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Nr. 7 27. Jahrgang Donnerstag, 13. Februar 2025

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Eine Reise mit Folgen

Schöne Klänge auf Zeitreise

Der Besuch von Helene Bossert in der Sowjetunion war Thema eines Podiums im DISTL.

Der Männerchor «Liederkranz» präsentierte ein Konzert mit Liedern aus früheren Zeiten.

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Der Jugendund Sportverein Niederdorf hat am Sonntag eine Turngala mit Brunch organisiert. Seite 11

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Hölstein

Soul of Gym auf Weltreise Michael Herrmann

Kreativität der Turner im Fokus Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war, dass sämtliche Aufführungen von den Turnerinnen und Turnern selbst choreografiert wurden, und auch die Musik von der Band Blue Carpet selbst komponiert war. So reiste die Rhythmische Gymnastik Holbein Basel mit östlichen Klängen nach China. Diese krea-

Gladiators Cheerleaders Basel machten einen Abstecher nach Spanien.

tive Eigenleistung verlieh den Auftritten eine ganz persönliche Note, da die Athletinnen und Athleten ihre eigenen Eindrücke und Emotionen in die Darbietungen einfliessen lassen konnten, mal etwas ernster oder dann auch lässig locker wie bei der Reise nach Jamaika. Dabei kam nicht nur die sportliche Leistung zur Geltung, sondern auch die persönliche Verbindung zu den Ländern und Kulturen, die sie verkörperten.

Yael und Cédric Haldimann blieben in der Nähe und repräsentierten Deutschland.

Die Rhythmische Gymnastik Holbein Basel reiste nach China.

Blue Carpet als musikalisches Highlight Die Live-Band Blue Carpet lieferte den passenden musikalischen Rahmen für die «kleine Weltreise». Mit einer abwechslungsreichen Mischung aus verschiedenen Musikgenres, darunter funkige

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Kolumne

Liestal Funkige Klänge und atemberaubende Darbietungen verzauberten das Publikum im NKL in Liestal.

Am letzten Wochenende wurde zum 17. Mal die populäre Turnshow «Soul of Gym» des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL) veranstaltet. Auch in diesem Jahr beeindruckte das Event mit einem aussergewöhnlichen Konzept, das Turnkunst und Livemusik auf eine unvergleichliche Weise vereinte. Unter dem Motto «Begeisterung verbindet – Die kleine Weltreise» nahmen Turnerinnen, Turner und Gastgruppen das Publikum mit auf eine faszinierende Reise um den Globus, begleitet von akrobatischen Aufführungen, die von der Band Blue Carpet live musikalisch untermalt wurden. Der Fokus der diesjährigen Show lag auf der verbindenden Kraft der Bewegung. «Bewegung kennt keine Grenzen, keine Sprachen», erläutert das NKL die Grundidee hinter der «kleinen Weltreise». Diese universelle Ausdruckskraft wurde deutlich sichtbar, als die Athletinnen und Athleten das Publikum mit ihren eigenständig choreografierten Darbietungen auf eine Entdeckungsreise um die Welt mitnahmen. Jede Showeinlage repräsentierte eine andere Region der Erde und machte die Vielfalt der globalen Kulturen durch beeindruckende akrobatische Kunst und Choreografien lebendig. Den Anfang machte Irland, wo die jüngsten Talente des NKL das Publikum in einen frostigen Morgen entführten. Die Luftakrobatik-Gruppe aus Birseck führte die Reise weiter in die eisigen Weiten der Arktis, wo sie in weissen Kostümen eine faszinierende Darbietung präsentierten.

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«Mini Schwiiz, dini Schwiiz»

Fotos: M. Herrmann

Rhythmen, Jazz und 80er-Jahre-Synthesizer-Klänge, schaffte die Band eine perfekte Begleitung für die akrobatischen Leistungen der Turner. Bereits zum zweiten Mal, nach ihrem Auftritt 2019, waren sie mit dabei und sorgten für eine überzeugende musikalische Darbietung. Eine Show, die verbindet Auch in diesem Jahr war «Soul of Gym» ein voller Erfolg. Dies lag nicht nur an den beeindruckenden sportlichen Leistungen, sondern auch an dem verbindenden Charakter der Veranstaltung. Alle Gruppen kamen für das grosse Finale noch einmal zusammen, wodurch ein gemeinschaftliches Erlebnis entstand, das das Publikum tief berührte.

Die jungen Wilden des NKL machten eine Reise nach Jamaika.

Hoi Ueli! Ich erlaube mir, Dich, den ehemaligen Bundesrat, so anzureden, da auch Du Frau Weidel mit «Hoi Alice!» ansprichst. Du sorgst Dich rührend um unsere Demokratie und schaltest sogar ganzseitige Inserate, um uns vor der EU, der Nato und der «woken Gesellschaft» zu warnen. Deiner Meinung nach getrauen sich die Menschen immer weniger, ihre Meinung zu sagen. Du warnst vor Verhältnissen wie in der DDR. «Wir nähern uns, wenn wir Richtung Norden blicken, einem totalitären Regime.» Du bezeichnest die CoronaPandemie als «Hysterie» und «Massenpsychose», als ob nie jemand daran gestorben wäre. Und nun hast Du an Alice Weidel und ihre AfD eine Grussbotschaft gerichtet. Du sagst: «Da sollen offenbar liebe Freunde, die wir seit Jahren kennen und schätzen, plötzlich extrem geworden sein.» Fakt ist, dass die AfD massgeblich von Rechtsextremen gelenkt wird. Björn Höcke darf man sogar offiziell als «Faschisten» bezeichnen. Diese Partei steht für eine rassistische Politik und verbreitet gezielt Hass und Desinformation. Die Presse- und Meinungsfreiheit, die Du schützen willst, wird von der AfD laufend attackiert. Teile der AfD schrecken nicht vor Gewalt zurück, ganz abgesehen vom völkischen Frauenbild, der Wissenschaftsfeindlichkeit und dem Angriff auf alternative Energien. Die AfD ist nicht plötzlich extrem geworden, sie war es praktisch von Anfang an. Die deutsche Erinnerungskultur bezeichnet Deine Alice als «Schuldkult». Das sind also die lieben Freunde, die wir – Deine Partei nehme ich an – seit Jahren kennen und schätzen. Und dieser Alice Weidel wünschst Du vor den Wahlen Mut und alles Gute. Ich schäme mich für Dich, Ueli. Thomas Brunnschweiler


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