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Woche 47/Limmatwelle/23. November

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Zügeln ······· Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 23. November 2023, 62. Jahrgang, Nr. 47

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Ja zu Budget 2024 und Reglementen

Hoch hinaus gehts mit dem Neubau

An der Neuenhofer Gemeindeversammlung genehmigten die Stimmberechtigten das Budget und das Strassenreglement. Dem Lohnreglement für Behörden wurde ohne Teuerung zugestimmt. (ihk) S. 11

An der Bahnhofstrasse 96/98 soll das fast fünfzigjährige Wohnhochhaus abgerissen und ein neues erstellt werden. Der Gestaltungsplan dazu liegt auf.

Hochwasserschutz angenommen Der Einwohnerrat Wettingen hat dem Kredit über 27,64 Mio. Franken für den Ausbau des Hochwasserschutzes zugestimmt. Die Revitalisierung des Dorfbachs sowie ein Hochwasserentlastungskanal gehören zum Projekt. (ihk) S. 5

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INSERATE

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Das Hochhaus mit Jahrgang 1975 muss komplett neu erstellt werden, heisst es im Bericht zum Gestaltungsplan. Eine Sanierung kommt nicht in Frage. Der Neubau wäre der erste grössere Ersatzneubau im Quartier Langäcker, das von 1961 bis 1975 weitgehend überbaut wurde. S. 14/15 In die Jahre gekommen: Das Hochhaus soll einem Neubau weichen.

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Einwohnerrat; Beschlüsse vom 16. November 2023 1. Das Kreditbegehren von Fr. 27'640'000 (inkl. MwSt.), mit einem Anteil der Einwohnergemeinde von Fr. 9'944'440 (inkl. MwSt.), für den Hochwasserschutz und die wasserbauliche Revitalisierung des Dorfbachs/Gottesgrabens von Friedhof Brunnenwiese bis Altenburgstrasse wird genehmigt. 2. Das Postulat der Fraktion Die Mitte-EVP vom 11. Mai 2023 betreffend bevorzugte Bikerouten am Lägernhang wird überwiesen 3. Das Postulat der Fraktion glp vom 9. März 2023 betreffend Gegengeschäft für die Unterstützung des Kurtheaters seitens der Gemeinde Wettingen wird zurückgezogen. 4. Von der Beantwortung der Interpellation Bonadei Marco, SP, und Gähler Judith, FDP, vom 11. Mai 2023 betreffend Deutschförderung vor dem Kindergarten wird Kenntnis genommen. 5. Von der Beantwortung der Interpellation Notter Daniel und Huser Michaela, beide SVP, vom 29. Juni 2023 betreffend Baden Region wird Kenntnis genommen. Der Beschluss gemäss Ziffer 1 unterliegt dem obligatorischen Referendum (Volksabstimmung Mitte 2024).


WETTINGEN

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

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Klares Ja zum Jahrhundertprojekt An der einstündigen Ratssitzung stand der Kredit über 27,64 Mio. Franken zum Hochwasserschutz und zur Revitalisierung des Dorfbachs zur Debatte – und wurde genehmigt.

einem stabilen Fundament.» Zum selben Schluss kamen alle im Parlament, und so wurde der Kredit kurz darauf einstimmig gutgeheissen. Nun kommt das Vorhaben im Juni 2024 vor das Wettingen Stimmvolk.

können das Schadenspotenzial – momentan das zweithöchste im Aargau – um ein Vielfaches vermindern.» Die Revitalisierung sei das «i-Tüpfelchen» des Vorhabens; die Gemeinde erhalte einen aufgewerteten Lebensraum, der zum Verweilen einlade und gleichsam eine wirkungsvolle Massnahme darstelle, um der Hitzeproblematik im Siedlungsgebiet entgegenzuwirken. Zu den Kosten meinte Baumgartner schlagfertig: «Wettingen ist knapp bei Kasse, aber ein Hochwasser können wir uns schon gar nicht leisten.» Auch Antonia Zumstein (GLP) verwies darauf, dass es sich beim Hochwasserschutz nicht um ein «Nice-to-have» handle, sondern um eine Pflicht – gerade im Hinblick auf steigende Gefahren durch den Klimawandel: «Für die GLP ist deshalb klar, den vorgeschlagenen Weg zu gehen.» Äusserst kurz fiel das Votum von Désirée Mollet (FDP) aus: Es liege in unser aller Interesse, die Gefahrenlage in den Griff zu kriegen, deshalb sei dem Kreditantrag zuzustimmen. Und auch SVP-Mann Peter Lütolf sprach sich für eine Annahme aus: «Das vorliegende Projekt basiert auf langjähriger Pla-

nung, was die Effektivität und Nachhaltigkeit unterstreicht.» Alternativen geprüft und verworfen Eine Variante, die im Vorfeld zur Debatte stand, ist ein Rückhaltebecken beim Eigital. «Dies wurde selbstverständlich geprüft und nicht als praktikabel befunden», so Markus Zoller. Und Antonia Zumstein verwies darauf, dass der finanzielle Aufwand für eine Lösung mittels Rückhaltebecken im Missverhältnis zum Nutzen stehen würde, «ausserdem müsste man mit einem regelmässigen grossen Unterhalt rechnen». Darauf machte auch Basil Baumgartner aufmerksam: «Würde man einen Damm bauen und es käme ein Hochwasser, gäbe es danach auf einer grossen Fläche erhebliche Aufräumarbeiten.» Auch verwies der SP-Politiker darauf, dass diverse Varianten von mehreren unabhängigen Expertenteams genau geprüft wurden – mit dem Ergebnis, dass ein Entlastungskanal via Alberich-Zwyssig-Strasse die beste Lösung sei. Zum Schluss betonte die zuständige Gemeinderätin Kirsten Ernst (SP): «Das Projekt wurde auf Herz und Nieren geprüft und steht auf

Traktanden gaben kaum zu reden Weiter stand die Entgegennahme des Postulats der Fraktion Mitte-EVP betreffend bevorzugte Bikerouten am Lägernhang auf dem Programm. Dieses ersucht den Gemeinderat, den Verein «Lägern Biketrails» bei der Erstellung und Ausschilderung von Biketrails zu unterstützen. Die Postulanten wiesen darauf hin, dass das Vorhaben zu keiner finanziellen Belastung seitens Gemeinde führt: Der Unterhalt würde durch Freiwillige erledigt. Ohne Kommentare des Gemeinderates wurde das Postulat sodann überwiesen. Nun ging alles sehr schnell: Traktandum Nummer 3, ein Postulat betreffend Gegengeschäft für die Unterstützung des Kurtheaters, wurde zurückgezogen. Anschliessend stand die Beantwortung der Interpellation von Marco Bonadei (SP) und Judith Gähler (FDP) betreffend Deutschförderung vor dem Kindergarten an: Gähler war erfreut, dass der Gemeinderat die Wichtigkeit der frühen Deutschförderung erkannt hatte, nur hinsichtlich der Räumlichkeiten – solle es dereinst so weit sein – zeigte sie sich irritiert: «Solche Eventualitäten müssten in der aktuellen Schulraumplanung miteinbezogen werden.» Zu guter Letzt stand mit dem Traktandum 5 noch die Beantwortung der Interpellation von Daniel Notter und Michaela Huser (beide SVP) betreffend den Regionalplanungsverband Baden Regio an. Huser bemerkte, dass die Beantwortung ihrer Fragen durch den Gemeinderat nicht zu einem besseren Eindruck oder einem besseren Verständnis von Baden Regio geführt habe: «Wir werden hier dranbleiben.»

77 Jahre Akkordeonorchester 21 Akkordeonmusikanten zwischen 14 und 73 Jahren zeigten ihr Können im reformierten Kirchgemeindehaus. Dabei wehte die musische Brise zwischen Italo-Pop-Hits über Country Music bis hin zur lupfigen Polka. «Dieses Mal gehört Ländlermusik zum Programm», sagte Brigitte Das Orchester spielt unter der Leitung Meier-Egloff, die seit dem Jahr 1996 von Brigitte Meier-Egloff. Gaby Kost das Orchester dirigiert und an die-

sem Nachmittag zusammen mit ihrem Ehemann Christoph auch das Publikum im professionell gespielten Duett begeisterte. Nebst Kaffee und selbst gebackenen Kuchen genoss das Publikum bekannte Musikstücke wie zum Beispiel die Erkennungsmusik von Radio Luxemburg «Bell of the ball», die Traumschiff-Melodie von James Last oder das Samstig-Jass-Signet «Immer heiter». (gk)

Kamishibai Ein Bibliothekar der Gemeindebibliothek erzählt mit dem Kamishibai (japanischem Bildtheater) eine Bilderbuchgeschichte. Anschliessend wird gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung unter www.eveeno.com/Kamishibai. Gemeindebibliothek, Samstag, 2. Dezember, 10.30 Uhr. Dauer ca. 45 Minuten. (zVg)

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Das erste, wohl wichtigste Traktandum an diesem Donnerstagabend: die Abstimmung zum Kredit über 27,64 Millionen Franken für den Ausbau des Hochwasserschutzes. Das Projekt sieht zum einen die Revitalisierung des Dorfbachs bzw. Gottesgrabens vom Friedhof Brunnenwiese bis zur Altenburgstrasse vor, zum anderen soll ein Hochwasserentlastungskanal vom Lindenplatz via Alberich-Zwyssig-Strasse bis in die Limmat erstellt werden. Bei den Kosten würden sich der Bund, der Kanton sowie der «ewznaturmade-star-Fonds» mit 17,7 Millionen beteiligen, die restlichen rund 10 Millionen Franken gehen zu Lasten der Gemeinde. Hochwasserschutz ist Pflicht Trotz dem hohen finanziellen Aufwand standen die Fraktionen dem Anliegen positiv gegenüber. Markus Zoller (Die Mitte) fand klare Worte: «Wir haben lange genug gewartet und können uns nicht mehr länger aus der Verantwortung stehlen.» Dazu betonte er, dass die Revitalisierung des Bachlaufs eine doppelte Bedeutung habe: «Erstens ist es eine Aufwertung des Siedlungsraums und eine Förderung der Biodiversität in einem dicht bebauten Gebiet, zweitens erfolgt ein beachtlicher Subventionierungsbeitrag seitens Bund und Kanton dank der Bachrevitalisierung.» Auch Basil Baumgartner (WettiGrüen) sprach von einem gelungenen Projekt: «Wir

Der Hochwasserschutz beginnt am Dorfbach beim Friedhof Brunnenwiese. SibylleEgloff

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Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 23. November bis 22. Dezember 2023 ausschliesslich online über www.amtlichenachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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Beschlüsse Einwohnerrat; Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist ist der vom Einwohnerrat am 18. Oktober 2023 gefasste und am 19. Oktober 2023 publizierte Beschluss betreffend «Kreditbegehren von Fr. 3'315'000.00 ( inkl. MwSt.) zum Bau eines Provisoriums in der Schulanlage Altenburg im Schuljahr 2024/2025» in Rechtskraft erwachsen. Der Beschluss des Einwohnerrats betreffend Budget 2024 unterliegt dem obligatorischen Referendum (Volksabstimmung vom 19. November 2023). 18. November 2023 Gemeinderat Wettingen

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WETTINGEN

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

AUS DEM GEMEINDERAT Budget deutlich angenommen Das Wettinger Budget wurde mit 93,69 Prozent respektive 5405 Ja-Stimmen angenommen. 6,31 Prozent respektive 364 Personen lehnten das Budget ab. Die Stimmbeteiligung betrug 46,8 Prozent.

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Kindergartenkinder erhellen Nacht In vielen Wettinger Kindergärten finden im November Lichterumzüge mit Räbenlichtern oder Laternen statt. Bereits im Oktober haben die Kindergartenkinder mit dem Basteln einer Laterne begonnen. Mithilfe von unterschiedlichen Techniken wie Kleistern, Kleben, Drucken und Malen sind wundervolle Laternen entstanden. Täglich sangen die Kindergartenklassen die Laternenlieder mit ihren Lehrpersonen. Nebst dem Klassiker «Ich geh mit meiner Laterne» gesellten sich weitere Lieder zum Repertoire. Die Sonne, der Mond und die Sterne wurden besungen und das Leuchten in der Nacht. Die Sujets der Laternen passen oftmals zum aktuellen Thema im Kindergarten oder zum Herbst.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefo- Räbe wurde sorgfältig geschnitzt nisch auch Termine ausserhalb der Das Schnitzen eines Räbenlichtes hingegen wurde erst einige Stunden Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Die Kindergartenkinder sind mit ihren Räbenlichtern unterwegs. vor dem Umzug durchgeführt. Gerne nahmen die Kindergartenkinder dafür Unterstützung in Anspruch. Eltern, Verwandte oder auch Schüler wurden eingeladen, um den Kindern beim Aushöhlen und Schnitzen der Räbe zu helfen. Nach der Arbeit freuten sich die Kinder über die vielen geschnitzten Bilder auf ihrer Räbe und die Aufregung vor dem Umzug wuchs. Endlich wurde

es Abend, und die Kinder sahen ihre Lichter das erste Mal im Dunkeln leuchten. Sie staunten und standen erwartungsvoll in der Reihe. Warm angezogen, mit dem Licht in der Hand, entfernten sich die Kinder gemächlich vom Kindergarten weg. Die Eltern fotografierten eifrig und die Lieder der Kinder erklangen. Die Lichter der Kinder erhellten die dunkle Novembernacht. (zVg)

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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof Redaktionsteam: Etzelstrasse 22 Pfr. S. Burkhard 5430 Wettingen Pfr. L. Fischer-Lamprecht 056 437 30 30 Sekretariat: N. Bischof www.ref-wett-nhf.ch

G ot tesdiens te Sonntag, 26. November, Ewigkeitssonntag 10 Uhr, Wettingen Pfr. Arnold Bilinski Moritz Roelcke, Klarinette; Jonas Hablützel, Orgel Kollekte: ACAT, Aktion Menschenrechte Sonntag, 3. Dezember, 1. Advent 10 Uhr, Wettingen Familiengottesdienst Pfr. Lutz Fischer anschliessend Brunch Kollekte: Cartons du cœur Sonntag, 10. Dezember 10 Uhr, Wettingen Pfrn. Renate Bolliger König Kollekte: Ärzte ohne Grenzen Sonntag, 17. Dezember 10 Uhr, Wettingen Pfr. Arnold Bilinski Kollekte: Hope Baden Sonntag, 24. Dezember, Heiligabend 16.30 Uhr, Wettingen Familiengottesdienst mit Krippenspiel, Pfr. Lutz Fischer 22 Uhr, Wettingen Christnachtgottesdienst Pfrn. Renate Bolliger König Gian-Andri Cuonz, Barockcello; Jonas Hablützel, Orgel anschliessend Tee Kollekte: Mercyships Montag, 25. Dezember, Weihnachten 10 Uhr, Wettingen mit Abendmahl Pfr. Stefan Burkhard Gian-Andri Cuonz, Barockcello; Jonas Hablützel, Orgel Kollekte: Caritas Kinderspital Bethlehem Montag, 1. Januar 2024, Neujahr 10 Uhr, Wettingen Pfr. Stefan Burkhard anschliessend Apéro Kollekte: Schweizer Stiftung für Taubblinde Ökumenischer Gottesdienst im Alterszentrum St. Bernhard: Sonntag, 17. Dezember, 14.30 Uhr Andacht in der Alterssiedlung Sonnmatt: Dienstag, 5. Dezember, 14.30 Uhr Die nächste Spaghettata findet am 29. November statt. Wir freuen uns auf Sie! Start ab 12 Uhr.

Ökumenischer Seniorenmittagstisch im Regionalen Pflegezentrum Baden: 28. November und 12. Dezember, um 11.15 Uhr

Für das Weihnachtsessen am 12. Dezember bitten wir um eine Voranmeldung an Yvonne Keller, Tel. 056 437 30 33.

Familiengottesdienst am 1. Advent «Der Einzug Jesu in Jerusalem»

Am 3. Dezember feiern wir Familiengottesdienst um 10 Uhr in der reformierten Kirche Wettingen. Thema ist das Kommen des neuen Königs, der Frieden und Gerechtigkeit bringt; – ein traditionelles Adventsthema. Anschliessend sind alle zum Adventsbrunch eingeladen. Pfr. Lutz Fischer

Adventsverkauf reformierter Fraue-Träff Gestrickt, gehäkelt, genäht, gebacken: Der Fraue-Träff bietet wiederum seine vielfältigen Sachen zum Verkauf an. Der Erlös geht an die Institution «Tischlein deck dich», welche überzählige Lebensmittel an Bedürftige im Aargau vermittelt. Verkauf im Kirchgemeindehaus an der Spaghettata vom 29. November von 12 bis 13.30 Uhr und am Brunch vom 3. Dezember (1. Advent) von 10.30 bis 13 Uhr. Reformierter Fraue-Träff

Offenes Singen im Advent «Fröhlich soll mein Herze springen» Sonntag, 10. Dezember, 17–18 Uhr in der reformierten Kirche Wettingen

Dazu eingeladen sind alle, die Freude am Singen haben. Es werden ein- und mehrstimmige Advents- und Weihnachtslieder aus dem reformierten Gesangbuch und anderen Liederbüchern gesungen. Im Anschluss gibt es Punsch und Tee. Giulia Guarneri Giovanelli, Leitung; Jonas Hablützel, Orgel.

Adventsfeier mit der arwo Dienstag, 12. Dezember, 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Sebastian, Wettingen «Du bist einmalig»

Ganz herzlich laden wir alle Bewohnerinnen und Bewohner der internen und externen Wohngruppen, ihre Angehörigen und Mitarbeitende der arwo ein zur ökumenischen Adventsfeier. Sehr herzlich eingeladen sind auch alle Mitfeiernden aus den Kirchgemeinden zum anschliessenden Ausklang bei Punsch und Christstollen im Saal der arwo. Stefan Müller wird uns auf der Orgel begleiten. Wir freuen uns auf das gemeinsame Feiern – wir freuen uns auf Sie! Fabian Bisquolm, Angebotsentwicklung und Projekte, arwo; Isabelle Deschler, Seelsorgerin, reformierte Fachstelle für Menschen mit Handicap; Manuel Bischof, Diakonieverantwortlicher, katholische Pfarreien Wettingen; Stefan Burkhard, Pfarrer, reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof; Stefan Müller, Organist

Mitspieler für Heiligabend gesucht An Heiligabend wollen wir im Familiengottesdienst wieder ein kleines Krippenspiel aufführen. Kinder, die Lust haben mitzumachen, können bei Pfr. Lutz Fischer (Mail: lutz. fischer@ref-wett-nhf.ch, Tel. 056 437 30 51) angemeldet werden. Sie sollten am Samstag, 16. und 23. Dezember, von 9 bis max. 12 Uhr Zeit zum Proben und am 24. Dezember von 16 bis 17.30 Uhr zum Spielen haben. Der Familiengottesdienst beginnt am 24. Dezember um 16.30 Uhr.

Filmvorführung:

«The Last Command» Ewigkeitssonntag, 26. November, 17 Uhr, reformierte Kirche Wettingen, mit Benjamin Guélat, Live-Orgelbegleitung

Ein zaristischer General und ein von ihm verurteilter Revolutionär begegnen sich Jahre später auf einem Filmset in Hollywood wieder – diesmal mit vertauschten Rollen. In seinem Stummfilmdrama von 1928 gelingt Josef von Sternberg (1894–1969), der besonders durch seine späteren Filme mit Marlene Dietrich (u. a. «Der blaue Engel») bekannt wurde, eine kritische Analyse der Funktionsweise von Machtstrukturen – auch in Hollywood. Emil Jannings gewann für seine Doppelrolle als General im realen Leben und auf dem Filmset den ersten Oscar als bester Hauptdarsteller. Der Solothurner Domorganist Benjamin Guélat wird diesen vielschichtigen und spannenden Stummfilmklassiker mit seiner einfühlsamen und versierten Begleitung an der Orgel gleichsam zu neuem Leben erwecken. Jung und Alt sind zu diesem Filmabend (Dauer ca. 90 Minuten) herzlich eingeladen! Eintritt frei – Kollekte.

Familiengottesdienst mit Krippenspiel an Heiligabend Sonntag, 24. Dezember, 16.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettingen

Auch in diesem Jahr wollen wir uns auf den Weg nach Bethlehem machen, um zu hören und zu sehen, was damals – in jener besonderen Nacht – geschehen ist. Von 23. Dezember 2023 bis und mit 7. Januar 2024 bleibt das Sekretariat geschlossen.


WETTINGEN/NEUENHOF

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

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ADVENTSFENSTER WETTINGEN Quartierverein Dorf Die Adventsfenster werden das Dorf wieder in eine weihnachtliche Stimmung versetzen und Gelegenheit zu Begegnungen, Gesprächen und Zusammentreffen geben. Die Fenster öffnen ihre Tore gemäss folgender Liste und sind jeweils von 18 bis 22 Uhr beleuchtet. An den mit (Apéro) gekennzeichneten Tagen findet ab 18 Uhr ein Umtrunk statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind. 1. EduardSpörri-Museum, Bifangstrasse 17a, (Apéro); 2. Kirche Jesu Christi d. H. d. l. T., Kapellenweg 6, Türe, (Apéro); 3. Fam. Tanner, Sulzbergstrasse 23, Fenster 1. Stock, 4. Familie LefflerBergmann, Aeschstrasse 19, (Apéro); 5. Annarös Lenzing, Märzengasse 43, Brief kastenanlage, 6. Familie Meier, Aeschstrasse 17, Kreativwerkstättli Beizli offen und Alphornkonzert, (Apéro); 7. Familie Faggi, Bifangstrasse 29e, Fenster 1. Stock, (Apéro); 8. Familie Güttinger, Sulpergäcker 19, 1. Stock im Innenhof Sulperg-äcker; 9. Familie Benz/ Familie Sieber, Herternhof, (Apéro); 10. Familie Fröhlich-Hummler, Aeschstrasse 44c, (Apéro); 11. Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1, (Apéro); 12. Chinderhus Spatzennäscht, Dorfstrasse 2, 1. Fenster neben dem Törli Gartenzaun; 13. Familie Campino, Bifangstrasse 66; 14. Marianne Marovic, Bifangstrasse 80, über Dach von Garage; 15. Familie Coviello-Pani, Märzengasse 60, (Apéro); 16. Elisabeth Kunz, Lerchenstrasse 16, Fenster Wintergarten am Bächliweg, (Apéro); 17. Familie Reinert-Wampfler Casinoweg 13; 18. Arwo/GGW Sulperg, Langäcker 13, Gemeinschaftsraum, (Apéro); 19. Familie Kreimel, Sulzbergstrasse 2b; 20. Kathrin Arnet, Dorfstrasse 12, über der Garage; 21. Kein Fens-

ter; 22. Familie Lang, Herternstrasse 10, (Apéro). Quartierverein Lägern Die Adventsfenster werden ab 18 Uhr wie folgt beleuchtet sein: 1. Familie Reinert, Blumenstrasse 8, (gemeinsames Singen mit der Bläserbande der Musikschule und anschliessender Apéro); 2. Familie Ginesta, Isatzweg 2, (Apéro); 3. Familie Frei, Schartenstrasse 78, (Apéro ab 17 Uhr); 4. Familie Peterhans, Vordere Höhenstrasse 21, (Apéro); 5. arwo Stiftung, St. Bernhardstrasse 36, (Apéro ab 17 Uhr). 6. Familie Fröhlich, Garage Heimentalstrasse 57, (Apéro – der Samichlaus kommt um 18.15 Uhr und liest eine Geschichte vor); 7. Kinderheim Klösterli, Empertstrasse 35, (Apéro); 8. Juhü, Schartenstrasse 151, (Suppe vom Feuer, 18–20 Uhr); 9. Höhenfeuer QV Lägeren, Weingut Grafenguet, Mooshaldenstrasse 64, (Höhenfeuer mit Apéro und Bräteln, Wurst bitte selber mitbringen); 10. Familie Graf Puwein, Kornstrasse 2c; 11. HPS Heilpädagogische Schule, Staffelstrasse 91, (Apéro); 12. Klinik Sonnenblick, Mooshaldenstrasse 6, (Apéro mit Panflöte); 13. Familie Schürch, Heimentalstrasse 28, (Apéro); 14. Restaurant Schartenfels, Schartenfelsstrasse, (Apéro); 15. Familie Bruggisser, Winzerstrassse 62b, (Apéro); 16. Familie Spörri, Roggenstrasse 16, (Apéro); 17. Familie van Stiphout und Familie Farell, Kornstrasse 11, (Apéro); 18. Kindergarten Klösterli, Empertstrasse 35; 19. Familie Colombié, Kornstrasse 8d, (Apéro); 20. Familie Tromm, Bergstrasse 66, (Apéro); 21. Familie Morales Tobler, Hintere Höhenstrasse 53; (Apéro); 22. Chinderschlössli, Schartenstrasse 42; 23. Familie Dörflinger-Körber, Im Binz 14; 24. Familie Früh, Heimentalstrasse 52.

INSERATE

Das gemütliche Jubiläumsfest in der Alterssiedlung Sonnmatt wird allen Teilnehmenden in guter Erinnerung bleiben. zVg

70 Jahre Männerriege TSV Neuenhof Am Samstag, 11. November, konnte die Männerriege TSV Neuenhof zur Jubiläums-Generalversammlung nach dem Motto «Wenn man 70-jährig wird, muss gefeiert werden» einladen. Für die Jubiläums-Generalversammlung der Männerriege TSV Neuenhof (Durchschnittsalter 76 Jahre) wurde die Alterssiedlung Sonnmatt ausgewählt, um einen gemütlichen Abend zu erleben. Die ordentlichen Traktanden wurden schnell und professionell abgehandelt, um so zügig zum Festprogramm überzugehen. Nachdem dann auch die Partnerinnen eingetroffen waren, konnte das freudige Fest beginnen. Am aufgestellten reichhaltigen Buffet durfte nach Belieben das passende Essen ausgewählt werden.

Marco Ferrari, in Anzug und Fliege, beschrieb die vergangenen Jahre auf eine lustige Art und Weise, die einen immer wieder zum Lachen brachte. Eine mit viel Arbeit verbundene zusammengestellte Diashow zeigte Anlässe und Kurioses aus vergangenen Zeiten. Vor dem reichhaltigen Dessertbuffet wurde Erwin Wolf zum 20. Präsidialjahr geehrt und mit einem riesigen Applaus verdankt. Zum 10-Jahr-Jubiläum wurde auch dem Aktuar René Ambühl für seine schriftstellerische Arbeit gedankt. Zum Abschluss bekamen alle Frauen eine Dankesrose mit auf den Heimweg. Nach einem gemütlichen Jubiläumsfest, das allen in bester Erinnerung bleiben wird, gings zur späten Stunde nach Hause. Motiviert und mit vereinten Kräften gehts nun ins neue Vereinsjahr. (zVg)

AUS DEM GEMEINDERAT Papiersammlung Dezember Die Papiersammlung vom 25. November, welche vom STV Neuenhof durchgeführt wird, wird um eine Woche verschoben. Die Papiersammlung findet neu am 2. Dezember statt. Termine 27. November, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 2. Dezember: Papiersammlung.

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Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und

14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.


Marktnotiz

Laternenumzug 2023

Unsere Kita+Hort Meister Petz feierte am Freitagabend, den 10. November 2023, unseren alljährlichen Laternenumzug. Auch dieses Jahr konnten wir wieder viele Eltern bei unserem Laternenumzug begrüssen. Zuerst spazierten wir mit unseren selbst gebastelten Laternen in Neuenhof in der Nähe der Aula und präsentierten stolz unsere Werke. Danach genossen wir in der Wärme unsere Kürbissuppe,

Pouletwürstchen und den leckeren Zopf, begleitet von Punsch, Tee oder Kaffee. Weitere tolle Bilder finden Sie auf unseren sozialen Medien. Vielen Dank für diesen wunderbaren Abend.

Geschäftsführung und Co-Präsident Kita+Hort Meister Petz Verein Ort für Kinder in Neuenhof

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

Marktnotiz

PRAXISÜBERNAHME Seit dem 1. August 2023 ist das Physioteam Neuenhof an der Zürcherstrasse 72 stolzes Mitglied der Humanphysio-Familie. Nach der nahtlosen Praxisübernahme haben wir das bestehende Team ausgebaut, um die Wartefristen zu reduzieren und Ihnen die bestmögliche Betreuung zu garantieren. Wir freuen uns auf Sie! Eine besinnliche Adventszeit und frohe Festtage wünscht Ihnen

Humanphysio Rulenko GmbH und Team

Wussten Sie, dass Sie in unserem Sanitär-Shop in Spreitenbach haufenweise Ersatzteile und Pflegeprodukte für Ihr Bad finden? Sie finden da auch ständig eine grosse Auswahl an Liquidationsartikeln aus unserer Ausstellung zu besonders attraktiven Schnäppchenpreisen. SaniDusch SaniTheke Fegistrasse 1 8957 Spreitenbach Telefon 056 426 29 44 www.sanidusch.ch

Aellig Harassino – neues Ladenlokal in Neuenhof auf die Beratung des 8-köpfigen Am 1. Dezember eröffnet die GeAellig-Teams zählen. Auch sämtlitränkeservice Aellig AG den neuen ches Festmobiliar wie KühlmöglichLaden an der Zürcherstrasse 137. keiten und Gläser können gemietet Bekannt ist die Getränkeservice werden. Die Besucher profitieren Aellig AG für ihre grosse Auswahl an von Eröffnungsrabatten, SpezialanGetränken sowie durch den Hausgeboten sowie Bier-Degustationen liefer- und Festservice. So wird am Freitag, 1. Dezember ab 14.00 neben verschiedensten Schweizer Uhr sowie Wein-Degustationen am Bieren – allen voran das komplette Samstag, 2. Dezember ab 11.00 Uhr. Sortiment von Müller Bräu – auch das örtliche Neuenhofer Bier angeAellig Harassino boten. Ebenso finden Spirituosen, Zürcherstrasse 137 Soft- und Mineralgetränke einen 5432 Neuenhof Platz am neuen Ort – es ist für jeden Tel. 056 203 06 59 Geschmack etwas dabei. «Von der Kundschaft wird geschätzt, dass www.getraenkeservice-aellig.ch die Getränke auch in Glasflaschen Di. – Fr. 14.00 – 18.30 Uhr erhältlich sind», sagt Bea Aellig, die Sa. 8.00 – 15.00 Uhr nebst ihrem Mann und den beiden Kindern im Familienunternehmen tätig ist. Das Weinangebot wurde ebenfalls ausgebaut und bietet nebst Schweizer Weinen eine vielseitige Auswahl an ausländischen Weinen. Neu im Angebot: Die Geschenke-Ecke mit vielen Präsenten. Das Aellig-Team freut sich, die Kundschaft ab 1. Dezember im Wer einen Anlass neuen, grosszügigen Laden empfangen zu dürfen. Foto: cfr plant, darf gerne Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.


NEUENHOF

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

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Ja zu Budget und Lohnreglementen Die Gemeindeversammlung befand über diverse Reglemente und das Budget 2024, das mit einem Steuerfuss von 112 % klar angenommen wurde. IRENE HUNG-KÖNIG

Gemeindeammann Martin Uebelhart und sein Gemeinderatskollegium konnten am Montagabend 122 Stimmberechtigte in der Aula begrüssen. Alle Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum. Die Versammlung hatte zunächst über das veraltete Strassenreglement aus dem Jahr 1974 zu befinden. Dieses ist nicht mehr gesetzeskonform und wurde daher nicht mehr angewandt. Im Sinne des Bundesrechts sind die Gemeinden verpflichtet, von den Grundeigentümern Beiträge an die Kosten des Strassenbaus und der Strassenänderung zu verlangen. Im neuen Strassenreglement werden die Punkte Strasseneinteilung, die Anforderungen an Bau und Unterhalt, die Strassenwidmung und die Übernahme von Privatstrassen, die bewilligungspflichtige Benützung sowie die Finanzierung geregelt. Die Versammlung genehmigte das Strassenreglement mit einem grossen Mehr bei zwei Gegenstimmen.

Das Strassenreglement, hier im Bild die Zürcherstrasse, wurde klar angenommen.

hörden und Kommissionen. Bislang waren die Anstellung des Gemeindeammanns, der Lohn für die Gemeinderatsmitglieder und die Abfindung des Gemeindeammanns bei Nichtwiederwahl im Personalreglement verankert. Die Personalverordnung regelte die Sitzungsgelder von Kommissionen. Der Antrag vom Sommer 2021 auf Anpassung des Personalreglements hatte nun zur Folge, dass der Gemeinderat das Personalreglement und das Entschädigungsreglement für Behörden und Kommissionen voneinander trennte und separat darüber abstimmen liess. Lohn für Behörden ohne Teuerung Zu Diskussion gestellt wurde das Während das Personalreglement Entschädigungsreglement für Be- klar angenommen wurde, stellte INSERATE

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch 2023-0049 Bauherrschaft: Goldbach NEO OOH AG Lage: Wiesenstrasse 2-8, Parzelle 2717 Bauvorhaben: Neubau 1f12 Normplakat freistehend und unbeleuchtet Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 26. Dezember 2023 Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 27. November bis 26. Dezember 2023 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof

Margrit Pfister beim Reglement für die Behörden und Kommissionen den Antrag, dieses ohne Teuerungsausgleich von 1,7 % zur Abstimmung zu bringen. Dieser Vorschlag wurde von der Gemeindeversammlung angenommen. Die Stellenaufstockung um 200 Stellenprozente in der Abteilung Bau und Planung hiessen die Stimmberechtigten gut. Budget 2024 kam klar durch Für das Budget 2024 mit einem Ertragsüberschuss von 185 000 Franken bei einem Steuerfuss von 112 % stellte Margrit Pfister den Antrag, bei Löhnen ab 7000 Franken die Teuerung mit nur 1 % zu vergüten. Ihr Antrag wurde dieses Mal abge-

Archiv/Alex Spichale

lehnt. Zwar war das neue Parkierungsreglement, das neu drei Zonen auf dem Gemeindegebiet vorsieht, nicht traktandiert. Dennoch stellte Heinz Bär einen Überweisungsantrag in dieser Angelegenheit: Der Gemeinderat solle demnach überprüfen, ob im Parkierungsreglement eine Zone für die denkmalgeschützten Liegenschaften an der Zürcherstrasse 52 bis 72 erstellt werden könne. Gemeinderat Fred Hofer empfahl den Antrag zur Ablehnung, da alle Einwohnerinnen und Einwohner gleich behandelt werden sollten. Mit einem grossen Mehr und 8 Gegenstimmen wurde Heinz Bärs Antrag schliesslich angenommen.

VERMISCHTES Adventsfenster beleuchten Neuenhof Nachdem die Nummern für die Gestaltung der Adventsfenster innerhalb von wenigen Stunden vergeben waren, freut man sich auf das Wiederbeleben dieses schönen Brauchs. Vom 1. bis 24. Dezember wird das Dorf jeden Tag um ein Fenster mehr beleuchtet. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind herzlich dazu eingeladen, durch Neuenhof zu spazieren und die Adventsfenster zu besichtigen. Bei der Eröffnung des jeweiligen Fensters wird man oft mit einem kleinen Apéro empfangen. 1. Eliane Rado, Bündtstrasse 5; 2. Famile Berisha, Bündtstrasse 3; 3. Denise Müller, Zürcherstrasse 163; 4. Famile Herger und Familie Solunac, Poststrasse 36–40; 5. Sandra Morf, Ritzbündtstrasse 11; 6. Mar-

Jeden Tag kann ein neues beleuchtetes zVg Fenster bestaunt werden. lies Bruggisser, Bergstrasse 4; 7. Caroline Sutter, Kirchfeldstrasse 1; 8. Franziska Voser; Hafnerweg 25; 9.

Familie De Giuseppe, Letzistrasse 38; 10. Spielgruppe Zwergmühle, Webermühle 23; 11. Familie Keller Weiss, Hafnerweg 7; 12. Familie Riner, Dorfstrasse 25b; 13. Olivia Thalmann, Schulstrasse 4; 14. Angelique Baumgartner, Brühlweg 1; 15. Jugendarbeit Neuenhof, Zürcherstrasse 85; 16. Marcel Zürcher, Dorfstrasse 5; 17. Anita Frei, Feldhofweg 28; 18. Cäcilia Röllin, Hinterdorfstrasse 14; 19. Angela Quartararo, Hinterdorfstrasse 4K; 20. Dijana Pranjic, Zürcherstrasse 70; 21. Katja Binder, Albertstrasse 17; 22. Corinne Estevez, Albertstrasse 8; 23. Beate Raha, Bündtstrasse 6; 24. Jubla Neuenhof, Pfarreiheim. Man freut sich auf eine stimmungsvolle Adventszeit und viele schöne Begegnungen. (zVg)


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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Erschwerte Durchfahrt im Bereich Dorfstrasse Im Zusammenhang mit der Sanierung der Kirchstrasse West wird der untere Teil der Dorfstrasse für LKWs gesperrt und im Bereich der Baustelle die Durchfahrt für PWs im Einbahnregime (Durchfahrtsbreite 3,00 m) möglich sein. Die Sperrung bzw. erschwerte Durchfahrt wird vom Dienstag, 21. November, bis Mitte Dezember dauern. Die Umleitung für LKWs wird signalisiert, auf der Homepage der Gemeinde Killwangen (www.killwangen.ch) ist ein entsprechender Plan aufgeschaltet. Weiterführung Gartenkafi im Winter als Begägnigskafi im Werkgebäudesaal Aufgrund grosser Nachfrage wird die Alterskommission jeweils am 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr im Werkgebäudesaal einen Begegnungsnachmittag durchführen. Da der Saal während der Schulferien nicht benützt werden kann, findet das

Begägnigskafi an folgenden Daten statt: 7.12.2023/18.1./1.2./7.3./21.3./ 2.5./16.5./6.6./20.6. und 4.7.2024. 2. Semester folgt. Das Begägnigskafi soll selbsttragend sein, deshalb wird ein Kässeli aufgestellt. Gerne darf man Kuchen mitbringen, dafür vorab ein Mail an: alterskommission@8956.ch.

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– 14 Uhr (durchgehend).

Marktnotiz

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«Museum Aargau» gibt ein Buch über die Geschichte der Pomy-Chips AG heraus. Darin erfahren die Leser, warum die Produktion nach Spreitenbach verlagert wurde. MELANIE BÄR

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«Bei uns daheim gab es nie Chips», sagte Ruth Wiederkehr vor einer Woche an der Vernissage des zweiten Bandes zu Aargauer Industriegeschichten. Im Auftrag von «Museum Aargau» hat die Historikerin die Geschichte der Zweifel PomyChips AG aufgerollt und in den Archiven auch viel Bildmaterial gefunden, beispielsweise alte Werbeinserate. «Anhand von ihnen kann man sehen, wie sich die Essgewohnheiten in den letzten 60 Jahren immer wieder verändert haben.» Ende der 1970er-Jahre wurde damit geworben, die Paprika-Chips als Beilage zum gebratenen Poulet im Römertopf zu servieren. Heute gibt es als Snack Vaya-Chips aus Bohnen, geworben wird mit Eigenschaften wie vegan, laktose- und glutenfrei. Im 72-seitigen Buch wird auch auf die Anfänge der Firma aus dem zürcherischen Höngg zurückgeblickt: Das Familienunternehmen Zweifel

Arbeiterinnen bereiten die Chips-Verpackungen entstand 1898 und war am Anfang in der Weinproduktion tätig. Als die Nachfrage sank, produzierten sie Most und später Süssmost. 1958 frittierte die Familie Zweifel aus Höngg erstmals Kartoffelscheiben, die sie gesalzen und gewürzt als PommesChips vertrieben. Der Absatz wuchs von 80 Tonnen (1960) auf 1450 Tonnen (1968). Eine grössere Produktionsstätte musste her. In Zürich gab

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Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode 2022 – 2025 Wahltermin: Sonntag, 3. März 2024 Anmeldeverfahren Für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates kann jede in Killwangen stimmberechtigte Person vorgeschlagen werden (§ 30 GPR). Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Killwangen zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d.h. bis am Freitag, 19. Januar 2024, 12.00 Uhr einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Killwangen, November 2023

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GEMEINDERAT KILLWANGEN


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

der Beilage zum Snack

AUS DEM GEMEINDERAT

arbeitete. Sie hatte die Prokura und kannte die Abläufe wie kaum eine andere Person. «Dass ich eine Vollmacht hatte, war einigen ein Dorn im Auge», wird sie im Buch zitiert. Ihre besondere Stellung zeigte sich auch darin, dass ihr Chef von seinen zwei «femmes» sprach: eine «femme de jour» und eine «femme de nuit». «Das ist eine meiner Lieblingsgeschichten im Buch», sagt Wiederkehr und schmunzelt. Die Akzeptanz und Lockerheit, mit der Gfeller über diesen Scherz ihres ehemaligen Chefs spricht, verdeutliche den Wandel der Zeit.

n für die Lieferung vor. es aber keinen Platz für solche Industriebauten mehr. Anders ennet der Kantonsgrenze. Im Buch wird die beispiellose Planungs- und Bautätigkeit der 1950er-Jahre beschrieben: Bevor die Gemeindeverwaltung Spreitenbach eine Bauordnung hatte erstellen können, wurde ein erstes Hochhaus errichtet, das landesweit Aufsehen erregte und dessen Bau harte juristische Auseinandersetzungen zur Folge hatte. Erst ab 1956 entstand eine Zonenplanung. Entsprechend unkompliziert kam die Familie Zweifel zu ihrer neuen Fabrik, die 3,8 Millionen Franken kostete. Zwischen der ersten Anfrage im November 1968 und dem Produktionsstart im Mai 1970 vergingen nicht einmal zwei Jahre. Und das, obwohl die Fabrik auf der grünen

Archiv Zweifel Pomy-Chips AG

Wiese entstand, wo es an befestigter Strasse, Wasserzufuhr, Kanalisationsbauten und Elektrizität fehlte. Als Dank für die Landabgabe im Baurecht über 75 Jahre erhielten die Spreitenbacher Ortsbürger an der Sommergmeind 1969 als «Naturalgabe» Pommes Chips. «Es scheint, als hätten die Ortsbürger Freude gehabt, dass die Firma nach Spreitenbach zog, und man hat gegenseitig dafür gesorgt, dass die Beziehung gut erhalten bleibt», resümiert Wiederkehr. Ehemalige Mitarbeitende erzählen Im Buch werden auch ehemalige Mitarbeitende porträtiert. Eine von ihnen ist Suzanna Gfeller, die in Paris zur Welt kam und von 1968 bis zur Pensionierung im Jahr 2004 als Sekretärin von Hans-Heinrich Zweifel

Hans-Heinrich Zweifel (4. v. l.) inmitten seiner Angestellten.

Archiv ZPC um 1962

Zeigt Wandel der Gesellschaft Herausgeberin des Buches ist «Museum Aargau», eine Sektion der Abteilung Kultur im Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) des Kantons Aargau. Im zweiten Band seiner 2021 lancierten Reihe der «Aargauer Industriegeschichten» widmet es sich dem Familienunternehmen Zweifel, «weil es exemplarisch für den Wandel der Gesellschaft zu einer Konsum- und Freizeitgesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts steht», schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. «Zur modernen, von Amerika inspirierten Lebensweise, die im Zeichen der Beschleunigung und Effizienz stand, gehörten auch neue Essensgewohnheiten wie Fertiggerichte und das Snacking mit Pomy-Chips von Zweifel», begründet Rudolf Velhagen, Chefkurator Museum Aargau und Projektleiter der Publikation. Bei Autorin Ruth Wiederkehr gibt es mittlerweile daheim auch ab und zu Chips – zum Beispiel als Belohnung nach getaner Rechercheund Schreibarbeit.

Ruth Wiederkehr ist die Autorin.

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zVg

Dorffäscht – Einladung Apéro Die Bevölkerung ist herzlich zur Einweihungsfeier des neu «eingekleideten» Dorfbusses eingeladen. Auf dem neuen Gemeindehausplatz wird der «Dorfbus», nach einem gemeinsamen Apéro, auf Reisen geschickt und mit den Goldsponsoren sowie weiteren Sponsoren angestossen. Das OKDorffest 2024 freut sich über eine rege Teilnahme der Bevölkerung auf dem Gemeindehausplatz am Donnerstag, 7. Dezember, 18 Uhr. Baubewilligungen wurden erteilt an: Soprema AG, Härdlistrasse 1, 8957 Spreitenbach, Überdachung Cargomatik an der Härdlistrasse 1; Pensionskasse Georg Fischer c/o Grundstücke AG, Sihlfeldstrasse 10, 8003 Zürich, Umrüstung Ölheizung auf Fernwärme an der Bahnhofstrasse 73; Walo Immobilien AG, Giessenstrasse 5, 8953 Dietikon, Stichstrasse zu Parzelle 1580/1577; Besons AG, Grundstrasse 12, 6343 Rotkreuz, Einbau Aussen Wärmepumpe an der Bahnhofstrasse 137+139; Swiss Finance & Property Funds AG, Seefeldstrasse 275, 8008 Zürich, Ersatz bestehende Liftanlagen an der Bahnhofstrasse 61; Bossart Mode AG, Gossauerstrasse 17, 9200 Gossau SG, Einbau Laden «Street One» im Shopping Center 4; Sunrise Communications AG, Thurgauerstrasse 101b, 8152 Glattpark, Neubau einer Mobilfunkanlage für Sunrise GmbH AG837-1 an der Bahnhofstrasse 134; Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach, Wärmeverbund Neumatt – Erweiterung Fernwärmeleitung an der Boostockstrasse, Brüelstrasse, untere Dorfstrasse etc.; Ikea AG, Müslistrasse 16, 8957 Spreitenbach, Dachsanierung Ikea Spreitenbach an der Müslistrasse 16; Eisenbahner Baugenossenschaft, Poststrasse 139, 8957 Spreitenbach, Strangsanierung Küchen und Bäder inkl. neue Pergola und neue Treppenanlage an Gemeinschaftsräume an der Poststrasse 137–165; Muntwyler Walter, Kirchstrasse 50, 8957 Spreitenbach, Umnutzung Friedensrichterräume in 2-Zimmerwohnungen (bereits erstellt) an der Kirchstrasse 50; Walo Immobilien AG, Giessenstrasse 5, 8953 Dietikon, Erschliessung Kreuzäcker A1K/ Grütschstrasse. Termine 25. November, 12–19 Uhr, Weihnachtsmarkt (bisheriger Standort); 27. November, 17 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft, neues Gemeindehaus. 28. November, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung (Budget).


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SPREITENBACH

STELLUNGNAHMEN DER PARTEIEN ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 28. NOVEMBER

Die Parteiversammlung am 16. November stand im Zeichen der WinterGemeindeversammlung. Nach angeregter Diskussion empfiehlt die Mitte Spreitenbach ihren Mitgliedern, allen Traktanden zuzustimmen. Viele der Traktanden sind technischer Natur und stellen aus Sicht der Anwesenden gerade in Nachhaltigkeitsaspekten – Spreitenbach trägt das Label Energiestadt – einen Schritt in die richtige Richtung dar. Dazu zählen vor allem die Umrüstung der Beleuchtung der gemeindeeigenen Liegenschaften auf LED, die Ausstattung des Schulhauses Seefeld mit einer PV-Anlage und die Ausarbeitung eines Freiraumkonzeptes. Am kritischsten wurde das Traktandum rund um den Umbau des alten Gemeindehauses in ein Schulhaus diskutiert. Im Fokus standen dabei nicht die Kosten. Der Gemeinderat, zusammen mit den Vertretern der Baukommission, konnte anlässlich des Politapéros vom 31. Oktober diese schlüssig erklären. Vielmehr sorgte das Raumkonzept des Schulhauses für Erklärungsbedarf. Mit gerade mal 5 Klassenzimmern sollen im neuen Schulhaus 15 Oberstufenklassen unterkommen. Hier erwartet Die Mitte Spreitenbach, dass ein derartiges Raumbzw. Bildungskonzept gängige Praxis darstellt und keine «Experimente» erprobt werden. Ziel des neuen Schulhauses muss sein, den Schulraumbedarf durch das Bevölkerungswachstum optimal zu erschliessen. Die Anwesenden stimmen aber dem vom Gemeinderat vorgeschlagenen Konzept grossmehrheitlich zu. Budget 2024 und Steuerfuss sorgten für Verwunderung, Stirnrunzeln und wohl auch ein Schmunzeln. Nicht wegen des budgetierten Defizites. Vielmehr irritierte der publizierte Inhalt. Der Stimmbevölkerung wird erstmals eine verschlankte Version der Einladung zur Gemeindeversammlung zugestellt, in welcher auch nicht mehr das detaillierte Budget, sondern lediglich ein Extrakt dessen abgebildet ist. Aus Nachhaltigkeitsgründen begrüsst Die Mitte Spreitenbach generell dieses verschlankte Set-up. Enttäuschend stellt man aber fest, dass auf den Seiten 28–33 Nettoergebnisse in Tabellen falsch ausgewiesen werden, Flüchtigkeitsfehler bei der

Darstellung von Geldbeträgen (20 000 000) unterlaufen sind und Aussagen gemacht werden, welche finanztechnisch nicht korrekt sind. Irritierend ist zudem, dass in der Kurzfassung die Budgets der Gemeindewerke nicht aufgeführt sind. Trotz der etwas verwirrenden Angaben wurde das Budget von den Anwesenden einstimmig zur Annahme empfohlen.

An der Parteiversammlung am 17. November im Restaurant Sternen waren die Gemeinderäte Roger Mohr und Edgar Benz anwesend. Die Traktanden der kommenden Einwohner-Gemeindeversammlung wurden besprochen und die Parolen beschlossen. Die fünf Kreditabrechnungen wurden dank der Kreditunterschreitungen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Bei einer gesamten Kreditunterschreitung von rund 300 000 Franken stellte sich allerdings die Frage, ob man in Zukunft diese Kalkulationen etwas genauer erstellen könnte, da diese Ausgaben ja auch für kommende Budgets als Basisinformationen eingerechnet werden. Der Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen für die Feuerwehren wurde einstimmig zugestimmt. Für den grössten Diskussionsstoff sorgte, wie vermutet, der Verpflichtungskredit für den Umbau mit Neubau des alten Gemeindehauses in ein Schulhaus. Das Schulhaus wurde nicht als solches in Frage gestellt, sondern die Art und Weise, wie von den ehemals rund 15 Mio. Franken Erstellungskosten innert weniger Jahre (Projektbeschluss an der Gemeindeversammlung November 2017, über den Kreditbeschluss für den Neubau an der Gemeindeversammlung vom November 2019) daraus mehr als 23 Mio. Franken werden konnten. Damals wurde vom Gemeinderat proklamiert, dass die Gemeinde mit dieser kombinierten Planung so ein «preiswertes» Gemeindehaus und obendrein ein «kostengünstigeres» Schulhaus erhalten könne. Als einer der Hauptteuerungsgründe wird jetzt der Bevölkerung erklärt, dass nun anstelle des geplanten Primarschulhauses ein solches für die Oberstufe entstehen soll. Wegen der geänderten Anfor-

derungen des Lehrplanes 21 wird für die Oberstufe mehr Raum benötigt als für die Primarschule. Einige SVPler waren von diesem «Kurswechsel» dennoch kritisch in der Frage, wie genau die Prognosen der Schulraumplanung wirklich sind. Fehlen nächstes Jahr auch Schulräume für die Primarklassen? Diesem nun deutlich teureren Projekt stimmten die SVP-Mitglieder nach Anhörung der Argumente des Mitgliedes in der GPK zähneknirschend zu. Trotzdem möchte man in aller Form darauf hinweisen, dass bei der finalen Ausführungsplanung vermutlich noch Sparpotenzial vorhanden ist. Auch in Bezug auf den deutlich erhöhten Vandalismus an Schulgebäuden sollten beim Neubau stilistische Elemente den solideren und mit weniger Unterhalt geplanten Elementen den Vorrang geben. Erst beim Traktandum Mehrwertabgabereglement wurde wieder länger diskutiert. Zu diesem Thema wird die SVP dem Antrag der GPK folgen und den Antrag «A» des Gemeinderates ablehnen. Dem Antrag «B» wird hingegen zugestimmt. Das geplante Budget für das Jahr 2024 segnet die SVP nach ausgiebigen Erklärungen von «Finanzminister» Roger Mohr mehrheitlich ab. Zum neuen Erscheinungsbild mit elektronischen Detailleinformationen äusserten sich die Anwesenden sehr positiv. Es ist zeitgemäss, mit Unterstützung der neuen Technik die Umwelt zu entlasten und vermutlich auch Kosten einzusparen.

Das Traktandum 5 wird an der Gemeindeversammlung am meisten zu reden geben. Der Vorstand befürwortet den Verpflichtungskredit für den Umbau des alten Gemeindehauses in ein Schulhaus. Er nimmt wohlwollend zur Kenntnis, dass das alte Gemeindehaus umgebaut und nicht einfach abgerissen wird. Ein Abriss wäre unzeitgemäss, da dabei mit viel CO2 erstellter Beton entfernt würde. Ein energiesparender Neubau könnte diese Vernichtung von «grauer Energie», wenn überhaupt, erst nach mehreren Jahrzehnten wettmachen. Spreitenbach wächst und braucht deshalb neuen Schulraum. Da neu

ein Oberstufenschulhaus mit zusätzlichem Kindergarten realisiert wird und man seit den ersten Kostenschätzungen eine massive Teuerung zu verzeichnen hatte, sind die Kosten vertretbar. Ohne konkrete Projekte sind Kostenschätzungen bei Bauprojekten sehr ungenau. Der Vorstand der SP Spreitenbach regt deshalb an, dass in Zukunft bei der groben Budgetierung für Hochbauprojekte vorsichtiger agiert wird und höhere Reserven vorgesehen werden. Eine Ablehnung des Kredites würde jedoch nicht zu einer Kostenreduktion führen. Provisorien kosten ebenso und eine neue Planung der Schulanlage auch.

Die Spreitenbacher Freisinnigen trafen sich zur Parolenfassung im Restaurant Sternen. Gemeinderätin Doris Schmid sowie die anwesenden Mitglieder der Fiko und der GPK konnten die Parteimitglieder kompetent über die verschiedenen Geschäfte der überladenen Gemeindeversammlung informieren. Mit einer Traktandenliste mit 13 Geschäften ist die Gefahr einer Überforderung der Bevölkerung und der Parteien gross. Eine seriöse Behandlung der Themen ist nicht gegeben. Die FDP empfiehlt dem Gemeinderat, mindestens eine zusätzliche Gemeindeversammlung zu planen, damit man die demokratischen Werte/Rechte bestmöglich ausüben kann. Die verschiedenen Kreditabrechnungen wurden so zur Kenntnis genommen. Allen hier nicht separat aufgeführten Geschäften wurde zugestimmt. Für den Verpflichtungskredit für die Erarbeitung eines Freiraumkonzepts im Siedlungsgebiet gibt die FDP Stimmfreigabe. Für die FDP ist dies klar ein Bestandteil, welcher in der neuen BNO zu definieren ist. Dass es klare Vorgaben geben muss für die Freiraumgestaltung, ist bezüglich des Klimas gegeben. Jedoch ist auch hier das Eigentum ins Zentrum zu setzen, sodass das Eigentum grösstmöglich frei gestaltet werden kann und nicht durch verschärfende Gesetzgebung weiter eingeschränkt wird. Der Verpflichtungskredit für den Umbau des alten Gemeinde-


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hauses in ein Schulhaus liess die Wogen und Emotionen hochkommen. Eine gute Schule ist wichtig, um unsere (CH) einzige Ressource, the Brain Power, zu fördern! Diesem Gut gilt es Sorge zu tragen, die Schwächeren zu fördern, aber auch die Talentierten weiterzubringen. Der Spreitenbacher Bevölkerung wurde im Finanzplan 2017 der Umbau des Gemeindehauses in ein Unterstufenschulhaus für 11,8 Mio. Franken «verkauft». Im Finanzplan 2022–2023 werden für diesen Umbau bereits 14,8 Mio. Franken vorgesehen. Jetzt wird aus einem geplanten Unterstufenschulhaus plötzlich ein Oberstufenschulhaus mit einem Verpflichtungskredit von 23,8 Mio. Franken. Diese Kostenexplosion kann nicht nur mit der Bauteuerung und dem Systemwechsel gerechtfertigt werden. Der FDP stösst der Konzeptwandel vom Unter- zum Oberstufenschulhaus sauer auf. Wieso wurde in den 2 bis 3 Jahren die Bevölkerung über diesen fundamentalen Wechsel nicht informiert? Die FDP weist diesen Kredit zurück mit einer neuen Auflage. Die FDP weist das Budget mit dem Steuerfuss zurück und fordert eine Steuersenkung um 3 % auf einen neuen Steuerfuss von 97 %. Eine Senkung des Steuerfusses hat die FDP bereits an der letzten Rechnungsgemeindeversammlung im Juni gefordert. Spreitenbach ist schuldenfrei und hat auch im letzten Jahr wieder einen extremen Überschuss von 15,7 Mio. Franken ausgewiesen. Die FDP hat sich klar so geäussert, dass sie reagieren wird, wenn weiter so grosszügig budgetiert und so unseren Steuerzahler das Geld aus den Taschen gezogen wird. In Spreitenbach ist die Problematik nicht wie in vielen anderen Gemeinden ein Ausgabenaufwandüberschuss, nein, unser Gemeinderat budgetiert Jahr für Jahr zu tiefe Einnahmen. Wenn hier die Erfahrungszahlen der letzten 10 Jahre in die Beurteilung einfliessen würden, wie in der Privatwirtschaft so gelebt, würden die Rechnungen nicht mit diesen Überschüssen abschliessen. In den letzten 10 Jahren waren dies ganze 38 Mio. Franken. Vorsichtig zu budgetieren, ist eine Vorgabe, aber wie der Hase vor der Schlange zu erstarren, ist der falsche Ansatz für den Steuerzahler! Die weiteren Geschäfte werden als richtig erachtet und angenommen.

Bahnhofstrasse 96/98: So soll das Wohnhochhaus einst aussehen.

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Visualisierung: Maier Hess Architekten

Wohnungen, Bad und Kita Das Wohnhochhaus mit Jahrgang 1975 an der Bahnhofstrasse 96/98 soll abgerissen und ein Neubau erstellt werden. Der Gestaltungsplan, welcher die Überbauung regelt, liegt nun öffentlich auf.

gibt es für die sanierungsbedürftigen Liftanlagen keine Ersatzteile mehr. Das Wohnhochhaus liegt im Quartier Langäcker, am Knoten Bahnhofstrasse/Rotzenbühlstrasse. Das Areal im Nordwesten Spreitenbachs umfasst eine Gesamtfläche von rund 4000 m2. Da die Baulinien zwischen der Bahnhof- und der Rotzenbühlstrasse durch den geplanten Neubau teilweise überstellt werden, soll der TeilüberbauungsIRENE HUNG-KÖNIG plan West aus dem Jahr 1978 innerDas Richtprojekt der Maier Hess halb des jetzigen Geltungsbereiches Architekten GmbH bildet die Basis aufgehoben werden. für den Gestaltungsplan an der Bahnhofstrasse 96/98. Das Wohn- 61 Wohnungen, Bad und Kita hochhaus ist 48 Jahre alt. Eine Sa- An der Bahnhofstrasse 96/98 soll ein nierung sei nicht zielführend, heisst Wohnhochhaus mit 61 Einheiten es im Erläuterungsbericht, der mit entstehen. Alle Autoabstellplätze dem Vorprüfungsbericht und wei- und die Besucherparkplätze werden teren Dokumenten auf der Gemein- unterirdisch angelegt. Im Erdgedekanzlei, Abteilung Planung und schoss ist ein Therapiebad geplant Bau, bis am 19. Dezember aufliegt. auf einer Grösse von 30 m2. Ebenso Die Gründe für die Entscheidung soll eine Kindertagesstätte auf einer Neubau: nur 16 Zentimeter starke Fläche von 180 m2 Platz finden. Das Stahlbetondecken, die Raumhöhe Projekt sieht auch einen Grünflävon 2 Meter 36 Zentimeter lasse kei- chenanteil von deutlich über 20 % nen Handlungsspielraum zu. Instal- vor. Ein grosszügiger und offener Gemeindeversammlung, 28. November, lationen, Küchen und Bäder könn- Freiraum mit Spiel- und Begeg19.30 Uhr, Turnhalle Boostock ten zwar saniert werden, jedoch nungsflächen ist ebenfalls einge-

plant. Das Aussenraumkonzept sieht einen stark durchgrünten Freiraum mit fliessendem Übergang zu den Nachbargrundstücken vor. Nebst einem Spielbereich gibt es Sitzplätze unter einer Pergola, aber auch Sitzmauern aus Stampfbeton. Beim Eingangsbereich gibt es einen Treffpunkt mit Trinkbrunnen. Spezielle Bäume weisen den Weg zu besonderen Orten: So wird der Eingangsbereich Bahnhofstrasse mit einem Mammutbaum und das Zentrum des Parks mit einem Trompetenbaum bestückt. Erster grösserer Ersatzneubau Auf dem Richtplan «Quartierplan Langäcker-Spreitenbach» aus dem Jahr 1961 basiert die Entwicklung des Gebiets Langäcker und der Liegenschaft Bahnhofstrasse 96/98. Bis 1975 wurde dieses Gebiet weitgehend überbaut und es verfügt über eine aussergewöhnlich klare und konsequente städtebauliche Struktur, heisst es im Bericht. Auch sei das Quartier heute durch günstigen Wohnungsbau geprägt. Der Neubau ist der erste grössere Ersatzneubau im Quartier Langäcker.


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

MEDIENTIPP Zum Roman von Kristina Hauff «In blaukalter Tiefe». Hanserblau, Carl Hanser Verlag, 2023 Staranwalt Andreas organisiert einen Segeltörn in den schwedischen Schären. Er hofft, damit die zerrüttete Beziehung zu seiner Frau Caroline wiederzubeleben. Allerdings ist das Ehepaar nicht alleine an Bord. Mit von der Partie sind der viel jüngere Arbeitskollege von Andreas und seine Freundin, Daniel und Tanja, sowie der Bootseigentümer und Skipper Eric. Daniel erhofft sich von diesem verlängerten Wochenende mit seinem Chef den lang ersehnten Karrieresprung. So ganz freiwillig, freundschaftlich und uneigennützig ist diese Gemeinschaft also nicht. Auch Eric, Bootseigentümer und Skipper, hat keinerlei Verbindung zu irgendjemandem der Gruppe, für ihn ist dies einfach ein Job, den er zu erledigen hat. Freundlich, fast förmlich gehen die zwei Paare anfangs miteinander um. Doch je länger sie an Bord sind, umso beklemmender wird die Enge und die Unmöglichkeit, einander aus dem Weg zu gehen. Der Alkohol fliesst in Strömen, Höflichkeit und Hemmungen schwinden und immer öfter geraten die fünf grundverschiedenen Persönlichkeiten aneinander. Vor allem Andreas spielt seine Macht gegenüber dem jüngeren Kollegen aus und provoziert alle, vor allem den Skipper, bis die Situation während eines Sturms eskaliert und aus dem beschaulichen Segeltörn ein Kampf um Leben und Tod wird. Der Medientipp der Gemeindebibliothek Spreitenbach erscheint in loser Folge.

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Vermieteramt ist äusserst wichtig Der Pfadiheimverein Spreitenbach sucht dringend eine Person, die sich um die Vermietung der Liegenschaft kümmert. Ohne die Mieteinnahmen droht das Aus. MELANIE BÄR

«Wir sind auf dringender Suche nach einem neuen Vermieter für unser Pfadiheim», schreibt Christian Thomann, Präsident des Pfadiheimvereins Spreitenbach. Noch bis Ende Jahr kümmert sich die aktuelle Amtsinhaberin um die Vermietung der Liegenschaft. Obwohl verschiedene Personen angefragt und auch die Eltern der Pfadikinder angeschrieben wurden, fand sich bisher keine Nachfolge. Doch ohne die Mieteinnahmen droht das Aus: «Die Pfadi braucht die Mieteinnahmen, um zu überleben», schreibt Thomann auf Anfrage, «ohne die Vermietung kann sich die Pfadiabteilung das Pfadiheim nicht leisten und müsste dieses im schlimmsten Fall aufgegeben.» Die Jugendorganisation hat das Pfadiheim im Jahr 1997 zwar gebaut, das Land gehört jedoch

Pfadi Riko sucht Person, die sich um die Vermietungen des Pfadiheims kümmert. zVg den Ortbürgern, die es ihnen vor 30 Jahren zu Verfügung gestellt haben. In der Vereinbarung ist geregelt, dass die Ortsbürger es bei Nichtzahlen des Mietzinses auch anderweitig vergeben können, vorzugsweise einer Jugendorganisation. Pfadiheim ist wichtige Infrastruktur Ohne das Pfadiheim kann der Verein nicht in dieser Form weitergeführt werden. «Das Pfadiheim stellt eine wesentliche Infrastruktur für unsere Pfadiabteilung dar.» Mindestens einmal pro Wochenende, teilweise auch

Lorena Santen im Rampenlicht Die Aargauerin Lorena Santen (26) vertrat die Schweiz bei der Miss-Universe-Wahl in El Salvador. Sie schaffte es nicht ins Finale der Top 20. Die Krone holte sich Nicaragua mit der Kandidatin Sheynnis Palacios. In einem atemberaubenden Spektakel fand das Weltfinale der Miss Universe in El Salvador statt, wo die Schönheitsköniginnen aus 84 Ländern um die begehrte Krone kämpften. Die Schweiz wurde dabei von Lorena Santen aus Spreitenbach repräsentiert, die nicht nur durch ihre äusserliche Schönheit, sondern auch durch ihre einzigartige Eleganz und ihre atemberaubenden, stilvollen und extravaganten Kleider die zahlreichen Zuschauer begeisterte. Die Projektmanagerin einer Bank zeigte sich begeistert über ihre Teilnahme: «Ich bin unglaublich dankbar für dieses unvergessliche Erlebnis und möchte mich bei Miss Universe Switzerland mit Lina Poffet für diese einmalige Gelegenheit

unter der Woche, wird die Liegenschaft vermietet. Der Vermieter erhält 30 Franken Entschädigung für den Arbeitsaufwand. Falls Kosten und Nutzen stimmen, könnte man sich auch eine Automatisierung oder Auslagerung vorstellen. Doch noch hofft Thomann, dass sich jemand bei ihm meldet, der das Amt ab Januar übernehmen möchte. «Das Amt als Vermieter ist nicht nur von grosser Bedeutung für den Erhalt des Pfadiheims, sondern indirekt auch für die Förderung der Pfadibewegung in unserer Region.» INSERATE

Spreitenbach

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3417 Zweifel Pomy-Chips AG, Zweifelstrasse 5, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Anbau Snackproduktion, Werk Süd Baustelle: Zweifelstrasse 5 Parzelle: 2954, 2870 Zusatzbew.: Aarg. Gebäudeversicherung Die öffentliche Auflage erfolgt vom 27. November 2023 bis 9. Januar 2024 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Lorena Santen bei der Miss-UniverseWahl in El Salvador. zVg bedanken. Diese Erfahrung wird mich für immer prägen.» Die begehrte Krone der Miss Universe 2023 ging an Sheynnis Palacios aus Nicaragua, die die Jury mit ihrer Ausstrahlung überzeugte. (zVg)

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach


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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

AUS DEM GEMEINDERAT Seniorenmittagstisch Würenlos Der nächste Treff findet am Donnerstag, 7. Dezember, 12 Uhr im Restaurant Steinhof in Würenlos statt. Eine Anmeldung bis Sonntag, 3. Dezember, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist erforderlich. Wahl Kommandant und Vizekommandant Feuerwehr Würenlos Als Nachfolger von Stephan Moser und somit neuer Feuerwehrkommandant ab 1. Januar 2024 wurde Jürg Markwalder, bisher Vizekommandant, gewählt. Als neuer Vizekommandant wird André Möckel amten. Der Gemeinderat ist sehr dankbar, dass die Nachfolgeregelung somit gut aufgegleist ist. Er dankt allen Beteiligten für den Einsatz im Dienst der Öffentlichkeit und der Einwohnerschaft von Würenlos. Beförderungen Feuerwehr Folgende Feuerwehrangehörige werden auf Antrag der Feuerwehrkommission per 1. Januar 2024 befördert: Oblt Jürg Markwalder zum Hauptmann; Leutnant André Möckel zum Oberleutnant; Korporal Marco Frühauf zum Leutnant; Sdt Thomas MerzBill zum Korporal; Gefreiter Bruno Gloor zum Korporal; Korporal Thomas Lippe zum Wachtmeister; Korporal Christoph Quadt zum Wachtmeister; Sdt Samuel Gilli zum Gefreiter; Sdt Nico Kunz zum Gefreiter. Die Beförderungen erfolgen jeweils aufgrund des benötigten Mannschaftsbestandes infolge von Austritten von Chargierten, des Dienstalters und der bestandenen Kurse. Der Gemeinderat gratuliert den Beförderten und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg beim Feuerwehrdienst.

Musikalischer Hörgenuss Mit dem Winterkonzert vom 3. Dezember schliesst die Musikgesellschaft das Vereinsjahr 2023 mit einem letzten musikalischen Höhepunkt ab. Zusammen mit dem Oberstufenensemble der Musikschule Würenlos wird den Zuhörerinnen und Zuhörern zum 1. Advent ein bunter Strauss an Melodien präsentiert. Nachdem die Musikgesellschaft Würenlos (MGW) noch am 12. November das Dorf mit feinen Blut- und Leberwürsten verköstigen durfte, steht nun der letzte musikalische Höhepunkt unmittelbar vor der Türe. Die Vorbereitungen für das Kirchenkonzert laufen auf Hochtouren und am einen oder anderen Detail wird noch gearbeitet. Gemeinsame Proben mit dem Oberstufenensemble der Musikschule (OSE) wurden ebenfalls schon durchgeführt, damit sich alle an den kombinierten Sound beider Bands gewöhnen können. Die Musikkommission hat zusammen mit der musikalischen Leitung erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Dabei finden Titel wie «Ungarischer Tanz No. 5», «Memory» von

Zusammen mit dem Oberstufenensemble der Musikschule lädt die Musikgesellschaft zum Winterkonzert ein. zVg Andrew L. Webber oder «Adele in Concert» ebenso Platz wie die eher getragenen Melodien «Sadness and Sorrow» oder «The Music of the Night». Freunde der Filmmusik kommen mit dem Titel «Also sprach Zarathustra» (einem grösseren Publikum bekannt geworden durch Stanley Kubricks Film «2001: Odysee im Weltraum») ebenfalls auf ihre Kosten. Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Konzert, bei

dem für jeden etwas dabei ist. Eröffnet wird das Konzert durch das Oberstufenensemble der Musikschule Würenlos, abgeschlossen wird der Anlass mit feinem Glühwein und Punsch, offeriert von den Freunden der Musikgesellschaft Würenlos. Das Konzert findet am 3. Dezember um 17 Uhr in der katholischen Kirche in Würenlos statt. Der Eintritt ist frei, am Schluss wird eine Kollekte durchgeführt. (zVg)

VERMISCHTES meinde, im Frondienst projektiert, ausgearbeitet und erstellt. Am Sonntag, 26. November, ab 11 Uhr ist die Bevölkerung zur Rohbaubesichtigung mit einem Advents-Apéro eingeladen. Mit jeder Konsumation kann eine freie Spende dem Projekt zugewiesen werden. (zVg)

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Die Krippe im Rohbau in der Werkhalle von Holzbau Fleischmann. zVg

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Rohbau-Apéro für die neue Weihnachtskrippe auf dem Areal der katholischen Kirche Es ist so weit, die neue Krippe ist aufgerichtet und bietet ab dem 1. Advent, präzis zum Christchindlimärt, für Jung und Alt Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Mitglieder der Christlichen Sozialbewegung – KAB und weitere Bauleute haben die neue Krippe unter der Leitung von Firma Fleischmann Holzbau AG als Lehrlingsprojekt, mit finanzieller Unterstützung des Frauenbunds und der Kirchge-

Würenloser Träff 55 plus Monika Ender, Geschäftsleiterin der Spitex Würenlos, berichtet über die vielseitigen Dienstleistungen und interessanten Fachgebiete der Spitex, die Lehrlingsausbildung, die Tarifstruktur und die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde. Anschliessend an den Vortrag offeriert der VAZW (Verein Alterszentrum Würenlos) wie gewohnt einen kleinen Apéro, wo die Zeit für interessante Gespräche genutzt werden kann. Alte Kirche Würenlos, Dienstag, 28. (zVg) November, 14.30–16.30 Uhr. Für Marktstimmung beim täglichen Einkauf Der Coop an der Poststrasse 1 in Würenlos wurde rundum modernisiert. Von Donnerstag bis

Geschäftsführer Pasquale Romano in der Filiale an der Poststrasse 1. zVg/Coop Samstag, 23. bis 25. November, profitieren die Kundinnen und Kunden zur Feier der abgeschlossenen Modernisierungsarbeiten von zehnfachen Superpunkten sowie zahlreichen attraktiven Spezialangeboten. Das Team rund um Geschäftsführer Pasquale Romano heisst die Kundschaft herzlich im neuen Coop willkommen. (zVg)


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Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 201841-2 Bauherr: Bovida Real Estate AG, Bahnhofstrasse 4, 6340 Baar Projektverfasser: Fierz Rüfenacht Architekten AG, Oberdorf 1, 6340 Baar Bauobjekt: Ersatz Kandelaber an den Erschliessungsstrassen und Fassadenbeleuchtung, Ersatz Leuchtkästen durch Werbescreens, diverse Werbung Projektänderung:Werbescreens Parzellen: 3965 und 3966 (Plan 79), Autobahnraststätte A1 Zone: Ausserhalb Bauzone

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11-12 Uhr und 14-15 Uhr

Kerzenziehen 12-18 Uhr

Adventsgeschichte

17.00 Uhr

Samichlausbesuch

17.30 Uhr

Feuershow: Baden Brennt

18.30 Uhr

(Das vorliegende Projekt wird gestützt auf Artikel 97 des Bundesgesetzes über die Landwirtschaft publiziert.) Öffentliche Auflage vom 23. November bis 27. Dezember 2023 während der ordentlichen Schalterstunden bei der Bauverwaltung Würenlos. Gegen dieses Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Würenlos schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Würenlos zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202358 Bauherrschaft: Siegenthaler Marcel, Steindlerstrasse 3, 5436 Würenlos Bauobjekt: Umbau bestehender Stall zu einem BTS Mutterkuhstall Parzellen: 2348 (Plan 40), Steindlerstrasse 3 Zone: Landwirtschaftszone (Das vorliegende Projekt wird gestützt auf Artikel 97 des Bundesgesetzes über die Landwirtschaft publiziert.) Öffentliche Auflage vom 23. November bis 27. Dezember 2023 während der ordentlichen Schalterstunden bei der Bauverwaltung Würenlos. Gegen dieses Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Würenlos schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Würenlos zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eigetreten werden. GEMEINDE WÜRENLOS GEMEINDERAT

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WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

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«Der» Traumjob wurde gesucht Der TV Würenlos präsentierte mit «Traumjob» eine abwechslungsreiche und rasante Turnshow. IRENE HUNG-KÖNIG

Der TV Würenlos ist mit seinen über 600 Mitgliedern der grösste Turnverein im Aargau und gehört schweizweit zu den zehn grössten Vereinen für ein umfassendes, polysportives Sport- und Freizeitangebot. In 22 verschiedenen Riegen wird in Würenlos trainiert. Einen Überblick dazu boten die beiden Turnvorstellungen am Samstag. In der gut besetzten Turnhalle – das Organisationskomitee hatte auf einen Vorverkauf verzichtet – sah sich der mit seinem Beruf unzufriedene Polizist Adi nach seinem Traumjob um. «Ich möchte nicht immer der Böse sein», beklagte er sich beim Publikum. Fortan wurden ihm diverse Berufsgattungen auf der Bühne vorgestellt, einige eher exotisch, andere forderten handwerkliches Geschick. Bei der Berufsberaterin erklärte Adi, was er nicht wolle: am Abend arbeiten, der Job sollte nicht allzu weit weg von zu Hause sein und zu anstrengend sollte die Arbeit auch nicht sein. Die Berufsberaterin fragte, ob er überhaupt arbeiten wolle. Bühnenbilder auf Show abgestimmt Mit den Mädchen und Buben des Kinderturnens tauchte das Publikum ab in ungeahnte Tiefen des Meeres. Die Paparazze der VGTJugend posten als Influencerinnen und zeigten ihre Kunststücke am

Tiefseetaucher: Die Mädchen und Buben des Kinderturnens erkunden das Meer. Stufenbarren und am Boden. Als Ärztinnen versprühten die «Frauen 55+ & Friends» mit ihrem Jerusalema-Tanz pure Lebensfreude, ehe Polizist Adi nach durchtanzter Nacht gerettet werden musste. So ein Influencer-Leben sei wohl doch nichts mehr in seinem Alter, bemerkte er. Die «chline Baumeischter» verzückten mit ihrem Tanz zum Lied «Bob, der Baumeister» und schliesslich schwebten die Turnerinnen an den Schaukelringen beeindruckend über dem Boden. Insgesamt 16 Nummern zeigten die Turnerinnen und Turner in der Show. Schön zu sehen war, wie für jede Gruppe passend ein Bühnenbild erstellt worden war. Auch die Accessoires passten. So präsentier-

Irene Hung-König

ten sich die Frauen und Männer als Animateure in leuchtend orangen und gelben Shirts und verweilten an der Strandbar. Die «Formation Pinguin» stellte die Jugendriege täuschend echt mit Tarnhosen und Militärmützen dar. Auch ihre ernsten Gesichter zur Achtungstellung am Schluss der Übung passten hervorragend. Als «Saugoofe» traten schliesslich die Frauen und Männer der Aktiven auf und vermiesten damit die Stunde des Mathelehrers. Das Unterhaltungsprogramm des TV Würenlos gefiel dem Publikum in der Mehrzweckhalle bestens. Dies bestätigte auch der lang anhaltende Schlussapplaus, als noch einmal alle Teilnehmerinnen und Teil- Die Männer stellen Bäume mittels nehmer auf die Bühne kamen. Schulterstand dar. ihk

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HERBSTMEISTER IN DER STÄRKEKLASSE 3

Aufstieg in die Stärkeklasse 2 Die FC-Baden-Wettingen-Girls (FF15c) gewannen in der Herbstrunde die Meisterschaft in der Stärkeklasse 3. Nun folgt der Aufstieg in die Stärkeklasse 2. Trainer Gordon McCutcheon verkündet stolz: «Anfang Saison hätte ich dies so nicht erwartet, ich dachte, wir platzieren uns im Mittelfeld. Das Team ist jung und neu. Die Stimmung im Team ist hervorragend, wir haben uns alle ziemlich schnell gefunden. Die Girls sind unglaublich motiviert und kommen bei jedem Wetter trainieren!» (zVg)

VERMISCHTES LIMMATTAL 25 050 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN: CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Irene Hung-König (ihk), irene.hung@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Gaby Kost (gk), Philippe Neidhart (phn) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE: Thomas Stadler, thomas.stadler@chmedia.ch, Telefon 079 792 88 22 EIN PRODUKT DER

Orange Days – Soroptimist-Club Brugg-Baden setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen Die 16 Tage gegen geschlechterbedingte Gewalt sind eine internationale Kampagne, welche vom 25. November bis am 10. Dezember – dem internationalen Menschenrechtstag – läuft. Das gemeinsame Zeichen aller Aktionen ist die orange Farbe, die eine bessere Zukunft ohne Gewalt symbolisiert. Am 24. November wird von 16.30 bis 19 Uhr der SoroptimistClub Brugg-Baden auf dem Schlossbergplatz mit einer Standaktion auf dieses wichtige Anliegen aufmerksam machen. Soroptimist International ist die weltweit grösste Organisation berufstätiger Frauen. Sie ist mit über 3000 Clubs und 80 000 Mitgliedern in 125 Ländern vertreten. (zVg) Badener Weihnachtsmarkt an neuen Standorten Besucherinnen und Besucher dürfen sich freuen: Der diesjährige Badener Weihnachtsmarkt vom 13. Dezember erhält an neuen Standorten mehr Platz. Um eine Verbindung zwischen den verschiedenen, länger andauernden Weihnachtsveranstaltungen auf dem unteren Bahnhofplatz und dem Theaterplatz entstehen zu lassen, finden die Besuchenden die Ausstellungsstände von der Weiten Gasse bis in die Badstrasse sowie auf dem Theater- und dem Schlossbergplatz. Weitere Informationen zum Badener Weihnachtsmarkt finden sich unter www.baden.ch/markt (Weihnachtsmarkt). (zVg)

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 25. November, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 26. November, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Chopard). Mittwoch, 29. November, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Die Frauengemeinschaft St. Sebastian gestaltet den Gottesdienst mit. Nach dem Gottesdienst lädt die Frauengemeinschaft St. Sebastian zu Kaffee und Zopf ins Pfarrkafi des Pfarreiheims St. Sebastian ein. Donnerstag, 30. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Herz-Jesu-Freitag, 1. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier – anschliessend stille Anbetung bis 9 Uhr. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 24. November, 18.30 Uhr, kein Gottesdienst in der Kapelle, dafür um 18 Uhr Stiftungsfeier der «Freunde des Klosters Wettingen» in der Klosterkirche. Sonntag, 26. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Der Antonius-Chor singt von A. Bruckner die «Messe in C-Dur» für Chor und Orgel. Anschliessend Verkauf von Adventskränzen und -gestecken auf dem Kirchplatz; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 29. November, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 30. November, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Freitag, 24. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier der «Freunde des

Klosters Wettingen» (Vinzenz Wohlwend, Maurus Korn und Marcel Chopard). Die Chöre von St. Sebastian und St. Anton singen von A. Bruckner die «Messe in C-Dur» für Chor und Orgel und von E. Grieg «Ave maris stella». Sonntag, 26. November, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Chopard). Anschliessend Verkauf von Adventskränzen und -gestecken auf dem Kirchplatz. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 26. November, Ewigkeitssonntag, 10 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski); mit Moritz Roelcke (Klarinette) und Jonas Hablützel (Orgel). Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1 Mittwoch, 29. November, 14.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 25. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 26. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Montag, 27. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 29. November, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 24. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 25. No-

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN fühlsamen und versierten Begleitung an der Orgel gleichsam zu neuem Leben erwecken. Jung und Alt ist zu diesem Filmabend herzlich eingeladen. Dauer: zirka 90 Minuten. Eintritt frei – Kollekte. Reformierte Kirche Wettingen, Sonntag, 26. November, 17 Uhr. Stummfilm aus dem Jahr 1928 von Josef von Sternberg. zVg

Kirchgemeindeversammlung, reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof, im Kirchgemeindehaus Wettingen, Filmvorführung «The Last Com- Dienstag, 28. November, 19.30 Uhr. mand» Der Solothurner Domorganist Benjamin Guélat wird diesen Kirchgemeindeversammlung, reforvielschichtigen und spannenden mierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Stummfilmklassiker mit seiner ein- Dienstag, 28. November, 20 Uhr.


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

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«MEIN GOTT»

Britta Schönberger, Pfarrerin reformierte Kirche Würenlos

Ökumenische Samichlausfeier für Senioren ab 65 Jahren der röm.-kath. Kirche Neuenhof und Killwangen und der ref. Kirche Wettingen-Neuenhof Gemütlicher Nachmittag mit Besuch vom Samichlaus. Anmeldungen nimmt das Pfarramt Neuenhof unter Tel. 056 416 00 90 bis 1. Dezember entgegen. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird ein (zVg) Fahrdienst angeboten. Katholisches Pfarreiheim Neuenhof, Donnerstag, 7. Dezember, 14 Uhr.

vember, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev); 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 26. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Musikalische Mitwirkung Gospelchor; 16.45 Uhr, Niklauseinzug (Abbé Zacharie und Petre Karmazichev); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Anschliessend Apéro. Mittwoch, 29. November, 6 Uhr, 1. Roratefeier mit Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe, Musik: Elin Fosco (Cello) und Wilma Neumann (Orgel). Anschliessend Zmorge im Pfarreisaal.

Alters- und Pflegeheim «Senevita», Türliackerstrasse 9 Freitag, 24. November, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 26. November, 10 Uhr, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag (Stefan Siegrist). Musik: Felice Genca (Saxophon und Fagott) und Boyan Kolarov (Orgel). Anschliessend Kirchenkaffee. Donnerstag, 30. November, 7.30 Uhr, Morgengebet. Anschliessend Frühstück.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 26. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Mittwoch, 29. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Anschliessend Mittwochskaffee.

KILLWANGEN

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 26. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Ewigkeitssonntag (Britta Schönberger).

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 24. November, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 28. November, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 24. November 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 26. November, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

Klosterkirche Fahr Sonntag, 26. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 28. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 30. November, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Spaghettata im reformierten Kirchgemeindehaus in Wettingen, Etzelstrasse 22, Mittwoch, 29. November, ab 12 Uhr. Unkostenbeitrag Erwachsene: 8, Kinder (bis 15 Jahre) 5 Franken inkl. Mineralwasser/Sirup – für Erwachsene zusätzlich 1 Glas Rotwein und 1 Kaffee.

schaftsraum Steiacherhof, Stein- bach, Donnerstag, 30. November, ackerstr. 17, Spreitenbach, Don- 19.30–21.15 Uhr. nerstag, 30. November, 9–11 Uhr. Ref. Kirche Wettingen–Neuenhof: MitZäme sii, Kirchgemeindehaus, spielende für Krippenspiel gesucht Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, Kinder, die Lust haben, beim Krip30. November, 15 Uhr. penspiel im Familiengottesdienst an Heiligabend mitzumachen, können Englische Lektüre, Kirchgemeinde- bei Lutz Fischer (Mail: lutz.fischer@ haus, Gemeinschaftsraum, Gipfstr. ref-wett-nhf.ch, Tel. 056 437 30 51) 4, Würenlos, Donnerstag, 30. No- angemeldet werden. Sie sollten am vember, 17.30 Uhr. Samstag, 16. und 23. Dezember, von 9 bis max. 12 Uhr Zeit zum Proben Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche und am 24. Dezember von 16 bis Spreitenbach-Killwangen, im Che- 17.30 Uhr Zeit zum Spielen haben. minéeraum des ev.-ref. Kirchenzen- Der Familiengottesdienst beginnt trums Hasel, Poststr. 219, Spreiten- am 24. Dezember um 16.30 Uhr.

Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 29. November, 19.30 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemein-

Erinnern – erwarten – begrüssen Wenn ich lieben Besuch erwarte, hole ich diesen am Bahnhof ab. Ich stehe an den Gleisen und kann es kaum erwarten, dass der Zug endlich einfährt. Innerlich, in meiner Fantasie, reise ich der Person selber bereits entgegen. Dazu kommen mir vergangene Treffen wieder in den Sinn. So stark, dass ich lächeln muss oder nachdenklich werde. Der erwartete Mensch ist schon in mir lebendig durch alles, was wir miteinander erlebt haben. Mein Inneres macht sich für neue Erfahrungen bereit. Im Advent erwarte ich wieder neu die Begegnung mit dem Heiligen. Ich richte mich aus und öffne mein Herz. Gibt es denn schon Erinnerungen, die mich erfüllen und meine Erwartungen prägen? Was wünsche ich mir dieses Jahr als Fortsetzung meiner Gotteserfahrung? Klingen etwa noch traurige oder enttäuschende Eindrücke nach? Gehe ich vielleicht sogar vom Bahnsteig weg, ehe der Zug eintrifft, aus Angst, dass meine Freude unbegründet ist oder sich gar nicht einstellt? Vielleicht kommt der Besuch auch niemals und ich stehe hier umsonst? Gott hat sich auf den Weg gemacht. Das Wort ward Fleisch, sagt die Bibel. Gott kam konkret als ein Mensch auf die Welt wie wir. Er kam so, als ein Kind, dass wir Menschen ihn aufnehmen wollen. Das Herz öffnet sich von alleine und will berühren, lauschen, trösten, tragen, nähren … Eine Bindung ergibt sich aus den zahllosen Berührungen und vertieft sich beglückend. Jedes Lächeln bringt uns dem Himmel näher. Strahlende Augen sind wärmender als jeder Stern in dunkler Nacht. Die Hoffnung wird stark, weil sie das Werdenwollen miterlebt. Wenn Gott sich so zart und vertrauensvoll nähert, warte ich auf jedem Bahnsteig, egal wie lange. Die Freude dieser Begegnung lasse ich mir nicht entgehen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 2023

NEUENHOF

«DAS LETZTE WORT»

«Adventszauber» Man geniesse die vorweihnachtliche Stimmung bei Kaffee, Kuchen und der Spezialität «warmer Wein». Besuch der Sternsinger im «Adventszauber» am Samstag um 13.30 Uhr. Die Kinder freuen sich auf ihren Auftritt. raum4events, Eichstrasse 18, Freitag, 24. November, 16–22 Uhr, Samstag, 25. November, 10–22 Uhr und Sonntag, 26. November, 11–17 Uhr. www. raum4events.ch. «Wiehnachtsmärt» An der AviaTankstelle (ehemals Brocki-Shop) präsentieren im stimmungsvollen «Wiehnachtsmärt» diverse Hobbykünstlerinnen und -künstler originelle Geschenke und Ideen für die bevorstehende Weihnachtszeit. Avia-Tankstelle, Zürcherstrasse 104, Freitag, 24. November, 16–19 Uhr, Samstag, 25. November, 10–17 Uhr und Sonntag, 26. November, 11–15 Uhr. Vorweihnachtliche Stimmung in der Garage Kieser Das Kerzenziehen in der Garage Kieser soll wie die Jahre zuvor für Freude, Spass und Adventszeitstimmung sorgen. Mit frischem Gebäck kann man es sich nach der Arbeit beim Kerzenziehen gut gehen lassen. Garage Kieser, Ringstrasse 16, Samstag, 25., sowie Sonntag, 26. November, jeweils 11–17 Uhr. Adventsmarkt in der Sonnmatt Durch den Park bummeln und sich auf die Weihnachtszeit einstimmen. Mit diversen Verkaufsständen, Glitzertattoos für die Kinder, Dosenwerfen und vielem mehr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Sonnmatt, Samstag, 25. November, ab 14 Uhr. Bei starkem Regenwetter wird der Markt auf den 9. Dezember verlegt.

SPREITENBACH Geschichtenstunde Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek, Dienstag, 28. November, 16.30–17 Uhr.

WETTINGEN Grosse Feier im Tägipark Vom 23. bis 25. November wird im Tägipark gefeiert. An allen drei Tagen findet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Attraktionen und Aktionen für die ganze Familie statt. Die Tombola wartet mit Tausenden Sofortpreisen. Für die kleinen Gäste stehen ein Mini-Zügli und ein Karussell bereit. Der Tägi-Butler chauffiert

Sibylle Egloff, Redaktorin

«Fluch und Segen ADHS» Stephan Rey erhielt die Diagnose ADHS erst mit 45 Jahren. Die Diagnose und die folgende Ritalin-Therapie haben sein Leben verändert. Er wird zu Lesungen eingeladen, gibt TV-Interviews, hält Vorträge in Schulen und schreibt Bücher. In seinem neuen Buch «Fluch und Segen ADHS» stellt Stephan Rey die Frage, was wäre, wenn die Gesellschaft, die Schule und die Umgebung für Menschen mit der Diagnose ADHS bereit wären. Am Freitag, 24. November, unterhalten sich Ärztin Ilona Maier und Stephan Rey in der Gemeindebibliothek Wettingen über das neue Buch. Tickets unter https:// eventfrog.ch/stephanrey oder in der Gemeindebibliothek Wettingen. Abendkasse für Kurzentschlossene. Gemeindebibliothek Wettingen, Freitag, 24. No(zVg) vember, 19.15 Uhr.

zudem alle, die es wünschen, mit der kuscheligen Rikscha kostenlos in Wettingen herum. Detaillierte Infos unter www.taegipark.ch.

Turnen für jedermann Geturnt wird jeweils am Montag. Turnhalle Zehntenhof, Montag, 27. November, 18.45–19.30 sowie 19.30–20.15 Uhr.

Seniorenchor Wettingen Pro Senectute Baden. Rathaus, Freitag, 24. November, 14.30–15.45 Uhr.

Schach Wettingen Pro Senectute Baden. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 28. November, 14–17 Uhr.

«Ost-West-Orchesterkonzert» Werke für grosses Streichorchester. Schulhaus Margeläcker, Samstag, 25. November, 19.30–20.45 Uhr.

Originelle Weihnachtsgeschenke basteln Ev.-methodistische Kirche, Mittwoch, 29. November, 14–17 Uhr.

Yoga und Klangreise 60 Minuten Hatha Yoga und Flow mit Priska Iseli sowie 30 Minuten Klangreise mit Kristallklangschalen mit Nadine Quilibier geniessen. Kosten: Was man gerne geben möchte, die Einnahmen gehen vollumfänglich an Yeelen-Licht-Lumière, www.yeelen.ch. Anmeldung erforderlich unter info@priskaiseli oder 076 347 55 98. Im Raum Yoga und Spirit Wettingen, Sonntag, 26. November, 11–12.30 Uhr. Handharmonika-/Akkordeongruppe Pro Senectute Baden. Reformierte Kirche, Montag, 27. November, 14.30– 17 Uhr. Jassen Wettingen Pro Senectute Baden. Ref. Kirchgemeindehaus, Etzelstr. 22, Montag, 27. November, 13.30–17 Uhr. Kontakt: Theres Markwalder, Tel. 056 424 27 26.

Spatzenhöck (Krabbelgruppe) des Familiensterns Treffen für Kleinkinder (von 0 bis ca. 3 Jahre inkl. Geschwister) zum Kennenlernen, Kontakteknüpfen und Spielen. Im Pfarrkafi im Pfarreiheim St. Sebastian, Donnerstag, 30. November, 9–11 Uhr.

WÜRENLOS Würenloser Träff 55 plus Monika Ender, Geschäftsleiterin der Spitex Würenlos, berichtet über die vielseitigen Dienstleistungen und interessanten Fachgebiete der Spitex, die Lehrlingsausbildung, die Tarifstruktur und die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde. Anschliessend an den Vortrag offeriert der VAZW (Verein Alterszentrum Würenlos) wie gewohnt einen kleinen Apéro. Alte Kirche Würenlos, Dienstag, 28. November, 14.30–16.30 Uhr.

Der Black Friday steht vor der Tür und mit ihm die jährliche Rabattschlacht des Detailhandels. Die Prospekte quellen bereits mit Prozent- und Rabattzahlen über. Mir ist dieser schwarze Freitag jedoch nicht so geheuer. Eine Tradition aus den USA, die Weihnachtseinkaufsaison nach Thanksgiving einzuläuten. Ein Usus, den wir und vor allem die Geschäfte mit Handkuss in unsere Agenda integrieren so wie etwa Halloween. Ob man tatsächlich davon profitiert oder ob die Produkte insgeheim Mängel aufweisen, damit sie viel billiger über die Ladentheke gehen können, oder vielleicht tatsächlich nur den reduzierten Preis wert sind? Diese Fragen schwirren mir durch den Kopf, wenn ich die Angebote anschaue. Und oft frage ich mich auch: Brauche ich das überhaupt? Der Black Friday ist ein psychologisches Spiel, das uns eine Art mentale Überlegenheit vorgaukelt. Ich kaufe etwas, nur damit ich mir selbst auf die Schulter klopfen kann – in der Annahme, ein Schnäppchen ergattert zu haben. Statt wie sonst über den Tisch gezogen zu werden, hat man aktiv den Detailhandel ausgetrickst. Dieses Gefühl will der Black Friday der Kundschaft vermitteln. Ich sehe da schwarz. Und doch muss ich zugeben, dass ich dieses Jahr über meinen Schatten springen werde und es zumindest in Erwägung ziehe, mich für ausgewählte Dinge auf Schnäppchenjagd zu begeben. Ich kann es trotz meines Unbehagens niemandem verübeln. In einem Jahr, das uns so viele Mehrkosten beschert hat wie seit langem nicht. Höhere Mieten, Krankenkassenprämien, steigende Stromkosten, teurere Lebensmittel. Wer sucht da nicht nach etwas Günstigem, nach einem Vorteil, nach dem Gefühl, mal nicht den Kürzeren gezogen zu haben? Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch


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Woche 47/Limmatwelle/23. November by AZ-Anzeiger - Issuu