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RE/MAX Liestal

Nr. 7 27. Jahrgang Donnerstag, 12. Februar 2026 e Beilag

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Liestal

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70

Soul of Gym im NKL

Musikalische Filmreise

«Best of 30 Jahre Reto»

Turnkunst, Tanz und Live-Musik unter dem Motto «Wo Musik bewegt».

Der Rondo-Chor verzauberte das Publikum im Marabu in Gelterkinden mit bekannten Soundtracks. Seite 9

Der Musikverein Reigoldswil feierte seinen Dirigenten Reto Vogt mit einem UnterhaltungsKonzert. Seite 13

Seite 7

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Goldmedaille für das «Konfetti»

rolle. So auch bei einem gelungenen Auftritt als Strassenwischer Bruno Reiniger. Er adaptierte Udo Jürgens’ Hit «Ein ehrenwertes Haus» gekonnt auf eine imaginäre Bubendörfer Strasse. Giftgrün und ihrem Namen gerecht werdend zog der Schnitzbänkler «d’Giftspritzi» über nationale und globale Geschehnisse des vergangenen Jahres her.

Fotos: Doris Thommen

Die Tambouren zeigten bei ihrem Solo mit dem Titel «Greatest Hits» eine gelungene UV-Licht-Choreografie zu einem raffinierten Zusammenschnitt von Pop- und Rocksongs. Nach der Pause riefen die SambaSchränzer das Publikum wieder zurück ins Programm. Beim zweiten Rahmenstück gewann eine Fasnächtlerin trick-

H�lstein H lstein

Mal ehrlich

Hanspeter Thommen

Mit dem Sujet 2026 sind die Bubendörfer olympisch eingestellt.

061 953 13 30

Kolumne

Vorfasnacht Der Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf gelang eine olympiareife Leistung Das «Konfetti» in Bubendorf erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dieser Umstand wird nicht nur bewiesen durch die volle Mehrzweckhalle. Auch das mediale Interesse ist mittlerweile gross. An der diesjährigen Ausgabe waren nicht nur die regionalen Zeitungen vertreten, sondern auch das Regio-TV und das Regionaljournal des Schweizer Radios. Eine solch «grosse Kiste» bedeutet auch einen grossen Aufwand. Doch diesen bewältigte OK-Präsident Florian Furler mit seinem Team ohne Probleme. Helfer kamen sogar von der befreundeten Liestaler Clique Excalibur. Im letztjährigen Sujetkostüm eröffneten die Bubendörfer mit dem «Binggis» den Abend. Beim Prolog waren sich zwei Fasnächtler einig, dass heutzutage die alten Superhelden ausgedient hätten. Immerhin gäbe es aber noch die Fasnachtshelden. Dies bestätigte im Anschluss lautstark die Schränzer der Guggenmusik «Fränkeschränzer» in ihren gruseligen Sheriff-Kostümen. Selbstverständlich durfte bei ihrem Auftritt «Mir sy vo Buebedorf» nicht fehlen. Gemäss dem ersten Rahmenstück verlor die Schule Bubendorf Mitte letzten Jahres etliche Lehrkräfte. Als Ersatz überzeugte eine Schwarzwälder Bäuerin mit viel Witz die Schüler von einem neuen Lehrplan. Die Schüler selbst brachten in ihren Aufsätzen einiges zutage, was in Bubendorf im vergangenen Jahr so lief. Urs Rudin war an diesem Abend omnipräsent. Nicht nur schrieb er alle Textteile. Er spielte auch meist eine Haupt-

Jetzt aktuell Baum- und Str Str�ucherschnitt ucherschnitt

reich eine Wette gegen ihren Mann, einem FCB-Fan. Ein buntes Medley von Beatles-Songs boten die Pfeiferinnen und Pfeifer bei ihrem Solo. Lückenbüsser Urs Rudin liess danach das Publikum in Versform teilhaben am Albtraum jedes Fasnächtlers, dem Verpassen des Morgenstraichs. Ein Garant für gute Pointen war einmal mehr die Schnitzelbank-Gruppe «Schnaabelwetzer» aus Basel.

«Puh, dein Job? Den möchte ich nicht. Viel zu herausfordernd. Viel Glück!» Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Und ehrlich? Ich verstehe, woher er kommt. Zentrums-Management klingt vordergründig nach tollen Events, schönen Begegnungen und ein wenig Stadt-Deko. In Wirklichkeit steckt viel mehr dahinter: zuhören, vermitteln, abwägen – vor allem Koordinationsarbeit. Zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen von Betrieben, Besuchenden, Anwohnenden und weiteren Akteurinnen und Akteuren. „Zu wenig los“, sagt der eine. „Schon wieder ein Anlass?“, meint jemand anders. Die einen wünschen sich mehr Bewegung, die anderen mehr Ruhe. Und alle haben – auf ihre Weise – recht. Genau darin liegt die Herausforderung: Interessen ernst zu nehmen, ohne sich in ihnen zu verlieren. Aber wem soll man es recht machen? Den Lautesten? Den Dringlichsten? Seit ich diese Aufgabe übernommen habe, stelle ich mir diese Frage immer wieder. Und ich merke: Es geht nicht darum, allen zu gefallen. Das lässt sich weder erreichen noch durchhalten. Es geht vielmehr darum, hinzuhören, Ideen aufzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und den Überblick zu behalten – auch dann, wenn Entscheidungen nicht für alle gleich nachvollziehbar sind. Am Ende geht es nicht um perfekte Lösungen, sondern um die Bereitschaft, Verantwortung zu teilen und im Gespräch zu bleiben. Entwicklung entsteht dort, wo Gespräche nicht abbrechen und man dranbleibt – auch wenn es herausfordernd wird. So wächst Zukunft, Schritt für Schritt. Marion Ernst, Zentrums-Managerin Liestal

Bruno Reiniger und die «saubere» Strasse.

Giftgrün mit giftigen Pointen: d’Giftspritzi.

Fränkeschränzer als schaurige Sheriffs.

SONDERVERKAUF

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Winter-Olympiade zur Fasnachtszeit Mit dem Sujet dieses Jahres spielt die Tambouren- und Pfeifer Clique Bubendorf auf das zeitliche Zusammentreffen der Winter-Olympiade und der Fasnacht in unserer Region in diesem Jahr. Kostümiert sind die Fasnächtler als Eishockeyspieler in Bubendörfer und Baselbieter Farben und mit den Trikotnummern «44» und «16», der Postleitzahl von Bubendorf. Zuerst gab der Stamm in diesem Kostüm den «Liberty Bell» zum Besten. Zusammen mit der Jungen Garde spielte er als letzten Marsch den «Arabi». Gäbe es bei der Fasnacht auch Medaillen wie an der Olympiade, dann hätten die Bubendörfer an diesem Abend Gold gewonnen.

Fasnacht im Oberbaselbiet Morgen Freitag ist Schulfasnacht in Gelterkinden, Niederdorf und Liestal, am Montag startet das Rotstab-Cabaret in Liestal, am 22. Februar finden die Umzüge in Sissach und Liestal sowie der Chienbäse statt, am 23. die Umzüge in Gelterkinden und Frenkendorf – dies nur eine kleine Auswahl an Oberbaselbieter Fasnachtsterminen. Eine Übersicht für die ganze Region finden Sie auf www. ObZ baselland-tourismus.ch.

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