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Mutmasslicher Betrug bei Spitex Birseck

Bei der Spitex Birseck kam es zu «mutmasslich unlauteren Handlungen». Der Gemeinderat Münchenstein hat Strafanzeige und Schadensersatzklage eingereicht. Die Trägergemeinden Arlesheim und Münchenstein gehen unterschiedlich mit dem Fall um.

In den vergangenen Jahren nahm bei der von den Gemeinden Arlesheim und Münchenstein getragenen Spitex Birseck die Differenz zwischen Kosten und Betriebserträgen ungewöhnlich stark zu. Während die Erträge ungefähr stabil blieben, stiegen die Kosten auffällig an. Die Verantwortlichen schöpften Verdacht, leiteten eine Untersuchung ein und stiessen dabei auf einen mutmasslichen Betrug. An der Münchensteiner Gemeindeversammlung vergangene Woche sprach der für das Departement Finanzen verantwortliche Gemeinderat Andreas Knörzer (GLP) von «mutmasslich unlauteren Handlungen». Der Gemeinderat habe bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige und Schadensersatzklage eingereicht. Es gilt die Unschuldsvermutung. Über den Tathergang schwieg sich Knörzer aufgrund des laufenden Verfahrens aus. Nur so viel: «Es geht nicht darum, dass jemand in die Kasse gegriffen hat. Es geht um verschiedene Tatbestände.»

Steuerzahler müssen für Schaden aufkommen Die Deliktsumme ist noch nicht gänzlich geklärt. Knörzer sagte, diese liege über

dem Eigenkapital der Spitex Birseck. Im aktuellen Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Münchenstein heisst es, dass anlässlich der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2025 publik wurde, dass das Aufwandbudget der Spitex Birseck von 900000 Franken im Jahr 2024 um 880000 Franken «massiv» überschritten wurde. Knörzer erläuterte an der damaligen Gemeindeversammlung, dass dies für die Gemeinde überraschend gekommen sei. Eine frühzeitige Information und damit proaktive Kommunikation von Seiten Spitex sei nicht erfolgt. Klar ist, dass die Arlesheimer und die Münchensteiner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für den finanziellen Schaden aufkommen müssen, da die beiden Gemeinden auch die Defizite der Spitex Birseck decken müssen.

Nach Bekanntwerden des Falls übernahm der Arlesheimer Gemeinderat

PREMIUM KLICK

Hartmut Vetter (Frischluft) das Präsidium der Spitex Birseck von Ursula Berset. Vetter leitete zur Aufklärung des Falls eine externe Sonderprüfung ein. Während die Gemeinde Münchenstein die geplante Umwandlung der Spitex von einem Verein in eine Aktiengesellschaft (siehe Artikel auf Seite 17) nach der Zustimmung der Gemeindeversammlung weiter vorantreibt, hat der Gemeinderat Arlesheim die Beteiligung an der Umwandlung in eine AG vorerst sistiert. Ergebnisse für Sommer erwartet Das ungleiche Vorgehen der beiden Trägergemeinden wirkt von aussen betrachtet ungewöhnlich. Vetter versichert, dass beide Gemeinden die gleichen Ziele verfolgten, dafür aber unterschiedliche «Fahrpläne» wählten. «Wir als Gemeinderat Arlesheim warten die Ergebnisse der Untersuchung ab, damit wir der Be-

völkerung aufzeigen können, was diese auf Seiten der Passiven der Spitex-Bilanz ausmachen.» Vetter geht davon aus, dass die Ergebnisse im Sommer vorliegen und der Gemeinderat darauf aufbauend eine Entscheidung treffen kann. Die Versorgung der Arlesheimer Bevölkerung mit Leistungen der Spitex Birseck sei jederzeit gewährleistet. «Auch wenn die Spitex Birseck eine Aktiengesellschaft wird, ändert dies nichts, solange wir eine Leistungsvereinbarung mit ihr haben.» Dafür müsse die Gemeinde Arlesheim nicht zwangsläufig Aktionärin werden.

Der Gemeinderat habe genügend Zeit, sich sorgfältig Gedanken über die Zukunft des Spitex-Angebots in Arlesheim zu machen, betont Vetter. «Wir sind parallel dazu auch an der Prüfung von alternativen Angeboten.» Priorität habe aktuell die Sonderprüfung bei der Spitex Birseck.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch

Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

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Fabia Maieroni, 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch

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Beglaubigte Auflage 34286 Ex. Verbreitungsstatistik 2025

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– AnzeigerKombi 31:

Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger

Auflage: 166397 Ex. Verlagsangabe 2025

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Der Finanzchef der Firma «Rabbit» verkündet grosse Pläne und Ziele. Im Zentrum seiner Ausführungen an der Generalversammlung steht die hohe Dividendenausschüttung. Bei mehreren Kennzahlen fällt der Begriff «Marktführerschaft». Es ist ein selbstbewusster Auftritt der Geschäftsleitung der «Rabbit». Es wird über das Auslandsgeschäft berichtet und verkündet, dass die Firma eine Kooperation mit einem anderen Unternehmen eingehen werde. Von den Aktionärinnen und Aktionären ernten sie für die vollmundigen Töne immer wieder Lacher. Die soziale und ökologische Nachhaltigkeit wird natürlich grossgeschrieben. «Unser grösstes Kapital sind und bleiben unsere Mitarbeitenden», bekräftigt die Personalchefin. Die Gewerkschafterin im Saal hegt Zweifel, ob auf die Kooperation nicht doch ein Stellenabbau folgen wird. «Im Gegenteil», entgegnet der Kommunikationschef. Es sei sogar ein Stellenausbau geplant. «Ein Gefühl von Schwerelosigkeit» Die Generalversammlung ist genauso wie die Firma «Rabbit» fiktiv. Die Geschäftsleitung bilden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen. Die kritischen Fragesteller in der Rolle von Aktionären, Journalisten, Gewerkschaftern, Politikern und Wirtschaftsprüfern sind unter anderem Fachlehrpersonen und Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft. Im Rahmen der Wirtschaftswoche spielte die Schulklasse in vier Gruppen mehrere Geschäftsjahre von

KANTONSSPITAL BASELLAND

Unternehmen durch. Die Wirtschaftswoche fand am Hauptsitz von Primeo Energie in Münchenstein statt. Die Generalversammlungen stellten als Abschluss die Höhepunkte dar. Zu Beginn der Woche übernahmen die vier Gruppen ein je zehn Jahre altes fiktives Unternehmen im Segment Joggingschuhe. Sie fütterten das digitale Simulationsmodell im Hintergrund mit insgesamt 38 Entscheidungen. Dazu gehörten Kosten, Preisbildung, Positionierung des Produkts am Markt, Lieferketten, Marketing und ob sie ins Ausland expandieren möchten. Jede Entscheidung hatte Folgen auf die Kennzahlen, die vom Simulationsmodell gesteuert und errechnet werden. Alle Gruppen mussten ein Marketingvideo produzieren. «Ikarus vermittelt ein Gefühl von Schwerelosigkeit», frohlockte die Geschäftsleitung der Firma «Aéras».

Selbstbewusst, auch wenn die Zahlen nicht stimmen Die fiktiven Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer verkauften ihre Produkte, Ideen und Geschäftsergebnisse mit Gelassenheit, Selbstbewusstsein und einer gefühlten Routine. Selbst negative Entwicklungen wurden als positiv verkauft. Damit standen sie vielen echten Unternehmerinnen und Unternehmern in nichts nach. Es war zu spüren: Die Schülerinnen und Schüler sind in der Woche mit grossem Engagement in die Materie eingetaucht. Nach den vier Generalversammlungen wurden die Spezialwoche, die Geschäftsergebnisse und die Präsentationen im Plenum besprochen. Organisiert wurde die Wirtschaftswoche von der Handelskammer beider Basel (HKBB) in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein «wirtschaftsbildung.ch». Der Verein setzt sich zum Ziel, bei Ju­

Regierungsrat setzt weiterhin auf zwei Standorte

WOB. Der zukünftige Standort des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wurde in den vergangenen Monaten umfassend analysiert. Im Zentrum der Schlussevaluation standen zwei Varianten, die sich nur in der Standortfrage unterschieden: ein neuer Spitalstandort in Pratteln («Salina Raurica») oder die Weiterentwicklung und der Ausbau der bestehenden Standorte in Liestal und auf dem Bruderholz. Nun hat der Regierungsrat bekannt gegeben, welche Variante weiter verfolgt wird. Die Baselbieter Regierung will weiter an den bisherigen Standorten Bruderholz und Liestal festhalten, wie die Landeskanzlei Anfang Woche mitteilte. Die Bewertung habe ergeben, dass beide Varianten denselben Beitrag an eine bedarfsgerechte zukunftsorientierte medizinische Versorgung liefern und die zwingenden Anforderungen sowie das angestrebte Zielbild aus dem Rahmenkonzept Gesundheit BL 2030 gleichermassen erfüllen.

Hingegen werde die Wirtschaftlichkeit der Variante «Bruderholz / Liestal» durch die unabhängigen Experten und den Regierungsrat höher eingeschätzt. Der Standort «Salina Raurica» könne die höhere Investitionssumme trotz Annahme einer höheren Profitabilität (dank einem Standort und einem Neubau) nicht kompensieren. Die finanzielle Exposition durch den Kanton (Einschuss Eigenkapital und Ausstellung Kreditsicherungsgarantie) liege bei der Variante Salina Raurica bei rund 1,16 Milliarden Franken. In der Variante «Liestal / Bruderholz» sei der Betrag mit 850 Millionen Franken immer noch beträchtlich, aber mit rund 310 Millionen Franken bzw. 36 Prozent klar tiefer.

Noch deutlicher falle die Bewertung bezüglich Umsetzungskomplexität und Risiken aus. Die geplanten Teilneubauten an den beiden bestehenden Standorten könnten bis 2032 umgesetzt werden. Bei einem Neubau in Pratteln sei gemäss

Machbarkeitsstudie aufgrund der notwendigen Planverfahren realistischerweise mit einer Inbetriebnahme um 2040 zu rechnen. Abklärungen hätten ergeben, dass eine Beschleunigung der Verfahren möglich wäre, dies allerdings ein erhöhtes Beschwerdepotential und damit eine hohe Unsicherheit sowie zusätzliche zeitliche und finanzielle Risiken mit sich bringen würde. Der Regierungsrat hat sich mit dem Rahmenkonzept Gesundheit BL 2030 zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsversorgung im Kanton in den kommenden Jahren auf und für die Zukunft auszurichten. Im gesamten Evaluationsprozess habe sich gezeigt: Für das Angebot stationärer Leistungen im Bereich der erweiterten Grundversorgung gebe es im zukünftigen Versorgungsnetz kantonal wie regional keine vergleichbare Alternative zum KSBL, sowohl aus Sicht der Versorgung als auch der Prämien­ und Steuerzahlenden.

Schoggihasen verzieren

gendlichen Verständnis und Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge zu fördern.

Kaderkräfte unterstützen und coachen Für die Handelskammer beider Basel gehe es darum, die Wirtschaft mit den Schulen und den Jugendlichen zusammenzubringen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, erklärt Direktor Martin Dätwyler. «Wirtschaftswochen sind eine ideale Gelegenheit, unsere Jugend für das Thema Wirtschaft zu begeistern.» Im Rahmen der Wirtschaftswochen engagieren sich Führungskräfte aus der Wirtschaft als Spielleitende und coachen die Schülerinnen und Schüler. Gemäss HKBB-Direktor Martin Dätwyler stehen schweizweit rund 500 Kaderkräfte für Einsätze bereit, 50 davon in der Region Basel.

GEZIELTE KONTROLLEN Polizei Baselland geht gegen «Poser» vor WOB. Die Kantonspolizei Basel­Landschaft hat am Wochenende vom 27. bis 29. März gezielte Kontrollen gegen die «Poser­Szene» durchgeführt, wie die Kantonspolizei mitteilte. Dabei wurden acht Personenwagen und ein Motorrad sichergestellt und stillgelegt. Die Fahrzeuge wiesen technische Veränderungen auf oder überschritten die zulässigen Lärmgrenzwerte. Die Polizei kündigte an, ihre Kontrollen weiter zu intensivieren.

GESCHÄFTSWELT

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Samstag, 4.April, 10bis17Uhr

PR. Haben Sie schon einmal von einem Schokoladenhasen mit blauen Augen und grünen Haaren geträumt? Am Samstag, 4. April, haben Sie im Shopping Center St. Jakob­Park die Gelegenheit, Ihren eigenen Osterhasen individuell zu verzieren. Von 10 bis 17 Uhr stehen Ihnen erfahrene Chocolatiers mit Tipps und Tricks zur Seite, um Ihre süssen Kunstwerke zu perfektionieren. Schluss mit langweiligen Standard­Hasen aus dem Regal – jetzt sind Ihre Ideen gefragt! Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre können Besucherinnen und Besucher auch diesmal ihren ganz persönlichen Osterhasen gestalten. Die hochwertige Schokoladenbasis ist bereits vorbereitet – alles, was noch fehlt, sind Ihre kreativen Verzierungen. Je nach gewählter Hasengrösse beträgt der Unkostenbeitrag fünf oder zehn Franken. Der Erlös wird an die Stiftung Pro Pallium gespendet, die sich für die psychosoziale Entlastung von Familien schwerstkranker Kinder einsetzt.

«Rabbit»: Das Unternehmen ist fiktiv, die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Aufgabe aber sehr ernst. FOTO: TOBIAS GFELLER

Eine Ära geht zu Ende

Madlaina Matter schaut vor ihrem vielleicht letzten Heimspiel auf ihre erfolgreiche Karriere zurück.

Niels Sörensen

Sportlich geht es für Sm’Aesch­Pfeffingen beim Heimspiel gegen Düdingen am Samstag (17.30 Uhr) nach dem Aus im Playoff­Halbfinal gegen Schaffhausen nur noch um die Bronzemedaille. Und doch könnte der Auftakt in die Best­of­threeSerie emotional werden. Für Vereinsikone Madlaina Matter steht nach 13 NLASaisons in Pink das potenziell letzte Spiel im Löhrenacker an.

Zu oft will die 29-Jährige bisher nicht an ihre Sm’Aesch­Derniere denken. «Das blockiert dich nur», sagt Matter, die auch am freien Tag nach dem HalbfinalAus eine individuelle Extraschicht einlegte. «Ich will voll bereit sein für diese letzte Serie», so Matter. Dass ihr der Gedanke ans Karriereende morgens beim Aufstehen gelegentlich nahegeht, möchte sie dennoch nicht abstreiten: «Dann bin ich froh, dass ich zur Arbeit gehen und mich auf andere Dinge fokussieren kann.»

Nächster Karriereschritt als Ärztin Die Arbeit als Ärztin war es, welche Matter bereits vor zwei Jahren zum Entscheid bewegte, am Ende der Saison 2025/26 mit dem professionellen Volleyball aufzuhören. Seit einem halben Jahr arbeitet Matter in Teilzeit in der Rennbahnklinik und möchte sich in Zukunft voll auf ihre Patientinnen und Patienten konzentrieren können. «Ich bin extrem gerne Ärztin. Dass ich diesen Schritt eines Tages machen musste, war für mich schon länger klar», so Matter. Matter ist froh, dass der Entscheid aufgrund des Stellenangebots aus der Sportklinik aussergewöhnlich früh fiel. «Sonst wäre die Entscheidung nach einem etwas harzigen Saisonstart vielleicht aus Frust entstanden – jetzt würde ich sie womöglich anders treffen, denn mir macht Volleyballspielen einfach richtig viel Freude, und ich fühle mich topfit», erzählt die langjährige Leistungsträgerin. So aber ist sie vor ihrem Karriereende mit der Entscheidung und sich selbst im Reinen. Die 1,83 Meter grosse Matter ist in Pfeffingen aufgewachsen und hat in ihrer

gesamten Karriere kein anderes Klubtrikot als das von Sm’Aesch getragen. «Ich bin stolz darauf, was wir mit diesem Verein erreichen konnten. Es ist schön, zu sehen, wie Volleyball in den vergangenen Jahren an Popularität gewonnen hat», so Matter. Im Vergleich zu Matters Anfangszeit bei Sm’Aesch besuchen heute deutlich mehr Fans die Spiele im Löhrenacker. Das ist nicht alleine auf Matter zurückzuführen. Und doch ist die Mittelblockerin das Gesicht einer Ära. «Mein Ziel war es immer, die Freude am Volleyball weiterzugeben und die Menschen mitreissen zu können. Das ist mir nicht schlecht gelungen, glaube ich. Es ist ein riesiges Privileg, dass wir unser Hobby professionell ausführen können und auch noch Zuschauer kommen», so Matter.

Beeindruckender Leistungsausweis

Auch wenn es für Matter nie zum Meistertitel reichte, ist ihr Leistungsausweis mit den Baselbieterinnen beachtlich. Ein Sieg im Supercup, sieben Europacup­Teilnahmen, ein Cupfinal und fünf Teilnahmen im Playoff­Final kann die Rechtshänderin in ihrer Vita aufweisen. Auf die teils frustrierenden Finalserien gegen die Ligadominatoren Voléro und Neuchâtel UC will die Birstalerin nicht zu stark zurückschauen. «Dann schüttet der Körper nur unnötig Cortisol aus», sagt sie mit einem Schmunzeln.

Ohnehin macht Matter ihre erfolgreiche Karriere nicht primär an Dingen fest, die sich in Goldmedaillen niederschlagen würden: «Meine wichtigsten Erinnerungen sind nicht Siege, sondern all die tol­

len Menschen, die ich auf dem Weg getroffen habe, und die damit verbundenen Erlebnisse», sagt Matter und nennt als Beispiel die Saison, in welcher es Sm’Aesch dank tollem Zusammenhalt mit nur neun Kaderspielerinnen bis in den Playoff­Final schaffte.

Historische Qualifikation Ganz ohne sportliche Höhepunkte kommt aber auch Matter bei ihrem Karriererückblick nicht aus. 2019 qualifizierte sie sich mit dem Schweizer Nationalteam, dem sie bis zu ihrem Rücktritt 2025 über ein Jahrzehnt angehörte, für die Europameisterschaft. Es war die erste Qualifikation auf sportlichem Weg (2013 war die Schweiz schon als Gastgeberin dabei) für die Schweizerinnen über­

Sm’Aesch wechselt schon wieder den Trainer

Sm’Aesch Pfeffingen startet in der kommenden Saison nicht nur mit einer neuen Vereinsführung. Auch auf der Trainerposition gibt es einen Neustart. Mit Melanie Cina kommt eine Walliserin vom Ligakonkurrenten aus dem Jura ins Baselbiet.

Jakob Weber

Fünf Tage vor Beginn der Bronze­Serie gegen Düdingen (best of three) gibt es im Löhrenacker einen Trainerknall.

Sm’Aesch Pfeffingen trennt sich nach der Saison von Sotiris Gkotsis und wird in Zukunft von Melanie Cina trainiert. Die 39­jährige Walliserin amtete in den vergangenen drei Saisons als Cheftrainerin bei Ligakonkurrent FranchesMontagnes. Zuvor war Cina bei Visp, den Herren von Lausanne und beim BTV Aarau Trainerin. Seit 2025 ist sie auch Assistenztrainerin der Schweizer U20Nati, eine Funktion, die sie auch in Zukunft parallel ausüben wird. Cina hat sich für höhere Aufgaben empfohlen, weil sie Franches­Montagnes in den vergangenen drei Jahren aus der Nationalliga B bis auf Rang 6 der NLA führte. Sie sagt: «Ich freue mich sehr auf das professionelle Umfeld bei Sm’Aesch

und darauf, meine Ideen einzubringen. Ich stehe für mutiges Volleyball und ein Team, das als Einheit eine klare gemeinsame Mission verfolgt.» In der 26­jährigen Geschichte ist Cina nach Jana Surikova, die Sm’Aesch zwischen 2011 und 2013 trainierte, die zweite Frau, welche die Geschicke des Baselbieter NLA-Klubs an der Seitenlinie leitet.

Gkotsis muss trotz erreichtem Saisonziel gehen

Auch bei Sm’Aesch ist man überzeugt, dass die charismatische und kommunikativ starke Cina besser zum Klub passt als der eher analytische und introvertierte Gkotsis. Geschäftsführer Fabio Back sagt: «Mit Melanie konnten wir eine unglaublich tolle Persönlichkeit für Sm’Aesch gewinnen, die als Leaderin vorangeht und unsere pinke Bewegung auf und neben dem Feld mitgestalten wird.»

Für Gkotsis, der vor einem Jahr ähnlich euphorisch begrüsst wurde («Es hat von Anfang an gematched») endet das Kapitel Sm’Aesch damit früher als ursprünglich geplant mit dem Eingeständnis, vor einem Jahr den falschen Mann verpflichtet zu haben. Zu den Modalitäten der Trennung äussert sich Sm’Aesch nicht. Der 36-Jährige kam zwar mit einigen Titeln aus Finnland im Gepäck in die Schweiz und erreichte auch das Saisonziel Top 4. Er schaffte es aber nicht, das Team wie gewünscht zu entwickeln.

Auch im kommenden Sommer wird es im Kader von Sm’Aesch wieder zahlreiche Wechsel geben. Bis auf Meret Aarden, Livia Saladin, Anouk Locher

Jetzt soll Melanie Cina ihre Qualitäten bei Sm’Aesch einbringen. FOTO: JONATHAN VALLAT

und Romina Schnyder hat keine aktuelle Spielerin einen Vertrag für die nächste Saison. Es ist davon auszugehen, dass die Amerikanerinnen Brianna Green, Emma Ellis, Jody Larson, Jill Gillen und Mita Uiato nicht noch eine Saison in Pink spielen und neue Ausländerinnen zum Team stossen werden.

Cina wird ihren neuen Job offiziell am 1. August antreten. Doch sie wird – wie es auch Gkotsis vor der laufenden Saison war – schon vorher in die Kaderplanung eingebunden sein. Ein funktionierendes Team zu entwickeln, wird der neuen Trainerin offenbar eher zugetraut als Gkotsis. Und genau darauf wird es in der

haupt. «Es war grandios. Da wussten wir nicht mehr, wie uns geschieht, so glücklich waren wir», erzählt Matter. Es folgten noch zwei weitere EM-Teilnahmen. 2023 reichte es in Italien sogar bis in den Achtelfinal, wobei Matter das Turnier mit drei eingeklemmten Rippen unter Schmerzen spielte. «Diese Spiele vor riesigem Publikum waren sehr speziell. Das war noch einmal eine andere Bühne als hier in der Schweiz», so Matter. Nach dem Gewinn der Silver League mit der Schweiz beendete sie im Sommer 2025 ihre Nationalmannschaftskarriere. Preis für das Team hinter Matter Nach grösseren Bühnen im Ausland hatte sich Matter aufgrund ihres Medizinstudiums auf Klubebene nie umgeschaut. «Ich hoffe, dass ich damit jüngere Spielerinnen inspirieren und auch Spielerinnen bestärken konnte, die in der Schweiz bleiben wollen und nebenbei ein Studium absolvieren», so Matter, die aber auch grossen Respekt vor denjenigen hat, die den Schritt in eine grössere Liga wagen. 2024 wurde Matter mit dem Baselbieter Sportpreis ausgezeichnet – eine grosse Überraschung und Ehre, wie sie erzählt. «Eigentlich habe ich nur meine Freude am Volleyball geteilt. Dass genau das den Menschen viel gibt, bestärkte mich in meinem Tun», sagt Matter bescheiden und widmet den Preis allen, die sie während ihrer langen und erfolgreichen Karriere unterstützten.

Nächstes Ziel: Skimarathon Mit dem Engadiner Skimarathon hat sich Matter bereits das erste sportliche Ziel für nach der Karriere gesetzt. «Meine Mutter ist aus dem Engadin. Der Engadiner ist der Höhepunkt des Jahres, und die ganze Familie macht mit. Deshalb war es klar, dass ich das als Erstes mache nach der Karriere», erzählt Matter mit Vorfreude. Ihre Schwester Ladina war 2026 mit 2:13:31 Stunden sogar die schnellste Baselbieterin am Engadiner. Ganz auf Matter verzichten müssen die Sm’Aesch­Fans aber vermutlich nicht. Dass sie dem Klub auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben wird, ist nicht unwahrscheinlich. In welcher Rolle, ist aktuell aber noch unklar. «Ich werde sicherlich immer noch in der Halle zu sehen sein», sagt Matter. Und lächelt. Best-of-three-Serie gegen Düdingen: Samstag, 4. April, 17.30 Uhr in Aesch. Mittwoch, 8. April, 19.30 Uhr in Düdingen. Evtl. Samstag, 11. April, 17.30 Uhr in Aesch.

kommenden Saison noch mehr als bisher ankommen.

Nach dem Abgang von Präsident und Geldgeber Matthias Preiswerk wird sich zeigen, ob Sm’Aesch auch mit reduziertem Budget von rund 750 000 Franken weiterhin oben mitspielen kann. Auch wenn Preiswerk dem Klub zumindest noch zwei Jahre als Gönner finanziell unter die Arme greifen wird, sind die Mittel geringer als in den vergangenen Saisons.

In der laufenden Spielzeit wurde das Saisonziel Top 4 zwar erreicht, was auch Gkotsis anzurechnen ist. Doch mit dem zweitbesten Kader der Liga wäre – wenn das Team sein Potenzial besser entfaltet hätte – eigentlich auch der Final­Einzug möglich gewesen.

Cinas Trumpf ist die Kommunikation Um in Zukunft mit weniger finanziellen Mitteln sportlich erfolgreich zu sein, spielt die Teamchemie eine wichtigere Rolle. Mit Cina wähnt man sich diesbezüglich bei Sm’Aesch auf der Trainerposition besser aufgestellt. Die Walliserin erklärte jüngst auf der Verbandswebsite ihre Spielphilosophie: «Es geht darum, eine Teamkultur zu etablieren, in der Konflikte angesprochen werden, Leadership gelebt wird und das Team offen ist, Neues zu lernen und auszuprobieren.»

Dass sie die Spielerinnen auf Englisch, Deutsch und Französisch packen kann, ist bei der Umsetzung ihrer Philosophie, die auch auf vielen Gesprächen mit den Athletinnen fusst, ein Vorteil.

Etablierte das NLB-Team von Franches-Montagnes im Mittelfeld der NLA:
Nach 13 Saisons: Madlaina Matter verabschiedet sich vielleicht schon am Samstag endgültig vom Publikum im Löhrenacker. FOTO: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS

Szenischer

Dorfrundgang

Arlesheim – ein Engagement der Säulizunft

Arlesheim

Lustig, informativ, kurzweilig –Arleser Geschichte als Erlebnis Kommen Sie mit auf einen Dorfrundgang der besonderen Art und begleiten Sie die beiden Schauspieler Danny Wehrmüller und Dominique Lüdi auf ihrem Streifzug durch die Arleser Geschichte. Treffen Sie dabei Persönlichkeiten aus verschiedenen

Epochen, die das Leben im Dorf geprägt haben, und erfahren Sie allerlei Wissensund Bemerkenswertes, Skurriles, Absurdes und Seltsames aus der Geschichte unseres schönen Dorfes Arlesheim.

Der Rundgang ist anmeldepflichtig und kostet CHF 30 pro Person. Er dauert ca. 1½ Stunden und umfasst acht Stationen im Zentrum von Arlesheim. Der Start ist beim Dorfplatzbrunnen, das Ziel bei der Trotte.

Öffentliche Dorfrundgänge

Durch das Jahr 2026 gibt es sieben öffentli-

cheRundgänge–jeweilsmontagsum18Uhr. Sie finden bei jeder Witterung statt. Die Buchung und Bezahlung erfolgt über die Ticketverkaufsplattform Eventfrog.

Private Führungen Der Rundgang kann für Geburtstage, Familienfeste, Geschäftsanlässe etc. auch privat, ausserhalb der Spieltage, frei gebucht werden.

Die Premiere der öffentlichen Rundgänge findet am Montag, 27. April 2026, um 18.00 Uhr statt.

mit

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen bei einem der kommenden Rundgänge.

Viel Vergnügen wünscht Ihnen die Säulizunft Arlesheim.

Alle Infos, Anmeldung, Tickets, Private Führungen... finden Sie hier

Die Säulizunft

Die Säulizunft ist eine der fünf Talzünfte aus demSäulizunft im Jahre 1969. Bewahrung des Brauchtums

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Kaffeestand-Eröffnung 10.April 2026

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DerGmüesmärt findet jeden Freitag, von9:00bis 11:00Uhr aufdem Dorf-und Postplatzstatt

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Fernweh statt Alltag:

Informationsabend zu Vietnam & Sri Lanka in Basel Basel, März 2026 – Die Sehnsucht nach besonderen Reiseerlebnissen ist ungebrochen. Immer mehr Menschen suchen nicht nur Erholung, sondern echte Eindrücke, neue Perspektiven und inspirierende Momente fernab des Alltags. Genau hier setzt ein exklusiver Informationsabend von Media Reisen an. Am 16. April 2026 lädt das Basler Reisebüro gemeinsam mit dem Asien-Spezialisten Tourasia zu einem spannenden Einblick in zwei der faszinierendsten Reiseziele Asiens ein: Vietnam und Sri Lanka. Beide Destinationen erleben aktuell eine starke Nachfrage, auch aus der Region Basel – und das aus gutem Grund. Vietnam begeistert mit seiner Vielfalt aus pulsierenden Städten, eindrücklichen Landschaften und einer aussergewöhnlichen Küche. Sri Lanka wiederum vereint auf kleinstem Raum tropische Strände, kulturelle Highlights und beeindruckende Natur.

Ein besonderes Highlight des Abends ist der Vortrag von Stephan Römer, Geschäftsführer von Tourasia und ausgewiesener Asien-Experte. Er kennt beide Länder aus erster Hand und gibt persönliche Einblicke, praktische Tipps und Inspiration für individuelle Reisen.

Ein besonderes Highlight des Abends ist der Vortrag von Stephan Römer, Geschäftsführer von Tourasia und ausgewiesener Asien-Experte. Er kennt beide Länder aus erster Hand und gibt persönliche Einblicke, praktische Tipps und Inspiration für individuelle Reisen. «Viele unserer Kundinnen und Kunden möchten heute bewusster reisen und suchen nach authentischen Erlebnissen. Vietnam und Sri Lanka bieten genau diese Kombination aus Vielfalt, Kultur und Natur», erklärt Alex Bähler von Media Reisen.

«Viele unserer Kundinnen und Kunden möchten heute bewusster reisen und suchen nach authentischen Erlebnissen. Vietnam und Sri Lanka bieten genau diese Kombination aus Vielfalt, Kultur und Natur», erklärt Alex Bähler von Media Reisen.

Der Anlass richtet sich an alle, die mit dem Gedanken spielen, Asien zu bereisen – sei es zum ersten Mal oder als erfahrene Fernreisende. Neben der Präsentation bietet der Abend auch Gelegenheit für persönliche Gespräche und individuelle Fragen.

Der Anlass richtet sich an alle, die mit dem Gedanken spielen, Asien zu bereisen – sei es zum ersten Mal oder als erfahrene Fernreisende. Neben der Präsentation bietet der Abend auch Gelegenheit für persönliche Gespräche und individuelle Fragen.

Media Reisen –

Media Reisen –Informationsabend Vietnam & Sri Lanka

Informationsabend Vietnam & Sri Lanka

Datum: 16. April 2026

Datum: 16. April 2026

Zeit: 17.45 – 20.30 Uhr

Zeit: 17.45 – 20.30 Uhr

Ort: SET Hotel.Residence, Leonhardsgraben 46, Basel

Ort: SET Hotel.Residence, Leonhardsgraben 46, Basel Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind jedoch begrenzt.

Informationsabend zu Vietnam & Sri Lanka in Basel Basel, März 2026 – Die Sehnsucht nach besonderen Reiseerlebnissen ist ungebrochen. Immer mehr Menschen suchen nicht nur Erholung, sondern echte Eindrücke, neue Perspektiven und inspirierende Momente fernab des Alltags. Genau hier setzt ein exklusiver Informationsabend von Media Reisen an. Am 16. April 2026 lädt das Basler Reisebüro gemeinsam mit dem Asien-Spezialisten Tourasia zu einem spannenden Einblick in zwei der faszinierendsten Reiseziele Asiens ein: Vietnam und Sri Lanka. Beide Destinationen erleben aktuell eine starke Nachfrage, auch aus der Region Basel – und das aus gutem Grund. Vietnam begeistert mit seiner Vielfalt aus pulsierenden Städten, eindrücklichen Landschaften und einer aussergewöhnlichen Küche. Sri Lanka wiederum vereint auf kleinstem Raum tropische Strände, kulturelle Highlights und beeindruckende Natur.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind jedoch begrenzt. Anmeldung: Media Reisen Basel Tel. 061 260 92 60, www.mediareisen.ch

Anmeldung: Media Reisen Basel Tel. 061 260 92 60, www.mediareisen.ch

zunft Arlesheim.

Arlesheims bewegte Geschichte

Mehr als nur alte Häuser: Auf einem Dorfspaziergang erzählte Sibylle von Heydebrand die Hintergründe hinter den historischen Bauten im Dorfzentrum.

Nicolas Blust

Die ersten Spuren von Menschen in Arlesheim sind über 16 000 Jahre alt. In der Halbhöhle beim Karussellplatz in der Ermitage bezeugen urzeitliche Funde –Steinwerkzeug und Speerspitzen – die Existenz von menschlichem Leben. Die Menschen folgten den Rentierherden. Vor 7000 Jahren wurden die Menschen allmählich sesshaft. Wieder in der Halbhöhle wurde die älteste Bestattung auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gefunden. Erstmals schriftlich erwähnt wird «Arlisheim» im 13. Jahrhundert, als Arlesheim ans Fürstbistum Basel überging. Grundlage für den Verkauf lieferte ein gefälschtes Testament. Seit dem 8. Jahrhundert gehörte Arlesheim dem Kloster Hohenburg auf dem Odilienberg im Elsass, daher endet der Name der Gemeinde wohl auch auf «heim» – eine Seltenheit in der Schweiz, im Elsass jedoch üblich. Mit diesem kurzen historischen Rückblick begrüsste Sibylle von Heydebrand mehr als 60 Personen, die sich am vergangenen Freitag pünktlich um 12 Uhr auf dem Domplatz versammelten. Sie alle waren gekommen für den Dorfspaziergang über «Arlesheims bewegte Geschichte».

Vom Dom zum Andlauerhof Der Dom ist neben der Ermitage die bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde im Birstal. Er wurde zwischen 1679 und 1681 erbaut, nachdem das Basler Domkapitel infolge der Reformation zunächst nach Freiburg im Breisgau ausgewichen war und später in Arlesheim einen neuen Sitz errichtete. Als Stiftskirche des Basler Domkapitels trat der Dom an die Stelle des Basler Münsters. Von Heydebrand erläuterte vor dessen Toren, was in den Gebäuden rund um den Dom früher ansässig war. Die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung beispielsweise waren ursprünglich ein Schulhaus.

Der nächste Halt war in der Nähe des Sonnenhofs, knapp 200 Meter hinter dem Dom. Dort erzählte von Heydebrand die Geschichte des Taglöhnerhauses, das vermutlich im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Die promovierte Juristin erklärte, dass solche Riegelbauten – die typisch für das Elsass gewesen waren – aufgrund der Feuergefahr in Basel schon bald verboten wurden. Mit ihrer unterhaltsamen, zugleich aber geschichtsbewussten Art erzählte sie Geschichten der früheren Bewohnenden und die speziellen Erbregelungen. Damals konnten Boden und Haus getrennt vererbt werden; das modular aufgebaute Haus hätte bei Bedarf einfach abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden können. Bis heute steht das Haus jedoch an der Oberen Gasse. Nächster Halt war das Andlauer Hofgut, das zum Andlauerhof gehörte, dem ehemaligen Flachsländischen Schlösslein. Das Schlösslein war schon auf dem Birseckplan vom 17. Jahrhundert eingezeichnet. Im 18. Jahrhundert erwarb der damalige Landvogt Franz Carl von Andlau das Schlösslein, nun Andlauerhof genannt.

Seine Frau Balbina war es denn auch, die zusammen mit ihrem Cousin Heinrich von Ligertz den Englischen Landschaftsgarten angelegt hat. Von Heydebrand, Co­Autorin des Buches «Die Ermitage in Arlesheim – ein Paradies im Grünen», erläuterte, wie und nach welch strengen Regeln der Garten errichtet wurde.

Die Kirche, die vom Erdboden verschwand Weiter ging es zum alten Arlesheimer Friedhof. Dort stand bis 1815 die Odilienkirche, die erstmals bereits 1341 erwähnt wird. Als die Kirchgemeinde Arlesheim den Dom 1815 gekauft hat und dieser zur Pfarrkirche wurde, wurde die OdilienkircheaufAbbruchverkauft–undeinzelne Elemente wiederverwendet. «Die Bänke wurden nach Aesch verkauft und die BeichtstühlenachEttingen»,sagtvonHeydebrand. Die Steine dienten als Baumaterial für den Weiherhof in Oberwil. Nachhaltigkeit im Sinne des 19. Jahrhunderts. Noch nachhaltiger war der Bau der beiden ersten Gasthöfe Ochsen und Rössli, die heute noch stehen. Gebaut wurden sie 1692 beziehungsweise 1691 gegenüber der Trotte, wo früher Wein gepresst wurde. Ende des Rundgangs war beim Dorfbrunnen, hinter dem ein weiteres ehemaliges Schulhaus steht – heute das Traulokal, mitten im historischen Dorfkern. Von Heydebrand erzählte noch vom Fallerhof und dem Sundgauerhof, ehe sie den Dorfrundgang beendete. «Ich hoffe, Sie haben alle etwas erfahren, das Sie noch nicht gewusst haben», endete die Arlesheimerin ihre Ausführungen. Sie hätte wohl noch stundenlang Anekdoten aus dem alten Arlesheim erzählen können, langweilig wäre es nicht geworden.

wegen Feuergefahr verboten.

Dorfkern mit Tradition: Viele Gebäude rund um den Bauerngarten in Arlesheim stehen schon seit Jahrhunderten.
FOTOS: NICOLAS BLUST
Taglöhnerhaus: ein typischer Riegelbau, wie man ihn aus dem Elsass kennt. In Basel wurden diese Häuser
Andlauer Hofgut: der grösste bestehende und einer der ältesten landwirtschaftlichen Höfe in Arlesheim. Früher gehörte er zum Flachsländischen Schlösslein, dem heutigen Andlauerhof.
Grosser Andrang: Über 60 Personen nahmen vergangenen Freitag am Dorfspaziergang über «Arlesheims bewegte Geschichte» teil.

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Erwahrungsbeschluss

zur Ersatzwahl Gemeinderat

Die Gemeindekommission erklärte an ihrer Sitzung vom 26. März 2026 das Wahlergebnis für die Ersatzwahl in den Gemeinderat vom 8. März 2026 für erwahrt. Für die verbleibende Amtsperiode bis 30. Juni 2028 sind demnach neu in den Gemeinderat gewählt:

– Thomas Arnet, Frischluft

– Nicole Ziegler, FDP

Die Gemeindeverwaltung

Abgabetermin für die Wahllisten

Gemeindepräsidium

Die Majorzwahlen für das Gemeindepräsidium finden am 14. Juni 2026 statt. Für diese Wahl sind alle gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wählbar.

Die Wahlvorschläge sind bis zum 13. April 2026, 17 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die entsprechenden Formulare können auf der Internetseite der Gemeinde www.arlesheim.ch (Rubrik: Politik und Verwaltung | Abstimmungen und Wahlen | Formulare für Wahlvorschläge BL | Kommunalen Wahlen) heruntergeladen werden.

Eine Stille Wahl ist möglich. Wenn nach Ablauf der Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge die Zahl der Vorgeschlagenen nicht grösser ist als die Zahl der zu Wählenden, widerruft der Gemeinderat bis zum 41. Tag vor dem Wahltag die Urnenwahl. Die Gemeindeverwaltung

Bauarbeiten

am Schönmattweg

Vom 7. bis 14. April 2026 finden am Schönmattweg Bauarbeiten statt. Dadurch kann es immer wieder zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen. Die Gemeindeverwaltung

Vom 1. April bis 31. Juli Leinenpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit

Mit dem Frühling beginnt die Zeit für Geburt und Aufzucht der Jungtiere in Wald und Feld. Gerade Waldränder sind ein äusserst sensibler und wichtiger Lebensraum für bodenbrütende

Vögel, für Rehkitze und Junghasen. Vom 1. April bis 31. Juli gilt deshalb zu deren Schutz die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde. Aus Rücksicht auf die Wildtiere sollen störende Aktivitäten in sensiblen Bereichen insbesondere während der Dämmerung und in der Nacht vermieden werden. Auf www.bl.ch/angeleint finden Sie verschiedenste Informationen zur Leinenpflicht. Wir haben eine Karte erstellt, auf der Schutzzonen und andere Gebiete mit Leinenpflicht in Arlesheim eingezeichnet sind. Diese ist auf der Gemeindewebsite publiziert: Aktuelles | Leinenpflicht.

VEREINSNACHRICHTEN

ARLESHEIM

Arlesheim kreativ. Der Verein bietet in Arlesheim Nähkurse an und die Möglichkeit zu gemeinsamen kreativen und kulturellen Betätigungen wie Malen, Gestalten und Papierarbeiten. Aktuelle Workshops auf www.arlesheim-kreativ.ch Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi

An dieser Stelle wird zudem auf die ganzjährige Leinenpflicht in folgenden Bereichen ausserhalb des Siedlungsgebiets hingewiesen: – im Naturschutzgebiet Reinacher-Heide – auf dem gesamten Gebiet der Stiftung Ermitage

– in Wildruhegebieten

Das Portal GeoView BL zeigt die Wildruhegebiete auf (siehe QR-Code)

Die Gemeindeverwaltung

Kindergarten im Lee Vorübergehende Regelung Spielplatz

Der Kindergarten im Lee ist vorübergehend am 30.03.2026 erfolgreich in das Domplatzschulhaus umgezogen. Vom 31.03.2026 bis 9.08.2026 finden am Standort Kindergarten «Im Lee» Innensanierungsarbeiten statt. Während dieses Zeitraums bleibt der zugehörige Spielplatz von Montag bis Freitag aufgrund des Baustellenverkehrs für die Bevölkerung gesperrt.

An den Wochenenden kann der Spielplatz wie gewohnt genutzt werden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung

Siege im Doppelaxtwerfen und mit eigenen

Kompositionen beim Musikwettbewerb

Auch im vergangenen Jahr gab es sehr erfolgreiche Arlesheimerinnen und Arlesheimer. Sie haben Fechtwettkämpfe siegreich bestritten, mit dem Mountainbike und Läufe über 400 m gewonnen, im Curling und im Badminton auf dem Siegerpodest gestanden.

Andere waren musikalisch erfolgreich.

Seit 20 Jahren ist es Tradition in Arlesheim, dass im Frühjahr aussergewöhnliche Leistungen des Vorjahres geehrt werden. Wollen Sie wissen, wer für Arlesheim in Sport oder Musik Siege errungen hat?

Wollen Sie dabei sein, wenn der Preis für besondere ehrenamtliche Tätigkeit verliehen und das kinderfreundlichste Projekt ausgezeichnet wird?

Neu öffnen wir in diesem Jahr die Veranstaltung für ein grösseres Publikum. Eingeladen sind alle interessierten Personen!

Der Anlass findet am Freitag, 17. April 2026, ab 18 Uhr im Setzwerk statt. Damit wir den Apéro für den Anlass organisieren können, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum Mittwoch, 8. April 2026, am besten per E-Mail an kommunikation@arlesheim.bl.ch, alternativ per Telefon 061 706 95 45. Die Gemeindeverwaltung

Fledermaus-Informationen

Heimliche Jäger der Nacht

Fledermäuse sind faszinierende und zugleich oft verkannte Tiere. In der Schweiz gibt es rund 30 Arten, die alle nachtaktiv sind und sich hauptsächlich von Insekten ernähren. Mit Hilfe der Echoortung orientieren sie sich selbst in völliger Dunkelheit präzise. Dabei senden sie Ultraschallrufe aus und erkennen Hindernisse und Beute anhand der zurückkehrenden Echos. Fledermäuse sind wichtige Nützlinge, denn sie fressen grosse Mengen an Mücken und anderen Insekten. Gerade im Frühling werden sie wieder aktiver und verlassen ihre Winterquartiere. Ruhige, strukturreiche Gärten bieten ihnen ideale Jagdgebiete.

Weitere Informationen finden Sie am Frühlingsmarkt am Stand des Naturschutzvereins Arlesheim und unter www.fledermaus.ch

Die Gemeindeverwaltung

Öffnungszeiten der Verwaltung über die Ostertage

Die Gemeindeverwaltung Arlesheim bleibt von Gründonnerstag, 2. April, bis und mit Ostermontag, 6. April 2026, geschlossen.

In Notfällen erhalten Sie über Tel. 061 706 95 55 bezüglich Pikettdienst Auskunft. Sie haben ausserdem jederzeit die Möglichkeit, uns eine E-Mail an gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch zu schicken, welche wir gern nach den Feiertagen beantworten.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage. Die Gemeindeverwaltung

Öffnungszeiten Osterferien

Unsere Gemeindebibliothek hat für Sie am Freitag, 10. April 2026, von 14.30 bis 19.30 Uhr geöffnet.

In den Ferien werden keine Medien gemahnt. Die Rückgabebox bleibt in den Ferien geschlossen. Sie wird am Dienstagabend, 14. April 2026, wieder geöffnet. Die Gemeindeverwaltung

Sperrung des Dorfkerns während der traditionellen Eierleset

Anlässlich der Eierleset vom Sonntag, 12. April 2026, bleiben von 12 bis 17 Uhr folgende

Strassen für den Verkehr gesperrt: der Andlauerweg, die Hofgasse und die Ermitagestrasse im Abschnitt Hauptstrasse bis zur Oberen Gasse.

Eine Umleitung ist signalisiert. Die Gemeindeverwaltung

Stärne-Treff im Café Restaurant Klinik Arlesheim

In den beiden Osterferien-Wochen findet kein Stärne-Treff statt. Der nächste Stärne-Treff nach den Ferien ist am Montag, 13. April. Die Gemeindeverwaltung Herzliche Gratulation

Am Freitag, 2. April 2026, feiert Frau Erika Uehlinger Geburtstag. Sie wird 90. Frau Alice Schnyder feiert am Samstag, 6. April 2026, Geburtstag. Sie wird dann 95. Wir gratulieren den Jubilarinnen herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat

WirwünschenIhnen froheOstertage!

Ihre Gemeindeverwaltung

20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30–20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt via E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. Die Mitte Arlesheim. https://arlesheim.die-mitte.ch. Kontaktadresse: Nadja Flückiger, diemittearlesheim @gmail.com

Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. www.rkk-arlesheim.ch/gruppenvereine/domchor

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www. fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, SchiessanlageGobenmatt,Arlesheim(Apr.bisSept.).Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. AktuelleInfoswww.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim. www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@ bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas. arnet@intergga.ch; www.frischluft-arlesheim.ch

GLP Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www. arlesheim.grunliberale.ch; Präsidentin: Dorette Provoost, 079 356 39 78.

HEV Hauseigentümerverein Arlesheim. David Glauser, Präsident HEV Arlesheim, 061 467 90 00, glauser@lexpartners.ch – Sekretariat und Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG,

Ehrung aussergewöhnlicher Leistungen Freitag, 17.April 2026,ab18Uhr imSetzwerk

Wollen Siewissen, werfür Arlesheim in SportoderMusik Siegeerrungenhat? Wollen Siedabei sein,wennder Preis fürbesondere ehrenamtlicheTätigkeit verliehenund daskinderfreundlichste Projektausgezeichnet wird?

Anmeldungnotwendig bisMittwoch, 8. April2026: kommunikation@arlesheim.bl.ch oder 061707 95 45

061 702 01 10, nwidmer@futuro-immobilien.ch Jodlerclub Arlesheim 1928. Proben am Do, 19.45–21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Kontakt: Sepp Meyer, Präsident, 076 374 17 71, j.meyer@jodlerclubarlesheim.ch oder www.jodlerclubarlesheim.ch

Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch: 14.00–18.00, Donnerstag: 14.00–21.00, Freitag: 14.00–23.00 und Samstag: 15.00–23.00. Weitere Auskünfte: 061 701 34 44. Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z.B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14.00–16.00. Präses ist Patrick Schäfer: kontakt@jubla-arlesheim.ch, 076 392 29 40, www.jubla-arlesheim.ch Kath. Frauenverein Arlesheim. Infos über Veranstaltungen sind im Pfarrblatt und auf www.kfvarlesheim.ch publiziert. Kontaktadr.: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, kfv.arlesheim@gmail.com. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich Willkommen. Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder

ab 6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrittene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe! Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www.maennerchor-arlesheim.ch Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball, Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 079 293 90 18, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Dienstag, Zusatzprobe am Donnerstag, jeweils ab 20.00 im Setzwerk, Kulturhaus in Arlesheim. Kontakt: Marco Kaiser, Präsident, 079 639 58 01, oder unter www.mv-arlesheim.ch

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch

FOTO: MARCEL HOLLENSTEIN

TV ARLESHEIM

Eierleset in Arlese

Bald ist es wieder soweit: Am Weissen Sonntag, 12. April, findet das traditionelle Eierleset statt. Ab 12 Uhr ist unsere Festwirtschaft geöffnet und erwartet Sie mit vielen Köstlichkeiten wie gratis Rührei und Eier zum «Tütsche», Jenzer Würste vom Grill oder eine grosse Auswahl von Kuchen. Der Wettkampf startet um 13 Uhr mit vielen motivierten Kindern zum jährlichen Eierwurfspektakel. Dabei werden die Fänger und Fängerinnen sich bemühen, möglichst viele der unberechenbaren Würfe in Sicherheit zu bringen. Im zweiten Teil folgen die Läufe der lokalen Mannschaften. Gefragt sind Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit. Das

WAHLEN

Team der Feuerwehr hat den Pokal vom Plauschlauf im vergangenen Jahr nach Hause gebracht. Wer jubelt wohl in diesem Jahr? Beim Sportlauf wird der TVA von den beiden Arleser Sportvereinen FCA und BCA herausgefordert. Für Spannung und Spektakel ist bestimmt gesorgt. Wir freuen uns auf den traditionellen Dorfanlass mit vielen begeisterten Zuschauern und Zuschauerinnen bei hoffentlich strahlendem Frühlingswetter. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die unsere Eiersammlung unterstützt haben und wünschen frohe Ostertage. OK Eierleset

Nachhaltige Sozialpolitik

In unserer Arlesheimer Sozialbehörde brauchen wir Persönlichkeiten, die soziale Verantwortung nicht nur als staatliche Aufgabe verstehen sondern auch als Investition in die Eigenständigkeit der Menschen. Mit Cyril Bleisch bewirbt sich ein Kandidat, der genau diese Brücke schlägt. Als Masterabsolvent in Business und Economics der Universität Basel und seinem ökonomischen Denken bringt er eine wichtige Perspektive ein. Cyril Bleisch versteht die Sozialhilfe nicht als dauerhaftes Heilmittel, sondern als einen gezielten Startpunkt, um Menschen durch richtige Anreizsetzungen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sein Motto «Hilfe zur Selbsthilfe» ist kein lee­

WAHLEN

rer Slogan, sondern Ausdruck einer nachhaltigen Sozialpolitik. Trotz seines jungen Alters verfügt er dank seiner Arbeit in der Strategieentwicklung bei Helvetia, seinem Engagement im Vorstand und seit kurzem auch als Präsident der FDP Arlesheim sowie in der Parteileitung der FDP Baselland über die nötige Führungserfahrung und auch politische Reife. Er ist gewohnt, in Gremien lösungsorientiert zu arbeiten und komplexe Sachverhalte zielorientiert anzugehen. Ich wähle Cyril Bleisch mit Überzeugung, denn er bringt frische Energie, analytische Schärfe und einen klaren liberalen Kompass in unsere Sozialhilfebehörde.

Jean-Luc Nordmann

Die nächste Generation

«Die nächsti Generation» steht auf dem Wahlplakat und den Flyern von Cyril Bleisch. Und das ist wörtlich zu nehmen und nicht nur eine Wahlfloskel. Cyril ist knapp 25 Jahre alt und damit Mitglied der vielgeschmähten Generation Z. Er zeigt uns allen, dass auch in dieser Generation engagierte und verantwortungsbewusste Menschen mit dabei sind, denen wir künftig vertrauen dürfen. Cyril hat, obwohl noch sehr jung, schon viel erreicht und einiges an Erfahrung sammeln können: Er hat im letzten Sommer das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Basel mit dem Master abgeschlossen. Bereits während des Studiums war er erwerbstätig und hat schon früh auch ehrenamtlich gear­

WAHLEN

beitet. Er ist derzeit Präsident der Jungfreisinnigen Baselland und notabene neu auch Präsident der FDP Arlesheim. Derzeit absolviert er ein Traineeprogramm bei einer Versicherung. Man sieht: Cyril ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Die Perspektive der nächsten Generation wird der Sozialhilfebehörde guttun. Dazu kommt, dass auch seine ökonomischen Kenntnisse wertvoll sein werden. Cyril wird eine wertvolle Bereicherung der Sozialhilfebehörde sein und die bisherigen Mitglieder gerade mit seinem aktuellen Wissen hervorragend ergänzen! Meine Stimme hat Cyril und ich empfehle auch Ihnen, seinen Namen auf den Wahlzettel zu schreiben.

Brigitte Treyer, Gemeinderätin FDP

Mit Herz und Kompetenz

Die vorrangige Aufgabe der Sozialhilfebehörde unserer Gemeinde ist es, Menschen in schwierigen Lebensphasen, in Krisen oder nach Schicksalsschlägen zu unterstützen. Deshalb wählen wir in dieses Gremium empathische und sozial engagierte Persönlichkeiten mit vielfältiger Erfahrung im beruflichen und privaten Alltag. Margot Zwicky bringt dafür hervorragende Voraussetzungen mit. Ihre juristische Laufbahn, ihr Engagement in kommunalen und kantonalen Behörden sowie ihre offene, umsichtige und zugängliche Art machen sie zu einer idealen Kandidatin für die Sozialhilfebehörde. Ihr bisheriges soziales Engage­

VEREINSNACHRICHTEN

Seniorenverein Arlesheim. Postfach 2, 4144 Arlesheim. seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer, 079 229 08 67; Toni Fritschi, 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60. SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige):

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

BÜRGERGEMEINDE

Neues «Us em alte Arlese»

Die dritte Lesung von «Use m alte Arlese» ist auf der Zielgeraden. Die letzten Arbeiten laufen ebenso wie der Feinschliff zu den beiden Schwerpunkten Schwimmbad und Ernst Schaad, dessen Lebensweg ihn mitten in kriegerische Handlungen nach Nordafrika geführt hatte. Und beim Schwimmbad wundern wir uns, dass es da eine Beziehung zur Ermitage gibt. Mehr erfahren Sie am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr im Setzwerk. Dazu findet die Vernissage der Neuauflage des Buches «Us em frienere Arlese – Plaudereye» von August Sumpf statt. Bürgergemeinde Arlesheim

ARLESER GMÜESMÄRT

Kaffee auf dem Dorfplatz

Wir starten am Freitag, 10. April, mit unserem traditionellen «Marktkaffee» auf dem Dorfplatz. Von 9 bis 11 Uhr können Sie bis im Herbst (bei trockenem Wetter) im Herzen von Arlesheim das besondere Ambiente des Arleser Gmüesmärt geniessen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen allen unter unseren Sonnenschirmen schöne Begegnungen und Zeit zum Verweilen. Der Vorstand des «Arleser Gmüesmärt»

WAHLEN

Der Mensch im Mittelpunkt

Am 26. April erfolgt die Ersatzwahl in die Sozialhilfebehörde. Wählbar für diese Aufgabe sind alle stimmberechtigten Personen in Arlesheim. Aber nicht alle haben die Kompetenzen für diese Aufgabe. Für Margot Zwicky steht der Mensch im Mittelpunkt. Als ehemalige Schulrätin kennt sie die Anliegen der Kinder und Eltern in Arlesheim und als Juristin ist sie sich gewohnt Anliegen abzuwägen und im Sinne des Gesetzes zu handeln.

In der Sozialhilfebehörde braucht es Menschen, welche eine faire Einstellung gegenüber Menschen in schwierigen Lebenssituationen haben. Diese Voraussetzungen braucht es für die Arbeit in der Sozialhilfebehörde und darum schlägt Frischluft Margot Zwicky für die Ersatzwahl in die Sozialhilfebehörde vor.

Kalle Zeller, für die Frischluft

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ment ist beeindruckend: Sie war unter anderem Mitglied der Gemeindekommission, wo sie auch in der Geschäftsprüfungskommission mitwirkte, und war Vizepräsidentin des Schulrats. Zudem engagiert sie sich für ökologische und entwicklungspolitische Projekte sowie für ihr Wohnquartier. Auch in ihrer Freizeit zeigt Margot Zwicky Führungsstärke: Als Hochseeskipperin steuert sie ihr Boot sicher durch anspruchsvolle Gewässer. Die Kombination aus Fachkompetenz, sozialem Engagement und persönlicher Stärke macht Margot Zwicky zu einer Bereicherung für die Sozialhilfebehörde. Roman Schälle

jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch

Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Dominique Beljean (Co-Präsident), Hofmattweg 39, 4144 Arlesheim, kontakt@sp-arlesheim.ch. Mehr unter www.sp-arlesheim.ch

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Jugendkurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Michel Herger: spa-anmintern@ breitband.ch oder 079 451 87 60. Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betagter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

NATURSCHUTZVEREIN

Früh erwacht – schon in Gefahr

Im März/April erwachen die Igel. Ihre Körper liefen monatelang auf Sparflamme, die Energiereserven sind knapp. Auch wenn erste warme Tage Frühlingsgefühle wecken – für Igel ist es noch zu früh für einen unbeschwerten Start. Diese Übergangszeit ist entscheidend: Jede unnötige Störung kostet Kraft. Doch oft beginnt im Garten genau jetzt die Aktivität. Laub wird entfernt, Beete freigelegt, Hecken geschnitten. Was nach Ordnung aussieht, bedeutet für Igel Stress. Werden sie aufgescheucht, verbrauchen sie Energie, die ihnen später fehlt. Früh erwachte Igel sind geschwächt und finden noch wenig Nahrung. Gleichzeitig verschwinden ihre Verstecke. So wird der Start ins aktive Leben schnell zur Herausforderung. Deshalb gilt: Laub, Asthaufen und unaufgeräumte Ecken in den Gärten sind keine Nachlässigkeit, sondern wichtige Rückzugsorte – gewissermassen die letzte «Übernachtungsmöglichkeit» vor dem Frühling. Wer bereits Igel sieht, sollte genau hinschauen: Tagsüber aktive Tiere sind ein Warnsignal. Wirken sie geschwächt oder orientierungslos, brauchen sie Hilfe. In solchen Fällen hilft die Helpline von pro Igel (0800 070 080, täglich 16 bis 20 Uhr). Wichtig: Nach dem Winterschlaf kann eine unterstützende Fütterung sinnvoll sein – etwa mit geeignetem Igel­ oder Katzenfutter (gemäss pro­igel.ch), bis das natürliche Nahrungsangebot wieder ausreicht. Monika Waelti, Verein pro Igel

WAHLEN

Ökonomisches Fachwissen

Die Sozialhilfebehörde ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. Sie unterstützt Personen, welche die Hilfe der Bevölkerung benötigen. Eine solche Behörde lebt von einem regen Austausch über die Parteigrenzen hinweg. Umso wichtiger ist es, dass auch ökonomisches Fachwissen vorhanden ist. Ebenso wesentlich ist es, über die Generationen hinweg Vertretungen zu haben, was aktuell leider fehlt. Hier sticht für mich Cyril Bleisch

WAHLEN

Frischer Wind

als Kandidat hervor. Durch sein Ökonomiestudium, sein politisches Fachwissen und als Vertreter der nächsten Generation bringt er genau diese Voraussetzungen mit. Für mich ist klar, dass unsere Sozialhilfebehörde in Arlesheim einen frischen Wind benötigt. Genau das bringt Cyril Bleisch mit, weshalb ich ihn am 26. April in die Sozialhilfebehörde wählen werde.

Finden Sie auch, wir sollten junge Menschen in der Politik aktiv fördern? Ich schon. Deshalb unterstütze ich die Kandidatur von Cyril Bleisch für die Sozialhilfebehörde vollumfänglich. Mir ist es wichtig, dass alle Generationen in der politischen Landschaft vertreten sind. Mit Cyril Bleisch kandidiert eine engagierte und fachlich wahnsinnig kompetente Persönlichkeit. Er möchte mit einem modernen Ansatz «Hilfe zur Selbsthilfe» nachhaltige Eigenständigkeit für die Betroffenen ermöglichen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner frischen Sichtweise einen wertvollen Beitrag für eine faire und zukunftsorientierte Sozialpolitik in Arlesheim leisten wird. Ich unterstütze seine Kandidatur daher mit voller Überzeugung und hoffe, sie tun es auch. Eileen Fischer

FAMILIENZENTRUM OASE

Kinderartikel-Flohmarkt

Der Verein Familienzentrum OASE Arlesheim organisiert am Mittwoch, 15. April, von 14 bis 17 Uhr seinen 12. KinderartikelFlohmarkt im Setzwerk am Stollenrain 17 (neben Klinik Arlesheim). Es können Baby­ und Kinderkleider, Schuhe, Spielsachen, Bücher, Bastelmaterial, CDs, Computerspiele, Kinderwagen, Kindervelos, usw. verkauft, gekauft oder getauscht werden. Für die kleinen Flohmibesucher gibt es Kinderschminken und Fischlispiel. Am OASE Kaffistand bieten wir Kaffee, Getränke und ein feines Kuchen­ und Zvieribuffet an. Kleiderspenden können direkt am Gartenweg 3 bei «Sali4you» abgegeben werden. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen 12. OASEKinderartikel­Flohmarkt und auf zahlreiche kleine und grosse Flohmibesucher. Der OASE Vorstand

GOTTESDIENSTE

Katholische Gottesdienste in Arlesheim Donnerstag, 2. April 15.15 Obesunne: Ökum. Gottesdienst (Ostern)

18.45 Osterliturgie verstehen für Jugendliche – Hoher Donnerstag, Domhof

19.30 Hl. Messe (Hoher Donnerstag) mit Gregorianik, Dom 20.00 Ölbergandacht, Dom/Domhof Freitag, 3. April 10.00 Familienkreuzweg, Dom/Domhof 14.15 Osterliturgie verstehen für Jugendliche – Karfreitag, Domhof 15.00 Karfreitagsliturgie zur Sterbestunde unter Mitwirkung des Domchors, Dom

Samstag, 4. April

8.00 Trauermette; mit anschliessender Beichtgelegenheit, Dom 20.30 Osterliturgie verstehen für Jugendliche – Osterzeit, Domhof

21.30 Osternachtfeier im Dom, anschl. Apéro

Sonntag, 5. April

11.15 Hl. Messe (Ostern) im Dom, anschl. Apéro

11.15 Kinderkirche, Krypta

18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst

Montag, 6. April

10.00 Ostermontagsgottesdienst, Dom

Dienstag, 7. April

9.30 Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 17.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 8. April 15.30 Landruhe: Ref. Gottesdienst Donnerstag, 9. April 19.00 Messe im Dom, anschl. musikalisch gestaltete Anbetung

Freitag, 10. April 10.15 Obesunne: Kath. Gottesdienst

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Donnerstag, 2. April 15.30 Ökumenischer Gottesdienst in der Obesunne mit den Pfarrern Markus Wagner und Simon Huber Karfreitag, 3. April 10.00 Abendmahlgottesdienst – mit Livestream auf www.ref­kirchearlesheim.ch mit Pfarrer Marc­Andrin Eggenschwiler. Mitwirkung des Kammerchors und eines Streichquartetts Ostersonntag, 5. April 6.00 Osternacht­Feier mit Pfarrer Marc­Andrin Eggenschwiler, Pfarrer Ingo Koch und Team. Anschliessend Brunch mit Eiertütschete im Kirchgemeindehaus 10.00 Abendmahlgottesdienst zu Ostern mit Pfarrer Thomas Mory. Anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 8. April 15.30 Gottesdienst in der «Landruhe»

GesundeKräftestärken.

BesuchenSie unsereKurse!

Therapeutisches Singen fürMenschenmit Atemwegserkrankung

Kursstart: 8.April2026

jeweilsmittwochs, 18 –18.50Uhr

Kursleiterin:ViolaHeckel

Eurythmiekurs 60+/ Bewegenmit Freude und sturzprophylaktischenÜbungen

Kursstart: 13.April2026

jeweilsmontags, 10.30–11.20Uhr

Kursleiterin:NicoleLjubic

Eurythmiekurs

Bewegen mitMusik

Kursstart: 17.April2026

jeweilsfreitags,10.30–11.20Uhr

Kursleiterin:NicoleLjubic mitChristineNeukomamKlavier

Individuellesbildnerisches

Gestalten

Anmeldungjederzeitmöglich jeweilsdonnerstags, 16 –17.30Uhr

Kursleiterin:AndreaRitter

EurythmiekursimSommer

Bewegenmit Kupferstab und Kugel

Kursstart: 1. Juli2026

jeweilsmittwochs, 10.30–11.20Uhr

Kursleiterin:NicoleLjubic

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Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke.

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Hilfswerke finden: das Sudoku im Wochenblatt

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Samstag,09.Mai2026,08.30–11.00Uhr,Reinach Kurs-Nr.4001.01,Kosten:CHF10.–

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Agir 2026: Weitere Sponsoren und eine Gastregion gesucht

Im September steht die KMU-Messe Agir 26 an. An der Generalversammlung von kmu Reinach gab das OK Einblick in den Planungsstand.

Fabia Maieroni

«Wenn der Vorstand einen guten Job macht, kommen die Mitglieder zahlreich», lobte WirtschaftskammerDirektor Christoph Buser an der Generalversammlung vergangene Woche im WBZ Reinach. Die voll besetzten Tische und die diskussionslos angenommenen Traktanden bestätigten: Die Mitglieder von kmu Reinach sind zufrieden mit der Arbeit des Vorstandes.

Buser liess es sich in seiner kurzen Ansprache allerdings nicht nehmen, zu einer kurzen Tour durch die 16 Initiativen, die die Wirtschaftskammer im vergangenen Jahr eingereicht hatte, auszuholen. Einige dieser Initiativen seien als nicht rechtsgültig oder teilweise ungültig bezeichnet worden. Buser tat das mit den Worten ab: «Glauben Sie nicht alles, was in der Zeitung steht», und ging dazu über, unter den Gewerbetreibenden Werbung für ein politisches Amt zu machen.

Nächstes Jahr sind Wahlen, Kandidierende aus dem KMU-Umfeld seien sehr wichtig, betonte er und ergänzte, die Wirtschaftskammer biete sowohl für Gewerbevereine als auch für KMU Unterstützung.

Lobende Worte kamen auch von Gemeindepräsident Ferdinand Pulver (FDP). Er betonte in seiner Ansprache, Reinach wolle für KMU gute Rahmenbedingungen bieten. «Wir wollen den Dialog zwischen Gemeinde und Gewerbe fördern und gemeinsam an einem Strang ziehen», sagte er. Mit einem Anlass wie der Gewerbemesse Agir 2026 steige das Zusammengehörigkeitsgefühl in Reinach, so Pulver.

LESERBRIEF

Die Generalversammlung stand denn auch klar im Zeichen der Agir. Die Gewerbeausstellung fand das letzte Mal im Jahr 2018 statt und soll in diesem Jahr den damaligen Besucherandrang von rund 30 000 Besuchenden gar überbieten.

Das Programm soll von 11. bis 13. September die Kraft der regionalen Wirtschaft aufzeigen. Passend zum Messemotto «hoch hinaus» wartet die Agir mit einem Riesenrad als Tor zur Messe auf. Dieses könne auch von Firmen gemietet werden, erklärte Daniel Haldemann, im OK zuständig für Kommunikation und Grafik. Einzig eine Gastregion hat die Agir noch nicht: Daniela Vorpe, kmuReinach- und Agir-OK-Präsidentin, er-

klärte, die Suche gestalte sich noch etwas schwierig.

Die Jugend vermehrt im Fokus Neu soll die Messe stärker auf den Nachwuchs zugeschnitten werden. Am Freitag sollen Schülerinnen und Schüler, die eine Lehrstelle suchen, die Möglichkeit erhalten, Unternehmen an der Agir besser kennen zu lernen. Der Vorteil sei, dass die Schülerinnen und Schüler am Samstag und Sonntag mit ihren Eltern noch einmal am Stand des Unternehmens vorbeikommen könnten. So entstehe ein Austausch, der für beide Seiten bereichernd sei, so Haldemann. Damit die Agir ein Erfolg wird, hat das OK vier Hauptsponsoren gewinnen können.

Auch kmu Reinach selbst ist einer davon: 20 000 Franken investiert der Gewerbeverein – dank sparsamem Umgang mit den Finanzen in den vergangenen Jahren sei dies möglich, erklärte Kassier Daniel Pajer. Insgesamt habe das OK rund 140 000 Franken an Spendengeldern budgetiert, rund 100 000 Franken seien bereits eingegangen, sagte SponsoringChef Martin Ming. «Wer etwas beisteuern möchte, kann ein Gewerbe-Held werden»: Für 999 Franken werde der oder die Spenderin als Gewerbe-Held auf der Anzeige des Riesenrads gelistet. Interessierte Unternehmen können sich für die Agir noch anmelden. www.agir26.ch

LESERBRIEF

Problem erkannt, aber keine Lösung in Sicht

Der aktuelle Bericht über den offenen Drogenkonsum beim Angensteinerplatz zeigt vor allem eines: Dieses Problem ist nicht neu, sondern seit Jahren bekannt. Bereits 2020 wurde im Rahmen einer Petition auf genau diese Entwicklung hingewiesen. Schon damals war erkennbar, dass sich rund um die Abgabestelle und im Zentrum von Reinach entsprechende Szenen bilden. Heute, sechs Jahre später, stehen wir am gleichen Punkt – mit einer sichtbaren Verschärfung der Situation. Die Reaktion der Behörden bleibt jedoch unverändert zurückhaltend. Es wird betont, dass diese Menschen zur Gesellschaft gehören und sich im öffentlichen Raum aufhalten dürfen. Das ist richtig, greift aber zu kurz. Gerade weil sie Teil unserer Gesellschaft sind, braucht es Lösungen statt blosser Feststellungen. Der geplante Umbau des Areals ändert nichts am Kern des Problems. Das Hochhaus wird ersetzt, nicht aber die strukturellen Ursachen. Ohne konkrete Massnahmen wird sich die Szene lediglich verlagern, etwa in den künftigen Park. Wer die Betroffenen ernst nimmt, darf sie nicht sich selbst überlassen. Offener Konsum, fehlende Betreuung und Littering sind weder für die Bevölkerung noch für die Betroffenen würdevoll. Es braucht eine geordnete Lösung mit klar betreuten Bereichen rund um die Abgabe sowie Präsenz von Fachpersonal, um den öffentlichen Raum zu entlasten. Der Gemeinderat darf sich nicht länger hinter Zuständigkeiten verstecken. Führung bedeutet, bekannte Probleme aktiv zu lösen. CsabaZvekan, EinwohnerratReinach

LESERBRIEF

Diese Aussage raubt mir den Atem

Zum Artikel «Offener Drogenkonsum in Reinach: Das Unbehagen in der Bevölkerung wächst» im Wochenblatt vom 26.März.

Klassenbildung ist kein Zahlenspiel

Der Beitrag von Katrin Joos erweckt den Eindruck einer einfachen Lösung, reduziert jedoch die komplexe Realität der Schulorganisation auf eine theoretische Rechenübung. Die Annahme, durch eine pauschale Erhöhung der Klassengrössen liessen sich mehrere Millionen einsparen, blendet zentrale Faktoren aus. Klassenbildung orientiert sich an konkreten Gegebenheiten wie Jahrgängen, Standorten, Klassenzusammensetzung, Schulwegsicherheit sowie rechtlichen

Vorgaben und nicht an abstrakten Durchschnittswerten. Wer diese Zusammenhänge ignoriert und mit isolierten Zahlen argumentiert, liefert keinen sachlichen Beitrag, sondern politische Polemik ohne fachliche Substanz. Irritierend ist zudem die implizite Bereitschaft, Prinzipien wie Quartiernähe und kindgerechte Schulwege zugunsten theoretischer Einsparungen zu relativieren. Das wirkt widersprüchlich und wenig glaubwürdig.

Die Primarschule Reinach wird nach heutigem Stand im kommenden Schuljahr Einsparungen von rund einer halben Million Franken realisieren und dies ohne Abstriche bei der Bildungsqualität oder bei der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Dies zeigt, dass verantwortungsvolle und fachlich fundierte Optimierungen möglich sind, ohne auf vereinfachte Modelle zurückzugreifen.

In diesem Zusammenhang ist festzuhalten: Ein eigenes Lagerhaus in Adel-

boden ist zweifellos attraktiv. Unter den aktuellen Sparanforderungen erscheint eine Weiterführung jedoch nicht prioritär, zumal nur sehr wenige Primarklassen davon profitieren, während die Nutzung überwiegend durch Vereine und die kantonal finanzierte Sekundarschule erfolgt. Eine Diskussion über Kosten ist legitim, setzt jedoch eine faktenbasierte Auseinandersetzung voraus. Genau diese bleibt hier bedauerlicherweise aus. SchulratReinach,Primarstufe

Die Aussage von Herrn Ferdinand Pulver raubt mir den Atem: Muss sich die Mehrheit vor den Minderheiten schützen? Muss so getan werden, wie wenn Drogenkonsumenten normal sind in der Gesellschaft? Beschaffungskriminalität ist ein Riesenproblem, einfach so zu tun, als wären Drogensüchtige in der Gesellschaft «erwünscht» und lässt sie schalten und walten, stellt die Judikative auf den Kopf. MaxMeier

Redaktionsschluss

Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Aufstehen gegen jene, die dem Leben entgegenstehen «Ostern ist das Fest des Widerstandes gegen jene, die mit dem Tod regieren», sagen die Pfarrerstöchter Sabine Rückert und Johanna Haberer in ihrem Bibel-Podcast. Tatsächlich trifft das den Nagel auf den Kopf. An Ostern feiern wir den Sieg des Lebens über alle menschlichen Mächte, die dem Leben entgegenstehen – über Ungerechtigkeit, Gewalt, Tyrannei, Unterdrückung, Egoismus und Machtversessenheit. Wir erzählen diese siegreiche Überwindung in

einer jeden Christin zum unbeding-

einer Geschichte. In der Geschichte von Jesus Christus, der als Störer der etablierten, lebensfeindlichen Machtsysteme aufgetreten ist und diese mit seiner Botschaft der liebenden Barmherzigkeit unterlaufen hat. Obwohl das herrschende politische und religiöse System zunächst Oberwasser behalten hat, indem es den Störer kurzerhand eliminiert, resp. ihn ans Kreuz genagelt hat, blieb Jesus nicht einfach eines seiner namenlosen Opfer. Mit seiner Auferstehung aus den Fängen des Todes hat Jesus alles Säbelrasseln der Herrschenden als nichtig entlarvt und die verzeihende, vergebende Liebe als die einzig zukunftsfähige und lebensförderliche Macht erwiesen. Ostern ist nicht einfach ein nettes Frühlingsfest; es ist vielmehr das Bekenntnis eines jeden Christen, einer jeden Christin zum unbedingten Friedenswillen, zur Bereitschaft zu vergeben und zu versöhnen und zum Aufstehen gegen Menschen und Strukturen, die dem guten Leben entgegenstehen. In diesem Sinne: Frohe Ostern! Florence Develey

Mischeli-Konzert – Von der Trompete entflammt. Auferstehung feiern mit Barocktrompete Welches Instrument eignet sich besser als die Trompete, um den Glanz, die Freude und die österliche Hoffnung zum Klingen zu bringen? Bereits in der Antike wurde die Trompete für liturgische und militärische Zeremonien verwendet. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts handelte es sich dabei um eine «Naturtrompete». Genau wie das Alphorn funktioniert die Naturtrompete ohne Ventile, Klappen oder Löcher. Die Mischeli-Konzerte haben die Ehre, Jean-François Madeuf, Meister der Naturtrompete, begrüssen zu dürfen. Er war einer der ersten, der sich beharrlich dafür einsetzte, das Barockrepertoire auf diesem Instrument zu spielen, das aufgrund seiner Schwierigkeit als unspielbar galt. Bei diesem Konzert werden Vokalund Instrumentalwerke zur Osterzeit von Telemann, Rosenmüller, Zelenka und Buxtehude präsentiert, gespielt von einem Ensemble aus

Frohe Ostern! turtrompete». Genau wie das Alpgalt.

Trompete, Violinen, Orgel und der

Trompete, Violinen, Orgel und der Sängerin Saskia Salembier. Am Sonntag, 5. April, um 17 Uhr in der Mischelikirche Reinach. Eintritt frei – Kollekte www.mischelikonzerte.ch. Marc Meisel

Bestattet Kaspar Wittwer-Hoffmann | geboren am 31. August 1930 Erna Gloor-Geiser | geboren am 24. Januar 1935

Agenda Freitag, 3. April, Karfreitags-Gottesdienst mit Reinacher Kantorei und Abendmahl, 10.30 Uhr, Gabriella Schneider Freitag, 3. April, Konzert (Cembalo und Gambe), 19 Uhr, Dorfkirche, Eriko Wakita Sonntag, 5. April, Ostergottesdienst mit Abendmahl, 9.15 Uhr, Seniorenzentrum Aumatt, Florence Develey Sonntag, 5. April, Ostergottesdienst mit

Abendmahl, Trompetenmusik und Gesang, 10.30 Uhr, Mischelikirche, Florence Develey Sonntag, 5. April, Mischeli-Konzert zu Ostern, 17 Uhr, Mischelikirche, Marc Meisel Montag, 6. April, Oster-Freude-Fest mit Osterpostenlauf, Grill und Eiertütschete, 14–16 Uhr, Mischelikirchplatz, Florence Develey (nur bei trockenem Wetter)

Kontakt

Reformiertes Zentrum Mischeli (RZM) Bruderholzstrasse 39 4153 Reinach 061 711 44 76 sekretariat@refk-reinach.ch mischeli.refk-reinach.ch

Der Vorstand von kmu Reinach (v.l.): Daniel Pajer, Stefano Colucci, Markus Schopmans, Daniela Vorpe (Präsidentin), Antonio Franco, Nicole Baumann und Martin Ming. Es fehlt: Nicole Zimmermann. FOTO: FABIA MAIERONI
Ikonisch gewordenes Bild aus der Friedensbewegung der 60er Jahre. Foto einer Postkarte

MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE RE IN AC H

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Neue Geschichte auf dem Gschichtliweg ab 1. April Gerade rechtzeitig vor Ostern wird auf dem Reinacher Gschichtli-Weg eine neue Geschichte namens «D Waldtierli und dr Wältübergang» aufgeschaltet. Das MundartHörspiel für Kinder in Begleitung einer erwachsenen Person kann mit einem QR-Code via Handy aufgerufen werden und dauert total etwa 45 Minuten. Dieses Jahr wird der «Gschichtliweg» von «Kultur in Reinach» finanziert.

Radarkontrollen im März 2026

Die Gemeindepolizei Reinach führt regelmässig Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen in den verschiedenen Quartieren der Gemeinde durch. Dabei wurden im März 1503 Fahrzeuge gemessen, wovon 274 registriert wurden. Sämtliche Messauswertungen können auf www.reinach-bl.ch, Stichwort «Geschwindigkeitskontrollen», eingesehen werden.

Abfuhrdaten

Gründonnerstag, 2. April

Kehrichtabfuhr

Kreis West

Ostermontag, 6. April

KEINE Kehrichtabfuhr

Gesamte Gemeinde

7. April

Bio-/Grünabfuhr

Gesamte Gemeinde

8. April Papierabfuhr

Kreis West

8. April

Kartonabfuhr

Kreis Ost

Details zu den Abfalltouren sind im Abfallkalender der Gemeinde und auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch zu finden.

5. Repair Café

Reparieren stattwegwerfen!

Samstag, 18.April,10–12 Uhr TreffpunktLeimgruberhaus

Im Repair Café kannst duunterdem Motto«Reparieren stattwegwerfen»defekte Geräte oder Gegenständegemeinsam mit freiwilligen Helferinnenund Helfern reparieren.Oderdukommsteinfach malvorbei, um dich im Makerspace an derSchulgasse1 (gleichneben demGemeindehaus) umzuschauen undneueLeute kennen zu lernen

Mehr Infos: https://makerspace-reinach.ch

VEREINSNACHRICHTEN

REINACH

AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. 061 711 98 05, info@aglr.ch, www.aglr.ch. Kontaktperson Herr Lukas Schreier, Präsident. Altersverein Reinach und Umgebung. Präsidentin: Christine Grünenfelder, Rosenweg 15, 4153 Reinach, 061 711 04 05. Kassier: Beat Jeker, Predigerweg 1, 4153 Reinach, 061 701 74 30. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… BESJ Jungschar Reinach-Münchenstein. Kids & Teens (6 bis 16 Jahre). Wann: Jeden zweiten Samstag. Treffpunkt: Wiedenweg 7, 4153 Reinach. Was: Waldspiele, Feuer, Basteln, Schlangenbrot, etc. Weitere Infos: www.jungschirinach.com

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,

Gemeindeverwaltung

Reinach

Hauptstrasse 10, 4153 Reinach

Schalteröffnungszeiten

Stadtbüro

Montag – Donnerstag 8.00 – 11.30

Freitag 8.30 – 14.00 durchgehend sowie nach Vereinbarung. Fachabteilungen Nach Vereinbarung.

Bestattungsbüro 8.00 – 11.30, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung.

Öffnungszeiten Ostern 2026

Von Gründonnerstag, 2. April, bis Ostermontag, 6. April bleiben Gemeindehaus inkl. Bestattungsbüro, Werkhof sowie Mütter-Väterberatung geschlossen. Bei einem Todesfall kontaktieren Sie über Ostern bitte ein Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl.

Anlässe in Reinach

Frischwarenmarkt am Gründonnerstag statt freitags

– 2.4., 8.30 bis 11.30 Uhr: Frischwarenmarkt, Gemeindehausplatz (Gründonnerstag)

– 5.4., 10.30 bis 13 Uhr: Osterbrunch im Restaurant Piazza, WBZ

– 7.4., 16 bis 20 Uhr: Ferien z’Nacht für Jugendliche, Palais noir

– 8.4., 9.30 bis 10.15 Uhr: Mir laufe zämme, Treffpunkt: Seniorenzentrum Aumatt

– 8.4., 15 bis 17 Uhr: Stammtisch Senioren für Senioren, Bistro zum Glöggli, Mischeli

Auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.

AUS DER

GEMEINDE

Wie soll sich Reinach entwickeln?

Der Gemeinderat lädt alle Interessierten zum öffentlichen Workshop zum «Kommunalen Richtplan» am Samstag, 9. Mai 2026 ein. Diskutieren Sie mit uns über Siedlung, Mobilität, Stadtnatur, Freiräume, Arbeitsgebiete und Ortszentrum.

Der kommunale Richtplan ist ein wichtiges Planungsinstrument für Gemeindeund Einwohnerrat. Er steckt den Rahmen für die räumliche Entwicklung ab: Wie soll sich Reinach entwickeln, wo wird in Zukunft gewohnt und gearbeitet, wie bewegen sich die Menschen durch die Stadt, wo halten sie sich gerne auf? Am Startworkshop im März 2025 haben über 40 Personen – von Schülerinnen bis zu Senioren – teilgenommen, gemeinsam diskutiert und ihre Anliegen eingebracht. Aus den vielen wertvollen Anregungen ist in den letzten Monaten ein Raumkonzept entstanden. Nun ist Ihre Meinung gefragt!

Der Workshop startet am Samstag, 9. Mai 2026 um 10 Uhr im Gemeindehaus. Im ersten Teil bis 12 Uhr möchten wir Ihnen das Raumkonzept vorstellen und gemeinsam diskutieren. Nach einer Pause mit Verpflegung kann von 12.30–14 Uhr ein Themenbereich nach Wahl vertieft werden. Siedlungsentwicklung + Wohnen, Mobilität, Landschaft, Stadtnatur, Freiräume + Klima, Arbeitsgebiete und Ortszentrum: Welcher Themenbereich interessiert Sie besonders und wo möchten Sie uns Anliegen für die weitere Planung mitgeben? Es besteht die Möglichkeit, nur am ersten Teil des Workshops teilzunehmen.

Damit wir den Anlass besser organisieren können, bitten wir um eine Anmeldung auf www.reinach-bl.ch bis 30. April 2026. Der Gemeinderat, die Verwaltung und die beauftragten Fachleute des Raumplanungsbüros EBP freuen sich auf Sie!

Zusätzliche Informationen zum kommunalen Richtplan finden Sie auf www.reinach-bl.ch

Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube).

Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

Die Mitte Reinach. Präsident: Urs Künti, Langrüttiweg 22, 4153 Reinach, 076 390 30 68, urs.kuenti@ hotmail.com, https://reinachbl.die-mitte.ch

Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Kaffi mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Spielgruppe, Mittagstisch, Kurse. Tel. 061 712 12 48, www.faz-oase.ch

FDP Reinach. Präsident: Philipp Hammel, Hollenweg 57, 4153 Reinach. info@fdp-reinach.ch, www. fdp-reinach.ch

FEB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder

ÖffnungszeitenOstern2026

VonGründonnerstag, 2. April, bisOstermontag,6.April bleiben

Gemeindehausinkl.Bestattungsbüro,Werkhof sowieMütterVäterberatunggeschlossen

DieTelefonzentraleistam Mittwoch,1.April bis 17 Uhrerreichbar.

www.reinach-bl.ch i

ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Do, 9.00–12.00, 061 711 22 77.

FSV Frauensportverein Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness (diverse Gruppen), Gymnastik, Jazzgymnastik, ElKi, KiTu und Rope Skipping (Seilspringen Rynach Skippers). Auskünfte über Aktivitäten: frauensportreinach@gmail.com

Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sportplatz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, 061 711 89 42. Präsident: Biu Phan, 079 310 89 40. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@ bluewin.ch, 061 711 16 86.

Gartenverein Reinach. www.gv-reinach.ch. Für die Vermietung von Gartenparzellen melden sie sich unter sekretariat@gv-reinach.ch oder 061 711 21

F z´Nachtmit dr PolizeiimPalaisnoir

reitag, 10.April,19-21 Uhr im Jugendhaus Palais noir

Kantons- undGemeindepolizei Reinachhierinentspannter Atmosphäre kennen.Melde dich bisam 10.April,13Uhran.Deine Fragen an diePolizei schickst du unsamBestenschon im Voraus w

Hast du Fragen,die du schonimmer malder Polizeistellen wolltest?Egal zu welchem Thema: Beim LasagneEssenimPalaisnoirhastduGelegenheitdazu!Lerne diePolizistInnen derwww.palaisnoir.ch

01. Präsident: praesident@gv-reinach.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.30–18.30. Weiermattstrasse 11, Reinach, 061 711 12 68. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Benedikt Husi, Bachmattweg 13, 4153 Reinach, 076 488 18 85, benedict. husi@gmail.com Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 079 673 45 31. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, Fitness-Team, Turnhalle Aumatten; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8,

4153 Reinach, 061 715 90 20, info@hev-reinach.ch. Weitere Infos finden Sie unter www.hev-reinach.ch Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Öffnungszeiten: Jeweils So 14.00–17.00. Geschlossen während den Schulferien BL. Präsident: Mauro Visentin, 079 876 93 98. Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: M. Kahlert, In den Zielbäumen 3, Dornach. Präs.: D. Feigenwinter, Tannenweg 21, Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.

Blick von oben: Wie soll das Reinacher Ortszentrum in Zukunft aussehen?

BÜRGERGEMEINDE

90 Waldputzerinnen und Waldputzer im Einsatz

Grosse Holzbeige: Dadurch entsteht ein Lebensraum für Kleintiere und Insekten. FOTO: ZVG

VEREINSNACHRICHTEN

KMU Reinach. Präsidentin: Daniela Vorpe. Sekretariat: 061 712 98 00. info@kmu-reinach-bl.ch. www.kmu-reinach-bl.ch. Postadresse: Hauptstrasse 8, 4153 Reinach.

Kultur in Reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf: www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach, 4153 Reinach. Makerspace Reinach (makerspace-reinach.ch)

Eigene Ideen und gemeinsame Projekte mit Gleichgesinnten in unserer Werkstatt mit u.a. Lasercutter, 3D-Druckern, Drehbank und Elektroniklabor realisieren. Arbeits- und Austauschtreffen immer Mi. und Fr. ab 20.00 im Leimgruberhaus, Schulgasse 1. Gäste und «schnuppern» herzlich willkommen!

Kontakt: Reto Probst (Präsident), https://makerspace-reinach.ch

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.00 in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präsident: Felix Schaedler, Kirchgasse 11, 4153 Reinach, 079 340 71 03. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils am Freitag, 20.00 im WeiermattSchulhaus. Neue Mitspieler/innen sind willkommen. Kontakt: Urban Roth (Präsident), praesidium@ mgkreinach.ch; www.mgkreinach.ch

Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Valérie Benelli, valerie.benelli@hotmail.com oder 079 576 53 21. www.orchester-reinach.ch

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch

Reinacher Sportverein. Unihockey Junioren-, Herrenmannschaften sowie Plauschteam Mix; Handball (Firmensport); Polysport (Damenmannschaft). Präsident: Jonas Grüter, 079 508 83 65, jonas.grueter@reinachersv.ch

Samariter Birs. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm auf www.samariterbirs.ch oder erhältlich bei praesident@samariterbirs.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und speziellen Anlässen. Mehr unter www.samariter-birs.ch

Schemeli Bühne. Kontaktadresse und Präsident: Philipp Kunz, praesident@schemeli.ch. Jedefrau, Jedermann ist willkommen. www.schemeli.ch

Schützengesellschaft Reinach. Ab 1. April bis Ende September, jeden Dienstagabend, ab 17.30, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch (Jahresprogramm).

Kontaktadresse: SG Reinach, M. Müller, HabichDietschy-Strasse 5b, 4310 Rheinfelden.

Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www. seniorenhelfensenioren.ch

Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl. ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse!

Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www. sp-reinach.ch. Co-Präsidium: Anne-Sophie Broz, Steinrebenstr. 31, brozannesophie@gmail.com, 079 749 74 17 u. Chr. Stähli, In den Gartenhöfen 22, christoph_staehli@yahoo.com, 078 741 29 82

SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 226, 4153 Reinach. Präsident Csaba Zvekan, Fleischbachstrasse 9, 4153 Reinach, 076 611 32 40. Weitere Infos: www.svp-reinach.ch

Am letzten Samstag war es wieder soweit: rund 90 Waldputzerinnen und Waldputzer haben sich versammelt, um gemeinsam anstehende Arbeiten im Reinacher Wald zu erledigen. Einerseits ging es darum, im Predigerwald eine Schlagräumung durchzuführen. Dabei werden Äste und Baumstämme auf grosse Holzbeigen geschichtet, um damit Lebensraum für Kleintiere und Insekten zu schaffen. Die zweite Gruppe hat im Leywald beim Landskronblick beide Rastplätze neu geschnitzelt und so wieder eine tolle Umgebung für den kommenden Sommer geschaffen. Jedes Jahr staunen wir, wie viele Arbeiten an einem einzigen Morgen erledigt werden, dies bereitet uns immer wieder grosse Freude! Natürlich darf das Gesellige an einem solchen Anlass nicht fehlen. So wird die Zwischenverpflegung sowie das Mittagessen durch die Bürgergemeinde Reinach offeriert. Der gemütliche Ausklang nach den erledigten Arbeiten findet jeweils im Leyhuus statt. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen treuen Waldputzerinnen und -putzern für ihren Einsatz bedanken und freuen uns heute schon, euch nächstes Jahr wieder zu begrüssen (Samstag, 20. März 2027). Kathrin Beck-Siegrist, für den Bürgerrat

Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin: Jolanda Recher, info@tierpark-reinach.ch. Mitgliederbeitrag: 40 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch

Turnverein Reinach. Weitere Informationen unter www.tvreinach.ch

Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Vielfältige Aktivitäten, Naturspaziergänge und Kurse. Jahresprogramm und Infos: www.vnvr.ch, info@vnvr.ch, 061 712 55 06, @vnvr_reinach. Mitmachen lohnt sich für Mensch und Natur! Vitaswiss Sektion Reinach-Aesch. Unser Angebot: funktionelle Gymnastik, Atemgymnastik, Rückengymnastik, Pilates und Yoga für Erwachsene, jeweils Mo, Di, Mi und Fr vormittags und abends. Stundenplan unter: https://vitaswiss.ch/kursprogramm_reinach-aesch. Unschlüssig? 2 Probelektionen stehen dir gratis zur Verfügung. In den Sommerferien finden am Mo-Abend kleine Velotouren statt. Deine Anfragen richte an Pia Ferrari: reinach-aesch.bl@vitaswiss.ch od. 079 302 63 25. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42.

Zen-Kyudo-SchuleNakawanouchiniKenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach, 4153 Reinach, www.talzunft.ch, Zunftmeister Fredy Fecker, 079 788 73 56.

LESERBRIEF

Jeder Privatjob schafft

Der Leserbrief von Katrin Joos Reimer im letzten Wochenblatt hat mich veranlasst wieder einmal in die Tasten zu hauen. In der Weltwoche bin ich auf einen Artikel von Marcel Odermatt mit dem gleichen Titel aufmerksam geworden. In ihm wird erklärt: Die Beschäftigtenzahl der Schweiz stieg 2025 um 10800 an. Sie setzt sich zusammen aus einer Zunahme von 13000 Stellen beim Staat und staatsnahen Betrieben und aus der Abnahme von 2100 in der Industrie und etwas mehr als 100 Vollzeitäquivalentstellen in den privaten Dienstleistungssektoren.

Seit April 2006 hat die Beschäftigtenzahl um 993000 Vollzeitäquivalente bzw. um 29 Prozent zugenommen. Die Industrie brachte es auf eine Zunahme von 10 Prozent, die privaten Dienstleister von 43 Prozent und der Staat von 47 Pro-

GOTTESDIENSTE

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Karfreitag, 3. April 10.00 Feier für Kinder und Familien 15.00 Karfreitagliturgie mit Kirchenchor 19.00 Ökumenisches Konzert mit Cembalo und Gambe

Karsamstag, 4. April 21.00 Osternachtliturgie Ostersonntag, 5. April 10.30 Festmesse mit Kirchenchor und Orchester 10.30 Kindergottesdienst Effata Ostermontag, 6. April 10.30 Eucharistiefeier

Dienstag, 7. April 17.00 Rosenkranz Mittwoch, 8. April 9.15 Eucharistiefeier, anschliessend Pfarreikaffee Donnerstag, 9. April 18.15 Rosenkranzgebet 19.00 Eucharistiefeier

Seniorenzentrum Aumatt Freitag, 10. April 10.15 Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 3. April

10.30 Karfreitags-Gottesdienst mit Reinacher Kantorei und Abendmahl in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider. Predigttext: 2. Korinther 5, 19–21 19.00 Konzert (Cembalo und Gambe) in der Dorfkirche St. Nikolaus, Eriko Wakita und David Eggert. Werke von Marin Marais (1656–1728) Sonntag, 5. April 9.15 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Florence Develey

10.30 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl, Trompetenmusik und Gesang

Staatsstellen

zent. Also: Jeder Privatjob schafft (beinahe) eine neue Staatsstelle. Jetzt zurück zum Artikel von Frau Joos. Ob gerade die Schule als Sparpotential herhalten soll, wage ich als Alt-Schulpflegepräsident zu bezweifeln, wenn ich die Zusammensetzung der Schüler und Schülerinnen, der Eltern und der neuen Lehrpläne berücksichtige. Auch die Belastung der Lehrkräfte darf nicht unbeachtet bleiben. Es gibt aber auch eine Verwaltung in Reinach. Natürlich kann die Arbeitsbelastung dort nicht so einfach mit ein paar Zahlen (Schüler- und Maximalzahl) gemessen werden. Welche Projekte werden aber innerhalb der Gemeinde bearbeitet und wie viele Projekte werden nach aussen vergeben und intern nur noch begutachtet?

Seppi Küng

in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Trost oder Vertröstung? Psalm 23 «Der Herr ist mein Hirte»

17.00 Mischeli-Konzert zu Ostern in der Mischelikirche, Marc Meisel Öffnungszeiten Bistro Glöggli

Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Chrischona-Gemeinde

Reinach-Münchenstein

Wiedenweg 7, Reinach, 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

Freitag, 3. April 10.00 Karfreitags-Andacht

Sonntag, 5. April 10.00 Oster-Gottesdienst, Predigt: Vanessa Billeter

Parallel zum Gottesdienst findet ein Angebot für Kinder in verschiedenen Altersgruppen statt.

CBB – Christliches Begegnungszentrum Birseck Mitglied der BewegungPlus Schweiz Römerstrasse 75, Reinach www.cbb-reinach.ch

Sonntag, 5. April 10.00 Oster-Gottesdienst 15.00 Gottesdienst in persischer Sprache

– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen

– Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch

– Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32

Sonntag, 5. April 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 8. April 20.00 Gottesdienst

Zurück in Reinach! ab April 2026

Zurück in Reinach! ab April 2026

Medizinische Fusspflege

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 Professionelles Nägelschneiden

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 Abtragen von Hornhaut

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 Entfernen von Hühneraugen und eingewachsenen Nägeln

 Nagelkorrekturspangen, Podostripe, Podofix, besonders geeignet für Kinder und Sportler

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 Shellack

 Normaler Nagellack in trendigen Farben

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Ich freue mich, Sie in meinem Podologie-Studio behandeln zu dürfen.

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Podologie Espig

Zihlackerstrasse 46, 4153 Reinach BL

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Öffnungszeiten: Dienstag – Donnerstag und nach Vereinbarung

Termine nach telefonischer Vereinbarung. auch WhatsApp: +41 77 469 88 16

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TODESFÄLLE

Dornach

Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: «Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied».

Johannes 19:30

Rita Rosa Stebler-Fluri geb. 17. Juni 1943, gest. 24. März 2026, von Nunningen SO (wohnhaft gewesen am Rainweg 19).

Münchenstein

Eleonore Sylvia Hartung-Badertscher geb. 10. November 1946, gest. 27. Februar 2026, von Basel und Münchenstein BL (wohnhaft gewesen im Alters- und Pflegeheim zum Park, Tramstrasse 83, 4132 Muttenz). Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Reinach

Marc Leuenberger geb. 3. Juli 1971, gest. 18. März 2026, von Walterswil BE (wohnhaft gewesen an der Mischelistrasse 6). Wurde beigesetzt.

Matthias (Matthis) Spaar-Bolliger geb. 26. Oktober 1960, gest. 19. März 2026, von Meltingen SO und Reinach BL (wohnhaft gewesen an der Binningerstrasse 65). Wurde beigesetzt.

Weit mehr als nur eine Beiz: das «Ritrovo» am Schlosshof

Für die vielen zugewanderten italienischen Arbeitskräfte und deren Familien, die ab den 1950er-Jahren in die Region kamen, war das «Ritrovo» ein Fleck Heimat mitten in Aesch.

Florin Bürgler

Betrat man vergangenen Sonntag das Heimatmuseum, so bot sich einem zuerst einmal der Blick eines fast bis auf den letzten Stuhl besetzten Museumsbeizlis. Doch die servierten Antipasti waren nicht die Hauptattraktion, sondern viel mehr das Begleitprogramm zu einem kurzen Film, der im Alice-Meyer-Saal in Dauerschlaufe gezeigt wurde. Das Thema, das wohl ebenfalls für den grossen Publikumsandrang verantwortlich gewesen sein dürfte, war nämlich die italienische Zuwanderung nach Aesch. Sinnbildlich dafür stand das «Ritrovo», das als wichtiger Treffpunkt für die damalige italienische Community nicht aus dem Alltag wegzudenken war. Der Geschichten rund um die «ItalienerBeiz» sowie der allgemeinen italienischen Zuwanderung nach Aesch nahm sich eine neue Ausgabe der Reihe «Zytzüüge» an, die vom Heimatmuseum zusammen mit der Bürgergemeinde und der Einwohnergemeinde konzipiert und von regioTVplus umgesetzt wurde.

Doppelte Integration

Eine prägende Rolle für den Zusammenhalt und die Integration der italienischen Zuwanderinnen und Zuwanderer spielte die Regionalkommission Birseck der Missione Cattolica Italiana, die in vielen Bereichen als Vermittlerin und Bindeglied zwischen den Zugezogenen und den hiesigen Ämtern und Behörden einsprang. Ein ehemaliger Vorsitzender war Adriano Zanoni, der im Filmbeitrag als Erstes zu Wort kommt. In Bezug auf die Integration betont er einen interessanten

Punkt: «Wir haben sozusagen die doppelte Arbeit gemacht.» Denn durch den Einwanderungsprozess wurden die Menschen aus den unterschiedlichen Regionen, die sich davor beispielsweise in erster Linie als Sarden, Neapolitaner oder Sizilianer verstanden, zu einer gemeinsamen italienischen Community. Die verschiedenen Familien, die auch unterschiedliche Dialekte sprachen, wur-

den so einerseits untereinander geeint, während gleichzeitig andererseits die Integration in der Schweiz Stück für Stück vorangetrieben wurde. Ein wichtiges Lokal zu dieser Zeit war das «Ritrovo», was auf Deutsch genau das bedeutet, als was es auch fungierte: ein Treffpunkt. Hier konnte man nach der Arbeit einkehren, etwas trinken, zusammen Karten spielen, und dreimal wöchentlich wurden Spielfilme gezeigt, welche die Besucherinnen und Besucher die gemeinsame italienische Heimat etwas näher haben fühlen lassen, erzählt Silvia Caracuta-Gusmini, deren Eltern das «Ritrovo» in den Jahren von 1961 bis 1977 geführt haben. Ihr Vater wurde für sein Engagement sogar mit dem italienischen Ritterorden ausgezeichnet.

Das «Ritrovo» existierte noch bis in die 1990er-Jahre unter verschiedenen Pächtern weiter, auch wenn es zwischenzeitlich vereinzelt Gegenwind aus der Bevölkerung gab, den man im Kontext der umstrittenen «Schwarzenbach-Initiative» gegen «Überfremdung» betrachten muss, worüber im Jahr 1970 abgestimmt wurde. So hatte man sich beispielsweise in einem aufgeladenen Schreiben an den Gemeinderat über das mehrfache Ignorieren der Hausordnung beschwert und sogar mit Selbstjustiz gedroht.

Schlussendlich konnten die Wogen aber stets geglättet werden, erinnerte sich Caracuta-Gusmini und meinte nach der Vorstellung gegenüber dem Wochenblatt: «Der Film ist eine schöne Anerkennung für mich und meine Familie, aber auch für die ganze italienische Gemeinschaft hier in Aesch – das freut mich natürlich.»

Anschliessend steuerte der Aescher alt Gemeinderat Rolf Huber noch eine abschliessende Anekdote bei, der davon erzählte, dass sie die Sitzungen damals auch ab und an im «Ritrovo» haben ausklingen lassen: «Wir fühlten uns immer sehr willkommen und mussten uns stets ein bisschen ins Zeug legen, dass wir auch bezahlen durften und nicht immer nur eingeladen wurden», sagte er schmunzelnd über die Gastfreundschaft im «Ritrovo».

PARTEIEN

Besuch der Heizzentrale Aesch

Letzte Woche besuchte die SP Aesch-Pfeffingen die neu eröffnete und in Betrieb genommene Heizzentrale der Primeo Energie am Weidenweg in Aesch. Die Heizzentrale versorgt rund 1600 Haushalte mit erneuerbarer Energie, hat das Ziel, die Wärmeversorgung in Aesch zu dekarbonisieren, und soll jährlich über 3000 Tonnen CO2 einsparen. Die Holzschnitzel, die verbrannt werden, stammen alle aus unserer Region. Unsere Mitglieder waren insbesondere von der unterirdischen Lagerung der Holzschnitzel, den Dimensionen der Holzkessel und dem Aufwand für die Abluftreinigung beeindruckt. Wir bedanken uns bei der Primeo Energie und der Einwohner- und Bürgergemeinde Aesch für dieses wichtige Pionierprojekt für die Energiewende in unserer Gemeinde.

SP Aesch-Pfeffingen

PFÄFFIGE LÄBT

Plausch-Eierläse

Am Samstag, 11. April, geht bereits das 8. Plausch-Eierläse in Pfeffingen über die Bühne. Böb’s der Baumeister hat wiederum einen spannenden Parcours kreiert, bei dem Geschick, Schnelligkeit und Teamgeist gefragt sind. Der Event startet um 13 Uhr beim Werkhof Pfeffingen. Zuerst messen sich die Kinder im Wettkampf, bevor sich dann die angemeldeten 4er-Teams auf den Parcours begeben um sich um den begehrten Wanderpokal im Wettkampf zu messen. Die Besuchenden erwarten spannende Wettkämpfe, Festbetrieb mit Essen und Trinken, sowie Unterhaltung für Gross und Klein. Ab 17 Uhr öffnet dann auch noch die Dirndl-Bar. Die hoffentlich zahlreichen Besucher erwartet ein Nachmittag voller Spass, Elan und unvergesslicher Momente – ein Anlass, bei dem Lachen, Teamgeist und ein bisschen Chaos garantiert sind. Weiter Infos: www.pfaeffige-laebt.ch. OK «Pfäffige läbt!»

Redaktionsschluss

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Rund 550 Genossenschafter: innen haben am 27. März an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen teilgenommen und damit erneut ein starkes Zeichen für ihre Verbundenheit mit der lokalen Genossenschaftsbank gesetzt. Die Versammlung in der Mehrzweckhalle Löhrenacker bot neben der Behandlung der geschäftlichen Themen auch Raum für Begegnungen und Unterhaltung.

DieMitgliedergenehmigtendie JahresrechnungunddenBericht der Revisionsstelle und stimmten der Verzinsung des Genossenschaftskapitalsvon6Prozent zu. Auch die Entlastung der Or-

Generalversammlung der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen: Wichtige Weichenstellungen und ein stimmungsvoller Ausklang

gane wurde erteilt. Im Rahmen der Erneuerungswahlen verabschiedete die Bank Thomas MetzgerundEvelineStöckliaus dem Verwaltungsrat. Die bisherigen Mitglieder wurden für die Amtsdauer 2026–2030 bestätigt, und mit Cyrill Gloor aus AeschwurdeeinneuesMitglied indasGremiumgewählt.Patrick SeilerwurdeerneutalsPräsident desVerwaltungsratsbestätigt.

Ein zentraler Entscheid des Abends war die Statutenanpassung zur Einführung der Urabstimmung. Nach dem sehr erfolgreichen Pilotversuch 2025 mit schriftlicher Abstimmung und dem Mitglieder-Brunch, der über 1000 Teilnehmende anzog, folgten die Genossenschafter:innen dem Antrag des Verwaltungsrats.DamitwirdderformelleTeil

Urabstimmung. Nach dem

der Generalversammlung künftig schriftlich und/oder elektronisch durchgeführt, während der gesellschaftlicheTeil weiterhin mit abwechslungsreichen Mitglieder-Anlässen gepflegt wird.

Nach der Erledigung der Geschäfte genossen die Anwesenden einen unterhaltsamen

und geselligen Abend. Comedian und Magier Michel Gammenthaler begeisterte das Publikum mit seiner Mischung aus Humor, Täuschungskunst und überraschendenMomenten.Ein feines Nachtessen vom Gasthof Mühle sowie der gemütliche Ausklang an der SmAesch Bar rundetendenAnlassab.

der gesellschaftlicheTeil weiterHumor, Täuschungskunst und

Die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen dankt allen Genossenschafter:innen herzlichfürihreTeilnahme,ihrEngagement und das entgegengebrachteVertrauen.

Gastfreundschaft wurde grossgeschrieben: Familie Gusmini bewirtete das «Ritrovo» über viele Jahre hinweg. FOTOS: ZVG / HEIMATMUSEUM AESCH
Heimelig: Das «Ritrovo» war für die italienischen Gastarbeiter ein wichtiger Treffpunkt.

MITTEILUNGEN DERGEMEINDE AESCH

www.aesch.bl.chgemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 24. März 2026

In seiner Sitzung vom 24. März 2026 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt:

– Der Gemeinderat hat die ideelle Unterstützung der nichtformulierten kantonalen Initiative über die faire Verteilung von Aufgaben und finanziellen Mitteln zwischen Kanton und Gemeinden («Wer befiehlt, zahlt!»-Initiative») beschlossen.

– Ebenso wird die formulierte kantonale Initiative über die gerechte Verteilung der staatlichen Bankengewinne («BankgewinnInitiative») ideell unterstützt.

– Der Gemeinderat wurde über den Aktionsplan Biodiversität 2025–2030 orientiert.

– Weiter wurde beschlossen, dass man sich der Stellungnahme des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) zur Vernehmlassung des Kantons Basel-Landschaft betreffend Verordnung über die Gebühren der Baubewilligungsbehörden anschliesst.

– Ausserdem wurden zur Kenntnis genommen:

– Aktuelle Einladungen;

– Schreiben der Gemeinde an die Primeo Energie AG betreffend Wärmeversorgung Sekundarschulhaus Neumatt in Abhängigkeit zum Multi-Energie-System.

– Bürgergemeinde-Zeitung Aescher Bürger 1/26.

Gemeinderat Aesch

Fernwärme-Bauarbeiten

St. Jakobstrasse/Obereggweg

Die Primeo Wärme AG baut seit Juli 2023 an der Infrastruktur zum neuen nachhaltigen Wärmeverbund in Aesch. Ab Dienstag, 7. April 2026, bis ca. Mitte Juni findet der Netzausbau in der St. Jakobstrasse und am Obereggweg statt. Während der Bauarbeiten wird der Obereggweg bis ca. Mitte Mai zwischen den Hausnummern 6 und 12 für einen Grossteil des Verkehrs gesperrt. Anwohnende sowie passierende Velofahrer- und Fussgänger:innen können den Obereggweg unter kurzfristigen Behinderungen durchgehend nutzen. Für den restlichen Verkehr wird eine Umleitung über den Sternenhofweg signalisiert. Es ist mit Einschränkungen und Baustellenlärm zu den normalen Arbeitszeiten zu rechnen. Wir danken für ihr Verständnis. Primeo Energie Bürgergemeinde Aesch Einwohnergemeinde Aesch

Baueingabe zur

Neugestaltung SchlossarealSpielplatz

Der Spielplatz auf dem Schlossareal erhält bis zum Sommer eine Rundumerneuerung mit neuen Bereichen – zum Beispiel

Kompostierkurs

Samstag, 25.April 10.00-11.30 Uhr Bahnhofstrasse 12 Aesch Anmeldung cristina.huser@aesch.bl.ch oder 079578 31 79

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Balancier-Möglichkeiten oder einer Wasserquelle beim Sandkasten.

Für das Baugesuch erfolgt demnächst die öffentliche Auflage. Dafür sind mit Holzstangen Bauprofile aufgestellt worden, die den Spielbereich einschränken könnten. Wir danken für das Verständnis und die Rücksichtnahme. Nach der Baubewilligung soll die Neugestaltung so umgesetzt werden, dass der Spielplatz im Sommer eingeweiht werden kann. Gemeinde Aesch

Ein globaler Player aus Aesch: Firmenbesuch bei AudioRent Clair

Der Gemeinderat hat einen Ausflug ins «Showbusiness» unternommen: Die Delegation war zu Besuch bei der Aescher Firma AudioRent Clair, welche mit ihren Dienstleistungen weltweit zu den grössten Anbietern gehört.

AudioRent Clair ist auf Konzerttechnik spezialisiert und rückt regelmässig Weltstars mit ihren Scheinwerfern ins beste Licht und sorgt mit Ihrer Tontechnik, Lautsprechern und einer komplex vernetzten Live-Infrastruktur für beste Töne.

So war AudioRent Clair 2025 für den ESC in Basel mitverantwortlich und ist regelmässig auch für die Swiss Indoors, die Baloise Session und für grosse Firmenanlässe wie Generalversammlungen in der ganzen Schweiz und im Ausland unterwegs.

Das Unternehmen mit Sitz an der Industriestrasse, zwischen Bahnhof und Tenniszentrum, wurde 1981 gegründet und gehört zur internationalen Clair Global-Gruppe. Die Firma beschäftig am Standort Aesch über 60 Mitarbeitende und zahlreiche Lernende. Empfangen wurde die Gemeinde-Delegation –zu der auch die Geschäftsleitungsmitglieder gehörten – von Andreas Kern (Head of Sales) und Samuel Hügin (Account Executive), der den Besuchenden das AudioRent-Arsenal an modernster Konzerttechnik erklärte.

KOMPOSTBERATUNGAESCH

Der Gemeinderat besucht regelmässig lokale Unternehmen, um diese besser kennen zu lernen und um sich zum Wirtschaftsstandort Aesch auszutauschen. Die Kontaktpflege – oder «Vernetzung» – ist ein strategischer Schwerpunkt von Gemeinderat und Verwaltung. Und sie liefert interessante Einblicke in das global wirksame lokale Schaffen, wie der Besuch bei AudioRent Clair eindrücklich gezeigt hat.

Gemeinderat Aesch

Ein neuer Pokal vergoldet den Clean-Up-Day

Für die Gewinner-Klasse des Aescher CleanUp-Days gibt’s neu einen goldenen Pokal. Passend zum Thema wurde die Trophäe mit «vergoldeten» PET-Flaschen geschmückt. Hergestellt wurde der Pokal von der Werkgruppe der GSR-Sprachheilschule in Aesch. Zusammen mit Lehrer Philipp Zelmer (5. von links) wurde der goldige Kelch kürzlich der Gemeinde übergeben – hier präsentiert Dominic Brunner, Leiter Geschäftsbereich Raumentwicklung/Lebensraum, den Pokal. Erstmals zum Einsatz kommt der neue Wanderpokal am Freitag, 5. Juni 2026, am nationalen Clean-Up-Day. Dann wird im Aescher Dorfzentrum jene Schulklasse ausgezeichnet, die vor dem Sammeln am besten eingeschätzt hat, wie viel Abfall am Clean-Up-Day in Aesch eingesammelt wird.

Am Clean-Up-Day 2025 haben übrigens über 170 Schülerinnen und Schüler das Dorf von achtlos weggeworfenem Abfall gesäubert und dabei u.a. 5842 Zigarettenstummel gesammelt. Ein einziger Stummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verschmutzen. Schon kleine Gesten können also Grosses bewirken.

Gemeinde Aesch

Brandschutz: Neue Regeln für Indoor-Pyrotechnik

Seit dem 1. April 2026 ist das Abbrennen von Feuerwerk der Kategorie F1 in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Bauten und Anlagen verboten. Dies hat das Interkantonale Organ Technische Handelshemmnisse (IOTH) nach dem Brand in Crans-Montana als Sofortmassnahme beschlossen.

Zur Kategorie F1 gehören Feuerwerkskörper, von denen laut Herstellerangaben eine vernachlässigbare Gefahr ausgeht, und die bisher auch im Innenbereich verwendet werden durften. Dazu gehören unter anderem Wunderkerzen, Bengal-Streichhölzer, Mini-Fontänen, Eisfontänen für Kuchen oder Getränke, Knallerbsen (Wurfknaller), Party-Knaller/Knallbonbons, Tischbomben mit

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Konfetti oder Luftschlangen, Knallziehschnüre, Konfetti-Shooter mit pyrotechnischem Kleinstsatz oder pyrotechnisch betriebene Luftschlangen-Kartuschen. Trotz ihres niedrigen Risikos können diese Feuerwerkskörper in geschlossenen Räumen Brände auslösen oder Rauch verursachen. Das neue Verbot dient dem Schutz von Personen und Gebäuden. Das PDF-Merkblatt «Indoor-Pyrotechnik: Regelungen für Feuerwerk der Kategorie F1» kann auf der Website der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung www.bgv.ch/service heruntergeladen werden.

Die Gemeinde Aesch überprüft derzeit systematisch die Brandschutzsituation in verschiedenen öffentlichen Gebäuden und Veranstaltungsräumen. Im Fokus stehen vor allem Räumlichkeiten, die regelmässig für Veranstaltungen oder grössere Personenansammlungen genutzt werden, zum Beispiel der Schloss-Chäller. Ziel dieser Überprüfungen ist es, die Sicherheit von Besucherinnen und Besuchern sowie von Mitarbeitenden der Gemeinde weiterhin jederzeit gewährleisten zu können. Die Gemeinde wird die Kontrollen in den kommenden Monaten weiterführen und bei Bedarf zusätzliche Massnahmen ergreifen. Die Bevölkerung wird gebeten, die neuen Brandschutzvorschriften zu beachten und auf die Verwendung von Feuerwerk in Innenräumen zu verzichten.

Gemeinde Aesch

«Rären» statt Kirchglocken über Ostern

Zwischen Karfreitag, 3. April 2026, und Ostersonntag, 5. April 2026, wird im Turm der katholischen Kirchen in Aesch BL und Pfeffingen wieder «gerärt».

Das «Rären» ist ein alter Brauch und geht darauf zurück, dass die Kirchenglocken in der Zeit vom Karfreitag bis am Morgen des Ostersonntags (Jesu Tod bis Auferstehung) schweigen.

In dieser Zeit wird das Läuten der Glocken durch das «Rären» ersetzt. Dabei werden Holzlatten aufeinandergeschlagen und es ertönt ein weit herum hörbares Geräusch – wie bei einer Fasnachts-«Rätsche». In Aesch wird zu folgenden Zeiten «gerärt».

Karfreitag, 3. April 2026

– Vorrären Kreuzweg: 9.30 Uhr

– Einrären: 9.45 bis 9.55 Uhr

– Gebetszeit Mittag: 12.00 bis 12.10 Uhr

– Gebetszeit Abend: 20.00 bis 20.10 Uhr

Karsamstag, 4. April 2026 (keine Gottesdienste)

– Gebetszeit Mittag: 12.00 bis 12.10 Uhr

– Sonntag einrären: 17.00 bis 17.10 Uhr

– Gebetszeit Abend: 20.00 bis 20.10 Uhr

Ostersonntag, 5. April 2026

– Vorrären Auferstehungsfeier: 5.30 Uhr

– Einrären: 5.45 bis 5.55 Uhr

Gemeindeverwaltung

Aesch

Hauptstr. 23/25/29, 4147 Aesch

Schalteröffnungszeiten

Montag, Mittwoch, Freitag 9.00 – 12.00 13.30 – 16.00

Dienstag, Donnerstag 9.00 – 12.00 nachmittags geschlossen

Telefonzeiten Montag bis Freitag 9.00 – 12.00 13.30 – 16.00

Das «Rären» wird in Aesch von der Aescher Jungmannschaft und in Pfeffingen von Mitgliedern der Martinszunft gemacht. Seelsorgerverband Angenstein

Goldene Hochzeit

Am 27. März 2026 durfte das Ehepaar Margreth und Jürg Schütz­Kläy das Fest der goldenen Hochzeit feiern.

Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Diamantene Hochzeit

Am 1. April 2026 durfte das Ehepaar Sayime und Hasan Dogan­Akbas das Fest der diamantenen Hochzeit feiern.

Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Zweisamkeit.

Gemeinderat Aesch

95. Geburtstag

Am heutigen 2. April 2026 darf Frau Elisabeth Zimmer­Schille ihren 95. Geburtstag feiern.

Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag

Am heutigen 2. April 2026 darf Herr Herbert Ackermann­Ankli seinen 90. Geburtstag feiern.

Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

de

Einwohner/-innen 2478 2431

Wasserstatistik 2025

Die Daten aus der jährlich zu erstellende Wasserstatistik dienen als Grundlage für verschiedene Auswertungen. Sie dient insbesondere dem kantonalen Amt für Umweltschutz und Energie als Basis für die Erhebung der Abwassergebühr für die Finanzierung der Abwasserreinigungsanlagen (ARA). Ferner ergeben sich im mehrjährigen Vergleich für die Gemeinde interessanten Informationen über den technischen Zustand der Wasserversorgungsanlagen.

Abrechnungsperiode (alle Zahlen in m3) 2025 2024

Grundwasserförderung (*) 163687 150056

Verbrauch Haushalte und Kleinbetriebe 133690 124947

Industrie/Gewerbe (Höfe,öffentliche Gebäude) 4736 4621

Öffentliche Zwecke 442 346

Brunnen (ab öffentlichem Netz) 1450 2194

SelbstverbrauchWasserversorgung 3000 1105

Wasserverluste 20369 16453

Verbrauch pro Person 58 55

Verluste pro Person 8,2 6,8

Verluste in % 12,4 11,0

(*) Wasserbezug von Zweckverband Regionale Wasserversorgung Aesch-Pfeffingen-Dornach

Im Jahr 2025 traten an Haupt- und Hauszuleitungen je zwei Wasserleitungsbrüche auf (Vorjahr: Zwei Leitungsbrüche an Haupt- und vier an Hauszuleitungen). Der kantonale Durchschnitt der Wasserverluste aller Baselbieter Gemeinden lag 2024 bei 11.2%.

Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Bitte Lichtemissionen in der Nacht vermeiden

Vergangene Woche wurden allen Haushalten das Merkblatt zum neuen «Reglement über die Wahrung von Ruhe und Ordnung» zugestellt. Gerne möchten wir speziell auf folgende Neuerung hinweisen:

Lichtemissionen in der Nacht: Rein ästhetische Lichtinstallationen im Aussenbereich müssen zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr ausgeschaltet sein. Ausnahmen: – Sicherheitsrelevante Beleuchtung: Bleibt zulässig, sofern diese mit Bewegungsmeldern ausgestattet ist. Die Brennzeiten

DREHSCHEIBE

20-jähriges Jubiläum

sind zeitlich eng zu begrenzen. Die Bewegungsmelder sind so einzustellen, dass Bewegungen ausserhalb des eigenen Grundstücks nicht erfasst werden.

– Weihnachtsbeleuchtung: Diese darf zwischen dem 15. November und dem 15. Januar grundsätzlich durchgehend leuchten. Wir empfehlen, nach Möglichkeit, den Einsatz von Zeitschaltuhren.

Wir empfehlen die Aussenbeleuchtung und andere Lichtquellen Ihrer Liegenschaft auf die Einhaltung der neuen Bestimmungen über die Lichtemissionen zu überprüfen und gegebenenfalls neu einzustellen.

Im Weiteren verweisen wir auf den im neuen Reglement verankerten Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme als wichtige Voraussetzung des respektvollen Zusammenlebens. Jede Person ist demnach gehalten, übermässige störende Einwirkungen auf seine Umgebung zu vermeiden.

Das neue Reglement kann sowohl auf der Homepage heruntergeladen werden als auch am Schalter der Gemeindeverwaltung in Papierform bezogen werden.

Wir danken allen Pfeffingerinnen und Pfeffingern für die Beachtung der Bestimmungen des neuen Reglements über die Wahrung von Ruhe und Ordnung.

Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Kulturkommission

Der Ballenberg hat einiges zu bieten

Auf dem Ballenberg erwartet die Besucherinnen und Besucher eine Zeitreise durch die Schweiz mit über 100 originalen historischen Bauernhäusern, 200 Bauernhoftieren und über 30 traditionellen Handwerksberufen, die in den Werkstätten lebendig werden. Das 66 Hektar große Freilichtmuseum bei Brienz bietet zudem Mitmach-Aktivitäten, Themengärten, einen Baumwipfelpfad und Erlebnisspielplätze.

Der Besuch des Museums eignet sich für alle Altersgruppen und bietet echte Einblicke in den Alltag vergangener Zeiten. Jahresthema

2026 des Schweizerischen Freilichtmuseums ist unter dem Motto «tierisch vielfältig» die Biodiversität.

Seit zwei Woche ist es möglich, sich auf der Gemeindeverwaltung für den von der Kulturkommission organisierten Ausflug auf den Ballenberg vom Samstag, 9. Mai 2026, anzumelden. In Pfeffingen Wohnende bezahlen für den gesamten Ausflug, der die Car-Reise, die Eintritte, das Mittagessen und ein Zvieri beinhaltet, CHF 70.00, Auswärtige entrichten CHF 100.00.

Anmeldungen nimmt noch bis spätestens Freitag, 24. April 2026, die Gemeindeverwaltung Pfeffingen entgegen. Die Platzzahl ist beschränkt!

Kulturkommission Pfeffingen

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von findet statt am Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Dienstag, 7. April 2026

Garten- und Küchenabfälle Mittwoch, 15. April 2026

Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Montag, 20. April 2026

Papier-/Kartonsammlung Mittwoch, 29. April 2026

Metall Mittwoch, 20. Mai 2026

Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Mittwoch, 17. Juni 2026

PARTEIEN

Informationsanlass Alter

Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen konnte dieses Jahr das 20-jährige Jubiläum feiern. Der Präsident Armin Hauser begrüsste bereits am Vormittag rund hundert Mitglieder im Pfarreiheim zur Generalversammlung. Armin Hauser tritt nach sieben erfolgreichen Jahren als Präsident zurück. Es waren sieben prägende Jahre, mit der Herausforderung von Corona, neuen Statuten und der Modernisierung der Homepage, um einige wichtige Aufgaben zu nennen. Für sein Engagement wurde er mit anerkennenden Worten und einem Präsent verabschiedet. Das langjährige Vorstandsmitglied Christine Masek wird diese Aufgabe in Zukunft übernehmen. Die Wahl zur neuen Präsidentin wie auch die weiteren Traktanden konnten ohne weitere Fragen bearbeitet werden und die Mitglieder stimmten einstimmig zu.

PARTEIEN

Die anwesenden Gemeinderäte der Gemeinden Aesch, Pfeffingen und Duggingen sowie die neue Präsidentin des Seniorenrates meldeten sich zu Wort und beglückwünschten die Drehscheibe zu ihrem Jubiläum. Es wurde vermehrt geäussert wie wichtig und sinnvoll der Verein ist. Nach dem offiziellen Teil der Generalversammlung durften die Anwesenden in den Aescher Saal des Alterszentrum Im Brüel wechseln und

Generalversammlung der FDP

Die zweite Generalversammlung der FDP Sektion Aesch unter dem neuen Vorstand fand am vergangenen Montag im AliceMeyer-Saal statt. Der Vorstand wurde dabei einstimmig wiedergewählt. Im Anschluss blickten die beiden Co-Präsidenten auf das vergangene Parteijahr zurück. Besonders hervorzuheben ist die gewonnene Abstimmung an der Frühlings-Gemeindeversammlung 2025 zur Ablehnung der nicht finanzierbaren Beiträge an die Pflege und Betreuung zu Hause. Ebenso erfreulich ist, dass vier von fünf Verbesserungsvorschlägen im

GOTTESDIENSTE

Katholische Gottesdienste in Aesch

www.rkk-angenstein.ch

Sonntag, 5. April

6.00 Auferstehungsgottesdienst

10.30 Ostergottesdienst

Mittwoch, 8. April 9.15 Kommunionfeier

Donnerstag, 9. April

10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums im Brüel

16.30 Rosenkranzgebet

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch

Samstag, 4. April 20.00 Osternachtsgottesdienst

Zonenreglement von der Bevölkerung angenommen wurden. Unser Fazit: Wir setzen uns heute und auch in Zukunft konsequent für ein lebenswertes und vor allem bezahlbares Aesch BL ein.

Unsere politischen Schwerpunkte für 2026 und 2027: Verkehr und Sicherheit: Ein besonderer Fokus liegt auf unseren jüngsten Verkehrsteilnehmern – insbesondere den Kindergartenkindern; Finanzen: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Gemeinde ein strukturelles Defizit von rund drei Millionen Franken. Wir fordern den Gemeinderat auf, ein

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch

Freitag, 3. April 10.00 Karfreitag Gottesdienst mit Abendmahl. Reformierte Kirche Aesch. Mit Pfarrerin Inga Schmidt, Neuer Chor Aesch unter der Leitung von Regula Bänziger, Johannes Schild, Klavier. Kollekte: ACAT Schweiz

Sonntag, 5. April 6.00 Birsecker Osternachtsgottedienst in Arlesehim. Reformierte Kirche Arlesheim. Pfarrer Marc-Andrin Eggenschwiler und Pfarrer Ingo Koch, anschliessend Osterfrühstück 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl. Reformierte Kirche Aesch. Pfarrer Ingo Koch, Salomé Miltgen, Trompete und Mariann Widmer, Orgel. Kollekte: Protestantische Solidarität Baselland Donnerstag, 9. April 10.15 Ökumenischer Gottesdienst.

sich dort an die festlich gedeckten Tische setzen. Als kleine Aufmerksamkeit erhielt jedes Mitglied ein süsses Präsent. Zwischen dem reichhaltigen Mittagessen und dem feinen Dessert folgte der Unterhaltungsteil mit dem Künstler Fredy Schär. Seine Darbietung von Witz und Gesang brachte die Anwesenden zum Schmunzeln und Lachen. Wir danken allen Mitgliedern, der Geschäftsstelle, den Helfenden und den Gemeinderätinnen für das Kommen, das Vertrauen und die Unterstützung.

Christine Masek-Huber, im Namen des Vorstandes

Die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen der Altersregion Birsstadt allgemein und des Alterszentrum Im Brüel spezifisch sind mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft zu einem grossen Thema geworden. Die Mitte AeschPfeffingen anerkennt das grosse Bedürfnis der Wohnbevölkerung nach Aufklärung, Information und Transparenz in diesem Bereich unseres gesellschaftlichen Lebens. Um sich diesem heissen politischen Eisen angemessen zu widmen, möchten wir Sie alle, es sind sprichwörtlich jede und jeder Interessierte willkommen, zu unserem Anlass «Das Alter von Morgen beschäftigt uns heute» am 26. Oktober im Aescher Saal im Alterszentrum Im Brüel einladen. Michael Buik, Geschäftsführer Altersregion, und Heiner Gammeter, Stiftungsratspräsident AZ, werden jeweils ein Referat in ihrem

VEREINSNACHRICHTEN

konkretes Massnahmenpaket vorzulegen, um die Finanzen nachhaltig zu stabilisieren und eine Steuererhöhung zu vermeiden; Schulhaus: Wir begleiten die Entwicklung aufmerksam und setzen uns dafür ein, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Haben Sie politische Anliegen? Wir sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns info@fdp-aesch.ch oder sprechen Sie uns direkt an – wir freuen uns auf den Austausch und diskutieren gerne Ihre Anliegen und Bedürfnisse.

Martin Glatz und Massimo Pisan

Kapelle im Alterszentrum im Brüel

Amtswoche: 4. bis 10. April

Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, 061 589 68 48 www.fegaesch.ch

Freitag, 3. April (Karfreitag)

9.00 Gebet

9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung

An Karfreitag erinnern wir uns daran, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist.

Sonntag, 5. April (Ostern)

9.00 Gebet

9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung

Jesus ist nicht im Tod geblieben,

AESCH UND PFEFFINGEN

Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch

Vitaswiss Sektion Reinach-Aesch. Unser Angebot: funktionelle Gymnastik, Atemgymnastik, Rückengymnastik, Pilates und Yoga für Erwachsene, jeweils Mo, Di, Mi und Fr vormittags und abends. Stundenplan unter: https://vitaswiss.ch/kursprogramm_reinach-aesch. Unschlüssig? 2 Probelektionen stehen dir gratis zur Verfügung. In den Sommerferien finden am Mo-Abend kleine Velotouren statt. Deine Anfragen richte an Pia Ferrari:

ER ist wirklich auferstanden und in IHM haben wir die Erlösung und das Ewige Leben. Daran wollen wir uns gemeinsam erfreuen!

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, 061 530 03 60 Sonntagsgottesdienst (10.00) mit parallelem Kinder- und TeenagerProgramm (0 bis 15 Jahre). Der Gottesdienst wird jeweils 10.20 per Livestream übertragen. Alle weiteren Informationen auf www.cbz.ch

Karfreitag, 3. April 19.00 Gottesdienst mit Worship Sonntag, 5. April 10.00 Ostergottesdienst mit Markus Bettler

Donnerstag, 9. April 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Fachbereich zum Themenblock «Altersregion Birsstadt» resp. «Alterszentrum Im Brüel» von jeweils einer halben Stunde abhalten. Danach soll es als eigentliches Highlight eine gross angelegte und zeitlich gut bemessene offene Fragerunde in Form eines Plenums für alle Anwesenden geben. Es soll darum gehen, dass die Wohnbevölkerung ihre eigenen offenen Fragen einbringen und etwas für sich persönlich lernen und mitnehmen kann. Wir bieten Ihnen mit diesem Anlass also eine tolle Plattform, um sich kompakt an einem Abend zu informieren und schlau zu machen. Daneben gibt es als Abschluss noch einen kleinen Apero als Stärkung. Die Mitte Aesch-Pfeffingen freut sich auf viele interessierte, wissenslustige und kritische Gäste für unseren Alter-Informationsabend.

Die Mitte Aesch-Pfeffingen

reinach-aesch.bl@vitaswiss.ch od. 079 302 63 25. Attraktives Aesch. Präsidentin: Valerie Lauper, valerie.lauper@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. Internet: www.attraktivesaesch.ch

Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit breitem Repertoire. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Proben und weitere Infos siehe www.bacchanalchor.ch. Kontakt: Ingo Koch/Jutta Reisen, info@bacchanalchor.ch

Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30. Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch

KIRCHE

Neuer Chor singt am Karfreitag

Herzliche Einladung zum musikalischen Gottesdienst am Karfreitag, 3. April, um 10 Uhr in der reformierten Kirche Aesch. Der Neue Chor Aesch singt unter der Leitung von Regula Bänziger mit Johannes Schild, Klavier aus dem Werk Stabat Mater des walisischen Komponisten Karl Jenkins. Das Stabat Mater ist ein Gebet aus dem 13. Jahrhundert. Im Gebet wird die Leidensgeschichte Jesu aus der Perspektive seiner Mutter geschildert. Mit der Komposition von Karl Jenkins entsteht eine zeitgenössische Deutung des mittelalterlichen Stabat-Mater-Textes, die Schmerz, Trost und Hoffnung eindringlich und berührend hörbar macht. Inga Schmidt

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Spitex Birseck wird zur Aktiengesellschaft

Die Münchensteiner

Gemeindeversammlung stimmte der neuen Rechtsform für die Spitex Birseck deutlich zu.

Tobias Gfeller

Die von den Gemeinden Arlesheim und Münchenstein getragene Spitex Birseck wird vom Verein zur Aktiengesellschaft (AG). Dies hat die Gemeindeversammlung Münchenstein vergangene Woche mit grossem Mehr beschlossen. Der Vorschlag dafür kam vom Vorstand der Spitex, erklärte der für das Departement Soziales/Gesundheit/Freizeit verantwortliche Gemeinderat Dieter Rehmann (SP). «Der Umfang, der Umsatz und die Anzahl Mitarbeitenden nehmen laufend zu. In den vergangenen sechs Jahren haben sich die Leistungsstunden mehr als verdoppelt.»

Bereits 2018 spielten die Spitex-Verantwortlichen mit dem Gedanken, die Rechtsform zu ändern. Man wollte damals aber noch die Auswirkungen der neu gegründeten Versorgungsregionen abwarten. Mittlerweile beschäftigt die Spitex Birseck 90 Mitarbeitende in 60 Vollzeitstellen. Der Verein hat über tausend Mitglieder. Die jährliche Generalversammlung bildet das oberste Organ. Mit der Umwandlung in eine AG erhoffen sich die Verantwortlichen mehr Flexibilität, Agilität und den nächsten Professionalisierungsschritt.

FRAUENCHOR

Arlesheim wartet Abklärungen ab An der Gemeindeversammlung war das Geschäft grundsätzlich unbestritten. In die Quere kam beinahe ein mutmasslicher Betrugsfall rund um die Spitex Birseck (siehe Frontartikel). Aufgrund des Falls sistierte die Gemeinde Arles-

Jahresrückblick und Herbstkonzert

Letzten Mittwoch, 25. März, fand im Saal des APH Hofmatt die 107. Generalversammlung des Frauenchors statt. Gespannt lauschten wir dem ausführlichen, mit Bildern unterlegten, humorvollen Jahresbericht unserer Präsidentin Nicole Schoch und auch dem Bericht von unserem Chorleiter Ugo Bindini. Manch eine Sängerin staunte; es war ein grossartiges Jahr mit vielen Events. Neben unseren Konzerten gab es gesellige Anlässe wie gemeinsame Ausflüge und Geburtstagsfeste, an denen wir mit einer Gesangseinlage überraschten.

Nach dem Jahresrückblick wurde dem Vorstand für seine Arbeit gedankt und alle Mitglieder einstimmig wiedergewählt. Nach zwei Übertritten vom Aktivzum Passivmitglied von langjährigen

GOTTESDIENSTE

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

Karfreitag, 3. April, mit Jubilate Chor 10.15 Dorfkirche mit Abendmahl. Predigt: Pfarrer Martin Stingelin. Kollekte: Jubilate Chor Münchenstein.

Anschliessend Kirchenkaffee und BfA-Ostereier-Verkauf

Ostersonntag, 5. April 10.00, KGH, Gebetszeit 10.15, KGH, mit Abendmahl. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud. Kollekte: Protestantische Solidarität Baselland. Anschliessend Kirchenkaffee und Eierdütsch

Anlässe

Gründonnerstag, 2. April 10.00 Stiftung Hofmatt, 2. Stock, Gebetskränzchen

15.30 KGH, Abschluss Kinder-Tageslager 19.30 KGH, Jubilate Chor (Karfreitag-Probe)

Amtswoche: 4. bis 10. April

Pfrin. Claudia Bandixen, 079 253 91 45 Voranzeigen

Ausserordentliche KGV

Sonntag, 12. April 2026 im KGH nach dem Gottesdienst um 11.30 Gemeindeworkshop Am Sonntag, 26. April, nach dem Gottesdienst im KGH laden wir Sie herzlich zu unserem Gemeindeworkshop zum Thema «Alles neu? Gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft». Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Sängerinnen, freuen wir uns über zwei neue Aktivmitglieder. So bleiben wir wie bis anhin 21 aktive Sängerinnen. Auch für das kommende Jahr haben wir einiges geplant. Für alle unter Ihnen, die uns gerne zuhören, hier zwei «save the dates»; Am Sonntag, 6. September, um 17 Uhr wird unser Herbstkonzert in der Trotte stattfinden. Wir widmen uns in diesem Jahr dem Thema Musical und Operette. Und am Sonntag, 13. Dezember, um 17 Uhr singen wir in der reformierten Dorfkirche das Adventskonzert. Wir hoffen, einigen von Ihnen auch in diesem Jahr mit unseren Konzerten eine Freude zu machen. www.frauenchor-muenchenstein.ch.

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch

Donnerstag, 2. April 19.00 Eucharistiefeier zum Gründonnerstag

Freitag, 3. April 10.00 Ökum. Familienkreuzweg 15.00 Karfreitagsliturgie

Samstag, 4. April

21.00 Osternacht – Eucharistiefeier, anschl. Eiertütsche im Pfarreiheim

Sonntag, 5. April

10.15 Eucharistiefeier, anschl. Apéro im Pfarreiheim

Dienstag, 7. April 14.30 Rosenkranzgebet

Mittwoch, 8. April 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim

Eckstein Birseck

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org eckstein@ecksteinbirseck.org

Sie sind herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen an unserem Gottesdienst teilzunehmen.

Jeweils am Sonntag, 10.00 bis 11.30

Während dem Gottesdienst findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

heim ihre Beteiligung an der Umwandlung der Spitex Birseck in eine Aktiengesellschaft, um die weiteren Abklärungen abzuwarten, erklärt Gemeinderat Hartmut Vetter (Frischluft), der zugleich auch Präsident der Spitex Birseck ist. «Ziel ist es, einen solchen strategischen

BÜRGERGEMEINDE Plakatsammlung

Mit rund 100000 Plakaten aus den Bereichen Kultur, Politik und Wirtschaft ist die Basler Plakatsammlung ein bedeutender Teil des visuellen Gedächtnisses der Schweiz. Seit 2018 befindet sie sich im ehemaligen Transitlager am FreilagerPlatz auf dem Dreispitz. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 1896 zurück. Der Schwerpunkt der Kollektion liegt auf dem Schweizer Plakat. Von den wichtigsten Plakatgestalterinnen und -gestalter sind bedeutende Bestände vorhanden, in einzelnen Fällen sogar das gesamte Werk. Die Sammlung wird stetig durch eine Auswahl aus der laufenden Plakatproduktion ergänzt. Neben der gestalterischen Qualität ist auch der kulturhistorische Wert ein Auswahlkriterium. Damit dokumentiert die Sammlung eine Vielzahl von Aspekten der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie die Entwicklung der angewandten Grafik und ihrer Drucktechniken. Philipp Messner, der Leiter der Plakatsammlung, stellt im Rahmen der Reihe «M wie Münchenstein» die Geschichte seiner Institution vor und zeigt bei einer Führung einige herausragende Beispiele der Schweizer und internationalen Plakatkunst im Original. Tilo Richter für die Kulturkommission

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Bürgergemeinde Münchenstein

Die Kulturkommission lädt ein zu

M WIE

MÜNCHENSTEIN

Die Plakatsammlung der Schule für Gestaltung

Entscheid auf einer fundierten und geklärten Grundlage treffen zu können.» Arlesheim bleibt per Leistungsvereinbarung weiterhin Teil der Spitex Birseck. Die Versorgung sei jederzeit gewährleistet, versichert Vetter. Über das weitere Vorgehen werde der Gemeinde-

PARTEIEN

rat auf Grundlage der Ergebnisse der laufenden Abklärungen entscheiden. «Die operative Tätigkeit der Spitex Birseck ist jederzeit gewährleistet.» Der Gemeinderat Münchenstein hielt an der Umwandlung in eine AG fest, da der mutmassliche Betrug nichts damit zu tun habe und professionellere Strukturen gerade auch hinsichtlich solcher Themen einen Mehrwert bieten könnten. Gemäss aktuellem Stand ist die Gemeinde Münchenstein alleinige Aktionärin der Spitex Birseck, geht dafür in Vorleistung und investiert 100000 Franken in die Zeichnung des Aktienkapitals. Der Start als Aktiengesellschaft ist für den 1.  Januar 2027 vorgesehen. Die Türen für eine Beteiligung der Gemeinde Arlesheim stünden weiterhin offen, betonte Andreas Knörzer, Gemeinderat GLP.

Rückweisung abgelehnt Stefan Haydn, Co-Präsident der SVP Münchenstein/Arlesheim, sah nicht ein, weshalb Münchenstein die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft «durchpreschen» wolle, während Arlesheim die Untersuchungen abwartet. Er beantragte deshalb Rückweisung der Vorlage, um das Traktandum zu verschieben, bis alle Unregelmässigkeiten geklärt sind. Die Gemeindeversammlung wollte davon nichts wissen und folgte mit grossem Mehr dem Gemeinderat. «Wir als Gemeinde sind dazu verpflichtet, genau hinzusehen. Das haben wir mit der Strafanzeige getan», meinte Gemeindepräsidentin Jeanne Locher (SP) in einem emotionalen Votum.

Bus 37/58: Petition eingereicht

Seit dem Fahrplanwechsel verkehrt der Bus 58 nicht mehr als Kleinbus mit einer Querverbindung zwischen dem Dorf zur Birshofklinik via Gartenstadt. Stattdessen fährt ein grosser Bus als 58er via Bahnhof Münchenstein nach Reinach. Wer zur Gartenstadt will, muss umständlich über eine Treppe umsteigen. Vor die Birshofklinik fährt gar kein Bus mehr. Das sind ganz viele Verschlechterungen aufs Mal. Viele Menschen wünschen sich die alte Buslinie 58 zurück, die für viele eine sehr gute Lösung war. Mittelfristig könnte das klappen, aber es braucht nun schnelle Verbesserungen: Insbesondere sollen kleinere Busgrössen beim 58er

PARTEIEN

und eine Umsteigemöglichkeit direkt vor dem Bahnhof eingeführt werden. Dafür habe ich im Landrat einen Vorstoss eingereicht. Zusätzlich haben wir eine Petition gestartet. Über 600 von Ihnen haben unterschrieben – vielen herzlichen Dank für die Unterstützung! Wir haben die Petition am letzten Donnerstag der Regierung übergeben. In den nächsten Monaten werden Vorstoss und Petition im Parlament behandelt. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Bei Anliegen und Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Adil Koller, Landrat SP für die SP Münchenstein

Erfolg und Rücktritt

Vergangenen Donnerstag habe ich nach zwölf Jahren meinen Rücktritt aus dem Landrat auf Ende April eingereicht. Dass mein Rücktritt gleichzeitig mit einem weiteren persönlichen Erfolg im Landrat verkündet werden konnte, freut mich sehr. Denn an der gleichen Sitzung wurde ein dringlicher Vorstoss von mir in Zusammenarbeit mit Adil Koller überwiesen. Das Postulat verlangt, dass der Regierungsrat zusammen mit der BLT die Linienführung des Ersatzbuses während der Umbauzeit der Tramlinie 11 überarbeitet. Und zwar dahingehend, dass die Gartenstadt auch während der Umbau-

KIRCHE

Stille Erweckung?

zeit voll bedient wird. Ich freue mich sehr über diesen Erfolg zum Wohle der Bevölkerung Münchensteins und des Birstals und hoffe, dass ich dann nach meiner Zeit im Landrat auch in Bern, das eine oder andere Anliegen von Ihnen und der ganzen Baselbieter Bevölkerung einbringen kann. Ich danke Ihnen für das mir entgegengebrachte Vertrauen während meiner Zeit als Landrätin und freue mich auf die neue Herausforderung in der Bundespolitik.

Miriam Locher, Landrätin und designierte Nationalrätin SP Münchenstein

Wann Samstag,18.April2026

Zeit 14.00Uhr

Wo Freilager-Platz6, 4142Münchenstein

Dauer 60Minuten,anschl.Apéro

Wann Wo Dauer

Anmeldungbis12.April2026unter: loris.vernarelli@buergermuenchenstein.ch

Bitte beachten:

•LimitierteTeilnehmerzahl

•Teilnahmekostenlos

In meiner theologischen Zunft macht derzeit ein neues Modewort die Runde: silent revival, auf gut Deutsch stille Erweckung. Gemeint ist ein Phänomen, das sich in vielen Ländern Westeuropas beobachten lässt: Das Interesse am christlichen Glauben wächst wieder. Die Zahl der Taufen steigt vielerorts an, Bibeln werden häufiger verkauft, Gottesdienste besser besucht. Als Pfarrer auf dem Lande kann ich diesen Trend nur bedingt bestätigen, ganz so hipp ist Münchenstein nicht! Aber auch ich sehe in meiner Arbeit leise Anzeichen einer neuen religiösen «Grosswetterlage»: Der Bibelkurs, den wir ausgeschrieben hatten, ist mit 20 Anmeldungen zustande gekommen – persönlicher Weltrekord!

Auch die lieben Konfirmandinnen und Konfirmanden haben die Nase im Wind: sie kommen vielleicht nicht motivierter, dafür aber neugieriger in den Unterricht. Es sind gerade die traditionellen Formen von Religion, die sie interessieren. «Welche Gebete soll ich beten?» – solche Fragen kommen durchaus vor. Natürlich freut mich das als Pfarrer, auch wenn ich nicht in Euphorie ausbrechen will. Was wir anbieten können, ist ganz einfach: Unsere Kirchentüren stehen offen. Man kann –auch still und leise – vorbeikommen und schauen, ob der Funke springt. Zum Beispiel am kommenden Sonntag, dann feiern wir nämlich Ostern. Pfarrer Markus Perrenoud

60 Vollzeitstellen: Die Spitex Birseck beschäftigt 90 Mitarbeitende. FOTO: SYMBOLBILD CH MEDIA ARCHIV BRUNO KISSLING

MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE MÜ NCHE NS TE IN

Personelles Herzlich willkommen!

Per Anfang April 2026 hat die neue Co-Leitung des Bereichs Raum & Umwelt ihre Arbeit aufgenommen:

Anna Haug hat nach ihrem BachelorStudium in Geschichte sowie in Allgemeiner Ökologie an der Universität Bern mehrere Weiterbildungen absolviert, unter anderem in partizipativer Stadtentwicklung, der Erwachsenenbildung und der Kampagnenarbeit. Zuletzt war Anna Haug als Projektleiterin Grünstadt Schweiz für den Kanton BaselStadt tätig.

David Beerli hat nach dem LizentiatsStudium in Geographie an der Universität Basel diverse Weiterbildungen besucht, darunter den MAS-Lehrgang in Raumentwicklung an der ETH Zürich. Seine letzte Position war die Bereichsleitung Raumentwicklung einer Gemeinde im Kanton Aargau.

Das Team der Gemeindepolizei wird seit Anfang April durch Angela Joseph unterstützt, die ihre Ausbildung zur Polizistin bei der Polizei Basel-Landschaft absolviert hat. Nach mehreren Jahren Dienst auf dem ehemaligen Polizeiposten Münchenstein wurde sie als Internationale Polizeiberaterin zu verschiedenen Einsätzen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union entsandt, wo sie unterschiedliche Funktionen wahrnahm. Angela Joseph hat einen Master-Titel in Risk, Crisis and Disaster Management. Zuletzt war sie im Rang einer Wachtmeisterin bei der Kantonspolizei Basel-Stadt tätig.

Ebenfalls per Anfang April hat Serena Soland ihre Arbeit als Gruppenleiterin der Schulergänzenden Betreuung (SEB) am

Standort Lange Heid sowie als Springerin aufgenommen. Nach der Ausbildung zur Fachfrau Betreuung in einer Kindertagesstätte in Basel war sie zuletzt für eine Kinderkrippe in einer Birsstadt-Gemeinde tätig.

Ebenfalls als Gruppenleiter der SEB am Standort Lange Heid sowie als Springer ist Rayan Samraoui bereits seit 19. März 2026 für die Gemeinde Münchenstein tätig, der im vergangenen Sommer seine Ausbildung zum Fachmann Betreuung Kinder für eine Unterbaselbieter Gemeinde abgeschlossen hat.

Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen Rayan Samraoui, Serena Soland, Angela Joseph, David Beerli und Anna Haug viel Erfolg bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 26. März

Die Gemeindeversammlung vom 26. März 2026 hat mit einer Präsenz von 106 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 4 Abs. 1 des Verwaltungs- und Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Münchenstein publiziert werden:

Traktandum 1

Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 wird genehmigt.

Traktandum 2

Vom Tätigkeitsbericht der Geschäftsprüfungskommission vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 wird Kenntnis genommen.

Traktandum 3

Die Gründung der Spitex Birseck AG mit einem Aktienkapital von CHF 100000 wird auf Basis des vorliegenden Statutenentwurfs genehmigt. Der Gemeinderat wird ermächtigt, alle für die Gründung notwendigen Rechtshandlungen vorzunehmen.

Die Beschlüsse von Traktandum 3 unterstehen dem fakultativen Referendum.

Rechtsmittelhinweis:

Allfällige Entscheide der Stimmberechtigten und der Organe der Gemeinde gemäss § 172 Gemeindegesetz BL können beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal angefochten werden.

Die Beschwerde gemäss § 172 Absatz 2 Gemeindegesetz BL ist wie folgt einzureichen:

a) wegen mangelhafter Vorbereitung der Gemeindeversammlung innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, b) wegen mangelhafter Durchführung der Gemeindeversammlung innert 10 Tagen seit der Beschlussfassung, c) wegen übriger Missachtung der Rechte der Stimmberechtigten innert 10 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes.

Gemäss § 172a Gemeindegesetz BL ist das Beschwerdeverfahren unter Vorbehalt von § 20 Absatz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 13. Juni 1988 kostenlos gegen Erlasse und Entscheide der Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat

Ausfall Kehrichtabfuhr am Karfreitag

Morgen Karfreitag, 3. April 2026, fällt die übliche Kehrichtabfuhr im Abfallkreis West aus.

Als Ersatztermin dient der Dienstag, 7. April 2026, an dem beide Abfuhrkreise (Ost und West) bedient werden.

Die Bauverwaltung

Öffnungszeiten Verwaltung Frühlingsferien

Ab heute Gründonnerstag, 2. April, bis und mit Ostermontag, 6. April 2026, bleiben sämtliche Schalter der Gemeindeverwaltung geschlossen.

Gerne sind wir ab Dienstag, 7. April 2026, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da.

Pikettdienst Bestattungswesen: 079 569 99 56 (erreichbar nur am Donnerstag, 2. April 2026, zwischen 9.00 und 11.00 Uhr).

Pikettdienst Wasserversorgung: 079 8 416 416

Der Gemeinderat sowie die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen frohe Ostertage

Koordinationsstelle für das Alter Immer wieder dienstags

Mit der vor zehn Jahren neu geschaffenen

Koordinationsstelle für das Alter (KFDA) hat Münchenstein Pionierarbeit geleistet. Neben einem umfassenden Informations- und Beratungsangebot für Seniorinnen und Senioren finden seit vielen Jahren die beliebten «Dienstags»-Veranstaltungen statt, die Information und sozialen Kontakt vereinen.

So folgte am Dienstagnachmittag, 24. März 2026, mit Matthias Kröz der Leitende Arzt der Schlafmedizin der Klinik Arlesheim der Einladung der KFDA in den Saal der Stiftung Hofmatt, um über das Thema «Schlafstörungen im Alter» zu sprechen. Seine Schilderungen zu Schlafforschung, Schlafrhythmen, Schlafstadien sowie Strategien für einen besseren Schlaf verfolgten mehr als 70 Gäste. In der Regel sechs Mal pro Jahr lädt die KFDA die Öffentlichkeit zu einem Vortrag mit anschliessendem von der Gesundheitsförderung Baselland gesponserten Apéro, bei dem man miteinander ins Gespräch kommt und weitere Fragen an die Referentin oder den Referenten richten kann. Angesprochen sind nicht nur die Seniorinnen und Senioren selbst, sondern auch Angehörige und weitere Interessierte. Die nächste Dienstags-Veranstaltung findet am 28. April wie üblich von 15.00 bis 16.00 Uhr im Hofmatt-Saal statt. Die Bestseller-Autorin Verena Steiner wird zum Thema «Älter werden – mutiger werden!» referieren.

Koordinationsstelle für das Alter

Termine Schiessanlage Au

An folgenden Terminen bis und mit April 2026 herrscht auf der Schiessanlage Au voraussichtlich Schiessbetrieb:

– Donnerstag, 9. April, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Donnerstag, 16. April, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Freitag, 17. April, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Donnerstag, 23. April, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Freitag, 24. April, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Donnerstag, 30. April, 18.00 bis 20.00 Uhr

Die Obligatorischen Schiessen finden 2025 voraussichtlich an folgenden Terminen statt:

– Samstag, 9. Mai, 9.00 bis 12.00 Uhr

– Mittwoch, 10. Juni, 17.30 bis 20.00 Uhr

– Samstag, 20. Juni, 9.00 bis 12.00 Uhr

– Mittwoch, 8. Juli, 17.30 bis 20.00 Uhr

– Mittwoch, 22. Juli, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Mittwoch, 29. Juli, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Mittwoch, 5. August, 17.30 bis 20.00 Uhr

– Mittwoch, 12. August, 18.00 bis 20.00 Uhr

– Samstag, 22. August, 9.00 bis 12.00 Uhr

– Samstag, 29. August, 9.00 bis 12.00 Uhr

Die Gemeindeverwaltung

Gemeindepolizei

zu Besuch in der Kita

Die Kinder der KiMi-Kinderkrippe an der Reinacherstrasse in Münchenstein setzen sich momentan mit dem Thema «Blaulicht» auseinander. In diesem Rahmen erhielten sie am Dienstagvormittag, 17. März 2026, Besuch von Amir Nuredini und Marco Schweizer von der Gemeindepolizei Münchenstein.

Die beiden Polizisten stellten sich den Betreuerinnen sowie den rund 15 Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren kurz vor und gaben im Anschluss das Polizeiauto zur Besichtigung frei. Unter Aufsicht der Polizisten durften die Kinder den Innenraum des Fahrzeugs erkunden und diverse Gegenstände kennenlernen, mit welchen die Gemeindepolizei arbeitet. Das Aktivieren des Blaulichts sorgte bei den neugierigen Kindern ebenso für Freude wie das Anprobieren einer Sicherheitsweste und das Hantieren mit einem Leuchtstab zur Verkehrsregelung.

Die Gemeindepolizei freute sich über das Interesse und die Möglichkeit, bereits Kindern im Vorschulalter die Tätigkeit der Polizei vermitteln zu können.

Die Gemeindepolizei

Familienzentrum Münchenstein Übernahme durch die Gemeinde

Das Familienzentrum Münchenstein FAZ wurde über viele Jahre hinweg durch den gleichnamigen Verein geführt. Im Hinblick auf das Wachstum des Angebots und der damit einhergehenden neuen Aufgaben und Herausforderungen hat der Verein mit der Gemeinde Münchenstein die Vereinbarung getroffen, eine Koordinationsstelle zu schaffen. Seit August 2025 leitet Isabelle Hänger die offenen Treffs und hat die administrative Arbeit übernommen. Mit der Auflösung des Vereins wird das FAZ nun neu umfassend durch die Gemeinde organisiert. Mit Olivia Imhof hat Anfang März 2026 eine zweite Koordinatorin ihre Arbeit für das FAZ aufgenommen. Isabelle Hänger bringt Erfahrungen aus ihrer Arbeit für die Kinderspitex und im Familienzentrum Birsfelden mit. Olivia Imhof ist Sozialpädagogin und hat unter anderem im Familienzentrum in Suhr gearbeitet. Unter der Leitung der beiden Koordinatorinnen wird die Lokalität des FAZ in den kommenden Monaten so eingerichtet, dass mehr Bewegung

möglich ist. Auch die frühe Sprachförderung wird spielerisch in die offenen Treffs eingeplant, ebenso wie das kreative Werken mit unterschiedlichem Material. Künftig soll auch vermehrt mit weiteren Bereichen wie der Gemeindebibliothek, dem Robinsonspielplatz etc. zusammengearbeitet werden. Alle Münchensteiner Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren sind herzlich eingeladen, im offenen Treff am Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr oder am Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr im FAZ an der Äussere Lange Heid 15 (Gebäude 8D) vorbeizuschauen. Das FAZ-Team

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GenerelleLeinenpflichtfürHunde im Wald vom1.Aprilbis31. Juli

Das kantonale JagdgesetzunddaskommunaleReglementüberdieHundehaltungschreibenfürdieZeitvom 1. Aprilbis 31.Juli im Waldundanden Waldsäumeneine generelle LeinenpflichtfürHunde vor. DasBirsuferist beidseitigals Waldzonedeklariert,weshalbauch dort die LeinenpflichtseineGültigkeithat.Indenmit Schildern ausgewiesenenWildruhezonenherrschtgenerelldasganze Jahrhindurchdie Leinenpflicht.

Ist die neue Buslinie ein Sicherheitsrisiko?

Auf der Buslinie 67 zwischen Dornach und Hochwald ist es aufgrund der engen Strassenverhältnisse seit Einführung Mitte Dezember bereits zu zwei Zwischenfällen gekommen.

Tobias Gfeller

Die Anpassungen am Buskonzept auf dem Dorneckberg gaben bereits weit vor dem Startschuss am 14. Dezember 2025 zu reden. Die Buslinie 67 führt seitdem von Dornach direkt nach Hochwald und weiter nach Seewen. Gempen erreicht man mit der neuen Linie 77 (Liestal – Nuglar – Gempen – Dornach). Die Busverbindung zwischen den Nachbarsdörfern Hochwald und Gempen wurde nahezu gekappt. Nur noch der seit dem Fahrplanwechsel eingeführte «Schulbus» (Linie 73) verbindet Hochwald, Gempen, Nuglar und Büren direkt miteinander. Dieser Kurs verkehrt von Montag bis Freitag neunmal täglich. Eine Online­Petition auf der Plattform Petitio. ch, die wie diese Zeitung zu CH Media gehört, mit 181 Unterzeichnenden fordert die Rückkehr der Direktverbindung zwischen Hochwald und Gempen. Neben der Forderung der Wiedereinführung der Direktverbindung zwischen den beiden Nachbarsdörfern warnen die Petitionäre vor der neuen Route der Linie 67 zwischen Dornach und Hochwald als Sicherheitsrisiko. «Die Hochwaldstrasse ist sehr eng und steil, und es gibt verschiedene Stellen mit Böschungen und tiefen Abgründen, bei welchen – trotz verschiedenen Anfragen der Bevölkerung – keine Leitplanken vorhanden sind.» An gewissen Stellen sei das Kreuzen zwischen einem Personenwagen und

einem Postauto oder Lastwagen nicht oder nur erschwert möglich. Gemäss Petitionstext ist es bereits in der ersten Woche nach Einführung zu einem Ausweichmanöver des Postautos gekommen, bei dem das Postauto die begrenzende Mauer «massiv geschrammt» habe.

Strecke sei in der Schweiz nichts Aussergewöhnliches Die Medienstelle der Postauto AG bestätigt den Vorfall, relativiert aber sogleich: «Tatsächlich hat ein Postauto eine Mauer gestreift, allerdings war der Schaden am Fahrzeug nicht massiv, und es bestand keine Gefährdung für Personen.» Auf be­

Kultbrennerei macht dicht

Dornach verliert mit der Zeltner Destillerie, die im April schliesst, einen seiner traditionsreichsten Betriebe.

Luis von Gunten

Diesmal konnte sie sich nicht mehr neu erfinden. In Dornach wird irgendwann im April der letzte Tropfen Schnaps den Brennhafen verlassen und aus der Destille perlen. Nach 107 Jahren, und insbesondere einem schwierigen letzten, beantragt der Verwaltungsrat für die Generalversammlung vom 8. April die Liquidation der Zeltner Destillerie AG. Das Schreiben, das die Aktionäre und Aktionärinnen der Brennerei im März erreicht hat, ist klar wie ein Destillat. Im April wird der Betrieb eingestellt. Im Liquidationsverfahren, wenn die Teilhabenden zustimmen, und sonst im Konkursverfahren, was der Verwaltungsrat nicht hofft.

Traditionshandwerk in die Moderne gebracht

Dass die Aktionäre nur noch die Wahl haben, wie die Betriebsschliessung abläuft, zeigt, in welchen Schwierigkeiten die AG steckt. Aus dem Schreiben geht hervor, dass sich im vergangenen Jahr Verluste von 142000 Franken angehäuft haben. Verantwortlich dafür seien unter anderem die stark rückläufigen Absätze bei Gin und Whisky. Mit diesen beiden Schnäpsen hatte sich die Brennerei eigentlich erst vor ein paar Jahren neu erfunden. Als 2016 Ruedi Zeltner, der langjährige Besitzer und Brenner der Zeltner Brennerei, 94­jährig vom Brennhafen zurücktreten wollte, fand sich eine Gruppe aus der Region zusammen, welche den Betrieb in der heutigen AG übernahm.

Mitgründer war unter anderen Florian Schaulin, der heutige Verwaltungsratspräsident. Auf Anfrage wollte sich Schaulin erst nach der GV zum bevorstehenden

sagter Strecke werde es an einzelnen Stellen sehr eng, wenn zwei grosse Fahrzeuge kreuzen wollen, gibt Mediensprecherin Katharina Merkle zu bedenken. Dies sei in der hügeligen Schweiz aber nichts Aussergewöhnliches. Als Massnahme wurde die Strecke als Postautostrecke signalisiert. Im Gemeindeblatt «Hobel Aktuell» ist von zwei Vorfällen mit Postautos die Rede: «ein Seitenlicht­Schaden durch einen ‹Anfängerfehler› und ein Schaden durch Felskontakt». Aufgrund der Diskussionen über die Linienführung und der Sicherheitsbedenken fand am 2. März in Hochwald ein runder Tisch

statt, an dem zwei Vertreter des Kantons Solothurn und ein Vertreter der Postauto AG teilgenommen haben. Als Sicherheitsmassnahmen wurden die Montage einer Leitplanke auf einer Länge von 300 Metern entlang von zwei bestehenden Stützmauern und der Rückbau der Felsnase im Bereich einer Engstelle beschlossen. Der Hobler Gemeinderat habe von Anfang an die Sicherheitsbedenken aus der Bevölkerung geteilt und der Situation mit der neuen Streckenführung mit Besorgnis entgegengeblickt, schreibt Gemeinderätin Isabelle Fleury auf Anfrage. Auch in den ersten Wochen nach Einführung

Aus der Destillerie äussern. Die neue AG führte die Lohnbrennerei von Ruedi Zeltner fort. Weiterhin wurden schon vergorene Früchte von Dritten aus der Region entgegengenommen und im Auftrag zu Fruchtschnäpsen gebrannt. Solche sind aber, wie man in der Branche hört, etwas aus der Mode geraten und auch stark ernteabhängig. Brechen die Ernten wetterbedingt weg, bleibt auch nichts mehr übrig, um im Auftrag zu destillieren. Um sich diesem Risiko etwas zu entziehen, hatte die AG ihr Sortiment ausgebaut. Gin lag im Trend und braucht weder Früchte noch Reifezeit. So erfand die Zeltner Destillerie den «Schwarzbrand Gin», hauseigener Gin aus dem Schwarzbubenland. Und der hatte Erfolg: 2019 wurde er an der nationalen Spirituosenprämierung Disti Suisse als bester Schweizer Gin ausgezeichnet. Auch als Auftragsbrand war Gin beliebt, beispielsweise für einen Kosmetiksalon oder eine Clique, wie der «Schweizer Bauer» 2019

berichtete. Danach kamen Whisky und Rum dazu, 2021 respektive 2023 ebenfalls mit Gold prämiert. Zu grosse künftige Herausforderungen Wie der Verwaltungsrat schreibt, hätten diese Gin­Innovationen massgeblich zum Erfolg von Zeltner beigetragen. Doch mittlerweile sei die Konkurrenz gewachsen und die Marktlage schlecht. Dass heutzutage weniger Alkohol getrunken wird, ist bekannt. Und so bestellten Grosskunden und Gastronomie­Betriebe bei Zeltner weniger Spirituosen. Die finanzielle Schieflage wird verstärkt durch den Fakt, dass beträchtliche Investitionen absehbar wären, wie der Verwaltungsrat schreibt. Insbesondere ein Umzug wäre früher oder später bevorgestanden, da die Brennerei nur eingemietet ist und die Liegenschaft verkauft werden solle. Seit 2024 habe man einen Umzug evaluiert und keine Lösung

der neuen Buslinie sei das Thema in der Bevölkerung noch gross gewesen. Fleury wertet den Austausch mit den Verantwortlichen des Kantons und der Postauto AG als «sehr offen und aufschlussreich». Die in der Petition vorgeschlagene Alternativroute via Gempen nach Hochwald wurde seitens des Kantons aber klar abgewiesen, da diese eine längere Fahrzeit mit sich bringen würde und somit die Anschlüsse am Bahnhof Dornach­Arlesheim nicht gewährleistet wären.

Gempen freut sich über Anbindung an Liestal Fleury kritisiert wie die Petitionäre die ausgedünnte Anbindung zwischen Gempen und Hochwald. «Wir haben in Hochwald das Jugendhaus Dorneckberg, das auch von Jugendlichen aus Gempen und allen anderen Dorneckberg­Gemeinden rege genutzt wird. Auch ist die Sonnhalde als grösster Arbeitgeber auf dem Dorneckberg in Gempen. Nicht wenige Mitarbeitende kommen aus Richtung Hochwald.» Positiv würden im Dorf der Zeitgewinn durch das neue Buskonzept und die Anschlüsse an den Halbstundentakt in beide Richtungen ab Dornach­Arlesheim bewertet, betont Gemeinderätin Fleury. Auch der Gemeinderat Gempen bedauere den Wegfall der regelmässigen Busverbindung zwischen Gempen und Hochwald, schreibt Gemeinderatsvizepräsident Roman Baumann, der auch für das Thema öffentlicher Verkehr zuständig ist. Die Verbindung der beiden Dörfer ist eng, auch weil sich die Verwaltung der Gemeinde Gempen in Hochwald befindet. Trotzdem bewerte der Gempner Gemeinderat das neue Buskonzept als positiv. «Vor allem die neue, regelmässige Verbindung der Linie 77 von Dornach über den Gempen bis zum Bahnhof Liestal mit Anschlüssen auf die Züge nach Zürich, Luzern und Bern wird sehr geschätzt. Für den Standort Gempen ist dies auf jeden Fall ein Gewinn.»

NVD

Wild- und Nutzpflanzenmarkt

Auch dieses Jahr führt der Natur­ und Vogelschutzverein Dornach (NVD) einen Wild­ und Nutzpflanzenmarkt durch. Wir werden Setzlinge von verschiedenen Wildpflanzen sowie diverse Gemüsepflanzen von der Sonnhalde, also aus der Region, verkaufen. Es ist die Zeit des Auspflanzens, und der Markt bietet sich an, den Garten oder den Balkon durch naturnahe Stauden und Wildpflanzen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten aufzuwerten und den Nutzgarten mit hochwertigen Bio­Setzlingen anzureichern. Wir bieten auch Beratung und wie immer viel Information über den Natur­ und Vogelschutz in und um Dornach an. Der Markt findet zusammen mit dem Kinderflohmi am Samstag, 25. April von 9 bis 13 Uhr auf dem Pausenplatz Schulhaus Brühl in Dornach statt. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns am Stand begrüssen zu dürfen.

Lisa Wüst, Natur- und Vogelschutzverein Dornach

gefunden. Auch die Brennanlagen seien alt und reparaturanfällig. In Anbetracht dieser schlechten Aussichten hätten sowohl der Brenner wie auch der Geschäftsführer bereits beschlossen, das Unternehmen zu verlassen.

In Dornach geht eine Ära zu Ende Egal, wie sich die Teilhabenden an der GV also entscheiden, ist klar, dass die Geschichte der Zeltner Destillerie endet. Begonnen hatte diese mit der Familie Zeltner in Dornach schon vor über 100 Jahren, damals noch als Nebenerwerb. Die Haupttätigkeit war das Küferhandwerk. Ruedi Zeltner übernahm 1950 die Brennerei nach dem Tod seines Vaters. In den folgenden Jahren spezialisierte er sich und baute eine landesweit bekannte Lohnbrennerei auf und wurde sogar Verbandspräsident der Schweizer Brenner. Um dieses Erbe zu retten, sprangen die Gründer der heutigen AG ein. Fast zehn Jahre lang gelang es.

Alfred Neuman: Hocosa

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Kreuzen ist schwierig: Das Postauto der Linie 67 fährt auf der Hochwaldstrasse, die eng ist und Haarnadelkurven hat. BILD: KENNETH NARS
Ein Bild aus besseren Zeiten: Verwaltungsratspräsident Florian Schaulin (links) und Geschäftsführer Philippe Meder. FOTO: ARCHIV CASPAR REIMER

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AUS DEM GEMEINDERAT

Anlässlich seiner ausserordentlichen Sitzung vom 27. März 2026 hat der Gemeinderat:

– die Abstimmungsinformationen zur kommunalen Volksabstimmung vom 10. Mai 2026 «Budget 2026» genehmigt und beschlossen, dass die Abstimmungsfrage lautet: «Wollen Sie das Budget 2026 annehmen?»;

– diverse Nachtragskredite für die Jahresrechnung 2025 bewilligt;

– aufgrund des noch nicht genehmigten Budgets diverse dringlichen Nachtragskredite beschlossen, u.a. für das Freibad «Glungge» und den Portiunkulamarkt. Der Gemeinderat

BUDGET 2026

ABSTIMMUNGSINFORMATIONEN

ZUR KOMMUNALEN

VOLKSABSTIMMUNG

VOM 10. MAI 2026

Bei der Abstimmung vom 10. Mai 2026 geht es um die Frage, ob Sie das Budget 2026 annehmen wollen.

Die Vorlage wurde an der Gemeindeversammlung vom 18. März 2026 beraten. Dort wurde ein Rückweisungsantrag, der verlangte, das Budget müsse ohne Steuererhöhung und mit ausgeglichenem Ergebnis vorgelegt werden, mit 274 zu 132 Stimmen abgelehnt. Weiter

MI TT EI LU NG EN

wurden sowohl der Antrag aus den Reihen der Versammlung, den Steuerfuss bei 88% zu belassen, als auch der Antrag, den Steuerfuss auf 90% (statt 94%) anzuheben, mit einem deutlichen Mehr abgelehnt. Ein Antrag, dem Verwaltungspersonal die Teuerungszulage von 0.6% zu gewähren, wie sie kantonal vorgesehen ist, wurde mit deutlichem Mehr abgelehnt.

Die Schlussabstimmung entfiel, da die Gemeindeversammlung mit dem gemäss der Gemeindeordnung notwendigen Viertel der anwesenden Stimmberechtigten bestimmte, dass auch über das am 18. März 2026 beratene Budget an der Urne abzustimmen ist.

Die Abstimmungsinformationen (Abstimmungsbroschüre) sowie die Stimmzettel und Stimmrechtsausweise werden allen Stimmberechtigten verschickt. Die Abstimmungsbroschüre sowie das Budget 2026 können zudem auf der Gemeindeverwaltung bezogen oder auf unserer Website heruntergeladen werden: https://www.dornach.ch/ abstimmungen/termine/7414390

Der Gemeinderat

SCHLIESSUNG DER GEMEINDEVERWALTUNG UND DER SOZIALREGION DORNECK ÜBER DIE OSTERFEIERTAGE

Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Sozialregion Dorneck über die Osterfeiertage sind wie folgt:

DE R GE ME IN DEHO CH WA LD

Baupublikation

Bauherrschaft: Katrin und Rafael Walter, Bürenfluhweg 4, 4146 Hochwald

Bauobjekt: Wärmepumpe Pool, aussen aufgestellt (nachträgliches Baugesuch)

Bauplatz: Bürenfluhweg 45, 4146 Hochwald, GB 1077

Projektverfasser: Atelier NP GmbH, Heiligholzstrasse 6, 4142 Münchenstein

Bauherrschaft: Oliver und Natasa Orbuljevic, Nettenbergweg 11, 4146 Hochwald

Bauobjekt: Ersatz Sichtschutzzaun, neue Wärmepumpe aussen aufgestellt (Rückbau Ölheizung), Pool mit Wärmepumpe

Bauplatz: Nettenbergweg 11, GB 3496

Projektverfasser: Bauherr

Bauherrschaft: Petrus Gerritzen, Chaletweg 3, 4146 Hochwald

Bauobjekt: Parkplatz

Bauplatz: Chaletweg 3, GB 2658

Projektverfasser: Bauherr

Bauherrschaft: Jolanda und Roland Wallmeier, Dellenackerweg 21, 4146 Hochwald

Bauobjekt: Whirlpool

Bauplatz: Dellenackerweg 21, GB 3874

Projektverfasser: Bauherr

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Einsprachefrist bis: 22. April 2026

Baukommission Hochwald

LU NG EN DE R GE ME IN

Baupublikation

Bauobjekt: 26-011 Fassadenverkleidung (nachträgliches Baugesuch)

Grundbuch-Nr. 813

Adresse: Bürenstrasse 9, 4421 St. Pantaleon

Gesuchsteller: Markus + Jacqueline Gaugler, Bürenstrasse 9, 4421 St. Pantaleon

Grundeigentümer: Gesuchsteller

Redaktionsschluss

Planverfasser: az Holz AG, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal

Datum Baugesuch: 2. April 2026

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Nuglar-St. Pantaleon

Einsprachefrist: 22. April 2026

Einsprachen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung einzureichen. Baukommission Nuglar-St. Pantaleon

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr

Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt.

Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB).

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Gemeindeverwaltung

– Gründonnerstag, 2. April 2026

14.00 bis 16.00 Uhr

– Karfreitag, 3. April 2026 geschlossen

– Ostermontag, 6. April 2026 geschlossen

Sozialregion Dorneck

– Gründonnerstag, 2. April 2026

8.30 bis 11.30 Uhr

– Karfreitag, 3. April 2026 geschlossen

– Ostermontag, 6. April 2026 geschlossen

Ab Dienstag, 7. April 2026, sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.

In Notfällen stehen Ihnen folgende Pikettnummern zur Verfügung:

– Wasserversorgung Tel. 079 255 14 08

– Meldung Todesfälle Tel. 076 562 66 02 (von 9.00 bis 11.00 Uhr am Karsamstag)

Wir wünschen allen schöne Ostertage! Die Verwaltungsleitung

BESCHLÜSSE DES BÜRGERRATS

VOM 24. MÄRZ 2026

– Iris Beile wird als Bürgerrätin vereidigt;

– Allen Personen der fünf Einbürgerungsdossiers wurde das Bürgerrecht zugesichert;

– R. Umher informiert über den aktuellen Stand Bauernhof Schlosshof;

ABSTIMMUNG

– Der Bürgerrat vergibt die Liegenschaftsbewirtschaftung für alle Liegenschaften an die Firma ZESA GmbH;

– Der Bürgerrat nimmt die Power Point Präsentation zum Neu-Einbürgerungs Apéro zur Kenntnis;

– Der Bürgerrat beschliesst den Auftrag für den Kauf und Montage eines Regals im Archiv an die Adiuventia zu vergeben;

– Die Rechnungen März 2026 werden genehmigt;

Der Bürgerrat

PLASTIK UND GRÜNGUT –EINE SCHLECHTE MISCHUNG!

Als Folge von verschmutztem Grüngut gelangen immer mehr Kunststoffpartikel in unsere Böden. Das macht den Boden krank. Doch gesunde, lebendige Böden bilden die Grundlage für den Anbau unserer Nahrungsmittel. Deshalb mahnt der Regenwurm: Nix Plastik im Grüngut!

Antrag zur Abstimmungsfrage

Wie man zuletzt in einem Artikel von Fabia Maieroni, Redaktionsleiterin des Wochenblatts, lesen konnte, reichte die SVP ein dringliches Gesuch beim Gemeinderat ein, wonach auf dem Stimmzettel die Abstimmungsfrage den Zusatz zur Steuererhöhung beinhalten soll. Unser Gemeinderat Dominic Tschudin hat sich parteiintern dafür eingesetzt, dass man auf eine Stimmrechtsbeschwerde verzichtet, sollte dieses Gesuch nicht gutgeheissen werden. Zeitgleich wird aber vom Volk Transparenz gefordert. Deshalb stellte Tschudin am

27. März an der ausserordentliche Gemeinderatssitzung den Antrag, dass der Gemeinderat ein Zeichen für Transparenz setzen und die Steuererhöhung in der Abstimmungsfrage klar erwähnen soll. Es wäre das Resultat einer Politik mit offenem Visier gewesen. Glaubwürdig. Ehrlich. Transparent. Und Transparenz bedeutet auch, in der Abstimmungsfrage klar zu benennen, was überhaupt zu dieser Urnenabstimmung geführt hat. Natürlich ist es das Budget – aber innerhalb dieses Budgets ist es die Steuererhö­

Garten- und Rüstabfälle deshalb nur sortenrein der Grünabfuhr, respektive der Bio-Abfall-Sammlung übergeben! Im Zweifelsfalle mit Plastik vermischte Abfälle lieber in den Kehrichsack werfen!

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://so.ch/sauberes-gruengut/ Die Bauverwaltung

SENIORENFERIEN 2026

Die Dornacher Seniorenferien finden in diesem Jahr vom 10. bis 17. August 2026 statt. Wir fahren nach Herisau und sind im Hotel Herisau beherbergt. Nähere Details erfahren Sie an der Infoveranstaltung vom 16. April 2026, um 15.00 Uhr, im Pfarreisaal der kath. Kirchgemeinde Dornach.

Auskunft erteilt Renate Moser (Telefon 061 701 63 70). Das Begleitteam Seniorenferien 2026

hung um 6 Prozent. Und nichts anderes. Leider wurde sein Antrag mit fünf gegen zwei Stimmen abgelehnt. Nichts neues. Zur Erinnerung. Bei einem Urnen­Nein am 10. Mai zum Budget und der maximalen Steuererhöhung wird der Kanton übernehmen.

Als übergeordnete Instanz wird Solothurn eine tragfähige Lösung erarbeiten und aus seiner neutralen Position ein für Budget­Gegner und Budget­Befürworter verträgliche Lösung präsentieren. Davon sind wir überzeugt.

SVP Dornach

ABSTIMMUNG

Eklatantes Führungsversagen

Der Gemeinderat hat es verpasst den so dringenden Befreiungsschlag zu landen. Trotz frühzeitig klarer Kräfteverhältnisse im Saal, hat er an seiner «Strategie» festgehalten. Hätte er stattdessen die ausgestreckte Hand für eine moderate Steuererhöhung auf 90 Prozent akzeptiert, hätte das vorgelegte Budget innert weniger Minuten verabschiedet werden können. Damit hätte der Gemeinderat seine volle Handlungsfähigkeit zurückerhalten und sich in aller Ruhe auf die Erstellung des Budgets 2027 konzentrieren können.

Stattdessen hat er der Bevölkerung für den Fall der Ablehnung des Budgets Nachteile angedroht und damit den unsäglichen Machtkampf gegen den eigenen Souverän fortgeführt. Damit haben insbesondere der (politisch eigentlich erfahrene) Gemeindepräsident und der Präsident der Finanzkommission der Gemeinde Dornach – ungeachtet des Ausgangs, des nun anstehenden Urnengangs – weiteren Reputationsschaden zugefügt und einen totalen Scherbenhaufen zumindest in Kauf genommen. Es wäre der

Gemeindeführung gut angestanden in dieser schwierigen Situation Führungsverantwortung zu übernehmen, auf den angebotenen Kompromiss einzugehen und damit integrativ zu wirken. Der Gemeinderat hat leider verpasst, ein Teil des bereits leichtfertig verspielten Vertrauens wieder zurückzugewinnen. Vertrauen, welches er im Hinblick auf die künftig anstehenden wichtigen Investitionsentscheide dringend benötigt hätte. Eklatantes Führungsversagen. Lorenz Altenbach

VEREINSNACHRICHTEN

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen, begleitet oder organisiert Projekte und betreibt das Spielmobil und das Jugendhaus Dornach als offenen Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, Sa 18.00–21.00 (jeden 2. Sa) und weitere. www.jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, 079 963 29 63.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, 061 791 91 49. Pétanqueclub Dornach. Ganzjähriges Training jeden Dienstag, ab 14.00, Bouleplatz Gigersloch und jeden Donnerstag, ab 19.00 Anlage Bruggweg. Bei schlechtem Wetter in der Surprise-Halle im Wydeneck. www.pc-dornach.ch

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: CHF 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

ABSTIMMUNG

Demokratie verlangt mehr

Die lokale Demokratie in Dornach steht unter Beobachtung. Haben wir es mit einer Krise zu tun? Eher mit ihrer eigentlichen Herausforderung: Demokratie ist kein Instrument zur Durchsetzung einzelner Interessen, sondern ein Verfahren der Koordination, Rücksicht und Revision. Sie integriert Differenzen, statt sie auszuschliessen. Politische Enttäuschung entsteht oft aus einem Missverständnis. In einer pluralen Gesellschaft kann Politik nicht «liefern», ohne zugleich zu enttäuschen. Wo unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, entstehen Kompromisse – selten für alle befriedigend. Gerade in Gemeinden zeigt sich diese Komplexität besonders deutlich. Die wachsende Skepsis gegenüber politischen Institutionen speist sich aus unerfüllten Erwartungen und Unsicherheit. Wirtschaftliche Entwicklungen, technologische Veränderungen und die Angst vor Wohlstandsverlust verstärken den Wunsch nach klarer Führung. Doch einfache Lösungen und scheinbar starke Führung reduzieren zwar Komplexität, gefährden aber langfristig Mitbestimmung und Korrekturfähigkeit. Demokratie verlangt mehr als Wahlen. Sie braucht Verständnis, Geduld und die Bereitschaft, Politik als gemeinsames Projekt zu begreifen. Wollen wir in einer blockierten Situation bleiben oder gemeinsam weitergehen? Am 10. Mai: Stimmen wir Ja.

Sonja Trapp und Barbara Stettler

ABSTIMMUNG

Realitäts-Check

Bei einem Steuersatz von 88 Prozent ergibt sich ein Defizit von rund 1,6 Millionen Fanken. Um das Defizit vollständig zu kompensieren, müssten sämtliche an der GV vorgestellten Leistungsabbaupakete (Schliessung Jugendhaus, Schliessung Hallenbad und Gartenbad, Reduktion Schulangebote, etc.) umgesetzt werden. Nicht einzelne Positionen, sondern alle. Darüber hinaus wäre ein zusätzlicher Stellenabbau von ca. acht Arbeitsplätzen auf der Gemeinde erforderlich. Die Massnahmen würden damit sowohl die angebotenen

ABSTIMMUNG

Abstimmung

Leistungen, als auch das Personal erheblich betreffen. Besonders drastisch fällt das Szenario aus, wenn auf Leistungsabbaupakete verzichtet wird. In diesem Fall müssten insgesamt ca. 16 Stellen gestrichen werden, um die finanzielle Lücke zu schliessen. Realität­Check: Gibt es wirklich Menschen, die mit absoluter Überzeugung hinter solchen Massnahmen stehen und trotzdem der Meinung sind, dass Dornach ein attraktiver Wohn­ und Lebensort bleibt? Ein deutlich anderes Bild zeigt sich bei einem

statt Kompromiss

Im Januar haben die Dornacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das Budget 2026 und die geplante Steuererhöhung von 6 Prozent an der Urne deutlich abgelehnt. An der Gemeindeversammlung vom 18. März wurde unsererseits versucht, einen tragfähigen Kompromiss zu finden – obwohl der Gemeinderat den Auftrag aus der Volksabstimmung nicht ausreichend aufgenommen hat und erneut mit einer Steuererhöhung von 6 Prozent vor die Versammlung trat. Wir haben eine moderate Steuererhöhung von 2 Prozent vorgeschlagen.

ABSTIMMUNG

Gleichzeitig hätte der Gemeinderat aufzeigen können, dass er bereit ist, 2026 zusätzliche Einsparungen vorzunehmen – etwa bei den Stellen (1 Prozent des Steuerfusses bzw. ca. 285000 Franken) sowie durch eine Anpassung der Investitionsplanung mit tieferen Abschreibungen. Damit hätte ein weiterer Beitrag von 2 Prozent geleistet werden können. Insgesamt wären so 5 Prozent der geforderten 6 Prozent abgedeckt gewesen – nicht nur durch höhere Steuern, sondern auch durch Sparmassnahmen. Doch dieser Weg wurde nicht gewählt, der Kompro­

Ein fauler Kompromiss

Die Gegnerinnen und Gegner des Budgets behaupten im letzten Wochenblatt, sie hätten ja einen Kompromiss angeboten, seien einen Schritt auf die andere Seite zugegangen. Schauen wir diesen angeblichen Kompromiss genauer an: Die Gruppe Dornach 2021 hat beantragt, dass die Steuern anstatt um 6% lediglich um 2% angehoben würden. Bei den Ausgaben wurde kein Antrag gestellt. Folge davon: Ein Defizit von ca. 1000000 Franken. Eine Million, die uns für die kommenden Investitionen fehlen würde. Dies

SCHNAPPSCHUSS

ist ein fauler Kompromiss. Damit Dornach handlungsfähig bleibt, können wir uns kein Defizit leisten. Wenn die Steuern nur um 2% angehoben werden sollten, wäre es an der Gruppe Dornach 2021 gewesen, aufzuzeigen, wo gleichzeitig gespart werden soll. Und nein, niemand hätte dafür die 65 Seiten des Budgets durcharbeiten müssen. Die Sparvorschläge wurden in den Leistungsabbau­Paketen auf dem Silbertablett präsentiert. Aber keine der aufgezeigten Sparmassnahmen wurde an der Gemeindever­

Steuersatz von 94 Prozent: In diesem Fall könnten sämtliche Leistungen aufrechterhalten werden, ohne dass es zu Entlassungen käme. Darüber hinaus würde ein Leistungsüberschuss von 177000 Franken entstehen, der das notwendige Eigenkapital für die anstehenden Grossinvestitionen stärkt. Realität­Check: Mit einer moderaten Erhöhung eines historisch tiefen Steuersatzes bleibt Dornach weiterhin unser lebendiger, naturnaher und zukunftsfähiger Lebensmittelpunkt.

Angelika Christofori

GOTTESDIENSTE

Katholische Gottesdienste in Dornach Gründonnerstag, 2. April 18.00 Eucharistiefeier in der Kirche 18.30 Familien­ und kindgerechte Abendmahlsfeier im Pfarreisaal

Karfreitag, 3. April 10.00 bis 11.00 Familienkreuzweg beim Dom Arlesheim 15.00 Karfreitagsliturgie mit Cäcilienchor

Samstag, 4. April Osternacht 21.00 Osternachtsliturgie (Kommunionfeier) familiengerecht gestaltet

Ostersonntag, 5. April 10.15 (!) Festgottesdienst (Eucharistie) mit Cäcilienchor

Ostermontag, 6. April 10.00 Eucharistiefeier

Katholische Gottesdienste in Hochwald

miss fand keine Mehrheit. Damit bleibt die zentrale Frage ungelöst: Wie bringen wir die Gemeindefinanzen ins Gleichgewicht? Eine Steuererhöhung von 6 Prozent ohne strukturelle Korrekturen ist aus unserer Sicht der falsche Weg. Gerade bei den geplanten Investitionen – etwa im Schulbereich – braucht es eine kritische Überprüfung. Am 10. Mai haben die Dornacherinnen und Dornacher erneut das Wort. Sagen wir Nein zu diesem Budget und zur damit verbundenen Steuererhöhung.

Gruppe Dornach2021

Gründonnerstag, 2. April 20.00 Kommunionfeier

Karfreitag, 3. April 15.00 Karfreitagsliturgie Samstag, 4. April 20.00 Osternacht (Eucharistie)

Ostersonntag, 5. April 10.45 (!) Festgottesdienst (Kommunionfeier)

Katholische Gottesdienste in Gempen Gründonnerstag, 2. April Ab 18.00 Meditative Abendveranstaltung Samstag, 4. April 21.30 Osternacht (Kommunionfeier)

Ostersonntag, 5. April 9.15 Festgottesdienst (Kommunionfeier)

VEREINSNACHRICHTEN

sammlung beantragt. Keine Einzige! Denn die Gegnerinnen und Gegner des Budgets scheuen sich davor, verantwortlich gemacht zu werden für einen Leistungsabbau, der wehtut. Genau betrachtet bleibt vom Kompromiss also nicht viel übrig. Die IG attraktives Dornach kämpft für das überarbeitete Budget 2026. Wir in Dornach wollen selbst über unser Budget bestimmen und nicht vom Kanton abhängig sein. Stimmen Sie deshalb Ja am 10. Mai.

IG attraktives Dornach

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Karfreitag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Timotheus­Zentrum mit Pfarrerin

Mirjam Wagner, Musik: Raouf Mamedov und an der Geige Cyrill Rütimann Ostersonntag, 5. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Timotheus­Zentrum mit Pfarrerin Mirjam Wagner, Musik: Raouf Mamedov und als Solistin Friederika Dvir Weitere Veranstaltungen

Mittagsclub Dornach für Senioren 12.00 am Donnerstag, 9., 16., 23. und 30. April im Pfarreisaal der kath. Kirche Dornach, Essen mit alkoholfreie Getränke CHF 18, mit Wein CHF 19. Anmeldung: 077 439 77 19

Mittagstisch Hochwald für Senioren 12.00 am Donnerstag, 9. April, Hobelträff, Essen inkl. Mineralwasser und Kaffee CHF 15, Bier und Wein können günstig bezogen werden. Anmeldung 061 751 24 81. Anmeldeschluss jeweils montags (vor dem Essenstag) um 19.00

Christkatholische Gottesdienste im Gebiet Birseck und Dorneck www.christkatholisch.ch/baselland Donnerstag, 2. April 15.15 Ökumenischer Gottesdienst für alle interessierten Internen und Externen im grossen Saal des Altersheims Obesunne Arlesheim, mit Pfr. Simon Huber (christkath.) und Pfr. Thomas Mory (ref.) Sonntag, 5. April 11.15 Eucharistiefeier zu Ostern in der Klosterkirche Dornach, mit Pfr. Simon Huber

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

Blütenpracht: «Pünktlich zum Frühlingsanfang präsentiert sich der prächtige Magnolienbaum beim Pfarrhof der katholischen Kirche Aesch», schreibt Wochenblatt-Leser René Hohl aus Aesch zu seinem Schnappschuss.

Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

DONNERSTAG, 2. APRIL

ARLESHEIM

«Die verschwundenen Silberlöffel – Gedanken zur Tischgemeinschaft»: Vortrag von Cäcilia Weiligmann. Klinik Arlesheim. 19 Uhr.

DORNACH

Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr. Spielmobil. Sportplatz Gigersloch. 14 bis 17 Uhr.

Puppentheater Felicia: Ostermärchen. Goetheanum. 15 Uhr.

MÜNCHENSTEIN

Open Decks. Haus der Elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr.

REINACH

Frischwarenmarkt am Gründonnerstag. Dorfplatz. 8.30 bis 11.30 Uhr.

FREITAG, 3. APRIL

AESCH

Musikalischer Gottesdienst mit dem neuen Chor Aesch. Ref. Kirche. 10 Uhr.

ARLESHEIM

Gmüesmärt. Dorfzentrum. 9 bis 11.15 Uhr.

DORNACH

«Die sieben Worte»: Vortrag von Pieter Wildervanck. Klinik Arlesheim. 19 Uhr.

SAMSTAG, 4. APRIL

DORNACH

«Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze»: Streichquartett und Sprecher. Klinik Arlesheim. 19 Uhr.

SONNTAG, 5. APRIL

ARLESHEIM

Öffentliche Ausstellungsführung

«Waldeslust». Forum Würth. 11.30 bis 12.30 Uhr.

MÜNCHENSTEIN

Öffentliche Führung. Kunsthaus Baselland. 12 Uhr. Happy Sunday. Haus der Elektronischen Künste. 12 Uhr. Ausstellungsrundgang. Haus der Elektronischen Künste. 15 Uhr.

DIENSTAG, 7. APRIL

DORNACH Kinderferiendorf. Wydeneck. 14 bis 18 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 26. März 2026

Ariane Schwenter Loogstrasse 10 4142 Münchenstein

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal.

MÜNCHENSTEIN

Kunst über Mittag mit Lunch. Kunsthaus Baselland. 12.15 Uhr. Anmelden bis am 2. April.

MITTWOCH, 8. APRIL

DORNACH

Kinderferiendorf. Wydeneck. 14 bis 18 Uhr. MÜNCHENSTEIN

Mittwoch-Matinee mit Handyworkshop. Haus der Elektronischen Künste. 10 bis 12 Uhr.

REINACH

Mir laufe zämme. Seniorenzentrum Aumatt. 9.30 bis 10.15 Uhr. Stammtisch Senioren für Senioren. Bistro zum Glöggli, KGH Mischeli. 15 bis 17 Uhr.

DONNERSTAG, 9. APRIL

DORNACH

Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr. Kinderferiendorf. Wydeneck. 14 bis 18 Uhr.

Sigfried Schibli: Botschafter der Klangkultur. Sinfonieorchester Basel

HOCHWALD

Mittagstisch für Senioren. Hobelträff. MÜNCHENSTEIN

Open Decks. Haus der Elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr. Abendführung. Kunsthaus Baselland. 18.30 Uhr.

AUSSTELLUNGEN

ARLESHEIM

«Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth». Forum Würth, Arlesheim. Geöffnet: Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 5. April. «Die Natur erwacht»: Ausstellung von Andrea Dürr. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Geöffnet: Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr; So, 9 bis 20 Uhr. Bis 31. Juli.

DORNACH

«Zodiak»: Tierkreiskräfte in Skulptur, Relief, Zeichnung und Malerei. KunstSchauDepot, Juraweg 2 bis 6. Geöffnet: Di bis Fr, 17 bis 18.30 Uhr, auf Voranmeldung: 079 321 30 38. Bis 10. April.

«Aus des Kosmos Geist entzünden»: Rudolf Steiner – Leben und Werk. Goetheanum. Geöffnet: täglich von 9 bis 20 Uhr. Bis 30. August.

«Die Goetheanum-Kuppel-Malerei»: Bilder von Gerard Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Geöffnet: täglich von 13 bis 18 Uhr. Bis 30. Juni.

MÜNCHENSTEIN

Eva Lootz: Ausstellung in Kooperation mit dem Museo Nacional Madrid. Kunsthaus Baselland. Geöffnet: Di, Mi, Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 3. Mai.

«Sounding the Interior»: Ausstellung von Tamara Al-Samerraei und Mireille Blanc. Kunsthaus Baselland.

Geöffnet: Di, Mi, Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 3. Mai. Pax Art Awards 2025. Haus der Elektronischen Künste. Geöffnet: Mi und Fr, 12 bis 18 Uhr; Do, 12 bis 20 Uhr; Sa und So, 12 bis 17 Uhr. Bis 19. April.

«Embracing Nature»: Bilder von Andreas Hausendorf. Pitza im Walzwerk. Geöffnet: Di bis Fr, 11.30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr. Bis 31. Juli.

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 6. April 2026, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 1. SIRI HUSTVEDT: Ghost stories Ein Buch der Erinnerung Roman, Rowohlt Verlag

Das Sinfonieorchester Basel ist eines der ältesten und bedeutendsten Orchester der Schweiz. Gegründet 1876 – in jenem Jahr, in dem auch der Musiksaal des Stadtcasinos Basel entstand, der noch heute die Spielstätte des Orchesters ist – finden sich unter seinen Dirigenten grosse Namen wie Gustav Mahler, Hans Huber, Felix Weingartner oder Pierre Boulez. Bedeutende Werke des 20. und 21. Jahrhunderts – unter anderem von Béla Bartók, Arthur Honegger oder Dieter Ammann –wurden vom Sinfonieorchester Basel uraufgeführt. Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte des Orchesters mit zahlreichen Bezügen zu den kultur- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten 150 Jahre.

Christoph Merian Verlag, 2026

BENEDIKT MEYER: Alberts Tour Wie mein Grossvater sein Fahrrad nahm und verschwand Roman, Zytglogge Verlag 3.

FLORIAN BLUMER: Mordsmusik Kommissär Stalders erster Fall Kriminalroman, Friedrich Reinhardt Verlag 4. CHRISTIAN HALLER: Einfallende Dämmerung Novelle, Luchterhand Literaturverlag 5. JULIAN BARNES: Abschied(e) Roman, Verlag Kiepenheuer & Witsch 6. MARTIN SUTER: Können Sie mich sehen? Die Business Class im Homeoffice Geschichten, Diogenes Verlag

PASCAL MERCIER: Der Fluss der Zeit Erzählungen, Hanser Verlag

LEÏLA SLIMANI: Trag das Feuer weiter Roman, Luchterhand Literaturverlag 9.

ROBERTO SAVIANO: Meine Liebe stirbt nicht Roman, Hanser Verlag 10. JUDITH HERMANN: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Roman, Fischer Verlag

1. GISÈLE PELICOT: Eine Hymne an das Leben Die Scham muss die Seite wechseln Autobiografie, Piper Verlag 2. ULRIKE HERRMANN: Geld als Waffe Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet Wirtschaft, Verlag Kiepenheuer & Witsch 3. BARBARA SALADIN: Zu Fuss durch Basel 12 Spaziergänge Regioführer, Droste Verlag 4. STIFTUNG SINFONIEORCHESTER BASEL/SIGFRIED SCHIBLI: Botschafter der Klangkultur Sinfonieorchester Basel, Christoph Merian Verlag 5. EVA

Philosophie, Fischer Verlag

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