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Nr. 15 27. Jahrgang Donnerstag, 10. April 2025

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Humortage Liestal

Helga Schneider, «die Frau mit der breitesten Zürischnure», bot Unterhaltung nonstop. Seite 5

Jodlerabend in Thürnen

Starten statt warten. Filmpremiere in Niederdorf

«Weisch no?» war das Motto am Anlass der «Jodlerfründe Wisebärg».

Ein Film über die Geschichte der Waldenburgerbahn stiess auf grosses Interesse.

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Marktplatz für digitale Medien

Kolumne

Bitte keine Küsschen

Sissach Informatik-Ideenmarkt mit Unterrichtsprojekten, Workshops und Vorträgen Beat Eglin

Am letzten Samstag organisierte die Baselbieter Bildungsdirektion den Marktplatz «Good Practice Unterricht mit digitalen Medien und Informatik». An 28 Ständen zeigten Primar- und Sekundarschülerinnen aus dem ganzen Kanton ihre tollen Projekte. Zudem gab es Einblicke in Unterricht mit iPads, kurze Workshops und interessante Vorträge. Die spezielle Mischung von Ideen-Markt, Weiterbildung und Netzwerken lockte Lehrpersonen, Schulleitungen, Behörden und Gäste an. Alle Besucher nahmen neue Ideen und Inspirationen mit, die im Schulalltag und auch im privaten Bereich nützlich sein können. Mit einem Mausklick wird das Design verändert Iris und Livia von der 5. Primar aus Zunzgen produzierten wunderbare Werbespots. Die Videos bewarben eine Ukulele und einen Schulsack. Sie beherrschten die Software und mit einem Mausklick wurde ein Menschenkopf durch einen Tierkopf ersetzt. Auch der Hintergrund oder das gesamte Design veränderten sie auf scheinbar einfache Art. Technische Experimente und Programmieren Ronja von der Sek Aesch musste sich für ein Wahlpflichtfach entscheiden. Italienisch, Latein oder Mint standen auf der Liste. Da sie gerne experimentiert, entschied sie sich für den technischen Bereich. «Man kann coole Sachen bauen: Autos, Wasserrad oder einen fahrenden Zahnbürstenkopf», sagte sie. Im Unterricht lernte sie das Programmieren, mit Materialien umzugehen und kreativ zu sein. Mit dem Lasercutter werden die Bauteile geschnitten und dann zum fer-

Experimentierfreudige Schülerinnen produzieren Videos.

Fotos: B. Eglin

tigen Objekt zusammengebaut. Fantasie, Kreativität und Erfindergeist kennen keine Grenzen.

Ronja baut und programmiert selbstfahrende Fahrzeuge.

Wie soll die KI im Dilemma entscheiden? Die Fachhochschule zeigte, wie man einem Auto das Erkennen von Strassenschildern beibringen kann. Wie funktionieren Bild- und Bewegungserkennung? Die simple Fragestellung ist nur schwer zu beantworten. Es stellt sich das Trolley-Dilemma in die Quere: Soll eine Weiche so gestellt werden, dass vom Zug ein Kind auf dem

richtigen Geleise oder zwei Kinder auf dem falschen überfahren werden? Wie soll in diesem Fall oder in anderen die KI entscheiden? Und welche Entscheidungen soll man überhaupt der Künstlichen Intelligenz überlassen? Für Beat Lüthy, Leiter des Amtes für Volksschulen, ist diese Veranstaltung ein Gewinn für die Anbieter. «Sie erhalten Feedbacks und Wertschätzung und die Besucher bekommen Inputs für ihre tägliche Arbeit in der Schule», sagte er. Der Anlass fand zum zweiten Mal und wieder in ungezwungener Atmosphäre statt.

Küsschen links und rechts, eine flüchtige Umarmung, ein kräftiger Handschlag oder doch nur ein kurzes Winken? Und wenn Küsschen: zwei, drei oder doch nur eines? Und wissen beide, welche Anzahl jetzt gerade die richtige ist? Wie lange hat so eine Umarmung zu dauern? Wird es ein klassischer Handschlag oder doch lieber etwas Aufwendiges, eine richtige Choreo, die einstudiert werden will und volle Aufmerksamkeit von beiden Parteien benötigt? Die Arten, um sich zu begrüssen, sind vielfältig und bergen das Potenzial für allerlei Missverständnisse und Peinlichkeiten. In den letzten Jahren kamen sogar noch mehr Varianten dazu: da gibt es jetzt neu die Ellbogenberührung und auch der sogenannte Fist Bump ist plötzlich nicht mehr nur unter jungen Leuten verbreitet. Und selbst bei ebenjenen jungen Leuten herrscht Uneinigkeit, was denn nun eine gute Begrüssungsform wäre. So hat eine Freundin von mir vor Kurzem wieder damit angefangen, Leuten die Hand zu schütteln, weil der kurze Händedruck eine richtige Begrüssung mit Augenkontakt ermöglicht. Ein anderer Freund spricht sich deutlich für Umarmungen aus, solange es keine halbbatzigen sind, die nur aus Reflex gemacht werden. Und nochmals eine andere Freundin plant einen anderen Handshake für jede Person, die sie kennt, einzuüben und hofft, dass es zu keinen Verwechslungen kommt. Worüber sich aber alle einig sind: Bitte keine Küsschen, egal ob eins, zwei oder drei. Da sind das Fehlerpotenzial und die Sabbergefahr schlicht zu hoch. Sina Aebischer

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