DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER 2024
LENZBURGER WOCHE
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
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LLS-Präsident Daniel Mosimann bedankte sich bei Andrea von Allmen für ihren namhaften Dienst für die Region.
Foto: Rnaldo Feusi
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Fahrwangen An der vergangenen Sitzung von Lebensraum Lenzburg-Seetal (LLS) wurde das Budget einstimmig angenommen. Andrea von Allmen verkündete ihren Austritt.
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RINALDO FEUSI
it einem grossen Blumenstrauss wurde Andrea von Allmen an der letzten Sitzung des LLS verabschiedet. Sie nahm diesen gerne an. Den noch schöneren Blumenstrauss trage sie aber im Herzen: «Ich nehme einen bunten Strauss an Erinnerungen mit. Das ist es auch, was mir besonders gefallen hat an der Arbeit: die Vielseitigkeit und die Kontakte mit den unterschiedlichsten Menschen aus
der Region. Der Lebensraum LenzburgSeetal hat so viel zu bieten und oft ist man sich dessen zu wenig bewusst. Meine persönlichen Highlights waren immer die direkten Kontakte, sei dies die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, der Wirtschaft, dem Beirat oder weiteren Partnern.» Während dreier Jahre krampfte sie unermüdlich im Sinne der Region. Vor allem ihre Arbeit zur besseren Vernetzung der Unternehmen wurde von den Mitgliedsgemeinden geschätzt. Der LLS ist mittlerweile in fast jedem regionalen Gewerbeverein Mitglied. «Die rund 5000 Unternehmen sind wahnsinnig innovativ und leisten grossartige Arbeit. Meiner Meinung nach dürfen Gemeinden und Wirtschaft noch etwas näher zusammenrücken – ich hoffe, dass ich dafür ein wenig den Grundstein legen konnte», meinte sie im Gespräch. Obwohl sie den LLS ver-
lässt, bleibt sie der Region treu. Sie hat ihren Lebensmittelpunkt in die Region versetzt und freut sich auf ihren neuen Abschnitt im Leben.
Traktanden ohne Einsprachen gutgeheissen
Die Traktanden der Sitzung wurden alle gutgeheissen. Auch das Budget, das mit einem Minus von gut 7000 Franken rechnet. Gabi Lauper-Richner berichtete aus der Kerngruppe Regionalplanung. Sie machte auf die öffentliche Mitwirkung im Agglomerationsprogramm Aargau Ost aufmerksam. Das Programm hat das Ziel, die Verkehrs- und die Siedlungsentwicklung aufeinander abzustimmen. Eine erste Einschätzung wurde von der Kerngruppe verabschiedet. Nun warte sie auf die Rückmeldungen aus den Gemeinden, um eine definitive Stellungnahme abgeben zu können.
Der Begrifft «Immobilien» bedeutet im wörtlichen Sinne «unbewegliche Güter». Die Stadt Lenzburg und ihre Ortsbürgergemeinde haben viele davon, Peter Buri darunter wahre Perlen wie das Zeughaus- oder das Seifiareal. Der Stadtrat hat sich für die laufende Legislatur die Entwicklung einer Immobilienstrategie zum Ziel gesetzt, um künftig «weniger projektorientiert und mehr weitsichtigumfassend» planen zu können. So sollte es nicht mehr vorkommen, dass die Stadt ans Angelrain-Schulareal angrenzende Häuser an Private veräussert – und wenige Jahre später den Kauf einer anderen Liegenschaft in der Nachbarschaft ins Auge fassen muss. Oder dass sich im aus allen Nähten platzenden Oberstufenzentrum Lenzhard hässliche Container stapeln, während unmittelbar daneben das leere Zeughausaral einer Kantonsschule entgegendämmert. In einer ersten Phase wurde nun ein Immobilienportfolio erstellt. Die wahre Herausforderung besteht jetzt darin, dieses mit den politisch-strategischen Vorhaben zu verknüpfen – zum Beispiel mit der organisatorisch und führungsmässig dringend notwendigen Modernisierung der Stadtverwaltung (wozu das ehemalige KV-Schulhaus offenbar nicht mehr benötigt wird). Erstrebenswert wäre zudem, wenn das Immobilienportfolio nicht nur der Verwaltung der Stadt, sondern auch deren Gestaltung und Weiterentwicklung dienen würde. Ein spannender Ansatz in dieser Richtung wäre, das zwischen Altstadt und Burghalde als öde Parkfläche darbende Filetstück Seifiareal zu aktivieren: zum Beispiel mit Verlegung der Parkplätze unter den Boden (könnte auch privaten Bauprojekten eine Perspektive geben) und Schaffung einer elegant überdachten kulturell-gastronomischen Begegnungszone. Denkbar wären noch weit kühnere Visionen für die «unbeweglichen Güter» der Stadt. Doch dazu braucht es wohl in der Stadt(rats)politik einiges an strategischer, konzeptioneller und vor allem auch personeller Bewegung. In einem Jahr sind Wahlen. Peter Buri, Lenzburg
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