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Warmer Groove und grosse Gefühle

Am Samstagabend brachte Nicole Bernegger mit ihrer Band Songs aus dem neuen Album «Alchemy» auf die Bühne des Schlachthuus. Die Schweizer Soul-Queen liess ihren warmen Sound wie ein Kaminfeuer durch den Saal lodern und liesse zuweilen goldene Funken sprühen.

Katja Schmidlin

Die Band spielt bereits das Intro. Ganz in Rot erscheint Nicole Bernegger auf der Bühne und sorgt gleich mit dem Song «Love Indeed» aus dem Jahr 2023 beim Publikum für Entzücken. «Alchemy» heisst die neue Platte, mit der Nicole Bernegger und ihre Band derzeit auf Tour sind. Bis zur Pause spielt die Band mehrheitlich ruhigere Songs aus den letzten Jahren. Der Sound erinnert an die ganz Grossen der vergangenen Soul­Diven: Etta James, Martha Reeves oder Aretha Franklin. Der geschmeidige Retro­Sound fliesst von der Bühne in den Saal, sendet einen Groove unerschütterlicher Good­Vibes ins Publikum. Dieses lässt sich noch so gerne entführen in einen warmen musikalischen Raum mit Kaminfeuer, der die Unsicherheiten des gegenwärtigen Weltgeschehens vergessen macht. In der Bühnenmitte steht die Frontfrau Nicole Bernegger, die sich spürbar zurücknimmt, sich in die Reihe ihrer Bandmitglieder stellt, und deren Energie und Power dennoch so spürbar sind, dass die Vorfreude auf deren Entfaltung stets präsent bleibt. Die Band — bestehend aus Gitarre, Bass, Tasten, Drums und Backing Vocals — harmoniert gut, integriert einzelne Soli, der

Sound glänzt wie Material nach langem Schliff und Bearbeitung. Die Frontfrau Nicole Bernegger agiert demnach als Marke für die Musikgruppe, die als Ganzes wahrgenommen werden will. Alchemie kennen wir als Begriff für Verwandlung, für die Suche nach Gold oder nach dem Stein der Weisen. Entsprechend schreibt die Band zum Albumtitel: «‹Alchemy› steht für uns als Synonym für die Verschmelzung unserer verschiedenen Einflüsse und die Suche nach unserem Gold — unserem ganz eigenen Sound.» Oder wie Nicole Bernegger auf der Bühne sagt: «Der Weg formt unsere Musik zu dem, was sie heute ist.» Das energetische Crescendo folgt nach der Pause

mit Songs aus «Alchemy» und Lied­Covers wie «Rolling Down the 405» von Jemery Albino. Bernegger — nun gewandelt im Jeans­Outfit mit Western­Hut — und ihre Band erhöhen den Puls und pushen das Publikum weg vom Kaminfeuer in den glitzernden Orbit des Rhythmus. Das Schlachthuus vibriert. Die Sängerin bringt dabei ihre ganze Gesangskraft zum Leuchten und flutet den Saal mit ihrer warmen, erdigen Stimme. Zur Performance schreibt die Band: «Wir leben für die Bühne und den magischen Moment, wenn man mit dem Publikum durch verschiedene Stimmungen fliegen kann. «Alchemy» macht genau das als Album: von berührenden, intimen Balladen über träumerisch schwe­

bende Soundwelten zu warmem Americana und Indie­Soul und der grossen Leidenschaft, in der auch ein Stück Woodstock mit anklingt. Es ist wie das Leben: von allem ein bisschen drinnen, Hauptsache echte Emotionen.»

Nach etlichen Versuchen habe es endlich geklappt, Nicole Bernegger und ihre Band nach Laufen zu holen, so die einleitenden Worte des Organisators. «Wir haben rund 250 von 300 Tickets verkauft», sagt er in der Pause. Der Saal ist gut gefüllt, gerade so, dass jeder mitwippen oder in kleinem Radius das Tanzbein schwingen kann. Ein geglücktes Konzert. Laufen freut sich schon jetzt auf das nächste mit Nicole Bernegger und ihrer Band.

Entlang der Birs im Laufental waren Freiwillige unterwegs, um potenzielle Brutplätze für den Eisvogel zu erfassen. Mit dabei war auch Franziska Weber-Isler aus Dittingen. Ihre Beobachtungen liefern eine wichtige Grundlage für künftige Aufwertungen.

BREITENBACH 10

Nach 31 Jahren trat Willi Spaar aus dem Vorstand des Gewerbevereins Thierstein aus. Langweilig wird ihm aber wohl kaum. Als Präsident führte er in der gleichen Woche durch die GV des Industriemuseums Breitenbach.

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Fully loaded: Nicole Bernegger energiegeladen im Duett mit Gitarrist Stefan Strittmatter. FOTO: KATJA SCHMIDLIN

Kirchgemeindeversammlung

Einladung zur 150. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 4. Mai 2026, 19.00 Uhr, im Kirchgemeindesaal, Fehrenstrasse 46 in 4226 Breitenbach.

Traktanden

1. Präsenzfeststellung

2. WahleinesStimmenzählers

3. ProtokollderKirchgemeindeversammlungvom1.Dezember2025

4. BewilligungNachtragskrediteRechnung2025

5. GenehmigungJahresrechnung2025

6. Verschiedenes

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7. Jahresrückblickaufs2025

Anmerkung:

Die Jahresrechnung 2025 liegt im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 1. Dezember 2025 anderKirchgemeindeversammlungauf.

4226Breitenbach,30.März2026 DerKirchgemeinderat

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LAUFEN

«Ein Skandal bleibt ein Skandal»

Im Gespräch mit Stadtpräsident Pascal Bolliger klären wir die verbleibenden Fragen über die Laufner Parkuhr-Affäre und den ehemaligen Stadtpolizisten

Yanis Kaiser

Über 15 Jahre lang hat der ehemalige Stadtpolizist Laufen bestohlen. Nach dem Schuldspruch des Baselbieter Strafgerichts und der Einigung zwischen der Stadt und ihrem ehemaligem Angestellten dürfte der Parkuhr-Skandal nun, zumindest auf der juristischen Ebene, abgeschlossen sein. Der Laufner Stadtpräsident Pascal Bolliger gewährt neue Einblicke und klärt offene Fragen.

Wie kam es erstmals zu einem Verdacht seitens der Stadt?

Pascal Bolliger: Nachdem der ehemalige Stadtpolizist Ende 2021 pensioniert wurde, haben wir natürlich gemerkt, dass wir viel mehr Einnahmen von Parkuhren verzeichnen und sind entsprechend misstrauisch geworden. Im Vorfeld, als die Stadt auf digitale Parkuhren umstellen wollte, hat er diesen Prozess absichtlich verzögert, um nicht zu sagen verhindert. Dass er die betreffende Parkuhr vom Amtshausparkplatz zwei Tage, bevor er in Pension ging, im Werkhof verschrottet hat, kam uns seltsam vor. In der Parkuhr war ein Chip, der die gesamten Einzahlungen aufgezeichnet hat.

Wie ist das, sich so fundamental in einer Person getäuscht zu haben?

Die Enttäuschung ist riesig. Als Stadtpolizist hat er jederzeit unser volles Vertrauen genossen, gerade, weil er eben ein Hüter des Gesetzes hätte sein müssen. Gleichzeitig stehen wir jetzt auch in der Pflicht, diesen Vertrauensmissbrauch nicht auf jede einzelne Person zu übertragen und die restlichen Mitarbeitenden weiterhin fair zu bewerten. Wir erwarten von all unseren Mitarbeitenden, dass sie Werte wie Integrität, Loyalität und Transparenz mittragen und leben – und nicht nur vorspielen.

Was hat die Stadt seither unternommen, damit so etwas nicht mehr passiert? Mir ist wichtig zu betonen, dass wir die Situation von Anfang an sehr ernst genommen haben. In einem ersten Schritt

GRELLINGEN

haben wir die Staatsanwaltschaft orientiert sowie die Revisionsstelle und die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) informiert. Und dann haben wir die Prozesse, in denen Bargeld involviert ist, mit einem Vier-Augen-Prinzip ausgestattet. Grundsätzlich vermeiden wir, wenn möglich, Bargeldzahlungen. Und wo dies eben nicht möglich ist, hat heute niemand mehr alleinigen Zugang zu Bargeld. Konkret: Parkuhren werden immer von zwei Polizisten geleert.

Wie konnte der Diebstahl so lange unentdeckt bleiben?

Der ehemalige Angestellte wurde 1999 eingestellt und hat das Parkregime in Laufen aufgebaut und war allein für dessen Umsetzung verantwortlich. Nur er hatte einen Schlüssel zum Münzbehälter der Parkuhr und leerte diesen auch eigenständig. Eine Quittung, die einen Vergleich erlaubt hätte, hat die Parkuhr ebenfalls nicht ausgespuckt. Seitens der Organisation wurden die Parkgebühren auf dem gleichen Konto verbucht wie die Parkkar-

ten. Die Anzahl Parkkarten sind über die Jahre natürlich angestiegen. Deswegen ist gar nicht aufgefallen, dass die Parkgebühren fehlten. Und da mache ich auch niemandem einen Vorwurf. Zugeben muss ich aber: Die bestehenden Abläufe und Weisungen wurden über längere Zeit nicht systematisch überprüft oder hinterfragt. Daraus haben wir Lehren gezogen.

Weshalb wurden die internen Kontrollsysteme (IKS) nicht bereits 2022 nach Anzeige bei der Staatsanwaltschaft oder sogar 2020 nach der Forderung im Jahresbericht der GRPK eingeführt? Wir haben mehrere Kontrollsysteme, eine externe Revisionsstelle und eine GRPK. Am Ende des Tages muss man sich bewusst werden: Unsere Systeme sind nicht darauf ausgelegt, krimineller Energie vorzubeugen. Wer genug Willen besitzt und die internen Abläufe kennt, der findet einen Weg. Wichtig ist, dass man solche Leute herausfiltert oder gar nicht erst anstellt. Aber das ist natürlich sehr schwierig, dem bin ich mir auch bewusst.

Sie haben den Prozess am Baselbieter Strafgericht verfolgt. Wie haben Sie den Verurteilten da wahrgenommen?

Ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass der Verurteilte am Boden zerstört war und wirklich Reue verspürt. Und da muss man auch sehen, einerseits hat er natürlich einen finanziellen Schaden angerichtet, schlimmer ist aber das Misstrauen, das nun einer ganzen Verwaltung und der Polizei entgegengebracht wird, das ist tragisch. Dieser Fall wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf Laufen, sondern auf die Behörden im Allgemeinen.

Wie bewerten Sie das Urteil des Baselbieter Strafgerichts?

Wir begrüssen den Schuldspruch, das war ein wichtiger Schritt in Richtung Erledigung der Angelegenheiten. Mit der Vergleichsvereinbarung konnten wir nicht nur 350000 Franken der Steuerzahler zurückholen, ebenfalls wurde ein langjähriger Prozess vermieden. Das Geld wird jetzt als einmaliger ausserordentlicher Betrag in die Rechnung 2026 mit aufgenommen. Ärgerlich hingegen ist, dass die Staatsanwaltschaft so viel Zeit benötigt hat. Dass zwischen unserer Anzeige im 2022 und dem Prozess 2026 vier Jahre vergangen sind, hat Laufen zehntausende Franken gekostet. Hätte der Prozess schon im 2024 stattgefunden, hätte Laufen für zwei zusätzliche Jahre Entschädigung geltend machen können. War Laufen in der Kommunikation über den Diebstahl nicht zu defensiv? Was hätten wir, während des laufenden Verfahrens, denn in eine Mitteilung schreiben sollen? Wir haben immer wieder diskutiert, sollen wir die Medien informieren oder nicht. Unser Ziel war es stets, das Geld zurückzubekommen. Insofern wäre eine öffentliche Vorverurteilung für den Prozess nicht hilfreich gewesen. Das Strafmass liegt nicht in unserer Kompetenz. Und ich denke, nachdem wir jetzt das Geld zurückbekommen, kann man schon sagen, unsere Strategie ist aufgegangen.

Hätten Sie mit frühzeitigem Informieren die Situation entschärfen können? Ein Skandal bleibt ein Skandal, egal ob er vor vier Jahren rauskommt oder vor vier Wochen. Der Unterschied ist, dass jetzt innerhalb von zwei Monaten die gesamte Affäre über die Bühne ging und abgeschlossen ist. Aus Sicht der Stadt war diese kurze Zeitspanne eher ein Vorteil. Im Nachhinein würde ich die Situation nochmals gleich aufarbeiten.

Eggfluetunnel: Jetzt äussert sich der Bund

Die Temporeduktion von letztem Montag hat das Laufental in Wallung versetzt. Das Bundesamt für Strassen sieht keine Alternative.

Luis von Gunten

Das Laufental schrie auf vergangene Woche: Tempo 60 statt 80 gilt seit letztem Montag im Eggfluetunnel. Seither äusserte das Forum Schwarzbubenland Kritik am Vorgehen des Bundesamts für Strassen (Astra), der Laufner Mitte-Landrat Marc Scherrer lancierte eine Petition gegen die Temposenkung. Beides wird vom Solothurner SVP-Nationalrat Christian Imark unterstützt. Auch der Grellinger Gemeindepräsident Peter Pflugi hat in der «bz» Unzufriedenheit seiner Gemeinde mit dem Entscheid geäussert. Er sieht Mehrverkehr in seinem Dorf wegen der Temporeduktion im 2,8 Kilometer langen Umfahrungstunnel. Nun äussert sich das federführende Astra und stellt in Aussicht, dass diese temporär ist. Für wie lange, sagt es aber nicht. Der 1999 eröffnete Tunnel sei erst 2020 in den Besitz des Bundes übergegangen, betont Astra-Sprecher Gaudenz Oetterli. Zuvor unterstand er dem Kanton Baselland. Der Tunnel sei nicht für eine

Nationalstrasse ausgelegt und komme mit dem Wachstum der Region Laufental nun an seine Grenzen. «Heute würde man diesen Tunnel nicht mehr so bauen», sagt Oetterli. Die Fluchtwege seien nicht mehr zeitgemäss, ein weiterer Man-

«Heute würde man diesen Tunnel nicht mehr so bauen.»

ASTRA-SPRECHER GAUDENZ OETTERLI

gel sei die «nicht optimale Lüftung». Für Autofahrerinnen und -fahrer auf dieser Strecke ein bekanntes Problem: Wenn es regnet, beschlagen die Scheiben extrem schnell.

Doppelt so viele Unfälle wie in Vergleichstunneln

Geschuldet sind einige der Mängel den Baujahren des Tunnels in den 90ern. Neue Standards wurden erst nach der

Jahrtausendwende eingeführt, als Reaktion auf die Häufung grosser Tunnelunglücke in Europa: 39 Tote im französischen Mont-Blanc-Tunnel 1999, zwölf im österreichischen Tauern im gleichen Jahr, 2001 elf Todesopfer im Gotthardtunnel. Ob die Bauweise des Tunnels einen Einfluss auf die Unfälle hat, kann das Astra nicht beurteilen. Fest steht, dass der Tunnel bei einer Risikoanalyse den Grenzwerten für Unfallsicherheit nicht standgehalten hat. Darin hat das Astra den Eggfluetunnel anderen Gegenverkehrstunneln mit vergleichbarer Länge, Bauweise und Frequenz gegenübergestellt. Und sei alarmiert gewesen, so Oetterli: «Der Eggfluetunnel hat die mit Abstand höchste Unfallrate, das heisst am meisten Unfälle pro Fahrzeugkilometer.» In den vier Vergleichstunneln gibt es halb so viele (Flüelertunnel) bis zehnmal weniger Unfälle (Raimeux). Diese Erkenntnis habe das Astra zum sofortigen Handeln gezwungen. Die Temporeduktion sei die einzige sofort umsetzbare Massnahme gewesen. «Bei niedrigerer Geschwindigkeit passieren weniger Unfälle, da die Reaktionszeit länger wird, und wenn dennoch einer passiert, sind die Folgen weniger schwer», argumentiert Oetterli. Damit wolle man den Schwellenwert für schwere Unfälle ab jetzt einhalten.

GEDANKENSTRICH

Fernsehen damals

Thomas Brunnschweiler Als Babyboomer erinnere ich mich gut an unseren ersten Fernsehapparat: schwarz-weisses Bild und für heutige Verhältnisse mit einem unglaublich kleinen Bildschirm ausgestattet. Im Dorf, in dem ich aufwuchs, gehörten wir zu den wenigen, die ein solches Ding besassen. Das hatte zur Folge, dass das sogenannte Fernsehzimmer jeden Samstagnachmittag von einer Schar von Nachbarskindern belagert war. Wir lagen alle am Boden und starrten gebannt auf die Abenteuer von Flipper, Lassie, Bonanza und Fury. Am spannendsten war der tapfere Ritter Sir Wilfred of Ivanhoe, der vom blutjungen Roger Moore gespielt wurde. Fernsehschauen war ein sozialer Anlass. Da die Fernsehzeit sehr beschränkt und auch kontrolliert war, konsumierten wir diese Serien nicht einfach, sondern nahmen sie zum Anlass, Episoden nachzuspielen – draussen im Garten und im Wald natürlich. Man konnte das Gesehene damals noch absacken lassen und verdauen. Die Abenteuerserien waren die Stichwortgeber für unsere eigene Fantasie.

Alternativen in Prüfung

Die Statistik zeigt, dass einer von sechs Unfällen im Eggfluetunnel wegen zu hoher Geschwindigkeit der Fahrzeuge passiert. Das ist Rang zwei in der Tabelle der Hauptursachen. Am meisten Unfälle, zwei von sechs, passieren wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung. Das Astra prüfe allerdings, ob die Sicherheit im Tunnel mit baulichen Anpassungen oder besserer Signalisation und Markierung gewährleistet werden kann. Ziel sei es, die Temporeduktion so wieder aufheben zu können. Bis dahin sei Tempo 60 aber alternativlos. Auf den Ausweichverkehr angesprochen, sagt Oetterli, dass auch mit Tempo 60 die Fahrzeit durch den Tunnel kürzer sei als durch Grellingen. Fahre man mit 60 anstatt 80 km/h durch den Tunnel, dauere das nur 42 Sekunden länger. Bei Stau, wenn der Ausweichverkehr hauptsächlich stattfinde, werde Tempo 60 sowieso nicht erreicht. Es gebe also objektiv keinen Grund, den Tunnel zu umfahren. Weil das Astra nicht mit mehr Ausweichverkehr durch Grellingen gerechnet hat, habe man nicht vorzeitig mit der Gemeinde Kontakt aufgenommen, sagt Oetterli. Mittlerweile sässen aber Gemeinde, Kanton und Bund gemeinsam am Tisch, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

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Mein Cousin aus Basel und ich liebten am meisten «Die seltsamen Abenteuer des Hiram Holliday», eine amerikanische Fernsehserie, die auf Kurzgeschichten von Bestsellerautor Paul Gallico basierte. Hiram Holliday ist ein unauffälliger Lektor einer grossen Zeitung, der bescheiden durch die Welt geht, aber in Wirklichkeit hochintelligent ist und es mit seinem Regenschirm mit den besten Fechtern der Welt aufnehmen kann. Mit Hiram Holliday kompensierten wir unsere physische Schwäche und wussten: Es kommt nur auf den Grips an! Einen besonderen Reiz hatte für mich die Serie «Mit Schirm, Charme und Melone» («The Avengers») mit ihren fast schon absurden labyrinthischen Abläufen. Wirklich bewusst nahm ich sie erst ab Staffel vier wahr, als Diana Rigg die Agentin Emma Peel verkörperte. Damals war ich 12 Jahre alt und war gehörig in die gut aussehende Emma verknallt, die jeden Gegner auf die Matte legte. Heutige Machos würden Emma Peel wohl als krankhaft aggressive und männerhassende Feministin bezeichnen.

AusführlicheInformationen www.kfl.ch

DISCO

Freitag,24. April,20.30Uhr

Tanzkurs:20.30Uhr,Discoab21.30Uhr

Tanzkurs:20.30Uhr,Discoab21.30 Uhr Schlachthuus-Discomit

DJCarlosundSchnupperkurs «Boogie Woogie» KONZERT

Samstag,25. April,20.00Uhr

Ida-LinHübscher* Ikenndinid

*Ticketsaufwww.kfl.ch

AltsSchlachthuus Seidenweg55,4242Laufen

Pascal Bolliger: Der Stadtpräsident von Laufen steht Rede und Antwort.
FOTO: KENNETH NARS

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste:

Samstag, 25. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chiine, Thema: Männer weinen (nicht/doch), mit Znüüni, Malen u. Basteln. Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr, Helferteam: Jacqueline Wirz u. Regula von Burg.

Sonntag, 26. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit Gastpredigerin Carla Rodrigues von der Ostmission, Pfr. Stéphane Barth, Org. Elias Taglang, anschl. Kirchenkaffee von KGR Andreas Bringold.

Sonntag, 3. Mai, kein Gottesdienst.

Konfirmandenunterricht:

Mittwoch, 29. April und Mittwoch, 13. Mai, 17.30 – 19.00 Uhr, Konf.-Unti im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfr. Stéphane Barth. Thema: Konfirmationsvorbereitungen. Kirchgemeindeversammlung:

Montag, 4. Mai, 19.30 Uhr, Traktanden u.a.: Genehmigung der Jahresrechnung 2025. Nachtragskredite 2025. Jahresrückblick 2025. Bastelwerkstatt für Kinder von 6 bis 16 Jahren:

Mittwoch, 6. Mai, 14.00 – 16.00 Uhr, Gde.Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Kosten inklusive Material und Snacks: Fr. 20.–Anmeldung bei: Susanne Rodella: Telefon 079 548 18 90.

ChinderChilche/Sonntagsschule:

Sonntag, 10. Mai, 10.15 – 11.15 Uhr: Muttertag und Muttertagsbasteln. Leitung: Jacqueline Wirz, Breitenbach.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Freitag, 24. April, 19.30 Uhr Jugendtreff JTF, Yannik Stebler, UG Kirche

Samstag, 25. April, 17.30 Uhr Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küry und Pfarrer Chris Tornes, Kirche Hofstetten

Sonntag, 26. April, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Chris Tornes, Kirchenkaffee

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

www.ref-laufental.ch

Laufen

Freitag, 24.April, 10.00 Uhr

Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Samstag, 25.April, 10.30 Uhr ref. Kirche Laufen, «Fiire mit de Chline». Für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen und mit dem Fiire-Team. Sonntag, 26.April Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!

Dienstag, 28.April, 11.45 Uhr

ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde Laufen an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis Montag, 27. April, um 12.00 Uhr, Sekretariat ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund, 061 761 40 43. Grellingen

Sonntag, 26.April, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Leila Thöni, Grellinger Chor und Tatjana Fuog, Orgel. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.

In dankbarer Erinnerung

Laufen, 20. April 2026

Andreas Adolf Weber-Bieli

10.2.1945 – 27.3.2026

Mit tiefer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission, unserem ITSpezialisten und unserem treuen Freund der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein.

Andreas war über 40 Jahre für unsere Musikschule tätig. Mit seinem umfangreichen Wissen hat er die Finanzbuchhaltung von Anfang an mit aufgebaut, begleitet, unterstützt und geprägt. Er hat die IT an der Musikschule von Grund auf eingeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Musikschule lag ihm stets am Herzen und bei wichtigen Veränderungen und Entwicklungen wirkte er beratend im Hintergrund.Wir verlieren mit ihm einen wohlwollenden, freundlichen und hilfsbereiten Menschen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen,die ihm nahestanden. Danke, Andreas.

Regionale Musikschule Laufental-Thierstein Lucas Rössner - Schulleitung

Eveline Buessler und Fabienne Borer - Sekretariat und der gesamte Schulrat der Musikschule

…denn so, wie aus jeder Blüte Früchte entstehen, wächst aus seinem Leben etwas weiter – in jenen, die ihn kannten, und in allem, was er erschaffen und gepflegt hat.

WIR DANKEN HERZLICH ...

… für die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Alfons Hammel-Bucher

12.1.1938 – 25.3.2026

erfahren durften. Wir danken insbesondere für die tröstenden Gespräche und Beileidskarten, die wunderbaren Blumen sowie für die grosszügigen Spenden zugunsten des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.

Unser Dank geht ausserdem an:

– Die Teams im Kantonsspital Liestal für die umsichtige Pflege in den letzten Monaten

– Die Ärzte Dr. Kurt Bütikofer und Dr. Rupprecht Wick für die langjährige medizinische Betreuung

– Diakon Christof Klingenbeck für die seelsorgerische Begleitung und die würdevolle Gestaltung der Abschiedsfeier

– Vinzenz Stich für das schöne Orgelspiel

– Alle Menschen, die Alfons auf seinem letzten Gang begleitet haben

Kleinlützel, im April 2026

Die Trauerfamilie

Ramiswil,13. April2026Inunseren Herzen lebstduweiter: ElisabethLisser-Fäs Maja Lisser Dennler& Markus Dennler-Lisser mitKindern Urs&Claudia Lisser-Rusu Sonja&RetoSteiner-Lisser mitKindern Ueli &FranzsiskaLisser-Allemann mitKindern Verwandteund Bekannte

DieAbdankung findetamFreitag,24. April2026, um 14.00Uhr in der katholischenKircheinRamiswilstatt. DieUrnenbeisetzung findetzueinem späteren Zeitpunktimengsten Familienkreisstatt.

Traueradresse: ElisabethLisser-Fäs, HofSchilt58, 4229 Beinwil DerDreissigste findetamSonntag,10. Mai2026, um 9.15 Uhrinder katholischenKircheRamiswilstatt.

Wenn dieSonne desLebensuntergeht, leuchten dieSterneder Erinnerung

Gott demAllmächtigenhat es gefallen,unsere liebe Mutter,Schwiegermutter,Tante undCousine

Esther Schelker-Jenny 20.August1926– 13.April 2026 nach einemlangenund reicherfüllten Lebenheimzuholen.

In Dankbarkeit

ElisabethSchelkerund Martin Schweiger Jackie undChristian Schelker-Mamie Verwandteund Freunde

DieTrauerfeier findetamDonnerstag, 21.Mai um 14 Uhrinder reformiertenKircheBreitenbach statt. Anschliessendwirddie Urne aufdem Friedhof beigesetzt.

AufWunschder Verstorbenen möge man, anstelle vonBlumenspenden,der GipsyHunde-und Katzenbetreuunggedenken: Nalani-Gipsy-GüntertBeatrice, 4245 Kleinlützel

IBAN CH84 0077 0042 5065 86425

Traueradresse: ElisabethSchelker, Hofackerweg8,4226Breitenbach

Mit grossem Respekt und aufrichtiger Teilnahme müssen wir von unserem ehemaligen Gemeindepräsidenten

Walter Banga

Abschied nehmen.

Anfang Juli 1996 hatte er sein Amt als Gemeinderat angetreten und wurde zwei Jahre darauf zum Gemeindepräsidenten gewählt. Dieses Amt übte Walter Banga bis zu seinem Rücktritt im Juni 2012 mit grosser Umsicht aus. Sein pflichtbewusstes Engagement wird ebenso in Erinnerung bleiben wie seine Herzlichkeit im Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sowie den Einwohnerinnen und Einwohnern Münchensteins.

Seiner Familie drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung Münchenstein

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 20. April 2026

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

– Einem Landverkauf im Umfang von 11.37 m2 wurde zugestimmt.

– Die Durchführung eines Theateranlasses vom 26. Oktober bis 2. November 2026 wurde bewilligt.

– Von den Traktanden der 32. ordentlichen GV der GASAG vom 6. Mai 2026 wurde zustimmend Kenntnis genommen.

– Der Grundsatzentscheid betreffend «Digitalisierung des Parkkartensystems» wurde gefällt.

– Die erste Kommissionssitzung der neu gewählten Kommission «Grüngutsammlung» hat stattgefunden.

Baugesuche, Auflage vom 23.04.2026 bis 4.05.2026

Dossier-Nr. 0242/2026

Parzelle(n) Nr. 1650

Projekt: Carport, Röschenzstrasse 46, 4242 Laufen

Gesuchsteller/in: Burger Markus und Amanda, Röschenzstrasse 46, 4242 Laufen

Projektverfasser/in: FortUna Architektur GmbH, Schmidholzstrasse 43, 4142 Münchenstein

Dossier-Nr. 0103/2026

Parzelle(n) Nr. 1382

Projekt: Einfamilienhaus mit Carport/ Schwimmbad, Brislachstrasse, 4242 Laufen

Gesuchsteller/in: Cueni Sarah und Michel, Hauptstrasse 40, 4242 Laufen

Projektverfasser/in: Dreier Korntheuer Architekten AG, Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach

Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.

Verschiebung Badi-Eröffnung

Die ursprünglich geplante Eröffnung des Schwimmbads Nau muss verschoben werden. Bei regelmässigen Kontrollen wurden technische Mängel im Bereich Elektrotechnik festgestellt. Diese müssen vor einer Inbetriebnahme sorgfältig geprüft und behoben werden. Die Sicherheit der Badegäste und der Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Deshalb kann das Schwimmbad derzeit nicht wie vorgesehen eröffnet werden.

Die Stadt Laufen steht in engem Austausch mit Fachpersonen und arbeitet mit Nachdruck daran, die Situation zu klären und die notwendigen Massnahmen umzusetzen. Bereits heute ist absehbar, dass sich die Eröffnung voraussichtlich auf Ende Mai / Anfang Juni verzögern wird.

Wir sind uns bewusst, dass diese Verschiebung für viele Einwohnerinnen und Einwohner enttäuschend ist. Dennoch ist eine Öffnung erst möglich, wenn die festgestellten Mängel vollständig behoben sind und ein sicherer Betrieb gewährleistet werden kann. Sobald verlässliche Informationen zum neuen Eröffnungstermin vorliegen, wird die Bevölkerung weiter orientiert. Auch zum Abo-Verkauf wird so rasch wie möglich informiert. Wir danken der Bevölkerung für ihr Verständnis.

PFAS-Belastung auf der Parzelle Aegerten: Sachstand und weiteres Vorgehen

Auf der Parzelle Aegerten des ehemaligen regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) in Laufen wurden im Untergrund sowie im Grundwasser sogenannte PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) nachgewiesen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe industriell hergestellter Chemikalien, die unter anderem in Löschschäumen verwendet wurden. PFAS sind sehr langlebig und können sich in der Umwelt anreichern, weshalb sie heute als problematische Stoffe gelten. PFAS-Belastungen sind ein weitverbreitetes Problem, das Gemeinden und Regionen weltweit betrifft und nationale wie internationale Lösungsansätze erfordert.

Im Rahmen von Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft wurde auch das Trinkwasser der Fassung Birshalden überprüft. Die Messungen zeigen, dass PFAS zwar nachweisbar sind, die geltenden Grenzwerte jedoch in

sämtlichen Proben des Trinkwassernetzes in Laufen deutlich eingehalten werden (siehe Tabelle).

Die Stadt Laufen arbeitet eng mit den kantonalen Fachstellen zusammen, um die Situation weiter zu beurteilen und geeignete Massnahmen zu planen. Ziel ist es, eine Ausbreitung der Stoffe zu verhindern und die Belastung langfristig zu reduzieren. Dazu werden derzeit verschiedene Optionen geprüft, die von baulichen Sicherungsmassnahmen bis hin zu möglichen Sanierungsschritten reichen. Die Stadt Laufen verfolgt dabei aufmerksam die Entwicklungen auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene und setzt sich dafür ein, dass Regelungen und Grenzwerte zum

Parameter

Netzwasserproben* Trinkwasser Laufen 2025 (μg/l)

Öffnungszeiten

der Stadtverwaltung am Tag der Arbeit

Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung wie folgt geändert sind:

– Donnerstag, 30. April 2026 ab 16 Uhr geschlossen

– Freitag, 1. Mai 2026 ganzer Tag geschlossen

Am Montag, 4. Mai 2026, sind wir wieder für Sie da. Wir danken für Ihre Kenntnisnahme und wünschen einen schönen 1. Mai! Nützen auch Sie die Gelegenheit zum Besuch des grossen Marktes im Stedtli.

Wochenmarkt

Da der 1. Mai Markt dieses Jahr auf einen Freitag fällt, findet der Wochenmarkt am Donnerstag, 30. April 2026 statt. Sie finden am Wochenmarkt den Spargel-Stand und den Stand von Hübscher Markt.

A, B, C oder D?

Schutz von Mensch und Umwelt etabliert werden. Die Stadt Laufen wird regelmässig und transparent über die weiteren Entwicklungen informieren. Der Schutz von Trinkwasser und Umwelt hat dabei oberste Priorität.

«Trinkwasser-Höchstwert» (μg/l)

PFHxS 0.007 0,3

PFOS 0.034 0,3

PFOA 0.002 0,5

Summe der PFAS 0.052 0,10

* Durchschnittswert aus 4 Wasserproben im Jahr

Verkehrsanordnung für den 1. Mai Markt

Damit der traditionelle 1. Mai Markt reibungslos ablaufen kann, ist das nachfolgende Fahr- und Parkregime nötig.

Donnerstag, 30. April 2026

Ab 13.00 Uhr gilt für die ganze Viehmarktgasse und ab 15.00 Uhr für die ganze Hauptstrasse ein Parkverbot. Zudem ist während des Aufbaus der Marktstände mit temporären Fahrverboten zu rechnen. Nach den primären Aufbauarbeiten für den 1. Mai Markt können die Fahrzeuge wieder parkiert werden.

Freitag, 1. Mai 2026

Ab 6.00 Uhr gilt in der Viehmarktgasse und in der Hauptstrasse ein Parkverbot. Des Weiteren gilt ab 7.00 Uhr ein generelles Fahrverbot in der Viehmarktgasse, Hauptstrasse und Amthausgasse. Dies gilt auch für sämtliche Anwohnerinnen und Anwohner der erwähnten Strassenabschnitte. Denken Sie deshalb rechtzeitig an allfällige Zu- und Auslieferungen.

Wir bitten Sie, Ihr Fahrzeug vorgängig in die Aussenbezirke des Stedtlis zu stellen. Sobald der 1. Mai Markt

beendet ist, können nach den primären Abbauarbeiten die Strassen sukzessive wieder in Anspruch genommen werden.

Bitte beachten Sie allfällige Parkverbote für den Folgetag (Samstag, 2. Mai 2026).

Samstag, 2. Mai 2026 Ab 7.30 Uhr wird der Abbau des 1. Mai Marktes durch den Werkhof fortgesetzt. Deshalb ist noch mit temporären Fahrverboten zu rechnen. Wir bitten Sie, dies in Ihre Planung miteinzubeziehen.

Land, Gültigkeit

Der Stadtrat

CH, aktuell

CH, aktuell

CH, aktuell

EU, ab 2026

Laufen macht wieder mit am Coop Gemeinde Duell

Laufen ist auch dieses Jahr wieder mit dabei: Zum zweiten Mal nimmt die Stadt am Coop Gemeinde Duell teil und setzt damit ein starkes Zeichen für Bewegung, Gemeinschaft und Spass. Über den QR-Code gelangen Interessierte direkt zur Veranstaltungsliste mit allen geplanten Bewegungsanlässen. Darunter sind zu finden: MUKI Turnen, Lauftraining, Samurailektionen, Rennvelo- + E-Bike-Touren, Basketball, Volleyball, Wasserfitness, Zumba und, und, und… Es hat für jeden/jede etwas!

Das Beste daran: Es können weiterhin Anlässe angemeldet werden. Neue Aktivitäten sind bis spätestens zwei Tage vor dem Anlass möglich, die Anmeldung erfolgt direkt bei der OK-Präsidentin Anja Vitorino E-Mail anja.vitorino@gmx.ch

Also mitmachen, mitbewegen und gemeinsam Punkte sammeln für LAUFEN, denn z Laufe lauft öppis!

Sie wachen eines Sonntags auf, starten gemütlich in den Tag, denn es ist nur Entspannen und Zeit für Haus, Garten, Familie und Freunde geplant. Doch dann kommt die erste Nachricht: «Hey, gratuliere zu deiner Wahl in den Stadtrat! Das wäre ja gar nichts für mich: all die Termine, die Aufmerksamkeit, Wünsche und Kritik…! Aber toll, dass es Leute wie dich gibt, die das machen!». Gut, dies hat Sie jetzt nicht völlig überrascht; Sie haben sich nämlich zur Wahl gestellt und wohnen nicht in einer Gemeinde, die Gewählte, die gar nie kandidiert haben, zur Amtsübernahme verpflichtet. Also beschweren kann man sich da eher weniger – im Gegenteil! Jetzt kann es losgehen: «La commune, c’est moi!»? Nein, als Stadtrat dürfen Sie dort handeln, wo Ihnen die Gemeindeversammlung oder übergeordnetes Recht eine Kompetenz anvertraut – solange dies der Fall ist. Denn letztes Wort hat das zuständige Stimmvolk. Und allein regiert wird hier sowieso nicht. Die Gemeinde-Exekutive ist eine Kollegialbehörde, die gemäss Mehrheitsentscheid handelt, und das ist dann auch so zu vertreten. Zudem läuft die Zusammenarbeit nur rund, wenn auch die Stadtverwaltung motiviert sowie mit vielfältigen Kompetenzen und genügend Ressourcen ausgestattet ist. Immerhin: Ideen zu generieren, ist nicht schwierig – da helfen Ihnen auch plötzlich Leute aus allen Richtungen – aber umsetzen? Moment einmal: Ist Ihr Gremium dafür zuständig und dürfen Sie das überhaupt so machen? Das übergeordnete Recht und bestehende Erlasse spuren doch recht viel vor, was Sie genau wissen, da Sie die über 70 gemeindeeigenen Reglemente, Verordnungen und Pläne schon vor dem ersten Tag im Amt auswendig gelernt haben – ist doch klar! Wenn Sie nun aber etwas ändern wollen, darf dies nicht zu Mehrkosten führen – im Gegenteil: Sie müssen bestehende plus neue Aufgaben erfüllen und dabei noch die Ausgaben rasch und dauerhaft senken! Inzwischen gibt es sogar regelmässig lange Diskussionen über Massnahmen, die sich mittel- und langfristig zwar rechnen dürften, die aber – wie jede Investition – zuerst einmal die überstrapazierten Finanzen noch mehr belasten würden.

Im aktuellen Fall haben Sie hingegen ein «Luxusproblem»: Sie bearbeiten ein Geschäft, das mehrere gangbare Optionen erlaubt und wahrscheinlich auch Ihre Ratskollegen überzeugen würde. Beantragen Sie nun Möglichkeit A, die Ihre Wählerschaft bevorzugen dürfte? Müssten Sie wegen der Finanzen nicht eher Plan B bevorzugen? Oder würde die Variante C die Gemeindeversammlung (an der nur ca. 2–8 % der Stimmberechtigten teilnehmen – und zwar nicht immer dieselben) stärker überzeugen? Oder berücksichtigen Sie doch lieber die Option D, von der Sie glauben, dass sie am ehesten im Interesse der leisen Mehrheit ist, welche aber gar nicht abstimmen wird oder darf?

Der Telefonjoker fällt aus: Amtsgeheimnis! Fällen Sie dennoch die richtigen Entscheide, wenn Sie auf dem Stuhl in der Mitte der Spotlights sitzen? Gibt es überhaupt die eine richtige Antwort? Und holen Sie die Millionen, die wir brauchen?

MICHAEL SCHWYZER, STADTRAT

Ärztlicher Notfalldienst

Telefon 061 261 15 15

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken

Thierstein und Dorneck

Telefon 0848 112 112

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Beat Henz, Unterwilerstrasse 65, 4252 Bärschwil

Projektverfasser: Beat Henz, Unterwilerstrasse 65, 4252 Bärschwil

Bauobjekt: Anbau einer Pergola mit Lamellendach B: 4 m x T: 6 m, bereits ausgeführt

Bauplatz: Unterwilerstrasse 65

Bauparzellen GB Nr.: 86

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Einsprachefrist: 13. Mai 2026

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Bruno und Dorothee Siegenthaler, Im Zielacker 7, 4112 Bättwil

Projektverfasser: Lukas Vögtli, Heizwert AG, Grabenackerstrasse 4, 4142 Münchenstein

Bauobjekt: Heizungssanierung, Umstellung von Elektrospeicher auf Wärmepumpe Luft-Wasser, Aussenaufstellung

Bauplatz: Im Zielacker 7

Bauparzelle: GB Nr. 266

Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil

Einsprachefrist: 13. Mai 2026

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Ueli Straumann, Stutzweg 13, 4232 Fehren

Projektverfasser: Ueli Straumann, Stutzweg 13, 4232 Fehren

Bauobjekt: Umplatzieren von Pavillon innerhalb derselben Parzelle

Bauplatz: Stutzweg 13, 4232 Fehren

Bauparzelle: GB-Nr. 92

Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren

Einsprachefrist: 23. April bis 7. Mai 2026

Baupublikation

Bauherrschaft: Désirée und Alessandro De Stasi, Hölzlistrasse 213, 4232 Fehren

Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten AG, Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach

Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport Bauplatz: Steinenbüel/Eichenweg

Bauparzelle: GB-Nr. 495

Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren

Einsprachefrist: 23. April bis 7. Mai 2026

Grindel

Baupublikation

Beinwil

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Öffentliche Mitwirkung

Beinwil

Die Bevölkerung wird eingeladen, am Mitwirkungsverfahren des nachfolgend genannten Bauprojekts teilzunehmen.

Die Bauprojektdokumentation zum Projekt

Passwangstrasse Neuhüsli bis Schiltloch Gesamtsanierung Passwang Nord Phase 2

bestehend aus

Situation 1:200

Querprofile 1:100

Normalprofil 1:50

Detail 1:20 kann öffentlich eingesehen werden.

Auflagezeit:

Montag, 27. April 2026 bis Freitag, 22. Mai 2026

Auflageorte:

– Gemeinde Beinwil, Passwangstrasse 274, 4229 Beinwil (während der Schalteröffnungszeiten)

– Strassenunterhalt Kreis III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten)

Rückmeldungen im Rahmen der Mitwirkung können bis Freitag, 22. Mai 2026, beim Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, eingereicht werden. (Post oder E-Mail: avt@bd.so.ch, mit Betreff «Mitwirkung PWN PH2»)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auf der AVT-Homepage https:// so.ch/verwaltung/bau-und-justizdepartement/amt-fuer-verkehr-und-tiefbau/ oeffentliche-planauflagen-und-mitwirkungen/ Solothurn, 23. April 2026 ngu/som Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Roger Schibler

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Gesuchstellerin: Selina Coruk-Meier, Kienstelweg 21, 4116 Metzerlen-Mariastein

Grundeigentümer/in: Gesuchstellerin

Projektverfasser/in: Gesuchstellerin

Bauvorhaben: Neubau Sichtschutz und Einfriedigung

Adresse: Kienstelweg 21a, 21, 4116 Metzerlen

Grundstücksnummer: 2049

Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über

«Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage».

Einsprachefrist bis am: 13. Mai 2026

Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.

Bauherrschaft: Joelle Della-Valle, Im Goldbrunnen 43, 4104 Oberwil

Bauobjekt: Wärmepumpe L/W Aussen, Wind-, Sichtschutz

Bauplatz: Horlangenstrasse 154, 4247 Grindel

Bauparzelle: GB-Nr. 822

Zone: W2

Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache

Einsprachefrist: 13. Mai 2026

Baupublikation

Bauherr: Leuthardt-Schmitt Eveline und Stephan, Hollenweg 33, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Wieland TB, St. Jakob Strasse 38, 4147 Aesch BL

Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt

Bauplatz: Hollenweg 33, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-NR.: 4083

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO

Einsprachefrist: 23. April 2026 – 13. Mai 2026

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Jürg Matter, Rohracker 4, 4108 Witterswil

Projektverfasser: Jürg Matter, Rohracker 4, 4108 Witterswil

Bauobjekt: Wiedererstellen Hochsilos

Bauplatz: Rohracker 4

Bauparzelle: GB 5156

bz W OCHEN B LATT

Zeitung für die Region Basel

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.

► bz Zeitung für die Region Basel

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck

► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Rathausstrasse 24, 4410 Liestal

Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh

Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch

Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.

Annahmeschlusszeit:

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck

► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr

Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von Kindern oder Behinderung.

Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 13. Mai 2026

BRISLACH

Wechsel

an

der Spitze der Versorgungsregion

Mitte Jahr wird Cecile Jenzer, seit Beginn Präsidentin der Versorgungsregion für das Alter Laufental, zurücktreten. Ihre Nachfolge soll Edmond Bernard (Dittingen) antreten.

Thomas Immoos

In Brislach fand die 17. Delegiertenversammlung des Zweckverbands Versorgungsregion für das Alter Laufental statt. Dem Zweckverband gehören elf der dreizehn Laufentaler Gemeinden (alle ausser Duggingen und Burg) an. Unter der Leitung von Vorstandsmitglied Andy Stich (Wahlen) berieten und genehmigten die Delegierten die traktandierten ordentlichen Geschäfte. Wie Stich festhielt, ist die VR Laufental gut aufgestellt. Gut eingearbeitet hat sich die neue Stellenleiterin der Beratungsstelle IBBS im Stedtli, Beatrice Aberle, die vor wenigen Wochen die Nachfolge von Vreni Giger angetreten hat.

Fahrdienst war mit 1500 Fahrten besonders gefragt Aberle wies auf die vielfältige Beratung hin, die sowohl von Seniorinnen und Senioren selber als auch von Angehörigen in Anspruch genommen wird. Zum einen verfügt die Versorgungsregion über ein breites Netzwerk mit entsprechenden

FOTOGALERIE

Partnerorganisationen, insbesondere die Pro Senectute Beider Basel, welche die Beratungsstelle führt. Besonders gefragt war der Fahrdienst: Insgesamt waren die zahlreichen freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer im Jahre 2025 mehr als 1500 Mal für Laufentalerinnen und Laufentaler im Pensionsalter unterwegs. Ein Aufruf, freiwillige Helferinnen und Helfer in den einzelnen Gemeinden zu finden, habe, so Aberle weiter, erste Früchte gezeigt. Ziel ist es, in möglichst allen Gemeinden solche helfende Personen zur Verfügung zu haben.

Beraten und genehmigt wurde an der Delegiertenversammlung auch eine Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Basler Wirrgarten. Diese Stiftung bietet Demenzkranken und ihren Angehörigen professionelle Hilfe an.

Jenzer wurde für ihr grosses Engagement gewürdigt

Per Ende Juni 2026 tritt Cécile Jenzer (Brislach), Präsidentin der Versorgungsregion seit deren Gründung, zurück. Die Vorstandsmitglieder würdigten das grosse Engagement Jenzers, die ihr breites Netzwerk im ganzen Kanton zum Wohl der VR Laufental zu nutzen verstand. Ihre Nachfolge wird voraussichtlich Edmond Bernard, Gemeinderat von Dittingen, antreten. Er hat sich zur Verfügung gestellt; die Wahl wird an der nächsten Delegiertenversammlung im Juni stattfinden.

LAUFENTAL

Auf der Spur des Eisvogels an der Birs

Entlang der Birs im Laufental waren Freiwillige unterwegs, um potenzielle Brutplätze für den Eisvogel zu erfassen. Mit dabei: Franziska Weber-Isler aus Dittingen. Ihre Beobachtungen liefern wichtige Grundlagen für künftige Aufwertungen.

Melanie Brêchet

Mit seinem leuchtend blauen Gefieder gehört der Eisvogel zu den auffälligsten Vögeln der Schweiz. Er ernährt sich überwiegend von kleinen Fischen, die er als Ansitzjäger durch Stosstauchen erbeutet. Ergänzend frisst er Wasserinsekten, deren Larven, Kleinkrebse und Kaulquappen — entsprechend ist der Eisvogel an Gewässern anzutreffen. Zwischen 300 und 500 Brutpaare gibt es hierzulande, die Art steht auf der Roten Liste als «verletzlich». Umso wichtiger sind gezielte

Fördermassnahmen, wie sie derzeit auch im Baselbiet umgesetzt werden. Im Rahmen eines Projekts von BirdLife Baselland und dem Kanton werden entlang der fünf grössten Flüsse geeignete Lebensräume für den Eisvogel gesucht und später aufgewertet. Dabei ist die Kartierung der erste Schritt: Rund 45 Freiwillige aus Natur- und Vogelschutzvereinen waren in den vergangenen Monaten an verschiedenen Flussabschnitten unterwegs, um mögliche Brutplätze zu finden. Insgesamt waren rund 15 Personen entlang der Birs im Einsatz. Die Flüsse wurden in Kilometerabschnitte aufgeteilt, die systematisch begangen wurden.

Mögliche Brutplätze gefunden Eine der Freiwilligen ist Franziska Weber-Isler, Präsidentin des Naturschutzvereins Blauen, Dittingen, Nenzlingen. Sie hat mehrere Abschnitte entlang der Birs im Laufental untersucht — von der Nenzlinger Matte bis zum Eggfluetunnel sowie beidseits des Flusses zwischen Dittingen und Zwingen. «Ich habe einige Stellen gesehen, die geeignet sein könnten», sagt sie. Wie sie erklärt, stellt der Eisvogel klare Ansprüche an seinen Le-

Hitzefalle Klassenzimmer

Temperaturmessungen sollen dem Kanton Baselland helfen, am richtigen Ort zu investieren.

Hans-Martin Jermann

Aktuell sind die Temperaturen frühlingshaft angenehm, doch der nächste Hitzetag ist wohl nur noch einige Wochen entfernt. Dann werden die Temperaturen in den Schulzimmern wieder zum Politikum. Mit dem Klimawandel und den immer heisseren Sommermonaten in unseren Breitengraden hat sich das Problem akzentuiert. Im August 2023 führte der Lehrerinen und Lehrerverein Baselland (LVB) grossangelegte Temperaturmessungen durch: An 23 Primarschulen, zwölf Sekundarschulen und drei Gymnasien wurden damals Daten erhoben.

42 Grad im Schulzimmer Mit alarmierendem Befund: Im Durchschnitt lagen die Temperaturen bereits um 12 Uhr jeweils bei 30 Grad, manchenorts gar bei 36 Grad. Nachmittags wurden Spitzenwerte von bis zu 42 Grad erreicht. Auch wenn solche Extremwerte

nicht Alltag sind — der August 2023 war ungewöhnlich heiss — , ist offensichtlich: Die Hitze in Schulzimmern beeinträchtigt die Gesundheit sowie die Leistungsund Konzentrationsfähigkeit von Schülern und Lehrerinnen. Hitzefrei geben die Behörden im Baselbiet ihren Schülerinnen und Schülern indes nicht. Der Kanton ist vereinzelt tätig geworden: So wurden bei Schulneubauprojekten in Allschwil und Muttenz moderne Kühltechniken ohne Klimaanlage in die Planung aufgenommen. Der Aescher SP-Landrat Jan Kirchmayr — er ist selber Sekundarlehrer — fordert aufbauend auf den Messungen des LVB ein Hitzemonitoring im Baselbiet: Demnach sollen Raumtemperaturen in repräsentativ ausgewählten Schulzimmern im ganzen Kanton systematisch erhoben werden. Dies würde helfen, gezielte Schutzmassnahmen zu treffen, argumentiert Kirchmayr. An einem Hitzetag ist es — verständlich — fast allen zu heiss. Systematische und unter vergleichbaren Bedingungen durchgeführte Temperaturmessungen könnten helfen, besonders stark betroffene Räume oder Schulen zu identifizieren.

bensraum: Er braucht steile, lehmige Uferwände, in die er bis zu einen Meter lange Brutröhren graben kann. Solche Strukturen sind heute oft rar oder überwachsen. «Viele potenziell geeignete Stellen waren stark mit Efeu oder anderen Pflanzen überwuchert», sagt WeberIsler. Ob sich dahinter geeignete Brutwände verbergen, müsse nun genauer geprüft werden. Für den Eisvogel sei zudem Ruhe entscheidend: «Der Eisvogel ist sehr störungsanfällig und auf ruhige Rückzugsorte angewiesen.» Weber-Isler selbst war Teil eines vierköpfigen Teams aus ihrem Verein.

Aufwertungsmassnahmen

Die Kartierung ist Teil eines dreistufigen Vorgehens: Nach der aktuellen Erhebung folgt die Auswertung als Planungsgrundlage, bevor bis 2028 konkrete Aufwertungsmassnahmen umgesetzt werden sollen. Denkbar sind etwa das Freilegen überwucherter Ufer, das Abstechen von Steilwänden oder die gezielte Schaffung von Brutwänden. Die endgültige Entscheidung über Massnahmen liegt beim Kanton und bei BirdLife Baselland.

Ressourcen direkt in Hitzeschutz stecken

Die Baselbieter Regierung hält allerdings ein solches kantonsweites Hitzemonitoring für «nicht zielführend». Sie beantragt, dass der Vorstoss abgelehnt wird. Die Durchführung solcher Temperaturmessungen wäre mit einem erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden, ohne dass dadurch bereits konkrete Verbesserungen umgesetzt werden könnten. Die Erkenntnisse der vom LVB erhobenen Daten hätten bestätigt: Es besteht Handlungsbedarf. Allerdings könnten mit systematischen Messungen nur sehr begrenzt neue Erkenntnisse gewonnen werden, argumentiert die Regierung. Sie kommt deshalb zum Schluss: Ein Monitoring bindet bloss Ressourcen — diese würden besser direkt für einen besseren Hitzeschutz eingesetzt. Punktuelle Messungen könnten aber im Bedarfsfall helfen, um Massnahmen zu planen oder zu realisieren, räumt die Regierung ein. Über die Einführung eines Hitzemonitorings entscheidet der Landrat an seiner Sitzung vom kommenden Donnerstag.

Brütet auch entlang der Birs: Im Kanton Baselland soll der Eisvogel gezielt gefördert werden.
FOTO: ZVG

Standbau–Neues Vorstandsmitgliedgesucht

Aufdienächste GeneralversammlungdesGewerbevereinsKMULaufentalim Frühjahr2027 hinhatdaslangjährige Vorstandsmitglied HeinzMildnerseinenRücktrittangekündigt DerGeschäftsleitereinesHolzbau-UnternehmensinZwingenistimVorstandfürdas RessortStandbauundStandvermietungzuständig.

«Ichwurdeseinerzeitfürdie AGLATvonmeinem Vorgänger, Fabio Formenton vonder SpanoMetallbau AG inZwingen,indasRessorteingearbeitet»,erinnertsichMildner.Drei Jahrespäterrückteerdannfür Formentonim Vorstandnach.RundzweiJahrzehntespäter ist ernunamselbenPunktangelangt:«Gerne möchte ichmeinenNachfolger odermeine NachfolgerinbegleitenundindasRessorteinarbeiten»,sagtMildner

EigenesStandmaterial

DerGewerbevereinKMULaufentalistinder komfortablenLage,übereigenesStandbaumaterialzu verfügen.Dieseswirdinerster LinieandenGewerbeausstellungen AGLAT (Laufental)und GAT(Thierstein) eingesetzt. Aberauchüberdiebeiden regionalenGewerbeausstellungenhinaushabendieMitglieder desGewerbevereinsKMULaufentaldieMöglichkeit,dasStandmaterialfüreigeneZwecke zumieten,beispielsweisefür einenTagderoffenenTüre,eineHausmesse etc.AuchdieöffentlicheHandwarbereitsfrohüberdieMöglichkeit,aufdas Vereinsmaterialzurückgreifen zu können,soetwafürdieEinrichtungdes Corona-ImpfzentrumswährendderPandemie IntensiverKontakt

HeinzMildnerhatseinAmtüberalldieJahre hinwegmitviel Freudeausgeübt. «Vorallem inderPhase vorundanderGewerbeausstellungpflegtmaneinenintensivenKontaktzu denAusstellerinnenundAusstellern.So lernt mansich kennenundesentstehennichtzuletztauchneueGeschäftsbeziehungen»,berichteter

Dementsprechendistmanals VerantwortlicherfürdenStandbau vor,währendundnach derAGLATrespektiveder GATamstärksten gefordert.Zusammenmitdemeigenen Team und AngehörigendesZivilschutzes werdendie Ständeauf-undnachdemAnlasswiederabgebaut.Überdiesgiltes,aufRückmeldungen derStandbetreiberschnellzu reagierenund allfälligeAnpassungen vorzunehmen.

Handwerksbetriebegefragt

Der VorstanddesGewerbevereinsKMULaufentalfreutsichüberInteressentinnenund Interessenten,diesich vorstellenkönnen,das VorstandsamtStandbauzuübernehmen.Der Kandidat respektivedieKandidatinsollteidealerweiseauseinemmittelgrossenhandwerklichenBetrieb stammen,damitwährendden GewerbeausstellungenderGeschäftsbetrieb aufrechterhalten werdenkann.Eswird erwartet,dasssichMitarbeitendeausdemBetrieb andenGewerbeausstellungenengagieren. DieseEinsätze könneninRechnunggestellt werdenundsindunabhängigvonder Vergütung des Vorstandsmitglieds. IdealerweiseverfügtdasgesuchteUnternehmenauchübereineLagerflächefürdieStände –diesistallerdings keine Verpflichtung

Zum Vormerken:

Kommende Terminedes GV KMULaufental:

- Lehrlings-Gratulationsfeier:01.07.2026

-GwärblerUsflug:28.08.2026

-Lehrstellen-Tischmesse:20.10.2026

-Behörden-Apéro:22.10.2026

-Neujahresempfang:08.01.2027

Für aktuelleNewsundAnmeldungsiehe: www.kmu-laufental.ch

ZumAktivprogrammdesGewerbevereins Thierstein GVTgehörenjeweilsauchAusflüge,dieeinennichtalltäglichenEinblick vermitteln.SobegabensichEndeMärz rund50 VereinsmitgliederaufeinenAusflugnachBerninsBundeshaus –dempolitischenHerzderSchweiz. ZumAuftaktbotsichdenGwärblernein exklusiverBlick vonder TribünedesNationalratssaals, vonwoausdiepolitische Sessions-Arbeithautnahmiterlebt werden durfte.

PersönlicheEinblicke AnschliessendführtederRundgangindie beeindruckendeKuppelhalle,derenArchitekturundsymbolischeGestaltungzubeeindruckenwusste.EinHighlightwardas persönliche TreffenmitChristianImark.

Derin Fehren wohnhafteNationalratist ebenfallsMitglieddes GVT. AlsInsider wusste er weiterepersönlicheEinblickezu vermittelnundberichteteüberdenpolitischenAlltagunddieaktuellenHerausforderungenderschweizerischen Politik. Diezahlreichen FragenderGäste wurden sachlichund teilweiseauchmiteinerPrise Humorbeantwortet.

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PatrikHänggi Fotograf

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Beschlüsse des Gemeinderats vom 20.04.2026

 Der Rat nahm den jährlichen Bericht zum Internen Kontrollsystem IKS zustimmend zur Kenntnis. IKS stellt die Einhaltung von Prozessen im Verwaltungshandeln sicher.

 Der Rat genehmigte die Ausschreibung des Submissionsverfahrens zum Erwerb einer Autodrehleiter für die Feuerwehr. Die Submission erfolgt im offenen Verfahren.

 Aufgrund der strukturellen Zunahme von Rechtsstreitigkeiten in der Gemeinderats- und Verwaltungsarbeit hat der Gemeinderat entschieden, eine Rechtsschutzversicherung für alle Aspekte der eigenen Tätigkeiten abzuschliessen.

 Der Rat verabschiedete einen Massnahmenplan zur Erhöhung der Sicherheit in den gemeindeeigenen Veranstaltungslokalitäten. Die Gemeindeverwaltung wurde damit beauftragt, die getroffenen Massnahmen in die Mietverträge für diversen Standorte einzuarbeiten. Die Öffentlichkeit wird nach Erarbeitung der neuen Mietverträge über die getroffenen Massnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

Publikation Baugesuch

Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital.

Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 23.04.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 13.05.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach, zu richten.

Gesuchsteller: Marti Jan und Marina, Fehrenstrasse 48, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Marti Jan und Marina, Fehrenstrasse 48, 4226 Breitenbach

Bauvorhaben: Erweiterung Gartenweiher Bauplatz: GB 2324, Fehrenstrasse 48

Wildpflanzenmarkt

Am Samstag, den 25. April 2026 findet der traditionelle Wildpflanzen- und Umweltmarkt statt. Von 9.00 bis 12.00 Uhr werden auf dem Eugen-Saner-Platz in Breitenbach einheimische Stauden, Blumen und Kräuter angeboten. Die Pflanzen stammen aus einer Bio-Gärtnerei der Region und eignen sich auch für den Balkon und die Terrasse. Die Sträucher liefert die Staudengärtnerei Schmidlin aus Wahlen.

Wildpflanzen stellen eine ökologisch sinnvolle Alternative zu den importierten Gartenpflanzen (Neophyten) dar. Sie dienen als Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge.

Auch dieses Jahr findet der Markt in einem grösseren Rahmen statt. Zusätzlich werden auch Gemüse (Spargeln) und Holzarbeiten angeboten. Verschiedene Naturschutzvereine, der Verein Bienen Thierstein und die Bibliothek Breitenbach werden ihr Angebot vorstellen. Die Umweltkommission Breitenbach

Anlässe

24. April, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 24.-25. April Lottomatch, Röm. Kath. Pfarreiheim, TV Breitenbach 24. April Lesung mit Marcel Huwyler – CRIME TIME, Fridolinssaal, Kultur- & Leseverein

25. April FraueZmorge, Gemeindezentrum, Freie Missionsgemeinde Laufental/Thierstein

25. April Wildpflanzenmarkt, Eugen-Saner-Platz, Umweltkommission

25. April Fiire mit de Chliine, Saal, Evang.-Ref Kirchgemeinde

28. April Offenes Stricken, Saal, Evang.-Ref. Kirchgemeinde

29. April Kantonaler Schulsporttag, Sportanlagen Grien, Laufental Thierstein Athletics

2. Mai Industriemuseum geöffnet, Museumsverein Breitenbach

6. Mai Mittagsclub, Rest. Wydehof, Pro Senectute

6. Mai Tanzcafé, Rest. S’Zäni AZB, Pro Senectute

8. Mai DONNAS – die Ladyband aus der Region, Kath. Pfarreisaal, Kultur- und Leseverein KLV

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

BREITENBACH

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!

Dienstag

08:00-11:30 Uhr

13:30-18:30

Industriemuseum sucht Zusammenarbeit mit anderen Museen

Das Industriemuseum Breitenbach möchte mehr Beachtung finden. Mit verstärkter Werbung und mehr Anlässen soll dies gelingen.

Gaby Walther

«Unser Museum ist kein ‹Archiv der Asche›, sondern ein Ort, an dem die Werte von Fleiss, Erfindergeist und Zusammenarbeit lebendig bleiben», meinte Willi Spaar an der GV des Industriemuseums Breitenbach von letzter Woche. Während eines Übergangsjahres hatte er zusammen mit Maria Cajochen das Präsidium geführt. Nun übernimmt er den Posten alleine. Cajochen, die vermehrt Zeit für ihre Galerie in Basel braucht, wurde für ihre Präsidialarbeit in den letzten sieben Jahren mit einem Blumenstrauss und dem Applaus der 30 Anwesenden bedankt. Sie wird als Vorstandsmitglied dem Verein treu bleiben. Neu in den zehnköpfigen Vorstand gewählt wurde Petra Dürr. Zum Ehrenmitglied erkoren wurde Werner Kohler. Er sei der Mann der ersten Stunde des Museums gewesen und habe beim Aufbau

KLEINLÜTZEL

des Museums viel geholfen, lobte Cajochen den Sammler. Kohler meinte dazu, er habe noch einige Sammelobjekte der Isola und rund 300 Uhren der Brac AG zu Hause.

Das Museum widmet sich der geschichtlichen Entwicklung von Breitenbach in den Bereichen Industrie und Gewerbe. So sind im Rundbau der Primarschule in der Dauerausstellung zahlreiche Objekte der Bandfabrik Breitenbach AG, der Brac AG und der Schweizerischen Isola-Werke (heute Von Roll) präsentiert. Bereits plant der Verein, im Jahr 2028 das 125-Jahr-Jubiläum der Isola und im darauffolgenden Jahr das ebenfalls 125-Jahr-Jubiläum der Brac AG mit einer Sonderausstellung zu würdigen. Im Moment läuft die Sonderausstellung «Breitenbach — im Auge der Fotografie». Über die nächste Sonderausstellung im Herbst möchte Spaar noch nichts verraten. Die Ausstellungen seien aber der Grund, weshalb am Mitgliederbeitrag von 30 Franken — der Verein zählt rund 100 Mitglieder — und der Suche nach weiteren Sponsoren festgehalten werde, obwohl das Vereinsvermögen gegen 40000 Franken beträgt. «Die Ausstellungen kosten Geld. So hat zum Beispiel der für die aktuelle Ausstellung produzierte Film ‹Breitenbach 1900–1950. Eine Zeitreise› 12000 Franken gekostet», erklärt der

Präsident. Ihm ist es wichtig, vermehrt in Ausstellungen sowie in die Werbung zu investieren. Das Industriemuseum Breitenbach soll bekannter werden. Platz auf dem Isola-Areal Unterstützung erhält der Verein dabei auch vom Gemeindepräsidenten Christian Thalmann. Ihm schwebt vor, dass auf dem ehemaligen Isola-Areal, das von einem Investor überbaut werden wird und noch in der Projektierungsphase steckt, auch das Museum einen würdigen Platz erhalten soll. «Ich kann nichts versprechen, setze mich aber als ehemaliger Isolaner und als Bändeliperson dafür ein.» Interkantonaler Anlass in Planung Der Verein möchte die Zusammenarbeit mit den Museen Laufental und Nunningen aktivieren. Eine noch stärkere Zusammenarbeit ist zum Jubiläum 150 Jahre Jurabahn im Jahr 2027 mit dem Musée Jurassien d’Art et d’Histoire, dem Museum Laufental, dem Hafenmuseum Basel sowie der FHNW, HE-Arc geplant. Die Ausstellung soll auf dem alten Werkhof in Laufen gezeigt werden, im Weiteren sind Theateraufführungen in Porrentruy und Dornach geplant. Der interkantonale Anlass der Kantone Basel-Landschaft, Jura, Basel-Stadt, Solothurn und Bern hat ein Ausgabenbudget von 1,4 Mio. Franken.

Jahrzehnte im Einsatz für das Gewerbe

An der GV des Gewerbevereins Thierstein wurde Willi Spaar aus dem Vorstand ehrenvoll verabschiedet. Im Weiteren informierte Präsident Thomas Jeger über die nächste Gewerbeausstellung — die GAT ist vom 11. bis 14. Mai 2028 geplant.

Gaby Walther

Zum Ehrenmitglied ernannt: Präsident Thomas Jeger (v.r.) überreicht Willi Spaar die Ehrenmitglied-Urkunde. Das Laudatio dazu hat Ehrenmitglied Christoph Mercks gehalten.

Während 31 Jahren sass Willi Spaar im Vorstand des Gewerbevereins Thierstein bzw. Lüsseltal und war zuständig fürs Organisieren verschiedenster Anlässe wie zum Beispiel das Gwerblerznüni. «1995 war ich bei der Soba Bank angestellt und hatte mit ein paar anderen den Kiwanis Club Thierstein gegründet», erinnert er sich an die Zeit seines Eintritts. Seit 2019 ist er pensioniert und fand es nun an der Zeit, zurückzutreten und einer jüngeren Generation, die noch im Berufsleben steht, Platz zu machen. «Ich gehe mehr mit einem weinenden, denn einem lachenden Auge.» Spaar engagierte sich gerne fürs Gewerbe, sei dies doch enorm wichtig, um auch für junge Menschen in der Region Arbeitsplätze zu schaffen und Ausbildungsplätze anbieten zu können. Am letzten Freitag wurde er an der GV des Gewerbevereins Thierstein in Kleinlützel ehrenvoll mit einer Laudatio von Christoph Mercks verabschiedet und zum Ehrenmitglied gewählt. Die rund 60 Stimmberechtigten wählten neu in den Vorstand Yannick Stich aus Kleinlützel und Larissa Portaluri aus Breitenbach, die durch den Wegzug von Liliane Hamburger bereits seit Anfang Januar im Vorstand als Aktuarin ad Interim tätig ist. Der Gewerbeverein Thierstein, der aus der Fusion der Gewerbevereine Gilgenberg, Lüsseltal und Kleinlützel vor drei Jahren entstand, zählt 157 Aktivmitglieder. Er ist der drittgrösste Gewerbeverein im Kanton Solothurn. «Die Fusion hatte Sinn gemacht, wir haben mehr politisches Gewicht erhalten», erzählt Präsident Thomas Jeger. So setzt sich der Verein, auch im Austausch mit dem Standortförderer und dem Forum Schwarzbubenland, dafür ein, dass nicht noch mehr Gewerbezonen verschwinden. «Es fehlt an Industrieland. Die Nachfrage dafür ist gross», stellt Jeger fest. Der Gewerbeverein ist aber auch sonst aktiv. Sieben Anlässe sind im aktuellen Vereinsjahr geplant, darunter der Berufsinfoabend, ein Gwärblerzvieri und ein Gwärblerznüni sowie ein Herbstanlass. In Planung ist bereits die GAT2028, die vom 11. bis 14. Mai 2028 in Breitenbach stattfinden wird. Im Organisationskomitee ist Philipp Muster Präsident, Christine Amstutz von der Schulen Gilgenberg und vom Forum Schwarzbubenland kümmert sich um die Administration und Christoph Rubin betreut die Ausstellung.

Im Industriemuseum: Maria Cajochen, ehemalige Präsidentin, Werner Kohler, neu zum Ehrenmitglied erkoren, Petra Dürr, neues Vorstandsmitglied, und Präsident Willi Spaar. FOTO: GABY WALTHER
FOTO: JESSICA GLANZMANN

BÄTTWIL

Für den Flug des Falken braucht es eine Bewilligung

Der Gewerbeverein Hinteres Leimental (GHL) markierte an der Generalversammlung seine lebendige Vielfalt. Als neues Mitglied aufgenommen wurde Simone Cilluffo mit seinem Falken «Janis».

Bea Asper

Sie zählt zu den schnellsten Jägern der Lüfte, sie ist seine beste Mitarbeiterin und sie war an diesem Abend der Star in der Aula des Oberstufenzentrums in Bättwil: Janis — das Greifvogel-Weibchen des Falkners Simone Cilluffo. Er stellte an der Generalversammlung des Gewerbevereins Hinteres Leimental seine Unternehmung Swiss Falconry vor und wurde als neues Mitglied aufgenommen.

Die Generalversammlung mit anschliessendem Nachtessen in der Osteria Landskron war einmal mehr gut besucht. GHL-Präsident Paul Schönenberger zeigte sich erfreut darüber, dass der Verein 37 Jahre nach seiner Gründung, im Zeitalter der Digitalisierung vor Lebendigkeit strotzt. Die Neueintritte machen die Austritte (bedingt durch Wegzug oder Geschäftsaufgabe) wett, die Finanzen sind im Lot. Der Verein ist in der glücklichen Lage, dass ihm die engagierten Vorstandsmitglieder erhalten bleiben und nun noch Verstärkung erhalten mit Luzius Winkler, der sich bei der Organisation von Anlässen einbringen will und mit dem Sommer-Plausch eine neue Idee lanciert. Der Erfolg des GHL sei nicht zufällig und er sei keine Selbstverständlichkeit, rief Sarah Koch, die Geschäftsführerin des kantonalen Gewerbeverbandes, in Erinnerung — mit Verweis darauf, dass der Gewerbeverein Dornach mangels Engagement in der Versenkung verschwunden sei.

Die Bedeutung des regionalen Gewerbes würdigten auch Dieter Künzli, Präsident des Forums Schwarzbubenland, und Standortförderer Christian Imark.

Sie gaben den Anwesenden mit auf den Weg, dass sie bei Fragestellungen mit den Behörden nicht auf sich alleine gestellt seien, sondern auf die Unterstützung des Forums zählen könnten. «Die Bestandespflege ist unsere Kernaufgabe, zusätzlich stehen wir in Kontakt mit Ausbildungsstätten wie der ETH zur Förderung und Ansiedlung von Jungunternehmungen», informierte Künzli.

Die Hürden der Bürokratie seien hoch, aber nicht unüberwindbar, berichtete Falkner Simone Cilluffo. «Ein Falkner kann seine Tiere nicht einfach fliegen lassen». Cilluffo musste beim Kanton diverse Bewilligungen einholen für seine Tätigkeit im Bereich eines Nischenmarktes, nämlich der Vertreibung von Tauben und Krähen. Seine Auftraggeber im Kampf gegen unerwünschte Folgen durch Vögel seien die Öffentliche Hand oder grosse Unternehmungen wie die Novartis. Als Grundprinzip dient die Natur. Die Falken seien die natürlichen Feinde der Tauben und Krähen. Die Tiere sollen aber nicht getötet werden. Das gezielte Vergrämen der Tauben durch den Falken sei die Kunst seines Handwerks. «Dies setzt eine fundierte Ausbildung voraus, doch auch Investitionen in die Haltung der Greifvögel», erklärte Cilluffo. Nach langer Suche sei er in der Gewerbezone von Bättwil fündig geworden. Hier konnte er den Falken ein Zuhause schaffen, in dem sie sich wohl fühlen. «Dafür braucht es natürlich vom kantonalen Veterinärdienst eine Halteerlaubnis, zudem braucht es den Jagdschein und eine spezielle Falknerbewilligung — ausgestellt von der kantonalen Amtsstelle, die das Jagdwesen unter sich hat. Für den Nachweis der Falknerprüfung sei die Schweizerische Falkner-Vereinigung zuständig, die wiederum Mitglied der internationalen Dachorganisation «International Association for Falconry and Conservation of Birds of Prey (IAF)» sei, erläuterte Cilluffo. Je nach Einsatzgebiet benötige es auch von den lokalen Behörden noch eine Freigabe für die Beizjagd.

Simone Cilluffo: Er stellte an der GV des Gewerbeverbands Hinteres Leimental seine Unternehmung Swiss Falconry vor. FOTO: BEA ASPER

KLEINLÜTZEL

Volles Haus beim Jahreskonzert

Über mangelnden Zulauf konnte sich der Musikverein Konkordia Kleinlützel am letzten Sonntagnachmittag nicht beklagen. Das Publikum bekam eine bunte Auswahl musikalischer Leckerbissen serviert.

Thomas Brunnschweiler

Mit Elan, verspielt, humorvoll und jazzig startete das Konzert mit dem berühmten «The Muppet Show Theme» mit vielen rhythmischen Akzenten und solistischen Einlagen im Cornet- und Posaunenregister. Tamás Szente, der neue und innovative Dirigent des Ensembles, setzte beim Programm auf Unterhaltung und das Prinzip, lieber mittelschwere Stücke gut einzuüben, als an schweren ein Scheitern zu riskieren. Diese Rechnung ging denn auch voll auf. Vereinspräsident Beat Fritschi zeigte sich beeindruckt vom vollen Gemeindesaal. Ulrike Meyer übernahm jeweils die sympathische Zwischenmoderation zu den Stücken.

«Accolades», was «feierliche Umarmungen» bedeutet, ist ein typisches Wettbewerbsstück. Es beginnt mit einem festlich-kraftvollen Eröffnungsteil, gefolgt von einem ruhigen Mittelstück. Das Finale ist virtuos, tänzerisch und mitreissend. Bekannt war «Memory» aus dem Musical «Cats» von Andrew Lloyd Webber, eine äusserst emotionale, getragene Ballade mit solistischen Einlagen im Euphonium und Cornet. Obwohl technisch nur mittelschwer, ist dieses Stück

musikalisch als anspruchsvoll zu bezeichnen. Der niederländische Komponist Cornelis Vlak komponierte unter mehreren Pseudonymen; die «Kleine Ungarische Rhapsodie» als Alfred Bösendorfer. Das Konzertstück mit folkloristischem Charakter ist fünfteilig. Nach Einleitung und einem gesanglich-langsamen Teil verdichtet sich die Musik und geht in eine Friska über, die einen deutlichen Csárdás-Charakter aufweist und mit einem kurzen Schluss endet. Das Stück weist ungarische Skalen, Tempowechsel

In Bättwil schliesst die Postfiliale — der Region sind 33 Postfilialen geblieben

Die meisten Gemeinden haben keine Post mehr. Ein Überblick über die Situation in beiden Basel und im Schwarzbubenland

Dimitri Hofer

Bättwil hat dasselbe Schicksal ereilt wie viele Gemeinden zuvor: Die Solothurner Ortschaft verliert ihre Postfiliale. Wie die Post am Montag mitteilte, wird ab kommendem Jahr die Poststelle durch einen Hausservice ersetzt. Wo in der Region gibt es noch Filialen und wieso sind so viele verschwunden?

Ein Grossteil der Gemeinden in beiden Basel und im Schwarzbubenland hat inzwischen keine eigene Filiale mehr. Die Post dünnte das Netz an klassischen Poststellen in den vergangenen Jahrzehnten in der Schweiz stark aus. Alle paar Jahre kündigt das Unternehmen an, weitere Filialen zu schliessen. Betrieb die Post um die Jahrtausendwende landesweit 2000 Filialen, existieren aktuell noch 600. In der Region Basel sind es heute insgesamt 33 Filialen. Im Kanton Baselland existie-

ren derzeit 20, in Basel-Stadt elf und im Dorneck-Thierstein zwei Filialen. Blickt man auf die Verteilung der Filialen, fällt auf, dass sie sich vor allem in grösseren Zentrumsgemeinden und in einwohnerstärkeren Ortschaften gehalten haben. Anteilmässig befinden sich die meisten Filialen in der Agglomeration. Über mehr als eine Poststelle verfügt im Baselbiet keine Gemeinde mehr. Im Laufental und im angrenzenden Thierstein wird man heute nur noch in den Zentren Laufen und Breitenbach an einem Postschalter bedient. Diese Entwicklung lässt sich vielerorts beobachten.

Was passiert, wenn eine Postfiliale verschwindet?

Als Nachfolgelösung für eine aufgehobene Filiale bietet die Post in den allermeisten Fällen eine Postagentur oder einen Hausservice an. Eine Postagentur befindet sich meist in einem Lebensmittelgeschäft, welches die Agentur betreibt. Dort ist es unter anderem möglich, Pakete aufzugeben und Überweisungen ins Inland zu tätigen. Im Vergleich zu klassischen Filialen haben die Agenturen in

der Regel längere Öffnungszeiten. In Gemeinden mit Hausservice bedienen Pöstler die Kundschaft an der Haustür. Es können etwa Briefe versendet und Rechnungen bezahlt werden. Den vollumfänglichen Service einer Filiale bieten beide Modelle nicht.

Meist ist es der Post im Raum Basel gelungen, eine Agentur in einem Laden ins Leben zu rufen. In jüngster Zeit wurden die Poststellen in Nunningen und Oberdorf zu Postagenturen. In einwohnerschwachen Gemeinden werden hingegen oft Hausservices eingeführt. In Lausen existiert die Filiale noch bis Ende 2027 und soll anschliessend in eine Agentur im Coop überführt werden. Mit dem Wegfall der Filialen in Bättwil und in Oberdorf verfügen sowohl das Solothurner Leimental als auch das Waldenburgertal über keine Postfiliale mehr. Die Post erklärt die Schliessungen mit dem veränderten Kundenverhalten. Postsprecher Patrick Stöpper schreibt auf Anfrage: «Die Nachfrage nach Postdienstleistungen am Schalter geht kontinuierlich zurück. Seit 2010 sind sieben von zehn Einzahlungen am Schalter und die Hälfte des klassischen Schaltergeschäfts weggebrochen.» Allein in den letzten fünf Jahren sei die Zahl der am Schalter aufgegebenen Briefe um über ein Drittel gesunken. «Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es nötig, dass die Post ihr Filialnetz laufend den Bedürfnissen anpasst.» Stöpper betont, dass die Post weiterhin eines der dichtesten Filialnetze in Europa betreibe. Gemäss Postverordnung müsse man in jedem Kanton für 90 Prozent der Bevölkerung einen physisch bedienten Zugangspunkt anbieten, den sie innert 30 Minuten zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr erreichen könne.

und virtuose Läufe auf und erfordert einen geübten Zungenschlag. Hier wie in allen Stücken wartete die Konkordia mit einem homogenen, vollen und präsenten Klang auf, hell in den hohen, warm und sonor in den tiefen Registern. Der «Sherwood Lodge»-Marsch von Norman Brown entführte das Publikum musikalisch ins 12. Jahrhundert. Gelungene Musikmischung Nach der Pause ging es mit «Szamosmenti», dem bekannten ungarischen Marsch von Samu Borsay weiter. In der «Bayrischen Polka» von Georg Lohmann brillierte Dirigent Tamás Szente als SoloPosaunist. Im typischen 2/4-Polka-Rhythmus wechselt die fröhliche Volksmusik zwischen kraftvollen Tutti und leichteren Trio-Passagen. Mit «Lemon Tree» von Fools Garden wechselte man zu einer weltberühmten Pop-Ballade, die von Peter Freudenthaler innerhalb von etwa 20 Minuten geschrieben worden war. Ulrike Meyer erzählte auf launige Weise die Entstehung des Evergreens «Yesterday» der Beatles. Das Stück wurde durch ein schönes, subtil gestaltetes Es-Horn-Solo von Melanie Meyer veredelt. Offizielles Schlussstück war «The Cream of Clapton», ein Medley aus «Wonderful Tonight», «Layla» und «Tears in Heaven». Als Zugabe erklangen der MarignanMarsch («Hymne Wallis») und die Reprise des Muppet-Themas. Das ungeplante i-Tüpfelchen setzte ein Büchelspieler aus Sissach mit dem kurzen «Rocky Mountain Echo».

Wo reagiert die Bevölkerung auf die Veränderungen? Gemäss Post durchaus gut. Postsprecher Patrick Stöpper schreibt: «In Umfragen zur Kundenzufriedenheit erhalten Filialen mit Partner regelmässig positive Rückmeldungen.» Werden bevorstehende Schliessungen bekannt, formiert sich aber regelmässig Widerstand aus der Bevölkerung oder aus der Politik. Die Gewerkschaft Syndicom verurteilt die aktuelle Schliessungswelle von Poststellen «aufs Schärfste und erwartet, dass die Post den Service public stärkt statt schwächt». Der schrittweise Abbau gefährde die Kohäsion des Landes und reduziere die Attraktivität zahlreicher Gemeinden, schreibt Mediensprecher Matthias Loosli auf Anfrage. Aus Sicht der Bevölkerung böten Dorfläden zudem nicht dieselbe vertrauensvolle Umgebung, welche das Postgeheimnis und damit die Poststelle garantiere. Werden in Zukunft weitere Filialen geschlossen? «Dazu können wir heute keine verbindliche Aussage machen», heisst es bei der Post. Man prüfe regelmässig die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden und reagiere entsprechend. «Der Prozess dabei ist klar und immer derselbe: Bei allfälligen Umwandlungen tauscht sich die Post zunächst mit der jeweiligen Gemeinde aus und würde dann zu gegebenem Zeitpunkt die Öffentlichkeit über eine allfällige Veränderung informieren.» Ein klares Bekenntnis zu den noch existierenden Filialen klingt anders.

Mit der Posaune: Dirigent Tamás Szente als brillanter Solo-Posaunist.
Profilierte sich am Es-Horn in «Yesterday»: Melanie Meyer. FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

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FUSSBALL

Zwingen beginnt die Punkte zu zählen

Am Sonntag ging es für den FC Zwingen in Sachen Aufstieg im Spitzenduell gegen Nordstern um zwei Dinge: (Vor-) Entscheidung oder wieder Spannung. Nach dem 4:0-Erfolg zählt man jetzt im Eichhölzli die noch fehlenden Punkte.

In den Katakomben des Stadions Rankhof war nicht zu überhören, was da gerade passiert war. Die Spieler des FC Zwingen feierten den Sieg im Spitzenkampf gegen den FC Nordstern. Selbst der sonst nach Spielen meist etwas zurückhaltende Trainer Tobias Fumagalli wirkte gelöst. «Wir haben die Tore erzielt, der Gegner nicht. So kann man es vereinfacht erklären.» Zur Ausgangslage meinte er trotz herrschender Lockerheit: «Wir nehmen keine Gratulationen an. Natürlich sieht es jetzt mit 13 Punkten Vorsprung, den klar besseren Strafpunkten und ohne Direktbegegnung sehr gut aus. Aber meine Spieler haben eine tolle Einstellung. Wir bleiben fokussiert. Gewinnt Nordstern die kommenden Spiele und wir auch, können wir am 9. Mai zuhause gegen Allschwil richtig feiern.»

Für die Basler war es ein hartes Verdikt. Sie begannen offensiv und kamen zu Chancen. «Wir wussten, dass es unsere letzte Chance ist. Mit einem Sieg wären wir bis auf sieben Punkte herangekommen», erklärte Trainer Fabrice Rahmen. Zwingens Torhüter Lukas Cueni verhinderte einen Gegentreffer. Als die erste

VOLLEYBALL

Vorentscheidung: Lars Karrer hat die Defensive von Nordstern zum 3:0 überwunden. Es war sein zweiter Treffer innert weniger Minuten.

Welle nachliess, stiess Zwingen im Stil eines Meisters brutal zu. Nach einem Foul an Lars Karrer brachte Dominik Studer

die Laufentaler in Führung. Zwei Minuten später war Karrer nach einer genau getimten Flanke von Sandro Piatti mit

dem Kopf zur Stelle und in der 24. Minute entwischte Karrer der Abwehr und bezwang Yannick Flocken. Nordstern hatte auch nach der Pause mehr vom Spiel, zudem traf man zweimal die Latte und Cueni rettete erneut mehrmals. In der 87. Minute schloss Zwingen einen der sich häufenden Konter zum 4:0 ab. Am Samstag will Zwingen zuhause gegen den FC Stein die ersten drei Striche an die Wand malen. Ob es am Ende acht braucht?

In der Gruppe 2 verlor Laufen den Spitzenkampf zuhause gegen Schwarz-Weiss a 0:1. Florian Büttler verpasste es, Laufen in der 76. Minute per Elfmeter in Führung zu bringen. Als man sich mit dem Remis anfreundete, traf Federico Antinolfi in der 93. Minute vor 350 Zuschauenden mitten ins Herz des FC Laufen. «Ich muss die Niederlage auch auf meine Kappe nehmen», sagte Trainer Shtjefen Frrokaj. «Ich wollte auf Sieg spielen lassen, gab meinen Leuten die Anweisung, weiter offensiv zu agieren. Vielleicht hätten wir am Ende besser dicht gemacht.» Es ehrt Frrokaj, aber Laufen ist noch immer im Rennen und bekanntlich ist Angriff die bessere Verteidigung. Am Samstag folgt um 17 Uhr der nächste Spitzenkampf, wenn Laufen beim Tabellenzweiten Rheinfelden antritt. Beide Teams dürfen nicht verlieren und beiden bringt ein Remis nichts. Der FC Röschenz hat zuhause nach US Olympia auch gegen Rheinfelden einen Punkt geholt. Noch ist man jedoch nicht gerettet. Am Samstag (17.30 Uhr) geht es in Therwil gleich weiter mit Gegnern aus der Spitzengruppe. Der FC Breitenbach erzielte beim starken FC Bubendorf auch ohne Topskorer Jonah Hänggi fünf Tore und gewann nicht unverdient 5:3. Damit haben die Schwarzbuben den dritten Rang zementiert, bleiben Aesch im Nacken und sind mit 55 Toren das statistisch offensiv beste Team. Am Samstag (18 Uhr) geht es zuhause gegen Möhlin-Riburg weiter.

Vom VBC Laufen bis an die nationale Spitze: Nathan Broch macht seinen Weg

Nathan Broch aus Laufen gehört seit Jahren zu den auffälligsten Volleyballern aus der Region. Der heute 25-jährige Aussenangreifer spielt für Volley Näfels in der NLA und verbindet Spitzensport mit einem Maschinenbau-Studium an der ETH Zürich. In der Meisterschaft erreichte er mit Näfels in der Saison 2025/26 den zweiten Rang, dazu kam der Einzug in den Cupfinal. Bereits in der Saison davor holte Näfels Bronze.

Laufbahn

Begonnen hat seine Volleyballlaufbahn beim VBC Laufen. 2011 folgte der Wechsel zum SC Gym Leonhard. 2016 kamen mit Traktor Basel und der Talentschool weitere wichtige Stationen dazu.

Mit Traktor Basel schaffte Broch den Schritt vom Nachwuchs in den Aktivbereich. Dort spielte er zunächst in der NLB, gehörte 2019 zum Team, das in die

Bei der Ballannahme: Nathan Broch aus Laufen erreichte in der NLA mit Volley Näfels den zweiten Rang. Dazu kam

NLA aufstieg, und sammelte anschliessend auch in der höchsten Schweizer Liga wertvolle Erfahrung. Parallel dazu war er im Beachvolleyball-Nachwuchskader aktiv (2017-2021) sowie 2018 im Nachwuchskader Indoor.

Drei Saisons in der NLA 2021 wechselte Broch zu Concordia Volley Luzern. Dort spielte er drei Saisons in der NLA. Auf die Saison 2024/25 hin folgte der Wechsel zu Volley Näfels. Dieser Schritt zahlte sich sportlich aus: In seiner ersten Saison erreichten die Glarner Rang drei, in der zweiten Saison sogar den Finaleinzug in Meisterschaft und Cup. Näfels beendete die Spielzeit 2025/26 als Schweizer Vizemeister.

Beachvolleyball

Auch im Sand machte Nathan Broch national und international auf sich

aufmerksam. 2018 nahm er an den Youth Olympic Games in Buenos Aires für die Schweiz teil. Im Beachvolleyball gewann er 2022 mit Simon Hagenbuch und 2025 mit Filip Habr jeweils die Silbermedaille an den Schweizer Meisterschaften.

Maschinenbau

Schulisch führte ihn der Weg von der Sekundarschule Laufen ans Sportgymnasium Liestal. Seit September 2021 studiert er Maschinenbau. Er probiert, Spitzensport und Studium konsequent miteinander zu verbinden. Aus einem regionalen Talent ist ein Spieler geworden, der sich in der nationalen Spitze festgesetzt hat, ohne die Verbindung zu seiner Herkunft zu verlieren.

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WANDERN

Via Berna, von Bellelay nach Tramelan

WoS. Die Naturfreunde Baselbiet laden am Samstag, 2. Mai zur Wanderung ein. Im kleinen Ort Bellelay am Rande der Freiberge fällt zuerst der wuchtige Bau des ehemaligen Klosters aus dem 11. Jahrhundert ins Auge. Die einstigen Mönche sollen auch die Erfinder des «Tête de Moine» gewesen sein. Der Pfad führt über Weiden und Wiesland entlang des geschützten Moorgebietes von La Sagne. Ein Libellen-Lehrpfad lässt Interessierte hier etwas verweilen und über Holzstege ins Innere vordringen. Nach La Rouge Eau mit seinen alten Torfstichen erreicht man den waldigen Abhang der ersten Jurahöhe. Der Weg führt zuerst über eine Strasse und steigt dann steil durch dichten Wald hinauf zu den offenen Weiden. Beim Aussichtspunkt des Montbautier öffnet sich der Blick über das Vallée de Tavannes. Über diese Anhöhe führt auch die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Jura. Nun führt der Pfad über die Weiden des licht bewaldeten Hügelrückens der Prés de la Montagne. Nach Norden schweift der Blick über die flacher werdenden Ketten des Juras Richtung Frankreich. Fast weglos gelangt man schliesslich über die Pâturage du Droit hinunter in die obersten Wohngebiete von Tramelan, dem ehemaligen Uhrmacherstädtchen.

Länge: 11 km, Aufstieg: 340 m, Abstieg: 400 m, Wanderzeit: 4 Stunden. Treffpunkt: 7.45 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle. Abfahrt: 8.02 Uhr nach Delémont, weiter nach Glovelier und Bellelay, le Domaine, Ankunft 09.34 Uhr. Kosten: Billett Basel — Bellelay und Tramelan — Basel selbst lösen. Anforderung: T1, gute, teilweise schmale Wanderwege, sportliche Kondition. Ausrüstung: Wanderbekleidung, feste Wanderschuhe und Stöcke. Verpflegung: aus dem Rucksack. Rückkehr: 15.30 Uhr ab Tramelan via St. Imier und Biel nach Basel, Ankunft 17.56 Uhr. Die Wanderung wird nur bei schönem Wetter durchgeführt. Maximal 12 Teilnehmende. Leitung: Claudia Schultze. Anmeldung: bis Mittwoch, 29. April, an schultze.claudia@bluewin.ch

Detaillierte Informationen auf www.naturfreunde-bl.ch

WANDERN

Die Gegend des Allondon

WoS. Am Sonntag, 3. Mai organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung Satigny-Le Moulin Fabry-Dardagny-La Plaine. Anteil asphaltierter Strasse: ca. 45 Prozent. Abfahrt in Olten um 6.41 Uhr. Startpunkt: Satigny Bahnhof: 9.30 Uhr. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderleiter: Daniel Graber, Langenthal, 079 528 30 81. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Satigny Bahnhof und ab La Plaine selber. Anmeldung für alle Teilnehmenden: Bis Donnerstag, 30. April direkt über die Homepage: www.solothurner-wanderwege.ch. Durchführung: Auskunft Samstag ab 12 Uhr, 032 621 11 66

Details unter www.solothurner-wanderwege.ch

Redaktionsschluss

Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

VERANSTALTUNG

Wildpflanzenmarkt in Laufen

Verkauf auf

Frühlingszeit heisst Gartenzeit — und wie jeden Frühling wird es auch Zeit für den Wildpflanzenmarkt von Pro Natura. Am 2. Mai werden auf dem Platz vor dem Schulhaus Serafin in Laufen von 10 bis 16 Uhr zahlreiche einheimische Wildpflanzen- und Kräuterarten verkauft. Von Glockenblumen über Königskerzen bis hin zu Küchengewürzen wie Oregano,

VERANSTALTUNG

Schnittlauch und Minze ist alles dabei. Eine Kompostberatung wird zudem Fragen rund ums Kompostieren beantworten. Pro Natura-Mitglieder erhalten 10 Prozent Rabatt auf den Einkauf. Organisationskomitee Wildpflanzenmarkt Laufen Werner Mayr

Die Burgruine besuchen

Beizli: Der Verein Pro Landskron bewirtet am 1. Mai die Gäste. FOTO: ZVG

Am 1. Mai kann man für oder gegen etwas demonstrieren. Man kann auch den ÖV blockieren und/oder Wände versprühen. Man kann zusammen aber auch einen ganz friedlichen Tag verbringen. Zum Beispiel oben auf der Burgruine Landskron, wo ein Team aus dem Verein Pro Landskron in einem kleinen Beizli etwas Einfaches für hungrige und durstige Besucherinnen und Besucher parat halten wird. Dieser schöne, vor allem aber auch

ERSCHWIL

geschichtsträchtige Ort lädt immer wieder zum Picknicken, zum Entdecken und zum gemütlichen Zusammensein ein. Über Gäste, die mit ihm Natur, Begegnungen über Grenzen hinweg und damit auch etwas Elsässisches Flair geniessen möchten, würde sich der Verein sehr freuen.

Marcel Pflüger Verein Pro Landskron

«JodlerObe» mit Musik und Humor

Erschwil hat es wieder einmal bewiesen: Es kommt nicht auf die Anzahl der Gäste an, sondern auf das Herzblut, das in einen Abend gesteckt wird. Der Jodlerklub Erschwil-Beinwil lud zum diesjährigen «JodlerObe», und wer gekommen war, durfte sich auf einen Abend voller musikalischer Höhepunkte und herzhaftem Humor freuen.

Der Gastgeber, der Jodlerklub Erschwil-Beinwil, hatte sich für diesen Anlass tatkräftige Unterstützung geholt. Die Jodlergruppe Hirschberg sowie das Akkordeon-Duett Thalmann ergänzten das Programm perfekt. Gemeinsam sorgten die Formationen nicht nur für erstklassigen Jodelgesang und beschwingte Akkordeonklänge, sondern auch für eine ordentliche Portion Humor, der im Saal immer wieder für lauten Applaus und

BREITENBACH

Konfirmandenlager in Melchtal

Von Mittwoch bis Samstag nach Ostern fand unser Konfirmandenlager diesmal in der Innerschweiz statt. Wir statteten zu Beginn dem Verkehrshaus in Luzern einen Besuch ab. Dann bezogen wir in Melchtal unser Lagerhaus «Heimelig» mitten im Dorf. Abends gab’s Spaghetti und als Film «Platzspitzbaby», passend zu unserem gewählten Konfirmationsthema über Drogen. Am Donnerstagmorgen besuchten wir am Talausgang die Firma Kernser Edelpilze, in der wir lernten, wie man Shitakepilze vermehrt. Alle durften auch eine kleine «Pilzfabrik» mitnehmen. Am Nachmittag desselben Tages gestalteten wir Mosaike, malten Steinzeitbilder und übten uns im Drucken mit Kartoffeln. Am Freitagmorgen war das Wetter etwas zweifelhaft. Aber wir machten uns nichtsdestotrotz auf die Wanderung. Diese führte uns auf den Rütihubel, wo früher eine Seilbahn hin-

führte. Dort hatten wir eine schöne Aussicht und machten eine Lunchpause. Auf dem Weg zum «Stock» holte uns der Regen ein, und ziemlich durchnässt kamen wir später im Lagerhaus wieder an. Dank des Holzofens im Gang trockneten unsere Kleider aber schnell und die Schuhe konnten wir mit Küchenpapier ausstopfen. Anderntags schien wieder die Sonne. So konnten wir doch noch von Sachseln aus auf dem Sarnersee eine Schiffsrundfahrt machen und dann auf die Minigolfbahn ins nahe Seefeld. Dort genossen wir das südländisch anmutende Ambiente am Gestade. Am späten Samstagnachmittag gelangten wir mit unserem Reisebus wieder nach Breitenbach, ganz ohne Stau auf der Autobahn trotz der Urlaubsrückkehrer.

Stéphane Barth Ev.-ref. Pfarramt Thierstein

mitnehmen.

RÖSCHENZ

Jazz in den Röschenzer Hofgärten

Am vergangenen Freitagabend läutete nach der Winterpause das Acoustic Jazz Trio die neue Konzertsaison in den Röschenzer Hofgärten ein. Schon im ersten Vortrag «Haint necessary so!», zu deutsch auf die Unnötigkeit der Dinge hinweisend, präsentierte vor dem zahlreich erschienenen Publikum der Saxofonist Alex Hendriksen mit dem Vibrafonisten Dieter Buchwalder ein musikalisches Bouquet, das sich durch seine differenzierten Soli besonders auszeichnete. Die weiteren Themen erinnerten in ihren Grundmelodien an die Stilrichtungen von 1940 bis 1970. Hierbei spielten auch die Soli des Kontrabassisten Florian

Abt mit ihren eingelagerten Synkopen eine bezeichnende Rolle.

Im zweiten Teil nach der Pause erklangen die Stücke «Morning Ask Me Now» und eine Rocknummer von Jimmy Hendrix. Letztgenanntes Stück zeichnete sich als wahres Kunstwerk aus, zumal die Thematik mit akustischen Instrumenten improvisiert wurde. Das Jazztrio präsentierte an diesem Abend variantenreichen Jazz, der effektiv als musikalisches Feuerwerk aufging und von einem begeisterten Publikum entsprechend lautstark quittiert wurde. Guido Doliman Röschenz

Lacher sorgte. Die musikalische Harmonie zwischen den Gruppen sprang sofort auf das Publikum über und sorgte für eine ausgelassene, familiäre Atmosphäre. Auch der Rahmen passte: Das Küchenund Serviceteam arbeitete speditiv, sodass niemand lange auf Speis und Trank warten musste. So ein Abend ist ein grosser Kraftakt. Damit der Jodlerklub Erschwil-Beinwil solche Anlässe auch in Zukunft erfolgreich stemmen kann, sind wir dringend auf Verstärkung angewiesen. Wir suchen engagierte neue Mitglieder und freuen uns über alle, die mit uns gemeinsam die Jodler-Tradition bewahren und das Vereinsleben bereichern möchten.

Joswitte Stingelin Erschwil

Wildpflanzen:
dem Platz vor dem Schulhaus Serafin. FOTO: ZVG
Bei der Firma Kernser Edelpilze: Alle durften am Ende der Führung eine kleine «Pilzfabrik»
Das Acoustic Jazz Trio: Vibrafonist Dieter Buchwalder, Kontrabassist Florian Abt und Saxofonist Alex Hendriksen. FOTO: ZVG

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Noch modernerundnochfrischer:Wiedereröffnung des Neuroth-Hörcenters mitten im «Stedtli»Laufen

DasNeuroth-Hörcenter im Zentrumvon Laufenistnachdem Umbaufeierlich wiedereröffnet worden undjetzt nochmoderner,noch einladender undtechnischaufdemallerneusten Stand. Im Neuroth-HörcenterinLaufen beratenund begleiten derfachverantwortlicheAkustiker Lars Hampel unddie Hörgeräteakustikerin NoemiRüegger die KundinnenundKunden in allenFragendes Hörens. «Wir sorgenfür mehr Hörstärkeund schenken Lebensqualität.»

LarsHampel (Hörgeräteakustiker miteidgenössischem Fachausweis) freutsichüberdie Wiedereröffnungdes modernisiertenNeuroth-HörcentersinLaufen.

DasNeuroth-Hörcenter in Laufen erstrahltinneuem Glanz. Dasbedeutet: altbewährter Neuroth-Serviceineinem frischen Ambiente.Die Kundinnenund Kunden werden sich sofort wohlfühlen undzurechtfinden. «Ich binsicher: Die Kundinnenund Kunden sind genauso begeistert vonunserem neuenHörcenter wiewir», sagt Lars Hampel,Hörgeräteakustikermit eidgenössischemFachausweis.

TopmoderneTechnik

DasLaufenerHörcenter vonNeuroth verfügt über eine topmoderne Infrastrukturmit hochentwickeltem Equipment aufdem neuesten Standder Technik. So können Lars Hampel undNoemi Rüeggerbeispielsweiseden neuartigen ACT-Test einsetzenund damitden Hörtest idealergänzen. MitdiesemTestermittelndie Neuroth-Hörexpertinnen und -experten, persönlich aufjedeKundinund jedenKunden zugeschnitten, wie

gutSprache im Umgebungslärmverstandenwird. DieErgebnissehelfen, die Hörlösungzuprogrammieren und individuellnochoptimaler einzustellen.Dieser Test dauert nurzweibis drei Minutenund istfür dieKundinnen undKunden sehr einfachzuhandhaben,weilnur einKopfhörerund eine Antworttaste gebraucht werden.Zudem spielt es keineRolle,welcheSprache dieKundinoderder Kunde versteht.

Individuelle Hörberatung «Für unssteht dieindividuelle Hörberatung,die sich ausschliesslichanden persönlichen Bedürfnissen jederKundin undjedes Kunden orientiert,anerster Stelle», sagt Lars Hampel,der auch ein geprüfterund anerkannterSUVA-Hörakustikexperte ist. «Wir nehmenuns Zeit,umauf Bedenken,Ängsteund Frageneinzugehen, damitsichunsereKundinnen und Kunden jederzeitgut aufgehoben, verstanden undsicherfühlen.» Werwiedergut hört,dem geht es besser. Denn gutesHören erleichtertund fördertnicht nurdas sozialeMiteinander, sondernsteigertnachweislichauchdas Wohlgefühl.Ein regelmässigerHörtest sollte darumselbstverständlichsein. Bei Neurothist derHörtest kostenlosund unverbindlich. Jetzteinfach unkomplizierteinen Termin vereinbaren.

Zentrale Lage

Dank seiner zentralenLagemittenin Laufen an derBauerngasse 6ist das Neuroth-Hörcentersehrgut zu erreichen.Zudem stehtein Kundenparkplatz direktvor demHörcenter zurVerfügung. DasHörcenter istvon Montag bisFreitag jeweilsvon 8.30 bis12.00 Uhrund von 13.00bis 17.30Uhr geöffnet.

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Die Amphibien sind wieder unterwegs: Diese zwei Grasfrösche haben es geschafft, von ihrem Winterquartier zu ihrem Laichplatz zu gelangen, was manchmal gar nicht so ungefährlich ist.

Selbstständigkeit

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Zutrauen ist ein zentrales Prinzip der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Der Jahresbericht 2025 zeigt, wie dieses im Arbeitsalltag umgesetzt wird. Im Ambulant Begleiteten Wohnen (AmBeWo) werden Teilnehmende schrittweise zu mehr Selbstständigkeit geführt. Eine Person, die lange zurückgezogen lebte, entwickelte mit Unterstützung erste Ziele wie Spaziergänge und eine Tagesstruktur. AmBeWo ist neu ein eigenständiger Bereich. Dadurch können Angebote gezielter auf Menschen mit psychischen oder psychosozialen Herausforderungen ausgerichtet werden. In der Arbeitsintegration wurden Partnerschaften mit Unternehmen verstärkt. Gleichzeitig baute die Stiftung die Angebote der begleiteten Arbeit und Tagesgestaltung aus. Das Jahr 2025 war zudem vom Leitungswechsel von Hans Eglin zu Marco Ferraro geprägt. Die Stiftung zählt 280 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 24,49 Millionen Franken.

Neues Angebot

KT. SOLOTHURN. WoS. Der Kanton Solothurn baut sein Angebot für gewaltbetroffene Frauen und Kinder aus. Zusammen mit der Stiftung Schmelzi werden betreute Übergangswohnungen geschaffen, die den Schritt in ein selbstständiges und gewaltfreies Leben erleichtern sollen. Hintergrund ist die veränderte Situation in Frauenhäusern: Neben akuter Gewalt sind viele Betroffene zusätzlich mit psychischen Belastungen, finanziellen Problemen oder Überforderung konfrontiert. Geeignete Anschlusslösungen fehlen bislang. Das neue Angebot richtet sich an Frauen, die das Frauenhaus verlassen können, aber weiterhin Unterstützung benötigen, etwa bei der Alltagsbewältigung, der Wohn- und Arbeitssuche oder der Verarbeitung von Gewalterfahrungen. Gleichzeitig werden Frauenhäuser entlastet. Geplant ist ein zweijähriges Pilotprojekt bis April 2028. Ab Mai steht zunächst eine Wohnung für zwei Frauen mit Kindern bereit, mit Ausbauoption. Der Kanton beteiligt sich mit einer Defizitgarantie.

Konflikte mit Waschbär

KANTON BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Aktuell informiert das Amt für Wald und Wild beider Basel mit einem Flyer über die Ausbreitung des Waschbären. Die aus Nordamerika stammende Art wurde in den 1930er-Jahren nach Europa gebracht und breitet sich seit einigen Jahren auch in der Schweiz aus. Der anpassungsfähige Allesfresser lebt in Wäldern und zunehmend im Siedlungsgebiet. Dort kommt es zu Konflikten: Waschbären durchwühlen Abfälle, dringen in Gebäude ein und können Schäden verursachen. Zudem gefährden sie einheimische Tierarten wie Amphibien, Reptilien und Vögel und können Krankheitserreger übertragen. Die Waschbären sind dämmerungs- und nachtaktiv und können daher nur selten beobachtet werden. Die Bevölkerung wird aufgefordert, keine Wildtiere zu füttern und keine Speisereste und Abfälle draussen stehen zu lassen. Mögliche Zugänge zu Gebäuden sollten ausserdem verschlossen werden, um Probleme zu vermeiden.

Rücktritt

RÖSCHENZ. WoS. Pascal Schweighauser hat seinen Rücktritt als Röschenzer Gemeinderat per 30. September 2026 bekannt gegeben. Für die restliche Amtsperiode bis 30. Juni 2028 wird daher eine Ersatzwahl in den Gemeinderat auf den 27. September 2026 festgesetzt.

Regaeinsatz in Zwingen

ZWINGEN. WoS. Am letzten Samstagnachmittag kam es in Zwingen auf der Baselstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Ein 75-jähriger Velofahrer wollte vom rechten Streifen nach links in einen Feldweg abbiegen und übersah dabei ein nachfolgendes Auto. Es kam zum Zusammenstoss. Der Mann wurde verletzt und mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Die 18-jährige Autofahrerin wurde vor Ort betreut. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen und bittet um Hinweise zum Unfallhergang.

Stille Wahl

BURG I. L. WoS. Sandra Hughes Kaufmann wurde für die verbleibende Amtsperiode vom 1. Januar 2027 bis am 30. Juni 2028 als neue Gemeinderätin von Burg gewählt. Für die Ersatzwahl eines Gemeinderates vom 14. Juni seien innert gesetzlicher Frist keine weiteren Vorschläge eingegangen. Die Urnenwahl vom 14. Juni wurde daher — gestützt auf das Gemeindegesetz — widerrufen.

Neue Amtschreiberin

THIERSTEIN. WoS. Die Amtschreiberei Thierstein in Breitenbach erhält eine neue Amtschreiberin. Anne Rosskopf tritt die Stelle am 1. Mai an. Sie wird diese zusammen mit Reinhard Studer, der die Amtschreiberei Thierstein seit 2017 leitet, in einer Co-Leitung führen. Studer reduziert sein Pensum per Ende April 2026 infolge Teilpensionierung.

Wir empfehlen In Erwartung eines Glücks von Sylvie Schenk

Sylvie Schenk wurde 1944 in Chambéry, Frankreich, geboren. Sie studierte in Lyon und lebt seit 1966 in Deutschland. Sie veröffentlichte Lyrik auf Französisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch. Sie lebt in der Nähe von Aachen und schreibt heute Romane. Während Irene zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben muss, wird sie selbst zur Beobachterin. Welches Drama verbirgt ihre Zimmergenossin vor ihr? Wer ist der rätselhafte Mann im grünen Bademantel, den sie für sich den «Froschmann» nennt? Irene ist Schriftstellerin wie Sylvie Schenk. Sie denkt über ihr Leben nach, über die Liebe, über Verluste, aber auch über alles Positive in ihrem Leben. Sie erinnert sich liebevoll an ihren Mann, der erst kürzlich verstorben ist. Auch wenn die Ehe ihre Hochs und Tiefs hatte, fehlt er ihr sehr. Sie hat mit ihm einen Sohn bekommen und über fünfzig Jahre an seiner Seite verbracht. Das Zimmer teilt sie mit einer jungen muslimischen Frau, geschätzt 17 oder 18 Jahre alt. Die beiden sind sich anfangs noch fremd, nähern sich aber dann einander an und unterhalten sich stundenlang. Eine berührende und gefühlvolle Lektüre.

Christine Eckert

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FOTO: FRANZ SCHWEIZER, BRETZWIL

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