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20260416_WOZ_OBZANZ

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Ein Ort der Begegnung Der Lausner Märt war ein sonniges Fest für Gross und Klein.

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Eine starke Soulstimme

Die Sängerin Bernarda und ihre Band begeisterten das Publikum im Marabu in Gelterkinden. Seite XX

Beliebter

Treffpunkt

Die dritte Ausgabe des Hölsteiner Männermarkts zog erneut viele Besucher/-innen an. Seite XX

Im Duell um das Gelbe vom Ei

Seltisberg Traditioneller Eierläset mit viel Schwung und Akrobatik

SandervanRiemsdijk

Am letzten Samstag lud der Turnverein Seltisberg als Organisator am späteren Nachmittag wieder zum traditionellen Eierläset vor der Mehrzweckhalle bei diesmal wechselhafter Witterung ein. Dass der Eierläset als wiederkehrender urbaner Anlass alles andere als ein Auslaufmodell ist, bewiesen die Turnerinnen und Turner mit einer attraktiven Laufstrecke, welche mit zwei Mal 40 schön aufgereihten Eiern auf ebenso vielen Sägemehlhäufchen einen Wettkampf erlaubte, der mit akrobatischen Einlagen für ein riesiges Gaudi bei den vielen Besuchenden sorgte. Auch wenn zu Beginn ein Unfall auf der Laufstrecke das weitere sportliche Geschehen überschattete.

Freude am Mitmachen

Um den Schwierigkeitsgrad beim Eiertransport in die beiden Spreuerwannen zu erhöhen, waren zur Erheiterung allerlei Hindernisse und Schikanen wie Harassenlaufen oder der Transport per Bürostuhl eingebaut worden. Dabei kam es zu so manchem Missgeschick. Dies tat der lockeren, familiären Stimmung an diesem Nachmittag jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Freude am Mitmachen und den gemeinsamen Plausch standen auch beim diesjährigen Eierläset im Fokus. Und das Schicksal vom Ei mit der Pfanne als Endstation war ja sowieso besiegelt.

Mit artistischen Einlagen

Es wurde mit vier aus den Riegen durchmischten Teams um die fragile Fracht mit den buntfarbigen Eiern, die zusammen mit Geldbeträgen von der Bevölkerung gespendet worden waren, frenetisch duelliert. Am Ende der Laufstrecke war es die undankbare Aufgabe der bei-

Leidenschaftliches Rennen um die Eier – angespornt vom Publikum.

den Eierfänger Reto Kestenholz und Martin Riecher, mit ihren Wannen die jeweilige Flugkurve der zugeworfenen Eier richtig zu berechnen und so einen sicheren Einfang zu garantieren. Dies klappte unter schadenfreudigem Gelächter des Publikums trotz artistischen Einlagen nicht immer. So manches Ei machte dann auch unliebsame Bekanntschaft mit dem unerbittlichen Teerboden und zerschellte explosionsartig, manchmal sogar weit hinter den Eierfängern. Nach dem Wettkampf, welcher von den musikalischen Brass-Klängen des Musikvereins Lupsingen Seltisberg im

Fotos: S. van Riemsdijk

neuen Outfit und unter der Leitung vom Vize-Dirigenten Hans Probst umrahmt wurde, lud der Turnverein zum gemütlichen Beisammensein mit gratis Eiertätsch, einem Kuchenbuffet und anderen kulinarischen Leckereien in der Mehrzweckhalle ein. Wer den Anlass bis in die Abendstunden verlängern wollte, konnte gemäss Programm unter durstigen Gleichgesinnten an der Turnbar im Untergeschoss in trauter Gemeinsamkeit den sportlichen Tag nochmals Revue passieren und kulinarisch ausklingen lassen.

Kolumne

Wer kennt sie noch: Billie Dove, den grossen Hollywood-Star aus dem Baselbiet? Unsere Ursula Andress! Eigentlich hiess Dove Lillian Bohny. Sie war die Tochter von Carl und Bertha Bohny aus Frenkendorf. Gerne erinnerte sie sich später an einen Aufenthalt in Sissach. Als 15-Jährige wurde Bohny von einem Fotografen entdeckt. Nach Auftritten in einer RevueShow änderte sie ihren Namen in Billie Dove, zog nach Hollywood und begann ihre Karriere als Stummfilmstar. Auf der Leinwand war sie nicht eine Figur, sondern ein Ereignis. Der Leiter von MGM nannte sie «die schönste Frau in Hollywood». Billie Dove schaffte den Übergang zum Tonfilm und wird heute noch mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Es hiess: «It was impossible to catch her at a bad angle», «es war unmöglich, sie aus einem ungünstigen Blickwinkel zu fotografieren.» Neben ihren Hauptrollen in vielen Filmen betätigte sie sich auch als Dichterin, Malerin und Pilotin. Dreimal war sie verheiratet und dreieinhalb Jahre lang hatte sie eine Liaison mit dem legendären Unternehmer und Filmproduzenten Howard Hughes, junior. Billie Dove war so klug, sich nach ihrem letzten Film 1932 mit erst 29 Jahren aus dem Filmgeschäft zurückzuziehen, um sich der Familie zu widmen. 1963 hatte sie nochmals einen unbedeutenden Gastauftritt im Film «Diamond Head», in dem Charlton Heston die Hauptrolle spielte. Billie Dove wurde – trotz dieser Hommage – nicht einmal mehr im Abspann erwähnt! Wir sollten unseren Hollywood-Star nicht vergessen. ThomasBrunnschweiler

Zum Gedenken

Georges Domenighetti

Das langjährige und überaus geschätzte Vereinsmitglied Georges DomenighettiStrub wurde anlässlich der Generalversammlung im Jahr 1985 in den Verschönerungsverein Oberdorf und Liedertswil aufgenommen. Während stolzen 41 Jahren war er im Verein aktiv und amtete von 1992 bis 1997 als Vereinspräsident. Anlässlich der Generalversammlung 2015 vom 18. März 2016 wurde er zum wohlverdienten Ehrenmitglied des VVOL ernannt.

Georges Domenighetti war ein sehr wertvolles und überaus engagiertes Vereinsmitglied. Sein Beruf als Schreiner wirkte sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Verein aus. Bänkli, Bankgarnituren, Werkbänke sowie diverse Kästen tragen bis heute seine Handschrift. Vielen Einwohnerinnen und Einwohnern von Oberdorf war er zudem durch seine Fahrten mit dem legendären BucherTransporter bekannt. Am 4. Februar wurde Georges Domenighetti krankheitsbedingt ins Kantonsspital Baselland in Liestal eingeliefert, wo er sich mehreren Operationen unterziehen musste.

Am 25. März 2026 wurde er von seinem Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Der VVOL ist dankbar für die langjährige Freundschaft und das ausserordentliche Engagement, das er über all die Jahre für den Verein geleistet hat. Zurück bleiben zahlreiche Erinnerungen an einen Menschen, mit dem viele arbeitsreiche, schöne und gesellige Stunden erlebt werden durften. Georges Domenighetti wird vermisst und bleibt in guter und dankbarer Erinnerung. Die aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Edith, seiner Familie und seinen Freunden.

DerVorstandVVOLundAktivmitglieder

Baselland

Zwei offizielle Wahlvorschläge

Für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Regierungsrats sind bis zum Ablauf der Einreichungsfrist zwei Wahlvorschläge bei der Landeskanzlei eingegangen: Matthias Liechti, Schweizerische Volkspartei Baselland, und Philipp Schoch, Grüne Baselland. Diese beiden Kandidaten werden auf dem amtlichen Informationsblatt stehen, das den Wahlunterlagen beigelegt wird. An der Landratssitzung vom 12.Februar hatte Regierungsrat Isaac Reber seinen Rücktritt per 30.September mitgeteilt. Der Regierungsrat hat die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2023 bis 2027 auf den 14. Juni 2026 angesetzt. Eine allfällige Nachwahl findet am 27. September 2026 statt. ObZ

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Es ist nie der richtige Zeitpunkt, es ist nie der richtige Tag, es ist nie alles gesagt es ist immer zu früh

Was bleibt, sind Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, schöne Stunden, einfach Momente die einzigartig und unvergessen bleiben

Unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von unserer geliebten

g S

8 September 1962 bis 10 April 2026

Nach kurzer, schwerer Krankheit bist du –noch voller Zukunftspläne –

ausdeinemaktiven Lebenherausgerissenworden

Du wirst uns fehlen

Geliebt und unvergessen

Kurt Strub Fabio

Isabelle und Kevin mit Nina

Helly Riggenbach-Maurer

Doris und Fredy Schaffner-Riggenbach

Eveline und Paul mit Romy

Martin und Rebekka

Frank und Erika Riggenbach

Joël und Silia

Gabriela und Frank Christine und Urs

undVerwandte

Anschliessend erfolgt der Abschiedsgottesdienst in der reformierten Kirche in Gelterkinden

Besammlung auf dem Friedhof

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag 24 April 2026 um 14 30 Uhr, auf dem Friedhof in Gelterkinden statt

Traueradresse: Kurt Strub, Langmattweg 18, 4460 Gelterkinden

Betrachtung zur Woche

Nur wenn wir ihm die Tür aufmachen

Im letzten Buch der Bibel, in der Johannesoffenbarung, steht dieses Jesuswort: «Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich zu ihm hineingehen.» Der Tröster, der Helfer, der Erlöser klopft an. Man kann ihn überhören. Man kann zu bequem, zu faul oder auch zu kompliziert oder zu verbohrt sein, um aufzustehen und ihn hereinzulassen. Ja, die göttlichen Kräfte wie Trost, Hilfe, Erlösung sind oft ganz nah. Aber sie drängen sich nicht auf. Sie klopfen an – und an uns ist es, uns für sie zu öffnen, so dass sie wirken können. Dazu passt eine kleine Geschichte von Willi Hoffsümmer, die ich kürzlich gelesen habe. Sie heisst «Das Friedenshaus» und geht so: Ein Maler hatte ein

Todesfälle

Arboldswil

Emma Miesch-Thommen, geb. 22. Oktober 1931, von Titterten BL. Die Urnenbeisetzung im Familienkreis findet am 22. April um 13.15 Uhr auf dem Friedhof Arboldswil statt. Die öffentliche Abdankung erfolgt um 14 Uhr in der Mehrzweckhalle Arboldswil.

Bubendorf

Heinz Winistörfer, geb. 13. März 1938, von Winistorf SO und Drei Höfe SO. Wurde im engsten Familienkreis bestattet.

Liestal

Bild gemalt mit dem Titel: Das Friedenshaus. Das Haus war gross und stabil, geräumig und freundlich, und zufriedene Menschen – junge und alte – wohnten in dem Haus. Ein kleines Kind betrachtete das Bild und schaute sich alle Einzelheiten genau an. Plötzlich entdeckte es, dass die Haustür aussen keine Falle hatte. «In dieses Haus kann man ja gar nicht hinein», sagte es zum Maler. «Ja, das siehst du ganz richtig», antwortete dieser. «Kein Gast kommt da hinein, wenn die Leute, die drinnen sind, ihm nicht die Tür öffnen!» Und er fuhr fort: «So ist es auch mit dem Frieden. Der Friede kann nur in unser Haus kommen, wenn wir ihm die Tür aufmachen!»

MargritBalscheit, Läufelfingen

Abdankung findet in der Friedhofkapelle Liestal statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Erika Schwob-Brönnimann, geb. 29. November 1948, gest. 9. April 2026, von Muttenz BL (wohnhaft gewesen an der Schanzenstrasse 3a). Die Beisetzung und Abdankung sind öffentlich und finden am Montag, 4. Mai, um 14 Uhr statt. Besammlung Friedhof Liestal, Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der Friedhofkapelle.

Zeglingen

WenndieKraftzuEndegeht, istErlösungeineGnade

WenndieKraft zu Endegeht, ist Erlösung eine Gnade.

EmmaMiesch-Thommen

Emma Miesch-Thommen

22. Oktober1931 –6.April 2026

22.Oktober1931 –6.April2026

InliebevollerErinnerung

In liebevollerErinnerung Mittraurigem Herzen nehmen wirAbschiedvon Emma Miesch.Sieist am6.April 2026 imAltervon 94 Jahren friedlich vonunsgegangen. Emma hatihr Lebenihrer Familiegewidmet– insbesondereihren Kindern, Enkelkindern und Urenkelkindern.Mitihrerwarmherzigenund stetshilfsbereitenArt warsie füruns alle einVorbild.Sie begegneteihren Mitmenschen immermit Respektund Güte.Der Zusammenhaltder Familielagihrbesonders am Herzen;Emmawar derAnker,der uns alle

MittraurigemHerzennehmenwirAbschiedvonEmmaMiesch.Sieist am6.April2026imAltervon94Jahrenfriedlichvonunsgegangen. EmmahatihrLebenihrerFamiliegewidmet– insbesondereihrenKindern,EnkelkindernundUrenkelkindern.Mitihrerwarmherzigenund stetshilfsbereitenArtwarsiefürunsalleeinVorbild.Siebegegneteihren MitmenschenimmermitRespektundGüte.DerZusammenhaltderFamilielagihrbesondersamHerzen;EmmawarderAnker,derunsalle getragenundverbundenhat.

René Löliger, geb. 1. November 1938, gest. 2. April 2026, von Münchenstein BL und Liestal BL (wohnhaft gewesen im Pflegezentrum Brunnmatt, Arisdörferstrasse 21, 4410 Liestal). Abdankung: Dienstag, 21. April um 14 Uhr. Die öffentliche

Heidi Buess-Handschin, geb. 2. Februar 1925, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen in Zeglingen). Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Die Abdankungsfeier findet am Montag, 20. April, 14 Uhr in der Kirche Kilchberg statt.

«Dukannst Tränenvergiessen,weilergegangenist, oderdukannstlächeln,weilergelebthat.Dukannst deineAugenschliessenodersieöffnenundsehen, wasvonihmgeblieben ist.»

Tränenvergiessen,weil er gegangenist, oderdukannstlächeln,weiler gelebthat.Dukannst deineAugenschliessenodersieöffnen undsehen, wasvonihmgebliebenist.»

Ihre einzigartigePersönlichkeitund ihrliebevollesWesen wurden von allen,diesie kannten,geschätzt. Wirvermissen siesehrund werden sie in unseren Gedankenund Herzen weitertragen.

IhreeinzigartigePersönlichkeitundihrliebevollesWesenwurdenvon allen,diesiekannten,geschätzt. Wirvermissensiesehrundwerdensie inunserenGedankenundHerzenweitertragen.

Unser besondererDankgilt demSeniorenzentrum Grittfürdiefürsorglicheund liebevolle Betreuungund Pflege. In stillerTrauer

UnserbesondererDankgiltdemSeniorenzentrumGrittfürdiefürsorglicheundliebevolleBetreuungundPflege.

InstillerTrauer

VreniStohler-Miesch

Trudy Schaub-Miesch

TrudySchaub-Miesch

Silvia und René Hertner-Miesch

SilviaundRenéHertner-Miesch

MarkusMiesch

Markus Miesch

WilliMiesch

Gross-undUrgrosskinder, Verwandte

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Bennwilerstrasse 1Telefon0618132400 4434Hölstein www.wicky-partner.ch

Willi Miesch Gross- und Urgrosskinder, DieUrnenbeisetzung im Familienkreisfindetam22. April2026 um 13.15 UhraufdemFriedhof statt. Dieöffentliche Abdankungerfolgtum 14.00 Uhrinder MehrzweckhalleArboldswil.

DieUrnenbeisetzungimFamilienkreisfindetam22.April2026um 13.15UhraufdemFriedhofstatt.DieöffentlicheAbdankungerfolgtum 14.00UhrinderMehrzweckhalleArboldswil.

AnstellevonBlumengede kemandemSeniorenzentrumGrittinNiederdorf 3(Vermerk: Emma Miesch)

AnstellevonBlumengedenkemandemSeniorenzentrumGrittinNiederdorf KontoCH970900000040007965 3(Vermerk:EmmaMiesch)

Traueradresse:

VreniStohler-Miesch,Underdorf27,4424Arboldswil

VreniStohler-Miesch, Underdorf27,4424Arboldswil

Herausgeberin

CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung MarcSchaffner

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon0619272901(Baselland,Liestal) BrigitteReinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon0619272902(Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat OberbaselbieterZeitung, Rathausstrasse24,4410Liestal BrigitteReinhard,brigitte.reinhard@ chmedia.ch,Tel.0619272902

Druck

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Inserateverkauf CHRegionalmedienAG, Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon0619272670 Fax0619272930 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

www.chmedia.ch

TraurigunddankbarnehmenwirAbschiedvonunserem geliebtenPapi, SchwiegervaterundGrossvater

gunddankbar nehmenwir Abschied vonunserem Schwiegervater undGrossvater

GischOesch

geb.10.09.1948gest.10.04.2026

InLiebe

OliverOeschundChristineJansen RonjaJansen BenjaminundCelineJansen JoelJansen UsmanGhaniDegan

Der Trauergottesdienstfindetam24.April2026um14Uhr inderreformiertenKircheReigoldswilstatt.

OliverOeschund ChristineJansen Ronja Jansen in derreformiertenKircheReigoldswilstatt.

AnstattmitBlumenundKränzenwünschtsichGisch,seiner miteinerSpendeandieSchweizerBerghilfe,8134Adliswil, IBANCH4409000000800324432,zugedenken.

AnstattmitBlumenund KränzenwünschtsichGisch,seiner mit einerSpendean dieSchweizerBerghilfe,8134Adliswil,

Traueradresse: OliverOesch, Tschoppenhauerweg7,4402Frenkendorf

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Classic Festival Waldenburg

Programmvorschau Acht vielseitige Konzerte an drei

MurielC.Degen

Es gibt Momente, in denen Musik einen trifft, ohne dass man sich darauf vorbereitet hat. Kein Opernhaus, keine Garderobe, kein ehrfürchtiges Schweigen beim Betreten des Saals. Einfach eine Kirche, vertraute Gesichter, und dann – Mascagni. Und plötzlich versteht man, warum Menschen seit Jahrhunderten vor Rührung und Freude weinen, wenn eine Sopranistin singt. Genau das wollen Anna und Beat Herbst. Seit 2016 arbeiten sie still und konsequent daran, dass Musik, für die man sich normalerweise in die Stadt aufmacht, auch im Waldenburgertal zu Hause ist. Nicht als abgespeckte Version. Nicht als Kompromiss. Sondern als echtes Erlebnis – für alle, die sich darauf einlassen wollen. Anna Herbst ist Opernsängerin. Sie weiss, was auf einer Bühne möglich ist, wenn der Raum stimmt. Und sie ist überzeugt: Der richtige Raum muss kein Opernhaus sein. Das IV. Classic Festival Waldenburgertal, das am 9. Mai startet, ist der bislang schönste Beweis dafür. Acht Konzerte zwischen Frühling und Winter. Vivaldi und Boccherini in Waldenburg, Mascagni bei Kerzenlicht in Liestal, Schubert und Mahler in Langenbruck, Jazz und Tango im Pfarrhof unter freiem Himmel. Und im September vier Tenöre, die seit 16 Jahren die Schweizer Musikszene bewegen. Was an diesem Festival

jedes Mal aufs Neue berührt, ist dieser Gedanke: Musik gehört nicht denen, die schon immer wussten, wie man ins Konzert geht. Sie gehört allen. Dem Grossvater, der nie in einer Oper war. Der Familie, die einen Augustabend draussen verbringen möchte. Den Menschen im Tal, die nicht für jedes Konzert nach Basel, Luzern und Zürich fahren können – oder wollen. Den Auftakt macht am 9.Mai das Barockkonzert «Notte veneziana»: Vivaldi und Boccherini, gespielt vom Streichquartett «Lemberg’s Virtuosen» – Musiker/-innen aus der Ukraine, die seit Kriegsausbruch in der Schweiz leben. Ihre Präsenz gibt dem Festival eine menschliche Tiefe, die über das Programm hinausgeht. Am 12. Juni gastiert Mascagnis «Cavalleria rusticana» in der Stadtkirche Liestal – halbkonzertant, in historischen Kostümen und bei sanftem Kerzenschein. Anna Herbst singt dabei selbst die Santuzza, die betrogene Bäuerin, deren Geschichte so sizilianisch und so zeitlos ist, dass man kein Programmheft braucht, um zu verstehen, worum es geht. Am Folgeabend, in Langenbruck, bringt Bariton Mykyta Burtsev Schubert, Dvorák und Mahler auf die Bühne.

Im August folgen zwei Open Air Konzerte aus «jüngerer Zeit» im Pfarrhof Waldenburg: Zuerst das Julia Kasimova Quartett, dessen Musik modernen Jazz mit klassischen Einflüssen verbindet.

Standorten

Die junge Basler Band wurde übrigens 2024 mit dem Down-beat Student Music Award ausgezeichnet. Tags darauf Argentinischer Tango, vier Streicherinnen, hoffentlich ebenfalls an einem schönenSommerabend. Am 23. August dann etwas ganz Besonderes: «Singendes Tal» bringt die Stimmen zusammen, die bereits im Tal sind – Vokalensemble Waldenburg, Jodlerclub Spitzeflüeli und die Femtastix A-Cappella aus Liestal. Kein Starensemble von aussen, sondern Nachbarn, die singen. Eintritt frei.

Der 12. September gehört «I Quattro» – vier klassisch ausgebildete Tenöre, dreifach Platin, 16 Jahre Bühnenerfahrung. Sie singen Oper und Mundart, Filmklassiker und Popsongs, und sie tun das mit einer Freude, die ansteckt. Den Abschluss macht am 5. Dezember ein Weihnachtskonzert in Langenbruck. Broadway, Musicals, warme Atmosphäre. Wieder freier Eintritt. Was Anna und Beat Herbst mit diesem Festival aufgebaut haben, ist mehr als ein vielseitiges Programm. Es ist eine Einladung. An alle, die sich vielleicht noch nie getraut haben, eine Oper zu besuchen. An alle, die schon lange wollten, aber nicht wussten wie. Und an alle, die einfach einen musikalischen Abend erleben möchten, der ihnen lange in spezieller Erinnerung bleibt. Tickets ab 28 Franken. Vorverkauf: kulturticket.ch kulturclub-kirschgarten.ch

Mit Schwung in den Frühling

Jahreskonzert Regio Blasorchester 50 plus

Frühling liegt in der Luft. Die Natur erwacht zu neuem Leben, es grünt und blüht, die Tage werden länger und die Vögel zwitschern wieder laut! Diese Frühlingsboten schenken uns neuen Schwung und Lebensenergie in dieser schönen Jahreszeit.

Das Regio Blasorchester liess sich genau davon inspirieren und studierte einmal mehr ein neues und musikalisch vielversprechendes Programm ein. Wer das bekannte Orchester kennt, weiss, dass rassige Märsche, schwungvolle

böhmische Polkas und alte Schlager einfach dazugehören. Dieses Jahr steht auch das Volkstümliche in Form eines schon fast legendären Ohrwurms und ein altbekanntes Volkslied auf dem Programm. Mehr sei noch nicht verraten. Wie ein Sprichwort besagt, kann die Musik zwar nicht die Welt retten, aber gerade in dieser turbulenten und unsicheren Zeit tut sie unserer Seele gut, verbindet Menschen und öffnet Herzen. Deshalb sind alle herzlich eingeladen, ein paar unbeschwerte und gemütliche

Stunden bei fröhlicher Blasmusik zu geniessen! Im Anschluss daran wird mit einem reichhaltigen, selbstgemachten Apérobuffet verwöhnt. Das Regio Blasorchester freut sich, hoffentlich zahlreiche Besucher/-innen an einem seiner Konzerte begrüssen zu dürfen (siehe Inserat).

ChristaThommen,RegioBlasorchester50plus

Dienstag, 28.April 2026, 19 Uhr, Mittwoch, 29. April 2026, 15 Uhr, Kultur- und Sportzentrum Pratteln

Trio Cyrene

Baselbieter Konzerte «Come again, sweet Love»   pr. Zum Abschlusskonzert der 43. Saison der Baselbieter Konzerte darf sich das Publikum auf ein besonderes Highlight freuen: Das Trio Cyrene steht auf der Bühne. Das Trio Cyrene vereint drei hervorragende Sängerinnen, deren individuelle Karrieren sie bereits in einige der renommiertesten Opernhäuser und Konzertsäle Europas führten. Als Ensemble vereinen sie ihre Stimmen zu einem farbenprächtigen Gewebe und erforschen die intime Schönheit barocker Vokalmusik neben den zeitlosen Melodien traditioneller Volkslieder. Mit den Schwerpunkten auf Klarheit, Verschmelzung und ausdrucksstarkem Erzählen bauen die Programme des Trios auf eine einzigartige Mischung aus

historisch informierten Darbietungen und frischen, zeitgenössischen Arrangements auf, von denen viele eigens für das Ensemble geschrieben wurden und sowohl der Alten Musik als auch traditionellen Melodien neues Leben einhauchen.

Ein grosser Teil des Repertoires des Trio Cyrene wird a cappella vorgetragen, so dass die Reinheit der Stimmen und das natürliche Zusammenspiel der Sängerinnen zur Geltung kommen. Gelegentlich werden sie von historischen Instrumenten wie der Theorbe begleitet, die dem Klang eine delikate instrumentale Dimension verleiht. Das Trio Cyrene lädt das Publikum in eine Welt ein, in der sich jahrhundertealte Musik neu belebt anfühlt – ein Fest der

Das Elefantehuus im April

Vorschau Lunik, Dodo und Charles Nguela

pr. Der April lädt zum Tanzen ein. Am 18. April spielen «Au Revoir Legs» mit grossartiger Musik aus den 80er-Jahren auf. Es wird keine Stühle geben an diesem Abend, bringen Sie also Tanzschuhe mit! Eine 80s-Party mit Liveband. Das

wird grossartige! Lunik, Dodo und Charles Nguela müssen nicht vorgestellt werden... Die Veranstalter freuen sich auf ausverkaufte Häuser! guggenheimliestal.ch elefantehuus.ch

«Ein Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit»

Lausen Kulturell Vortrags-Abend mit Romy Tschopp

pr. Lausen Kulturell bringt nach den Paralympics in Italien die Para-Snowboarderin Romy Tschopp aus Sissach auf die Bühne, auch wenn sie leider verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte.

Das Leben mit der Behinderung und ihrem Sport hat so viele spannende Inhalte und Geschichten, dass es sich auf jeden Fall lohnt, Romy Tschopp am Donnerstag, 23.April, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Lausen mit ihrer Botschaft und ihren Bildern zu erleben. Sie berichtet aus ihrem Leben und zeigt auf, welche Aktivitäten für sie nötig und wichtig sind, um den Sport so betreiben zu können und insgesamt ein gutes Leben mit einem Gefühl der Unabhängigkeit gestalten zu können. Ihre Lebensgeschichte und Berichte sind sehr spannend. So war sie zuletzt Studiogast bei Para-Graf an den Paralympics im März 2026 und ein Jahr vorher wurde eine SRF-Doku über sie ausgestrahlt, bei der ein Zitat «Veränderun-

«The Rose»

gen zu akzeptieren, bedeutet nicht sich aufzugeben» ihre überzeugende Haltung ausstrahlt. Ein Abend voller Inspiration: Diesen Vortrag in Lausen sollte man sich nicht entgehen lassen. Eintritt frei, Kollekte willkommen. Fragen des Publikums werden aktiv aufgenommen. www.lausenkulturell.ch

Para-Snowboarderin Romy Tschopp aus Sissach in ihrem Element Foto: zVg

Stimme, der Tradition und der zeitlosen Freude am gemeinsamen Singen. Trio Cyrene: Hélène Walter (Sopran), Shira Patchornik (Sopran), Sara Gouzy (Mezzosopran), Elias Conrad (Theorbe).

Lieder von Henry Purcell, Reinhard Keiser, Antonio Sartorio, Barbara Strozzi, Luigi Rossi, Claudio Monteverdi, Jehan Chardavoine und John Dowland Volkslieder aus Irland, Aremenien, Aserbaidschan und Amerika.

Datum: Dienstag, 21. April, 19:30 Uhr Ort: Stadtkirche Liestal. Vorverkauf: Liestal: Besuchszentrum Liestal, Tourist-Info; Basel: Bider & Tanner; Tel: 0900585887 oder www.kulturticket.ch, Abendkasse Kirchgemeindehaus: 45/15 Franken.

Liestal Lyrische Chormusik in frühlingshafter Atmosphäre pr. Der Liestaler Martino-Chor lädt zu einem aussergewöhnlichen Konzertabend ein: Am 3.Mai um 17 Uhr in der Stadtkirche Liestal.

In der imposanten Akustik der Stadtkirche Liestal erklingen nordische Chorlieder, die mit ihrer poetischen Tiefe, emotionalen Intensität und schlichten Schönheit das Publikum in den Bann ziehen.

Im Mittelpunkt des Programms stehen zeitgenössische und traditionelle Werke aus Norwegen, Finnland, Schweden und Dänemark – Kompositionen, die von sprudelnder Lebensfreude, mystischen Landschaften, vergangener Liebe und süsser Nostalgie erzählen.

Ein Instrumentalensemble verleiht der nordischen Musik eine besondere Atmosphäre. Die klangliche Vielfalt der

Instrumente ergänzt die Stimmen des Chores perfekt und lässt die Musik noch intensiver wirken.

Die schwedische Sängerin Sara Lilly wird an diesem Abend mit ihrer einzigartigen Stimme die Zuhörer in die Heimatklänge Skandinaviens entführen. Sie singt traditionelle Lieder, die tief in der nordischen Kultur verwurzelt sind, und verleiht ihnen durch ihre ausdrucksvolle Interpretation eine besondere Magie.

Zusammen mit dem Instrumentalensemble und dem Chor entsteht so ein harmonisches Zusammenspiel, das die Zuhörer in eine andere Welt entführt –eine Welt voller nordischer Mythen, Legenden und der ruhigen, aber majestätischen Schönheit der nordischen Landschaft.

Fröhliches Gruppenbild des Regio Blasorchesters 50 plus.
Foto: zVg
Der Martino-Chor
Die Liveband «Au Revoir Legs» lädt zur 80s-Tanz-Party ein. Foto: zVg

Die Chancen stehen gut

Kegeln Ingrid Bürgin und

Einzelkämpfende und Kegelklubs der Schweizerischen Freien Keglervereinigung (SFKV) bereiten sich auf die 71. Schweizermeisterschaft vor, die in Heimberg stattfindet. Organisator des bedeutendsten Kegelsportevents 2026 auf bundesweiter Ebene ist der Freie Keglerverband Berner Oberland (FKVBO). Nach 1991, 2001, 2011, 2012, 2016, 2018 und 2023 managt der SFKVUnterverband die Schweizermeisterschaft heuer zum achten Mal. Die Wettkämpfe im Kegelsportzentrum Rössli starten am 29. August mit einer Eröffnungsfeier und dem traditionellen Kantone-Wettkampf. Die eigentliche Meisterschaft dauert von 30. August bis 26. September. Als Vorbereitungsturnier dient die Vormeisterschaft von 4. bis 16. Mai.

Zwei Mal Bronze, zwei Mal Silber, ein Mal Gold

Die A-Keglerin Ingrid Bürgin aus Ziefen blickt auf eine erfolgreiche Kegellaufbahn zurück. Im Jahr 2024 war sie Schweizermeisterin. 2019 und 2025 gewann sie Silber, 2013 und 2022 Bronze. Wird sie es auch dieses Jahr ganz nach vorne schaffen?

Letztes Jahr unter den «Top Ten» – heuer aufs Podest?

Auch Mario Aenishänslin aus Diepflingen zählt zu den Favoriten in der Kategorie A. Vergangenes Jahr belegte er am Ende des Finaltages den sechsten Rang. Damit befand er sich unter den «Top Ten». Schafft er es dieses Jahr ganz nach vorne?

Quizfrage des Jahres: Wer holt den Schweizer Meistertitel?

Belinda Immoos aus Küssnacht am Rigi und Martin Slanzi aus Alpnach Dorf bilden das amtierende Schweizermeisterpaar. Ob ihnen dieses Jahr abermals der Sprung an die Spitze gelingt, entscheidet sich am Finalsonntag. Der Endkampf wird am 4. Oktober im Rössli Heimberg durchgeführt.

Für die abschliessenden Wettstreite qualifizieren sich die eventuell zehn Damen und 25 Herren mit den höchsten Resultaten bei der A-Meisterschaft. Die Finalistinnen und Finalisten kegeln an diesem Tag viermal 25 Würfe auf vier Bahnen. Die Gesamtbewertung aus Qualifikation und Final entscheidet

der Schweizermeisterschaft

Bürgin war 2024 Schweizermeisterin und erwarb letztes

dann, wem der Schweizermeistertitel zusteht. Den Schweizermeistertitel bei den A-Kegelklubs sicherte sich letztes Jahr Rot-Weiss 1 aus Möhlin zum zweiten Mal in Folge. Setzt sich der Klub auch dieses Jahr durch?

Qualifikation für den schweizerischen Einzelcup 2027

Die 100 besten Keglerinnen und Kegler der Kategorien A, B und C qualifizieren sich für den schweizerischen Einzelcup, der am Wochenende vom 13./14. März 2027 im Rössli Heimberg ausgetragen wird. Die Rahmendisziplinen umfassen auch dieses Jahr Sport und Americaine. Die Wettkämpfe beginnen am 15. Juni und enden am 4. Juli.

Der Schweizer Kegelsport am Wendepunkt

«Die Schweizermeisterschaft 2026 stellt das Highlight einer traditionellen Sportart in einer bewegten Zeit dar», betont Mario Schmid vom SFKV-Zentralvorstand. «Wirkten noch vor zwanzig Jahren rund 3000 Keglerinnen und Kegler an einer Schweizermeisterschaft mit, sind es heute nur mehr um die 700.» Parallel dazu sei die Zahl der Kegelbahnen in der Schweiz von ungefähr 300 auf zirka 100 gesunken. Die Schliessungen der Kegelbahnen seien hauptsächlich auf fehlende wirtschaftliche Synergien

zwischen Gastronomie und Kegelsport zurückzuführen. «Damit steht der Schweizer Kegelsport vor grossen strukturellen Herausforderungen.»

Aktuell zähle der Verband rund 1000 lizenzierte Keglerinnen und Kegler, deren Durchschnittsalter geschätzt 66 Jahre betrage. Es fehle an Nachwuchskeglerinnen und -keglern, weil deren Förderung zu wenig breit abgestützt sei. «Gerade in dieser Situation kommt der Schweizermeisterschaft 2026 eine besondere Bedeutung zu», so Schmid. «Sie bildet den sportlichen Höhepunkt des Jahres und zeigt eindrücklich, dass der Kegelsport trotz aller Herausforderungen lebt, Emotionen weckt und Generationen verbindet.»

Die aktuelle Entwicklung sei dabei nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels. «Traditionelle Vereinsstrukturen verändern sich, Begegnungsorte verschwinden, und das Freizeitverhalten jüngerer Generationen wandelt sich spürbar. Die Schweizermeisterschaft 2026 versteht sich deshalb bewusst als Standortbestimmung einer traditionsreichen Schweizer Sportart – und zugleich als Plattform für einen Neuanfang. Unser Ziel ist es, neue Zielgruppen anzusprechen und insbesondere jüngere Menschen für den Kegelsport zu gewinnen.» UeliStucki

Internationales Judoturnier Audincourt

Der Judo Sport Liestal kehrt mit drei Mal Gold-, drei Mal Silber- und vier Mal Bronzemedaille aus Frankreich zurück.

Die Judoka zeigten am vergangenen Wochenende in Audincourt starke Leistungen, grossen Kampfgeist und beeindruckende Präsenz auf der Matte.

Über mehrere Altersklassen hinweg durfte sich das Team über zahlreiche Podestplätze und wertvolle internationale Wettkampferfahrungen freuen. JudoSportLiestal

1. Rang: Luca Campestrin, Elite Herren, -100kg, Riehen; Matthias Bösch, Schüler Knaben A (U15), -50kg, Grellingen; Schaub Neo, Schüler Knaben B (U13), -38kg, Gelterkinden. 2. Rang: Luca Campestrin, Elite Herren, +100kg, Riehen; Yannick Kern, Jugend

Herren U18, -60kg, Liestal; 2. Rang, Nisa Eser, Schüler Mädchen B (U13), -40kg, Liestal, 3. Rang, David Leimgruber, Elite Herren, -81kg, Muttenz; Kern Robyn, Schüler Mädchen B (U13), -40kg, Liestal; Lukas Bösch, Jugend Herren U18, -66kg, Grellingen; Dyami Monetti, Schüler Knaben C (U11), Gruppe 4, Oberdorf, 7. Rang, Florian Kohler, Elite Herren, -73kg, Muttenz

Anic Ritter überzeugt auf internationaler Bühne

Speedskating Track European Series in Portugal

Beim zweiten Wettkampf der Track European Series, der von letztem Donnerstag bis Sonntag im portugiesischen Lagos stattfand, präsentierte sich die junge Speedskaterin Anic Ritter aus Diepflingen in bestechender Form. Gegen starke internationale Konkurrenz bestätigte sie eindrücklich ihr Potenzial.

Die Baselbieterin steht seit ihrem fünften Lebensjahr auf Inline-Skates und trainiert heute an fünf bis sechs Tagen pro Woche. Sie gehört sowohl dem Team Powerslide Switzerland als auch dem Schweizer Nationalkader an. In Lagos startete sie in der Kategorie Kadetten (13- bis 14-jährige Mädchen) – gemeinsam mit knapp 60 Athletinnen aus aller Welt.

Ritter zeigte über alle Distanzen hinweg konstant starke Leistungen. Über die 1000 Meter erkämpfte sie sich den hervorragenden zweiten Rang und musste sich lediglich einer Athletin aus Venezuela geschlagen geben. Auch über die weiteren Distanzen wusste sie zu überzeugen: Mit einem vierten Platz über 100 Meter sowie Rang fünf über 500 Meter unterstrich sie ihre Vielseitigkeit und ihre starke Form.

Der Anlass war hochkarätig besetzt: Rund 700 Athletinnen und Athleten aus über 25 Nationen nahmen über alle Kategorien hinweg teil. Entsprechend hoch ist der Stellenwert von Ritters Resultaten einzuschätzen – insbesondere angesichts ihres jungen Alters und der grossen internationalen Konkurrenzdichte. Hinter diesen Erfolgen steckt viel harte Arbeit. Anic Ritter hat ihr Training in den letzten Jahren kontinuierlich professionalisiert. Unter der Woche sowie am Wochenende trainiert sie gemeinsam mit ihrem Trainer Benjamin Feer und einer internationalen Leistungsgruppe mit Athletinnen und Athleten aus der Schweiz, Deutschland und Ko-

lumbien und nutzt dabei regelmässig die optimalen Bedingungen in der überdachten 200-Meter-Bahn in Geisingen (Deutschland).

Auch die Saisonvorbereitung wurde gezielt gestaltet: Im März absolvierte Ritter ein zehntägiges Trainingslager auf Madeira, ergänzt durch eine Trainingswoche im Winter in Inzell. Diese Kombination aus strukturiertem Training, internationalem Austausch und optimalen Trainingsbedingungen zahlt sich nun sichtbar aus.

Viel Zeit und Einsatz haben sich ausbezahlt – und die Saison ist noch lange nicht vorbei: Bereits am kommenden Wochenende steht mit dem internationalen Rennen in Geisingen eines der grössten Events der Szene auf dem Programm. BenjaminFeer

Anic Ritter (r.) zeigte über alle Distanzen starke Leistungen. Fotos: Daniel Niggli
Anic Ritter aus Diepflingen.
Ingrid
Jahr Silber.
Mario Aenishänslin befand sich letztes Jahr unter den «Top Ten». Fotos: Sonja Buob

«Auch unsere Mini-Übung ist daran gescheitert»

Passives Wahlrecht Gemeinden ziehen «Wählbarkeitsinitiative» zurück

MarcSchaffner

In Gemeinden gibt es immer mal wieder Kommissionssitze und andere Ämter zu besetzen. Die Auswahl an Personen, die sich dafür zur Verfügung stellen, ist oft nicht riesig, gerade in den kleineren Dörfern. Petra Huth, Vize-Gemeindepräsidentin von Anwil, kann ein Lied davon singen: «Man geht auf die Suche und klappert die Leute ab.» Oft seien die Gewählten dann Personen, die schon mehrfach Ämter besetzt hätten. Die von zwölf Baselbieter Gemeinden lancierte «Wählbarkeitsinitiative» wollte hier Abhilfe schaffen: Sie forderte, dass sich auch Einwohnende mit Niederlassung C in die Schulräte und Sozialhilfebehörden wählen lassen können. «Damit würde sich der Pool von möglichen Kandidierenden erweitern», erklärt Petra Huth. Das Vorhaben wird jedoch nicht an die Urne gelangen – die Initiativgemeinden haben beschlossen, ihre Initiative zurückzuziehen. Der Gegenwind war zu gross: Der Regierungsrat unterstützt die Initiative nicht und eine Mehrheit des Landrats hat sich ebenfalls dagegen ausgesprochen. «Es bringt ja nichts, wenn die Mehrheit dagegen ist», sagt Petra

Huth, die Anwil als federführende Gemeinde vertritt. Acht der zwölf Gemeinden (Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Häfelfingen, Känerkinden, Langenbruck, Lauwil, Oberdorf, Oltingen, Rünenberg, Zeglingen, Anwil) haben schliesslich per Mehrheitsbeschluss den Entscheid zum Rückzug der Initiative gefällt. Laut ihrer gemeinsamen Medienmitteilung wollen sie keine Steuergelder in eine Kampagne investieren, die vonseiten Regierungsrat und Gesetzgeber minderheitlich unterstützt wird.

«Offenbar zu progressiv»

Die Gemeinden stossen sich vor allem daran, dass die «Wählbarkeitsinitiative» zu einer Grundsatzfrage über das Stimm- und Wahlrecht erklärt worden sei. Dabei sei nie das Ziel gewesen, das Stimm- und Wahlrecht im Kanton Basellandschaft grundlegend zu verändern. Die Medienmitteilung weist ferner darauf hin, dass über 600 Gemeinden in der Schweiz das passive Wahlrecht für niedergelassene Personen in irgendeiner Form kennen. Sie gelangt aber zum Schluss: «Offenbar sind wir mit diesem Anliegen zu progressiv unterwegs». Die Gemeinden

danken in dem Schreiben denjenigen Landratsmitgliedern, die sich für unser Anliegen eingesetzt haben.

Petra Huth klingt konsterniert: «Es ging ja um Fachbehörden, nicht um politische Organe.» Die Befürchtungen der bürgerlichen Parteien hält sie für einen Fehlschluss. Es wäre lediglich einfacher geworden, Personen zu finden, die sich in unmittelbarem Umfeld engagieren wollen, aber nicht ein jahrelanges Einbürgerungsverfahren auf sich nehmen wollen.

Petra Huth findet es zwar schade, dass die Weiterentwicklung unseres Milizsystem verhindert wird, das Projekt «Wählbarkeitsinitiative» sei aber beendet und Folgeprojekte seien keine geplant. Was sie nicht versteht: Es gebe ja regelmässig Vorstösse zum Stimm- und Wahlrecht und die «Wählbarkeitsinitiative» sei weder der erste, noch der letzte gewesen – und zudem sehr niederschwellig und mit einem sehr kleinen Wirkungsradius. Petra Huth hat das Gefühl, dass Druck bestehe, sich zu bewegen, aber das werde politisch nicht gewollt. «Auch unsere Mini-Übung ist daran gescheitert», stellt Petra Huth fest.

Grosswärmeverbund steigert Kapazität

Aus dem Industriepark Getec Park.swiss fliesst CO2-neutrale Abwärme in das Fernwärmenetz der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland). Die neue Verbindungsleitung vom Industriepark in

die Energiezentrale der EBL erhöht die Leistung des Grosswärmeverbundes Pratteln und damit die nachhaltige Energieversorgung der wachsenden Gemeinde. Die EBL arbeitet stetig an der Erwei-

terung der Erneuerbaren Energieschiene «Ergolztal 3ET», die dereinst Fernwärme von Pratteln bis nach Ormalingen liefern soll – ein Ziel, dem sie wieder einen Schritt nähergekommen ist. ObZ

Montag,13.4.bis Samstag,18.4.26

KMU-Initiative: Antrag auf Teilungültigkeit

Mit 11:0 Stimmen bei einer Enthaltung hat die landrätliche Justiz- und Sicherheitskommission beantragt, die formulierte Gesetzesinitiative «Ernst machen mit der Bürokratie-Entlastung von KMU» für teilweise rechtsungültig zu erklären. Damit folgt sie dem Regierungsrat, der sich wiederum auf ein Gutachten des Rechtsdiensts stützt.

Der kritische Punkt betrifft die Kompetenz des «KMU-Forums», einer Konsultativkommission, der gemäss KMUEntlastungsgesetz von 2005 sämtliche Erlasse, von denen KMU betroffen sein

könnten, zur Stellungnahme unterbreitet werden müssen. Die Initiative fordert, dass das KMU-Forum die Befugnis hat, Vorlagen im Landrat der Zweidrittels-Mehrheit zu unterstellen. Das Hauptargument war dabei, dass die Initiative einen Eingriff in die Kompetenzordnung darstelle: Der Landrat stimme üblicherweise mit einem einfachen Mehr ab – dass ein regierungsrätliches Gremium fallweise eine Zweidrittels-Mehrheit für eine Abstimmung im Landrat beschliessen könne, widerspreche der Verfassung. ObZ

Gymnasiast holt Gold an Biologie-Olympiade

Lukas Müller aus Böckten, Schüler am Gymnasium Liestal, hat zum zweiten Mal Gold an der Biologie-Olympiade gewonnen. Das Finale fand vom 6. bis 12. April an der Universität Bern statt. 23 Jugendliche analysierten menschliche

DNA, suchten nach Antioxidantien im Basilikum oder sezierten Schweineaugen und Krabben. Die Top 4, die mit Gold ausgezeichnet wurden, bestreiten im Juli die internationale Runde in Litauen. ObZ

Kommissionen des Regierungsrats gewählt

Der Regierungsrat hat im März 2026 die regierungsrätlichen Kommissionen für die Amtsperiode vom 1. April 2026 bis 31. März 2030 gewählt. Insgesamt wurden für 63 Kommissionen 665 Personen gewählt. Die regierungsrätlichen Kommissionen beraten und unterstützen die

Regierung und die kantonale Verwaltung mit spezifischem Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen. Landeskanzlei

Weitere Informationen: www.bl.ch/politik-und-behorden/regierungsrat/regierungsraetliche-kommissionen

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Ein sonniges Fest für Gross und Klein

Lausner Märt Bei perfektem Frühlingswetter traf man sich in bester Laune in Lausen

Erika Bachmann

Zum 41. Mal fand im Ortskern in Lausen der beliebte, vom Gewerbeverein Lausen organisierte, Lausner Märt statt. Das Wetter lockte mit angenehmen Sonnenschein die Besuchenden in grossen Mengen an.

Der Lausner Märt entwickelte sich ab 1985 zu einem umfassenden Markt mit einer sehr schönen Mischung aus Versorgung, Handwerk, Information und Unterhaltung zu einem grossen Markt mit 89 Ständen. Die Stand-Anfragen sind viel höher, auch weil die Standgebühren als human bezeichnet werden. Bereits am Vormittag flanierte viel Publikum zwischen den Ständen. Das Angebot an Informationen war vielfältig und so konnte man viel erfahren über die Feuerwehr, den Zoll, die Samariter, die bürgerliche Vereinigung Lausen, die Initiative zur weiteren Untertunnelung der A22 oder über die nächsten Reiseangebote eines Busunternehmens oder wohltuende Behandlungen der Kinesiologie.

Ein jährlicher Besuchenden-Magnet im April Der Markt zieht jährlich im April viele Leute aus Lausen und der näheren und weiteren Umgebung an. So war auch ein Ehepaar aus dem deutschen Würzburg mit familiärer Verbindung zu Lausen zu Gast. Viele Besuchende kamen an den Markt, um andere Leute zu treffen, über dies und das zu reden, zu lachen und sich sehr vielfältig zu verköstigen. Für den Gemeindepräsidenten von Lausen, Peter Aerni, ist der Lausner Märt ein wichtiger Termin im Jahreskalender, wo sich das Dorf von der besten Seite präsentieren kann und es auch tut. Für die Gemeinderatsmitglieder von Lausen ist dies selbstverständlich ein wichtiger Tag, an dem man gerne anwesend und gesprächsbereit ist.

Zur Verpflegung fand man vielerlei Süssigkeiten, Grilladen oder Wurst und Käse und eine grosse Auswahl an

verschiedensten Getränken, zum Beispiel den Holzer-Kaffee oder den Apérol Sprizz.

Die angebotenen Waren waren so vielseitig; man konnte Spielsachen, Gewürze, Tischdecken, Autos, Velos oder Schmuck finden. Unterhaltung gab es für Gross und Klein. Die Kinder konnten im Feuerwehrauto-Führerstand Platz nehmen oder sich am Schminkstand verschönern lassen, für die Jugendlichen gab es die wilde Fahrt im Autoscooter und für die Erwachsenen verschiedene Preisausschreiben und Angebote an den Ständen.

Man traf sich am Ort der Begegnung und der Kulinarik Personen, die den Markt besuchten, formulierten ihre Motivation zum Besuch mit der Freude am Ort der Begegnung

und der kulinarischen Genüsse, der Vielfalt und Kreativität im Angebot und dem Zusammenkommen der Menschen aus dem Dorf im Dorf.

Die Marktfahrenden freuten sich über einen der ersten Märkte nach dem Winter und waren teilweise über den grossen Ansturm überrascht.

Die aufgestellten Bänke und Tische waren die meiste Zeit voll besetzt, so dass man an mehreren Orten die Beine strecken konnte, nachdem man schon länger durch die Stände geschlendert war und vermutlich mehrfach stehen blieb, um irgendwelche bekannten Gesichter zu begrüssen.

An solchen Anlässen trifft man immer auch öffentlich bekannte Personen, so zum Beispiel den aktuellen Vizepräsidenten des Einwohnerrats Liestals, Lukas Heinzelmann oder den

Regierungsrats-Kandidaten Philipp Schoch (Pratteln). Man war offen für Gespräche und interessiert sich für die Themen der Menschen.

Die Stimmung und der Besuch waren den gesamten Tag hervorragend und das Gedränge manchmal gross. Lausen kann stolz auf seine Dorfgemeinschaft und die Veranstaltung von Anlässen sein.

Die Mischung aus Markt und Gewerbe mit Angeboten aus Handwerk, Dienstleistungen und Firmen und einem grossen Verpflegungs-Angebot ergab wieder einen Markttag mit einem überzeugenden Erlebnis und Präsentation des lokalen Gewerbes. Das Markt-Fest mit vielen «Märtbeizen», Bars und anschliessendem Abendprogramm in der Aula Mühlematt mit Live-Musik und Unterhaltung bot wirklich für alle etwas.

Lieschtler Mümpfeli

In wenigen Tagen wird in Liestal –einer alten Tradition entsprechend –Banntag gefeiert. Vor der Reformation hatte er einen doppelten Sinn, einen religiösen und einen bürgerlichen (Grenzkontrolle). Er fand an Auffahrt statt im Gegensatz zu heute, wo die wackeren Mannen am Montag vor Auffahrt diese Tradition weiterpflegen.

Früher war es selbstverständlich, dass die Kinder – vor allem die Knaben – sich am Bannumgang beteiligten. So kam es z.B. in den 1950erJahren nicht selten vor, dass die Banntägler in einzelnen Rotten von bis zu 150 Kindern begleitet wurden. Leider geht diese Tradition je länger desto mehr verloren. Es grenzt schon fast an ein Wunder, wenn heute eine Handvoll Kinder am Banntag teilnehmen, und dies, obwohl an diesem Liestaler Ehrentag schulfrei ist. Dafür stauen sich am frühen Morgen rund um den Bahnhof Autobusse, welche die Kinder in den Europapark «entführen». Man sollte sich schon überlegen, ob unter diesen Umständen ein schulfreier Tag überhaupt noch gerechtfertigt ist. Es ist schade, dadurch der Nachwuchs von diesem Brauchtum ferngehalten wird. In meiner Jugendzeit war das – wie erwähnt – noch ganz anders. Die Teilnahme am Banntag war für uns Kinder eine Selbstverständlichkeit. Schon früh am Morgen begleiteten wir die Rottentambouren beim sogenannten Rapelieren und konnten es kaum erwarten, bis das Törliglöggli mit seinem sanften Geläut den bevorstehenden Abmarsch ankündigte. Der Znünihalt bildete für uns den Höhepunkt. Mit Spiel und Spass beschäftigten uns die Kinderbetreuer in vorzüglicher Art und Weise. Es gab immer tolle Preise zu gewinnen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, wurden doch allerlei Getränke und Süssigkeiten zur Verfügung gestellt – gestiftet von den Banntagsrotten. Beim Abschreiten des Gemeindebannes wurde einer alten Tradition entsprechend durch die Jugend bei den Grenzsteinen ein Ast angebracht. Es wird sogar erzählt, bis ca. ins 18. Jahrhundert die Buben bei den Grenzsteinen einen Klaps erhielten, damit sie ihr Leben lang nicht vergasen, wo sich die Liestaler Banngrenze befindet. Liebe Eltern, zeigt Euch doch gegenüber diesem altem Brauchtum offen und animiert Eure Kinder dazu, sich einer der vier Banntagsrotten anzuschliessen, um einen unvergesslichen Tag im wunderschönen Liestaler Wald zu verbringen. Natürlich gilt dieser Appell auch für die Lehrerschaft, welche die Kinder vermehrt mit dem Banntag bekannt machen könnten.

Hanspeter Meyer Stadtführer,Autor diverserSchriften, Ehrenbürgerder Bürgergemeinde Liestal

Veranstaltungen

Jazz der frühen Blue-Note-Epoche   pr. «The Blue Note Quartet», bestehend aus Sascha Schönhaus (saxes), Roland Köppel (p), Roberto Koch (b) und Michi Wipf (dr), bringt Kompositionen, die auf dem legendären Label «Blue Note» veröffentlicht wurden, live auf die Bühne. Dieses Label wurde von Alfred Lion und Francis Wolff 1939 gegründet und förderte die damals jungen Talente John Coltrane, Joe Henderson, Bud Powell und Lee Morgan neben vielen anderen. Die vier Musiker teilen eine Leidenschaft für die frühe Blue-Note-Epoche: improvisatorische Freiheit, komplexe Harmonien, rhythmische Vielfalt und spirituelle Tiefe. Samstag, 18. April, 20 Uhr, und Sonntag, 19. April, 17 Uhr, Kulturscheune Liestal, www.kulturscheune.ch

Frisches Gemüse von Matthias Dill.
Fotos: E. Bachmann
Sibyll Bühler mit Enkelin informiert sich über die Feuerwehr.
Der ehemalige Gemeindeverwalter von Lausen, Thomas von Arx, mit Frau und Enkeln.
Fischen im Glück.
Karussell am Lausner Märt.

Eine besondere musikalische Partnerschaft

Liestal Sänger Max Mutzke im Konzert mit der Pianistin Marialy Pacheco

Sander van Riemsdijk

Am vergangenen Montag bot der in Krenkingen bei Waldshut-Tiengen (D) geborene Max Mutzke als eine der markantesten Stimmen Deutschlands im «Elefantenhuus» in Liestal unter dem Titel «Unsere Nacht» – nach dem Namen eines seiner Songs – zusammen mit der kubanischen Ausnahme-Jazzpianistin Marialy Pacheco ein virtuos-einfühlsames Konzert mit klangkräftigen Performances.

In Wechselwirkung kam im Konzert ihre besondere musikalische Partnerschaft und Finesse nicht nur kreativschöpferisch zum Ausdruck, sondern ebenso in einem Rückblick durch den Zeitspiegel auf ihre persönlichen Geschichten, welche kulturell und von den Lebensvoraussetzungen unterschiedlicher nicht sein können. Max Mutzke –mit Kopfbedeckung als optisches Markenzeichen – ist wohlbehütetet in einem Pfarrhaus im Hochschwarzwald, Marialy Pacheco in Kuba jedoch in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, mit einem Vater, welcher die kommunistische Ideologie über das Wohl seiner Tochter stellte. Seit 2013 hat sie ihren Wohnsitz in Deutschland.

An ihrer Vita teilhaben In gesprochenen Intermezzos liessen die beiden Künstler das Publikum, von musikalischer Brillanz begleitet, an ihrer Vita teilhaben. Max Mutzke begann seine Gesangskarriere in der Funk-Band Project Five und nahm für Deutschland am Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul teil und belegte dort den achten Platz. Marialy Pacheco wurde im frühen Alter von sieben Jahren am Konservatorium in Havanna aufgenommen und reiste im Jahr 2004 als Klavierbegleiterin des Chores ihrer Mutter mit zur Chor-

Max Mutzke und die Pianistin Marialy Pacheco boten ein inspirierendes Konzert mit autobiografischen Intermezzos. Foto:

olympiade nach Bremen (D), Temperaturschock inklusive, wo sie gemeinsam zwei Goldmedaillen für ihre Vorträge gewannen.

Das Duo-Konzert in Liestal mit dem kraftvollen Gesang vom 45-jährigen Max Mutzke und dem virtuos-einfühlsamen Klavierspiel mit klanglicher Feinheit der 43-jährigen Marialy Pacheco war eine Mischung aus Pop, Soul und Jazz. Beide zelebrierten im fast ausverkauften Saal die Musik mit Performances in selten gehörter Form. Die Freude der beiden Musiker am gemeinsamen Musizieren war während des ganzen Konzerts hör- und spürbar, wobei es ihnen schon früh gelang, eine Verbindung zum Publikum aufzunehmen. Die oft autobiografischen Songs, inten-

siv, elegant und facettenreich gesungen und vorgetragen und fast alle von Max Mutzke komponiert, versprühten mit einer Prise Humor eine fast familiäre Ambiance, welche die Zuhörerschaft schon früh fest in ihren Bann zog. «Was mich alles im Leben so beschäftigt, wie die Alkoholsucht und der Tod meiner Mutter, Trennung, Vater sein, Liebe und Patchworkfamilie, ist Thema in meinen Songs», so Mutzke. Die beiden Musiker zeigten ihr volles Können und beeindruckten auf der ganzen Linie. Das zweistündige Konzert wurde so zu einem Erlebnis für alle Sinne und nach der obligaten Zugabe im abgedunkelten Saal mit dem rührseligen Song «Wenn ich mal nicht mehr da bin» vom Publikum mit Standing Ovations gewürdigt.

Wenn Vertrauen stärker ist als die Angst

Kindermusicalwoche «Gstrandet in Babylon»

In der zweiten Frühlingsferienwoche wurde das Gebäude der Heilsarmee Liestal erneut zu einem Ort voller Musik, Bewegung und Kreativität. 69 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren nahmen an der diesjährigen Kindermusicalwoche zum Thema «Gstrandet in Babylon» teil. Im Zentrum der Woche stand die biblische Geschichte von Daniel aus dem Alten Testament. Daniel und seine Freunde wurden aus ihrer Heimat nach Babylon verschleppt und mussten sich in einer fremden Welt zurechtfinden. Sie erhielten neue Namen, gerieten unter Druck und standen immer wieder vor der Entscheidung, ob sie einfach mitlaufen oder an Gott festhalten wollten. Das Musical zeigte eindrücklich, dass Menschen mit Gott nicht immer den einfachsten Weg erleben, aber einen Weg, auf dem Gott gegenwärtig ist. Dieses Vertrauen war nicht etwas Theoretisches, sondern prägte ihr ganzes Handeln. Daniel und seine Freunde entschieden sich immer wieder dafür, Gott mehr zu vertrauen als den Erwartungen

ihrer Umgebung. Sie machten nicht einfach mit, nur um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, sondern blieben standhaft, auch dann, als es riskant wurde. Ob im Feuerofen oder in der Löwengrube machte die Geschichte deutlich, dass Vertrauen stärker sein kann als die Angst.

Von Dienstag bis Freitag wurde intensiv geprobt, gesungen, gespielt und getanzt. In verschiedenen Workshops konnten sich die Kinder kreativ einbringen, etwa beim Basteln für die Bühnendekoration, im Sport, in Tanz, Solo sowie Film und Fotografie. Für einige Kinder war es das erste Mal bei einer Kindermusicalwoche, für manche sogar der erste Auftritt auf einer Bühne. In nur wenigen Tagen wuchs eine lebendige Aufführung heran, die am Samstag und Sonntag im vollgefüllten KV-Saal in Liestal zu sehen war. Mit viel Freude und Mut brachten die Kinder die spannende Geschichte von Daniel und seinen Freunden auf die Bühne und berührten viele Zuschauerinnen und Zuschauer.

Nadja Urben, Heilsarmee Liestal

Paul Degen derzeit auch im DISTL

Zum Artikel «Grafiker und Kosmopolit» in der ObZ vom 2. April: Es ist bestimmt zutreffend, dass dem vielseitigen Künstler Paul Degen hierzulande «eine gewisse Anerkennung» fehlt. Hier teilt er aber das Schicksal mit den meisten anderen Kunstschaffenden, die nach ihrem Tod zunehmend an Bekanntheit verlieren. Dieser Vorgang mag vielleicht normal sein –erst recht in einem Kanton, wo eine Einrichtung fehlt, in dem in einem angemessenen Querschnitt das reiche Schaffen früherer Baselbieter Künstlergenerationen gewürdigt wird. Für Begegnungen mit ihnen ist man, abgesehen von permanenten Präsentationen für Einzelne (Eglin in Känerkinden, August Suter in Eptingen, Jauslin in Muttenz, Cueni in Laufen) auf Werke im öffentlichen Raum sowie auf «Häppchen» in Galerien und in Sonderausstellungen angewiesen. Dies kann sogar in eher unerwartetem Kontext geschehen wie derzeit in der Ausstellung «Badekuren im Entdeckerland» im «Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal». Hier trifft man auch auf zahlreiche grafische Werke, darunter auf solche mehrerer Baselbieter Künstler wie Otto Plattner, Walter Balmer und Paul Degen. Letztere lieferten 1989 Plakatvorschläge für ein Liestaler Ortsmarketing; es blieb indes bei den Entwürfen.

Über Degens Roma-Geburtsrad ist schon kurz nach dessen Einführung in einem Aufsatz im «Baselbieter Heimatbuch» (Band 19, 1993) zu lesen. Persönlich erlebte ich Paul Degen bereits als Kind, als ihn meine Eltern in den 1960er-Jahren in Paris im Atelier besuchten, wo sich – ganz klassisch –gleich einige Jungkünstler im Aktzeichnen am lebenden Modell übten. Dominik Wunderlin, Basel

S. van Riemsdijk
Berührende Aufführung der Kinder vom vergangenen Samstag

«Wir müssen zuerst die bestehenden Klassen füllen»

Neubau Schulhaus Hofmatt «Nein-Komitee» bekräftigte nochmals seine Haltung

WilliWenger

Das «Nein-Komitee» zum Projektierungskredit «Neubau Schulhaus Hofmatt und Umbau Pavillon Süd» hat heute vor einer Woche in Verbindung mit der Projektgemeinschaft «Ratio» in Gelterkinden einmal mehr bekräftigt, was es zum beantragten Kredit in der Höhe von 1,020 Millionen Franken zu sagen hat. Komitee-Präsident Pascal Catin hielt deutlich fest, dass der «Campus Loggia» ein Luxus-Projekt darstelle und mit veranschlagten Kosten in der Höhe von 10,8 Millionen Franken zu teuer sei. Diese Summe sei massiv überhöht. «Die von Unternehmern erarbeitete Alternativvariante «Ratio» dokumentiere, dass das geplante Raumprogramm mit «Ratio» für 6,6 Millionen Franken gebaut werden könne. «Und», so Catin weiter, «beim Bau des Projekts «Campus Loggia» würden der Gemeinde inskünftig erhebliche Mehrkosten für Zinsen und Abschreibungen, 500000 Franken pro Jahr, entstehen. Ich halte fest, dass dies wenigstens 2,5 bis 3 Steuerprozente sein werden».

An der gut besuchten öffentlichen Informationsveranstaltung stellte ein Votant die Frage, ob Gelterkinden überhaupt mehr Schulraum benötige. Diese Frage beantwortete Catin «offen». «Allenfalls benötigen wir diesen, aber unter Umständen auch nicht», kommentierte er vielsagend um. Sein Kommentar war darin begründet, da selbst die Gemeinde mittelfristig von sinkenden Schülerzahlen ausgeht. Eine Besucherin hielt

Gegner des Projektierungskredits für den «Campus Loggia»:

(v.l.): Thomas Lag, Jakob Baader, Pascal Catin und Christoph Bitterlin.

dagegen und sprach sich dezidiert für «Campus Loggia» aus. Das dortige Raumprogramm sei unverzichtbar. Gelterkinden brauche diesen, als attraktiven Schulstandort. Zum Thema wurde weiter vieles ausgeführt, so wie erwähnt (auch) die finanziell angespannte Finanzsituation mit einem strukturellen Defizit in der Gemeinderechnung. Bis im Jahr 2030 sollen sich die Schulden von Gelterkinden um mehr als 30 Millionen Franken verdoppeln, sollte wie vom Gemeinderat und der «Gmeini» im Dezember 2025 vorgesehen gebaut werden. Zum ausgewählten Architekten wurde festgehalten, dass nicht bekannt sei, ob dieser je ein Schulhaus gebaut habe. Das «NeinKomitee» sieht deshalb erhebliche Umsetzungsrisiken und befürchtet hohe

Kostenüberschreitungen. Der am 10. Dezember des vergangenen Jahres durch die Gemeindeversammlung beschlossene Projektierungskredit «Neubau Schulhaus Hofmatt und Umbau Pavillon Süd» in der Höhe von 1,020 Millionen Franken steht in anderthalb Wochen zur Disposition. Das «Nein-Komitee» gab in diesem Sinne seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Stimmbevölkerung ein wuchtiges Nein zum «LuxusSchulbau» abgeben werde. «Ich kann Ihnen aber nicht sagen, wie das Ganze ausgehen wird», sagte Catin zur ObZ. Der Ausgang sei offen. Eine Bestätigung des «Gmeini»-Beschlusses würde «Ratio» zur Makulatur werden lassen. Bei einem Nein könnte die Projektierungsmillion gespart werden und Grundlagen für ein passenderes Projekt geschaffen werden.

Fachjury kritisiert das Nein-Komitee

MarcSchaffner

In einem offenen Brief kritisiert die Fachjury, die das Schulhaus-Neubauprojekt «Campus Loggia» in Gelterkinden begleitet hat, das Nein-Komitee und dessen Gegen-Projekt «Ratio». (Siehe Artikel oben.) Es sei «erschreckend» und «schweizweit einmalig», schreibt die Fachjury, dass der korrekte Prozess mit einem Alternativprojekt unterlaufen werde. Das Siegerprojekt «Campus Loggia» wurde damals von der Gesamtjury einstimmig auserkoren. Es sei es unzulässig, ein Siegerprojekt durch ein Projekt auszuwechseln, welches sich keinem Konkurrenzverfahren stellen musste, erklärt die Fachjury. Sie bezieht sich dabei auf eine Auskunft des juristischen Diensts des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA). Die «Wettbewerbs- und Beschaffungskultur» sei ein wertvolles schweizerisches Gut, das geschützt und bewahrt werden müsse.

Dass im Verlaufe der Projektentwicklung neue Erkenntnisse einflössen, sei normal – und kein Grund, einem Sieger-

Nektarsuche

projekt die Weiterbearbeitung zu verwehren. Sollten sich die Bedürfnisse hingegen grundlegend geändert haben, dann müsste die Gemeinde Gelterkinden ein neues, beschaffungsrechtlich korrektes Verfahren lancieren, so die Fachjury.

Auch «Architektur Basel» mischt sich in die Diskussion ein Unterstützung im Abstimmungskampf leistet das Newsportal «Architektur Basel», ein Kollektiv von jungen Architekt/innen, das Architektur in und um Basel dokumentiert und kommentiert. «Gegner des Vorhabens unterlaufen den politischen Prozess mit einem unfairen Manöver», heisst es auf der Webseite. Dieses Vorgehen dürfe auf keinen Fall Schule machen. Den Verfassenden des Gegenprojekts «Ratio» wäre es offengestanden, sich in dem offenen, einstufigen Verfahren der Konkurrenz zu stellen. Wie «Architektur Basel» in Erinnerung ruft, sind damals 25 Beiträge eingereicht worden. Im Übrigen kritisiert «Architektur Basel» das Projekt «Ratio» als «schematisch» und «unsorgfältig», beispielswei-

se würden Bauelemente ins Fensterlicht hineinragen. Andererseits übernehme «Ratio» grosse Teile des Projekts «Campus Loggia». Zu klären wäre, ob dies ein urheberrechtlicher Verstoss sei.

Das Pro-Komitee wird in der verbleibenden Zeit bis zur Abstimmung am 26.April noch mehrere Standaktionen durchführen und über die eigenen Kreise hinaus das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. Eine der Botschaften, die es vermitteln will: «Es ist keine Abstimmung zwischen zwei Projekten», wie Komitee-Ansprechperson Lars Trachsler erklärt. Bei einem Nein würde der Prozess von vorne anfangen, denn alles andere wäre vergaberechtlich nicht möglich, ist er überzeugt.

Die Kritik, dass der Projektverfasser von «Campus Loggia» offenbar noch nie ein Schulhaus gebaut habe, relativiert Lars Trachsler. So arbeite der betreffende Architekt momentan an einem Kindergarten, was ein vergleichbares Projekt sei. Und für «Campus Loggia» habe er bereits Abklärungen mit ausführenden Firmen getroffen, die viel Erfahrung mit Schulbauten hätten.

Bernarda-Songs und Lebensphilosophien

Konzert Eine starke Soulstimme begeisterte im Marabu

BeatEglin

Das Marabu war in Bühnennebel gehüllt, der fast ein wenig in den Augen brannte. Das Publikum wartete gespannt. Die einen nutzten die Gelegenheit für einen Apéroschwatz vor dem Marabu oder an der Bar, die anderen kamen direkt ans Konzert. Die vierköpfige, ganz in schwarz gekleidete Band trat auf die Bühne. Keyboards, Gitarre, Bass und Drums begannen zu tönen. Es wartete ein schöner und langer Abend mit Soul, Funk und Groove, Welthits und Eigenkompositionen auf die vielen Fans. Dann wurde Bernarda auf die Bühne geführt, schwarze Hose, Haare und Brille und zweiteilige Bluse mit Glitter. Sie griff zum Mikrofon und sang Stevie Wonders «Superstition». Ihre Stimme ist sehr stark und intensiv. Die 32-jährige Bernarda Brunovic ist eine schweizerisch-kroatische Sängerin und Komponistin. Bekannt wurde sie durch ihre Teilnahme an der Schweizer Eurovision-2011-Vorentscheidung, wo sie Zweite wurde. 2018 schaffte sie es bei Voice of Germany in den Halbfinal und 2025 auf den vierten Platz. Vor dem zweiten Song fordert sie das Publikum auf, näher zu kommen und den Samstagabend zu feiern: «Chömed, chömed zu dr Bühni, ich geseh euch nid, aber ich ghör euch», sagte die blinde Sängerin. Auch «Rehab» von Amy Winehouse stiess auf Begeisterung. Applaus erhielt sie für jeden Song. Sie flashte mit «Where Is My Husband» von Raye, gefolgt von One Republic mit «Love Runs Out».

Zwischen den Songs philosophierte Bernarda und äusserte sich zu verschiedenen Themen. «Meinungsfreiheit wird gross geschrieben, bis man sie ausspricht», war eine ihrer Thesen, die auf Zustimmung stiess.

Dann kam «Real Thing», der erste und noch unveröffentlichte Song von ihr an

diesem Abend. Und dann «Colors», ebenfalls von ihr. Sie sprach ihr Sehvermögen an und schwärmte vom Blau des Himmels, das sie gerade noch erkennen und sich daran erfreuen kann. Details sieht sie leider nicht mehr. Der Song «Fire Under My Feet» von Leona Lewis ist auch ihr Lebensmotto. Sie liess sich nicht ins Blindenheim stecken, sondern wollte die Matur machen und studieren. Das zog sie auch durch. 2012 schrieb sie den Song «Be Grateful». «Dankbarkeit ist Wertschätzung und eine Einstellung, nicht nur Anstand», sagte sie dazu. Nach einer Pause kam das Publikum im zweiten Set nochmals in den Genuss dieser markanten Soulstimme, bis dann nach der geforderten Zugabe gegen 23 Uhr endgültig Schluss war. Dem Publikum gab sie vor ihrer letzten Eigenkomposition «My Own Kind of Woman» den Rat «Be your own kind of person, don’t copy anyone» mit auf den Heimweg.

Foto: W. Wenger
Der Sänger Karl Frieson (r.) war eine von mehreren Geburtstagsüberraschungen für Bernarda Brunović.
Bernarda Brunović und ihre Band spielten fast drei Stunden. Fotos: B. Eglin
Bernarda beeindruckte das Publikum mit ihrer grossartigen Stimme.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Friedhof Gelterkinden – Grabfeldräumung –Erdgräber Feld 9 (Reihe 1–4)

Gemäss den Bestimmungen des Bestattungs- und Friedhofreglements werden infolge Erreichung der reglementarischen Benützungsdauer (20 Jahre) folgende Gräber per 1. Oktober 2026 aufgehoben: Erdgräber Feld 9 (Reihe 1–4)

Das betroffene Grabfeld Feld 9 (Reihe 1–4) ist mit einer entsprechenden Hinweistafel gekennzeichnet.

Die Aufhebung bedeutet, dass die Grabsteine stehen gelassen werden Die Hinterbliebenen werden gebeten, Bepflanzungen bis Ende September 2026 zu entfernen und allfällige Grabpflegeaufträge auf diesen Termin zu kündigen.

Die Oberflächenräumung und Rekultivierung erfolgt je nach Witterung ab Anfang Oktober 2026 durch die Gemeinde, mit einer Begrünung. Individuelle Bepflanzungen und Grabschmuck können nach der Umgestaltung nicht mehr angebracht werden. Die Pflege obliegt der Einwohnergemeinde. Sollte das Grabfeld dereinst wieder in Anspruch genommen werden, werden die Grabsteine endgültig entfernt.

Über Grabsteine, Anpflanzungen usw., welche nicht entfernt werden, verfügt ab Oktober 2026 gemäss Reglement die Einwohnergemeinde Gelterkinden. Eine Entschädigung wird nicht ausgerichtet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Friedhof Gelterkinden – Grabfeldräumung –Grabfeld UW 4

Gemäss den Bestimmungen des Bestattungs- und Friedhofreglements werden infolge Erreichung der reglementarischen Benützungsdauer (20 Jahre) folgende Gräber per 1. Oktober 2026 aufgehoben: Urnenreihengräber UW 4

Grab-Nr. Name

5182 Rudin-Troxler

5183 Bitterlin-Jöri

5184 Fuhrer

5185 Hunziker-Buser

5186 Hofstetter-Schaub

Vorname Bestattungsjahr

Ernst 2003

Marie Luise & Paul Fritz 2003/2006

Frieda 2003

Arnold & Gertrud Elisabeth 2003/2010

Hans Rudolf 2003

5187 Blatter StrebelHelena 2003

5188 Gerig-Freivogel Alois 2003

5189 Handschin-Schmidt

5190 Oegerli-Grazioli

5191 Bürge-Rudin

5192 Fuhrer-Bongni

5193 Schilter-Egli

5194 Fahrni-Godard

Georg 2003

Alda 2004

Marie 2004

Arthur Reinhard & Lydia Marie 2004/2008

Josef Franz Xaver & Josefina 2004/2017

Hans Peter 2004

5195 Herzog-Imwinkelried Werner & Gertrud 2004/2013

5196 Kups-Aeby Günter Armin 2004

5197 Meier Johanna 2004

5198 Weber-Buess Ella & Roger Oscar 2004/2007 5199 Kaufmann-Lerch Ernst Karl 2004

Das betroffene Grabfeld Urnenwand 4 ist mit einer entsprechenden Hinweistafel gekennzeichnet.

Die Hinterbliebenen werden gebeten, Bepflanzungen bis Ende September 2026 zu entfernen und allfällige Grabpflegeaufträge auf diesen Termin zu kündigen.

Über Anpflanzungen, usw., welche nicht entfernt werden, verfügt ab Oktober 2026 gemäss Reglement die Einwohnergemeinde Gelterkinden. Eine Entschädigung wird nicht ausgerichtet.

«Bonjour Nature»

Konzert im APH zum Eibach

Es spielen für Sie Schülerinnen und Schüler der Saxophonklasse Klaus Pfister sowie der Violinenklasse Patrick Huck.

Eintritt frei – Kollekte

Donnerstag, 16. April, 19 Uhr, im APH zum Eibach, Turnhallenstrasse 1, 4460 Gelterkinden

Zauberhafter Tag der offenen Tür

Liebe Kinder, bitte helft uns, unsere verzauberten Musiklehrerinnen und -lehrer zu erlösen, sodass sie wieder Musik machen können! Begrüssungskonzert um 10 Uhr. Danach können im ganzen Haus bis 12 Uhr Instrumente beschnuppert und Fragen gestellt werden.

Samstag, 25. April, 10–12 Uhr, Zauberhaftes Begrüssungskonzert um 10 Uhr, im grossen Saal

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Violoncelloklasse Geraldine Fischer.

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 27. April, 20 Uhr, Aula der Sekundarschule Hofmatt, Gelterkinden

Regionale Musikschule Gelterkinden

Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Pro Natura Der grösste Bio-Wildpflanzen- und Kräutermarkt im Baselbiet

UrsulaHandschin

Einmal mehr unterstützte Petrus mit sonnigem Frühlingswetter die 12 Initiant/-innen als bewährtes Team des BioPflanzenmarktes, das unter der Leitung von Annemarie Spinnler seit dem frühen Morgen in der Allee unzählige einheimische Säulen-Obstbäumchen, Sträucher und Wild- und Kräuter und Pro SpecieRara-Pflanzen schön sortiert auf Tischen ausbreitete.

Schon vor Eröffnung des Marktes um 9 Uhr standen zahlreiche Garten- und Balkonbesitzer bereit, um sich umzusehen und die Schachteln zu füllen mit

den gefundenen Pflanzen. Die Obstbäumchen, Wild- und Beerensträucher stammen aus der Staudengärtnerei Roland Wenger im Kanton Bern und die übrigen Pflanzen aus der Gärtnerei am Hirtenweg Riehen. Das grünbeschürzte Team steht jeweils gerne bereit für Auskunft und Beratung. Es werden Blütenpflanzen gesucht als Bienen-, Schmetterlings-(oder Augen-)weiden oder Kräuter für die Küche. Beim Zusammentreffen von so vielen gleichgesinnten Naturpflanzenfreunden werden natürlich auch fleissig Erfahrungen ausgetauscht. Nach dem Bezahlen der grünen Errungenschaft gibt es Gelegenheit zu weiteren Gesprächen am Tisch bei Kuchen und Getränken. An den Ständen kann man sich mit Infomaterial ausrüsten. Wer sich zusätzlich für Wildpflanzen interessiert, dem bietet sich Gelegenheit an Führungen und Anlässen mit Maya Schnyder www.faszination-wildpflanzen.ch. Bis zum letzten Augenblick vor Ende des Marktes um 15 Uhr ergatterte sich die letzte Kundschaft ein paar Pflänzchen, die in gewöhnlichen Gärtnereien nicht zu finden sind. Annemarie Spinnler liess den Blick über die gelichteten Tische gleiten und war einmal mehr sehr beglückt über den grossen Erfolg.

Gabriela Graf-Kocsis, Projektleitung Klimaschule.
Region Gelterkinden
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Gelterkinder Nachrichten

Einwohnergemeinde Gelterkinden 2. Geischtli Wandertage 2026

Am Samstag, 18. April 2026 von 8.45 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 19. April 2026 von 8 bis 17 Uhr finden die 2. Geischtli Wandertage statt. Diese finden in 4 Routen à 3 km, 5 km, 10 km und 15 km statt, Start und Ziel ist jeweils bei der Mehrzweckhalle (Turnhallenstrasse 18).

Während dieser Zeit werden sich viele Personen gleichzeitig auf den Trottoirs und entlang von Strassen bewegen. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Anlasses werden gebeten sich auf dem öffentlichen Strassenareal vorsichtig zu verhalten und auf den Verkehr zu achten.

Die betroffenen Strassen sind gekennzeichnet, werden aber nicht gesperrt. Die Postautokurse werden nicht umgeleitet.

Wir wünschen schöne Geischtli Wandertage und danken für die Rücksichtnahme.

3 km (Dorfroute):

Turnhallenstrasse – Kapellenweg –Schützenmattstrasse – Rohrbachweg –Allmendstrasse – Poststrasse –Bohnygasse – Schulgasse – Mühlegasse – Fabrikweg – Kirchrain –Dorfplatz – Marktgasse – Tecknauerstrasse – Hofmattweg – Gartenweg – Platz Katholische Kirche –Balkenweg

5 km (Wanderroute):

Turnhallenstrasse – Balkenweg –Brühlgasse – Chöpfliweg –Chöpfli – Biermuseum – Rünenbergerstrasse bis Zeughaus –Rünenbergerstrasse – Hofmattweg – Gartenweg – Platz Katholische Kirche – Balkenweg – Turnhallenstrasse

Tieffliegende Lebensmittel

Sissach Traditionelles Eierläset mit sportlichem Spektakel

SandervanRiemsdijk

In der Oberbaselbieter Metropole ist beim traditionellen Eierläset ab dem Restaurant Stöppli in der Begegnungszone immer für Spektakel mit tieffliegenden buntfarbigen Eiern gesorgt. Wie am letzten Sonntag, als der Turnverein Sissach als Heimmatador und Organisator und der eingeladene Turnverein Itingen sich um den Sieg beim Eier-Wettkampf duellierten. Trotz nasskalter Witterung zeigte sich, dass der Eierläset bei der Bevölkerung immer noch ein beliebtes Schauspiel ist und die Massen anzieht. Angetrieben von den Anfeuerungsrufen der Zuschauerinnen und Zuschauer gaben die Läuferinnen und Läufer auf dem ausgesteckten Osterparcours mit den 113 schön aufgereihten Eiern auf ihren Sägemehlhäufchen alles, um ihre Mannschaft zum Sieg zu verhelfen.

Mit spektakulären Akrobatikeinlagen

Veranstaltungsbewilligung im Wald

10 km (Wanderroute):

Turnhallenstrasse – Balkenweg –Brühlgasse – Chöpfliweg –Chöpfli – Stierenstallhütte – Waldstrasse Richtung Zangengraben/ Wältschi – Biermuseum – Rünenbergerstrasse bis Zeughaus – Schweienweg – Lachmattstrasse – Rütschacherweg – Rössliweg – Aerntholdenweg – Kirchrain – Dorfplatz –Tecknauerstrasse – Hofmattweg –Gartenweg – Platz Katholische Kirche – Balkenweg – Turnhallenstrasse 15 km (Wanderroute): Turnhallenstrasse – Balkenweg –Brühlgasse – Chöpfliweg – Chöpfli –Stierenstallhütte – Waldstrasse Richtung Zangengraben/Wältschi –Biermuseum – Rünenbergerstrasse bis Zeughaus – Schweienweg –Lachmattstrasse – Rütschacherweg –Rüttenbergerweg – Kippweg – Löliweg (Technau) – Haupstrasse (Tecknau) – Ringlerweg (Tecknau) –Stafflettenacher (Tecknau) – Hof Aerntholden – Aerntholdenweg –Kirchrain – Dorfplatz – Tecknauerstrasse – Hofmattweg – Gartenweg –Platz Katholische Kirche – Balkenweg – Turnhallenstrasse

Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung der

2. Geischtli Wandertage mit ca. 300 Personen vom Samstag, 18. April 2026 und Sonntag, 19. April 2026

gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Gelterkinden, Ormalingen und Tecknau mit Auflagen erteilt.

Um den Schwierigkeitsgrad beim Rennen und beim Eierwerfen in die Spreuerwannen zu erhöhen, waren zur Heiterkeit von allen einige Hindernisse und Schikanen eingebaut worden. Dies führte bei spektakulären Akrobatikeinlagen zu so manchem Missgeschick, wobei nicht selten die Eier nach einer kurzen Phase der Schwerlosigkeit trotz schweisstreibenden Rettungsversuchen der Eierfänger Philipp Buser und Luc Madörin am Schluss des Parcours unbarmherzig auf dem Teerboden zerschellten. Damit war wieder mal sichtlich untermauert, dass das Vergnügen beim Wettkampf nicht unbedingt bei den Eiern zu finden war. Das war an diesem sportlichen Nachmittag auch nicht so wichtig, lag der Spassfaktor doch ausschliesslich auf Seite der beiden Turnvereine und des Sissacher und Itinger Publikums. Der Wettkampf wurde, umrahmt von den Klängen der Guggenmusik FGS, von beiden Vereinen mit Unterstützung der Jugendriegen mit Einsatz

Koordination war zwischen den altersdurchmischten Läuferinnen und Läufer gefordert.

Der Eierläset war ein riesiger Klamauk für die Läuferinnen, Läufer und das

geführt und bekam im Verlauf des Nachmittags allmählich den Charakter eines Eier-Nahkampfs. Schliesslich gewann der Turnverein Sissach mit knappem

Vorsprung. Der gratis Eierdätsch im Zentrum für Pflege und Betreuung Mülimatt rundete den Wettkampf als kulinarische «grande Finallissima» traditionell ab.

Da war richtig gebundenes Teamwork gefragt.

Maitanzen und 100-Jahre-Feier

Jubiläum Trachtengruppe Sissach und Umgebung

pr. Im Jubiläumsjahr 2026 feiert die Trachtengruppe Sissach bei all ihren Anlässen ihren 100. Geburtstag unter dem Motto «100 Johr und immer no jung». Am 3. Mai startet das Programm mit dem Festgottesdienst «100 Jahre Trachtengruppe Sissach» in der ref. Kirche St. Jakob. Anschliessend findet auf dem Schulhausplatz Dorf das traditionelle Maitanzen statt. Unter der musikalischen Begleitung der Oberbaselbieter Ländlerkapelle kommt in lockerer Folge der Bändertanz, die einstudierten Volkstänze der Erwachsenen und der Kinder und zum Schluss der neu geschaffene Jubiläumstanz zur Aufführung.

Am Nachmittag findet die Vernissage der Festschrift «100 Jahre Trachtengruppe Sissach», erarbeitet von Ruedi Senn, Ehrenmitglied, in der Turnhalle Dorf statt.

Und zu guter Letzt wird der neue Dokumentarfilm «Herzenssache» in der Turnhalle Dorf gezeigt.

Maitanzen 3. Mai 2026: 10 Uhr Festgottesdienst, 11.15 Uhr Maitanzen, 13.30 Uhr Buchvernissage und Filmpremiere.

Wichtig war da, eine gute Balance zu finden.
Fotos: S. van Riemsdijk
Maitanzen 2022 bei schönstem Wetter in der Begegnungszone Sissach. Foto: zVg
Publikum.

Spenden statt entsorgen

Gelterkinden Velo-Sammelaktion der SP Gelterkinden

In der Allee Allmendstrasse in Gelterkinden findet am Samstag, 18. April, von 9 bis 12 Uhr die Velo-Sammelaktion der SP Gelterkinden in Zusammenarbeit mit Velafrica statt. Alte, nicht mehr gebrauchte Velos sind zu wertvoll für die Altmetallsammlung, lassen sich doch die meisten von ihnen wieder fahrtüchtig machen. Deshalb will die SP Gelterkinden einen Beitrag zur sinnvollen Wiederverwendung von Velos leisten. Am Sammeltag werden alle Typen von Velos, unabhängig von Grösse, Alter oder Zustand gesammelt. Nicht entgegen genommen werden Trottinetts, Laufräder oder Veloanhänger. Die gesammelten Velos gelangen via «Velafrica» anschliessend zu verschiedenen sozialen Einrichtungen in der Schweiz, wo die Fahrräder unter fachkundiger Leitung repariert werden. In fahrtüchtigem Zustand werden die Velos dann zu Partnerorganisationen in sieben afrikanische Länder verfrachtet (Tansania, Burkina Faso, Madagaskar, Südafrika, Elfenbeinküste, Ghana und

Baselland

In sozialen Einrichtungen in der Schweiz werden die Velos fahrtüchtig gemacht. Foto: zVg

Gambia). Auf diese Weise können Menschen in Afrika Velos für den Schulweg, zum Arbeitsort oder für den Transport von Waren erwerben. Mit dem Projekt wird Integrationsarbeit in der Schweiz

erfolgreich mit Entwicklungszusammenarbeit verbunden.

Fragen zur Sammelaktion richten Sie bitte per E-Mail an: spgelterkinden@ outlook.com

SPGelterkinden

ADEV steigert Energieproduktion

Stromproduktion Deutlich mehr Energie und starkes Wachstum bei Solarstrom  pr. Im vergangenen Jahr lieferte die ADEV rund 43 Gigawattstunden Strom und über 34 Gigawattstunden Wärme an ihre Kundinnen und Kunden. In beiden Bereichen konnte die Produktion gegenüber 2024 gesteigert werden. Die Erzeugung von Solarstrom wuchs sprunghaft um über 50 Prozent.

Rekordhoher Zuwachs beim Solarstrom Mit 17,8 Gigawattstunden lag die Solarstromproduktion 2025 fast 55 Prozent über dem Vorjahr. Zum starken Wachstum trug bei, dass mehrere bereits 2024 in Betrieb genommenen Anlagen – unter anderem Stahl Gerlafingen, Gewerbezentrum Schlieren, Gewerbepark Effretikon sowie auf der Reithalle Aarau –erstmals über das gesamte Jahr hinweg am Netz waren.

Auch die günstigere Witterung wirkte sich positiv auf den Solarstrom-Ertrag aus. Nach zwei vergleichsweise sonnenarmen Jahren war 2025 in Bezug auf die Sonneneinstrahlung deutlich ertragreicher. Das zeigte sich auch beim Ertrag pro installiertem Kilowatt Leistung: Nach 891 Kilowattstunden im Jahr 2023

Die grosse Solaranlage der ADEV auf Walzenhalle der Stahl Gerlafingen AG produziert seit 2024 klimafreundlichen Strom zur Stahlproduktion.

und 787 im Jahr 2024 stieg dieser Wert 2025 auf 916 Kilowattstunden. Insgesamt betreibt die ADEV inzwischen 103 Solaranlagen. Diese produzierten im vergangenen Jahr erstmals

Auktion mit Autos, Motorrad und Velos

Am Samstag, 25. April 2026, findet ab 10.15 Uhr an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von 4 Autos, 1 Motorrad und rund 110 Velos diverser Marken statt. Autos der Marken: BMW 320d GT, OPEL Vivaro25TD F29/30, Porsche Cayenne S, VW Amarok 4Motion. Das Mindestgebot bei den Fahrrädern beginnt bei der ersten Kategorie bei 5 Franken, bei der zweiten Kategorie (Mountainbikes) bei 50 Franken. Der Zuschlag erfolgt gegen Barzahlung und

ohne Gewähr für den Zustand der Velos. Das Mindestgebot bei den Autos liegt voraussichtlich deutlich unter dem Eurotaxwert. Die Autos müssen ebenfalls bar bezahlt werden. Bilder und weitere Informationen finden Sie unter www. verwertungsdienst.bl.ch. Besichtigung ist ab 9 Uhr. Der Liquidationsshop ist von 8.30 Uhr bis 10 Uhr geöffnet. Es besteht nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. Benützen Sie nach Möglichkeit den öffentlichen Verkehr.

Sicherheitsdirektion(SlD)

Leiter Amt für Industrielle Betriebe verlässt die BUD

Der Leiter des Amts für Industrielle Betriebe, Pascal Hubmann, hat sich aus persönlichen Gründen entschieden, nach rund zwölf Jahren sein Engagement für die Bau- und Umweltschutzdirektion zu beenden und die BUD zu verlassen.

Bis zum Ende seines Anstellungsverhältnisses wird Pascal Hubmann die ausstehende Überzeit sowie seine verblei-

benden Ferientage beziehen. Regierungsrat Isaac Reber und der Gesamtregierungsrat danken Pascal Hubmann für seine in dieser langen Zeit geleistete wertvolle Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Die Leitung des Amts für Industrielle Betriebe übernimmt interimistisch der bisherige Stellvertreter Gerhard Koch. BUD

Leser schreiben

Augenmass statt Prestige

Die Diskussion rund um das Schulraumprojekt «Campus Logga» ist wichtig –insbesondere mit Blick auf die Auswirkungen für Familien. Denn letztlich geht es nicht nur um Gebäude, sondern um die Lernbedingungen unserer Kinder und die finanzielle Belastung der nächsten Generation.

Mit dem Projekt «Ratio» liegt eine überzeugende Alternative vor, die zeigt, dass moderner, funktionaler Schulraum auch deutlich kostengünstiger realisiert werden kann. Gute Bildung hängt nicht von architektonischem Prestige ab, sondern von durchdachten Räumen, engagierten Lehrpersonen und einem Umfeld, das den Schulalltag sinnvoll unterstützt. All dies lässt sich auch ohne überhöhte Baukosten erreichen. Gerade für junge Familien ist die finanzielle Seite entscheidend. Steigende Ausgaben der öffentlichen Hand führen

oft früher oder später zu höheren Steuern oder Abgaben. Es ist schwer zu rechtfertigen, weshalb Familien zusätzlich belastet werden sollen, wenn gleichzeitig eine wirtschaftlich vernünftige Lösung auf dem Tisch liegt. Kinder profitieren nicht von teureren Gebäuden –sondern von guten Bedingungen, die auch mit Augenmass geschaffen werden können.

Das Projekt «Ratio», erarbeitet von regionalen Fachkräften, steht für genau diesen pragmatischen Ansatz. Es verbindet Qualität mit Kostenbewusstsein und verdient deshalb eine ernsthafte Prüfung.

Ich bin überzeugt, dass verantwortungsvolle Bildungspolitik auch finanzielle Vernunft einschliessen muss. Deshalb lege ich am 26. April ein Nein zum Projektierungskredit in die Urne. BeatMeyer,Gelterkinden

Ja zum Schulhaus –Nein zum Luxusprojekt

In der aktuellen Debatte wird behauptet, das Referendumskomitee betreibe ein finanzpolitisches Manöver auf dem Rücken unserer Schulkinder. Diese Unterstellung ist bequem – sie erspart den Befürwortern eine Auseinandersetzung mit der Realität. Fakt ist: Hätte der Gemeinderat ein konsequent kostenorientiertes Ausschreibungsverfahren gewählt und die vorgegebenen sieben Millionen Franken Baukosten eingehalten, gäbe es heute kein Referendum. Bis heute bleibt unbeantwortet, wie aus einer Ausschreibung mit klarer Kostenvorgabe ein elf Millionen Projekt als Sieger hervorgehen konnte – und weshalb dies als alternativlos verkauft wird.

An der Gemeindeversammlung wurde zudem behauptet, das geforderte Raumprogramm lasse sich nicht günstiger realisieren.

Diese Aussage ist nun widerlegt: Die Arbeitsgruppe «Ratio», bestehend aus lokalen Baufachleuten, hat für dasselbe Raumprogramm Baukosten von rund

Foto: zVg

mehr Strom aus Sonnenenergie als aus Wasserkraft. Diese Verschiebung entspricht dem allgemeinen Trend, wonach Solarenergie im Schweizer Strommix zunehmend an Gewicht gewinnt.

EVP gewinnt stark an Boden

Die EVP Baselland feiert 2025 ein Rekordjahr bei den Neumitgliedern. Dieser massive Zuwachs kommt zum strategisch perfekten Zeitpunkt: Sie verleiht der Partei entscheidende Schubkraft für die Landratswahlen 2027. Und mit dem neuen, fairen Wahlrecht im Rücken positioniert sich die EVP klar als künftige Fraktionskraft.

Das Jahr 2025 zeigt: Die EVP Baselland ist «in». Immer mehr Menschen im Baselbiet haben genug von politischem Dauerstreit an den Polen. Der markante Zuwachs an Neumitgliedern beweist, dass die Kombination aus ethischen Werten, Nachhaltigkeit und Einsatz fürs Gemeinwohl genau das ist, was sich viele für die Zukunft ihres Kantons wünschen.

Die Wahlen 2027 finden erstmals mit dem neuen Wahlsystem (Doppelproporz) statt – ein Gamechanger. Jede Stimme zählt jetzt überall. Analysen zeigen: Mit diesem gerechteren System hätte die EVP die Fraktionsschwelle bereits vor Jahren erreicht. Bisher verhinderte nur die alte Sitzzuteilung eine eigene Fraktion, nicht der Wählerwille. «Das neue Wahlrecht korrigiert die bisherige Benachteiligung unserer Stimmen. Dass wir nun zusätzlich so viele motivierte neue Leute gewinnen konnten, gibt uns einen extremen Drive», so das Parteipräsidium. EVPBaselland

6,7 Millionen Franken berechnet – über 4 Millionen Franken weniger. Das Projekt ist bereits weit ausgearbeitet und stützt sich zu grossen Teilen auf konkrete Offerten. Lokale Bauunternehmer stehen mit ihrem Namen für Kostenund Termintreue ein. Das ist mehr als eine theoretische Annahme – das ist belastbare Realität. Dem Referendumskomitee nun eine Verzögerungstaktik vorzuwerfen, wirkt vorgeschoben. Tatsächlich verzögert wird der Prozess dort, wo berechtigte Fragen zu Kosten ignoriert oder kleingeredet werden. Wer verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgeht, prüft günstigere Alternativen. Ich sage Ja zu einem Schulhausneubau, aber Nein zu einem Projektierungskredit für einen unnötig teuren Luxusbau. Wenn derselbe Schulraum deutlich günstiger realisiert werden kann, muss der Gemeinderat diese Option ernsthaft prüfen – im Interesse der Gemeinde und unserer Kinder. ChristophBitterlin,Gelterkinden

Nachhaltige Lösung statt teurer Miete

Wie viel darf ein Schulhaus kosten? Diese Frage wird derzeit intensiv diskutiert. Dabei geht oft vergessen: Beim geplanten Schulhausneubau geht es nicht nur um Schulzimmer, sondern auch um die Zukunft des Pavillons Süd – und damit um Kindergarten und Tagesstruktur. Wieviel darf denn ein Kindergarten kosten?

Seit neun Jahren mietet die Gemeinde Gelterkinden den Kindergarten Bützenen. Ich hab die Budgets von 2016-18 analysiert, um die Mietkosten des Kindergartens Bützenen zu eruieren: 57600 Franken pro Jahr für rund 190 Quadratmeter, also 4800 Franken (inkl. Nebenkosten) pro Monat. Das ist sehr viel Geld.

Ein Blick auf die aktuellen Vergleichszahlen von WüestPartner zeigt: Diese Miete liegt selbst neun Jahre später im absoluten Spitzenbereich. Profitieren

mag davon der Vermieter – die Gemeinde tut es nicht. Umso erstaunlicher ist, dass ausgerechnet Vertreter des 2016 aktiven Gemeinderates heute gegen den Projektierungskredit des Schulhausneubaus inkl. Umbau und Umnutzung des Pavillons Süd Stimmung machen. Hätte man damals besser verhandelt – etwa einen Kindergarten bei der Baurechtsnehmerin Suva eingefordert oder einen marktgerechten Mietvertrag abgeschlossen –stünden wir heute finanziell an einem anderen Punkt. Ein Ja zum Projektierungskredit des Schulhausneubaus ist deshalb kein Luxus, sondern eine notwendige Korrektur. Es ermöglicht eine nachhaltige Lösung und beendet mittelfristig eine klar überteuerte Mietbelastung – im Interesse der Gemeinde und der Steuerzahlenden.

SabinaErny,Gelterkinden

Ja zum Schulprojekt

Seit Jahren wird in Gelterkinden über die Zukunft des Pavillon Ost diskutiert – passiert ist bislang wenig. Währenddessen lernen unsere Kinder zum Teil weiterhin in baufälligen Provisorien. Wer jetzt Nein sagt zum neuen Schulhaus, verschiebt die Probleme wieder – und riskiert am Ende höhere Kosten und eine schlechtere Alternative. Was mich am aktuellen Projekt besonders überzeugt: Nimmt der Bedarf an Schulraum künftig zu, kann das Schulhaus mit wenig finanziellem und

baulichem Aufwand um bis zu sieben weitere Schulzimmer erweitert werden. Der Bau ist also so konzipiert, dass aufsteigende Schülerzahlen reagiert werden kann.

Für die Gemeinde Gelterkinden, die weiterwachsen wird, ist dies eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Ein Ja zum Projektierungskredit ist deshalb ein Ja zu zeitgemässem und zukunftstauglichem Schulraum! MichaelaWaltz,Gelterkinden

Region Gelterkinden

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 16. April

14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli

17.30 TC im Unterrichtshüsli

20.00 living room im Raum Joker

Samstag, 18. April

9.00 Besuch und Arbeitseinsatz auf dem Sonnenhof im Haus der Stille, mit den angemeldeten Präparandinnen. Treffpunkt: Bahnhof Gelterkinden beim Avec-Shop 14.00 Jungschi und Pionier-Jungschi im Unterrichtshüsli

Sonntag, 19. April

10.15 Sonntagschule im Unterrichtshüsli

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Der Gottesdienst wird auch als Livestream übertragen! Link auf www.ref-gelterkinden.ch. Leitung: Pfr. Eric Hub, Orgel: Adrian Schäublin. Text: Johannes 10, 11ff. Thema: «Warum der gute Hirte nichts für dumme Schafe, sondern für gescheite Leute ist». Kollekte: Ärzte ohne Grenzen (MSF). Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24. Anschliessend sind alle herzlich zum Chille Apéro eingeladen! 19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche

Mittwoch, 22. April

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

Donnerstag, 23. April

19.00 Ein Abend mit «Mission am Nil» im KGZ. Referent Mathias Rellstab erzählt über das Missionswerk, den Kongo und das Ausbildungszentrum Panzi. Gesprächsrunde, kleiner Apéro und Bazartisch. Danke für die Kollekten

Vom 15.3. für Cova e Gala (Sturmschäden) CHF 557.00

Für «El Refugio» in Honduras vom 20.3. aus dem APH CHF 104.00 Für die Jugendarbeit der refBL (und 1/3 El

Refugio): vom 22.3. Konf. A CHF 1005.50 und 29.3. Konf. B CHF 762.50. Für Flüchtlinge aus dem Friedensgebet CHF 80.00

Amtswochen 6. bis 19. April: Pfr. Eric Hub 20. bis 26. April: Pfr. Samuel Maurer

Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum (ohne Schulferien), Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30.

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Samstag, 18. April

18.00 Eucharistiefeier mit den Pfarreiangehörigen aus Sissach Dienstag, 21. April

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25

14.00 Für Senioren: Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 23. April 17.30 Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 24. April

19.00 Anbetung und Lobpreis mit Taizé-Liedern

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Samstag, 18. April

18.00 Eucharistiefeier in Gelterkinden

Sonntag, 19. April

9.00 Erstkommunionfeier 1

11.00 Erstkommunionfeier 2

15.00 Christkatholischer Gottesdienst

Mittwoch, 22. April

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 24. April

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 16. April

19.00 Meditationsabend

Sonntag, 19. April

10.15 Gottesdienst mit Annemarie Roser

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Sonntag, 19. April

19.00 Abend Gottesdienst in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel Rund um meine Kirche Mitenand unterwägs

Mittwoch, 22. April, 14.00 beim Dorfbrunnen Maisprach. Wir wandern ca. 90 Minuten und essen ein einfaches Zvieri

«S neu Bodematt-Brüggli»

Ormalingen Eierläset 2026 im Zingge

Das Fussgänger-Brüggli über die Ergolz in der Bodenmatt (beim Zentrum Ergolz) musste erneuert werden. Bis es soweit war, dauerte es einige Zeit; Grund genug, den endlich erfolgten Brückenbau am diesjährigen Eierläset gründlich aufzuarbeiten!

Ein Brückenbau muss bei jedem Wetter vorangetrieben werden! – So vermochten auch die garstigen Wetterverhältnisse am Sonntagnachmittag den traditionellen Eierläset nicht zu beeinträchtigen. Zahlreiche Schaulustige und vor allem viele motivierte Turnerinnen und Turner der Männer- und der Jugendriege konnten die EierlesetWettläufe kaum erwarten. Der Brückenbau-Parcours war glitschig nass, der Regen tropfte ins Gesicht – aber das tat dem vollen Einsatz der Teilnehmer keinen Abbruch, im Gegenteil, man hatte sogar den Eindruck, es galt «jetzt erst recht»!

Zwei gemischte Läufergruppen der Männer und der Jugend lieferten sich ein spannendes Rennen – mal waren die Blauen in Führung, dann wurden sie durch die gelbe Gruppe wieder eingeholt. Nebst Hindernissen auf der Strecke war von den Jugendlichen die Fertigstellung der Baupläne am Zeichentisch gefordert, eine zusätzliche spannende Sonderleistung! Dann galt es, die am Parcours liegenden Eier zielgerecht in die bereitgehaltenen Spreuerkörbe zu werfen; immer wieder spektakulär, wie die Eier durch die Luft flogen und dann geschickt aufgefangen wurden!

Schliesslich gewann die Gruppe Gelb mit knappem Vorsprung; Sieger blieben jedoch alle. Die Brücke konnte aufgerichtet werden und bot eine prächtige Kulisse für das Siegerbild.

Der Sprecher der Männerriege, welche seit Jahren den Eierläset durchführt, Daniel Ritter, dankte nach der Begrüssung für die grosszügigen Spenden der Bevölkerung, dem Musikverein für die musikalische Begleitung und den vielen Helfern des Vereins, welche dann auch in der Mehrzweckhalle beim

Gratis-Eiertätsch im Einsatz standen. Er zeigte kurz den Werdegang und Einzelheiten zum neuen Ergolz-Brüggli auf.

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 19. April 10.00 Gottesdienst in der MZH in Hemmiken, Pfarrerin Laura Klingenberg. Anschliessend Kirchenkaffee

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 23. April 10.00 Pater Jacek Kubica

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Samstag, 18. April 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä

Sonntag, 19. April 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.)

Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

Sonntag, 19. April 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Nadja Lesaulnier, Orgel, Kirchenkaffee

Mittwoch, 22. April 14.00 Altes Gemeindehaus Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen, mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess

Amtswoche 18. bis 26. April: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden

Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Donnerstag, 16. April 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Senioren-Mittagstisch, Läufelfingen

Freitag, 17. April ab 11.30, Restaurant Warteck

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Freitag, 17. April, offene Turnhalle, Turnhalle Buckten

Sonntag, 19. April

9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Kammermusik. Orgel Yvonne Yiu, Violine Renato Wiedmann, Benefizveranstaltung für die Gassenküche. Pfarrer Markus Enz

Mittwoch, 22. April

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Freitag, 24. April, Parkour, Turnhalle Känerkinden

Chinderchilletag

Samstag, 25. April, 10.00 bis 16.00. Anmelden bei Susanne Wernli

Sonntag, 26. April

10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst mit der «Chinderchille». Chinderchilleteam mit Susanne Wernli und Pfarrer Markus Enz. Verabschiedung von Regula Hafner als Sigristinstellvertretung. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte für die Kinderspitex. Anschliessend an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen

Mittwoch, 29. April

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Nicht aus dieser Welt

Sommerlager Cevi-Jungschar «Spiders» ladet ein

An alle Weltrauminteressierte: Eine Forschergruppe hat im unendlichen All eine Entdeckung gemacht, die alles verändert. Seltsame Signale, unerklärliche Spuren und ein Rätsel, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, geben den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Rätsel auf. Nun sucht diese Gruppe, bestehend aus weltberühmten Forschern, noch wagemutige, junge Mitreisende, die diesen Rätseln auf die Spur gehen möchten.

Die Cevi-Jungschar «Spiders» aus Gelterkinden ladet alle Kinder der 1. bis 7. Klasse ein, mitzugehen auf diese «Welt-

raumreise». Sie verbringen die fünfte Sommerferienwoche vom 25. Juli bis 1. August im Lagerhaus auf dem Mont Dedos mit tollen Geländespielen, Bastelnachmittagen, Spielabenden, Singen, Geschichten hören, Andachten und vielem mehr.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden sich auf der Homepage der ref. Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau, www. ref-gelterkinden.ch. Anmeldeschluss ist der 31. Mai.

DanielaKunz,SekretariatRef.Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Die Jungschi Gelterkinden startet dieses Jahr in ein neues Abenteuer – wer kommt mit?

Anzeige

Trotz Regen kamen zahlreiche Besucher zum Eierläset.
Fotos: zVg
Gross und Klein zeigten vollen Einsatz.

Rote Zora – Jodel-Trio aber etwas anders

Langenbruck Klangwelten zwischen Tradition und Freiheit

Die Rote Zora singt und juuzt und zäuerlet - Naturjuuz aus der Innerschweiz, Zäuerli und Rugguserli aus dem Appenzell, Jodler aus Österreich, Verwandte Gesänge aus nahen und fernen Nachbarländern, Eigenkompositionen und Lieder. Wer den Gesängen der «Roten Zora» lauscht, ist in andere Sphären entrückt. Die drei Frauen brechen Grenzen auf: Die Urmusik des Muotataler Juz und des Appenzeller Zäuerlis mit ihren Naturtönen und mehrstimmigen reinen Schwingungen reichern die drei an mit Improvisationen. Sie sprechen damit nicht bloss das Gehör an, sondern lassen die Seele vibrieren. Urtümliches wird mit Neuem aufgebrochen, und das Zusammenspiel von Frequenzen und Klangfarben, die tief in der Musikgeschichte verankert sind und gleichzeitig vertraut und neu klingen, bieten einen einmaligen Musikgenuss. Christine Lauterburg, Berner Schauspielerin Musikerin und Jodlerin ist seit langen auf der Bühne und vielen als Paradiesvogel sondergleichen bekannt. Schön, sie mit den Sängerinnen Barbara Berger und Nathalie Huber im stimmungsvollen Rahmen der Revue Langenbruck erleben zu kön-

nen. Sie stehen für eine Musik, die ihre Wurzeln im alpinen Raum hat, aber durch Experimentierfreude und stimmliche Virtuosität ein urbanes Publikum ebenso anspricht wie Liebhaber klassischer Brauchtumspflege. Der Eintritt ans Konzert am Freitag, 24. April,19.30

treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus.

Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48

Senioren-Unterhaltungsnachmittag

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 19. April

19.00 Kirche Langenbruck, Taizé-Gottesdienst, Dilgo Elias Lienhard, Musik Nicolas Hublard

Voranzeige

Sonntag, 26. April

10.00 Rebgottesdienst beim Vereinshaus des Weinbauvereins Dielenberg, Pfarrer Torsten Amling und der Jodlerclub Spitzenflühli Waldenburg, wie jedes Jahr können nach dem Gottesdienst die Jungweine 2025er degustiert werden, mit Dielenberger Weissweinsuppe, Speck-Käsebrättli und hausgemachten Kuchen, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt. Es gibt keine Parkier- Möglichkeit beim Rebhaus. Parkplätze bei der Mehrzweckhalle in Oberdorf.

Anlässe

Bibelgruppe

Donnerstag, 16. April, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, Tel: 061 961 10 35 «Surprise» Gesprächskreis Herzliche Einladung zu einer Reihe von «Mittagsgesprächen» mit Pfarrer Mathia Kissel, in denen verschiedene biblische, theologische und gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt stehen. Pfarrscheune Waldenburg, 17. und 24. April, jeweils von 11.00 bis 12.30. Informationen und Anmeldung unter 077 470 29 30 oder sekretariat@kirche-waldenburg.ch Offenes Abendsingen

Dienstag, 21. April, 19.00 Pfarrscheune aldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus

Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 23. April, 9.00 bis 11.00. Wir

Donnerstag, 23. April, 14.30 Pfarrscheune Waldenburg. Thema: «Wo heute Krieg ist. Schweizer Auswanderer in die Ukraine vor 200 Jahren». Pfarrer Torsten Amling Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches

Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang

Turm, Öffnungszeiten:

Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche 5. April bis 26. April:

Pfarrerin Claudia Bandixen-Widmer, 079 253 91 45 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus

Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 19. April

10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfrn. Silvia Bolatzki. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte zu Gunsten des Fördervereins unserer Kirchgemeinde

Zu Gast im Palazzo Liestal

Musikalisches Theater Pfarrhauskeller Waldenburg

pr. In Anlehnung an Walther Kauers Roman «Spätholz» ist ein musikalisches Theater mit Miniatur-Filmset entstanden. Virtuos begleitet von Ambrosius Huber erzählt Jan Pezzali die Geschichte eines Tessiner Bergbauern, der auf sein Leben zurückblickt. Von seiner Kindheit bis hin zum Lebensabend werden die verschiedenen Stationen seines Lebens und deren Vergänglichkeit aufgezeigt. Bauer Rocco wird in einer analogen, von Traditionen geprägten Welt geboren und findet sich 70 Jahre später in einer digitalen, liberalen Zeit wieder. Er be-

obachtet die gesellschaftlichen Veränderungen mit Unmut, die über die Jahre näher und näher kamen und ihn schliesslich selbst erreicht haben. Es ist die Geschichte eines «Einzelnen» im Kampf gegen die Modernisierung und den Wandel. Doch wer überall den Teufel sieht, wird irgendwann selbst zu einem. Da der Pfarrhauskeller Waldenburg zurzeit nicht zur Verfügung steht, gastiert der Pfarrhauskeller mit diesem Stück im Palazzo Liestal. Freitag, 24. April 2026 um 20.13 Uhr, im Palazzo Liestal. Eintritt frei/Austritt. www.pfarrhauskeller.ch

Uhr in der Revue Langenbruck ist wie immer frei. Eine freie Kollekte beim Ausgang dient der Begleichung der Unkosten. Infos finden sich auf der Webseite www.kulturbruck.ch

KulturbruckLangenbruck

Für Kinder und Jugendliche

Freitag, 17. April

19.00 bis 21.30 BLü13 Teenie-Club – Die Wette gilt!

Samstag, 18. April

9.00 bis 12.00 MBG Hölstein – Geländespiel

Samstag, 18. April

14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel – Das Abenteuer ruft zum Wettstreit heut, nur wer genau achtet, wird erfreut.

Montag, 20. April

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein

Mittwoch, 22. April

14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg

Donnerstag, 23. April

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein

Veranstaltungen

Männerabend

Am Freitag, 17. April - Mann trifft sich am Feuer um 18.00. Der Männerabend findet an ausgewählten Freitagabenden statt. Mann trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Bitte wende dich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen.

Mittagstisch

Mittwoch, 22. April, 12.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich, Sie kulinarisch zu verwöhnen.

Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06.

Voranzeigen

Kirchgemeindewanderung

«Chirsibluescht» Freitag, 1. Mai. Frühlingsrundwanderung Liestal-Hersberg-Giebenach. Wir treffen uns um 9.30 in Hölstein, Station. Mit der WB fahren wir nach Liestal (Haltestelle Gräubern). Von dort wandern wir zur Windentalhöhe, weiter nach Hersberg, hinab zum Dornhof, vorbei am Stift Olsberg bis nach Giebenach. Mit dem Postauto und der WB fahren wir zurück. Reine Wanderzeit ca. 4 Std. Weitere Informationen und Anmeldung bei Roland Steinle, 061 951 10 83.

Gebet in Hölstein

Samstag, 2. Mai, 9.30 Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen

Gebet - ohne Anmeldung

Fiire mit de Chliine Dienstag, 5. Mai, 9.30 Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson –ohne Anmeldung

Trauercafé Mittwoch, 6. Mai, 9.00, Hofmattschulhaus

Tenniken. Abschiede werden uns in unterschiedlichen Situationen zugemutet, und Trauer darf als eine Aufgabe empfangen werden – ohne Anmeldung.

Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Amtswochen

7. bis 19. April: Pfr. Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 20. April bis 10. Mai: Pfrn. Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 17. April 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 Samstag, 18. April

9.00 SOLA Vorbereitungsweekend

10.00 NordStern, Kapelle Hölstein 18.00 Santa Messa Sonntag, 19. April

9.00 SOLA Vorbereitungsweekend

10.00 Gottesdienst. Kollekte: Chance Kirchenberuf Montag, 20. April

9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 22. April 14.00 Probe Erstkommunion

Donnerstag, 23. April

19.00 KGR Sitzung Freitag, 24. April 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

Mitteilungen

Herzlich willkommen Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern. NordStern 10 Spielerisch, genussvoll und besinnlich. Jugendlichen ab der 10. Klasse verbringen eine wunderbare Zeit in Hölstein.

SOLA: Einfach zum Geniessen Sonntag, 28. Juni bis Sonntag, 5. Juli Herzlich Willkommen in unserem Lager mitzukommen. Wir planen sieben Tage Spannung, Entdecken, Rätsel, Spass, Lagerfeuer, Singen und Springen. Und vor allem Pause vom Alltag, einfach geniessen. Das Lagerhaus ist auf dem Jaunpass, mit einer sagenhaften Aussicht. Freundschaft und Gemeinschaft und noch viel mehr wartet auf Dich. Das Lagerteam ist schon «geniesserisch» am planen und freut sich auf Dich.

Leitung: Sabine Brantschen, Eloise Blättler, Fuyin Dai, Yael und Elisha Moosbrugger. Information und Anmeldung bei Sabine Brantschen. Lagerhefte liegen in der Kirche auf.

Unsere Glocke Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen, neu läutet und erklingt unserer Glocke zweimal pro Tag. Es war schon länger ein Wunsch oder eine Idee, die Glocke wieder regelmässig ertönen zu lassen. Eine Zeitschaltuhr lässt sie kurz vor Zwölf, also vor dem Mittagessen für drei Minuten erklingen. Sie erinnert durch ihr Läuten, mitten am Tag, Pause zu machen. Vor sieben Uhr am Abend erklingt sie nochmals und läutet den Abend ein. Ja, Sie lesen richtig, nicht Glocken oder Glockengeläut, sondern Glocke, denn wir haben «nur» eine. Diese eine haben wir liebgewonnen, ruft sie doch mit ihrem Klang uns am Sonntag zusammen oder seit neustem zur Pause oder in den Abend hinein. Sie ist wahrscheinlich nicht so laut und ich weiss nicht, ob man sie in Niederdorf oder Waldenburg hört. In Hölstein wohl nicht. Doch seien Sie gewiss, sie läutet und sie gibt alles. Uns zur Freude. Und falls Sie einmal vor Zwölf oder gegen Sieben in Oberdorf sind. Dann freuen Sie sich am Klang unserer Glocke.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 19. April 10.00 Kirche Diegten, Gottesdienst, Pfr. R. Frische Mittwoch, 22. April 15.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Fiire mit de Chliine, Pfr. U. Dällenbach mit Team, inkl. Zvieri

Die drei Frauen: Christine Lauterburg, Barbara Berger und Nathalie Huber. Foto: zVg
Jan Pezzali und Ambrosius Huber.
Foto: zVg

Grosser Andrang am Männermarkt in Hölstein

Hölstein Der beliebte Treffpunkt begeisterte erneut mit Vielfalt und Austausch

SilasMoor

Statt eines Feierabendbiers in der Stammbeiz zog es am Freitagabend zahlreiche Besucher in die Rüebmatthalle in Hölstein: Dort fand die dritte Austragung des Männermarktes statt – und erneut erwies sich der Anlass als Publikumsmagnet.

Wie bereits in den vergangenen Jahren war die Halle gut gefüllt. Besucherinnen und Besucher unterschiedlichster Generationen nutzten die Gelegenheit, durch die vielfältigen Stände zu schlendern, regionale Produkte zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für Verpflegung war ebenfalls gesorgt: Mehrere Bierstände sowie verschiedene Essensangebote rundeten das Erlebnis ab. Zahlreiche Betriebe aus der Region präsentierten ihre Waren und standen den Gästen mit Fachwissen zur Seite. So stellte etwa der Messerhersteller «CapraKnives» aus Zeglingen seine handgefertigten Unikate vor. Aus Stahl und ausgewählten Hölzern wie Nussbaum oder Birke entstehen dort hochwertige Messer, die bei den Besuchern auf grosses Interesse stiessen. Auch einige neue Anbieter waren erstmals am Männermarkt vertreten. Der Bierstand «Blaue Ente» aus Mut-

Oberdorf

Ergebnis Rechnung 2025 der Einwohnergemeinde Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2025 zu Handen der GRPK genehmigt. Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 2,2 Millionen Franken ab. Grund für das positive Ergebnis sind die Landaufwertungen der Parzellen Eimattstrasse und Talweg von 2,3 Millionen Franken. Ohne diesen Sondereffekt hätte ein Aufwandüberschuss von 0,1 Millionen Franken resultiert. Das Jahresergebnis wird dem Bilanzüberschuss zugewiesen, welcher neu 4,5 Millionen Franken beträgt.

Niederdorf

Jahresrechnung 2025

Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde schliesst mit einer schwarzen Null ab. Das Ergebnis fällt deutlich besser aus als budgetiert und ist vor allem auf die a. o. Fakten der beiden Landverkäufe «Mettlen» und einer Baurechtsparzelle zurückzuführen.

Zusätzlich ist in diesem Ergebnis eine Einlage in die finanzpolitische Reserve enthalten, welche der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Ohne diese Einlage wäre der Gewinn deutlich höher ausgefallen. Der Einladung zur Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026, welche Ende Mai in alle Haushaltungen verteilt wird, können detaillierte Erläuterungen zur Rechnung entnommen werden.

Häckseldienst vom 28./29. April Der nächste Häckseldienst findet am 28./29. April statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Telefon: 0619653040 oder E-Mail gemeinde@ niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 27. April, 17 Uhr entgegen.

Frytigsmärt

Nächster Frytigsmärt, 24. April 2026 von 8 bis 12 Uhr beim Milchhüsli auf dem Baumgertenareal, Nähe WB-Haltstelle Niederdorf.

JSVN – offene Turnhalle 18. April Der JSV Niederdorf lädt alle Kinder von 0-8 Jahre am Samstag, 18.4.2026 herzlich zum Klettern, Rutschen, Balancieren, Springen und Hüpfen ein. Die Bewegungslandschaft in der MZH Niederdorf öffnet von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr ihre Türen für Kinder mit Begleitperson.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kosten fünf Franken pro Kind.

Mediensprecher Gernold Wohlgemuth im Austausch mit einem Rasenmäherverkäufer.

tenz ergänzte das Angebot an Getränken, während die Metzgerei «Stachel Blauen» ihre Fleischspezialitäten anbot. Ein Hersteller aus Sissach präsentierte zudem moderne LED-Designs. Zu den besonderen Attraktionen zählte erneut der Stand «Schluni» mit seinem Smoker. Michael Schlunegger, angereist aus dem «Herzen des Emmentales» bereitete dort in seiner «Black Beauty» seit 5 Uhr morgens ver-

Langenbruck

Öffnungszeiten Rasenplatz Der Rasenplatz auf dem Schulplatz ist wieder zum Fussballspielen freigegeben. Bitte beachten Sie die geltenden Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 8 bis 12 Uhr/13 bis 22 Uhr; Sonntag: Hartplatz, 13.30 bis 18 Uhr; Grünflächen gesperrt.

Jagdtage 2026

Die Hauptzugänge zum bejagten Gebiet werden durch die Jagdgesellschaft deutlich erkennbar mit Warnschildern signalisiert, um Erholungssuchenden die Möglichkeit zu geben, das Jagdgebiet zu meiden. Im bejagten Gebiet liegende Waldwege können ausserdem während des Jagdbetriebs gesperrt werden.

• Samstag, 10. Oktober 2026

• Samstag, 17. Oktober 2026

• Donnerstag, 22. Oktober 2026

• Samstag, 31. Oktober 2026

• Dienstag, 3. November 2026

• Samstag, 7. November 2026

• Samstag, 14. November 2026

• Donnerstag, 19. November 2026

• Samstag, 28. November 2026

• Samstag, 5. Dezember 2026

Was läuft in Langenbruck

Freitag, 24. April

GV Bergbauern, Rest. Chilchli, 20 Uhr Konzert «Die rote Zora», Kulturbruck, Ref. Kirche, 19.30 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr

Hölstein

Parkraumkontrollen Areale

Rübmatt und Kirchmatt

Die Gemeinde Hölstein lässt die Parkplätze Kirchmatt und Rübmatt durch die Firma 24 Security GmbH kontrollieren, um für alle gleiche und faire Parkbedingungen sicherzustel-

schiedene Spezialitäten zu. Im Aussenbereich sorgte zudem Manu’s Foodliner mit Piadinas, Pulled-Pork-Burgern und Hot Dogs für kulinarische Vielfalt.

Aus einer Idee wurde ein Erfolg Die Idee zum Männermarkt entstand vor über zwei Jahren am Stammtisch, wie Mediensprecher Gerry Wohlgemuth erklärt: «Am normalen Markt laufen die Frauen voraus und die Männer hinter-

len. Die Einsätze des Sicherheitsunternehmens erfolgen im Rahmen eines Dienstleistungsauftrags mit der Gemeinde. Zeitpunkt und Ort der Kontrollen werden eigenständig durch das Sicherheitsunternehmen festgelegt. Probleme mit falsch parkenden Autos auf dem ganzen Gemeindegebiet können unabhängig von diesen Kontrollen jederzeit der Verwaltung gemeldet werden. Es gelten folgende Regeln: Parkieren ist nur mit Parkkarte erlaubt, die maximale Parkdauer beträgt sechs Stunden (ausgenommen Fahrzeuge mit gültiger Parkkarte). Kontrollen finden werktags (Montag bis Freitag, ohne Feiertage) zwischen 7 und 19 Uhr statt.

Im Zusammenhang mit der Parksituation auf den beiden Arealen weist der Gemeinderat darauf hin, dass das Parkieren auf Trottoirs gemäss den geltenden strassenverkehrsrechtlichen Vorschriften nicht zulässig ist. Diese Regelung dient insbesondere der Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger – darunter Kinder sowie mobilitätseingeschränkte Personen – und gewährleistet, dass die Gehwege jederzeit frei und sicher benutzbar bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob in der Turnhalle Rübmatt eine Veranstaltung ist oder nicht. Die Parkierungsregeln müssen jederzeit eingehalten werden. Die Haltung der Gemeinde in solchen Fällen ist klar: Werden falsch parkierte Fahrzeuge auf den Arealen Rübmatt und Kirchmatt festgestellt, erfolgt eine Busse gestützt auf die Ordnungsbussenverordnung sowie das Strassenverkehrsgesetz. Die Kontrollen erfolgen nach festgelegten Grundsätzen. Dazu gehört unter anderem, dass zunächst eine Lagebeurteilung vorgenommen wird und Fahrzeuge je nach Situation mit einer kurzen Karenzfrist berücksichtigt werden können – etwa für kurzfristige Ladeund Entladetätigkeiten. Offensichtlich widerrechtlich parkierte Fahrzeuge, beispielsweise auf Trottoirs, werden in der Regel unmittelbar gebüsst. Mehrere Kontrollen pro Tag dienen dabei nicht der mehrfachen Ahndung, sondern der Überprüfung von länger abgestellten Fahrzeugen. Ausgesprochene Parkbussen erfolgen entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Ein nachträglicher Erlass ist aus Gründen der Gleichbehandlung und Rechtssicherheit nicht möglich.

Wir danken der Bevölkerung für ihr Verständnis und ihre Mitarbeit.

Sperrung Fussgängersteg über Frenke Wiederholt wurden die Verwaltung und der Werkhof auf den maroden Zustand des Fussgängerstegs über der Frenke, nördlich der «Gwaagenbrücke», angesprochen. Der Fussgängersteg verbindet

her. Das wollten wir ändern.» Bereits im Frühling 2024 wurde die Idee erstmals umgesetzt. Besonders schätzt Wohlgemuth die entspannte Atmosphäre des Anlasses: Die Besucher nähmen sich Zeit für Gespräche, und auch die Aussteller freuten sich über den persönlichen Austausch. Am gewöhnlichen Markt fehlt oft die Zeit, sodass sich Kunden und Verkäufer richtig unterhalten können. Hier neh-

die Bachparzelle (Eigentümerin Kanton) mit der Parzelle 5 (privater Eigentümer). Die Gemeinde ist für den Unterhalt nicht zuständig, da sie nicht Eigentümerin der Parzellen ist. Der Gemeinderat sieht keinen direkten Nutzen der Fussgängerverbindung für eine breite Öffentlichkeit.

Eine Übernahme der Brücke ins Eigentum und Unterhalt der Gemeinde rechtfertigen sich nicht. Ebenso sieht das kantonale Tiefbauamt keinen direkten

men sich die Menschen gerne die Zeit, und das Gespräch über die Waren rückt in den Vordergrund. So sei der Männermarkt heute weit mehr als eine reine Verkaufsveranstaltung. Vielmehr habe sich der Anlass zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt, an dem Bekannte zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam in ungezwungener Stimmung ins Wochenende starten.

Nutzen für die Bewirtschaftung der Bachparzelle und hat deshalb kein Interesse, den Steg zu erhalten. Das Tiefbauamt schlägt vor, den Fussgängersteg zurückzubauen. Aus Sicherheitsgründen wird der Fussgängersteg per sofort geschlossen. Die Häuserzeile westlich der Frenke ist für Fussgänger wie bereits bestehend über die «Gwaagenbrücke» und die «Lindenbrücke» erschlossen.

Herzlicher Abschied von Pfarrer Hanspeter Schürch

Am Dienstag, 31. März 2026, war ein besonderer Tag beim Seniorenmittagstisch Waldenburg: Pfarrer Hanspeter Schürch nahm zum letzten Mal als Gast teil – es war sein letzter Arbeitstag vor dem Vorruhestand. Als Abschiedsessen hatte er sich ganz bewusst klassische Hausmannskost gewünscht: Pastetli mit Rüebli und Erbsli, gefolgt von einem feinen Caramelköpfli als Dessert. Zur Ehre des Anlasses wurde auch die frühere Köchin Maya Baumann eingeladen – ein Zeichen der Verbundenheit und des Dankes.

Die Verabschiedung war herzlich und bewegt. Besonders hervorgehoben wurde, was Pfarrer Schürch über all die Jahre eingebracht hatte: Nicht nur seine Anwesenheit, sondern seine Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen — für Gespräche, für aktuelle Neuigkeiten, für angeregte Diskussionen mit den Seniorinnen und Senioren. Die Helferinnen,

stets im Einsatz und selten mit Zeit für ein ruhiges Gespräch, betonten, wie wertvoll diese Momente gewesen seien — und dass sie manchmal selbst gerne zugehört hätten. Zusätzlich wurde auch sein Einsatz an den, vom Frauenverein Waldenburg organisierten, Unterhaltungsnachmittagen verdankt. Zum Abschluss lud Pfarrer Schürch alle Gäste spontan und herzlich ein, ihn in seiner neuen Heimat in Farnern (Kanton Bern) zu besuchen — wann immer sie möchten, ganz ohne Voranmeldung. Ein Abschied ganz in seinem Stil: offen, warmherzig und unkompliziert. Der Frauenverein freut sich auf den kommenden Unterhaltungsnachmittag am 23. April 2026 in der Pfarrscheune: Pfarrer Torsten Amling nimmt die Gäste mit auf eine historische Spurensuche «Wo heute Krieg ist: Schweizer Auswanderer in der Ukraine vor 200 Jahren». SévérineundRolandBerger

Fotos: S. Moor
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Vorverkauf: www.kulturticket.ch

Liestal: Tourismus Info Basel: Bider &Tanner Eintrittspreis: 45.–,Schüler15 Abendkasse: 18.45Uhr,Kirchgemeindehaus

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Helfer-Börse «Senioren für Senioren»

Dieses Angebot können alle Seniorinnen und Senioren im Waldenburgertal nutzen (auch Nichtmitglieder).

Wir fördern die Selbsthilfe und Solidarität unter unseren Vereinsmitgliedern im Waldenburgertal. Tatkräftige und rüstige Seniorinnen und Senioren bieten ihre Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen an.

Mehr Informationen und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Ortsvertretung oder finden Sie auf unserer Homepage: Verlangen Sie die Helfer-Liste oder laden Sie diese auf unserer Homepage herunter.

Kontakt: Tel. 079 685 11 30 oder E-Mail: pemowa@hispeed.ch Homepage: www.svwbtal.clubdesk.com

Unsere Angebote:

Kulturscheune Liestal

Sa18.April2026,20.00h

So19.April2026,17.00h

BlueNoteQuartet

Jazz –Melodiös-entspannt

Mi22.April2026,20.00h

RagaEcstasy

IndischeklassischeMusik

Sa25.April2026,20.00h

SUSPIROS Duo

Fado &lateinamerikan.Songs

Sa9.Mai2026,20.00h

Schröder-Nisinman-Koch Nächtliche TangoMusik

So17.Mai2026,17.00h

Spinnler-Meyer-Faragalli

Jazz,Ethno &zeitgenöss.Musik

Abendkasse:45MinutenvorKonzertbeginn

Regio Blasorchester 50 plus

Leitung: Josef Fink

Jahreskonzert 2026

Kultur- und Sportzentrum Pratteln

Dienstag, 28. April 2026 / 19.00 Uhr Mittwoch, 29. April 2026 / 15.00 Uhr

Eintritt frei, Kollekte

Administration; Schreibarbeiten; Begleitung und Betreuung; Gartenarbeiten; einfachere, kleinere Kleintransporte; einfache Näharbeiten; einfacher PC-Support; Reparaturen; sprachliche Assistenz; Steuererklärung; Reinigungsarbeiten

Mit freundlichen Grüssen: Seniorenverein Waldenburgertal

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