DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2024
LENZBURGER WOCHE
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
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Lift hilft Ihnen das Aufstehen vom Bett & Pflegen in gerader Position Prominenter Gast: Spitzenturner Christian Baumann mit Carole Zwyssig-Kliem, Präsidentin TV Lenzburg, an der Turnshow des TV Lenzburg. Foto: Romi Schmid
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Magische Momente und grosse Emotionen Lenzburg Höchstleistung, Präzision und pure Leidenschaft: In der vollbesetzten Neuhofturnhalle zeigten die Turnerinnen und Turner des TV Lenzburg im Rahmen der diesjährigen Turnshow ihr Können. Mit dabei: Spitzenturner Christian Baumann. ■
ROMI SCHMID
F Adventsfenster Sonntag, 1. Dezember Apéro ab 18.30 Uhr
ür die Gäste in der Neuhofturnhalle gab es am Freitagabend viel zu sehen. Nicht nur zahlreiche Turndarbietungen der Jugendriegen des TV Lenzburg, darunter das Mädchen- und das Knabenkunstturnen, Geräteturnen und Team Aerobic, sondern auch Spitzensportler Christian Baumann. Der aus Leutwil stammende zweifache Olympia-Teilnehmer und
dreifache Medaillengewinner an den Europameisterschaften gab dieses Jahr seinen Rücktritt bekannt; am Swiss Cup Mitte November turnte er seinen letzten Wettkampf und holte sich im Final, zusammen mit der algerischen Stufenbarren-Olympiasiegerin Kaylia Nemour, Silber. «Das war eine der besten Übungen, die ich je geturnt habe. Einen schöneren Abschied hätte ich mir nicht wünschen können», so Baumann. Bis Ende Jahr nimmt sich der 29-Jährige eine Auszeit. Was danach kommt, ist noch offen – zuletzt hat er sich im Bereich Webdesign weitergebildet. Auch als Trainer im Kunstturnen zu arbeiten, würde ihn reizen. Als «Wink mit dem Zaunpfahl» überreichte ihm Carole Zwyssig-Kliem dann auch gleich ein Vereinsshirt des TV Lenzburg . «Wir würden uns natürlich sehr freuen, dich bei uns als Trainer oder weiterhin als Vereinsgeräteturner begrüssen zu dürfen», so Zwys-
sig-Kliem. «Ich würde meine Erfahrungen gern als Trainer weitergeben. Noch ist alles offen», meinte Baumann und nahm das Geschenk lächelnd an. Die Darbietungen der jungen Turnerinnen und Turner lobte er und gab auch gleich einen Tipp mit auf den Weg: «Einfach immer dranbleiben. Und das Wichtigste: Spass haben!» Spass – das hatten die Turnerinnen und Turner im Alter von 6 bis 18 Jahren, die das Publikum mit Tanzeinlagen und beeindruckenden Show- und Turnelementen beeindruckten, allemal. Rund 100 Kinder zeigten ihr turnerisches Können. «Alle Mitwirkenden hatten viel Spass und das Publikum sichtlich Freude an der Show, wir sind glücklich und zufrieden», resümiert Carole Zwyssig-Kliem. Und auch Christian Baumann schien der Abend zu gefallen, hatte er doch die ganze Zeit ein Lächeln auf dem Gesicht. Lange wird sein Abschied von der Turnhalle wohl nicht währen.
Vor fast zwölf Jahren trug der Titel dieser Kolumne «Der Neue». Es war meine erste. Das hier ist meine letzte. Ich bin vor Kurzem zu RedaktionsRolf Kromer leiter Rinaldo Feusi an den Kronenplatz gegangen und habe gut gelaunt gekündigt. Veränderung tut gut und schafft Platz für Neues. Damit endet für mich eine wichtige Ära. Vor zwölf Jahren war ich noch keine dreissig Jahre alt. Ich hatte keine Kinder, lebte oberhalb vom Museum Burghalde und war ledig. Meine geliebte Grossmutter lebte noch. Aber was erzähle ich Ihnen da: Sie wissen viel über mich, ich gab gerne viel Privates preis in dieser Kolumne. Was sich in all den Jahren gleich blieb: Ich schrieb die Texte für diese Kolumne immer auf den letzten Drücker. Und dies, obwohl ich mir jedes Mal vornahm, sie früher zu schreiben. So sandte ich meine Kolumne jeweils sehr knapp an meine toleranten Chefs. Anfänglich war es Beatrice Strässle, dann Fritz Thut und jetzt ist es Rinaldo Feusi. Bei Fritz Thut hatte ich zwischenzeitlich mal gekündigt, er ermunterte mich aber, bis mindestens zu seiner Pensionierung weiterzuschreiben. Diesen Rat habe ich gerne befolgt. Immer wieder schrieb ich über mein Leben in Lenzburg. Ich schrieb über den Töffklub Kerosin, das Jugendfest, Restaurants, Künstliche Intelligenz, Neujahrsblätter, Autos, Morgensport, Immobilien oder die Kindertagesstätte Purzelhuus. Die Stadt hat sich in dieser Zeit verändert. Das Stapferhaus zeigte seine Ausstellungen noch im Zeughausareal, die Bezirksschule war noch am Bleicherain, am Freischarenplatz gab es noch das KV. Anderes blieb erstaunlicherweise gleich. Der Bahnhof zum Beispiel. Ich danke Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre Lesezeit und die Reaktionen, über die ich mich immer besonders gefreut habe. Leben Sie wohl! Rolf Kromer, Lenzburg
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