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Nr. 23 27. Jahrgang Donnerstag, 5. Juni 2025

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Geglückte Premiere

Das Top-8Fahren war das Highlight der Pferdesporttage Bad Bubendorf. Seite 5

Verregneter Maimarkt

Freiheit sah noch nie so gut aus Geschichte und Zukunft

Der Regen am Nachmittag verhinderte das sonst übliche Gedränge auf dem Markt.

Mit einem neuen Konzept soll das historische Gasthaus «Rössli» in Oberdorf wieder eröffnet werden. Seite 15

Seite 9

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Bester Weisswein kommt aus Maisprach

Begehrtes Label Der Kanton kürt Raphael Grafs Kerner zum Baselbieter Staatswein Ulrich Fluri

Es ist unter Kennern längst bekannt, dass die besten Baselbieter Weine in der obersten Liga mitspielen. Und das mit dem «Segen» von Fachleuten und Juroren aus der ganzen Schweiz. Mit der Möglichkeit der Winzer, ihre Weine im Qualitätswettbewerb zur Staatswein-Kür einzureichen, wird so den besten Tropfen ein Gütesiegel verliehen, das sogar amtlichen Charakter hat und den einheimischen Gewächsen zweifellos zu höherem Bekanntheitsgrad verhilft. Und selbstredend soll der Staatswein dann auch an offiziellen Anlässen des Kantons ausgeschenkt werden. So kam es also letzte Woche im Schloss Ebenrain in Sissach wiederum zum Finale um das begehrte Label «Staatswein». Die diesjährige neunte Auflage – zum fünften Mal gemeinsam mit Basel-Stadt – wurde aufgrund der veränderten Marktbedürfnisse bezüglich Kategorien etwas modifiziert. So wurden nun die 54 nach den Vorgaben von AOC Basel-Landschaft eingereichten Weine in den vier Kategorien «Leichte Weissweine ohne Holzausbau», «Kräftige und aromatische Weissweine oder Cuvées», «Reinsortige Pinot noirs» sowie «Reinsortige Rotweine oder Cuvées inkl. Pinot noir», bewertet. Unter der Federführung von Christoph Böbner, Leiter des Ebenrain-Zentrums und des Weinproduzentenverbands Region Basel/Solothurn wurde in verschiedenen Statements die Bedeutung des Kulturguts Wein hervorgehoben und das Schaffen der Winzer gewürdigt. Weinselige Prominenz Das Finale der Staatsweinkür mit Rangverkündigung und allem Drum und Dran war sodann nicht einfach das übliche

Das sind die vier Baselbieter Staatsweine.

Bewertungsszenario unter önologischen Gurus, sondern ein liebevoll organisierter Genuss-Event mit illustren Gästen. Klar, die Vor-Nomination der drei Besten pro Kategorie erfolgte bereits im April durch eine ausserkantonale professionelle Jury. Hauptdarsteller des feierlichen «Staatsaktes» im Schloss war indes ein hochkarätiges, bikantonales Degustations-Gremium, das im Gewölbekeller

Foto: U. Fluri

die ihnen vorgesetzten Weine nach persönlichem Gusto ohne Kommentar nach Rangpunkten zu bewerten hatte. Dabei liest sich die Namensliste dieser LaienJury wie ein «Who is Who». Angeführt von Regierungsrat Thomi Jourdan und seiner Basler Amtskollegin Stephanie Eymann haben die beiden Parlamentspräsidenten Peter Hartmann und Balz Herter, die Landschreiberinnen Elisa-

7. Juni

beth Heer und Barbara Schüpbach, Persönlichkeiten wie Tele-Basel-Mann Dani von Wattenwyl oder Münsterpfarrer Lukas Kundert in andächtigem Ritual die Gläser geschwenkt, den Wein mit kritischer Mine betrachtet, die Nase ins Glas getaucht und den edlen Saft mit kauenden Bewegungen im Mund verwirbelt. Fortsetzung auf Seite 2

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

2025

Kolumne

Die letzte Nun ist es geschehen. Ich bin zum ersten Mal mit dem Zug von Apples nach L’Isle gefahren. Was bedeutet nun «die letzte», werden Sie fragen? Die Bahnstrecke im Waadtland ist meine letzte Strecke der Schweizer Schmalspurbahnen, auf der ich noch nie gefahren bin. Dass es gerade diese sein würde, war Zufall – denn in Apples gabeln sich die Gleise. Wenn das Sitzenbleiben im Zug von Morges nach Bière nicht so bequem gewesen wäre, wäre ich dort umgestiegen und zuerst nach L’Isle gefahren. Dann wäre die letzte Strecke Apples-Bière gewesen. Meine letzte SBB-Linie war übrigens St. Maurice-St. Gingolph im Unterwallis, auch eine Gegend, wo man nicht so oft hinkommt … L’Isle ist ein hübscher, ruhiger, um nicht zu sagen verschlafener Ort, der vor allem eines besitzt: Ein grosses Schloss. Der Erbauer Charles de Chandieu holte sich den Architekten von Versailles, und diese Noblesse spürt man auch, wenn man im etwas trostlos wirkenden Park steht. Das Schloss wird teilweise als Gemeindeverwaltung, teilweise als Kindergarten genutzt, die Prunkräume mit angeblich besonderen Tapten sind jedoch nur an besonderen Besichtigungstagen zugänglich. Als ich da war, fand aber kein solcher statt, wobei mich sowieso die Bahnanlagen weitaus mehr interessierten. Doch noch ist keine Wiederholung angesagt, es gibt weitere Schienen, die erstmalig erkundet werden wollen. So fehlen mir einige Standseilbahnen, wie jene auf den Iltios im Toggenburg oder auf den Monte Brè, dann wären auch noch ein paar Tramlinien in Genf zu befahren. Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Lorenz Degen

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