AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
Blech ruft die nordischen Götter
Das gut besuchte Jahreskonzert des Musikvereins Brass Band Liesberg stand unter dem Motto «Nordische Mythen». Neben der Musik stand der Jubilar Josef Franz im Zentrum des abwechslungsreichen Abends.
Thomas Brunnschweiler
Die nordischen Mythen sind bei uns erst durch Filme wie «Thor», «The Avengers» oder «Beowulf» populär geworden; vorher waren eher die Geschichten der griechischen Mythologie bekannt. Es war daher eine kluge Entscheidung der Musikkommission, diesen Themenkreis zu wählen. Dirigent Jérémie Favre stieg mit seinem Ensemble mit «Through the Flames» ein, einem kraftvollen, virtuosen Stück mit hohem technischem Anspruch. Auch die beiden nächsten Stücke gehörten der oberen Schwierigkeitsstufe an: die majestätische «A Nordic Trilogy: Hymn to Odin» von Darrol Barry und «The Saga of Tyrfing» von Jacob Vilhelm Larsen. Mit letzterem Stück über ein magisches, unheilbringendes Schwert wird der MVBB Liesberg beim Eidgenössischen Musikfest in Biel im Mai sicherlich Furore machen. Das rund zwölf Minuten dauernde symphonische Stück zeichnet sich durch viele Klangfarben, einen filmischen Klang und effektvolle Wechsel zwischen dramatischen und lyrischen Passagen aus, welch letztere im schwebenden Klang des Vibrafons zum Ausdruck kommen. Die Brass Band wartete mit einem vollen homogenen Klang und einer subtilen Dynamik auf. Zwischen den Stücken moderierte Josef Franz und verknüpfte geschickt die Geschichten der nordischen Mythologie mit jenen des Ver-

Bewegende Augenblicke: Die Söhne von Josef Franz spielen ihrem Vater ein Ständchen. Rechts: Bernhard Zollinger, Veteranenobmann des Musikverbands beider Basel. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER
eins und mit autobiografischen Anekdoten. Nach der tänzerischen «Nordic Polska» von Philip Harper endete der erste Teil mit Gareth Woods «Sosban Fach» («Der kleine Topf»), das auf einem walisischen Volkslied beruht und verspielt mit synkopischen Wendungen und ironischem Flair daherkommt.
Höchste Auszeichnung für 60 Jahre musizieren
Mit «Thor: The Dark World» von Brian Tyler startete man in den zweiten Teil. Die dynamische und heroische Filmmusik zielt auf emotionale Überwältigung ab und verströmt eine düstere Stimmung. «The Skye Boat Song» von Kenneth Dow-
nie basiert auf einem gälischen Lied von 1787. In diesem ruhigen und melancholischen Werk traten ein Cornett und ein Flügelhorn in einen Dialog. Nach dem klangmalerischen «Osterfjorden» wurde das festliche «Life! — Rejoicing» von Fabian Cali angestimmt. Gleichzeitig sah man auf einer Leinwand das Ehepaar Franz ins Auto steigen und zur Seemättli-Halle fahren. Danach begrüsste Bernhard Zollinger, Veteranenobmann des Musikverbands beider Basel, Josef «Sepp» Franz auf der Bühne. Dieser wurde für sein 60-jähriges aktives Musizieren geehrt. Franz’ musikalischer Werdegang wurde in Interviewform nachgezeichnet.
Präsidentin Ramona Hunziker steckte Franz die begehrte CISM-Medaille an, bei 60 Jahren die höchste Auszeichnung des Internationalen Musikbundes. Emotional wurde es, als Josefs Söhne Michael und Marco zusammen «Who Wants to Live Forever» von Queen anstimmten. Im jazzigen «Hercab» brillierte Jérémie Favre an der Posaune. Ramona Hunziker dankte allen Beteiligten und gratulierte Fabian Kohler zum 40-Jährigen. Schliesslich gab es als Zugabe den schmissigen «General-GuisanMarsch» und zwei weitere Kostproben aus dem Repertoire des MV Brass Band Liesberg. Damit ging der offizielle Teil des gehaltvollen Abends zu Ende.



















Die Behörden von Laufen machten es ihrem Stadtpolizisten «schockierend einfach», während Jahren das Münzgeld in die eigene Tasche zu stecken. Wie hoch die Deliktsumme wirklich ist, bleibt das gut gehütete Geheimnis des Ordnungshüters, der darum herumkommt, ins Gefängnis zu gehen.

Der Gemeinderat von Breitenbach will von einer Ausnahmeregelung für das AZB nichts wissen und macht mit einer Einsprache im Baubewilligungsverfahren deutlich, dass er beim Parkplatzkonzept mit den Plänen der Projektverantwortlichen nicht zufrieden ist.
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• Büro: ca.14m²,inkl.1 Parkplatz: 210CHF /Monat (232 CHFinkl.Nebenkosten)
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·Birs-Kombi: Inseratekombinationmit Wochenblatt(Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt(Birseck/Dorneck) undBirsigtal-Bote Auflage: 78 578Ex. Verlagsangabe2025
·AnzeigerKombi 31:Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, OberbaselbieterZeitung, AllschwilerWochenblatt,Muttenzer undPrattler Anzeiger,BirsfelderAnzeiger Auflage: 166397 Ex. Verlagsangabe2025
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Spannende Ideen und viel Handwerkliches

Vom selbst gebauten
Spieltisch bis hin zum Hörspiel: Die Ausstellung der 9. Klassen der Sekundarschule Laufen zeigte am letzten Donnerstag, wie vielseitig Projektarbeiten sein können.
Melanie Brêchet
Die Projektarbeiten der 9. Klassen der Sekundarschule Laufen wurden vergangenen Donnerstagabend im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei vielfältige, kreative und handwerklich anspruchsvolle Werke. Alle Arbeiten wurdenzudemschriftlichdokumentiert —von der Zielsetzung über den Entstehungsprozess und mögliche Schwierigkeiten bis hin zum Fazit und den Danksagungen. Zahlreiche Eltern, Geschwister und Freunde nahmen die Gelegenheit wahr, um einen Blick auf die grosse Bandbreite der Themen zu werfen.
Da ist beispielsweise ein selbst gebauter Basketballkasten von Joel Loosli und Jamie Rudmann, der sich an einem Casino-Spiel orientiert. Das Projekt überzeugte durch eine stabile Konstruktion
LAUFEN
aus Paletten sowie ein sorgfältig gestaltetes Spielfeld. Der Basketballkorb wurde im Rahmen der Ausstellung gerne und viel ausprobiert. Ebenfalls zum Spielen lud ein dreibeiniger BlackjackTisch von Anthony Emelife und André Ferreira Tavares ein, den die Schüler von der Konstruktion bis zum gedruckten Design der Spielfläche selbst geplant und gebaut hatten. Ramon Scherz und Simon Jermann bauten Sonnenliegen aus Holz. Anfertigen konnten sie diese in einer Zimmerei, dem zukünftigen Lehrbetrieb von Ramon Scherz. Eine der Liegen soll ihre Dienste übrigens vor der Hirtenhütte Remel tun, wo Ramons Mutter wirtet. Safiya Ismailov und Matinka Policianova stellten schliesslich kunstvolle Uhren aus Epoxidharz her und stellten dabei ihr Designtalent unter Beweis. Weniger handfest, aber nicht minder kreativ war die Arbeit von Lea Krüttli und Flavia Schmidlin: Sie verwandelten das Kinderbuch «Fina Federwolke» von Barbara Rose und Petra Theissen in ein elfminütiges Hörspiel. Die einzige rein schriftliche Arbeit präsentierten Serafima Reiner und Noomi Fischlin. In ihrer Arbeit «Europa auf einer Bühne: Wie politisch ist der ESC?» beleuchteten sie den grössten Musikwettbewerb der Welt, und zeigten auf, wie politisch der selbsternannt unpolitische Anlass eigentlich ist.


Im Laufental wird ermittelt — allerdings nicht nach Verbrechen
Ein Detektivbüro mitten im Stedtli von Laufen mit Schreibtisch, Papierrolle und nächtlichem Licht: Was wie eine künstlerische Inszenierung wirkt, ist Teil eines ungewöhnlichen Projekts: Die «Detektei Laufental» soll herausfinden, was in der Region steckt.
Melanie Brêchet
Wer in Laufen am Abend am Schaufenster mit dem erleuchteten Schreibtisch vorbeigeht, bleibt unweigerlich stehen. Eine Papierrolle zieht sich über den Tisch, dicht beschrieben, und manchmal sitzt dort ein Mann und schreibt. Was wie eine Installation wirkt, ist Teil eines ganz konkreten Projekts mit einem klaren Ziel: die «Detektei Laufental». Dahinter steckt kein Kriminalfall, sondern ein Auftrag zur Spurensuche. Initiiert von der Promotion Laufental und finanziert über die Neue Regionalpolitik (NRP), soll die «Detektei» das Tal mit frischem Blick untersuchen. Der Mann im Schaufenster ist Mark Riklin. Er lebt im Appenzellerland und arbeitet als Journalist und Projektentwickler. Er sei Beobachter, Fragesteller und Geschichtenfinder, sagt er im Gespräch. Vor eineinhalb Jahren wurde Riklin von Standortförderer Patrick Neuenschwander angefragt. Gesucht wurde jemand von ausserhalb, der das Laufental neu entdeckt — ohne vorgefasste Bilder. Seit Sommer 2025 ist Riklin nun regelmäs-

Ein ungewöhnliches Szenario: Die «Detektei Laufental» macht mit einem Schreibtisch im Schaufenster auf sich aufmerksam. Der «Detektiv» Mark Riklin hat seine Arbeit bereits aufgenommen. FOTO: ZVG
sig vor Ort, folgt «Fährten», spricht mit Menschen und sammelt Eindrücke. «Wir finden Potenzial, wo andere nur suchen», lautet der Slogan. Entsprechend geht es nicht um Verbrechen, sondern um Möglichkeiten, die das Laufental zu bieten hat. Die Detektei ist dabei Mittel zum Zweck. Das NRP-Projekt läuft bis Ende 2026. Am Schluss sollen zwei bis drei konkrete Folgeprojekte entstehen, etwa im Bereich Tourismus oder für die wirtschaftliche Entwicklung. Finanziert werden solche Vorhaben jeweils gemeinsam von Bund, Kanton und regionalen Partnern, sollten
sie in das NRP-Projekt aufgenommen werden. Was Riklin sucht, sind die Einzelteile eines Gesamtbildes: «Ich suche Geschichten, Orte und Initiativen, die noch wenig bekannt sind», sagt er. Genau hier setzt seine Arbeit an. Mit Interventionen im Alltag, wie dem Aufhängen von Fragetafeln in Gastrobetrieben oder Läden oder der Präsenz am Laufner Markt — will er das Nachdenken über die eigene Region anstossen. Antworten werden gesammelt und online weitergeführt.
Auch unterwegs ist der Detektiv sichtbar: mit einer beschrifteten Piaggio Ape
GEDANKENSTRICH
Die Ärgernisse des Frühlings

Melanie Brêchet
Jedes Jahr wird der Frühling heiss ersehnt. Nach der dunklen und kalten Jahreszeit freuen wir uns auf mehr Sonne und mehr Wärme. Schon Rainer Maria Rilke schrieb: «Es ist Frühling. Die Vögel singen, als wollten sie sagen: Es beginnt.» Schön und gut, dann sprechen wir doch mal offen darüber, was genau beginnt.
Da wäre zum Beispiel dieser eine Tag im März – nachdem der Frühling uns mit gut zweistelligen Temperaturen bereits den Speck durch den Mund gezogen hat –, an dem es plötzlich wieder saukalt wird und vielleicht sogar schneit. Natürlich nur so viel, dass es maximal für den üblichen Pflotsch reicht – keinesfalls so viel, dass es wenigstens schön aussieht, sondern einfach nur nervig und blöd. Man hatte die dicke Jacke ja schon fast weggeräumt, vielleicht sogar optimistisch die leichteren Schuhe hervorgeholt. Und dann das: Winter, zweiter Teil. Man steht am Fenster, schaut hinaus und denkt: Das kann doch jetzt nicht wahr sein. Kann es. Ist es jedes Jahr. Kaum hat man sich an die neue Eiszeit gewöhnt, folgt die Zeitumstellung. Auch sie erwischt – zumindest mich – jedes Jahr eiskalt. Man weiss, dass sie kommt, man freut sich auf hellere Abende; die verlorene Stunde haut mich aber jedes Jahr wieder k.o. Der Biorhythmus ist für eine Woche hinüber und man weiss nicht so recht, ob man nun müde ist oder einfach nur schlecht gelaunt. Meistens beides. Auf diese schlechte Laune folgt Ostern bzw. die obligatorische Schokoschwemme. Das Zeug ist überall. Auf dem Küchentisch, im Büro. Eben: überall. Gepaart mit der vorhin erwähnten schlechten Laune kann man von einer verheerenden Kombination sprechen. Alle «dieses Jahr mal weniger Schokolade»-Vorsätze schmelzen wie der Hase in der Sonne. Nach Ostern löst sich das Problem auch nicht auf, nein, das Zeug wird auch noch zum Spottpreis verkauft – man bräuchte wirklich eisernen Willen...
will Riklin durch die Gemeinden fahren — zumindest dorthin, wo es nicht zu steil wird. Ihm schwebt vor, sein «Büro» an ungewöhnlichen Standorten aufzuschlagen und so in Kontakt mit den Leuten zu kommen. Die Detektei bleibt in Bewegung und sucht bewusst die Nähe zur Bevölkerung. Wer Riklin begegnet, darf ihn jederzeit ansprechen und auch Hinweise auf unbekannte Perlen sind ausdrücklich erwünscht.
Weitere Informationen und Kontakt unter www.detektei-laufental.ch.
In dieses Dilemma schleichen sich die Frühlingsvorsätze: Ein bisschen mehr Bewegung und etwas weniger Süsses wären ja nicht schlecht: Vielleicht mal wieder regelmässiger nach draussen gehen? Den viel zitierten täglichen 30-Minuten-Spaziergang in der Mittagspause einführen? Wenn nicht im Frühling, wann dann? Also los! Aber was ziehen wir an? Es grüsst die tägliche Kleiderfrage. Morgens ist es kalt, mittags fast warm, abends wieder frisch – und hier beschreibe ich den Idealfall. Denn tatsächlich sind die Wetterkapriolen um einiges vielseitiger. Man verlässt das Haus grundsätzlich zu dick, zu dünn oder gänzlich falsch angezogen. Zusammen mit Platzregen oder einer zünftigen Windböe sind dem Wetter nämlich kaum Grenzen gesetzt. Aber was nützt das Jammern: Ab an die frische Luft! Nur, Moment! Was juckt denn da in der Nase? Endlich wieder frische Luft, denkt man. Durchatmen. Herrlich! Von wegen! Die Luft ist nicht nur frisch, sondern auch voller Pollen. Was als Aufbruch gedacht war, endet nicht selten in Niesen und tränenden Augen. Dieser Frühling hat wahrlich seine Tücken und macht es uns nicht gerade leicht. Was er aber sicherlich so oder so schafft: Er weckt ganz sicher die Vorfreude auf den Sommer – denn es kann ja nur besser werden.
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Donnerstag, 2. April, 15.30 Uhr, grosser Saal, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gründonnerstagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva.
Freitag, 3. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche
Thierstein, Breitenbach, Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl und feierlicher Musik, Pfr. Stéphane Barth, Sängerin Barbara Schneebeli, Org. Tobias Cramm.
Samstag, 4. April, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostervorabendfeier mit Bilderbuchgeschichte, Spiel und anschl. Eiertütschete, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva, ChinderChilche/SoSchule.
Sonntag, 5. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Hans Mayr, Org. Ingrid Mayr. Sonntag, 12. April, kein Gottesdienst.
Sonntag, 19. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org.Hanna Syrneva (Kanzeltausch: abgesagt).
ChinderChilche/Sonntagsschule:
Freitag, 3. April, 10.15–11.15 Uhr, Karfreitag. Basteln von Ostersachen, auch für die Ostervorabendfeier. Leitung: Anja und Nadine Dietler.
Samstag, 4. April, 19.00–20.30 Uhr, Ostervorabendfeier: mit Bilderbuchgeschichte, Spiel und Eiertütschete.
Konfirmandenunterricht:
Konfirmandenlager: Vom Mittwoch, 8. April bis zum Samstag, 11. April 2026 im «Chalet Heimeli» in Melchtal, Kanton Obwalden. Besammlung am 8.4., um 9.00 Uhr bei der reformierten Kirche Thierstein, Breitenbach. Rückkehr am 11.4., um 16.00 Uhr ebenda.
Vertretung im Pfarramt:
Pfr. Stéphane Barth wird während des Konfirmandenlagers vom Mittwoch, 8. April bis zum Samstag, 11. April von Pfr. Hans Mayr aus Breitenbach vertreten: Telefon 078 808 52 86. Er ist für Beerdigungen (ab Di., 7.4.) und Seelsorge da.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen
Donnerstag, 2.April, 21.00 Uhr
Gründonnerstag-Meditation in der Krypte der katholischen Kirche Laufen mit Team von 21.00 – 24.00 Uhr. Zu jeder Stunde kann man dazu kommen und wieder weggehen.
Freitag, 3.April, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 3.April, 10.00 Uhr
Ref. Kirche Laufen, Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl, mit Pfarrer Claudius Jäggi, Chörli und Tatjana Fuog, Orgel.
Sonntag, 5.April, 10.00 Uhr
Ref. Kirche Laufen, Gottesdienst zu Ostern mit Abendmahl, mit Pfarrerin Leila Thöni und Thomas Schmid, Orgel. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.
Dienstag, 7.April
Märtseelsorg.Am Dienstag, 7.April finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markttag.
Dienstag, 7.April, 19.00 Uhr
Trauerbistro im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 19.00 – 21.00 Uhr. Das Trauerbistro ist ein offener und konfessionsloserTreffpunktfürTrauernde,diesich mit anderen Trauernden austauschen, ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauerbistro wird geleitet von Pia Küng,Trauerbegleiterin,trauerbegleitung@ gmx.ch, 079 568 74 10.
Donnerstag, 9.April, 15.00 Uhr
Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. DasTrauercafé ist ein offener und konfessionsloser Treffpunkt für Trauernde, die sich mit anderen Trauernden austauschen. Ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken im herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng,Trauerbegleiterin,trauerbegleitung@ gmx.ch, 079 568 74 10.

HERZLICHEN DANK für die Anteilnahme und Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von
Marie Scherrer-Christen
7. August 1939 – 7. Februar 2026 erfahren durften.
Vielen Dank allen, die Marie in ihrem Leben Zuneigung und Freundschaft schenkten.
Wir danken für die zahlreichen Beileidskarten mit den mitfühlenden und tröstenden Worten sowie für die diversen Spenden.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an Pfarrer Adolf Büttiker für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier sowie an Kathrin Hänggi für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes mit ihren berührenden Liedern.
Marie wird mit ihrer Güte und Warmherzigkeit für immer in unseren Herzen bleiben.
Zwingen, im April 2026
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Sonntag, 19. April 2026, um 10.45 Uhr in der Kirche Zwingen
Wenn dieSonne desLebensuntergeht, leuchten dieSterneder Erinnerung. Du bist nichtmehrda, wo du warst, aber du bist überall, wo wirsind.
Traurig, aber dankbarfür dievielen glücklichenJahre,nehmenwir Abschied von unseremgeliebten Mami,Schwiegermami, Omamaund Uromama

ThereseStuder-Borer
20.07.1937 –28.03.2026
Claudiaund Rolf Meier-Studer
JuliaMeier undFabianHäuselmannmit Mira Sascha undPaula Meier-Ogazon
DieTrauerfeier findetimengsten Familienkreisstatt.
Traueradresse: ClaudiaMeier,Archweg 29,4226Breitenbach Gilt alsLeidzirkular

Wir sind traurig aber auch dankbar, dass du von den vielen Altersbeschwerden erlöst worden bist und deine wohlverdiente Ruhe finden konntest
Linus Flury-Künzli
In stiller Trauer
Hulda, Daniel, Sandra, Rita, Ruedi, Simon, Aline
Die Abdankungsfeier findet am Freitag den 10 April 2026 um 14 Uhr in der Katholischen Kirche in Breitenbach statt
Traueradresse: Hulda Flury-Künzli Spitalstr 38 Zentrum Passwang 4226 Breitenbach
Wirhaben Abschied genommen
Markus «Megge»Ladner
07.01.1960 –25.03.2026
In stiller Trauer
Eva, Stefanie undFabian
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Freitag, 3. April, 10.00 Uhr
Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner
Sonntag, 5. April, 10.00 Uhr
Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Chris Tornes und Ref. Kirchenchor mit Jasmine Weber, Osterbrunch

Nun ruhen deine fleissigen Hände.
Nun schlafe wohl und ruh in Frieden.
Hab tausend Dank für deine Müh.
In unseren Herzen stirbst du nie.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwägerin, Gotte,Tante und Cousine
Sonja Schnell-Wyrsch
28. Juni 1935 – 22. März 2026
André und Beatrice Schnell
Barbara Kottmann-Schnell, Ylva, Lila, Thies und Tobias Holliger
Sven Schnell mit Nimei Gruber und Camina
Yvonne Bachmann
Pascal Bachmann mit Vanessa Tschan
Janine Bachmann mit André Nussbaumer
Simon und Monika Schnell
Yannic Schnell mit Amélie Bütikofer
Florian Schnell
Verwandte und Bekannte
Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. April 2026, um 14.15 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Röschenz statt.
Dreissigster: Sonntag, 10. Mai 2026, um 10.00 Uhr
Traueradresse: Simon Schnell, Eulenweg 14, 4244 Röschenz
Gilt als Leidzirkular.

Wo Kirschblüten fallen, bleibt stiller Glanz zurück –so bleibt auch sein Licht in unserem Erinnern.
Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann,Vater, Grosspapsi, Schwiegervater, Onkel, Cousin, Götti und Freund
Alfons Hammel-Bucher
12.1.1938 – 25.3.2026
Er durfte die Lasten des Alters hinter sich lassen und friedlich einschlafen, wie er es sich gewünscht hatte.
In liebevoller Erinnerung: Klara Hammel-Bucher Harald Hammel und Monika Vogt Hammel mit Julia und Vera Anverwandte und Freunde
Abschiedsgottesdienst: Freitag, 10. April 2026, 14.00 Uhr, in der röm.kath. Pfarrkirche Kleinlützel. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.
Traueradresse: Klara Hammel-Bucher,Baumgarten 622,4245 Kleinlützel


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Information zu Testbohrungen in der Unterführung Schliffweg
Sehr geehrte Laufnerinnen und Laufner
Für die weitere Projektarbeit zur Umverlegung der Naubrücke müssen an der Unterführung Schliffweg Testbohrungen gemacht werden. Während diesen Testbohrungen bleibt die Unterführung Schliffweg für den Lastwagenverkehr gesperrt. Autos, Velos sowie Fussgängerinnen und Fussgänger können die Unterführung weiterhin nutzen. Es kann jedoch zu Einschränkungen und kurzen Wartezeiten kommen.
Die Testbohrungen finden wie folgt statt: – 7. April und 8. April 2026 jeweils von 9 bis 16 Uhr Für Lastkraftwagen erfolgt die Zufahrt zum Schliffweg via Brislachstrasse und Diebachstrasse. Wir bemühen uns, die Einschränkungen so gering und kurz wie möglich zu halten und hoffen auf Ihr Verständnis. Bei Fragen oder Anliegen rund um die Baustelle wenden Sie sich bitte an Boris Kunze, Projektleiter Tiefbauamt BL, 061 552 40 97, boris.kunze@bl.ch
Sicher auf zwei Rädern unterwegs
Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch der Verkehr auf zwei Rädern wieder zu. Velos, E-Bikes und Motorräder sind beliebt. Gleichzeitig steigt jedoch auch das Unfallrisiko.
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) weist darauf hin, dass Zweiradfahrende besonders gefährdet sind, da es keine schützende Knautschzone gibt. Umso wichtiger ist eine vorausschauende und defensive Fahrweise. Wer mit dem Velo, E-Bike oder Motorrad unterwegs ist, sollte stets damit rechnen, von anderen Verkehrsteilnehmenden übersehen zu werden. In unklaren Situationen kann es sinnvoll sein, auf das eigene Vortrittsrecht zu verzichten.
Zusätzlich trägt gute Sichtbarkeit zur Sicherheit bei. Helle Kleidung, reflektierende Elemente oder eine Leuchtweste erhöhen die Wahrnehmung im Strassenverkehr. Ebenso empfiehlt die BFU, immer mit Licht zu fahren – auch tagsüber. Zur persönlichen Schutzausrüstung ge-
hört in jedem Fall ein Helm. Motorradfahrende sollten zudem geeignete Schutzkleidung tragen.
Die wichtigsten Tipps auf einen Blick: – Helm tragen – Vorausschauend und defensiv fahren – Damit rechnen, übersehen zu werden – Sichtbarkeit erhöhen — auch am Tag – Beim Kauf von Motorrad oder E-Bike auf ABS achten
Viele Motorräder verfügen heute über ABS und weitere Fahrerassistenzsysteme wie Kurven-ABS. Bei Neufahrzeugen ist ABS gesetzlich vorgeschrieben. Auch bei E-Bikes sind entsprechende Systeme erhältlich. Beim Kauf lohnt es sich, auf diese Sicherheitsmerkmale zu achten. Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter: bfu.ch/e-bike; bfu.ch/velofahren und bfu.ch/motorrad.
bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung
Familienexterne Kinderbetreuung
Der Verein «Tagesfamilien Laufental» bietet Betreuung für Kinder – flexibel, persönlich und nah. Das Angebot richtet sich an berufstätige Eltern aus: Blauen, Brislach, Grellingen, Laufen, Liesberg, Roggenburg, Röschenz und Zwingen. Die Gemeinden unterstützen das Angebot. Die Kosten für Eltern richten sich nach dem Einkommen. Unsere Stärke sind kleine Gruppen, flexible Zeiten und feste Betreuungspersonen.
Möchten Sie Kinder betreuen? (Tagesfamilie)
– Kinder zuhause betreuen: Sie betreuen Kinder in Ihrem eigenen Zuhause – Sie arbeiten gerne mit Kindern und sind zuverlässig – Sie besuchen eine kostenlose Grundausbildung und Weiterbildungen – Sie erhalten ein geregeltes Einkommen (mit Vertrag und Versicherung) – Sie werden fachlich begleitet und beraten
Suchen Sie eine Betreuung für Ihr Kind? (Eltern) – Passende Betreuung finden: Wir vermitteln Ihnen eine geeignete Tagesfamilie – Sie erhalten persönliche Beratung – Das Betreuungsverhältnis ist vertraglich geregelt – Sie bezahlen einkommensabhängige (subventionierte) Beiträge – Administration und Versicherung sind geregelt
Der Verein «Tagesfamilien Laufental» ist kantonal anerkannt und Mitglied von Kibesuisse.
Haben Sie Interesse oder Fragen? Kontaktieren Sie uns: Tagesfamilien Laufental Hauptstrasse 20, 4242 Laufen 061 761 10 12 info@tagesfamilien-laufental.ch www.tagesfamilien-laufental.ch
Tamara Stähli-Cueni

Medienmitteilung
der Stadt Laufen Gerichtsverhandlung
zu entwendeten
Parkgebühren:
Die Stadt Laufen begrüsst das Urteil und stellt finanzielle Ansprüche
Das Strafgericht Basel-Landschaft hat einen ehemaligen langjährigen Mitarbeitenden der Stadt Laufen des gewerbsmässigen Diebstahls von Geldern aus einer Parkuhr am Amtshausplatz in Laufen schuldig gesprochen. Die Stadt hatte am 2. April 2022 aufgrund eines Verdachts Anzeige gegen den früheren Mitarbeitenden erstattet und begrüsst das heute gefällte Urteil. Ihre Ansprüche aufgrund des entstandenen Schadens wird sie konsequent weiterverfolgen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Ende 2021 wurde am Amthausplatz in Laufen eine neue digitale Parkuhr in Betrieb genommen. Aufgrund der ab dem Jahr 2022 sprunghaft gestiegenen Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung entstand bei der Stadt Laufen der Verdacht, dass Einnahmen früherer Jahre aus der ehemaligen Parkuhr in der Stadtkasse fehlten.
Die Stadt Laufen nahm die Situation sehr ernst. Nach entsprechenden Abklärungen und einer Erhärtung des Verdachts erstattete sie am 2. April 2022 Anzeige gegen den ehemaligen Mitarbeitenden. Anschliessend arbeitete die Stadt eng mit der Kantonspolizei Basel-Landschaft und mit der Staatsanwaltschaft zusammen.
Das Strafgericht geht von einer unverjährten Deliktsumme von CHF 365’000 aus. Um diesen Betrag zurückzuerhalten, schöpft die Stadt alle möglichen Schritte und rechtlichen Mittel konsequent aus. Im Strafverfahren konnte dieser Anspruch –weil öffentlich-rechtlicher Natur – nicht geltend gemacht werden.
Prozesse angepasst
«Aus der Situation haben wir unsere Lehren gezogen», räumt Stadtpräsident Pascal Bolliger ein. «Das damalige Parkregime wurde vom Beschuldigten eigenständig aufgebaut und betrieben. Das System konnte ausgetrickst werden. Wir haben – unabhängig vom aktuellen gerichtlichen Verfahren – Konsequenzen gezogen.»
Unmittelbar nachdem die Stadt Laufen im Jahr 2022 auf die fehlenden Beträge aufmerksam geworden war, überprüfte sie ihre internen Prozesse und passte u. a. die Zahlungsprozesse im öffentlichen Raum an.
Seither sind Zahlungen von Bussen, Parkgebühren, Parkkarten und ähnlichen Leistungen grossmehrheitlich nur noch digital oder per Rechnung möglich. Barzahlungen wurden auf das absolute Minimum beschränkt. Die wenigen Bargeldzahlungen, die es noch gibt, werden im 4-Augen-Prinzip geprüft. Allfällige Unstimmigkeiten lassen sich so umgehend erkennen.
Ausserdem evaluiert die Stadt Laufen seit rund zwei Jahren gemeinsam mit externen Fachleuten die Prozesse und die erweiterte Einführung eines internen Kontrollsystems.
Die Stadt Laufen ist von diesem Fall mehrfach betroffen, denn Integrität, Transparenz und die Einhaltung des geltenden Rechts haben für sie oberste Priorität. Die Stadt Laufen erwartet von den eigenen Mitarbeitenden, dass sie diese Werte mittragen. «Wir bedanken uns bei allen, die dies in der Vergangenheit getan haben und weiterhin tun», sagt Pascal Bolliger.
Kommunikation unter Wahrung des Persönlichkeitsschutzes
Während des laufenden Verfahrens hat die Stadt Laufen bewusst zurückhaltend kommuniziert. Das Ziel war es, die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen nicht zu behindern. «Auch war es uns wichtig, nicht zu einer Vorverurteilung des Beschuldigten beizutragen und seine Persönlichkeitsrechte zu wahren», hält Stadtpräsident Pascal Bolliger fest.
Sofern die Parteien des Strafverfahrens (Beschuldigter, Staatsanwaltschaft, Stadt Laufen) kein Rechtsmittel ergreifen, wird das Urteil des Strafgerichts rechtskräftig. «Unabhängig davon schöpft die Stadt die rechtlichen Mittel aus, um die entwendeten Parkgebühren zurückzuerlangen», schliesst Pascal Bolliger.
Leinenpflicht 1. April bis 31. Juli
Wenn es im Frühling wärmer wird, werden die Wälder und Wiesen beider Basel zur grossen Kinderstube: Hasen, Rehe, Wildschweine, Füchse, verschiedene Vögel und viele andere Wildtiere bringen ihre Jungen zur Welt. Diese Zeit — die sogenannte Brut- und Setzzeit — ist für die Elterntiere sehr intensiv: Die Jungen müssen nicht nur in die Welt gesetzt, sondern auch gefüttert, gesäugt und beschützt werden.
Kommt ihnen in dieser Zeit ein Hund (oder ein Mensch) zu nahe, löst das Stress aus und kann tödliche Folgen haben. Damit die Jungen stressfrei und gesund aufwachsen, gilt in beiden Basel im Wald, an Waldrändern und auf angrenzenden Wiesen eine Leinenpflicht ab sofort bis am 31. Juli
Zudem ist wichtig: Waldwege nicht verlassen und Jungtiere nicht anfassen. Hunde lösen bei Wildtieren allein durch ihre Anwesenheit Stress aus. Dabei ist es egal, wie gross sie sind und ob sie einen Jagdtrieb haben oder nicht: Aus Sicht der Wildtiere sind sie Raubtiere.
Die Leine hilft, den Hund auf Abstand zu den Wildtieren zu halten. Den nötigen Auslauf kann man seinem Hund auch mit Leine bieten.
Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme!

Am kommenden Dienstag, 7. April ist von 9.30 bis 17.00 Uhr wieder Markt im Stedtli. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Märt-Daten 2026: 2. Juni, 7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober, 3. November und 1. Dezember.
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büren

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn
Verkehrsmassnahme(n) des Kantons Solothurn, Einwohnergemeinde: Büren
Neue Signalisation:
Höchstgeschwindigkeit Tempo 50 (2.30)/ Ende der Höchstgeschwindigkeit Tempo 50 (2.53)
– Seewenstrasse
Publikation im eAmtsblatt am 2.4.2026. Siehe: https://amtsblatt.so.ch
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Gemeinde Büsserach
Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach
bz W OCHEN B LATT
Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

Bauobjekt: Neubau Carport mit Photovoltaikanlage
Umgestaltung Parkplatz (Südteil)
Standort: Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach
Grundstück: GB 769
Nutzungszone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen
Projektverfasser: SustainTec GmbH
Schauenburgerstrasse 93, 4402 Frenkendorf
Planauflage: Bauverwaltung
Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach
Einsprachefrist: 28. April 2026
Erschwil
Baupublikation

Gesuchsteller/in: Jan Flury, Im Obstgarten 7, 4105 Biel-Benken und Jana Flury, Im Obstgarten 7, 4105 Biel-Benken
Grundeigentümer/in: Jan Flury, Im Obstgarten 7, 4105 Biel-Benken
Projektverfasser/in: Priohaus AG, Fabio D'Elia, Laufenstrasse 21 a, 4226 Breitenbach
Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage
Adresse: Ilbachstrasse 16.1, 16, 4228 Erschwil
Grundstücksnummer: 990
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my. so.ch» über «Umwelt und Bauen»/ «Bauvorhaben –öffentliche Planauflage».
Einsprachefrist bis am: 22. April 2026
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet per Post an die Gemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil, einzureichen.

Baupublikation
Gesuchsteller/in: Sylvia Gschwind
Döllenring 60, 4116 Metzerlen
Grundeigentümer/in: Gesuchstellerin
Projektverfasser/in: Haener AG Heizung Sanitär, Patric Hersperger, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach
Bauvorhaben: Ersatz Holzheizung durch Wärmepumpe mit Aussengerät
Adresse: Döllenring 60, 4116 Metzerlen
Grundstücksnummer: 2171
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachefrist: bis am 23. April 2026
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde
Metzerlen-Mariastein, Rotbergststrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.


Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
Metzerlen-Mariastein

Baupublikation
Gesuchsteller/in: Peter Meier, Hügelweg 2, 4116 Metzerlen
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller
Projektverfasser/in: Alessia Sanner Steiner Energietechnik AG, Baselstrasse 11, 4243 Dittingen
Bauvorhaben: Aussen aufgestellte Luft-/WasserWärmepumpe
Adresse: Hügelweg 2, 4116 Metzerlen
Grundstücksnummer: 1641
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch».
Einsprachefrist: bis am 23. April 2026
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergststrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Cornelia und Michael Baader, Heuschlugge 7, 4118 Rodersdorf
Bauprojekt: Fassadenveränderung
Bauort: Heuschlugge 7, 4118 Rodersdorf
Bauparzelle: GB-Nr. 215 (W2b)
Projektverfasser: Kohler Holzbau AG, Lehengartenstrasse 247, 4234 Zullwil

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung
Einsprachefrist: An die Baukommission bis 22. April 2026

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn
Verkehrsmassnahme(n) des Kantons Solothurn, Einwohnergemeinde: Seewen
Aufhebung der Signalisation:
Höchstgeschwindigkeit Tempo 60 (2.30)
– Bretzwilerstrasse
Neue Signalisation
Höchstgeschwindigkeit Tempo 60 (2.30)/Ende der Höchstgeschwindigkeit Tempo 60 (2.53)
– Bretzwilerstrasse
– Ziefenstrasse
Stop (3.01) mit zugehöriger Bodenmarkierung
– Seewen, GB-Nr. 90258, Einmündung in die Bretzwilerstrasse
Publikation im eAmtsblatt am 2.4.2026. Siehe: https://amtsblatt.so.ch

Baupublikation
Bauherrschaft: Camenzind Markus und Sandra
Projektverfasser: Bauherrschaft
Bauprojekt: Verglasung Gartensitzplatz
Bauplatz: In den Reben 6a
Bauparzelle: GB 1855
Planauflage und Einsprachefrist:
Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd.





Mit grosser Betroffenheit und in stillerTrauer nehmen wir Abschied von unserem sehr geschätzten und langjährigen Gemeinderatsmitglied
Herbert Näf
5. Februar 1957 – 25. März 2026
Seine positive Lebenseinstellung, seine Tatkraft und seine Unermüdlichkeit – sowohl in seiner Tätigkeit als Gemeinderat, insbesondere als Verantwortlicher für die Ressorts Bildung und Sicherheit, als auch im Kampf gegen seine schwere Krankheit – werden uns stets in dankbarer Erinnerung bleiben.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Mary.Möge sie in dieser schweren Zeit Trost, Kraft und Zuversicht finden.
Die Abdankung findet am Donnerstag, 9. April 2026, um 14.00 Uhr in der Kirche Duggingen statt.
Gemeinderat Duggingen
Gemeindeverwaltung Duggingen
Du musst nicht perfekt sein, um das Klima zu schützen.
Weniger fliegen hilft schon viel.

Erschwil


Gesamtrevision der Ortsplanung Erschwil
2. Öffentliche Auflage
Gestützt auf §15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 sowie dem Beschluss des Gemeinderates vom 30. März 2026 werden die nachfolgenden aufgeführten Nutzungspläne und Reglemente während 30 Tagen öffentlich aufgelegt:
Auflagezeitraum: 3. April 2026 – 3. Mai 2026
Auflageorte:
• Gemeindeverwaltung, Schulstrasse 21, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten
• Sämtliche Unterlagen können ebenfalls via www.erschwil.ch heruntergeladen werden.
Zur 2. öffentlichen Auflage gelangen folgende Unterlagen:
1. Änderungen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage: Bauzonenplan (1:2000), 2. Änderungen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage: Erschliessungsund Baulinienplan mit Strassenklassierungen (1:2000), 3. Änderungen im Zonenreglement
Zur Orientierung liegen vor (keine Einsprache möglich):
4. Bauzonenplan (1:2000), 5. Erschliessungs- und Baulinenplan mit Strassenklassierungen (1:2000), 6. Gesamtplan (1:5000), 7. Gefahrenkarte (1:5000),
8. Zonenreglement
9. Waldfeststellungspläne A–E (1:1000)
10. Raumplanungsbericht nach Art. 47 RPV
11. Ergänzungen im Raumplanungsbericht
12. Rechtsgültiger Zonenplan: Plan Stand der Überbauung und Tabelle Fassungsvermögen
Baukommission Witterswil, bis 22. April 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Singh Santosh & Anjali
Projektverfasser: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil
Bauprojekt: Stützmauer & Zaun
Bauplatz: Marchbachstrasse 30
Bauparzelle: GB 1892
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. April 2026
12. Projektierter Zonenplan: Plan Stand der Überbauung und Tabelle Fassungsvermögen
Während der Auflagefrist können alle, die durch die vorgenannte Planung berührt sind und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse haben, Einsprache erheben. Einsprachen können nur gegen die Änderungen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage eingereicht werden. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten (§16 Abs. 1 PBG).
Die Einsprachen sind an «Gemeinderat Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil» zu richten.
Der Gemeinderat

LAUFEN Parkuhr eigenhändig
verschrottet
Der Stadtpolizist sei äusserst geschickt vorgegangen, heisst es seitens der Stadt Laufen, die nun bereit ist, Fragen zu beantworten.
Bea Asper
Das Positive vorweg: «Die Stadt Laufen hat aus dem Fall gelernt. Wir haben nach Bekanntwerden der Unregelmässigkeiten unsere internen Abläufe überprüft und die Zahlungsprozesse im öffentlichen Raum angepasst. Die wenigen Bargeldzahlungen, die es noch gibt, werden im Vier-Augen-Prinzip geprüft», erklärt Stadtverwalterin Alexandra Buser. Doch warum ist den Behörden 18 Jahre lang entgangen, dass das Geld, welches die Autofahrer in die Münzautomaten beim Amthausparkplatz warfen, nicht auf dem Konto der Stadt Laufen landete, sondern in der Tasche des Stadtpolizisten?
«Niemand ausser ihm verfügte über den Kassenschlüssel zur Entleerung der Parkuhr.»
ALEXANDRA BUSER
«Unserer Ansicht nach ist unser ehemaliger Mitarbeiter mit viel Geschick vorgegangen», hält Buser gegenüber dem «Wochenblatt» fest. «Als Stadtpolizist genoss er Vertrauen. Die Bewirtschaftung der Parkuhr lag seit ihrer Aufstellung in seinem Zuständigkeitsbereich. Er baute das Parkregime auf und war für dessen Umsetzung verantwortlich. Niemand ausser ihm verfügte über den Kassenschlüssel zur Entleerung der Parkuhr.» Kurz vor seiner Pensionierung Mitte Dezember 2021 habe er die Parkuhr eigenhändig im Werkhof verschrottet — es sei an der Zeit für eine neue Technologie, liess er damals den Stadtrat wissen. Buser erklärt: «Bareinnahmen aus der Parkuhr am Amthausplatz und aus den Dauerparkkarten wurden als Gesamtbetrag auf dem Konto der Stadt Laufen verbucht. Da bereits kurz nach dem Aufstellen der Parkuhr Geld aus ihr entwendet wurde, wurde das Fehlen von Einnahmen weder von der Buchhaltung noch von der internen und externen Revisionsstelle bemerkt.» Es sei davon auszugehen, dass die Anstellung auf den damaligen organisatorischen Bedürfnissen und entsprechenden Abwägungen beruhte. «Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit nahm der ehemalige Mitarbeitende innerhalb der Organisation eine gefestigte Stellung ein und genoss intern ein grosses Vertrauen. In diesem Kontext wurden die Abläufe und Weisungen nicht systematisch hinterfragt», hält Buser fest und führt aus: «Organisatorisch war der ehemalige Stadtpolizist direkt dem damaligen Stadtverwalter unterstellt. Die Aufsicht war zweistufig angelegt: strategisch durch den Stadtrat und operativ durch den Stadtverwalter.» Im Zusammenhang mit der Budgetierung und Rechnungslegung hält die Stadt fest, «dass bis im Dezember 2021 keine Erträge aus der Parkuhr einbezahlt wurden. Erst Ende des Jahres wurde ein Betrag von rund 2179 Franken verbucht. Dafür richtete man ein eigenes Konto ein». Das Budget für das Jahr 2022 war bereits im Herbst 2021 erstellt worden. «Da die Münzen zuvor nie einbezahlt worden sind und diese Münzeinnahmen der Stadt nicht bewusst waren, basierte das Budget weiterhin nur auf dem Verkauf von Parkkarten. In der Jahresrechnung 2022 wurde dann ein deutlich höherer Gesamtbetrag von rund 53050 Franken ausgewiesen.»
LAUFEN/MUTTENZ
«Gelegenheit macht Diebe»
Die Behörden von Laufen machten es ihrem Stadtpolizisten «schockierend einfach», während Jahren das Münzgeld in die eigene Tasche zu stecken. Wie hoch die Deliktsumme wirklich ist, bleibt das gut gehütete Geheimnis des Ordnungshüters, der darum herumkommt, ins Gefängnis zu gehen.
Bea Asper
Die Gerichtsverhandlung vor dem Strafgericht des Kantons Baselland verdeutlichte: Der Fall wirft kein gutes Licht auf die Behörden von Laufen. «Die Stadt hat es Ihnen schockierend einfach gemacht», sagte die Gerichtspräsidentin, Barbara Grange, zum Angeklagten und gab zu bedenken: «Gelegenheit macht Diebe.»
Uniform und Schusswaffe ohne intensive Ausbildung
Der Ex-Stadtpolizist von Laufen räumte zwar ein, durchaus von einem schlechten Gewissen geplagt worden zu sein. Ans Aufhören dachte er nicht. «Sonst wäre die Sache aufgeflogen.» Denn niemand habe das Geld aus der zentralen Parkuhr beim Amthausparkplatz vermisst. Als Ordnungshüter rügte er andere, während er selber die Regeln mit Füssen trat.
Dabei hatte er wohl von Vorschusslorbeeren profitiert. Die Stadt gab ihm 1999 den Chefposten für die neu geschaffene Stelle «öffentliche Sicherheit», obwohl er nie die Polizeischule besucht und auch keine Lehre absolviert hatte. «Ich war Feuerwehrkommandant und zuvor arbeitete ich im Magazin der Swisscom.» Wie es dazu kam, dass er als Polizist in Uniform mit Schusswaffe unterwegs war, wollte die Gerichtspräsidentin wissen. Dieser Status sei ihm nach einer gewissen Amts-
LAUFEN

zeit und nach dem Absolvieren von Kursen zugestanden worden, erklärte er. Im Verlauf des Strafprozesses stellte sich heraus, dass der Angeklagte im Jahr 2015 1600 Franken auf das Bankkonto der Stadt einbezahlt hatte. Er weilte in den Ferien und wurde telefonisch nach dem Schlüssel für die Parkuhr gefragt. Der Stadt sei nämlich eine Störung gemeldet worden, wahrscheinlich, weil das Fassungsvermögen von 3000 Franken erreicht war. Der Arbeitskollege folgte den Anweisungen des Stadtpolizisten, der sagte, er werde sich nach den Ferien um das Geld kümmern; bis dann solle er es einfach in den Schrank legen. Während fast 20 Jahren fiel also niemandem
auf, dass der Stadtpolizist das Münz aus den Parkgebühren in seine Mappe steckte und es ihm ein Nebeneinkommen generierte, mit dem er im Casino sein Glück mit dem Spiel versuchte. Das Vergnügen sei abgerundet worden mit kostspieligen Nachtessen. Zur Höhe der Ausgaben hätte sich seine Ex-Geliebte äussern sollen. Das Gericht lehnte aber Laufens Antrag, die Frau in den Zeugenstand einzuladen, ab.
Keine Spielsucht feststellbar Eine Spielsucht konnte das Gericht beim Angeklagten nicht feststellen. Auf die Frage, wie es ihm gelungen sei, vom Spieldrang wegzukommen, meinte er, es
sei ihm leicht gefallen, das Casino spiele keine Rolle mehr in seinem Leben. Er verbringe Zeit im Freien, mit Gartenarbeit und mit seinen Enkelkindern. Dass er seiner Familie geschadet habe, tue ihm sehr leid. «Ich habe einen Seich gemacht und ich entschuldige mich dafür», war sein Schlussvotum. Viel mehr wollte er vor Gericht nicht sagen. Vor allem bei den Detailfragen, deren Antworten zur Deliktsumme hätte führen sollen, hüllte er sich in Schweigen.
Die Taten vor 2011 sind verjährt Waren es total über 600 000 Franken, wie die Stadt Laufen errechnet hat? Oder 50 000 Franken pro Jahr, wie die Staatsanwaltschaft meinte? Oder eben doch nur die 7500 Franken pro Jahr, die er zugab? Sein Verteidiger versuchte geltend zu machen, jeweils von Einzeltaten auszugehen, bei denen die Beträge gering waren und die nur eine Übertretung darstellen. Das Verfahren sei einzustellen. Die Taten vor März 2011 seien auf jeden Fall verjährt, erfuhr das Publikum. Das Gericht fand Beweise dafür, dass der Angeklagte in seinen Aussagen «tief stapelte» und errechnete unter Berücksichtigung des Grundsatzes «im Zweifel für den Angeklagten» eine Deliktsumme von 365 000 Franken. Die Staatsanwaltschaft verlangte, dass der Mann für seine Taten ins Gefängnis gehe, sechs Monate. Weitere 24 Monate bedingt, also nur, wenn er in den nächsten zwei Jahren nochmals straffällig wird. Doch war es die Staatsanwaltschaft, die bei der Bearbeitung des Falles gegen das Beschleunigungsgebot verstossen hatte, was zu einer Reduktion des Strafmasses führte. Das Gericht rechnete dem Angeklagten zudem sein Geständnis an — auch wenn es erst erfolgte, als die Beweislage erdrückend gewesen sei, und kam bei der Verurteilung wegen gewerbsmässigen Diebstahls auf eine bedingte Gefängnisstrafe von 24 Monaten bei einer Probezeit von zwei Jahren. Da die Stadt Laufen ihr Geld auf dem Zivilrechtsweg einklagen werde, verzichtete das Gericht auf die Festsetzung einer Schadenersatzforderung gegenüber dem Staat.
Digitale Fotocollagen von Martin Staub im Seniorenzentrum Laufen
Der Künstler aus Kleinlützel
schafft mit Plexiglas und fotografischen Sujets, die er digital verarbeitet, wundersame, ästhetisch ansprechende Bildwelten. Derzeit zu sehen im Seniorenheim Laufental.
Christian Fink
Wie macht er das bloss, mögen sich manche fragen, betrachten sie die Fotobilder, die der Künstler Martin Staub herstellt. Und schon befinden sie sich staunend in den surrealen Welten, bemüht, in den farbenprächtigen Darstellungen Zusammenhänge und Kontraste zu erkennen, vor allem aber eine Antwort zur künstlerischen Technik von Staubs Arbeiten zu finden.
Als Bildträger dient ihm Plexiglas, das er beidseitig bedrucken lässt, erläutert er anlässlich der Vernissage seiner neuen Ausstellung im Seniorenzentrum Laufental. Stimmig dazu der Titel der Ausstellung: «Alles hat zwei Seiten». Eine dritte Ebene bietet der Plexiglas-Schieber, der sich über einige der ausgestellten Bilder verschieben lässt und eine flexible, sich verändernde Ansicht ermöglicht. Das Bildmaterial, das Staub für seine Bildkompositionen verwendet, stammt aus seinem fotografischen Fundus, den er seit seiner Jugendzeit anreichert. Naturaufnahmen, Menschen, Gebäude, Details aus der Umwelt, alles, was ihm auf seinen Reisen, jedoch auch in nächster Umgebung — Staub wohnt in Kleinlützel — vor die Linse gerät. Teile dieser Fotografien ordnet er digital auf beiden Seiten des Bildträgers in harmonischer oder kontradiktorischer Weise zu einem ganzheitlichen Bilderleb-

nis. So weit die Technik, der sich der Fotograf bedient, die er «Plexigrafie» nennt. Verspielt, teilweise bizarr Er habe nach Bildformen, Materialien und Techniken gesucht, die sich von der üblichen Fotopräsentation abheben, so Staub. Das hat er mit seinen digitalen Collagen zweifelsohne erreicht. Gegenüber analogen Collagen, die, denken wir etwa an Kurt Schwitters, durchaus ihren Reiz haben, bestechen Staubs Arbeiten durch ihre bildhaften Überlagerungen. Die transparenten Bildwelten, die Plexiglas ermöglicht, lassen eine spielerische Vorgehensweise mit einer speziellen Äs-
thetik zu. Das lässt sich etwa bei seinen naturalistischen Darstellungen in Bildern wie «velo-mohn» erkennen: Der Hingucker ist die riesige Mohnblüte. Erst bei genauerem Hinsehen lassen sich die verschiedenen Fahrräder im «Untergrund» entdecken, die vermutlich auf eine sommerliche Tour hinweisen.
In den Bereich des Unwirklichen rückt Staub die «schirm-herrschaft» in Rosaund Violett-Tönen auf eine Bühne. Traumhaftes offenbart sich in der feinfarblichen Waldszene «ego» mit dem stolzen Pfau, der sich einer adretten Dame nähert. «ham-burg» ist die Impression einer Stadt mit Elb-Tönen, Hafenkran und dem Wässerchen eines Schwimmbeckens. Die «karriere-leitern» wiederum erinnern in ihrer verspieltgeometrischen Bildsprache an die Malerei von Lenz Klotz. Manchmal mag es Staub mit den bildhaften Überlagerungen etwas übertreiben. Da wirken die Bilder bizarr und vielleicht auch etwas beliebig. Mit der ausgewogenen Komposition «wüsten-wind» schöpft er die Möglichkeiten seiner plexigrafischen Darstellungen am überzeugendsten aus.

30
Jahre Birs Center
Am 20. März 2026 feierte das Birs Center sein 30-jähriges Bestehen –ein Meilenstein, der nicht nur für das Einkaufszentrum selbst, sondern auch für die ganze Region ein besonderes Ereignis ist. Drei Jahrzehnte voller Einkaufserlebnisse, Begegnungen und Veranstaltungen liegen hinter uns, und das möchten wir gemeinsam mit
der Bevölkerung feiern. Bereits am 21. März haben wir unsere Freude über das Jubiläum mit der Bevölkerung geteilt: Im Birs Center und im Stedtli verteilten wir feine Mandelini–einkleinesDankeschönanunsere Besucherinnen und Besucher für ihre Treue und Unterstützung über all die Jahre. Die Reaktionen waren herzlich, und es hat uns einmal mehr gezeigt, wiesehrdasBirsCenterTeildesAlltags undderGemeinschaftgewordenist.
Doch damit nicht genug: Unser grosses Jubiläumsfest steht noch bevor!
Am 26. September 2026 laden wir alle herzlich zu unserem Herbstfest ein, das dieses Jahr ganz im Zeichen unseres 30-jährigen Bestehens steht. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm für die ganze Familie,
spannende Aktionen, kulinarische Highlights und viele Überraschungen. Ein Tag voller Begegnungen, Spass und festlicher Stimmung wartet auf Sie –ein Fest, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Merken Sie sich den Termin vor: 26. September 2026 – feiern Sie mit uns 30 Jahre Birs Center! Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Anlass gemeinsam mit Ihnen zu erleben.







PUBLIREPORTAGE
Einblicke in verschiedenste Berufe
Die 8. Klassen der Sekundarschule Zwingen haben während des Schuljahres verschiedene Berufswahlanlässe und eine Schnupperlehre besucht. Während dieser Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in die Arbeitswelt gewinnen und verschiedene Berufe kennenlernen. Für viele von uns war es eine spannende Erfahrung, den Alltag in einem Betrieb mitzuerleben und selbst neue Aufgaben auszuprobieren. Die Schnupperwoche hat uns geholfen, unsere Interessen besser zu verstehen und wichtige Eindrücke für unsere zukünftige Berufswahl zu sammeln. Gülsen und Alina
Wir waren im Gasthof Mühle in Aesch. Nach einem kurzen Gespräch wurden wir in Gruppen eingeteilt. Unsere Gruppe wurde direkt in die Küche gebracht. Der Chef erklärte uns, was wir machen mussten, und ich sagte sofort, dass ich die Pilze vierteln könne. Es war spannend zu sehen, wie konzentriert alle gearbeitet haben. Nach einer Weile war ich mit dem Pilzeschneiden fertig, dann gab er mir eine andere Aufgabe. Er sagte mir, dass ich die Bullets aufrollen solle. Für mich war es einigermassen interessant, also könnte ich mir vorstellen, dort auch einmal schnuppern zu gehen. Gamze
Wir gingen ins Kantonsspital Bruderholz. Als Erstes waren wir beim Posten der Hauswirtschaft. Dort durften wir mit einem Putzwagen fahren, was ich sehr spannend fand. Danach schauten wir uns die Berufe FaGe und MPA an. An diesem Posten durfte man seinen Blutzucker messen. Meiner lag bei 6,6. Ausserdem durfte man an einer Puppe das Arbeiten mit Blutgefässen üben. Nach einer kurzen Pause lernten wir den Beruf im OP kennen. Diesen darf man allerdings erst ab 16 Jahren schnuppern. Im Gegensatz dazu kann man den Beruf, bei dem das im OP verwendete Material gereinigt wird, schon früher kennenlernen. Der letzte Beruf, den wir anschauen konnten, war im Labor. Dort durften wir unter dem Mikroskop sehen, wie eine Lunge oder ein Blinddarm aussieht. Ausserdem durften wir mit einem Gerät verschiedene Flüssigkeiten mischen. Leider war die Zeit danach schon um. Ich fand den ganzen Tag sehr spannend. Leona
Am Morgen war ich im Alterszentrum Breitenbach. Am Anfang hatten wir eine Einführung, in der uns erklärt wurde, welche Berufe es gibt und welche Lehren man machen kann. Nach der Einführung gingen wir auf die verschiedenen Stationen, für die wir uns angemeldet hatten. Ich war in der Küche, und es war sehr interessant, die Küche kennenzulernen. Es waren viele Leute in der Küche. Ich durfte mit Frau Kilian kleine Küchlein backen. Am Nachmittag ging ich noch ins KSBL. Es war ein sehr toller und spannender Tag, und es hat mir sehr viel Spass gemacht. Jenny
Am Morgen besuchte ich die Firma Kestenholz in Basel. Dort erfuhren wir, welche Fähigkeiten man braucht, um in diesem Bereich eine Lehre zu machen. Als Erstes muss man eine Leidenschaft für Autos haben. Das gilt für die Berufe Automobilfachmann, Automobilmechatroniker, Carrosserielackierer, Carross-

eriespengler und Detailhandelsfachmann. Wir erfuhren, welche Schulnoten man braucht, um in diesen Berufen eine Lehrstelle zu bekommen. In Mathematik sollte man eine gute bis genügende Note haben. Danach schauten wir uns eine Reifensammlung mit Winter- und Sommerreifen an. Anschliessend gingen wir durch die verschiedenen Arbeitsplätze. Dort sahen wir, dass Carrosserielackierer die Farben selbst mischen müssen. Wenn sie etwas lackieren, arbeiten sie in einem geschlossenen Spritzraum, damit keine Chemikalien nach draussen gelangen. Dabei tragen sie eine Maske mit Luftfilter. Beim Automobilfachmann schauten wir uns Lkw-Motoren an und bekamen erklärt, wie ein so grosser Motor funktioniert. Über den Detailhandelsfachmann erfuhren wir, dass er Autos verkauft und Kundinnen und Kunden berät. Ich fand diesen Besuch sehr spannend und hilfreich. David
Am Nachmittag sind wir mit Frau Sowa zur Kita Familia gegangen. Wir haben die kleinen Kinder geschminkt und anschliessend wieder abgeschminkt. Es war schwierig, die kleinen Kinder zu verstehen. Es gab einige, die noch nicht richtig sprechen konnten. Dann gab es noch Joghurt und Früchte, die wir gegessen haben. Die kleinen Kinder waren sehr langsam, sie haben langsam und viel gegessen. Deswegen hatten wir auch weniger Zeit zum Spielen. Ich fand den Tag sehr spannend und interessant. Die Berufe haben mir sehr gut gefallen. Sude
Ich durfte fünf Tage lang in der Primarschule Brislach schnuppern. Jeden Tag habe ich Arbeitsblätter korrigiert und gesehen, wie der Unterricht vorbereitet wird. Wir haben zusammen einen kleinen Test für die Klasse erstellt. Während des Unterrichts durfte ich den Schülerinnen und Schülern helfen, wenn sie Fragen hatten. Das hat mir viel Spass gemacht. In den Pausen haben wir oft zusammengespielt, zum Beispiel Fangen. Die Kinder waren sehr aktiv und es war immer lustig. Im Unterricht haben die Schülerinnen und Schüler auch mit dem iPad gearbeitet und darauf Aufgaben gelöst oder Texte geschrieben. Die Woche hat mir sehr gefallen. Ich habe viel ge-
lernt und gemerkt, dass der Beruf der Lehrerin sehr abwechslungsreich ist. Gülsen
Ich war im Alterszentrum in Breitenbach. In der Pflege durfte ich den Pflegefachpersonen zuschauen und auch ein wenig mithelfen. Ich habe gesehen, wie sie sich um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern und ihnen im Alltag helfen. Es war interessant zu beobachten, wie wichtig Geduld, Freundlichkeit und Respekt in diesem Beruf sind. Anschliessend war ich in der Aktivierung. Dort habe ich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Spiele gespielt und Zeit mit ihnen verbracht. Wir haben zusammen gelacht und geredet. Mir hat es gefallen, weil die Bewohner sich gefreut haben, dass jemand mit ihnen spielt und sich mit ihnen beschäftigt. Am Mittwoch fuhren wir zusammen nach Mariastein. Dort haben wir die Kirche besucht und uns alles angeschaut. Danach tranken wir Kaffee. Es war ein schöner Ausflug und eine gute Gelegenheit, mit den Bewohnern zu sprechen und sie besser kennenzulernen. Insgesamt war es eine spannende Erfahrung. Ich konnte viele neue Eindrücke sammeln und sehen, wie der Alltag in einem Alterszentrum aussieht. Alina
Ich durfte auf zwei landwirtschaftlichen Betrieben schnuppern. Dabei erhielt ich einen guten Einblick in den Alltag eines Landwirts und konnte bei verschiedenen Arbeiten mithelfen. Die Woche war abwechslungsreich und lehrreich. Am Montag musste ich um halb acht auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in Aesch sein. Ich wurde herzlich von der Familie Leimgruber begrüsst und durfte direkt mit in den Stall gehen. Nach der Stallarbeit gingen wir mit einem Fendt 313 Richtung Elsass nach Rodersdorf, wo wir für einen Bauern Gülle ausbringen mussten. Am Abend ging es dann wieder in den Stall. Am Donnerstag war ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meines Onkels. Ich stand um 4.45 Uhr auf und ging in den Stall. Um ca. 10.30 Uhr waren wir mit der Stallarbeit fertig. Danach begann ich, die Maschinen zu waschen. Am Nachmittag setzte ich diese Arbeit fort und am Abend ging es wieder in den
Stall. Die Schnupperwoche hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viel über die Arbeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gelernt und konnte mithelfen. Besonders gefallen hat mir die Arbeit mit den Maschinen und auf dem Feld. Leif
Bei der Landi Reba AG in Aesch spielt die Arbeit im Büro eine wichtige Rolle. Besonders als Kaufmann oder Kauffrau erledigt man viele administrative Aufgaben. Dazu gehört telefonieren und EMails beantworten. Kunden, Lieferanten oder andere Betriebe melden sich täglich mit verschiedenen Fragen oder Informationen. Ein weiteres Thema im Betrieb ist die Tankstelle. Viele Leute interessieren sich für die aktuellen Preise. Jeden Morgen kommt deshalb eine E-Mail ins Büro. In dieser E-Mail steht, warum die Preise für Diesel sowie Bleifrei 95 und 98 an diesem Tag höher oder tiefer sind. Ausserdem werden die Preise auch mit anderen Tankstellen verglichen. Dadurch wird darauf geachtet, dass die Preise nicht zu hoch, aber auch nicht zu tief sind. Mir gefällt der KV-Beruf, weil man Kontakt mit Menschen hat. Ich finde es interessant, wenn Kunden Fragen haben und man ihnen Informationen geben oder bei einem Problem weiterhelfen kann. Anna Während meiner Schnupperwoche im Service im Grand-Hotel Les Trois Rois konnte ich viele spannende Eindrücke aus der Gastronomie sammeln. Während dieser Woche durfte ich erleben, wie der Service in einem Luxushotel funktioniert und wie wichtig ein gutes Zusammenspiel im Team ist. Am ersten Tag wurde ich vom Service-Team freundlich empfangen und bekam eine kurze Einführung. Mir wurde erklärt, wie ein Restaurantservice organisiert ist und welche Aufgaben die Mitarbeitenden haben. Danach durfte ich im Restaurantbereich zuschauen und teilweise auch kleine Aufgaben übernehmen. Dazu gehörten das Decken der Tische, das Polieren von Besteck und Gläsern sowie das Vorbereiten des Restaurants für den Service. Während der Woche habe ich gelernt, dass im Service viele kleine Details wichtig sind. Zum Beispiel muss alles sauber und ordentlich vorbereitet sein, bevor die Gäs-
te kommen. Auch die Zusammenarbeit im Team ist wichtig, damit der Service reibungslos funktioniert. Der Einblick in die Arbeit an der Bar war für mich sehr spannend. Ich habe gesehen, dass dieser Bereich viel Konzentration, Organisation und Freundlichkeit erfordert. Gleichzeitig macht die Arbeit Spass, weil man viel mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu tun hat. Ladina
Ich war in Münchenstein im Kompetenzzentrum zum Schnuppern. Es gibt da verschiedene Berufe, zum Beispiel Logopädin, Ergotherapeutin, Physiotherapeutin, Sozialpädagogin, Heilpädagogin oder Lehrerin. Zuerst war ich bei einem Physiotherapeuten. Er hat mich durch das ganze Schulhaus geführt. In einer 3.-SekKlasse konnte ich sehen, wie es in einer Klasse mit geistig und/oder körperlich beeinträchtigten Kindern ist. Am Dienstag war mit einer Physiotherapeutin Schwimmen auf dem Plan. Ich konnte helfen, indem ich zwei Jungs ein bisschen Schwimmunterricht gegeben habe. Die meisten Kinder können jedoch gar nicht schwimmen, weil sie stark körperlich und/oder geistig beeinträchtigt sind. Am Donnerstag war ich nochmals in der Physiotherapie. Wir hatten Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen bis zu solchen, die im Rollstuhl sitzen und nichts machen können. Sie sind immer auf Hilfe angewiesen. Das finde ich sehr heftig, sie können nicht wie wir entscheiden, ob sie etwas wollen oder nicht. Aber auch von den Betreuern wird viel verlangt, das ist manchmal anstrengend und belastend. Insgesamt habe ich sehr viel profitiert von den Berufen, die ich gesehen habe. Livia Ich durfte bei der Gemeindeverwaltung Zwingen schnuppern. In diesen drei Tagen habe ich einen guten Einblick in den Arbeitsalltag bekommen und konnte viele neue Dinge kennenlernen. Ich durfte verschiedene Aufgaben machen, wie zum Beispiel E-Mails schreiben, die Post öffnen und sortieren oder bei einfachen Arbeiten helfen. Auch beim Ausstellen von Parkkarten durfte ich mithelfen. Die Mitarbeitenden waren sehr freundlich und haben mir alles gut erklärt. Mir hat besonders gefallen, dass ich nicht nur zuschauen musste, sondern selber etwas machen durfte. Leandro
Die Region macht Schule
Die Region bietet ihren Jugendlichen gute Bildungsmöglichkeiten. Schüler, Schülerinnen und Lernende unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Unsere Schulen leisten einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraumes. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb gibt die Promotion Laufental Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen einer vierteiligen «Wochenblatt»-Serie über ihre Berufswahl zu berichten.






Einfach mobil

130 Jahre
Transportgeschichte
Fast genauso alt wie das Automobil selbst ist auch das Verlangen, grosse Lasten motorisiert zu transportieren. Die Geschichte beginnt 1896 mit vier PS.



Der Daimler-Motorwagen «Phoenix» von 1896: der erste Lastwagen der Welt.
Lastwagen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Riesen der Strasse versorgen uns mit praktisch allen Gütern, die wir im Alltag benötigen, und bewegen in Extremfällen sogar mehrere hundert Tonnen aufs Mal. Was zur gigantischen Dimension wurde, startete – aus heutiger Sicht – klein. 1896, zehn Jahre nachdem Carl Benz das erste Automobil zum Patent brachte, stellte Gottlieb Daimler seinen «Phoenix» vor. Der erste Lastwagen der Geschichte erinnerte noch stark an ein Pferdefuhrwerk.
1898 verlegten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach den bis dahin am Heck positionierten Benzinmotor nach vorn. Lastwagen bekamen damit ein «Gesicht». 1903 baute die Nationale AutomobilGesellschaft (NAG) aus Berlin den ersten
Sprung in die Neuzeit: der Mercedes-Benz e-Actros 600 mit 500 Kilometern elektrischer Reichweite.
Lastzug der Welt, also einen Lkw mitsamt Anhänger. Der erste Sattelauflieger, in diesem Fall ein Gefährt für den Transport von Baumstämmen, wurde 1914 in den USA von August Fruehauf konstruiert.
Ein wesentlicher Durchbruch gelang, als Benz & Cie. im Jahr 1923 den weltweit ersten Diesel-Lastwagen vorstellte. Der Fünftonner wurde von einem Vier-Zylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 45 PS angetrieben. Es dauerte nicht lange, da war der Dieselmotor der Dominator im Nutzfahrzeugbereich – und das gilt bis heute. Wobei sich der nächste grundlegende Technologiewechsel längst andeutet: Mit dem Schwerlastwagen e-Actros 600 hat Mercedes-Benz eine Blaupause für einen umweltfreundlicheren Güterverkehr der Zukunft auf die Strasse gebracht.

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Publikation Baugesuche
Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der EinwohnergemeindeBreitenbacherfolgtausschliesslichdigital. Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 02.04.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 22.04.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die BauverwaltungBreitenbach,Fehrenstr.5,4226Breitenbach,zurichten.
Gesuchsteller: HürbiMichel,Gehrenweg11, 4226Breitenbach
Projektverfasser: Planungs-undBaubüroStenzAG, AliceVogt-Strasse6,4226Breitenbach Bauvorhaben: Luft/Wasser-WärmepumpezurPoolbeheizung
Bauplatz: GB2487,Gehrenweg11

BREITENBACH
Parkplatzdebatte durchkreuzt Baupläne
Der Gemeinderat von Breitenbach will von einer Ausnahmeregelung für das AZB nichts wissen und macht mit einer Einsprache im Baubewilligungsverfahren deutlich, dass er beim Parkplatzkonzept mit den Plänen der Projektverantwortlichen nicht zufrieden ist.
Bea Asper



Wildpflanzenmarkt
Am Samstag, den 25. April 2026 findet der traditionelle Wildpflanzen- und Umweltmarkt statt. Von 9.00 bis 12.00 Uhr werden auf dem Eugen-Saner-Platz in Breitenbach einheimische Stauden, Blumen und Kräuter angeboten. Die Pflanzen stammen aus einer Bio-Gärtnerei der Region und eignen sich auch für den Balkon und die Terrasse. Die Sträucher liefert die Staudengärtnerei Schmidlin ausWahlen.
Wildpflanzen stellen eine ökologisch sinnvolle Alternative zu den importierten Gartenpflanzen (Neophyten) dar. Sie dienen als NahrungsquellefürBienenundSchmetterlinge.
Auch dieses Jahr findet der Markt in einem grösseren Rahmen statt. Zusätzlich werden auch Gemüse (Spargeln) und Holzarbeiten angeboten. Verschiedene Naturschutzvereine, der Verein Bienen Thierstein unddieBibliothekBreitenbachwerdenihrAngebotvorstellen. DieUmweltkommissionBreitenbach
Anlässe
4.April Osternachtsfeier,kath.Kirche,röm.kath.Pfarramt 8.April Mittagsclub,RestaurantWydehof,ProSenectute 10.April,13h Generalversammlung,AHV-Wandergruppe 11.April Industriemuseumgeöffnet,Museumsverein 18.April KleidertauschParty,SchulhausArtegna, VereinWyber-Träff 19.April Erstkommunion,Röm.Kath.Kirche, Röm.Kath.Kirchgemeinde 21.April OffenerSenioren-Nachmittag,Ref.Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref.Kirchgemeinde 24.April,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 24.-25.April Lottomatch,Röm.Karh.Pfarreiheim,TVBreitenbach 24.April LesungmitMarcelHuwyler–CRIMETIME, Fridolinssaal,Kultur-&Leseverein
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!


Dienstag
08:00-11:30 Uhr
13:30-18:30 Uhr
Mittwoch
08:00-11:30 Uhr
13:30-17:00 Uhr
Im laufenden Baubewilligungsgesuch für den Ausbau des Alterszentrums Bodenacker haben die Projektverantwortlichen bei der Gemeinde Breitenbach ein Gesuch eingereicht «um Befreiung von der Mehrparkplatzpflicht» und einen Antrag gestellt «auf temporäre Nutzung eines Strassenstreifens für die Parkierung von Handwerkerfahrzeugen während der Bauphase». In der Begründung hiess es: «Das Alters- und Pflegeheim AZB ist eine von zehn Gemeinden getragene Institution und erfüllt eine zentrale Aufgabe in der regionalen Grundversorgung. Das vorliegende Bauvorhaben dient ausschliesslich der qualitativen Weiterentwicklung und Sicherstellung dieses Angebots. Die eingereichten Anträge stehen in direktem Zusammenhang mit einer zweckmässigen, verhältnismässigen und betrieblich notwendigen Umsetzung des Projektes.» Mit der Zustimmung würde der Gemeinderat zur Effizienz beitragen, liessen die Projektverantwortlichen die Breitenbacher Behörden wissen und hielten fest: «Uns ist ein kooperatives und lösungsorientiertes Vorgehen mit der Gemeinde ein grosses Anliegen. Wir sind überzeugt, dass die beantragten Massnahmen sowohl aus fachlicher als auch aus öffentlicher Sicht gerechtfertigt sind und eine pragmatische Umsetzung des Bauvorhabens ermöglichen.»
37 statt 72 Parkplätze
Die Gemeinderatsmitglieder kamen in ihrer Diskussion zum Schluss, dass der Ausdruck «Mehrparkplatzpflicht» irre-
BÜSSERACH
führend sei. In Tat und Wahrheit gehe es darum, der Bauherrschaft eine Teilbefreiung vom Bau der erforderlichen Anzahl Parkplätze zu gewähren. Gemäss den gesetzlichen Richtwerten müsste das erweiterte AZB über 72 Parkplätze verfügen, kommt letztlich aber nur auf eine Gesamtzahl von 37 Parkplätzen, informierte Gemeindeverwalter Andreas Dürr. Aufgrund der grossen Differenz liege es auf der Hand, dass die Voraussetzung für eine Ausnahmebewilligung nicht gegeben sei, war sich der Rat einig. Das Parkieren auf der Strasse sei mit Risiken und Umtrieb verbunden, gab Irene Marchesi zu bedenken. In der Folge lehnte der Gemeinderat beide Begehren der Bauherrschaft ab und beschloss zudem mit einer vorsorglichen Einsprache im Baubewilligungsgesuch seiner Forderung nach einem angepassten Parkplatzkonzept Nachdruck zu verleihen. Die Projektverantwortlichen sollen noch-
«Beim Bauvorhaben geht es nicht um eine Erweiterung, sondern um eine Modernisierung.»
JÖRN WEIDNER
mals über die Bücher gehen und im Rahmen der überarbeiteten Plangrundlagen Aussagen zur Frequentierung machen. Grundsätzlich sei die Gemeinde bereit, dem AZB entgegenzukommen. Gemeindepräsident Christian Thalmann verwies auf das kommunale Reglement, welches eine Ersatzabgabe für das Ausweichen auf die Parkplätze im öffentlichen Raum vorsieht, sofern es einer Bauherrschaft nicht möglich sei, ausreichend Parkplätze zu erstellen. Die Mehrheit des Gemeinderates stellte sich aber auf den Stand-
punkt, dass die Gemeinde nicht die fehlenden 35 Parkplätze zur Verfügung stellen könne, sondern nur einen Teil davon.
Nachgefragt beim AZB zeigt sich Geschäftsführer Jörn Weidner enttäuscht vom Entscheid des Breitenbacher Gemeinderates. Es sei schade, dass die Grundsatzdiskussion um Parkplätze nun das Projekt verzögere, welches auch im Interesse der Gemeinde Breitenbach effizient und kostengünstig realisiert werden sollte. Weidner stellt klar: «Beim Bauvorhaben geht es nicht um eine Erweiterung, sondern um eine Modernisierung. Zugunsten der Bewohnerschaft würden überholte Strukturen geändert, also Doppelzimmer aufgehoben und Einzelzimmer angelegt, das Angebot im Therapiebereich verbessert, die Räume im Bereich der Administration neu eingeteilt und der Aufenthaltsbereich vergrössert (Dachterrasse). Das Parkplatzkonzept habe bisher funktioniert. Anpassungen beim Parkplatzkonzept hätte man auch im Rahmen von Gesprächen vornehmen können, anstatt den Rechtsweg zu bestreiten. Der für die Raumplanung zuständige Gemeinderat David Häner erwidert darauf, dass der Gemeinderat an einer einvernehmlichen Lösung interessiert sei und in diesem Fall die Einsprache zurückziehen könne. Möglicherweise geht es im Hintergrund auch um grundsätzliche Interessenwahrung. Breitenbach hat bei der Baubehörde erst gerade einen Systemwechsel vollzogen. Früher erteilte die Baukommission die Baubewilligung, seit Januar dieses Jahres liegt dies in der alleinigen Kompetenz der Bauverwaltung. Dieser Systemwechsel war an der Gemeindeversammlung auf Kritik gestossen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gemeinde Breitenbach die Vergabe des AZB-Auftrages an die Priohaus AG in Frage gestellt hatte, weil Mitinhaber Adolf Leutwyler im Vorstand des AZB sitzt — als Vertreter der Gemeinde Breitenbach. Verbandspräsidentin Wally Allemann gewährte damals den Delegierten Einblick in alle Unterlagen und zeigte auf, dass die Vergabe aufgrund objektiver Kriterien erfolgte und Leutwyler die Ausstandspflicht strikt eingehalten hatte. Er sei auch nicht Teil des Projektteams.
Die Wirtschaftswoche macht es möglich
Sie planen kein Wirtschaftsstudium und streben keine Stelle als CEO an. Dennoch finden die Teilnehmenden der Wirtschaftswoche ihre Rolle in einer fiktiven Parfümproduzentin und zeigen Entscheidungsfreude, Kreativität und kommerzielles Talent.
Sabine Asprion
Die Zahlen und Diagramme des 4. Geschäftsberichts lösen Erleichterung, Stolz oder auch Ratlosigkeit aus: Die Wirtschaftswoche, an welcher die Klasse 3SZ der 3. Maturitätsstufe des Gymnasiums Laufental-Thierstein teilnahm und die in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der Aqua Solar AG in Büsserach stattfand, forderte die Schülerinnen und Schüler fachlich, kreativ und emotional. Nicht jede Entscheidung für das Unternehmen erwies sich im Rückblick als zukunftsweisend. Einzelne Duftwässerchen wurden zu Ladenhütern, bei anderen gingen die Verkaufszahlen steil nach oben. Der Industrieverband Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck und die Handelskammer beider Basel ermöglichen Schulklassen ein einwöchiges Experiment, in welchem diese lernen, eine Aktiengesellschaft durch fünf Geschäftsjahre zu navigieren. Die Rahmenbedingungen werden für jedes Geschäftsjahr vorgegeben: Einmal steigt die Inflation in schmerzhafte Höhen, ein anderes Mal kann ein
lukrativer Markt erschlossen werden. Die Firmen müssen unter Zeitdruck zahlrei-

Investorenkonferenz: Die Annovia-Geschäftsleitung bereitet die Investorenkonferenz vor.
che Weichen stellen. Ob Erschliessung eines Marktes im Ausland, Reduktion der Dividende oder Investition in die Nachhaltigkeit: Die Teams gehen die Herausforderung mit unterschiedlichen Strategien an. Eines zeigt wenig Risikobereitschaft und kommt kaum aus den negativen Zahlen. Eine andere Produzentin setzt auf Nachhaltigkeit und verdient sich einen mit 100000 Franken dotierten Preis. Unternehmensführung bedeutet auch, Absatz zu generieren. Mit bildstarken Videos versucht jede Firma ihr Parfüm von demjenigen der Konkurrenz abzuheben und Kundschaft zu gewinnen. Spielleiter Christian Scherrer hebt hervor, dass gerade bei dieser Klasse mit Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten die kreative Ausgestaltung der Werbung heraussteche. Im Idealfall folgt auf die Werbung eine erhöhte Nachfrage und die Frage nach dem Geld für den Ausbau
der Produktion. Engagiert bereiten die Teilnehmenden ihre Gespräche mit Investoren vor, um diese von Produkt und Wachstumsstrategie zu überzeugen. Die Kreativität muss in diesem Punkt hintenanstehen, interessieren sich doch Geldgeber vor allem für Zahlen: Wie hat sich das Unternehmen entwickelt? Was soll mit dem zusätzlichen Geld finanziert werden und was springt für die Investoren dabei heraus?
Das Ziel der Wirtschaftswoche ist gemäss Spielleiter Scherrer erreicht, wenn sich die Schülerinnen und Schüler im fiktiven wirtschaftlichen Umfeld wohlfühlen und ein Verständnis für dessen Mechanismen entwickeln. Die Jugendlichen lassen sich davon fesseln und landen in einem durchwegs sportlichen Konkurrenzkampf. Sie treffen mutige Entscheidungen, denn so gross der Lerneffekt, so klein ist das tatsächliche Risiko.








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Tränen
BREITENBACH
Nun äussert sich die Unterlegene im Spitex-Streit
Breitenbach hat der Spitex Thierstein Dorneckberg das Mandat entzogen. Was bedeutet das für die regional verankerte Pflege-Dienstleisterin?
Dimitri Hofer
Die Spitex Thierstein Dorneckberg hat eine wichtige Auftraggeberin verloren. Die Gemeinde Breitenbach, wo sich auch der Sitz der Spitex befindet, setzt künftig aus finanziellen Gründen auf eine andere Anbieterin. Die private Aargauer Spitex Private Care AG besitzt nun die gesetzliche Versorgungspflicht der Thiersteiner Gemeinde.
BREITENBACH
Brass-Musik vom Feinsten


MartinOmlin,Heizungsspezialist
Gegen den Vergabeentscheid ergriff die angestammte Spitex, die seit 2009 in Breitenbach Leistungen erbringt, den Rechtsweg, blitzte aber vor Verwaltungsgericht ab. Damit ist klar: «Neue Anfragen aus Breitenbach werden an Private Care weitergeleitet», schreibt die Spitex Thierstein Dorneckberg, die zu Pro Senectute Solothurn gehört, in einer Mitteilung. Die Spitex wird weiterhin in Breitenbach tätig sein können, da sie erst kürzlich vom Kanton Solothurn eine neue Betriebsbewilligung für die nächsten zehn Jahre erhalten hat. Ihren Kundenstamm in Breitenbach wird sie aber vorerst nicht vergrössern.

Lebensgeschichte.Rund 30Jahre genOmlin SystemsAGgearbeitet. Im dritten Ehefraueinen Heizungsfachbetriebaufzubauen,derGeschichteschrieb.Auch diese mirmanchmaleinePlattform, um KolumnenEinflussauf politiPolitikerschenkten mir Vertrauen.
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Diesist meineletzteKolumne –ein Ausschnitt meiner Lebensgeschichte.Rund30Jahre habeichnahezu TagundNachtinderheutigenOmlinSystemsAGgearbeitet. Imdritten Anlaufgelangesmir,mitmeinerdamaligen EhefraueinenHeizungsfachbetriebaufzubauen,derGeschichteschrieb.Auchdiese Zeitungbot mirmanchmaleinePlattform,um mitpointierten KolumnenEinflussaufpolitischeThemen zu nehmen. Zahlreiche Politikerinnenund Politikerschenktenmir Vertrauen Fürden baselstädtischenEnergieversorger IWB warichoftunbequem.Wiederholtstellte ichFehlentwicklungenaufdemWegzurEnergiewendeandenPranger.Besonderserinnereichmichandie ZeitunterCEODr.David Thiel,denichsehrschätzte. Leiderhat erviel zu schnellaufgegeben.
Da die Spitex Thierstein Dorneckberg nicht mehr die Versorgungspflicht in Breitenbach hat, kann sie bei den dort erbrachten Leistungen bei der Clearingstelle des Kantons nicht mehr den vollen Tarif abrechnen, sondern nur noch 60 Prozent davon. «Das bedeutet für uns Einbussen», sagt Simone Benne, Geschäftsleiterin der Spitex Thierstein Dorneckberg. Breitenbach sei die einwohnerstärkste Ortschaft, aber nicht diejenige mit den meisten Kunden. In zwölf anderen Gemeinden besitzt die Spitex weiterhin die Versorgungspflicht.
Nur noch Grundversorgung und Hauswirtschaft
Wenn die Brass Band Breitenbach loslegt, dann vibriert’s aus allen Registern. Das Jahreskonzert vom vergangenen Wochenende zeigte einmal mehr, welche Band in der Region das Sagen hat.
Martin Staub
Zuerst aber war am vergangenen Freitag die aus zwei Gruppen zusammengestellte Juband/Mezzoforte der Musikschule Laufental-Thierstein an der Reihe. Unter der Leitung von Musiklehrer Patrick Wyss spielte das Ensemble in Harmoniebesetzung unter anderem eingängige Melodien wie «Super Trouper» von ABBA oder ein Medley aus der Filmmusik von «Pirates of the Caribbean». Tags darauf eröffnete ein anderes Ensemble aus dem eigenen Nachwuchs der Brass Band Breitenbach die Zweitausgabe des Jahreskonzertes.
Ichmusstefeststellen, dasssichdas politischeSystembei kritischenStimmen häufig zurückhält.Dennoch entwickelte
vonViessmann, dieknapp unterdieserGrenzelag. Diese Dimension
Spannungen. ÜberUmwegewurde mir mitmeiner FirmaniemitdemKanton
Ichmusstefeststellen,dasssichdaspolitischeSystembeikritischenStimmenhäufig zurückhält.Dennochentwickelte ichmitAltregierungsrat Hans-PeterWesselsdie2m³Volumenstrategie zurBewilligung vonWärmepumpen.Hintergrund wareine kompakte Wärmepumpe vonViessmann,dieknapp unterdieserGrenzelag.DieseDimension wurdezumMassstab–undfindet heute schweizweit zunehmendAnwendung. MitAltregierungsrat ChristophBrutschin kam es zu Spannungen.ÜberUmwegewurdemir ausgerichtet,dassichmitmeinenkritischen Kolumnenvorsichtigseinsolle,daichsonst mitmeinerFirmaniemitdemKanton zusammenarbeitendürfe.
«Auch wenn wir weniger Leistungen erbringen, hat das keine personellen Konsequenzen», betont Benne. «Zu Entlassungen wird es nicht kommen.» In Breitenbach werde man weiterhin ein Grundversorgungsangebot und hauswirtschaftliche Leistungen erbringen. Mehr ist aufgrund des Wegfalls der Versorgungspflicht nicht mehr möglich. Weiterführende Leistungen müssen ab Anfang April, wenn der Vertrag der Gemeinde Breitenbach mit der Private Care AG in Kraft tritt, von dieser erbracht werden. Aufgrund des Gerichtsverfahrens befand sich Breitenbach in den vergangenen Monaten in einem vertragslosen Zustand.
Schon der Auftakt ins diesjährige Konzertabenteuer verlangte von sämtlichen Musikantinnen und Musikanten höchste Konzentration. «Awayday», eine Komposition des Amerikaners Adam Gorb, liess das Publikum staunen. Schon bei diesem ersten Stück durfte jedes Register zeigen, was es draufhat. «Nicht ganz einfach», meinte schliesslich Moderator und Bassist Alan Imhof zum Start eines Konzertes, welches durchwegs begeisterte.
BREITENBACH
Hauptact aber blieb ganz klar die Brass Band Breitenbach. Der zweite Titel «Renaissance», ein Tongemälde von Peter Graham mit solistischen Passagen auf allen Registern, erwies sich als exklusives Highlight. Da passte im Folgenden «Glimpse of Moonlight» (Martjn Oostra) als ruhigeres Element ausgezeichnet ins Konzept des Programmes, dessen erster Teil mit dem «Midway March» von John Williams wieder fulminant abschloss.
Baustoffmarkt schliesst seine
Tore
Reise durch Europa Der zweite Teil des Auftritts galt dem Showprogramm. Auf zwei Leinwänden wurde eine musikalische Reise durch Europa optisch begleitet. In Norwegen startete diese mit «Norvegian Dance» von Thorstein Aagard Nielsen und führte anschliessend mit «ABBA goes Brass» durch Schweden. Der Titel «Lord Tullamore» zeigte Irland anstelle von Schottland als Gastgeberland. Man habe das falsche Flugzeug bestiegen, liess sich eine Stimme aus der Band vernehmen. Weitere Stationen waren Dänemark, Deutschland, Italien und der Balkan. Mit «L’inverno è passato» kam auch die südliche Schweiz zum Handkuss. Der Showteil, mit dem die Brass Band Breitenbach in wenigen Tagen an der Brass Night Münsingen teilnimmt, kam im Publikum besonders gut an. Mit «Welcome to the Jungle» von Guns N’ Roses als Zugabe bedankte sich die Brass Band Breitenbach beim Publikum für den Besuch ihres in allen Belangen erfolgreichen Jahreskonzertes.
ImletztenJahrtrennteichmich vonmeiner Frau –einrichtiger,aber folgenschwererEntscheid.ÜberMonate hinweg erlebte icheine Phase voller Konflikte.Schliesslichwurdemir dieUnterschriftsberechtigungfürdieFirma entzogen.Damit warich faktischhandlungsunfähig –einschwererSchlagfürdieUnternehmung.
folgenschwerer EntKonflikte.Schliesslich wurde mir dieUnterschriftsberechtigung fürdie Firma –ein schwererSchlagfürdieUnter-
Am23.März2026wurdenalleMitarbeitenden gekündigt.DieFirma steht vordem Aus.Ich selbstbinmachtlos.Wiees weitergeht,ist offen.VielleichtübernehmeicheinUnternehmenoderbaueeineBeratungauffürgescheiterteEnergieprojekte.Vorerst aberkämpfe ichdarum,gesundheitlichwiederaufdie Beinezukommen. PanikattackenundErschöpfungprägenmeinenAlltag Wasbleibt, istderAbschied. MartinOmlin martinomlin122@gmail.com
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Nicht mehr verpflichtet, die Versorgung zu gewährleisten Die Spitex Thierstein Dorneckberg kann in Breitenbach nicht mehr den vollen Tarif abrechnen, ist aber auch nicht mehr verpflichtet, die Versorgung zu gewährleisten. «Es wird sich zeigen, ob und inwiefern die Spitex dies spüren wird», sagt Simone Benne. Um den aktuellen Versorgungsengpass rasch zu entschärfen, gewährt die Pro Senectute Solothurn der Spitex im Schwarzbubenland einen Überbrückungsbeitrag aus einem zweckgebundenen Fonds, teilte Karin Kälin, Präsidentin von Pro Senectute Solothurn, kürzlich mit. Wegen des vertragslosen Zustands hätten im Januar und Februar dieses Jahres neue Klienten «vermehrt von Unsicherheiten, Beschwerden und fehlender Unterstützung» berichtet. Ob sich dies mit dem offiziellen Start der Private Care AG ändert, wird sich zeigen. Eine Spitze gegen die Private Care AG kann sich die Spitex Thierstein Dorneckberg auf jeden Fall nicht verkneifen, wenn sie in ihrer Mitteilung schreibt: «Unsere qualifizierten Mitarbeitenden stammen aus der Region, kennen Kultur und Sprache und werden gemäss den Empfehlungen des Spitexverbands Solothurn fair entlöhnt.» Simone Benne wünscht sich: «Entscheidend ist, dass das Wohlergehen der Klientinnen und Klienten weiterhin im Zentrum steht und bei allen Entwicklungen oberste Priorität behält.»
Die Region verzeichnete in den letzten Jahren ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum mit anhaltender Nachfrage nach Baustoffen. Trotzdem schliesst die schweizweit tätige Baustoffhändlerin, die HGC Genossenschaft, ihre Filiale in Breitenbach.
Bea Asper
Der Handel mit Baustoffen hat in Breitenbach eine lange Tradition. Das Geschäft, das zuletzt von der Genossenschaft HGC im Gebiet Bodenacker betrieben wurde, geht zurück auf den Familienbetrieb Marti & Co mit dem Gründungsjahr 1948 und war in den 90er-Jahren modernisiert worden. Trotz des seit Jahren im Laufental-Thierstein anhaltenden Baubooms beschloss die HGC, die schweizweit über 60 Standorte betreibt, die Filiale Breitenbach zu schliessen. Dass die Bauherren gestern vor verschlossenen Toren standen, war kein schlechter Aprilscherz, sondern das Ende des Breitenbacher Abholstandortes.
Nachgefragt bei der HGC mit Sitz in Zürich bestätigt Peter Aeschlimann, Leiter Marketing, dass die Unternehmung den Standort Breitenbach nicht mehr weiterführen möchte. Der Entscheid ba-
siere auf wirtschaftlichen Überlegungen. «Breitenbach war für uns ein Standort mit zu wenig Frequenz. Wir hatten trotz kompetenter Marktbearbeitung zu wenige Kunden. Abholstandorte benötigen eine hohe Kundenfrequenz, um wirtschaftlich betrieben werden zu können», erklärt Aeschlimann. Der Standort Breitenbach sei geografisch für den Baustoffhandel ungünstig gelegen. Er betont, dass es sich nicht um eine schweizweite Tendenz handle, sondern um eine standortspezifische Entscheidung mit Fokus auf logistisch gute Lagen. «Wir investieren seit Jahren gezielt in unser Filialnetz und werden dies auch künftig fortsetzen. So haben wir im vergangenen Jahr ein neues Logistikzentrum in Inwil in Betrieb genommen und konnten in den vergangenen Jahren mehrere regionale Baustoffhändler übernehmen.»
Nur drei Mitarbeitende betroffen Für die HGC war Breitenbach ein kleiner Abholstandort. Von der Schliessung betroffen seien drei Mitarbeitende. «Wir haben aber allen Betroffenen eine Folgelösung angeboten. Ein grosser Teil unseres Geschäfts erfolgt über die direkte Belieferung inklusive Ablad auf der Baustelle», führt Aeschlimann aus. In diesem Sinn möchte die HGC im Thierstein und Laufental weiterhin tätig sein. Der Lieferservice aus den grossen Logistikzentren bleibe für Breitenbach und Umgebung
bestehen. «Die Region Nordwestschweiz ist für uns von grosser Bedeutung. Unsere Verkaufsstelle in Basel mit Ausstellung für Wand- und Bodenbeläge spielt dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig suchen wir aktiv nach geeigneten Standorten, um die Versorgung mit Baumaterial weiter auszubauen», sagt Aeschlimann.
Die Genossenschaft HGC Baustoffhandel war 1899 in Zürich von zehn Baumeistern aus der Taufe gehoben worden und zählt heute knapp 3000 Genossenschafter aus allen Bausparten. «Dank der breiten Trägerschaft aus einer Vielzahl von Schweizer Bauunternehmen stehen wir auf sicherem Boden. Auch finanziell. Die Eigenkapitalquote liegt solide bei 64,5 Prozent», geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Das stärke die Ausgewogenheit und die langfristige Ausrichtung der Genossenschaft für den Baustoffhandel. Nutzung des Areals noch offen Nach der Schliessung der HGC-Filiale dreht sich in Breitenbach alles um die Frage, wie das Areal, das in der Zone für gewerbliche Nutzung liegt, in Zukunft wohl genutzt werden könnte. Aeschlimann hält dazu fest, dass die Frage, ob das Areal verkauft werden soll, noch offen sei. «Wir prüfen verschiedene Optionen für die weitere Nutzung. Sobald ein Entscheid vorliegt, werden wir transparent darüber informieren», gibt er zu verstehen.

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SCHÜTZEN
Wechsel im Vorstand
76 Delegierte und Gäste haben sich am letzten Freitag zur 59. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Laufental (BSVL) im Gemeindesaal in Wahlen eingefunden. Der Musikverein Wahlen unter der Leitung von Manfred Cueni sorgte für die musikalische Einleitung. Verbandspräsidentin Margot Gygi erwähnte in ihrer Einführung die wichtigsten Eckdaten aus der Geschichte der gastgebenden Feldschützen Wahlen. Gemeindepräsident Michel Kneuss stellte Wahlen vor und betonte dabei die ländliche Ruhe, eine hohe Wohnqualität und ein intaktes Dorfleben, die seine Gemeinde auszeichnen würden. Kurt Messer von der Geschäftsstelle des Schiesssportverbandes Region Basel (SVRB) wies in seinen Grussworten auf die Präsenz des Verbandes am kommenden Eidgenössischen Schützenfest in Chur hin. Einstimmig wurden Jahresbericht und Jahresrechnung genehmigt. Ohne Diskussionen genehmigten die Delegierten auch das neue Reglement der Regionalmeisterschaft Pistole, welches gemeinsam mit dem BSV Thierstein erarbeitet wurde. Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden für eine weitere Periode von zwei Jahren wiedergewählt. Verabschie-
det wurden der Sekretär Jürg Meier und Rosario Priolo, Bezirkschef 50/25m, welche seit 2020 bzw. 2021 dem Vorstand angehörten. Einstimmig wählten die Delegierten Aline Meier, SG RoggenburgEderswiler, und Andreas Lutz, PS Laufen, neu in den Vorstand des BSVL. Für ihre guten Leistungen in der vergangenen Saison durften folgende Schützinnen und Schützen Preise und Wanderpokale entgegennehmen: Als bester Nachwuchsschütze geehrt wurde Mike Mamie, SGS Laufen. Verbandsmeister im Feld A (Standardgewehr/Freie Waffe) wurde Pierre Brem, SV Liesberg. Im Feld D (Stgw 5703) gewann Simon Grolimund, SG Brislach, und im Feld E (Stgw 90, Stgw 5702 und Karabiner) Jeanne Hügli, SG Brislach. Als bester Pistolenschütze wurde Michael Corpataux, PS Thierstein, ausgezeichnet. Den Vereinswettkampf am Bezirkswettschiessen gewannen Liesberg (300m) und Laufen (50m). Speziell geehrt wurde Delia Ritzmann, Sportschützen Laufen, für ihren 3. Rang, den sie im Liegendmatch Gewehr 50m (Kat. U13/U15) an den Schweizer Meisterschaften 2025 in Thun erreicht hatte. Rudolf Grun Liesberg

VEREINSNACHRICHTEN
BIBLIOTHEKEN
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00.
(Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00–12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR
FUSSBALL
Ein erster Schritt für den FC Röschenz
Der FC Röschenz gewann das erste «Abstiegs-Finalduell» in Muttenz verdient 2:0. Ein erster, wichtiger Schritt zum Ligaerhalt. Die übrigen Teams mussten sich mit Remis oder einer empfindlichen Niederlage (Breitenbach) abfinden.
Edgar Hänggi
In der 3. Liga Gruppe 2 kam es im Abstiegs-Sektor zu einem ersten «Finalspiel». Da sich Tükgücü und im Winter auch der FC Münchenstein b aus der Meisterschaft zurückzogen, wird nur noch ein weiteres Team gesucht. Muttenz, Röschenz und Gelterkinden werden diesen Platz wohl unter sich ausmachen. Ettingen hat bereits doppelt so viele Punkte. So kam dem Spiel zwischen Muttenz und Röschenz bereits eine mitentscheidende Bedeutung zu. Auf dem Kunstrasen begann Röschenz resolut und war spielbestimmend. «Bei uns wusste jeder, worum es ging. Wir wollten unbedingt diesen Sieg», erklärte Aussenverteidiger Raphael Thomann. Im Abschluss blieb die Equipe von Tobias Schnell allerdings harmlos. Das Heimteam kam erst nach einer halben Stunde zu Offensivaktionen, aber auch die hatten keine Durchschlagskraft. Als man eigentlich schon mit einer torlosen ersten Hälfte rechnete, legte Röschenz nochmals zu und kam in der 37. Minute durch Sascha Volpe zum Führungstreffer. Nach dem Seitenwechsel versuchte Röschenz, die Spielkontrolle zu behalten. Den Laufentalern kam entgegen, dass sich Muttenz selbst schwächte. In der 62. Minute sah Lars Steiner die Ampelkarte und ab der 71. Minute musste Muttenz nach einer Tätlichkeit von Laurin Grainca in doppelter Unterzahl spielen. Röschenz nutzte die Räume, kam aber erst in der 88. Minute
Verfassung. Mit Qualitätslabel «sichergehen.ch» Kath. Pfarreiheim, Breitenbach: Di 16.30–17.30. Kath. Pfarreiheim Laufen: Mo 16.20–17.20, Mo 17.30–18.30,Di9.00–10.00.Infos:www.vitaswiss.ch, 077 521 75 00.
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Nichts zugelassen: Verteidiger mit Offensivqualitäten. Raphael Thomann räumte resolut auf und half mit, dass sich Muttenz über keinen Torerfolg freuen konnte. FOTO: EH-PRESSE
durch Fabio Schnell zum 2:0. «Wir hatten mehr vom Spiel und auch mehr Möglichkeiten, daher ist der Sieg verdient. Nachdem Gelterkinden deutlich verloren hat, sieht es besser aus für uns. Aber wir dürfen nicht nachlassen, der Kampf geht weiter», so Thomann. Am 11. April spielt die US Olympia in Röschenz, dann in Rheinfelden, dann muss man nach Therwil. Auch deswegen war dieser Sieg enorm wertvoll. Nach einer Zwangspause fand Laufen im Nau gegen Aufsteiger Möhlin-Riburg keine Lösungen und musste sich mit einem torlosen Remis begnügen. Dadurch haben die Laufentaler den Anschluss an die Spitze etwas verloren. Noch ist aber in Sachen Aufstieg alles offen. Nach Ostern geht es zum FC Gelterkinden, wo drei Punkte Pflicht sind. Das dritte Remis gab es für den FC Zwingen. Beim FC Münchenstein a, der nach vier Niederlagen in
den Abstiegskampf rutschte, brachte Araveen Kiddinan die Laufentaler in Führung. Gianni Rocco glich in der 62. Minute aus. Mit dem Punkt kann man leben, auch wenn Nordstern jetzt wieder auf neun Punkte Abstand herankam. Zwingen ist auch nach 17 Spielen ungeschlagen. Am 12. April empfängt die Equipe von Tobias Fumagalli den FC Bubendorf. Einen schlechten Sonntag hatte der FC Breitenbach in Oberwil. Offensichtlich hatten die Schwarzbuben die Zeitumstellung nicht verdaut. Mit 0:3 kassierte Breitenbach die zweite Saisonniederlage. Dass man auf zahlreiche Stammspieler verzichten musste, ärgerte Trainer Roderick Föll, er will dies jedoch nicht als Ausrede anführen. «Oberwil wollte den Sieg, war giftig und gewann mehr Zweikämpfe.» Zudem könnten wegen Verletzungen jetzt auch Hasan Ates und Andreas Jeker für den Rest der Saison ausfallen.
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Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00–19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
Töpfern im Keramikatelier 77A Laufen. Erwachsenenkurse, Kinderkurse, Kindergeburtstage, individuelles Töpfern. Info: www.keramikatelier77a.com, keramikatelier77a@gmail.com, Adelheid Luckow, 079 508 75 30. Gemischter Chor Nunningen «Sing mit uns». Montag, 19.30–21.15, Zähnteschür Nunningen (ausser Schulferien). Kontakt: Bruno Rentsch, 078 662 44 78, mail@chor-nunningen.ch, www.chor-nunningen.ch/mitmachen wald-geniessen/natur-wald-zeit. Waldbaden/Shinrin-yoku Gesundheitstraining für alle, in und mit der Natur. Kurs-Anmeldung und mehr Infos auf www.natur-wald-zeit.ch. Freue mich auf Sie herzlichst. Jacqueline Schneebeli. Täglich Kurse in Pilates, Yoga, Rückbildung und High-Intensive Interval-Training (HIIT) in Breitenbach, Röschenz und Duggingen. Mehr Infos und Stundenpläne auf www.inout-fitness.ch Yoga am Sonntagmorgen. Vom Kopf in den Körper. Zeit: 8.00–9.30. Ort: 4244 Röschenz. www.facebook.com/yogasonntagmorgen4244. Anmeldung: Tel. 077 435 94 80. Bildhauer-/Schnitzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Laufen. www.thomas-hofstetter.ch. 077 453 98 13
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Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
KINDERTAGESSTÄTTE
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
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Buchpräsentation mit Klassenabend

Am Mittwoch, 25. März, fand in der Aula der Sek. Laufen ein richtig gelungener Klassenabend statt. Viele Eltern und Lehrpersonen waren gekommen, um zu sehen, was wir in den letzten drei Jahren alles gemacht haben. Ein Highlight war unsere Buchpräsentation. Einige Schülerinnen aus der Klasse haben zusammen mit unserer Deutschlehrperson ein eigenes Buch geschrieben: «Wellen, Wodka und Wahrheiten». Dafür haben wir auch teilweise mit KI gearbeitet, was mega spannend war. Am Anfang haben wir die Personen für die Geschichte ausgesucht und uns überlegt, wie alles aufgebaut sein soll. Danach haben wir eine Art Raumplanung gemacht und einen roten Faden geschrieben, damit die Geschichte Sinn ergibt. Jede Person hat dann etwa sieben bis acht Kapitel geschrieben. Am
LAUFEN
70 Jahre TC Laufen
Am Dienstag, 24. März, hat der TC Laufen seine 70. ordentliche GV durchgeführt. 1956 war die Geburtsstunde des Tennisclubs, welcher dieses Jahr in schönster Umgebung «auf Saal» seinen runden Geburtstag feiern darf. Der Club hat Blütezeiten erlebt, die schon einige Jahre in der Vergangenheit liegen, eine markante Talsohle durchschritten, die Trendwende geschafft und darf heute auf fünf Jahre zurückblicken, die von Kontinuität und steigenden Mitgliederzahlen geprägt sind. Aktuell zählen wir 67 Aktiv-Mitglieder und 24 Juniorinnen und Junioren. An der GV stand auch die Anpassung der Statuten auf der Traktandenliste. Der
NUNNINGEN
Schluss wurde alles zusammengefügt und überarbeitet, sodass ein richtiges Buch daraus entstanden ist. Neben der Buchvorstellung gab es auch verschiedene Unterhaltungsbeiträge aus den letzten drei Jahren. So konnten alle sehen, wie wir uns als Klasse entwickelt und was wir alles erlebt haben. Besonders cool war auch das selbstgekochte 3-Gänge-Menü. Wir haben alles selber vorbereitet und serviert, was sehr gut angekommen ist und für eine tolle Stimmung gesorgt hat. Der Abend war insgesamt ein voller Erfolg und hat uns allen viel Spass gemacht. Wer das Buch kaufen möchte, kann «Wellen, Wodka und Wahrheiten» weiterhin in Laufen im Stedli bei Bucher/ Gabele bekommen.
Klasse 3EeL
VERANSTALTUNG
Wenn Breitenbachs Nacht erwacht
Die Osternacht gehört zu den eindrücklichsten Feiern im Jahreskreis. Sie steht für Aufbruch, Hoffnung und neues Leben. Themen, die weit über den kirchlichen Rahmen hinaus berühren.
In Breitenbach beginnt die Feier am Samstag, 4. April, um 20.30 Uhr im Innenhof der Kirche. Die Besucherinnen und Besucher versammeln sich um das Osterfeuer. Von dort zieht die Gemeinschaft in die zunächst dunkle Kirche. Ein Moment der Ruhe und Erwartung.
Im Verlauf des Abends wandelt sich die Atmosphäre. Mit dem festlichen Gloria erklingen Glocken, Orgel, Bläser und Pauken. Der Kirchenchor unter der Leitung von Isidor Lombriser gestaltet die Feier musikalisch. Er führt die «Missa Festiva» des österreichischen Komponisten Lorenz Maierhofer auf — ein Werk voller Energie, Klangfülle und lebendiger Rhythmen. Besonders beim festlichen Halleluja wird die Freude über Licht und Leben im ganzen Raum spürbar.
Die Osternacht in Breitenbach ist nicht nur ein religiöses Ereignis. Sie ist auch ein kulturelles und musikalisches Erlebnis. Die Verbindung von Licht, Stille und festlicher Musik prägt den besonderen Charakter dieses Abends.
Isidor Lombriser

Patrick
und Gerhard
Schweizer Sportverband formulierte 2025 Vorgaben hinsichtlich Ethik im Schweizer Sport, welche es zu übernehmen galt, damit auch zukünftig J+S-Beiträge dem TCL im vollen Umfang zugutekommen.
Ein weiterer wichtiger und schöner Moment war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Berni Räz. Berni ist seit 48 Jahren Mitglied beim TCL, unterstützt bei Anlässen, leistet immer wieder Sonderefforts, ist für viele Mitglieder der perfekte Trainingspartner und einfach ein Mensch, über den wir glücklich sind, ihn beim TCL zu haben. Pascal Steg
Ehrenmitgliedertreffen
Am Samstag, 21. März, fand das diesjährige Ehrenmitgliedertreffen des Regionalturnverbands Dorneck-Thierstein (RTVDT) statt. Organisiert wurde der Anlass von Fabian Altermatt vom TV Nunningen, dem ehemaligen Kassier des RTVDT, der bereits für das ursprünglich geplante, jedoch pandemiebedingt abgesagte Treffen im Jahr 2020 verantwortlich zeichnete.
Insgesamt 25 Ehrenmitglieder folgten der Einladung nach Nunningen. Am Nachmittag traf man sich beim Altersund Pflegeheim Stäglen, wo die Teilnehmenden zunächst mit einem Apéro herzlich empfangen wurden. In geselliger Atmosphäre bot sich bereits hier die Gelegenheit für erste Gespräche und den persönlichen Austausch.
Im Anschluss stand ein Besuch des Dorfmuseums Nunningen auf dem Programm, das sich im dritten Obergeschoss des Alters- und Pflegeheims befindet. Die Ausstellung bot spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Dorfes. Besonders beeindruckend war die Sonderausstellung zum Nunninger Sportschützen Erwin Vogt. Diese zeigte eindrücklich seine sportliche Karriere sowie seine grossen Erfolge auf internationaler Ebene, darunter die Teilnahme an Olym-
RTVDT
pischen Spielen und bedeutende Medaillengewinne. Ein Besuch lohnt sich. Durch die Ausstellung führten Ambros Hänggi und Peter Gasser vom Dorfmuseum, die mit grossem Fachwissen und viel Engagement die zahlreichen Exponate erläuterten und auch auf Fragen kompetent eingingen. Mit ihren lebendigen Schilderungen und unterhaltsamen Anekdoten trugen sie wesentlich zu einem bereichernden Museumsbesuch bei. Den gelungenen Tag liessen die Ehrenmitglieder beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant Gilgenberg in Zullwil ausklingen. Bei feinen Speisen und in gemütlicher Runde wurde weiter diskutiert, gelacht und Erinnerungen ausgetauscht.
Das Ehrenmitgliedertreffen des RTVDT ist jedes Jahr ein geschätzter Anlass. Es bietet nicht nur die Möglichkeit, verschiedene Orte in der Region kennenzulernen, sondern vor allem auch, den persönlichen Kontakt unter langjährigen Turnerinnen und Turnern zu pflegen und die Verbundenheit zum Verband lebendig zu halten.
Sandra
Hänggi Präsidentin RTVDT
LAUFEN Musikalische Glanzlichter
Im Rahmen der Kammerkonzerte Laufen spielten am Sonntag zwei international gefragte Musiker in der St. Katharinenkirche: Sergei Nakariakov (Trompete) und Maria Meerovitch (Piano). Warm, virtuos und für das Gehör eher ungewohnt klang Mozarts Sonate A-Dur für Violine und Klavier auf dem Flügelhorn; perlend und mit federndem Anschlag stand die Pianistin im Dialog dazu. Traumhaft klar, filigran und transparent sowie mit subtiler Dynamik spielte Meerovitch Schumanns «Arabesque». Die starke Ausdrucksdichte und poetische Spannung von Schumanns Fantasiestücken op. 73 wurden von den Solisten kongenial eingefangen. Ein besonderes Erlebnis war die Interpretation von Alexander Skrjabins drei Pianostücken. Die Prélude op. 9 Nr. 1 wird nur mit der linken Hand gespielt, tönt aber trotzdem voll-
kommen. In der technisch anspruchsvollen, dramatischen und rhythmisch kraftgeladenen Etüde op.42 jagten Meerovitchs Hände virtuos und unglaublich temporeich über die Tasten. Es folgten Stücke für Trompete und Klavier von Tschaikowsky, bei denen in «Nur wer die Sehnsucht kennt» der Schmerz in Klänge gegossen scheint. Fast fragmentarisch, unberechenbar und minimalistisch erklangen Giya Kanchelis «4 Miniaturen». Der Höhepunkt des Konzerts entfaltete sich in Jean-Baptiste Arbans «The Carneval of Venice». Nakariakov meisterte das virtuose Variationsstück auf der Trompete mit verblüffender Leichtigkeit. Nach Standing Ovations gab es als Zugabe Francis Poulencs «C’est ainsi que tu es» aus den «Métamorphoses».
Thomas Brunnschweiler

Kongeniales Zusammenspiel: Sergei Nakariakov (Flügelhorn) und Maria Meerovitch
LAUFEN
den
VERANSTALTUMG
FraueZmorge
WoS. Gemeinsam wollen wir es uns am Samstag, 25. April, von 9 bis 11 Uhr gut gehen lassen bei einem reichhaltigen Zmorge. Anschliessend hören wir einen interessanten Vortrag zu folgendem Thema: «Du bist wertvoll» von Damaris Kofmehl. Das FraueZmorge findet in den Räumlichkeiten der FMG LaufentalThierstein, Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach, statt. Unkostenbeitrag: 15 Franken (inkl. Referat). Auskunft und Anmeldung (bis 22. April) an Brigitte Schmidt, Tel. 079 581 37 71, per Mail: brigitte.schmidt@gmx.ch.
VERANSTALTUNG
Ukrainische Spezialitäten
Diesen Samstag veranstalten wir wieder einen Stand mit ukrainischem Essen in Laufen. Wir werden sehr leckeres traditionell ukrainisches Ostergebäck anbieten. Das gesammelte Geld wird für Hilfszwecke in der Ukrainie verwendet.
Svitlana Hontareva Laufen
Gelebter Kulturaustausch
Breits zum dritten Mal kamen unter dem Dach der reformierten Kirchgemeinde Laufen 20 Interessierte zusammen, um unter sachkundiger Leitung von Nataliia Smykalova in die Kunst der «Pysanka» eingeweiht zu werden. Dazu trafen sich Laufentaler mit Ukrainerinnen, die ihre wunderschön bestickten Vyshyvankas (Trachtenblusen) trugen. «Pysanka» ist eine alte ukrainische Tradition, die aus einer Kombination aus Färbe- und Wachstechnik besteht. Ein rohes Ei wird mit traditionellen Mustern aus flüssigem Wachs bemalt und dann gefärbt. An-
schliessend werden weitere Muster aufgemalt, das heisst «Träume geschrieben» und das Ei in einer dunkleren Farbe gefärbt. Zum Schluss wird das Ei ausgeblasen und mit einer Quaste zum Aufhängen verziert. Beim Färben bekam ich etwas Angst um die wunderschönen Blusen, aber ich hatte es mit Profis zu tun. Beim Malen haben wir viel erzählt, gelacht und uns Geschichten von den jeweiligen Osterbräuchen erzählt. Für gelebten Kulturaustausch braucht es eigentlich gar nicht so viel.
Uta Scherer

Schoggihasen verzieren











Samstag, 4.April, 10bis17Uhr



Mama,ichgehe jetztzumZirkus.


BREITENBACH
Informationen zur Grundversorgung
Die Gemeinde Breitenbach hat sich aus finanziellen Gründen dafür entschieden, die Grundversorgungspflicht der Spitex Private Care AG aus dem Kanton Aargau zu übertragen.
Für die Einwohnerinnen und Einwohner aus Breitegenbach bedeutet dies: Die Spitex Thierstein/Dorneckberg bleibt weiterhin in Breitenbach tätig und bietet ein Grundversorgungsangebot sowie hauswirtschaftliche Leistungen an — jedoch ohne gesetzliche Versorgungspflicht. Neue Anfragen aus Breitenbach werden an Private Care weitergeleitet.
In den übrigen zwölf Vertragsgemeinden erfüllt die Organisation ihren gesetzlichen Versorgungsauftrag weiterhin umfassend und professionell. Das Leistungsangebot umfasst Grund- und Behandlungspflege, Wund- und Sondenversorgung, psychiatrische Pflege, Palliative Care, ein 24-Stunden-Notrufsystem mit Pikett sowie hauswirtschaftliche Unterstützung.
Die Spitex Thierstein/Dorneckberg verfügt über eine neu erteilte Betriebsbewilligung des Kantons Solothurn für die nächsten zehn Jahre. Unsere qualifizierten Mitarbeitenden stammen aus der Region, kennen Kultur und Sprache und werden gemäss den Empfehlungen des Spitexverbands Solothurn fair entlöhnt.
Die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Versorgung unserer Klientinnen und Klienten bleibt unser oberstes Ziel. Simone Benne Geschäftsleiterin
Spitex Thierstein/Dorneckberg,
SEEWEN
Schauspieler und Reittherapeut

Neu: Matthias Klausener wurde zum Präsident des Kulturvereins gewählt. FOTO: ZVG
Der Kulturverein Seewen hat an seiner 32. Generalversammlung Matthias Klausener zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Matthias Klausener stammt aus Basel und wohnt, nach jahrelangen Auslandaufenthalten in Deutschland und Frankreich, seit 14 Jahren in Seewen, wo er auch schon Gemeinderat war. Der dreifache Vater hat drei Berufe, alle mit Master- oder Diplomabschluss: Schauspieler, Kulturmanager und Reittherapeut. Matthias Klausener ist gut vernetzt und hat in Seewen schon kulturelle Anlässe und Konzerte organisiert; als Schauspieler ist er in der FörnbacherCompany, im Kammertheater Riehen oder im Goetheanum Dornach zu erleben. Er freut sich, dieses Amt zu übernehmen und sein kulturelles Wissen einzubringen!
Rosi Böss Vorstand KVS
LESERBRIEF
Frei laufende Hunde
Die Wege rund um Hofstetten-Flüh sind ein herrliches Spazierparadies. Fast immer mit einer schönen Aussicht verbunden und oft auch mit Sichtung von Luchs, Reh und Fuchs …. Wirklich? Wir wurden nun drei Mal von freilaufenden, nicht abrufbaren Hunden angegangen, zuletzt im Bereich der «gäle Wösch» von einem Irish Setter. Zum Glück hatte der Hund die 100 Meter entfernt äsenden drei Rehe nicht bemerkt.
Leider sind auf unseren Spazierwegen uneinsichtige Hundehalter mit ihren freilaufenden Tieren unterwegs. Die Gemeinde muss wohl die ganzjährig gültige kantonale Leinenpflicht für nicht abrufbare Hunde vermehrt kontrollieren und fehlbare Hundehalter sanktionieren.
Richard Engler Flüh
LESERINNENBRIEF
Der Stadtbach von Laufen — eine Kloake!
Auf dem Gitter liegt festgepappter, dicker Dreck mit tausenden Konfettis durchzogen — schon wochenlang. Darunter fliesst, nein, rinnt ein schmutziges Rinnsal auch voller kleiner Abfälle. Niemand käme auf den Gedanken, dass dies ein Stadtbach darstellen sollte. Welch verunglücktes Projekt von Anfang an! Wir befinden uns in der Karwoche — den Osterspaziergang machen wir jedenfalls nicht im Stedtli.
Lotty Zemp Laufen
LESERBRIEF
Folgenreiches Nichtstun
Ich wohne knapp ein Jahr in Laufen. Seither sollte an der Gemeindeversammlung im Dezember bereits zum zweiten Mal eine Steuererhöhung durchgesetzt werden — unter der Prämisse, Sparen müsse wehtun. Dass der budgetierte Aufwand von 2025 zu jenem von 2026 jedoch um fast 429000 Franken gestiegen ist, zeugt kaum von Sparwillen oder gar Schmerzen.
Dann das Grüngut: Anstatt dem Volkswillen zu folgen und einen Volksentscheid zur Grundlage des weiteren Vorgehens zu nehmen, wird der gefasste Plan bloss leicht angepasst. Einer der Hauptgründe für den Systemwechsel: Missbrauch beim Badge-System. Aber man bekämpft den Missbrauch nicht — man schafft das System ab. Und letztlich die Veruntreuung von Parkgeldern: Vier der sieben amtierenden Stadträte waren bereits vor der Entdeckung des systematischen Diebstahls 2022 im Amt. Gemäss Stadtpräsident Bolliger ist das System ausgetrickst worden. Der Stadtrat trägt zwar nicht die Schuld an der Tat, jedoch die Verantwortung für das System. Bei der Urteilsverkündigung meinte die Richterin, man habe es dem Polizisten «schockierend leicht gemacht». Anstatt fehlerhafte Systeme anzupassen, den Volkswillen umzusetzen und die Verwaltung effizienter zu gestalten, sagt man Gemeindeversammlungen ab und lässt Dinge in Laufen einfach laufen. Ich denke nicht, dass Laufen gegen seinen Stadtrat ist — aber gegen ein Nichtstun, das mehrheitsfähige Lösungen vermissen lässt und Steuerzahlende Jahr für Jahr mehr kostet.
Dominik Kilchmann Laufen
DEM KANTONSRAT
AUS
Förderung der Solothurner Standortattraktivität
Zu Beginn der Solothurner Märzsession wurden rund ein Jahr nach den Kantonsratswahlen bereits vier neue Ratsmitglieder vereidigt.
Im Zentrum der Session stand die neue Legislaturplanung der Regierung, welche die strategischen Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre definiert. Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort Solothurn wirkungsvoll zu stärken, das gesellschaftliche Wohlbefinden und den Zusammenhalt zu fördern sowie nachhaltige Lebensgrundlagen zu sichern. Trotz eingehender Debatte über zahlreiche Änderungsanträge, folgte der Kantonsrat nur vereinzelten Planungsbeschlüssen — insbesondere solchen, die den finanzoder bildungspolitischen Handlungsspielraum des Kantons nicht einschränken. Der Regierungsrat wurde gebeten, die Schwellen für Finanzreferenden im
AUS DEM KANTONSRAT
interkantonalen Vergleich auf ihre Aktualität zu überprüfen. Des Weiteren sprach sich das Parlament für eine moderate Flexibilisierung der Bildungslandschaft aus, lehnte jedoch einen Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat ab. Nach Überarbeitung durch die Bildungs- und Kulturkommission, erhielt das Anliegen, Sonderschulen zu entlasten und Kinder verstärkt integrativ zu beschulen, breite Zustimmung. Weiter wurden im Sozialgesetz die Verordnungsprozesse sowie der Umgang mit Daten in der interinstitutionellen Zusammenarbeit verankert, um eine ganzheitliche und durchgehende Fallführung zur sozialen und beruflichen Integration von Menschen über verschiedene Staatsebenen hinweg sicherzustellen. Karin Kälin Kantonsrätin SP, Rodersdorf
20 Anträge zum Legislaturplan
Zu Beginn der Märzsession wurden zwei neue Kantonsrätinnen und zwei neue Kantonsräte vereidigt. Der Solothurner Kantonsrat beschäftigte sich mit dem Legislaturplan 20252029 der Regierung. 20 Anträge zur Ergänzung des Planes wurden eingereicht. Vor allem die Polparteien (SVP und Grüne) nutzten die Möglichkeit. Die SVP reichte 10 und die Grünen 7 Anträge zu diversen Themen ein, die aber meist keine Mehrheit fanden. Meines Erachtens ist es sinnvoller, einen Auftrag einzureichen, wenn man konkret etwas bewirken will. Aufträge, die der Kantonsrat unterstützt, müssen von der Regierung umgesetzt werden. Bei den Planungsbeschlüssen wird nach vier Jahren festgestellt, ob das Ziel erreicht oder nicht erreicht wurde. Der Kantonsrat bewilligte zwei Investitionsbeiträge, einen an das
LESERBRIEF
Flucht vor der Diskussion
Die Vorgänge rund um die Grüngutsammlung in Laufen offenbart ein grundlegendes Problem im politischen Stil des Stadtrates. Während im Communiqué vom 19. März behauptet wird, man nehme die Bevölkerung ernst, zeigt das tatsächliche Handeln das Gegenteil: Ein Systemwechsel wird durch die Hintertür durchgezogen, der laut Stadtrat bereits «im operativen Vollzug» steht — also faktisch beschlossen, bevor die Bevölkerung überhaupt mitreden darf.
Ausbildungszentrum der Ärztegesellschaft Solothurn von 500000 Franken und einen an das Bildungszentrum der Stiftung OdA, Gesundheit und Soziales, von 3,2 Mio. Franken. Am zweiten Sessionstag wurden zwei neue Staatsanwältinnen gewählt. Drei Kandidatinnen stellten sich zur Wahl. Wobei eine mit 89 Stimmen klar gewählt wurde. Die zweitplatzierte wurde mit 49 Stimmen gewählt und die drittplatzierte Kandidatin schied mit 47 Stimmen aus. Während der Rat den Auftrag, das HarmoS-Konkordat zu überprüfen, einstimmig überwies, lehnte er den SVP-Antrag, sofort aus HarmoS auszutreten, mit 51 zu 23 Stimmen bei 20 Enthaltungen von Seite der FDP/GLP ab.
Kuno Gasser
Kantonsrat — Die Mitte, Nunningen
MUSIKTIPP B.B. King

Joe Bonamassa bewerkstelligte als Produzent und Musiker zusammen mit rund 40 Kolleginnen und Kollegen verschiedener Generationen für die Blues-Koryphäe, die im September 2025 100 Jahre alt geworden wäre, das Tributalbum «B.B. King’s Blues Summit 100». Der Titel ist eine Hommage an Kings Grammy-prämiertes Album «Blues Summit» aus dem Jahr 1993. Die 32 dargebotenen Songs sind inspirierte Kollaborationen und für Kings Schaffen repräsentativ. Die Auflistung der an diesem Projekt beteiligten Künstlerinnen und Künstler liest sich wie ein Who is Who der Blues- und Rockszene. Mit dabei sind u. a. Eric Clapton, Buddy Guy, Slash, Chaka Khan, George Benson, Keb’ Mo’, Gary Clark Jr., Jimmy Vaughan, Kenny Wayne Shepherd, Warren Haynes, Paul Rodgers, Aloe Blacc und Susan Tedeschi & Derek Trucks. Sie alle würdigen aus eigener Perspektive mit ihrem instrumentalen und vokalen Beitrag King auf respektvolle Art und Weise. Jede Interpretation ist stimmig. Niemand feiert sich selbst; im Zentrum stehen der «King of the Blues» und unvergessliche Songs.
Redaktionsschluss
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die
Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
Besonders irritierend ist, wie der Stadtrat auf Kritik reagiert. In der Militärjustiz bezeichnet man das Verweigern einer Auseinandersetzung als «Feigheit vor dem Feind». Wir befinden uns selbstverständlich nicht im Krieg — und deshalb wirkt es umso stossender, wenn eine zivile Behörde den offenen Diskurs scheut, als wäre die eigene Bevölkerung ein Gegner, dem man mit Vorwänden ausweicht. Schwerwiegend ist der Umgang mit demokratischen Instrumenten. Obwohl das gesetzliche Quorum für eine ausserordentliche Gemeindeversammlung massiv übererreicht wurde, erklärt der Stadtrat, der Termin liege «ausschliesslich in seiner Zuständigkeit» und eine Versammlung könne erst Monate später stattfinden — eine Behauptung, die der Realität nicht standhält. Damit wird ein demokratisches Recht zwar formal anerkannt, aber faktisch entwertet. Und schliesslich offenbart das Communiqué, dass die Verwaltung erst jetzt — nach der geplanten Einführung — beginnt, das beabsichtigte System wirklich zu evaluieren. Im Communiqué wird erklärt, dass die Übergangsphase genutzt werden soll, «um das neue System unter realen Bedingungen zu testen». Zwei Jahre Planung — aber keine saubere Analyse. Laufen verdient Transparenz, Respekt und echte Mitsprache. Der Stadtrat sollte endlich damit beginnen.
Bernard Wasem Laufen


EinAbend fürFrauen: Ladies Nightam16.April
nimmt.
Nightam16. April
Am 16.April 2026 lädt dieSchwarzbuebeApothekezur «LadiesNight»ein –einem Abend, derFrauenauf eine spannendeReise durchden weiblichen Zyklus mitnimmt. SarahSchwyzer, Pharma-Betriebsassistentin,verrätimInterview,wasdie BesucherinnenandiesemEvent erwartet
BesucherinnenandiesemEvent erwartet.
SarahSchwyzer, worumgehtesander «LadiesNight»?
Die«Ladies Night» istein Event, dersichvollund ganz demweiblichenZykluswidmet. Er findet gemeinsammit BeaLoosli, Sexualpädagoginund Inhaberinvon Ladyplanet,statt.Sie führtmit ihrerhumorvollen undlockerenArt durchden Abend und teiltdabei ihre langjährigeErfahrung,wertvolle Tippsund persönlicheAnekdoten. Welche Themen werden an diesem Eventaufgegriffen?
DieBesucherinnen werdeneinmal durchdas Lebeneiner Frau geführt: vonder Pubertät über verschiedene Verhütungsmethoden,durch dasdunklePMS-Tal bis hinauf aufden Gipfel derLustund weiter zu denWechseljahren.Bea Loosli spricht dabeioffen undohneScham über alle dieseThemen, wasden Eventebensolehrreich wieunterhaltsammacht
SarahSchwyzer, Die«Ladies Event, Erfindet Sexualpädagoginund planet,statt.Sie undlockerenArt teiltdabei langjährigeErfahrung,wertvolle Tippsund Welche diesem DieBesucherinnen werden einmal Frau Pubertät hinauf aufden wieunterhaltsammacht.
Warumlohnt es sich,den eigenenZyklusbesserzuverstehen?
Warumlohnt Werden eigenenZykluskennt,verstehtauchdie bewusstseinhilft,Beschwerden einzuordnen, nenund dieeigeneEnergie,Lustund Stimmung unterstützt Frauen Bedürfnisseklarerwahrzunehmen–sowohlfür als auch in derPartnerschaft.
WerdeneigenenZykluskennt,verstehtauchdie Signaledes Körpersbesser. Zyklusbewusstseinhilft,Beschwerdeneinzuordnen, hormonelle Veränderungenzuerkennenund dieeigeneEnergie,LustundStimmung besser zu verstehen. Es unterstützt Frauen dabei, ihre Bedürfnisseklarerwahrzunehmen–sowohlfür sich selbst als auch in derPartnerschaft Fürwen eignet sich derAnlassbesonders?
Fürwen FüralleFrauen, Zyklus Frausein erfahren möchten. Auch Jugendlicheabder 2.
FüralleFrauen, diemehrüberihren Körper,ihren Zyklus undüberdas Frausein erfahren möchten. Auch Jugendlicheabder 2. Oberstufesindherzlichwillkommen. Wassollten Interessiertewissen, wenn sieander Veranstaltungteilnehmenmöchten?
DerAnlass findet am 16.April 2026 von19.00 bis21.30 UhrimSaaldesAlterszentrums Breitenbachstatt.Der Eintritt kostet 45 Frankenund beinhaltet einenWelcome Drink. Da es keineAbendkassegibt, isteinevorgängigeAnmeldung erforderlich –entwederonlineüberden Ticket-Shopauf www.ladyplanet.choderdirektbei unsinder Schwarzbuebe Apotheke
Wassollten Interessiertewissen, DerAnlassfindet 16.April 2026 von19.00 UhrimSaaldes Alterszentrums Eintritt Frankenund Drink. Apotheke.
Schwarzbuebe Apotheke Fehrenstrasse7 4226 Breitenbach Telefon061 7812444
FOTO DER WOCHE

isoliert hervorragend: Schwarznasenschafe im Frühlingsschnee im Huggerwald.
Brandstiftung
BÜSSERACH. WoS. An der Passwangstrasse in Büsserach ist es in der Nacht auf letzten Freitag, gegen 3.30 Uhr, zu einem Brand in einem Unterstand eines Holzverarbeitungsbetriebs gekommen. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Einsatzkräfte der unverzüglich ausgerückten Feuerwehr Büsserach konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und das Feuer schliesslich komplett löschen. Verletzt wurde niemand. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen geriet ein Holzstapel in Brand, welcher als Lager diente. Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen, Telefon 032 627 81 17.
Bodenkartierung
KT. SOLOTHURN. WoS. Der Kanton Solothurn setzt die systematische Erhebung seiner Bodendaten fort und startet eine neue Etappe der Bodenkartierung im Schwarzbubenland. Ziel ist es, detaillierte Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Bodens, seine Wasserspeicherfähigkeit und die Fruchtbarkeit verschiedener Flächen zu gewinnen. Untersucht werden in den Jahren 2026 bis 2028 insbesondere Landwirtschafts- und Waldgebiete in Gempen, Hochwald und Seewen sowie angrenzende Flächen in Dornach, Büren und Nuglar-St. Pantaleon. Anschliessend wird die Kartieretappe für zwei Jahre auf die angrenzenden Gebiete im Dorneck ausgeweitet.
Bereits seit den 1990er-Jahren erhebt das Amt für Umwelt Solothurn systematisch Bodendaten, um die Ressource langfristig zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Für die aktuellen Arbeiten sind seit März Fachpersonen von drei spezialisierten Büros im Gelände unterwegs. Sie untersuchen den Boden mit-
Küche&Bad Innenausbau Türen
hilfe von Bohrstöcken bis in eine Tiefe von rund einem Meter. Ergänzend werden ab Sommer an ausgewählten Standorten Profilgruben ausgehoben, die einen vertieften Einblick in den Bodenaufbau ermöglichen. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den Bewirtschaftenden vor Ort. Profilgruben auf landwirtschaftlichen Flächen werden in der Regel nach der Ernte oder im Frühjahr geöffnet und nach vier bis sechs Wochen wieder fachgerecht geschlossen. Im Wald können sie länger bestehen bleiben. Die gewonnenen Daten dienen zahlreichen Fachbereichen als Grundlage. Sie unterstützen unter anderem die Landund Forstwirtschaft, den Hochwasserschutz und die Raumplanung, etwa bei der Festlegung von Fruchtfolgeflächen oder Grundwasserschutzzonen. Gleichzeitig schafft der Kanton Transparenz: Die Ergebnisse sind öffentlich unter geo. so.ch/map zugänglich und ermöglichen der Bevölkerung einen direkten Einblick in die Bodenverhältnisse ihrer Region.
Asiatische Hornisse
KT. BASELLAND. WoS. Mit steigenden Temperaturen werden die Königinnen der Asiatischen Hornisse aktiv und beginnen mit dem Bau von Vornestern. Deren frühzeitige Entfernung ist entscheidend, um die rasche Ausbreitung einzudämmen. Im vergangenen Jahr wurden in den beiden Basel 337 Nester gemeldet, davon 266 im Baselbiet — mit stark steigender Tendenz. Die invasive Art stellt zunehmend ein Risiko für Biodiversität, Imkerei sowie Obst- und Weinbau dar und kann bei Nestern in Siedlungsnähe auch die Bevölkerung gefährden. Meldungen aus der Bevölkerung bleiben zentral, während Einsätze wahrscheinlich aufgrund der hohen Anzahl priorisiert werden müssen. Vom Aufstellen von Fallen rät die Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland ab.
Leinenpflicht
REGION. WoS. Wildtiere sind in der Brutund Setzzeit besonders anfällig für Stress und Störungen. Sie bringen in dieser Zeit ihre Jungen auf die Welt und versorgen sie. Deshalb gilt in den Kantonen Solothurn, Basel-Landschaft und Basel-Stadt vom 1. April bis zum 31. Juli eine Leinenpflicht für Hunde in Wäldern und Waldesnähe. Besonders gefährdet sind in dieser sensiblen Zeit die Nester von Bodenbrütern, sowie Junghasen und frisch gesetzte Rehkitze.
Zufriedene Fahrgäste
REGION. WoS. Die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs in der Nordwestschweiz sind zufrieden mit dem Angebot. Dies zeigt die Kundenzufriedenheitsumfrage 2025 der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Mit 77 bis 78 von 100 Punkten erreicht die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden erneut ein hohes Niveau. Rund 8800 Fahrgäste wurden zu ihren Erfahrungen mit Bus-, Tram- und Bahnlinien befragt.

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Mein wilder, bunter Garten von Silvia Hard
Ab in den Garten! In dieser Neuanschaffung aus unserer Gartenbuchabteilung gibt es nicht nur viel Inspiration für neue Pflanz- und Gestaltungsideen. Es bietet auch konkrete Pläne mit Anleitungen für naturnahe und insektenfreundliche Beete, Pflanzen und mehr Lebensraum für Tiere. Statt deprimierend grauer Schottergärten und gestutzter Rasenflächen setzt Autorin Silvia Hardt zum Beispiel auf Wildblumenwiesen, ein blühendes Gründach oder eine Hecke aus abgeschnittenen Zweigen als Unterschlupf für Igel und andere Nützlinge. Beschreibungen von mehr als 100 heimischen Pflanzen informieren präzise darüber, was wo am besten wächst und gedeiht. Die Gartenfachfrau und Inhaberin einer Bio-Baumschule stellt im Buch zwölf Garten-Lebensräume vor, die sich kombinieren und Schritt für Schritt umsetzen lassen. Weitere Ideen postet sie auf Instagram unter @kleinebaummanufaktur – und viele weitere Gartenbücher gibt’s bei uns in der Stedtlibibliothek. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch


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