Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 12. Februar 2026, 64. Jahrgang, Nr. 7 PP 5432 Neuenhof Post CH AG
771 zusätzliche Einwohner
Mit dem Bezug des Tivoli Gartens in Spreitenbach zogen innerhalb eines halben Jahres 771 Personen zu. Wie die Gemeinde mit dem Wachstum umgeht und wie die Verwaltung die Administration bewältigt hat im Bericht. (LiWe) S. 10
Heute beginnt die Fasnacht – das läuft
Am heutigen «schmutzigen Donnerstag» beginnt vielerorts die Fasnacht. In Spreitenbach löst die Bräusi-Vögel-Gugge die Regierung ab. Am Samstag findet in Wettingen der Kinderumzug und in Neuenhof der Kinderball statt. (LiWe) S. 13
INSERATE
Die in Wettingen geborene Michelle Heimberg ist zum dritten Mal als «Aargauer Sportlerin des Jahres» nominiert.
Als 4-Jährige besuchte Michelle Heimberg ein Schnuppertraining im Kunstturnen. Das war der Anfang ihres sportlichen Werdegangs. Nach zwei Kniescheibenbrüchen wechselte sie acht Jahre später zum Wasserspringen. Mit Erfolg. 2025 holte die 25-Jährige Gold und Bronze an den Europameisterschaften. Heuer nimmt die Fislisbacherin an Wettkämpfen in Kanada, Mexiko, China, Frankreich und der Schweiz teil. Bis am 4. März kann man bei der Wahl zur Aargauer Sportlerin für sie voten. (LiWe) S. 2/3
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«Versammlung der Kormorane», schreibt Leserin Silvia Ruf aus Wettingen zu ihrem Bild.
«Winterimpressionen» nennt Leserin Aynur Cigerli ihre Bilder, die sie Ende Januar an die Redaktion gemailt hat. Das Bild rechts stammt aus dieser Bildserie der Wettingerin.
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INSERATE
Baugesuch
Bauherrschaft
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Bösch 67, 6331 Hünenberg
Bauobjekt
Digitale selbstleuchtende Werbestele
Baustelle
Zentralstrasse 145
Parzelle 560
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 12. Februar bis 13. März 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
... mit der persönlichen Note!
Wir machen aus Ihrem Event einen Anlass, der in bester Erinnerung bleibt. Wir sind jederzeit dabei, Weihnachtsfeier, Business-Lunch, eine Hochzeit, Privatanlässe oder eine Geburtstagsfeier mit Freunden – wir feiern mit Euch!
Michelle Heimberg ist eine der Athleten aus der Limmattalregion, die für die Wahl der «Aargauer Sportlerin oder Sportler des Jahres 2025» nominiert sind – dies bereits zum dritten Mal.
IRENE HUNG-KÖNIG
Olympiasiegerin und Sportschützin Chiara Leone wurde im Vorjahr zur «Aargauer Sportlerin des Jahres 2024» gekürt. Dieses Jahr findet die Aargauer Sport-Gala am 6. März im Campussaal Brugg-Windisch statt. Eine der Titelanwärterinnen ist Michelle Heimberg, die in Wettingen geboren wurde und im Bezirk Baden lebt. Doch sie ist nicht die Einzige, die um den Titel buhlt. Auch Noe Seifert (Kunstturnen), Robin Gemperle (Ultra Cycling), Nora Meister (Para-Schwimmen), Ilaria Olgiati (Para-Badminton) und Elena Quirici (Karate) sind nominiert.
Für die Nominationsjury sei es bei der Auswahl der Nominierten nicht einfach gewesen, heisst es in der Mitteilung des Kantons. «Viel mehr Athletinnen und Athleten hätten aufgrund ihrer Leistungen eine Nomination verdient. Letztlich musste sich die Jury jedoch auf eine Auswahl von sechs Personen beschränken. Ein Blick auf das Sextett zeigt: Bereits zum dritten Mal in Folge sind die weiblichen Athletinnen bei der Wahl «Aargauer Sportlerin oder Sportler des Jahres» in der Mehrzahl.
Noch nie so gut an der WM
Die in Wettingen geborene und durch ihre Familie und Freunde in Fislisbach und Wettingen verwurzelte Michelle Heimberg hatte nach der verpassten Olympia-Qualifikation für Paris 2024 in der letzten
VERMISCHTES
Künstliche Intelligenz (KI) im Alltag
Was die Chancen und Gefahren sind und wie KI im Alltag unterstützen kann, zeigt Sarah Paciarelli vom Schweizerischen Frauenbund auf.
Die Frauengemeinschaft St. Anton Wettingen lädt dazu ein. Infos und Anmeldung unter fg.antonwettingen@gmx.ch oder 078 814 97 14. Im Saal St. Anton, Wettingen, Dienstag, 17. Februar, 19 Uhr. (zVg)
Michelle Heimberg im Training – und kurz vor
Saison so richtig überzeugt: Die 25-Jährige gewann an den Europameisterschaften gleich zwei Medaillen: Gold vom 3-Meter-Brett – ihr erster internationaler Titel auf dieser Höhe – und Bronze vom 1-MeterBrett. Zudem hat sie an den Weltmeisterschaften ebenfalls gross aufgetrumpft: Vom 1-Meter-Brett holte sie den starken fünften Rang. So gut war sie an Weltmeisterschaften bisher noch nie klassiert. In der olympischen Disziplin vom 3-MeterBrett klassierte sie sich an der WM auf dem achten Rang. Michelle Heimberg hat 2025 auch die Schweizer-Meister-Titel vom 1-Meter- und vom 3-Meter-Brett gewonnen.
Podium zur Aargauer Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» Das Gegenkomitee zur Aargauer Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. Auf dem Podium diskutieren JeanPierre Gallati (Regierungsrat), Lea Schmidmeister (Grossrätin SP), Benjamin Blülle (Präsident Junge SVP Aargau), Adrian Schoop (Grossrat FDP) sowie Daniel Lüscher (Co-Prä-
viel bedeuten»
dem Moment, den sie stets so liebt: das Eintauchen in eine andere Welt. Sandra Ardizzone/Archiv
Dritte Nomination
Sie sagt zur Nomination der «Aargauer Sportlerin des Jahres 2025»: «Nach der dritten Nominierung wäre es natürlich toll, wenn ich die Auszeichnung gewinnen würde. Es sind jedoch fünf weitere Athleten nominiert, die im letzten Jahr unglaublich starke Leistungen erbracht haben und alle diese tolle Auszeichnung ebenfalls verdient hätten. Deshalb bin ich gespannt, wie das Publikum und die Jury entscheiden werden.» Und weiter: «Der Titel würde mir unglaublich viel bedeuten. Ich betreibe eine vergleichsweise kleine Sportart und die Auszeichnung würde nochmals unterstreichen, welche tolle
Unterstützung ich auch aus meinem Heimatkanton Aargau erfahre.» Solche Veranstaltungen seien eine grosse Ehre. Es seien Anlässe, bei denen man sich auch abseits von Training und Wettkampf mit anderen Sportlern und Leuten aus der Sportwelt austauschen und einen tollen Abend geniessen kann.
Das Online-Voting läuft noch bis zum 4. März, es zählt zu 60 Prozent. Die restlichen 40 Prozent der Stimmen stammen von einer Fachjury. Der Sieger oder die Siegerin wird an der Aargauer SportGala vom 6. März im Campussaal BruggWindisch bekannt gegeben.
AUS DER GEMEINDE
Gemeinderat erhebt Einsprache gegen das Betriebsreglement des Flughafens Zürich Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ein Gesuch einer Änderung des Betriebsreglements eingereicht. Mit dem Betriebsreglement 2014/2017 will die Flughafen Zürich AG zahlreiche Massnahmen umsetzen, die die Sicherheit erhöhen und den Lärm senken.
Grundsätzlich begrüsst der Gemeinderat Wettingen die geplanten Massnahmen. Der Gemeinderat weist in seiner Einsprache jedoch deutlich darauf hin, dass die Erhöhung der deklarierten Kapazität pro Stunde erst erfolgen darf, wenn der Nachweis erbracht ist, dass sie nicht zu einer Überschreitung der zulässigen Lärmimmissionen führt. Weiter verlangt der Gemeinderat, dass die Lärmbelastungen in den Nachtstunden gegenüber heute nicht zu-
nehmen dürfen. Zur Einhaltung der Lärmbelastung sollen regelmässig Lärmmessungen durchgeführt und gegebenenfalls weitere Massnahmen eingeleitet werden.
Der Gemeinderat ist sich der wirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens Zürich bewusst. Der Druck, die Kapazität zu erhöhen, ist eine Folge der gesteigerten Nachfrage durch uns alle. Der Gemeinderat setzt sich dafür ein, dass bei den Lärmimmissionen nicht einzelne Gebiete viel stärker belastet werden als andere. Auch werden technische Neuerungen dazu führen, dass Flugzeuggetriebe deutlich leiser werden und so die Umwelt weniger belasten. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass sich mit einer fairen Verteilung der Immissionen ein Kompromiss zwischen den Anliegen der Flughafen Zürich AG und der mit Fluglärm belasteten Gebiete finden lässt.
Palit verlässt IG «Attraktives Wettingen»
Aufgrund seines Amts als Gemeinderat (GLP) zieht sich Orun Palit per sofort aus der IG «Attraktives Wettingen» zurück.
«Mit meinem Rückzug ermögliche ich es der IG, sich frei von politischen Rücksichtnahmen vorbehaltlos für die Wettinger Bevölkerung einzusetzen», begründet Orun Palit (GLP) in einer Mitteilung der IG seinen Rückzug. Palit ist seit Anfang Jahr Mitglied des Gemeinderats und Vorsteher des Ressorts Finanzen. Dank dem Rückzug könne er sich ganz auf seine neue Aufgabe fokussieren. Palit ist eines der Gründungsmitglieder der IG. Sie setze sich weiterhin dafür ein,
INSERATE
sident Verband Aargauer Gemeindesozialdienste) die Hintergründe und möglichen Auswirkungen der Initiative. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Regierungsrat hat die Initiative in seiner Botschaft an den Grossen Rat zur Ablehnung empfohlen. Entsprechend vertreten
SVP-Regierungsrat Jean-Pierre Gallati und Benjamin Blülle, Präsident
der Jungen SVP Aargau und Mitinitiant der Vorlage, unterschiedliche Positionen zur Initiative «Arbeit muss sich lohnen». Das Podium bietet damit eine breite Palette an Einschätzungen und Positionen. Moderation: Mathias Küng, früherer Politikchef der «Aargauer Zeitung», jetzt selbstständiger Journalist. Rathaussaal Wettingen, Dienstag, 17. Februar, 18.30 Uhr. (zVg)
«dass Wettingen auch für zukünftige Generationen attraktiv bleibt». Weiter heisst es in der Mitteilung, dass der Vorstand der IG Verständnis für den Rückzug hat. Co-Präsident Thomas Bodmer bedankt sich für Palits grosses Engagement. Dank der Unterstützung aus der Bevölkerung habe es die IG in Volksabstimmungen mehrfach geschafft, «dass auch in der Wettinger Politik endlich Masshalten Einzug gehalten hat». Bodmer spricht die abgelehnten Steuerfusserhöhungen an und verspricht, dass sich die IG dafür einsetzt, dass Wettingen «weiterhin mit Demut und äusserst sorgsam mit den Steuereinnahmen umgeht». (LiWe/zVg)
Kreditabrechnung Spiel- und Pausenplatzkonzept Zentrum (Schulanlage) Mit Beschluss vom 13. Juni 2022 hat die Einwohnergemeindeversammlung unter dem Titel «Spiel-Begegnungsplätze Zentrum sowie Pausenplatzgestaltung» einen Verpflichtungskredit über 1230000 Franken gesprochen. Die Arbeiten konnten Ende 2025 mit einer Kreditunterschreitung von 68856.45 Franken abgeschlossen werden. Die Kreditabrechnung wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni zur Genehmigung unterbreitet.
Termine Bis 15. Februar: Schulferien; 20. Februar, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 2. März: Häckseldienst.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und
Der erste Tag ohne Dich, und es werden viele folgen. Ein Gedanke an Dich, und es werden viele sein. Bilder, Augenblicke, Gefühle. Sie werden uns immer wieder an Dich erinnern, uns glücklich machen und Dich nie vergessen lassen.
Tieftraurig, aber dankbar und verbunden mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter,Tante und Patin.
Maria Josephine «Josy»
Berz-Spielmann
20.12.1930 – 21.1.2026
Du konntest Dich nach dem Herzinfarkt nicht mehr erholen und bist ins Licht gegangen.
Wir vermissen Dich:
Josy Scarcella-Berz mit Familie
Vreni und Heinz Trinkler-Berz mit Familie
Theres und Rolf Suter-Berz mit Familie
Für immer in unseren Herzen.
Die Abdankung findet am Donnerstag, 5. März 2026, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Papprich in Neuenhof statt, anschliessend Urnenbeisetzung.
Die Schwarz-Pappel zwischen Aula und dem alten Schulhaus war krank und wurde gefällt.
MELANIE BÄR
Der riesige Kran zwischen Aula und altem Schulhaus ist nicht zu übersehen. Ebenso die Männer in oranger Arbeitskleidung. Sie haben es letzte Woche auf die über 20 Meter hohe Schwarz-Pappel abgesehen. Während eines externen Gutachtens im vergangenen Juni fanden Experten Fäden des Hallimasch-Pilzes im Stamm. Der Pilz gilt als einer der gefährlichsten Wurzel- und Holzzerstörer. Die Expertise ergab zudem mehrere grossflächige offene Fäulnisstellen, Höhlungen und Totholzbildung. Das Fazit der Experten: Die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes ist kritisch. «Wenn es um die Sicherheit auf Schulanlagen geht, diskutiere ich nicht. Der Baum muss gefällt werden», sagt Lukas Koch, stellvertretender Leiter Tiefbau und Leiter Bauamt und Werkhof der Gemeinde Neuenhof.
«Verständlich», findet Lorenz Usteri von der Firma «hau-ab». Der einstige Neuenhofer Einwohner hat vor sechs Jahren schon die einsturzgefährdete Weide vor der Wiese an der Zürcherstrasse gefällt. «Doch es tut weh, einen so alten Baum zu fällen», sagt er und beobachtet, wie die Greifzange des Fällkrans Ast um Ast abschneidet. Vor sechs Jahren kletterte er selbst auf den 20 Meter hohen Baum. Am Kranseil befestigt, schnitt er mit der Motorsäge Ast für Ast ab. Das erledigt die Maschine an diesem Mittwochmorgen im
«Eindrücklich, wie stark der Baum am Anfang wuchs.»
LORENZ USTERI, FORSTWARTVORARBEITER
Schnellzugtempo. «Das ist effizienter und an diesem Standort zwischen der Aula und dem Schulhaus sinnvoll und sicherer», sagt Usteri. Der Fällkran kann über 30 Meter hohe Bäume und über 80 Zentimeter dicke Stämme fällen. Normalerweise wird er beim Holzschlag entlang von SBB-Linien, Autobahnen, Kantonsstrassen, Hochspannungsleitungen und bei Alleebäumen eingesetzt.
«In der Schweiz ist es das einzige Fahrzeug mit dieser Reichweite», sagt Stefan Schroiff, der den Kran bedient. Nach etwas mehr als 30 Minuten stoppt er. Usteri nimmt seine Motorsäge und eine Leiter, steigt ein paar Treppen hoch und schneidet den letzten Ast ab. Anschliessend haut er mit der Motorsäge einen Kerb in den unteren Rand des Baumstamms. Ein letztes Mal greift die Zange des Fällkrans zu und reisst den Stamm ab. «Das ist maschinenschonender, immerhin wiegt der Stamm etwa fünf Tonnen», begründet Schroiff. Usteri freuts, dass am Schluss trotz Maschine seine Handarbeit gefragt ist.
Nach einer Stunde Baum gefällt Nach etwa einer Stunde stehen Forstwarte, Maschinisten und die Mitarbeiter des Werkhofs um den Baumstrunk herum. Gespannt zählen sie die Baumringe. In der Mitte liegt etwa ein Zentimeter zwischen den Ringen, später sind sie kaum noch auseinanderzuhalten. «Knapp 70. Eindrücklich, wie stark der Baum in den ersten Jahren gewachsen ist. Am Anfang hat er richtig Gas gegeben», sagt Usteri. Über 150 Zentimeter Durchmesser weist der Stamm auf. Die Hälfte des Wachstums erreichte er gemäss Baumringen in den ersten 20 Jahren. «Da ging es ihm richtig gut», sagt der Baumspezialist und blickt immer noch fasziniert auf die Jahrringe. Woran das liegt, will einer der Gemeindearbeiter wissen und erfährt, dass Witterungseinflüsse und Platzverhältnisse einen grossen Einfluss haben. «Wenn es heiss und trocken ist, wachsen Bäume weniger.»
Schroiff verabschiedet sich. Der Einsatz des Fällkrans ist getaktet, der nächste Einsatz im Kanton Zürich steht bevor. Es dauert nicht lange und dann fährt die Häckselmaschine vor. Nach zwei Stunden hat er das Holz zu rund 17 Tonnen Holzschnitzel verarbeitet. «Das Pappelholz verbrennt zwar schnell und ist deshalb weniger ergiebig als anderes Holz, aber trotzdem brauchbar», sagt Usteri. Die Wurzel wird entfernt, um an gleicher Stelle eine Traubeneiche zu pflanzen. Vermutlich im April wird der Hochstammbaum mit einem Stammumfang von 20 bis 25 Zentimeter gepflanzt. «Ein Abschiedsgeschenk der Regionalen 2025», sagt Lukas Koch, ehe auch er sich Richtung Büro verabschiedet.
alte Pappel zu Fall
Im Nebel zwischen Aula und altem Schulhaus: Die erkrankte Schwarz-Pappel wurde Mitte vergangener Woche gefällt.
Melanie Bär
Lorenz Usteri (l.) zählt die Baumringe.
17 Tonnen Holzschnitzel wurden aus dem Pappelholz produziert. zVg
Mitte-Partei sagt Polit-Apéro ab
Unter dem Titel «Quo vadis?» wollte die Mitte am nächsten Mittwoch einen Polit-Apéro durchführen. Weil weder die meisten anderen Parteien noch die Gemeinderäte teilnehmen wollten, hat die Mitte den Anlass abgesagt.
MELANIE BÄR
«Wir wollten wieder einen Polit-Apéro machen zusammen mit den anderen Ortsparteien und mit Politikern», sagt Mitte-Präsident Marco Hürsch. Das Datum war für den 18. Februar festgelegt, die Einladung an die Limmatwelle-Redaktion bereits verschickt. Ein solcher Polit-Apéro fand bereits im Mai 2025 statt. Damals stellten sich die Gemeinderatskandidaten Markus Hächler und Tobias Baumgartner (beide parteilos) vor. Neben der Mitte beteiligten sich SVP, FDP und SP am Event. Der Anlass war ein Erfolg, rund 100 Personen nahmen teil. Anders diesmal. Einzig die SP war bereit, den Anlass mitzugestalten. «SVP, FDP und der Gemeinderat sagten ab», bedauert der ehemalige Gemeinderat Marco Hürsch. Nach einer anfänglichen Zusage habe auch Ammannkandidat Tobias Baumgartner abgesagt.
«Es hat keine spezifischen Gründe, dass wir diesmal nicht mitmachen», begründete Anna Mittner von der SVP. Sie finden den Anlass unnötig, weil Tobias Baumgartner in der Gemeinde bekannt ist. «Er hat sich am letzten Polit-Apéro bereits vorgestellt.» Die FDP war für eine Stellungnahme vor Redaktionsschluss nicht erreichbar.
Diskussion über die Zukunft
Die Mitte wollte der Bevölkerung im ersten Teil Gelegenheit geben, Ammannkandidaten Tobias Baumgartner «näher kennenzulernen und ihm
persönlich Fragen zu stellen», hiess es in der Einladung. In einem zweiten Teil war eine Diskussion über die Zukunft von Neuenhof geplant. «Gerade in Bezug auf die Verwaltungsreorganisation wäre es wichtig, wenn jemand aus dem Gemeinderat informiert, was die Umsetzung bedeutet», so Hürsch. Für ihn sei klar, dass die Reorganisation komme. «Denn Tobias Baumgartner stellt sich unter der Prämisse zur Wahl, dass er das Ammannamt in einem 40-Prozent-Pensum ausführen kann.» Für Hürsch wäre der Anlass eine Chance für den Gemeinderat gewesen, den «Puls der Bevölkerung» zu spüren.
Keine Neuigkeiten
Auf Anfrage begründet Tobias Baumgartner seine Absage damit, dass der Gemeinderat keine weiteren Informationen zur Verwaltungsreorganisation machen könne: «Über die neue Organisationsform haben wir kürzlich informiert. Neues können wir dazu nichts sagen.» Im März gehe der Gemeinderat in eine Klausur, dort will er seine Legislaturziele festlegen. Dabei sei auch die Kommunikation Thema. An der Gemeindeversammlung im Juni soll die Bevölkerung über die Verwaltungsreorganisaton abstimmen.
Baumgartner sei eine Kommunikation mit den Neuenhoferinnen und Neuenhofern wichtig: «Doch wir wollen selber bestimmen, wann und wie wir die Bevölkerung informieren.» Mittlerweile konnten die Einwohnerinnen und Einwohner ihn an mehreren Anlässen persönlich kennenlernen. Nicht nur am besagten Polit-Apéro im April 2025, sondern auch an den letztjährigen Gemeindeversammlungen oder am Neujahrsapéro, wo er die Ansprache hielt. Er betont, dass er es wichtig findet, mit der Bevölkerung in Kon-
Mann tot im Neuenhofer Wald gefunden
Vor neun Tagen barg die Polizei in einem Waldstück in Neuenhof eine Leiche. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
In einem Waldstück in Neuenhof wurde am 3. Februar ein lebloser Körper gefunden, teilte die Kantonspolizei (Kapo) Aargau vergangene Woche mit. Dabei handelte es sich um einen vermissten 33-jährigen Schweizer aus dem Kanton Zürich. Tatverdächtigt ist ein 36-jähriger
deutscher Staatsangehöriger. Er sitzt in Untersuchungshaft. In einer ersten Einvernahme räumte er ein, für den Tod des 33-Jährigen verantwortlich zu sein, und machte Angaben zum Ablageort des Leichnams, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Kapo geht davon aus, dass sich der Vermisste zum Zeitpunkt seines Verschwindens mit dem Tatverdächtigen treffen wollte. Die beiden Männer dürften sich gekannt haben. Die Staatsanwaltschaft Baden hat ein
takt zu treten. Er wolle die Kommunikation aber selber steuern: «In Zusammenarbeit mit den Parteien, um solche Veranstaltungen gemeinsam zu planen. Dies würde nicht nur die Transparenz erhöhen, sondern auch die Effektivität der politischen Kommunikation fördern.»
Vernehmlassung gemacht In einer Medienmitteilung sagte die Mitte den Anlass am Dienstag ab. Ganz aufgeben will die Ortspartei aber nicht und schreibt, dass sie im Vorfeld der nächsten Gemeindeversammlung wieder einen Anlauf für einen Polit-Apéro machen werde. «Denn da geht es gemäss den Informationen des Gemeinderates um die Anpassung der Gemeindeverwaltungsstruktur und damit zusammenhängend um eine Erhöhung der Stellenpensen der Verwaltung.»
Zur Erinnerung: Im Herbst 2025 hatte der Gemeinderat informiert, dass eine Arbeitsgruppe eine Organisationsüberprüfung vorgenommen hat. An der anschliessenden Vernehmlassung haben sich Finanzund Geschäftsprüfungskommission, politische Parteien, Gemeindepersonal und Stimmberechtigte beteiligt.
Fazit: Der Wechsel zum Vewaltungsleitungsmodell sei sinnvoll.
Im Januar teilte der Gemeinderat mit, dass er auf der Suche nach einem zusätzlichen Gemeindeschreiber oder einer Gemeindeschreiberin II ist. Weil Neuenhof zurzeit ohne Ammann dasteht, hat die Verwaltung diverse Arbeiten übernommen.
Ziel der Reorgansation ist es, dass der Ammann künftig vorwiegend strategische und politische Aufgaben übernimmt und nicht mehr die Personalund Verwaltungsleitung innehat. Damit wird auch begründet, dass das Pensum des Gemeindeammanns auf 40 Prozent reduziert werden kann.
Als es die
Auch mit 83 Jahren fasst Monika Regensburger das Weltgeschehen hin und wieder in Versform zusammen. Und schreibt darin, «so, wie mir der Schnabel gewachsen ist».
MELANIE BÄR
Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eröffnet. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung für den Tatverdächtigen. Verschiedenen Medienberichten zufolge handelt es sich beim Toten um einen Züricher Rapper. Auf der Facebookseite «Neuenhofer Clan» wurden vorgängig Fotos von Hubschrauber und Polizeiautos gepostet. Sie sind am Wochenende Ende Januar/Anfang Februar über dem Gelände patrouilliert. (LiWe/zVg)
«Nach Neuenhof kam ich der Liebe wegen.»
MONIKA REGENSBURGER, SENIORIN
«Mein Grosi hat mir heute ein Versli vorgetragen, in dem sie in ihren Worten den Januar 2026 zusammenfasst hat. Ich finde es sehr gelungen», schreibt Nuria Regensburger an die Redaktion. Im Gespräch mit ihrer Grossmutter Monika Regensburger stellt sich heraus: Das Schreiben ist nicht das einzige Spannende im Leben der 83-Jährigen. «Ja, ich hatte ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Leben», sagt die Neuenhoferin, die mitten in der Luzerner Altstadt aufwuchs und vor 57 Jahren nach Neuenhof zog. Die Touristenstadt prägte das Leben von Monika Regensburger. Wie ihre Mutter besuchte sie eine Nebenabteilung der Kantonsschule Luzern. «Es waren nur Mädchen zugelassen. Wir lernten vor allem Sprachen, Geografie, Geschichte und Kunst – alles, was man damals brauchte, um in einer Touristenstadt wie Luzern beruflich Fuss zu fassen», erinnert sich Monika Regensburger zurück.
In Paris, Rom und London gelebt und gearbeitet Anders als ihre Kolleginnen stieg sie aber nicht in den Tourismusbereich ein. Sie arbeitete in einer Galerie mit Auktionshaus, wo auch Touristen Kunstwerke kauften. Später lebte und arbeitete sie in Paris, Rom und London. «Nach Neuenhof kam ich der Liebe wegen», sagt die Seniorin und lacht. Ihr Mann führte einen Familienbetrieb im Bausektor. «Deshalb war klar, dass ich nach Neuenhof ziehe.» Das war vor 57 Jahren. Auch wenn ihr Mann schon lange nicht mehr lebt, blieb sie in ihrer neuen Heimat. 12 Jahre war sie Mitglied der Neuenhofer Schul-
Silbermünzen noch gab
pflege und der Sozialkommission. Ihr Sohn Titus Regensburger war jahrelang Präsident des Handelsund Gewerbevereins.
Sie schrieb für die Limmatwelle
Noch heute gehört das Schreiben zu einem ihrer Hobbys: «Ich bringe meine Gedanken gerne zu Papier, manchmal auch in Prosaform.» Immer handschriftlich – in Stenografie, das beherrscht sie seit ihrer Ausbildung nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer Sprache.
«Nur in meinen dunkelsten Zeiten habe ich nicht geschrieben, obwohl mir das vielleicht dann besonders gutgetan hätte.» Zum Tiefpunkt gehört der Tod ihres Mannes. «Nach 23 Jahren guter Partnerschaft fällt man schon in ein Loch, wenn der Ehemann stirbt.»
Die Fasnächtlerin aus Luzern Monika Regensburger hat nicht nur für «den Hausgebrauch» geschrieben, wie sie es bezeichnet, sondern vor vielen Jahren auch hin und wieder für die Limmatwelle. Ihr Mann war damals Mitglied der Redaktionskommission, die Limmatwelle entstand auf Initiative des Neuenhofer Gewerbevereins.
Texte für Schnitzelbänke hat sie hingegen nie verfasst. Dies, obwohl sie als gebürtige Luzernerin mit der Fasnacht aufwuchs und Mitglied einer Guggenmusik war. «Es war eine grosse Freude, mit Freunden zusammen eigene Gwändli herzustellen», erinnert sie sich zurück. Ein Kostüm hat sie nie vergessen. Als Ende der 60er-Jahre das Schweizer Silbermünzgeld durch Kupfer-Nickel-Münzen ersetzt wurde, haben sie das zum Fasnachtsmotto gemacht. «Ich erinnere mich noch ganz genau daran, dass wir das Lied ‹Weine nicht, kleine Eva› spielten und das Publikum damit aufforderten, dem Silber nicht nachzutrauern.»
Fasnacht aus der Ferne
Heute nimmt sie nicht mehr aktiv an der Fasnacht teil, sondern verfolgt die fünfte Jahreszeit in ihrer alten Heimat am Bildschirm. Das Weltgeschehen in Versform festzuhalten, tut sie aber immer noch gerne. «So, wie mir der Schnabel gewachsen ist», sagt sie lachend und erlaubt der Limmatwelle, ihr Resümee über den Monat Januar in der nebenstehenden Box abzudrucken – damit sich nicht nur ihre Enkelin daran erfreuen kann.
«Wie mer de Schnabel gwachse esch»
2026 ish bös agange, jungi Lüt, in Flamme gfange
Dutzendi ums Läbe bange –cha mer so viel Leid verstoh?
Es got teil Mönsche nid i d’Chöpf welle Gott plogt sini Geschöpf?
So viel Schrecklichs, so viel Trur vo Erbarme jo kei Spur.
De Rettigslüt es Rieselob, händ Krasses gseh i ihrem Job. Mänge us em Alltag grisse, möcht die Nacht gärn vermisse.
Witer gohts de Schritt für Schritt. De Januar bringt nüt Guets mit. E alte Ma mit grosser Schnorre, wott überall noch Öl go bohre. Ob Norde, Süd, Ost oder West: America first; Trump at its best.
Im Iran gseht mer d’Mullas wüete, ihri Gheimnis tüend si hüete. Wer ned läbt noch ihrem Plan wird gköpft oder ghänkt in Teheran.
Und z’Davos do chömeds zäme Prominenz, illustri Näme redet, losed, lehred wie mer sich cha us Affäre zieh.
Doch öppis isch doch au no schön ob Biese, Westwind oder Föhn, de Innerschwyzer Odermatt find’s Rase uf em Schnee so glatt. I sim Supermännligwand bringt er Freud i üses Land.
Und mier sälber sind jetzt dra. Chas denn eso wietergah? Mier wette friedlich witterläbe tüend üsi Ufgab, üs besträbe. Und witerhi uf Bessers hoffe. Doch 1000 Frage blibed offe.
AUS DER GEMEINDE
Verhaltenskodex für Hundehalterinnen und Hundehalter Leider muss vermehrt festgestellt werden, dass gesetzliche Regelungen im Zusammenhang mit der Hundehaltung nicht bekannt sind oder ignoriert werden. Hierzu zählt vor allem das Hundeverbot beziehungsweise die Leinenpflicht auf dem Schulhausareal sowie die Pflicht, den Hundekot aufzunehmen. Auf dem Schulhausareal gilt ein grundsätzliches Hundeverbot, das heisst, dass Hunde auch an der Leine dort nicht erlaubt sind. Auf dem Gehweg neben dem Schulhaus (parallel zum Schürweg) gilt strikte Leinenpflicht. Zum Schutz der Schulkinder wird gebeten, diese Regeln ausnahmslos einzuhalten. Das Aufnehmen und zweckmässige Entsorgen von Hundekot ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Liegenlassen von Hundekot ist nicht nur störend, sondern auch schädlich für die Umwelt sowie die Weidetiere. Entsprechende Robidogs sind in regelmässigen Abständen im ganzen Dorf vorhanden. Hundehaltende werden gebeten, dazu beizutragen, dass die Gemeinde sauber bleibt. Für ein gutes Miteinander ist es unerlässlich, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich an Vorschriften oder Verhaltensregeln zu halten. Als kleine Hilfestellung hat die Gemeindeverwaltung einen Codex für Hundehaltende erstellt. Diesen findet man über den QR-Code oben im Bild.
Die Baubewilligung wurde erteilt an: Corinne und Andreas Gyr, Brühlhaldenweg 8, Killwangen, für ein Vordach Garage, Brühlhaldenweg 8. QR-Code mit Codex.
VERMISCHTES KILLWANGEN
Pflanzenhomöopathie sanft,nachhaltig, wirksam Einführung in die Homöopathie mit faszinierenden Möglichkeiten, die Pflanzen zu stärken und zu schützen, sei es bei Schädlingen, Krankheiten oder Befall. Die beiden Referentinnen Ruth Müller-Villiger und Claudia Hübscher geben viele praktische Hinweise für den Frühlingsstart und stellen 4 wichtige Mittel für Garten/Balkon vor. Der Aargauer Landfrauenverband lädt alle Interessierten dazu ein. Anmeldung bis 19. Februar an biko-alfv@gmx.ch. Kosten: Landfrauen-Mitglieder 25, Nichtmitglieder 35 Franken. Schulanlage Zelgi, Kirchstrasse 6, Killwangen, Dienstag, 3. März, ab 19 Uhr kleiner Imbiss, ab 20 Uhr Referat. (zVg)
Monika Regensburger zusammen mit ihrer Enkelin Nuria. zVg
SPREITENBACH
AUS DER GEMEINDE
Gesamterneuerungswahlen 2026–2029 Die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2026–2029 sind abgeschlossen. Sämtliche vom Volk zu wählenden Behörden konnten vollständig besetzt werden.
Für einzelne Funktionen waren mehrere Wahlgänge erforderlich. In der Zwischenzeit konnten jedoch alle Behörden erfolgreich besetzt werden. Die noch offenen Sitze in der Finanzkommission sowie im Wahlbüro wurden im Rahmen einer stillen Wahl vergeben.
Geschäftsprüfungskommission (7 Sitze): Guido Weber, Die Mitte (bisher); Peter Graf, FDP (bisher); Flavio Zani, Die Mitte (bisher); Johannes Lieb, parteilos (neu); Reto Lienberger, parteilos (neu); Pierre Narayan, Die Mitte (neu); Kevin Siegrist, FDP (neu). Finanzkommission Einwohnergemeinde (7 Sitze): Urs Schweri, parteilos (bisher); Marco Beerkircher, parteilos (neu); Michel Bisig, parteilos (neu); Patrik Schmid, parteilos (neu); Anja Streichenberg, parteilos (neu); Nikolic Veljko, Die Mitte (neu); Marco Weber, FDP (neu).
Steuerkommission (3 Sitze): Stephan Meier, FDP (bisher); Claudia Salomon-Burri, parteilos (bisher); Monika Rohr, parteilos (bisher).
Die ersten konstituierenden Sitzungen der neu gewählten Gremien haben bereits stattgefunden. Damit ist die Grundlage für die operative Arbeit in der neuen Legislatur gelegt. Im März findet ein erster gemeinsamer Anlass statt, an dem alle Kommissions- und Behördenmitglieder
zusammenkommen. Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen sowie die Stärkung der Zusammenarbeit.
Asylsituation Die Situation im Asylbereich bleibt weiterhin angespannt. Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen sind dabei nicht die einzigen Personen, die in der Schweiz Schutz suchen. Es ist davon auszugehen, dass die Aufnahmepflicht pro Gemeinde nicht sinken wird. Die Gemeinde Spreitenbach erfüllt diese Verpflichtung weiterhin gemeinsam mit anderen Gemeinden im Rahmen des Verbunds «Neuenhofer Asylverbund».
Gemäss kantonalem Verteilschlüssel ist die Gemeinde Spreitenbach verpflichtet, 94 Asylsuchende aufzunehmen (Stichtag: 1. Januar 2026). Aktuell sind 85 Asylsuchende in gemeindeeigenen oder angemieteten Unterkünften untergebracht.
Damit wird die vorgegebene Aufnahmepflicht derzeit nicht vollständig erfüllt, weshalb die Gemeinde das bestehende Defizit finanziell ausgleichen muss. Die Gemeinde Spreitenbach ist daher weiterhin auf der Suche nach geeigneten Unterkünften zur Anmietung. Dabei kommen auch Häuser oder Wohnungen infrage, die lediglich befristet zur Verfügung gestellt werden können.
Die Asylsuchenden werden umfassend und professionell betreut, sodass nicht mit negativen Auswirkungen zu rechnen ist.
Baubewilligungen Der Gemeinderat Spreitenbach hat die Baubewilligung erteilt an: Bubble Bees gemeinnützige GmbH, Mike Helmy, Auwiesenstrasse 4, 8583 Sulgen, Mieterausbau Gewerbe zu Kindertagesstätte, Sandäckerstrasse 5c; Maria Frijia, Fluestrasse 10, 9857 Spreitenbach, Ersatz Gasheizung und Installation Luft-Wasser Wärmepumpe, Fluestrassse 10.
Erste CD von Silvan Dezini
«Vivaldi & Müller» heisst die erste CD von Geiger Silvan Dezini. Der Spreitenbacher benutzt diese als eine Art Visitenkarte.
Mit seiner ersten CD-Veröffentlichung tritt der Schweizer Geiger Silvan Dezini aus Spreitenbach selbstbewusst auf die internationale Bühne des Tonträgermarktes. Sein Debütalbum «Vivaldi & Müller» ist am Dienstag beim renommierten Schweizer Label Claves Records erschienen. Die Aufnahme markiert
«Es ist ein unglaubliches Gefühl, verbunden mit ganz viel Dankbarkeit.»
SILVAN DEZINI, GEIGENSPIELER
einen wichtigen Schritt im Werdegang des jungen Geigers. «Es fühlt sich absolut grossartig an, als Kind hatte man die vielen CDs, auf welchen die eigenen Vorbilder zu hören waren, und nun darf man seine eigene CD in den Händen halten», sagt er begeistert. Und weiter: «Es ist ein unglaubliches Gefühl, verbunden mit ganz viel Dankbarkeit all jenen Menschen gegenüber, die dies ermöglicht haben.»
Hofft auf Konzertauftritte
Für Silvan Dezini dient die erste CD als eine Art Visitenkarte. «Ich erhoffe mir das ein oder andere Konzertengagement sowie, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.»
Natürlich sei es ihm ein Anliegen, dem ein oder anderen Menschen beim Hören der CD eine Freude zu machen.
Silvan Dezini möchte noch nicht vom Anfang einer «steilen» Musikkarriere sprechen, sondern von einem Etappenziel: «Für mich fühlt es sich auf jeden Fall wie ein Etappenziel meines Werdegangs an, welches mir den Blick in die Zukunft und hoffentlich viele inspirierende musikalische Momente ermöglicht.» Ob dieser Werdegang nun steil sein werde, könne er nicht sagen. «Was ich aber versuche, ist,
möglichst stetig einen Stein auf den anderen zu legen und so langsam etwas Solides aufzubauen.»
Dezini absolviert zurzeit an der Hochschule der Künste in Bern den Master in Pädagogik Klassik, zuvor schloss er das Bachelor-Studium Klassik an der Zürcher Hochschule der Künste ab.
«Vier Jahreszeiten» von Vivaldi Schon früh machte der 25-jährige Dezini mit seinem Geigenspiel auf sich aufmerksam, das technische Brillanz mit interpretatorischer Tiefe verbindet. Seine Interpretationen zeichnen sich durch Präzision, Neugier und ein ausgeprägtes Gespür für klangliche Nuancierungen aus. Wettbewerbserfolge, internationale Konzertauftritte und die Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern und Musikern begleiteten seinen Weg neben den Studien an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule der Künste Bern. Im Zentrum der Debüt-CD steht Antonio Vivaldis ikonischer Zyklus
«Ich versuche, möglichst stetig einen Stein auf den anderen zu legen.»
SILVAN DEZINI, GEIGENSPIELER
«Die vier Jahreszeiten». Silvan Dezini präsentiert das Werk jedoch nicht als historisches Monument, sondern stellt es in einen spannungsreichen Dialog mit den «Prelude und Intermezzi» des zeitgenössischen Schweizer Komponisten Fabian Müller. Die neu komponierten Klangräume rahmen die barocken Concerti und öffnen sie behutsam in Richtung Gegenwart. So entsteht ein musikalischer Bogen, in dem barocke Kunst und zeitgenössische Klänge einander begegnen. Dezini zeigt sich dabei nicht nur als virtuoser Interpret, sondern als Gestalter eines Gesamtkonzepts, das Tradition hinterfragt und neu erklärt. Begleitet wird der Solist von seinem Ostinato-Ensemble.(LiWe/zVg) «Vivaldi & Müller» erschien bei Claves Records und ist ab sofort im Handel sowie auf allen gängigen digitalen Plattformen erhältlich.
Silvan Dezini ist auch der Organisator der Ostinato-Konzertreihe.
SPREITENBACH/WÜRENLOS
Von Spreitenbach nach Spreitenbach
Das Quartier Tivoli Garten mit seinen 445 Wohnungen belebt Spreitenbach. Bis Ende Jahr 2025 sind 710 Einwohnerinnen und Einwohner eingezogen. Dies ergab einen leichten Mehraufwand für die Verwaltung.
IRENE HUNG-KÖNIG
Mitte Juli 2025 zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des Tivoli Gartens in ihre neuen Wohnungen. Bis Ende Jahr waren es 710 Einwohnerinnen und Einwohner, wie die Gemeinde in ihrer Mitteilung schreibt. Das Quartier habe sich als lebendiger Wohnraum etabliert und wesentlich zum Wachstum der Einwohnerzahl beigetragen, heisst es weiter.
Von den 710 Personen im Tivoli Garten sind 70 minderjährig, was einem Anteil von 10 Prozent entspricht. Der Anteil Schweizer Staatsangehöriger liegt bei 56 Prozent (401 Personen).
Einzug erfolgte gestaffelt
Die Herkunft der neuen Bewohnerinnen und Bewohner zeigt eine breite Durchmischung: 111 Personen (16 Prozent) sind innerhalb von Spreitenbach umgezogen. 84 Personen (12 Prozent) zogen aus anderen Kantonen (ohne Zürich) zu, 165 Personen (23 Prozent) stammen aus dem Kanton Aargau. 43 Personen (6 Prozent) kamen aus dem Ausland, während 307
(43 Prozent) aus dem Kanton Zürich nach Spreitenbach gezogen sind.
Der Einzug ab Juli 2025 ins neue Quartier erfolgte gestaffelt. Trotz dem kam es zu einem leichten Mehraufwand bei den Einwohner diensten auf der Spreitenbacher Verwaltung, wie deren Leiter Pat rick Geissmann bestätigt. In den Monaten September und Oktober 2025 musste das Pensum der Mit arbeitenden leicht erhöht werden. «Von Seiten der Einwohnerdienste kam die Rückmeldung, dass nicht alle auf einen Schlag kamen, son dern gestaffelt, das war gut», so Geissmann. Man konnte den An sturm mit bestehendem Personal bewältigen. «Wir mussten auch sonst Anpassungen machen, da es krankheitsbedingte Vakanzen gab», so der Verwaltungsleiter.
Der Bau des Tivoli Gartens begann im Jahr 2022. Auf einer Fläche von rund 15000 Quadratmetern entstan den mehrere moderne Wohngebäu de mit insgesamt 445 Mietwohnun gen in den Grössen von 1,5 bis 5,5 Zimmern sowie ergänzenden Gewer beflächen im Erdgeschoss. Das Herz stück der Überbauung ist ein gross zügiger Gemeinschaftsgarten mit Spielplatz und Sitzbereichen, der den Bewohnerinnen und Bewohnern als Ort der Begegnung dient. Mit sei ner attraktiven Wohnqualität und der guten Durchmischung der Be wohnerschaft leiste der Tivoli Garten einen nachhaltigen Beitrag zur Be lebung und Weiterentwicklung der Gemeinde Spreitenbach, heisst es weiter in der Mitteilung.
VERMISCHTES SPREITENBACH
Pro Senectute – Neue Ortsvertretung in Spreitenbach
Pro Senectute Aargau informiert über das aktuelle Team der Ortsvertretung in Spreitenbach.
Neu engagiert sich Eva Gfeller Hochuli (079 478 16 12) neben Priska Kretz (056 401 50 08) und Ruth Hagenbuch (079 655 14 85) als Freiwillige für die Gemeinde. Sie übernehmen die Aufgaben der Ortsvertretung und unterstützen damit die wichtige Arbeit von Pro Senectute Aargau vor Ort.
Die Ortsvertretungen leisten einen wertvollen Beitrag für das soziale Leben in der Gemeinde. Sie organisieren unter anderem Besuche zum 75. Geburtstag bei Einwohnerinnen und Einwohnern, unter-
stützen die Organisation der traditionellen Herbstsammlung und tragen dazu bei, die Angebote von Pro Senectute Aargau in der Bevölkerung bekannt zu machen.
In Spreitenbach profitieren ältere Menschen von einem breiten Unterstützungs- und Freizeitangebot. Dazu gehören unter anderem: Sozial- und Demenzberatung; Alltagshilfe, Haushaltshilfe und Mahlzeitendienst; Steuererklärungs- und administrative Dienstleistungen; Freizeitangebote wie Mittagstisch, Tanznachmittag, Kurse, Ferienangebote sowie Bewegungs- und Sportprogramme. Die Angebote werden durch die Beratungsstelle Bezirk Baden koordi-
niert und richten sich an Personen ab dem 60. Altersjahr. Zusätzlich bestehen regelmässige Treffpunkte wie der Mittagstisch im Altersund Pflegeheim im Brühl sowie gesellige und sportliche Aktivitäten im Bezirk Baden.
Pro Senectute Aargau setzt sich dafür ein, dass ältere Menschen möglichst lange selbstständig leben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Die Ortsvertretungen bilden dabei eine wichtige Verbindung zwischen Organisation und Bevölkerung. Weitere Informationen zu Angeboten und Dienstleistungen sind bei Pro Senectute Aargau www.ag.prosenectute.ch erhältlich. (zVg)
Petra Ivanov zu Gast in der Gemeindebibliothek. zVg
Bis Ende 2025 haben 710 Einwohnerinnen und Einwohner ihre neue Wohnung in der
gezogen
Lesung mit Petra Ivanov Petra Ivanov kommt nach Spreitenbach mit ihrem neusten Krimi «Dunkle Mächte» aus der Reihe Cavalli und Flint. Zum zehnten Mal ermitteln Bruno Cavalli und Regina Flint gemeinsam. Dieses Mal werden die verdeckten Ermittlungen von Cavalli in einer rechten Öko-Bewegung für das Duo zur Zerreissprobe. Stehen sie noch auf der gleichen Seite? Temporeich, spannend, intelligent und gut recherchiert: So kennt man die Krimis von Petra Ivanov. Der hochaktuelle Bezug zu unserer Gesellschaft macht dieses Buch zu einem Highlight. Der Anlass ist barrierefrei erreichbar und kostet pro Person 10 Franken. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 18. Februar, 19 bis ca. 20 Uhr. (zVg)
«Escape Hunger»-Spiel Escape Hunger – Raus aus der Hungerkrise ist ein interaktives Escape Game, das die komplexen Zusammenhänge globaler Ernährungssysteme spielerisch und eindrücklich erlebbar macht. In einem eigens gestalteten Spielcontainer lösen Gruppen von zwei bis vier Personen gemeinsam Rätsel zu zentralen Themen wie Boden, Saatgut, Wasser und Klimagerechtigkeit. Das Spiel verbindet Wissen, Teamarbeit und emotionales Erleben. Umwelt-Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4, Spreitenbach, ab Sonntag, 15. Februar, jeweils 11–17 Uhr gemäss den Spieldaten auf www.umweltarena.ch. Weitere Infos und Vorreservation auch unter www.eventfrog.ch. Platzzahl begrenzt. (zVg)
AUS DER GEMEINDE
Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 19. Februar.
Kommissionen, Arbeitsgruppen und Delegierte gewählt Der Gemeinderat hat die Mitglieder der Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie die Delegierten in die verschiedenen Verbände für die Amtsperiode 2026–2029 gewählt. Das Behördenverzeichnis kann auf der Website der Gemeinde Würenlos unter Politik > Kommissionen heruntergeladen werden. Auf Wunsch kann es auch gratis bei der Gemeindekanzlei bestellt werden.
Arbeitsjubiläum Am 1. Februar durfte Martina Volkart ihr 20-Jahre-Arbeitsjubiläum bei der Einwohnergemeinde Würenlos feiern. 2006 trat sie in den Dienst der Technischen Betriebe Würenlos, wo sie als Sachbearbeiterin tätig war. 2013 konnte sie in die Bauverwaltung wechseln. Dort ist sie seither für das Bausekretariat verantwortlich. Ende September wird
VERMISCHTES WÜRENLOS
Würenloser Fasnachtsumzug am Samstag, 21. Februar Bereits zum 10. Mal kann die Elternmitwirkung Würenlos den beliebten Fasnachtsumzug durchführen. Auch dieses Jahr werden die originellsten Masken vom Würenloser Gewerbeverein mit einem Preis belohnt. Am Samstag, 21. Februar, kann ab 13.30 Uhr beim Parkplatz der Post eine Startnummer bezogen werden. Die Umzugsroute ist die gleiche wie in den letzten Jahren: von der Post zur Mühlegasse, in die Dorfstrasse, über die Schulstrasse in die Feldstrasse und entlang der Mattenstrasse bis zum Schulhausplatz vor der Mehrzweckhalle.
Die Guggenmusik «34er Höckler» aus Ennetbaden sorgt während des Umzugs und auf dem Schulhausplatz für musikalische Unterhaltung. Im Anschluss an den Umzug gibt es auf dem Schulhausplatz eine Fasnachtsparty und einen Verpflegungsstand, wo es verschiedene Kuchen und Getränke zu kaufen gibt. Die Elternmitwirkung Würenlos freut sich auf zahlreiche kleine und grosse Fasnächtler sowie viele Zuschauer entlang der Umzugsroute. Für weitere Infos: www.elternmitwirkung-wuerenlos.ch. (zVg)
Martina Volkart dann in den verdienten Ruhestand treten.
Gemeinderat und Gemeindepersonal gratulieren Martina Volkart herzlich zum Jubiläum, danken für ihren bisherigen wertvollen Einsatz und wünschen noch eine gute Zeit bis zur baldigen Pensionierung.
Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt: Ihr Baufachmann AG, Bahnhofstrasse 8, 5436 Würenlos, Neubau Gewerbegebäude mit Tiefgarage, Kindertagesstätte und zwei Wohnungen, Tägerhardring 14; Swisscom (Schweiz) AG, Binzring 17, 8047 Zürich, Nachträgliche ordentliche Bewilligung Korrekturfaktor (ohne Änderung an der Mobilfunkantenne) WURA, Autobahnraststätte; EvangangelischReformierte Kirchgemeinde Würenlos, Gipfstrasse 4, 5436 Würenlos, Aufstellung freistehende Reklametafel, Schulstrasse.
Die Bauverwaltung hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt: Sabrina und Sven Bertschinger, Buechzelglistrasse 47, 5436 Würenlos, Erstellung Sichtschutz, Buechzelglistrasse 47.
Anschliessend an den Kurs wird das Gelernte praktisch angewendet und eine Hecke fachgerecht gepflegt. zVg
Anmeldung: Kurs Gehölzbestimmung im Winter und Heckenpflege Ob im Garten oder auf dem Feld, Wildhecken sind wichtige Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Doch wie erkennt man im Winter, was da wächst, und wie verpasst man einer Wildhecke den perfekten Schnitt, damit ihre ökologische Bedeutung erhalten bleibt? Der Kurs richtet sich an alle Interessierten. Weitere Informationen, Anmeldung, Programm usw. unter: https://nvvw.birdlife.ch/ heckenpflegekurs. Treffpunkt: Im Bifig, Würenlos, Samstag, 21. Februar, 9 bis ca. 17 Uhr. (zVg)
Überbauung Tivoli Garten bezogen.
Ian Stewart/Archiv
Marktnotiz
Raiffeisenbank Würenlos verabschiedet
Michael Merkli nach 45 Jahren in die Pension
Würenlos, 30. Januar 2026
Michael Merkli steht seit 1980 im Dienst der Raiffeisenbank Würenlos. Nun geht eine Ära zu Ende: Nach über 45 Jahren trat er Ende Januar 2026 in den wohlverdienten Ruhestand ein. Die Raiffeisenbank Würenlos dankt Michi herzlich für sein langjähriges Engagement. Während mehr als vier Jahrzehnten hat er zahlreiche Kundinnen und Kunden auf ihrem persönlichen und finanziellen Lebensweg begleitet und war für viele ein verlässlicher Ansprechpartner in allen Finanzfragen. Ebenso durfte er unzähligen Menschen helfen, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen.
Als geschätztes Mitglied der Bankleitung prägte er die Entwicklung der Raiffeisenbank Würenlos massgeblich mit und setzte sich über viele Jahre für
die Weiterentwicklung der Bank und den Erfolg der Region ein.
Am Mittwoch, 28. Januar 2026, hat sich Michael Merkli von seinen Kundinnen und Kunden sowie vom Team der Raiffeisenbank Würenlos verabschiedet. Beim gemütlichen RaclettePlausch im idyllischen Obstgarten Lienberger in Spreitenbach wurde gemeinsam auf die schöne Zeit und auf seinen neuen Lebensabschnitt angestossen. Verwaltungsrat, Bankleitung und Teamkolleginnen und -kollegen danken Michi von Herzen für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.
Raiffeisenbank Würenlos in Würenlos, Spreitenbach und Neuenhof www.raiffeisen.ch/wuerenlos 056 436 75 75
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Ersatzwahl von 3 Mitgliedern Finanzkommission und 1 Mitglied Wahlbüro für den Rest der Amtsperiode 2026 / 2029, 1. Wahlgang, Stille Wahl
Nachdem auch innert der 5-tägigen Nachmeldefrist für die nachstehenden Funktionen nicht mehr Personen angemeldet worden sind als offene Funktionssitze bestehen, sind vom Wahlbüro gemäss §30 a GPR in stiller Wahl gewählt worden:
Finanzkommission (3 Personen für 3 Sitze)
Bisig, Michel, 1973, von Einsiedeln SZ, Untere Dorfstrasse 28, parteilos, neu
Schmid, Patrik, 1976, von Ramsen SH, Seefeldweg 4, parteilos, neu Streichenberg, Anja, 1996, von Basel BS und St. Gallen SG, Dorfstrasse 71, parteilos, neu
Wahlbüro (1 Person für 1 Sitz)
Catania, Esin, 1979, von Schwaderloch AG, Bründlistrasse 57, parteilos, neu
Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung der Wahl gemäss § 66 ff GPR sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am 3. Tag nach der Publikation beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, 5000 Aarau, einzureichen.
Gemeindewahlbüro Spreitenbach
Respektvolle 24h-Betreuung für Senioren
Gerne berate ich Sie umfassend und kostenlos
Caroline Zumstein
Tel 056 546 13 39 dovida.ch
Leuenberger Consulting
Jean-MarcLeuenberger
Dipl.Betriebsökonom
Bahnhofstr. 27 -8957 Spreitenbach
Tel.076/ 541 5103
*Buchhaltungen
*Steuererklärungen
*Beratung
*Steuererklärungenfür Private, kostenlosesAbholen undLiefern bei/ zu IhnennachHause.
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr.: 202601
Bauherrschaft: Berney-Meyer Linda und Michael, Waldhüttenweg 1 5436 Würenlos
Bauvorhaben: Rückbau Glasvorbau, Vergrösserung Tür, Montage Markise, IndachPhotovoltaikanlage auf Atelierdach und diverse Innenumbauten
Gesuchsauflage vom 13. Februar bis 16. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Würenlos zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Foto (links: Vorsitzender der Bankleitung Patrick Binkert, mittig: Michael Merkli, rechts: Verwaltungsratspräsident Daniel Meier)
Die fünfte Jahreszeit hat begonnen
Schnitzelbänke, Umzüge und Bälle – mit dem «schmutzigen Donnerstag» beginnt für einige die schönste Zeit im Jahr.
MELANIE BÄR
Während die Fasnacht in Baden nicht wegzudenken ist, gäbe es ohne die Neuenhofer Chlausgesellschaft dort keinen Kinderball mehr. «Wenn wir die Fasnacht vor über 20 Jahren nicht weitergeführt hätten, wäre sie in unserem Dorf ausgestorben», sagt Chlausgesellschafts-Präsident Hardy Wiederkehr.
Einen Umzug gibt es in Neuenhof zwar keinen mehr, dafür am Samstagnachmittag einen Ball für die Kinder, abends für die Erwachsenen. Er hofft auf zahlreiches Erscheinen, damit sich der Aufwand für den Verein finanziell lohnt und kein Loch in die Kasse reisst. Das teilweise schlechte Image der Fasnacht sei
längst überholt: «Auch die Fasnacht geht mit der Zeit. Es ist nicht mehr wie früher, wo Frauen unsittlich angefasst wurden oder Betrunkene die Gäste belästigten.» Am Chläusliball herrsche Partystimmung.
Das läuft in Baden
In Baden hat die Fasnacht eine lange Geschichte und wurde gemäss der «Vereinigten Fasnachts-Gruppen Baden» 1354 erstmals erwähnt. Dieses Jahr gibt es eine Strassenfasnacht, Schnitzelbänke, drei Umzüge und einen Sternmarsch. Die Veranstaltungen in Baden sind bis über die Stadt- und Kantonsgrenzen bekannt und ziehen jährlich über 20000 Fasnachtsbegeisterte aus der ganzen Schweiz in die Stadt, heisst es in einer Mitteilung. Mit dem «Füdlibürger-Umzug» startet die Badener Fasnacht heute auf dem Bahnhofplatz und endet am Aschermittwoch. Details zur Badener Fasnacht findet man unter https://www.badenerfasnacht.ch/
Fasnachtsanlässe in der Region
Neuenhof: Kinderfasnacht und Chläusliball: Die Chlausgesellschaft führt am 14. Februar in der Turnhalle Zürcherstrasse wiederum den Kinder- und den Chläusliball durch. Einlass für die Kinder ist um 14 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Der Chläusliball findet ab 20 Uhr statt. Für vollmaskierte Personen ist der Eintritt frei, Halbmasken bezahlen 5 Franken und nicht maskierte Personen 10 Franken.
Spreitenbach: Regierungsübernahme Bräusi-Vögel-Gugge: Am schmutzige Donnerstag, 12. Februar, übernehmen traditionell die Bräusi-Vögel das Zepter in Spreitenbach und setzen die Regierung für die kommenden 10 Tage ab. Die Regierungsübernahme wird um zirka 20 Uhr auf dem Areal Hof Obstgarten (Dorfstrasse 41) vor und in der Stallbar vollzogen. Dies passiert, nachdem die Bräusi-VögelGuuge ihre neusten Musikstücke in ihren neuen Gwändli und Grinde (Masken) präsentieren durfte mit einer Fasnachtsrede an den amtierenden Gemeinderat.
Wettingen: Familienstern Wettingen – Fasnachtsumzug: Der närrische Umzug durch das Quartier wird von der Guggenmusik angeführt. Mit Zvieri und feierlichem Ausklang beim Rebhalden-Spielplatz. Der Anlass ist kostenlos (Kollekte). Ohne Anmeldung. Bei unsicherem Wetter Info via Webseite www.familienstern-wettingen.ch. Treffpunkt: Pfarreiheim St. Sebastian, Parkplatz hinter dem Haus, Freitag, 13. Februar, 15 Uhr; Kinderfasnacht und Kinderball: Der bunte Kinderumzug mit Gruppen, Einzelmasken, Wagen und Guggenmusiken führt vom Rathausplatz via Landstrasse bis zum Rabenkreisel und wieder zurück in die Bezirksschule, wo auch der anschliessende Kinderball stattfindet. Start Umzug, Samstag, 14. Februar, 14.15 Uhr (13 Uhr Nummernvergabe auf dem Rathausplatz). Anschliessend von 15.15 bis 17 Uhr Kinderball in der Turnhalle und Guggen vor dem Festzelt. (zVg) Weitere Fasnachtsanlässe in der Limmatwellen-Region werden in der nächsten Ausgabe publiziert.
Guggen sind von der Fasnacht nicht wegzudenken: Räbeschläcker Wettingen mit dem Motto «Mir sind vom Aff bisse!»
Roger Egloff
LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
25 256 Exemplare.
Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch
REDAKTIONSLEITUNG
Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch
Telefon 058 200 58 07
REDAKTIONSTEAM
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Sandra Ardizzone (san), Roger Egloff (reg) Ian Stewart (ste)
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REGIONALPOLIZEI
Verkehrskontrolle an der Landstrasse in Wettingen Am Samstagnachmittag, 7. Februar, führte die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal eine gezielte Verkehrskontrolle an der Landstrasse in Wettingen durch. Dabei konnten je ein auffälliger Motorrad- sowie ein Personenwagenlenker angehalten und entsprechend an die Staatsanwaltschaft Baden verzeigt werden. Weiter wurden vier Personen, welche während der Fahrt ihr Mobiltelefon verwendeten, und drei Lenker ohne Sicherheitsgurt angehalten und gebüsst.
Ziel der Aktion war es, lärmverursachende Verkehrsteilnehmer zu identifizieren und gegebenenfalls zu verzeigen. Diese belasten nicht nur die Anwohner stark befahrener Strassen, sondern stellen auch für die Polizei eine wiederkehrende He-
rausforderung dar. Durch regelmässige Kontrollen möchte die Regionalpolizei einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität leisten. Die Regionalpolizei wird daher in allen Vertragsgemeinden weiterhin Kontrollen durchführen. Bürgerinnen und Bürger, die lärmverursachende Verkehrsteilnehmer beobachten oder sich durch solche gestört fühlen, werden gebeten, das Kontrollschild zu notieren und die Beobachtung über die Nummer 117 an die Polizei zu melden.
Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 417 92 00 erreichbar.
Im aufgeführten Stück «straf:kammer:spiel» geht es um eine Untersuchung über Straftaten, Strafverfahren und darüber, welche Strafen die Gesellschaft überhaupt braucht. Leni O.
Wie läuft ein Strafverfahren ab?
Im Thik in Baden wird das Stück «straf:kammer:spiel» aufgeführt. Ein Stück über die Mühlen der Justiz und wie leicht man sich selber darin verfangen kann.
Ein ungeöffneter Brief, eine falsche Bestellung und plötzlich steht man vor Gericht. «straf:kammer:spiel» widmet sich Straffällen, in die jede und jeder hineingeraten könnte. Oft ohne böse Absicht. Doch wie läuft so ein Strafverfahren ab? Und wie stark unterscheiden sich Vorstellung und Realität?
In einem Bühnensetting folgen die beiden Schauspieler einem Fall
von der Ermittlung bis zum Urteil. Dabei nehmen sie die Perspektiven der verschiedenen Prozessbeteiligten ein. Während sich das Leben einer/eines Angeklagten vielleicht für immer verändert, ist dieses für die involvierten Juristinnen und Juristen Alltag. Wie gehen die Parteien mit dieser unterschiedlichen Ausgangslage um?
Eine Untersuchung über Straftaten, Strafverfahren und darüber, welche Strafen die Gesellschaft überhaupt braucht. ThiK, Theater im Kornhaus Baden, Kronengasse 10, Baden, Freitag, 20., und Samstag, 21. Februar, jeweils 20.15 Uhr. Tickets unter www.thik.ch. (zVg)
WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 14. Februar, 17.30 Uhr, Gottesdienst fällt in St. Sebastian aus. Sonntag, 15. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard). Aschermittwoch, 18. Februar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion, Aschenausteilung; 18.30 Uhr, kreative Aschenandacht. Donnerstag, 19. Februar, 8 Uhr, Eucharisitiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 13. Februar, 18.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Samstag, 14. Februar, 18 Uhr, Gottesdienst in der Kapelle für vielfältig Liebende, mit Kommunionfeier (Markus Heil und Marcel Chopard). Musik: Violinenduo 8Saiten. Im Anschluss Apéro. Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 18. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle, mit Aschenausteilung; 19 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache, mit Aschenausteilung; 20.15 Uhr, Santa Messa in lingua italiana, mit Aschenausteilung. Donnerstag, 19. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr Kreuzwegandacht und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN
Fasnachtsgottesdienst Am Freitag, 13. Februar, beginnt um 18.11 Uhr in der Stadtkirche Baden der Fasnachtsgottesdienst mit der Guggenmusig «34er Höckler Ennetbaden». Markus Heil, Carmen Staub und Claudio Tomassini laden alle fasnachtsbegeisterten Menschen herzlich dazu ein.
Frauengruppe Prisma, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 13. Februar, 19.30–21.15 Uhr.
Marcel Chopard, Pfarreiseelsorger, St. Anton und St. Sebastian Wettingen
Mittagstisch Neuenhof Am Dienstag, 17. Februar, kocht das MittagstischTeam wieder im Pfarreiheim Neuenhof und freut sich auf viele Teilnehmende. An- und Abmeldungen nimmt das Pfarramt bis am Montag, 9 Uhr, unter Tel. 056 416 00 90 entgegen.
Nachmittagsanlass: «Thuner-/Brienzersee – Fantastische Region» Reinhard Böni, Grindelwald, ist ein sicherer Wert als Referent mit wunderbaren Bildervorträgen. Gerne teilt er diesmal seine Fotos der Thuner-/Brienzersee-Region mit seinem Publikum. Für den Vortrag und den Zvieri ist keine Anmeldung erforderlich (Kollekte beim Ausgang). Für den Fahrdienst melde man sich bitte telefonisch oder per E-Mail bis Montag, 16. Februar, 11 Uhr unter Telefon 056 437 30 30 oder E-Mail: sekretariat@ref-wettnhf.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus Wettingen, Mittwoch, 18. Februar, 14.30 Uhr.
Kreativ-Atelier Steiacherhof, wöchentliches Treffen, um gemeinsam Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 19. Februar, 9–11 Uhr.
Vortragsreihe zu «Die Klosteraufhebung von 1841» Der erste Veranstaltungsabend der dreiteiligen Vortragsreihe befasst sich mit der Aufhebung des Klosters Wettingen und ihrer Erinnerungskultur. Im Kloster Wettingen, Kantonsschule Raum H8, neben der Marienkapelle, Mittwoch, 18. Februar , 19.30 Uhr. Eintritt frei, ohne Anmeldung.
Filmabend im Pfarreiheim Neuenhof Am Donnerstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr ist wieder Filmabend im Pfarreiheim Neuenhof. Gemeinsam wird der Film «Wolkenbruch» geschaut. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Valentinstag! Denken Sie da auch sofort an Kitsch, Herzchen und Kommerz? Dabei war der Namensgeber, der heilige Valentin von Terni, eigentlich ein ziemlicher Rebell und kein Marketing-Genie. Er traute im 3. Jahrhundert Soldaten, die laut kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten – und bezahlte dafür mit seinem Kopf. Er starb für die wahre Liebe und den Widerstand gegen das System, nicht für Zwei-füreins-Angebote bei der Parfümerie. Ganz ehrlich: Brauchen wir einen bestimmten Tag, um unserem geliebten Gegenüber die Liebe zu beweisen? Ja, denn es kann guttun, sich bewusst an die Liebe zueinander zu erinnern, wenn Nähe, gute Worte und Zärtlichkeit zu verschwinden scheinen, weil beide im Geschäft des Alltags keine Zeit mehr füreinander finden. Nochmals: Brauchen wir dafür einen extra eingerichteten Tag? Nein, denn wie wäre es, wenn wir bewusst die gesetzten und ohnehin wenig überraschenden Anlässe wie Geburtstag, Weihnachten oder eben Valentinstag durchbrechen und einfach so, an irgendeinem Tag im Jahr, unserem liebsten Menschen eine Freude machen? Wer sich jetzt fragt, was man denn da schenken soll und wo man es am besten einkauft, dem lege ich gerne etwas zur Entlastung ans Herz: Schenken Sie doch einfach Zeit oder einen Tag, wo Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner bei einem grösseren Projekt helfend unter die Arme greifen. Oder schenken Sie Lob, in dem Sie Ihrem Gegenüber aufschreiben, was Sie alles an ihm schätzen und lieben. Denn es ist nicht immer nur das Materielle, das Resonanz im Herzen der anderen findet. Oder stellen Sie Ihre Liebe ganz bewusst unter Gottes Segen und kommen Sie am 14. Februar um 18 Uhr zum Gottesdienst für vielfältig Liebende in die St.-Anton-Kirche nach Wettingen. Gerne auch, wenn Sie allein leben, denn die Liebe zu anderen fängt bei der Liebe zu sich selber an. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
16 AGENDA
Familienkino «Di chli Häx» Michael Schaerer verfilmt Preusslers Kinderbuchklassiker «Die kleine Hexe» (Deutschland 2017). Zum Film: Die kleine Hexe hat ein grosses Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und fliegt auf! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem grossen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch die kleine Hexe ist nicht gerade besonders fleissig. So versucht sie herauszufinden, ob es nicht einen anderen Weg gibt, und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe. KinoOrient,Wettingen, Sonntag,15.Februar,15Uhr.Mundart,ab6Jahren. (zVg)
NEUENHOF
Pro Senectute Aargau: Handharmonika-/Akkordeongruppe Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger ab 60 musizieren mit eigenem Instrument. Ueli Jundt, Denise Guanci. Kath Pfarreiheim, Montag, 16. Februar, 14–16.30 Uhr.
SPREITENBACH
Escape Hunger – Raus aus der Hungerkrise Pop-up-Escape-Room: Die globale Hungerkrise spielerisch erfahrbar; 2–4 Personen, ca. 30 Minuten, ab 14 Jahren. Umwelt- Arena Schweiz, ab Sonntag, 15. Februar, jeweils 11–17 Uhr gemäss den Spieldaten auf www.umweltarena.ch. Weitere Infos und Vorreservation auch unter www.eventfrog.ch.
Buchstart Versli, Fingerspiele, Lieder und eine kurze Geschichte mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 18. Februar, 15 bis ca. 15.30 Uhr.
Lesung mit Petra Ivanov: «Dunkle Mächte» Autorin Petra Ivanov liest aus ihrem neuen Kriminalroman um Flint und Cavalli. Eine Anmeldung ist erwünscht. Eintritt 10 Franken/Person. Barrierefrei. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 18. Februar, 19–20.30 Uhr.
WETTINGEN
Schenk mir eine Geschichte – Türkisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der türkischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 14. Februar, 10–11 Uhr
Pro Senectute: Sonntags-Treff mit Mittagstisch Spiel, Jass und Plaudern. Anmeldung bis Freitag, 13. Februar, 17 Uhr, direkt bei der Gastronomie Alterszentrum St. Bernhard, Tel. 056 437 25 42. Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1, Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Jassen Für alle ab 60 Jahren: deutsche Karten, Verpflegung im Restaurant. Leitung Carlo Schilter, Tel. 079 737 03 59. Alterszentrum St. Bernhard, Montag, 16. Februar, 13.30–17 Uhr.
GschichteChischte Die Gemeindebibliothek Wettingen zaubert Geschichten aus der Kiste für Kinder und ihre Begleitpersonen. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Eintritt frei/ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 16. Februar, 16.30 bis ca. 17 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Schach Schach für 60+. Leitung Jürg Greber, Tel. 079 565 66 75. Zys
«DAS LETZTE WORT»
Irene
HungKönig Redaktorin
Das Streben nach Zielen, Erfolg oder Anerkennung, das ist Ehrgeiz unter anderem. Zwei junge Menschen, welche sehr ehrgeizig sind und mit Leidenschaft ihrer Berufung nachgehen, sind einerseits die Wasserspringerin Michelle Heimberg (25) und andererseits der Geiger Silvan Dezini (25). Michelle Heimberg ist nach aussergewöhnlichen Leistungen international wie national zum dritten Mal als «Aargauer Sportlerin des Jahres» nominiert und Silvan Dezini bringt seine erste CD raus. Zudem ist er Organisator der von ihm entwickelten Ostinato-Konzertreihe.
Podiumsdiskussion zur Initiative «Arbeit muss sich lohnen» Podiumsdiskussion des Gegenkomitees zur Aargauer Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» mit Hintergründen und Fragen. Rathaussaal, Dienstag, 17. Februar, 18.30–20.30 Uhr.
Frauengemeinschaft St. Anton Wettingen – Künstliche Intelligenz (KI) Was die Chancen und Gefahren sind und wie einen KI im Alltag unterstützen kann, zeigt Sarah Paciarelli vom Schweizerischen Frauenbund auf. Informationen und Anmeldung unter fg.antonwettingen@ gmx.ch oder 078 814 97 14. Saal St. Anton, Dienstag, 17. Februar, 19 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Blockflötenensemble Salteba Für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger ab 60. Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 19. Februar, 14–15.45 Uhr.
WÜRENLOS
Familienverein Würenlos – Schneekugeln basteln Anmeldung empfohlen. Mitglieder bezahlen 3, Nichtmitglieder 5 Franken vor Ort. Mit Spielgelegenheiten und Kaffeeecke. Annexbau UG, Schulstrasse 40, Mittwoch, 18. Februar, 14.30–17 Uhr.
Beiden gemein ist, dass sie in sehr jungen Jahren von 7 Jahren, Silvan Dezini, und 4 respektive 12 Jahren mit ihrer Leidenschaft starteten. Wobei, damals wussten sie wohl noch nicht, dass Musik und Sport einst eine Leidenschaft sein würde.
Doch wieso packt die einen der Ehrgeiz so sehr und andere gar nicht oder viel weniger? Ist es die fehlende Ausdauer, Unterstützung oder schlicht das fehlende Talent? Ich besuchte mit 5 erstmals die Ballettschule, trainierte zweimal wöchentlich bis zum 16. Altersjahr. Mir machte es einfach Spass, die eleganten Bewegungen auszuführen, die klassische Musik zu hören und natürlich meine lieb gewonnenen Freundinnen zu treffen.
Silvan Dezini erkannte mit 7 Jahren, dass es der faszinierende Klang der Geige ist, der ihn motiviert und in seinem Innersten berührt. Und Michelle Heimberg musste sich aufgrund einer Verletzung von ihrer ersten Leidenschaft Kunstturnen verabschieden und suchte sich das Wasserspringen aus – um ihren Olympiatraum nicht nur zu träumen. Sie erfüllte ihn sich an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.