Nr. 3 25. Jahrgang Donnerstag, 19. Januar 2023
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Die KinderkleiderBoutique «Zottelbär» wird dieses Jahr zehn Jahre alt.
Region Waldenburg
Schauspieler Charles Brauer begeisterte das Publikum an der Neujahrslesung in Böckten. Seite 13
Seite 9
Die Theatergruppe Holderbank führte das Theaterstück «Rent a Family – D Tante Jutta vo Kalkutta auf. Seite 21
in den Regierungsrat
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Jourdan
Kandidierende kreuzten die Klingen
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Deutsch und Mathe: Nachholbedarf Dass auf die Frage «Wer von euch will die Steuern senken?» sich niemand für das Gegenteil aussprach, lag auf der Hand. Jourdan und Ballmer gaben zu bedenken, dass die Gesamtbelastung massgebend sei, während Gschwind die Bedeutung attraktiver Rahmenbedingungen unterstrich. So könne ein Abwandern guter Steuerzahler verhindert werden. Einigkeit herrschte darüber, dass die Bildung eine der wichtigsten Aufgaben des Staates ist. Schweizer
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erinnerte daran, dass das Baselbiet in den Grundkompetenzen Deutsch und Mathematik Nachholbedarf habe. Im Energiesektor beschränkte sich die Debatte auf den umweltfreundlichen Wasserstoff. Noack verwies darauf, dass das Aufspalten von Wasser in Wasserstoff und in Sauerstoff möglichst mit Solarenergie erfolgen müsse. Was die Aussenwirtschaft betrifft, war man sich einig, dass dies in erster Linie Sache des Bundes und nicht des Kantons sei. Dank der optimalen Standortförderung, so Lauber, habe das Baselbiet für Firmen und Private wirtschaftsfreundliche Bedingungen geschaffen.
Klarheit herrschte auch darüber, dass die Schweiz auf gute Beziehungen zur EU angewiesen sei. Sollberger sieht die Lösung im bilateralen Weg. «Die Erosion schreitet voran», stellte Reber angesichts der aktuellen Lage in den Verhandlungen mit der EU. Eine Einigung mit Brüssel sei vordringlich. Die Gesprächsrunde, an der noch weitere Themen angesprochen wurden, zeigte, dass nur im Konsens erarbeitete Lösungen eine Mehrheit finden können. Politische Alleingänge oder das Ausspielen von Energieträgern gegeneinander führe zur Stagnation. In diesem Sinne waren sich alle Anwesenden einig.
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«Hey, ich wünsch dir von Herzen ein gutes, gesundes und gefreutes neues Jahr – auch wenn es schon fast Mitte Januar ist …», sage ich zu Antoinette. Sie fasst mich fest an den Schultern und blickt mir in die Augen: «Natürlich darfst du das noch wünschen!», erwidert sie. Und schiebt ein «Warum auch nicht?» nach, das beinahe entrüstet klingt. Sie nehme meine Wünsche gerne an und könne sie gut gebrauchen. «Das finde ich eben auch, dieser Wunsch geht immer noch. Spielt doch keine Rolle, ob der erste, sechste oder zwölfte Januar ist.» Antoinette und ich sind uns einig: «Es guets Neus» ist auch nach dem 6. Januar noch problemlos wünschbar. Aber gibt es eine Regel, wie lange wir es einander noch wünschen dürfen? Das Internet gibt keine klare Antwort, doch gemeinhin gilt der Dreikönigstag als Stichtag für mündliche Wünsche. Und per Post sollten Neujahrsgrüsse bis spätestens Mitte Januar im Briefkasten der Empfängerin landen. So weit, so gut. Was aber, wenn ich einer Arbeitskollegin oder einem Bekannten erst Ende Januar oder, noch krasser, im Verlauf des Februars erstmals im neuen Jahr wieder über den Weg laufe? Kann ich dann noch alles Gute für das ganze Jahr wünschen? Ich finde schon, denn es ist nicht von einem Datum abhängig, etwas Schönes und Positives zu wünschen, sei es im Januar, Februar oder wann auch immer. Im Zweifelsfall wünsche ich dann einfach «En schöne neue Monetsaafang» oder «En guete März». Und vielleicht sollten wir uns einfach öfter Gutes wünschen! SERAINA DEGEN
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sprechen. In der Tat fiel den ganzen Abend kein einziges gehässiges Wort.
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En guete Februar!
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Acht Kandidierende für fünf Sitze.
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Kolumne
Wahlen Heiss begehrtes Regierungsamt – Podiumsdiskussion in Liestal Am 12. Februar 2023 ist das Volk aufgerufen, das Parlament und die Regierung für die am 1. Juli 2023 beginnende vierjährige Amtsperiode zu wählen. Vier Wochen vor dem Urnengang kreuzten sich im Auditorium der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Liestal alle acht Kandidierenden, die sich um einen Sitz in der Exekutive bewerben, die Klingen. Im Publikum des von der Handelskammer beider Basel organisierten Anlasses waren zahlreiche Politikerinnen und Politiker auszumachen. Dem Podiumsgespräch wohnten auch viele Leute ohne Mandat bei. Geleitet wurde die Gesprächsrunde von der Präsidentin der Handelskammer, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (die Mitte), und von Direktor Martin Dätwyler. Erstmals träten alle acht Kandidierenden gemeinsam an einem Wahlkampfanlass an, stellte die Präsidentin einleitend fest. Als Hausherr richtete John Häfelfinger, CEO BLKB, einige Worte an seine Gäste. Die Wirtschaft, so Häfelfinger, habe die lange Coronaperiode gut gemeistert. Die tiefen und weiterhin rückläufigen Zahlen der Stellensuchenden seien ein Zeichen, dass es wirtschaftlich wieder aufwärtsgeht. Bevor es um die vorwiegend wirtschaftsrelevanten Themen ging, wollte die Handelskammer von den vier Bisherigen wissen, wie sie den Wahlkampf bis jetzt erlebt haben. Monica Gschwind (FDP), Anton Lauber (die Mitte), Isaac Reber (Grüne) und Kathrin Schweizer (SP) sowie die neu Kandidierenden Manuel Ballmer (GLP), Thomi Jourdan (EVP), Thomas Noack (SP) und Sandra Sollberger (SVP) sprachen von einer spannenden und interessanten Phase. Von einem Kampf mochte niemand
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