Nr. 38 26. Jahrgang Donnerstag, 19. September 2024
KARATE - KRAV MAGA
Kampfkunst - Selbstverteidigung
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Seite 7
Ein Tag für alle
Die Gelterkinder Bürgergemeinde hat zu einem Wanderparcours zur Stierenstallhütte eingeladen. Seite 15
Veritas und Gaudia
Ein einzigartiges Bühnenprojekt feierte mit Schauspiel, Musik und Figurenspiel Premiere. Seite 23
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Gemeinsam um die Welt
Vorbild für andere Schulen Unter dem Motto «Gemeinsam gestalten wir den Weg der Zukunft» wollte die Sekundarschule mit dem vor vier Jahren gestarteten Projekt Klimaschule, dass mit den Schülerinnen und Schülern Zu-
Auf der Wiese bildeten die Schülerinnen und Schüler das grosse Wort «VELO».
Nur zufriedene Gesichter nach einem gelungen Fahrradtag: Tanja Staub, Michael Granacher, Roger Leoni, Gabriela Graf und Simone Meier (v. l.). Foto: S. van Riemsdijk
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dernde Zeit», so Schulleiter Roger Leoni, bevor es radelnd wieder zurück nach Gelterkinden ging, «und hat in der Schule identitätsstiftend viel bewegt.» Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es ihm wichtig, dass die Schule am Thema Weltklima dranbleibt. «Es darf mit dem Projektabschluss und dem verdienten Label Klimaschule nicht aufhören.»
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Engagement der Sekundarschule begeistert. «Die Sekundarschule hat mit ihrem ambitionierten Projekt und dem heutigen sportlichen Fahrradtag Grossartiges geleistet und ist zweifellos ein Vorbild für andere Schulen.» Die ebenfalls anwesende Simone Meier, Co-Präsidentin VCS beider Basel, fand: «Mit dem Fahrradtag können die jungen Menschen lernen Freude an der Bewegung zu haben und ihren Beitrag für eine Klimaverträgliche Welt liefern.» Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtbar ihre Freude am doch besonderen Schultag und setzen sich mit dem Schulprojekt vertieft mit einer nachhaltigen Umwelt auseinander, wie der 15-jährige Schüler Moritz zu erkennen gab. «Es war ein cooler Tag. Das Projekt, mit dem wir in der Schule ökologisch unterwegs waren, habe ich spannend gefunden.» Für Schüler Lian, ebenfalls 15, ist es betreffend Mobilität und Umwelt wichtig, «dass wir für unsere zukünftige Umwelt aus der Vergangenheit lernen.» Mit dem Fahrradtag nähert sich die Sekundarschule allmählich dem Abschluss ihres vierjährigen Schulprojekts. «Es war eine lehrreiche und herausfor-
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«Deutsche Sprak schwere Sprak»
Sander van Riemsdijk
kunftsvisionen entwickelt und konkrete Projekte umgesetzt werden. Das Hinterfragen, Diskutieren und Entwerfen von Lösungen soll sie befähigen, sich mit ihren Haltungen und Sichtweisen auseinanderzusetzen. Begleitet und beraten wurde die Schule dabei vom Klimaverein «myblueplanet». Tanja Staub, Programmleiterin Klimaschule, war ob dem
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Kolumne
Gelterkinden Sekundarschule radelt im Rahmen des Klimaschulprojekts nach Liestal Im Rahmen ihres vierjährigen Klimaschulprojekts widmet sich die Sekundarschule Gelterkinden im letzten Projektjahr dem Thema der Mobilität, wobei auch das Fördern des Velofahrens im Fokus steht. In diesem Sinne und im Rahmen eines Gesamtschulanlasses fuhr die ganze Schulgemeinschaft am letzten Montag in vier Gruppen mit dem Fahrrad nach Liestal, wo die Sternfahrt mit den 25 Klassen beim Banner «Gemeinsam um die Welt» bei der Sportanlage Gitterli einen Zwischenhalt einlegte. Dort wurde auf der Fussballwiese mit sämtlichen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften das Wort «VELO» gebildet, das von einer Drohne aus fotografisch festgehalten wurde. Projektleiterin Gabriela Graf-Kocsis konnte zur grossen allgemeinen Freude mitteilen, dass mit den heutigen Fahrten seit Mitte März 2024 das Ziel von 27 334 gefahrenen Kilometern erreicht wurde, was einer Weltumrundung gleichkommt. «Es ist beeindruckend zu sehen, wie in Gemeinschaft an einem Ziel gearbeitet werden kann», konnte die Projektleiterin mit grosser Genugtuung in der Stimme feststellen. «Es war heute ein tolles Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler.»
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Der Ausdruck «Deutsche Sprak schwere Sprak» geht zurück auf die erste grosse Immigration von italienischen Arbeitern in die Schweiz. Tatsächlich ist Deutsch eine schwere Sprache. Auch für uns Deutschschweizer. Deutsch liegt weltweit auf Platz 7, was die Schwierigkeit des Erlernens betrifft. Was auffällt, dass in der gesprochenen Sprache, aber auch in Texten immer mehr Fehler bei starken Verben auftreten. So las ich kürzlich in einer Tageszeitung folgenden Titel: «Asylpolitik muss überdenkt werden.» Es müsste aber heissen «überdacht», doch viele Leserinnen und Leser bemerken den Fehler gar nicht mehr. Viele Leute – selbst in Deutschland – tendieren dazu, starke Verben wie regelmässige zu verwenden: «Er rufte, er ladete ein, sie lügte, man meidete oder sie leidete» statt «Er rief, er lud ein, sie log, man mied oder sie litt». Im Dorfheftli Schongau und Region wurde eine Sage veröffentlicht, in der es heisst: «Er speite die Flurkreuze am Wege an und beschädigte sogar noch die Landleute, die solche frisch errichteten.» Korrekt wäre: «spie» und «frisch errichtet hatten». In der Sage vom Untergang von Rinderbüel heisst es: «Und im Augenblick berstete krachend der Felsen …» anstelle von «barst». In einem Artikel las ich den hier leicht verfremdeten Satz: «Alle Kunstwerke wurden aus dem gleichen Material geschöpft»; heissen müsste es «geschaffen». Der Autor hat hier das Partizip passiv des Verbs «schöpfen» verwendet. Man kann zwar Suppe schöpfen, aber nicht ein Kunstwerk, obwohl man sein Schöpfer ist! Thomas Brunnschweiler
Der Fahrradtag war ein Teil des Klimaprojekts Mobilität und konnte auch die jugendlichen Radfahrer begeistern. Foto: S. van Riemsdijk
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