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Nr. 34 24. Jahrgang Donnerstag, 25. August 2022
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Region Liestal
Am Oldtimer-Treff in Liestal konnten Traumautos aus vergangenen Zeiten bewundert werden. Seite 7
Region Gelterkinden
2000 Personen erfreuten sich an der Wiedergeburt des Wy-Erläbnises in Buus und Maisprach. Seite 11
Region Waldenburg
Besinnliche Lieder und zwei Tauffeier begleiteten den Feldgottesdienst in Bärenwil ob Langenbruck. Seite 15
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Tausend fröhliche Gesichter
Gefahr im Gepäck
EDI GYSIN
Risotto mit Biss Der eigene Appetit und die Kapazitäten des Magens sind ja begrenzt, man muss sich entscheiden. Es war das Risotto der Männerriege, auf das unsere Wahl fiel. Es war eine gute Wahl, ein feines sämiges Risotto, ohne Schnick-Schnack, wunderbar. Serviert in einer Scheune, wohl extra fürs Fest hergerichtet, könnte sie noch längere Zeit als Grotto die-
Die «Schützä Schürä» war stets gut besetzt.
F O T O S: E . GY SIN
nen. Der Service tadellos, so als hätten die gestandenen Mannsbilder mindestens einen Crashkurs in Sachen Service gemacht. Auf der Hauptbühne im Zentrum des Geschehens war am Samstagabend einiges los. Die Tänzerinnen und Tänzer des Niederdörfer Studio1 unterhielten das Publikum, es folgten Luca di Felice und Nina Burri. Worauf der Sänger Vincent Gross für Furore sorgte und gleich die Jugendlichen auf die Bühne bat. Er wurde richtiggehend gefeiert. Zieglers grossartige Feuershow markierte den Schlusspunkt des samstäglichen Unterhaltungsprogramms. Fortsetzung auf Seite 2
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Und ich hielt mich für schlau. Angesichts von Schlagzeilen wie «GepäckChaos total» reiste ich nur mit Handgepäck. «Manchester? Der schlimmste Flughafen der Welt!», hatte Kollege Peter gewarnt. Das Nötigste für den beruflichen Aufenthalt passte problemlos in die Tasche, die paar Flüssigkeiten säuberlich im Plastikbeutel: Shampoo im Kleinformat, Mini-Zahnpasta, Kontaktlinsenmittel. Der Plan ging auf, ich war rasch durch den Sicherheitscheck. Jedenfalls bei der Anreise. Für den Rückflug hatte ich die Rechnung ohne den wichtigtuerischen Security gemacht, der jede zweite Tasche in die Extra-Kontrolle beorderte. Vierzig Minuten musste ich mit anderen Passagieren in einem stickigen Raum ausharren. Und zuschauen, wie unflätig der Beamte Kinderspielzeug durchwühlte und Batterien beschlagnahmte, wie ungerührt er das Parfüm einer älteren Frau wegschmiss, als sei er der König von England. Item. Vierzig bange Minuten ging ich mein Gepäck durch. Was würde er Verbotenes finden? Sackmesser? Hatte ich keins dabei. Die Flüssigkeiten? Vorschriftsgetreu abgepackt. Und ich hielt den Beutel samt meinem Laptop schon wieder in Händen. Was dann? Nervös beäugte ich durchs Plexiglas, wie der Kerl weiter wühlte. Und wühlte. Bis er nach gefühlter Ewigkeit triumphierend das Corpus Delicti in die Höhe hielt: einen Lippenpomadenstift! Bissoguet. Mit knapper Not schaffte ichs noch ans Gate. Daheim googelte ich: Natürlich sind Lippenpomaden im Flugzeug erlaubt. Aber zum nächsten Fussballeinsatz in Manchester fahre ich trotzdem mit dem Zug. SERAINA DEGEN
Der rundum zufriedene OK-Preesi Marco Heinimann mit seiner Frau Stefanie.
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Kolumne
Bämbel Gross und Klein in bester Feierlaune
Was für ein Fest, das die Bämbeler am vergangenen Wochenende zelebriert haben! Die Affiche war magisch, sie zog ein enormes Publikum an und sie kamen alle auf ihre Rechnung. Eine Marktgasse am Eingang des Festes auf der Hölsteiner- und Diegter-Seite bot vielerlei Angebote feil, Magenbrot, Bündner Salsiz oder hausgemachte Teigwaren, daneben war Reto Schäfer mit einer kleinen Motorsäge daran einen grösseren Holzbrocken in ein Eichhörnchen zu verwandeln. Den ganz Kleinen stand ein Sandkasten der grösseren Sorte zur Verfügung, ein Karussell lud zum Einsteigen und Mitfahren. Damit nicht genug, eine Kuh, allerdings aus Kunststoff und daher geduldig und pflegeleicht, liess sich von interessierten sowie mutigen Kindern melken. Dieweil gleich daneben die älteren Semester gemütlich in der «Schützä Schürä» Hörnli und Ghackts mit Apfelmus genossen. Die Bämbeler Vereine waren samt und sonders engagiert, die singenden, turnenden und auch die schiessenden waren mit ihren Beizen und spannenden Angeboten präsent. Damit niemand unter Bargeldmangel litt, war unsere kantonale Staatsbank gar mit einem Bankomaten am Fest präsent.
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