Haller erzählt, warum sie Liestal als Schauplatz für ihre Krimireihe ausgewählt hat. Seite 9
100 Jahre voller Elan
Trachtengruppe
Sissach und Umgebung feiert ihr 100-JahreJubiläum.
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Spezieller Charme
Sympathische Vielfalt am Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich».
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«Die drei schönschte Dääg z’Oltige»
Dorffest Oltingen Einer für alle, alle für einen – so feiert ein Dorf, das weiss, wie’s geht
Muriel C. Degen
Pünktlich um 13.30 Uhr standen sie bereit: Willi Pfaff, Urs Gass und Jürg Erny – hoch zu Ross in originalgetreuen Kavalleriekostümen, um den festlichen Einmarsch anzuführen. Pfaff war schon vor 50 Jahren dabei, damals als Oltingen das letzte Mal so aufgedreht war. Nun war es also wieder so weit. Hinter ihnen zog ein ganzes Dorf durch sein eigenes Dorf: der Musikverein Gelterkinden, die Kreisschule Oltingen-Wenslingen, die Trachtengruppe Waldenburgertal, der Jodlerklub Farnsburg, eine Feuerwehr «Anno Dazumal» und eine Kutsche mit den Ehrengästen. Wer am Strassenrand stand, wusste: Das war kein gewöhnlicher Freitagnachmittag. Und auch das Wetter schien es zu wissen – strahlend blauer Himmel, die Sonne lachte. Genau wie 1976, als das legendäre Dorffest ebenfalls bei makellosen Bedingungen stattfand. Erst am Sonntagabend um 19 Uhr fing es damals an zu «räägele» erinnert man sich. Auch diesmal meinte es der Himmel gut mit Oltingen. Das Dorf hatte sich für drei Tage in sich selbst verwandelt. Scheunen wurden zu Beizli, Garagen zu Marktständen. 75 Ausstellende am Määrt – vom Leimenhof Wenslingen mit Rapsöl und Linsen bis zur Drechslerei Iberg mit Gewürzmühlen, von Bio-Weinen aus dem Baselbiet bis zu handgefertigten Messern, von Eisenskulpturen bis zu Bürsten und Besen in Handarbeit. Und mittendrin: Selbstgemachtes von Kindern der Freien Schule Funke. 18 Beizli, 12 weitere Imbiss- und Barbetriebe – und durch alles hindurch rollten sie: 20 Kugelbahnen, von lokalen Sponsoren finanziert. 20000 Kugeln hatte das Komitee eigens herstellen las-
Ehre erwiesen. Fotos: M. Degen
sen. Am Ende des Festes war praktisch keine mehr übrig. «z’Oltige rollt’s» – das Motto war buchstäblich gemeint. Die Bahnen bleiben nach dem Fest dauerhaft auf dem Kugelbahnweg zwischen Oltingen und Wenslingen – als Teil des Erlebnispfads Passepartout.
An der Eröffnungsfeier auf der Grossbühne stand OK-Präsident Michael Gass vor seinen Leuten und erzählte, was ihn in zwei Jahren Vorbereitung am meisten bewegt hatte: «Die schönsten Momente waren jeweils samstags, wenn ich durchs Dorf gefahren bin und gesehen habe, wie die Kleinsten Kanthölzer umhergeschleppt haben, die schwerer waren als sie selbst», sagte Gass. Er stockte
kurz. «Da habe ich wirklich immer Gänsehaut bekommen – auch jetzt schüttelt es mich gerade.» Dann warf er einen Blick zu OK-Vizepräsidentin und Gemeinderätin Andrea Brenna und fügte trocken hinzu: «Das war übrigens meine Frau in den letzten zwei Jahren. Am Montag haben wir die Scheidung – ohne Ehevertrag.» Gelächter und grosser Applaus. Brenna hatte auf der Bühne betont, wie wichtig ihr die lebendigen Traditionen seien – und dass sie von niemandem ein Nein bekommen habe. Im Nachgang verriet sie, was ihr persönlich am meisten bedeutet hatte: Fortsetzung auf Seite 3
Kolumne
Babyboom
Es ist soweit: Ich werde erwachsen. Oder besser gesagt: Die Leute um mich herum werden erwachsen. Woran ich das merke? Jedes Mal, wenn ich Instagram öffne, zeigt es mir ein neues Bild von einem frischgeborenen Baby, einer Verlobungsparty in Pastelltönen oder einer romantischen Hochzeit an. Und wenn ich dann leicht ungläubig auf den Account hinter dem Foto klicke, sehe ich, dass es gepostet wurde von einer ehemaligen Klassenkameradin oder einem Gspänli, das mit mir die Jugendmusik besuchte. Die Menschen um mich herum arbeiten jetzt in Berufen, für die sie LinkedIn-Profile anlegen, die sie regelmässig updaten, weil sie befördert werden oder beeindruckende Deals abschliessen. Währenddessen überfordert es mich, wenn meine Grossmutter fragt, was sie ihren Freundinnen erzählen soll, wenn sie wissen wollen, was ich denn jetzt genau mache. Meine Antwort darauf ist noch immer ein vages «Irgendetwas mit Literatur», von dem ich nicht so genau weiss, wohin es führen soll. Und noch immer ist mein erster Gedanke, wenn ich diese Fotos von Neugeborenen von Altbekannten sehe, dass die doch noch selbst Kinder sind, die gefühlt gestern mit grellorangen Schwimmflügeli im Gitterli rumtümpelten oder mit Stützrädern am Velo durch die Quartierstrassen kurvten. Jetzt sitzen sie mit ihren eigenen Kindern im Babypool und durch die Strassen fahren sie mit Familienautos und ich frage mich, ob sie für mich je so wirklich erwachsen wirken werden oder immer Kinder bleiben, die bloss Erwachsene spielen.
SinaAebischer
Insgesamt 21500 Besucher und Besucherinnen haben Oltingen am vergangenen Wochenende die
Urs Gass, Jürg Erny und Willi Pfaff warten auf ihren Einsatz. Fotos: M. Degen
«S Vreneli ab em Guggisbärg»
Regio Blasorchester 50 plus Eine Zelebration der Gefühle am Jahreskonzert
UlrichFluri
Was da die 63 Musikantinnen und Musikanten an den beiden Konzerten vom 28./29. April in der jeweils vollbesetzten Halle des Kultur- und Sportzentrums Pratteln den rund 1000 Zuhörenden mit grosser Spielfreude und leidenschaftlich vorgeführt haben, war weit mehr als der von ihnen angekündigte «Musikalische Schwung in den Frühling».
Ihr gut assortiertes Programm aus der breitgefächerten Literatur der Volksmusik hat einmal mehr auch die höchsten Ansprüche der Liebhaber dieses Genres abgedeckt. Und jetzt sage noch jemand, Musik-Oldies seien nicht mehr lernfähig. Im Gegenteil: Es mussten nämlich in vielen Proben Kompositionen «gebüffelt» werden, die man bislang nicht im Repertoire hatte. Und das grösstenteils ohne den erkrankten, aber zwischenzeitlich wieder genesenen Dirigenten Sepp Fink.
Umso mehr hat sich Vize-Dirigent Kurt Schaub ins Zeug gelegt und das Orchester zum richtigen Zeitpunkt zur Konzertreife gebracht. Was die beiden dann auf der Bühne in ihrer überzeugenden Art des Dirigats abgeliefert haben, verdient grösstes Lob. Umso mehr, als das Orchester den Tod ihres langjährigen Präsidenten Adrian Meury, der vor rund drei Wochen im Alter von 79 Jahren unerwartet verstorben ist, zu verkraften hatte. Eine bedrückende Situation, wie sie halt in jedem Lebensbereich zu meistern ist und respektvoll in dieses Konzert der Gefühle und Emotionen eingebettet war.
Peter Vogt, der «Superstar» Ein Konzert ohne Klassiker und Ohrwürmer wäre wie eine Suppe ohne Salz und würde vom Publikum nur bedingt goutiert. Das muss man den Verantwortli-
Vereinsnotizen
Nach krankheitsbedingter Absenz dirigiert Sepp Fink wieder in alter Frische.
chen der Musikkommission nicht zweimal sagen, denn sie haben ein feines Gespür dafür, die Auftritte ihres Seniorenorchesters programmatisch immer wieder mit eben solchen Ohrwürmern zu würzen. Das ist ihnen diesmal mit dem aus dem Jahr 1741 stammenden Volkslied «S Vreneli ab em Guggisbärg»ganz besonders gelungen. Das instrumental schlicht und feierlich vorgetragene Stück kam in der Wahrnehmung als das daher, was es wirklich ist. Nämlich als Vreneli’s traurige Liebesgeschichte die sich nach Simes Hans-Joggeli sehnt. Dazu der absolute Konzerthöhepunkt: Peter Vogt aus Thürnen, der diese schwermütige Melodie mit dem Alt-Saxofon solo interpretierte – ein grossartiger Part, im Publikum gab‘s feuchte Augen. Was da der zeitlebens in der Stadtmusik Liestal aktive Vogt als 82-Jähriger an subtilen und gefühlvollen
So holperig wie noch nie
Singschule Liestal Trotz Technikausfall auf Kurs
Im schwarzen, feierlichen Gewand eröffneten die Singers unter der Leitung von Martin von Rütte am 25.April im Mandiram-Liestal die 14. Show mit dem neu inszenierten «The Best Of Us». Welch ein Moment purer Präsenz! Spürbar, dass hier eine Gruppe zusammen-
wirkt, die dem Wort «Family» alle Ehre macht. Die Stimmung blieb durch die ganze Show bestehen, trotz handfester technischer Kapriolen. Die Hauptprobe war, wie der Leiter bestätigte, pannenlos verlaufen. Was danach geschah, ist nicht selbstverständlich: Die Singers sangen
Singers Show-Crew 2026 sichtlich zufrieden: Sie gaben das Beste! Foto: Erich Vögtlin
Tönen aus seinem Instrument heraus zauberte, war an Emotionalität nicht mehr zu überbieten – Chapeau! In ähnlichen Sphären zum Konzertabschluss dann die Hymne des ESAF 2022 in Pratteln. «Schwingerlüüt im Schwizerland», vom Orchester zusätzlich gesungen und auf dem Alphorn begleitet von Markus Aebi. Das musikalische Aufwärmen dieses schönen Festes, mit Videos ab Leinwand, ist beim Publikum gut angekommen. Was Moderator Peter Günthert jeweils zu den übrigen Märschen, Polkas und Walzern in dezentem Humor und mit entsprechenden Zitaten zu sagen hatte, war wie immer der traditionelle amüsante Beitrag an dieses wunderbare Konzert. Wie passend denn auch in der Schlussbetrachtung eine Weisheit von Victor Hugo: «Musik kann das, was Worte nicht ausdrücken können.»
Todesfälle
Bubendorf
Lucrezia Fabbri-Scardigno, geb. 25. Januar 1961, von Italien. Die öffentliche Abdankung findet am Montag, 11. Mai um 14 Uhr in der Kirche Bruder Klaus, Liestal statt. Beisetzung zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis.
Diegten
Marianne Buchs, geb. 25. Dezember 1934, gest. 26. April 2026, von Diegten BL (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 62). Die Bestattung findet am 8. Mai, 14 Uhr im engsten Familienkreis statt.
Gelterkinden
Paul Aenishänslin, geb. 26. Oktober 1943. Beisetzung mit anschliessender Abdankung der reformierten Kirche Gelterkinden, am Freitag, 22. Mai. Besammlung Friedhof Gelterkinden: 14.30 Uhr.
Robert Imhof-Messerli, geb. 16. Februar 1948. Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis.
Lampenberg
Urs Herzog, geb. 1943. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.
Oltingen
Noah Adonis Weisskopf, geb. 27. August 2000. Die Beisetzung auf dem Friedhof Oltingen mit anschliessender Abdankung in der Kirche Oltingen findet am Mittwoch, 13. Mai um 13.30 Uhr statt. Besammlung auf dem Friedhof. Waldenburg
Hans-Rudolf Maurer, geb. 28. Juli 1955, gest. 21. April 2026 (wohnhaft gewesen am Richtackerweg 36). Trauerfeier im engsten Familienkreis.
Zunzgen
Myrta Schmutz-Schwob, geb. 21. Oktober 1932, gest. 2. Mai 2026, von Eptingen BL. Die Beisetzung und Abdankung finden am Donnerstag, 28. Mai um 14 Uhr auf dem Friedhof in Zunzgen statt.
TODESANZEIGE
Am 3. Mai 2026 ist unser ehemaliger Mitarbeiter und Arbeitskollege
Robert Imhof-Messerli
verstorben.
Robert Imhof war von 1989 bis 2013 Brunnenmeister der Gemeinde Gelterkinden.
Wir sind sehr betroffen von seinem allzu frühen Tod und haben grossen Respekt für seine bewundernswerte Tapferkeit im Kampf mit seiner Krankheit.
Robi werden wir mit seiner aufgestellten, kollegialen und loyalen Art in sehr guter Erinnerung behalten.
In Gedanken sind wir bei seiner Familie und entbieten ihr unser herzliches Beileid. Wir trauern mit ihr und wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft,Trost und Zuversicht.
Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Der Gemeinderat und Mitarbeitende
Herausgeberin
CHRegionalmedienAG
Redaktionsleitung MarcSchaffner
souverän, selbstbewusst und ruhig weiter. Besonders berührend: Als Annas Mikrofon sich verabschiedete, sang sie einfach in aller Klarheit weiter und erhielt vom Leiter ruhig ein neues. Chapeau! – Jeder Song hatte seinen einzigartigen Charakter, Pop, Jazz und Klassik erstmals so treffend bereichert durch Marianne an der Geige. Das starke Engagement der Pianisten Thomas Kull und Maryam Javad und jenes der Singers war omnipräsent. Drei unvergessliche Highlights: «Dancing Queen»: Esthi und Ursula trafen mit Outfit und Choreo voll den Abba-Effekt. Helen sang «Sometimes I Feel Like a Motherless Child» in einer emotionalen Art, wie man sie selten hört und das Publikum tiefgreifend berührte. Dann kam er, dieser «Made in Switzerland»-Moment: Selina, Daphne und Judith und die ergänzenden Tänzerinnen Julia und Zoe waren so nah an der ESC-Version, dass das Publikum regelrecht zum Staunen kam. Solche Momente haben die Technik-Laune treffend relativiert. Alles in allem war es eine einzigartige, emotionale und eindrückliche Show. Der Applaus: der Zeuge dieses Abends. SingschuleLiestal
Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme und den unzähligen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit sowie der ausgedrückten Wertschätzung die wir beim schmerzlichen Abschied von Renate Riggenbach Strub
erfahren durften
Wir danken allen für die tröstenden Worte,gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten sowie für die zahlreichen Spenden
Das Mitgefühl hat uns tief berührt gestärkt und ist Trost für die kommende Zeit
Herzlichen Dank an die Herren Pfarrer Samuel Maurer und Detlef Noffke für die würdevolle Abdankung und die liebevollen, hoffnungsspendenden Worte
Wir danken dem Pianisten Oleksander Leonov für die wunderschöne und tief berührende Musik
K u e e ,g p o i s a b d e
Im Mai 2026 Die Trauerfamilie
Die Literarische Gesellschaft Baselland trauert um sein Vorstandsmitglied Paul Aenishänslin
Wir danken ihm für sein Engagement im Dienste der einheimischen Literatur und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Der Vorstand der LGBL
Johanna Stone, Urs Buess, Lorenz Degen, Thomas Schweizer
Peter Vogt, mit dem Saxofon-Solo der Star des Abends. Fotos: U. Fluri
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«Gemeinsam mit so vielen Menschen durch unser Dorf zu ziehen und danach diese grossartige Feier zu erleben, war der schönste Lohn für all die vielen Stunden.» Wichtig sei ihr gewesen zu zeigen, «dass sich Altes und Neues wunderbar miteinander verbinden lässt». Der Erlös soll Vereine unterstützen, ein Tourismusprojekt finanzieren – und das Dach der Turnhalle sanieren. Jener Halle, die das Dorffest von 1976 erst ermöglichte. Markus Christ, damals OK-Finanzchef und Pfarrer in Oltingen, war auch diesmal dabei. Er erinnerte sich, wie damals der Raclette-Käse schon am ersten Abend aufgebraucht war und dass jede Frau im Dorf mindestens sieben Kuchen hätte backen müssen – und dass eine davon alleine 600 Kuchen garniert hätte. Jetzt lieferte sie erneut tatkräftig ihre Crèmeschnitten. Manche Dinge ändern sich eben nicht. Beim Geld schon: Damals lagerte so viel Münz im Pfarrhaus, dass ein Architekt die Statik prüfen musste. Diesmal wurde mit Twint und Nötli bezahlt. Den Statiker brauchte es nicht mehr – die Hoffnung auf einen stattlichen Erlös für das Turnhallendach aber schon.
Insgesamt 21500 Besucherinnen und Besucher kamen über die drei Festtage nach Oltingen – zählt man Määrtler, Helfer und Einheimische dazu, waren es 25000 Menschen. Und beide Freinächte wurden bis 4 Uhr in der Früh zum Feiern und Tanzen ausgekostet. Regierungsratspräsident Anton Lauber hatte es bei seiner Ansprache treffend auf den Punkt gebracht: «Diejenigen, die sich damals vor 50 Jahren kennengelernt haben, feiern heute schon fast ihre Goldene Hochzeit.»
Bleibt zu hoffen, dass nicht wieder 50 Jahre vergehen müssen bis zum nächsten grossen Fest in Oltingen.
Optimale sportliche Zwischennutzung
Bewegungsangebot Sport- und Erlebnispark im Goldbrunnenareal in Liestal
Meinrad Stöcklin
Eindrücklich, grosszügig, vielfältig und erst noch kostenlos: Im Areal Goldbrunnen in Liestal ist dieser Tage ein absolut neuartiger Sport- und Erlebnispark eröffnet worden, wo der ganzen Bevölkerung generationenübergreifend ein vielfältiges Fitness-, Bewegungs- und Freizeitangebot zur Verfügung steht.
Das Areal befindet sich etwas versteckt, aber gut ausgeschildert vor dem leeren Gebäude der Jugendpsychiatrie unweit der Psychiatrischen Klinik und der Bahnlinie. Anlässlich der offiziellen Einweihung betonten Regierungsrat und Sportminister Markus Eigenmann und der Liestaler Stadtrat Thomas Eugster die rasch realisierte und optimale Zwischennutzung des Areals bis mindestens 2030. Was danach dort geschieht, ist aktuell noch offen und wird im Rahmen einer Quartierplanung durch die Stadt Liestal geplant.
Eigenverantwortung ist gefragt Bis dahin dürfen sich bewegungsfreudige und sportliche Menschen täglich zwischen 6 und 22 Uhr kostenlos an einem tollen Sportpark mit drei SchwerpunktBereichen erfreuen.
Regierungsrat und Sportminister Markus Eigenmann (l.) und der Liestaler Stadtrat Thomas Eugster an einem Kraftgerät.
Einer Spielzone mit diversem Material schliesst sich ein Gebiet mit Kraftund Fitnessgeräten an und den Abschluss in Richtung Bahnlinie bildet ein eindrücklicher Pumptrack (Rundkurs für rollende Sportgeräte aller Art) mit einer Fahrbreite von 1,40 Metern. Das ganze Gebiet wird schliesslich durch eine 350 Meter lange Finnenbahn umrundet. Insgesamt im Angebot stehen neun verschiedene Outdoor-Fitnessgeräte, eine Slackline-Gleichgewichts-Anlage mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, eine Kletterwand, überdimensionierte Spiele sowie zwei PétanqueBahnen. Alle Geräte sind so ausgewählt,
dass sie nach der Zwischennutzung im Erlebnispark Goldbrunnen (frühestens im Jahr 2030) demontiert und an einem anderen Ort weiterverwendet werden können.
Über eine halbe Million Was die Sorgfalt angeht, setzen die Verantwortlichen des Sportamtes Baselland auf eine hohe Eigenverantwortung, wie Eigenmann betonte. Das gleiche gilt für die gleichentags eröffnete FitnesszirkelAnlage auf der Sportanlage Hexmatt in Pratteln.
Mit der Anlage in Liestal soll ein vielfältiges Sporterlebnis für alle ermöglicht werden, betonte Christian Saladin vom Sportamt Baselland. Nach dem Baustart Ende Februar wurde ganze Arbeit geleistet und die Anlage wurde bereits vor der offiziellen Eröffnung entdeckt und gut genutzt, wie Saladin weiter sagte. Und vor der Baubewilligung seien archäologische Abklärungen und diverse Lärmgutachten getätigt worden. Die Kosten für die grossflächige Anlage im Gebiet Goldbrunnen belaufen sich auf rund 590000 Franken (250000 für die Bauarbeiten und 340000 für die Geräte). Die Finanzierung erfolgte primär aus dem Liquidationserlös der früheren Sport-Toto-Gesellschaft, der einmalig an die Swisslos-Sportfonds der Kantone ausbezahlt wurde.
Versunkene Welten, hohe Sprünge, neue Freunde
Ferienpass Das X-Island-Programm ist da!
pr. Das eigene Outfit schneidern, mit Kapla-Bausteinen Brücken und Türme erschaffen oder einen ganzen Tag mit Schafen, Enten, Gänsen und Hühnern verbringen: Der Ferienpass X-Island Baselland bietet diesen Sommer 342 spannende Kurse und über 4100 Einzelplätze.
Zum Beispiel ein Intensivschwimmkurs im Schwimmbi Waldenburg. Hier lernen die Wasserratten nicht nur die richtige Atemtechnik beim Kraulschwimmen, sondern auch, wie man sichere Sprünge ins Wasser wagt.
Mit Sprungkraft nach Schottland Highland Dancing verbindet Fitness, Bewegung und Musik und ist bekannt für seine kraftvollen Sprünge und eleganten Bewegungen. Im Kurs lernen die Kinder nicht nur klassische Tänze, sondern auch Choreografien mit modernen Elementen. Zusammen Tanzen macht nicht nur Spass. Man lernt auch neue Freunde kennen.
In den Ferien Abfall sammeln gehen? Wer kommt denn auf so eine Idee? Die Trash Heros Liestal! Und das mit gutem Grund: Unser Abfall, den wir oft achtlos liegen lassen, landet irgendwann im Meer und wird für Tiere zur tödlichen Falle. Wer beim Clean-up-Kurs mitmacht, ist also ein heldenhafter Lebensretter!
In einer fremden Unterwasserwelt wartet die versunkene Stadt Atlantis darauf, von den X-Island-Kindern entdeckt zu werden. Das Ferienpass-Thema der Fita Pratteln macht die Sommerferien zum Abenteuer, mit viel Bewegung, gemeinsamem Kochen, Ausflügen und lustigen Bastelarbeiten.
Mach mit beim Comic-Wettbewerb Zum ersten Mal führt der Ferienpass XIsland einen Comic-Wettbewerb durch, und zwar zum Thema «Freundschaft». Wer dabei sein will, zeichnet einen Kurzcomic: Überraschend, berührend, tiefgründig oder mit einem Augenzwinkern. Zu gewinnen gibt es einen Ferienpass X-island 2027! Der Wettbewerb startet Anfang Mai 2026. Alle Infos dazu findet man auf www.x-island.ch
Ferienpass für alle Der Ferienpass X-Island kostet 38 Franken, für Teilnehmende ausserhalb des Gemeindeträgerverbunds 95 Franken. Viele Kurse haben Zusatzkosten. Für Familien mit knappem Budget springt dort der Unterstützungsfonds des Jugendsozialwerks ein – denn: Der Ferienpass ist für alle da. Selbstverständlich auch für Kinder und Jugendliche mit einer Einschränkung. Alles zum Ferienpass X-Island findet man unter www.x-island.ch
Foto: M. Stöcklin
Der brandneue Liestaler Sport- und Erlebnispark aus der Vogelperspektive.
Foto: Sutter AG Liestal
Die Tänzerinnen von Move in Arts Liestal legten eine «glänzende» Performance hin.
Moderatorin und Nationalrätin Florence Brenzikofer (l.) mit dem OK-Team und einem Teil des Kugelbahnbauer-Teams.
Eine der 20 Kugelbahnen, die bei ...
... Gross und Klein sehr gut ankamen.
Rolf Degen an seiner Drehorgel.
Spass an Bewegung macht der Crossfit-Kurs.
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Playin‘Tachles, die Basler Klezmer-JazzFormation stellt ihr Programm «Oy, what a Journey!» mit lebensfreudiger Musik und humorvollen jüdischen Anekdoten vor.
Was für eine Reise! Das Leben ist kein gerader Weg – eher ein Tanz auf schrägen Pfaden. Von jiddischenWiegenliedern bis zu Rumänischen Geschichten, von Jerusalem of Gold bis zur Grinen Kusine – die fünf MusikerInnen von Playin‘ Tachles, allesamt aus der Region Basel, packen alles ein, was singt, swingt –und ein bisschen meschugge ist. Hier trifft Rad Halaila auf Jazzgroove, Papirosn auf temperamentvollen Tango, und Misirlou entführt mit orientalischer Melancholie in die nach Mokka duftenden Gassen des Mittelmeers. Und irgendwo dazwischen verliert jemand sein Herz – oder findet es wieder.
«Oy, what a Journey!» ist kein Konzert, sondern eine musikalische Landkarte: Zwischen Ost und West, zwischen Schtetl und Jazzclub, zwischen Himmel und Alltag.
Am Ende findet sich – bei aller Improvisation – doch immer wieder der Weg zum Herzen. Ein Programm zum Verlieben, Verdreh‘n und Weiterträumen – a bisl meschugge, a bisl chutzpe, ganz Playin‘ Tachles.
In den bisherigen zwei Programmen «Es is unz ain Fargenign» und «Shein Vi Di L’Vone» verdichtet die Basler Formation den Einfluss vieler Kulturen zu einem tanzbaren und übersprudelnd lebendigen Musikerlebnis, das in der Erinnerung noch lange nachklingt. In die verspielten Klangfarben von Jazz, Gipsy, Balkan- und Südsee, mischen sich stimmungsvolle Texte, Anekdoten und typisch jüdischer Humor.
Konzert am Freitag im Kulturraum Marabu Gelterkinden, 8. Mai 2026, 20.15 Uhr
Playin’Tachles sind:
Neele Pfleiderer | Gesang & Texte
Christoph Gisin | Trompete, Flügelhorn & Handpan
Christian Gutfleisch | Piano
Roberto Koch | Kontrabass
Johannes Gutfleisch | Schlagzeug & Perkussion
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Neuer Rundwanderweg
«SchweizMobil» Neue Route Nr. 472 Langenbruck-Bölcheflue
Willi Wenger
Vergangene Woche ist der Rundwanderweg Langenbruck-Bölcheflue offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Vor Ort waren neben der Gastgeberin Baselland Tourismus zahlreiche Vertretungen von Partnerorganisationen, aber auch von der Standortgemeinde Waldenburg, deren Vertreter Gemeinderat Hans Weber allen Beteiligten seinen besten Dank im Namen der Behörde aussprach.
Neben der Projektgruppe freuten sich zahlreiche weitere Gäste am nunmehr umgesetzten Projekt, welches 13 Kilometer lang ist bei 535 Höhendifferenz. Mit Start und Ziel in Langenbrucks Zentrum ist ein Bijou geschaffen worden, welches mit dem öffentlichen Verkehrsmittel (ÖV) gut erreichbar ist. Sehr zur Freude von Projektleiterin Bettina Gysin von Baselland Tourismus. Sie stellte fest, dass es ein zentrales Anliegen von Baselland Tourismus war und nach wie vor ist, mit Rundwegen die Anfahrt mit ÖV zu fördern und die Besucher der Region zu lenken. Und, Gysin sagte zudem, dass der ins Netz von «SchweizMobil» aufgenommene LangenbruckBölcheflue-Rundweg alle notwendigen Standards erfülle, um eben in die Oberliga der Wanderwege aufzusteigen. Kurz und gut: Das Natur- und Kulturerlebnis ist von A bis Z wunderbar wanderbar. Dass die Schönheiten dieser Oberbaselbieter Region entlang der Wanderroute bis hin zu spektakulären Ausblicken bis in die Alpen garantiert sind, stand bei den «Offiziellen» wie bei den Gästen vergangene Woche ausser Streit. Sie alle nahmen zur Kenntnis, dass die mittelschwere Route Natur, Kultur, aber auch Geschichte, auf eindrückliche Weise verbindet. Der Erlebniswert unterwegs auf der guten Wanderweg-Infrastruktur sei gross, sagt Baselland Tourismus.
Die Rundwanderung führt ab Langenbruck zunächst entlang der Chräiegg zum Kloster Schönthal. Der anschliessende Aufstieg bis auf über tausend Me-
Pflege-Gutachten stösst auf Kritik
Die Gemeinde Binningen hat Professor Stefan Felder von der Universität Basel beauftragt, die Tarife in der stationären Langzeitpflege zu senken – um Steuererhöhungen von bis zu drei Prozentpunkten abzuwenden. Curaviva Baselland, der Verband der 32 Baselbieter Pflegeinstitutionen, hält das Gutachten für methodisch unhaltbar und rechtlich nicht abgesichert.
Die Mängel häufen sich. Das Benchmarking vergleicht Tarife aus fünf Kantonen – darunter ohne nachvollziehbaren Grund den Kanton Jura – und ignoriert grundlegende Unterschiede bei Lohnniveaus, Ausbildungsauflagen und Kostenverteilung. Verglichen werden nicht effektive Kosten, sondern verfügte Tarife. Baselland liegt bei 93.20 Franken pro Stunde; durch den JuraEinbezug sinkt der Mittelwert auf 72.30. Ohne Jura wären es 78.20. Dazu dient das 20. Perzentil als Berechnungsbasis – obwohl sich die Normkosten vor dem Systemwechsel am 47. Perzentil orientierten. «Wer Äpfel mit Birnen vergleicht und dann noch die schlechteste Sorte als Massstab nimmt, kann keine verlässlichen Schlussfolgerungen ziehen», sagt Präsident René Gröflin. Die Folgen wären gravierend: Defizite von 400000 bis 900000 Franken pro Heim, zwingend gefolgt von Stellenabbau – denn 80 Prozent der Pflegekosten sind Personalkosten. Rechtlich steht das Modell ebenfalls auf wackligem Boden: Die zitierten Bundesverwaltungsgerichtsentscheide betrafen Akutspitäler, nicht Pflegeheime. Zwei Verfahren sind bereits hängig. Curaviva fordert eine Arbeitsgruppe aus Kanton, Gemeinden und Pflegeheimen. «Wir brauchen keine Schnellschüsse», sagt Gröflin. Jetzt sind die Gemeinden am Zug. ObZ
Die Projektgruppe
Robert Horbaty (Wanderwege beider Basel), Doris Capaul (Amt für Raumplanung Baselland), Pascal Benninger (Wanderwege beider Basel) und Christian Rieder (Verein Fortifikation Hauenstein) (v.l).
Die Schweiz-Mobil-Route Nr. 472 ist auf der ganzen Strecke gut mit entsprechenden Wegweisern markiert. Fotos: W. Wenger
ter über Meer belohnt wie erwähnt mit weiten Blicken über das Mittelland bis zu den Alpen. Besonders der abwechslungsreiche Kretenweg begeistert mit ruhigen Waldabschnitten und immer neuen Fernsichten. Einen Höhepunkt stellt schliesslich der Erinnerungspfad zum Ersten Weltkrieg, der zwischen der Lauchflue und Bölcheflue auf zwölf Informationstafeln spannende Einblicke in die Fortifikation Hauenstein und die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die Region zeigt. Historische Schützengräben und Relikte entlang der Strecke machen dabei die Vergangenheit erlebbar. Beim Abstieg lädt die Bergwirtschaft Dürstel zur Rast mit regionalen Spezialitäten ein. Vor dem Restaurant informiert eine Tafel der Archäologie Baselland über den mittelalterlichen Erzabbau, der in der Umgebung unter der Aufsicht des Klosters Schönthal betrieben wurde.
Gemeinden prüfen Schulentwicklung
Die Gemeinden Böckten, Ormalingen, Hemmiken, Rothenfluh, Anwil und Kienberg prüfen gemeinsam eine mögliche regionale Schulentwicklung. Auslöser für diese Überlegungen sind unter anderem in einzelnen Gemeinden absehbare Investitionen in Schulbauten. In diesem Zusammenhang wird untersucht, ob durch eine vertiefte Zusammenarbeit zusätzliche Synergien genutzt werden können, um den steigenden Anforderungen im Bildungsbereich weiterhin gerecht zu werden. Auch übergeordnete Entwicklungen auf kantonaler Ebene, insbesondere im Hinblick auf den Ausbau von Tagesstrukturen und schulergänzenden Angeboten, stellen kleinere Gemeinden vor zusätzliche organisatorische und finan-
zielle Herausforderungen. Regionale Lösungsansätze können in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Unterstützung bieten. Vertretungen aus Gemeinderäten, Schulräten sowie Schulleitungen aller beteiligten Gemeinden haben sich zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Dabei wurden Ideen, Chancen aber auch Herausforderungen aus den verschiedenen Perspektiven zusammengetragen. Der Prozess befindet sich weiterhin in einer Prüfungsphase. Es wurden noch keine Entscheide getroffen. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage zu erarbeiten, um das weitere Vorgehen sorgfältig beurteilen zu können.
Die FDP Baselland hat an ihrem Parteitag in Gelterkinden deutlich die Nein-Parole zur Chaos-Initiative beschlossen und unterstützt die Kandidatur von Matthias Liechti für den Regierungsrat. Zudem verabschiedete die Partei eine umfassende Statutenrevision mit der Öffnung des Parteitags für alle Mitglieder und der Abschaffung des Delegiertensystems. FDPBaselland
Parolen der EVP
Die EVP Baselland hat ihre Parolen gefasst: Stimmfreigabe für die Initiative «Zämme in Europa», eine klare Ja-Parole zu «Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden», eine einstimmige Nein-Parole zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung». Zu den beiden nationalen Abstimmungsthemen, das «Zivildienstgesetz» und die Initiative «Keine 10-Millionen Schweiz», empfiehlt die EVP Baselland klar Nein. ObZ
Veranstaltungen
Abzeichen fürs Jodlerfest Basel
Ab sofort sind die Festabzeichen für das Eidgenössische Jodlerfest Basel vom 26. bis 28. Juni erhältlich. Die Abzeichen sind aus Kupfer und kosten zehn Franken. Der Zugang zum Festgelände im Jodlerdorf, auf der Jodlermeile oder am Jodlerberg ist grundsätzlich frei, es wird jedoch erwartet, dass Festbesucherinnen und -besucher wie die Aktiven das offizielle Festabzeichen tragen. Für den Besuch der rund 1200 Bewertungsvorträge benötigt man zusätzlich ein Armband. Diese und die Abzeichen sind an diversen Vorverkaufsstellen in der Region sowie online auf der Webseite jodlerfestbasel.ch erhältlich.
Zum Jodlerfest werden 12000 Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger erwartet. Der Festbetrieb zwischen Petersplatz und Marktplatz umfasst rund 100 Festbeizen und Verkaufsstände. Bühnen im Festgelände sorgen für Unterhaltung rund um die Uhr. ObZ
Junges Feuer, neue Welt
Orchester Liestal Frühlingskonzerte in Zunzgen pr. «Junges Feuer, neue Welt» verbindet jugendliche Energie mit musikalischem Aufbruch – von romantischer Leidenschaft bis hin zu Dvoráks visionärer Klangwelt.
Die junge Posaunistin Sophie Bright (geb. 2004)begeistert mit aussergewöhnlicher Bühnenpräsenz und technischer Brillanz. Die schweizerisch-britische Musikerin studiert derzeit im Master an der Royal Academy of Music in London, wurde mit bedeutenden Stipendien ausgezeichnet und ist eine vielfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Zu ihren Auszeichnungen zählen der Europäische Thomas-Kuti-Wettbewerb und der Schweizer Jugendmusikwettbewerb. Sie tritt regelmässig als Solistin mit renommierten Orchestern im Inund Ausland auf. Mit ihrer Energie, Ausdruckskraft und künstlerischen Reife verkörpert sie eindrucksvoll das «Junge Feuer» dieses Konzertabends.
Programm: Carl Maria von Weber, Ouvertüre zu «Der Freischütz», J.277; Ferdinand David, Concertino für Posaune op. 4 Es-Dur; Antonín Dvorák, Sinfonie Nr. 9, Op. 95 e-Moll «Aus der Neuen Welt». 9./10. Mai, Samstag, 19 Uhr, Sonntag, 17 Uhr, Mehrzweckhalle Zunzgen beim Schulhaus Bündten www.orchesterliestal.ch
Messiah mit der Camerata Vivaldiana
pr. Händels Messiah ist eines der bekanntesten Chorwerke des klassischen Repertoires. In drei Teilen wird das Leben Christi reflektiert: Geburt, Kreuzigung und Jüngstes Gericht. Diese Dreiteiligkeit erlaubt es auch, dieses Werk ganzjährig aufzuführen.
Der Oratorienchor Baselland singt das Oratorium Messiah in englischer Originalsprache zusammen mit den Solisten Ulrike Hofbauer, Seda Amir-Karayan, Michael Feyfar und Dominik Wörner und der Camerata Vivaldiana unter der
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Leitung von Fritz Krämer am 6.Juni in der Stadtkirche Liestal und am 7.Juni im Dom zu Arlesheim. Die Aufführung dauert ca. drei Stunden. Eintrittskarten können online über eventfrog.ch bezogen werden sowie in allen Filialen von Orell Füssli, inklusive Buchhandlung Rapunzel in Liestal, und über den Oratorienchor Baselland (tickets.ora@oratorienchor-bl.ch, Tel. +41619314028). Rollstuhlplätze sind nur über den Oratorienchor buchbar.
Eine Obergrenze ist
kein
Wundermittel
Danke, Migros-Chef Irmiger und FDPPräsident Mühlemann, dass Sie öffentlich vor den Auswirkungen der SVP-Initiative warnen und sagen, dass die Probleme der Schweiz so nicht gelöst werden können. Im Gegenteil, sie schaffe zusätzliche Probleme: Etwa im Gesundheitswesen, dem Detailhandel oder der Landwirtschaft, wo ohne Grenzgängerinnen und Migranten gar nichts mehr gehen würde. Wir alle wissen, dass auch auf dem Wohnungsmarkt weiterhin die Investoren statt der Mietenden trumpfen werden. Im Zug würden viele Plätze der zur Arbeit Pendelnden frei bleiben. Aber wer bitte finanziert dann unsere AHV? Und auf der Strasse? 50 Prozent des motorisierten Individualverkehrs ist Freizeitverkehr! Das Stauproblem ist also hausgemacht. Wenn es morgens auf der Strasse eng ist, sind das vor allem Pendlerinnen und Pendler unterwegs zur Ausbildung und zur Arbeit.
Lösungen? Der Ausbau der Kapazität nach Liestal und Waldenburg hat die Situation in Stosszeiten verbessert! Weiter so! Velorouten müssen weiter ausgebaut werden, es braucht mehr Freizeitangebote im näheren Alltagsumfeld und noch mehr umweltverträgliche Angebote in Tourismusregionen. Die Förderung von Wohngenossenschaften muss weiter vorangetrieben werden. Für unsere (Land-)Wirtschaft, für unsere Bildung und Forschung gilt: Ohne Zusammenarbeit in Europa geht es nicht! Auch die Sicherheit wäre gefährdet, und zwar bei der Kriminalität und auch im Kriegsfall. Auch das Klimaproblem lösen wir nur im Verbund gemeinsam mit den Willigen in Europa und der Welt. Ich stimme nein zu dieser Initiative und spreche darüber. Tun Sie es auch! Erika Eichenberger, ehem. Landrätin Grüne, Liestal
freute sich mächtig: Hans Weber (Gemeinde Langenbruck), Mirjam Stawicki (Schweiz Mobil), Bettina Gysin (Baselland Tourismus), Walter Wenger (Verein Langenbruck Tourismus),
Der Showroom bei Emil Frey am Dreispitz bot am 24.April eine spezielle Atmosphäre. Nebst dem Erlebnismobil Wild & Wald, konnten die Trophäen von Wildschweinen, Rehböcken und Gämsen bestaunt werden. Mit den Präparaten von Luchs, Biber, einem Keiler und kleinen Rottannen, in mitten von modernen Fahrzeugen, entstand ein Rahmen, der daran erinnerte, dass der Anlass mit der Jagd in Verbindung gebracht werden konnte. Die Jagdhornbläser Reichenstein bereicherten mit ihren Klängen die zahlreich erschienenen Jägerinnen und Jäger während dem Apéro riche. Bereits Tradition ist die Mitwirkung der Teilnehmenden, wenn es darum geht, das Jagdsignal «Begrüssung» miteinander zu spielen.
Danach eröffnete der Präsident Martin Thommen die GV und begrüsste die Ehrengäste und Vertreter von Nachbarkantonen. Mit den Worten «ich darf auf ein erfolgreiches und schönes Jagdjahr zurückblicken», leitete er zu den Traktanden über. Speziell erwähnte er dabei die erfolgreiche Bejagung der Wildschweine mit annähernd 900 Tieren.
Nach der Totenehrung, musikalisch begleitet durch die Jagdhornbläser Reichenstein, erörterte Vizepräsident Daniel Wenk die Berichte der Kommissionen. Er betonte deren Wichtigkeit und bezeichnete die wertvolle Arbeit als «Motor» des Verbandes.
Das Rechnungsjahr schliesst sehr erfreulich ab. Das finanzielle Polster ist sehr willkommen, stehen doch in Zukunft grössere Investitionen bei der Schiessanlage an.
Wie jedes Jahr begrüssten die Mitglieder des Verbandes die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Hegejahres, die nach einer anspruchsvollen und vielseitigen Prüfung das jagdliche Handwerk ausüben können.
Nach fünf Jahren Vorstandsarbeit als Vizepräsident und Ressortverantwort-
licher der Kommunikation wurde Daniel Wenk verabschiedet und seine Leistungen verdankt. Seine Erfahrung in politischen Fragen wurde vom Präsidenten besonders hervorgehoben. Mit Samuel Bürgin aus Läufelfingen wird der Vorstand wiederum ergänzt. Er versteht sich als «Anwalt» des Forstes, seinem angestammten Beruf als Forstwart folgend. Nach den personellen Mutationen wurd das Jahresprogramm vorgestellt. Besondere Erwähnung fanden zwei Anlässe im Jahr 2026. Einerseits findet am 29. Mai und 30. Mai das Eidgenössische und Internationale Jagdhornbläserfest in Liestal statt. Ein weiterer Höhepunkt bildet die Mitwirkung in der Baselbieter Genusswoche vom 10. bis 20. September 2026, mit einigen kulinarischen Schätzen aus dem Wald respektive von den Wildtieren.
Grussbotschaften mit spannenden Aussagen Der Präsident von Jagd Schweiz, Anton Merkle, gibt seiner Freude Ausdruck, indem er das positive Wirken von Jagd
Baselland hervorhebt und betont, dass er sich bei uns wohlfühle. Er berichtet kurz über die Aktivitäten von Jagd Schweiz.
Danach kann auch Holger Stockhaus, Jagdverwalter beider Basel, von zwei erfolgreich umgesetzten Projekten berichten, einerseits von dem Wildportal und andererseits von der Nachtjagd auf Wildschweine. Er betont die konstruktive Form der Zusammenarbeit mit Jagd Baselland, die immer wieder zu vernünftigen Lösungen führe.
Doris Vögeli, Vizepräsidentin des Verbandes Baselbieter Gemeinden (VBLG) hat sich mit dem jagdlichen Handwerk auseinandergesetzt und ist sich bewusst, was es bedeutet, diese Passion auszuüben. «Wer sich nur wenig mit der Jagdbefasst, kann kaum ermessen, was es bedeutet, das Waidwerk auszuüben. Sie schätzt die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Jagdvereinen.
Nach gut zwei Stunden schliesst Martin Thommen die GV und gibt bekannt, dass die GV 2027 am 23. April stattfinden wird. RolfSenn,Liestal
Hochspannungsleitungen im Dienste von Mensch und Natur
Pro Natura Baselland Exkursion und Jahresversammlung im Laufental
Die diesjährige Jahresversammlung von Pro Natura Baselland fand im Laufental statt. Höhepunkt war die Exkursion zum Mittleren Brandel in Kleinlützel (SO). Im Rahmen des Stromtrassenprojekts wurde dort vor vier Jahren 350 Meter langer Waldabschnitt unter der IWBHochspannungsleitung, die von Binningen nach Bassecourt (JU) führt, zu einem arten- und strukturreichen Lebensraum aufgewertet. Bei Begriffen wie «Hochspannungsleitung», «Stromtrasse» und «Niederhaltungsservitut» denken die meisten von uns vermutlich nicht zuerst an idyllische Naturlandschaften. Den rund 20 Personen, die letzten Samstag im Vorfeld der Jahresversammlung von Pro Natura Baselland an der von Co-Geschäftsführer Thomas Fabbro und Projektleiterin Meret Halter geführten Exkursion teilnahmen, dürfte es inzwischen jedoch anders gehen. Von Kleinlützel aus wanderte die Gruppe zum «Mittleren Brandel». Dort quert die Hochspannungsleitung der IWB, die von Binningen im Kanton Basel-Landschaft bis Bassecourt im Kanton Jura führt, ein rund 350 Meter langes Waldstück in West-Ost-Richtung. Der Bereich, den eine Stromleitung — sei sie frei hängend oder im Boden verlegt, sei es im Hochspannungs- oder Niederspannungsbereich — durchquert, wird «Stromtrasse» genannt. Allein in der Schweiz gibt es Zehntausende Kilometer dieser Stromtrassen. Führen Stromtrassen über offenes Land, werden in der Regel nur die Bereiche beansprucht, in denen die Masten stehen. Führen Stromtrassen jedoch durch Wälder, müssen aufkommende Bäume und Sträucher regelmässig zurückgeschnitten werden, damit diese nicht in die Stromleitungen und -masten einwachsen. Die Freihaltung dieser Bereiche wird über sogenannte Niederhal-
tungsservitute geregelt. Dabei handelt es sich um Grunddienstbarkeiten, die die Eigentümer der Strominfrastruktur dazu berechtigen, das darunterliegende Gehölz niedrig zu halten. Auch heute noch werden die meisten Stromtrassen alle zehn bis 20 Jahre einfach gerodet. Das anfallende Holz wird entweder vor Ort deponiert oder abgeführt. Von dieser Art der Bewirtschaftung profitieren vor allem schnell wachsende Arten, die den Rückschnitt gut vertragen, wie beispielsweise Hasel und Hartriegel. Aus ökologischer Sicht sind die meisten Stromtrassen im Wald deshalb nicht besonders wertvoll. Die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer konnten sich beim Mittleren Brandel davon überzeugen, dass dies keineswegs so sein muss. Vor vier Jahren wurde das Waldstück unter der Hochspannungsleitung mit einem Schreitbagger durchforstet. Dabei wurden beidseitig innere, stufige Waldränder ausgebildet. Auf der Fläche wurden
Wechsel im Stiftungsrat des Ökozentrums
Fast zehn Jahre präsidierte Walter Steinmann den Stiftungsrat der Stiftung für angepasste Technologie und Sozialökologie, die unter dem Namen Ökozentrum bekannt ist. Nun gibt der ehemalige Direktor des Bundesamts für Energie BFE das Zepter weiter. Per 28.April 2026 hat Peter Füglistaler, ehemaliger Direktor des Bundesamts für Verkehr BAV, seine Nachfolge angetreten. Auch in der Zusammensetzung des Stiftungsrats gibt es Veränderungen
Walter Steinmann übernahm das Amt des Stiftungsratspräsidenten im Jahr 2018, mitten im Wandel des Ökozentrums. Diesen Wandel und die folgliche Neuausrichtung prägte und begleitete er intensiv mit. Nun, mit 75 Jahren, freut sich Walter Steinmann auf mehr Zeit für sein privates Umfeld. Walter Steinmann: «Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, aus der stark technikorientierten Organisation einen dynamischen Player im Bereich Change für Schulen, Gemeinden sowie Wirtschaft zu machen. Unsere Angebote für die Themen Netto-Null, Nachhaltigkeit sowie Resilienz werden heute von den Kund/-innen sehr geschätzt.»
Sein Nachfolger Peter Füglistaler (67) blickt auf eine Karriere bei den Schweizer Bundesbahnen SBB zurück, bei welcher er als Chef der Unternehmensplanung, Generalsekretär und Leiter Finanzen und Recht tätig war, bevor er 2010 Direktor des Bundesamts für Verkehr BAV wurde. Während seiner Karriere beschäftigte ihn das Thema Nachhaltigkeit hauptsächlich im Rahmen der Mobilität, doch auch darüber hinaus. Peter Füglistaler ist überzeugt, als Nachfolger von Walter Steinmann ein wertvolles Engagement leisten zu können und freut sich auf die Zusammenarbeit im Stiftungsrat.
«Der Klimawandel ist die grosse Herausforderung unserer Zeit. Das Ökozentrum zeigt Lösungen auf, wie jeder Einzelne zum Klimaziel Netto-Null beitragen kann. Mit der Übernahme des Präsidiums will ich meinen Beitrag leisten», so Peter Füglistaler.
Auch Peter Lehmann, der den Stiftungsrat seit 2018 geprägt hat, hat sein Mandat per 28.April 2026 niedergelegt. Als neue Stiftungsratsmitglieder wurden Doris Aebi, Franz Saladin und Martin Läubli gewählt. Ökozentrum
Frühlingsreise in den Jura
ökologisch besonders wertvolle Bäume und Sträucher sowie Totholz stehen gelassen. Dazu gehören beispielsweise langsam wachsende, seltene Baumarten wie Mehl- und Elsbeere sowie Weichhölzer wie Zitterpappeln und Weiden. Auf dem Rest der Fläche wurden die Stöcke herausgefräst, um Stockausschläge zu reduzieren und die Fläche mähbar zu machen. Zudem wurden einige Amphibienweiher angelegt. Meret Halter und Thomas Fabbro erläuterten den staunenden Zuhörerinnen und Zuhörern, welche Pflanzen und Tiere es in der fünften Vegetationsperiode nach dem Eingriff hier zu sehen gibt. Auf den blühenden Wiesen mit seltenen Wildstauden, prächtigen Einzelbäumen und -sträuchern sowie lauschigen Kleingewässern gaukeln Sommervögel und summen Wildbienen. Die Aufwertungsmassnahmen hatten insbesondere zum Ziel, Insekten zu fördern und einen Wanderkorridor zu schaffen. Dass dies funktioniert, zeigt beispielsweise der kürzlich erfolgte sensationelle Nachweis der Lungenkraut-Mauerbiene (Osmia pilicornis), einer Wildbienenart, die in der Schweiz als stark gefährdet gilt und deshalb auf der Roten Liste steht. Der Insektenreichtum führt wiederum dazu, dass davon abhängige Arten wie Vögel, Amphibien und Reptilien profitieren und sowohl die Artenvielfalt als auch deren Biomasse zunehmen. Nach der Besichtigung der attraktiven, parkähnlichen Landschaftskammer fragten sich sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, warum nicht alle Stromtrassen im Wald so aussehen. Tatsächlich bekunden weitere grosse Übertragungsnetzbetreiber grosses Interesse daran, ihre Stromtrassen schrittweise so umzugestalten, dass sie sowohl uns Menschen als auch der Natur dienen. ProNaturaBaselland
Die Reisegruppe in den unterirdischen Mühlen. Fotos: zVg
Am Sonntag, 19. April, machte sich die gut gelaunte Reisegruppe der Schwyzerörgeli-Grossformation Tschoppehof auf den Weg von Sissach nach Le Locle. Die Fahrt führte bei sonnigem Frühlingswetter über die Freiberge. Auch dort ist der Frühling eingezogen. Blühende Sträucher, satt grüne Bäume und Felder und vielen Blumen machten Freude. Nachdem die Städten La Chaux-deFond und Le Locle passiert waren, traf die Reisegesellschaft bei den unterirdischen Mühlen «Col-des-Roches» ein. Eine Mitarbeiterin des Museums führte diejenigen, die gut zu Fuss waren, in den Untergrund und durch die Höhlen, in denen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert bis zu fünf Mühlen gleichzeitig in Betrieb waren. Es wurde Getreide gemahlen, Öl gepresst, gedroschen und Holz gesägt. Wem die 230 Stufen zu viel waren, konnte sich im angegliederten Museum umschauen und informieren. Nach dem Apéro ging die Fahrt weiter nach St. Imier zum Mittagessen. Anschliessend spielte die Grossformation für die mitgereisten Gäste und die Restaurantbesucher aus ihrem Repertoire. Um 16 Uhr begann der Höhepunkt der Reise: ein Serpent-Konzert in der Kirche Le Collégiale de St.Imier. Das Serpent ist ein historisches französisches Instrument aus dem 16.Jahrhundert. Es gehört zu den Blechinstrumenten, obwohl nur der oberste Teil aus Metall gefertigt ist. Der Schlangenförmig gewundene Klangkörper ist aus Hartholz (meistens Nussbaum). Das Konzert war das Abschlusskonzert eines dreieinhalb tägigen Workshops für Serpent-Spieler/
-innen aus ganz Europa. Neben Kirchenmusik aus dem 16./17. Jahrhundert, wurde das eigens für das Konzert komponierte Stück des Lausanner Saxofonisten Kevin Juillerat uraufgeführt. Mit einer Ausnahme waren alle Serpente von Stephan Berger, einem Baselbieter, der vor vielen Jahren in den Jura auswanderte, angefertigt worden. Seit 20 Jahren baut Stephan diese Instrumente mit viel Können und Leidenschaft. Mit einer Vielfalt an schönen, interessanten Eindrücken und begleitet vom Klang der Serpente neigte sich die Vereinsreise dem Ende entgegen. Sicher führte der Car-Chauffeur die Reisegruppe wieder zurück ins Baselbiet. JohannaStucki
Gruppe der jungen Jägerinnen und Jäger.
Foto: zVg
Walter Steinmann.
Peter Füglistaler.
Fotos: zVg
Coletti schafft EM-U18-Norm
Liestal SC-Liestal-Läufer/-innen sammeln internationale Erfahrungen in Frankreich
Aurina Coletti lief in Strasbourg Frankreich ihren ersten Steeplelauf des Jahres. Die Wetterprognosen kündeten starke Winde auf 16 Uhr an und da der Lauf um 16.10 Uhr angesetzt war, wurde das Team immer nervöser. Kurz vor dem Start war es dann soweit, dass starke Böen durch das Stadion fegten. Aber zum Lauf gehört auch, dass es eine Outdoorsportart ist. Also blieb nichts anderes übrig als das Beste daraus zu machen, also zu versuchen im Alleingang die sieben Minuten zu unterbieten. Da die Limite gegenüber des letzten Jahres um sage und schreibe zwölf Sekunden gesenkt wurde, wusste Aurina, das sie eine klare Bestzeit laufen musste. Also nahm sie direkt vom Start weg das Zepter in die Hand. Sie lief ihre Runden wie ein Schweizer Uhrwerk und eine Runde vor Ende wusste man, dass es eng werden würde. Am Ende reichte es um 1,80 Sekunden. Gleich im ersten ernsthaften Rennen die Limite zu laufen ist sicherlich grosse Klasse. Das Aufgebot ist damit natürlich noch nicht definitiv, da theoretisch noch zwei Läuferinnen der Schweiz schneller laufen könnten. Emma Rohrbach lief nach einer langen Verletzungspause ihr zweites Rennen. Als Deutsche U18-Meisterin über 3000 Meter hat sie genügend Klasse, um schon wieder eine sehr gute Zeit zu laufen. Mit ihren 10:13 war sie selbst nicht zufrieden, hingegen ihr Trainer sehr. In einem Monat wird sie wohl wieder auf ihrem alten Niveau sein. Andrin Kägi lief in der zweiten Serie 1500 Meter der Männer.
Leider war das Rennen stark taktisch geprägt. Nach 300 Metern lag das Feld bereits drei Sekunden hinter dem Zeitplan zurück. Andrin hat auch nicht sehr frisch gewirkt. Dass er in der letzten Runde noch einmal eine starke Runde laufen konnte und das Rennen noch gewinnen konnte, darf sicherlich als positives Zeichen gesehen werden. SC Liestal
Goldener Sonntag für den TV Liestal
An den Schweizer Meisterschaften im Rhönradturnen vom 3. Mai in Baar präsentierte sich der TV Liestal in bestechender Form. Mit insgesamt acht Schweizer Meistertiteln sowie acht weiteren Podestplätzen gehörte der Verein zu den erfolgreichsten Teams des Wettkampftages.
Für die sportlichen Höhepunkte sorgten die zahlreichen Goldmedaillen. Xenia Bötschi triumphierte gleich doppelt in der Spirale Level 1 sowie im Sprung Level 3. Mena Kobler gewann Gold in der Spirale Level 3, während Cheyenne Rechsteiner mit drei Titeln (Spirale Elite, Gerade mit Musik Elite, Mehrkampf Elite) dominierte. Weitere
Schweizer Meistertitel gingen an Lena Itin im Sprung Level 2 sowie an Siria Suter in der Kategorie Gerade Level 2 mit Musik.
Auch in den weiteren Kategorien überzeugten die Athletinnen des TV Liestal mit starken Leistungen. Silber sicherten sich Olivia Notter (Spirale Jugend Elite und Mehrkampf Jugend Elite), Manon Wahl (Gerade Level 1) sowie erneut Mena Kobler (Gerade Level 3). Bronze ging an Olivia Suter (Spirale und Sprung Jugend Elite), Xenia Bötschi (Gerade Level 3) sowie Olivia Notter (Gerade Jugend Elite).
Ein weiterer Meilenstein ist die Nomination für die Nationalmannschaft:
Mit Olivia Suter, Olivia Notter, Meret Stark und Cheyenne Rechsteiner wurden gleich vier Turnerinnen des TV Liestal für die Weltmeisterschaften in Göttingen (29. Juni bis 5. Juli 2026) selektioniert.
Die Meisterschaften in Baar waren hervorragend organisiert und boten den idealen Rahmen für hochstehende Wettkämpfe. Während für die meisten Athletinnen die Saison nun abgeschlossen ist, beginnt für die WM-Teilnehmerinnen die intensive Vorbereitungsphase mit mehreren Trainings im Nationalkader. RemoSuter www.rhoenrad-liestal.ch
Heimspielwochenende in Liestal
Am vergangenen Wochenende fanden in der Fraumatt-Turnhalle in Liestal mehrere Runden der Radball-Schweizermeisterschaft statt. Sämtliche Mannschaften des VMC Liestal standen dabei im Einsatz. Besonders spannend war das Geschehen in der NLB, der zweithöchsten Schweizer Spielklasse. In dieser aus 15 Teams bestehenden Kategorie wurden im Frühjahr mehrere Qualifikationsrunden ausgetragen. Anschliessend qualifizierten sich die ersten neun Teams für die Finalqualifikation, während die übrigen sechs Mannschaften eine Abstiegsrunde bestreiten mussten. Nach dieser steigen die beiden letztplatzierten Teams in die 1. Liga ab. In diesem Jahr mussten beide Liestaler Teams den Weg in die Abstiegsrunde antreten – diese wurde am Sonntag in Liestal ausgetragen. Für Liestal 1 standen die Routiniers Andry Accola und Lukas Oberer im Einsatz, die verletzungsbedingt einen Teil der Saison verpasst hatten. Liestal 2 wurde vom jungen Duo Simon Müller und Levin Fankhauser vertreten. Als Zehntplatzierte der Qualifikation verpassten sie die Finalrunde nur knapp. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch drei Teams aus der Radball-Hochburg Möhlin sowie eine Mannschaft aus St. Gallen.
Accola/Oberer, eigentlich ein Spitzenteam dieser Liga, gingen als klare Favoriten in die Runde – und wurden dieser Rolle eindrücklich gerecht. Im Turniermodus «jeder gegen jeden» gewannen sie sämtliche Spiele.
Veranstaltungen
Deutlich spannender verlief der Wettkampf für das junge Duo Müller/Fankhauser. Nach drei zum Teil unnötigen Niederlagen zu Beginn war klar, dass mindestens ein Sieg nötig sein würde, um den Abstieg zu vermeiden. Den beiden 19-Jährigen war die fehlende Routine anzumerken; trotz einer starken Qualifikation wirkten sie nervös, denn es stand viel auf dem Spiel. Dank zwei Siegen in den abschliessenden Partien sicherten sie sich jedoch den Ligaerhalt. Damit müssen zwei Teams aus Möhlin den Gang in die tiefere Liga antreten Ebenfalls einen erfolgreichen Auftritt hatte das U13-Team in der Besetzung Andrin Furler und Fabian Sutter. Diese konnten alle ihre fünf Spiele gewinnen und sich in der 17-Teams starken Liga auf den achten Platz hieven. MathiasOberer
Der Trainer Peter Bossard coachte das junge Team mit Simon Müller (l.) und Levin Fankhauser zum Ligaerhalt. Foto: zVg
Die Meister von morgen geben alles
Jugendliche Läuferinnen und Läufer messen sich am Mittwoch, 13. Mai, beim Regionalfinal von «Mille Gruyère» in Liestal. Dieser 1000- respektive 600-Meter-Lauf für Mädchen und Knaben bis 15 Jahre wird im Stadion Gitterli ausgetragen und – im Auftrag von Swiss Athletics – vom Sportclub Liestal organisiert.
Der Anlass beginnt um 18 Uhr mit dem Rennen der kleinsten Mädchen (7 Jahre und jünger). Diese, die gleichaltrigen Knaben sowie alle bis neunjährigen Teilnehmenden laufen über 600 Meter. Den Abschluss machen die ältesten Knaben, die um 20.50 Uhr zu ihren zweieinhalb Bahnrunden starten. Meldeschluss ist am 8. Mai, Nachmeldungen am Wettkampftag sind nicht möglich.
Der Laufwettbewerb ist für insgesamt 18 verschiedene Kategorien – je neun für Mädchen und Knaben – ausgeschrieben. Jeder Jahrgang bildet eine eigene Kategorie; Mädchen und Knaben laufen getrennt und werden auch separat klas-
siert. Die ersten Drei pro Kategorie gewinnen Medaillen, die je acht Erstplatzierten erhalten ein Diplom. Auch alle anderen Klassierten bekommen einen Preis.
Dieser Wettbewerb steht allen Jugendlichen bis Jahrgang 2011 offen; sie müssen nicht Mitglied eines Vereins sein. Übers ganze Land verteilt stehen heuer rund ein Dutzend Regionalfinals auf dem Programm. Jeweils die ersten Zwei der Jahrgänge 2011 bis 2016 qualifizieren sich für den nationalen Final in Muttenz vom 12. September. Das Nachwuchsprojekt «Mille Gruyère» wurde 2007 von Swiss Athletics und Le Gruyère AOC lanciert. Es soll Kinder und Jugendliche zum Lauftraining animieren, Talente sollen entdeckt und gefördert werden.
BeiSubarustehendie Zeichen auf Veränderung.InEuropasollen bereits 2028 siebenElektromobileimAngebotstehen, wasbeideraktuellen Palettemitfünf Modellenpraktischein Komplettumstieg aufElektroinnertgutzweier Jahrewird. Die E-Produkt-Offensivestartete Subaru Anfang Jahr mitder Neuauflage des2022 lancierten Solterra. Im Junifolgt der kompakte UnchartedundimJulialsdrittes Modell der E-Outback.
Nochwirdüber diePreisederelektrischen Nummer 3verhandelt, allerdingsgilt auch fürden E-Outbackeine Garantieüber 10 Jahre oder 200000 km (servicegekoppeltnach 3Jahren).Dochdie E-TransformationvonSubaru istnicht mehraufzuhalten.
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Schreibend lernte sie Liestal kennen
Krimi-Reihe Der achte «Samantha»-Roman von Ina Haller ist erschienen
Marc Schaffner
Die Autorin Ina Haller lebt im Aargau, schreibt aber eine Krimi-Reihe, die in Liestal und Umgebung spielt. Gut möglich, dass Sie ihr schon einmal zufällig begegnet sind, ohne es zu wissen. Sei es bei einem Spaziergang auf dem Schleifenberg, sei es auf einer Quartierstrasse irgendwo im Baselbiet. Denn sie nimmt es mit der Recherche für ihre Romanschauplätze sehr genau. «Die Leute sind manchmal überrascht, dass ich nicht in der Gegend wohne, weil die Details alle stimmen», stellt Ina Haller fest. Dabei ist die Liestaler Serie eigentlich aus einer Not heraus entstanden. Bekannt wurde Ina Haller durch ihre «Andrina»-Reihe, die im Aargau spielt. Als sie irgendwann den Wunsch hatte, eine zweite Reihe zu starten – mit der Heldin Samantha, die eine indische Abstammung hat und ihre eigene Perspektive und Lebensgeschichte mitbringt –, musste sie sich einen neuen Schauplatz suchen. Denn die Vorgabe des Verlags lautete, dass sich Andrina und Samantha nie begegnen dürfen. «Rund um Aarau, Luzern, Solothurn war alles schon besetzt von Kollegen, so ist es Liestal geworden», erklärt Ina Haller.
Liestal war ihr vor allem wegen dem «Chienbäse» ein Begriff, ansonsten wusste sie nicht viel über das Stedtli. Nach acht Romanen hat sich das geändert: «Ich durfte es mit Samantha kennenlernen – ich bin gemeinsam mit ihr auf Erkundungstour», erzählt Haller. Im ersten Roman mit dem Titel «Rüebliland» wohnt Samantha noch in Lenzburg, bewegt sich aber schrittweise aus dem Aargau heraus und zieht schliesslich nach Liestal um. Der zweite Roman-
titel «Chriesimord» lässt bereits das Baselbiet anklingen und der dritte heisst, wie könnte es anders sein, «Chienbäse». Und in allen folgenden ist «Liestal» im Titel.
Richtung Seltisberg muss Samantha das Velo schieben In Haller gibt zu, dass ihre Schilderungen nur Momentaufnahmen sind: «Das ist anders, als wenn man am Ort wohnt – aber auch anders, als wenn man sich einen Ort nur auf Google Maps anschaut.» Als sie zum ersten Mal Samanthas – fiktive – Wohngegend aufsuchte, fiel ihr auf, dass die Strasse in Richtung Seltisberg ziemlich steil bergauf geht. «Also musste ich einbauen, dass sie ihr Velo hinauf schiebt», sagt die Autorin.
Liestal schreibt Gewinn
Die Rechnung 2025 der Stadt Liestal schliesst mit einem Gewinn von 1045 Millionen Franken ab (Budget: 284000 Franken). Das positive Ergebnis lässt sich insbesondere auf den höchsten jemals erhaltenen Betrag aus dem horizontalen Ressourcenausgleich zurückführen (4,2 Millionen Franken). Die Steuererträge nahmen gegenüber dem Vorjahr insgesamt zwar zu (plus 3,6 Millionen Franken). Sie lagen aber um 700000 Franken tiefer als budgetiert.
Im operativen Bereich sind im Vergleich zur Rechnung 2024 Kostensteigerungen bei der ambulanten Pflege, der Feuerwehr und bei der Bildung zu verzeichnen. Im Pflegebereich lagen die Kosten zwar höher als budgetiert; sie konnten aber gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau stabilisiert werden. Erfreulich ist, dass in der Sozialhilfe und
Vereinsnotizen
Muttertag auf Schloss Wildenstein
Auch in diesem Jahr lädt Schloss Wildenstein Jung und Alt zu einem stimmungsvollen Muttertag ein. Der Lions Club Wildenstein sorgt traditionsgemäss für das leibliche Wohl – mit Grillwürsten und einer grossen Auswahl an feinen Crêpes (salzig und süss). Für gemütliche Momente in der Kaffeestube sowie spannende Rundgänge durch das Schloss ist der Verein Freunde Schloss Wildenstein zuständig. Der Anlass wird mit Live-Musik begleitet. Der Reinerlös des Tages geht beim Lions Club wieder vollumfänglich an einen guten Zweck – dieses Jahr zugunsten Herzkissen Baselland. Ein Shuttle-Bus verkehrt ab 10.30 Uhr regelmässig ab dem Parkplatz Carbogen Amcis, Hauptstrasse 145 in Bubendorf. Die beiden veranstaltenden Vereine freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und einen gelungenen Muttertag auf Schloss Wildenstein. LionsClubWildenstein, AndiDegen
im Asylwesen die Nettoausgaben gegenüber dem Vorjahr um gegen 800000 Franken abnahmen.
Der Stadtrat ist zwar erfreut über das positive Ergebnis – muss aber feststellen, dass die Kosten insgesamt weiterhin stärker steigen als die Erträge. Ohne den hohen Zufluss aus dem Finanzausgleich wäre somit kein positives Ergebnis zustande gekommen. Trotz dieses positiven Ergebnisses musste die Stadt Liestal die Investitionen (Rechnung: 4,2 Millionen Franken, Budget: 7,6 Millionen Franken) erneut mit zusätzlichem Fremdkapital finanzieren (plus 3,8 Millionen Franken). Er zeigt sich mit Blick auf die Zukunft auch vorsichtig. Denn das Entlastungspaket des Bundes sieht im Asylbereich vor, Kosten in Millionenhöhe auf die Kantone und Gemeinden abzuwälzen. StadtLiestal
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Mittlerweile hat sie in Liestal und im Baselbiet auch Freundschaften geknüpft, unter anderem dank ihrer Lesungen. So erfährt sie kleine Alltagsbegebenheiten und lokale «Sörgeli» und kann auch mal fragen: «Du, wie ist das eigentlich…»
Manche Leute gelangen auch mit Tipps oder Wünschen an sie. Der aktuelle Roman «Liestaler Lügen» hat beispielsweise Aesch als Nebenschauplatz, wie es sich ein Leser gewünscht hatte. «Mal schauen, ob er eine Rückmeldung gibt», meint Ina Haller. Eine andere Person, mit der sie schon in mehreren lokalen Restaurants essen war, hatte ihr ein Foto vom Aussichtsturm Liestal geschickt – der nun zu einem wichtigen Bestandteil des Tatorts geworden ist.
Inzwischen arbeitet die Vielschreiberin bereits am neunten Band: Im Frühling erscheint meistens ein Samantha-Krimi, im Herbst meistens ein Andrina-Krimi, letztes Jahr hat sie sogar noch zwei andere Bücher dazwischen geschoben, die nichts mit den beiden Reihen zu tun haben. Jetzt, wo ihre drei Kinder etwas grösser sind, gelingt es ihr besser, alles unter einen Hut zu bringen. Trotzdem: «Man muss Disziplin haben – wenn ich das Rohgerüst schreibe, muss ich wirklich dranbleiben.» Auch in den Ferien wird «getöggelet». Dafür nimmt ihre Familie Anteil am Schreibprozess: Die Idee mit der Mumie in der Wand hatte ihre Tochter, während ihr Mann die Details rund um die Kosmetikbranche beisteuert, in der Samantha arbeitet.
«Gewisse Sachen müssen erfunden sein»
Die Nebenfiguren sind manchmal von existierenden Personen inspiriert, verrät Ina Haller. Aber meistens kommen sie in einem ganz anderen Kontext vor. Also keine Angst: Keine Liestaler Nebenfigur hat irgendetwas mit einer reellen, lokalen Persönlichkeit zu tun – das will Ina Haller bewusst vermeiden, genauso wie Kommentare zur Lokalpolitik: «Ich will unterhalten und manche Leute freuen sich vielleicht, wenn sie einen Ort kennen, der im Roman vorkommt.»
Und gewisse Sachen müssen einfach erfunden sein, betont Ina Haller. So ist die Buchhandlung, die im nächsten Roman vorkommen wird, nicht diejenige, in der sie jeweils ihre Lesungen abhält.
Aber wenn wir schon beim Thema sind: Die Premierenlesung von «Liestaler Lügen» findet am 27.Mai um 19.45 Uhr in der Buchinsel, Rathausstrasse 8 statt.
Die Weiermattbrück muss saniert werden
Die Weiermattbrücke über die Ergolz (zwischen Kesselweg im Fraumattquartier und der Weiermattstrasse) wurde im Jahr 1969 erstellt und weist aktuell einen schlechten Zustand auf. Damit die Gebrauchstauglichkeit der Weiermattbrücke längerfristig erhalten bleibt, muss sie saniert werden. Innerhalb des nördlichen Kragarms der Brücke befindet sich eine Trinkwasserleitung, welche altersbedingt sanierungsbedürftig und für Kontroll- und Reparaturzwecke schwer zugänglich ist. Daher soll die Wasserleitung im Zusammenhang mit der Brückensanierung erneuert und neu unterhalb der Kragplatte aufgehängt werden. Schliesslich ziehen auch die IWB Industrielle Betriebe Basel eine neue Stahlleitung in die bestehende Erdgasleitung ein. Baubeginn der Brückensanierung ist Montag, 15. Juni 2026. Vorgängig werden im Mai 2026 durch die Lissag AG beidseits der Brücke undichte Schieber ersetzt. Die Brückensanierung wird durch die Hydrojet AG durchgeführt. Die Trinkwasserleitung wird durch die Heinis AG in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung der Stadt Liestal verlegt. Während der Brückensanierung wird der Verkehr einspurig durch die Baustelle geführt. Bitte beachten Sie die signalisierte Vortrittsregelung. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2026. StadtLiestal
Zwischendurch
Geklammert ans Tischbein auf meinem Sitzplatz schlüpft, genauer gesagt schält sich eine Libelle aus der «Exuvie», aus ihrer Larvenhaut. So erlebe ich die sagenhafte Metamorphose der Natur, während eine Larve (Nymphe) sich zum vollständig erwachsenen Tier entpuppt. Die Exuvie platzt buchstäblich am Nacken auf, um als Libelle, als entwickelte «Imago» (lateinisch für «Bild») die wunderbare und gefährliche Welt zu erblicken, in welcher sie ab sofort notabene selbst auch als ein Raubinsekt sich bewegt. Ob die Libelle ihre Geburt auch als schmerzhaft empfindet? Ob es so ist oder nicht: Die Perfektion der Natur zeigt sich in ihrer Anpassungsfähigkeit, obwohl es keine «makellose» Symmetrie gibt. Die Natur zeigt sich von der Seite ihrer Vielfalt, in der die Arten nur durch die dynamischen Rhythmen, Symbiosen und Selbstregulation zur Perfektion geführt werden können. Kann man in diesem Zusammenhang bezüglich der möglichen Anomalien bei den Geburten über die Perfektion sprechen? Diese Frage stelle ich mir aus dem Gedanken heraus, dass wir Menschen als «privilegierte» Lebewesen, mit den gegenüber anderen Lebewesen weiterentwickelten kognitiven Fähigkeiten, auch unser ganzes Leben nach der Perfektion streben. Auch Menschen, abgesehen von ihrer unterschiedlichen physischen Beschaffenheit, inklusive angeborener, oder durch einen Unfall oder Krankheit bedingter Handicaps, greifen auf die Perfektion ihrer selbst und der Gestaltung ihres Lebensraums zurück, und daher ziehen sie die Mathematik und Struktur in Betracht. So wie es eigentlich die Natur auch bei den Menschen vorgesehen hat.
Funktional sind die Menschen extrem anpassungsfähig, auch wenn ihnen das ökologische Gleichgewicht nicht immer relevant ist. Der Mensch weiss am besten, wie man sich das eigene «Unperfekte» funktional zu Nutzen machen kann. Auch da hat der Mensch, zitiert z.B. von Alice Walker «In der Natur ist nichts perfekt und alles ist perfekt» – Schönheit liegt oft im Detail und der Anpassung, nicht in künstlicher Symmetrie.
Füllinsdorf feiert
1200 Jahre
Füllinsdorf feiert an Auffahrt, 14.Mai, sein 1200-Jahre-Jubiläum mit einem Fest für die Einwohnerinnen und Einwohner. Um 12 Uhr beginnt der Bannumgang, um 14 Uhr wird das Zelt auf dem Festgelände im Schönthal eröffnet. Der Festakt ist auf 15.15 Uhr angesetzt. Das Festprogramm gestalten die Brass Band Musikgesellschaft, der Jodlerklub Füllinsdorf, Komiker Fredy Schär, die Partyband Flugmodus und die Band Blue Carpet. Zeltschliessung ist um 1 Uhr. Ausserdem stehen ein Ballon-Zauberkünstler, Pfeilbogenschiessen, Fussball, das Erlebnismobil der Jagdgesellschaft und eine Schoggi-Schleuder auf dem Programm. Das Jubiläum bezieht sich auf die erste schriftliche Nennung der Gemeinde Füllinsdorf am 11. Mai 825 in einer Landübertragungsurkunde. Ein Uppert übertrug damals ein Drittel seines Besitzes in «Firinisvilla» an das Kloster St.Gallen. Später lautete der Ortsname «Vilinsdorf». Mit dem Tiernamen «Füllen» hat das nichts zu tun, trotzdem wurde schon im 17. Jahrhundert ein Fohlen gelegentlich als Wappentier benutzt. ObZ
Diese Einstellung ist nicht nur bequem, jedoch kann sie in einer Situation sehr wohl rettend sein: Verzeiht man nicht deshalb auch mal ein menschliches Versagen? Ich will sagen, auch da sind die Menschen perfekt «wandelbar», so unter dem Motto von Werden und Vergehen. Im Wohlgesinnten handeln Menschen auch mit «Unter einem liegenden Stein fliesst kein Wasser». Neugier, Fleiss und Ehrgeiz und selbstverständlich auch ihr Ego perfektionierten die Menschen bis zur Menschengattung, die man heute mühelos erkennen kann. Leider wird dabei die Weisheit der Natur oftmals ignoriert und es wird alles versucht, um sich zu entschleunigen. Doch das rächt sich, und zwar jetzt schon, denn die Heilungswege und die psychische Regeneration in den Prozessen der Selbstperfektionierung können sich als langwierig erweisen. Manchmal spüre ich das auch an mir selbst, und ja, ich bin auch nicht perfekt. Ich bin doch nur ein Mensch.
Zum Artikel über die Messung der Besuchs-Frequenzen im Stadtzentrum von Liestal in der letzten ObZ war ein falsches Bild abgedruckt. Das Bild zeigte nicht einen der Lasersensoren, sondern einen der schon länger installierten Projektoren, die abends das Törli, Rathaus und Regierungsgebäude anleuchten. Die neuen Sensoren sind nur faustgross und so angebracht, dass sie kaum auffallen. ObZ
Ausbilderin, Sprachlehrerin, Trainerin interkulturelle Kompetenzen, Dolmetscherin und einfach Mensch
Ina Haller im April auf einer ihrer Erkundungstouren in der Region Liestal. Foto:M.Schaffner
Baselland
Stabsübergabe beim HEV
20 Jahre im Amt Alexander Heinzelmann übergibt Präsidium an Thomas Eugster
ErikaBachmann
Im Stadtsaal Liestal fanden sich circa 260 Mitglieder des Hauseigentümerverbands Liestal und Umgebung ein, um neben den ordentlichen Geschäften den neuen Präsidenten und die neue Rechtsberatung zu wählen und den Bisherigen zu verdanken.
2024 wurde eine Neuorganisation im Verband aufgegleist. Doris Schweizer führt seitdem die Geschäfte und macht alles vom Mitgliederwesen über die Buchhaltung, die Kasse und die Administration. Diese Arbeit wird sehr geschätzt. Neu wurde auch der Geschäftssitz in die BDO Visura Liestal verlegt. Nun hat Alexander Heinzelmann sein Amt als Präsident nach genau 20 Jahren an Thomas Eugster übergeben und scheidet damit aus dem Vorstand aus. Das Publikum dankte ihm mit grossem Applaus für sein langjähriges und geschätztes Engagement für die Themen der Hauseigentümer/-innen.
Thomas Eugster, der auch als Landrat und Stadtrat Liestal aktiv ist, wurde als bisheriger Vizepräsident einstimmig gewählt. Auch die Rechtsberatung konnte an Michael Kaufmann aus Pratteln nach einem Bewerbungsverfahren übergeben werden. Er bringt als Advokat, Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht und Kommissionsmitglied der Schlichtungsstelle für Mietangelegenheiten BaselLandschaft viel Kompetenz mit.
Der 20. Jahresbericht des Präsidenten Zuvor startete Alexander Heinzelmann im neu eröffneten Stadtsaal in Liestal ein letztes Mal im Namen des Vorstands die Jahresversammlung.
Nach der Genehmigung des letzten Protokolls, führte Alexander Heinzelmann durch den Jahresbericht des Präsidenten. Darin betonte er vor allem die gewonnene Abstimmung zur Abschaffung des Eigenmietwerts mit 57,7Prozent in der Schweiz und einer Zustimmung in den Mitgliedergemeinden mit 73,9Prozent von Giebenach bis zu den 56,7 Prozent in Liestal. Nachdem die
Präsident), Alexander Heinzelmann (bisheriger Präsident) Foto: E. Bachmann
Realisierung nun erst per 2029 erfolgen wird, rief er die Hauseigentümer/-innen noch einmal zur Umsetzung von Renovationen bis dahin auf.
Weitere Pluspunkte waren für ihn die Organisation der gut besuchten Jahresversammlung und der Herbstveranstaltung, die gut genutzten Dienstleistungen des HEV (zum Beispiel die Rechtsberatung) und die gesunden Finanzen des Verbands. Bedauert wurde der Abwärtstrend bei den Mitgliederzahlen von 1967 (2015) zu 1796 (2024), der direkte Auswirkung auf die Entwicklung der Finanzen zeigt. Ausserdem steigt der Druck auf die Hauseigentümer/-innen.
Silvan Schweizer legte als Finanzverantwortlicher die Rechnung 2025 und das Budget 2026 vor, die trotz der leicht rückgängigen Zahlen gutgeheissen wurden. Das Eigenkapital ist mit 106000 stabil.
Der Jahresbeitrag wurde mit 80 Franken für Einfamilienhäuser bestätigt, wie auch die 20 Franken für den Schutzfonds. Diese sind eine Art Rechtsschutzversicherung für politische Anliegen. Für die anstehenden Initiativen zur «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» am 14. Juni 2026
Dank und Anerkennung
Liestal 46. Generalversammlung der Latärnäschränzer
Am 24. April 2026 versammelten sich die Mitglieder der Guggenmusik Latärnäschränzer im Restaurant Stadtmühle in Liestal zur 46. Generalversammlung. Neben den ordentlichen Traktanden prägten bedeutende personelle Mutationen und emotionale Ehrungen den Abend.
Ein besonderer Moment der diesjährigen Versammlung war der Wechsel in der musikalischen Leitung. Nach fünf
Jahren übergab Alex Lipp den Stab an seine Nachfolgerin Fabienne Gutzwiller. Mit ihr übernimmt erstmals in der Geschichte der Latärnäschränzer eine Frau das Amt als Majorin. Der Verein freut sich auf diesen neuen Abschnitt in der Vereinsgeschichte.
Die Mitgliederbewegung gestaltete sich herausfordernd, da der Verein in diesem Jahr eine ungewöhnlich hohe Zahl an Austritten zu verzeichnen hat-
Vereinsnotizen
Die Kunst der Falknerei
Füllinsdorf Ein Highlight zum 1200-Jahr-Jubiläum
Im Rahmen der Feierlichkeiten zu «1200 Jahre Füllinsdorf» organisierte der Natur- und Vogelschutzverein (NVVF) ein besonderes Erlebnis: den Besuch der Falknerei Basel. Ein passender Programmpunkt, denn während Füllinsdorf auf stolze 1200 Jahre zurückblickt, blickt die Falknerei sogar auf eine über 4000-jährige Geschichte zurück.
Für besonders strahlende Gesichter sorgte Weissgesichtseule «Krümel», die von Christine ganz aus der Nähe präsentiert wurde.
Zum Abschluss lud der NVVF zu einem gemütlichen Mittagessen ein. Neben der «Jubiläumswurst» vom Grill gab es ein reichhaltiges Buffet mit hausgemachten Salaten sowie Kaffee und Kuchen.
und später zur «Mehrwertabgabe» und zum «Respekt des Volkswillens» ist voller Einsatz geplant.
Ein kreativer und mutiger Präsident Thomas Eugster würdigte die Aktivitäten aus der Ära von Alexander Heinzelmann als Präsident und Rechtsberatung. Unter ihm entwickelte sich die Sektion Liestal und Umgebung zur grössten Sektion in Baselland. Mit Kreativität und Mut hat er Neues gewagt und viele Themen vorangebracht und hinterlässt nun einen hervorragend aufgestellten HEV Liestal und Umgebung. Dies gelang ihm auch mit Unterstützung seiner Frau Martina, die ihn immer unterstützte und ebenfalls verdankt wurde.
Im Weiteren wurde auf die nächste Herbstveranstaltung am 19. November 2026 hingewiesen. Vor dem Apéro riche, der von den Baselbieter Bäuerinnen serviert wurde, informierte Pascal Porchet über die Rahmenbedingungen zu Versicherungen bei Erdbeben und Roger Kamber (Generalagent Mobiliar Liestal) führte dazu mit anschaulichen Folien die Grundlagen verständlich aus und empfahl, bei Gelegenheit mit dem Versicherungsberater darüber zu sprechen.
Ben und Christine von der Falknerei Basel fesselten das Publikum zunächst mit spannenden Fakten über Greifvögel und die Kunst der Falknerei. Das erste Highlight liess nicht lange auf sich warten: Die Flugshow mit dem Aplomadofalken «Chikita», die das Geschick dieser Tiere eindrucksvoll unter Beweis stellte. Im Anschluss erfuhren die Besucher Wissenswertes über die acht einheimischen Eulenarten – vom winzigen Sperlingskauz bis zum imposanten Uhu. Besonders spannend war die Erklärung, was die unterschiedlichen Augenfarben (Gelb, Orange und Braun) über die Lebensweise der Eulen verraten. Für Staunen sorgte die sibirische Uhudame «Ella», die mutige Gäste sogar selbst auf dem Falknerhandschuh halten durften. Über 100 Besucher, darunter rund 25 Kinder, genossen den Vormittag bei strahlendem Wetter auf dem Rankhof.
Ein Anlass dieser Grösse ist nur durch Teamarbeit möglich. Ein grosser Dank geht an das Team vom Rankhof, den Werkhof, die Gemeinde, den Verschönerungsverein sowie an alle fleissigen Mitglieder und den Vorstand des NVVF, die diesen Tag zu einem vollen Erfolg gemacht haben. DanielaSchmidhauser, PräsidentinNVVF
te. Insgesamt 17 Mitglieder, viele davon mit über zehn Jahren aktiver Fasnachtserfahrung und grossem Engagement, verliessen die Guggenmusik. Gleichzeitig gibt es aber einen erfreulichen Ausblick: Fünf Mitspieler wurden nach ihrem ersten Jahr als vollwertige Aktivmitglieder aufgenommen und elf neue Interessenten konnten für das Vereinsjahr 2026/27 begrüsst werden. Damit kann der Verein mit einer weiterhin stabilen Mitgliederzahl in die nächste Saison starten. Traditionell bildeten die Ehrungen für langjährige Treue einen feierlichen Höhepunkt. Nicole Gysin wurde für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt, während Fabienne Schneebeli und Cedric Willhelm bereits auf 15 Jahre zurückblicken können. Besonders hervorzuheben sind Claudia Frei für 25 Jahre sowie Dunja Bachmann für beeindruckende 30 Jahre aktive Vereinstreue. Aufgrund ihrer ausserordentlichen Verdienste ernannte die Generalversammlung zudem fünf neue Ehrenmitglieder. Sarah Altermatt wurde für ihre zehnjährige Amtszeit als Präsidentin gewürdigt. Dunja Bachmann erhielt die Auszeichnung als Zeichen ihrer 30-jährigen Loyalität. Marcel Högger und Christine Peter wurden für 22 Jahre Aktivmitgliedschaft und ihren unermüdlichen Einsatz in verschiedensten Ämtern ausgezeichnet, während Alex Lipp die Ehrenmitgliedschaft als Anerkennung für seine fünf Jahre als Major entgegennehmen durfte. Bei dieser Gelegenheit bedankt sich der Verein bei allen aktiven Mitgliedern, den Ehrenmitgliedern sowie den Gönnern, Sponsoren und Partnern für das Engagement und Wohlwollen gegenüber dem Verein. LatärnäschränzerLiestal
Besuch auf dem Dietisberg
Wenn sich die Mitglieder/-innen der Senioren Regio Liestal zu einem Anlass aufmachen, geschieht dies entweder mit einem Car, dem öffentlichen Verkehr oder mit Privatautos als Fahrgemeinschaften. Für den Besuch auf dem Dietisberg stand die Version Fahrgemeinschaften im Vordergrund. Kurz vor 14 Uhr am Donnerstag, 23.April, fanden sich die teilnehmenden Seniorinnen und Senioren auf dem Parkplatz vor dem Gastronomiegebäude auf dem Dietisberg ein. Als erstes wurden sie in den grossen Eventsaal geführt, wo Herr Thomet sie kurz in die Geschichte der Institution Dietisberg einführte. So erfuhren sie, dass der Betrieb inzwischen von der dritten Generation der Familie Thomet geführt wird.
Mit dem anschliessend gezeigten Film erfuhren sie weitere interessante Details über die Philosophie und das Funktionieren des Betriebs. Das Hauptanliegen
ist nach wie vor, den hier wohnenden Männern eine neue Perspektive, eine klare Tagesstruktur und eine ihren Möglichkeiten entsprechende Tätigkeit zu bieten. Der anschliessende Rundgang durch das Dorf, denn so präsentiert sich der Dietisberg heute, wurde von Herr Thomet mit der einen oder anderen Anekdote ergänzt, was auf Besucherseite mit gelegentlichem Schmunzeln zur Kenntnis genommen wurde. Es sei uns nur der Hinweis gestattet, was man mit geschickt angewendeter Bauernschläue erreichen kann. Zum Abschluss ging es zurück in den Gastronomieteil, wo ein Imbiss auf die Senior/ -innen wartete und sich ihnen die Möglichkeit bot, gesellig zusammen zu sitzen und zu plaudern. Ein gemütlicher und informativer Nachmittag fand so seinen Abschluss. PeterGersbach www.senioren-regio-liestal.ch
Der NVVF organisierte einen Besuch der Falknerei Basel in Füllinsdorf.
Fotos: zVg
Michael Kaufmann (neue Rechtsberatung), Thomas Eugster (neuer
Uhudame «Ella».
Die neuen Ehrenmitglieder: Christine Peter, Alex Lipp, Sarah Altermatt, Dunja Bachmann (v.l., es fehlt Marcel Högger). Foto: zVg
Die Senioren Regio Liestal machten einen Ausflug zum Dietisberg. Foto: zVg
Verwurzelt und schwungvoll
Sissach Trachtengruppe Sissach und Umgebung feiert 100-Jahre-Jubiläum
Sander van Riemsdijk
«100 Joor und immer no jung» lautete das Motto der Trachtengruppe Sissach und Umgebung, die dieses Jahr ihren runden Geburtstag am Trachtensonntag mit einem attraktiven Programm für die Öffentlichkeit in Sissach beging. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten zu diesem 100-Jahre-Jubiläum als Meilenstein in der langen Geschichte der Trachtengruppe, umrahmt von den musikalischen Klängen der «Oberbaselbieter Ländlerkapelle», am letzten Sonntagmorgen mit einem Festgottesdienst mit rund 200 Personen in unterschiedlichen Trachten in der reformierten Kirche St. Jakob in Sissach.
Bändeltanz als Höhepunkt
Anschliessend am Gottesdienst kamen auf dem Schulhausplatz Dorf nach den Begrüssungsworten durch den Präsidenten Jan Oberli und unter grossem Publikumsinteresse beim Maitanzen die musikalisch begleiteten Volkstänze zur Aufführung. Abweichend zur Tradition wurde als Höhepunkt der Darbietungen der «Bändeltanz» um den mit farbigen Baselbietern «Sydebändel» geschmückten Baum am Anfang vom Programm präsentiert. Anschliessend sorgte ein Apéro für den kulinarischen Teil der Feierlichkeiten.
Die älteste Trachtengruppe im Kanton
Die Trachtengruppe Sissach und Umgebung ist die älteste Trachtengruppe im Kanton und wurde am 31. Januar 1926 offiziell gegründet. Das Geheimnis der Beliebtheit der Trachtengruppe liegt gemäss Jan Oberli «im guten Zusammen-
Präsident Jan Oberli führte souverän durch das Jubiläumsprogramm.
Der Bändeltanz um den geschmückten Baum war ein Highlight am Jubiläumsfest.
spiel zwischen Jung und Alt unter den 31 Mitgliedern. Das funktioniert ausgezeichnet.» In Zeiten des Freizeitüberangebots freut es den Präsidenten umso mehr, «dass offensichtlich eine Umkehr stattgefunden hat und die Kinder sich wieder für das traditionelle Tanzen interessieren.» Noch regelmässig tritt die Trachtengruppe im Sinne ihres Logos «Verwurzlet und Schwungvoll» im Oberbaselbiet an Anlässen oder in Altersheimen auf.
Vernissage Festschrift Am Nachmittag fand zusammen mit der verkürzten Filmpremiere über die Geschichte des Vereins die Vernissage der Festschrift «100 Jahre Trachtengruppe Sissach» mit wichtigen Meilensteinen in der Geschichte und erarbeitet von Eh-
renmitglied Ruedi Senn in der Turnhalle Dorf statt. Markus Christ, alt Kirchenratspräsident der evangelisch-reformierten Kirche Baselland, rühmte das literarische Werk von Senn und gab durch den Zeitspiegel einen kurzen Einblick in die Geschichte der jubilierenden Trachtengruppe. Nach einer Grussbotschaft durch die Präsidentin der Kantonalen Trachtenvereinigung Baselland, Susanne Gasse, richtete schliesslich zum Schluss Ueli Mäder noch einige Worte an die Anwesenden. Das grosse Publikumsinteresse am Jubiläum der Trachtengruppe bewies im Sinne ihres Logos, dass die Gruppe in Sissach und Umgebung fest verwurzelt ist und mit Zuversicht schwungvoll in ihre nächste 100-jährige Epoche eintanzen kann.
Das Tanzen ist bei der Jugend wieder beliebt.
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es
Ormalingen «Ergolztalk» zum Thema Glücksgefühle im Alter Ist Glück im Alter einfach nur Glück? Oder was kann jede und jeder dazu beitragen, um seine mentale und körperliche Gesundheit zu erhalten? Antworten auf diese Fragen lieferten am Donnerstagabend drei Fachleute auf dem Podium im Zentrum Ergolz unter der Leitung von Moderator Michael Sokoll. Die erste Frage lautete: Was ist Glück überhaupt? Neuropsychologin Dr. Manuela Adcock liess bei der Beantwortung das Bild eines hübschen Cocktails «mit Schirmchen» vor dem inneren Auge des Publikums erscheinen. «Aus neuropsychologischer Sicht ist Glück ein biochemischer Cocktail aus Serotonin, Endorphine, Dopamin und Oxytocin.» Dr. Dieter Leonhardt, Leitender Arzt Psychiatrie Baselland, Schwerpunkt Alterspsychiatrie, sieht unter anderem einen wichtigen Faktor darin, zufrieden mit dem sein zu können, was man hat. «Was jemanden glücklich macht, ist sehr individuell. Auch ganz kleine Dinge, wie nur schon eine Begegnung, können Glücksgefühle auslösen», ergänzte Anja Schütz, Leiterin der Aktivierung im Zentrum Ergolz. Das Hirn sei ein soziales Wesen, «es ist für ein Miteinander programmiert, und nicht für Einzelgängertum», führte Dr. Adcock weiter aus. «Wir brauchen einander.» Leider gehe die aktuelle Entwicklung eher in eine andere Richtung.
Keine PV-Anlage auf dem Dach der Kunsteisbahn
Sissach Verzicht nach eingehender Prüfung
In der Vergangenheit wurde auf verschiedenen Ebenen die Möglichkeit diskutiert, die grosse Dachfläche der Kunsteisbahn für die Solarstromproduktion zu nutzen. Der Gemeinderat hat dieses Anliegen aufgenommen und vertieft geprüft. Er verfolgt generell das Ziel, geeignete Gemeindeliegenschaften mit Photovoltaikanlagen auszustatten und bevorzugt dabei das sogenannte Contracting-Modell gegenüber eigenfinanzierten Lösungen. Beim Contracting übernimmt ein externer Anbieter Planung, Finanzierung, Installation, Wartung und Betrieb der Anlage, während die Gemeinde den erzeugten Strom zu vertraglich vereinbarten Konditionen bezieht. Dadurch können hohe Anfangsinvestitionen und zusätzliche Aufwendungen in der Verwaltung vermieden werden.
Auch für die Kunsteisbahn wurde diese Möglichkeit geprüft. Anlass dazu gab zusätzlich ein von der Sport Sissach AG (SSAG) in Eigeninitiative erarbeitetes Konzept zur Senkung der Energiekosten ihrer beiden Sportanlagen. Ziel desselben war es, durch die Nutzung von Photovoltaik im Eigenverbrauch von günstigeren Stromtarifen zu profitieren und die Betriebskosten damit nachhaltig zu senken.
Die geprüfte Lösung eines Contracting-Modells zeigte, dass für Kunsteisbahn und Freibad jährliche Stromkosteneinsparungen von rund 40000 bis 50000 Franken möglich wären, ohne
Kreisschiessen
Am Samstag, 9.Mai, von 9 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, und Sonntag, 10.Mai, 9 bis 11.30 Uhr, findet in Ormalingen das 59. Farnsburgkreisschiessen statt. Das Doppelgeld beträgt 22 Franken, für Junioren 19 Franken. Programm: sechs Schuss Einzelfeuer in sechs Minuten, zwei Mal drei Schuss innert 60 Sekunden am Schluss gezeigt, ein Mal sechs Schuss innert 60 Sekunden am Schluss gezeigt. ObZ
Leser schreiben
Nachhaltig?
Man könne aber etwas dagegen tun. «Echte Empathie gilt es zu fördern.»
Und dies nicht nur bis ins hohe Alter, sondern auch so früh wie möglich, denn die Erfahrungen aus der frühen Kindheit seien prägend für das ganze Leben. Alles, was den Menschen fordert und Freude bereitet, helfe dabei, das Hirn gesund zu erhalten. «Das Hirn möchte trainiert werden, und dafür ist es nie zu spät», erinnerte Dr. Adcock die zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Saal. Sudokus und Kreuzworträtsel kann man machen, viel besser sei es je-
doch, wenn alle Sinne involviert und trainiert würden. Jegliche Art der Bewegung, beispielsweise auch beim Tanzen, löst Glücksgefühle aus. Oder ganz bewusst Musik hören – oder am besten selber musizieren –, ist ein Glücksbringer. Miteinander interagieren tue gut, den anderen und einem selber. Auch der im Anschluss offerierte Apéro löste Glücksgefühle aus und es wurde noch lange rege diskutiert und damit «Hirnjogging» betrieben.
Stephan Kunz
Geschäftsführer Zentrum Ergolz
zusätzliche Investitionen der Gemeinde oder der Betreiberin.
Während sich die Umsetzung auf den Gebäuden des Freibads als unproblematisch erweist, stellt sich die Situation bei der Kunsteisbahn deutlich komplexer dar. Erste statische Abklärungen zur Aufnahme von Solarpanels fielen zwar grundsätzlich positiv aus. Vertiefte Untersuchungen zeigen jedoch, dass sich das Projekt technisch und rechtlich nahe an kritischen Grenzen bewegt. Die Dachkonstruktion weist zwar eine begrenzte Traglastreserve auf, gleichzeitig bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der langfristigen Belastbarkeit der sekundären Tragelemente. Diese gehen insbesondere auf eine frühere, über mehrere Jahre andauernde Feuchtebelastung zurück. Als Eigentümerin trägt die Gemeinde eine weitreichende Verantwortung für die Sicherheit der Anlage und haftet für allfällige Schäden. Vor diesem Hintergrund beurteilt der Gemeinderat eine zusätzliche Belastung der Dachkonstruktion derzeit als nicht vertretbar. Er gewichtet die Sicherheit höher als die potenziellen wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile. Der Gemeinderat verzichtet deshalb auf eine Nutzung der Dachfläche der Kunsteisbahn für eine Photovoltaikanlage. Für die Gebäude des Freibads wie auch des Werkhofes sollen künftig PVAnlagen geprüft und weiterverfolgt werden. GemeindeSissach
Ormalingen
Einladung
zur Bürgergemeindeversammlung Freitag, 22. Mai 2026 20.15 Uhr in der Waldhütte www.ormalingen.ch/Bürgergemeinde
Die SVP bezeichnet ihre 10-Millionen-Initiative auch als «Nachhaltigkeits-Initiative». Das macht stutzig. Bei Nachhaltigkeit denken wir an erneuerbare Energien, Artenvielfalt, Ausstieg aus der Atomenergie … Bei der SVP-Initiative geht es jedoch um eine Begrenzung der Bevölkerung: «keine 10-Millionenschweiz!» Sie ist das Gegenteil von nachhaltig und gefährdet sowohl unser Wirtschaftssystem als auch unser Gesundheitssystem, weil sie sich gegen die mühsam errungenen Beschlüsse des Bundesrats mit der EU richtet. Bei Annahme der Initiative würden wir in ein wirtschaftliches Chaos geraten und ohne Zuwanderung würde die Schweiz vergreisen.
Die SVP stehe für Schweizer Werte, so dachten wir. Diese finden wir am besten in der Präambel der Bundesverfassung ausgedrückt. Darin steht, dass die Grundwerte Freiheit und Demokratie für das Schweizervolk und die Kantone untrennbar verbunden sind mit der Verantwortung gegenüber der Schöpfung und dass das Bestreben nach Frieden –in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt – in der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen zu stärken sei und dass die Stärke des Volkes sich am Wohl der Schwachen messe. Diese Verantwortung will die SVP nicht übernehmen. Stattdessen sucht sie für die vielen Probleme, die wir in der Schweiz haben (zu wenig erschwingliche Wohnungen, Verbetonierung der Landschaft, Mangel an Ärzten und Pflegepersonal, Autostau, überfüllte Züge ...) allzu vereinfachend einen Sündenbock. Dieser heisst für die SVP die Ausländer. Wenn wir wirklich eine nachhaltige Schweiz wollen, müssen wir am 14. Juni unbedingt die SVP-Initiative ablehnen. CharlotteundAndreasMoor,Rünenberg
Freundlichlädtein: DerBürgerratOrmalingen
Traditionelles Maibaumstellen
Am 1. Mai 2026 wurde in Wittinsburg das traditionelle Maibaumstellen durchgeführt. Dieser Anlass ist ein schönes Beispiel für gelebtes Brauchtum und Tradition. Brauchtum sind überlieferte Sitten, Feste und Gewohnheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Sie verbinden Menschen und erhalten die Geschichte eines Dorfes lebendig.
Tradition bedeutet Werte, Bräuche und gemeinsames Handeln zu bewahren und weiterzuführen. Tradition schafft Zusammenhalt und stärkt die Gemeinschaft.
Das Trecker Team Wittinsburg übernahm mit grossem Einsatz und viel Geschick das Aufstellen des Maibaums und trug so zur Pflege dieses schönen Dorfbrauches bei.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das Alphorntrio «Mir wei luege» aus Wittinsburg. Mit ihren feierlichen Klängen brachten sie ein Stück Schweizer Kultur und Heimatgefühl an den Anlass.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde Wittinsburg, welche den feinen Apéro spendierte und damit zum gemütlichen Beisammensein beitrug. Der Anlass zeigte einmal mehr, wie wertvoll Brauchtum und Tradition für das Dorfleben sind.
Roger Handschin, Präsident Alphorntrio «Mir wei luege»
Fotos: S. van Riemsdijk
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Freitag, 8.Mai
19.00 Mosaik – Orgelkonzert in der Kirche
Gelterkinden
Sonntag, 10. Mai
10.15 Sonntagsschule im Unterrichtshüsli
10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Der Kirchenchor singt die Motetten «Exultate Deo» von A. Scarlatti, «Cantate Domino» von G.O. Pitoni, «Come, all you thirst» (nach L. Cherubini) und «Die beste Zeit im Jahr ist mein» (RG 538). Leitung: Pfr. Martin Schmutz und Pfr. Samuel Maurer.
Taufen: Josephine Grieder, Gelterkinden; Vito Meier, Zeglingen. Orgel: Adrian Schäublin. Predigttext: Mt. 6,5–15. Thema: «Beten nicht nur als letzte Option, sondern auch als erste Wahl.» Kollekte: Kantonal – Frauenhilfe Baselland.
Fahrdienst: Eva Schelker, 077 488 18 17 Dienstag, 12. Mai
19.30 Gospelsingen im Kirchgemeindezentrum. Roland Dobler und Cindy Thommen für alle, die gerne singen, vorbereitend auf den Regio Gottesdienst Mittwoch, 13. Mai
Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum
9.30 ElternKindTreff an der Schulgasse 9, Gelterkinden
19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStilleGesang
Donnerstag, 14. Mai
10.45 Ökumenischer AuffahrtsGottesdienst im Park begleitet vom Musikverein Gelterkinden. Leitung: Pfarrer Eric Hub. Predigttext: Johannes 17, 20–26. Thema: «Einheit». Kollekte: LindenhofTafel
Amtswochen
4. bis 10. Mai: Pfr. Samuel Maurer 11. bis 17. Mai: Pfr. Eric Hub
Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum (ohne Schulferien), Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof:
Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30.
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Sonntag, 10. Mai
9.30 Schulkindergottesdienst zum Muttertag (Eucharistie), anschl. Pfarrcafé im Pfarreisaal
12.15 Tauffeier
19.00 Maiandacht
Dienstag, 12. Mai
12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25
18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 14. Mai, Auffahrt 9.00 Eucharistiefeier an Christi Himmelfahrt 10.30 Ökumenischer Auffahrtsgottesdienst im Park
Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden
19.00 Ökumenischer TaizéGottesdienst, ref. Kirche Sissach
Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Freitag, 8. Mai
19.30 Klangkonzert
Samstag, 9. Mai
Ab 11.30 Samstagsbuffet mit einem Spargelrisotto, Salat und feiner Dessertauswahl
Sonntag, 10. Mai
16.00 KonzertLesung, mit Apéro
Dienstag, 12. Mai
19.30 Gesprächskreis Salon Crystal Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emkgelterkinden.ch
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 10. Mai
17.00 MuttertagsGottesdienst mit Wunschkonzert von und mit Doris Haspra auf dem Piano/Orgel in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann. Mit anschliessendem Apéro Rund um meine Kirche
Stärnschnuppe
Samstag, 9. Mai, 10.00 bis 11.30 im Pfarrhaus Buus zum Thema: «Arche Noah – Regenbogen (1/04) Gen 8–9» mit Znüni für Kinder ab dem Kindergarten. Separaten Flyer beachten
Konfirmand*innen
Mittwoch, 6. Mai, 12.30 Urkundenübergabe im Pfarrhaus mit einem einfachen Essen/Grill. Sep. Info Mitenand unterwägs
BiKiFluParcours: 1. bis 31. Mai; Start und Ziel beim Pfarrhaus in Buus
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Sonntag, 10. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrerin Laura Klingenberg
Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 14. Mai Auffahrt. Kein Gottesdienst
Samstag, 9. Mai 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä
Sonntag, 10. Mai, Muttertag 10.00 Kirche Kilchberg. FamilienGottesdienst & Taufe mit Pfr. Andreas Marti. Yvonne Yiu, Orgel, Kirchenkaffee 17.15 Kirche Rothenfluh. Chorkonzert L’heure du chœur
Dienstag, 12. Mai 18.00 Niklausstube Oltingen. Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti
Donnerstag, 14. Mai, Auffahrt 10.00 Kirche Rothenfluh oder unterwegs (wetterbedingt). Kurzgottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider, anlässlich des Banntags
Amtswoche: 11. bis 17. Mai Pfr. Andreas Marti www.schafmattwisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Donnerstag, 7. Mai, Wanderung Wisenbergturm ab Läufelfingen
Donnerstag, 7. Mai
15.00 Gottesdienst im Alters und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Fiire mit de Chline Freitag, 8. Mai, 17.00 in der Kirche in Rümlingen
Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz
Freitag, 1. Mai bis Samstag, 9. Mai. Kontakttelefon Rümlingen: 079 325 46 03
Läufelfingen: 079 713 54 80
Sonntag, 10. Mai
9.45 Läufelfingen: Gottesdienst. Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller Senn. Kollekte für Insieme
Mittwoch, 13. Mai
18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Donnerstag, 14. Mai
9.00 Rümlingen: Himmelwärts, Stationenwanderung von der Kirche Rümlingen auf den Wisenberg, Pfarrer Markus Enz. Bei Regenwetter entfällt der Anlass. Auskunft geben die Homepage und der Anrufbeantworter von Tel. 062 299 12 33
Die Büros bleiben ab Mittwochnachmittag, 13. Mai 2026, bis und mit Freitag nach Auffahrt, 15. Mai 2026, geschlossen. Sie erreichen uns ab Montag, 18. Mai 2026, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten.
Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Werkhof
Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Donnerstag, 14. Mai 2026 geschlossen. Am Mittwoch, Freitag und Samstag ist der Werkhof wie üblich geöffnet.
Gemeinde- und Schulbibliothek
Die Bibliothek ist am Donnerstag, 14. Mai 2026 geschlossen. Ab Freitag, 15. Mai 2026 ist die Bibliothek wieder wie üblich geöffnet.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Banntagsschiessen
Banntag vom 14. Mai 2026 in Gelterkinden
Die Schiesszone wird auf die offiziell begangenen Strassen der jeweiligen Banntagsrotten begrenzt. Der Routenplan ist im Aushang bei der Gemeindeverwaltung oder auf unserer Website einsehbar.
Das Banntagsschiessen ist in Gelterkinden im Rahmen nachfolgender Bestimmungen, wenn dadurch keine Drittpersonen gefährdet werden, gestattet:
a) Im Siedlungsgebiet von 11.30 bis 12.30 Uhr in den Schiesszonen, die den von der jeweiligen Banntagsrotte offiziell begangenen Strassen entsprechen.
b) Im Siedlungsgebiet bei der Rückkehr in das Dorf bis zum offiziellen Banntagsende.
c) Ausserhalb des Siedlungsgebietes bis zum offiziellen Banntagsende.
d) Das offizielle Banntagsende in lit. b und c wird durch die Banntagschefin / den Banntagschef der Bürgergemeinde Gelterkinden festgelegt. Das Ende ist aber spätestens um 19.30 Uhr.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Organische Abfälle richtig entsorgen
Das Verbrennen von Abfällen aller Art ist strafbar. Auch organische Gartenabfälle wie Sträucher, Äste, Rasen, usw. dürfen nicht verbrannt werden. Sie sind nach Möglichkeit im eigenen Garten zu kompostieren und so der Wiederverwertung zuzuführen.
Wer die organischen Gartenabfälle nicht selber kompostieren kann, kann diese Abfälle in den Sammelcontainern der Einwohnergemeinde Gelterkinden zuhanden der Wiederverwertung entsorgen. Solche Sammelcontainer stehen auf dem Zeughausareal an der Rünenbergerstrasse 37 und auf dem Festplatz an der Brühlgasse zur Verfügung.
Die Grüngut-Entsorgung ist kostenpflichtig. Die Grüngut-Entsorgungskarte kann online oder am Schalter der Gemeindeverwaltung während den Öffnungszeiten für CHF 80.– bezogen und bezahlt werden.
Die Sammelcontainer stehen nur für Private von Gelterkinden zur Verfügung, jedoch nicht für Gewerbebetriebe (Gärtnereien u.ä.) und Private ausserhalb Gelterkinden.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Metall-Sammlung
Samstag, 9. Mai 2026, 10 bis 12 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzsstrasse 5, Gelterkinden
Metalle (Kleinmengen) von Privatpersonen werden kostenlos entgegengenommen.
Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu.
Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.
Gemeinderat Martin Rüegg, Departementchef «Bildung, Kultur, Sport» hat am 27. April 2026 seinen sofortigen Rücktritt aus dem Gemeinderat Gelterkinden bekanntgegeben. Der Rücktritt wird damit begründet, dass er nach der Ablehnung des Projektierungskredites «Neubau Schulhaus Hofmatt und Umbau Pavillon Süd» an der Referendumsabstimmung vom 26. April 2026 als zuständiger Departementchef die politische Verantwortung trägt und er diese wahrnimmt. Der Gemeinderat bedauert den sofortigen Rücktritt.
Martin Rüegg hatte bereits am 21. Oktober 2025 seinen Rücktritt als Gemeinderat per 30. Juni 2026 bekanntgegeben. Die Ersatzwahl für den vakanten Sitz hat am 8. März 2026 stattgefunden. Gewählt wurde Johann Wieser, welcher sein Amt am 1. Juli 2026 antreten wird.
Für die vakante Zeit bis 30. Juni 2026 übernimmt der Stellvertreter des Departements «Bildung, Kultur, Sport», Matthias Schürch, die Amtsgeschäfte des zurückgetretenen Martin Rüeggs.
Rückfragen seitens Medien sind an Christoph Belser, Gemeindepräsident, zu richten: Mobile: 079 744 14 21
Zur Verstärkung unserer Brunnenmeisterei suchen wir eine zuverlässige, handwerklich versierte Persönlichkeit mit Freude an vielseitigen Aufgaben. Die Brunnenmeisterei sorgt für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb unserer Wasserversorgung, vom Leitungsnetz bis zu modernen Aufbereitungsanlagen. Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Samstag, 9. Mai 2026, 9 bis 12 Uhr, beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden
Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden.
Folgendes Material kann nicht angenommen werden:
• Jegliche Form und Art von Verpackungschips
• Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw.
• Verschmutztes Isoliermaterial
• PU-Schaum-Material
Bitte beachten Sie:
• Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden.
• Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.–pro Sack beziehen.
Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
X-Island.ch
Ferienpass Baselland vom 29. Juni 2026 bis 9. August 2026
X-Island.ch bietet während den ganzen Sommerferien diverse Veranstaltungen für alle im Alter von 6 bis 16 Jahren an. Anmeldestart ist am 13. Mai 2026.
Details sind auf x-island.ch ersichtlich. Programm-Flyer sind bei der Gemeindeverwaltung erhältlich.
Öffnungszeiten an
Auffahrt – 14. Mai 2026
An Auffahrt, Donnerstag, 14. Mai 2026, hat das HallenFreibad von 8 Uhr (Sauna ab 9 Uhr) bis 20 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklassen Sophia Andrich, Isabella PezziniBarberis und Taylan Arikan
Eintritt frei – Kollekte
Montag, 11. Mai, 19 Uhr, grosser Saal
Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden
Meldefrist RMSG
Die Meldefrist für An- und Abmeldungen, Änderungen (Minuten, Lehrkraft, Instrument) sowie Reduktionsgesuche für’s kommende Herbstsemester ist:
Freitag, 15. Mai 2026
Die entsprechenden Formulare finden Sie unter: www.msgelterkinden.ch
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gesangsklasse Pop-Rock Iris Bösiger.
Eintritt frei – Kollekte
Montag, 18. Mai, 19.30 Uhr, grosser Saal
Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Akkordeonklasse Christa Haller-Zehnder.
Eintritt frei – Kollekte
FerienpassBaselland
Dienstag, 19. Mai, 18.30 Uhr, grosser Saal
Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden
Das Instrumentenkarussel ist zurück!
Aufgrund der grossen Nachfrage bietet die RMSG im Herbst wieder das Instrumentenkarussell an!
Besuchen Sie den traditionellen Gelterkinder Frühlingsmarkt!
Im Ortskern von Gelterkinden findet am Mittwoch vor Auffahrt der traditionelle Frühlingsmarkt statt.
An die 150 Stände bieten am Frühlingsmarkt ein vielfältiges Warensortiment an: Kleider, Babyfinkli, Lederwaren, Mützen und Hüte, Socken, Gürtel, Taschen und Rucksäcke, Ponchos, Schmuck, Sonnenbrillen, Heimtextilien, Kunsthandwerk, Klangschalen, Sonnen- und Traumfänger, Geschenkkarten, Kerzen, Dekoartikel, Windlichter, Töpferwaren, Gewürze, Bio-Gemüse und -Setzlinge, Olivenöl, Produkte vom Hof, Alpkäse, Wurstwaren, Konfitüren, italienische Spezialitäten, Spielsachen, Holzartikel, Retro- und Steinbilder, Bastelwaren, Puppenkleider, Korbwaren, Haushaltartikel, Tiernahrung, Katzenzubehör, Pflanzen, Blumen, Öle und Heilkräuter, Kosmetik, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte, Reinigungsmittel, Landmaschinen und vieles mehr.
In der Rössligasse darf an den Flohmarktständen gestöbert werden.
In der Ochsengasse steht wie jedes Jahr das Bungee-Jump-Trampolin.
Auf dem Dorfplatz sorgt die Familie Parente mit dem Karussell und einem Schiessstand für Unterhaltung. Der Boxautomat steht wie immer beim Karussell. Das Kinderschminken finden Sie wieder beim Dorfbrunnen.
Kulinarische Köstlichkeiten
Auch kulinarisch wird am Frühlingsmarkt eine breite Vielfalt geboten. An diversen Ständen gibt es Take-away: Würste vom Grill, Burger, Schnitzelbrot, Kebab, Tex Mex, türkische, chinesische und italienische Spezialitäten, Käseschnitten, Raclette, Fischknusperli, Pizza, Risotto, Suppen, Piadine, Crêpes und andere Köstlichkeiten. Auch die Palette an Süssigkeiten ist gross: Magenbrot, Zuckerwatte, selbst gebackene Desserts, Glace, Softeis, Churros, Crêpes und viele weitere Leckereien.
Der Markt lockt mit zahlreichen Verpflegungsständen mit Sitzgelegenheiten. Mit Blick auf das Markttreiben kann man sich hier wunderbar verpflegen:
• Der Grossteil des kulinarischen Angebots befindet sich um den Dorfplatz (Risotto, Currywurst, Pommes, Käseschnitten, Schnitzelbrot, Pita, Falafel, Humus, Bretzel, Hot-Dog, Knoblibrot, Churros, Softeis, Schokoladenfrüchte, Zuckerwatte etc.).
• Auf dem alten Gemeindehausplatz, Ecke Bohnygasse und Schulgasse, finden Sie Sitzgelegenheiten mit weiteren kulinarischen Angeboten (Rindsburger, Fischknusperli, Suppe, Crêpes, Kaffee und diverses Süsses etc.). Lassen Sie sich verwöhnen!
• Der FC Gelterkinden empfängt Sie auf dem Dorfplatz mit Grillspezialitäten.
• Bei der Vinothek Raffaella auf dem Dorfplatz trifft man sich zu einem feinen Tropfen.
• Gegenüber wartet die Bierfabrik mit ihrem Biergarten und einem kühlen Bier auf Sie.
• Vis-à-vis der Bierfabrik finden Sie Food-Trucks mit verschiedenen Burgern im Angebot.
• Bei Brot & So an der Bohnygasse gibt es feinen Kaffee und hausgemachte Süssigkeiten.
• Beim Dorfplatz, Richtung Rössligasse, kann man sich beim Musikverein bei Kaffee und Kuchen stärken.
• In der Marktgasse wartet die Braui mit Speis und Trank auf Sie.
• In der Rössligasse, Ecke Ochsengasse/ Flohmarkt, befindet sich der Infobus von der Pro Senectute beider Basel. Beratung und Information zu allen Altersfragen mit Schwerpunktthema Demenz/ Alzheimer bei einer Tasse Kaffee oder Tee.
Die Marktkommission lädt Sie herzlich zum Besuch des Gelterkinder Frühlingsmarktes ein und wünscht viel Vergnügen.
Gelterkin Gelterkinden den
Postauto-Route Umfahrung am Markt
Während des Marktes wird der Dorfkern (Bohnygasse, Rössligasse ab Restaurant Rössli bis Dorfplatz, Ochsengasse 9 bis Dorfplatz, Schulgasse 18 bis Dorfplatz, Dorfplatz, Kirchrain bis Abzweigung Fabrikweg, Marktgasse) für den gesamten Verkehr gesperrt.
Die Postauto-Kurse 102, 103 und 104 werden von Betriebsbeginn bis -ende umgeleitet. Die Haltestelle Post wird in beiden Fahrtrichtungen nicht bedient.
Die Fahrgäste der Linie 102 nach Ormalingen, Hemmiken ab 21 Uhr, Rothenfluh, Anwil und Kienberg werden gebeten, die Haltestelle Obere Mühle zu benützen.
Für die Linien 103 und 104 nach Tecknau, Wenslingen, Oltingen, Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen wird an der Turnhallenstrasse, auf der Höhe Besucherparkplatz Altersheim, eine Haltestelle eingerichtet.
Die Postautos fahren fahrplanmässig, die Zuganschlüsse sind gewährleistet. Marktkommission Gemeinde Gelterkinden
Im Marktareal werden öffentliche WC-Anlagen aufgestellt.
Die Standorte:
• 2 WCs bei der Zufahrt bei den Bäumen zum alten Gemeindehaus an der Bohnygasse 1
• 2 WCs, 1 Pissoir und 1 barrierefreies WC beim ehemaligen Polizeiposten beim Dorfplatz 5
Parkplatzsituation am Markt
Die Geschäftsinhaberinnen und -inhaber sowie die Anwohnerschaft innerhalb des Marktperimeters können am Markttag nicht zu ihren Geschäften oder Liegenschaften zufahren. Im Interesse eines geordneten Marktverlaufs ist es untersagt, vor Verkaufsschluss um 18.30 Uhr in das Marktgelände ein- und daraus auszufahren. Leider stehen nicht genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Marktareal zur Verfügung. Die Fahrzeuge werden auf Trottoirs, vor Ausfahrten oder wo sich eben eine Möglichkeit bietet abgestellt. Dies führt immer wieder zu Reklamationen oder Polizeieinsätzen. Der zuständige Ordnungsdienst wird die Halterinnen und Halter von willkürlich parkierten Fahrzeugen büssen. Öffentliche, gebührenpflichtige Parkplätze befinden sich auf dem Festplatz beim Schulareal Hofmatt, bei der Mehrzweckhalle oder beim Hallen-Freibad.
Die Marktkommission dankt für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis.
Frühlingsmarkt mit speziellem Charme
Waldenburg Sympathische Vielfalt am Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich»
Meinrad Stöcklin
Während die grossen Märkte mittlerweile enorme Menschenmassen anlocken und einen gewissen Dichtestress auslösen, kommen am Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich» eher wohlige Gefühle und eine stimmungsvolle Gemütlichkeit auf. So auch an der diesjährigen, mittlerweile 29. Ausgabe, an der sich bei frühsommerlichen Bedingungen rund 40 Ausstellende präsentierten. Das breite Angebot im historischen Stedtli reichte von diversen lokalen und regionalen Produkten kulinarischer Art über Schmuck, Handarbeiten, einen Korbflechter, Gesundheit, das RepairCafé und den Wildpflanzenmarkt bis hin zu einer Ausstellung zum Thema «Bauer» und den beliebten Fahrten mit der Waldenburgerbahn im Kleinformat. Kurzum: der grösste Frühlingsmarkt des Waldenburgertals bot für Alle etwas und entpuppte sich auch als zwischenmenschlich wertvolle Plattform.
Markt-Zukunft ist ungewiss Anlässlich des offiziellen Eröffnungsapéros, musikalisch umrahmt von der Alphorngruppe Onoldswil und fasnächtlichen Klängen der Dachlukespinner-Clique Oberdorf, konnte Beat Feigenwinter als Marktchef ad interim zahlreiche Gäste begrüssen, darunter auch eine Delegation aus dem rund 800 Kilometern entfernten Waldenburg im deutschen Bundesland Sachsen. Feigen-
Einmarsch der Dachlukespinner-Clique Oberdorf.
winter bedankte sich bei allen Teilnehmenden und seinen Helferinnen und Helfern im Arbeitskreis «Frühlingsveranstaltung», welcher für die Organisation verantwortlich ist.
Die Zukunft des Frühlingsmarktes Waldenburg präsentiert sich aktuell jedoch reichlich ungewiss. Feigenwinter hatte seinen Rücktritt bereits vor Jahresfrist angekündigt und engagierte sich in diesem Jahr definitiv zum letzten Mal. «Ich habe diesen Markt nun 29 Mal organisiert, das reicht. Nun ist Schluss und ich möchte diesen Job übergeben. Es ist keine Hexerei, braucht ein gewisses Organisationstalent und etwas Erfahrung im Umgang mit dem Computer», so Fei-
9.30 Fiire mit de Chliine, Kirche St. Peter. Wir hören die Geschichte «Die kleine Raupe Nimmersatt», beten und basteln gemeinsam. Nach der Feier sind alle herzlich zum Znüni eingeladen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis. Sonntag, 10. Mai 10.00 Kirche Waldenburg. Pfarrer Torsten Amling. Wir feiern die silberne u. goldene Konfirmation. Zudem begrüssen wir auch alle Neuzuzüger in unserer Kirchgemeinde. Musikalische Unterhaltung mit dem Chor «con fuoco» und dem Organist Niggi Hublard.
Anlässe
IV. Classic Festival Waldenburgertal Samstag, 9. Mai, 20.00, Kirche Waldenburg, Barockkonzert «Notte veneziana». Vorverkauf: www.kulturticket.ch
Donnerstag, 21. Mai, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Frauengesprächsgruppe
Donnerstag, 28. Mai, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48
Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 Uhr im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen
Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch
19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé
Sonntag, 10. Mai
10.00 Bennwil, Gottesdienst am Muttertag mit Pfarrer Raphael Hadorn. An der Orgel spielt Martin Wiget. Kollekte: FIZ Fachstelle
Frauenhandel
Donnerstag, 14. Mai, Auffahrt
10.00 Hölstein, Auffahrtsgottesdienst und Abendmahl mit Pfarrer Raphael Hadorn. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: HMK, Hilfe für Mensch und Kirche
genwinter. Der finanzielle Erlös des Marktes kommt auch in diesem Jahr einer guten Sache zugute.
Check-Übergabe
Der Brunnen an der Waldenburger Hauptstrasse ist schon seit einiger Zeit defekt. Um diesen zu sanieren, übergab Feigenwinter der Waldenburger Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer einen Check über 3500 Franken. Diese bedankte sich herzlichst für das grosszügige Geschenk und lobte das Marktteam in den höchsten Tönen. «Dieser Markt ist immer ein schöner Begegnungsmoment und ein Geschenk für Waldenburg. Und ihr wusstet schon vor bald 30 Jahren,
Für Kinder und Jugendliche Freitag, 8. Mai
19.00 bis 21.30 BLü13 Regio-Teenie-Club, Kampf der Titanen. Kontakt: Tobias Burkhalter, 078 818 80 40, Jugendarbeiter. behoela@hotmail.com
Montag, 11. Mai
17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbel. Kontakt: Stefan Jossen, 079 432 64 16
Veranstaltungen
Mit der Bibel unterwegs … Auffahrt, 14. Mai. Nach dem Auffahrtsgottesdient in der St. Jakobskirche geht es in Richtung Merian Gärten (Areal Grün 80). Dort werden Sie sich mit Pflanzen beschäftigen, die in der Bibel vorkommen und sie aus biologischer und theologischer Sicht kennenlernen. Einzelne, Familien mit Kindern und Gruppen sind herzlich eingeladen. Alle Informationen und Anmeldung (bis 11. Mai) unter www.basler-bibelgesellschaft.ch
Voranzeigen
Refugium
Samstag und Sonntag, 30. und 31. Mai in Gelterkinden. Erstes kantonales Jugendfestival der Reformierten Kirche Basel-Landschaft. Thema «ZU-FRIEDEN?». Workshops, Konzerte, Gottesdienste, Jugendratswahl, Party – inkl. Essen/Übernachtung. Tickets und Infos: faju.ch
Jubilarengottesdienst Sonntag, 31. Mai, 10.00 Foyer/MZH Lampenberg. Wir freuen uns besonders mit den Kirchgemeindemitgliedern zu feiern, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag haben. Anschliessend an den Gottesdienst gibt es für alle einen kleinen Geburtstags-Apéro.
Mitteilungen
Lagerabenteuer in der 1. Sommerferienwoche Zeltlager (Tauch mit uns ein in die Welt der Spiele) von Samstag, 27. Juni bis Samstag, 4. Juli in Tramelan (BE) der MBG Hölstein und der Jungschi Bämbel. Das aufregende Abenteuer richtet sich an Kinder im Primarschulalter von 7 bis 12 Jahren. Anmeldeschluss: 31. Mai 2026. Alle weiteren Lagerinformationen sowie den Anmelde-QR-Code sind auf unserer Webseite zu finden. Melden Sie Ihr Kind gleich an!
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30
was Nachhaltigkeit bedeutet», so Andrea Sulzer. Es herrscht(e) also viel Sonnenschein rund um den Waldenburger Früh-
Amtswochen
20. April bis 10. Mai: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98 11. Mai bis 7. Juni: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Donnerstag, 7. Mai
19.30 Bibel lesen - und aus der Weisheit schöpfen Freitag, 8. Mai 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 TaizeGebet. Kapelle Hölstein Samstag, 9. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine. Ref. Kirche St. Peter, Oberdorf Sonntag, 10. Mai 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Kollekte: Gesamtschweizerische Verpflichtungen des Bischofs Montag, 11. Mai 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 13. Mai 18.00 Abfahrt nach Taizé Freitag, 15. Mai 19.00 Spielabend in der Arche. Frauenverein
Mitteilungen
Herzlich willkommen
Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst mit Eucharistie feiern.
lingsmarkt. Bleibt die Hoffnung, dass sich möglichst bald ein neuer Marktchef oder eine neue Marktchefin finden lässt.
Fiire mit de Chliine
Ein Gottesdienst für kleine und grosse Menschen, speziell gemacht für die Jüngsten unter uns. Wir singen, beten und hören die Geschichte «Die kleine Raupe Nimmersatt». Die Feier dauert rund eine halbe Stunde, anschliessend gemütliches Zusammensein bei einem kleinen Znüni. Das ökum. Vorbereitungsteam freut sich auf euch!
Spielabend
Es macht Freude, gemeinsam Zeit zu verbringen mit Spielen, Plaudern und Lachen. Der Frauenverein lädt ein. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie einen gemütlichen Abend in der Arche. Firmvorbereitung in Taizé Wie war Ihre Vorbereitung auf die Firmung? Oder anders gefragt, können Sie sich an die Vorbereitung zur Firmung erinnern? Schön. Ich persönlich habe keine bleibenden Vorbereitungserinnerungen. Ich glaube das war ein Treffen mit den Firmspender an einem Nachmittag, und dann wurde alle Kinder, der vierten, fünften und sechsten Klasse gefirmt. Alle drei Jahre war das so. Das ist aber schon lange her. Heute und hier ist das Alter der Firmlinge und auch die Vorbereitung anders.
Seit Jahren laden wir die jungen Menschen mit achtzehn Jahren zur Vorbereitung und Firmung ein. Ganz bewusst in dem Jahr in dem sie selbstständig, mündig und erwachsen werden. Die Vorbereitung findet in Taizé statt. Über Auffahrt fahren wir in das Dorf im Burgund, leben mit den Brüdern der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, vier Tage mit. Dort erleben sie, wie Kirche und Glauben tausende von Menschen berühren kann. Berührt von der Heiligen Geistkraft, gestärkt im Glauben feiern wir an Pfingsten Firmung. Dann, wenn die Heilige Geistkraft saust und braust.
Begleiten Sie uns und die jungen Menschen in dieser Zeit mit Ihrem Gebet. Herzlichen Dank.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Donnerstag, 7. Mai 14.00 bis 17.00 Pfarrhaus Diegten, Seniorennachmittag Sunneblätz Sonntag, 10. Mai 10.00 Kirche Eptingen, Konfirmationsgottesdienst, Theol. R. Vogt, anschl. Apéro Auffahrt, 14. Mai 10.00 Kirche Diegten, ökum. Auffahrtsgottesdienst, Pfr. R. Frische, Pfr. U. Dällenbach und Pater J. Kubica, Musik: M. Krüger (Orgel) und L. H. López (Saxofon)
Die Waldenburger Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer mit dem abtretenden Marktchef Beat Feigenwinter. Fotos: M. Stöcklin
Waldenburg
Dankeschön!
Der Frühlingsmarkt Waldenburg 2026 ist schon wieder Geschichte. Bei sommerlichem Frühlingswetter haben viele Interessierte dem 29. Frühlingsmarkt einen Besuch abgestattet. Für eine zusätzliche Bereicherung sorgten das Repair-Café und die Ausstellung im Kulturraum (ehem. Bezirksgericht) sowie diverse Verpflegungsstände. Am 29. Frühlingsmarkt durfte der Arbeitskreis Frühlingsveranstaltung wiederum auf grosses Verständnis und Entgegenkommen der Stedtli-Bewohner/-innen zählen. Sei es, dass die angereisten Marktfahrer/-innen Strom oder Wasser beziehen durften oder Material einstellen konnten. Der Arbeitskreis dankt deshalb allen Bewohner/-innen des Stedtlis sowie den Gemeindebehörden für das entgegenge-brachte Verständnis und die tatkräftige Unterstützung. Natürlich auch ein Dankeschön an alle, die den Markt besucht haben und damit ihr Interesse an einem lebendigen Waldenburg und unserem Tal bekundet haben. Ein grosses Dankeschön auch an die Firmen Rero AG, für die Möglichkeit zur Parkplatzbenutzung. Der diesjährige Markt wird allen Teilnehmer/-innen und Besucher/-innen sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Da wir aktuell noch eine/n neue/n Marktchef/-in suchen, ist die Durchführung des 30. Frühlingsmarktes am 8. Mai 2027 aber leider noch nicht gesichert.
Wichtiger Hinweis in eigener Sache Damit der Markt weiterhin stattfinden kann, suchen wir eine/n neue/n Marktchef/-in mit ein wenig Organisationstalent und PC-Kenntnissen, die/der zusammen mit dem motivierten Marktteam den Markt organisiert. Interessierte melden sich per E-Mail an beat. feigenwinter@bluewin.ch
Das Marktteam des Arbeitskreises
Frühlingsveranstaltung Waldenburg: Walter Bürgin, Gabriele De Caro, Manuela Santo, Urs Schneider, Lucie Brunnenkant, Beat Feigenwinter. www.fruehlingsmarkt-waldenburg.ch
Schwimmbi Waldenburg Saison 2026 Die Badesaison 2026 beginnt am Samstag, 16. Mai um 10 Uhr mit einem kleinen Spezialprogramm. Alle Informationen zu Neuigkeiten, Veranstaltungen, Öffnungszeiten und mehr finden Sie auf der Website: www.schwimmbi-waldenburg.ch. Wichtige Eckpunkte für die Saison 2026. Öffnungszeiten:
• Vor den Sommerferien: 10 bis 19 Uhr
• Während der Sommerferien: 10 bis 19.30 Uhr
• Nach den Sommerferien: 10 bis 18 Uhr
• Neu ist das Schwimmbi bei jedem Wetter bis sicher 14 Uhr geöffnet.
Saisonabonnements:Vorverkauf mit zehn Prozent Rabatt vom 27. April bis 10. Mai ausschliesslich online über die Schwimmbi-Website.
Schwimmkurse: Vielfältiges Angebot während der Sommerferien für Jung und Alt, organisiert durch den SC Liestal. Kiosk: Das Team um Andy Blaser freut sich auf Ihren Besuch! Mit einem Saisonabonnement tragen Sie zur Erhaltung unsers beliebten Schwimmbis bei und können den Sommer in vollen Schwimmzügen geniessen!
Oberdorf
Fahrplananhörung 2027
Vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) im Internet publiziert auf öv-info.ch.
Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben. Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen.
Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet.
Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region.
Hölstein
Sträuchertausch am Maimarkt Am Maimarkt vom kommenden Samstag, 9. Mai 2026, ist «Natur im Siedlungsraum»
Thema am Stand der Umweltkommission. Dabei kann ein invasiver Strauch (Neophyt) wie Kirschlorbeer, Sommerflieder, runzelblättriger Schneeball, etc. kostenlos gegen einen einheimischen Strauch getauscht werden. Bringen Sie den invasiven Neophyten gleich zur Entsorgung mit oder machen ein Foto davon und wählen ihren neuen Gartenstrauch. Nach Standort und Wünschen stehen verschiedenste Sträucherarten zur Auswahl, welche Nahrung für Insekten, Vögel und Kleinsäuger bieten. Gemeinderats- und Umweltkommissionsmitglieder freuen sich am Markt auf regen Sträuchertausch und mündlichen Austausch.
Dienstleistungen der Gemeinde
über Auffahrt und Pfingsten
Die Gemeindeverwaltung ist am Donnerstag, 14. Mai 2026, bis und mit Freitag, 15. Mai 2026, nach Auffahrt geschlossen. Auch der Werkhof ist an diesen beiden Tagen nicht in Betrieb. Normal findet aber die Wertstoffannahme in dieser Woche am Mittwochnachmittag von 17 Uhr bis 19 Uhr und am Samstagvormittag von 10 Uhr bis 12 Uhr statt. Am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, bleibt die Verwaltung und der Werkhof ebenfalls geschlossen. Den Pikettdienst für das Bestattungswesen erreichen Sie unter 0612721878.
Ausblick Gemeindeversammlung
Die nächste Gemeindeversammlung findet am 15. Juni 2026 um 19.30 Uhr in der Turnhalle Rübmatt statt.
Gemeinde Hölstein/Öffentliche Planauflage Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen
Neubau Transformationenstation Bärenmattenstrasse 2 und 20 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen HÖL Bärenmattenstrasse 2 und HÖL Grastrocknungsanlage und 20 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen HÖL Bärenmattenstrasse 2 und RAM Brünnliweg. Die Gesuchsunterlagen für das Projekt werden vom 8. Mai bis zum 8. Juni 2026 in der Gemeindeverwaltung Hölstein öffentlich aufgelegt.
Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf www.esti-consultation.ch/pub/7092/ fcb5557a72 online zur Einsicht zur Verfügung.
Peter Weisskopf tritt aus der Sozialhilfebehörde zurück
Peter Weisskopf hat seine Demission aus der Sozialhilfebehörde per Ende April 2026 aus persönlichen Gründen erklärt. Er war seit Anfang 2026 in der Behörde tätig. Der Gemeinderat und die restlichen Mitglieder der Sozialhilfebehörde bedauern den Rücktritt sehr. Die Vakanz in der Behörde muss durch eine Ersatzwahl wieder geschlossen werden. Ersatzwahl Sozialhilfebehörde Die Sozialhilfebehörde prüft in Zusammenarbeit mit einer beauftragten Firma, ob eine Person oder eine Familie Anspruch auf Sozialhilfe (Existenzsicherung) hat. Die Sozialhilfebehörde besteht aus drei Personen. Jährlich finden ca. zehn Sitzungen statt. Aufgrund des Austritts von Peter Weisskopf steht eine Ersatzwahl an, für den Rest der laufenden Amtsperiode bis zum 31. Dezember 2028. Zu besetzen ist die Funktion des Aktuariats. Sind Sie motiviert und haben Interesse, in der Sozialhilfebehörde mitzuwirken? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme resp. schriftliche Mitteilung bis spätestens am 27. Mai 2026 auf info@hoelstein.ch. Für die Zusammensetzung der Behörde ist es nicht nötig, einem sozialen Berufsfeld zu entstammen. Auch ergänzende Perspektiven sind hilfreich. Interessierte müssen jedoch bereit sein, sich in die gesetzlichen Grundlagen einzuarbeiten. Für Fragen steht Ihnen der Gemeindeverwalter, Pascal Liederer, gerne zur Verfügung (Telefon: 0619569000). Die Ersatzwahl wird an einer Sitzung der Wahlbehörde (Gemeinderat) am 1. Juni 2026 vorgenommen. Der Antritt der neuen Person in der Sozialhilfebehörde erfolgt im Anschluss oder nach Vereinbarung.
Einladung
Zur Bürgergemeindeversammlung vom Mittwoch, 13. Mai 2026 Beginn der Versammlung um 20 Uhr in der Bürgerstube.
Traktanden:
1. Protokoll BGV vom 19.11.2025
2. Finanzen (Rechnung 2025)
3. Anpassung Reglement Liegenschaftsfonds
4. Kultur und Liegenschaften
5. Waldwirtschaft
6. Einbürgerungen
7. Information Stand Deponie
8. Verschiedenes
Wir freuen uns, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger und Interessierte zu diesem Anlass begrüssen zu dürfen. BürgerratHölstein
Niederdorf
Bau- und Strassenlinienplan Dorfgasse
Durch die Erneuerung der Bahnlinie im Waldenburgertal wurden gleichzeitig auch verschiedene Hochwasserschutzmassnahmen entlang der Vorderen Frenke ausgeführt. Dabei wurde die Führung der Dorfgasse verändert. Diese wurde im September 2023 neugestaltet eingeweiht. Die Parzellengrenzen werden der neuen Situation angepasst, weshalb auch die bestehende Bau- und Strassenlinien verändert werden müssen. Gleichzeitig müssen sowohl der Zonenplan Siedlung und der Strassennetzplan Siedlung der neuen Situation angepasst werden. Das mit der Planung beauftragte Ingenieur- und Planungsbüro Sutter hat die neue Planungsinstrumente Bau- und Strassenlinienplan Dorfgasse, Zonenplan Siedlung, Mutation Dorfgasse und Strassennetzplan Siedlung, Mutation Dorfgasse entworfen. Das Vorprüfungsverfahren ist bereits abgeschlossen. Im Rahmen des Informations- und Mitwirkungsverfahrens orientiert der Gemeinderat nun die Einwohnerinnen und Einwohner über den Planungsentwurf und lädt sie zur Vernehmlassung ein.
Die Unterlagen können in der Zeit vom 7. Mai bis 4. Juni 2026 während der Schalterstunden in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Gleichzeitig sind sie im Internet unter www.niederdorf.ch einsehbar. Eingaben können bis zum 4. Juni 2026 in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung gerichtet werden.
Nach Abschluss dieser Vernehmlassung wird die Planungsvorlage bereinigt und der Einwohnergemeindeversammlung zum Beschluss vorgelegt. Nach der Planauflage mit Einsprachmöglichkeit nach Raumplanungs- und Baugesetz werden die neuen Planungsdokumente mit der regierungsrätlichen Genehmigung rechtsgültig.
Frytigsmärt Der Frytigsmärt vom 8. Mai findet nicht statt und wird neu auf den 15. Mai verschoben.
Langenbruck
Rahmtäfeli und Blumenverkauf zum Muttertag Am Samstag, 9. Mai 2026, von 9 bis 15 Uhr im Werkhof der Gemeinde Langenbruck. Schöne Blumengestecke, Rahmtäfeli und weitere Artikel zu Gunsten von Frauenplus, Suppe sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl. Der Frauenverein Langenbruck freut sich auf Ihren Besuch.
Fahrplananhörung 2027
Vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) im Internet publiziert auf öv-info.ch. Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen. Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Fi-
nanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet. Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region.
Was läuft in Langenbruck
Donnerstag, 7. Mai Muttertagsbasteln für Kinder, Frauenverein, Vereinslokal Samstag, 9. Mai Rahmtäfeliverkauf, Frauenverein, Werkhof (09 bis 15 Uhr) Sonntag, 10. Mai Gottesdienst Waldenburg, Con Fuoco, Kirche Waldenburg, 10 Uhr Mittwoch, 13. Mai Spielnachmittag, Frauenverein, Ver-
• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr
• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr
Jeden Dienstag
• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr
Jeden Mittwoch
• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr
• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr
Jeden Donnerstag
• Kaffitreff für alle, 9.45 Uhr
• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr
Gold für Gritt-Lernende
Niederdorf 1. Platz an der Gastro Elite 2026
Im Gritt wurde vor wenigen Wochen noch intensiv getestet und gefeilt: Beim zweiten Probekochen für 70 Gäste zeigte sich bereits, welches Potenzial im Team «Pastinackten» steckt. Das harte Training hat sich gelohnt – Lenja Walliser vom Gritt gewann gemeinsam mit ihrem Team die Gastro Elite 2026. Der renommierte Lernenden-Wettbewerb fand im Rahmen der OFFA in St. Gallen statt. Acht Teams traten an vier Tagen gegeneinander an und meisterten die anspruchsvolle Aufgabe, ein DreiGang-Menü für 70 Personen aus vorgegebenen Zutaten zuzubereiten. Mit handwerklicher Präzision, Kreativität und starkem Teamgeist überzeugten die Pastinackten die Jury am meisten. Zum
Team gehören Basil Stückelberger und Julia Bachmann (Restaurant Stucki), Lenja Walliser (Gritt Niederdorf), Vittorio Bucher (Hotel Teufelhof) und Dominik Wenger (Tavero Roche). Der Sieg unterstreicht die Bedeutung engagierter Lehrbetriebe. «Wir sind sehr stolz auf Lenja und ihr Team», sagt Küchen- und Restaurationsleiter Sancar Daniel Dinç. «Wir geben jungen Menschen das nötige Rüstzeug mit – was sie daraus machen, liegt in ihren Händen. Umso schöner, wenn daraus eine solche Erfolgsgeschichte entsteht». Wer diesen Weg ebenfalls einschlagen möchte –dass Gritt hat derzeit noch eine freie Lehrstelle als Köchin/Koch.
Frischer Wind
Reigoldswil Kreativer Mit-Mach-Gottesdienst
Wow, so viele Kinder besuchen in Reigoldswil den Gottesdienst am Sonntagmorgen! Dies war vielleicht der Eindruck von vielen in der zahlreich versammelten Kirchgemeinde. Dieser Mit-Mach-Gottesdienst wurde gestaltet von der Katechetin Veronika Hettich zusammen mit den Kindern der 4. und 6. Religionsklasse und Pfarrerin Dorothee Löhr. Sie führten mit ihren toll gesungenen Liedvorträgen durch diesen Gottesdienst zum Thema Heiliger Geist. Im zweiten Teil wurden die Gottesdienstbesucher auch in die Gestaltung mit einbezogen und konnten sich an verschiedenen Stationen kreativ einbrin-
gen. So zum Beispiel an einer Klage- und Dankesmauer, an der die persönlichen Anliegen an Gott in Gebeten angebracht werden konnten. Oder bei der künstlerischen Gestaltung von schönen Gläsern oder auch beim Basteln von Papierfliegern, mit denen anschliessend vom Kirchturm herab tolle Flüge gestartet werden konnten. «So bringt man die Jungen in die Kirche», war der Kommentar eines Besuchers. Alle gingen gut gelaunt aus diesem gelungenen und abwechslungsreich gestalteten Gottesdienst. Ein gemütliches gemeinsames Mittagessen rundete den sonnigen Sonntagvormittag ab. KarlBolli
AnitaWiesner
Das erfolgreiche Siegerteam Pastinackten am Gastro Elite Wettbewerb. Foto: zVg
Veranstaltungen
AUSVERKAUF
30
RABATT
AUF ALLE NEUEN KLEIDER UND SCHUHE
AB DIENSTAG, 5. MAI 2026
WIR SIND AN DER HAUPTSTRASSE 20, 4416 IN BUBENDORF
Sonntag, 10. Mai
Muttertag auf Schloss Wildenstein
• Wurst vom Grill
• Crêpes
• Wohnturmführungen
• Live-Musik
Shuttle-Bus ab Parkplatz CARBOGEN AMCIS, Hauptstrasse 145, Bubendorf
für einen guten Zweck (Herzkissen Baselland) LIONS CLUB WILDENSTEIN
Gemeinde Bennwil
Zum diesjährigen
Banntag
laden wir alle Einwohnerinnen und Einwohner, alle auswärtigen Bürgerinnen und Bürger sowie HeimwehBämbeler recht herzlich ein.
Donnerstag, 14. Mai 2026 (Auffahrt)
Besammlung: ab 09.30 Uhr beim Gemeindehaus
Abmarsch: 10.00 Uhr
Der Gemeinderat
gastiertinder REVUE
Erikaweg1,Langenbruck EinLiederabendmit Walter Lietha
Donnerstag, 14. Mai 2026 12.00 Uhr beim Dorfbrunnen
Der Bürgerrat lädt die Dorfbevölkerung von Wenslingen sowie die auswärts wohnhaften Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Nach der Begrüssung durch den Bürgerratspräsidenten Abmarsch zum ca. 2-stündigen Bannumgang. Wirtschaft mit Grill und Kuchenbuffet bei der Waldhütte oder bei schlechtem Wetter beim Mattenhof.
Biszum 15.Mai 2026mussIhreschriftlicheAbmeldung, Instrumentenwechsel oder Lektionsdaueränderungsowie Ihre Anmeldungbei unseingegangen sein,damit dieÄnderungper Herbstsemester 26/27inKraft tritt. Zu spät eingegangene Ab– undUmmeldungen können nichtberücksichtigtwerden. ANMELDUNGEN nehmen wir(je nach Kapazität) jederzeitentgegen.
MeldeformularekönnenSie beim Sekretariat(Tel. 061961 1565) oder über unsereHomepage: www.msft.ch (Downloads >Meldeformulare) beziehen. BeiFragenstehenwir Ihnengerne zurVerfügung.
Lesung mit
STEVEN SCHNEIDER
Der bekannte Kolumnist (Schreiber vs Schneider) liest aus seinem neuen Roman «Die schnellste Frau der Welt»
Do , 7 Mai 2026 19 30 Uhr
Vereinszimmer in der Mehrzweckhalle Oberdorf (Schulstrasse 19)
Anschliessend Apéro
Kollekte – empfohlener Richtpreis CHF 20 –
7. Mai
Sammler suchtfür eigene SammlunggegenBarzahlung Schwyzerörgeli und Akkordeon (auchdefekt)
R. Reinhardt, Tel. 079695 75 68 r-reinhardt@gmx.ch