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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post

Lebendiger

Verein Die LehrstellenTischmesse und weitere Events waren Thema an der vielfältigen GV von KMU Liestal.

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«Viva Mexico» Das Leiern-Fest bot viele Highlights, von Musik und Tanz über den Clown bis zum Ponyreiten.

Seite 13

Ein Grund zum Feiern Der beliebte Maimarkt in Hölstein feierte sein 40-JahreJubiläum mit 52 Ausstellern.

Seite 17

IhrServicepartnerfürSEA CUPRA,VW,Skodaund P.SchweizerAG,Liestal

RHEINFELDEN

Bescheidener Ertrag, gute Qualität

Weinjahrgang 2025 Die Kellermeister haben trotz einigen Wetterproblemen gut gearbeitet

Ulrich

Das Jahr 2025 macht deutlich: Die Winzer stehen vor einer Wende, die sich bereits seit Längerem ankündigt. Die klimatischen Veränderungen bilden die grösste Herausforderung. Der Weinjahrgang 2025 ist trotz seiner Wetterkapriolen kurz vor der Erntezeit zwar von der Menge her nicht überragend ausgefallen, der guten Qualität tat das aber keinen Abbruch. Das ist die Botschaft und das Fazit des Verbands der Weinproduzenten der Region Basel-Solothurn anlässlich ihrer Medienorientierung vom letzten Dienstag in der «Baselbieter Weingalerie» in Aesch. «Die Winzerinnen und Winzer sind immer mehr gefordert, mit geeigneten Massnahmen die Launen der Natur etwas zu umschiffen», so die allgemeine Konklusion von Verbandspräsident Andreas Buser aus Niederdorf. In seiner detaillierten Analyse nannte dann Urs Weingartner, Rebbaukommissär am Ebenrain-Zentrum die letztjährigen positiven Indikatoren, welche die hohen Erwartungen an eine gute Ernte geschürt haben: Der nicht zu frühe Austrieb, kaum Spätfröste und wenig Krankheitsdruck. Dazu habe ein wassertechnisch optimaler Frühling und Sommer für eine sehr frühe Reife gesorgt. Diese wurde aber von einem nassen Herbst abgelöst, der die Ernte verzögerte, mit entsprechenden Fäulnisproblemen. Die Pilzkrankheiten konnten im Sommer zwar gut kontrolliert werden, starke Hagelschläge bis in den Herbst hinein dezimierten die Ertragsmenge je nach Region dann aber beträchtlich. So lag es dann am Können der Kellermeister, das eingebrachte Traubengut trotzdem zu Weinen von hoher Qualität

Die beiden Blauburgunder «Liestaler» und «Syydebändel» (links und rechts) sind im Finale zum «Staatswein». Fotos: U. Fluri

Weinproduzentenverband als Organisator des Wettbewerbs «Staatswein».

zu verarbeiten. «Fast problemloses Weinjahr – bis zur Ernte», fasste Weingartner zusammen. Und damit meint er eben die drittkleinste Menge der Dekade in unserer Region, die nur rund ein Prozent des landesweiten Weinanbaugebietes ausmacht. Punkto Oechsle stehen die beiden häufigsten Sorten, Blauburgunder und Riesling Silvaner, mit 91,8 Grad und 77,7 Grad aber sehr gut da. Für den Rebbaukommissär ist indes von zentraler Bedeutung, dass in unserer kleinen Region die Qualität im Vordergrund stehen muss. Und so ist dann der Qualitätswettbewerb mit der Vergabe des Labels

«Staatswein» eine immer wieder grosse Motivation in der Arbeit der Winzer und Kellermeister. Nach einer bereits erfolgten Vorselektion durch eine ausserkantonale Fachjury werden nun am 1. Juni im Schloss Ebenrain aus den jeweils drei Finalisten die Besten der Sorten Weissweine, kräftige und aromatische Weissweine oder Cuvées, Pinot noirs in allen Facetten und reinsortige Rotweine oder Cuvées gekürt. Dabei sind mit dem Liestaler Pinot noir von Kaufmann Weinbau und dem Syydebändel Pinot noir Barrique zwei Oberbaselbieter Tropfen mit guten Siegeschancen im Rennen.

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Kolumne

Der Grimbart

Der Dachs wird in der Fabel «Grimbart» genannt. Der Europäische Dachs (Meles meles) ist eine von vier Arten der Gattung Meles. Die ersten Dachsähnlichen gab es schon im Miozän vor etwa 20 Millionen Jahren. Die Gattung Meles tauchte vor etwa 5 Millionen Jahren auf. Das schwarzweisse Raubtier gehört zur Familie der Marder und ist ein faszinierendes Tier, das man selten zu Gesicht bekommt, weil es nachtaktiv ist. Den ersten und lange Zeit einzigen Dachs sah ich auf einer Wanderung mit meinem Vater in der Ostschweiz. Bis in diesem Jahr dachte ich nie mehr an Dachse, bis an jenem 18. Februar 2025, als ich in der Stadtkirche Liestal das Konzert von Christian Zacharias besuchte. Mir stellte sich die Frage, auf welcher Strecke ich nach Hause zurückfahren sollte. Ich entschied mich für die Autobahn und die Strecke durchs Laufental. Die Strecke über Ziefen und den Holzenberg schien mir wegen Wildgefahr zu heikel. Dummerweise war das die falsche Entscheidung, denn vor Brislach schoss etwas von links nach rechts über die Strasse. Ein kurzer Knall. Ich stellte mein Auto auf rechterhand auf einem Platz ab und ging zurück. In der Mitte der Strasse lag reglos ein Dachs. Sofort rief ich die Polizei an, die den Wildhüter schickte. Kurz darauf war dieser vor Ort. Ich hörte einen Schuss und roch Schwarzpulver. «Das Tier hatte einen gebrochenen Rücken. Sie können nichts dafür», sagte er. In dieser Nacht kam ich nicht zur Ruhe. Ausgerechnet ich musste einen Grimbart überfahren. Es schmerzt mich noch heute.

SVP

Altlasten-Entsorgung und globaler Anspruch

Die Traktandenliste war mit 100 Punkten ambitioniert, der Auftakt mit einer Anlobung und Neuwahlen hingegen Routine. Doch hinter der Geschäftigkeit zeigten sich in dieser Sitzung einige Bruchlinien.

Überraschend geräuschlos passierte die OECD-Mindestbesteuerung die zweite Lesung. Die künftige Verteilung der Mehreinnahmen zwischen Bund, Kanton und den Standortgemeinden scheint konsensfähig.

Kurios wurde es beim Blick in den Rückspiegel: Die Regierung präsentierte 14 Schlussabrechnungen in einer Sammelvorlage. Dass zwei davon noch aus der Bau- und Umweltschutzdirektion des letzten Jahrtausends stammten, sorgte für Erheiterung. Noch-Regierungsrat Isaac Reber scheint im «Aufräummodus» angekommen zu sein. Weniger heiter verlief die Debatte zum Abschlussbericht der

SP

Digitalisierung. Hier geriet der Ratsbetrieb ins Stocken. Die Kritik, massgeblich befeuert durch die SVP, traf einen wunden Punkt: Dem Bericht mangelt es an messbaren Zielen, verbindlichen Terminplänen und dem Nachweis echter Effizienzgewinne. Die Kernfrage bleibt offen: Wie soll die nächste Etappe der digitalen Transformation konkret aussehen? Statt Strategie gab es vorerst nur Selbstlob und eine Bestandsaufnahme ohne Biss. Die anschliessenden Diskussionen lieferten ein bizarres Bild. Wer auf der Zuschauertribüne Platz nahm, mochte sich abwechselnd in einer GemeindeBaukommission oder bei einer UNO-Vollversammlung wähnen. Nachdem erneut eine 30-erZone mehr oder weniger ortskundig besprochen wurde, wechselten wir von der Gemeindeebene direkt auf das internationale Parkett.

Beim Vorstoss zu Swisspeace, ein Institut an der Uni Basel welches somit bereits Kantonsgelder bezieht und finanziell solide aufgestellt ist, entschied sich eine Mehrheit für eine zusätzliche jährliche Subvention von 200000 Franken. Hier stellt sich die ordnungspolitische Grundsatzfrage: Warum ist internationale Friedensförderung plötzlich kantonale Aufgabe? In Zeiten knapper Ressourcen droht diese Symbolpolitik zulasten echter kantonaler Kernaufgaben zu gehen. Das Geld, das hier ohne Notwendigkeit verteilt wird, fehlt morgen zum Beispiel bei der Infrastruktur oder der Bildung vor Ort.

Matthias Liechti, Landrat und Regierungsratskandidat SVP, Rümlingen

OECD-Mindestbesteuerung und Swisspeace

Mit der Einführung der OECDMindestbesteuerung werden Gewinne international tätiger Unternehmen mit einem Jahresumsatz ab 750 Mio. Franken zu mindestens 15 Prozent besteuert.

Die Differenz einer allfälligen tieferen Besteuerung in den Kantonen zur Mindeststeuerbelastung wird in der Schweiz neu mit einer Ergänzungssteuer des Bundes ausgeglichen. Der Anteil des Bundes daran beträgt 25 Prozent und jener der Kantone 75 Prozent, wobei die Kantone ihre Gemeinden angemessen zu beteiligen haben. Für den Kanton BaselLandschaft schätzt der Regierungsrat die Einnahmen aus der Ergänzungssteuer ab 2027 auf 10 bis 40 Mio. Franken. Soweit die Ausgangslage. An der letzten Landratssitzung wurde nun definitiv entschieden, dass nicht alle 86 Baselbieter Gemeinden, sondern nur jene sieben Gemeinden mit grossen

Unternehmen an den Einnahmen dieser OECD-Steuer beteiligt werden sollen. Die SP ist nicht gegen diese Mindestbesteuerung an sich, ganz im Gegenteil. Aber die geplante Umsetzung in unserem Kanton halten wir für einen grossen Fehler. Unlängst wurde bereits der kantonale Finanzausgleich zugunsten der Gebergemeinden reformiert. Nun hat eine MitteRechts-Mehrheit auf Antrag der FDP entschieden, die Gelder der OECD-Steuer statt auf alle 86 Gemeinden zu verteilen, ebenfalls primär diesen bereits besser gestellten Gemeinden zukommen zu lassen. Es müsse Standortförderung in diesen Gemeinden betrieben werden, wurde argumentiert. Doch auch der Kanton betreibt bereits Standortförderung aus Mitteln des Kantonshaushalts. Mir fehlt es hier an der notwendigen Solidarität unter den Gemeinden und ich frage mich

auch über das Abstimmungsverhalten vieler bürgerlicher Landrätinnen und Landräte aus dem Oberbaselbiet, die dieser unsolidarischen Verteilung zugestimmt haben, obwohl ihre Gemeinden Jahr für Jahr vor grösseren Finanzproblemen stehen. Ein Postulat, das den Regierungsrat auffordert, dem Friedensinstitut «Swisspeace» jährlich 200000 Franken zu zahlen, wurde überwiesen. Trotz der klaren Notwendigkeit dieser Unterstützung, insbesondere angesichts der vielen Kriege und Konflikte, gab es Widerstand von FDP und SVP. Eine Ratsmehrheit betonte jedoch zurecht die Bedeutung der Friedensarbeit und überwies das Postulat.

Viele Schutz- und Sicherheitsforderungen

Geschätzte Leserinnen und Leser Unsere Sitzungen laufen stets nach demselben Prinzip ab. Nach Begrüssung und Bereinigung der Traktandenliste folgen Vorlagen seitens Regierung und/oder Kommissionen, danach regierungsrätliche Interpellationsantworten und schliesslich Überweisungsdebatten zu eingereichten Vorstössen. Der Landrat muss entscheiden, ob Letztere als Auftrag an die Regierung übergeben werden sollen oder nicht. Unabhängig davon, wo wir in der Debatte stehen: Direkt nach der Mittagspause folgen Fragestunde und dringlich erklärte Vorstösse, erst danach wieder der übliche Ablauf.

Ein Viertel der 100 traktandierten Geschäfte waren diesmal Interpellationen. Können im Rahmen einer Fragestunde maximal drei Fragen gestellt werden, dürfen Interpellationen recht umfangreich sein. Antworten werden innert dreier Monate traktandiert und können kommentiert oder diskutiert werden und die Infos Grundlage für einen Vorstoss bilden. Augenfällig ist das vielfältige Verlangen nach mehr Schutz und Sicherheit. Zum Beispiel bezüglich Gesundheit und Leben durch Forderung einer Prüfung von Tempo 30. Bei Schutzplätzen in Frauenhäusern und Aufdecken von Arbeitsausbeutung gehen Bemühungen in die richtige Richtung, doch noch mehr ist nötig. Antworten zur Interpellation «Demokratische Mitwirkung» meines Parteikollegen Tobias Beck zeigen wiederum, dass Anzahl-Anpassungen bei Petitionen usw. zu überdenken sind, um die Beteiligung an politischen Prozessen längerfristig absichern zu können. Mit Hilfe der EVP überwiesen wir zudem eine Motion, welche bei kantonalen Beteiligungen

auch Regeln zu Tochter- und Enkelgesellschaften verlangt, einen Antrag für mehr Finanzen für die Friedensforschung und -bildung sowie Mediation in Konfliktgebieten und eine Verbesserung der Prävention von Femiziden. Hier war ich zuerst sehr über ein Gegenvotum seitens der SVP entrüstet. Unter anderem. nach einem Appell meinerseits, nun glaubwürdig für den sonst propagierten Einsatz für Sicherheit einzustehen, kamen am Ende nur acht Gegenstimmen.

Zum Abschluss zurück zum Anfang: Wegen vielen hängigen Vorstössen wird sich nächste Woche eine Zusatzsitzung – ganz gemäss «Keine Regel ohne Ausnahme» – einzig persönlichen Vorstössen widmen. Andrea Heger, Landrätin EVP, Hölstein

Grüne

Friedensförderung ist kein Luxus

FD: Friedensförderung klingt für manche nach einem Nice-to-have. Für uns ist sie Pflicht. Gerade in einer Zeit, in der Kr iege, Vertreibung und politische Verhärtung zunehmen, darf die Unterstützung von Swisspeace nicht als Luxus abgetan werden.

SA: Zumal die frühere Streichung des Beitrags auf einem Vorwurf beruhte, der so nicht stehen blieb. Eine umstrittene Aussage von Laurent Goetschel wurde damals als antisemitisch gelesen. Später stellte Prof. Alfred Bodenheimer klar: kontrovers ja, antisemitisch nein.

FD: Und das ist entscheidend. Antisemitismus ist nie hinnehmbar. Aber wenn politische oder wissenschaftliche Aussagen vorschnell zu Sanktionen führen, wird es gefährlich – für den Diskurs und für die Freiheit der Forschung.

SA: Genau dort arbeitet Swisspeace: mit Analyse, Mediation

FDP

und dem Aufbau tragfähiger Institutionen. Ob in Sudan, Myanmar, Äthiopien oder bei der Aufarbeitung von Gewalt in Mittelamerika – es geht darum, Konflikte zu verstehen, Eskalation zu verhindern und Wege zum Frieden offen zu halten.

FD: Wer fragt, was das mit Baselland zu tun hat, unterschätzt die Wirkung solcher Arbeit. Die humanitäre Tradition der Schweiz endet nicht an der Kantonsgrenze. Friedensförderung schafft Vertrauen in die Schweiz – und dieses Vertrauen ist auch politisch und wirtschaftlich relevant.

SA: Das zeigt die Praxis. Internationale Projekte, oft mit Unterstützung des Bundes, stärken nicht nur Menschenrechte und Stabilität, sondern auch das Ansehen eines Landes, das für Verlässlichkeit steht. Wo Konflikte entschärft werden, sinken zudem Flucht- und Migrationsdruck.

FD: Die in meinem Postulat

verlangten 200000 Franken sind deshalb kein symbolischer Überschwang, sondern eine vernünftige Investition. Umgerechnet sind das für die Bevölkerung von Baselland rund 60 Rappen pro Person.

SA: Im Vergleich zu explodierenden Rüstungsausgaben ist das verschwindend wenig. Aber es ist Geld, das Wirkung entfalten kann – für Frieden, für Dialog und für eine Schweiz, die Verantwortung nicht nur beschwört, sondern wahrnimmt. Es freut mich sehr, dass eine Mehrheit im Landrat das Postulat überweisen hat. Stephan Ackermann und Fredy Dinkel, Landräte der Grünen

Effizient wie schon lange nicht mehr

Die Traktandenlisten der letzten drei Landratssitzungen umfassten jeweils zwischen 73 und 95 Geschäfte. Auch an der Sitzung vom 7. Mai 2026 waren rekordverdächtige 98 Sachgeschäfte und Vorstösse traktandiert. Abgearbeitet an den vergangenen Sitzungen wurden in etwa nur zwischen 25 und 30 Traktanden. Dazu kommt, dass in der Regel noch gegen 15 bis 20 neue Vorstösse pro Sitzung eingereicht wurden. Also fast so etwas wie ein «Nullsummenspiel». Doch für einmal ging es wieder zügig vorwärts. Am Sitzungsende um 16.30 Uhr waren wir beim Traktandum Nr. 45 angelangt. Eine doch sehr effiziente und auch erfreuliche Behandlung von vielen, auch seit längerem, pendenten Vorlagen. Herzlichen Dank an unseren Landratspräsidenten –Reto Tschudin – für diesen Effort. Gerne gehe ich in meinem Bericht von der letzten Landrats-

sitzung noch auf ein doch spezielles Geschäft ein. Es handelt sich um die «Sammelvorlage mit 14 Schlussabrechnungen von Ausgabenbewilligungen mit Abrechnungsperiode Dezember 2024 bis Juli 2025». In der Finanzkommission wurde die Vorlage der Regierung rasch und sachlich diskutiert. Nur ein Punkt führte zu Nachfragen und auch zu grossem Erstaunen. In der Vorlage wurde die doch sehr grosse Verspätung der Schlussabrechnung Nr. 1 «Doppelspurausbauten BLTLinie 10/17/Ersatz der Brücke der Schlossgasse über den Birsig in der Gemeinde Binningen» nicht näher begründet. Der zugehörige Landratsbeschluss stammt aus dem Jahr 1989 und die letzte Rechnung wurde 2009 beglichen. Die Schlussabrechnung hätte aber innert zwei Jahren dem Landrat vorgelegt werden müssen. Eine Verspätung der Abrechnung von langen 17 Jah-

Die Mitte

ren, das gab Fragen und hat Unverständnis ausgelöst. Gibt es noch mehr Fälle, welche nicht in der Frist von zwei Jahren abgerechnet wurden? Die für die Koordination der Schlussabrechnungen zuständige BUD versicherte der Finanzkommission, dass alle noch nicht abgerechneten Ausgabenbewilligungen im Jahresbericht erscheinen. Zudem erfolge ein enger Austausch mit einer Übersicht der noch offenen Ausgabenbewilligungen. Wir Landrätinnen und Landräte gehen davon aus, dass es sich bei dieser jahrelangen Verzögerung um einen Einzelfall handelt und die Abrechnungskontrollen auch greifen.

Verlässliche Busse statt kantonaler Gesten

Die Landratssitzung setzte ein klares Zeichen für die Erreichbarkeit des Oberbaselbiets. Einstimmig überwies der Landrat eine Motion zur Anpassung des Angebotsdekrets. Damit sollen Busverbindungen auch abends und am Wochenende rechtlich besser abgesichert werden.

Für das Oberbaselbiet ist dieser Entscheid wichtig. Ein verlässlicher Bus stärkt die Standortattraktivität. Davon profitieren besonders Jugendliche und Seniorinnen und Senioren.

Der Regierungsrat wollte den Vorstoss aus Gründen der Wirtschaftlichkeit lediglich als Postulat entgegennehmen. Der Landrat beharrte jedoch auf einer verbindlichen gesetzlichen Verankerung. Die Motion wurde mit 77 zu 0 Stimmen überwiesen. Damit zeigte der Landrat den klaren Willen, die Busverbindungen in die Dörfer langfristig zu sichern.

Deutlich kontroverser verlief die Debatte über einen jährlichen Beitrag von 200000 Franken an die politisch umstrittene Friedensstiftung Swisspeace. Kritische Stimmen stellten die Notwendigkeit eines zusätzlichen Kantonsbeitrags infrage. Aus Baselbieter Sicht kommt hinzu, dass der Kanton die Universität Basel mitfinanziert und Swisspeace von dieser unterstützt wird. Auch über Bundessteuern und Beiträge aus dem SwisslosFonds Basel-Landschaft leisten Baselbieter Einwohnerinnen und Einwohner indirekt einen Beitrag. Zudem wurde geltend gemacht, dass Aussenpolitik grundsätzlich Sache des Bundes sei. Dennoch überwies der Landrat das Postulat knapp mit 43 zu 35 Stimmen.

Die Sitzung zeigte, worauf es ankommt. Wenn es um den Bus vor der Haustür geht, ziehen im

Landrat alle am gleichen Strick. Das ist eine konkrete kantonale Aufgabe. Wenn wir hingegen mit Steuergeldern ein nationales oder internationales Zeichen setzen sollen, hört die Einigkeit rasch auf. So wichtig Friedensarbeit ist, politische oder symbolische Beiträge sind keine Aufgabe des Kantons. Wer solche Anliegen unterstützen will, kann dies direkt und freiwillig tun. Viele Menschen spenden bereits aus eigener Überzeugung. Dafür braucht es keine Vorgabe durch den Staat. Dario Rigo, Landrat Die Mitte, Ormalingen

Heinz Lerf, Landrat FDP, Liestal

Eine ObZ-Legende tritt ab

Pensionierung Brigitte Reinhard hat die ObZ über 30 Jahre lang geprägt

Marc Schaffner

Im Waldenburgertal und darüber hinaus ist sie bei vielen Leuten immer noch als «Azeiger-Brittli» bekannt. Wer mit ihr zu Fuss unterwegs ist, ob in einer Talgemeinde oder in der Liestaler Rathausstrasse, stellt fest: Gefühlt alle zehn Meter wird sie von Bekannten angesprochen – und ein kurzer Schwatz muss natürlich immer drinliegen. Und wenn sie nach einer Pause wieder die ObZ-Redaktion betritt, lautet ihr erster Satz oft: «Rate mal, wen ich gerade angetroffen habe ...»

Jahrelang deckte Brigitte Reinhard als Berichterstatterin jeden Anlass ab, oft am Wochenende. Auch als die ObZ den Stamm der freien Mitarbeitenden besser aufstellte, wodurch die Redaktion entlastet wurde, blieb sie bestens vernetzt. Ob beruflich oder privat, bei Brigitte Reinhard ist immer etwas los: Mal engagiert sie sich an Anlässen wie dem Openair im Gerstel oder der «Wurstsalat-WM», mal schenkt sie Caipirinhas an einem Dorffest aus, mal fotografiert sie an der Fasnacht oder am Hundeschwimmen in Gelterkinden – nimmt sich aber trotz 100-Prozent-Pensum auch viel Zeit für ihre Grosskinder.

Seit über 30 Jahren ist Brigitte Reinhard eine tragende Stütze der ObZ-Redaktion: Sie setzt sich mit viel Herzblut dafür ein, dass die Wochenzeitung mit allen relevanten Informationen zuverlässig erscheint und dass der Kontakt und der Kommunikationsfluss mit Gemeinden, Kirchgemeinden, Interviewpartnern, Politik, Gewerbe, Inseratekunden oder Leserbriefschreibenden funktioniert. Auch wenn etwas mit der Postzustellung nicht klappt, kümmert sie sich darum, zudem verantwortet sie die Quartals- und Honorarabrechnungen und weitere administrative Arbeiten, die neben dem redaktionellen Tagesgeschäft anfallen.

Vom Büro in die Redaktion Brigitte Reinhard hat die drastischen Veränderungen im Zeitungswesen in den letzten drei Jahrzehnten hautnah miterlebt. «Ausser Bleisatz habe ich alles mitgemacht», pflegt sie zu sagen. Homeoffice war zu ihren Anfangszeiten natürlich ein komplettes Fremdwort: «Wenn du mir damals erzählt hättest, dass wir die Zeitung von zu Hause aus machen, hätte ich gesagt, du spinnst doch, das ist unmöglich!» 1995 beim

«Waldenburger Anzeiger» angestellt, eigentlich als Büromitarbeiterin, wurde sie von ihrem damaligen Chef Beat Eggenschwiler ins kalte Wasser geworfen. «Es war wie eine Lehre – alles, was ich wissen musste, habe ich von ihm gelernt», blickt Brigitte Reinhard zurück. Ihr Büro befand sich an der Hauptstrasse in Waldenburg, in der Filiale der Dietschi AG, die Drucksachen herstellte und neben dem «Waldenburger Anzeiger» auch den «Gelterkinder Anzeiger» herausgab. Dieser wurde zwar in Gelterkinden produziert, aber die Fäden liefen in Waldenburg zusammen. Um die zehn Mitarbeitende waren zeitweise vor Ort: allein drei Personen, die Manuskripte abtippten, drei bis vier Personen für Satz und Fotobearbeitung, der Filialleiter, der technische Leiter und weitere Posten.

Wie ihre damalige Redaktionskollegin

Beatrix Mory, die den Bleisatz noch erlebt hatte und zuerst als Korrektorin angestellt war, kam Brigitte Reinhard über Umwegen zum Schreiben: Eines Tages, als es einen Engpass bei den freien Mitarbeitenden für Text und Fotografie auftrat, musste sie selber einspringen: Fortan berichtete sie über Feuerwehrübungen, Garagen-Ausstellungen, Jodlerabende und andere Abend- oder Wochenendveranstaltungen – notabene neben ihren Verpflichtungen als dreifache Mutter. Zweieinhalb dicke Ordner mit ausgeschnittenen Artikeln kamen in dieser Zeit zusammen. Über die Jahre hinweg erlebte sie zahlreiche Wechsel bei den Gemeindebehörden, firmeninterne Umstellungen

und einen rasanten technische Wandel. Wusste sie an ihrem ersten Tag nicht einmal, was eine Computermaus ist, so lernte sie später drei verschiedene ProfiLayoutprogramme zu bedienen. Meilensteine waren unter anderem die 125-Jahr-Feier des «Waldenburger Anzeigers» und viele Gewerbeschauen.

Immer voller Energie 2005 wurden schliesslich der «Waldenburger Anzeiger» und der «Gelterkinder Anzeiger» zur «Oberbaselbieter Zeitung» zusammengelegt und die Redaktion personell verstärkt. Später kam die ObZ zu CH Media, die Redaktion zügelte nach Liestal ins Lüdin-Gebäude und dann in die Rathausstrasse. Leider fielen über die Jahre hinweg viele Stellen weg, unter anderem beim Satz, wobei Brigitte Reinhard nichts unterliess, um sich für ihre Kolleg/-innen einzusetzen. Auch wenn es um die Belange der Zeitung ging oder um den Arbeitsplatz: Brigitte, stets voller Energie, ist nie um ein Wort verlegen. Jetzt, im 32. Jahr, geht Brigitte Reinhard in die wohlverdiente Pension. Die ObZ-Ausgabe, die Sie in den Händen halten, ist die letzte, an der sie als Redaktorin mitgewirkt hat. Das Loslassen fällt ihr verständlicherweise nicht leicht: «Die ObZ ist mein Baby», bemerkt sie. Wer Brigitte kennt, weiss jedoch, dass es ihr im Ruhestand bestimmt nicht langweilig werden wird. Familie, Garten, Malen, Reisen, mit Freunden ein Cüpli trinken – vieles wartet auf die Frischpensionierte, das sie sicher mit demselben Enthusiasmus anpacken wird, den sie im Berufsleben an den Tag legte.

Nationales Novum «made in BL»

Gesundheit Integriertes Versorgungsmodell soll schwierige Situation verbessern

Meinrad Stöcklin

Es ist ein offenes Geheimnis: Die medizinische Grundversorgung steht in einigen Regionen auf wackligen Beinen – auch im Baselbiet. Dem soll nun nachhaltig entgegengewirkt werden. «Wir befinden uns am Anfang eines langen Weges», sagt der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan. Die Rede ist von einem integrierten Versorgungsmodell im Rahmen des Konzeptes «Gesundheit BL 2030», das viele Vorteile mit sich bringen und unter anderem zu weniger Versorgungslücken führen soll, und zwar auf administrativ. Damit dies kein Papiertiger bleibt, haben Leistungserbringer, mehrere Krankenversicherungen und der Kanton mit einer entsprechenden Absichtserklärung bekräftigt, dass sie gemeinsam einen neuen, innovativ scheinenden Weg beschreiten wollen.

63,6 Prozent der Bevölkerung dabei «Das ist ein historischer Moment», meint Tobias Eichenberger, Präsident der Ärztegesellschaft Baselland. Lukas Rist, CEO Kantonsspital Baselland, nennt das Modell innovativ und richtungsweisend. Und «wenn das Modell hält, was es verspricht, werden alle profitieren. Dieses Modell ist eine echte Kulturveränderung», ergänzt Eva Blozik, Direktionsmitglied der Swica, stellvertretend für einen von sieben nationalen Krankenversicherern, welche dieses Modell mittragen und die 63,6 Prozent der Baselbieter Bevölkerung abdecken. Vor-

Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan im Guggenheim Liestal vor den Medien.

erst waren acht Krankenkassen für ein Mitmachen angefragt worden. Konkret funktionieren soll das Kernstück «Versorgungsmodell Baselland» auf der Basis einer neuen, verbindlichen Zusammenarbeit zwischen sieben Leistungserbringern wie Spitäler, Medgate, Apotheken und Ärzten sowie Krankenkassen. Dies mit dem Ziel, die Qualität für Patientinnen und Patienten zu verbessern und das Kostenwachstum zu dämpfen. Das Digitalprodukt «OpenHealth BL» soll zudem administrativ helfen. Die weiteren involvierten Krankenkassen sind Assura, Concordia, CSS, EGK, Helsana und Sanitas.

Signalwirkung ist erwünscht

Das heutige Gesundheitssystem beinhalte viele Anreize, dass eine gute Zusammenarbeit nicht verbessert werde, also eine

Neuer Tourismus-Präsident

Baselland Tourismus Christine Mangold verabschiedet

An der Mitgliederversammlung von Baselland Tourismus ist Christine Mangold als Präsidentin verabschiedet und zur Ehrenpräsidentin ernannt worden. Sie setzte sich zwölf Jahre als Vorstandsmitglied und davon neun Jahre als Präsidentin für den Verein und die Tourismusförderung ein. Als neuer Präsident wurde Alt Landratspräsident Franz Meyer gewählt. Nadine Jermann verstärkt als neu gewähltes Vorstandsmitglied das Führungsgremium von Baselland Tourismus.

Baselland Tourismus konnte im vergangenen Jahr erneut eine Zunahme der Logiernächte im Baselbiet verzeichnen. Sie stiegen von knapp 385000 im Vorjahr auf über 405000, was einer Zunahme von 5,5 Prozent entspricht. André Hefti von Schweiz Tourismus redete an der Versammlung zur strategischen Ausrichtung des Schweizer Tourismus. Im Mittelpunkt standen die Chancen der Region durch Touristenlenkung, regionale Zusammenarbeit sowie Kombinationsangebote. ObZ

Gastro-Öffnungszeiten während

WM verlängert

Foto: M. Stöcklin

Art Marktversagen, erklärte Jourdan. Gegen diesen Missstand wolle man konkret etwas machen, das gehe aber nur im Dialog und nur vernetzt. «Wir wollen die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern und die Effizienz steigern. Wer etwas wagt, kann verlieren. Wer jedoch nichts wagt, hat schon verloren», so Jourdan weiter.

Diese Art der Zusammenarbeit gab es in der Schweiz bislang nicht und die beteiligten Partner engagieren sich also quasi als Pioniere, die durchaus auf eine gewisse Signalwirkung hoffen. Die Ausschreibung erfolgt noch in diesem Jahr, die Entwicklung und Umsetzung beginnt im 2027. Eine Erweiterung auf weitere Leistungserbringer, Krankenkassen und auch Fachgebiete wie zum Beispiel die Psychiatrie ist für Folgephasen erwünscht und vorgesehen.

Vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 wird die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft der Männer 2026 in den drei Ländern Kanada, Mexiko und USA stattfinden. Die Spiele werden aufgrund der Zeitverschiebung mehrheitlich am Abend durchgeführt. Die drei Gruppenspiele des Schweizer Männer-Nationalteams werden jeweils um 21 Uhr Schweizer Zeit ausgetragen. Ebenso sind die beiden Halbfinalspiele sowie der WM-Final auf 21 Uhr Schweizer Zeit angesetzt. Aus diesem Grund werden für alle Gastwirtschaftsbetriebe sowie für mit der WM zusammenhängende Gelegenheitswirtschaften verlängerte Öffnungszeiten bis 2 Uhr gewährt. Die verlängerten Öffnungszeiten gelten dabei nur für die Innenräume und an den effektiven Spieltagen der Gruppen- und K.o.-Phase. Weiterführende Informationen sind im Amtsblatt publizier t. Im Zusammenhang mit dem Anlass weisen wir zudem auf die per 1. April 2026 angepassten schweizweit geltenden VKF-Brandschutzvorschriften 2015 und auf das Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F1 in öffentlich zugänglichen Räumen von Bauten und Anlagen hin. Somit gilt im Inneren von Bauten und Anlagen ein generelles Verbot zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen zu Vergnügungszwecken (Feuerwerkskörper) der Kategorien F1 bis F4. Detaillierte Informationen dazu sind auf der Website der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung publiziert.

Sicherheitsdirektion

HKBB-GV im 150. Jahr

Mit rund 900 Gästen aus Wirtschaft und Politik, darunter Bundesrat Martin Pfister als Gastredner, hielt die Handelskammer beider Basel (HKBB) am Dienstag ihre Generalversammlung ab. An ihrer Jubiläums-GV stellte die HKBB Sicherheit und Allianzen ins Zentrum: «Seit 150 Jahren schmieden wir Allianzen, bündeln Interessen, multiplizieren Stärken, pflegen den Austausch, schaffen Rahmenbedingungen», sagte Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter. Martin Pfister betonte ebenfalls die Bedeutung von Sicherheit für Stabilität und Fortschritt. ObZ

Veranstaltungen

Schweizer Vorlesetag in der Kantonsbibliothek

Am Mittwoch, 27. Mai, findet der neunte Schweizer Vorlesetag statt. Das diesjährige Motto lautet «Vorlesen baut Brücken» und zeigt, wie Geschichten verbinden können. Die Kantonsbibliothek Baselland lädt Familien ein, an besonderen Orten in Liestal Geschichten zu lauschen. Zu den Botschaftern und Botschafterinnen gehören der Landratspräsident Reto Tschudin und die blinde Para-Spitzensportlerin Laila Grillo. Der Schweizer Vorlesetag ist eine Initiative des Schweizerischen Instituts für Kinder und Jugendmedien (SIKJM) in Kooperation mit zahlreichen Institutionen, an dem bis 50000 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Am nationalen Aktionstag wird in der ganzen Schweiz vorgelesen. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft engagieren sich als Botschafterinnen und Botschafter und setzen damit ein Zeichen für die Leseförderung. Vorlesen ist ein gemeinschaftliches Erlebnis und unterstützt Kinder und Jugendliche in der Sprach- und Leseentwicklung. Regelmässiges Vorlesen fördert den positiven Bezug zum Lesen, vergrössert den Wortschatz und ist damit die einfachste und wirksamste Form der Leseförderung.

Besondere Vorleseorte in Liestal Dieses Jahr lädt die Kantonsbibliothek Baselland (KBL) Familien an aussergewöhnliche Vorleseorte in ganz Liestal ein. Das Programm beginnt mit einer tierischen Geschichte, welche die Leseanimatorin Silvia Niederhauser im Tierpark Weihermätteli erzählt. Anschlies-

send dürfen die Kinder die Lamas hautnah erleben und streicheln. Am Nachmittag liest der höchste Baselbieter, Landratspräsident Reto Tschudin, das Bilderbuch «Das Parlament der Tiere» im Landratssaal vor. Die Kinder können dabei die Sitzplätze der Politiker und Politikerinnen im Landratssaal einnehmen. In der Boulderhalle «Hebdi» liest die blinde Para-Spitzensportlerin Laila Grillo «Bravo Pulcinella» in Brailleschrift. Der Abschluss findet um 16.30 Uhr in der KBL statt. Mischa Sigrist, ehemaliger Forensiker der Polizei BaselLandschaft liest eine spannende Detektivgeschichte vor. Anschliessend erhalten die Kinder einen Einblick in die Spurensicherung. Jede Vorlesesequenz dauert 20 Minuten. Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen und einen Austausch mit den Botschafterinnen und Botschaftern. Teilnehmende können alle oder auch nur einzelne Stationen besuchen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. KBL

Programm:

10 Uhr Leseanimatorin Silvia Niederhauser liest im Tierpark Weihermätteli (2–4 Jahre)

14 Uhr Landratspräsident Reto Tschudin liest im Landratsaal (ab 4 Jahren)

15.15 Uhr Para-Spitzensportlerin Laila Grillo liest in der Boulderhalle «Hebdi» (ab 4 Jahren)

16.30 Uhr Ehemaliger Forensiker Mischa Sigrist liest in der KBL (ab 4 Jahren) Weitere Infos: www.kbl.ch/schweizer-vorlesetag-vorlesen-baut-bruecken

Brigitte Reinhard an ihrem letzten Arbeitstag im Stedtli Liestal. Foto: M. Schaffner

Todesfälle

Bubendorf

Gottfried Freudiger, geb. 17. April 1934, von Bubendorf BL und Niederbipp BE. Bestattung im engsten Familienkreis.

Margot Wahl-Frutschi, geb. 19. März 1934, von Bubendorf BL. Bestattung im engsten Familienkreis.

Liestal

Margrit Niederhauser-Brodbeck, geb. 4. August 1944, gest. 1. Mai 2026, von Liestal BL und Böckten BL (wohnhaft gewesen am Rebgasse 3). Abdankung: Mittwoch, 27. Mai um 14 Uhr. Die öffentliche Abdankung findet in der Friedhofkapelle Liestal statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Oberdorf

Erika Rohrer-Frey, geb. 9. September 1942, von Wintersingen BL. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Gemeinschaftsgrab beim Friedhof St. Peter statt.

Tigermücken

melden

Die Asiatische Tigermücke hat sich im Sommer und Herbst 2025 in der Region Basel weiter ausgebreitet. Die betroffene Fläche im Kanton Basel-Landschaft hat sich von zwölf auf 25 Quadratkilometer mehr als verdoppelt. Der Kanton BaselLandschaft unterstützt die Erforschung neuer Bekämpfungsmethoden. Um die Ausbreitung weiter nachverfolgen zu können, sind die Behörden auf das Melden von verdächtigen Mücken durch die Bevölkerung angewiesen. Mit dem Vermeiden von Brutstätten soll die Ausbreitung gebremst und die Mückendichte niedrig gehalten werden. Viele Tigermückenpopulationen im Kanton Basel-Landschaft wurden durch Meldungen verdächtiger Mücken entdeckt. Dies zeigt, wie zentral die Mithilfe der Bevölkerung ist. Die Meldungen sind eine wichtige Quelle bei der Überwachung. Mücken mit verdächtiger schwarzweisser Musterung können unter www.muecken-schweiz.ch gemeldet werden. BUD

Motorradschild

BL 9 zu

haben

Seit Montag wird das einstellige Motorrad-Kontrollschild «BL 9» online versteigert. Die öffentliche Auktion endet am Sonntag, 17. Mai, um 20 Uhr. Das Startgebot für beträgt 1925 Franken (exklusiv Fahrzeugausweis und Kontrollschildherstellungskosten). ObZ

Link zur Auktion: www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/sicherheitsdirektion/motorfahrzeugkontrolle/ fahrzeugzulassung/kontrollschilder/kontrollschilder-shop-inkl-auktion

Ein früh abgebrochenes Leben

Jurist Zum 100. Geburtstag von Peter Noll

Lorenz Degen

Peter Noll hat seinen Tod kommen sehen. Der zu seinen Lebzeiten sehr bekannte Jurist hatte sich entschieden, einen diagnostizierten Blasenkrebs nicht zu behandeln. Erlebnisse und Eindrücke seiner verbleibenden rund dreiviertel

Lebensjahre hielt er als «Diktate über Sterben und Tod» fest. Der Titel nimmt Bezug auf die Machart: Seine Sekretärin tippte seine auf Band gesprochenen Aussagen wortgetreu ab.

Anfänglich sah er seine Situation verhalten positiv: «Ich habe eine relativ kurze, überblickbare Zeitspanne, in der ich nochmals ein neues, freieres Leben beginnen kann. Ich werde mich - nach dem Freisemester im Sommer - pensionieren lassen und dann noch alles tun, was ich immer aufgeschoben habe», denkt er zu Beginn. Vieles, was er sich vorgenommen hatte, konnte er aber nicht mehr umsetzen, zu rasch nahm der Krebs überhand.

Nach seinem Hinschied am 9. Oktober 1982 in Zürich wurden die «Diktate» in Buchform veröffentlicht und innert kurzer Zeit breit diskutiert. Das heute vergriffene Werk wurde auch bald in mehrere Sprachen übersetzt. Noll hatte sich in seinen Gedanken mit dem eigenen Sterben auseinandergesetzt wie noch kein anderer Schweizer Schriftsteller vor ihm. Persönlich, direkt und schonungslos ehrlich schilderte er, unterbrochen von philosophischen und juristischen Überlegungen, seinen fortschreitenden körperlichen Verfall.

Gerichtsschreiber am Obergericht in Liestal Geboren wurde Peter Noll am 18. Mai 1926 in Basel und verbrachte seine ersten Lebensjahre in Stein am Rhein, ehe der Vater zum reformierten Pfarrer in Arlesheim gewählt wurde. Zusammen mit sechs Geschwistern verbrachte er hier seine Jugend, bevor er nach Gymnasium und Jura-Studium in Basel eine Stelle am damaligen Obergericht, dem heutigen Kantonsgericht, in Liestal antrat. Von 1951 bis 1961 war er Gerichtsschreiber, im letzten Jahr sogar noch Obergerichtsschreiber.

Das Strafrecht wurde zu seiner Domäne: Nach Promotion und Habilitation wurde Noll 1960 Professor in Mainz und 1969 erhielt er den Ruf an die Universität Zürich, wo er bis zu seinem Tod den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozess-

recht und Gesetzgebungslehre innehatte. 1962 heiratete er Almuth Onken aus Deutschland, zwei Töchter kamen zur Welt. Noll mischte sich in die öffentlichen Debatten der 1970er-Jahre ein oder lancierte diese selbst. Sein Buch über die Landesverräter, die während des Zweiten Weltkrieges hingerichtet wurden, beleuchtete erstmals dieses verdrängte Kapitel jüngerer Schweizergeschichte und machte ihn schweizweit bekannt. Seine juristischen Fachpublikationen zur Gesetzgebungslehre oder dem Strafprozessrecht setzten neue Massstäbe. Bei Noll ging eine ganze Generation von späteren Star-Juristen in die Vorlesungen. So gehörten unter anderem der Star-Strafverteidiger Lorenz Erni und Martin Kilias, der ebenfalls StrafrechtsProfessor wurde, zu seinen Studenten. Aus Nolls Nachlass wurden verschiedene Bücher publiziert, etwa die «Gedanken über Unruhe und Ordnung» (1988) oder «Vom übermässigem Gebrauch der Wahrheit» (1991). Am bekanntesten ist wohl der zusammen mit Hans Rudolf Bachmann herausgegebene Band «Der kleine Machiavelli. Handbuch der Macht zum alltäglichen Gebrauch», worin humorvoll die frühneuzeitlichen «Lehren» Machiavellis in die Wirtschaftswelt der 1980er-Jahre übertragen wurden. Frühere Werke, wie das Theaterstück «Jericho», sind heute vollkommen vergessen. Sein Nachlass wird im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern aufbewahrt. Am selben Ort lagern auch die Papiere von Max Frisch, einem Freund und geschätzten Gesprächspartner. In Arlesheim erinnert heute nichts an Peter Noll, es gibt keine nach ihm benannte Strasse, kein Denkmal, kein Hinweisschild. Noch vorhanden ist das reformierte Pfarrhaus, das die Familie Noll bewohnte. Sein Grab in Zürich ist mittlerweile auch aufgehoben worden. Hundert Jahre nach seiner Geburt ist der Name Peter Noll im öffentlichen Bewusstsein, vornehmlich der älteren Generation, noch vorhanden. Möge sein runder Geburtstag Anlass sein, sich wieder mit ihm und seinem vielseitigen Werk zu beschäftigen, das auch heute noch lesenswert ist.

Gedenk-Vortrag: «Der Jurist als Schriftsteller. Zum 100. Geburtstag von Peter Noll» von Lorenz Degen. Dichter- und Stadtmuseum Liestal (DISTL), Dienstag, 19. Mai 2026, 19.30 Uhr

Pilotprojekt: 42 Stunden klinische Tätigkeit

Betrachtung zur Woche Vorderlader und Blumensträusschen

Diesen Donnerstag wird in vielen Gemeinden im Baselbiet Banntag gefeiert. Bürger und Einwohnerinnen gehen die Grenzen der Gemeinde ab. Traditionellerweise wird auf diesem Umgang aus alten Vorderladergewehren geschossen, da sind meist die jüngeren Männer an vorderster Front. Am Bannumgang trägt der Mann einen Hut, Frauen dürfen auch, müssen aber nicht, oder können nicht, weil sie in einigen wenigen Gemeinden gar nicht zur Rundwanderung zugelassen sind. Der Brauch geht wohl auf altes germanisches Recht zurück, wonach die Landbesitzer einmal jährlich ihren Besitz umrunden mussten, damit er bei ihnen blieb. So gibt es auch im Baselbiet Geschichten, dass früher hier und da die Grenzsteine verschoben wurden zu Ungunsten der Nachbarn. Und dass es dann am Banntag zu Rangeleien zwischen Bürgern der angrenzenden Gemeinden gekommen sei. Anlässlich des Umgangs um das Gemeindegebiet wurden also die Grenzsteine kontrolliert. Heute eher noch symbolisch. Jedenfalls diente das alte Ritual dem Festhalten am Land- und Forstbesitz, am Eigentum und an der Herrschaft über dieses. Je nach Gemeinde im Baselbiet ist der martialische und kämpferische Hintergrund heute noch mehr oder weniger deutlich zu spüren. Übrigens gibt es vielerorts zum Auftakt des Banntages einen Gottesdienst, oft im Freien. Wehe, wenn da die Banntagsschützen mal zu früh losballern – da müssen die Grenzen auch wieder gezogen werden, nach dem Motto, «Harmonie im Gottesdienst, die Knaller kommen nachher», oder einfacher, «Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps». Das also ist der Banntag. In Deutschland auch als Vatertag gefeiert, zum Teil ebenfalls mit Spaziergängen oder Gebietsumgehungen. Allerdings sind da die Männer nicht mit Gewehren, sondern mit Bollerwagen voller Alkohol unter sich in Gruppen unterwegs. Ach ja, und da war ja noch was: diesen Donnerstag ist auch Auffahrt, «Christi

Himmelfahrt». Auch einer der eher geheimnisvollen und wundersamen christlichen Erinnerungstage. Eine kurze Geschichte an zwei Stellen in der Bibel, die erzählt, wie der auferstandene Christus von seinen Freundinnen und Freunden weg von einer Wolke aufgenommen wird und in den Himmel «auffährt», entschwebt. Das wird am 40. Tag nach Ostern gefeiert, darum immer am Donnerstag. Dieser Hintergrund am Auffahrtstag hat nun viel mehr mit Loslassen als mit Festhalten zu tun. Christus bleibt nicht auf der Erde, er kehrt ins Ewige zurück. Er wurde nicht der sehnlichst erwartete Weltenherrscher. Auffahrt zeigt: er ist nicht verfügbar, nicht einfach abrufbar, nicht greifund auch nicht manipulierbar. Er wirkte damals weiter in den Gruppen und Gemeinden, die sic h bildeten, und bis heute in den Menschen, die seinen Spuren nachgehen. Und wenn wir heute merken, dass die Kirchen kleiner werden und unsere Gesellschaft nicht mehr einfach selbstverständlich christlich ist, dann hat auch das mit Loslassen zu tun. Auch oder gerade als Christinnen und Christen sollen wir nicht an Macht und Eigentum festhalten, und auch nicht an realen oder geistigen Gebietsansprüchen. Den Glauben, die Spiritualität, die uns Halt und Boden geben, Sinn und Zusammenhänge eröffnen, können wir nicht mit Macht und Gewalt bewahren. Glaube, Liebe und Hoffnung wachsen wie die Blumen aus einem Samen, der in die Erde losgelassen wurde, und blühen auf. Manche klein und unscheinbar, andere gross und leuchtend. So wie das Blumensträusschen am Banntagshut. Das übrigens traditionsgemäss aus dem Nachbarsgarten geklaut werden muss. Ein kleines Zeichen, dass Freude, Farbe, Liebe auch Grenzen überwinden können und müssen. So dass wir nicht am eigenen Gärtchen festhalten, sondern loslassen und teilen. Und es keimt und wächst und blüht. Über Zäune und Grenzen hinweg. Rolf Schlatter, Pfr., Spital- und Klinikseelsorger

«Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber überall, wo wir sind.»

Gottfried (Gödi) Freudiger

17.4.1934 – 4.5.2026

Still und leise durftest du in den frühen Morgenstunden vom 4. Mai friedlich einschlafen.

In stiller Trauer

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Die «42+4»-Stundenwoche ist ein zentrales Anliegen von Assistenzärztinnen und -ärzten. Am Standort Liestal des Kantonsspitals Baselland (KSBL) ist dazu letzte Woche ein Pilotprojekt gestartet worden. Die Bezeichnung «42+4» bezieht sich auf 42 Stunden klinische Tätigkeit bei unverändert vier Stunden strukturierter Weiterbildung. «Die Einführung der 42+4-Stundenwoche ist keine Option, sondern eine notwendige Entwicklung für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem», kommentiert die regionale Sektion des Verbands Schweizerischer Assistenzund Oberärztinnen und -ärzte (VSAO). Pilotprojekte wie dieses seien ein wichtiger Schritt.

Herausgeberin CH Regionalmedien AG

Redaktionsleitung Marc Schaffner

Impressum

Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln

«Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger

Anzeiger». ISSN 1661-6502

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

Auflage: 42282 Exemplare (WEMF-beglaubigt)

Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags

Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch

Insbesondere begrüsst der VSAO, dass das Modell in der Klinik für Chirurgie und Viszeralchirurgie getestet wird: «Gerade in der Chirurgie gab es schweizweit über Jahre hinweg Vorbehalte gegenüber Arbeitszeitreduktionen.» Umso wichtiger sei es, dass in der Region Basel nun konkrete Erfahrungen gesammelt würden.

Die 42+4-Stundenwoche trage wesentlich zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, zur Sicherung der Weiterbildungsqualität und zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei. Gleichzeitig sei sie ein entscheidender Faktor, um den Arztberuf langfristig attraktiv zu halten, gerade vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels. ObZ

Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Druck

CH Media Print AG

Inserateverkauf

CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr

Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr

Eine Publikation von

www.chmedia.ch

Ehefrau Kinder

Grosskinder

Urgrosskinder Geschwister Patenkind

Anverwandte und Freunde

Die Abdankung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse: Liesbeth Freudiger, Hauptstrasse 75, 4416 Bubendorf

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Rettungswache Altmarkt ist 100 Prozent gelungen

Tag der offenen Tür Das neue Gebäude in Liestal wurde mit allen Details von der Bevölkerung genau inspiziert

Rund um die Rettungswache Altmarkt in Liestal wurde mit viel Publikums-Interesse bei bestem Wetter die offizielle Einweihung gefeiert.

Der exklusive Blick hinter die Kulissen lohnte sich. Die modernen Einsatzfahrzeuge, die umfangreiche Ausrüstung und die Einsatzzentrale vermittelten eine sehr professionelle Bereitschaft für den Ernstfall. Bei beeindruckenden Vorführungen mit drei realitätsnahen Szenarien gab es viel Aktion und spannende Einblicke und auch die Jugend-Feuerwehr konnte ihre Kenntnisse live demonstrieren.

Nebst den Hauptfunktionen (Feuerwehr, Rettungsdienst und Führungsstab), die im Gebäude ihren Aufgaben nachgehen, waren der Bevölkerungsschutzverband Argantia und die Polizei Basel-Landschaft ebenfalls vor Ort.

Die Inbetriebnahme und Eröffnung ist ein wichtiger Meilenstein für die Region. Die Rettungswache Altmarkt ist ein Leuchtturmprojekt für Liestal – nachhaltig, effizient und vorausschauend geplant und steht exemplarisch für funktionale Architektur und effiziente Projektumsetzung.

In sehr angenehmer Atmosphäre konnte auf die geleistete Arbeit und die Umsetzung für eine perfekte Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen angestossen werden.

Gross und Klein erlebten den Alltag der Rettungskräfte hautnah Von der Gruppe Redog wurde im Gebäude vorgeführt, wie der Hund «Pablo» nach Überlebenden sucht und sie auch findet.

Spannend war es, den Lösch-Roboter zu beobachten, der zum Einsatz kommt, wenn es unsicher und zu gefährlich für den Einsatz der Feuerwehrleute ist. Für die Besuchenden gab es viele Stände zur Information, es konnte ein Parcours absolviert werden und diverse Stände luden zur Verpflegung.

Bei den Ansprachen zur offiziellen Eröffnung wurde mehrfach die gebündelte Kompetenz, die damit viel einfachere Kommunikation und die schnellere Verfügbarkeit betont. Ein grosser Dank galt auch der Unterstützung der Bevölkerung, sodass dies möglich wurde. Tobias Pflugshaupt-Trösch, Co-Präsident der Betriebskommission Zweckverband Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal, startete die Ansprachen und freute sich über das Eröffnungsfest. Landratspräsident Reto Tschudin sprach als ehemaliges Mitglied der Feuerwehr Liestal und aktiver Offizier der

Betriebsfeuerwehr des Kantonsspitals Liestal und der Psychiatrie Baselland. Er betonte die Bedeutung des Knotenpunkts Altmarkt für Sicherheit in der Region. Die Rettungszeiten können optimiert werden, da die Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Führungsstab nun vereint arbeiten können. Diese Synergie von Infrastruktur und Technik und der «Familie» der Feuerwehr, bei der die Haltung zur Zusammenarbeit zentral ist, gilt es zu nutzen. Der Leiter Betrieb und Immobilien des Kantonsspitals Liestal, Oliver Faschian, erzählte, dass vor 100 Jahren der Rettungsdienst vom Kanton Baselland mit zwei neuen Krankenwagen in Regie als kantonales Angebot vom KSBL übernommen wurde. Die Menschen im Einsatz für Menschen sind ebenso wichtig

wie die Technik. Das neue Gebäude bietet deshalb auch genügend Raum zur Erholung und ist somit eine Art Rettungscampus.

Beim Rundgang angetroffen und befragt

Roger Salathe nannte es eine «ganz coole Sache», die drei Organisationen zusammengebracht zu haben. Er betonte, dass die Gemeinden und die Bevölkerung so gut mitgezogen haben und diese Investition absolut gelungen ist. Dass dies genau zu seinem Abschied als Feuerwehr-Kommandant im Juli 2026 (nach insgesamt 45 Jahren Feuerwehr und 23 Jahren Kommando) nun realisiert wurde, freut ihn ganz besonders.

Der Stadtpräsident von Liestal, Daniel Spinnler, findet die Umsetzung super

Oltimer und modernes Feuerwehr-Fahrzeug.

und hofft, dass nun weitere Gemeinden in den Verbund eintreten werden. Land- und Stadträtin Pascale Meschberger (zuständig für Sicherheit und Soziales), die selbst als Oberärztin am KSBL arbeitet und als Stadträtin in der Betriebskommission der Feuerwehr und als Präsidentin der Sicherheitskommission des Zivilschutzes sitzt, betonte den Bau als Zukunftsmodell für den Kanton und hofft, dass die gute Stimmung und Zusammenarbeit der Sicherheit dient.

Auch die Musik passte Am Nachmittag trat die Guggemusig Lupo Rueche aus Lupsingen auf, die 2025 das Sujet «neue Rettungswache Altmarkt» treffend formulierten: «Im Altmärt wärde d‘Blauliechter verbunde

Nein-Bündnis warnt vor Abhängigkeit vom Ausland

Fossile Energien Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» bringe Unsicherheiten, sagen die Gegner

Marc Schaffner

Wenn Öl- und Gasheizungen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, dürfen sie im Baselbiet seit diesem Jahr nicht mehr durch eine fossile Heizung ersetzt werden. Das entspricht dem Geist des kantonalen Energiegesetzes, das die Bevölkerung im Juni 2024 deutlich angenommen hat: Es hält fest, dass der Energiebedarf möglichst weitgehend durch erneuerbare Energien – im Heizungsbereich etwa Wärmepumpen, Fernwärme, Holzheizungen und so weiter – gedeckt werden soll.

Die genauen Regelungen zum Heizungsersatz (wie auch diejenigen zur Photovoltaik-Pflicht bei Neubauten) sind jedoch aus dem Gesetz ausgeklammert worden und stehen im Energiedekret, über das der Landrat bestimmt. Gegner/-innen eines Ölheizungsverbots haben das Dekret in den letzten zwei Jahren vehement politisch und juristisch bekämpft und schliesslich die Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» lanciert. Am 14. Juni stimmt das Baselbiet darüber ab. Das Ja-Komitee um Wirtschaftskammer und Hauseigentümerverband wendet sich gegen «teure und überstürzte Heizungsauflagen» und bringt die Demokratie ins Spiel: Solche wichtigen

Weichen sollten nicht per Dekret gestellt werden, sondern auf Gesetzesstufe mit Referendumsmöglichkeit.

Stau der Öltanker als Sinnbild Anders herum argumentiert ein breites Nein-Bündnis: Die Initiative missachte demokratische Entscheide, verfolge eine rückwärtsgewandte Energiepolitik, wolle den Umbau der Wärmeversorgung bremsen und an fossilen Energien festhalten. Sollte das Dekret aufgehoben werden, würden laufende Fortschritte und Investitionen zunichte gemacht. Vor

allem aber würden wir uns von unsicheren und teuren Energien aus dem Ausland abhängig machen.

«Die Tanker, die sich in der Strasse von Hormus stauen, sind ein gutes Sinnbild, wie es um die Versorgung mit fossilen Energien steht», sagt Thomas Tribelhorn, Präsident der GLP Baselland, vergangene Woche an einer Medienkonferenz. Zudem könnten die Massnahmen für das Nettonull-Ziel 2050 nicht auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden. Pascale Steck, Geschäftsleiterin WWF Region Basel, wies darauf hin,

dass die Schweiz ein Klima-Hotspot in Europa sei. «Wer fossile Systeme heute begünstigt, zementiert Emissionen und verursacht später höhere Kosten», fügte sie hinzu. Für Hauseigentümer würde die Initiative mehr Unsicherheit bedeuten, ergänzte FDP-Landrat Robert Vogt, und das Risiko, viel Geld in die falsche Heizung zu investieren. Im Namen der Gebäudetechnikbranche sprach Olivia Schaub, Geschäftsführerin Suissetec Nordwestschweiz: «Wir brauchen Planungs- und Rechtssicherheit, die Initiative untergräbt das.» Auch Casafair Nordwestschweiz, der «Verband der fairen und verantwortungsvollen Wohneigentümer/-innen» lehnt die Initiative ab. «Wenn Hauseigentümer/-innen weiter auf fossile Energieträger setzen, bleiben sie Preisschiocls ausgesetzt – wie zuletzt nach Beginn des Ukrainekriegs oder ganz aktuell mit dem US-Angriff auf den Iran», sagte Co-Präsident Chaim Howald. SP-Landrat Thomas Noack brachte es auf den Punkt: «Wollen wir wirklich, dass Trump, Teheran, Moskau oder internationale Rohstoffmärkte darüber entscheiden, wie teuer das Heizen für Menschen im Baselbiet wird?» Lokale Energie sei hingegen planbar. Der Landrat habe notabene das Dekret mit 54:30 Stimmen beschlossen.

– es isch eus ä neui Rettigswach glunge!» Sie traten passend mit der Aufschrift «Lupsingen FIRE Departement» auf den Hemden auf.

Im Gebäude wurden viele Aufgaben anschaulich auf Plakaten erklärt, so zum Beispiel der Skill-Raum als Trainingsplatz für den Ernstfall. Hier wird der Notfall geprobt, damit im echten Einsatz jeder Handgriff sitzt. Hier wachsen Lebensretter, hier wird aus Wissen Können. Fehler dürfen hier passieren, damit sie im Ernstfall vermieden werden.

Mit dieser hohen Qualität in allen Themen der Rettung in dieser optimalen Infrastruktur kann nun der oft gehörte Wunsch für erfolgreiche Einsätze mit guter Zusammenarbeit Realität werden.

Parteien

EVP beschliesst Stimmfreigabe

Die Parteiversammlung der EVP hat für die Regierungsratswahl vom 14. Juni Stimmfreigabe beschlossen. Beide Kandidaten, Philipp Schoch und Matthias Liechti, wären mit ihrer Kompetenz und Erfahrung eine tatkräftige Verstärkung für die Baselbieter Regierung, begründet die EVP. Beide hätten Parlamentsund Exekutiverfahrung sowie Führungsqualitäten. Beide hätten mit ihren Haltungen gegenüber Mensch und Umwelt überzeugt, die von Wertschätzung und Respekt geprägt seien. ObZ

Parolen der GLP

Die Mitgliederversammlung der Grünliberalen Partei (GLP) Baselland hat sich bei nur einer Gegenstimme für den Regierungsratskandiadten Philipp Schoch,ausgesprochen. Ausserdem hat sie folgende Abstimmungsparolen gefasst: Nein zur «Chaos»-Initiative (einstimmig), Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes. Kantonale Abstimmungen: Ja zu «Zämme in Europa», Nein zu «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung», Ja zur neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden (bei zehn Enthaltungen). ObZ

Aktion Fahrzeugbrand vorgeführt.
Lösch-Roboter im Einsatz.
Fotos: E. Bachmann
Oliver Faschian, Werner Stampfli, Reto Tschudin, Tobias Pflugshaupt-Trösch und Roger Salathe bei der offiziellen Eröffnung (v. l.).

Die Anwilerstrasse wird gesperrt

Oltingen/Anwil Strassenbauarbeiten im Mai und Juni

Ab Montag, 18. Mai 2026, werden in Oltingen an der Anwilerstrasse im Bereich Spielhof Randverstärkungen erstellt und Belagsarbeiten ausgeführt. Aufgrund der schmalen Strassenverhältnisse muss auf diesem Abschnitt eine Totalsperrung eingerichtet werden. Während der gesamten Bauzeit ist der Strassenabschnitt für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung für den motorisierten Verkehr via Gelterkinden ist signalisiert. Fussgängerinnen und Fussgänger werden durch den Baustellenbereich geleitet. Dieser kann auch zum Schieben von Velos genutzt werden. Die Bauarbeiten sind witterungsabhängig und dauern voraussichtlich bis Mitte Juli 2026. BUD

Die Anwilerstrasse in

Strassenarbeiten in Wintersingen

Ab Montag, 18. Mai 2026, wird die Hauptstrasse in Wintersingen im Abschnitt zwischen Hausnummer 8 und der Kantons- und Gemeindegrenze instandgesetzt. Dabei werden die Asphaltbeläge ersetzt, schadhafte Bereiche der Betonplatte saniert sowie beschädigte Randabschlüsse und Schachtabdeckungen erneuert.

Die Bauausführung erfolgt in mehreren Etappen. Während dieser Zeit wird der Verkehr im Baustellenabschnitt einspurig geführt und mittels provisorischer Lichtsignalanlage oder durch den Verkehrsdienst geregelt. Die Bushaltestelle Wintersingen Blumatt wird während der Bauarbeiten weiter bedient. Die Belagsarbeiten werden während einer einwöchigen Totalsperrung ausgeführt. Die Bauarbeiten sind witterungsabhängig und dauern voraussichtlich bis Ende September 2026.

Bushaltestelle Bubendorf

In Bubendorf beginnen am 18. Mai die Instandstellungsarbeiten an der Betonfahrbahn der Bushaltestelle Industrie Süd in Fahrtrichtung Reigoldswil. Die beschädigte Fahrbahn mit Rissen und Belagsflicken wird vollständig zurückgebaut und durch eine neue Betondecke

Leser schreiben

ersetzt. Während der Arbeiten wird der Verkehr im Baustellenbereich abwechselnd einspurig geführt und durch eine Lichtsignalanlage geregelt, teilweise unterstützt durch einen Verkehrsdienst. Es ist während rund vier Wochen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. BUD

David gegen Goliath

Seit 2022 ist eine umfangreiche Planung zur Ortsdurchfahrt in Birsfelden im Gange. Die IG Ortsdurchfahrt hat immer wieder versucht, sich einzubringen. Eine Petition gegen die Steilrampe Variante mit 500 Unterschriften blieb unbeantwortet. 72 Eingaben wurden alle abgewiesen. Die kritische Auseinandersetzung war nicht erwünscht. Der Gemeinderat, alle Parteien, fast der gesamte Landrat hielten dagegen. Warum?

So beschlossen wir, das Referendum zu ergreifen! 2500 Unterschriften wurden mit grossem Einsatz gesammelt (1300 aus Birsfelden) Nun steht die kantonale Abstimmung am 14. Juni 2026 an. Baselbieter/-innen, lasst uns nicht im Stich! Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden: nein. Referendum: ja. Info: www.ortsdurchfahrt-nein.ch

Hans Kästli, Anwohner, Birsfelden

Chance für Birsfelden

Seit Jahren begleiten uns die Planungen zur neuen Ortsdurchfahrt. Nach zahlreichen Informationsveranstaltungen ist es nun an der Zeit, den Blick endlich nach vorne zu richten. Birsfelden befindet sich in einem spannenden Wandel: Das neue Zentrum, das innovative Holzhochhaus, moderne Quartiergestaltungen und der geplante Neubau des Coop zeigen deutlich, dass sich unsere Gemeinde bewegt. Natürlich lösen grosse Veränderungen oft Verunsicherung aus. Doch sie bieten uns vor allem die Chance für einen echten Neuanfang. Wir haben jetzt die Mög-

lichkeit, Altes loszulassen und Platz für eine positive Weiterentwicklung zu schaffen.

Ich vertraue dem Landrat und dem Gemeinderat, dass sie mit Hirn, Herz und Verstand ein Projekt zur Abstimmung bringen, das im Grossen und Ganzen zum Wohl der Bevölkerung und der Gemeinde ist. Geben wir Birsfelden diese Chance, sich als attraktiver Wohnund Arbeitsort zu entfalten. Ein Ja zu Birsfelden ist für mich untrennbar mit einem Ja zur neuen Ortsdurchfahrt verbunden.

V iviane Kern-Salzmann, Birsfelden

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BUD Die Hauptstrasse in Wintersingen wird ab Montag instandgesetzt.
Foto: zVg
Oltingen wird infolge Bauarbeiten gesperrt. Foto: zVg

Jahresversammlung mit Schwyzerörgeli-Musik

Frauenplus Baselland Zwei Verabschiedungen aus dem Vorstand   Die Jahresversammlung von Frauenplus Baselland wurde musikalisch eröffnet.

Zwei Schüler, Martin Häring und Damian Schweizer sowie ihr Lehrer Stefan Wehrli (Musikschule beider Frenkentäler) erfreuten die zahlreichen Zuhörerinnen mit beschwingter und stimmungsvoller Schwyzerörgeli-Musik. Danach führte die Präsidentin speditiv durch die Traktandenliste. Alle Abstimmungen verliefen erfolgreich.

Zwei Vorstandsmitglieder wurden mit lobenden Worten verabschiedet: Julia Müller, welche fünf Jahre für den Finanzbereich zuständig war sowie Mariette Laube, welche in verschiedenen Bereichen Unterstützung leistete. Glücklicherweise stehen zwei neue Turnusmitglieder zur Verfügung, welche zu einem späteren Zeitpunkt durch den Vorstand gewählt werden.

Beim anschliessenden Apéro machte Nelly Meyer-Fankhauser, Gründerin von NEFU Schweiz (Das Netzwerk der Einfrau-Unternehmerinnen), auf einen von zwei Frauennetzwerken organisierten Anlass mit «Führung durchs Gosteli-Archiv, dem Kompetenzzentrum für die schweizerische Frauengeschichte» aufmerksam, Dieser Event, der am Montagnachmittag, 22. Juni, in Worblaufen stattfindet, wird mit einem Apéro inklusive Networking abgerundet. Weitere Informationen unter www.nefu.ch (Events). Die nächste Jahresversammlung von Frauenplus Baselland wird im Mai 2027 stattfinden. Im Jahr 2027 feiert Frauenplus Baselland das 100-Jahre-Jubiläum.

Elisabeth Christen-Augstburger und Susi Trösch Manser, Vorstandsmitglieder Frauenplus Baselland

Rotes Kreuz Baselland feiert seine Freiwilligen

Über 500 Freiwillige leisten in den Programmen des Roten Kreuz Baselland mehr als 16000 ehrenamtliche Stunden. Sie begleiten Flüchtlinge oder Kinder im Alltag, besuchen Seniorinnen, Schwerkranke oder Palliativpatienten und leisten in der Schreibstube Liestal administrative Unterstützung.

Ein Teil von ihnen hat sich vergangene Woche am Sitz in Liestal getroffen. Einerseits, um auf ein umtriebiges und anspruchsvolles Jahr zurückzublicken; andererseits, um den Engagierten mit einem feinen Apéro nicht nur Danke zu sagen, sondern sie zu feiern. Am eindrücklichsten hat das Geschäftsführerin

Anja Nicole Seiwert in Worte gefasst: «Das SRK Baselland, das seid ihr alle; ohne euch wäre das SRK nur ein Konzept auf einem Papier. Ihr macht den Unterschied.»

Volkskultur zum Anfassen

IG Lebendige Traditionen Volkskulturbühne am Dorffest Oltingen

Das Dorffest Oltingen 2026 war ein Schaufenster für die Vielfalt der regionalen Kultur. Ob beim traditionellen Umzug mit dem Maibaum, dem präzisen Bändertanz oder dem innovativen Projekt «Hip-Hop meets Volkstanz» während der Eröffnungsfeier – die Programmpunkte der IG Lebendige Traditionen zeigten eindrücklich, dass Brauchtum im Baselbiet alles andere als verstaubt ist.

Mitmachangebote als Publikumsmagnet

Die zweitägige Volkskulturbühne erfreute sich grosser Beliebtheit bei den Besuchenden des Festes. Die angebotenen Crashkurse waren durchgehend sehr gut besucht. «Wir haben gezeigt, dass die Menschen nicht nur zuschauen, sondern aktiv teilnehmen wollen», freut sich der Präsident der IG Lebendige Traditionen Basel-Landschaft, Andreas Wirth. Dieser Erfolg beweist, dass eine offene Weiterentwicklung mit vielfältigen musischen und tänzerischen Angeboten der richtige Weg ist, um Traditionen nachhaltig zu stärken. Auch das Trachtenhandwerk mit Demonstrationen wie dem Klöppeln und Handweben fand reges Interesse und zeigte anschaulich, wie mit überlieferten Techniken Neukreationen gestaltet werden.

Ein starkes Netzwerk für die Region

Die Volkskulturwerkstatt ist ein Musterbeispiel für geglückte Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des Dorffests und der IG-LT BL. Ein grosser

Jugendmusik Gelterkinden/Ormalingen auf der Volkskulturbühne. Foto: zVg

Dank der IG geht an Andrea Brenna, Vize-Gemeindepräsidentin von Oltingen und Vize-OK-Verantwortliche des Dorffests. Dank der «Carte Blanche» konnte die IG die Volkskulturbühne frei gestalten und wertvolle neue Kontakte knüpfen. «Diese Zusammenarbeit war beste Werbung für die Sichtbarkeit der Laienkultur», so die Verantwortlichen.

Zukunftsvision: Volkskultur für Schulen und Vereine

Die IG Lebendige Traditionen BL sieht sich nach diesem Erfolg bestärkt in ihrer Rolle als Vermittlerin. Sie bietet Unterstützung bei der Organisation künftiger Volkskulturbühnen an – sei es für Gross-

anlässe oder kleinere Events. Das Angebot reicht von der Vermittlung von Experten für Mitmachworkshops bis hin zu Projekttagen und Weiterbildungen an Schulen.

Aufruf zur Vernetzung

Um die Laienkultur langfristig und nachhaltig zu fördern, ruft die IG alle Kulturschaffenden und Interessierten dazu auf, Mitglied zu werden. Veranstaltungen können auf dem gemeinsamen Kulturkalender publiziert werden, zudem bietet der Newsletter regelmässige Updates zu Workshops und Projekten.

I G Lebendige Traditionen BL

Trendwende bei der Psychiatrie BL

Die Psychiatrie Baselland (PBL) hat im Geschäftsjahr 2025 eine Trendwende eingeleitet. Nach zwei verlustreichen Jahren konnte das Ergebnis deutlich verbessert werden: Der Jahresverlust reduzierte sich auf 0,7 Millionen Franken (Vorjahresverlust 3,5 Millionen Franken). Die EBITDAR-Marge stieg auf 8,4 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent), Treiber dieser Entwicklung waren die Erträge über das gesamte ambulante Angebot. Der Betriebsertrag stieg auf 124,3 Millionen Franken; das ist eine Erhöhung von 1,4 Prozent gegenüber

dem Vorjahr. Während die ambulanten Angebote weiter zulegten, blieb die Auslastung im stationären Bereich unter dem Vorjahresniveau. Dank gezielter Massnahmen zur Ergebnisverbesserung konnte die Entwicklung insgesamt stabilisiert werden. ObZ

Diesen Umstand kann man nicht genug betonen. Doch nicht nur das Rote Kreuz lebt vom Engagement der Menschen, die mehr tun, als sie müssten; es ist die gesamte Gesellschaft. Aus diesem Grund sucht das Rote Kreuz Baselland auch beständig nach weiteren Personen, die einen kleinen Teil ihrer Freizeit für das Wohl ihrer Mitmenschen investieren mögen.

Denn sie bilden Brücken aus der Einsamkeit, indem sie Zeit und Trost schenken und offene Ohren haben. Sie halten die Würde hoch und schaffen Lebensqualität. Genauso, wie das von SRKGründer Henry Dunant angedacht war. Und auch ob der regen Gespräche und des lebendigen Austauschs während des Apéros hätte er seine helle Freude gehabt.

Guten Spirit gibt es nur, wenn man ihn auch lebt

Gastro Baselland 134. Generalversammlung   Beat Eglin

Zur 134. Generalversammlung von Gastro Baselland luden Präsidentin Fabienne Ballmer und die FeldschlösschenBrauerei nach Rheinfelden ein. Nach einem Rundgang mit Degustation folgte der geschäftliche Teil. Brisante Themen gab es keine und somit verlief dieser Teil ohne grosse Diskussionen.

Fabienne Ballmer wies in ihrer Rede darauf hin, dass Gastro Baselland der grösste Arbeitgeberverband im Kanton ist. Sie lobte das Fricktal, denn von dort kommt der Möhlinjet, der uns so viel Sonne bringt und tadelte die kritischen Stimmen, denen es nicht passt, dass man für die GV auswärts geht. Sie hätte Freude über die Einladung und ein Dank an die Brauerei bevorzugt. «Unsere Gäste kennen keine Grenzen und auch wir sollten sie nicht so genau ziehen», kommentierte sie dazu.

Ballmer redete den Anwesenden ins Gewissen, mit dem Gejammer aufzuhören. Sie bestätigte, dass nicht alles funktioniert und die Herausforderungen real und nicht klein seien. «Aber wenn wir sie immer nur lauter aussprechen –werden sie dadurch besser?», fragte sie. In der Folge würden die Medien diese Themen verstärken, was nur der eigenen Branche schadet. Sie wechselte in die gegenteilige Richtung und meinte, man soll etwas Gutes bewirken, denn die Gäste «spüren, wie wir denken und welche Haltung wir nach aussen tragen». Dann räumte sie mit dem Klischee «Die junge Generation ist faul. Sie will nicht mehr arbeiten» auf und sagte, dass sich die Jungen nicht verschlechtert,

sondern verändert haben. Diese Chance, Arbeit neu zu denken, bessere Arbeitgeber zu sein und die Branche so zu gestalten, dass Menschen nicht nur bleiben, sondern bleiben wollen, solle genutzt werden. Sie forderte auf, weniger darüber zu sprechen, was fehlt, sondern darüber, was die Gastronomie bewegen kann. Ein Seitenhieb ging an die Medien, die damit aufhören sollen sich so zu benehmen, als seien alle Journalisten Gastroprofis. Die Beiz, das Quartierkaffi oder die Bar seien immer noch wichtige Treffpunkte und eine Chance für die Branche.

Alle Anträge genehmigt Im geschäftlichen Teil folgten die 32 Stimmberechtigten oppositionslos allen Vorschlägen des Vorstandes. Ein Erfolg ist das Bekenntnis des Landrates zum Wirtepatent. Dabei spielte auch der politische Einfluss der Branche eine Rolle. Der Jahresbericht wurde in Worten und mit einem interessanten Film mit Lehrlingen präsentiert.

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von 10862 Franken ab. Die hohe Liquidität wurde mit der bevorstehenden weiteren Umbauetappe begründet. Das Budget sieht einen Gewinn von 6500 vor. Dieser ist stark abhängig von der Anzahl Lehrlinge und Kurse. Die Stimmberechtigten bestätigten Vorstand, Präsidentin und Revisionsstelle und wählten Dino Mengisen vom Landgasthof Diegten zum FAK-Delegierten. Eine Ehrung mit Geschenk gab es für Julia Bachmann und Basil Stückelberger vom Team Pastinackten für ihren Sieg beim Gastro-Elite-Wettbewerb 2026.

Franziska Wehrlin, Sekretärin, Susi Trösch Manser, Julia Müller, Jeannette Niklaus, Elisabeth Christen-Augstburger, Vorstand Frauenplus Baselland (v. l.). Nicht auf dem Bild sind
Nicole Suter Scharpf, Vizepräsidentin, Mariette Laube sowie die beiden Turnusmitglieder, Nicole Hugentobler und Vanessa Vögtli.
Martin Häring, Stefan Wehrli (Lehrer) und Damian Schweizer, Musikschule beider Frenkentäler (v. l.).
Fotos: zVg
Rotes Kreuz Baselland
«Ohne euch wäre das SRK nur ein Konzept auf einem Papier.»

Marktnotiz

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Donnerstag,28.Mai2026 Freitag,22.Mai2026 16Uhr

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Optimismus und viele Aktivitäten

KMU Liestal Lehrstellen-Tischmesse ist angedacht – neben bewährten Formaten wie «Lieschtel ladet y»

Marc

KMU Liestal zeigte sich an der Generalversammlung von vergangener Woche als ein sehr lebendiger Verein mit vielen Aktivitäten. Auch wenn den elf Austritten im letzten Jahr nur sechs Neu-Eintritte gegenüberstehen, gibt sich der Vorstand optimistisch. Die Abgänge seien kein strukturelles Problem, sondern liessen sich durch Wegzüge und dergleichen erklären, meinte Oliver von Arx. Auch die 70 Anwesenden rechnen mit einem Wachstum, wie bei einer Quiz-Abstimmung per Handy herauskam. Im laufenden Jahr stehen die bewährten Gefässe im Zentrum, wie Co-Präsident Beat von Allmen ausführte. Dazu gehören beispielsweise die Mitgliederanlässe «KMU live» und «KMU Lunch», der Weihnachtsmarkt oder der Event «Lieschtel ladet y». Letzterer findet dieses Jahr am 6. Juni statt und lädt dazu ein, die Gesc häfte im Stedtli zu entdecken. «Wir haben ein ganz schönes Programm zusammengestellt – geniesst die Überraschungen, die auf euch warten», kündigte Vorstandsmitglied Andrea Candolfi an.

In der leicht positiven Jahresrechnung 2025 ist der Weihnachtsmarkt mit einem Verlust von rund 7000 Franken verbucht, gegenüber einem Plus im 2024. Vorstandsmitglied Nicole Ziegler erklärte dies damit, dass der Markt kleiner war und die Sponsoringbeiträge zurückgegangen sind. Das Ziel sei aber weiterhin, auf eine schwarze Null zu kommen. Mit dem neuen Leiter Mario Gratzer sei der Weihnachtsmarkt in guten Händen.

Gute Zusammenarbeit mit dem Zentrums-Management Ein weiterer Punkt an der GV war das Verhältnis zum Zentrums-Management. Co-Präsident Silvan Zgraggen lobte die

Die Generalversammlung fand in der ESB an der Schauenburgerstrasse in Liestal statt. Foto: M. Schaffner

«tolle Zusammenarbeit» mit ZentrumsManagerin Marion Ernst: «Marion ist der ‹mä› in ‹mä sött das mol mache in Lieschtel›», fasste er zusammen. «Sie ist die, die anpackt.» In einem kurzen Redebeitrag gab Marion Ernst einen kleinen Einblick in ihre Aktivitäten, die von Contentproduktion über Onboarding von neuen Geschäften bis zur Werbekampagne «Zehn Minuten nach Liestal» an SBBBahnhöfen reichen. Dazu kommen eigene Projekte wie der «Latärnliweg» oder, zusammen mit KMU Liestal, der Gastrotreff oder die Weihnachtsbaum-Aktion. Ein Thema waren auch die KMU-Gutscheine, die weiterhin eine erstaunlich hohe Nachfrage geniessen. 320000 Franken sind in Form von noch nicht eingelösten Gutscheinen aktuell im Umlauf – eine hohe Zahl. In früheren Zeiten sei es wesentlich weniger gewesen, meinte der ehemalige KMU-Liestal-Präsident Michael Bischof beim Apéro nach der Versammlung.

Zeitgemässes Quartier

Lausen Projekt «edlematt» mit bis zu 280 Wohnungen

Der bestehende Quartierplan «Im Stutz» in Lausen stammt aus dem Jahr 1992 und sieht grossflächige, gleichförmige Zeilenbauten vor. Nun soll er in ein zeitgemässes Wohnkonzept übersetzt werden, das besser in die Umgebung eingebettet ist und grosszügige, öffentlich zugängliche Freiräume enthält. Das geplante Wohnquartier «edlematt» in der grössten Baulandreserve von Lausen soll dereinst rund 250 bis 280 Wohnungen entstehen, die rund 500 bis 600 Menschen aufnehmen könnten. Der Baustart der ersten Etappe könnte ab 2030 erfolgen.

Anfang Mai wurde das Projekt an einem Infoanlass vorgestellt. Es stammt von GWJ Architektur AG (Bern/Zürich) und «pg landschaften GmbH» (Sissach), die als Sieger eines Studienauftrags mit vier Architekturbüros hervorgingen. Investorin ist die Anlagestiftung Avadis.

Laut Gemeindepräsident Peter Aerni ist der Dialog mit der Bevölkerung ein zentraler Bestandteil. Im Quartierplanverfahren wird diese die Möglichkeit haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Mitwirkung einzubringen. ObZ

Weitere Infos: www.edlematt.ch

Das künftige Wohnquartier «edlematt» in Lausen: Übersicht mit den geplanten Gebäudegruppen sowie öffentlich zugänglichen Freiräumen und Begegnungsorten.

V isualisierung: GWJ Architektur AG / pg landschaften GmbH Anzeige

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Ruth’s Augenblicke

Gastredner Marc Scherer, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, ging vor allem auf die Berufsbildung ein. Baselland sei, gemessen an der Zahl der jungen Leute, die in die Berufsbildung gingen, auf dem fünftletzten Platz. «Diesen Trend wollen wir umkehren», so Scherrer. Eine Rolle spielt dabei unter anderem die KMU Lehrbetriebsverbund AG, die Lehrbetriebe bei der Administration entlastet. Ein weiteres Element sind regionale Lehrstellentischmessen, die von der Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine (KGIV) organisiert werden. «Das Laufental macht es schon – es wäre cool, wenn wir es in Liestal auch machen könnten», meinte Marc Scherrer. Diese Hoffnung wird voraussichtlich bald Realität: Wie Beat von Allmen im Nachgang zur Versammlung auf Anfrage bestätigte, ist eine Lehrstellentischmesse in Liestal bereits für den kommenden Herbst angedacht.

Zu guter Letzt kam ein Mitglied auf ein aktuelles Problem zu sprechen: Der Durchgang beim Coop ist immer noch geschlossen, wodurch die Kanonengasse abgeschnitten wird. Der Votant rief den KMU-Vorstand dazu auf, sich beim Stadtrat dafür einzusetzen, «damit in der Kanonengasse mehr Leben entsteht». Silvan Zgraggen nahm den Ball auf und versprach es beim nächsten Gespräch mit dem Stadtrat einzubringen. Ein entsprechender Vorstoss sei bereits im Einwohnerrat eingegangen, ergänzte Anja Weyeneth, KMU-Mitglied und Einwohnerrätin. Sie sprach an dem Abend quasi als Hausherrin, die GV fand nämlich bei der ESB statt, wo Anja Weyeneth für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Musik alisch umrahmt wurde die GV durch Colin und Serafin der beliebten Liestaler Band «Child.ish», die, so war zu erfahren, künftig unter neuem Namen unterwegs sein wird.

Ein kreativer Rundgang

Liestal Zum zweiten Mal «Offene Ateliers Liestal»

Am vergangenen Wochenende haben die Liestaler Ateliers zum zweiten Mal die Türen geöffnet und Besuchenden einen Einblick in ihre Arbeit gewährt.

Verschiedene Ateliers, Handwerke, Kunst- und Therapieformen konnten entdeckt und erlebt werden. Es wurde fleissig an der Strickmaschine gestrickt, Stoff bedruckt, gewoben, getöpfert und vieles mehr.

Ein kreativer Rundgang vom Bahnhof, durchs Stedtli bis zu der Textilpiazza auf dem Hanro-Areal entstand. Leuchtende und staunende Augen gab es bei Gross und Klein und viele schöne, selbstgestaltete Produkte wurden stolz mit nach Hause genommen.

S abine Holinger, Moderwerk Liestal www.ateliers-liestal.ch

Überlebensichern.

Kennen Sie das Philemon-und-Baucis-Syndrom? Es bezeichnet in der heutigen Forensik das fast gleichzeitige, oder kurz nacheinander folgende Ableben von zwei sich sehr nahe stehenden, langjährigen Ehepartnern. Es beschreibt eine in der griechischen Mythologie wurzelnden Legende: Philemon und Baucis waren ein Ehepaar, das in ärmlichen Verhältnissen lebte. Trotzdem galten sie als ein sehr gastfreundliches Paar. Die griechischen Götter Zeus und Hermes wandelten, verkleidet als arme Wanderer, durch die Gegend. Überall wurden sie abgewiesen, niemand bot ihnen Nahrung oder Unterkunft an. In der armseligen Hütte der beiden guten Leute wurden sie endlich beherbergt. Am anderen Morgen gaben sie sich zu erkennen, Philemon und Baucis durften sich etwas wünschen. Ihr Wunsch war ihnen klar: sie wollten gemeinsam alt werden um dann eines Tages gemeinsam sterben zu können. Keines sollte allein zurück bleiben! Die Götter erfüllten ihnen diesen Wunsch. Die guten Leute durften fortan in einem Tempel leben, bis sie alt wurden. Sie starben gemeinsam – aus Philemon wurde eine Eiche, aus Baucis aber eine Linde. Diese Bäume wurden gross und ihre Äste berührten und umarmten einander, als Symbol einer starken, unendlichen Liebe. Wie erwähnt, es ist dies eine Legende, aufgeschrieben vom römischen Dichter Ovid. Und jetzt habe ich kürzlich erlebt, wie zwei meiner sehr lieben Verwandten kurz nacheinander aus dem Leben schieden – also ganz ohne Fremdeinwirkung! Er starb friedlich in seinem Bett, neben seiner Ehefrau, im Alter von 89 Jahren. Sie war einige Jahre jünger, bis dahin gesund und munter, eigenständig, hatte nicht einmal einen Hausarzt. Aber von Stund an, als ihr geliebter Mann aus dem Haus getragen wurde, änderte sich alles. Sie konnte nicht mehr schlafen, vermochte nichts mehr zu essen, erlitt sowohl psychischen wie auch physischen Zusammenbruch. Sie wurde sehr krank, wurde hospitalisiert, musste durch akut aufgetretene Infektionen eine notwendig gewordene OP überstehen, (die erste in ihrem Leben). Und starb kurz danach auc h. Sie wollte bloss noch zu ihrem Mann – konnte ohne ihn nicht sein. Sie liebten sich. Sie pflegten eine harmonische Ehe. Als sie im Spital lag, und ich sie ansprach auf das erlebte Glück einer so kostbaren Beziehung, antwortete sie: «Jo scho, aber derfür hani jetz dr Dräck!» Das rasche, fast gemeinsame Ableben dieses Ehepaares hat mich an die Legende von Philemon und Baucis erinnert. Die Geschichte in Buchform wurde mir einst zu unserer Hochzeit überreicht. Jetzt, im Wonnemonat Mai heiraten manche junge Paare, in der Hoffnung auf «Ewigi Liebi». Wie viele davon erleben wohl diese tiefe, lebenslang andauernde gemeinsame Liebe und Zuneigung ...? Es braucht viel Toleranz –und Glück. Das wünsche ich den jungen Leuten von Herzen! Und, übrigens auch den alten

Ruth Petitjean-Plattner

In der Siebdruckwerkstatt der Textilpiazza. Foto: zVg

Wenn Männerherzen höher schlagen

Liestal Auch am diesjährigen Banntag wurden die Traditionen gelebt wie eh und je

Ulrich Fluri

Die Welt scheint zwar angesichts der aktuell bedrückenden Lage etwas aus den Fugen zu geraten und auch der ganz allgemein spürbare gesellschaftliche Wandel macht das Leben eines Normalbürgers alles Andere als einfach. Umso erbaulicher also, die Mühsal des Alltagstrotts für einen Tag temporär beiseite zu legen und sich den schönen Dingen unseres Daseins hinzugeben. So ämel sehen das die über t ausend

Liestaler Mannen die sich alljährlich am Montag vor Auffahrt einem vaterländischen Volksbrauch in die Arme legen. Bannt ag heisst das Zauberwort für die historische Grenzbegehung im grünen Wald und enthält alle Ingredienzen die es braucht, um ein solches Zusammensein von Gleichgesinnten als exklusiven Feiertag zu gestalten. Und der beginnt dann wie allewyl um viertel vor acht Uhr, wenn die über 500-jährige Glocke im Dachreiter des Törlis mit ihrem weichen Klang den Banntag einläutet. In der Rathausstrasse, vollgestopft mit Männern in Wanderausrüstung mit Stock und Maien-geschmücktem Hut, kommt erstmals Herzklopfen und Stimmung auf. Im Dunstkreis von Pulverdampf und Knallern aus den Vorderladern steigen die Emotionen und Vorfreuden auf diese seit über 600 Jahren zelebrierte Tradition. Und wer schon immer dabei war merkt, dass die vielen protokollarisch verbrieften Abläufe und Rituale sozusagen in Stein gemeisselt sind. Eher würde das Törli blau gestrichen, als dass es am Banntag etwas zu rütteln gäbe

Mit viel Fleiss zum Znüni «Banntag 2026, dritte Rottevorwärts Marsch!» Nach diesem Startkommando ging es für Rottenchef Domenic Schneider darum, seine rund 200 Mannen unbeschadet über die beschwerliche Ryffengraben-Schauenburg-Route zu führen. Und mittendrin der Berichterstatter der ObZ, der seit vielen Jahren als Gast vom Ärdbeerihübel die Geschehnisse in der 3. Rotte hautnah verfolgt. Unterwegs sodann angenehm spürbar: Die Vorfreude auf den Znünihalt legt Kräfte frei,

denn oben auf dem Rastplatz Munifeld geht das banntägliche Treiben erst so richtig los. Nach dem Verzehr des obligaten Schübligs, heruntergespült mit gespritztem Weissen aus dem Muff, schart der Rottenchef seine gut genährten Schäfchen um sich, um ihnen dann von der Kiste herab – dieser exklusiven Waldbühne der 3. Rotte – die «Messe zu lesen». Ein hochgehaltenes Ritual in dem der Rottenchef, eben als Banntagsrede, seine Meinung «zur Lage der Nation» kundtut. Das tat er im strömenden Regen als Tour d’Horizon und heiteren Rückblick auf seine zehn Jahre als Rot-

tenchef. Nebst sozial-kritischen Anmerkungen, etwa wie Jugendliche heute zusammen kommunizieren, gabs auch witzige Eingeständnisse: «Ich habe in meinen vielen Reden so viel über Baustellen geredet und gelästert, dass ich langsam das Gefühl habe, ich könne mich beim Tiefbauamt bewerben.» Der Banntag sei aber halt doch mehr als bloss ein Umzug mit Schüblig und Muff, so Schneiders Schlussbetrachtung.

Von der Kiste herab Die historische Bedeutung des Banntags erwähnte auch der Basler alt Regierungsrat Carlo Conti. Als Dank für die Einladung überreichte er zudem dem Rottenchef die Medaille des diesjährigen Eidgenössischen Jodlerfestes und versuchte so, Parallelen der Brauchtumspflege zwischen Basel und Liestal herzustellen. Die Menge grölte ob so viel Eigenlob. Viel Applaus gab‘s dann aber für die Bonmots von Regierungsrat Toni Lauber. «Im Gegensatz zum Langzeitgedächtnis des Rottenchefs weiss man in der Politik heute oftmals schon nicht mehr, was vorgestern gesagt wurde.» Dieses ironische Geständnis unseres Finanzministers war denn auch ein wohltuender Gegenpol zu den garstigen äusseren Bedingungen. Und weiter ging’s zum Mittagessen auf den Bienenberg.

Maisingen und -tanzen in Liestal

Am Sonntag, 10. Mai, lud die Trachtengruppe Liestal zum 77. Maisingen und -tanzen vor dem Rathaus in Liestal ein. Über 300 Besuchende erfreuten sich an den Darbietungen der Sing-, Tanz-, Kinder- und Jugendtanzgruppen vor der prächtigen Kulisse des Rathauses Liestal. Die Erwachsenentanzgruppe umfasste dieses Jahr Tanzende aus den Trachtengruppen Waldenburgertal und Liestal, welche sich freundschaftlich verbunden sind. Das Programm wusste zu überzeugen: Die Jüngsten stimmten gleich mit dem Lied «Zyt isch do» alle auf den Frühling ein. «Zum Tanze da geht ein Mädel» sang der Chor mit feiner instrumentaler Begleitung und trug einen bunten Strauss von Liedern vor. Die

Jugendlichen zeigten unter anderem einen anspruchsvollen Quadrillentanz und die Erwachsenentanzgruppe eröff-

nete den Reigen mit dem rassigen Tanz «Simsalabim». Als Höhepunkt wurde der Tanz um den Maibaum gezeigt. Die Bändel aus der Posamentertradition wurden wiederum kunstvoll um den Maibaum geflochten. Dazu sangen die Zuschauerinnen und Zuschauer das Baselbieter Lied. Maibäume sind seit dem Altertum bekannt, waren stets Zeugen des Frühlings und symbolisieren neues Leben und Fruchtbarkeit.

Zum Abschluss tanzte man gemeinsam mit dem Publikum eine Polonaise und genoss den regen Austausch beim Apéro, welcher von der Bürgergemeinde Liestal offeriert wurde. Möge diese allseits geschätzte Gemeinschaftspflege noch lange weiterleben. Andreas Wirth

Jungschwinger an der Arbeit

Liestal Buebeschwinget des Schwingklub Liestal

Michael Herrmann

Der Schwingklub Liestal organisierte am Sonntag auf dem Schillingsrain in Liestal das traditionelle Buebeschwinget. Insgesamt 123 Nachwuchsschwinger traten in fünf Alterskategorien gegeneinander an und boten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern attraktiven Schwingsport vor der schönen Kulisse des Schillingsrain. Bei angenehmem Schwingwetter entwickelten sich im Sägemehl viele spannende und ausgeglichene Zweikämpfe. Auch Gäste aus Adelboden und Schaffhausen nahmen am Anlass teil und sorgten für zusätzliche Konkurrenz. Rund 600 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Geschehen über den ganzen Tag hinweg aufmerksam. Erst gegen Ende der Veranstaltung setzte leichter Regen ein. Dies konnte der guten Stimmung jedoch nichts anhaben und der Anlass ging erfolgreich über die Bühne.

Über 300 Besuchende kamen ins Stedtli Liestal, um das Maisingen und -tanzen zu erleben.
Fotos: zVg
Auch Kindergruppen waren dabei.
Strahlender Sieger.
Noch eine Erfrischung vor dem Kampf.
Es waren spannende Duelle im Schillingsrain.
Hart gekämpft, verdient gewonnen.
Der Schillingsrain bot eine schöne Kulisse. Fotos: M. Herrmann
Marsch der Grenze und dem Waldrand entlang.
Fotos: U. Fluri
Regierungsrat Toni Lauber zufrieden mit sich und der Welt.

Spinnen als Leidenschaft

Museum.BL Tiere, die viele Emotionen auslösen

Meinrad Stöcklin

Egal wie gross oder klein sie sind: Spinnen wecken bei Menschen jeden Alters die verschiedensten Emotionen und Reaktionen. Dabei handelt es sich um wunderbare, fantastisch-vielfältige Wesen, wie der Spinnenexperte Holger Frick (46), in einem 60-Prozent-Pensum Kurator Naturwissenschaften am Museum. BL, anlässlich einer Museumsbar eindrücklich und unterhaltsam vermittelte. Weltweit zählt man über 50000 bekannte Arten, davon alleine 1000 in der Schweiz. Mehrere davon hat Holger Frick selbst entdeckt, eine davon im Bündnerland auf 2000 Metern unter dem Schnee bei minus 20 Grad. Mit ihren aussergewöhnlichen Fähigkeiten und Verhaltensweisen gehören Spinnen zu den vielfältigsten Tieren überhaupt – viele Menschen sind davon neugierig fasziniert, andere reagieren mit Ekel und Angst. «Es gibt keinen Grund, Angst vor Spinnen zu haben. Die meisten sind eh harmlos und unheimlich spannend und schön. Das genaue Betrachten lohnt sich», so Frick über seine Leidenschaft. Im Referat des gebürtigen Liechtensteiners Holger Frick erfuhren die rund 50 Zuhörenden unter anderem, dass viele Spinnen kein Netz bauen, aber gleichzeitig Meisterinnen im Reparieren sind, dass Vibrationen im Leben und im Verhalten von Spinnen eine zentrale Bedeutung einnehmen, dass die Männchen, welche oft deutlich kleiner sind als die Weibchen, nach der Paarung oft gefressen werden, dass gewisse Spinnen einen bis zu zweistündigen Paarungs -

tanz vollführen, dass die Tapezierspinne am Boden Röhren als Fallen baut, oder dass Wasserspinnen ihr Netz unter Wasser bauen und zum Atmen eine spezielle Luftblase mit sich führen. Spannend waren auch die Ergebnisse eines Versuches, in dem Spinnen Drogen verabreicht wurden. Die Qualität des Netzbaus veränderte sich in der Folge dramatisch. Frick zeigte sich im persönlichen Gespräch fasziniert über die Vielfalt dieser Tiere mit einer spannenden Biologie,

die tollen Jagdstrategien und das vielfältige Paarungsverhalten von Spinnen. Und da nur wenig Spinnen-Wissenschaftler existieren, würden Spinnen nicht stark beachtet und es gibt es immer noch viel zu entdecken, so Frick, der ein besonderes Flair für Zwergspinnen hat.

Apropos Spinnen und Museum.BL: Ein Spinnenpaar ist noch das ganze Jahr Bestandteil der Ausstellung «Fix it! Vom Glück des Reparierens» und kann mit etwas Glück beobachtet werden.

Kommandowechsel bei der SRFWL

Nach 45 engagierten Dienstjahren, davon 23 Jahre als Kommandant der Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr (SRFWL) hat sich Major Roger Salathe für die Frühpensionierung per Ende Juli entschieden. Der bisherige Leiter Wache Altmarkt und Vizekommandant, Andreas Wagner wird das Kommando per 1. August nach sorgfältiger Einführung übernehmen.

Roger Salathe hat die SRFWL über die vielen Jahre mit grossem Engagement vorausschauend geführt und entwi -

ckelt. Er hat die Zusammenarbeit im Stützpunktkreis mit viel Herzblut, Wertschätzung und umsichtiger Führung nachhaltig geprägt und gestärkt. Gleichzeitig hat er die Weiterentwicklung der SRFWL zielorientiert vorangetrieben. Hervorheben möchten wir die erfolgreiche Umstrukturierung von der Standortfeuerwehr Liestal zum FeuerwehrZweckverband von derzeit sieben Gemeinden, der heutigen Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal. Per Ende 2025 hat er den Umzug in die neue Ret-

tungswache Altmarkt, dem gemeinsame Stützpunkt der SRFWL und dem Rettungsdienst des KSBL abgeschlossen. Mit seinem grossen unermüdlichen Einsatz hat er die SRFWL zu dem gemacht, was sie heute ist: Eine innovative, moderne Feuerwehr, die gut vernetzt, engagiert und bereit ist, den Herausforderungen von morgen zu begegnen. Wir danken Roger Salathe für sein grosses Engagement für die SRFWL. Für den nächsten Lebensabschnitt wünschen wir Roger Salathe alles Gute, beste Gesundheit und viel Freude.

Das Kommando der SRFWL freut sich, bereits heute die Nachfolge bekannt geben zu können. Nach einem intensiven Auswahlverfahren haben wir Andreas Wagner, den bisherigen Leiter Wache Altmarkt, zum neuen Kommandanten gewählt. Als langjähriger Vizekommandant und früherer Leiter Ausbildung bringt er umfangreiche Erfahrung und fundierte Fachkenntnisse mit. Mit seiner Kompetenz, seinem Engagement und seinem Weitblick ist er die ideale Persönlichkeit, um die SRFWL in die Zukunft zu führen. Wir gratulieren Andreas Wagner zur Wahl und wünschen ihm viel Freude und Erfolg bei dieser neuen Herausforderung.

Co-Präsidium Betriebskommission Zweckverband

Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal: Tobias Pflugshaupt-Trösch, Sascha Schob

Luftqualität 2025 weitgehend stabil

Die Nordwestschweizer Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Jura und Solothurn haben ihren gemeinsamen Jahresbericht zur Luftqualität 2025 veröffentlicht. Im langjährigen Vergleich sind Schwankungen bei der Luftqualität nicht ungewöhnlich. Sie lassen sich durch spezielle Wetterlagen erklären, insbesondere durch Temperaturinversionen oder Saharastaub in der Luft. Bei den Messstationen «Basel Feldbergstrasse» und «Muttenz A2 Hard» haben zudem baustellenbedingte Verschiebungen der Messcontainer die Ergebnisse beeinflusst. Der gesetzliche Grenzwert wurde sowohl an stark befahrenen Standorten in Basel als auch in ländlichen Gebieten klar eingehalten. Zwar lagen die gemessenen Werte leicht über dem Vorjahr, insgesamt bleibt die Be -

lastung jedoch auf einem guten Niveau. Die Feinstaubbelastung ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht gestiegen, bleibt insgesamt jedoch auf einem guten Niveau: Der Grenzwert für PM10 wurde an allen Messstationen eingehalten. Auch bei den feineren Partikeln (PM2.5) zeigt sich ein überwiegend positives Bild – mit nur einer punktuellen Überschreitung an der Messstation «Basel Feldbergstrasse», während die Werte in der übrigen Region innerhalb der Vorgaben liegen. Ozon bildet sich aus den Vorläuferschadstoffen «Stickoxide» und «flüchtige organische Stoffe» (z.B. Lösemittel). Es entsteht in den unteren Luftschichten während Perioden mit viel Sonnenschein und höheren Temperaturen. Der sonnige und warme Sommer im Jahr 2025 führte zwar zu häufigeren Überschreitungen der Vor-

gaben, die gemessenen Spitzenwerte blieben jedoch auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr. Mit dem Luftreinhalteplan beider Basel 2024 haben die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt gemeinsam Massnahmen beschlossen, um die Luftqualität zu verbessern. Dazu gehören unter anderem Optimierungen beim Betrieb von Holzfeuerungen und bauliche Anpassungen bei Stallbauten. Die Messungen der kommenden Jahre werden zeigen, ob die getroffenen Massnahmen langfristig zu einer weiteren Reduktion der Schadstoffbelastung führen. Der Jahresbericht beschreibt den Zustand der Luft im Jahr 2025 anhand verschiedener Standorttypen wie Stadt, Agglomeration oder Land, jeweils mit und ohne Belastung durch den motorisierten Verkehr. BUD

Fachmaturitätsfeier Pädagogik

Gut vorbereitet können nun 103 Absolventinnen und Absolventen der Fachmaturitätslehrgänge Pädagogik mit dem Fachmaturitätszeugnis in den Händen ihre Ausbildung zur Primarlehrperson antreten, wenn sie diesen Weg einschlagen möchten.

Dieser Erfolg wurde am 23. April 2026 im Kuspo Münchenstein mit allen Fachmittelschulen Baselland gemeinsam gefeiert. Die Schulleitungen der FMSStandorte Liestal, Muttenz, Münchenstein und Oberwil sowie zahlreiche Ehrengäste wie Regierungsrat Markus Eigenmann würdigten die Absolventinnen und Absolventen.

Als Festredner ermutigte Markus Eigenmann, die Herausforderungen des

Vereinsnotizen

Lehrberufes anzunehmen und verwies auf die wichtige Rolle der Primarlehrpersonen für die Entwicklung der jungen Menschen. Aus den vier Standorten konnten neun Schülerinnen und Schüler eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen entgegennehmen. Sie erreichten einen Gesamtschnitt von mindestens 5,3.

Das FMS-Schülerinnen und Schüler «etwas drauf haben», zeigte auch der Berufsfeld-Plus-Kurs Musik beim musikalischen Rahmenprogramm.

Die Sc hulleitungen Liestal, Muttenz, Münchenstein und Oberwil gratulieren noch einmal recht herzlich. Gymnasium Liestal/Fachmittelschule FMS

Vorstand endlich wieder komplett

Vitaswiss Generalversammlung der Sektion Liestal

Für die diesjährige GV Ende März versammelten sich 54 Personen im Restaurant Falken in Liestal. Alle Traktanden wurden einstimmig «abgesegnet». Die Jahresberichte informierten unter anderem über die bewährten Kurse für Gymnastik, Pilates, Yoga und Aquagym sowie die einmal im Monat stattfindenden Wanderungen und die Anlässe. Die Information zum Mitgliederwesen zeigte, dass wir «zugelegt hatten»; aktuell zählen wir 215 Mitglieder.

Er freulicherweise wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder alle wiedergewählt und erfreulicherweise konnten zwei neue Vorstandsmitglieder gewonnen und gewählt werden, so dass sich der Vorstand wie auf dem Foto präsentiert.

Der Vorstand und alle Leiter/-innen sind bemüht, das Ziel von Vitaswiss zu

Veranstaltungen

unterstützen. Dieses lautet: Förderung und Erhalt unserer Gesundheit und der Lebensfreude oder «weg vom Bürostuhl, hoch vom Sofa, und raus ins aktive Leben!»

Dieses Jahr steht neben den ordentlichen Kursen folgendes auf dem Programm: Führung Roche-Turm (ausgebucht), Vereinsreise zum Kloster Fahr in Unterengstringen und Lama-Erlebnis in Allschwil sowie der traditionelle Adventshock. Zudem bieten wir einen neuen Kurs «Achtsamkeit» an. Vielleicht haben wir Sie motiviert, auch etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu tun? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung: m.vogelsanger@eblcom.ch oder 079 414 27 43. Auf www.vitaswiss.ch, Sektion Liestal, können Sie alle Aktivitäten einsehen. Monika Vogelsanger, Vitaswiss Sektion Liestal

Internationales Turnier

Fussball U10 bis U13 messen sich in Lausen

Am Wochenende vom 13. und 14. Juni 2026 findet ein internationales und regionales Junioren-Fussballturnier für die Kategorien U10 bis U13 in Lausen statt. Rund 40 Mannschaften aus der ganzen Schweiz sowie aus dem Ausland werden erwartet.

Zu den teilnehmenden Teams gehören unter anderem Vereine aus Lugano, Bellinzona, Basel, Montreux, Rapperswil und Delémont sowie internationale Mannschaften wie Atalanta, Cremonese und CF Andorinha.

Das Turnier bietet jungen Fussballerinnen und Fussballern eine Plattform für sportliche Entwicklung, Fairplay und Teamgeist. Während zwei Tagen stehen spannende Spiele, internationa-

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le Begegnungen und das gemeinsame Erlebnis des Nachwuchssports im Mittelpunkt. Neben den Mannschaften werden zahlreiche Familien, Zuschauerinnen und Zuschauer sowie regionale Vereine erwartet. Das Turnier soll nicht nur sportliche Highlights bieten, sondern auch den Austausch zwischen verschiedenen Regionen und Kulturen fördern. Das Organisationskomitee der AC Rossoneri freuen sich besonders über die Unterstützung regionaler Partner und Sponsoren, welche die Durchführung dieses Nachwuchsevents ermöglichen.

AC Rossoneri / OK Visam Sport Liestal

Spinnenexperte Holger Frick im Museum.BL.
Foto: M. Stöcklin
Roger Salathe.
Andreas Wagner. Fotos: zVg

Eine musikalische Reise

Orchester Liestal Von der Romantik bis zur «Neuen Welt»

Die Mehrzweckhalle Zunzgen wurde am vergangenen Wochenende zum Schauplatz eines eindrucksvollen Konzertabends, der das Publikum mit Werken der romantischen Orchesterliteratur begeisterte. Schon die Ausschreibung zum Konzert tönte verlockend: «Junges Feuer, Neue Welt». Sodann erklangen Kompositionen von Carl Maria von Weber, Ferdinand David und Antonín Dvorák –ein abwechslungsreiches Programm also, voller Dramatik, Virtuosität und klanglicher Tiefe. Auffällig war diesmal die durchmischte Aufstellung der Orchesterstimmen. Während die Kontrabasse vollständig auf die linke Seite der Bühne umzogen, tauschte die Bratschensektion ihren Platz mit den Celli. Nur die Violinen behielten ihren Stammplatz. Dadurch entstand ein spannender Dialog zwischen den Instrumentengruppen, wodurch die musikalischen Antworten besonders klar und eindrucksvoll zur Geltung kamen.

Seit 2014 im Orchester Liestal Den Auftakt bildete die Ouvertüre zu «Der Freischütz» von Carl Maria von Weber (1786–1826). Mit geheimnisvollen Klangfarben, markanten Hörnerrufen und dramatischen Steigerungen zog sie die Zuhörerschaft sofort in seinen Bann. Das gut eingestimmte Orchester, das unter der Leitung von Roberto Fabbroni stand überzeugte dabei mit Spielfreude, präzisem Zusammenspiel und fein abgestimmter Dynamik. Fabbroni studierte Dirigieren und Komposition in Argentinien und den USA und bildete sich unter anderem bei Daniel Barenboim weiter. In seiner Heimat war er künstlicher Leiter und Chefdirigent verschiedener Orchester sowie Gastdirigent an der Oper Rosario. Seit 2010 lebt er in der Schweiz, wo er unter anderem Projekte am Staatstheater Meiningen und am Landestheater Eisenach leitete. Er dirigierte mehrere Jahre das Berner Musikkollegium und das Sommerensemble des Juniororchester Bern. Seit 2014 ist er Dirigent des Orchesters Liestal. Zudem leitet er als Co-Dirigent die Aufführungen an der Operettenbühne Bremgarten.

Blumen als Dank und Anerkennung für die Solistin. Fotos: Pier-Giuseppe Cacciatori

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war das Concertino für Posaune op. 4 Es-Dur des deutschen Komponisten Ferdinand David (1810–1873) interpretiert von der 22-jährigen Solistin Sophie Bright. Sie war der Star des Abends. Klangbewusst und mit technischer Brillanz meisterte sie die anspruchsvollen Passagen in den drei Sätzen des Werkes und begeisterte das Publikum mit ihrem warmen, ausdrucksstarken Ton. Man spürte förmlich wie junges Feuer in ihr loderte. Als Zeichen der Anerkennung erhielt die Solistin nach getaner Arbeit einen wunderschönen Blumenstrauss

und den verdienten Applaus des begeisterten Publikums. Die in Frankreich geborene Musikerin mit russisch-englischen Wurzeln lebt heute in der Schweiz. Ihre musikalische Laufbahn begann im Jazz bei der Big Band «Dai Kimoto & Swing Kids». Später entdeckte sie ihre Leidenschaft für klassische Musik und gewann zahlreiche Preise, darunter mehrfach den Schweizer Jugendmusikwettbewerb sowie den EMCY-Preis 2021. Vor einem Jahr schloss sie ihr Studium an der Hochschule der Künste Bern mit Auszeichnung ab. Zurzeit absolviert sie ein Masterstudium an der Royal Academy of Music in London.

Nach der Pause erklang Antonín Dvoráks (1841–1904) berühmte 9. Sinfonie «Aus der Neuen Welt». Er schrieb das Werk während seiner Zeit in New York. Zwar finden sich darin keine eindeutig amerikanischen Klänge, doch vielleicht spürt man etwas von der Atmosphäre der «neuen Welt» – und vor allem Dvoráks Heimweh nach Böhmen. Besonders das Largo mit seinem melancholischen Englischhorn-Solo sorgte für bewegende Momente, bevor das energiegeladene Finale den Konzertabend eindrucksvoll abschloss.

Beeindruckt begab sich das Publikum auf den Heimweg und erhielt damit zugleich ein wundervolles Muttertagsgeschenk – einen Abend voller Musik, Freude und unvergessliche Momente.

Samtstimmen voller Brillantglanz

Liestal Amerikanisches Frauenensemble Lyyra begeisterte

Thomas Brunnschweiler

Es ist ein Glücksfall, dass im Rahmen von «Stimmen zu Gast» das WeltklasseEnsemble Lyyra am 7. Mai die Stadtkirche Liestal besuchte. Es besteht aus je zwei Sopran-, Mezzosopran- und Altstimmen und ist nicht irgendein A-cappella-Klangkörper, sondern ein audio-visuelles Ereignis mit starker Bühnenpräsenz. Das Programm war stilistisch unglaublich vielseitig und reichte von der Renaissance-Polyphonie bis zu modernen Pop-Arrangements. Amerikanische Klangästhetik – emotional direkt, flexibel und vom Jazz geprägt – verbindet sich mit einer grossen Individualität innerhalb des Gesamtklangs. Ob intim und fein im Pianissimo, ob kraftvoll groovend im Fortissimo, immer sangen die sechs Frauen mit samtiger Wärme und strahlender Leuchtkraft, transparent und mit präziser Intonation. Der Klang pulsierte und schwebte leicht durch den Raum, und oft verschmolzen die sechs Timbres zu fast synthesizerähnlichen Klangclustern, aus denen sich organisch eine Solostimme aufschwang.

Von der Renaissance bis Billie Eilish Mit der festlichen, anspruchsvollen sechsstimmigen Renaissance-Motette «Sing Joyfully» von William Byrd eröffnete Lyyra den Abend, gefolgt von der sanften, aber rhythmischen Neo-Soul-Ballade «Medal» von Emily King, in der es um den Selbstwert und menschliche Verletzlichkeit geht. Eindrücklich zeigte Lyyra seine atmosphärische Bravour im zeitgenössischen Chorwerk «When the Earth Stands Still» von Don Mac Donald, einem Stück über Stille und Reflexion; hier wechseln tonale und clusterartige Klänge und er-

Eine perfekte Einheit aus sechs unterschiedlichen Timbres: Lyyra.. Foto: T.

zeugen eine schwebende Wirkung. Ähnlich ist dies in «The Hymn of Acxiom» von Vienna Teng, wo sich reibende Harmonien zum Einsatz kommen. Es geht in diesem aktuellen Werk um eine Firma, die Informationen über Menschen sammelt; es heisst denn auch: «Lass unsere Formeln deine Seele finden …»

Nach dem komplex gesetzten Roadsong «America» von Paul Simon und dessen «Bridge over Troubled Water» folgte «Rise Up My Love» von Leslie Savoy Burrs, dem Vater der Mezzosopranistin Aryssa Burrs. Das ausdrucksstarke spirituelle Werk über einen Text aus dem Hohelied 2 erwies sich mit den synkopischen Einlagen als sehr anspruchsvoll. Dem spätromantischen

Kunstlied «Dusk in June» von Amy Beach folgte der Jazzstandart «A Nightingale Sang in Berkeley Square», in dem

Marcelo Nisinman spricht mit Musik und Noten

Kulturscheune Tangomusik von Piazzolla und anderen Beat Eglin

Kulturscheune-Macher Werner Leupin begrüsste sein Publikum mit Begeisterung. Er war bei der Probe dabei und das Trio mit Julia Schröder, Marcelo Nisinman und Roberto Koch faszinierte ihn bis zum letzten Stück. Gespielt wurde in einem Set, denn ein Unterbruch hätte die Kontinuität und Atmosphäre gestört. Nisinman breitete seine Notenblätter über zwei Notenständer aus. Der Platz reichte auf beiden Seiten nicht. Sein rechtes Bein platzierte er auf einem Klavierstuhl und darauf sein Bandoneon, ein Handzuginstrument mit dem typischen Klang des argentinischen Tangos. Das langsame Intro verlangte vom Spieler und vom Publikum viel Konzentration. Dann setzten die Geigerin Julia Schröder und Roberto Koch am Bass ein. Schröder spielte nicht nur mit ihrem Bogen. Sie versetzte ihren ganzen Körper in den Rhythmus der Musik. «Das er ste Stück war sehr dissonant», erklärte Marcelo. «Es wird aber nicht den ganzen Abend so weitergehen.» Es folgte ein Tango von Astor Piazzolla in einem traditionelleren und melancholischen Stil. Die Notenblätter sind sehr alt, gebraucht und schon mehrere Mal vertikal gefaltet. Alle Stücke wurden entweder von Nisinman geschrieben oder bearbeitet. Es folgt die Grine Cousine, ein stimmungsvolles, jiddisches Theaterlied mit

Gesang von Julia Schröder. Die Tonreise ging zurück zu einer alten Komposition aus Argentinien: Argentinos in Europa. Nisinman will darin die Worte durch Musik ausdrücken und er hoffte, er habe das geschafft. Dann kam Dramatik in den Tangoabend mit dem Film Le Clan des Siciliens und Musik von Ennio Morricone. Astor Piazzolla komponierte die Musik für den französischen Film Oblivion, eines seiner letzten Werke. Traurig wurde es mit der Geschichte um kleine Kinder. «Man soll aber trotzdem zuversichtlich sein, auch wenn eine Mutter ihre Kinder im Krieg verliert», war der Kommentar dazu. Auch der vielleicht älteste aufgeschriebene und bedeutendste Tango der frühen Ära, El Entrerriano von 1898, wurde dem Publikum präsentiert. Vor dem letzten Stück, einer Komposition von Astor Piazzolla, stellte Nisinman die Band mit ihren Instrumenten vor und verabschiedete sich mit: «Ich spreche mit Musik und Noten und ich denke, das reicht.»

Die Instrumente wurden mit höchster Präzision gespielt und sie waren sehr schön aufeinander abgestimmt. Astor Piazzola sagte, er könne nie etwas Besseres komponieren als eine Hommage an seinen Vater. Adios Nonino war die Zugabe und schloss den musikalischen Abend nach einem gewollt dissonanten Beginn schön und harmonisch ab.

Wirtschaft

Lyyra die Kunst des engen Harmoniegesangs präsentierte. Mit ungewöhnlich experimentellen Klängen ging es in Caroline Shaw’s «Dolce Cantavi» weiter. Vom Gospel geprägt ist das Traditional «Will the Circle Be Unbroken». In der bewegenden Soul-Ballade «Someday We’ll All Be Free» bot Aryssa Burrs ein hinreissendes Solo. «You Are the Sunshine of My Life» von Stevie Wonder durfte ebenso nicht fehlen wie «What Was I Made For?» von Billie Eilish & Finneas O’Connell. Hier setzte die Arrangeurin Anna Crumley mit ihrem engelhaften Sopran ein Glanzlicht. Mit Laura Mvulas «She» und Dolly Partons «Light of a Clear Blue Morning», bei dem Lyyra dynamisch nochmals alles geben konnte, ohne zu forcieren, endete das Konzert. Nach Standing Ovations gab es eine rhythmische Zugabe.

Mehr Energie verkauft

Im soeben publizierten Geschäftsbericht 2025 zieht die ADEV eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Die genossenschaftlich geführte Gruppe mit Sitz in Liestal verzeichnete erneut eine wachsende Nachfrage nach ihren nachhaltigen Energiedienstleistungen.

«Zum fünf ten Mal in Folge schlossen 2025 sowohl die ADEV Energiegenossenschaft als auch die vier Tochtergesellschaften sowie unsere Elektroinstallationstochter Willy Gysin AG mit einem positiven Jahresergebnis ab», sagt Thomas Tribelhorn, Vorsitzender der Geschäftsleitung der ADEV Gruppe. Mit einem konsolidierten Umsatz von 18,5 Millionen Franken (2024: 18,1

Mio.) und einem Reingewinn von 1,7 Millionen Franken (1,0 Mio.) erzielte die ADEV Gruppe ein Rekordergebnis. Den weitaus grössten Umsatzanteil machte der Energieverkauf mit 15,7 Millionen Franken (15,0 Mio.) aus. Dies entspricht einem Anstieg von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die ADEV besitzt und betreibt 140 eigene Energieproduktionsanlagen in der Schweiz sowie in grenznahen Regionen von Frankreich und Deutschland. Diese erzeugten im vergangenen Jahr insgesamt 77 Millionen Kilowattstunden Energie in Form von Strom und Wärme. ADEV Energiegenossenschaft

Der Gastauftritt der jungen Sophie Bright mit der Posaune sorgte für Begeisterung
Brunnschweiler
Marcelo Nisinman.
Trio Julia Schröder, Marcelo Nisinman und Roberto Koch
Fotos: B. Eglin

Engagement und Herzblut

Gelterkinden Fröhliches Leiern-Fest mit dem Motto «Viva Mexico»

Am Freitagnachmittag fand auf dem Gelände der Sonderschule «Auf der Leiern» in Gelterkinden das erste Leiern-Fest seit zwei Jahren statt. Unter dem Motto «Viva Mexico» begrüsste das Personal seine Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm und sorgte bei schönstem Frühlingswetter für eine fröhliche Atmosphäre.

Das festlich geschmückte Schulgelände präsentierte sich ganz im mexikanischen Stil. Für die Kinder standen zahlreiche Attraktionen bereit: Hüpfburgen, Ponyreiten und verschiedene Spielmöglichkeiten sorgten für Unterhaltung und lachende Gesichter. Somit war für jede Familie und deren Kinder eine grosse Auswahl an Angeboten vorhanden. Während sich die Kinder spielerisch und fröhlich austobten, lauschten die Eltern etwa dem Gesang der «Farnsburgsingers», oder verpflegten sich an einem der zahlreichen Essens- und Getränkstände. Das Highlight für viele der Kleinen dürfte jedoch der Clown «Rey Reloba» gewesen sein. Als Zauberer verkleidet, unterhielt er Jung und Alt gleichermassen mit seiner freundlichen und

humorvollen Art. Mehrere Kinder durften ihn dabei auf der Bühne unterstützen und wurden so selbst Teil der Show. Das Fest bot dem Zentrum Leiern eine ideale Gelegenheit, seine Arbeit der Öffentlichkeit näherzubringen. Es herrschte über den gesamten Zeitraum eine lockere und freundliche Atmosphäre. Mitarbeitende standen den Eltern für Fragen zur Verfügung, und einige Kinder präsentierten zum Abschluss sogar einen Tanz. Auch ansonsten erlebte man die Kinder seht zuvorkommend und freundlich.

Aktuell besuchen 45 Kinder zwischen dem Kindergartenalter und Oberstufe das Internat und die Sonderschule. Die Einrichtung fördert die Entwicklung der Kinder auf eine sehr professionelle und individuelle Art. Ein Team aus Lehrpersonen, Therapeuten und Sozialpädagogen arbeitet eng zusammen, um jedes Kind bestmöglich zu unterstützen. Es gibt verschiedene Therapiearten, wie zum Beispiel Logopädie oder Ergotherapie, die für jedes Kind individuell in den Unterrichtsalltag eingebaut werden.

Zusätzlich bietet das Zentrum einen Familienentlastungsdienst an, der Eltern im Alltag unterstützt und den Kindern

eine gezielte Betreuung ermöglicht. Für René Zumsteg, den Leiter des Internats sei das Schönste an diesem Beruf, dass man eine sehr vielseitige Arbeit hat, und es bietet sich die Möglichkeit, einen Menschen zu unterstützen und ihm die möglichst selben Voraussetzungen zu bieten, wie allen anderen auch.

Das Leiern-Fest erwies sich als gelungener Anlass und machte deutlich, mit wie viel Engagement und Herzblut im Zentrum Leiern gearbeitet wird.

Der lustige Clown und sein Assistent begeistern das Publikum.

Hilfe für den Igel im Garten

Gelterkinden Kurs des Natur- und Vogelschutzvereins Gelterkinden NVVG   Ursula Handschin

Alarm für den Igel? Warum? Weil deren Population schwindet! Deshalb organisierte der NVVG unter der Organisation der Vizepräsidentin Monika Handschin einen Kurs, der dem kleinen Stacheltier das Überleben erleichtern soll. Zusammen mit Pro Natura Baselland, deren Vertreter Michael Studer sein reiches Wissen darüber den Kursteilnehmer/-innen weitergab. Beim Kindergarten am Kirchrain lernte man einiges über den Lebens- und Jahresverlauf und die Bedürfnisse des Igels. Zu den letzteren gehören die notwendige Nahrung, die passenden Verstecke und Überwinterungsmöglichkeiten.

Auch Durchgangsmöglichkeiten in Zäunen für die nächtlichen Wanderungen bei der Nahrungssuche. Nicht allzu aufgeräumte Gärten mit insektenfreundlichen Pflanzen und Käfern bieten einen «gedeckten Tisch».

Ein Heim für den Nachtläufer Nach einem stärkenden Zvieri begaben sich unter der Anleitung von Michael Studer zwei Gruppen in den Gemeinschaftsgemüsegarten und bauten dort mit Pfählen, Steinplatten, zersägten Baumstämmen, Ästen und Laub, gespendet von der Gemeinde Gelterkinden, je eine Unterkunft als Versteck und Überwinterungsmöglichkeit. Dafür gab nicht nur ein Lob des Kursleiters, sondern auch zufriedene Gesichter der Kursteilnehmer/-innen mit dem Wissen, den eigenen Garten noch igelfreundlicher gestalten zu können.

Eines der Igelhotels lehnt sich als grüner Asthaufen an die Mauer. Fotos: U. Handschin

Letzte Äste schleppt unter anderem die Organisatorin Monika Handschin (r. aussen), während Kursleiter Michael Studer (3. v. l.) Anleitung gibt.

Das vollendete Werk von Kursgruppe zwei: der korrekt aufgebaute Überwinterungshaufen als Hotel für den Igel.

Heimatgefühle am 1. Mai

Wittinsburg Traditionelles Maibaumstellen

Am 1. Mai 2026 wurde in Wittinsburg das traditionelle Maibaumstellen durchgeführt. Dieser Anlass ist ein schönes Beispiel für gelebtes Brauchtum und Tradition.

Brauchtum sind überlieferte Sitten, Feste und Gewohnheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Sie verbinden Menschen und erhalten die Geschichte eines Dorfes lebendig.

Tradition bedeutet Werte, Bräuche und gemeinsames Handeln zu bewahren und weiterzuführen. Tradition schafft Zusammenhalt und stärkt die Gemeinschaft.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Alphorn Trio «Mir wei luege» aus Wittinsburg im Baselbiet. Mit ihren feierlichen Klängen brachten sie ein Stück Schweizer Kultur und Heimatgefühl an den Anlass. Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde Wittinsburg, welche den feinen Apéro spendierte und damit zum gemütlichen Beisammensein beitrug.Der Anlass zeigte einmal mehr, wie wertvoll Brauchtum und Tradition für das Dorfleben sind.

Roger Handschin, Präsident Alphorn-Trio «Mir wei luege»

Das Trecker Team Wittinsburg übernahm mit grossem Einsatz und viel Geschick das Aufstellen des Maibaums und trug so zur Pflege dieses schönen Dorfbrauches bei.

Muniapéro in Eptingen

Sissach Nordwestschweizer Schwingfest 2027

Auf dem Hof Lungern in Eptingen bei Familie Flükiger fand am Freitag, 8. Mai 2026, der Muniapéro für das Nordwestschweizer Schwingfest in Sissach statt. Der zweijährige und 500 Kilo schwere Muni hat aktuell noch keinen Schwingfest-Taufnahmen, diesen erhält er erst an der offiziellen Munitaufe beim Schloss Ebenrain im Frühling 2027. Neben Mitgliedern des SchwingfestOK’s am Anlass anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter des Munisponsors Hess Holzbau AG, der GoldPartner Elektra Baselland, Mobiliar, Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet sowie des Fohlensponsors Carrosserie Zumbrunn AG.

Weitere Gold-Partner sind die Genossenschaft Migros Basel und Schenker

Storen AG. Das Nordwestschweizer Schwingfest in Sissach findet am 3. und 4. Juli 2027 statt. Der Anlass, der zum insgesamt 119. Mal veranstaltet wird, steht unter dem Motto «Mit Schwung in die Zukunft».

Am Samstag, 3. Juli 2027, findet auf dem Gelände das Nordwestschweizer Schwingfest statt, am Sonntag, 4. Juli 2027, folgt dann der Baselbieter Jungschwingertag. Das Schwingfest-Areal befindet sich auf der Sportanlage Tannenbrunn in Sissach.

Ein am Anlass angestrebter Reinerlös soll als Startbasis für einen neuen Schwingkeller für den Nachwuchs im oberen Baselbiet eingesetzt werden. Dieter Forter OK Präsident NWS 2027

Feuerwehreinsatz

Rickenbach Schwelbrand in einem Schopf

Am Sonntagabend, 10. Mai 2026, kurz nach 20 Uhr, kam es an der Hauptstrasse in Rickenbach, in einem, an ein Einfamilienhaus angebauten Schopf zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang Rauch aus dem Dach des Einfamilienhauses mit angebautem Schopf. Die Feuerwehr konnte den Brandherd (Schwelbrand) auf dem Holzfussboden im angebauten Schopf lokalisieren und unter Kontrolle bringen und anschliessend löschen. Beim Brand wurde nie-

mand verletzt. Ein Bewohner wurde durch die Einsatzkräfte aus dem Haus geführt und anschliessend vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von Ermittlungen. Nach den Löscharbeiten wurde die Hauptstrasse wieder freigegeben. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Sissach, der Feuerwehrverbund Farnsburg, das Feuerwehrinspektorat, Rettungsdienst und Polizei BaselLandschaft.

Der Gospelchor «Farnsburgsingers».
Fotos: S. Moor
Für feierliche Klänge sorgte das Alphorn-Trio «Mir wei luege». Foto: R. Handschin
Der Muni – umrandet von Vertreter/-innen der Sponsoren und Mitgliedern des Schwingefest-OKs. Foto: zVg

«Miteinander unser Dorf geniessen»

Reichhaltiges Programm Frauenvereinswoche in Gelterkinden

Ursula Handschin

Dem alljährlichen Motto wurden die Vorstandsfrauen des Frauenvereins als gewiefte Organisatorinnen wieder vollkommen gerecht.

Für das reichhaltige und vielseitige Programm hatten sich 177 Frauen angemeldet.

Am Mont ag gings gedanklich auf die abenteuerliche Wanderung mit Felix Jehle, der über die Herausforderungen und Begegnungen mit Menschen und Tieren in der Wildnis des «Continental Divide Trail» erzählte. Von New Mexico bis zur kanadischen Grenze erwanderte er 4000 Kilometer.

Riechen, kosten, staunen

Am Montagabend trafen sich 16 Frauen im Jundthuus zur Bier-Degustation. Die beiden Expertinnen der Bierfabrik Gelterkinden, Linda Paone und Angi Wirz, informierten nicht nur über die Herstellung des Biers, die zahlreichen Sorten und Aromen. Sie hatten vier verschiedene Geschmackssorten mitgebracht, passend zu Salat, Thaicurry, Käse und Dessert, die aufgetragen wurden. Beim Riec hen und Kosten lernten die Anwesenden Neues über den beliebten Saft und amüsierten sich dabei aufs Beste.

Am Dienstagabend meinte es Petrus einmal mehr gut für das Boules spielen unter der Anleitung von Sepp und Gisela Meyer beim Jundthuus bei dem sich 20 Spielende konzentrierten und mit viel Gelächter vergnügten. Am Mittwoch wurde Solidarität mit brustkrebs-

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Samstag, 16.Mai

15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum

Sonntag, 17. Mai

10.15 Gottesdienst im Gemeindesaal in Tecknau. Leitung: Pfr. Eric Hub. Orgel: Adrian Schäublin. Predigttext:1. Sam 3, 1–10. Thema: «Wenn Gott spricht – und wir es nicht merken». Kollekte: Schwestergemeinde Bellinzona. Fahrdienst: Mathias Alig, 079 516 04 53. Anschliessend Chillekaffi im Gemeindesaal

19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche

Dienstag, 19. Mai

19.30 Gospelsingen im Kirchgemeindezentrum. Mit Roland Dobler und Cindy Thommen für alle, die gerne singen, spontane Teilnahme möglich Mittwoch, 20. Mai

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern­Kind­Treff an der Schulgasse 9, Gelterkinden

19.10 Taizé Gebet in der Kirche –Lieder­Stille­Gesang Donnerstag, 21. Mai

14.00 Trauercafé. Offener Treffpunkt im Unterrichtshüsli

17.30 Teenager­Club im Unterrichtshüsli mit dem Thema «Battles»

20.00 living room im Unterrichtshüsli Raum Joker

20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker

Amtswochen

11. bis 17. Mai: Pfr. Eric Hub

18. bis 24. Mai: Pfr. Samuel Maurer

25. bis 31. Mai: Pfrn. Annina Völlmy

operierten Frauen gelebt, indem zweimal 15 Frauen 101 Herzkissen schnitten, stopften, bügelten und nähten. Organisiert vom vierköpfigen Herzkissenteam Baselland, das die Kissen in die Brustzentren der regionalen Spitäler abgibt zum Verschenken an Betroffene. Am Abend war wieder Unterhaltung angesagt mit dem Lottomatch im Marabu mit 30 Frauen, die gebannt auf ihre Karten starrten und sich wunderten, wie das Glück der Lottotreffer oft den Gleichen hold war.

Auch für diesen Abend, wie auch für die anderen Anlässe, hatten die Frauenverein-Vorstandsfrauen Köstliches gebacken für die Zwischenverpflegung.

Alte Mauern, neue Geschichten

Anlässlich der traditionellen Dorfführung am Donnerstagvormittag konnte Frauenvereinspräsidentin Irène Persson 30 Interessierte begrüssen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen vernahmen sie von Urs Kühnis und Ernst Rüdin die Geschichten alter Gemäuer und Gebäude, wie die der «gelben Fabrik» in der Allmend, in der einst Seidenbänder für die Basler Herren gewoben wurden, die Villa Winter am Balkenweg und ihre einstigen Bewohner, das Doktorhaus am Dorfplatz, das alte Gemeindehaus usw. bevor der Abschluss dieser Woche in den Kaffees Eira und Feingemacht endete. Frauen verschiedener Generationen haben dank diesen Angeboten einmal mehr gemeinsam Wissenswertes, Solidarität und Vergnügen erleben dürfen und wie man weiss, sind soziale Kontakte wichtig für das Wohlbefinden!

Herzlichen Dank für die Kollekten! Für die Lindenhoftafel vom 26.4. aus Rickenbach CHF 222.00; Vom 26.4. Sunnntig.L.Obe, für Gideons CH CHF 192.50; für das Jahresspendenprojekt vom 3.5. CHF 314.50 und dem InfoAbend am 23.4. CHF 160.00; vom 3.5. (ök. Friedensgebet) für Flüchtlinge CHF 130.00.

Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 (keine am 21.5.) und Sonntag um 7.30

Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 17. Mai

9.30 Eucharistiefeier

Dienstag, 19. Mai

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25

14.00 Für Senioren: Jass­ und Spielnachmittag im Pfarreisaal

18.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 20. Mai

19.00 Glaubensstunde

Donnerstag, 21. Mai

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 17. Mai

9.30 Eucharistiefeier ital.

11.00 Eucharistiefeier

17.30 Eucharistiefeier der Portugiesen 19.00 Maiandacht

Mittwoch, 20. Mai

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier zu Christi Himmelfahrt

Donnerstag, 21. Mai

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

Freitag, 22. Mai

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

19.00 Anbetung und Lobpreis Gottes

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 14. Mai 10.30 Ökumenischer Auffahrtsgottesdienst im Park, bei schlechtem Wetter in der kath. Kirche

Sonntag, 17. Mai

10.15 Gottesdienst mit Hanna Wilhelm Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk­gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 17. Mai

Dieser Gottesdienst entfällt

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 21. Mai 15.00 Pfarrerin Regina Degen Ballmer

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 17. Mai 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.)

Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

Sonntag, 17. Mai 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr, Ueli Schürch. Franziska Baumgartner, Orgel, Kirchenkaffee Mittwoch, 20. Mai 14.00 Altes Gemeindehaus Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen, mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess Mittwoch, 20. Mai 19.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst «Musik & Wort» mit Pfrn. Gabriella Schneider. Erzsèbet Achim, Orgel; Ilona KocsisNäf, Querflöte anschl. Kirchgemeindeversammlung mit Nomination von Pfarrpersonen, Apéro Amtswoche 18. bis 31. Mai: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt­wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Cindy Thommen erzählt Geschichten am Schweizer Vorlesetag

Mittwoch, 27. M ai 2026, von 14.00 bis 15.00 Uhr

Am Schweizer Vorlesetag dreht sich bei uns alles um das schönste Gefühl der Welt: Glücklichsein! Gemeinsam mit Cindy tauchen wir in Geschichten ein, die das Herz erwärmen, zum Lachen bringen und glücklich machen.

Wir laden alle Kinder ab 4 Jahren mit ihren Begleitpersonen herzlich ein, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen und gemeinsam in fröhliche Geschichtenwelten einzutauchen. Wir freuen uns auf euch!

Keine Anmeldung erforderlich. Gemeinde- und Schulbibliothek, Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden

Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch

Donnerstag, 14. Mai 9.00 Rümlingen: Himmelwärts, Stationenwanderung von der Kirche Rümlingen auf den Wisenberg, Pfarrer Markus Enz. Bei Regenwetter entfällt der Anlass. Auskunft geben die Homepage und der Anrufbeantworter von Telefon 062 299 12 33.

Sonntag, 17. Mai KEIN Gottesdienst Mittwoch, 20. Mai 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Donnerstag, 21. Mai 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Freitag, 22. Mai, Krafttraining (14.00 bis 16.00) Ort folgt noch (je nach Wetter) Sonntag, 24. Mai 10.30 Läufelfingen: Pfingstgottesdienst mit Abendmahl im Freien auf der Wirbligen. Kollekte für Sinp’arispa. Bei Regenwetter in der Kirche Läufelfingen. Auskunft geben die Homepage und der Anrufbeantworter von Telefon 062 299 12 33.

Mittwoch, 27. Mai 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia­buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde­ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Beim Lottomatch im Marabu gab es viel Spannung und Spass. Fotos: U. Handschin
Boules-Spiel mit viel Spass beim Jundthuus unter der Leitung von Gisela und Sepp Meyer.
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Einwohnergemeinde Gelterkinden Erwahrung der Ersatzwahl Gemeindekommission

Für den Rest der Amtsperiode bis 30. Juni 2028

Das Ergebnis für die Ersatzwahl in die Gemeindekommission wurde in der Oberbaselbieter Zeitung, am Gemeindeschaukasten und im Internet in geeigneter Weise veröffentlicht. Die dreitägige Beschwerdefrist (§ 83 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte) ist unbenützt abgelaufen.

Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte stellte der Gemeinderat das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wahl erwahrt. Der Amtsantritt erfolgt per 1. Juli 2026.

Scheidegger Sabine (Grüne Region Gelterkinden), 1982 Schweienweg 7, Primarlehrperson in Rothenfluh

Bleitzhofer Manuela (BZG), 1981

Tecknauerstrasse 33, Stv. Abteilungsleiterin Versicherungsmanagement wird herzlich zur Wahl gratuliert.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Information zu den kommunalen Wahlen vom 27. S eptember 2026 Ersatzwahl für einen Sitz im Schulrat Primarstufe für den Rest der Amtsperiode vom 1. August 2024 bis 31. Juli 2028

Marco Falbo hat seinen Rücktritt aus dem Schulrat Primarstufe per 31. Juli 2026 bekanntgegeben.

Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl auf den 27. September 2026 festgelegt. Eine allfällige Nachwahl findet am 29. November 2026 statt. Wahlberechtigt sind alle in Gelterkinden stimmberechtigten Personen. Ausgenommen davon sind Lehrpersonen die in der betroffenen Schule unterrichten (§ 79 Abs. 4 Bildungsgesetz SGS 640). Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem).

Möglichkeit der Stillen Wahl – Eingabeschluss 27. Juli 2026, 12.00 Uhr Für die Wahlen ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden einzureichen. Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) können auf der Website des Kantons Basel­ L andschaft heruntergeladen werden (Link auf www.gelterkinden.ch, Politik und Verwaltung, Abstimmungen und Wahlen).

Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 5. Oktober 2026, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.

Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11) Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sommerferien voller Abenteuer, Natur und Kreativität in Gelterkinden – Tagesstrukturen

Auch in den Sommerferien 2026 bieten die Tagesstrukturen Gelterkinden ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder vom Kindergarten bis 12 Jahre an. Drei spannende Wochen voller Erlebnisse, Bewegung, Kreativität und Ausflüge sorgen für unvergessliche Ferientage – angepasst an Wetter, Kindergruppe und Bedürfnisse vor Ort.

Den Auftakt macht die Waldwoche (20. bis 24. Juli 2026), in der die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben. Hütten bauen, Tiere und Pflanzen mit Becherlupen entdecken, gemeinsam spielen und mit Naturmaterialien basteln gehören ebenso dazu wie das gemeinsame Kochen über dem Feuer und Grillieren.

In der Woche vom 27. bis 31. Juli 2026 erwartet die Kinder ein vielseitiges Programm mit Ausflügen und Aktivitäten in der Region. Dazu gehören unter anderem Besuche in der Grün 80 mit Theater, Minigolf, der Bauernhof in Gelterkinden mit Ponyreiten, der Waldspielplatz Sissach sowie kreative Workshops und Bewegungsangebote. Bei schlechtem Wetter wird das Programm flexibel angepasst und in die Tagesstruktur verlegt – mit Bastel­, Koch­ und Spielangeboten.

Die Woche vom 3. bis 7. August 2026 kombiniert Kreativität und Erlebnis: Am Vormittag entstehen in der Tagesstruktur grosse Kappla­ L andschaften, am Nachmittag folgen abwechslungsreiche Aktivitäten wie Theater, Spielaktionen, Ausflüge oder ein Kinonachmittag mit Popcorn als Abschluss der Ferienzeit.

Die Betreuung findet täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr statt. Der Preis beträgt CHF 90.– pro Kind und Tag, inklusive aller Mahlzeiten. Für Geschwister gilt ein reduzierter Tarif. Neu wird zudem eine Frühbetreuung von 07.00 bis 0 8.00 Uhr inkl. Frühstück angeboten für CHF 9.– pro Kind und Tag. Das Ferienangebot steht allen Kindern offen, auch unabhängig von der regulären Tagesstruktur. In den ersten drei Sommerferienwochen bleiben die Tagesstrukturen geschlossen (Betriebsferien).

Das Programm wird flexibel gestaltet und kann je nach Kinderzahl und Wetter angepasst werden. Besonders bei grosser Hitze werden vermehrt Wasserspiele und kühlere Aktivitäten angeboten.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.primargk.ch (Anmeldeschluss: Sonntag, 31. Mai 2026).

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten Auffahrt

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Büros bleiben ab Mittwochnachmittag, 13. Mai 2026, bis und mit Freitag nach Auffahrt, 15. Mai 2026, geschlossen. Sie erreichen uns ab Montag, 18. Mai 2026, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten.

Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Donnerstag, 14. Mai 2026 geschlossen. Am Mittwoch, Freitag und Samstag ist der Werkhof wie üblich geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist am Donnerstag, 14. Mai 2026 geschlossen. Ab Freitag, 15. Mai 2026 ist die Bibliothek wieder wie üblich geöffnet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Budgeteingaben 2027 von Vereinen / Institutionen / Organisationen

Vereine, Institutionen und Organisationen, welche im Rahmen des Budgetprozesses Gemeindebeiträge beantragen, sind gebeten, folgende Richtlinien zu beachten:

– Anträge für das Budgetjahr 2027 sind bis 30. Juni 2026 bei der Gemeindeverwaltung zuhanden des Gemeinderates einzureichen.

– Dem Antrag sind beizulegen: Aktuelles genehmigtes Budget, letzte genehmigte Jahresrechnung (Bilanz und Erfolgsrechnung).

– Zudem sind zu erläutern: Wofür wird der Gemeindebeitrag verwendet und in welchem Rahmen profitiert die Gelterkinder Bevölkerung davon.

– Ohne schriftlichen Antrag erfolgt in der Regel keine Beitragssprechung.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Ferienaushilfe/n Tagesstrukturen FaBe Kinder

• Zeitraum 27. bis 31. Juli 2026 (5. S chulferienwoche)

• Betreuungszeiten 0 8.00 bis 17.00 Uhr inkl. Abholzeit bis 18.00 Uhr Für unsere Tagesstrukturen suchen wir für die 5. Sommerferienwoche eine flexible Fachperson Betreuung Kinder, welche während dieser Woche die Tagesverantwortung übernimmt. Das vollständige Stelleninserat findest du auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Konstituierung Gemeinderat per 1. Juli 2026

An der Ersatzwahl vom 8. März 2026 für einen Sitz im Gemeinderat wurde Johann Wieser als neuer Gemeinderat per 1. Juli 2026 gewählt. Dies für den Rest der laufenden Amtsperiode bis 30. Juni 2028. Der Gemeinderat führte am 27. April 2026 die konstituierende Sitzung durch. Dabei haben die bisherigen Departementchefs ihre Departemente und Funktionen behalten. Entsprechend übernimmt Johann Wieser per 1. Juli 2026 das vakante Departement «Bildung, Kultur, Sport».

Öffnungszeiten

Pfingsten

An Pfingsten hat das HallenFreibad wie folgt geöffnet:

Pfingstsamstag, 23. M ai 2026

08.00 Uhr (Sauna ab 09.00 Uhr) bis 20.00 Uhr

P fingstsonntag, 24. Mai 2026

08.00 Uhr (Sauna ab 09.00 Uhr) bis 20.00 Uhr

P fingstmontag, 25. Mai 2026 08.00 Uhr (Sauna ab 09.00 Uhr) bis 20.00 Uhr

Die Frauen­Sauna findet wie gewohnt am Montag statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi­Team

Meldefrist RMSG

Die Meldefrist für An­ und Abmeldungen, Änderungen (Minuten, Lehrkraft, Instrument) sowie Reduktionsgesuche für’s kommende Herbstsemester ist:

Freitag, 15. Mai

Die entsprechenden Formulare finden Sie unter: www.msgelterkinden.ch

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gesangsklasse Pop ­Rock Iris Bösiger.

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 18. Mai, 19.30 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Akkordeonklasse Christa Haller­Zehnder.

Eintritt frei – Kollekte

Dienstag, 19. Mai, 18.30 Uhr, grosser Saal

Das Instrumentenkarussel ist zurück!

Kursdaten: 15. / 22. / 29.August 12. / 19. September 24. / 31. Oktober 7. / 14., und prov. 21. November

Kosten: CHF 80.–/Kind

Anmeldeschluss: 1. Juni 2026

Anmeldung an: info@msgelterkinden.ch

Trommelgruppe SambaKids

Aufgrund der grossen Nachfrage bietet die RMSG im Herbst wieder den Kinderworkshop für die SambaKids an!

Kursdaten: 15. / 22. August 12. / 19. September 17. / 31. Oktober 14. / 28. November sowie 9. Januar 2027

Kurszeit: 13 bis 14 Uhr

Kursleitung: Marco Santschi alias Mestre Marquinho

Sommerzeit ist Badi-Zeit

Während der Sommersaison hat das Hallen­Freibad folgende Öffnungszeiten: Freibad / Hallenbad * Montag bis Sonntag 08.00 bis 20.00 Uhr Sauna ** Montag bis Sonntag: 09.00 bis 20.00 Uhr Badi-Bistro Montag bis Sonntag: 08.00 bis 20.30 Uhr * Frühschwimmen: Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 06.00 Uhr geöffnet. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt. ** Am Montag ist jeweils FrauenSauna und am Mittwoch ist jeweils Herren­Sauna.

Während der Sommersaison hat sowohl das Freibad als auch das Hallenbad geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Badi­Team

Kosten: CHF 100.–/Kind

Anmeldeschluss: 1. Juni 2026

Anmeldung an: info@msgelterkinden.ch

Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

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Radio32

Blau leuchtet die Nacht – für 80000 Unsichtbare

Erfreuliche Versammlung

Ref. Gelterkinden Wahlen, Zahlen, Abschied

An der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Mai war viel Erfreuliches zu erfahren.

wo rege weiter diskutiert und ausgetauscht wurde.

Sissach/Zunzgen Am 12. Mai erstrahlen schweizweit Sehenswürdigkeiten in Blau   Es gibt Krankheiten, die man sieht. Gebrochene Arme, schwankende Schritte, ein blasses Gesicht. Und dann gibt es ME. Myalgische Enzephalomyelitis – ein Name wie ein Zungenbrecher, eine Realität wie ein leeres Zimmer. Kein Licht. Keine Geräusche. Keine Besucher. Nur Bettruhe. Tag für Tag. Rund 80000 Menschen in der Schweiz leben mit dieser schweren neuroimmunologischen Erkrankung – doppelt so viele wie noch vor der Covid-19-Pandemie. ME gilt heute als schwerste Form von Long Covid. Schon geringe körperliche oder geistige Anstrengung löst bei Betroffenen starke, lang anhaltende Symptomverschlechterungen aus: Kopfschmerzen, fieberartige Erschöpfung, Muskelbrennen, Übelkeit. Schwerstbetroffene können keine sensorischen Reize mehr ertragen – weder Licht noch Geräusche noch Berührungen. Sie müssen in abgedunkelten, lautlosen Räumen leben, sind auf Vollzeitpflege angewiesen und werden teilweise künstlich ernährt.

Seit 13 Jahren beleuchten weltweit Sehenswürdigkeiten am 12. Mai die Nacht in Blau – als Zeichen der Solidarität. In der Schweiz koordiniert die Schweizerische Gesellschaft für ME & CFS (SGME) die Aktion #LightUpTheNight4ME bereits zum vierten Mal. Auch im Oberbaselbiet machen zwei Orte mit: das Fenner Gebäude in Sissach und die Homöopathie Praxis Sabrina Ruch in Zunzgen leuchten blau – für Menschen, die selbst kein Licht mehr ertragen.

Das Schweizer Parlament hat vergangenes Jahr einen Vorstoss für eine nationale Strategie zur besseren Versorgung von ME- und Long-Covid-Betroffenen angenommen. Ein wichtiges Zeichen – aber eben nur ein erstes. Die Forschung ist massiv unterfinanziert

und hinkt um Jahrzehnte hinterher. Für 80000 Betroffene gibt es lediglich eine Handvoll Spezialisten und Anlaufstellen. In den Sozialversicherungen ist ME so wenig bekannt, dass nur ein kleiner Bruchteil der Erkrankten überhaupt eine IV-Rente erhält. Gepflegt werden Betroffene meist nicht von Fachpersonen, sondern von Angehörigen. Still. Zuhause. Unsichtbar. Für viele ist das seit Jahren so. Ohne Aussicht auf Besserung – und wer pflegt, trägt diese Unsichtbarkeit mit.

Am Dienstag, 12. Mai, leuchtet die Nacht erneut blau. Nicht als Spektakel. Nicht als Versprechen. Sondern als Erinnerung – dass hinter verschlossenen Türen, in stillen Zimmern, Menschen warten. Auf Forschung. Auf Anerkennung. Auf das Licht, das sie sich irgendwann zurückwünschen. Weitere Informationen: sgme.ch/lightup ObZ

Neue Schattenspender für die Schule

Rünenberg Bei der Primarschule wachsen sieben neue Bäume als Sonnenschutz   Schatten ist der beste Sonnenschutz. Doch gerade im Sommer ist Schatten an gewissen Stellen rar. Deshalb haben die Gemeinde Rünenberg, die Krebsliga beider Basel und die Krebsliga Schweiz im Rahmen des Projektes «Schatten für alle» gemeinsam Bäume gepflanzt, die für mehrere Generationen Schatten spenden werden. Im Kanton Basel-Landschaft wird das Projekt von der Abteilung Natur und Landschaft am EbenrainZentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung fachlich beraten und mitunterstützt.

«Schatten gehört zu den wirksamsten Möglichkeiten, Kinder vor der Sonne zu schützen», erklärt Noëlle Wyss, Fachspezialistin Kommunikation & Content Creation der Krebsliga beider Basel. Nach wie vor gibt es viele Schulen, Kindergärten und Spielplätze, wo Kinder und Jugendliche der Sonne ausgesetzt sind. Aus diesem Grund möchte sich die Krebsliga dafür einsetzen, dass Schatten bei Bauprojekten von Anfang an mitgedacht wird und, dass Bäume gepflanzt werden, die auf natürliche Weise Schatten spenden. Das Pflanzen von Bäumen hat auch weitere positive Auswirkungen: Bäume helfen, die Temperatur an heissen Sommertagen zu regulieren. Sie bringen Wohlbefinden für alle Generationen und fördern die Biodiversität.

Neuer Spielplatz In Rünenberg wurde bei der Schule ein neuer Spielplatz gebaut. In der naturnah gestalteten Umgebung wurden zahlreiche neue Bäume gepflanzt. Das Projekt «Schatten für alle» konnte dabei die Kosten für einen Bergahorn, zwei Zitterpappeln, eine Winterlinde sowie drei Sommerlinden übernehmen. Der neu entstandene Ort wurde am 8. Mai feierlich eingeweiht und bietet künftig vielen Generationen zusätzlichen Schatten und Aufenthaltsqualität. Nebst den Bäumen bleibt die Krebsliga auch auf der informativen Seite aktiv: Eine Informationstafel direkt beim Spielplatz, Bilderbücher für die Jüngs-

Einer der frisch gepflanzter Schattenspender.

ten und Unterrichtsmaterial für die Klassen sollen dafür sorgen, dass das Thema Sonnenschutz bei Kindern – und ihren Eltern – wirklich ankommt. Denn eines ist klar: Wer weiss, warum Schatten wichtig ist, sucht ihn auch. Die Krebsliga beider Basel setzt dabei be-

wusst früh an. Was Kinder in der Primarschule lernen, sagt Wyss, tragen sie nach Hause. Und manchmal erinnern ausgerechnet sie uns Erwachsene daran, den Hut aufzusetzen. So einfach kann Prävention sein. ObZ

Allem voran konnten zwei neue Kirchenpfleger gewählt werden. Therese Lander aus Tecknau und Edgar Gusset, der in Gelterkinden wohnt. Auch die Jahresrechnung 2025, die mit einem kleinen Plus schliesst, gab Anlass zur Freude. Jürg Zürcher konnte als neuer, zweiter Rechnungsrevisor gewählt werden.

Mit einem weinenden Auge wurden Lukas Henny nach siebeneinhalb Jahren aus der Kirchenpflege und Peter Hemmig nach fünf Jahren aus der RPK verabschiedet.

Versehen mit Tipps für verschiedene Anlässe und nach einem singenden Ausklang, war Zeit für den gemütliche Teil,

Am Wochenende vom 30./31. Mai steht ganz Gelterkinden im Zeichen der Jugend. Ein erstes grosses kantonales Jugendfestival «Refugium» lädt Jugendliche ab 16 Jahren zu Workshops mit Tiefgang, Konzerten, Live-Acts, Food, Party, Kreativität und Jugendgottesdiensten ein. Auch der Gottesdienst vom 31. Mai um 10.15 Uhr in der reformierten Kirche ist mit dem gleichen Thema «ZuFrieden» für die ganze Region gedacht und wird durch Gospellieder beschwingt.

Man wird sich über alle Besucherinnen und Besucher an diesem Wochenende freuen! Für mehr Infos: www.refgelterkinden.ch

Teilnehmerrekord

TV Gelterkinden Die schnellsten Gelterkinder 2026  Teilnehmerrekord: Der Leichtathletik Dreikampf in Gelterkinden (UBS Kidscup) begeisterte letzten Freitag 362 Kinder. Auf dem Programm standen ein 60-Meter-Sprint, Weitsprung und Ballwurf. Weiter konnten die schnellsten Kinder von Gelterkinden ermittelt werden.

Bei besten äusseren Bedingungen starteten um 16 Uhr die jüngsten Kinder in den Wettkampf. Auch die Kindergartenkinder waren bereits mit voller Konzentration bei der Sache. In der Kategorie 9 Jahre und jünger sicherten sich Linn Ritzmann und Aaron Erny den Titel der schnellsten Kinder von Gelterkinden.

Bei den 12-Jährigen erzielten Olivia Mangold mit 4,32 m und Dar io Iberg mit 4,60 m die besten Resultate im Weitsprung. Olivia Mangold und Benjamin Oettli sind zudem die schnellsten in Gelterkinden wohnhaften Kinder der Jahrgänge 2014/15/16.

Bei weiterhin angenehmen Temperaturen starteten um 19 Uhr die 13-, 14und 15-jähr igen Jugendlichen in ihren Wettkampf. Besonders beeindruckte Sophia Iberg mit starken Leistungen: 8.15 s über 60 Meter, 5,07 m im Weitsprung und hervorragende 58,46 m im Ballwurf. Bei den Jungs sorgte der 14-jährige Neo Mangold mit einem Ballwurf über 61,10 m für ein Ausrufezeichen. In den Sprintfinals triumphierten Noah Weishaupt und Shania Vassanelli – sie sind die schnellsten Gelterkinder

2026 und durften den Pokal in die Höhe stemmen.

Auch die zahlreichen freiwilligen Helfenden zeigten beeindruckende Leistungen. Beim Messen im Weitsprung und Ballwurf summierten sich rund 540 Kniebeugen und ebenso oft wurde der Sand der Weitsprunggrube mit den Rechen wieder glattgezogen.

Der TV Gelterkinden dankt allen Startenden, Betreuenden und Helfenden für ihren Einsatz. Der Wettkampf war ein voller Erfolg. Regine Studer, TV Gelterkinden

Doris Fullin-Müller
Der blau beleuchtete Jet d’Eau in Genf (Archiv).
Fotos: zVg
Der Zytturm in Zug (Archiv).
Fotos: T. Zumbrunn
Natürlicher Sonnenschutz für den neuen Spielplatz.
Die schnellsten Mädchen mit Siegerin Shania Vassanelli, Inaya Felber und Jahnna Mangold.
Sofia Iberg beim Weitsprung. Fotos: zVg
Die schnellsten Knaben mit Sieger Noah Weishaupt, Neo Mangold und Lenny Sommer.

40 Jahre Maimarkt Hölstein

Hölstein KMU Waldenburgertal hat Grund zum Feiern

Erika Bachmann

Der beliebte Maimarkt in Hölstein feierte sein 40-Jahre-Jubiläum mit 52 Ausstellern! Dieser findet jeweils am Samstag vor dem Muttertag unter der Federführung des lokalen Gewerbevereins KMU Waldenburgertal statt.

Das Wichtigste an einem Markt ist das Zusammenkommen der Menschen, die dort leben und die Möglichkeit, das Gewerbe zu präsentieren. Früher fand der Austausch noch viel mehr in den Gaststätten statt, nun sind Märkte wieder eine wichtige Plattform für entsprechende Gespräche, zumal es leider in Hölstein aktuell keine Gastwirtschaft gibt. Marktzeit ist auch Frühlingszeit und lockt die Menschen nach draussen. Vielleicht war an diesem Marktsamstag fast zu schönes Wetter für einen Marktbesuch, so dass die Besuchenden einen sehr gemütlichen Gang durch die Standreihen ohne Gedränge erleben konnten, mit der Möglichkeit, alle Präsentationen genau zu betrachten.

Die Vielfalt der dargebotenen Waren und Dienstleistungen war gross. Das Angebot von Landwirten aus der Umgebung war willkommen, so zum Beispiel von Hof Buchmatt aus Bärenwil mit einem Angebot von Würsten oder dem Hof Leuenberg Berger-Handschin aus Hölstein mit verschiedenen Backwaren und Konfitüren.

Zum warmen Wetter war der rollende Glacéstand gerade passend und die Kita Rössli präsentierte sich mit farbigen Luftballons. Spannend präsentiert wurde auch zur Werbung für ein Fitnessabo

Altersnachmittag

Schweizer Wurzeln in der Ukraine

Ein faszinierender Vortrag über Schweizer Auswanderer/-innen in die Ukraine vor 200 Jahren lockte zahlreiche Seniorinnen und Senioren in die Waldenburger Pfarrscheune. Der Frauenverein Waldenburg freute sich über die zahlreiche Teilnahme. Pfarrer Thorsten Amling erzählte in eindrücklicher Weise über Schweizer Auswandererfamilien in die Ukraine. Er beschrieb die Gegend, in welche die Familien zogen. Er umrahmte seine spannende Erzählungen mit einigen Fotos und Landkarten. Da manche der Auswanderer ihr Wissen zum Weinbau in der Ukraine nutzten, wurde so die Gegend beeinflusst. Diese Weinkultur überstand sogar den zweiten Weltkrieg und Thorsten Amling brachte eine Flasche dieses regionalen Weines zum degustieren mit.

Besonders interessant waren auch seine Einblicke in die Beweggründe die zu einer Auswanderung in der damaligen Zeit führte. Der Gast Hans Weigum ergänzte mit persönlichem Bezug. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags wurde den Anwesenden Kartoffelsalat mit Fleischkäse serviert. Die Präsidentin Christiane Berger dankte dem Referenten sowie der Helferin Claudia Flükiger.

Roland Berger

Marktstände luden zum «Schneuggen» ein.

für den Chraft Chäller in Hölstein ein Gerät «Sensopro», das man ausprobieren und das Gleichgewicht testen konnte. Ins Kaffeestübli im Gemeindehaus, wo früher die Post war, ging man gerne, um selbst gemachten Kuchen und Kaffee zu sich zu nehmen.

An der Standaktion der Umweltkommission zur Natur im Siedlungsraum konnte man Informationen zu Sträuchern als Ersatz für invasive Arten erhalten, an dem auch Gemeinderat Andreas Appenzeller aktiv war.

Musik und Verpflegung und eine wenig bekannte Spielform

Die beiden Drehorgelspieler/-innen der Basler Drehorgelfreunde sorgten für die

musikalische Untermalung beim gemütlichen Zusammensitzen auf den Bänken unter den Faltpavillons, die gut besetzt waren.

Neben den für einen Markt typischen Angeboten gab es auch die Möglichkeit, das Präzisionsspiel «Coutanque» auszuprobieren. Der Country & Western Club Longhorn Hölstein leitete an, wie man Messer so nah wie möglich an einen Nagel in der Mitte eines flach auf dem Boden liegenden Holzblocks wirft. Die Messer werden aus drei Metern Entfernung zum Nagel wie beim Bowling von unten geworfen und man spielt mit drei bis sechs Messern. So war für Gross und Klein am Maimarkt mitten im Waldenburgertal etwas dabei.

Saisoneröffnung

Waldenburg Der Tennis Club Waldenburg ist parat

Am Samstag, 18. April, wurde eifrig auf der Anlage und im Clubhaus Hand angelegt - es wurde gejätet und gemäht, Sträucher zurückgeschnitten, geschrubbt und geputzt, so dass die Anlage in frischem Glanz erstrahlt.

Zwei Tage zuvor fand die 46. Generalversammlung des TC Waldenburg im Clubhaus statt. Die Traktanden wurden schnell verhandelt, die Rechnung 2025 verabschiedet und das Budget 2026 gutgeheissen. Die gepflegten Plätze laden wieder zum Spielen ein. Informationen zum Training wie auch zum Tennisclub Waldenburg sind auf der Webseite www. tcwaldenburg.ch zu finden. Anfang Mai haben die Interclub-Begegnungen an-

Ausflug zum

Bienenberg

Spitex Waldenburgertal Willkommene Abwechslung

Dank grosszügiger Spenden durfte die Spitex Waldenburgertal bereits zum dritten Mal einen gemeinsamen Ausflug mit ihren Klientinnen und Klienten durchführen. Der Ausflug führte auf den Bienenberg oberhalb von Liestal.

In entspannter Atmosphäre genossen die Teilnehmenden einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Eis. Der Ausflug bot nicht nur kulinarische Genüsse, sondern vor allem auch wertvolle soziale Begegnungen und schöne

gemeinsame Momente ausserhalb des gewohnten Alltags. Solche Anlässe sind für die Klientinnen und Klienten eine willkommene Abwechslung und stärken das Gemeinschaftsgefühl.

Die Spitex Waldenburgertal bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese besonderen Erlebnisse möglich machen.

Hans-Christoph Mewes, Geschäftsleitung Spitex Waldenburgertal

Glückliche Gesichter nach einem gelungenen Nachmittag.

«Rund um e Maibaum»

Niederdorf Traditioneller Maitanzsonntag

Wenn das bunte Bänderspiel am Maibaum die Blicke auf sich zieht und die Klänge von Schwyzerörgeli durch die Halle schwingen, dann feiert die Trachtengruppe Waldenburgertal (TGW) ihren traditionellen Maitanzsonntag. Auch in diesem Jahr versammelten sich am 3. Mai 2026 zahlreiche Gäste in der Turnhalle Niederdorf, um gemeinsam den Frühling und das Brauchtum hochleben zu lassen. Der Tag begann um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der den würdigen Rahmen für das Fest bildete. Im Anschluss übernahmen die Trachtenleute das Zepter: Unter der Begleitung der Kapelle Wybergstürm präsentierte die Trachtengruppe ein abwechslungsreiches Programm aus Walzern, Schottisch und Polka. Ein Highlight für die Besuchenden waren die Mitmachtänze. Es brauchte kaum Überre-

dungskunst, um Jung und Alt auf das Parkett zu holen. Die musikalische Unterstützung durch den Jodlerklub Spitzeflüeli Waldenburg unterstrich den abwechslungsreichen Vormittag zusätzlich. Beim kleinen Imbiss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum geselligen Austausch. Präsidentin Jeannette Thommen-Gigandet und Tanzleiter Andreas Wirth zeigten sich höchst zufrieden mit der Resonanz. Wer nun selbst Lust bekommen hat, das Tanzbein zu schwingen, ist herzlich zu einer Schnupperprobe eingeladen –jeweils Dienstagabends um 20.15 Uhr in der Turnhalle Niederdorf. Die Trachtengruppe Waldenburgertal bedankt sich bei allen Helfenden und Besuchenden für diesen gelungenen Start in den Mai!

Jeannette Thommen-Gigandet

gefangen und bald stehen schon die Clubmeisterschaften zusammen mit dem TC Gitterli in Liestal und dem TC Pratteln an.

Die Saisoneröffnung mit einem Apéro für alle Sponsoren und Interessenten (auch nicht Clubmitglieder) findet am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18.30 Uhr statt. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Und wer möchte, kann das Clubhaus mit seiner tollen Infrastruktur für Familienanlässe, Feste oder Seminare mieten. Der Vorstand freut sich auf eine schöne Tennissaison mit viel Sonnenschein. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.

Christine Rohrbach, Präsidentin

Zahlreiche
Fotos: E. Bachmann
Marianne Grosjean und Daniel Widmer sorgten für Stimmung.
Man konnte Sensopro ausprobieren.
«Früh übt sich ...» unter der Anleitung des Trainers.
Foto: zVg
Bunte Bänder, flinke Füsse – die Trachtengruppe zieht den Maibaum ein. Foto: zVg

Kämpfe nur, wenn du gewinnen kannst

Oberdorf Der bekannte Kolumnist Steven Schneider las aus seinem ersten Roman «Die schnellste Frau der Welt»

Steven Schneider (seit 26 Jahren bekannter Kolumnist) hat aus seinem ersten Roman aus dem Genre «Persönlichkeits-Roman» mit dem Titel «Die schnellste Frau der Welt» gelesen. Pia Wiget von den «Bibliotheks-Frauen» Oberdorf organisierte und eröffnete charmant den Abend. Nach seinem Buch «Wir Superhelden», war es Steven Schneider ein Bedürfnis, ein Buch über eine starke Frau zu schreiben.

Im 400-seitigen, gelb (wie Eliskas Bugatti in Sizilien) eingebundenen Roman, der Schneider etwa vier Jahre beschäftigt hat, wird eine spannende Handlung, die weitgehend echten Biografien folgt und auf ausführlicher Recherche beruht, dargestellt. Mit seiner sehr sympathischen Grundeinstellung und Erzählart zog er die Besuchenden im Vereinszimmer der Mehrzweckhalle in Oberdorf sofort in seinen Bann.

Das rasante Leben einer starken Frau

Die junge Frau, Alzbeta Pospisilova, (*1900) kam aus Olmütz (dem heutigen Tschechien). Die Lesung begann mit einer Sequenz im Austausch der kleinen Alzbeta mit ihrer Grossmutter. Später entwickelte Alzbeta eine Vorliebe für rasante Autorennen in einer Zeit, in der das Leben einer Frau mehrheitlich durch den Mann bestimmt wurde. Eliska strahlte Kraft und Mut aus, sie verliess sich auf ihre eigene Kraft, wollte wilde Träume

umsetzen, war bereit, zu kämpfen und negierte auch schon mal Normen. Der Vergleich zu heute ist nicht so fern, geht es ja immer noch darum, sich als moderne Frau durchzusetzen. Schneider schrieb eine fantastische Geschichte über den Durchsetzungswillen einer starken Frau und brachte fünf Ausschnitte aus seinem Buch als grosser Erzähler dem Publikum näher.

Die Geschichte nahm ihren Lauf, ohne das Ende zu verraten Während des Ersten Weltkriegs begann Alzbeta eine Banklehre und verliebte

Mitteilungen

Amtswoche: 27. April bis 31. Mai

Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 17. Mai

10.00 Kirche St. Peter. Talgottesdienst mit Pfarrerin Claudia Bandixen-Widmer. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard.

Anlässe

Offenes Abendsingen

Dienstag, 19. Mai. Wir singen auswärts! Treffpunkt um 18.15 beim Schulhausplatz Waldenburg, wo wir eine Fahrgemeinschaft bilden. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19. Bibelgruppe

Donnerstag, 21. Mai, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 28. Mai, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus

Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 17. Mai

10.00 Oberdorf, Kirche St. Peter. Tal-Gottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling

Für Kinder und Jugendliche

Samstag, 16. Mai

14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel. Ein Knoten hält, ein Griff gibt Mut – Vertrauen macht den Weg erst gut. Treffpunkt: Jugendraum oberhalb der Cheesirampe

Montag, 18. Mai

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbel

Mittwoch, 20. Mai

14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg. Treffpunkt: Foyer/MZH

Donnerstag, 21. Mai

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal

Jugend Festival – Refugium

Samstag und Sonntag, 30. und 31. Mai in Gelterkinden – zwei Tage, ein Vibe. Unser Motto: «Zufrieden?» Workshops, Konzerte, Gottesdienste, Party, Jugendratswahlinkl. Übernachtung/Essen. Infos und Tickets: faju.ch

sich in ihren Vorgesetzten Vincent Junek. Sie war 21 Jahre alt, als sie heirateten und nannte sich fortan Eliska. Als ihr Mann, ein erfolgreicher Bankier, begann, Autorennen zu fahren, entdeckte Eliska das Automobil als Vehikel für ihren Freiheitsdrang. Sie fuhr ebenfalls Autorennen und besiegte 1926 erstmals ihren Mann in einem Rennen. Bugatti verkaufte damals seine eleganten und schnellen Autos persönlich und war mit dem Rennfahrer-Ehepaar, das seinem Namen Ehre machte, befreundet. Bugattis Kunstwerke hatten damals dünne Reifen, mit denen bis zu

Veranstaltungen

Mitgliederversammlung Roma Nàdej

Dienstag, 19. Mai um 19.30 im Sunnewirbelsaal, Bennwilerstrasse 14, Hölstein.

Voranzeigen

Jubiläumsgottesdienst

Sonntag, 31. Mai, 10.00 Foyer/MZH Lampenberg. Sie feiern in diesem Jahr einen runden Geburtstag oder konnten diesen bereits feiern? Wir wollen miteinander die runde Zahl der Lebensjahre beachten: Gott danken – mit ihm feiern – und um seinen weiteren Segen bitten. Herzliche Einladung!

Die Geheimnisse des Universums II –Wie lassen sie sich erforschen? Montag, 1. Juni um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Stefan Schiegg, Physiker, und Silvia Bolatzki, Pfarrerin laden herzlich ein.

Fiire mit de Chliine

Dienstag, 2. Juni um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson.

Frauen-Frühstück und Vortrag Mittwoch, 3. Juni, 9.00 bis 11.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Thema: Hochsensibilität – Trend oder Lebensrealität? Debora Sommer hat sich intensiv mit Hochsensibilität auseinandergesetzt und berichtet aus persönlicher, christlicher und wissenschaftlicher Sicht. Anmeldung erwünscht (Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52)

Trauercafé Mittwoch, 3. Juni um 9.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Miteinander reden, anderen begegnen und zuhören kann Horizonte öffnen. Männerabend Freitag, 5. Juni um 18.00. MANN trifft sich am Feuer. Bitte wende dich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen. Gebet in Hölstein Samstag, 6. Juni um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet.

Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 9. Juni um 20.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung!

Mitteilungen

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

220 km/h auf unwegsamen Strassen im Rennen gefahren wurde. Eliska eignete sich als zierliche, 1,50 m kleine Frau, die auf ihrem Sitz extra ein Kissen im Rücken brauchte und deren Pedale verlängert werden mussten, eine spezielle Kurventechnik an, mit der sie die Kurven viel eleganter und schneller als die männlic he Konkurrenz meisterte. Sie machte international Furore und trotz ihrer einzigartigen Erfolge fühlte sich Eliska in einem goldenen Käfig. Als sie an einem wichtigen Rennen in Front lag und in einer Kurve mit Hindernissen sabotiert, und nur Fünfte wurde, begriff sie, dass sie als Frau weniger Chancen hatte und ausserdem litt sie darunter, Vincents Kinderwunsch nicht erfüllen zu können. 1928 fuhren sie nach Deutschland, um gegen die besten Piloten der Welt anzutreten, um ausgerechnet am mörderischen Nürburgring ihr Leben wieder zu ordnen, indem sie als Team das Rennen bestritten. Steven Schneider zeichnete packend die Geschichte der Rennfahrerin Eliska, die früh lernte, dass es nur sinnvoll ist, zu kämpfen, wenn auch Aussicht auf Gewinn bestand, nach, indem er sich in seine Figuren einfühlte und brachte dies in seinem ersten Roman mit viel Erzähllust auf das Papier und bei der Lesung in den Raum. Er lässt seine Figuren dreidimensional werden und erklärte, dass er sie sehr gut verstehen muss, weil er sie ja in Schwierigkeiten schickt und wissen will, wie sie diese bewältigen. Neben Eliska entwickelte er auch grosse Sympathie für Vincent, den er als

Amtswoche: 11. Mai bis 7. Juni

Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 15. Mai

19.00 Spielabend in der Arche Frauenverein

Sonntag, 17. Mai Rückkehr aus Taizé 10.00 TalGottesdienst mit Torsten Amling. Ref. Kirche St. Peter, Oberdorf Montag, 18. Mai 9.30 SprachCafé in der Arche Donnerstag, 21. Mai

Relitag 7, Sek. Reigoldswil 19.00 KGR-Sitzung

Freitag, 22. Mai 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 17.00 KinderKirche

19.00 Firmtreffen in der Arche

Mitteilungen

TalGottesdienst Sie sind herzlich eingeladen, den Auffahrtsgottesdienst in unserer Geschwisterkirche St. Peter in Oberdorf zu feiern. Seit vielen Jahren gibt es diese wunderbare Tradition, dass drei oder viermal im Jahr sozusagen «nur» ein Gottesdienst im Tal stattfindet. Wir nennen ihn TalGottesdienst.

schwierig und doch liebenswert beschrieb.

Es gelang Schneider, aus Einzelsequenzen einen realitätsnahen Roman zum Lesen schmackhaft zu machen und er nahm die Zuhörenden an verschiedene Spielorte mit, an die Rennstrecke, ins Hotelzimmer nach dem Rennen, ans nächtliche Meer, in das Traumhaus von Vincent, das Eliska nicht gefiel und so weiter. Die Geschichte ist auch ein Rennen mit dem Tod, indem seine Figur schneller als der Tod ist und erst 1994 verstarb.

Den konkreten Ausgang lies der Autor in der Lesung offen und signierte im interessierten Austausch mit den Anwesenden gerne seine Bücher.

Ein Foto des Buchcovers.

Meistens ist dies in den Ferien, oder über Auffahrt so. Da die reformierten Kirchgemeinden im Herbst ins Konflager gehen und wir über Auffahrt mit den Firmlingen in Taizé sind, teilen wir uns dementsprechend auf.

In den Fasnachtsferien und über Auffahrt laden die reformierten Kirchgemeinden im Tal ein und im Herbst begrüssen wir alle herzlich.

Die Gottesdienste finden in der jeweiligen Tradition der anbietenden Pfarrei oder Kirchgemeinde statt.

Kirche engagiert sich vielfältig Am Relitag des Schulkreises Reigoldswil lädt, die reformierte Kirche und katholische Pfarrei alle Jugendlichen der siebten Klasse ein, sich mit dem Thema Kirche auseinanderzusetzten.

Was macht die Kirche? Das Erste, was vielleicht in den Sinn kommt, ist der Gottesdient am Sonntag, eine Hochzeit oder Beerdigung. Ja, das macht sie - doch noch viel mehr.

Kirche ist nicht nur das Gebäude, sondern vor allem all die Menschen die dort einund ausgehen, beten oder in der Kirche arbeiten.

Seelsorge, Jugendarbeit, Dienst am Nächsten, Gemeinschaft feiern, füreinander da sein… Das ist der lebende Teil der Kirche. Wie sieht deine Kirche im Dorf aus? Was haben reformierte und katholische Kirchenräume gemeinsam? Was hat es mit den Kirchenfenstern in Oberdorf auf sich und welche Verbindung haben sie zu Reigoldswil? Das und vieles mehr werden die Jugendliche in den Kirchen in Oberdorf, Reigoldswil und Ziefen entdecken. KinderKirche

Für etwas «Feuer und Flamme» sein, das heisst sich ganz fest für etwas begeistern und sich daran freuen. So fest, dass es einen Eindruck hinterlässt. Herzliche Einladung an alle Kinder die gerne spielen, beten, Geschichten hören und basteln. Zum Abschluss um 19.00 treffen wir uns mit den Eltern in unserer Kirche. Wir sind dankbar für eine schriftliche Anmeldung per E-Mail oder WhatsApp an Kinga Bär.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 17. Mai 10.00 Kirche Diegten, Konfirmationsgottesdienst, Theol. R. Vogt, anschl. Apéro Mittwoch, 20. Mai 15.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Fiire mit de Chliine, Pfr. U. Dällenbach mit Team, inkl. Zvieri

Der Autor während seiner Lesung im Vereinszimmer Oberdorf. Fotos: E. Bachmann

Der sympathische Sänger aus dem Bündnerland

Langenbruck Der Waldenburger Pfarrhauskeller gastierte in der Revue  Beat Eglin

Walter Lietha schritt zur Bühne in der Revue Langenbruck und begrüsste sein Publikum mit einer Verbeugung und gefalteten Händen. Schon 2006 und 2017 war Lietha Gast im Pfarrhauskeller. Mit «Er ist ein Geschichtenerzähler, Dichter, Poet und hervorragender Gitarrenspieler», wurde der Mundartsänger vorgestellt. «Jo, das längt», meinte er dazu. Er setzte sich auf einen Stuhl, nahm eine seiner fünf akustischen Gitarren und spielt ein Intro zu seinem ersten

Lied. Jeans, Jeanshemd, passende Jacke, lange graue Haare und eine Stimme, die immer noch ziemlich gleich tönt wie vor Jahrzehnten – alles passt zu seinen Texten. Seine ersten sechs Lebensjahre verbrachte Lietha in Arlesheim. Noch heute kennt er Leute im Waldenburgertal. Er nahm alle seine Gitarren mit, weil er keine daheim lassen wollte. Sie seien auch eifersüchtig aufeinander und jede hat eine besondere Funktion und Bedeutung. «Si isch ganz elei uf eme Estrig gsi und ganz verstaubt. Es het se eifach niemer wölle

und me het se 100 Johr nüme gspielt», erzählte er über eine seiner Gitarren. Im letzten Jahr bekam er den Bündner Kulturpreis und das Schweizer Fernsehen drehte sogar einen Film über ihn, nachdem er von SRF viele Jahre boykottiert wurde.

Liethas Lieder sind Geschichten, die Themen wie das Leben, die Natur und die Politik mit all ihren Facetten aufgreifen. Seine Stimme tönt sanft und angenehm und man glaubt ihm, was und worüber er singt. Viele Themen behandeln Natur und Umwelt und er regt zum Nachdenken an. Er erinnert an die Protestsänger aus früheren Zeiten, die ihre Welt verbessern wollten und den Oberen den Spiegel vorhielten. In «Zyt isch do» erzählte Lietha vom Missbrauch der Natur und von der Freiheit.

Seine Lieder sind ernst und tiefgründig. Zwischendurch schwirrt aber doch ein verschmitztes Lächeln über sein Gesicht.

Damit er sich regenerieren konnte, legte Lietha eine Pause ein. Danach schilderte er die Probleme mit und von «Dia Fahrenda». «Delphin» ist heute so aktuell wie vor 50 Jahren, als er dieses Lied schrieb. Lietha liebt sein Graubünden und kritisierte in «Rhäzia» den Ausverkauf der Heimat und dass zur Natur nicht Sorge getragen wird. Das Ende des Konzertes nahte und mit den letzten beiden Songs erfüllte er zwei Publikumswünsche.

Trailrunning Day Wasserfallen

Reigoldswil Erfolgreicher Auftakt

Der erste Trailrunning Day Wasserfallen vom 19. April 2026 ist erfolgreich verlaufen: Über 20 Läuferinnen und Läufer absolvierten bei guten Bedingungen die rund 17 Kilometer lange Strecke mit rund 700 Höhenmetern in der Region Wasserfallen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen ist bereits eine zweite Durchführung im August geplant. Die Region Wasserfallen bietet Sportbegeisterten fünf abwechslungsreiche Trailrunning-Routen. Die hügelige Juralandschaft eignet sich ideal für diese Sportart und überzeugt mit vielfältigen Trails sowie beeindruckenden Ausbli-

cken. Der geführte Berglauf Mitte April war ein besonderes Highlight. Unter der Leitung der erfahrenen Läuferin Simone Hertenstein aus Liestal führte die Route von Reigoldswil über die Burg Rifenstein, die Waldweide, die Hinteri Egg und das Chellenchöpfli zur Bergstation der Luftseilbahn Wasserfallen und zurück nach Reigoldswil. Unterwegs erhielten die Teilnehmenden an verschiedenen Standorten praktische Hinweise und Hintergrundinformationen zum Trailrunning. Die abwechslungsreiche Strecke mit einzigartigen Ausblicken in die Jurahöhen und die fantastische Natur

der Region Wasserfallen machten den Lauf zu einem besonderen Erlebnis. Der nächste Trailrunning Day Wasserfallen ist für Sonntag, 23. August 2026 geplant.

Alle sind herzlich eingeladen! Es braucht gute Fitness und Lauffreude sowie der Witterung angepasste Laufkleidung. Weitere Informationen zur Anmeldung werden einige Wochen vorher auf der Website der Region Wasserfallen aufgeschaltet: www.region-wasserfallen.

ch. Stiftung Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen Susanne Schmuckli, Leiterin Marketing

Zehn-Jahre-Jubiläum

Goldene und Silberne Konfirmation

Pfarrer Thorsten Amling mit den ehemaligen Konfirmanden. Foto: zVg

Zum zehnten Mal gab es in diesem Jahr eine Goldene und Silberne Konfirmation in der Gemeinde Langenbruck-Waldenburg St. Peter. Zu diesem kleinen Jubiläum waren auch so viele Personen gekommen wie in keinem Jahr zuvor.

Immerhin 28 ehemalige Konfirmanden erinnerten sich an ihre Konfirmation 1976 und neun schauten auf 25 Jahre zurück.

Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst, der vom Chor con fuoco musikalisch begleitet wurde. Pfarrer Torsten Amling erinnerte in seiner Pre-

Gemeindenachrichten

Niederdorf

Häckseldienst vom 26. und 27. Mai Der nächste Häckseldienst findet am 26. und 27. Mai statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder EMail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 25. Mai, 17 Uhr entgegen.

Frytigsmärt

Frytigsmärt, 15. Mai 2026 von 08.30 bis 12 Uhr beim Milchhüsli auf dem Baumgartenareal, Nähe WB-Haltstelle Niederdorf.

Seniorinnen/Senioren Mittagstisch

Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 21. Mai 2026 um 12 Uhr in der Turnhalle Niederdorf statt. Anmeldungen oder Abmeldungen (auch für den Fahrdienst) bitte bis am 18. Mai 2026 abends an: Antoinette Kohler, 079 343 02 71, kohlerantoinette@bluewin.ch.

Wir freuen uns auf euch!

Oberdorf

Ersatzwahl Schulrat Primarstufe Oberdorf-Liedertswil

Die Ersatzwahl zur Besetzung des freien Sitzes im Schulrat der Primarstufe Oberdorf-Liedertswil für die laufende Amtsperiode findet am 14. Juni 2026 statt. Bis heute wurde der Gemeindeverwaltung folgende Kandidatur mitgeteilt:

• Rudin Andrea (Jg. 1980)

Waldenburg

Schwimmbi Waldenburg Saisonstart 2026

In kleiner feierlicher Runde eröffnen wir am Samstag, 16. Mai um 10 Uhr die Badesaison 2026:

Holen Sie Ihr vorbestelltes Abo ab und erhalten Sie bei der IG Schwimmbi einen Bon für einen Kaffee oder ein Glacé.

digt zunächst an die Ereignisse der Jahre 1976 bzw. 2001 und sprach davon, dass das Alter nicht nur Mühen, sondern auch Lebenserfahrung und Weisheit mit sich bringt. Wie bei der Konfirmation bekamen alle Jubilare noch einmal den Segen Gottes zugesprochen.

Inzwischen war im Pfarrhof alles bereit für den Apéro, so dass anschliessend viel Zeit für Wiedersehen und Unterhaltung blieb. Mit einem gemeinsamen Essen im «Leuen» fand die Veranstaltung einen gelungenen Abschluss. Pfarrer Thorsten Amling

Langenbruck

Öffnungszeiten

Auffahrt

Die Gemeinde bleibt an Auffahrt, Donnerstag, 14. Mai 2026, sowie am Tag danach, Freitag, 15. Mai 2026 geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Festival Neue Musik sucht Unterkünfte für Musiker in Langenbruck Vom 18. - 23. August bespielen über 30 Musikerinnen das Dorf und Umgebung. Angebote für Übernachtungsmöglichkeiten senden sie gerne an langenbruck@ neue-musik-ruemlingen.ch

Was läuft in Langenbruck

Donnerstag, 14. Mai

Banntag, Bürgergemeinde Langenbruck, verschiedene Rotten

Samstag, 16. Mai

Blumenverkauf im Werkhof, Langenbruck Tourismus, Werkhof, 9 Uhr

Montag, 18. Mai

Obligatorisches Schiessen, Schützengesellschaft, Schiesstand Helfenberg, 18.30 - 19.30 Uhr

Donnerstag, 21. Mai

Rinder im Wald? Waldweise in der Erzenbergrüttenen - Festival der Natur, Kommission Natur- und Landschaft, Postautohaltestelle Langenbruck Dorf, 18 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19.00 – 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 09 – ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

Der Kiosk bietet am Eröffnungswochenende Typisches vom Grill, frische Salate, ein originelles Grill-Dessert und musikalische Untermalung. Zusätzlich stehen noch Schwimmlehrpersonen vom SC-Liestal für Fragen rund um die Schwimmkurse zur Verfügung. Kommen Sie vorbei und lassen sie sich von der Aufbruchstimmung packen.

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 09.15 bis 10.15 Uhr

Walther Lietha – ein kritischer Troubadour. Foto: B. Eglin

Sommerferien Reitkurse Kindergeburtstage

Reit- und Pensionsstall Hof Kleckenberg

Baselweg 223 4417 Ziefen

Tel. 079 / 402 29 73 www.kleckenberg.ch

HAUSBESICHTIGUNG

Reitstunden, Ponyreiten, Ferienkurse, Ausritte Besuchen

Samstag, 23.Mai 2026 10.00–14.00Uhr

Spitzlerweg1,4466Ormalingen

Maler Express

Familienbetrieb

Maler- undTapezierarbeiten

Bodenbeläge, Altbaurenovierung

Fassadensanieren/streichen

Gratisheimberatung

Die BLKB-Niederlassung in Oberdorf wird neu gestaltet

Die BLKB-Niederlassung Oberdorf wird umgebaut und erscheint bald in neuem Glanz. Wegen den Bauarbeiten bleibt der Standort am Mittwoch, 20. Mai 2026, geschlossen. An diesem Tag sind der Bancomat sowie der Münz- und Noteneinzahlungsautomat jederzeit zugänglich, die Kundenzone sowie die Schrankfachanlage bleiben jedoch geschlossen. Ab Donnerstag, 21. Mai 2026, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir begleiten Sie gerne bei der Nutzung der neuen Automaten und stehen Ihnen zudem mit kompetenter Beratung zur Verfügung.

Was ändert sich in der BLKBNiederlassung in Oberdorf?

Unsere Niederlassung in Oberdorf entwickelt sich weiter und passt sich den Bedürfnissen der Kunden an. Am Mittwoch, 20. Mai 2026, bauen wir die Kundenzone und die Selbstbedienungszone um. Im Zentrum steht die persönliche Beratung, die Sie verlässlich durch alle Lebensphasen begleitet und Ihnen Orientierung für fundierte finanzielle Entscheidungen gibt.

Ab Donnerstag, 21. Mai 2026, erledigen Kundinnen und Kunden ihre Bargeldgeschäfte über unsere erweiterte Selbstbedienungszone.

Weshalb sind Bargeldtransaktionen neu nur noch in der Selbstbedienungszone möglich?

Die grundsätzliche Nachfrage nach Bargeld sinkt und die Bargeldtransaktionen am Schalter

sind stark rückläufig. Deshalb wird das Bargeldangebot am Schalter aufgehoben. Mit dieser Anpassung reagieren wir auf die sich verändernden Kundenbedürfnisse und schaffen für die Kundinnen und Kunden mehr Flexibilität und Unabhängigkeit.

Welche Dienstleistungen werden am Standort in Oberdorf angeboten?

Die BLKB berät Sie persönlich und begleitet Sie durch alle Lebensphasen und sorgt dafür, dass Ihre finanziellen Entscheidungen auf einem klaren, zukunftsgerichteten Plan basieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Zudem stehen bei der BLKB in Oberdorf neu zwei Automaten für Bargeldbezüge in Schweizer Franken und Euro sowie der jederzeit zugängliche Einzahlungsautomat für Münzen und Banknoten zur Verfügung. Neu bietet die BLKB die Möglichkeit, Münzrollen während der Öffnungszeiten bequem am Münzrollenautomaten zu beziehen. Die Schrankfachanlage bleibt bestehen.

Welche Alternativen gibt es zum Bargeldschalter?

Aufgrund der allgemein rückläufigen Bargeldnachfrage sind der Bezug und die Einzahlung von Bargeld am Schalter nicht mehr möglich. Als Alternative bietet die BLKB nebst der erweiterten

Automatenzone allen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit

von Bargeld-Heimlieferungen bis 2000 Franken an. Für Kundinnen und Kunden ab 60 Jahren ist diese Dienstleistung kostenlos.

Bleiben die Öffnungszeiten gleich?

Die Öffnungszeiten der Niederlassung Oberdorf bleiben unverändert (Montag – Freitag, 9.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr).

Unsere Beraterinnen und Berater sind nach vorgängiger Vereinbarung von 7.00 – 19.00 Uhr persönlich für die Kundinnen und Kunden da – ganz nach persönlichem Wunsch in der Niederlassung, telefonisch oder online. Ein Bancomat sowie der Münz- und Noteneinzahlungsautomat sind rund um die Uhr zugänglich.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Am Freitag, 22. Mai 2026, sind alle eingeladen, unsere modernisierte Niederlassung am Uli Schadweg 1 in Oberdorf zu besuchen. Zwischen 11 und 14 Uhr können Interessierte die neu gestalteten Räumlichkeiten besichtigen und den Besuch mit gemütlichen Stunden bei Grill und Getränken verbinden. Die Niederlassung ist an diesem Tag mit ihrem kompletten Dienstleistungsangebot von 9.00 – 17.00 durchgehend offen.

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