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Nr. 33 25. Jahrgang Donnerstag, 17. August 2023
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Elterntaxis sind eine stete Gefahr
Kolumne
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Gelterkinden Kinder werden zunehmend in die Schule chauffiert – mit Folgen Sander van Riemsdijk
Eltern oder Erziehungsberechtigte, welche ihre Kinder regelmässig mit dem Auto bis vor die Schule chauffieren, beziehungsweise dort abholen, werden immer häufiger. Mit solchen Fahrdiensten möchten diese ihre Kinder schützen. Ein Gefallen tun die Eltern ihren Kindern damit jedoch ganz sicher nicht. Zudem entstehen durch solche motorisierten Aktionen oft rundum die Schule, insbesondere für die anderen Kinder, unbefriedigende bis zu gefährlichen Verkehrssituationen mit wild parkierten Autos. Es kann zu gefährlichen Verkehrssituationen kommen Feldweibel Stefan Klaus, seit 31 Jahren Verkehrsinstruktor/Stellvertreter Leiter Verkehrsinstruktion der Polizei BaselLandschaft und Mitglied der Arbeitsgruppe «Verkehrssicherheit auf dem Schulweg», welche nebst ihm aus Vertreterinnen und Vertretern vom Schulrat der Sekundar- und Primarschule und Pascal Bürgin als Sicherheitsdelegierter der Gemeinde Gelterkinden besteht, hat mit Besorgnis festgestellt, dass dieses Problem auch um den Schulstandort Hofmatt in Gelterkinden sukzessive an Brisanz zunimmt. «Es entstehen hier durch diese Elterntaxis insbesondere durch heikle Wendemanöver regelmässig unbefriedigende und gefährliche Verkehrssituationen», erklärt er. Verschiedene Massnahmen wie das Anbringen von Park- und Halteverbotstafeln, das Umsetzen eines allgemeinen Fahrverbots auf dem Schulareal und einige mehr hätten letztendlich nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so der Verkehrsinstruktor.
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An diesem Morgen sind Verkehrsinstruktor Stefan Klaus und Marc Walder von der Arbeitsgruppe im Einsatz.
Anlässlich der Aktion Schulanfang in der ersten Woche nach den Schulferien wurde am letzten Dienstag an der Brühlgasse, Höhe Schule Hofmatt, gezielt eine «Aktion Elterntaxis» durchgeführt, dies mit dem Ziel, dem Problem wieder einmal mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In präventivem Sinne wurde das Gespräch mit den betreffenden motorisierten Eltern gesucht, um diese für die Problematik zu sensibilisieren und sie dazu zu animieren, ihre Kinder den doch so wichtigen Schulweg mit all seinen sozialen Komponenten selber zurücklegen
zu lassen – auch wenn am Anfang eines neuen Schuljahrs je nach Alter und Reife des Kindes eine Begleitung sogar sinnvoll wäre. Wichtige Argumente für den alleinigen Schulgang sind, dass dieser schon früh in der Entwicklung die Selbstverantwortung der Kinder stärkt und insbesondere das korrekte Verhalten in einem immer dichteren Verkehr fördert. «Es ist vor allem die Angst, dass etwas auf dem Schulweg passieren könnte, die die Eltern dazu bewegt, ihre Kinder in die Schule zu fahren», erläutert Stefan Klaus die Haltung. «Sind die Kinder dann
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Foto: S. van Riemsdijk
älter, fühlen sie sich im Verkehr unsicher, weil sie es nie gelernt haben, sich in diesem Verkehr richtig zu verhalten.» Auch aus dieser Optik wird er im Sinne von «steter Tropfen höhlt den Stein» unermüdlich versuchen, die Eltern dazu zu bewegen, zum Wohl ihrer eigenen Kinder diese den Schulweg alleine zurücklegen zu lassen. Es stellt sich die Frage, wenn auf der Vernunftebene bei den Eltern nichts bewirkt werden kann, wann der Moment gekommen ist, dass von Seite der Behörden konkreter und wirksamer Handlungsbedarf erforderlich ist.
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Saurier faszinieren uns. Haben Sie den Film «Jurassic Park» gesehen? Dann haben Sie ein ziemlich klischeehaftes und falsches Bild der Saurier im Kopf. Vor 66 Millionen Jahren war für die Saurier Schluss, da ein riesiger Asteroid auf der Erde einschlug. Nur kleine Tiere überlebten die Katastrophe. Im Mesozoikum (vor ca. 252 bis ca. 66 Millionen Jahren) machten die Archosauria die dominierenden Wirbeltiere aus. Heute werden jedes Jahr ungefähr 50 neue Saurierarten entdeckt. Welche Vielfalt! Mit der Rekonstruktion der Welt der Saurier stehen wir erst ganz am Anfang. Viele Saurier hatten keine Schuppen, sondern Federn, um ihre Eier zu wärmen. Die heutigen Vögel sind neben den Reptilien Nachfahren der Saurier. Ihre grossen gefiederten Vorfahren starben zwar aus, aber die kleineren Arten hatten, wie die kleinsten Säuger, bei der Katastrophe eine sehr gute Überlebenschance. Die Flugsaurier (Plerosauria), die in «Jurassic Park» durch die Luft segeln, starben schon vorher aus. Sie hatten keine Federn, sondern verfügten über Flughäute. Wenn wir die Intelligenz der Vögel betrachten, so müssen auch die gefiederten Dinosaurier recht clevere Tiere gewesen sein. Viele Vögel sind befähigt, Gegenstände als Werkzeuge einzusetzen. Zum Beispiel biegen Papageien einen Pfeifenstopfer so, dass sie ein Körbchen mit einer Nuss aus einem Glas-Tubus heben können. Raben benutzen die Fallhöhe, um Nüsse zu knacken. Wenn Sie wieder einmal einen Spatz sehen, so denken Sie daran, dass er ein Nachfahre der Saurier ist.
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