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Nr. 14 27. Jahrgang Donnerstag, 3. April 2025

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Bahnhofbau übergeben

Mit dem neuen Bahnhof verfügt Liestal über einen repräsentativen Ankunftsort. Seite XX

Beliebter Treffpunkt

Der Frühlingsmarkt in Sissach lockte mit einem vielfältigen Angebot und kulinarischen Leckereien. Seite 21

Musikalischer Bauernhof

Die Musikschule beider Frenkentäler hat Kinder zum Schnuppern nach Oberdorf eingeladen.

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Rückblick in die gute alte Zeit

Kolumne

Verdrängte Opfer

Itingen Lustige Unterhaltung am Üttiger Turnerabend Beat Eglin

Das abwechslungsreiche Programm unter dem Motto «früehner isch alles besser gsi» brachte dem Itinger Turnverein zwei ausverkaufte Abendvorstellungen und eine gut besuchte Nachmittagsshow. Die jährliche Grossveranstaltung bewegt sich jedes Jahr auf hohem Niveau und bietet den Besuchern zweieinhalb unterhaltsame und abwechslungsreiche Stunden. «Die Beteiligung aller Riegen und die lustigen Sketcheinlagen gehören immer zum Programm», erzählte Präsidentin Janine Madörin. Sie ist sehr zufrieden mit ihren Leiterteams und den Riegen. Diese müssen sich jedes Jahr neue und passende Ideen ausdenken und das Programm einstudieren. Viele Besucher kamen schon vor Programmbeginn und nutzten die Gelegenheit für ein feines Nachtessen. Vreni, die erste Schauspielerin in Wandertenü und mit Rucksack platzierte sich um 20 Uhr auf der Bühnenkante und packte ihr Picknick aus. Ein wenig später stand Ruedi, der Präsident der Senioren-Wandergruppe neben ihr. Als das Quartett vollzählig war, beharrte Ruedi trotz Protesten auf den Appell, weil man das seit 50 Jahren so macht! Als Überraschung kündigte er eine Wildtierbesichtigung an. «Man sieht doch keine mehr», sagten die anderen. Höchstens im Zolli oder im Zirkus. Das war die Überleitung zum Circus Cavallino mit der Kitu-Gruppe Die Wanderer erreichten inzwischen den Banntagsplatz an und redeten witzig über neue und alte Zeiten. Jetzt hatte die Kleine Mädchenriege ihren Auftritt. Das verpönte Elterntaxi wurde thematisiert. Ruedi regte sich enorm auf, weil er die Weinflasche nicht öffnen konnte. Doch Vreni hatte alles Notwendige für ein Picknick in ihrem Rucksack.

Imposante Luftakrobatik.

Jetzt schauten sie bei der kleinen Bubenriege vorbei, die zeigte, dass es früher bessere Mode gab. Die Intermezzi der Wandergruppe füllten die Umbaupausen und die treffenden Pointen in Serie brachten das Publikum – und zwischendurch die improvisierenden Schauspieler – immer wieder zum Lachen. Episoden aus «früehner, wo me no Räuber und Bulle gspielt het», zeigte die grosse Mädchen-

Foto: B. Eglin

riege zu rockigen Melodien. Die grosse Bubenriege präsentierte Sport zu Musik von früher. Sie verabschiedete sich mit Hey Jude. Nach der Kuchenpause waren die Erwachsenen an der Reihe. Zuerst aber nochmals die Wandergruppe, die am Lagerfeuer picknickte. Gelöscht wurde natürlich wie früher – durch die drei Männer. Die Frauen Aktiv eroberten nun die Bühne und zeigten ihre Show zu pas-

senden Melodien wie «Schatzi, schenk mir ein Foto». Als Machos und richtige Männer präsentierten sich die Männerriegler. Aber ihre hoch angepriesene Barrenübung «misslang» total. Zu rassigen Rock’n’Roll-Rhythmen tanzte die Damenriege und den Abschluss machte die Aktivriege mit einem Rückblick auf frühere Turnerabende. Den Tanz zu Thriller im Militärgewand muss in guter Erinnerung geblieben sein!

Islamistische Attentate und ihre Opfer erregen in der Öffentlichkeit höchste Aufmerksamkeit. Diese ist meist auch das Ziel der Attentäter. Es gibt aber eine Form von Verbrechen, die wir gerne verdrängen und die oft gar nicht als systemisches Problem thematisiert werden: die Femizide. Ein Femizid ist die Tötung von Mädchen und Frauen, weil sie weiblich sind. Es ist die «extreme Form geschlechtsbezogener Gewalt, die im Kontext patriarchaler Geschlechterdifferenzen verübt wird.» (Wikipedia) Die Täter, meist Männer, töten, weil ihr Partnerinnen sie verlassen wollen oder ihre Töchter nicht das tun, was der Vater sagt. Im Jahr 2024 gab es in der Schweiz 19 Femizide an Frauen zwischen 17 und 94 Jahren. In Deutschland wird jeden zweiten Tag eine Frau getötet, weil sie eine Frau ist! Leider werden diese Fälle in den Medien als «Familiendrama» oder «Beziehungstragödie» bezeichnet und dadurch verharmlost. Femizide sind kein Betriebsunfall der Natur, sondern perfide Verbrechen. Die besondere Heimtücke besteht gerade darin, dass Männer Frauen als persönlichen Besitz betrachten, den man im äussersten Falle zerstören kann. Femizide sind im Grunde die Spitze des Eisbergs der häuslichen Gewalt, die auch in unserer nächsten Nähe vorkommen kann. Es wird immer wieder diskutiert, wie weit man sich bei Anzeichen von häuslicher Gewalt einmischen soll. Wir Schweizer tendieren eher dazu, uns zurückzuhalten. Aber wer einen Verdacht hat und ihn nicht bei den Betreffenden zur Sprache bringt, macht sich unter Umständen mitschuldig an einer Eskalation. Auch bei der Frage der häuslichen Gewalt ist also Zivilcourage durchaus gefragt. Und die Politik sollte das Problem ernster nehmen. Thomas Brunnschweiler

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