rüsler-Sulperg, welcher im Juni 2012 durch die vier Gemeinden Wettingen, Würenlos, Neuenhof und Killwangen und dem Kanton unter dem Vorsitz von Finanzdirektor Markus Dieth, der damals Gemeindeammann von Wettingen und Präsident Regio Baden war, wurde genehmigt. Am 14. April 2026 haben nun auch die Umweltverbände ihre Meinung und Ideen zu diesem Projekt in der «Aargauer Zeitung» ausführlich beschrieben
und die Anforderungen bezüglich möglicher Gestaltung vorgebracht. Ich erwähne davon nur drei Forderungen: die Teilüberdachung der Furttalstrasse über zirka 350 Meter, die Erstellung eines Wildtierkorridors und die aufwendige Bearbeitung der Oberfläche. Sie haben aber bewusst oder unbewusst keine Kostenschätzung für diesen Vorschlag vorgebracht. Aufgrund meiner langjährigen beruflichen Erfahrung bei der Akquisition von grossen Infrastrukturbauten als diplomierter Baumeister werden diese Forderungen den Betrag von gegen 100 Mio. erreichen. Ich frage mich, wer soll das bezahlen? Wettingen mit seinen Finanzsorgen und den hohen Schulden sicher nicht. Wer dann?
Franz Müller, Würenlos
Heidi und der Geissen-Peter unterhalten sich.
zVg
50 Personen nahmen am Jubiläumsausflug teil.
Ich kenne das Ernährungskonzept von Paramediform seit den Anfängen aus der Werbung und seit ich in einer Bäckerei arbeite, verkaufe ich das Parapan. Ich wollte meine optimale Ernährung lernen, um ein leichteres und gesünderen Leben zu erreichen.
Wie war Ihre Erfahrung?
Die Menüs sind einfach zuzubereiten. Bei meiner unregelmässigen Arbeitszeit kann ich mein Essen gut vorbereiten und passend umstellen. Zudem fühle ich mich nie hungrig oder übersättigt. Für mich sind die regelmässigen Gespräche unerlässlich. Ich lerne viel und der Fortschrittmotiviertmich.Heutefühle ich mich wieder gut und vital. Ich esse mit Genuss, ich verzichte nur auf das, was ich nicht mag. Das Gewicht halten kommt in der nächsten Phase, aber das gelingt sicher! Meine Kleider machenmirwiederSpass,heutekann ich wieder alle anziehen, naja, einige sind auch zu gross … Ich möchte auch Personen in meinem Alter überzeugen, dass wir das Gewicht und die Lebensqualität verbessern können.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155
Samstag, 23. Mai, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 24. Mai – Gottesdienst fällt aus. Eucharistiefeier zum Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in der Kirche St. Anton. Es singen der Antonius-Chor und der Chor St. Sebastian gemeinsam. Pfingstmontag, 25. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Mittwoch, 27. Mai, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 28. Mai, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12
Freitag, 22. Mai, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 23. Mai, 21 Uhr, «Veglia di Pentecoste» der Missione Cattolica Italiana. Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und Markus Heil). Musik: Antonius-Chor und Chor St. Sebastian; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 10.30 Uhr, Eucharistiefeier zum Pfingstfest, Kapelle (Theo Pindl); 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 27. Mai, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 24. Mai, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil). Dienstag, 26. Mai, 18.30 Uhr, Maiandacht mit den Frauengemeinschaften St. Anton und St. Sebastian und Elisabeth Steiner (18.15 Uhr Treffpunkt am Eingang zur Marienkapelle. Beginn im Kräutergarten, Feier in der Marienkapelle. Anschliessend, bei schönem Wetter, gemütlicher Abschluss mit Apéro).
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22
Sonntag, 24. Mai, 10 Uhr, Gottesdienst an Pfingsten mit Abendmahl (Mária Dóka). Musik: Sven Angelo Mindeci (Akkordeon) und Jonas Hablützel (Orgel). Anschliessend Apéro.
NEUENHOF
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12
Samstag, 23. Mai, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 24. Mai, 11 Uhr, Eucharistiefeier zu Pfingsten (Abbé Zacharie). Musikalische Begleitung: Kirchenchor Neuenhof unter der Leitung von Giulia Guarneri Hörler. Montag, 25. Mai, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 27. Mai, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
SPREITENBACH
Kath. Pfarrkirche
St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 22. Mai, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 23. Mai, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie Wasuka). Dreissigster für Hedwig Zahner geb. Rohr. Sonntag, 24. Mai, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch,
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 22. Mai, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 26. Mai, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Mária Dóka).
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 22. Mai, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier zu Pfingsten (Abbé Zacharie).
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Mittwoch, 27. Mai, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend Mittwochskaffee.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4
Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr, Gottesdienst zu Pfingsten, Abendmahl, Bridge-Singers (Renate Bilinski).
Klosterkirche Fahr
Samstag, 23. Mai, 16 Uhr, Vesper in der Klosterkirche. Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit festlicher Musik. Dienstag, 26. Mai, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen.
Weiter Raum Dieses Gefühl der Enge: in der Bahn. Am Gotthard. Gedränge bei der Wohnungssuche. Das Geld wird knapp. Die Zeit reicht nirgendshin…
Es wird eng. Das ist ein tief verwurzeltes Gefühl, von allen Seiten bedrängt zu werden. Zu kurz zu kommen, während die anderen sich meinen Anteil schnappen. Diese Enge zu fühlen, ist äusserst unangenehm.
Da kommt diese Initiative gerade recht. Sie will die Einwohnerzahl der Schweiz auf 10 Millionen begrenzen. Sie gibt das Gefühl, etwas tun zu können gegen diese Beklemmung. Unangenehme Gefühle werden nicht hinterfragt, sie werden abgewehrt!
Doch es ist die falsche Therapie: Das Gefühl der Enge hat wenig mit der Einwohnerzahl zu tun. Nicht die vielen Leute sind das Problem bei der Wohnungssuche. Es sind die Leerstände, der aufgeheizte Markt, die immer grösseren Wohnungen. Nicht die Migrantinnen und Migranten verstopfen die Autobahn am Gotthard, sondern die Touristen. Erst recht wächst die Bevölkerung nicht wegen der Asylsuchenden: Das Wachstum ist vor allem auf eine immer älter werdende Bevölkerung zurückzuführen.
Auch eine falsche Therapie kann teuer sein: Für diese älteren Leute würden Pflegefachkräfte fehlen. Es fallen Milliardenkosten für Sozialwerke an. Die Zusammenarbeit mit den wichtigsten Freunden der Schweiz, der EU, würde massiv erschwert. – Und das Gefühl der Enge geht doch nicht weg: Neue Beklemmungen bedrängen die Herzen.
«Du stellst meine Füsse auf weiten Raum», betet die Bibel. In diesem Gebet wird man sich gewahr, dass Gott ein Leben aus Fülle schenkt. Im Gebet verschiebt sich die Wahrnehmung. Der Raum weitet sich. Niemand muss ausgesperrt werden – und doch atmet man weit und frei.
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Klosterfest an Pfingstmontag Seit knapp 20 Jahren findet auf der Klosterhalbinsel am Pfingstmontag ein Fest für die ganze Familie und die Bevölkerung statt. Dieses Jahr konzertieren die Harmonie Wettingen-Kloster und die Tambouren-Vereinigung Wettingen und Umgebung. Die Kindertagesstätte «Chlostergarte» organisiert ein Programm für Kinder. Das Team der Klostergärtnerei gibt Einblick in den Garten und ihre Arbeit. Die Mitarbeitenden des Museums Aargau geben Wissen zu Heilkräutern weiter und laden zur Ausstellung ein. In der Festbeiz des Quartiervereins Wettingen-Kloster gibt es Wettinger Würste vom Grill, Wähen, Quinoasalat, selbst gebackenen Kuchen, Glace und verschiedene Getränken. Die Festbeiz im einmaligen Ambiente des Klostergartens lädt zum Geniessen und Verweilen ein. Alle Aktivitäten sind kostenlos. Mehr Infos unter www.qv-wettingen-kloster.ch. KlosterhalbinselWettingen,Pfingstmontag,25.Mai,10–16Uhr,Eintrittfrei. (zVg)
KILLWANGEN
Mai-Wanderung, organisiert von der der Generationen-Kultur-Kommission. Die Mai-Wanderung führt durch den Sihlwald, am Ufer entlang, vorbei an eiszeitlichen Mittelmoränen. Reine Gehzeit: ca. 3,5 Stunden. Verpflegung aus dem Rucksack. Diese Wanderung kann nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden. Bei Wetterunsicherheit Info ab 8 Uhr unter Tel. 079 431 41 40. Treffpunkt: Bahnhof Killwangen, Donnerstag, 28. Mai, 9 Uhr. Billett: hin und zurück Killwangen–Sihlbrugg (löst jeder selber).
NEUENHOF
«Kaffeemorgen-Treff Der Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof lädt zu einem ungezwungenen Kaffeemorgen mit Austausch ein. Restaurant Santos, Donnerstag, 28. Mai, 9.30–11.30 Uhr.
SPREITENBACH
Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Dienstag, 26. Mai, 16.30–17 Uhr.
WETTINGEN
«DAS LETZTE WORT»
Irene HungKönig, Redaktorin INSERATE
Vortrag
Helmut Lungenschmid Mein Sterbeerlebnis
Freitag, 29. Mai 2026 18:30 Uhr
Im Gasthof Sternen
1. Stock, OG Klosterstrasse 9 5430 Wettingen
Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Rathaussaal, Freitag, 22. Mai, 14.30–15.45 Uhr.
Info-Parcours neue Schullandschaft Margeläcker Die Gelegenheit, um sich ein Bild zur neuen Schullandschaft Margeläcker zu machen. Aula und Foyer Schulhaus Margeläcker, Samstag, 23. Mai, 9–14 Uhr. Weitere Infos unter www.wettingen.ch
Heilpflanzen früher und heute Jeannine Blum führt durch den Medizinalgarten des Klosters Wettingen und zeigt Heilpflanzen von früher bis heute. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 24. Mai, 13–14 Uhr sowie 14.30–15.30 Uhr.
«Kids Open-Air – SchwiizergoofeWorkshop» Kinderfestival mit Spiel, DJ-Musik und SchwiizergoofeWorkshop ab 15 Uhr für Spass. Tägi Wettingen, Montag, 25. Mai, 13–18 Uhr. Weitere Infos und Tickets unter www.eventfrog.ch.
Jasscup in Wettingen» Einzelschieber mit Qualifikation fürs Finale am 23. Dezember. Alterszentrum St. Bernhard, Donnerstag, 28. Mai, 13.50–17.15 Uhr.
WÜRENLOS
Die Nachricht kam unerwartet: Der Rektor der Kantonsschule Baden sendete an Eltern und Lehrpersonen ein Mail über die wüsten Szenen an der «Uselütete» an der Kanti Wettingen (Artikel Seite 6/7). Frage an den Sohn, welcher die 2. Klasse der Wirtschaftsmittelschule an der Kanti Baden besucht, was er mitbekommen habe. «Nichts», so seine Antwort. Bei der Abschlusstradition, der «Uselütete», sei es erlaubt, mit Wasser rumzuspritzen, so seine Antwort. Von den überfallartigen Szenen, die sich vor einer Woche in Wettingen abgespielt hatten, erfuhr auch er zum selben Zeitpunkt wie die Eltern und Lehrpersonen. Warum? Warum werden solche Traditionen oft missbraucht für Vandalenakte, Angriffe auf Menschen? Eine junge Frau wurde verletzt, weil direkt neben ihrem Kopf ein Böller explodiert sei. Eier wurden ins Schulzimmer geworfen, Sprayereien an Gebäuden zeugen von den Aktionen. Die jungen Menschen handelten offenbar vorsätzlich. Warum sonst ist die Gruppe aus 40 bis 50 Personen vermummt aufgetreten?
«Fassungslos» zeigt sich der Rektor angesichts der Vorfälle. Diese werden nun aufgearbeitet, strafrechtliche und disziplinarische Massnahmen sollen folgen. Eine «Uselütete» etwas anders zu gestalten als vorgesehen, das würde wohl unter den Begriff «Streich» gehen. Wenn allerdings Menschen verletzt und Dinge mit voller Absicht zerstört werden, ist dies unhaltbar. Die Jugendlichen kennten das Gefühl nicht mehr, wann eine Grenze überschritten sei, so der Rektor der Badener Kanti.
Eintritt frei
Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schülerinnen und Schüler diskutieren im Parlatorium des Klosters Wettingen wöchentlich generationenübergreifend philosophisch. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 23., und Sonntag, 24. Mai, 10–17 Uhr.
Jungtierschau des Kleintierzüchtervereins Würenlos-Wettingen Besucherinnen und Besucher erwartet eine vielfältige Tierwelt mit Küken, Kaninchen, Tauben, Enten und Schildkröten sowie – je nach Platz – erstmals Nolana-Schafen. Festwirtschaft, Tombola, Handarbeiten der Fellnähgruppe Schenkenbergertal und kostenlose Pferdewage nfahrten am Nachmittag sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Beim Gmeinds-Chäller in Würenlos, Sonntag, 24. Mai, 10–16 Uhr. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt.
Schade wäre, wenn wegen solcher Chaoten Traditionen wie die «Uselütete» gestrichen würden.