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Viel Publikum am Cherus In der Rathausstrasse standen die Besucher in mehreren Reihen.
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Glühendes Finale 28 Guggen feierten am Cherus in Gelterkinden einen würdigen Fasnachtsabschluss. Seite 9
Leuchtende Kinderaugen Der Kinderumzug in Langenbruck bildete den Abschluss der Fasnacht im Waldenburgertal.
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Hohn und Spott in Versform
Oberdorf/Niederdorf Acht Schnitzelbänkler/-innen
auf Beizentour
BrigitteReinhard
Vor allem US-Präsident Donald Trump, der Blitzkasten in Birsfelden und natürlich die Stadt Zürich – sie alle standen im Fokus der Schnitzelbänke 2026. Mit spitzer Zunge, treffsicheren Pointen und schonungslosen Versen nahmen die acht Schnitzelbankgruppen auf ihrer traditionellen Beizentour durch Oberdorf und Niederdorf das lokale wie auch das nationale Geschehen aufs Korn. Das Publikum dankte es ihnen mit herzhaftem Gelächter und viel Applaus. Ob Gemeindepolitik, Verkehrsplanung oder internationale Schlagzeilen – kaum ein Thema blieb verschont. Die Schnitzelbänkler verstanden es einmal mehr, Alltägliches in überraschende Reime zu verpacken und brisante Themen mit feiner Ironie zu würzen. Für eine besondere Überraschung sorgten Josephine, Trudi und Hildi –eine namenlose Dreierformation der Ring- und Rasen-Aufsichtsbehörde. Als Überraschungsgäste betraten sie das vollbesetzte FCO-Clubhaus («Schutti») und hielten gezielt Ausschau nach den «Schuttibuebe». Als Trost für das Kunstrasenersatz-Debakel des FCO verpassten sie ihnen augenzwinkernd ein Pflaster auf die Stirn – sehr zur Erheiterung der Anwesenden.
Nachfolgend eine Auswahl der vorgetragenen Verse.
«Fröschebei»
E tüüri breiti Wildtierbrugg mit allne Schickane.
Döi sie im Diegtertal über d’Autobahn ine plane. Brucht’s das würklich froge mir eus do scho.
Bis jetzt si die meischte Tier au ohni drüber cho.
Klar me muess im Vorus plane. Alles i berechne wo d’chasch ahne. Plötzlich chunnt vom Jura her im Galopp gege Norde.
E Herde Bison, wo in dä USA isch usgschafft worde.
Letscht Herbscht im Auto z’Birsfelde hani gfluecht, ha für es Date d’Wohnig vonere Fründin gsuecht.
Fahr vo links nach rechts, denn vo obe nach unde.
Zwöimol ganz dure, denn ha se endlich gfunde. Und denn ganz zum Schluss Zum Abschied no e Kuss.
Nach paar Täg do git’s e Buess, das macht mi Muff, Zwölfhundert Stutz, das isch jo tüürer als im Puff!
«Fasnachtsgesellchaft Rickenbach»
A propo Trump: Am Trump sis Oor will me jetzt wiider flicke. Iich ha drum dänkcht, iich chönnt iim e Fäzze vo miner Füüdlebakche schikche. Me chönnt hundertprozänntig sicher si, dass döört nüt passiert, will me numme es Stück Hutt vom eine Arsch zum andere transplantiert.
Fortsetzung auf Seite 3
Kolumne
Danke, Hans!
Es war einmal… Ein im Grunde schöner Abend mit Freundinnen. Vor einem Jahr. Wir freuten uns auf einen gemütlichen Raclette-Schmaus. Wäre da nicht die «Öfeli-Panne» gewesen: ein kaputtes Gerät, noch ehe der Käse hätte schmelzen und brutzeln können. Von dem Vorfall habe ich hier schon berichtet. Aber noch nicht davon, was danach passierte! «Brauchst du einen neuen Ofen?», fragt Hans per WhatsApp, als er von dem Malheur gelesen hatte. Er hätte einen abzugeben. Nicht mehr das neueste Modell, aber das Öfeli funktioniere noch einwandfrei. Er brauche es nicht mehr. Ich war gerührt ob Hans’ Nachricht und dem Angebot. Denn wie oft kommt es einerseits vor, dass man noch funktionsfähige Dinge wegwirft – und andererseits, dass man nach einer solchen Panne, zack, ins nächste Geschäft rennt und ein neues Öfeli kauft? Die Konsumwut widerstrebt mir, deshalb gefallen mir «Repair-Cafés» wie dasjenige in Gelterkinden, und ich mag es, wenn versucht wird, Geräten ein zweites, vielleicht gar drittes Leben zu verleihen. Was im Falle meines alten Öfelis leider nicht möglich war. Hans’ Angebot kam daher goldrichtig. Doch das war noch nicht alles. Er könne auch gleich den Käse dazu liefern, direkt aus dem Wallis, wo er seit Jahren viel Zeit verbringe und den Käser persönlich kenne, schrieb Hans obendrein. Auch dieses Angebot nahm ich liebend gern an. Nun konnte ich meine Freundinnen vor einigen Tagen erneut zum Raclette einladen. Das Öfeli funktionierte tiptop, der Käse mundete. Et voilà: Danke, Hans!
SerainaDegen
Die «Fröschebei» in Hochform.
Fotos: B. Reinhard
Hildi und Trudi von der Rasen-Aufsichtsbehörde trösten einen «Schuttibueb».
In Stellung für Ersatzwahl
Reber-Nachfolge Die Grünen nominieren heute, die SVP am 23.März
Heute Donnerstag wird die Mitgliederversammlung der Grünen Baselland darüber entscheiden, wer zur Regierungsratsersatzwahl vom 14. Juni antritt. Zwei Grüne, Andrea Sulzer und Philipp Schoch, haben sich bereits in Stellung gebracht, während Nationalrätin Florence Brenzikofer verzichtet. (Die ObZ berichtete.) Ende letzter Woche hat zusätzlich der grüne Landrat Stephan Ackermann sein Interesse am frei werdenden Regierungsratssitz von Isaac Reber bekundet. Stephan Ackermann ist Fraktionspräsident Grüne/EVP im Landrat und Mitglied der Parteileitung und des Vorstands der Grünen Baselland. Neben seiner Erfahrung in der Geschäftsleitung des Landrats, der Justiz- und Si-
Vereinsnotizen
cherheitskommission sowie der Bauund Planungskommission bringt er auch Exekutiverfahrung mit: Acht Jahre lang war er Mitglied des Kirchenrats der Reformierten Kirche Baselland.
Sutter und Tschudin winken ab Ausser den Grünen, die ihren Sitz in der Regierung verteidigen möchten, hat die SVP angekündigt, dass sie mit einer eigenen Kandidatur ins Rennen steigen will. Am 23.März wird die Parteiversammlung einen personellen Entscheid fällen. Landrat Matthias Liechti aus Rümlingen ist der Erste, der sich zur Verfügung stellt. Er ist Mitglied der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission und der Interparlamentarischen Konferenz der Nord-
westschweiz sowie ehemaliger Gemeinde- und Schulratspräsident. Nicht kandidieren wird Johannes Sutter, Gemeindepräsident von Arboldswil und ehemaliges Mitglied der Parteileitung. Als Gründe nannte er sein Familienunternehmen mit rund 90 Mitarbeitenden, sein Amt als Gemeindepräsident und weitere Engagements. Als möglicher Kandidat wurde auch der amtierende Landratspräsident Reto Tschudin gehandelt. Dieser lehnt jedoch ebenfalls ab: «Mein Respekt vor diesem Amt ist zu gross, um es für eine Kandidatur vorzeitig abzugeben oder in seiner Ausübung zu relativieren», schreibt er in einer Medienmitteilung. ObZ
FCO erhöht Eigenleistung massiv
Kunstrasen Der FC Oberdorf hat seine Hausaufgaben gemacht
Am 18. Mai 2025, wurde der Kredit von 530000 Franken für die Sanierung des Kunstrasens in Oberdorf vom Souverän abgelehnt. Der dringende Sanierungsbedarf des Sportplatzes bleibt jedoch bestehen.
Am 16. März 2026 entscheidet die Gemeindeversammlung über eine überarbeitete und deutlich günstigere Kreditvorlage. Der FC Oberdorf hat in den letzten Monaten alles unternommen, um die damaligen Kritikpunkte der Gegnerschaft zu entkräften und tragfähige Lösungen zu erarbeiten.
Durch Verhandlungen mit den Unternehmern, den umliegenden Gemeinden sowie einem deutlich erhöhten Beitrag des FC Oberdorf reduziert sich die Belastung der Gemeinde Oberdorf in der neuen Kreditvorlage um 240000 Fran-
Seniorenfasnacht
Am Donnerstag, 20. Februar, fand in der Pfarrscheune in Waldenburg der vom Frauenverein organisierte Fasnachtsnachmittag für die Seniorinnen und Senioren statt. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen von Peter Mory, der mit einer passenden Musikauswahl für Stimmung sorgte. Zur Freude aller anwesenden Gäste besuchten auch vier kostümierte Fasnächtlerinnen den Anlass. Es wurde Mehlsuppe, Käsekuchen und Zwiebelwähen serviert. Auch selbst gemachte Berliner, Schenkeli und Fasnachtsküchlein durften nicht fehlen. Die Präsidentin dankte allen Teilnehmenden, insbesondere Peter Mory, den fleissigen Helferinnen und allen kostümierten Teilnehmenden, herzlich. Der Vorstand hofft auf grosse Beteiligung am 12. März 2026 ab 12.15 Uhr in der Pfarrscheune bei Fondue, Jass und Spiele. RolandBerger
ken auf noch 290000 Franken. Der FC Oberdorf erhöht seinen eigenen Beitrag um 110000 Franken auf neu 160000 Franken. Dazu nimmt er private Darlehen auf und erhöht die Mitgliederbeiträge. Beides wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung abgesegnet. Der Verein geht damit an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit und übernimmt einen substanziell höheren Teil der Verantwortung. Auch die Beiträge der umliegenden Gemeinden konnten durch den persönlichen Einsatz von Vereinsmitgliedern von 5000 Franken auf 25000 Franken erhöht werden.
Der jährliche Abgeltungsbeitrag der Gemeinde Oberdorf an den FC Oberdorf für Pflege und Betrieb der Gemeindeanlage wird auf 20000 Franken hal-
biert. Ein Bericht der Geschäftsprüfungskommission bestätigt zudem den bisher korrekten Einsatz der Mittel durch den FC Oberdorf. In den mit dem Gemeinderat Oberdorf überarbeiteten Verträgen wird neu eine klare Trennung zwischen dem Natur- und dem Kunstrasenfeld festgelegt.
Zusätzlich verpflichtet sich der FC Oberdorf, für einen nächsten Ersatz des Kunstrasens (voraussichtlich im Jahr 2038) entsprechende Rückstellungen zu bilden.
Der FC Oberdorf hat seine Hausaufgaben gemacht, geht an seine absoluten finanziellen Grenzen und übernimmt weiterhin grosse Verantwortung als eine der wichtigsten Jugendförderorganisationen im Waldenburgertal! FCOberdorf
Patrick Klar-Thommen
11. Oktober 1950 – 25. Februar 2026
Trotz seiner vielen schweren Erkrankungen hat er gekämpft und immer wieder einen Weg gefunden weiterzumachen. Das haben wir als Familie an Patrick bewundert und ihn nach all unseren Kräften unterstützt. Zusammen waren wir stark und vereint.Jetzt geht Patrick seinen eigenen Weg. Wir hoffen, dass er seine verdiente Ruhe findet. Wir werden in seinem Sinn weitermachen im Wissen, dass Patrick uns aus der Ferne unterstützt.
Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.
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Herausgeberin CHRegionalmedienAG
Redaktionsleitung MarcSchaffner
Betrachtung zur Woche
Mit Gefühl
Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland heisst «7 Wochen ohne». Dabei geht es darum, in der Fastenzeit bewusst auf irgend etwas zu verzichten, was sonst zum Alltag gehört. Auf Schokolade, oder auf das abendliche Glas Wein, auf den Fernsehmarathon jedes Wochenende, oder auf das Streiten darüber, wer gerade den Abwasch macht. Auf etwas verzichten, was sonst einfach dazu gehört. Und dabei merken, was einem fehlt. Oder was einem gut tut, wenn einmal etwas Gewohntes wegfällt. Merken, wie viel Zeit oder Energie wir für gewisse Dinge aufwenden, und wofür wir sie auch anders verwenden könnten. Das diesjährige Motto der Aktion lautet «Mit Gefühl – sieben Wochen ohne Härte». Mich hat das Motto sofort angesprochen. Denn im Moment scheint sich auf der Welt die Härte immer mehr durchzusetzen. In der Politik, aber auch in der Gesellschaft. Der Ton ist rauer geworden, und die Gesten auch. Erhobene Fäuste werden auch in parlamentarischen Debatten wieder salonfähig – für Beispiele dazu müssen wir nicht einmal über den Teich schauen. Auch bei uns meinen gewisse Politiker, wer den rauen Tönen und den harten Auseinandersetzungen nicht gewachsen ist, sei ein Weichei. Und wer findet, es bringe nichts, der Härte auch wieder mit Härte zu begegnen, gilt als Sozialromantiker/-in. In den Kriegen verhärten sich die Fronten, und jeder Schlag wird mit einem Gegenschlag beantwortet. Die Härte breitet sich aus, in Köpfen und auch in Herzen. Fremde, und noch schlimmer: Nachbarn, werden zu Feinden. Es wird polarisiert und zunehmend schwarz/weiss gedacht. Ich härte mich ab gegen die Bilder und Berichte von Deals, die aufdiktiert werden, von Drohungen und Strafen, von vermeintlich Starken, die auf vermeintlich Schwache losgehen, vom Druck, der ausgeübt wird gegen kreativ und vielfältig Andere und Anderes.
Todesfälle
Gelterkinden
Margrit Frey, geb. 13. Juli 1934. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Jörg Roschi, 29. November 1957. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 11. März um 15 Uhr statt.
Annelies Schaffner-Weber, geb. 10. Mai 1942. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Abdankung am Dienstag, 10. März. Besammlung in der evangelischreformierten Kirche Gelterkinden, 14.30 Uhr.
Sieben Wochen ohne Härte. Wie soll das gehen?
Die Fastenaktion gibt eine Antwort auf die Frage schon im Titel: Mit Gefühl. Natürlich ist das keine einfache Antwort. Und auch keine umfassende. Aber sie kann uns vielleicht einen Weg zeigen zwischen den Fronten, von denen es immer mehr gibt. Eine Tür öffnen in der Wand, die schon so viele harte Köpfe durchbrechen wollten. Wenn Härte mit Härte beantwortet wird, zerbrechen beide Seiten. Zwei Fäuste können sich nicht die Hand geben. Zwei Steine können nur aufeinander prallen. Zwei Menschen, die einander nur als Feind, als Fremden, als Anderen ansehen, werden nicht miteinander auskommen können. Wie kommt denn da das Gefühl ins Spiel? Sicher heisst es nicht, dass wir uns in unseren Begegnungen nur von unseren Gefühlen leiten lassen können. Auch nicht, dass wir beim Reagieren auf Berichte oder Aussagen von anderen nur auf unsere Gefühle hören sollen. Denn Antipathie, Hass, oder auch Angst sind auch Gefühle. Ich denke, der Weg geht über das Fördern der positiven Gefühle. Wie z.B. Vertrauen, Liebe, Sympathie, Respekt. Oder dem Gefühl, das ich spontan im Titel der Fastenaktion gelesen habe, das «Mit-Gefühl». Damit kann einerseits das Mitgefühl gemeint sein, das ich spontan mit jemandem habe, dem es gerade nicht gut geht. Der eben z.B. mit einem Hartgesottenen zusammengeprallt ist. Aber ich sehe in diesen Wörtern auch ein Gefühl des Miteinanders. Dass wir alle Mit-Menschen sind. Dass wir auf dieser Welt langfristig nur miteinander und nicht gegeneinander leben können.
Ich versuche dieses Jahr in der Fastenzeit auf Schokolade und auf Härte zu verzichten (was sich in bestimmten Momenten wohl gegenseitig ausschliesst) und diesem Mit-Gefühl nachzugehen. RolfSchlatter,Pfr., Spital-undKlinikseelsorger
Lausen
Susanna Brüderlin, geb. 13. Februar 1950, gest. 19. Januar 2026, von Liestal BL (wohnhaft gewesen in Lausen). Wurde bestattet.
Peter Hugo Grendelmeier, geb. 16. Februar 1943, von Zürich ZH (wohnhaft gewesen an der Widliackerstrasse 56). Wurde bestattet.
Waldenburg
Luise Madlinger-Wyss, geb. 20. Oktober 1928, gest. 19. Februar 2026. Wurde am 4. März auf dem Friedhof Waldenburg beigesetzt.
«Wahrlich wahrlich ich sage euch dass die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben werden leben » Johannes 5 25
In dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Annelies Schaffner-Weber
10 5 1942 – 27 2 2026
Nach einem erfüllten Leben ist Annelies am Morgen des 27 Februar zu ihrem himmlischen Vater heimgegangen
Die Trauerfamilie:
Marc und Martina Schaffner Beat und Rebecca Schaffner Patrick und Corina Jeremy und Jonah Schaffner Geschwister, Anverwandte und Freunde
Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis
Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag 10 März 2026 um 14 30 Uhr, in der reformierten Kirche Gelterkinden statt
Traueradresse: Beat und Rebecca Schaffner Unterfeldstrasse 14 4332 Stein
Fantasievolle Kostüme. Foto: zVg
Hohn und Spott in Versform
Oberdorf/Niederdorf Acht Schnitzelbänkler/-innen auf Beizentour
Fortsetzung von Seite 1
Dr Gälterchinder Biiber het me überchaared einisch Znacht.
«E klare Fall», stellt dr Wildhüeter fescht, «dää het Sälbschtmord gmacht». Hejoo, bim ne Deefyzytt vo anderthalb Millioone het sich sogar dä Biiber gschämmt, z Gälterchinde z woone.
«Die Raabeschwarze»
Nachem ufstoh gits ä Kaffi, mit dr Ziitig gohts uf d’Pfundi
D’Kumpels treffe’n ii zur tägliche Jassrundi. Nach dr dritte Fläsche Wiise offebar mi unscheniert, Mi Chef striicht mir jez s’Homeoffice, ich fühl mi schikaniert.
«D’Landstryycher»
Z Birsfelde zahlsch pro Durchfahrt jetz grad 100 Bohnä
So mache die im Joor, gschnäll es paar Millionä In Sissach würde mir mit eusem alte Chaare Nid mol für s dopplet Gäld dur ihres Zentrum fahre
Dr Walti seit zu siner Frau, wäg so Idiotä Sin d’Laubblöser, in Züri bald verbottä Dä ganzi Lärm, isch s beschte wos doch git Denn ghört mä nämmlig, das Zürcher Gschnuur scho nid
Stedtlirattä
Rotliecht, Rotliecht, Lieschtel Nord Hammerstross, du heisse Ort In Lieschtel Süd chasch Blauliecht ha Doch an der Schtange turnt ä Füürwehrmaa Schützestube – das isch ä Ding Nuuschiwindle im Serviettering Hesch spöter Müeh di Blose z’halte Duesch eifach ä Serviette falte
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Wüehlmüüs Rickenbach: «Hejhoo, dankch dr Radicant Bankch si miir glyy ryych und diir syt blankch. Hejhoo, öisi Radicant Bankch macht d Akchzionääre chrankch.»
Neue E-Busse in Liestal
Der öffentliche Verkehr im Kanton BaselLandschaft wird umweltfreundlicher –dafür setzen die Betreiber auf Elektrobusse. Auch die Autobus AG Liestal (AAGL), die mit über 50 Bussen auf neun Linien im mittleren Baselbiet unterwegs ist und so ländliche Gebiete mit Zentren wie Liestal, Pratteln oder Basel verbindet. Ab 2036 will die AAGL komplett elektrisch unterwegs sein und setzt so die kantonalen Ziele um. Nun erfolgt ein grosser Schritt: ab März 2026 sind zehn neue Elektrobusse des Herstellers Solaris auf den Linien der AAGL im Einsatz.
In den kommenden Wochen werden sie schrittweise in den Linienbetrieb aufgenommen. Mit den zwei bereits seit 2021 im Einsatz stehenden Mercedes E-Citaro Bussen ist somit fast ein Viertel der gesamten Flotte elektrisch. Laut AAGL-Geschäftsführer Roman Stingelin kommen nun jedes Jahr drei bis vier neue E-Busse dazu. Damit die emissionsarmen Fahrzeuge geladen werden können, musste eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufgebaut werden. Zuständig dafür ist IWB.
Die neuen E-Busse lösen nun sukzessive die alten Dieselbusse ab. «Wir freuen uns sehr, damit einen Teil zur CO2-
Redkution beizutragen. Unsere Flotte ist nun leiser und umweltfreundlicher», sagt Stingelin. Im bestehenden Depot der AAGL in Liestal hat IWB während laufendem Betrieb in rund vier Monaten die Ladeinfrastruktur gebaut. Im Rahmen einer Ausschreibung hatte IWB den Zuschlag für das Projekt erhalten. «Dank den beiden Projekten, die wir bereits für die Basler Verkehrsbetriebe BVB und die Margarethenbus AG umsetzen durften, konnten wir auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen», so Manuel Vischer, E-Mobility-Manager bei IWB. Sein Team ist nun auch für den Betrieb der Ladestation zuständig und unterstützt die Autobus AG mit einem 24-Stunden-Pikett.
Fünf Leistungseinheiten, sogenannte DC-Gleichrichter, wurden aufgestellt und das nötige Ladenetz eingerichtet. Die Planung hat die Partner Ingenieure AG umgesetzt. Für den Netzanschluss und den Einbau von zwei Transformatoren war der lokale Netzbetreiber verantwortlich. Insgesamt können die Busse nun an 28 Ladepunkten geladen werden.
AAGL/IWB
Regionales Mischgetränk
Die Mineralquelle Eptingen und die Basler Brauerei Unser Bier bringen gemeinsam ein alkoholfreies Biermischgetränk auf den Markt. Es trägt den Namen «Pepibier» und ist eine Mischung aus dem traditionellen «Pepita Grapefruit» der Mineralquelle Eptingen und dem alkoholfreien Bier «Amber ohni». Vorerst wird «Pepibier» nur im Raum Nordwestschweiz eingeführt, je nach Markterfolg sei aber auch eine schweizweite Distri-
bution denkbar, vermelden die beiden Firmen. Das neue Produkt sei eine Reaktion auf den Wandel im Biermarkt, denn während der Bierkonsum generell rückläufig sei, würden alkoholfreie Biere einen Aufschwung erleben. Damaris Armbruster, Marketingleiterin von Eptinger, sieht in der Kooperation eine attraktive Erweiterung des Produktportfolios: «Für mich persönlich war Bier mit Pepita schon lange ein Lieblingsmix.» ObZ
Frische-Aktion
Feldschlösschen Original 10x33cl Hirz Joghurt div.Sorten,z.B. Waldbeeren,
Die «Stedtlirattä» machen sich Luft über die aktuellen Ereignisse in Liestal. Fotos: B. Reinhard
Tanz und Träume
Neues Orchester Basel Musikalische Reise durch die Geschichte des Tanzes pr. «Der Erfolg dürfte ganz einfach auf das Konzerterlebnis zurückzuführen sein», sagt die Pressesprecherin des NOB, denn das Marketingbudget sei nicht gross. Nach jedem Konzert erhalte sie emotionale Rückmeldungen von neuen Konzertgästen, schreibt die Basler Zeitung am 22.Oktober 2025. Mit Auftritten auf renommierten Bühnen wie dem KKL, beim Openair in Sissach sowie im Halbfinale des Eurovision Song Contest in Basel hat das Neue Orchester Basel (NOB) in der vergangenen Saison eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Dabei gelang es dem Orchester, neue Publikumskreise zu erschliessen – auch über die Landesgrenzen hinaus.
Seine künstlerische Strahlkraft verdankt das NOB dem Engagement und der Begeisterung seiner Musikerinnen und Musiker sowie seinem künstlerischen Leiter Christian Knüsel. Mit feinsinnigem Dirigat formt er das Orchester
zu einem agilen, ausdrucksstarken Klangkörper und schafft mit pointierten Moderationen eine unmittelbare Verbindung zum Publikum.
Das Programm «Tanz & Träume» führt uns auf eine musikalische Reise durch die Geschichte des Tanzes – vom folkloristisch geprägten Ungarn über den swingenden Jazz-Dance von Duke Ellington bis zu den eindrücklichen Tänzen Rachmaninows. Wir erzählen ihre Geschichten und bringen sie schwungvoll zum Klingen. Die ungarische Fagottistin Lili Szutor, Akademistin bei den Berliner Philharmonikern, wird in diesem Programm als Solistin zu erleben sein.
Programm: Brahms, Ungarische Tänze; Weber, Andante e Rondo Ungarese; Rachmaninow, Sinfonische Tänze; und weitere Tanzmusik von Russland bis Andalusien. Konzerte: Samstag, 14.März, 19.30 Uhr, Stadtkirche Liestal; Sonntag, 15.März, 17 Uhr, Stadtcasino Basel
Baselbieter Konzerte Junge Klassik-Talente aus aller Welt in Liestal pr. Liestal wird erneut zum Hotspot begabter junger Menschen aus aller Welt, die Musik zum Zentrum ihres Wirkens gewählt haben.
Die Baselbieter Konzerte fördern hervorragende junge Talente aus aller Welt und geben ihnen die äusserst seltene Gelegenheit, mit international etablierten Musiker/-innen gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Vom 2. bis 8. März verwandelt sich Liestal in ein Kammermusik-Mekka: Unter der Leitung von Diana Ketler (Klavier), Razvan Popovici (Viola), Erik Schumann (Violine), Valentin Radutiu (Violoncello) und Thorsten Johanns (Klarinette) – allesamt ebenso gefragte Solist/-innen und Kammermusiker/-innen wie profilierte Hochschulprofessoren – entsteht ein intensiver Dialog zwischen Erfahrung und Aufbruch. Die Dozent/-innen lehren an TopInstitutionen wie dem Royal College of
Music London, der Haute École de Musique Genève, der Musikhochschule Franz Liszt Weimar, dem Königlichen Konservatorium Antwerpen, der Hochschule für Musik in Frankfurt und der Hochschule für Musik in Dresden sowie der Rice University in Houston. Ausgewählt wurden maximal fünfzehn fortgeschrittene junge Musiker/ -innen im Alter von 15 bis 32 Jahren, die sich mit Videobewerbungen aus Italien, Russland, Griechenland, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Spanien, Serbien und Japan präsentiert haben. Sie arbeiten täglich in wechselnden Formationen an Meisterwerken der Kammermusikliteratur – intensiv gecoacht, aber stets mit dem Ziel, eine eigene künstlerische Stimme zu entwickeln. Wie in legendären Zentren wie Prussia Cove, Tanglewood oder der Villa Musica steht nicht der Wettbewerb im Vorder-
Gipfelstürmer: Die Baselbieter Konzerte präsentieren junge Talente. Foto: zVg
grund, sondern die gemeinsame Suche nach Klang, Ausdruck und Risikobereitschaft.
Das Publikum ist eingeladen, dieses Gipfeltreffen der Generationen und Kulturen in drei öffentlichen Konzerten mitzuerleben – dort, wo der Funke wirklich überspringt. Zudem sind Neugierige eingeladen, die gemeinsamen Proben zu besuchen, diese sind täglich von 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr auf dem Bienenberg in Liestal. Dann zeigt sich, was in einer Woche des konzentrierten Miteinanders gereift ist: Kammermusik, wie sie lebendiger, persönlicher und unmittelbarer kaum zu erleben ist – von einer Faculty auf höchstem internationalen Niveau und einer neuen Generation von Musiker/-innen, die bereit ist, die Gipfel zu stürmen.
Freitag, 6. März, 20 Uhr, Kulturscheune
Liestal
• Wolfgang Amadeus Mozart – Klarinettenquintett in A-Dur, KV 581
• Bernhard Henrik Crusell – Klarinettenquartett Nr. 3 in D-Dur
• Pjotr Iljitsch Tschaikowsky – Souvenir de Florence Samstag, 7. März, 19.30 Uhr, Klavierwerkstatt René Waldhauser
• William Walton – Klavierquartett
• Ernst Toch – Geographische Fuge
• Wolfgang Amadeus Mozart – Klavierquartett in g-Moll, KV 478
• Dmitri Schostakowitsch – Klaviertrio Nr. 2, op. 67
• Wolfgang Amadeus Mozart – Trio «Kegelstatt» in Es-Dur, KV 498
• Josef Suk – Elegie für Violine, Violoncello und Klavier
• Samuel Coleridge-Taylor – Klarinettenquintett in fis-Moll, op. 10
Zwischen Hochzeit und Weltrettung
Waldenburg Dominik Muheim spielt «Soft Ice» pr. Die Hochzeitsgesellschaft gespalten, der Champagner warm – und kurz vor der Trauung bleibt auch noch das Hochzeitsschiff mitten auf dem Bodensee stecken. Was also tun? Tätschmeister Muheim versucht, die Situation zu retten und setzt zu einer Rede an, die nicht nur die Gäste, sondern die gesamte Menschheit versöhnen soll. Wird er es schaffen? Eine Show über die Widersprüche unserer Zeit, serviert mit muheimschem Augenzwinkern – satirisch, berauschend, berührend. Der Gewinner des Salzburger Stiers 2024 verstrickt sich in seinem neuen Solo-Programm im Wirrwarr der grossen Fragen, welche das Leben kompliziert, aber erzählenswert machen. «Ein Mann, der unseren Alltag mit nichts als Werten in charmante und höchst skurrile Karikaturen zerlegt.»
Zu sehen im Theater im Pfarrhauskeller Waldenburg am Freitag, 13. März 2026, 20.13 Uhr. Statt Eintritt – Austritt.
«Mein
Herz verlangt immer nach dir»
Sissach/Pratteln Französische Vokalmusik um 1515 pr. Nach dem Erfolg der Uraufführung einer Chorversion von Schuberts Winterreise im 2024 widmet sich das Vokalensemble Acanthis unter der bewährten Leitung von Achim Schulz in diesem Winter einem kaum bekannten Komponisten der französischen Renaissance: Mathieu Gascogne. Im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts gehörte Gascogne zu den markanten Musikern der französischen Hofkapelle. Schon früh wurde der Komponist mit Josquin als einer der alten Meister erwähnt. Im Zentrum des A-cappella-Programms steht die Messe «Myn hert altijt heft verlanghen», die an einer Chanson von Pierre de La Rue anknüpft. Die kunstvolle Verbindung weltlicher Melodien mit geistlicher Musik war zu jener Zeit gängige Praxis.
Zusammen mit der Chanson von La Rue entsteht für die Zuhörer ein Bild des französisch-burgundischen Musiklebens um 1515: mit der Krönungsmotette «Deus regnorum» für François I, den jungen König und späteren Kulturmäzen, sowie der bittenden Motette «Ne reminiscaris».
Die Musik der zwei Renaissance-Komponisten sucht weder monumentale Gesten, noch virtuose Oberflächen, sondern eine präzise gefügte Polyphonie, die zwischen höfischer Repräsentation, öffentlicher Liturgie sowie häuslicher Andacht vermittelt.
Konzerte:
7. März um 19 Uhr, Ref. Kirche Sissach 8. März um 17 Uhr, Ref. Kirche Pratteln
Ein Hoch auf die Azoren
Live-Multivision-Show Film- und Fotoreportage pr. Die Azoren – ein fantastischer Archipel mitten im Atlantik, weit weg von jeder Hektik. Reisefotograf Corrado Filipponi hat während drei Monaten alle neun Azoren-Inseln besucht und für sich ein neues Paradies entdeckt.
Auf halbem Weg zwischen Portugal und Amerika, warten neun traumhafte Inseln entdeckt zu werden, die vom Massentourismus noch verschont sind.
Die klingenden Namen dieser Inseln lauten: São Miguel, Santa Maria, Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico, Faial, Flores und Corvo.
Grüne Felder mit weidenden Kühen, kleinere und grössere glasklare Seen angrenzend an erloschene Vulkankegel, warme Quellen, grosse Höhlensysteme und faszinierende Steilküsten. Im Meer tummeln sich Wale und Delfine. Gerne teilt er seine eindrücklichen Bilder und Erlebnisse der ausgiebigen Reise. Die professionelle Foto- und Filmreportage lässt Sie eine ganz neue Welt entdecken! Münchenstein, 13. März, Kuspo Bruckfeld, 19.30 Uhr Liestal, 15. März, KV-Saal Liestal, 11 Uhr Info und Tickets: www.dia.ch/neuseeland
Am Sonntag, 1. März, stand für die Judoka von Judo Sport Liestal das Schülerturnier in Ruggell (Liechtenstein) auf dem Programm – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ein fantastischer Turniertag in Ruggell! Der Nachwuchs präsentierte sich in Top-Form und überzeugte mit technischer Präzision und unbändigem
Live-Multivision-Show «Ein Hoch auf die Azoren» von Corrado Filipponi. Foto: zVg
Acanthis beim Konzert 2024.
Foto: zVg
Lili Szutor, Solofagott. Foto: Eszter Vujosevics
Langer Cherus-Umzug durchs Stedtli
Liestal In der Rathausstrasse standen die Besucher in mehreren Reihen
BeatEglin
Zum letzten Mal zog ein langer Umzug durch das Liestaler Stedtli. Pünktlich um 19.07 Uhr marschierten die ersten Cliquen durch das Törli. Wie jedes Jahr wurden die letzten Konfetti über den Zuschauern ausgeschüttet. Es hatte mindestens so viele Leute wie am grossen Sonntags-Fasnachtsumzug. Nach fast eineinhalb Stunden kehrte an der Liestaler Ladenstrasse wieder Ruhe ein. Das Fasnachtsfest war aber noch nicht vorbei. 17 Guggen zogen zum Zeughausplatz und schränzten von 20 Uhr bis Mitternacht weiter. Wer vom Feiern noch nicht genug hatte, konnte sich bis Tagesanbruch im Liestaler Stadtsaal weiter vergnügen. Ein Waggis verteilt Zeedel.
Cherus bis in die Morgenstunden
Frenkendorf Viel Volk beim Holzchalet auf dem Dorfplatz BeatEglin
Am Cherus in Frenkendorf war es trocken und der Dorfplatz war rasch mit fröhlichen Leuten gefüllt, die friedlich den Abschluss der Fasnacht 2026 feierten. Draussen gab es Warteschlangen, denn die Besucherzahl war limitiert. «Für mich ist es eine grosse Freude und ein Privileg, am Cherus so viele Leute zu sehen», sagte Andreas Buser, der den Cherus vor 15 Jahren ins Leben rief. «Das Fasnachtskomitee setzt sich aus Vertretungen von drei Vereinen zusammen», erklärte Simon Leuenberger, der seit acht Jahren Präsident des Fako ist.
Das Komitee organisiert den grossen Umzug am Montag, den Kinderumzug am Mittwoch und den Cherus am Freitagabend. Mit dem Besucheraufmarsch am Cherus ist er sehr zufrieden, denn der Anlass ist ausverkauft. Der Eintritt ist mit zehn Franken bescheiden und die Konsumationspreise sind moderat. Die Verpflegung und alles andere wird durch lokale Vereine und Organisationen erledigt. Stark lobte Leuenberger die grosse Unterstützung der Gemeindeverwaltung. «Das ist ein riesengrosser, wertvoller Gefallen.» Die Fasnacht ist das grösste Fest im Dorf. An den Umzug
kommen 4500 Leute. Dort hilft die lokale Feuerwehr mit zehn Personen und stellt sicher, dass keine Autos in den Umzug fahren.
Da die Komiteemitglieder super Beziehungen in der Region haben, kontaktieren sie die Guggenmusigen jeweils sehr früh. Den Auftakt machten um 20 Uhr die «Sambaschränzer» aus Bubendorf. Nach jeweils 15 Minuten Pause formierte sich die nächste Band auf der hell beleuchteten Bühne. Die Beizen hatten immer offen und zwischen den Guggen tönten Schlager und Discomusik aus dem Holzchalet. Dann nahm Speaker und Conférencier José das Mi-
krofon wieder in die Hand und kündigte unüberhörbar die «Fränkeschränzer» an. Er war eine Unterhaltungsnummer für sich. Von der Ansage der Guggen bis zu Geburtstagsgratulationen hatte er die Übersicht. Mit den «Schlappschwänz» konzertierte die erste einheimische Gugge. Die Zuschauer waren in Stimmung und verlangten Zugaben. Nach neun Guggen beendeten die «Au Rugger» aus Niederdorf gegen ein Uhr morgens die Guggensession. Das Fest war aber noch nicht fertig. Wer wollte, feierte noch weiter in die Nacht hinein und verscheuchte die Fasnacht endgültig.
Zwischendurch
Die grossen Fasnachtsumzüge durchstreifen Dorf für Dorf, Stadt für Stadt, schrill und laut, und keiner fühlt sich deswegen gestört. Wie selbstverständlich nehmen die Menschen diesen grossen Störenfried an. Keine oder fast keine Parkplätze, Abfall hier und da. Na und? Die Konfetti, die sich in allen Kleidertaschen verstecken, um im Sommer plötzlich mit einem freudigen «Voilà, wir sind immer noch da!» aufzutauchen. All das stört die Menschen nicht mehr, weil sie selbst ein Teil des jährlichen bunten traditionellen Herumtreibens sind. Dann ist ein Störenfried sozusagen gar kein solcher. Wenn man nicht die Absicht hat, den anderen Menschen zu stören. Aber das «Stören» ist offensichtlich nicht immer bewusst, vor allem, wenn man noch jung ist oder einen solchen «störrischen» Charakter hat. Dann, wenn man das Stören als Mutprobe annimmt. Immer wieder streifen manche «Kinderlein» in ihrem fortschreitenden pubertierenden Alter vor den Häusern der Familien herum, die sich nach einem strengen Arbeitstag auf einen wohlverdienten friedlichen Abend freuen. Doch falsch gedacht, denn sobald es dunkel wird, tauchen die kleinen Störenfriede auf und dann geht’s los: mit unnötigem und fiesem Geläut an den Türen. Diese meistens in BubenGrüppchen, da nur so sie sich noch stärker fühlen können. Sie amüsieren sich, indem sie die Menschen auch noch beschimpfen und beleidigen, auch die rassistischen Floskeln scheuen sie nicht, obwohl sie den Personen der einen oder anderen Familie nie begegnet sind und sie nicht persönlich kennen. Einfach so aus Spass. Wenn man sich darüber mit anderen austauscht, dann hört man immer das Klassische: Das sind doch nur Jungs und sie suchen ihre Grenzen. Dass man selber in seiner Kindheit sich auch mal solche Streiche erlaubt hat, usw. Und immer klingt es, als ob es ein harmloses Ding sei. Was einem nicht bewusst ist, ist die scheinbare Legitimation, Hausfriedensbruch ausüben zu dürfen – eigentlich ein sogenanntes «Delikt auf Antrag» – und generell das Verhalten der Jungs, also zukünftigen Männer, die, nur weil sie eben «Männer» sind, sich erlauben dürfen, die anderen zu stören, nebst aller grenzwertigen Wortwahl, die auch strafbar sein kann. Als ob es keine anderen, nicht widerrechtlichen Möglichkeiten, um seine Grenzen zu testen, gäbe. Das ist der Punkt, den man in der Erziehung der Kinder nicht unterschätzen sollte. Damit sie den «Spass» nicht mit dem Fasnacht-«Bösewicht» verwechseln. Ansonsten kennt man die Störenfriede noch aus den frühen Zeiten. Zum Beispiel die Störarbeiter, die auch Störgeher oder einfach Störer hiessen. Diese Wörter mögen fast wie veraltet klingen, doch die Störarbeiter gab es schon früher, wie in Oberösterreich, so auch bei uns in der Schweiz. Auch sie klingelten ungebeten an der Tür, doch boten sie sich mit ihrem beruflichen Können als Handwerker an, als Störmetzger oder Zimmerer. Wobei als Störer nicht nur Männer, sondern auch Frauen unterwegs waren: Störschneiderinnen, Störköchinnen. Sie übernahmen die Arbeit, der nicht alle beruflich gewachsen waren, und sie «störten» in diesem Sinne nicht. Was sie störten, war nur die Handwerksordnung, die sie auf diese Art und Weise, wandernd, zu umgehen wussten. In der Schweiz wird diese Störung eher mit der Unterbedeutung «Zeitabschnitt, Weile, Tour, Mal» verstanden. So wie die Zimmerer brechen sie aus ihren Wohngemeinden traditionell zu ihren Touren auf. In den schwarzen Schlaghosen, der schwarzen Jacke und einem Hut mit breiten Krempen sind sie, so die Regel, auch zu Fuss unterwegs, und so ist ihre Zunft auch schnell erkennbar. Solche Störenfried sind heute zu einem Teil unserer Kultur geworden und deshalb stören sie uns nicht. Wenn jemand die anderen Menschen stören will, hat er bestimmt viele Läuse im Kopf, und vielleicht ist er mit sich selbst nicht zufrieden. Dennoch will auch er seinen Frieden haben. Wo ist dann dein Problem, lieber Störenfried? KoisynSchneider
Voller Festplatz mit den «Lupo-Rueche» aus Lupsingen. Fotos: B. Eglin
Fotos: B. Eglin Schöne Bubendörfer «Sambaschränzer».
Aus Itingen kamen die «Fotzelcheibe».
Die Liestaler «Milchgugge».
Die «Durschtigi 44er-Waggis» verteilen Konfetti und Flüssiges.
Rathausstrasse voll mit Seifiblöterli.
Mit Tralala durchs Baselbiet
Unterwegs Neun Schnitzelbänke und eine Guggemusik besuchten Dorfbeizen
BeatEglin
Ein strenges Programm absolvierten neun Baselbieter Schnitzelbankgruppen und die Guggemusik «Nuggisuuger». Sie zogen durch Giebenach, Frenkendorf, Arisdorf und Zunzgen und brachten von 19 bis 23.45 Uhr das Publikum jede halbe Stunde wieder zum Lachen. Es gab mehrheitlich gute Verse zu ganz gewöhnlichen Alltagsthemen und die aktuelle Politik. Lustig und viel gelästert und gereimt wurde über Trump, die Sissacher und Zunzger. Hier sind ein paar Ausschnitte aus den Zeedeln:
«Dr Gugger»
Dr Trump het mi hässig gmacht, ich säg’s euch im Vertraue
Ich bi ins Wisse Huus däm Typ so richtig go dr Arsch verhaue
Ich han en in Schwitzchaschte gnoh und bedroht mit dr Waffe Noh het dr Wecker gschällt und i bi go schaffe
Vom Donald Trump do gäb’s natürlich ä mängä Bank, well dä Typ isch jo eifach würklich chrank glaub und mach do jedi Wett, dass dä no Wurzlä z’Zunzgä het
2000 Meter unter Meer, ganz am Bode unde Hei Forscher e neui Tierart gfunde
Es bestoht nur us Biomasse s’Hirni suechsch vergäbe
Also wenn mi frogsch, chönnt das Ding tiptop in Zunzgä läbe
«D’Gwundernase»
Auto wo sälber fahre, keine hockt am Stüür, mängem isch bi däm Gedanke nid ganz ghüür, Doch mir zwee hei in die Technik volls Vertraue, mir hei einzig Angscht vor sälbschtfahrende Fraue!
D Fraue luege immer in Spiegel, das isch e Fall e klare, worum mache sis denn nid bim Autofahre?
Machsch e Vortrag, oder bachsch e Grittibänz, für alles bruuchsch hüt künschtlichi Intelligänz,
Do uf dr Gmeinsverwaltig het sich nid vill gwandlet, do wird sit eh und jeh mit ächter Dummheit ghandlet.
Friedensnobälprys het dr Trump nid übercho, doch dä für Medizin, dä müesst er ha ... wieso?
Will er hets fertig brocht und das findsch süscht jo niene, wie me ohni Hirni d Schnure cha bediene.
«20 Johr CHaLte Kaffi»
Ar Manne WM si d’Tickets z’tüür, für die Meiste, nur Riichi chönne sich das no Leiste.
Au dr Infantino wird nid ans Eröffnigsspiel go, Für das müesst er zersch zum Trump sim A….. usecho.
Jetzt reklamiert dr Gianni, es sigi chli eng Mit zwenig Komfort und es schmöcki chli streng.
Au Temperatur die sig überhitzt, das isch, will dr Bundesrot au dört drinne sitzt.
«Dr Pfyffechopf»
E Hanfplantage-Bsitzer het me z Zunzge färn uufgriffe. Dä hätt gnue produziert, ass sich ganz Zunzge chönnt bekiffe.
Das duet ys leid, mir frogen ys, wie d Zunzger das jetz gstalte: He, irgendöppis bruuchsch jo zum die Sissecher uushalte.
«Bim Huushalt-Yysatz hättsch no Potenziall», säit letschty d Frau.
«Wie weers emol mit putze, choche? Wäsche chönntisch au.»
Gimmer Müejh, süscht grootet eusi Eh no us de Fuege Und gang jetz denn halt glyych da BettyBossi-Film go luege.
Mit Radicant gheyt d Kantonalbank höchkant ufe Ranze Und setzt e Huffe Gäld in Sand, bringt Chunden um Finanze.
«Mii reut da Stutz», säit eus e Fründ vo undeduure troche.
«Do hätti doch e paarmal chönne dur Birsfälde bloche.»
Weitere Bilder und Filme: www.presstime.ch > Konzerte
Liestaler Laternen
Die «Glünggi» stellten die Stadträte als Pinocchios mit langen Nasen dar.
Industrienacht im September
4000 Personen besuchten vor zwei Jahren die erste Industrienacht Region Liestal. Mit Rundgängen, Workshops und Gesprächsformaten konnten sie 31 Arbeitswelten der regionalen Wirtschaft und Industrie auf niederschwellige Art kennenlernen. Am Freitag, 18.September 2026, wird die Industrienacht Regio Liestal zum zweiten Mal durchgeführt. Sie ist ein Ableger der Industrienacht Regio Basel und ein gemeinsames Projekt von Firmen in Pratteln, Kaiseraugst, Frenkendorf, Füllinsdorf, Liestal, Bubendorf, Lausen, Itingen und Sissach. ObZ
Vereinsnotizen
Filmnachmittag
Auch wenn die Fasnachtswoche noch nicht zu Ende war, fanden sich 30 Personen der Senioren Regio Liestal am 26.Februar zum traditionellen Filmnachmittag im Gemeindesaal Bubendorf ein. Gespannt wartete man auf den Film. Dieses Jahr fiel die Wahl auf «Die Herbstzeitlosen». Der Film produzierte den einen oder anderen Lacher oder Kommentar im Publikum.
Im Anschluss war gemütliches Beisammensein und das Geniessen vom reichhaltigen Kuchenbuffet angesagt. Bei angeregten Gesprächen verflog die Zeit viel zu schnell. Ein wiederum gelungener Anlass ging um 17 Uhr zu Ende. PeterGersbach, SeniorenRegioLiestal
Informationen zu weiteren Aktivitäten der Senioren Regio Liestal sind auf der Homepage www.senioren-regio-liestal.ch zu finden.
Die «Neubürger» bedauern, dass der Siebe Dupf nach Lausen zieht. Fotos: M. Schaffner
Aufgeregte Fasnachtsgäste am Strassenrand
Füllinsdorf Im Schönthal zog ein kleiner, aber feiner Kinderumzug durch die Ergolzstrasse
MarcSchaffner
Wie schon letztes Jahr fand der Füllinsdörfer Kinderumzug nicht oben im Dorf statt, sondern im Schönthal. Entlang der Ergolzstrasse, mitten im Wohngebiet, hatten sich Kinder und Eltern aufgestellt und freuten sich darauf, die Fasnacht quasi vor der Haustür miterleben zu können. Der kleine Umzug vom Altersheim bis zum Schulhaus Schönthal wurde von den einheimischen «Elbisrugger» angeführt. Der Binggis-Wagen war eine regelrechte Teufelsküche, aus der Rauch quoll, dahinter marschierte die Gugge in ihren teuflischen Kostümen.
Cliquen aus den Nachbardörfern waren auch dabei, so die «Güllepumpi Fränkedorf», die ihr 80-Jahre-Jubiläum feiern, oder die «Atom Waggis» aus Giebenach. Letztere hatten als Sujet die Sicherheitsvorschriften gewählt: «Eltäre bitte d Kind and Leine neh» stand an ihrem Wagen, was wohl nicht so ernst gemeint war. Von etwas weiter oben im Ergolztal waren die «Heidelöchler» nach Füllinsdorf gekommen. Ihr kunstvoller Wagen mit dem nachgebildeten Liestaler Stadttor spielte auf die defekte Törli-Uhr an. Als Lösung präsentierten sie eine Digitaluhr – warum nicht. Beliebt bei den vor Aufregung auf und ab hüpfenden Kindern am Strassenrand waren aber auch die Kleinformationen. Wenn Nachwuchs-Waggisse vorbeistapften, wurden sie sofort von kindlichem Gewusel umringt. Mit einer Festwirtschaft beim Schulhaus endete der schöne Umzug, während weiter hinten bereits die Putzequipe mit den Laubbläsern ihre Arbeit aufnahm.
aus Teufels Küche.
Der Tambourmajor der «Elbisrugger».
Kleinformation der «Ergolz Rueche».
Wärmende Sonnenstrahlen für den Kinderumzug
Bubendorf Viele Wagen und Cliquen unterhielten das Publikum
BeatEglin
Am bewölkten Himmel öffneten sich erste blaue Löcher und die Sonne begann durch die Wolken zu drücken. Das Publikum sicherte sich die besten Plätze entlang der Route. Viele Erwachsene und Kinder warteten gespannt auf den Start des beachtlichen Kinderumzuges. Dieser musste sich vor den Grossen nicht verstecken. Überraschend viele Wagen kurvten durch die engen Quartierstrassen. Dazwischen marschierten Cliquen und lockten mit ihrer schönen Guggemusig immer mehr und wärmere Sonnenstrahlen vom Himmel.
Fasnacht ist Kunst Aufwendig konstruierte und dekorierte Wagen fuhren vorbei. Viele Mitfahrende waren unmaskiert. Die Kinder verteilten eifrig ihre Däfeli, Orangen und ab und zu Rosen oder fein duftende Mimosen. Wunderschön waren die mit viel Geduld, Fleiss und Können gefertigten Larven und Gewänder. Der Waggis-Tambour der «Bölchenfrösch» zeigte einen weiteren Waggis, der gemütlich auf seiner Nase mitritt. Schön wild präsentierten sich die «Wasserfallenschränzer» aus Reigoldswil. Die einheimischen «Fränkeschränzer» zeigten sich elegant in venezianischem Design und mit Zylinderhut.
Süssigkeiten
Die «Atom Waggis» aus dem Nachbardorf Giebenach waren auch dabei.Fotos: M. Schaffner
Die «Heidelöchler» hatten die defekte Törli-Uhr als Sujet gewählt.
Fasnacht passt für jedes Alter.
«Möchtisch es Däfeli?».
«Fränkeschränzer Bubendorf». Fotos: B. Eglin
Zum ersten Mal auf dem grossen Wagen?
Die «Ochsespueler» aus Niederdorf grüssen vom Balkon.
Sommerliche Temperaturen in Bubendorf.
Er fuhr nie schneller als 30!
Die Kleinen freuts.
Der Nachwuchs wird eingefuchst
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch Eine Publikation der
«Cherus Gälti» 28 Guggen feiern einen stimmungsvollen Fasnachtsabschluss
ErikaBachmann
Die Fasnacht in der Region Basel lud, im Gegensatz zur Vorwoche, als es etwa in Luzern sehr nass war, mit wunderbaren, fast zu warmen Tagen und Nächten voller Stimmung, Musik und bester Laune ein. Der «Cherus Gälti» ist mit seiner elften Runde bereits ein traditioneller Fasnachts-Abschluss im Herzen von Gelterkinden. 28 Guggen aus sehr verschiedenen Regionen (neun Schweizer Kantone und vier Guggen aus Deutschland) sorgten für beste Unterhaltung und Stimmung. Das kulinarische Angebot mit 27 Festbeizen war bemerkenswert, so dass jederzeit neue Energie getankt werden konnte.
Nachdem bereits am Nachmittag das Kid’s Project für die kleinen Fasnächtler/-innen mit einer spannenden Schnitzeljagd für Aktivität sorgte, zog die Guggenparade als sehr farbenfrohes Spektakel viel Publikum auf die Strasse. Der Umzug führte von der Allmend über die Poststrasse in die Bohnygasse und weiter durch die Schulgasse zum Dorfplatz. Anschliessend traten die Guggen auf den fünf verschiedenen Bühnen bis 1 Uhr gemäss Konzertplan auf. Von den Guggen wurden vom Publikum Zugaben verlangt, die dann den Zeitplan ab und zu leicht verschoben. Bis zwei Uhr konnte in den Festzelten, Beizlis, Bars und Ständen weitergefeiert werden.
28 Guggen aus vielen Regionen zeigten musikalische Vielfalt Eröffnet wurde die Parade von den «Aerdwybli-Schränzern» aus Thürnen, die sich für einmal ergänzend in «Aerdmännli-Schränzer» umbenannt haben. Nach einem sehr grauen Samstag verschönerte plötzlich ein feuriges Abendrot im Hintergrund des Paradeparcours die Szenerie.
So marschierten die «Erzbachgugge» aus Erlinsbach und die «Gassäspränger»
Die «Gassäspränger» Waldenburg werden von einem gewaltigen Sonnenuntergang begleitet.
aus Waldenburg im orange-roten «Bühnenbild» durch Gelterkinden. Dieses Schauspiel verlieh dem gesamten Umzug ein zusätzliches letztes, wunderschönes Fasnachtsfeuer!
Das Spiel in einer Gugge ist oft auch ein Familienprojekt, so zum Beispiel bei den «Bölchefrösch» aus Tenniken oder bei den «Gassäsprängern» aus Waldenburg, bei denen der Tambourmajor auch seinen Vater und die zwei Geschwister zum Rhythmus anleitet.
Ebenso ergänzten die bekannten Guggen («Pumperniggel» und «Gugge Zwärgli») aus Basel die Parade. Auch wenn eine Gugge aus Basel kommt, wird dort auch oft das Baselbiet vertreten. So ist
etwa der Tambourmajor der «Pumperniggel» in Lausen zuhause. Auf die Frage an Teilnehmende der Guggen, zum persönlichen Gefallen am Cherus, wurde einheitlich genannt, dass es einfach das Schönste sei, einen perfekten Ausklang einer sehr schönen Fasnacht 2026 noch einmal gemeinsamen richtig geniessen zu können.
Dafür nahmen auch Guggen aus Deutschland und zum Beispiel die «Schlosshüüler» aus Rapperswil oder die «Ziegelhöttler» aus Herisau eine weite Anreise in Kauf, einfach um noch einmal so richtig aus voller Kraft zu Schränzen und das Publikum und sich selbst damit zu erfreuen.
Parteien
Valentinsaktion mit Herz in Sissach
Am Valentinstag setzte die bürgerliche Gemeinderatskandidatin Sonja Gerber in der Begegnungszone Sissach ein herzliches Zeichen: An einem Stand vor dem Vitrum lud sie die Bevölkerung zum Verweilen und Austausch ein. Trotz nasskaltem Wetter schauten zahlreiche Sissacherinnen und Sissacher vorbei und genossen eine feine selbstgemachte Kürbissuppe, die für eine willkommene Aufwärmung sorgte. Sonja Gerber nahm sich Zeit für persönliche Gespräche, hörte aufmerksam zu und diskutierte mit den Besucherinnen und Besuchern über aktuelle Themen, die die Gemeinde bewegen. Insbesondere die steigende Verschuldung aufgrund der Bauvorhaben bereiten der Bevölkerung Sorgen. Die Standaktion bot eine ungezwungene Möglichkeit, Anliegen direkt anzusprechen und Ideen für die Zukunft von Sissach auszutauschen. Auch Gemeinderätin Svenja Pichler und Gemeinderat Dieter Stebler sowie die Landrätinnen Sandra Jenni und Nicole Spiegel-Roth
stützten die
Beste Fasnachtsstimmung am Guggenkonzert
Sissach Begegnungszone im Ausnahmezustand
SilasMoor
Als am vergangenen Dienstagabend die Sonne hinter den Hügeln Sissachs verschwand, war in der Begegnungszone noch lange nicht an Feierabend zu denken. Das traditionelle Guggenkonzert zog auch in diesem Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Dorfzentrum und bestätigte einmal mehr seinen Ruf als eine der grössten und beliebtesten Fasnachtsveranstaltungen der Region.
Publikum in Feierlaune Den Auftakt machte um 18.45 Uhr die Familiengugge «Bölchefrösch». In der Folge traten insgesamt 23 Guggenformationen auf zwei Bühnen auf und sorgten bis kurz vor Mitternacht für musikalische Unterhaltung. Im Verlauf des Abends füllten sich die Strassen zunehmend. Die Begegnungszone war zeitweise dicht besetzt, die Stimmung ausgelassen. Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte der «Windläfurzer», die unter anderem mit dem ESC-Titel «Tattoo» für Begeisterung sorgten. Besonders laut wurde es jeweils bei bekannten Schweizer Liedern. So spielten die «Schlappschwänz» den Song «Mon Amour» von Hecht, die «Ruine Geischter» das Lied «Hemmige» von Mani Matter und die
«Lupo-Rueche» das Stück «Heimweh» von Plüsch. Das Publikum sang mit, tanzte und verwandelte den Dorfkern in ein Tollhaus.
Abseits der Bühne Trotz der intensiven Fasnachtstage zeigten sich die Guggen spielfreudig und energiegeladen. Auch neben den Bühnen herrschte permanent Vollbetrieb. Die Verpflegungsstände waren durchgehend gut besucht und versorgten die Gäste mit Getränken und warmen Speisen. Für zusätzliche Unterhaltung sorgten spontane musikalische Begegnungen innerhalb der Begegnungszone. Einzelne Formationen lieferten sich sogenannte Ping-Pong-Einlagen, bei denen sie sich musikalisch abwechselten und gegenseitig anfeuerten. Wer eine kurze Pause vom Konzertgeschehen einlegen wollte, konnte entlang der Strasse die ausgestellten Umzugswagen bestaunen, auf denen ebenfalls ausgelassen gefeiert wurde.
Nach über fünf Stunden Programm endete das Guggenkonzert kurz vor Mitternacht.
Der Anlass bestätigte einmal mehr seine Bedeutung innerhalb der regionalen Fasnacht und lockte ein generationenübergreifendes Publikum ins Zentrum von Sissach.
Kompetent und engagiert
Seit wir zusammen die Schulbank in Gelterkinden gedrückt haben, kenne ich Sandra Grossmann als energievolle und sehr intelligente Person. Auch in unseren gemeinsamen Jahren in der Gemeindekommission beeindruckt mich Sandra, wie sie sachlich, über die Parteigrenzen hinaus, konsensfähig und vermittelnd agiert. Dabei setzt sie sich stets mit Augenmass und gesundem Menschenverstand für die Geschäfte und Anliegen unserer Gemeinde ein. Diese Eigenschaften sowie ihre langjährige Erfahrung innerhalb der Gelterkinder Kommunalpolitik sind für das Gemeinderatsgremium ein Gewinn. Ich gebe meine Stimme Sandra Grossmann – einer engagierten Gelterkinderin, welche sich seit vielen Jahren für unser Dorf und unsere Gesellschaft einsetzt.
MonicaHandschin MitgliedderGemeindekommission
Visionen, Ideen und Beharrlichkeit
Mit Tea Virolainen haben wir das grosse Glück, dass eine vielseitige, interessierte und kreative Frau als Gemeinderätin kandidiert.
In ihrem eigenen Grafikbüro , bei der Gründung der Gmüeserei und in der jahrelangen Mitarbeit in der Betriebsgruppe, bei verschiedenen Funktionen in der Gemeinde Sissach, in der Gemeindekommission und in der Kulturkommission, hat sie ihre Ideen, Ausdauer und Empathie gelebt. Sissach ist bekannt für ein reges kulturelles Leben, das ist auch Tea Virolainen zu verdanken.
In Sissach stehen Veränderungen an, die kreativ denkende und beharrlich arbeitende Menschen verlangen. Tea Virolainen wähle ich, weil sie die Fähigkeit hat, Neues zu initiieren und an bestehenden Strukturen konstruktiv mitzuarbeiten. CatharinaBraun VizepräsidentinGemeindekommissionSissach
Fotos: E. Bachmann
Marsch der «Büchelgrübler» Zunzgen zum Cherus-Start in Gelterkinden.
Foto: zVg
Die «Aerdwyblischränzer» Thürnen.
Die «Lupo Rueche» sorgten für Ekstase beim Publikum. Fotos: S. Moor
Die «Fränkeschränzer» aus Bubendorf sind eine reine Männergugge.
Leser schreiben
Ein Fasnachtsfest für Gross und Klein
Kinderumzug Ein Nachmittag voller Lachen, Musik und Konfettilawinen
SilassMoor
Wie jedes Jahr gehört die grosse Bühne in Gelterkinden am Fasnachtsdienstag den ganz Kleinen. Der Kinderumzug gehört für viele Familien zu den schönsten Momenten der Fasnacht. Der farbenfrohe Umzug durch den Dorfkern bis hin zur Mehrzweckhalle brachte zahlreiche Augen von Klein und Gross zum Leuchten und dürfte bei manchem Kind das Fasnachtsfeuer endgültig entfacht haben. Kurz vor 14 Uhr füllten sich die Wagen, die auch schon am Montagnachmittag für den grossen Umzug durch Gelterkinden zogen, mit zahlreichen aufgeregten Kindern in verschiedensten Kostümen. Die Vorfreude beim Nachwuchs war beim Gang durch die Rössligasse sicht- und spürbar. Heute durften sie in die Rolle der Waggis schlüpfen und die Besucher des Umzugs mit Süssigkeiten und Früchten verkosten oder eben auch mit einer Konfettilawine überraschen.
Auch bei den Kindern, die sich unter die Zuschauer mischten, herrschte beste Laune und sie tobten fröhlich durch die Strassen und spielten mit Konfetti. Das Zuschaueraufkommen war jedoch trotz herausragendem Frühlingswetter eher überschaubar. Gerade am Dorfplatz, wo der Umzug dann auch pünktlich um 14 Uhr begonnen hatte, blieben einige Lücken offen. Die anwesenden Familien liessen sich die gute Stimmung jedoch nicht nehmen. Eltern zückten ihre Handys für Erinnerungsfotos, während die Kinder mit roten Wangen und strahlenden Augen das Geschehen genossen.
Den kleinen Fasnächtlern auf den Wägen war die Anzahl der Zuschauer ohnehin egal – für sie war es ein Highlight sondergleichen, und sie traten mit einer Begeisterung auf, die den Grossen in nichts nachstand.
Zwischen den Umzugswagen reihte
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Donnerstag, 5. März
14.00 Altersnachmittag im KGZ. Ein Jahr Natur erleben mit Beat Schaffner. Fahrdienst: Lotti Oldani, 078 768 72 19, lotti.oldani@gmx.ch
17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli, Semesterthema «Battles» 20.00 living room im Unterrichtshüsli, Thema «Geld», Raum Joker
Freitag, 6. März
19.30 Weltgebetstag in der katholischen Kirche, Einsingen ab 19.00 Uhr. Die Liturgie mit dem Thema «Ich will euch stärken, kommt!» kommt aus Nigeria. Im Anschluss lädt das ökumenische Team zu Austausch bei nigerianischen Spezialitäten ein. Fahrdienst: 079 352 75 58
Samstag, 7. März 14.00 Jungschi und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli
15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum
Sonntag, 8. März
10.15 Gottesdienst Sunntig L Obe mit Jugendband in der Kirche Gelterkinden, Leitung: Pfr. Samuel Maurer. Predigttext: Matthäus 13,31–32, Thema: «Aus Kleinem wird Grosses: Das Gleichnis des Senfkorns.» Mit Kids- und Teensprogramm während der Predigt. Kollekte: Bruno Manser Fonds. Fahrdienst: Hanni Biedert, 079 430 27 62
Ca. 11.30 Pasta-Mittagessen im Kirchgemeindezentrum. Herzliche Einladung! Der Erlös geht an den Förderverein der ref. Kirchgemeinde Gelterkinden. Anmeldung im Voraus oder im Gottesdienst bei Vera Weber (061 983 00 33, 079 528 79 68, vera.weber@gmx.ch). Spenden für Dessertbuffet willkommen!
16.00 Primary Colours – Konzert in der Kirche
19.00 Friedensgebet in der Kirche
19.15 Abendgottesdienst in Rickenbach, Leitung, Text und Thema wie am Morgen. Kollekte: Ökumenische Kampagne «Zukunft säen»
Kinder auf dem Wagen der «Cherplatz-Rueche» werfen Konfettis in die Menge.
sich auch noch die Gugge «Burn-Out Rugger» aus Rünenberg ins Geschehen ein und sorgte für ein musikalisches Zwischenspiel. Ihr diesjähriges Sujet «unauffindBAR» setzten sie kreativ mit
Kostümen im Stil von «Wo ist Walter?» aus dem bekannten Wimmelbuch um – ein Hingucker, der bei Gross und Klein für Schmunzeln sorgte. Nach gut zehn Minuten waren alle Wagen bere-
Mittwoch, 11. März
Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum
9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier
19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang
Die ökumenischen Suppentage finden am Samstag, 14., 21. und 28. März, ab 12.00 im Kirchgemeindezentrum statt. Wir sammeln für die Gassenchuchi Basel. Kurs Kontemplative Exerzitien mit den Schwestern vom Sonnenhof: 10. und 17. März
Salon Crystal EMK: Offener Gesprächskreis 3. und 17. März
Kreuzwegandachten kath. Kirche: 8.,15. und 22. März
Amtswochen: 2. bis 15. März, Pfr. Samuel Maurer
Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30, Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Samstag, 7. März 17.00 bis 18.00 Beichtgelegenheit
Sonntag, 8. März 9.30 Eucharistiefeier
17.00 Kreuzwegandacht
Dienstag, 10. März
12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25
18.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 11. März
19.00 Glaubensstunde
Donnerstag, 12. März
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 13. März 9.00 Eucharistiefeier Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung
Die «Burn-Out Rugger» sorgen für musikalische Abwechslung. Fotos: S Moor
its durch und die Zuschauer konnten den letzten Kinderwaggis hinterherlaufen in Richtung Turnhalle. Dort fand im Anschluss an den Umzug der Kinderball statt. Es wartete Musik sow-
ie eine kleine Verpflegung auf die kostümierten Kinder. Der Anlass bot damit einen altersgerechten Rahmen, um den Dienstagnachmittag gemeinsam ausklingen zu lassen.
19.30 Weltgebetstag «Nigeria»
Jeden Dienstag
9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25
Samstag, 7. März 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä
Sonntag, 8. März 10.00 Kirche Kilchberg. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Franziska Baumgartner, Orgel, Kirchenkaffee
Dienstag, 10. März
18.00 Niklausstube Oltingen. Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti
Mittwoch, 11. März
14.00 Mehrzweckhalle Oltingen. SeniorenNachmittag mit Zvieri, mit Pfr. Andreas Marti, Mundharmonika-Trio Soribas Mittwoch, 11. März 14.00 Altes Gemeindehaus Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen, mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess Freitag, 13. März
19.00 Kirche Oltingen. Passionsandacht, mit Pfrn. Gabriella Schneider Amtswoche
7. bis 15. März: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Donnerstag, 5. März 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Konfweekend in Langenbruck Freitag, 6. März bis Sonntag, 8. März Sonntag, 8. März 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das Obdachlosenhaus in Olten Mittwoch, 11. März 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Rosenverkauf in Buckten und Läufelfingen zugunsten des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen der Schweiz Samstag, 14. März Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler
Sonntag, 15. März, Ausflug, FCB-Match. Sonntag, 15. März 18.00 Rümlingen: Feier zum Weltgebetstag, Weltgebetstagteam unter der Leitung von Solveig. Vogel. Orgel Yvonne Yiu. Weltgebetstagkollekte
Mittwoch, 18. März 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Statt Süssigkeiten kriegen die Kinder hier nur Konfetti.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Penalty Challenge in der Allmend 7. März 2026
Anlass
Der Anlass findet am Samstag, 7. März 2026 von 9.00–16.00 Uhr statt. Strassensperrung / Verkehrsumleitung
Die Allmendstrasse ist am Samstag, 7. März 2026 von 7.00 bis ca. 17.00 Uhr gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgt via Allmend / Chrummacherweg. Der Einbahnverkehr wird aufgehoben.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Informationen Gemeindesteuern
Die Steuererklärungen müssen ab dem Steuerjahr 2024 bei der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Die Steuererklärungen dürfen daher nicht mehr bei der Gemeindeverwaltung in den Briefkasten geworfen werden und werden auch nicht mehr am Schalter entgegengenommen.
Die Steuererklärungen sollten bis am 31. März 2026 der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Bis am 31. Mai 2026 wird die Fristerstreckung stillschweigend und ohne Einreichen eines Fristerstreckungsgesuchs gewährt. Für eine Fristerstreckung, die mehr als 2 Monate über die auf der Steuererklärung aufgedruckte Einreichungsfrist hinausgeht, kann unter www.bl.ch die Verlängerung der Einreichungsfrist beantragt werden.
Steuerrechnungen
Per 1. Januar 2023 wurde der Bezug der Gemeindesteuerrechnungen an die Steuerverwaltung BL ausgelagert. Die definitiven Gemeindesteuerrechnungen für das Steuerjahr 2022 werden und wurden noch von der Gemeindeverwaltung erstellt. Seit dem Steuerjahr 2023 werden Vorausrechnungen und definitive Gemeindesteuerrechnungen von der Steuerverwaltung BL zusammen mit der provisorischen resp. definitiven Staatssteuer in Rechnung gestellt. Die Zahlungsfrist für provisorische Rechnungen ist jeweils der 30. September des Steuerjahres.
Skonto und Verzugszins für das Jahr 2026
Aufgrund der Auslagerung des Steuerbezugs gelten für die Gemeindesteuern die kantonalen Regelungen und Ansätze.
e-Tax
Im Jahr 2023 wurde die Software EasyTax durch e-Tax abgelöst. Mit e-Tax kann direkt auf der Website des Kantons die Steuererklärung ausgefüllt und die Unterlagen hochgeladen werden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Finanzabteilung gerne zur Verfügung (061 985 22 44, finanzen@gelterkinden.ch).
Einwohnergemeinde Gelterkinden Ausbildungsbeiträge (Stipendien und Ausbildungsdarlehen)
Der Kanton Basel-Landschaft gewährt nach dem Grundsatz der Subsidiarität (d.h. die Kosten können weder durch Angehörige noch auf andere Weise aufgebracht werden) Ausbildungsbeiträge.
Für nähere Informationen über anerkannte Ausbildungsstätten, Bewerbung und Eingabefristen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Ausbildungsbeiträge BL, Rosenstrasse 25, 4410 Liestal, Tel. 061 552 79 99, E-Mail stipendien@bl.ch. Weitere Informationen zu Ausbildungsbeiträgen des Kantons finden Sie im Internet unter http://stipendien.bl.ch.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Brutzeit von Vögeln beim Gehölzschnitt beachten
Sträucher, Hecken und Bäume sind Lebensraum vieler Tiere. Vögel nutzen diese als Brutplatz, Igel als Versteckmöglichkeit zwischen verschiedenen Tages- und Nachtplätzen, auch andere Tiere nutzen Sträucher und Hecken für die Fortpflanzung und zur Nahrungssuche. Der starke Gehölzschnitt, das vollständige Entfernen von Sträuchern und Hecken oder das Fällen von Bäumen ist während der Hauptbrut- und Setzzeit vom 1. April bis 31. Juli zu vermeiden. Sollten Tiere in der Hecke nisten, ist der Rückschnitt von Gesetzes wegen verboten. Schon im März beginnen die Vögel mit dem Nestbau. Bitte untersuchen Sie die Gehölze vorgängig, falls dann noch Schnittarbeiten ausgeführt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt auf unserer Website.
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Schlagzeugklasse Matthias Daneck, E-Bass- und Kontrabassklasse Snejana Plamenova Prodanova-Fiehn, Akkordeonklasse Christa Haller-Zehnder, Waldhornklasse Simon Peter Kissling, Violinenklasse Patrick Huck, Saxofonklasse Maja Lisac Barroso, Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger, Oboenklasse Ingo Matthias Balzer, E-Gitarrenklasse Sebastian Viret, Trompetenklasse Bruno Martin-Eglin, Klavierklasse Christine Seiffert-Kappus, Schlagzeugklasse Marco Schudel, Gitarrenklasse Isabella PezziniBarberis.
Eintritt frei – Kollekte
Montag, 16. März, 19 Uhr, grosser Saal
Konzertreihe der Lehrpersonen
Es nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise: Klaus Pfister (Saxofon), Tommy Fuller (Kontrabass), Andreas Erchinger (Klavier) und Matthias Daneck (Schlagzeug).
Eintritt frei – Kollekte
Samstag, 21. März, 19 Uhr, grosser Saal
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Klavierklasse Christine Seiffert.
Eintritt frei – Kollekte
Dienstag, 24. März, 19 Uhr, grosser Saal
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Schlagzeugklasse Marco Schudel.
Eintritt frei – Kollekte
Freitag, 27. März, 19 Uhr, grosser Saal
Regionale Musikschule Gelterkinden
Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden
Im Untergrund und doch auf hellem Engadiner-Schnee!
Ref. Kirchgemeinde Gelterkinden Schnee und Gemeinschaft prägten das Skilager
In Bever verbrachten knapp 30 Erwachsene und Kindern von klein bis gross eine wunderbare Woche im wunderschönen Engadin. Die Unterkunft war zwar etwas Maulwurf-artig im SousParterre, dafür jedoch zweckmässig. Die herrliche Umgebung lud dazu ein, mit den Schlitten zu fahren, dank Bahnen war dieses Hobby nicht so anstrengend, ausser an der Albula-Passstrasse, da war Fitness erforderlich. Die Skifahrer nutzten die vielen Pisten, um zu geniessen oder aber angestrengt zu lernen, bis Stemmbogen und Abfahrten auch für Kleine möglich wurden.
Die Natureisbahn vor dem Haus war Anfang Woche noch gut befahrbar, Piruetten gehörten aber nicht zu den Spezialitäten. Langlauf, Pferdekutschenfahrt, Gletschereishöhlenbesuch und Eisenbahnmuseum in Bergün luden ein, um interessantes und unvergessliches zu erleben. Die Landschaft forderte gerade zu zu meditativen Spaziergang auf. «Achtsamkeit – zwischen Action und Ruhe» war das Wochenthema, welches
täglich bei den Andachten morgens um 8 Uhr vom Team von verschiedenen Seiten beleuchtet wurde: Maria und Martha, der Weinstock und die Rebe, Psalmen, «liebst Du mich Petrus», Elia im Sturm, der seinen Herrn im leisen Windhauch fand, all dies regte tagsüber zum Nachdenken an. Der «Wetten-dassAbend» probte diverse Fähigkeiten der Teilnehmer, von geografischem Wissen über Muskelkraft bis hin zu den Tastfähigkeiten einer Mutter wurde alles getestet, 30 Sekunden im Badekleid im Schnee liegen war wohl die anspruchsvollste Disziplin mit spürbaren «Folgen». Wohlgenährt an Leib und Seele kehrten alle am Samstag vom Wochenlager zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem komplett ehrenamtlichen Team, welches das Lager der reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden organisierte. 2027 soll wieder eines stattfinden können, das Team streckt die Fühler bereits aus.
VeraWeber Skispass für Gross und Klein auf den Anfänger-Pisten in Celerina.
Schneesport und Teamgeist
Schneesportlager 45 Kinder erlebten eine unvergessliche Woche im Wallis
Seit mehr als 25 Jahren werden von Mitgliedern des TV und der Skiriege Zeglingen Schneesportlager für Kinder und Jugendliche aus Zeglingen und der Umgebung organisiert. In diesem Jahr reisten rund 45 Kinder, acht Ski- und Snowboardleiter sowie drei Köche nach SaasGrund ins Lagerhaus Don Bosco. Vom 14. bis zum 20. Februar 2026 wurde dort eine spannende, lustige, anstrengende, unterhaltsame und lehrreiche Woche im Schnee verbracht.
Nach der Anreise mit Zug und Bus standen die Kinder bereits am ersten Tag auf den Skiern und Snowboards. Die Pisten wurden erkundet und erste Kontakte untereinander sowie mit den Leiterinnen und Leitern geknüpft. Über Schneemangel musste nicht geklagt werden. Nach intensiven Schneefällen konnte am Montag dann auch nur am kleinen Dorflift gefahren werden, da aufgrund von Lawinengefahr nicht alle Anlagen in Betrieb waren.
In den verschiedenen Ski- und Snowboardgruppen wurde intensiv geübt und vieles ausprobiert. Auch Teilnehmende,
die zuvor noch nie auf Skiern oder einem Snowboard gestanden hatten, konnten nach wenigen Tagen bereits alle roten Pisten sicher bewältigen. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Programmpunkte durchgeführt. So fand unter anderem ein Ski- und Snowboardrennen für alle statt. Während des Rennens musste wegen zähem Nebel immer wieder mit wechselnden Sichtverhältnissen gekämpft werden. Die Herausforderungen wurden jedoch von allen hervorragend gemeistert. Am Abend wurden im Rahmen der Siegerehrung den jeweils besten drei pro Kategorie eine Medaille überreicht, und alle Kinder durften zusätzlich einen Preis auswählen.Dank grosszügiger Sponsoren aus dem regionalen Gewerbe konnte für jedes Kind ein Lager-T-Shirt gedruckt werden. Dieses wurde kreativ mit Stiften bemalt und auch auf der Piste stolz präsentiert. Die Ämtligruppen hatten während der gesamten Woche verschiedene Aufgaben im Rahmen der Lagerolympiade zu absolvieren. Dabei konnte unter Beweis gestellt wer-
den, wie im Team beispielsweise eine Art Schnitzeljagd (Actionbound) im Dorf bewältigt oder eine kreative Lagerzeitung gestaltet wird. Zudem mussten Rätsel und kleinere Aufgaben gelöst werden. Neben Lotto spielen, Würfelbauen, Malen und Singen stellte am letzten Abend insbesondere die Disco ein besonderes Highlight dar. Auch kulinarisch wurde die Lagergemeinschaft die ganze Woche über verwöhnt. Vom eingespielten Küchenteam wurden täglich abwechslungsreiche Menüs zubereitet. Die traditionellen «Dampfnudeln» durften dabei selbstverständlich nicht fehlen. Zusätzlich wurden von einigen Eltern und Grosseltern köstliche Desserts gespendet, und sogar einheimische Fischknusperli konnten serviert werden. Wie bereits seit vielen Jahren wurde das Lager auch vom Turnverein unterstützt, wofür herzlich gedankt wird.Es war eine rundum gelungene Lagerwoche mit vielen schönen Momenten und tollen Kindern. Die Vorfreude auf eine nächste Durchführung ist bereits gross. SandraThommen
Parteien
Leckeres Gebäck und gute Gespräche
Sissach Sonja Gerber verteilt Änisbrötli
Am vergangenen Samstagmorgen wurden zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Sissacher Begegnungszone mit einer süssen Überraschung begrüsst. Im Dorfzentrum verteilte die bürgerliche Gemeinderatskandidatin Sonja Gerber leckere Änisbrötli.
Bei mildem Wetter und frühlingshaften Temperaturen griffen viele Passantinnen und Passanten gerne zu und nutzten die Gelegenheit für einen kurzen Austausch. Die Wahlkampfaktion im Hinblick auf die Ersatzwahl in den Gemeinderat vom 8. März 2026 kam sehr gut an. Die unerwartete, schöne Geste sorgte für ein Lächeln beim Samstagsbummel und bot einen unkomplizierten Einstieg in Gespräche über aktuelle Themen, für die sich Sonja Gerber gerne Zeit nahm.
Die anstehenden Abstimmungen und Wahlen mit den zahlreichen Vorlagen beschäftigte viele Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, doch auch kommunale Anliegen kamen zur Sprache. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Steuergeldern sowie eine massvolle Weiterentwicklung der lokalen Infrastruktur sind der Bevölkerung wichtig. Unterstützt wurde die Aktion
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Gemeinderatskandidatin Sonja Gerber (3.v.r.) mit bürgerlicher Unterstützung in der Begegnungszone. Foto: zVg
von der Gemeinderätin Svenja Pichler, Gemeinderat Dieter Stebler, Landrat Matthias Liechti sowie weiteren bürgerlichen Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls den direkten Kontakt mit der Bevölkerung suchten. Dieser persönliche Austausch zeigte einmal mehr, wie
wichtig solche Begegnungen sind, um Anliegen aus der Bevölkerung direkt aufzunehmen und in die politische Arbeit einfliessen zu lassen – mitten im Dorfleben von Sissach. Bürgerliche Allianz: Pro-Sissach, FDP Sissach, SVP Sissach
Parteien
Gemeinderats-Ersatzwahl
Gelterkinden Treffen mit Sandra Grossmann
Die EVP Gelterkinden und Umgebung machte am Samstag Werbung für Sandra Grossmann.
Wer die Kandidatin für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Gelterkinden noch nicht persönlich kannte, hatte am Samstagmorgen die Gelegenheit, Sandra Grossmann in der Allee zu treffen. Bei einem Glühmost war sie mit Wählerinnen und Wählern im Gespräch. Sie
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stellte sich den Fragen und zeigte auf, was sie im Gemeinderat Gelterkinden bewegen will.
Sandra Grossmann, wie wir sie kennen: Authentisch – verwurzelt – umsichtig.
Peter Gröflin, EVP Gelterkinden und Umgebung
Bargeld als Grundrecht
Bargeld steht nicht nur symbolisch für Selbstbestimmung! Das Recht, Geld überall und jederzeit ausgeben zu können, ohne dabei rückverfolgbar zu sein, ist eine zentrale Voraussetzung für ein unabhängiges und unbeobachtetes Leben. Und das wiederum ist zwingend notwendig, um zu garantieren, dass der Schutz des Individuums vor einem potenziell repressiven Staat, der Menschen mit unliebsamen Meinungen überwachen oder benachteiligen könnte, gewährleistet ist. Oft wird hiergegen eingewendet, dass in der Schweiz die Grundrechte doch garantiert seien, weshalb solche Sorgen unbegründet sind. Doch gerade diese in der Bundesverfassung verankerten Rechte ermöglichen unsere heutigen Freiheiten. Denn wir
Schweizer sind nicht grundsätzlich «die besseren Menschen, die nie Repressionen ausüben würden», sondern wir hatten Vorfahren, die dieses freiheitliche Staatssystem so eingerichtet haben, wie es heute noch besteht, und wir sind lediglich die Nutzniesser davon. Diese Erkenntnis verpflichtet uns, dieser «besseren Ordnung» nicht nur Sorge zu tragen, sondern potenzielle Einfallstore für Repressionen frühzeitig zu erkennen und den Grundrechtsschutz hochzuhalten. Darum: Sagen wir Ja zur Wahlfreiheit bei der Bezahlform. Ob digital oder analog, entscheidend ist, dass jeder selbst bestimmt, womit er bezahlt. Ja zur Bargeldinitiative «Bargeld ist Freiheit» am 8. März 2026. Sarah Regez, Tennken
Brücken bauen
Am 8. März 2026, findet im Wahlkreis 14 die Nachwahl des Friedensrichters statt. Dieses Amt mag auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen, ist jedoch von zentraler Bedeutung für unser Zusammenleben. Der Friedensrichter ist die erste Anlaufstelle bei Konflikten aus zivilrechtlichen Auseinandersetzungen. Gerade deshalb braucht es für dieses Amt eine Persönlichkeit mit ausgeprägter Lebenserfahrung, Empathie und Unvoreingenommenheit. Lebenserfahrung bedeutet nicht nur ein gewisses Alter, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Lebenssituationen zu verstehen und einzuordnen. Empathie ist unerlässlich, um die Anliegen beider Parteien ernst zu nehmen und Spannungen abzubauen. Und Unvoreingenommenheit ist die
Grundlage dafür, dass sich alle Beteiligten fair behandelt fühlen – unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder persönlicher Überzeugung. Mit Marianne Wirz-Gysin stellt sich eine Kandidatin zur Wahl, die diese Eigenschaften vereint. Wer ein solches Amt übernimmt, muss zuhören können, vermitteln statt polarisieren und Lösungen suchen, die tragfähig sind. Es geht primär um Verständigung. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft schärfer werden, ist eine ruhige, ausgleichende Persönlichkeit wichtiger denn je. Wir hoffen daher, dass bei der Nachwahl am 8. März 2026 allein die Frage zählt, wer dieses verantwortungsvolle Amt am besten ausfüllen kann. Mathias und Martina Wirz, Gelterkinden
Erfahrung zählt
Hans Wieser hat in seinem Rucksack die idealen Fähigkeiten für unseren Gemeinderat. Seine langjährige Erfahrung als Projektleiter bei globalen Pharmaprojekten wird dringend benötigt. Es stehen grosse und wichtige Projekte an, welche uns die nächsten Jahrzehnte begleiten werden. Seine Stärken liegen insbesondere in der Finanz- und Investitionsplanung, somit ist er die perfekte Ergänzung für diesem Gremium.
Hans engagiert sich schon seit Jahren für die Gemeinde, zum Beispiel im Vorstand des Vereins Marabu. Er ist entscheidungsstark, lösungsorientiert und pragmatisch. Als parteiloser Bürgerlicher setzt er sich für gute und sinnvolle Lösungen ein – unabhängig von der Parteifarbe. Hans Wieser ist die richtige Person für den Gemeinderat. Ich wähle ihn am 8. März 2026 mit Überzeugung. Pascal Catin, Gelterkinden
Die Lagerteilnehmer/-innen in Saas-Grund hatten viel Spass im Schnee
Foto: zVg
Foto: zVg
Binggis erobern Sissach
Sissach Kinderumzug endete traditionell mit der Konfettischlacht
SandervanRiemsdijk
Ein buntes Eldorado von fantasievollen Kostümen wie Maienkäfer, Prinzessinnen, Löwen, Kühe und noch so viele mehr, zeigte sich schon am frühen Kinderfasnachtsnachmittag in der Turmhalle Bützenen in Sissach. Ein fasnächtliches Happening als traditioneller Einstieg in den Kinderumzug, der anschliessend auf dem Kinderprogramm stand. Aber zu allererst wurde in der Halle in einer kulinarischen Umrahmung der knurrende Magen mit Hotdogs beruhigt und der Durst mit Getränken aller Art gestillt. Wer ungeschminkt in die Halle kam, musste nicht verzweifeln. An zwei grossen Tischen mit je einem Schminkhocker konnte man sich nach Musterwunsch professionell schminken lassen. Bevor es dann bald hiess: «Der Umzug fängt an!», konnten die Kinder sich auf der grossen Bühne mit Spielen nochmals so richtig austoben. Dann ging es endlich los.
Wie ein Wurm schlängelte sich der Umzug mit den schön dekorierten Fasnachtswagen und in musikalischer Begleitung von den schränzenden Guggen und Cliquen über die Brücke in Richtung Begegnungszone.
Die Kinder harrten der Dinge auf dem Fasnachtswagen, die da noch kommen.
Unterwegs wurden die grossen und kleinen Zuschauer am Strassenrand von den aufgeregten Binggis auf den Wagen mit buntfarbigem Konfetti und mit süssen Gaben eingedeckt. Was dann folgte, wusste ja jeder, der die Kinderfasnacht in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hat: die Konfettischlacht. Für kurze Zeit herrschte in der Begegnungszone vor «Cheesmeyer» und zwischen den abgestellten Fasnachtswagen Ausnahmezustand.
Mit ihrer Ausgelassenheit und Fröhlichkeit bewiesen die Kinder, dass auch kleine Narren die fünfte Jahreszeit ebenso leidenschaftlich feiern können wie die «Grossen». Alle Jahre wieder ist die Konfettischlacht und das begleitete närrische Treiben für die Kinder ein einzigartiges Erlebnis und ein tolles Vergnügen, an das sie sich noch lange erinnern werden.
Auf einem richtigen Fasnachtswagen
zu dürfen, war für die Binggis ein Erlebbnis.
«Adie Chluri, adie Fasnecht»
Gelterkinden Klangvoller Abschied von der Fasnacht
SilasMoor
Lange Zeit blieb es ruhig in Sissach am vergangenen Donnerstag. Die Strassen waren leer, die Konfetti wurden weggeputzt und die Begegnungszone bot wieder Raum für Einkäufe. Doch am Abend formierten sich die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ein letztes Mal für dieses Jahr, um die fünfte Jahreszeit gebührend zu verabschieden. Mit der Chluriverbrennung wurde die Sissacher Fasnacht offiziell beendet. Wie üblich startete der traditionelle Brauch mit einem Trauermarsch. In der Begegnungszone verkleiden sich diverse Fasnächtler als Geist, indem sie sich ein weisses Laken über den Körper zie-
hen. Um 19.30 Uhr gingen im Dorfzentrum die Lichter aus und der Marsch konnte beginnen. Die maskierten Geister liefen trauernd und weinend durch die Begegnungszone und sammelten von den Besuchern kleine Spenden ein. Ihnen folgten diverse regionale Guggen, die sich alle vereinten und ebenfalls als Geister verkleidet den Trauermarsch musikalisch begleiteten.
Auf dem Weg bis zum Richtplatz spielten alle Guggen dasselbe Stück. Am vorderen Ende der Begegnungszone wurde das Chluri in Empfang genommen und führte den Marsch nun an. Angekommen am Richtplatz endete die Musik und nach kurzer Vorbereitung begann die Chlurirede, der das riesige Publikum
Schränzer, Stimmung und Strassenfest
Gelterkinden Platzkonzert auf dem Dorfplatz
SandervanRiemsdijk
Das Platzkonzert auf dem Dorfplatz ist schon seit vielen Jahren eines der Höhepunkte der Gelterkinder Fasnacht und am Schluss der drei schönsten Tage ein beliebter Treffpunkt für Liebhaber der schrillen Klänge. Der Organisator «D’Röggli Rueche» mit Moderator Sven Bieder hatte es geschafft nach dem traditionellen Einlaufen der Guggen mit den neun Gastformationen einen Abend lang musikalisch-rhythmische Leckerbissen zu präsentieren. Schon früh am Abend war die Stimmung auf närrische Temperatur und verwandelten die Guggen das Festareal rundum den Dorfbrunnen in eine wahre Orgie von schränzenden und mitreissenden Bläsersounds, die niemanden stillstehen liessen.
und liess das Guggen-Spektakel zu einem riesigen Food- und Musikhappening verschmelzen.
Zu bestaunen und zu bewundern
Die mit viel Fantasie und Witz gestalteten Fasnachtswagen, welche als Wagenbalaari rundum den Dorfplatz zur Schau aufgestellt waren, luden die Gäste ein, das Innere des Wagens zu bestaunen und zu bewundern. Trotz stundenlanger Beschallung mit bekannten und etwas weniger bekannten klangkräftigen Performances zeigte das Publikum auch zur späten Stunde noch keine Ermüdungserscheinungen.
aufmerksam lauschte. In dieser Rede erzählte ein unbekannter Mann von den wichtigsten Ereignissen an der diesjährigen Sissacher Fasnacht. Zuerst verkündete er, dass alle Blaggetten in diesem Jahr ausverkauft waren.
Der Fasnachtssonntag verlief ohne grosse Probleme, bis auf eine Schramme in einer Gebäudefassade. Der Dank richtete sich an die – extra aus dem Laufental angereiste – Polizei, sowie an den Werkhof, der die Strassen innerhalb weniger Stunden von allen Konfetti befreite.
Der Schnitzelbankabend am Montag wurde nur von einer Clique, die 15 Minuten zu früh begonnen hatte gestört, und am Dienstag wurden bei der Kinderfasnacht viele junge Menschen mit dem Fasnachtsvirus infiziert. Auch heuer zeichnete der Chluriredner ein Lokal zur besten Fasnachtsbeiz des Jahres aus. Diese Wahl fiel 2026 aufs Lindbergh Pub, das rund um die Uhr warmes Essen und erfrischende Getränkte ausgeben konnte.
Schlussendlich blieb noch übrig, das diesjährige Chluri zu verkünden. «Zeusi» lautet der Name der Frau, die kurz darauf verbrannt wurde. Eine Frau, die sich um lokale Katzen kümmert, die kein Zuhause finden und aufgrund ihres grossen Herzens in der Gemeinde geliebt wird. Ausserdem ist sie dafür bekannt, einigen Schülern den Kopf zu waschen, falls diese mit zu viel Tempo durch das Quartier rasen.
Mit den Worten «Adie Chluri, adie Fasnecht» endete die Rede und das Zeusi wurde in Flammen versetzt. Unter grossem Staunen des Publikums brannte das Chluri nieder und damit endete eine gelungene Sissacher Fasnacht 2026.
Schnell auf Betriebstemperatur Angefangen mit der Gugge «Guggämuusig Windläfuzer» aus Zunzgen schallte es im 20-Minuten-Takt ununterbrochen von der Bühne mit Arrangements an Evergreens, Pop, Rock und Performances aus der Filmmusik. Es dauerte nicht lange, da waren sowohl die Guggen als auch das zahlreiche Publikum auf Betriebstemperatur. Man bekam ob der gewaltigen Dynamik das Gefühl, dass die Guggen es noch einmal so richtig krachen lassen wollten, bevor mit einem Hauch von Wehmut Abschied von der fünften Jahreszeit genommen werden musste. Die feinschmeckerische Umrahmung sorgte dafür, dass niemand kulinarische zu kurz kam. Es herrschte an den Ständen andauernd Hochbetrieb
Entlastung für Familien
Eltern und Alleinerziehende sehen fast jeden Tag, wie eng das Familienbudget aufgrund der Prämienbelastung wird, und ich weiss nicht, wo ein Ende in Sicht sein soll. Viele Familien liegen knapp über der Grenze für Prämienverbilligungen und zahlen ohne Unterstützung alles selbst und finanzieren obendrein über die Steuern die Entlastungen anderer sogar noch mit. Das ist so unfair, denn wir bemühen uns ja nicht nur, unser eigenes Leben zu prästieren, sondern haben trotz der widrigen Umstände unsere Kinder, die die Zukunft der ganzen Gesellschaft sind. Ich finde diesen Prämien-
abzug für alle wirklich eine gute Sache, vor allem weil es unkompliziert ist. Wir können bei der nächsten Steuererklärung einfach angeben, wie viel Krankenkassenprämien wir bezahlt haben, das wird dann abgezogen und wir müssen weniger Steuern zahlen. Ich danke jedem und jeder von Herzen, der oder die dem Prämienabzug für alle zustimmt. Ja zum Prämienabzug für alle. Nein zum Gegenvorschlag und bei der Stichfrage die Initiative ankreuzen. Völlig richtig, ich bezahle genug Steuern. ChristianRitter,Präsidentder SVPSissachundUmgebung
Die Konfettischlacht als Höhepunkt vom Kinderumzug. Fotos: S. van Riemsdijk
mitfahren
Die Gugge «Guggä-Rugger» aus Buus spielte sich in die Herzen der Zuschauer.
Man kann nicht früh genug mit Fasnacht anfangen.
Die Gugge «Moskito-Würger» zog musikalisch sämtliche Register. Fotos: S. van Riemsdijk
Das Chluri steht für den Empfang bereit. Das «Zeusi» steht in Flammen. Fotos: Alexa Elia
Einfach mobil
Bei Regen zeigen sich die Unterschiede
Ein Reifentest mit aktuellen Sommerreifen zeigt: Vor allem bei Nässe können Billigreifen nicht mithalten.
Philipp Aeberli
Bremstest auf Nässe: Hier offenbaren sich deutliche Unterschiede zwischen Premium- und Billigreifen. Bild: zvg
Mit dem aufkommenden Frühling nähert sich auch der Reifenwechsel. Zwar sollten die Winterreifen sicherheitshalber noch montiert bleiben. Doch schon in wenigen Wochen ist es Zeit für den Wechsel. Und wer sich neue Reifen anschaffen muss, sollte sich jetzt damit befassen. Wie bei vielen Kaufentscheidungen stellt sich auch hier die Frage: teuer oder billig? Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in Deutschland hat zehn Sommerreifen der Dimension 235/45 R18 verglichen –eine typische Dimension für MittelklasseWagenundkleinereSUV.NebstvierPremiumReifen (Continental, Good Year, Michelin und Pirelli) kamen drei Reifen aus dem mittleren Preissegment (BF Goodrich, Firestone und Maxxis), sowie drei Tiefpreis-Pneus zum Vergleich (Laufenn, Tercelo, Westlake).
Das Positive vorweg: Beim Bremsen auf trockener Fahrbahn liegen alle Reifen erfreulich nahe beieinander. Mit ContinentalReifen steht das Fahrzeug aus 100 km/h hier nach 32,8 Metern, mit den Reifen von Westlake sind es 35,7 Meter. Ein Unterschied, der zwar entscheidend sein kann, aber noch nicht dramatisch ist. Deutlich anders sieht es bei Nässe aus. Hier gibt es beim Fahrverhalten deutliche Unterschiede zwischen den Billigfabrikaten und teuren Reifen wie dem Testsieger von Continental. Das manifestiert sich auch beim Bremsen auf nasser Strasse: Wo der Wagen mit den Continental-Reifen schon steht, hat er mit den Discount-Reifen noch gute 30 km/h auf dem Tacho. Gerade weil im Sommer eben nicht nur die Sonne vom Himmel lacht, lohnt es sich also auch hier, in gute Reifen zu investieren.
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Langenbruck Bunter Kinderumzug
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Es gab witzige Kostüme wie Kühe, Löwen, Prinzessinen, Piraten und noch so vieles mehr am Langenbrucker Kinderumzug am Schluss der drei schönsten Tage zu bewundern. Und doch konnte bei nicht allen Zuschauern eine richtige Fasnachtsstimmung aufkommen, was sicher dem warmen Frühlingswetter verschuldet war.
Für die Kinder spielte dies überhaupt keine Rolle, sie hatten sichtbar den Plausch am Umzug teilzunehmen. Und wie! Unter der Regie des Spielgruppenvereins Sunnewirbel wurde der Umzug von den schrillen Klängen der Guggen und Clique der «Dachluckespinner» aus Oberdorf, die ab dem Pumptrack voran marschierten, und die «Gwaageschränzer» und «Gassäspränger» musikalisch begleiteten.
In ihren fantasievoll gestalteten Kostümen deckten die kleinen Fasnächtler auf der Strecke quer durch Langenbruck die am Strassenrand stehenden Eltern, Grosseltern und die vielen Schaulustigen leidenschaftlich mit Konfetti in allen Farben und mit süssen Gaben ein.
Dabei ernteten sie bewundernde Blicke und hier und da sogar einen Applaus.
Ein toller Abschluss vom Umzug
Die Binggis strahlten mit leuchtenden Augen über das ganze geschminkte Gesicht und hatten sichtbar Freude daran auf einem richtigen Fasnachtswagen mitfahren zu dürfen. Es wurde mit Konfetti und Süssigkeiten geworfen, was das kindliche Zeug hielt. Der Umzug mit den kostümierten Kindern in den Wagen-Öffnungen sorgte für zahlreiche Jöh-Effekte bei den Umstehenden, während die Guggen sich mit ihren schränzenden Klängen in die Herzen des Publikums spielten. Das Beste kommt oft am Schluss. In Langenbruck war dies nicht anders. Das närrische Treiben hatte am Schluss der Route durch das Dorf via Hauptstrasse seinen Höhepunkt am Schulhausplatz mit einem Guggenkonzert und mit einer kulinarischen Verpflegung in der Turnhalle. Verdient hatten die Kinder es allemal. Es war der Höhepunkt eines tollen und aufregenden Nachmittags, der bei Gross und Klein für gute Laune sorgte und noch lange nachhallen wird.
Niederdorf
Ersatzwahl GRPK –14. Juni 2026
Der Gemeinderat hat die Ersatzwahl für die Vakanz in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) auf den Sonntag, 14. Juni 2026 festgesetzt. Für diese Wahl ist eine Stille Wahl möglich. Zur Ermöglichung der Stillen Wahl können bis zum Montag, 13. April 2026, 12 Uhr Wahlvorschläge auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Eine Stille Wahl ist zustande gekommen, wenn am 13. April 2026, 12 Uhr, nur eine Kandidatur besteht. Andernfalls findet die erwähnte Urnenwahl statt. Erreicht von den dann zur Wahl stehenden Kandidaturen niemanden das Absolute Mehr, besteht eine weitere Frist für eine Stille Wahl von acht Tagen. Andernfalls findet am Sonntag, 27. September 2026 die Nachwahl statt, an welchem dann das Relative Mehr gilt. Formular für Wahlvorschläge können auf der Webseite www.baselland.ch/politik-und-behorden/besondere-behoerden/ landeskanzlei/politische_rechte/wahlen/ wahlvorbereitungen heruntergeladen oder auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Interessierte Personen können sich beim GRPK-Präsident Urs Roth (0619619070) melden. Die Gemeindeverwaltung bittet die Kandidatinnen und Kandidaten ihr Interesse zu melden, damit diese publiziert werden können.
Jahresversammlung VVN am 13. März 2026, 20 Uhr Der VVN (Verschönerungsverein Niederdorf) führt am 13. März seine 90. Jahresversammlung durch. Es sind alle Niederdörfer und Freunde eingeladen, diesen Anlass zu besuchen. Dieses Jahr findet die Versammlung im Vereinszimmer der Turnhalle statt. Anschliessend wird ein kleiner Apéro offeriert. Wollen Sie mehr über den VVN erfahren? Dann besuchen Sie unsere Webseite www.vvniederdorf.ch. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Waldenburg
Helfereinsatz für unsere Waldenburger Hochstammbäume: Samstag, 14. März 2026 um 13.30 Uhr beim Werkhof der Bürger-/Einwohnergemeinde
Für die Erhaltung dieses landschaftlichen Wahrzeichens des Baselbiets als Erholungsraum für uns Menschen und als wichtiger Lebensraum für unsere Vögel und Wildtiere ist ein regelmässiger Pflegeschnitt der älteren Bäume notwendig. Dieses Jahr wurden deshalb die Bäume im Hochstamm-Gebiet Chapf durch Fachleute geschnitten. Wie in den vergangenen Jahren treffen sich Helferinnen und Helfer zum Verräumen des angefallenen Baumschnitts auch dieses Jahr am: Wir freuen uns auf möglichst viele (grosse und kleine) Helferinnen und Helfer am Samstag den 14. März! Übrigens eine tolle Gelegenheit, sich in guter Gesellschaft an der frischen Luft zu bewegen und dabei ein sinnvolles Projekt zu unterstützen. Selbstverständlich gibt’s nach getaner Arbeit noch ein feines Zvieri zu geniessen (offeriert vom Naturschutzverein natur wb-tal).
ProjektHochstammWaldenburg, www.hochstamm-waldenburg.ch; Natur-,Umwelt-undLandschaftsschutzkommission (NULS) Waldenburg; Naturwb-tal,VereinfürBiodiversitätim Waldenburgertal, www.naturwbtal.ch; GemeinderatWaldenburg Kursauschreibung BLS-AED-Kurs für Waldenburger Interessierte (erste Hilfe bei Herz-Kreislaufstillstand)
Die Gemeinde Waldenburg wird zusammen mit dem Gitterli Hallenbad einen öffentlichen vierstündigen BLS-AEDKurs in Waldenburg anbieten.
Datum: 27. März 2026, 17 Uhr, Ort: Gemeindesaal. Weitere Infos sowie Anmeldung unter www.waldenburg.ch
Keine Einwohnergemeindeversammlung im März
Da keine beschlussfähigen Geschäfte vorliegen, findet dieses Jahr im März keine EGV statt.
Hölstein
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 23. März 2026
Der Gemeinderat lädt zur nächsten Gemeindeversammlung ein am Montag, 23. März, um 19.30 Uhr, in der Rübmatthalle.
Folgende zwei Traktanden werden behandelt: die Revision des Hundereglements und die Gesamtrevision der Bauund Strassenlinienpläne. Unter dem Traktandum «Diverses» werden verschiedene Aktualitäten präsentiert.
Die Erläuterungen und die dazugehörigen Dokumente zur Gemeindeversammlung sind ab sofort auf der Gemeindehomepage unter www.hoelstein. ch/Politik und Verwaltung/Gemeindeversammlung abrufbar und können ab 12. März bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.
Öffentliche Planauflage – Auflage Mitwirkungsbericht Revision der Bau- und Strassenlinien im Siedlungsgebiet, Hölstein
Titel der Planauflage: Auflage Mitwirkungsbericht zur Revision der Bau- und Strassenlinien im Siedlungsgebiet
Projektbeschreibung: Das öffentliche Mitwirkungsverfahren zur Revision der Bau- und Strassenlinien im Siedlungsgebiet fand vom 12. Mai bis zum 10. Juni 2025 statt.
Im Mitwirkungsbericht vom 21. Januar 2026 nimmt der Gemeinderat Hölstein zu den Eingaben Stellung. Die Unterlagen liegen vom Donnerstag, 5. März 2026, bis zum Montag, 23. März 2026, öffentlich auf der Gemeindeverwaltung, Bündtenweg 40, 4434 Hölstein, auf und können zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden.
Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Homepage, www.hoelstein.ch, unter den Neuigkeiten aufgeschaltet.
Kontaktstelle: Gemeinde Hölstein –Raumplanung, Bündtenweg 40, 4434 Hölstein.
Infoanlass –Wildtierbrücke und Renaturierung Vordere Frenke Datum: Samstag, 14. März 2026; Besammlung: 9.30 Uhr; Treffpunkt: Schützenhaus Hölstein, Helgenweidstrasse 54. Im Rahmen der Begehung erwarten Sie spannende Referate und fachliche Erläuterungen von Holger Stockhaus, Stv. Amtsleiter Jagd- und Fischereiverwalter, Amt für Wald und Wild beider Basel und Alicia Escher, Projektleiterin Revitalisierung, Tiefbauamt Wasserbau, Kanton Baselland.
Anreise: Wir bitten Sie, wenn möglich mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. WB-Haltestelle «Hölstein Station». Parkmöglichkeiten stehen beim Rübmattschulhaus, entlang der Alten Landstrasse sowie bei der reformierten Kirche zur Verfügung.
Hinweis: Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung und geeignetes Schuhwerk. Ausklang mit Apéro im Schützenhaus Hölstein. Ende: ca. 11.30 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch vor Ort. Organisation: Umweltkommission Hölstein.
Oberdorf
Rücktritt aus dem Schulrat Primarstufe Oberdorf-Liedertswil Andrea Köhler hat ihren Rücktritt aus dem Schulrat der Primarstufe Oberdorf-Liedertswil per 28. 2. 2026 bekannt gegeben. Der Gemeinderat dankt ihr für ihr Engagement zu Gunsten der Gemeinde und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.
Zur Besetzung des freien Sitzes im Schulrat der Primarstufe Oberdorf-Liedertswil für die laufende Amtsperiode bis 31.7.2028 findet eine Ersatzwahl statt. Gemäss unserer Gemeindeordnung besteht die Möglichkeit der Stillen Wahl. Termin für die Ersatzwahl und allfällige Nachwahl.
Ersatzwahl: Stille Wahl: Montag,
13.4.2026. Die Wahlvorschläge müssen bis 12 Uhr auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden.
Urnenwahl: Sonntag, 14.6.2026. Nachwahl: Stille Wahl: Montag, 22.6.2026. Die Wahlvorschläge müssen bis 12 Uhr auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden.
Urnenwahl: Sonntag, 27.9.2026. Wenn am 41. Tag vor dem Wahltag der Ersatzwahl die Zahl der Vorgeschlagenen nicht grösser ist als die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl, erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt und veröffentlicht die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit.
Die nötigen Formulare können unter www.baselland.ch/politik-undbehorden/besondere-behoerden/ landeskanzlei/politische_rechte/ wahlen/wahlvorbereitungen heruntergeladen oder auf der Verwaltung bezogen werden.
Es gelten die §§30, 33 Abs. 3-5 und §33a des Gesetzes über die politischen Recht.
Einladung zur
Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 16. März 2026, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle der Primarschule Oberdorf
Traktanden:
1. Genehmigung Protokoll Einwohnergemeindeversammlung vom 4.12.2025
2. Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission – Bericht zur Verwendung des Beitrages der Gemeinde Oberdorf BL an den Fussballclub Oberdorf BL
3. Investitionsbeitrag über 290000 Franken inkl. MwSt. für den Ersatz Kunstrasen und Arealanpassung z’Hof
4. Planungskredit über 250000 Franken inkl. MwSt. für den Umbau des Verwaltungsgebäudes und der Primarschulliegenschaften
DerGemeinderat Das Mitteilungsblatt mit den detaillierten Erläuterungen kann auf der Gemeindeverwaltung einzeln oder als Abo bezogen werden. Ausserdem kann es auf unserer Homepage heruntergeladen werden: www. oberdorf.bl.ch/politik/gemeindeversammlung
Sie erreichen uns unter: Telefon: 061 965 90 90 oder info@oberdorf. bl.ch Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die an der Einwohnergemeindeversammlung eine eigene Präsentation zu einem Geschäft vorstellen möchten, bringen bitte ihren eigenen Laptop (HDMI-Anschluss) mit.
Langenbruck
Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
Was läuft
in Langenbruck
Jeden Montag
• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr
• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr
Jeden Dienstag
• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr
Jeden Mittwoch
• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr
• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr
Jeden Donnerstag
• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr
• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr
Langenbruck im Kinder-Fasnachtsfieber. Fotos: S. van Riemsdijk
Nichts ist doch so schön, auf einem Fasnachtswagen mitfahren zu dürfen.
Die Gugge «Gässäspränger» sorgte in den Strassen von Langenbruck für die Musik.
Auf der Tour durch Langenbruck wurden reichlich Gaben verteilt.
Rekord an Beitragsgesuchen beim Swisslos Sportfonds Baselland
Diegrössten Beiträge gingenandasneue ClubhausdesFussballclubs Pratteln, dieSanierungdesReitplatzesin Tenniken,einzweitesKunstrasenfeldaufdenSportanlagen im BrüelinAllschwilsowiedie Sanierung des Clubhausesdes TennisclubsArlesheim.
ImRahmen derBreitensportaktiondes SportamtsBasellandwurdenmitMitteln aus demSwisslosSportfondsunteranderemzwei neueSportmobileangeschafft undein öffentlichesPickleballfeldinGiebenacherstellt. Im Jahr2024 wurdedem SwisslosSportfonds einmaligeinAnteilausdem Liquidationserlös derehemaligenSport-Toto-Gesellschaftin Höhevonknapp737’000Frankenzugewiesen. AlserstesProjektwurdedarausderBaselbieterGleichgewichtswegimPrattlerErlihölzliermöglicht.
DerneueReitplatz in derWeihermattTennikendes ReiterclubsSissach warnur einesvon vielen Sportprojekten,das 2025 von Geldernaus dem SwisslosSportfondsBaselland profitierte. Foto:Daniel Schaub
Seit 2025 verfügendie SportanlageSandgruben undderFCPratteln über einmodernes,schmuckesClubhaus, dasauchdank Mittelnausdem SwisslosSportfonds Basellandfinanziert werdenkonnte.
EinClubhausistfüreinenSportvereineinHerzstück. Es istTreffpunkt, Versorgungsstelle,Sitzungsraum,sozialeVerbindungsstelle undEinnahmequellegleichermassen.AufderSportanlage Sandgrube, wo voreinigenJahrenschon einneuerGarderobenkomplexmitSitzungs-und Materialräumenerstelltwordenwar,wirkte das deutlichindieJahregekommeneClubhauswie einFremdkörper,dernichtmehrsorichtigindie Sportlandschaftpasste.
ArchitektAntonioStefanelli,derselbstlange aktiverFussballerbeimFCPrattelnwarunddessenSohnGabrieleCaptaindesaktuellen Fanionteamsinder2.Ligainterregional ist,nahm sichderSacheanundentwarfeinenfunktionalen,aberauchsehrästhetischenBaumitdunklerHolzoptik,der2025in Betriebgenommen werdenkonnte.«Ichbinsehrstolz,dassichdie Möglichkeitbekam,diesesProjektumzusetzen», sagtStefanelli,dersehrvielHerzblutindieUmsetzungdiesesProjekts gesteckthat.Für ihn, derfasttäglichaufderBaustelleanzutreffenwar, sindvieleEmotionenmitdemBauverbunden und er wollte unbedingtetwasNachhaltigesfür
DieFinanzierungder beiden Ebenendes Clubhauses musste derFCPratteln eigenständig stemmen,dasUntergeschoss,indemderGarderobenbereichdererstenMannschaftdesFC Prattelnuntergebracht ist, konntemit Unterstützung derGemeindekomplett saniert werden.Dasvorgegebene Budgetvon1,25MillionenSchweizer Franken fürParterre und Obergeschosskonnte Stefanelli einhalten,allerdings warerauf Unterstützung vonallen Seitenangewiesen. «Die Unternehmersind unsinvielerlei Hinsicht entgegengekommen. Eswarwichtig,dassdasPreis-undLeistungsverhältnisstimmteundwirtrotzdemkeineAbstriche beider Qualitätmachen mussten.»Er selbsthatgrosseAbstrichebeiseinemHonorargemacht. Sehr dankbar ist erauch fürdie Unterstützung derBürgergemeindePratteln, dieeinheimisches Holzzur Verfügung gestellt
hat,und die Gelderaus demSwisslosSportfonds Baselland,dierund 270’000 Franken betrugen.
DemArchitekten wareswichtig,guteVoraussetzungenfüreinenreibungslosenBetrieb des Clubhauses zu schaffen. So wurdeeine professionelle Gastronomieküche eingebaut, LüftungundhochwertigeMetallfenstersorgen füreinoptimalesRaumklima undeine zeitgemässeEnergiebilanz. Nebendem Restaurant imErdgeschoss gibtesauch eineLoungemit Dachterrasse aufderzweiten Etage,sowie einen Büroraumfür denFCPratteln, derdank seinerFensteranordnungdenBlickaufdiegesamteSportanlage ermöglicht. Im Obergeschoss,dasübereinen Lift auchbarrierefrei erreichbarist,wurdeausserdemeinCheminée eingebaut, um einewohlige Atmosphärezu schaffen.VonderAussenterrasse,diebegrünt ist,kann dassportliche TreibenimStadion Sandgrubeoptimal verfolgtwerden. Einwachsendes Sportzentrum DerFCPrattelnorientiert sichaktuellnach einemFührungs-undPhilosophiewechselneu, in der 2.Ligainterregional belegt dasjunge TeamnachhalbemPensumdenletztenTabellenplatz. Stefanellierinnertsich gerneanseine aktivenZeitenzurück, alsesselbstverständlich war, dass sich die Fussballernach Trainings undSpielen noch gemeinsam im Clubhausgetroffenundsichausgetauschthaben.AmjetzigenNeubausoll es nichtliegen, dassdiesauchheutenochmöglich ist.
DieSportanlagenSandgruben in Pratteln verbindenaneinemidealenOrtausserhalbder WohnzonevielfältigeSport-und Freizeitmöglichkeiten.DasSchwimmbad,dasStadion,ein Kunstrasen-undweitereFussballfeldersowie die Tennisanlagedes TC Prattelnerhalten schon bald neue Nachbarschaft.Imletzten AugusthatderEinwohnerratPrattelndemBau einerMultifunktionshallemitSchwingzentrum im Volumenvon 2Millionen Schweizer Franken zugestimmt. Es kommt aufdemArealdes jetzigen Beach-Feldes zustehen,das Sandfeld wird insAreal desSchwimmbads verlagert. DieSüdfassadebieteteinentollenAusblickaufdie
Sportanlage. Fotos: Antonio Stefanelli
Stefanelli
DieLounge mitCheminèe im1. OG und Zugang zur Aussenterrasse.
Sonntag, 8. März 11.00 Ökum. Gottesdienst in der katholischen Kirche Bruder Klaus, Oberdorf. Anschliessend Suppenessen im Pfarreisaal
Anlässe
Weltgebetstag
Freitag, 6. März, 19.00, kath. Kapelle Langenbruck Konzert zur Einweihung des neuen Flügels – Spätromantisches Drama Samstag, 7. März, 17.00, Kirche Langenbruck. Sergio Marrini, Violine und Assel Abilseitova, Klavier
PROGRAMM
Richard Strauss (1864–1949)
Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, op. 18 (1887)
Edward Elgar (1857–1934)
Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, op. 82 (1918)
Henryk Wieniawski (1835–1880)
Thema original mit Variationen für Violine und Klavier, op. 15 (1854).
Eintritt frei
Ökumenische Fastenwoche
7. März bis 13. März. Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Ein Angebot der evang. reformierten und katholischen Kirchgemeinden des Waldenburgertals. Auskunft unter 061 951 17 19, uschaerli@gmx.ch
Fiire mit de Chliine
Samstag, 14. März, 9.30, Kirche St. Peter. (Neue Uhrzeit). Wir hören die biblische Geschichte «Das kleine Tor». Nach der Feier sind alle herzlich zu einem Znüni eingeladen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern Gottis und Göttis
Donnerstag, 19. März, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, 061 961 01 55
Tischreden 2026
Freitag, 27. März, 20.15, Leue Waldenburg, Walter Schriber: «Sind Albert Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? –Leben, Werk, Vermächtnis»
Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Hanspeter Schürch
Sonntag 29. März, 10.00, Kirche Waldenburg
Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches
Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:
Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55
Mitteilungen
Amtswoche
23. Februar bis 26. April: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch
Donnerstag, 5. März 9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine, Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson
Sonntag, 8. März 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit
Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Am Flügel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Ökumenische Kampagne «Zukunft säen»
Freitag, 13. März
19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé
Für Kinder und Jugendliche
Samstag, 7. März
9.00 bis 12.00 MBG Hölstein «wir steigen auf». Treffpunkt beim Kindergarten
Neumatt
Montag, 9. März
17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Mittwoch, 11. März
14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg, Treffpunkt: Foyer/MZH
Donnerstag, 12. März
9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal
Veranstaltungen
Gebet in Hölstein
Samstag, 7. März, 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83
Ökumenische Fastenwoche
Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Gruppe trifft sich jeden Abend (ausser sonntags) von 18.30 bis 19.30, um einander zu unterstützen, zum Gedankenund Erfahrungsaustausch, so dass sich auch Fasten-Unerfahrene auf dieses Experiment einlassen können. Mit Anmeldung – alle Informationen finden Sie auf unserer Website.
Voranzeigen
Bibel-Entdeckungsabend
Dienstag, 17. März (Teil II: Matthäus 8–28) um 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und Urs Peter Schmidt. Normandie und Bretagne Mittwoch, 18. März um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Senioren-Treff mit Fotograf Guido Schärli. Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihren Besuch!
Zu Fuss durch Portugal nach Santiago Mittwoch, 18. März um 19.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Fritz Kammermann, Wanderpate von SchweizMobil und leidenschaftlicher Fernwanderer erzählt ein weiteres Mal von einer Pilgerreise, die ihn durch Portugal und Galicien nach Santiago de Compostela geführt hat.
Frühjahrsfrühstück und Vortrag Mittwoch, 25. März, 9.00 bis 11.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Thema: Ja sagen zur eigenen Lebenssituation. Mirjam Fisch-Köhler zeigt mit ihrem lebensnahen und humorvollen Referat
Wege dazu auf. Das Team der Frauengruppen Waldenburgertal freut sich auf Ihr Kommen! Anmeldung ist erwünscht: Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52
Mitteilungen
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30-11.30 Uhr
Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Donnerstag, 5. März 19.30 Bibel lesen – und aus der Weisheit schöpfen
Freitag, 6. März 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 17.00 KinderKirche
19.30 WGT-Gottesdienst. Ref. Kirche Bretzwil
Samstag, 7. März 18.00 Santa Messa Sonntag, 8. März 11.00 Ökum. Gottesdienst zum Suppentag. Kollekte: Support Mandia Montag, 9. März 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 11. März 19.30 Katholisch to go in der Arche Freitag, 13. März 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 19.00 TaizéGebet. Kapelle Hölstein
Mitteilungen
Suppentag
Die Pfarrei Bruder Klaus und die Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St.Peter laden zum Suppentag ein. Durch den Gottesdienst leitet und begleitet Sie Hanspeter Schürch und Sabine Brantschen. Im Anschluss an den Gottesdienst servieren wir Ihnen die beliebte und traditionelle Gerstensuppe. Setzten Sie sich mit uns an den Tisch, teilen wir die Suppe und geniessen das Kuchenbuffet. Gestärkt an Leib und Seele geht’s dann wieder nach Hause. Schön, wenn Sie dabei sind.
Dieses Jahr unterstützen wir ein Projekt, «Support Mandia» welches Urs Ettlin ins Leben gerufen hat.
«Einfach zum Geniessen»
Für das Sommerlager der Pfarrei organisiert Mati Bär am Suppentag den Kuchenstand. Der Erlös des Kuchenstandes geht an das Küchenbudget fürs SOLA. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie die süssen Köstlichkeiten und unterstützen Sie unser Lager damit. Danke.
Bibel lesen
Herzliche Einladung mit uns in der Bibel zu lesen. Es braucht keine Vorkenntnisse, nur ein offenes Herz um sich von den Texten der Bibel berühren zu lassen. Das mach einen grossen Teil der Weisheit aus. Psalm – Weisheit aus der Bibel
Du lehrst mich das Tanzen, Trübsal kommt von alleine.
Im Rhythmus der Hoffnung gehe ich umher, ich bin deine Tochter, dein Sohn. Gott, du bist barmherzig, siehst mich freundlich an. Du schenkst mir Kraft zum Leben, ich zeihe meine Kreise nicht zu klein, denn du stellst meine Füsse auf weiten Raum.
Gott, du verwandelst meine Trauer, lädst mich ein, das Leben zu feiern. Mit allen Sinnen, mit Lust und Leichtigkeit Bin ich vor dir und du stehst zu mir, dir bin ich zu eigen und in mir ganz zu Hause.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Donnerstag, 5. März 14.00 bis 17.00, Pfarrhaus Diegten, Seniorennachmittag Sunneblätz Freitag, 6. März 19.00 Kirche Tenniken, ökum. Weltgebetstag, gestaltet durch Weltgebetstagsteam, anschl. Apéro Sonntag, 8. März 19.00 Kirche Tenniken, regionaler Abendgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach, Pfr. R. Frische und Team Vermieten
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