Nr. 3 27. Jahrgang Donnerstag, 16. Januar 2025
Eintritt frei!
Hochzeitsmesse
Schloss Binningen
Sonntag, 9. Februar 2025 10.30 - 17.00 Uhr www hochzeitsschloss ch www.hochzeitsschloss.ch
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Am 1.Februar wird die unterirdische Velostation am Bahnhof Liestal eröffnet. Seite 5
Reden, Apéro und Gespräche
Empfang und Ehrungen
In Sissach fand der traditionelle BLKB- und KMU-Neujahrsapéro in der Oberen Fabrik statt. Seite 8
Der Gemeinderat hat zum Neujahrsapéro eingeladen und auch zwei Weltmeisterinnen geehrt. Seite 11
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Nachbarschaftliche Zusammenarbeit Zivilschutz «Argus» und «Oberes Baselbiet» auf dem Chilchzimmersattel Willi Wenger
Am Treffpunkt der Zivilschutz-Organisationen «Argus» und «Oberes Baselbiet» (OBB), auf dem Chilchzimmersattel am Gemeindebann zwischen Eptingen und Langenbruck, haben die politischen wie operationellen Führungspersonen die bisher schon gelebte Zusammenarbeit beider Verbünde schriftlich bestätigt. Sie unterzeichneten eine Vereinbarung, die auf unbestimmte Zeit gilt. Auch im Hinblick auf die ab kommendem Jahr stark reduzierten Zivilschutzbestände haben der «Argus»-Verbund und jener «Oberes Baselbiet» die Zusammenarbeit am Treffpunkt der Gemeindegrenzen von Eptingen und Langenbruck und wo die Gebiete von «Argus» und OBB aufeinandertreffen auf unbestimmte Zeit fixiert. Beide Organisationen dokumentierten am Gelände der Fortifikation Hauenstein damit auch, dass Kantonalisieren und Fusionieren zu einem Grossverbund für «Argus» und OBB keine Option darstellt. «Argus» und OBB leben vielmehr ihre bereits praktizierte Zusammenarbeit vertieft weiter, die nunmehr auch schriftlich und politisch abgesegnet, festgehalten ist. Die Zusammenarbeit habe viele Vorteile, hielten die beiden Kommandanten, Christof Brügger (Argus) und Christoph Jenni (OBB) fest. So sei garantiert, dass die Intensivierung der Zusammenarbeit eine schnellere und effizientere Bewältigung von Grossereignissen sicherstellt. Sie hielten weiter fest, dass diese auch ein besseres Verständnis der jeweiligen Betriebssystematik, der Einsatzdoktrin und Optimierungen in der Ausbildung, in den Wiederholungskursen und im Verwaltungsbereich generiere wie fördere. Die beiden Zivil-
Die «Offiziellen» auf dem Chilchzimmersattel: Johannes Sutter, Christoph Jenni, Christof Brügger und Roger Handschin (v. l.).
schutzkompanien, die weiterhin eigenständig bleiben, garantieren, dass die Bevölkerung in den «Argus»-Gemeinden wie in jenen des OBB im Ereignisfall optimal betreut ist und dass bei einem Bedarf gegenseitig Personal, Material und Transportmittel ausgetauscht werden. Auch «Argus»-Kommissions-Präsident Johannes Sutter, Arboldswil, zeigte sich überzeugt davon, dass die Zivil-
bevölkerung gut betreut bleiben wird, auch über das Jahr 2026 hinaus. Die nunmehr getroffene Lösung sei gut. Er sagte aber auch, dass tiefe Mannschaftsbestände beim Zivilschutz keine Dauerlösung sein können. Geforderte seien in diesem Sinne der Kanton, aber auch die hiesigen Vertreter im Bundesparlament. Roger Handschin, Kommissionspräsident des OBB aus Wittinsburg, bezeich-
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Foto: W. Wenger
nete den vergangenen Freitag als Leuchtturm. Dieser unterstreiche die erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer nachhaltigen wie zukunftsorientierten Lösung. Die Kommandanten Christoph Jenni, OBB, und Christof Brügger, Argus, freuten sich ebenfalls mächtig. «Wir blicken sehr zuversichtlich nach vorne», sagten sie am vergangenen Freitag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Kolumne
Würziger Rucksack Der Griff in den Rucksack am Mittag wurde bei mir kürzlich zur unangenehmen Überraschung. Ich fühlte mich an dem Tag sehr erwachsen und organisiert: Am Vorabend hatte ich mir ein Gemüsecurry gekocht und zwar extra in einer zu grossen Menge. Die abgekühlten Reste packte ich in ein Plastikgeschirr und dieses in den Kühlschrank und als ich dann am nächsten Morgen wegen einem verschlafenen Wecker etwas gestresst meine sieben Sachen für den Tag packte, landete die Box als letztes im Gepäck. Den ganzen Vormittag über freute ich mich aufs Zmittag. Es ist halt einfach schon sehr schön, mittags etwas Selbstgekochtes essen zu können! Als es dann also endlich spät genug war, um mein Curry zu geniessen, griff ich in den Rucksack, um die Box hervorzuholen – und fasste in etwas Nasses. Beim reflexartigen Zurückschnellen meiner Hand konnte ich einen gelben Sauce-Tropfen beobachten, der elegant durch die Luft flog. Sofort öffnete ich den Rucksack so weit wie möglich, um den Schaden zu beurteilen. Und der war gross. Die würzige Sauce vom Vorabend hatte sich durch die Ritzen des billigen Plastikdeckels gedrückt und sich auf meinem Notizbuch, einem alten Kägi fret, mehreren losen Stiften und sehr grossflächig auf dem Stoff des Rucksacks ausgebreitet. Traurig ass ich den jetzt etwas trockenen Reis und spülte alles so gut wie möglich ab. Und auf dem Heimweg wünschte ich mir ganz dringend eine gute alte Tupperware-Party her, um endlich mal ein dichtes Essensböxli ergattern zu können. Sina Aebischer
*Rabatt eines Jahresabos gegenüber dem Kauf von 12 Monatsabos für im TNW-Gebiet wohnhafte Personen.
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