Nr. 9 27. Jahrgang Donnerstag, 27. Februar 2025
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Ein Leben im Rollstuhl
Im Gritt in Niederdorf wurde ein beeindruckender Vortrag gezeigt, der unter die Haut ging. Seite 5
Initiative lanciert
Alltag mit Demenz
Ein Verein will die Fahrbahnverengungen in der Sichternstrasse in Liestal aufheben.
Im Alters- und Pflegeheim Mülimatt in Sissach fand eine Begehung ihres Demenzpfades statt. Seite 9
Seite 7
KARATE - KRAV MAGA
Kampfkunst - Selbstverteidigung
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«Zrugg zum Chärngschäft»
Einmal mehr wusste die Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf (TPCB) um Präsident Daniel Allemann das Publikum zu überzeugen und bot ein Programm der Spitzenklasse am vergangenen Samstagabend. Die Vorfasnachtsveranstaltung ist nicht nur bei vielen Bubendörfern fest im Terminkalender verankert, auch auswärtige Gäste besuchen das «Konfetti» gerne. Mit dem Sujet der Migros, «Zrugg zum Chärngschäft» machte der Gastgeber auf ganz allgemeine Probleme in der Gesellschaft aufmerksam. Es ist wahrlich nie zu spät, auch nach hundert Jahren noch eine Korrektur zu machen.
«Netz Natur» war der absolute Lacher.
Die junge Garde bei ihrem Auftritt.
«Die Schnaabelwetzer» hinterfragten in ihren kritischen «Schnitzelbängg» nicht nur den FCB mit ihrem neuen Star Xherdan Shaqiri, sondern machten auch auf das aktuelle politische Geschehen wie Grönland aufmerksam, wo der Eisbär bereits auf Trump wartet.
Die Tambouren boten in einem Dialog eine musikalische Delikatesse. Getrommelt von der einen zur anderen Seite, perfekt abgestimmt in Tonalität und Rhythmus, liess ihre Darbietung das Publikum stürmisch klatschen. Auch der Auftritt der Stammformation
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Für den Frieden
Michael Herrmann
Finale mit dem Stamm der Tambouren -und Pfeiferclique Bubendorf im Migros-Kostüm.
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Kolumne
Bubendorf «s’Konfetti» begeistert mit grossartigem Programm
Guggenmusik und Sketche vom Feinsten Nicht nur die Fränkenschränzer sorgten für Begeisterungsstürme im Publikum, auch die Sambaschränzer gaben einige Leckerbissen zum Besten und liessen manches Trommelfell fast platzen. Der gut dreistündige Anlass bot eine breite Mischung aus viel Lustigem, Spassigem, Skurrilem und natürlich auch Bissigem. Die Abwechslung zwischen den bestens pointierten Darbietungen von Urs Rudin und der musikalischen Unterhaltung der verschiedenen Guggenmusiken war ausserordentlich kurzweilig. Ob als Feriengast in Griechenland mit dem Lied «Griechischer Wein», der der Fasnacht entkommen will, dann aber doch schnell wieder zurück will, oder die Exkursion mit der Sendung «Netz Natur» in perfektem Baslerdeutsch, es war zum Schreien. Der Bubendörfer müsse geschützt werden, er sei eine aussterbende Art. «Einmal im Jahr wird jedoch der Jagdtrieb geweckt und er schliesst sich mit anderen seiner Gattung zu einer Rotte zusammen und steckt gemeinsam das Revier ab. Ein Phänomen dabei ist der erhöhte Flüssigkeitsbedarf, daher sucht er immer wieder Trinkstellen auf.» Auch als «Robo Röbi», einem mit Künstlicher Intelligenz (KI) trainierten Roboter für die Fasnacht, brachte er das Publikum zum Lachen. Natürlich darf das neue Schnellrestaurant KFC im Programm nicht fehlen. Als Rocker verkleidet, gab Fasnachtsurgestein Urs Rudin auch dort seine Sprüche zum Besten und der Neuhof hatte alle Hände voll zu tun, da dort doch tatsächlich jemand 21 Franken in den Hühnerstall stecken wollte.
Infos, Probetraining unter:
Fotos: M. Herrmann
zum Ende im Migros-Kostüm war ein voller Erfolg, bei dem natürlich eine Zugabe gefordert wurde. Für OK-Präsident Florian Furler war es somit ein absolut gelungener Abend, der richtig Lust auf die kommende Fasnacht macht.
Akku-Geräte von STIHL & EGO
Fast täglich lesen wir von Forderungen nach militärischer Aufrüstung. «Stärkung der Verteidigungsfähigkeit», «wehrhaft und wehrfähig werden», «Milliarden in die Armee», so lauten die Schlagzeilen. Ein Buch ruft mir derweil einen besonderen Schweizer in Erinnerung, der solchen Appellen laut widersprochen hätte: «Max Daetwyler – Der Friedensapostel», hat Stephan Bosch seine Biografie von 2007 betitelt. Wer war dieser Mann, dem nichts im Leben so wichtig war, als Frieden zu schaffen? Max Daetwyler kam 1886 in Arbon TG zur Welt. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und arbeitete als Kellner in Paris, Rom und London. Bei der Mobilmachung 1914 verweigerte er den Fahneneid und wurde daraufhin aus der Armee entlassen. Er organisierte Demonstrationen gegen den Krieg, etliche Male brachte man ihn deswegen in psychiatrische Anstalten, doch wurde er nie für geisteskrank erklärt. 1918 heiratete er Klara Brechbühl und gründete mit ihr eine Familie. In Zumikon betrieben sie eine Gärtnerei. In den 1930er-Jahren erwachte sein pazifistischer Geist wieder und fortan engagierte sich Daetwyler für den Weltfrieden. Eine weisse Fahne an einem langen Stab wurde zu seinem Markenzeichen. Er verkündete seine Botschaften der christlichen Nächstenliebe und Humanität an öffentlichen Plätzen, als ihm dies in Zürich untersagt wurde, wich er auf ein Boot aus. Obwohl ihn die Mächtigen der Welt selten bis nie empfingen, blieb er seiner Mission treu. Daetwyler starb 1976 in Zumikon, wo sich heute ein Gedenkplatz an ihn befindet. Bedenkenswert ist seine Aussage zur Kriegsvorbereitung von 1916: «Der Krieg beginnt wie alles andere nicht dann, wenn er äusserlich in Erscheinung tritt, durch Fabrikation von Waffen, durch Militarisierung des Volkes, sondern er hat seinen Ursprung in der Gesinnung des Menschen, die verdorben sein muss, ehe sie die Vorbereitung des Krieges erlaubt.» Max Datwylers Stimme bleibt auch in unserer Zeit wichtig. Lorenz Degen
Fasnacht Liestal Partyzelt Mit DJ & Barbetrieb Auf der Terrasse Öffnungszeiten
ty Fasnachtssonntag: 21.00 – Bis Schluss Par e Fasnachtsmittwoch: 21.00 – Bis Schluss i T m Cherus Liestal: 21.00 – Bis Schluss
Die Sambaschränzer überzeugten mit viel Trompetenklängen.
Die Schnaabelwetzer brachten viele aktuelle Themen auf den Tisch.
Löhrweg 2 | CH-4442 Diepflingen 061 976 22 00 | www.hamedan.ch
Wir freuen uns auf Euren Besuch!