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LBA 14/2024 vom 4. April 2024

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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 4. APRIL 2024

Amtliches Publikationsorgan für denBezirk LenzburgundangrenzendeGemeinden.

PP 5600 Lenzburg· Nummer14· Post CHAG

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Bewiesen ihrKönnenbei einemnationalenWettbewerb: Die angehendenFloristinnen Marie-LouiseIten und Mia Aeschbach.

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Foto: RomiSchmid

GoldundSilbergehen nachLenzburg LenzburgDie beidenangehendenFloristinnen Marie-Louise Iten undMia Aeschbachhaben beimFloristikwettbewerb «ZürcherBlumenMedaille» Gold undSilbergewonnen.AmAnlass nahmen105Auszubildendeaus derganzenSchweizteil. ■

ROMI SCHMID

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arie-Louise Iten, Lernende bei Blumen von Arx, und Mia Aeschbach, Lernende bei Blumen Impressionen, haben sich kürzlich einer grossenHerausforderunggestellt und sich mit über hundert Floristik-Lernenden

beim nationalen Floristikwettbewerb «ZürcherBlumen Medaille» in Wangen bei Dübendorf gemessen. Die beiden 18-Jährigen hatten im Vorfeld selbstständig ein Werkstück vorbereitet. Anschliessend gab es für die angehenden Floristinnen eine Überraschungsarbeit, bei welcher es für das 3.Lehrjahr galt,einen Blütenkranz mit filigranen Frühlingsblüten zu stecken, während das 2. Lehrjahr eine Vasenfüllung gestalten musste. Mit ihren kreativen und aufwendigen Kreationen stellten die beiden FloristikLernenden eindrücklich unter Beweis, dass sie zu den besten Floristinnen ihres Lehrjahrs zählen: Marie-Louise Iten sicherte sich im 2. Lehrjahr die Gold-Medaille, während Mia Aeschbachim 3.Lehrjahr die Silbermedaille holte. «Ich habe

mich megaüber den ersten Platz gefreut», sagt Marie-Louise Iten. Auch bei Mia Aeschbach ist die Freude gross: «Ich bin sehr stolz auf mich. Nicht nur darauf, dass ich den zweiten Platz erreicht habe, sondern auch darauf, dassich mich dazu überwunden habe,mitzumachen – die Nervosität war gross!» Nebst der Medaille haben die beiden Lernenden ein kleines Preisgeld erhalten. Was machen sie damit? «DasGeld lege ich erst mal auf die Seite», sagt Mia Aeschbach, die ihre Ausbildungbei Blumen Impressionen diesen Sommer abschliesst. Auch nach der Ausbildungwill sie weiterhin als Floristin arbeiten: «Ich wusste schon sehr früh, dass ich mit Blumen arbeiten möchte. Ich habe nach wie vor grosse Freude an diesem Beruf.»

Den Verantwortlichen stockte der Atem, als auf der «Dauerbaustelle» Bahnhofstrasse plötzlich ein verwittertes, urzeitlich anmutendes WerkPeter Buri zeugauftauchte und zeitraubende Notgrabungen der Kantonsarchäologie drohten. Doch die Entwarnung kam schnell: genauere Untersuchungen zeigten, dass es sich um die Schaufel vom Spatenstich zu Sanierungsbeginn handelte… Selbstverständlich ist diese kleine Geschichte, die in der Stadt die Runde macht, eine frei erfundene Schmonzette. Sie enthält zwar, was die gefühlte Baudauer anbelangt, mehr als nur ein (Salz-)KörnchenWahrheit, zeigt aber noch viel mehr die emotionale Verbundenheit vieler Lenzburgerinnen und Lenzburger mit der laut Wikipedia «knapp 800 Meter langen, zentralen Verkehrsachse zwischen Bahnhof Lenzburg und der Altstadt». Viele können es kaum mehr erwarten, nun endlich die von den Planern verheissene «stadträumlich attraktive Ausformulierung» 1:1zu erleben. Ein Hauch von Champs Élysées wehte zumindest schon bei der Testbeflaggung fürs Jugendfest durch Bau- und über Verkehrsabschrankungen. Die Bahnhofstrasse hat diese Aufwertung sicher verdient, musste sie doch in ihrer über 150-jährigenGeschichte so einiges erleiden: zumBeispiel die ihre Namensexistenz bedrohende Nationalbahnpleite, den Verlust des zweiten (Stadt-) Bahnhofs, die Schliessung des Kaufhauses Zentrum oder die Teilamputation durch die Kerndurchfahrung. Dafür wird sie sich dann (irgendwann?!) nach Bauabschluss nicht nur als stadträumlicher Hoffnungs- und effizienter Verkehrs-, sondern auch als zukunftsgerichteter Energieträger präsentieren. Ob und wann allerdings der von den SWL für 2023 angekündigte Spatenstich für die neue, mit Holz befeuerte Fernwärme-Heizzentrale an der Bahnhofstrasse stattfinden wird, steht offenbar noch in den Sternen geschrieben – dem Vernehmen nach könnte es auch der St.Nimmerleins-Tag sein… Peter Buri, Regierungsrats-Sprecher

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