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Eine Zeitreise ins Morgen Eine Führung gab Einblicke in den Betrieb und die Zukunft der Liestaler Deponie Höli.
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130. GV Einigkeit herrschte beim Gewerbeverein Gelterkinden und Umgebung
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Jugendarbeit
Die Gemeinde Hölstein tritt in den Verbund der Mobilen
Untersuchungsbericht Koloniale Verflechtungen: Bericht schafft Grundlage für eine öffentliche Diskussion
Marc Schaffner
Dass der aus einer Rünenberger Familie stammende Johann August Sutter in Kalifornien indigene Menschen versklavte, ist – auch im Baselbiet – schon vor Jahren breit diskutiert worden. Er ist aber weitaus nicht das einzige, und auch nicht das typischste Beispiel für «koloniale Verflechtungen» des Kantons Baselland vom 18. bis ins 20.Jahrhundert. Der soeben erschienene Bericht «Koloniale Vergangenheit von Baselbieter Persönlichkeiten» listet rund 300 Personen auf, die in kolonialisierten Teilen der Welt tätig waren. Sie stammen aus verschiedensten sozialen Schichten und übten eine grosse Bandbreite von Aktivitäten aus: Einige waren Kaufleute oder Plantagenmanager, viele waren Siedler/ -innen, andere betätigten sich als Missionar/-innen, Lehrer/-innen, Wissenschaftler/-innen oder auch als Söldner. Und es gab auch Baselbieter, die direkt in den Handel mit Versklavten involviert waren, etwa der Liestaler Daniel Rosenmund-Berri (1811–1869). Für ein europäisches Handelshaus in Brasilien war das zwar nicht besonders aussergewöhnlich. Trotzdem überrascht der Befund, denn in den späten 1850er-Jahren war der Handel mit Versklavten bereits international geächtet. «Es war bisher nicht bekannt, dass Schweizer am späten Sklavenhandel beteiligt waren, als er schon verboten war – das wirft sicher Fragen auf», kommentierte Andreas Zangger, der Verfasser des Berichts, an der Medienkonferenz von vergangener Woche im Staatsarchiv in Liestal.
Ein Missionar, der wegschaute Der Untersuchungsbericht war vom Regierungs- und Landrat mit einem Kreditrahmen von 100000 Franken in Auftrag gegeben worden, angestossen hatte den Prozess ein Postulat von Landrat Jan Kirchmayr. Der Historiker Andreas Zangger und seine Mitarbeitenden Silvia Stamm-Flubacher und Martin Roth haben in der Folge das Verhältnis des Baselbiets zum Kolonialismus systematisch aufgearbeitet.
Ans Tageslicht kam beispielsweise, was Samuel Hoch (1780–1849), Sohn des Liestaler Regierungsrats Wilhelm Hoch, als Missionar in der Karibik erlebte. In einem Brief beschreibt er, wie er bei der Misshandlung von Versklavten intervenieren wollte, aber durch ältere Missionare zum «Wegschauen» aufgefordert wurde. Ein interessanter Fall ist
der Begleitkommission (v.l.).
Die Karte zeigt, wo überall auf der Welt Baselbieter/-innen in einem kolonialen Kontext tätig waren.
Adolf Spitteler (1846–1940), der Bruder des Liestaler Nobelpreisträgers Carl Spitteler. Als Kaufmann vorübergehend in Indien tätig, gründete er dort eine Familie, die er aber zuhause verschwieg.
«Was sagt das übers Baselbiet in dieser Zeit?», war eine der rhetorischen Fragen, die Andreas Zangger an der Medienkonferenz stellte. Auf wertende Antworten verzichtet der Bericht jedoch bewusst: Er macht die Fakten zugänglich – für weitere Studien, für die öffentliche Diskussion und für die Vermittlung, etwa in Schulen und Museen. Die Ausführungen des Autors wurden umrahmt durch die Staatsarchivarin Jeannette Rauschert in ihrer Rolle als Auftraggeberin und durch Roberto
Foto: Andreas Zangger
Zaugg, den Präsidenten der Begleitkommission: Sie waren darauf bedacht, die rohen Fakten des Berichts in den grösseren historischen und politischen Kontext einzubetten.
«Der junge Kanton Baselland im 19.Jahrhundert muss sich seine eigene Geschichte schreiben, um seine Unabhängigkeit zu legitimieren und braucht seine Helden», erläuterte Roberto Zaugg. So wurde General Sutter, dessen mythische Verklärung inzwischen ins rechte Licht gerückt worden ist, zur Baselbieter Identifikationsfigur. Der vorliegende Untersuchungsbericht geht noch einen Schritt weiter als die Sutter-Kritik, denn er zeigt, dass es sich nicht nur um anekdotische Einzelfälle
handelte. Dass Baselbieter/-innen in einem kolonialen Kontext tätig waren, sei ein breit gefächertes und weit verbreitetes Phänomen, so Zaugg. Wie es scheint, war das Baselbiet aus wirtschaftlicher Sicht nicht besonders abhängig vom kolonialen Nexus – seine Seidenband-Industrie war, anders als etwa die Glarner Textilindustrie, nicht auf Kolonialmärkte ausgerichtet. Umso überraschender ist, wie der Bericht feststellt, wie vielfältig die Verflechtungen sind. Bei vielen der Persönlichkeiten handelt es sich schlicht um Migrant/ -innen. Wer vom Kolonialismus und seiner Ausbeutung von Natur und Bevölkerung profitiert hat, war ebenfalls sehr unterschiedlich: die Reicheren mehr als die Ärmeren. Eindrücklich findet Roberto Zaugg jedenfalls, dass die globale Dynamik des Kolonialismus bis ins rurale Baselbiet wirkte. Zu Kontinuitäten bis heute äussert sich der Bericht nicht oder kaum, abgesehen von der medialen und pädagogischen Vermittlung. Und auch hier stellt er keine Forderungen, sondern zeigt lediglich Handlungsoptionen auf, vom Stadtrundgang über eine Ausstellung im Museum.BL bis zu neuen Lehrmitteln – die bisherigen Schulbücher decken zwar den europäischen Kolonialismus ab, die Verflechtung der Schweiz wird jedoch nicht thematisiert. Der 149-seitige Bericht kann hier heruntergeladen werden: www.baselland.ch/politik-und-behorden/besondere-behoerden/ landeskanzlei/staatsarchiv
Begrünungsarbeiten
061 953 13 30 Hölstein
Kolumne
Hase im Stress
Uff, bin ich froh, sind die Ostertage vorbei, ich hatte echt strenge Tage. Rein meteorologisch machte mich der kurze, aber lokal sehr heftige Schneefall am Mittwochmorgen, 1. April, kurzfristig voll nervös (kein Scherz) und ich machte mir echt Sorgen, ob ich wohl mein Fell einige Tage zu früh gestutzt hätte – aber zum Glück wurde das Wetter rasch wärmer und an Ostern und am Ostermontag suchte ich dann sogar die Osterhasen-Sonnencrème hervor (natürlich mit Rüebli, äh Karotin). In den letzten Tagen machte ich mir –trotz des Dauerstress’ – so einige Gedanken über den aktuellen Zustand des Baselbiets. Zunächst hatte ich grosse Freude, dass das Kantonsspital Baselland in Liestal und auf dem Bruderholz bleibt, denn so müssen meine Verwandten, welche seit Jahren einen feinen Bau im Gebiet Salina Raurica in Pratteln bewohnen, vorderhand nicht ausziehen. Wenigstens von diesem Stress blieb ich verschont. Zu denken gab mir indes die primitive Tonalität eines tschinggischen Landrats aus Frenkendorf, dessen Tage nun hoffentlich endlich gezählt sind. Denn den finde selbst ich als Langohr nicht mal schlitzohrig. Apropos schlitzohrig: So kommt mir die neue grün-schlaue Idee mit der Tramlinie am MargarethenStich in Binningen in den Hals. Dass da in einer (angeblichen) Demokratie die Menschen in einer Abstimmung klar Nein sagen, aber dann dieser Wille nach wenigen Jahren krass umgedreht wird, verstehe nicht mal ich als Hase. Die Menschen werden echt immer komischer. Komisch finde ich auch das Hickhack um das neue Primarschulhaus in Gelterkinden, dort fliegen ja regelrecht die Fetzen, ich gehe mal in Deckung. Dafür hatte ich Freude zu hören, dass auf den Schienen im Waldenburgertal wieder eine Crèmeschnitte unterwegs ist. Die muss ich mir echt mal persönlich anschauen und werde glaube ich eine Schwarzfahrt riskieren. Ah, und dann noch dies: Am Karfreitag, als ich vor dem Megastress noch einen Moment Zeit hatte, sah ich an verschiedenen Orten bei AutoWaschstrassen extrem lange Warteschlangen. Und, mein Hasen-Ehrenwort: Ich zählte nur drei Automarken. Muss ich das verstehen? Ich bleibe dabei: Die Menschen werden echt immer komischer. Also, tschüss bis im nächsten Jahr. Ostern ist 2027 wieder leicht früher, und zwar am 28. März. Euer Osterhaas (Meinrad Stöcklin)
Jeannette Rauschert, Staatsarchivarin; Andreas Zangger, Autor des Untersuchungsberichts; Roberto Zaugg, Präsident
Foto: M. Schaffner
Rotes Kreuz sucht neue
Mitglieder im Oberbaselbiet
Haustüraktion «Schlag uns bitte nicht die Tür vor der Nase zu»
Das Rote Kreuz Baselland sucht im Kanton Basel-Landschaft neue Mitglieder. Vom 13. April bis 4. Juli 2026 sind beauftragte junge Menschen, vor allem Studentinnen und Studenten in den Bezirken Liestal, Sissach und Waldenburg unterwegs. Im persönlichen Gespräch informieren sie über die vielfältigen Unterstützungsangebote und laden die Bevölkerung zu einer Mitgliedschaft ein.
Seit über 135 Jahren engagiert sich das Rote Kreuz Baselland für Menschen in schwierigen Lebenssituationen im Kanton, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Zu den Angeboten gehören unter anderem die Entlastung von Familien, die Unterstützung älterer oder schwerkranker Menschen und die Entlastung der pflegenden Angehörigen sowie zahlreiche Einsätze von Freiwilligen.
Viele dieser Leistungen sind nicht kostendeckend. Mitgliederbeiträge bilden deshalb eine wichtige Grundlage, um diese Angebote langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass Menschen in belastenden Situationen Unterstützung, Würde und Lebensqualität erfah-
ren. Weiter sind unsere Mitglieder Teil der weltweit grössten humanitären Organisation.
Die Mitarbeitenden können sich jederzeit ausweisen, sind auf unserer Website aufgeführt und führen Informationsunterlagen in blauen Mappen mit sich. Aus Sicherheits- und Transparenzgrün-
den werden keine Barspenden entgegengenommen. Mit der Haustüraktion möchte das Rote Kreuz Baselland seine regionalen Hilfsangebote nachhaltig sichern. Es dankt allen herzlich, die mit ihrer Mitgliedschaft einen wichtigen Beitrag für Menschen in der Region leisten. RotesKreuzBaselland
Spass und Action in den Schulferien für Kids in Liestal
Vom 30. März bis 3. April gastierte MS Sports gleich mit zwei Camps in Liestal – mit einem Swisscom Football Camps sowie mit einem MS Sports Bike Camp. Die Begeisterung der Kids war gross.
Vielseitige Camptage 82 Kinder und Jugendliche durften sich in der vergangenen Woche über viel Bewegung, Spass und neue Freundschaften freuen. Das tägliche Programm dauerte jeweils von 9.30 bis 16 Uhr und enthielt zwei lehrreiche Trainingseinheiten mit einem motivierten Trainerteam. Im Swisscom Football Camp lernten die Kids sowohl technische als auch taktische Grundlagen, wobei Spiel und Spass aber stets im Vordergrund standen. Die Biker/-innen tobten sich auf verschiedenem Gelände aus und gaben beim Parcours, Pumptrack und auf den Trails alles. Zwischen den Trainingseinheiten freuten sich die Kids über ein feines Mittagessen von der Stiftung Regionales Alters- und Pflegeheim Frenkenbündten mit anschliessendem vielfältigen Mittagsprogramm.
Trotz Schnee- und Regenfällen zu Beginn der Camps waren die Kids durchaus motiviert und haben während der Woche vor Ostern alles gegeben. Sowohl auf den
Zu den biblischen Geschichten, die besonders in der Karwoche rund um die Welt gelesen werden, gehört der Bericht über eine Frau, die Jesus kurz vor seiner Verhaftung und Ermordung mit teurem Öl gesalbt hat. Sie wird von den Umstehenden angeschnauzt, was ihr eigentlich einfalle, man hätte das Öl doch verkaufen und den Erlös den Armen geben können. Jesus aber verteidigt sie, und weist ihre Kritiker zurecht. Sie sollen sie in Ruhe lassen, sie habe eine schöne Tat an ihm vollbracht. Die Bezeichnung «schöne Tat» begleitet mich schon lange. Geläufig ist mir eine «gute Tat» oder eine «gerechte Tat», aber eine «schöne Tat» … Was ist das? Ich will Ihnen von einer anderen Tat erzählen, die ich schön nennen würde: Neulich erreichte unser Sekretariat die Mitteilung eines uns unbekannten Mannes aus dem Säuliamt. Er schrieb, er sei im Besitz der alten Rümlinger Turmuhr. Sein Vater habe bei der Turmuhrenfabrik gearbeitet und habe sie von der Firma bekommen. Er wiederum habe sie geerbt und frage an, ob wir Interesse daran hätten.
Hätte er nicht auch Fotos beigefügt von einer alten Uhr mit der Plakette «Rümlingen 1863», hätten wir vielleicht die Mail als Fake weggeklickt, wie die lästigen Mails, die einen Millionengewinn im Lotto oder eine überraschende
Todesfälle
Arboldswil
Markus Melotti, geb. 12. Februar 1960, von Andermatt (wohnhaft gewesen an der Bubendörferstrasse 25). Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 5. Juni, 14 Uhr, auf dem Friedhof in Arboldswil statt. Die Abdankungsfeier folgt im Anschluss an die Beisetzung im Gemeindesaal Arboldswil.
Gelterkinden
Ruth Fux, geb. 30. November 1947. Die Abdankung findet am 24. April um 14 Uhr in der röm.-kath. Kirche in Gelterkinden statt.
Erbschaft in Aussicht stellen. Die entsprechende Fachliteratur klärte uns darüber auf, dass tatsächlich die alte Turmuhr 1863 durch eine neue ersetzt worden war, und dass die neue Uhr von der Firma stammte, die der Mann erwähnt hatte. So schrieben wir, dass wir selbstverständlich Interesse an der Uhr hätten, aber noch wissen müssten, zu welchen Bedingungen er sie uns überlassen würde. Die Antwort kam postwendend: Er schenke der Kirchgemeinde die Uhr und werde sie gleich selber vorbeibringen. Tatsächlich brachten er und seine Frau das alte Schmuckstück am Samstag vor dem Palmsonntag nach Rümlingen. Wir empfingen sie mit einem kleinen Apéro, kamen gut ins Gespräch miteinander und besichtigten auch die neue Turmuhr, die mittlerweile auch schon mehr als 160 Jahre lang ihren Dienst versieht. Wie lange die alte Uhr in Rümlingen getickt hat, wissen wir (noch) nicht, aber dass sie jetzt wieder an ihrem alten Standort ist, machte alle irgendwie vergnügt.
Und falls nun jemand kommt und sagt, der Mann hätte die Uhr doch verkaufen und wer weiss was machen können mit dem Erlös, kennen wir eine mögliche Antwort darauf aus der biblischen Geschichte von der Salbung in Bethanien. MarkusEnz-Altmann,Rümlingen
Liedertswil
Martin Josef Grolimund, geb. 3. März 1961, von Himmelried SO. Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienund Freundeskreis statt. Oberdorf
Georges Domenighetti-Strub, geb. 14. August 1951, von Mauraz VD. Die Beisetzung findet am Freitag, 17. April auf dem Friedhof St. Peter statt. Besammlung um 11 Uhr beim Friedhof.
Neue CEO der Psychiatrie Baselland gewählt
Fotos: zVg
Trails als auch bei den Matches konnten sie sich richtig auspowern. Lukas Eschmann, Campleiter des Swisscom Football Camps, resümierte zufrieden: «Die Kids haben super mitgemacht, es war eine coole Woche.» Auch Luca Langenegger, Campleiter der MS Sports Bike Camps, zog ein positives Fazit: «Es war eine tolle Woche! Obwohl das Wetter die Woche durch nicht top war, haben sich die Kids kein einziges Mal darüber beschwert und haben immer Vollgas gegeben.»
MS Sports mit über 420 Camps MS Sports organisiert im Jahr 2026 wieder über 420 Camps schweizweit. Ob Fussball, Biken, Tanzen, Reiten, Polysport, Racket, Gaming sowie Outdoor & Sport, es gibt für alle Sechs- bis 15-Jährigen das passende Camp. Infos und Anmeldung zu den weiteren Camps finden sich unter www.mssports.ch
Der Verwaltungsrat der Psychiatrie Baselland (PBL) hat Aline Montandon zur neuen CEO ernannt. Sie folgt auf Barbara Schunk, welche die PBL auf eigenen Wunsch verlässt. Aline Montandon ist derzeit Leiterin Pflege, Bildung und Sozialdienst der Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) und Mitglied der Geschäftsleitung. Sie wird ihre neue Funktion als CEO am 1. September 2026 antreten.
Ursprünglich absolvierte Aline Montandon die vierjährige Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau mit dem Schwerpunktfach Psychiatrie in der Klinik Königsfelden und schloss diese 2004 erfolgreich ab. Ihre aktuelle Position als Leiterin Pflege, Bildung und Sozialdienst und Mitglied der Geschäftsleitung bei den PDAG hat sie seit Oktober 2018 inne. Seit letztem Sommer ist sie zudem bei H+ Präsidentin der Aktivkonferenz der Psychiatrie. Thomas Heiniger, Verwaltungsratspräsident der PBL, ist überzeugt, dass mit Aline Montandon eine engagierte und fachlich bestens ausgewiesene Persönlichkeit als CEO gewählt wurde: «Sie verfügt über einen starken Hintergrund, viel Energie und breite Umsicht, um die
PBL erfolgreich in die nächste Phase zu führen und stabil weiterzuentwickeln.»
Die bisherige CEO Barbara Schunk übernimmt als CEO das fusionierte Unternehmen der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern und des Psychiatriezentrums Münsingen. Für die Übergangszeit von Mai bis Ende August 2026 wird der stellvertretende CEO, Fabian Keller, die Leitung der PBL als CEO ad interim übernehmen. PBL Aline Montandon. Foto: zVg
Spursperrung im Tunnel
Im Tunnel Schweizerhalle werden die Querträger über der Fahrbahn in Richtung Luzern instandgesetzt. Im Vorfeld sind zusätzliche Markierungsarbeiten notwendig. In der Nacht von Freitag, 10.April, ab 23 Uhr, auf Samstag, 11.Ap-
ril, bis 7 Uhr, wird deshalb der Verkehr in Fahrtrichtung Luzern im Gegenverkehr auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Basel geführt. Dem Verkehr in Fahrtrichtung Basel und Luzern steht je eine Fahrspur zur Verfügung. ObZ
Studenten werben für das Rote Kreuz Baselland.
Foto: zVg
MSSports
49 Kids im MS Sports Bike Camp in Liestal.
Gruppenfoto Swisscom Football Camp Liestal 2026.
GrossesSchlafzimmer-Festival
Auf Jakob Probsts Spuren
Liestal Rundgang der Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte
Am 28. März 2026 jährte sich der Todestag des Bildhauers Jakob Probst (1880 –1966) zum sechzigsten Mal. Die Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte (GRK-BL) nahm dies zum Anlass, um am vergangenen Samstagmorgen unter der
kundigen Führung von Dominik Wunderlin in Liestal einen Rundgang zu Werken Probsts zu machen.
Der Anlass, an dem GRK-Mitglieder und Gäste teilnahmen, stiess auf reges Interesse. Der aus Reigoldswil stam-
mende Künstler wollte ursprünglich Architekt werden, fand dann aber seine wahre Berufung als Bildhauer. Mit Liestal verbinden Probst unter anderem sein 1923 eingeweihtes Wehrmanndenkmal beim Regierungsgebäude sowie seine Heini-Strübin-Plastik auf dem Brunnen beim Museum.BL. Probsts Wehrmanndenkmal stiess, wie Dominik Wunderlin ausführte, seinerzeit beim Publikum auf Unverständnis und Ablehnung. Offenbar hatte man etwas Kriegerisches erwartet, nicht einen knienden Jüngling. Den Krieger bekamen die Liestaler schliesslich 1958 mit der Statue von Heini Strübin, den Probst mit geschultertem Langschwert und erbeuteten Burgunderschale zeigt.
Während der 90-minütigen Führung bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch weitere Seiten von Probsts Schaffen zu sehen, beim Spital etwa die erst nach Probsts Tod nach Liestal gekommene «Genesende».
Jakob Probst sind im Übrigen auch die verschiedenen Beiträge im neusten Heft der «Baselbieter Heimatblätter» gewidmet (erhältlich bei Schaub Medien AG in Sissach). Zudem werden im Sommer in Sissach und Reigoldswil zwei weitere Rundgänge auf Jakobs Probsts Spuren stattfinden.
GRK-BL
Fahrgäste sind mit dem ÖV zufrieden
Umfrage der Kantone Preis-Leistungs-Verhältnis erhält die tiefste Bewertung Die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs in der Nordwestschweiz sind zufrieden mit dem Angebot. Dies zeigt die Kundenzufriedenheitsumfrage 2025 der Kantone Aargau, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn. Mit 77 bis 78 von 100 Punkten erreicht die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden erneut ein hohes Niveau. In der letzten Kundenzufriedenheitsumfrage im Jahr 2023 bewegte sich der Wert im gleichen Bereich. Zwischen August und Oktober 2025 rund 8800 Fahrgäste befragt. Die Ergebnisse in den vier Kantonen sind sehr ähnlich.
Die grösste Differenz betrifft die Pünktlichkeit, diese wird in den Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn besser eingeschätzt als in Basel-Stadt und Aargau. Mit Werten zwischen 74 und 79 Punkten wird sie jedoch in allen Kantonen als gut beurteilt. Sehr zufrieden sind die Fahrgäste mit dem Fahrpersonal und dessen Fahrweise, ebenso mit dem einfachen Kauf von Tickets und Abonnementen. Weiter als gut bewertet werden die Informationen zu Abfahrtszeiten und Anschlüssen, das Angebot insgesamt, die Sauberkeit der
Fahrzeuge, der Fahrplan (Häufigkeit, Merkbarkeit, Betriebszeiten) sowie das verfügbare Sortiment an Tickets und Abonnementen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis erhält mit 61 bis 64 Punkten wie in den Vorjahren die tiefste Bewertung. In Baselland und Basel-Stadt liegen die Werte etwas tiefer als 2023. Ein möglicher Grund dafür könnten die öffentlichen Diskussionen rund um günstigere ÖVAbonnemente sein, schreiben die vier Kantone in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung. ObZ
Modeschau für faire und lokal nachhaltige Mode
Am Samstag, 28. März, fand in Liestal eine besondere Modeschau statt. Die fünf beteiligten Läden setzen sich auf unterschiedliche Weise für nachhaltigen Umgang mit Mode ein. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe «Fair Trade Town Liestal» entstand die Idee einer Modeschau für faire und lokal nachhaltige Mode, welche ich zum zweiten Mal moderieren durfte.
«Gare de Robe», Rathausstrasse31 ist ein Arbeitsintegrationsprojekt. Die Kleider werden gespendet. Längst ist der kleine Laden bekannt für seine bunte Auswahl.
Das «Modewerk», Kanonengasse 2, bietet Hosen, Tops und Einteiler aus feinsten Stoffen in seinen Kollektionen. Hier wird auf Anfrage auch nach Mass geschneidert.
«La Tua» am Fischmarkt 13 ist ein gemeinnütziger Verein. Der Reingewinn
geht an Pippilotta, Kinder- und Jugendtrauerbegleitung. Mit schöner Damenkleidung und Accessoires wird der Kreislauf gefördert. Im «Wollare» beim Törli, stehen seit über 30 Jahren Maschen im Vordergrund. Bio-Baumwolle, Lyocell- und Leinen-Gemisch und mehr steht zur Auswahl. Selber machen liegt im Trend und macht Freude.
«Ayayay», Schützenstrasse 12a steht für kuratierte Secondhand-Pieces für Sie, Ihn und die Kleinsten. Auch Pflanzen erhalten in dieser Kreislaufwirtschaft eine zweite Chance.
Die Modeschau war ein voller Erfolg. Auf dem Laufsteg haben sich Menschen verschiedener Herkunft und jeden Alters wie Supermodels bewegt und Liestal stolz gemacht. Vielen Dank dafür!
35. Lupsinger Lauf
am 25.April
Für viele ist der Lupsinger Lauf ein fixer Termin im Sportkalender – und das nicht ohne Grund. Der Turnverein Lupsingen organisiert alle Jahre einen grossartigen Laufsportanlass. Die Strecken sind herausfordernd und gleichzeitig malerisch, die Durchführung einfach und dennoch sehr solide, die Gastwirtschaft preiswert und herzlich, der Gabentempel berühmt und grosszügig. Die Organisatoren freuen sich auf alle, die sich an der Startlinie aufstellen: Seien sie jung und stürmisch oder fortgeschrittenen Alters und erfahren. Alle sind herzlich willkommen, auch diejenigen, die die Läuferinnen und Läufer am Streckenrand anfeuern. Am Ende sollen alle zufrieden nach Hause gehen (unter anderem mit dem bekannten Teigwaren-Sack). In Lupsingen sind auch die Preise besonders, nämlich besonders moderat. So zahlen Erwachsene maximal 25 Franken, Juniorinnen und Junioren 20 Franken und Kinder sind starten sogar
gratis. Alle Infos zur Anmeldung, zu den Kategorien, zum Zeitplan sowie zu allen anderen relevanten Punkten lassen sich online unter www.lupsingerlauf.ch finden. CedricLutz
Am 25.April findet der 35.Lupsinger Lauf statt. Foto: Myagmarsuren Gantulga-Ricci
Dominique Meschberger, Liestal
Erneut Vizeschweizermeister
Bogenschiessen Schweizermeisterschaft Indoor in Magglingen vom 29.März
Simon Waldmeier (Lupsingen) gewinnt erneut die Silbermedaille in der Kategorie Recurve 50+. Aber es war ein langer und äusserst spannender Weg dahin. In der Qualifikation über 60 Pfeile erzielte Simon Waldmeier sehr gute 519 Punkte, das war sein bisher zweitbestes Resultat. Damit belegte er den 6. Rang. Das Achtelfinale und das Viertelfinale gewann er klar mit 6:0. Im Halbfinale traf er auf den 2. der Qualifikation, lag 0:4 zurück und erkämpfte sich am Ende mit einer souveränen Leistung einen 6:4Sieg. So musste er im Finale gegen den 1. der Qualifikation, Emmanuel Poirier, antreten. Den ersten Match gewann er gleich, lag mit 2:0 vorne, dann kamen 3 Matches, die alle mit 28:28 Punkten unentschieden endeten, damit stand es 5:3 für Waldmeier, es fehlte noch ein Punkt. Der nächste Match ging ganz knapp mit 27:26 an Emmanuel, ein Unentschieden hätte gereicht … Beim Stand von 5:5 wird je ein Pfeil geschossen, wer näher am Zentrum liegt, gewinnt das Duell. Dies gelingt leider wieder dem routinierteren Poirier mit einer Zehn. Es war ein heroischer Kampf, bei dem Waldmeier
alles gab und damit seinen Vize-Schweizermeistertitel aus dem Vorjahr verteidigte! Insgesamt reisten acht Schützen unseres Vereins, Bogenschützen beider Basel, nach Magglingen, für fünf Teilnehmende war es die erste Schweizermeisterschaft. Die Aufbauarbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt und es gab weitere grossartige Leistungen zu bestaunen.
Claudio Dioguardi nahm nach circa achtjähriger Wettkampfpause wieder an einer Schweizermeisterschaft teil und erzielte ein hervorragendes Resultat mit 534 Punkten, damit war er 13. in der Qualifikation. Im Achtelfinale musste er gegen den Top-Kaderschützen Florian Faber schiessen und unterlag mit einem beachtlichen 6:2.
Damian Ploschik erzielte an seiner ersten Schweizermeisterschaft ein TopResultat mit 512 Punkten und gewann den 500er-Stern!
Fleur Köstler erreichte als beste Dame des Vereins mit 502 Punkten ebenfalls ein sehr gutes Resultat und bestätigte den 500er Stern aus dem Vorjahr. Bea Tresch erzielte ebenfalls ein sehr be-
achtliches Resultat mit 499 Punkten und verpasste damit den 500er Stern um einen winzigen Punkt.
Vinoth Tissaveerasingham kämpfte auch grossartig und erreichte sein zweitbestes Resultat Indoor mit 463 Punkten. Babis Papadopoulos erreichte an seiner ersten SM-Teilnahme gute 407 Punkte.
Für Brigitte Scholer war es ebenfalls die erste Schweizermeisterschaft. Sie erreichte nicht ganz die Trainingsresultate, aber doch gute 396 Punkte und kam ins Achtelfinale.
Claudio, Damian, Fleur, Bea und Brigitte schafften die Qualifikation für die Finalrunde. Im Achtelfinale war aber leider für alle Schluss, aufgrund ihrer Rangierung bekamen sie alle starke Gegner zugeteilt. Aber alle dürfen stolz sein auf das Erreichte und es war für alle ganz bestimmt eine sehr gute Erfahrung.
Das Team BSBB mit Claudio Dioguardi, Damian Ploschik und Vinoth Tissaveerasingham erreichte mit 1509 Punkten den hervorragenden 5. Rang aller Vereine! BogenschützenbeiderBasel
Die Weichen für die Zukunft sind gestellt
NKL Neuer Vorstand und Präsident gewählt
An der Generalversammlung des Nordwestschweizerischen Kunst- und Trampolinzentrums Liestal (NKL) vom 26. März 2026 standen zahlreiche Neuerungen im Zentrum. Insbesondere wurde ein neuer Vorstand gewählt und damit die strategische Weiterentwicklung des Leistungszentrums eingeleitet. Das NKL beschäftigt heute über 30 Angestellte und ist eine bedeutende Institution im regionalen Turnsport. Mit Christian Furler übernimmt ein neuer Präsident die Leitung des NKL. Der Jurist ist dem Zentrum seit vielen Jahren eng verbunden: Als ehemaliger Turner sowie später als Kampfrichter und Vorstandsmitglied kennt er die Organisation aus verschiedenen Perspektiven. Er folgt auf Erik Wasmer, der das NKL seit 2017 präsidiert und das Zentrum in dieser Zeit massgeblich geprägt hat. Erik Wasmer sowie Heinz Griner wurden an der Versammlung für ihre langjährigen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neben der Wahl des neuen Präsidenten konnte der Vorstand personell erweitert werden. Sylvie Wirth, die bereits bisher im Gremium tätig war, wurde erneut gewählt. Neu in den Vorstand aufgenommen wurden Tamara Platzer (Vizepräsidentin), Sergio Marino (Ressort Finanzen), Simone Scherer, Cornelia Thoma und Jonas Munsch. Mit ihrem gebündelten Know-how wird das Gremium künftig die operativen Entscheidungen des Trainingszentrums verantworten.
Der neue Präsident Christian Furler betont die zentrale Bedeutung der Menschen im NKL: Im Fokus stehe, für die Athletinnen und Athleten sowie die Mitarbeitenden im Leistungssport ein optimales Umfeld zu schaffen. Gegenseitiger Respekt, Professionalität und eine nachhaltige Förderung sollen weiterhin die Grundlage für sportliche Höchstleistungen bilden.
Als eine seiner Hauptaufgaben sieht Furler zudem den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Eltern. Diese Partnerschaften sollen künftig noch enger gestaltet werden, um die Entwicklung des NKL langfristig zu sichern und den Nachwuchs im Turnsport gezielt zu fördern. Gleichzeitig hebt er hervor, dass das NKL weit mehr als nur Leistungssport bietet. Es richtet sich an Menschen jeden Alters, von Krabbel Gym und Turnspielgruppe über Erwachsenensport wie Rücken Training und Aktiv Fit bis hin zu Angeboten für Seniorinnen und Senioren und offenen Trainingszeiten für jedermann. Ziel ist es, dieses breite Angebot noch sichtbarer zu machen und das NKL weiter als lebendiger Begegnungsort für sportbegeisterte und gesundheitsbewusste Menschen in der Region zu etablieren.
Mit der Neuausrichtung und den personellen Veränderungen sieht sich das NKL gut aufgestellt, um die kommenden Jahre aktiv zu gestalten und seine Rolle als bedeutendes Leistungs- und Bewegungszentrum in der Region weiter auszubauen. NKLLiestal
Volg-Rezept
Poulet in Curryrahm mit Lauch
Zutaten (für 4 Personen)
4 Pouletbrüste
250 g Cherrytomaten
1 EL Erdnussöl
3 Knoblauchzehen, gepresst ½ Peperoncino, entkernt, fein geschnitten
1 EL Tomatenpüree
1,8 dl saurer Halbrahm
1 dl Hühnerbouillon
1 TL Zucker
2 EL Currypulver mild
2 TL Paprikapulver scharf ½ Bund Peterli, fein gehackt Salz, Pfeffer Ofenform von ca. 2 l Inhalt Butter für die Form
1 EL Erdnussöl
1 Lauchstange, längs halbiert, in ca. 7 cm langen Stücken
1 dl Gemüsebouillon Salz, Pfeffer
Zubereitung
1. Poulet würzen, mit Tomaten in die vorbereitete Form legen.
2. Öl in einer Bratpfanne erhitzen, Knoblauch und Peperoncino ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze andämpfen, Tomatenpüree hinzugeben, Hitze erhöhen, ca. 2 Minuten anbraten, würzen. Mit Rahm und allen Zutaten bis und mit Peterli mischen, über das Poulet giessen.
3. Im auf 200 °C vorgeheizten Ofen (Heissluft/Umluft) ca. 25 Minuten backen.
4. Öl in einer Bratpfanne erhitzen, Lauch ca. 5 Minuten scharf rundum anbraten, mit Bouillon ablöschen, zugedeckt ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, würzen. Poulet mit Curryrahm anrichten, Lauch dazu servieren.
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, backen ca. 25 Minuten
Simon Waldmeier (3.v.l.) gewinnt erneut die Silbermedaille.
Foto: zVg
Erik Wasmer (l.) und Christian Furler. Foto: Tim Dannenberg
Eine Zeitreise ins Morgen
Liestal Eine öffentliche Besichtigung gab Einblicke in den Betrieb und die Zukunft der Deponie Höli
Auf Wunsch von Interessierten organisierte die Bürgergemeinde Liestal eine öffentliche Begehung der Inert-B-Deponie auf dem Schleifenberg. So durfte Franz Thür, Präsident der Bürgergemeinde Liestal und im Projektteam für die Erweiterung «Höli+» 20 «DeponieNeugierige» am 4. April bei der Bärenwaldhütte begrüssen. Peter Siegrist und Hans Ruedi Schafroth (ehemalige Bürgerräte und aktiv während der Planung und Start der Deponie) unterstützten die Ausführungen und Erklärungen mit Expertise und Anekdoten von früher (Idee 1994, Planungsstart 2002, Eröffnung 2010).
Die Teilnehmenden marschierten zur Aussichtsplattform bei der Bärenwaldhütte, wo man ab 2012 einen informativen Blick in den Aufbau und Füllung der Deponie werfen konnte. Heute steht man dort vor einem jungen, gesunden und dem Klimawandel angepassten, abwechslungsreichen Wald. Die Natur hat mit Unterstützung der Forstverwaltung ihren Job richtig gemacht. Angekommen auf dem heutigen Plateau sieht es anders aus. Es ist eine Baustelle! Dort sieht man die Einbringung von nicht mehr rezyklierbaren mineralischen Baustoffen und leicht belastetem Aushubmaterial. Da dieses Material sehr fein ist, muss es in Kompartimente eingebaut werden, sodass die Stabilität der Deponie weiterhin zu 100 Prozent garantiert bleibt. Der Kanton (AIB) wirkt als Bewilligungsinstanz für jede LKWLadung und übernimmt auch die Kontrolle des deponierten Gutes.
Veranstaltungen
Informationsaustausch auf der Deponie
Auf dem höchsten Punkt erklärte Franz Thür den ungefähren Verlauf der geplanten Erweiterung «Höli+» über die nächsten rund 40 Jahre. Das Projekt durchläuft momentan gerade die verschiedenen Bewilligungs- und Prüfungsphasen.
Bei der neuen Deponie sind Investitionen von 60 Millionen Franken nur für die mineralische Abdichtung und den Rohrleitungsbau für die Fassung und Messung des Sickerwassers vorgesehen
Lieder und Duette aus der Romantik
Stimmen zu Gast «Ich denke Dein»
pr. Wie klang er wohl, der Alltag im Hause von Clara und Robert Schumann? Es wurde geübt, komponiert und geschrieben – und sicher mischte sich auch Kinderspiel und Lachen in diesen Klangteppich. Und wie klang es aus vielen musikalischen Stuben um die Mitte des 19. Jahrhunderts? Stimmen zu Gast gibt sich mit dem nächsten Konzert in der Stadtkirche Liestal dem phantasievollen Gedankenspiel hin: Ausgangspunkt des Programms sind Johannes Brahms’ innige Deutsche Volkslieder, die der Komponist selbst als besonders persönlich empfand – so sehr, dass er 1894 an Hermann Deiters schrieb, es sei «wohl das erste Mal, dass ich dem, was von mir ausgeht, mit Zärtlichkeit nachsehe». Clara Schumann wiederum bekannte in einem Brief, wie sehr sie diese Lieder erfreut hätten. Von dieser emotionalen Offenheit ausgehend, spannt das Konzert einen weiten Bogen zu Liedern und Duetten von Robert und Clara Schumann sowie zu Alexander Zemlinskys farbenreichen Walzer-Gesängen nach toskanischen Texten. Alle Werke kreisen um die Liebe in ihren vielfältigen Erscheinungsformen: von schmerzlicher Sehnsucht über zarte Annäherung bis hin zur heiteren Leichtigkeit des Verliebtseins. Ergänzt wird das Programm durch Auszüge aus Robert Schumanns Kinderszenen, die
mit poetischer Klarheit die innere Welt der Romantik spiegeln.
Auch biografisch sind die Komponisten eng miteinander verbunden: Robert Schumann entdeckte den jungen Johannes Brahms 1853 und pries ihn in seinem berühmten Artikel «Neue Bahnen» als kommenden «Auserwählten» der deutschen Musik. Brahms wiederum fand in der Familie Schumann eine künstlerische Heimat und entwickelte eine tiefe Freundschaft zu Robert und Clara. Später setzte er sich in Wien auch für den jungen Alexander Zemlinsky ein, empfahl dessen Werke Verlagen und förderte Aufführungen.
Dargeboten wird dieses fein verwobene Programm vom international gefragten Tenor Jan Petryka, der im Baselbiet durch seine eindrucksvolle Interpretation der Winterreise in Erinnerung geblieben ist, sowie von der vielseitigen Sopranistin Andrea Suter, Mitgründerin der Reihe Stimmen zu Gast und bekannt für ihre ausdrucksstarke Präsenz auf Konzert- und Opernbühnen. Am Klavier begleitet sie Riccardo Bovino, der die beiden mit seiner klanglich sensiblen Gestaltung verbindet. Gemeinsam lassen sie die romantische Liedkunst in all ihrer emotionalen Tiefe und musikalischen Farbigkeit lebendig werden. Konzert: Freitag, 17.April, 19.30 Uhr, Stadtkirche Liestal
Ruth’s Augenblicke
zVg
(könnte bei Bedarf vor Ort behandelt werden). Der Betrieb der Inertstoff-BDeponie wird während der Befüllungszeit Steuereinnahmen für Kanton BL und Stadt Liestal generieren. Dazu erhält die Stadt Liestal eine Inkonvenienzentschädigung pro Tonne und sie legt auch die jährliche Maximalmenge des deponierbaren Materials fest. Vor allem aber erzielt die Bürgergemeinde Liestal damit die nötigen Einnahmen, um den defizitären Wald (1025 ha; heute mehr und mehr Freizeitpark) fachgemäss zu bewirtschaften. Dieser Besuch vor Ort mit den umfassenden mündlichen Informationen hinterliess bei allen Teilnehmenden einen guten Eindruck über die Komplexität des Deponie- und Renaturierungswesens. GiovanniBonavia,Liestal
Weitere Infos und virtueller Rundgang durch die Deponie auf www.bgliestal.ch/ wald/deponie_hoeli_plus
«Ich trage Verantwortung für Menschen»
Liestal Nationalrätin zu Besuch bei den Schulen kvBL
Am Mittwoch, 25.März, erhielten die Lernenden der Berufsfachschule Detailhandel (BSD) und der Wirtschaftsmittelschule (WMS) der Schulen kvBL besonderen Besuch: Elisabeth SchneiderSchneiter nahm sich Zeit für einen Austausch mit den Klassen – initiiert von einem Lernenden der BSD selbst. Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass sich die Jugendlichen intensiv mit aktuellen Themen auseinandersetzen. In einer Fragerunde diskutierten die zweiten Klassen der WMS und die dritten Klassen der BSD mit der Nationalrätin über die Beziehungen der Schweiz zur EU, über Fachkräfte aus dem Ausland sowie über internationale Wirtschafts- und Handelsfragen – insbesondere im Verhältnis zu den USA. Auch sicherheitspolitische Fragen sorgten für eine lebhafte Debatte, etwa die Frage, wie wehrhaft die Schweizer Armee im Konfliktfall wäre. Neben politischen Themen gewährte Schneider-Schneiter auch persönliche Einblicke in ihren Werdegang. Sie sprach über ihre Herkunft aus dem Baselbiet und darüber, was sie zur Politik motiviert hat. Den Lernenden machte sie Mut für ihre berufliche Zukunft: «Mit einer fundierten Ausbildung seid ihr auf einem sehr guten Weg. Viele Kompetenzen, die ihr lernt, werden auch durch Künstliche Intelligenz nicht einfach er-
Also – auf Wunsch einiger Leser/ -innen geht es nochmals zurück in die Vergangenheit, zu einer weiteren Episode aus der Landarztpraxis, Ende der Sechziger Jahre: Wie erwähnt, öffnete ich morgens um sieben Uhr die Praxis. Mehrere Patienten strömten herein – ohne Termine. Der Arzt beorderte alle «Leute mit Verband» gemeinsam in eines der Sprechzimmer. Dort wickelte ich alle aus – und erhielt dann die Order, was mit den Einzelnen zu tun sei: «Dem Finger nimmst du die Fäden raus, dem Kniegelenk legst du nochmals einen Stützverband um, den Zeh badest du in einer Desinfektionslösung – den Arm kannst du röntgen, und das Fussgelenk braucht nochmals Zugsalbe!» Die Patienten zeigten einander ihre Blessuren. Unvorstellbar wäre solches heute – Datenschutz! Als ganz verrückte Erlebnisse habe ich die «Kieferräumungen» in Erinnerung. Ein Zahntechniker kam mindestens einmal pro Woche, nach 20 Uhr, mit einem verängstigten Patienten und einem neuen Gebiss in unsere Praxis. Der Patient wurde in eine Kurznarkose versetzt. Unser Team bestand aus dem Arzt, seiner Frau, seinem Sohn, der Medizin studierte, und mir. Mehrere Zangen für die diversen Zähne lagen bereit. Der Student setzte die Narkose, indem er das Mittel langsam in die Vene injizierte. Ich hatte den «Esmarchschen Handgriff anzuwenden – um beim Bewusstlosen das Zurückfallen der Zunge zu vermeiden, «Frau Doktor» tupfte Blut weg, indes der Arzt wie wild die Zähne heraus riss. Diese flogen unkontrolliert im Zimmer herum. Es musste schnell gehen – es war ja eine Kurznarkose. Der Zahntechniker drückte danach den Ärmsten das Gebiss direkt auf die noch wunden Kiefer. Das sei eine prima Methode, um die Gaumen direkt an den Zahnersatz anzupassen – so hiess es damals. Es heile erstaunlich gut, teilte man mir mit. Ein weiteres Müsterchen über einen Hausbesuch möchte ich hier anbringen: Eine resolute Hausfrau lag mit Grippe im Bett. Der Doktor klingelte, und da niemand öffnete, trat er einfach ein. Das Haus war ihm ja bekannt. Noch bevor er das Schlafzimmer erreichte, ertönte daraus eine heisere, aber enorm laute Stimme: «D Schueh abzieh! Ich ha putzt!» Der Arzt zog artig seine Schuhe aus. Die Frau war darauf sehr verlegen – sie habe geglaubt, ihr Gatte käme herein. Jä nu... Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher
setzt.» Ihr persönliches Leitmotiv brachte sie ebenfalls auf den Punkt: «Ich trage Verantwortung für Menschen.»
Die Schulleitung zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Lernenden. Thilo Kurtz, Leiter der BSD, betonte: «Es ist sehr wertvoll zu sehen, wie interessiert und reflektiert unsere Lernenden politische Themen diskutieren. Solche Begegnungen machen Politik greifbar.»
Auch Silvia Roth, Mitglied der Schulleitung der WMS, hob die Bedeutung des Austauschs hervor: «Der direkte Dialog mit Persönlichkeiten aus der Politik stärkt das Verständnis und Interesse für demokratische Prozesse.»
Zum Abschluss traf sich die Nationalrätin mit dem Leiter der Schulen kvBL, Ramon Wardak, sowie den beiden Schulleitenden zu einem persönlichen Gespräch in der Lernlandschaft der Schule. Wardak würdigte besonders die Initiative des Lernenden: «Dass dieser Besuch aus der Schülerschaft heraus entstanden ist, zeigt, wie wichtig Partizipation und Mitgestaltung für unsere Schule sind.»
Für alle Beteiligten wurde deutlich: Der Austausch zwischen Politik und jungen Menschen ist nicht nur spannend – er ist auch ein wichtiger Beitrag zur gelebten Demokratie.
SchulenkvBLLiestal
Wandern am Röstigraben
Die Naturfreunde Sektion Baselbiet laden zu «Wandern am Röstigraben – mit Besuch der Einsiedelei Magdalena» am Sonntag, 19. April, ein: «Von Düdingen FR wandern wir zum Schiffenensee, einem fjordähnlichen Stausee, der sich mitten durch den Röstigraben schlängelt. Hier treffen wir auf die komplett von Hand in den Sandstein gehauene Einsiedelei Magdalena. Seit dem 15. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre war die Felseneinsiedelei bewohnt. Der Kraftort gehört zu Freiburgs grossen Sehenswürdigkeiten und ist in seiner Form schweizweit einzigartig. Bei der senkrecht zum See abfallenden Grotte gibt es einen Picknick-Halt. Schon bald folgt das nächste Highlight, der Grandfey-Viadukt, eine der grössten Eisenbahn- und Fussgängerbrücken der Schweiz, welche die Saane überquert. Unser Weg geht unter den Geleisen auf 80 m Höhe über dem Wasser. Auf der anderen Seite machen wir im Restaurant de Grandfey einen Zvierihalt, bevor wir nach Freiburg zum Bahnhof wandern.» Anmeldung bis Mittwoch, 15. April, an rita.etienne@bluewin.ch oder Tel. 079 711 10 57. Infos: www.naturfreunde-bl.ch. NaturfreundeSektionBaselbiet
«Ich denke Dein»: Tenor Jan Petryka und Sopranistin Andrea Suter. Foto: zVg
Nationalrätin Schneider-Schneiter traf Lernende zum politischen Austausch. Foto: zVg
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Stadtbummel
IMMO FAMILY:Mehr Erfahrung fürden Immobilienmarkt im Oberbaselbiet
JanWinteler: IMMO FAMILY eröffneteineNiederlassung in Liestal. WeshalbLiestal?
WirsindseitsechzehnJahrenim Unterbaselbietund im Laufentalunterwegs. SchonseitzehnJahrenbestand der Wunsch,auchimOberbaselbietaktiv zu werden.Aberdie Bedingungenmussten stimmen–für eine wirklich gute Immobilienberatung muss manvor Ortsein undsichhierbewegen.Nun binich mit meiner FamilienachLiestal gezogen. IMMO FAMILY hatbereits einSchaufensterander Kasernenstrasse24und ab diesenSommerwerdenwir dort präsent seinund unserLiestal-Geschäft aktiv aufbauen.
DerNameIMMOFAMILYspricht fürein Familienunternehmen. Werist Ihre Familie?
WirsindeineFamilie,einfach aufeine besondereArt.MeinGeschäftspartner Sven Gloorund ichsindschon gemeinsamzur Schule gegangen undhaben zusammen Fussball gespielt.Von daheim habenwir beidedie selben Wertvorstellungenmitbekommen.Auchheute,als Unternehmenspartner,haben wirstets Konsens darin, welche Leistungen wir anbieten, aufwelcheArt wirdiestun und wiewir wahrgenommen werden wollen. In unserenerstenUnternehmerjahren warenwir sieben Tage dieWoche 18 StundenamTag zusammen undhatten viel Spassdabei.Wir warenuns gegenseitig Trauzeugen,teilenFreuden,teilenSorgen, Hochsund Tiefs. DiesestarkeVerbindung trägtdie IMMO FAMILY noch heute.
Wasmacht Ihre Professionalität aus? Wirsprechengerne voneinem ‹Vorsprung am Markt›,und dieser hatvielzu tunmit unsererlangjährigenErfahrung. Beispielsweisekönnenwir aufeinesehr detaillierte Datenbankmit mehreren TausendKontakten zurückgreifen. Bei einemVerkauf kommtdiese ab Tag1 zum Tragen. Eine biszweiHandvollKontakte
passen dann zu genaudieserLiegenschaft undich gehe persönlich aufsie zu.OK, auch einVerkaufsschildamHaus oder einOpenHouse sind manchmal hilfreich.Wir arbeiten aber zuerst über direkteKontakteund Verkaufskanäle.Es gibt kein Objekt,zudem keineTreffer angezeigtwerden.
Zweitenshaben wirden Vorteil, in unserem15-köpfigenTeammehrere Baufachleute zu haben. Beider Besichtigung einerälteren Immobilienehme ichmituntereinen dieser Spezialisten mit, damit er Fragen derKundschaft gleich vorOrt beantwortenkann: Hier könnte manRäumeöffnen, dort einzweites Badezimmer einbauen,und so weiter.Oftmals präsentierenwir Liegenschaften bereitsin Kombination mitfixfertigen, durchdachtenUmbauplänen samt Terminen,Kosten undKoordinationdurchunser Team.Für dieAusführungarbeitenwir dann mit regionalen Unternehmenzusammen.
«Wir gebenZeitund hören zuerst einmal gutzu.»
In vielen Bereichengehen wirweitüber dieüblichenStandards hinaus mitunseren Leistungen.Auchein Servicepaket rund um dendritten Lebensabschnitt mit einerSpezialistinimTeamgehörthier dazu.
Wie«sicher»sindIhre Immobilienbewertungen?
IMMOFAMILYpflegt langjährige vertrauensvolle Kontakte zu denregionalen Banken.Bei ihnen kann icheineWertErmittlung überprüfen lassen undallenfallsgleichschon eine Idee mitnehmen, wieeineFinanzierungfunktionieren könnte.Wir vertretenstets diejenige Zahl, vonder wirüberzeugt sind,dass sierealistisch istgegenüber Käufer-und Verkäuferschaft.Das hinterlässtbei allen Beteiligtenein gutesGefühl. 95%unserer Verkäufe werden zumvereinbartenPreis abgeschlossen.
Ihr Claimlautet«VonHausaus persönlich».Was bedeutet dies genau?
Unsere Stärke istdie persönlicheBeratung.Das soll in einemGesprächauch sofort spürbarsein. Wirgeben Zeit und hören zuerst einmal gutzu. Wirstellen Fragen zu Erwartungen, Vorstellungen, Wünschen,Bedürfnissen, denken mit undschärfenall dies im Verlaufeines Gesprächs.Wennsichzeigt,dasswir dierichtigen Partnerfüreinander sind, sprechenwir vonden weiteren Schritten wieBewertung undVerkaufsstrategie. Wirverkaufen ja nicht‹Objekte›,sondern Lebensräume fürMenschen.
Neue Chefsim Traditionsgeschäft
Esist einGlücksfallfür Liestalund alle Kundinnenund Kunden:Hanspeter Brodbeck,Inhaber vonBrodbeckInnendekorationen,hatsein152-jähriges Unternehmen in neue Händeübergeben. In erfahrene, kompetente Hände: Tobias Tannerund Mike Kistlervereinen50Jahre Berufserfahrung aufsich.
Mike Kistler(l.)ist seit zwölfJahrenals Bodenleger beiBrodbecktätig.Tobias Tanner hatseine Lehreals Innendekorateurhiergemacht undist 2024 zurückgekehrt.
DasneueUnternehmer-Teamkannsich aufvierKolleginnen undKollegenverlassen, welche Brodbeck Innendekorationen
«DiesentollenEinstiegindie Selbstständigkeitsehen wirals Riesenchance», betonenMikeKistler undTobiasTanner unisono. «Unserem Team sind wirdankbar, dass es so motiviertmitzieht, und HanspeterBrodbeckfür sein Vertrauen unddie Bereitschaft,seine Expertisebei Bedarf noch einzubringen.» Diegut bepacktenAuftragsbücher zeugen davon, dass ihnenauchdie Kundschaft dasVertrauen schenkt.
WelcheKleinstadthat schoneinen eigenenChocolatier?Liestal hat’s. Liestal hat Maître Daniel Krois, Patissier-ConfiseurChocolatier.Inseinembehaglichen Salon im englisch-französischen Stil serviert der gebürtigeNeuenburger Kaffeespezialitätenvon Ristrettobis Lattemacchiato aus selbstgeröstetenBohnen, heissi Schoggi mit eigenerSchokoladeund feineBio-Tees. Seine ruhige Oase mitgemütlichen Aussen plätzenfindet manamZeughausplatz.Und auchall die Krois-Exquisitäten vonCrème denoisette-Würfeln, Champagner-Truffes, Ingwer-Kokos-Krokants, süssen Liestal-Sou venirs biszuSablésund salzigen Snacks. «Leidenschaft fürhöchstenGenuss» ist
Daniel Krois’ Motto. Undnein, er istlängst keinkeinGeheimtippmehr.
Fragola–taste theFashion! E
del-Fashion, JeansüberJeans fürIhn undSie,einekleinefeine AuswahlGin, Rumund Whisky –und mittendrin Helen Gasser,BeratungskompetenzinPerson. 19 Jahrelangführtesie ihre Boutique erfolgreichimSt. JakobParkBasel,ehe sie letztenHerbstLiestal alsneuen Standort wählte.Ihr Motto: «Sichsoanziehen, dass mangepflegt zurArbeitund abends noch zu einerEinladung gehenkann. Nichtzu sportlichund nichtzuversnobt.»IhreStärke:Der Griff zurrichtigen,gut sitzenden Jeans– die sieinnertfünfMinuten kürzt unddazueinen Prosecco oder Espresso kredenzt.Ein Grossteilihrer Basel-Kundschaft folgte HelenGasserund freutsich über dasneueEinkaufserlebnis mitten im «Freiluft-Einkaufszentrum»Liestal.
Liestal 079635 18 16 www.immofamily.ch
Daniel KroisChocolatier Zeughausplatz31 Liestal 076582 8268 www.danielkroischocolatier.com
Jan Winteler (l.) undSvenGloor,Gründer der IMMOFAMILYAG
«J
edes Unternehmenhat Wissen und Erfahrung zumZeigen.»
AndreaCandolfi, SiesindVorstandsmitglied von KMULiestal undhaben eine Einladung ausgesprochen, am 23.April hinter dieKulissender SanerApothekezuschauen.Was hat sie dazu bewogen?
DerRahmenfür diese Besichtigung heisst ‹KMU Live›.Die VereinigungKMU LiestallädtihreMitgliederregelmässig dazu ein, ihreUnternehmen fürKolleginnen undKollegenzuöffnen. Mirgefällt dieses Format. Es isteineGelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, zu vernetzenund sich auszutauschen.Ich finde es selber auch spannend,inandere Betriebezuschauen.
Welche ArtUnternehmen bietet sich dafüran?
Jede! VieleBetriebe glauben, siehätten nichts vorzuweisenfür so einenEvent.Das istfalsch. Das Interesse istgrösser,als mansichvorstellt.Gerade bestellte ichprivateineArbeitbeieinerSchreinerei. Ichwar beeindrucktund fand,der Betriebsolltezeigen,wieviel Wissen undErfahrung in seiner Handarbeitsteckt. Auch interessantist:Was wird noch vor Ortausgeführt, waswirdhinzugekauft,oderwie einUnternehmen seineunternehmerischen Aspektemeistert. Wirkönnenvoneinander lernen.
Was werden SieIhren KMULive-Gästen in derSaner Apotheke verraten?
Wirwollenden Wert unsererArbeitspürbar ma-
Zeit fürBERNINA-Wellness!
Wennesuns wieder nach draussen zieht, istesZeit, auch derNähmaschine einenWellness-Aufenthalt zu gönnen. Eine «BERNINA»ist einhochwertiges Produkt. Um ihre Langlebigkeitund sich selber ungetrübteNäh-Freudezu erhalten, brauchtsie eine Wartunginder BERNINA-zertifiziertenWerkstatt im GlaserNähcenter.Der TechnikerEricHusson unterzieht dasGerät einerRevisionund einemgründlichen Check. Die«Auszeit» dauert je nach Arbeiten eine biszweiWochen.Darüber hinaus bietetdas Glaser
Willkommen!AndreaCandolfi,Geschäftsführerinder Saner Apotheke Liestal, lädt zumBlick hinter dieKulissen.
chen.Wir sind mehr alsMedikamentenverkäufer –unsereStärkeist dieganzheitliche Beratung,klassisch medizinischUND naturheilkundlich. Dasist diePhilosophie derSaner Apotheke.Dabei werten wirjedochnicht,denndie beiden Methodenergänzenund verstärken sich gegenseitigzum Wohl des Menschen.Neue, schulmedizinisch ausgebildete Mitarbeitendelassensichjeweils mitgrossem Interesse aufunsereNaturheilkunde-Schulungen ein. AlsLehrbetrieb bilden wirzudem jungeMenschen in drei verschiedenenFachrichtungenaus.
Und«hinter denKulissen»?
Aufeinem Rundgang zeigen wir, wasesalles rund um einMedikamentbraucht:Lager,Roboter,Hilf-
ZumAngebot gehörenauchTextil-Workshopsund Nähkurse.Man könnte sie auch «geselligesNähen»nennen. Hier ommenAnfängerinnen undFortgechrittenezusammenund nähenihre selbst gewähltenNähprojekte oder bringen Änderungs-Arbeiten mit. Vonden Tippsder Kursleiterin profitieren siegenausowie vomAustausch untereinander. EinegrosseNachfrage erlebt auch das «SOS-Nähen» ohne Voranmeldung:Einmalpro Monatstehendie Nähmaschinen bereitfür spontane Flick- undÄnderungsarbeiten oder füreinen Tipp,wennman alleinenicht weiterkommt.
reichesfür dieMedikamenteneinnahme,das Labor –wer mag, darf dort selber Hand anlegen. Auch zeigen wir, welche Dienstleistungen Menschen bei unsinAnspruchnehmen, vomUrintestüberBlutdruckmessung,Blutzucker, Impfungen, Pilledanach –das ganzeriesige Porfolio einergut ausgestattenenApotheke. Dann derunternehmerischeTeil: Wie funktioniert eine Apotheke wiedie Sanerimvielfältigen Gesundheitswesen?Und einApéro gehört natürlich auch dazu!
WelchenBetrieb möchtenSie alsNächstes im KMULive-Rahmen besuchen? Ichfände einenGastrobetrieb interessant, oder ein Kino.MichinteressiertjedeandereUnternehmerWelt.Ich binsehrbegeisterungsfähig.
iesesGeschäft führen zu dürfen, ist fürmicheinewunderbareAufgabe. Das‹Mosaiko› gehört zumRäbhofLausen, einerInstitution fürMenschenmit Beeinträchtigung. Räbhof-Mitarbeitende kommenregelmässig zurTagesstruktur zu uns insAtelier direkt über demLaden.Hierund im Räbhof fertigen sieschöne, zeitgemässe Produkte ausTon,Textilien oder Holz. WeitereDekorationsobjekte, Taschen, Keramiksachenund Schmuckkaufe ichbei anderensozialenEinrichtungenund aus Fair Trade-Produktion ein. Es sind liebevolle hochwertigeErzeugnisse,dieoft alsGeschenkegekauft werden,mit einerunsererhandgefertigten Grusskartendazu. Manchmal erhalteich neue Inspirationen ausunserer grossenStammkundschaft undbringediese in denAteliersein.Darausentstehen wiederum schöne Arbeiten. DasMosaiko legt denFokus aufSchweizer Produkte aussozialenInstitutionen.Rein kommerzielle Produkte kaufeich mitBedachtein,umAbwechslung insEinkaufserlebnis zu bringenund saisonale, frische Akzentezusetzen. Dieeinzigartigen,von Kennerngeliebten Räder-Produkte gehörenetwadazu. Unsere Mitarbeitenden aus demRäbhofhelfenmanchmalimLaden
oder beider Schaufensterdekoration mit. Am Anfang brauchen sienochetwas Mut, aber mitder Zeit kommtFreudeauf.» SabrinaRudin,Geschäftsleiterin «Tag desoffenen Ateliers» im Mosaikozu«Lieschtelladet y» am 6. Juni undwiederimAdvent. Mosaiko Rathausstrasse 39 Liestal 061923 70 77 www.raebhof.ch/mosaiko/
Sieist 95-jährig, stetsfrohgemut undjeden Tag inihrem AtelieramMalen,Zeichnen, Collagieren. Eben hatElisabeth StalderdreissigBildergerahmt undnachBasel zurGalerie Heuberg24transportiert.Dortist Vernissage am 16.April um 18.00Uhr. Ihre Landschaften,Sterne, Gärten,Gewölbe und Tore sind bis25. Aprilzusehen.Heuberg 24,Basel.
Stadtbummel
«Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht!»
Die Erkenntnisse,welchedie Aufarbeitung desBrand-UnglücksinCrans Montana hervorgebracht hat, löstebei vielenBeobachtern dieFrage aus: Wie istdenndie Brandpräventioninunserem Kantonorganisiert? Der«Stadtbummel»hat nachgefragtbei László Koller, Leiter desGeschäftsbereichs Prävention undMitgliedder GeschäftsleitungderBasellandschaftlichen Gebäudeversicherung.
«Die Kantonehaben unterschiedliche Rechtsgrundlagenund sind unterschiedlichorganisiert.Ineinigen Kantonen ist der Brandschutzbei derGemeindeangesiedelt, in anderenbeimKanton. Eine obligatorischeGebäudeversicherung wie wir habennur 19 Kantone, undauchdort gibt es Unterschiede in derHandhabung.
ZentraleOrganisationim Baselbiet Im Kanton Basellandsindwir zentral organisiert. MitAusnahmeder Gemeinde ReinachlaufenalleBaugesucheüber das kantonaleBauinspektorat. Dieses reichtdie Gesucheanuns weiter,damit wir unsere Auflagenzum vorbeugenden Brandschutzund derElementarschädenPräventioneinbringenkönnen. Umbauten in Innenräumensindoft nichtbewilligungspflichtig– entsprechend habenwir von diesen auch keineKenntnis.
2018 hatder Kanton einneues Brandund Naturgefahren-Präventionsgesetz eingeführt unddamit alle Brandschutz-
kontrollen an unsübertragen.Anders alsbeispielsweiseimKantonWallisgibt esbei unskeine gesetzlichen Vorgaben dafür,inwelchen AbständenFolgekontrollen stattzufindenhaben.Umtrotzdemeinen höchstmöglichenSchutzzu gewährleisten, wähltenwir einenrisikobasiertenAnsatzund überprüften in der FolgeAltersheime,Hotelsund Räumemit grosserPersonenbelegung.
Aktuellist eine Totalrevisionder schweizerischenBrandschutzvorschriften in Arbeit durch einkantonsübergreifendes Konkordat. Künftig wird auch derVollzug schweizweit geregelt sein undsomit klar definiert, welche Objektewieoft kontrolliertwerden.
Prävention,Feuerwehr undVersicherungunter einemDach In derSchweiz habenwir einhohes Sicherheitsniveau. DieBrandprävention ist immerein Abwägenzwischen«bestmöglichem»und «höchstmöglichem»Schutz. EinenhöchstmöglichenSchutzanzustreben, hätteriesige Kosten zurFolge. Und hundertprozentigeSicherheitgibt
So gemütlichwie daheim
Hes sowiesonicht.Kommt es trotzPräventiondochzueinem Brand, rücktdie Feuerwehraus –imBaselbietübrigens über 4’000-malpro Jahr –und löscht diesen so raschwie möglich. Damitsorgt siedafür,dassdie Schädenklein bleiben. DieSchadenentschädigungerfolgt schliesslich durchunsereVersicherung, welche denKreis somitschliesst.
VORSTEHER DER VOLKSWIRTSCHAFTS- UND GESUNDHEITSDIREKTION (VGD)
HERZLICHE EINLADUNG
Diskutieren Sie mit dem Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft über aktuelle Themen aus seiner Direktion.
Restaurant GRITTPARK
Grittweg 24, 4435 Niederdorf
Samstag, 18. April 2026, 09.30 – 11.00 Uhr Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 15. April 2026, telefonisch oder per E-Mail an. T 061 552 51 65, E vgd@bl.ch, www.vgd.bl.ch
Verkauf
Openhouse Sa,11.April 10-13Uhr
UntererBurghaldenweg
ereinspaziertindie gute Stube! In der Traditionsbeiz «Törli»erwartetSie Cordula Graf,genannt «Cordi». Sieist seit zwei JahrenNachfolgerinihrer verstorbenen Schwester «Ditli». Auch Cordibietetihren Gästen eine «heimelige Wohnstube» an. Längsthat sich das«Törli» ausdem Ruf der«Alki-Ecke» befreit. «Ich kommehierher, weil es gemütlichist undsichimmer interessante Gesprächeergeben», sagt einStammgast.«Hier treffeich Leuteaus allenGes ellschaftsschichten.» Werfrüh morgensamFischmarktunterwegs ist, siehtCordi draussen mitSchlauchund Besenwirken–egalwie spät derAbend geworden ist. Blitzblank erwartet die Kultbeiz Törlidie Gästedes neuenTages.
Gelterkinden Einigkeit beim Gewerbeverein Gelterkinden und Umgebung
BeatEglin
Die beiden Co-Präsidenten Mathias Dini und Yves Bruggisser führten souverän durch die 130. Generalversammlung des Gewerbeverein Gelterkinden und Umgebung. Die Stimmberechtigten genehmigten alle Anträge oppositionslos. 2028 findet wieder eine Gewerbeausstellung in Thürnen/Böckten statt.
Traditionsgemäss beginnt diese Generalversammlung mit einem Apéro und anschliessendem Nachtessen. Danach begrüsste Mathias Dini, der auch Finanzchef des Vereins ist, gegen 70 Mitglieder und Gäste mit «Ein Verein vereint Menschen». Er freute sich, dass so viele den Weg ins Altersheim zum Eibach gefunden haben. Das Protokoll der letzten GV wie auch alle anderen Traktanden wurde oppositionslos mit Applaus genehmigt.
Yves Bruggisser sprach das abwechslungsreiche Jahresprogramm an, das Bewegung und neue Ideen in den Verein brachte. Als grosses Problem erwähnte er den Fachkräftemangel und die globalen Unsicherheiten. Der Berufsinfoabend im Februar lockte viele Besucher an. An der GV 2025 wurde Präsident Marc Rieder verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt. 50 Mitglieder machten am Sommernachtsplausch vor dem Nachtessen einen Rundgang bei Le Patron.
Der Wintergewerbetag hatte schon wieder kein Wetterglück. Trotzdem freut man sich auf den nächsten. Als perfektes Geschenk wurden die neuen Geschenkgutscheine präsentiert, die bei allen Mitgliedern eingelöst werden können. Bestellungen sind über die neu gestaltete Homepage des Vereins möglich.
Gesunde Finanzen
Die Rechnung 2025 schliesst ausgeglichen ab. Das Vereinsvermögen beträgt 58000 Franken und der Reservetopf für eine Gewerbeausstellung ist mit 100000 Franken gut gefüllt. Der grösste Einnahmeposten ist mit 27300 Franken das Konto Mitgliederbeiträge. Davon gehen 8280 weiter an die Wirtschaftskammer. Für 2026 ist ein Gewinn
Gut gelaunter Vorstand.
Vielfalt aus der Natur
Gelterkinden Wildpflanzen- und Kräutermarkt
In der Allee beim Allmendmarkt in Gelterkinden findet am Samstag, 11. April, von 9 bis 15 Uhr der Wildpflanzen- und Kräutermarkt von Pro Natura statt. Pro Natura setzt sich mit seinen Wildpflanzenmärkten seit vielen Jahren für mehr Natur auch im Siedlungsraum ein. Dieses Jahr finden die Märkte im Rahmen der schweizweiten Aktion «Bonjour Nature» statt. Diese soll alle Gartenbesitzenden dazu ermuntern, in ihren Gärten mehr Natur zuzulassen.
Der Gelterkinder Wildpflanzen-Markt ist bekannt für seine grosse Auswahl an Wildpflanzen und Kräutern. Pro-SpecieRara-Pflanzen, einheimische Stauden, Sträucher und dieses Jahr erstmals auch Säulenobstbäume warten auf Interessierte. Die Pflanzen eignen sich sowohl für Blumenkisten auf dem Balkon wie auch für Gartenbeete und sie können in
normale Erde gepflanzt werden. Gerne können Sie sich am Markt von Fachleuten beraten lassen. Wildpflanzen und Kräuter im Garten bieten Nahrung für Wildbienen, Insekten, Schmetterlinge und Vögel. Zudem sind viele von ihnen auch eine willkommene Bereicherung für eine abwechslungsreiche Küche. Sämtliche Pflanzen stammen aus der Region und haben BioQualität. Da sie nicht in geheizten Gewächshäusern aufgezogen wurden, sind sie sehr widerstandsfähig und wuchsfreudig.
Mitglieder von Pro Natura erhalten beim Pflanzen-Kauf einen Rabatt von zehn Prozent. Die Pro Natura-Gruppe Gelterkinden freut sich auf Ihren Besuch.
ProNatura-GruppeGelterkinden, AnnemarieSpinnler
von 100 Franken budgetiert. Acht Austritten, meistens wegen Geschäftsaufgabe, steht einem Neueintritt gegenüber. Aktuell gehören dem Verein 185 Aktive, 29 Ehrenmitglieder, 32 Freimitglieder und ein Sympathisant an. Nach 20 Mitgliedsjahren wurden Peter Breitenstein, Jürg und Annemarie Heuberger und Urs Grieder zu Freimitgliedern. Unter dem Traktandum «Diverses» suchte der Bezirksschwingclub Sissach ein neues Trainingslokal mit zwei Garderoben.
Und damit es niemand vergisst, wurde zum Abschluss der Versammlung das Logo «zämä 28» der Gewerbeausstellung präsentiert. Sie findet vom 1. bis 3. September 2028 statt und soll mehrere Themenwelten zeigen, i n denen sich die Aussteller ergänzen.
Neuer Stiftungsrat gewählt
Sissach Zentrum für Pflege und Betreuung Mülimatt
Im Rahmen einer Modernisierung des Stiftungsrates ziehen sich die Stiftergemeinden aus dem Gremium zurück und die Sitze werden neu mit Fachpersonen besetzt. Neben Philippe Salathe als neuen Präsidenten des Stiftungsrats wurden kürzlich zwei amtierende und drei neue Stiftungsrätinnen und -räte gewählt. Zum neuen Stiftungsratspräsidenten wurde Anfang März 2026 der Finanzfachmann Philippe Salathé gewählt. Aus dem bestehenden Stiftungsrat wurde die Ärztin Kristine Ewert und der Unternehmensberater Hanspeter Stöcklin in das neue Gremium bestellt. Durch das
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Wahlgremium, das hauptsächlich aus Delegierten der Stiftergemeinden besteht, wurden neu in den Stiftungsrat gewählt: Ignaz Walde (Bau), Christian Schraner (ICT), Brigitte Hartmann (HR). Sämtliche neu gewählten Personen verfügen über langjährige Erfahrung in ihren jeweiligen Fachgebieten und können die Leitung des Zentrums für Pflege und Betreuung Mülimatt Sissach strategisch unterstützen. Anfang 2025 wurden die Weichen für die weitere Entwicklung der Trägerschaft des Zentrums für Pflege und Betreuung Mülimatt Sissach gestellt. Eine
Modernisierung des Stiftungsrats wurde eingeleitet. Der Stiftungsrat mit 16 Personen und die Verknüpfung politischer Ämter mit Stiftungsratssitzen ist als Konstrukt nicht mehr agil genug, um den Anforderungen im Markt mit schnellen Entscheiden gerecht zu werden. Am 17. Dezember 2025 konnten die neuen Statuten einstimmig vom amtierenden Stiftungsrat genehmigt werden. Der neue Stiftungsrat mit professioneller Dossier-Verantwortung wird per 1. Mai 2026 seine Dienste aufnehmen. Carol Zumbrunnen-Schweizer, Präsidentin Wahlgremium APH Mülimatt
grosse Auswahl von einheimischen Pflanzen und Kräutern wartet auf Kundschaft.
Ein Abend mit «Mission am Nil»
Vortrag Ausbildungszentrum Panzi im Ostkongo
Mission am Nil unterhält seit mehr als 20 Jahren das Ausbildungszentrum Panzi in der Stadt Bukavu im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Das Land ist extrem von Armut betroffen und viele, vor allem jüngere Menschen haben schlechte Perspektiven. Das Panzi Zentrum bietet verschiedene Berufsgänge an. Schneider/-innen werden ausgebildet, genauso wie Automechaniker/-innen, Maurer/-innen und Schreiner/-innen. Durch eine Berufslehre sind junge Menschen in der Lage, ein Einkommen zu generieren und sich und ihre Familien zu ernähren. Das Panzi Zentrum sät ganz viel Hoffnung für Menschen im Ostkongo. Referent Mathias Rellstab
führt über die Gründung und Arbeit der Mission am Nil nach Ostkongo zum Ausbildungszentrum Panzi, wo jungen Menschen eine Lebensperspektive geboten wird. Der spannenden und kurzweiligen Präsentation folgt eine Fragerunde, abgerundet mit einem kleinen Apéro und Bazartisch mit Lebensmitteln und Produkten aus Afrika.
Seien Sie herzlich eingeladen am Donnerstag, 23. April 2026, um 19 Uhr im Kirchgemeindezentrum, an der Marktgasse 8 (Untergeschoss) in Gelterkinden. Der Eintritt ist frei – es besteht die Möglichkeit für eine Kollekte. Gruppe für Weltweite Kirche (WWK), PfarrerSamuelMaurer
1974 erhielt ich eine Anstellung an der Oberstufe in Gelterkinden. Beim ersten Rundgang durchs Schulgelände mit Fritz Graf, dem damaligen Rektor, traf ich auf 20-jährige Schulgebäude, welche bereits bei weitem nicht mehr ausreichten. Darum wurden für zehn Schulklassen Provisorien errichtet. Fritz Graf erklärte mir, diese Baracken seien nur provisorisch für 5 bis 7 Jahre errichtet worden, danach werde ein neuer Schulbau auf der Hofmatt stehen.
1984 die Provisorien hiessen nun Pavillon, von einer Planung war nichts mehr zu hören. Geld wurde bereits nicht mehr in diese Gebäude gesteckt, weil sie bald ersetzt würden. Sogar der von mir beantragte zweite Kaltwasserhahn mit
einem etwas grösseren Wasserbecken wurde vom Budget gestrichen. So stand den 25 Jugendlichen nach dem Malen mit Wasserfarben nur ein Platz zur Verfügung. Bärti Gass, der damalige Abwart, hat diesen Mangel auf meine Rechnung korrigiert.
1994 wurde der Schulzimmerboden immer weicher. Bald war er übersät von tiefen Kratern, welche durch die Stühle entstanden. Der Boden blieb so, weil kein Geld mehr in die Pavillons gesteckt wurde.
Etwa zu dieser Zeit entstand der Pavillon Süd. Mit aller Deutlichkeit hat der zuständige Gemeinderat an der Eröffnung betont, dass dieses Gebäude ein Provisorium für höchstens 6 bis 8 Jahre
sei und auf keinen Fall dasselbe Schicksal erleiden werde wie die Pavillons. Ein Kollege lachte lauthals und kam gar nicht gut an. 2006 habe ich nach 32 Jahren die Schule Gelterkinden verlassen, die Provisorien standen weiterhin. 2026 wieder sind 20 Jahre vergangen und alle drei Provisorien blieben erhalten. Eines muss man zugeben: die sind hartnäckig! Meine ersten Schülerinnen und Schüler werden jetzt ordentlich pensioniert. Sie brauchen keine neuen Schulbauten mehr, auch ihre Kinder nicht aber vielleicht ihre Grosskinder. 2036 die Provisorien werden noch immer in der Hofmatt stehen. Will jemand eine Wette mit mir eingehen?
Housi Frei, Gelterkinden
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Eine
Die GV begann mit Apéro und Nachtessen.
Eine Schneiderin im Ausbildungszentrum Panzi. Foto: zVg
Fotos: B. Eglin
Region Gelterkinden
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Montag, 30.März bis 14. April Bunnytrail, appgesteuerte Osterschnitzeljagd durch Gelterkinden. Start im Innenhof Gemeindeverwaltung
Samstag, 11. April
15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum
Sonntag, 12. April
10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfr. Eric Hub. Orgel: Theresia Gisin. Mitwirkung Duo Grazia. Text: Johannes 20, 19ff. Thema: Der ungläubige Thomas: ein gutes Vorbild für moderne Menschen? Ja, aber mit aller Konsequenz!
Fahrdienst: Mathias Alig, 079 516 04 53 Mittwoch, 15. April
Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum
9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier
19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang
20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker
Donnerstag, 16. April
14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli
17.30 TC im Unterrichtshüsli
20.00 Living room im Raum Joker Samstag, 18. April
9.00 Besuch und Arbeitseinsatz auf dem Sonnenhof Haus der Stille, mit den angemeldeten Präparandinnen. Treffpunkt: Bahnhof Gelterkinden beim Avec-Shop 14.00 Jungschi und Pionier-Jungschi im Unterrichtshüsli
Amtswochen 6. bis 19. April: Pfr. Eric Hub
Allgemein
Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum (ohne Schulferien), Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ (ohne Schulferien), Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof:
Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Gründonnerstag und Freitag, 10. April
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Sonntag, 12. April
9.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 14. April
12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 18.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 15. April
19.00 Glaubensstunde
Donnerstag, 16. April
17.30 Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Jeden Dienstag
9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden
Freitag, 10.30
– Altersheim Ormalingen
Donnerstag, 10.00
Erfolg trotz Turbulenzen
Gelterkinden 25. JV von Senioren für Senioren
UrsulaHandschin
Matthias Alig begrüsste die Mitglieder und Dienstleistenden des Vereins an den voll besetzten, frühlingshaft dekorierten Tischen im reformierten Kirchgemeindezentrum und führte souverän an Stelle des zurückgetretenen abwesenden Präsidenten Beat Schmid durch die Versammlung. Er bedauerte aber auch den Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen der Kassierin Lucia Reichenstein nach sieben Jahren unermüdlichen Einsatz in verschiedenen Sparten. Desgleichen den von Vreny Droll nach fast 15 Jahren Vorstands- und Büroarbeit. Er dankte den Beiden mit einem Blumenstrauss für ihr Engagement. Die dadurch entstandenen Wirbel konnten zum Glück etwas geglättet werden, indem sich Vreni Saladin, Gerhard Stucki und Kurt Steiner für den Vorstand und Vorstandsmitglied Brigitta Gautschi als neue Kassierin zur Verfügung stellten und auch einstimmig gewählt wurden. Der von Matthias Alig vorgestellte Jahresbericht enthielt beeindruckende Erfolgszahlen, die die Notwendigkeit des Vereins aufzeigen, der jüngere Senioren Dienstleistungen erbringen lässt für ältere, denen dadurch oft der Eintritt ins Altersheim aufgeschoben oder verhindert werden kann.
Höchstleistungen der Solidarität und Selbsthilfe
So hat Im Jahr 2025 der Mahlzeitendienst 8887 Mahlzeiten ausgeliefert, –ein Allzeithoch! Man musste deshalb leider eine Warteliste einführen. Seit 2006, als der Mahlzeitendienst angefangen hatte, wurden insgesamt 108780 Mahlzeiten verteilt. Im 2025 wurden 670 Fahrdienste geleistet mit Fahrten für Mahlzeitenlieferung, Arzt- und Therapietermine, und das von total 22 Fahrerinnen und Fahrern. Daneben wurden (nicht in Zahlen erfasst) weitere Diensleistungen vermittelt wie Gartenarbeiten, Hilfe bei Steuererklärungen, Haustierbetreuung, Hilfe beim Verkehr mit Behörden und Weiteres. Freude an diesen Rekordzahlen hätten die beiden Gründungsmitglieder des Vereins gehabt, die leider dieses Jahr kurz nacheinander verstorben sind, Madeleine Lochmann und Ruth Berger. Letztere amtierte sogar während 20 Jahren als Präsidentin. Ihrer wurde in Dankbarkeit
19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche
Jeden Mittwoch
13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Donnerstag, 9. April
14.30 Treffen 60+
Samstag, 11. April
Ab 11.30 Samstagsbuffet mit Fischknusperli, Salat und Dessert
Sonntag, 12. April
10.15 Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Mehr Nähe geht nicht – oder wenn der Aussätzige geheilt wird»
Dienstag, 14. April
19.30 Gesprächskreis Salon Crystal
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Reformierte Kirchgemeinde
Buus-Maisprach
Sonntag, 12. April
10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Ormalingen/Hemmiken in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel Rund um meine Kirche
55plusminus
Dienstag, 14. April, 14.00 bis 17.00, Jassnachmittag im Gemeindehaus Buus, 2. Stock. Lift ist vorhanden.
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Sonntag, 12. April
10.00 Gottesdienst in der Kirche Maisprach, Pfarrer Daniel Hanselmann
Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 16. April 10.00, Pater Jacek Kubica
Der Vorstand mit den neu gewählten Mitgliedern (v.l.): Gerhard Stucki, Franziska Degen, Vreni Saladin, Matthias Alig, Daniel Löhrer, Kurt Steiner, Brigitta Gautschi.
Die Familienband musizierte unter der Leitung der Jugendmusikschullehrerin Nathalie Tollardo zur Freude der Senioren. Fotos: U. Handschin
gedacht. Lucia Reichenstein präsentiete um letzten Mal eine erfreuliche, positive Rechnung und wurde für ihre exakte Arbeit gelobt! Gedankt wurde allen Dienstleistenden, besonders aber vier Fahrern, die altershalber zurücktraten. Der Mitgliederbeitrag pro Haushalt bleibt bei 20 Franken.
Musik zum Lächeln
Die Jugendmusikschullehrerin Nathalie Tollardo trat mit ihrer sechsköpfigen «Familienband», davon vier Kinder:
Lola, Delia, Luc und Cosmo, auf und musizierte mit Instrumenten und Singstimmen. Die fröhlichen Lieder trugen zur guten Stimmung bei, die mit lebhaften Gesprächen beim anschliessenden Zvieri weiter dauerte. Sehr willkommene interessierte neue Fahrerinnen und Fahrer läuten auf die Büronummer 061 981 32 72 an oder kommen auf dem Büro (Ergolzststrasse 20 Gelterkinden) vorbei (nur montags von 9 bis 11 Uhr) oder kontaktieren ein Vorstandmitglied.
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Sonntag, 12. April
KEIN Gottesdienst
Mittwoch, 15. April
18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Donnerstag, 16. April 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Freitag, 17. April, offene Turnhalle, Turnhalle Buckten
Sonntag, 19. April 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Kammermusik. Orgel Yvonne Yiu, Violine Renato Wiedmann, Benefizveranstaltung für die Gassenküche. Pfarrer Markus Enz Mittwoch, 22. April
Am Montag, 30. März 2026, fand in Ormalingen der Ostertag für Kinder aus Ormalingen und Hemmiken statt. Die reformierte Kirchgemeinde lud Kindergartenkinder sowie Primarschülerinnen und -schüler bis zur 4. Klasse zu einem abwechslungsreichen Programm rund um das Osterfest ein.
Zum Einstieg in der Kirche hörten die Kinder die Geschichte vom Chamäleonvogel, der das allererste Osterfest miterlebt hatte. Als Zeuge von Jesu Leben, seinem Leiden und seiner Auferstehung verändert der Vogel in der Erzählung seine Farben – von bunt zu grau und schwarz und schliesslich wieder zurück zu leuchtender Farbenpracht. Die Geschichte diente als roter Faden für den weiteren Verlauf des Tages.
Insgesamt 47 Kinder und 27 Helferinnen und Helfer beteiligten sich an den Aktivitäten in der Kirche und an den fünf Posten. Auf dem Pausenplatz ent-
stand ein gemeinsames Kunstwerk aus Strassenkreide, während beim Basteln individuelle Chamäleonvögel gestaltet wurden. Im Pfarrhauskeller setzten sich die Kinder im Improvisationstheater mit unterschiedlichen Emotionen auseinander. Ergänzt wurde das Programm durch das Gestalten eines Gebetswürfels sowie durch sportliche Aktivitäten in der Turnhalle.
Für die Verpflegung sorgte ein eingespieltes Küchenteam, das die Teilnehmenden mit Pasta, Salat und Schoggicrème versorgte. Zahlreiche Kuchenspenden rundeten den Tag ab und versüssten den gemeinsamen Abschluss mit Eltern und Angehörigen.
Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz und danken allen Beteiligten für ihr Engagement. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist vorgesehen. SusanneFlückiger OKOstertagOrmalingen
Die Kinder freuen sich auf einen abwechslungsreichen
Am Samstag, 18. April 2026 von 8.45 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 19. April 2026 von 8 bis 17 Uhr finden die 2. Geischtli Wandertage statt. Diese finden in 4 Routen à 3 km, 5 km, 10 km und 15 km statt, Start und Ziel ist jeweils bei der Mehrzweckhalle (Turnhallenstrasse 18).
Während dieser Zeit werden sich viele Personen gleichzeitig auf den Trottoirs und entlang von Strassen bewegen. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme.
Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Anlasses werden gebeten sich auf dem öffentlichen Strassenareal vorsichtig zu verhalten und auf den Verkehr zu achten.
Die betroffenen Strassen sind gekennzeichnet, werden aber nicht gesperrt. Die Postautokurse werden nicht umgeleitet. Wir wünschen schöne Geischtli Wandertage und danken für die Rücksichtnahme.
Die Steuererklärungen müssen ab dem Steuerjahr 2024 bei der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Die Steuererklärungen dürfen daher nicht mehr bei der Gemeindeverwaltung in den Briefkasten geworfen werden und werden auch nicht mehr am Schalter entgegengenommen. Die Steuererklärungen sollten bis am 31. März 2026 der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Bis am 31. Mai 2026 wird die Fristerstreckung stillschweigend und ohne Einreichen eines Fristerstreckungsgesuchs gewährt. Für eine Fristerstreckung, die mehr als 2 Monate über die auf der Steuererklärung aufgedruckte Einreichungsfrist hinausgeht, kann unter www.bl.ch die Verlängerung der Einreichungsfrist beantragt werden.
Steuerrechnungen
Per 1. Januar 2023 wurde der Bezug der Gemeindesteuerrechnungen an die Steuerverwaltung BL ausgelagert. Die definitiven Gemeindesteuerrechnungen für das Steuerjahr 2022 werden und wurden noch von der Gemeindeverwaltung erstellt. Seit dem Steuerjahr 2023 werden Vorausrechnungen und definitive Gemeindesteuerrechnungen von der Steuerverwaltung BL zusammen mit der provisorischen resp. definitiven Staatssteuer in Rechnung gestellt. Die Zahlungsfrist für provisorische Rechnungen ist jeweils der 30. September des Steuerjahres.
Skonto und Verzugszins für das Jahr 2026 Aufgrund der Auslagerung des Steuerbezugs gelten für die Gemeindesteuern die kantonalen Regelungen und Ansätze.
e-Tax
Im Jahr 2023 wurde die Software EasyTax durch e-Tax abgelöst. Mit e-Tax kann direkt auf der Website des Kantons die Steuererklärung ausgefüllt und die Unterlagen hochgeladen werden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Finanzabteilung gerne zur Verfügung (061 985 22 44, finanzen@gelterkinden.ch).
BUCHSTART
Värsli- und GschichtliMorge mit de Chlinschte
Marianna Begré widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Klein und Gross. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Montag, 13. April, 10–10.45 Uhr Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden
Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
Leser schreiben
5 km (Wanderroute):
Turnhallenstrasse – Balkenweg –Brühlgasse – Chöpfliweg –Chöpfli – Biermuseum – Rünenbergerstrasse bis Zeughaus –Rünenbergerstrasse – Hofmattweg – Gartenweg – Platz Katholische Kirche – Balkenweg – Turnhallenstrasse
Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung der
2. Geischtli Wandertage mit ca. 300 Personen vom Samstag, 18. April 2026 und Sonntag, 19. April 2026 gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Gelterkinden, Ormalingen und Tecknau mit Auflagen erteilt.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Lithium-Batterien und Lithium-Akkus gehören nicht in den Kehricht
Werden Lithium-Batterien/-Akkus im Kehricht entsorgt, können diese durch den Pressvorgang im Kehrichtfahrzeug beschädigt werden und Brände verursachen. Abgesehen von generellen Gefahren verursachen die Suche nach dem Brandherd und das Löschen dem Kehricht-Transportunternehmen massive Umtriebe und führen zu Verspätungen im Fahrplan.
Sowohl aus ökologischen wie auch ökonomischen Gründen sind Lithium-Batterien/-Akkus umweltgerecht zu entsorgen (Handel oder kommunale Sammelstellen). Viele Geräte (Tablets, Notebooks, E-Zigaretten, etc.) enthalten ebenfalls Lithium-Akkus und sind als Elektroschrott fachgerecht zu entsorgen. Sie gehören nicht in den Hauskehricht! Oberbaselbieter Abfallverband – OBAV
Das Hallen-Freibad Gelterkinden lädt zum Aktivsein, zum Relaxen und zum Verweilen ein:
• 25 Meter-Schwimmbecken mit fünf Bahnen
• Innenrutschbahn
• Kinderplanschbereich
• Variobecken mit Hubboden
• Zweimal wöchentlich Frühschwimmen (Dienstag und Freitag ab 6 Uhr)
• Finnische Sauna
• Bio Sauna
• Tauchbecken
• Erlebnisduschen
• Ruheraum
Die Wassertemperaturen betragen 27°C im Schwimmbecken und 31°C im Kinderplanschbecken, Variobecken und bei der Innenrutschbahn.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Badi-Team
10 Millionen: Wie wäre es, wenn...
Mein Versuch, mich in Andersdenkende einzufühlen, ist zu 99 Prozent gescheitert. Ich spreche von der Medienkonferenz der SVP und der Nachdoppelung einer Vertreterin aus Liestal in der Volksstimme. Sie versucht unter anderem aus den Worten des deutschen Humanisten Joachim Gauk Berechtigung für die fremdenfeindliche Haltung der SVP abzuleiten. Zuwanderung ist hausgemacht und herausfordernd. Dass die SVP dafür die Sozial- und Asylmigranten – was für Unwörter – verantwortlich macht, ist mehr als eine üble Nachrede! Jene also, die aufgrund westlicher, teils verbrecherischer Politik zu Flüchtlingen werden, sei es wegen Armut, Hunger oder Krieg, sollen die Sündenböcke sein? Verlogener könnte diese Initiative nicht sein, und nachhaltig ist sie definitiv nicht. Beschämend auch, dass im Komitee nebst Dettling, dem Bewahrer der Versorgungssicherheit(?), eine Baselbieterin und ein Sissacher Bürger sitzen, die hemmungslos und in nicht zu überbietender Vereinfachung grosse Worte, zum Besten geben. Würden die biologischen Gegebenheiten aufgrund der Geburtenrate bedacht, gäbe es kein Wachstum in der Schweiz. Das Wachstum wird unter anderem in der SVP-Klein-Mittelund-übergrossen-Unternehmen-PflegePartei gefördert. In den Köpfen der Wirtschaftsbosse der Bau- und Immobilienbranche wird der Wachstumswahn erdacht. Wie wäre es, wenn Wachstumsfantasien hinterfragt, den Gegebenheiten angepasst, und mit Fokus auf Qualität reduziert würden? Dazu könnte ich noch Einiges ausführen, hätte ich mehr Zeilen zur Verfügung. Ich behalte mir eine Fortsetzung vor. Zu einem Prozent bin ich einfühlend, weil auch ich Mühe habe mit dem anhaltenden Bevölkerungswachstum, aber aufgepasst! Die Initiative ist verlogen! HeinzSchweingruber,Kilchberg
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blindenhund.ch
Gemeinde Hölstein wird Teil der Mobilen Jugendarbeit
Hölstein Ein klares Zeichen für die Förderung von Jugendlichen
Die Gemeinde Hölstein setzt ein klares Zeichen für die Förderung von Jugendlichen: Sie tritt dem Verbund der Mobilen Jugendarbeit Region Liestal bei und baut damit ihr Angebot im Bereich der offenen Jugendarbeit gezielt aus. Dem Entscheid ging eine sorgfältige Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen der Jugendlichen vor Ort voraus. Im Rahmen einer Bedarfserhebung sowie mehrtägigen Einsätzen eines mobilen Jugendtreffs konnten wertvolle Einblicke gewonnen werden. Die Angebote wurden von zahlreichen Jugendlichen genutzt und stiessen auf grosses Interesse. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Angebote den Bedürfnissen der Jugendlichen entsprechen und aktiv angenommen werden.
Anliegen der Jugendlichen frühzeitig aufnehmen Im Zentrum der Mobilen Jugendarbeit steht die aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum. Fachpersonen sind regelmässig im Dorf unterwegs und dort präsent, wo sich Jugendliche aufhalten. Sie treten mit ihnen in Kontakt, lernen ihre Lebenswelt kennen und bauen schrittweise Beziehungen auf. So können Anliegen frühzeitig aufgenommen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden. Gleichzeitig bietet die Mobile Jugendarbeit Raum für Ideen
und Mitgestaltung. Anliegen und Vorschläge der Jugendlichen werden aufgenommen und wenn möglich gemeinsam umgesetzt. So können beispielsweise Turniere, Ausflüge oder weitere Aktivitäten entstehen, die von den Jugendlichen mitgestaltet werden. Orte der Begegnung schaffen Ergänzend dazu sind in Hölstein im Jahresverlauf verschiedene punktuelle Angebote vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Sportnächte in den Wintermonaten sowie Einsätze eines mobilen
von 11.00 bis 12.30. Informationen und Anmeldung unter 077 470 29 30 oder sekretariat@kirche-waldenburg.ch
10.00 Kirche Waldenburg, musikalische Morgenandacht mit Stefanie Lienhard. An der Orgel begleitet uns Christian Datzko.
Anlässe
Offenes Abendsingen
Dienstag, 21. April, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 23. April, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Information: Esther Schürch, 061 961 01 55 Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00.
Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter Tel. 061 961 01 55 «Surprise»-Gesprächskreis Herzliche Einladung zu einer Reihe von «Mittagsgesprächen» mit Pfarrer Mathias Kissel, in denen verschiedene biblische, theologische und gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt stehen. Pfarrscheune Waldenburg, 10., 17. und 24. April, jeweils
Sonntag, 26. April 10.00 Rebgottesdienst beim Vereinshaus des Weinbauvereins Dielenberg, Pfarrer Torsten Amling und der Jodlerclub Spitzenflühli Waldenburg, wie jedes Jahr können nach dem Gottesdienst die Jungweine 2025er degustiert werden, mit Dielenberger Weissweinsuppe, Speck-Käsebrättli und hausgemachten Kuchen, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt. Es gibt keine Parkier- Möglichkeit beim Rebhaus. Parkplätze bei der Mehrzweckhalle in Oberdorf.
Mitteilungen
Amtswoche: 5. bis 26. April Pfarrerin Claudia Bandixen-Widmer, 079 253 01 45 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch
Sonntag, 12. April 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Ehrensperger. An der Orgel spielt Martin Wiget. Kollekte: Christoffel Blindenmission. Anschliessend Kirchenkaffee
Für Kinder und Jugendliche Montag, 13. April 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Kontakt: Stefan Jossen, 079 432 64 16
Gelebte Ostern
Osterkreuz Vom Vogelchor zum Blühen gebracht
Erstmals wurde das Reigoldswiler Kreuz, das Bruno Juchzi aus dem Corona-Desinfektions-Ständer für uns geschmiedet hat, von den Kindern im Gottesdienst zum Blühen gebracht – dazu sangen der Osterchor und die Gemeinde so viele Osterlieder, bis das Kunstwerk vollendet war.
Das Kreuzschmücken war für die jungen Sängerinnen Erholung nach ihrem Vorsingen. Sie sangen begleitet von Heidy Müller am Klavier das Lied der Engel von der Empore, der Frauen am Taufstein und der Evangelistin von der Kanzel. Die gesungene Erzählung der Emmausjünger und der Frauen am leeren
Grab unterstrichen die engagierten Maitlis mit allem, was wir von diesen ersten Osterzeuginnen lernen können: erste Schritte gehen – trotz Trauer und Zukunftsunsicherheit, trotz Fragezeichen und Sorgensteinen; sich überraschen lassen von dem, was höher ist als alle menschliche Vernunft; staunen; Brot, Leid und Freude teilen – und als Schlüssel für alles: wie Jesus aufstehen für das Leben. Beim sonnigen Kirchenkaffee vor der Kirche fanden sie dann auch noch die Eier, die extra für sie rund um die Kirche versteckt waren.
DorotheeLöhr,Pfarrerin
Jugendtreffs. Diese ergänzen die aufsuchende Arbeit und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Aktivitäten. Mit diesem Schritt investiert die Gemeinde Hölstein gezielt in die Lebensqualität junger Menschen und stärkt deren Möglichkeiten, ihre Freizeit und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Die Mobile Jugendarbeit Region Liestal begleitet die Jugendlichen dabei fachlich und ist verlässlich vor Ort präsent.
Donnerstag, 16. April 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal. Kontakt: Nadja Urben, 076 588 55 35
Voranzeigen
Männerabend
Freitag, 17. April, 18.00. Der Männerabend findet an ausgewählten Freitagabenden statt. Mann trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Bitte wende dich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen.
Mittagstisch
Mittwoch, 22. April um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Bennwilerstrasse 14 in Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06 Frühlingsrundwanderung
Freitag, 1. Mai. Kirchgemeindewanderung «Chirsibluescht» – Liestal, Hersberg, Giebenach. Zwei Wochen vor der Wanderung sind die Detailinformationen auf unserer Webseite aufgeschaltet.
Maifahrt mit Car und Schiff ab 55+ Mittwoch, 6. Mai. Ein Car führt uns über die Jurahöhen nach La Neuveville. Dort beginnt die Drei-Seen-Schifffahrt mit Mittagessen auf dem Schiff. Aufenthalt in Murten und Rückreise mit dem Bus. Abfahrtszeit: 8.00 in Lampenberg, Hauptstrasse 40 und 8.15 in Hölstein, Kirchparkplatz - Rückkehr um ca. 18.15. Mittagessen: Salat, Älplermagronen mit Apfelmus, inkl. 2 dl Mineral. Kosten pro Person: CHF 75.00 (die Kirche leistet einen Teilnehmerbeitrag). Leitung: Team Senioren-Treff. Anmeldungen bis 15. April an das Sekretariat (info@ref-behoela.ch, 061 951 20 27).
Beschränkte Teilnehmerzahl – die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Mitteilungen
REFUGIUM
Samstag und Sonntag, 30. und 31. Mai in Gelterkinden. Jugend-Festival unter dem Motto «Zufrieden ?». Ein Festival mit Workshops, Live-Acts, Food, Party, Kreativität und Gottesdienste – plus Jugendratswahl. Für alle ab 16 (wenn du bereits konfirmiert bist, kannst du auch schon mit 15 Jahren teilnehmen), die nicht nur zuschauen, sondern mitgestalten wollen. Zwei Tage, ein Vibe – sichere dir dein 1- oder 2-Tagesticket! Tickets und Infos: faju.ch
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und
Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30
Amtswoche: 7. bis 19. April
Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Donnerstag, 9. April
19.30 Bibel lesen – und aus der Weisheit schöpfen
Freitag, 10. April
10.30 Ökum. GrittGottesdienst
19.00 Spielabend in der Arche, Frauenverein
Sonntag, 12. April
10.00 Gottesdienst. Kollekte: Synodale Prozesse
Montag, 13. April
9.30 SprachCafé in der Arche
Mittwoch, 15. April
14.30 Ü60 Nachmittag in der Arche, Frauenverein
Freitag, 17. April
10.30 Ökum. GrittGottesdienst
11.30 FriedensGebet
12.15 MittagEssen in der Arche, Anmeldung bis Donnerstag, 16.00
Mitteilungen
Bibel lesen – aus der Weisheit schöpfen
Was in der Bibel steht, ist doch ein Märchen. Das kann ich nicht glauben. So oder ähnlich höre ich das manchmal. Für mich steht in der Bibel viel Weisheit, wie sie auch in den Märchen vorkommt. Halt einfach eine andere Wahrheit als die beweisbare, mit Verstand erklärbare. Dies hat mich ermuntert mal zu schauen welches Wort
oder welcher Text am meisten in der Bibel vorkommt.
Angeblich steht 365mal in der Bibel der Satz: «Fürchte dich nicht!» und «Fürchtet euch nicht!» Sozusagen kommt der Wunsch oder die Aufforderung sich nicht zu fürchten täglich in der Bibel vor. Weise oder?
Herzliche Einladung mit anderen Menschen die Weisheit der Bibel zu teilen. Sabine Brantschen Der Frauenverein lädt ein zum Spielabend am Freitag, 10. April um 19.00 und zum Ü60 Nachmittag mit musikalischer Unterhaltung von Roland Schweizer am Mittwoch, 15. April um 14.30 in der Arche. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie eine tolle Auszeit. Freiwillige für das Mittagessen Kochst du gerne? Oder magst du in der Küche helfen? Bei uns im Kochteam für das Mittagessen bist du genau richtig. Am Donnerstag erhalten wir die Waren und zaubern am Freitag ein Menü für rund 30 Personen daraus. Schön, wenn du etwa einmal im Monat an einem Freitag Zeit hast. Wir suchen und freuen uns auf Dich. Information bei Annik Freuler.
Haltungs-Gebet
Die Not sehen –nicht die Nötigung und Unzeitlichkeit, mit der sie dich erreicht. Den Menschen sehen –nicht die Fassade, die aufgebaut wurde, um zu überleben, sei sie dekorativ und verlockend, sei sie befremdliche und anstössig. Die Grösse der Liebe in dir spüren –nicht die Schwere des Schicksals folgen, das dich zu erdrücken scheint.
Den Ruf des Herzens folgen –nicht der Abgrenzung und Scheu vor dem so anderen nachgehen.
Gott sehen und dich daran freuen, dass Gott dir in allen Menschengesichtern begegnet, und bei dir beginnen.
Gott die Ehre geben und alles hineinnehmen in die Stille, im Schweigen vor Gott, dass es dir Kraft wird.
Reformierte Kirchgemeinde
Diegten-Eptingen
Donnerstag, 9. April
14.00 bis 17.00, Pfarrhaus Diegten, Seniorennachmittag Sunneblätz Sonntag, 12. April 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach
Der Voglechor vor dem von ihnen geschmückten Osterkreuz. Foto: zVg
MirjamJauslin
Mobile Jugendarbeitende treffen Jugendliche dort, wo sie sich aufhalten. Foto: zVg
Gegen Einsamkeit im Alter
Die Versorgungsregion Waldenburgertal Plus lud zu einem besonderen Anlass ins Gritt Seniorenzentrum ein – und die Resonanz war mit rund 120 Besuchenden überwältigend. Die Sorge, das sensible Thema «Einsamkeit im Alter» könnte abschrecken, erwies sich als unbegründet. Und trotz der Ernsthaftigkeit des Themas wurde herzlich gelacht, aufmerksam zugehört und engagiert mitdiskutiert. Den Einstieg bildete ein einfühlsames Kurztheater. Mit viel Wärme, Humor und Authentizität zeigte es, wie unterschiedlich Einsamkeit entstehen kann. Gleichsam wurde deutlich: Alleinsein ist nicht dasselbe wie einsam sein. Eine gute Balance zwischen Stunden für sich allein und Geselligkeit ist wichtig. Und es gilt, nebst der bekannten «Altersvorsorge» auch «Einsamkeitsvorsorge» zu betreiben
In der anschliessenden Gesprächsrunde teilten Besucherinnen und Besucher mutig und offen ihre Erfahrungen. Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, die helfen können: einem Verein beitreten, ein Haustier aufnehmen, Freiwilligenarbeit leisten, in die Natur gehen oder sich vornehmen, täglich mit fünf Menschen ins Gespräch zu kommen. Die zentrale Botschaft des Nachmittags: Selber etwas tun! Einsamkeit lässt sich nicht vollständig vermeiden, doch kann man ihr mit aktiv begegnen. Hierzu bot auch der anschliessende Apéro gute Gelegenheit. Zudem zeigten die Stände der Spitex Waldenburgertal und Region Liestal, der Seniorenzentren Gritt und Moosmatt, Pro Senectute, der Alzheimervereinigung beider Basel und dem Seniorenverein Waldenburgertal eine Vielfalt an Unterstützung in der Versorgungsregion Waldenburgertal Plus. VersorgungsregionWaldenburgertalPlus
Polizeinachrichten
Gespannt erwartet die zahlreich erschienene Gästeschar das Theater «Einsamkeit im Alter – Wege aus der Einsamkeit».
zVg
Gemeinden
Fahrzeugbrand erfordert Feuerwehreinsatz
Am Sonntagmittag, 5. April 2026, gegen 12 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Diegten, kurz nach dem Oberburgtunnel in Fahrtrichtung Basel, zu einem Personenwagenbrand. Personen wurden nicht verletzt. Beim Eintreffend der Einsatzkräfte stand der Personenwagen der Marke BMW bereits in Vollbrand. Die Stützpunktfeuerwehr Sissach konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Die Fahrzeuglenkerin wurde beim Brand nicht verletzt. Die Brandursache ist derzeit noch nicht restlos
geklärt. Eine technische Ursache steht im Vordergrund. Für die Lösch- und Bergungsarbeiten mussten der Oberburg- und der Belchentunnel kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Anschliessend konnte der Verkehr einspurig an der Ereignisstelle vorbeigeführt werden. Nach rund zwei Stunden wurden sämtliche Fahrspuren wieder freigegeben. Im Einsatz standen nebst der Stützpunktfeuerwehr Sissach, die NSNW sowie die Polizei Basel-Landschaft. PolizeiBasel-Landschaft
Parteien
Was macht eine Landrätin?
Oberdorf Stammtisch der EVP-Sektionen
Am vergangenen Stammtisch der Oberbaselbieter EVP-Sektionen im Restaurant Tigris verging die Zeit wie im Flug. Landrätin Andrea Heger aus Hölstein berichtete über die Arbeit im Landrat und wie es dank dem sanierten Regierungsgebäude mit mehr Räumen jetzt einfacher ist, von Fraktions- und Kommissionssitzungen in den Landratssaal zu wechseln. Sind doch damit die Zeiten vergangen, in welchen die Exponenten im ganzen Städtli herumwandern mussten, um die dezentralen Sitzungsräume zu erreichen. Die Geschäfte des Landrates werden zuerst in der Fraktion, das sind Parteigruppen, diskutiert und die Haltungen innerhalb der Fraktion geklärt. Heute werden die Geschäfte komplett elektronisch bearbeitet. So können bereits bei
der eigenen Vorbereitung Fragen gestellt werden, was die Effizienz der Sitzungen erhöht. Bei strittigen Geschäften kann es in der Landratsdebatte sogar vorkommen, dass sie vom Landrat zurückgewiesen und nochmals in der Kommission bearbeitet werden müssen. Da Andrea Heger auch als Gemeinderätin tätig ist, vertritt sie nicht selten eine brückenbauende, vermittelnde Rolle zwischen kommunalen und kantonalen Ansichten und Meinungen. Zum Abschluss wurden feine Pizzastücke serviert, was den Hunger stillte und Zeit für persönliche Gespräche brachte. Die Teilnehmenden freuen sich bereits auf den nächsten EVP-Stammtisch. Dieser findet am 13. Juni in Sissach statt.
RemoFrey,EVPSektionWaldenburg
Die EVP-Mitglieder geniessen das gesellige Beisammensein. Foto: zVg
Niederdorf
Frytigsmärt
Nächster Frytigsmärt, 10. April 2026 von 8 bis 12 Uhr beim Milchhüsli auf dem Baumgartenareal, Nähe WB-Haltstelle Niederdorf.
Seniorinnen/Senioren-Mittagstisch
Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 16. April 2026 um 12 Uhr in der Turnhalle Niederdorf statt. Anmeldungen oder Abmeldungen (auch für den Fahrdienst) bitte bis am 13. April 2026 abends an: Antoinette Kohler, Telefon: 0793430271, kohlerantoinette@bluewin.ch. Wir freuen uns auf euch! Herzlichst,TeamMittagstisch
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Bilaterale III im Fokus
Diegten GV der SVP Sektion Rehag
Bei kaltem Frühlingswetter konnte auf dem Hof Mättenbol in Diegten am 27. März um 20 Uhr die ordentliche Generalversammlung mit einer erfreulichen Anzahl an Mitgliedern eröffnet werden. Die ordentlichen Traktanden konnten zügig behandelt werden. Unter anderem war der Rückblick auf die 100-Jahr-Feier der SVP Baselland verbunden mit der 1.-August-Feier mit Bundesrat Albert Rösti und Alt-Nationalrar Rogger Köppel. Es war ein grosser Erfolg, waren doch zu Spitzenzeiten 500 Personen anwesend.
und nicht mehr konkurrenzfähig sein wird sowie in Zukunft von der EU kontrolliert werden wird. Die integrale Rechtsübernahme desEU-Rechts gilt direkt. Dies gilt für über 80 Prozent der EU-Erlasse. Änderungen im EU-Recht werden automatisch (integral) übernommen.
Der Vorstand wurde erweitert durch Stefan Schweizer aus Waldenburg und Stefan Thomann aus Lampenberg, die mit einem herzlichen Applaus willkommen geheissen wurden. Somit ist das Ziel erreicht, dass jede Gemeinde in der SVP Sektion Rehag im Vorstand vertreten sein wird. Auch hat die Sektion zugelegt bei den Mitgliedern, was sehr erfreulich ist.
Im Anschluss informiert Nationalrat Thomas de Courten über den anstehenden Rahmenvertrag auch Bilaterale III genannt mit der EU, und was auf die Schweiz zukommen wird, sollte der Vertrag angenommen werden. Zum Beispiel die Hofläden, die jetzt mit viel Liebe, Konfitüre, Brot, Fleisch, Blumen und so weiter produzieren, bei denen die Vorschriften so hoch sind, dass ihnen das ganze unmöglich gemacht wird
Nun keine Zehn-Millionen-Schweiz –damit wir auch morgen noch eine Heimat haben. Überfüllte Züge, Büsse, überfüllte Schulen und Strassen, Staus. Explodierende Kriminalität und der Zuwanderungsdruck in der Schweiz, wird dadurch nochmals massiv erhöht. Fruchtfolgeflächen, die weiterhin verbaut werden. Im Moment ist der Selbstversorgungsgrad noch bei 43 Prozent, und das sollte die Bevölkerung nachdenklich stimmen. Die Wohnungsnot und die explodierenden Mietpreise.Ein besonderer Dank geht an Nationalrat Thomas de Courten für seinen interessanten Vortrag.
Danke an den Vorstand für seine geleistete Arbeit durchs ganze Jahr. Nach dem offiziellen Teil der GV wurde im geselligen Rahmen weiter über politische wie auch andere Themen diskutiert. Ein herzlicher Dank geht an die Familie Nyffeler für die sehr geschätzte Gastfreundschaft und die schöne Blumendekoration.
Neue Rutsche im Laguna Badeland –Freizeitspass für die ganze Familie!
Im Laguna Badeland gibt es ab sofort ein neues Highlight: Eine moderne Trichterrutsche sorgt für Action und Nervenkitzel. Aus rund zehn Metern Höhe geht es mit Tempo in den großen Trichter, bevor die Fahrt spektakulär im Auslauf endet – ein Erlebnis für alle ab 12 Jahren. Das Laguna liegt in Weil am Rhein – direkt an der Grenze zu Basel und damit ideal für einen spontanen Ausflug aus der Schweiz. Neben der neuen Rutsche bietet das Bad ein vielseitiges Angebot für die ganze Familie: Wellenbad, Erlebnis-
laden zum Entspannen und Spasshaben ein. Besonders spannend: Die neue Rutsche hat noch keinen Namen. Besucher können vor Ort aus drei Vorschlägen wählen und bis zum 15. April an einem Gewinnspiel teilnehmen – mit etwas Glück winken attraktive Preise, darunter sogar eine Jahreskarte. Mit der neuen Attraktion baut das Laguna sein Angebot weiter aus und bleibt ein beliebtes Ziel im Dreiländereck – für Familien, Freunde und alle, die Wasseraction und Erholung kombinieren möchten.
Laguna Badeland Am Wasserwerk 2
D-79576 Weil am Rhein info@laguna-badeland.de www.laguna-badeland.de
Alle Marken und Jahrgänge, zu fairem Preis. Kilometer und Zustand sind egal, auch mit Motor- und Getriebeschaden. Barzahlung, schnelle Abholung. Telefon 079 415 10 46 Danke für Ihren Anruf, auch SA/SO.
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• Dr. med. Martin Schläpfer Herzpraxis Birseck, Arlesheim
• Dr. med. Olivier Friesewinkel Herzpraxis Birseck, Arlesheim
13.00–15.00
Kunsthandel ADAM
Antiquitäten Gemäldeund Kellerfunde
www.lausenkulturell.ch
Eintritt frei / Kollekte
Samstag, 18. April 2026
Hotel Gasthof zum Ochsen, Arlesheim
Donnerstag, 23. April 2026, 19.30 Uhr
www.lausenkulturell.ch
Gemeindesaal Lausen Romy Tschopp, Para-Snowboarderin «Ein Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit» Sie hat viel zu erzählen über ihr Leben, ihren Sport und ihren Umgang mit Erfolg und Hindernissen.