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20260423_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00

Séance um Mitternacht

Das Theater Rampenlicht beschwört

Geister aus der Schattenwelt herauf.

Seite 6

Hände voller

Geschichte

Der historische Themenweg in Sissach wurde in einem feierlichen Rahmen eingeweiht.

Seite 11

Siegermuni heisst «Mino» Am Basellandschaftlichen Kantonalschwingfest in Oberdorf wurden Lebendpreise getauft. Seite 15

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Alte Lieder und starke Stimmen

Stimmen zu Gast «Ich denke Dein» – Liederabend in der Stadtkirche Liestal

ErikaBachmann

In der Konzertreihe für Lied und Vokalmusik «Stimmen zu Gast» in Liestal wurden dem zahlreich erschienenen Publikum unter dem Titel «Ich denke Dein» Lieder und Duette von Johannes Brahms, Alexander Zemlinsky, Franz Schubert, Robert und Clara Schumann vorgetragen. Die Künstler/-innen Andrea Suter (Sopran), Jan Petryka (Tenor) und Riccardo Bovino am Klavier füllten den Kirchenraum mit seiner guten Akustik mit ihren schönen Stimmen und dem Klavierklang bestens aus.

Gemeinsam mit Riccardo Bovino gründete Andrea Suter 2020 die Liedund Konzertreihe «Stimmen zu Gast» für klassische Vokalmusik in Liestal und setzt damit im Kulturleben des Kantons Baselland einen Akzent. Im Herzen des Stedtlis erhält der professionelle Sologesang damit immer wieder eine Bühne.

Sehr gut ausgebildet und vielseitig Andrea Suter hat einen Master of Music Performance mit Auszeichnung. Dank ihrer beweglichen und vielseitigen Sopranstimme ist sie auf Opern- und Konzertbühnen und in der Kirchenmusik unterwegs. Jan Petryka stammt aus einer Warschauer Musikerfamilie, studierte Gesang und tritt als vielseitiger Konzert- und Oratoriensänger auf. Riccardo Bovino, der in Turin und Basel Klavier studierte und zum Beispiel auch mit Sol Gabetta (Olsberg) zusammenarbeitet, begrüsste und wünschte sich ein Publikum, das auch noch am anschliessenden Apéro vor der Kirche da bleiben möge. Für ihn und seine Frau, Andrea Suter, war es ein echtes Heimspiel, da sie direkt bei der Kirche in Liestal ihren Wohnsitz haben.

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Kolumne

Wie voll ist das Boot?

Die beiden Stimmen warteten konzentriert auf ihren Einsatz ins Klavierspiel und gingen mimisch mit der Musik mit. Mit ihrer deutlichen Aussprache konnte man den Liedtext gut mitverfolgen.

Die Textteile gelten, auch wenn sie sehr alt sind, heute noch immer, wie zum Beispiel: «es vergeht keine Stund in der Nacht, … das Feuer brennt so sehr, die Liebe noch viel mehr.» Im Text gibt es auch amüsante Passagen, etwa «Wie komm ich vorbei dem Hund … gib dem Hund ein gutes Wort». Noch besser zur heutigen Zeit passt die Aussage: «Wie tut mir so wohl der selige Frieden». Robert Schumann entdeckte den jungen Johannes Brahms 1853. Brahms

fand in der Familie Schumann eine künstlerische Heimat. Er schrieb 1894 in einem Brief: «Es ist wohl das erste Mal, dass ich dem, was von mir ausgeht, mit Zärtlichkeit nachsehe» und meinte damit seine Sammlung von Deutschen Volksliedern. Mit ihnen verband er den Ausdruck der ursprünglichen musikalischen Sprache, schlicht, direkt und emotional ehrlich. Genau dies konnten die Künstler/-innen gut in den Raum übermitteln.

Andrea Suter glänzte nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit einem schönen, glitzernden, dunkelblauen langen Kleid und die Herren waren in dezent dunkelblau, grau, schwarz pas-

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send gekleidet. Während dem Konzert wechselten sich die Einsätze der beiden Stimmen einzeln ab und ergänzten dies wieder mit interessanten DuettStücken. Die Körperhaltung und Mimik der Singenden passte zum Text und unterstrich damit gut den Inhalt. Riccardo Bovino, Andrea Suter und Jan Petryka erhielten viel Applaus und Bravos und setzten so sogar zu einer ungeplanten zweiten Zugabe mit der Wiederholung des Lieds von Brahms «Feinsliebchen, du solltest nicht barfuss gehen» an.

Der Wunsch nach Anwesenheit der Gäste auch am Apéro wurde nach einem schönen Konzertabend erfüllt.

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«Das Boot ist voll!» Diesen unseligen Spruch hat man in der Schweiz schon einmal gehört. Damals verhinderte er die Rettung von unzähligen Jüdinnen und Juden. Mit der «10-Millionen»Initiative wiederholt sich das Spiel auf einer etwas anderen Ebene. Heute wohnen in der Schweiz 220 Einwohner pro Quadratkilometer, in Singapur sind es über 8000. Dichtestress in der Schweiz: Fehlanzeige. Sie werden sagen: aber 60 Prozent der Fläche machen die Alpen aus. Wohl wahr, aber auch dann noch leben wir relativ locker, mit viel Naturflächen in der Umgebung der Städte und Agglomerationen. Mit der zahlenmässigen Einschränkung auf 10 Millionen ist es wie mit einem Pianisten, der sich an jeder Hand einen Finger hochbindet und sich sagt: «Acht Finger sind zum Spielen besser.» Das kann beim besten Willen nicht gut gehen. Die Initiative würde zur Kündigung der bilateralen Verträge führen, den Familiennachwuchs für EUBürger und -Bürgerinnen einschränken und für die Exportindustrie katastrophale Folgen haben. Nicht umsonst sprechen die Gegner von der «Chaos-Initiative». Wollen wir, dass der Lohnschutz wegfällt? Wollen wir den Kollaps des Gesundheitswesens aufgrund fehlender Fachkräfte? Wollen wir eine Schweiz mit mehr Unsicherheit in allen Bereichen? Wollen wir letztlich das Asylrecht abschaffen? Ein Blick auf Singapur zeigt: Das Boot ist noch lange nicht voll. Mit einer klugen, massvollen Politik werden wir nicht so schnell in den Dichtestress kommen, den uns gewisse Kreise einreden wollen.

ThomasBrunnschweiler

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Stimmen und Klavierklang füllten den Kirchenraum aus. Von links: Riccardo Bovino, Andrea Suter und Jan Petryka. Foto: E. Bachmann

Wanderung

Via Berna

Die Naturfreunde Baselbiet laden am Samstag, 2.Mai zu einer Wanderung ein: Im kleinen Ort Bellelay fällt zuerst der wuchtige Bau des ehemaligen Klosters aus dem 11. Jahrhundert ins Auge. Die einstigen Mönche sollen auch die Erfinder des «Tête de Moine» gewesen sein. Der Pfad führt entlang des geschützten Moorgebietes von La Sagne. Nach La Rouge Eau mit seinen alten Torfstichen erreicht man den waldigen Abhang der ersten Jurahöhe. Der Weg führt zuerst über eine Strasse und steigt dann steil durch dichten Wald hinauf zu den offenen Weiden. Beim Aussichtspunkt des Montbautier öffnet sich der Blick über das Vallée de Tavannes. Nun führt der Pfad über die Weiden des licht bewaldeten Hügelrückens der Prés de la Montagne. Nach Norden schweift der Blick über die Ketten des Juras Richtung Frankreich. Schliesslich gelangt man über die Pâturage du Droit in die obersten Wohngebiete von Tramelan, dem ehemaligen Uhrmacherstädtchen.

Streckendaten: Länge: 11 km, Aufstieg: 340 m, Abstieg: 400 m, Wanderzeit: vier Stunden, Treffpunkt: 7.45 Uhr Bahnhof Basel SBB (Schalterhalle); Abfahrt: 8.02 Uhr nach Delémont, Glovelier und Belleley, le Domaine; Ankunft 9.34 Uhr; Kosten: Billett bitte selbst lösen; Anforderung: T1; Rückkehr: 15.30 Uhr ab Tramelan via St. Imier und Biel nach Basel; Ankunft 17.56 Uhr; die Wanderung wird nur bei schönem Wetter durchgeführt; max. 12 Teilnehmende; Leitung: Claudia Schultze; Anmeldung: bis Mittwoch, 29. April, an schultze.claudia@ bluewin.ch; www.naturfreunde-bl.ch NaturfreundeBaselbiet

Parteien

Grüne wählten Vizepräsidium

Die Grünen Baselland haben an ihrer Jahres-Mitgliederversammlung in Pratteln ein neues Vizepräsidium gewählt: Mit Farah Dettwiler (Waldenburg), Cathrin Schödler (Sissach) und Tobias Fankhauser (Hölstein) wurden drei junge und engagierte Personen in die Parteileitung gewählt. Gemeinsam mit Michael Durrer, der als Präsident wiedergewählt wurde, werden sie die Grünen Baselland als starkes Team ins kommende Wahljahr führen. Michael Durrer: «Ich freue mich sehr über diese Verstärkung der Parteileitung. Die Grünen Baselland starten mit zusätzlichem Rückenwind in die heisse Phase des Regierungsratswahlkampfes von Philipp Schoch.» Alle Mitglieder der Geschäftsleitung, des Vorstands sowie die Delegierten wurden einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls gewählt wurde Dominic Cavegn als neuer Kassier. Jahresrechnung 2025 und Budget 2026 wurden genehmigt. Für die zwei nationalen und die drei kantonalen Abstimmungen vom 14. Juni wurden allesamt einstimmig folgende Parolen gefasst: Nein zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» (einstimmig), Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes, Nein zur kantonalen Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung», Ja zur kantonalen Initiative «Zämme in Europa», Ja zur kantonalen Vorlage «Neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden». Die Grünen Baselland setzen sich auch in diesem Abstimmungskampf ein für ein klares Zeichen gegen Abschottung und Isolation und gute Beziehungen zu Europa. GrüneBaselland

Betrachtung zur Woche

Geh aus mein Herz und suche Freude

www.oberbaselbieterzeitung.ch

«Der TodistnichtdasEnde, sondernderBeginneinerneuenReise.»

Todist nichtdas Ende, sondern derBeginneiner neuenReise.»

Traurig,jedochinLiebeundDankbarkeitnehmenwirAbschiedvon meinemliebenEhemann,meinem liebenPapi,Schwiegervater, unserem Bupa,BruderundSchwager

Traurig, jedochinLiebeund Dankbarkeit nehmen wirAbschiedvon meinem liebenEhemann, meinem lieben Papi,Schwiegervater, Bupa,Bruderund Schwager

Markus Matt-Oberer

MarkusMatt-Oberer

21.Oktober1941 –17.April2026

21. Oktober1941

Inden frühenMorgenstundenvom17. Aprilhat dein Herz aufgehörtzu schlagen.Dubistfriedlicheingeschlafen undhast uns fürimmerver-

IndenfrühenMorgenstundenvom17.AprilhatdeinHerzaufgehörtzu schlagen.Dubistfriedlicheingeschlafenundhastunsfürimmerverlassen.

InstillerTrauer

In stillerTrauer

RuthMatt-Oberer

Denise &PascalHess-Matt mitKevin& Cédric

Roland &MyrtaMatt-Schenker

Anna-Katherina &RaymondPanosetti-Oberer

Ruth Matt-Oberer &Pascal Hess-Matt mit Kevin& &Myrta Matt-Schenker &Raymond Panosetti-Oberer

Bethli Weitnauer-Zimmermann und Verwandte

DieUrnenbeisetzungfindetamDonnerstag,30.April2026um13.30Uhr imengstenFamilienkreisstatt.Um14.00Uhrladenwiralleherzlichzur AbdankungsfeierinderRef.KircheBubendorfein.

DieUrnenbeisetzung findetamDonnerstag,30. April2026 um 13.30 Uhr im engstenFamilienkreisstatt. Um 14.00Uhr ladenwir alle herzlichzur Abdankungsfeierinder Ref. Kirche Bubendorfein.

Sobald etwas blüht, habe ich eine Melodie im Ohr. Früher mochte ich viele Kirchenlieder gar nicht. Schwermütig, altmodisch und unverständlich fand ich viele Texte. Nur die Weihnachtslieder habe ich gern gesungen und dann noch eines mit fröhlicher Melodie und einfachem Text: «Geh aus mein Herz und suche Freud». Fünfzehn Strophen hat es und Paul Gerhardt, der wohl bekannteste evangelische Lieddichter, hat es geschrieben. Es ist ein einziges Staunen über die Wunder der Natur. Ein bisschen kitschig sogar: die Narzissen, die Tulpen, die Vögel, die Tiere, ob Hirsch oder Reh bis hin zu den Bienen. Die Glucke, die ihr Völklein ausführt und der Storch, der sein Haus baut, niemand wird vergessen. Man stellt sich Paul Gerhardt vor, wie er im besten Sonntagsanzug einen Spaziergang gemacht hat an einem schönen Frühsommertag. In Wirklichkeit war der Dreissigjährige Krieg kaum vorbei, als er den Text geschrieben hat. Der Gestank von Pest, Tod, Krankheit und Brandschatzung war lange stärker gewesen als der Duft der Blumen. Kriegsgeschrei und das Jammern der Verstümmelten klangen lauter als das Gezwitscher der Vögel. Wir brauchen nur den Fernseher anzuschalten und wir sehen, wie aktuell das alles ist. Paul Gerhardt hat Gedichte, fromme Gedichte geschrieben gegen dieses Grauen.

Das sagt er auch so. Auch seine eigene Lebensgeschichte ist nicht ohne Tragik. Dennoch schreibt er: Gottes Welt ist schön. Die Welt mit ihren Tulpen und Narzissen ist schöner als Salomons Seide, heisst es in einer Strophe. So muss er gedacht haben, als er das erste Mal Tulpen gesehen hat im Berliner Schlossgarten. Das war damals eine Sensation. Für eine einzige Tulpe investierten Fürsten und Könige zwanzig Wagenladungen Korn, zehn Nutztiere und mehrere Fässer Bier. Die Tulpe war die Entdeckung des 17. Jahrhunderts. Man hatte sie von Persien und Afghanistan über die Türkei nach Europa gebracht und die Menschen kamen von überall, um sie zu sehen. Man kann sich das heute nicht mehr vorstellen, aber ihre Schönheit galt als Beweis für die Existenz Gottes.

Diese kleinen Wunder des täglichen Lebens zu entdecken, war wohl auch für Gerhardt wichtig. Denn er gehörte nicht zu den erfolgreichen Leuten. Er war meist arbeitslos, mit 42 bekam er die erste feste Stelle. In zehn Jahren hatte er vier von sechs Kindern und die Frau durch Krankheiten verloren. Dennoch verlernt er das Staunen nicht. Er verzweifelt nicht am Leben, gibt die Hoffnung nie auf. In seinen Liedern finden wir bis heute eine Anleitung fürs Leben. PfarrerTorstenAmling,Ref.Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St.Peter

AnstellevonBlumengedenkemanderSchweizerischen Vogelwartein Sempach,IBANCH470900000060002316 1(Vermerk:MattMarkus)

Traueradresse:RuthMatt-Oberer,Nelkenring16,4416Bubendorf

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Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem lieben Mami, Grosi und Schwester

Nelly Haas-Schaub

8.5.1944 – 8.4.2026

Wir vermissen dich sehr und sind dankbar für die schöne gemeinsame Zeit. Mit vielen unvergesslichen Erinnerungen wirst du in unseren Herzen weiterleben.

In Liebe und Dankbarkeit

Ernst Haas-Schaub

Maya Oberli-Haas

Fabienne, Janine, Julia und Severin

Sandra und Ronnie Wirth-Haas

Colin, Yael und Noah

Florian Haas Geschwister und Verwandte

Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Die Trauerfeier findet am Montag, 4. Mai 2026 um 14.30 Uhr im Foyer der Mehrzweckhalle Lampenberg statt.

Anstelle von Blumen bitten wir das GRITT Seniorenzentrum, Niederdorf, IBAN CH97 0900 0000 4000 7965 3, Vermerk «Nelly Haas», zu berücksichtigen.

Traueradresse: Ernst Haas-Schaub, Digmatt 5, 4436 Oberdorf

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Todesfälle

Arboldswil

Walter Oehler, geb. 4. August 1941, von Arboldswil. Beisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Arboldswil. Die Abdankung findet am Mittwoch, 29. April 2026 um 14.00 Uhr im Gemeindesaal Arboldswil statt.

Bubendorf

Markus Matt-Oberer, geb. 21. Oktober 1941, von Ziefen BL. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 30. April im engsten Familienkreis statt. Anschliessend wird es um 14 Uhr eine öffentliche Abdankung in der reformierten Kirche Bubendorf geben.

Gelterkinden

Renate Riggenbach Strub, geb. 8. September 1962. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der reformierten. Kirche Gelterkinden, findet am 24. April um 14.30 Uhr statt.

Liestal

Elsa Bader-Gründel, geb. 6. August 1932, gest. 10. April 2026, von Langenbruck BL (wohnhaft gewesen an der Schulgartenstrasse 12). Beisetzung: Mittwoch, 6. Mai um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Liestal. Die Abdankung findet um 14.30 Uhr in der reformierten Stadtkirche Liestal statt.

Hans Köchli, geb. 20. September 1932, gest. 15. April 2026, von Seeberg BE und Liestal BL (wohnhaft gewesen im Pflegezentrum Brunnmatt, Arisdörferstrasse 21, 4410 Liestal). Beisetzung und Abdankung: Donnerstag, 7. Mai um 14 Uhr. Die Beisetzung und Abdankung finden öffentlich statt. Besammlung: Friedhof Liestal, Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der Friedhofkapelle um 14.30 Uhr. Oberdorf

Rosmarie Fisch-Schneider, geb. 28. August 1940, von Herisau AR. Beisetzung: Freitag, 24. April um 14 Uhr. Besammlung auf dem Friedhof St Peter in Oberdorf, die öffentliche Abdankung findet im Anschluss in der Kirche statt.

Elsbeth Waldner-Bader, geb. 6. Januar 1944, von Oberdorf BL. Wurde im engsten Familienkreis auf dem Friedhof St Peter in Oberdorf bestattet.

Zunzgen

Gustav «Gisch» Oesch, geb. 10. September 1948, gest. 10. April 2026, von Oberlangenegg BE und Frenkendorf BL. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 24. April um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Reigoldswil statt.

Jahresbericht Jugendsozialwerk

Herausgeberin CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung MarcSchaffner

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon0619272901(Baselland,Liestal) BrigitteReinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon0619272902(Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat OberbaselbieterZeitung, Rathausstrasse24,4410Liestal BrigitteReinhard,brigitte.reinhard@ chmedia.ch,Tel.0619272902

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Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland hat seinen Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Im Fokus steht das ambulant begleitete Wohnen «AmBeWo», das sich von der Wohnintegration Bernhardsberg gelöst hat und nun als eigenständiger Bereich geführt wird. Ziel ist es, Menschen mit psychischen oder psychosozialen Herausforderungen ein Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Ausgebaut wurde auch die Schulsozialarbeit; Anfang 2025 übernahm das Ressort «Kind.Jugend.Fami-

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Wir schreiben mit Ihnen die

lie» zwei schulergänzende Tagesstruktur-Standorte in Basel. Die Stiftung zählt 280 Mitarbeitende und 136 Freiwillige, die 9120 Stunden leisteten. Sie betreibt unter anderem acht Standorte zur Arbeitsintegration, zwölf Jugendzentren sowie sieben Tagesstrukturen für 430 Kinder. Zudem gab es einen Führungswechsel in der Stiftung: Gründer Hans Eglin übergab die Geschäftsführung an Marco Ferraro. Der Umsatz betrug 24,49 Millionen Franken und die Spendeneinnahmen 599841 Franken. ObZ

Inserateschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

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Analyse, Ziele, Wirksamkeit

100 Tage im Amt Regierungsrat Markus Eigenmann redete über seine Pläne

MarcSchaffner

Das Wort «wirksam» fiel an Markus Eigenmanns Medienkonferenz von vergangener Woche mehr als einmal. Der neue Bildungs-, Kultur- und Sportdirektor machte deutlich, dass er die Bildung als Standortfaktor für den Kanton betrachtet – eine hohe Qualität sei wichtig für Gesellschaft und Unternehmen. Er betonte jedoch ebenso, dass die vorhandenen Mittel so eingesetzt werden müssen, dass sie die grösstmögliche Wirkung erzielen.

Nach seinen ersten 100 Tagen im Amt trat er erstmals mit seinen Zielen für die laufende Legislaturperiode an die Medien. Auch hier setzte er Prioritäten und beschränkte sich auf drei grosse Themen: die Fremdsprachenkompetenz, die Kosten der Sonderschulung und die UniFinanzierung. Nur am Rande kam er auf die beiden anderen Bereiche neben der Bildung – Sport und Kultur – zu sprechen, in denen «mit wenig Mitteln viel für die Lebensqualität in der Region gemacht» werde. Als Sachgeschäft erwähnte in diesem Zusammenhang die anstehenden organisatorischen Änderungen beim Amt für Kultur.

Baselbiet soll besser bei den Fremdsprachen werden Wenn sich Markus Eigenmann «gut ausgebildete Leute, die ihr Leben selber gestalten und sich in die Wirtschaft einbringen» wünscht, dann tue er dies nicht aus ideologischen Gründen oder aus dem hohlen Bauch heraus, sondern mit Blick auf finanzielle und politische Realitäten. Am Anfang steht die Analyse der Ausgangslage: Tatsache ist, dass das Baselbiet besonders in der Fremdsprache Französisch schlecht abschneidet. Bis Mitte 2027 soll ein Variantenentscheid gefällt werden, wie die Wirkung des Fremdsprachenunterrichts verbessert werden kann, die Umsetzung ist spätestens 2030 geplant. Eigenmann unterstrich, dass es nicht nur um die Frage des Startzeitpunkts gehe, sondern auch um

Veranstaltungen

Regierungsrat

Legislatur.

andere Faktoren wie die Alltagsnähe des Unterrichts, Stundendotation oder Kompetenz der Lehrpersonen. Gespräche zur Abstimmung mit den Nachbarkantonen laufen bereits. Ein schweizweites Phänomen ist die Zunahme von Schülerinnen und Schülern mit Sonderschulbedarf. Auch das Baselbiet sah von 2020 bis 2024 ein überproportionales Wachstum auf 39 Prozent. Besonders die Zuweisungen aufgrund schwerer Verhaltensstörungen nehmen zu. Zusammen mit mehr komplexen Fällen und der Teuerung ergibt sich ein Kostenwachstum von 50 auf 88 Millionen Franken. «Das ist wahnsinnig viel in fünf Jahren», stellte Markus Eigenmann fest. Mehrere Massnahmen sind aufgegleist, wie der Neu-Regierungsrat unterstrich: «Vieles wird bereits gemacht.» Unter anderem sollen der Schulpsychologische Dienst und die sonderpädagogische Kompetenz an der Regelschule gestärkt werden. Trotz einer Aufgabenüberprüfung («Programm PGA») sollen Angebot und Qualität er-

halten werden. Das heisst aber auch: «Wir müssen schauen, dass wir Kinder nicht unnötig in ein Sonderschulsetting stecken», so Eigenmann.

Uni: Vorteil quantifizieren, Kosten gerecht verteilen Was die «gerechte und stabile Finanzierung» der Universität Basel betrifft, verwies Markus Eigenmann auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem Kanton Basel-Stadt, um die Höhe des Baselbieter Beitrags zu überprüfen. Dabei gehe es auch, den Nutzen des Kriteriums «Standortvorteil» im Finanzierungsschlüssel zu quantifizieren. Ausserdem soll geprüft werden, ob sich die übrigen Kantone auf gerechtere Weise an den Kosten beteiligen können. Bei all seinen drei Schwerpunktthemen stellte Markus Eigenmann klar, dass nur sorgfältige Eingriffe ins Bildungssystem gemacht werden sollen: «Wir wollen nicht zurück in die Bildungsreformitis!» Das bedinge aber eine angemessene Vorbereitungszeit.

Fado und lateinamerikanische Lieder

Kulturscheune «Suspiros» – neues Duo-Projekt von Phoebe Violet

pr. Die aus Costa Rica stammende Künstlerin Phoebe Violet präsentiert ihr neues Projekt «Suspiros» – auf Deutsch «Seufzer» – ein Repertoire bestehend aus Originalliedern für Gesang, Gitarre und Violine, die auf Spanisch gesungen werden. Die Musik erinnert an Fado und lateinamerikanische Lieder des 20. Jahrhunderts, gepaart mit zeitgenössischer Schlichtheit.

Phoebe Violet, geboren 1988 in Costa Rica, ist Violinistin, Singer-Songwriterin, Komponistin, Performerin, Konzeptkünstlerin und Malerin und lebt in Wien.

Phoebe Violet begann im Alter von drei Jahren mit dem Violinunterricht am Instituto Nacional de Música de Costa Rica und begann kurz darauf zu singen. Nach ihrem Umzug nach Österreich im Jahr 2002 setzte sie ihre musikalische Laufbahn fort und trat sowohl in Jugendorchestern und Kammerensembles als auch als Solistin auf. Mit 17 Jahren debütierte sie im Brucknerhaus Linz

mit Mozarts Violinkonzert in A-Dur mit einer selbst komponierten Kadenz und wurde ausserdem ausgewählt, die Uraufführungen der Rockstücke des öster-

Phoebe Violet. Foto: zVg

reichischen Komponisten Thomas Mandel für Solovioline und Orchester zu spielen.

Phoebe Violet meint zu ihrem Konzert: «Im Duo-Projekt Suspiros bringe ich gemeinsam mit dem Gitarristen Andreas Haidecker eine feinfühlige Mischung aus Fado und lateinamerikanischen Liedern des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Ich übernehme Gesang und Violine – alle Stücke sind von mir komponiert. Dieses Projekt wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert! Die Idee hinter Suspiros ist es, über Gefühle zu erzählen, die uns zum Seufzen bringen. Filigran und elegant, reduziert und zeitlos.»

Samstag, 25. April, 20 Uhr Kulturscheune, Eintrittspreise: Erwachsene: 40 Franken Junge (bis 24 Jahre): 20 Franken Vorverkauf: Besuchszentrum Liestal, Rathausstrasse 30, Tel. 061 921 01 25 oder via www.kulturscheune.ch www.phoebeviolet.com

Architektur für Inklusion

PBL Raum für Menschen mit Beeinträchtigung

Die Psychiatrie Baselland (PBL) baut an der Wiedenhubstrasse in Liestal in den nächsten eineinhalb Jahren einen modernen Bau mit drei Etagen für total sechs Wohngruppen. Die Architektur in Form eines Ahornblattes ist speziell auf die komplexen Bedürfnisse und den unterschiedlichen Betreuungsbedarf von Menschen mit Beeinträchtigung ausgerichtet. Damit reagiert der Unternehmensbereichs «inclusioplus» auf die steigende Nachfrage nach differenzierten Wohnformen für Menschen mit herausforderndem Verhalten. «Mit diesem Neubau schaffen wir nicht nur Wohnraum,

sondern auch neue Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, zur Selbstbestimmung und zur Förderung individueller Lebensqualität», sagte Thomas Heiniger, Verwaltungsratspräsident der Psychiatrie Baselland, anlässlich der Grundsteinlegung, an der Beteiligte aus Politik und Projektleitung sowie die Architekten teilnahmen. Der Neubau ersetzt sanierungsbedürftige Einrichtungen wie das Wohnheim Windspiel in Liestal und den Wohnverbund Wägwiiser in Niederdorf. Die PBL investiert dafür 23 Millionen Franken; das Wohnheim wird voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb genommen. ObZ

Ortsdurchfahrt Birsfelden betrifft ganzen Kanton

Abstimmung Komitee wirbt für ein Ja am 14.Juni

Die neue Ortsdurchfahrt Birsfelden, über die das Baselbiet am 14.Juni abstimmt, ist keine rein lokale Angelegenheit für Birsfelden. «Ein Ja zur Neuen Ortsdurchfahrt sendet positive Signale für weitere notwendige Ortsdurchfahrtsprojekte, inklusive Zentrumsaufwertungen, auch im Oberbaselbiet», sagt Regula Meschberger vom Ja-Komitee. Dieses besteht aus über 170 Personen aus dem ganzen Kanton. Ein grosser Teil davon sind natürlich Birsfelder Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch die Wirtschaftskammer Baselland und die Parteien FDP, Grüne, GLP, Die Mitte und SP unterstützen die Vorlage, ebenso wie der VCS und Pro Velo. Auch der Landrat hat die neue Ortsdurchfahrt Birsfelden letztes Jahr mit 68 zu 7 Stimmen deutlich gutgeheissen. An einer Medienkon-

Leser-Foto

ferenz am Dienstag informierte das Komitee «Ja zur Neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden» über die Vorteile des Projektes und die Überlegungen der Bau- und Planungskommission sowie die Diskussion im Landrat. Es gehe dabei nicht nur um den Ersatz von Tramgleisen und Werkleitungen sowie die behindertengerechte Umgestaltung der Tramhaltestellen, sondern um die positive Entwicklung der Gemeinde. Wie das Komitee betont, stehen neben Birsfelden auch weitere Agglomerationsgemeinden vor der Situation, dass ihre Ortsdurchfahrten erneuert werden müssen. Deshalb sei es dem Komitee wichtig, nicht nur in Birsfelden, sondern im ganzen Kanton die Stimmberechtigten zu informieren. ObZ

Seltener Zugvogel

Ein seltener Wiedehopf liess sich in Seltisberg auf den Nussbaum nieder und verweilte dort kurz – diese Zugvogelart kehrt aktuell aus Afrika zurück. Der hübsche Wiedehopf ist (leider) kein regelmässiger Brutvogel mehr im Kanton. Foto: Simon Keller

Markus Eigenmann sprach erstmals vor versammelter Medienschar über seine Schwerpunkte in der laufenden
Foto: M. Schaffner

Dauerausstellung geht mit der Zeit

Museum.BL Spannende Filmportraits werten die Seidenband-Ausstellung zusätzlich auf

MeinradStöcklin

Das Museum.BL ist um mehrere Attraktionen reicher. Seit wenigen Tagen gibt es in der beliebten Dauerausstellung «Seidenband. Kapital, Kunst & Krise» am Zeughausplatz 28 mitten in Liestal einen neuen, attraktiven Bereich mit drei toll gemachten Elementen.

Neu macht eine digitale Landkarte mit verschiedenen Ebenen, welche intuitiv erforscht werden können, sichtbar, wo und wie stark die sogenannte Heimposamenterei die ganze Region einst durchzogen hatte. So ist unter anderem zu erfahren, dass es im Jahre 1856 zum Beispiel in Ziefen 222 Webstühle gab (bei rund 900 Einwohnenden), in Reigoldswil waren es im gleichen Jahr sogar 306 Webstühle und in Bubendorf deren 272. Die Herstellung von Seidenbändern war im heutigen Baselbiet über Jahrhunderte hinweg ein zentraler Erwerbszweig.

Gut gemachte Filme

In diese Landkarte elegant integriert sind acht Filmportraits von Baselbieter Ortsmuseen, wo die im Baselbiet tief verwurzelte Tradition der Bandweberei konkret erlebt werden kann. «So haben wir die Akteure in der kulturellen Grundversorgung noch besser vernetzt und neue Zugänge zum Thema geschaffen. Diese erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass inskünftig noch mehr Menschen den Zugang zum spannenden Thema der Seidenbandweberei finden», sagt Esther Roth, Leiterin des Amtes für Kultur.

In diesen Kurzfilmen kommen Menschen zu Wort, welche viel zu erzählen haben und viel Freizeit an historischen Bandwebstühlen verbringen. Ebenso wichtig ist es, dass die Besuchenden des Museums.BL die Mechanik der Webstühle verstehen. Auch diesem Aspekt wird in der modernisierten Ausstellung Rechnung getragen, sodass nicht zuletzt auch Schulklassen verstehen, wie

diese wichtige Zeit der Industrialisierung des Baselbiets einst abgelaufen war und welche nicht immer einfachen Arbeitsbedingungen damals geherrscht hatten. Immer wieder spannend ist zudem das in die Ausstellung integrierte Mini-Kino, wo der 105-minütige Film «Die letzten Heimposamenter» von Yves Yersin aus dem Jahre 1973 angesehen werden kann.

Alte Geschichten sind erwünscht

Die Ausstellung besteht unter anderem aus verschiedenen Themenbereichen in speziellen Kojen. In eine neue Koje eingeflossen sind Sammlungsteile der Nachlässe der Firmen Senn & Co. AG (Ziefen und Basel) sowie Vischer & Co. AG (Basel). «Dabei geht es auch um die eigene Geschichte des Museums.BL»,

wie Kuratorin Melanie Frey erklärt. Als nächstes soll bald das Depot geöffnet werden, um die Breite der erwähnten Nachlässe noch besser aufzuzeigen. Im Weiteren ist man im Museum.BL interessiert an zusätzlichen, bislang verborgenen Baselbieter Familiengeschichten rund um das Thema «Sydebändel». Man darf sich gerne melden. Die Dauerausstellung «Seidenband. Kapital, Kunst & Krise» ist Bestandteil des Projektes «Seidenband jetzt!», für das der Regierungsrat für die Jahre 2025 bis 2027 eine einmalige Ausgabe in der Höhe von 876500 Franken beschlossen hatte. Die aktuelle Erweiterung wurde daraus finanziert.

Oltingen feiert im Mai ein Dorffest

50 Jahre ist es her, seit in Oltingen das letzte grosse Dorfjubiläum gefeiert wurde. Aus diesem Anlass lädt das oberste Dorf im Ergolztal am 1., 2. und 3.Mai zu einem Dorffest ein. Das Festgelände orientiert sich am «Oltiger Määrt» und wird um die Herrengasse und Bauerngasse erweitert. Das Motto «z’ Oltige rollt’s» bezieht sich auf die 20 Kugelbahnen, die zum Staunen und Mitmachen anregen. Die «Chugelibahne» werden nach dem Fest grösstenteils wieder auf dem Kugelbahnweg zwischen Oltingen und Wenslingen aufgebaut, der ein Bestandteil des Erlebnispfades Passepartout ist. Neben dem Markt mit 75 Ständen haben ein Dutzend Imbisse, Bars und Takeaways geöffnet. Dazu gibt es 20 weitere Attraktionen und Erlebnisse, von der Stroh-Hüpfburg bis zum Schmieden für Kinder und Erwachsene. Zu einem Dorffest gehören natürlich auch die «Beizli»: Oltingen ist mit seiner erhaltenen Bausubstanz im Dorfkern und seinen Scheunen besonders gut dafür ausgestattet. Die 20 Festwirtschaften reichen von der Schützenstubge mit «Hörnli und Ghackts» bis zum «Hüenerstall» der Damenriege mit Chickenfingers und Eierbrötli.

Ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm verteilt sich auf die Grossbühne beim Schulhaus, eine Dorfbühne, die Ochsen-Bühne und die «Heuschüüre»Bühne. Gemeinsam mit der IG Lebendige Traditionen Baselland (IG-LT BL) wird ein Schwerpunkt auf die Volkskultur gelegt: Zu den Crashkursen sind Gross und Klein ohne Vorkenntnisse willkommen und auf der Bühne können Jodler-, Alphorn- und Tanzgruppen, Ländlerkapellen und Chöre erlebt werden. Brass-, Bigband-, Rock- und Folkmusik, unter anderem mit den «Rusty Covers», «The JB Ramblers», «Byjence und Camelin» und «Les Touristes», ergänzen das Programm, ausserdem treten Jugendmusikschulen auf. Ein besonderes Ereignis wird die Eröffnung am Freitag mit Kavallerie, Maibaum, Showtanz und Ansprachen. oltingen2026.ch ObZ

Volg-Rezept

Kokos-Cake

Zutaten CAKE (für 20 Stücke)

300 g Weissmehl

1 Pack Backpulver

50 g Kokosraspel

1 Pr. Salz

150 g Zucker

400 ml Kokosmilch

1 Vanillestängel, Samen ausgekratzt

1/2 Zitrone, heiss abgespült, abgeriebene Schale und Saft

Eine Cakeform von 30 cm Länge Backpapier für die Form

Zutaten Topping

250 g Magerquark, über Nacht abgetropft

20 g Puderzucker 20 g Kokosraspel, geröstet Zubereitung

1. Cake: Mehl und alle Zutaten bis und mit Zucker mischen. Kokosmilch und Vanillesamen heiss werden lassen, abkühlen. Kokosmilch, Zitronenschale und -saft unter die Mehlmischung heben. Masse in die vorbereitete Form giessen.

2. Backen: Auf der untersten Rille des auf 180 °C vorgeheizten Ofens (Ober-/ Unterhitze) 45-50 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form ca. 20 Minuten abkühlen lassen. Cake aus der Form nehmen, auf dem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.

3. Topping: Quark und Puderzucker verrühren, Masse auf dem Cake verteilen, Kokosraspel darüberstreuen. www.volg.ch/rezepte/

Immer wieder eindrücklich: Der restaurierte historische Webstuhl im Museum.BL in seiner ganzen Pracht. Fotos: M. Stöcklin
Ein Blick in die neue Koje.

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Politikanlass am Gymnasium

Liestal Die Jungparteien erklärten in einem Podiumsgespräch ihre Standpunkte   Beat Eglin

Die Junge Mitte Basel-Landschaft organisierte an den Gymnasien des Kantons eine Podiumsreihe mit Vertretern der Jungen Günen, Juso, Die Junge Mitte und JSVP. Die jungen Damen und Herren diskutierten vor voll besetzten Reihen in der Aula des Gymnasiums Liestal vier aktuelle politische Themen, die von den Zuhörern im Voraus mitbestimmt wurden.

Aaron Dec, Co-Präsident der Jungen Mitte begrüsste die Besucher und erklärte, dass seine Partei eine mehrheitsfähige Politik machen wolle. Dazu fördert man den Kontakt zu anderen Parteien und zu den Gymschülern.

Martina Inglin vom Regionaljournal Basel moderierte den Anlass und es gelang ihr trotz gewissem Gegendruck, allen Podiumsteilnehmern genügend Redezeit einzuräumen. In der ersten Runde hatten alle Beteiligten Gelegenheit, dem Publikum die Themen ihrer Partei zu erklären.

Lorena Zanoni (Junge Grüne) beschäftigt die starke Klimakrise, die Menschenrechte und die Gleichstellung. In die gleiche Richtung geht Janine Oberli von den Juso mit Menschenrechten und Ungleichheit. Für Rahel Amacker ist unabhängig von den Themen die Art wichtig, wie miteinander diskutiert wird und Silvan Thommen steht für eine liberale Politik für junge Menschen ein. Sarah Regez (JSVP) setzt sich für die Schweiz als Heimat und für die Menschen ein. Beim Schutz vor sexueller Gewalt war man sich nicht ganz einig, wie diese Übergriffe verhindert werden können. Für Amacker ist es nicht nur ein Thema für Individuen, sondern auch ein strukturelles und gesellschaftliches. Sie will höhere Strafen und mehr Prävention. Thommen möchte die Probleme offen angehen und eine gemeinsame Basis definieren, was diskutiert werden soll.

Regez befürwortet härtere Strafen und dass die Politik mehr macht. Die Meinungen gehen weit auseinander. Die rechte Seite ist mehr für Strafen, Links eher für Prävention.

Zur Verschärfung des Strafrechts sagte Thommen: «Die Sicherheit ist ein Kernauftrag des Staates». Amacker möchte Rückfälligkeit verhindern und Oberli plädiert für mehr Prävention, da längere Strafen nichts bringen. Der Irankrieg wird als schlimm und belastend für die Weltlage empfunden. Amacker ist von der Situation überfordert und Regez erklärt, dass man die Gesamtsituation dahinter nicht ganz erkennt. Sie schlägt Verhandlungen mit einer neutralen Schweiz vor, die bei Konflikten nicht Partei ergreift. Beim vierten Thema wurde der aufsteigende Faschismus angesprochen. Amacker sagte, dass über 70 Prozent der Weltbevölkerung in Autokratien lebt und diese Tendenz zunimmt. Auch in der Schweiz gibt es zunehmende Spannungen und Polarisierungen. Urdemokratin Regez will demokratische Rechte schützen. Sie sprach die Ab-

schaffungsforderung der Basler Polizei von den Juso an und bezeichnete das als antidemokratische Tendenz von linker Seite. Grosse Unterschiede gab es bei den Podiumsteilnehmern nicht nur in den politischen Ansichten. Im Lager Mitte/FDP möchte man Sachpolitik betreiben und Probleme auf Konsensbasis lösen. Links befürwortet mehr Prävention statt Strafen. Ganz Rechts will die Schweizer Demokratie schützen und wirft den Juso vor, antisemitische Bewegungen zu unterstützen.

Es zeigten sich aber auch grosse rhetorische Unterschiede. Man hörte klare und gut verständliche Statements in kurzen und verständlichen Sätzen. Andere redeten viel zu schnell und brachten kaum einen ganzen Satz ohne «Ähhm»-Unterbrüche zustande. Und dann gab es noch Meinungsäusserungen, die mit Dokumenten bekräftigt wurden, viel zu lang waren und der Moderatorin fast die Führung entrissen.

Die Veranstaltungsreihe verfolgt das Ziel, junge Menschen dazu zu ermutigen, sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einzubringen.

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Sport

JSL Judo-Osterlager 2026

Erfolgreiche Gürtelprüfungen Starker Abschluss

Auch dieses Jahr durften die jungen Judoka des Judo Sport Liestal (JSL) vom 6. bis 10. April ihr traditionelles Osterlager durchführen. Sowohl drinnen im Dojo (Trainingsraum) so wie auch draussen in der Natur, wurde viel trainiert, geschwitzt, geübt und gelacht. Aber auch Themen des Jugendpräventionsprogramms «cool and clean» von Swiss Olympic wie Tabak-, Nikotin- und Alkoholverzicht und Fairness im Sport wurden thematisiert.

Der Verein ist dem Sportamt Baselland, dem Sportfonds Baselland und Swiss Olympic sehr dankbar für die

Unterstützung und die wertvollen Anregungen. Den krönenden Abschluss des intensiven Trainingslagers bildeten am Freitag die Gürtelprüfungen. Noch einmal volle Konzentration, saubere Technik und Ausdauer auf der Matte: Alle angetretenen Judoka haben mit Bravour bestanden.

Was die gemeinsamen Tage im Lager geprägt hat – grosser Einsatz, unermüdliches Arbeiten, der Geruch von Tatami und Schweiss – hat sich für alle ausgezahlt. Nicht nur der neue Gürtel zeigt das, sondern die Art, wie sie ihn sich geholt haben. ObZ

Mathilda, Yannick, Jonas, Jago, Alexander, Pascal, Fion, Domenic, Elin, Ian, Nico und Silvan (vordere Reihe v.l.) Neo, Nisa, Robyn, Lenny L., Philipp, Torben, Valentin, Lenny Sch., Ilay und Silas (mittlere Reihe v.l.) Jaron, Luan, Loris, Florian, Francesco, Max, Lena und Lilly (hintere Reihe v.l.). Foto: zVg

Streckenrekord in der Altersklasse M65

Aeneas Appius läuft bei strömenden Regen am Night Run in Dübendorf über fünf Kilometer in 18:55 Minuten und beim sehr windigen «On Z10»-Zehn-Kilometer-Strassenrennen in Zürich in ge-

nau 39:00 Minuten jeweils einen neuen Streckenrekord in der Altersklasse M65. Er freut sich auf den Beginn der Swiss Duathlon Series beim Erlen Duathlon in Dielsdorf Ende April. Team Swiss Emotions

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Podium mit Moderatorin Martina Inglin, Lorena Zanoni, Janine Oberli, Rahel Amacker, Silvan Thommen und Sarah Regez. Foto: zVg Anzeige

Ein Medium ruft die Geister

Frenkendorf Das Theater Rampenlicht verbindet sich mit der Schattenwelt

BeatEglin

Als etwas unbeholfene Figur trat Igor mit Strohhut und Dreiviertelhosen vor den grossen roten Bühnenvorhang und machte das Intro. Es war ein schöner und souverän gespielter Einstieg in die «Séance um Mitternacht» des Frenkendörfer «Theater Rampenlicht». Das Stück stammt vom Theaterautor HansPeter Zeller aus dem Schwarzwald. Regie führte wieder Iris Bösiger. Der Vorhang öffnete sich und gab den Blick frei in das Wohnzimmer des Hobby-Mediums Roxanne. Dazu tönte der Uralthit «Aquarius». Tante Roxanne setzte sich an den Tisch und erklärt ihre Fähigkeiten beim Blick in die Glaskugel. Zusammen mit ihrer Nichte Nelly lädt sie interessierte und verzweifelte Kunden zu Mitternachtsséancen ein, die für diese Schwindeleien viel Geld bezahlen. Violetta, eine regelmässige Kundin, klingelte. Sie freute sich auf die Séance und brachte sich mit einigen Gläsern Hochprozentigem in Stimmung.

Verbindung zum Jenseits Vier Gäste und ein Journalist versammelten sich um den Tisch und die Seherin Roxanne erschien. Die Besucher erklärten, was sie sich von diesem Abend versprachen. Emily wollte von ihrem verstorbenen Ehemann wissen, ob er ihr immer noch böse sei wegen dem Pilzragout, das sie ihm kochte.

Die Runde konzentrierte sich. Das Licht ging aus, es donnert und der Seherin unerwartet erschien Pilgrim, ein

B. Eglin

realer Geist. Violetta spürt ihre Schnäpse, Roxanne war verwirrt und schickte alle heim. Nur ihre Nichte durfte bleiben. Pilgrim aus dem Jenseits gefiel es, wieder unter Lebenden zu sein. Das Verwirrspiel mit Geist und Gästen ging weiter, vermischt mit ein paar Liebeleien. Zuerst war Pilgrim nur für Roxanne hörund sehbar. Später erweiterte er den Kreis. Egon, ein aus dem Knast entlassener Einbrecher wollte wissen, wo sein verstorbener Partner die Beute vergraben hat. Allmählich wurde es Zeit für die grosse Séance, erstmals mit einem richtigen Gespenst aus dem Jenseits. Was die Geister aus der Schattenwelt verraten, wer mit wem zusammenkommt und was mit dem Geist Pilgrim und Roxanne passiert, wird nach der Pause im zweiten Teil verraten. Gelegenheit dazu gibt es an folgenden Terminen im Wilden Mann, Frenkendorf: Freitag, 24.April, Samstag, 25. April, um 20 Uhr; Sonntag, 26. April, um 17 Uhr; Freitag, 1. Mai, und Samstag, 2. Mai, um 20 Uhr. www.theater-rampenlicht.ch

Jetzt beginnt das Banntags-Kribbeln

Liestal Jürg Widmer lanciert mit passender Medaille den grossen Feiertag

UlrichFluri

Bis zum grossen Countdown vom 11.Mai geht’s zwar noch über zwei Wochen, aufgrund der Vegetation mit dem aktuell in der Vollblüte stehenden Flieder, Tulpen und Welschgras – diesem unverzichtbaren Blumenschmuck am Banntagshut – könnte diese so traditionelle Grenzbegehung eigentlich jetzt schon stattfinden. Da macht aber scheinbar der Klimawandel auch vor solchem Brauchtum nicht halt. Was soll’s, auch wenn diese Maien dann bereits verblüht sein sollten, werden sich die stolzen Mannen schon zu helfen wissen und sich halt mit anderem aus Nachbars Garten geklautem Grünzeug eindecken. Unbeeinflusst von klimatischen Einflüssen ist die Vorfreude auf diesen höchsten zivilen Feiertag in Liestal indes heute schon spürbar.

Mal, bevor sie dann im ersten Stock am Rathausfenster aufgehängt wird. Diese emotionale Zeremonie mit dem monoton gespielten Fahnenmarsch wird von den Banntäglern zwar nicht mehr in Achtungsstellung wie in militärischen Zeiten miterlebt, aber doch mit viel pathetischen Gefühlen als Abschluss einer schönen Tradition wahrgenommen. Passend denn auch Jürg Widmers Text zu seinem Medaillen-Thema: «Mir stönde vor em Rothuus gmeinsam im Halbkreis i, do isch au Ehrfurcht und e bitz Melancholie drbi. Es si alli glücklich und dien nomol überlege, denn dä Banntag goht jetzt offiziell em Änd entgege.»

Ruth’s Augenblicke

Dafür sorgt mitunter Jürg Widmer. Der Liestaler Künstler – im Freundeskreis liebevoll «Güggi» genannt – kreiert nämlich seit neun Jahren eine Medaille mit jeweils wechselnden Themen und Sujets aus dem Banntagsablauf. Das diesjährige Schmuckstück hat er nun am vergangenen Freitag anlässlich einer Vernissage in seinem Atelier im HanroGebäude vorgestellt und unter den vielen interessierten Gästen die Stimmung bereits zünftig angeheizt. Domenic Schneider, Chef der 3. Rotte, sprach denn auch von einem jetzt beginnenden «Banntags-Kribbeln».

Veranstaltungen

Thema Fahnenabgabe Auf der diesjährigen Medaille wird der letzte Akt des Banntages, nämlich die

Schwingen ist hoch im Kurs!

Das Buebeschwinget Schillingsrain wird vom Schwingklub Liestal organisiert und verspricht auch in diesem Jahr spannende Wettkämpfe. Mehr als 100 Jungschwinger aus den Kantonen Baselland, Basel-Stadt und Solothurn sowie aus dem aargauischen Fricktal treten gegeneinander an. Zudem begrüssen wir Gäste aus Adelboden und Schaffhausen, die ebenfalls um den Sieg kämpfen werden. Geschwungen wird beim Schulheim Schillingsrain in Liestal – in vier Jungschwinger-Kategorien sowie in der Prinzenkategorie (Jahrgänge 2019/2020).

Der Schwingerklub Liestal freut sich auf faire, spannende und interessante Gänge. Die Schlussgänge werden gegen 16.30 Uhr erwartet. Für das leibliche Wohl sorgt ein Festzelt mit Verpflegungsmöglichkeiten. Musikalische Unterhaltung sowie eine Tombola mit attraktiven Preisen runden das Festprogramm ab. Alle Interessierten sollten sich den 10. Mai 2026 unbedingt vormerken!

Buebeschwinget Schillingsrain Sonntag, 10. Mai 2026, ab 10 Uhr Schulheim Schillingsrain Liestal OKBuebeschwingetSchillingsrain

Fahnenabgabe vor dem Rathaus thematisiert. Das ist dem 58-jährigen VollblutBanntägler auf der Grundform des Törlis nicht nur grafisch, sondern auch inhaltlich gut gelungen. Darauf ist zu sehen, wie das Spiel in grünen Kutten den Fahnenträger musikalisch begleitet. Dieser schwenkt die Rottenfahne ein letztes

Heizungsersatz: Entscheide vors Volk

Der Ersatz einer Heizung ist für viele Hauseigentümer im Baselbiet eine der grössten Investitionen. Es geht schnell um mehrere zehntausend Franken. Umso unverständlicher ist es, dass genau in diesem sensiblen Bereich starre Vorgaben eingeführt wurden und das auch noch per Dekret, ohne dass die Bevölkerung darüber abstimmen konnte. Gerade beim Heizungsersatz zeigt sich das Problem deutlich: Weitgehend unabhängig von der individuellen Situation vor Ort, sollen plötzlich bestimmte Systeme vorgeschrieben werden. Das hat nichts mit einer vernünftigen Energiepolitik zu

tun. Wer solche weitreichenden Eingriffe beschliesst, muss die Bevölkerung einbeziehen. Denn am Ende sind es die Eigentümer und Mieter, die die Kosten tragen. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie realistisch ist und von der Bevölkerung mitgetragen wird. Darum braucht es wieder klare Spielregeln: Wichtige Entscheide wie beim Heizungsersatz gehören ins Gesetz und vors Volk, nicht in ein Dekret. Am 14.Juni haben wir die Chance, genau das zu korrigieren. Darum: Ja zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung». AndiTrüssel,LandratSVP,Frenkendorf

Meine letzten Kolumnen handelten alle von vergangenen Erlebnissen. Von alten Epochen zu schreiben empfinde ich in der heutigen verrückten, wirren, gefährlichen Zeit als einfacher. Da kenne ich – im Gegensatz zu heute – das Ende nämlich schon! Manchmal war dieses Ende dramatisch, meistens jedoch überlebten wir unsere persönlichen Dramen ziemlich unbeschadet. Naja. Momentan kommen wir kaum um Trumps Dramen herum. Mal droht er, eine ganze Zivilisation komplett auszulöschen, mal legt er sich mit dem Papst an, dann wieder sperrt er die Strasse von Hormus, die bis anhin ja (dank ihm) bereits von Iran lahm gelegt wurde. Und er gipfelt darin, sich selber als Heiland darzustellen, in einem KI-generierten Bild. Eigentlich müssten sich nun alle denkenden Amerikaner bewusst werden, dass ihr Präsident ziemlich unberechenbar und gefährlich ist. Es gibt offenbar immer noch nicht genügend denkende Amis. Bei Heidi war kürzlich eine ehemalige Schulkollegin aus der USA zu Besuch. Als diese wieder abgereist war, traf ich Heidi im Stedtli. Sie sah komplett erschöpft und müde aus: «Du glaubst es nicht, was ich mit Marga alles erlebt habe! Wenn ich gewusst hätte, wie furchtbar verblendet die ist, hätte ich sie niemals eingeladen. Sie wohnte über eine Woche bei mir – es war furchtbar!» Sie berichtete weiter: «Sie ist eine durch und durch fundamental christliche Trump-Anhängerin. Sie sagte sogar, er sei von Jesus selber berufen, und davon war sie überzeugt. Sie betete täglich mehrmals für das Wohlbefinden und die Siege dieses Despoten. Stell dir vor – sie betete auch vor mir, an meinem Esstisch, für diesen Irren. Wir hatten oft heftige Diskussionen, aber ich biss auf Granit. Alles was Trump tat und tut, sei Gott gewollt. Unsere Zeitungen, Nachrichten und Medien seinen alles Fakes. Sie seufzte täglich, sie hätte nicht herkommen dürfen, in diese gottlose Gegend. Sie müsse stark bleiben im Glauben an Trump. Und die Zeit hier sei wohl eine Prüfung für ihre Treue. Es war zum ... ja, sorry, zum Kotzen!» Heidi atmete schwer. Sie hatte Marga, ihre frühere Schulkollegin, nicht derart verblendet in Erinnerung. Dass sie durch und durch fanatisch war, hat Heidi sehr schockiert. Marga ist nicht allein in ihrer Art, in ihrem Land – fanatische, fundamentale Christen tragen diesen scheinheiligen Despoten noch immer. Da wird wie wild für ihn gebetet, unglaublich! Heidi berichtete weiter, sie habe Marga nicht auf den Flughafen begleitet. Diese Kraft habe sie nicht mehr gehabt. Sie habe sie am Bahnhof Liestal verabschiedet und sei bei der Abfahrt des Zuges derart erleichtert gewesen, wie schon lange nicht mehr!

Soviel zu den heutigen Dramen, deren Ende noch nicht absehbar ist!

Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher

Aussichtsturm Liestal

Am nächsten Sonntag, 26. April, ist es wieder so weit. Als kulinarische Abwechslung können Sie einen feinen Beinschinken mit Kartoffelsalat in der Turmwirtschaft geniessen. Es steht Ihnen das ganze Speise- und Getränke Angebot zur Verfügung ausser Suppe mit Spatz und Siedfleisch-Salat. Auf Ihren Besuch und Reservation freut sich die Wirtegruppe Turmspatz, Tel. 0764109018. ObZ

Jürg Widmer (l.) und Domenic Schneider, zwei Banntags-Urgesteine.
Fotos: U. Fluri
Die Banntagsmedaille 2026.
Applaus für die Schauspieler/-innen: Sie spielten wunderbar.
Foto:

Dachgarten und Eventräume

Liestal/Lausen Die Siebe Dupf Kellerei zieht im Sommer 2027 in einen Neubau

MarcSchaffner

Im Sommer 2027 wird die Siebe Dupf Kellerei ihren Standort nach Lausen verlegen, vergangene Woche ist die Baubewilligung für den geplanten Neubau erteilt worden. Mit dem Wegzug verlässt ein Liestaler Traditionsunternehmen den Ort: 1874 gegründet, begann die Weinhandlung im Jahr 1952 damit, eigenen Wein zu keltern. 1987 wurde das Ladengeschäft eröffnet und der Name Paul Schwob AG – vielen heute noch ein Begriff – durch die Bezeichnung «Siebe Dupf» abgelöst. Nach einigen Hochs und Tiefs erlebte das Unternehmen in den letzten 15 Jahren ein so starkes Wachstum, dass es zusätzliche Lager anmieten musste. Auch der Platz für die Anlieferung mit Sattelschleppern wurde eng, ausserdem sind die Gebäude in die Jahre gekommen und entsprechen den Anforderungen für den heutigen Betriebsablauf nicht mehr.

Für einen Neubau ist das Areal in Wohngebietsnähe an der Kasernenstrasse in Liestal jedoch nicht geeignet und einen anderen Standort in Liestal zu finden, erwies sich als schwierig. Deshalb griff die Siebe Dupf Kellerei AG zu, als ihr die Standortförderung Baselland 2024 einen Standort an der Saarbaumstrasse in Lausen vorschlug.

«Wir sind sehr glücklich, auch wenn es schade ist, dass wir aus Liestal weg müssen», sagt Geschäftsleiter Nicolas Neuhaus. Die Erreichbarkeit – 200 Meter zur Autobahnrampe – und die Nähe zu Liestal seien wichtige Kriterien gewesen. Es sei nur ein Katzensprung bis zum neuen Standort.

«Paul Schwob ist ein Teil von Liestal», ist sich Siebe-Dupf-Mitinhaber Pat Mayer bewusst. Verschiedene Leute hätten ihm gesagt: «Das könnt ihr doch nicht machen», als die Wegzugpläne bekannt wurden. Seine Antwort: «Doch, wir haben keine andere Möglichkeit.»

Bustaufe bei der AAGL

Anfang April hat die Autobus AG Liestal (AAGL) zehn neue Elektrobusse der Marke Solaris in ihre Flotte aufgenommen.

Nun wurde anlässlich eines Grillfestes mit der Belegschaft und Vertretern von Solaris die Bustaufe gefeiert. Der getauf-

Der Bus mit der Nummer 96 war der erste Elektro-Gelenkbus, der von einem Baselbieter Busunternehmen eingesetzt wurde. Foto: Ideenfabrik, Claude Vuille

Der Neubau wird in Zusammenarbeit mit Otto Partner Architekten aus Liestal realisiert und als «Projekt zur regionalen Entwicklung» (PRE) von Bund und Kanton finanziell unterstützt. Produktion, Spedition und Lager sind im unteren Gebäudeteil untergebracht, während sich der Laden, Eventräume inklusive Küche und ein Dachgarten im obersten Geschoss befinden. Einen Blick auf die Pläne und Visualisierungen können Interessierte am Weinfestival werfen, das von Freitag bis Sonntag an der Kasernenstrasse 25 in Liestal stattfindet. Infos: siebe-dupf.ch

Vereinsnotizen Mahbuba Maqsoodi las in Lupsingen

Am Freitag, 17. April, organisierte das Forum Lupsingen eine Lesung mit der afghanischen Autorin, Malerin und Glaskünstlerin Mahbuba Maqsoodi. Der Anlass wurde musikalisch umrahmt von der jungen Pianistin Maryam Javad und moderiert von Ester Dürrenberger. Mahbuba Maqsoodi wuchs in Herat, Afghanistan, mit sechs Schwestern auf. Ihr liberal eingestellter Vater gründete eine Schule für Mädchen und ermöglichte seinen Töchtern eine sehr gute Schulbildung. Nachdem Mahbuba zwei Jahre Chemie und Biologie unterrichtet hatte, erhielt sie ein Stipendium, um in Russland Kunst zu studieren. Weil nach dem Abschluss des Studiums mit der Promotion eine Rückkehr nach Afghanistan nicht mehr möglich war, erhielt die Familie Maqsoodi 1994 politisches Asyl in Deutschland, wo Mahbuba Maqsoodi heute noch lebt. 2017 erschien Maqsoodis Buch «Der Tropfen weiss nichts vom Meer – Eine Geschichte von Liebe, Kraft und Freiheit». An der Lesung in Lupsingen er-

zählte Maqsoodi eindrücklich und persönlich von ihren Erlebnissen in Afghanistan, Russland und Deutschland, ihrem Werdegang zur bekannten Glaskünstlerin und las einige Passagen aus ihrem Buch vor. Maqsoodi beeindruckt mit ihrer zuversichtlichen und positiven Art, sowie ihrer ausdrucksstarken und bildhaften Sprache und erlaubt so ergreifende Einblicke in ihr Leben. Maryam Javad, ursprünglich aus Belarus, seit acht Jahren in Basel lebend, schloss zwei Masterstudien an der Hochschule für Musik in Basel ab und umrahmte die Lesung mit sorgfältig ausgelesenen und zu den gelesenen Passagen bestens passenden Klavierstücken. Das sehr zahlreich erschienene Publikum war beeindruckt und berührt vom Gehörten, wie auch von der Persönlichkeit von Mahbuba Maqsoodi. Der Büchertisch fand grosses Interesse. Auch das Signieren durch die Autorin wurde rege genutzt. YvonneKaspar, ForumLupsingen

te Gelenkbus mit der Nummer 96 war der erste Elektro-Gelenkbus, der von einem Baselbieter Busunternehmen eingesetzt wurde. Bereits haben die zehn neuen Solaris-Elektrobusse der AAGL zusammen über 50 000 Kilometer absolviert. Sie taten dies ohne Anfangsschwierigkeiten oder Kinderkrankheiten und haben sich so reibungslos in die AAGL-Flotte von 52 Bussen eingefügt. Zusammen mit den zwei Mercedes-«eCitaro»-Bussen ist nun knapp ein Viertel des Wagenparks des Liestaler Busbetriebes elektrisch unterwegs. Voraussichtlich bis im Jahr 2036 werden alle Dieselbusse der AAGL mit Elektrobussen ersetzt sein.

Erste Rückmeldungen der Mitarbeitenden im Fahrdienst und von Fahrgästen sind überaus positiv. Gelobt werden die ruhige Fahrweise, der angenehme Geräuschpegel und das freundliche Innendesign. Die nächsten Solaris-Elektrobusse werden im Herbst 2027 bei der AAGL eintreffen. AAGL

Führungswechsel bei FDP Bubendorf

GV Matthias Mundwiler übergibt das Präsidium an Allen Mundwiler   Die FDP.Die Liberalen Sektion Bubendorf hielt am Mittwochabend im Hotel Bad Bubendorf ihre 58. Generalversammlung ab. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung des scheidenden Präsidenten und Gemeindepräsidenten Matthias Mundwiler. Neben den ordentlichen Traktanden stand insbesondere ein Führungswechsel im Zentrum der Versammlung. Nach insgesamt 17 Jahren an der Spitze der Sektion übergab Matthias Mundwiler das Präsidium. Die Versammlung wählte seinen bisherigen Vizepräsidenten Allen Mundwiler einstimmig und ohne Gegenstimmen zum neuen Sektionspräsidenten. Mit dieser Wahl setzt die FDP Bubendorf auf Kontinuität in der politischen Arbeit vor Ort. Auch der Vorstand wurde teilweise neu bestellt und gezielt verstärkt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Alena Liechti, die künftig für die Betreuung der sozialen Medien sowie die Organisation externer Anlässe verantwortlich zeichnet, sowie Beat Thommen, der das Amt des Aktuars übernimmt. Nathalie Mundwiler wurde zur neuen Vizepräsidentin gewählt und wird weiterhin diverse Anlässe der Sektion organisieren. Komplettiert wird der Vorstand durch Silvan Thommen als Wahlverantwort-

RR Markus Eigenmann, Sektionspräsident Allen Mundwiler, Ehem. Präsident Matthias Mundwiler, LR-Fraktionspräsident Alain Bai. Foto: zVg

licher sowie Rafael Hernandez als Kassier. Prominenten Besuch durfte die Versammlung ebenfalls begrüssen: Regierungsrat Markus Eigenmann, der an diesem Tag auf exakt 100 Tage im Amt zurückblicken konnte, berichtete überseine ersten Erfahrungen im Regierungsrat und gab Einblicke in aktuelle politische Geschäfte. Ergänzt wurden diese Ausführungen durch einen Bericht aus dem Landrat

von Alain Bai, Fraktionspräsident der FDP.Liberalen.

Im Anschluss an die Versammlung nutzten die Anwesenden den Apéro riche in der Bar Lounge des Hotels für angeregte politische Gespräche und den persönlichen Austausch. Der Vorstand dankt allen Teilnehmenden für ihr Engagement und die aktive Mitwirkung an einer gelungenen Generalversammlung VorstandFDP.DieLiberalenBubendorf

Den Waldameisen auf der Spur

Am Donnerstag, 16. April, lud der Naturund Vogelschutzverein Bubendorf (NVVB) zu einem öffentlichen Vortrag über Waldameisen ein. Eline Staubli von der Beratungsstelle Ameisenschutz beider Basel und Yannick Bucher vom Naturschutzdienst Baselland berichteten, welche Arten es bei uns gibt, wie sie leben, und wieso sie geschützt sind. Sechs Waldameisenarten wurden vorgestellt, deren Bestimmung zum Teil nur mit dem Binokular oder mittels DNA-Analyse möglich ist. Jedoch können die Architektur und der Standort der Nester (Ameisenhügel) wertvolle Hinweise zur Art geben. Wussten Sie, dass Ameisenköniginnen ein biologisches Alter von bis zu 25 Jahren erreichen können? Waldameisen tragen zur Biodiversität im Wald bei. Sie bauen Aas ab, verbreiten die Samen bestimmter Pflanzen, und dienen als Nahrung für andere Wald-

bewohner, insbesondere für Spechte. Der Schutz der Ameisenhügel und derer Kartierung wird in Baselland und BaselStadt von freiwilligen Helfern (Ameisengottis und -göttis) in Zusammenarbeit mit den Forstbetrieben und dem Ameisenschutz gewährleistet. In Bubendorf und auch anderswo werden noch Helfer gesucht.

Circa 48 interessierte Teilnehmer/ -innen folgten dem spannenden und mit faszinierenden Bildern ergänzten Vortrag und erhielten kompetente Antworten auf ihre Fragen. Der Anlass wurde mit einem Apéro abgeschlossen, bei dem Geselligkeit und gute Gespräche mit den Referenten stattfanden. Der NVVB dankt den Referierenden und den Teilnehmenden für den gelungenen Anlass und der Gemeinde Bubendorf, die den Gemeindesaal zur Verfügung stellte. Natur-undVogelschutzvereinBubendorf

Der Neubau in Lausen soll im Sommer 2027 fertig sein. Visualisierung: Otto Partner Architekten
Ester Dürrenberger, Mahbuba Maqsoodi und Maryam Javad (v.l.). Foto: zVg
Eline Staubli und Yannick Bucher bei ihrem Vortrag über Ameisen. Foto: zVg

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Moderne Handläufe sind heute mehr als nur Ergänzung zur Treppe

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Hände voller Geschichte

Sissach Historischer Themenweg feierlich eingeweiht

SandervanRiemsdijk

Was lange währt, wird endlich gut. Nachdem der historische Themenweg zum 800-Jahre-Jubiläum von Sissach wegen Unstimmigkeiten zwischen der damaligen Projektgruppe und dem Gemeinderat Ende 2024 ins Wackeln geraten war, konnte nun über das Jubiläumsjahr «Sissach2025» hinaus am letzten Samstag dieses historische Vermächtnis für die Bevölkerung in einem offiziellen und feierlichen Rahmen vor dem Jakobshaus in Sissach eingeweiht werden. Der historischer Themenweg mit seinen acht Stationen gibt unter dem Titel «Hände voller Geschichte» Einblicke in die bewegte Geschichte der Oberbaselbieter Metropole mit den lokalen Persönlichkeiten und soll der Einwohnerschaft, Schülerinnen und Schülern sowie einem breiten Publikum die Geschichte des Dorfs näherbringen.

Eine spannende und faszinierende Aufgabe Im Beisein von vielen Interessierten ging Gemeindepräsident und Mitglied der Projektgruppe Peter Buser in seiner Einleitung auf die Herausforderungen bei der Projektierung mit den Differenzen mit der damaligen Projektgruppe um die beiden Historiker Ruedi Epple und Matthias Manz ein, welche einen Abbruch zur Folge hatte, und die Neuaufgleisung des Projekts. Gemeinderat für das Kulturelle und ebenfalls Mitglied der Projektgruppe, Robert Bösiger, sprach bei der Projektierung von einer «spannenden und faszinierenden Aufgabe». Weiter zum Projektteam gehören der Sissacher Gemeinderat Dieter Stebler, die Schweizer Innenarchitektinnen und Szenografinnen Monika Hostettler und die in Aus-

Laura Siebold (im weissen Hemd) hatte für ihre

Projektgruppenmitglieder ein flüssiges Geschenk mitgebracht.

tralien lebende Laura Siebold, die den Themenweg mit den acht Stationen mit ihren lang- und hochwertigen Materialien aus Stein und Bronze näher erklärte.

Gemeinsamer Spaziergang

Nachdem Stephan Zemp in bester Troubadour-Manier die Feierlichkeiten musikalisch abrundete, folgte ein gemeinsamer Spaziergang zur ersten Station beim Gemeindehaus. Mit einem LiveAudiotext mit Eva Müller als Helene Bossert-Fausch wurde die Baselbieter Mundartdichterin und Radiomitarbeiterin als verfemte Kommunistin (1907–1999) und ihr Gleichberechtigungskampf für Frauen zusammen mit 30 mutigen Sissacherinnen, die 1862 in einer Petition Gleichberechtigung und politische Rechte forderten, gewürdigt.

Produktion mit Prinzipien

Im Zentrum des Themenwegs stehen angelehnt am Sissacher Wappensymbol Hände von Persönlichkeiten, die dieses Dorf gestaltet und auf ihre Weise mitgeprägt haben: Hände, die in Sissach gelebt, gehandelt, gearbeitet, gewirkt und gestritten haben. Sieben der acht Stationen mit einer Sitzgelegenheit und je einem Rondell verteilen sich auf das Dorfzentrum, eine weitere Station hat ihren Standort auf der Sissacher Fluh. Hände, Orte und Stimmen verbinden sich zu einem vielschichten Blick auf die Baselbieter Metropole und ihre Geschichte. Auf dem Rondell befindet sich zudem ein QR-Code: Damit ist es möglich, Hörspielsequenzen, vertiefende Texte sowie ergänzende Bilder und Dokumente abzurufen. Es wird dann auch empfohlen auf der Wanderung ein Mobilgerät mitzunehmen.

Gelterkinden Erlebnisraum Tafeljura mit Betriebsbesichtigung Öko-Job

SandervanRiemsdijk

Am letzten Donnerstag lud der Verein «Erlebnisraum Tafeljura» mit seiner Präsidentin und Nationalrätin Florence Brenzikofer zur Betriebsbesichtigung der Öko-Job am Areal am Bahnhof an der Sissacherstrasse in Gelterkinden ein. Öko-Job ist eine gemeinnützige Stiftung, die arbeitslose Personen mit klaren Rahmenbedingungen durch ökologisch sinnvolle Tätigkeiten in der Region in den ersten Arbeitsmarkt reintegriert. Sie bietet regional in Liestal, Basel und Gelterkinden Arbeitsintegrationsprogramme in unterschiedlichen Bereichen an – in Gelterkinden mit einer Restaurationswerkstatt und dem Bereich Natur und Landschaft. Im vergangenen Jahr 2025 haben 381 Menschen in Baselland ein solches Arbeitsprogramm absolviert, wobei sie auf ihrem individuellen Weg Unterstützung erfuhren.

Praktische Accessoires Bei der Führung durch die Werkstätten und den Gartenbereich erfuhren die Vereinsmitglieder viel Wissenswertes über das Konzept der Stiftung, welche im Sinne ihres Leitbilds nach ökologischen Grundsätzen produziert und auf einen sorgfältigen Umgang mit natürlichen Ressourcen achtet. Unter dem Motto «Handmade with Love» (auf Deutsch «Mit Liebe handgefertigt») werden in der Werkstatt beziehungsweise Schreinerei Möbel und Holzprodukte restauriert und zu charakterstarken Unikaten und praktischen Accessoires hergestellt, wie der Werkstattleiter Konstantin Tschernow berichten konnte. Das Angebot reicht von modular aufgebauten Kompostsilos aus heimischem Tannenholz über schöne Hochbeete bis hin zu exklusiven buntfarbigen Gartenstühlen, Gartenbänken und Wildbienenhotels mit hochwertigem Design.

Im Sinne von nachhaltigem Gärtnern

Im Bereich Natur und Landschaft informierte Öko-Job-Mitarbeiter Pascal Bühler über die Begleitung und Anleitung der Menschen bei der Pflege von Wald, Wiese und Garten, bei Unterhaltsarbei-

In der Schreinerei werden Möbel und Holzprodukte restauriert, wie Werkstattleiter Konstantin Tschernow ausführte. Fotos: S. van Riemsdijk

Im Bereich Natur und Landschaft informierte Pascal Bühler (l.) über die Unterhaltsarbeiten im Arbeitsintegrationsprogramm.

ten bei Privaten, Firmen und regionalen Ruinen, beim Restaurieren von Wanderwegen und an den Trassen der Schweizer Bundesbahnen. Ein Aufbautraining, um die Arbeiten im Sinne von nachhaltigem Gärtnern qualitativ adäquat erledigen zu können, dauert etwa ein halbes Jahr, so Bühler. Am Schluss der Führung referierte Manuel Bili über den Bereich

Bildung und Coaching im Bewerbungsprozess als wichtigen Teil im gesamten Arbeitsintegrationsprogramm mit vielen Bildungsmodulen mit einfachen Trainingsaufgaben, wie den Grundkompetenzen in Deutsch und Mathematik sowie Branchen- und Bewerbungsmodulen. Ein Apéro rundete schliesslich die Führung ab.

Sanierung sistiert

EGV Rothenfluh Kostenanstieg zwingt zum Abbruch

OttoGraf

Die seit Jahren geplante Sanierung des Wohnbereichs im Gemeindehaus an der Hirschengasse kann aus Kostengründen nicht wie geplant realisiert werden. Bereits im November 2025 stoppte der Gemeinderat deshalb den Planungsprozess. Vergangene Woche schloss sich die Gemeindeversammlung dem Sistierungsentscheid an. Einleitend zum Geschäft gingen Gemeindepräsident Cleto Cudini und Gemeinderat Benjamin Abt in groben Zügen auf das Geschäft ein. So machte der Souverän 2021 einen Kredit von knapp 1,1 Millionen Franken locker, um das Objekt mit den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss und den Wohnungen in den oberen Etagen den heutigen Begebenheiten anzupassen. Da Rothenfluh im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung aufgeführt ist, erwies sich das Baubewilligungsverfahren als ziemlich komplexe Angelegenheit. Unterschiedliche Auffassungen zwischen Denkmalpflege, Bauinspektorat und Gemeinderat zogen das Verfahren in die Länge. Corona und andere Gründe führten zu weiteren Verzögerungen und liessen die Kosten aus dem Ruder laufen. Es zeichnete sich aufgrund aktualisierter Offerten ein Kostenanstieg von über 70 Prozent ab. Das heisst, dass ein zusätzlicher Kredit von einer Million Franken erforderlich wäre, um das Sanierungsvorhaben im bewilligten Umfang realisieren zu können. Die Kostenexplosion bewog den Gemeinderat, die Übung abzubrechen. Somit beginnt das Verfahren wieder auf Feld eins. Abt kündigte an, der Gemeinderat werde nun eine oder mehrere Varianten ausarbeiten, wie der Wohnbereich des Objekts mit vertretbaren Kosten saniert werden kann. Mehrere Redner erhofften sich jedoch aufgrund der bereits geleisteten Vorarbeiten vom Ratstisch Genaueres, auch was das Finanzielle betrifft. «Wir können keine Zahlen auf den Tisch legen, solange noch nicht feststeht, in welche Richtung die Gebäudesanierung gehen soll», stellte Abt klar. Er versicherte, dass viele Elemente und Erkenntnisse aus der sistierten Planung in den künftigen Prozess einfliessen dürften.

Altlast rückt in den Fokus Um das Sanieren ging es auch beim Kreditbegehren von 40000 Franken, um das

Areal der einstigen Kehrichtdeponie «Hohle Gasse» oberhalb der Reitsportanlage untersuchen zu können. Heute überdeckt ein Flurweg den grössten Teil des Deponiekörpers. Wie Gemeinderätin Doris Horisberger ausführte, dränge sich im Zuge der Gesamtmelioration die Analyse des Untergrunds der der vor mehr als 60 Jahren stillgelegten Deponie auf. Der wahre Grund für die vom Kanton angestrebte Untersuchung dürfte, wie hinter vorgehaltener Hand zu vernehmen war, jedoch ein Baugesuch sein. Was sich im Untergrund befindet, ist nicht dokumentiert.

«Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch problematische Substanzen abgelagert wurden», sagte Horisberger. Nun soll eine technische Untersuchung klären, ob überhaupt und in welchem Umfang eine Sanierung des Deponieareals nötig ist. Der Bund trägt 30 Prozent der Untersuchungskosten. Die Versammlung hiess schliesslich nach einer längeren Debatte den Kredit mit 21 gegen 14 Stimmen und 7 Enthaltungen gut.

Unter «Verschiedenes» kündigte Gemeinderätin Tina Erny an, dass im Gebiet «In den Reben» die Sanierung des Kugelfangs der 1990 stillgelegten Schiessanlage wegen der hohen Bleibelastung im Boden spruchreif werde. So sei je nach Umfang der Kontamination und der zu treffenden Massnahmen mit Bruttokosten bis 235000 Franken zu rechnen, erklärte Erny. Da Bund und Kanton 90 Prozent des Aufwands übernehmen, dürfte sich der Gemeindeanteil der Sanierung in Grenzen halten.

Wei mir nit Fründe si?

Gelterkinden Fröhliche Osterbasteltage

Zahlreiche Helfer empfingen die fast 70 Kinder im Alter von Kindergarten bis dritte Klasse in der reformierten Kirche Gelterkinden. Nach dem Gebet und fetzigen Liedern, die durch eine Band mit Piano und Ukulele begleitet wurden, führten uns die Freunde von Jesus durch die Ostergeschichte. Einer der Freunde hatte viele Hasen, welche auch mal ausbüxten und wieder eingefangen werden mussten. Nach einem kurzen Spaziergang und einem liebevoll zubereiteten Znüni im Kirchgemeindezentrum, ging es in die drei Bastelgruppen. Mit viel Geduld wurde entweder ein Schlüsselanhänger aus Filzrondellen, ein CD-Traumfänger oder lustige Tiere aus WC-Rollen gebastelt. Die Junghelfer unterstützen die erwachsenen Helfer tatkräftig, wenn die Kleineren Mühe mit gewissen Bastelschritten hatten. Am Ende jedes Morgens wurden nochmals die eingeübten Lieder gesungen und am Mittwoch gab es für die Eltern noch ein kleines Konzert. Unter dem Titel «Osterbasteltage+» bot die Jungschar ab 12 Uhr ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm für die Kinder an. Zuerst wurden die rund 75 Kinder und Leitenden im Gemeindesaal mit einem leckeren Mittagessen verpflegt, danach ging es in den Wald. Am Montagnachmittag verdienten die Kinder bei einem

Geländespiel im Wald Geld, um Fleisch und andere Dinge zu kaufen, damit sie den Fuchs, der das Zvieri geklaut hat, zu fangen. Am zweiten Nachmittag folgten sie einer Spur in einen anderen Wald, wo sie Schokolade, Früchte und mehrere Kochkessel fanden, mit denen die Leitenden ein feines Schoggifondue für alle zubereiteten.

Dreckig und glücklich endete das Nachmittagsprogramm dann jeweils mit dem Mitnehmen der am Morgen hergestellten Bastelarbeit und der Vorfreude auf eine warme Dusche. KatjaMaierundKarinThommen

Foto: S. van Riemsdijk
Das Gemeindehaus an der Hirschgasse.
Foto: O. Graf

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen.VerantwortlichdafürsinddieentsprechendenLiegenschaftsbesitzer/innen.

Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Es werden sporadisch Kontrollen durchgeführt.

Die Höhe muss mind. 4.50 m (über der Fahrbahn), resp. 2.50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm) ist ebenfalls zu entfernen.

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 23. April

19.00 Ein Abend mit «Mission am Nil» im Kirchgemeindezentrum. Referent Mathias Rellstab erzählt über das Missionswerk, den Kongo und das Ausbildungszentrum Panzi. Gesprächsrunde, kleiner Apéro und Bazartisch.

Freitag, 24. April

19.00 Konzert Duo Grazia in der Kirche «Violine & Akkordeon» – Kollekte

Sonntag, 26. April

10.15 Gottesdienst in der Kapelle Rickenbach. Leitung: Pfarrer Samuel Maurer. Orgel: Adrian Schäublin. Predigttext: Johannes 15, 1–8, Thema: «Vom Weinstock und Reben – was möchte uns das botanische Ich-bin-Wort von Jesus mitteilen?», Kollekte: Lindenhoftafel, Fahrdienst: Mathias Alig, 079 516 04 53

17.00 Sunntig.L.Obe Gottesdienst in der Kirche mit Band. Separates Kids- und Teensprogramm während der Predigt. Predigttext und Thema wie am Morgen, Apéro im Anschluss an die Feier im Chor der Kirche. Kollekte: Gideons Schweiz

Dienstag, 28. April

19.30 Gospelliedersingen im Kirchgemeindezentrum mit Roland Dobler und Cindy Thommen für alle, die gerne singen, vorbereitend auf den Regio Gottesdienst. Mittwoch, 29. April

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

Donnerstag, 30. April

17.30 TC mit dem Thema «Battles» im Unterrichtshüsli

Vom 1. bis 3. Mai findet das «Maila» der Jungschi statt.

Amtswochen

20. bis 26. April: Pfr. Samuel Maurer

27. April bis 3. Mai: Pfr. Eric Hub

Danke für die Kollekten

Für die Prot. Solidarität BL (kantonal)

GD APH am 2.4. CHF

Magischer Tag der offenen Tür

Regionale Musikschule Gelterkinden In die Welt der Musik eintauchen

Zweimal im Jahr öffnet die Regionale Musikschule Gelterkinden (RMSG) ihre Türen, um musikbegeisterten Kindern und Erwachsenen ihr vielfältiges Angebot an Instrumenten und Unterrichtsformen vorzustellen. Das Konzert der Lehrkräfte mit der unverwechselbaren Melodie von Pipi Langstrumpf war in den vergangenen Jahren ein Publikumsliebling und längst zur Tradition geworden. War? Ja! Denn in diesem Jahr hat sich das engagierte Lehrteam der RMSG etwas ganz Neues und Zauberhaftes für die Besucherschar ausgedacht und wartet am Samstag, am 25. April mit einer Premiere auf! Pünktlich um 10 Uhr werden die Profis das Publikum im grossen Saal der RMSG auf eine musikalische Reise voller Magie mitnehmen. Eine Fee braucht dringend die Hilfe der Kinder! Da hat sich ein böser Zauberer tatsächlich erlaubt, die Instrumente zu verzaubern und nur mit vereinten Kräften lässt sich der Bann brechen! Doch mehr sei hier nicht verraten.

Nach dem Konzert bleiben die Türen der Musikschule bis 12 Uhr geöffnet. Überall darf hineingehorcht, zugeschaut, selber ausprobiert, geklimpert, geblasen und gezupft sowie Fragen gestellt werden. Ein kleiner Wettbewerb rund um die Instrumente lädt zum Mitmachen ein und auch ein verführerischer Kuchenstand beschert den Besuchenden köstliche Genussmomente. Gerade in der heutigen Zeit, die von Unsicherheit und Chaos geprägt ist, bleibt die Musik ein wichtiges Bindeglied zwischen den Menschen. Beim gemeinsamen Musizieren spielen Alter, Herkunft, Glaubensrichtungen etc. keine Rolle. Musik verbindet, sie vereint und baut Brücken. Musik berührt die Seele und stärkt das Hirn. Die Regionale Musikschule Gelterkinden ist sich diesbezüglich ihrer wichtigen Rolle in der Gesellschaft bewusst und versteht sich als Musikschule mit Herz.

RMSG-Lehrkräfte am internen Aufräumtag.

Das ganze RMSG-Team freut sich auf viele strahlende Gesichter, ob jung oder junggeblieben, alle sind ganz herzlich willkommen, um gemeinsam in die Welt der Musik einzutauchen. JudithSantschi

Magischer Tag der offenen Tür: Samstag, 25. April 2026, 10 bis 12 Uhr, Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden

Im grossen Saal wird das Publikum auf eine musikalische Reise mitgenommen Foto: zVg

Für ACAT Schweiz vom 3.4.:

GD in Tecknau CHF 137.00 und Gelterkinden CHF 364.00

Vom 5.4. CHF 160.00 für Flüchtlinge aus dem ök. Friedensgebet.

Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum (ohne Schulferien), Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30.

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Samstag, 25. April

18.00 Eucharistiefeier mit Jugendlichen und Allen, anschliessend Treffen für die Jugendlichen im Centro, in Sissach Sonntag, 26. April

10.00 Erstkommunionfest

Dienstag, 28. April

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 30. April

17.30 Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 1. Mai

9.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung

Jeden Dienstag

9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076

261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Samstag, 25. April

18.00 Eucharistiefeier mit Jugendlichen und Allen, anschliessend Treffen für die Jugendlichen im Centro

Sonntag, 26. April

9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen Mittwoch, 29. April

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 30. April

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

Freitag, 1. Mai

10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag anschl. kurze Anbetung

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Samstag, 25. April

14.00 Jungschar

Sonntag, 26. April

Gottesdienst mit Christine Preis und dem Thema: «Schweigeverbot – die Heilung der stummen Person»

Dienstag, 28. April

12.00 Mittagstisch

19.30 Gesprächskreis Salon Crystal

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Sonntag, 26. April

10.00 Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrerin Annina Völlmy und Doris Haspra, Orgel

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Freitag, 24. April

18.30 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus Ormalingen

Sonntag, 26. April

10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Mittwoch, 29. April

Rägeboge Ökumenische Chinder-Träff:

Hemmiken: Mittwoch, 29. April, 14.00 bis 16.00 in der MZH

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 30. April

10.00 Pfarrer Andreas Marti

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 26. April

9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.), Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen: Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

10.00 Kirche Kilchberg, Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Yuliia Karaieva, Orgel, Kirchenkaffee

Dienstag, 28. April

19.00 Bude Pfarrhaus Rothenfluh. Büchertreff mit Pfrn. Gabriella Schneider

Donnerstag, 30. April

10.00 Zentrum Ergolz Ormalingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti

Amtswoche

27. April bis 3. Mai: Pfr. Andreas Marti

www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Freitag, 24. April, Parkour, Turnhalle Känerkinden

Chinderchilletag

Samstag, 25. April, 10 Uhr bis 16 Uhr. Sonntag, 26. April 10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst mit der «Chinderchille». Chinderchilleteam mit Susanne Wernli und Pfarrer Markus Enz. Verabschiedung von Regula Hafner als Sigristinstellvertretung. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte für die Kinderspitex. Anschliessend an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Mittwoch, 29. April 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Donnerstag, 30. April 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Freitag, 1. Mai bis Samstag, 9. Mai. Kontakttelefon Rümlingen 079 325 46 03 Läufelfingen 079 713 54 80 Sonntag, 3. Mai 9.45 Rümlingen: Gottesdienst. Pfarrerin Trude Bernoulli. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für die Tagesstätte in Buckten. Mittwoch, 6. Mai

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Guter Rückschnitt
Schlechter Rückschnitt
Engagierte
Foto: Judith Santschi

Einwohnergemeinde Gelterkinden Erwahrung Ersatzwahl Gemeinderat vom 8. März 2026 für den Rest der Amtsperiode vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2028

Das Wahlergebnis wurde in der Oberbaselbieter Zeitung, am Gemeindeschaukasten und im Internet in geeigneter Weise veröffentlicht. Die dreitägige Beschwerdefrist (§ 83 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte) ist unbenützt abgelaufen.

Gemäss § 15 des erwähnten Gesetzes stellte die Gemeindekommission das Ergebnis der Gemeinderatswahl verbindlich fest und hat die Wahl erwahrt. Herzliche Gratulation zur Wahl in den Gemeinderat: Wieser Johann (BZG), 1962, Ingenieur Der Amtsantritt erfolgt per 1. Juli 2026.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zu den Wahlen vom 14. Juni 2026 Ersatzwahl von zwei Sitzen in die Gemeindekommission für den Rest der Amtsperiode vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2028

Monica Handschin (Grüne Region Gelterkinden) und Patrick Tschudin (Bürgerlicher Zusammenschluss Gelterkinden, BZG) treten per 30. Juni 2026 aus der Gemeindekommission zurück. Bei der Gemeindeverwaltung wurden fristgerecht zwei Kandidatinnen zur Ersatzwahl vorgeschlagen. Somit kam die Stille Wahl zu Stande.

Vorgeschlagene Personen:

Scheidegger Sabine (Grüne Region Gelterkinden), 1982 Schweienweg 7, Primarlehrperson in Rothenfluh Bleitzhofer Manuela (BZG), 1981 Tecknauerstrasse 33, Stv. Abteilungsleiterin Versicherungsmanagement Gegen die Wahl kann binnen dreier Tage seit der Veröffentlichung, bis am 27. April 2026, Beschwerde beim Regierungsrat erhoben werden (§ 83 Gesetz über die politischen Rechte).

Der auf den 14. Juni 2026 angesetzte Wahlgang wird, vorbehältlich der Erwahrung, widerrufen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Aushilfen FaBe Kinder für unseren Personalpool (alle)

Mit deiner FaBe-Ausbildung springst du in unserer Tagesstruktur ein, wenn du gebraucht wirst, spontan oder geplant. Du gestaltest den Alltag mit Primarschulkindern aktiv mit und hältst den Betrieb am Laufen.

Einsatzzeiten

• Schulzeit Montag bis Freitag von 11.30–18.30 Uhr

• Schulferien Montag bis Freitag von 8–18.30 Uhr, während sechs Ferienwochen

Als Teil unseres Personalpools wirst du flexibel innerhalb dieser Zeiten eingesetzt, je nach Bedarf und Verfügbarkeit.

Zusätzlich suchen wir für die Woche vom 27.07.2026 bis 31.07.2026 eine Person, die die Tagesverantwortung übernimmt.

Das vollständige Stelleninserat findest du auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einladung zum Tag der offenen Tür der Tagesstruktur Gelterkinden

Die Tagesstruktur Gelterkinden lädt herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Dieser findet am Samstag, 25. April 2026, von 14 bis 17 Uhr statt. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, unsere Räumlichkeiten kennenzulernen, zu besichtigen und auszuprobieren. Das Team der Tagesstruktur stellt sich vor und gibt Einblicke in den Alltag und das Angebot unserer Betreuung.

Für Kinder bieten wir Glitzertattoos sowie eine kreative Bastelaktivität an. Zudem stehen kleine Knabbereien und Getränke bereit.

Wir freuen uns sehr darauf, interessierte Familien, Kinder und Gäste bei uns begrüssen zu dürfen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Das Team der Tagesstruktur Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten am 1. Mai

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Büros bleiben am Freitag, 1. Mai 2026 geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen. Ab Samstag, 2. Mai 2026 ist der Werkhof wieder wie üblich geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist am Freitag, 1. Mai 2026 geschlossen. Ab Samstag, 2. Mai 2026 ist die Bibliothek wieder wie üblich geöffnet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Musikprobe Trafico GmbH

Am Sonntag, 26.04.2026 hat das Trafico GmbH, Cafe Bistro, Gelterkinden das letzte Mal geöffnet. An diesem Sonntag wird die Simply Blues Band eine offene Probe auf der Terrasse von 10.30 bis 14.00 Uhr abhalten. Der Gemeinderat hat die Bewilligung erteilt.

Vielen Dank für das Verständnis.

Bilderausstellung

Eveline Heri

«Kunst aus Draht – mit Liebe geformt» Aus einem schlichten Material entstehen besondere Kunstwerke mit Charakter und Ausdruck. Eveline Heri verbindet handwerkliches Geschick mit Kreativität und viel Liebe zum Detail.

Von April bis August 2026 sind die aussergewöhnlichen und filigranen Kreationen der Künstlerin bei uns in der Bibliothek ausgestellt und können während den regulären Öffnungszeiten bewundert und erworben werden.

Mehr Informationen auf www.bibliothek-gelterkinden.ch

Bequemundeinfach

Online-TicketvorOrtoder vonzuHauseauslösen

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sachbearbeitung Administration Soziale Dienste 30% (alle)

Per 1. Juli 2026 ist bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden im Bereich Soziale Dienste eine Stelle mit einem Pensum von 30% neu zu besetzen. Für Fragen zur Stelle wenden Sie sich per E-Mail an: gemeinde@gelterkinden.ch

gelterkinden.ch

Öffnungszeiten am 1. Mai 2026

Am Freitag, 1. Mai 2026, hat das Hallen-Freibad von 8 Uhr (Sauna ab 9 Uhr) bis 17 Uhr geöffnet. Ab Samstag, 2. Mai 2026 ist die Badi wieder wie üblich geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Beginn Sommersaison

Am Montag, 11. Mai 2026, beginnt in der Badi Gelterkinden die Freibadsaison.

Es gelten die folgenden Sommersaison-Öffnungszeiten:

Freibad/Hallenbad:

Montag–Sonntag */**: 8–20 Uhr

Sauna:

Montag–Sonntag */**: 9–20 Uhr

Badi-Bistro: Montag–Sonntag */**: 8–20.30 Uhr

*Frühschwimmen:

Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt.

**Am Montag ist jeweils FrauenSauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna.

Wir freuen uns auf eine tolle und sonnenreiche Badesaison. Ihr Badi-Team

Zauberhafter Tag der offenen Tür

EinzelKind EinzelJugendlicheEinzelErwachsene 10erErwachsene 10erKind 10erJugendliche

Anleitung: QRCode scannen,AnweisungenaufdemSmartphone folgenunddasTicketamEingang scannen

ZahlungperKreditkarteoderTwint

HierkönnenSieeinJahres-, einWinter-odereinSommerabo kaufen

Liebe Kinder, bitte helft uns, unsere verzauberten Musiklehrerinnen und -lehrer zu erlösen, sodass sie wieder Musik machen können! Begrüssungskonzert um 10 Uhr. Danach können im ganzen Haus bis 12 Uhr Instrumente beschnuppert und Fragen gestellt werden. Zudem gibt es ein Musig Bistro für den Gluscht und einen kleinen Wettbewerb.

Samstag, 25. April, 10–12 Uhr, Zauberhaftes Begrüssungskonzert um 10 Uhr, im grossen Saal, Regionale Musikschule Gelterkinden

Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Violoncelloklasse Geraldine Fischer.

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 27. April, 20 Uhr, Aula der Sekundarschule Hofmatt, Gelterkinden

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 26. April 10.00 Rebgottesdienst beim Vereinshaus des Weinbauvereins Dielenberg, Pfarrer Torsten Amling und der Jodlerclub Spitzenflühli Waldenburg, wie jedes Jahr können nach dem Gottesdienst die Jungweine 2025er degustiert werden, mit Dielenberger Weissweinsuppe, Speck-Käsebrättli und hausgemachten Kuchen, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt. Es gibt keine Parkier- Möglichkeit beim Rebhaus. Parkplätze bei der Mehrzweckhalle in Oberdorf. Abholdienst: Bruno Thommen, 079 248 39 75 (bis spätestens 9.45).

Anlässe

«Surprise» Gesprächskreis Sie sind herzlich eingeladen zu einer Reihe von «Mittagsgesprächen», in denen verschiedene biblische, theologische und gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt stehen. Wir treffen uns an den kommenden Freitagen in der Pfarrscheune in Waldenburg: am 17. und 24. April, jeweils von 11.00 bis 12.30. Informationen und Anmeldung unter 077 470 29 30 oder sekretariat@kirche-waldenburg.ch. Ihr Mathias Kissel. Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 30. April, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus.

Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen

Dienstag, 5. Mai, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Bibelgruppe

Donnerstag, 7. Mai, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, Tel: 061 961 10 35

Fiire mit de Chliine

Samstag, 9. Mai, 9.30, Kirche St. Peter. Wir hören die Geschichte «Die kleine Raupe Nimmersatt», beten und basteln gemeinsam. Nach der Feier sind alle herzlich zum Znüni eingeladen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis.

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:

Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche

5. April bis 26. April: Pfarrerin Claudia Bandixen-Widmer, 079 253 91 45

27. April bis 31. Mai: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 26. April

Gemeindewochenende in Bernau im Schwarzwald. Da unsere Pfarrpersonen auch mitkommen, findet bei uns in der Kirchgemeinde ausnahmsweise kein Gottesdienst statt.

Wenn Sie möchten, können Sie gerne um 10.00 den ökumenischen Rebgottesdienst am Dielenberg in Oberdorf besuchen.

Für Kinder und Jugendliche Montag, 27. April 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbel Donnerstag, 30. April 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal

Veranstaltungen

Kirchgemeindewanderung

Liestal-Hersberg-Giebenach Freitag, 1. Mai. Frühlingsrundwanderung «Chirsibluescht». Treffpunkt: Hölstein Station um 9.30. Mit der WB fahren wir nach Liestal (Haltestelle Gräubern). Von dort wandern wir zur Windentalhöhe, weiter nach Hersberg, hinab zum Dornhof, vorbei am Stift Olsberg bis nach Giebenach. Mit dem Postauto und der WB fahren wir zurück. Reine Wanderzeit ca. 4 Std. Weitere Informationen und Anmeldung bei Roland Steinle, roland.steinle@ icloud.com, 078 403 40 93

Gebet in Hölstein

Samstag, 2. Mai um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen – ohne Anmeldung

Fiire mit de Chliine

Dienstag, 5. Mai um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson. Das Vorbereitungsteam freut sich auf euch!

Trauercafé im Diegtertal Mittwoch, 6. Mai um 9.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Miteinander reden, anderen begegnen und zuhören kann Horizonte öffnen – ohne Anmeldung.

Mitteilungen

Lagerabenteuer in der 1. und 6. Sommerferienwoche

• Zeltlager (Tauch mit uns ein in die Welt der Spiele) von Samstag, 27. Juni bis Samstag, 4. Juli in Tramelan (BE) der MBG Hölstein und der Jungschi Bämbel. Das aufregende Abenteuer richtet sich an Kinder im Primarschulalter von 7 bis 12 Jahren. Anmeldeschluss: 31. Mai. • Kinder-Tageslager in Bennwil mit Übernachtung zu Hause von Montag, 3. August bis Donnerstag, 6. August. Gemeinsam mit anderen Kindern eine spannende Geschichte hören, singen, basteln, in den Wald spazieren, mit Wasser spielen und vieles mehr. Das Lager ist geeignet für Kinder, die ab August 2026 im 2. Kindergarten oder in der 1. bis

Waldenburg Natürlich im Stedtli

Der diesjährige Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich», findet am Samstag 2. Mai 2026 im historischen Stedtli Waldenburg statt. Das Marktteam hat zusammen mit den Marktfahrenden einen attraktiven Markt organisiert. Sie finden Produkte und Ideen aus der Region zu den Themen Natur, Ökologie, Umwelt, Energie, Gesundheit, Handarbeiten, Schmuck usw. Aus lokaler und regionaler Produktion werden auch Holzofenbrot, Wein, Würste, Käse, Apfelsekt, Konfitüren, gebrannte Wasser und vieles mehr angeboten. Bereits zum dritten Mal wird auch ein «Repair-Café» angeboten, wo Sie Gebrauchsgegenstände zur Reparatur bringen können (Details dazu auf der Homepage!). Die Alphornbläsergruppe, der Ögelimaa, die Dachlukenspinner-Clique und ein Korbflechter sowie die Ausstellung «Ich bin gerne Bauer und möchte es auch bleiben» im Kulturaum Waldenburg bereichern den Markt zusätzlich! Als Attraktion fährt die alte Waldenburgerbahn im Kleinformat auf

Wildpflanzenmarkt beim oberen Tor.

einer längeren Strecke beim Feuerwehrmagazin und erfreut Kinder und Junggebliebene. Zum Frühling passt auch der Wildpflanzenmarkt mit grosser Auswahl an einheimischen Pflanzen, Kräutern und Setzlingen in Bio-Qualität. Verschiedene Anbieter mit diversen Verpflegungsständen sorgen zudem für das leib-

2. Klasse sind. Anmelden kann man sich bis zum 9. Juni. Alle weiteren Lagerinformationen sowie die Anmelde-QR-Codes sind auf unserer Webseite zu finden. Die Lagerleitungsteams freuen sich über zahlreiche Anmeldungen!

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Amtswoche 20. April bis 10. Mai: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Donnerstag, 23. April 19.00 KGR Sitzung

Freitag, 24. April 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

11.30 FriedensGebet

Samstag, 25. April 9.00 Probe Erstkommunion

Sonntag, 26. April 10.00 Feierlicher Gottesdienst mit den Erstkommunionkinder. Kollekte: Sternschnuppe. Anschiessend Apéro

10.00 Ökum. Rebberg Gottesdienst Dielenberg

Montag, 27. April

9.30 SprachCafé in der Arche

Mitteilungen

Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag die Erstkommunion feiern.

Erstkommunion

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139,5 Liebe Familien von Adonai Berhane

Elisa Carrara

Enea Carrese

Giulia Caserta

Mia Fragale

Lord Gewergis

Cassian Gruel

Charlotte Imgrüth

Mariela Kqira

Anton Platter

Fynn Sutter

Zocco Malaya.

Ich freue mich sehr auf die Erstkommunion der zwölf Kinder. Wir haben eine gute und intensive Vorbereitungszeit erlebt. Angefangen mit dem Startgottesdienst im November, KinderKirche, KircheKreativ, Pessach und die Vorbereitungen in der Arche. Einer der Höhepunkte war der Ausflug ins Flüeli Ranft zum Bruder Klaus und Dorothee von Flüe. Nachdem Besuch der Klause und den Ranft sind wir bis nach Sachseln gepilgert. Wir haben einen Pilgerwunsch aufgeschrieben und tragen ihn seither im Herzen.

Liebe Eltern, es ist sehr schön, Sie und die Kinder auf diesen Weg begleiten zu dürfen. Danke für Ihr Vertrauen und den Weg den wir zusammen gehen konnten. Ich wünsche euch, euren Familien und Gästen ein wunderschönes und unvergessliches Erstkommunionsfest.

Sabine Brantschen Rebberg Gottesdienst Dielenberg Unter der Leitung von Pfarrer Torsten Amling und dem Jodlerclub Spitzeflüeli Waldenburg.

Nach dem Gottesdienst können Sie die Jungweine 2025 degustieren.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt. Parkplätze befinden sich bei der MZH Oberdorf. Der Weinbauverein Dielenberg freut sich auf Ihren Besuch.

Maitanz – Heb Freud am Läbe Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit Sabine Brantschen und dem Jodlerclub Spitzeflüeli in der Turmhalle in Niederdorf. Am 3. Mai um 10 Uhr wird getanzt, gesungen, gedankt und sich gefreut. Musikalische Umrahmung mit der Kapelle Wybergstürm. Anschliessend Maitanzprogramm und gemütliches Beisammensein in der Turnhalle.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 26. April 10.00 Kirche Diegten, Gottesdienst, Pfr. R. Frische

Neue Ausstellung startet

Niederdorf Vernissage im Industriemuseum

Foto: zVg

liche Wohl der Marktbesucher. Im Kaffi «Chez Justine» gibt’s Kaffee und Kuchen und viel Regionales zum Einkaufen. Besuchen Sie den grössten Frühlingsmarkt des Waldenburgertals! Das OK-Team freut sich auf Ihren Besuch! Weitere Infos: www.fruehlingsmarkt-waldenburg.ch ArbeitskreisFrühlingsveranstaltungWaldenburg

pr. Am Freitag, 24. April 2026, um 19 Uhr lädt das Industriemuseum Waldenburgertal in Niederdorf zur Vernissage der neuen Ausstellung «Tüftler, Denker, Macher – Innovationen & Entwicklungen aus dem Waldenburgertal und Umgebung» ein. Im Zentrum stehen Menschen, Ideen und Entwicklungen, die das Waldenburgertal geprägt haben. Ab 20 Uhr folgt ein Konzert mit Florian Schneider, dem Baselbieter Barden mit Reigoldswiler Wurzeln, sowie Adam Taubitz und Roman Bislin. Mit der neuen Ausstellung «Tüftler, Denker, Macher» richtet das Industriemuseum Waldenburgertal den Blick auf eine Seite der Regionalgeschichte, die bis heute nachwirkt: den Erfindergeist, das technische Können und die Beharrlichkeit, mit denen im Tal gearbeitet und Neues geschaffen wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschen hinter den Ideen: Pioniere, Tüftler und Unternehmer, die mit Erfindergeist, technischem Können und Beharrlichkeit das Waldenburgertal geprägt haben. Die Ausstellung zeigt dazu die Werkstätten, Firmen und Entwicklungen, aus denen Innovationen entstanden – von frühen Gewerben und der Industrialisierung über Präzisionstechnik und Uhrenindustrie bis hin zu Werkstoffen und Medizinaltechnik. Originale Exponate, Fotos und Dokumente zeigen, wie aus Einfällen Lösungen wurden und wie aus lokaler Tüftelei Innovationen entstanden,

die andernorts weiterwirkten. Die Ausstellung setzt bewusst auf eine anschauliche Vermittlung. Sie eignet sich deshalb auch für Familien, Kinder und Schulklassen. Die Türen des Museums öffnen am Vernissageabend um 19 Uhr. Zu Ehren des Reigoldswiler Tüftlers und Erfinders Jakob Schweizer (1836–1913), dem auch in der Sonderausstellung ein Platz gewidmet ist, ist ab 20 Uhr Florian Schneider zu Gast, der Baselbieter Barde mit Reigoldswiler Wurzeln. Gemeinsam mit Adam Taubitz und Roman Bislin gestaltet er im Allzweckkraum (kleine Turnhalle) den musikalischen Teil des Abends. In der zweiten Wiederaufnahme seines bisher erfolgreichsten Tourneeprogramms erzählt Florian Schneider Mundartgeschichten aus seinem Buch «Chröt im Haber und Chrähien im Chorn» und singt eine Auswahl der Höhepunkte seiner Schangsongs. In der Konzertpause sind die Besucherinnen und Besucher zu einem Apéro eingeladen. Wer am Vernissageabend verhindert ist, hat auch am Wochenende Gelegenheit für einen Besuch: Die Ausstellung ist am Samstag, 25. April, und Sonntag, 26. April 2026, jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Vernissage: Freitag, 24. April, 19 Uhr im Industriemuseum Waldenburgertal, Niederdorf. Konzert ab 20 Uhr im Allzweckraum (kleine Turnhalle), in Niederdorf.

Alle Gemeinden

Infobus «mobil bi dir»

Der Infobus von Pro Senectute kommt wieder ins Waldenburgertal. Der Bus wird am 24. April, 29. Mai und 26. Juni am Frytigsmärt in Niederdorf sein, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Beim ersten Termin stehen die Vorsorgedokumente im Zentrum. Sei es die Patientenverfügung, der Vorsorgeauftrag oder die Anordnung für den Todesfall – die Pro Senectute berät ohne Termin zum Thema Vorsorge und hilft beim Ausfüllen. Im Mai steht das Thema Ergänzungsleistungen im Zentrum. Es wird zu finanziellen Ansprüchen unterschiedlicher Art, von Ergänzungsleistungen über Hilflosenentschädigung oder Prämienverbilligung, informiert. Im Juni gibt es passend zum Sommer Tipps für die warme Jahreszeit, denn die zunehmenden Hitzetage bringen gerade für ältere Personen auch gesundheitliche Risiken mit sich. Die Pro Senectute freut sich auf Ihren Besuch im Infobus!

Niederdorf

Ersatzwahl GRPK – Stille Wahl

Der Gemeinderat, in seiner Funktion als Erwahrungsinstanz, stellt fest, dass bis zum 13. April 2026 ein gültiger Wahlvorschlag auf der Gemeindeverwaltung eingegangen ist und somit die Zahl der Vorgeschlagenen nicht grösser ist als die Zahl der zu Wählenden. Er widerruft die Urnenwahl vom 14. Juni 2026 und erklärt Joel Stampfli in stiller Wahl als Mitglied der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission (GRPK) für die laufende Amtsperiode bis 30. Juni 2028 als gewählt. Beschwerdemöglichkeiten gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte.

Sammelaktion für Problemabfälle vom 25. April 2026

Die diesjährige Sammelaktion für Problemabfälle findet am Samstag, 25. April von 9 bis13 Uhr auf dem Baumgartenareal in Niederdorf statt.

Frytigsmärt

Nächster Frytigsmärt, 24. April 2026 von 8 bis 12 Uhr beim Milchhüsli auf dem Baumgertenareal, Nähe WB-Haltstelle Niederdorf.

Industriemuseum Waldenburgertal – Vernissage 24. April 2026 Am Freitag, 24. April 2026 findet die

Vernissage der Ausstellung «Tüftler, Denker, Macher» Innovationen und Entwicklungen aus dem Waldenburgertal statt. 19 Uhr Türöffnung Museum. 19.30

Uhr Türöffnung Allzweckhalle, ab 20 Uhr Konzert mit «Flo Trio».

Waldenburg

Benützung Strassenareal im Stedtli für den 29. Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich»

Am Samstag, 2. Mai 2026, findet der 29. Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich» im Stedtli statt. Dieses Jahr können wir mit einer grossen Vielfalt am Frühlingsmarkt aufwarten: Bereits zum dritten Mal findet ein «Repair-Café» statt, bei welchem mitgebrachte Alltagsgegenstände repariert werden können (sofern noch möglich).

Zudem ist die Ausstellung «Ich bin gerne Bauer und möchte es auch bleiben» im Kulturraum (ehem. Bezirksgericht) von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für die verschiedenen Verpflegungs- und Marktstände sowie Ausstellungen wird das öffentliche Strassenareal beim Durchgang Chüegass, Törliplatz (Brunnen, Parkplatzareal gegen Areisli), Adelberg, Pfarrgasse und alte Landstrasse von Freitagmorgen, 1. Mai bis Samstagabend, zur Verfügung gestellt. Der direkt betroffenen Anwohnerschaft wird für ihr Verständnis im Voraus bestens gedankt und sie wird gebeten, ab Freitagmorgen keine Autos mehr in den gesperrten Strassen bzw. auf dem Platz vor dem Törli zu parkieren. Für das Abstellen der Fahrzeuge der Anwohner steht der Schulhausplatz und der Postplatz zur Verfügung.

Die Eröffnung inkl. Apéro für Behörden und Anwohner (separater Einladungsflyer) findet am Samstagmorgen um 10 Uhr hinter dem Restaurant Schlüssel statt. Natürlich würden wir uns freuen, wenn möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner von Waldenburg den Markt als Möglichkeit für Kontakte und den Aust in der Bevölkerung nutzen. Geniessen Sie den unverwechselbaren Frühlingsmarkt im Stedtli Waldenburg!

Gemeinderat und Arbeitskreis Frühlingsveranstaltung

Schwimmbi Waldenburg Saison 2026

Die Badesaison 2026 beginnt am Samstag, 16. Mai um 10 Uhr mit einem kleinen Spezialprogramm. Alle Informationen zu Neuigkeiten, Veranstaltungen,

Öffnungszeiten und mehr finden Sie auf der Website: www.schwimmbi-waldenburg.ch.

Wichtige Eckpunkte für die Saison 2026: Öffnungszeiten:

• Vor den Sommerferien: 10 bis 19 Uhr

• Während der Sommerferien: 10 bis 19.30 Uhr

• Nach den Sommerferien: 10 bis 18 Uhr

• Neu ist das Schwimmbi bei jedem Wetter bis sicher 14 Uhr geöffnet. Saisonabonnements:

• Vorverkauf mit 10 Prozent Rabatt vom 27. April bis 10. Mai ausschliesslich online über die Schwimmbi-Website Schwimmkurse:

• Vielfältiges Angebot während der Sommerferien für Jung und Alt, organisiert durch den SC Liestal. Kiosk:

• Das Team um Andy Blaser freut sich auf Ihren Besuch!

Mit einem Saisonabonnement tragen Sie zur Erhaltung unsers beliebten Schwimmbis bei und können den Sommer in vollen Schwimmzügen geniessen!

Pilotprojekt Prawa Der Verein Prawa hat das Pilotprojekt mit dem Bähnli auf der Schwimmbadwiese abgeschlossen und zieht ein positives Fazit. Da sich eine dauerhafte Umsetzung am Standort Schwimmbad derzeit nicht realisieren lässt, wurde das Projekt beendet. Der Verein steht mit der Gemeinde Hölstein im Austausch, um das Projekt dort weiterzuführen. Wir danken Prawa herzlich für das grosse Engagement, Kindern und Familien in ihrer Freizeit ein attraktives Angebot zu bieten, und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Was ist los in Waldenburg

Donnerstag, 23. April

• Herzliche Einladung zum Unterhaltungsnachmittag, Bildervortrag mit Pfarrer T. Amling zum Thema «Wo heute Krieg ist: Schweizer Auswanderer in der Ukraine vor 200 Jahren» in der Pfarrscheune Waldenburg um 14.30 Uhr. Es wird ein reichhaltiges Zvieri serviert. Wer möchte abgeholt werden? Private Fahrgelegenheit steht zur Verfügung. Telefonische Anmeldung bei Christiane Berger Natel: 0793727071. Samstag, 2. Mai

• 29. Frühlingsmarkt im Stedtli Waldenburg, 10 bis 17.30 Uhr.

Siegermuni heisst «Mino»

Oberdorf Lebendpreise fürs Kantonalschwingfest getauft

Das Geheimnis ist gelüftet: Der Siegermuni des 110. Basellandschaftlichen Kantonalschwingfests 2026 in Oberdorf heisst «Mino». Auf diesen Namen taufte ihn Alex Gysin, Geschäftsführer der Gysin Tiefbau AG, der mit seinem Unternehmen das Schwingfest auch als Hauptsponsor tatkräftig unterstützt. Der prächtige Simmentaler, geboren am 14. Juli 2023, ist auf dem Betrieb von Christoph und Samira Gerber in Bärenwil zuhause. Mit rund einer Tonne Lebendgewicht bringt er beachtliche Ausmasse auf die Waage. Wie alle seine Artgenossen verfügt auch «Mino» über einen kräftigen Körperbau, eine gute Bemuskelung sowie einen ruhigen Charakter. Eigenschaften, die auch für einen Schwinger ideal sind. «Mino» ist somit nicht nur ein würdiger Vertreter seiner Rasse, sondern auch ein stolzes Symbol für das Basellandschaftliche Kantonalschwingfest 2026 in Oberdorf.

Rind «Lotta» und Fohlen «Sun» Anschliessend waren die beiden weiteren Lebendpreise an der Reihe. Das RedHolstein-Rind von Eigentümer Christian Häner aus Hölstein erhielt den Namen «Lotta». Als Götti fungierte Edi Fussinger, Geschäftsführer der Eduard Fussinger AG in Oberdorf. Das Fohlen von den Züchtern Martin und Michèle Wenger aus Lauwil wurde auf den Namen «Sun» getauft, als Götti fungierte die Axova AG aus Diepflingen. Freuen durfte sich auch die Primaschule Oberdorf-Liedertswil.

Munigötti Alex Gysin, Geschäftsführer Gysin Tiefbau AG (2. v.r.), mit seinem Team sowie OK-Präsident Michel Kuonen (4. v.l.) und Besitzer Christoph Gerber (5. v.l.). Fotos: zVg

In Rahmen eines Wettbewerbs lieferten die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl an Namen für die Lebendpreise. Am kreativsten ging die Klasse 3a hervor: «Mino», «Lotta» und «Sun» entstammen alle aus ihrer Feder. Als Dank überreichte ihnen OK-Mitglied Thomas Portmann, Verantwortlicher Gaben, drei Packungen «Schoggistängeli». In seiner Ansprache würdigte OK-Präsident Michel Kuonen die wertvolle Zusammenarbeit zwischen den Sponsoren, Züch-

Oberdorf

Neue E-Mail-Adressen

Die Gemeinde Oberdorf hat neue E-Mail-Adressen erhalten. Die E-Mail-Adresse der Gemeindeverwaltung lautet ab sofort info@bl-oberdorf.ch, die des Sozialdienstes sozialdienst@bl-oberdorf.ch. Die Änderung betrifft auch die persönlichen E-MailAdressen der Gemeinderatsmitglieder und der Mitarbeitenden (neu: vorname. name@bl-oberdorf.ch).

Sämtliche E-Mail-Adressen sind ab sofort auch auf unserer Gemeindewebseite www.bl-oberdorf.ch ersichtlich.

Ersatzwahl Schulrat Primarstufe Oberdorf-Liedertswil Für den freien Sitz im Schulrat der Primarstufe Oberdorf-Liedertswil für die laufende Amtsperiode bis 31.7.2028, ist auf der Gemeindeverwaltung kein Wahlvorschlag eingegangen. Die Stille Wahl ist somit nicht zustande gekommen. Die Wahl wird ordnungsgemäss am 14.6.2026 an der Urne stattfinden. Es gilt das Absolute Mehr. Die Gemeindeverwaltung bittet die Kandidat/-innen ihre Kandidatur zu melden, damit diese publiziert werden können.

Hölstein

Sicherheitspatrouillen im Interesse eines ruhigen Sommers Wie in jedem Jahr werden auch in diesen Sommermonaten verstärkt Kontrollgänge durch die von der Gemeinde beauftragte Sicherheitsfirma durchgeführt. In erster Linie die Schulgebäude und ihre Umgebung, aber auch öffentliche Plätze und Grillstellen werden überprüft. Es wird kontrolliert, ob Türen und Fenster geschlossen und das Licht ausgemacht ist. Zudem wird auf Ruhe und Ordnung geachtet. Allfällige Nachtruhestörer werden vom Sicherheitspersonal vom Platz verwiesen. Dieses präventive Präsentsein hat sich immer gut bewährt, auch wenn nicht alle möglichen Vorkommnisse damit verhindert werden können.

In den Wohnquartieren finden grundsätzlich keine Patrouillen statt, denn im privaten Bereich muss es in der Zeit von Gartenpartys und offenen Fenstern mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz gehen. Kommt es doch einmal zu Friktionen und es wird von einer Partei die Polizei gerufen, kommt es zu einem

kostenpflichtigen Einsatz der Sicherheitskräfte. Allein schon aus diesem Grund ist ein freundliches und nachbarschaftliches Nebeneinander vorzuziehen.

Langenbruck

Kehrichtabfuhr

Die ordentliche Kehrichtabfuhr vom Freitag, 1. Mai 2026 (Tag der Arbeit) findet bereits einen Tag früher statt.

Wir bitten die Bevölkerung, den Kehricht bereits am Donnerstag, 30. April 2026 bereitzustellen.

Rahmtäfeli und Blumenverkauf zum Muttertag

Am Samstag, 9. Mai 2026, von 9 bis 15 Uhr im Werkhof der Gemeinde Langenbruck.

Schöne Blumengestecke, Rahmtäfeli und weitere Artikel zu Gunsten von Frauenplus, Suppe sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl. Der Frauenverein Langenbruck freut sich auf Ihren Besuch.

Was läuft in Langenbruck

Freitag, 24. April

• GV Bergbauern, Rest. Chilchli, 20 Uhr

• Konzert «Die rote Zora», Kulturbruck, Ref. Kirche, 19.30 Uhr Samstag, 25. April

• Sammelaktion für Problemabfälle aus Haushaltungen, Kiesplatz in Niederdorf, 9 Uhr Sonntag, 26. April Frühlingskonzert Musikgemeinschaft OWL und Jodlerklub, OWL mit Jodlerklub, MZH Langenbruck, 10 Uhr Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Debütroman-Lesung

Vielen dürfte der Name «Steven Schneider» bekannt sein, schreibt er doch bereits seit etlichen Jahren Woche für Woche eine Kolumne zusammen mit seiner Frau Sybil Schreiber für die Coop-Zeitung (Schreiber vs. Schneider). An die Lesung in Oberdorf wird er seinen eigenen Debütroman «Die schnellste Frau der Welt» mitbringen. Es ist die Geschichte von Eliska Junik, einer tschechoslowakischen Rennfahrerin, die anfangs des letzten Jahrhunderts ihren Konkurrenten im Rennwagen das Fürchten lehrte. In ihrem Privatleben jedoch kämpfte sie mit Geldsorgen, dunklen Geheimnissen und um ihre Ehe. Beim «Grossen Preis» auf dem legendären Nürburgring (Deutschland) versuchte sie, ihre Probleme zu lösen und ihr Leben zu ordnen. Ob sie erfolgreich war, er-

fahren Sie an der Lesung. Steven Schneider wird es mit seiner Art bestimmt gelingen, die Vergangenheit aufleben zu lassen und Sie bestens zu unterhalten. Der Anlass findet statt am Donnerstag, 7. Mai um 19.30 im Vereinszimmer in der Mehrzweckhalle Oberdorf. Im Anschluss an die Lesung wird ein kleiner Apéro offeriert und es besteht die Möglichkeit, Bücher zu erwerben und sie vom Autor signieren zu lassen. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit, erfahren Sie etwas über das Leben dieser jungen, emanzipierten Frau und wechseln Sie ein paar Worte mit dem Autor persönlich. Wir freuen uns auf einen spannenden, kurzweiligen Abend – erleben Sie Steven Schneider in nächster Nähe. Das Team rund um die Bibliothek Oberdorf

tern und Schwingerfreunden. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Musikschule beider Frenkentäler. Der nachfolgende Apéro im Klubhaus des FC Oberdorf bot die Gelegenheit für viele gemütliche Gespräche. Das 110. Basellandschaftliche Kantonalschwingfest 2026 findet am Sonntag, 17. Mai, ab 8.15 Uhr auf der Anlage der Primarschule in Oberdorf statt. Tickets sind erhältlich unter www.oberdorf2026. ch. Pascal Kamber

Veranstaltungen

Öffentliche Versteigerung / Gantanzeige

– Gegen Barzahlung

findet am Samstag, den 25. April 2026, ab 10.15 Uhr an der Oristalstrasse 100 A in Liestal, die öffentliche Versteigerung von rund ca. 110 Velos diverser Marken (E-Bikes, E-Trottinetts, Mountainbikes, Rennvelos, Herren-, Damen-, Kindervelos etc.), 4 Personenwagen, BMW 320d GT, 1.IV 17.09.2013, MFK 18.12.2018, 162550 km, OPEL Vivaro25TD F29/30, 1.IV 24.06.2008, MFK 05.06.2025, 155940 km, PORSCHE Cayenne S, 1.IV 29.05.2008, MFK 27.08.2020, 172770 km, VW Amarok 4Motion, 1.IV 11.04.2012, MFK 22.10.2020, 184607 km, 1 Motorrad, SUZUKI GSX-S950U, 1.IV 05.04.2022, MFK 05.04.2022, 16091 km statt. Besichtigung ab 9.00 Uhr Der Liq-Shop ist von 8.30 – 10.00 Uhr offen Ein Verpflegungsstand ist vor Ort vorhanden. Es besteht nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. Benützen Sie nach Möglichkeit den öffentlichen Verkehr. Alle Bilder und Informationen finden Sie auf unserer Homepage www. verwertungsdienst.bl.ch

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Donnerstag, 23. April 2026

Messe für Landhausstil und Gartenkultur

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Täglich 10 00 – 18 00 Uhr

Schloss Bollschweil bei Freiburg im Breisgau Eintritt 9 E

Mehr Infos unter www.bo-gart.de

LA MONTAGNA

Musiktheater

mitJanPezzaliund AmbrosiusHuber

Freitag,24.April2026,20.13Uhr imPALAZZOLIESTAL! Eintrittfrei,Austritt www.pfarrhauskeller.ch

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Sonntag, 3. Mai, 11 Uhr

mit100-Jahr-Feier aufdem Schulhausplatz derPrimarschule Dorf in Sissach. BeiSchlechtwetter in derTurnhalle.

Samstag, 25. April 2026

22. Diepfliker Märt

Traditioneller Markt von 10 bis 18 Uhr

· Gratis-Karussell für Kinder · Ponyreiten

· Warenstände · Vielseitiges Verpflegungsangebot (u.a. Kaffeestube des Frauenvereins) · Viele weitere, tolle Attraktionen wie Kinderschminken, Schiessbude. Kinderkino ab 17.15 Uhr

Festbetrieb bis Open-End

· Frikadellen-Challenge im Festzelt der Chelleschwinger

· Burger-Stube der Moskito-Würger

· Barbetrieb durch die Republikaner-Glünggi

Auskunft unter Tel. 061 975 96 96 / markt@diepflingen.ch

Green Days – Das grüne Gartenwunder

Erleben Sie das Grüne Wunder vom 25. April bis 2. Mai 2026 in der Haller Baumschule Oftringen.

Entdecken Sie über 4000 Pflanzenarten in unserer Gartenwelt: Von lebendigen Sträuchern, herrlichen Gewürzen bis hin zu Bäumen für jeden Garten – alles, was Ihr grünes Zuhause noch schöner macht! Hier wächst Vorfreude Jeder hat seine Vorstellung vom Gartenparadies. Wir zeigen Ihnen die Ideen: Ein erholsamer Rückzugsort mit schattigen Bäumen und wilden Ecken? Ein buntes

Blütenmeer zum Träumen oder Gemüseund Obstvielfalt ausser Rand und Band? Übrigens: In unserem Gartencenter finden Sie über 100 Obstbaumsorten.

Erfahrung für Ihren Garten Haller Baumschule steht für über 100 Jahre Pflanzenerfahrung – Hand in Hand mit der Natur. Dazu gehören das Bewahren von ursprünglichen Raritäten genauso wieTrends für die biodiverse und moderne Garten- oder Terrassengestaltung.

Ihr Geschenk: 10 % Rabatt

Die Green Days sind unser Dankeschön an alle, die Grün lieben. Vom 25. April bis 2. Mai schenken wir Ihnen deshalb 10 % Rabatt auf Ihren Einkauf. Und mit etwas Glück gewinnen Sie einen von fünf Gutscheinen im Wert von je CHF 100.–!

Feiern Sie mit uns die Green Days. Wir freuen uns auf Sie!

Haller AG Baumschule

Am Tych 20 4665 Oftringen haller@baumschule-haller.ch www.baumschule-haller.ch

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