Nr. 10 27. Jahrgang Donnerstag, 6. März 2025
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Twelve Points go to ...
Der HC-Plausch in Frenkendorf stand im Zeichen des ESC.
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«Hinter dem Buchdeckel»
Tank
- Revisionen - Mängelbehebung - Neuanlagen - Demontagen - Nutzung für Regenwasser
Neue Wasserversorgung
300 Kinder aus Rothenfluh, Anwil, Hemmiken und Rickenbach feierten die Schulfasnacht.
Das 4,6Millionen-Werk wird in Oberdorf als Generationenprojekt bezeichnet.
Schwere Beine? T: +41 61 566 00 00
www.venenzentrum-rheinfelden.ch
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Alles ESC, oder was?
Kolumne
Blackout am Frauenabend
Liestal Am Rotstab-Cabaret wird mit viel Wortwitz und bissig über diesen Grossevent gelästert
Ulrich Fluri
Die vielen Probleme in der Welt und die politischen Unzulänglichkeiten sind in der lokalen Fasnachtsszene eigentlich nur Randthemen. Was aber in Liestal und somit am Rotstab-Cabaret fast alles bewegt, ist dieser nach Basel vergebene Song Contest, der die einheimischen Fasnächtler auf verrückte und skurrile Ideen bringt. Deshalb gleich zu Beginn das beste Kompliment, das man einer Vorfasnachtsveranstaltung machen kann: Wer nach gut drei Stunden geballter Unterhaltung den KV-Saal mit schlechter Laune verlässt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen. Denn das ganze Spektrum an Fasnachtskunst, das die Rotstäbler mit viel humoristischem Tingeltangel da ausbreiten, vermag auch die verwöhntesten Fasnachts-Habitués zu begeistern. Es ist nämlich den Machern Thomas von Arx, Maik van Epple und Barbara Kleiner von der Regie sowie dem Co-Präsidium mit Beatrix Schlebach und Carol Zumbrunnen recht gut gelungen, eine innovative Show mit viel Lokalkolorit zusammenzustellen, an der die Protagonisten nicht nur auf der Bühne, sondern auch via LED-Wand in filmischen Einspielungen ihre Rolle spielen. Zwar nicht jedermanns Sache, «aber da muss man halt die moderne Entwicklung mitgestalten», so die Organisatoren. Doch alles der Reihe nach: Wer den ESC organisieren will, muss sich der Welt präsentieren. Das taten die Cabarettisten im Prolog mit viel Klimbim in Form einer Stedtliführung, begleitet von der Muppet Show. Darin geben Promis wie Stadtpräsident Daniel Spinnler, alt Bäckermeister Paul Finkbeiner, Fasnachtsobmann Martin Klaus und Mister Törliplatz Felix Mühleisen von der Leinwand herab witzige Empfehlungen ab. Im Finale dann allerlei Klamauk mit unerwarteten Teilnehmern. Dabei hat Robi Zbinden aus dem Kabarettisten-Septett nicht nur als der auserkorene Superstar, sondern auch als grossartiger Show-Sänger brilliert. Alles in allem: Eine originelle und lustige Darbietung, vom Rahmen her für Teile des Publikums aber etwas gewöhnungsbedürftig. Hommage an Carl Spitteler In Liestal hat die gepflegte Fasnachtsmusik einen hohen Stellenwert. Das kam im wuchtig vorgetragenen «Ueli» unverkennbar zur Geltung. Da harmonierten die Pfeifer und Tambouren des Stamms sowie die Jungen als Grossformation perfekt miteinander. Hochklassig auch das «Grease-Medley», das die Pfeiferinnen in eleganten nostalgischen Kostümen mit Klavierbegleitung zum Besten gaben. Ein akustischer und optischer Genuss! Denen standen die Tambouren, die in einer faszinierenden Lichtshow das Publikum fast schwindlig trommelten, in nichts nach. Als gepflegte Guggenmusik mit viel rhythmischem Gespür sind sodann die Reigoldswiler «Rampassadore» aufgetreten. Mit Peter Räbers Kultsong «Hippigschpängschtli» haben sie sich wohltuend in die Herzen des Publikums gespielt.
Tambouren der Jungen Garde.
Fotos: U. Fluri
Carl Spitteler macht sich Sorgen über die heutige Welt.
Die Stedtlisingers im finalen Rausch.
Zu den vielen Highlights gehören auch die Schnitzelbänke. Da haben insbesondere «Die Rabeschwarze» lokales Geschehen auf die Schippe genommen. Auch Xherdan Shakiri blieb nicht verschont. «Wohne tuet är bi sim Mami, das isch d’Wett. He jo, dr Xherdan passt doch no perfekt, ins Chinderbett!» Emotional und nachdenklich sodann der Epilog. Da ist der Liestaler Nobelpreisträger Carl Spitteler, alias Thomas von Arx, fiktiv nochmals in Erscheinung getreten und hat die heutige Welt mit all den unsäglichen Ereignissen 100 Jahre nach seinem Tod beschrieben. Für ihn unfassbar. «Hebet Sorg zu dere Wält», und ist wieder gegangen.
Die zu den Stedtlisingers mutierten Cabarettisten sorgten wie immer für den finalen Rausch. Was die drei Damen und vier Herren – allesamt mit viel schauspielerischem und gesanglichem Können begnadet – als lustige Sketches vorführten, ist grosse Klasse. So wurden alle unsere Bundesräte in bekannten Songmelodien verpackt, teils bissig, aber auch liebevoll verulkt. «Dr Röschti isch dr Gröschti.» Ein schöner Abschluss eines innovativen Cabarets, das gut aufgenommen wurde, bei dem aber die grossen Lacher fehlen. Übrigens: Der ESC findet nun doch in Basel statt …
«Oh, es gibt Raclettekäse mit Currygeschmack?», denke ich im Supermarkt vor dem Kühlregal voller Käsescheiben, «noch nie probiert!» Diejenigen mit Pfeffer gibts im Sonderangebot, auch «nature» ist Aktion. Passt prima, hätte sowieso beide Sorten gekauft. Zudem landet nun noch ein Pack der Curry-Sorte im Einkaufskorb. Denn wie heisst es so schön? Den Mutigen gehört die Welt. Und mutig sind wir, wenn es um kulinarisches Ausprobieren geht. Die Vorfreude auf den Racletteabend mit Freundinnen aus der Zeit am Gymnasium Liestal ist gross. Gefühlt ewig haben wir uns nicht gesehen. Und wir lieben Raclette und alles, was dazugehört. Von den Silberzwiebeln kaufe ich ein extragrosses Glas. Das kleine könnte ich problemlos allein leer essen. Der Tisch ist gedeckt, die Speisen stehen bereit, die Gästinnen trudeln ein. Zu guter Letzt wird noch das Raclette-Öfeli hervorgeholt. Ein älteres Modell, zugegeben, und schon länger nicht mehr in Gebrauch … Aber der Kippschalter hat doch letztes Mal noch einwandfrei funktioniert? Bissoguet! Der Ofen kann doch nicht ausgerechnet jetzt den Geist aufgeben. Alle Versuche, ihn zum Erhitzen zu bringen, scheitern kläglich. Elena zieht sich beim Reparaturversuch gar noch eine Schnittwunde zu. Das ist zu viel. Der Ofen ist definitiv ein Fall für die Mulde. Zum Glück wohnt eine der Frauen in der Nähe und eilt nach Hause, um ihr Öfeli zu holen. Mir aber stinkt die peinliche Panne gewaltig. Wie lautet nur schon die Werbung für Raclette und Fondue? «Chli stinke muess es.» Seraina Degen
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