TEAM Felber / 061-927 88 49 Nr. 13 27. Jahrgang Donnerstag, 26. März 2026
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Kirche als Gemeinschaft
Abend voller Heimatklänge
Klare Ziele für die Region
Pfarrer Roland Durst geht nach 17 Jahren in den Ruhestand.
Die «Jodlerfründe Wisebärg» luden zum traditionellen Jodlerabend in Rünenberg ein.
An der GV des KMU Waldenburgertals genehmigten die Mitglieder alle Geschäfte.
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KARATE - KRAV MAGA Kampfkunst - Selbstverteidigung
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Zimmerleute zeigten 101 Modelle
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Hölstein
Kolumne
Loblied auf die Schwachheit
Lausen Der 33. Modellwettbewerb lockte sehr viele Besucher an Beat Eglin
Dieser Modellwettbewerb der Zimmerleute wurde zu einem wichtigen Bestandteil in der Ausbildung der Berufsleute. 101 Lernende im 2., 3. und 4. Lehrjahr füllten die Mehrzweckhalle Stutz mit ihren Bau- und Kunstwerken im Kleinformat. Diese wurden von 16 Fachexperten nach vorgegebenen Kriterien bewertet und zusätzlich auch im Quervergleich beurteilt. Die jungen Berufsleute widmeten einen grossen Teil ihrer Freizeit, um ein möglichst perfektes Werk abzuliefern. David Schreiber, Präsident der Sektion Region Basel von Holzbau Schweiz, lobte die Tradition und das Handwerk in ihrem wichtigen Beruf. Obwohl es die Holzberufe schon lange gibt, entstehen immer wieder neue Ideen. Eine grosse Aufgabe hatte die Jury. «Für Experten ist es einfacher, ein Dach zu bauen, als die Modelle zu bewerten», sagte er. Die Zimmerleute wählten einen Beruf, in dem die Arbeiten eine Ewigkeit halten, wenn man sie gut macht. Er freute sich über die Lernenden, die bewiesen, dass sie nicht nur grosses Fachwissen besitzen, sondern auch Geduld. Zur Rangverkündigung meinte Geschäftsführer Theodor Hähner zu den Lernenden: «Jetz ruehig blibe, s isch jetz doch nüt me z ändere.» Hohe Qualität 99 der 101 Modelle wurden mit der Note 4 oder besser bewertet. Ab dem 3. Lehrjahr gab es kein vorgegebenes Einheitsmodell mehr. Somit trug auch jedes Modell einen eigenen Namen. Im 2. Lehrjahr erzielten 40 Lernende einen Notenschnitt von 5,11. Im 3. Lehrjahr waren 24 Modelle zu bewerten (Durchschnitt 5,0) und im 4. Lehrjahr 37 mit
Best of aus dem 2. Lehrjahr.
Fotos: B. Eglin
Mondholz von Salomon Gnöpff.
dem hohen Durchschnitt von 5,27. Loris Buess (4. Lehrjahr) von der Firma GGS AG in Gelterkinden wurde für seine Spitzennote von 6,0 geehrt. Auf dem zweiten Platz folgt Ramon Ryf (5.95, Bläuer Holzbau AG, Sissach). Auf dem dritten Platz liegen gemeinsam Severin Bombardelli (GGS AG) und Philip Schönenberger (PBS Zimmerei Schreinerei AG, Seltisberg) mit 5,9. Im dritten Lehrjahr standen auf dem Podest: Noë Jonas Lüscher (5,65, Gerster Holzbau AG, Nunningen), Salomon Gnöpff (5,6, Holzwege Zimmerei
Frühlings-Ausstellung
GmbH, Gelterkinden) und Yannick Büchi (5,55, az holz AG, Liestal). Mit dem Einheitsmodell glänzten im zweiten Lehrjahr Kaspar Samuel Leu mit der Note 5,9 (Bläuer Holzbau AG, Sissach), Noelle Hanna Zürcher (5,85, PM Mangold Holzbau AG, Ormalingen) und Leandro Manna (5,8, Hug Holzbau GmbH, Bubendorf) sowie Svenja Zurfluh (5,8, PM Mangold). Nach der Rangverkündigung durften die Fachleute ihre Werke wieder einpacken und alle Anwesenden wurden zum Apéro eingeladen.
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Kürzlich sinnierten meine Frau und ich am Küchentisch (diesem berüchtigten Ort, wo zwischen Marmeladefleck, Heizkostenrechnung und einem angebrochenen Fläschchen Hustensirup Revolutionen gestartet und Lebensentwürfe neu gemacht werden) über die gesellschaftliche Meinung zu «Schwachheit». Diese scheint eine wahre Pestilenz zu sein, die eines modernen, aufgeklärten und auf durchoptimierte Selbstbestimmtheit getrimmten Menschen, dem doch künstliche Intelligenz und sonstiges «begleitetes Denken» zur Verfügung stehen, ganz und gar unwürdig ist! So begegnen uns also auf Hochglanz polierte Zeitgenossen, die uns – unter Schnappatmung und einem billig aufgesetzten Lächeln – von ihrer (inexistenten) Überlegenheit und Stärke überzeugen wollen. Solches sieht man auch auf der internationalen Politbühne, wenn sich westeuropäische Staatsoberhäupter, die innenpolitisch in den Seilen hängen, aussenpolitisch Grossmacht spielen, und am Ende einer Konferenz beim Gruppenfoto in die hinterste Reihe neben eine Topfpflanze gesetzt werden. Wie beruhigend ist es da, wenn ich in der Bibel von den bevorzugten (Wohn-)Orten Gottes lese, nämlich «… bei denen, die zerschlagenen und gedemütigten Geistes sind» (Jesaja 57, Vers 15). Oder Jesu’ Lieblingsrückzugsort Bethanien, was «Haus der Armen/Kranken bzw. des Elends» bedeutet. Nichts von Stärke, von Hochglanz oder grossem Getue … Und vergessen wir nicht die Präambel der Schweizer Bundesverfassung, wo es heisst, dass « … die Stärke des Volkes sich am Wohl der Schwachen Daniel Matzenauer misst».
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