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20260212_WOZ_OBZANZ

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Soul of Gym im NKL

Turnkunst, Tanz und Live-Musik unter dem Motto «Wo Musik bewegt».

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Musikalische Filmreise

Der Rondo-Chor verzauberte das Publikum im Marabu in Gelterkinden mit bekannten Soundtracks.

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«Best of 30 Jahre Reto»

Der Musikverein Reigoldswil feierte seinen Dirigenten Reto Vogt mit einem UnterhaltungsKonzert.

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Goldmedaille für das «Konfetti»

Vorfasnacht Der Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf gelang eine olympiareife Leistung

HanspeterThommen

Das «Konfetti» in Bubendorf erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dieser Umstand wird nicht nur bewiesen durch die volle Mehrzweckhalle. Auch das mediale Interesse ist mittlerweile gross. An der diesjährigen Ausgabe waren nicht nur die regionalen Zeitungen vertreten, sondern auch das Regio-TV und das Regionaljournal des Schweizer Radios. Eine solch «grosse Kiste» bedeutet auch einen grossen Aufwand. Doch diesen bewältigte OK-Präsident Florian Furler mit seinem Team ohne Probleme. Helfer kamen sogar von der befreundeten Liestaler Clique Excalibur.

Im letztjährigen Sujetkostüm eröffneten die Bubendörfer mit dem «Binggis» den Abend. Beim Prolog waren sich zwei Fasnächtler einig, dass heutzutage die alten Superhelden ausgedient hätten. Immerhin gäbe es aber noch die Fasnachtshelden. Dies bestätigte im Anschluss lautstark die Schränzer der Guggenmusik «Fränkeschränzer» in ihren gruseligen Sheriff-Kostümen. Selbstverständlich durfte bei ihrem Auftritt «Mir sy vo Buebedorf» nicht fehlen. Gemäss dem ersten Rahmenstück verlor die Schule Bubendorf Mitte letzten Jahres etliche Lehrkräfte. Als Ersatz überzeugte eine Schwarzwälder Bäuerin mit viel Witz die Schüler von einem neuen Lehrplan. Die Schüler selbst brachten in ihren Aufsätzen einiges zutage, was in Bubendorf im vergangenen Jahr so lief. Urs Rudin war an diesem Abend omnipräsent. Nicht nur schrieb er alle Textteile. Er spielte auch meist eine Hauptrolle. So auch bei einem gelungenen Auftritt als Strassenwischer Bruno Reiniger. Er adaptierte Udo Jürgens’ Hit «Ein ehrenwertes Haus» gekonnt auf eine imaginäre Bubendörfer Strasse. Giftgrün und ihrem Namen gerecht werdend zog der Schnitzbänkler «d’Giftspritzi» über nationale und globale Geschehnisse des vergangenen Jahres her.

Mit dem Sujet 2026 sind die Bubendörfer olympisch eingestellt.

Die Tambouren zeigten bei ihrem Solo mit dem Titel «Greatest Hits» eine gelungene UV-Licht-Choreografie zu einem raffinierten Zusammenschnitt von Pop- und Rocksongs.

Nach der Pause riefen die SambaSchränzer das Publikum wieder zurück ins Programm. Beim zweiten Rahmenstück gewann eine Fasnächtlerin trick-

reich eine Wette gegen ihren Mann, einem FCB-Fan. Ein buntes Medley von Beatles-Songs boten die Pfeiferinnen und Pfeifer bei ihrem Solo. Lückenbüsser Urs Rudin liess danach das Publikum in Versform teilhaben am Albtraum jedes Fasnächtlers, dem Verpassen des Morgenstraichs. Ein Garant für gute Pointen war einmal mehr die Schnitzelbank-Gruppe «Schnaabelwetzer» aus Basel.

Winter-Olympiade zur Fasnachtszeit

Mit dem Sujet dieses Jahres spielt die Tambouren- und Pfeifer Clique Bubendorf auf das zeitliche Zusammentreffen der Winter-Olympiade und der Fasnacht in unserer Region in diesem Jahr. Kostümiert sind die Fasnächtler als Eishockeyspieler in Bubendörfer und Baselbieter Farben und mit den Trikotnummern «44» und «16», der Postleitzahl von Bubendorf. Zuerst gab der Stamm in diesem Kostüm den «Liberty Bell» zum Besten. Zusammen mit der Jungen Garde spielte er als letzten Marsch den «Arabi». Gäbe es bei der Fasnacht auch Medaillen wie an der Olympiade, dann hätten die Bubendörfer an diesem Abend Gold gewonnen.

Kolumne

Mal ehrlich

«Puh, dein Job? Den möchte ich nicht. Viel zu herausfordernd. Viel Glück!» Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Und ehrlich? Ich verstehe, woher er kommt. Zentrums-Management klingt vordergründig nach tollen Events, schönen Begegnungen und ein wenig Stadt-Deko. In Wirklichkeit steckt viel mehr dahinter: zuhören, vermitteln, abwägen – vor allem Koordinationsarbeit. Zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen von Betrieben, Besuchenden, Anwohnenden und weiteren Akteurinnen und Akteuren. „Zu wenig los“, sagt der eine. „Schon wieder ein Anlass?“, meint jemand anders. Die einen wünschen sich mehr Bewegung, die anderen mehr Ruhe. Und alle haben – auf ihre Weise – recht. Genau darin liegt die Herausforderung: Interessen ernst zu nehmen, ohne sich in ihnen zu verlieren. Aber wem soll man es recht machen? Den Lautesten? Den Dringlichsten? Seit ich diese Aufgabe übernommen habe, stelle ich mir diese Frage immer wieder. Und ich merke: Es geht nicht darum, allen zu gefallen. Das lässt sich weder erreichen noch durchhalten. Es geht vielmehr darum, hinzuhören, Ideen aufzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und den Überblick zu behalten – auch dann, wenn Entscheidungen nicht für alle gleich nachvollziehbar sind. Am Ende geht es nicht um perfekte Lösungen, sondern um die Bereitschaft, Verantwortung zu teilen und im Gespräch zu bleiben. Entwicklung entsteht dort, wo Gespräche nicht abbrechen und man dranbleibt – auch wenn es herausfordernd wird. So wächst Zukunft, Schritt für Schritt. MarionErnst,Zentrums-ManagerinLiestal

Fasnacht im Oberbaselbiet

Morgen Freitag ist Schulfasnacht in Gelterkinden, Niederdorf und Liestal, am Montag startet das Rotstab-Cabaret in Liestal, am 22.Februar finden die Umzüge in Sissach und Liestal sowie der Chienbäse statt, am 23. die Umzüge in Gelterkinden und Frenkendorf – dies nur eine kleine Auswahl an Oberbaselbieter Fasnachtsterminen. Eine Übersicht für die ganze Region finden Sie auf www. baselland-tourismus.ch ObZ

Fotos: Doris Thommen
Bruno Reiniger und die «saubere» Strasse. Giftgrün mit giftigen Pointen: d’Giftspritzi. Fränkeschränzer als schaurige Sheriffs.

Lebens- und Wirtschaftsraum

Sissach Gemeinden verabschieden Regionales Entwicklungskonzept (REK)

Am Freitag, 30. Januar 2026, fand im Schloss Ebenrain in Sissach das 5. Oberbaselbieter Gemeindeseminar statt. Rund um das Thema «Umsetzung Regionales Entwicklungskonzept (REK) Region Oberbaselbiet» trafen sich Gemeindevertretungen, Fachpersonen und kantonale Gäste, um gemeinsam die zukünftige Entwicklung der Region zu gestalten.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Verabschiedung des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) sowie der Charta «Zukunft Oberbaselbiet 2040». Mit diesen beiden Grundlagen bekennen sich die 22 Mitgliedgemeinden des Vereins Region Oberbaselbiet zu einer koordinierten, nachhaltigen und zukunftsorientierten Regionalentwicklung. Regierungsrat Markus Eigenmann würdigte in seinem Grusswort die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit und betonte die Rolle des Oberbaselbiets als wichtigen Lebens- und Wirtschaftsraum im Kanton Basel-Landschaft. Das REK zeige auf, wie Gemeinden gemeinsam Herausforderungen in den Bereichen Siedlung, Mobilität, Energie, Landschaft und regionale Entwicklung angehen können. Im Verlauf des Vormittags wurden die zentralen Inhalte des Regionalen Entwicklungsprogramms (REK) vorgestellt. In anschaulichen Fachreferaten erläuterten Expertinnen und Experten, wie die strategischen Ziele des Programms in konkrete Massnahmen überführt werden können. Dabei standen insbesondere die Bereiche Energieplanung, Sportund Freizeitangebote sowie Tourismus im Fokus. Es wurde gezeigt, wie unterschiedliche Massnahmen auf die übergeordneten Entwicklungsziele einwir-

ken und welche Synergien zwischen den Bereichen genutzt werden können. Am Nachmittag richtete sich die Aufmerksamkeit auf die praktischen Umsetzungsschritte. Erste Massnahmenschritte wurden präsentiert und diskutiert. Ziel war es, konkrete Ansätze zu identifizieren, die eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des REK sicherstellen. In einem nächsten Schritt werden zu den genannten Themen Arbeitsgruppen gebildet, welche die Massnahmen weiterentwickeln und umsetzen.

Infoveranstaltung am 4. März

Um die Bevölkerung aktiv in den weiteren Prozess einzubeziehen, lädt der Verein Region Oberbaselbiet zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein: Dienstag, 4. März, 19 Uhr, Aula der Sekundarschule Tannenbrunn, Sissach. An diesem Abend wird der Schlussbericht Regionale Entwicklungskonzept

vorgestellt, erläutert und in einen breiteren Kontext eingeordnet. Die Bevölkerung erhält die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Ziele, Inhalte und nächste Schritte zu informieren.

Der Präsident des Vereins Region Oberbaselbiet, Peter Buser, betont: «Das REK lebt vom Mitdenken und Mittragen der Bevölkerung. Mit der öffentlichen Veranstaltung möchten wir Transparenz schaffen und den Dialog mit der Bevölkerung weiter aktiv fördern.»

Die Umsetzung der im REK definierten Massnahmen erfolgt schrittweise in den kommenden Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, dem Kanton Basel-Landschaft sowie weiteren regionalen Partnern.

Weitere Informationen zum Regionalen Entwicklungskonzept sind unter region-oberbaselbiet.ch/regionales-entwicklungskonzept.html abrufbar.

VereinRegionOberbaselbiet

Wechsel beim Feuerwehr-Inspektorat

Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) stellt die Weichen für die Zukunft im Feuerwehrwesen beider Basel: Werner Stampfli, Leiter des Geschäftsbereichs Feuerwehr und Feuerwehr-Inspektor Basel-Landschaft, wird per 31. Dezember 2026 pensioniert. Der Verwaltungsrat der BGV hat Daniel Weisskopf als Nachfolger gewählt. Werner Stampfli prägte das Feuerwehrwesen beider Basel während vieler Jahre entscheidend mit. Er ist seit rund 24 Jahren bei der BGV tätig und leitet als Mitglied der Geschäftsleitung den Geschäftsbereich Feuerwehr sowie das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel. Innerhalb der Feuerwehrorganisation bekleidet er die Funktion des Feuerwehr-Inspektors Basel-Landschaft im Rang eines Obersts und ist damit der höchste Feuerwehrmann des Kantons. Während seiner Amtszeit hat er die strategische Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens massgeblich mitgestaltet

und die Zusammenarbeit beider Kantone nachhaltig geprägt.

Die Nachfolge Stampflis tritt sein aktueller Stellvertreter Daniel Weisskopf an. Der 47-Jährige ist seit 2018 bei der BGV tätig und seit 2015 FeuerwehrInspektor Basel-Stadt. Per 1. Januar 2027 wird Weisskopf die Leitung des Feuerwehr-Inspektorats beider Basel über-nehmen. In diesem Zusammenhang wird er künftig die Funktion des Feuerwehr-Inspektors Basel-Landschaft ausüben und zum Oberst befördert. Der Betriebsökonom FH und Berufsfeuerwehrmann bringt umfassende Kenntnisse und eine grosse Erfahrung im Feuerwehrwesen mit. Bereits in seiner bisherigen Rolle hat er sich massgeblich für die Weiterentwicklung des Feuerwehr-Inspektorats beider Basel eingesetzt.

Auch die Stellvertretung im Geschäftsbereich Feuerwehr wird neu besetzt: Martin Bleuler, 52-jährig und

ebenfalls seit 2018 bei der BGV tätig, übernimmt die Funktion des stellvertretenden Geschäftsbereichsleiters Feuerwehr sowie des Feuerwehr-Inspektors Basel-Stadt. Gleichzeitig wird er zum Oberstleutnant befördert. Bleuler leitet derzeit das Technische Sekretariat der Geschäftsbereiche Feuerwehr und Prävention innerhalb der BGV. Auch er ist Berufsfeuerwehrmann und hat vertiefte Fachkenntnisse in den operativen und organisatorischen Belangen des Feuerwehrwesens. Als Fachexperte im Bereich ABC weist er zudem umfassende Kenntnisse in diesem Spezialgebiet der Feuerwehr auf. Mit dieser frühzeitigen Nachfolgeregelung stellt die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung eine nahtlose Übergabe sicher und setzt weiterhin auf Kontinuität und Kompetenz in der Führung des Feuerwehr-Inspektorats beider Basel.

BasellandschaftlicheGebäudeversicherung

Herausgeberin

Redaktionsleitung

CHRegionalmedienAG

MarcSchaffner

Impressum

OberbaselbieterZeitungmitdenTiteln

«GelterkinderAnzeiger»und«Waldenburger Anzeiger».ISSN1661-6502

AmtlichesPublikationsorgan desKantonsBasel-Landschaft

Auflage:42282Exemplare(WEMF-beglaubigt)

Erscheintwöchentlichjeweilsdonnerstags

AbonnementFr.58.–jährlich,Fr.31.–halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon0619272901(Baselland,Liestal) BrigitteReinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon0619272902(Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat OberbaselbieterZeitung, Rathausstrasse24,4410Liestal BrigitteReinhard,brigitte.reinhard@ chmedia.ch,Tel.0619272902

Todesfälle

Bubendorf

Emma Sutter-Hess, geb. 28. April 1928, von Bubendorf BL und Arboldswil BL. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 12. Februar im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bubendorf statt. Anschliessend wird es um 14 Uhr in der reformierten Kirche eine Abdankung geben.

Gelterkinden

Hedwig Hägler-Hörzer, geb. 6. Mai 1932. Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der evangelischreformierten Kirche Gelterkinden am Freitag, 20. Februar. Besammlung um 14.30 Uhr, Friedhof Gelterkinden.

Peter Moser, geb. 30. Januar 1970. Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Gelterkinden.

Enrico Viscardi, geb. 17. August 1936. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden findet am Mittwoch, 18. Februar um 14.30 Uhr statt.

Vreni Weber-Thommen, geb. 16. September 1933. Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden am Freitag, 13. Februar. Besammlung um 14.30 Uhr, Friedhof Gelterkinden. Rosmarie Wullschleger-Jenzer, geb. 20. August 1932. Wurde auf dem Friedhof Gelterkinden beigesetzt.

Langenbruck

Gertrud Lienhard-Zeller, geb. 1922, gest. 2026, von Holziken AG. Beisetzung: Dienstag, 17. Februar um 14 Uhr auf dem Friedhof in Langenbruck, anschl. Abdankung in der ref. Kirche.

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Solidarität, die ankommt

2x Weihnachten 14 Tonnen Hilfsgüter fürs Baselbiet

Die Solidarität der Schweizer Bevölkerung zeigte sich auch bei der 29. Durchführung der Aktion «2x Weihnachten» eindrücklich. Tausende Privatpersonen und Unternehmen engagierten sich vom 24.Dezember 2025 bis 18.Januar 2026 mit Sachspenden für armutsbetroffene Menschen im Baselbiet. Zur Verteilung in der Schweiz kamen insgesamt 364 Tonnen haltbare Lebensmittel und Körperhygieneprodukte zusammen. Auch im Kanton Basel-Landschaft ist die Wirkung der Aktion spürbar: Das Rote Kreuz Baselland durfte rund 14 Tonnen Hilfsgüter entgegennehmen. Diese wurden an 22 soziale Organisationen im Baselbiet weitergegeben und kommen gezielt Menschen zugute, die mit sehr knappen finanziellen Ressourcen leben. Dazu zählen unter anderem Alleinerziehende, Working Poor oder

arbeitslose Menschen. Die Verteilung der Hilfsgüter fand am 5. und 6. Februar 2026 in der Halle der Autobus AG Liestal statt. Die kostenlose Bereitstellung der Infrastruktur war eine zentrale Voraussetzung für die Durchführung der Aktion im Baselbiet. Das Rote Kreuz Baselland bedankt sich bei der Autobus AG Liestal herzlich für diese Unterstützung, sowie für das grosse Engagement der Freiwilligen, die bei der Organisation und Verteilung der Waren mitgeholfen haben. In der Schweiz leben aktuell 708000 Menschen in Armut. Die Unterstützung aus der Aktion «2x Weihnachten» kann Haushalte punktuell entlasten und schafft finanziellen Spielraum im Alltag. Die Aktion zeigt einmal mehr: Gemeinsam können wir viel bewirken. RotesKreuzBaselland

Vereinsnotizen

Mit frischem Wind ins 151. Vereinsjahr

Druck

CHMediaPrintAG Inserateverkauf CHRegionalmedienAG, Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon0619272670 Fax0619272930 inserate.obz@chmedia.ch Inserateschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

www.chmedia.ch

Am Mittwoch, 4. Februar, versammelte sich die Stadtmusik Liestal zu ihrer 151. Generalversammlung. Im Mittelpunkt standen die Neubesetzung von Vorstandsämtern sowie ein Ausblick auf die kommenden Vereins-Highlights. Für das Amt der Kassierin konnte Regula Siegrist gewonnen werden, die damit neu im Vorstand ist. Das Vizepräsidium bleibt vorerst vakant, doch der Verein hofft, schon bald eine passende Lösung zu finden.

Auch musikalisch gibt es Zuwachs: Neu als Aktivmitglied verstärkt Oliver Kaufmann die Stadtmusik an der Bass-

klarinette und bereichert damit das Ensemble. Neben diesen Entscheidungen wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und das 150-Jahr-Jubiläum gewürdigt. Ein besonderes Highlight des neuen Vereinsjahres wird das Eidgenössische Musikfest in Biel am 15. Mai 2026 sein, auf das sich die Musikerinnen und Musiker bereits freuen.

Mit neuen Gesichtern, frischem Engagement und viel Vorfreude startet die Stadtmusik Liestal in ihr 151. Jahr – vereint durch Musik, Leidenschaft und Gemeinschaft. FürdieStadtmusikLiestal: LindaStocker

Das Rote Kreuz Baselland durfte rund 14 Tonnen Hilfsgüter entgegennehmen. Foto: zVg
Teilnehmende am 5. Gemeindeseminar des Vereins Region Oberbaselbiet. Foto: zVg
Daniel Weisskopf.
Martin Bleuler. Werner Stampfli. Fotos: zVg

Das letzte Blutgericht

Szenische Lesung Ein Theaterstück über den Raubmörder Hyazinth Bayer

MarcSchaffner

«Es war eine andere Zeit...», meinte eine Zuschauerin nach dem Schlussakt. Alle am Tisch waren noch ein bisschen nachdenklich – schliesslich war ihnen gerade geschildert worden, wie ein 29-jähriger Mann mit einem Schwert geköpft wurde, umringt von Schaulustigen, die das «Blutgericht» miterleben wollten. Trotz dem bitteren Ende spendete das Premierenpublikum im Restaurant Kaserne in Liestal einen grossen Applaus für die zehn Mitwirkenden, denen es gelungen war, die letzte Hinrichtung im Kanton Baselland im Jahr 1851 und die Umstände, die dazu geführt hatten, für das heutige Empfinden verständlich und greifbar zu machen.

Die szenische Lesung «Hyazinth» ist ein Projekt der Literarischen Gesellschaft Baselland (LGBL) und basiert auf einem Drama von Lorenz Degen, der bei den vier aktuellen Aufführungen gleich selber die Hauptrolle spielt. Die erste Probe mit dem Kernteam war im Juni 2025, nach und nach kamen die anderen Rollen hinzu und ab November/ Dezember probten alle gemeinsam in einem intensiven Rhythmus. «Hyazinth» erzählt die tragische Geschichte des Raubmörders Hyazinth Bayer, der am 15.Oktober 1851 auf einer Wiese beim heutigen Gestadeckplatz in Liestal hingerichtet wurde. Lorenz Degen, Historiker und den ObZ-Leser/-innen als Journalist und Kolumnist bekannt, orientierte sich an historischen Quellen und verwendete viele Originalzitate, erfand aber auch einzelne Personen.

Die 23 kurzen Szenen treiben die Geschichte zielstrebig voran, den Rahmen gibt ein Erzähler in der Gestalt von Joseph Victor Widmann vor, gespielt von Buchautor und LGBL-Präsident Thomas Schweizer. Der Schriftsteller und Literaturkritiker Widmann (1842–1911) lebte in jungen Jahren in Liestal, wo sein Vater als Pfarrer arbeitete, und beobachtete die Hinrichtung aus der Ferne vom

Dachfenster des Pfarrhauses aus – seiner Mutter zuliebe gesellte er sich nicht zur blutrünstigen Menge im «Gstadig».

Die geldgierige Geliebte Hyazinth Bayer war ein Büchsenmacher, also ein Handwerker, der Schusswaffen herstellt und repariert. Seine weitläufigen Wanderschaften führten ihn von Friedrichshafen am Bodensee nach Liestal, wo er die Fabrikarbeiterin Dorothea Richard (gespielt von Sonja Degen) kennenlernte, die im Niederschöntal arbeitete. Im Stück wird sie als geldgierige Geliebte dargestellt, die den Protagonisten mit ihren Ansprüchen in Bedrängnis bringt und schliesslich zur Bluttat treibt – ob es wirklich so war oder ob hier die Vorurteile der damaligen Richter durchdringen, die in ihrer Erklärungsnot eine Frau als eigentlich Schuldige ausmachten, lässt sich aufgrund der Quellenlage nicht beantworten. Sonja Degen zieht ihre Rolle jedenfalls selbstbewusst und mit augenzwinkernder Bissigkeit durch. Auch Lorenz Degen wirkt überzeugend, wenn er den schwäbisch sprechenden Hyazinth als unbeholfenen, aber sympathischen Freigeist spielt, nicht etwa als

kaltblütigen Mörder. An der Stelle, wo Hyazinth nach der Tat fliehen will, fällt es schwer, kein Mitleid mit ihm zu spüren und ihm nicht zu wünschen, dass seine Flucht gelingen möge.

Unheilvoll dem Ende entgegen Zur Atmosphäre im Stück trägt auch die musikalische Begleitung von Willy Kenz bei. Am Harmonium stimmt er je nach Szene eine fröhliche, unheilschwangere, dramatische oder ironische Melodie an. Auf ein Bühnenbild wird verzichtet, stattdessen werden zeitgenössische Darstellungen, teilweise bearbeitet oder KIgeneriert, an die Wand projiziert. Neben dem Handlungsstrang von Hyazinth wird auch das Leben des Opfers geschildert: Heinrich Wiesner, ein Posamenter aus Bubendorf (gespielt von Franz M. Degen), der eine Familie zu ernähren hat und sich aufmacht, den Lohn für mehrere Monate Heimarbeit bei den Herren Bally in Säckingen abzuholen. Auf der Heimreise begegnet er Hyazinth und offenbart ihm, dummerweise, dass er Geld auf sich trägt – oberhalb von Maisprach schlägt dann der von chronischem Geldmangel geplagte Büchsenmacher zu.

Die übrigen Mitwirkenden zeichnen ein Bild der damaligen Gesellschaft, lassen historische Details einfliessen, von der Textilindustrie bis zum Tunnelbau, und machen das damalige Alltagsleben besser vorstellbar. Auch wenn es heute seltsam klingt, dass vor 175 Jahren viele Leute glaubten, dass es gesundheitliche Vorteile bringt, das Blut von Hingerichteten zu berühren.

Nach den drei Aufführungen in Liestal, Waldenburg und Arlesheim wird «Hyazinth» am 6. März noch in Maisprach gezeigt. www.literatur-bl.ch

103 Teams in Gelterkinden am Start

Vorschau Regionalfinal UBS Kids Cup Team

Am nächsten Samstag organisiert die Leichtathletik Gemeinschaft Oberbaselbiet (LGO) zum zweiten Mal einen Regionalfinal im UBS Kids Cup Team. 103 Teams aus der ganzen Nordwestschweiz stehen in der Gelterkinder Sporthalle «Hofmatt» am Start und kämpfen um die Qualifikation für den Schweizer Final. Sprinten, Springen, Werfen und Laufen sind beim UBS Kids Cup Team gleichermassen gefragt. Insgesamt vier Disziplinen gilt es im Team von fünf bis sechs Teilnehmenden zu absolvieren. Die Nachwuchsathletinnen und -athleten im Alter zwischen sieben und 15 Jahren werden

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in vier verschiedene Alterskategorien unterteilt: von den Jüngsten U10 bis zu den Ältesten U16. Je nach Alterskategorie sind die zu absolvierenden Sprint- und Sprungdisziplinen unterschiedlich konzipiert und tragen illustre Namen wie «Risikosprint», «UBS-Goldsprint», «Swissmilk-Stabweitsprung» oder «Weltklasse Zürich Sprung». Den «Biathlon» und den «Team-Cross» gilt es dann für alle Alterskategorien zu bewältigen. Hierbei sind Treffsicherheit und Ausdauer gefragt. Nach mehrmaliger Organisation von Lokalausscheidungen lädt die Leichtathletikgemeinschaft Oberbaselbiet

(LGO) in diesem Jahr zum zweiten Mal zu einem Regionalfinal im UBS Kids CupTeam. Im Teilnehmendenfeld finden sich Athletinnen und Athleten aus allen Nordwestschweizer Kantonen.

Als besonderes Highlight erwartet die Teilnehmenden der Besuch eines Spitzenathleten aus der Region: Finley Gaio, der Zehnkämpfer vom SC Liestal, wird in der Sporthalle «Hofmatt» in Gelterkinden vor Ort sein, die Medaillen für die besten Teams überreichen sowie den Athletinnen und Athleten für Fotos und Autogramme zur Verfügung stehen. LGO

Weitere Infos: www.lgo.ch

33 Tanzformationen waren am Start

Zum 16. Mal fand am Samstag im Kulturund Sportzentrum Münchenstein die Qualifikation der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und neu auch Solothurn zum School Dance Award 2026 statt. Getanzt wurde in vier Wettbewerbsblöcken mit wechselndem Publikum, die Halle war jeweils mit rund 450 Personen gefüllt. Die beste Bewertung des Tages ging an die «Crew 20» der Primarschule Niederholz aus dem Kanton Basel-Stadt. Die weiteren Tagessiege holten die «Wildberries» (Primatschule Ziefen), E.M.P.I.R.E (Sekundarschule Liestal), «Slayciety» (Gymnasium Liestal), «a-Teen» (Sekundarschule Wasgenring) und «SecretSteps» (Gymnasium am Münsterplatz. Insgesamt 13 Teams qualifizierten sich für den Nordwestschweizer Final am 21. März 2026 im Kongresszentrum Biel. SportamtBaselland

Oberbaselbieter Gruppen auf Podestplätzen PrimarstufeBasel-Landschaft/Solothurn: 1.PSZiefen,Wildberries(Leitung:DavidHirschi, MichaelHirschi) 2.PSZiefen,BeatBreakers(Leitung:Michael Berger)

SekundarstufeIBasel-Landschaft:

1.SekLiestal,E.M.P.I.R.E(Leitung:CeydaCamci, LivHerzog)

3.SekWaldenburgertal,Unique(Leitung: EsmerlindaWellig,IsabelleWenger)

SekundarstufeIIBasel-Landschaft: 1.GymnasiumLiestal,Slayciety(Leitung:Mia Bernheim,ClaudiaWeidmann)

Sirenentest erfolgreich

Am Mittwoch, 4.Februar 2026, wurde in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt.

Im Kanton Basel-Landschaft sind zurzeit drei von den 150 Sirenen wegen Umbauarbeiten ausser Betrieb gesetzt, es konnte somit die Funktionsbereitschaft aller 147 aktiven Sirenen mit dem «Allgemeinen Alarm» getestet werden. 145 Sirenen (entspricht 98,6 Prozent) funktionierten während der ersten Alarmauslösung inklusive der automatischen Wiederholung einwandfrei.

Die zusätzlich durchgeführten Handauslösungen haben ebenfalls funktioniert. Die beiden fehlerhaften Sirenen werden in den nächsten Tagen geprüft und die notwendige Instandstellung vorgenommen. Bei der Sirenenauslösung wurde auch über die Informationsplattform Alertswiss respektive über die Alertswiss-App eine entsprechende Meldung abgesetzt. Diese erreichte die Abonnenten in angemessenem Zeitrahmen.

Sicherheitsdirektion

Brand in Bubendorf

In einer Gewerbeliegenschaft an der Wattwerkstrasse in Bubendorf brach in der Nacht von Sonntag auf Montag, 8./9. Februar, kurz vor 4 Uhr, ein Feuer aus. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte den Brand nach rund drei Stunden unter Kontrolle bringen und löschen, rund 150 Angehörige von mehreren Feuerwehren waren im Einsatz. Personen wurden keine verletzt.

Die Brandursache war bis Redaktionsschluss noch unklar, laut einer Polizeimeldung vom Dienstag könne Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang seien vier junge Männer festgenommen worden. Wegen dem Brand musste der Verkehr umgeleitet werden und auf der WBLinie wurden noch bis Redaktionsschluss Ersatzbusse eingesetzt. ObZ

Dorothea (Sonja Degen) bringt ihren Geliebten Hyazinth (Lorenz Degen) mit ihren materiellen Ansprüchen in Bedrängnis.
Fotos: M. Schaffner
Grosser Schlussapplaus im voll besetzten Restaurant Kaserne in Liestal.
Rang 1 auf Sekundarstufe I Baselland: Die Gruppe «E.M.P.I.R.E» der Sekundarschule Liestal.
Foto: Jasmin Haller
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in einer Gewerbeliegenschaft an der Wattwerkstrasse in Bubendorf zu einem Brandausbruch. Foto: Polizei Basel-Landschaft

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Was es braucht, um Pfarrer zu werden

Ziefen Zum St.-Blasius-Tag befasste sich die Kirchgemeinde mit Pfarrwahlen «von der Reformation bis heute»

MarcSchaffner

Wer im Jahr 1597 im Baselbiet Pfarrer werden wollte, musste vor allem gut auswendig lernen können. Ein simples «Ja» genügte nicht im Frage-Prozedere der Basler Ratsherren und Theologieprofessoren. Da wurde schon mehr erwartet: «Ja ich glaubs one falsch und zweiffel meines Hertzens und folge dem Göttlichen beruff», lautete die korrekte Antwort. Ausserdem durften die Anwärter keine «Weinsäuffer» sein und keine «unehrliche Handthierung» treiben, was auch immer das geheisst haben mag. Die reformierte Kirchgemeinde Ziefen-Lupsingen-Arboldswil lädt seit einigen Jahren am «Bläsitag» (St.-BlasiusTag) in die Kirche St.Blasius in Ziefen zu einem besonderen Anlass ein. Diesmal war das Thema «Von Pfarrwahlen und Inpflichtnahme der Diener am Wort Gottes von der Reformation bis heute» und das hatte einen speziellen Grund: Im Verlauf des Abend präsentierte sich der neu gewählte Pfarrer Hansueli Meier den Anwesenden. Diese waren zahlreich zum «Bläsitag» erschienen. «Das Interesse ist da, das freut mich», sagte Historiker Rémy Suter, der den ersten Teil des Abends bestritt. Er warf einen humorvollen Blick zurück in die lange Liste von Pfarrpersonen, die in Ziefen gepredigt hatten. In vorreformatorischer Zeit waren das Leute wie Ulrich Mulenhart oder Johannes Cuntzli, die ihre Ausbildung an einer Klosterschule oder an der Domschule am Münsterplatz in Basel absolviert hatten. Bibelkenntnisse waren nicht sonderlich gefragt, umso mehr aber die Liturgik, also wie eine Messe abläuft oder, in der Worten von Rémy Suter: «Zu welchem Zeitpunkt rezitiere ich jahrein, jahraus welches Sprüchlein?» Einige der altgläubischen Priester hatten übrigens Frau und Kinder. Das war zwar nach den Vorgaben von Rom unmöglich, aber dem konnte mit einem tiefen Griff ins Portemonnaie abgeholfen werden.

Der neue Ziefner Pfarrer Hansueli Meier erzählte, wie ihn sein jahrelanger Aufenthalt in Bolivien geprägt hat. Auf der Leinwand ein Blick auf die Millionenstadt La Paz

Rémy Suter schilderte mit viel Witz, welchen «Bildungsrucksack» sich die Ziefner Pfarrer in vergangenen Zeiten aneignen mussten und welchen Hierarchien sie unterstellt waren. Fotos: M. Schaffner

Mit der Reformation änderte sich alles – jetzt wurde der Gemeinde das Evangelium auf Deutsch näher gebracht, ausserdem war inzwischen die Universität

Basel gegründet worden, womit die Ausbildung zunehmend anspruchsvoller wurde.

Auch die Organisation des Kirchenwesens modernisierte sich ständig. Im Fall der Kirche St.Blasius war es so, dass sie in wechselndem Besitz von Adelsgeschlechtern und später von Privatfamilien war. Der Rat der Stadt Basel, der bis zur Schaffung der Baselbieter Staatskirche zuoberst in der Hierarchie stand, schickte zeitweise auch Basler Pfarrer nach Ziefen. Erst ab 1833 wurden die Baselbieter Kirchgemeinden und ihre Pfarrer relativ autonom. Bis zum Baselbieter Kirchengesetz, zur Kirchenverfassung und -ordnung sollten jedoch noch weitere rund 120 Jahre vergehen.

Verschiedene Weisen, den Glauben zu leben

Im zweiten Teil des Abends berichtete Pfarrer Hansueli Meier, der in Liestal aufgewachsen ist, von seinen langjährigen Erfahrungen in Bolivien und wie sie ihn geprägt haben. Seine bolivianische Frau ist leider vor zwölf Jahren verstor-

ben, aber mit seiner Tochter besucht er das Land regelmässig. Zu Beginn seiner Zeit in Bolivien arbeitete er mit Kindern und Frauen, unterrichtete Kirchengeschichte an einer Hochschule und arbeitete während den letzten drei Jahren in einer Kirche als Studienleiter.

In der Millionenstadt La Paz träfen die indigene Welt und die westliche Welt zusammen, berichtete Hansueli Meier. Am Beispiel seiner Schwiegergrossmutter – offenbar eine eindrückliche Persönlichkeit – zeigte er, wie verschiedene Traditionen und Weltsichten nebeneinander existieren können. Sie sei methodistisch gewesen, habe aber die indigenen Rituale gelebt und bei der Beerdigung ihres Mannes eine katholische Totenmesse lesen lassen. «Obwohl wir so unterschiedliche Lebenshintergründe hatten und aus ganz unterschiedlichen Kulturen kamen, konnten wir voneinander lernen, Respekt haben und Herzlichkeit spüren», so Hansueli Meier. Die indigene Kultur sage, dass man auch Sachen, die nicht zusammenpassen, nebeneinander stehen lassen könne und dass verschiedene Weisen, den Glauben zu leben, nebeneinander Platz haben könnten. «Auf eine Art war das eine schöne Erfahrung», so Hansueli Meier. Eine Glaubensvariante, die ihm in La Paz begegnete, sei ihm jedoch völlig fremd geblieben: die sogenannten «charismatischen Prediger», die in den Gottesdiensten eine regelrechte Show abziehen. So etwas dürfe man von ihm in der Kirche St. Blasius nicht erwarten, meinte Hansueli Meier schmunzelnd. Am 1.April 2026 wird er in Ziefen als Pfarrer anfangen, inklusive der «Inpflichtnahme», womit der Bogen zum historischen Thema des «Bläsitags» geschlagen ist. Hansueli Meier ist übrigens auch nicht einer, der sich mit einem simplen «Ja» begnügt. «Ich freue mich sehr, gemeinsam auf verschiedenen Glaubenswegen mit Ihnen unterwegs zu sein», sagte der wortgewandte Theologe zum Abschluss seines Referats.

Ziel ist verteilungsgerechte Gesundheitsprävention

Lausen Marcel Tanner, ehemaliger TPH-Direktor, und Hausärztin Kirsten Beckers am Lausner Forum  ErikaBachmann

Caroline Häring eröffnete das Lausner Forum der reformierten Kirche als Präsidentin der seit 2025 fusionierten Samaritervereine (Liestal und Lausen) und informierte über die Tätigkeiten der Samariter Ergolz. Mit Stolz erklärte sie, dass das Samariterwesen bereits seit 134 Jahren aktiv ist und sie trotzdem erst die siebte Präsidentin ist.

Ein flammender Input zu den Infektionskrankheiten Prof. Marcel Tanner war Direktor des Schweizerischen Tropen- und PublicHealth-Instituts (TPH) und leitete an der Uni Basel den Lehrstuhl für Epidemiologie/Public Health und medizinische Parasitologie. In der Corona-Zeit war er Präsident der bundesrätlichen Task Force und Mitglied des Krisenstabs. Mit seinem Impuls-Referat zu den Entwicklungen im Gesundheitswesen erklärte er, dass wir von den ärmeren Ländern lernen können. Diese Länder sind gezwungen, mit wenigen Mitteln

dort Wirkung zu erzeugen, wo der grösste Nutzen liegt. Er schilderte anschauliche Geschichten zu vielen Detailthemen, so dass das Publikum im gut besetzten Gemeindesaal in Lausen an seinen Lippen hing.

Last auf dem Gesundheitssystem ist weltweit gross Eine verteilungsgerechte Gesundheitsprävention und -förderung ist nötig und nur, wenn die Gesellschaft auf der gesundheitlichen und sozialen Ebene Anstrengungen vornimmt, entsteht Zufriedenheit und dies nutzt auch der Wirtschaft.

Mit seinen anschaulichen Folien zeigte er die Weltlage zu den infektiösen Krankheiten auf, wo HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose (die Krankheiten der Armut) dominieren. Er erklärte, wie der Transfer von Erregern von Tieren auf Menschen und wieder zurück entsteht und begründete damit die Notwendigkeit, die Veterinär- und Humanmedizin als Hilfe für eine Gesundheit zu betrachten. Er plädierte für eine möglichst gute Überwachung und zugeschnittene Massnahmen je nach Situation. Der Fokus liegt auf dem frühestmöglichen Entdecken eines Erregers und anschliessend konsequenter Eindämmung. Schliesslich gilt es, in jeder «Scheibe des Käses» (siehe Foto) richtig zu agieren, um im Ganzen wirksam zu sein. Marcel Tanner zog die Zuhörenden mit fachlich kompetenter Themen-Vermittlung in den Bann, kombiniert mit einer grenzenlosen Begeisterung für sein Tun, so gross, dass er zwischendurch fast atemlos durch die Lausner Nacht in den Gemeindesaal rief…!

Die Lausner Hausärztin Kirsten Beckers auf dem Podium Dr. Kirsten Beckers fühlt sich mit ihrer Praxis und ihren Patient/-innen in Lausen wohl. Sie ist in Reinach aufgewachsen und hatte in der Schule einmal die Aufgabe, das Wappen von Lausen zu

Ruth’s Augenblicke

Susi berichtet mir eine Erinnerung und sie ist dabei erst einmal ziemlich verlegen. Sie ist eine äusserst korrekte, ordentliche, sehr anständige Person. Sie ist freundlich und hilfsbereit, will aber um Gottes Willen nie irgendwie auffallen. So war sie bereits in jungen Jahren – angepasst und zurückhaltend höflich. Es ist lange her seit Susis Erlebnis, als sie mit ihrem Einkaufswagen in einer Kaufhausfiliale herum irrte, auf der Suche nach ihrem seit jeher bewährten Deoroller «Mum». (Übrigens ist Mum die erste Marke für kommerzielles Deodorant. Es wurde 1888 in Philadelphia entwickelt). Sie konnte es nirgends entdecken. An einem Schokoladenregal waren zwei junge Männer am umorganisieren. Sie räumten die Pralinenschachteln und Schokoladen in einen Wagen, wahrscheinlich um sie danach neu zu ordnen. Susi nahm all ihren Mut zusammen, und ging auf die Männer zu. «Haben sie Mum?,» fragte sie ganz direkt. Und dann ging es los: «He Heiri, hast du Mum? Die junge Dame fragt uns, ob wir Mum haben. Kommt ganz darauf an worauf, gälled sie...!,» so foppte der eine. Der andere rief, er hätte schon Mum... sie sähe ja reizend aus! Susi packte den Einkaufswagen. Mit hoch erhobenem – aber knallrotem Haupt steuerte sie schleunigst der Kasse zu. Dort war sie noch gar nicht angelangt, als einer der jungen Herren sie antippte, um dann, mit einem Handgriff, ihren Wagen zu stoppen. Er war ihr nachgerannt – und Susi war zunächst sehr empört, bis der lachende Mann sagte, so viel Schokolade wolle sie wahrscheinlich nicht wirklich kaufen! Sie habe ja offenbar Mum in den Knochen – aber diese, seine Wagenladung wolle er nun wieder zurück erobern! Susi glühte vor Verlegenheit. Sie wäre am liebsten im Erdboden versunken. Als der eine Verkäufer ihr grinsend eine Schachtel Pralinen (die sei geschenkt!) in die Hand drückte, und der zweite Mann ihren eigenen Einkaufswagen heran rollte, packte sie diesen, und ging, ganz ohne Mum, raus aus diesem Haus! Sie habe später ihr Deo nie mehr in dieser Filiale gesucht – und überhaupt habe sie sich aus Verlegenheit jahrelang nie mehr dort hinein getraut. Soweit zu Susis Jugenderinnerung. Ich fand diese Begebenheit sehr lustig, und endlich, viele Jahre nach diesem Geschehen, konnte auch Susi lachen. Die Situationskomik hat über die Peinlichkeit gesiegt! Sie japste buchstäblich vor Vergnügen! Gewiss haben wir alle schon Dinge erlebt, über die wir uns genervt haben, aber einige Zeit später ergeben sich daraus die lustigsten Geschichten. Wenn Sie sich demnächst mal ärgern, oder Ihnen etwas peinlich ist, freuen Sie sich! Jahre später haben Sie etwas zu Lachen!

zeichnen. Sie betonte die direkte Beziehung und Ansprache direkt in der Praxis. Der zwischenmenschliche Kontakt ist auch ein wichtiger Teil der Versorgung. Sie nimmt mit Freude die Bedürfnisse der Patient/-innen auf, um dann darauf situationsgerecht einzugehen.

Patient/-innen gehen zum Hausarzt, wenn sie das Gefühl haben, dort gut behandelt zu werden. Der Treiber ist die empfundene Qualität und das Eingehen auf die jeweilige Situation. Für die Gemeinschaftspraxis (in Lausen arbeiten drei Hausärzte) wurde betont, dass die Arbeitsbedingungen attraktiv sind, da die 24-Stunden-Abdeckung via mobile Ärzte erfolgt. Zusammenfassend bestätigte Kirsten Beckers ihre Lust auf die Interaktion mit verschiedenen Menschen. Ihre Motivation ist der Kontakt zu den Leuten, bei dem sie für sie und ihre Lebensgeschichten gerne ein offenes Ohr hat.

Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher

Verkehrsfreies

Stedtli

In der Fasnachtswoche wird der Stadtkern von Liestal wie folgt für den Verkehr gesperrt: Sonntag, 22.Februar, ab 10 Uhr bis Montag, 23. Februar, 12 Uhr. Montag, 23. Februar, ab 17 Uhr bis Dienstag, 24. Februar, 8 Uhr. Mittwoch, 25. Februar, ab 10 Uhr bis Donnerstag, 26. Februar, 12 Uhr. Samstag, 28. Februar, ab 17.30 Uhr bis Sonntag, 1. März, 12 Uhr.

Der Gestadeckplatz dient am Sonntag, 22. Februar, als Ablöschplatz für den Chienbäseumzug. Bereits ab 5.30 Uhr bis Montag, 23. Februar, ca. 12 Uhr kann dieser nicht befahren werden. Auch können während dieser Zeit keine Fahrzeuge aus und in die Tiefgaragen gefahren werden. Die Tiefgarage Ottos/ Denner ist voraussichtlich spätestens ab 24 Uhr wieder komplett zugänglich. ObZ

Podiumsgespräch mit Marcel Tanner (l.), Kirsten Beckers und Christian Tschudin von der Kirchenpflege der Reformierten Kirche Lausen. Fotos: E. Bachmann

Ein Musik-Fest beim

«Hear&Now»

Liestal Evelyn und Kristina Brunner in der Kulturscheune

ErikaBachmann

Im Rahmen des zum 7. Mal veranstalteten Musikfestivals «Hear&Now» in Liestal war die voll besetzte Kulturscheune in Liestal das geeignete Lokal für die Schwestern Evelyn und Kristina Brunner aus dem Berner Oberland. Sie waren nicht zum ersten Mal da und betonten die Gastfreundschaft des Hausherrn Werner Leupin sehr. Die Beiden zauberten auf ihren Instrumenten (Schwyzerörgeli, Cello und Kontrabass) mit spielerischer Souveränität Melodien unterschiedlichster Stilrichtungen und mit wechselndem Rhythmus. Sie hielten, neben ihrer Konzentration auf ihre schöne Musik, einen vertrauten und manchmal verschmitzten Augenkontakt und vermittelten den Eindruck, das Gespielte auch selbst zu geniessen. Evelyn und Kristina Brunner wechselten ihre Instrumente mehrfach und gestalteten die, mehrheitlich selbst komponierte, eigene Klangwelt. Sie spielten abwechselnd auf drei verschiedenen Schwyzerörgeli, die sich in der Tonart, Stimm- und Klangfarbe unterschieden. Dabei benötigten sie selten Notenvorlagen und konzentrierten sich ganz auf den Moment.

Eigene Kompositionen mit spannenden Titeln Bei ihren selbst komponierten Stücken wird von ihnen oft erst im Nachhinein dokumentiert, was unter dem jeweiligen Titel gespielt wird. Die Schwestern komponieren Beide und nennen ihre Titel zum Beispiel «schwindelfrei» oder «Rückenwind» und am Ende des Programms kam dann auch der «Gegenwind» zum Vorschein.

Dazwischen kam doch auch ein klassischer Ländler zur Aufführung, zum Beispiel «das Rondell» im Dreiviertel-

takt. Zwischendurch wurde das Cello vom Sound her fast zur Gitarre und man konnte die Titelnamen in der Musik durchaus erahnen und sie sich bildlich vorstellen. Die Instrumente erzählten im Spiel Geschichten, die man gerne mitging. Und einen ganz neuen Titel, der noch gar keinen Namen besitzt, gab es auch. Die Kreativität der Beiden war beeindruckend. Neben dem Komponieren und Auftreten geben die Schwestern Unterricht zu ihrem Instrument Schwyzerörgeli und freuen sich über das anhaltende Interesse dafür.

Der Mix aus Cello, Schwyzerörgeli und Kontrabass Die Musikerinnen begeisterten mit ihrer

warmherzigen Bühnenpräsenz. In ihrer Kindheit wuchs die musikalische Vertrautheit mit dem Schwyzerörgeli aus dem Vorbild des Vaters. Sie bedienten die Instrumente mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und Fingerfertigkeit. Der Kontrabass wurde von Evelyn Brunner abwechselnd mit den Händen oder dem Kontrabassbogen gespielt, so dass ihm verschiedenste Töne entlockt wurden. So entstand in ihren Eigenkompositionen eine berührende Atmosphäre, die das Publikum ganz still aufsaugte und genoss. Der Applaus war herzlich und umfangreich. Mit einer Zugabe wurde ein schönes Matinee-Konzert und vielen glücklichen Gesichtern beendet.

Pu der Bär eroberte die Herzen des Publikums

Liestal Margrit Gysin erzählte im Theater Palazzo

UrsulaRoth

Eduard Winnie der Pu, die weltbekannte Geschichte, wurde von einem Vater für seinen Sohn geschrieben. Diese fand so grossen Anklang, dass zahlreiche Folgegeschichten entstanden. Margrit Gysin, die bekannte Figurenthecaterspielerin, hat die Geschichte auf Mundart erzählt und so, dass es für Kinder ab vier Jahren verständlich ist. Vergangenen Sonntag gab sie im Kulturhaus Palazzo in Liestal zwei Vorstellungen.

Eduard Winnie Pu entdeckte eine Biene, die ständig herumschwirrte. Das brachte ihn auf eine gute Idee. Winnie Pu ging los und traf auf viele verschiedene Dinge, mit denen er sich auseinandersetzen musste.

Der unerschrockene Bär erlebte so einiges. Im Nu eroberte er die Herzen von Gross und Klein im Publikum. Immer wieder bezog die Geschichtenerzählerin die Kinder im Zuschauerraum mit ein. Diese reagierten zuerst zögerlich, doch

dann machten sie ganz gefesselt mit. Die Requisiten hatte Margrit Gysin alle selbst entworfen und gebastelt. Es war faszinierend, wie diese einfache Geschichte das Publikum fesseln konnte. Zum Schluss durften die Besucher zu der Künstlerin, um die Requisiten zu bewundern oder Fragen zu stellen. Die Künstlerin mit Jahrgang 1949 war Absolventin einer Theaterschule. Sie arbeitete als Heilpädagogin und Puppenspieltherapeutin. Seit 1976 ist sie freischaffende Figurentheaterspielerin. Sie arbeitete an Fachhochschulen im Inund Ausland. Auch am ehemaligen Kindergartenseminar in Liestal gab sie Kurse. Ihre Aufführungen zeigte sie schon auf der ganzen Welt.

Der im Theaterbetrieb engagierte Remo Hofer und seine Frau empfingen die Besucher. Remo Hofer ist zuversichtlich, dass das Palazzo weiterhin bestehen kann. Was sehr zu hoffen ist. Für die Aufführung von Winnie Pus Geschichte war das Palazzo ein sehr würdiger Ort.

Volg-Rezept

Lemon Posset

Zutaten (für 4 Personen)

4 Förmchen von je 2 dl Inhalt

2 Zitronen, heiss abgespült, abgeriebene Schale

1,25 dl frisch gepresster Zitronensaft, 2 bis 3 Zitronen

125 g Puderzucker

5 dl Vollrahm

200 g Tiefkühl-Himbeeren, angetaut 4 Butterbiscuits, z.B. Zitronenblätter Puderzucker

Zubereitung

1. Zitronenschale und -saft mit Puderzucker aufkochen, ca. 5 Minuten leicht zu einem Sirup einköcheln.

2. Rahm erhitzen, bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Zitronensirup unter Rühren dazugeben. Durch ein Sieb in einen Massbecher giessen.

3. Masse in die Förmchen giessen, auskühlen lassen. Zugedeckt 4 bis 5 Stunden oder über Nacht kühl stellen. Mit Himbeeren und Biscuits garnieren, mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Evelyn und Kristina Brunner wechselten ihre Instrumente mehrfach. Foto: E. Bachmann
Margrit Gysin erzählt eine Geschichte über Winnie Pu im Kulturtheater Palazzo.
Foto: U. Roth

Zuweilen war es sehr lustig, als die Nachwuchs-Kunstturner als Hühner verkleidet auftraten.

Bewegung und Musik in Verbindung

«Soul of Gym» Turnkunst, Tanz und Live-Musik im NKL in Liestal unter dem Motto «Wo Musik bewegt»

MichaelHerrmann

Am vergangenen Wochenende stand das NKL in Liestal ganz im Zeichen von Bewegung, Rhythmus und sportlicher Kreativität. Mit der 18. Ausgabe von «Soul of Gym» präsentierte der Verein eine Turnshow, die sich bewusst von klassischen Vorführungen abhebt und auf die Verbindung von Turnen, Tanz und live gespielter Musik setzt. Im Zentrum des Konzepts steht seit jeher die Live-Begleitung: Alle Darbietungen werden ohne Konserve aufgeführt und entstehen im direkten Zusammenspiel mit der Musik. Jährlich wechselt dabei die Stilrichtung, was neue Impulse setzt und den Mitwirkenden viel Flexibilität abverlangt. In diesem Jahr sorgte die Band The Revatos für den musikalischen Rahmen. Mit einer Mischung aus Tex-Mex, Latin, Country sowie Rock- und Pop-Elementen gaben sie ihr Debüt an der Veranstaltung und prägten die Atmosphäre der beiden Abende entscheidend mit.

Grossaufgebot an Turnerinnen und Turnern Rund 90 Turnerinnen, Turner und Tänzerinnen standen insgesamt auf der Bühne. Neben den vereinseigenen Gruppen waren auch mehrere Gastformationen eingeladen, die das Programm vielseitig ergänzten. Auftritte von Rhönrad TV Liestal, dem Duo Josh & Cloé, dem TSV Bubendorf sowie Miesgoat sorgten für

Abwechslung und unterschiedliche Ausdrucksformen. Jede Formation brachte ihren eigenen Stil ein und erzählte mit ihrer Darbietung eine individuelle Geschichte.

Auch in der Pause blieb das Publikum nicht ohne Unterhaltung. In der grossen Halle nebenan zeigten die Trampolin-

springerinnen und -springer einen kurzen Einblick in ihr Können. Mit präzisen Sprüngen gaben sie einen Vorgeschmack auf ihre kommenden Einsätze an den Trampolin-Europameisterschaften im April in Portugal. Die fast ausverkauften Vorstellungen am Freitag- und Samstagabend unter-

strichen das grosse Interesse an der Turnshow. Das Publikum reagierte mit anhaltendem Applaus und würdigte sowohl das sportliche Niveau als auch die kreative Umsetzung der einzelnen Nummern. Humorvolle Szenen wechselten sich mit kraftvollen und technisch anspruchsvollen Elementen ab.

«Soul of Gym» zeigte einmal mehr, wie vielseitig Turnen sein kann, wenn Bewegung, Musik und Ausdruck zu einer stimmigen Einheit verschmelzen. Die Veranstaltung bot nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch ein unterhaltsames Gesamterlebnis, das beim Publikum nachhaltig Eindruck hinterliess.

The Revatos spielten zum ersten Mal am Soul of Gym.
Zur passenden Musik tanzten auch die Cowgirls.
Der TV Liestal zeigte auf dem Rhönrad sein Können.
Miesgoat sprangen enorm hoch.
Kurz vor der EM im April wurden Sprünge in der Pause gezeigt. Fotos: M. Herrmann
Der Nachwuchs überzeugt bereits mit grossem Können.
Josh & Chloé zeigten eine gefühlvolle Darbietung.
Die Kunstturner waren als Cowboys unterwegs.
Ausdruck und Passion, schon bei den Jüngsten zu sehen.
Der TSV Bubendorf zeigte eine ausdrucksstarke Choreografie am Stufenbarren.

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Holt das Popcorn raus!

Marabu Gelterkinden Rondo-Chor Itingen auf musikalischer Filmreise

ErikaBachmann

Der Rondo-Chor Itingen hatte Grosses vor und lud ins Marabu in Gelterkinden zur Reise in die Filmmusik: «Holt das Popcorn raus». Dazu gab es eine offene konzertante Generalprobe. Unterstützt wurde der Chor von drei Musiker/-innen, nämlich Lucy am Bass, David an den Drums und Nicolo am Klavier. Der Chor besteht aus 36 mehrheitlich weiblichen Sängerinnen und einigen Sängern aus der Umgebung von Itingen, die einfach Spass am Singen haben. Weitere Mitsingende, vor allem Männer, sind zur wöchentlichen Probe herzlich willkommen. Der Chor wird von Gabi Häusler (Lausen) präsidiert und von David Fasold dirigiert.

Bekannte Soundtracks, die verzaubern

Die Filmreise mit unvergesslichen Soundtracks und bewegenden Melodien startete mit den «Blues Brothers», ging mit dem «Pink Panther» weiter, führte

nach London zu Mary Poppins (als Sängerin Franziska Müller mit rotem Schirm), die mit einem Medley von drei Liedern besungen wurde, und kam dann beim Zauberer von Oz mit «Somewhere over the Rainbow» an. Auch Leonard Cohens «Hallelujah» durfte nicht fehlen, um dann zum Filmwerk «Lion King» mit einem Medley «Hakuna Matata» zu kommen, so dass sich das Publikum sicher «keine Sorgen machen sollte». Der in weiss-schwarz mit einzelnen silber und gold glänzenden Streifen gekleidete Chor gab auf der Bühne ein harmonisches Bild ab und die Freude am Singen war in allen Stücken klar sichtbar. Vermutlich gehen beim Singen wirklich alle Sorgen dahin und so wurden alle, die (Film-)Musik lieben, von den verschiedenen Stimmen verzaubert.

Auch die Schlange «Kaa» war vor Ort

Bei den Liedern zum Dschungelbuch erschien dann sogar die Schlange «Kaa» als Stofffigur auf der Bühne und wurde

von Caroline Mislin singend gut gebändigt. Natürlich durfte auch das Lied der «Titanic» mit dem Untergang vom April 1912 nicht fehlen und so wurde «My Heart Will Go On» intoniert.

In den weiteren Stücken des Chorkonzerts war weiter James Bond mit dem «Skyfall» präsent und bei «Always Look on the Bright Side of Life» aus Monty Python’s «Life of Brian» wurde das Publikum zum rhythmischen Mitklatschen eingeladen.

Nach dem Dank an alle Helfenden und ans Publikum, das schon die Generalprobe gut besuchte, wurde das Finale mit sechs Stücken aus der «West Side Story» besungen.

Das Marabu war bei der Aufführung am Sonntag ausgebucht. Schade für die Leute, die leider nicht mehr hinein durften. Das Konzert wurde sogar per Lautsprecher ins Foyer übertragen. Das Publikum verdankte den Auftritt mit viel Applaus und die kleineren Pannen wurden in der richtigen Aufführung bestimmt unsichtbar gemacht.

Neuer Präsident

Ein Bahnhof will seine Bushaltestelle zurück

Petition 651 Ja zur Reaktivierung der Haltestelle

Um die Anschlüsse auf die zwei Schnellzugshalte in Gelterkinden zu gewährleisten, wurde mit dem Fahrplanwechsel vergangenen Dezember die Postautohaltstelle Bahnhof Tecknau ersatzlos gestrichen und die Haltestelle Mitteldorf weiter entfernt an die Wenslingerstrasse verlegt. Dies, obwohl mehrere Einwohner/-innen von Tecknau und Oltingen als auch die Gemeinde Tecknau im Vorfeld diverse Argumente gegen diesen Schritt vorbrachten. Nun hat vergangene Woche eine Gruppe aus vier Tecknauer/ -innen und einer Wenslingerin eine Petition mit 651 Unterschriften beim Landund Regierungsrat eingereicht. Von der Streichung der Postautohaltestelle am Bahnhof Tecknau sind nicht nur ältere und geheingeschränkte Quartierbewohnende oberhalb des Bahnhofs betroffen. Auch diejenigen aus dem unteren Dorfteil können nun nicht mehr mit dem Bus zum Bahnhof Tecknau fahren. Somit entfällt die Umsteigemöglichkeit auf die S3 in Tecknau – auch für Postautobenützende aus Oltingen und Wenslingen. Für diese gibt es nur noch die längere und teurere Variante via Bahnhof Gelterkinden als Umsteigeort, in der SBB-App existiert der Bahnhof

Tecknau in dieser Funktion nicht mehr. Da eine Reaktivierung frühstens auf den nächsten Fahrplanwechsel möglich wäre, ist das Petitionsteam zuversichtlich, dass mit wenigen Anpassungen beides möglich ist, also Reaktivierung der Postautohaltestelle am Bahnhof Tecknau sowie die allseits geschätzten Schnellzugsanbindungen sicherzustellen. Selbstverständlich bei gleichzeitiger Streichung der Haltestelle Mitteldorf. Damit würde auch das Gefahrenpotential an der neuverlegten Haltestelle Mitteldorf wegfallen, wo es insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten zu gefährlichen Überholmanövern des wartenden Postautos kommt – keine fünfzig Meter vom Fussgängerstreifen entfernt. Erstaunt zeigen sich die Initianten der Petition, dass offensichtlich nie in Erwägung gezogen wurde, die Haltestelle Mitteldorf anstelle des Bahnhofs zu streichen – existiert am Bahnhof doch bereits eine für alle Verkehrsteilnehmer sichere Wartezone für den Bus, eine unmittelbare Anbindung des BahnhofsQuartiers an den Bus sowie des gesamten Einzuggebietes der Linie 103 an den Bahnverkehr via Bahnhof Tecknau.

Gelungener Start ins Jubiläumsjahr

Junas Reise ins All

gennehmen. Für die Vereinsmeisterschaft wurden Auszeichnungen abgegeben (1. Samuel Strub 697 Punkte, 2. Fabienne Strub 691 Punkte, 3. Hansruedi Fritz 689 Punkte).

Der Junioren-/Jungschützinnenkurs wurde zusammen mit allen Vereinen im Homburgertal zentral auf der Schiessanlage Burechrache durchgeführt. Viele tolle Resultate zeigen, dass diese Zusammenlegung der richtige Weg ist. Dieser Ausbildungskurs findet auch im 2026 in gleicher Version statt, Anmeldungen sind jetzt schon möglich.

Der Höhepunkt im 2026 wird das Eidgenössische Schützenfest in Chur sein. Die Anmeldung ist erfolgt, das Training kann beginnen und somit steht guten Resultaten nichts im Wege. Gut Schuss! SamuelStrub

Läufelfingen Jahresversammlung des Schützenbunds Nach einer Zeit der Vakanz wurde an der 127. Jahresversammlung des Schützenbunds Läufelfingen Kevin Handschin als Präsident gewählt. Sein Werdegang beim Schützenbund startete er schon als Junior. Damals hat er seinen ersten geschossen Kranz so lange getragen, bis dieser von der Befestigung abgefallen ist. Wir hoffen, dass dieser Stolz aufblüht und in den Verein übertragen werden kann. Denn zwei Vakanzen im Vorstand sind immer noch zu besetzen. Das Vereinsjahr hat in gewohntem Rahmen stattgefunden. Es wurden diverse regionale Anlässe besucht. Die Vereinsreise führte die Schützen ans historische Stoss-Schiessen nach Gais. Im Feldstand wurde auf handgezeigte Scheiben geschossen, als Vereinspreis konnten sie einen Laib Bergkäse entge-

Tennis Senioren feiern 100 Jahre Clubgeschichte

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres des TC Gelterkinden wurden alle Seniorenmitglieder zu einem unvergesslichen Event auf der Anlage eingeladen.

90 Mitglieder hat das OK für das Jubiläumsjahr unter der Leitung von Oliver Muhmenthaler auf die Anlage eingeladen. Über 60 Senioren folgten der Einladung und erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit vielen nostalgischen Erinnerungen.

Höhepunkt war sicher das Auspacken eines neuen Schaukastens, der die 100 jährige Geschichte des TCG in verschiedenen Anekdoten und Bildern darstellt. In einem Quiz konnten die Eingeladenen ihr Wissen und ihre Ausdauer beim

Ansehen der verschiedenen Archivdokumente unter Beweis stellen. Beim Cornball (eine Art Boule) waren einige der Passiven erstmals auf den Redcourt Allwetterplätzen, die in der Anlage in der Sportzone in der Halle und draussen verlegt wurden. Ein Film zur Entstehung dieser Anlage und weitere Spiele rundeten das Angebot ab. Der Clubbeizer Massimo Rizzo verwöhnte mit einem Team Freiwilliger die Gäste nach dem Apéro mit einem Canneloni-Menü. Weitere Clubmitglieder sorgten für die Livemusik (Claudio Profico) und den Live Fotostream (Ralph Messmer mit RMArt).

AdrianWidmer

pr. Drei Jahre nach Erscheinen ihres ersten Kinderbuchs konnte Martina Sonderegger im Dezember die 200 frisch gedruckten Exemplare von «Junas Planetenreise» in den Händen halten. Ihr Wunsch war es, eine Fortsetzung des Erstlingswerks «Junas Traumreise» aufs Papier zu bringen. Als sie die Zusage ihrer Illustratorin bekam, begann Martina Sonderegger sofort mit dem Verfassen des Manuskriptes. Vom Startschuss bis zum fertigen Buch war es ein langer Weg. Wichtig waren der Autorin insbesondere charakterstarke Bilder, welche die Fantasie anregen. Zudem liess Sonderegger auch diesmal das Manuskript korrekturlesen und beauftragte für den Druck dieselbe Druckerei wie beim ersten Mal. Der Schreibprozess war diesmal anspruchsvoller, da sich Martina Sonderegger zunächst in die faszinierende Welt der acht Planeten unseres Sonnensystems einlesen wollte. Als promovierte Naturwissenschaftlerin war es ihr wichtig, innerhalb der Fantasiegeschichte wahre Fakten zu beschreiben. Das Buch kann über ihrer Website www.mysonderegger.ch bestellt werden.

Samuel Strub, Gewinner Vereinsmeisterschaft, Fabienne Strub, 2. Vereinsmeisterschaft, und Kevin Handschin, neuer Präsident (v.l.). Foto: zVg
MajaColetti
Landschreiberin Beatrice Heer Dietrich (links) nimmt die Petition entgegen: Heini Rentsch, Martha Binggeli, Maja Coletti und Myrta Scherer. Foto: zVg
Der Rondo-Chor Itingen begeisterte das Publikum im Marabu in Gelterkinden.
Foto: E. Bachmann
Der Schaukasten mit der 100 jährigen Geschichte des Tennisclubs Gelterkinden
wird von OK-Präsident Oliver Muhmenthaler und der Präsidentin des Clubs Caroline Hug ausgepackt.
Foto: zVg
Martina Sondereggers neues Buch.Foto: zVg

Region Gelterkinden

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Samstag, 14. Februar

15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum

Sonntag, 15. Februar

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfrn. Annina Völlmy. Predigttext: Joh 4,5–15. Thema: «Quelle in der Wüste – mehr als ein Schluck Wasser». Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Terre des Hommes, Schweiz. Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24. Dieser Gottesdienst wird auch als Livestream übertragen. Link auf www.ref-gelterkinden.ch

Mittwoch, 18. Februar

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

Donnerstag, 19. Februar

14.00 Trauer Café im Unterrichtshüsli mit Sozialdiakonin Katja Maier

Amtswochen

9. bis 22. Februar, Pfrn. Annina Völlmy; 23. Feb. bis 1. März, Pfr. Eric Hub

Ferien

Pfr. Eric Hub vom 14. bis 21. Februar; Pfr. Samuel Maurer vom 21. bis 28. Feb. Danke für die Kollekten

Für «Kiriat Yearim» in Israel vom 25.1. aus dem Gottesdienst in Gelterkinden CHF 367.50

Für das CVJM aus dem APH CHF 53.00 und vom 1.2. Gottesdienst CHF 117.00

Aus dem Morgengottesdienst in Tecknau am 1.2. für die mission21 (Ernährungssouveränität, kantonal) CHF 225.00

Aus dem ökum. Friedensgebet am 25.1. für Flüchtlinge CHF 101.00

Leser schreiben

Gute Idee, falsches Instrument

Der Ausbau der Solarenergie ist sinnvoll und wird von vielen mitgetragen. Doch die Solar-Initiative wählt das falsche Instrument. Statt gezielt zu fördern, setzt sie auf starre Pflichten. Eigentümer sollen bestehende Gebäude nachrüsten, weitgehend unabhängig von Kosten, Nutzen oder technischer Machbarkeit. Das ist weder effizient, noch fair. Trotzdem drohen hohe Investitionen, die sich kaum amortisieren lassen. Diese Kosten tragen nicht nur Eigentümer. Sie führen zu höheren Mieten und Preisen und treffen damit auch Familien und KMU. Zusätzlich braucht es einen teuren Ausbau der Stromnetze, um den zusätzlichen Solarstrom überhaupt aufnehmen zu können. Auch diese Kosten werden über Gebühren auf alle verteilt. Dabei bestehen bereits heute klare bundesrechtliche Vorgaben für Neubauten sowie kantonale Förderprogramme. Diese setzen dort an, wo Solar sinnvoll ist. Zwang hingegen führt zu Bürokratie und Fehlanreizen. Dass Regierungsrat und Landrat die Initiative ablehnen, zeigt: Sie geht zu weit. Wer Solarenergie stärken will, sollte auf Vernunft setzen. Darum Nein zur Solar-Initiative.

SandraJenni,Landrätin

Energie aus eigener Hand

Seit wir auf unserem Dach Solarpanels montiert haben, können wir einen Grossteil unseres privaten Stromverbrauchs kostengünstig selber herstellen – eine Tatsache, die mich immer wieder fasziniert. Die Solar-Initiative, über die wir am 8. März abstimmen, sieht im Baselbiet eine Solarpflicht für Neubauten vor. Industrie-, Gewerbe- und öffentliche Bauten sollen bis 2035 nachgerüstet werden.

Mit einem Ja zur Solarinitiative können wir im sonnenreichen Baselbiet unsere Energieabhängigkeit vom Ausland deutlich verringern. Es ist gut zu wissen, weniger von ausländischen Energien abhängig zu sein – gerade auch in unsicheren Zeiten. Ein Ja zur Solarinitiative ist für mich ein Ja für eine lebenswerte, sichere Zukunft.

AnnemarieSpinnler,Gelterkinden

Allgemein

Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, nicht in den Schulferien

Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, nicht in den Schulferien

Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof Feiern auf dem Sonnenhof: ab 12.2. Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30

Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, nicht in den Schulferien

Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 15. Februar 9.30 Eucharistiefeier

Dienstag, 17. Februar

18.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 18. Februar 18.00 Eucharistiefeier zu Aschermittwoch

Donnerstag, 19. Februar

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 15. Februar 9.30 Eucharistiefeier ital.

11.00 Kommunionfeierfeier

Mittwoch, 18. Februar

18.00 Eucharistiefeier dt./ital. zu Aschermittwoch

Donnerstag, 19. Februar

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

Freitag, 20. Februar

10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

19.00 Lobpreis Gottes mit Anbetung Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 12. Februar

14.00 Treffen 60+

Freitag, 13. Februar

19.00 Lesung «Ich liebe dich, weil ich dich brauche». Apero ab 18.30

Samstag, 14. Februar

12.00 Samstagsbuffet exklusiv, Arman kocht armenisch

Sonntag, 15. Februar

10.15 Gottesdienst mit Gottfried Zbären

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Samstag, 14. Februar

19.00 Andacht zum Valentinstag in der Kirche Ormalingen mit Pfarrer Detlef Noffke

Rund um meine Kirche

Silbergarten

Mittwoch, 11. Februar, 14.00, Seniorentheater Sissach mit dem Stück

Entscheide gemeinsam treffen

Die Schweiz zeichnet sich durch eine starke demokratische Tradition aus, die auf Mitwirkung und Mitverantwortung der Bevölkerung beruht. Die TCS-Initiative zur Einführung einer obligatorischen Volksabstimmung über Tempo30-Regelungen unterstreicht dieses Prinzip der Mitbestimmung. Mehr direkte Demokratie kann dazu beitragen, die Legitimität politischer Entscheide zu erhöhen und deren Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken. Gleichzeitig ist jedoch zu berücksichtigen, dass flächendeckende Volksabstimmungen mit erheblichen rechtlichen und finanziellen Aufwendungen verbunden sind. Vor diesem Hintergrund hat der Landrat einen ausgewogenen Gegenvorschlag erarbeitet und empfiehlt diesen

zur Annahme. Der Gegenvorschlag sieht vor, dass Entscheide über die Heraboder Heraufsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf Kantons- und Gemeindestrassen künftig dem Einwohnerrat beziehungsweise der Gemeindeversammlung vorgelegt werden müssen. Damit wird eine demokratische Mitwirkung sichergestellt, ohne die Gemeinden unverhältnismässig zu belasten. Solche Abwägungen zwischen demokratischer Mitwirkung, Praktikabilität und finanzieller Verantwortung gehören zu den Kernaufgaben von Parlamenten und Gemeinderäten. Aus diesen Gründen stimme ich zweimal Ja zu mehr Demokratie bei Tempo 30.

ManuelaSchällibaum, GemeinderätinGelterkinden

Vernünftig entlasten

Am 8. März haben wir die Chance, unseren Kanton attraktiver für den Mittelstand zu gestalten. Die Prämienabzugsinitiative bietet eine echte Entlastung für alle Steuerzahler, indem man die selbstgetragenen Krankenkassenprämien vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen kann. Das ist ein direkter Vorteil für alle Einwohner in Baselland. Im Gegensatz dazu ist die Individualbesteuerung ein trügerisches Versprechen. Sie begünstigt vor allem reiche Doppelverdiener und verkompliziert das Steuersystem unnötig. Zwei Steuererklärungen auszufüllen, Vermögenswerte, Abzüge aufteilen,

etc. – das belastet nicht nur die Steuerpflichtigen, sondern auch unsere Behörden mit zusätzlichem Aufwand. Von 1,7 Millionen mehr Steuererklärungen spricht man schweizweit. Dass dies mit dem heutigen Personalbestand bewältigt werden kann, ist eine Illusion. Ein bürokratischer Moloch ohne jeglichen Mehrwert wurde hier produziert. Deshalb empfehle ich ein Ja zur Prämienabzugsinitiative und ein Nein zur Individualbesteuerung. Diese Entscheidungen fördern Gerechtigkeit und verhindern bürokratische Belastungen.

RaphaelWiesner PräsidentSVPGelterkindenu.U.

Eine starke Stimme

Wer Gelterkinden politisch voranbringen will, braucht im Gemeinderat Menschen mit klarem Kopf, Verlässlichkeit, politischer Erfahrung und der Fähigkeit, unterschiedliche Anliegen zusammenzubringen. Genau das bringt Sandra Grossmann mit. Sie vertritt ihren Standpunkt sach-

«dr Chueflade-Prinz», ein Schwank von Lukas Bühler in der MZH Maisprach. Mit Kaffee und Kuchen

Reformierte Kirchgemeinde

Ormalingen-Hemmiken

Freitag, 13. Februar

18.30 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus

Ormalingen

Samstag, 14. Februar

19.00 Andacht zum Valentinstag in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Sonntag, 15. Februar

Dieser Gottesdienst entfällt, gerne verweisen wir auf unsere Nachbargemeinden.

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 19. Februar 10.00 Pfarrer Detlef Noffke

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 15. Februar 11.00 Mehrzweckhalle Wenslingen. Gottesdienst «Brot für Alle» mit Pfr. Andreas Marti, Pfr. Daniel Frei und Team, Ukrainisches Musikensemble, Projekt Solidarität mit der Ukraine

Amtswoche 9. bis 22. Februar, Pfr. Andreas Marti www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden

Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 12. Februar, Ausflug, Bowling

in Trimbach. Infos Zeit und Treffpunkt im Chat.

Sonntag, 15. Februar 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Brot für alle, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für die ök. Kampagne Mittwoch, 18. Februar 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen.

Donnerstag, 19. Februar 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Freitag, 20., bis Samstag, 28. Februar. Kontakttelefon Rümlingen: 079 325 46 03 Läufelfingen: 079 713 54 80

Sonntag, 22. Februar 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Susanne MüllerSenn. Kollekte für Surprise Mittwoch, 25. Februar 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Eine gute Wahl

In Gelterkinden zeichnet sich eine spannende Gemeinderat-Ersatzwahl ab. Authentisch, verwurzelt und umsichtig trifft auf pragmaisch, entscheidungsstark und gemeinsam ans Ziel. Als Einwohner haben wir die Wahl über zwei hervorragende Kandidaten für ein Amt, welches viel Engagement abverlangt und man sich gerne exponieren muss. Ich entscheide mich für Hans Wieser als eine Person mit Weitblick, einem Flair für Zahlen und als Brückenbauer zwischen Menschen mit unterschiedlichen Haltungen. Ich erlebe ihn als guten Zuhörer als auch pragmatisch in der Lösungsfindung. Er entscheidet nicht über eilig, sondern überlegt und lässt sich kritisch von Fakten leiten. Hinzu kommt, dass Hans Wieser eine überaus empathische, offene Person ist. Er trägt stets einen

Schalk in seinem Gesicht und stahlt eine gesunde Jugendlichkeit aus, trotz «fortgeschrittenem» Alter. Dies sind alles Attribute, welche ich als Wähler von einem Gemeinderatsmitglied erwarte. Ein Amt, für welches ich grössten Respekt habe und welches unsere schützenswerte direkte Demokratie verkörpert. Aber auch ein Amt, welchem man in Gelterkinden nicht immer Dankbarkeit entgegen bringt, und in dem man nörgelnden Kritikern ausgesetzt ist. Ich bewundere beide, Hans Wieser wie Sandra Grossmann Oldani, für ihren Mut und ihre Passion, sich für uns Einwohner einzusetzen. Ich wünsche beiden viele schöne Erfahrungen im Wahlkampf und natürlich ein paar Stimmen mehr für Hans Wieser. AndreasBiland,Gelterkinden

Noëmi Marbot als Friedensrichterin

Am 8. März steht die Nachwahl für eine/n Friedensrichter/-in im Wahlkreis Gelterkinden an. Noëmi Marbot bringt für dieses Amt ideale Voraussetzungen mit. Als Anwältin bei einer Rechtsschutzversicherung, als ehemalige Expertin der Mietschlichtungsstelle und nicht zuletzt auch als Mitglied der Sozialhilfebehörde Gelterkinden kann Noëmi Marbot mit ihrem ausgesprochenen Verhandlungsgeschick den Ratsuchenden helfen, bei Streitigkeiten eine gütliche Einigung zu finden. Damit lassen sich viele aufwändige und teure Gerichtsverfahren vermeiden. Deshalb werde ich Noëmi Marbot auf meinen Wahlzettel schreiben. RolandLaube,Gelterkinden

Bewährt und engagiert

Erfahrung für Gelterkinden

lich und nachvollziehbar, hört zu und findet Lösungen, die tragen. Darum unterstütze ich Sandras Kandidatur und freue mich darauf, wenn sie Gelterkinden künftig im Gemeinderat mitprägen wird.

RemoSchraner,Fraktionspräsident GemeindekommissionGelterkinden(SP/Grüne/EVP)

Sandra Grossmann kenne ich seit vielen Jahren als Mutter von Schüler/-innen, als Lehrerin und als ehemalige Kollegin in der Gemeindekommission. Wo immer ich ihr begegne, trifft folgendes zu: Sie überzeugt mich. Sie ist intelligent, engagiert, bescheiden, drängt sich nie vor und vor allem ist auf sie Verlass. Wenn sie jetzt für die Wahl in den Gemeinderat kandidiert, so weiss ich, dass Sandra Grossmann dieses Amt mit grosser Seriosität und für das Wohl der Einwohner/-innen ausüben wird. Sehr gerne schreibe ich am 8. März ihren Namen auf meinen Wahlzettel. AnnemarieSpinnler,Gelterkinden

Für die Wahl in den Gemeinderat in Gelterkinden benötigt es u.a. Erfahrung in der Politik. Sandra Grossmann ist seit zehn Jahren in der Gemeindekommission tätig und ist aktuelle Präsidentin der GPK. Daher kennt sie bestens die politischen Abläufe und ist auch gut vernetzt. Ich kenne sie schon lange und weiss, dass sie dieses Amt umsichtig und authentisch für das Wohl der Einwohner/-innen ausüben wird. Ihren Namen schreibe ich auf meinen Wahlzettel und empfehle Ihnen dasselbe zu tun, für Gelterkinden. Dr.MartinGeiser,Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden Verkehrsbehinderung infolge Fasnachtsveranstaltungen

Aufgrund von diversen Fasnachtsveranstaltungen ist hauptsächlich im Dorfkern an folgenden Tagen mit Verkehrsbehinderungen und zeitlich begrenzten

Sperrungen zu rechnen:

Freitag, 13. Februar 2026 Fasnachtsumzug Primarstufe (ca. 14.15–15.30 Uhr)

Sonntag, 22. Februar 2026 Fasnachts-Apéro, Dorfplatz (ca. 9.30–12.00 Uhr) Fackel- und Laternenumzug (ca. 19.15–21.00 Uhr)

Montag, 23. Februar 2026 Montags-Umzug (ca. 11.00–24.00 Uhr)

Dienstag, 24. Februar 2026 Kinderumzug (ca. 13.15–15.30 Uhr) Mittwoch, 25. Februar 2026 Platzkonzert mit Wagenbalaari, Dorfplatz (ca. 16.30–03.00 Uhr) Donnerstag, 26. Februar 2026 Ändstreich (ca. 02.30–04.00 Uhr)

Die Umleitungen werden jeweils signalisiert.

Umleitung während des Montagsumzugs von ca. 14.00–17.00 Uhr:

Der Verkehr Richtung Tecknau und Rünenberg wird über die Route Rohrbachweg, Römerweg, Chrummacherweg, Balkenweg, Strehlgasse umgeleitet. Das Teilstück Mehrzweckhalle bis Einmündung Tecknauerstrasse (Balkenweg Ost und Strehlgasse) wird im alternierenden Einbahnverkehr mit Gegenverkehr des Fasnachtsumzugs geführt.

Aufgrund der engen Strassenverhältnisse sind in der Strehlgasse keine Zuschauer erlaubt.

Die Postautokurse werden teilweise umgeleitet. Bitte die Hinweise bei den Haltestellen beachten.

Wir wünschen allen schöne Fasnachtstage und danken für das Verständnis.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten über die Fasnacht

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Gemeindeverwaltung und die Sozialen Dienste bleiben am Fasnachtsmontag, 23. Februar 2026, geschlossen.

Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien).

Wir wünschen allen eine schöne Fasnacht.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Regionales Entwicklungskonzept (REK) –Schlussbericht

Zukunft Region Oberbaselbiet 2040 Erfahren Sie mehr über die Ziele, Strategien und Massnahmen für die Entwicklung unserer Region. Wir laden Sie herzlich zur Präsentation der Ergebnisse ein und geben Einblick in die zentralen Erkenntnisse sowie die nächsten Schritte.

Mittwoch, 4. März 2026, 19.00 Uhr

Ort: AULA, Sekundarschule Tannenbrunn, Sissach Die Anmeldung erfolgt über den Link auf unserer Website oder via QR-Code auf dem Flyer in unserem Gemeindeschaukasten.

Anmeldeschluss: 1. März 2026

Weitere Informationen auf: www.region-oberbaselbiet.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden Cherusgaelti vom Samstag, 28. Februar 2026

Der Gemeinderat hat den Anlass Cherusgaelti.ch 2026 wie folgt bewilligt: Festperimeter Marktgasse, Dorfplatz, Ochsengasse, Schulgasse und Bohnygasse. Während Guggenparade: Start Allmend – Poststrasse – Bohnygasse –Schulgasse – Dorfplatz.

Aufbauarbeiten

Festbeginn

Guggenparade

Ende Guggenkonzerte

Ende Festbetrieb

Aufräumarbeiten

Freitag, 27. Februar 2026, 08.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 28. Februar 2026, 08.00 bis 14.00 Uhr

Samstag, 28. Februar 2026, 15.30 Uhr

Samstag, 28. Februar 2026, ab 17.30 Uhr (Start 18.00 Uhr)

Sonntag, 1. März 2026, 01.00 Uhr

Sonntag, 1. März 2026, 02.00 Uhr (Freinacht)

Sonntag, 1. März 2026, 08.00 bis 17.00 Uhr

Konzertplätze Dorfplatz, Marktgasse, Bohnygasse und Schulgasse.

Weitere Angaben zum Programm und Kontaktpersonen: www.cherusgaelti.ch

Umleitung Privatverkehr Umfahrung während Aufbau- und Abbauarbeiten und Festbetrieb Vom Freitag, 27. Februar 2026, 08.00 Uhr bis Sonntag, 1. März 2026, 17.00 Uhr wird der Dorfkern für den gesamten Verkehr gesperrt (analog Marktumfahrung).

Gesperrte Strassenabschnitte:

• Bohnygasse

• Schulgasse ab Rest. Traube bis Dorfplatz

• Rössligasse ab Rest. Rössli bis Dorfplatz

• Dorfplatz

• Kirchrain bis Abzweigung Fabrikweg

• Ochsengasse ab Haus zum Ochsen bis Dorfplatz

• Marktgasse

Am Samstag, 28. Februar 2026, sind die Zufahrten Bohnygasse sowie zum Dorfplatz via Rössligasse bis 12.00 Uhr gewährleistet.

Umfahrung während Guggenparade

Am Samstag, 28. Februar 2026, 17.30 bis 19.00 Uhr, gilt die «grosse» Umfahrung via Rohrbachweg, Römerweg, Chrummacherweg, Balkenweg, Strehlgasse.

Postautokurse

Die Postautokurse werden teilweise umgeleitet. Bitte die Hinweise bei den Haltestellen beachten.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Sperren von Personendaten aus dem Einwohnerregister

Die basellandschaftlichen Gemeindeverwaltungen bzw. Einwohnerdienste sind berechtigt, auf Anfrage hin Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum sowie Wohn- und Zustelladresse von Einzelpersonen, die in der Gemeinde wohnen, bekanntzugeben. Weitere Daten einer Einzelperson können bekannt gegeben werden, wenn die gesuchstellende Person ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht, welches sie an der Identifizierung der betroffenen Person oder für Nachforschungen hat (§ 3 Abs. 1 und 2 Anmeldungs- und Registergesetz vom 19. Juni 2008, ARG, SGS 111).

Jede Person, die im Kanton Basel-Landschaft wohnt, hat aber ohne Angabe von Gründen das Recht, schriftlich die Bekanntgabe ihrer Daten durch die Gemeindeverwaltung sperren zu lassen (§ 26 Abs. 1 Informations- und Datenschutzgesetz (IDG) SGS 162). Die Bekanntgabe ist gemäss § 26 Abs. 2 IDG trotz Sperrung zulässig, wenn: a das öffentliche Organ zur Bekanntgabe gesetzlich verpflichtet ist oder b die Bekanntgabe zur Erfüllung einer gesetzlichen Aufgabe erforderlich ist oder c die um Bekanntgabe ersuchende Person glaubhaft macht, dass die Personendaten zur Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche erforderlich sind.

Aufträge zur Datensperrung sind gegebenenfalls schriftlich an die Abteilung Einwohnerdienste zu richten. Es sind alle Familienmitglieder, für die die Datensperrung gelten soll, namentlich aufzuführen. Ein Musterformular finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch (unter «Politik & Verwaltung –Dienstleistungen – Sperren von Personendaten»).

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Genehmigung von Reglementen

Die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025 beschloss das neue Reglement über die Wahrung von Ruhe und Ordnung (ROR) sowie eine Teilrevision des Wasserreglements (WaR) und des Abwasserreglements (AbwR). Die entsprechenden kantonalen Direktionen haben nun die Gemeindeversammlungsbeschlüsse vorbehaltlos genehmigt. Die Beschlüsse sind demnach wie folgt in Kraft gesetzt worden: ROR per 22. Januar 2026; WaR und AbwR per 29. Januar 2026. Mit der Inkraftsetzung des ROR wurde das bisherige Polizeireglement per gleichen Datums aufgehoben. Die Reglemente sind auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch bei den Reglementen aufgeschaltet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Genehmigung

Abfallreglement

Die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025 beschloss das neue Abfallreglement (AbfR). Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat nun am 29. Januar 2026 das AbfR vorbehaltlos genehmigt und damit per gleichen Tags in Kraft gesetzt.

Das Reglement ist auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch bei den Reglementen aufgeschaltet.

Häsli Anna lernt Querflöte spielen

Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern. Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten. Kursdaten: 6., 13., 20., 17. März; 17., 24. April; 8. Mai, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage

Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder

Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin

Kurskosten und Nuvo-Toot

Querflöte: CHF 60.– und CHF 30.–Wo: RMSG, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden

Anmeldeschluss: 12. Februar 2026

Infos und

Anmeldung: info@ msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

Hallenbad wegen Revision geschlossen

Das Hallenbad bleibt aufgrund der jährlichen Revisionsarbeiten vom Samstag, 14. Februar 2026 bis und mit Sonntag, 1. März 2026 geschlossen.

Ab Montag, 2. März 2026, hat das Hallenbad wieder wie gewohnt geöffnet.

Ihr Badi-Team

Hölstein und Lampenberg wollen Verwaltungen zusammenlegen

Lampenberg Idee der Behörden der Behörden ist «super» aufgenommen worden

WilliWenger

Die Gemeindebehörden von Hölstein und Lampenberg haben am Montag in Foyer der Mehrzweckhalle Lampenberg darüber informiert, unter welchen Bedingungen die beiden Verwaltungen der Gemeinden zusammengelegt werden können. Sie stellten im Rahmen der Vorbereitung für die richtungsweisenden Gemeindeversammlungen ihre Analyse respektive den Prüfbericht der Arbeitsgruppe vor. Der Informationsabend in Lampenberg wurde gewürdigt und das Vorhaben als «super» bezeichnet. Das Ganze sei sehr gut aufgegleist worden, kommentierte etwa ein Besucher; ein anderer hielt fest, dass mit der Zusammenlegung der beiden Verwaltungen fraglos ein Mehrwert für beide Gemeinden beziehungsweise ein gemeinsamer Nutzen geschaffen werden könne.

Die Lampenberger Gemeindepräsidentin Charlotte Gaugler sagte, dass die nunmehr durch eine Arbeitsgruppe formulierte Vereinbarung in Bezug der Zusammenlegung der Verwaltungen nicht aus dem Nichts entstanden sei. Die Ausgangslage sei unter anderem ein akuter Personalmangel infolge Krankheit und Kündigung vor zwei Jahren gewesen. «Vor gut einem Jahr haben wir deshalb bei der Gemeinde Hölstein um Unterstützung gebeten.» Es folgte die Einigung, auch aufgrund positiver Erfahrungen in der bisherigen Zusammenarbeit auf Stufe Bauverwaltung, würdigte Gaugler die fairen wie konstruktiven Gespräche mit der Nachbargemeinde. Zurzeit ist die Situation so, dass in Kombination mit der Gemeinde Hölstein eine Person gefunden werden konnte, welche für beide Verwaltungen

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 15. Februar 10.00 Kirche Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget.

Anlässe

Tischreden

Freitag, 13. Februar, 20.15, Leue Waldenburg, Pirmin Meier: «Typisch Schweiz: Republikanisches Christentum an den Beispielen Zwingli und Gotthelf» Offenes Abendsingen Dienstag, 3. März, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 5. März, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, 061 961 01 55

Konzert zur Einweihung des neuen Flügels – Spätromantisches Drama Samstag, 7. März, 17.00, Kirche Langenbruck. Sergio Marrini, Violine und Assel Abilseitova, Klavier. PROGRAMM: Richard Strauss (1864–1949), Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, op. 18 (1887); Edward Elgar (1857–1934), Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, op. 82 (1918); Henryk Wieniawski (1835–1880), Thema original mit Variationen für Violine und Klavier, op. 15 (1854). Eintritt frei Tischreden

Freitag, 27. März, 20.15, Leue Waldenburg, Walter Schriber: «Sind Albert Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? –Leben, Werk, Vermächtnis»

Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00.

www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55 Mitteilungen

Amtswoche: 1. Jan. bis 22. Feb. Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Freitag, 13. Februar

19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé

Sonntag, 15. Februar 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfarrer Raphael Hadorn. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Campus für Christus

Für Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 12. Februar

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Freitag, 13. Februar BLü13 Teenie-Club, Schlittschuhlaufen

arbeite, kommentierte Gaugler weiter, um klarzustellen, dass aktuell nur das Tagesgeschäft umsetzbar sei. Am Montag zeigte sich am Informationsabend auch deshalb schnell, dass eine Zusammenlegung der Verwaltung quasi eine unverzichtbare Tatsache darstellt. Kurz und gut: Lampenberg ist faktisch nicht mehr in der Lage, seinen Betrieb aufrecht zu erhalten.

Veranstaltungen

Wurst-Workshop Freitag, 13. Februar, 18.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein – Wursten statt wursteln. Informationen und Anmeldung bei Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Voranzeigen Ökumenische Fastenwoche Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Gruppe trifft sich jeden Abend (ausser sonntags) von 18.30 bis 19.30. Schenken Sie sich Fastentage – eine Einladung und Herausforderung! Auskunft erteilt: Ursula Schärli, 061 951 17 19, uschaerli@gmx.ch und Ursula Vögelin, 061 951 16 82, ursula.voegelin.marugg@gmx.ch, Anmeldeschluss: 20. Februar. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.ref-behoela.ch Kirchgemeindewanderung Dienstag, 3. März, Rundwanderung Langenbruck-Bärenwil. Hölstein Station ab um 13.19, Strecke ca. 6 km, Auf- und Abstieg je 150 hm, Schwierigkeitsgrad: leicht. Anmeldung bitte bis 27. Februar an Regina Rohrbach, 079 402 75 11, regina.rohrbach@hotmail.com Entdeckungsabende zur Bibel –Matthäus

Dienstag, 3. März und Dienstag, 17. März, jeweils um 19.30 im Sunnewirbel. Die Abende bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Urs Peter Schmidt und Pfarrerin Silvia Bolatzki laden herzlich ein.

Mitteilungen

Mit Joseph auf Abenteuerreisen Gemeindewochenende vom Freitagabend, 24. April bis Sonntagmittag, 26. April in Bernau. Es erwartet euch ein spannendes Programm für Jung und Alt, aber auch Zeit zum Auftanken und Entspannen im schönen Schwarzwald. Frühbucherpreise bis zum 28. Februar! Den Flyer mit allen Informationen sowie der QR-Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage oder in unseren Kirchen und im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Bei Fragen steht Pfarrer Raphael Hadorn gerne zur Verfügung. Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 – während den Fasnachtsferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt.

Als Argument für eine gemeinsame Verwaltung wurde unter anderem gesagt, dass Hölstein deutlich mehr Schalterstunden und Telefonzeiten anbieten könne. Zudem könne, so Andrea Heger, Hölsteins Gemeindepräsidentin, inskünftig in beiden Gemeinden Kosten gespart werden. Heger nannte als Beispiele den Abbau von Doppelstrukturen, etwa beim Personal und bei der IT-Beschaffung. Dass inskünftig eine bessere Spezialisierung Tatsache werden wird, war bei den gut 40 Besucherinnen und Besucher ebenfalls unbestritten. Alles in allem: Gaugler wie Heger zeigten sich überzeugt davon, dass es letztlich nur Gewinnerinnen geben wird. Aktuell ist das Vertragswerk beim Kanton zur Vorprüfung. Die Vorlage soll kommenden Monat den Gemeindeversammlungen zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Beide Gemeinderäte rechnen mit einer Zustimmung durch den Souverän, so dass die gemeinsame Verwaltung voraussichtlich auf den 1. April am Standort Hölstein starten kann. An einem Ort, wo seit einem Jahr bereits faktisch problemlos zusammengearbeitet wird. Der Informationsabend zeigte auf, dass die Bevölkerung dem Projekt sehr wohlwollend gegenüber steht. Die Zustimmung im März an den «Gmeinis» darf erwartet werden.

Amtswochen 26. Januar bis 15. Februar: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98 16. Februar bis 15. März: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Donnerstag, 12. Februar 19.00 Ökum. Weltgebetstag. Ref. Kirche Waldenburg Freitag, 13. Februar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 Spielabend, Frauenverein 19.00 TaizéGebet, Kapelle Hölstein Sonntag, 15. Februar 9.15 Gottesdienst, Langenbruck 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Jahrzeit: Rosa und Johann Müller-Schneider. Kollekte: Finanzelle Härtefälle Freitag, 20. Februar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Mitteilungen

Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst mit Eucharistie feiern.

FriedensGebet

Seit einem Jahr beten wir für den Frieden. Manchmal sind wir zu zweit, manchmal zu dritt, auch war ich schon allein in der Kirche. Doch immer verbunden mit all denen die kurz innehalten und dort wo sie

Leser schreiben

Für wenige statt für alle!

Man könnte auch schreiben: Für die Reichen statt für den Mittelstand. Sagt das Schweizer Volk am 8. März 2026 Ja zur Individualbesteuerung, profitieren vor allem reiche Doppelverdiener mit hohen Einkommen. Sie werden zukünftig steuerlich entlastet. Der Mittelstand und Familien mit tieferen Einkommen profitieren hingegen kaum oder gar nicht. Im Gegenteil: Viele werden künftig sogar stärker belastet als heute. Hat beispielsweise ein Ehepartner kein oder nur ein geringes Einkommen, können nicht mehr alle Steuerabzüge geltend gemacht werden. So verliert eine Einverdienerfamilie künftig bis zur Hälfte der Steuerabzüge für Kinder. Das ist ungerecht! Diese Familien bezahlen dafür, dass die Reichsten steuerlich entlastet werden. Das ist unsolidarisch. Darum sage ich am 8. März Nein zur Individualbesteuerung. Ich will eine Lösung für alle – nicht nur für wenige. AlessandroWehrli,Langenbruck VorstandSVPRehag

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sind einen Moment ihren Alltag stoppen und für den Frieden beten. Dankeschön. Taizé feiern

Das ist, singen, beten und Stille geniessen. Jeweils am Freitag von 19.00 bis 19.45. Die nächsten Daten sind: 13. Februar, 13. März, 3. April, 8. Mai und 5. Juni, in der kath. Kapelle in Hölstein

Spielabend

Der Frauenverein lädt zum Spielabend im Pfarreisaal ein. Es macht Freude, gemeinsam Zeit zu verbringen mit Spielen, Plaudern und Lachen. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie einen gemütlichen Abend.

Schenke Dir Fastentage – eine Einladung und Herausforderung! Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März Fasten, das ist mehr als einfach nicht essen und abnehmen wollen. Fasten ist ein Weg, uns an Leib und Seele zu erneuern. Fasten zielt auf die Begegnung mit mir selbst, mit meiner Um- und Mitwelt und auch mit Gott. Herzliche Einladung an Sie, körperlichen und seelischen Ballast abzuwerfen und frei zu werden für Neues. Fasten ist lernbar. Wir möchten Ihnen dabei helfen und Sie ermuntern, mit uns den Versuch zu wagen. Wir laden Sie ein, nach einem Entlastungstag einige Tage nur zu trinken. In der Fastenwoche treffen wir uns jeden Abend ausser sonntags zum Austausch und um einander zu unterstützen. In der gemeinsamen Stunde machen wir Übungen zur Entspannung und Wohlbefinden. So können sich auch Fasten- Unerfahrene ruhig auf dieses Experiment einlassen. Information und Anmeldung: Ursula Schärli uschaerli@gmx.ch oder Ursula Vögelin ursula.voegelin.marugg@gmx.ch Anmeldeschluss ist der 20. Februar. Flyer liegen auf.

Fasnachtsferien

Während den Schulferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Auf dem Anrufbeantworter erhalten Sie alle wichtigen Informationen. Wir danken für das Verständnis und wünschen eine fröhliche Fasnacht.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 15. Februar 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach

Die Gemeindepräsidentinnen Charlotte Gaugler (links) und Andrea Heger sind überzeugt, dass die Stimmberechtigten der Zusammenlegung der Verwaltungen zustimmen werden. Foto: W. Wenger

«Best of 30 Jahre Reto»

Reigoldswil Der Musikverein feierte seinen Dirigenten

UrsulaRoth

Ein ereignisreicher, musikalischer Abend mit dem Musikverein Reigoldswil. Mit einem Repertoire, das der Dirigent anlässlich seines 30-Jahr-Jubiläums selbst aussuchen durfte. Mit dem «Gandria Marsch» von Gian Battista Mantegazzi wurde das Konzert eröffnet. Martin Dietler und Tochter Anja übernahmen die Regie. Sie führten die Besucher durch den Abend und wussten zu jedem Musikstück Interessantes zu berichten.

In der Ouvertüre «Les Chasseresses» aus dem Ballett «Sylvia» spielte der angehende Militärmusik-RS-Absolvent und Sohn des Dirigenten Reto Vogt mit dem Waldhorn einen hervorragenden Soloeinsatz. «The Carnival of Venice», eine alte venezianische Melodie, die bei uns als das Lied «Mein Hut der hat drei Ecken» bekannt ist, war ein absolutes Highlight des Abends. Der Bruder des Dirigenten, Roman Vogt war mit seinem Euphonium der Solist dieses Stücks und bekam tosenden Applaus. Die beiden Brüder absolvierten ebenfalls die RS im Militärspiel. Das Selbstwahlstück «Imagasy», das als nächstes gespielt wurde, wird der MV gemeinsam mit dem MV Nunningen am Musikfest in Biel 2026 vortragen.

Nach einem weiteren Stück richtete die Co-Präsidentin Petra Rentsch Dankesworte an den Dirigenten. Seit 40 Jahren ist Reto Vogt im Verein, 10 Jahre als Posaunist, 30 Jahre als Dirigent und seit 2023 Ehrendirigent. Geduld, Humor und Gelassenheit, drei Eigenschaften, die dem Jubilar zugeschrieben werden. Vor der Pause übernahm die Beginners Band der Musikschule beider Frenkentäler, kurz «msft» genannt, mit Leiter Reto Vogt, die Bühne. Die Kids, noch

Vogt,

Dirigent Reto Vogt (r.) wird von Martin Dietler und dessen Tochter Anja nach seinen Hobbys befragt. Familie lautet die Antwort – kein Wunder, denn von seinem Vater über die Ehefrau und die zwei Söhne bis hin zu einem Bruder spielen alle im MV Reigoldswil mit.

kein Jahr dabei, machten ihre Sache prima. Die drei M, Melanie, Marie und Manuel machten die Ansagen.

Weitere Highlights Nach der Pause übernahm die Jugend Band Frenkentäler die Bühne. Mit ausgezeichneten Soloeinsätzen glänzten Matthias Vogt mit dem Waldhorn, Oliver mit der Piccoloflöte und Anna mit der Tuba. Hervorragende musikalische Leistungen der ganzen Gruppe. Martin Meier, Musiklehrer in Pension und ehemaliger Leiter der «msft», hielt eine Laudatio für Reto Vogt. Dieser trat vor 45 Jahren in die Musikschule beider Frenkentäler ein und hatte eine bemerkenswerte Musikerkarriere vor sich. Meier rühmte seinen ehemaligen Schüler. Dieser absolvierte anschliessend die Musikhochschule Basel als Posaunist

und anschliessend als Dirigent. Beides mit Bachelor-Abschluss.

Von den MV-Musikant/-innen bekam Vogt einen neuen «Dirigentenstuhl», bestückt mit Glückwünschen und Schoggistengeli. Ebenso ein Bild mit der Karikatur Reto Vogt, die den Besuchern auch auf den Tischsets entgegenlachte. Dann folgten weitere musikalische Leckerbissen. Von der «Symphonic Suite from Far and Away» über den Schottisch «Dr Chinees», «Hemmige» von Mani Matter bis zum «Im weissen Rössl», ein Potpourri mit schönen Melodien aus vergangenen Zeiten. Auf den tosenden Applaus folgte «The fires of». Ein Abend mit hochstehender Blasmusik, einem fröhlichen Jubiläum und einem begeisterten Publikum fand mit dem Baselbietermarsch seinen Abschluss.

und einem Knalleffekt zum Schluss.

Oberdorf mit neuem Konzept

Fasnachtsumzug Regio TV Plus erstmals vor Ort Sonntag, 22. Februar 2026, – Der 51. Fasnachtsumzug in Oberdorf erhält in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit: Regio TV Plus wird erstmals mit einem Kamerateam vor Ort sein und das Fasnachtstreiben medial begleiten.

Mit einem neuen Fasnachtskonzept präsentiert sich Oberdorf am Sonntag, 22. Februar 2026, als familiärer und stimmungsvoller Treffpunkt für Fasnachtsbegeisterte aus der Region. Bereits ab 12 Uhr startet das Warm-up mit musikalischer Unterhaltung durch einen DJ und Guggensound. Verschiedene Verpflegungsstände laden zum Genies-

sen und Verweilen ein. Der Höhepunkt des Tages folgt um 14 Uhr mit dem 51. Fasnachtsumzug, der mit zahlreichen Guggenmusiken sowie Pfeifer- und Tambourengruppe, Wagengruppen und Kleinformationen durch die Strassen von Oberdorf zieht. Die traditionellen Klänge und rhythmischen Trommelwirbel sorgen für authentische Fasnachtsstimmung und verbinden gelebtes Brauchtum mit modernem Fasnachtstreiben.

Im Anschluss an den Umzug wird auf drei Bühnen abwechslungsreiche Fasnachtsunterhaltung geboten. Ergänzt

Entlastet die Falschen

Alle Gemeinden

Einladung Theater im Gritt Seniorenzentrum

Am Mittwoch, 25. März 2026, 14 Uhr, findet im Gritt Seniorenzentrum ein Theater mit Diskussionsrunde und anschliessendem Apéro zum Thema «Einsamkeit im Alter – Wege aus der Einsamkeit» statt. Durch die Pensionierung, den Verlust geliebter Menschen oder Krankheit kann es sein, dass wir mit Alleinsein oder Einsamkeit konfrontiert werden. Denken Sie auch darüber nach oder wie gehen Sie damit um? Vier Seniorinnen und Senioren führen in einem rund 20-minütigen Theaterstück unterhaltsam und berührend ins Thema ein. Anschliessend moderierte Gesprächsrunde mit Marius Leutenegger. Beim Apéro haben Sie Gelegenheit, mit Vertreter/-innen der Pflegeinstitutionen Gritt und Moosmatt, der Spitex, des Seniorenvereins und der Pro Senectute ins Gespräch zu kommen und sich über Angebote in der Region zu informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Oberdorf

Die Verwaltung bleibt während der Fasnacht vom 23. bis 25. Februar 2026 geschlossen

Informationen zur Anmeldung von Todesfällen erhalten Sie unter der TelefonNr. 0619659091 oder unter www.oberdorf.bl.ch/Verwaltung/Bestattungswesen

Ab Donnerstag, 26. Februar 2026 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Gerne können Sie auch einen Termin über unser Link «Online Termine vereinbaren» reservieren. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine schöne Fasnachtszeit. Fasnachtsumzug Sonntag, 22. Februar 2026: 12 bis 14 Uhr WarmUp, Verzweigung Schulstrasse/Bachgasse. 14 Uhr Umzugsstart:Eimatt strasse – Dorfmattstrasse – Mühlehalde – Hintere Gasse – DigmattSchulstrasse. Anschliessend Fasnachtsbetrieb in der Schulstrasse (ab Hauptstrasse bis Verzweigung Breitenweg) und Dorfmattrasse (Kreuzung Schulstrasse bis zur Gemeindeverwaltung). Verkehrsbehinderungen: am Sonntag, 22. Februar ab 12 Uhr auf den oben angegebenen Strassen.

Die Parkplätze an der Eimattstrasse und der Dorfmattstrasse müssen am Sonntag ab spätestens 11 Uhr freigehalten werden, da alle Wagen, Cliquen und Guggen dort vor dem Umzug einstehen. Das FAKO dankt den betroffenen Anwohnern für das Verständnis und wünscht allen eine schöne Fasnachtszeit.

zeiten melden Sie sich bitte per E-Mail gemeinde@niederdorf.ch bei uns. GemeindeverwaltungNiederdorf

Fasnachtsumzug in Niederdorf Am Freitag, 13. Februar 2026 findet um 14 Uhr der Fasnachtsumzug der Schule Niederdorf, begleitet durch die Au Rugger und die Chrottä-Schliffer, statt. Route: Baumgartenareal – Härgelenstrasse – Dorfgasse (zwei Mal Rundgang) – Hauptstrasse – Pausenplatz. Für Stimmung wird anschliessend auf dem Pausenplatz gesorgt! Es sind alle eingeladen vom Strassenrand aus dem Fasnachtsumzug zuzuschauen! Bitte am Umzugsende mitlaufen.

SchuleNiederdorf

Notfalltreffpunkt Niederdorf Notfalltreffpunkte (NTP) erlauben im Fall von Grossereignissen, Katastrophen, Notlagen oder schweren Mangellagen den Informationsaustausch zwischen den Behörden und der Bevölkerung auch unter erschwerten Bedingungen. Sie sind speziell gekennzeichnet und stehen der Bevölkerung für Notrufe, Informationen und weitere Leistungen zur Verfügung.

Für den Betrieb des NTP ist der Gemeinderat auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Der NTP der Gemeinde Niederdorf befindet sich bei der Mehrzweckhalle.

Rücktritt: Bruno Schelker hat sich altershalber aus dieser Gruppe zurückgezogen. Wir bedanken uns herzlich für sein Engagement zu Gunsten der Gemeinde und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Mithilfe: Infolge dieses Rücktritts suchen wir eine volljährige, in der Gemeinde wohnhafte Person, welche bereit ist, sich für den Betrieb des NTP ausbilden zu lassen.

Interessierte Personen melden sich bitte beim zuständigen Gemeinderat Ruedi Gerber (0793056258, ruedi.gerber@niederdorf.ch) oder bei der Gemeindeverwaltung.

Fussgängerbrücke Hirschlang ist gesperrt

Die Fussgängerbrücke beim Hirschlang, welche den Fuss- und Radweg mit dem Gebiet Bachmatten verbindet, musste infolge Einsturzgefahr gesperrt werden.

Langenbruck

Verschiebung Gemeindeversammlung

Das Datum der provisorischen Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 26. März 2026 wurde auf den Dienstag, 14. April 2026 verschoben.

Was läuft in Langenbruck

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr

wird das Programm durch verschiedene Treffpunkte wie zum Beispiel die Wirtschaft zur Au bei der Gemeindeverwaltung, sowie die Frytixclub-Hütte mit Unterhaltung auf dem Parkplatz der Sekundarschule. Die Festwirtschaften und Bars bleiben bis in die späten Abendstunden geöffnet und bilden das Herzstück des neuen Konzepts. Die Oberdörfer Fasnacht steht bewusst für eine kleine, aber feine Veranstaltung – ohne Gedränge, mit familiärer Atmosphäre und vernünftigen Preisen. Herzlich willkommen! FAKO www.fako-oberdorf.ch

Niederdorf

Öffnungszeiten während der Fasnachtsferien Während der Fasnachtsferien vom 16. bis 27. Februar 2026 sind die Schalter der Gemeindeverwaltung am Mittwoch und Freitag jeweils vormittags von 10 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Fasnachtsmontag wird das Telefon am Nachmittag nicht bedient, sonst bleiben die Telefonzeiten unverändert. Für Termine ausserhalb der Öffnungs-

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr

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Die SVP-Initiative «Prämienabzug für alle» ist ein populistischer Vorstoss mit hohen Kosten und geringem Nutzen. Sie verlangt, dass Krankenkassenprämien künftig unbeschränkt von den Steuern abgezogen werden können. Für Kanton und Gemeinden im Baselbiet hätte dies jährliche Steuerausfälle von rund 150 Millionen Franken zur Folge – mit weiter wachsender Tendenz, da die Prämien steigen. Diese Mindereinnahmen sind finanzpolitisch unverantwortlich und würden unweigerlich bei zentralen Aufgaben wie Kinderbetreuung, Spital- oder Pflegefinanzierung fehlen. Auch sozialpolitisch verfehlt die Initiative ihr Ziel. Aufgrund der Steuerprogression profitieren vor allem Gutverdienende, während Haushalte mit tiefen und mittleren Einkommen kaum entlastet werden. Wer echte Prämienentlastung will, muss dort ansetzen, wo die Belastung tatsächlich spürbar ist – über die individuelle Prämienverbilligung. Dieses gezielte Instrument ist wirksamer und gerechter als teure Steuergeschenke nach dem Giesskannenprinzip. Hinzu kommt, dass der Kanton ab 2028 ohnehin verpflichtet ist, die Prämienverbilligungen auszubauen – mit Mehrkosten von rund 70 Millionen Franken pro Jahr. Vor diesem Hintergrund fehlt jeder finanzielle Spielraum für zusätzliche Steuerausfälle. Die Initiative entlastet die Falschen und schwächt die öffentlichen Finanzen. Das klare Nein des Landrats ist deshalb folgerichtig. Wer eine faire Prämienentlastung will, sagt Nein zur SVPInitiative. UrsRoth,LandratSP,Niederdorf

Fotos: U. Roth
Ebenfalls 30 Jahre besteht die Jugend Band Frenkentäler, sie feierten mit ihrem Dirigenten, mit lustigen Hütchen
Roman
der Bruder von Dirigent Reto Vogt, spielt ein hervorragendes Solo.

Abstimmungsparolen vom 8. März 2026

NEIN zur Bargeld-Initiative und JA zum direkten Gegenvorschlag

NEIN zur Anti-SRG-Initiative

JA zur Klimafonds-Initiative

JA zu einer gerechten Individualbesteuerung

Kantonale Vorlagen

NEIN zur Tempo-30-Initiative NEIN zum Gegenvorschlag

Stichfrage: Initiative

NEIN zur Prämienabzugs-Bischiss-Initiative NEIN zum Gegenvorschlag

Stichfrage: Gegenvorschlag

JA zur Solar-Initiative

NEIN zur Transparenz- und Mitwirkungs-Initiative

JA zur Verfassungsänderung Kreislaufwirtschaft Mitglied

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