DONNERSTAG, 1. JUNI 2023
LENZBURGER WOCHE
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
PP 5600 Lenzburg · Nummer 22 · Post CH AG
SALZKORN
RE/MAX Lenzburg Ihr regionaler Immobilien-Partner
Lauter Juni Pride-Monat, feministischer Streik – der Juni ist ein lauter, aktiver Monat. Fragen Sie sich manchmal, weshalb schon wieder überall RegenbogenfarKathrin Steinmann ben zu sehen sein müssen, weshalb es schon wieder einen Frauenstreik braucht? Haben wir das alles nicht schon zur Genüge gehört? Dass es für gesellschaftlichen Wandel Hartnäckigkeit braucht, zeigte die Einführung des Frauenstimmrechts deutlich. Es reichte nicht, dass ein paar Frauen höflich um Mitspracherecht gebeten hätten. Vielmehr brauchte es einen jahrzehntelangen Kampf unzähliger Menschen, die unnachgiebig Gleichberechtigung einforderten.
Telefon 062 552 11 33 lenzburg@remax.ch
unschlagbare
Preise mit
für nächste 7 Tage exklusiv bei
Grosse Freude über die neuen Bäume: Kindergartenkinder und Schattenbaum-Apéro-Teilnehmer rund um eine neue Blutbuche.
Foto: Fritz Thut
Bäume schützen vor Hautkrebs und sorgen für gutes Klima 79. 39.– CHF
CHF
Sarmenstorf Mit einem Schattenbaum-Apéro wurden zwölf auf dem Schulareal neu gesetzte Bäume im Rahmen des Projekts «Schatten für Kinder und Klima» gefeiert. ■
FRITZ THUT
S Susi
Mario
Welche Farbe passt zu Ihnen?
062 893 13 81 Coiffeur
Damen und Herren Susi und Mario Birrer Lenzburgerstr. 2, 5103 Wildegg Rufen Sie uns an
armenstorf ist die erste Aargauer Gemeinde, die im Rahmen einer gesamtschweizerischen Aktion Bäume im Bereich von Aufenthaltsbereichen von Kindern und Jugendlichen gepflanzt hat und diese nun eingeweiht hat. Die Krebsliga rief im letzten Jahr das Projekt «Schatten für Kinder und Klima» ins Leben. Im Aargau wird die Aktion von der Krebsliga Aargau, dem Naturama Aarau und dem Innovage-Netzwerk getragen. Es geht darum, die Bevölkerung, speziell Schüler, auf die mehrfache Be-
deutung von Bäumen als Schattenspender aufmerksam zu machen. Die von Gemeinderätin Nadine Baur präsidierte Natur- und Landschaftsschutzkommission Sarmenstorf hat sich – da sich die Ziele der Aktion mit den eigenen decken – zur Teilnahme gemeldet. Im letzten Dezember, noch bei Kälte und Schnellfall, wurden im Bereich der Schulanlage zwischen Kindergarten und Spielplatz zwölf Bäume gepflanzt.
«Ökologische Wunderwaffe»
Nun, bei schönstem Wetter, wurde mit einem so genannten Schattenbaum-Apéro der Abschluss des Projekts gefeiert. Nadine Baur begrüsste vor dem Kindergarten Beteiligte und vor allem zwei Kindergartenabteilungen: Die Kinder hatten ein Lied eingeübt und tanzten mit den Gästen um die junge Rotbuche unmittelbar vor dem Gebäude. Zuvor waren sie im Unterricht mit zur Verfügung gestellten Lehrmitteln auf die Wirkung von schattenspendenden Bäu-
men aufmerksam gemacht worden: «Diese altersgerechten Erklärungen finde ich wertvoll», lobte Nadine Baur die Zusammenarbeit mit den Trägern der Aktion. Liliane Keller Würmli von der Krebshilfe Aargau strich die Bedeutung von Bäumen «als Hautkrebsprophylaxe auf Plätzen, wo Kinder verkehren» hervor. Anders als Sonnensegel haben die Bäume weitere positive Eigenschaften, wie Cornelia Lohri vom Naturama am Apéro ausführte: «Bäume sind eine ökologische Wunderwaffe für die Verbesserung des Mikroklimas und sorgen als Lebensraum für Insekten, Vögel und Eichhörnchen für mehr Biodiversität.» Das Sarmenstorfer Baumdutzend (mit Ausnahme einer ungarischen Eiche lauter einheimische Sorten wie Blutbuchen, Linden und Eichen) wurde durch die finanzielle Unterstützung der beteiligten Organisationen und das Entgegenkommen der ausführenden Gartenbaufirma ermöglicht, die die Aktion in die Lehrlingsausbildung integrierte.
Gerade meine Generation ist wohlbehütet, wenn nicht naiv mit dem Gefühl, in einer idealen Welt zu leben, aufgewachsen. Folge davon sind ein Fokus auf das Individuelle und die Überzeugung, das eigene Leben unabhängig vom Geschehen um sich herum gestalten zu können. Das Bewusstsein für gesellschaftliche und historische Zusammenhänge und dafür, dass ein gleichberechtigtes Zusammenleben ke i n e Selbstverständlichkeit ist, scheint aber wieder zu wachsen. Denn wir sehen, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der für das Bewirtschaften politischer Polemik Behörden bedroht werden, bis sie einen Schulanlass aus Sicherheitsbedenken absagen müssen; in der eine Geschichtenstunde für Kinder, die Geschlechterrollen hinterfragt, unter Polizeischutz stattfinden muss; in der Opfer sexualisierter Gewalt darauf verzichten, Täter anzuzeigen, weil sie befürchten müssen, eher retraumatisiert zu werden, als Recht zu erfahren. Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der sich alle sicher, ernst genommen und wertgeschätzt fühlen können, dann führt nichts daran vorbei, hartnäckig und laut zu bleiben. Die beschriebenen Vorfälle machen klar, dass Gegenrede notwendig ist, wenn wir eine tolerante, offene, menschenfreundliche Gesellschaft wollen. Auf einen lauten Juni! Kathrin Steinmann, Lenzburg
Oesch Automobile AG Möriken
Service und Reparaturen aller Marken
Aarauerstrasse 79 5712 Beinwil am See Telefon 062 772 00 21 marias-esszimmer.ch
Schloss Lenzburg, erbaut Anfang 11. Jh.
NIE MEHR SELBER RASEN MÄHEN!
980 Jahre Zukunft
Energie für morgen Mehr als ein Wahrzeichen. Das Schloss Lenzburg steht seit über 900 Jahren für eine dynamische Region am Puls der Zeit. Die SWL Energie AG sorgt mit vielfältigen Dienstleistungen für Lebensenergie. Mehr Infos: www.swl.ch
Beratung Verkauf Service
Jakob Hug AG Lenzhardstrasse 17 5600 Lenzburg Tel. 062 891 81 51 www.hug-maschinen.ch