Frösche und Kröten auf Achse: Eine Hochzeitsreise mit vielen Gefahren
Bereits Mitte Februar hat die jährliche Amphibienwanderung in der Region eingesetzt. Frösche, Kröten und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern und müssen dabei auch Strassen überqueren. Viele ehrenamtlich Tätige helfen mit, dass die Tiere überhaupt an ihrem Ziel ankommen.
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«Die Amphibienwanderung ist jedes Jahr ein grossartiges Naturschauspiel», sagt Hans Althaus. Sobald die Nächte milder werden und Regenfälle einsetzen, erwachen Tausende Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterstarre. Die geschlechtsreifen Tiere begeben sich dorthin, wo sie einst selber geschlüpft sind. «Für viele Tiere ist das eine lange und gefährliche Reise», betont der 81-jährige ehemalige Biologielehrer der Bezirksschule Zofingen. Althaus kennt die Problematik seit vielen Jahren. Denn er war in Zofingen treibende Kraft hinter den ersten Schutzmassnahmen für Amphibien im Rebberggebiet. Entlang der Oberen Rebbergstrasse wurde damals ein rund 300 MeterlangerFolienzaunerrichtet,beim Haldenweiherein250MeterlangesLeitsystem. Dank diesen Massnahmen konntenamRebberg1990erstmalsAmphibien eingesammelt und zum Laichgewässer transportiert werden.
In der Region wurden früh Massnahmen eingeleitet Man dürfe ohne Umschweife sagen, führt Althaus aus, dass in der Region Zofingen wie überhaupt im Kanton
Amphibienkenner Hans Althaus beim Stampfiweiher an der Mühlethalstrasse. BILD: THOMAS FÜRST
Aargauschonsehrfrühentsprechende Massnahmen eingeleitet wurden, um die Massaker auf der Strasse zu unterbinden. «Ein grosses Glück war, dass der Aargauische Bund für Naturschutz erstmals in den 1970er-Jahren und dann nochmals in den 1980er-Jahren ein Amphibien- und Zugstelleninventar erstellt hatte, weiss Althaus. Ein weiterer Glücksfall sei gewesen, dass der Kanton Aargau mit Ulrich Siegrist
(Amtszeit 1983–1999) einen Regierungsrat hatte, der Umweltanliegen äusserst aufgeschlossen gegenüberstand. So wurden in der Region Zofingen schon ab 1991 erste Massnahmen an acht grossen Zugstellen in den Gemeinden Brittnau, Mühlethal, Murgenthal, Staffelbach, Vordemwald und Zofingen eingeleitet, um Amphibien auf ihrer Hochzeitsreise zu schützen.
DieZahlung hatbar im Voraus per ÜberweisungandasRegionale Betreibungsamt Zofingenoderdurch Vorlegungeinesunwiderruflichen Zahlungsversprecheneinerdem BundesgesetzüberdieBanken undSparkassenunterstehendenBank,zugunstendes Regionalen Betreibungsamtes Zofingen, welcheseinzigunter Bedingungder Erteilung des Zuschlages stehendarfund im Übrigenunbedingt seinmuss,zuerfolgen. Es wird ausdrücklichauf dasBundesgesetzüberdenErwerbvon Grundstückendurch Personen im Auslandvom 16.Dezember1983 sowiedessenÄnderung vom01. März 2013aufmerksamgemacht
hatbar, Vorausper undSparkassenunterstehendenBank, zugunstendes Bedingung der sein muss,zuerfolgen. dasBundesgesetzüber denErwerbvon 2013aufmerksamgemacht.
Zustimmung: Departement BVU Kanton Aargau
Die Planauflage findet vom 16.03.2026 bis 14.04.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Bau Planung Umwelt
DasSteigerungsobjektkannnachVoranmeldung(Tel. 062/7457220,KazaziAdelina, Ruppen Heinzmit dem Betreibungsamt am 16.04.2026 und 23.04.2026 jeweilsvon 14:00-15:30 Uhrbesichtigtwerden
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Ortslage: Landstrasse 5 Parzelle 920 Öffentliche Auflage der Gesuche vom 16.03.2026 bis 14.04.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.
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DieBaugesuchemitdenPlänenliegenzuröffentlichen Einsichtnahme während 30Tagen vom 16. März 2026 bis 14. April 2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchenGründenderEinwenderdiesenanderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Rothrist, 09. März 2026 GEMEINDE ROTHRIST Abteilung Planung und Bau
Frösche und Kröten auf Achse: Eine Hochzeitsreise mit vielen Gefahren
Mit baulichen Massnahmen wie fixen Zäunen und Unterführungen mit Leitsystemen wurden die Massnahmen an diesen Zugstellen ungefähr in den Jahren zwischen 2000 und 2005 schliesslich definitiv umgesetzt. «Deshalb wird heute nur noch an wenigen, meist an Gemeindestrassen gelegenen Zugstellen von Hand gesammelt», weiss Althaus. In Zofingen weiterhin im Rebberggebiet, seit 2022 auch an der Mühlethalstrasse. Beide Zugstellen werden vom Naturschutzverein Zofingen betreut. Besonders toll, dass im Rebberggebiet wiederum zwei Schul- und eine Kindergartenklasse beim Einsammeln mithelfen. Biologieunterricht at it’s best!
Ungleiche Entwicklung der Fangzahlen kaum erklärbar Die Kurven der Amphibienfangzahlen verlaufen an den beiden Zofinger Zugstellen ganz unterschiedlich. Nach einer bescheidenen Ausbeute mit 15 Grasfröschen, 99 Erdkröten, 10 Fadenmolchen und 3 Bergmolchen, die im ersten Jahr eingesammelt werden konnten, schnellten die Fangzahlen im Rebberggebiet / Haldenweiher in den Folgejahren explosionsartig nach oben. 1994 wurde der Allzeithöchststand mit 1805 eingesammelten Amphibien, davon 1653 Erdkröten, erreicht. Nach 1994 sanken die Zahlen deutlich ab, bewegten sich aber mit 300 bis 1000 Amphibien immer noch in einer ansehnlichen Höhe. Seit 2007 sind die Fangzahlen nochmals deutlich zurückgegangen, 2016 wurden letztmals mehr als 200 Tiere eingesammelt. «Am Rebberg erklären wir uns den Rückgang der Fangzahlen mit der in der ganzen Schweiz feststellbaren Abnahme der Erdkrötenpopulationen», meint Hans Althaus. Die Gründe dafür seien allerdings unklar, führt er weiter aus. Da sich die Sommer- und Winterquartiere der Erdkröten vorwiegend im Wald befinden und die Weiher allesamt am Waldrand liegen, könnten negative Einflüsse durch die Landwirtschaft (Pestizide, Düngung)
ausgeschlossen werden. Der drastische Rückgang der Insektenpopulationen, einer wichtigen Nahrungsgrundlage der Amphibien, dürfte eine Rolle spielen. Eventuell seien es aber auch natürliche Schwankungen wie sie in allen Tierpopulationen auftreten würden. Komplett entgegengesetzt verläuft die Entwicklung an der Mühlethalstrasse, wo seit 2022 Amphibienschutzzäune gestellt werden und die eingefangenen Tiere anschliessend in den Stampfiweiher an der Grenze zum Zofinger Ortsteil Mühlethal transportiert werden. Dort stieg die Zahl der eingefangenen Amphibien, rund 70 Prozent sind Grasfrösche, kontinuierlich an. Von 445 über 569 und 650 auf den bisherigen Höchststand von 1109 im vergangenen Jahr an, wobei die in der Statistik aufgeführten toten Tiere nicht miteingerechnet wurden. «An der Mühlethalstrasse hatte es immer Amphibien», sagt Hans Althaus, aber es sei doch erstaunlich, dass die Zahlen seit 2022 linear nach oben zeigen würden.
Zumal es entlang der Zäune keine grösseren Weiher gäbe.
Grosser Überhang an Männchen
Dann gehts weiter zum Stampfiweiher, wo sich den Augen von Hans Althaus ein gefreutes Bild offenbart. Laichklumpen liegt an Laichklumpen, die Grasfrösche zeigen sich in den Morgenstunden aber nur vereinzelt. «Es ist noch zu kühl», sagt Althaus, erst am Nachmittag würden sich die Frösche an die Wasseroberfläche begeben. «Erdkröten haben noch nicht gelaicht», erklärt Althaus weiter, das erkenne man daran, dass noch keine Laichschnüre im Weiher zu finden seien.
Die Männchen sind in der Hochzeitsgesellschaft deutlich in der Überzahl. Das hängt damit zusammen, dass die Männchen jedes Jahr zum Geburtsweiher ziehen, während Erdkrötenweibchen nur ein bis zwei Mal im Leben zum Laichgeschäft kommen. Zudem sterben viele Weibchen nach dem
Laichgeschäft oder auf der Rückwanderung aus Erschöpfung. Hans Althaus, der die Beobachtungen zu den Amphibienlaichzügen in der Region Zofingen 1991 – 2006 im Auftrag der IG vernetzte Landschaft Aare-Wiggertal akribisch ausgewertet hat, geht bei den Grasfröschen von einem Geschlechterverhältnis von 1:3 bis 1: 5 aus, während bei den Erdkröten auf ein Weibchen sogar fünf bis sieben Männchen kommen. Entsprechend umkämpft sind die «Logenplätze» auf dem Rücken der Weibchen. Treffen Männchen ein Weibchen an – oft schon weit vor der Ankunft im Gewässer – springen sie auf seinen Rücken und pressen die kräftigen Vorderbeine in seinen Bauch.
Höckerartige Erhebungen an den Daumen, die Brunftschwielen, verhindern ein Abrutschen. Die Weibchen tragen das Männchen dann per Huckepack oft längere Strecken. Selbst eine Landung im Fanggefäss und das ungemütliche Gewusel darin bis zum nächsten Morgen stört die Männchen nicht. «Im Weiher selbst kann man dann oft ganze Ansammlungen von Männchen finden, die ein Weibchen drangsalieren», führt Althaus weiter aus.
Amphibien-Lebensräume in Zofingen nicht schlecht Weiter gehts zum Haldenweiher, wo sich nur sehr vereinzelte Laichklumpen und ebenfalls keine Laichschnüre finden lassen. Zudem schwimmen zwei Enten auf und Fische im Wasser –keine guten Aussichten, dass da mit viel Grasfrosch-Nachwuchs zu rechnen ist. «Fressen und gefressen werden gehört zum Tierleben», meint Hans Althaus. Trotzdem findet der Biologe, dass die Lebensräume in Zofingen für Amphibien nicht schlecht sind. «Die drei grossen Weiher – Forsthaus-, Halden- und Bärenmoosweiher – liegen allesamt in Waldrandnähe und es führen auch keine grossen Strassen in unmittelbarer Nähe vorbei. Und mit dem an der Mühlethalstrasse gelegenen Stampfiweiher gibt es noch einen viertes, gut besuchtes Laichgewässer.»
THOMAS FÜRST
Massenveranstaltung Amphiebienwanderung:
BILD: HANS ALTHAUS
Beim Kampf um die Erdkrötenweibchen
Zofingen Die 82. Folge der beliebten Mühlethaler Geschichten
Eine Fabrik an der Grenze
Die 1834 gegründete und 1871 von den Gebrüdern Bethge übernommene Textilfabrik an der Mühlethalstrasse musste 2023 ihren Betrieb einstellen. Ihr Standort hatte eine besondere Lage im «Dreiländereck» von Mühlethal, Zofingen und Oftringen.
Die einstige Grenze zwischen Zofingen und Mühlethal ist eigentlich schnell erklärt. Sie begann beim Dänibach-Stein, wo einst «Twing Lentzburg, Arburg und Zofingen» aufeinandertrafen, wie schon in der Geschichte Nr. 70 erklärt. Von dort ging sie durch den Wald,
ziemlich genau nach Westen Richtung Seiler/Martinsgraben. Oberhalb der Fischzucht im Martinsgraben traf sie dann auf den Wissbach und folgte diesem bis zur Hauptstrasse/Mühlethalstrasse hinunter, wo der Wissbach auf den Moosbach trifft. Ab hier heisst das
Gewässer Stadtbach und bildete weiter die Grenze zwischen Mühlethal und Zofingen. Gleich nach dem Fabrikareal der Bethge, an der tiefsten Stelle der ehemaligen Gemeinde Mühlethal, wo das «Hottigerischlagbächli» den Hang hinunterkommt, beginnt dann auf der nördlichen Seite des Stadtbachs das Gebiet der Gemeinde Oftringen. Womit sich hier der Dreifachgrenzpunkt Oftringen/Mühlethal/Zofingen befand.
Von der Gemeindegrenze durchschnitten
Bis zur Fusion von Zofingen und Mühlethal 2002 wurde das Fabrikgelände der Textilfabrik Bethge von der Gemeindegrenze durchschnitten. Diese wurden einst entlang des Bachlaufs festgelegt. Weil die Fabrik im Lauf der Jahre grösser wurde, «sprengte» sie mit der Zeit das Korsett dieser Grenzen. Gebäude wurden über den Bach hinein gebaut.
Die ursprünglichen Verhältnisse sind nach wie vor aus dem Grundbuch ablesbar. Die Onlinekarte des Kantons zeigt, dass die Bachparzelle auf dem
Region Impressionen aus der Natur, die langsam aus dem Winterschlaf erwacht
Bethge-Areal dreigeteilt ist. Die südliche Bach-Hälfte, seit jeher auf Stadtgebiet von Zofingen, gehört der Einwohnergemeinde Zofingen (Parzelle 1067). Die nördliche Hälfte, ursprünglich Mühlethaler Gemeindegebiet, gehört den Kanton Aargau und ist wiederum in die zwei Parzellen 4057 und 4058 aufgeteilt. Dies mutet umso seltsamer an, als der Bach heute gar nicht mehr vollständig unter der Fabrik hindurch verläuft, sondern entlang der Zufahrt zur Hinterseite der Fabrik neu verlegt worden ist.
Das Fabrikgelände besteht aus zwei Hauptteilen: der 1,2 Hektaren grossen
Zofinger Parzelle 235 und der 1,75 Hektaren grossen Mühlethaler Parzelle 4056, die sich bis auf das anschliessende Landwirtschaftsfeld erstreckt. Dazu kommen die drei schon erwähnten Bachparzellen sowie die Parzelle 3793 direkt an der Mühlethalstrasse, die der StWZ Strom AG gehört und auf der ein Trafohäuschen steht. Zu guter Letzt mussten die Fabrikeigentümer beim Bau der Bushaltestelle «Zofingen, Bethge», Richtung Zofingen, wohl ein Stück Land abgeben: Die Busbucht samt Wartehäuschen steht nämlich auf der Strassenparzelle 243, die dem Kanton Aargau gehört. CHRISTIAN ROTH
Der Frühling hält Einzug – noch ein wenig schüchtern, aber er kommt
Der Frühling beginnt oft leise. Nach den langen, grauen Tagen des Winters verändert sich die Welt zunächst kaum merklich. Die Luft wirkt milder, das Licht bleibt jeden Abend ein wenig länger am Himmel, und irgendwo zwischen kahlen Ästen erscheinen die ersten zarten Knospen. Es ist, als würde die Natur langsam aufwachen.
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht neues Leben. Schneeglöckchen und Krokusse durchbrechen die noch kalte Erde und setzen kleine Farbpunkte in die Landschaft. Auf Wiesen zeigt sich frisches Grün, das noch weich und hell ist. Vögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück und füllen die Morgenstunden wieder mit ihrem Gesang. Ihr Zwitschern klingt wie eine Einladung, den neuen Tag draussen zu beginnen.
Auch die Menschen spüren diesen Wandel. Die schweren Winterjacken
bleiben häufiger im Schrank, Fenster werden geöffnet, und die frische Luft strömt in Häuser und Wohnungen. Spaziergänge werden länger, Cafés stellen ihre Tische wieder nach draussen, und auf den Strassen sieht man mehr lächelnde Gesichter. Der Frühling bringt nicht nur Wärme, sondern auch eine besondere Leichtigkeit mit sich.
Narzissen, Schwertlilien und Nieswurz sind farbige Frühlingsboten. Forsythien und Magnolien folgen bald. Eichhörnchen flitzen durch die Land-
schaft und der Gesang der Amseln ist weithin zu hören. Der beginnende Frühling erinnert uns daran, dass nach jeder kalten und dunklen Zeit wieder Wachstum und Veränderung möglich sind. Er steht für Neubeginn, Hoffnung und die Kraft der Natur, sich immer wieder zu erneuern. Mit jedem Tag, an dem die Temperaturen steigen und die Landschaft bunter wird, wächst auch die Vorfreude auf die kommenden Monate voller Licht, Wärme und Leben.
Die Karte des Kantons zeigt die komplizierten Verhältnisse auf dem Areal der früheren Textilfabrik Bethge, das vom Stadtbach durchquert wird. BILD: GEOPORTAL AGIS / WWW.AG.CH
Der hintere Teil der «Bethge» lag auf Mühlethaler Boden. Aufgenommen wurde das Bild von Oftringer Gebiet aus, das hinter dem Hottigerischlagbächli beginnt. BILD: CHRISTIAN ROTH
REGINA LÜTHI Neugierig beobachtet das Eichhörnchen die Fotografin.
BILD: REGINA LÜTHI Die
BILD: THOMAS FÜRST Die Schwertlilie leuchtet in einem kräftigen Blau. BILD: THOMAS FÜRST
Der Nieswurz fällt fast nicht auf. BILD: REGINA LÜTHI
Rothrist, im März 2026
«Lass mich schon früh am Morgen erfahren, dass du es gut mit mir meinst, denn ich vertraue dir. Zeige mir, wohin ich gehen soll, denn nach dir sehne ich mich.»
Wir trauern um unsere Mami, Schwiegermutter und Grosi
Silvia Bühler-Reusch
10. Mai 1940 – 5. März 2026
die nach kurzem Leiden von uns gegangen ist. Wir danken für die schöne Zeit, die wir mit ihr verbringen durften.
Gabriela und Christophe Gut-Bühler mit Jonas Rémy und Esther Bühler-Wymann mit Pamela und Danny Verwandte und Freunde
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 18. März 2026, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Rothrist statt. Vorgängige Beisetzung im engsten Familienkreis.
Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir zum Abschied von unserer lieben Mutter, unserem Grosi und Urgrosi, Gotti, Tanti, Nachbarin und Freundin
Gertrud Hunkeler-Aeschlimann erfahren durften.
Ein besonderer Dank gilt der Senevita Casa und dem Altersheim Moosmatt für die liebevolle Pflege und Betreuung unserer Mutter. Ebenso danken wir Frau Pfarrerin König für die trostspendende Abschiedsfeier. Wir möchten danken für jedes liebe Wort, jede Karte und Nachricht aber auch all jenen, die an der Trauerfeier teilgenommen haben. Ebenso bedanken wir uns für die Blumen- und Barspenden und die Kollekte für den schweizerischen Tierschutz.
Wir werden Muetti immer in unseren Herzen behalten.
Du siehst denGartennicht mehr grünen, in demDueinstso viel geschafft. Siehst DeineBlumennicht mehr blühen, weil Dirdie Zeit nahm alle Kraft. Du warstsoeinfach undsoschlicht, in Deinem LebenvollerPflicht. Du hast eingutes Herz besessen, nunruhtesstill undunvergessen.
Freitag, 13. März 2026, 17.00 Uhr: 17er in der Stadtkircher mit Aurel Bojescu, Theol. Coach. Musik: Silvia Georgieva. Anschl. Imbiss. Sonntag, 15. März 2026, 11.00 Uhr: ökum. Gottesdienst in der Kath. Kirche Guthirt. Mit Werner Sommer, Pfarrer und Chritiana Quaino, Katechetin. Anschl. Fastensuppe. Ref. Kirchgemeinde Oftringen
Freitag, 13. März, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 15. März, 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und Band | Kindergottesdienst im UG | 11Up im Pfarrhaus | anschliessend Chele-Zmettag Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Sonntag, 15. März 2026, 9.30 Uhr: ökumenischer Gottesdienst, Pfarrerin Christina Koenig.AnschliessendKirchenkafi.Kollekte: Brot für alle | Suppentag
Römisch-katholisches
Pfarramt St. Paul, Rothrist
Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr: ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche, gestaltet von Christina Koenig und Rita Wismann, anschliessend Kirchenkafi im reformierten Kirchgemeindehaus
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal
Riken. Sonntag, 15. März, 10.30 Uhr: Gottesdienst im Gemeindesaal mit anschliessendem Suppenzmittag Glashütten. Mittwoch,18.März,17Uhr:Level3
Römisch-katholisches
Pfarramt Guthirt Aarburg
Sonntag, 15. März, 11 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst mit Katechetinnen und Kindern des 5./6. Klass-Reli-Treffs. Anschliessend Fastensuppe im Pfarreizentrum.
Aarburg Wichtiger Schritt in der Berufsorientierung Erstmals «Meet
a Boss» mit der Schule durchgeführt
Am 27. Februar war es so weit: Rund 64 Schülerinnen und Schüler der Schule Aarburg nahmen erstmals am Projekt «Meet a Boss» teil. Bisher hatten nur die Schulen in Zofingen und Oftringen an diesem Anlass mitgewirkt – umso grösser war die Freude, dass nun auch Aarburg Teil dieses wertvollen Berufsorientierungsprojekts wurde.
Organisiert wurde der Anlass von Nicole Piccoli und Sibylle Massimi, die mit viel Engagement und Einsatz dafür sorgten, dass der Tag reibungslos ablief. Ziel ist es, Jugendlichen frühzeitig einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Dabei führen sie ein professionelles Vorstellungsgespräch mit erfahrenen HRFachleuten.
Bereits im Vorfeld mussten die Schülerinnen und Schüler eine vollständige Bewerbungsmappe zusammenstellen – inklusive Lebenslauf und Bewerbungsschreiben. So konnten sie optimal vorbereitet in die Gespräche starten. Für viele war es das erste «echte» Bewerbungsgespräch in einem professionellen Rahmen – entsprechend spannend, aber auch lehrreich war die Erfahrung.
Die Gespräche wurden mit erfahrenen HR-Fachleuten geführt.
BILD: ZVG
Die Rückmeldungen der HR-Fachpersonen halfen den Jugendlichen, ihre Stärken besser zu erkennen und wertvolle Tipps für zukünftige Bewerbungen mitzunehmen. Damit leistet «Meet a Boss» einen wichtigen Beitrag zur Berufsfindung und Persönlichkeitsentwicklung. Mit der erstmaligen Durchführung wurde ein wichtiger Schritt in der Berufsorientierung gemacht – ein Anlass, der hoffentlich auch in Zukunft fester Bestandteil des Schuljahres bleiben wird. SIBYLLE MASSIMI
Aarburg Nachrichten aus dem Rathaus Asylverbund
– Beitritt der Einwohnergemeinde Schupfart
Im Januar 2026 erhielt die Stadt Aarburg, Vertreterin des Asylverbunds gegen aussen, die Anfrage seitens der Gemeinde Schupfart, einen Beitritt zum Asylverbund Aarburg–Niederlenz–Kirchleerau zu prüfen.
Nach eingehender Prüfung der aktuellen Kapazitäten im Asylverbund und die Aufnahmequote von Schupfart, wurden ausreichend Kapazitäten für den Beitritt der Gemeinde Schupfart zum Asylverbund Aarburg – Niederlenz – Kirchleerau – Schupfart festgestellt.
Die Stadt Aarburg verfügte faktisch noch über freie Kapazitäten von 80 Personen, wodurch der Beitritt Schupfart ohne Probleme ermöglicht werden konnte.
Basierend auf dem Zusammenarbeitsbzw. Gemeindevertrag und im Sinne partnerschaftlicher interkommunaler Zusammenarbeit, wurde die Zustimmung von den bestehenden Vertragsgemeinden eingeholt und ein neuer Vertrag erarbeitet. Es wurden keine materi-
ellen Änderungen im bestehenden Vertrag notwendig, lediglich Ergänzungen bezüglich Übergangsbestimmungen und Aufhebung des bestehenden Gemeindevertrags. Der Vertrag kann unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 12 Monaten, erstmals per 31. Dezember 2027, schriftlich gekündigt werden. Im gegenseitigen Einvernehmen ist eine Kündigung jederzeit möglich.
Der Gemeindevertrag wurde durch die Vertragsgemeinden Niederlenz, Kirchleerau und Schupfart unterzeichnet und ist per 1. Februar 2026 rückwirkend in Kraft getreten.
Der Asylverbund erfüllt die Aufnahmepflicht für Asylsuchende und Flüchtlinge sowie die Aufgabe der Unterbringung, Unterstützung und Betreuung von vorläufig Aufgenommenen ohne Flüchtlingseigenschaft.
Der Stadtrat dankt den Vertragsgemeinden für die bestehende und zukünftige Zusammenarbeit.
STADTRAT AARBURG
Boningen
119. Generalversammlung des VC Born
Mit Spannung sah
man der Rangverkündigung entgegen
Präsident Philipp Eppler durfte an seiner dritten GV 25 Mitglieder im Restaurant Linde in Kappel begrüssen. Erneut wurde das feine Nachtessen vor der eigentlichen GV eingenommen.
Mit einer Schweigeminute gedachte man den beiden während des letzten Jahres verstorbenen Mitgliedern Samuel Heuer und Edgar Spielmann. Leider musste erneut ein Austritt verzeichnet werden.
Die traktandierten Geschäfte wurden rasch erledigt. Sowohl der Jahresbericht des Präsidenten, als auch der einen Verlust aufweisende Kassabericht wurden mit Applaus genehmigt. Das Budget, das einen grossen Verlust vorsieht, wurde ebenso gutgeheissen, wie der bis Anfang Mai geltende Tourenplan. Im Juni ist vorgesehen, den Dorfvereinen bei der Organisation der 800-Jahr-Feier mitzuhelfen. Mitte August ist eine Clubreise geplant, weil der Verein sein 120-jähriges Bestehen nur intern feiert. Anfangs Oktober findet einmal mehr der von Ehrenmitglied Dieter Runkel organisierte Afeno-Radquer-Cup beim Eichlibann statt. Als neuer Rechnungsrevisor wurde Matthias Schütz einstimmig gewählt. Anschliessend durfte folgenden Jubilaren für langjährige Vereinszugehörigkeit ein Präsent überreicht werden: 20 Jahre Ackermann Manuel, 30 Jahre Eppler Philipp, 40 Jahre Schifferle Jürg, 50 Jahre Gaillet René, Widmer Walter und Wyss Dieter, 60 Jahre Joss Titus. Obwohl der Verein auf einen gut gelungenen Lottomatch zurückblicken darf, wurde mit 10 zu 8 Stimmen beschlossen, diesen nicht mehr durchzuführen. Bei der Helfersuche hapert es, zudem will der Anlass gut organisiert sein, was in Zukunft nicht mehr garantiert ist.
Eine Statutenänderung sieht vor, die Kategorie Freimitglieder einzuführen. Freimitglied soll jemand automatisch werden, der das 80. Altersjahr erreicht hat oder ohne Unterbruch während 50 Jahren dem Verein angehört. Diesem
Asuka Eppler und Dieter Wyss sind die Sieger der Clubmeisterschaft. BILD: ZVG
Antrag wurde einstimmig zugestimmt. Mit Spannung sah man der Rangverkündung in der Clubmeisterschaft entgegen. Der Kampf um den von Stephan Peier gespendeten Wanderpreis und um die Podestplätze blieb spannend bis zum Schluss. Dieter Wyss siegte erneut klar vor Stephan Kainersdorfer und dem punktgleichen Trio Manfred Wyss, Asuka und Philipp Eppler. Asuka Eppler gewann damit als erste Dame den vom Präsidenten gestifteten Wanderpreis erstmals. Matthias Schütz wurde der Pechvogelpreis zugesprochen. Von 37 Klassierten erreichten deren zehn mehr als 50% der Maximalpunktzahl und waren damit preisberechtigt. Die ersten sechs der Clubmeisterschaft durften zudem den Zinsgewinn aus dem Hermann-Kammermann-Fonds und dem Max Bolliger Fonds unter sich aufteilen. Die von Blumen Fleischli gespendeten Blumensträusse wussten zu Gefallen und fanden guten Anklang. Mit den guten Wünschen des Präsidenten und anschliessendem gemütlichem Zusammensein wurde die GV beendet. STEPHAN KAINERSDORFER
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Aarburg Nachrichten aus dem Rathaus Feuerwehr
ist gut aufgestellt und vorbehaltlos einsatzbereit
Die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) hat am 6. Mai 2025 und 24. September 2025 eine Inspektion der Feuerwehr Aarburg durchgeführt und dem Kommando sowie der gesamten Organisation zum Bestehen der Feuerwehrinspektion sowie zu ihrem Einsatz und ihrem wertvollen Beitrag zur Sicherheit im Kanton Aargau gratuliert. Anlässlich der Vorinspektion vom 6. Mai 2025 wurden von der AGV verschiedene Aspekte im Bereich Material, Personal, Administration, Ausbildung und Einsatz eingehend beleuchtet und begutachtet. Gemäss Inspektionsbericht haben sich die verantwortlichen Funktionsträger der Feuerwehr Aarburg seriös vorbereitet und einen guten Einblick in die Führung und Organisation ermöglicht. Ein paar Tipps und Hinweise konnten aufgezeigt und besprochen werden, welche bis zur Hauptinspektion angegangen und vollständig umgesetzt wurden. Die Feuerwehr Aarburg erfüllt,
mit Ausnahme des Feuerwehrmagazins, sämtliche Anforderungen gemäss den massgebenden Akten und Richtlinien. Sie ist gut aufgestellt und vorbehaltlos zu 100% einsatzbereit.
Der zuständige Kreis-Experte gratulierte dem Kommando und der gesamten Organisation zum Bestehen der Feuerwehrinspektion mit dem guten Resultat. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Aarburg dürfen stolz auf Ihre Feuerwehr sein und sich sicher fühlen.
Den Verantwortlichen der Feuerwehr Aarburg wurde unter der Leitung von Kommandant Hauptmann Martin Ryser für die angenehme Zusammenarbeit, die Vorbereitungen im Rahmen der Inspektion 2025 und die vorbildliche Arbeit über das ganze Jahr hinweg zugunsten der Allgemeinheit gedankt. Der Stadtrat schliesst sich dem Dank und der Gratulation der Aargauischen Gebäudeversicherung an. STADTRAT AARBURG
Zubereitungszeit: 20Minuten,backenca.25Minuten NüsseundGorgonzoladaraufverteilenunddie EinschubhöhederBlechetauschen,fertigbacken. Mit
Aarburg Schule Papillon feiert am 21. März ihr 5-Jahr-Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür
Der Papillon denkt Schule anders
Die Schule Papillon feiert diesen Sommer ihr fünfjähriges Bestehen. Was vor fünf Jahren als Herzensprojekt begann, ist heute ein fester Bestandteil der regionalen Bildungslandschaft und über den Kanton Aargau hinaus bekannt Getragen wird die Schule von einem gemeinnützigen Verein, der sich mit viel ehrenamtlichem Einsatz für eine zeitgemässe, kindzentrierte Bildung engagiert.
Im Zentrum der Schule Papillon steht ein klarer pädagogischer Ansatz: Jedes Kind bringt individuelle Stärken und Potenziale mit. Diese gilt es zu entdecken und zu entfalten – in eigenen Projekten, Forschungsvorhaben oder Workshops. Projektbasiertes Lernen spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Kinder arbeiten an selbst gewählten Themen, setzen sich mit realen Fragestellungen auseinander und entwickeln dabei wichtige Zukunftskompetenzen wie Kommunikation, kritisches Denken, Zusammenarbeit und Problemlösefähigkeit.
Individuell und wertschätzend begleitet Die Lehrpersonen verstehen sich als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter. Sie gestalten individuelle Lernangebote, abgestimmt auf Lernstand und Interessen, und geben Halt und Orientierung. Die Kinder werden individuell begleitet und zugleich verlässlich durch die Inhalte des kantonalen Lehrplans geführt. In einem wertschätzenden Lernumfeld erleben sie, dass sie ernst genommen werden und sich mit ihren Ideen einbringen dürfen. Leistung wird nicht über Vergleiche definiert, sondern über den persönlichen Lernfortschritt.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Gemeinschaft als Lernraum. Lernen geschieht bewusst miteinander und altersdurchmischt in Zyklen. Mitverantwortung und gegenseitige Wertschätzung sind fester Bestandteil des Schulalltags.
Am Samstag, 21. März, öffnet die Schule Papillon ihre
Schüler und Schülerinnen geben Einblicke in ihre Projekte und den Schulalltag. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.schule-papillon.ch. NADJA KUNZ
Türen.
Ihr Ziel ist es, die Lernfreude der Kinder zu bewahren. Drei Lehrerinnen aus dem PapillonTeam (v.l.): Manuela Meier, Dominique von Arx, Nadja Kunz, Schulleiterin. BILD: ZVG
Hausbesichtigung in Möriken 14.& 15. März 10 bis 16 Uhr
Am Samstag und Sonntag, 14 und 15 März 2026, bist du herzlich eingeladen, ein individuell geplantes Kobelthaus zu entdecken Am Birchweg 15, 5103 Möriken AG, öffnen wir von 10 bis 16 Uhr die Türen zu diesem aussergewöhnlichen Zuhause – mit grosszügigem Raumgefühl, verspieltem Design und spürbarer Wohnqualität
Bestecke, ob Silber oder versilbert, Zinn und Zinngeschirr zum Höchstpreis. Mrecycling GmbH Bruggmatte 1, 6260 Reiden Alles anbieten auch defekt: 077 463 19 68
Fulenbach 206. GV der Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach
Philipp Caduff musiziert seit sechs Jahrzehnten
Judith von Arx begrüsste im Rössli-Säli 39 Aktivmitglieder und 14 Ehrenmitglieder zur 206. Generalversammlung der Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach. In einer Gedenkminute wurde zu Beginn an das verstorbene Ehrenaktivmitglied, den ehemaligen Präsidenten Hugo Jäggi, gedacht. Musikalisch war der Besuch und der 2. Platz in der Konzertmusik am Kantonalen Musikfest in Sursee der musikalische Höhepunkt. Aber auch das Kinderkonzert mit den Musikmäusen wurde von vielen Kindern besucht. Gesamthaft traf sich der Verein an 75 Proben und Anlässen. Robert Grob, der musikalische Leiter, der übrigens an keinem Anlass gefehlt hat, wird die Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach nächsten Sommer verlassen.
Per Paukenschlag ins Minus Kassierin Adrienne Fiechter konnte schöne Gewinne aus der Kilbi, dem Hunderterclub und dem ersten «Wiiwäg» bekannt geben. Wegen des Kaufs einer vierten Kesselpauke und eines Probeweekends musste sie dennoch ein Minus in der Jahresrechnung präsentieren. Dank der Reserven aus dem Gewinn des Jubiläumsfestes steht der Verein aber auf gesunden Beinen.
Im Jahresprogramm 2026 steht der Besuch des eidgenössischen Musikfests in Biel Ende Mai an erster Stelle. Der Verein wird sich am Auffahrtsdonnerstag den Experten in der 3. Stärkeklasse stellen. Mit dem Jahreskonzert, Regionalmusiktag und dem Adventskonzert sowie Instrumentenvorstellung steht das Musikalische, wie es sich als Musikverein gehört, weiterhin im Mittelpunkt. Die Umrahmung der 800-Jahrfeier Fulenbach Ende Juni und der zweite «Wiiwäg» im August werden aber auch Highlights im Vereinsjahr sein.
Bei den Mutationen stehen drei Austritte zwei Eintritten gegenüber. Aufgenommen wurden Patrick Maier auf dem Bass und Inga Wohlfarth auf der Klarinette. Der Verein zählt neu 45 Aktivmitglieder. Die Wahlen waren nicht spektakulär, wurden doch alle Gremien mit den gleichen Personen wieder besetzt. Ausser Beatrice Schmid ersetzt Markus Jäggi als Veteranenobmann respektive -obfrau. Philipp Caduff durfte für 60 Jahre musizieren die CISM-Medaille (eine europäische Auszeichnung) in Empfang nehmen. Fabienne Keller wurde für 25 Jahre zur kantonalen Veteranin geehrt. WALTER KIENER
Brittnau Das Unverständnis im Dorf ist nach wie vor gross
Gemeindeammann Kurt Iseli erhält Kopien der Unterschriftenbögen, die Wolfgang und Hannelore Dietrich und ihr Team zusammengetragen haben. BILD: DENISE WOODTLI RITSCHARD
Brittnau/Strengelbach Die Gemeinden wehren sich
986 Unterschriften für den Erhalt der Buslinie 604
Die Buslinie 604 Zofingen-Strengelbach-Brittnau muss erhalten bleiben! Dies fordern 341 Personen vorwiegend aus dem Brittnauer Gemeindeteil Hard in einer Petition, die dieser Tage an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt in Aarau weitergeleitet wurde. Wolfgang und Hannelore Dietrich von der neu gegründeten Vereinigung Aktive Senioren Brittnau sind die Initianten dieser erfolgreichen Unterschriftensammlung. «341 Unterschriften auf 35 Bögen – das ist ein tolles Ergebnis! Hoffentlich hat dieser Einsatz Erfolg!», sagt dazu Hannelore Dietrich. Sie führt weiter aus, dass sehr viele ältere Personen im Gemeindeteil Hard in absehbarer Zeit auf das Auto verzichten müssen, und durch den Zuzug von jungen Familien mit Kindern werden diese auch in Zukunft auf den Bus nach Zofingen in die Schule angewiesen sein.
Tatsache ist auch: In Brittnau mit rund 4400 Einwohnern fehlen Geschäfte weitgehend, wenn man von der Bäckerei Waber und vom Coop-Laden absieht. Es gibt keinen Arzt, keinen Zahnarzt, keine Apotheke und keine Drogerie. Das Altersheim liegt in Strengelbach, der Bahnhof Brittnau-Wikon steht peripher auf Luzerner Boden. Alle diese Argumente sprechen aus der Sicht der Gruppierung Aktive Senioren Brittnau klar und deutlich für die Beibehaltung der Buslinie 604. Unterstützung erhalten die Brittnauer auch durch die Nachbargemeinde: Der Strengelbacher alt Gemeindeammann Werner Kurt hat mit dem Komitee «Gegen die Aufhebung der Buslinie 604 Zofingen-Strengelbach-Brittnau» ebenfalls 645 Unterschriften gesammelt und diese letzte Woche mit einer Viererdelegation direkt in Aarau abgegeben. HANS-PETER BLÄTTLER
Improvisierte Denkmäler für den «Storchenvater»
Der Storch gehört zu Brittnau, wie der Bär zur Stadt Bern. Weitherum ist die Gemeinde als «Storchendorf» bekannt. Die lokale Bäckerei-Konditorei verkauft eine als «Storcheneier» bekannte Süssigkeit und auch die Jungschar ist nach dem Tier benannt.
Der Kanton hat Peter Hartmann kürzlich an einer Sitzung klar gemacht, dass es seine Tätigkeit nicht mehr braucht. Für die Aufzucht von Jungen, Pflege von verletzten oder das Erlösen von kranken oder verletzten Störchen seien verschiedene Bewilligungen beziehungsweise Ausbildungen nötig, hiess es auf Anfrage dieser Zeitung. Peter Hartmann verfüge über keine dieser Bewilligungen. Im Gespräch mit dem ZT möchte Peter Hartmann einiges klarstellen. Er betont, dass ihm 1987, als die Gemeinde jemanden suchte, um die Störche zu betreuen, niemand sagte, dass er dafür eine Bewilligung oder Ausbildung braucht. «Selbstverständlich hätte ich einen solchen Kurs absolviert», sagt er. Das Wissen habe er sich in der Literatur und in der Natur angeeignet. Ihm ist zudem schleierhaft, warum sich der Kanton in den letzten fast 40 Jahren nie bei ihm gemeldet hat und das Ganze erst jetzt ein Thema ist. Dazu heisst es auf Anfrage: «Die kantonale Fachstelle wurde von einer Hausverwaltung bezüglich Entfernung eines Storchenhorstes vom Hausdach kontaktiert», teilt Erwin Osterwalder, Fachspezialist Koordination Jagd beim Kanton, mit. «Im Zuge der Beratung haben wir auf die dafür nötige kantonale Bewilligung hingewiesen.
Damit kam das Ganze ins Rollen.» Peter Hartmann weist zudem von sich, dass er die Störche beim Brüten gestört hat. Die Erhebung habe er mithilfe eines Feldstechers oder mit einer Drohne gemacht. «Es sind auch schon Horste heruntergefallen»
Die Kontrolle der Horste erachtet Peter Hartmann als unerlässlich. «Es sind auch schon Horste heruntergefallen», sagt er. Für eine periodische Kontrolle werde eine Vereinbarung mit der Jagd-
gesellschaft oder einem örtlichen Vogelschutzverein angestrebt, liess der Kanton verlauten. Die Brittnauer Jagdaufseherin Katharina Bertschinger will sich nicht öffentlich äussern. Und Präsident des Brittnauer Natur- und Vogelschutzvereins ist: Peter Hartmann. Erwin Osterwalder hält grundsätzlich fest, dass für den Horst auf dem Hausdach der Hauseigentümer verantwortlich ist. «Da der Weissstorch und sein Nest aber streng geschützt sind, bedürfen Eingriffe an diesem einer
Brittnau
Frühling im Gruebe-Brocki
Am Samstag, 14. März, öffnet das Gruebe-Brocki des Gemeinnützigen Frauenvereins rechtzeitig vor Ostern und dem Zügeltermin seine Türen. Wer sich von überzähligen oder überdrüssig gewordenen Artikeln trennen will oder etwas Neues sucht – für den ist das Brocki der richtige Ort. Jedermann ist herzlich eingeladen nach Lust und Laune zu stöbern.
Natürlich versteht sich der Betrieb einer Brocki auch als Nachhaltigkeitsbetrieb. Die gerettete Ware wird vor der Mulde gerettet, weiterverwendet und so im Kreislauf gehalten. Wie gewohnt präsentiert sich während der ganzen Saison ein interessantes Sammelsurium an Haushalts-, Dekorations- und Freizeitartikeln. Ab sofort wird wieder gut erhaltene, funktionstüchtige Ware entgegengenommen. Vorstandsmitglieder werden am Eröffnungstag mit Kaffee und Zopf anwesend sein. Näheres über den Frauenverein und seine Aktivitäten finden sie auf der Homepage www.frauenvereinbrittnau.ch Die Brocki befindet sich in der Multisammelstelle am Hausackerweg. Öffnungszeiten: bis 14. November jeden Samstag von 9 bis 12.30 Uhr. MARLISE VONÄSCH
Brittnau
Mittagstisch
Am Donnerstag, 12. März findet der nächste Mittagstisch der Pro Senectute statt. Die Gäste treffen sich um 11.45 Uhr im Restaurant Sonne. Beim gemütlichen Zusammensein geniessen sie ein feines Menu. Platz für neue Gäste ist immer vorhanden. Abholdienst: Marlise Wüest, Telefon 062 751 69 23. MARLISE WÜEST
Was in der Region abgeht, erfahren Sie im Wiggertaler
kantonalen Bewilligung.»
Im Dorf, in der ganzen Region, versteht man den Aufruhr nicht. Peter Hartmann hat viele Rückmeldungen erhalten, vor allem auch aufmunternde. Im Dorf von Brittnau hat man Peter Hartmann bereits zwei «StorchenDenkmäler» gesetzt.
Das vermag den Schmerz von Peter Hartmann etwas zu lindern. «Fast 40 Jahre habe ich mich um die Störche gekümmert, von diesen Erinnerungen lebe ich nun», sagt er. «Und mehr wert
als der Dank des Kantons sind mir die glänzenden Augen von wohl über tausend Kindern, denen ich den Storch näherbringen konnte.» Er sei jenen dankbar, die ihn während all den Jahren unterstützt hätten.
Gemeinderätin: «Gemeinde hat damit nichts zu tun»
Seitens Gemeinde will man Peter Hartmann für dessen «grosse Arbeit» noch speziell verdanken, sagt die zuständige Gemeinderätin Yvonne Gerhard. Hartmann habe sich immens für den Storch eingesetzt. Sie war an der Sitzung dabei, an der Peter Hartmann dazu aufgefordert wurde, «jegliche Pflege im Umgang mit den Störchen zu unterlassen». Gerhard betont: «Die Gemeinde hat mit der Absetzung des Storchenvaters nichts zu tun.» Sie hat einige Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. Ausnahmslos habe Unverständnis geherrscht, vor allem auch aufgrund der fehlenden Wertschätzung seitens Kantons für den jahrelangen Einsatz von Peter Hartmann. Gerhard zeigt sich vor allem auch erstaunt darob, dass der Kanton scheinbar «keine Kenntnisse über die jahrzehntelange Wiederansiedlung des Storches in Brittnau hatte». Die Gemeinderätin führt aus, dass die Störche auch in Zukunft eine grosse Bedeutung für das Dorf Brittnau haben werden. «Sie sind in Brittnau gut angesiedelt. Das ist sicher durch die jahrelange Arbeit von Peter Hartmann positiv beeinflusst worden.» JANINE MÜLLER
Auch hier wird dem Storchenvater für seine Arbeit gedankt. BILD: RAFAEL HÜSSY
Eine Art «Storchen-Denkmal» für Storchenvater Peter Hartmann im Dorf. BILD: JANINE MUELLER
Patrick Maier, Inga Wohlfarth, Judith von Arx, Philipp Caduff, Fabienne Keller. BILD: WALTER KIENER
Murgenthal Delegiertenversammlung am 14. März
Tradition, Kameradschaft und gelebter Wassersport
Am 14. März blickt der Schweizerische Pontoniersportverband nach Murgenthal: Die Delegiertenversammlung fin-
det in der Aargauer Gemeinde statt. Nach 1970 ist es erst das zweite Mal, dass der Pontonierfahrverein Murgen-
thal diesen Anlass durchführt. Mit Regierungsrätin Martina Bircher, Gemeindeammann Stefan Ruf sowie Nationalrat Christian Glur erhält die Versammlung zusätzliches politisches Gewicht.
Der Pontonierverein Murgenthal wurde 1895 gegründet und gehört zu den traditionsreichen Vereinen im Schweizer Pontoniersport. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstand im guten Einvernehmen der Pontoniersportverein Wynau. Die Murgenthaler unterstützten die Gründung auch finanziell. Bis heute verbindet die beiden Vereine eine kameradschaftliche Beziehung, ergänzt durch sportliche Rivalität.
Neben dem Sport ist der Verein stark im regionalen Leben verankert. In den
Murgenthal 129. GV des Handwerker- und Gewerbevereins Murgenthal und Umgebung
1980er-Jahren wurde das Fischessen ins Leben gerufen, das seither jährlich im September stattfindet. Fischknusperli, Wein und geselliges Beisammensein machen den Anlass zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Auch sportlich setzte der Verein Akzente: Seit 2006 organisiert er regelmässig Wettkämpfe in Murgenthal. Ein Höhepunkt war die Schweizermeisterschaft 2021, die trotz Corona-Massnahmen und schwieriger Hochwasserbedingungen erfolgreich durchgeführt werden konnte und vielen in bester Erinnerung blieb.
Zum 125-Jahr-Jubiläum wurde das Vereinshaus umfassend saniert und präsentiert sich seither in neuem Glanz – ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Zukunftsorientierung.
Murgenthaler Gewerbler suchen dringend einen neuen Präsidenten
Der HGV Murgenthal und Umgebung musste im Restaurant Pizzeria Linde in Fulenbach die Demission seines langjährigen Präsidenten Pascal Blum verdauen. Händeringend sucht der Verein jetzt einen Nachfolger. 59 Teilnehmer, darunter 28 Aktivmitglieder, folgten der Einladung zur 129. Generalversammlung. «Fast 50 Prozent der Aktivmitglieder sind hier. Da muss mir keiner erklären, dass der Gewerbeverein ein alter Zopf ist», begrüsste Pascal Blum die Anwesenden, welche nach einer zünftigen Portion Hackbraten mit Kartoffelstock den Worten des scheidenden Präsidenten lauschten. 2012 liess sich Pascal Blum überreden, in den Vorstand zu kommen. Unter der Prämisse, dass Urs Schärer mindestens vier Jahre den Verein als Präsident führt, bevor Pascal Blum seinen «Lehrmeister» beerbt. Und so stieg Blum 2016 zum Präsidenten auf, räumte Archive und die Statuten auf, liess sich 2018 als Bezirksvertreter in den AGV-Vorstand wählen, um die Interessen seiner Region zu vertreten.
Imposantes Zahlenwerk Als Präsident des HGV leitete er 36 Vorstandssitzungen und neun Generalversammlungen. Zudem besuchte er 58 Generalversammlungen befreundeter Gewerbevereine. So erarbeitete er sich ein hohes Ansehen im Bezirk, was erklärte, warum an seiner letzten GV als Präsident Führungsköpfe von acht anderen Gewerbevereinen im Publikum sassen. An vier MUGA amtete Blum zu-
dem als Ausstellungsarchitekt, was einen gesamten Planungsaufwand von circa 1200 Stunden mit sich brachte. Die 5. Ausgabe findet vom 17. bis 19. April im Dorfzentrum bei der Mehrzweckhalle statt. Nach dem Jahresbericht des Präsidenten präsentierte Kassierin Denise Steiner die Rechnung 2025, welche mit einem Minus von 547 Franken in leicht roten Zahlen daherkam. Bei den Mitgliederzahlen gab es zwei Austritte und einen Ausschluss aufgrund mehrfacher Zahlungsversäumnis. Der HGV kompensiert dies mit drei Neumitgliedern: Allemann Brillen und Kontaktlinsen AG, Rothrist, Curtolo AG, Oftringen, und Veruya GmbH, Murgenthal.
Vorstand schrumpft
Beim Traktandum Wahlen wurde es spannend. Wer würde Pascal Blum als Präsidenten beerben? Eine Antwort darauf fand der HGV bis zu seiner GV nicht. «Ob das Präsidium von einer Frau, einem Mann, in einem Co-Präsidium oder wie auch immer geführt wird, ist offen. Wichtig wäre, dass diese Vakanz gelöst wird, und zwar lieber gestern als morgen», sagte Blum. Immerhin erklärte sich Vizepräsident Raphael Sidler bereit, den Verein in den kommenden zwei Jahren ad Interim
zu führen, bevor auch er den Vorstand verlässt. «Ich will uns damit Zeit verschaffen, um hoffentlich die Zukunft unseres Vereins zu bestimmen. Oder müssen wir realistisch prüfen, ob eine Weiterführung überhaupt noch sinnvoll ist? Wollen wir eine Fusion mit einem anderen Gewerbeverein anstreben oder sogar auf eine Auflösung zusteuern?», erklärte Raphael Sidler die Dringlichkeit der Lage. Da mit Denise Steiner und Daniel Basler zwei weitere Vorstandsmitglieder demissionierten und mit Stephan Balmer, Pyrateam,
Rothrist, nur ein Kandidat nachrückte, schrumpfte der Vorstand bedenklich. Raphael Sidler, Hansruedi Jäggi, Niklaus Baumann und Stephan Balmer formen künftig das VorstandsQuartett.
Zwei Ehrenmitglieder ernannt Nach diesen ernsten Tönen erhellte sich das Klangbild beim Traktandum Ehrungen wieder deutlich. Denise Steiner wählten die Versammelten nach fast zwölf Jahren als Kassierin zum Freimitglied. Max Schärer, der die letzten 32 Jahre als Gemeindeamman geamtet hatte und massgeblich zur Verbesserung des Klimas zwischen Politik und Gewerbe beigetragen hatte, ernannten die Anwesenden zum Ehren-
Ein weiteres besonderes Kapitel folgte 2025 mit einer Talfahrt von der Wiege der Aare in Meiringen bis nach Murgenthal. Mit vier Booten erlebten die Teilnehmenden ein eindrückliches Abenteuer voller Begegnungen und gelebter Kameradschaft.
Besonders stolz ist der Verein auf seinen Nachwuchs: Über ein Dutzend Jungpontoniere trainieren regelmässig auf der Aare und entwickeln Schritt für Schritt ihre Fähigkeiten. Dieses Engagement stärkt die Zuversicht für eine erfolgreiche Zukunft.
Die Pontoniere Murgenthal heissen alle Delegierten, Jubilarinnen und Jubilare und Gäste herzlich willkommen und wünschen eine bereichernde Versammlung sowie eine schöne Zeit in Murgenthal.
MICHAEL WYSS
mitglied. «Wer mich kennt, weiss, dass ich eigentlich nie sprachlos bin», sagte Max Schärer – und war es dann doch. Pascal Blum darf sich die Ehrenmitgliedschafts-Urkunde ebenfalls in die Stube hängen. «Es gibt Menschen, die ein Amt ausüben, und es gibt Menschen, die ein Amt leben. Du gehörst ganz klar zur zweiten Kategorie», sagte Raphael Sidler. «Über mehr als ein Jahrzehnt hast du Verantwortung getragen – mit Weitsicht, mit Mut und vor allem mit enorm viel Energie.» Den rhetorischen Schlusspunkt setzte AGVPräsident Benjamin Giezendanner. In eben jenem Vorstand wird Pascal Blum auch künftig sitzen, um die Interessen des Bezirks wortstark zu vertreten. MANUEL ARNOLD
Linienfahrt am Eidgenössischen Pontonierwettfahren 2025.
Die Pontoniere Murgenthal leben die Kameradschaft und den Wassersport.
BILDER: ZVG
Baureportage
Wohnhaus West Mensa
Strengelbach
Stiftung azb entwickelt sich kontinuierlich weiter – zwei weitere Meilensteine realisiert
Mit dem Umbau des Wohnhauses West und der Neugestaltung der Mensa vollzieht die Stiftung azb wichtige Schritte und verbessert die Qualität für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende nachhaltig.
Der Umbau des Wohnhauses West ist weit mehr als eine bauliche Erneuerung. Wir schaffen ein Zuhause, das heutigen Standards entspricht und individuelle Bedürfnisse ernst nimmt. Zimmer mit eigenen Nasszellen sowie eine moderne, einladende Raumgestaltung steigern die Lebensqualität spürbar. Während des Umbaus fanden die Bewohnerinnen und Be-
wohner in der Marienburg in Wikon ein temporäres Zuhause. Dies brachte neben logistischen Herausforderungen auch hohe Anforderungen an Toleranz und Anpassungsfähigkeit mit sich –sowohl für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner als auch für das Personal. Ein besonderer Dank gilt ihnen allen sowie den vielen freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre. Am Anfang stand das Burgabenteuer, und heute sind alle froh, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Auch die neue Mensa ist ein echter Meilenstein. Sie wird zu einem Ort, der an einen Waldspaziergang erinnert und zu einem lebendigen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher wird – denn Integration beginnt mit Begegnung. Die modernisierte Infrastruktur
sorgt nicht nur für mehr Komfort, insbesondere dank verbesserter Akustik, sondern optimiert auch die Arbeitsabläufe deutlich.
Dass diese Projekte Wirklichkeit werden konnten, verdanken wir dem grossen Engagement und der Flexibilität vieler Beteiligter: den Mitarbeitenden, den Architektinnen und Architekten, den Bauleitungen sowie allen Handwerkerinnen und Handwerkern. Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir gemeinsam Orte schaffen können, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Der Umbau des Wohnhauses West und die Erneuerung der Mensa sind sichtbare Zeichen dafür, dass sich die Stiftung azb kontinuierlich weiterentwickelt – heute und in Zukunft.
Marco Sutter, Geschäftsführer Stiftung azb
So schön sieht das Wohnhaus West, das momentan noch eingerüstet ist, in Zukunft aus. Kleines Bild: Die fertig renovierte Mensa lädt zum Verweilen ein.
BILD: VISUALISIERUNG ARCHIBAU PS GMBH / FOTO: THOMAS FÜRST
Marco Sutter, Geschäftsführer
Wiggertaler Nr. 11 / 12. März 2026
Baureportage Wohnhaus West
undästhetische Gastroanlagen…
Die Abteilung für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und herausforderndem Verhalten ist mit doppelten Türen ausgestattet.
Wohnheim West: Bericht des Architekten
Nach einer Umbauzeit von 90 Tagen kehrt wieder Ruhe ein ins Wohnheim West. Bewohnerinnen und Bewohner konnten ihre Zimmer beziehen und geniessen jetzt einen ruhigen Alltag, in einer neuen, aber doch gewohnten Umgebung.
Auf der Baustelle 90 Tage Lärm und viel Knowhow: Täglich arbeiteten 30 bis 50 Handwerkerinnen und Handwerker vor Ort, diszipliniert miteinander in Richtung Ziel. Überraschungen im Umbau waren nicht selten – Lösungen gab es immer. Planer, Bauleitung, Handwerker, Personal und Geschäftsleitung – es war eine überzeugende Teamarbeit.
Als Architekturbüro durfte die Archibau PS GmbH eine komplexe Planung umsetzen. Ideen waren gefragt und durften miteinbezogen werden. Kurz vor dem Baustart kamen neue Aufgaben hinzu: Ersatz der Fenster und Aussendämmung an Dach und Fassade. Nach einer längeren Planungsphase startete der Umbau schliesslich mit zwei Wochen Verspätung – mit dem Ziel, die Arbeiten bis Ende Jahr abzuschliessen.
Täglich waren wir vor Ort, um bei Anpassungen oder Änderungen reagieren zu können. Es galt, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, angenehmes Wohnen zu schaffen und die Tagesabläufe zu vereinfachen. Ruhe durch Schallschutz und Akustik sowie Sicherheit und Hygiene – alles soll den neusten Anforderungen entsprechen. Durch Einsatz gezielter Oberflächenwahl soll dem täglichen Unterhalt Sorge getragen werden. Ein Gemisch aus Sanierung und Ersatz. Im ganzen Wohnhaus wurden die Oberflächen erneuert. Grundrisse wurden modernisiert und umgestaltet, alte Wände entfernt und neue Wände gestellt. Es wurden neue Nasszellen in bestehende Zimmer eingebaut. Sämtliche Wasserleitungen wurden durch neue ersetzt. Es wurden Lüftungen saniert und zum Teil neue Lüftungen eingebaut. Es wurde in den Kern des Gebäudes eingegriffen. Licht, Akustik und Farben waren sehr wichtige Themen, welche gezielt umgesetzt wurden. Das Ergebnis darf sich zeigen lassen.
Der Eingangsbereich überzeugt mit seiner dezenten Farbgebung.
Securiton AG Wir realisieren funktionelle Pius NadlerAG
Eine echte Herausforderung der Haustechnik, wie alte Strukturen zum Teil neu eingeteilt werden mit der neuen Leitungsführung für Wasser und Luft. Durch die neue Beleuchtung wird Licht ins Dunkel gebracht, alles rückt ins richtige Licht und Wohlbehagen entsteht. Die Bewohnerzimmer bekamen ein neues Gesicht mit erhöhtem Wohnkomfort. Die neuen Bodenbeläge aus Kautschuk und die Deckenverkleidungen aus Holz sorgen nicht nur für ein angenehmes Erscheinungsbild, sie erfüllen eine gute Akustik und sorgen für ein angenehmes Wohlbehagen. Das neue wohnliche Farb- und Materialkonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der Krucker Partner AG aus Rothenburg erarbeitet. Mit dem Umbau erweitert die Stiftung azb ihr Angebot. Die «HEVE» umfasst eine Abteilung, welche die Anforderungen für Personen mit herausfordernden Bedürfnissen gezielt begleitet. Für die Planung waren gute Ideen gefragt. In der Abteilung der «HEVE» wurden zwei Rundläufe für die Bewohnenden umgesetzt. Einer verläuft im Innern des Abteils und einer verläuft mit Inbezugnahme der Umgebungsflächen. Die Bewohnerinnen und Bewohner können von innen nach aussen auf dem Rundlauf gehen, und so in einer aufgewühlten Gefühlslage Ruhe finden. Begriffe wie Kontakttüren und Time Out Raum standen im Mittelpunkt. Durch den Einbau von flexiblen Trennwänden können Räume vielseitiger genutzt werden. Es wurden externe Fachstellen beigezogen, um die Bedürfnisse der künftigen Bewohnenden richtig zu deuten und umzusetzen. Ein Teil der Umgebung wurde in die Gestaltung miteinbezogen. Gehwege, Sitzgelegenheiten und Pflanzen laden zum Verweilen in der Natur ein. Diese Arbeiten sind noch im Gange. Auch auf dem Dach wurde die Gestaltung nicht vergessen. Dieses wurde gezielt bepflanzt, sodass die Bewohnerinnen und Bewohner einen schöneren Ausblick erleben.
Peter Stöckli, Architekt, Archibau PS GmbH
Die Zimmer verfügen nun über rollstuhlgängige Nasszellen.
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BILDER: ARCHIBAU PS
Mensa: Bericht des Architekten
Die Mensa bildet als sozialer Mittelpunkt des Areals das Herzstück der Intervention. Mit dem innenarchitektonischen Konzept entwickelte die Krucker Partner AG einen Ort, der Naturassoziationen in eine räumliche Erfahrung übersetzt und Atmosphäre, Funktion und soziale Bedürfnisse miteinander verbindet.
Ausgangspunkt des Projekts war die Einladung der Stiftung azb zu einem Wettbewerb, aus dem der Entwurf von Krucker Partner AG als überzeugende Antwort auf die gestellten Anforderungen hervorging. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der den Alltag der Bewohnenden und Mitarbeitenden gleichermassen unterstützt und Identifikation ermöglicht.
Das Konzept «Waldspaziergang» bildet die gestalterische Grundlage. Inspiriert von der beruhigenden Wirkung eines Aufenthalts im Wald, überträgt die Gestaltung Qualitäten wie Ruhe, Orientierung und Natürlichkeit in den Innenraum. Gedämpfte Grün- und Erdfarben, textile Vorhänge, akustisch wirksame Oberflächen, ein integriertes Soundsystem sowie warme Materialien erzeugen eine entspannte Atmosphäre und verbessern gleichzeitig die Raumakustik nachhaltig.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Anforderungen von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und herausforderndem Verhalten. Die Mensa wurde bewusst als reizarme Umgebung
konzipiert, in der Gestaltung und Funktion eng miteinander verbunden sind. Schallgedämmte Bauteile, reduzierte visuelle Reize und sicherheitsrelevante Elemente schaffen Orientierung und Ruhe, ohne die räumliche Offenheit einzuschränken.
Massgefertigte Einbauten, Vorhangzonierungen und Sitzlandschaften strukturieren den Raum in unterschiedliche Aufenthaltsbereiche und ermöglichen vielfältige Nutzungen, vom täglichen Mittagessen bis zu Bankettveranstaltungen mit bis zu 200 Personen. Parallel dazu wurden betriebliche Abläufe optimiert. Die Erweiterung des Küchen- und Ausgabebereichs sowie neue Beleuchtungs- und Steuerungssysteme unterstützen einen zeitgemässen und flexiblen Betrieb.
Der Umbau zeigt, wie präzise Eingriffe im Bestand Räume entstehen lassen, die funktional und emotional überzeugen. Architektur und Innenarchitektur greifen ineinander und schaffen einen Ort der Begegnung – ein Umfeld, in dem Gemeinschaft gelebt wird und Menschen sich zuhause fühlen.
Krucker Partner AG dankt der Bauherrschaft, allen Projektbeteiligten sowie den ausführenden Unternehmen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die gemeinsame Realisierung dieses besonderen Projekts.
31.Mai–7.Juni2026 8TageHP Fr.1220.–Provence zur Lavendelblüte (F) 15.–20.Juni2026 6TageHP Fr.1080.–Ferien in Gerlos im Tirol (A) 5.–11.Juli2026 7TageHP Fr.980.–Mayrhofen im Zillertal (A)
5.–11.Juli2026 7TageHP Fr.1280.–Ferien in Reit im Winkl, Chiemgau, Bayern (D)
19.Juli–24.Juli2026 6TageHP Fr.1140.–
Sommerferien in Oberösterreich 3.–8.August2026 6TageHP Fr.940.–
Sommerferien im Puschlav (CH) 13.–16.August2026 4TageHP Fr.820.–Deutsche Weinstrasse und Pfalz (D)
27.–29.September2026 3TageHP Fr.610.–
Badeferien in Calella, Spanien
27.–3.Oktober2026 8.5TageHP Fr.860.–
Goldener Herbst in Zell am See, Salzburgerland (A)
5.–10.Oktober2026 6TageHP Fr.1120.–Südtirol mit Törggelfest (I)
24.–28.Oktober2026 5TageHP Fr.830.–Vorweihnachtszauber in Tirol (A) 8.–11.Dezember2026 4TageZF Fr.580.–
Im Fokus:derneueMG S6 –dasvollelektrische SUV, das modernes Design,hohe Reichweite undAlltagstauglichkeit vereint.
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ÄussereLuzernerstrasse21 4665 Oftringen
Oftringen Ein Zeichen der Wertschätzung Samariterverein verschenkte
Primeln im Lindenhof
Jedes Jahr am ersten Sonntag im März findet der Tag der Kranken statt. In diesem Jahr fiel er auf den 1. März. Doch was verbirgt sich hinter diesem besonderen Tag?
Der gleichnamige Trägerverein möchte mit dem Aktionstag das Bewusstsein der Bevölkerung für Gesundheit und Krankheit stärken. Ziel ist es, gesunde Menschen mit erkrankten Menschen zusammenzubringen und so Begegnungen zu ermöglichen, die Verständnis und Unterstützung fördern.
Unter dem diesjährigen Motto «selbstbestimmt und eingebunden»
standen die individuellen Bedürfnisse und Teilhabe aller Beteiligten im Mittelpunkt – Werte, die für jeden etwas anderes bedeuten, aber im Alltag eine zentrale Rolle spielen.
Der Samariterverein Oftringen nutzte den Anlass, um den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altersheims Lindenhof, mit einem Primel eine Freude zu bereiten. Am Samstag, den 28. Februar, waren sechs SamariterInnen vor Ort, um kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten zu überreichen und damit ein Zeichen der Wertschätzung zu setzen.
ADRIAN BERTSCHI
Murgenthal Mitteilung über den Rechnungsabschluss
Das Ergebnis fällt besser aus als budgetiert
Die Rechnung 2025 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandsüberschuss von 84’369.32 Franken ab. Budgetiert wurde ein Aufwandsüberschuss von 188’670 Franken, damit ist das Ergebnis um 103’300.68 Franken besser. Dass das Resultat leicht besser ist als budgetiert liegt u. a. bei den Mehreinnahmen bei den Steuern (+270’161.70 Franken). Den Mehreinnahmen stehen aber auch Mehrausgaben in mehreren Bereichen gegenüber.
Wasserwerk
Der Ertragsüberschuss beträgt 213’576.77 Franken (Budget: 123’070 Franken). Die Schuld per 31. Dezember 2025 beträgt 996’211.27 Franken und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 161’457.97 erhöht.
Abwasserbeseitigung
Der Ertragsüberschuss beträgt 5’642.66 Franken (Budget Aufwandsüberschuss: 32’290 Franken). Das Vermögen per 31. Dezember 2025 beträgt 2’570’084.12 Franken und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 236’232.72 erhöht.
Abfallwirtschaft
Der Aufwandsüberschuss beträgt 7’408.10 Franken (Budget: 42’390 Franken). Das Vermögen per 31. Dezember 2025 beträgt 582’390.89 Fran-
ken und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2051.10 reduziert.
Elektrizitätsversorgung
Der Ertragsüberschuss beträgt 298’910.47 Franken (Budget: 409’910.47 Franken). Das Vermögen per 31. Dezember 2024 hat sich in eine Schuld von 52’839.28 Franken per 31. Dezember 2025 gewandelt. Der Finanzierungsfehlbetrag betrug 101’646.38 Franken.
Ortsbürgergemeinde
Es wurde ein Aufwandsüberschuss von 9’046.67 Franken erzielt (Budget Ertragsüberschuss 3’730.00 Franken).
Die Rechnung schliesst somit um 12’776.67 Franken schlechter ab. Im Rechnungsjahr wurden 1510 Kubikmeter Holz geschlagen. Die Gründe für den Aufwandsüberschuss liegen v. a. im Bereich der Kosten: Mehrkosten bei der Dachsanierung des Waldhauses; Ersatz einer undichten Kamineinfassung beim Rastplatz Walliswil; Mehrkosten bei der Holzernte inkl. Zwangsnutzung.
Ein detaillierter Rechnungsauszug kann demnächst auf der Internet-Seite www.murgenthal.ch heruntergeladen oder in gedruckter Form von der Abteilung Finanzen bezogen werden. GEMEINDE MURGENTHAL
Murgenthal Nachrichten der Gemeinde Änderung der Zivilschutzverordnung
Am 1. Januar ist eine Änderung der Zivilschutzverordnung in Kraft getreten. Unter anderem werden An-, Auf- und Umbauten sowie Nutzungsänderungen Neubauten gleichgestellt, und der Ersatzbeitrag für nicht erstellte Schutzräume wird von 400 auf 1400 Franken pro Schutzplatz erhöht. Private Schutzräume, die vor dem 1. Januar 1987 erstellt wurden, sowie öffentliche Schutzräume müssen nachgerüstet werden, wenn keine Liegestellen und Trockenklosetts vorhanden sind. Über 40-jährige Schutzanlagen und -räume müssen erneuert werden. Die entsprechenden Anordnungen werden im
Rahmen der periodischen Schutzraumkontrolle durch die Zivilschutzorganisation getroffen.
Personelles
Marc Haldemann wurde als Hauswart für die Anlagen in der Friedau gewählt. Er ist Nachfolger von Roger Graf und tritt seine Stelle am 4. Juni an. Marc Haldemann ist 35-jährig und wohnt in Glashütten.
Oftringen GV der Musikgesellschaft Oftringen-Küngoldingen
Keine Austritte, dafür drei neue
Mitglieder
Die Mitglieder der Musikgesellschaft Oftringen-Küngoldingen (MGOK) trafen sich kürzlich zur 30. Generalversammlung. Nach einem gemeinsamen Nachtessen eröffnete Präsidentin Corina Hirsiger die Versammlung. Im Jahresrückblick wurde auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückgeblickt. Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Musiktag in Sulz. Auch das Kinderfest in Oftringen sowie die Vereinsreise nach Schaffhausen bleiben in bester Erinnerung. Besonders erfolgreich war das Unterhaltungskonzert unter dem Motto «Sound of Sport», das beim Publikum grossen Anklang fand und auch finanziell erfolgreich abschloss. Kassierin Nina Hunziker präsentierte somit eine erfreuliche Jahresrechnung 2025.
Bei den Mutationen durfte die Musikgesellschaft drei Neumitglieder willkommen heissen: Simon Peterson, Sarah Oschwald und Daniel Oschwald. Austritte waren erfreulicherweise keine zu verzeichnen. Im Traktandum Wahlen kam es zu einigen Veränderungen. Das grosse Engagement von Corina Hirsiger, die ihr Amt als Präsidentin abgab und aus dem Vorstand zurücktrat, wurde mit herzlichem Dank gewürdigt. Zur neuen Präsidentin wurde Nina Hunziker ein-
Geschenk für ihr grosses Engagement.
stimmig gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Tamara Böhm als Kassierin. Der Vorstand ist somit wieder komplett und setzt sich zusammen aus Nina Hunziker (Präsidentin), Ruedi Studer (Vizepräsident), Tamara Böhm (Kassierin), Natalie Meienberger (Archivarin), Christine Siegrist (Aktuarin), Michael Eich (Materialchef). Als Dirigent wurde Lukas Setz einstimmig bestätigt und für seine engagierte musikalische Leitung verdankt. In der Musikkommission kommt es ebenfalls zu einer Rochade: Karin Oschwald tritt
Oftringen 16. und 17. März, von 10 bis 15 Uhr
Gold-, Silber- und Uhrenankauf im Restaurant Bistro Villa
zurück, neu ergänzt Philippe Brandenburg das Gremium. Im neuen Vereinsjahr steht mit der Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Biel ein besonderer Höhepunkt bevor. Gemeinsam mit der MG Murgenthal wird sich der Verein diesem musikalischen Grossanlass stellen. Zudem lädt die Musikgesellschaft im Oktober zum Unterhaltungskonzert unter dem Motto «MGOK sucht das Supertalent» ein. Weitere Informationen dazu sind auf der Vereinswebsite zu finden. CHRISTINE SIEGRIST
Murgenthal Suppenzmittag
Die Kirchenpflege lädt, gemeinsam mit Pfarrer Andreas Berde, am Sonntag, 15. März zum Gottesdienst und anschliessenden «Suppenzmittag» in den Gemeindesaal in Riken ein. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr und wird musikalisch durch Carmen Linnhoff am Klavier umrahmt. Ab 12 Uhr bietet ein Team verschiedene Suppen an, Kaffee und Kuchen fehlen auch nicht. Die Kollekte ist für die Ökumenische Kampagne von HEKS bestimmt. Bei den Vorbereitungen hilft die Konfirmandenklasse tatkräftig mit.
MAJA GERTEISER
Oftringen
Obristhof lädt zur Seniorenstubete
Am Montag und Dienstag, 16. und 17. März, je von 10 bis 15 Uhr, findet im Restaurant Bistro Villa in Oftringen ein Ankauf von Gold, Silber und Uhren samt persönlicher Beratung statt. Diamantschmuck, Brillanten, Gold- und Silberbarren, Zahngold, Bruchgold, Barren, Münzen, Medaillen, Silberund Tafelbesteck, Gedenkmünzen, alte Chronographen, Armband- und Taschenuhren, Besteck, Platin und Palladium, Versilbertes sowie auch Zinn und vieles mehr können vor Ort geschätzt werden. Bei Verkauf ist sofortige Bargeld-Auszahlung garantiert.
Auch der Ankauf von Kunst und Musikinstrumenten ist möglich. PD
Murgenthal MUGA 26 vom 17. bis 19. April
Am Dienstag, 17. März, von 14 bis 17 Uhr, findet im Obristhof im Chömiboden wieder die beliebte Stubete ab 60+ statt. Dieses Mal präsentierten die Organisatoren einen Film, und in der Pause gibt es Kaffee und Kuchen. Alle Kulturinteressierten sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auskunft gibt das Obristhofteam unter 062 797 20 07. PD
50 Stände, reichhaltige Gastronomie, super Tombola
Die Murgenthaler Gewerbeausstellung MUGA 26 kommt immer näher. Soeben hat das Organisationskomitee die Ausstellerliste, das Rahmenprogramm, das reichhaltige Gastroangebot und die Tombolapreise bekannt gegeben. Wer dasMUGA-Magazin(denFestführer)und die Website www.muga26.ch studiert, merkt rasch, hier wird der Region ein Volksfest für die ganze Familie geboten. Vom 17. bis 19. April findet die traditionelle Murgenthaler Gewerbeausstellung. Hinter der MUGA stehen der Handwerker- und Gewerbeverein Murgenthal und Umgebung sowie ein Organisationskomitee. Und dieses hat in den letzten Monaten ganze Arbeit geleistet.
Im Zentrum stehen die Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen an Ständen in drei Hallen und im Aussengelände präsentieren werden. Die Besucherinnen und Besucher lernen die Menschen hinter den bekannten lokalen und regionalen Unternehmen kennen.
Doch auch das Rahmenprogramm der MUGA, das Gastroangebot, der Lunapark und die Tombolapreise können sich sehen lassen.
«Lösli-Fieber» garantiert
Der Hauptpreis bei der Tombola ist ein E-Roller Borito von Aversus Bikes in Oftringen im Wert von 1900 Franken. Als zweiter Preis wartet ein «Gold-
Vreneli» der Aargauischen Kantonalbank im Wert von ca. 770 Franken auf einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin.
Mindestens neun weitere Preise (darunter ein Auto-Kindersitz von Maxi-Cosi, VIP-Tickets für Bellis Weihnachtsvarieté, Auto-Servicegutscheine und Hotelübernachtungen) im Wert von je 220 bis 499 Franken und 300 weitere tolle Sofortpreise, sorgen auch an dieser MUGA für garantiertes «Lösli-Fieber». Der Preis für ein Tombola-Los bleibt übrigens auch 2026 bei 1 Franken. Das MUGA-Magazin ist ab sofort im Internet als PDF-Datei verfügbar. ROMAN JÄGGI
Mit geschultem Blick und viel Sorgfalt wird der Goldschmuck geprüft. BILD: ZVG
Die neu gewählte Präsidentin Nina Hunziker bedankt sich bei Corina Hirsiger mit einem
BILD: ZVG
Der Samariterverein Oftringen mit den Primeln.
BILD: ZVG
Oftringen
Fachkräftemangel auf bissig-böse Art
Fachkräftemangel überall! Im Bundesrat leiten Menschen Departemente, für die sie nicht ausgebildet sind. Der Schulunterricht muss auf lange Sicht auf YouTube-Tutorials umgestellt werden. Beim FC Sion gibt’s an der Seitenlinie einen Schleudersitz. Auf dem Bau, in der Gastronomie und bei der TVWetterprognose fehlen Fachkräfte natürlich auch. Noch schlimmer: Wenn Dr. Fabian Unteregger, seines Zeichens gestandener Komiker und ausgebildeter Lebensmittelingenieur ETH, als Arzt praktizieren kann, dann liegt das Gesundheitswesen selbst auf der Notfallstation.
Ihn gibt's jetzt aber nicht mehr nur mit «Zum Glück ist Freitag» live auf SRF 3, sondern bissig-bös auf der Bühne: abendfüllend und tagesaktuell, in der Haupt- und allen Nebenrollen – ganz ohne Rezept. Auf Einladung von Kultur in Oftringen am Donnerstag, 12. März, 20 Uhr in Saal 1 vom youcinema. Eintrittstickets kosten 45 Franken und sind online unter www.kultur-oftringen.ch/vorverkauf oder an der Abendkasse ab 19.15 Uhr erhältlich. PD/TF
Der Komiker Fabian Unteregger nimmt in seinem Bühnenprogramm den Fachkräftemangel auf die Schippe. BILD: ZVG
Oftringen Noe Seifert ist Aargauer Sportler des Jahres 2025
Der Kunstturner überzeugt Fachjury und Publikum
Noe Seifert wurde an der Sport-Gala im Campussaal in Brugg als Aargauer Sportler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Er setzte sich vor Elena Quirici (Karate) und Robin Gemperle (Ultra Cycling) durch.
Noe Seifert ist ein würdiger neuer Titelträger. Er hat im vergangenen Jahr Schweizer Sportgeschichte geschrieben, als er an den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Jakarta Bronze im Mehrkampf gewonnen hat. Es war die erste Schweizer WM-Medaille in dieser Disziplin seit 75 Jahren! Zusätzlich zu dieser sensationellen Leistung hat sich der 27-jährige Oftringer auch noch die EMSilbermedaille mit dem Team gesichert
Oftringen Medienmitteilung des Gemeinderates
und hat sich am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne den begehrten Turnfestsieg geholt. Diese Erfolge überzeugten Publikum (60 Prozent der Stimmen) und Fachjury (40 Prozent der Stimmen) gleichermassen. In beiden Ranglisten belegte Seifert den ersten Platz und hat sich so den Titel als Aargauer Sportler des Jahres 2025 absolut verdient gesichert. «Aargauer Sportler des Jahres klingt super. 2025 war ein tolles Jahr. Wir haben mit dem Team an der EM abräumen können und auch die WM lief sehr, sehr gut. Der Titel Aargauer Sportler des Jahres ist der perfekte Abschluss», sagt Noe Seifert. KANTON AARGAU
Mit der Einzonung der Parzelle 420 der neuen KVA eine Chance geben
An der Gemeindeversammlung vom 26. März stimmt die Gemeindeversammlung von Oftringen über die Einzonung der Parzelle 420 von der Landwirtschaftszone in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen OeBA ab. In der laufenden Diskussion sind diverse Meinungen in Umlauf, auf die der Gemeinderat mittels dieser Medienmitteilung eingeht.
Die aktuelle KVA ist ein wichtiger Energielieferant für die gesamte Region. Sie produziert bereits heute Strom im Umfang des Bedarfs von rund 15'000 Haushalten sowie Fernwärme für Gewerbe und private Abnehmer in der Grössenordnung von etwa 3000 Haushalten. Auch die ARA profitiert von der günstigen Energie aus der KVA und kann damit sowohl die Abwassergebühren wie die Produktionskosten der Klärschlammtrocknung tief halten. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien gewinnt auch die Bandenergie, die kontinuierlich zur Verfügung steht, zunehmend an Bedeutung. Die KVA ist eine wichtige regionale Quelle von Bandenergie und trägt wesentlich zur Stabilität der Netze bei.
Eine Stilllegung will niemand Befürworter und Gegner sind sich einig, dass die KVA als Energielieferant in der Region und somit am Standort Oftringen erhalten bleiben soll. Einig sind sie sich aber nicht, wie dies nun geschehen soll. Die Gegner monieren dabei, dass eine Renovation (Retrofit) ausreicht. Hier muss aber ganz klar betont werden, dass der erzo-Verband diese Frage bereits in den Jahren 2018/19 einer umfassenden Prüfung unterzogen hat. Dabei gelangte man zur Erkenntnis, dass sich eine Renovation aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnt, was damals zum Entscheid über die Stilllegung führte. Denn auch
bei einer Renovation muss mit Investitionskosten von 150 bis 200 Mio. CHF ausgegangen werden. Diese Investition verteilt sich jedoch auf bloss 70'000 Tonnen anstelle von 160'000 Tonnen. Da es sich um eine Renovation handelt, geht man von einer tieferen Nutzungsdauer aus, welche die Abschreibungsdauer von 40 auf 20 Jahre herabsetzt. Hinzu kommen grössere Betriebsunterbrüche während der Renovation. Somit muss mit deutlich höheren Verbrennungskosten pro Tonne Abfall gerechnet werden. Zusätzlich sei erwähnt, dass sich die Renergia an diesen Investitionskosten nicht beteiligen würde und diese durch die Verbandsgemeinden mittels Steuergelder in Millionenhöhe zu finanzieren wären. Politisch ist dies kaum mehrheitsfähig.
Nach der Einzonung wird zuerst das definitive Projekt ausgearbeitet. Nur wenn die Rentabilität und die Finanzierbarkeit gegeben sind, wird die neue KVA auch gebaut. Jean-Claude Balmer (Verwaltungsratsvizepräsident Renergia) hat an der Infoveranstaltung vom 24. Februar klar dargestellt, dass die Renergia als wesentliche Mitinvestorin mit 65 Prozent eine rentable Investition erwartet. Falls dies nicht ausgewiesen werden kann, wird sie sich nicht daran beteiligen. Dies bedeutet, dass die neue KVA nicht gebaut wird. Die Renergia interessiert sich für den Neubau am Standort Oftringen, da sie an ihrem
Oftringen Generalversammlung in der Mehrzweckhalle
Clientis Sparkasse Oftringen mit Mass unterwegs
Die Clientis Sparkasse Oftringen konnte an der GV vom Samstag auf ein solides, von gesundem Wachstum geprägtes Geschäftsjahr zurückblicken. Allen Widrigkeiten zum Trotz. Denke global, handle lokal – diesem Prinzip folgend ging die Verwaltungsratspräsidentin Sandra Lüscher-Ott in ihrer Begrüssungsrede in der prallvollen Mehrzweckhalle von Oftringen, kurz auf Donald Trumps erneute Wahl zum Präsidenten der USA ein. Trump habe in diesem noch jungen Jahr für viel Bewegung in der Weltpolitik gesorgt. Die VR-Präsidentin nannte unter anderen die Punkte Zollpolitik und Handelsbeschränkungen. Ihr Fazit: «Wir haben gelernt, was jetzt gesagt wird,istdreiTagespäterbereitsSchnee von gestern». Ein starker Kontrast zur Philosophie der Clientis Sparkasse Oftringen, wo Zuverlässigkeit, Stabilität und eine von Vorsicht geprägte Geschäftsstrategie auch im herausfordernden Geschäftsjahr 2025 zu positiven Resultaten geführt hätten. Der Jahresgewinn 2025 belauft sich gemäss Bankleiter Daniel Studer auf 954’000 Franken. Der Verwaltungsrat wie auch die Bankleitung sprechen von einem sehr zufriedenstellenden Geschäftsergebnis. Zufrieden dürften auch die Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit der Dividendenausschüttung sein, die wie im Vorjahr bei 38 Prozent liegt.
Im Unterschied zur GV 2025 wurde bei der 196. Austragung auf ein Unterhaltungsprogramm verzichtet. «Wir wollen dem persönlichen Austausch
Verwaltungsratspräsidentin Sandra Lüscher-Ott sprach von einem schwierigen Umfeld, in dem sich die Bank gut behaupten konnte.
untereinander mehr Raum geben», begründete Sandra Lüscher-Ott diese Änderung. Auch das passend zu den Werten der Clientis Sparkasse Oftringen, «wo der persönliche Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden einen hohen Stellenwert hat», wie Daniel Studer betont. Nähe gelte auch in Bezug auf die Wachstumsstrategie, «obwohl die Möglichkeiten dazu vorhanden wären, verzichten wir darauf, unser Geschäftsrayon über die Region hinaus auszuweiten», sagte der Bankleiter. Wachstum ja, aber in einem gesunden Mass, so Studer. An der reibungslos verlaufenen GV wurde Daniel Spätig aus Bottenwil als Verwaltungsratsmitglied bestätigt. Für das kulinarische Wohl sorgte das bewährte Lindenhof-Cateringteam aus Oftringen unter der Leitung von Dominik Müller. JIL LÜSCHER
Betriebsstandort in Perlen jetzt schon an ihre Kapazitätsgrenzen stossen und bereits heute Marktkehricht abweisen müssen.
Dem Projekt eine Chance geben
Mit der Einzonung der Parzelle 420 gibt die Gemeinde Oftringen dem Projekt eine Chance und ermöglicht so weitere sorgfältige Projektierungsabklärungen, insbesondere zur Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit. Es ist eine Chance, dass die ERZO zusammen mit der Renergia das Projekt weiterentwickeln kann. Erst wenn ein rentables Projekt vorliegt, werden die Beteiligten über eine neue KVA befinden.
Die Gemeindeversammlung Oftringen trägt da eine grosse Verantwortung, damit der richtige Entscheid herbeigeführt werden kann. Denn dieser Entscheid hat Auswirkungen auf die gesamte Region und nicht nur auf Oftringen. Der Gemeinderat ruft alle Oftringer Stimmberechtigten dazu auf, sich über dieses Geschäft zu informieren und an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 26. März, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Oftringen teilzunehmen. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung wird ein Apéro ausgerichtet.
Unter www.oftringen.ch können sämtliche Unterlagen zum Projekt enphor eingesehen und/oder heruntergeladen werden. DER GEMEINDERAT
Eines der frühesten Fotos aus dem Vereinsarchiv: Vom ersten besuchten Turnfest 1910 kehrte der STV Küngoldingen mit dem Vereinskranz heim.
BILD: ZVG
Oftringen Museum Alter Löwen, Sonntag, 15. März, 15-17 Uhr
Sportlich in die neue Saison
Kommenden Sonntag öffnet das Museum Alter Löwen die Türen für die Saison 2026. Seit dem Jahr 1900 wird im südlichen Gemeindeteil von Oftringen geturnt: eine Sonderausstellung portraitiert die Geschichte des STV Küngoldingen. Dass ein lokaler Verein das Sprungbrett für eine internationale Karriere sein kann, beweist WM-Bronzemedaillengewinner Noé Seifert, der kurze Zeit in Küngoldingen geturnt hatte, ehe sein grosses Talent entdeckt wurde. In der permanenten Ausstellung im Hochstudhaus wird nebst der bäuer-
lichen Lebensweise auch die Entwicklung Oftringens zur städtischen Agglomerationsgemeinde aufgezeigt. «Von der Natur inspiriert» heisst die Kunstausstellung, welche bis im Juni im Alten Löwen zu sehen sein wird. Die Künstlerin Sonja Obrist ist pensionierte Lehrerin für Textiles Werken und lebt in Aarburg. Zur Saisoneröffnung werden Waffeln vom Feuer angeboten und es besteht die Möglichkeit, sich im Café zu stärken. MKO
Alle Traktanden wurden einstimmig abgesegnet. BILDER: JIL LÜSCHER
Kunstturner Noe Seifert gewinnt die Wahl zum Aargauer Sportler des Jahres 2025. BILD: SEVERIN BIGLER
Oftringen Frühlingsausstellung bei Möbel Berger
Die Neuheiten in einer besonderen Atmosphäre entdecken
Vom 13. bis 21. März lädt Möbel Berger in Oftringen zur traditionellen Frühlingsausstellung ein. Während dieser Tage präsentiert das Möbelhaus neue Wohnideen und aktuelle Kollektionen für stilvolles Wohnen. Auch am Sonntag, 15. März, ist die Ausstellung geöffnet und bietet Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre inspirieren zu lassen. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Neuheiten im Wohn- und Essbereich. Besonders im Fokus sind die neuen Massivholztische der Marke IGN. Die hochwertigen Tische werden im luzernischen Ruswil von der Vogel Design AG gefertigt und verbinden zeitloses Design mit präziser Schweizer Handwerkskunst. Unterschiedliche Formen, Grössen und Holzarten ermöglichen individuelle Lösungen für moderne Wohnräume und setzen natürliche Akzente im Essbereich.
Ebenfalls neu in der Ausstellung sind die Sofamodelle Alea und Ikaros von
Artanova, die mit klarer Formensprache, hochwertigen Materialien und hohem Sitzkomfort überzeugen. Die eleganten Sofas vereinen modernes Design mit wohnlicher Ausstrahlung und lassen sich dank verschiedener Ausführungen und Bezugsmöglichkeiten optimal an unterschiedliche Wohnsituationen anpassen.
Weindegustation am Wochenende Neben den Produktneuheiten kommt auch der Genuss nicht zu kurz. An den Wochenenden wird den Besucherin-
nen und Besuchern ein feiner Frühlings Apéro offeriert. Am Samstag, 14. März, und Sonntag, 15. März, ergänzt zudem eine Weindegustation mit ausgewählten Weinen von Balatonis Wyhuus das kulinarische Angebot. Dabei haben die Gäste Gelegenheit, verschiedene Weissweine, Rotweine und Schaumweine zu probieren und sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.
Für eine besondere Atmosphäre sorgen wiederum mehrere spielbereite Flipperautomaten aus den 1970er- bis 1990er-Jahren, die zum Ausprobieren
einladen und nostalgische Erinnerungen wecken. Während der Frühlingsausstellung profitieren Besucherinnen und Besucher ausserdem von einem attraktiven Spezialrabatt auf das Möbelund Bettwarensortiment. Das Möbel Berger Team steht während der gesamten Ausstellung für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Auf Wunsch sind auch individuelle Einrichtungsberatungen direkt beim Kunden zu Hause möglich. Das Team freut sich darauf, zahlreiche Gäste willkommen zu heissen und gemeinsam mit ihnen neue Wohnideen zu gestalten. MARCO BERGER
Öffnungszeiten Frühlingsausstellung
Montag–Freitag: 9-12 und 13.30-18.30 Uhr Samstag, 9 bis 17 Uhr Sonntag, 9 bis 16 Uhr
Das Sofa Alea von Artanova verbindet zeitlose Eleganz mit hohem Sitzkomfort.
Case von Kettnaker bietet ein System das Ordnung schafft und Räume stilvoll strukturiert. Publireportage
16 Reiden | Rothrist
Reiden
Spazierwanderer-Höck und Jassen
Am Dienstag, 17. März, findet ein Spazierwanderer-Höck statt. Um 14 Uhr treffen sich Seniorinnen und Senioren im Pavillon an der Gässlistrasse 10 zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und interessanten Gesprächen. Alle sind herzlich eingeladen. Donnerstag, 19. März, treffen sich Seniorinnen und Senioren zum Jassen im Hotel Sonne Reiden. Um 13.30 Uhr wird der Jasspartner ausgelost. Alle sind an diesem Jassnachmittag ohne Anmeldung herzlich willkommen. LYDIA DUSS
Reiden
Gemeinderat weiterhin gesucht Für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Reiden hatten sich keine Kandidierenden angemeldet. Wenig überraschend hat auch niemand das absolute Mehr erreicht. Die Stimmbeteiligung betrug 26 Prozent. Mit 62 Stimmen vereinte Bruno Aecherli am meisten Stimmen auf sich. Er nehme dieses Resultat mit grossem Respekt und auch einer gewissen Demut zur Kenntnis, liess Aecherli in einer Medienmitteilung verlauten. «In den kommenden Tagen werde ich Gespräche führen und sorgfältig prüfen, ob eine offizielle Kandidatur sinnvoll ist und ob ich einen konstruktiven Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung unserer Gemeinde leisten kann», führte er weiter aus. Der vakante Sitz kann durch stille Nachwahl besetzt werden. Ein allfälliger 2. Wahlgang findet am Sonntag, 26. April statt. Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens Donnerstag, 12. März, 12 Uhr, bei der Gemeinde Reiden, Abteilung Reiden, Grossmatte 1, Reiden, eintreffen. PD/TF
Rothrist
«Geld zu verkaufen!»
Am Mittwoch, 18. März, findet von 14.30 bis 15.30 Uhr die nächste Geschichtenstunde für Kinder ab KiGa bis 8 Jahren in der Bibliothek statt. Abenteuer sind nicht teuer. Doch ohne Geld geht es auch bei Alma und Milan nicht. Denn die beiden brauchen eine Strickleiter für ihr Baumhaus. Sie machen nicht nur das Baumhaus selbst, sondern auch das Geld, um ein Seil zu kaufen. Dieses Sachbilderbuch bietet einen wunderbaren Einstieg, um mit Kindern über das Thema Geld zu sprechen, über schenken, tauschen, gerecht teilen, arbeiten, kaufen, verkaufen, Ziele haben und sparen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Barbara Zinniker freut sich auf die vielen kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer. MARIANNE BEER
Rothrist Ökumenischer Seniorennachmittag
Die reformierte Kirchgemeinde lädt am 18. März zu einem ökumenischen Seniorennachmittag ein. Die Seniorenbühne Luzern führt das Lustspiel von Martin Weber «Paket im Aaflug» auf. Anschliessend gibt es ein Zvieri. Anmeldungen unter Telefon 062 794 27 87, oder sekretariat@refrothrist.ch
JASMIN SUCIC
links): Christoph Weber, Eveline Rüegger, Tony Schneider. Es fehlt: Susanne Wasmer.
Rothrist 91. Generalversammlung der Trachtengruppe Rothrist
Trachtengruppe durfte viele Ehrungen vornehmen
Am 27. Februar fand im Wohn- und Pflegezentrum Luegenacher die 91. Generalversammlung der Trachtengruppe Rothrist statt. Zu Beginn der Versammlung wurden die Mitglieder mit einem währschaften Nachtessen verwöhnt. Danach begann die Versammlung unter der Leitung der Präsidentin Eveline Rüegger.
In diesem Jahr verzeichnete die Trachtengruppe einen Austritt. Dafür gab es mit Janine Wellauer, Tony Schneider und Celiné Stauffer drei Eintritte. Im Vorstand gab es keine personellen Veränderungen. Auch die Leitungen wurden von der Versammlung wiedergewählt: Anja Renggli als Chorleiterin, Christoph Weber als Tanzleiter und Xenia Flück und Eveline Rüegger als Kindertanzleiterinnen.
Im 91. Jahr der Trachtengruppe gab es auch viele Ehrungen. Robert Rüegger durfte ein halbes Jahrhundert (50 Jahre) Vereinszugehörigkeit feiern. Weiter konnten Christoph Weber (25
Jahre), Susanne Wasmer (25 Jahre), Eveline Rüegger (15 Jahre), Maja Brugger (15 Jahre) und Vanessa Jenni (5 Jahre) für ihre Vereinstreue geehrt werden. Anja Renggli-Wullschleger konnte für 15 Jahre Chorleitung geehrt werden. Dieses Jahr wurden an der GV die neuen Vereinsshirts präsentiert, die von der Fahrschule Claudine Flück und «Trainli» Stephan Flück gesponsert werden.
Die Proben der Trachtengruppe finden jeweils mittwochs, von 19.30 bis 21 Uhr, statt. Die Kindertanzgruppe probt jeden dritten Mittwoch, von 16.30 bis 17.30 Uhr. Interessierte Erwachsene und Kinder sind immer herzlich willkommen. Es ist nicht nötig eine eigene Tracht zu besitzen, da der Verein über ein grosses Sortiment an diversen Trachten verfügt. Alle Kontakte, die Probepläne und weitere Informationen finden sich auf der Website www.tg-rothrist.ch.
ASTRID KÜMMERLI
In allen zweiten Oberstufenklassen begleiten die Mitarbeitenden der JuFa Rothrist die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Berufswelt.
BILD: ZVG
Rothrist Gemeindesaal Breiten: 18. und 21 März, 20 Uhr
Der Musikverein entführt das Publikum nach England
Der Musikverein Rothrist hat in diesem Jahr vier grosse Auftritte vor sich: Jahreskonzert, Eidg. Musikfest Biel, Fahnenweihe und Adventskonzert. Am Jahreskonzert eröffnen wiederum die «Minibrassers» der Musikschule RothristunterderLeitungvonIrmgardRipfl. Die «Grossen» haben sich dieses Jahr ganz dem Motto «Very British» verpflichtet. Jedes Stück hat einen starken Bezug zu England oder dann einen englischen Komponisten.
Eröffnet wird das Konzert mit dem Parademarsch «Castell Caerffili», gefolgt vom Horn-Solo «Los Maltesos». Mit «Antarès» serviert der Dirigent Peter Streit bereits das anspruchsvolle Selbstwahlstück der zweiten Stärke-
klasse Brass Band des Eidg. Musikfestes in Biel, quasi als Probegalopp, aber konzertreif vorbereitet. Das bestbekannte «Music» von John Miles schliesst den ersten Teil ab. Im zweiten Teil erklingen dann Stücke von Gordon Langford, Freddie Mercury, Elton John, John Lennon und anderen. Alles wohlbekannte und beliebte Melodien. Ein Abendessen, eine Tombola und die Musik Bar gehören wie gewohnt dazu. Die Auftritte finden im Gemeindesaal Breiten am Mittwoch, 18. und Samstag, 21. März, jeweils ab 20 Uhr statt. Abendessen ist möglich von 18.30 bis 19.30 Uhr. Platzreservation via www.mv-rothrist.ch und an der Abendkasse. BERNHARD FREI
Kultur im Dorf Im reformierten Kirchgemeindehaus findet am 19. März um 19.30 Uhr, der Anlass «Kultur im Dorf» statt. Marlène Keller lädt auf eine Reise in die Welt der Zahnbürsten ein. Die Dentalhygienikerin aus Rothrist hat eine Leidenschaft für Zahnbürsten. Sie bringt den Gästen des Abends das Zähneputzen aus früheren Zeiten und anderen Kulturen näher. JASMIN SUCIC
Rothrist Bewerbungsworkshop der Jugendfachstelle
Wenn Jugendliche den Mut finden, sich selbst zu zeigen
Für viele Jugendliche ist die Lehrstellensuche mehr als nur ein nächster Schritt – sie ist ein Sprung ins Ungewisse. Wer bin ich? Was kann ich? Und reicht das überhaupt? Genau hier setzt der Bewerbungsworkshop der Jugendfachstelle an. In allen zweiten Oberstufenklassen begleiten die Mitarbeitenden der JuFa Rothrist die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Berufswelt. Dabei geht es längst nicht nur um Lebensläufe und Bewerbungsbriefe. Im ersten Teil lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie ein Bewerbungsvideo drehen. In Zeiten der Technologisierung wird das Bewerbungsvideo bald immer beliebter, denn hier können Persönlichkeit und Kreativität gezeigt werden. Ebenfalls unterstützt die Fachstelle die Jugendlichen ihre eigenen Stärken zu erkennen und sichtbar zu machen.
In Gruppen wird diskutiert, gelacht und nachgedacht: Welche Tätigkeiten
gehören eigentlich zu einem Beruf? Was mache ich wirklich gern? Mit Unterstützung moderner KI-Tools entdecken die Jugendlichen neue Perspektiven und erhalten Inspiration für ihre Berufswahl. Schritt für Schritt wird aus Unsicherheit Klarheit.
Im zweiten Teil des Workshops kommen engagierte Lehrmeisterinnen und Lehrmeister von umliegenden Betrieben in die Klassen. Sie geben ehrliches Feedback zu den Bewerbungsdossiers, berichten aus ihrem Berufsalltag und üben mit den Jugendlichen Telefongespräche und Vorstellungsgespräche. Anfangs noch zögerlich, wachsen viele über sich hinaus.
Der Bewerbungsworkshop schenkt mehr als nur Wissen. Er schenkt Mut. Er zeigt jungen Menschen, dass sie Fähigkeiten haben, dass ihre Interessen zählen und dass ihr Weg möglich ist.
LOUISA GLASCHKE
Special Live-Vorführung: Nicole Sprüngli näht Strohhüte
Am offenen Sonntag erwartet die Besucherinnen und Besucher des Heimatmuseums Rothrist ein besonderes Highlight. Nicole Sprüngli von der Risa Hutwerkstatt zeigt live, wie traditionelle Strohhüte gefertigt werden. Die Vorführung bietet einen seltenen Einblick in ein Handwerk, das heute nur noch an wenigen Orten praktiziert wird. Mit diesem Eindruck aus der Praxis eröffnet sich die Ausstellung Hut Mania den Besuchenden auf besonders eindrückliche Weise. Sie erzählt die Geschichte der Freiämter Stroharbeit, bei der aus einfachem Feldstroh mit viel Geschick, Geduld und über Generationen weitergegebenem Wissen elegante Hüte entstanden. Für viele Bauernfamilien war diese Heimarbeit eine wichtige Einnahmequelle, die das Leben im Freiamt nachhaltig prägte. Während dort die Stroharbeit verbreitet war, wurde in unserer Region vor allem gesponnen und gewoben, um das Einkommen aufzubessern. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die feinen «Agréments» –kunstvolle Strohverzierungen, die jedem Hut eine besondere Raffinesse verliehen. Die Techniken dafür wurden innerhalb der Familien sorgfältig gehütet und jeweils nur an die nächste Generation weitergegeben. Wertvolle Leihgaben des Schweizerischen Strohmuseums Wohlen bereichern die Präsentation. Ein Film aus der Risa Hutwerkstatt in Hägglingen, einer der letzten aktiven Hutmachereien der Schweiz, zeigt anschaulich, wie ein Strohhut Schritt für Schritt entsteht. Ein eigenes Kapitel widmet sich zudem der Fischer Hutfabrik Dottikon, einst eine der bedeutendsten Produktionsstätten der Schweizer Hutindustrie und ein eindrucksvolles Beispiel für Innovationskraft und Unternehmergeist im Freiamt. Nach dem Ausstellungsbesuch lädt das Museumscafé mit frisch gebackenen, hausgemachten Kuchen zum gemütlichen Verweilen ein. Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch.
RÜEGGER
Die Geehrten an der GV der Trachtengruppe. Hintere Reihe (von links): Celiné Stauffer, Janine Wellauer, Anja Renggli, Robert Rüegger, Vanessa Jenni, Maja Brugger. Vordere Reihe (von
BILD: ZVG
GABRIELA
Zylinder für Herren, um 1900. Im Vordergrund sind sogenannte Agréments zu sehen, aus Stroh geflochtene Garnituren.
Capote Bergère, ein Damenhut aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. BILDER: THOMAS FÜRST
Der Musikverein hat sich dieses Jahr ganz dem Motto «Very British» verpflichtet. BILD: ZVG
Strengelbach
Harfenklänge in der Johanneskirche
Am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr findet wieder ein konzertanter Gottesdienst in der evangelisch-methodistischen Kirche, Breitbachstrasse 31, statt. Gast ist erstmals die junge Kanti-Schülerin Franca Buitrago, die mit Liebe und grosser Leidenschaft Harfe spielt. Sie wird im Gottesdienst die musikalischen Akzente setzen und auch die Gemeindelieder begleiten. Die Harfe ist nach wie vor ein faszinierendes Instrument und verlangt viel Fleiss und Ausdauer, um all die Saiten zu beherrschen und klangvoll einzusetzen. Besonders erfreulich ist, wenn sich junge Menschen dafür begeistern und ihre musikalischen Fähigkeiten in den Gottesdienst einbringen.
Die pensionierte, aber immer noch sehr aktive Pfarrerin Hanna Wilhelm aus Birsfelden wählte für ihre Predigt das Thema «Ankommen – Gott bringt uns zusammen!». Ihre einführenden Gedanken zur Predigt: «Nicht angesehen zu werden, keine Aufmerksamkeit und keine Beachtung zu finden, ist ein grosses Problem, mit dem viele Menschen heute zu kämpfen haben – Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene. Es trifft Menschen aller Generationen und gesellschaftlicher Gruppen.»
«Du bist ein Gott, der mich sieht!»: Mit diesem Satz von Hagar, der Magd von Sarai, wird der Blick auf etwas gelenkt, das nicht immer leicht zu glauben ist, aber dennoch der Wahrheit entspricht. Diese Worte sagte Hagar zu Gott in der Wüste, als ein Bote Gottes sie angesprochen hat. Die Menschen können Gott nicht von Angesicht zu Angesicht sehen, aber er sieht uns und lässt sich immer wieder neu finden, auch durch Menschen – Boten und Botinnen –, die einen im Alltag begegnen und begleiten. Gott behält alle im Blick! Herzlich willkommen! SIEGFRIED STICH
Rothrist 98. Generalversammlung des Gewerbevereins in der Borna Gewerbeverein wählt zum ersten Mal
eine Präsidentin
Stabsübergabe beim Gewerbeverein Rothrist: Nach 17 Jahren im Amt gab Kurt Moor das Präsidium an Andrea Müller ab. Erstmals steht damit eine Frau an der Spitze des 98-jährigen Vereins.
Geballte Prominenz versammelte sich am 4. März in der Borna, um der 98. GV des Gewerbevereins Rothrist beizuwohnen. Mit Grossratspräsident Urs Plüss war der höchste Aargauer zugegen, mit AGV-Präsident Benjamin Giezendanner der höchste Gewerbler des Kantons. Rothrists Vizegemeindepräsident Hans Rudolf Sägesser sowie die Gewerbevereinspräsidenten aus Oftringen, Murgenthal, Safenwil und Brittnau gehörten zu den weiteren Gästen der GV, die ganz im Zeichen des Präsidiumswechsels stand.
Eine Ära geht zu Ende Kurt Moor (H.R. Moor AG) gab nach 17 Jahren das Amt des Präsidenten ab. «Somit gibt es heute keinen normalen Jahresbericht, sondern einen 17-JahreBericht. Der dauert auch 17-mal länger als sonst», sagte er mit einem Augenzwinkern. 2009 ohne vorherige Vorstandstätigkeit ins Präsidium gewählt, leitete Kurt Moor in den Folgejahren 16 Generalversammlungen. Er erlebte die Einführung der GVR-Gutscheine, die Lancierung des Programms «Schule trifft Wirtschaft» mit Berufsmesse sowie das engere Zusammenrücken der Gewerbevereine im Bezirk. «Das ist zu einem grossen Teil Pascal Blums Verdienst», sagte er und zeigte in Richtung des Präsidenten des Handwerker- und Gewerbevereins Murgenthal, der am Folgetag an «seiner» GV ebenfalls demissionierte.
Laudatio würdigte Kurt Moor Mauro
De Salvador als stillen Schaffer im Hintergrund, der als Organisator diverser Events tatkräftig mit anpackte. Mela De Salvador verdiente sich durch ihre umsichtige Art als Kassierin, Revisorin und Betreuerin der Website und des Mitgliederwesens das Lob des abtretenden Präsidenten. Moor selbst bleibt dem Gewerbeverein als Kassier erhalten. Komplettiert wird der neue Vorstand durch die bisherigen Mitglieder Andy Bühler (Gärtnerei Bühler GmbH) und Marianne Kamber (Coiffeur Notaro) sowie durch das neue Mitglied Thomas Werner (Witro Solutions GmbH).
Strengelbach Mittagessen für Gross und Klein
Am Samstag, 14. März sind Jung und Alt herzlich eingeladen zum Mittagstisch. Er findet um 12 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Strengelbach statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet wieder ein schmackhaftes Mittagessen mit gemütlichem Zusammensein und guten Gesprächen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Beitrag zur Deckung der Unkosten wird vor Ort bezahlt. Das Mittagstisch-Team freut sich auf das Kochen und auf viele gute Begegnungen. CHRISTA STEINHAUER
Vordemwald
«Zäme unterwägs»
Am dritten Dienstag im Monat treffen sich jeweils Männer aus Vordemwald und Umgebung zu einer Wanderung. Die leichte Wanderung führt uns am Dienstag, 17. März, rund um Vordemwald, Start um 14 Uhr. Kameraden, die nicht an der Wanderung teilnehmen, sind von den Wanderleitern Markus Hofmann und Röbi Tschamper ebenfalls eingeladen zu Bier und Pizza, ca. 16 Uhr im Restaurant «untere Säge». Eine Anmeldung ist nicht notwendig. BRUNO SCHÄRER
Die Nachfolge von Kurt Moor übernimmt das bisherige Vorstandsmitglied Andrea Müller – und schreibt damit Geschichte. Denn zum ersten Mal in der 98-jährigen Historie führt eine Frau die Geschicke des Vereins. Die Geschäftsführerin der Müller MKR Metallarbeiten AG wirtschaftet mit ihrem Unternehmen zwar knapp ennet der Grenze in Vordemwald, ein Hindernis für ein Präsidialamt in Rothrist sei das aber nicht, wie sie dieser Zeitung im Anschluss an die GV erklärte: «Ich wohne seit 32 Jahren in Rothrist, bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Die Gemeinde ist meine Heimat, und deshalb ist mir auch das hiesige Gewerbe sehr wichtig. Auch meine Firma war früher hier gemeldet. Und, was viele nicht wissen: MKR steht für Metall Konstruktionen Rothrist.» Die Rochade im Vorstand war mit dem Präsidiumswechsel aber noch nicht zu Ende. Mauro und Mela De Salvador (Mematic IT Solutions GmbH) gaben ihre Ämter ebenfalls ab. In seiner
Eine Schweizer Hebamme im Einsatz für das SRK in Gaza
Die Schweizer Hebamme Tamara Bonc verbrachte fünf Wochen im Feldspital des Schweizerischen Roten Kreuzes in Gaza. Wie hat sie die Geburten im Kriegsgebiet erlebt?
Im Feldspital des Roten Kreuzes in Rafah, im Süden des Gazastreifens, sind manche Dinge einfach normal, sagt Tamara Bonc. Der abendliche Blick auf das Mittelmeer zum Beispiel. Andere Zeichen der Normalität in dem 60-Betten-Spital: der pragmatische alltägliche Umgang mit den Frauen, die zur Untersuchung kommen; die Bandbreite der medizinischen Einrichtungen, die trotz des temporären Charakters des Ortes zur Verfügung stehen; die Freude an der Geburt; die Gespräche mit den Kolleginnen; das Scrollen durch die Newsfeeds. Doch die vom Krieg gezeichnete Realität des Gazastreifens ist nicht weit entfernt. Schwangere Patientinnen kommen oft auf von Eseln gezogenen Karren an. Tamara Bonc, 44, wollte nie etwas anderes werden als Hebamme. Der Wunsch, mit Schwangeren zu arbeiten, war nicht der einzige Faktor. Es war auch die Unabhängigkeit, die der Job mit sich bringen kann. Sie engagierte sich beim Roten Kreuz und wurde in einen Notfallpool von Expertinnen und Experten aufgenommen, die bei Bedarf in Krisengebiete gehen können. Genau über diese Einsätze und Erfahrungen wird Tamara Bonc berichten. Der Anlass wird in der Schul- und Gemeindebibliothek, Bachweg 18, am Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr durchgeführt. Weitere Parkplätze stehen beim Coop zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erwünscht an info@bibliothek-rothrist.ch, oder 062 794 13 36. Eintritt frei / Kollekte. BARBARA ZINNIKER
Der Präsident des Aargauischen Gewerbeverbands, Benjamin Giezendanner, verdankte Kurt Moor die Arbeit, die er in den vergangenen 17 Jahren für den Gewerbeverein Rothrist geleistet hatte.
Leichter Mitgliederschwund
Die Jahresrechnung 2025 schloss mit einem Minus von 5212 Franken. Die vorgeschlagene Erhöhung des Mitgliederbeitrags um 20 Franken winkten die anwesenden Gewerblerinnen und Gewerbler einstimmig durch. Bei den Mitglieder-Mutationen standen neun Austritten vier Eintritte gegenüber. Aktuell zählt der Gewerbeverein Rothrist 95 Mitglieder. Die neuesten unter ihnen sind die Dorf-Praxis Rothrist, die Aduka Schul- und Mehrzweckmöbel AG, das Pflegeheim Sennhof, Vordemwald, und die AEK AG. MANUEL ARNOLD
Vordemwald Generalversammlung des Musikvereins Ernst Grogg für
70 Jahre musikalisches Schaffen geehrt
Die Generalversammlung des Musikvereins Vordemwald fand kürzlich im Restaurant untere Säge statt. Nach einem feinen Nachtessen eröffnete Hansueli Zbinden die Versammlung mit 18 anwesenden Aktivmitgliedern. Der Kassenbericht konnte nach vorgängiger Prüfung durch die Revisoren Erika Grepper und Stefan Woodtli einstimmig genehmigt werden. Erfreulicherweise hat sich Hansueli Zbinden bereit erklärt, weiterhin dem Verein als Präsident vorzustehen. Einstimmig wurde er für ein weiteres Jahr gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder und alle Mitglieder der Musikkommission wurden ebenfalls mit grossem Applaus in ihrem Amt bestätigt. Dirigentin Juliana Christen, hat nach Ihrem Mutterschaftsurlaub, Anfang Jahr wieder den Dirigentenstab übernommen. Einstimmig, verbunden mit einem herzlichen Applaus, wurde sie für ein weiteres Jahr erneut gewählt. Besonders stolz ist der Verein auf seine langjährigen Mitglieder. Im vergangenen Jahr konnte am Musiktag in Roggwil, Ernst Grogg für 70 Jahre musikalisches Schaffen zum Eidgenössischen Ehrenveteran geehrt werden.
Erika Peyer wurde für 20 Jahre Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Dafür erhielt sie ein kleines Präsent und eine schöne Urkunde. Bereits seit letztem Jahr spielen Fabienne Herzog und Eliah Baumann in den Reihen des MVV mit. Mit viel Applaus wurden die Beiden nun offiziell als Aktivmitglieder aufgenommen. Folgende Termine im Vereinsjahr 2026/2027 sind bereits bekannt: 7. Mai: Muttertagsständli, 25. Juni: Mitwirkung am Neuzuzügeranlass, 29. August: Teilnahme am Open-Air Konzert der MG Strengelbach, 20. September: Bettagsgottesdienst in der Fröschengüllen, 1. Januar 2027: Neujahrsapéro. Der Verein hat sich entschieden, dieses Jahr, anstelle vom Jahreskonzert, ein Adventskonzert durchzuführen. Das Datum ist noch nicht bekannt. Natürlich werden auch in diesem Vereinsjahr die traditionellen Geburtstagsund Hochzeitstagsständli an die Jubilare im Dorf wieder wie gewohnt stattfinden. Nach der speditiv verlaufenen Versammlung liessen die Mitglieder den Abend gemütlich ausklingen. KARIN WULLSCHLEGER
www.wiggertaler.ch
Der stolze Silberreiher ist regelmässiger Gast am Flachsee im Reusstal. BILD: ADRIAN WULLSCHLEGER
Vordemwald
WasservogelExkursion
Am Samstag, den 14.März führen die Naturschutzvereine Vordemwald, Strengelbach und Brittnau ihre Wasservogelexkursion gemeinsam durch. Das Ziel ist der Flachsee bei Rottenschwil im aargauischen Reusstal. Auf diesem Gewässer verbringen verschiedene Wasservogelarten als Wintergäste die kalte Jahreszeit. Neben Enten und Gänsen können auch Reiher, Rallen und Watvögel beobachtet werden. Daneben dürften aber auch die Spuren des Bibers zu entdecken sein. Besammlung ist um 13 Uhr beim Parkplatz Gemeindezentrum in Vordemwald. Fahrt mit Privatautos, Rückkehr circa um 18 Uhr.
ADRIAN WULLSCHLEGER
Vordemwald
«Kultur mitenand» im Kirchenkeller
Am Donnerstag, 12. März findet um 14.15 Uhr im Kirchenkeller im Rahmen des «Kultur mitenand» ein Vortrag zum Thema «Finanzierungsfragen und Erwachsenenschutzrecht im Alter» statt. Referentin ist Nicole Meier, Stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Verwaltung des Pflegeheims Sennhof. Was passiert, wenn ich keine Patientenverfügung habe? Wer bezahlt den Platz im Pflegeheim, wenn Rente und Erspartes nicht ausreichen? Und weitere Themen werden angesprochen. Im Anschluss an den Vortrag wird Kaffee und Dessert aufgetischt. Es sind alle herzlich eingeladen. Kollekte zur Deckung der Auslagen. JOËL GUGGISBERG
Der alte und neue Vorstand des Gewerbevereins Rothrist (v.l.): Andy Bühler, Thomas Werner (neu), Mela und Mauro De Salvador sowie die neue Präsidentin Andrea Müller und ihr Vorgänger Kurt Moor. Es fehlt: Marianne Kamber. BILDER: THOMAS FÜRST
Tamara Bonc mit einem Neugeborenen in Gaza. BILD: ZVG
Zofingen Neueröffnung an der Rathausgasse 8
Mittelland (von
«Klein aber Fein» – hinter dem Namen steckt viel mehr
Am vergangenen Samstag eröffnete Alexandra Oberholzner ihr Geschäft «Klein aber Fein» an der Rathausgasse 8inZofingen.HinterdemNamensteckt weit mehr als nur die Idee eines charmanten Ladengeschäftes in der Altstadt. Die gebürtige Münchnerin verbrachte im Vorfeld sehr viel Zeit damit, kleinere Hersteller und Manufakturen zu finden, die sonst sehr schwer zu finden sind. Ihr sei es wichtig, kleinere Hersteller einen Rahmen zu bieten, um ihre Produkte anbieten zu können. Ins Auge stechen die handgefertigten Schuhe von Ammann. Ob mit oder ohne Fell – Ammann verbindet alpinen Charme mit modischer Eleganz. «Die Schuhe fühlen sich an wie Finken,» schwärmt Alexandra Oberholzner. Aber auch ansonsten bietet der kleine, aber feine Laden so einiges zum Entdecken. Sommerschuhe aus Italien, Herrenmode aus Deutschland, Schmuck von kleinen Manufakturen – und selbst für den geliebten Vierbeiner gibt es vom Halsband bis zum Kuschelkissen charmante Accessoires.
Für musikalische Unterhaltung wurde am Samstag ebenfalls gesorgt – Zofingens Nachtwächter Willy Gloor spielte zahlreiche Songs von Mani Matter und wusste auch über den Künstler selbst so einiges zu erzählen. Die Grundidee, der Charme der Altstadt
Zofingen Medienmitteilung der Stadt
und die herzliche Art von Alexandra Oberholzner macht einen Besuch bei «Klein aber Fein» besonders attraktiv. Geöffnet ist das Geschäft dienstags bis freitags, von 10 bis 12.30 und 14 bis 18 Uhr. Samstags durchgehend von 9.30 bis 14 Uhr. REGINA LÜTHI
Erfolgreiches Jahr 2025 für die Regionalpolizei
In ihrem eben erschienenen Jahresbericht blickt die Regionalpolizei auf ein erfolgreiches Jahr zurück: alle gesetzten Jahresziele wurden erreicht. Dazu zählt beispielsweise die Einführung des 24-Stunden Schichtmodells zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft in der Nacht.
Die sichtbare Präsenz in den Gemeinden konnte erneut gesteigert werden. Die Jahresrechnung schliesst mit einem positiven Ergebnis ab, was Rückzahlungen an die Vertragsgemeinden ermöglicht.
Sowohl die Alarmeinsätze als auch die Einsätze bei häuslicher Gewalt haben zugenommen. Im Bereich der Rechtshilfeersuchen ging das Anfragevolumen um fünf Prozent zurück und lag bei 7015 Aufträgen. Die Aufträge des Betreibungsamts sind leicht auf 2729 Fälle gestiegen.
Rund um die Uhr einsatzbereit UmdenwachsendenAnforderungeneiner24-Stunden-Gesellschaftgerechtzu werden, führte die Regionalpolizei Zofingen im Frühjahr 2025 ein neues 24-Stunden-Schichtsystem ein. DadurchistsierundumdieUhreinsatzbereit und kann insbesondere während der Nachtzeiten schneller und gezielter intervenieren als beim bisherigen Pikett-System. Bei der Ausarbeitung des Schichtmodells wurde darauf geachtet, die Belastungen durch Abend- und Nachtdienste in ein ausgewogenes Verhältnis zu den gesetzlichen Ruhezeiten zu setzen und damit eine nachhaltige GesundheitskulturinnerhalbdesKorps sicherzustellen.
Technische Neuerungen
Die uniformierten Einsatzkräfte wurden mit einem neuen Elektroimpuls-
Mannschaftsfoto der Regionalpolizei Zofingen am Jahresschlussrapport 2025 in Riken. BILD: ZVG
gerät ausgerüstet. Dabei handelt es sich um das Destabilisierungsgerät «Taser 10». Der Einsatz erfolgt ausschliesslich im gesetzlich definierten Rahmen und nach dem Verhältnismässigkeitsprinzip.
Die Umstellung der Informatiksysteme auf das kantonale System und die Einführung des digitalen Rapportierungssystems «myAbi» haben die Prozessabläufe in den Polizeiarbeit weiter optimiert und die Effizienz gesteigert.
Fokus auf Prävention Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der
Teilnahme an nationalen PräventionskampagnenundderPräventionsarbeit. Nebst verschiedenen Sensibilisierungskampagnen wurden zahlreiche Elternabende zu digitalen Gefahren durchgeführt. Diese fanden in der Bevölkerung positive Resonanz und stärkten das Sicherheitsbewusstsein in den Familien. Die Regionalpolizei wird im Jahr 2026 den Fokus weiterhin auf Aufklärungs- und Präventionsarbeit legen.
Weitere Informationen finden Sie im Jahresbericht 2025 unter zofingen.ch/ jahresberichtrepol.
STADT ZOFINGEN
Zofingen 22. GV der Schildkrötenfreunde Mittelland Neue Präsidentin für die
Schildkrötenfreunde
Am 5. März fand die 22. Generalversammlung der Schildkrötenfreunde Mittelland im Restaurant Rathaus in Zofingen statt. Präsident Jürg Minder begrüsste die anwesenden Mitglieder und führte sie wie gewohnt durch die verschiedenen Traktanden. Ein zentraler Programmpunkt bildete der Jahresrückblick. Dabei wurde auf die abwechslungsreichen Vorträge des vergangenen Jahres zurückgeblickt, die jeweils auf reges Interesse stiessen und gut besucht waren. Besonders eindrücklich war der Ausflug in den Tierpark Dählhölzli in Bern mit einem exklusiven Blick hinter die Kulissen.
Auch im Jahr 2026 sind wiederum interessante Vorträge geplant, die nicht ausschliesslich auf Schildkröten beschränkt sind. Die genauen Daten sowie weiterführende Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind auf der Website www.sigs-mittelland.
ch abrufbar. Ein unverbindlicher Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Minder gibt Präsidialamt ab Nach zehnjähriger Amtszeit erklärte Präsident Jürg Minder seinen Rücktritt. Ebenso Judith von Arx, ein langjähriges Vorstandsmitglied. Neu präsidiert Claudia Walpurgis den Verein. Robert Frösch übernimmt weiterhin das Amt des Kassiers, Lydia Reck dasjenige der Aktuarin. Zum geselligen Abschluss der Versammlung wurde ein SchildkrötenQuiz mit zahlreichen spannenden Fragen durchgeführt, das für eine auflockernde und unterhaltsame Atmosphäre sorgte. Wie viele andere Vereine sehen sich auch die Schildkrötenfreunde Mittelland mit rückläufigen Mitgliederzahlen konfrontiert. Interessierte Personen sind daher jederzeit herzlich eingeladen. LYDIA RECK
Wikon Generalversammlung des Wehrvereins
Dieter Vogel für 30 Jahre Vorstandsarbeit geehrt
Am letzten Freitag wurde die 148. Generalversammlung des Wehrvereins Wikon abgehalten. Die 25 Teilnehmer erlebten einen abwechslungsreichen Abend, bei dem die Jahresberichte des Präsidenten Hanspeter Wymann und des Schiesssekretärs Toni Purtschert einen Rückblick auf das Vereinsjahr 2025 gaben. Die von der Kassierin BeatriceVogelsaubergeführteJahresrechnung erzielte einen sehr erfreulichen Abschluss, was den Vorstand dazu bewog, für die Teilnahme am Eidgenössischen Schützenfest in Chur jedem Schützen einen namhaften Beitrag zu spenden.
Das Eidgenössische Schützenfest in Chur wird zweifellos der grosse Höhepunkt im Vereinsjahr 2026. Einige Schützinnen und Schützen des Wehrvereins Wikon werden bereits am Eröffnungsschiessen vom 4. Juni teilnehmen. Am Freitag. 26. und Samstag, 27. Juni sind dann alle Schützen in Chur und Bonaduz auf dem Schiessstand im Einsatz. Seit 30 Jahren engagiert sich der 53-jährige Dieter Vogel im Vorstand des Wehrvereins Wikon. Er war schon immer engagiert für die Jungen. So war er all die Jahre als versierter Jungschüt-
zenleiter für den Verein tätig. Schon viele Schützen und Schützinnen konnten vom ihm das Handwerk des Schiessens erlernen. Mit grossem Applaus durfte Dieter Vogel ein Geschenk entgegennehmen. Schön zu hören, dass er auch weiterhin als Jungschützenleiter im Einsatz bleiben wird.
Die Trefferanzeige und Scheiben auf dem Schiessstand Heitern sind in die Jahre gekommen, waren in letzter Zeit sehr fehleranfällig und entsprachen nicht mehr dem aktuellen Standard. Dank der finanziellen Zusage der Stadt Zofingen und der Gemeinde Wikon kann die neue Anlage von SIUS rechtzeitig auf Anfangs April eingebaut werden.
Lotto in der Mehrzweckhalle Noch vor der offiziellen Schiesssaison findet am Freitag, 27. März, in der MZH das beliebte Lotto des Wehrvereins statt. Dabei können sich die Gewinner auf viele Preise wie Gold, Riesenkörbe, Migros- oder Fleischgutscheine freuen. Als Hauptpreis winkt ein Wellnessgutschein von 1000 Franken. Kein Preis unter 50 Franken. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Beginn um 20 Uhr. TONI PURTSCHERT
Die schmucken Accessoires sind beliebt.
BILDER: REGINA LÜTHI
Alexandra Oberholzner präsentiert die Schuhe von Ammann. Filigrane Mode aus Italien.
Der Vorstand der Schildkrötenfreunde
links): Lydia Reck, Präsidentin Claudia Walpurgis und Robert Frösch. BILD: ZVG
Links der Präsident Hanspeter Wymann mit dem Jubilar Dieter Vogel. BILD: TONI PURTSCHERT
Zofingen
Radtouren von sportlich bis fit
Am Donnerstag, 12. März führt die nächste Tour der Radgruppe Pro Senectute Zofingen in die Gegend von Langenthal. Besammlung ist um 13.20 Uhr bei der Turnhalle in Vordemwald. Wie immer hat das Leitungsteam abwechslungsreiche Touren, zum Teil auf unbekannten Wegen, für die diversen Gruppen geplant. Über schöne Neben-, Quartier- und Waldwegen peilen alle Gruppen Langenthal an. Die Bio- und E-Bike 2 Gruppen fahren gemütlich mit weniger Kilometer und Höhenmeter. Mit ein paar kurzen, aber knackigen Steigungen wird die E-Bike 1 Gruppe unterwegs sein. Die Touren weisen 30–36 Kilometer und 450–590 Höhenmeter auf. Am Schluss kann in der unteren Sagi in Vordemwald der Durst gelöscht und die Gemütlichkeit gepflegt werden. Das Leiterteam freut sich auf neue Teilnehmende mit E-Bike oder Bio-Bike (ohne Motor), welche das Angebot kostenlos testen können. Weitere Angaben findet man auf der Webseite der Pro Senectute Aargau (www.prosenectute.ch / Freizeit und Sport / Outdoorgruppen. Auskunft erteilt auch gerne die Hauptleiterin Bea Steinegger, 079 711 22 72 oder badle@bluewin.ch
Bei zweifelhafter Witterung wird auf der Homepage am Tourenmorgen ab 10 Uhr über die Durchführung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und das Leiterteam freut sich auf eine frühlingshafte Radtour mit vielen Teilnehmenden. BEA STEINEGGER
Zofingen
Stadtklima-Initiative Zofingen ist gültig
Der Stadtrat Zofingen hat die «Stadtklima-Initiative» auf ihre rechtliche Zulässigkeit geprüft und erklärt sie als gültig zustande gekommen. Das Anliegen wurde am 10. Dezember 2025 bei der Stadtkanzlei eingereicht. Insgesamt kamen 562 gültige Unterschriften zusammen – nötig waren 420 Unterschriften.
Die Initiative verlangt, dass der Zofinger Stadtrat ein Reglement zum Schutz der Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen der Klimaveränderung erlässt. Sie fordert wirksame Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Entsiegelung, Begrünung sowie die Förderung von Bäumen, Wasser- und Grünstrukturen im öffentlichen Raum. STADT ZOFINGEN
Zofingen
Instrumente entdecken und ausprobieren
Beim Instrumentenparcours der Regionalen Musikschule Zofingen stellen die Lehrpersonen eine grosse Vielfalt an Instrumenten vor und laden alle Musikinteressierten dazu ein, diese aus nächster Nähe kennenzulernen. Am Instrumentenparcours vom Samstag, 21. März, von 10 bis 13 Uhr, können Kinder und ihre Eltern die rund 20 Instrumente, die an der Regionalen Musikschule Zofingen unterrichtet werden, selbst ausprobieren. Der Anlass findet in der Primarschule BZZ statt. PD
Zofingen
Vom Problem zur Unterstützung
Im KISS-Kafi Region Zofingen vom Mittwoch, 18. März, 16–18 Uhr, geben zwei Berufsbeistandspersonen einen spannenden Einblick in den Alltag von Mandatsträgern. Sie zeigen anhand von Beispielen die Verfahrenswege auf zur Errichtung, Umsetzung und Beendigung von Kindesschutz- und Erwachsenenschutzmassnahmen. Gerne stehen sie auch für Fragen zur Verfügung. Das Dachzimmer der Stadtbibliothek bietet den gemütlichen Rahmen. Kaffee, Tee und etwas Süsses laden zu Begegnungen und Austausch ein.
EVA HARTMANN
Zofingen Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes
Ehrungen für ausgezeichnete Leistungen im sportlichen Schiessen
Anlässlich der Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Zofingen wurden die drei Erstplatzierten der Bezirksmeisterschaft 2025 in den Disziplinen Gewehr 300m, Gewehr 50 m und Pistole geehrt. Mit geschätzten 300 Teilnehmenden aus den 300 m-Vereinen, Pistolenclubs sowie einem Kleinkaliberverein
zählte die traditionelle Bezirksmeisterschaft wieder zu den grössten durchgeführten sportlichen Wettkämpfen des Bezirks Zofingen. Das sportliche Niveau war wiederum hoch. Nur wer bei sechs im Bezirk absolvierten Wettschiessen konstant hohe Resultate erzielte, durfte sich Medaillenhoffnungen machen.
Zofingen Sommerkleider- und Spielzeugbörse am 25. März
Als Sieger der Wiggertaler Jahresmeisterschaft konnten sich Heinz Sollberger (SG Oftringen-Küngoldingen), mit dem Standardgewehr, Christoph Zaugg (FSG Rothrist) mit dem Sturmgewehr 57/03 und Peter Brunner (SG Safenwil) mit dem Sturmgewehr 90/5702 ehren lassen.
RENÉ WULLSCHLEGER
Den Kleiderschrank bereit für den Sommer machen
Mit den wärmeren Temperaturen wird es auch Zeit, T-Shirts, Frühlingsjacken und Co. aus dem Winterschlaf zu wecken. Ganz ohne die sowieso schon knappen Ressourcen auf dieser Welt noch mehr zu strapazieren und dazu zu sehr attraktiven Preisen können sich
Interessierte am Mittwoch, 25. März, an der traditionellen Sommerkleiderund Spielzeugbörse im reformierten Kirchgemeindehaus in Zofingen eindecken. Zu erwarten ist ein breites Angebot für Erwachsene und Kinder. Wer gleichzeitig das eine oder andere Stück zum Weitergeben hat, kann gut erhaltene Sommer- und Übergangskleider sowie Spielwaren am Dienstag, von 9 bis 11 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr, vorbeibringen. Der Verkauf findet am Mittwoch, 25. März, von 9 bis 18 Uhr, statt. Die Auszahlung erfolgt am Freitag, 27. März, von 9 bis 11 Uhr.
So läuft der Verkauf ab Es dürfen maximal 50 Artikel abgegeben werden. Pro Artikel werden 20 Rappen an Abgaben fällig. Zudem wird 10 Prozent auf verkaufte Ware abgezogen. Der Mindestpreis pro Artikel beträgt 2 Franken. Generell muss der Verkaufspreis in ganzen Frankenbeträgen gehalten werden. Alle Artikel müssen
mit einer stabilen Etikette beschriftet (Artikel, Grösse, Preis) und zusätzlich auf einer Liste vermerkt werden. Stammkundinnen und -kunden notieren zusätzlich ihre Kundennummer auf der Rückseite. Wer zum ersten Mal dabei ist, erhält die Kundennummer dann gleich bei der Abgabe. Nur saisongerechte und gut erhaltene Ware ist willkommen. Artikel, die
Zofingen Juniorinnenturnier des FFC Zofingen
den Anforderungen nicht entsprechen, werden nicht in den Verkauf gegeben. Der Gewinn kommt gemeinnützigen Projekten zugute. Für verlorene oder entwendete Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Nicht abgeholte Kleider, Spielzeuge und Beträge werden gespendet oder entsorgt. Detailliertere Informationen finden sich unter www.kindex.ch. MARIA BASSI
Frauenfussball von morgen
Der FFC Zofingen lädt am kommenden Sonntag zum bereits siebten Juniorinnen-Turnier auf der Sportanlage Trinermatten, Zofingen. Es werden rund 200 Fussballerinnen erwartet. Am Morgen starten die FF14-Juniorinnen, 1. Stärkeklasse, mit ihrem Turnier, während auch die FF11-Juniorinnen ihren Spielvormittag austragen. Am Nachmittag geht es weiter mit den FF17-Juniorinnen und den FF14-Juniorinnen der 2. Stärkeklasse.
Der FFC Zofingen freut sich auf viele Zuschauer. Das Turnierrestaurant im Clubraum oberhalb der Tribüne sorgt dabei für das leibliche Wohl der Besucher. Fussballinteressierte Mädchen dürfen gerne vorbeischauen, um einen Eindruck vom Juniorinnenfussball zu erhalten oder sich direkt via www.ffc-zofingen.ch oder info@ffczofingen.ch für ein Probetraining anzumelden. FABIAN FREI Der
Zofingen
Antonella Nicastro gewählt
Beim zweiten Wahlgang für den vakanten Sitz am Gerichtspräsidium stellten sich drei Kandidierende zur Wahl. Das Rennen macht die parteilose Antonella Nicastro (Rupperswil). Sie vereinte 7427 Stimmen auf sich. Nils Haldemann (parteilos / Zofingen) erreichte 5847 Stimmen, Stefan Kohler (SVP / Hirschthal) 4963 Stimmen. PD/TF
Zofingen
Kenner berichtet über den Südkaukasus
Am Dienstag, 24. März, von 19.30 bis 21.30 Uhr, findet ein weiterer Anlass der Volkshochschule Region Zofingen in Zofingen statt. Unter dem Titel «Georgien und Armenien – bei uns zu Unrecht wenig bekannt» berichtet Robert Lehmann, Bildungs- und Landwirtschaftsexperte, sowie langjähriger Kenner von Land, Leuten und Kultur beider Länder, wie sich die Verhältnisse vor Ort in den letzten Jahrzehnten und in jüngster Zeit entwickelt haben. Zwei Länder, eingeklemmt zwischen Russland, Türkei, Aserbaidschan und Iran. Beide mit christlicher Kultur und komplexer Geschichte unter den wechselnden Einflüssen von Asien und Europa. Beide mit postsowjetischer Gesellschaft und Arbeitswelt. Beide mit grossen Herausforderungen im Umgang mit den Nachbarländern. Eine faszinierende Region mit wunderbaren Landschaften, in vielem vergleichbar mit den Alpen und der Schweiz. Früher sind Schweizer Käser dorthin ausgewandert und haben vor Ort ihr Wissen und Können angewandt und verbreitet. Heute ist das Erfolgsmodell der schweizerischen Berufsbildung ein wichtiges Element der Zusammenarbeit mit der Schweiz. Der Emmentaler Agronom Robert Lehmann ist langjähriger Experte für Bildung und Landwirtschaft, hat seit 2015 in zahlreichen Projekten in Georgien und Armenien mitgewirkt und dadurch viele dort wirkende Menschen kennen gelernt, die Länder bereist und die bei uns kaum bekannte reiche und vielfältige Kultur schätzen gelernt. Er gibt der Volkshochschule Region Zofingen Einblick in seinen Wissensschatz und äussert sich natürlich auch zu den aktuellen politischen Spannungen in beiden Ländern. Der Eintritt für den Vortrag im Bildungszentrum BZ kostet 20 Franken. HANS SCHÜPBACH
Kommen Sie vorbei Rathausgasse 8, 4800 Zofingen Tel. 077 420 90 15
Im reformierten Kirchgemeindehaus in Zofingen geht die Kleiderbörse über die Bühne. BILD: ZVG
Die Bezirksmeister im sportlichen Schiessen standen im Mittelpunkt (v.l.): Bernhard Kayser, Gustav Hochuli, Julia Bichsel, Marianne Saxer, Heinz Sollberger und Peter Zürcher. BILD: RENÉ WULLSCHLEGER
Nachwuchs im Frauenfussball misst sich am Sonntag in Zofingen. BILD: FABIAN FREI
Antonella Nicastro. BILD: ZVG
BILD: ZVG
Safenwil Frühlingsausstellung «Blauer Salon» im Autocenter Safenwil, 20. bis 22. März
Ein Wochenende voller Erlebnisse
Vom 20. bis 22. März lädt das Autocenter Safenwil zur beliebten Frühlingsausstellung «Blauer Salon» ein. Die dreitägige Veranstaltung vereint automobile Innovationen mit einem vielseitigen Erlebnisprogramm und einem einzigartigen StreetfoodFestival.
Über 50′000 Sehenswürdigkeiten der Modellindustrie werden ausgestellt.
Olten Stadttheater: Sonntag, 15. März, 10–16 Uhr
44. Grosse Modelleisenbahn-, Modellauto- und Spielzeugbörse
Am Sonntag, 15. März, findet erneut die beliebte Modelleisenbahn, Modellauto und Spielzeugbörse statt. Die Börse im Stadttheater und Konzertsaal Olten dauert von 10 bis 16 Uhr. Rund 50 Aussteller zeigen auf über 100 Tischen ein breites Sortiment an neuwertigen und teilweise raren Spielsachen. Geniessen Sie an diesem Sonntag die Faszination der Miniaturwelt von Eisenbahnen, Autos und Flugzeugen. An dieser Veranstaltung schlägt Ihnen bestimmt das Herz mehrmals etwas höher. Über 50'000 Sehenswürdigkeiten der Modellindustrie sind hier ausgestellt. Dabei überwiegen die ModellEisenbahnen, die mit fast allen Spurgrössen vertreten sind, ergänzt durch alte Blecheisenbahnen sowie filigrane und luxuriöse Messingmodelle. Einige Tische sind dem Modellauto und Last
wagenLiebhaber gewidmet. So kann jeder Besucher aus verschiedensten Massstäben und Epochen sein Wunschmodell aussuchen. Wer technische Bücher sucht oder Freude an Prospekten, alten Fotos oder Ansichtskarten hat, kann hier seine Sammlung ebenfalls erweitern. Für die Kleinsten gibt es Spielzeugautos, Lego, Duplo und auch vereinzelt andere Spielsachen. Für die hungrigen Besucher sorgt die bewährte Mannschaft des StadttheaterBuffets. Da die Veranstaltung auch Kosten verursacht, wird ein Eintritt von Fr. 6.– für Erwachsene erhoben; Familien mit Kindern unter 16 Jahren bezahlen sieben, Studenten und Lehrlinge drei Franken. Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Zutritt zur Börse. ROLAND ARNET
JOËL GUGGISBERG
Zofingen Tauferinnerungsfeier in der Stadtkirche Gefeiert wurde zum
Thema «verloren & gefunden»
Am 28. Februar fand in der Stadtkirche Zofingen die Tauferinnerungsfeier zum Thema «verloren & gefunden» statt. Kinder und ihre Angehörigen hörten die Geschichte vom «Verlorenen Schaf» und wie es wiedergefunden wurde. Beim Stationenweg wurde eine
Zofingen
Beat Rennhard holte sich den Titel
Am letzten Sonntag gingen die Aargauischen Seniorenmeisterschaften in Zofingen zu Ende. In der Hauptkategorie der Altersklasse 70+ holte sich Lokalmatador Beat Rennhard (R5) den Titel. Im Endspiel gegen die Turniernummer zwei, Werner Schibig (R6, TC Küssnacht), war Rennhard der klar bessere Spieler und gab nur ein einziges Game ab. Bei den über 45Jährigen setzte sich in der Kategorie R5/R9 Michael Bracher (R5, TC Rothrist) durch. Für seinen Titelgewinn musste er vier Partien gewinnen, wobei er im Halbfinal und Final über die volle Distanz gehen musste und sich erst im Champions Tie Break durchsetzte. Dort allerdings jeweils klar mit 10:3.
FABIO BARANZINI
Lupe verziert als Symbol dafür, wie sehr auch Gott sich freut, wenn er Verlorenes findet. Auch die weiteren Stationen am Taufstein, beim Taufbuch, Taufkerze oder Taufbaum luden zum Mitmachen und zum Erinnern ein. JOËL GUGGISBERG
Zofingen
Mountainbike-Tour
Die Mountainbike Gruppe der Pro Senectute Zofingen bietet am Donnerstag, 19. März, eine MTB-Tour Richtung Born/Säli an. Besammlung ist um 13.20 Uhr beim Aareblick Ruppoldingen. Gefahren wird in zwei Gruppen mit E-Bike (Power und Fit) und einer Gruppe BioBike. Die Tour führt die Teilnehmenden über den Born Richtung Sälischlössli, weiter Richtung Engelberg und über Aarburg zurück zum Startpunkt. Infos unter www.ag.prosenectute.ch oder bei Thomas Huber, Telefon 079 123 51 04. Bei zweifelhafter Witterung wird auf der Webseite am Tourentag informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neue Teilnehmende mit einem E-Bike oder Bike ohne Motor können bei einer kostenlosen Schnuppertour das Angebot kennenlernen. THOMAS HUBER
Im Rahmen der Emil Frey Days 2026 präsentiert das Autocenter Safenwil die Mobilität von morgen und gewährt einen umfassenden Einblick in die Welt von insgesamt 19 Automarken –darunter Alfa Romeo, Abarth, Aston Martin, Fiat, Fiat Professional, Ford, Jaguar, Jeep, Kia, Land Rover, Leapmotor, Lexus, Mitsubishi, Peugeot, Piaggio, Subaru, Suzuki, Toyota und Volvo. Die Modellpalette spannt sich von Stadtfahrzeugen über SUVs bis hin zu zukunftsweisenden Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien. Damit bietet das Autocenter Safenwil eine einzigartige Gelegenheit, eine beeindruckende Markenvielfalt unter einem Dach zu erleben.
Während des «Blauen Salons» profitiert die Kundschaft von attraktiven Aktionen, Sonderleasingkonditionen, Prämien sowie exklusiven Angeboten. Ergänzend zu den Neufahrzeugen stehen auf dem Ausstellungsgelände rund 250 geprüfte QualitätsOccasionen von Emil Frey Select zur Besichtigung und Probefahrten bereit.
Für jeden etwas mit dabei Neben den automobilen Highlights erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Das StreetfoodFestival lädt von Freitag bis Sonntag zu einer kulinarischen Entdeckungsreise rund um den Globus ein
und sorgt bis in die Abendstunden für genussvolle Momente. Am Samstag ist der Schwinger Sinisha Lüscher zu Gast und steht für Autogramme sowie ein Meet and Greet für die Besuchenden bereit. Am Sonntag, von 13.30 bis 15 Uhr, sorgt Peach Weber mit seinem Humor für beste Stimmung und steht im Anschluss für Fotos, Selfies und persönliche Begegnungen bereit. Auch für Familien mit Kindern ist bestens gesorgt: Kilbistände, Ponyreiten, Bobbycar Parcours und Kinderschminken lassen Kinderherzen höherschlagen. Die beliebte Bimmelbahn
Sursee Wohnfrühling bei ulrich Erlebnis Wohnen
bringt Besuchende bequem über das weitläufige Gelände des Autocenters. Am Samstag und Sonntag sorgen zusätzliche Programmpunkte für Unterhaltung und Spannung. Bei einer Schnitzeljagd haben Teilnehmende die Chance, einen von 24 Goldbarren à 1 Gramm zu gewinnen. Darüber hinaus können die Besuchenden bei jeder Probefahrt mit etwas Glück einen von zehn Wellnessgutscheinen für eines der renommierten Hotels Bad Horn am Bodensee oder Albführen in Österreich gewinnen.
Die neuesten Trends für stilvolles Wohnen – drinnen wie draussen
Der Wohnfrühling bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee ist in vollem Gange. Bis Ostermontag, 6. April, erwartet die Besucher die neuesten Trends für stilvolles Wohnen – drinnen wie draussen.
Mit den neuen Esstischen Lana und Coral von Zumsteg ziehen topaktuelle Keramikfarben in den Aussenbereich ein. Die Oberflächen sind zu 100% wetterfest und besonders strapazierfähig. Neu sind die Modelle auch im angesagten «LowDining»Format erhältlich: Tisch und Stuhl sind rund 10 Zentimeter niedriger konzipiert und schaffen so eine entspannte, loungige Atmosphäre mit besonderem Komfort. Helle und freundliche Farbtöne findet man bei den neuen Lounges von Zebra. Beiges Metall, natürliches Holz und harmonisch abgestimmte Stoffe verleihen den Gartenmöbeln eine sommerliche Leichtigkeit. Stimmungsvolle Solarlampen und wohnliche Accessoires runden das Sortiment ab und machen Terrasse, Balkon oder Garten zur behaglichen Wohlfühloase.
Neues für das Jahr 2026 Für frischen Wind sorgt weiter das neu gestaltete Studio der «Schöner Wohnen»Kollektion. Freundliche, helle Farben treffen hier auf massives Holz und hochwertige Lackoberflächen.
Neu sind die Modelle auch im angesagten «Low-Dining»-Format erhältlich. BILD: ZVG
Auch im Eingangsbereich setzt ulrich Erlebnis Wohnen neue Massstäbe. Individuell planbare Garderoben und Schuhschränke bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Aus einer breiten Auswahl an Farben, Materialien und Ausführungen entsteht eine massgeschneiderte Lösung, die Funktionalität und Ästhetik vereint – denn der erste Eindruck zählt.
Jetzt profitieren
Im Rahmen der Frühlingswochen profitieren Kundinnen und Kunden von attraktiven Preisvorteilen auf viele Produkte. Und ein besonderer Mehrwert: Neue Möbel ab 1000 Franken werden im ulrich Liefergebiet von geschulten Mitarbeitenden kostenlos ge
liefert und fachgerecht montiert. So wird der Weg zum neuen Wohngefühl besonders komfortabel. PD
Veranstaltungshinweis
Das Team von ulrich Erlebnis Wohnen freut sich auf Ihren Besuch an den Tagen der offenen Tür im Rahmen des Wohnfrühlings vom 12. bis 15. März. Bis Montag, 6. April: Grosse Sonderausstellung von Brühl auf über 300 m2 ulrich Erlebnis Wohnen Kottenstrasse 2
Sursee 041 925 86 86 www.ulrichwohnen.ch
Das Streetfood-Festival ist der kulinarische Höhepunkt des«Blauen Salons». BILD: ZVG
Kinder und ihre Angehörigen hörten die Geschichte vom «Verlorenen Schaf». BILD:
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Oensingen Sonnwendfeier am 21. März
Die Bühne für das grösste Kunstfeuerwerk der Schweiz
Am 21. März verwandelt sich Oensingen erneut in die Bühne für das grösste Kunstfeuerwerk der Schweiz. Die nur alle drei Jahre stattfindende Sonnwendfeier zieht jeweils mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus ins Gäu.
Neben den spektakulären Feuerwerkschoreografien wartet die Ausgabe 2026 mit einem erweiterten Rahmenprogramm, zusätzlichen Standorten und einem vielseitigen Gastro- und Musikangebot auf. Im Zentrum des Geschehens steht weiterhin Oensingen mit dem traditionsreichen Duell der beiden Vereine Vogelherdclub Oensingen und Ravellenclub Oensingen. Seit Jahrzehnten liefern sich die beiden Formationen ein kreatives, pyrotechnisches Kräftemessen. Auch 2026 präsentieren sie abwechslungsweise je fünf Feuerwerksbilder von jeweils fünf Minuten Dauer. Über hundert Höhenfeuer sorgen für
ein rund einstündiges Lichterspektakel am Nachthimmel. Das eigentliche Feuerwerk beginnt am Samstag um 20.15 Uhr und endet gegen 21 Uhr, nachdem um 20 Uhr das erste Höhenfeuer entzündet wurde. Neu wird die Sonnwendfeier räumlich und zeitlich erweitert. Neben dem Hauptstandort in Oensingen werden zusätzliche Festareale in Kestenholz und Niederbipp betrieben. Ziel ist es, die Besucherströme besser zu lenken, die Infrastruktur zu entlasten und das Gesamterlebnis noch attraktiver zu gestalten. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Thomas Bader hat dafür neue Partnerschaften aufgebaut und erfahrene Eventprofis für die Umsetzung der Aussenstandorte gewonnen.
Start in Niederbipp am Freitag In Niederbipp startet das Fest bereits am Freitagabend mit einem grossen Festzelt auf dem Waldkirchenfeld. Neben Gastronomie und Partyzone sorgen Livekonzerte für Stimmung. Am Samstagabend tritt unter anderem die erfolgreiche Schweizer Örgeli-Formation Genderbüebu auf und lädt nach dem Feuerwerk zur Ländlerparty ein.
Auch in Kestenholz entsteht ein beheiztes Festzelt mit Bar- und Festwirtschaftsbetrieb. Ab Samstag 17 Uhr erwartet die Gäste Livemusik mit den irischen Pubmusikern Mick McNamara und Paul Kelly.
In Oensingen selbst wird das Angebot zusätzlich ausgebaut. Geplant sind ein StreetfoodFestival entlang der Jurastrasse, eine Unterhaltungszone beim Fussballplatz sowie verschiedene Bars und Partyzelte mit DJs und Livemusik bis in die frühen Morgenstunden. Ergänzt wird das kulinarische Angebot unter anderem durch spezielle Gastroerlebnisse wie ein Käsefondue unter freiem Himmel. Sämtliche Festbereiche sind vor und nach dem Feuerwerk geöffnet.
Mit dem erweiterten Konzept bleibt das Feuerwerk Herzstück der Veranstaltung, während das Rahmenprogramm neue Akzente setzt und die Sonnwendfeier als regionales Grossereignis weiter stärkt. Der Eintritt beträgt 25 Franken, für Kinder bis und mit 15 Jahren ist der Eintritt frei. Tickets erhalten Sie im Vorverkauf auf Seetickets.ch, am Schalter der OEBB Balsthal und bei der Baloise Bank Oensingen (von 9 bis 12 Uhr). Am Anlass können die Tickets direkt auf dem Festgelände bezogen werden. Es wird empfohlen, frühzeitig anzureisen und den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Der Bahnhof Oensingen ist fünf Gehminuten vom Festgelände entfernt. Weitere Informationen zu Programm, Anreise und Tickets sind unter www.sonnwendfeier.ch verfügbar.
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