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Donnerstag, 12. Februar 2026 | Nr. 7 | 86. Jahrgang
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Auf ins närrische Getümmel Die «Gränchner Gosche» ist zum 79. Mal erschienen und nach wie vor an verschiedenen Verkaufsstellen für 6 Franken das Exemplar zu haben.
Was geht ab? Natürlich die Fasnacht. Heute Morgen wurde sie in Grenchen so richtig eingekesselt. Jetzt geht es bis kommenden Mittwoch Schlag auf Schlag – mit der Senioren-Fasnacht, Gosche-Nacht, Street-Gugge-Night am Samstag, Fasnachtsumzug, Obernarrentriumpfiratsparty, dem Kinderumzug und dem finalen Bööggverbrennen am Mittwochabend. Und wer es vorher schon lustig haben wollte, blätterte in der «Gränchner Gosche».
Bild: Joseph Weibel
JOSEPH WEIBEL
spielend gewinnen
Man mag sie oder nicht: Die Fasnacht ist nicht jedermanns Sache. Wer nicht möchte, kann sich ihr entziehen. Alle anderen – und das sind nach wie vor viele – können diesen sieben intensiven Tagen hingegen viel abgewinnen. Wie jedes Jahr – seit immerhin 79 Jahren – soll die «Gränchner Gosche» mindestens eine Woche vor dem Auftakt für die ersten Lacher sorgen. Sie erschien jährlich fast zur gleichen Zeit – ausser 2022, als aufgrund von Corona alles ausser Rand und Band war, da erschien die «Gosche» erstmals im Sommer als «Summer-Edischen». Voilà. Und was steht in Ausgabe 79? Ganz viel über die Wahlen im vergangenen Jahr. Natürlich. Dabei waren
diese gar nicht so lustig. Der Stapi- und späteren Vize-Stapi-Wahl sind viele Zeilen gewidmet – und selbst die «Gosche»-Redaktion muss eingestehen, dass das nicht immer lustig war: «D’Gosche versuecht zwar vor und hinge do dra no öppis Luschtigs z’finge, es isch üs eifach do nid glunge, hei bi däm Wahlkampf gar nüd gfunge.» Und trotzdem geht es auf jeder Seite immer wieder um Politik. Politische Verschnaufpausen gibt es auch, etwa mit Agnes Mülchi, die mit ihrer Team Papeterie «nur» noch online unterwegs ist, oder mit Orsani, der die Teil-
nehmenden an den Altersehrungen verzauberte. Die Fusion von BGU und BSU ist ebenso ein «Side»-Thema wie die Info-Säulen in der Stadt, die eigentlich gar nicht so schlecht sind und dem «Dorf», wie noch viele alteingesessene Grenchner sagen, einen durchaus urbanen Touch verleihen. Und so geht es, mal mehr, mal weniger heiter, über 20 Seiten weiter. Die «Gosche» ist wie jedes Jahr durchaus lesenswert. Während der närrischen Tage, also heute und in den kommenden Tagen, wirkt sie beim Lesen sicher noch ein bisschen lustiger.
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