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Nr. 33 27. Jahrgang Donnerstag, 14. August 2025

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Diszipliniert und engagiert

Die Tänzerinnen der Tanzschule «Move in Arts» gewinnen den WM-Titel im Jazzdance. Seite 7

Die Welt der Feuerwehr

Die Stützpunktfeuerwehr Sissach hat traditionell zum Familientag für Jung und Alt eingeladen. Seite 9

Gebürstet und geputzt

Die 40.Nutzviehauktion in Langenbruck war ein Zuschauermagnet.

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Wenn der Traum vom Fliegen wahr wird Spielen Sie mit Kolumne

Lauwil Perfekte Bedingungen erlaubten spannende Einblicke ins Gleitschirmfliegen Meinrad Stöcklin

Was schon den griechischen Gott Ikarus fasziniert hatte, hält bis heute an: Gemeint ist der Traum des Menschen von der Leichtigkeit des Fliegens. Eine Spur davon bot das diesjährige Flugfest des Gleitschirm-Clubs Hohwacht in Lauwil. Bei besten Bedingungen mit einer guten Thermik (aufsteigende, durch die Sonne erwärmte Luft) trafen sich weit mehr als «nur» die Mitglieder des Delta- und ParaClubs Hohwacht zu einem spannenden Tag. Vor Ort bestand die Möglichkeit, mit erfahrenen Piloten die Mutprobe eines Tandem-Flugs zu wagen. Der Schreibende nutzte diese Gelegenheit und die Erfahrung war grandios. Nach anfangs gewiss erhöhten Pulsund Blutdruckwerten wurde der Flug ab der Startmatte hoch über Lauwil rasch zu einem grossartigen Erlebnis. Die Perspektive, die Ruhe und die Schwerelosigkeit können süchtig machen, wie Beat Gisin (59, Thürnen), seit 2020 Präsident des DPCH, erklärte. Er selbst betreibt seine Leidenschaft seit rund 20 Jahren und hat in dieser Zeit schon gegen 2000 Flüge absolviert. Zehnstündiger Soloflug bis ins Tirol «Das ist die unkomplizierteste, einfachste und günstige Art des Fliegens», gerät Gisin rasch ins Schwärmen. Die Ausbildung ist anspruchsvoll und ist in einem Jahr machbar. Die Kosten für eine Basisausrüstung (Schirm, Gurtzeugs, Notschirm, diverse Instrumente) belaufen sich auf gegen 8000 Franken. Einen Höhepunkt erlebte Gisin am 31. Mai dieses Jahres. Bei einem Soloflug mit optimaler Thermik war er ab Fiesch im Wallis während zehn Stunden unterwegs und landete schliesslich gegen 21 Uhr abends im Tirol. Gisin überwand dabei rund 30 000 Höhenmeter und flog mehrmals auf einer Höhe von 4500 Metern. «Das sind grossartige Erlebnisse. Oft trifft man dort Steinadler oder andere grosse Vögel wie Gänsegeier oder Bartgeier, welche dich genau beäugen», erzählt Gisin mit spürbarer Faszination. Der enorm erfahrene Tandem-Pilot Rolf Zgraggen (Titterten) ergänzt. «Die Faszination ist die Einfachheit des Fliegens. Es ist kompakt, fast überall mitzunehmen. Ob Hochlaufen, mit der Bahn hochfahren, am Abend nach dem Skitag oder nach einer Bergtour knieschonend

Stundenlang durch die Luft gleiten.

runterfliegen. Auch nach fast 40 Jahren zaubert mir das Fliegen ein breites Lächeln ins Gesicht», strahlt Zgraggen. Die Vorbereitung ist absolut zentral Ein gewisses Restrisiko besteht – wie überall – auch beim Gleitschirmfliegen. Zentral sind die Thermik, eine gute Flugplanung und das Wetter. Das Gefährlichste sind Gewitter, starke Böen, Kaltfronten oder Föhn. Die optimalsten Bedingungen herrschen meistens bei nicht zu stabilen Hochdrucklagen. Und es ist von zentraler Bedeutung, sich absolut seriös auf jeden Flug vorzubereiten und stets wachsam zu bleiben. «Es gibt klare Regeln. Man hat eine hohe Eigenverantwortung und sollte Winde lesen können. Luftbewegungen hingegen sieht man nicht, dann gilt es, situativ richtig zu reagieren», erklärt Beat Gisin weiter. Seine Frau übrigens begrüsst sein Hobby. «Sie kann mich immer tracken, respektiert meine Leidenschaft und weiss, wie gut mir das Fliegen tut», so der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Landi Region Basel (Reba) weiter. Einmal geriet Gisin in eine Stromlei-

Foto: Katalin Toth

tung, der Vorfall endete jedoch glimpflich. «Ein klarer Pilotenfehler. Routine bringt Sicherheit, kann aber auch eine Gefahr sein», blickt er zurück. Der Delta- und Para-Club Hohwacht ist mit rund 220 Mitgliedern der grösste Gleitschirm-Club der Nordwest-

Marion Ernst

Marion Ernst ist seit Januar 2025 Zentrums-Managerin von Liestal und wird künftig ihre Erlebnisse und Beobachtungen im Stedtli in unregelmässigen Abständen mit der ObZ-Leserschaft teilen.

40. Stadtlauf

Viel Routine und Leidenschaft: Rolf Zgraggen (l.) und Beat Gisin, Präsident des DPCH.

Tag der offenen Tür Blindenhunde Liestal l VBM Samstag 23. August 2025 10:00 – 17:00 Uhr Weideli Liestal

schweiz und verfügt über eine gute Mitglieder-Durchmischung. Fürs Gleitschirmfliegen braucht man eine gute Gesundheit, vergleichbar mit den Anforderungen fürs Autofahren. Neue Mitglieder sind stets willkommen. www.dpch.ch

Stellen Sie sich vor: Ihr Leben ist ein Kartenspiel. Mit diesem Gedanken durfte ich meine Rede am 1. August auf der Sichtern beginnen – als Gastrednerin und mit einem meiner jüngsten Spielzüge. Denn aus meiner Sicht hält jede und jeder von uns Karten in der Hand. Manche ein starkes Blatt, andere nicht. Einige zögern, andere spielen mutig aus. Doch am Ende zählt nicht, welche Karten man bekommt – sondern, ob man spielt. Und genau das braucht Liestal: Menschen, die mitspielen. Nicht im Sinne von «so tun als ob» – kein Bluff. Sondern ehrlich, echt, mit dem, was sie haben. Menschen, die ihre Karten nicht in der Tasche lassen, sondern sie auf den Tisch legen – im Zentrum, in den Gassen, in den Köpfen. Vielleicht ist Ihre Karte ein Lächeln am Gnussmärt, der jeden Samstagmorgen stattfindet. Eine Idee für einen leerstehenden Laden – kontaktieren Sie mich. Vielleicht ist es ein Projekt, das Sie mit anderen umsetzen. Oder einfach Ihre regelmässige Präsenz in der Altstadt. Egal, was es ist: Jede Karte zählt. Denn wenn niemand spielt, wird es still. Und eine stille Stadtmitte – das wäre nicht nur schade. Das wäre verschenktes Potenzial. Darum: Spielen Sie mit. Echt, ehrlich, mit dem, was Sie haben. Kommen Sie vorbei. Kaufen Sie ein. Seien Sie offen für neue Begegnungen. Werden Sie Teil jener Gemeinschaft, die sich bereits heute für Liestal engagiert. Ich freue mich auf Ihre nächsten Spielzüge – und unterstütze Sie gerne, wenn sie auf dem Spielfeld im Zentrum von Liestal stattfinden.

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Weiche Landung.

Fotos: Meinrad Stöcklin

Am Mittwoch, 27. August, findet zum 40. Mal der Liestaler Stadtlauf statt. Um 16.50 Uhr ist der Start der Jüngsten, um 19 Uhr starteten die Erwachsenen für die Aussenstrecke (Stedtlistrecke mit Zusatzschlaufe ins Oristal). ObZ stedtlilauf.ch

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Oberbaselbiet

ObZ

Was für ein Leben!

Johann Jakob Christen im Kreise seiner Familie. Arlesheim, 1876.

Johann Jakob Christen kam am 12. August 1825 als Kind einer Bauern- und Wirtefamilie in Itingen zur Welt, am 25. Juni 1914 verstarb er als Gründer und Inhaber eines Cementwerks in Muttenz. Zwischen diesen beiden Daten liegt ein langes Leben, das auch von Umbrüchen und von Fortschritt geprägt ist. Christen erlernte in Basel den Beruf eines Geometers, den er auch mit grosser Passion ausübte. Als Politiker war er Gemeindepräsident in Itingen, Landrat und Regierungsrat. Mit nicht einmal 20 Jahren war er bereits Artillerieoffizier. Über das Militär kam er auch in nähere Beziehung zur Arlesheimer Familie Alioth, wo er zeitweise Verwalter der Privatgüter und der Schappefabrik war, bevor er 1878 beim Muttenzer Schänzli die spätere «Beton Christen» begründete. Das vielseitige Wirken führt zu viele Begegnungen mit interessanten Menschen. Aus seinen autobiografischen Notizen greifen wir einige Namen heraus. Schulkameraden 1836 eröffnete der junge Kanton Baselland vier Bezirksschulen, darunter auch eine in Liestal. Jakob Christen war in der allerersten Klasse. Dort drückte er die Schulbank unter anderem mit dem Arisdörfer Johannes Kunz, ab 1872 Chefarzt des Kantonsspitals Liestal und mit dem Lausner Johann Jakob Bal(l)mer, Lehrer an der Töchterschule und ab 1869 Privatdozent für Darstellende Geometrie an der Uni Basel. Als Privatforscher machte er sich in der Wissenschaftswelt unsterblich mit seiner «Balmerschen Formel», die den Weg zur Atomphysik bereitet hat. Baselstädter In der ersten Hälfte der 1840er Jahre weilte Christen in Basel, um sich dort beim Strasseninspektor Friedrich Baader zum Geometer auszubilden und sich beim Bauinspektor und Architekten Amadeus Merian Grundwissen zur Architektur zu erwerben. Merian ist Erbauer des «Café Spitz» und des Hotels Drei Könige. Von Baader und Christen wurden viele kartografische Aufnahmen von Stadt und Land die Vorlagen für die wegweisenden topografischen Karten von General Guillaume-Henri Dufour. Zu einem guten Bekannten von Christen wurde in der Basler Zeit (1840–45) Dr. Karl Brenner, Mitarbeiter an der Bundesverfassung von 1848

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 41 917 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

und später Mitbegründer der «National-Zeitung». Bahnbauer Als Geometer gehörte Christen ins Team des Bahningenieurs Karl Etzel für den Bau der Hauensteinlinie. Schon Jahre vor dem Bau des Tunnels hatte er sich mit der Geologie der Jurakette befasst, und er besuchte deshalb für eine Expertise den Solothurner Geologen FranzJosef Hugi, eine Koryphäe in der Alpenund Gletscherforschung. Als Obergeometer holte Etzel 1853 den Aarauer Ingenieur Leemann, der zuvor ein Gutachten für eine Schafmattbahn erstellt hatte, die Aarau zum zentralen Schweizer Bahnknoten machen sollte. Nun zur Entlastung von Olten nahm um 1890 der Aargauer Politiker und Unternehmer Olivier Zschokke die Idee einer Linie Sissach – Aarau via Oltingen wieder auf. Geometer Christen wurde dazu beigezogen. Zur Ausführung kam es nie, man bevorzugte den Bau eines Basistunnels durch den Hauenstein. Offiziere Christen titulierte Zschokke auch im Zivilleben mit «Herrn Oberst». In seinen Memoiren wimmelt es nur so von Offizieren. Dies beginnt 1844 mit Oberst Johannes Sulzberger, der als Leutnant in Frankreich dient, Instruktor in Liestal war und 1854–1856 als Oberst bei der British-Swiss Legion während des Krimkrieges weilte. Der Thurgauer Sulzberger, 1879 auf dem Friedhof Liestal begraben, hatte Jakob Christen 1844 brieflich eingeladen, eine Ausbildung zum Artillerieoffizier zu machen. Während seinen folgenden 31 Jahren als Milizler traf er unter anderem, auf: • Jacques von Blarer, allgemein «Vater Schaggi» genannt, der sich nach der Teilnahme an einem französischen Feldzug nach Spanien als Offizier in den Basler Wirren engagierte und dann populärer Baselbieter Truppenführer wurde. • Hans Ott, ein Zürcher Oberst der Kavallerie und Jurist, überredete Christen zum Besuch einer verrufenen Berner Beiz. Als (vielleicht auf einen Wink von Ott?) die Kellnerin die Bluse öffnete und die uniformierten Herren zum Betatschen aufforderte, blieb Christen standhaft, worauf er ausgelacht wurde. • Hans Wieland beeindruckte Christen durch dessen Einführung der Geländeübungen in der Armee. Vater August Heinrich war 1833 als Basler Major an der Hülften gefallen. • Bernhard Hammer lernte Christen

Neu anfangen

Foto: zVg

bei einem Manöver am Luziensteig kennen. Er war 1875–1890 im Bundesrat, wo er als Finanzminister den Militärpflichtersatz einführte. • Hans Herzog war Christen freundschaftlich verbunden. Unter seinem Kommando errichtete er 1856/57 in Rheinfelden zwei Schanzen zum Schutz gegen die Preussen. Während des deutsch-französischen Krieges (1870/71) war er General. Pädagogen und Flugpioniere Unter den vielen Namen seien noch wenige angetippt. So Friedrich Nüsperli, Initiant der Baselbieter Heimatkunden von 1863, bei dem Christen 1845 die Diplomprüfung zum Geometer abgelegt hatte. Und so der Pädagoge Johannes Kettiger, der nach dem 2. Freischarenzug Christen half, die Kanonen im Liestaler Zeughaus zu versorgen. Erwähnt sei aber auch noch die Teilnahme des greisen Christen an den Schaufliegen (1912–14) auf der St-Jakob-Matte, wo sich Flugpioniere wie Oskar Bider, Theodor Real, Grandjean, Kinnerling und Theodor Borrer präsentierten und der letztgenannte auf dem Schänzli tödlich abstürzte. Und denken wir an die Gastflüge des Luftschiffers Eduard Spelterini (1891) und die Vorbeiflüge von Graf Zeppelin (1908 und 1914), die Christen mit grossem Interesse – zuletzt vom Fenster aus – beobachtete. Trinkfreudige Beschliessen wir dieses «Who’s who» mit einer Episode, die Christen mit seinem Lohnherrn Major Alioth, Arlesheimer Guts- und Rebenbesitzer sowie Eigentümer der Schappefabrik, hatte. Zu sechst fuhren sie am 6. Juli 1875 nach Rheinweiler im Grossherzogtum Baden, um dort bei General von Rotteck dessen neue Weintrotte zu besichtigen. Als der Gastgeber nur aus einem einzigen Schoppenglas rundum den Markgräfler kosten liess, lud Alioth den Verwalter des Generals a. D. zum Mittagessen ins Dorfwirtshaus aus und zeigte, «dass wir anderst trinken können als zu sechst einen Schoppen.» Was für ein Leben! Gedenkveranstaltung zu Johann Jakob Christen – Geometer, Regierungsrat, Industrieller. Wortbeiträge und Musik aus Christens Flötenbuch (1835) und von der «Streichorchestergesellschaft 1870 Arlesheim». In der Stadtkirche Liestal, Sonntag, 17. August 2025, 15 Uhr. Kollekte. Sonderheft der «Baselbieter Heimatblätter» 3/2025. Lebensbild von J. J. Christen, bearbeitet von Fritz und Annerose Krey/ Dominik Wunderlin. Illustriert, 56 Seiten, 15 Franken.

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Druck

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Inseratenverkauf

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

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Betrachtung zur Woche

200. Geburtstag Aus dem «Who’s who» eines Itinger Bauernknaben

Dominik Wunderlin

Donnerstag, 14. August 2025

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CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von

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Schulstart, Lehrbeginn oder einfach nach den Ferien wieder zurück am Arbeitsplatz? Zurück in den alten Trott oder mit guten Ideen und besten Vorsätzen in eine neue Zukunft? Gewiss, nach aufregenden Tagen an andern Orten kann es guttun, wieder in ruhigere, weil gewohnte Fahrwasser zurückzukehren. Andere konnten in den Ferien etwas geniessen, was eigentlich viel schöner ist als der Alltag, und auf der Heimfahrt gesellte sich Traurigkeit zu den heiteren Souvenirs. Was wäre, wenn ich die Signale von tief innen ernst nähme? Vor etlichen Jahren bin ich aus so einer Situation aufgebrochen zu einem langen Weg. Zuerst der untergehenden Sonne nach bis ans Meer, wo es nicht mehr weiter geht. Als ich mit trüben Gedanken ankam, spritzte mir frech die Gischt ins Gesicht und farbigen Muscheln weckten meine Neugier. Nach langen Tagen allein mit mir und den Elementen wirkte ein Wort einen Wandel im Kopf und in der Seele. Weiterwandernd wogten Satzfetzen zu neuem Sinn: Wandernd gen Westen dem Untergang zu das Meer durchschritten den Tod durchlitten zeugt Morgensonne vom neuen Leben. Die Küste lenkte meine Schritte heimwärts, der aufgehenden Sonne zu. Und jeder Morgen erschien mir zunehmend

wie eine Einladung, den anbrechenden Tag anzunehmen wie ein offenes Tor zu neuen Wegen: anders anpacken war angesagt und anders sehen. Mit welcher Einstellung gehe ich an die Aufgaben heran, die sich mir stellen? Wie deute ich das, was ich erlebe? Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest der Auferstehung! Und es braucht Versöhnung: Die Schmerzen des Vergangenen, den Hader loslassen, ihn abgeben dürfen, um dem Eigentlichen meines Lebens wieder auf die Spur zu kommen. Nach und nach ergaben die kleinen Veränderungen einen grundlegenden Umschwung. Im Rückspiegel sehe ich einen faszinierenden Weg. Er erinnert mich an einen Satz aus dem Gedicht «Stufen» von Hermann Hesse: Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Diese Starthilfe wünsche ich auch unseren Strafentlassenen: dass ihnen nach verbüsster Strafe gegönnt wird, neu zu beginnen, anders, besser: Dem auf der Spur, was das Leben lebenswert macht. Und all jenen, die in den Ferien spürten, dass sich etwas ändern müsste, damit sie gern wieder in den Alltag zurückkehren würden, wünsche ich den Mut und die Entschiedenheit zu den nötigen Schritten hin zu mehr sinnvollem, erfülltem Leben. Gregor Ettlin, Gefängnisseelsorger

Schuljahr beginnt für 2047 Klassen Wir sind traurig und haben einen grossartigen Kollegen verloren.

Mathis Lüdin-Weibel 27.11.1945 – 24.7.2025

Seine Verdienste für den Regionalsport und den Sportjournalismus im Kanton BL waren enorm. Auch dafür danken wir Dir herzlich und werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Vereinigung BL-Sportjournalisten Meinrad Stöcklin, Präsident

FDP stellt drei Personen zur Wahl Heute Donnerstag, 14. August, hält die FDP Baselland im Bildungszentrum Jardin Suisse in Liestal ihren NominationsParteitag für die Regierungsrats-Ersatzwahlen ab. Die Parteileitung schlägt drei Personen vor, aus denen der Parteitag eine Kandidatin oder einen Kandidaten nominieren kann: Markus Eigenmann (Gemeindepräsident Arlesheim), Nadine Jermann (Gemeindepräsidentin Buus, Landrätin) und Daniel Spinnler (Stadtpräsident Liestal). Alle drei brächten die Voraussetzungen mit, um die Nachfolge von Monica Gschwind antreten zu können. ObZ

GLP nominiert Sabine Bucher Die Parteiversammlung der GLP Baselland hat am Montag im Restaurant Farnsburg in Liestal einstimmig Sabine Bucher für die Regierungsratswahl vom 26. Oktober nominiert. Die Kandidatur von Sabine Bucher wird auch von der SP Baselland unterstützt. Zur Abstimmung über die Abschaffung des Eigenmietwerts vom 28. September hat die GLP Stimmfreigabe beschlossen. Ausserdem wurden alt Landratspräsidentin Regula Steinemann und der Liestaler Einwohner- und Bürgerrat Domenic Schneider aus dem Vorstand ObZ verabschiedet.

Am Montag begann für über 37 000 Baselbieter Kinder und Jugendliche das neue Schuljahr. Über alle Schulstufen hinweg nahmen 2047 Klassen den Unterricht auf. Insgesamt besuchen im Baselbiet 23 310 Kinder die Primarstufe, 9206 Jugendliche die Sekundarschule und 4569 Jugendliche eine Mittelschule. 2561 Lernende starten ihre berufliche Grundbildung. ObZ

Infras-Bericht zum Bahnausbau Der Ausbau der Bahninfrastruktur ist nicht nur verkehrspolitisch und ökologisch sinnvoll, sondern lohnt sich auch volkswirtschaftlich. Das belegt ein aktueller Bericht der Beratungsfirma Infras im Auftrag beider Basel. Ein in den Bahnausbau investierter Franken bringt einen volkswirtschaftlichen Nutzen von 1.35 bis 4.75 Franken. Pro 100 Millionen Franken Investition entstehen rund 75 Millionen Franken Wertschöpfung bei den beteiligten Unternehmen sowie rund 500 Vollzeitstellen. «Die Ergebnisse des Berichts bestärken die beiden Basel darin, den Bahnausbau in der Region voranzutreiben», schreiben die Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland und das Bau- und Verkehrsdepartement BaselStadt in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Der Bericht mache deutlich, dass der Bahninfrastrukturfonds (BIF) keinesfalls geschwächt werden dürfe. ObZ

Schätze aus dem Bücherschrank Konnten Sie in den Ferienwochen das eine oder andere Buch zur Hand nehmen? Wenn nicht, so bietet sich diese Gelegenheit am nächsten LiteraturStammtisch der Literarischen Gesellschaft Baselland: Dienstag, 19. August, 16 bis 18 Uhr im Restaurant Kunsthalle in Basel. In diesen zwei Stunden soll das Thema «Schätze aus dem Bücherschrank» behandelt werden. Jede/r kann ein Buch mitbringen, das ihr/ihm besonders wichtig ist. Man kann aber auch nur zuhören und mitreden, ohne ein Buch vorzustellen. Weitere Gäste dürfen gerne mitgebracht werden. Die Literarische Gesellschaft Baselland freut sich auf ein anregendes Gespräch. Vorstand der Literarischen Gesellschaft Baselland, Thomas Schweizer, Präsident


Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 14. August 2025

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Jubiläumsrennen mit ausländischer Beteiligung Zunzgen Der beliebte Radrennklassiker wurde zum 20. Mal ausgetragen

Sander van Riemsdijk

Der Grand Prix Oberbaselbiet mit Cycling-Kultstatus ist seit 2005 eine Erfolgsgeschichte und hat sich fest im nationalen Radrennkalender mit immer wieder grosser ausländischer Beteiligung etabliert. Der bei vielen Sportlerinnen und Sportlern beliebte Eintages-Klassiker ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil ihrer Saisonplanung. Wer mit dem Radrennsport etwas auf sich hat, markiert in seinem Rennkalender das Datum im August jeweils dunkelrot. Spezielle Events haben ihren Ursprung vielfach in speziellen Begebenheiten und beim Grand Prix Oberbaselbiet ist dies nicht anders. Es waren insbesondere die Förderung des Frauen-

radrennsports und des Nachwuchses, welche sich der organisierende Verein VC Diegtertal mit Nachdruck auf seine Fahne geschrieben hat. OK-Präsident und Organisationschef Andreas Wild hat seit Beginn vor 20 Jahren die Geschicke des Klassikers zusammen mit seinen OKMitgliedern entschieden geprägt. Bei ihm liefen immer alle Fäden zusammen. Immer mehr Klassiker verschwinden Der Basler Wild schaut mit Genugtuung auf 20 Jahre regionalen Radsport zurück: «Das Konzept, insbesondere der Mix mit der Kategorie Frauen-Elite und dem Nachwuchs, hat sich in all den Jahren sehr bewährt.» Viele ehemalige und jetzige professionelle Radsportler und

Der anspruchsvolle Anstieg zum Bergpreis im Dreieck Mühleholde setzte den Rennfahrern ziemlich zu. Fotos: S. van Riemsdijk

Radsportlerinnen mit bekannten Namen wie Emma Pooley, Marlen Reusser, Nicole Cook, Silvan Dillier, Marc Hirschi und Mauro Schmid waren vor dem VolgLaden am Start und nutzten den Klassiker als Sprungbrett zu höheren professionellen Zielen. Die Herausforderungen in der Organisation und Durchführung des Klassikers werden für das OK-Team von Andreas Wild nicht kleiner. Im Gegenteil. «Es wird jedes Jahr im Bereich Logistik, Sponsorensuche, Rekrutierung von Sicherheitspersonal immer aufwendiger und schwieriger», so der OK-Präsident. Eine Entwicklung, die ebenfalls auf nationaler Ebene zu beobachten ist. Dies hat zur Folge, dass die regionalen Eintages-Klassiker wie die WartenbergRundfahrt sukzessive aus dem Rennkalender verschwunden sind. Grosse ausländische Beteiligung Speziell am Grand Prix-Klassiker Oberbaselbiet als Rundstrecke ist die topografisch herausfordernde Streckenführung mit ihrer Länge von 6,85 Kilometern auf kupierten Strassen mit ihren winkligen Kurven, die von den Fahrerinnen und Fahrern technisch, taktisch und tempomässig immer alles abverlangt. So auch am letzten Sonntag. Bei heisser Witterung erwies sich das Dreieck Mühleholde in Tenniken mit seiner langgezogenen, anspruchsvollen Steigung zum Bergpreis auf einer Höhe von 473 Metern und seiner rasanten Abfahrt wieder mal als entscheidender Faktor, welcher über Sieg oder Niederlage entschied. Auch für diese Ausgabe des EintagesKlassikers hatte sich bei insgesamt 164 Sportlerinnen und Sportlern viele hoch-

In der Kategorie Frauen Elite siegte Jasmin Liechti vor Allessandra Keller (l.) und Lea Huber. Ganz rechts OK-Präsident Andreas Wild.

karätige ausländische Fahrerinnen und Fahrer angemeldet. Ebenso waren bei der Kategorie Anfänger auf Einladung von Swiss Cycling vier Rennsportler der Sportgruppe Abu Dhabi Cycling Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in der Kategorie Frauen Elite viele Fahrerinnen aus dem CCI WCC Team am Start, das dem Klassiker seinen internationalen Charakter vermittelte. Dazu Fahrerinnen aus Japan, Deutschland, den Niederlanden, Italien oder Tschechien. Ein würdiger Abschluss Vor dem Start der Frauen Elite wurde Jael Linda Plattner vom VC Gelterkinden

für ihren Schweizer Meistertitel der Anfängerinnen 2024 durch Andreas Wild mit einem Geschenk geehrt. Im Rennen der Frauen Elite setzte sich im Sprint Jasmin Liechti vor Alessandra Keller und Lea Huber durch. «Diese anspruchsvolle Strecke liegt mir sehr, auch wenn die Hitze einem zusetzen konnte», sagte Liechti zu ihrem Sieg. Die feierlichen Siegerehrungen waren ein würdiger Abschluss eines im Jubiläumsjahr wieder hochstehenden Klassikers, welcher sich in den 20 Jahren seiner Durchführung im nationalen Radrennsport einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet hat. Die Ranglisten sind zu finden unter: www.mso.swiss/events

So geht Feierabend

Bennwil Das Regio Blasorchester 50 plus bescherte allen ein wunderbares musikalisches Erlebnis Ulrich Fluri

Während landauf, landab in der Ferienzeit über das Sommerloch und punkto Unterhaltung über die Langeweile gehadert wird, war am vergangenen 16. Juli in Bennwil so richtig was los. Da hat nämlich das Regio Blasorchester 50 plus zu seinem traditionellen FeierabendKonzert eingeladen und das beschauliche Dorf zwischen Waldenburger- und Diegtertal temporär in ein «Woodstock der Blasmusik» verwandelt.

Bämbel, wie der Ortsname im Volksmund heisst, war sozusagen Hotspot akustischer Genüsse mit bekömmlicher Musik für Daheimgebliebene. Und die hatten – rund 400 an der Zahl – zusammen mit dem Orchester total den Plausch. Denn das Programm, bestehend aus einem Repertoire von Märschen, Polkas, Walzern, Evergreens und Oldies erlaubte es oftmals, die dargebotenen Kompositionen singend, summend und pfeifend zu begleiten. Das war denn auch die Basis für die tolle Stimmung auf

Diesen Marsch hat das Publikum mitgepfiffen.

Fotos: U. Fluri

dem gerammelt vollen Schulhausplatz – Feierabendstimmung eben. Die etwas quälenden Wermutstropfen waren indes die gelegentlichen Tropfen vom Himmel. «Hält das Wetter oder hält es nicht?» Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch das rund 90-minütige Konzert. Und tatsächlich gab’s zeitweise einen leichten «Sprutz», was dann die Musizierenden dazu zwang, ihre Instrumente jeweils kurzzeitig unter dem Vordach vor der Nässe zu schützen. Und nicht nur das. Diese Unterbrüche «kratzten» an der Konzentration der Aktiven, was gelegentlich in einzelnen Registern die Perfektion etwas vermissen liess. Das tat der musikalischen Qualität des Konzerts aber keinen Abbruch. Umso mehr waren sodann die Künste des gut aufgelegten musikalischen Leiters Sepp Fink gefragt, der seine 62-köpfige Truppe taktvoll mit ruhigem und bestimmtem Dirigat durch alle Passagen führte. Der Adrenalin-Kick Die alle im Seniorenalter stehenden Musikantinnen und Musikanten stehen für pure Energie, mitreissende Stimmung und eine Extraportion Show. Ihr Erfolgsrezept? Legendäre Hits quer durch die Blasmusik-Literatur, dargeboten und gebündelt als Repertoire mit grosser Spielfreude. Wer dieses Regio Blasorchester erlebt, merkt schnell: Diese erfahrenen Oldies treffen den «Wohlfühl-Nerv» des

Publikums und wissen genau, was den Leuten gefällt. Das beginnt jeweils bereits beim Ansager. Was da der einheimische Peter Günthert als Gastgeber, Tätschmeister und Klarinettist in Personalunion geleistet hat, war grosse Klasse und zeigt, wie wichtig an einem Konzert auch die Nebenrollen sind. In den Hauptrollen standen indes naturgemäss die einzelnen Register und Solisten. So spielten sich etwa die Klarinettisten mit ihrem so gefühlvoll vorgetragenen «Riverboat-Blues» genauso in die Herzen des Publikums wie René Hertner, Kurt Mundschin und Peter Günthert, die als Posaunen-, Trompeten- und KlarinettenSolisten dem Klassiker «Hello Mary Lou»gekonnt ihre Würze gaben. Im Weiteren wurde mit dem Film-Marsch «Colonel Bogey» ein Evergreen zur Aufführung gebracht, der vom begeisterten Publikum mit vielen Emotionen aufgenommen wurde. Das begann bereits mit dem Trommelwirbel von Schlagzeuger Hanspeter Misteli und entsprechendem Adrenalin-Kick und fand seine Fortsetzung im kollektiven Mitpfeifen dieser Melodie aus dem Film «Die Brücke am Kwai». Nachdem zum Abschluss des letztjährigen Feierabend-Konzerts in Lupsingen dem Publikum der obligate Baselbieter Marsch vorenthalten wurde – mit entsprechender Häme und böser Kritik auch seitens des ObZ-Berichterstatters

Hanspeter Misteli eröffnet den Colonel Bogey March an der Trommel.

– hat Dirigent Sepp Fink diese Scharte nun in Bämbel ausgewetzt und sich mit witzigem Kommentar mit allen wieder «versöhnt». Auch solche Dinge machen einen schönen Feierabend aus! Dieser Bericht hätte letzte Woche erscheinen sollen und wird nun mit Verspätung nachgereicht (Anm. d. Red.).

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Am Puls der Gesundheit

Stark durch die Schulzeit – mit Hypnosetherapie und Ohrakupressur

Bild: zvg

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«Probleme sind nicht immer da, um gelöst zu werden, sondern um Wege zu eröffnen.» – Milton Erickson, Begründer der modernen Hypnose

Wenn Trauer und Angst den Alltag lähmen und Therapieplätze rar sind, kann eine Hypnosetherapie eine wertvolle Unterstützung bieten – als stabilisierende Zwischenlösung oder begleitende Massnahme. Ohne Heilversprechen, aber mit viel Menschlichkeit. Moderne Hypnose ist kein Kontrollverlust, sondern ein wissenschaftlich fundierter Zugang zu inneren Ressourcen. Sie hilft, neue Perspektiven zu

finden – sanft, achtsam und individuell. Als Hypnosetherapeut und erfahrener Trauerbegleiter unterstütze ich Menschen in belastenden Lebensphasen bei Trauer und Ängsten: ganzheitlich, respektvoll und realistisch. Lassen Sie uns sprechen. Ich nehme mir Zeit für Ihr Anliegen – persönlich, vertraulich und unverbindlich. Lukas Zemp Abschied & Wandel Balkenweg 8 4460 Gelterkinden Telefon 079 551 92 48 info@abschied-und-wandel.ch www.abschied-und-wandel.ch

Auch an der diesjährigen Gewerbeausstellung Regional in Niederdorf vom 12. – 14. September 2025 ist das Team der TopPharm Apotheken Gmünder anzutreffen. Bereits vor 10 Jahren haben sie teilgenommen und in dieser Zeit hat sich vieles geändert. Das Angebot rund um die Gesundheit in Form von Dienstleistungen wie Messungen und Untersuchungen wurde ausgebaut. So hat man die Möglichkeit, am Stand der Apotheke eine AGE-Messung durchzuführen. Diese gibt Aufschluss über die Herz-Kreislauf-Gesundheit, indem sie eine Angabe über die Verzuckerung der Körperzellen macht. Ein Highlight wird der Besuch des Apotheken-Maskottchens

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Für viele Kinder und Jugendliche wird die Schule zur täglichen Herausforderung. Prüfungsangst, Lernblockaden, Konzentrationsprobleme oder Blackouts können den schulischen Alltag massiv belasten. Oft beginnt der Teufelskreis schleichend: Der Druck steigt, das Selbstvertrauen sinkt, Versagensängste schleichen sich ein. Viele Betroffene leiden still – dabei gibt es einfache und wirkungsvolle Wege, die Situation zu entlasten. Die Kombination aus Hypnosetherapie und Ohrakupressur unterstützt dabei, Lernblockaden zu lösen, die Konzentration zu fördern und das Selbstvertrauen gezielt zu stärken. Es geht nicht darum, Probleme einfach «wegzumachen», sondern ihnen auf den Grund zu gehen – Blockaden zu er-

kennen und gezielt zu lösen. Gleichzeitig werden Ressourcen gestärkt, damit neue Strategien im Umgang mit schulischen Anforderungen entstehen können – achtsam, individuell und stärkend. Mit Empathie, Fachwissen und viel Herz darf Schritt für Schritt Veränderung möglich werden. Wer jetzt etwas verändern möchte, darf genau hier beginnen – rufen Sie für ein unverbindliches Beratungsgespräch an oder nutzen Sie die Online-Buchungsplattform auf www.hypnose-sutter.com. Praxis für Hypnose & Ohrakupressur 4457 Diegten Patricia Sutter +41 77 492 74 58 info@hypnose-sutter.com www.hypnose-sutter.com


Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 14. August 2025

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Irrwisch begeisterte am Kult-Openair Waldenburg Das Waldweidfest avancierte nicht nur musikalisch zu einem vollen Erfolg

Meinrad Stöcklin

Besser geht kaum: das diesjährige Waldweidfescht, die 7. Ausgabe seit 2017, avancierte zu einem zweitägigen Happening, bei dem es auf 1014 Metern über Meer auf dem Dach des Baselbiets nur strahlende Gesichter gab. Dieser Anlass mit seiner einzigartigen Ambiance ist mittlerweile Kult und weit mehr als «nur» ein Geheimtipp. Am Freitagabend wurde zunächst das diesjährige Waldweid-Talent gesucht. Den Sieg unter vier Teilnehmenden holte sich Flurina Amport, auch bekannt als Mitglied des Jodlerclubs Echo vom Ramstein Bretzwil. Sie überzeugte mit ihrem breiten Repertoire, welches weit mehr als «nur» Jodeln umfasst, was sie dann zum Dank auch am Samstag unter Beweis stellen durfte. Headliner am Freitag war die bekannte Santana-Coverband Zebrano, welche ebenso begeisterte wie danach Rabbit Hill & Tana Lou mit ihren Classic-Rock-Hits. Musikgeschichte live Am Samstag sorgte zunächst das regionale Pop-Duo «We Two» für gute Stimmung, ehe mit dem Auftritt der Schweizer Kult-(Melody)-Art-Rockband Irrwisch der unbestrittene Höhepunkt des diesjährigen Waldweidfeschts auf dem Programm stand. Irrwisch, 1975 von Sänger Steff Bürgi und Gitarrist Chris Bürgi gegründet, feiert in diesem Jahr den 50. Geburtstag und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher kamen in den Genuss von einzigartiger Schweizer Musikgeschichte. Die Musik von Irrwisch ist absolut einzigartig und erinnert abwechselnd an Weltbands wie Barclay James Harvest, Pink Floyd, Supertramp oder auch Genesis. Die Performance von Steff und Chris Bürgi schien besser als je zuvor und die Anwesenden wurden Zeugen eines unvergesslichen Abends in mystischer Umgebung. Was viele nicht wissen: die Heimat von Irrwisch liegt zwar im solothurnischen Kestenholz, aber diese Band hat einen tiefen Bezug zum Waldenburg-

7. Waldweidfescht mit dem Konzert von Irrwisch als Höhepunkt.

Zebrano, mit dem aus Oberdorf stammenden Markus Küsche Thommen.

ertal. «Wir sind quasi hier geboren und dieses Konzert war für mich eine wahnsinnig besondere Sache», sagte Steff Bürgi mit glänzenden Augen zur ObZ. Mit dem Gitarristen Pet Krattiger und dem Trompeter Wolfgang Hafner waren zwei Waldenburger erste Bandmitglieder von Irrwisch. Bewährtes Konzept Somit hatten die «Legenden» Steff und Chris Bürgi und auch Bassist Adrian Wirz (ebenfalls ein Oberbaselbieter)

Fotos: M. Stöcklin

Die Besucher geniessen die Openair-Stimmung auf der Waldweide.

Foto: zVg

Foto: Andreas Zanella

eine Art Heimspiel der besonderen Art, was auch entsprechend zelebriert wurde. Irrwisch liess die letzten 50 Jahren ihrer eigenen, grossartigen Schweizer Musikgeschichte mit vielen feinen, aber auch härteren und modernen Tönen gekonnt Revue passieren und präsentierte zahlreiche Hits wie «Cindarella», «First Time» oder «Living in a Fool’s Paradise». Grandios und unvergesslich. Den Abschluss nach Irrwisch machte dann die funkige Band Grooveline mit einen satten Tanzsound. OK-Präsident

Waldweid-Talent-Siegerin Flurina Amport aus Bretzwil. Foto: Andreas Zanella:

Sie strahlten um die Wette: OK-Präsident Thomas Hafner (l.) mit Irrwisch-Bandleader Steff Bürgi.

Thomas Hafner (62), ein Ur-Waldenburger, der mittlerweile in Sissach wohnt, sprach von einem perfekten Waldweidfescht 2025. Das Wetter und das Line-up hätten nicht besser sein können. Und das Konzept, familiär und in der Natur zu fai-

ren Preisen und ohne Eintritt, aber mit Kollekte, hat sich ein weiteres Mal bewährt. Dafür, dass alles klappte, sorgten der Verein Kultur hoch Drei sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer. Es wird nicht einfach sein, diese Ausgabe zu toppen.

Vereinsnotizen

Ausflug ins Appenzellerland der Senioren für Senioren Liestal Am Donnerstag, 7. August, begab sich eine stattliche Gruppe von 40 Mitgliedern von Senioren für Senioren Liestal auf einen Ausflug ins Appenzellerland. Die Fahrt ging über Zürich – St. Gallen nach Bühler AI, wo eine Betriebsführung bei der Goba (Mineralquelle Gontenbad)

Gruppenfoto beim Landgasthof Eischen.

anstand. Es war eindrücklich, etwas über die Gründung und Entwicklung der Goba zu erfahren und zeigte sehr gut auf, was mit Innovation und persönlichem Einsatz von Firmenbesitzer/-innen alles möglich ist. Nachdem die letzten Einkäufe im Laden getätigt wurden,

Fotos: zVg

führte uns unser Chauffeur Hanspeter Niklaus, A. N. K. Tours AG, über Appenzell zum Landgasthof Eischen, von welchem wir eine tolle Aussicht auf das Appenzellerland geniessen konnten. Nach dem feinen Mittagessen führte uns der Weg wieder nach Appenzell, wo bei freiem Aufenthalt die Möglichkeit bestand, verschiedene Spezialitäten der Region zu erwerben. Zudem hatte man die Möglichkeit, die Brauerei Locher (Quöllfrisch) zu besichtigen und dort eine grosse Auswahl an Bieren und weiteren Produkten zu degustieren und natürlich auch zu erwerben. Auch hier durfte man erfreut feststellen, wie innovatives Unternehmertum zum Erfolg führt. Um 16 Uhr begaben wir uns auf die Heimreise nach Liestal, wo wir gegen halber Sieben am Abend ankamen. Dem Organisator des Anlasses, Alex Truniger, an dieser Stelle der beste Dank für den tollen Ausflug. Er ist verantwortlich für ein abwechslungsreiches Angebot von Veranstaltungen während des Jahres

Blick auf Appenzell.

(Vorträge, Konzerte, Ausflüge, Betriebsbesichtigungen usw.). Dies ist eine der verschiedenen Aufgaben und Angebote von Senioren für Senioren Liestal. Daneben werden verschiedene Dienstleistungen sowie ein Fahrdienst für Mitglieder

angeboten. Mitglied in unserem Verein können Einwohner/-innen von Liestal werden. Interessierte erhalten weitere Auskünfte unter www.sfs-liestal.ch. Markus Meyer, Präsident Senioren für Senioren Liestal


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Liestal TANZT – die Stadt wird zur Tanzfläche! Liestal, 6. September 2025

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Bruno Tschumi

Wenn die Sonne langsam untergeht und die Rathausstrasse sich in ein pulsierendes Meer aus Musik und Bewegung verwandelt, ist es wieder so weit: «Liestal TANZT» lädt zum grossen Open-Air-Fest vor dem Törli ein – und das bei freiem Eintritt! Um 17.00 Uhr beginnt das musikalische Rahmenprogramm, das dieses Jahr mit einem ganz besonderen Highlight aufwartet: Die legendäre RapCrew TAFS – bestehend aus Taz, Aman, DJ Flink und DJ OK – steht exklusiv für ein Heimspiel nochmals gemeinsam auf der Bühne. Nach zwei ausverkauften Jubiläumsshows in der Kaserne Basel kehren sie zurück zu ihren Wurzeln und bringen die Liestaler Altstadt zum Beben.

Jürg Wagner

Um 21.30 Uhr übernimmt DJ Flink, Schweizer Red Bull 3Style Champion, das DJ-Pult und sorgt mit seinem energiegeladenen Set für Tanzstimmung bis 1.00 Uhr. Ergänzt wird das Programm durch die RML-Jazz-Masterclass, die mit groovigen Klängen den Abend einleitet und für musikalische Vielfalt sorgt. Rosenstrasse 37a, 4410 Liestal Tel. 061 922 12 12 info@livendo-immobilien.ch www.livendo-immobilien.ch

Dank der grosszügigen Unterstützung der Mobiliar – Generalagentur Liestal, der Stadt Liestal und der Duttweiler Treuhand AG ist der Anlass für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos. Für das leibliche Wohl sorgen lokale Anbieter mit einem vielfältigen Streetfood-Angebot. Ob Hip-Hop-Fans, Jazzliebhaber oder einfach Tanzbegeisterte – «Liestal TANZT» ist das kulturelle Highlight des Spätsommers und ein Muss für alle, die gemeinsam feiern wollen.

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Region Liestal

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Kaum aus dem Studio rauszubringen

«Wir haben uns schon erhofft, dass wir gewinnen, aber in dem Moment, als wir mit all den Tänzern auf der Bühne standen und nur noch ein Platz übrig war, konnte man es fast nicht glauben», erzählt Tanzschülerin Lulietta (16). Der Showtanzgruppe der Tanz- und Musicalschule «Move in Arts» in Liestal ist ein seltener Erfolg gelungen: Sie hat im Juli an den Finals des Global Dance Open 2025 in Birmingham teilgenommen, einem Wettkampf mit Weltmeisterschaftscharakter, und sich den ersten Platz im Jazzdance gesichert. «Es war ein mega tolles Erlebnis», sagt Elina (14). Auch Noemi (15) ist begeistert: «Es war eine tolle Stimmung, man konnte den Kampfgeist spüren.» Zu sehen, dass es so viele hervorragende Tänzer aus aller Welt gebe, motiviere sie, selber noch besser zu werden. «Wir waren schon sehr überrascht», gibt auch Tanzschul-Inhaberin und Showgruppenleiterin Denise Döbeli zu. Dass die Schweiz überhaupt an dieser Weltmeisterschaft teilnehme, sei an sich schon ungewöhnlich, weil sie mitten in den Schulferien stattfinde, also in einer Zeit, die normalerweise den Familien vorbehalten sei und als «unantastbar» gelte. Aber bei dieser Gruppe hätten die Rahmenbedingungen gestimmt: «Die Familien der Tänzerinnen trugen mit ihrer Unterstützung von Anfang an zum Erfolg bei.» Und natürlich müssen die Teilnehmenden motiviert sein. Diese Anforderung ist in diesem Fall mehr als erfüllt: «Diese Gruppe besteht aus übermässig disziplinierten Schülerinnen, die am liebsten nur noch tanzen würden», sagt Denise Döbeli. «Man kann sie fast nicht aus dem Studio heraus bringen.» Sie kämen meistens schon eine halbe Stunde vorher ins Training und würden auch nachher noch Zeit miteinander verbringen. So gesehen bestehe das Mitmachen in der Showtanzgruppe nicht nur aus harter Arbeit, sondern

viele Drehungen und Jazz-typische Bewegungen sowie Abläufe, die eine hohe Beweglichkeit voraussetzen. «Vor dem Auftritt freuten wir uns darauf, dass wir tanzen durften und zeigen durften, was wir erarbeitet haben», blickt Tanzschülerin Nora (17) auf den Wettkampf in England zurück. «Wir verstehen uns alle sehr gut, dadurch hat es noch mehr Spass gemacht.» Sie möchte aber auch den Familien und den Trainerinnen (Denise Döbeli, Valéria von Känel und Julie Boath-Szilagyi) für ihre Unterstützung danken.

Nach ihrem WM-Erfolg sind die Tänzerinnen bereits wieder fleissig am Trainieren.

auch aus Freizeit. Alles in allem sei es aber schon sehr zeitintensiv – anders gehe es gar nicht. 15 bis 20 Tanzlektionen pro Woche Von den rund 900 Schülerinnen und Schülern von «Move in Arts» sind etwa 120 in einer Wettkampfgruppe, und das bedeutet je nachdem 15 bis 20 Tanzlektionen pro Woche. In der Gruppe, die nun den Weltmeistertitel gewonnen hat, befinden sich zudem zwei, beziehungsweise ab dem neuen Schuljahr sogar drei Sportklassenschülerinnen. An zwei Tagen pro Woche stehen ihnen Zeitfenster zur Verfügung, die sie anstatt im Klassenzimmer im Tanzstudio verbringen dürfen. Während sich die meisten Tanzschülerinnen auf einen Stil fokussieren, versuchen die Sportklassenschülerinnen, möglichst in allen Stilen ein Spitzenniveau zu erreichen. Die Zeit vor den Wettkämpfen ist jeweils besonders intensiv. In den Tagen vor den Global Dance Open Finals wurde vier Stunden pro Tag trainiert, wie Denise Döbeli berichtet. Auf ihre Choreografie habe sich die Gruppe aber bereits seit einem Jahr vorbereitet. «Ein-

Ein Teil der Showtanzgruppe mit dem Siegerpokal.

Fotos: M. Schaffner

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zelne Elemente kann man selber üben», erklärt Tanzschülerin Lorena (16), in einer grossen Gruppe sei aber die Schwierigkeit, dass alle synchron seien. «Damit man gewinnen kann, muss es hundert Prozent synchron sein, alle müssen synchron tanzen, es dürfen keine Fehler passieren und es muss perfekt wirken», fasst Denise Döbeli zusammen. Die Choreografie fürs Global Dance Open habe viele technische Elemente enthalten, darunter sehr viele Sprünge,

Gedanken über Profi-Karriere Auf die Frage, ob sie an eine professionelle Tanzkarriere denken, reagieren die Mitglieder der Showtanzgruppe unterschiedlich. Einige machen sich noch keine Gedanken darüber, andere spielen mit dem Gedanken, sind sich aber noch nicht sicher. Lulietta möchte gern weitermachen mit Tanzen, hegt aber seit Langem auch den Wunsch, Lehrperson zu werden. Noemi kann sich hingegen definitiv vorstellen, nach der Schule etwas mit Tanzen zu machen. «Es ist meine grösste Leidenschaft und ich hoffe, dass es immer Teil von meinem Leben bleibt», sagt sie. Ob als Tanzlehrerin oder als Tänzerin, sei noch offen. www.globaldanceopen.com www.move-in-arts.ch

Die 24-köpfige Showtanzgruppe.

Foto: zVg

«Move in Arts» an den Global Dance Open 2025 Finals.

Foto: zVg

Tag der offenen Baustelle Seit Frühjahr 2025 läuft die Sanierung der Burgruine Neu Schauenburg bei Frenkendorf. Dabei wird das Mauerwerk repariert und bauarchäologisch dokumentiert. Um über den Arbeitsfortschritt zu informieren, laden die Archäologie Baselland, die Stiftung Ruine Neu Schauenburg sowie die Standortgemeinde Frenkendorf am Samstag, 16. August, zum Tag der offenen Baustelle ein. ObZ

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Ruth’s Augenblicke

Global Dance Open Liestaler Showtanzgruppe holt Jazzdance-Weltmeistertitel in Birmingham Marc Schaffner

Donnerstag, 14. August 2025

Samstag 16. August 2025, 9 bis 15 Uhr, Führungen zu jeder Viertelstunde. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Für Kinder ab 8 Jahren ist der Zutritt in Begleitung von Erwachsenen erlaubt. Der Verein Berghof Events bietet Grilladen sowie Getränke an. Die Ruine Neu Schauenburg ist mit dem Auto nicht direkt erreichbar! Ab Frenkendorf verkehrt ein Shuttle-Bus.

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In Frenkendorf, wo ich aufgewachsen bin, waren die katholischen Bewohner einst noch sehr in der Minderheit. Heute ist das ausgeglichen, und zum Glück kaum mehr ein Thema. Es waren früher oft so genannte «Zuzüger» und sie gehörten zur katholischen Kirchgemeinde Liestal. In der Primarschule beneidete ich diese Schulkolleg/-innen ab und zu. An gewissen katholischen Feiertagen hatten sie nämlich schulfrei. An den dadurch unbesetzten Schulbänken fanden wir erst heraus, wer eigentlich katholisch war. Diese Kinder durften 1961 beim Glockenaufzug der neu erbauten Bruder Klaus Kirche in Liestal mithelfen. Da wäre ich auch gerne dabei gewesen! Aber wir Reformierten gehörten nicht dazu, damals. Ich, als bodenständig nüchtern-reformiertes Kind hatte diesen katholischen Glauben als sehr geheimnisvoll, mystisch aber auch irgendwie unheimlich wahr genommen. In der Wohnung meiner Schulkollegin Paula gab es Weihwasser in einem silbernen Schälchen, neben der Haustüre. Wann immer die Kinder zur Schule, oder ausser Haus gingen, hatte ihnen ihre Mutter mit dem heiligen Wasser ein Kreuzlein auf die Stirne gezeichnet. Weihwasser hole man in der Kirche ab, es sei gesegnet, erzählte mir Paula. Das beeindruckte mich ungemein! Schlimm und demütigend fand ich es aber, dass meine Schulfreundinnen regelmässig zur Beichte gehen mussten. Die Kinder schrieben ihre kleinen Sünden auf, um sie in diesen unheimlichen Holzkästen einem unsichtbaren Priester durch ein Gitterchen in die Ohren zu flüstern. Einmal nahm mich Paula mit, ich sass derweil im Kirchenraum und mich schauderte. Manchmal kamen den Kindern kaum Sünden in den Sinn. Paula hatte mir berichtet, dass sie vorher jeweils die Zehn Gebote durchlese, und dadurch finde sie heraus, welche Sünden sie aufschreiben solle. Einmal habe der unsichtbare Pfarrer gefragt, ob sie keusch lebe. Sie habe gedacht, keusch sei etwas Böses, und dann habe sie diese Frage mit Nein beantwortet. Darauf musste sie einige Vater Unser beten und den Rosenkranz zwei Mal abschreiben. Sie, das damals zehnjährige Kind, hatte zwar nicht verstanden, warum. Ich fand das alles furchtbar. Paula aber erklärte mir, sie komme deswegen sicher einmal ins Himmelreich. Aber ich, die ich nie zur Beichte gehe, müsse wahrscheinlich in der Hölle schmoren, oder ich lande bestenfalls im Fegefeuer. Beides war mir fremd, und beides erschien mir grauenhaft. Zuhause fragte ich meine Eltern, ob ich dereinst in der Hölle landen werde, weil wir protestantisch waren. Sie erklärten mir dann, das sei Aberglaube und ich müsse keinesfalls Angst vor solchen Schauergeschichten haben. Ich nehme einmal an, sie hatten recht! Hoffentlich. Übrigens, mein Gatte ist katholisch ... Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher

Finissage im DISTL Am Sonntag, 17. August, 15 bis 17 Uhr, ist die Finissage der Sonderausstellung «Helene Bossert – Heimatdichtung und Hexenjagd» im DISTL, Rathausstrasse 30, in Liestal. Mit Apéro, Gesprächen und einem Schlusswort des Museumsteams sowie von Helene Bosserts Familie. ObZ

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Die mächtige Ringmauer der Ruine Neu Schauenburg im Vollgerüst.

Die Ringmauer mit neu aufgebauter Mauerkrone. Fotos: Archäologie Baselland

Am Samstag, 23. August, 10 bis 16 Uhr, laden Geschäfte rund um den Brunnen in der Liestaler Kanonengasse zum Brunnenfest ein. Mit Stempelkarte, Aktionen, Attraktionen und Überraschungen. ObZ


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Donnerstag, 14. August 2025

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Eine Zeitreise in Bild und Ton Spiel, Spass und Action auf Inlineskates

Jubiläumsjahr 150 Jahre Stadtmusik Liestal

Man nehme die Mehrzweckhalle Frenke und verwandle sie in das Liestaler Stedtli. Nichts leichter als das dachte sich die Stadtmusik Liestal und nahm sich dieser Aufgabe an. Es gibt keinen passenderen Anlass dafür als das 150-Jahre-Jubiläum, welches am Samstag, 14. Juni 2025, gefeiert wurde. Das Einrichten der Halle glich einem Hochleistungssport. Zahlreiche Stadtmusikant/-innen arbeiteten bereits am Freitagabend bei hochsommerlichen Temperaturen bis spät in die Nacht, um das Stedtli-Flair in die Mehrzweckhalle Frenke zu bringen. Auch am Samstag gaben nochmals alle Gas, um auch das letzte Detail ins richtige Licht zu rücken. Um 17 Uhr ging sie endlich los: Die lang ersehnte «Zeitreise in Bild und Ton». Die ersten Gäste trudelten ein und bestaunten den Törli- und Zeughausplatz, die Rathausstrasse an deren Ende die Zeitreiseuhr stand sowie das Vereinsmuseum. Nachdem alle Gäste einen Platz an den wunderschön dekorierten Tischen gefunden hatten, nahm die Stadtmusik Liestal mit ihrem Ständeli auf dem Törliplatz die Gäste mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1875, dem Gründungsjahr der Stadtmusik. Im Anschluss wurde den Gästen ein erfrischender Salat serviert, bevor der Musikverein Lupsingen Seltisberg zum nächsten Platzkonzert einlud mit einem Potpurry von Stücken aus den Jahren 1894, 1910 und 2025. Denn der in diesem Jahr gegründete Verein schloss sich aus zwei bestehenden Vereinen zusammen. Gratulationen wurden vom Stadtrat und den anwesenden Partnervereinen per Videobotschaft überbracht, der Präsident vom Musikverband beider Basel,

Am Sonntag, 24. August, findet von 11 bis 12.30 Uhr auf dem Hartplatz des Schulhauses Frenke (Gitterlistrasse 5b) in Liestal ein kostenloser Kinder-InlineKurs vom RSC Liestal statt. Mit Claudio Antonelli werden die Kinder auf spielerische Art und mit viel Spass lernen, auf ihren Rollen stabil zu fahren, Kurven zu nehmen, Slaloms zu absolvieren und Parcours zu fahren, wobei auch das rich-

tige Bremsen dazugehört. Anschliessend findet der alljährliche Nachwuchscup statt, bei dem dein Kind ein Plauschrennen absolvieren darf. Wenn dein Kind Inlineskates hat, freut sich der RSC Liestal auf deine Anmeldung unter vorstand@rsc-liestal.ch. RSC Liestal

Weitere Infos: www.nachwuchscup.ch

Aktionstag Racketsport beim BC Bubendorf Stedtli-Flair in der Frenke-Halle: Die Stadtmusik Liestal feierte ihr 150-Jahre-Jubiläum mit einem speziellen Abend. Fotos: Sandro Köchli

Peter Börlin, richtete vor Ort ein paar Worte an die Stadtmusikant/-innen und die Gäste. Nach dem feinen Hauptgang gab es auch von der Brass Band Lausen sowie der Regionalen Jugendband Liestal weitere musikalische Unterhaltung. Auch sie repräsentierten ihr Gründungsjahr und spielten passend dazu je ein Stück aus dem Jahr 1930 bzw. 1949. Auch ein Rückblick in die Vergangenheit durfte nicht fehlen. Einerseits kann die Vereinsgeschichte der Stadtmusik Liestal in der aktualisierten Chronik nachgelesen werden, andererseits liess Heinz Wallmeier die Gäste durch seine Erzählungen einen Einblick in die Vergangenheit gewinnen. Untermalt wurden seine Erzählungen durch verschiedene Bilder der letzten 150 Jahre. Das

Dessert rundete nicht nur das feine DreiGang-Menü ab, sondern deutete auch darauf hin, dass das Festprogramm sich dem Ende näherte. Beim zweiten Platzkonzert holte die Stadtmusik Liestal die Gäste mit «Back to the Future» zurück in die Gegenwart. Anschliessend eröffnete die Bar, an welcher man bis in die frühen Morgenstunden noch gemütlich den einen oder anderen Drink nehmen konnte. In der zweiten Hälfte des Jubiläumsjahres freut sich die Stadtmusik Liestal auf ihren Auftritt am Trüffelmarkt am 20. September im Stedtli, ihrem Kirchenkonzert am 30. November in der Stadtkirche Liestal sowie den Ständeli am Liestaler Weihnachtsmarkt und beim Kantonsspital am 14. Dezember. Stefanie Stucki und Linda Stocker

Wer Lust hat, die schnellste Schlägersportart der Welt auszuprobieren, ist am Tag der offenen Tür beim Badmintonclub in Bubendorf herzlich willkommen. Am Aktionstag ist es möglich, die Sportart kennenzulernen, mit Mitgliedern des Clubs zu spielen und spannende Ballwechsel und Matches zu erleben. Bitte Hallenturnschuhe und Sportkleidung mitbringen, Rackets werden zur Verfügung gestellt. Wenn vorhanden, kann selbstverständlich auch das eigene

Racket genutzt werden. Für eine kleine Stärkung zwischendurch sorgt ein Buffet mit Verpflegung. Der Badmintonclub Bubendorf freut sich auf Ihren Besuch und einen sportlichen Nachmittag. BC Bubendorf

Samstag, 6. September, 10 bis 17.30 Uhr, Mehrzweckhalle Bubendorf, Hintergasse 18, Bubendorf. Keine Anmeldung erforderlich. www.bc-bubendorf.ch , www.sport-bl.ch

Leser schreiben

Der 39-Prozent-Hammer Meine Wahrnehmung «Swiss made» ist gefragt. Warum besinnen wir uns ab sofort nicht für unsere bedeutenden heimischen Unternehmen. Wir sollten den verwöhnten Amis den täglichen Genuss im Coffee-House mit den Tausenden Starbucks-Filialen, in denen Kaffeevollautomaten mit hervorragender Schweizer Qualität vom Innerschweizer bodenständigem Familienunternehmen Thermoplan verwendet werden, stoppen. Denn ohne den Top-Lieferanten Thermoplan stehen die Kaffeemaschinen still. Wir importieren kaum gesunde

Lebensmittel aus den USA. Coca-Cola, McDonald’s, Burger King und viele andere Produkte stammen von dort. Warum protestieren wir nicht mit unseren eigenen, gesunden Esswaren wie Ghackets mit Hörnli und Apfelmus, Älplermagronen oder noch besser mit Gschwellti oder Röst? Jedem sein Gusto! Das dürfte Trump respektive die Burger-Fans ärgern, weil wir dann auch noch Most, Rivella Blau oder Baselbieter Eptinger und nicht Coca-Cola trinken. Stefan Saladin-Bochin, Lupsingen

Leser-Foto Blick auf den Konzertsaal.

Unterhaltung mit der Regionalen Jugendband Liestal.

Street Art?

Sommergeschichte

Wenn eine oder einer eine Reise tut, so kann sie oder er was erleben Hanspeter Meyer

Kürzlich unternahmen meine Frau und ich eine Bahnreise quer durch die Schweiz. Als drittletzte Etappe stand eine Fahrt von Zürich via Zug nach Luzern auf dem Programm. Eine doppelstöckige, doppelte Zugskomposition war vollgepfercht mit Reisenden aus aller Welt. Der Zug schlängelte sich gemächlich via Zimmerbergtunnel durch das wunderschöne Sihltal in Richtung Zugerland. In Zug angekommen stiegen einige Reisende ein und andere aus. Nach drei Minuten hätte die Reise fortgesetzt werden sollen, doch nichts geschah. Nach etwa zehn Minuten meldete sich eine weibliche Stimme über den Lautsprecher und erklärte, die Abfahrt verzögere sich für unbestimmte Zeit wegen Bremsproblemen am Zug. Nach einer geführten Ewigkeit war die Dame erneut über den Lautsprecher zu hören und sie verkündete, die Abfahrt verzögere sich weiterhin. Die Panne hätte noch nicht behoben werden können. Langsam aber sicher kehrte unter den Passagieren eine gewisse Unruhe und Nervosität ein. Das war auch verständlich, sahen doch viele Reisende ihre nächsten Anschlüsse nicht mehr machbar, so auch wir, denn der Zug hätte

schon längst in Luzern angekommen sein. Nach einem dreiviertelstündigen Aufenthalt im Bahnhof Zug meldete sich die weibliche Zugsführerin erneut und verkündete etwas aufgeregt, der Schaden hätte ein grösseres Ausmass, weshalb diese Komposition nicht mehr weiterfahren könne. Alle Reisenden werden gebeten, den Zug zu verlassen und in den in wenigen Minuten folgenden Schnellzug umzusteigen. Das Bahn Team entschuldige sich für diese Unannehmlichkeiten und hoffe auf das Verständnis der Passagiere. Nun begann es zu wimmeln wie in einem Wespennest. Alle wollten mög-

Der mit «Liestal» angeschriebene SBBTriebwagen. Foto: HP. Meyer

lichst rasch ins Freie gelangen um sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig eine gute Position zu ergattern, damit im Ersatzzug ein Platz gesichert werden kann. Viele Reisende hatten teils übergrosse Koffer und Taschen, andere Rucksäcke und Stöcke. Da war es gar nicht so einfach, eine ordentliche «Evakuierung» durchzuführen. Das Chaos auf dem nicht all zu breiten Bahnsteig war dann perfekt, weil nur mit grösster Mühe die vielen hundert Reisenden und ihr Gepäck Platz fanden. Zusätzlich wartete noch viele andere Leute auf den Zug in die Gegenrichtung. Beim Warten auf den Ersatzzug betrachteten wir die defekte Komposition. Da meinte meine Frau, schau mal die Lokomotive respektive den Triebwagen genauer an, was ich – so folgsam ich bin – auch tat. Was sah ich? Der liegengebliebene Zug war mit Liestal inklusive Wappen angeschrieben. Rasch zückte ich mein Handy und machte ein Foto, um zu beweisen, dass man sich nicht unbedingt auf Liestal verlassen kann. – Nein, Spass beiseite. Das war wirklich ein Zufall und wahrscheinlich waren wir die einzigen, welche die Anschrift am Zug beachtet hatten. Mit reichlicher Verspätung trafen wir am späten Abend doch noch zu Hause in Kandersteg ein.

Neue «Street Art» oder neue «Sprayereien» in Liestal? Nein, das ist die sinnvolle präventive Instandhaltung der geteerten Wege! Bitte so weitermachen: Instandhaltung im richtigen Moment und keine Totalsanierungen. Foto: Giovanni Bonavia, Liestal


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Spielerisch die Arbeit der Feuerwehr kennenlernen

Sissach Familientag der Stützpunktfeuerwehr Sander van Riemsdijk

Alle Jahre wieder: Zum traditionellen Familientag lud am letzten Samstag die Stützpunktfeuerwehr Sissach beim Feuerwehrmagazin wieder Jung und Alt ein. Im Zentrum der öffentlichen Veranstaltung mit Spiel, Spass und Unterhaltung standen einmal mehr die wertvollen Dienstleistungen und die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr zum Schutz der Bevölkerung. Das Besucheraufkommen hielt sich im Rahmen, was sicher dem heissen Wetter geschuldet war. Die Besuchenden, die trotzdem der Hitze trotzten, konnten am Wagenpark mittels Vorführungen und im Gespräch mit den Feuerwehrleuten hautnah die beeindruckenden und hochwertigen Einsatzmittel der Feuerwehr mit ihren technisch versierten Einsatzfahrzeugen erleben und sich in einem animierten Austausch die Organisation der Stützpunktfeuerwehr, ihr Einsatzgebiet und die Einsatzbereitschaft erklären lassen. Diverse Einsatzübungen Ebenso anwesend war das Feuerwehrinspektorat beider Basel, das sich und seinen Einsatzleitwagen unter anderem mit der Anwendung von Drohnen, die aus der Vogelperspektive einen Überblick über ein Feuerereignis verschaffen, präsentierte und Einblicke in seine wichtigen Aufgaben gab, sowie der Bevölkerungsschutzverband «Argantia», der seine neue Organisation mit seinen Mitteln zur Schau stellte. Einsatzübungen in hohen Lüften gaben einen Eindruck von den vielen professionellen Facetten

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sicherer Schulweg So kommen Kinder unfallfrei an Für viele Kinder gehts nach den Sommerferien wieder los mit dem Kindergarten oder mit der Schule. Für einen sicheren Schulstart ist wichtig, den Schulweg bereits einige Wochen vorher zu üben. Die BFU hat die wichtigsten Tipps für Eltern und Betreuungspersonen parat. Die modernen Feuerwehrautos stiessen auf grosses Publikumsinteresse.

des gesamten Einsatzbereichs der Feuerwehr. An die Kinder war auch dieses Jahr wieder grosszügig gedacht. Mit einem tollen Kinderprogramm mit viel Wassereinsatz konnten die jungen Besucherinnen und Besucher nach Herzenslust in die Welt der Feuerwehr eintauchen. Ebenso wurde den jugendlichen Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit geboten, zusammen mit ihren Eltern und Begleitpersonen an einem kleinen Infostand Informationen über den Einsatz als Jugendfeuerwehr zu erhalten und so einen Eindruck von deren Wirken zu gewinnen – oder im direkten Gespräch mit den angehenden Feuerwehrfrauen und -männern, die an den verschiedenen Kinderattraktionen im Einsatz waren. Bei zahlreichen Spie-

Foto: zVg

len und Aktivitäten konnten sich die Kinder so richtig austoben und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die immer sehr beliebte Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos bot dabei ein reges und intensiv besuchtes Springabenteuer. An einem Basteltisch konnten die kleinen kreativen Köpfe mit Hilfe ihrer Eltern ihr eigenes Feuerwehrauto basteln. In einem kulinarischen Rahmen sorgte die Festwirtschaft mit feurigen Delikatessen, schmackhaften Glaces, Herzhaftem vom Grill und leckeren Crêpes für das leibliche Wohl der Besuchenden. Auch dieses Jahr kann die Sissacher Stützpunktfeuerwehr trotz extremer Wetterbedingungen auf einen gelungenen und informativen Familientag zufrieden zurückblicken.

Vorbereitung für einen sicheren Schulweg ist das A und O. Damit Kinder sicher unterwegs sind, sollten Eltern und Betreuungspersonen den Schulweg mit ihnen üben. Und zwar nicht erst am ersten Kindergarten- oder Schultag, sondern bereits einige Wochen vorher und mehrmals. Wichtig dabei: Nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg wählen. Dabei kann die Gemeinde weiterhelfen: oft sind dazu Empfehlungen oder ein Schulwegplan vorhanden. Wenns dann mit Kindergarten oder Schule los geht, die Kinder so lange wie nötig auf dem Weg begleiten. Und wenn die Kinder alleine gehen, genügend Zeit für den Weg einplanen. Egal ob alleine oder nicht: Die Kinder immer helle Kleidung mit leuchtenden Farben und reflektierenden Materialien tragen lassen. So werden sie von anderen Verkehrsteilnehmenden frühzeitig gesehen. Die wichtigsten Tipps: • Schulweg mit den Kindern üben. • Den sichersten Weg wählen – das ist nicht immer der kürzeste. • Kinder so lange wie nötig begleiten. • Kinder sichtbar machen. • Kinder gehen am besten zu Fuss oder je nach Distanz, Fähigkeiten und Verkehrsverhältnissen mit dem Velo zur Schule. Und schliesslich: Am besten gehen Kinder zu Fuss oder je nach Distanz, Fähigkeiten und Verkehrsverhältnissen mit dem Velo zur Schule. Auf bfu.ch/ erste-schritte und bfu.ch/kinder-auf-dem-velo stellt die BFU Übungsprogramme für eine sichere Verkehrsteilahme zu Fuss und mit dem Velo zur Verfügung. Alles zum Thema Schulweg gibts im Ratgeber auf bfu.ch/schulweg.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Badangestellte/r 80% Bereich Hallen-Freibad Gelterkinden Übungen in luftiger Höhe zeigten die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten.

Aufgrund einer Pensionierung ist per 1. Oktober 2025 im Hallen-Freibad Gelterkinden eine Stelle als Badangestellte/r mit einem Pensum von 80% neu zu besetzen. Die Stellenbesetzung erfolgt auf internem Weg.

Die Kinder hatten an den verschiedenen Wasserposten ihre grosse Freude.

Nicht wie bei Räubers

Parteien

SVP mit Zuwachs

Gelterkinden Sommerlager der Cevi Jungschar Es ist die fünfte Sommerferienwoche. Die Cevi Jungschar Gelterkinden trifft sich zum Start in ihr Sommerlager. Doch plötzlich wird die Hauptleitung in ihrer Ansprache unterbrochen. Drei Räuber diskutieren lautstark darüber, dass sie ihre marode Höhle verlassen und ein neues Zuhause suchen wollen. Die Jungschar wird zu diesem Abenteuer direkt eingeladen und so startet eine bunte Schar von rund 40 Personen in Richtung Jura, genauer gesagt auf den Mont Dedos. Eine spannende Woche mit dem Räuberjungen Tom folgt. Denn wie sich herausstellt, fühlt sich Tom gar nicht so wohl bei den Räubern und er flieht. Gemeinsam mit den Jungscharkindern wird er vom König in seinem Schloss aufgenommen und lernt ein neues Leben kennen. Hier darf er erleben, was es heisst, angenommen zu sein. Denn der König sieht das Gute in Tom, auch wenn der immer wieder in seine alten Räubermuster zurückfällt. Er bekommt immer wieder eine Chance. Gemeinsam mit Tom erleben die Kinder spannende Geländespiele, Verfolgungsjagden mit den Räubern, Nachtspiele, Olympiaden, Bastel-, Spiel- und Wellness-Abende. Nichts kommt zu kurz und zu guter Letzt

Schlossfest am letzten Abend.

entscheiden sich auch die restlichen Räubre für ein Leben beim König, denn dort müssen sie nicht mehr um ihr Überleben kämpfen, sondern dürfen in Freundschaft miteinander leben. Ein

Foto: zVg

grosses Schlossfest rundet das Lager ab und eine müde Jungschar kehrt nach einer Woche voller Erlebnisse zurück nach Hause. Cevi-Jungschiteam GelterkindenRickenbach-Tecknau

An der Jahresversammlung der SVP Sissach und Umgebung hat der Vorstand Zuwachs mit Remus Strub aus Itingen und Johann Suter aus Zunzgen erhalten. «Freude herrscht!» Wir kämpfen weiterhin «Für eine sichere Zukunft in Freiheit» mit all den Massnahmen, die es dazu braucht. Die Beschränkung auf eine «Zehn Millionen Schweiz» ist zwingend, eigentlich müssten wir «Gesundschrumpfen», das bedeutet, dass wir die Einwohnerzahl an die Kapazität der Infrastrukturen anpassen. Die anderen Parteien müssten schon lange auf diesen Zug aufspringen, es hilft der Natur, dem Klima, den Wasserressourcen und den Verkehrsträgern. An seiner Rede auf dem Oberbölchen am 1. August anlässlich des Hundert-Jahr-Jubiläum der SVP Baselland hat Bundesrat Albert Rösti im Zusammenhang mit den Zöllen der USA betont, dass jetzt zwingend die bürokratischen Hürden reduziert werden müssen, um die betroffenen Schweizer Betriebe zu entlasten. Zusätzlich verstärkt das unkontrollierte Wachstum der Verwaltungen den Fachkräftemangel. Der Staat soll sich auf seine Grundaufgaben beschränken. Alles andere erledigt die Privatwirtschaft

effizienter und erst noch preiswerter. Bundesbern hat auch nicht den Mut, um das Abwehrdispositiv der Armee zu stärken. Lieber will man sich, um Kosten zu sparen, an die Nato anhängen. Geht gar nicht! Wir müssen uns wieder auf unsere immerwährende bewaffnete Neutralität besinnen! In diesem Zusammenhang lädt die SVP alle Interessierten zu ihrem Vereinsausflug ein. Der Bunkerverein Diepflingen zeigt uns die Sperrstellen Diepflingen und Rümlingen, welche auf einer Rundwanderung besichtigt werden können. Natürlich sind die Zeitzeugen aus dem 2. Weltkrieg nicht mehr «up to date», hat sich doch die Bedrohungslage signifikant verändert, aber man kann den Wehrwillen und den Einsatz der damaligen Bevölkerung spüren. Besuchen Sie am 23. August 2025 zwischen 10 und 16 Uhr die Anlagen. Über Mittag können Sie sich vor Ort mit «Suppe und Spatz» verköstigen. Anmeldung bis am 20. August an vorstand@svp-sissach.ch oder WhatsApp 078 420 03 24. Verfolgen Sie die Aktivitäten auch via Facebook oder svp-sissach.ch. Präsident der SVP Sissach und Umgebung Christian Ritter


Region Gelterkinden

ObZ

Franken. Für Diospi Suyana, Spital Peru aus dem APH 142 Franken und GD 20.7. 354 Franken. Für die Rumänienhilfe E. Strübin vom 25.7. (APH) 76.50 Franken. Vom 27.7. für den Bibelfonds der «The Gideons» Liestal 471 Franken.

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 14. August 17.30 TC im Unterrichtshüsli für Jugendliche der 7.-9. Klasse mit dem Thema «Songbook».

Allgemein

Freitag, 15. August

- Altersheim Gelterkinden

Kindern und Doris Haspra, Piano. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Buus statt.

Freitag, 10.30 Uhr - Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00 Uhr

Katholische Kirche Sissach

Amtswochen: 18. bis 24. August: Pfr. Eric Hub, 25. August bis14. September: Pfr. Samuel Maurer.

Sonntag, 17. August

Samstag, 16. August

22. bis 24.August: Gemeindeweekend in der Jugendherberge am Hallwilersee.

Mittwoch, 20. August

14.00 Traugottesdienst in der Kirche, Pfr. Samuel Maurer.

Kirchenchorprobe: Montag, jeweils 19.45 Uhr.

17.30 Beichtgelegenheit.

14.00 Jungschi Spiders, Treffpunkt Unterrichtshüsli, mit dem Thema «Unterwegs mit Joseph» - «die Näherin», 6.- und 7.Klässler sind eingeladen, das PiJu Angebot zu besuchen.

Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 13.30 Uhr im Lindenhof.

18.00 Eucharistiefeier. 19.00 Elternabend Erstkommunion, im Centro.

Sonnenhof: Sommerpause vom 14. Juli bis 31. August. Jeden Freitag, 10.30 Uhr Gottesdienst im Altersheim «zum eibach».

Freitag, 22. August

18.30 living room im Unterrichtshüsli für Jugendliche. 18.30 Uhr Nachtessen und 20 Uhr Programm.

Sonntag, 17. August 10.15 Gottesdienst in der reformierten Kirche Gelterkinden. Livestream link auf www.ref-gelterkinden.ch. Leitung: Samuel Maurer Orgel: Adrian Schäublin. Text: Johannes 9.1-7. Thema: «Einen Blinden heilen? – Gott ist grösser als unser Hosensack!» Kollekte: Kantonal: Bibelgesellschaft BL. Fahrdienst: Silvia Bürgin, 0795837170. 19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche.

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

9.30 Eucharistiefeier.

21.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformieren Kirche in Sissach. Jeden Mittwoch 13.30 bis 16.00 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, Telefon: 0762613125.

Sonntag, 17. August 11.00 Eucharistiefeier. Dienstag, 19. August Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt: Telefon: 0619811125.

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

20.00 Bibliolog in der Kirche, mit Eva Schelker.

18.00 Eucharistiefeier.

Sonntag, 17. August

Donnerstag, 21. August

Gottesdienst mit Martin Flückiger

Mittwoch, 20. August

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit.

um 10.15 Uhr.

9.30 Eltern-Kind-Treff, bei trockenem Wetter an der Schulgasse 9 bei Familie Baglio, bei Regen im Unterrichtshüsli.

18.00 Eucharistiefeier.

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Dienstag, 19. August

19.00 Elternabend Erstkommunion, im Pfarreisaal.

19.10 Taizé Gebet in der Kirche.

Jeden Donnerstag

Donnerstag, 21. August

9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: Telefon: 0762613125.

14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli mit Sozialdiakonin Katja Maier. Danke für die Kollekten:

Ökumenische Gottesdienste

Für die Kirchgemeinde Bellinzona aus dem APH 60 Franken und GD 13.7. 321

Stärnschnuppe

eingeladen!

Sonntag, 17. August, 10 Uhr, Schulbegrüssungs-Gottesdienst in der Badi Buus. Bei schlechtem Wetter in der Kirche Buus.

Sonntag, 17. August

10.00 Gottesdienst in der MZH in Hemmiken, anschliessend Kirchenkaffee. Pfarrer Reinhard Frische.

Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 21. August 10.00 Pater Jacek Kubica. www.ref-ormalingen-hemmiken.ch

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 17. August 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti Yvonne Yiu, Orgel.

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 17. August 10.00 Schulbegrüssungs-Gottesdienst mit Segenskreisen in der Badi Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann, den Stärnschnuppe-

Amtswochen 18. August bis 7. September, Pfr. Rainer Grabowski. www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 14. August

dünkelhafter Mensch

nadelartige Werkzeuge

Herausgeber von Büchern

Tennispokal (2 W.)

Bauernbetrieb

Ruhestörung, Lärm

Wortteil: Hun5 dertstel

niederträchtig isländ. Prosaerzählung des MA

Grafikdatei Zupfinstrumente

veni, vidi, ... Westeuropäer Mz.

1 Gegenwart (Fall)

südafrik. MetallAirline klammer

zerlegen, segmen4 tieren

Laubbaum (Fraxinus)

Film von Fassbinder †

naiv, arglos

Beckeninstrumente

ital.: Bart

3

USAutomarke

Frauenkosename

belg. Kur- und Heilbad

gebunden, verbandelt

Orchesterleiter

nord. Herdentier schott. Volkstanz

lat.: Tochter Rollstuhlsportler (Heinz)

Fabelname für den Fuchs

Abk.: Berufsvorsorgegesetz

elektr. Schaltanlage

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anstössige Witze

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6 5 3 4 4 5 2 6 9 8 6 6 9 3 1 5 2 3 9 5 8 4 2 © raetsel.ch

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engl.: eins

Mittwoch, 20. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen. Probe Projektchor im Gemeindesaal Häfelfingen Unter der Leitung von Claudia Waldmeier und Renate Buser. Freitag, 22. August, 19.30 bis 21.30 Uhr. Weitere Infos inklusive Probeplan siehe Homepage. Sonntag, 24. August 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmanden und Konfirmandinnen von Läufelfingen und Rümlingen. Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für dasObdachlosenhaus in Basel. Im Anschl uss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Mittwoch, 27. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen.

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

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verschiearab. dener Fürsten Meinung

Tanztheatergebäude kleiner Bergwerkswagen

10.30 Dietisberg: Kirchgemeindetreffen mit Feldgottesdienst auf dem Dietisberg. Gottesdienstleitung: Pfarrer Markus Enz. Kollekte für die Bibelgesellschaft.

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ Staat in Afrika

15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich

Sonntag, 17. August

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach.

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Rund um meine Kirche

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

9.15 Ökumenische Morgenfeier.

Donnerstag, 14. August 2025

Auflösung der letzten Woche

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N X L I N O L E U M T H E M E T G H A N A E R L A S B U K P I A U N R E I F E T A L I S T O L L E N A S K E S E M L N I L L I N F E K T V A L A S C I A L U D O L I E B C A S T A G N A C C I O H E R M E S O H N E L I B D E C O D E R LÖSUNG L U N E 29/2025: I S O E T A G A S S I L R E I N GIMPEL P O L E N T A

Warmes TomatenKäse-Sandwich Für 4 Personen Zutaten: 8 Scheiben Tessinerbrot 4 EL Pesto alla Genovese 2 Tomaten, z.B. Ramati, in Scheiben geschnitten 150 g Appenzeller, kräftig-würzig, in Scheiben geschnitten ½ Bund Basilikum, Blätter abgezupft 40 g Butter Zubereitung: 1. Brotscheiben einseitig mit Pesto bestreichen. Die Hälfte mit Tomaten, Käse und Basilikum belegen. Restliche Brotscheiben mit der bestrichenen Seite nach unten darauflegen. 2. Butter in einer grossen Bratpfanne erhitzen. Die Sandwiches bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 4 Minuten goldbraun braten, bis der Käse geschmolzen ist. Zubereitungszeit: 20 Minuten Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Donnerstag, 14. August 2025

Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden.

Feierabendticket

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Parkieren auf öffentlichen Strassen

Styropor-Sammlung

Die Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge primär auf dem eigenen oder auf privatem Areal zu parkieren.

Samstag, 16. August 2025, 9.00 bis 12.00 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden

Wichtige Informationen

Wird auf einer öffentlichen Strasse parkiert, ist folgendes zu beachten: – Grundsätzlich darf nicht parkiert werden in einem Halteverbot, auf Hauptstrassen, auf Radstreifen, auf Trottoirs sowie vor Zufahrten zu fremden Gebäuden oder Grundstücken. – In Begegnungszonen gilt ein Parkverbot ausserhalb der markierten Felder. – An unübersichtlichen Stellen, namentlich im Bereich von Kurven und Kuppen ist das Parkieren untersagt. – Die Durchfahrtsbreite von 3 Meter ist immer zu gewähren (Durchfahrt für Rettungskräfte, Feuerwehr, LKW’s, etc.). – Auf Strassenverzweigungen sowie vor und nach Strassenverzweigungen darf nicht näher als 5 Meter von der Querfahrbahn geparkt werden. – Weitere Verkehrsregeln: Verkehrsregelnverordnung Bund (VRV, 741.11) Im Weiteren gilt, dass in der Gemeinde wohnhafte Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer mit Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen, die keine Parkiermöglichkeit auf privatem Areal haben, eine Bewilligung für das nächtliche Dauerparkieren (Laternenparking) auf öffentlichem Grund bei der Bauabteilung Gelterkinden beantragen können. Die Bewilligungsgebühr beträgt CHF 50.00 pro Monat und Fahrzeug. Im Weiteren gilt bei den öffentlichen Parkplätzen wie z. B. Festplatz, Schulen, Mehrzweckhalle, Einstellhalle Gemeinde, etc. die Parkuhr zu bedienen.

(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum)

Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen, usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.00 pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zu den kommunalen Wahlen vom 30. November 2025

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Tag der offenen Tür im Lindenhof – Neue schulergänzende Tagesstrukturen stellen sich vor Am Samstag, 30. August 2025, öffnet die neu eingerichtete schulergänzende Tagesstruktur im Lindenhof ihre Türen für alle Interessierten. Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr sind Eltern, Kinder und alle Neugierigen herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Vor Ort, an der Poststrasse 1, können Besucherinnen und Besucher die neuen Räume besichtigen, das pädagogische Team persönlich kennenlernen und sich umfassend über das Betreuungsangebot informieren. Die schulergänzenden Tagesstrukturen bieten Kindern einen verlässlichen und anregenden Rahmen ausserhalb der Unterrichtszeiten – mit Raum für Spiel, Erholung, soziales Miteinander und gezielte Förderung. Ein kleiner Apéro sorgt für das leibliche Wohl, und das Team freut sich auf Gespräche und Austausch mit Eltern und Interessierten. Ein Besuch lohnt sich – wir freuen uns auf Sie!

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Amtliche Pilzkontrolle 2025 Wer gerne Pilze isst, sollte ruhig einmal selbst welche suchen gehen. Neben dem Aufenthalt in der Natur weiss man bei selbstgesammelten Pilzen genau, wie frisch sie sind, wenn sie im Kochtopf oder in der Pfanne landen. Ob Parasol, Stockschwämmchen oder Steinpilze – aus unseren heimischen Pilzen lassen sich köstliche Mahlzeiten zubereiten. August bis Mitte Oktober hat es die meisten Pilze auch giftige Arten – eben eine sehr grosse Vielfalt. Dann heisst es Obacht geben auf die giftigen Doppelgänger der beliebtesten Speisepilze. Wer sicher gehen will, lässt sein Sammelgut vor dem Verzehr kontrollieren. Amtliche Pilzkontrolle 2025 im Jundt-Huus, Gelterkinden für die Gemeinden: Anwil, Buus, Gelterkinden, Hemmiken, Kilchberg, Maisprach, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Rünenberg, Tecknau, Wenslingen, Zeglingen. Öffnungszeiten während der Pilzsaison vom 16. August 2025 bis 2. November 2025: Jeweils am Samstag und Sonntag von 16.00 bis 18.00 Uhr. Ausserhalb der Pilzsaison nach telefonischer Anmeldung: 079 262 85 05 Severin Müller oder 076 412 08 11 Catherine Müller Für Fragen rund um Pilze beispielsweise: Kulinarisches, Vorträge, Exkursionen, Kurse, Bildmaterial oder Literatur, schicken Sie doch einfach eine E-Mail an Severin Müller: severin.mueller@hotmail.com oder an Catherine Müller: catherinemueller@expertenteam.ch.

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Ersatzwahl für einen Sitz im Schulrat Primarstufe für den Rest der Amtsperiode vom 1. August 2024 bis 31. Juli 2028

90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun. Unsere Öffnungszeiten während der Freibad-Saison: Freibad: Montag–Sonntag: * 08.00–20.00 Uhr Sauna: Montag–Sonntag: 09.00–20.00 Uhr * Frühschwimmen: Dienstag und Freitag ab 6.00 Uhr. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt. Während der Sommersaison hat sowohl das Hallenbad als auch das Freibad geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Michaela Waltz hat ihren Rücktritt aus dem Schulrat Primarstufe per 31. Dezember 2025 bekanntgegeben. Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl des neu zu besetzenden Sitzes im Schulrat Primarstufe für den Rest der laufenden Amtsperiode auf den 30. November 2025 festgelegt. Nachwahltermin: Sollte die Stille Wahl nicht zustande kommen und erreicht bei der Urnenwahl vom 30. November 2025 nicht mindestens eine Kandidatin oder ein Kandidat das Absolute Mehr, findet am 25. Januar 2026 eine Nachwahl statt. Die Eingabefrist für eine allfällige Nachwahl ist der 8. Dezember 2025, 12.00 Uhr (acht Tage nach der Urnenwahl). Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar. Ausgenommen davon sind Lehrpersonen die in der betroffenen Schule unterrichten (§ 79 Abs. 4 Bildungsgesetz SGS 640). Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Möglichkeit der Stillen Wahl Für die Wahl ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind bis zum 29. September 2025, 12 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen (62 Tage vor dem Wahltermin).

Konzert der Schülerbands der Musikschule und der All-Star-Band Es spielen Beat The Beat, The Fires, The 5cs, The Mangolds, King Boys, The Sib, Flat Tyres, The All Star Funky Band u. v. m Eintritt frei – Kollekte Freitag, 29.08.2025, 19 bis ca. 21.30 Uhr Marabu Gelterkinden

Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) sind auf der Website des Kantons BaselLandschaft herunterzuladen: www.bl.ch > Wahlvorbereitungen - Baselland Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11) Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Musikopenair Rainärock Freitag, 15. August 2025, 18.00 bis 24.00 Uhr und Samstag, 16. August 2025, 16.00 bis 03.00 Uhr Beim Rainenhüsli an der Gemeindegrenze Gelterkinden/ Rickenbach Das Openair wurde bewilligt bis 24.00 Uhr und am Samstag mit Freinacht bis 3.00 Uhr. Kontaktperson: Marc Wüthrich, 079 334 50 62

Marabukonzerte und Radiobus 2025 Es spielen: 13 Uhr: Gitarrenensemble 14 Uhr: Saxofonquartett 15 Uhr: Vorstufenorchester 16 Uhr: Brass for Fun, Brass Power, Brassensemble Greenhorns 17 Uhr: Schlagzeug Duo-Solo 19 Uhr: Perkussions- und Schlagzeugensembles. Begleitet wird der Tag ab 11 Uhr mit dem Radiobus des VMS/Kinderdorfes Pestalozzi und der 6. Klasse Kreisschule Oltingen-Wenslingen. Eintritt frei – Kollekte Samstag, 30.08.2025, 13 bis ca. 20 Uhr Marabu Gelterkinden

Senioren gemeinsam unterwegs Kirchgemeinde Seniorenferien 2025 in Schaffhausen

Von Sonntag, 7. bis Samstag, 13. September, sind Sie herzlich zu den Seniorenferien der reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau eingeladen. In diesem Jahr führt die Reise in die Stadt Schaffhausen, wo eine abwechslungsreiche Woche zu erleben ist. Unser Zuhause auf Zeit ist das Hotel Promenade – ruhig gelegen mit einer grünen Parkanlage. Die gemütlichen Zimmer sind alle mit dem Lift erreichbar und verfügen über Dusche/WC. Neben geselligem Beisammensein, freier Zeit

und inspirierenden Andachten werden abwechslungsreiche Ausflüge unternommen. Daneben bleibt auch freie Zeit für Gespräche, zum Kaffeetrinken, zum Spielen und zum Erholen. Die Hin- und Rückfahrt erfolgt bequem und direkt ab Gelterkinden mit Kleinbussen. Im Angebot inbegriffen sind: sechs Übernachtungen mit Halbpension, Mittagessen am An- und Abreisetag sowie an drei Ausflugstagen. Niemand soll aus finanziellen Grünen auf eine Teilnahme verzichten müssen. Die Kirche stellt Unter-

stützungsbeiträge bereit. Wenden Sie sich bei Bedarf vertrauensvoll an Eric Hub (061 981 14 24 oder eric.hub@ bluewin.ch). Anmeldungen per Post an: Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau, Kirchrain 10, 4460 Gelterkinden oder per E-Mail an: sekretariat.refk@bluewin.ch. Die Kirchgemeinde freut sich auf eine erlebnisreiche Woche mit Ihnen in Schaffhausen! Reformierte Kirchgemeinde GelterkindenRickenbach-Tecknau

Gemeinschaft erleben in Schaffhausen.

Foto: zVg


Region Waldenburg

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Töff-Gottesdienst auf dem Hofgut Spittel statt.

Veranstaltungen

Mitteilungen

Ab 9.30 Uhr Kaffee und Zopf. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling.

Seniorennachmittag Mittwoch, 20. August, 14 Uhr, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Fotograf Guido Schärli zeigt Naturfotografien. Herzlich willkommen!

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal

11.30 Uhr gemeinsame Ausfahrt. Anschliessendes Mittagessen. Musikalische Unterhaltung mit der Live-Band «Simply Blues Gang».

Mitteilungen Amtswoche 21. Juli bis 31. August Pfarrer Torsten Amling, Tel. 0623901152. www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda Sonntag, 17. August 10.30 Feldgottesdient in Bärenwil mit Pfarrer Torsten Amling. Mit dabei eine Abordnung der Musikgemeinschaft. Anschliessendes Mittagessen.

Anlässe Offenes Abendsingen Dienstag, 19. August, 19 Uhr, in der Kirche Waldenburg, musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus. Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 21. August, 9 bis 11Uhr, in der Pfarrscheune in Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, Tel. 0619610155. Vokalensemble

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch

Zeichen der Verbundenheit Sonntag, 24. August, Reformierte Kirche Pratteln, festliche Gottesdienstfeier mit musikalischen Klängen aus Charkiw. Die Reformierte Kirche in Baselland setzt damit ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in und aus der Ukraine. Die neue Kirchenratspräsidentin der Reformierten Kirche Baselland, Pfarrerin Regine Kokontis, überbringt das Grusswort.

und fange bei mir an! Gott, lass Frieden überall auf Erden kommen und fange bei mir an! Gott, bring deine Liebe und Wahrheit zu allen Menschen

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

und fange bei mir an!

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

im Namen aller Institutionen, welche eine Spende empfangen haben.

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Sonntag, 17. August

Donnerstag, 4. September, um 9.30 Uhr in der Kirche Hölstein. Kindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit Ihrer Betreuungsperson. Jungschar-Waldgottesdienst

10.00 Gottesdienst

Sonntag, 7. September, 11 Uhr beim Schützenhaus Bennwil. Herzliche Einladung zum abwechslungsreichen Gottesdienst für die ganze Familie!

9.30 Sprachcafé in der Arche

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9 bis 11 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Freitag, 17 bis 19 Uhr, Samstag von 9 bis 12 Uhr. (Sommerferien geschlossen).

Samstag, 16. August

Zum 10. Mal findet unser traditioneller

Freitag, 22. August. Die Rundwanderung ist ideal bei heissem Sommerwetter. Wir reisen mit dem ÖV. Nach dem Aufstieg dem Chastelbach entlang genehmigen wir uns einen Kaffee und ein Gipfeli im Restaurant Kaltbrunnental. Der Rückweg durch das malerische Chaltbrunnental führt uns zum geschichtsträchtigen Chessiloch, wo wir uns ohne Zeitdruck einen Zmittag bräteln können. Wanderzeit: 2,5 Stunden, Höhendifferenz je 230m. Alle Wanderinformationen finden Sie auf unserer Homepage. Anmeldung bei Karin Jauslin: jauslinkarin@gmail.com

Agenda

Für Kinder und Jugendliche Freitag, 15. August

9.00 bis 12.00 MBG Hölstein zu Besuch in der Villa Kunterbunt (Donner Karlsson und Blom). Für alle Kinder im Primarschulalter, Treffpunkt beim Kindergarten Neumatt, Langenbaumweg 2, Kontakt: Linda Frey, 0774256889 oder Fabian Frey, Telefon: 0774956033. Das Leiterteam freut sich auf alle teilnehmenden Kinder! Donnerstag, 21. August 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbel, Kontakt: Nadja Urben, Tel. 0765885535.

Gott, erwecke deine Kirche Gott, baue deine Gemeinde

Sonntag, 17. August

lespresso Öffnungszeiten

Sonntag, 7. September, ab 9.30 Uhr, Hofgut Spittel, Langenbruck.

und fange bei mir an!

Fiire mit de Chliine

10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfarrer Raphael Hadorn.

Wir freuen uns sehr. Ludwig Hesse wird den Gottesdienst mit dem Chor und mit Ihnen feiern. Herzliche Einladung.

11. bis 31. August: Pfarrer Raphael Hadorn, Tel. 0775207660.

Freitag, 15. August

www.ref-behoela.ch

11.30 Beten für den Frieden 12.15 Mittagessen Anmeldung bis Donnerstag, 18.00 Uhr

Kirchenchor Hornussen Kollekte: Ärzte ohne Grenzen Montag, 18. August 10.30 Ökum. Gottesdienst im Gritt Mittwoch, 20. August

Zweitägige Kirchgemeindewanderung über die Gemmi

18.00 Probe Singwälle

Freitag/Samstag, 12./13. September. Wir überqueren gemeinsam die Alpen. Unsere Route führt uns von Kandersteg BE nach Leukerbad VS. Unterwegs geniessen wir die wunderbare Landschaft, beobachten (hoffentlich) Steinadler, Bartgeier und Steinböcke und hören ermutigende Inputs von Pfarrer Raphael Hadorn.

19.00 KGR-Sitzung

Übernachten werden wir im Berghotel Schwarenbach. Für die An- und Rückreise nutzen wir den ÖV. Alle Informationen zur Wanderung und der Anmeldung (bis 15. August) finden Sie auf unserer Website.

Donnerstag, 21. August Freitag, 22. August 11.30 Beten für den Frieden 18.00 Ein Glauben – viele Sprachen

Mitteilungen Herzlich willkommen Der Kirchenchor aus Hornussen im Fricktal macht einen Ausflug auf die Wasserfallen. Da kam ihnen die Idee am Sonntag, den 17. August bei uns im Gottesdienst zu

Gebet eines chinesischen Christen Wir danken Ihnen herzlich

Von Januar bis Ende Juni konnten diverse Beträge im Wert von rund 4640 Franken weitergeleitet werden. Bücher und Spieltisch Beim Eingang der Kirche auf dem Tisch sind immer wieder Hefte, Bücher und Spiele, die Kinder aber auch Erwachsene gerne mitnehmen können. Wir haben den Tisch vergrössert und noch weiter gefüllt. Kommen Sie vorbei und «schneuggen» Sie ein wenig. Vielleicht entdecken Sie dort ein interessantes Thema oder Spiel, dass Freude bereitet. Nehmen Sie mit was Sie gerne lesen, oder spielen möchten und geben Sie das Buch oder Spiel weiter. Schön, wenn es Spass macht. Die Singwälle singt am 7. September, 17 Uhr im Gottesdienst. Proben sind jeweils am Mittwoch von 18 bis 19.30 Uhr in der Kirche. 20. August, 27. August und 3. September. Leitung hat Gabriela Freiburghaus, wir freuen uns auf Deine Anmeldung bei Sabine Brantschen. Schön singst du mit. Ein Glaube – Viele Sprachen Am Pfingstsonntag traf sich mit dem Pfarreirat eine Gruppe Menschen die nicht Deutsch als Muttersprache sprechen. Allen gemein ist der Glaube. Das Verbindende wollen wir am 19. Oktober feiern. Zur Vorbereitung trifft sich die Gruppe. Spannend und bereichernd.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 17. August 10.30 Dietisberg, überregionaler Gottesdienst, Pfr. M. Enz, Musikverein Buckten.

Spätsommerfest mit den Revatos

Im Einsatz für die Natur

pr. «Music across the Border» – Die sechsköpfige Baselbieter Band überwindet seit ihrer Gründung im Jahr 2007 musikalisch tatsächlich immer wieder Grenzen. Dabei entsteht ein bunter und äusserst tanzbarer Mix aus Coverversionen von Rock über Pop, Country, Tex-Mex bis hin zu Latin. Populäre Hits wechseln mit eher unbe-

Am Freitag, 8. August, fand bereits zum 14. Mal der Neophytentag statt. Invasive Neophyten nennt man die durch die Globalisierung eingeschleppten Pflanzenarten, die aufgrund ihrer starken Verbreitungsfähigkeit hierzulande Probleme verursachen, indem einheimische Arten verdrängt werden. Als besonders problematisch erweist sich das Einjährige Berufkraut, welches sich in den letzten Jahren massiv ausbreiten konnte. Da durch das Abmähen und Abreissen diese Art sogar mehrjährig wird, muss sie unbedingt mit den Wurzeln ausgerissen werden. Um etwas gegen diese unerwünschte Entwicklung zu tun, trafen sich rund 20 Mitglieder des Vereins «natur wb-tal» und einige Behördenmitglieder im Werkhof Waldenburg zu einem gemeinsamen Pflegeeinsatz. Gearbeitet wurde an vier Standor-

kannteren Songs, neu aufgelegte Versionen aus den 70ern treffen auf aktuelle Songs – immer wieder mit hochstehenden, vielstimmigen Gesangsarrangements. Als Special Guest wird Nadine Rudin die fünf Musiker und ihre Sängerin unterstützen. Also Stühle zur Seite schieben: Let’s dance! Ein Mini-Openair mitten

Revatos zu Gast im Pfarrgarten in Waldenburg.

12

singen. Diese Idee haben wir mit grosser Dankbarkeit angenommen. Es ist ein Geschenk. Dankeschön.

Gebet im August

Agenda

BLü13 Teenie-Club.

Töff-Gottesdienst

Kirchgemeindewanderung «Romantisches Kaltbrunnental»

Donnerstag, 14. August 2025

Amtswoche

Mittwoch, 3. September, 9 bis 11 Uhr, Hofmattschulhaus in Tenniken. Ort für Begegnungen und Kraftquelle für alle, die Ähnliches erlebt haben – ohne Anmeldung.

An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Christoffel Blindenmission.

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im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr.

Trauercafé

Proben am Dienstag, 20 bis 21.30 Uhr im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, Tel. 0765466219, freiburghausgabriela@gmail.com.

www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

ObZ

im Stedtli – zum Träumen, Geniessen, Zuhören und Tanzen. Dazu gibt’s feine Biowürste vom Grill (samt fleischlosen Alternativen) und allerhand Tranksame. Freitag, 22. August 2025 um 20.13 Uhr im Pfarrgarten Waldenburg Türöffnung 19.30 Uhr Statt Eintritt: Austritt

Foto: zVg

ten, nämlich in Waldenburg an der Mosermattstrasse, wo sich der Japanische Staudenknöterich auf einer brachen Parzelle angesiedelt hat und im «Richtacher», wo das Berufkraut in Schach gehalten werden muss. Weiter arbeitete eine Gruppe am Dielenberg in Oberdorf, wo eine Rebparzelle ebenfalls stark vom Berufkraut und der Kanadischen Goldrute durchsetzt war. In Langenbruck widmete sich eine Gruppe dem Drüsigen Springkraut. Nach dem gut zweieinhalb stündigen Einsatz zugunsten unserer Natur wurden die Teilnehmenden mit einem feinen Imbiss bei gemütlichem Beisammensein belohnt. Im Laufe des Abends wurde die körperliche Müdigkeit durch das schöne Gefühl abgelöst, etwas Sinnvolles für die Natur getan zu haben. Thomas Amiet

Bekämpfung des Einjährigen Berufkrautes und der Kanadischen Goldrute in Oberdorf am Dielenberg. Foto: zVg


Region Waldenburg Hölstein

Langenbruck

Einladung zum Infoabend der Feuerwehr Frenke vom 18. August 2025, MZH Niederdorf Die Trägergemeinden Hölstein, Niederdorf, Lampenberg und Bennwil sind seit einiger Zeit mit dem Feuerwehrkommando der Feuerwehr Frenke am Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke». In den folgenden Monaten wird jede Trägergemeinde an einer Einwohnergemeindeversammlung einen Beschluss dazu fassen. Gerne stellen wir Ihnen als Vorbereitung dazu an diesem Infoabend das Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke» gemeinsam vor. Die Veranstaltung findet in der Mehrzweckhalle in Niederdorf statt. • Begrüssung • Resümee Entwicklungen, Herausforderungen unserer Feuerwehr Frenke • Abklärungen und Fazit der Projektgruppen • Vorstellung Projekt Zukunft Feuerwehr Frenke • weiteres Vorgehen • Fragerunde Wir freuen uns über das Interesse und einen engagierten Dialog mit Ihnen. Die Gemeinden Hölstein, Niederdorf, Lampenberg, Bennwil

Verschiebung Kehrichtabfuhr Die Kehrichtabfuhr vom Freitag, 15. August 2025 findet aufgrund von Maria Himmelfahrt bereits am Donnerstag, 14. August 2025 statt. Das Entsorgungsunternehmen bittet Sie den Abfall entsprechend einen Tag früher bereitzustellen.

Ausblick Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet am 22. September 2025, um 19.30 Uhr, in der Turnhalle Rübmatt statt. Gemeindeversammlungstermine 2026 Der Gemeinderat hat die Termine für die Gemeindeversammlungen 2026 festgelegt. Die Versammlungen finden an folgenden Daten statt: • Montag, 23. März 2026 • Montag, 15. Juni 2026 • Montag, 21. September 2026 • Montag, 23. November 2026 Die Termine sind auch wie gewohnt auf der Gemeindewebseite publiziert. Bachputzete Am 23. August, werden wieder die Frenke und kleinere Dorfbäche in Hölstein von Unrat gesäubert. Der Feuerwehrverein, die Fischweidpächtervereinigung, die Bürgergemeinde und die Umweltkommission laden ein, dabei zu sein und zu helfen, unsere Gewässer lebenswert zu halten. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Kirchenparkplatz. Gearbeitet wird bis 12.30 Uhr. Anschliessend wird ein Mittagessen offeriert. Ausrüstung: gutes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und, wenn vorhanden, Stiefel. Die Organisatoren freuen sich auf viele Helferinnen und Helfer von klein bis gross! Guten Start ins neue Schuljahr! Der Gemeinderat und die Verwaltung wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Lehrpersonen einen erfolgreichen, fröhlichen und gesunden Start ins neue Schuljahr – und ganz besonders viel Freude im frisch aufgestockten und renovierten Schulhaus Holde 2! Möge der neue Lernort mit seinen hellen Räumen und modernen Einrichtungen Inspiration, Neugier und Gemeinschaft fördern. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zur Renovierung beigetragen haben. Wie bereits kommuniziert, lädt der Gemeinderat die Bevölkerung zu einem Tag des offenen Schulhauses Holde am Samstag, 18. Oktober 2025, von 10 Uhr bis 12 Uhr ein.

Stille Wahl Kindergarten- und Primarschulrat Langenbruck Für die Ersatzwahl in den Kindergartenund Primarschulrat wurden der Gemeinde ein Vorschlag zur stillen Wahl eingereicht. Folgende Person hat sich mittels stiller Wahl und den erforderlichen Unterschriften fristgerecht für das Amt zur Verfügung gestellt: • Alexandra Oesch, Hauptstrasse 13, 4438 Langenbruck Nach der Prüfung der Unterschriften und der Rechtsgültigkeit und da sich gleich viele Kandidaten stellen wie Anzahl Sitze zu vergeben sind, ist die Wahl rechtmässig zu Stande gekommen. Allfällige Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts oder wegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrunds, spätestens jedoch am dritten Tag nach Veröffentlichung im ObZ-Anzeiger dem Regierungsrat einzureichen. Nach Ablauf der Beschwerdefrist werden die Ergebnisse erwahrt und die Urnenwahl wird widerrufen. Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung abgesagt Die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung vom 8. September 2025 wird mangels Traktanden abgesagt. Räumliches Leitbild – Mitwirkungsveranstaltung Das Ersatzdatum für die Mitwirkungsveranstaltung steht fest. Diese findet am Dienstag, 19. August 2025, 19.30 bis 22 Uhr in der Turnhalle statt. • Wie soll sich Langenbruck in den nächsten Jahren entwickeln? • Welche Qualitäten sollen gestärkt, welche Herausforderungen gemeinsam angegangen werden? Machen Sie mit, bringen Sie Ihre Ideen ein und gestalten Sie die Zukunft unseres Dorfes aktiv mit! Anmeldung per EMail unter gemeinde@langenbruck.ch oder telefonisch unter 062 390 11 37.

Was läuft in Langenbruck Samstag, 16. August • Oldtimer-Treff, Verein Altes Blech, Schulhausplatz, Turnhalle, 10 bis 22 Uhr • Dorfflohmarkt, Postplatz – Cheesi – Ausserdorf, 10 bis 16 Uhr Sonntag, 17. August • Oldtimer-Treff, Verein Altes Blech, Schulhausplatz, Turnhalle, 10 bis 17 Uhr • Bärenwiler Gottesdienst, Ref. Kirche, Bärenwil, 10.30 Uhr Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

ObZ

Donnerstag, 14. August 2025

13

Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

Oberdorf Neujahrsapéro 2026 Wie in den vergangenen Jahren möchte der Gemeinderat Einwohnerinnen und Einwohner für ihre ausserordentlichen Leistungen oder ihr langjähriges Engagement in den Bereichen Sport, Kultur und Wirtschaft mit einem Preis würdigen. Mit einem Förderpreis sollen auch junge Erwachsene ausgezeichnet werden, die in einem Bereich über ein grosses Talent verfügen. Zudem bittet der Gemeinderat um Hinweise auf altes Film- oder Fotomaterial.

Niederdorf Gemeindeverwaltung – neue Öffnungszeiten ab Montag, 18. August 2025 Durch einen krankheitsbedingten Teilausfall auf der Verwaltung und der damit verbundenen reduzierten Besetzung gelten ab Montag, 18. August 2025 folgende neue Öffnungszeiten: Öffnungszeiten Telefonzentrale: Montag, 9.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr; Dienstag und Donnerstag geschlossen; Mittwoch, 9.30 bis 11.30 Uhr; Freitag, 9.30 bis 13.30 Uhr (durchgehend). Öffnungszeiten Schalter: Montag, 15 bis 18 Uhr; Mittwoch, 10 bis 11.30 Uhr, Freitag, 10 bis 13.30 Uhr (durchgehend). Ihre Anliegen oder Fragen können Sie jederzeit per E-Mail an gemeinde@niederdorf.ch senden. Termine können weiterhin nach Vereinbarung auch ausserhalb der Öffnungszeiten über die vorgenannte E-Mail-Adresse vereinbart werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Feuerwehr Frenke – Einladung zum Infoabend vom Montag, 18. August Die Trägergemeinden Hölstein, Niederdorf, Lampenberg und Bennwil sind seit einiger Zeit mit dem Feuerwehrkommando der Feuerwehr Frenke am Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke». In den folgenden Monaten wird jede Trägergemeinde an einer Einwohnergemeindeversammlung einen Beschluss dazu fassen. Gerne stellen wir Ihnen als Vorbereitung dazu an diesem Info-Abend vom Montag, 18. August 2025, 19 Uhr, MZH Niederdorf das Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke» gemeinsam vor. Begrüssung, Resümee Entwicklungen, Herausforderungen unserer Feuerwehr Frenke, Abklärungen und Fazit der Projektgruppen, Vorstellung Projekt Zukunft Feuerwehr Frenke, weiteres Vorgehen, Fragerunde. Wir freuen uns über das Interesse und einen engagierten Dialog mit Ihnen. Die Gemeinden Hölstein, Niederdorf, Lampenberg, Bennwil

Häckseldienst vom 26./27. August Der nächste Häckseldienst findet am 26. / 27. August statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens am Montag, 25. August, 17.00 Uhr entgegen. Wir bedanken uns für eine fristgerechte Anmeldung.

Für Kuh Nr. 17 kann nun geboten werden ... viele Zuschauer an der interessanten Nutzviehauktion. Fotos: U. Roth

Ein wichtiger und beliebter Anlass

Langenbruck 40. Nutzviehauktion in Langenbruck Ursula Roth

Dario, Vino Berna, Anuschka …, insgesamt 50 Tiere, die an der 40. Zuchtvieauktion in Langenbruck zum Verkauf angeboten wurden. Auktionator Andreas Aebi aus Alchenstorf führte die Auktion durch. Im Dorf Langenbruck standen die Kühe am 6. August in Reih und Glied entlang der Strasse im hinteren Dorfteil. Sie wurden laufend gebürstet und geputzt, bis man sich fast spiegeln konnte im Kuhfell. Die Besitzer wollten ja einen möglichst guten Preis für ihr Tier bekommen. Mit einem Konzert der Alphorngruppe Schlossruef aus Oensingen wurde der Anlass eröffnet. Thomas Portmann, Präsident des Bergbauernverein Langenbruck begrüsste die Besucher. Insbesondere Hector Herzig, Gemeindepräsident Langenbruck. Dr. Christoph Böbner, Leiter des Ebenrain Zentrum in Sissach. Sowie die beiden Initiatoren der Nutzviehauktion Roland Baumgartner und Alois Wyss. Dann kam Auktionsrufer Andreas Aebi aufs Podest und die erste Kuh, respektive das erste Kalb wurde in den Ring geführt. Das Bieten konnte beginnen. Erlebnis Nutzviehauktion Vor Jahren war der Anlass eine rein geschäftliche Angelegenheit. Heute ist der Tag ein Magnet für Zuschauer und Freunde der Landwirtschaft. So die Aussage von Präsident Thomas Portmann. So kam auch der pensionierte Bauer aus Obwalden um Kollegen zu treffen und einen gemütlichen Tag mit gleichgesinnten zu erleben. Für Familie Hunziker aus Hemmiken mit ihren zwei Töchtern war

es ein doppelt erfolgreicher Tag. Sie hatten drei Kühe verkauft und die beiden Mädchen hatten den Plausch mit ihren Chälbli am Wettbewerb. Der Glockenriemenfabrikant Peter Hufschmid der schon das 32-mal mit seinem Stand in Langenbruck dabei war, erzählte, dass früher mindestens 180 Kühe in die Auktion kamen. Der höchste Preis, der in diesem Jahr für eine Kuh erzielt wurde, waren 4650 Franken, der niedrigste Preis 800 Franken für ein Kälbchen. Der Kuhbestand hatte sehr unter der Blauzungenkrankheit gelitten. Dank dem rigorosen Impfen hat man die Krankheit im Griff. So Portmann. Fröhlicher Chälbli-Wettbewerb und ein bunter Abend Aus Anlass des Jubiläums wurde für den Nachmittag ein unterhaltsamer Chälbli Wettbewerb angesagt. Zwölf Bauernkinder von ca. drei- bis elfjährig durften ein Kälbchen von ihrem Hof schmücken und selber präsentieren. Viele hatten Blumenkränze umgebunden, ein Kälbchen kam als Cowboy und auch die Kinder hatten sich entsprechend geschmückt. Es war ein lustiges Treiben im Ring. Die Kälbchen hatten manchmal eher die Kinder im Griff als umgekehrt. Es waren immer helfende Hände in der Nähe. Die amtierende Schwingerkönigin Isabel Egli und Thomas Portmann fungierten als Jury. Die Gewinnerin des Wettbewerbs war die vierjährige Lilian Bader aus Eptingen mit ihrem Kälbchen Aurelia, vier Monate alt. Mit einem Grillabend und dem Auftritt von Komiker Hubi Schnider wurde das Jubiläum gebührend weiter gefeiert.

Leserfoto

Wenn der Tag sich neigt

Diegten im sanften Abendlicht.

Foto: Andreas Thomet, Diegten

Die amtierende Schwingerkönigin Isabele Egli, hat entschieden, Siegerin des Chälbliwettbewerbs ist Lilian Bader (vier Jahre alt) aus Eptingen mit Chälbli Aurelia, vier Monate. Thomas Portmann, Präsident des Bergbauernverein Langenbruck gratuliert der Siegerin ebenfalls.


Diverses

ObZ Donnerstag, 14. August 2025

14

12.9 bis 14.9 - Gewerbeausstellung RegiOnal, Niederdorf

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