Skip to main content

20260319_WOZ_OBZANZ

Page 1


Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29

Badekuren im Entdeckerland Die neue Sonderausstellung im DISTL dreht sich um die Geschichte des Tourismus im Baselbiet. Seite 7

Ein Viertel mehr verkauft

Die Nachfrage nach Brennholz war an der diesjährigen Holzgant in Ormalingen besonders hoch. Seite 9

Klares Ja zum Kunstrasen

Rund 300 Besucher/-innen stimmten an der Rekord-EGV in Oberdorf über das FCO-Projekt ab. Seite 13

KI fordert die Unternehmen

Meinrad Stöcklin

Eine lockere, erfrischende Stimmung herrschte am Unternehmer/-innen-Treff Liestal der Handelskammer beider Basel in den Räumlichkeiten der unkonventionellen Schaer Pharma im Gewerbegebiet Dellenboden in Itingen. Diese Anlassserie findet mehrmals jährlich in verschiedenen Regionen in der ganzen Nordwestschweiz statt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wie der für die Region Liestal zuständige Koordinator Urs Bachmann verriet. In Itingen ging es schwergewichtig um das Thema der Künstlichen Intelligenz (KI), welche zunehmend auch in kleineren und mittleren Unternehmen Einzug hält. Die rund 50 Anwesenden erhielten eine kurze Einführung ins Thema und erfuhren mehr über die Möglichkeit, einen persönlichen KI-Beratungspartner beizuziehen, der die Möglichkeiten individuell, praxisnah und zukunftsorientiert aufzeigen kann. «KI ist überall und lässt sich effizient, skalierbar und daher äusserst flexibel einsetzen», sagte JeanLuc Zehnder, Co-Founder der in diesem Bereich tätigen Virtido AG.

KI als Jobkiller?

Eine kurze, spontane Umfrage vor Ort über den Nutzungsgrad ergab, dass die überwiegende Mehrheit der Unternehmer/-innen aktuell relativ niederschwellig als «KI-Entdecker» oder «KI-Handwerker» unterwegs sind. Das könnte und dürfte sich jedoch in geraumer Zeit ändern und es wird vermehrt Firmen geben, in welchen die Nutzung von KI deutlich intensiviert wird. Bezüglich KI gehen die Meinungen quer durch die Gesellschaft reichlich auseinander. Das Argument, dass die KI de facto Arbeitsplätze «killt», ist weit

Wirtschaft Das Thema KI dominierte den Unternehmer/-innen-Treff Liestal bei Schaer Pharma in Itingen

Die Haupt-Protagonistinnen und -Protagonisten des Unternehmer/-innen-Treffs Liestal in Itingen. Von

Pascal Schaer

Schaer Pharma), Vroni Börlin (Schaer Pharma), Deborah Strub (Handelskammer beider Basel), Urs Bachmann (Koordinator Unternehmer/-innen-Treff Liestal), Jean-Luc Zehnder und Sebastian Flückiger (beide Virtido AG). Fotos: M. Stöcklin

verbreitet. Diese Zeitung konfrontierte damit vor Ort den Experten Jean-Luc Zehnder. «Diese Zurückhaltung ist, wenn neue Technologien auf den Markt kommen, nicht neu. Mit KI werden jedoch sicher auch eine beträchtliche Anzahl neuer, neuartiger Jobs geschaffen», erklärte er, konnte aber gleichzeitig das «Jobkiller»-Argument nicht restlos entkräften. Sicher ist, dass KI definitiv nicht mehr aufzuhalten ist und die Zukunft den Weg weisen wird.

«Wir sind ein Bazar» Im weiteren Verlauf dieser Mittagsveranstaltung nutzte der Hausherr Pascal Schaer (36), seit Anfang Jahr als Nach-

folger seines Vaters Michel neuer CEO der Schaer Pharma, die Gelegenheit, um das 1989 in Ramlinsburg gegründete Familienunternehmen mit fünf Unterfirmen und über 40 Mitarbeitenden witzig vorzustellen. «Wir sind ein Bazar», erzählte Schär und zeigte auf, wie vom noch jungen Firmengebäude in Itingen aus erfolgreich Produkte wie zum Beispiel Leucen, Zahnpflege- oder Hygieneartikel national und international vertrieben werden. Der nächste Unternehmer/-innenTreff Liestal ist für den 19. Mai im Bad Eptingen geplant. Nähere Informationen dazu finden sich zu gegebener Zeit auf der Webseite der Handelskammer beider Basel.

Kolumne

Frösche und Bücher

Wer als Sonntagsprogramm gerne Museen besucht, hat wahrscheinlich schon die meisten grösseren Institutionen in der Region abgeklappert. Ein Geheimtipp für alle, die auf ausführliche Ausstellungstexte und den grossen Lerneffekt verzichten können, versteckt sich im Industriegebiet in Münchenstein. Dort sind im Froschmuseum über 10000 Froschfiguren beheimatet. Von der WCBürste übers Wandtelefon bis zum modischen Fingerring lässt sich hier alles in Amphibienform finden. Die Räume sind von oben bis unten von den grünen Hüpfern belebt, sogar von der Decke grinsen sie einem entgegen. Und das alles nur dank der Sammellust des Ehepaars, dem die Ausstellung gehört. Mein Besuch im Froschmuseum hat mich nachdenklich gestimmt. Eine Frage liess mich danach nicht mehr in Ruhe: Was würde ich sammeln, um mein eigenes Museum zu eröffnen? Naheliegend wäre ein Potpourri angefangener und nie abgeschlossener Strickprojekte, da kann ich schon heute eine beachtliche Sammlung vorweisen. Spannender wäre aber vielleicht eine collagenhafte Ausstellung sämtlicher Postkarten, die ich in einem Vierteljahrhundert bekommen und sorgsam aufbewahrt habe. Auch äusserst interessant sein könnte meine riesige Auswahl längst ausgetrockneter Filzstifte, die ich aus unerfindlichen Gründen nicht wegwerfe. Und dann fiel mir ein, dass ich ja bereits eine museumsreife Sammlung habe. Blöd nur, dass es sich dabei um Unmengen an Büchern handelt. Als Museum lässt sich die hauseigene Bibliothek wohl nur schlecht verkaufen.

Sina Aebischer

links:
(CEO
Pascal Schaer, seit wenigen Wochen CEO des Familienunternehmens Schaer Pharma in Itingen, stellt seine spezielle Firma vor.

Grüne

Kosten müssen sinken, aber nicht so!

FD: Die steigenden Krankenkassenprämien gehören zu den grössten Sorgen der Bevölkerung. Dies müssen wir ernst nehmen. Das übergeordnete Ziel muss sein, die Ursachen zu beheben und die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Die Realität zeigt, dass dies kurzfristig nicht machbar ist. Entsprechend notwendig ist es, diejenigen zu unterstützen, die am meisten unter den Prämien leiden. NO: Eine diesbezügliche Scheinlösung der SVP, die dazu geführt hätte, dass je höher das Einkommen, desto grösser die Abzüge wären, hat das Volk am letzten Abstimmungssonntag zum Glück abgelehnt. Heute hat der Landrat über die Umsetzung des Gegenvorschlages zur nationalen Prämienentlastungsinitiative diskutiert. Dieser ist eine wesentlich bessere Lösung, da sie Personen mit niedrigem und mittlerem Einkommen und damit auch den Mittelstand unterstützt.

FD: Mit diesem Bundesgesetz wird die Zahl der Personen mit Anspruch auf Prämienverbilligung verdoppelt. Dabei übernimmt der Bund die Hälfte der Kosten. Bei der kantonalen Umsetzung werden Mängel des heutigen Systems behoben. Dazu zählt z.B., dass es keine Obergrenze des Einkommens mehr gibt und damit Schwelleneffekte vermieden werden. Zudem enthält es Anreize, kostengünstige Versicherungsmodelle zu wählen. NO: Mit dem Rahmenkonzept Gesundheit BL 2030 sind weitere Massnahmen geplant, um Gesundheitskosten zu senken, wie beispielsweise mehr ambulante statt stationärer Behandlungen. Zudem wollte die Regierung auch noch beim Rettungsdienst KSBL für die Jahre 2026 und 2027 je 205000 Franken einsparen, obwohl die beratende Kommission auf diese Beitragskürzungen verzichten wollte. Ein solcher Kostendruck kann sich

negativ auf die Personalsituation und die Hilfsfristen auswirken. Heute werden die Einsatzzeiten vielerorts nicht eingehalten.

FD: Der Rettungsdienst muss allzeit bereit sein. Ein Kostendruck bringt den Rettungsdienst in Bedrängnis. Er kann nicht im Voraus einschätzen, wie viele Notfälle es zukünftig geben wird.

NO: Umso unverständlicher war es, dass die SVP erneut den Antrag stellte, weniger Geld für den Rettungsdienst zu budgetieren. Sparen beim Rettungsdienst ist Sparen am falschen Ort. Doch leider sah dies die Mehrheit des Parlaments anders.

Fredy Dinkel und Natalie

Landrat und Landrätin der

Wenn jeder Franken plötzlich Leben retten soll

Die Debatte zur Finanzierung der Rettungsdienste hat einmal mehr gezeigt, nach welchem Muster im Landrat über Geld gesprochen wird. Für einmal verzichtete der Landrat jedoch darauf, mehr Mittel zu sprechen als beantragt. Entscheidend ist dabei, dass sowohl der Regierungsrat als auch das Kantonsspital die Mittel für den Rettungsdienst als angemessen erachteten. Trotzdem wollte die linke Ratsseite mehr Geld sprechen. Dahinter steht ein bekanntes Muster. Gerade im Gesundheitsbereich gilt schnell jeder zusätzliche Franken als automatisch sinnvoll und moralisch geboten.

Dieses Denken begegnet uns auch in anderen Bereichen. Sobald es um Gesundheit, Bildung oder eine intakte Umwelt geht, wird rasch auch dort jeder zusätzliche Steuerfranken als besonders notwendig dargestellt. Genau hier liegt unsere Aufgabe im Landrat. Wir dürfen nicht jeder emotionalen Forderung reflexartig nachgeben, sondern müssen sorgfältig abwägen. Denn jeder Steuerfranken kann nur einmal ausgegeben werden. Auch andere Bereiche haben berechtigte Anliegen und gute Gründe, mehr Mittel zu verlangen. Natürlich ist die Rettungsversorgung zentral. Ja, im Einzelfall geht es um Leben und Tod. Es gibt Situationen, in denen selbst fünf Minuten bereits zu spät sein können. Dieser Realität müssen wir uns stellen. Natürlich hätten es wohl alle lieber, wenn in jedem Dorf ein Krankenwagen bereitstehen könnte. Aber daraus folgt noch nicht, dass wir des-

SVP

Auf und nieder im Landrat

FDP BUD erneut im Fokus

Liebe Leserinnen, liebe Leser, an der vergangenen Landratssitzung ist das Bau- und Umweltschutzdepartement (BUD) mit seinem Vorsteher, Regierungsrat Isaac Reber, erneut ins Zentrum hitziger Diskussionen gerückt. Dies geschah im Rahmen der Behandlung von insgesamt vier Vorstössen meiner Fraktionskollegin Christine Frey, welche allesamt darauf abzielen, dass die Effizienz und Leistungsfähigkeit des BUD gesteigert werden sollen. Rückmeldungen aus Gemeinden, Wirtschaft und Fachstellen zeigen: Verfahren sind häufig komplex, dauern lange, und Zuständigkeiten sind nicht immer klar. Die Vorstösse wollen Abläufe vereinfachen, Transparenz und Effizienz erhöhen und die strategische Steuerung stärken – damit Mobilität und Bauen im Kanton wieder verlässlich vorankommen. Der Regierungsrat nahm zu den Vorstössen eine ablehnende

Haltung ein und der zuständige Departementsvorsteher Isaac Reber zählte sichtlich bewegt in seiner Stellungnahme zu den Vorstössen fast alle Projekte auf, die in seiner Amtszeit erfolgreich realisiert worden sind. Dem hielt Frey aber entgegen, dass die wirklich grossen Infrastrukturprojekte, sei es auf der Schiene oder auf der Strasse, einfach nicht vorankommen wollen und es diesbezüglich einen «Ruck» brauche, und wandelte, dazu die Motionen in Postulate um. Eine Mehrheit des Landrats aus FDP, SVP, Die Mitte und auch Stimmen der Ratslinken sah das auch so, so dass schliesslich alle vier Vorstösse überwiesen wurden. Der Nachfolger von Isaac Reber hat also vom Rat bereits einige wichtige Aufgaben für seine «To-DoListe» bekommen! Zu diskutieren gaben auch die kantonalen Beiträge an die Rettungsdienste, um die Notfallversorgung sicherzustellen. Die Regierung beantragte dafür insgesamt rund 11,3 Millionen Franken, die vorberatende Kommission aber noch zusätzliche 0,41 Millionen Franken mehr. Dies in der Meinung, dass mehr Geld die bisher ungenügende Einhaltung der Rettungszeiten im Oberbaselbiet verbessern würde. Bisher ist aber gar nicht klar, wieso die Rettungszeiten so oft nicht eingehalten werden. Die FDP stellte zusammen mit SVP und Die Mitte erfolgreich den Antrag, dem Regierungsvorschlag zu folgen und zuerst den Grund für die ungenügenden Rettungsfristen zu finden. Sobald dies dann klar ist, unterstützen wir auch die notwendigen Massnahmen. So geht das! Thomas Eugster, Landrat FDP, Liestal

Sparen bei Rettungsdiensten im Oberbaselbiet

halb alles auf diese Karte setzen sollen. Sonst überdehnen wir unsere Möglichkeiten und verlieren den Blick für das Ganze. Verantwortungsvoll handeln heisst, die Wirkung zu prüfen und mit Steuergeld sorgfältig umzugehen. Denn jeder zusätzliche Steuerfranken fehlt am Ende an einem anderen Ort. Genau das haben wir im Landrat getan. Wir wissen, wie wichtig die Rettungsversorgung ist. Trotzdem haben wir bewusst darauf verzichtet, einfach mehr Geld zu sprechen, nur weil dieses Thema besonders leicht Emotionen auslöst.

Dario Rigo, Landrat die Mitte, Ormalingen

Geschätzte Leserinnen und Leser Krankenwagen treffen im Bezirk Waldenburg in nur 55 Prozent der Fälle rechtzeitig am Einsatzort ein; ein Missstand, der Leben kostet. In den letzten Jahren wurden die Rettungsdienste im Kanton ausgebaut und zusätzliche Mittel gesprochen. Ziel war es, dass Krankenwagen schneller bei den Menschen sind, wenn ein Notfall eintritt. Das war dringend nötig. Damit konnten in einer Mehrheit der Bezirke die Hilfsfristen auf einem hohen Niveau gehalten oder verbessert werden. Besorgniserregend ist die Entwicklung in den Bezirken Waldenburg und Laufen. Die Erreichung der Hilfsfristen ist erneut gesunken, im Fall von Waldenburg auf ohnehin tiefem Niveau. Dort wird die Hilfsfrist nur in 55 Prozent der Fälle eingehalten. Die Regierung konnte bisher nicht erklären, weshalb sich die Situation wieder verschlechtert hat.

EVP

Die letzte Landratssitzung stand sinnbildlich unter dem Motto «auf und nieder – immer wieder». Bereits zu Beginn der Sitzung wurde diese wörtlich erlebbar: Mehrere Anlobungen standen auf der Traktandenliste, und jedes Mal erhob sich der gesamte Rat, um den neuen Mitgliedern den feierlichen Moment zu ermöglichen. Kaum hatte man Platz genommen, folgte bereits die nächste Anlobung –und erneut hiess es: Aufstehen, anloben und wieder setzen. Ein beinahe rhythmischer Ablauf, der dem Sitzungstag eine besondere Dynamik verlieh. So waren wir bereit, uns danach voll und ganz in den einzelnen Traktanden zu engagieren. Dort ging es nicht nur körperlich auf und ab. Auch inhaltlich zeigte sich die Sitzung dann von einer bewegten Seite. So zum Beispiel bei der Diskussion um die kantonale Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags zur Prämienentlastungsinitiative. Der Bund macht hier neue Vorgaben, mit denen sich die Ausgaben des Kantons bei den Prämienverbilligungen massiv erhöhen werden, und sich die Zahl der Bezugsberechtigten von heute 19 auf über 30 Prozent steigern wird. Während die einen sich darüber freuten und die Unterstützungssteigerung, trotz finanziellen Auswirkungen auf den Kantonshaushalt, lobten, warnten andere vor der steigenden Abhängigkeit vom Staat und den bereits belasteten Staatsfinanzen. Gleichwohl war sich der Rat einig, dass die Umsetzung nicht nur zwingend, sondern so wie vorliegend auch in Ordnung sei.

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Ein weniger einiges Bild zeigte sich bei den Beratungen zu den gemeinwirtschaftlichen und besonderen Leistungen (GWL), konkret zur Höhe der Zahlungen des Kantons an die Vorhalteleistungen der Krankentransporte. Auch hier bewegten sich die Positionen zwischen dem Ausbau der Finanzierung und der Beibehaltung der regierungsrätlichen Vorlage. Das

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage:42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags.Abonnement:Fr.58.–jährlich Fr.31.–halbjährlich Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung Marc Schaffner

Geschäft wurde vorab in der zuständigen Kommission mit 6:6 Stimmen und dem Stichentscheid der Präsidentin verabschiedet. Logischerweise folgte somit eine abermals tiefgreifende Debatte im Landrat, die schlussendlich mit dem Erfolg der SVP und ihrem Antrag zur Reduktion der Ausgaben auf die ursprünglich auch mit dem KSBL vereinbarte Höhe forderte. Dieser wurde mit 43 zu 31 Stimmen und einer Enthaltung angenommen. So spiegelte sich das eingangs erlebte «Auf und nieder» letztlich auch in der politischen Debatte wider. Die Sitzung war geprägt von Bewegung – körperlich wie inhaltlich, und als Präsident genoss ich diesen «aktiven» Tag und freue mich auf die restlichen Sitzungen, an denen ich das Parlament anführen darf.

Reto Tschudin, Landratspräsident SP

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Trotz dieser Entwicklung beantragte die Regierung aus finanzpolitischen Gründen eine Kürzung der Mittel für die Rettungsdienste, ohne diese näher zu begründen. Nachdem die zuständige Kommission diese Kürzung zunächst korrigierte, hat die bürgerliche Mehrheit im Landrat die Kürzung der Gelder für die Rettungsdienste be-schlossen. Diese Kürzung ist fahrlässig. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinkt die Lebenserwartung mit jeder Minute drastisch. Es muss alles daran gesetzt werden, die Versorgung der Bevölkerung im Oberbaselbiet zu verbessern.

Ich kann aber auch Positives aus dem Landrat berichten. Ab 2028 werden auch Personen und Familien mit mittleren Einkommen im Baselbiet Krankenkassen-Prämienverbilligungen erhalten. Andere Massnahmen haben bisher leider nicht dazu geführt, dass die Gesundheitskosten und damit die Kranken-

kassenprämien stabilisiert werden konnten. Die Last dieser Prämien ist inzwischen für viele kaum mehr tragbar. Dank der Prämien-Entlastungs-Initiative der SP konnte auf Bundesebene ein guter Kompromiss beschlossen werden, welcher nun auch im Baselbiet zu Prämienverbilligungen für deutlich mehr Personen führen wird. Die SP wird sich noch dafür einsetzen, dass der Landrat bei der zweiten Lesung einen tieferen Mindestauszahlungsbetrag beschliessen wird, als vom Regierungsrat vorgeschlagen wurde. Beim vorgeschlagenen, relativ hohen Mindestauszahlungsbetrag von 240 Franken pro Jahr würden rund 3000 Haushalte keine Prämienverbilligung erhalten. Urs Kaufmann, Landrat SP, Frenkendorf

Von Richtern und Prämienverbilligungen

Geschätzte Leserinnen und Leser Dies ist mein zweiter Bericht in dieser Rubrik, und es gibt einiges zu berichten. Auf der (öffentlich auf der Landrats-Homepage einsehbaren) Traktandenliste standen letzten Donnerstag 73 Punkte. Es gab erneut viele Dokumente und Berichte, die ich im Voraus durchlesen und verstehen musste – was für mich manchmal noch eine Herausforderung ist, da viele Texte in juristischem Fachdeutsch verfasst sind. Die Sitzung begann mit der Anlobung von zwei neuen Mitgliedern im Landrat, womit ich nicht mehr der Dienstjüngste bin. Danach kam es zu einem Massenauflauf, als 20 neue Gerichtsmitglieder für die Amtsperiode vom 1. April 2026 bis 31. März 2030 gelobten, die Verfassung und die Gesetze zu beachten. Die erste spannende Diskussion startete bei der ersten Lesung zur kantonalen Umsetzung des

Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung Rathausstrasse24,4410Liestal Brigitte Reinhard brigitte.reinhard@chmedia.ch Tel. 061 927 29 02 Druck CH Media Print AG

indirekten Gegenvorschlags zur Prämienentlastungsinitiative –der Teilrevision des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Sie erinnern sich: Vor einer Woche hat die Stimmbevölkerung die SVP-Initiative für eine Steuerreduktion («Prämienabzug für alle») mit 52,78 Prozent knapp abgelehnt. Auch eine andere Initiative zum Thema Krankenkassen (diese von der SP) wurde 2024 abgelehnt, allerdings mit einem indirekten Gegenvorschlag, der nun kantonal geregelt werden muss. Das neue Modell für die Prämienverbilligung soll sicherstellen, dass die Gelder fair und nachvollziehbar bei Haushalten mit tiefen und mittleren Einkommen ankommen. Wie dies umgesetzt werden soll, ist noch offen. Auch die Frage, ob ein Mindestauszahlungsbetrag definiert werden soll, wurde kontrovers diskutiert. In zwei Wochen folgt die zweite Lesung. Die nichtformulierte Initiative «Wählbarkeit von Einwohnenden mit Niederlassung C in die Schulräte und Sozialhilfebehörden der Baselbieter Gemeinden» wurde – aus ähnlichen Gründen wie die Änderung des Polizeigesetzes vor zwei Monaten, mit 48 Nein- zu 29 Ja-Stimmen abgelehnt. Die EVP ist weiterhin der Ansicht, dass die in Bern hängige Kommissionsinitiative mit vereinfachten Wohnsitzfristen der bessere Weg ist. Eine erleichterte Einbürgerung soll Interessierten mit CBewilligung den Zugang zu Schulräten und Sozialhilfebehörden ermöglichen. Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln

Inserate CH Regionalmedien AG Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss: Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:

Oberholzer,
Grünen
Die Mitte

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Humortage Tucholsky-Abend zum Nachdenken: «Stossseufzer in bewegter Nacht»

Erika Bachmann

Werner Leupin eröffnete die Humortage Liestal in der 1852 erbauten Kornscheune, in der als Kulturscheune seit 2001 Veranstaltungen durchgeführt werden. Erfreut konnte er am Ende der Veranstaltung feststellen, dass es besser nicht geht, als Tucholskys Gedanken auf diese Art in der heutigen Zeit wieder in Erinnerung zu rufen. Die Humortage Liestal (noch bis 25.März) zeigen hochkarätig Humoristisches aus der Schweizer Kunst- und Kulturszene und sollen auch zum Nachdenken anregen.

Der «Stossseufzer in bewegter Nacht» wurde von Rachel Maria Kessler (Gesang), Andrea Suter aus Liestal (Gesang), Alexander Ruef (Klavier) und Robert Schmid, (Schauspiel) unter der Spielleitung von Stephan Mathys, eindrucksvoll präsentiert.

Der Auftritt wurde mit einem fulminanten Klavier-Einstieg eröffnet und mit den Gedanken von Kurt Tucholsky (*1890 in Berlin) an seine Geliebte Hedwig Müller, genannt Nuuna in Zürich vom Sprecher Robert Schmid vorgetragen. Er machte sich Sorgen, dass es vielleicht irgendein Heilmittel gegen seine gesundheitlichen Probleme gäbe, das er nicht habe, da er doch wieder ins Leben kommen und lachen möchte.

Die Lieder und Texte von Tucholsky wurden witzig, bitter, zärtlich und mit politischer Schärfe in den Ablauf eingebettet. Die Klammer bildeten Briefe aus dem Exil an die Zürcher Geliebte. Dazu lieferten gefühlsbetonte Chansons über das kleine Glück, über desaströse Männer und selbstbewusste Frauen, über die Macht und autoritäre Auswüchse die musikalische Note. Die Texte wurden von Robert Schmid mit augenzwinkerndem Pathos und Leidenschaft gelesen. Die Sängerinnen brachten, begleitet vom Klavier, mit ihren Stimmen, ihren Texten und den unterschiedlichen Farben in den Chansons, die Themen von grell bis zart stark zum Ausdruck.

Vom Humor zur Realität Tucholsky, versuchte unerschütterlich, die Würde und die klare politische Haltung zu bewahren – und den Humor nicht zu verlieren. «Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft», vorgetragen als zweistimmiges Lied, war die drastische Antwort auf die Enttäuschung der fehlenden

Gegenwehr. Humor ist die Fähigkeit, und Bereitschaft, auf eher unschöne Dinge heiter und gelassen zu reagieren. So wurden singend verschiedenste Gedanken formuliert, zum Beispiel, ob es den Mann, der nett, aufmerksam, wie am ersten Tag, ein Freund und Liebhaber ist, überhaupt gibt? Und die Sängerinnen kamen zur Erkenntnis, dass wer mehr liebt, auch mehr leiden muss.

Weiter folgte die Analyse über die Verwandtschaft als Ansammlung vieler Menschen, deren Hauptaufgabe es sei, die Nase in die Angelegenheiten der Anderen zu stecken, mit dem Rat «fang nie etwas mit der Verwandtschaft an, dann bist du wirklich glücklich dran» kommentiert.

Humor war auch erkennbar bei der Geschichte über die Beine des Mannes und der Frau im Bett, wenn der Mann längst schläft und die Analyse des Sinns über das «Loch», das ist, wo es nicht ist.

Das Merkwürdigste an einem Loch sei der Rand, eben kurz vor dem Nichts.

Dagegen blieb die leider so reale Frage im Raum stehen, ob die Menschen es nie lernen werden, weiter Kriege zu beginnen? Die Antwort war der Aufruf «Krieg dem Kriege».

Humor als Ventil

Tucholsky wollte mit seinen Worten etwas verändern und verzweifelte, dass er

dies nicht schaffte und nutzte den Humor als Fähigkeit, die hilft, dass man nicht durchdreht oder einem der Kragen platzt. Er musste als linker Demokrat, Pazifist und Warner vor den Nazis flüchten und starb 1935 vereinsamt in Schweden. Er ging leise aus dem Leben fort, vorsichtig, um die Anderen nicht zu stören. Die beiden Sängerinnen und der Sprecher verliessen die Bühne, um dem Klavier noch den letzten Klang zu überlassen.

Der Spielleiter Stephan Mathys möchte mit dem Stück animieren, Literatur wieder zu lesen und sich den Bezug alter Texte zur Gegenwart bewusst zu machen. Das interessierte Publikum erlebte einen interessanten gesprochenen und gesungenen Kontrast von heiter und melancholisch, politisch und intim, zu messerscharf und poetisch.

Die Vertonungen stammen von Hanns Eisler, Friedrich Hollaender, Mischa Spoliansky, Juriaan Andriessen und Anderen, die mit musikalischem Schwung Tucholskys Texte zu Gassenhauern in den Berliner Kabaretts der wilden Zwanzigerjahre formten.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Humortage Liestal: 19.3. Ke Panik, Guggenheim; 24.3. Remo Zumstein, DISTL; 25.3. Helga Schneider, Guggenheim Programm: humortage-liestal.ch

Liebe ist, wenn Paare übers Geld reden

Wenn

Träume zu tanzen beginnen

Liestal Neues Orchester Basel

Thomas Brunnschweiler

Dirigent Christian Knüsel präsentierte am Samstag beim Konzert «Tanz & Träume» einen bunten Strauss an Musikstücken, die von der Antike bis fast in die Gegenwart reichten. In Bezug auf Spielfreude, Drive, Präzision und Homogenität liess das 60-köpfige Neue Orchester Basel keine Wünsche offen; das lag auch am klaren und energischen Dirigat von Knüsel. Er eröffnete den Abend mit «Der Tod zu Basel», einer Melodie von 1550, gefolgt von einem Arrangement des Seikilos-Lieds aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, das mit Harfe und Perkussion begann. Knüsels musikhistorischen Kommentare wirken jeweils wohltuend und nie belehrend. «Sinfonische Tänze» op.45 war das letzte Werk des Spätromantikers Sergej Rachmaninow. Etwas irritierend war der wohl platzbedingte Einsatz eines E-Pianos. Der erste Tanz entfaltet sich rhythmisch markant, wirkt ironisch bis grotesk und enthält ein melancholisches Alt-Saxophon-Solo. Hier mischen sich vitale Energie und nostalgische Rückschau. Der zweite Tanz startet mit schattenhaften Fanfaren. Es ist ein unheimlicher, beinahe verzerrter Walzer, der geisterhaft vorbeihuscht und auch schon als «Totentanz-Walzer» interpretiert wurde. Im dritten Tanz kämpfen zwei Hauptthemen gegeneinander: das «Dies irae»-Motiv und das «Alleluja»Motiv. Im Streit zwischen dunklen und strahlenden Passagen obsiegt am Ende die Erlösung. Das kraftvolle Stück ist eine eindrückliche künstlerische Lebensbilanz des grossen romantischen Epikers.

Fagottvirtuosin begeistert das Publikum Nach der Pause erklang das Überraschungswerk, das jedoch wider Erwarten nicht Brahms’ Ungarischer Tanz Nr. 5 war, sondern der Original-Csárdás «Bártfai emlék» von Béla Kéler von 1858. Mit Lili Szutor trat eine hochkarätige Fagottistin nach vorn und intonierte das lyrische Andante des «Andante e Rondo Ungarese» von Carl Maria von Weber. Szutor spielte mit warmem, rundem Ton, präziser Artikulation und gesanglichem Gestus. Im Rondo brillierte sie in den virtuosen Solopassagen und wurde vom Applaus nochmals zweimal nach vorne gebeten. Es folgten vier dreiteilige Sets mit unterschiedlichen Tanzrhythmen und -traditionen. Der wilde, sinn-

liche Fandango von Amadeo Vives wurde nahtlos mit dem «Notturno» aus «Der Sommernachtstraum» von Felix Mendelssohn Bartholdy und der «Danza del molinero» von Manuel de Falla verknüpft.

Von Jazz bis Klezmer Gelungen war auch die Verbindung von Tschaikowskis «Der Nussknacker» und Duke Ellingtons Jazz-Version «The Nutcracker Suite», bei der das NOB einen veritablen Big-Band-Sound hinlegte. Das dritte Set begann mit «Zorba’s Dance» von Mikis Theodorakis, arrangiert von Pavlos Serassis, der im Klezmer-Stück «Let’s be happy» den Part der Solo-Klarinette übernahm und mit Glissandi und seufzenden Verzierungen brilliert. Im letzten Set erklangen die «Tarantella» von Ottorino Respighi, Georges Bizets liebliches «Intermezzo» aus der Carmen Suite No.1 sowie der wilde synkopierte und fordernde «Mambo» aus Leonard Bernsteins West Side Story. Starker Applaus. Nach der Zugabe eines Greyerzer Tanzes begab man sich zum Apéro im Martinshof.

Equal Care Day Finanzielle Absicherung sollte gut geplant werden – besonders wenn es um Ehe, gemeinsamen Haushalt oder Kinder geht

Marc Schaffner

Finanzielle Vorsorge – für die Zeit nach der Pensionierung oder für den Fall von Krankheit oder Invalidität – ist grundsätzlich ein komplexes Thema, und wenn dann noch Partnerschaft, Familie und Kinder ins Spiel kommen, wird es noch komplizierter. Was passiert im Fall einer Scheidung oder Trennung? Was ist massgeblich für die Berechnung von Leistungen – dass das Paar verheiratet war, dass es im selben Haushalt lebte oder gemeinsam Kinder hatte? Den Publikumsfragen nach zu urteilen, die letzte Woche an einem Infoanlass in der Kantonsbibliothek Liestal gestellt wurden, tun sich viele Menschen schwer damit, sich einen Überblick zu verschaffen und verlässliche Auskünfte zu erhalten. Insbesondere für Frauen, die Betreuungsarbeit übernehmen, besteht das Risiko von Vorsorgelücken, wie Iris Graf, Leiterin von Gleichstellung BL, zu Beginn anmerkte. Die Fachstelle hatte den Infoabend anlässlich des Equal Care Day organisiert und dazu einen Experten in Sozialversicherungsrecht nach Liestal geholt: Peter Mösch Payot, Professor am Institut für Sozialarbeit und Recht der Hochschule Luzern. Ein Teil der Problematik liegt darin, dass es vielen Paaren unangenehm ist, über solche Themen zu reden. «In der

Honeymoon-Phase haben wir uns ganz viele Fragen gestellt, aber sicher nicht über Trennung und Scheidung», meinte der Jurist und zweifache Vater, der sich als «glücklich geschieden» bezeichnet. Es würde aber «extrem viel Sinn» machen, darüber zu reden, denn es sei ein Zeichen von Respekt und Liebe und ei-

ner reifen Art, eine Beziehung zu führen: «Wir wollen es auch noch gut haben, wenn es nicht mehr gut läuft.» Eine zweite Erkenntnis lautet, dass die Absicherung am besten ist, wenn beide Partner sehr viel verdienen – und umgekehrt, dass die Risiken, Leistungen des Sozialstaats nicht in Anspruch neh-

men zu können, für Geringverdienende höher sind. «Ich will nicht zynisch wirken, aber so funktioniert das System», hielt Peter Mösch Payot fest. Fragen treten insbesondere dann auf, wenn ein Partner wesentlich weniger verdient als der andere. Die Gesetzgebung geht oft noch von einem traditionellen Familienmodell aus – auch wenn sich im Steuerrecht seit der Abstimmung vom 8.März über die Individualbesteuerung etwas verändern wird – und das wirkt sich oft zu Ungunsten von Frauen und betreuenden Personen aus. «Ein zentraler Punkt ist, wie viel man arbeitet», schärfte Peter Mösch Payot den Anwesenden ein.

Stundensatz für Betreuung wäre Weg zu Gleichstellung Ein «fieser Mechanismus» tritt beispielsweise bei der Invalidenrente auf, denn der IV-Grad hängt nicht etwa – wie zu erwarten wäre – von der Arbeitsfähigkeit ab, sondern von der Höhe der Lohneinbusse. «In der Praxis führt das zu einem tieferen IV-Grad von betreuenden Personen, auch bei der beruflichen Vorsorge, weil auch die Pensionskasse daran anknüpft», sagte Peter Mösch Payot. Seiner Meinung nach wäre der beste Weg zur Gleichstellung, wenn ein Stundensatz für Betreuungsarbeit definiert werden würde: «Dann hätten wir ganz viele Männer, die Hausarbeit machen

und Kinder betreuen würden – mich eingeschlossen!»

Die Pensionskasse – zentral für diejenigen, «die auch im Alter mittelständisch leben wollen», wie Peter Mösch Payot feststellte – greift sowieso nur, wenn die Eintrittsschwelle überschritten wird. Ein weiteres Thema ist die Mutterschaftsversicherung: Wer schwanger wird und nicht arbeitet, hat keinen Anspruch darauf. «Krank werden oder arbeitslos werden ist nicht so schlimm, man verliert nicht gerade den Versicherungsschutz», brachte es Peter Mösch Payot auf den Punkt.

Zur Sprache kamen auch Krankentaggeldversicherung, Hinterlassenenleistungen, EL, Sozialhilfe, AHV-Lücken, Familienzulagen, Splitting – alles Aspekte, die im Hinblick auf den gemeinsamen Haushalt, Kinder, Trennung oder Scheidung nochmals anders betrachtet werden müssen. Und neben dem Sozialversicherungsrecht, das am Infoabend abgedeckt wurde, spielen auch andere Instrumente wie die Alimentenbevorschussung, Behindertenhilfe oder das Ehe- und Scheidungsrecht eine Rolle. Die gute Nachricht: Viele Informationen zum Sozialversicherungsrecht sind online zugänglich, beispielsweise auf www.bsv.admin.ch. Sich frühzeitig Gedanken zu machen, ob als verheiratetes oder unverheiratetes Paar, ist sicher nicht falsch.

Lili Szutor. Foto: T. Brunnschweiler
Robert Schmid Sprecher am Klavier, Alex Ruef mit den Sängerinnen Andrea Suter und Rachel Maria Kessler Foto: E. Bachmann
Gemeinsamer Haushalt und Kinder – aber was passiert bei einer Scheidung? Peter Mösch Payot informierte über Risiken im Sozialversicherungsrecht. Foto: M. Schaffner

Todesfälle

Bubendorf

Markus Hochstrasser, geb. 12. Mai 1961, von Auenstein AG. Wurde beigesetzt.

Die amtliche Todesanzeige von Markus Hochstrasser ist irrtümlicherweise bereits in der ObZ-Ausgabe von letzter Woche publiziert worden, anstatt wie vorgesehen in der heutigen Ausgabe. Wir entschuldigen uns bei der Trauerfamilie. ObZ Redaktion und Verlag

Hölstein

Dora Ida Jörin-Schmidlin, geb. 1933. Die Abdankung findet am Donnerstag, 26. März um 14 Uhr in der ev.-ref. Kirche in Hölstein statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis.

Liestal

Gertrud Krähenbühl, geb. 23. Mai 1947, gest. 5. März 2026, von Trub BE (wohnhaft gewesen an der Lausenerstrasse 30). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Annelie Nyffenegger-Purath, geb. 24. August 1937, gest. 27. Februar 2026, von Wyssachen BE (wohnhaft gewesen im APH Frenkenbündten, Gitterlistrasse 10, 4410 Liestal).

Beisetzung und Abdankung: Freitag, 20. März um 13.30 Uhr. Die Beisetzung und Abdankung finden öffentlich statt. Besammlung: Friedhof Liestal, Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der Friedhofkapelle.

Betrachtung

zur

Woche Stille statt Nachrichtenflut

Wir befinden uns mitten in der Fastenzeit. Für viele Menschen ist sie eine Gelegenheit, bewusst auf etwas zu verzichten und dadurch den Blick neu auf das Wesentliche zu richten. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, während der Fastenzeit auf Social Media und Newsportale zu verzichten. Die Idee kam mir, weil mir in den Monaten davor immer deutlicher wurde, dass wir in einer Zeit leben, in der alles und jeder ständig um unsere Aufmerksamkeit buhlt. Hier ploppt eine neue Nachricht in einem der unzähligen Gruppenchats auf, die möglichst schnell beantwortet werden soll. Dort versucht mir Werbung zu vermitteln, dass genau dieses Produkt noch in meinem Leben fehlt, um glücklich zu sein. Gleichzeitig erscheinen im Sekundentakt neue Posts, Likes und Schlagzeilen aus aller Welt, die meine Aufmerksamkeit einfordern. In dieser Flut von Eindrücken geschieht es schnell, dass der Fokus verloren geht und die Gedanken überall sind, nur nicht bei mir selbst, im Hier und Jetzt. Ein paar Wochen frei von schlechten Nachrichten aus aller Welt und frei vom Schein der allzu perfekten Social-Media-Welt, klingt doch sehr verlockend. Doch ich realisierte schnell: Ganz so einfach ist dieses Vorhaben gar nicht. Was mache ich während der Zeit, in der ich an der Bushaltestelle warten muss? Wie gehe ich mit der Angst um, wichtige Neuigkeiten zu verpassen und nicht auf dem neusten Stand zu sein? Und wenn in Gesprächen über politische Spannungen debattiert wird, über die Entwicklungen in den Kriegen oder über das

Liebespaar, welches sich verlobt und dies auf Instagram gepostet hat, kommt der Gedanke schon auf, kurz einmal die News zu checken. Trotzdem erlebe ich diesen Verzicht als überraschend befreiend. Es hilft mir, neu wahrzunehmen, worauf es im Leben wirklich ankommt: auf echte Beziehungen. Beziehungen zu wichtigen Menschen unseres Lebens, aber auch die Beziehung zu Gott, geben Halt, Sinn und Freude. Studien zeigen, dass stabile Beziehungen zu den wichtigsten Faktoren für Glück und Zufriedenheit gehören.

Jesus spricht davon, dass es «Kriege und Kriegsgerüchte» geben wird, ruft seine Nachfolger aber zugleich dazu auf, nicht in Hoffnungslosigkeit zu verfallen. Christen leben mit einer anderen Perspektive: Gott ist auch dann gegenwärtig, wenn die Welt oder unser eigenes Inneres unruhig wird. Gerade angesichts geopolitischer Spannungen oder des Drucks, ständig informiert sein zu müssen, erinnert uns der christliche Glaube daran, wie kostbar (innerer) Frieden ist. Christen sind berufen, «Friedensstifter» zu sein – im Grossen durch Gebet für die Welt und im Kleinen durch Versöhnung, Geduld und Respekt im Alltag. Die christliche Hoffnung beginnt nicht in grossen politischen Lösungen, sondern in Menschen, die sich trotz aller Unsicherheit vom Glauben leiten lassen. Denn eine zentrale Botschaft des christlichen Glaubens lautet: Das letzte Wort über diese Welt hat nicht der Krieg, nicht die Angst und nicht Social Media, sondern Gott. Adrian Inniger, Heilsarmee Liestal

55 Literatur-Orte

Neuerscheinung Liestal ist mit dem DISTL vertreten

Marc Schaffner

Die Sparte Literatur tritt im Schweizer Kulturbetrieb meistens kleinteilig und an unterschiedlichen regionalen Brennpunkten in Erscheinung. Das neu erschienene Buch «Schweiz erlesen! 55 literarische Lieblingsplätze» von Regula Tanner geht dieser facettenreichen Verwobenheit zwischen Orten und literarischer Produktion nach. Die literarische Reise durch 18 Kantone führt unter anderem nach Liestal, ins «Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal» (DISTL). Regula Tanner schreibt über den Nachlass von Emma und Georg Herwegh, eine Abbildung zeigt die zwei Pistolen, die Emma Herwegh 1848 auf sich trug. Auch zu Joseph Victor Widmann gibt das Buch einige biografische Infos, ebenso zu Carl Spitteler, dessen Nobelpreis-Medaille und Schreibtisch erwähnt werden. Ausserdem weist Regula Tanner darauf hin, dass das DISTL auch eine Bühne für zeitgenössische Dichterinnen und Dichter bietet: «Regelmässig werden Lesungen mit meist lokalen, teilweise noch unbekannten Autorinnen und Autoren sowie Poetry Slam-Abende durchgeführt.»

Das DISTL ist der einzige Literatorort im Baselbiet, den das Buch vorstellt. Basel-Stadt ist natürlich mit dem Literaturhaus Basel vertreten, aber auch mit der weniger bekannten Allgemeinen Lesegesellschaft Basel am Münsterplatz. Als dritter Basler Lieblingsort hat die Papiermühle Eingang ins Buch gefunden. Mit bekannten Namen können sich andere Orte wie Bern (Walser), Neuchâtel (Dürrenmatt), Zürich (Frisch,

Mann), Sils (Nietzsche), Montagnola (Hesse) oder Solothurn (Bichsel) schmücken. Das Sherlock-Holmes-Musem in Meiringen wird im Buch ebenso erwähnt wie das Johanna-Spyri-Museum in Horgen, der Schweizer Schriftstellerweg in Olten (unter anderem mit Franz Hohler, Pedro Lenz, Alex Capus, Patti Basler, Lisa Christ), oder die feministische Bibliothek Wyborada in St.Gallen, 1986 von Frauen gegründet, die sich daran störten, dass «die Bücherwelt damals vorwiegend männlich» war. Regula Tanner: Schweiz erlesen! 55 literarische Lieblingsplätze. Messkirch, Gmeiner-Verlag 2026.

Bücher-Orte in der Schweiz. Foto: zVg

Wanderung

Bestattungsdienst Doris Passalacqua

HERZLICHENDANK

HERZLICHEN DANK

Mit Dankbarkeit für die lange gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Grossmutter

Maria Lohner-Casanova

24. September 1929 – 12. März 2026

Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Die vielen schönen Erinnerungen an ihre Liebe, ihre Fürsorge und ihre Herzlichkeit werden uns für immer begleiten.

In stiller Trauer ihre Enkelkinder: Martin Casanova Angela Casanova mit Ralph Kohler Thomas Casanova mit Michèle und Maliya Ein besonderer Dank gilt:

Margit Wenzel, Walter Kobelt und der Spitex Region Liestal für die liebevolle Unterstützung, dem Altersheim Brunnmatt für die Betreuung und Fürsorge, die sie unserer Grossmutter entgegengebracht haben. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse: Angela Casanova, Bündtestrasse 2d, 7000 Chur

Dieüberwältigende Anteilnahme,die vielen Zeichendes Mitgefühlsund derVerbundenheit,die wirbeimschmerzlichenVerlust unseresliebenVatis

erfahren durften,haben uns zutiefst berührt.

Es istschwer, einengeliebten Menschen zu verlieren– doches tröstetzu wissen, wievieleihngeschätzt habenund ihninliebevoller Erinnerung

DieüberwältigendeAnteilnahme,dievielenZeichendesMitgefühlsund derVerbundenheit,diewirbeimschmerzlichenVerlustunseresliebenVatis EugenKamber-Kamber erfahrendurften,habenunszutiefstberührt. Esistschwer, einengeliebtenMenschenzuverlieren– docheströstetzu wissen,wievieleihngeschätzthabenundihninliebevollerErinnerung behaltenwerden.

Wo ist der See von Seewen geblieben?

Besondersdankenmöchtenwir

Besonders dankenmöchten wir

…allenVerwandten,Nachbarn,Freunden undBekannten fürdieliebevollenWorte,Gesten, stillenUmarmungenund dietröstendenZeilenin

…allenVerwandten,Nachbarn,FreundenundBekanntenfürdieliebevollenWorte,Gesten,stillenUmarmungenunddietröstendenZeilenin Karten.

…fürdiezahlreichen Geldspendenandie Spitex,für Blumen undZuwendungenfür späteren Grabschmuck.

…fürdiezahlreichenGeldspendenandieSpitex,fürBlumenundZuwendungenfürspäterenGrabschmuck.

Die Naturfreunde Sektion Baselbiet laden am Sonntag, 29. März, zu einer Wanderung ein: «Früher hat es bei Seewen durchaus einen richtigen See gegeben, klären die Geschichtsbücher auf. Vor mehreren tausend Jahren ist er entstanden. Heute können wir trockenen Fusses auf dem ehemaligen Seegrund des Seewener Sees wandern. Beim Aussichtspunkt beim Jegersacker geniessen wir den weiten Blick über Seewen bis zum Wisenberg. Im Restaurant des Museums für Musikautomaten kehren wir ein und fahren anschliessend mit Bus und Bahn nach Basel.»

…FrauSabineBrantschenfürdiemitfühlende undwürdevolle Gestaltung derAbschiedsfeier sowieder Organistin Frau Fabienne Studer. derSpitexWaldenburgertalfürdiewertvolle Unterstützungund liebevolle Pflegedaheim sowieden Pflegenden unddenÄrztendes KantonsspitalsLiestal und Bruderholz fürdie medizinische Begleitung.

…der Fahnendelegationder Musikgemeinschaft OWLOberdorf-Walden-

…FrauSabineBrantschenfürdiemitfühlendeundwürdevolleGestaltung derAbschiedsfeiersowiederOrganistinFrauFabienneStuder. derSpitexWaldenburgertalfürdiewertvolleUnterstützungund liebevollePflegedaheimsowiedenPflegendenunddenÄrztendes KantonsspitalsLiestalundBruderholzfürdiemedizinischeBegleitung. …derFahnendelegationderMusikgemeinschaftOWLOberdorf-Waldenburg-Langenbruck.

Streckendaten: Länge: 7,5 km, Auf- / Abstieg: 160 m, Wanderzeit: 2 1/2 Stunden

Treffpunkt: 8.50 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle

…allen,dieEugenauf seinem Lebenswegmit Liebe, Freundschaft und

…allen,dieEugenaufseinemLebenswegmitLiebe,Freundschaftund Achtungbegegnetsind.

Abfahrt: 9.08 Uhr nach Dornach-Arlesheim, weiter mit Bus nach Seewen Kosten: U-Abo oder Billett Basel – Seewen Herrenmatt via Dornach Arlesheim und zurück selbst lösen

Anforderung: leicht, T1

DieErinnerung an seineGüte, seineHerzlichkeitund seinen Optimismus lebt in unseren Herzen weiterund schenktuns Trostund Kraft. Waldenburg, März 2026DieTrauerfamilie

DieErinnerunganseineGüte,seineHerzlichkeitundseinenOptimismus lebtinunserenHerzenweiterundschenktuns TrostundKraft. Waldenburg,März2026DieTrauerfamilie

Verpflegung: ca. 12 Uhr Einkehrmöglichkeit im Restaurant Museum für Musikautomaten

Rückkehr: 14.16 oder 14.46 Uhr ab Seewen Herrenmatt via Dornach-Arlesheim nach Basel

Wichtig: Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Mittagessen erwünscht oder nicht

Leitung: Rita Etienne

NacheinemerfülltenLebenund ohne langen LeidenswegistDorlivonuns gegangen. Mitgrosser Dankbarkeitfür alles, wassieunsund vielen anderen Menschengeschenkthat,nehmenwirAbschiedvonihr.

Nach einemerfüllten Lebenund Leidensweg istDorli vonuns wassie unsund Menschengeschenkt hat, nehmen wirAbschiedvon ihr.

Dora IdaJörin-Schmidlin

Anmeldung: bis Mittwoch, 25. März, an rita.etienne@bluewin.ch oder 079 711 10 57

Detaillierte Informationen zu dieser Wanderung und zu weiteren Ausflügen auf der Website www.naturfreunde-bl.ch.

03.05.1933- 10.03.2026

03.05.1933- 10.03.2026

Veranstaltungen

Rolf und Rada Jörin-Blasevic,Henryund Dora Dimaris BorisBlasevic, Gina undDiego Jörin, MorrisHug, Nicolas Huffington Donnerstag,26.03.2026, 14 Uhr in der ref. Kirche inHölstein.Die Beisetzung findet im engsten

Die Trauerfamilie: RolfundRada Jörin-Blasevic,HenryundDora Jörin-Di Pietro,Andiund Dimaris Jörin-Mosquera, Igor,Elenaund BorisBlasevic,GinaundDiego Bärtschi-Jörin,Lena Jörin,MorrisHug,NicolasHuffington Wirladeneinzur Abdankungsfeieram Donnerstag,26.03.2026, um 14Uhr inderref.KircheinHölstein.Die Beisetzung findetimengsten Familienkreisestatt.

Traueradresse:RolfJörin,Liedertswilerstrasse 21,4436 Oberdorf

Traueradresse:RolfJörin,Liedertswilerstrasse 21,4436 Oberdorf

«Leonora in the Morning Light»   pr. Der Film «Leonora in the Morning Light» erzählt den Weg der britischen Malerin Leonora Carrington in die surrealistische Szene des Paris der 1930erJahre. 19. März, 18 Uhr, Kino Sputnik, Liestal.

Anzeige
Anzeige
unsere Bestatt auc

Entscheidender dritter Sieg

Eishockey EHC Zunzgen-Sissach holt sich den Zentralschweizermeistertitel zurück

Mit einem überzeugenden 3:1-Auswärtssieg in Oberlangenegg sicherte sich der EHC Zunzgen-Sissach am Dienstagabend, 10.März, den entscheidenden dritten Sieg in der Best-of-Three-Finalserie und krönte sich damit – nach 2023/24 – erneut zum Zentralschweizermeister der 2. Liga. Vor 306 Zuschauern in der «Hot Shot Arena» zeigte der ZS eine deutliche Reaktion auf die Heimniederlage vom vergangenen Samstag. Bereits von Beginn weg trat der EHC Zunzgen-Sissach deutlich engagierter auf als noch in Spiel zwei. Die Mannschaft wirkte entschlossen, aggressiv in den Zweikämpfen und setzte Oberlangenegg früh unter Druck. Der starke Start wurde in der 8. Minute gleich doppelt belohnt. Nach einem Schuss von der blauen Linie reagierte Remo Hunziker im Slot am schnellsten und verwertete einen Abpraller zum 1:0. Nur 39 Sekunden später legte der ZS nach: Im Powerplay stand Raoul Seiler nach einem weiteren Abpraller richtig und erhöhte auf 2:0. Mit diesem Doppelschlag verschafften sich die Oberbaselbieter eine komfortable Ausgangslage bis zur ersten Pause. Zu Beginn des zweiten Drittels übernahm dann der EHC Oberlangenegg phasenweise das Spieldiktat. Die Gastgeber versuchten, mit mehr Druck zum Anschlusstreffer zu kommen, doch die ZS-Defensive stand stabil und liess nur wenige klare Chancen zu. In der 38. Minute fiel schliesslich die Vorentscheidung: Nach einem sehenswerten Zuspiel von Silian Gyger auf Remo Hunziker entstand viel Verkehr vor dem Tor der Gastgeber. In dieser Situation verschob ein Oberlangenegger Spieler das Tor absichtlich. Nach kurzer Beratung entschied der Schiedsrichter auf Tor für Zunzgen-Sissach – der Treffer zum 3:0 wurde Gyger gutgeschrieben.

Anzeige

Im Schlussdrittel verwaltete der ZS die Führung kontrolliert. In der 44. Minute kam der EHC Oberlangenegg einen Penalty zugesprochen, scheiterte jedoch am stark aufspielenden ZS-Torhüter Michele Lepori. Bereits fünf Minuten vor Schluss setzte Oberlangenegg alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und kam so zum ersten Heimtreffer. Auch nach dem Treffer setzte Oberlangenegg weiterhin auf einen sechsten Feldspieler, doch auch diese Druckphase überstand Zunzgen-Sissach souverän und brachte den Vorsprung mit viel Disziplin über die Zeit. Der Sieg war letztlich absolut verdient. Der EHC Zunzgen-Sissach präsentierte sich als geschlossene Einheit, hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und dominierte phasenweise sogar klar. Im Vergleich zum Samstag war es ein völlig anderer Auftritt – mit mehr Wille, mehr Energie und der nötigen Konsequenz vor dem Tor.

Mit dem Gewinn des Zentralschweizermeistertitels ist die Saison für den

EHC Zunzgen-Sissach jedoch noch nicht beendet. Bereits nächste Woche folgt die nationale Finalrunde gegen die Meister aus der Ost- und Westschweiz. Dabei spielt jeder einmal gegen jeden, die beiden besten Teams bestreiten am 21. März 2026 den Final, wobei der besser klassierte Klub Heimrecht besitzt. Für den EHC ZS stehen folgende Spiele an:

• Dienstag, 17. März: auswärts gegen den Ostschweizermeister EV DielsdorfNiederhasli

• Donnerstag, 19. März: auf der Kunsti Sissach gegen den Westschweizermeister HC Bulle-La Gruyère

In der Saison 2023/24 war für Zunzgen-Sissach in der Finalrunde Endstation – damals schien nach dem Gewinn der Regionalmeisterschaft etwas die Luft raus zu sein. Diesmal wollen die Oberbaselbieter den Schwung des Zentralschweizermeistertitels bis zum Schluss mitnehmen. Die Devise von Headcoach Lukas Kamber ist klar «Alles gewinnen». EHC Zunzgen-Sissach

Ein Feuerwerk in Blech

pr. Blechbläser haben eine Jahrhunderte andauernde Tradition in Kirchenräumen, es wird also höchste Zeit für eine Premiere an den Baselbieter Konzerten. Seit sechs Jahren besteht das Ensemble Brasseria im Dreiländereck nahe Lörrach, Basel und Saint-Louis. Das Spitzenensemble begeistert durch eigene Arrangements und üppige Besetzungen. Hervorgegangen aus den Blechbläsern des Basel Festival Orchesters spielen 15 Musiker unter der Leitung von Jan Schultsz neue und alte Musik für Blech und Schlagwerk. Auf dem Programm stehen «Jupiter» und «Mars» aus den «Planeten» sowie die 2. Suite von Gustav Holst, «Pomp and Circumstances» von Edward Elgar, die schaurig schöne Musik von Piazollas Tango Oper «Maria de Buenos Aires» sowie eine Auftragskomposition des Dänischen Komponisten Mogens Andresen «The Sound of Brasseria». Abgerundet wird das Programm mit den Polovtsian Dances von Alexander Borodin. Mit Leidenschaft und musikalischem Können begeistert Brasseria das Publikum und erobert die Herzen der Zuhörer im Sturm. Die Musiker zeichnen sich

durch ihre Virtuosität und ihre Vielseitigkeit aus, wodurch sie ein breites Repertoire von klassischer bis moderner Musik präsentieren. Ihre Auftritte sind geprägt von Präzision, Spielfreude und einem unverwechselbaren Ensembleklang. Brasseria steht für höchste Qualität im Bereich der Blechbläsermusik und setzt immer wieder neue künstlerische Akzente. Besonders in diesem Konzert mit unter anderem Astor Piazzollas «María de Buenos Aires», eine Tango-Operita, die das Schicksal einer Frau erzählt, die den Tango selbst verkörpert – voller Leidenschaft und Mystik. Gustav Holsts «Zweite Suite für Militärkapelle» ist ein Klassiker der Blasmusik, der englische Folklore kunstvoll verarbeitet und mit farbenreicher Instrumentation begeistert. Beide Werke verbinden Tradition und Innovation: Piazzolla revolutioniert den Tango, Holst die Blasmusik. Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr, Stadtkirche Liestal. Vorverkauf: Liestal: Besuchszentrum Liestal, Tourist-Info; Basel: Bider & Tanner; Tel: 0900585887 oder www. kulturticket.ch, Abendkasse Kirchgemeindehaus: 45/15 Franken.

ültjeApéro div.Sorten,z.B. Erdnüsse,2x250g

Feldschlösschen Original Dose,6x50cl

Maltesers Classic,158g

KnorrAromat div.Sorten,z.B. Streudose,90g

div.Sorten,z.B. LungoHouseBlend, 10Kapseln

Suttero Pouletgeschnetzeltes per100g

KnorrSuppen div.Sorten,z.B. Buchstaben,2x71g

Michel Fruchtsäfte div.Sorten,z.B. Bodyguard,4x100cl

Freixenet Premium SparklingWine CartaMediumDry, 75cl

Richterich Schaumkuss div.Sorten,z.B. Original,4x32g

EbnatBürsten div.Sorten,z.B. Abwaschbürste Porcelaine,2Stück

TaftStyling div.Sorten,z.B. HaarsprayUltra Strong, 2x250ml

RedBull EnergyDrink 6x250ml

Italien,Stück

Durgol div.Sorten,z.B. ExpressEntkalker,2x1l

Nestlé LC1 div.Sorten,z.B. Vanille,150g

Züger Mozzarella-Kugeln IP-Suisse,Trio, 3x150g

Suttero Schweinssteak Paprika mariniert,per100g

Blumenkohl Italien/Spanien,perkg Dr.Oetker PizzaRistorante div.Sorten,z.B. Prosciutto,340g

Ariel div.Sorten,z.B. Color,flüssig,25WG, 1,125l ChioStickletti 2x200g

OldElPaso div.Sorten,z.B. FlourTortillas,8Stück

Der EHC ZS krönte sich erneut zum Zentralschweizermeister 2. Liga. Foto: Sebastian Wirz
Das Ensemble Brasseria vom Dreiländereck zu Gast in Liestal. Foto:
Kiwi

GünstigesWohneigentum- Ettingerstrasse38-42,4152Reinach Neuemoderne 41/2 und5 1/2Zimmerwohnungen CHF206'000.- bis242'000.-

Ja es istmöglich –Sie kaufenfür30Jahre dasWohneigentum. Siesind alsEigentümerimGrundbuch eingetragen, bezahlen 30% desMarktwertes (davon mind.10% eigene Mittel) undhaben tiefere Wohnkosten alsMieter.

Gerade in derheutigenZeitwirdesimmer schwieriger,Wohneigentum zuerwerben.Deshalb verkauft dieWohnstadt in Reinach 21 familienfreundliche undgrosszügige Wohnungen inkl.einem Einstellhallenplatz aufZeit.

WAZ-Erwerbspreis4 1/2ZWGWAZ-Erwerbspreis 51/2ZWG 101 bis110 m² 116 bis126 m² CHF 206'000.-CHF 220'000.-bis CHF242'000.zzgl.Jahreskostenca.CHF19‘300.-zzgl. Jahreskostenca.CHF 22‘500.(exkl. allfällige Hypothek)(exkl. allfällige Hypothek)

VereinbarenSie noch heuteeinen Beratungs- undBesichtigungstermin. Wirfreuenuns,Ihnen dieses Konzeptpräsentierenzudürfen.

WohnstadtBau-und Verwaltungsgenossenschaft

Michaelvon Appen

Viaduktstrasse 12 4002 Basel 0612849666

«Civenne» Ziefen

Projektbesichtigung

Sa,21.März 10-13Uhr

UntereEienstrasse 4417Ziefen

DieterBaur 0774164202 info@immobaur.ch

www.wohnstadt.ch

ÄnderungderAnnahmeschlusszeiten

Erscheinungsweiseüber Ostern 2026

BittebeachtenSiedie vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

AusgabeAnzeigenschluss fürInserate undReklamen

WochenblattfürdasBirseckunddas Dorneck Donnerstag,9.April 2026Donnerstag,2.April202616Uhr

WochenblattfürdasSchwarzbubenlandunddasLaufental Donnerstag,9.April 2026Donnerstag,2.April202616Uhr

OberbaselbieterZeitung Donnerstag,9.April 2026Donnerstag,2.April202616Uhr

Birsigtal-Bote

Donnerstag,9.April 2026Donnerstag,2.April202616Uhr

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.

CHRegionalmedien AG

Rathausstrasse 24,4410Liestal

Tel.058 2005353,inserate@chmedia.ch www.chmediawerbung.ch

SHOW

voWerktags n5.30 bis10Uhr

Die Welt badete einst im Baselbiet

Ausstellung «Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein»

Marc Schaffner

«Baselland ist keine klassische Tourismusregion», sagte noch im Jahr 2000 der damalige Regierungsrat Erich Straumann. Vieles hat sich seither geändert. Die Dachorganisation Baselland Tourismus hat sich stetig professionalisiert, was sich unter anderem in der steigenden Zahl der Logiernächte ausdrückt. Und zunehmend rückt ins Bewusstsein, dass das Baselbiet eben doch immer schon eine Tourismusdestination war. Die aktuelle Sonderausstellung im DISTL («Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal») beleuchtet die «Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein» und schlägt eine Brücke zwischen früher und heute, indem sie den Marketing-Claim von Baselland Tourismus – «Entdeckerland» – in den Ausstellungstitel aufnimmt. Kuratiert hat sie ein ausgesprochener Kenner der Materie: Dominik Wunderlin, unter anderem Präsident der Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte, (Wander-)Buchautor und ehemaliger Vizedirektor des Museums für Kulturen. Ein Grossteil der Ausstellungsobjekte stammt aus seiner privaten Sammlung. An der Vernissage vom vergangenen Freitag liess er die touristische Blütezeit im 19. und Anfang des 20.Jahrhunderts mit einigen Anekdoten aufleben.

Bad Ramsach, Bad Eptingen, Bad Schauenburg, diese Orte sind heute noch ein Begriff. Der Bädertourismus zog Gäste aus Paris, Hamburg oder St.Petersburg an, aus dem Elsass und Südbaden oder der Deutschschweiz. In Inseraten priesen die Kurhäuser und Pensionen ihre Kräuter- und Solbäder an – wer jetzt an grosse Pools denkt, liegt falsch, damals wurde in Wannen gebadet. Ein historisches Modell liess das DISTL aus dem deutschen Bad Bellingen nach Liestal schaffen, laut Mu-

Veranstaltungen

seumsleiter Stefan Hess sei es eine abenteuerliche Geschichte gewesen, das Objekt über den Zoll zu bringen.

Séance um Mitternacht

Beliebter Lesestoff: die «Fremdenliste».

Zum Bade-Angebot gehörte auch Schröpfen und Aderlass, daneben konnten die Kurgäste mit weiteren Annehm-

lichkeiten wie einem Tennisplatz, einer Bibliothek, einem Billard- oder Musikzimmer rechnen. Manche kamen, um sich für die Weiterreise in südlichere Länder zu akklimatisieren, manche fühlten sich von Fusswanderungen und «Touren mit dem Zweirad» angesprochen. Punkten konnte das Baselbiet als «Paradies für sanften Tourismus», wie Dominik Wunderlin ausführte, durch seine hügelige und meist nebelfreie Lage, das milde Klima und die saubere Luft. Publikationen und Werbemittel wie Postkarten, Plakate oder Reiseberichte spielten damals eine wichtige Rolle und dienten nicht nur zur Information, sondern auch zur Unterhaltung. Die Druckerei Lüdin in Liestal gab von 1893 bis 1919 sogar eine gedruckte «Fremdenliste» heraus. «Datenschutz war damals ein Fremdwort», meinte Dominik Wunderlin.

Die Ausstellung geht zudem auf den Wintertourismus ein, etwa mit Langenbruck, dem «Baselbieter Davos», wie die «Basler Nachrichten» 1896 titelten, oder dem Wasserfallengebiet, das mit der Gondel erschlossen wurde. Auch die Geschichte des Aussichtsturms von Liestal wird erzählt, ausserdem gibt es einen Baselbiet-Film von der «Expo 64» zu sehen sowie eine Fülle von Dokumenten, vom Aquarell von 1810, das Peter Merian auf einer Bildungs-Wanderung zeigt, bis zu einer Abrechnung des Liestaler «Hôtel du Faucon» (heute «Falken»), auf dem nebst Pension, Brennholz und Beleuchtung für 31 Tage auch «31 Cafés» vermerkt sind. Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein. Bis 3.Januar 2027. Kuratorenführung am 22.März, Vortrag «Liestal als Kurort» am 17. April, Vortrag «Nächster Halt: Liestal!» am 12.Juni. Weitere Infos: distl.ch

LGBL auf heisser Spur

Lieschtler Mümpfeli

Als Stadtführer versuche ich stets, Liestal meinen Gästen ins beste Licht zu rücken, denn unsere Stadt hat viele Schönheiten zu bieten. Ich wähle dann eine möglichst gute Route aus, um wirklich die Highlights präsentieren zu können. Besonders bei auswärtigen Gästen höre ich oft: «Ach, das habe ich gar nicht gewusst, wie schön Liestal ist». Ich erkläre dann, dass viele Gruppen und Organisationen immer wieder aktiv an Verbesserungen arbeiten. Auf meinen Touren komme ich aber auch an Orten vorbei, wo ich mich fast entschuldigen muss, weil sie nicht gerade vor Schönheit sprühen. Ich weiss, die Finanzen unserer Stadt sind nicht besonders rosig und dass oft auch private Grundbesitzer involviert sind, aber mit etwas Einfühlungsvermögen und Feingefühl wären gewisse Verbesserungen sicher machbar.

Vorverkauf Das Theater Rampenlicht lädt erneut ein   pr. Am 18.April startet der Theaterverein Rampenlicht aus Frenkendorf-Füllinsdorf in die nächste Theatersaison und bringt das Stück «Séance um Mitternacht» von Hans-Peter Zeller auf die Bühne. Das Ensemble erzählt in diesem Stück die Geschichte von Roxanne, die ihrer Kundschaft mit Hilfe ihrer Nichte Nelly viel Übernatürliches vorgaukelt und so als selbsternanntes Medium ganz gut über die Runden kommt. Doch in einer verheissungsvollen Nacht passiert das Unvorhergesehene, und es taucht tatsächlich ein Geist auf, den aber nur Roxanne sehen und hören kann. Nachdem der erste Schock etwas verdaut ist, gilt es, den besagten Störenfried schnellstmöglich wieder los zu werden. Doch dieser hat es sich in der Welt der Lebenden bereits sehr gemütlich gemacht und hegt keine Absichten, wieder ins Jenseits zu verschwinden. Mit von der Partie ist natürlich die neugierige und dem Alkohol angetane Nachbarin Violetta, wie auch die Witwe

Doppelanlass Polizeimuseum und Sherlock Holmes

Emily, die aus Versehen ihren Ehemann mit einem Pilzragout vergiftet hat, der überaus missgelaunter Ganove Egon, der Charmeur und Journalist Bruno, die verträumte Romanautorin Jacqueline, Herr von der Heide von der Gewerbeaufsicht und der pseudospirituelle Geisterjäger O’Melly. Begleiten Sie das Rampenlicht auf dieser leicht gruseligen und schrägen Reise, die gespickt ist mit scharfem Humor, einer guten Prise Situationskomik und etwas Musik. Im Foyer kann vor, während und nach den Vorstellungen Hunger und Durst mit passenden Angeboten gestillt werden. Regie und Inszenierung hat ein weiteres Mal Vereinspräsidentin Iris Bösiger übernommen und wird auch in diesem Jahr wieder tatkräftig von Regieassistent Christian Häfeli unterstützt. Tickets sind ab dem 23. März auf www. eventfrog.ch oder in der Buchhandlung Forum in Liestal erhältlich. Aufführungsdaten: 18. März, 19. März, 24. März, 25.März, 26.März, 1.Mai, 2.Mai

Nach der erfolgreichen Produktion «Hyazinth» (ein Drama von Lorenz Degen über die letzte Hinrichtung in Baselland, viermal aufgeführt) verspricht das Frühjahrsprogramm der Literarischen Gesellschaft Baselland (LGBL) weitere literarische Leckerbissen. Ein doppelter Anlass findet am Freitag, 27. März, statt. Am Nachmittag, 15.30 Uhr, besucht die LGBL das Polizeimuseum Baselland in Liestal. Am Abend erfolgt dann unter dem Titel «Auf heisser Spur» um 19.30

Uhr im Saal des Restaurants Farnburg eine zum Thema passende Lesung: Die in Ettingen wohnhafte Baselbieter Autorin Johanna M. Rieke liest im historischen Kostüm aus ihrem Sherlock Holmes-Roman «Eine Studie in Basilisken». Der Eintritt ist frei, ein Beitrag für die Kollekte wird uns allerdings willkommen sein. Die Literarische Gesellschaft Baselland freut sich auf Ihren Besuch.

Thomas Schweizer, Präsident der LGBL

Bernerwoche in Liestal

pr. Kaum sind die Humortage Geschichte, lädt der Verein «4410nights!» im Elefantehuus zu weiteren, hochkarätigen Konzerten. Eine Bernerwoche steht bevor: Am 26.März gastieren Troubas Kater im ehemaligen Generatorenhaus der EBL. Pedro Lenz und Simon Ho werden am 27.März das Publikum verzaubern.

Am 28.März macht «Hildegard lernt Fliegen» rund um den Sänger Andreas Schaerrer auf ihrer Jubiläumstournee halt. Auch wenn man Bern nicht mag: diese Künstler/-innen sollte man nicht verpassen! guggenheimliestal.ch elefantehuus.ch

Da wäre zum Beispiel das Gebiet rund ums Zeughaus. Viele Schlaglöcher, Unebenheiten, also wahre Stolpersteine sind hier anzutreffen. Welchen Bereich ich aber strikte meide, ist die hintere Zeughausgasse: Slum lässt grüssen. Da muss man beinahe einen Helm anziehen, denn man weiss nie genau, ob die verlotterten Fensterläden oder die losen Dachziegel auf die Strasse fliegen. Klar, hier sind Private am Werk, aber es sollte doch möglich sein, in Gesprächen zwischen Stadt und Grundbesitzern Verbesserungen zu erzielen. Auf dem Weg vom Zeughausplatz via Kanonengasse zum Törli meide ich wenn immer möglich einen Halt vor der Stabhofgasse. Was sich hier seit einigen Jahren abspielt, sucht seinesgleichen. Überall liegt Baumaterial herum; einige Bauten sind seit Jahren ohne Dach, und als Höhepunkt werden gegen zehn Parkplätze, die wir in der Innenstadt dringend nötig hätten, mit Baracken und Baumaterialen belegt. Von der Vorderfassade an der Rathausstrasse wage ich gar nicht zu sprechen. Unsere wunderschöne Rathausstrasse wird seit Jahren durch das Gerüst mit der blauen Abdeckung an den Stabhof-Liegenschaften verunstaltet. Wie weit die Stadt hier Einfluss nehmen kann, weiss ich nicht, denn auch bei diesen Umbauten handelt es sich um Privatbesitz. Bei meinen Rundgängen möchte ich auch das Gebiet des ersten Schulhauses durch das Schulgässlein präsentieren, aber vielfach verzichte ich lieber darauf, weil sich dort oft dubiose Gruppierungen aufhalten, welche dann allerlei Unrat hinterlassen. Auf dem Wasserturmplatz erkläre ich die Anfänge unserer Wasserversorgung. Leider sind einige Mäuerchen nicht mehr in allerbestem Zustand. Es wäre toll, wenn die Stadt hier eine Reinigungsaktion vornehmen könnte.

Ein absoluter Renner ist immer wieder der Besuch der ehemaligen Abwassergasse, nämlich der Weissen Gasse. Diese Gasse ist von den Bewohnern wunderbar mit allerlei Pflanzen verschönert worden. Auf der Gegenseite sind seit einigen Wochen viele Fassaden versprayt; eine Unsitte, die überall anzutreffen ist, aber kaum bestraft wird. So, nun habe ich genug über «Unorte» in unserer schönen Altstadt gelästert, weil es an der Zeit ist, mich startklar zu machen, denn in wenigen Minuten beginnt die nächste Stadtführung.

Hanspeter Meyer Stadtführer, Autor diverser Schriften, Ehrenbürger der Bürgergemeinde Liestal

Die Grünen Liestal und Umgebung haben an ihrer Mitgliederversammlung einstimmig Michael Durrer als Kandidaten für die Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Juni nominiert. ObZ

Die Kurhäuser um 1900 lockten mit ihrem Bade-Angebot.
Fotos: M. Schaffner
Der Kurator: Dominik Wunderlin.
Troubas Kater kommen ins Elefantehuus. Foto: zVg

Einer, der Tiere wirklich versteht

feine Wahrnehmung nutzt er nicht nur zum Verstehen, sondern zur Unterstützung undHeilungderTiere.

Die stille Sprache und die feinen Schwingungen, die für viele verborgen bleiben, sind für ihn der Schlüssel zu einer tiefen Verbindung auf Seelenebene.

In einer Welt, in der die Verständigung zwischen Mensch undTieroftanGrenzenstösst, gibt es Menschen, die eine besondere Brücke zwischen denArtenschlagen.Einervon ihnenistAndreasTeuscher.Er versteht sich als Medium für Tiere und nimmt in seiner Arbeit weit mehr wahr, als Augen und Ohren erfassen können.

Ob es um die Aufarbeitung von Traumata, das Lösen gestauter Energien oder um innereBalancegeht–Andreas bringt Klarheit dorthin, wo Tiere selbst nicht «sprechen» können. Das Wohl der Tiere steht für ihn stets im Mittelpunkt.

Ein würdevoller Abschied

Haustiere sind fester Bestandteil unseres Lebens und werden als treue Gefährten und liebevolle Familienmitglieder angesehen. Ihr Verlust berührt uns tief und das Abschiednehmen ist, für manche vonuns,einlangerProzess voll Trauer.

Entsprechend ist die Vorstellung, den Körper des geliebten Haustieres bei einer Kadaversammelstelle zu entsorgen, kaum zu ertragen. Er soll mit Würde und Respekt behandelt werden, auch nach dem Tod.

Das Tierkrematorium Dicentra bietet die Möglichkeit, in einem neutralen Umfeld Lebewohl zu sagen. In den ruhigen Räumlichkeiten dürfen die Trauernden ihren Verlust wahrnehmen und werden feinfühlend über die weiteren

Schritte informiert. Nach der Kremation kann die Asche in unserem blühenden Sammelgrab beigesetzt werden oder findet in einem schönen Gefäss nach Hause zurück.

Damit auch Tierhalterinnen und Tierhalter im Baselbiet liebevoll begleitet Abschied nehmen können, steht ihnen unsere Annahmestelle in Sissach zur Verfügung. So können alle Haustiere wohnortsnah und in einem geschützten Rahmen übergeben werden, ohne auf die persönliche Begleitung durch Dicentra verzichten zu müssen – würdevoll, vertrauensvoll und nah bei Ihnen.

Tierkrematorium DICENTRA AG Tel. 061 971 56 56 (24h-Notfalldienst) www.dicentra.ch

Andreas besitzt die Gabe, hinter Verhaltensweisen wie Unruhe, Rückzug oder Jaulen zu schauen. Er spürt emotionaleBelastungenundenergetische Blockaden häufig schon, bevor sie für die Tierhalter sichtbar werden. Diese

Seine Praxis befindet sich in Langenbruck, wobei er seine energetische Arbeit auch im vertrauten Zuhause der Tiere anbietet. Seelenkommunikation Andreas Teuscher Hintere Hüslimatt 4438 Langenbruck www.Seelenkommunikation.ch

Reit- und Pensionsstall Hof Kleckenberg Baselweg 223 4417 Ziefen

Tel. 079 / 402 29 73 www.kleckenberg.ch

Viele Bieter an der Holzgant

Ormalingen Steigende Nachfrage nach Brennholz

Bei der Holzgant geht es nicht nur ums Holz. Gerade in einer Zeit, in der die Unsicherheit rund um die Energieversorgung wieder vermehrt zu reden gibt, schauen viele mit anderen Augen auf das Brennholz. Gleichzeitig ist der Anlass für die Dorfgemeinschaft eine schöne Gelegenheit, zusammenzukommen, einander zu begegnen und den Nachmittag miteinander zu verbringen.

Zum Auftakt kam zuerst das Ganthüsli beim Dorfbrunnen unter den Hammer. Danach ging es weiter in den Wald, wo die eigentliche Gant stattfand. Dort zeigte sich rasch, dass das Interesse dieses Jahr besonders gross war. Neben den Geboten vor Ort waren bereits im Vorfeld auch telefonische Kaufzusagen eingegangen. So kam von Anfang an Bewegung ins Geschehen.

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 19. März

14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli, mit Katja Maier

17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli, Semesterthema «Battles»

20.00 living room im Unterrichtshüsli, Raum Joker

Freitag, 20. März

19.30 «Musikalische Reise» in der Kirche Der Kirchenchor, Theresia Gisin und Pfr. Eric Hub nehmen uns mit auf eine Reise durch 500 Jahre Kirchenlieder.

Samstag, 21. März

12.00 Ökumenischer Suppentag im Kirchgemeindezentrum Wir sammeln für die «Gassenchuchi Basel».

14.00 Jungschi und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli

Sonntag, 22. März 10.15 Konfirmationen in der Kirche Gelterkinden

Leitung: Pfr. Eric Hub Orgel: Adrian Schäublin. Konfirmiert werden: Cloé Auciello, Laura Bärtschi, Florin Berchtold, Lia Buess, Emmylou Bussinger, Sabina Freivogel, Mia Gisin, Lio Mumenthaler, Jana Roth, Elina Saladin, Alessio Tonelli, Alexander von Natzmer, Anna Wirz. Thema: «Mut zum Glück!» Text: Josua 1, 9. Kollekte: Jugendarbeit (kantonal), 1/3 El refugio, Honduras

19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche Mittwoch, 25. März Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

19.10 Taizé Gebet in der Kirche –Lieder-Stille-Gesang

Freitag, 27. März

19.00 Mosaik- Orgelkonzertreihe in der Kirche. Adrian Schäublin mit Musik aus den 20er und 30er Jahren

Samstag, 28. März 12.00 Ökumenischer Suppentag im Kirchgemeindezentrum Wir sammeln für die «Gassenchuchi Basel».

Danke für die Kollekten vom 8. März!

Martin Schaub leitete die Holzgant bereits zum 18. Mal. Mit seiner Erfahrung und dem nötigen Gespür führte er sicher durch den Nachmittag. Als Gast konnte zudem der ehemalige Revierförster Markus Lüdin begrüsst werden. Dass Brennholz aus unseren Wäldern derzeit besonders gefragt ist, wurde mit Freude zur Kenntnis genommen. Wie Martin Schaub sagte, fand rund ein Viertel mehr Holz als üblich einen Käufer. Die angespannte Weltlage spiele dabei erfahrungsgemäss ebenfalls eine Rolle.

Zur Holzgant gehört seit jeher auch der gesellige Teil. Nach der Versteigerung lud die Bürgergemeinde auf dem Wischberg hoch über Ormalingen zum Zvieri mit Wurst und Spiegeleiern. Bei schöner Aussicht blieb Zeit für Gesprä-

che, und der Nachmittag klang in geselliger Runde aus. Am Ende liess sich Martin Schaub überzeugen, auch nächstes Jahr nochmals weiterzumachen, wenigstens so lange, bis ein passender Nachfolger gefunden ist. Darüber war die Freude bei vielen deutlich spürbar. Durch seinen langjährigen Einsatz für den Wald und die Holzgant gehört er für viele längst ganz selbstverständlich zu diesem Anlass. Und vielleicht macht er ja tatsächlich noch die 20 voll. Als sich der Schreibende nach dem Eindunkeln verabschiedete, war der Abend noch längst nicht zu Ende. Wie später zu hören war, machten sich die Letzten wohl erst weit nach Mitternacht auf den Weg nach Hause.

Dario Rigo, Landrat

Aus dem GD Gelterkinden (SLO), Bruno Manser Fonds CHF 173.00; Ök.Friedensgebet für Flüchtlinge CHF 37.00, GD Rickenbach (kant.) CHF 52.50 «Zukunft säen

Amtswochen

16. bis 22. März: Pfr. Eric Hub 23. März bis 5. April: Pfr. Samuel Maurer

Allgemein: Deutschkurs, montags, 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, GV 13. März, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30, Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Samstag, 21. März 19.00 Jugendgottesdienst (Eucharistie), anschl. Treffen im Pfarreisaal

Sonntag, 22. März 11.00 Eucharistiefeier mit Fastensuppe mit den Pfarreiangehörigen aus Sissach 17.00 Kreuzwegandacht

Dienstag, 24. März 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 26. März 14.00 Ritrovo Pensionati Italiani, im Pfarreisaal

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Samstag, 21. März

17.00 Eucharistiefeier dt./ital. zum Fest Hl. Josef mit den Kantoren

Sonntag, 22. März 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen

Musikschule

Konzertreihe der Lehrpersonen

Gelterkinden Regionale Musikschule Gelterkinden pr. Am Samstag, 21.März 2026, öffnen sich wieder einmal die Tore der Regionalen Musikschule Gelterkinden. Im grossen Saal findet die nächste «Konzertreihe der Lehrpersonen» statt! Klaus Pfister (Saxofon), Andreas Erchinger (Klavier), Tommy Fuller (Kontrabass) und Matthias Daneck (Schlagzeug) werden akustische Reisen unternehmen, die zum Mitfahren einladen. Gespielt wird Musik aus der Feder von Klaus Pfister, gesammelt und aufgeschrieben auf Reisen nach Schweden, an den Atlantik und an die Nordsee, gewidmet der imaginären Tante Edeltraud – oder dem frei erfundenen Rudi, inspiriert von griechischer Mythologie und Kindheitserinnerungen. Mit «Black is the Colour» hat sich auch ein irisches Volkslied ins Programm geschlichen, das Dank eines speziellen Arrangements in einem gänzlich neuen Kleid daher kommt. Und es sollen ja musikalische Verbindungen zwischen Ägypten und Kuba bestehen, von denen man bis vor Kurzem noch gar nichts wusste … Von «Another Way of Watching Clouds» (Pfisters Duo mit dem Gitarristen Dominik Gürtler) wurde diese Sammlung von Stücken im Herbst 2025 aufgenommen, das Album «Black is the Colour» erscheint dieser Tage. Die Arrangements für Quartett entstanden eigens für dieses Lehrerkonzert, das Programm wird also nur ein einziges Mal in dieser Form zu hören sein. Mit Andreas Erchinger, Tommy Fuller und Matthias Daneck konnte Pfister’s abso-

Klaus Pfister, Saxofon, nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die seiner Feder entstammt. Foto: zVg

lute Traumbesetzung einer Rhythmusgruppe realisiert werden. Das Publikum darf sich auf einen fantastischen Konzertabend freuen!

Die Tür wird um 18.30 Uhr geöffnet, Konzertbeginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei; es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten geben.

Konzertreihe der Lehrpersonen: Samstag, 21. März 2026, 19 Uhr, im grossen Saal, RMSG, Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

11.00 Fastengottesdienst – Eucharistiefeier, anschliessend Suppenzmittag in der katholischen Kirche in Gelterkinden

18.00 Kreuzwegandacht

Mittwoch, 25. März

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 27. März

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Samstag, 21. März Ab 11.30 Suppenessen im ref. Kirchgemeindehaus

17.00 Abendgottesdienst

zum Thema «Dankbarkeit! Heute!» mit anschliessender Teilete

Sonntag, 22. März

Kein Gottesdienst in der Kapelle

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Sonntag, 22. März

10.00 Konfirmations-Gottesdienst in der Kirche Buus mit Pfarrerin Daniel Hanselmann, den Konfirmand*innen und Raphael Weber, Orgel/Klavier. Thema: Freundschaft

Rund um meine Kirche Stärnschnuppe

Samstag, 21. März, 10.00 bis 11.30 im Gemeindezentrum Maisprach: «Die Sintflut, Arche Noah (1/04) Gen 6» mit Znüni für Kinder ab dem Kindergarten. Separaten Flyer beachten

Impuls

Freitag, 20. März, 18.10 bis ca. 22.00, Nachtwanderung und Bräteln/Singen. Buuseregg – Erli. Siehe separate Info Konfimand*innen

Samstag, 21. März, Mithilfe beim RisottoEssen in Maisprach

Sonntag, 22. März, 10.00, KonfirmationsGottesdienst in der Kirche Buus

Risotto-Essen

Samstag, 21. März, ab 11.30 im Gemeindezentrum Maisprach

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 22. März

Dieser Gottesdienst entfällt. Gerne verweisen wir auf die Gottesdienste unserer Nachbargemeinden.

Mittwoch, 25. März 14.00 bis 16.00 Rägeboge Chinderträfff in der MZH in Hemmiken

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 26. März 10.00 Pfarrer Andreas Marti

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Samstag, 21. März 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä

Sonntag, 22. März 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen

Sonntagsschule Oltingen für 4- bis 14-Jährige, mit Silvia Eschbach

Sonntag, 22. März 10.00 Kirche Rothenfluh. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Niklaus Giertz, Orgel, Kirchenkaffee

Sonntag, 22. März

11.00 Pfarreisaal Kienberg. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch und Pfarreileiter Christoph Küng. Rahel Buser, E-Piano, Suppentag

Donnerstag, 26. März 10.00 Zentrum Ergolz Ormalingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti

Sonntag, 29. März 9.30 Kirche Oltingen

11.00 Kirche Kilchberg. KonfirmationsGottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Yuliia Karaieva, Orgel

Sonntag, 29. März

9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 Uhr (ab 6. Kl.)

Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen

Sonntagsschule Oltingen für 4- bis 14-Jährige, mit Silvia Eschbach Amtswoche 23. bis 31. März: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Donnerstag, 19. März 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Freitag, 20. März, Mitwirkung Schulfest, Rümlingen

Sonntag, 22. März 9.45 Rümlingen: Konfirmationsgottesdienst. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Konfkollekte. Konfirmiert werden: Buess Lisa, Joseph Livia, Schaub Julia, von Ins Anja und Buser Jarno aus Buckten, Schneeberger Lynn, Schaub Jamie, Schaub Noa und Vock Nelli aus Häfelfingen, Bauer Mathias, Hersberger Andrin und Leoni Matteo aus Känerkinden, Maurer Joana aus Rümlingen, Zumbrunn Leana und Zumbrunn Noe aus Wittinsburg. Anschliessend an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Mittwoch, 25. März 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 26. März, Spiele und Kuchen backen, Läufelfingen Gemeindesaal Sonntag, 29. März 9.45 Läufelfingen: Konfirmationsgottesdienst. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Konfkollekte. Konfirmiert werden: Bütikofer Nina, Schmutz Livia, Bütikofer Niko und Graber Kilian

Mittwoch, 1. April 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz

062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

In Ormalingen fand deutlich mehr Brennholz einen Käufer als üblich.
Fotos: zVg
Leiter der Gant Martin Schaub.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Informationen Gemeindesteuern

Die Steuererklärungen müssen ab dem Steuerjahr 2024 bei der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Die Steuererklärungen dürfen daher nicht mehr bei der Gemeindeverwaltung in den Briefkasten geworfen werden und werden auch nicht mehr am Schalter entgegengenommen.

Die Steuererklärungen sollten bis am 31. März 2026 der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Bis am 31. Mai 2026 wird die Fristerstreckung stillschweigend und ohne Einreichen eines Fristerstreckungsgesuchs gewährt. Für eine Fristerstreckung, die mehr als 2 Monate über die auf der Steuererklärung aufgedruckte Einreichungsfrist hinausgeht, kann unter www.bl.ch die Verlängerung der Einreichungsfrist beantragt werden.

Steuerrechnungen

Per 1. Januar 2023 wurde der Bezug der Gemeindesteuerrechnungen an die Steuerverwaltung BL ausgelagert. Die definitiven Gemeindesteuerrechnungen für das Steuerjahr 2022 werden und wurden noch von der Gemeindeverwaltung erstellt. Seit dem Steuerjahr 2023 werden Vorausrechnungen und definitive Gemeindesteuerrechnungen von der Steuerverwaltung BL zusammen mit der provisorischen resp. definitiven Staatssteuer in Rechnung gestellt. Die Zahlungsfrist für provisorische Rechnungen ist jeweils der 30. September des Steuerjahres.

Skonto und Verzugszins für das Jahr 2026

Aufgrund der Auslagerung des Steuerbezugs gelten für die Gemeindesteuern die kantonalen Regelungen und Ansätze.

e-Tax

Im Jahr 2023 wurde die Software EasyTax durch e-Tax abgelöst. Mit e-Tax kann direkt auf der Website des Kantons die Steuererklärung ausgefüllt und die Unterlagen hochgeladen werden.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Finanzabteilung gerne zur Verfügung (061 985 22 44, finanzen@gelterkinden.ch).

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Abfallstatistik 2025

Abfallmenge in Tonnen

Abfallart 20252024

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Grüngut-Entsorgung – was darf entsorgt werden und was nicht?

Die Gemeinde Gelterkinden stellt fest, dass leider immer wieder Abfall im Grüngutcontainer landet, welcher nicht in das Grüngut gehört. Dadurch entstehen Geruchsimmissionen und Tiere werden angezogen. Was darf in den Grüngutcontainer:

Pflanzlicher Gartenabfall: Rasen- und Wiesenschnitt, Strauch- und Baumschnitt, Stauden von Blumen und Gemüse, Laub, Unkraut und Fallobst, Balkon- und Topfpflanzen (keine Neophyten).

Küchenabfall aus Haushalten: Rüstabfall, Kaffeesatz und Teekraut, Eierschalen (keine Essensresten).

Anderes: Kleine Mengen Kleintiermist pflanzenfressender Tiere (kein Katzenstreu).

Bei Grossmengen: Bitte nehmen Sie direkt mit dem Betreiber der Biogasanlage Kontakt auf, Tel. 079 354 12 92.

Was darf nicht in den Grüngutcontainer: Plastiksäcke, Säcke und Verpackungen aus Papier, verpackte Lebensmittel, Tee- und Kaffeekapseln aus Aluminium oder Kunststoff, kompostierbares Geschirr, Altholz (behandelt oder unbehandelt), Asche, Zigarettenstummel und Aschenbecherinhalt, Staubsaugerbeutel, Katzen- und Hundekot, infektiöser Abfall wie Binden und Tampons, Windeln und Verbandsmaterial sowie jeglicher nicht biogener Abfall wie z.B. Katzenstreu, Blumentöpfe, Glas, Metall, Draht, Nägel, Schnur, Sand, Kies und Steine.

Benützen Sie zur Sammlung im Haus entweder ein Kompostkübeli oder die im Detailhandel erhältlichen, zu 100% kompostierbaren Bioabfallsäcke (z.B. CompoBag, Composack oder BioBag). Die Bioabfallsäcke sind am Gitteraufdruck als solche erkennbar.

Verwenden Sie keine Plastiksäcke!

Die Sammelstelle für Grüngut darf nur von Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Gelterkinden mit gültiger Grüngut-Entsorgungskarte, benützt werden.

Widerrechtliches Handeln wird geahndet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Information zu den Wahlen vom 14. Juni 2026

Ersatzwahl Gemeindekommission

Monica Handschin hat ihren Rücktritt aus der Gemeindekommission per 30. Juni 2026 bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl auf den 14. Juni 2026 festgelegt. Eine allfällige Nachwahl findet am 27. September 2026 statt. Wahlberechtigt sind alle in Gelterkinden stimmberechtigten Personen. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem).

Unvereinbarkeit gemäss § 9, Ziff. 1 Gemeindegesetz (SGS 180): Die Mitglieder des Regierungsrats und des Kantonsgerichts sowie die Gemeindeangestellten dürfen nicht den Gemeindebehörden und den Kontrollorganen angehören. Lehrkräfte an Gemeinde- oder an Kreisschulen dürfen nicht den Behörden und Kontrollorganen der Gemeinde bzw. der beteiligten Gemeinden angehören, ausser die Gemeindeordnung sieht die Vereinbarkeit vor. Vorbehalten sind die besonderen, für die einzelnen Gemeindebehörden geltenden Unvereinbarkeiten und Vereinbarkeiten. Die Anpassung in der Gemeindeordnung, dass auch Lehrkräfte der Gemeinde wählbar sind, tritt erst per 1. Juli 2028 in Kraft. Möglichkeit der Stillen Wahl – Eingabeschluss 13. April 2026, 12 Uhr Für die Wahlen ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden einzureichen. Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) können auf der Website des Kantons Basel-Landschaft heruntergeladen werden (Link auf www.gelterkinden. ch, Politik und Verwaltung, Abstimmungen und Wahlen).

Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 22. Juni 2026, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.

Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben:

Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11) Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Beratungsstelle für Altersfragen der Gemeinde Gelterkinden

Pro Senectute beider Basel nimmt für die Gemeinde Gelterkinden die vom Gesetz vorgesehene Aufgabe einer Beratungsstelle für Altersfragen wahr.

Diese richtet sich an ältere Menschen ab 60 Jahren sowie deren Angehörige. Die Beratung ist kostenlos.

Beratungsstelle Gelterkinden

Kostenlose Beratung zu allen Altersfragen

Jeden Mittwoch, 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr (nach Terminvereinbarung)

Alters- und Pflegeheim zum Eibach, Turnhallenstrasse 1, 4460 Gelterkinden 061 927 92 40, beratung@bb.prosenectute.ch

Auskunft zu allen Fragen rund ums Altern:

• Lokale und regionale Dienstleistungen und Angebote (Pflegeheime, ambulante Dienste, Hauswirtschaft, Betreuung, Entlastungsmöglichkeiten, Freiwilligenarbeit, Mahlzeitendienste, Senioren für Senioren, usw.)

• Wohnungswechsel, Wohnangebote wie betreute und nichtbetreute Alterssiedlungen, begleitetes Wohnen mit Service Leistungen

• Wohnraumanpassung, hindernisfreies Wohnen, Sicherheit

• Mobilität, Hilfsmittel

• Finanzielle Fragen (Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung)

• Suche nach Heim- und Ferienplatz

• Prävention und Prophylaxe

• Anregung zu Aktivitäten, Seniorensport, Bildung, Kultur und Freizeit

• Angehörigenpflege und Entlastung

• Krisensituationen, Einsamkeit

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten Ostern

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Büros bleiben vom Gründonnerstag, 2. April 2026 bis und mit Ostermontag, 6. April 2026 geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind über die Ostertage am Gründonnerstag, 2. April 2026 und am Karsamstag, 4. April 2026 geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek Die Bibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien).

Der Gemeinderat sowie das Gemeindepersonal wünschen der Bevölkerung frohe Ostern.

Konzertreihe der Lehrpersonen

Geniessen Sie eine musikalische Reise mit Klaus Pfister (Saxofon), Tommy Fuller (Kontrabass), Andreas Erchinger (Klavier) und Matthias Daneck (Schlagzeug).

Eintritt frei – Kollekte

Samstag, 21. März, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Klavierklasse Christine Seiffert.

Eintritt frei – Kollekte

Dienstag, 24. März, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der el. Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger, Waldhornklasse Simon Peter Kissling, Oboenklasse Ingo Matthias Balzer, Saxofonklasse Maja Lisac Barroso, Schlagzeugklasse Matthias Daneck.

Eintritt frei – Kollekte

Donnerstag, 26. März, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Schlagzeugklasse Marco Schudel und E-Gitarrenklasse Michał Skwierczyn´ski.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 27. März, 19 Uhr, grosser Saal

Zauberhafter Tag der offenen Tür

Liebe Kinder und Besuchende, bitte helft uns, unsere verzauberten Musiklehrerinnen und -lehrer zu erlösen, sodass sie wieder Musik machen können! Begrüssungskonzert um 10 Uhr. Danach können im ganzen Haus bis 12 Uhr Instrumente beschnuppert und Fragen gestellt werden.

Samstag, 25. April, 10–12 Uhr, Zauberhaftes Begrüssungskonzert um 10 Uhr im grossen Saal

Regionale Musikschule Gelterkinden

Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Anzeige

Einwohnergemeinde Gelterkinden eUmzug – die elektronische Umzugsmeldung

Einwohnerinnen und Einwohner sowie Weg- und Neuzuziehende können sich rund um die Uhr bequem online an-, ab- und ummelden. Der Kanton BaselLandschaft und weitere Kantone haben sich zum Verbund eUmzug Schweiz zusammengeschlossen und bieten eine gemeinsame Lösung für die OnlineAdressänderung an.

Die Umzugsmeldung hat gemäss Gesetz innerhalb von 14 Tagen zu erfolgen. Wenn die Ummeldung nicht via eUmzug erfolgt oder nicht möglich ist, ist ein persönliches Erscheinen am Schalter der Einwohnerdienste erforderlich.

Informationen zu eUmzug und das Onlineformular finden Sie unter folgendem Link: www.eumzug.swiss.

Halten Sie für die Meldung folgende Unterlagen bereit, welche hochgeladen werden müssen:

• Ausweispapiere (Identitätskarte oder Pass, Ausländerausweis) aller Familienmitglieder

• Krankenversicherungskarten aller Familienmitglieder

• Mieterinnen und Mieter den Mietvertrag für die neue Wohnung

Folgende Personen können eUmzug nutzen:

Ganze Schweiz:

• Alle Schweizerinnen und Schweizer

• Ausländische Staatsangehörige aus EU/EFTA-Staaten mit den Ausweisen B, C, Ci oder L

Umzug innerhalb des Kantons Basel-Landschaft:

• Ausländische Staatsangehörige aus Drittstatten mit den Ausweisen B, C, Ci, F oder L

Zu- und Wegzüge vom/ins Ausland sind mit eUmzug nicht möglich.

Der Umzug eines Ehepaares oder einer Familie mit minderjährigen Kindern kann in der Regel in einer Meldung erfasst werden. Nicht verheiratete Paare und volljährige Kinder müssen sich einzeln ummelden.

Über den Umzug wird seitens der Gemeinde die Steuerverwaltung sowie die SVA BL informiert. Der Adresswechsel muss bei der Motorfahrzeugkontrolle, Post, Versicherungen, Bank usw. persönlich gemeldet werden.

Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Einwohnerdienste gerne zur Verfügung. 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Lebendige Nacht – Fledermäuse in den beiden Basel

Fledermäuse sind faszinierende Nachttiere: Manche wiegen kaum mehr als ein Würfelzucker, andere erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 30 cm. Alle heimischen Arten ernähren sich ausschliesslich von Insekten und orientieren sich im Dunkeln mithilfe der Echoortung – einer beeindruckenden Anpassung an das Leben in der Nacht.

Trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten bleiben Fledermäuse für viele Menschen unsichtbar. Dabei nutzen sie unsere Siedlungen intensiver, als viele denken: Gärten, Parks und Innenhöfe bieten wichtige Jagdgebiete und Flugkorridore.

Ihre Artenvielfalt ist bemerkenswert: Rund ein Drittel aller Schweizer Säugetierarten sind Fledermäuse. Auch im Siedlungsraum ist die Vielfalt hoch. In Basel-Stadt wurden bisher 23 Arten nachgewiesen – vier davon allerdings seit 1940 nicht mehr. Zudem gelten alle Arten als unterschiedlich stark gefährdet.

Die Bestimmung der Fledermausarten ist aufgrund ihrer nächtlichen und fliegenden Lebensweise anspruchsvoll. Moderne bioakustische Verfahren nehmen Ultraschallrufe auf und ermöglichen eine systematische Erfassung der nächtlichen Insektenjäger.

2026/2027 dreht sich bei Wilde Nachbarn beider Basel alles um die Fledermäuse in der Region. Gemeinsam mit der Bevölkerung möchten wir herausfinden, welche Arten hier vorkommen und wie sie unsere Städte und Dörfer nutzen. Machen Sie mit und erforschen Sie die nächtlichen Insektenjäger direkt vor Ihrer Haustür – im Garten, auf dem Balkon oder in Ihrer Wohnumgebung!

Interessiert? Mehr dazu finden Sie auf der Aktionsseite auf der Projektwebsite https://beidebasel.wildenachbarn.ch oder schreiben Sie eine Mail an beidebasel@wildenachbarn.ch.

Verhaltensregeln fürVelofahrerinnen- und fahrer

1. Vordem Einfahren in denKreisel gegendie Strassenmitte fahren (Einspuren)unddie Geschwindigkeit mässigen

2. Vortritt beachten,alle Fahrzeuge von links (also im Kreisel)sind vortrittsberechtigt

3. Rechtsfahren, wenn der Kreiselbeider ersten Ausfahrt wieder verlassen wird

4. GegendieFahrbahnmitte fahren, wenn der Kreiselspäteralsbeiderersten Ausfahrt verlassen wird (Vorteil:dieschneller fahrendenFahrzeuge können nichtüberholen)

5. Vordem Verlassendes Kreisels ist immer rechts einArmzeichen zu geben

Frühlings – und Ostergeschichten in der Bibliothek Gelterkinden

Mittwoch, 1. April 2026 von 14 bis 14.45 Uhr

Lustige und kunterbunte Ostergeschichten von hoppelnden Hasen und bunt gefärbten Eiern warten auf euch!

Mittwoch, 8. April 2026 von 14 bis 14.45 Uhr

Die Schweizer Kinderbuchautorin Evelyn Studer-Kopp erzählt aus ihrem Bilderbuch «Rosi will zur Feuerwehr». Die Kinder dürfen im Anschluss eine richtige Feuerwehrausrüstung mit Helm anprobieren.

Chömmet cho lose! Mir freue eus uf euch!

Kostenloses Angebot für Kinder ab ca. 4 Jahren und Begleitpersonen, ohne Anmeldung Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch | Instagram: bibliothek_gelterkinden

Handgemachtes Chelati

Chelati statt Gelati. Warum das so richtig umschrieben ist, erfuhren sechs Frauen an einem Workshop des Frauenvereins Gelterkinden in der Chelateria in GipfOberfrick. Chelati ist die Ausdrucksweise für eine Leidenschaft der Argentinier. Diese Lieben es, sich nach einem feinen Essen in einer Chelateria, eine Glace zu gönnen. Nach ihrem Umzug in die Schweiz, entschloss sich eine Familie mit Schweizerisch/Argentinischem Hintergrund in Frick ihre eigene Chelateria zu eröffnen. Dieses Geschäftsmodell lief sehr erfolgreich an und bald mussten Sie aus Platzgründen eine neue Lokalität suchen, die sie dann in Gipf-Oberfrick fanden. Die Chelati werden aus frischer Milch von einem Bauernbetrieb in Bözen hergestellt. Dazu werden frische Früchte und/oder Nussarten wie Pista-

zien aus Sizilien oder Haselnüsse aus dem Piemont verarbeitet. Auch werden keine Konservierungsstoffe oder Farbzusätze verwendet. Das Chelati hat eine cremige Konsistenz mit einem intensiven, aromatischen Geschmack. Unter fachlicher Anleitung durften die Workshop-Teilnehmerinnen ihre Chelati kreieren. Es machte richtig Freude und die Stimmung unter den Frauen war dementsprechend sehr gut. Natürlich war nachher degustieren angesagt. Abschliessend durfte jede der Frauen zwei Boxen mit selbst gemachten, ausgesuchten Aromen nach Hause mitnehmen. Vermutlich werden die Chelati nicht sehr alt, aber die Erinnerung an diesen geschmackvollen Event wird allen in langer, guter Erinnerung bleiben.

Jacqueline Bösiger, Frauenverein Gelterkinden

Liebe Badegäste

Das Hallenbad Gelterkinden hat während den Ostertagen 2026 wie folgt geöffnet:

Gründonnerstag, 2. April, 8–21.30 Uhr

Karfreitag, 3. April, 8–17 Uhr

Karsamstag, 4. April 8–17 Uhr

Ostersonntag, 5. April, 8–17 Uhr

Ostermontag, 6. April, 8–17 Uhr

Ab Dienstag, 7. April 2026 sind die Öffnungszeiten wieder wie gewohnt.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen frohe Ostern. Ihr Badi-Team

Österliche Schnitzeljagd

In den Osterferien ist es wieder so weit, der Bunnytrail öffnet seine Tore. Mit der App «Actionbound» hat man die Möglichkeit, den Fall Jesus nochmals neu aufzurollen. Kreuz und quer führt die interaktive Schnitzeljagd durch Gelterkinden zu verschiedenen Stationen mit Beiträgen, Rätseln, Spielen und einer Menge Spass.

Die renommierte Zeitschrift „Bibelblatt“ sendet seinen besten Journalisten los, um die Frage zu klären, ob etwas dran ist an der Auferstehung von Jesus. Von den drei Frauen, die das leere Grab entdeckt haben, bis hin zu Pontius Pilatus, der Jesus zum Tod verurteilte, werden Augenzeugen befragt. Erhärten sich die Indizien, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist?

Der Bunnytrail startet beim Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8 im Innenhof. Für die Schnitzeljagd braucht es ein Handy mit Internet-Zugang, sowie darauf die App «Actionbound» (kostenlos im App-/Playstore erhältlich). Der Bunnytrail kann vom 30. März bis 14. April rund um die Uhr gespielt werden, ist kostenlos und ein Angebot der reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau.

Daniela Kunz, Sekretariat ref. Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Auto und Velo imKreisverkehr

KAUFE AUTOS

Alle Marken und Jahrgänge, zu fairem Preis. Kilometer und Zustand sind egal, auch mit Motor- und Getriebeschaden. Barzahlung, schnelle Abholung. Telefon 079 415 10 46

Danke für Ihren Anruf, auch SA/SO.

SolBusAG

CH-4133Pratteln

Hamburg•Apfelblüte•Nordsee 03.-10.Mai2026

Österreich•Slowakei•Ungarn 12.-19.Juni2026

Spreewald•Ostsee•Swinemünde 04.-11.Juli2026

Wallis•Stauseeu.Gletscherwelt 27.-29.Juli2026

TessinundseineBerge 08.-11.September2026

Bivio•Corvatsch•Chiavenna 24.-27.September2026

TAGESFAHRTEN

HarderKulmundAlphornbau Freitag,10.April2026

Frühlings-u.OstermarktColmar Freitag,24.April2026

Zugersee/RigimitSchiffu.Bahn

Dienstag,30.Juni2026

MoulinsSouterrains(Jura) Dienstag,14.Juli2026

Thunerseespiele„Grease“ Samstag,18.Juli2026

www.solbus.ch•0618232244

AchtungBargeld FirmaKleinkauft seit1974 Pelzmäntelund Jacken,DesignerBrillen& Taschen,AntikeMöbel, Tafel-und Formsilber, Porzellan-undBronzefiguren,Schreib- und Nähmaschinen, Fotoapparateund Ferngläser, Taschen-undArmbanduhren,Goldschmuck undEdelsteine, MünzenundBarren, Zahn-undAltgold Kostenlose WertermittlungvorOrt. Garantiertseriösunddiskret. www.Antiquitäten-Pelze-Schmuck.com Info:0767181408

Auf heisser Spur

Die Baselbieter Autorin Johanna M. Rieke liest im historischen Kostüm aus ihrem Sherlock Holmes-Roman «Eine Studie in Basilisken»

Freitag, 27. März, 19.30 Uhr im Säli Restaurant Farnsburg, Liestal

Eintritt frei – Kollekte

Die Literarische Gesellschaft Baselland freut sich auf Ihren Besuch.

Thomas Schweizer Präsident der LGBL

Tel.: 061 901 40 08 / 079 755 33 72 www.literatur-bl.ch

Marktnotiz

Osterspass im Kaiserhof

Im Kaiserhof zieht der Frühling ein. Und zwar nicht leise, sondern mit Farbe und einer ordentlichen Portion Osterspass. Liebevolle Osterdeko, ein fröhliches Kinderprogramm und ein attraktiver Osterwettbewerb machen den Besuch im Center zur bunten Frühlingsrunde für die ganze Familie.

Wenn draussen die ersten Blumen spriessen, darf es auch drinnen ein wenig blühen, leuchten und überraschen. Genau das passiert im Kaiserhof.

Mitmachen und gewinnen

Als Hauptpreis im Osterwettbewerb wartet ein Leopard E-Bike City Explorer 28 im

Fröhlicher Osterspass: Der Besuch des Osterhasen und das Osterbasteln begeistern die Kaiserhof Kids.

Wert von 1999 Franken. Dazu kommen ein

«My Farm»-Gutschein im Wert von 150 Franken sowie ein Technorama Familieneintritt im Wert von 89 Franken. Mitmachen lohnt sich also gleich dreifach.

Basteln, malen, staunen

Am Mittwoch, 25. März, von 13.30 bis 17.30 Uhr, steht «Lustige Ostertüten basteln» und am Samstag, 28. März, von 11 bis 15 Uhr, «ZIP-Tasche mit Ostermotiv bemalen» auf dem Kinder-Programm. Am Mittwoch, 1. April, können von 13.30 bis 17.30 Uhr, im Rahmen vom KIDS CLUB Osterkerzen gestaltet werden und am Samstag, 4. April, schaut der Osterhase von 11 bis 15 Uhr persönlich vorbei und verteilt kleine Überraschungen.

Im Kaiserhof Ostermagazin gibt es 11 Angebote zum Sparen – perfekt, um die Feiertage noch schöner zu gestalten!

Einkaufszentrum Kaiserhof

Junkholzweg 1 4303 Kaiseraugst www.kaiserhof-center.ch

Marktnotiz Frühlingserwachen – Lassen Sie uns gemeinsam Blühen!

Die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern fröhlich im Chor, der Garten erwacht zu neuem Leben – der Frühling steht vor der Tür und es kommt die Zeit, die dunkle Wintergarderobe gegen die leichte Kleidung einzutauschen.

In Ihrem Schrank fehlt ein sportliches T-Shirt, eine gemütliche Übergangsjacke, eine neue Blue-Jeans? Oder steht eine Hochzeit an und der bewährte Anzug sitzt nicht mehr?

Kommen Sie zu uns nach Lausen, Denise und Ihre Kolleginnen kümmern sich gerne und mit Hingabe um Ihr Anliegen. Mit kompetenter persönlicher Beratung unterstützen wir Sie bei der Wahl Ihres neuen Kleidungsstückes, damit blühen Sie an jedem Anlass – ob Osterbrunch oder Hochzeit, im Büro oder beim ersten Grillabend im Garten. Wir bieten Mode zumWohlfühlen für jeden Mann. Gerne laden wir Sie zu unserem FrühlingsApéro am 20. und 21. März 2026 ein. Stossen Sie mit uns auf den Modefrühling und die Neuheiten in eleganten Schnitten und modischen Farben an. Denise und das Lehmann-Herrenmode-Team freuen sich auf Ihren Besuch.

Lehmann Herrenmode AG Hauptstrasse 124 4415 Lausen +41 61 921 58 95 www.lehmann-lausen.ch

Deutliches Ja zum Kunstrasen

Oberdorf Einwohnergemeindeversammlung fixierte ein 249:48-Resultat

Willi Wenger

Die Gemeindeversammlung von Oberdorf hat am Montag mit 309 Besucherinnen und Besucher ein deutliches Zeichen zu Gunsten des Kunstrasenspielfeldes mit einer Nettofläche von 100 mal 64 Meter gesetzt. Nach gegen zwei Stunden Diskussionen zeigte die Abstimmung, dass der Oberdörfer Souverän den Bau eines neuen Kunstrasenspielfeldes unterstützt. 249 Ja-Stimmen zu 48-Nein-Stimmen bei einigen Enthaltungen machten deutlich, dass die Stimmenden die Realisierung des neuen Spielfeldes z’Hof wollen. Sie folgten damit dem Antrag des Gemeinderats und bewilligten den notwendigen Investitionsbeitrag in der Höhe von 290000 Franken.

Die zwei weiteren Sachgeschäfte, ein Planungskredit über 250000 Franken für den Umbau des Verwaltungsgebäudes und der Primarschulliegenschaften sowie die Erheblicherklärung eines selbständigen Antrags von Dieter Lipp gemäss Paragraf 68 des Gemeindegesetzes in Bezug des Verkaufs der «Kindergarten»-Parzelle 1400 am Talweg waren letztlich ebenfalls unbestritten. Beide Vorlagen erhielten grossmehrheitlich Ja-Stimmen.

Der Gemeinderat hat in seiner Botschaft zum Investitionsbeitrag über 290000 Franken für den Ersatz des Kunstrasens und der Arealanpassung im Gebiet z’Hof darüber informiert, dass er im Vorfeld der «Gmeini» umfangreiche Gespräche mit dem Referendumskomitee und dem FC Oberdorf (FCO) geführt habe. Eingebunden war auch die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK), welche unter anderem die rechtmässige Verwendung des Gemeindebeitrags von 40000 Franken pro Jahr gemäss Leistungsvereinbarung analysiert hat. GRPK-Präsident Patrick Buser wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass der FCO die ihm zugesprochenen Beiträge grundsätzlich rechtmässig und korrekt verwendet hat. Dennoch: Buser gab in seiner Stellungnahme Empfehlungen ab, welche ins-

künftig einzuhalten seien. Zwei davon betrafen die Überarbeitungen der Rechtsgrundlagen, welche in eindeutiger Sprache abzufassen seien. Gemeindepräsident Piero Grumelli blickte in diesem Sinne nach vorne und hielt fest, dass der Gemeinderat eine neue Leistungsvereinbarung anstrebe, welche in Zukunft Unklarheiten zwischen den Vertragsparteien ausschliessen soll. Er nannte als Schwerpunkte die Trennung zwischen privatem Naturrasen (auf dem Nebenplatz) und gemeindeeigenem Kunstrasen, die Trennung zwischen sportlicher Infrastruktur und Club-Restaurant, die Aufgabenteilung zwischen Vereins- und Gemeindeaufgaben sowie die sinnvolle und pragmatische Nebenkostenverteilung. Im Namen des FCO informierte Holger Jakob darüber, in welcher Form und mit welchen Mitteln sich der Club am neuen Kunstrasen beteiligen wird. Dieser wird 160000 Franken an das 620000 Franken teure Projekt beisteuern. Dies stellt ein deutliches Plus gegenüber dem einstigen Projekt von 2024 dar, an welchem sich der FCO mit «nur» 50000 Franken beteiligt hätte. Das Referendumskomitee würdigte zwar all die getätigten Bemühungen des FCO, beantragte aber dennoch, dass die Vorlage abzulehnen sei. Sprecher Urs

Vollmer sprach sich unter anderem aus finanzpolitischen Überlegungen für ein klares Nein aus. Dies tat Noch-KomiteeMitglied und Neo-Gemeinderat Reto Schäfer ebenfalls. Er bezeichnete das Traktandum als Katastrophe und hielt fest, dass das Projekt aus dem Ruder gelaufen sei.

Zahlreiche Rednerinnen und Redner dokumentierten schliesslich, dass die Vorlage mit grossem Mehr angenommen werden wird. So erhielt eine Frau sehr starken Applaus, als sie das unverzichtbare Engagement des FCO für die Gemeinde würdigte. Als Mutter erwähnte sie zudem die grosse Bedeutung des Kunstrasenspielfeldes mit überkommunalem Status, im Speziellen auch für die Kinder und Junioren des FCO. Mit dem Hinweis, dass der Banntag am 14.Mai stattfinden wird und dass die nächste Gemeindeversammlung am 23. Juni angesagt ist, beendete Grumelli die in geordneten Bahnen abgelaufene «Gmeini». Und: Am sehr späten Abend, im Nachgang zur Versammlung, informierte Schäfer im Namen des Komitees auf Anfrage, dass dieses auf ein erneutes Referendum verzichte. «Seitens Komitee respektieren wir den Entscheid, gratulieren dem FCO und werden kein Referendum ergreifen», sagte dieses zur ObZ.

Muheims private Hochzeitsgeschichte

Waldenburg Ein unterhaltsamer Abend mit Geschichten und Liedern

Beat Eglin

Es ist amüsant und sehr unterhaltsam, wenn man Dominik Muheim einen Abend lang zuhören darf. Der scharfe Beobachter bringt sein Publikum mit Alltagsepisoden zum Lachen. Aber nicht nur die Texte erheitern, auch seine Mimik gehört dazu und vervollständigt das Bild.

Die Show im Pfarrhauskeller war bis auf den letzten Platz besetzt. Eintritt wurde nicht verlangt. Jeder gab nach der Vorstellung, was er wollte. Muheim betrat die Bühne in dunkler Hose und schwarz-weiss quergestreiftem T-Shirt. An seiner Teetasse war der Henkel abgebrochen. Die Geschichte seines Programms «Soft Ice» ist ziemlich privat. Deshalb meinte er schelmisch dazu, dass sie «unter uns bleiben sollte». Eine Besucherin hätte besseres zu tun, als hier zu sein, erzählte Muheim in seiner Geschichte, die von Hochzeit und Weltuntergang handelt. Sie bekam den Abend aber als Weihnachtsgeschenk und wurde mitgeschleppt. Dann schilderte er seine behütete und schöne Kindheit ganz oben im Feuflibertal. Das Publikum erfuhr, dass der erste Mensch auf dem Mond ein Schweizer war. Seinen Beruf als Primarlehrer wählte er, weil er schon immer gerne laminierte! Das Publikum lachte. «Ehe ist nichts anderes als eine Schutzeinrichtung für hilflose Männer», sagte seine Jugendfreundin Lina zu Dominik ein Jahr vor ihrer Hochzeit. Jetzt sass sie bei ihm am Küchentisch und bestimmt ihn zum Trauredner. In der Schule besuchte der junge Muheim den Peacemakerkurs mit dem Zweck, Streit zu schlichten. Doch schon beim ersten Konflikt verhielt er sich, wie im Kurs gelernt, Schweiz-konform komplett neutral!

Nach der Pause erschien Muheim in einem farbigen Hemd. Er studierte immer noch an der Hochzeitsrede herum, die legendär werden sollte. Als Optimist und lernresistent wie ein Backstein zögerte er das Schreiben hinaus und schweifte von Thema zu Thema. Das Publikum lachte viel und laut und an Applaus wurde nicht gespart. Seine Geschichten sind aus dem Alltag gegriffen, überspitzt erzählt und mit seinem typischen Schmunzeln und Lachen. «Was gibt es stärkeres als zwei Menschen, die sich kennen und heiraten», fragte er?

Plötzlich dröhnte ein Boiler. Zuschauer wurden nervös und kümmerten sich darum. Muheim sagte, es störe nicht. Noch mehr Leute standen auf und mach-

Alle Gemeinden

Die Musikschule beider Frenkentäler informiert

Am Samstag, den 21. März 2026 findet rund um die MZH Bubendorf die öffentliche Instrumentenpräsentation statt. Gestartet wird um 10 Uhr in der MZH Bubendorf mit der Vorführung des Musiktheaters «Das Musik-Zauberschloss». Anschliessend können alle Instrumente bis 13 Uhr selber ausprobiert werden. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Die Musikschule beider Frenkentäler freut sich auf Ihren Besuch. Musikschule beider Frenkentäler, Hauptstrasse 22, Bubendorf, Tel. 0619611565, office@msft.ch.

Hölstein

Gemeindeversammlung

Am Montag, 23. März 2026, in der Turnhalle Rübmatt, mit Beginn um 19.30 Uhr. Die Erläuterungen zur Gemeindeversammlung sind seit Anfang März online auf der Gemeindehomepage abrufbar (www.hoelstein.ch/Rubrik Politik und Verwaltung/ Gemeindeversammlung) und können seit dem 12. März bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Wald- und Arbeitseinsatz der Bürgergemeinde Die Bürgergemeinde lädt zu einem nächsten Wald- und Arbeitseinsatz ein am Samstag, 28. März 2026. Die Besammlung ist um 9 Uhr beim Holzschopf (Kohlmätteli).

Niederdorf

Microsilbelag für Grittweg Der Grittweg und ein Teil des westlichen Holdenwegs weisen Schäden und Löcher auf, welche mit einem Microsilbelag saniert werden.

Diese Sanierung ist notwendig, damit die Verkehrssicherheit in diesem Bereich gewährleistet werden kann.

Unterstützung GemeindeInitiativen

Der Gemeinderat unterstützt die beiden Gemeinde-Initiativen «Bankgewinn-Initiative» und «Wer befiehlt, zahlt!-Initiative», welche eine Arbeitsgruppe aus elf Gemeindepräsidien aus verschiedenen Gemeinden erarbeitet haben.

Die «Bankgewinn-Initiative» fordert einen Anteil für die Gemeinden von der Ausschüttung des Reingewinns der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Und die «Wer befiehlt, zahlt!-Initiative» fordert, dass, wenn der Kanton über die Köpfe der Gemeinden hinweg Entscheide fällt, welche Gemeindeaufgaben betreffen, er die daraus resultierenden Kosten auch übernehmen muss.

Oberdorf

Informationen über Trinkwasserqualität Gemäss den amtlichen Untersuchungen des Kantonalen Laboratoriums, hat das Trinkwasser der Wasserversorgung Oberdorf im Jahr 2025 den gesetzlichen Anforderungen entsprochen.

Bakteriologische Qualität: in Ordnung. Gesamthärte in franz. Härtegraden: 48.0 °fH (sehr hart). Nitratgehalt in mg/l: 12.6 mg/l (Grenzwert 40 mg/l).

Waldenburg

Plangenehmigung –öffentliche Planauflage vom 19.3.2026 bis 2.4.2026 Gesuch Nr. 0001-2026, Gesuchsteller: Forstbetriebe Frenkentäler, Hauptstrasse 32, 4432 Waldenburg, Projekt: Zwei Vernetzungs-Tümpel im Waldareal Gerstel zur Förderung der Biodiversität, Parzelle 523, Projektverantwortung: Forstbetriebe Frenkentäler. Die Baubewilligung sowie die Gesuchsunterlagen können während den Schalterstunden in der Gemeindeverwaltung, eingesehen werden.

Öffnungszeiten Verwaltung Die Verwaltung ist vom 24. bis 27. März 2026 ausnahmsweise nur auf dem EMailweg (gemeinde@waldenburg.ch) erreichbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Langenbruck

Kehrichtabfuhr

Die ordentliche Kehrichtabfuhr vom Karfreitag, 3. April 2026 findet bereits einen Tag früher statt. Wir bitten die Bevölkerung den Kehricht bereits am Donnerstag, 2. April 2026 bereitzustellen.

Start Grünabfuhr-Saison

Am Donnerstag, 26. März 2026, startet die diesjährige Grünabfuhrentsorgung. Bitte beachten Sie, dass an Feiertagen keine Abfuhr stattfindet. Alle bisherigen Nutzer dieses Services haben die Rechnung für die neue Grünabfuhr-Saison erhalten. Nach Zahlungseingang werden wir Ihnen jeweils in der Folgewoche die Containermarke zustellen. Alternativ können Sie am Schalter der Gemeinde einzahlen und die Vignette direkt beziehen. Wenn Sie noch keinen Container haben und das Angebot der Grünabfuhr nutzen möchten, können Sie sich auf der Verwaltung melden. Bitte stellen Sie nur Container an den Strassenrand, wenn sie geleert werden sollen. Herzlichen Dank.

Was läuft in Langenbruck

Freitag, 20. März

• GV Frauenverein, Rest. Bachtalen, Anmeldung bei S. Blaser, 0788637590, 19.30 Uhr

• Konzert «Harmonie des Herzens», Kulturbruck, Ref. Kirche, 19.30 Uhr

Mittwoch, 25. März

• Theater mit Diskussionsrunde und Apéro im Gritt, Seniorenzentrum Gritt, 14 Uhr

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr

ten das Licht an. Muheim sprach ein Machtwort: «Das stört.» Sie setzten sich und das Programm ging weiter. Die Hochzeitsgesellschaft artete aus, da die Gäste sehr unterschiedlich waren. Am Schluss beruhigten sich alle und das Fest endete friedlich. Zu Dominik sagte die frisch verheiratete Braut Lina: «Gäll, die Gschicht verzellsch eifach nit uf dr Bühni, süst ghei dr e brennende Pingpongball in Briefchaste.» Insider verstanden die Pointe. Das Publikum klatschte sehr lange und begeistert. Zum Abschied gabs den Soft Ice Song. Dann war der sehr lustige Abend fertig und es ging zum Apéro mit Zopf, wo der Künstler mit dem Publikum sprach und Bücher signierte.

Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt.

Dominik Muheim erzählt seine Geschichten
Fotos: B. Eglin
Auf dem Kunstrasen wurde auch am Montagabend fleissig trainiert. Foto: W. Wenger

Fondue, Jass und Spiele

Am Donnerstag, 12. März 2026, fand in der Pfarrscheune Waldenburg der traditionelle Unterhaltungsnachmittag «Fondue, Jass und Spiele» statt. Die Seniorinnen und Senioren konnten sich gleich zu Beginn mit Fondue oder einer Kürbissuppe mit Wienerli stärken. Eine Gruppe vergnügte sich beim Jassen und die anderen mit Gesellschaftsspielen und Gespräche.

Ein Leben für die Kirchgemeinde

Am 9. Februar 2025 wurde das revidierte Wahlgesetz vom Stimmvolk angenommen. Für die Gesamterneuerungswahlen des Landrats vom 11.April 2027 kommt damit erstmals das neue Zuteilungsverfahren für die 90 Landratssitze auf die zwölf Wahlkreise zur Anwendung. Das neue Verfahren sowie die Zubzw. Abnahme der stimmberechtigten Bevölkerung in den zwölf Wahlkreisen führen zu einer Anpassung der Mandatszuteilung an die einzelnen Wahlkreise gegenüber den Landratswahlen 2023. Die Wahlkreise Münchenstein und Laufen gewinnen je ein Mandat auf Kosten der Wahlkreise Oberwil und Waldenburg. Landeskanzlei Vereinsnotizen

Der gemütliche Nachmittag fand mit einem Caramelköpfli sein Ende. Die Präsidentin dankte Emmi Reichmuth und Claudia Flükiger für ihre tatkräftige Mithilfe. Der Frauenverein freut sich auf den kommenden Unterhaltungsnachmittag mit Pfarrer Torsten Amling in der Pfarrscheune am 23. April 2026. Roland Berger

Waldenburg Verabschiedung von Pfarrer Hanspeter Schürch

Pfarrer Hanspeter Schürch ist vor über 26 Jahren nach der Pensionierung seines Vorgängers, Pfarrer Erich Meier, in das altehrwürdige Pfarrhaus an der Pfarrgasse in Waldenburg eingezogen und hat danach zusammen mit Pfarrer Markus Wagner die damalige Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter weiterentwickelt. Hanspeter Schürch, als Pfarrer im zweiten Bildungsweg und Vater einer grossen Familie, hat viel Lebenserfahrung in die Kirchgemeinde mitgebracht und damit das kirchliches Leben geprägt. Sein pragmatischer Umgang wurde geschätzt, und er hat auch kritisch Bestehendes hinterfragt sowie neue Impulse gesetzt. Nach der Pensionierung von Markus Wagner und der Einstellung von Pfarrer Torsten Amling hat sich Hanspeter Schürch wiederum gut mit dem neuen Pfarrer ergänzt und ein Team gebildet, das ein breites Spektrum an Bedürfnissen in der Kirchgemeinde abgedeckt hat. Hanspeter Schürch versteht sich gut mit Jugendlichen und hat die jährliche Konfirmandenreise nach Venedig organisiert und begleitet. Diese Reisen bleiben den ehemaligen Konfirmanden noch jahrelang in sehr guter Erinnerung. Die traditionelle Osterfrühfeier um 6 Uhr auf dem Schloss Waldenburg mit dem Osterfeuer und der Entzündung der Osterkerze ist eines der jährlichen Highlights, die Hanspeter Schürch in der Kirchgemeinde organisierte. Die regelmässig stattfindenden Feldgottesdienste

Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche: ab 1. März

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde

Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 22. März 10.00 Kirche Waldenburg, Konfirmation mit Pfarrer Hanspeter Schürch. An der Orgel begleitet Christian Datzko

Anlässe

Tischreden 2026

Freitag, 27. März, 20.15, Leue Waldenburg, Walter Schriber: «Sind Albert Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? –Leben, Werk, Vermächtnis» Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Hanspeter Schürch

Sonntag, 29. März, 10.00 Kirche Waldenburg. Im Anschluss Apéro im Leue Waldenburg

Offenes Abendsingen

Dienstag, 21. April, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 23. April, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Information: Esther Schürch, 061 961 01 55

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00.

ausserhalb der Kirche beim Stern auf dem Tschoppenhof und auf dem Dielenberg in Oberdorf, die Gottesdienste im Alters- und Pflegeheim Gritt oder die kurzen Andachten am Banntag in Oberdorf zeugen von einer Verbundenheit und einer guten Beziehung zur Bevölkerung. Auch für kulturelle Aktivitäten setzte sich Hanspeter Schürch ein; so engagierte er sich zum Beispiel im Kellertheater des Pfarrhauses in Waldenburg. So stand auch die Türe zum Pfarrhof stets offen, und beim Waldenburger Weihnachtsmarkt hat er jeweils zusammen mit den Konfirmanden etwas im Pfarrhof auf die Beine gestellt, wo man mit warmem Tee und einer feinen Suppe etwas

Frauenfrühjahrsfrühstück mit Vortrag

Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 22. März 10.00 Bennwil, Konfirmationsgottesdienst mit Pfr. Raphael Hadorn. Konfirmiert werden: Livian Alt, Moya Bruhin, Katja Degen, Mia Gysin, Sina Gysin, Aurel Hoyer, Lowenna Mangold, Julie Stohler, Elia Thommen, Til Török, Elisa Wäfler und Jara Weibel. Konfirmationskollekte

Für Kinder und Jugendliche Samstag, 21. März 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Osterfeier, Treffpunkt beim Kindergarten Neumatt

Montag, 23. März

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel

Donnerstag, 26. März

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal

Veranstaltungen

Informationsabend «Warme Füsse»

Freitag, 20. März um 19.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Socken und Stiefel für Kinder! Herzliche Einladung zum Rumänien-Informationsabend. Kontakt: P. Hess, 079 942 73 35

Zeit am wärmenden Feuer verbringen konnte. Ein ganz besonderes Projekt, das Hanspeter Schürch initiiert hat, war die Theateraufführung «Dunnerwätter über Waldenburg», welche die Kirchgemeinde anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums im Jahr 2019 organisierte. Rund 60 Mitwirkende waren an dieser aufwendigen Produktion beteiligt. Diese sehr erfolgreiche Aufführung strahlte weit über die Gemeindegrenzen hinaus und ist heute noch vielen in guter Erinnerung geblieben. Hanspeter Schürch hat schon vor seinem 65. Geburtstag begonnen, seine Arbeit zuerst auf 50 Prozent zu reduzieren und sich nun auf Ende März 2026 ganz pensionieren zu lassen. Ebenfalls hat er seinen Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort ausserhalb der Kirchgemeinde in ein Eigenheim verlegt. Die Kirchgemeinde dankt ihm für sein langjähriges Engagement zum Wohle der Kirchgemeinde, für die vielen Begegnungen in freudigen und traurigen Momenten und für die unzähligen tröstenden Worte. Die Kirchgemeinde wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute. Um Hanspeter Schürch gebührend verabschieden zu können, findet am 29. März um 10 Uhr in der Kirche Waldenburg ein Abschiedsgottesdienst statt. Hanspeter Schürch und die Kirchenpflege freuen sich auf zahlreiche Gäste.

Michel Degen, Präsident Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter

Wahlkreis verliert

ein Mandat

Mittwoch, 25. März, 9.00 bis 11.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein - «Ja sagen zur eigenen Lebenssituation». Nichts ist so sicher wie Veränderung. Unser Leben entwickelt sich selten so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wie lernen wir, immer wieder froh zu werden mit dem, was ist? Mirjam Fisch-Köhler zeigt mit ihrem lebensnahen und humorvollen Referat Wege dazu auf. Ermutigung für alle Frauen, ihre momentane Lebenssituation anzunehmen, das Positive darin zu entdecken und nicht erfüllte Wünsche bewusst loszulassen. Alles hat seine Zeit! Was jetzt nicht ist, kann noch werden oder durch anderes ersetzt werden, sodass jedes Leben Erfüllung findet. Das Team der Frauengruppen Waldenburgertal freut sich auf Ihr Kommen! Ein Kinderhort ist organisiert. Vergessen Sie nicht die Parkkarte zu stellen.

Anmeldung ist erwünscht: Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52

Voranzeigen

Kirchgemeindewanderung «Schöne Aussichtspunkte» Montag, 30. März, Start der Rundwanderung «Bennwil-Birchhöhe-DielenbergfluhBennwil» ist um 10 Uhr bei der Gemeindeverwaltung in Bennwil. Wanderzeit: ca. 4 bis 5 Stunden, 11 km, Auf- und Abstieg je ca. 550 m, Verpflegung aus dem Rucksack (evtl. mit Grillieren). Alle Wanderinformationen und Anmeldung bis 27. März bei Roland Steinle, roland.steinle@icloud.com oder 078 403 40 93

Gebet in Hölstein

Samstag, 4. April, 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet Trauercafé

Mittwoch, 8. April, 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Kontakt: Christin Blatter, 078 942 50 78. Senioren-Maifahrt mit Car und Schiff Mittwoch, 6. Mai. Ein Car führt uns über die Jurahöhen nach La Neuveville. Dort beginnt die Drei-Seen-Schifffahrt mit Mittagessen auf dem Schiff, Aufenthalt in Murten und Rückreise mit dem Bus. Die Flyer mit den Detailinformationen liegen in den Kirchen und im Sunnewirbel auf und sind ebenfalls auf unserer Homepage aufgeschaltet. Das Team Senioren-Treff freut sich auf Ihre Anmeldung (es hat 33 Plätze – die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt).

Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Amtswoche: 16. März bis 6. April

Pfrn. Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Osterweg in Oberdorf täglich vom 23. bis 6. April von 10.00 bis 19.00 geöffnet Freitag, 20. März 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

12.15 MittagEssen in der Arche, Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 KGR Sitzung

Samstag, 21. März 9.00 Ausflug zum Bruder Klaus mit den Erstkommunionkindern

Sonntag, 22. März 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Kollekte: Fastenaktion Montag, 23. März 9.30 SprachCafé in der Arche

Freitag, 27. März 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

17.00 KinderKirche, Osterweg. Treffpunkt: Chrischona

19.00 Spielabend in der Arche, Frauenverein

Fonds gut gestartet

Die BLKB Fund Management AG, eine 100-prozentige Beteiligung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, meldet einen erfolgreichen Abschluss ihres «BLKB (CH) Sustainable Property Fund» im verkürzten ersten Geschäftsjahr. Der nachhaltige Immobilienfonds wurde am 30. Juli 2025 lanciert und erzielte einen Nettoertrag von 1,6 Millionen Franken. Der Marktwert des Startportfolios stieg per Bewertungsstichtag um 1,23 Prozent auf 179,5 Millionen Franken. ObZ

Mitteilungen

Herzlich willkommen

Wir begrüssen Bernhard Schibli er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst mit Eucharistie feiern.

Osterweg

Oberdorf, vom 23. März bis 6. April Hölstein, vom 30. März bis 6. April Erlebe die Ostergeschichte auf dem Weg. Nimm dein Natel mit: es wird Kompass und Schlüssel zu den verschiedenen Posten sein. Schalt Dich ein. Lauf los. Entdecke! Der Start in Oberdorf ist bei der Chrischona und endet bei der Katholischen Kirche Bruder Klaus. In Hölstein ist der Start in der Reformierten Kirche und endet bei der katholischen Kapelle.

Der Weg ist täglich von 10.00 bis 19.00 offen. Viel Freude beim Entdecken der Stationen.

KinderKirche unterwegs Herzliche Einladung mit Kinga Bär den Osterweg zu machen. Start ist um 17.00 bei der Chrischona in Oberdorf und der Abschluss findet mit den Eltern um 19.00 in der kath. Kirche Oberdorf statt. Danke für eure Anmeldung

Es grünt so grün

Falls Sie in den nächsten Tagen Ihre immergrünen Büsche zurückschneiden, bringen Sie die Zweige zu uns. Wir können das Grün gut fürs PalmBinden brauchen. Palmsträusschen binden

Samstag, 28. März, 14.00 im Saal Herzliche Einladung für Gross und Klein gemeinsam mit uns für den Palmsonntag die Zweige zu binden. Dabei können wir tatkräftige Unterstützung brauchen. Danke für die Hilfe

Pessach

Palmsonntag, 29. März, 17.00

Erleben Sie das jüdische Festmahl, welches die christliche Mahlgemeinschaft geprägt hat.

Anmeldung bei Sabine Brantschen Flyer liegen in der Kirche auf Bruder Klaus macht Weiterbildung In der Woche vom 23. bis 28. März ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Auf dem Anrufbeantworter erhalten Sie alle wichtigen Informationen. Wir danken für das Verständnis und wünschen eine fröhliche Frühlingszeit.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Freitag, 20. März 19.15 Ref. Kirche Sissach, OnLine-Jugendgottesdienst

Sonntag, 22. März 10.00 Kirche Diegten, regionaler Brot für alle Gottesdienst, Pfr. R. Frische

Pfarrer Hanspeter Schürch. Foto: zVg
Senioren spielen Eile mit Weile. Foto: zVg

Hölstein zeigt Naturjuwelen

Infoanlass Renaturierung und Wildtierbrücken

Willi Wenger

Die Umweltschutzkommission der Gemeinde Hölstein mit Präsident Andreas Haas an der Spitze hat in Verbindung mit Fachpersonen der kantonalen Verwaltung Baselland am vergangenen Samstag der Öffentlichkeit im Rahmen eines Informations- und Netzwerkanlasses Teile der renaturierten Vorderen Frenke im Gebiet Helgenweid am nördlichen Dorfausgang sowie zwei realisierte Wildtierbrücken vorgestellt.

Der trotz Dauerregen gut besuchte Anlass beeindruckte in jeder Beziehung, handelt es sich doch bei den präsentierten Tiefbauprojekten um «Naturjuwelen» und wertvolle Einrichtungen für Flora und Fauna.

Alicia Escher, Projektleiterin Revitalisierung beim Tiefbauamt der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion, informierte über das Revitalisierungsprojekt der Vorderen Frenke. Sie stellte klar, um was es sich eigentlich handelt, nämlich um die möglichst naturnahe Wiederherstellung des einstigen Zustands des Bachs. Sie beleuchtete den «langen Weg» der Realisierung. Erste Gedanken seien bereits im Jahr 1999 erfolgt, kommentierte Escher. Grund für die damalige Nicht-Realisierung sei unter anderem der Grundwasserschutz im Gebiet gewesen, der noch heute, im Speziellen für die Stadt Liestal, zentral sei. So wurde am vergangenen Samstag darauf hingewiesen, dass circa 40 Prozent des Trinkwassers für Liestal aus dieser Fassung stamme. Erst im Jahre 2023 wurde schliesslich die Revitalisierung der Vorderen Frenke umgesetzt, dies im Zusammenhang mit der Erneuerung der Waldenburgerbahn

der Öffentlichkeit vorgestellt

(WB). Der Bach fliesst jetzt – ausserhalb des Grundwasserschutzgebiets – quasi «völlig frei». Er ist ein ökologisches Vorzeigeobjekt, wo der ehemals stark kanalisierte Flusslauf in einen naturnahen Zustand versetzt wurde. Es wurden vor Ort unter anderem Flachwasserzonen erstellt, und am Bach sowie am Ufer beispielsweise Steininseln, Asthaufen oder etwa Baumstrunke verbaut. Die ebenfalls mit dem WB-Ausbau erstellten Wildtierbrücken, welche mit lokalem Bodenmaterial, Totholz und Steinen überbaut sind, stellte Holger Stockhaus, stellvertretender Dienststellenleiter im kantonalen Amt für Wald und Wild vor. Er wies auf die Notwendigkeit der Realisierung hin, zumal dies die Rechtsgrundlagen, unter anderem die Bundesgesetzgebung, fordere. Es sei, so Stockhaus zwingend gewesen, die Brücken an Ort und Stelle zu erstellen um so den überregionalen «Höl-

steiner»-Wildtierkorridor im Tal mit vielfältigen Leitstrukturen für das Wild sicherzustellen. Das ist auf dem Rundgang sichtbar geworden. Beide Brücken stellen sicher, dass die Tiere (Rehe, Dachse, Füchse, Gämsen, Luchse, Wildschweine etc.) – von «Warteräumen» aus – die Bahnlinie der WB und die Kantonsstrasse überqueren können. Generell, so Stockhaus weiter, habe der Kanton die Verpflichtung, Wildtierkorridore im Baselbiet offen zu halten beziehungsweise wieder herzustellen habe.

Fazit: Die Veranstaltung war einen Besuch wert. Das Publikum zeigte grosses Interesse und würdigte das Engagement, auch der kommunalen Umweltkommission, sehr. Andreas Haas danke in diesem Sinne allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen. Die Veranstaltung endete mit einem Apéro im Schützenhaus Hölstein.

Schlüssel startet neu

Waldenburg Historisches Haus wird wiedereröffnet

pr. Am 21. März 2026 ist es soweit, das traditionsreiche und geschichtsträchtige Restaurant Schlüssel in Waldenburg wird seine Türen wieder öffnen. Thusanthy ‹Dusha› Sinniah wird das Restaurant als neue Pächterin übernehmen und mit einem neuen, innovativen, kulinarisch hochstehenden Konzept ihre Gäste verwöhnen. Nachdem das Restaurant Schlüssel in Waldenburg fast drei Jahre geschlossen war, entsteht nun endlich am 21. März 2026 wieder ein Ort der Gastlichkeit mit einem neuen, innovativen Gastro-Konzept, welches in der gastronomischen Szene des Waldenburgertals neue Akzente setzen wird.

Die Verschmelzung von Zutaten aus dem asiatischen Raum zusammen mit Produkten aus der Region und aus der Schweiz ergeben einzigartige Kombinationen auf dem Teller. Die Kreativität von Dusha ist dabei in jedem einzelnen Gericht spürbar, neben diesen SignatureGerichten wird die Menükarte aber natürlich auch mit traditionellen Angeboten ergänzt, ganz den heutigen Bedürfnissen der Gäste entsprechend. Verschiedene zusätzliche Angebote runden das Ganze ab. Am Dienstag und Mittwoch wird der Schlüssel jeweils ein spezielles Mittagsbuffet anbieten, welches insbesondere den Gästen aus der Umgebung eine rasche, günstige und qualitativ hochwertige Mittagsverpflegung bietet. Jeden Donnerstagabend überrascht Dusha die Gäste mit einem einzigartigen Dinner Buffet, welches die ganze Vielfalt der sri-lankischen Küche widerspiegelt. Am Freitagabend bietet das Restaurant ebenfalls einen Special an: «Delikatessen aus Meer und Fluss». Am Sonntag erwartet die Gäste ein vielfältiger, genussvoller Fusion-Brunch, der internationale Aromen mit kreativen Kompositionen verbindet. Die bereits bestens bekannten CateringAngebote von Dusha sind natürlich weiterhin buchbar, neu auch über: SchluesselWaldenburg.ch. Dr. Thomas Christen äussert sich dazu wie folgt: «Der Ursprung des Gasthofs Schlüssel geht auf das Jahr 1436 zurück. Es ist einer der ältesten belegten Gasthöfe im Kanton Baselland. 1659 erfolgte ein grösserer Umbau und Ausbau, wodurch er im Wesentlichen seine heutige Erscheinungsstruktur erhielt. Der Gasthof war über Jahrhunderte ein zentraler Treffpunkt für Reisende, wo an dem sich auch Napoleon am 18. November 1798 aufhielt. Damals hiess der Gasthof entsprechend der zu jener Zeit vorherrschenden Diplomatensprache: ‹Les deux chlefs›.

Frauenverein Oberdorf/Liedertswil feierte sein

FVOL Jubiläumsfeier mit über 120 Teilnehmerinnen im Seniorenzentrum Gritt

Am Samstag, 14. März feierte der Frauenverein Oberdorf/Liedertswil (FVOL) sein 150-jähriges Vereinsbestehen. Für diesen besonderen Anlass fanden sich mehr als 120 Frauen am frühen Abend im Seniorenzentrum Gritt ein. Mit der Jahresversammlung als erstem Programmpunkt fand wohl eine der grössten, wenn nicht die grösste Versammlung seit Anbeginn des Vereins statt. Beim anschliessenden Apéro Riche wurden die Anwesenden vom Gritt mit einer Vielzahl an köstlichen Häppchen verwöhnt – so reichhaltig, dass es kaum möglich war, alle zu probieren. Dabei

herrschte gemütliche Plauderstimmung, und das Restaurant war von einem geselligen Summen erfüllt. Die eigentliche Feier fand danach wieder im Saal statt, in dem sich die Teilnehmerinnen – überaus pünktlich, wie es sich für Schweizerinnen gehört – versammelten. Moderiert wurde die Feier von Mary Long, die mit Leichtigkeit und Humor durch den Abend führte. Zusammen mit den musikalischen Genussmomenten von Natascha Krattiger Nachbur, inklusive eines eigens für das Jubiläum des FVOL kreierten Liedes, sorgte Mary Long für abwechslungsreiche

Unterhaltung. Wie es bei Jubiläumsfeiern Tradition hat, durften auch die offiziellen Ansprachen nicht fehlen. Präsidentin Regula Merlo bedankte sich bei allen für die aktive Mitarbeit und warf einen Blick nach vorn, während die Gratulanten Elisabeth Christen Augstburger, Präsidentin von Frauenplus Baselland, und der Gemeindepräsident von Oberdorf, Piero Grumelli, vor allem auch auf die Gründungszeit zurückblickten.

Auch Mary Long hat selbstverständlich in der Vereinsgeschichte gestöbert, und so wurden die Anwesenden aus

1992 erfolgte eine Renovation, wobei die Originalelemente bewahrt wurden. So befinden sich beispielsweise im Gewölbekeller noch die uralten Tonplatten mit heidnischen Symbolen (Hahnenfüsse), Sichtbalken mit alten Holznägeln, Barocktreppe etc. Dieses mystische historische Gebäude mit seiner faszinierenden Vergangenheit hat mich seit jeher begeistert. Im Gasthof Schlüssel durfte ich zahlreiche unvergessliche Anlässe durchführen (Fiesta Fellini, marokkanische Abende mit Kamelen etc.). Meine Freude ist gross, dass der Gasthof Schlüssel nun eine würdige neue Betreiberin, nach einer längeren Durststrecke, gefunden hat. Ich hoffe sehr, dass er nun nicht länger dürsten muss und auch dem Städtchen Waldenburg hilft, aus dem Dornröschenschlaf aufzuwachen. Der Gasthof Schlüssel liegt mir, und auch seine weitere Entwicklung, sehr am Herzen.»

Die Philosophie des Restaurants geht aber noch viel weiter. Dusha ist es ein grosses Anliegen insbesondere Menschen mit Flüchtlings-Hintergrund den Einstieg in die Arbeitswelt der Gastronomie zu erleichtern. Aus diesem Grund steht die Gründung eines neuen Vereins kurz bevor (Verein Gastro-Einstieg). Dieser Verein wird interessierten Personen Angebote in den Bereichen Sprachförderung, Theorie-Coaching, Berufstraining zur Verfügung stellen, Praktikas organisieren und die Teilnehmenden bis zur Integration in einem Gastro-Beruf begleiten. Der Verein wird mit verschiedenen privaten und kantonalen Interessensgruppen zusammenarbeiten. Zur Person Tushanthy ‹Dusha› Sinniah: «Aufgewachsen in einer Tradition, die tief in Landwirtschaft und Natur verwurzelt ist, sind Kochen und Essen stets zentrale Bestandteile von Gemeinschaft und Feierlichkeiten. Obwohl ich meine Heimat Sri Lanka verlassen habe, sind die Wärme und die Werte, die sie mir mitgegeben hat, bis heute in mir geblieben. Für mich ist Gastronomie die Kunst, Freude zu schaffen, Traditionen zu verbinden und das Leben in gemeinsamer Runde an einem Tisch zu feiern. Ich strebe danach, Erlebnisse zu schaffen, die tief berühren, bleibende Erinnerungen wecken und ein echtes Gefühl von Gemeinschaft entstehen lassen. Zudem ist die Art meines Kochens ein Spiegel meiner Persönlichkeit und ein Ausdruck der Haltung, mit der ich jedes Gericht auf den Tisch bringe. Für diese Vision bietet der ‹Schlüssel› in Waldenburg – einem historischen Städtchen inmitten der Natur –den idealen Rahmen.»

150-Jahre-Jubiläum

vielen Quellen mit spannenden «Fun Facts» und Eindrücken zum FVOL versorgt: Denn 150 Jahre sind nicht nichts! Tatsächlich sind das mehr Jahre, als die Waldenburgerbahn zählt – vom Frauenstimmrecht ganz zu schweigen. In der Gründungszeit war zudem noch von einem «Präsidenten», einem «Schreiber» oder einem «Kassierer» die Rede, wie die Stimme von Anno Dazumal aus alten Dokumenten verlas. Natürlich konnte der Verein damals nur von einem Mann gegründet werden, und nach den ersten Vereinsreisen wurden die Frauen abends vom «Ehegespann» beim Eidgenossen

abgeholt. Die anfänglichen Ziele des FVOL – Seniorinnen und Senioren, Bedürftigen sowie Kindern zu helfen und diese zu unterstützen – wurden in den 150 Jahren in vielen Aspekten beibehalten, auch wenn die angebotene Unterstützung heute kein Sockenstricken mehr beinhaltet. Dennoch lässt sich sagen, dass der FVOL weiterhin ein bedeutender Teil des sozialen Dorflebens ist – und genau dieses Gefühl der Gemeinsamkeit war an der Jubiläumsfeier spürbar. Als in einem interaktiven Spiel gefragt wurde, wer denn schon einmal mindestens einen Kuchen für einen FVOL-Anlass gebacken hat, blieb kaum jemand sitzen.

Zum Zeitpunkt des Jubiläums zählt der FVOL genau 300 Frauen im Alter zwischen 21 und 97 Jahren.

Zum Schluss wurden die Anwesenden von der «Tanzwelt Marina Wasserfallen» verzaubert. Ob Ballett, Charaktertanz oder Modern – die Auftritte waren wunderschön anzusehen. Eine letzte Darbietung von Natascha mit «Girls Just Wanna Have Fun» brachte schliesslich noch das Mädchen in all den tanzenden Frauen zum Vorschein.

Dementsprechend heiter und gelöst war die Stimmung beim Übergang zum letzten Programmpunkt: der Geburtstagstorte. Sie machte dem Anlass alle Ehre, sowohl optisch als auch geschmacklich. Ein Sinnbild für den rundum gelungenen Abend.

Danielle Merlo, Mitglied FVOL

Der FVOL-Vorstand: Denise Nägelin, Brigitte Fussinger, Carmen Treier, Regula Merlo und Andrea Degen. Fotos: zVg
Mary Long, Moderation, Natascha, Gesang, Jolanda und Regula, ehemalige und neue Präsidentin (v.l.).
Die Vordere Frenke wurde nördlich von Hölstein vorbildlich renaturiert.
Fotos: W. Wenger
Holger Stockhaus, Alicia Escher und Andreas Haas (v.l.) freuen sich über die gelungene Projekte.

ÖFFENTLICHERVORTRAG

Wenn mein Herz stehenbleibt…

WISSENSWERTESZUHERZLUNGEN-WIEDERBELEBUNG

Mittwoch, 25.März 2026 18.00– 19.30 Uhr

KantonsspitalBasellandLiestal,Aula Feldsäge

WIR SORGEN UNS UM SIE UND SIND AUF DEM BRUDERHOLZ, IN LIESTAL UND IN LAUFEN FÜR SIE DA

Blutspendeaktion

EinkleinerPiksmitgrosserWirkung.

PASST IMMER. LEHMANN.

Waldenburgertal Oberdorf Schulstrasse19a-Mehrzweckhalle

Montag,23.03.2026 von17:00-20:00Uhr

Starke Marken. Persönliche Beratung. Zeitlos guter Stil seit 1952.

nächstewocheinliestal! troubaskaterpedrolenz hildegardlerntfliegen imelefantehuusliestal

21.Märzbis30.September

Hölstein,Hauptstrasse11

Brasseria Blechbläserensemble MusikvonGustavHolst, EdwardElgar,AstorPiazzolla, MogensAndresenund AlexanderPorfirjewitschBorodin StadtkircheLiestal

Dienstag,24.März, 19.30Uhr

Vorverkauf: www.kulturticket.ch

Liestal: Tourismus Info Basel: Bider &Tanner

Eintrittspreis: 45.–,Schüler15.–

Au

to-Ankauf

WirkaufengerneIhrAutoab z uf airenPreisen. KmundJahrgangegal. Sieerreiche nu nsunter Te lefon: 0795460277 64 788

Abendkasse: 18.45Uhr,Kirchgemeindehaus

www.blkonzerte.ch

Baselbieter Konzerte

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook