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P.P. 2540 Grenchen Post CH AG

Donnerstag, 9. Februar 2023 | Nr. 6 | 84. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Elf stationäre Sirenen in der Region

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Alle Jahre wieder – immer am ersten Mittwoch im Februar – heulen die Sirenen in den Dörfern und Städten der Schweiz. In Grenchen, Selzach und Bettlach gibt es elf stationäre und zwei mobile Sirenen (mit Auto) für die abgelegenen Regionen. Die Sirenen der Zivilschutzorganisation Region Grenchen funktionierten tadellos. JOSEPH WEIBEL

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Ausgelöst werden die stationären Sirenen von der Kantonspolizei. Jede Anlage wird beim Test einmal an jeder Station manuell zum Heulen gebracht. Für die Berghöfe gilt ein spezielles System. Sie erhalten die Meldung eines (Probe-)Alarms per Telefon. Für Markus Böhi, den zurückgetretenen Kommandanten der regionalen Zivilschutzorganisation Grenchen, und auch seinen Nachfolger, Jürg Zbinden, ist dieser jährliche Test ein Routineakt. «Aber ein wichtiger», betont Jürg Zbinden in einer der grössten regionalen Zivilschutzanlagen im Schulhaus Einschlag in Bettlach. Hier bestanden noch bis vor einigen Jahren Notoperationssäle. Die Anlage bietet 300 Personen Schutz und einen Schlafplatz. In dieser Zivilschutzanlage finden auch regelmässig Wiederholungskurse statt, wie in allen anderen Anlagen in der Region Grenchen, Bettlach, Selzach. Den Ernstfall wünscht sich niemand.

Jürg Zbinden, der neue Kommandant der regionalen Zivilschutzorganisation Grenchen, zeigt auf den Plan der in Grenchen, Bettlach und Selzach stationierten elf Bild: Joseph Weibel Sirenenanlagen. Wenn doch einer eintritt – zum Beispiel in Form einer Naturkatastrophe –, sind diese Noträume in erster Linie für kurzzeitige Überbrückungsaufenthalte geplant. Nach wie vor sind die Schutzplätze jeder einzelnen Person fix zugewiesen. Dieser Plan wird laufend aktualisiert und ist nicht öffentlich einsehbar. Ob jede einzelne Sirene auch wirklich funktioniert, prüfen einzelne Zivil-

schutzangehörige an den jeweiligen Orten beim Test gleich selbst. «Es kann immer vorkommen, dass ein Schallkörper nicht mehr einwandfrei oder gar nicht funktioniert», sagt Kommandant Jürg Zbinden, der auch bereits seit 2014 bei der Zivilschutzorganisation fest angestellt und seit 2017 Vizekommandant war. Die Sirenenanlagen befinden sich meist auf öffentlichen Gebäuden.

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