Skip to main content

20251016_WOZ_OBZANZ

Page 1

ɳÔ

Nr. 42 27. Jahrgang Donnerstag, 16. Oktober 2025

ɳ

ɱ

ɵɳɫ ɭ ɵɳɫ

*HOWHUN Ƶ

Gelterkinden

061 981 15 43

Zunzgen

061 971 12 33

Liestal

061 921 25 52

Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70

Das Bedürfnis zu schreiben

Erinnerung an Vergangenes

Jubiläumsfest in Diegten

Der Baselbieter Autor Fred Surer legt einen weiteren Psychothriller vor.

Die Stiftung und der Verein Ortssammlung luden zum Tag der offenen Türe im «SchauSchopf» ein. Seite 11

Der Feuerwehrverband «Bölchen» feiert sein 20-jähriges Bestehen.

Seite 7

Seite 12

RHEINFELDEN

Schwere Beine?

T: +41 61 566 00 00

www.venenzentrum-rheinfelden.ch

Nachhaltig heisst «Schoggi für alle» Klima-Energie-Erlebnistag Die Sek Liestal befasste sich im EBL-Areal mit Konsum, Strom und Nachhaltigkeit Marc Schaffner

Eine Schulklasse sitzt im Kreis, alle haben die Augen verbunden. Sie stellen sich vor, dass sie gemeinsam einen Fischteich bewirtschaften. Wer einen Fisch fangen will, hält die ausgestreckte Hand hin und die Spiel-Betreuungsperson legt einen Fisch-Spielstein hinein. «49 Fische habt ihr heute gefangen, es sind noch 31 Fische im Teich», sagt sie, nachdem alle die Augenbinden abgenommen haben. In dem Gedankenexperiment geht es darum, dass in jeder Runde Fische aus dem Teich entnommen werden, aber nie so viel, dass sich der Bestand nicht mehr erholen kann. «Nachhaltige Bewirtschafttung» lautet der Fachbegriff dafür. Das bleibt nicht nur Theorie, sondern hat reale Auswirkungen: Wenn die Klasse am Schluss pro Person elf Fische gefangen hat, bekommen alle ein «Schoggistängeli». Die einzelnen Schüler/-innen haben aber auch den Anreiz, egoistisch zu handeln und mehr Fische fangen als die anderen: Wer 15 Fische erreicht, erhält einen Kinogutschein. Wird die Klasse eine gemeinsame Strategie aushandeln oder stürzen sich alle in den Wettbewerb? Halten sich alle an Abmachungen oder schummeln Einzelne? Dieses Spiel war eines der Module des Bildungstags für nachhaltige Entwicklung der Sekundarschule Liestal. Der Tag wird seit einigen Jahren zusammen mit der Organisation «Ökozentrum» mit Sitz in Liestal durchgeführt, diesmal war als dritte Partnerin erstmals die Elektra Baselland (EBL) dabei. Das Werkareal biete das ideale Setting für den «Klima-Energie-Erlebnistag», meint Christopher Heath, Projektleiter vom Ökozentrum. Von Montag bis Mittwoch nahmen alle Schüler/-innen im siebten Schuljahr, das sind 15 Klassen, an dem

Körpereinsatz im EBL-«Elefantehuus»: Zwei Schülerinnen erzeugen Strom mit einer Kurbel und versuchen eine Tasse Wasser zum Kochen zu bringen. Das «Elefantehuus» heisst übrigens so, weil dort früher riesige Generatoren untergebracht waren. Foto: M. Schaffner

Anlass teil und absolvierten im «Elefantehuus» und im Werkhaus der EBL verschiedene Module. Passend zum Ort lag der Fokus auf der Energie, oder genauer: beim Energieverbrauch als zentralem Treiber des Klimawandels. «Wir versuchen, dass sie aus jedem Modul mit Handlungsoptionen heraus kommen», erklärt Christopher Heath. Das seien vielleicht gesellschaftlich nicht die grössten Hebel, gibt er zu. Aber es seien Optionen aus ihrer Lebenswelt, beispielsweise Entscheide über ihren Konsum oder zur Gerätenutzung.

Beispielsweise konnten die Schüler/ -innen in einem nachgestellten Supermarkt Lebensmittel einkaufen und sich die CO2-Bilanz ausrechnen lassen. Mit Messgeräten konnten sie den Stromverbrauch von Haushaltgeräten messen und an einem weiteren Posten konnten sie mit eigenem Körpereinsatz feststellen, wieviel Energie nötig ist, um mittels eines Kurbel-Stromgenerators eine Tasse Wasser zum Kochen zu bringen. Der Erlebnistag sollte auch aufzeigen, warum sich die Gesellschaft so schwertut, die Klimaziele zu erreichen und

nachhaltig zu handeln. Genau das demonstrierte das Fisch-Spiel: Der Erfolg hängt davon ab, ob sich die Klasse organisiert. «Es geht nicht nur darum, dass alle an einem Strang ziehen», erläutert Christopher Heath, «sondern es geht in diesen Gefässen auch darum, soziale Kompetenzen zu fördern, etwa wie man die anderen überzeugen kann, damit die ganze Klasse mitmacht.» Leider war das Resultat eher ernüchternd: Kinogutscheine wurden gewonnen, aber nur wenige Klassen erreichten das «Schoggistängeli für alle».

KARATE - KRAV MAGA Kampfkunst - Selbstverteidigung

Infos, Probetraining unter:

Telefon +41 61 902 03 02 dojo@budosportcenter.ch

www.budosportcenter.ch

Kolumne

Der 7. Oktober Am 7. Oktober 2023 befand ich mich gerade in Ägypten. Vom Terrorangriff der Hamas auf den Süden Israels bekam ich nur wenig mit; erst später wurde mir das Ausmass klar: fast 1200 Tote und 250 Entführte. Es war der grösste Massenmord an Juden seit der Shoa. Sobald die Nachricht draussen war, wurden in Teheran Süssigkeiten an Kinder verteilt, und in vielen westlichen Städten bejubelten Menschen das Massaker als angebliche «Befreiungstat» der Palästinenser. Selbst unter Professoren herrschte Euphorie und Schadenfreude. Die Empathie mit den Opfern des Anschlags auf «Charlie Hebdo» schien grösser gewesen zu sein als jene mit den Opfern dieses grauenhaften Massenmords der Hamas. Jeder vernünftige und fühlende Mensch griff sich an den Kopf. Wie war das möglich? Mit dem unausweichlichen Einmarsch der Truppen in den Gazastreifen hatte die Hamas ihr Ziel erreicht: Bilder der Zerstörung, von toten Kindern und grossem Elend. Das Ausmass der Vergeltung der Regierung Netanjahu – auch dessen Machtkalkül geschuldet – ist durch nichts zu rechtfertigen, aber ebenso wenig der Hass auf Israel und der Antisemitismus, der seit dem 7. Oktober massiv und erschreckend zugenommen hat. Die Hamas spielt ein zynisches Spiel, und viele – gerade auch Linke – in Europa und in den USA fallen darauf herein. Die Hamas hat keine Demokratie im Sinn; ihre Ideologie ist faschistoid, islamistisch und totalitär. Es braucht einen Staat Palästina – ohne Hamas –, aber auch Sicherheitsgarantien für den Staat Israel. Thomas Brunnschweiler

GLATT & FANKHAUSER AG BODENBELÄGE & PARKETT LIESTAL & BUBENDORF

Tal-Garage Leisinger

Oristalstrasse 85 4410 Liestal Tel. +41 61 921 94 35 info@glatt-fankhauser.ch www.glatt-fankhauser.ch

Hauptstrasse 75, 4435 Niederdorf www.talgarage.stopgo.ch info@vw-talgarage.ch

061 961 86 74 BEERDIGUNGSINSTITUT HERMANN ZEHNTNER

Radio 32

MORGEN

SHOW

Gratis: Duo Berliner in Ihren TopShops der LANDI Reba AG

TopShop Aesch Bubendorf Gelterkinden

Öffnungszeiten Mo – Sa 6 – 22 Uhr So 7 – 21 Uhr

agrola.ch

Gutschein

Eine gute Einlage korrigiert die Statik und verteilt den Druck. Ein Gehgefühl wie auf Wolken.

1 Duo Berliner

Martin Burkart

* * * NEU ohne Termin * * *

Niederschönthalstr. 2 - Im Bahnhof-Center - 4402 Frenkendorf Tel: 061 903 21 21 - bb-ortho@hin.ch - www.bb-ortho.ch

Dorfmattstrasse 11 4451 Wintersingen Tel. 061 941 20 10 beerdingungsinstitut.zehntner@gmail.com

Einlösbar in den AGROLA TopShops der LANDI Reba bei einer Tankfüllung ab 20 Litern Gültig bis 30. November 2025 Nicht mit weiteren Gutscheinen kombinierbar Solange Vorrat

(42/25)


Oberbaselbiet

ObZ

Bahnausbau in Basel: Ohne geht es nicht

Inakzeptabel: Studie räumt Schienenverkehr keine Priorität ein Die beiden Kantone und die Handelskammer beider Basel sind deshalb mit der Beurteilung der im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) erarbeiteten Studie «Verkehr ‘45» nicht einverstanden. Die Region kann nicht akzeptieren, dass der Ausbau des stark überlasteten Bahnsystems keine Priorität hat. Basler Nadelöhr im Schienenverkehr trifft die ganze Schweiz Der Nachholbedarf beim Ausbau der Bahninfrastruktur ist bereits heute beträchtlich. Werden die Planungen zum Kapazitätsausbau Knoten Basel, welche das Parlament 2019 in Auftrag gegeben hat und noch laufen, nicht nahtlos weitergeführt und prioritär umgesetzt, läuft der Bund in ein massives, kaum mehr aufzuholendes Infrastrukturdefizit in der Region Basel. Dieses würde nicht nur den Wirtschaftsraum Basel schwächen, sondern auch die Anbindung der

Schweiz an das europäische Schienennetz infrage stellen und die Landesversorgung gefährden. Darunter würde die gesamte Schweiz leiden. «Die Studie kommt wie erwartet zum Schluss, dass der Bahnausbau in Basel für die ganze Schweiz zentral ist. Es ist daher unverständlich, dass die Studie dem Tiefbahnhof und dem Herzstück keine zeitliche Priorität einräumt. Das ist inakzeptabel und muss auf politischem Weg korrigiert werden», erläutert Regierungsrätin Esther Keller, Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements Basel-Stadt. «Trotz der unbestrittenen Bedeutung des Bahnknotens Basel für die wirtschaftliche Prosperität der Schweiz, bietet die Studie keine Perspektive für dessen dringenden Ausbau», ergänzt Handelskammer-Direktor Martin Dätwyler. Forderung nach forciertem Ausbau der Bahninfrastrukturen «Gemeinsam setzen wir uns jetzt erst recht mit aller Kraft dafür ein, dass der Tiefbahnhof Basel SBB und der Viertelstundentakt ins Fricktal in die kommende Botschaft 2026 des Bundes aufgenommen werden», erklärt Regierungsrat Isaac Reber, Vorsteher der Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft. «Wir fordern weiterhin mit Nachdruck, dass mit der Botschaft 2026 des Bundes auch bahnseitig die notwendigen Infrastruktur-Voraussetzungen geschaffen werden, den stetig steigenden Personen- und Warenverkehr in der Region Basel und auf der Nord-Südachse aufzunehmen. Sonst wird hier aus dem Tor der Schweiz definitiv der Flaschenhals der Schweiz», bekräftigt Reber. Rheintunnel bringt nötige Entlastung auf der Strasse «Es ist erfreulich, dass die Studie «Verkehr ‘45» zumindest dem Rheintunnel Priorität einräumt», sagt Martin Dätwyler. «Die Beseitigung der Engpässe auf der stauüberlasteten A2 ist für die Wirtschaft in unserer Region sehr wichtig. Denn Staustunden kosten unsere Unternehmen viel Geld». Und weiter: «Die Region Basel wird zunehmend unerreichbar, was fatal für einen starken Wirtschaftsstandort ist». Auch Reber ist überzeugt, dass die Engpassbeseitigung eine zukunftsfähige Verkehrslösung ist:

Dahinter

«Die Gesamtkapazität des Netzes wird so nicht erhöht, aber weniger Stau und eine effiziente Verkehrsführung bringen Muttenz und Birsfelden sowie den Quartieren Gellert, Breite und dem Kleinbasel die dringend nötige Entlastung. Das erhöht die Lebensqualität der Anwohnenden.» Aus Sicht der Region sind flankierende Massnahmen jedoch unabdingbar, damit der Rheintunnel trotz der verlorenen eidgenössischen Volkabstimmung vom November 2024 realisiert werden kann. «Zurzeit prüfen wir, welche Massnahmen sinnvoll sind, um die Anwohnenden und die Quartiere zu entlasten», erläutert Dätwyler. «Die Handelskammer erwägt demnächst mit Partnern eine Standesinitiative im Landrat und im Grossen Rat, mit der einerseits dieses «Plus» beim Rheintunnel und andererseits der etappierte Ausbau des Bahnknotens Basel von der Bundespolitik eingefordert wird. Einzelne Abschnitte wie der Tiefbahnhof müssen rasch realisiert werden können. Basel braucht Bewegung – auf der Strasse und der Schiene». Einziger Metropolitanraum ohne S-Bahn-System darf nicht sein Die trinationale Region Basel ist ein florierender Wirtschafts- und Lebensraum, der aufgrund seiner hohen Wertschöpfung und Exportleistung von grosser Bedeutung für die Schweiz ist. Dennoch verfügt Basel als einziger Metropolitanraum der Schweiz über kein leistungsfähiges S-Bahn-System. Ausserdem ist das Nationalstrassennetz überlastet und wichtige Wirtschafts- und Entwicklungsareale sind verkehrlich ungenügend erschlossen. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie die Handelskammer beider Basel als Vertreterin der regionalen Wirtschaft fordern deshalb den Bund auf, verlässlich und entschlossen in diese Region zu investieren. Für den Standort Basel und damit für die ganze Schweiz.

Bau- und Verkehrsdepartement Kanton Basel-Stadt, Bau- und Umweltschutzdirektion Kanton Basel-Landschaft, Handelskammer beider Basel

Aus 33 werden 50 Jahre Langenbruck/Hölstein Die Erfolgsgeschichte der Flexor: Tag der offenen Türen pr. Die Geschichte der Flexor beginnt 1992 in Langenbruck. Mit der Übernahme des Kunststoffbetriebs der therapeutischen Gemeinschaft Obere Au setzt der Verein Werkhaus Langenbruck den ersten Meilenstein und schafft Arbeitsplätze für Menschen mit einer Erwerbseinschränkung. Heute, 33 Jahre später, wird das gleiche Ziel verfolgt: In der Flexor finden Menschen mit Unterstützungsbedarf wirtschaftsnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze, die auf die individuellen Lebenssituationen abgestimmt sind. Das Angebot umfasst vier Arbeitsbereiche in vier Gebäuden an zwei Standorten. Die Schalen und Platten aus der Kunststoffverarbeitung sind im Lebensmittelbereich im Einsatz. Mit der Garage in Langenbruck ermöglicht Flexor

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 41 917 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

jungen Erwachsenen in Zusammenarbeit mit der IV den Einstieg ins Berufsleben und bildet sie zu Fachkräften aus. Im Oris-Gebäude in Hölstein schätzen die Mitarbeitenden in der «Verpackung, Montage & Industrie» die Vielfalt an Aufträgen. Das Angebot rundet der «Allround Service» ab, der rund um Haus und Garten seine Dienstleistungen erbringt. Im Laufe der vergangenen Jahre ist aus einer Vision ein Unternehmen mit rund hundert Menschen geworden. Wie erklärt sich der Sprung auf die 50 Jahre? 2022 nimmt der Verein Werkhaus den Strategieprozess zum Anlass, die Auswirkungen der Forderungen der UNBRK auf sein Geschäftsmodell zu überprüfen und die Konsequenzen abzuschätzen. Dabei kommt er zum Schluss,

dass die Organisation an Grenzen des Aufwands stossen wird. Mit der ESB fand er eine starke Partnerin, die es ermöglicht, Synergien zu nutzen. Damit ist Flexor neu unter dem Dach der ESB und Teil einer bereits seit 50 Jahren gelebten Erfolgsgeschichte. Im Rahmen der Veranstaltungen rund um das 50-Jahre-Jubiläum der ESB sind alle Interessierten am 18. Oktober zum Tag der offenen Türen eingeladen. Samstag, 18. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Flexor, Bärenwilerstrasse 10/16, 4438 Langenbruck, Flexor, Ribigasse 3a, 4434 Hölstein Freie Besichtigung der Betriebe mit Shuttlebus zwischen den Standorten, erleben und mitmachen.

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Druck

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Inseratenverkauf

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

2

Betrachtung zur Woche

«Verkehr ‘45» Beide Basel kritisieren ETH-Studie, weil Bahn keine Priorität hat Die Studie «Verkehr ‘45» der ETH Zürich stuft den Bau des Rheintunnels als prioritär ein. Dem Tiefbahnhof Basel SBB und dem Herzstück werden jedoch keine zeitliche Priorität eingeräumt. Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt sowie die Handelskammer beider Basel fordern, dass der Bund beiden Verkehrsträgern in der Region Basel den angemessenen Stellenwert beimisst. Da die Schienen und Strassen gleichermassen übermässig belastet sind, droht die Region ansonsten weiterhin ein Flaschenhals zu bleiben, statt das Tor zur Schweiz zu sein. Die Regierungen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sowie die Handelskammer beider Basel setzen sich gemeinsam für effiziente und zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen ein – für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Aufgrund ihrer geographischen Lage haben die Verkehrsinfrastrukturen der Region Basel für Personen und Güter einen hohen nationalen und internationalen Stellenwert. Damit die Region das Tor zur Schweiz bleibt und nicht zum Flaschenhals wird, muss die Infrastruktur zwingend ausgebaut werden.

Donnerstag, 16. Oktober 2025

CH Media Print AG

Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von

www.chmedia.ch

Erntedank – Auch im oberen Baselbiet wird das Fest in diesen Tagen gefeiert. Zumindest in Kirchen und Glaubensgemeinschaften. Was für mich alles dahinter steht? Dahinter steht zunächst der Respekt gegenüber den Bauersleuten. Sie arbeiten Tag um Tag für unsere Nahrungsmittel. Doch auch die Männer und Frauen in unseren landwirtschaftlichen Betrieben wissen, dass es mit ihnen zwingend noch andere braucht. Unzählige Menschen arbeiten ebenfalls für unsere Lebensmittel. Ich nenne nur: Mechaniker, Techniker, Finanzleute, Parlamentarier, Wissenschafter, Forscher in der Chemie, Chemiearbeiter, Fahrer, Verkäufer – Männer wie Frauen. Ihnen gebührt Dank und Respekt. Doch hinter dem Erntedankfest steht mehr. Manche nennen es die Natur, den Weltgeist oder das Unverfügbare. Ich nenne es Gott. Gott, sein immerwährender Schöpfergeist. Wie auch immer. Mit all unserem Wissen, Fleiss und Können ist uns nicht alles verfügbar, machbar. Es gibt da noch das, was Wachsen in alles bringt, Gedeihen, Fruchtbarkeit – und damit Leben und Sinn. Demgegenüber zeigen wir Dankbarkeit mit reichgeschmückten Kirchen und Abendmahlstischen. Blumen, Früchte, Gemüse, Säfte, Weine, Nüsse, Kürbisse. Eine Pracht!

Und nochmals hinter diesem schönen Schmuck und Glauben steht für mich etwas Weiteres, Zentrales: Es ist unsere Haltung. Für mich ist das irgendwie die Antwort auf alles, was uns geschenkt ist. Die Haltung, aus der Fülle mit anderen, die weniger haben, zu teilen. «Brich dem Hungrigen dein Brot.» Die Haltung auch, diese «anderen» nicht noch ärmer zu machen. Sagen Sie, das können wir nicht? Doch! Wozu brauche ich dreissig T-Shirts im Kasten, alle billig gekauft zu 9.90 – und jene, die es erarbeiten, sind in ungesunden Fabriken, ohne Rechte und mit wenigen Franken Monatslohn. Wozu brauche ich trendige Schuhe für 200 Franken, und jene Männer, Frauen, Kinder, die sie erarbeiten, erhalten nicht einen Hundertstel davon. Da tragen wir Verantwortung. Zwar habe auch ich zig T-Shirts, nicht unbedingt zu 9.90. Doch ich trage sie aus oder bringe sie ins Brocki. Und tja, die Schuhe, das war ein Reflex. Sie sind so bequem und trendig. Bin ich ein bisschen eitel? Klar ... Immerhin: Pflegen, Austragen und dann vielleicht doch vor dem Kauf schauen, wie nachhaltig etwas entsteht. Hinter dem für mich schönen Erntedank ist eine Haltung die logische Folgerung. Eine Haltung, die teilt und auch andere fördert. Christoph Weber-Valko, reformierter Pfarrer, pensioniert in Sissach

Fahrzeugversteigerung Am Samstag, 25. Oktober 2025, findet ab 10.15 Uhr an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von fünf Autos und rund 100 Velos diverser Marken statt. Fünf Personenwagen SUV der Luxusmarken: BMW X5 3.0sd, BMW X6 M50d, Hyundai Tucson 1.6 TGDI, Land Rover Sport 3.0 D und Porsche Cayenne Turbo. Das Mindestgebot bei den Fahrrädern beginnt bei der ersten Kategorie bei fünf Franken, bei der zweiten Kategorie (Mountainbikes) bei 50 Franken. Der Zuschlag erfolgt gegen Barzahlung und

ohne Gewähr für den Zustand der Velos. Das Mindestgebot bei den Autos liegt voraussichtlich deutlich unter dem Eurotaxwert. Die Autos müssen ebenfalls bar bezahlt werden. Bilder und weitere Informationen finden Sie unter www.verwertungsdienst.bl.ch. Besichtigung ist ab 9 Uhr. Der Liquidationsshop ist von 8.30 bis 10 Uhr geöffnet. Es besteht nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. Benützen Sie nach Möglichkeit den öffentlichen Verkehr. Sicherheitsdirektion

Neuer Saladin-Krimi Die Oberbaselbieter Autorin Barbara Saladin hat einen neuen Krimi geschrieben, diesmal zusammen mit Gina Greifenstein und Anne Griesser. «Das kleine Café am Friedhof» ist skurril, rasant und trieft vor schwarzem Humor. Agnes, Waltraud und Erika – drei Damen im besten Alter – teilen eine höchst ungewöhnliche Leidenschaft: Beerdigungen. Im kleinen Café am Friedhof trifft sich das Trio regelmässig nach den Begräb-

nissen zu Kaffee und Kuchen. Als eines Tages ein mysteriöser Fremder auf dem Friedhof auftaucht, der ihnen unentwegt diabolisch zuzwinkert und offenbar eine geheime Botschaft für sie hat, gerät das Trio in Unruhe. Wer ist der unheimliche, dürre Kerl? Weiss er womöglich etwas über die dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit? Das Buch ist seit gestern im Buchhandel erhältlich. ObZ

Naturfreunde

«Marroni, heissi Marroni» Wanderung Chestene-Chilbi Greppen «Marroni, heissi Marroni!» Nicht nur im Tessin hörst man diesen Ruf, sondern auch in der Innerschweiz. Mögen Sie die gerade frisch gerösteten, aufgesprungenen Marroni auf glühenden Kohlen, das Knistern und den süsslich-nussigen Duft, der seit Jahrhunderten die kalte Jahreszeit versüsst? An der ChesteneChilbi in Greppen können Sie die Edelkastanie bei lokalen und regionalen Anbietern von Kastanienprodukten erleben. Dazu gibt es Chilbi-Betrieb mit Musik und Unterhaltung. Die Naturfreunde Sektion Baselbiet starten mit ihrer Wanderung am Sonntag, 26. Oktober, auf dem Rigi-Chestene-Weg in Küssnacht, wandern zur Gesslerburg und entdecken die ersten prächtigen Edelkastanienbäume und -baumgruppen. Im Westen geniessen sie den wunderbarem Höhenblick auf den Küssnachter Arm des Vierwaldstättersees. Im Osten erhebt sich die Rigi mit der Seebodenalp. Naturfreunde Sektion Baselbiet

Streckendaten: Länge: 6 km, Auf-/Abstieg: 200 m, Wanderzeit: 2 1/4 Stunden Treffpunkt: 8 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle Abfahrt: 8.16 Uhr nach Luzern, Ankunft in Küssnacht 9.58 Uhr Kosten: Billetts selber lösen. Hinweg: Basel – Luzern – Küssnacht, Rückweg: Greppen – Küssnacht - Basel Anforderung: leicht, T1, auch für Familien geeignet Verpflegung: Mittagessen in Greppen: Picknick oder an Marktständen Rückkehr: Bus ab Greppen 15.38 Uhr bis Küssnacht, weiter mit Zug via Luzern nach Basel, Ankunft 17.47 Uhr Leitung: Rita Etienne Anmeldung: bis Mittwoch, 22. Oktober, an rita.etienne@bluewin.ch oder Telefon: 079 711 10 57 Detaillierte Informationen zu dieser Wanderung und zu weiteren Ausflügen finden Sie auf der Website www.naturfreunde-bl.ch.


Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 16. Oktober 2025

3

Paris – ein strahlendes Fest mit Freunden Interview Die Cellistin Camille Thomas leitet das Festival «VivaCello» vom 23. bis 26. Oktober in Liestal Und sein Trio ist ein sehr glücklicher Zufall. Er hat es ausgerechnet mit den Brüdern Alexandre und David Castro-Balbi kreiert, die zwei Säulen des Ensembles CHAARTS sind, die ich ebenfalls schon lange kenne und mit denen ich in Weimar studiert habe. Das erlaubte mir, Musiker studieren, die in Bezug auf ihre Grosszügigkeit und ihr multikulturelles Erbe aussergewöhnlich sind. Sie sind unglaubliche Musik-«Schwämme» und -Vermittler. Sie sind sehr eng mit Lucas befreundet. Und dann ist da noch der Klarinettist Yom. Ich bin so glücklich, dass er kommen kann, denn es war nicht einfach für ihn. Er hat am Vorabend ein Festival in Frankreich, also in einem anderen Land. Am nächsten Tag unternimmt er eine grosse Reiseanstrengung, um nach Liestal zu kommen, um ein Programm zu spielen, das diesen Sommer, im Juni, im Théâtre de la Ville (in Paris, Anm. d. Red.) geschaffen wurden. Das ist wirklich etwas ganz Neues. Es wird Werke geben, die Yom für Cello und Klarinette geschrieben hat, und Werke von Bach. Es ist ein spiritueller Dialog zwischen Cello und Klarinette. Es ist etwas sehr Unerwartetes, über das wir seit Jahren nachgedacht haben. Es war ein sehr starker Moment im Théâtre de la Ville. Ich bin sehr glücklich, dass wir es auch an «VivaCello» präsentieren können. Und schliesslich das Ensemble CHAARTS, das ich im Zusammenhang mit den Brüdern Castro-Balbi erwähnt habe, das ich noch nicht persönlich kenne, aber von dem ich weiss, dass es ein Ensemble von Kammermusik-Solisten ist – was genau dem Geist des Festivals entspricht.

Camille Thomas ist aktuell eine der gefragtesten Cellistinnen. 105 000 Follower hat die 1988 geborene Pariserin auf Instagram und auch in den traditionellen Medien ist sie sehr präsent. Vom 23. bis 26. Oktober kommt sie nach Liestal, um das Festival «VivaCello» zu leiten. Wir haben ihr einige Fragen gestellt. Was waren Ihre Überlegungen zum Festivaltitel «Paris est une fête»? Dieser Titel stammt von einem Roman von Ernest Hemingway. (Auf Deutsch: «Paris, ein Fest fürs Leben», Anm. d. Red.) Es ist ein Titel, den ich wunderbar finde. Und ich stelle mir gern die Idee vor, dass die Musik in der Tat ein Fest ist, ein Fest des Teilens, der Emotion. Und auch, dass die Musik ein Mittel ist, um Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen, Nationalitäten, Religionen zusammenzubringen, weil sie eine Sprache jenseits der Worte ist. Deshalb ist das stärkste Wort im Titel wirklich in erster Linie «Fest». Und dann Paris, offensichtlich, weil es meine Identität ist. Ich bin in Paris geboren. Paris ist eine Stadt, in der sich enorm viele Musiker begegnen. Und für mich ist es das allererste Mal, dass ich die Künstlerische Leiterin eines Festivals bin. Das inspirierte mich, mit etwas zu beginnen, das wirklich sehr persönlich ist, mit etwas, das «ich» bin. Deshalb: Ich, das ist Paris, das ist ein Fest, und ich lade zu einem grossen Fest in Liestal in der Schweiz ein, rund um diese kulturelle, fröhliche und schöne Begeisterung, die Paris ist. Haben alle Programmpunkte einen Bezug zu Paris oder gibt es Ausnahmen? Wie ich schon gesagt habe, ist das Wort «Fest» wirklich der zentrale Punkt. Und ich predige nicht , dass ein Programm unwiderlegbar intellektuell durchdacht sein muss. Also nein, ich kann nicht bestätigen, dass jedes Werk eine eindeutige Verbindung mit Paris hat. Die gemeinsame Grundlage Paris besteht eigentlich darin, dass ich meine Freunde einlade, oder vielmehr, die heutigen Musiker, unsere Generation, die wir alle einmal in Paris vorbeigekommen sind oder Franzosen sind. Dennoch hat es in jedem Konzertprogramm ein Werk aus der französischen Musik oder eines Komponisten, der von Paris inspiriert wurde. Also ja, in jedem Programm hat es Frankreich, hat es Paris, hat es Fest. Aber zum Beispiel werde ich am Eröffnungsabend das Cellokonzert von Schumann spielen, der nicht wirklich eine direkte Verbindung zu Paris hat. Eine weitere Ausnahme ist die Fantasie von Schubert, die am zweiten Tag von Lucas Debargue und Julien Brocal zu vier Händen gespielt wird. Hier ging es wirklich mehr um die Lust, diese Musik zu teilen und auch darum, eine deutsche Seite einzubringen. Tatsächlich dachte ich einen Moment lang daran, das Ganze in «L’Europe est une fête» zu verwandeln, aber «Paris est une fête» ist einladender und regt mehr zum Träumen an. Aber es war mir wichtig, diese europäische Seite drin zu haben. Natürlich sind die Franzosen von Deutschland inspiriert, von dieser Romantik, aber es sind einfach auch überwältigende Werke. Es geht also in erster Linie um die Musik, und ich hatte den Wunsch, dieses Konzert von Schumann zu spielen. Und dass sich Julien und Lucas begegnen. Das wird ein sehr schöner Moment werden, denke ich, denn er wird mitten in einem Kammermusik-Programm statt-

Camille Thomas: «Die Musik erweitert das Herz.»

finden, das ich mit Chopin, mit Julien am Klavier, beginnen werde. Nun, Chopin war wirklich in Paris verankert, er hat in Paris gelebt. Und Julien ist mir sehr, sehr, sehr, sehr nah wegen den verschiedenen Sachen, die ich mit ihm in den letzten Jahren realisieren konnte. Und nachher wird Lucas – ein wahrer zeitgenössischer Pariser Komponist – sein Trio spielen. Dabei werden wir nicht, und das finde ich wundervoll, einer Darbietung beiwohnen, die er schon mehrmals gespielt hat, denn Lucas ist ein Komponist, der immer auf der Suche ist. So werden seine Werke fast immer zu einer Neuschöpfung, weil es unmittelbar vorher immer noch Änderungen gibt. Und um die Brücke von Chopins Welt zum Trio von Lucas Debargue zu schlagen: darum die Fantasie von Schubert mit zwei Pianisten, die ausserdem zu meinen besten Freunden zählen. Ich bin sehr gespannt darauf, sie zu hören. Was können Sie sonst noch über die Musiker sagen, die Sie einladen? Da ich wollte, dass es ein Fest wird, habe ich meine Freunde eingeladen. Ich denke, das ist eine sehr logische Sache. Es war wunderbar, diese Carte blanche zu haben und mir vorzustellen, von welchem Konzert ich träumen würde, es mitzuerleben. Und ich denke, dass die besten Geschenke, die man jemandem machen kann, diejenigen sind, von denen man selber träumt. Das ist ein wenig das, was ich versucht habe, mit jedem Konzert dieses Festivals zu machen. Ich habe die holländische Violinistin Rosanne Philippens eingeladen, die eine absolut aussergewöhnliche

Foto: Dan Carabas

Solistin und Kammermusikerin ist. Sie spielt übrigens auf der Stradivari, die lange von Janine Jansen gespielt wurde. Wir haben uns durch die Musik getroffen, durchs Spielen. Sie hatte diese instinktive Art, durch die Noten zu sprechen, sodass die Noten nicht nur Töne sind, sondern wirklich jede Note eine Emotion, eine Geschichte. Wir wurden Freunde durchs Spielen. Ich denke, sie war die erste Person, an die ich dachte. Natürlich habe ich Julien Brocal eingeladen, mit dem ich vor bereits drei Jahren dieses Chopin-Projekt geschaffen habe, und der mein regelmässigster Kammermusik-Partner ist. Ich bin auch sehr glücklich, dass Lucas Debargue an diesem Festival zu uns stossen kann. Und dass sie eine Rolle einnehmen können, in der ich meine Freunde sehr gern sehe: dass fast alle sowohl eine Rolle als Solist, als auch als Kammermusiker haben. Oft wird ein Unterschied zwischen Solist und Kammermusiker gemacht, aber für mich ist es in Wirklichkeit dasselbe. Wenn man als Solist spielt, sollte man so spielen, wie man Kammermusik spielt. Und wenn man Kammermusik spielt, fast so, wie man als Solist spielt. Das heisst, immer mit weit offenen Ohren, weit offenem Herzen, den Anderen zuhören, sich von den Anderen inspirieren lassen. Lucas wird uns ein Mozart-Konzert spielen, das ist ein wundervolles Geschenk. Mozart ist auf einer Tournée als Wunderkind mit seinem Vater und seiner Schwester in Paris vorbeigekommen. Lucas wird aber auch als Komponist präsentiert. Da ich ihn seit Beginn seiner Karriere kenne, weiss ich, dass ihm das sehr wichtig ist. Er komponiert gewaltig.

Welche Bedeutung hat «VivaCello» Ihrer Ansicht nach für die europäische und internationale Cello-Szene? Nun, es gibt relativ wenige Festivals, die speziell dem Cello gewidmet sind. Das war mit ein Grund, dass ich, als ich das Angebot erhielt, die Künstlerische Leiterin dieses Festivals zu werden, ihm sofort meinen Enthusiasmus und meine Liebe fürs Cello einhauchen wollte. Ich denke, es ist ein Festival, das in der Schweiz bekannt ist, und ich würde es gern noch mehr nach Europa und international ausstrahlen lassen. Auch darum habe ich Musiker aus verschiedenen Ländern eingeladen. Ich hoffe, die Aura des Festivals in den nächsten Jahren noch vergrössern zu können. Etwas ist aber absolut einzigartig und ausserordentlich, eine Initiative, die seit den Anfängen zu diesem Festival gehört: das Konzert «Cello für alle», das Amateurmusikern ermöglicht, bei einem grossen Konzert mitzumachen. Es ist auch ein grosses Fest des Cellos. Und es ist mir bewusst, dass diese Art von Initiative in der Schweiz möglich ist, weil das Niveau der Amateure und der Studierenden wirklich sehr hoch ist. Das ist nicht in allen Ländern der Fall. Die Schweiz ist deshalb eine sehr starke Wiege für das Festival und es ist ein grosses Privileg für «VivaCello», in der Schweiz beheimatet zu sein. Wir werden strahlen! Eine persönliche Frage: Sie heben sich durch Ihr modernes, junges Auftreten ab und sind in den sozialen Medien sehr aktiv. Widerspiegelt sich dieses Image auch in Ihrer Musik? Tatsächlich ist es nicht nur ein modernes und junges Auftreten, ich denke, dass ich wirklich so bin. Ich bin eine junge, leidenschaftliche Musikerin meiner Zeit.

Eines meiner Lebensziele ist, dass die klassische Musik von so vielen Leuten wie möglich gehört wird. Ich denke, es ist eine Musik, die Hoffnung, die Trost bringt. Es ist die reinste Form der Musik, die mächtigste, die direkt die Seele anspricht. Und sie ist manchmal von einer Aura umgeben, als ob sie eine Musik der der Vergangenheit wäre. Also, ich denke, es gibt nicht klassische Musik, Rockmusik, Popmusik. Ich denke, es gibt einfach Musik. Von dem Moment an, wo eine Musik das Herz des Hörers berührt, ist es Musik. Was für mich wichtig ist, ist nicht das Image, nicht die Erscheinung. Ich bin, wie ich bin. Ich bin mit den sozialen Medien geboren worden. Ich kommuniziere sehr gern, und die Musik ist auch Kommunikation. Das ist ein Aspekt meiner musikalischen Persönlichkeit. Aber das Wichtigste ist die Emotion und dass man zu den Herzen der Menschen spricht. Ich kann in den sozialen Medien aktiv sein und Videos posten, die, so hoffe ich, vielleicht die Menschen berühren, die sie sehen, und ihnen Lust machen, die einzigartige Erfahrung des Konzerts, des Austauschs, zu geniessen. Im Rahmen der klassischen Musik ist das oft etwas sehr Reines, Simples. Man braucht keine grossen Bühnen, keine unglaublichen Lichter. Manchmal kann es, so wie in Liestal, in einer schlichten Kirche sein. Es braucht kein Dekorum rundherum und keine Musik in voller Lautstärke, um davon in eine andere Welt transportiert zu werden. Ich habe es von anderen gehört und das ist auch, was die Musik mir persönlich gibt. Es ist das Gefühl, dass man etwas Grösseres sein kann, als man zu sein glaubt. Es war glaub ich Gustav Mahler, der das gesagt hat. Die Musik erweitert das Herz. Und wenn ein Konzert das Herz der Zuhörer erweitern kann, dann ist das mein Ziel. Interview und Übersetzung aus dem Französischen: Marc Schaffner–

«VivaCello» Das Cello-Festival ist aus den Internationalen Musiktagen Liestal hervorgegangen, die erstmals im Jahr 2000 das Cello ins Zentrum stellten. Seither findet «VivaCello» alle paar Jahre statt, zum letzten Mal 2022. Es gehört zu den bedeutendsten Cello-Festivals von Europa und war lange Zeit das grösste seiner Art. Die künstlerische Leitung hatten bisher immer Männer inne, wie Maximilian Hornung oder Nicolas Altstaedt, nun kommt mit Camille Thomas erstmals eine Frau zum Zug. Unter dem Motto «Paris est une fête» widmet sich das diesjährige Programm der europäischen Musik-Metropole Paris. Am Eröffnungsabend werden Werke von Komponisten mit Bezug zu Paris zu hören sein, wie Vivaldi mit seinem «Concerto di Parigi». Am Freitag wird es Gelegenheit geben, Chopin via Cello neu zu entdecken, und am Sonntag endet das Festival unter anderem mit Bizet, Mozart und SaintSaëns. Dazwischen hat es Platz für das beliebte «Cello für alle» mit über 100 Celli in der Stadtkirche, einen Sonntagsbrunch sowie eine Gegenüberstellung von Bach und Klezmer. Webseite von Camille Thomas: www.camillethomas.com Programm und Tickets: vivacello.ch

Anzeige

Bugatti Sandmann Herren-Sneaker, Herren-Sneaker, navy, navy, Gr. Gr. 40-45 40-45

69.95

Konkurrenzvergleich Konkurrenzvergleich 90 89. 89.90

Relife

Herren-Leder-Sneaker, Herren-Leder-Sneaker, braun, braun, Gr. Gr. 40-46 40-46

69.

95

Relife

Damen-Leder-Sneaker, Damen-Leder-Sneaker, navy, navy, Gr. Gr. 36-42 36-42

-22%

Besuchen Sie uns in Pratteln an der Zurlindenstrasse 31

69.

95

Skechers D’Lux Walker 2.0 Damen-Sneaker, Damen-Sneaker, schwarz, schwarz, Gr. Gr. 36-41 36-41

ottos.ch

64.95

Konkurrenzvergleich Konkurrenzvergleich

95.95.-

-31%


Diverses

ObZ Donnerstag, 16. Oktober 2025

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Das ist eines von vielen bekannten Sprichwörtern. Diese sind uns als prägende Aussagen von Lebensweisheiten und Erfahrungen bekannt. Im Laufe von Jahrhunderten haben sie sich aufgrund von Erkenntnissen und Erfahrungen herausgebildet. Dieses Sprichwort ist mir eingefallen, als ich von der Kandidatur von Markus Eigenmann in die Baselbieter Regierung erfahren habe. Warum? In der Ahnengalerie der St. Galler Landammänner (heute Regierungspräsidenten) hängt nämlich ein gemaltes Portrait eines gewissen Guido Eigenmann. Er war von 1960 bis 1969 in der St. Galler Regierung. So förderte er seinerzeit als Bildungsdirektor massgeblich die Stipendien der Studierenden und die Mittelschulen. Auch trat er für die Abschaffung der damals noch zum grossen Teil konfessionell ausgerichteten Volksschulen ein. Zu seinen Aufgaben und erfolgreichen Tätigkeiten gehörten zudem als Militärdi-

Guido Eigenmann, St. Galler Regierungsrat 1960 – 1969

rektor auch der Aufbau und Organisation des kantonalen Zivilschutzes des Kanton St. Gallen. Sie ahnen es. Der damalige Regierungsrat war der Grossvater des jetzigen Regierungsrat-Kandidaten Markus Eigenmann. Hat sich das Polit-Gen über die Generationen hinaus in der Familie erhalten? Aufgrund der bisherigen politischen Tätigkeit von Markus Eigenmann kann das mit Fug und Recht bejaht werden. Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht von politischer Dynastie, jedoch von Tradition oder vielleicht grossväterlichen Vorbild sprechen, wenn nun sein Enkel dieses Amt ebenfalls anstrebt. Würde er gewählt, käme nach aller Wahrscheinlichkeit auch die Bildungsdirektion in Frage! Zu seinen Schwerpunkten in der Baselbieter Regierung hat er sich sowohl in der sehr wichtigen Bildungspolitik, wie auch in weiteren bedeutenden Gebieten, die für das Baselland sehr wesentlich sind, pointiert geäussert. Gerade auch als Gemeinderat seit 2012 und anschliessend langjähriger Gemeindepräsident von Arlesheim, kennt er weitere politische Schwerpunkte, wie Kultur, Verkehr, Wirtschaft und Finanzen usw., denen sich auch die Regierung als Kollegialbehörde immer wieder stellen muss. Mit seinem grossen Erfahrungsschatz in der Führung in einer Executive, wie es das Regierungsamt auch ist, würde seine erfolgreiche Wahl zu einem grossen Gewinn für den Kanton Baselland. Ein anderes Sprichwort sagt nämlich: «Aus Erfahrung wird man klug.» Wir brauchen gerade in der jetzigen turbulenten Zeit umsetzungsstarke und erfahrene Magistraten, wie Markus Eigenmann einer ist.

Roland Hohl, alt Kantonsrat SG, Aesch BL

4

Kunsthandel ADAM Antiquitäten Gemälde und Kellerfunde Ankauf von: Alten Fotoapparaten • Nähmaschinen • Schreibmaschinen • Tonbandgeräten • Gemälden • Lithographien • Musikinstrumente • Zinn • Goldschmuck und Altgold • Silberwaren • Münzen • Armbanduhren • Asiatika • Handtaschen • Porzellane • Pelze • Abendgarderoben • Puppen • altes Spielzeug • komplette Hausräumung möglich Kunsthandel ADAM freut sich auf Ihre Anrufe. M. Adam, Hammerstrasse 58, 4057 Basel, Tel. 061 511 81 77 oder 076 814 77 90

Maler Express Familienbetrieb

Maler- und Tapezierarbeiten Bodenbeläge, Altbaurenovierung Fassaden sanieren/streichen

Gratisheimberatung

Fam. Buschor  Tel. 061 7331610  www.maex-team.ch

Günstig abzugeben:

älteres gutklingendes 4/4 CELLO

Frischer Buttenmost

inklusive Bogen und Tasche.

Buttenmost Hochwald GmbH

Telefon 076 412 15 58

Kirchrain 17, 4146 Hochwald Tel. 079 399 41 46 Infos unter: www.buttenmost.ch

Autoankauf zu Höchstpreisen Alle Marken, auch Toyota und Unfallauto. Barzahlung, täglich 7 bis 21 Uhr 079 584 55 55

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

☎

auto.ade@gmail.com

Pflegehelfer/in gesucht Teilzeitstelle in der Seniorenbetreuung. Sie arbeiten flexibel und haben Zeit für Ihre Kunden. Bereitschaft für Nacht- und Wochenendeinsätze von Vorteil.

Wir renovieren Ihre Fensterläden aus Aluminium und Holz (egal welcher Zustand). Wir holen sie bei Ihnen ab, reparieren und streichen sie und bringen sie wieder zurück.

Aktion im Oktober 20% Rabatt Rufen Sie uns an, unter 079 510 33 22, AC-Reno.ch Ihr Malergeschäft Wir machen Ihnen gerne einen Gratis-Kostenvoranschlag.

berghilfe.ch

Verkauf

Zu verkaufen 4 ½-Zi Garten-Wohnung in Ramlinsburg

Bewerbungen unter www.dovida.ch 0800 550 440

• Ausgesprochen ruhige und sonnige Lage • 121 m2 Wohnfläche • 48m2 Nebenfläche • 2 gedeckte Sitzplätze • Lift • Schwedenofen • Beheizter Hobbyraum • 2 Einstellenhallenplätze à CHF 25’000.-

ALLES ausser gewöhnlich! Lehmann Herrenmode, Hauptstrasse 124, 4415 Lausen Tel. 061 921 58 95, www.lehmann-lausen.ch

Kontakt: Doris Moser/078 605 2920

Kaufpreis: CHF 695’000.-

Stellen Ich, junge Rollstuhlfahrerin, suche ab 1.12.2025:

Stelle Unterhaltsreinigung Baselland/Baselstadt

eine persönliche Assistentin für Pflege in Liestal – vielleicht gerade Dich?

Springerin/Springer ca 10 % bis 30 % bei Unfall/Krankheit/Ferienablös und Wohnungsreinigungen. PW Ausweis zwingend erforderlich. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte Frau Marianne Hildebrandt Tel. 076 367 80 12 oder is-hima@bluewin.ch Bewerbungen bitte an Immobilien Service HIMA GmbH Oristalstr. 12, Postfach 549, 4410 Liestal

Infolge des Rücktritts eines Mitglieds suchen wir zur Aufrechterhaltung der organisatorischen Kontinuität per November 2025 oder n. V. ein engagiertes

Mitglied in den Kirchgemeinderat der kath. Kirchgemeinde Gelterkinden. Die Themenbereiche Kommunikation/soziale Medien/Öffentlichkeitsarbeit oder Bau/Unterhalt sind zur Disposition. Weiterführende Informationen: www.ssv-ergolz.ch Wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme mit Kurzbewerbung. Kath. Kirchgemeinderat Gelterkinden, Ruth Bunke, Ratsmitglied Personelles, Ruth.bunke@gmail.com

Die Assistenz beinhaltet die Pflege und Erledigungen im Alltag. Ca. 15 Stunden pro Woche / stundenweise / flexible Arbeitszeiten / aus Liestal und Umgebung / keine Vorkenntnisse erforderlich / Fahrzeugausweis erwünscht (nicht zwingend).

Ihre Spen de s c h e n kt Perspektiven!

Wenn Du in Liestal oder näherer Umgebung wohnst und eine hilfsbereite, lebensfrohe und sympathische Frau bist, dann melde Dich bei mir: zaira_civitillo@hotmail.com, oder Du rufst 079 667 54 80 für nähere Informationen an. Ich freue mich, von Dir zu hören.

Sorgentelefon für Kinder

0800 55 42 10 is Grat

weiss Rat und hilft sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch • SMS 079 257 60 89 IBAN CH97 0900 0000 3400 4900 5

Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind Spenden: IBAN CH53 0900 0000 8000 0048 4 www.cerebral.ch


Oberbaselbiet

ObZ

Wechsel an der Spitze der Psychiatrie Baselland

wann und wie lange ein Fahrzeug verfügbar ist. Zusätzlich wurden die Ladezustände der Fahrzeugbatterien analysiert, um herauszufinden, wie viel Energie gespeichert oder zurückgeleitet werden kann. Mit neun bis zwölf kWh nutzbarer Flexibilität pro Fahrzeug stand genug Energie zur Verfügung, um relevante Netzlasten zu puffern oder PVStrom sinnvoll zwischenzuspeichern.

Beat Eglin

Forscher der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW untersuchten, wie elektrische Carsharing-Fahrzeuge einen Beitrag zur Energiewende leisten können. In ihren Batterien speichern sie Strom, der wieder zurückgegeben werden kann. Bidirektional ladende Elektroautos lohnen sich für die Energiewende, die Netzbetreiber und Betreiber von Fahrzeugflotten. In einem Innovationsprojekt der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Ostschweizer Fachhochschule (OST) wurde zusammen mit den Energieversorgern AEM, ewz und Primeo Energie sowie der Mobility Genossenschaft untersucht, wie sich bidirektionales Laden technisch und wirtschaftlich sinnvoll in bestehende Stromnetze integrieren lässt.

Barbara Schunk war massgeblich daran beteiligt, die Psychiatrie Baselland zu modernisieren sowie baulich und betrieblich entscheidend weiterzuentwickeln. Foto: zVg

Jahren mit Weitsicht, Mut und grosser Energie geprägt. Sie hat das Unternehmen zukunftsfähig aufgestellt und bleibende Spuren hinterlassen. Ich danke ihr sehr für ihr ausserordentliches Engagement und wünsche ihr für die Zukunft alles Gute.» Die scheidende CEO blickt mit Genugtuung auf ihre bisherige Zeit in der PBL zurück: «Nach intensiven und guten Jahren bei der PBL ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues

5

Elektrofahrzeuge können Stromnetz stabilisieren

Neue Herausforderung CEO Barbara Schunk verlässt die PBL CEO Barbara Schunk verlässt die Psychiatrie Baselland und übernimmt eine neue Herausforderung als CEO der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern. Der Verwaltungsrat bedauert diesen Entscheid sehr und dankt Barbara Schunk für ihr grosses Engagement. Sie hat in den letzten Jahren wesentlich zur Modernisierung und Weiterentwicklung der PBL beigetragen und diese zukunftsfähig gemacht. Ihre Stelle wird ausgeschrieben. Barbara Schunk verlässt die PBL auf eigenen Wunsch. Die Betriebs- und Volkswirtschafterin übernahm am 1. Juli 2019 die Gesamtverantwortung der PBL und hat das Unternehmen seither mit grossem Einsatz geführt. Barbara Schunk hat die Führung der PBL übernommen, als mit dem Spatenstich der Neubau des Klinikgebäudes für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und damit die bauliche Erneuerung des Campus Liestal gestartet wurde. Seither hat sie massgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zu modernisieren sowie baulich und betrieblich entscheidend weiterzuentwickeln. In ihre Zeit fallen der Neubau und die Sanierung von diversen Klinikgebäuden, die Eröffnung des Zentrums für psychische Gesundheit Binningen, grosse Schritte in der digitalen Transformation der PBL oder deren Positionierung als attraktive Arbeitgeberin. Der Verwaltungsrat (VR) bedauert es sehr, dass Barbara Schunk die PBL verlässt. VRPräsident Thomas Heiniger: «Barbara Schunk hat die PBL in den vergangenen

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Kapitel aufzuschlagen. Ich danke für das Vertrauen und grosse Engagement der Mitarbeitenden sowie für die kollegiale und erfolgreiche Zusammenarbeit in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat und wünsche der PBL weiterhin alles Gute.» Barbara Schunk verlässt die PBL im Laufe des Frühsommers 2026. Für die Nachfolge wird eine Findungskommission eingesetzt und die Stelle ausgeschrieben. Psychiatrie Baselland

Einfache Integration ins Stromnetz Mit dem erfolgreichen Projekt wurde ein Produktmodell zur Vermarktung von Ladeflexibilität entwickelt, das einfach in bestehende Systeme der Verteilnetzbetreiber integriert werden kann. Es ist schweizweit standardisierbar und konzentriert sich auf die beiden Anwendungen «Laden bei Stromüberschuss» (etwa bei hoher PV-Erzeugung) und «Rückspeisung bei Netzlastspitzen». Die Netzbetreiber können bestehende Rundsteuerungen bis hin zu modernen Laststeuersystemen einsetzen. Zur marktgerechten Integration von E-Mobilität und Stromversorgung erfolgen Vergütungen im Viertelstundenraster für die Bereitstellung und die tatsächliche Nutzung der Flexibilität. Mit diesem Modell können dezentrale Elektroautos neben ihrer Funktion als Verkehrsmittel auch als mobile und steuerbare Energiespeicher verwendet werden. Die Netzbetreiber haben geringere Kosten durch Lastspitzenreduktion und Netzstabilisierung und für die Allgemeinheit ist es ein wichtiger Fortschritt in Richtung klimafreundliche, dezentrale Energielandschaft. Für Carsharing-Anbieter eröffnet es neue Geschäftsmodelle im Bereich netzdienlicher Dienstleistungen.

Bidirektional funktioniert Die Forscher untersuchten die Frage, ob Elektrofahrzeuge nicht nur Strom beziehen, sondern diesen auch gezielt zurückliefern und dadurch das Stromnetz entlasten können. Ein gross angelegter Versuch zeigte, dass das nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert. Die Ladevorgänge von Mobility-Autos wurden verschoben, um gezielt Strom ins lokale Verteilnetz zurückzuspeisen. Das Ergebnis zeigt, dass Netzbelastungen in bis zu 60 Prozent der Fälle erfolgreich reduziert werden konnten. Besonders bei hoher Nachfrage oder hohen Photovoltaik-Überschüssen beweist sich diese flexible Steuerung. Aufgrund der Datenbasis von vielen Millionen Buchungen aus dem Carsharing-System prognostizierte ein Modell,

Anzeige

Frische-Aktion Ab Mittwoch

Montag, 13.10. bis Samstag, 18.10.25

Hilcona Bio Spätzli 2 x 300 g

4.90

statt 7.20

-20%

9.40 statt 11.85

3.40 statt 4.25

Cailler Schokolade

div. Sorten, z.B. Milch-Haselnuss, 3 x 100 g

Bschüssig 3-Eier-Teigwaren

statt 6.70

div. Sorten, z.B. Hörnli grob, 500 g

-28% 1.40 statt 1.95

Kopfsalat

Schweiz, Stück

-20%

Thomy Mayonnaise

4.20 statt 5.30

div. Sorten, z.B. à la française, 2 x 265 g

ültje Apéro

div. Sorten, z.B. Erdnüsse, 2 x 250 g

5.75

-34% 2.50 statt 3.80

SatsumasMandarinen Spanien, per kg

-21% 21.90 statt 27.80

Chicco d’Oro Kaffee

div. Sorten, z.B. Bohnen, 2 x 500 g

-25%

-32%

4.70 statt 6.30

9.30

Andros frischer Fruchtsaft

statt 13.80

Elmer Citro

div. Sorten, z.B. Orangensaft, 1 l

6 x 1,5 l

-30% 9.45

statt 13.50

Agri Natura Hinterschinken

geschnitten, 2 x 180 g

-33%

-22%

-33%

-32%

-20%

-22%

Feldschlösschen Original

Axe Deo & Dusch

Perwoll Wool & Delicates

Ariel

Findus Lasagne bolognese

McCain Country Potatoes

18.40 statt 27.60

10.20 statt 13.20

div. Sorten, z.B. Bodyspray Black, 2 x 150 ml

Dose, 12 x 50 cl

17.90 statt 27.–

5.20 statt 6.50

10.90 statt 16.20

2 x 27 WG

div. Sorten, z.B. Pods All in 1 Color, 19 WG

360 g

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

Lotus Biscuits div. Sorten, z.B. Biscoff, 2 x 250 g

Volg Essiggemüse div. Sorten, z.B. Delikatess-Gurken, 430 g

5.50 statt 7.–

3.20 statt 3.80

Mentos White Green Mint Bottle, 75 g

Salice Salentino DOC

Trentacinquesimo Parallelo, Italien, 75 cl, 2023

4.40 statt 5.40

6.30 statt 7.95

Jacobs Lungo intenso Big Pack 40 Kapseln

Mr. Proper Citrus 1l

13.95

Nescafé

statt 16.95

div. Sorten, z.B. Gold de luxe, 2 x 180 g

3.50

Volg WC-Reiniger Gel

statt 4.20

750 ml

24.60 statt 29.–

2.50 statt 3.20

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

5.95 statt 7.70

750 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

-26%

-20%

-20%


KMU-Liestal–Geschenkkarten

NAHT FÜR NAHT EIN UNIKAT

«Mit dr KMU Lieschtel Gschänkcharte macht Schänke no meh Freud.» Entdecken Sie die Kraft regionaler Unterstützung – mit der KMU-Liestal-Geschenkkarte. Sie ist mehr als ein einfaches Geschenk: Sie ist eine Einladung, lokale Vielfalt zu erleben, kleine Unternehmen zu stärken und Liestal gemeinsam weiterzubringen. Ob feine Leckereien, gutes Essen im Restaurant, handgemachte Kunst, trendige Mode oder praktische Dienstleistungen – mit der Geschenkkarte öffnen sich Türen zu einer bunten Geschäftslandschaft direkt vor Ihrer Haustür. Verschenken Sie Freude, ohne sich Gedanken über Grössen, Geschmäcker oder Mengen zu machen. Sei es für einen Geburtstag, ein Jubiläum, ein Mitarbeitergeschenk, ein Dankeschön oder einfach als kleine Aufmerksamkeit, um Wertschätzung zu zeigen. Die Karte ist in allen teilnehmenden Betrieben einlösbar. Die Liste der über 40 Geschäfte, welche die KMU-Liestal-Geschenkkarte zur Zahlung akzeptieren, finden Sie auf unserer Website www.kmu.li/ dienstleistungen/Geschenkgutscheine. Die KMU-Liestal-Geschenkkarten können bei den offiziellen Verkaufsstellen bezogen werden: Manor, paf.ch, Saner Apotheke, BLKB oder bei der Geschäftsstelle von KMU Liestal. Den Betrag können Sie zwischen CHF 20 und 300 frei wählen. Wir freuen uns, wenn Sie mit der KMU-Liestal-Geschenkkarte die regionalen Betriebe unterstützen.

Ihre Immobilie ist bei uns die Nummer eins!

Entdecken Sie die Freude am Selbermachenmit einer Nähmaschine, die zu Ihnen passt. Vom 18. Oktober bis 1. November profitieren Sie exklusiv von unserem

r Jah h ses Die es auc gibt iverse gsd llun ste zu Aus odelle n m atter erg

10% Herbst-Rabatt

 Verkauf  Vermietung  Beratung

auf alle Modelle* der BERNINA Näh- und Overlockmaschinen. Die Aktion ist bei uns im Laden und in unserem Webshop gültig. *ausgenommen bereits reduzierte Modelle

Bruno Tschumi

Komm vorbei und fühl Dich durch die vielen Stoffe- es ist für jeden etwas dabei

24. Oktober 14:00-18:00 25. Oktober 10:00-15:00 Glaser Nähcenter Rosengasse 6, 4410 Liestal www.glaser-naehcenter.ch

Überbrücken –unterstützen – entlasten Interims-Management – fundiertes Know-how und Kompetenz rasch verfügbar Welcher Unternehmer kennt das nicht? Eine wichtige Schlüsselfunktion fällt aus und eine kompetente Überbrückung ist gefragt. Sie planen ein Projekt und können dies mit den bestehenden Ressourcen nicht in der geplanten Zeit umsetzen. Sie sind ein kleines KMU und können es sich nicht leisten, eine Fachperson für die personellen und arbeitsrechtlichen Themen in einem fixen Pensum einzustellen, dennoch wollen Sie gute Anstellungsgrundlagen sicherstellen und ein

attraktiver Arbeitgeber sein. Die Strukturen sind etwas festgefahren und Sie wollen innovative, zielführende und nachhaltige Anpassungen umsetzen. Für all diese Situationen kann Ihnen ein Interims-Manager eine rasche und kompetente Unterstützung sein und Sie in der Umsetzung mit fundiertem Know-how und umfassender Erfahrung zur Seite stehen. Der Interims-Manager unterstützt Sie dann, wann Sie den Bedarf haben und sichert Sie damit last but not least auch

Jürg Wagner

präventiv von unnötigen Unannehmlichkeiten ab. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Personalmanagementbereich aus den unterschiedlichen Industrien und Fachbereichen stehe ich Ihnen als Interims-Manger gerne zur Seite. Zögern Sie nicht und rufen Sie unverbindlich an. Ich freue mich auf Ihr Anliegen und für Sie und Ihre Mitarbeitenden ein Mehrwert zu sein.

Fringilla – Partner of choice Miriam Hersche, MAS Business Law, www.fringilla-gmbh.ch, +41 79 285 80 42, miriam.hersche@fringilla-gmbh.ch Fokus der Tätigkeiten: Human Resources Management, Personal- und Geschäftsführung, Arbeitsrechtsberatung, Leadership-Coaching, Mitglied diverser Experten-Netzwerke

Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Rheinstrasse 24, 4410 Liestal, Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch Eine Publikation der

Rosenstrasse 37a, 4410 Liestal Tel. 061 922 12 12 info@livendo-immobilien.ch www.livendo-immobilien.ch


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 16. Oktober 2025

7

«Ein Buch schreiben ist wie eine Sucht» Lieschtler Mümpfeli Spannend Fred Surers neuer Roman ist ein Beziehungsthriller – mit einem psychopathischen Bösewicht Marc Schaffner

Menschliche Dramen und psychische Abgründe sind etwas, das Fred Surer fasziniert. Mit «Die Schuld» legt er nach seinem Erstlingswerk von 2016 einen weiteren Psychothriller vor. Wiederum sind mehrere Handlungsstränge ineinander verwoben: Vordergründig geht es um ein Ehepaar, das durch einen plötzlichen Kindstod seine Tochter verliert, aber unfähig ist, gemeinsam zu trauern. «Es ist eine enorme Prüfung für Eltern, wenn sie ihre Kinder verlieren», sagt der in Füllinsdorf wohnhafte Autor. Das könne ein Paar entweder enger zusammenschweissen oder auseinandertreiben. Im neuen Roman passiert das Zweite. Die Ehefrau stürzt sich in ihre Arbeit und versucht ihre Karriere voranzutreiben, merkt aber bald, dass ihre Ehe leidet. Irgendwann geht sie eine Beziehung mit anderem Mann ein, sorgt sich aber, dass es herauskommt, denn sie will ihrem Ehemann nicht weh tun. «Aber es kommt heraus und zum grossen Krach, und dann geht es darum, ob sie auseinandergehen oder nicht», verrät Fred Surer. Und damit sind wir beim zweiten Handlungsstrang: Der Liebhaber wird nämlich tot aufgefunden. Offenbar war es ein Gewaltverbrechen und die Ehefrau wird verdächtigt, involviert zu sein. Sie gerät immer mehr unter Druck, bis sich im Verlauf des Romans zeigt, dass da jemand im Hintergrund ist, der ihr versucht zu schaden. Sie hat keine Ahnung, wer das sein könnte und warum er das macht. Erst nach und nach wird klar: «Die Schuld» bezieht sich auf etwas, das Jahre zurück liegt und jemandem Anlass gibt, sich an dem Ehepaar, also an beiden, zu rächen. Sie sind die Opfer eines grausamen Rachefeldzugs, der die Handschrift eines Psychopathen trägt. Natürlich löst Fred Surer das Rätsel am Schluss auf – die endgültige Konfrontation lässt nicht länger auf sich warten. «Das Wichtigste ist eine spannende Geschichte und dass Sie beim Lesen eine Beziehung zu den Figuren aufnehmen, dass Sie ihnen nicht egal sind, also dass Sie sie entweder gern haben oder ablehnen», erklärt Fred Surer. Auch in seinem früheren Buch «Bis die Seele zerbricht» kommt ein Bösewicht vor, der

Schreiben ist für ihn ein Bedürfnis: Fred Surer, Buchautor in Füllinsdorf.

die Geschichte aus dem Hintergrund beeinflusst. Warum interessiert er sich für diese Art von Charakteren? «Ich bin ab und zu gefragt worden: ‹Wie kannst du solche Bösewichte, die so gemein und brutal sind, überhaupt beschreiben?› und ich hatte Mühe mit dieser Frage, weil sie mir unterstellt, ich hätte solche üblen Typen in mir», erzählt Fred Surer. Seine Geschichten seien schon

Im neuen Roman geht es um eine Affäre, eine alte Schuld und einen Rachefeldzug.

Veranstaltungen

Idefix und die Katze der Kleopatra

Fotos: zVg

ziemlich eindeutig und brutal, aber wenn man in einen Gerichtssaal gehe oder eine Tageszeitung lese, sei das Realität. Er versuche immer, seine Geschichten möglichst real wirken zu lassen, als könnten sie tatsächlich so passiert sein. Nicht alles ist geplant und durchdacht Meistens sind wahre Begebenheit der Auslöser für sein Schreiben. So auch in seinem früheren Thriller, der einen Flugzeugabsturz als Ausgangspunkt nimmt. Beim aktuellen Buch hat ihn die Frage fasziniert, was ein plötzlicher Kindstod mit einem Paar macht. «Es ist nicht alles geplant und durchdacht, es hat mit Inspiration zun tun», sagt Fred Surer. Es sei mehr oder weniger Zufall, was für Ideen in seinen Kopf kämen. Es seien nicht Begebenheiten, die er selber erlebt habe, aber vielleicht Dramen, die er in seinem Umfeld am Rande miterlebt habe. Oder Erinnerungen aus Filmen, Büchern oder Tageszeitungen, die irgendwann später wieder empor kämen. Oder Themen, denen jeder Mensch im Leben auf eine oder andere Weise einmal begegnet, wie im aktuellen Buch die eheliche Treue. Manchmal kommt es aber auch vor, dass Fred Surer etwas in einer Tageszeitung liest und sich bewusst die Frage

stellt, wie das wäre, wenn er es selber erleben würde. Oder dass er einen Film sieht und sich fragt, wie er ihn hätte enden lassen. «Daraus ziehe ich einen gewissen Elan und sage mir, ich versuche es mal selber», meint Fred Surer. Als er an seinem ersten Roman geschrieben hatte, war er noch arbeitstätig – das Buch entstand zu einem guten Teil im Zug auf der Hin- oder Heimfahrt. Mittlerweile ist er pensioniert, deshalb konnte er sich die Zeit für die Arbeit an seinem zweiten Buch selber einteilen. Mit dem Resultat, dass es schneller geschrieben war als das erste. Für Fred Surer ist es immer ein trauriger Moment, wenn er mit einem Buch fertig ist: «Weil ich weiss, dass ich die Welt, in der ich drin war, verlassen muss.» Deshalb hat er, als er kaum mit dem aktuellen Buch fertig war, bereits ein neues angefangen. Die Geschichte sei noch nicht von A bis Z fertig, aber das Gerüst stehe. Momentan sei er daran zu überlegen, was alles dazu gehöre und welche Recherchen er noch machen müsse. «Es ist wie eine Sucht – ein Buch verfassen ist eine spannende Zeit», sagt Fred Surer. Dabei wollte er ursprünglich gar keine Romane schreiben, sondern eine Biografie von John F. Kennedy. Daraus wurde aber nichts: «Ich fing an und hörte wieder auf, weil ich zur Erkenntnis kam, dass es eine 50. oder 60. Biografie dieses Mannes nicht braucht.» Aber das Schreiben sei ihm immer leicht gefallen. Er verfasse keine Bücher, um «gross rauszukommen», sondern weil es für ihn ein Bedürfnis sei. Trotzdem freue er sich natürlich, wenn ihm jemand sage, dass er sein Buch gelesen habe und es ihm gefallen habe. Lesung und Diskussion im «Forum» Am Freitag, 24. Oktober, liest Fred Surer in der Buchhandlung Forum in Liestal ausgewählte Passagen aus dem Buch und spricht im Anschluss mit der Inhaberin Bettina Bieder über sein Schreiben, seine Figuren und die Hintergründe des Romans. Freitag, 24. Oktober, 19 Uhr, Buchhandlung Forum, Rathausstrasse 1 in Liestal, Lesung und Gespräch mit Fred Surer. Anmeldung zwingend, Plätze sind begrenzt: Tel. 061 921 26 15 forumbuch.ch

In Frenkendorf brannte die Kirche

Liestal Ein Musicalabenteuer für die ganze Familie pr. Taucht ein in eine zauberhafte Welt voller Tanz, Theater und Schauspiel. Die Musicalkids von Move in Arts – 20 talentierte Schülerinnen im Alter von sieben bis 14 Jahren – präsentieren das selbst erfundene Stück «Idefix und die Katze der Kleopatra». Wer kennt sie nicht, die berühmten Gallier Asterix und Obelix, die dank ihrem Zaubertrank nahezu unbesiegbar sind. Aber kennt ihr auch die Geschichten von Idefix, dem treuen Hund von Obelix, der nicht selten eine wichtige Rolle in ihren Abenteuern spielt? Die Musicalkids erzählen die bekannte Geschichte von Asterix und Kleopatra neu.

Dieses Musical steckt voller Witz, Musik und Herz – ein Erlebnis, das Kinder ab drei Jahren ebenso begeistert wie Asterix-Liebhaber jeden Alters. Insgesamt acht Aufführungen im November und Dezember erwarten euch auf der Move-in-Arts-Bühne in Liestal – eine perfekte Ausflugsgelegenheit für die ganze Familie. Die Tickets sind ab sofort über Eventfrog erhältlich. Aufführungen: 2., 8., 9., 22., 23., 30. November, 6./7. Dezember www.move-in-arts.ch

Anzeige

26. Oktober 2025

Markus Eigenmann ngsrat in den Regie–ru umsetze zuelose – entscheide

www.markus-eigenmann.ch www.markus-eigenmann. ch

In den Medien wird oft darüber debattiert, wie weit die Erinnerungskultur gehen soll und ob sie überhaupt vertretbar ist. Persönlich bin ich der Meinung, dass es für das Verstehen der Zukunft wichtig und sinnvoll ist, die Vergangenheit zu kennen. In vielen Fällen wird mittels Denkmäler auf frühere Persönlichkeiten oder Ereignisse hingewiesen, so auch in Liestal. Da wäre z. B. das Wehrmannsdenkmal auf Seite Allee beim Regierungsgebäude. Die Errichtung war anfangs des 20. Jahrhunderts schon sehr umstritten. Das Denkmal erinnert an jene Schweizer in Uniform, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ihr Leben liessen. Ein weiteres bekanntes Denkmal, das lange Zeit neben dem Hotel Engel an der Burgstrasse stand, befindet sich heute vor der Kaserne, nämlich das Bauernkriegsdenkmal von 1904. Es erinnert an die am 24.7.1653 durch die Stadtbasler für das Volk gestorbenen (hingerichteten) Baselbieter. Nicht zu übersehen ist das Herwegh-Denkmal in der Anlage hinter dem Gerichtsgebäude. Georg Herwegh war ein bekannter deutscher Dichter und Revolutionär, der aus seiner Heimat fliehen musste und seinem Wunsch entsprechend in «republikanischer Erde» auf dem Liestaler Friedhof bestattet wurde – ebenso seine Ehefrau. In der Nähe des Kantonsspitals befindet sich das Spitteler-Denkmal. Es erinnert an den in Liestal geborenen Carl Spitteler, welcher im Jahre 1919 den Literatur-Nobelpreis erhalten hatte. Ein weiteres Denkmal steht auf dem Strübin-Brunnen auf dem Zeughausplatz Es zeigt den Erbeuter der berühmten Burgunderschale. Dieses Ereignis geht ins Jahr 1477 zurück. Völlig versteckt und seiner Bedeutung wegen an einem unwürdigen Platz beim Werkhof-Eingang ist der Botenbrunnen. Er steht mit dem Leben und Wirken der Boten und ihrer Umwelt in Beziehung. Das Hotel Engel, wo früher der Standort des Brunnens war, wird als einer der Hauptabsteigeplätze der Boten bezeichnet. Mit Ross und Wagen transportierten die Boten neben diversen anderen Gütern aus den Dörfern gewobene Seidenbändel nach Basel. Auf umgekehrtem Weg wurden die Rohstoffe zur Verarbeitung zu den Posamentern gebracht. Dieser Brunnen verdient eigentlich einen würdigeren Platz, zeigt er doch ein Stück Baselbieter Geschichte. Diese Auflistung ist nicht vollzählig, regt aber eventuell dazu an, mal einen Spaziergang durch Liestal zu unternehmen, um die diversen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wer genauere Einzelheiten über geschichtsträchtige Begebenheiten aus der Liestaler Geschichte erfahren möchte, dem sei ein Besuch im Dichter- und Stadtmuseum empfohlen. Hanspeter Meyer Stadtführer, Autor diverser Schriften, Ehrenbürger der Bürgergemeinde Liestal

Decke und Wände wurden durch Russ verschmutzt.

Am Mittwoch vor einer Woche brannte es in der Kirche St. Margaretha in Frenkendorf. Kurz vor 17.45 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Polizei BaselLandschaft die Meldung, dass aus der Kirche schwarzer Rauch dringen würde. Die Feuerwehr konnte daraufhin rasch den Brandherd ausfindig machen, der sich in den hintersten Sitzreihen befand, und den Brand löschen. Mit einem Grosslüfter wurde anschliessend der Rauch abgeleitet. Es bleiben aber die Schäden: Die Decke und die Wände wurden durch den Russ verschmutzt und die beiden hinteren Sitzreihen wurden durch den Brand beschädigt. Wie die Reformierte Kirche FrenkendorfFüllinsdorf mitteilt, finden die Gottesdienste, die in der Kirche Frenkendorf

Foto: Polizei Basel-Landschaft

geplant waren, ab sofort im Kirchgemeindehaus Kirchacker statt. Trauerfeiern werden in die Halle auf dem Friedhof oder in die Kirche Füllinsdorf verlegt. Bei dem Vorfall handelt es sich mutmasslich um eine Brandstiftung. Ein 36-jähriger Tatverdächtiger mit Schweizer Nationalität wurde vorläufig festgenommen, wie einer Polizeimeldung zu entnehmen ist. Eine aufmerksame Drittperson hatte unmittelbar vor dem Brandausbruch eine verdächtige Person beim Haupteingang der Kirche festgestellt und die eintreffende Polizeipatrouille entsprechend informiert. Die Polizei BaselLandschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft haben in dem Fall die ObZ Ermittlungen aufgenommen.

«artESB» Die ESB zeigt vom 17. bis 26. Oktober ihre Kunstausstellung «artESB – Vielfalt in der Kunstwelt» an Schauenburgerstrasse 16 in Liestal. Die Vernissage ist am 17. Oktober von 18 bis 20 Uhr. Laudatio von Paola Pitton, Fachverantwortliche Inklusion Baselland. Musikalische Begleitung: «Twice the Sound». ObZ

Open Mic Am 17. Oktober ist wieder Open Mic im Hilmig, Meyer-Wiggli-Strasse 15 in Liestal. Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Auftritte starten zwischen 20 und 20.30 Uhr. ObZ


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 16. Oktober 2025

8

Viele gemeinsame Erlebnisse Theater Palazzo öffnet

extra für Amateurbühne

Rückblick Juniorenlager 2025 des FC Bubendorf Mit strahlenden Gesichtern kehrten 38 Junioren des FC Bubendorf vom diesjährigen Lager in Lungern zurück. Vom 27. September bis zum 3. Oktober 2025 erlebten sie gemeinsam mit einem engagierten Leitungsteam eine abwechslungsreiche Woche voller Fussball, Spiel und Bewegung. Schon am ersten Tag war die Begeisterung spürbar. Nach dem Einzug in die Zimmer standen erste Spiele auf dem Programm und schnell entstanden neue Freundschaften. Täglich sorgten Mor-

gensport, Fussballtrainings und polysportive Aktivitäten für Bewegung und Spass. In altersdurchmischten Gruppen übernahmen die Jugendlichen auch Ämtlis wie Tischdecken, Abwaschen oder das Schreiben des Tagesberichts. Ein Höhepunkt war die Wanderung am Dienstag auf dem Hasliberg, die von Käserstatt über den Gibel nach Wasserwendi führte. An der Grillstelle wurden Würste gebraten und an der Talstation wartete zur Belohnung eine Glace. Auch die Abende boten mit Spielen und Wett-

bewerben beste Unterhaltung. Zum Abschluss wurde die Siegergruppe der Wochenwertung gefeiert, bevor es am Freitag müde, aber glücklich zurück nach Bubendorf ging. Das Lager 2025 wird allen in bester Erinnerung bleiben. Es hat gezeigt, wie wichtig gemeinsame Erlebnisse für den Zusammenhalt im Verein sind und wie viel Freude der Fussball über Altersgrenzen hinweg bereiten kann. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Leitungs- und Küchenteam. Die Lagerleitung

Märlitheater Die «bühne_liestal» spielt an acht Daten Marc Schaffner

Aufmerksame Beobachter/-innen der Liestaler Kulturszene haben sich vielleicht verwundert die Augen gerieben, als sie die Ankündigung auf der Webseite der «bühne_liestal» sahen. «Das Theater Palazzo ist doch momentan geschlossen? Sind das Fake News?», mögen sie sich gefragt haben. Tatsächlich verhält es sich folgendermassen: Zwar haben die bisherigen Leiter/-innen des Theatervereins Palazzo ihr Engagement beendet, doch der Theatersaal kann weiterhin gemietet werden. So kommt es, dass das Theater speziell für acht Vorstellungen der «bühne_liestal» öffnet. Im Oktober und November spielt das Amateur-Ensemble das Märlitheater «Mission Sumsemann», frei nach dem Kinderbuchklassiker «Peterchens Mondfahrt» von Gerdt von Bassewitz. Die Inszenierung von Manu Glanzmann ist für Kinder ab fünf Jahren und Erwachsene geeignet. «Wir hatten den Vertrag für die Nutzung mit dem Verein schon vor der Schliessung», sagt Maya Schweizer, Prä-

sidentin der «bühne_liestal». Der Verein hat sich bekanntlich zurückgezogen, aber glücklicherweise war das Kulturhaus Palazzo bereit, den Saal trotzdem zu vermieten. Maya Schweizer ist sehr froh darüber: «In Liestal hat es keine andere zahlbaren Möglichkeiten.» In früheren Jahren spielte die «bühne_liestal» in der Gewerbeschule, bis sie beim Antritt der damals neuen Künstlerischen Leiterin Cynthia Coray zum Theater Palazzo wechselte. Für eine Amateurbühne war das aussergewöhnlich, weil im Palazzo sonst nur Profis auftraten. Aber es lohnte sich für beide: «Da wir oft ausverkauft waren, waren wir auch gute Werbung fürs Palazzo», ist Maya Schweizer überzeugt. Der Ticketverkauf für die neue Produktion läuft über eventfrog.ch. Bis jetzt liegen die Ticketverkäufe noch hinter den Erwartungen, was sich Maya Schweizer damit erklärt, dass Verunsicherung herrscht, ob der Theatersaal tatsächlich extra für die «bühne_liestal» geöffnet wird. Soviel steht fest: Das sind keine Fake News. www.palazzo.ch, www.buehne-liestal.ch

Veranstaltungen

Krisen und Fragen haben wir genug … 38 Junioren des FC Bubendorf nahmen am diesjährigen Lager in Lungern teil.

Foto: zVg

Parteien

Bezahlbarer Wohnraum für alle Hohe Mieten Vorstoss von SP-Stadtratskandidat Peter Küng Die Mieten in der Schweiz steigen und steigen. Für viele Familien und Einzelpersonen sind die Wohnkosten ein Problem. Manche finden in Liestal keine bezahlbare Wohnung mehr. Ist das halt einfach «der Markt»? Verantwortlich für die Preisexplosion sind die Immobilienfirmen, die immer höheren Renditen nachjagen. Solange der Boden Privatbesitz und Spekulationsobjekt ist, bleibt das so. Die neoliberalen Vorschläge gegen die Wohnungsnot sind immer die gleichen: Weniger staatliche Einschränkungen, mehr freie Hand und mehr Profitmöglichkeiten für die Immobilienbranche. Das läuft auf noch mehr Belastung für Haushalte mit mittleren und tiefen Einkommen heraus. Wir von der SP haben da andere Ideen. Das Rezept gegen die Bodenspekulation wäre einfach: mehr genossenschaftlicher Wohnungsbau. Die Baugenossenschaften sorgen für bezahlbare Mieten. Bei ihren Preisen gilt die Kostenmiete. Das heisst: Die Mieterinnen und Mieter bezahlen so viel, wie die Wohnung tatsächlich kostet – ohne Gewinnmarge. In Liestal gibt es heute nur wenige Wohnbaugenossenschaften. Die Stadt könnte ja selbst Land dafür zur Verfügung stellen. Aber sie hat viele Landreserven in früheren Jahren verscherbelt, um Schulden abzubauen. In dieser Situation braucht es Politikerinnen und Politiker mit kreativen Ideen und einer klaren Prioritätensetzung. Politiker wie Peter Küng. Der SPEinwohnerrat hat mit einem Postulat eine konkrete Möglichkeit aufgezeigt, wie Liestal sinnvolle Bodenpolitik machen könnte. Mit dem bevorstehenden Umzug der Feuerwehr in die neue Rettungswache im Altmarkt wird das bestehende Feuerwehrmagazin frei. Küngs gewitzte Idee: Liestal solle das Feuerwehrmagazin weiterhin nutzen und die beiden Werkhöfe der Einwohner- und der Bürgergemeinde dorthin verlegen. Die Stadt könnte dann der Bürgergemeinde einen Land-

abtausch anbieten und deren heutiges Werkhofareal an der Rosenstrasse für Genossenschaftswohnungen zur Verfügung stellen, so der SP-Stadtratskandidat weiter. Die Neunutzung des Feuerwehrmagazins würde Ressourcen schonen, ist Peter Küng überzeugt. Für die SP ist klar: Wenn diese nachhaltige Lösung nicht möglich ist, muss die Stadt auf jeden Fall eigenes Land im Baurecht für ge-

nossenschaftlichen Wohnungsbau abgeben. Ein Verkauf wäre kurzsichtige Politik. «Genossenschaftlicher Wohnbau ist das beste Mittel gegen die Wohnungsnot und die hohen Mieten», sagt Küng. Mit vorausschauender Planung könne die Stadt mittelfristig profitieren – von höheren Steuereinnahmen und tieferen Sozial- und Altersbetreuungskosten. SP Liestal und Umgebung

pr. … doch woher kommen die Antworten, die zu Lösungen führen und zugleich hoffnungsvoll sind? Einige erwarten den Durchbruch von den Regierenden, von Fachleuten, von Gurus oder hoffen auf eine innere Eingebung. Wieder andere bauen auf ihr Horoskop, rechnen mit einer Wende des Schicksals oder stecken den Kopf in den Sand. Jeder möchte Frieden, Wohlstand, Glück und mehr … zugleich sind wir mit Neid und Hass, mit Krankheit, Leiden und Ungewissheiten konfrontiert. Vor diesem Hintergrund unseres Alltags vermittelt Beat Abry in Liestal ein weiteres Mal Orientierung und Antworten anhand der Bibel. Sein Vortragszyklus steht an drei Abenden unter dem Thema »Die wichtigste Entscheidung!« Vom 23. bis 25. Oktober spricht der Re-

ferent über «Krisen als Wendepunkt», «Die wichtigste Entscheidung deines Lebens» und über «Wenn das Sterben nur nicht so schrecklich wäre». Der ehemalige Bankkaufmann war in den letzten Jahren im In- und Ausland als Referent tätig, wobei es sein Anliegen ist, frisch und gegenwartsnah Wegweisung anzubieten, damit jeder persönlich zur «wichtigsten Entscheidung» findet. Als Evangelist weiss Beat Abry, was wesentlich ist – und er ist diesen Weg selbst gegangen. Er referiert in der Freien Evangelischen Gemeinde Liestal, einer unabhängigen Freikirche. Jeweils um 19.30 Uhr finden die Vorträge in Liestal an der Ramlinsburgerstrasse 2 im Untergeschoss statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos und für alle offen.

Leser schreiben

Thomas Eugster – die beste Wahl Und das sage ich mit grosser Überzeugung. Ich kenne Thomas Eugster als engagierten und motivierten Politiker seit über 15 Jahren aus dem Liestaler Einwohnerrat und dem Baselbieter Landrat. Ich schätze seine zahlreichen, unterschiedlichen Fähigkeiten bei unserer gemeinsamen politischen Arbeit. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung, über ein konstruktives Denken, über hohe Zielstrebigkeit aber auch über die notwendige Besonnenheit und über

einen gesunden Menschenverstand. Solche Personen brauchen wir, um Liestal politisch weiterzubringen und die vielen zukünftigen Herausforderungen unserer Stadt erfolgreich anzugehen. Meine Stimme hat er bereits erhalten. Folgen Sie meiner Empfehlung und schreiben Sie – Thomas Eugster – auf Ihren Wahlzettel. Und Einwerfen oder Abgeben nicht vergessen. Heinz Lerf, Landrat FDP und Alt Landratspräsident

Peter Küng in den Stadtrat

Peter Küng setzt sich für eine aktive Bodenpolitik ein.

Foto: Azadeh Eshaghi

Meine Wahlempfehlung ist Peter Küng, weil ihn die Menschen von hier interessieren. Er macht an der Parteigrenze nicht Halt, er spricht mit allen. Mit den Vorstössen zur Umgestaltung des Fischmarkts und zur Umnutzung des Feuerwehrmagazins zeigt er, dass er weitsichtig denkt und gestaltet. Die Grundbedingungen für das Amt als Stadtrat sind politische Lebenserfahrungen und Führungskompetenzen. Seine politischen Lebenserfahrungen entstanden durch

sein politisches Interesse und Engagement seit seiner Jugend. Seine Fachkompetenz als Präsident der Finanzkommission ist ein Beispiel dafür. Die Führungskompetenzen erlernte er als Spitzenkoch und leiten einer Schulküche. Pragmatische Lösungen und Offenheit sind sein Ansatz. Kompromissbereitschaft gepaart mit Eigenständigkeit sein Kompass. Bitte den Wahlzettel ausfüllen. Anja Weyeneth, Einwohnerrätin SP Liestal


Region Gelterkinden

ObZ

Herbstliche Vielfalt Ursula Roth

Gelterkinden von oben Während sich auf dem Dorfplatz das Riesenrad drehte, flogen die kleinen Kinder gleich nebenan mit Fliegern und Helikoptern in die Lüfte. Die Erwachsenen hatten ein wachsames Auge auf ihre Sprösslinge. «Hebdi fescht» – hörte man viele Male rufen. Bunte Sonnenschirme

Gemütlichkeit ob oben in der Luft oder unten in einem der vielen gemütlichen Beizli.

schützten die Besucher beim gemütlichen Zusammensitzen vor der Sonne. Sämtliche Restaurants und Cafés hatten im freien Tische und Bänke aufgestellt. Das «Opalinus» verkaufte viele schöne selbst gemachte Sachen. Betreuer/-innen vom Opalinus spazierten mit Bewohner/-innen durch den Markt. Diese freuten sich sichtlich über die schöne Abwechslung. Heinz und Peter, das «Duo Soundklub» aus Sissach spielte mal da mal dort mit ihren Drehorgeln. Aktive Vereine waren fleissig am Bräteln oder verkauften feine Esswaren. Wie die Farnsburgergeister, eine Fasnachtsclique mit ihren Spezialitäten aus Galizien. Der Fussballklub mit feinen

9

Herbstliche Hunderunde

Gelterkinden Fröhlicher Herbstmarkt mit Farben, Düften und lokalen Spezialitäten Ein sonniger Herbsttag lockte Scharen von Besuchern nach Gelterkinden an den Herbstmarkt. Empfangen wurde man gleich von Kurt Itin, der mit seinem Universalwachs bereits seit 22 Jahren am Gelterkinder Markt den Leuten die Schuhe putzt. Nach Ständen mit Churros, Sunnerädli und Raclette zeigten junge Frauen an ihrem Stand, was sie in der «Tagesstruktur», für Kinder von vier bis zwölf Jahren, alles anbieten. Es folgten Stände mit Gewürzen, Socken, Hüten, Schals, echten und künstlichen Blumen, Gestricktem, Genähtem und Gebasteltem. Das Angebot war vielfältig und bunt. Bei dem warmen Wetter war auch Gelato sehr beliebt. Crea Chocolat, sehr gefragt. Crea Chocolat, hatte den Sommer über pausiert hatte, bot nun wieder Pralinen in Grün, Rot und Himmelblau an. Lena, Olivia und Rahel, drei Fünftklässlerinnen aus Gelterkinden bewiesen unternehmerisches Talent: Mit einem Leiterwagen, den sie mit selbst gemachten Linzertorten und anderem gefüllt hatten, fuhren sie quer durch den Markt und besserten mit dem Verkauf ihr Sackgeld auf.

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Zunzgen Wanderung des Bearded Collie-Clubs Am vergangenen Sonntag, 12. Oktober, trafen sich in der Waldhütte im schönen Zunzger Wald über 55 Bearded-Colliebegeisterte Hundebesitzer aus der ganzen Schweiz mit ihren über 40 treuen Fellnasen. Der Schweizerische Bearded Collie Club veranstaltet jedes Jahr mehrere solcher Wanderungen in verschiedenen Teilen der ganzen Schweiz. Dieses Jahr wurde die Herbstwanderung zum zweiten Mal in Folge von zwei Mitgliedern aus dem Baselbiet organisiert. Bei bestem Herbstwetter, milden Temperaturen und trockenen Verhältnissen traf sich die bunte Schar zur Wanderung über Feld und Wald. Es gab zwei Strecken zu laufen. Bei der etwas kürzeren waren die jungen und älteren Zwei- und Vierbeiner dabei. Die etwas ausgiebigere Strecke wurde von den Aktiveren rege genutzt. Im Anschluss gab es in der gemütlichen Waldhütte und im einladen-

den Aussenbereich ein leckeres Spaghettiessen mit verschiedenen Saucen und köstlichen Salaten. An dieser Stelle bedankt sich der Bearded Collie Club beim Wirt Daniel Schaub und seinem Sohn Sven von der Zunzger Hard, die mit ihrer feinen Carbonara-Sauce die Wander-Gruppe verwöhnt haben. Durch die Mitglieder des Clubs ist eine stolze Summe im mittleren dreistelligen Bereich zusammengekommen, die komplett in die «Bearded Collie in Not»-Kasse gespendet wurde. Wer sich über diese liebenswerte Rasse mit Herz informieren möchte, darf sich gerne bei einer der kommenden Wanderungen als Gast anmelden. Auf der Webseite des Clubs www.County-ofGwaagenstein.ch sind die zukünftigen Anlässe aufgeschaltet, oder man kann sich persönlich bei einer Zuchtstätte melden. Nathalie Jäggin, Züchterin der Rasse in Hölstein

Würsten und der Musikverein bot Kaffee, Kuchen und Torten an. Die Uni Basel zeigte wieder interessante Themen auf. Am Flohmarkt lachten Engelchen, Clowns und Puppen um die Wette – in der Hoffnung, ein neues Zuhause zu finden. Hansruedi Schmid bastelte vor Ort Kunstkarten aus Papier, das eine unglaublich ruhige und geschickte Hand erforderte. Gegen Abend lichtete sich der Markt langsam. Jugendliche, die aus allen Dörfern aus dem Oberbaselbiet kamen, stiegen wieder ins Postauto, um nach Hause zu gelangen. Während die Erwachsenen noch lange in den Beizlis sassen und das Ambiente genossen. Bearded-Collie-Freunde aus der ganzen Schweiz trafen sich zur traditionellen Clubwanderung im Zunzger Wald.

Foto: zVg

Parteien

Markus Eigenmann sorgt für Bewegung Mit ruhiger und geschickter Hand bastelte Hansruedi Schmid Kunstkarten.

Bunte Halstücher lockten die Besucherinnen an den Stand.

Fotos: U. Roth

Vielseitiges Programm für Jung und Alt Sissach Kultournacht dieses Jahr an zwei Abenden Sander van Riemsdijk

Nach einem langen Unterbruch von nicht weniger als sieben Jahren wurde vor zwei Jahren die «Kultournacht Sissach» reanimiert. Dieses Jahr wird der Event zum insgesamt achten Mal durchgeführt. Ausnahmsweise wird der Event diesmal an zwei Abenden durchgeführt. «Dies im Rahmen des 800-Jahr-Jubiläums von Sissach», sagt Organisationskomitee-Präsidentin Leontien Mahler zur Begründung. «Das gibt mehr Menschen die Möglichkeit, daran teilzunehmen beziehungsweise mehr vom Programm zu sehen, als an einem Tag möglich wäre.» Es ist der dreiköpfigen Kommission auch dieses Jahr gelungen, ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm mit insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufzustellen. Kunst und Musik Unter dem Patronat der Kulturkommission Sissach öffnen Institutionen, Museen, Vereine, Kulturorte, Kunstschaffende, und weitere Ausstellende in Sissach an diesen zwei Abenden ihre Tore und zeigen teils integrativ an den vielen Standorten das reichhaltige kulturelle Leben der Gemeinde Sissach. Die «Kultournacht» bietet jungen und unbekannte Künstlerinnen und Künstler eine grossräumige Plattform sich zu präsentieren. So wird die Künstlerin Sabine

Auch dieses Jahr wird an der Kultournacht ein reichhaltiges Programm an Kunst mit viel Musik präsentiert.

Beythien in ihrem Kunstatelier an der Hauptstrasse 29 ihre eigene Kunst zeigen, daneben bietet sie auch Kulinarik, Musik und einstündige Malkurse an. Im Freilicht-Atelier «Am Schluuch» präsentieren die beiden Künstlerinnen Heinke Torpus und Deborah Regez grosse Porträts, begleitet von 20-minütigen musikalischen Live-Sets. Spezielles Programm für Kinder Ein besonderes Highlight wird mit Sicherheit auch diesmal ein spezieller Programmpunkt für Kinder sein. So wird in der Bützenenhalle jeweils um 17 Uhr das

Foto: zVg

Kindermusical «Detektiv Allegro» präsentiert, wobei Kinder verschiedene Blasinstrumente kennenlernen und ausprobieren dürfen. Die «Kultournacht» wird am Freitag um 17 Uhr durch die vier Kirchenglocken der der 500-jährigen reformierten Kirche Sankt Jakob feierlich eingeläutet. Eintritt für Gäste ab 18 Jahren zehn Franken, Kinder bis 16 Jahre gratis. Das Ticket – ein Stoffkleber kann an jedem Standort bezogen werden. Kultournacht Sissach. Freitag, 17. und Samstag, 18. Oktober, jeweils von 17 Uhr bis 24 Uhr.

Am vergangenen Mittwoch verwandelte sich Gelterkinden in ein herbstliches Genussparadies: Zahlreiche Marktstände lockten mit regionalen Produkten, vielen köstlichen Spezialitäten und buntem Markttreiben viele Besucherinnen und Besucher an. Mitten drin: Markus Eigenmann, der «künftige» Sportminister, der zwischen den Ständen für sportliche Akzente sorgte. Wer glaubt, Politik sei eine ernste Angelegenheit, hat Eigenmann noch nicht auf dem Trampolin gesehen. Mit sichtlicher Freude katapultierte er sich in luftige Höhen, drehte Loopings, zeigte dabei erstaunliche Sprungkraft und beeindruckende Balance und landete nach jeder Sprungeinlage mit einem breiten Grinsen perfekt auf seinen Füssen. Am Stand der Universität Basel (Uni Nova) nahm er die sportliche Herausforderung an und stellte seinen Griffkraft unter Beweis. «Politik braucht nicht nur Köpfchen, sondern auch Kondition – und einen festen Händedruck», meinte er augenzwinkernd. So verband der Herbstmarkt in Gelterkinden stimmungsvolles Markttreiben mit sportlichem Elan – und Markus Eigenmann zeigte, dass sich Bewegung

und Genuss bestens ergänzen. Neben sportlichen Aktivitäten und kulinarischen Genüssen bot der Anlass auch Gelegenheit für viele Begegnungen und Gespräche mit der lokalen Bevölkerung. FDP.Die Liberalen Gelterkinden und Umgebung

Markus Eigenmann auf dem Trampolin.

Foto: zVg

Leser schreiben

Jetzt handeln Am 26. Oktober sind Regierungsrats-Ersatzwahlen – eine wichtige Entscheidung für die Zukunft unseres Basellands. Wir dürfen nicht zögern: Jetzt ist der Moment, die wirtschaftlichen Potenziale unseres Kantons gezielt zu fördern und zu stärken. Die Konzentration auf Entwicklungsgebiete und wirtschaftliche Zentren ist der Schlüssel, um Innovationen voranzutreiben, Arbeitsplätze zu sichern und neue Unternehmen auch aus dem Nachbarkanton Basel-Stadt anzuziehen.

Es braucht mutige, praxisnahe Lösungen in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Unsere Gemeinden müssen als tragende Säulen mit moderner Infrastruktur, guten Verkehrsverbindungen und Innovationsförderung unterstützt werden. Wer echte Fortschritte für unsere Wirtschaft will, wählt am 26. Oktober Markus Eigenmann in den Regierungsrat. Sandra Jenni Landrätin FDP, Zunzgen


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ Donnerstag, 16. Oktober 2025

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Daten der Gemeindeversammlungen 2025/2026:

Die Abteilung Bau soll auf die zukünftigen neuen Herausforderungen ausgerichtet und fachlich gestärkt werden. Wir suchen eine engagierte und motivierte Person, die baldmöglichst in der Abteilung Bau die Zukunft mitanpacken will.

Mittwoch, 10. Dezember 2025 Mittwoch, 17. Juni 2026

10

Sachbearbeiter/in Hochbau (Projektleitung)

Musizierstunden

Pensum

80–100%

Eintritt

baldmöglichst oder nach Vereinbarung

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Arbeitsort

Gemeindehaus Gelterkinden

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger.

Erwahrung Abstimmung vom 28. September 2025 Teilrevision Gemeindeordnung

Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Aktuelles > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Mittwoch, 9. Dezember 2026

Eintritt frei – Kollekte Freitag, 17. Oktober 2025 18 Uhr und 19 Uhr Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstr. 35

Am 28. September 2025 fand die Abstimmung zum Gemeindeversammlungsbeschluss vom 18. Juni 2025 betreffend Teilrevision Gemeindeordnung statt. Die Gemeindeordnung sowie deren Änderungen unterstehen gemäss dem Gemeindegesetz des Kantons Basel-Landschaft dem obligatorischen Referendum.

Feuerwehr Region Gelterkinden

Der Vorlage wurde zugestimmt. Das Abstimmungsergebnis wurde rechtsgenüglich in geeigneter Weise in der Oberbaselbieter Zeitung, am Gemeindeschaukasten und auf der Gemeindewebsite veröffentlicht.

Wir laden die Bevölkerung und alle Interessierten herzlich ein zur Hauptübung der Feuerwehr Region Gelterkinden am

Die dreitägige Beschwerdefrist (§ 83 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte) ist unbenützt abgelaufen. Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte stellte der Gemeinderat das Ergebnis verbindlich fest und hat die Abstimmung erwahrt.

Samstag, 25. Oktober 2025 Start ist um 13.30 Uhr beim Feuerwehrmagazin am Kirchrain 4 in Gelterkinden.

Hauptübung 2025

Mit einer Einsatzübung und an verschiedenen Posten zeigen unsere Feuerwehrleute zusammen mit der Jugendfeuerwehr ihr Können. Wir freuen uns auf Sie! www.fwrg.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Die Musikschule öffnet ihre Türen und begrüsst die Musikinteressierten um 10 Uhr mit dem traditionellen «Pipi Langstrumpf»-Konzert im grossen Saal der Musikschule.

Dank an die pflichtbewussten Hundehalterinnen und Hundehalter Wir danken allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die den Kot ihres Hundes immer ordnungsgemäss einsammeln und entsorgen. Das ist vorbildlich und sorgt für eine saubere Umgebung.

Tag der offenen Tür für Gross und Klein – welches ist das richtige Instrument?

Bequem und einfach Online-Ticket vor Ort oder von zu Hause aus lösen

Leider gibt es auch die anderen Hundehaltenden und deswegen gehen bei der Gemeinde verschiedentlich Reklamationen über liegengelassenen Hundekot oder über herumliegende volle Hundekotsäcklein ein. Hundekot ist für Mensch und Tier gefährlich und die Verunreinigungen sind sehr ärgerlich. Helfen Sie mit, Wegränder und Wiesen, aber auch benachbarte Gärten und private Grundstücke sauber zu halten. Wir bitten Sie daher, den Kot Ihres Hundes immer aufzulesen und die Hundekotsäcklein in den Hundekotsammelbehältern oder zu Hause via Kehricht zu entsorgen.

gelterkinden.ch

Anschliessend können im ganzen Haus Instrumente ausprobiert und unserem RMSG-Team Fragen gestellt werden. Samstag, 18. Oktober 2025 10 bis 12 Uhr Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstr. 35

Wir verweisen auf das aktuelle Reglement über die Hundehaltung der Gemeinde Gelterkinden unter www.gelterkinden.ch.

Einzel Kind

Einzel Jugendliche

Einzel Erwachsene

«MÄRLI und GSCHICHTE»-Nachmittag Jeden Mittwoch vom 1. Oktober bis 17. Dezember von 14 bis 14.45 Uhr Die beliebte Erzählstunde für Kinder ab 4 Jahren findet wieder statt. Unsere Erzählerinnen Salome Minder, Muriel Thommen, Karin Thommen und Cindy Thommen werden euch mit lustigen und spannenden Geschichten beschenken. Kommt vorbei und lasst euch ins Reich der Fantasie entführen! Begleitpersonen sind willkommen, entweder zum Mithören oder zum Schmökern in Zeitschriften oder Büchern. Kostenloses Angebot, ohne Anmeldung. Wir freuen uns auf euch! Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden

10er Kind

10er Jugendliche

10er Erwachsene

Starter Band – jetzt geht’s los! Musizieren macht Freude – entdecken Sie Ihr Wunschinstrument in der neuen «Starter Band» für Erwachsene. Ganz ohne Vorkenntnisse starten Sie in der Gruppe, begleitet von Fachlehrpersonen der Musikschule Gelterkinden.

Anleitung: QR Code scannen, Anweisungen auf dem Smartphone folgen und das Ticket am Eingang scannen

Zahlung per Kreditkarte oder Twint

Start: Dienstag, 21. Oktober 2025 Kurs: Dienstagvormittags, 10 bis 11.30 Uhr, im grossen Saal

Hier können Sie ein Jahres-, ein Winter- oder ein Sommerabo kaufen.

Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstr. 35 Infos: info@msgelterkinden.ch 061 985 70 80

Region Gelterkinden

Jodel und Genuss – Tradition erleben Gelterkinden JK Farnsburg lädt zum Jodlerobe ein Für dieses Jahr konnte als Gastklub ein Jodlerklub aus dem Emmental engagiert werden. Mit dem Jodlerklub Oberburg, mit dem bekannten Dirigenten und Komponisten Heinz Güller, erwartet Sie ein Leckerbissen. Der JK Oberburg durfte letztes Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum feiern. Wer gerne Naturjutz und andere schöne Jodellieder hören will, muss am Jodlerobe in Gelterkinden unbedingt dabei sein. Zusammen mit dem Jodlerklub Oberburg und den Bözberg Buebe wird der Jodlerklub Farnsburg unter der Leitung von Doris Hirsbrunner allen einen abwechslungsreichen Unterhaltungsabend präsentieren. Auch kulinarisch werden Sie verwöhnt. Ab 18.30

Uhr wird ein feines Nachtessen serviert und wer noch mag, geniesst vom Kuchenbuffet ein Stück Kuchen zum Kaffee. Mit einem Loskauf aus der schönen Tombola können alle Besucher noch ihr Glück versuchen.Und zu guter Letzt wird dann noch zur lupfigen Musik der Bözberg Buebe das Tanzbein geschwungen. Ruedi Heinimann, Aktuar Samstag, 25. Oktober, in der Mehrzweckhalle Gelterkinden. Nachtessen ab 18.30 Uhr, Programm ab 20 Uhr. Vorverkauf: 079 730 97 55, montags, dienstags und donnerstags, 13., 16. und 23. Oktober, jeweils von 18 bis 20 Uhr. Auf Ihren Besuch freut sich der Jodlerklub Farnsburg.

Barockkonzert Es musizieren Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Regionalen Musikschule Gelterkinden. Eintritt frei – Kollekte Freitag, 7. November 2025 19.30 Uhr

Reformierte Kirche Gelterkinden Der Jodlerklub Oberburg ist Gast am Jodlerobe in Gelterkinden.

Foto: zVg


Region Gelterkinden

ObZ

11

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Vom Doppelschläfer bis zur Siibe-Glünggi-Bahn «SchauSchopf» Stiftung und Verein Ortssammlung luden zum Tag der offenen Tür ein Ursula Handschin

Wer am vergangenen Sonntag in Gelterkinden unterwegs war, den zog es in den Fääli-Werkhof. Zwischen 11 und 15 Uhr interessierten sich überwältigend viele Besucher/-innen für die knapp 5000 Gegenstände aus der Vergangenheit Gelterkindens und Umgebung, die dort auf zwei Stockwerken ausgestellt sind. Die Exponate sind nach Themen geordnet wie Landwirtschaft, Haushalt, Verkehr,

Schule, Industrie, Gesundheitsbereich, Handwerk usw. In vier Führungen durch Stiftungsrat und Vereinsvorstandsmitglied Urs Kühnis lernten die Gruppen auf 20 Stationen Sehens- und Hörenswertes über die Exponate. Es begann bei den Hüten der Modistin Hedy Koch und den ehemaligen Kirchenfenstern. Dann quetschte man sich in den Raum mit dem Bandwebstuhl, den der junge Lars Conzett zum Laufen brachte. Bei der ehemaligen Telefonzentrale konnten Geräu-

Als besonderes Schmuckstück wurde von Urs Kühnis die Drogerie von Hugo Berger vorgestellt.

Fotos: U. Handschin

sche erraten werden. Der Schreibtisch der ehemaligen Gemeindeverwaltung wurde etwas boshaft als Doppelschläfer bezeichnet. Als Juwel der Sammlung stellte Kühnis die Drogeriewand von Hugo Berger vor. Weiter gings zu Kinderspielzeug und Haushaltsgegenständen. Als ausserordentlich reichhaltig erwies sich die Ecke der ehemaligen Pneufabrik Maloja, die von Mario Brenna vorgestellt wurde. Vorbei an Holzwasserleitungen und der Schuhmacherwerkstatt gings zu

Schulwandtafeln mit einem Schülerpult. Auf einer Klemmbank demonstrierte Ernst Rüdin deren Funktion, sowie nachher, wie früher Heu auf den Leiterwagen geladen und befestigt wurde mit Bindbaum und Leiter. An der letzten Station wusste wiederum Mario Brenna vieles zu erzählen über die einstige GelterkindenSissach-Bahn, die von 1891 bis 1916 mit vier Personen- und zwei Güterwagen mit 18 km/h von sieben Angestellten betrieben und deshalb neckisch Siibe-Glüng-

Mario Brenna wusste aus eigener Erfahrung einiges über die Maloja Pneufabrik zu erzählen.

gi-Bahn genannt wurde. Viele der älteren Besucher/-innen schwelgten in Erinnerungen und Jüngere wunderten sich über Vergangenes. Als Stärkung gabs Kuchen und Kaffee, serviert durch Dörte Hüners und Barbara Gerber. Die Initianten freuten sich über den grossen Zuspruch dieser offenen Tür des «SchauSchopfs» und warben für neue Mitglieder des Vereins, die eventuell auch dort mitarbeiten oder die Ortssammlung ideell unterstützen möchten.

Ernst Rüdin zeigte die Anwendung des Bindebaums des Heuleiterwagens.

Ausbau der Kirchlichen Jugendarbeit Nicht nur politische Gemeinden engagieren Kind.Jugend.Familie KJF für ihre Offene Jugendarbeit, sondern auch die Reformierte Kirche. Seit 2021 läuft das Pilotprojekt Kirchliche Jugendarbeit Diegtertal, getragen von der Reformierte Kirche Tenniken-Zunzgen. Die Jugendarbeiterin Lea Strickler hat das Angebot aufgebaut und konnte es nun an ihren Nachfolger Josua Robl übergeben. Dank einer Aufstockung der Stellenprozente steht ihm nun mehr Zeit zur Verfügung, um Beziehungen zu Jugendlichen

aufzubauen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Beitrag an die Gesellschaft Die Aufgaben der Kirchlichen Jugendarbeit wurden erweitert. Neu gehören auch sozialdiakonische Aufgaben wie Konfirmations-Vorbereitung zum Profil. Für Josua Robl eine spannende Herausforderung: «Ich finde es bereichernd, mit Jugendlichen unterschiedlichen Alters Beziehungen zu gestalten und sie bei ihren Vorhaben zu unterstützen. Es ist schön zu sehen, welche Schritte sie auf dem Weg ins Erwachsenenalter wagen.»

Das Angebot steht allen Jugendlichen offen. Die Arbeit basiert auf christlichen Werten wie Nächstenliebe, Respekt und Hoffnung und verfolgt das Ziel der Kirchen, einen Beitrag an die Gesellschaft zu leisten. Parallel baut Lea Strickler im Auftrag der Reformierten Kirchgemeinden Rümlingen und Läufelfingen ein zweites Angebot im Homburgertal auf. Gleichzeitig leitet sie in derselben Region auch die Offene Jugendarbeit Region Sissach. Für sie schliessen sich Kirchliche und Offene

Jugendarbeit nicht aus, im Gegenteil: «Die Kirchliche und die Offene Jugendarbeit ergänzen sich gegenseitig. Sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an und setzen andere Schwerpunkte. So entsteht kein Wettbewerb, sondern ein vielseitiges Angebot mit verschiedenen Zugängen.» Die enge Vernetzung beider Modelle – wie sie aktuell in der Region Sissach umgesetzt wird – ist in dieser Form einzigartig und bietet Jugendlichen eine wertvolle Vielfalt an Möglichkeiten.

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Samstag, 25. Oktober 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen

Katholische Kirche Sissach

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Sonntag, 19. Oktober 9.30 Eucharistiefeier ital.

Donnerstag, 23. Oktober 10.00 Pfarrer Detlef Noffke

11.00 Eucharistiefeier

www.ref-ormalingen-hemmiken.ch

Donnerstag, 16. Oktober 14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli mit Sozialdiakonin Katja Maier 17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli mit dem Thema «Songbook» mit Tabita Häsler, SiA

Danke für die Kollekten Für den Sonnenhof aus dem APH CHF 68.00 und GD 28.09. CHF 371.00 Vom 28.09. aus dem ök. Friedensgebet für Flüchtlinge CHF 123.00

Samstag, 18. Oktober 14.00 Jungschi und PiJu im Unterrichtshüsli

Für das ök. Institut Bossey (kantonal) am 5.10. CHF 304.50

15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum

Amtswochen Bis 19.10. Pfr. Eric Hub;

Sonntag, 19. Oktober 10.15 Gottesdienst im Gemeindesaal in Tecknau. Leitung: Pfr. Eric Hub, Musik: Adrian Schäublin. Predigttext: Text: rund um Johannes 14,27. Thema: «Trotz Sorgen, Lasten und Unfrieden gibt Christus seinen Frieden!» Kollekte: Lindenhoftafel, Fahrdienst: Simone Freivogel, 079 561 60 37

20.10 bis 2.11. Pfr. Samuel Maurer

17.00 Sunntig.L.Obe in der reformierten Kirche Gelterkinden Pfr. Eric Hub, Gottesdienst mit Band, Kinderprogramm während der Predigt, Gleicher Predigttext und Thema wie am Morgen, musikalisch eingeführt durch «Gonna lay down my burden». Kollekte: MSF (Gaza)

Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Mittwoch, 22. Oktober Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8 9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier 19.10 Taizé Gebet in der Kirche 20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker

Freitag, 24. Oktober 14.00 Iconic – Führung durch die Ausstellung mit Pfr. C. Ramstein und Pfr. E. Hub, Treff 13.50 vor dem Münster Basel 18.30 living room im Unterrichtshüsli 19.30 Rheinklassik «Mozart Hallgrimmson Cras» – Konzert in der ref. Kirche Gelterkinden

Allgemein Kirchenchorprobe: Jeweils Montag, 19.45, Konzert Probetag 19.10. Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 13.30 im Lindenhof Sonnenhof: Donnerstag, 18.30 Eucharistiefeier/freitags, 10.30

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 19. Oktober 9.30 Kommunionfeier 17.00 Rosenkranzgebet

Dienstag, 21. Oktober Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 Donnerstag, 23. Oktober 17.30 Rosenkranz Jeden Donnerstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Mittwoch, 22. Oktober 9.15 Ökumenische Morgenfeier Freitag, 23. Oktober 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach 19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche

Jeden Mittwoch 13.30 bis 16.00 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 19. Oktober 10.15 Erntedank-Gottesdienst zum Thema: «und am Ende des Tages gibt es Vermicelles à discrétion» mit Christine Preis Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 19. Oktober 10.00 Gottesdienst in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel Rund um meine Kirche Stärnschnuppe Samstag, 18. Oktober, 10.00 bis 11.30 im Pfarrhaus Buus zum Thema: «Krippenspiel – Rollenverteilung)» mit Znüni für Kinder ab dem Kindergarten. Separaten Flyer beachten Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Sonntag, 19. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedank mit der 5. Primarklasse Ormalingen in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke. Im Anschluss Pfarrhauskaffee

Stiftung Jugendsozialwerk

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Samstag, 18. Oktober 14.00 Zivilschutzanlage Wenslingen. Jungschi Wenslingen Sonntag, 19. Oktober 10.00 Pfarrgarten/Kirche Oltingen (je nach Wetter). Erntedank-Gottesdienst mit Pfr. Christoph Weber. Yvonne Yiu, Orgel anschl. Apéro im Pfarrgarten/in der Niklausstube Montag, 20. Oktober 16.00 Kirche Rothenfluh. Trauercafé mit Pfrn. Gabriella Schneider anschl. Zusammensein in der Kirche Mittwoch, 22. Oktober 14.00 Altes Gemeindehaus, Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess Amtswochen 20. Okt. bis 9. Nov.: Pfr. Rainer Grabowski www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 16. Oktober 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Kinderkirche Freitag, 17. Oktober, 14.00 bis 17.00 Gemeindehaus Rümlingen, Spielnachmittag mit Werwölfle Probe Projektchor im Gemeindesaal

Lea Strickler und Josua Robl.

Foto: zVg

Häfelfingen Unter der Leitung von Claudia Waldmeier und Renate Buser. Freitag, 17. Oktober 19.30 bis 21.30. Weitere Infos inklusive Probeplan siehe Homepage. Sonntag, 19. Oktober 9.45 Läufelfingen: Erntedank mit goldener und silberner Konfirmation. In der Turnhalle. Pfarrer Markus Enz. Reformationskollekte Konzert «musikalischer Garten» Sonntag, 19. Oktober, 17.00 in der Kirche in Rümlingen Mittwoch, 22. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Probe Projektchor im Gemeindesaal Häfelfingen Unter der Leitung von Claudia Waldmeier und Renate Buser. Freitag, 24. Oktober 19.30 bis 21.30. Weitere Infos inklusive Probeplan siehe Homepage. Kinderkirche Samstag, 25. Oktober, Ausflug Herbstmesse Basel (Info im Chat) Sonntag, 26. Oktober 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrerin Margrit Balscheit. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für Choose Mittwoch, 29. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 16. Oktober 2025

12

Feuerwehr «Bölchen» feiert Jubiläum

Holzarbeiten in Reigoldswil

Diegten Feuerwehrverband «Bölchen» feiert 20-jähriges Bestehen

In Reigoldswil finden vom 20. Oktober bis zum 7. November 2025 oberhalb der Ziefenstrasse im Abschnitt Bachmatt umfangreiche Forstarbeiten statt. In den Felsbereichen der Riedholde/ Horniflue werden Bäume entfernt und die Stabilität und Verjüngung im Schutzwald oberhalb der Kantonsstrasse verbessert. Aufgrund der Arbeiten im steilen Gelände ist die Gefährdung durch Steinschlag vorübergehend erhöht. Aus Sicherheitsgründen regelt für die Dauer der Arbeiten ein Verkehrsdienst den Verkehr. Es kommt zu kurzzeitigen Strassensperrungen und es ist mit Verzögerungen zu rechnen. Die Durchfahrt der Rettungsdienste und der Buslinie 70 bleibt gewährleistet.

Sander van Riemsdijk

Um den Feuerwehreinsatz auch künftig gewährleisten zu können, braucht es Zusammenschlüsse und eine Teilprofessionalisierung im Feuerwehrwesen. Die Feuerwehr «Bölchen» mit Sitz in Diegten war einer der ersten Verbandsfeuerwehren, die am 1. Januar 2005 aus den drei Dorffeuerwehren der Gemeinden Tenniken, Diegten und Eptingen gegründet wurde. Am 25. Oktober wird sie ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem grossen Fest in Diegten begehen. Verband hat sich sehr gut bewährt «Der Feuerwehrverband hat sich in seinem 20-jährigen Bestehen sehr gut bewährt», sagt Hauptmann Dani Hachen, seit 2001 Mitglied der Feuerwehr, davon fast elf Jahre in der Funktion als Feuerwehrkommandant. «Durch das Bündeln der Einsatzkräfte aus den verschiedenen Gemeinden konnten Ressourcen optimal genutzt und die Zusammenarbeit deutlich gestärkt werden.»

Das Einsatzgebiet der Feuerwehr «Bölchen» umfasst insgesamt rund 25 Quadratkilometer mit 85 bewohnten Aussenobjekten ausserhalb des Siedlungsgebietes wie Bauernhöfe, sowie in den Gemeinden verschiedene Industriebereiche. «Der Zusammenschluss der drei Feuerwehren führte nicht nur zu einem sehr guten Zusammenhalt», so Hachen, «sondern auch zu gewissen finanziellen Einsparungen in den Gemeindebudgets.»

brand über Flurbrände bis Gebäudebrände. Des Weiteren bewältigt die Feuerwehr Einsätze bei Elementar-Ereignissen wie Sturm und Wasser, Ölspuren, Ölwehr, Gewässerschutz, Unterstützung bei Einsätzen der Rettungssanität, Verkehrsunfälle, Bekämpfung von Wespennestern und weitere. Hier zeigt sich, dass sich die traditionelle Feuerwehr mit der wachsenden Aufgabenvielfalt zu einer multifunktionalen Rettungs- und Dienstleistungsorganisation entwickelt.

Multifunktionale Rettungs- und Dienstleistungsorganisation Nebst den bewiesenen vielen Stärken des Verbands sieht Hachen auch eine Schwäche, die wesentlich ist und sich nicht nur bei «seiner» Milizfeuerwehr manifestiert. «Die Tagesverfügbarkeit sowie die Einrückzeit der Angehörigen der Feuerwehr werden immer schwieriger, da sehr viele ihren Arbeitsplatz immer weiter weg vom Verbandsgebiet haben.» Im Schnitt hat die Feuerwehr Bölchen 30 Einsätze pro Jahr, wovon rund drei bis vier Brände – vom Auto-

Das Einsatzspektrum wird grösser Für Hachen ist diese Entwicklung kein Grund zur Sorge. «Das Einsatzspektrum wird immer grösser und dadurch auch interessanter. Diese Vielfalt macht den Feuerwehrdienst anspruchsvoller und spannender zugleich.» Allerdings bringt sie auch neue Herausforderungen mit sich. Um mit den fortschreitenden Technologien Schritt zu halten – beispielsweise im Umgang mit Elektrofahrzeugen oder modernen Energiespeichersystemen – ist eine kontinuierliche und ge-

Das Einsatzspektrum der Feuerwehren wird immer grösser.

Fotos: S. van Riemsdijk

zielte Ausbildung unerlässlich. «Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Einsatzkräfte in jeder Situation fachlich kompetent und sicher handeln können», führt Hachen aus. Eine gute Zusammenarbeit mit anderen Verbandsfeuerwehren ist dem Feuerwehrkommandanten ein grosses Anliegen. Mit Freude und Genugtuung kann er feststellen, dass diese Zusammenarbeit sehr gut funktioniert: Mit der Stützpunkt-Feuerwehr, der Feuerwehr Homburg sowie der Feuerwehr Frenke finden in regelmässigen Abständen gemeinsame Übungen statt. Gemeinsam mit der Stützpunkt-Feuerwehr sowie der Feuerwehr Delta ist eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen worden, von der Feuerwehr Bölchen im Jahr 2026 das erste Mal davon profitiert und eine Angehörige der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst übernimmt. Jubiläumsfest: Samstag 25. Oktober 2025 ab 11 Uhr beim Feuerwehrmagazin Diegten in Diegten

Seit gut zehn Jahren ist Hauptmann Dani Hachen Kommandant der Feuerwehr Bölchen.

BUD

Leser schreiben

Das «Volk» ist kein Argument Landrat Ritter hat in der letzten ObZAusgabe moniert, die Mehrheit der Bundesparlamentarier/-innen habe bei der Frage der Elektronischen ID am Volk vorbei politisiert. Diese Aussage ist problematisch, weil er solche Mahnungen nur verteilt, wenn das Volk gegen seine Meinung entscheidet. Ich entsinne mich nicht, dass er gleich reagiert hat nach der Ablehnung der Autobahnprojekte durch dasselbe Volk gegen die Mehrheit von Bundesrat und Parlament. Gefährlich ist die Meinung, weil sie einschliesst, dass die Mehrheit, welche für die E-ID entschieden hat, nicht zum Volk gehört. Das Volk als einheitlicher Block gibt es nur in Autokratien, nicht aber in der Demokratien. Deshalb werde ich sehr wohl schauen, wen ich bei den nächsten allgemeinen Wahlen wähle. Sicher nicht solche, welche das Volk in ihrem Namen tragen. Lukas Baumann, Langenbruck

Rätselspass mit der ObZ weibl. span. Anrede (ñ=n)

schweiz. Autorin: de ...

Hof von König Artus

Segelkommando: Wendet!

StadtWortteil: randZehntel siedlung

Betäubung (med.)

Schliessfalte am Sehorgan

2 4

Erinnerungstäuschung militär. Verband, Heer

Wortteil: Welt

berühmt. Persönlichkeit

5

herausfinden, recherchieren

Brücke in Venedig

3 5

2

5

Wassersportstil (engl.)

Form v. körperl. Aktivität

engl.: Salz

südl. Bündner Vorort EishoLuzerns ckeyclub graugelb, gelblich

schweiz. Stadt im Kabarettist Kt. ZG (Franz)

Berg im Kt. GR: Piz ...

Haushaltspläne

6

Vorspeisensalat mit Tomaten

Jugendorganisation (Kw.)

Miss Schweiz Stadt im 2014 Kt. ZH (Laetitia)

schweiz. Bundesbahnen (frz.)

1

Label f. soziale Institutionen

gefrorenes Wasser

Klangfarbe

4 Zuchtstier

3 7

Dieses Werbefeld wird beachtet!

Auflösung der letzten Woche

Sichern Sie sich heute noch diesen exklusiven Platz für Ihre Werbebotschaft zum interessanten Preis von Fr. 230.–

5 8 9 1 4 7 2 3 6 4 9 8 7 5 3 6 1 2 8 6 4 3 2 5 9 7 1

Interessiert? Wir beraten Sie gerne Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch 40 25 raetsel.ch

1

2

3

4

5

6

5 6 5 4

6 2

© raetsel.ch

nord. Schicksalsgöttin

Fahrzeug (Kw.)

schweiz. Presseagentur

1

9 2 3

6

Internat. Währungsfonds

Eidg. zweiDeparte- stellige ment d. Zahl Innern

Baumaschine

9 2 3

Schweizer Alpenclub

Weltorganisation

Vorsitzender

6 9 7 1 8

LautHeim für stärke- Obdachmass lose

3 Hygieneprodukt

engl.: fliegen

Bankschliessfach

Parfümduftstoff

Auftakt zur neuen Sonderausstellung

© raetsel.ch

2 4 1 3 8 6 7 9 5 1 5 2 4 6 8 9 3 7 5 1 3 8 7 9 6 2 4

7 6 3 9 5 2 4 8 1 3 7 6 1 2 9 5 4 8 2 9 7 6 1 4 8 3 5

S D P M O D E R A T O L E T B G R A P H D A M E L E V E M T H E A E R W A R T E T S H I F T I E S A A O R E G A N O L E K O N E L S D N A C H H E R E E N B A R E I G E N D I A S H O W C E D I R A I A S H R A M E F L R O T W I L D LÖSUNG L T U A 39/2025: I E L B A O V A R I E N I D O R N GANGART C A Y E N N E

pr. Am Freitag, 31. Oktober 2025, lädt das Industriemuseum Waldenburgertal zum diesjährigen IMW-Flash in die kleine Turnhalle in Niederdorf ein. Eintreffen ab 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, anschliessend Apéro. Der Eintritt ist frei – alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Anlass markiert den Auftakt zur neuen Sonderausstellung «Tüftler, Denker, Macher – Innovationen aus dem Waldenburgertal», die im April 2026 eröffnet wird. Die Ausstellung beleuchtet die aussergewöhnliche Innovationskraft des Tals – von der Uhrmacherei über die Präzisionsmechanik bis hin zur Medizinaltechnik – und würdigt die Menschen, die mit Erfindergeist und Unternehmertum bleibende Spuren hinterliessen. Mit historischer Beratung durch Rémy Suter hat Helene Koch im Rahmen dieser Ausstellung den Literatursalon konzipiert. Er widmet sich den Frauen der Pionierzeit, ihren Stimmen, Erinnerungen und Lebenswegen – und rückt damit eine Seite der Geschichte ins Licht, die lange im Hintergrund blieb. Zur Premiere lesen die Ururenkelinnen von Gedeon Thommen, Veronika Vionnet und Ursula Diehr, Texte ihrer weiblichen Vorfahren. Auch Rémy Suter und Helene Koch kommen zu Wort. Ein visueller Rahmen mit Bildprojektionen begleitet die Lesung und verleiht dem Abend eine besondere Atmosphäre. Der IMW-Flash bietet einen inspirierenden Einblick in die Vorbereitungen der kommenden Ausstellung und lädt zum Dialog über Geschichte, Innovation und Kultur im Waldenburgertal ein. Veranstaltungsort: Kleine Turnhalle, 4435 Niederdorf. Datum und Zeit: Freitag, 31. Oktober 2025, 19.30 Uhr (Eintreffen ab 19 Uhr). Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich.


Region Waldenburg Oberdorf Rücktritt aus dem Gemeinderat Andreas Dettwiler hat seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat per 30. 6. 2026 bekannt gegeben. Der Gemeinderat dankt ihm für sein Engagement zu Gunsten der Gemeinde und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Ersatzwahl Gemeinderat Zur Besetzung des freien Sitzes für die laufende Amtsperiode bis 30. 6. 2028 findet eine Ersatzwahl statt. Gemäss unserer Gemeindeordnung besteht die Möglichkeit der Stillen Wahl. Termin für die Ersatzwahl und allfällige Nachwahl: • Ersatzwahl Stille Wahl: Montag, 5. 1. 2026 Die Wahlvorschläge müssen bis 12 Uhr auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. • Urnenwahl: Sonntag, 8. 3. 2026 • Nachwahl Stille Wahl: Montag, 16. 3. 2026 Die Wahlvorschläge müssen bis 12 Uhr auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. • Urnenwahl: Sonntag, 14. 6. 2026 Wenn am 41. Tag vor dem Wahltag der Ersatzwahl die Zahl der Vorgeschlagenen nicht grösser ist als die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl, erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt und veröffentlicht die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit. Die nötigen Formulare können unter www.baselland.ch/themen/p/politischerechte/wahlen/wahlvorbereitungen/kommunale-wahlen heruntergeladen oder auf der Verwaltung bezogen werden. Es gelten die §§ 30, 33 Abs. 3 bis 5 und § 33a des Gesetzes über die politischen Recht. Rücktritt aus der Sozialhilfebehörde Marcus Cannon hat seinen Rücktritt aus der Sozialhilfebehörde per 31. 12. 2025 bekannt gegeben. Der Gemeinderat dankt ihm für sein Engagement zu Gunsten der Gemeinde und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Ersatzwahl Sozialhilfebehörde Zur Besetzung des freien Sitzes für die laufende Amtsperiode bis 31.12.2028 findet eine Ersatzwahl statt. Gemäss unserer Gemeindeordnung besteht die Möglichkeit der Stillen Wahl. Termin für die Ersatzwahl und allfällige Nachwahl: • Ersatzwahl Stille Wahl: Montag, 5. 1. 2026 Die Wahlvorschläge müssen bis 12 Uhr auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. • Urnenwahl: Sonntag, 8. 3. 2026 • Nachwahl Stille Wahl: Montag, 16. 3. 2026 Die Wahlvorschläge müssen bis 12 Uhr auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. • Urnenwahl: Sonntag, 14. 6. 2026 Wenn am 41. Tag vor dem Wahltag der Ersatzwahl die Zahl der Vorgeschlagenen nicht grösser ist als die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl, erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt und veröffentlicht die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit. Die nötigen Formulare können unter www.baselland.ch/themen/p/politischerechte/wahlen/wahlvorbereitungen/kommunale-wahlen heruntergeladen oder auf der Verwaltung bezogen werden. Es gelten die §§ 30, 33 Abs. 3 bis 5 und § 33a des Gesetzes über die politischen Recht. Naturschutztag am Samstag, 25. Oktober 2025 Ihre Mithilfe zur Erhaltung der Natur und Landschaft. Dieses Jahr organisiert die Gemeinde Oberdorf den traditionellen Naturschutztag. An diversen Einsatzorten in Niederdorf, Oberdorf und Waldenburg werden Hecken gepflegt, Wieselburgen gebaut, Neophyten bekämpft und Weiher gereinigt. Die Bevölkerung und Vereine unserer Dörfer sind herzlich eingeladen, am geplanten Arbeitseinsatz mitzuhelfen. Beim gemeinsamen Mittagessen im

Clubhaus vom FC – Oberdorf findet der Anlass seinen gewohnt geselligen Ausklang. Treffpunkt: 9 Uhr Mehrzweckhalle Primar Oberdorf, Dauer: bis ca. 13 Uhr (anschliessend Mittagessen), Ausrüstung: gutes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe, Rebschere, Verpflegung: Znüni, Mittagessen, Getränke (offeriert von den Gemeinden). Wir freuen uns auf möglichst viele Helferinnen und Helfer, insbesondere auch auf die Familien mit Kindern. Gemeinde Oberdorf, Niederdorf, Hölstein, Waldenburg, Langenbruck, Natur wbtal, Natur- und Umweltschutzkommission Niederdorf, Waldenburg, Langenbruck, Jagdgesellschaft Oberdorf, Jugendabteilung FC Oberdorf.

Hölstein Öffentliches Mitwirkungsverfahren; Mutation Gewässerraum Die Gemeinde Hölstein ist daran, entlang aller Gewässer im Siedlungsgebiet den Gewässerraum kommunal festzulegen. Damit kommt der Gemeinderat den Verpflichtungen aus dem Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (GSchG, Art. 36a) bzw. aus der dazugehörigen Verordnung (GSchV Art. 41a ff.) nach. Das Bundesgesetz sieht vor, dass mit dem Gewässerraum alle Flächen, welche ein Gewässer zur Erfüllung seiner Funktionen benötigt, räumlich und öffentlich-rechtlich sichergestellt werden. Konkret geht es im Gesetz darum, die Uferbereiche der Gewässer vor weiterer Verbauung freizuhalten, sodass der Raum für zukünftige Revitalisierungsmassnahmen oder Massnahmen zum Hochwasserschutz zur Verfügung steht. Mit der nun in die öffentliche Mitwirkung gegebenen Planung wird der Gewässerraum im Zonenplan Siedlung, im Teilzonenplan Ortskern, in den Quartierplänen «Im Täli» und «Tiefenmatt» und, wo nötig, im Zonenplan Landschaft festgelegt. Durch die rechtskräftige Festlegung eines Gewässerraums durch die Gemeinde, wird der bereits heute geltende, «provisorische» Gewässerraum nach den Übergangsbestimmungen gemäss Gewässerschutzverordnung aufgehoben. Dies führt in den meisten Fällen dazu, dass die heute auf den betroffenen Parzellen geltenden Einschränkungen reduziert werden können. Der Gemeinderat führt gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes für die Mutation des Gewässerraums das öffentliche Mitwirkungsverfahren durch. Die Mutationsunterlagen zum Gewässerraum liegen vom Montag, 20. Oktober 2025, bis zum Donnerstag, 20. November 2025, öffentlich auf der Gemeindeverwaltung, Bündtenweg 40, 4434 Hölstein, auf und können zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Alle Unterlagen des Mitwirkungsverfahrens sind auch auf der Homepage der Gemeinde Hölstein unter www.hoelstein.ch/Wir für Sie/Aktuelle Bau- und Raumplanungsprojekte abrufbar. Einwendungen und Vorschläge sind bis spätestens am 20. November 2025 schriftlich an den Gemeinderat Hölstein zu richten. Diese werden, soweit sie sich als sachdienlich erweisen, in die weitere Planung aufgenommen. Anmeldung Adventsfenster Der Herbst ist da und bald ist wieder Adventszeit. Damit das Adventshaus auch in diesem Jahr mit 24 neuen Fenstern glänzen kann, sucht der Frauenverein Hölstein Familien, Frauen, Männer, Quartiere, Vereine, Schulen etc., die ein Fenster dekorieren möchten. Jeden Abend soll ein neues Fenster erleuchten. Die vorgefertigte Holzkiste kann am Mittwoch, 29. Oktober 2025, von 18 bis 19 Uhr im Werkhof abgeholt werden. Die Kisten müssen bis zum 29. 11. 2025 befüllt sein. Abgabe beim «Rübmattschulhaus» von 10 bis 10.30 Uhr. Bei der Gestaltung des Fensters, ist man völlig frei. Ein Infoblatt mit gewissen Regeln wird bei der Kistenausgabe beigelegt. Nach dem Eröffnungsdatum am 1. Dezember 2025 bis und mit 31. Dezember 2025, sind die Fenster dann jeweils am Abend beleuchtet. So wird ein weihnachtlicher Spaziergang zum Erlebnis. Vielleicht möchten Sie an Ihrem Eröffnungsabend die Besucher mit einem

ObZ

kleinen Umtrunk verwöhnen? Das ist möglich, einfach bei der Anmeldung angeben. Wer Interesse hat, darf sich gerne bei Miriam Antonutti unter miriam. antonutti@gmail.com oder Telefon: 079 453 30 50 anmelden. Hölsteiner Markthalle Am Samstag, 25. Oktober 2025, von 10 bis 17 Uhr findet in der Turnhalle Rübmatt die 2. HöMa (Hölsteiner Markthalle) statt. Der Frauenverein Hölstein lädt Sie herzlich dazu ein, gemütlich durch die Halle zu schlendern und unabhängig vom Herbstwetter das vielfältige Angebot zahlreicher Marktstände zu entdecken. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie bei gemütlicher Atmosphäre einen Tag voller Begegnungen, Genuss und Inspiration. Für das leibliche Wohl sorgen die Banntagschützen am Grill sowie das Team vom Börsen-Bistro des Frauenvereins.

Niederdorf Budget 2026 Der Gemeinderat hat das Budget 2026 mit einem Aufwandüberschuss von 580 000 Franken an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission zur Prüfung übergeben. An der Gemeindeversammlung vom 24. November 2025 wird das Budget detailliert vorgestellt. Hundehaltung Wir bedanken uns bei allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die den Kot ihres Hundes immer ordnungsgemäss einsammeln und entsorgen. Leider gibt es auch Hundebesitzer, die sich nicht an ihre Verpflichtung zur Beseitigung des Kots ihrer Hunde auf öffentlichem Grund oder fremden Privatareal halten. Wir bitten Sie, die Hinterlassenschaften Ihres Hundes aufzulesen und in einem Robidog oder zu Hause via Kehricht zu entsorgen. Zudem verweisen wir auf das Hundereglement der Gemeinde Niederdorf, insbesondere § 5. Ablesung Zählerstand Wasseruhr Alle Haushalte erhalten in den nächsten Tagen eine Meldekarte. Diese Selbstdeklaration Wasserbezug ist mit dem aktuellen Zählerstand der Wasseruhr versehen bis spätestens 16. November an die Gemeindeverwaltung zu retournieren. Das Formular kann auch per E-Mail eingereicht werden. Vortrag «Natur im Siedlungsraum» am 17. Oktober 2025 Am 17. Oktober 2025 um 18.30 Uhr findet in der Mehrzweckhalle Niederdorf der Vortrag «Natur im Siedlungsraum» statt. Naturschutztag am Samstag, 25. Oktober 2025 Ihre Mithilfe zur Erhaltung der Natur und Landschaft. Dieses Jahr organisiert die Gemeinde Oberdorf den traditionellen Naturschutztag. An diversen Einsatzorten in Niederdorf, Oberdorf und Waldenburg werden Hecken gepflegt, Wieselburgen gebaut, Neophyten bekämpft und Weiher gereinigt. Die Bevölkerung und Vereine unserer Dörfer sind herzlich eingeladen, am geplanten Arbeitseinsatz mitzuhelfen. Beim gemeinsamen Mittagessen im Clubhaus vom FC Oberdorf findet der Anlass seinen gewohnt geselligen Ausklang. Treffpunkt: 9 Uhr Mehrzweckhalle Primar Oberdorf, Dauer: bis ca. 13 Uhr (anschliessend Mittagessen), Ausrüstung: gutes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe, Rebschere, Verpflegung: Znüni, Mittagessen, Getränke (offeriert von den Gemeinden). Wir freuen uns auf möglichst viele Helferinnen und Helfer, insbesondere auch auf die Familien mit Kindern. Gemeinde Oberdorf, Niederdorf, Hölstein, Waldenburg, Langenbruck, Natur wb-tal, Natur- und Umweltschutzkommission Niederdorf, Waldenburg, Langenbruck, Jagdgesellschaft Oberdorf, Jugendabteilung FC Oberdorf. Senioren-Mittagstisch Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 23. Oktober 2025 um 12 Uhr in der Turnhalle Niederdorf statt. Neuanmeldungen oder Abmeldungen (auch für den Fahrdienst) bitte bis am 20. Oktober 2025 abends an: Antoinette Kohler, 079 343 02 71, kohlerantoinette@ bluewin.ch. Wir freuen uns auf euch! Herzlichst, das Mittagstischteam.

Häckseldienst vom 28./29. Oktobe Der nächste Häckseldienst findet am 28./29. Oktober statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@ niederdorf.ch) bis spätestens am Montag, 27. Oktober, 17 Uhr entgegen. Wir bedanken uns für eine fristgerechte Anmeldung. Kreativ-Märt am 1. November 2025 Der Kreativmärt findet dieses Jahr am 1. November von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Niederdorf statt. Bistro mit warmer Verpflegungsmöglichkeit. OK Kreativ-Märt

Langenbruck Informationsveranstaltung Energieplanung Der Gemeinderat stellt der Bevölkerung am 27. Oktober 2025 um 19.30 Uhr die Energieplanung vor und zeigt damit die Möglichkeiten der zukünftigen Wärmeerzeugung für das ganze Wohngebiet auf. Im Anschluss wird ein Apéro serviert und die Referenten (EBL/ADEV/ENCO Energie) stehen für individuelle Fragen und Beratung zur Verfügung. Der Anlass findet in der Revue statt. Der Gemeinderat freut sich auf Ihren Besuch. Adventsfenster 2025 Auch in diesem Jahr möchte der Frauenverein Langenbruck die Adventszeit in unserem Dorf verschönern. Haben Sie Lust ein Adventsfenster zu gestalten? Anmeldungen mit Ihrem Wunschtag nimmt Maya Brägger, 079 586 58 47 gerne bis am 3. 11. 2025 entgegen. Wir würden uns freuen alle 24 Fenster zu besetzen.

Was läuft in Langenbruck Freitag, 17. Oktober • Vortrag Natur im Siedlungsraum, Um-

Donnerstag, 16. Oktober 2025

13

weltschutzkommission Niederdorf, MZH Niederdorf, 18.30 Uhr Sonntag, 19. Oktober • Querbeet durch die Schlagerwelt, Musik, Tanz und Essen, Hotel Erica, 16 Uhr Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde sind jederzeit herzlich willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Waldenburg Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.

Korrigenda In der letzten Ausgabe der ObZ ist der Redaktion ein Fehler unterlaufen. Das Datum der Bürgergemeindeversammlung war nicht korrekt. Nachfolgend die korrekte Version. Urnenabstimmung Gemeindeordnung Bürgergemeinde verschoben Die Urnenabstimmung zur Änderung der Gemeindeordnung Bürgergemeinde gemäss Beschluss Bürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2025 wird 2026 stattfinden. Weitere Informationen folgen an der Bürgergemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025.

Parteien

Zukunftsbaum Elsbeere im Fokus Waldausflug EVP unterwegs im Wald Die EVP Sektion Waldenburg machte sich auf, in Oberdorf einige der anlässlich der Landratswahlen 2023 an die Gemeinden des Bezirks verschenkte Elsbeer-Bäume zu besuchen. Der Forst hat sie mit anderen zukunftsfähigen Bäumen in eine Jungwaldpflanzung integriert. Die Elsbeere ist ein zukunftsträchtiger Baum, da er mit Trockenheit und Wärme umgehen kann. Zudem trägt sie Früchte für Vögel und wertvolles Holz. Dieses kann für den Instrumentenbau verwendet werden, vor allem für Geigen, wie Helene Koch der Wandergruppe erläuterte. Sie stellte zudem den Mittelwald vor, eine bereits im Mittelalter verwendete Waldbewirtschaftungsform, die heute wieder vermehrt Akzeptanz erhält. Durch die Einführung von fossilen Brennstoffen ging sie sehr stark zurück. Jüngst wächst das Interesse am Mittelwald wieder. Dabei wird die Nutzung von Stockausschlägen für Brennholz mit der Einzelbaumnutzung von

sogenannten Überhältern kombiniert. Das sind länger stehende, hochgewachsene Bäume, die meist für Bau- oder Wertholz genutzt werden. Da mehr Licht auf den Boden fällt, werden andere Waldpflanzen, Baumarten, sowie Straucharten im Wachstum gefördert. Hat es in einem gängigen Wald auf einem Hektar vier bis sechs verschiedene Baumarten, so sind dies auf einer vergleichbaren Fläche eines Mittelwalds in Niederdorf fünfzehn verschiedene Arten. Die Insekten- und die Vogelwelt hat ebenso nachweislich zugenommen. Weiter wurden bei Pflegearbeiten Feldhasen, Siebenschläfer und Wiesel gesichtet. Die EVP Sektion Waldenburg freut sich über solch’ wertvollen Naturprojekte. Nach dem interessanten Input begutachtete die Gruppe mit noch grösserer Neugierde die Entwicklung der Oberdörfer Jungwaldpflanzung. EVP Sektion Waldenburg

Die Jungbäume wachsen geschützt vor Verbiss dem Licht entgegen.

Foto: zVg


Region Waldenburg

ObZ

Musigobä und «Heute wird zerpflückt» 125-Jahre-Jubiläum Oberdorf Lesung mit Rhaban Straumann aus Olten pr. Am Samstag, 25. Oktober, ab 18.30 Uhr lädt der Musikverein Niederdorf zum alljährlichen Musigobä verbunden mit dem 125-Jahre-Vereinsjubiläum in die Turnhalle Niederdorf ein. Der Abend verspricht ein unterhaltsames Jubiläumsprogramm mit dem grössten Entertainer-Duo des Baselbiets, Claude Plattner und Roman Bader, unter dem Motto «Benissimo» mit kugelrunden Preisen, lassen Sie sich überraschen. Türöffnung ist ab 18.30 Uhr, ebenso ab 18.30 Uhr werden die Nachtessen serviert, Start des Unterhaltungsprogramm erfolgt anschliessend um 20.15 Uhr mit freiem Eintritt. Festbetrieb wie auch Barbetrieb laufen nach dem musikalischen Teil weiter, dank der Zeitverschiebung auf Winterzeit ist jedem Gast eine Stunde längerer Aufenthalt geschenkt. Der Musikverein Niederdorf unter der Leitung von Patrick Schlumpf freut sich auf euer Erscheinen.

Langsam, aber spürbar zieht der Herbst ein im Baselbiet. Kein Grund zum Trübsalblasen, diese Jahreszeit hält manche Kostbarkeit bereit. Eine davon ist sicherlich die Lesung mit Rhaban Straumann Ende Oktober in Oberdorf. Rhaban Straumann ist ein vielfältiger Mensch, er schreibt, schauspielert, dichtet. Mal ist er poetisch, mal witzig, ab und zu satirisch, dann zerpflückt er Aktualitäten und Begegnungen, um sie scharfsinnig und berührend umzusetzen. Er kommt nicht von allzu weit her, nur von «ennet» dem Hauenstein. Ge-

boren ist er in Olten, wo er auch heute noch wohnt, wenn er nicht gerade in seinem zweiten Zuhause in Leipzig weilt. Am Donnerstag, 30. Oktober, wird er scharfsinnige, geistreiche und berührende Kolumnen, Satire und Poesie ins Vereinszimmer der Mehrzweckhalle Oberdorf mitbringen. Beginn der Lesung ist um 19.30 Uhr, der Eintritt frei und im Anschluss gibt es einen kleinen, feinen Apéro. Herzliche Einladung zu einer besonderen Lesung.

Donnerstag, 16. Oktober 2025

14

Veritas und Gaudia Waldenburg Ein Vier-Frauenstück im Pfarrhauskeller pr. Fanny und Wilma – einst Nachbarinnen, Klassenkameradinnen und beste Freundinnen – treffen sich nach acht Jahren Funkstille in einer Waldhütte, um ein Klassentreffen vorzubereiten. Während die Suppe köchelt – wegen Annabella leider nur Gemüse – wird aus der anfänglichen Befangenheit wieder eine Vertrautheit. Und als der Koffer mit den Figuren auftaucht, da ist es fast wie früher. Veritas und Gaudia wagen auch das aus-

zusprechen, was die Menschen oft nur denken. Wilma und Fanny sprechen und singen pointiert – unterstützt von Veritas und Gaudia – über sich selbst, ihre Mitschülerinnen und den Zahn der Zeit. Wer löffelt die Suppe aus, die wir uns einbrocken? Freitag, 24. Oktober 2025, um 20.13 Uhr, Kleinkunstbühne Pfarrhauskeller Waldenburg. Eintritt frei, Austritt. www.pfarrhauskeller.ch

Rosmarie Ballmer

Anzeige

Rhaban Straumann.

lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00. (Sommerferien geschlossen). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch

Mitteilungen Amtswoche: 6. bis 26. Oktober Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Agenda Sonntag, 19. Oktober 10.00 Kirche Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling und dem Jodlerklub Oberer Hauenstein. Organist Martin Wiget spielt die drei Teile der Buure Hochzyt von Hannes Meyer, anschliessend Apéro Anlässe Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 16. Oktober, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, 061 961 01 55 Konzert – Pink Floyd Tribute Band ELEMENTS OF FLOYD Samstag, 18. Oktober, Kirche Waldenburg. Tickets unter kulturverein-dreamteam@gmx.ch Türöffnung 19.30/20.00 Konzertbeginn 20.30/21.00

Offenes Abendsingen Dienstag, 21. Oktober, 19.00 in der Pfarrscheune Waldenburg, musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Spuren des Christentums Die reformierten Schüler der 1. Oberstufe werden von unserer Kirchgemeinde auf Samstag, 25. Oktober, zu einem Religionstag eingeladen. Wir machen uns auf Spurensuche des frühen Christentums. Der Religionstag gilt als Vorbereitung auf den Konfirmandenunterricht. Details folgen im Einladungsschreiben. Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com

wirbel. Bernard Kaufmann, unser spezieller Gast heute Nachmittag, erzählt Bärndütschi Gschichtli. Er arbeitete in Wasen im Emmental als Pfarrer und anschliessend als Eheberater in Langenthal, Langnau im Emmental und später in Zofingen. Seine reiche Lebenserfahrung wird er uns in «Bärndütschen Gschichtli» weitergeben. Wir freuen uns auf diesen Mann, der aus einer reichen Lebenserfahrung schöpft. Der Nachmittag wird musikalisch umrahmt von den Klängen von Ann Giertz. Herzliche Einladung! Das Seniorenteam: Magdalena & Martin Hess, Susanne Schmutz, Monika Aeschlimann, Rajini Puvirajasingam, Pfarrerin Silvia Bolatzki.

Veritas & Gaudia mit Karin Wirth und Gabriela Freiburghaus.

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 Amtswochen 6. bis 19. Oktober: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 20. Oktober bis 16. November: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda Sonntag, 19. Oktober 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Martin Stingelin. Taufe von Remy Matteo Grossmann. An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Campus für Christus

Kirchgemeindewanderung Wasserfallen Freitag, 24. Oktober. Wir machen eine Rundwanderung vom Sixfeld via Waldweid mit Zvieri im Heidistübli auf Wasserfallen und zurück zum Sixfeld. Wer will, kann von der Wasserfallen auch mit der Gondelbahn nach Reigoldswil. Dauer max. 3 Stunden. Anmeldung bei Regina Rohrbach, 079 402 75 11, regina.rohrbach@hotmail.com Pastaplausch Sonntag, 26. Oktober von 11.00 bis 15.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Die MBG Hölstein lädt alle ganz herzlich zum Pastaplausch in das Kirchgemeindehaus ein. Für dieses Sonntagsmittagessen braucht es keine Anmeldung – einfach vorbeikommen! Zu den Teigwaren gibt es verschiedene Saucen, und zum Dessert werden Kaffee und Kuchen angeboten. Alle zahlen nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen kommen vollumfänglich der MBG zugute. Konzert Sonntag, 26. Oktober, um 17.00 in der Kirche Hölstein. Konzert mit dem Chäller Chörli Liestal (Kollekte)

Für Kinder und Jugendliche

Mitteilungen

Freitag, 17. Oktober 19.00 bis 22.00 BLü13 Teenie-Club, Lets Fätz 3.0

HEKS-Weihnachtspäckliaktion 2025 In dieser Woche werden an den Primarschulen Bennwil, Hölstein und Lampenberg die Flyer für die diesjährige Weihnachtspäckliaktion verteilt. Die Schulkinder haben damit die Möglichkeit, Kindern in Rumänien und Portugal ein Weihnachtspäckli zu schicken. Für einige Kinder ist es das einzige Weihnachtsgeschenk. Alle Päckli müssen exakt die gleichen Geschenke beinhalten: 1 Tafel Schokolade – 1 kleines Weihnachtbaumkerzli (Alternative: 1 Rechaudkerze) – 1 kleine Schachtel Farbstifte – 1 Block Papier (A4 oder A5) – evtl. persönliche Weihnachtskarte. Das Päckli sollte so flach wie möglich in robustes Papier verpackt werden. Spätester Abgabetermin ist am Freitag, 31. Oktober 2025 (bei den Lehrpersonen oder direkt im Sekretariat Sunnewirbel bis spätestens am 30. Oktober 2025). Vielen herzlichen Dank!

Samstag, 18. Oktober 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Villa Kunterbunt – Superduper Spezial Samstag, 18. Oktober 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel, Die 3 ??? – der Deal Montag, 20. Oktober Der Kids-Treff Hölstein findet haute ausnahmsweise in Oberdorf statt. Wir nehmen teil an der Kinderwoche der Chrischona Waldenburgertal. Donnerstag, 23. Oktober 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein Veranstaltungen Senioren-Treff Mittwoch, 22. Oktober, 14.00 im Sunne-

Foto: zVg

das Buffet und wir werden staunen was alles Feines aus unserer Gemeinschaft zusammengekommen ist. Danke für Ihre Gaben. Danke fürs mitfeiern.

Internationales Jugendtreffen in Paris, 28. Dezember bis 1. Januar Vielleicht können Sie sich an das Internationale Jugendtreffen in Basel 2027 erinnern. Wir waren Gastpfarrei und haben 300 Personen aufgenommen. Dieses Jahr findet das Treffen in Paris statt. Und wir möchten mit einer Gruppe das Treffen und Paris besuchen. Taizé schreibt: «Ein Erlebnis der Einheit für junge Menschen aus ganz Europa.

Voranzeigen

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Foto: zVg

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda Freitag, 17. Oktober 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen, Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 18.00 19.15 FrauenKinoabend, Frauenverein

Samstag, 18. Oktober 18.00 Santa Messa Sonntag, 19. Oktober 16.00 KircheKreativ mit anschl. Teilete. Kollekte: Oesa Montag, 20. Oktober 9.30 SprachCafé in der Arche 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Freitag, 24. Oktober 11.30 FriedensGebet

Das Treffen richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren. So Viele wie möglich werden bei Einheimischen untergebracht. Die Quartiersuche wird von den christlichen Gemeinden in Paris und Umgebung übernommen. Wir brauchen auch Freiwillige, die zwei Tage früher anreisen. Der Kostenbeitrag ist derselbe wie für die übrigen Teilnehmer. Spielst du ein Instrument oder singst in einem Chor? Kannst du in einem Arbeitsteam mithelfen oder eine örtliche Gemeinde unterstützen? Programm der Woche: Jeden Tag gibt es gemeinsame Gebete und Gespräche in kleinen Gruppen. Am Vormittag lernen die Teilnehmer lokale Initiativen kennen und treffen Menschen der Hoffnung. Die Mittagsgebete finden in den großen Kirchen von Paris statt. Am Nachmittag werden Workshops zu verschiedensten Themen angeboten. Zum Abendgebet kommen alle Teilnehmenden an einem großen Ort im Zentrum von Paris zusammen. Auf Einladung der verschiedenen Kirchen vor Ort kommen Tausende junge Menschen aus ganz Europa in einer Atmosphäre des Festes und der Freundschaft, zusammen. Du bist herzlich eingeladen und wir freuen uns auf dich! « Wer dieses besondere Treffen hautnah miterleben möchte, melde sich bei Annik Freuler. Wir gehen nach Paris, kommst du mit!

17.00 NordStern, 9. Klasse 19.00 SternenGebet 19.00 SpielAbend, Frauenverein

Mitteilungen KircheKreativ Ein Glaube – Viele Talente! Wir feiern farbenfroh Erntedank. Lasst uns zusammentragen was wir ernten können. Lagen Sie ihren mitgebracht Korb vor den Altar und wir segnen am Schluss der Feiern die Ernte. Das Abendessen ist als Teilete gedacht. Danke für die verschiedenen Gaben aus Ihrer Küche. Stellen Sie sie auf

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 19. Oktober 10.00 auf dem Hof Bantenholden (Fam. Loosli), regionaler Erntedankgottesdienst mit anschl. Mittagessen, Pfr. U. Dällenbach und Team, Chor Diegten unter Leitung von M. Krüger Mittwoch, 22. Oktober 15.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Fiire mit de Chliine, Pfr. U. Dällenbach mit Team, inkl. Zvieri


Wander-Reportage

ObZ

Donnerstag, 16. Oktober 2025

15

Zu Fuss von Portugal nach Santiago de Compostela Reisebericht Fritz Kammermann, Lausen, unterwegs in Portugal und Galicien bis ans Ende der Welt Seit über vier Jahren wandert Fritz Kammermann auf alten Pilgerpfaden durch verschiedene Länder Europas. Dieses Jahr pilgerte er auf dem Caminho Português von der Algarve im Süden Portugals nach Nordspanien. Ich habe bereits über den Auftakt meiner diesjährigen Wanderung berichtet, über den Fischerweg entlang der grandiosen Küste der Algarve und des Alentejo. Mit Lissabon beginnt meine eigentliche Reise zu Fuss auf der historischen Pilgerstrecke des Caminho Português, der portugiesische Weg nach Santiago. Begegnung mit der Vergangenheit Es ist die Einfachheit vieler Landschaften und Dörfer in Portugal, die mich immer wieder gefangen nimmt. Aber auch die Pracht vergangener Zeiten wird für mich erlebbar mit Burgen und Klöstern oder alten Städten wie zum Beispiel Tomar, wo die Kreuzritter vor bald tausend Jahren den Convento de Cristo, zu Deutsch das Christuskloster, erbaut haben. Neben der monumentalen Wehranlage mit Gotteshaus und Kreugängen ist auch der kilometerlange und oft mehrstöckige Äquadukt beachtenswert, der in früheren Zeiten die Wasserversorgung der Anlage sicherstellte. Coimbra die lebenslustige Studentenstadt Man erkennt noch heute die maurische Architektur dieser Stadt. Verwinkelte enge Gassen winden sich bergwärts, wo der fürstliche Palast angelegt ist. Nach der Reconquista, der Wiedereroberung Iberiens durch das Christentum, erblühte die Stadt dank ihrer Universität, eine der ältesten in ganz Europa. Auch heute ist die Stadt voll von jungen Studierenden und wirkt dadurch modern und lebendig. Vergehende Pracht Ich treffe immer wieder auf alte, völlig verwahrloste Herrschaftshäuser. Wohl seit Dekaden fristen diese ehemals prächtigen Bauten ihr klägliches Dasein. Schade, aber eine Wiederbelebung würde Unsummen verschlingen. So werden sie eines Tages vermutlich restlos verschwinden und damit der Glanz einer ganzen Epoche. Aguedà gefällt mir wegen seiner vielen bunt beschirmten Strassen. Das ist Schatten Spenden auf eine andere aber sympathische Art. Aveiro wird wegen

seiner Kanäle im Stadtgebiet das Venedig Portugals genannt. Bunte Boote transportieren heute Touristen, früher waren es Waren, vor allem Fischfang und Salz, dessen Gewinnung aus verdunstetem Meerwasser der Stadt schon früh Wohlstand und Ansehen brachte. Ich bin auch am Meer unterwegs auf der Küstenvariante des Jakobsweges. Kilometerlang ziehen sich hier Sandstrände und Dünen hin und Spaziergänger und Pilger können stundenlang auf schönen, gepflegten Wegen aus Holzbohlen die Weitsicht aufs Meer geniessen. Porto und der Douro Nach Lissabon ist Porto, die Stadt der Brücken, die zweite grosse Touristenstadt des Landes. Das sieht und spürt man vom ersten Moment an. Die Stadt am Douro lädt ein zu geniessen. Sie bietet Historisches, Kulturelles und vor allem Kulinarisches. Das portugiesische Nationalgericht schlechthin ist der Bacalhau oder Kabeljau, dazu serviert man gern einen frischen Weisswein aus dem Tal des Douro oder einen fruchtigen Alvarinho aus dem Norden. Ein absolutes Muss in Portugal sind Pastéis de Nata, die sündhaft guten Blätterteig Crèmetörtchen. Die Einheimischen essen sie typischerweise nur am Vormittag zu einem Café. Zu Porto gehört zudem der weltbekannte Portwein, den man am besten in einer der Kellereien am Flussufer degustiert. Barcelos und die Geschichte mit dem Hahn Die Stadt Barcelos ist nicht nur attraktiv wegen ihrer historischen Bauten, sie ist auch für eine besondere Geschichte bekannt. Man kennt die typischen HahnFiguren aus Portugal, schwarz mit auffällig rotem Kamm, ein typisches Feriensouvenir. Die folgende Geschichte habe sich in Barcelos zugetragen: Ein armer durchziehender Pilger wurde des Diebstahls bezichtigt und zum Tod verurteilt. Er beschwor seine Unschuld und weissagte, dass zum Beweis dafür der gebratene Hahn auf dem Teller des Richters nochmals krähen würde. Und so sei es der Legende nach dann auch geschehen und der Pilger wurde begnadigt. Von Portugal nach Galicien Ich nähere mich der Grenze zu Spanien. Beim Städtchen Caminha verlasse ich Portugal. Ich lasse mich mit einer Fähre an das spanische Ufer bringen. Ich bin in Galicien.

Die Küstenvariante des portugiesischen Jakobswegs bietet traumhafte Momente.

Fotos: Fritz Kammermann

Viele bunte Schirme spenden in Aguedà willkommenen Schatten.

Pontevedra ist die heimliche Hauptstadt des Caminho Português. Hier befindet sich «La Peregrina», die Kirche der jungfräulichen Pilgerin, ein Bau mit einem runden, einer Jakobsmuschel ähnelndem Grundriss. Der Pilgerstrom nimmt immer mehr zu. Ich entscheide mich, dieser Massenbewegung aus dem Weg zu gehen und biege ab. «Variante Espiritual» nennt

sich die Alternative und sie lohnt sich. Uralte Klöster liegen am Weg, ein pittoreskes Fischerdorf und viele verlassene Mühlen am Bach. Bei Cambados komme ich an das Mar Arousa, eine Meeresbucht und Flussmündung. Hier setzen viele Pilger ihre Reise mit dem Boot fort. Ich nicht, ich geniesse die spezielle Landschaft am Wasser. Über diese Route sollen im Jahr 44 die Jünger Jakobus’

Die Pracht vergangener Tage lässt sich erahnen.

Wie ein steinernes Schiff thront die Wehrkirche der Tempelritter über Tomar.

Kilometer 0.000 am Kap Fisterra am Ende der Welt oder «Finis Terrae».

Auf dem Caminho Português durch unbekannte Landschaften Portugals.

dessen Leichnam nach Santiago gebracht haben. Deshalb sei hier der einzig wahre Jakobsweg. Ab Padrón bin ich wieder mitten im Strom der Pilger. Santiago ist nur noch ein Tagesmarsch entfernt. Ich komme um die Mittagszeit dort auf dem grossen Platz vor der Kathedrale an und das Gefühl dabei ist überwältigend und bewegend. An das Ende der Welt Santiago ist nicht das endgültige Ziel meiner Pilgerwanderung. Es geht weiter westwärts und die Landschaft zwischen Bergen und Meer präsentiert sich mir bei schönstem Herbstwetter. Sogar ein letztes, allerdings sehr kühles Bad im Atlantik ist möglich. Ich komme an die Stadt am Ende der Welt – Fisterra galicisch oder Finisterre spanisch. Von hier ist es noch eine gute Stunde bis zum Leuchtturm am Kap. Er markiert zwar nicht den westlichsten Punkt Europas oder Galiciens, aber er galt schon immer als Leuchtturm am Ende der Welt. Es gibt viel zu erzählen über meine Wanderung durch Portugal und Galicien auf dem Caminho Português. Vortragstermine mit viel Bildmaterial sind Fritz Kammermann für März geplant.


«Die Welt zu Gast in Weil am Rhein» Reisebüro Stiefvater veranstaltet «Festival der Reisen 2025» Grosse Ferien- & Kreuzfahrtmesse im Dreiländereck am 9. November 2025

Tickets & weitere Informationen Einfach QR-Code scannen >>> www.reisebuero-stiefvater.de/festival-der-reisen

Am Sonntag, 9. November 2025, verwandelt sich das Einkaufszentrum Insel in Weil am Rhein von 10 bis 17 Uhr in ein Paradies für Reiselustige. Unter dem Motto «Die Welt zu Gast in Weil am Rhein» lädt das traditionsreiche Familienunternehmen Reisebüro Stiefvater zur grossen Ferien- und Kreuzfahrtmesse der Region – dem «Festival der Reisen 2025» – ein. Auf über 1.900 m² Gesamtfläche – davon 1.100 m² Ausstellungsfläche – präsentieren sich rund 50 renommierte Aussteller aus aller Welt mit ihren Reiseideen: Kreuzfahrtgesellschaften, Fern- und Nahreisespezialisten sowie internationale Hoteliers, wie auch Airlines. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein Tag voller Reiseinspiration, persönlicher Beratung und exklusiver Messeangebote. Zudem sorgt ein buntes Rahmenprogramm mit kulinarischen Angeboten, spannenden Vorträgen, u.a. vom deutschlandweit anerkannten Reiseexperten Kai Schepp, und Aktionen für die ganze Familie für echte Urlaubsstimmung. Optimale Lage im Dreiländereck Das Einkaufszentrum Insel liegt strategisch günstig direkt an der Tramlinie aus Basel und ist auch aus dem Elsass und Südbaden schnell erreichbar. Über 350, an diesem Tag kostenfreie Parkplätze stehen direkt am Veranstaltungsort zur Verfügung. So wird der Messebesuch für Gäste aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz besonders komfortabel. Im Ticket ohne weitere Kosten inkludiert ist zudem das RVL-Ticket, was eine Anreise mit Bus, Bahn und Tram kostenfrei möglich macht.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick: • Termin: Sonntag, 9. November 2025 • Uhrzeit: 10.00 – 17.00 Uhr • Ort: Einkaufszentrum Insel, Weil am Rhein (D) • Anfahrt aus dem Dreiländereck bequem möglich, kostenfreie Parkplätze, kostenfreies RVL-Ticket, alles im Ticket inkludiert

Auf dem Foto (vlnr): Aron Stiefvater und seine Schwester Anna Lena Stiefvater seitens Geschäftsleitung Familienunternehmen Reisebüro Stiefvater freuen sich gemeinsam mit Center-Manager Einkaufinsel Alexander Liebscher auf das 1. Festival der Reisen am 9. November 2025 in Weil am Rhein.

Perfektes Timing für Frühbucher Der Veranstaltungstermin fällt bewusst in die Frühbucherzeit für das Reisejahr 2026. Damit bietet das Festival der Reisen ideale Bedingungen, um konkrete Buchungsanfragen zu generieren, neue Kontakte zu knüpfen und schon jetzt die Vorfreude auf den nächsten Urlaub zu wecken. Ein Herzensprojekt mit Geschichte Das 1972 gegründete Reisebüro Stiefvater ist ein familiengeführtes Unternehmen mit mehr

als 53 Jahren Erfahrung und zählt zu den führenden unabhängigen Reisebüros in Deutschland. Spezialisiert auf Familienurlaube, Erlebnisreisen – unter anderem ins südliche Afrika –, Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie besondere Fernreisen, wie die Malediven, steht das Team in Weil am Rhein, Lörrach und Freiburg für Know-how, Empathie und Begeisterung fürs Reisen: «Unsere Kundinnen und Kunden suchen echte Erlebnisse. Genau das bieten wir – mit Erfahrung, persönlicher Beratung und echter Leidenschaft fürs Reisen», betont Geschäftsführer Aron Stiefvater.

• Ticketpreis: Early Bird Ticket ab 15 €, Kinder ermässigt. Ticketpreis wird auf Buchung im Nachgang angerechnet. Vorverkauf ab sofort via Reservix und in allen Reisebüros des Reisebüro Stiefvater, und via https://reisebuero-stiefvater.de/ festival-der-reisen/. • Highlights: rund 50 Aussteller, exklusive Messeangebote, Foodtrucks auf dem Vorplatz und Rahmenprogramm für die ganze Familie • Interessante Vorträge und Vorstellungen einzigartiger Reisen in einem separaten Vortragsraum Kontakt und weitere Informationen: Reisebüro Stiefvater «Festival der Reisen» Via Telefon +49 7621 163322-99 festival@reisebuero-stiefvater.de https://reisebuero-stiefvater.de/ festival-der-reisen/

Schon ab

CHF 0.25 pro Woche

Jetzt abonnieren!

bzbasel.ch


Reise-Reportage

ObZ

Donnerstag, 16. Oktober 2025

17

Mit dem Boot durch Norddeutschland UNESCO-Weltnaturerbe Landschaftliche Schönheiten an der Mecklenburgischen Seenplatte halbe Stunde Mittagspause. In der Nebensaison ist es zwar kühler, aber man kommt schneller vorwärts. Auch zum Anlegen und Übernachten in einem Hafen muss man nicht schon am frühen Nachmittag bereit sein. Eine gute Planung der Wegstrecken ist wichtig. Die meisten Le Boat-Kunden starten von der Marina Wolfsbruch bei Rheinsberg. Dort stehen kostenlose Parkplätze und sanitäre Anlagen zur Verfügung. Im Hotel Precise Resort am Hafen kann man die erste Nacht verbringen, wenn man früher anreist. Wer über die Müritz fahren will, muss man eine telefonische Bewilligung der Vermietungsfirma einholen. Bei schlechten Wetterprognosen kann es sein, dass man diesen See mehrere Tage nicht befahren darf und nicht zu mehr zum Ursprungshafen zurückkehren kann. Dann ist es gut, wenn man Alternativrouten geplant hat. Und von denen gibt es viele.

Beat Eglin

Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man in gemütlichem Tempo mit dem Hausboot über Seen und durch Kanäle tuckern kann. Auf dem schwimmenden Untersatz hat man alles dabei, was man braucht. Eine komfortable Küche, Schlafräume, WC/Dusche und ein gemütliches Sonnendeck. Dort befindet sich ein Steuerstand mit weitem Rundblick. Bei schlechtem Wetter kann man zum Innensteuer ausweichen. Le Boat betreibt in Europa in mehreren Ländern Basen, an denen Hausboote in verschiedenen Grössen gemietet werden können. Fahrgebiete gibt es auf dem irischen Shannon River, in Schottland auf dem Loch Ness oder durch das Burgund, Elsass, die Camargue und viele weitere. Sehr schön ist die Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt nördlich von Berlin und südlich von Rostock (Nordküste von Deutschland). Fahrten sind bis in die deutsche Hauptstadt Berlin möglich. Für die meisten Strecken wird kein Bootsführerschein benötigt. Vor der Bootsübernahme bekommt man eine Einweisung und man lernt die wichtigsten Dinge über das gemietete Schiff. Vorteilhaft ist es, wenn man schon vor der Reise ein paar Schifferknoten übt oder jemanden mit Bootserfahrung dabei hat. 1117 Seen und UNESCO-Weltnaturerbe Mit dem langsam fahrenden Boot fährt man durch das grösste vernetzte Wassersportrevier von Europa. Mittendrin liegt die Müritz, der grösste See in Deutschland. Der Müritz-Nationalpark gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. In der Gegend gibt es noch sieben weitere Naturparks. Historische Kulturlandschaften mit Guts- und Herrenhäusern, passende farbige Ferienhäuser aus Holz und mit Schilfdächern an Fluss- und Seeufern, Flora und Fauna und vieles mehr begeistern auf den gemütlichen Touren. Man fühlt die Entschleunigung im warmen, feuchten oder auch kühlen Fahrtwind.

Ferienhäuser.

Abendstimmung im Hafen von Rechlin.

Sonnenuntergang in Rechlin.

Fotos: B. Eglin

Boot für vier Personen in der Schleuse.

In den Sommermonaten kann man am Ufer anlegen oder auf einem See ankern und sich im Seewasser erfrischen. Bedenken Sie aber bei einer Reise in der

Start der Gänse.

Hochsaison, dass noch viele andere Privat- und Mietboote die Kanäle und Seen befahren. Rechnen Sie für das Passieren von Schleusen bis zu einer Stunde War-

tezeit ein, denn die Boote kommen von beiden Seiten und es hat meistens nur Platz für drei. Manchmal wird auch etwas repariert oder es ist gerade eine

Kanallandschaft.

Rundblick vom Kirchturm in Neustrelitz.

Wunderschöne Bilder Wenn man die ideale Anlegestelle gefunden hat, ist der Blick auf den See mit der untergehenden Abendsonne fantastisch. Wasservögel ziehen vorbei und schwimmen zu ihren Schlafplätzen. Am Himmel kreisen Seeadler und stürzen sich ins Wasser, um ihr Abendessen zu fangen. Junge Schwalben plaudern miteinander und fliegen kunstvoll um die Boote. Sehr schön ist eine Übernachtung in der Marina Naumann in Priepert. Ausser einem schönen Holzchalet mit WC und Duschen gibt es nichts ausser Natur und Ruhe. In einiger Distanz hat es einen Ferienpark und in Strasen ein Restaurant und eine Bäckerei. Wenn man vorwärts an einem Aussenplatz anlegt, hat man freien Blick auf den Ellbogensee. Ganz nahe am Schiff schwimmen Wasservögel vorbei, weit oben kreist ein Seeadler und in der Ferne ruft der Kuckuck. Es ist eine Stille, die man nur selten antrifft. www.mecklenburgische-seenplatte.de www.leboat.com


Diverses

ObZ Donnerstag, 16. Oktober 2025

2025 verwandelt sich Liestal in die Bühne für «PARIS EST UNE FÊTE»! Mit der Star-Cellistin Camille Thomas trifft französische Eleganz auf musikalische Vielfalt: Von Edith Piaf und Klezmer zu Musik von Chopin, bis zu einem grossen Orchester von 100 Cellist:innen.

Psychoversum PBL Live-Talks Zwischen Verlust und Hoffnung

23.

OKT

Donnerstag, 23. Oktober 2025

18.30 Uhr mit Apéro Eintritt frei

2025 23.–26. Tickets Oktober Kontakt www.vivacello.ch Liestal

EINTRITT FREI Alle Gespräche werden als Podcast aufgezeichnet.

Zum Umgang mit Trauer, Depression und Demenz

Referentin Dr. med. Silvia Tenés Chefärztin Schwerpunkt Alterpsychiatrie

18

VivaCello Schwieriweg 15 CH-4410Liestal tel 079 640 84 99 info@vivacello.ch

Hast Du Lust, Musik zu machen?

Ort Psychiatrie Baselland, Mehrzweckraum Bienentalstrasse 7, Liestal

Dann melde Dich jetzt für unsere kostenlosen Schnupperlektionen an! Achtung: Anmeldeschluss 23.10.25!

www.pbl.ch/psychoversum

Mittwoch, 29. Oktober 2025, 19:30 Uhr Aula Mühlematt, Lausen

Melody Makers «uff dr Gass» Eintritt frei / Kollekte

vielseitige Musik mit Swing, Boogie, Rhythm and Blues, Soul, Jazz-Evergreens

Einladung zum Vortragszyklus mit Beat Abry über:

Die wichtigste Entscheidung! Do., 23. – Sa., 25. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr in Liestal, Ramlinsburgerstrasse 2 Eintritt frei Der Anlass findet im Untergeschoss statt (nicht rollstuhlgängig). Es wird nicht für die Mitgliedschaft in einer Kirche geworben.

J

o

Noch wird gebaut – doch schon jetzt können Sie einen Blick in Ihr zukünftiges Zuhause werfen. Besichtigen Sie unsere Musterwohnung und das Musterpflegezimmer und lernen Sie unser Angebot kennen.

Jetzt Muster­ wohnung besichtigen!

Reservieren Sie sich Ihren Platz telefonisch unter 061 927 38 00 oder bequem online über den untenstehenden QR-Code. Individuelle Besichtigungstermine sind ebenfalls buchbar, jedoch nur telefonisch.

g

Jodlerklub Spitzeflüeli Jodelterzett Geschwister von Niederhäusern und Stärne-Föxler Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr, keine Platzreservation

Fr: 17–21 h | Sa+So: 10–18 h | Mo: 12–18 h

Ein erster Blick in die Senevita Dreiklang.

Samstag, 18. Oktober 2025

Samstag, 18. Oktober 2025

24.–27.10.2025

www.msft.ch

Letzte öffentliche Gruppenbesichtigung:

Freie Evangelische Gemeinde Liestal www.feg-liestal.ch

robe Waldenbu e l r d

Hier geht’s direkt zur Online-Anmeldung:

Senevita Dreiklang | Hauptstrasse 64 | 4415 Lausen dreiklang@senevita.ch | dreiklang.senevita.ch

NN

www.lausenkulturell.ch

Primarschulhaus Oberdorf Primarschule Dorf Bubendorf

m

www.lausenkulturell.ch

Samstag, 25. Oktober 2025 von 09 - 13 Uhr

isSsiUoMn A SE M

Märlitheater

31.10.–16.11.2025 Kulturhaus Palazzo Liestal buehne-liestal.ch

Auto Ankauf

Wir kaufen gerne Ihr Auto ab, zu fairen Preisen. Km und Jahrgang egal. Sie erreichen uns unter Telefon:

079 546 02 77


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
20251016_WOZ_OBZANZ by AZ-Anzeiger - Issuu