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T Nr. 19 27. Jahrgang Donnerstag, 7. Mai 2026 e Beilag

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«Die drei schönschte Dääg z’Oltige»

Kolumne

Babyboom

Dorffest Oltingen Einer für alle, alle für einen – so feiert ein Dorf, das weiss, wie’s geht Muriel C. Degen

Pünktlich um 13.30 Uhr standen sie bereit: Willi Pfaff, Urs Gass und Jürg Erny – hoch zu Ross in originalgetreuen Kavalleriekostümen, um den festlichen Einmarsch anzuführen. Pfaff war schon vor 50 Jahren dabei, damals als Oltingen das letzte Mal so aufgedreht war. Nun war es also wieder so weit. Hinter ihnen zog ein ganzes Dorf durch sein eigenes Dorf: der Musikverein Gelterkinden, die Kreisschule Oltingen-Wenslingen, die Trachtengruppe Waldenburgertal, der Jodlerklub Farnsburg, eine Feuerwehr «Anno Dazumal» und eine Kutsche mit den Ehrengästen. Wer am Strassenrand stand, wusste: Das war kein gewöhnlicher Freitagnachmittag. Und auch das Wetter schien es zu wissen – strahlend blauer Himmel, die Sonne lachte. Genau wie 1976, als das legendäre Dorffest ebenfalls bei makellosen Bedingungen stattfand. Erst am Sonntagabend um 19 Uhr fing es damals an zu «räägele» erinnert man sich. Auch diesmal meinte es der Himmel gut mit Oltingen. Das Dorf hatte sich für drei Tage in sich selbst verwandelt. Scheunen wurden zu Beizli, Garagen zu Marktständen. 75 Ausstellende am Määrt – vom Leimenhof Wenslingen mit Rapsöl und Linsen bis zur Drechslerei Iberg mit Gewürzmühlen, von Bio-Weinen aus dem Baselbiet bis zu handgefertigten Messern, von Eisenskulpturen bis zu Bürsten und Besen in Handarbeit. Und mittendrin: Selbstgemachtes von Kindern der Freien Schule Funke. 18 Beizli, 12 weitere Imbiss- und Barbetriebe – und durch alles hindurch rollten sie: 20 Kugelbahnen, von lokalen Sponsoren finanziert. 20 000 Kugeln hatte das Komitee eigens herstellen las-

Insgesamt 21 500 Besucher und Besucherinnen haben Oltingen am vergangenen Wochenende die Ehre erwiesen.

Urs Gass, Jürg Erny und Willi Pfaff warten auf ihren Einsatz. Fotos: M. Degen

sen. Am Ende des Festes war praktisch keine mehr übrig. «z’Oltige rollt’s» – das Motto war buchstäblich gemeint. Die Bahnen bleiben nach dem Fest dauerhaft auf dem Kugelbahnweg zwischen Oltingen und Wenslingen – als Teil des Erlebnispfads Passepartout. An der Eröffnungsfeier auf der Grossbühne stand OK-Präsident Michael Gass vor seinen Leuten und erzählte, was ihn in zwei Jahren Vorbereitung am meisten bewegt hatte: «Die schönsten Momente waren jeweils samstags, wenn ich durchs Dorf gefahren bin und gesehen habe, wie die Kleinsten Kanthölzer umhergeschleppt haben, die schwerer waren als sie selbst», sagte Gass. Er stockte

Badebrunnen

Fotos: M. Degen

kurz. «Da habe ich wirklich immer Gänsehaut bekommen – auch jetzt schüttelt es mich gerade.» Dann warf er einen Blick zu OK-Vizepräsidentin und Gemeinderätin Andrea Brenna und fügte trocken hinzu: «Das war übrigens meine Frau in den letzten zwei Jahren. Am Montag haben wir die Scheidung – ohne Ehevertrag.» Gelächter und grosser Applaus. Brenna hatte auf der Bühne betont, wie wichtig ihr die lebendigen Traditionen seien – und dass sie von niemandem ein Nein bekommen habe. Im Nachgang verriet sie, was ihr persönlich am meisten bedeutet hatte: Fortsetzung auf Seite 3

Es ist soweit: Ich werde erwachsen. Oder besser gesagt: Die Leute um mich herum werden erwachsen. Woran ich das merke? Jedes Mal, wenn ich Instagram öffne, zeigt es mir ein neues Bild von einem frischgeborenen Baby, einer Verlobungsparty in Pastelltönen oder einer romantischen Hochzeit an. Und wenn ich dann leicht ungläubig auf den Account hinter dem Foto klicke, sehe ich, dass es gepostet wurde von einer ehemaligen Klassenkameradin oder einem Gspänli, das mit mir die Jugendmusik besuchte. Die Menschen um mich herum arbeiten jetzt in Berufen, für die sie LinkedIn-Profile anlegen, die sie regelmässig updaten, weil sie befördert werden oder beeindruckende Deals abschliessen. Währenddessen überfordert es mich, wenn meine Grossmutter fragt, was sie ihren Freundinnen erzählen soll, wenn sie wissen wollen, was ich denn jetzt genau mache. Meine Antwort darauf ist noch immer ein vages «Irgendetwas mit Literatur», von dem ich nicht so genau weiss, wohin es führen soll. Und noch immer ist mein erster Gedanke, wenn ich diese Fotos von Neugeborenen von Altbekannten sehe, dass die doch noch selbst Kinder sind, die gefühlt gestern mit grellorangen Schwimmflügeli im Gitterli rumtümpelten oder mit Stützrädern am Velo durch die Quartierstrassen kurvten. Jetzt sitzen sie mit ihren eigenen Kindern im Babypool und durch die Strassen fahren sie mit Familienautos und ich frage mich, ob sie für mich je so wirklich erwachsen wirken werden oder immer Kinder bleiben, die bloss Erwachsene spielen.

Sina Aebischer

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