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Nr. 17 27. Jahrgang Donnerstag, 24. April 2025

Startklar in den Frühling Frühlings-Check

49.–

Der Check umfasst die Kontrolle des Motorraums, Karosserie, Reifen, Bremsen, Beleuchtung, Unterbodens und Innenraums. Angebot gültig bis 30. Juni 2025.

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70

Baselbieter Konzerte

Geschäftsführerin Vreni Schäfer und Präsident Ernst Schäfer wurden verabschiedet. Seite 3

Hier sitzt es sich gut

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061 921 25 52

Kolumne

Beliebigkeiten

Willi Wenger

Verkaufswagen in Niederdorf, 1983.

Foto: Genossenschaft Migros Basel

Verkaufswagen von innen, so wie einst.

Liestal

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100-Jahre-Jubiläum Der «Merci Bus» stoppte in Bubendorf, Gelterkinden und Sissach

Gemeindepräsident Peter Buser. Fotos: W. Wenger

061 971 12 33

EĂƚƵƌƐƚĞŝŶƉĨůćƐƚĞƌƵŶŐ … wir beraten Sie gerne

100 Gemeinden und 100 Artikel Zum 100-Jahre-Jubiläum der Genossenschaft Migros kehrte vergangene Woche ein Stück Migros-Geschichte ins Oberbaselbiet zurück. Ein Migros-Verkaufswagen stoppte in Bubendorf, Gelterkinden und Sissach. Nostalgische Gefühle, im Speziellen bei der älteren Kundschaft, wurden wach. Diese, und natürlich auch viele «Jungspunde», nutzen die Gelegenheit, an allen Standorten Produkte zu kaufen, so wie dies bis anfangs dieses Jahrhunderts beim Detailhandelsriesen üblich war. Dass die Migros Feste feiern kann, dokumentierte sie vor Wochenfrist. Wie erwähnt auch in Sissach, wo im Anschluss an eine Pressekonferenz Hunderte von Kundinnen und Kunden den «Merci Bus» mit Baujahr 1986 betraten. Zu kaufen gab es aufgrund des Firmenjubiläums 100 Produkte. Kostenlos wurde der meistverkaufte Artikel in Sissach, der «Minipic», verteilt. Dazu offerierte die Migros Kaffee, Kuchen und Äpfel sowie Sirup für die Kleinen. Gemeindepräsident Peter Buser hielt in seiner Gratulationsadresse fest, dass die Migros mit dieser Aktion eine «ganz gelungene Idee» inszeniert habe. «Auch bei mir kommen nostalgische Gefühle auf. Ich erinnere mich noch gut an jene Zeit, als in Sissach der Migroswagen Halt machte.» Für Buser, der festhielt, dass die Migros seit 1934 im Bezirkshauptort präsent sei und es zudem für Sissach zentral sei, dass die Verkaufswagen einst bei der damalig heimischen Frech-Hoch AG, einem Karosseriebauer, gefertigt wurden. Lukas Sommer, Geschäftsleitungsmitglied der Genossenschaft Migros Basel, blickte auf die Anfänge der Migros Verkaufswagen zurück. Fortsetzung auf Seite 2

Zunzgen

- Revisionen - Mängelbehebung - Neuanlagen - Demontagen - Nutzung für Regenwasser

Fachleute und Gemeinderat informierten in Reigoldswil über das Projekt «Zukunft 4418». Seite 13

061 981 15 43

Tank

Auf gutem Weg

Der Frauenverein Sissach hat zu ihrem 175-JahrJubiläum neue Sitzbänke bei der Bibliothek gespendet. Seite 10

Gelterkinden

«Merci Bus» mit dem Frech-Hoch-Logo.

Menschen haben heute die Möglichkeit, sich mithilfe von Konsumangeboten, Internet und Künstlicher Intelligenz für beliebig viele Dinge zu entscheiden. Was zuerst nach einer grossen Freiheit aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Fluch. Beliebigkeit bedeutet Willkür. Das sieht man etwa, wenn man im Internet herumsurft. Dieses Surfen hat keine «natürliche Notwendigkeit». Genauso verhält es sich, wenn man die Künstliche Intelligenz (ChatGPT) auffordert, aus einem Foto ein Gemälde eines berühmten Malers zu generieren. Solche Versuche sind Spielereien, die Resultate letztlich leblos und keine Kunst. Alle Varianten solcher Fakes sind gleich gültig, und daher gleichgültig. Ihnen fehlen die Authentizität und der tiefere Sinn. Hinter diesen KI-generierten «Kunstwerken» steckt keine individuelle Entscheidung, sondern ein Algorithmus. Erschwerend hinzu kommt, dass die Produktion unglaublich viel Energie braucht. Eine Bildgenerierung kann bis zu fünf Wattstunden verschlingen. Das entspricht rund dem Verbrauch einer LED-Lampe in 150 Minuten. Bei mehreren Varianten kommt man leicht auf einen Verbrauch von zehn Stunden. Jede Wahl, die beliebig ist, ist im Grunde bedeutungslos und zeigt einen Mangel an Echtheit. Wenn man jemandem ein Geschenk macht und ihm einen x-beliebigen Gegenstand kauft, ist das lieblos. Wenn wir der Gefahr der Beliebigkeit verfallen, bleibt alles ohne Gewicht. Ich stiess einmal auf ein sehr schönes Anagramm: «Liebe gibt keine / Beliebigkeiten»; beide Teile dieses Satzes bestehen aus den gleichen Buchstaben! Thomas Brunnschweiler

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