Nr. 12 27. Jahrgang Donnerstag, 19. März 2026
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Badekuren im Entdeckerland
Ein Viertel mehr verkauft
Klares Ja zum Kunstrasen
Die neue Sonderausstellung im DISTL dreht sich um die Geschichte des Tourismus im Baselbiet. Seite 7
Die Nachfrage nach Brennholz war an der diesjährigen Holzgant in Ormalingen besonders hoch. Seite 9
Rund 300 Besucher/-innen stimmten an der Rekord-EGV in Oberdorf über das FCO-Projekt ab. Seite 13
Tank
- Revisionen - Mängelbehebung - Neuanlagen - Demontagen - Nutzung für Regenwasser
KI fordert die Unternehmen
Kolumne
Wirtschaft Das Thema KI dominierte den Unternehmer/-innen-Treff Liestal bei Schaer Pharma in Itingen Meinrad Stöcklin
KI als Jobkiller? Eine kurze, spontane Umfrage vor Ort über den Nutzungsgrad ergab, dass die überwiegende Mehrheit der Unternehmer/-innen aktuell relativ niederschwellig als «KI-Entdecker» oder «KI-Handwerker» unterwegs sind. Das könnte und dürfte sich jedoch in geraumer Zeit ändern und es wird vermehrt Firmen geben, in welchen die Nutzung von KI deutlich intensiviert wird. Bezüglich KI gehen die Meinungen quer durch die Gesellschaft reichlich auseinander. Das Argument, dass die KI de facto Arbeitsplätze «killt», ist weit
Die Haupt-Protagonistinnen und -Protagonisten des Unternehmer/-innen-Treffs Liestal in Itingen. Von links: Pascal Schaer (CEO Schaer Pharma), Vroni Börlin (Schaer Pharma), Deborah Strub (Handelskammer beider Basel), Urs Bachmann (Koordinator UnternehFotos: M. Stöcklin mer/-innen-Treff Liestal), Jean-Luc Zehnder und Sebastian Flückiger (beide Virtido AG).
verbreitet. Diese Zeitung konfrontierte damit vor Ort den Experten Jean-Luc Zehnder. «Diese Zurückhaltung ist, wenn neue Technologien auf den Markt kommen, nicht neu. Mit KI werden jedoch sicher auch eine beträchtliche Anzahl neuer, neuartiger Jobs geschaffen», erklärte er, konnte aber gleichzeitig das «Jobkiller»-Argument nicht restlos entkräften. Sicher ist, dass KI definitiv nicht mehr aufzuhalten ist und die Zukunft den Weg weisen wird.
Pascal Schaer, seit wenigen Wochen CEO des Familienunternehmens Schaer Pharma in Itingen, stellt seine spezielle Firma vor.
«Wir sind ein Bazar» Im weiteren Verlauf dieser Mittagsveranstaltung nutzte der Hausherr Pascal Schaer (36), seit Anfang Jahr als Nach-
folger seines Vaters Michel neuer CEO der Schaer Pharma, die Gelegenheit, um das 1989 in Ramlinsburg gegründete Familienunternehmen mit fünf Unterfirmen und über 40 Mitarbeitenden witzig vorzustellen. «Wir sind ein Bazar», erzählte Schär und zeigte auf, wie vom noch jungen Firmengebäude in Itingen aus erfolgreich Produkte wie zum Beispiel Leucen, Zahnpflege- oder Hygieneartikel national und international vertrieben werden. Der nächste Unternehmer/-innenTreff Liestal ist für den 19. Mai im Bad Eptingen geplant. Nähere Informationen dazu finden sich zu gegebener Zeit auf der Webseite der Handelskammer beider Basel.
Wer als Sonntagsprogramm gerne Museen besucht, hat wahrscheinlich schon die meisten grösseren Institutionen in der Region abgeklappert. Ein Geheimtipp für alle, die auf ausführliche Ausstellungstexte und den grossen Lerneffekt verzichten können, versteckt sich im Industriegebiet in Münchenstein. Dort sind im Froschmuseum über 10 000 Froschfiguren beheimatet. Von der WCBürste übers Wandtelefon bis zum modischen Fingerring lässt sich hier alles in Amphibienform finden. Die Räume sind von oben bis unten von den grünen Hüpfern belebt, sogar von der Decke grinsen sie einem entgegen. Und das alles nur dank der Sammellust des Ehepaars, dem die Ausstellung gehört. Mein Besuch im Froschmuseum hat mich nachdenklich gestimmt. Eine Frage liess mich danach nicht mehr in Ruhe: Was würde ich sammeln, um mein eigenes Museum zu eröffnen? Naheliegend wäre ein Potpourri angefangener und nie abgeschlossener Strickprojekte, da kann ich schon heute eine beachtliche Sammlung vorweisen. Spannender wäre aber vielleicht eine collagenhafte Ausstellung sämtlicher Postkarten, die ich in einem Vierteljahrhundert bekommen und sorgsam aufbewahrt habe. Auch äusserst interessant sein könnte meine riesige Auswahl längst ausgetrockneter Filzstifte, die ich aus unerfindlichen Gründen nicht wegwerfe. Und dann fiel mir ein, dass ich ja bereits eine museumsreife Sammlung habe. Blöd nur, dass es sich dabei um Unmengen an Büchern handelt. Als Museum lässt sich die hauseigene Bibliothek wohl nur schlecht verkaufen. Sina Aebischer
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Eine lockere, erfrischende Stimmung herrschte am Unternehmer/-innen-Treff Liestal der Handelskammer beider Basel in den Räumlichkeiten der unkonventionellen Schaer Pharma im Gewerbegebiet Dellenboden in Itingen. Diese Anlassserie findet mehrmals jährlich in verschiedenen Regionen in der ganzen Nordwestschweiz statt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wie der für die Region Liestal zuständige Koordinator Urs Bachmann verriet. In Itingen ging es schwergewichtig um das Thema der Künstlichen Intelligenz (KI), welche zunehmend auch in kleineren und mittleren Unternehmen Einzug hält. Die rund 50 Anwesenden erhielten eine kurze Einführung ins Thema und erfuhren mehr über die Möglichkeit, einen persönlichen KI-Beratungspartner beizuziehen, der die Möglichkeiten individuell, praxisnah und zukunftsorientiert aufzeigen kann. «KI ist überall und lässt sich effizient, skalierbar und daher äusserst flexibel einsetzen», sagte JeanLuc Zehnder, Co-Founder der in diesem Bereich tätigen Virtido AG.
Frösche und Bücher