Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal
Umzug
durchs Stedtli In Liestal versammelten sich zahlreiche Besucher/-innen entlang der Route.
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Alles bleibt Handgemacht
Der grosse Fasnachtsumzug in Sissach lockte zahlreiche Zuschauer ins Zentrum. Seite 9
Bunter und lauter Umzug
Dröhnende
Klänge und eine Festmeile in Ausnahmezustand zog viele Zuschauer/-innen nach Oberdorf. Seite 13
Im Bann der Narrenfreiheit
Gelterkinden Der Fasnachtsumzug zog wieder die Massen an SandervanRiemsdijk
Angeführt von der «Spoot-Zünder Clique» startete um 14 Uhr von der Gelterkinder Allmend ein buntes Potpourri von insgesamt 25 fantasievoll dekorierten Wagen, neun farbenfroh kostümierten und lautstarken Guggen, zwei Pfeifer-Tambouren-Gruppen und zwei Kleinformationen als Schissdreckzügli, Richtung Gelterkinder Dorfkern. Der Bevölkerungsandrang war auch dieses Jahr wieder gross, insbesondere rundum den Dorfbrunnen gab es manchmal ein richtiges «Druggede». Die Narren nahmen es sich dafür gemütlich und verteilten grosszügig Süssigkeiten an die verkleideten Kinder am Strassenrand. Mit einigen Zuschauerinnen gingen die Waggis auch mal mit ihrem Konfettivorrat auf engere Tuchfüllung.
Das Dorfleben auf die Schippe In einem Hort der unbeschränkten Narrenfreiheit zeigte die Wagenkarawane mit ihren Sujets und Versen durch ein kurioses und gesellschaftskritisches Brennglas, was die Menschheit in Gelterkinden und in der Schweiz in diesem und in letztem Jahr so alles beschäftigt hat. Ausländische Themen musste man suchen. So wurde mit grossem Genuss und beissender Satire die Abstimmung über die SRG-Initiative von den «Räbhübel-Schlurgi» aus Böckten aufs Korn genommen: «Mä chönnt fascht sovill spare, wie mit halbe SRG-Gebühre, wenn mä bi dr Regierig in Bern, Leischtigslohn würd ifüehre». Die «Scheidegg-Rueche» aus Gelterkinden wie auch andere Grup-
Der Umzug durch den Gelterkinder Dorfkern zog wieder die Massen an.
pen hatten Kinder auf ihren Wagen geladen und gaben den Binggis so die Gelegenheit, die Fasnacht hautnah zu erleben und ihre süssen Gaben von oben herab an die Umstehenden zu verteilen. Die Konfettikanone der «drümmligä Schwybogäbrünzler» feuerte trotz verschärften Auflagen anlässlich des Vorfalls im Wallis ihr Konfetti-Geschütz ab und sorgten zeitweise für einen bunten
Konfettiregen. Schalk und Schabernack auch bei den «Hopfestopfern», welche die Betriebssicherheitsbestätigung für Fasnachtsfahrzeuge BESIBE auf die Schippe nahmen: «Stell keine Frage zu dr Sonderbewilligung oder BESIBE, es gäbe dir alli e anderi Antwort, wirdsches gseh! Vorschrifte und keine het e Ahnig, koschtet viel Gält, Närfä und brucht e gueti Plan.» Die Guggen- und Pfeifer-
Tambouren-Formationen mit ihren schrillen Klängen und klanggewaltigen Sounds gaben sich alle Mühe, lautstarke Stimmungsgaranten zu sein, und präsentierten sich zusammen mit dem Wetter in prächtiger Gemütslage. Der Gelterkinder Umzug war auch dieses Jahr weit über die Gemeindegrenze hinweg ein grosser Publikumsmagnet und zog die Leute wieder in grosser Zahl an.
Kolumne
Da ist was dahinter
Als Edgar Strübi eines Tages an der Bushaltestelle stand, sah er ein grosses Plakat eines bekannten schwedischen Möbelherstellers. Darauf stand: «AGAM, Kinderstuhl». Strübi gehörte zu der Sorte Mensch, die hinter allem einen geheimen Sinn erkannten. Was hiess denn Agam? Er drehte das Wort um und erhielt MAGA. Genau, das hiess: Make America great again. Das ist eine versteckte Werbung für Trump, dachte er. Aber war das so einfach? Er suchte die deutsche Bedeutung des schwedischen Wortes Agam und landete bei Scheu, Zurückhaltung oder Ehrfurcht. Das war’s: Die Menschen sollten Ehrfurcht vor MAGA haben! Der scheinbar harmlose Kinderstuhl kostete 69 Franken und 95 Rappen. Wenn man die Quersumme zog, ergab dies 29. Gab es Ereignisse, die an einem 29ten stattgefunden hatten? Tatsächlich: Am 29. Mai 1453 zerfiel das Byzantinische Reich und am 29. September 1938 wurde das verhängnisvolle Münchner Abkommen geschlossen. Edgar Strübi war noch nicht zufrieden. Er suchte alle Ereignisse, die an einem 2.9. stattgefunden hatten. Da war einmal die Schlacht von Actium und die Kapitulation Japans am Ende des Zweiten Weltkriegs. Der «AGAM-Kinderstuhl zu Fr. 69.95» enthielt also eine klare politische Botschaft: Europa, schliesse ein Abkommen mit MAGA, sonst zerfällst du wie das Byzantinische Reich und wirst besiegt wie Marc Anton bei Actium. Weiter: Ergebt euch den USA wie damals Japan! Edgar Strübi verkündete seine Erkenntnisse an der nächsten Gemeindeversammlung. Jetzt sitzt er in der Psychiatrie. ThomasBrunnschweiler
A2 wird für zwei Nächte gesperrt
In den zwei Nächten von Sonntag, 1.März, bis Dienstag, 3. März, von jeweils 22 bis 5 Uhr, wird die Autobahn A2 zwischen der Verzweigung Hagnau und dem Anschluss Pratteln in beide Richtungen gesperrt. Grund dafür ist das Erhaltungsprojekt Hagnau-Augst. Bis Dezember wird der Verkehr im Tunnel Schweizerhalle Richtung Luzern verengt geführt. ObZ
Für die Kinder waren die Kleinformationen ein süsses Eldorado.
Furchterregend war die Gugge der «Windläfurzer».
Deponie-Tunnel wird saniert
Bauarbeiten Zufahrt zu Deponien Höli und Elbisgraben
Ab dem 2. März wird der Zufahrtstunnel zu den Deponieanlage Elbisgraben und Höli saniert. Da die Zufahrt zu den Deponien tagsüber gewährleistet werden muss, finden die Bauarbeiten in der Nacht statt. Dies betrifft auch die Anlieferung von Baumaterialien zur Baustelle. Die Bauunternehmer wurden bereits informiert, dass sie für die Anlieferungen den Autobahnanschluss Arisdorf nutzen. Die Sanierung betrifft auch die Sicherheits- und Betriebsanlagen. Diese werden ebenfalls erneuert und an die aktuellen Anforderungen angepasst. Ebenso wird die bestehende Lichtsignalanlage ausser Betrieb genommen und durch eine neue Anlage ersetzt. Während dieser Bauphase wird der Verkehr durch eine mobile Lichtsignalanlage geregelt. Dies kann zu längeren Wartezeiten führen. Auch Verkehrseinschränkungen und Geschwindigkeitsreduktionen im Baustellenbereich sind nicht ausgeschlossen. Die Sanierung ist voraussichtlich im Herbst 2027 abgeschlossen. Bau-undUmweltschutzdirektion
Leser schreiben
Angst vor dem Volk?
Wenn Tempo 30 auf Haupt- und Kantonsstrassen umstritten ist, warum fürchtet man dann den Volksentscheid? Die Initiative und der Gegenvorschlag verlangen nichts Radikales, sondern lediglich, dass die Bevölkerung bei wichtigen Verkehrsfragen mitbestimmen darf. Gerade weil Massnahmen auf verkehrsorientierten Strassen viele Menschen betreffen, ist die Mitsprache zentral. Oft wird argumentiert, man müsse das Volk vor falschen Entscheidungen schützen. Doch das Gegenteil ist richtig, direkte Demokratie stärkt die Akzeptanz von politischen Entscheiden unabhängig davon, wie sie ausfallen. Wer an die direkte Demokratie glaubt, sollte auch bereit sein, sie anzuwenden. Deshalb sagen wir zwei Mal Ja zu mehr Demokratie bei Tempo 30.
MatthiasMundwiler,PräsidentFDPBubendorf
Mehr Geld zum
Leben für alle
Beim Abstimmungs-Wochenende von Anfang März gilt es – neben vielen anderen Themen – die Aufmerksamkeit vor allem auf die Volksinitiative «Prämienabzug für alle» zu richten. Mit dieser erfolgreich zustande gekommenen Initiative gibt die Baselbieter SVP jedem Baselbieter Steuerzahler ein direkt wirksames Gegenmittel zu den seit Jahren unaufhaltsam steigenden Krankenkassenprämien in die Hand. Mit Annahme dieser Vorlage können künftig die selbstbezahlten Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) beim steuerbaren Einkommen in voller Höhe abgezogen werden. Damit werden alle spürbar entlastet. Einfach. Und direkt wirksam. Ohne neue Subventionen und ohne zusätzliche Bürokratie. Gerade viele Familien, Alleinstehende und Pensionäre bezahlen heute hohe Krankenkassenprämien, erhalten aber vielfach keine oder lediglich minimale Prämienverbilligungen. Wer Steuern abliefert und damit Verantwortung für alle übernimmt, darf nicht weiter benachteiligt werden. Mit einem Ja zu dieser Initiative bleibt allen Steuerzahlern mehr Geld zum Leben. Sie als Stimmbürgerin oder Stimmbürger haben es in Ihrer Hand: Sagen Sie am 8. März JA zur Volksinitiative «Prämienabzug für alle» und sagen Sie damit Ja zu mehr Geld für alle.
Füllen Sie dazu den grünen Stimmzettel Nummer 6 wie folgt aus: Frage 1 Ja, Frage 2 Nein und setzen Sie bei der Stichfrage Ihr Kreuz in das mittlere der drei Felder, welches mit «Volksinitiative» beschriftet ist.
MarkusMeier,Ormalingen,Landrat
Parteien
Andrea Sulzer bewirbt sich für Ersatzwahl
Nach dem angekündigten Rücktritt von Regierungsrat Isaac Reber per Ende September bereiten sich die Grünen Baselland auf die Ersatzwahl vom 14. Juni vor. Für die Partei ist klar: Der grüne Sitz in der Baselbieter Regierung soll verteidigt werden. Der ehemalige grüne Partei- und Landratspräsident Philipp Schoch, aktuell Gemeinderat in Pratteln, hat bereits öffentlich sein Interesse an einer Kandidatur bekannt gegeben. Ebenfalls kommuniziert wurde der Verzicht von Nationalrätin Florence Brenzikofer, die ihren Fokus weiterhin auf ihre Arbeit in Bundesbern legt. Neu gibt die Geschäftsleitung der Grünen Baselland bekannt, dass sich auch Andrea Sulzer, Gemeindepräsidentin von Waldenburg, um eine Kandidatur
beworben hat. Andrea Sulzer verfügt über mehrjährige Exekutiverfahrung auf kommunaler Ebene und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für grüne Politik im Kanton Baselland. Mit ihrer politischen Erfahrung, ihrer Führungsarbeit in einer Gemeindeexekutive sowie ihrer starken regionalen Verankerung bringt sie wichtige Voraussetzungen für ein Regierungsamt mit. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis am 27.Februar. Der Vorstand der Grünen Baselland wird am 3. März sämtliche eingegangenen Bewerbungen prüfen und der Mitgliederversammlung einen Wahlvorschlag unterbreiten. Die Nomination erfolgt an der Mitgliederversammlung vom 5.März in Liestal nach einem internen Hearing. GrüneBaselland
FDP sagt Nein zu «Prämienabzug für alle»
Die FDP Baselland lehnt sowohl die Gesetzesinitiative «Vollumfänglicher Steuerabzug der selbstgetragenen Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (‹Prämienabzug für alle›)» als auch den Gegenvorschlag des Landrats ab. Beide Vorlagen sind aus Sicht der FDP weder finanzpolitisch noch gesundheitspolitisch zielführend.
Giesskannenprinzip statt gezielter Entlastung
Die Initiative verspricht steuerliche Entlastung, verteilt diese aber undifferenziert. Von höheren Abzügen profitieren nicht nur Haushalte mit tiefen Einkommen, sondern auch besser Verdienende. Gleichzeitig würden noch mehr Steuerpflichtige ganz von der Einkommenssteuer befreit – ein staatspolitisch fragwürdiger Effekt, der den Handlungsspielraum des Kantons weiter einschränkt. Dabei werden einkommensschwächere Haushalte bereits heute gezielt über die Prämienverbilligung entlastet. Zudem steht im Landrat eine Ausweitung dieses Instruments zur Diskussion. Für die FDP ist klar: Unterstützung soll dort ankommen, wo sie tatsächlich benötigt wird – nicht nach dem Giesskannenprinzip. Die Initiative setzt problematische Anreize im Gesundheitssystem. Wenn Krankenkassenprämien vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können, lohnt sich eine hohe Franchise oder ein kostengünstiges Versicherungsmodell weniger. Statt Kostenbewusstsein zu fördern, begünstigt die
Herausgeberin CHRegionalmedienAG
Betrachtung zur Woche
Stille…
Bis gestern war noch Fasnacht: laute Musik, bunte Kostüme, kurze Nächte und lange Tage. Viele von uns nehmen aus dieser Zeit das mit, was sie besonders macht – Kameradschaft, gemeinsames Lachen, unvergessliche Momente … Heute sieht die Welt schon anders aus. Die Dekoration hängt noch an den Strassenlaternen, Masken werden verräumt, die Strassen gereinigt. Langsam sinkt die Lautstärke, und etwas kehrt zurück, das wir im Trubel leicht überhören: die Stille. Stille auszuhalten ist gar nicht so einfach. Wenn es um uns ruhig wird, hören wir plötzlich wieder uns selbst. Gedanken, die wir verdrängt haben, melden sich. Und doch brauchen wir genau das – einen Moment, in dem wir innerlich zur Ruhe kommen.
Todesfälle
Gelterkinden
Annarös Schär-Pümpin, geb. 17. November 1934. Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden am Dienstag, 3. März. Besammlung auf dem Friedhof Gelterkinden: 14.30 Uhr.
Lausen
Heidy Tanner, geb. 14. Februar 1935, gest. 22. Februar 2026, von Reigoldswil BL (wohnhaft gewesen in Lausen). Die Beisetzung findet am Frei-
Veranstaltungen
Vorlage teurere Modelle – und damit steigende Gesundheitskosten für alle. Die finanziellen Folgen für Kanton und Gemeinden wären erheblich. Mit jedem weiteren Prämienanstieg würden auch die Steuerabzüge steigen – der Staatshaushalt würde direkt an die Entwicklung der Krankenkassenprämien gekoppelt. Das ist weder nachhaltig noch verantwortungsvoll. Zudem würde der administrative Aufwand massiv zunehmen, da die Steuerverwaltung künftig jede einzelne Prämienrechnung überprüfen müsste.
Auch der Gegenvorschlag überzeugt nicht Der Gegenvorschlag sieht zwar höhere Pauschalabzüge vor und enthält punktuelle Verbesserungen. Dennoch löst auch er die grundlegenden Probleme nicht. Die FDP Baselland lehnt deshalb auch den Gegenvorschlag ab. In der Stichfrage empfiehlt sie ihn als das kleinere Übel, falls Initiative und Gegenvorschlag gleichauf liegen sollten.
Für die FDP ist klar: Wer den Mittelstand gezielt entlasten und den Kanton Basel-Landschaft im Standortwettbewerb stärken will, muss die Einkommenssteuer strukturell reformieren. Eine differenzierte Anpassung der Steuerkurve entlastet gezielt, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert gleichzeitig die finanzielle Stabilität des Kantons. Die FDP Baselland empfiehlt deshalb am 8. März ein klares «zwei Mal Nein». FDPBaselland
Der biblische Psalm 23 beschreibt dieses Bedürfnis nach Ruhe mit einem starken Bild: Gott führt wie ein guter Hirte an einen Ruheplatz am Wasser. Orte, an denen wir durchatmen können, müssen nicht spektakulär sein. Manchmal reicht ein kleiner Spaziergang, ein Blick aus dem Fenster oder ein paar tiefe Atemzüge. Vielleicht ist der kommende Sonntag eine Einladung, einen Schritt zurückzutreten – nicht nur in irgendeine Stille, sondern in die, zu der Gott selbst ruft. Er lädt uns ein, bei ihm aufzutanken: ohne Leistung, ohne Erwartungen, einfach so. Wer sich darauf einlässt, findet oft mehr als nur eine Pause. In dieser Ruhe entdecken wir neue Kraft für das, was kommt – getragen von dem Gefühl, nicht allein unterwegs zu sein. LukasWäfler,ChrischonaWaldenburgertal
tag, 13. März um 14 Uhr auf dem Friedhof in Lausen statt. Versammlungsort: Friedhofhalle Lausen. Oberdorf
Hildegard Hostettler-Schmutz, geb. 27. Mai 1932, gest. 16. Februar 2026, von Niederdorf BL und Guggisberg BE. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 26. Februar statt. Besammlung um 14 Uhr auf dem Friedhof St. Peter, im Anschluss findet die öffentliche Abdankung in der Kirche St. Peter statt.
WGT der Landes- und Freikirchen in Liestal
Die Landeskirchen und Freikirchen in Liestal laden Sie ganz herzlich zum diesjährigen Weltgebetstag ein. Nigerianische Frauen haben uns eine Liturgie geschrieben, die mit dem Zuspruch «Ich will euch stärken, kommt!» aus dem Matthäusevangelium Mut machen, persönlich und miteinander grossen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen gelassen entgegenzutreten. Weil in Zentral-Nigeria gelegen, wurde Abuja an Stelle von Lagos (an der Atlantikküste) 1991 zur Hauptstadt gemacht, um einen Ausgleich zu schaffen zwischen den Ungleichheiten des Landes von Norden nach Süden. Nigeria hat grosse Ölreserven und Bodenschätze, kennt grosse Armut, eine Saharawüste, die wächst und ist leider oft in den Schlagzeilen, wenn terroristische Anschläge passieren. Trotzdem gibt es wunderbare Bemühungen, in der grossen Vielfalt der Gesellschaft zu einem guten Miteinander zu kommen.
Die Kirchen heissen Sie willkommen, das Land kennenzulernen, die Liturgie in einem speziellen Rahmen zu feiern und dann bei einem Apéro auszutauschen.
Tag der Kranken Am Sonntag, 1.März «Selbstbestimmt und eingebunden» lautet das Motto des diesjährigen Tags der Kranken am 1. März. Betroffene oder Angehörige betonten oft, wie wichtig die richtigen Informationen für die Selbstbestimmung und das Mitentscheiden bei Behandlungen sind. Generell lässt sich festhalten, dass Selbstbestimmung heute einen viel höheren Stellenwert hat als in der Vergangenheit – bei jungen, aber auch bei älteren Menschen. Damit sich ältere Menschen gut respektive besser eingebunden fühlten, braucht es niederschwellige Angebote, die sie sich finanziell auch leisten können. Aber auch Menschen, die in jungen Jahren von einer chronischen Erkrankung oder einem Ereignis, das die Gesundheit einschränkt, betroffen sind, haben zusätzliche Hürden zu meistern, um sich eine berufliche Zukunft und ein soziales Netz aufzubauen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind rund 2,3 Millionen Menschen aller Altersstufen in der Schweiz von einer chronischen Krankheit betroffen. Der Tag der Kranken setzt seit über 85 Jahren jährlich am ersten Märzsonntag ein Zeichen für die kranken und beeinträchtigten Menschen in der Schweiz. In mehreren Kantonen finden am Tag der Kranken diverse Aktionen statt und eine Rede von Bundespräsident Guy Parmelin wird am Sonntag, kurz nach 12 Uhr nach den Mittagsnachrichten im Radio SRF sowie um 19.25 Uhr im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. ObZ
in Nigeria. Foto: zVg
Impulse für Psychiatriepflege
Liestal Pflegesymposium beider Basel
Unter dem Motto «Gemeinsam gestalten – Perspektiven für Arbeit, Laufbahn und Versorgung in der psychiatrischen Pflege» haben 120 Fachpersonen am 10. Pflegesymposium beider Basel in Liestal über innovative Arbeitsmodelle, die Förderung von Talenten sowie die Vision einer patientenzentrierten und recoveryorientierten Psychiatrie referiert und diskutiert.
Gestaltung beschreibt einen aktiven Prozess, bei dem Menschen wirksam werden und eine aktive Handlung vollziehen. Das Symposium war eine Einladung, gemeinsam über Handlungsfelder zu sprechen, in denen Veränderungen aktiv mitgestaltet werden können. Erstmals waren am Pflegesymposium beider Basel auch Fachpersonen aus dem Ausland vertreten. Teilnehmende von der Universitätsklinik Heidelberg brachten ihre Erfahrungen in die Workshops und Gespräche ein, was zu einem bereichernden Austausch führte. Und es zeigte sich, dass Pflegende aus der Schweiz und Deutschland viele Anliegen teilen.
Arbeit neu denken Prof. Dr. Isabelle Zinn von der Berner Fachhochschule erläuterte unter dem Titel «Old Work zu New Work», warum Arbeit neu gedacht werden sollte. Sie zeigte, wie sich Arbeitswelten im Gesundheitswe-sen verändern und welche Chancen neue Arbeitsmodelle bieten –gerade für die psychiatrische Pflege. Dabei geht es um Themen wie Selbstorganisation oder flexible Arbeitsformen mit dem Ziel, die Attraktivität psychiatrischer Pflegeberufe langfristig zu stärken. Klar wurde auch: Die Transformation der Arbeitskultur ist eine gemeinsame Gestaltungsaufgabe.
Laufbahnplanung aktiv gestalten Um Nachwuchsförderung ging es bei Dr. Philipp Mattmann, Pflegedirektor beim Psychiatriezentrum Münsingen. Er zeigte auf, wie individuelle Stärken junger Mitarbeitender erkannt und systema-
Wechsel an der Spitze der Kriminalpolizei
Reto Zuber, bisheriger Chef der Sicherheitspolizei, wird per 1.April die Leitung der Kriminalpolizei bei der Polizei BaselLandschaft übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Fabienne Holland an, die neue Kommandantin der Polizei Kanton Solothurn wird. Oberstleutnant Reto Zuber ist Vizekommandant der Polizei BaselLandschaft und seit zehn Jahren Schaden-
Veranstaltungen
tisch entwickelt werden können. Der begleitende Workshop zur Laufbahnplanung bot Raum für praxisnahe Vertiefung und Austausch zum Zweck, berufliche Entwicklung transparent, motivierend und nachhaltig zu gestalten.
Die Workshops Mehrere Workshops beschäftigten sich mit der Weiterentwicklung psychiatrischer Versorgungskonzepte. Im Mittelpunkt standen Themen wie Recovery und Peerarbeit oder die Behandlung zu Hause im direkten Lebensumfeld der Patientinnen und Patienten (Home Treatment).
Auf grosses Interesse stiess der Workshop zur Reduktion von Gewaltereignissen gegenüber Pflegen-den. Die Teilnehmenden diskutierten Ansätze für Prävention und Deeskalation sowie zur Haltung und Einstellung der Mitarbeitenden gegenüber diesem Phänomen.
Es ging auch um die Art und Häufigkeit von Aggressionen gegenüber Pflegepersonal und um Nachsorgekonzepte für von Gewalt betroffenen Mitarbeitenden.
Gemeinsame Verantwortung Das Pflegesymposium beider Basel machte deutlich: Die psychiatrische Pflege steht vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels vor komplexen Herausforderungen von veränderten Arbeitswelten und fachlich hohen Ansprüchen. Klar wurde, dass es zum fachlichen und ethischen Grundverständnis sowie in den Verantwortungsbereich jeder Pflegefachperson gehört, sich mit ihrer Haltung und ihren Interventionen an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Praxis zu beteiligen. Diese Aufgabe gelingt nur im Miteinander mit den betroffenen Menschen, ihren Angehörigen, deren sozialen Umfeld und den anderen Berufsgruppen. PsychiatrieBaselland
BLT äussert sich zu Bodycams
Die BLT ist als Arbeitgeberin verantwortlich, den Schutz und die Integrität der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Der Einsatz der Bodycams dient genau diesem Zweck. Die BLT hat in den letzten Jahren stark in die Schulung der Mitarbeitenden im Ordnungs- und Kontrolldienst investiert – z.B. Sicherheitstrainings, Kommunikation, Verantwortung, Deeskalation und Selbstschutz. Seit der Einführung der Bodycams im Ordnungs- und Kontrolldienst tragen die Mitarbeitenden keine Pfeffersprays mehr auf sich. Stattdessen nutzen sie die Bodycams in kritischen Situationen zur Deeskalation. Im Falle einer Aufzeichnung hält die BLT die geltenden Datenschutzbestimmungen ein – die Daten werden ausschliesslich zweck- bzw. fallgebunden gemäss den gesetzlichen Vor-
gaben verwendet. Die BLT ist nicht das erste ÖV-Unternehmen in der Schweiz, das Bodycams im Sicherheits- und Kontrolldienst einsetzt. Die Erfahrungen dieser Unternehmen bestätigen, dass Bodycams eine deeskalierende Wirkung haben und zum Schutz der Mitarbeitenden und der Fahrgäste beitragen. Gemäss Mitteilung der SBB vom 3.November 2025 konnte die Anzahl Tätlichkeiten durch den Einsatz von Bodycams bei der Transportpolizei im Jahresvergleich um elf Prozent reduziert werden. Die BLT ist mit den entsprechenden Partnern und Institutionen im Dialog und führt zurzeit klärende Gespräche. Ausserdem wird die Rechtslage erneut überprüft. Bis zum Abschluss der rechtlichen Klärung wird der Standby-Modus der Bodycams vorsorglich deaktiviert. (StandbyModus: Zwei-Minuten-Loop, der automatisch überschrieben und nicht gespeichert wird). Die BLT hält jedoch weiterhin am gezielten Einsatz der Bodycams zum Schutz ihrer Mitarbeitenden im Kontrolldienst fest. Sobald die Situation mit den Partnern und Institutionen geklärt ist, steht die BLT für Medienanfragen und Interviews gerne zur Verfügung.«Wir investieren seit Jahren in Ausbildung, Deeskalation und Prävention. Die Bodycams sind ein weiterer Schritt in diesem konsequenten Sicherheitskonzept. Gleichzeitig nehmen wir Datenschutz und rechtliche Fragen sehr ernst – deshalb handeln wir umsichtig und im Dialog mit den zuständigen Stellen», äussert sich CEO Frédéric Monard. BLT
Finma untersucht Radicant-Numarics
Die BLKB informiert darüber, dass die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma eine Untersuchung der Abläufe und Hintergründe der Radicant-Numarics-Transaktion gestartet hat. Die BLKB und die Radicant AG (vormals Radicant Bank AG) kooperieren bei dieser Untersuchung vollumfänglich mit der Finma. «Die BLKB begrüsst die Untersuchung der Abläufe und Hintergründe der Radicant-Numarics-Transaktion durch die Finma. In den vergangenen Monaten sind wir bei der internen Aufarbeitung dieser Transaktion gut vorangekommen und konnten bereits entsprechende bankinterne Massnahmen umsetzen. Die Ergebnisse der Finma-Untersuchung werden uns bei der weiteren Aufarbeitung unterstützen», sagt der interimistische Bankratspräsident Thomas Bauer. «Die Parlamentarische Untersuchungskommission des Landrats (PUK), die gerade ihre Arbeiten aufnimmt, ist von uns über die Untersuchung der Finma informiert worden. Unser Anliegen ist es, beide Untersuchungen zu unterstützen. Damit möchten wir auch dazu beitragen, dass Doppelspurigkeiten bei den laufenden Untersuchungen vermieden werden können.»
Swisslos-Fonds fördert 251 Projekte
Im Jahr 2025 hat der Regierungsrat aus dem Swisslos-Fonds des Kantons BaselLandschaft rund 11,6 Millionen Franken an 251 Projekte bewilligt. Insgesamt wurden 595 Gesuche behandelt, wovon 480 neu eingegangen sind und 115 aus dem Vorjahr übertragen wurden. Der grösste Anteil fliesst an den Bereich Kul-
tur mit 6,8 Millionen Franken und an Umwelt und Entwicklungshilfe mit 2,8 Millionen Franken. Beiträge von je rund einer halben Million Franken gehen an die Bereiche Bildung und Forschung, Gesundheit und Sozialwesen. Der Swisslos-Reingewinn belief sich im Jahr 2025 auf 16,6 Millionen Franken. Zu den 11,6
Millionen Franken an Projektbeiträgen genehmigte der Regierungsrat 0,4 Millionen Franken für den Verwaltungs- und Sachaufwand. Das Fondskapital beträgt auf 30,1 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte der Regierungsrat 9,9 Millionen Franken bewilligt, bei einem Reingewinn von 14 Millionen Franken. ObZ
platzkommandant des Kantonalen Führungstabes Basel-Landschaft. Die Stelle als Chef Sicherheitspolizei der Polizei Basel-Landschaft wird zeitnah ausgeschrieben. Martin Willi, aktueller Stellvertreter Chef Sicherheitspolizei, wird die Hauptabteilung ab dem 1. April 2026 interimistisch leiten. ObZ
Stimmen statt Instrumente
A-capella-Show «Chasing Chords» in Liestal pr. Invivas – Die junge A-capella-Sensation der Schweiz geht auf Tour! Die Band ist bereit, die Schweizer Musikszene aufzumischen und macht am 6. März Halt im Elefantehuus in Liestal. Nach Monaten intensiver Vorbereitung kündigt die fünfköpfige Formation ihre erste grosse Schweizer Tour «Chasing Chords» an. Von epischen Balladen bis zu wilden Party-Hymnen - wenn ihre Dance-Hits mit Beatbox die Halle zum Beben bringen, wird das Publikum singen, tanzen, lachen und am Ende das Gefühl haben, selbst Teil der Band zu sein. Die Zuschauer/-innen können sich auf eine 90-minütige Show freuen. So hat man A-capella in der Schweiz wohl noch nie gehört.
«Wir hatten bei der Entwicklung der Show den Anspruch, ein Erlebnis zu kreieren, das sich von Anfang bis Schluss wie ein Feuerwerk anfühlt», sagt Claudio Gilardoni alias Hans Beatbox. «Wir sind sicher, dass wir die typi-
schen Erwartungen von A-capella um Meilen übertreffen werden», so «The Voice Of Switzerland»-Gewinnerin Tiziana Gulino.
Invivas ist eine bunte Mischung aus einer Frau und vier Männern (Tiziana Gulino, Claudio Gilardoni, Basil Zinsli, Joel Goldenberger, Mauricio Suter) –fünf Stimmen, die zusammen klingen wie ein ganzes Orchester. Was als Jugendchor im bündnerischen Schiers 2011 begann, ist heute ein Acapella Showact mit echter Bühnenpower. Mit über 800000 Youtube-Views, mehr als 300 gespielten Shows und einer stetig wachsenden Online-Community ist sie längst mehr als ein Geheimtipp: Invivas ist bereit, die Schweizer Bühnen zu erobern. Die Tour umfasst Shows in über zehn Schweizer Städten und verspricht, für alle Musikliebhaber/-innen ein Highlight zu werden.
www.invivas.ch
Am schönsten Ende der Welt
Neuseeland Live-Multivision-Reportage
pr. Grüne Regenwälder, lange weisse Sandstrände, hochaufragende schneebedeckte Berge und Vulkankegel in einer weiten Landschaft. Diese Live-Fotoreportage dokumentiert das kontrastreiche Land am schönsten Ende der Welt hervorragend. In keinem anderen Land ausser der Schweiz verbrachte Filipponi mehr Zeit als in Neuseeland, wo er einst auch lebte.
Für diese Reportage reiste er nochmals sechs Monate ins Land der Kiwis. Dies und vieles mehr präsentiert der
Winterthurer Reisefotograf und Geschichtenerzähler in seiner neusten professionellen Multivision Fotoreportage als Bühnenprogramm in gewohnt gekonntem Vortragsstil.
Lassen Sie sich wieder bestens unterhalten und in Staunen versetzen und sind fasziniert, vom schönsten Ende der Welt! Tauchen Sie für zwei Stunden mit ein.
15.März, 15 Uhr , KV-Saal Liestal Info & Tickets: www.dia.ch/neuseeland
hervorragend. Foto: zVg
Neuseeland: Die Live-Multivision-Film- und Fotoreportage von Corrado Filipponi dokumentiert das kontrastreiche Land am schönsten Ende der Welt
Am 6. März im Elefantehuus in Liestal: Invivas. Foto: zVg
Teilnehmende und Gastgeber des Pflegesymposiums beider Basel in Liestal: Dr. Philipp Mattmann, Psychiatriezentrum Münsingen; Prof. Dr. Isabelle Zinn, Berner Fachhochschule; Sven Hoffmann MSc und Elena Seidel MSc, Psychiatrie Baselland; Dr. André Nienaber und Dr. Franziska Rabenschlag, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel; Simon Chen, Sprachkünstler (v.l.). Foto: zVg
Dachfenster
Gerüstbau
Dachservice
Scherenbühne
Blitzschutz
Umzug mit Wetterglück
Liestal Sehr viele Leute standen an der Route und freuten sich über die Fasnacht
BeatEglin
Rechtzeitig zum Wetterumschwung mit angenehmeren Temperaturen und fast ohne Regentropfen startete der grosse Fasnachtsumzug durchs Liestaler Stedtli. Das Publikum wartete in mehreren Reihen geduldig und blickte zum Törli. Der Fasnachtstross versammelte sich beim Gitterli und nach 20 Minuten waren die ersten beim Törli. Dort brauchten die Fahrer von sehr langen Gefährten besonderes Geschick, um beim ersten Anlauf in den engen Durchgang zu passen. Das Komitee stand in der Mitte der Rathausstrasse und ehrte jede Clique mit Verbeugung und einer Plakette.
Regionales Einzugsgebiet Liestal hat ein grosses regionales Einzugsgebiet. Cliquen aus Liestal, Lausen, Bubendorf, Nunningen und vielen weiteren Gemeinden nahmen auch am letzten Sonntag am langen Umzug teil. 75 Nummern waren angemeldet und darunter mischten sich auch einige Wilde. Die Reihenfolge der Cliquen wird jedes Jahr geändert, erklärte das Komitee. Man schaut bei der Einteilung auch darauf, dass zwischen musikalischen Gruppen Wagen fahren, damit sich die Töne nicht überschneiden.
Zum Einstimmen spielten wie jedes Jahr die Reigetschwiler Rampassadore im Stedtli ein paar Stücke. Dann verschwanden Sie durch die Nonnengasse zum Einstehen.
«Latärneschränzer» im Stedtli.
Ruth’s Augenblicke
Runde Jubiläen Schon am Bahnhof hatte es viel Publikum. Die Leute zogen abwärts zur Alle, wo Verpflegungsstände auf sie warteten. Dann reihten sie sich entlang der Route ein. Die Kleinsten sassen auf den Schultern der Eltern und hatten so einen Überund Weitblick. In den Fenstern erschienen die ersten Köpfe, die das Geschehen aus der Höhe erleben wollten.
Den Anfang machten die Liestaler «Excalibur». Sie feierten ihr rundes Jubiläum und reisten 30 Jahre zurück in die Zeit, in der König Arthur mit seinen
Rittern in den Kampf zog. Die «Burgstroosknaller» starteten mit der Nummer 10. So viele Jahre sind sie schon unterwegs. Sie freuen sich, dass die Törliuhr wieder die genaue Zeit anzeigt. Die Pfeifer und Tambouren der «Rotstab-Chlütteri» sind seit 30 Jahren auf Kurs und halten ihn «so guet s no goht». «Mir jubiliere, denn mir fahre syt 40 Joohr s Städtli ab», schrieben die «Wie-
derchäuer» (Startnummer 40). Schon ein halbes Jahrhundert feiern die «Fränkespatze», die als fünfzigste mit einem Waggiswagen auf die Piste gingen. Ein besonderes Jubiläum feierte Vize Claudio Scialdone. Er war 20 Jahre aktiver Fasnächtler und über zehn Jahre im Komitee. Heuer war seine letzte Fasnacht im Komitee. Nächstes Jahr ist er als Zuschauer dabei.
Guggemusig Wasserfalleschränzer.
Leser schreiben Tempo-30-Initiative:
Fachkompetenz in die Bürgerkommission
Schon wieder steht eine Ersatzwahl in die Bürgerkommission Liestal an. Am mit Vorlagen reichlich befrachteten Abstimmungssonntag müssen die Bürgerinnen und Bürger von Liestal noch ein neues Mitglied in die Bürgerkommission wählen. Die FDP Liestal, unterstützt durch SVP und Mitte empfehlen den Wahlberechtigten, Marc Ballmer zu wählen. Als Leiter der PK eines mittelständigen Schweizer Unternehmen bringt Marc Ballmer die nötige Fachkompetenz mit. Die Bürgergemeinde ist
in den letzten Jahren zu einem veritablen KMU-Betrieb geworden mit einem erheblichen Budget und entsprechendem Umsatz. Auch in der Bürgerkommission sind deshalb Personen mit Erfahrung aus ihrem beruflichen Alltag gefragt und dem notwendigen Sachverstand in Finanzfragen. Marc Ballmer bringt das alles mit und ist die geeignete Ergänzung in die Liestaler Bürgerkommission.
HansVogt, PräsidentFDPSektionLiestal
Demokratisch entscheiden
In demokratischen Gesellschaften gilt: Wer betroffen ist, soll mitentscheiden dürfen. Deshalb befürworte ich den Gegenvorschlag zur Tempo-30-Initiative. Anders als die ursprüngliche Initiative verlangt der Gegenvorschlag nicht, dass das Strassenverkehrsgesetz geändert wird, sondern nur das Gemeindegesetz. Neu soll über alle Änderungen der Höchstgeschwindigkeit durch den Einwohnerrat oder die Gemeindeversammlung entschieden werden. Dies stellt einen fairen, demokratischen Pro-
zess sicher, denn zuerst stimmen die Gemeindeorgane ab. Damit wird demokratische Legitimation ernst genommen, denn Tempo-30-Fragen sind komplex und berühren Sicherheitsaspekte, die Einsatzzeiten von Rettungsdiensten, den Wirtschaftsverkehr und die Anwohnerinteressen. Der Gegenvorschlag des Landrats lässt diese Diskussion an dem Ort stattfinden, wo sie hingehört. Deshalb sage ich zwei Mal Ja zu mehr Demokratie. ThomasEugster,LandratFDP,Liestal
Manchmal frage ich mich schon, was in gewissen Situationen eigentlich gerecht ist. Seit vielen Jahren besitzen wir eine kleine Wohnung im Wallis. Wir gönnten uns einen recht teuren Tiefgaragenplatz im selben Gebäude. Gerade im Winter ist man froh, wenn das Auto im Trockenen untergebracht wird. Zudem sind in der Hochsaison oft sämtliche Aussenparkplätze besetzt. Mein Mann fuhr eines Winterabends frohgemut los, um einige erholsame Tage in den Bergen zu verbringen. Unseren kostbaren eigenen Garagenparkplatz fand er besetzt vor, belegt von einem uns unbekannten Wagen mit Neuenburger Kennzeichen. Ab und zu war so etwas früher schon vorgekommen. Wenn die ganze Halle komplett besetzt war, parkierten wir unser Auto jeweils direkt hinter unserem eigenen, fremd belegten Parkplatz. Wir steckten dann einen Zettel mit unserer Telefonnummer und unserer Wohnungsangabe hinter deren Scheibenwischer. Das hat immer funktioniert – die Falschparkierer erschienen, entschuldigten sich, brachten manchmal gar eine Schokolade oder Wein mit, und wir konnten unser Auto manövrieren, damit sie wegfahren konnten. Das war zwischenmenschlich problemlos. Bis zu jenem Mal, als mein Mann seinen Parkplatz besetzt vorfand, und sonst kein einziger freier Platz zu sehen war. Er handelte wie erwähnt – mit Angaben auf einem Zettel unter der Windschutzscheibe des Neuenburgers. Am anderen Tag jedoch weckte ihn die Ortspolizei. Der Neuenburger hatte ihn nicht aufgesucht, ihn nicht angerufen, sondern hat die Polizei gerufen. Die Ortspolizei sagte, mein Mann habe in diesem Fall nicht ganz legal, aber verständlich gehandelt –auch wenn es verboten sei, die Wegfahrt von einem Parkplatz zu blockieren. Aber er sei ja, dank der Info, im selben Haus erreichbar gewesen. Der Fall sei für sie erledigt. Allerdings hat der Falschparkierer, der nicht einmal in unserem Haus logierte, sondern in einem anderen Gebäude hauste, den Fall dann vor die Walliser Kantonspolizei gebracht. Wir erhielten eine Busse von 300 Franken, wegen Behinderung der Ausfahrt. Egal, dass der Fremde unseren eigenen privaten Platz belegte – das sei nicht relevant. Mein Mann probierte monatelang sich zu wehren. Alles vergeblich ... dieser wirklich fiese Typ zog bis vor Gericht. Am Schluss erhielten wir Rechnungen von total 600 Franken und wir bezahlten zähneknirschend und enttäuscht.
Diese Kolumne gilt der Warnung –auch wenn Sie einen eigenen Parkplatz besitzen, und der belegt ist – hat der Falschparkierer alle Rechte auf seiner Seite! Ihre Info hinter der Windschutzscheibe gilt nicht... Sie dürfen ihm auf keinen Fall seine freie Fahrt blockieren! Unser fieser Neuenburger schien das zu wissen. Er hat unseren Zettel verschwinden lassen und informierte nicht uns – sondern die Polizei. Naja, nächstes Mal lasse ich dem die Luft raus... vielleicht.
Während der Fasnachtstage wurden im Stedtli temporäre Kamerastationen installiert, um die aktuelle Personendichte zu messen und die künftige Einsatz- und Sicherheitsplanung zu unterstützen. Laut der Stadt Liestal werden keine Bilder oder Videos gespeichert. Die erfassten Daten würden unmittelbar anonymisiert und ausschliesslich in aggregierter Form in einer Statistiksoftware verarbeitet. Ein Rückschluss auf einzelne Personen sei nicht möglich. ObZ
Fotos: B. Eglin
Das Liestaler Komitee mit Claudio Scialdone, René Wagner und Präsident Martin Klaus.
Die Fasnacht beginnt am Bahnhof.
Auch die «Knillecheerer» verteilten Orangen. «Ohregrübler» mit dem Kampfflugzeug-Desaster.
Ein Lächeln in Kinder- und Erwachsenenaugen
Lausen Kindersportlager zelebriert einen Zirkus mit einer Zeitreise
ErikaBachmann
Die 44 Teilnehmenden am diesjährigen Kindersportlager «Zirkus Sorrisino» in Lausen haben eine Ferienwoche lang gearbeitet, ausprobiert, geturnt, gesungen und geschwitzt. Das grosse Wochenziel waren die beiden Aufführungen am 20.Februar in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen. Bereits in der öffentlichen Generalprobe am Vormittag bestaunten viele Kinder und Erwachsene, das Gezeigte, das mit viel Engagement innerhalb einer Woche präsentiert werden konnte. Das von der reformierten Kirchgemeinde Lausen seit 24 Jahren für Primarschüler/-innen organisierte Kindersportlager erfreut sich grossen Zuspruchs, so dass viele Kinder es kaum erwarten konnten, wieder dabei zu sein, um einen tollen Gesamtauftritt mit Gesang, Worten und akrobatischen Bewegungen zeigen zu können. Das FerienZirkus-Angebot ist eine kostengünstige Ferienanimation für Kinder mit viel Bewegung und Kreativität.
Fröhliche, motivierte Kinder in Lausen Die sportliche, fröhliche Kinderschar überzeugte mit dem gleichen Ernst zur Leistung, wie derzeit die Olympioniken. Und der grosse Spass aller Beteiligten war sichtbar. Mit grossem Stolz eröffneten die Kinder den Zirkus mit einem herzlichen Willkommen im Zirkus und zur Zeitreise. Motiviert durch die sehr sympathischen Hauptdarsteller/-innen
Sabrina Hirsbrunner und Fabian Stalder warteten die Kinder immer auf den genau abgestimmten Einsatz durch die Leitenden am Rande des Zirkusrunds und schwebten so mit den Zuschauenden zusammen zu Sternen und Raketen.
Die beiden erwachsenen Schauspieler/ -innen stellten sich als Geschichts-Student/-innen der relevanten Frage der Veränderung vom «langweiligen» Bücher-Studieren und Lesen hin zu Tiktok und wünschten sich ein Geschichts-Video. Sie suchten im Keller des Grossvaters dessen DVD-Sammlung und fanden eine Zeitmaschine.
Mit der Zeitmaschine auf einer schnellen Reise
Mit der gefundenen Zeitmaschine bewegten sie sich in verschiedene Jahrhunderte und erlebten allerlei, so zum Beispiel eine Reise nach Afrika oder das Treffen von Captain Nemo, die gerade Australien entdecken wollte, der Auftritt der Hofnarren oder das Gespräch der zwei Astronautinnen, die gerade auf dem Mond unterwegs waren.
Die Handlung wurde jeweils von den Turnvorführungen der Kinder auf dem Stufenbarren oder dem Trampolin mit farbenfroher Bewegung und Gesang der
Kinder untermalt. Die Ideen für die Geschichte und die passende Aufführung stammen von den drei Hauptleitenden (Sabrina Hirsbrunner, Noa Imhof, Jonas Plattner) und elf freiwilligen Leitenden. Ein Sorrisino, das heisst «kleines Lächeln», wurde mehrfach bei Klein und Gross erzeugt.
Alle Kinder verbrachten eine Woche ohne technische Geräte, konzentrierten sich ganz auf den Ablauf und die eigene Leistung und waren begeistert von der Geschichte, der Bewegung und ihrem Gesang. Die Leitenden schwärmten von einer Woche mit tollen Kindern, die schnell lernten und somit alle viel Spass hatten.
Solche Veranstaltungen benötigen im Hintergrund grossen freiwilligen Einsatz für Infrastruktur, Technik, Licht und Verpflegung. Die Leistungen wurden mit einer Kollekte belohnt, die dann wieder für Verpflegung und Kostüme eingesetzt wird. Weitere Leitungs-Personen sind immer willkommen.
Neues Raumangebot für grössere Veranstaltungen
Liestal Der Stadtsaal wird am 1.März eröffnet
Im Herzen von Liestal bietet die Stadt mit dem «Stadtsaal» erneut eine Lokalität für grössere Veranstaltungen mit bis zu 600 Stehplätzen, 349 Konzertsitzplätzen oder für 240 Bankettgäste an. Nach umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten öffnet der neue «Stadtsaal» am 1.März seine Pforten. Dank hellem Design, neuem Eingang mit Foyer, Bartheke und einer Aufbereitungsküche bietet er Raum für grössere Vereinsanlässe, Konzerte, Theateraufführungen, Bankette, Konferenzen und Tagungen an bestens erschlossener Lage. Ortsvereine profitieren von tieferen Nutzungstarifen. Mit dem «Stadtsaal» wird das breite Raumangebot der Stadt Liestal um eine Lokalität für grössere Veranstaltungen erweitert. Für umfassende Sanierungsarbeiten des vormaligen Engelsaals beschloss der Einwohnerrat am 23. Dezember 2023 einen Kredit von 1,4 Millionen Franken. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten sowie die weiteren Arbeiten sind nun abgeschlossen. Nebst neuer Lüftungsanlage, Brandschutzvorkehrungen sowie der Instandstellung der Bühnentechnik wurden ein neuer Eingang, ein Foyer mit Abendkasse und Garderobe, eine Bartheke und eine Aufbereitungsküche erstellt. Mit dieser Infrastruktur bietet er Platz für Anlässe mit bis zu 600 Stehplätzen, Konzerte mit 349 Sitzplätzen, Bankette für 240 Gäste oder Konferenzen in Seminarbestuhlung mit bis
zu 134 Teilnehmenden. Zentral gelegen, mit bester Anbindung an den öffentlichen Verkehr und genügend Parkhäusern in nächster Umgebung, ist der Stadtsaal für alle Gäste ausgezeichnet erreichbar. Sämtliche Nutzenden können die Gastronomie dank der neuen Aufbereitungsküche in Eigenregie betreiben oder durch selbst gewählte Gastronomiebetriebe vor Ort anbieten lassen (Catering). Das Gastroangebot für Veranstaltungen ist damit nicht mehr an eine exklusive Gastro-Partnerschaft ge-
bunden wie dies in anderen derartigen Veranstaltungslokalitäten üblich ist. Der Saal rundet das breite Raumangebot der Stadt Liestal ab. Vorgesehen ist der Saal insbesondere für grössere Anlässe. Weitere Raumangebote sind der Tabelle im Anhang zu entnehmen und können wie bisher online gebucht werden. Der vormalige «Stadtsaal» im Rathaus, mit seiner Kapazität von bis zu 100 Personen sowie einer Gastroküche, kann ab sofort unter dem Namen «Rathaussaal» gebucht werden.
Ebenfalls beschlossen hat der Stadtrat die Gebührenordnung. Für Vereine mit Sitz in Liestal fallen für die Nutzung des Saals reduzierte Gebühren an. Gebühren für Dienstleistungen wie Übergabe, Instruktionen, Endreinigung und Rückgabe werden für sämtliche Nutzenden identisch sein. Dies, weil für die entsprechenden Arbeiten Dritte mit der Bewirtschaftung beauftragt werden müssen. Der Stadtrat wird die Gebühren nach einem Jahr Betriebszeit überprüfen. Interessierte Personen und Vereine sind herzlich eingeladen, sich anlässlich von drei Abenden der offenen Tür am Donnerstag, 5.März, Montag, 9.März und Donnerstag, 19.März, jeweils zwischen 18.30 und 20.30 Uhr ein Bild vom neuen Stadtsaal zu machen und sich über die Nutzungsmodalitäten und Gebühren zu informieren.
Der Stadtsaal kann ab Montag, 23.Februar, über die Homepage der Stadt Liestal, unter der Rubrik Raumreservation, gebucht werden.
Der Stadtrat freut sich, dass er der Bevölkerung und den Vereinen mit dem neu gestalteten Stadtsaal eine Eventlokalität auf hohem Niveau zur Verfügung stellen und den Vereinen, Veranstaltenden und Dritten ein erweitertes Angebot an unterschiedlichen Räumlichkeiten bieten kann. StadtLiestal liestal.ch/raumreservation
Schnitzelbank zum Stadtsaal
Me erinneret sich:
E Stadthalle in Lieschtl isch abglähnt worde D’Vision für das Grossprojeäkt isch drum gstorbe
Jetzt git’s Z’Lieschtl doch no e kleine Saal
Mä muess dä akzeptiere, me het kei Wahl
Mit em Ängelsaal sin alti Gschichte verbunde
Drum het d’Stadt neu dr Stadtsaal erfunde Jetzt kame dä Stadtsaal eifach bueche
Me muess also nümme go ummesueche
Bis d’Aläss hän im neue Saal könne starte Hän d’Verein und Bewohner sehr lang müesse warte
Es bruucht sone Saal, zem Lieschel meh z’beläbe
Damit d’Bevölkerig ka zämmeträffe, öbbis erläbe
Auf für verschiedeni Akteure als Üebisruum
Sottigi Möglichkeite findet me kuum
Jo, der neui Stadtsaal isch für alli do
E Ort, wome ka üebe und d’Lüt könne ane goh
D’Gebühre sind hoffentlich niedrig ghalte So, dass me jede Event ka günschtig gstalte Mer wünsche em Stadtsaal e glungene
Start Nooch bi de Lüt im Stedtli, woruf i scho lang wart
Leser schreiben
Alle Kinder sind mit Spass dabei.
Fotos: E. Bachmann
Es wird geturnt im Kinderzirkus.
Flugstunde im Kinderzirkus Lausen.
Fabian Stalder und Sabrina Hirsbrunner studieren Geschichte. Akrobatik am Stufenbarren.
Gesang mit Bewegung.
Fasnächtlicher Jubel ohne Grenzen
Frenkendorf In zwei Runden mit einem wunderbaren Fasnachtsumzug durch das Dorf
ErikaBachmann
Dem Programmheft der Frenkendörfer Fasnacht, dem «Lögelisuger» entnahm man gespannt die Reihenfolge der insgesamt 67 Einheiten.
Ein kurzer Regenschauer vor dem Umzug war hoffentlich das letzte Nasse, das für die drei scheenschte Dääg der Fasnacht vom Himmel kam. So genoss man dann prächtiges Umzugswetter und kam fast ins Schwitzen. Den aktiven Fasnächtler/-innen wurde bestimmt warm bei ihren akrobatischen Verrenkungen auf den Wägen beim Verteilen der Däfi, Orangen, Mimösli, Rosen und Ausschütten von grossen Mengen an Räppli oder beim Spielen und Marschieren als Tambouren- und Pfyfferclique oder Guggemusig. Und die farbigen Räppli suchten sich mit etwas Wind jeweils ihren Weg.
Mehrere Einheiten mit stolzen Jubiläen Eröffnet wurde der Umzug in zwei Schlaufen durch das Dorf vom Wagen der jubilierenden «Güllepumpi», die auf stolze 80 Jahre zurückblicken, mit Tönen aus dem Traktor-Musikhorn. Ihr Jubiläum war das Höchste der vielen Jubiläen von Einheiten im Umzug – sieben runde und sechs Jubiläen mit einer Fünf hintendran. Die aktiven Fasnächtler/-innen im Umzug wurden von den vielen Erwachsenen und noch mehr Kindern sehnlichst erwartet und mit viel Geschrei nach dem Waggis und der Hoffnung auf eine kleine Fasnachts-Gabe empfangen und beklatscht. Rund um die Route war ein emsiges Gewusel von Personen in Fasnachtskostümen und in normaler Kleidung unterwegs. Die Breite der teilnehmenden Gruppen aus Oberbaselbieter Gemeinden reichte von Langenbruck bis Pratteln. Die Sujets zeigten eine spannende Vielfalt, auch wenn Themen wie die neuen (unbeliebten) Regeln der Regierung für die Fasnacht und die Geschehnisse in USA häufiger vorkamen.
Die «Fränkespatze» mit ihrem 50-Jahr-Jubiläum.
In Frenkendorf gibt es viele lustige Vögel Kostüme mit wunderbaren Larven als Vögel kamen mindestens zweimal zum Einsatz, so von der jubilierenden Wageclique «Fränkespatze» mit ihrem Bestehen seit 50 Jahren, die betonen, dass jeder von ihnen einen Vogel hat, und von der Wageclique «Schnappschüss», ebenfalls aus Frenkendorf, als glitzernde Raben. Auf deren Zettel war zu lesen, dass Natur pur immer noch das Grösste ist und man sich möglichst neutral umsehen soll, weil das die Augen beruhige. Ihr Aufruf: «Gang an d Fasnacht, läb di uss und mach unterem Johr eifach immer s Beschte druss» war die passende Einladung.
Freundliches Skelett und teuflische Klänge Durch die Enge des Dorfkerns und der Zuschauermenge fuhren auch einige recht hohe Wagen, auf denen die Waggis fleissig ihre Räppli-Kanonen fütterten.
Die auffallenden «Guggä Rugger» aus Buus vorweg mit dem Wagen der Jungmannschaft liessen auf dem Hauptwagen ein riesiges, freundlich blickendes Skelett in ständiger Auf-ab-Bewegung über der auf dem Wagen spielenden Gugge schweben. Die «Elbisrugger» aus Füllinsdorf mit Wagen und Gugge brachten wohlklingenden Schall und Rauch in den Umzug. Die Musikant/-innen kamen im roten Teufelsgewand und wiegten sich zu den teuflischen Klängen im Rhythmus hin und her. Auf die Frage an einen Fasnächtler aus Pratteln, was für ihn das Schönste an der Fasnacht sei, meinte er: Einfach mal machen und sich treiben lassen! Genau das haben sowohl Aktive als auch Passive an der Fasnacht verdient und genossen dies in vollen Zügen!
Ein guter Jahrgang auf Basler Niveau oder sogar darüber
Schnitzelbanksingen in Liestal Elf Gruppen zogen durch 13 mehrheitlich gut gefüllten Lokale BeatEglin
13 Restaurants und Keller bereiteten sich auf den Schnitzelbankabend am letzten Montag vor. Die Lokale waren dekoriert und die Besucher konnten zu Versen und Musik ihr Fasnachtsmenü geniessen. Das Publikum durfte etliche wunderbare Verskreationen geniessen, die auf Basler Niveau oder sogar darüber sind. Es gab aber auch Sänger, die ihren Vortrag noch üben sollten! Xhaka war nicht nur bei «Die Raabeschwarze» ein Thema. Die gefällten Bäume beschäftigten mehrere Dichter. Ihre Smartwatch zeigt Fitness, Schrittzahl und Puls an. «Nur für dr Zämmeschiss dähei – bruuchts no mini Frau!» Dass Junge nicht wählen gehen und Alte das Wahlrecht «höcher» gewichten ist
«verständlich finde mir, die si dr Urne nöcher!»
Die «Rotznase» zeigen unser Verhältnis zu EU und USA.
Mir Schwyzer sin die geilschte Sieche, sin stolz, düen sicher niemols chrieche, der EU düen mir das au zeige –doch chunnt der Ami – schnell, verneige!
Bei «dr Whots & dr Äpp» ziehen Grossvater und der zwölfjährige Enkel mit Begleittross durch die Liestaler Gassen. Bei diesem Duo stimmen Kostüm, Verse und Melodie. Es ist erfreulich, wenn sich der Nachwuchs fürs Bänklen begeistert. Für diese beiden ist der F35 Schrott, Kambundji rennt schneller als 30 und die Buben können nicht mehr rechnen.
Villi Buebe hän mit Rächne mie sy studiere zwar und wüsse nit wiä so Lüt hän’s schweer emoll e Stell z0becho früehner het Credit Suisse sonigi gnoo.
Ihr neuer TV spart Strom «und macht niä schlapp, und chunnt dr Trump, stellt da vo sälber ab».
Bei den «Blauderdäsche» werden die Kantonalbank, Trump und Bundesrätin Karin Keller ausgemacht. Und sie ärgern sich über das ohne Ankündigung verschwundene Grammetbrüggli.
Berechtigte Kritik üben die «Stedtliratte» am Stabhof «in sim blaue Neglische» und an Kantonalbank-John, der Millionen in den Sand setzte.
«Dr Pfyffechopf» empfiehlt zur SRGAbstimmung, die Redezeit von Sportkommentator Sascha Ruefer einzu-
schränken. Die Radicant-Pleite verbinden sie geschickt mit den Birsfelder Tempobussen. Und als Kulturersatz für die geschlossenen Oris und Palazzo bieten sie sich als Helfer an «und chömme jedes Johr für euch cho singe». Papageno dichtete sich quer durch alle Themen.
Die heilige drei König uss em Moorgeland Sin Schwyzer schynts, has uss erschter Hand. Goldbare, Rolex, kunnt sauguet aa, bim grrosse Messias z Amerika. Dr Wheyrauch het me nid drby, dä söll scho gnueg benääblet sy…
Daneben waren Verse über das Weltklima, Chlorhühner, Ex-Prinz Andrew oder selbstfahrende Postautos zu hören.
Bunte Verskreationen der «Rotznase».
Die «Güllepumpi» Frenkendorf feiern 80 Jahre.
Fotos: E. Bachmann
Die «Wadäbisser» Frenkendorf.
Gugge «Elbisrugger» Füllinsdorf in Aktion.
«Blauderdäsche» übten Kritik. Grossvater und Enkel: «Dr Whots & dr Äpp».
Fotos: B. Eglin
Die «Guggä Rugger» Buus mit dem grössten Wagen mit beweglichem Skelett.
Der Tambourmajor der «Fränkeschränzer» Buebedorf.
Gute Verse von «dr Pfyffechopf».
Steuern 2026
Beitragslücken schliessen –Steuern sparen
Wer ab 2025 nicht den vollen Betrag in die Säule 3a einzahlt, kann diese Lücken später schliessen. Das stärkt die Altersvorsorge und reduziert Steuern. Es gelten jedoch klare Vorgaben. Nachzahlungen sind erstmals für 2025 möglich und nur für die jeweils letzten 10 Jahre. Im Nachzahlungsjahr muss zuerst der ordentliche Maximalbeitrag einbezahlt werden. Zudem darf ab Alter 60 noch kein 3a-Bezug getätigt worden sein. Lücken in Jahren ohne AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen (z.B. wegen Kinderbetreuung oder Auslandaufenthalt) können nicht geschlossen werden. Pro Lückenjahr ist nur eine Nachzahlung erlaubt. Deckt die Nachzahlung die Lücke nicht vollständig, verfällt der Rest. Die Nachzahlung ist auf den damaligen kleinen Beitrag begrenzt (2025: CHF 7258). ImselbenJahrkönnenmehrere
Lücken geschlos sen werden. Alle Nachzahlungen zusammen dürfen den kleinen Beitrag des aktuellen Jahres nicht übersteigen. Beitragszahlungen bringen Steuervorteile, sollten aber gut geplant werden. Ein bewusster Aufschub der Beitragszahlung ist sinnvoll, wenn künftig höhere Einkommen erwartet werden – dann wirkt der Steuerabzug stärker. Bestehen bereits andere hohe Abzüge (Liegenschaftsunterhalt, Krankheitskosten, Weiterbildung) bringt eine Beitragszahlung wenig. Auch ein alternativer Einkauf in die Pensionskasse statt in die Säule 3a sollte geprüft werden. Wara Finanz GmbH unterstützt Sie bei der optimalen Planung.
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Sissach Sonniger Fasnachtssonntag lockte zahlreiche Zuschauende ins Zentrum
SilasMoor
Pünktlich zum Start der Oberbaselbieter Fasnachtsumzüge verzog sich das garstige Wetter der letzten Tage, und so empfing Sissach am Sonntag die Fasnächtler/-innen und die zahlreichen Zuschauer bei frühlingshaftem Wetter und angenehmen Temperaturen.
Der Startschuss zur Sissacher Fasnacht erfolgte traditionell um 10 Uhr morgens mit dem Verkauf des «Glöggeliwaage». Diese Fasnachtszeitung wird jährlich von einem unbekannten Redaktionsteam verfasst, das über Ereignisse in der Umgebung berichtet, die nicht gerne öffentlich gemacht wurden. Je weiter die Zeit voranschritt, desto mehr füllte sich das Zentrum von Sissach. In der Begegnungszone und rund um den Bahnhof gaben diverse Guggen erste Konzerte und bereiteten sich auf den Umzug vor, der um 14 Uhr begann. 70 Formationen nahmen die Route von der Rheinfelderstrasse durch die Begegnungszone bis hin zur Bahnhofsstrasse und dem Postplatz in Angriff und sorgten für ausgelassene Stimmung bei den Zuschauern und leuchtende Kinderaugen. Unter dem Motto «handgmacht» präsentierten die Fasnächtler ihre selbstgebauten Wagen und ihre selbst entwickelten Sujets. Das Motto wollte aufzeigen, dass in der fünften Jahreszeit trotz technologischen Wandels alles selbst hergerichtet wurde.
Viele der Sujets blieben im Vorfeld des Umzugs geheim und wurden erst beim Auftritt präsentiert. Ein beliebtes Sujet bei den Formationen war die Parkplatzsituation in und rund um Sissach. Ansonsten bot der Umzug viel Spektakel und zeigte diverse unterschiedliche Themen. Vom Meistertitel des FCB über das bevorstehende Dorffest in Diepflingen bis zum Jubiläum der FeldschlösschenBrauerei war alles dabei. Jubiläum feierten auch einige der Formationen, weshalb sich viele entsprechend gekleidet und geschmückt hatten.
Beispielsweise die «Republikaner Glünggi», die seit 40 Jahren an der Fasnacht teilnehmen, sowie die «Freeride Rueche» aus Thürnen, die ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern und ihren Wagen dementsprechend geschmückt hatten. Für grosses Staunen beim Publikum sorgten die «Guggä-Rugger» aus Buus. Sie zogen mit der Startnummer 67 einen Wagen mit einem riesigen, sich bewegenden Skelett im Stil von «Día de los Muertos» durch die Strassen. Innerhalb von zwei Stunden verwandelte sich Sissach in ein farben-
«Freeride Rueche» feiern ihr 20-Jahr-Jubiläum.
frohes Konfettimeer. Sobald der Umzug beendet war, war noch lange nicht Feierabend. Auf dem Postplatz folgten Guggenkonzerte, und die Wagengruppen
stellten ihre Wagen in der Begegnungszone auf. In den Bars wurde bis spät in die Nacht gefeiert, und die narrenfreie Zeit wurde genüsslich eingeläutet.
Hutzgüri auf Beutetour
Sissach Das Hutzgüri und Clan war wieder unterwegs
SandervanRiemsdijk
Ein lautes Heulen umhüllte letzten Donnerstagabend die Finsternis von Sissach. Aufgeschreckt durch eine laute und wilde Horde von Unentwegten suchten viele rechtzeitig das dörfliche Weite oder verschanzten sich vor Aufregung und Angst in ihren Wohnungen. Alle Jahre wieder wird die Bezirksmetropole am Fuss der Roten Flue vom Hutzgüri und seiner Clique mit dem Schärmuuser, dem Veehdokter, dem Bott und den drei Äierwyybli an diesem Hornigabend in Begleitung von vier Tambouren heimgesucht. Dann, wenn das Hutzgüri seine Höhle in der Teufelsküche, einem kleinen versteckten Tal oberhalb von Sissach, verlässt, um vom Hunger und Durst getrieben, neun auserwählten Haushalte einen lauten Besuch zu erstatten.
Speis und Trank in ausreichendem Mass Besänftigen lässt sich der Clan nur, wenn von den Auserwählten genügend kulinarische Gaben bereitgestellt werden. Um nicht in die Teufelsküche zu geraten, hatten Jeanette Weisskopf, Barbara und Martin Koch schon mal Speis und Trank in ausreichendem Masse bereitgestellt. Eine kluge Entscheidung. Denn an diesem finsteren Abend tönte es von der Clique nicht zum letzten Mal sehr bedrohlich: «Wenn der ys aber nüt wäit geh, so wäi mer öich Chue und Chälber neh. Mer wäi ech s Huus apdecke und emänd no d Chatze strecke. Hutzgüri – schüttle di!» Dabei sprang das Hutzgüri wild und unbändig herum und schüttelte sich bedrohlich lautstark,
um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Immer wieder aufgeschreckt worden Viel hat das Hutzgüri dieses Jahr nicht geschlafen, die Kreatur machte einen müden Eindruck. Immer wieder war es nämlich in seiner Höhle von den Feierlichkeiten unten im Dorf zum 800-JahrJubiläum von Sissach aufgeschreckt worden. Entsprechend war dann auch seine Laune an diesem ersten Abend nach Aschermittwoch. Zu spüren bekamen dies Jeanette Weisskopf von der schulergänzenden Tagesstruktur, Barabara und Martin Koch hoch am Bergweg, Fasnachtsmitorganisator Andreas Riesen, HPS-Lehrerin Lea Simeon und Architekt Angelo Tomaselli. Musiker Stefan Müller gelang es mit der Gitarre, den richtigen Ton beim Hutzgüri zu treffen, während Sportler Thomas Mohler sich unverzeihlich in Abwesenheit übte. Das kulinarische Angebot war in der Alterssiedlung bei Thomas Kunz, wie bei allen anderen Heimgesuchten, reichlich vorhanden. Bevor das Hutzgüri wieder in die Sissacher Hornignacht in seine Höhle entschwand, wurde noch ein letzter Halt beim Barkeeper des Jahres 2005 Luki Abt in der Kirchgasse eingelegt. Gegen halb zehn verschwanden das Hutzgüri und sein Clan von Unentwegten mit den von «erheischenen» Gaben reichlich gefüllten «Hutten» wie sie gekommen waren, und die Bevölkerung von Sissach konnte endlich aufatmen. Jedoch nur für ein Jahr, wenn Hunger und Durst das Hutzgüri mit Sicherheit wieder ins Dorf treiben werden.
«Guggä-Rugger» aus Buus sorgten für laute Töne.
Die Riesen-Gorillas sorgten für Gelächter beim Publikum.
Fotos: S. Moor
Das Ungeheuer mit dem Schärmuuser und den Tambouren suchte Sissach wieder heim.
Fotos: S. van Riemsdijk
Bei Lukas Abt endete der Streifzug des Hutzgüris durch das Dorf .
Bei Jeanette Weisskopf wurde ausreichend Speis und Trank bereitgestellt.
Musiker Stefan Müller war es beim Hutzgüri und dem Schärmuuser sichtlich wohl.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Information zu den Wahlen vom 14. Juni 2026
Ersatzwahl Gemeindekommission
Monica Handschin hat ihren Rücktritt aus der Gemeindekommission per 30. Juni 2026 bekannt gegeben.
Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl auf den 14. Juni 2026 festgelegt. Eine allfällige Nachwahl findet am 27. September 2026 statt. Wahlberechtigt sind alle in Gelterkinden stimmberechtigten Personen. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem).
Unvereinbarkeit gemäss § 9, Ziff. 1 Gemeindegesetz (SGS 180): Die Mitglieder des Regierungsrats und des Kantonsgerichts sowie die Gemeindeangestellten dürfen nicht den Gemeindebehörden und den Kontrollorganen angehören. Lehrkräfte an Gemeinde- oder an Kreisschulen dürfen nicht den Behörden und Kontrollorganen der Gemeinde bzw. der beteiligten Gemeinden angehören, ausser die Gemeindeordnung sieht die Vereinbarkeit vor. Vorbehalten sind die besonderen, für die einzelnen Gemeindebehörden geltenden Unvereinbarkeiten und Vereinbarkeiten. Die Anpassung in der Gemeindeordnung, dass auch Lehrkräfte der Gemeinde wählbar sind, tritt erst per 1. Juli 2028 in Kraft.
Möglichkeit der Stillen Wahl – Eingabeschluss 13. April 2026, 12 Uhr Für die Wahlen ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden einzureichen.
Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) können auf der Website des Kantons Basel-Landschaft heruntergeladen werden (Link auf www.gelterkinden. ch, Politik und Verwaltung, Abstimmungen und Wahlen).
Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 22. Juni 2026, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.
Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben:
Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11)
Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Ersatzwahl für einen Sitz im Wahlbüro Gelterkinden
Für den Rest der Amtsperiode vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2028
Mara Schällibaum hat ihren Rücktritt aus dem Wahlbüro per 30. Juni 2026 bekanntgegeben.
Gemäss Gemeindeordnung ist für die Besetzung des Wahlbüros der Gemeinderat und die Gemeindekommission das Wahlorgan. Eine Stille Wahl ist für die Besetzung von Kommissionen und des Wahlbüros in dieser Amtsperiode noch nicht vorgesehen.
Der Termin für die Ersatzwahl für einen Sitz im Wahlbüro wurde auf die Sitzung des Wahlorgans vom 1. Juni 2026 festgelegt.
Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar. Das Wahlbüro ist je nach anstehenden Abstimmungen und Wahlen in der Regel an vier oder mehr Wochenenden (Samstag und Sonntag) pro Jahr im Einsatz. Die Wahlbüromitglieder haben an diesen Wochenenden zur Verfügung zu stehen. Interessierte Personen melden sich spätestens bis 8. Mai 2026 bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden mit Angabe von Namen, Adresse und Geburtsdatum:
Einwohnergemeinde Gelterkinden, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, oder per E-Mail an gemeinde@gelterkinden.ch.
Bei Fragen gibt Theres Fuchs, Präsidentin Wahlbüro, gerne Auskunft: 061 985 22 20 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Kunststoffsammlung
Kunststoff ist kein Abfall. Seit August 2020 ist es möglich, den im Haushalt anfallenden Kunststoff in separaten Sammelsäcken zu sammeln. Die Kunststoffsammelsäcke sind bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich:
– claro Weltladen, Bohnygasse 3
– RegioKäse, Bohnygasse 11
– Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8
Verkaufspreis:
CHF 27.00 für eine Rolle mit zehn 60-Liter-Säcken
Einwohnergemeinde Gelterkinden Cherusgaelti vom Samstag, 28. Februar 2026
Der Gemeinderat hat den Anlass Cherusgaelti.ch 2026 wie folgt bewilligt: Festperimeter
Marktgasse, Dorfplatz, Ochsengasse, Schulgasse und Bohnygasse. Während Guggenparade: Start Allmend – Poststrasse – Bohnygasse –Schulgasse – Dorfplatz.
Aufbauarbeiten
Freitag, 27. Februar 2026, 08.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 28. Februar 2026, 08.00 bis 14.00 Uhr
Festbeginn Samstag, 28. Februar 2026, 15.30 Uhr
Guggenparade
Beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5 sowie auf dem Festplatz, Brühlgasse stehen Sammelcontainer für die vollen Sammelsäcke bereit. Bitte Kunststoff nur in diesen Säcken im Sammelcontainer deponieren. Kunststoff nicht lose einwerfen. Das Nichteinhalten dieser Vorgaben wird gebüsst.
Weitere Infos erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung und auf gelterkinden.ch.
Samstag, 28. Februar 2026, ab 17.30 Uhr (Start 18.00 Uhr)
Ende Guggenkonzerte Sonntag, 1. März 2026, 01.00 Uhr
Ende Festbetrieb Sonntag, 1. März 2026, 02.00 Uhr (Freinacht)
Aufräumarbeiten
Konzertplätze
Sonntag, 1. März 2026, 08.00 bis 17.00 Uhr
Dorfplatz, Marktgasse, Bohnygasse und Schulgasse.
Weitere Angaben zum Programm und Kontaktpersonen: www.cherusgaelti.ch
Umleitung Privatverkehr
Umfahrung während Aufbau- und Abbauarbeiten und Festbetrieb
Vom Freitag, 27. Februar 2026, 08.00 Uhr bis Sonntag, 1. März 2026, 17.00 Uhr wird der Dorfkern für den gesamten Verkehr gesperrt (analog Marktumfahrung).
Gesperrte Strassenabschnitte:
• Bohnygasse
• Schulgasse ab Rest. Traube bis Dorfplatz
• Rössligasse ab Rest. Rössli bis Dorfplatz
• Dorfplatz
• Kirchrain bis Abzweigung Fabrikweg
• Ochsengasse ab Haus zum Ochsen bis Dorfplatz
• Marktgasse
Am Samstag, 28. Februar 2026, sind die Zufahrten Bohnygasse sowie zum Dorfplatz via Rössligasse bis 12.00 Uhr gewährleistet.
Umfahrung während Guggenparade
Am Samstag, 28. Februar 2026, 17.30 bis 19.00 Uhr, gilt die «grosse» Umfahrung via Rohrbachweg, Römerweg, Chrummacherweg, Balkenweg, Strehlgasse.
Postautokurse Die Postautokurse werden teilweise umgeleitet. Bitte die Hinweise bei den Haltestellen beachten.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Penalty Challenge in der Allmend 7. März 2026
Anlass
Der Anlass findet am Samstag, 7. März 2026 von 9.00–16.00 Uhr statt. Strassensperrung / Verkehrsumleitung
Die Allmendstrasse ist am Samstag, 7. März 2026 von 7.00 bis ca. 17.00 Uhr gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgt via Allmend / Chrummacherweg. Der Einbahnverkehr wird aufgehoben.
Altersnachmittag
Vortrag «Ein Jahr Natur erleben mit Beat Schaffner»
Am Donnerstag, 5. März 2026, um 14 Uhr im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden, findet der Altersnachmittag, organisiert von der reformierten Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau und dem Frauenverein Gelterkinden statt. Beat Schaffner, der bekannte Naturbeobachter aus Anwil, zeigt die Natur im Oberbaselbiet über ein ganzes Jahr. «Ein Jahr Natur erleben mit Beat Schaffner» heisst sein spannender Vortrag. Alle sind herzlich eingeladen! Das Organisationsteam freut sich darauf, zusammen mit vielen Gästen einen interessanten, gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Fahrdienst und Kontakt: Lotti Oldani: 076 768 72 19. VreniDehning
Bilderausstellung
Gabriele Frei
So bunt und vielfältig eine Bibliothek mit ihrer Bücherauswahl, so bunt und vielfältig sind auch die Bildersujets der Baselbieter Künstlerin Gabriele Frei.
Die wunderbaren Kunstwerke sind bis Mitte April 2026 in der Bibliothek ausgestellt und können während den regulären Öffnungszeiten bewundert werden. www.bibliothek-gelterkinden.ch
BUCHSTART
Värsli- und GschichtliMorge mit de Chlinschte
Marianna Begré widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Gross und Klein. Wir freuen uns auf Euren Besuch! Montag, 2. März, 10–10.45 Uhr Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden
Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
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Klare Lösungen
Rund 80 Prozent der zivilrechtlichen Streitigkeiten werden durch die Friedensrichterinnen geschlichtet und ein aufwendiges und kostspieliges Verfahren vor Gericht kann verhindert werden. Dies entlastet sowohl die Gerichte, als auch die Rechtssuchenden. Damit eine Schlichtung gelingt, braucht es Friedensrichterinnen, die die rechtlichen Möglichkeiten sicher beherrschen und den Parteien realistische, tragfähige Lösungswege aufzeigen können. Ebenso entscheidend sind aktives Zuhören, Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick, um Vertrauen zu schaffen und verhärtete Fronten konstruktiv zu überwinden. Als Anwältin und ehemalige Schlichterin bei der Mietschlichtungsstelle bringt Noëmi Marbot die idealen Voraussetzungen für das Amt der Friedensrichterin mit. Deshalb schreibe ich am 8. März Noëmi Marbot auf meinen Wahlzettel und bitte Sie dasselbe zu tun. LarsTrachsler, PräsidentSPGelterkindenundUmgebung
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Schneesport abseits der Piste Achtung, Lawinengefahr!
Skitour, Freeriden oder Schneeschuhwandern: Schneesport im freien Gelände verspricht unvergessliche Wintermomente. Es drohen aber auch Lawinengefahr und Absturz. Wer sich richtig verhält und ausrüstet, kann Unfälle verhindern.
In der Schweiz sterben pro Jahr durchschnittlich 21 Personen bei Lawinenunfällen abseits der Piste. Das Lawinenrisiko einzuschätzen, ist schwierig. Dafür braucht es Kenntnisse in Lawinenkunde und eine sorgfältige Tourenplanung. Wer wenig Erfahrung hat, benützt signalisierte und lawinengesicherte Schneeschuhrouten und gelb markierte Abfahrten. skitourenguru.com hilft bei der Planung und Auswahl einer Tour mit tiefem Lawinenrisiko. Viele Bergsteiger- und Schneesportschulen sowie Vereine bieten ausserdem Lawinenkurse und geführte Touren an.
Für ungeführte Skitouren, individuelles Freeriden und Schneeschuhwandern abseits der markierten Abfahrten und Routen braucht es eine entsprechende Ausbildung. Hier helfen Kurse verschiedener Anbieter und whiterisk.ch weiter. Für den Notfall immer dabei: Handy, Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde, Schaufel und ein Lawinenairbag.
Die wichtigsten Tipps:
• Gesicherte Angebote nutzen (gelb markierte Abfahrten, Schneeschuhrouten) oder Skitouren mit tiefem Risiko wählen (skitourenguru.com)
• Sich in Lawinenkunde ausbilden lassen
• Wenig Erfahrung? Sich einer lawinenkundigen Leitung anschliessen
• Sich über aktuelle Lawinengefahr, Schneeverhältnisse und das Wetter informieren
• Handy sowie Notfallausrüstung einpacken: Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde, Schaufel und Lawinenairbag
Mehr zum Thema «Schneesport abseits der Piste» finden Sie auf bfu.ch/wintersport.
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Premiere in Zunzgen
Sport 1. Indiaca Büchel-Cup steht vor der Tür
Am Samstag, 21. März, wird es sportlich in der Mehrzweckhalle in Zunzgen. Der Männerturnverein Zunzgen führt erstmals den Büchel-Cup durch. Beim neuen Turnierformat dreht sich alles um Indiaca – eine dynamische Teamsportart, die Schnelligkeit, Teamgeist und Reaktionsvermögen vereint. Die Männer spielen in der Meisterschaft zusammen mit den Frauen aus Zunzgen und Itingen in der kantonalen Meisterschaft mit drei Teams. Im Cup wird in der Kategorie Mixed offen gespielt, was für zusätzliche Spannung und abwechslungsreiche Ballwechsel sorgt.
Das Teilnehmerfeld verspricht packende Begegnungen: Neben regionalen Teams haben sich auch zwei Teams aus dem Tessin angemeldet. Damit erhält die Premiere des Büchel-Cups gleich überregionale Bedeutung. Indiaca ist erst seit jüngerer Vergangenheit Teil des Sportangebots beim Männerturnverein Zunzgen. Die Begeisterung für die Trendsportart wächst jedoch rasch – und so entstand die Idee, mit dem Büchel-Cup ein eigenes Turnier auf die Beine zu stellen. Nun freuen wir uns zahlreiche Teams sowie interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer begrüssen zu dürfen. Spannende Spiele und mitreissende Stimmung sind garantiert, wenn der BüchelCup am 21. März ab 8.30 Uhr seine Premiere feiert. OthmarSuter
Solar-Initiative: nutzlos, teuer und gefährlich
Ein vernünftiger Ausbau erneuerbarer Energie mag ja Sinn machen, aber die Solar-Initiative schiesst weit über das Ziel hinaus. Statt auf Anreize und wirtschaftliche Vernunft zu setzen, schreibt sie weitreichende Pflichten vor – auch für bestehende Gebäude, weitgehend unabhängig von individueller Situation oder finanzieller Tragbarkeit. Solche Vorgaben sind extrem teuer. Diese Kosten bleiben nicht bei den Eigentümern. Sie werden über höhere Mieten, steigende Preise oder zusätzliche Gebühren weitergegeben. Gleichzeitig erfordert der forcierte Ausbau enorme Investitionen in die Netzinfrastruktur, die wiederum von allen Stromkunden finanziert werden müssen. Am Ende zahlt also die
Einwohnergemeinde Gelterkinden Abwechslungsreiche Osterferien für Kinder in Gelterkinden – Tagesstrukturen
In der zweiten Osterferienwoche vom 7. bis 10. April 2026 bieten die schulergänzenden Tagesstrukturen Gelterkinden ein vielseitiges Ferienangebot für Kinder von 4 bis 12 Jahren an. Kreative Aktivitäten, Bewegung und spannende Ausflüge sorgen für abwechslungsreiche Ferientage.
Dienstag, 7. April:
Schönes Wetter: Grün 80 und Minigolf
Schlechtes Wetter: Seifenworkshop (Vormittag) und Museum Liestal (Nachmittag)
> Bei schlechtem Wetter Mittagessen in der Tagesstruktur (+ CHF 10.00)
Mittwoch, 8. April:
Schönes Wetter: Skulpturenweg Reinach
Schlechtes Wetter: Ton modellieren (Vormittag) und Schwarzlicht-Minigolf (Nachmittag)
> Bei schlechtem Wetter Mittagessen in der Tagesstruktur (+ CHF 10.00)
Donnerstag, 9. April:
Schönes Wetter: Wasserfallen Reigoldswil mit Grillieren
Schlechtes Wetter: MUKS – Kindermuseum Riehen
Freitag, 10. April:
Legomuseum Binningen (bei jedem Wetter)
Die Betreuung ist täglich von 8 bis 18 Uhr. Der Preis beträgt CHF 110.00 pro Kind und Tag (inkl. Znüni, Zvieri und Material). Für das Mittagessen fallen an einzelnen Tagen CHF 10.00 Zusatzkosten an.
Das Angebot steht allen Kindern offen, auch ohne reguläre Betreuung in der Tagesstruktur oder Wohnsitz in Gelterkinden.
Anmeldeschluss: 6. März 2026
Infos und Anmeldung: www.primargk.ch (Konzept)
Zeichen der Herzlichkeit
Mülimatt Näh-Event für Brustkrebserkrankte
Der Verein Herzkissen Baselland hat sich zum Ziel gesetzt, mit jedem, handgenähten Herz-Kissen ein Symbol der Hoffnung und Zuversicht bei Brustkrebserkrankten zu setzen. Es soll allen Frauen zeigen, dass sie in der schweren Zeit der Erkrankung und Rekonvaleszenz nicht allein sind. Die bunten und lebensbejahenden Herz-Kissen werden von Hand, ehrenamtlich hergestellt und an Brustkrebszentren verschiedener Spitäler abgegeben. Die Kissen passen mit ihrer Herzform schön unter die Achselhöhle und entlasten dort die sensible Stelle nach der Operation. Was dieses Herzensprojekt besonders prägt, ist die Kraft eines lebendigen Netzwerks. Konzept «SIEben» ist ein Zusammenschluss engagierter Frauen – viele davon selbstständig –, die sich unter dem Leitsatz «Vernetzen, Inspirieren, Weiterentwickeln» verbinden und gegenseitig stärken. Der Verein schafft Raum für Austausch, für gemeinsames Lernen und für Engagement, das über das Berufliche hinausgeht. Im Rahmen des Jahresthemas «Brust» bringt Konzept «SIEben» diese Werte am 18. März 2026 in einem ganztägigen Näh-Event in Zusammenarbeit mit dem Verein Herzkissen Baselland zum Ausdruck. In einer offenen, wertschätzenden Atmosphäre kommen Frauen zusammen, um sich zu vernetzen, einander zu inspirieren und mit Zeit, Herz und Tatkraft einen spürbaren Beitrag für Brustkrebserkrankte zu leisten. Es wird geschneidert, genäht, geplaudert und mit herzlicher Kreativität entstehen an diesem Tag diese wichtigen Kissen-Helfer zur unterstützenden Begleitung in der Brustkrebs Nachversor-
gung. Gastgeberin ist das Zentrum für Pflege und Betreuung, Mülimatt Sissach. Als Institution des Gesundheitswesens ist es für das Mülimatt eine Selbstverständlichkeit, die beiden Akteure zu unterstützen. Damit die Öffentlichkeit ebenfalls aktiv zum Event beitragen kann, wird es am 18. März 2026 von 13.30 Uhr bis 17 Uhr wundervolle Herz-Patisserien geben. Für jedes verkaufte Dessert fliesst 1 Franken vom Ertrag in die Spendenkasse des Vereins Herzkissen Baselland. Stoffspenden (100 Prozent reine Baumwolle) sind ebenso willkommen, gerne mit frohen und ermunternden Motiven für eine gute Genesung der Patientinnen. MireilleDimetto GeschäftsführerinMülimattSissach
Näh-Event des Vereins Herzkissen Baselland.
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Raoul Wyss als Friedensrichter
Ich freue mich, dass mein Anwiler Vorstandskollege Raoul Wyss aus der SVP Gelterkinden und Umgebung die Bereitschaft dazu erklärt hat, sich für die Friedensrichter-Wahl am 8. März 2026 als Kandidat zur Verfügung zu stellen und bin überzeugt, mit ihm den richtigen Mann in dieses Amt zu wählen. Raoul Wyss geniesst neben der Unterstützung der eigenen Partei auch die der lokalen FDP und der Mitte. Seine ausgewogene Art hilft ihm sicher, sein Ziel, Menschen bei der friedlichen, konstruktiven und lösungsorientierten Klärung von Konflikten zu unterstützen, zu erreichen. Als Unternehmer hat er gelernt, teamorientiert zu arbeiten und flexibel auf unterschiedliche Anspruchsgruppen und Situationen zu reagieren, ohne dabei abzuschweifen und das Ziel aus den Augen zu verlieren. Meines Erachtens sind das sehr wichtige Voraussetzungen für dieses Amt. Wählen auch Sie am 8. März 2026 Raoul Wyss als Friedensrichter im Kreis 14.
MatthiasMoor,Gelterkinden
Sehr gute Voraussetzungen
Für die Wahl einer geeigneten Persönlichkeit für das Friedensrichteramt schlage ich Marianne Wirz-Gysin aus Gelterkinden vor. Als kantonal geprüfte Naturärztin hat sie eine langjährige Erfahrung, Menschen mit verschiedensten Ansprüchen ganzheitlich zu behandeln und zu helfen. Ihre Stärke ist es, unaufgeregt und mit gesundem Menschenverstand tragfähige Lösungen aufzuzeigen. Sehr gute Voraussetzungen also für das Amt einer Friedensrichterin. Marianne Wirz-Gysin ist parteilos, vielseitig interessiert, zuverlässig und engagiert. Meine Empfehlung und meine Wahl. ChristinaTschudin,Ormalingen
Fairer Weg für alle
Verkehrsmassnahmen funktionieren nur dann gut, wenn sie von der Bevölkerung akzeptiert werden. Wenn etwas einfach verordnet wird, entsteht Widerstand im Volk, denn ihnen wird das Recht zur Mitbestimmung weggenommen. Der Gegenvorschlag zur Tempo-30-Initiative setzt deshalb am richtigen Punkt an. Er zwingt niemanden zu Tempo 30, sondern stellt sicher, dass solche Entscheide demokratisch gefällt werden. Die Gemeindeversammlung oder der Einwohnerrat müssen zuerst zustimmen. So können Anliegen, Sorgen und Argumente offen diskutiert werden. Das führt zu Lösungen, die für alle besser passen und langfristig akzeptiert werden. Der Gegenvorschlag ist damit ein Schutz vor Bevormundung und stärkt das Vertrauen in politische Entscheide. Wer eine funktionierende Demokratie will, sagt zwei Mal Ja zu mehr Demokratie und einem fairen Kompromiss.
SandraJenn,i PräsidentinFDPSissachundUmgeburg
Kompetenz zählt
gesamte Bevölkerung. Doch es geht um mehr als nur um Kosten. Mit einer starren Pflicht setzt der Kanton ein falsches Signal für den Standort Basel-Landschaft. Unternehmen und Investoren erwarten verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Wenn Investitionen politisch erzwungen werden, weitgehend unabhängig von Wirtschaftlichkeit, leidet das Vertrauen in langfristig stabile Rahmenbedingungen. Zusätzlich weiss spätestens seit Spanien jedermann, dass mit steigendem Anteil an Solarstrom die Gefahr eines Blackouts steigt. Darum ist ein Nein zur SolarInitiative die verantwortungsvollere und einzig richtige Entscheidung.
PeterRiebli,Buckten,ParteipräsidentSVPBL
Hans Wieser hat in seinem Rucksack die idealen Fähigkeiten für unseren Gemeinderat. Seine langjährige Erfahrung als Projektleiter bei globalen Pharmaprojekten wird dringend benötigt. Es stehen grosse und wichtige Projekte an, welche uns die nächsten Jahrzehnte begleiten werden. Seine Stärken liegen insbesondere in der Finanz- und Investitionsplanung, somit ist er die perfekte Ergänzung für diesem Gremium. Hans engagiert sich schon seit Jahren für die Gemeinde, zum Beispiel im Vorstand des Vereins Marabu. Er ist entscheidungsstark, lösungsorientiert und pragmatisch. Als parteiloser Bürgerlicher setzt er sich für gute und sinnvolle Lösungen ein – unabhängig von der Parteifarbe. Hans Wieser ist die richtige Person für den Gemeinderat. Ich wähle ihn am 8. März 2026 mit Überzeugung. PascalCatin,Gelterkinden
Farbenfrohe Herzkissen
Region Gelterkinden
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Sonntag, 1. März
10.15 Gottesdienst in der Kirche
Gelterkinden. Leitung: Pfr. Eric Hub. Predigttext: Exodus 33, 12ff, Thema: Gott zeigt sich uns (zu unserem Besten!) anders als wir denken. Taufe von Ines Di Biase. Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Stiftung Weizenkorn. Fahrdienst: Max Bürgin, 079 311 94 34
Mittwoch, 4. März
Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum
9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier
19.10 Taizé Gebet – Lieder-Stille-Gesang Donnerstag, 5. März
14.00 Altersnachmittag im KGZ – Ein Jahr Natur erleben mit Beat Schaffner. Fahrdienst Lotti Oldani 078 768 72 19, lotti.oldani@gmx.ch
17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli, Semesterthema «Battles»
20.00 living room im Unterrichtshüsli, Raum Joker
Freitag, 6. März
19.30 Weltgebetstag in der katholischen Kirche, Einsingen ab 19.00. Die Liturgie mit dem Thema «Ich will euch stärken, kommt!» kommt aus Nigeria. Im Anschluss lädt das ökumenische Vorbereitungsteam zu Austausch bei nigerianischen Spezialitäten ein.
Samstag, 7. März 14.00 Jungschi und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli
15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum
Kurs Kontemplative Exerzitien mit den Schwestern vom Sonnenhof: 3.,10. und 17. März
Salon Crystal EMK: Offener Gesprächskreis 3. und 17. März Kreuzwegandachten kath. Kirche: 8.,15. und 22. März
Parteien
Anmeldung für das Mittagessen zu Gunsten des Fördervereins am 8. März nach dem Gottesdienst: Vera Weber, 077 533 08 94, vera.weber@gmx.ch
Die ökumenischen Suppentage finden am 14., 21. und 28. März, ab 12.00 im Kirchgemeindezentrum statt. Wir sammeln für die Gassenchuchi Basel.
Amtswochen 23. Feb. bis 1. März
Pfr. Eric Hub 2. bis 15. März: Pfr. Samuel Maurer
Danke für die grosszügigen Kollekten:
Für das Jahresspendenprojekt vom 8.2. CHF 1115.00, Aus dem Friedensgebet vom 8.2. für Flüchtlinge CHF 100.00
Für Terre des Hommes Schweiz aus dem APH 67.00 und GD 15.2. CHF 372.00
Allgemein:
Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30, Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 19.00, Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Sonntag, 1. März 9.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung 17.00 Kreuzwegandacht
Dienstag, 3. März Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden bei Pater Jacek Kubica: 079 359 58 73
12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25 18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 5. März
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Ja zur Entlastung!
Am Valentinstag haben Vorstandsmitglieder der SVP Gelterkinden und Umgebung mit einer sympathischen Aktion auf die Prämieninitiative der Partei aufmerksam gemacht. Landrat Markus Meier, Felix Rentsch, Matthias Moor und Sektionspräsident Raphael Wiesner verteilten im Gelterkinder Dorfkern Primeli vom Bluemelädeli Mumenthaler an Passantinnen und Passanten und kamen mit vielen ins Gespräch über die explodierenden Krankenkassenprämien und die hohe Steuerlast im Baselbiet. Die Gespräche waren zahlreich, offen und sehr positiv. Die Sorge vor weiter steigenden Prämien ist gross – und die Frustration über die seit Jahren hohen Einkommenssteuern im Baselbiet noch grösser. Mit einer starken Progression und einem Spitzensteuersatz von rund 42,2 Prozent gehört das Baselbiet zu den teuersten Kantonen der Schweiz. Eine echte Entlastung für den Mittel-
stand wurde politisch immer wieder verschoben und ist derzeit nicht absehbar.
Die Prämienabzugsinitiative bringt genau hier eine spürbare Erleichterung: Sie führt den vollen Steuerabzug der Krankenkassenprämien der Grundversicherung ein. Dadurch sinken die Einkommenssteuern merklich für alle. Besonders im steuerlich stark belasteten Baselbiet bedeutet das eine echte Entlastung, der den stetigen Prämienanstieg abdämpft und den Familien und Arbeitnehmenden wieder mehr finanzielle Luft verschafft.
Die SVP Gelterkinden u.U. dankt allen herzlich, die sich Zeit für ein Gespräch genommen haben und ruft die Stimmberechtigten im Baselbiet auf: Sagen Sie am 8. März Ja zur Prämienabzugsinitiative – für eine faire steuerliche Entlastung, die endlich alle spüren. Raphael Wiesner, Präsident SVP Gelterkinden u.U
Freitag, 6. März
9.00 Eucharistiefeier Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung
19.30 Weltgebetstag «Nigeria»
Jeden Dienstag
9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076
261 31 25
Ökumenische Gottesdienste
– Altersheim Gelterkinden
Freitag, 10.30
– Altersheim Ormalingen
Donnerstag, 10.00
Katholische Kirche Sissach
Samstag, 28. Februar
19.00 Eucharistiefeier mit Jugendlichen, anschl. Treffen im Centro Sonntag, 1. März
9.30 Eucharistiefeier ital. 11.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung
13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Donnerstag, 26. Februar
19.00 Meditation – Wege der Hoffnung
Sonntag, 1. März
10.15 Gottesdienst mit vielen Wunschliedern und Texte zum Thema «Gesund
werden. Aufstehen und weitergehen» mit Fam. Stauffer und Barbara Alig Dienstag, 3. März 19.30 Gesprächskreis Salon Crystal: «Das Kreuz mit dem Kreuz II» Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Samstag, 1. März 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Ormalingen/Hemmiken in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann, Carol und Jörg Baur, Orgel und Violine Rund um meine Kirche Erwachsenenbildung
Mittwoch, 25. Februar, 19.15 bis 20.45 im Pfarrhaus Buus. Thema: «Das Buch der Bücher – Einleitung und Entstehungsgeschichte»
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Sonntag, 1. März 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der KG Buus-Maisprach in der Kirche Buus, Pfarrer Daniel Hanselmann
Dienstag, 3. März 14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen
Sonntag, 1. März 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Yvonne Yiu, Orgel. Kirchenkaffee Freitag, 6. März 19.00 Kirche Kilchberg. Weltgebetstag mit Margrit Sutter und Team. Erzsèbet Achim, Orgel. Thema: Nigeria. Apéro
Mit Feuer unterwegs
Auch der Regen hält Sandra Grossmann nicht ab, mit den Wählerinnen und Wählern von Gelterkinden ins Gespräch zu kommen. Letzten Samstag war Sandra Grossmann wieder in der Allee anzutreffen, wo sie sich den Fragen der interessierten Einwohner/-innen stellte. Sie konnte aufzeigen, was sie im Gemeinderat Gelterkinden bewegen will.
Und sie kam nicht mit leeren Händen: Über der Feuerschale gekochten Glühmost und über der Glut selbstgebackenes Brot gab es als Dank für die gestellten Fragen, die persönlichen Anliegen und die guten Gespräche. Sandra Grossmann: authentisch, verwurzelt und umsichtig! Martin Geiser, EVP Präsident Gelterkinden u.U.
Starke Stimme für Sissach
Mit Überzeugung wähle ich Tea Virolainen Jordi in den Gemeinderat Sissach. Sie kandidiert für den frei werdenden Sitz der Stechpalme. Robert «Bobby» Bösiger tritt nach zehn Jahren zurück. Bobby hat sein Amt als Gemeinderat und insbesondere sein Ressort Kultur und Sicherheit mit grossem Engagement, viel Umsicht und Menschlichkeit ausgeübt.
An dieser Stelle bereits heute ein herzliches Dankeschön! Und mit Tea Virolainen steht eine bestens ausgewiesene Nachfolgerin bereit. Sie ist in unserem Dorf stark verankert und engagiert sich seit vielen Jahren mit Herzblut, viel Pragmatismus und Verlässlichkeit für die Allgemeinheit. Tea Virolainen ist selbständige Grafikerin und hat zwei erwachsene Kinder. Von 2005 bis 2016 gehörte sie der Kunstkommission Sissach an, davon acht Jahre als Präsidentin. Zudem war sie Mitglied der Gemeindekommission und am Aufbau der Genossenschaft «Gmüeserei» beteiligt. Tea sagt zu ihrer Motivation folgendes: «Die Arbeit im Gemeinderat bedeutet Nähe zu den Menschen und zu den konkreten Herausforderungen des Alltags. Mir ist wichtig, Lösungen zu erarbeiten, die langfristig tragen und die sozialen, kulturellen und finanziellen Aspekte gleichermassen berücksichtigen.» Genau eine solche neue Gemeinderätin braucht Sissach. Mit Freude empfehle ich Tea Virolainen Jordi zur Wahl. Maya Graf, Sissach
Amtswoche: 2. bis 6. März Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Sonntag, 1. März KEIN Gottesdienst Mittwoch, 4. März 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Donnerstag, 5. März 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Konfweekend in Langenbruck Freitag, 6. März bis Sonntag, 8. März Sonntag, 8. März 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das Obdachlosenhaus in Olten. Mittwoch, 11. März
18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen
Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch
Ich kenne Noëmi Marbot aus unserer gemeinsamen Arbeit in der Sozialhilfebehörde Gelterkinden. Dort beweist sie als erfahrene und pragmatische Juristin regelmässig, wie man konstruktive Kompromisse auf dem stabilen Boden des Rechts findet. Diese Fähigkeit wird auch den Konfliktparteien zugute kommen, wenn wir Noëmi Marbot am 8. März als Friedensrichterin für den Wahlkreis Gelterkinden (Kreis 14) wählen. Christian Bolliger, Gelterkinden
Für eine starke SRG
Für mich geht es bei der SRG-Initiative nicht um Gebühren, sondern um unsere Demokratie. Das SRG-Online-Angebot ist für mich eine verlässliche Quelle. Wird es geschwächt, bestimmen Algorithmen, soziale Medien, Fake News und KI-Desinformation, was als Wahrheit gilt.
Die Gegner investieren 3,9 Millionen Franken in ihre Kampagne. Das zeigt, wie gross die Interessen und der erhoffte Erfolg dahinter sind. In den USA sehen wir, wie sich Medien unter Donald Trump oder durch milliardenschwere Tech-Akteure verschieben. Autoritäre Staaten nutzen Medien gezielt zur Einflussnahme – wenn selbst Russia Today unsere SRG-Initiative aufgreift und Desinformation verbreitet, sollte uns das wachrütteln.
Die SRG verbindet unsere Sprachregionen und garantiert Information in allen Landessprachen. Wird sie massiv reduziert, leidet die Vielfalt unseres Landes. Heute haben wir Zugang zu Nachrichten, Serien, Kultur und Sportübertragungen wie dem Lauberhornrennen. Wer von Sparen spricht, wird uns am Ende teure private Abos bezahlen lassen. Unabhängiger Journalismus ist kein Luxus. Wer die SRG schwächt, spart nicht – er zahlt mehr und überlässt privaten Medienkonzernen die Macht, zu bestimmen, was wir zu sehen und zu hören bekommen.
Nadja Schmidt, Gelterkinden
Matthias Moor, Felix Rentsch, Markus Meier und Raphael Wiesner beim Verteilen der Primeli im Gelterkinder Dorfkern (v.l.). Foto: zVg
Sandra Grossmann kam mit Wählerinnen und Wählern ins Gespräch. Foto: zVg
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Oberdorf feiert Fasnacht
Fasnachtsumzug Dröhnende Klänge und eine Festmeile in Ausnahmezustand
SandervanRiemsdijk
Das Oberdörfer Sonnenwetter meinte es am vergangenen Sonntagnachmittag gut mit den Fasnächtlern. Das FamilienAusflugwetter konnte zahlreiche Schaulustige nicht davon abhalten, am Umzug dabei zu sein. Der Bevölkerungsandrang war dann auch gross. Angeführt von den Trommlern und Pfeiffern der hiesigen «Dachlukespinner» und gefolgt vom Wagen der «Soubandi» setzte sich als Startschuss der drei schönsten Tage der Umzug um Punkt 14 Uhr auf der neuen Umzugsroute in Bewegung, welche durch die Digmatt führte und im Zentrum des närrischen Geschehens mit den drei Bühnen endete. Reihenweise standen die Fasnachtsfans entlang der Umzugsroute am Strassenrand und verfolgten das laute und farbenfrohe Spektakel mit kindlicher Freude und grosser Begeisterung.
Oberdorf kann Fasnacht in reinster Form Mit Sonnenschein, Schränzerklängen, bunten und ausgefallenen Kostümen und kritisch-kreativ gestalteten Sujets bewies Oberdorf, dass es Fasnacht in reinster Form zelebrieren kann. Die kritischen Noten auf den Sujets zum lokalen Geschehen im Dorf und was so in der Welt alles zurzeit passiert, durften natürlich nicht fehlen. So nahmen die Dachluckespinner mit grossem Genuss das Telefongespräch von Bundesrätin Karin Keller-Sutter mit Präsident Donald Trump auf die Schippe: «Dr Donald schafft mit Zollhammer, grad eso! D’Karin will kei Zollhammer, grad eso! Drum rüäft si uss am Delifon, im Donald gfällt’r nid dä Ton, jo däm Gloon.»
Farbe und Fröhlichkeit in den Strassen
Die Guggen trumpften so richtig wild und kreativ auf und brachten mit ihren Paukenschlägen und schrillen Musikklängen Farbe und Fröhlichkeit in die Strassen und Gassen. Die Fasnachtswagen-Formationen sorgten mit ihren Spenden aus ausgefallenen Wurfgegenständen wie Plüschtiere, Blumen, Getränke, Suggus und noch vielem mehr für ein tolles Fasnachtspektakel. Ein lokales Sujet zum viel diskutierten und politisch umstrittenen Kunstrasen des Fussballvereins konnte als scharfe Bot-
Die «Gwaageschränzer» aus Hölstein drehten so richtig auf.
Manchmal wurde es im Umzug so richtig tierisch.
Der Oberdörfer Fasnachtsumzug überraschte mit originellen Larven.
schaft natürlich nicht fehlen: Mir hei wieder ä neui Umzugsrute, nur dr FCO muess no uf em alte Rase schutte.
Mittendrin statt nur dabei
Ein ebenfalls nicht unerwähntes Thema am Umzug war bei den «Zappfhahnbisser Seebä» die neuen verschärften behördlichen Auflagen für den Fasnachtsplausch: «Konzept, Gsuech, Bewilli-
gung, Jedi Idee stirbt jung. Drum frogt me sich bim Umzug sacht: Isch das no Fasnacht – oder scho Verwaltigsmacht?»
Nach dem Umzug verwandelte sich der Endpunkt in eine pulsierende Festmeile und es ging mit Feiern so richtig los. Die Guggen liessen es unter dem Motto «Mittendrin statt nur dabei» auf den Bühnen und in den Hütten bis in die späten Abendstunden nochmals so richtig krachen.
Hölstein im Guggenfieber Guggesession Zehn Guggenformationen
begeisterten
MichaelHerrmann
Bei frühlingshaft-kühlen Temperaturen, aber bester Fasnachtsstimmung ging am Montagabend die traditionelle Guggensession in Hölstein über die Bühne. Organisiert wurde der Anlass wie jedes Jahr von den heimischen «Gwaageschränzer Hölstein», die einmal mehr für einen rundum gelungenen Guggenabend sorgten.
Vor der Rübmatthalle versammelten sich zahlreiche Fasnachtsbegeisterte, um den insgesamt zehn Guggenmusiken zu lauschen, die in diesem Jahr ihr Bestes gaben. Mit wuchtigen Bässen, schmetternden Trompeten und rhythmischen Pauken brachten sie den Platz zum Beben und das Publikum zum Mitschunkeln.
Neben Formationen aus der näheren Umgebung waren auch mehrere Guggen aus dem Oberbaselbiet vertreten. Sie alle «schränzten», was das Zeug hielt, und sorgten mit ihren einstudierten Arrangements, kreativen Kostümen und viel Herzblut für beste Unterhaltung. Jede Formation setzte eigene Akzente – mal rockig und laut, mal verspielt und mit überraschenden musikalischen Einlagen.
Die «Gwaageschränzer» selbst liessen es sich nicht nehmen, ebenfalls kräftig einzuheizen. Als Gastgeber führten sie routiniert durch den Abend und bewiesen einmal mehr ihr organisatorisches Geschick. Die Festwirtschaft sorgte derweil dafür, dass sich die Besucherinnen
und Besucher mit wärmenden Getränken und kleinen und grossen Stärkungen versorgen konnten sowie einen regen Barbetrieb geniessen konnten. Die Guggensession hat sich längst als fester Bestandteil der regionalen Fasnacht etabliert. Auch in diesem Jahr zeigte sich: Die Begeisterung für die schrägen Töne und die kameradschaftliche Stimmung ist ungebrochen. Hölstein durfte einen lautstarken, farbenfrohen und rundum gelungenen Fasnachtsabend erleben.
Fotos: S. van Riemsdijk
Die «Gassäspränger» schränzten ebenfalls, was das Zeug hielt. Fotos: M. Herrmann
Wo ist Walter, war die Frage bei den «Burn-Out Rugger» aus Rünenberg.
Es war laut und schön, die Guggensession.
«Route 66» war das Sujet der «Räbäschränzer» aus Wintersingen.
Frühlingshaft nicht nur das Wetter, sondern auch die verteilten Blumen.
Fotos: S. van Riemsdijk
Die Bingis mit den Trauben fuhren auch mit.
Raclette und klare Parolen
Lampenberg Politischer Austausch der SVP Rehag
Am Freitag, 13. Februar 2026, fand in der Bürgerhütte Lampenberg ein Raclette-Abend statt. Eine Grosse Schar, von fast 60 Personen konnten dort begrüsst werden. Unter anderem Nationalrat
Thomas de Courten, Landrat Andi Trüssel, Landrätin und 1. Vize-Präsidentin der Parteileitung Caroline Mall, Präsidentin der SVP Frauen Baselland- Sarah Regez und Präsident der Jungen SVP Baselland Sascha Müller sowie von der SVP Liestal Ernst Lüthi. Alt Nationalrat Christian Miesch und Vizepräsident vom Gemeinderat Lampenberg, Stefan Thomann. Alessandro Wehrli, Wahlkampfleiter der Landratswahlen 2027, war ebenfalls als Helfer anwesend.
Nach der Begrüssung wurden die Gäste mit Salat und Raclette à discrétion verwöhnt. Das Essen wurde mit einem feinen Dessert abgerundet.
Über die Abstimmungsempfehlungen vom 8. März 2026 (Eidgenössische und Kantonale) referierten Nationalrat Thomas de Courten und Landrat Matthias Ritter. Eidgenössische: 1. Die Bargeld Initiative und den Gegenvorschlag anzunehmen- Stichentscheid: Initiative. 2. SRG-Initiative – 200 Franken sind genug ein klares Ja. 3. Gerechte Energie- und Klimapolitik (Genug ist genug) ein Nein. 4. Über die Individualbesteuerung ein klares Nein. Kantonale: 5. Tempo 30 auf
Hauptstrassen, Initiative und Gegenvorschlag annehmen. Stichentscheid: Initiative. 6. Krankenkassen Prämienabzug für alle, Initiative annehmen, Gegenvorschlag ablehnen. Stichentscheid: Initiative. 7. Potenzial nutzen – Versorgung sichern – Solar Initiative, wir brauchen keine neuen Vorschriften, keine explodierenden Mehrkosten, und kein erhöhtes Blackout-Risiko. Darum ein klares Nein. 8. Die Transparenz- und Mitwirkungsinitiative, wie es im Titel schon heisst, sorgt dafür, dass neue kantonale Erlasse früh überprüft werden können. Nicht erst dann, wenn jemand bewusst einen Rechtsstreit auslöst, sondern direkt nach dem Beschluss. Das schafft Klarheit von Anfang an. Darum ein Klares Ja. 9. Verfassungsänderung Kreislaufwirtschaft. Nein – weil bereits der bestehend Art 113 in der Verfassung genügt.
Nutzt euer Bürgerrecht und geht bitte am 8. März abstimmen, nur so könne wir unsere Rechte wahrnehmen. Gute und angeregte Gespräche bei gemütlichem Beisammen sein, zogen sich bis weit nach Mitternacht hinein. Danke allen Helfern und dem Vorstand, die zu diesem schönen Anlass beigetragen haben.
Gemeindepolitik ist keine Bühne für grosse Auftritte. Sie besteht aus Sitzungen, Akten, Gesprächen und Entscheidungen, die im Alltag oft unsichtbar bleiben, für das Dorf aber entscheidend sind. Umso wichtiger ist es, dass im Gemeinderat Menschen sitzen, die Erfahrung, Realismus und Kooperationsfähigkeit mitbringen. Brigitte Theiler erfüllt diese Voraussetzungen. Ihre langjährige Tätigkeit in der Pflege hat sie gelehrt, mit komplexen Situationen umzugehen. Pflege bedeutet Verantwortung für andere Menschen, oft unter Zeitdruck und mit begrenzten Mitteln. Wer in diesem Umfeld arbeitet, entwickelt einen klaren Blick für das Machbare und für das Notwendige. Ein Schwerpunkt ihres Engagements liegt beim Vereinsleben. Das ist sinnvoll. Vereine leisten in Gemeinden
Leserfoto
wie Oberdorf einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt. Sie funktionieren nur, weil viele Menschen freiwillig Zeit und Energie investieren. In Bezug auf die Gemeindefinanzen steht Brigitte Theiler für einen sorgfältigen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Sie vermeidet grosse Versprechen und spricht stattdessen von Prioritäten und Verantwortung. Das ist unspektakulär, aber realistisch. Als parteilose Kandidatin bringt sie eine unabhängige Perspektive ein. Sie ist nicht an parteipolitische Vorgaben gebunden, sondern an konkrete Sachfragen. Das erleichtert Zusammenarbeit und fördert tragfähige Lösungen. Für Oberdorf ist diese Art von Gemeindepolitik ein Gewinn. HanspeterGautschin,Oberdorf
Winterwald im Nebel
Volg-Rezept
Apfel-Mandel-Cake
Zutaten (für 20 Stück)
3 Eier
135 g Zucker
1 Pr. Salz
125 g Butter, flüssig
1 dl Vollmilch
175 g Weissmehl
2 TL Backpulver
80 g Mandeln, gehobelt, gemahlen
1 TL Zimt
1-2 säuerliche Äpfel z. B. Pink Lady, geviertelt, fein geschnitten
50 g gehobelte Mandeln
1 EL Zucker
Eine Cakeform von 30 cm Länge Backpapier für die Form Zubereitung
1. Eier, Zucker und Salz mit dem Mixer schaumig schlagen. Butter und Milch zur Masse giessen. Mehl, Backpulver, Mandeln und Zimt mischen. Portionenweise unter die Masse mischen. Teig in die vorbereitete Form giessen. Mit Apfelscheibchen bedecken, Mandeln und Zucker darüberstreuen.
2. Backen: Auf der untersten Rille des auf 180 °C vorgeheizten Ofens (Ober-/Unterhitze) ca. 60 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Cake aus der Form nehmen und auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zubereitungszeit: 30 Minuten, backen ca. 60 Minuten www.volg.ch/rezepte/
Vermieten
Alterswohnung in Liestal Lebensqualität im Alter nur für AHV- und IV-Bezüger Gitterlistrasse 14 2-Zimmer-Wohnung, 2. OG, ca. 40 m2, Mietbeginn 1. April 2026 oder nach Vereinbarung, monatlicher Mietzins CHF 1240.00 inklusive Nebenkosten.
Alterswohnung in Liestal Lebensqualität im Alter nur AHV- und IV-Bezüger Gitterlistrasse 14 2-Zimmer-Wohnung, 2. OG, ca. 40 m2, Mietbeginn April 2026 oder nach Vereinbarung, monatlicher Mietzins CHF 1240.00 inklusive Nebenkosten.
Je nach Einkommen ist eine Subventionierung der Wohnung möglich.
nach Einkommen ist eine Subventionierung der Wohnung möglich.
Für Ihre Wohnqualität:
• den Mietern steht eine Siedlungsbegleiterin zur Verfügung
Für Ihre Wohnqualität: den Mietern steht eine Siedlungsbegleiterin zur Verfügung
• Lift
• moderne Einbauküche
• Parkettböden in Wohn- und Schlafzimmer
• Nasszelle mit Dusche und WC
• Balkon
Lift moderne Einbauküche Parkettböden in Wohn- und Schlafzimmer Nasszelle mit Dusche und WC Balkon
• Kellerabteil
• Kellerabteil
Zusätzlich auf Wunsch Autoabstellplatz, CHF 50.00/Monat.
Zusätzlich auf Wunsch Autoabstellplatz, CHF 50.00/Monat.
Frau Talia Lavater
T 061 204 83 13 talia.lavater@bs.regimo.ch
Frau Talia Lavater 061 204 83 13 talia.lavater@bs.regimo.ch Mal er ess
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Ma le r-un dT ap ez ie rarbeiten
Bo denbeläg e, Altbaurenovierung
Rund 60 Gästen
Mystischer Wald im Nebel, überzogen von Raureif. Foto: Jan Furler, Bubendorf
Sonntag, 1. März 10.00 Kirche Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Christian Datzko. Anschliessend Wurstessen im Pfarrhauskeller
Anlässe
Offenes Abendsingen
Dienstag, 3. März, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 5. März, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, 061 961 01 55 Konzert zur Einweihung des neuen Flügels – Spätromantisches Drama Samstag, 7. März, 17.00, Kirche Langenbruck. Sergio Marrini, Violine/Assel. Abilseitova, Klavier
PROGRAMM
Richard Strauss (1864–1949), Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, op. 18 (1887) Edward Elgar (1857–1934), Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, op. 82 (1918) Henryk Wieniawski (1835–1880), Thema original mit Variationen für Violine und Klavier, op. 15 (1854).
Eintritt frei
Suppentag Sonntag, 8. März ,11.00, ökumenischer Gottesdienst in der Kirche Bruder Klaus, Oberdorf, mit anschliessendem Suppenessen im Pfarreisaal Ökumenische Fastenwoche
7. März bis 13. März. Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Ein Angebot der evang. reformierten und katholischen Kirchgemeinden des Waldenburgertals. Auskunft unter 061 951 17 19, uschaerli@gmx.ch
Zum Gedenken
Abschied
Fiire mit de Chliine
Samstag, 14. März, 9.30, Kirche St. Peter.
(Neue Uhrzeit). Wir hören die biblische Geschichte «Das kleine Tor». Nach der Feier sind alle herzlich zu einem Znüni eingeladen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern Gottis und Göttis
Tischreden 2026
Freitag, 27. März, 20.15, Leue Waldenburg, Walter Schriber: «Sind Albert Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? –Leben, Werk, Vermächtnis»
Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches
Sonntag, 1. März 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. Taufe von Elisa Schaffner.
An der Orgel spielt Martin Wiget. Kollekte: Open Doors
Donnerstag, 5. März
9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine, Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis
von Erwin Killer-Pedergnana
Kurz nach dem Jahreswechsel wurde bekannt, dass Erwin Killer im 89. Lebensjahr verstorben ist. Erwin war anfangs der 70er-Jahre Gründungsmitglied der damaligen FDP Sektion Hölstein. Bis Mitte 2020 bekleidete Erwin das Amt des Aktuars der mittlerweile in FDP.Die Liberalen Bezirk Waldenburg mutierten Sektion. Auf ihn war stets Verlass und in all diesen Jahren war er als äusserst loyales und tatkräftiges Mitglied bekannt und sehr geschätzt. Erwin war sehr oft der Mann der Stunde, wenn es um Vorschläge und Abklärungen für sachbezogene Vorträge ging. Dank seines grossen Beziehungsnetzes fand er immer rasch die richtigen Personen. Den Einwohnern von Hölstein dürfte noch in Erinnerung sein, dass Erwin das Organisationskomitee für die 900-JahrFeier präsidierte. Unter seiner Führung und der tatkräftigen Mithilfe aller Mitglieder in diesem Komitee erlebten alle
ein denkwürdiges und erlebnisreiches Fest, das bleibende Erinnerungen hinterlassen hat. Ab 1973 bis zu seiner Pensionierung war Erwin als Personalleiter bei der Firma Buss AG in Pratteln tätig. Es war Erwin immer ein wichtiges Anliegen, sich für die Angestellten einzusetzen und ein offenes Ohr zu haben. Auch die Handelskammer beider Basel durfte in den neunziger Jahren auf seine tatkräftige Mitarbeit setzen. Von 1991 bis 2007 war Erwin Mitglied der Ausbildungskommission der Handelskammer beider Basel. Ab 1990 präsidierte Erwin den Berufsbildungsrat des Kantons BaselLandschaft für einige Jahre. Vorstand und Mitglieder der FDP.Die Liberalen Bezirk Waldenburg vermissen ihn und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie wird viel Kraft und Zuversicht in dieser Zeit gewünscht. FDP.DieLiberalenBezirkWaldenburg
4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson
Für Kinder und Jugendliche
Montag, 2. März
17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbel
Donnerstag, 5. März
9.30 Die Krabbelgruppe nimmt teil am Fiire mit de Chliine
Veranstaltungen
Kirchgemeindewanderung
Dienstag, 3. März, Rundwanderung
Langenbruck-Bärenwil. Hölstein Station ab um 13.19, Strecke ca. 6 km, Auf- und Abstieg je 150 hm, Dauer: 1,5 bis 2 Std., Schwierigkeitsgrad: leicht.
Anmeldung bitte bis 27. Februar an Regina Rohrbach, 079 402 75 11, regina.rohrbach@hotmail.com
Matthäus – Entdeckungsabende zur Bibel
Dienstag, 3. März (Teil I: Einleitungsfragen, Matthäus 1–7) und Dienstag, 17. März (Teil II: Matthäus 8–28), jeweils um 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Abende bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Pfarrerin Silvia Bolatzki und Urs Peter Schmidt laden herzlich dazu ein.
Trauercafé im Diegtertal Mittwoch, 4. März, um 9.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Abschiede werden uns in unterschiedlichen Situationen zugemutet, und Trauer darf als eine Aufgabe empfangen werden. Frau Christin Blatter, 078 942 50 78 gibt Ihnen gerne Auskunft über diesen Anlass.
Voranzeigen
Gebet in Hölstein
Samstag, 7. März von 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen.
Ökumenische Fastenwoche
Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel - mit Anmeldung. Alle Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Senioren-Treff
Mittwoch, 18. März um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Der Fotograf Guido Schärli zeigt und erzählt: «Normandie, Bretagne». Herzliche Einladung!
Vortragsabend
Mittwoch, 18. März um 19.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Wanderpate Fritz Kammermann erzählt ein weiteres Mal von einer Pilgerreise: Zu Fuss durch Portugal nach Santiago.
Mitteilungen
Gemeindewochenende
Mit Joseph auf Abenteuerreisen vom Freitagabend, 24. April bis Sonntagmittag, 26. April in Bernau im schönen Schwarzwald. Frühbucherpreise bis zum 28. Februar! Alle Informationen und die QR-Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage: www.ref-behoela.ch
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30
Amtswoche: 16. Feb. bis 15. März
Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60
Römisch-katholische
Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Freitag, 27. Februar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst
Samstag, 28. Februar 18.00 Santa Messe Sonntag, 1. März 17.00 Gottesdienst mit Ascheritual. Kollekte: Chance Kirchengesang Montag, 2. März 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 4. März 19.30 Katholisch to go in der Arche Donnerstag, 5. März 19.30 Bibel lesen - und aus der Weisheit schöpfen
Freitag, 6. März 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet
12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 17.00 KinderKirche
19.30 WGT-Gottesdienst. Ref. Kirche Bretzwil
Mitteilungen
Herzlich willkommen
Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst mit Ascheritual feiern. Katholisch to go Ein Kurs zur Auffrischung, was Katholisch und Glauben sein kann. Was ist typisch Katholisch?
Glauben Katholik:innen anders? Herzliche Einladung an drei Abenden über den Glauben, der Kirche und den Zweifel sprechen. Antworten finden und dem was uns verbindet und erfüllt auf die Spur kommen. Im Kurs sprechen wir über Gott, Jesus und die Heilige Geistkraft. Es braucht keine Vorkenntnisse. Anmeldung bis 1. März: s.brantschen@rkk.oberdorf.ch KinderKirche
Alle Kinder die gerne spielen, beten, Geschichten hören und basteln sind herzlich eingeladen zur KinderKirche «Gott ich danke dir…» Dabei freuen wir uns, wenn die Kinder sich in unserer Kirche und den Räumen der Pfarrei heimisch fühlen. Zum Abschluss treffen wir uns mit den Eltern in unserer wunderschönen Kirche. Ein Gebet, ein Segen begleitet die Kinder und Sie in den Abend hinein. Herzlich Willkommen, sind alle unsere Erstkommunionskinder, die bei dieser KinderKirche mit dabei sind. Schön seid ihr da. Wir sind dankbar für eine Anmeldung per E-Mail oder WhatsApp an Kinga Bär. Das erleichtert das Planen.
SOLA: Einfach zum Geniessen Sonntag, 28. Juni bis Sonntag, 5. Juli Herzlich Willkommen in unserem Lager mitzukommen.
Wir planen sieben Tage Spannung, Entdecken, Rätsel, Spass, Lagerfeuer, Singen und Springen. Und vor allem Pause vom Alltag, einfach geniessen.
Ein Haus auf einem Pass mit einer sagenhaften Aussicht steht auch schon für uns parat. Freundschaft und Gemeinschaft und noch viel mehr wartet auf Dich. Bist du dabei? Das Lagerteam ist schon «geniesserisch» am planen und freut sich auf Dich. Leitung: Sabine Brantschen, Eloise Blättler, Fuyin Dai, Yael und Elisha Moosbrugger. Ort: Jaunpass, BE. Wer: Kinder von der zweiten bis in die siebte Klasse. Kosten: 320 Franken (Geschwisterrabatt 25 Franken). Es hat Platz für 20 Kinder. Anmeldeschluss: 31. Mai. Information und Anmeldung, Sabine Brantschen
Reformierte Kirchgemeinde
Diegten-Eptingen
Sonntag, 1. März 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst mit Einsetzung des neuen Sigrist, Pfr. R. Frische Mittwoch, 4. März 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé
Gemeindenachrichten
Langenbruck
Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
Was läuft in Langenbruck
Jeden Montag
• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr
• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr
Jeden Dienstag
• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr
Jeden Mittwoch
• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr
• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr
Jeden Donnerstag
• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr
• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr
Niederdorf
Wahl von Marco Egloff als Unterhaltspraktiker
Für die vakante Stelle im Werkhof hat der Gemeinderat Marco Egloff aus Seewen als Unterhaltspraktiker gewählt. Marco Egloff hat seine Stelle bereits am 1. Februar 2026 angetreten, somit ist das Werkhofteam wieder vollständig. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal heissen Marco Egloff herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Jahresversammlung VVN am 13. März 2026, 20.00 Der VVN (Verschönerungsverein Niederdorf) führt am 13. März seine 90. Jahresversammlung durch. Es sind alle Niederdörfer und Freunde eingeladen, diesen Anlass zu besuchen. Dieses Jahr findet die Versammlung im Vereinszimmer der Turnhalle statt. Anschliessend wird ein kleiner Apéro offeriert. Wollen Sie mehr über den VVN erfahren? Dann besuchen Sie unsere Webseite www.vvniederdorf.ch Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Waldenburg
Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
Was ist los in Waldenburg
Donnerstag, 26. Februar
• Fasnacht in der Pfarrscheune Waldenburg, um 14.30 Uhr Freitag, 8. Mai
• Öffentlicher Vortrag: Walter Marchion über Valendas GR, Verein Waldenburg belebt
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In dieBürgerkommission
Marc Ballmer
Medienmitteilung
Kaiserhof:
Disney Zauber erleben
Die Roadshow «Joyful Moments – inspired by Disney» tourt 2026 durch 21 Coop-Einkaufszentren und lässt Besucher und Besucherinnen jeden Alters in die Welt von Mickey, Stitch und den Disney Prinzessinnen eintauchen. Noch bis am Dienstag, 10. März 2026, macht die Roadshow halt im Kaiserhof.
In einer aussergewöhnlichen Zusammenarbeit mit Disney verwandeln sich die Coop Einkaufszentren in abwechslungsreiche Erlebniswelten, die ganz im Zeichen vieler beliebter Disney Figuren stehen.
Ein besonderes Highlight ist Winnie Puuh, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert.
Es gilt, an den Winnie Puuh Stationen vier kleine Minigames zu meistern. Wer die spielerischen Aufgaben erfolgreich löst, wird mit dem limitierten Geschenk belohnt und taucht dabei auf unterhaltsame
Weise in die Welt von Winnie Puuh ein.
Noch bevor die neue Themenwelt World of Frozen am 29. März 2026 in Disneyland Paris eröffnet, können Besucherinnen und Besucher auf der Roadshow bereits in die zauberhafte Welt von Elsa und Anna eintauchen.
An interaktiven Terminals gilt es, spannende Quizfragen rund um die Lieblingsfiguren aus Arendelle zu beantworten. Wer die Fragen meistert, sichert sich mit etwas Glück die Chance auf einen Aufenthalt in Disneyland Paris.