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Woche 50/Limmatwelle/14. Dezember

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 14. Dezember 2023, 62. Jahrgang, Nr. 50

Trinkwasser auf PFAS untersucht

DIE WOHL EHRLICHSTE AUTOGARAGE DER SCHWEIZ.

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Erste Asylsuchende im Ex-Bordell

Die sogenannten «Ewigkeits-Chemi- Am Montag sind zwei Asylkalien» belasten auch das Trinkwassuchende ins umgenutzte ser in der Region. Die per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen – kurz ehemalige Bordell in SpreiPFAS genannt – kommen in der tenbach eingezogen. Outdoorkleidung, in Teflonpfannen, aber auch in Kosmetika vor und können kaum abgebaut werden. In den MELANIE BÄR Gemeinden wurde das Trinkwasser Das Holzkreuz in der ehemaligen auf PFAS untersucht. (ihk) S. 18/19 Folterkammer wurde entfernt, Boxspringbetten mit Kajütenbetten ausgetauscht: Seit Anfang Woche dient das ehemalige Etablissement an der Unteren Dorfstrasse 90 als Asylunterkunft. Der Kanton hat Spreitenbach Anfang Woche als Erstes Die Spitex Wettingen-Neuenhof ein Geschwisterpaar aus Afghaniswandelt sich von einem Verein in tan zugewiesen. Die Unterkunft bieeine gemeinnützige Aktiengesell- tet Platz für 19 Asylsuchende. Die schaft. Falls die Spitex fusionieren Gemeinde konnte das Gebäude bemöchte, wäre der Entscheidungs- fristet für zwei Jahre mieten. In der weg schneller. Geschäftsführer An- Zwischenzeit sucht der Besitzer dreas Kaufmann erklärt, dass er einen Käufer oder eine Käuferin für ständig auf der Suche nach neuen die Liegenschaft. Später könnte dort Fachkräften, aber auch nach Mit- ein Neubau mit Eigentumswohnunarbeitenden ohne spezifische Aus- gen entstehen. Bevor die Asylsubildung sei. (ihk) S. 8/9 chenden einziehen konnten, muss-

Spitex wird zur Aktiengesellschaft

Asylunterkunft im ehemaligen Bordell an der Unteren Dorfstrasse. Marina van Biljon (Ikea), Anja Köchli und Belinda Turnell (Soziale Dienste) (v.l.) haben die Unterkunft vorgängig eingerichtet. Melanie Bär te eine Umnutzung bewilligt werden. «Es ist schwierig, Wohnraum für Asylsuchende zu finden», sagt Belinda Turnell, Leiterin der Sozialen Dienste. Trotz Aufstockung er-

füllt Spreitenbach das Kontingent noch nicht ganz: Die Gemeinde müsste Wohnplatz für 84 Geflüchtete schaffen, zehn Plätze mehr als sie zurzeit anbieten kann. S. 12/13

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Folgende in Wettingen wohnhafte Person hat bei der Gemeinde Wettingen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Igor Josipovic (m), geb. 1976, serbischer Staatsangehöriger, Seminarstrasse 70.

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Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

AUS DEM GEMEINDERAT Erhöhung des Wasserpreises per 1. Januar 2024 Der Preis für Wettinger Trinkwasser wird ab dem 1. Januar 2024 von 1.10 Franken auf 1.40 Franken pro Kubikmeter Wasser angehoben. Die Mehrkosten für Haushalte variieren je nach Haushaltsgrösse durchschnittlich zwischen 38 und 105 Franken pro Jahr. Als Wasserversorger ist die Energie Wettingen AG verpflichtet, die Preise kostendeckend zu rechnen. Die Preisanpassung erfolgt aufgrund umfangreicher Investitionen in das Wassernetz zur Modernisierung und Anpassung an steigende Anforderungen. Dies schliesst auch Sicherheitsmassnahmen mit ein, um die Wasserversorgung gegen unvorhergesehene Herausforderungen zu schützen und eine zuverlässige Versorgung sicherzustellen. Gestiegene Zulieferkosten wirken sich ebenfalls auf die Kostenentwicklung und damit auf die Preiserhöhung aus. Die neuen Wasserpreise wurden sorgfältig kalkuliert und man befindet sich im gesamtschweizerischen Mittelfeld. Die Preisanpassung wurde in Zusammenarbeit mit dem Preisüberwacher getroffen. Dieser hat deren Notwendigkeit anerkannt und legitimiert. Die Erhöhung des Wasserpreises ermöglicht es, die hohe Qualität der Wasserversorgung zu sichern und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Infrastruktur weiterhin modernen Standards entspricht.

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Wenn das Haus zu gross ist Was tun mit dem überschüssigen Wohnraum, wenn die Kinder ausgezogen sind? 180 Personen bekamen vergangene Woche Tipps von Fachleuten. MELANIE BÄR

«Wollt ihr uns loswerden?» Das sei eine Reaktion auf den Einladungsbrief gewesen, den der Gemeinderat an über 2000 Grundeigentümer in den Quartieren Lägern und Langenstein-Altenburg geschickt hat, die über 55 Jahre alt sind. Das Gegenteil sei der Fall, sagt Claudia Hess, Leiterin des Gemeindebüros. Mit der Beteiligung am Forschungsprojekt der Metropolitankonferenz Zürich will der Gemeinderat unter anderem Lösungen aufzeigen, wie solche Häuser auch nach dem Auszug der Kinder sinnvoll genutzt und so Einfamilienhausquartiere revitalisiert werden können. «Die Gemeinde hat ein Interesse daran, wenn bestehende Liegenschaft weitergebaut werden, ohne alles Alte zu vernichten», sagte Gemeindeammann Roland Kuster. Das Weiterbaupotenzial von Einfamilienhäusern werde unterschätzt, findet auch Architektin Mariette Beyeler. Eine Möglichkeit sei die Hausteilung durch den Anbau eines Treppenhauses. «Wichtig ist die Möglichkeit zur Öffnungszeiten der Gemeindeverwal- Abgrenzung. In Innenräumen ist das tung Es gelten für alle Abteilungen klar, aber auch in Aussenräumen ist der Gemeindeverwaltung gelten Abgrenzung sehr wichtig.» folgende Öffnungszeiten: Mo,: 8.30– 12 / 13.30–18.30 Uhr; Di,–Fr,: 8.30– Ausnutzungsmöglichkeiten bleiben Thomas Kuster von der Wettinger 12 / 13.30–16 Uhr.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde rege diskutiert. Bau- und Planungsabteilung wies auf die Möglichkeit einer kostenlosen Energieberatung hin. Denn oftmals könne man einen Umbau mit einer energetischen Sanierung kombinieren. «Sich Gedanken machen, bevor die Heizung aussteigt, lohnt sich.» Beyeler hat schon erlebt, wie Wohnflächen verdoppelt und der Energiekonsum gleichzeitig halbiert wurde. «Ein weiterer Vorteil, wenn man am Bestand weiterbaut.» Im räumlichen Entwicklungsleitbild (REL) ist aufgeführt, wie sich Siedlungen bis ins Jahr 2034 entwickeln sollen. Als «stabil entwickelte Gebiete Wohnen» werden die grössten Teile der Quartiere Langenstein-Altenburg und Lägern eingeordnet. «In diesen Bereichen ist keine markante Aufzonung, Anpassung der Ausnutzung, vorgesehen», so Thomas Kuster.

Melanie Bär

Thierry Grote Tipps zu rechtlichen und finanziellen Aspekten. Der Notar, Mediator und Steuerspezialist erklärte, warum es durchaus sinnvoll ist, sich frühzeitig Gedanken über die Wohnsituation im Alter zu machen. «Ich rate Ihnen, alle Familienangehörigen miteinzubeziehen», so Grote. In manchen Situationen lohne es sich, Liegenschaften zu Lebzeiten an die Kinder zu übertragen. Allerdings ist es nicht so, dass Schenkungen in keinem Fall zurückbezahlt werden müssen. Wer später beispielsweise eine Ergänzungsleistung beantragt, bei dem wird auch die Einkommens- und Vermögenssituation der Angehörigen überprüft. «Es gibt eine Verwandtenunterstützungspflicht», begründet Grote. Man könne deshalb nicht ohne finanzielle Folgen kurz vor Eintritt in eine Pflegeeinrichtung Die Familie miteinbeziehen die Liegenschaft an die Kinder überAm Schluss der Veranstaltung gab tragen.

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FRAKTIONSBERICHTE/WETTINGEN

Désirée Mollet tritt zurück Die Fraktion FDP muss sich heute mit Bedauern von Désirée Mollet verabschieden. Aufgrund ihres Arbeitspensums legt sie ihre politischen Ämter per Ende 2023 nieder. Mit den Aufgaben im Wahlbüro hat Désirée Mollet am 1. Januar 2010 ihr erstes «Ämtli» im Namen der FDP Wettingen übernommen. Acht Jahre lang hat sie sich in der Schulpflege engagiert (2013–2021). Ihr neunjähriges Engagement im Einwohnerrat runden ihren Leistungsausweis ab. Die Fraktion wird Désirée Mollets sachliche Analysen und juristisches Know-how vermissen. Die FDP-Fraktion bedankt sich bei ihr für ihre äusserst geschätzte Arbeit und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Kreditabrechnung Strassensanierung der Rebbergstrasse Süd, Schönenbühlstrasse Nord und Weizenstrasse: Im Oktober 2014 bewilligte der Einwohnerrat die Sanierung der obengenannten Strassen. Im November 2014 tat es ihm die Bevölkerung gleich. Ein Kredit von 6 550 000 Franken wurde gesprochen. Die Sanierung wurde damals als ein Projekt mit hoher Komplexität ausgewiesen, was für die Bestimmung der Kosten massgebend war. Wider Erwarten liegen diese nun über 30 % unter den antizipierten Kosten, was dem Betrag von 2 Mio. Franken entspricht. Vergabeerfolge, Projektoptimierungen und Subventionen werden als Begründung zur Kostenunterschreitung genannt. Angesichts der angespannten finanziellen Lage von Wettingen ist die Fraktion FDP natürlich erfreut über dieses positive Resultat. Dieses lässt aber gerade bezüglich zukünftiger Projekte aufhorchen. Eine derartige Abweichung darf nicht zur Regel werden. Eine genauere Berechnung der Grundkosten per Perimeter sollte möglich sein. Löblich ist zu erwähnen, dass die Sanierung trotz enormen Reserven gemäss Planung umgesetzt wurde. Mit der heutigen Einwohnerratssitzung geht die erste Halbzeit der Legislaturperiode zu Ende. Die Fraktion FDP konnte mit einigen Vorstössen Akzente setzen und wird sich auch in der zweiten Legislaturhälfte für eine positive Entwicklung der Gemeinde einsetzen ganz nach dem Wahlslogan «more4you». In diesem Sinne wünschen die Fraktion allen Wettingerinnen und Wettingern frohe Festtage.

Start in die zweite Legislaturhälfte In der Finanzkommission muss aufgrund der Amtszeitbeschränkung der Sitz von Leo Scherer neu besetzt werden. Hierfür kandidiert seine Fraktionskollegin Ema Savic. Die Fraktion Mitte-EVP durfte Ema Savic in der Fraktionssitzung vertieft kennen lernen und freut sich, dass sich eine engagierte Persönlichkeit für diese Aufgabe bewirbt. Mit Jahrgang 2003 vertritt sie die Stimme der jungen Wettinger Generation, die von Finanzentscheidungen langfristig stark mitbetroffen ist. Die Fraktion Mitte-EVP wird Ema Savic einstimmig wählen. Dem Einwohnerrat liegt die Kreditabrechnung von 4 566 453 Franken für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Rebberg-, Schönenbühl- und Weizenstrasse vor. Durch die Bauarbeiten fliesst das Wasser der Bäche am Lägernhang neu in Sauberwasserleitungen in den Dorfbach und nicht mehr mit dem Schmutzwasser zusammen in die Kanalisation. Es fehlt nun nur noch das letzte Verbindungsstück bis zur Dorfstrasse. Die Abrechnung schliesst besser ab als erwartet: Dank Vergabeerfolgen und Projektoptimierungen ergibt sich eine Kreditunterschreitung von 1 983 546 Franken. Werden die Subventionen von Bund und Kanton an den Hochwasserschutz eingerechnet, schliesst die Rechnung gar 2 701 330 Franken besser ab als budgetiert. Tiefbauprojekte weisen einen hohen Unsicherheitsgrad auf. Zur Freude über die eingesparten Kosten kommt die Tatsache, dass nicht zwingend immer alles Geld ausgegeben wird, das budgetiert wurde. Wie die Gemeindeordnung es vorsieht, erfolgen an der Sitzung vom 14. Dezember Neuwahlen für das Büro des Einwohnerrats. Als Einwohnerratspräsident 2024/2025 kandidiert Christian Oberholzer (SP). Als Vizepräsident hat die Mitte Christian Wassmer nominiert. Als Stimmenzählende stellen sich Markus Bader (SVP) und Andrea Kleger (GLP) zur Wahl. Die Fraktion MitteEVP wünscht den Kandidatinnen und Kandidaten eine ehrenvolle Wahl und viel Freude in ihrem Amt. Die Fraktion wünscht allen Wettingerinnen und Wettingern friedliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr. Mit Vorfreude blickt die Fraktion Mitte-EVP auf die Herausforderungen der zweiten Legislaturhälfte.

Halbzeit in der Legislatur des Einwohnerrats Bereits sind wieder zwei Jahre ins Land gezogen seit den letzten Kommunalwahlen in Wettingen. Das bedeutet Halbzeit in der aktuellen Legislaturperiode – und damit einher geht ein Wechsel im Ratsbüro des Einwohnerrats Wettingen: Ein neuer Präsident und Vizepräsident sowie zwei neue Stimmenzählende sind zu wählen. Dazu muss in der Finanzkommission wegen Amtszeitbeschränkung ein Sitz neu besetzt werden. Die SVPFraktion bedankt sich bei ihrem Mitglied Markus Bader, dass er sich als Stimmenzähler für das Ratsbüro zur Verfügung stellt. Sie wünscht allen Kandidierenden viel Erfolg und Freude in ihren neuen Funktionen. Neben den Wahlen wird dem Einwohnerrat in seiner letzten Sitzung im Jahre 2023 die Kreditabrechnung über 4,566 Mio. Franken für die Sanierung der Werkleitungen und Strassen im Bereich Rebbergstrasse Süd, Schönenbühlstrasse Nord und Weizenstrasse zur Genehmigung vorgelegt. Natürlich ist es erfreulich, dass die effektiven Kosten nun rund einen Drittel tiefer ausfallen als ursprünglich geplant. Es wäre aber schön, wenn derartige Projekte in Zukunft realistischer budgetiert würden. Die Halbzeit in der Legislaturperiode ist für die SVP-Fraktion auch Anlass für einen kurzen Rückblick: Die Fraktion ist zufrieden mit dem bisher Erreichten, insbesondere dass der erneute Versuch, eine unnötige Steuerfusserhöhung durchzustieren, vom Volk erneut wuchtig verworfen wurde. Weniger glücklich ist die Fraktion SVP mit der Performance der Wettinger Gemeindeführung in den letzten beiden Jahren. Verwalten statt gestalten scheint das Motto des Gemeinderats zu lauten. Und die sich jüngst überschlagenden Entwicklungen bei der Regionalpolizei sind ein veritables Trauerspiel. Die SVP-Fraktion wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Wettingen einen schönen Advent, besinnliche Feiertage und einen schwungvollen Start in ein gesundes, glückliches 2024.

Neuer roter Präsident bringt Farbe ins Wettinger Parlament Die letzte Einwohnerratssitzung des Jahres steht im Zeichen von Wahlen und einer Kreditabrechnung. Letztere setzt den Schlusspunkt für die Sanierung der Rebberg-, Schönenbühl- und Weizenstrasse, welche bereits 2017 fertiggestellt wurde. Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Wettingen: Die Abrechnung schliesst 2,7 Mio. Franken besser ab als die budgetierten 6,5 Mio Franken. Ohne Qualitätsabstriche war dies möglich, dank günstiger Auftragsvergabe, nachträglicher Reduktion des Perimeters – die Zufahrt zum St. Bernhard musste nicht mehr saniert werden – Subventionen von Bund/Kanton und nicht beanspruchter Baumpflanzungen von Privaten. Die Fraktion stellt erfreut fest, dass bei aktuellen Strassenbauprojekten die aktive, klima- und menschenfreundliche Strassenraumgestaltung mit mehr Begrünung und möglichst wenig asphaltierten Flächen deutlich grössere Aufmerksamkeit erhält als bei diesem älteren Projekt. Die SP-Fraktion genehmigt die Kreditabrechnung gerne. Ganz besonders freut sich die Fraktion auf die beiden Wahlen. Als Nachfolgerin von Leo Scherer (WettiGrüen), der wegen Amtszeitbeschränkung aus der Finanzkommission ausscheiden muss, stellt sich Ema Savic (WettiGrüen) zur Wahl. Leo Scherer war länger in der Fiko. als die meisten Einwohnerräte überhaupt im Amt sind, nämlich insgesamt 18 Jahre, davon die vergangenen 10 Jahre am Stück. SP/ WettiGrüen bedankt sich an dieser Stelle bei Leo einmal mehr für seinen enormen Einsatz für die Gemeinde. Ema Savic steht am Anfang ihrer politischen Laufbahn, hat aber bereits mehrfach gezeigt, dass ihr Engagement genauso gross ist wie ihre Fähigkeit, analytisch zu denken und den Dingen auf den Grund zu gehen. Als letzte Amtshandlung wählt der Einwohnerrat das neue Ratsbüro. SP-Co-Präsident Christian Oberholzer stellt sich für die verbleibenden zwei Jahre als Präsident zur Wahl. Sein Namensvetter Christian Wassmer (Mitte) übernimmt das Amt des Vizepräsidenten.


WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

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Erfolgreiche Meisterschaft GLP genehmigt Kreditabrechnung für Werkleitungssanierung Die Fraktion der GLP ist erfreut über die positive Kreditabrechnung für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Rebberg-, Schönenbühl- und der Weizenstrasse. Zwar hat die Unterschreitung des Kredits um fast 2 Mio. Franken (exkl. Subventionen) aufhorchen lassen, aber die Begründungen vom Gemeinderat dazu sind schlüssig. Die GLP dankt dem Gemeinderat für das positive Ergebnis und genehmigt folglich die Kreditabrechnung. Zum Jahresabschluss macht die Fraktion der GLP auch einen Blick in den zweiten Teil der Legislatur: Dabei steht für die GLP klar die Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) im Zentrum. Der Fraktion ist wichtig, dass möglichst viel Grünfläche erhalten und Bäume sinnvoll angepflanzt werden. Durch mehr Schatten, hitzeminimierende Flächen und Luftkorridore sollen zudem die Auswirkungen des Klimawandels für Mensch und Natur erträglicher gemacht werden. Als zweites Thema für die laufende Legislatur steht für die GLP der Masterplan Schule respektive das Oberstufenzentrum im Fokus. Die GLP begrüsst, dass der Gemeinderat im zweiten Anlauf «Schulraumplanung» zusammen mit den Fraktionen alle Optionen genau evaluiert hat und es nun vorwärtsgeht mit einer Gesamtplanung. So kann verhindert werden, dass nicht nach dem Motto «Pflästerlipolitik» immer wieder Container für die Schülerinnen und Schüler aufgestellt werden müssen. Die Fraktion der GLP unterstützt das Resultat, wird aber ein Augenmerk auf die Ausgleiche der Schulgelder von Nachbargemeinden werfen – ein entsprechender Vorstoss dazu ist noch hängig. Dem designierten Einwohnerratspräsidenten 2024/2025, Christian Oberholzer, wünscht die Fraktion der GLP alles Gute für seine Amtszeit. Auch wird für die kommenden zwei Jahre Andrea Kleger der GLP-Fraktion als Stimmenzählerin agieren. Zum Schluss wünscht die Fraktion allen Wettingerinnen und Wettingern ein frohes Weihnachtsfest und einen schwungvollen Rutsch ins Jahr 2024.

Die Turnerinnen und Turner des DTV und TV Wettingen holten am Sprung den Schweizer-Meister-Titel. Die Schweizer Meisterschaften in Brugg begannen für den Nachwuchs des DTV und TV Wettingen nicht wunschgemäss. Die 32 Turnerinnen und Turner präsentierten eine Ringvorführung mit Fehlern und verpassten den Final um nur vier Hundertstel. Ganz anders die Darbietung am Sprung: Dort zogen die Wettinger als Erstplatzierte in den Final ein. Die Nervosität stieg am Nachmittag bei den Finaldurchgängen und die Tribüne füllte sich. Wettingen war als dritter von insgesamt fünf Sprungfinalisten an der Reihe. Nun galt es, die ausgezeichnete Leistung vom Morgen nochmals zu wiederholen. «Mir sind Wettige!», riefen die jungen Turne- Die siegreichen Turnerinnen und Turner aus Wettingen. zVg rinnen und Turner lautstark, bevor sie die Wettkampffläche konzent- mehr als nur eine Überraschung für stieg die Spannung. Kurz darauf riert betraten. die Turnerschar bereit. Als fünft- wurde gejubelt, geschrien und geplatzierter Verein an den Schaukel- lacht, denn der TV und DTV Wettinringen durfte der TV Wettingen gen konnte sich mit der hohen Note Ein starker Auftritt Es gelang ein ausgezeichnetes, ener- eine Auszeichnung entgegenneh- 9.73, das Maximum liegt bei 10.00, giegeladenes Programm und das men. Aufgrund des verpassten Fi- auf den ersten Rang turnen. Somit Publikum zeigte sich begeistert. Die naleinzuges hatte niemand mehr ist die Wettinger Jugend bereits Wettinger lieferten auf jeden Fall mit einer Auszeichnung in dieser zum zweiten Mal in Folge Schweizer ab. Doch auch die Konkurrenz zeig- Kategorie gerechnet und man freu- Meister am Sprung. Mit diesem te starke Vorführungen. Jetzt konn- te sich ein erstes Mal. Als zum grossen Erfolg und dem mehr als te das Team nur noch abwarten und Schluss des Rangverlesens die Dis- versöhnlichen Ausgang des Wohoffen. Die Rangverkündigung hielt ziplin Sprung aufgerufen wurde, chenendes endete die Saison. (zVg)

ADVENTSFENSTER

VERMISCHTES

QV Wettingen-Kloster 24 leuchtende Adventsfenster können besichtigt werden. Die Fenster werden mindestens von 17 bis 21 Uhr und bis zum 27. Dezember beleuchtet sein. Die nächsten Fenster sind: 14. Vorstandsfenster vor der Klosterkirche (mit Umtrunk). Um 17 Uhr Wettinger Weihnachtstage; 15. Museum Aargau, Gästezentrum/Museumsshop, 16. Iris Wenger, Tägerhardstrasse 49; 17. Martin Bürlimann, Freistrasse 15; 18. Familie Wassmer, Weidweg 11; 19. Simona Sacripanti, Titlisstrasse 6; 20. Yvonne Linge, Pelikanstrasse 6; 21. Margrit Aschwanden, Klosterstrasse 28 (Umtrunk von 18 bis 20 Uhr); 22. Familie Scussel, Am Gottesgraben 7; 23. Nicole Merkli, Brückenstrasse 10; 24. Vini Sacripanti, Lägernstrasse 17. Liste aller Adventsfenster auf der Homepage des Quartiervereins Wettingen Kloster unter www.qv-wettingen-kloster.ch. (zVg)

«Spielplatz Everest» Gerda und Michaela träumen davon, die ersten Puppenspielerinnen zu sein, die auf dem Gipfel des Mount Everest ein Kasperstück aufführen. Doch körperliche und finanzielle Mängel machen eine Besteigung unmöglich. Mit einem gefälschten Dokumentarfilm über ihren Gipfelsturm wollen sie auf sich und ihre Kunst aufmerksam machen. Dabei erliegen sie selbst ihrer Täuschung und kommen kurz vor dem Gipfel in ungeahnte Schwierigkeiten. Unter der Regie von Sven Mathiasen, Leiter des Figurentheaters Wettingen, entstand eine ungewöhnliche Kombinationen von Schauspiel, Puppen- und Objekttheater und Alexandra und Eva Kaufmann kreieren auf humorvolle Art überraschende Fake-Videos und zeigen in diesem witzigen Stück so die Auswüchse des Massentourismus am

Spielplatz Everest – eine humorvolle Aufführung für Erwachsene. zVg Everest. Aufführung für Erwachsene. Figurentheater Wettingen, Freitag, 15. Dezember, 20.30 Uhr. Vorverkauf: www.eventfrog.ch. (zVg)


Samstag, 9. Dezember 2023 18.00 Uhr Dynamischer Rock-/Pop-Mix mit Folk- und Latin-Flair Tomate-Birkenhof Restaurant Alberich Zwyssigstrasse 7 5430 Wettingen tomate-birkenhof.restaurant Geniessen Sie zu dieser musikalischen Begleitung ein Steak oder Cordon bleu und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen.

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Der Abwasserverband Region Baden Wettingen reinigt die Abwässer der Gemeinden Baden, Ennetbaden, Neuenhof, Obersiggenthal und Wettingen. Neben der Hauptanlage Laufäcker in Turgi betreiben wir im Mandatsverhältnis zwei weitere Kläranlagen und Sonderbauwerke. Infolge Pensionierung suchen wir für den Betrieb und den Unterhalt der Kläranlage in Turgi nach Vereinbarung einen jüngeren Mitarbeiter als

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Die Büros der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei bleiben vom Samstag, 23. Dezember 2023, bis und mit Dienstag, 2. Januar 2024, geschlossen. Informationen bei einem Todesfall (Bestattungsamt) sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist in dringenden Notfällen über die Notrufnummer 117 erreichbar. Ab Mittwoch, 3. Januar 2024, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für Sie da. Der Gemeinderat und das gesamte Gemeindepersonal wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern frohe Festtage, einen guten Rutsch ins 2024 und die allerbesten Wünsche sowie gute Gesundheit im neuen Jahr.

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Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 14. Dezember 2023 bis 12. Januar 2024 ausschliesslich online über www.amtliche­nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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Abteilung Bau und Planung

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Die nächste Altpapiersammlung wird von der Jungwacht und Blauring durchgeführt und findet statt am Samstag, 16. Dezember 2023 Das der Sammlung mitzugeben­ de Altpapier ist in gut verschnür­ ten, handlichen ca. 5 kg schwe­ ren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereit­ zustellen. Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung


WETTINGEN

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

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246 Werke mit Lokalbezug Ausstellung mit viel Lokalbezug: An der «Kunst Schau 5430» zeigen Menschen mit Bezug zu Wettingen ihre Werke. Am Sonntag war Vernissage. MELANIE BÄR

«Das Gluri-Suter-Huus versteht sich als Schnittstelle zwischen lokaler und überregionaler Kunst», steht auf der Website der 51-jährigen Gemeindegalerie. Mit der «Kunst Schau 5430» stehen diesmal lokale Künstler im Fokus. Bedingung, um seine Werke an dieser Jahresausstellung zu zeigen, ist der Bezug zu Wettingen. 68 Kunstschaffende beteiligten sich an der neuen Ausstellung, die am Sonntag mit einer Vernissage eröffnet wurde. Aussteller von «Tanz der Pinsel» ist Bruno Lussi, der im Gluri-SuterHuus stundenweise arbeitet. Der Pensionär hat unterschiedlich grosse Pinsel kreisförmig aufgehängt. «Ich bin gelernter Maler und habe kistenweise Pinsel gesammelt. Weil es schon genug Bilder hat, dachte ich mir, ich hänge das Material auf, das andere zum Arbeiten brauchen», erklärt er die Beweggründe seines Ausstellungsobjekts. Die Realisierung sei nicht schwierig gewesen, der Transport hingegen schon. «Unser Gold» ist eines der ausgestellten Bilder von Christa Lüdi. Sie arbeitet mit Mischtechnik auf Leinwänden. «Ich habe gerne Metalleffekte in den Bildern», sagt die Wettinger Ortsbürgerin, die sich seit ihrer Pensionierung ganz der Malerei widmet. Vorher arbeite-

«Kunst Schau 5430» im Gluri-Suter-Huus ist mittwochs bis samstags 15 bis 18 Uhr und sonntags 11 bis 17 Uhr offen.

Melanie Bär

te sie als Notfallkrankenschwester und Kunsttherapeutin. Ausstellung an zwei Orten Gemeinderat Philippe Rey betonte an der Vernissage die Wichtigkeit von Kunst und Kultur: «Sie ist Boden des Lebens und in jeder Beziehung etwas ganz Wichtiges.» Dass nicht nur Werke von weltbekannten Künstlern auf Resonanz stossen, beweist die «Kunst Schau 5430»: «Es kommen auch Leute, die sonst nicht an Ausstellungen gehen, weil sie die Künstler kennen», so Rey. Seit zwei Jahren werden die Bilder nicht nur im Gluri-Suter-Huus ausgestellt, sondern sind auch im St. Bernhard öffentlich zugänglich. «So finden hier Begegnungen statt und bringen Leben ins Haus», begründet Ge- Bruno Lussi zwischen den im Gluri- Christa Lüdi vor ihrem Bild «Unser Suter-Huus aufgehängten Pinseln. bär Gold», das im St. Bernhard hängt. bär schäftsleiter Peter Wyss.

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Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtname auf:

Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtname auf:

Projekterweiterung: Werkleitungs- und Oberbausanierung Neufeldstrasse-Halbartenstrasse

Werkleitungs- und Oberbausanierung Grubenstrasse

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 14. Dezember 2023 bis 12. Januar 2024 online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 14. Dezember 2023 bis 12. Januar 2024 online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Abteilung Bau und Planung


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WETTINGEN/NEUENHOF

Spitex spricht über

Die Wettinger Kinder besuchten den Samichlaus im verschneiten Wald.

zVg

«De Samichlaus isch da»

Die Adventszeit ist besonders reich an Ritualen im Kindergarten. Der Besuch vom Nikolaus spielt dabei eine wichtige Rolle. Mithilfe von Samichlausgeschichten werden die Kinder mit einem freundlichen Nikolaus vertraut gemacht, der den Tieren und Kindern gerne Freude schenkt. Ein Nikolaussack wird im Kindergarten gefaltet oder genäht, bestickt oder beklebt. Fleissig lernen die Kinder Samichlausverse und Lieder. Ob der Nikolaus zu Besuch kommt, ist oft ein Geheimnis für die Kinder. Es kann sein, dass er einen gefüllten Sack vor die Türe mit einem Brief für die Kinder hinlegt. Manchmal besucht er die Kinder im Kindergarten oder trifft sie im Wald. Gerne betont der Samichlaus die Stär-

VERMISCHTES WETTINGEN Klosterhalbinsel Wettingen für den Europäischen Museumspreis 2024 EMYA nominiert Museum Aargau ist mit der Klosterhalbinsel Wettingen für den renommierten Europäischen Museumspreis 2024 (EMYA) nominiert worden, welcher Anfang Mai 2024 in Portimäo, Portugal, vergeben wird. Ausgezeichnet werden Museen für ihren Innovationsgrad in der Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit und den kreativen und zukunftsorientierten Umgang mit gesellschaftlich relevanten Themen. Der EMYA-Award belohnt herausragende Innovation und Qualität in der Museumspraxis, die Förderung der Vernetzung und

ken der Klasse und bittet die Kinder, füreinander und für die Natur Sorge zu tragen. Er staunt über die gefertigten Säcke und die eingeübten und vorgetragenen Verse und Lieder.

Die Spitex Wettingen-Neuenhof will ihre Rechtsform vom Verein zur gemeinnützigen Aktiengesellschaft ändern. Grund ist der schnellere Entscheidungsweg im Falle einer Fusion. Geschäftsführer und Vereinspräsident befürworten Wachstum, Zusammenarbeit oder Fusion. MELANIE BÄR

«Die Spitex Wettingen-Neuenhof hat vergangene Woche das externe Audit des Departements Gesundheit und Soziales ohne Auflagen bestanden», meldet Andreas Kaufmann, Geschäftsführer der Spitex Wettingen-Neuenhof. Für Kaufmann eine Bestätigung für die «hohe gelebte Qualität in unserer täglichen Arbeit». Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel sei das keine Selbstverständlichkeit. «Wir haben zurzeit 7 von 92 Stellen nicht besetzt. Wir sind ständig auf der Suche nach Personal.» Mittlerweile nicht mehr nur nach Fachkräften, sondern auch nach Mitarbeitenden ohne spezifische Ausbildung, etwa beim Mahlzeitenlieferdienst. «Früher veröffentlichten wir ein Inserat und hatten Dutzende Bewerbungen, jetzt kriegen wir manchmal nicht mal mehr eine Bewerbung.»

Das Eseli ist nicht dabei Die Frage «Warum ist das Eseli nicht anwesend ?» wird von den Kindern oftmals gestellt. Gerne antwortet der Samichlaus den Kindern. Es gibt viele Gründe für das Fehlen des Eseli. Es hat Nachwuchs bekommen, es ist leider krank, es hat Ferien. Besonders schön ist es, wenn der Samichlaus im verschneiten Wald den Kindern begegnet und ein wärmendes Feuer auf alle wartet. Obwohl die Geschenke keine Spielsachen sind, sondern Früchte, Süssigkeiten und Nüsse, freuen sich die Kinder sehr. Das gemeinsame und Spitex-Fusion besondere Erlebnis klingt bei den Zusammen mit den Organisationen Kindern noch lange nach. (zVg) in Baden, Brugg, Lenzburg und Rohrdorf gehört die Spitex Wettingen-Neuenhof im Kanton Aargau zu den grössten Organisationen. Gerechnet wird nicht mit der Fläche, des Austauschs von Ideen und nach- sondern mit der Bevölkerungszahl. haltige Best Practices. «Mit 31 000 Einwohnern haben wir Die Klosterhalbinsel Wettingen jedoch eine relativ schwierige Grösist nach der Nominierung 2022 von se; wir sind nicht mehr klein, aber Schloss Wildegg der zweite EMYA- auch nicht genügend gross, um Resnominierte Standort von Museum sourcen zu optimieren. Deshalb Aargau. Das besterhaltene Zister- brauchen wir einen nächsten zienserkloster der Schweiz konnte Wachstumsschritt», sagt Kaufdie Jury in der Vorselektion mit mann. Höhere Flexibilität beim Perseinen interaktiven Ausstellungen sonaleinsatz ist einer der Gründe, und Touren zu den Themen Glaube, warum Kaufmann eine Spitex-FuMacht und Wissen überzeugen. Ins- sionen befürwortet. «Mit einem besondere die partizipative Ausstel- grösseren Mitarbeiterpool können lung im Parlatorium, welche in Co- wir bei Personalengpässen besser Autorschaft mit Schülerinnen und ausweichen», sagt Kaufmann. Bei Schülern der Kantonsschule Wettin- Krankheitsausfällen müssten heute gen erarbeitet wurde (Projekt auch Mitarbeitende aufgeboten wer«Schule macht Museum»). (zVg) den, die eigentlich frei haben; selbst

Andreas Kaufmann im Gebäude der Spitex in Pensionierte seien immer wieder im Einsatz. Ein weiterer Grund, der für eine Fusion spräche, sei die zunehmende Professionalisierung im Administrativbereich und bei der IT. Für eine grössere Organisation lohne sich die Anstellung von Fachpersonen und auch der Einsatz der IT komme verhältnismässig günstiger. «Der administrative Aufwand beispielsweise bei Qualitätssicherung, IT, Rechnungs- und Personalwesen, der heute bei allen Organisationen anfällt, könnte als grössere Organisationseinheit gebündelt und besser verteilt werden.» Gespräche über mögliche Fusion Einen Zusammenschluss mit der damaligen Spitexorganisation Spreitenbach-Killwangen (heute Region Aargau Ost) scheiterte vor neun Jahren, weil die dortige Bevölkerung Nein sagte. Andreas Kaufmann und Jürg Keller, Präsident der Spitex Wettingen-Neuenhof, führten letztes Jahr mit einer anderen SpitexOrganisation Gespräche über eine mögliche Fusion. «Die Fusion kam aber bisher nicht zustande. Wir wollen uns nächstes Jahr wieder zum Gespräch treffen.» Um welche Spitex es sich handelt, will Keller nicht nennen, nur so viel: «Wir sind weiterhin offen für verschiedene For-


WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

mögliche Fusion

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AUS DEM GEMEINDERAT Zum Jahresende Wiederum geht ein anspruchsvolles und intensives Jahr zu Ende. Der Gemeinderat dankt allen Personen, die sich am Gemeindegeschehen aktiv beteiligt und ihre Dienste der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Für die kommenden Festtage wünschen Gemeinderat und Gemeindepersonal erholsame Stunden im Familien- und Freundeskreis und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2024.

gen am Schalter des Gemeindebüros Neuenhof. Die Spartageskarten Gemeinde werden personalisiert (Vorund Nachname sowie Geburtsdatum) in Form eines E-Tickets ausgedruckt oder als Mobile Ticket per E-Mail erstellt. Bei Fragen oder Unklarheiten zum neuen Angebot gibt das Gemeindebüro Neuenhof (056 416 21 40) gerne Auskunft.

Öffnungszeiten der Verwaltung während Weihnachten und Neujahr Die Gemeindeverwaltung Neuenhof bleibt vom Freitagnachmittag, 22. Dezember, 14.30 Uhr bis und mit Dienstag, 2. Januar, geschlossen. Ab Mittwoch, 3. Januar, sind sämtliche Dienste gerne wieder verfügbar. Die Pikettdienstnummern werden rechtzeitig in der Limmatwelle und auf der Gemeindewebsite publiziert. Der Gemeinderat wünscht der Bevölkerung eine besinnliche Ad- Feuerwerk: Abbrennen ist nur am Silventszeit. vesterabend erlaubt. Walter Schwager/Archiv

Neuenhof . men der Zusammenarbeit oder für Zusammenschlüsse.» Auch mit den Nachbargemeinden, die vor neun Jahren noch abgelehnt hatten. «Falls ihrerseits Interesse signalisiert wird, nehmen wir die Gespräche gerne wieder auf.» Vorsorglich will der Vorstand schon jetzt die Rechtsform von einem Verein in eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft (AG) ändern.

«Wir sind weiterhin offen für verschiedene Formen der Zusammenarbeit.» JÜRG KELLER, SPITEX WETTINGEN-NEUENHOF

«Um schnellere Entscheidungswege zu erhalten», sagt Jürg Keller. Im Falle einer Fusion müsste jetzt der Entscheid an der Generalversammlung abgewartet werden. Diese findet jedoch nur einmal pro Jahr statt, was zu problematischen Zeitverzögerungen führen kann. Wegen der Fusionsgespräche mit der anderen Spitex-Organisation verschob man die Gründung der Spitex AG um ein Jahr. Im März oder April 2024 wird sie rückwirkend auf den 1.1.2024 vollzogen, wobei der Spitex-Verein vorläufig einziger Aktionär der neu-

Sibylle Egloff/Archiv

en Gesellschaft sein wird. Für die Mitarbeitenden, die Kunden, die Vertragsgemeinden und die SpitexPartner wird die Gründung der AG keinerlei Auswirkungen haben.

Spartageskarten Gemeinde – ab 1. Januar 2024 beim Gemeindebüro erhältlich Ab dem 1. Januar 2024 sind die neuen Spartageskarten Gemeinde der SBB beim Gemeindebüro Neuenhof erhältlich. Mit der Spartageskarte Gemeinde kann man einen Tag lang durch die Schweiz reisen. Sie berechtigt am Geltungstag zu beliebigen Fahrten in der 1. oder 2. Klasse auf den Strecken des GA-Bereiches (SBB-Netz, Regionalbus wie RVBW, Postauto, Tram, Schiff und viele Privatbahnen). Neu wird die Spartageskarte Gemeinde in zwei verschiedenen Preisstufen angeboten. Die Spartageskarte Gemeinde kann bis maximal 10 Tage vor dem Reisetag zur günstigeren Preisstufe 1 bezogen werden. Das neue Sortiment kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Die Verfügbarkeit der Spartageskarte Gemeinde für das neue Jahr kann ab sofort unter www.spartageskarten-gemeinde.ch geprüft werden. Die Reservation und der Bezug der Spartageskarte Gemeinde erfol-

Das sagt der Kanton Auf Anfrage äussert sich das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) positiv gegenüber Spitex-Zusammenschlüssen: «Sie generieren einige Vorteile punkto Wirtschaftlichkeit, Erweiterung des Angebots (zeitlich und fachspezifisch), personeller und finanzieller Ressourcenoptimierung und Professionalisierung der Organisationen.» Was die Rechtsform betrifft, gebe das DGS keine grundsätzliche Empfehlung ab: «Ein Entscheidungskriterium kann sein, dass ein Verein bei der Führung eines Dienstleistungsunternehmens nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen, wie dies die Spitexbetriebe sind, an Grenzen stösst. In diesem Fall kann die Rechtsform der gemeinnützigen Aktiengesellschaft eine valable Alternative sein. Andere Rechtsformen wie Stiftungen oder Zweckverbände sind ebenfalls möglich.» Wichtig sei, dass die Betriebe die Eigenschaften der möglichen Trägerschaften prüfe, gegeneinander abwägen und die geeignetste Form auswählen. Die Spartageskarten im Überblick.

Abbrennen von Feuerwerk Das Abbrennen von Feuerwerk ist nur am Silvesterabend, 31. Dezember, gestattet. Dabei sind die erforderlichen Sicherheitsmassnahmen zu beachten. Insbesondere ist ein genügender Abstand zu Bauten und Personen einzuhalten. Die Bevölkerung wird aufgerufen, möglichst auf Feuerwerkskörper mit Knalleffekt zu verzichten. Die Nachbarschaft sowie Haus- und Wildtiere danken dafür. Baubewilligungen Die Baubewilligung ist erteilt worden an: Historika AG, Thomas Gantner, Oberuzwil, für eine Orientierungsanlage mit Ortsplan, Geschichte und Gewerbe, an der Zürcherstrasse 107, Parzelle Nr. 851, Neuenhof. Termine 23. Dezember bis 2. Januar: Gemeindeverwaltung geschlossen; 23. Dezember bis 7. Januar: Weihnachts-Schulferien; 13. Januar: Papiersammlung; 15. Januar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus.

zVg


Marktnotiz

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Die Trägerschaft Verein Ort für Kinder in Neuenhof bedankt sich herzlich bei der Jungwacht Blauring für ihren Einsatz als Samichlaus. Wir, unsere Kinder und die Eltern hatten einen schönen gemeinsamen Abend. Wir haben dem Samichlaus unsere Lieder vorgetragen, gruppenweise unsere Versli aufgezählt und besonders haben sich einige

mutige Kinder alleine zum Samichlaus getraut und mit Stolz ihr Versli oder Lied vorgetragen. Am Schluss konnten alle Kinder ein leckeres Chlaussäckli mit nach Hause nehmen.

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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

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Pikettdienstnummern über Weihnachten/Neujahr

Die Büros der Gemeindeverwaltung Neuenhof bleiben ab Freitagnachmittag, 22. Dezember 2023, 14.30 Uhr bis und mit Dienstag, 2. Januar 2024, geschlossen. In dringenden Fällen sind folgende Pikettdienstnummern erreichbar: Polizei regionalpolizei wettingen-limmattal 056 417 92 00 Notruf 117 Feuerwehr Notruf 118 Elektrizität Wasser Neuenhof (ewn) Störungsdienst 056 200 94 00 Bauamt Notruf 056 416 23 33 Bestattungsamt Todesfälle 056 416 21 76 Die Pikettdienstnummern sind ebenfalls auf unserer Webseite (www.neuenhof.ch) aufgeschaltet. Die Gemeinde Neuenhof wünscht Ihnen frohe Festtage. GEMEINDEKANZLEI NEUENHOF

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KILLWANGEN/SPREITENBACH

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

Ortsbus wirbt für das Dorffest Neu ziert das Logo «Mir sind Spreitebach» den Spreitenbacher Dorfbus. So will das Fest-OK auf die Megasause im Sommer 2024 aufmerksam machen. SIBYLLE EGLOFF

Es dauert nicht mehr so lange und die Gemeinde Spreitenbach kann ihr 900-jähriges Bestehen feiern. Vom 22. bis 25. August 2024 steigt die Party. Ein Grossteil der Bevölkerung dürfte sich die Daten bereits dick in die Agenda geschrieben haben. Doch nun soll auch die Region auf die Festlichkeiten aufmerksam gemacht werden. Am besten geht das mit einem Bus, dachte sich das DorffestOrganisationskomitee (OK). Vergangenen Donnerstag wurde das Gefährt mit dem farbigen Logo des Dorffests «Mir sind Spreitebach» vor dem neuen Gemeindehaus feierlich eingeweiht. OK-Präsidentin und Vizegemeindepräsidentin Doris Schmid lud die Bevölkerung, Vereine und Sponsoren zur Präsentation und zum Apéro ein. «Dank der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen dürfen wir unseren Dorfbus mit dem Dorffest-Logo einkleiden, ihm alles Gute wünschen und ihn auf Reisen schicken», sagte Schmid in der gut gefüllten Eingangshalle. Ermöglicht hätten dies die Stimmberechtigten, die den Kredit für das dreitägige Fest gesprochen haben – ein stattlicher Betrag von fast 1 Million Franken, der bei einigen Einwohnern für Kritik sorgte.

Suche nach Sponsoren geht weiter 300 000 Franken steuern die Spreitenbacher Ortsbürger bei. Damit die restlichen Kosten nicht nur die Bevölkerung tragen muss, ist das OK auf der Suche nach Sponsoren. «Wir konnten die Ortsbürger als ersten Goldsponsor gewinnen und die Aargauische Kantonalbank als zweiten», verriet Schmid. Deshalb sind beide auch auf dem Dorfbus vermerkt. Ihnen folgen werden die Acts für die Konzerte. Das OK sei auf der Suche nach weiteren Sponsoren, so Schmid. «Es ist eine grosse Aufgabe, doch wir sind auf einem guten Weg.» Vielleich finden sich ja auch ein paar auswärtige Geldgeber, schliess-

AUS DEM GEMEINDERAT

BEGÄGNIGSKAFI KILLWANGEN

Christbaumverkauf Killwangen Der diesjährige Christbaumverkauf findet am Samstag, 16. Dezember, von 9 bis 11.30 Uhr beim Werkgebäude in Killwangen statt. Grüngutabfuhren im Dezember 2023 Versehentlich wurden die Daten der Grüngutabfuhr im Dezember 2023 auf dem aktuellen Entsorgungskalender nicht aufgeführt. Die letzte Grüngutabfuhr im Jahr 2023 findet am 19. Dezember statt. Der neue Entsorgungskalender für das Jahr 2024 wird in den nächsten Tagen allen Haushaltungen zugestellt. Für das Verständnis wird gedankt.

Unterstützen das Dorffest «Mir sind Spreitebach»: (v.l.) AKB-Filialleiter Marcel Reinstadler, Dorffest-OK-Präsidentin und Vizegemeindepräsidentin Doris Schmid, Ortsbürgerin Heidi Weber, Dorffest-OK-Mitglied Serkan Kabatas und Gemeinderat Adrian Mayr. Severin Bigler

Eine Delegation der Ortsbürger posiert vor dem Dorffest-Bus.

sb

lich ist der Dorffest-Bus nun nicht 11 in Würenlos und Killwangen sonur auf der RVBW-Linie 13 in Sprei- wie auf der Linie 9 in Baden beim tenbach, sondern auch auf der Linie Alterszentrum Kehl unterwegs.

Am 7. Dezember fand das erste Begägnigskafi in Killwangen statt. 30 Personen genossen im Mehrzweckraum des Werkgebäudes den gemütlichen Nachmittag, unterstützt von der Hauswartung, vielen Dank! Der Samichlaus überraschte die Anwesenden mit einer berührenden Geschichte. Die Alterskommission freut sich über den gelungenen Anlass und auf das nächste Begägnigskafi am 18. Januar um 14.30 Uhr im Werkgebäudesaal. (zVg)


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SPREITENBACH Spreitenbach

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3507 Einwohnergemeinde Spreitenbach Bahnhofstrasse 2 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Umbau BehiG Bushaltestelle Härdli-/Fegistrasse Baustelle: Härdli-/Fegistrasse Parzelle: 3078 + 3077 Zusatzbew.: Procap Schweizerischer Invaliden-Verband Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. Dezember 2023 bis 16. Januar 2024 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Spreitenbach

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3449 Clear Channel Schweiz AG, Bösch 67, 6331 Hünenberg Bauobjekt: Neubau Normalplakatstelle mit wechselnder Werbung Baustelle: Land-/ Langäckerstrasse 36 Parzelle: 2678 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. Dezember 2023 bis 16. Januar 2024 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Asylsuchende ziehen in ehem Mehr als 26 Jahre lang diente das Haus an der Unteren Dorfstrasse in Spreitenbach als Bordell. Nun wird es als Asylunterkunft genutzt. Am Montag sind die ersten zwei Asylsuchenden eingezogen. MELANIE BÄR

Die schwarzen Kleber auf der gelben Blache mit der Aufschrift «Number 1 Bar» wurden entfernt. Wo bis im März ein Whirlpool war, stehen jetzt zwei Sofas; der einstige Barraum dient als Speisesaal. Die Umnutzung des ehemaligen Etablissements an der Unteren Dorfstrasse 90 ist vollzogen. Bis zu 19 Asylsuchende können künftig darin wohnen. Als Erstes hat der Kanton ein Geschwisterpaar mit Jahrgang 1994 aus Afghanistan zugewiesen. Belinda Turnell, Leiterin der Sozialen Dienste, geht davon aus, dass in den nächsten Tagen noch weitere Asylsuchende einziehen werden. Sechs Zimmer mit je zwei bis vier Betten stehen parat ebenso wie je ein Ess- und Wohnraum, zwei Küchen und Büros sowie drei Duschen mit Toiletten. «Die Räumlichkeiten wären ideal für mehrere Familien», sagt Turnell. Die Gemeinde hat die Liegenschaft von Heinz Hofer gemietet. Er hat das Bauernhaus mit Jahrgang 1850 vor 28 Jahren als Renditeobjekt gekauft und ein Jahr später als Etablissement umgenutzt. «Am Anfang gab es deswegen mehr als 80 Einsprachen, jemand zündete das Haus sogar an», sagt Hofer. Der

Brand wurde gelöscht und die Einsprachen abgewiesen. Der vor dem Haus liegende grosse Parkplatz nutzte der Unternehmer auch als Autohandelsplatz. Im Haus entstand zeitweise ein Spielsalon und eine Bar. Seit März ist Schluss. Der Vertrag mit dem Mieter lief aus, Hofer erneuerte ihn nicht. «Ich bin jetzt 72 Jahre alt und will mich nicht mehr um die Liegenschaften kümmern müssen», begründet er. Auch sein Etablissement in Wohlen und sein Privathaus in Hunzenschwil hat er verkauft, will fortan seine Pensionierung geniessen. Deshalb ging er auf die Gemeinde zu und bot ihr die Liegenschaft zur Miete an. Sie schlossen einen auf zwei Jahre befristeten Mietvertrag ab. In der Zwischenzeit sucht Hofer einen Käufer, verlangt 4,15 Mio. Franken dafür. «Man könnte darauf ein viergeschossiges Objekt mit neun Eigentumswohnungen erstellen, Architekturpläne bestehen bereits.» Selbst bauen will er nicht. «Aufs Alter hin will ich keine Schulden mehr anhäufen.» Kontingent noch nicht erfüllt Die Gemeinde Spreitenbach muss Stand Ende November 84 Asylsuchende aufnehmen. 56 Personen, die hauptsächlich aus der Ukraine, Russland oder Afghanistan stammen, sind in zwei Wohnungen, wenigen Gastfamilien, drei Liegenschaften der Gemeinde und zwei Baracken des Kantons untergebracht. Mit dem Bereitstellen der Wohnplätze an der Unteren Dorfstrasse kann Spreitenbach 75 Personen aufnehmen. Für die fehlenden rund 10 Plätze sucht die Gemeinde ein oder zwei Liegen-

schaften oder grössere Wohnungen. Für jeden Platz, den eine Gemeinde nicht bereitstellen kann, muss sie 90 Franken pro Tag an den Kanton zahlen. Spreitenbach hat sich im Asylverbund mit sieben umliegenden Gemeinden zusammengetan und zahlt so pro fehlenden Platz nur 20 Franken pro Tag. Bevor das ehemalige Bordell als Asylzentrum genutzt werden konnte, musste die Nutzung von Gewerbe zu Wohnen bewilligt werden. Im Mai lag die Bauausschreibung öffentlich auf. Dagegen gab es eine Einwendung. «Die Person hatte die Ausschreibung falsch verstanden

«Die Räumlichkeiten wären ideal für mehrere Familien.» BELINDA TURNELL, LEITERIN SOZIALE DIENSTE

und zog sie nach klärenden Gesprächen zurück», sagt Turnell. Im August wurde die Bewilligung für die Umnutzung erteilt, seither bezahlt die Gemeinde Miete. Vier Monate hat es gedauert, bis die Liegenschaft nun als Asylunterkunft genutzt wird. «Wir mussten einige räumliche Anpassungen vornehmen und das Haus für die neue Nutzung einrichten», so Turnell. Unter anderem wurden Wände gestrichen, ein Durchbruch gemacht und neu möbliert. «Der Vermieter hat uns zwar angeboten, die Einrichtung zu übernehmen, das meiste war jedoch entweder zu abgenutzt oder wird in einer Asylunterkunft nicht gebraucht», sagt Turnell.

INSERATE

Küche: Eine von zwei Küchen, die sich Der Whirlpool wurde entfernt und stattdessen in der Asylunterkunft befinden. bär eingerichtet.


WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

maliges Bordell ein

AUS DEM GEMEINDERAT Bundesfeier 2024 Das Volksfest jeweils am Abend des 1. August auf dem Ziegelei-Areal ist bereits zur Tradition geworden und war dieses Jahr wiederum ein voller Erfolg. Auch bei der offiziellen Feier am Morgen mit Festrede und musikalischer Umrahmung ist das Interesse jeweils gross und es sind immer wieder viele Besucher anwesend. Um weiterhin an diesen Traditionen festhalten zu können, wird für die Feier am Morgen wie auch für das Volksfest am Abend ein Organisator gesucht. Über Fragen zum Anlass gibt die Kanzlei gerne Auskunft. Interessierte Vereine oder Privatpersonen melden sich bei der Kanzlei, ursula. beusch@spreitenbach.ch, oder telefonisch unter 056 552 91 45.

In der ehemaligen «Number 1 Bar» ist heute ein Ess- und Aufenthaltsraum für Asylsuchende. Kajüten- statt Boxspringbett Mittlerweile ist die Asylunterkunft vorwiegend mit neuen Möbeln aus der Ikea ausgestattet. Das Einrichtungshaus unterstützt im Rahmen ihres Sozialengagements immer wieder Organisationen mit Sachspenden. «Projekte in Spreitenbach versuchen wir wenn immer möglich zu unterstützen, weil es ja unsere Standortgemeinde ist», begründet Marina van Biljon, die bei Ikea für Nachhaltigkeitsprojekte zuständig ist. Elf Mitarbeitende haben am 23. und 24. November die Möbel im Wert von rund 10 000 Franken in die Asylunterkunft gebracht und auch

gleich aufgestellt. Dabei sei auch das Holzkreuz, das noch in der Folterkammer stand, entsorgt worden. Ein Glücksfall, wie Turnell die Spende bezeichnet. Denn so spart die Gemeinde Zeit und Geld für die Einrichtung. Zwar hat Spreitenbach die Betreuung der Asylunterkünfte als Pilotprojekt an die ORS-Gruppe ausgelagert. Für den Liegenschaftsunterhalt und teilweise auch die Administration ist aber weiterhin der Sozialdienst zuständig. Dazu gehört auch die Einrichtung. Manchmal bekommt die Gemeinde Möbelspenden aus der Bevölkerung. Nach einem Aufruf in der Limmatwelle

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Melanie Bär

seien viele Angebote eingegangen. «Doch der logistische Aufwand, die Möbel abzuholen, teilweise dort abzubauen und am neuen Ort wieder aufzubauen, ist sehr gross.» Und nicht alle Möbel seien noch zum Gebrauch geeignet gewesen. In der neuen Liegenschaft erwarten die Asylsuchenden jetzt neue Betten, die noch nach Kieferholz riechen. Auch sonst entspricht die Liegenschaft wohl keiner StandardAsylunterkunft. Der Stil des ehemaligen Etablissements ist an einigen Orten im Haus zu erkennen. Wer sonst kann in einem Bad mit goldigen Mosaikplättchen duschen?

n an diesem Ort ein Aufenthaltsraum mit Sofas Besichtigen einen Schlafraum, der sich im ehemaligen «Folterraum» befindet: Anja zVg Köchli, Marina van Biljon und Belinda Turnell (v. l.). bär

Altpapier-/Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 16. Dezember, wird von der Pfadi Riko, Spreitenbach, durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8 Uhr separat zu deponieren. Couverts und beschichtetes Papier gehören zum Karton. Alles, was nicht gebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen! Baubewilligungen sind erteilt worden an: Einwohnergemeinde Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach; Umbau Fangbecken/ Pumpwerk Kreuzäcker am Kreuzäcker; Limeco Regiowärme, Reservatstrasse 5, 8953 Dietikon, Fernwärme Netzerweiterung Untere Dorfstrasse, Brüel-/Wigarten-/Geeracherstrasse. INSERATE

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WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

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Samichlaus zu Besuch im Kindergarten Eine ganze Woche lang hatten die Kinder vom Kindergarten in Spreitenbach fleissig Lieder und Versli geübt, um für den Besuch vom Samichlaus vorbereitet zu sein. Endlich war der Tag gekommen. Alle Kinder sassen aufgeregt im Kreis, als ein Glöckchen zu hören war und der Samichlaus mit seiner Helferin und dem treuen Schmutzli zu Besuch kam. Der Samichlaus begrüsste alle, stellte die Helferin und den Schmutzli vor und wollte von den Kindern wissen, ob sie vielleicht ein Lied oder ein Versli vortragen könnten. Mit Begeisterung stimmten die Kinder «Was isch säb für es Liechtli» an und zur Freude von den Gästen sagten sie dann noch das Versli «Samichlaus, du

guete Maa» auf. Der Samichlaus freute sich sehr, erzählte von seiner eigenen Kindergartenzeit und sagte den Kindern, dass auch er eine Geschichte mitgebracht habe, die er dann erzählte. Als der Samichlaus am Ende der Geschichte wissen wollte, was in dem grossen Sack, den Schmutzli getragen hatte, drinnen sein könnte, flogen die Hände der Kinder wieder in die Höhe. Ob darin Nüssli, Mandarinen oder Lebkuchen dabei sein würden? Oder vielleicht auch noch ein Schoggistängel? Zur grossen Freude leerte Schmutzli den Sack auf das vorbereitete Tuch und es purzelten Schoggi-Täfeli, Erdnüsse, Mandarinen, Lebkuchen und noch viel mehr heraus. Die Kinder jubelten und konnten es kaum erwarten, alles zu verkosten. Der Samichlaus konnte mit seinen Gspänli leider nicht zum Znüni bleiben, er musste wieder weiter, um noch viele andere Kinder(gär-

Nachdem der Samichlaus seine Geschichte erzählt hatte, wollte er von den Kindern wissen, was wohl im mitgebrachten Sack drin sein könnte. zVg ten) zu besuchen. Er versprach aber, sich die Kinder mit ihren Lehrperim nächsten Jahr wieder zu Besuch sonen vom Kindergarten Spreitenzu kommen. Und jedes Jahr freuen bach auf diesen schönen Tag. (zVg)

INSERATE

Einladung für die Spreitenbacher Bevölkerung

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Pikettdienst während Feiertagen Vom Montag, 25. Dezember 2023 bis und mit Freitag, 5. Januar 2024 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes den ganzen Tag geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Polizei:

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Bestattungsamt (ausschliesslich Todesfälle): Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung

Tel. 056 402 00 55

– Wasserversorgung

Tel. 056 402 01 77

– Kommunikationsnetz

Tel. 044 200 00 44

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr und freuen uns, Sie ab dem Montag, 8. Januar 2024 bedienen zu können! Gemeinderat und Personal

Dienstag, 9. Januar 2024, 19.30 Uhr

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen anzustossen.

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Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2023

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2023 veröffentlicht:

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LANDI Würenlos Grosszelgsstrasse 18 5436 Würeenlos Telefon 058 476 55 666

In der LANDI Würenlos Im Dezember 2023

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 6. Juni 2023; Genehmigung 2. Budget 2024 mit Steuerfuss; Genehmigung 3. Kreditabrechnungen 3.1 Umbau Gemeindehaus; Traktandum zurückgezogen 3.2 Beitrag an Sanierung und Erweiterung Sport- und Erholungszentrum «Tägerhard», Wettingen; Genehmigung 4. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Pesic, Marko – Prabhakaran Malathi, Bhavatarini – Prabhakaran Malathi, Bhavini – Minghetti, Gabriele – Wang, Ling-Ran Jeanne 5. Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung, Phase 3.2 und 4; Verpflichtungskredit; Genehmigung 6. Strassen- und Werkleitungssanierung Zelglistrasse; Verpflichtungskredit; Genehmigung 7. Endgestaltung «Flüefeld» / «Tägerhardrütene»; Verpflichtungskredit; Genehmigung 8. Reglement über die Gemeindebeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung (Elternbeitragsreglement); Änderung; Genehmigung

jeweils am Samstag

9. Wasserreservoir «Gipf»; Beantwortung Überweisungsantrag; Kenntnisnahme

Gratis Glühwein und Punsch

Mit Ausnahme der Traktanden 4 und 9 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 15. Januar 2024 Gemeinderat Würenlos

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Änderung der Annahmeschlusszeiten Erscheinungsweise über Weihnachten/Neujahr 2023/2024 Bitte beachten Sie die vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

Ausgabe

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für Inserate und Reklamen

Lenzburger Bezirks Anzeiger Donnerstag, 28.12. 2023 Donnerstag, 4.1. 2024

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Limmatwelle Donnerstag, 28.12. 2023 Donnerstag, 4.1. 2024

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Dienstag, 26.12. 2023 keine Ausgabe Traueranzeigen können online über www.gedenkzeit.ch oder per E-Mail auf todesanzeigen@chmedia.ch aufgegeben werden.

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WÜRENLOS

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

AUS DEM GEMEINDERAT

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Viele Diskussionen geführt An der Gemeindeversammlung wurde das Budget 2024 mit einem neuen Steuerfuss von 99 % angenommen. Nach einer langen Diskussion wurde auch das Reglement für die familienergänzende Kinderbetreuung gutgeheissen.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Pikettdienst während der Feiertage Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben zwischen Weihnachten und Neujahr, das heisst vom Montag, 25. Dezember, bis und mit Dienstag, 2. Januar, geschlossen. Ab Mittwoch, 3. Januar, ist die Gemeindeverwaltung gerne wieder für die Bevölkerung da. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: Tel. 056 436 87 96 oder Tel. 056 436 87 97; Technische Betriebe: Tel. 056 436 87 60; Regionalpolizei Wettingen-Limmattal / Polizei: Tel. 056 417 92 00 oder Notruf 117. Gemeinderat und Gemeindepersonal wünschen allen Würenloserinnen und Würenlosern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

IRENE HUNG-KÖNIG

170 Stimmberechtigte nahmen am Dienstagabend, 5. Dezember, an der Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Würenlos teil. Sie genehmigten das von Gemeinderat Lukas Wopmann vorgestellte Budget mit einem um zwei Prozent tieferen Steuerfuss von 99 % klar. Thomas Zollinger, Präsident der Finanzkommission, erklärte: «Der Finanzplan ist zu überarbeiten, das Luxuriöse sollte vom Notwendigen getrennt werden. Das Ziel muss sein, die Nettoverschuldung zu senken.» Der Gemeinderat will 2024 den Finanzplan in einer Klausur überarbeiten. Die Nettoverschuldung liegt derzeit bei 926 Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Ab dem Jahr 2028 plant die Gemeinde Investitionen, die einen Anstieg der Nettoschulden auf rund 1358 Franken ausmachen würden. Die Mitte Würenlos äusserte sich positiv: «Wir sind erfreut über das Ergebnis und den Steuerfuss von 99 %. Dieser soll auch übermorgen noch gelten, deshalb müssen die Investitionen so dosiert werden, dass der Steuerfuss so bleiben kann», sagte Andreas Schorno.

Brennholzangebot Aus der Holzernte 2023/2024 verkauft die Ortsbürgergemeinde Würenlos Brennholz. Der Bezug ist ab Frühjahr 2024 möglich. Das Holz wird im Wald zur Abholung bereitgestellt. 1 Ster LaubMischholz kostet 100 und 1 Ster Nadelholz 90 Franken. Bestellungen nimmt gerne der Forstbetrieb Wettingen bis 31. Januar unter Tel. 056 436 87 31 oder per E-Mail: forstrevier@wettingen.ch) entgegen. Be- Diskussion um Reglement stellungen sind auch via Online- Beim Reglement über die GemeinSchalter möglich. debeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung gab es eine Unentgeltliche Rechtsauskunft Die lange Diskussion. Die Mitte WürenBeratungen finden jeweils am 3. los sprach von einer Sparvorlage. Donnerstag im Monat von 18.30 bis «Wir sprechen von Fachkräfteman19.30 Uhr im Sitzungszimmer der gel. Es muss uns gelingen, die FachBauverwaltung, Erdgeschoss, Ge- kräfte zu behalten. Es ist wichtig, meindehaus statt. Nächste Bera- dass beide Elternteile wenigstens tung: Donnerstag, 21. Dezember. Teilzeit im Beruf bleiben können. Es soll nicht sein, dass KinderbeWürenloser Christbaumverkauf Der treuungskosten und Steuern den diesjährige Christbaumverkauf fin- Lohn wegfressen», sagte Silvia det statt am Samstag, 16. Dezember, Schorno. Sie präsentierte einen Änvon 9 bis 14 Uhr beim «Tägerhard- derungsvorschlag, wonach einige wald» (Nähe Bahnübergang). Es sind Punkte des Artikels «Massgebende frisch geschnittene Tannen aus dem Einkommen und Vermögen» herWald der Ortsbürgergemeinde Wü- ausgestrichen wurden. So hätten nach Meinung der Mitte einzig die renlos im Angebot.

Neu eingebürgert (v.l.) Jeanne Wang, Marko Pesic, Bhavini Prabhakaran Malathi, ihk Bhavatarini Prabhakaran Malathi und Gabriele Minghetti. Abzüge für Liegenschaftsunterhaltskosten, soweit sie über dem Pauschalabzug liegen, sowie die Abzüge der Einkaufsbeiträge an die Säule 2 für die Berechnung dienen sollen, ob jemand Unterstützungsgelder in der familienergänzenden Kinderbetreuung erhält. Der Gemeinderat wollte zudem die Abzüge für freiwillige Zuwendungen, die Zuwendungen für politische Parteien sowie die Abzüge für Verluste früherer Geschäftsjahre bei Selbständigerwerbenden geltend machen. Die beiden Anträge wurden einander gegenübergestellt. Der Gemeinderatsantrag hatte schliesslich die Nase vorn, das Reglement wird geändert. 2,645 Mio. für Zelglistrasse Ja sagten die Stimmberechtigten zu allen Einbürgerungsgesuchen. Auch für die Phasen 3.2 und 4 der Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung für 220 000 Franken sprachen sich die Stimmberechtigten aus. Gemeinderat Nico Kunz sprach beim Traktandum zum Verpflichtungskredit für die Strassen- und Werkleitungssanierung Zelglistrasse von einem Projekt, das jahrelang hinausgeschoben wurde. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müsse das Projekt nun angegangen werden. Die Kosten belaufen sich auf 2,645 Mio. Franken, wovon eine Million für den Strassenbau und die öffentliche Beleuchtung eingesetzt wird. Dieser Kredit wurde klar angenommen. Eine weitere Diskussion mit Anträgen rief das Traktandum Endgestaltung «Flüefeld/Tägerhardrütene» hervor. Nach 60 Jahren Kiesabbau soll das Gebiet bis 2030

rekultiviert werden. Thomas Zollinger von der SVP-Ortspartei befand, der Gemeinderat sollte den Antrag mit tieferen wiederkehrenden Kosten ausarbeiten und deshalb müsse das Geschäft zurückgewiesen werden. Eine andere Idee hatte Markus Schädler: Er schlug einen Wildpark mit essbaren Pflanzen für die naturnahe Gestaltung vor. Der Rückweisungsantrag von Thomas Zollinger fand keine Mehrheit, ebenso die Wildpark-Idee von Markus Schädler. Der gemeinderätliche Vorschlag mit einem Kredit von 289 500 Franken wurde schliesslich mit grossem Mehr bei elf Gegenstimmen angenommen. Kein Gutachten fürs Alterszentrum Unter Verschiedenem orientierte Gemeinderat Consuelo Senn darüber, dass im Baubewilligungsverfahren für das Alterszentrum eine weitere Entscheidung gefallen sei. So verzichten die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege auf ein Gutachten. Die Kommissionen sind zum Schluss gekommen, dass das geplante Alterszentrum kein Objekt des Denkmalschutzes tangiere und die Gebäude nicht in ihrer Substanz gefährdet seien. «Jetzt ist es Zeit für einen Entscheid des Regierungsrates», sagte er. Der Fussballverein SV Würenlos brachte sein Votum für einen Kunstrasenplatz vor. Der 2. Sportplatz soll durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden. Der Verein stellte sogleich einen Antrag dafür. Gemeindeammann Anton Möckel erklärte, dass die Gemeinde einen Projektierungskredit für die nächste Gemeindeversammlung ausarbeiten könne.


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WÜRENLOS/LIMMATTAL

Ewigkeits-

25 050 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

Das Schweizer Trinkwasser ist von hoher Qualität und erfüllt strenge Richtlinien bezüglich Hygiene und Sicherheit. Doch auch bei uns finden sich Verunreinigungen durch PFAS – und die Gemeinden reagieren.

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

PHILIPPE NEIDHART REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Irene Hung-König (ihk), irene.hung@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib); Philippe Neidhart (phn) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Thomas Stadler, thomas.stadler@chmedia.ch, Telefon 079 792 88 22

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EIN PRODUKT DER

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Marcus Meyer spricht sich für saisonale Stromtarife aus.

Irene Hung-König

Strom klüger nutzen? Marcus Meyer ist ein umtriebiger Würenloser Stimmbürger. An der Gemeindeversammlung verlangt der ETH-Ingenieur oft das Wort. Vor allem beim Thema Strompreise möchte er Antworten. IRENE HUNG-KÖNIG

Der gebürtige Deutsche hat viele Ideen, wie in Sachen Strom gespart werden könnte. So erwähnt er in einem Leserbrief an die Limmatwelle: «Das Thema ‹Energie› interessiert viele Bürger. Richtig weh tut es den Bürgerinnen und Bürgern erst, wenn ab 2024 die neue Stromrechnung da ist.» In Würenlos steigen die Kosten für den Energiebezug im nächsten Jahr von 7,9 Rappen auf 14,9 Rappen pro Kilowattstunde im Niedertarif zuzüglich Netzen und weiterer Kosten. Bereits an der Sommergemeindeversammlung 2022 rief er dazu auf, zu prüfen, wie die Energieeffizienz in der Stromerzeugung verbessert und somit die Kosten für den Energiebezug gesenkt werden können. Eine sogenannte EVU-Sperre – das sind Sperrzeiten von Wärmepumpen, die einen günstigen Stromtarif nutzen – wäre gemäss Marcus Meyer eine Möglichkeit. Auch an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember monierte er, dass die Strompreise das Verursacherprinzip im Gemeindegesetz nicht erfüllten. Im Winter seien die Strompreise zu billig, was zu Fehlanreizen führe. Es passe nicht zusammen, dass eine halbe Milliarde Franken für ein Notstromkraftwerk in Birr für den

Winter ausgegeben wird, aber der Strompreis das ganze Jahr fix sei. Vom Gemeinderat erwartet Marcus Meyer Auskunft bis zur nächsten Gemeindeversammlung, wie das Verursacherprinzip umgesetzt wird. Saisonale Tarife werden geprüft Die Limmatwelle hat bei den Technischen Betrieben Würenlos nachgefragt. Sie versorgen die Gemeinde Würenlos in den Bereichen Strom, Wasser und Kommunikation. Geschäftsleiter Richard Weber sagt: «Der Energiekauf der Technischen Betriebe Würenlos erfolgt durch eine langfristig etablierte, strukturierte Beschaffung am Strommarkt. Diese strategische Herangehensweise hat es uns ermöglicht, den schweizweiten Strompreisanstieg für das Jahr 2023 im Vergleich zu anderen Gemeinden in der Schweiz, im Kanton Aargau und in unserer Region signifikant zu minimieren.» Und er erläutert weiter: «Die Tarifberechnung orientiert sich an den regulatorischen Vorgaben der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom).» Auch würden sie verschiedene Einkaufsstrategien und die Möglichkeit saisonaler Tarife prüfen. Diese beiden Vorgehensweisen seien entscheidende Schritte, um den Energiekostenanstieg zu minimieren. Richard Weber verweist die Kundinnen und Kunden auf das Kundenportal. Hier könne der eigene Stromverbrauch überblickt und der Erfolg der persönlichen Energiesparmassnahmen kontrolliert werden.

Outdoorkleidung, Teflonpfannen, Kosmetika und Feuerlöschschäume haben etwas gemeinsam: Sie alle enthalten per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – sogenannte PFAS. Diese industriell hergestellten Chemikalien sind aufgrund ihrer Struktur sowohl wasser- als auch fettabweisend sowie stabil gegenüber Hitze und Säure. Da solche PFAS in der Umwelt kaum abgebaut werden, werden sie umgangssprachlich als Ewigkeits-Chemikalien bezeichnet. Genau dieser Umstand aber ist problematisch: Über das Wasser, die Luft und die Nahrung verbreiten sich die Stoffe auf der ganzen Welt – gar in der Arktis wurden PFAS nachgewiesen. Im Sommer dieses Jahres analysierte das Konsumentenmagazin «K-Tipp» rund 1000 Trinkwasserproben aus der ganzen Schweiz, unabhängig davon liess auch der Verband der Kantonschemikerinnen und -chemiker das Trinkwasser untersuchen. Ihr Fazit: Auch im Limmattal konnten erhöhte PFAS-Werte festgestellt werden. Grenzwerte nicht überschritten «Die Problematik PFAS ist bei uns in Wettingen ein sehr aktuelles Thema», so Gemeinderat und Verwaltungsratspräsident der Energie Wettingen AG, Markus Maibach. «Nachdem die Daten vom ‹K-Tipp› veröffentlicht wurden, haben wir zwei Wasserproben an zwei verschiedenen Probestellen in Wettingen entnommen und auf PFAS analysieren lassen. Zusätzlich wurden wir unabhängig vom Kanton beprobt.» Mit einem zufriedenstellenden Resultat: Die Konzentration an PFAS lag unter dem Schweizer sowie dem EU-Grenzwert. Zudem habe man vor kurzem verschiedene Gespräche mit dem Amt für Verbraucherschutz (AVS) bezüglich des weiteren Vorgehens geführt. So werden in Wettingen ab 2024 zwei Wasserproben jährlich entnommen und analysiert. Maibach versichert: «Die


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Chemikalien im Wasser

Die schwer abbaubaren PFAS-Chemikalien wurden auch im Aargauer Trinkwasser nachgewiesen. Qualität des Trinkwassers in Wettingen kann als ausgezeichnet bezeichnen werden.» Ähnlich gestaltet sich die Situation in Spreitenbach: «Aufgrund der Berichterstattung in der Presse hat die Gemeinde entschieden, künftig auch detailliertere Proben zu PFAS zu entnehmen und die Entwicklung genau zu beobachten», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Und weiter: «Alle Wasserproben im Jahr 2023 entsprachen den chemischen und mikrobiologischen Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung.» Auch Gemeinderat Edgar Benz versichert auf Nachfrage, dass das Spreitenbacher Trinkwasser die geltenden Vorschriften problemlos erfüllt und absolut unbedenklich zu geniessen ist. Ebenso ist man sich in Würenlos der Thematik bewusst, wie Richard Weber, Geschäftsleiter der Technischen Betriebe Würenlos (TBW), sagt: «Wie alle anderen Qualitätsparameter beobachten wir auch die Entwicklung der PFAS-Werte regelmässig und werden bei neuen Rahmenbedingungen die dannzumal erforderlichen Massnahmen umsetzen.» Dazu betont Weber, dass das Trinkwasser der Versorgung Würenlos einwandfrei ist und allen gültigen schweizerischen Grenzwerten entspricht.

Blick in die Zukunft In der EU wird momentan ein vollständiges Verbot von PFAS diskutiert, ebenfalls zur Debatte steht ein Verbot mit Ausnahmeregelungen – beispielsweise bei medizinischen Produkten, wo es keine alternativen Chemikalien gibt. Damit würde die Europäische Union weltweit eine Vorreiterrolle übernehmen. Und bei den erlaubten Höchstmengen an PFAS im Trinkwasser gilt in der EU bereits jetzt ein strengeres Regime als in der Schweiz. Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen jedoch mitteilt, sollen ab dem Jahr 2026

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VERMISCHTES LIMMATTAL Benefiz-Weihnachtsbaumverkauf am 16. Dezember in Baden Bereits zum 36. Mal findet der städtische Weihnachtsbaumverkauf in den Quartieren statt. Das Stadtforstamt spendet Fichten, weil diese zu den häufigsten einheimischen Baumarten der Schweiz gehören. Die Quartiervereine AllmendMünzlishausen, Kappelerhof und Martinsberg führen den Verkauf durch. Die Quartiervereine Chrüzliberg und Dättwil beteiligen sich mit einer Barspende an der Spendenaktion. Der Verkauf findet wie folgt statt: Allmend-Münzlishausen, vor dem Chrättli, 8–10.30 Uhr; Kappelerhof, Pausenplatz Schulhaus Kappelerhof, 9–12 Uhr; Spielplatz Martinsbergstrasse, 9–11 Uhr. Der Erlös des Weihnachtsbaumverkaufs kommt vollumfänglich dem Kinder- und Jugendtheater Turgi zugute. (zVg)

Gaëtan Bally/Keystone

auch hierzulande die Höchstwerte der EU-Trinkwasserrichtlinien übernommen werden. In Wettingen ist man derweil bereit für die Zukunft – es laufen Bestrebungen für eine kontrollierte Mischung von Wasserpartien vor der Abgabe an die Konsumentinnen und Konsumenten. Und würden die in naher Zukunft gesammelten Daten zeigen, dass die Konzentrationen an PFAS ansteigen und nicht fallen oder stagnieren, seien weitere Massnahmen erforderlich. Für Gemeinderat Maibach ist klar: «Das Thema PFAS wird uns noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen.»

Gefahren durch PFAS Unter die Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) fallen mehrere tausend unterschiedliche Stoffe, deren Wirkungen im Körper von Mensch und Tier in den vergangenen Jahren mit toxikologischen Studien untersucht worden sind. Einige davon wurden als besonders besorgniserregend identifiziert, bei anderen sind die Auswirkungen weniger gut bekannt. Gewisse PFAS stehen dabei in Verdacht, Krebs zu verursachen sowie Schilddrüsenhormone zu beeinflussen und somit zu neurologischen Entwicklungsstörungen beizutragen. Für die gesundheitlich besonders kritische Substanz Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) gilt seit 2010 ein Verwendungsverbot in ganz Europa, ebenso – seit 2020 – für Perfluoroctansäure (PFOA). In der Schweiz sind seit 2017 Höchstwerte für drei PFAS-Einzelsubstanzen in Trinkwasser festgelegt, diese liegen allerdings höher als jene der Trinkwasserrichtlinie der EU, welche 20 verschiedene PFAS bzw. die ganze Stoffgruppe berücksichtigt. Quelle: Departement Gesundheit und Soziales, Kt. Aargau

Kapo-App geht in Penison Im Jahr 2013/2014 erfolgreich eingeführt wurde die Kapo-App als Teil einer Kampagne gegen Einbruch. Nicht weniger aktuell ist das Thema, der Kanal dafür pensionswürdig. In den nächsten Tagen wird die App abgeschaltet. Damit die Informationen trotzdem weiterhin direkt verfügbar sind, bedient die Kantonspolizei neu einen WhatsApp-Kanal. Unter dem Link: https://whatsapp.com/channel/0029Va9VuBM545uovS8QY71Y kann man auf WhatsApp den Kanal «Kapo Aargau» abonnieren. (zVg) Die blaue Lunte – Ekstasen Ausbruch, Entgrenzung, Rausch, aber auch Spiritualität, Askese und Achtsamkeit – der Mensch strebt nach verschiedenen Formen der Ekstase. Manche wenden sich nach innen, manche nach aussen. Was ihnen allen gemein ist, ist der Wunsch nach einem Heraustreten aus der bekannten Realität und einer Verbindung mit dem Übersinnlichen. Dazu wird gebetet, meditiert, getanzt, man macht Yoga oder nimmt unterschiedliche Substanzen ein. Was sind das für Praktiken und wie bestimmen sie den eben doch so profanen Alltag? Philosophinnen und Philosophen sowie Musikerinnen und Musiker der Kantonsschule Baden gehen diesen Fragen nach. Es spielen Schülerinnen und Schüler der Kanti Baden unter der Leitung von Karl Werner Modler und Colin Schatzmann. ThiK Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, Baden, Donnerstag, 21. Dezember, 20.15 Uhr. Weitere Infos und Tickets unter www.thik.ch. Der Vorverkauf schliesst am Donnerstag, 21. Dezember, um 14 Uhr. Danach sind Tickets an der Theaterkasse erhältlich. Diese öffnet 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn. (zVg)


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LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

5,6 Millionen Passagiere im ersten Betriebsjahr Die Limmattalbahn ist seit dem 11. Dezember 2022 zwischen Killwangen und Zürich Altstetten unterwegs. René Fasel von Aargau Verkehr zieht trotz 17 Kollisionen und einer Schlägerei eine positive Bilanz.

SIBYLLE EGLOFF

Seit einem Jahr verkehrt die Limmattalbahn zwischen Killwangen und Zürich Altstetten. Die Bevölkerung scheint vom neuen ÖV-Angebot rege Gebrauch zu machen. Das belegen die Passagierzahlen von Aargau Verkehr, welche die Bahn betreibt. «Hochrechnungen zeigen, dass wir im ersten Betriebsjahr rund 5,6 Millionen Fahrgäste hatten», sagt René Fasel, Leiter Bahnproduktion, zum «Badener Tagblatt». Das sei deutlich mehr als erwartet. Das Ziel, zwischen 4 und 5 Millionen Passagiere zu befördern, wurde somit klar übertroffen. Fasel zieht eine positive Bilanz, vor allem hinsichtlich der Nachfrage. «Die Limmattalbahn wurde sehr gut von der Bevölkerung aufgenommen und wird nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten stark genutzt.» Das liege daran, dass damit attraktive Orte wie etwa das Shoppi Tivoli, die Ikea oder das Spital Limmattal erschlossen würden. Zufrieden zeigt sich Fasel auch mit der niedrigen Schwarzfahrerquote von 2,5 Prozent oder über den Fakt, dass von den 32 Stadtbahnführern, die vor einem Jahr grösstenteils als Quereinsteiger starteten, 31 noch immer dabei sind. «Schön, dass es ihnen so gut gefällt.» Drei Personenunfälle, die Spitalaufenthalt erforderten Es gibt aber nicht nur Erfreuliches zu melden. Im ersten Betriebsjahr ereigneten sich 30 Unfälle. «Neben Bagatellen kam es zu 17 Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmenden. Drei davon waren Personenunfälle, die einen Spitalaufenthalt erforderten. Zum Glück kam es nie zu einem Todesfall», sagt Fasel. Oft konnten Zusammenstösse und Schlimmeres dank Schnellbremsungen verhindert werden.

René Fasel, Leiter Bahnproduktion, von Aargau Verkehr gibt ein Fazit zu Passagierzahlen, Unfällen und sagt, wie es um die Verlängerung der Strecke nach Baden steht. Andrea Zahler Über 350 davon wurden bisher registriert. Jedoch sind sie laut Fasel weder für das Fahrpersonal noch für die Fahrgäste besonders angenehm. «Jede Schnellbremsung birgt die Gefahr, dass Leute in der Bahn stürzen und sich verletzen.» Ursache für die Schnellbremsungen und Kollisionen sind laut Fasel oftmals andere Verkehrsteilnehmende, die trotz Verbot links abbiegen und der Bahn den Weg abschneiden. Vielfach spiele auch die fehlende Aufmerksamkeit eine Rolle. «Personen sind in ihr Handy versunken und geraten wegen der Ablenkung auf die Gleise. Andere hören wegen der lauten Musik über Kopfhörer oder Airpods nicht, wenn eine Bahn heranfährt», erzählt Fasel. Unfälle und Schnellbremsungen sorgen für Verspätungen und Ausfälle. Im Durchschnitt weist die Limmattalbahn eine Pünktlichkeit von 97 Prozent auf. «Die SBB-Anschlüsse in Dietikon erreichen wir gut. In Killwangen wird es mit 2 Minuten Verzug bereits kritisch», sagt Fasel. Der Fahrplan sei sehr eng getaktet und der Fakt, dass die Bahn kein Wendetram sei und das Fahrpersonal so an den Endhaltestellen den Führerstand wechseln müsse, koste Zeit.

Fahrplanausbau nicht vor 2027 möglich Deshalb wünscht sich Fasel mehr Fahrzeuge. «Wenn wir mehr davon hätten, könnten wir besser auf Zwischenfälle und Störungen reagieren sowie die Anschlusssicherheit garantieren. Zudem wäre es dann möglich, während der Hauptverkehrszeiten einen 7,5-Minuten-Takt anzubieten.» Bislang komme mit den acht Fahrzeugen nur ein 15-Minuten-Takt infrage. Da die Herstellerfirma für die Produktion der Bahnen zwei bis drei Jahre Zeit benötigt, wäre ein Fahrplanausbau vor 2027 gar nicht möglich. In noch weitere Ferne scheint die Verlängerung der Limmattalbahn-Strecke bis nach Baden zu rücken. «Vor Corona gingen wir davon aus, dass sich die Weiterführung bis nach Baden bis 2035 realisieren lässt. Die Pandemie hat viele Ausbaupläne im öffentlichen Verkehr um Jahre nach hinten verschoben.» Im Zentrum stehe aktuell der Widerstand der Bevölkerung. «Fragen wie: Braucht es die Bahn überhaupt? Und: Wo soll sie durchführen? müssen zuerst geklärt werden.» Fasel prophezeit: «Die Bahn wird nicht vor 2040 nach Baden fahren.»

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 16. Dezember, 17.30 Uhr, Eucharistie- und Versöhnungsfeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 17. Dezember, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Mittwoch, 20. Dezember, 6.30 Uhr, Roratefeier auf dem Sulperg mit der Liturgiegruppe St. Sebastian; 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. Donnerstag, 21. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 15. Dezember, 6.30 Uhr, Rorate-Gottesdienst in kroatischer Sprache in der Kapelle; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 16. Dezember, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli); 19.30 Uhr, Weihnachtskonzert mit Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor der Kroatenmission Aargau. Anschliessend Apéro auf dem Kirchplatz. Sonntag, 17. Dezember, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache; 16.30 Uhr, Aufführung Wettinger Sternsinger vor der Kirche. Montag, 18. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Dienstag, 19. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch, 20. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Eucharistiefeier, musikalisch begleitet vom BlockflötenTrio, in der Kapelle; 20 Uhr, Liturgia Penitenziale der Missione Cattolica Italiana. Donnerstag, 21. Dezember, 6 Uhr, Rorate-Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, musikalisch begleitet vom Chor

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Eintauchen in den Advent mit Musik von Boyan Kolarov und Friends Stille, Bild, Wort und Gebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, ev.ref. Dorf kirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr. Konzert zum 3. Advent – Gospelchor Neuenhof Am Sonntag, 17. Dezember um 16 Uhr stimmt der Gospelchor in der Kirche St. Josef in Neuenhof mit weihnachtlicher Musik auf die Festtage ein. Der Eintritt ist frei – Kollekte zur Deckung der Un-


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Matthias). Anschliessend kleiner Apéro in der Bullingerstube. Donnerstag, 21. Dezember, 7.30 Uhr, Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.

KILLWANGEN

Vocappella. Anschliessend Frühstück im Saal; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle.

ka; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 18. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr, Aufführung Wettinger Sternsinger im Klosterhof. Sonntag, 17. Dezember, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Mitwirkung der Choralschola mit dem «Gaudete – Choralamt».

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 15. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 17. Dezember, 10 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1 Sonntag, 17. Dezember, ökumenischer Gottesdienst.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 16. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Sonntag, 17. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Musik: Gospelchor Neuenhof unter der Leitung von Gordana Kekenovs-

kosten. Mittagstisch Neuenhof Am Dienstag, 19. Dezember, kocht das Mittagstisch-Team wieder im Pfarreiheim Neuenhof. Anmeldungen nimmt das Pfarramt bis Montag, 18. Dezember, 11 Uhr unter Tel. 056 416 00 90, entgegen.

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 15. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 17. Dezember, 11 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Musik: Gospelchor Neuenhof unter der Leitung von Gordana Kekenovska.

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 16. Dezember, 6.30 Uhr, Erwachsenenrorate KAB (Mario Stöckli). Musikalische Begleitung: SPREITENBACH Schola. Sonntag, 17. Dezember, 10 Uhr, Gottesdienst fällt aus; Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 19 Uhr, Friedenslichtandacht (Theresia Hlavka, Sabine ThanhäuFreitag, 15. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessen- ser und Mario Stöckli). Mittwoch, 20. Dezember, 10 Uhr, Wortgottesder Anbetung. Samstag, 16. Dezember, 18 Uhr, Wortgottesdienst dienst mit Kommunionfeier; 18.30 Uhr, Krippenspiel. mit Kommunion (Petre Karmazichev); 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 17. Dezember, 10 Uhr, Wortgottes- Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 dienst mit Kommunion (Petre Sonntag, 17. Dezember, 9.30 Uhr, Karmazichev). Mittwoch, 20. Gottesdienst, 3. Advent, Bridge Dezember, 6 Uhr, 3. Rorate mit Zmorge. Mitwirkung Zithergruppe; Singers, Verabschiedung Werner Sekinger (Britta Schönberger). 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet (Rosario). Klosterkirche Fahr Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr, Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Abendlob. Sonntag, 17. Dezemuntere Dorfstrasse 10 ber, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; Freitag, 15. Dezember, 10.15 Uhr, 16 Uhr, Einsingen für AdventsVersöhnungsfeier. vesper; 16.30 Uhr, Adventsvesper. Ev.-ref. Dorfkirche, Dienstag, 19. Dezember, 8 Uhr, Chilegass 18 Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr, Gebet Freitag, 15. Dezember, 18.40 Uhr, am Donnerstag. Abendgottesdienst (Stephan

14 Uhr. Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 21. Dezember, 15 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im GemeinBridge Singers, reformierte Kirche, schaftsraum Steiacherhof, SteinGipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 20. ackerstr. 17, Spreitenbach, DonDezember, 19.30 Uhr. nerstag, 21. Dezemer, 9–11 Uhr.

gelesen und im Austausch der Meinungen über das Gelesene werden Antworten gesucht auf die Fragen des Lebens. Vorkenntnisse sind keine erforderlich, Leitung: Pfarrer Arnold Bilinski, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, in der Bullingerstube (beim reformierten Pfarrhaus neben der Dorfkirche), Chilegass 20, Spreitenbach, Donnerstag, 21. Dezember, 16–17.30 Uhr.

Senioren: English Reading, KirchgeStubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Wü- Bibelnachmittag in Spreitenbach Es meindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, renlos, Donnerstag, 21. Dezember, werden gemeinsam biblische Texte Donnerstag, 21. Dezember, 17.30 Uhr.

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«MEIN GOTT»

Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen

Droge der Politikerinnen und Politiker In den 80er-Jahren gab es ein gewaltiges Drogenproblem. Das Elend auf dem Platzspitz in Zürich bleibt in Erinnerung. Gewalt, gebrauchte Spritzen, Krankheit, Kriminalität, Prostitution – auch von Minderjähren. Mitten drin die Kinder mit ihren süchtigen Müttern. Die Politik bekämpfte das Problem mit Repression. Die Suchtkranken wurden kriminalisiert. Das war desaströs: Es gab immer mehr Abhängige, sie wurden immer kränker und die Leute hatten grosse Angst vor ihnen. Bis ein paar Politikerinnen und Politiker einen anderen Weg vorschlugen: Therapien, kontrollierte Abgabe von Drogen, Prävention – und Repressionen gegen die Profiteure des Drogenhandels. Der Aufschrei war gross: Da könne jeder kommen. Süchtige bräuchten eine harte Hand, keine Verwöhnung durch den Staat. Ausserdem kämen Suchtkranke aus ganz Europa zu uns. – Nichts davon passierte. Es gab rasch Fortschritte. Die anderen Staaten haben die neue Politik aus der Schweiz übernommen. Es war ein Riesenerfolg. Heute stehen wir an einem ähnlichen Punkt. Seit Jahrzehnten will die Politik die Zuwanderung mit Repressionen einschränken. Es ist ebenfalls: desaströs. Menschen, die aus Verzweiflung in die Schweiz kommen, werden immer grössere Lasten aufgebürdet. Man raubt ihnen die Zukunft. Doch die Repression bleibt wirkungslos. Es sind nicht weniger Leute eingewandert. Nur das Elend ist gewachsen. Nun hoffe und bete ich, dass wieder einige Politikerinnen und Politiker sich aufmachen. Und auch im Bereich der Migration bessere und menschlichere Strukturen schaffen. Ich wünschte mir, dass christliche Barmherzigkeit neu entdeckt wird. Und Asylsuchende wie Menschen geachtet werden. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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Door Opener Award für das Würenloser Old- und Youngtimertreffen

Lägern Classic gewinnt einen Swiss Classic Award Welch grosse Freude: Mitglieder des Vereins der Lägern Classic Würenlos konnten Ende November einen begehrten Swiss Classic Award im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern in Empfang nehmen. Sie gewannen die Kategorie Door Opener Award. Historische Fahrzeuge erfreuen sich einer grossen Beliebtheit – bei Besitzerinnen und Besitzern genauso wie auch bei einer breiten Öffentlichkeit. Das haben die sechs Austragungen der Lägern Classic eindrücklich gezeigt: Bis zu 900 Autos und Motorräder sowie bis zu 5000 Besucherinnen und Besucher trafen sich jeweils in Würenlos. Eine hochkarätige Jury aus Experten der Oldtimerszene hat die Lägern Classic in diesem Jahr für den Door Opener Award nominiert, und die Öffentlichkeit hat für sie abgestimmt. Dieser Award würdigt Aktionen und Leistungen, welche das Thema historische Fahrzeuge einer weiteren Zielgruppe nahebringt. Das ist das Ziel der Lägern Classic – und in den letzten sechs Jahren scheint das auch gelungen zu sein. Speziell gewürdigt wurde einerseits das

Konzept der Veranstaltung mit Treffen und Rundfahrt, anderseits aber auch, dass das Treffen auch für Youngtimer offen ist. Damit unterscheidet sich die Lägern Classic vom Gros der anderen Oldtimertreffen. Dieser Preis wird dem ehemaligen Vorstandsmitglied Kurt Blum gewidmet, der leider kurz nach der letzten Durchführung aus dem Leben gerissen wurde. Die 7. Lägern Classic findet am Sonntag, 1. September 2024, wieder auf dem Gelände der Huba Control und dem Tägerhardring in Würenlos statt. Kontakt OK Lägern Classic Dino Graf Stefan Mathys 079 402 18 88, 079 476 47 46 laegernclassic@gmail.com www.lägern-classic.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2023

SPREITENBACH

«DAS LETZTE WORT»

Geschichtenstunde Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Dienstag, 19. Dezember, 16.30–17 Uhr.

Philippe Neidhart, freier Mitarbeiter Limmatwelle

Buchstart Sibylle Müller erzählt eine kurze Geschichte mit Liedern, Versli und Fingerspielen. Empfohlen für Kinder von 0 bis 3 Jahren. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 20. Dezember, 15–15.30 Uhr.

WETTINGEN «Kunst Schau 5430 – 2023» Jahresausstellung der Wettinger Kunstschaffenden. www.glurisuterhuus. ch Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 15. Dezember, 11–17 Uhr. Seniorenchor Wettingen Pro Senectute Baden. Rathaus, Freitag, 15. Dezember, 14.30–15.45 Uhr. Klavier- und Celloabend Klassisches Konzert mit Werken von Schubert, Liszt, Mendelssohn und Bach. Schulhaus Margeläcker, Freitag, 15. Dezember, 19.30 Uhr.

Wettinger Weihnachtstage Noch bis zum 17. Dezember liegt Weihnachtsstimmung über der Klosterhalbinsel Wettingen. Museum Aargau lädt zu den 2. Wettinger Weihnachtstagen mit Glühwein, knisterndem Feuer und einem weihnachtlichen Programm für die ganze Familie ein. Infos und Tickets: www.klosterhalbinselwettingen.ch. Klosterhalbinsel Wettingen, Freitag, 15. Dezember, 15–20 Uhr sowie Samstag, 16., und Sonntag, 17. Dezember, 13–20 Uhr. (zVg)

gen, Freitag, 15. Dezember, 20.30 Uhr. Vorverkauf: www.eventfrog.ch.

Tägi on Ice Die Eisdisco für Familien, Freunde und Partygäste. Besucherinnen und Besucher feiern zusammen die magische Spielplatz Everest Gerda und Adventszeit auf dem Eis im Tägi Michaela träumen davon, die Wettingen. Tägi, Samstag, 16. ersten Puppenspielerinnen zu sein, die auf dem Gipfel des Mount Dezember, 12–24 Uhr. Everest ein Kasperstück auffüh«Benni, der Lausebengel» Passend ren. Doch körperliche und finanzielle Mängel machen eine Bestei- zur Weihnachtsausstellung «Weihnachten in den Niederlanden» gung unmöglich. Mit einem gefälschten Dokumentarfilm über wird ein Weihnachtsfilm im Kino Orient gezeigt. http://www.orientihren Gipfelsturm wollen sie auf kino.ch Kino Orient, Sonntag, 17. sich und ihre Kunst aufmerksam Dezember, 11 Uhr. machen. Dabei erliegen sie selbst ihrer Täuschung und kommen kurz vor dem Gipfel in ungeahnte «Wettinger Weihnachtstage»: Orgelführung Organist und OrgelSchwierigkeiten. Aufführung für lehrer Stefan Müller gibt auf Erwachsene. Figurentheater Wettin-

Wettinger Sternsinger Seit über 70 Jahren ein wunderbares Weihnachtsspiel. Eintritt gratis, Kollekte. Kloster Wettingen, Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr; kath. Kirche St. Anton Wettingen, Sonntag, 17. Dezember, 16.30 Uhr; ref. Kirche Wettingen, Sonntag, 17. Dezember, 17.30 Uhr; kath. Kirche St. Sebastian Wettingen, Sonntag, 17. Dezember, 19 Uhr. (zVg)

dieser weihnachtlichen Sonderführung Einblick in die Geschichte der Orgeln und der Musik im Kloster Wettingen. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 17. Dezember, 14–15 Uhr sowie 16–17 Uhr. Jassen Wettingen Pro Senectute Baden. Ref. Kirchgemeindehaus, , Etzelstr. 22, Montag, 18. Dezember, 13.30–17 Uhr. Turnen für jedermann Turnhalle Zehntenhof, Montag, 18. Dezember, 18.45–19.30 Uhr. Anschliessend Nachtessen. Schach Wettingen Pro Senectute Baden. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 19. Dezember, 14–17 Uhr. Heissi Ohre im Advent An vier Abenden wird jeweils eine neue, schöne und spannende weihnachtliche Geschichte vorgelesen. Die Bilder auf der grossen Leinwand sind mit der passenden Musik unterlegt. Vorgelesen von Sven Mathiasen wird das Bilderbuchkino zu einem wahren Erlebnis und verkürzt das Warten auf das Christkind. Ab 5 Jahren. Eintritt frei, Kollekte. Figurentheater Wettingen, Dienstag, 19., bis Freitag, 22. Dezember, jeweils 18 Uhr. Spatzenhöck (Krabbelgruppe) des Familiensterns Treffen für Kleinkinder (von 0 bis ca. 3 Jahre inkl. Geschwister) zum Kennenlernen, Kontakteknüpfen und Spielen. Im Pfarrkafi im Pfarreiheim St. Sebastian, Donnerstag, 21. Dezember, 9–11 Uhr.

Ob Trail-Running-Schuhe, Wanderrucksack oder Snowboardjacke – als begeisterter Outdoor-Sportler weiss ich wasserdichte Materialien zu schätzen. Was mir bis vor kurzem nicht bewusst war: Sie alle enthalten per- und polyfluorierte Alkylsäuren – sogenannte PFAS. Dabei handelt es sich um eine Gruppe wasser-, fett- und schmutzabweisender Stoffe, die in der Natur kaum abgebaut werden können und deshalb als Ewigkeits-Chemikalien bezeichnet werden. Durch die Produktion, beim Benutzen und Entsorgen PFAS-haltiger Produkte gelangen diese Stoffe in die Umwelt – ins Trinkwasser, in die Böden, Pflanzen und Tiere – gar im Blut praktisch jedes Menschen lassen sich Rückstände von PFAS nachweisen. Dabei stehen diese Chemikalien in Verdacht, Krebs zu verursachen, das Immunsystem zu schwächen und zu Erkrankungen der Schilddrüse zu führen. Einige Studien stellen auch einen Zusammenhang mit neurologischen Entwicklungsstörungen und Einschränkung der Fruchtbarkeit her. Aus gesundheitlicher und nachhaltiger Perspektive ist es deshalb sinnvoll, möglichst auf PFAS zu verzichten oder sie nur dort einzusetzen, wo es zwingend nötig ist – für eine gemütliche Lägernüberquerung brauche ich keine dreilagige Gore-Tex-Membranjacke, die für die Besteigung des Mount Everest ausreichen würde. Problematisch ist allerdings, dass bei vielen Produkten nicht erkennbar ist, ob sie PFAS enthalten; zudem sollte es nicht die Aufgabe der Bevölkerung sein, sich tief gehend mit der Thematik auseinandersetzen zu müssen. Da PFAS ein weltweites Problem darstellen, liegt es an der Politik und Unternehmen, an der Situation etwas zu verändern. In Zukunft müssen strengere Regeln durchgesetzt und häufigere Kontrollen durchgeführt werden. Gleichsam muss in der Industrie ein Umdenken stattfinden und auf die Entwicklung umweltfreundlicher Ersatzstoffe gesetzt werden. Der Natur und den Menschen zuliebe. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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