Nr. 48 27. Jahrgang Donnerstag, 27. November 2025
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Sterben und Tod
Perlen der Blasmusik
Die regionale Verkehrssituation war Thema am Unternehmertreff der HKBB in der Tonwerke Lausen AG. Seite 5
Anlässlich der Palliativ-Woche in Sissach sprachen Sina und Maya Graf über «Abschiedlich leben». Seite 10
Der Musikverein Hölstein holte an seinem Jahreskonzert die beliebtesten Stücke aus seinem Archiv. Seite 14
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Adrian Schaub mit seiner Goldmedaille.
dieses Schiessvereins, zu Wort, welche den Werdegang und Aufbau von Adrian Schaub zum grossen Champion jahrelang begleitet haben. Krattiger hatte die Ehre, Adrian Schaub eine kleine Glasskulptur zu überreichen, als Zeichen dafür, dass er dank seiner jüngsten epochalen Leistung gleich auch noch zum Ehrenmitglied des Schiessvereins Zunzgen-Tenniken ernannt worden ist. Da brachen bei Adrian Schaub alle Dämme: Er konnte seine Tränen nicht zurückhalten. Dann bedankte er sich in einer kurzen Rede für all die Ehren, die ihm seit der Rückkehr aus Kairo widerfahren
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Zunzgen Adrian Schaub ist Weltmeister im Pistolenschiessen auf 25 Meter
Tränen und Dankbarkeit Nach einer engagierten Grussadresse von Regierungsrätin Monica Geschwind und Gratulationen von Funktionären des Schiesssports aus unserer Region kamen auch Marcel Zimmermann, Präsident des Schiessvereins Zunzgen-Tenniken, und Heiner Krattiger, Ehrenpräsident
Zunzgen
Schwarz. Und alles andere verblasst.
Grosse Begeisterung herrscht
Asien und Osteuropa durchgesetzt hat. Aus den Händen von Wüthrich empfing Adrian Schaub das Rägemännli, die Nachbildung einer Sagengestalt, die höchste Auszeichnung, die Zunzgen an verdiente Personen zu vergeben hat.
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Mittagsprogramm
Nach seinem Europatitel im Jahr 2022 hat der jetzt 27-jährige Zunzger Adrian Schaub nachgedoppelt: Er ist jetzt Weltmeister mit der Standardpistole auf 25 Meter. Mit 576 Punkten siegte er an der Weltmeisterschaft in Kairo vor dem punktgleichen Südkoreaner dank einer höheren Anzahl von Maximaltreffern und vor einem Ukrainer. Zuerst fand ein Empfang für den Weltmeister am Flughafen in Zürich-Kloten statt: Mit einem doppelstöckigen Reisecar waren seine Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte sowie Mitglieder des Schiessvereins Zunzgen-Tenniken zur Gratulation angereist, und das spät am Abend. Am Sonntag, 23. November, fand dann am Nachmittag in Zunzgen der offizielle Festakt statt, um den frischgebackenen Weltmeister Adrian Schaub, von Beruf Strassenbaufachmann und Sohn der Familie Schaub vom Landgasthof Hard, zu feiern. Flankiert von zwei Ehrendamen und zu den Klängen des Musikvereins Zunzgen marschierte Adrian Schaub, begleitet von vielen Bewohnern, durch das Dorf bis zum Gemeindehaus. Im Gemeindesaal nahm der junge Weltmeister auf der Bühne Platz, während hinter ihm die Fahnen der Schiessvereine und anderer Dorfvereine wehten. Der Gemeindesaal war mit der Dorfbevölkerung, von ganz jung bis sehr alt, gefüllt. Nach einem rassigen Marsch des Musikvereins begann der Reigen von Gratulationsansprachen. Zuerst waren die Gemeindepräsidenten von Zunzgen und Tenniken an der Reihe, Hansruedi Wüthrich und Thomas Grütter, die sehr stolz waren, dass sich ein Mitglied des Schiessvereins ihrer beiden Dörfer gegen Vollprofis aus
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sind. Dieser Weltmeistertitel bedeutet ihm sehr viel, und er dankte seinen Betreuern und seinem Umfeld in warmen Worten für ihre Unterstützung. Nach dem Baselbieter-Marsch des Musikvereins kam es zum gemütlichen Teil, zum Apéro für die gesamte anwesende Bevölkerung. Adrian Schaub musste weiter im Einsatz bleiben. Er signierte unzählige Karten mit seinem Porträt und er war bereit, für viele Gruppenfotos in der Mitte zu stehen oder zu knien, stolz seine Goldmedaille zeigend, die der verdiente Lohn ist für jahrelanges Training und den Glauben an sich selbst.
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«Ich mache es!», sagte Esther Schaub in Waldenburg auf einmal freudestrahlend. Im Jahr 1984 war das. Nach langen Diskussionen, ob man denn im «Stedtli» einen Weihnachtsmarkt organisieren solle oder nicht, liess Schaub den Worten Taten folgen. Der «Waldenburger Weihnachtsmarkt» war geboren und wurde im November 1985 zum ersten Mal mit etwa 30 Marktständen durchgeführt. Schaub war damals Gemeinderätin und zugleich die erste Marktchefin. Dieses Amt sollte sie 14 Jahre innehaben, ehe es René Vogt übernahm. Der Frauenverein war stark involviert, später die Zunft zum oberen Tor – alle halfen mit. So konnte der Markt sich stetig weiterentwickeln, zu Spitzenzeiten zählte er 135 Marktstände und zehn Marktbeizli. Heute wie früher ist und bleibt der «Waldenburger Weihnachtsmarkt» ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Hier ein Schwatz, da ein Wort … Schön gemächlich, denn das Gedränge zwischen den Ständen am Adelberg gehört genauso dazu wie Glühwein, Marroni und ein Besuch im Raclettestübli. Fast wäre der «Weihnachtsmarkt Waldenburg» vor zwei Jahren gestorben, die Gemeinde wollte und konnte den Anlass nicht mehr durchführen. Da erinnerten sich die «SchaubSchwestern» Martina und Sandra an die einstigen Worte ihrer Mutter Esther und befanden: «Wir machen es!» Zusammen mit dem dritten OK-Mitglied Roger Weisskopf organisieren sie nun zum zweiten Mal den Weihnachtsmarkt und feiern dabei das 40-Jahre-Jubiläum. Könnte Esther Schaub dies noch miterleben, sie wäre bestimmt stolz auf ihre Töchter. Seraina Degen
Tag gegen Gewalt an Frauen Regionale Anlaufstellen, Schutzunterkünfte sowie die Kantone Baselland und Basel-Stadt haben am Dienstag, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, gemeinsam zur Sensibilisierung aufgerufen. Im Fokus der diesjährigen Kampagne «Beide Basel gegen Gewalt an Frauen» steht das Thema «Geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderung». Frauen mit Behinderungen sind aufgrund ihrer verstärkten Abhängigkeiten besonders vulnerabel. Diese Realität soll sichtbarer gemacht und die gesellschaftliche Verantwortung gestärkt werden. Der 25. November war gleichzeitig der Start der schweizweiten Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen», die bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember dauert. «Beide Basel gegen Gewalt an Frauen» sowie die Zonta Clubs Basel und Liestal haben dazu im Foyer des Theaters Basel einen gemeinsamen ObZ Anlass durchgeführt. www.beidebaselgegengewaltanfrauen.ch www.16tage.ch