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20260402_WOZ_OBZANZ

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Maradona aus dem Jenseits

Pedro Lenz las im Elefantehuus in Liestal, musikalisch begleitet von Simon Ho.

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Streit um Schulhaus

Zwei SchulhausProjekte sorgen für hitzige Debatten und ein Referendum Ende April.

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Crèmeschnitte ist zurück

Auf der Waldenburgerbahn verkehrt ab sofort ein spezieller Rero-Zug.

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Liestal Viel Applaus im Guggenheim für Helga Schneiders neues Programm

Thomas Brunnschweiler

Am 25. März hatte die Comedian Helga Schneider ihren ersten «Try out» in Liestal. Beim Testlauf ist manches anders als nach der Premiere. Der Adrenalinspiegel ist hoch, Nervosität wird durch Konzentration wettgemacht, Spickzettel sind noch erforderlich, und Improvisation ist gefragt. Ein «Try out» ist ein «Work in progress», und gerade deshalb für das Publikum einzigartig und spannend. Der Titel des neuen Programms, «Ich weiss», ist natürlich doppeldeutig.

Der Abend startete mit einem Schattenriss und einem unheimlichen Bekenntnis. Wovon war Helga jahrzehntelang abhängig? Koks, Heroin? Nein: «Ich färb mini Hoor nüme!» Jetzt seien ihre Hosen zwei Nummern zu klein, sie könne den Text noch nicht auswendig und sei auf die Hilfe ihres unsichtbaren Sidekicks Achim Lenz angewiesen. Das bringt sie alles mit Charme, Selbstironie und ihrem unvergleichlichen Lachen über die Rampe. Sie vergleicht aufgespritzte Lippen mit Cervelats; darum gefielen diese Lippen auch den Schweizer Männern. Sie philosophiert über Cervelats, Lippen- und SchamlippenOPs und bekennt, mit 60 sei man weder Fisch noch Vogel.

Im Comedian-Altersheim Sie zweifelt an der Coiffeurweisheit, Alter sei nur ein Gefühl, und beschreibt das Rentnerdasein so: «Rennt er no, oder isch er scho tot?» Helga spricht über die älter werdende Fancommunity, ihre weissen Haare und badet in «Ich nime no en Campari Soda, wiit under mir liit’s Wolkemeer».

Wann soll man sich aus dem Showbiz zurückziehen? Bei Männern sei das anders als bei Frauen. Sie spielt mit Ge-

schlechter- und Altersklischees, streut immer wieder ein Wortspiel oder einen Gag ein. Sie freue sich auf die Pension und aufs Entschleunigen.

Ihr Hobby sei dann: andere ärgern, zum Beispiel als Fake-Verkäuferin in einem Baumarkt.

Beim Thema Altersheim plädiert sie für ein Heim für pensionierte Comedians und fantasiert launig über die möglichen Konstellationen. André Rieux ertönt. Helga: «Stell diesen holländischen Geigensadisten ab!» Im Altersheim würden dann alte TV-Sendungen

nachgespielt: «Wer wird Pensionär?», «Bauer dement sucht» und «Deutschland sucht den grauen Star».

Bei ihr zu Hause sei es ultramodern. Sie wohne in einem «Smart Place», einer Wohnung mit Touchscreens, in der alles mit ihr spreche, selbst die Kaffeemaschine: «Ist die Milch wirklich noch frisch?»

Am amüsantesten ist der Sketch über das vollautomatische WC, bei dem es jeweils zu allerlei Missvergnügen kommt.

Und wieder geht’s ums Alter: «Soll ich jetzt diskutieren oder früh ins Bett?» Es

Aktuell

Äpfel, Birnen, Bärlauchpesto, Baselbieter Most, Saisongemüse, Holzofenbrot, Apfelcider Milchprodukte und vieles mehr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bei «Ich weiss» springt der Funke über

werde nie so viel gelogen wie bei Premieren. Small Talk sei ein Code wie die verborgenen Kritiken in einem Zeugnis, im Grunde: «Dünnschiss».

Mit dem Thema Tod biegt Helga in die Zielgerade ein. Wer kommt wohl zu meiner Beerdigung? Was sagt der Pfarrer? Hoffentlich nicht «’s isch wie’s isch»; das habe sie mal gehört. Bei ihrer Beerdigung wünsche sie das volle Programm: 16 Stunden «Der Ring des Nibelungen», einen Riesenbraten und Champagner. Das Publikum dankte mit grossem Applaus.

Kolumne

Schoggihase mit Mandelsplittern

Blumenbeete entlang der Hausmauer, viele Sträucher und noch mehr Efeu vor dem Gartenzaun. In der Ecke des Grundstücks eine mächtige Blutbuche, dazu ein grosser Lorbeerbaum. Und auf der Terrasse stand der eine oder andere Topf, der sich ebenfalls bestens als Versteck eignete. Ja, Grossmutters wunderbarer Garten war wie gemacht dafür, damit die Suche nach dem Osternest für uns Enkelkinder nicht allzu einfach werden würde. Nun, so kurz vor Ostern, kommen die Erinnerungen wieder hoch: an die grosse Aufregung vor und während der Suche; daran, wie «Grossmutti» – so nannten wir sie – auf dem Rasen stand und meinen Bruder und mich beobachtete, uns mit «Wärmer…» und «Kälter…» unterstützte. Wir wühlten im Efeugestrüpp, drehten jedes Blatt um und durchstöberten die Rabatte und Sträucher. Auch den Milchkasten checkten wir. Doch so einfallslos war Grossmutti nie. Auch war uns das Wetterglück meistens hold, mir ist, wir hätten die Suche nur ein einziges Mal auf den Estrich des Hauses verlegen müssen. Was genauso eine Gaudi war! Hauptsache suchen und finden – und danach glückselig den Schoggihasen verspeisen. Stets bekam ich denjenigen aus der Migros mit den vielen Mandelsplittern. Mmmh! Dazu Eier aus Schokolade und Zucker. Und immer auch richtige Eier. Die wurden manchmal auch von Grossmutti selbst gefunden, irgendwo im Gesträuch liegend. Aber erst im Verlaufe des Sommers … als faule Eier!

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Helga Schneiders Humor: bissig, frech, alltagsnah und auch hintergründig.
Foto: T. Brunnschweiler
Seraina Degen

Neuen Wohnraum nicht verteuern

Eine lange Diskussion beschäftigte den Landrat in der letzten Sitzung in der 1.Lesung zur Initiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» und hat eines deutlich gemacht: Wer mehr Wohnraum will, darf das Bauen nicht immer teurer machen. Genau dafür hat sich die FDP eingesetzt. Im Zentrum stand die Frage, wie stark planerische Mehrwerte bei Um- und Aufzonungen abgeschöpft werden sollen. Für die FDP ist klar: Der Staat darf nicht jeden planerischen Vorteil maximal belasten. Sonst verteuert er Investitionen, schwächt die Bautätigkeit und treibt am Ende die Wohnkosten weiter nach oben. Gerade in einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum knapp ist, braucht es Augenmass statt fiskalischen Übereifers.

Darum hat die FDP im Landrat erfolgreich beantragt, die maximale Abgabe im Gegenvorschlag von 40 auf 30 Prozent zu senken. Dieser Entscheid ist ein wichtiges Signal. Er anerkennt, dass Eigentümer, Investoren und Bauwillige verlässliche und faire Rahmenbedingungen brauchen. Wer baut, verdichtet und Wohnraum schafft, soll nicht zusätzlich ausgebremst werden. Nicht durchgesetzt hat sich hingegen der FDP-Antrag, Aufzonungen ganz von der Abgabe auszunehmen. Das ist bedauerlich. Denn gerade Aufzonungen sind ein zentrales Instrument, um innerorts zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne neues Land einzuzonen. Wer Verdichtung politisch fordert, darf sie finanziell nicht bestrafen.

Die FDP bleibt deshalb bei ihrer Linie: Ja zu einer rechtssicheren und fairen Regelung, aber nein zu einer überhöhten Mehrwertabgabe. Der Kanton muss attraktive Bedingungen für Investitionen schaffen, statt neue Hürden aufzubauen. Nur so entstehen Wohnungen, Arbeitsplätze und Entwicklungsperspektiven für das Baselbiet.

Der gestrige Entscheid ist deshalb ein Schritt in die richtige Richtung: weniger Belastung, mehr Vernunft und ein klares Bekenntnis zu Wachstum mit Augenmass.

Sandra

SP

Prämienverbilligung – ein Erfolg der SP

An der letzten Landratssitzung wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig ein starker sozialdemokratischer Kompass für den Kanton Basel-Landschaft ist:

Seit Jahren setzt sich die SP mit Nachdruck dafür ein, dass sich politische Entscheide an den konkreten Bedürfnissen der Bevölkerung ausrichten. Ein Beispiel hierfür sind bezahlbare Krankenkassenprämien. Im Unterschied zur soeben abgelehnten kantonalen Prämienabzugsinitiative, welche höhere Einkommen bevorzugt hätte, müssen insbesondere niedrige Einkommen entlastet werden. Dies gelingt nun dank der kantonalen Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags zur nationalen SP-PrämienentlastungsInitiative. Die Freude über die klare Annahme der Vorlage im Landrat ist entsprechend gross. Endlich kann von einer Prämienverbilligung gesprochen werden, die den Namen verdient.

Grüne

Enttäuscht ist die SP hingegen über die unsägliche Diskussion über die Mehrwertabgabe. Es handelt sich dabei um das Gesetz über die Abgeltung von Planungsmehrwerten, welches der Kanton gemäss aktueller Rechtsprechung revidieren muss. Es geht darum, dass die Gemeinden bei Ein-/ Auf- und Umzonungen vom erzielten Mehrwert einen Prozentsatz abschöpfen dürfen. Es geht dabei nicht um eine Erhöhung der Kosten für die Bauherrschaft, sondern um eine Beteiligung am Mehrwert oder Gewinn. Denn durch Ein-/ Aufund Umzonungen steigt der Wert des Landes beträchtlich an. Durch den zusätzlichen Bau von Wohnungen entstehen den Gemeinden aber vor allem Kosten bezüglich der Infrastruktur. Einmal mehr ist ein seriös diskutierter Kompromiss der zuständigen Kommission von den Bürgerlichen im Landrat zerschlagen worden. Angeführt von den di-

versen führenden Mitgliedern des Hauseigentümerverbandes im Parlament ist der Anteil der Mehrwertabgabe auf lediglich 30 Prozent gesenkt worden. Sollte dies in der zweiten Lesung nicht korrigiert werden, wird die SP dem Gegenvorschlag zur Initiative des HEV wohl nicht zustimmen können. Die SP-Fraktion wird sich in der kommenden Sitzung des Landrats wie immer dafür einsetzen, dass Basel-Landschaft ein solidarischer, fortschrittlicher und lebenswerter Kanton bleibt – mit einer Politik, die den Menschen dient und niemanden zurücklässt.

Pascale Meschberger, Landrätin SP, Liestal

Klientenpolitik gegen die Gemeinden

SA: Heute haben wir im Landrat fast drei Stunden über die formulierte Gesetzesinitiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» debattiert. Die Initiative will die Mehrwertabgabe auf Einzonungen beschränken und Umzonungen den Gemeinden fakultativ überlassen. TS: Aufzonungen bleiben dabei völlig aussen vor. Auslöser der Debatte ist das Bundesgerichtsurteil, das unsere bisherige Regelung teilweise als bundesrechtswidrig beurteilt hat. Regierungsrat und Kommissionsmehrheit lehnen die Initiative deshalb ab: zu unklare Rechtsbegriffe, Widersprüche zum übergeordneten Recht und erhebliche Vollzugsprobleme. Für uns Grüne ist klar: Planungsmehrwerte müssen konsequent, rechtssicher und verursachergerecht abgeschöpft werden. Nur so lassen sich Verdichtung, Infrastruktur und raumplanerische Folgekosten fair finanzieren.

TS: Wir reden hier über Einzonungen, als wären sie noch ein reales Instrument. Faktisch sind sie heute kaum mehr möglich. SA: Genau. Und auch Umzonungen sind selten. Die Realität in unseren Gemeinden heisst heute vor allem: Aufzonung.

TS: Wenn aus drei plötzlich fünf Stockwerke werden und statt 15 neu 25 Wohnungen entstehen, dann schafft das einen erheblichen Mehrwert für Eigentümer. Mehr Mieteinnahmen, mehr Ertrag, mehr Vermögenswert. Gleichzeitig entstehen aber auch Mehrkosten für die Allgemeinheit: zusätzliche Schulräume, mehr Verkehr, mehr Infrastruktur. Genau dort stellt sich die Gerechtigkeitsfrage. SA: Und gezwungen wird ja niemand. Wer nicht aufstockt, realisiert keinen Mehrwert und zahlt auch keine Abgabe. TS: Gerade deshalb ist das Argument der Unzumutbarkeit schwach. Wer profitiert, soll sich

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage:42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags.Abonnement:Fr.58.–jährlich Fr.31.–halbjährlich Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung Marc Schaffner

EVP

Monstermässiges

Geschätzte Leserinnen und Leser Sage und schreibe 86 Traktanden standen auf der Liste. Unser neuer EVP-Landrat Danny Stucki war leicht geschockt, ob der monströs vielen Geschäften und der dazu nötigen Vorbereitung. An der Sitzung gesellte sich gar ein siebenundachtzigstes Traktandum hinzu. Denn einer der 23 am Sitzungstag eingereichten Vorstösse war als dringlich bezeichnet. Somit hatten wir vor dem Mittag zu entscheiden, ob wir die Dringlichkeit anerkennen. Unser Ja bedeutete, bereits am Nachmittag zu beraten, ob die Regierung das Anliegen erfüllen muss oder nicht. Ohne Dringlichkeit kann es gut und gerne drei bis sechs Monate bis zur Traktandierung dauern. Inhaltlich verlangte der Vorstoss, die Haltestelle Gartenstadt der Tramlinie 11 während anstehender Bauarbeiten besser zu erschliessen. Die Regierung schlug

Die Mitte

vor, dringlich zu beraten, jedoch nicht zu überweisen. Inklusive EVP waren jedoch 64 zu 9 Stimmen für Überweisung. Monstermässig fiel auch die erste Lesung zur Initiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» aus. Sie dauerte über zwei Stunden, obwohl aus der Kommission ein klar unterstützter Kompromissvorschlag vorlag. Gemäss Bund können auf Ein-, Um- und Aufzonungen von Grundstücken Abgaben für erzielte Mehrwerte verlangt werden, bei Einzonungen minimal 20 Prozent. Kantonal wurde vor wenigen Jahren gegen die EVPHaltung unter anderem der Mindest- zugleich als Maximalsatz festgelegt. Das war nicht rechtens. In die nötige Revision grätscht nun der Hauseigentümerverbands mittels Initiative rein. Der Kanton soll tiefe Werte festsetzen und den Handlungsspielraum der Gemeinden stark

eingrenzen. Doch wenn Profit vor allem bei Investor liegen soll, obwohl Planung und Einbussen bei Gemeinden und Bevölkerung liegen, ist das kaum fair. Tagesfazit: Der Landratspräsi musste die Sitzung verlängern, damit wir von der monsterlangen Traktandenliste wenigstens 27 als bearbeitet zählen konnten. Die Geschäftsleitung des Landrats liess sich ob der frustrierenden Tagesleistung jedoch nicht beirren. Sie scheint voller Zuversicht, was Tempofortschritte angeht und bestückt die nächste Sitzung gar mit 95 Traktanden. Kaum verständlich. Da wächst bezüglich nötiger Vorbereitung ein Monsterfrust heran...

Warum Steuersenkungen so populär sind

Die Reaktionen zum Rechnungsabschluss 2025 haben ein bekanntes Muster offengelegt. Kaum weist der Kanton einen Überschuss aus, spriessen die Begehrlichkeiten. Dass statt eines budgetierten Defizits von 65 Millionen Franken nun ein Plus von rund 45 Millionen Franken resultiert, ist erfreulich. Es verlangt aber vor allem eines, nämlich Nüchternheit. Finanzdirektor Anton Lauber machte deutlich, dass der erfreuliche Rechnungsabschluss 2025 kein Freipass für finanzpolitische Sorglosigkeit ist. Der Überschuss ist wesentlich von Einmaleffekten geprägt, während die strukturellen Risiken bestehen bleiben. Trotzdem folgte umgehend der bekannte Reflex, hier der Ruf nach einem Stopp der Entlastungsmassnahmen und nach einem weiteren Ausbau des Kantons als Arbeit-

SVP

angemessen beteiligen. Münchenstein und Arlesheim haben dafür längst Reglemente geschaffen. Das zeigt: Es geht, wenn der politische Wille da ist. SA: Am Ende war eine knappe Mehrheit gegen die Streichung der Aufzonung , was uns sehr freute. Noch knapper wurde dann aber gegen die Gemeindeautonomie entschieden, die Gemeinden dürfen maximal 30 Prozent auf den durch eine Planung generierten Bodenmehrwert erhaben. Heute hat zum Beispiel Münchenstein in ihrem Reglement 50 Prozent.

Stephan Ackermann und Simon Tschendlik, Landräte der Grünen

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

geber, dort die Forderung nach Steuersenkungen. Letztere kommt jedoch nicht aus dem Nichts, zumal auch der Regierungsrat bei der Einkommenssteuer mittelfristig Handlungsbedarf sieht, weil das Baselbiet im gesamtschweizerischen Vergleich nicht konkurrenzfähig ist.

Steuersenkungen sind aber nicht nur wegen der Steuerbelastung so populär. Machen wir uns nichts vor: Viele trauen uns im Landrat nicht zu, mit Steuergeldern haushälterisch umzugehen. Zu gross ist die Sorge, dass hart erarbeitete Steuergelder uns wie Sand durch die Finger rinnen.

Und zwar auch deshalb, weil allfällige Überschüsse bei uns allzu schnell wieder verplant werden – für neue Forderungen, die jede für sich gut begründet und scheinbar alternativlos sind. Hand aufs Herz: Wer stellt sich

schon gerne gegen mehr Mittel für die Bildung oder für die Pflege der älteren Generation? Doch genau hier liegt das Problem. Die Aufgaben von morgen haben heute noch keine Lobby. Gerade deshalb braucht es im Landrat einen Kulturwandel. Reserven zu bilden, ist kein Zeichen von Ideenlosigkeit, sondern von Verantwortung. Jeder kennt es aus dem eigenen Haushalt. Wer jeden zusätzlichen Franken sofort ausgibt, verbaut sich den Handlungsspielraum von morgen. Dario Rigo, Landrat Die Mitte, Ormalingen

Teilungültig – doch politisch weiterhin relevant

An der letzten Landratssitzung wurde neben Prämienverbilligungen und Mehrwertabgabe ebenfalls über die «Nichtformulierte Initiative: Für eine faire Beteiligung aller Kantone an der Universität Basel (Uni-Finanzierungs-Initiative)» diskutiert. Im Zentrum stand dabei erstmals die Frage der Rechtsgültigkeit. Der Rechtsdienst von Regierungsrat und Landrat kam in seinem Gutachten zum Schluss, dass die Initiative teilweise rechtsungültig ist. Konkret wurde die Forderung als rechtswidrig beurteilt, den bestehenden Vertrag zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt über die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel per Ende 2027 zu kündigen. Gemäss Rechtsdienst liegt die Kompetenz für eine solche Kündigung beim Regierungsrat. Eine Initiative kann diese Entscheidung nicht verbindlich vorwegnehmen, da dies der verfas-

sungsrechtlich festgelegten Kompetenzordnung widersprechen würde. Der Landrat folgte dieser Einschätzung sowie der Empfehlung der Justiz- und Sicherheitskommission und erklärte die Initiative deshalb in diesem Punkt für ungültig. Die teilweise Ungültigerklärung bedeutet jedoch keineswegs, dass das Anliegen der Initiative grundsätzlich abgelehnt wird. Die SVP-Fraktion verlangte bereits in früheren Vorstössen ein Überdenken des Univertrags bzw. dessen Kündigung. Wir wollen, dass sich der Kanton Basel-Landschaft stärker für eine gerechtere Finanzierung der Universität Basel einsetzt. Im Fokus stehen dabei neue oder angepasste interkantonale Vereinbarungen. Ziel ist es, dass Kantone, aus denen viele Studierende nach Basel kommen, künftig stärker an den Kosten beteiligt werden. Derzeit tragen vor allem

die beiden Basel die Hauptlast der Finanzierung, obwohl die Universität eine überregionale Bedeutung hat. Eine fairere Kostenverteilung soll langfristig die finanzielle Stabilität sichern und die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen stärken. Gleichzeitig zeigt die Diskussion im Landrat auch, wie komplex solche finanzpolitischen Fragen im föderalen System der Schweiz sind. Lösungen erfordern nicht nur politischen Willen, sondern auch die Bereitschaft anderer Kantone, sich an neuen Modellen zu beteiligen und bestehende Strukturen zu überdenken.

Nicole Spiegel-Roth, Landrätin SVP Sissach und Umgebung, Allschwil

Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung Rathausstrasse24,4410Liestal Brigitte Reinhard brigitte.reinhard@chmedia.ch Tel. 061 927 29 02 Druck CH Media Print AG

Inserate CH Regionalmedien AG Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss: Montag,16.00Uhr Todesanzeigen: Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss: Montag,10.00Uhr

Eine Publikation von www.oberbaselbieterzeitung.ch

Jenni, Landrätin FPD, Zunzgen
Andrea Heger, Landrätin EVP, Hölstein

KSBL soll in Liestal bleiben

Landratsvorlage Regierung spricht sich für Zwei-Standort-Lösung aus

Sollen die bestehenden Spitalstandorte in Liestal und auf dem Bruderholz ausgebaut werden oder soll das Kantonsspital Baselland (KSBL) in einem Neubau am Standort Salina Raurica in Pratteln konzentriert werden? Vergangene Woche hat die Baselbieter Regierung den Entscheid zugunsten der ersten Lösung gefällt und eine Vorlage an den Landrat überwiesen.

Während bei der medizinischen Versorgung beide Varianten gleich gut abschneiden, erwies sich die Variante «Bruderholz/Liestal» in der Evaluation als wirtschaftlicher. Zu dieser Erkenntnis kamen sowohl der Regierungsrat, als auch unabhängige Experten. Für die Ein-Standort-Lösung «Salina Raurica» nehmen sie zwar eine höhere Profitabilität an, doch die höhere Investitionssumme wird dadurch nicht kompensiert. Inklusive Kreditsicherungsgarantie käme ein Betrag von 1,16 Milliarden Franken auf den Kanton Baselland zu, gegenüber 850 Millionen Franken bei der anderen Variante. Ausserdem könnten die geplanten Teilneubauten an den beiden bestehenden Standorten bereits bis 2032 umgesetzt werden. Ein Neubau in Pratteln könnte dagegen erst um

2040 in Betrieb genommen werden. In seiner Medienmitteilung erwähnt der Regierungsrat am Rande, dass er die eingeleiteten Massnahmen des KSBL anerkennt, eine rasche Besserung beim Betriebsergebnis zu erreichen. Er erwarte von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung jedoch, dass das Ergebnisverbesserungsprogramm in den kommenden Jahren weiter konsequent vorangetrieben werde.

Gleichzeitig betont der Regierungsrat, dass im zukünftigen Versorgungsnetz «kantonal wie regional keine vergleichbare Alternative zum KSBL» für das Angebot stationärer Leistungen im Bereich der erweiterten Grundversorgung bestehe. Dies gelte sowohl aus Sicht der Versorgung als auch der Prämien- und Steuerzahlenden.

Graue statt grüne Wiese Erfreut reagierte der Stadtrat von Liestal über den positiven Entscheid: «Statt auf Experimente zu setzen, favorisiert die Regierung eine nachhaltige bauliche Lösung, die eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung im Baselbiet ermöglicht.» Zu hoffen sei, dass der Landrat die nötigen Weichen im Sinne

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der Regierung rasch stelle, um «unser Spital weiter auf Erfolgskurs zu bringen.» Der Stadtrat weist ferner darauf hin, dass die aktuelle Evaluation die Erkenntnisse bestätigt, die bei Prüfungen der Standorte in den Jahren 2018 und 2019 gewonnen wurden. Ausserdem verweist er auf die Oberbaselbieter Gemeinden, die vor dem Risiko für den Spitalbetrieb warnen, sollte der Standort auf der «grauen Wiese» in Liestal zugunsten der «grünen Wiese» in Pratteln aufgegeben werden.

Der Verein «Region Oberbaselbiet» (ROB) und der Verein «Region Frenkentäler Liestal plus» (RFL+) hatten den Stadtrat von Liestal im Vorfeld mit einem Brief an die an die Gesundheitskommission und den Regierungsrat unterstützt.

Das Komitee «IG Zukunft Kantonsspital» spricht hingegen von einer «verpassten Chance für eine nachhaltige Spitalzukunft in Baselland». Die EinStandort-Variante hätte deutlich bessere Voraussetzungen geboten, um den steigenden medizinischen, wirtschaftlichen und personellen Herausforderungen im Gesundheitswesen nachhaltig zu begegnen, schreibt das Komitee in einer Medienmitteilung.

Die Medienstelle des KSBL wiederum begrüsst den Richtungsentscheid. Zentral sei die Planungssicherheit. Spitalinfrastruktur, medizinische Angebote und Personalentwicklung würden langfristige Perspektiven voraussetzen. Das KSBL verfüge mit den beiden Spitalstandorten Liestal und Bruderholz über bestehende und eingespielte Versorgungsstrukturen. Der vorliegende Richtungsentscheid ermögliche es, Bewährtes gezielt weiterzuentwickeln und die Infrastruktur schrittweise an künftige Anforderungen anzupassen. ObZ

Ambulantes Zentrum für Herzmedizin

Ergolz Klinik Neue Infrastruktur und Leistungen

Sander van Riemsdijk

Seit dem 1. Januar 2026 gehört die Ergolz Klinik in Liestal zur Cardiance Group. Mit der Übernahme durch dieses Unternehmen, welches in Pfäffikon (SZ) mit der Cardiance Clinic eine ambulante Herzklinik betreibt und unter neuer Leitung, erhält im Zuge der Erweiterung des Leistungsangebots die Kardiologie künftig einen wichtigen Platz im Angebot der Ergolz Klinik. An der Medienkonferenz vom letzten Montag in der Ergolz Klinik informierte Prof. Dr. med. Ahmed A. Khattab, ärztlicher Direktor der Klinik, über die Geschichte der Klinik und über die einzelnen Fachgebiete im chirurgischen Bereich. Im Zuge der Erweiterung des Leistungsangebots ab 1. Januar 2026 bietet die Klinik als Behandlungszentrum für moderne Herzmedizin neu ambulante und auf Katheterbasierte Behandlungen an. Im Mittelpunkt des medizinischen Handelns im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes steht die konsequente Patientenzentriertheit, so Ahmed A. Khattab in seinem Referat, und dies mit Respekt, Empathie und individueller Betreuung. «So ein ambulantes medizinisches Angebot gab es in den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt bisher noch nie», unterstrich Ahmed A. Khattab die Einmaligkeit des neuen Angebots in der Region. Die lichtdurchfluteten Untersuchungs- und Behandlungsräume sind mit moderner Medizintechnologie ausgestattet; ein spezialisiertes Team begleitet Patientinnen und Patienten im Sinne einer ganzheitlichen Betreuung mit kardialer Rehabilitation, dies mit Unterstützung eines Fitnessraums und von Ergotherapie.

Montag,30.3.bis Samstag,4.4.26 AbMittwoch

Prof. Dr. med. et phil. nat. Rolf Vogel erläuterte in seinem Referat, welche Auswirkungen die neue Leitung und die Übernahme durch die Cardiance Group auf die Herzmedizin mit ihren neuen kardiologischen Leistungen an der Ergolz Klinik hat. Und zeigte im Sinne von «Unnötiges Weglassen» auf, dass mit dem neuen ambulanten Angebot ein wichtiger Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen geleistet wird. Die Rede war im Vergleich zu stationären Leistungen bei bestimmten Behandlungen von Einsparungen bis zu 42 Prozent. Das Angebot ist nicht an ein Alterslimit gebunden, sondern es kommt auf den gesundheitlichen Zustand des Patienten an, so Prof. Vogel. Er hielt fest, dass die Klinik mit diesem Angebot nicht für Notfälle geeignet ist. Eine Führung durch die neue kardiologische Infrastruktur der Ergolz Klinik rundete die Medienkonferenz ab. Öffentlicher Vortrag: «Herzbeschwerden – wie beschwert sich das Herz und was ist zu tun?» Donnerstag, 7.Mai, 18 bis 19 Uhr, Cardiance Ergolz Klinik, Hammerstrasse 35, Liestal

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Spargelngrün HerkunftsieheVerpackung, Bund,1kg

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Mövenpick Classics div.Sorten,z.B. VanillaDream,900ml

Die Regierung setzt auf die KSBL-Standorte Liestal (Bild) und Bruderholz.Foto: M. Schaffner
Prof. Dr. Ahmed A. Khattab (l.) und Prof. Dr. Rolf Vogel. Foto: S. van Riemsdijk

Todesfälle

Bubendorf

Gerd Iseli, geb. 18. September 1938, von Täuffelen BE. Wurde im engsten Familienkreis bestattet.

Buckten

Judith Montañés-Zaric, geb. 1969. Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung fand am Montag, 30.3.2026, mit zahlreichen Trauergästen auf dem Friedhof am Hörnli in Basel statt.

Gelterkinden

Willy Weber-Thommen, geb. 26. Februar 1935. Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden am Mittwoch, 22. April. Besammlung: 14.30 Uhr, Friedhof Gelterkinden.

BLKB erzielt gutes Resultat

Die BLKB hat im Geschäftsjahr 2025 operativ erfolgreich gearbeitet und konnte in den relevanten Ertragspfeilern weiter zulegen. Zum operativ guten Resultat trugen unter anderem die positive Entwicklung im Anlage- und Vermögensverwaltungsgeschäft sowie im Handelsgeschäft bei. Der Geschäftsertrag der BLKB auf Konzernstufe stieg um 4,6 Prozent auf 499,1 Millionen Franken. Bedingt durch einen Sondereffekt liegt der Konzerngewinn um 7,1 Prozent unter der Vorjahresperiode und beträgt 154,5 Millionen Franken. Die BLKB hält die Ausschüttungen an den Kanton sowie an die Zertifikatsinhaberinnen und -inhaber gleichbleibend hoch. BLKB

SP will Kurswechsel

Finanzdirektor Anton Lauber habe die Lage des Kantons zum wiederholten Mal zu pessimistisch dargestellt, kommentierte die SP Baselland die positive Kantonsrechnung (siehe Artikel rechts). Diesen «Versuch, die schädliche Abbaupolitik zu legitimieren», verurteilt die SP Baselland «in aller Deutlichkeit». Die deutlich zu tiefen Investitionen würden langfristig die Lebensqualität gefährden. Stattdessen fordert die SP Baselland einen Kurswechsel: Abbaumassnahmen seien zu stoppen, der finanzielle Spielraum sei zu nutzen, Investitionen müssten vorangetrieben und die Attraktivität des Kantons als Arbeitgeber gestärkt werden. ObZ

Nothelferkurs soll Pflicht werden

Die Jungfreisinnigen Baselland fordern in einer Petition, dass in der Sekundarstufe 1 der Nothelferkurs zur Pflicht wird. Viele junge Menschen würden die Schule verlassen, ohne über ausreichende Kenntnisse in Erster Hilfe zu verfügen, schreibt die Partei. In einer Notsituation zähle jede Sekunde. (ObZ)

BLT kauft SmartMobility-Geschäft

Die BLT Baselland Transport AG übernimmt das Smart-Mobility-Geschäft der G+D Netcetera. Mit dieser Akquisition sichert die BLT zentrale digitale Mobilitätslösungen für den öffentlichen Verkehr. Die akquirierten Geschäftsbestandteile umfassen die Plattform «Flow» – auf welcher unter anderem die Mobilitätsapp «Basel Go!» basiert – sowie die Analyse- und Beratungsproduktepalette «routeRANK». Diese beiden Lösungen bilden bereits heute wichtige Bestandteile der digitalen Mobilitätsangebote der BLT und ihrer Partner. Mit der Akquisition übernimmt die BLT zehn Mitarbeitende sowie rund 40 bestehende Kundenbeziehungen in der Schweiz. Die Akquisition betrifft den marktwirtschaftlichen Geschäftsbereich der BLT ausserhalb des subventionierten öffentlichen Verkehrs. ObZ

Kanton macht ein Plus von 42 Millionen Franken

Jahresrechnung Mehr Steuereinnahmen als erwartet

Die Erfolgsrechnung 2025 des Kantons Baselland schliesst dank höherer Steuereinnahmen (Fiskalertrag) mit einem Gewinn von 42 Millionen Franken ab; ursprünglich war ein Defizit von 65 Millionen Franken budgetiert worden. Das operative Ergebnis ist mit 98 Millionen Franken positiv. Darin enthalten ist die Abtragung einer Tranche des Bilanzfehlbetrags aus der BLPK-Reform in der Höhe von 56 Millionen Franken. Per 31. Dezember 2025 beträgt der Abbauvorsprung insgesamt sechs Tranchen.

Das Eigenkapital wird gestärkt

Der Gewinn wirkt sich positiv auf das Eigenkapital aus, das sich auf 824 Millionen Franken beläuft und damit über dem Warnwert von acht Prozent des Gesamtaufwands liegt.

Die Nettoverschuldung nimmt zwar leicht ab, bleibt mit 2,28 Milliarden Franken im interkantonalen Vergleich jedoch weiterhin hoch. Gegenüber dem Vorjahr verringert sie sich um rund 60 Millionen Franken und liegt zudem um elf Millionen Franken unter dem Stand per Ende 2022. Das ist der tiefste Stand seit zwölf Jahren und der Ausfinanzierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse.

Die wesentlichste positive Abweichung auf der Ertragsseite resultiert aus Steuermehreinnahmen von 112 Millionen Franken. Der Hauptteil dieser Mehrerträge entfällt auf die Grundstückgewinnsteuern (+74 Millionen Franken) sowie auf die Handänderungssteuern (+25 Millionen Franken). Beides ist Teil des Geschäftsbereichs Spezialsteuern. Darüber hinaus verzeichnen die Einkommenssteuern der natürlichen Personen Mehrerträge von 62 Millionen Franken, die im Wesentlichen auf deutlich höhere Steuererträge aus Vorjahren zurückzuführen sind. Ebenso liegen die Steuern auf Kapitalabfindungen 2. und 3. Säule (+10 Millionen Franken) sowie die Vermögenssteuern natürlicher Personen inklusive Vorjahre (+8 Millionen Franken) über dem Budget. Demgegenüber stehen Mindererträge insbesondere bei den Gewinnsteuern juristischer

Personen inklusive Vorjahre, welche um 55 Millionen Franken unter dem budgetierten Wert abschliessen.

Mehreinnahmen sind ferner bei der Ausschüttung der Nationalbank zu verzeichnen, hinzu kommen Ausschüttungen aus nicht umgetauschten Banknoten der sechsten Serie.

Belastend wirkt hingegen die Abwertung der Grundstücke des Lochbruggareals in Laufen von zehn Millionen Franken sowie diverse gegenläufige Effekte, die insgesamt zu einer Verschlechterung von fünf Millionen Franken führen. Zusätzlich resultieren Mehrerträge aus der höheren Gewinnausschüttung der Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) von vier Millionen Franken sowie aus fünf Millionen Franken höheren Verzugszinsen auf Steuern. Und schliesslich übertrifft der Kantonsanteil an der Verrechnungssteuer das Budget 2025 mit Mehreinnahmen von 6 Millionen Franken.

Die bedeutendste negative Ertragsabweichung entstammt der neu gebildeten Rückstellung für die erwartende Rückerstattungsforderungen bei der Verrechnungssteuer (VSt).

Auf der Aufwandseite wirken sowohl positive als auch negative Einflussfaktoren, die sich weitgehend kompensieren.

Starker Selbstfinanzierungsgrad

Der Kanton tätigte im Jahr 2025 Bruttoinvestitionen in der Höhe von 180 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 141 Millionen Franken und liegen damit 193 Millionen Franken unter dem budgetierten Wert. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt im Jahr 2025 140 Prozent. Damit können die getätigten Investitionen aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Der finanzielle Ausblick ist laut Regierungsrat mit grossen Unsicherheiten behaftet. Einfluss haben anstehende Abstimmungen und hängige Initiativen auf kantonaler Ebene, wie auch globale wirtschaftliche Verwerfungen. An der Schuldenbremse will der Regierungsrat konsequent festhalten. ObZ

«Schädlich für Region»

10-Millionen-Schweiz Initiative stösst auf Kritik

An einer Medienkonferenz von letzter Woche sprachen sich regionale Vertreterinnen und Vertreter von Parteien, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften gegen die Initiative «Keine 10-MillionenSchweiz» aus. Die Allianz tritt unter dem Namen «Bilaterale. Unser Weg.» auf und bezeichnet die Initiative der SVP als «Chaos-Initiative» und als schädlich für die Region Basel.

Die Baselbieter Nationalrätin Samira Marti ist überzeugt, dass eine Annahme die Schweiz ins Chaos stürzen würde: ««Die Initiative verlangt die Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU –und zwar bereits, wenn die Schweiz um bloss noch vier Prozent wächst.»

Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, strich die Bedeutung der Personenfreizügigkeit und der bilateralen Verträge für die regionale Wirtschaft heraus: «Für die vielen Exportunternehmen in unserer Region

ist die EU praktisch der Heimmarkt. Der Zugang zum EU-Markt sichert im Kanton Basel-Landschaft jeden zweiten Arbeitsplatz.»

Die Baselbieter EVP-Landrätin Andrea Heger erklärte, dass die Initiative voraussichtlich die Wiedereinführung von Kontingenten bedeuten würde: «Das Saisonnierstatut erlaubte keinen Stellenwechsel, die Arbeits- und Wohnverhältnisse waren häufig prekär und der Familiennachzug war stark eingeschränkt. In diese Zeiten wollen wir nicht zurück.»

In der Allianz «Bilaterale. Unser Weg.» sind Personen aus Parteien von links bis rechts vertreten (SP, FDP, Grüne, Die Mitte, EVP, GLP, LDP) sowie aus dem Gewerbeverband Basel-Stadt, der Handelskammer beider Basel, dem Arbeitgeberverband Region Basel, aus den Gewerkschaften und weiteren Organisationen. ObZ

Betrachtung zur Woche

Ostern – Fest der Verwandlung

Am kommenden Sonntag feiern wir Ostern. In unseren Kirchen wird die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert. Die biblischen Ostergeschichten werden gelesen und Pfarrerinnen und Pfarrer versuchen so gut wie möglich, die Auferstehungshoffnung der ersten Christinnen und Christen weiterzugeben. Doch irgendwie mag uns das nicht mehr so richtig gelingen. Die Begeisterung und die Freude über die Osterbotschaft hält sich – nach meiner Meinung – in den meisten Gottesdiensten in Grenzen und wird höchstens vielleicht noch im einen oder anderen beschwingten Osterlied erkennbar.

Ostern bedeutet für viele Menschen in unseren Breitengraden nicht mehr und nicht weniger als eine willkommene Gelegenheit, ein paar Tage Ferien verbringen zu können: sei es beim Skifahren, mit einer Städtereise oder mit ein paar sonnigen Tagen irgendwo im Süden. Wieso Ostern gefeiert wird und welche Bedeutung dieses Fest hat, ist vielen nicht mehr bewusst. Am ehesten wird Ostern mit dem Osterhasen und den farbigen Eiern in Verbindung gebracht. An das Fest der Auferstehung denken aber die Wenigsten. All das macht es den Kirchen in unseren Breitengraden nicht einfach, an Ostern die ursprüngliche Botschaft dieses christlichen Festes mit Freude und Nachdruck an die Frau und den Mann zu bringen. Oft kommen wir

uns vor wie Rufer in der Wüste – die niemand hören will, besser gesagt, hören kann, denn der Lärm unserer kommerzialisierten, individualisierten Welt ist zu stark.

Genug gelästert! Die Menschen heute sind nicht schlechter oder besser als früher. Ihre Gewohnheiten und Interessen haben sich einfach im Laufe der Zeit geändert. Das soll uns nicht daran hindern, die Frohe Botschaft von Ostern weiterzusagen und die Hoffnung der Auferstehung zu feiern. Denn Ostern will uns ja nicht einfach an die Auferstehung Jesu, wie sie in den Evangelien beschrieben wird, erinnern. Nein, sie will uns vielmehr ins Bewusstsein rufen, dass auch wir mit Christus auferstehen und uns wandeln können (Röm 6,4 ff). Der Mystiker Angelus Silesius sagt: «Halt an! Wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.» Und der vor zwei Jahren verstorbene evangelische Theologe Jürgen Moltmann meint: «Ostern kann nicht nur heissen: Es gibt ein Leben nach dem Tod. Das klingt wie Vertröstung. Ostern muss heissen: Das Leben hier wandelt sich.»

Die Botschaft von Ostern beschränkt sich nicht auf Ostern. Sie muss uns das ganze Jahr über zu denken geben. Denn Ostern heisst Verwandlung zum Leben.

Pfarrer Stephan Degen-Ballmer, Gelterkinden PallyBestattungen

RundumdieUhrfürSieda

Vereinsnotizen

Historisches Schild ist jetzt im Polizeimuseum

Die Literarische Gesellschaft Baselland besuchte am vergangenen Freitag das Baselbieter Polizeimuseum. Am Ende der hervorragenden Führung durch Peter Rotberg holte Vizepräsident Lorenz Degen eine rechteckige, rostige Metallplatte hervor. Allgemeines Staunen entstand, als er diese umdrehte und der Schriftzug «Kantonspolizei» mit einem roten Baselbieterstab zum Vorschein kam. Das Schild, das vermutlich einst um 1940 einen Polizeiposten schmückte, kam zufällig wieder zum Vorschein: «Mein Grossvater Paul Lütscher (1914–1961), geboren und aufgewachsen in Ziefen, war von 1933 bis 1951 als Polizei-Kanzlist tätig. Anfang der 1940erJahre erwarb er ein Haus in Liestal, wo er mit seiner Familie lebte, bis zu seinem frühen Krebstod (damals unheilbar) im Alter von 47 Jahren. Als seine Frau, meine Grossmutter, mit 99 Jahren ins Altersheim umzog, räumte unsere Familie das

Haus. Im ‹Schöpfli›, einem Raum für Gartenwerkzeuge, stand ein vermutlich selbst gebautes Gestell aus Holz. Bei dessen Abbau stellten wir fest, dass dieses Schild der Kantonspolizei in umgedrehter Form als Tablar verwendet wurde. Es diente als Ablage für Werkzeuge, Blumentöpfe und dergleichen, daher seine stark angegriffene Rückseite. Ausser mir hatte in der Familie niemand Interesse an dem Schild, weshalb ich es zu mir nahm.»

Mit dem Museumsbesuch übergab Lorenz Degen dieses Schild als Schenkung dem Polizeimuseum, wo es bestimmt einen würdigen Aufenthaltsort finden wird. «Ich denke, mein Grossvater hätte auch Freude daran, dass das Schild nun in jenen Kreis zurückkehrt, wo er zu Beginn seines Berufslebens tätig war und von wo es ursprünglich herstammt.»

Literarische Gesellschaft Baselland

Lorenz Degen (links) übergibt das historische Schild an Peter Rotberg (rechts), den CoKurator des Polizeimuseums Baselland. Foto: zVg
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Sein ganzes Leben galt der Kunst

Diegten Vor 60 Jahren ist der Baselbieter Künstler Walter Eglin gestorben   Lorenz Degen

In der neuen Ausstellung zum Bade-Tourismus im Baselbiet im «Dichter:innen und Stadtmuseum Liestal « (DISTL) sind auch zwei Filme zu sehen, auf denen überraschenderweise der Künstler Walter Eglin zu sehen ist. Im Expo-Film von 1964 wird er in seinem Atelier sitzend gezeigt, ebenso rücken einige seiner Kunstwerke ins Bild. Auf dem Film über die Ausgrabungen der Villa Munzach erscheint Eglin zufällig, hinter einem Knaben, beim Freilegen der römischen Ruinen.

Vor 60 Jahren ist Walter Eglin gestorben. Gleich neben dem Eingang zur Kirche Diegten, auf der rechten Seite, steht ein besonderer Gedenkstein. Farbige Glasscheiben, die von einem etwa halben Meter hohen Stein umschlossen werden, werfen auch an trüben Tagen ein helles Licht auf den Boden. Der Platz erinnert an den bedeutendsten Baselbieter Künstler des 20. Jahrhunderts. 1895 geboren und aufgewachsen im benachbarten Känerkinden, hat er sich in vielen Kunstrichtungen einen Namen geschaffen. Während Jahrzehnten lebte im Hof «Weidli» oberhalb von Diegten, wo er am 3. Februar 1966 verschied. Aus dem Hof «Weidli» wurde später ein Pfadi-Heim.

Werke im öffentlichen Raum bewahren «Lange hat mein Vater geglaubt, er leide an Rheuma, dabei war es Magenkrebs», berichtet Toni Eglin (88). Der jüngere Sohn des Künstlers (sein älterer Bruder Fritz starb 2023) lebt heute im Tertianum in Olten. Das Werk seines Vaters ist ihm bis heute sehr wichtig. Zusammen mit Gleichgesinnten des «Freundeskreis Walter Eglin», dem unter anderem der bekannten Autor Thomas Schweizer angehört, kümmert er sich um Kunstwerke seines Vaters, die von der Zerstörung bedroht sind. «Leider kommt es immer wieder vor, dass Gebäude, an denen Kunstwerke meines Vaters angebracht sind, abgerissen werden.» Hohe Wellen schlug beispielsweise im Sommer 2017 die «Zigeunerin von Ormalingen», ein Sgraffito, das auf eine örtliche Sage zurückging. «Es gelang nach einigen Widerständen, das Werk an eine andere Stelle zu transportieren.» Thomas Schweizer hat geholfen, dass Mosaike im Lärchenstrasse-Schulhaus in Münchenstein wieder aufgetaucht sind: «Der Abwart zeigte sie mir im Keller des Schulhauses, später gelangten sie zur Gemeindeverwaltung. Ich konnte sie dann eigenhändig mit meinem Auto nach Känerkinden ins Museum bringen.»

Das Walter Eglin-Museum wurde 1995, zum 100. Geburtstag des Künstlers, eröffnet. «Ich sage manchmal halb scherzhaft, es sei das einzige Baselbieter Kunstmuseum», so Thomas Schweizer. «Denn nur im Walter Eglin-Museum gibt es eine Dauerausstellung, alle anderen, wie das Kunsthaus Baselland, das Forum Würth oder der Palazzo in Liestal, zeigen ausschliesslich Wechselausstellungen.»

Das Museum beherbergt auf zwei Stockwerken den künstlerischen Nachlass und auch persönliche Gegenstände wie den Hammer zum Steinekopfen.

Vereinsnotizen

Der Gedenkstein auf dem Friedhof Diegten wurde ebenfalls zu diesem Jubiläums-Anlass von der Gemeinde Diegten aufgestellt (es handelt sich nicht um den originalen Grabstein). Ursprünglich stammt der Stein aus den spanischen Pyrenäen.

Grösstes Mosaik der Schweiz

«Mein Vater sammelte die allermeisten der Steine für seine Mosaike selbst. Er wanderte im ganzen Baselbiet umher, nahm sie mit nach Hause, wo er sie mit dem Hammer so lange klopfte, bis sie die richtige Form bekamen», erzählt Toni Eglin. Ausgebildet wurde Walter Eglin während 5 Jahren an der Kunstakademie in Stuttgart. Zunächst wandte er sich, ganz dem Zeitgeist der frühen 1920er-Jahre entsprechend, dem Holzschnitt zu. Später faszinierten ihn Mosaike. Der Durchbruch gelang ihm 1938 mit dem ersten Preis des Wettbewerbs für die Universität Basel. «Mein Vater erhielt ein Telegramm nach Diegten. Sein Freund Eric Bohny schrieb ihm kurz und knapp ‘hast gewonnen’. Doch mein Vater glaubte an einen Schreibfehler, es solle ‘fast gewonnen’ heissen. Erst als etwa zwei Stunden später das Telegramm vom Sekretär der Jury eintraf, begriff er, dass er den Wettbewerb wirk-

Ernstetag vom 13. März

Jährlicher Stammtisch Die Baselbieter Ernste trafen sich

Zum 49. Male feierten wir unseren Namenstags Ernst. Eingeladen wurde ins Restaurant Traube nach Büren SO. Ein wunderschöner Tag war der 13. März. Von 48 angeschriebenen Ernste im Baselbiet fanden 16 den Weg nach Büren. Die Gründe sich zu entschuldigen waren Arzttermine.

Neun haben ihre Partnerinnen mitgenommen, so waren wir eine fröhliche Gesellschaft. Zum Eintreffen der Ernste mit ihren Partnerinnen gab es einen Apéro, welcher der gespendet wurde vom ältesten Ernst. Ernst Lerch, ist Gründungsmitglied dieser Stammtisch-

Idee. Nachdem wunderbaren Essen, kamen die Unterhalter «Dorf Schnurri» aus Zunzgen zum Zuge. Die Stimmung war sensationell, sie brachten die Ernste in gute Stimmung. Nach dem Dessert gab es eine Zugabe mit den «Dorf Schnurris», wir sangen zusammen das Ernste- und Baselbieterlied. Man spürte förmlich die gute Stimmung, die trotz der Abwesenheit einiger Kameraden herrschte. Also ein gelungener Ernste Namenstag. Auf dass wir nächstes Jahr das 50. Jubiläum in voller Frische feiern können.

wie das grösste Mosaik der Schweiz heisst. Das grösste Mosaik in Deutschland, «Luther vor dem Reichstag zu Worm 1521» in der Dreifaltigkeitskirche in Worms, stammt ebenfalls von Walter Eglin. «Mein Vater war ein bescheidener Mensch, auch in seinem Auftreten. Als ihn die Wormser abholen wollten, erwarteten sie einen stattlichen Mann mit einer Künstlermähne. Die schmächtige, zurückhaltende Person meines Vaters überraschte sie vollkommen», erinnert sich Toni Eglin schmunzelnd.

Schlüsselwerk einer Epoche

Für Thomas Schweizer stellt das Mosaik «Der Italiener» ein Schlüsselwerk dar. 1966 sprach Max Frisch den berühmten Satz von den Arbeitskräften, die man gerufen habe und den Menschen, die gekommen seien. «Walter Eglin erkannte dies bereits 1953. ‘Der Italiener’ nimmt als erstes Kunstwerk der Schweiz Bezug auf die Situation der italienischen Gastarbeiter. Eindrücklich rückt Walter Eglin den Menschen aus dem Süden in den Mittelpunkt.» Durch eine Schenkung gelangte der lange Zeit in Privatbesitz befindliche «Italiener» 2024 ins Walter Eglin-Museum, wo er seither besichtigt werden kann.

Israel-Aufenthalt verändert sein Werk

Schweizer gibt die Hoffnung nicht auf, dass auch dieses Werk eines Tages wieder ans Licht kommt: «Es ist unbegreiflich, wie so ein Kunstwerk einfach zugedeckt wird. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass es freigelegt wird und besichtigt werden kann.»

Israel hinterliess Spuren in den letzten Werken von Walter Eglin, den Holzmonotypien. Sein Stil änderte sich radikal, auch waren die Themen ganz neu. «Stadt von wildem Tier bedroht» heisst beispielsweise eines der eindrücklichen Werke. «Eine Anfrage aus Südfrankreich für ein Kirchenmosaik lehnte er ab, er wollte sich ganz den Monotypien widmen», sagt Toni Eglin. «Mit letzter Kraft arbeitete mein Vater an diesen Hölzern. Er hatte zeitweise ungeheure Schmerzen, aber er zwang sich zur Weiterarbeit.» An seinem Lebensende wog Walter Eglin noch 45 Kilogramm. Wenige Wochen davor, als eine letzte grosse Operation bevorstand, schrieb Walter Eglin im Spitalbett in Liestal sein künstlerisches «Vermächtnis». Der Text zählt zu den eindrücklichsten Abschiedsworten, die ein Baselbieter Künstler je zu Papier gebracht hat. Alles überschauend, fasste er seine Lebenserkenntnis so zusammen: «Innerlich Unsichtbares sichtbar zu machen, das glaube ich, ist wahre Kunst.»

lich gewonnen hatte.» Eglin setzte sich gegen 48 Mitbewerber durch, was Neider hervorrief. Es gab Versuche, Walter Eglin den Preis abzuerkennen, damit ein Basler Künstler den Auftrag bekäme, der Künstler Alfred Henrich Pellegrin war der Anführer der Intrige. Doch die Kleingeister konnten sich nicht durchsetzen und Eglin vollendete nach 8 Jahren «Die Sendung»,

Eine prägende Zeit erlebte Walter Eglin in Israel. «Durch einen Studenten wurde er ins Kibbuz Beith Hashita eingeladen. Mit einer Sondererlaubnis durfte er in einem Steinbruch von König Salomo Reststücke aufsammeln.» Die grünen Malachite verarbeitete er dann ebenfalls in Mosaiken. «Viele Mosaike blieben im Kibbuz, zwei, die ‘Sphinx» und die ‘Mirjam’, kamen mit ihm in die Schweiz zurück», weiss Toni Eglin. Die «Sphinx» machte vor einigen Jahren Furore, weil sie im KV Liestal hinter einer Gipsplatte verschwand. «Zum Glück konnten wir sie unbeschädigt nach Känerkinden bringen.» Nicht wieder freigelegt ist hingegen das Sgraffito «Weltenbaum», das ebenfalls vom KV Liestal unsichtbar gemacht wurde. Es befand sich in der früheren Eingangshalle, die heute als Computerraum genutzt wird. Thomas

Thomas Schweizer verneigt sich vor Walter Eglin: «Mich fasziniert sein ungeheuer reichhaltiges Werk.» Andere Baselbieter Künstler wie Jacques Düblin, Jakob Probst oder Fritz Bürgin hinterliessen auch ein beachtliches Schaffen, aber niemand sei in so vielen Gattungen präsent gewesen wie Walter Eglin», so der Literaturkenner. «Diese Fülle ist doch unglaublich: Er hinterliess eine Fülle von Gemälden, Holzschnitte, Mosaiken, Kerbschnitzeren, Kirchenfenstern, Holzmonotypien, Sgraffitos, alles innerhalb eines Lebens und von hoher Qualität! Man sieht es ganz deutlich: Sein ganzes Leben galt der Kunst.» Öffnungszeiten des Walter Eglin Museum in Känerkinden: Geöffnet jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung, Tel. 062 299 22 19. Führungen sind möglich.

Publikationen

Thomas Schweizer ist es zu verdanken, dass Walter Eglin auch in Buchform ausführlich gewürdigt wird. «Ich hätte nie gedacht, dass ich über ein Jahrzehnt lang mich mit diesem Künstler befasse», so der Füllinsdörfer. Mittlerweile sind vier Bücher erschienen, ein fünftes ist in Vorbereitung.

2016: Der steinige Weg des Walter Eglin (Schwabe Verlag)

2919: Holzmonotypien (Schaub Medien)

2022: Kerbschnitzereien (Schaub Medien)

2024: Mosaik eines Künstlerlebens (Schaub Medien)

2026: Kirchen und Kirchenfenster (erscheint im Frühling bei Schaub Medien)

NWS-Schwingfest 2027 in Sissach

Am 3. und 4. Juli 2027 findet das Nordwestschweizer Schwingfest statt – diesmal in Sissach. Das OK präsentiert etwas mehr als ein Jahr vor dem Fest das Logo des Anlasses (siehe nws2027.ch). Es zeigt in einem modernen Stil zwei Schwinger im Sägemehl im fairen Wettkampf gegeneinander.

Der Anlass, der zum insgesamt 119. Mal stattfindet, wird unter dem Motto «Mit Schwung in die Zukunft» durchgeführt. Am Samstag findet das Nordwestschweizer Schwingfest statt, am Sonntag folgt der Baselbieter Jungschwingertag. Ein am Anlass angestrebter Reinerlös soll als Startbasis für einen neuen Schwingkeller für den Nachwuchs im oberen Baselbiet eingesetzt werden. Das Areal befindet sich auf der Sportanlage Tannenbrunn. ObZ

Walter Eglin im Expo-Film «Baselbiet – Kleine Schweiz zwischen Jura und Rhein» von 1964.
Walter Eglin auf dem Munzach-Film aus den 1950er-Jahren.
Toni Eglin (links) und Thomas Schweizer (rechts) mit den zahlreichen Publikationen zu Walter Eglin. Fotos: L. Degen
Ernst Schmid, Zunzgen
Gruppenbild vom Ernstetag 2026.
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Interessierte Gäste an der Vernissage 2025

Maradona sprach aus dem Himmel

Elefantehuus Fesselnde Lesung von Pedro Lenz mit stimmiger Musik-Begleitung von Simon Ho

Eric Rütsche begrüsste mit Schwung das Publikum in «seinem» Elefantenhaus der Elektra Baselland. Keyboarder Simon Ho (Hostettler) startete musikalisch und leitete den Auftritt von Pedro Lenz ein, einen der wichtigsten zeitgenössischen Mundart-Autoren der Schweiz, der die Brücke zwischen Literatur und Bühne/Spoken Word schlägt. Der grossgewachsene, schlanke Schriftsteller füllte die Bühne mit seiner schlichten, empathischen und überzeugenden Lesung aus seinem Buch über Diego Armando Maradona mit dem Titel «Mit Linggs». Da es sehr viele Biografien über Maradona gibt, lässt Pedro Lenz ihn als Diego im Buch in Mundart selbst reden und auf sich zurückblicken.

Der Aufstieg von Diego Armando Maradona Diego kam 1960 in Buenos Aires auf die Welt, in eine arme Welt ohne Strom und fliessendes Wasser, ohne Perspektive. Er war das fünfte von acht Kindern, der erste Bub nach vier Mädchen. Im Quartier wurde er «Schwarzköpfli» genannt, eine Bezeichnung, die seinen Platz in der Gesellschaft abschätzig definierte. Er hatte damit schlechte Karten und Startbedingungen für das Leben, aber er hatte einen guten linken Fuss. Bald folgte der Ball Diego, er konnte alles damit machen, mit dem Ball am Fuss fand er die innere Zufriedenheit. Der Ball war sein Türöffner, Zauberstab und bester Freund, von Anfang bis zuletzt. Mit 15 wurde er Profi, mit 16 spielte er bereits in der ersten Mannschaft der Argentinos Juniors in La Paternal, einem Stadtteil im Zentrum von Buenos Aires. Mit dem Ball am Fuss wurde er nun als «Goldbub» gefeiert.

Für eine Stunde waren die ärmsten Menschen die Reichsten Er resümierte, dass seine goldene Jugendzeit von der grausamen Militärdiktatur Argentiniens begleitet wurde. Er spielte, während die Diktatur mordete und gab zu, dass sie damals als Fussballer einfach geschwiegen hatten. Sie haben am gleichen Ort gelebt, wa-

ren aber in einer anderen Welt. Diego war auf dem Fussballplatz für viele Menschen der Stern am Himmel, der das Stadion beben liess und etwas Hoffnung versprühte. Wenn Maradona gewann, hat jeweils ebenso auch irgendein arbeitsloser Argentinier ein bisschen gewonnen.

1981 wechselte Diego zu Boca Juniors in ein anderes Quartier, von rot/weiss zu gold/blau, ins Quartier der Hafenbuezer. Dort wurde er der beste Fussballer der Welt, mit den heissblütigsten Fans der Welt.

Nachdem die Generäle ihn endlich ins Ausland gehen liessen, wechselte er zum FC Barcelona nach Europa. Dieser Verein war mehr als nur ein Club, mit dem Maradona nie richtig warm wurde.

Der FC Barcelona hatte eine weisse Linie bei Diego hinterlassen, nämlich die weisse Kokainlinie. Sein Weg führte ihn weiter zum SSC Neapel, wo das Trikot die gleiche Farbe wie der Himmel hatte. Napoli und Maradona, das war eine Symbiose. Er brachte seine Mitspieler dazu, immer auf ihn zu spielen und so waren das seine besten Jahre mit dem zweimaligen Gewinn der Italienischen Meisterschaft.

Diego war nun ein trauriger, kranker Mann Er lag im November 2020 in einem alten Haus, seinem letzten Platz zum Leben, allein daheim. Das Alleinsein sah er als Bedrohung. Er war gerade erst 60 Jahre alt und hatte viel erlebt.

Er legte Wert darauf, dass er trotz Kokain der beste Fussballer war und nicht wegen des Konsums. Er war kein Betrüger, sondern ein Drogen-Süchtiger. Er wurde positiv getestet und 15 Monate gesperrt. Das war die Höchststrafe! Er ging heim nach Buenos Aires, in seine Stadt, in die Stadt der Sehnsucht, der Melancholie. Während vielen Jahren hatte Maradona die Welt mit seinem Spiel verzaubert. Den früher so unbeschwerten Maradona gab es plötzlich nicht mehr. Es war nicht mehr leicht, der Diego zu sein, der nie Ruhe haben durfte. Er wollte nur noch Fussball spielen, auf dem Platz war alles gut, daneben nicht mehr. Der Kopf wusste noch, wie es geht, die Beine trugen ihn schliesslich nicht mehr zum Ball. Nach 350 Spielen trat Maradona 1997 zurück. Er hatte alles erreicht. Es fühlte sich schon etwas so an, als ob er gestorben war, als er nicht mehr spielen konnte.

Er erkrankte an Cardiomyopathie, sein Herzmuskel hatte nur noch 38 Prozent Leistungsvermögen. Im Buch spricht Diego noch aus dem Himmel: Er gibt zu, Fehler mit den Drogen, in der Beziehung gemacht und falsche Freunde gehabt zu haben. Dennoch blieb er immer gleich, der Bub der in der Welt überall Spuren hinterlassen hat und er würde alles noch einmal gleich tun.

Simon Ho am Keyboard war stets in sein Instrument und die musikalische Entwicklung, passend zum gelesenen Text, vertieft, hob den Kopf nur selten und wenn ein Notenblatt fertig gespielt war, liess er es links neben sich zu Boden sinken. Pedro Lenz zog den Bann der Zuhörenden auf seine spannend aufbereiteten Worte. Maradona hat den Menschen so viel Freude gemacht, in kurzen Hosen, mit seinem Leibchen und mit dem Lederball am linken Fuss. Diego war ein Visionär, ein Zauberer, der mit dem Ball alles machen konnte, weil der Ball ein Teil von ihm war, wie ein gut dressierter Hund, jeder Spielzug war ein Gedicht, eine Komposition, es war Magie, die die Menschen verzauberte.

Genau diese Stimmung und die eigene, von Diego erhaltene, künstlerische Inspiration brachten die beiden Künstler eindrucksvoll auf die Bühne in Liestal.

Die «Gnussmärt»-Saisoneröffnung war gut besucht

Liestal Spezialanlässe im 2026 geplant – Verein sucht personelle Unterstützung

Marc Schaffner

Es war richtig Betrieb am Samstagmorgen in der Liestaler Rathausstrasse. Am unteren Ende, vor dem Modegeschäft «GareDeRobe», ertönten Musik und Lautsprecheransagen, dazu präsentierten Models faire und nachhaltige Mode und freuten sich über den Applaus des sitzenden oder stehenden Publikums. Oberhalb davon säumten die Stände des «Gnussmärt Lieschtel» den Strassenrand. Der erste Markt in der Saison war bei kaltem, aber trockenem Wetter recht gut besucht, wenn auch nicht übervoll. Angeboten wurde wie immer eine reichhaltige Palette an meist regionalen Produkten, vom Zeglinger Zander über Käse, Fleischwaren, Blumen bis zu frischem Gemüse. Die meisten der rund 20 Produzent/-innen äusserten sich jedenfalls positiv über den Umsatz an diesem Tag. «Es hatte vor allem Leute, die gekauft haben und nicht nur solche, die flanieren», stellte «Gnussmärt»-Präsident Ueli Vögtlin zufrieden fest. Vögtlin gibt sein Amt per Ende März ab, wird dem Verein aber weiterhin zur Verfügung stehen, bis eine Nachfolge gefunden ist. An dieser Stelle ein Aufruf: «Vielleicht überlegt sich ja der eine oder die andere, das Amt zu übernehmen», hofft Ueli Vögtlin. Der Verein würde sich über Unterstützung freuen.

Im Jahr 2026 sind im Rahmen des «Gnussmärt» verschiedene Spezialanlässe geplant. Für den 25.April haben sich die «Tälläbuebä» aus Attinghausen angemeldet, sie werden im Vorfeld des Jodlerfests in Basel (26. bis 28.Juni) ein Konzert in Liestal geben.

Am 9. Mai wird erstmals der Wildpflanzenmarkt in den «Gnussmärt» integriert. Organisatorisch bleiben beide

Das Marktpublikum flanierte nicht nur, sondern kaufte auch ein.

Märkte unabhängig voneinander, der Unterschied ist nur, dass der Wildpflanzenmarkt, der vorher allein für sich auf dem Zeughausplatz stattfand, ins Geschehen eingebunden wird.

Am 19. September feiert der «Gnussmärt» zum dritten Mal sein Herbstfest mit musikalischer Unterhaltung, Gastund Info-Ständen sowie weiteren Attraktionen. Ueli Vögtlin erwartet wieder ein «proppenvolles Stedtli». Gleichzeitig finden der Trüffelmarkt und der Flohmarkt statt.

Der «Gnussmärt Lieschtel» hat jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Der Schwerpunkt liegt auf Lebensmitteln, die im Umkreis von 50 Kilometern um Liestal produziert werden. Infos zum «Gnussmärt Lieschtel»: www.genussmarkt-liestal.ch Weitere Markttermine in Liestal: Flohmarkt am 25.April, Warenmarkt am 29.April

Zwischendurch

Wohl ist der März dem April zuvorgekommen und hat sich den Scherz mit dem Schnee und der Kälte doch noch an seinen letzten Tagen erlaubt. Der bitterkalte Wind saust durch die Betongänge des Bahnhofs von Liestal, sodass man ausrufen möchte: «Macht bitte jemand die Türe zu!» Doch keiner hört es und eilt herbei zu denen, die ins Stedtli gehen oder auch weg von der Stadt mit dem nächsten Zug. Bis zum nächsten Scherz.

In der Tat traf mich heute eine Nachricht wie ein Aprilscherz: Adam Kadyrov, der Sohn von Ramsan Kadyrov, des nicht über alle Zweifel erhabenen Tschetschenien-Diktators, wurde mit seinen 17 Jahren sowohl zu seinem politischen Nachfolger als auch zum Major ernannt. Wenn man ein Kind fragt, wer es in Zukunft sein oder werden möchte, sagt es manchmal «Präsident». Dann schmunzelt man vielleicht darüber mit: «Hoppla, George! Das ist ein Köpfchen.»

Wie viele Kinder konnten sich einen solchen Wunsch erfüllen? Ein Präsident eines Landes zu werden. Ich selbst kenne keines. Was ich weiss, ist, dass sich die Denkweise der Gesellschaft über das Alter von Politikern und Politikerinnen mittlerweile auch verändert hat. Immer mehr trauen sich die jungen Menschen die schwierigen und verantwortungsvollen Aufgaben auf der Bundes- und Kantonsebene zu und verfolgen ihre politischen Ambitionen. Im Kanton Basel-Landschaft zum Beispiel Jan Kirchmayr (SP), der 2016 mit 22 Jahren als eines der jüngsten Mitglieder in den Landrat gewählt wurde. Heute gibt es unter den Einwohnerräten etwa 20- bis 30-Jährige, die frische Perspektiven einbringen und die Gesellschaft besonders auf Themen wie Nachhaltigkeit, Kultur und soziale Teilhabe aufmerksam machen. Die Gesellschaft will es so, da sie erkannt hat, dass viele Politikerinnen und Politiker ihr bestimmtes, um nicht zu sagen fragiles Alter (im Kognitiven) erreicht haben und deshalb ein frischer Wind und eine neue Dynamik der Gesellschaft besser tun würde. Nicht zuletzt muss sich die ältere Generation bewusst sein, dass alle Errungenschaften und Lasten ohnehin in Zukunft auf die Schultern der Jugend zu übertragen sind. Was den Aprilscherz mit dem Adam Kadyrov betrifft, müssen wir zum Glück keine Angst haben, dass unsere Jugend sich wie der frisch gebackene Major voll daneben benehmen wird. Adam Kadyrov, der nicht einmal eine Volksschule abgeschlossen hat und einen Text nicht fehlerfrei vom Blatt ablesen kann, wird wohl eines Tages vor einem Haufen Scherben seiner Träume dastehen. Unsere Jugend dagegen wird glücklicherweise nie unser Land wie Tschetschenien in eine Bananenrepublik umwandeln. Mit der Politik und unserem Ruf scherzen wir nicht.

Koisyn Schneider Autorin, freie Journalistin, ErwachsenenAusbilderin, Sprachlehrerin, Trainerin interkulturelle Kompetenzen und Dolmetscherin

Armeeübung

Aufgrund der Übung «CONEX 26» verstärkt die Schweizer Armee die Sicherungsmassnahmen rund um die Kaserne Liestal sowie den Truppenparkplatz (Kiesplatz Militärstrasse). Unter anderem werden temporäre Sperren wie Stacheldraht installiert. Die Massnahmen werden voraussichtlich am 24. Juni wieder zurückgebaut. Zusätzlich wird der Parkplatz bei der Turnhalle/Friedhof am Nonnenbodenweg im Zeitraum vom 8. bis 12. Juni durch die Armee abgesperrt und mit temporären Sicherungsmassnahmen versehen. Während dieser Zeit steht der Parkplatz der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung.

Bei «CONEX» («Connected Exercises») soll die Zusammenarbeit der verschiedenen Kräfte der Armee weiterhin aufgebaut werden. ObZ

Simon Ho am Keyboard und Pedro Lenz als Vorlesender. Foto: E. Bachmann
Fotos: M. Schaffner
Rindfleisch aus Rümlingen und Floristik aus Wenslingen.
«Rhombi» aus Langenbruck verkauft Brot und Backwaren.

Glänzende Blechpracht

Baselbieter Konzerte Nuancierte Blasmusik mit «Brasseria» in der Stadtkirche

Thomas Brunnschweiler

Die Kultur der Brass Bands hat in der Schweiz Tradition. Es kommt aber selten vor, dass man eine Formation hört, in der alle Mitglieder professionelle Solisten und verantwortlich für eine Stimme sind. Dies ist beim Ensemble «Brasseria» der Fall, das am 24. März im Rahmen der Baselbieter Konzerte in der Stadtkirche Liestal aufspielte. Vorab sei gesagt, dass das 15-köpfige Ensemble durch einen frischen und transparenten Gesamtklang, saubere Intonation, satte Tiefen und strahlende Höhen überzeugte. Dirigent Jan Schultsz, Professor an der Hochschule für Musik Basel, leitet die «Brasseria» mit Schwung, subtilen Bewegungen und einem Gespür für Nuancen. Für Liebhaber des blasmusikalischen Wohlklangs waren die ersten beiden Stücke aus der Planeten-Suite von Gustav Holst gewöhnungsbedürftig. Das Stück «Jupiter, the Bringer of Jollity» oszilliert zwischen hymnischer Ruhe und ausgelassener Energie. Es enthält die berühmte Melodie «I Vow to Thee, My Country». Das längere Stück «Mars, the Bringer of War» tönt dagegen düster, bedrohlich

und mit einem markanten Fünf-ViertelOstinato unerbittlich. Die Erfahrung von Krieg, Mechanik und Zerstörung wird durch scharfe Dissonanzen ausgedrückt und verzichtet auf jegliches Pathos. In Holsts «Second Suite in F for Military Band» wird konsequent englische Volksmusik verwendet. Nach dem «Song without Words» wird im «Song of the Blacksmith» der Ambossrhythmus des Schmieds hörbar. Nach einem Tanz erklingt in zügigem Tempo eine kontrapunktisch komponierte Interpretation von «Greensleeves». Mit dem beliebten «Pomp and Circumstance March No.1» mit seinem «Land of Hope and Glory» von Edward Elgar klang der erste Teil des Konzerts aus. Instrumentale Wärme und Glanz verschmolzen hier zu einer Einheit.

Von Buenos Aires nach St. Petersburg «Maria de Buenos Aires» von Astor Piazzolla aus dem Jahr 1968 ist eine rhythmisch komplexe, atmosphärische und geheimnisvolle Mischung aus Tango Nuevo, Jazz und klassischen Elementen. Hier wird eine Erzählung begonnen, wieder abgebrochen und eine neue ge-

Noch nicht ganz hundert

startet. Immer wieder übernimmt ein Instrument eine Solopassage und reicht sie an ein anderes weiter. Der dänische Komponist Mogens Andresen schrieb die Auftragskomposition «The Sound of Brasseria». Zuerst erklingen in «The Sound of Nature» alphornähnliche Naturlaute, bevor im «Sound of Angels» in den tiefen Lagen Bachs «Ich steh an deiner Krippe hier» aus dem Weihnachtsoratorium intoniert und von den Trompeten kunstvoll konterkariert wird. Nach den kraftvollen «Proud Messengers» folgte das ekstatisch-fröhliche Finale «Joy of Life» mit witzigen Einsprengseln auf einem Stabspiel. Mit den «Polovtsian Dances» («Polowetzer Tänze») aus der Oper «Fürst Igor» tauchte man in die Klangwelt von Alexander Borodin ein. Die Tänze sind farbenreich und mitreissend, enthalten exotische Skalen und Rhythmen sowie effektvolle Steigerungen. Gegen Ende wird das Tempo eines Galopps angeschlagen und man sieht sich auf einem Ritt in der Weite der Taiga. Nach grossem Applaus gab es als Zugabe das schöne Stück «Glow» («Leuchten») des Amerikaners Eric Whitacre.

Frenkendorf Der Verkehrs- und Verschönerungsverein feierte den 90. Geburtstag

Hanspeter Thommen

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Frenkendorf feiert an der Generalversammlung seinen 90. Geburtstag. Warum immer nur die ganz runden Geburtstage feiern? Das fragte sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein Frenkendorf und entschied sich, mit einer speziellen Generalversammlung seinen 90. Geburtstag zu feiern.

Im Saal des Wilden Mann durfte Präsidentin Irene Gunzenhauser nach der musikalischen Einleitung durch die Jugend Brass Band Früh Frech eine stattliche Anzahl an Mitgliedern begrüssen. In ihren Jahresberichten liessen die Präsidentin sowie die Präsidenten der Kommissionen Anlässe und Infrastruktur die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahrs Revue passieren. Zwar musste die Kassierin Silvia Duttweiler ein Defizit in der Jahresrechnung bekannt geben. Doch dieses fiel nicht so hoch aus,

«Weisch no?»

Lausen Hits und Klassiker mit «John & John Xpanded»

Ursula Roth

«Äs het gfägt!» Mit diesem feurigen, rockigen Konzert hat die Band das Publikum in der Aula Mühlematt in Lausen aus der Reserve gelockt. Schon mit dem ersten Stück, das die Band spielte, «I bi doch ä liebe Siech» von Polo Hofer, entlockten die fantastischen Musiker den Besuchern tosenden Applaus. Der Titel des Konzerts «Weisch no?» passte hervorragend zu all den bekannten Liedern, die viele Erinnerungen auslösten. Von den über zwanzig Liedern, die von der Band gespielt wurden, waren alles grosse Hits. «Hemmige, Dr Ferdinand isch gstorbe», beide von Mani Matter und der berühmte «Kiosk» von Polo Hofer. «W. Nuss vo Bümpliz», von Patent Ochsner. Von George das Lied «Hie bin i deheim», «Heimweh» von der Band Plüsch. Ebenfalls bekannte Melodien waren die Lieder «Adios muchachos, Hotel California und Boat on the River».

Die «gestandenen» Musiker spielten fantastisch. Ob Gitarre, Piano, Handorgel oder Schlagzeug. Die grossen Rockklassiker und Mundarthits sind auch heute noch äusserst beliebt.

Immer wieder wurde das Publikum aufgefordert zum Mitsingen und Klatschen.

Cello Hertner aus Bubendorf spielte am Piano und der Handorgel. Hämpu Dubach und Plüme Imhof mit den Elek-

trogitarren. Ruedi Maurer am Schlagzeug und David Jegge an der Bassgitarre. Alle aus dem Berner Seeland. Hämpu und Plüme spielen schon seit 30 Jahren als «John & John» zusammen, die weiteren Musiker kamen vor rund drei Jahren dazu. Plüme Imhof, seit über 50 Jahren Musiker, spielte früher, nebst anderen Bands, ein paar Jahre in der Band von Polo Hofer.

Ein grosses Danke Erika Bachmann von Lausen Kulturell richtete das Wort vor dem Konzert an das Publikum. Sie begrüsste den Landratspräsidenten Baselland Reto Tschudin, der das Konzert ebenfalls besuchte. Tschudin begrüsste die Anwesenden kurz und richtete einen Dank an das Lausen Kulturell Team, das durch das Winterhalbjahr monatlich diverse kulturelle Anlässe veranstaltet. Eine Bereicherung für den Ort. Auch rühmte er das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner von Lausen.

Reto Tschudin bezeichnete sich als Herzblutlausner, denn er wohnt seit seiner Geburt im Dorf.

Erika Bachmann erinnerte noch an den letzten Anlass dieser Saison, er findet am Donnerstag 23. April statt. Die Para-Snowboarderin Romy Tschopp wird dann bei Lausen Kulturell zu Besuch sein.

Ein beschwingter Abend neigte sich dem Ende zu.

John & John Xpanded spielten mit vollem Körpereinsatz und begeisterten das Publikum mit ihrem «Weisch no?» Programm, Hämpu Dubach, Cello Hertner, Ruedi Maurer, Plüme Imhof und David Jegge. Foto: U. Roth

Grafiker und Kosmopolit

Galerie Altbrunnen Bilderausstellung Paul Degen

wie es budgetiert worden war. Auch das Budget für das nun angelaufene Jahr rechnet mit einem Mehraufwand, dies vor allem wegen verschiedener Jubiläumsaktivitäten.

Leider konnte für den zurücktretenden Aktuar Martin Schweizer kein Ersatz gefunden werden. So bleibt dieser Sitz im Vorstand vakant. Doch die übrigen Vorstandsmitglieder bleiben im Amt und wurden mit grossem Applaus bestätigt. Nach 25 Jahren im Vorstand und in Kommissionen legte Peter Studerus nun alle Ämter nieder. Allerdings beteuerte er, dass er für Notfälle noch immer zu haben sei. Ganze 40 Jahre stand Fritz Brönnimann im Einsatz für den VVF. Er war Vorstandsmitglied, Präsident der Museumskommission und sogar Kurator des Ortsmuseums. Nun setzt auch er sich zur Ruhe. Beide Herren wurden an der Generalversammlung speziell geehrt.

Sowohl der Präsident der Einwohnergemeinde, Roger Gradl, als auch der Präsident der Bürgergemeinde, Piet Schaub, liessen es ich nicht nehmen, dem VVF zu seinem speziellen Jubiläum zu gratulieren. Beide freuen sich schon auf das 100-Jahr-Jubiläum in zehn Jahren. Diesen Gratulationen schlossen sich die Vertreter von Baselland Tourismus und vom Turnverein Frenkendorf an. Nach Abschluss der Generalversammlung wurden die Mitglieder zu einem Nachtessen eingeladen, mit musikalischer Begleitung durch Yvonne und Ueli Boss mit ihren Schwyzerörgeli. Die Frenkendörfer wissen, wie man feiert. Da darf es ruhig mal auch ein Geburtstag sein, der noch nicht ganz hundert ist.

Paul Degen, geboren 1941, war ein Lebenskünstler, vor allem aber ein begnadeter Grafiker, Zeichner und Illustrator, dessen Schalk und Esprit man auch in New York sehr zu schätzen wusste. Er hatte für das renommierte Literatur- und Gesellschaftsmagazin «The New Yorker» 36 Titelseiten geschaffen. Nach ca.30 Jahren in New York und der grossen Welt war er anlässlich seiner Besuche in Liestal bei seiner Schwester Liselotte Lüthi-Degen, der bis heute legendär gebliebenen «Marronifrau», untergekommen und hat dort Heimat gefunden. Später wohnte und arbeitete er auch in der Galerie Altbrunnen an der Grammetstrasse 20. Wie viele andere Künstler hatte er einen Teil seines Lebensunterhalts mit Bildern bezahlt. Verstorben ist er im Jahr 2007.

Vor einigen Jahren hatte Liselotte LüthiDegen die Galerie renoviert und aufgefrischt. Die Bilder sind thematisiert aufgehängt. Und sie sind eine Augenweide. Nach der Winterzeit eröffnet sie nun ihre Galerie wieder an Ostern, Sonntag und Montag, von 14 bis 18 Uhr. Dann immer am ersten Sonntag des Monats. Weltenbummler Paul Degen wirkte und arbeitete auf allen fünf Kontinenten. Es fehlt ihm aber eine gewisse Anerkennung in der Region Basel. Immerhin finden wir ein Porträt über ihn im Baselbieter Heimatbuch Nr, 32, 2019. Als Künstler, und erst noch als Erfinder des Roma-Geburtsrades, hat er einen grossen Beitrag zur Kulturgeschichte des Kantons Baselland geleistet.

Elegantes Dirigat, Kammermusikalität und symphonischer Klang: «Brasseria».
Foto: T. Brunnschweiler
Thomas Schweizer
Die Galerie Altbrunnen an der Grammetstrasse 20 in Liestal. Foto: zVg
Eröffnung durch die Jugend Brass Band Früh Frech unter der Leitung von Ivan Estermann
Präsidentin Irene Gunzenhauser leitete die Versammlung mit viel Herz und Humor Fotos: HP. Thommen

Klangvoll in den Frühling

Konzert Musikalischer Auftakt des Musikvereins Gelterkinden

Ursula Handschin

Ein Feuervogel und ein Wasserfall in Gelterkinden? Der Musikverein Gelterkinden machte dieses Erlebnis möglich mit seinem Konzert am Samstagabend in der Aula der Sekundarschule Gelterkinden unter der Leitung der Dirigentin

Céline Pellmont. Patrick Thum und Silas Goldiger begrüssten das Publikum und informierten über die ausgewählten Werke. Da der Musikverein am Auffahrtswochenende am eidgenössischen Musikfest in Biel teilnimmt, zusammen mit 550 Vereinen und 20000 Musizierenden, ist er fleissig am Üben. Dieses Kon-

zert war sozusagen eine Art Hauptprobe. Das Pflichtstück hatten sie allerdings erst kürzlich erhalten und erst den ersten Teil eingeübt. Mit dem Titel «Endless Peace» hatte das OK das Motto einer weltweiten Sehnsucht ausgewählt. Zum Wunschwerk «Waterfall» hingegen hat der Musikverein eine besondere Beziehung, denn der junge Komponist aus dem Wallis, Gauthier Dupertuis, besuchte kürzlich eine Probe und erzählte über die Hintergründe seiner Komposition, in der er seine Verbundenheit mit der Natur musikalisch verwirklichte. So sind denn auch das Rauschen und Tropfen des Wassers und andere geheimnisvolle Geräusche des Waldes akustisch

zu erkennen. Mit einem Paukenschlag wurde das erste Stück «Rise of the Firebird» eröffnet und mit «Waterfall» ging es weiter. Die Filmmusik «Game of Thrones» leitete über in Latinorhythmen von «Señorita». Hatte es hier schon etliche Tanzfüsse gelockt, sich dazu zu bewegen, wippten sie erst recht mit beim Schlussstück «Waltz No.2» von Dmitri Shostakovich. Die beiden Moderatoren luden ein zu weiteren Anlässen, an dem der Musikverein zu hören sein wird, die unter www.mvgelterkinden.ch ersichtlich sind.

Anschliessend an den Konzertgenuss gab’s ein gemütliches Zusammensein bei Grillwürsten und Getränken.

Aktives Vereinsjahr des NVVG

Gelterkinden Jahresversammlung mit viel Engagement

Am Freitagabend, 20. März 2026, trafen sich 32 Mitglieder des NVVG zur 93. Jahresversammlung. Der Präsident, Michael Gurtner, führte durch die obligaten Traktanden und zog ein positives Resumée seines ersten Vereinsjahres als neuer Präsident.

Eine Vielzahl von Aktivitäten wie der Familienausflug zu den Wisenten im Naturpark Thal oder Arbeiten zugunsten des Naturlehrpfades am Chöpfliweg, welcher aktualisiert und erneuert wird, waren Highlights des vergangenen Vereinsjahres. Besonders erfreulich ist das Engagement zahlreicher Mitglieder; sei es bei Einsätzen zugunsten der Natur, als Nistkastenrevierverantwortliche oder zunehmend im Bereich Gebäudebrüter. Im Anschluss an die Traktanden stellte ein Dreierteam bestehend aus Lars Conzett, Stephan Kaiser und Kuri Wirz das Programm Population Monitoring (Popmon) vor. Im Rahmen einer Erhebung zum Thema Gebäudebrüter wurde in den vergangenen Monaten ein grosser Effort im Erweitern von Brutmöglichkeiten für die verschiedenen Schwalbenarten sowie Mauersegler (Spyren) geleistet. Es wurden bestehende Kolonien entdeckt und neue Gebäude gefunden, an welchen über 90 neue Nisthilfen geschaffen wurden. Auch bei der Förderung der Wasseramseln sowie bei den Kauzen ist grosses Engagement im Gange.

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An der Versammlung wurde das Population Monitoring

Der Vorstand freut sich über so viel Einsatzfreude. Wer Interesse hat, sich ebenfalls über die Jahresprogrammaktivitäten hinaus zu engagieren, ist herzlich willkommen. Der interessante Abend klang mit einem feinen Apéro und guten Gesprächen aus.

Vorstand Natur- und Vogelschutzverein Gelterkinden (NVVG)

Unpassendes Verfahren –zu teures Resultat

Gelterkinden braucht eine gute und bezahlbare Schulraumlösung – kein architektonisches Prestigeobjekt. Mit dem anonymen, offenen Architekturwettbewerb wurde 2023 leider das falsche Verfahren gewählt. Solche Wettbewerbe priorisieren die Architektur und nicht die wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Das Resultat: Das gewählte Siegerprojekt «Campus Loggia» kostet über 50 Prozent mehr als der vorgegebene Kostenrahmen von sieben Millionen Franken. Auch ist fraglich, ob der Wettbewerbsgewinner, das Einzelunternehmen «Atelier Amont Inhaber L. Allen», über die Erfahrung für die effiziente Umsetzung des Projekts verfügt. Ein Blick in die Website zeigt: Das Atelier ist klein, international ausgerichtet und glänzt mehr durch Wettbewerbsteilnahmen und akademische Tätigkeit und weniger durch Realisierung von Schulbauten.

Bei der öffentlichen Vorstellung des Siegerprojekts durch die Wettbewerbsjury im November 2023 war das «Atelier Amont» nicht in der Lage, dem Publikum das Projekt in Deutsch vorzustellen. Inzwischen liess der Inhaber, Herr Logan Allen, das «Atelier Amont» als GmbH mit dem Mindestkapital von 20000 Franken in Basel eintragen. Auch das sind nicht gerade vielversprechende Projektvoraussetzungen, die das anonyme, offene Verfahren ergeben hat. Mit einem selektiven Verfahren hätte man erfahrene Architekturbüros auswählen und ein realistisches, bezahlbares Projekt entwickeln können. Darum jetzt konsequent handeln: Nein zum Millionen-Planungskredit! Kein weiteres Geld für dieses unpassende, überteuerte Projekt. Christian Tanner, Gelterkinden ehem. Mitglied der Gemeindekommission

Samariterverein feierte 90-Jahre-Jubiläum

Gelterkinden GV mit Ehrungen und Neuzugang

Am 20. März 2026 trafen sich die Gelterkinder Samariter zu ihrer jährlichen GV, und diesmal konnten sie sogar ein Jubiläum feiern. Der Samariterverein Gelterkinden ist schon 90 Jahre aktiv als Verein für die 1. Hilfe in der Umgebung und Nachbarschaft unterwegs.

An der GV mussten sie ein Mitglied verabschieden, durften dafür aber auch ein neues Mitglied aufnehmen. Und zwei von ihren treuen Aktivmitgliedern durften sie sogar zu Ehrenmitgliedern ernennen für ihren langjährigen treuen und aktiven Einsatz, Daniel Wirz und Lisbeth Briggen. Charlotte Graf wird ihre Henry-Dunant-Medaille später an einer Übung in allen Ehren überreicht bekommen, da sie nicht an der GV dabei sein konnte.

Der Samariterverein Gelterkinden setzt sich mit Herzblut ein, auch mit 90 Jahren bewusst immer wieder mit frischem Schwung vorwärts zu gehen und aktiv zu bleiben, und sich möglichst noch viele Jahre für die Erste Hilfe, Postendienste und Kurse engagieren können. Und der Samariterverein freut sich

Die Präsidentin Rita Wicki (Mitte) gratuliert Lisbeth Briggen und Daniel Wirz für ihren langjährigen aktiven Einsatz. Auf dem Bild fehlt Charlotte Graf, welche die HenryDunant-Medallie erhielt.

natürlich jederzeit, wenn ein neues Gesicht bei ihnen hinein schnuppert. Samariterverein Gelterkinden und Umgebung

Sieg zum Saisonschluss

Sport Tischtennisclub Gelterkinden

Gelterkinden 1 feierte mit einem 6:4 gegen Rio-Star Muttenz 5 einen Heimsieg zum Saisonschluss. D. Hasler konnte seine schwierige Saison (Bilanz -5) mit zwei Einzelsiegen und dem Doppelgewinn mit Häfelfinger versöhnlich beenden. Captain Freivogel verbuchte ebenso zwei Siege und konnte in der Einzelrangliste mit +3 noch an Häfelfinger (+1) vorbeiziehen, weil diesem gegen Muttenz nur ein Sieg gelang. Senn steht am Ende bei -2. Die Doppelbilanz sieht für das Team aussergewöhnlich schlecht aus: fünf Siegen stehen neun Niederlagen gegenüber. Nach einer durchzogenen Saison, in der man lange im Abstiegskampf war, konnten die Oberbaselbieter dank einer Steigerung am Ende noch Basel 7 abfangen und den 5. Rang sichern. Neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze sehen ordentlich

Traurig, traurig

Fast jeden Morgen dasselbe Schauspiel vor meinem Fenster: Fröhliche Kinderstimmen, munteres Geplapper, eine aufgeweckte Schar ist auf dem Weg zu ihrem Waldkindergarten. Bei jedem Wetter scheinen sie ihren Schulweg zu geniessen, und den Unterricht danach vermutlich auch. Ich denke dann so für mich: Auch diese Kinder kommen bald in die «grosse Schule». Die findet nicht mehr im Wald statt, aber auch nicht in einem richtigen Schulhaus. Die Kinder werden in einem Jahrzehnte alten Provisorium untergebracht. Immerhin wissen die ehemaligen Waldkindergartenkinder bestimmt, was zu tun ist, sollte es in ihrem neuen Klassenzimmer zu regnen beginnen. Eigentlich ist es schon traurig zu sehen, was sich diese Gemeinde (Gelterkinden) alles leisten konnte und kann (ich verzichte auf eine Aufzählung), aber ein richtiges Schulhaus für die Kinder der Primarschule soll zu teuer sein. Ich stimme am 26. April dem Projektierungskredit für den Schulhausbau zu. Hans Rebmann, Gelterkinden

aus, der Club muss aber versuchen sich zu verstärken, um künftig weiter oben mitspielen zu können und der Gefahr zu entgehen, plötzlich doch abzusteigen. Mit dem Ligaerhalt der ersten Mannschaft hat der Club ein wichtiges Ziel erreicht. Ansonsten sieht es düster aus, alle anderen Teams sind klar auf Abstiegskurs. Bei einigen Teams ist das nicht überraschend, in der 4. Liga jedoch sehr ungünstig, weil der Verein eine gute zweite Mannschaft braucht. Gelterkinden 2 hat noch eine kleine Chance, braucht im Schlussspiel jedoch einen 8:2 Erfolg. 3. Liga: Gelterkinden 1 – Rio-Star Muttenz 5: 6:4 (Freivogel 2, Hasler 2.5, Häfelfinger 1.5. Simon Senn

Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch, www.click-tt.ch, www.nwttv.ch

Diebstahl aus Fahrzeug

Am Freitagnachmittag, 27. März 2026, kurz nach 15 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Wenslingen drei mutmassliche Diebe anhalten. Sie werden verdächtigt, ein Fahrzeug aufgebrochen und daraus Wertgegenstände entwendet zu haben. Eine Fahrzeughalterin meldete kurz nach 14.30 Uhr, dass soeben drei Personen an ihrem in Tecknau im Zelgliweg parkierten Personenwagen eine Scheibe eingeschlagen und aus dem Innenraum das Portemonnaie entwendet haben. Drauf entfernten sich die Unbekannten zu Fuss in Richtung Gelterkinden. In Folge einer weiteren Meldung aus der Bevölkerung und der Fahndung durch mehrere Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft, konnten kurz nach 15 Uhr an der Hauptstrasse in Wenslingen,

drei dem Signalement entsprechende Personen festgestellt und angehalten werden.

Bei den Angehaltenen handelt es sich um einen 21- und 25-jährigen Algerier sowie einen 33-jährigen Marokkaner. Zurzeit wird durch die Polizei überprüft, ob die Angehaltenen für weitere Delikte in Frage kommen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Basel-Landschaft erneut um Beachtung der folgenden Hinweise: Lassen Sie keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug zurück; Kontrollieren Sie beim Verlassen des Fahrzeuges, ob sämtliche Türen abgeschlossen sind; Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei über die Notrufnummern 112/117.

Polizei Basel-Landschaft

Der Samariterverein feiert stolz seinen 90. Geburtstag.
vorgestellt. Foto: zVg
Der Musikverein freute sich nach dem Konzert über den Applaus.
Foto: U. Handschin
Polizeinachrichten
Leser

Ratio contra Campus Loggia

Gelterkinden Das Schulhausprojekt ist ein Misstrauensvotum an den Gemeinderat

Meinrad Stöcklin

In Gelterkinden liegen die Nerven blank und es liegt politischer Zündstoff in der Luft. Und zwar wegen des geplanten Schulhaus-Neubaus für die Primarstufe respektive der Referendums-Abstimmung von Ende April über den Projektierungskredit gemäss den Ideen des Gemeinderates. Dieser hatte an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025 das Projekt «Campus Loggia» vorgestellt, welches mit einem Preisschild von rund 11 Millionen Franken als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen war.

Dagegen kam in der Folge rasch ein Referendum mit über 700 Unterschriften zustande. Nun präsentierte dieser Tage eine sechsköpfige Projektgemeinschaft unter dem Namen «Ratio» ein alternatives Projekt mit einem Kostenrahmen von sieben Millionen Franken, also rund 40 Prozent günstiger als «Campus Loggia». «Wir beweisen damit

Fünf der sechs Mitglieder der Projektgemeinschaft Ratio auf einen Blick (v.l.): Thomas Lang (Ruepp AG), Remo Bossert (Bossag AG), Christine Mangold, Dr.

(Bitterli Ingenieure) und Daniel Ritter (GGS Holzbau). Es fehlt: Michael Baader (Jurist).

Visualisierung des Ratio-Projektes von aussen.

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 2. April

10.30 Österlicher Altersheimgottesdienst mit Abendmahl. Pfr. Samuel Maurer und Brigitte Senft

14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. «Wir spielen Lotto». Fahrdienst: Vreni Dehning, 079 963 41 53. Kontakt: Lotti Oldani, 078 768 72 19 Karfreitag, 3. April

9.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Gemeindesaal in Tecknau, anschliessend Kirchenkaffee. Mitwirkende, Text, Thema und Kollekte wie in Gelterkinden

10.15 Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche. Leitung: Pfrn. Annina Völlmy. Orgel Adrian Schäublin. Predigttext: Lk 23,33–49. Thema: Einer für alle – für jede(n) anders. Kollekte: ACAT Christen gegen Folter. Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58

Samstag, 4. April

20.00 Ökumenischen Anlass in der reformierten Kirche Zwischen Abschied und Neuanfang – zwischen Himmel und Erde. Geleitet wird die Andacht durch Eric Hub, Andi Grossmann und Christine Preis

Sonntag, 5. April

10.15 Ostergottesdienst mit Abendmahl.

Leitung: Pfr. Samuel Maurer. Orgel: David Flückiger. Bibeltext: Matthäus 28,1–10. Thema: «Ostern – unverschämt viel Hoffnung». Kollekte: Protestantische Solidarität (kantonal). Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58

19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche

Mittwoch, 8. April

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

Samstag, 11. April

15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum

Montag, 30.März bis 14. April

Bunnytrail, appgesteuerte Osterschnitzeljagd durch Gelterkinden. Start im Innenhof Gemeindeverwaltung

Mailager der Cevi-Jungschar

ner grossen Erfahrung im Bau von Schulhäusern – was beim Sieger des Architekturwettwerbes offenbar nicht der Fall ist, wie es an der Medienkonferenz von Ratio hiess. Deren Projekt entstand innert nur fünf Wochen, und zwar gemäss Mangold «gratis und franko» mit einem Arbeitswert von gegen 50000 Franken.

Die Bauzeit würde maximal 18 Monate betragen, als Bezugstermin wäre, Stand heute, Sommer 2029 realistisch. «Wir sind deutlich weiter als das Projekt des Gemeinderates», bekräftigte seitens Ratio Dr. Jakob Baader.

Primär geht es der Projektgemeinschaft darum, dass Ende April der Projektierungskredit an der Urne keine Zustimmung findet. Gäbe es ein Ja, wären die Ratio-Pläne auf einen Schlag Makulatur und man würde den demokratischen Entscheid und den nächsten Schritt (Antrag Baukredit) respektieren.

Tauche drei Tage lang in die spannende Welt der Römer ein und entdecke, wie sie lebten, arbeiteten und ihre Lager errichteten. Im dreitägigen Lager können die Kinder römische Spiele, das Alltagsleben der Römer und natürlich Abenteuer wie echte Legionäre erleben! Alle Kinder von der 1. bis 7. Klasse sind eingeladen auf diese Reise ins Alte Rom. Stattfinden wird dieses JungschiLager vom 1. bis 3. Mai in der Zivilschutzanlage in Waldenburg und man kann sich bis am 12. April anmelden. Alle Infos und der Anmeldetalon finden sich auf der Homepage der Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau, www.ref-gelterkinden.ch Daniela Kunz, Sekretariat Ref. Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

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Modellfoto: zVg

Amtswochen

23. März bis 5. April

Pfr. Samuel Maurer 6. bis 19. April

Pfr. Eric Hub

Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum (ohne Schulferien), Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ (ohne Schulferien), Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Gründonnerstag und Freitag, 10. April

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Samstag, 4. April

20.00 Osternacht (Eucharistie) mit Osterfeuer und Segnung der Osterspeisen, anschl. Eiertütschen im Pfarreisaal

Sonntag, 5. April

9.30 Eucharistiefeier zu Ostern mit Segnung der Osterspeisen, mit Orgel und Posaune

Montag, 6. April

9.30 Eucharistiefeier zum Ostermontag mit den Pfarreiangehörigen aus Sissach

Dienstag, 7. April

Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden bei Pater Jacek Kubica, 079 359 58 73

Donnerstag, 9. April

17.30 Rosenkranzgebet

Jeden Dienstag

9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne

Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076

261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Samstag, 4. April

20.00 Osternacht mit Osterfeuer und

deutlich, dass es auch günstiger möglich ist. Während der Gemeinderat sein Projekt als alternativlos darstellt, haben wir in zwei Monaten geschafft, was der Gemeinderat in vier Jahren nicht hinbekommen hat», findet Christine Mangold deutliche Worte. Die ehemalige Gelterkinder Gemeindepräsidentin und exLandrätin ist ein Teil von Ratio. Das lateinische Wort steht übersetzt für Vernunft.

«Gratis und franko» Ratio sage ausdrücklich Ja zu den Kindern, aber mit Nachdruck Nein zu einem Luxus-Schulhausbau. Das Vorgehen des Gemeinderates sei unseriös, so Mangold weiter, weil im fünfjährigen Finanzplan eine Steuererhöhung nie ein Thema sei, aber im Kontext mit dem Campus Loggia doch erwähnt wurde. Hinter dem Projekt Ratio stehen mehrere namhafte regionale Firmen mit ei-

Segnung der Osterspeisen, Eucharistiefeier mit den Kantoren, anschl. Eiertütschen am Osterfeuer

Sonntag, 5. April

9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen

11.00 Eucharistiefeier zum Osterfest mit Segnung der Osterspeisen, mit Orgel und Posaune

Montag, 6. April

9.30 Eucharistiefeier zum Ostermontag in Gelterkinden

Freitag, 10. April

19.00 Rosary Prayer Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Freitag, 3. April

10.15 Karfreitagsgottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Es ist vollbracht»

Sonntag, 5. April

6.00 Osterfeuer

Ab 9.00 Osterbrunch

10.15 Ostergottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Im Ende ein Anfang»

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Gründonnerstag, 2. April

19.00 Liturgische Abendmahls-Feier in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Piano

Karfreitag, 3. April

10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl mit Bildern in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel

Ostersonntag, 5. April

6.00 Ostergottesdienst mit dem traditionellen Osterfeuer, dem Oster-Chörli und Abendmahl in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Piano/Orgel.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen kleinen «Osterbrunch».

Seitens des Referendumskomitee bezeichnet Pascal Catin Ratio als «starkes Zeichen und als Beweis, dass es günstiger geht.» Würde der Projektierungskredit für «Campus Loggia» abgelehnt, wären bei Ratio die Türen offen, aktiv in die nächsten Schritte involviert zu werden. Das letzte Wort hätte jedoch auch dann der Gemeinderat respektive das Stimmvolk.

Der Gemeinderat war vorgängig über die Ratio-Pläne nicht in Kenntnis gesetzt worden, was beim Gemeindepräsidenten Christoph Belser gemäss «bz» Irritation auslöste. Er bemängelte, dass beim Ratio-Kostenvoranschlag die Honorare nicht einberechnet seien. Daher seien die reinen Gebäudekosten der beiden Varianten vergleichbar, so Belser.

Der Gelterkinder Politfrühling ist also definitiv lanciert. Das letzte Wort in dieser Thematik ist noch lange nicht gesprochen und wie es weiter geht, entscheiden primär einmal die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 26. April.

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Donnerstag, 2. April

19.00 Tischabendmahl im Pfarrhauskeller Ormalingen (Schluss am Feuer im Pfarrgarten)

Karfreitag, 3. April

10.00 Gottesdienst in der Kirche

Ormalingen, Pfarrerin Laura Klingenberg

Ostersonntag, 5. April

10.00 Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 9. April

15.00 Pfarrerin Gabriella Schneider

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 5. April, Ostern

6.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst und Abendmahl mit Pfrn. Gabriella Schneider. Rahel Buser, Orgel, danach Frühstück

10.00 Kirche Rothenfluh. Gottesdienst und Abendmahl mit Pfrn. Gabriella Schneider. Niklaus Giertz, Orgel, danach Eiertütschen

Dienstag, 7. April

18.00 Niklausstube Oltingen. Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti

Donnerstag, 9. April

15.00 Zentrum Ergolz Ormalingen. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider

Amtswoche: 4. bis 26. April

Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Gründonnerstag, 2. April

15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Es ist kein Luxusbau

Mit Erstaunen habe ich als Architekt die Behauptung von einem Luxusbau des projektierten Schulhauses zur Kenntnis genommen. Beim vorliegenden Projekt handelt es sich jedoch um einen einfach strukturierten Bau mit hoher Flexibilität und spannenden Freiräumen für die Schüler. Nun geht es ja im Moment um die Ausarbeitung des Projekts und das Erfassen der effektiven Kosten. Es ist deshalb müssig, jetzt schon von zu hohen Kosten zu sprechen. Abgesehen davon wäre es ratsam, wenn wir das Vertrauen in den Gemeinderat stärken würden und ihm die Fähigkeit für eine kompetente kostenbewusste Begleitung des Projektes zutrauen.

Ich bin für einen klares Ja für den Projektierungskredit, ansonsten sich eine Realisierung des Schulhauses um Jahre verzögern würde. Dominik Wyss, Gelterkinden

Gründonnerstag, 2. April

18.00 Rümlingen: Gründonnerstagsandacht mit Kammermusik. Das Furlen Ensemble spielt Auszüge aus Giovanni Battista Pergolesis «Stabat Mater» (1736). Karine Lavorel, Sopran, Olivia Ceresola, Alt, Lisa Kozlova, Violine, Talia Banõs, Violine, Yvonne Yiu Reichert, Cembalo. Pfarrer Markus Enz. Kollekte für das Obdachlosenheim Olten.

Karfreitag, 3. April 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller Senn. Kollekte für das HEKS

Samstag, 4. April 21.00 Rümlingen: Osternachtfeier mit Feuer vor der Kirche. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Müller. Kollekte für source de vie

Sonntag, 5. April 9.45 Läufelfingen: Ostergottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Barbara Jansen. Musik: Susanne Müller Senn, Orgel, Eva Schelker, Violine. Kollekte für die prot. Solidarität Baselland

Mittwoch, 8. April 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz

Sonntag, 5., bis Samstag, 11. April

Kontakttelefon Rümlingen: 079 325 46 03

Läufelfingen: 079 713 54 80

Sonntag, 12. April

KEIN Gottesdienst

Mittwoch, 15. April

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Jakob Baader
Foto: M. Stöcklin

Gelterkinder Nachrichten

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sonderabfälle aus Privathaushalten –wohin damit?

Sonderabfälle aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Dünger, Medikamente oder Quecksilberthermometer sind problematisch für Mensch und Umwelt und müssen separat entsorgt und verwertet werden. Sie gehören nicht in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation.

Grundsätzlich gibt es im Kanton Basel-Landschaft drei Wege um Sonderabfälle kostenlos zu entsorgen:

1. Rückgabe in den Verkaufsstellen: Hersteller und Handel sind zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet

2. Abgabe an den kommunalen Sonderabfall-Sammeltagen

3. Abgabe in Apotheken und Drogerien (beispielsweise Kleinmengen von Medikamenten)

Bei grösseren Mengen Sonderabfälle aus Privathaushalten, beispielsweise aus Hausräumungen, kontaktieren Sie das Amt für Umweltschutz und Energie in Liestal (061 552 51 11).

Sicherer Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt

• Nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgen

• Vermischen Sie nie Produkte, die sich in unterschiedlichen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten.

• Lagern Sie alle Sonderabfälle in der Originalverpackung

• Lagern Sie alle Sonderabfälle an einem trockenen und sicheren Ort sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern

• Lagern Sie alle Sonderabfälle in einem auslaufsicheren Behälter mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts

Die beste Lösung

Problematische Produkte bereits beim Einkauf vermeiden und nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird. Heute gibt es für viele Anwendungen gute Alternativen, die unnötige Sonderabfälle zu vermeiden helfen und meist auch weniger Gefahren mit sich bringen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ersatzwahl für einen Sitz im Wahlbüro Gelterkinden Für den Rest der Amtsperiode vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2028

Sina Bruggisser hat ihren Rücktritt aus dem Wahlbüro per 31. März 2026 bekanntgegeben. Mara Schällibaum hat ihren Rücktritt aus dem Wahlbüro per 30. Juni 2026 bekanntgegeben.

Gemäss Gemeindeordnung ist für die Besetzung des Wahlbüros der Gemeinderat und die Gemeindekommission das Wahlorgan. Eine Stille Wahl ist für die Besetzung von Kommissionen und des Wahlbüros in dieser Amtsperiode noch nicht vorgesehen.

Der Termin für die Ersatzwahl für zwei Sitze in das Wahlbüro wurde auf die Sitzung des Wahlorgans vom 1. Juni 2026 festgelegt. Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar. Das Wahlbüro ist je nach anstehenden Abstimmungen und Wahlen in der Regel an vier oder mehr Wochenenden (Samstag und Sonntag) pro Jahr im Einsatz. Die Wahlbüromitglieder haben an diesen Wochenenden zur Verfügung zu stehen.

Interessierte Personen melden sich spätestens bis 8. Mai 2026 bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden mit Angabe von Namen, Adresse und Geburtsdatum: Einwohnergemeinde Gelterkinden, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, oder per E-Mail an gemeinde@gelterkinden.ch.

Bei Fragen gibt Theres Fuchs, Präsidentin Wahlbüro, gerne Auskunft: 061 985 22 20 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten Ostern

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Büros bleiben vom Gründonnerstag, 2. April 2026 bis und mit Ostermontag, 6. April 2026 geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind über die Ostertage am Gründonnerstag, 2. April 2026 und am Karsamstag, 4. April 2026 geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien).

Der Gemeinderat sowie das Gemeindepersonal wünschen der Bevölkerung frohe Ostern.

Frühlingsgeschichten in der Bibliothek «Rosi will zur Feuerwehr»

Mittwoch, 8. April 2026 von 14 bis 14.45 Uhr

Die Schweizer Kinderbuchautorin Evelyn Studer-Kopp erzählt aus ihrem Bilderbuch von der Kuh Rosi und dem Abenteuer Feuerwehr. Die Kinder dürfen im Anschluss eine richtige Feuerwehrausrüstung mit Helm anprobieren.

Chömmet cho lose! Mir freue eus uf euch!

Kostenloses Angebot für Kinder ab ca. 4 Jahren und Begleitpersonen, ohne Anmeldung

Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch | Instagram: bibliothek_gelterkinden

BUCHSTART

Värsli- und Gschichtli-Morge mit de Chlinschte

Marianna Begré widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Gross und Klein. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Montag, 13. April 2026, 10–10.45 Uhr Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20,4460 Gelterkinden

Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Engagement, Genuss und Gemeinschaft

Gelterkinden 172. Jahresversammlung des Frauenvereins

Ursula Handschin

Die Präsidentin Irène Persson begrüsste in ihrer munteren Art 96 der insgesamt 521 (Ende 2025) Mitglieder im Gemeindesaal Gelterkinden. Im beeindruckenden Jahresbericht liess sie noch einmal alle Aktivitäten und Angebote Revue passieren. Besichtigungen, Führungen, Ausflüge, Kurse, Kreatives, Informatives, Kulinarisches, verbunden mit sozialen Begegnungen und gemeinsamem Vergnügen, wohltuend für Leib und Seele. Ebenso informierte sie über die sozialen Aufgaben des Frauenvereins mit finanziellen Spenden und Vergabungen an Institutionen, Vereine und hilfsbedürftige Privatpersonen und Familien. Die neuen Bänke in der Stierenstallhütte sind auch dem Frauenverein zu verdanken. Sie leisteten auch Verpflegungseinsätze bei Jugendsport- und andern Anlässen. Die finanzielle Möglichkeit dafür verschaffte einmal mehr das BrockenstubeTeam unter der Leitung von Marianne Meiller und dafür dankte ihnen die Präsidentin mit lobenden Worten! Ebenso der Kassierin Gaby Simmendinger für

die exakte Rechnung, die positiv abschloss. Beim Traktandum Wahlen gab es den Rücktritt von Franziska Ryf zu vermelden. Als Ersatz wurde Karin Graf einstimmig gewählt.

Viel Lob gab es auch von Seiten der Präsidentin von frauenplus, Elisabeth Christen-Augsburger, die ihre Bewunderung ausdrückte über das vielseitige Programm und das riesige Engagement der Vorstandsfrauen und des ganzen grossen Vereins. Gleichzeitig informierte sie über die Aktualitäten, Tätigkeiten und Angebote des Dachverbandes der Baselbieter Frauenvereine, Frauenplus.

Zum Beispiel die Rechtsberatung.

Irène Persson erzählte anschliessend über die Angebote für die Kinder, die im vergangenen Jahr durchgeführt worden waren und sehr gut besucht wurden. Das Jahresprogramm 2026 verspricht wieder attraktiv, reichhaltig und vielseitig zu werden und ist auf der Webseite des Frauenvereins abrufbar (www. frauenverein-gelterkinden.ch).

Nach dem, wie immer reichhaltigen Apéro und lebhaften Gesprächen in der Pause vernahm man im Referat von Dr.

med. vet. Fabia Wyss, die als einzige Frau neben zwei Kollegen die Zootiere betreut, in Zusammenarbeit mit Piketttierärzten, Spezialisten und Humanme-

dizinern, wie vielseitig diese Aufgabe ist. Dies anhand von Bildern und Zahlen, die zeigen, was sonst noch alles dazu gehört. Echt beeindruckend! Um

Liebe Badegäste

Das Hallenbad Gelterkinden hat während den Ostertagen 2026 wie folgt geöffnet:

Gründonnerstag, 2. April, 8–21.30 Uhr

Karfreitag, 3. April, 8–17 Uhr

Karsamstag, 4. April 8–17 Uhr

Ostersonntag, 5. April, 8–17 Uhr

Ostermontag, 6. April, 8–17 Uhr

Ab Dienstag, 7. April 2026 sind die Öffnungszeiten wieder wie gewohnt.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen frohe Ostern. Ihr Badi-Team

einiges an Wissen reicher über diese Hintergründe, schloss dieser informative und gesellschaftlich bereichernde Abend.

Die aktiven und ideensprühenden Mitglieder des Frauenvereinsvorstandes (hinten v.l.): Kassierin Gaby Simmendinger, Präsidentin Irène Persson, Jacqueline Bösiger, neu Karin Graf, vorne: Helen Mangold, Josefa Wieser, es fehlt Nicole Bruggisser.
Zootierärztin Dr. med. vet. Fabia Wyss erzählte Wissenswertes aus dem Zoo Basel. Fotos: U. Handschin

Einfach mobil

130 Jahre Transportgeschichte

Fast genauso alt wie das Automobil selbst ist auch das Verlangen, grosse Lasten motorisiert zu transportieren. Die Geschichte beginnt 1896 mit vier PS.

Philipp Aeberli

Der Daimler-Motorwagen «Phoenix» von 1896: der erste Lastwagen der Welt.

Sprung in die Neuzeit: der Mercedes-Benz e-Actros 600 mit 500 Kilometern elektrischer Reichweite.

Lastwagen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Riesen der Strasse versorgen uns mit praktisch allen Gütern, die wir im Alltag benötigen, und bewegen in Extremfällen sogar mehrere hundert Tonnen aufs Mal. Was zur gigantischen Dimension wurde, startete – aus heutiger Sicht – klein. 1896, zehn Jahre nachdem Carl Benz das erste Automobil zum Patent brachte, stellte Gottlieb Daimler seinen «Phoenix» vor. Der erste Lastwagen der Geschichte erinnerte noch stark an ein Pferdefuhrwerk.

1898 verlegten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach den bis dahin am Heck positionierten Benzinmotor nach vorn. Lastwagen bekamen damit ein «Gesicht». 1903 baute die Nationale AutomobilGesellschaft (NAG) aus Berlin den ersten

Lastzug der Welt, also einen Lkw mitsamt Anhänger. Der erste Sattelauflieger, in diesem Fall ein Gefährt für den Transport von Baumstämmen, wurde 1914 in den USA von August Fruehauf konstruiert.

Ein wesentlicher Durchbruch gelang, als Benz & Cie. im Jahr 1923 den weltweit ersten Diesel-Lastwagen vorstellte. Der Fünftonner wurde von einem Vier-Zylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 45 PS angetrieben. Es dauerte nicht lange, da war der Dieselmotor der Dominator im Nutzfahrzeugbereich – und das gilt bis heute. Wobei sich der nächste grundlegende Technologiewechsel längst andeutet: Mit dem Schwerlastwagen e-Actros 600 hat Mercedes-Benz eine Blaupause für einen umweltfreundlicheren Güterverkehr der Zukunft auf die Strasse gebracht.

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Die nächste Einfach mobil-Seite erscheint am 7. Mai 2026.

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Die Crèmeschnitte ist zurück

Waldenburg Auf der Waldenburgerbahn verkehrt ab sofort ein spezieller Rero-Zug

Meinrad Stöcklin

Tradition und Innovation in die Zukunft sind kein Widerspruch. Unter diesem Motto ist die Waldenburger Firma Rero AG ab sofort auf dem Schienennetz der Waldenburgerbahn (Baselland Transport AG) unterwegs, und zwar mit einem brandneuen schmucken Zug, der (passend zum Firmenlogo) farblich sehr auffallend an die ehemalige Waldenburgerbahn (WB) erinnert.

Die Jungfernfahrt der neuen «Crèmeschnitte», wie die legendären alten Wagen liebevoll genannt worden waren, von Waldenburg nach Hölstein und zurück war ein besonderer Moment, handelt es sich doch um die erste sogenannte Full-Branding-Komposition in der Geschichte der WB. Unter Full-Branding versteht man einen Bahn- oder Tramwagen, der optisch ganz nach dem Geschmack eines Kunden designt und gestaltet ist und als visueller Werbeträger dient.

Bekanntheit steigern Was in den Agglomerationen bereits zum Strassenbild gehört, hält nun also auch bei der WB Einzug. Die Idee dazu entstand vor rund zwei Jahren in der Geschäftsleitung der Rero AG, welche seit über 140 Jahren in Waldenburg ansässig und mit rund 90 Mitarbeitenden in der Metallveredlung tätig ist.

«Wir haben festgestellt, dass wenige Dörfer weiter unten im Tal kaum jemand unsere Firma kennt. Das dürfte sich nun ändern», sagte Rero-Geschäftsführer Thomas Tschopp anlässlich der Einweihung sichtlich stolz.

Die Waldenburger Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer neben dem Rero-Geschäftsführer Thomas Tschopp vor der Weltneuheit im Waldenburger Bahndepot.

Sowohl sein Unternehmen als auch die BLT seien von Pioniergeist geprägt und tragen zum Wohlstand bei. Das Engagement mit dieser modernnostalgischen Bahn-Komposition ist vorerst mal auf ein Jahr fixiert, eine Verlängerung wird zu gegebener Zeit diskutiert und wäre denkbar. Was die «Rero-Bahn» das Unternehmen kostet, wollte Tschopp nicht näher kommentieren. «Wir wollen ein Stück Geschichte nach aussen tragen. Diese Sichtbarkeit auf den WB-Geleisen passt zu unserer Firmenstrategie 2033, mit welcher wir uns weiterhin zum Standort Waldenburg bekennen und bis zu zehn Millionen Franken in Effizienz, Innovation

und Nachhaltigkeit investieren wollen. Dies, um so auch in den kommenden Jahrzehnten eine führende Rolle in unseren Branchen spielen zu können», so Tschopp weiter. «Die Crèmeschnitte musste vor ein paar Jahren weichen, nun ist sie zurück», erklärte die Waldenburger Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer in einer kurzen Grussbotschaft und zeigte sich stolz, dass «eine so tolle Firma bei uns in Waldenburg ist.» Auch die Geschäftsleitung der BLT zeigte sich vor Ort hocherfreut. Die Stimmung unter den anwesenden Rero-Mitarbeitenden war gut und das «neue Teammitglied» kam gut an und wurde gut aufgenommen.

Die neue alte Crèmeschnitte bei ihrer Jungfernfahrt.

Einatmen, ankommen, auftanken

Wasserfallen Neues Angebot für Prävention, Bildung und mentale Gesundheit

Meinrad Stöcklin

Auf der Wasserfallen entsteht ein besonderer Ort für mentale Gesundheit, Bewusstsein und innere Balance – und zwar für Menschen und Unternehmen, die neue Wege gehen wollen. «Das war für mich ein ganz grosser Schritt», erklärte Corinne Besançon, Gründerin von Reconnect, anlässlich der Vorstellung der neuen Angebote auf dem Baselbieter Hausberg. Derweil herrschte draussen kurzfristig vorübergehend nochmals tiefer Winter – aber der Frühling wird sich auch in diesem Jahr nicht aufhalten lassen. Für Raphael Kissling, Geschäftsführer der Wasserfallenbahn, handelt es sich letztlich um einen Ausbau der bereits sehr vielfältigen und breiten Möglichkeiten auf der Wasserfallen. «Die Themen Prävention und mentale Gesundheit passen gut zu uns. Bei Reconnect treffen wir auf ein spannendes Publikum und können womöglich eine neue Zielgruppe erschliessen, welche nicht zwingend zu den Hauptzeiten zu uns kommen wird. Zu Randzeiten haben wir schon noch Platz», so Kissling. Besançon bezeichnet sich als Transformations-Coach und Expertin für innere Führung, mentale Gesundheit und Energiearbeit. Sie begleitet Menschen

und Organisationen dabei, sich wieder mit sich selbst, ihrem Körper und ihrem Herzen zu verbinden – gerade in Zeiten mit viel Stress, Druck und weiteren nicht nur positiven Zeiterscheinungen, wenn es darum geht, Stress loszulassen, Kraft zu tanken und neue Perspektiven zu finden. Mit Reconnect schafft Corin-

Jazzkonzert zum Frühlingsanfang

Phänomenal, wie das Musikerpaar Alexandra Lehmler und Matthias Debus aus Mannheim zu zweit so viele unterschiedlich tönende jazzige Frühlingsfarben in die Reigoldswiler Kirche mitbringen konnten: Sie wechselte zwischen der Bassklarinette, dem goldenen Tenorsax, der Altklarinette und dem Sopransaxofon. Er strich, klopfte und zupfte seinen rotbraunen Bass und manchmal tönte auch geheimnisvoll gesummt seine

Kopf-Stimme dazu. Das tönte, klapperte und rauschte als die Schwalben ihr Nest bauten, die Hamster im Rad rannten und die Tandemfahrer streitend und wieder versöhnt durch die Landschaft rollten. Auch die Stücke «Choral Nr.2», «Illusion» und «Take off» waren höchst originelle Eigenkompositionen. Für die dankbare Zuhörerschaft eine willkommene musikalische Einstimmung zum Frühlingsanfang.

Dorothee Löhr

Vogelchor rockt die Kirche Reigoldswil

«Kumm mir stampfe, hüpfe, tanze» – so begrüsste der Vogelchor die zahlreich versammelte Gemeinde und brachte die Gemeinde zum Abschluss in einem grossen Kreis zum Tanzen mit dem «Friede wünsch ich diir, und Friede wünsch ich miir, Friede für ois alli und für die ganzi Wält».

Nur sechs Maitli füllten die Kirche mit ihrem mehrstimmigen Gesang von Empore und Kanzel, schmissig begleitet von Brunetto Haueter an Orgel und Klavier im Wechsel. Der Chor spielte auch

eine Szene aus der Passionsgeschichte, die durch Bilder, Lesung, Erzählung und Gesang erlebbar wurde. Als Tauf-Erinnerung gab‘s für Grosse und Kleine ein Wasserkreuz auf die Stirn und alle bewunderten die Ausstellung der Kinderbilder, vom Einzug nach Jerusalem bis Ostern.

Diese kleinen Kunstwerke werden auch im Ostergottesdienst noch zu sehen – und der Vogelchor wieder zu hören sein!

Dorothee Löhr

ne Besançon Räume für Bewusstsein, Klarheit und eine neue menschliche Kultur, wie sie in einem Referat darlegte. «Es geht um jeden Einzelnen von uns, der Mensch steht im Zentrum, alles ist Energie», lautet ihr Credo. Oder: Wer mit sich selbst gut verbunden ist, kann sich problemlos mit anderen verbinden – ohne jegliches Konkurrenzdenken. Und es gehe mitunter darum, Pausen zuzulassen und Gefühle wieder vermehrt wahrzunehmen. Im Visier hat Besançon alle Menschen, welche wieder zu sich selbst zurückfinden möchten. Verschiedene ErlebnisOptionen auf den Wasserfallen sollen dabei konkret helfen. Ein Angebot ist beschrieben als Naturcoaching am Jägerweg und umfasst ein vierstündiges Transformationserlebnis und Achtsamkeitstraining im Wald. Optional ist eine Spielwiese als Tagesseminar für Erwachsene im Programm. Und schliesslich bietet das Reconnect Center auf der Wasserfallen sogenannte Self Care Days in Form von regelmässigen vierstündigen Anlassreihen mit Vorträgen und Austausch. Dieses Engagement zeugt von Mut und Weitsicht und es wird spannend sein zu beobachten, wie sich Reconnect entwickelt. Nächste konkrete Veranstaltungen finden sich stets auf der Webseite der Wasserfallenbahn.

Der Vogelchor begeistert die zahlreichen Gottesdienstbesucher mit seinem Gesang.

Fotos: M. Stöcklin
Reconnect-Gründerin Corinne Besançon mit Raphael Kissling, dem Geschäftsführer der Wasserfallenbahn. Foto: M. Stöcklin
Die beiden Musiker bringen jazzige Frühlingsfarben in die Reigoldswiler Kirche. Foto: zVg
Foto: zVg

Konfirmation in Hölstein

Am 29. März, feierten neun Jugendliche ihre Konfirmation in der Kirche in Hölstein. Die Kirche war mit zahlreichen, bunten Schmetterlingen liebevoll dekoriert. Das Thema des Gottesdienstes war «Arche Noah». In einem selbst einstudierten Theater präsentierten die Jugendlichen den anwesenden Gästen den Bau der Arche. Eindrücklich kommunizierte Noah mit Gott, dessen Stimme aus dem Off durch die Kirche schallte. Mehrfach auftretende Spötter machten sich über Noah und sein Bauwerk lustig. Doch Noah und seine Familie liessen sich davon nicht entmutigen und bauten das Schiff zu Ende.

Auf den Einsatz von Tieren in der Kirche wurde wohlweislich verzichtet. Doch nach dem Gottesdienst wurden die Gäste vor der Kirche von zwei Ponys begrüsst.

In der Predigt erzählte Pfarrer Raphael Hadorn die Geschichte zu Ende und verband sie mit der neutestamentlichen Taufe auf den Namen von Jesus Christus. Der Apostel Petrus hatte in seinen Briefen darauf aufmerksam gemacht, dass es zwischen der Rettung durch die

Jugendarbeiter

Loriana Kistler, Leon Autenried, Alisa Nagel, Damian Schweizer (v.l.). Foto: zVg

Arche und der Taufe auf den Namen Jesus Christus viele Parallelen gibt. Am Ende des Gottesdienstes wurde den Jugendlichen ihre Konfbibel und ein Bild mit ihrem Konfvers überreicht.

Vokalensemble

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Langenbruck-Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch

Pfarrer Torsten Amling

4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Oster-Gottesdienste

Gründonnerstag, 2. April

19.00 Kirche Langenbruck, Tischabendmahl, Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Christian Datzko. Karfreitag, 3. April

10.00 Kirche Langenbruck, Abendmahlgottesdienst mit Pfarrer Mathias Kissel. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget. Ostersonntag, 5. April

6.00 Schloss Waldenburg, Pfarrerin Claudia Bandixen. Abordnung der Musikgemeinschaft. Schliesslich folgt der fröhliche «Eiertätsch» mit Kaffee und Zopf 10.00 Kirche St. Peter, Abendmahlgottesdienst mit Pfarrerin Claudia Bandixen. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget.

Information

Neuer Pfarrer Unsere Kirchgemeinde hat ab 1. April einen neuen Pfarrer als Nachfolger für Hanspeter Schürch gefunden. Er heisst Mathias Kissel, war lange Zeit Kirchenmusiker, hat später Theologie studiert und wurde 2015 in Basel ordiniert. Seither hatte er verschiedene Tätigkeiten in der Kirche übernommen. Bis Ende März war in Vertretung Professor für Religionspädagogik an der Universität Bielefeld. Am Karfreitag wird er sich mit einem Abendmahlgottesdienst in Langenbruck zum ersten Mal der Gemeinde vorstellen. An dieser Stelle werden wir später ausführlich über ihn berichten.

Anlässe April

Offenes Abendsingen

Dienstag, 21. April, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 23. April, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Information; Esther Schürch, 061 961 01 55

Proben am Dienstag, 20–21.30 Uhr im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche

Bis 4. April:

Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 5. April bis 26. April: Pfarrerin Claudia Bandixen-Widmer, 079 253 01 45 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Karfreitag, 3. April

10.00 Lampenberg, Gottesdienst und Abendmahl mit Pfrn. Silvia Bolatzki. Am Flügel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Sozialwerke Ernst Sieber

Karfreitag, 3. April

19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé

Ostersonntag, 5. April

10.00 Hölstein, Gottesdienst und Abendmahl mit Pfr. Raphael Hadorn. Musikalische Umrahmung durch Sibylle und Anna Schiegg und Martin Hess. Kollekte: Protestantische Solidarität BL

Für Kinder und Jugendliche Sommerlager 2026

Zeltlager (Tauch mit uns ein in die Welt der Spiele) von Samstag, 27. Juni bis

Leser schreiben

Oberdorf zahlt fast alles

Gut ist, dass nun der neue FussballKunstrasen realisiert werden kann. In der Gemeinde wurde das Thema Ersatz Kunstrasen sehr emotional diskutiert. In den Diskussionen wurde immer das Argument genannt, dass diese Investition unabdingbar für die Jugend sei, aber da sind wir uns doch alle einig! Es wird aber als selbstverständlich gesehen, dass Oberdorf den neuen Kunstrasen finanziert.

Obwohl von den ca. 450 Mitglieder nur 40 Prozent in Oberdorf wohnen jedoch 60 Prozent in den Nachbargemeinden ansässig sind.

Pfarrer Raphael Hadorn und Jugendarbeiter Jakob Schneider segneten die Jugendlichen für ihren weiteren Lebensweg.

Raphael Hadorn

Samstag, 4. Juli (1. Sommerferienwoche) in Tramelan (BE) der MBG Hölstein und der Jungschi Bämbel. Das aufregende Abenteuer richtet sich an Kinder im Primarschulalter von 7 bis 12 Jahren. Anmeldung bis 31. Mai

Kinder-Tageslager (David wird König) in Bennwil mit Übernachtung zu Hause von Montag, 3. August bis Donnerstag, 6. August (6. Sommerferienwoche). Gemeinsam mit anderen Kindern eine spannende Geschichte hören, singen, basteln, in den Wald spazieren, mit Wasser spielen und vieles mehr. Das Lager ist geeignet für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren. Anmeldeschluss: 9. Juni.

Alle weiteren Informationen zu den Lagern sowie die Anmelde-QR-Codes sind auf unserer Webseite zu finden. Die Lagerleitungsteams freuen sich über zahlreiche Anmeldungen!

Veranstaltungen

Gebet in Hölstein

Samstag, 4. April, 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Roland Steinle, 061 951 10 83 gibt Ihnen über diesen Anlass gerne weitere Auskünfte.

Osterweg in Hölstein

Noch bis am Ostermontag, 6. April können Sie in der reformierten Kirche Hölstein mit einem Osterweg für die ganze Familie starten. Auf dem Rundweg wird die Ostergeschichte erzählt und es erwarten Sie verschiedene Stationen mit Impulsen und kreativen Aufgaben. Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Viel Vergnügen!

Trauercafé

Mittwoch, 8. April, 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Kontakt: Christin Blatter, 078 942 50 78

Voranzeigen

Senioren-Maifahrt mit Car und Schiff

Mittwoch, 6. Mai. Über die Jurahöhen nach La Neuveville, Schiffahrt nach Neuchâtel und Murten, mit Mittagessen auf dem Schiff, Rückfahrt mit dem Bus. Abfahrtszeit: 8.00 in Lampenberg und 8.15 in Hölstein. Rückkehr um ca. 18.15. Mittagessen: Salat, Älplermagronen mit Apfelmus, inkl. 2 dl Mineral. Kosten pro Person: CHF 75.00 (die Kirche leistet einen Teilnehmerbeitrag). Anmeldungen bis 9. April an das Sekretariat (info@ref-behoela.ch, 061 951 20 27).

Beschränkte Teilnehmerzahl – die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Herzlich lädt ein das Team Senioren-Treff.

Mitteilungen

Gemeindewochenende in Bernau Vom Freitagabend, 24. April bis Sonntagmittag, 26. April – es hat noch Plätze frei! Als ganze Gemeinde von jung bis alt verbringen wir eine grossartige Zeit im Schwarzwald mit toller Gemeinschaft, ermutigenden Inputs, tiefen Gesprächen und Spiel & Spass. Bei Fragen steht Pfr. Raphael Hadorn gerne zur Verfügung. Den Flyer mit allen Informationen sowie der

Die Gemeinde Oberdorf bezahlt jetzt dank dem Referendum nur noch 290000 Franken. Aber dafür muss sich die Gemeinde weiter verschulden und einen Kredit aufnehmen. Und gemäss der aktuellen Leistungsvereinbarung zwischen Oberdorf und dem FCO, zahlt Oberdorf zusätzlich über 42000 Franken pro Jahr für den Betriebsunterhalt.

Es kann nicht sein, dass Oberdorf für

QR-Anmeldung finden Sie auf unserer Website oder in unseren Kirchen sowie im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Während den Schulfrühlingsferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt.

Amtswochen

16. März bis 6. April: Pfrn. Silvia Bolatzki, 076 458 58 98 7. bis 19. April: Pfr. Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30

Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Osterweg täglich bis 6. April von 10.00 bis 19.00 geöffnet

Gründonnerstag, 2. April 19.00 Liturgie zum Hohen Donnerstag. Kollekte: Karwochenkollekte

Karfreitag, 3. April 15.00 Karfreitagsliturgie mit Versöhnungsfeier. Kollekte: Karwochenkollekte

19.00 Taizé Gebet, kath. Kapelle Hölstein Ostersamstag, 4. April 17.00 KircheKreativ 20.30 Osterliturgie am Feuer. Kollekte: Life Gate

Ostersonntag, 5. April 10.00 Gottesdienst mit Musik anschl. Eiertütschen. Kollekte: Life Gate

11.00 Gottesdienst, Langenbruck

Donnerstag, 9. April

19.30 Bibel lesen - und aus der Weisheit schöpfen

Freitag, 10. April

10.30 Ökum. GrittGottesdienst 19.00 Spielabend in der Arche, Frauenverein

Mitteilungen

KircheKreativ am Ostersamstag

Hoffnungsvoll verwandelt

Wir starten gemeinsam um 17.00 in der Kirche, danach wird in Ateliers gebastelt, 120 Eier gefärbt, gespielt, gesungen oder

den wichtigen regionalen Fussballverein weit über 90 Prozent der Kosten selber stemmen muss. Aufgrund der angespannten Finanzlage stellt sich die Frage, wie lange sich Oberdorf diese regionale Anlage noch leisten kann. Wo bleiben die Verantwortung und das Engagement für die Jugend in den Nachbargemeinden? Wenn wir umliegenden Gemeinden bei regionalen bedeutenden Angeboten uns nicht gegenseitig unterstützen, haben diese einen schweren Stand. Dazu gehört zum Beispiel die Sportanlage des FC Oberdorf, wie auch das Schwimmbad Waldenburg.

Da ist betreffs einer diesbezüglichen Finanzierung auch der Kanton gefordert. Es ist unabdingbar, dass zu Gunsten des FCO eine faire regionale Finanzierung für Investitionen und für die jährlichen Betriebskosten gefunden werden muss. Nur so kann die Zukunft des FCO auch mittelfristig gesichert werden.

Dieter Lipp, Oberdorf

die Stille genossen. Ostern kann kommen. Gestärkt mit einem feinen Znacht feiern wir in der Osterliturgie, die Verwandlung, ein Sinnbild der Auferstehung. KircheKreativ ist für alle Generationen. Familien, Alleinstehende, Paare, Männer und Frauen. Glaubend, auch zweifelnd, auf jeden Fall gemeinsam unterwegs sein. Herzliche Einladung mit uns kreativ Ostern zu erleben.

Osterliturgie am Feuer Es wird langsam dunkel, wir legen unsere Kreuze von Karfreitag ins Feuer und spüren der Kraft und Wärme nach. Die neue Osterkerze wird angezündet und in die dunkle Kirche getragen. Nur eine Kerze reicht um die Kirche zu erhellen, so schön. Nach der Osterliturgie treffen wir uns zum Eiertütschen am Feuer.

Herzlich Willkommen Olivia und Alik, die uns mit der Arie «Ah! mio cor» aus der Oper Alcina von G. F. Händel verwöhnen.

Osterkerze

Aus der Verwandlung der Raupe entsteht der Schmetterling – ein Sinnbild für Auferstehung, Hoffnung und Neubeginn. In leuchtenden Farben trägt sie die Botschaft: Das Leben bricht auf, das Dunkel wandelt sich in Licht, und die Liebe Gottes schenkt uns immer wieder neue Flügel. Die Osterkerze ist die Botschafterin der Osterfreude. Als Heimosterkerze bringt sie das Licht und die Hoffnung nach Hause ins Wohnzimmer.

Ostersonntag Geläutert durch Karfreitag und der langen Nacht bis hin zu Ostern. Der Wunsch frohe Ostern klingt in den Ohren, es ist das Fest der Verwandlung.

Feierlicher Gottesdienst mit Musik und Gesang. Unter der Leitung von Matthias Krüger klingt die Osterbotschaft in unsere Herzen. Wir freuen uns auf die wunderschöne Musik. Anschliessend Eiertütschen und Apéro im Saal.

Ferien

Während den Schulferien ist die Arche unregelmässig besetzt. Wir danken für das Verständnis und wünschen eine schöne Osterzeit.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Donnerstag, 2. April 19.00 Kirche Diegten, Miteinander die Passionsgeschichte Lesen Karfreitag, 3. April 10.00 Kirche Eptingen, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. R. Frische, Musik: M. Krüger (Orgel) und M. Stolz (Cello) Ostern, 5. April 6.00 Kirche Eptingen, Osterfrühgottesdienst, I. Vögtli, anschl. Frühstück 10.00 Kirche Diegten, Festgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. R. Frische, Musik: J. Wagner (Orgel) und N. Wüthrich (Trompete)

Mittwoch, 8. April 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé

Jakob Schneider, Pfarrer Raphael Hadorn, Adrian Ramseyer, Sophie Jäggin, Juan Allenbach, Shamira Puvirajasingam, Silvio Reichenstein,

Alle Gemeinden

Fahrplananhörung 2027

Vom 22. Mai bis 9. Juni 2026, werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) im Internet publiziert auf öv-info.ch Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen.

Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet. Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region.

Hölstein

Hölsteiner Jubilarennachmittag 2026

Der Gemeinderat von Hölstein lud alle Jubilarinnen und Jubilare, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern können (80, 90, 100 oder älter), am Samstag, 28. März, zu einem gemeinsamen gemütlichen Nachmittag ein. Der Anlass hat im Gritt Seniorenzentrum in Niederdorf stattgefunden.

Die Gäste wurden von Gemeinderat Kurt Karrer willkommen geheissen. Der Gemeinderat mischte sich mitten unter die fröhliche Gästeschar und so kam manch gute Unterhaltung zustande. Der Hölsteiner Musikverein sorgte für die musikalische Umrahmung des Anlasses. Am Ende des Nachmittags herrschte eine wohlgelaunte Stimmung und die geladenen Gäste sowie der Gemeinderat freuten sich über die Zusammenkunft.

Jungtiere in Wald und Feld –Leinenpflicht Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit der Geburt und Aufzucht der Jungtiere in Wald und Feld. Gerade Waldränder

sind ein äusserst sensibler und wichtiger Lebensraum für boden-brütende Vögel, Rehkitze und Junghasen.

Vom 1. April bis 31. Juli gilt deshalb zu deren Schutz die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde. Aus Rücksicht auf die Wildtiere soll möglichst auf störende Aktivitäten in sensiblen Bereichen, während der Dämmerung und in der Nacht, verzichtet werden. Aber nicht nur die Tiere brauchen Schutz: Die jungen Blumen, Kräuter und Bäumchen, die neben den Wegen spriessen, sind sehr trittempfindlich.

Die Waldbesucherinnen und -besucher werden deshalb gebeten, auf den Waldwegen zu bleiben, Waldränder zu meiden und die Dämmerungs- und Nachtzeiten den Tieren im Wald zu überlassen.

Niederdorf

Zonenplan Siedlung, Mutation Gewässerraum Holdenbächli Auf der Parzelle Nr. 681 ist die Aufstockung des bestehenden Gebäudes geplant. Gleichzeitig besteht die Verpflichtung für alle Gemeinden, im Siedlungsgebiet Gewässerräume nach Vorgabe der Gewässerschutzverordnung des Bundes festzulegen. Der Ausbau in diesem Umfang überschreitet die im Rahmen der übergangsrechtlichen Bestimmungen zum Gewässerraum gewährte erweiterte Bestandesgarantie und ist daher bis zur Klärung des Gewässerraums nicht bewilligungsfähig. Aus diesen Gründen wurde entlang des Holdenbächlis der Gewässerraum ausgearbeitet. Mit der Ausscheidung eines Gewässerraumes wird der Raumbedarf für Fliessgewässer in Abstimmung mit abweichenden Interessen (z.B. Ortsbildschutz, Naturschutz) verbindlich festgelegt. Bis zur Genehmigung der nun im Entwurf vorliegenden Planung gelten die Gewässerräume nach Übergangsbestimmungen, welche in ihrer Ausdehnung über die mit der Mutation geplanten Gewässerräume hinausgehen. Das mit der Planung beauftragte Ingenieurund Planungsbüro Sutter hat das neue

Plaunungsinstrument Zonenplan Siedlung, Mutation Gewässerraum Holdenbächli entworfen. Das Vorprüfungsverfahren findet zeitgleich zum Informations- und Mitwirkungsverfahren statt. Im Rahmen des Informations- und Mitwirkungsverfahrens orientiert der Gemeinderat nun die Einwohnerinnen und Einwohner über den Planungsentwurf und lädt sie zur Vernehmlassung ein. Die Unterlagen können in der Zeit vom 8. bis 29. April 2026 während der Schalterstunden in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Gleichzeitig sind sie im Internet unter www.niederdorf.ch einsehbar. Eingaben können bis zum 29. April 2026 in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung gerichtet werden. Nach Abschluss dieser Vernehmlassung wird die Planungsvorlage bereinigt und der Einwohnergemeindeversammlung zum Beschluss vorgelegt.

Nach der Planauflage mit Einsprachemöglichkeit nach Raumplanungs- und Baugesetz werden die neuen Planungsdokumente mit der regierungsrätlichen Genehmigung rechtsgültig.

Der Gemeinderat

Frytigsmärt

Nächster Frytigsmärt, 10. April 2026 von 8 bis12 Uhr beim Milchhüsli auf dem Baumgartenareal, Nähe WB-Haltstelle Niederdorf.

Langenbruck

Kehrichtabfuhr

Die ordentliche Kehrichtabfuhr vom Karfreitag, 3. April 2026 findet bereits einen Tag früher statt.

Wir bitten die Bevölkerung den Kehricht bereits am Donnerstag, 2. April 2026 bereitzustellen.

Öffnungszeiten Ostern

Die Gemeinde bleibt am Gründonnerstag, 2. April 2026 bis und mit Ostermontag, 6. April 2026 geschlossen.

Ab dem Mittwoch, 8. April sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir danken für Ihr Verständnis.

Absage BGV und EGV

Die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung vom 14. April 2026 wurde mangels Traktanden abgesagt.

Was läuft in Langenbruck

Mittwoch, 8. April

• Spielnachmittag, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr

Ramlinsburg

Osterferien/Öffnungszeiten derGemeindeverwaltung

Die Verwaltung bleibt vom Gründonnerstag, 2. April bis und mit Ostermontag, 6. April 2026 geschlossen.

Nachwahl vakanter Gemeinderatssitz für die laufende Amtsperiode bis zum 30.6.28 Anlässlich der Gemeinderatsersatzwahl vom 8. März 2026 erreichte keine der drei kandidierenden Personen das absolute Mehr. Aufgrund dessen beruft der Gemeinderat die Nachwahl auf den 14. Juni 2026 ein. Weiterhin zur Wahl zur Verfügung stellen sich Lee Studer und Dominik Heid. Beide stellen sich im Amtsanzeiger April nochmals kurz vor.

Gemeinderatswahl Ramlinsburg

Stimmen haben erhalten:

• Lee Studer: 134 Stimmen

• Dominik Heid. 93 Stimmen

• Alessandro Soricelli: 75 Stimmen

• Diverse: 8 Stimmen

Erfahrungsaustausch On-DemandeAngebot

Seit dem letzten Fahrplanwechsel wird Ramlinsburg durch ein On-Demand-Angebot mit Kleinbussen erschlossen. Zu Stosszeiten verkehren diese regelmässig, ausserhalb dieser Zeiten auf Bestellung per App oder Telefon. Die Umstellung bringt sowohl Vorteile – insbesondere eine erweiterte zeitliche Verfügbarkeit – als auch gewisse Einschränkungen, etwa bei der Beförderung grösserer Gruppen oder der Sicherstellung von Anschlüssen. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung um Rückmeldungen zu ihren bisherigen Erfahrungen. Sowohl positive Eindrücke als auch Hinweise auf Verbesserungsbedarf sind von Interesse. Gerne melden Sie Ihre Feedbacks direkt der Gemeindeverwaltung. Verkehrsbehinderung infolge Eierläset

Am Sonntag, den 12. April 2026 findet am Brünnliweg der traditionelle Eierläset statt, weshalb der Brünnliweg ab 11 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt wird. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und um Verständnis.

Die Brut- und Setzzeit beginnt –Leinenpflicht!

Der Frühling beginnt und mit ihm die Brut- und Setzzeit der einheimischen Vögel und Säugetiere. Um die Störungen für unsere Wildtiere gering zu halten, werden die Hundehaltenden gebeten, der kantonalen Leinenpflicht nachzukommen. Sie gilt vom 1. April bis zum 31. Juli im Wald und an Waldrändern. Mehr dazu in diesem Amtsanzeiger.

Naturschutz

Verbrennen von Baumschnitt

Gemäss dem Umweltschutzgesetz Baselland (USG BL) §20 dürfen Abfälle ohne Bewilligung nicht verbrannt werden. Der Regierungsrat kann für organische Abfälle aus Feld, Wald und Garten, die unter den gegebenen Umständen nicht kompostiert werden können, Ausnahmen zulassen.

In der Verordnung über Umweltschutz werden in §26 die Ausnahmen wie folgt präzisiert: Verbrennen von organischen Abfällen aus Feld, Wald und Garten. • 1. Organische Abfälle aus Feld, Wald und Garten dürfen im Siedlungsgebiet nicht verbrannt werden.

• 2. Ausserhalb des Siedlungsgebietes dürfen organische Abfälle aus Feld, Wald und Garten unter folgenden Bedingungen verbrannt werden: a. es dürfen nur kontrollierte Feuer gemacht werden, b. es dürfen keine Zündhilfsmittel (wie Benzin oder Autopneus) verwendet werden, c. Pflanzen dürfen nicht in frischem und belaubtem Zustand verbrannt werden.

Asthaufen die länger als eine Woche liegen gelassen werden sollten vor dem Verbrennen umgeschichtet werden, da sie von Kleinsäugern und Vögeln als Unterschlupf genutzt werden. Für die Natur am besten wäre, wenn die Asthaufen gar nicht verbrannt werden, sondern liegen bleiben, so dass sie weiterhin als Unterschlupf für Kleintiere zur Verfügung stehen. Natur- und Landschaftsschutzkommission

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Veranstaltungen

Samstag, 11. April 2026 10.00 – 19.00 Uhr

«Märt und Gwärb»

Organisator: Gewerbeverein Lausen

Kunstausstellung

Donnerstag, 2. April 2026

Vielfalt in der Kunstwelt 16. - 25.10.2026

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