Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 19. Februar 2026, 64. Jahrgang, Nr. 8
Wer hat Hinweise zum Lamborghini?
Ein Mann ist tot, ein Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft – doch viele Fragen sind nach dem Tötungsdelikt in Neuenhof offen. Staatsanwaltschaft und Polizei suchen Zeugen zum Lamborghini des Opfers. Das Fahrzeug soll am 29. oder 30. Januar in Neuenhof, Killwangen oder Spreitenbach unterwegs gewesen sein. Wer Hinweise oder Aufnahmen hat, soll sich bei der Kantonspolizei Aargau melden. (LiWe) S. 6
Wettingen plant seinen Schulraum
8,55 Millionen Franken für die Schule von morgen – Wettingen plant ein Grossprojekt. Im März stimmt der Einwohnerrat und im Juni das Volk über den Planungskredit für die «Schullandschaft Mageläcker» ab. Mit dem Geld soll ein realisierbares Bauprojekt ausgearbeitet werden, das den Schulbedarf der kommenden 15 bis 20 Jahre deckt. (LiWe) S. 3
Seit sechs Jahren zieht das Eisbaden die Würenloserin Christina Kolb-Kambanis in seinen Bann. Als Kältecoach verhilft sie auch anderen ins kühle Nass.
SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO
«Ich war ein Warmduscher», sagt Christina Kolb-Kambanis und lacht, als sie in ihr 200-Liter-Kältebecken auf ihrem Sitzplatz in Würenlos steigt. Vor sechs Jahren entdeckte die 54-Jährige das Baden bei eisigen Temperaturen für sich. Inspiriert wurde sie von ihrem Sohn, der bei Wind und Wetter in der Limmat schwimmen ging. Heute ist Kolb-Kambanis Kältecoach und reist für ihr besonderes Hobby nicht nur in der ganzen Schweiz an zugefrorene Seen, sondern bis in die Arktis. «Beim Eisbaden ist man ganz bei sich und erweitert seine Komfortzone», sagt Kolb-Kambanis. Jetzt will sie ihr Wissen und ihre Erfahrung auch einsetzen, um Menschen zu helfen. S. 12/13
Möchtest du:
Sie liebt das Bad in Eiseskälte
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Nichts für Gfrörli: Christina Kolb-Kambanis nimmt ein Bad im Sihlsee.
Baugesuch
Bauherrschaft
Sven & Stefanie Hählen
Chlosterbrüel 12, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Klimaanlage
Baustelle
Chlosterbrüel
Parzelle
6069
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. Februar bis 20. März 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Baugesuch
Bauherrschaft
Reto Keller
Rebbergstrasse 55 5430 Wettingen
Bauobjekt
Fenstervergrösserung
Baustelle
Rebbergstrasse 55 Parzelle
5897
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom19. Februar bis 20. März 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Nächste Woche vom 24. Februar 2026 haben wir METZGETE «SAISON-ENDE» … darum geniessen Sie noch einmal unsere Sau-guten Blut- und Leberwürste, Schnörrli, Schwänzli, Gnagi, gekochter Speck, Rippli und Sauerkraut
Metzgerei Felder
Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48
Baugesuch
Bauherrschaft
Daniela Kella-Andreoli
Weiherstrasse 3
5430 Wettingen
Bauobjekt
Gartencafé
Baustelle
Weiherstrasse 3
Parzelle
4325
Bemerkungen keine Profilierung
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. Februar bis 20. März 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Baugesuch
Bauherrschaft
Kalyptus AG
Haselstrasse 4, 5400 Baden
Bauobjekt:
Projektänderung Cheminée und Kamin
Baustelle: Fischerweg 1
Parzelle: 3323
Bemerkungen: Keine Profilierungen.
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. Februar bis 20. März 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten FällenundnachvorherigerAbsprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Schulraum geht in heisse Phase
Im Margeläcker soll ein Oberstufenzentrum entstehen, um den steigenden Schulraumbedarf zu decken. Der Projektierungskredit über 8,5 Millionen Franken kommt am 5. März vor den Einwohnerrat.
PHILIPPE NEIDHART
Wettingen ist im Wachstum begriffen, rund 22000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt die Gemeinde am heutigen Tag. Damit einher geht auch eine stetige Steigerung der Anzahl Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde – und diese benötigen Raum. Um diesem Mehrbedarf rechtzeitig zu begegnen, lancierte die Gemeinde eine langfristige Schulraumstrategie bis ins Jahr 2040. «Das Margeläcker ist sowohl pädagogisch als auch räumlich das Herzstück», erklärte der neue Vizeammann und Vorsteher Ressort Bildung Christian Wassmer (Mitte) an einer Medienorientierung am vergangenen Montag. Das Projekt sieht vor, bis ins Jahr 2033/34 einen zentralen Ort für alle 54 Oberstufenklassen zu schaffen.
Flexible Raumstrukturen
Dafür wurde ein Studienauftrag ausgeschrieben, als Siegerprojekt konnte sich der Lösungsvorschlag der Badener Burkhard Meyer Archi-
AUS DER GEMEINDE
Glückwünsche zum Geburtstag Der Gemeinderat gratuliert folgenden Personen herzlich zum 90. Geburtstag und wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit: Hedwig Steiger, 15. Februar; Elisabeth Steimer-Gobbi, 20. Februar; Margritha Delfosse, 21. Februar.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.
tekten BSA durchsetzen. Geplant sind drei miteinander verbundene Gebäude mit separaten Pausenplätzen, zudem sollen die bestehende Primarschule erneuert und die Tagesstrukturen erweitert werden, um den wachsenden Betreuungsbedürfnissen Rechnung zu tragen. Ebenfalls vorgesehen ist eine Dreifachsporthalle, die auch von lokalen Vereinen genutzt werden kann. Erarbeitet wurde das Projekt in einem gemeinschaftlichen Prozess unter Einbezug der Lehrpersonen, der Schulleitung sowie der politischen Fraktionen. Dabei sollte es vor allem eines sein: flexibel. «Die Schule ist in stetigem Wandel», so Wassmer, deshalb habe man sich für einen Skelettbau entschieden, der mit wenig Aufwand an sich verändernde räumlich-pädagogische Anforderungen anpassbar sei. Doch nicht nur im Inneren wäre der Bau flexibel, auch bestehe die Möglichkeit, alle drei Gebäude aufzustocken, falls das Bevölkerungswachstum grösser als angenommen sei, erklärt der Bildungsvorsteher.
Investition für die Zukunft
Bereits Mitte Januar informierte die Gemeinde im Tägi über die Masterplanung für den Schulraum Wettingen 2040 (die Limmatwelle berichtete) Das Projekt gliedert sich in vier Teile, die wie Puzzle-Stücke ineinandergreifen. Als Erstes soll dabei der Schulstandort Altenburg erweitert werden und zukünftig Platz für 18
LANDFRAUEN
Primarschulklassen bieten. Das Vorprojekt dafür ist bereits abgeschlossen und der Einwohnerrat wird im Dezember über den Baukredit beraten. Der zweite Teil ist die geplante Realisierung der Schullandschaft Margeläcker. In einem dritten Schritt würde das heutige Bezirksschulhaus und als letztes Puzzle-Teil die Schullandschaft Dorf als Primarschulzentrum umgenutzt werden.
Nun gilt es aber erstmals, den Einwohnerrat vom Projektierungskredit über 8,5 Millionen Franken zu überzeugen. Wird das Geschäft am 4. März vom Parlament angenommen, kommt es am 14. Juni zur Volksabstimmung. Dabei bildet der Kredit die Grundlage für die Ausarbeitung eines realisierbaren Bauprojekts: Dazu gehört neben den Terminvorstellungen und den wesentlichen Qualitätsmerkmalen auch der Budgetrahmen. Nach heu-
tigen Schätzungen würde der Neuund Umbau rund 140 Millionen Franken kosten, «diese Zahlen basieren lediglich auf Volumenangaben», ergänzt Wassmer, «mit dem Projektierungskredit gilt es Varianten zu prüfen und Optimierungen vorzunehmen.»
Angesprochen auf die bevorstehende Abstimmung zeigt sich der Vizeammann indes zuversichtlich: «Seit Beginn der Masterplanung im Jahr 2022 haben wir den Einwohnerrat immer auf dieser Reise mitgenommen – mit einer breit abgestützten Begleitkommission aller Fraktionen.» Und schliesslich trage die Schule enorm zur Standortattraktivität der Gemeinde bei – gerade von Neuzuzügern höre er oft, wie wichtig Bildungseinrichtungen für ihre Entscheidung sei: «Vom Kindergarten bis zur Kanti ist in Wettingen alles in Fussdistanz erreichbar.»
Die Wettinger Landfrauen waren bei der Theatergesellschaft helfend im Einsatz – und hatten sichtlich Freude. (zVg)
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Schule Margeläcker soll zum Oberstufenzentrum ausgebaut werden. Philippe Neidhart
WETTINGEN
Von Aromat-Chips
Gelbe Konfetti fliegen aus Aromat-Büchsen, Koikarpfen planschen mit HitachiPlakaten im Regen: Die Kinderfasnacht in Wettingen greift aktuelle und lokale Themen auf.
GABY KOST
INSERATE
Am Samstagnachmittag versammeln sich Gruppen, Paare und Einzelmasken beim Rathaus in Wettingen. Ab 13 Uhr vergeben die Organisatoren die Nummern für den Umzug. Trotz angekündigtem Regen füllt sich der Platz. Allerdings nehmen wegen des Wetters und des Ferienendes weniger Masken teil als sonst. Auffällig unterwegs sind Rahel (12) und ihr Cousin Enea (6) als Aromat-Chips-Päckli. Sie verteilen begehrte Chips und schiessen gelbe Konfetti aus einer selbst gebastelten Aromat-Büchse. Das Fasnachtskomitee Blitzwiese erscheint als Koikarpfen mit der Frage: Hitachi kommt, bald Koikarpfen fürs Tägi? Weitere Gruppen greifen die Zirkuswiese, die Steuern sowie das Tempo 30/50 auf. Auch Filmfiguren fehlen nicht. Iria (8) zieht als Koch Alfredo ihre gebastelten riesigen Figuren Ratte Rémy und Anton Ego aus «Ratatouille» auf einem Wägeli mit. Das gleiche Thema wählt eine Familien-Gruppe mit Kleinkindern, das Kleinste mit dem Namen Malou wird gar als «Chlinschte Böög» ausgezeichnet. Hobbits aus «der Herr der Ringe», Star Wars, Lorax und die Serie «My Melody & Kuromi» ergänzen das Bild. Louvre-Räuber ziehen mitsamt Beute durch die Strassen und «Managers for President» verteilen Loskugeln, bei denen – je nach Zoll-Prozentwahl – ein Goldbarren gewonnen werden kann.
Organisiert werden der Umzug und der Kinderball mit Maskenprämierung vom DTV Wettingen, der Männerriege Wettingen sowie der Guggenmusik Räbeschläcker. Insgesamt vier Guggen (Schnüffler Clique, Kohlrütti-Chlöpfer, S-Bahn Grübler und Räbeschläcker) treten im Umzug und danach auf der Bühne auf. Die Bezirksturnhalle und das Festzelt sind gut gefüllt. 400 Würste und 100 Candy-Spiessli werden verkauft, 700 Schinken- oder Käsebrötli verteilt.
Monika Sieber, Präsidentin der Kinderfasnacht, ist froh über die er-
neute Finanzierung durch die Gemeinde. «Letztes Jahr konnten wir die Kinderfasnacht nur dank einem Crowfunding durchführen, da das Budget nicht genehmigt wurde.»
Auch die neue Musikanlage in der Turnhalle entlastet das OK. «So müssen wir keine Anlage mieten und einrichten.»
Die Oberdörfler mit Racern und Posern im Clinch
My Melody & Kuromi (l.) aus der Netflix-Serie.
Chlinschte Böög: Malou misst 65 cm (mit Papi).
Rolex oder Gold gibt es bei den Managers for President je nach Zollkriterien.
Die Hobbits gewinnen in der Gruppenkategorie mit Wägeli.
bis zu Tägi-Koikarpfen
zu Tempo 30/50-Zonen.
Gaby Kost
Wettingen meets Japan: Könnte die Ansiedlung der Firma Hitachi Koifische im Tägi bedeuten?
Spezialpreis: Tempo 30/50 Chlinschte Böög: Malou mit 65 cm
Die Jury der Kinderfasnacht trotzt dem Regen.
Mit einem Mini-Zirkus macht die Gruppe auf das enge Platzverhältnis auf der Zirkuswiese aufmerksam.
Iria (8) ist mit der Ratte Rémy und dem Restaurantkritiker Anton Ego unterwegs zum Thema Ratatouille.
Rahel (12, l.) und Enea (6) repräsentieren und verteilen ausverkaufte, sehr beliebte Aromat-Chips.
Die Polizei sucht Hinweise zu diesemLamborghini 636 Ursus. Sie geht davon aus, dass es sich in Neuenhof, Killwangen oder Spreitenbach befunden hat. zVg/Kapo
Polizei sucht Zeugen
Das Tötungsdelikt in Neuenhof beschäftigt die Justiz. Sie sucht Hinweise zum Fahrzeug des Verstorbenen.
Ende Januar wurde im Wald in Neuenhof ein 33-jähriger Zürcher tot aufgefunden. Ein 36-jähriger Deutscher wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Im Laufe dere Ermittlungen suchen Polizei und Staatsanwaltschaft um Hinweise zum Tathergang. In einer Medienmitteilung bitten sie die Bevölkerung um Hilfe in Bezug auf das Fahrzeug des verstorbenen Opfers. Es handelt sich um einen
•Lamborghini 636 Urus
•Farbe orange
•Modelljahr 2025.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich das Fahrzeug in
INSERATE
der Zeit von Donnerstag, 29. Januar 12 Uhr, bis Freitag, 30. Januar, 12 Uhr im Raum Neuenhof, Killwangen oder Spreitenbach befunden hat. Gesucht werden insbesondere Hinweise zu
•Sichtungen des Fahrzeugs
•Parkstandorten
•auffälligen Fahrmanövern
• Personen, die mit dem Fahrzeug unterwegs waren
•möglichen Foto- oder Video-Aufnahmen
Wer entsprechende Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Hinweise zur Tat geben kann, wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Aargau in Verbindung zu setzen (Tel. 062 835 81 81 / leibleben.kripo@kapo.ag.ch).
Medienberichten zu Folge war das Fahrzeug in der Nähe von Frankfurt von der Polizei sichergestellt worden. (LiWe/zVg)
Es regnet Konfetti
Konfetti, Popcorn und Guggenmusik – am Kinderball in Neuenhof wurde getanzt und gefeiert.
ROGER EGLOFF
Es duftet nach Popcorn und Pommes frites am Samstagnachmittag in der Turnhalle. Zwischen den rund 150 Kindern und Erwachsenen in selbstgebastelten oder gekauften Kostümen steht SamiraSophia. Sie ist als Pippi Langstrumpf verkleidet, späht über die Menge, sucht ihre Freundinnen –und strahlt. Konfetti rieselt auf sie herab wie bunter Regen. Die Kinder reissen die Arme hoch, tanzen und verlieren sich im Rhythmus der Musik
Am Rand der Halle beobachtet Hardy Wiederkehr das Geschehen. Trotz Krücken und bevorstehender Hüftoperation lässt sich der Präsi-
dent der Chlausgesellschaft die Freude nicht nehmen. Sein Blick verrät Stolz – und Dankbarkeit. Ein-
Die Kappi-Clique heizt dem Kinderball richtig ein.
Lara (l.) und Liv in ihren selbstgemachten Luigi- und Mario-Kostümen.
in der Turnhalle
mal mehr hat es der Verein geschafft, die Kinderfasnacht am Nachmittag und den Chläusliball
am Abend zu organisieren. Sehr zur Freude der Familie Knopf: «Wir fühlen uns hier richtig wohl.»
Knopf» fühlt sich richtig wohl am Neuenhofer Kinderball.
Samira-Sophia als Pippi Langstrumpf späht über die Menge.
Unzählige Konfettis fliegen durch die Luft.
AUS DER GEMEINDE
Betriebsreglement Flughafen Kloten, Einsprache gegen Anpassung Die Anpassung des Betriebsreglements des Flughafens Kloten sieht Massnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung, Änderungen der Flugrouten, eine Entflechtung des Ost- und Südkonzepts und weitere Massnahmen vor.
Obwohl die Ansätze der Anpassungen in einigen Bereichen in die richtige Richtung gehen, hat der Gemeinderat Neuenhof zusammen mit den IG-Nord-Gemeinden dagegen Einsprache erhoben. Gefordert werden dabei eine möglichst gleichmässige Verteilung von Starts und Landungen auf alle Himmelsrichtungen, die Verbesserung des Sicherheitskonzeptes sowie ein verbesserter Lärmschutz nachts bei Verspätungen im Flugbetrieb.
Richtplananpassung Tägerhardächer Auf Initiative der Gemeinde Wettingen hat der Regierungsrat ein Vernehmlassungsverfahren zur Richtplananpassung Tägerhardächer, Wettingen, publiziert. Das aktuelle Landwirtschaftsgebiet, welches teilweise von einem Siedlungstrenngürtel mit mehreren beteiligten Gemeinden überlagert ist, soll künftig 3000 Personen als Arbeitsort dienen. Damit würde das jetzt schon an seinen Grenzen angelangte Verkehrsnetz zusätzlich belastet. Zudem würde so gleichzeitig der Naherholungsraum massgeblich verkleinert. Der Gemeinderat steht diesem Vorhaben ablehnend gegenüber und wird sich im Rahmen der Vernehmlassung dazu entsprechend einbringen. Die Bevölkerung wird eingeladen, unter www.ag.anhoerungen ebenfalls bis zum 27. März 2026 an der Vernehmlassung teilzunehmen.
Wanderweg am Limmatufer durch Erosion beeinträchtigt Entlang des Limmatufers ab Dolemättli bis nach Killwangen ist es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Ausspülungen und Hangrutschungen gekommen. Durch die natürliche Erosion wurde das Ufer zunehmend geschwächt. Besonders betroffen ist der Wanderweg im verengten Abschnitt entlang des Ufers. Die Ausspülungen und Hangrutschungen führten dazu, dass der Weg stellenweise beeinträchtigt ist und aktuell nur eingeschränkt begangen werden kann. In Zusammenarbeit mit den betroffenen Landbesitzern werden geeignete Massnahmen ergriffen, um die Stabilität des Uferbereichs zu verbessern und den Wanderweg in den verengten Abschnitten wieder
sicher und besser begehbar zu machen. Die Ufersanierung ist auf Ende März geplant.
ePetCard Seit Januar 2026 wird die PetCard nicht mehr physisch ausgestellt. Neu steht die digitale ePetCard zur Verfügung. Diese wird automatisch aus der Hundedatenbank generiert und kann in der App «animundo» kostenlos genutzt werden. Mit der digitalen ePetCard haben Hundehaltende die Daten ihres Haustieres direkt auf dem Smartphone. Nebst der Verwaltung der Haustiere können damit auch Halterwechsel direkt in der App vorgenommen werden. Alle Infos dazu sind unter www.animundo.ch ersichtlich.
Reminder – EasyTax wird ab 2026 durch eTAX AARGAU abgelöst Ab 2026 steht den Steuerpflichtigen im Kanton Aargau mit eTAX AARGAU eine neue Online-Steuererklärung für natürliche Personen zur Verfügung. Die bisherige Software EasyTax wird damit ersetzt. Mit eTAX AARGAU kann die Steuererklärung sicher und ortsunabhängig ausgefüllt sowie elektronisch eingereicht werden. Wer bisher schon EasyTax genutzt hat, kann die Daten mit einem Klick in die neue OnlineSteuererklärung übernehmen. Weitere Infos sind unter www.ag.ch/ etax ersichtlich.
Termine 20. Februar, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 2. März: Häckseldienst; 6. März, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 8. März, 9–9.30 Uhr: Wahl- und Abstimmungssonntag, Urnenöffnung Gemeindehaus für persönliche Stimmabgabe. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch
In der Gemeinde Killwangen ist bis Ende 2026 wieder die Abgasmessung an Ölfeuerungen fällig.
Gemäss Richtlinien der Eidg. Luftreinhalteverordnung (LRV), ist die Gemeinde verpflichtet, amtliche Abgasmessungen an den Feuerungsanlagen durchzuführen. Im Kanton Aargau gilt einheitlich das Vollzugsmodell 2 (liberalisierte Kontrolle). Betreiber von Feuerungsanlagen für flüssige Brennstoffe bis 1 MW Leistung können zwischen zwei Varianten wählen:
Variante 1: Messung durch das Servicegewerbe oder den Kaminfeger Der Anlagenbetreiber beauftragt eine Servicefirma oder den Kaminfeger, die amtliche Messung durchzuführen.
Folgendes ist zu beachten:
· Die Servicefirma/Kontrollperson muss die Zulassungsbedingungen gemäss den kantonalen Weisungen erfüllen.
· Die Messung muss bis zum 31. Dezember 2026 durchgeführt werden. Nach der Messung muss das vignettepflichtige Formular durch die Kontrollperson innerhalb 14 Tagen an die Koordinationsstelle Feuerungskontrolle Kanton Aargau eingereicht werden.
Häckseldienst vom 2. März 2026
Am Montag, 2. März 2026 findet der nächste Häckseldienst statt (je nach Anmeldung am darauffolgenden Tag).
Die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof haben die Möglichkeit, Astmaterial aus dem Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern (Durchmesser mind. 1 cm, max. 12 cm) durch das Bauamt häckseln zu lassen.
Zur Förderung der Hauskompostierung erfolgt diese Dienstleistung in den ersten 15 Minuten kostenlos, sofern vorwiegend selber kompostiert und damit die Grünabfuhr entlastet wird. Das Häckselgut muss zurückgenommen werden. Mehraufwendungen werden nach Aufwand in Rechnung gestellt.
Telefonische Voranmeldung an die Abteilung Bau und Planung Neuenhof, bis Freitag, 27. Februar 2026, 14.30 Uhr, Tel. 056 416 21 20.
Weiter werden die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken, die an öffentliche Strassen, Fusswegen und Plätzen grenzen, aufgefordert, Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in die Strassen bzw. Gehwegbereiche hineinragen, bis zu diesem Zeitpunkt zurückzuschneiden.
· Ab 1. Januar 2027 wird der amtliche Feuerungskontrolleur der Gemeinde die kostenpflichtige Nachkontrolle durchführen.
Variante 2: Messung durch den amtl. Feuerungskontrolleur der Gemeinde
Für die amtliche Feuerungskontrolle ist neu die Firma Chämifäger Fischer Energie AG, Wiesenweg 39, 5102 Rupperswil zuständig.
Kosten durch den amtl. Feuerungskontrolleur bei normalem Aufwand: Anlage einstufig inkl. Administration CHF 97.30 exkl. MwSt.
· Anlage zweistufig inkl. Administration CHF 119.20 exkl. MwSt. Kosten durch den amtl. Feuerungskontrolleur bei erhöhtem Aufwand (nach Ablauf Messperiode usw.):
Wer sich für die Variante durch den Feuerungskontrolleur der Gemeinde Killwangen entscheidet, soll sich bitte direkt für einen Termin per Mail an master@chaemifaeger.ch melden. Bitte geben Sie dabei Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen, Strasse und Nr. der Liegenschaft und die Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind, an.
Für allfällige Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den amtlichen Feuerungskontrolleur, Chämifäger Fischer Energie AG, Tel. 062 897 13 25 oder E-Mail master@chaemifaeger.ch.
Gemeindekanzlei Killwangen
TR EU HA
Be ra tu ng e n • i r e n g r ü n u n g e n • i e g e n s c h
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GEMEINDE KILLWANGEN
Gesuche um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen.
Gemeindekanzlei Killwangen
AUS DER GEMEINDE
Vorinfo «Runder Tisch» des Gemeinderates Killwangen Nach einer längeren Pause hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, den «Runden Tisch» auch im Jahr 2026 weiterzuführen. Der nächste «Runde Tisch» findet am Montag, 4. Mai, von 19.30 bis 21 Uhr im Restaurant Meierhof statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der Gemeinderat freut sich auf einen interessanten Austausch mit der Bevölkerung.
Gemeindeverwaltung – Umstellung der Hardware Am 25. sowie 26. Februar wird die Hardware der Gemeindeverwaltung umgestellt. In diesem Zusammenhang kann es am Donnerstag, 26. Februar, gelegentlich zu internen Umbrüchen beim Zugriff auf das Internet und die damit verbundenen Programme kommen. Es ist somit mit Verzögerungen bei der Erledigung von Anliegen zu rechnen. Für das Verständnis wird gedankt.
Freude, Sonne und Schnee
25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
Roger Egloff (reg), Sibylle Egloff Francisco (sib), Gaby Kost (gk), Philippe Neidhart (phn)
REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr
COPYRIGHT: Herausgeberin
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material.
INSERATE: Thomas Stadler thomas.stadler@chmedia.ch
Telefon 058 200 57 73
EIN PRODUKT DER
Freude, schönes Wetter und ein bisschen Nervosität: Das J+S-Skilager war ein voller Erfolg.
Die Vorfreude war gross als der Car Ende Januar die 49 Kinder und 15 Leiterinnen und Leiter vor dem Werkgebäude abholte. Mit Ski, Snowboards und Koffern beladen ging es kurz vor 11 Uhr los Richtung Flumserberge. Dort stellten die Kinder ihr Können auf der Skipiste gleich unter Beweis. Viele Kinder nahmen nicht zum ersten Mal am Jugend-und-Sport-Skilager (J+S) teil, den anderen wurde ein Götti oder ein Gotti zugeteilt. Diese standen ihnen während der Woche unterstützend zur Seite.
Das Wetter zeigte sich bis zum letzten Tag von der besten Seite –genauso wie die Kinder. «Sie machten schnell Fortschritte und waren auf den Pisten mit grosser Begeisterung unterwegs», berichtet Selina Egli, Hauptleiterin und Organisatorin des Lagers.
Casino-Abend und Lagerolympiade Neben dem Programm auf den Pisten sorgten die Leiterinnen und Leiter mit einem vielseitigen Abendprogramm für Unterhaltung. Am Casino-Abend konnten die Kinder ihr Spielgeld einsetzen oder gegen Süssigkeiten eintauschen. Einen Abend lang wurde der Skikeller zur Disco umfunktioniert und bot Après-Ski-Stimmung. Bei der Lager-
Skifahren in der Gruppe machte den Kindern sichtlich Spass.
olympiade konnten die Kinder ihr Können zudem in verschiedenen Mini-Games unter Beweis stellen und Punkte für ihr Team sammeln. Nicht nur das Leiterteam sorgte für gute Stimmung im Haus – auch das Küchenteam verwöhnte Kinder und Leiter täglich mit zwei warmen Mahlzeiten. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Seref, dem Pizzaiolo, der den Essenssaal für einen Mittag in eine Pizzeria verwandelte.
Nervosität beim Skirennen Der aufregendste Tag im Skilager ist jeweils der Donnerstag. Am Nachmittag fand das grosse Skirennen statt, auf das sich die Kinder die ganze Woche vorbereitet hatten. Die Nervosität war bereits am Morgen bei vielen spürbar. Nach einer
Stärkung im Lagerhaus ging es am Nachmittag direkt auf die Rennpiste, wo sich die Kinder gegenseitig anfeuerten und über ihre Erfolge freuten. Alle kamen fit und munter sowie ohne Zwischenfälle im Ziel an. Am Abend folgten der bunte Abend und das Rangverlesen. Es wurden nicht nur die schnellsten Fahrerinnen und Fahrer geehrt, sondern auch die Kinder mit den grössten Fortschritten. Nach lustigen Mini-Games klang die Woche mit einer Disco aus, bevor am nächsten Morgen bereits die Heimreise anstand. «Das Leiterteam blickt auf eine erfolgreiche Woche mit vielen tollen Erlebnissen zurück. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und freuen uns bereits auf das nächste Jahr», so Egli. (LiWe/zVg)
49 Kinder und 15 Leiterinnen und Leiter reisten ins Skilager in die Flumserberge. zVg
SPREITENBACH/WÜRENLOS
AUS DER GEMEINDE
Einbürgerungen Im 4. Quartal 2025 sind bei der Kanzlei 10 neue Einbürgerungsgesuche eingegangen. Im gleichen Zeitraum sicherte der Gemeinderat bei 8 früher eingereichten Gesuchen das Gemeindebürgerrecht zu. 3 Gesuche mussten abgewiesen werden. Per 31. Dezember 2025 waren total 46 Gesuche hängig. 13 Personen haben sich neu für den Test angemeldet, bei welchem die staatsbürgerlichen Kenntnisse über die Schweiz und den Kanton Aargau geprüft werden. Im 4. Quartal 2025 haben 12 Personen den Test bestanden.
Baubewilligungen Der Gemeinderat Spreitenbach hat die Baubewilligung erteilt an: Peter Wohler, Binzmattstrasse 7, 8957 Spreitenbach, Abbruch bestehendes Gebäude und Neubau MFH mit 4 Wohnungen, Einstellhalle teilweise erhalten im UG, Im Grund 3; DGE Sport AG, Flüehügel 2, 5436 Würenlos, Einbau Ladengeschäft Adidas, Shopping-Center 4; ITRIS Maintenance AG, Industriestrasse 169, 8957 Spreitenbach, Erweiterung Personalrestaurant-Wintergarten auf der Terrasse (unbeheizt), Industriestrasse 169.
Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. Weitere Infos unter www.spreitenbach.ch.
INSERATE
«Wir schauen es an – auch
In Spreitenbach startet die Fasnacht traditionell mit der Regierungsübernahme durch die Bräusi-Vögel. Diesmal sassen drei Politiker auf der Anklagebank –und durften die Bank am Schluss behalten.
MELANIE BÄR
Ihre Ankunft war nicht zu überhören vor einer Woche in Spreitenbach: Laut musizierend marschierten die Mitglieder der Bräusi-Vögel auf der Dorfstrasse Richtung Obstgarten. Dort warteten über hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um der Regierungsübernahme der Fasnächtler beizuwohnen. Nach einem kurzen Konzert rollten die Fasnächtler die «Anklagebank» aus dem Schopf und baten die anwesenden Gemeinderäte vorzutreten. Gemeindepräsident Markus Mötteli, Vizepräsidentin Doris Schmid und Gemeinderat Adrian Mayr nahmen lachend Platz. Sie wussten, was folgen würde: Die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler richten über die «Schandtaten» des vergangenen Jahres. Mötteli nahm es gelassen und sagte lachend: «Meistens sind sie ja zum Glück gnädig mit uns.»
Mit der Regierungsübernahme der Bräusi-Vögel hat in Spreitenbach die Fasnacht vor
das einzige Thema, das die Fasnächtler augenzwinkernd und mit einem Mahnfinger aufgriffen. «Wir schauen es an» sei eine gängige Antwort. «Und wenn es eilt? Wir schauen es nochmals an!»
Brennendes Licht im Gemeindehaus Auch den Boostocksteg respektive das dortige Provisorium erwähnten die Fasnächtler: «Es ist fertig, aber nur so lange, bis man es richtig macht.» Die Beleuchtung im Gemeindehaus sei keine Stromverschwendung, sondern sorge für Transparenz, sagten die Fasnächtler mit ironischem Unterton: «Damit man sieht, dass wirklich etwas läuft. Irgendetwas. Irgendwann.»
deratsnachrichten zur Kritik am permanent brennenden Licht im Gemeindehaus: «Das dient ausschliesslich dazu, dass der Gemeinderat gelegentlich selbst erleuchtet wird und in seiner politischen Führung weiterhin Licht am Ende des Tunnels sieht.»
Bauausschreibung
Die Fasnächtler hätten bei der Regierungsübernahme gerne den Schlüssel zum Gemeindehaus übernommen. Nach dem Wechsel des Schliesssystems erging es dem Gemeinderat allerdings wie einigen Vereinen: Er war nicht zu finden. Das «Schlüsseldebakel» war nicht
Der Gemeinderat nahms mit Humor und entgegnete in den Gemein-
Zum Schluss schenkten die BräusiVögel dem Gemeinderat die Anklagebank. Sie wird das modrige Bänkli beim alten Schulhaus ersetzen, dort wo sich das Probelokal der Gugge befindet. Der Gemeinderat bedankte sich und liess verlauten: «Sollte das Gemeindehaus nach zehn Tagen wider Erwarten effizienter, strukturierter oder gar pünktlicher funktionieren, sieht sich der Gemeinderat gezwungen, diese neue Arbeitsweise sofort wieder einzustellen.»
INSERATE
BG Nr: 3715
BG Nr:
Bauherr: PK Georg Fischer Schaeppi Grundstücke AG Sihlfeldstrasse 10 8003 Zürich
Bauobjekt: Sanierung Einstellhalle
Baustelle: Bahnhofstrasse 73
Parzelle: 896
Bauherr: PK Georg Fischer 896
Zusatzbew.:
Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. Februar 2026 bis 24. März 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
feierte vor einer Woche ihren 50. Geburtstag.
Patricia Huggenberger
wenn es eilt»
AUS DER GEMEINDE
Gemeinde Würenlos sucht dringend Wohnraum Seit rund vier Jahren ist der russische Angriffskrieg auf die Ukraine im Gang, und dies hat spürbare Auswirkungen auf das Flüchtlingswesen in der Schweiz und im Kanton Aargau: Nach wie vor präsentiert sich die Lage als sehr angespannt. Der Kanton verpflichtet die Gemeinden zur Aufnahme von Asylsuchenden. Aktuell liegt die Pflicht für die Gemeinde Würenlos bei rund 90 Personen, die sie aufzunehmen hat. Daher muss die Gemeinde dafür sorgen, dass immer ausreichend Liegenschaften oder Wohnungen für die Unterbringung von Schutzsuchenden zur Verfügung stehen. Bei Nichterfüllung hat die Gemeinde hohe Ersatzzahlungen zu leisten (bis zu 90 Franken pro Kopf und Tag!), was sie vermeiden möchte. In Würenlos gibt es nebst vereinzelten Gastgeberunterkünften fünf Gemeindeunterkünfte, wovon jedoch drei nur vorübergehend angemietet werden konnten. Die Mietverträge laufen in absehbarer Zeit aus.
Deshalb macht die Gemeinde einen Aufruf an die Bevölkerung und Liegenschaftsbesitzer: Die Gemeinde Würenlos sucht Häuser oder Wohnungen, welche sie temporär oder dauerhaft anmieten kann. Es können auch Liegenschaften sein, die aktuell leerstehen. Denkbar ist auch die private Aufnahme einer schutzsuchenden Person im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Der Kanton entschädigt Gastgeberunterkünfte mit monatlich 270 Franken pro untergebrachte Person. Über die genauen Vergütungen gibt der Sozialdienst Auskunft. Anfragen und Angebote nimmt der Sozialdienst gerne entgegen unter Tel. 056 436 87 25 oder sozialdienst@wuerenlos.ch.
An dieser Stelle dankt die Gemeinde allen Privatpersonen, die Schutzsuchende bei sich aufgenommen haben und oder diesen im Alltag Unterstützung bieten.
Sanierung Hüttikerstrasse in Oetwil an der Limmat, Verkehrseinschränkungen mit Auswirkungen auf Würenlos und Hüttikon Ab Montag, 2. März, startet die 1. Etappe der Sanierung Hüttikerstrasse in Oetwil an der Limmat (Abschnitt Haus Nr. 15 bis Waldrand). Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Dezember.
Während der gesamten Bauzeit ist die Hüttikerstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Zufahrt ist lediglich für die Anwoh-
nerschaft des Quartiers Hüttikerstrasse und Erlenstrasse gestattet. Entsprechende Umleitungen werden signalisiert.
Aufgrund der Sperrung ist mit einem etwas grösseren Verkehrsaufkommen in und um Hüttikon, Würenlos und Oetwil an der Limmat zu rechnen. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die signalisierten Umleitungen zu beachten.
Senioren-Mittagstisch Würenlos; nächster Termin Der Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Der nächste Treff findet am Donnerstag, 5. März, um 12.30 Uhr im Restaurant Centrum 68 in Würenlos statt. Eine Anmeldungen ist erforderlich bis am Sonntag, 1. März, bei Hedy Koller unter Telefon 056 424 17 34.
Wasserleitungsersatz Schulstrasse und Otelfingerstrasse Ab dem 2. März bis voraussichtlich Mai wird die Wasserleitung entlang der Otelfingerstrasse und der Schulstrasse bis zum Knoten Kempfhofstrasse ersetzt. Während der Bauarbeiten ist der Durchgangsverkehr auf der Otelfingerstrasse beeinträchtigt. Bei den Arbeiten entlang der Schulstrasse wird eine Baustellenlichtsignalanlage eingesetzt, der Verkehr wird dort einspurig geführt. Der Zugang sowie die Zufahrt für die Anwohnenden zu den Liegenschaften sind grundsätzlich gewährleistet. Die Signalisation und Umleitung sind zu beachten. Für Auskünfte stehen die Technischen Betriebe Würenlos, Tel. 056 436 87 60, gerne zur Verfügung. Es wird um Verständnis und Kenntnisnahme gebeten.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87, 056 436 87 88, www.wuerenlos.ch
Gemeinderat abgesetzt: Markus Mötteli, Doris Schmid und Adrian Mayr bekommen Relax-Tee geschenkt und nehmen die «Anklagen» mit Humor (v. l.).
einer Woche gestartet. Melanie Bär
Mitglieder der Musikgesellschaft standen am Grill und an der Bar.
Motto: Love, Peace und Konfetti.
WÜRENLOS
Die Würenloserin Christina Kolb-Kambanis im Obersee im Glarnerland. zVg
Christina Kolb-Kambanis aus Würenlos ist Kältecoach und geht seit sechs Jahren eisbaden. Was man dabei beachten muss und warum die Schocktherapie auch Menschen mit chronischen Schmerzen und Depressionen helfen kann.
SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO «4 Grad, das passt», sagt Christina Kolb-Kambanis, bevor sie ins Kältebecken steigt. Ohne die Miene zu verziehen, wagt sie sich in das 200-Liter-Bassin auf ihrem Sitzplatz in Würenlos. Die 54-Jährige ist Kältecoach und steigt seit sechs Jahren ins kalte Nass. Als der Alarm nach zwei Minuten klingelt, sagt sie: «Schon fertig? Ich hätte es doppelt so lange ausgehalten.»
Das war nicht immer so. «Ich war ein Warmduscher», gibt Kolb-Kambanis zu und fügt lachend an: «Eigentlich dusche ich immer noch warm.»
Doch das Baden bei eisigen Temperaturen, das hat es ihr angetan. Zur speziellen Aktivität fand sie über ihren Sohn Emanuel. «Ich habe ihn bewundert, wie er mit seinen Freunden auch im Winter in der Limmat schwimmen ging. Er ermutigte mich dazu, mitzukommen.» 2021 gingen die beiden fast jeden Tag gemeinsam baden: Im Sommer und dann im Herbst und schliesslich im Winter –«egal, ob es regnete oder schneite».
2564, 3985 und 5071
Bauzonen- und Kulturlandplanung, Kiesausbeutungen private; Teilzonenplanänderung Materialabbaugebiet «Bifig-Flüefeld», Parzellen, 2546, 2547, 2550 bis 2553, 2555, 2560, 2564, 3985 und 5071 gemäss § 24 Abs. 1 BauG
Teilzonenplanänderung Materialabbaugebiet «Bifig-Flüefeld» Mit Beschluss vom 28. Juli 2025 hat der Gemeinderat die Gesuchsakten zur kantonalen Vorprüfung an das BVU überwiesen und zur öffentlichen Mitwirkung freigegeben. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung vom 15. August bis 15. September 2025 wurden 5 Eingaben mit Anträgen, Kommentaren, Hinweisen und Fragen eingereicht. Im Bericht und den Teilplänen wurden die Eingaben aufgenommen.
Die Unterlagen für die Teilzonenplanänderung Materialabbaugebiet «Bifig-Flüefeld» liegen vom 20. Februar bis 23. März 2026 auf der Bauverwaltung auf und können während den Bürozeiten eingesehen werden.
Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Die allfällige Berechtigung von Natur- und Heimatschutz- sowie Umweltschutzorganisationen, Einwendungen zu erheben, richten sich nach § 4 Abs. 3 und 4 BauG. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Würenlos
Rechtskraft Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025 in Rechtskraft erwachsen.
Gemeinde Würenlos
Gemeinderat
Doch irgendwann einmal reichte ihr das nicht mehr. Sie gründete eine kleine Limmatbadegruppe, mit der sie sich wöchentlich zum Eisbaden traf. Es folgten Ausflüge an den zugefrorenen Katzensee und Egelsee. Kolb-Kambanis lernte über die Facebook-Gruppe Eisbaden Schweiz weitere Gleichgesinnte kennen. Mit ihnen wagt sie sich auch etwas weiter weg von zuhause in die Gewässer. Etwa in den Oeschinensee im Berner Oberland oder in den Obersee im Glarnerland.
Eisbaden soll nicht zum Massen-Event werden «Wir sind meistens zu viert oder zu fünft unterwegs», erzählt die Würenloserin mit griechischen Wurzeln. Es sei ihr wichtig, dass das Eisbaden nicht zu einem Massen-Event verkomme. «Ich bin kein Fan von grossen Gruppen. Beim Eisbaden ist man bei sich, man schaltet alles um
sich herum aus. Der Körper begibt sich in eine Extremsituation.» Was Kolb-Kambanis besonders dabei gefällt, ist, dass sie draussen in der Natur ist. «Der ganze Prozess, das Hinlaufen, das Bohren des Eislochs, das gehört alles dazu», findet sie. «Beim Eisbaden erweitert man seine Komfortzone», sagt Kolb-Kambanis. Doch es sei nicht für jede und jeden gemacht. «Der Körper geht im kalten Wasser in den Überlebensmodus über. Er versucht, die inneren Organe zu schützen. Das Blut fliesst aus den nicht überlebenswichtigen Armen und Beinen ab.» Das könne zu Schwindel und Herz-Kreislauf-Problemen führen. Deshalb coache sie auch nur Personen, von denen sie wisse, dass sie fit sind und nicht zur Risikogruppe gehören wie etwa Schwangere, Personen mit Epilepsie, akuten Infekten, Bluthochdruck,
Christina Kolb-Kambanis taucht im eisigen
unser Feind»
Oeschinensee im Berner Oberland unter. zVg
Atemwegserkrankungen oder Herzund Kreislaufproblemen. Ihr letzter Schüler war ein 84-jähriger Rentner, der sich mit ihr und seiner Tochter in den Silsersee im Engadin wagte. «Mein Mann und ich waren Anfang Februar dort in den Ferien und sind ihm bei einer Wanderung begegnet. Als ich vom Eisbaden erzählte, zeigte er sich hell begeistert.»
Die selbstständige Reisebüro-Fachfrau, Masseurin und Pilates-Instruktorin ist Mitglied des Vereins Kältenetzwerk seit dessen Gründung 2024. «Das Netzwerk gibt Tipps und Regeln fürs sichere Winterschwimmen, Eisloch bohren und vieles mehr», erklärt Kolb-Kambanis. Seit 2025 ist sie überdies Atemcoach. Sie findet es schön, wenn sie auch anderen ihre Leidenschaft näherbringen kann. «Sehr wichtig ist mir dabei das Thema Sicherheit.» Man könne sich auf das
Eisbad mit der richtigen Atemtechnik gut vorbereiten. «Das bringe ich Interessierten bei.» Für ein rund einstündiges Coaching im Kältebecken bei ihr in Würenlos verlangt sie 120 Franken. «Wenn ich unterwegs jemanden sehe, der Rat braucht, dann tue ich das natürlich gratis.»
Für sie ist das Eisbaden nicht nur Leidenschaft, sondern eine Therapie für den Körper. «Die Kälte ist nicht unser Feind. Aber wir haben vergessen, wie man damit umgeht», sagt Kolb-Kambanis. Früher seien Räume nicht so beheizt gewesen. «Man hielt sich viel öfter draussen auf. Heute sitzen alle drinnen in der Wärme.»
Abgesehen von der Atmung spiele auch der Fokus beim Eisbaden eine Rolle. «Man muss wissen, wieso man das macht. Ob Überwindung, Erlebnis, Me time oder Resilienz. Hat man einen Fokus, hält man durch», ist Kolb-Kambanis’ Credo. Zu bedenken gibt sie, dass es nach einem mehrminütigen Eisbad teilweise mehrere Stunden dauern kann, bis sich der Körperzustand wieder normalisiert hat. «Man kann es mit einer Wanderung auf einen Berg vergleichen. Hat man den Gipfel erreicht, muss man wieder zurück ins Tal finden», sagt Kolb-Kambanis.
Seit sechs Jahren ist sie nicht mehr erkältet
Das Eisbaden wirke sich positiv auf ihre Gesundheit aus. Seit sechs Jahren war die Würenloserin nicht mehr erkältet. «Mein Immunsystem ist gestärkt, mein Stoffwechsel aktiviert.» Die Kälte hat ihr zudem bei einer beginnenden Arthrose geholfen. «Die Schmerzen sind verschwunden», sagt Kolb-Kambanis, die auch schon auf Arktis-Expeditionen, auf Ostgrönland oder Island ihrer Leidenschaft nachging.
Und ihre Reise in der Welt des Eisbadens ist noch nicht zu Ende. KolbKambanis hat im Januar eine Weiterbildung in Kältetherapie mit Eisbaden und Körperarbeit erfolgreich absolviert. Mit ihrem Wissen will sie gezielt Menschen helfen, die chronische Schmerzen haben oder an Depressionen oder einem Burnout leiden. «Es bietet eine Option zu medizinischen Massnahmen», findet Kolb-Kambanis. Dank des kalten Wassers sei man völlig bei sich. «Man kann sich nur auf das Eisbaden konzentrieren. Andere Gedanken, Schmerzen und Sorgen haben keinen Platz.» Sie ist sicher: «Das kann eine Erleichterung für viele sein.»
SENIORENNACHMITTAG
«Herbschtrose» in Würenlos Die Seniorentheatergruppe «Herbschtrose» war mit ihrem Stück «Kuh in Therapie» in der Würenloser Mehrzweckhalle zu Gast. Die Schauspielerinnen und Schauspieler brachten die 200 Gäste zum Lachen. Dieser gelungene Anlass ist dank vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und der Unterstützung der Gemeinde und der Raiffeisenbank Würenlos möglich. (zVg)
VERMISCHTES
«Würenloser Frauen» – Suppentag Zur feinen Gersten- und Gemüsesuppe gibts Wienerli und am Dessertbuffet warten feine Süssigkeiten. Jeder zahlt und spendet fürs Essen, was es ihm wert ist. Der Erlös des Suppentags geht an ein ökumenisches Projekt. Auf zahlreiche Gäste freuen sich die «Würenloser Frauen». Alte Kirche Würenlos, Sonntag, 22. Februar, 10.30–14 Uhr. (zVg)
Samariterverein Würenlos – Blutspende Wer regelmässig Blut spendet oder sich schon länger mit dem Gedanken befasst, dies zu tun, stellt sich früher oder später die Frage, was nach der Spende mit dem entnommenen Blut geschieht. Immerhin werden pro Spende rund 4,5 Deziliter Blut abgenommen. Welche Schritte danach folgen und wie das Blut weiterverarbeitet und eingesetzt wird, erläutert Michael Zürcher vom Blutspendezentrum Zürich in einem Vortrag. Interessierte sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich aus erster Hand über Abläufe und Hintergründe der Blutspende zu informieren. Im Anschluss besteht bei einem kleinen Apéro Gelegenheit zum Austausch. Weitere Informationen sind unter www.samariterwuerenlos.ch zu finden. Im Singsaal der Schule Würenlos, Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr. (zVg)
Vorinfo Kinderartikelbörse Die nächste Kinderartikelbörse findet am Freitag, 20. März, in der Mehrzweckhalle Würenlos statt. Sommerkleider, Inlineskates, Velos, Spielsachen, Kinderbücher etc. können mitgebracht und verkauft werden. 80% vom Erlös gehen an den Eigentümer, 20% an eine Würenloser Organisation. Für die Annahme der Waren benötigt man eine Warenliste (für max. 67 Artikel). Diese kann bei Manuela Möckel (boerse. wuerenlos@gmx.ch) bestellt werden. Bitte vollständige Adresse angeben. Mehrzweckhalle Würenlos, Freitag, 20. März, Annahme: 9–10 Uhr; Verkauf: 14.15–16 Uhr: Abrechnung: 18–18.30 Uhr; Börsenkafi ab 13.30 Uhr. (zVg)
Am Freitag, 20. März, findet die nächste Kinderartikelbörse statt. Archiv
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WOCHE
WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155
Samstag, 21. Februar, 17.30 Uhr, Aufnahmegottesdienst der Jungwacht und Blauring (Markus Heil) – anschliessend Fastenessen für alle im Pfarreiheim St. Sebastian. Sonntag, 22. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil). Mittwoch, 25. Februar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 26. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12
Freitag, 20. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; 20 Uhr, Kreuzweg-Gebet der MCI. Samstag, 21. Februar, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard). Musik: Antonius-Chor. Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Sonntag, 22. Februar, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Antonius-Kapelle Wettingen zusammen mit der evang.-lutherischen Kirche Zürich (Thomas Risel und Theo Pindl). Montag, 23. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Dienstag, 24. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch,
Risottoessen, im ref. Kirchgemeindehaus Wettingen, Mitwoch, 25.
25. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 26. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr, Kreuzweg-Andacht und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Marienkapelle (Markus Heil).
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 22. Februar, 9.30 Uhr, Ökum. Gottesdienst (Marcel Chopard und Arnold Bilinski). Musik: Kirchenchor St. Maria und Bridge Singers. Anschliessend Suppenessen. Mittwoch, 25. Februar, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend Mittwochskaffee.
Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen
Arbeit muss sich lohnen Zum christlich-jüdischen Glauben und dem Islam gehört eine verinnerlichte Spiritualität. Diese ist aber eng mit sozialen Themen verbunden. Wer das trennt, zerreisst den Kern des Glaubens.
Es gibt in der Bibel eine ganze Reihe von Geboten, die besagen, dass Arbeit sich lohnen muss. Jesus erzählt ein Gleichnis, in dem es um einen Mindestlohn geht. Im Niedriglohnsektor müssen Löhne pünktlich ausbezahlt werden. Zudem kennt die Bibel umfassende Sozialhilfegebote. Pfändungen sind eingeschränkt. Die Verwandtschaft muss einspringen. Ein Teil der Ernte ist für Menschen in Not reserviert.
Februar, ab 12 Uhr, Türöffnung 11.30 Uhr.
Kreativ-Atelier Steiacherhof, wöchentlicher Treff, um gemeinsam Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 26. Februar, 9–11 Uhr.
Im Buch Ruth werden die biblischen Gebote zum Vorteil der Armen ausgelegt. Und zwar auch für Ausländerinnen und Ausländer. Der flexible Umgang mit Geboten hilft den Armen. Ganz anders diese unsägliche Volksinitiative. Den Armen im Aargau soll die Sozialhilfe gekürzt werden, wenn sie innert zwei Jahren keine Arbeit finden. Aber erschöpfte Menschen werden nicht mehr arbeiten, wenn man den Druck erhöht. Es gibt gute Wege, damit mehr Leute Arbeit finden: Den Zugang zur IV wieder erleichtern – viele Kranke beziehen heute Sozialhilfe. Das Einkommen für Sozialhilfebezüger erhöhen, wenn sie teilweise arbeiten. Kinderkrippen. Arbeitsverbote für Asylsuchende aufheben. Arbeitsplätze schaffen für Menschen, die nicht die volle Leistung erbringen können etc. Bleibt zu hoffen, dass diese Initiative am 8. März abgelehnt wird. Weil die christlichen Wurzeln noch etwas zählen und weil Stimmbügerinnen und Stimmbürger Menschen in Not das Leben nicht zusätzlich erschweren wollen.
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
Fasnachtsanlässe in der Region
In Spreitenbach und Würenlos finden diese Woche verschiedene Fasnachtsanlässe statt. Hier ein Überblick.
Spreitenbach: Dieses Jahr steht die Fasnacht in Spreitenbach unter dem Motto: Love, Peace und Konfetti. Guggenparty: Am Freitag, 20. Februar, wird die Turnhalle Boostock für 8 Stunden mit Guggensound und DJ ZuDaMix gerockt. Partystimmung für alle ab 16 Jahren garantiert. Turnhalle Boostock, Freitag, 20. Februar, Türöffnung 20 Uhr. Eintritt: 10 Franken, Guggen im Kostüm gratis. Wichtig: Es lohnt sich, möglichst frühzeitig einzutreffen. Kinderfasnacht: Zum Abschluss der Spreitenbacher Fasnacht übernehmen am Samstag, 21. Februar, die Kleinen das Zepter. Nach einem Umzug ma-
Kaffeemorgen-Treff des Naturund Vogelschutzvereins Neuenhof Offenes Beisammensein für alle Interessierten. Bei Kaffee wird in gemütlicher Runde geplaudert und diskutiert. Restaurant Santos, Donnerstag, 26. Februar, 9.30–11.30 Uhr.
SPREITENBACH
Escape Hunger – Raus aus der Hungerkrise Pop-up-Escape-Room: Die globale Hungerkrise spielerisch erfahren; 2–4 Personen, ca. 30 Minuten, ab 14 Jahren. Umwelt-Arena Schweiz, jeweils 11–17 Uhr gemäss den Spieldaten unter www.umweltarena.ch. Weitere Informationen und Vorreservation auch unter www.eventfrog.ch.
Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek, Dienstag, 24. Februar, 16.30–17 Uhr.
WETTINGEN
Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Unter Leitung von Christine Neuhaus werden Volkslieder gesungen; neue Sängerinnen und Sänger
chen sie Party in der Turnhalle Boostock am Kindermaskenball bis 16 Uhr. Start des Umzugs beim gros-
Schenk mir eine Geschichte Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust am Lesen wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Freitag, 20. Februar, 17–18 Uhr (serbisch); Samstag, 21. Februar, 10–11 Uhr (italienisch).
Playgrounds (Ä Halle wo’s fägt) Indoor-Spielplatz für Kinder von 0–6 Jahren mit lokalen Betreuungspersonen. Infos: www.playgrounds.ch. Turnhalle Altenburg, Sonntag, 22. Februar, 9.30–11.30 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Jassen Wöchentlicher Jassabend ab 60: deutsche Karten; Verpflegung im Restaurant. Carlo Schilter, 079 737 03 59. Alterszentrum St. Bernhard, Montag, 23. Februar, 13.30–17 Uhr.
Jasscup Jassturnier, Einzelschieber, Eintritt 15 Franken. Finale: Mittwoch, 23. Dezember mit Apéro und Nachtessen. Alterszentrum St. Bernhard, Donnerstag, 26. Februar, 13.50–17.15 Uhr.
Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Eintritt frei.
sen Parkplatz der katholischen Kirche, Samstag, 21. Februar, 14 Uhr (13.30 Uhr Nummerausgabe). Route: kath. Kirche – Kirchstrasse –Dorfstrasse – Poststrasse bis zur Turnhalle Boostock, wo anschliessend der Kindermaskenball mit Maskenprämierung und Kinderanimation stattfindet.
Würenlos: Elternmitwirkung – Fasnachtsumzug: Am Samstag, 21. Februar, kann die Elternmitwirkung bereits zum 10. Mal den beliebten Würenloser Fasnachtsumzug für kleine und grosse Fasnächtler durchführen. Auch dieses Jahr werden die originellsten Masken vom Würenloser Gewerbeverein mit einem Preis belohnt. Treffpunkt: 14 Uhr beim Parkplatz Post Würenlos (Startnummernausgabe ab 13.30 Uhr). Im Anschluss an den Umzug findet auf dem Schulhausplatz eine Fasnachtsparty statt.
Geführte Meditationen Meditationsgruppe: Alle 14 Tage jeweils freitags. Kosten: 20 Franken/ Abend. Yoga im Dorf, Freitag, 20. Februar, 19.30–20.30 Uhr.
«Würenloser Frauen» – Suppentag Zur feinen Gersten- und Gemüsesuppe gibts Wienerli und am Dessertbuffet warten feine Süssigkeiten. Jeder zahlt und spendet fürs Essen, was es ihm wert ist. Der Erlös geht an ein ökumenisches Projekt. Alte Kirche Würenlos, Sonntag, 22. Februar, 10–14 Uhr.
Samariterverein – öffentlicher Vortrag zum Thema Blutspende Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem informativen Vortrag und dem anschliessenden kleinen Apéro teilzunehmen. Im Singsaal der Schule Würenlos, Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr.
Agenda-Einträge
Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch
«DAS LETZTE WORT»
Guggenmusiken gehören zur Fasnacht wie das Wasser zur Limmat – das dachte ich zumindest bis jetzt. In Wettingen zogen am Samstag vier Guggen mit insgesamt 130 Musikerinnen und Musikern im Umzug mit und zeigten ihr Können auch auf der Bühne neben der Bezirksschule. Die Räbeschläcker vom OK Kinderfasnacht Wettingen waren allein mit 32 Blechblasinstrumenten, Pauken und Schlagzeug vor Ort. Weit über 700 Guggen gibt es in der ganzen Schweiz. Jedes Jahr freue ich mich auf die ersten Guggentöne an der Fasnacht. Dieses Jahr musste ich mich allerdings gedulden, denn ein grosser Wunsch ging in Erfüllung: Ich durfte bis zum Schmutzigen Donnerstag an den Karneval in Venedig reisen. Obwohl ich schon vieles darüber gehört und gelesen hatte, konnte ich mir von dieser Art Fasnacht kaum ein Bild machen. Kaum angekommen, taucht man in die mystische Stimmung der Lagunenstadt ein. Die Stadt wird zur Bühne: Besonders auf dem Markusplatz und in den historischen Gassen präsentieren sich wunderschöne Masken in prunkvollen Kostümen. Sie posieren gekonnt und diszipliniert an den schönsten Ecken der Stadt. Es herrscht eine unglaubliche Ruhe. Die Menschen hinter den Masken geben sich unnahbar und schweigen. Lediglich eine kleine Geste erhalte ich, wenn ich mich für ein soeben geschossenes Foto bedanke. Musik ist weit und breit nicht zu hören.
Drei Tage in eine andere Fasnachtswelt einzutauchen und andere Gepflogenheiten kennenzulernen, tut gut. Doch gerade dieses Jahr freute ich mich besonders auf die ersten schrägen Töne zu Hause. Ich ignorierte sogar meine Apple Watch, die den Dezibelwert misst und mich bei zu hoher Lautstärke mit der Warnung «Laute Umgebung» darauf aufmerksam macht.
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
Gaby Kost, freie Mitarbeiterin Limmatwelle
Die Spreitenbacher Fasnacht steht unter dem Motto Love, Peace und Konfetti. bär