Das markante, jahrhundertealte Dreier-Haus widerspiegelt die Witterswiler Dorfgeschichte und wurde deswegen vom Kanton Solothurn unter Schutz gestellt. Die Auflagen des Denkmalschutzes vergraulen aber die Investoren, und die Gemeinde befürchtet eine Bauruine mit negativen Folgen für die Zonenplanrevision. Bea Asper
«Ein historisches Gebäude gewinnt an Bedeutung, wenn seine Geschichte weitergeht. Dies setzt voraus, dass die Liegenschaft zeitgemäss genutzt werden kann und die Renovationskosten verhältnismässig sind», sagt Doris Weisskopf, Gemeindepräsidentin von Witterswil. Sie hat sich in der Diskussion um das Bauen in der Kernzone als Vermittlerin eingeschaltet. Sollte der Denkmalschutz des Kantons Solothurn unnachgiebig bleiben, würde er der Gemeinde Witterswil einen Bärendienst erweisen. «Dann lässt sich kein Investor finden. Das Gebäude, das man mittels Schutzstatus erhalten möchte, würde langsam aber sicher zerfallen», moniert Weisskopf. Betroffen ist ein grosses Areal an zentraler Lage. Dieses sollte nicht zu einem Schandfleck werden, sondern sich inspirierend auf die künftige Entwicklung der Kernzone auswirken, lautet der Wunsch der Dorfplanungskommission. Es handelt sich um das 250-jährige Dreier-Haus, welches seit geraumer Zeit nicht mehr bewohnt wird und zum Verkauf steht. Die privaten Investoren, mit Erfahrungen bei der Renovation historischer Bauten, die vor kur-
zem auf den Plan traten, seien vergrault worden, heisst es aus zuverlässiger Quelle. Als Grund wird die Haltung des Denkmalschutzes genannt. Die zur Diskussion stehenden Auflagen hätten massive Mehrkosten zur Folge und übten grossen Einfluss auf das Innenleben aus. Die Verhältnismässigkeit der Forderung werde bestritten, denn das Gebäude sei der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Öffentliches Interesse am Erhalt Nachgefragt beim Kanton Solothurn gibt Denkmalpfleger und Kunsthistoriker Jürg Hirschi zu bedenken, dass triftige Gründe und bestimmte Überlegungen dazu führten, ein Objekt unter Schutz zu stellen. Deswegen gelte: «Das Konzept
passt sich dem Baudenkmal an und nicht umgekehrt. Passiert dies nicht, kann die Denkmalpflege ihre Zustimmung für einen Umbau verweigern.» Mit dieser Ausgangslage müsse man sich abfinden. «Es gilt folglich, mit der Denkmalpflege ein Projekt zu entwickeln, welches grösstmögliche Rücksicht auf die historische Substanz nimmt», hält Hirschi fest. Mit der Unterschutzstellung sei der überdurchschnittliche Eigen- und Situationswert der Kulturobjekte und deren Bedeutung für den Kanton erkannt und gewürdigt. «Es besteht also ein öffentliches Interesse am Erhalt, wie dies unter anderem in der sogenannten Kulturdenkmäler-Verordnung (Verordnung über den Schutz der historischen Kultur-
denkmäler, Regierungsratsbeschluss vom 19.12.1995) dargelegt werde. Weniger als zwei Prozent aller Bauten des Kantons Solothurn sind kantonal geschützt», erläutert Hirschi.
Gängige Praxis in allen Kantonen Die Denkmalpflege berufe sich in ihrem Handeln auf internationale Charten, nationale Leitsätze und Inventare und kantonale Gesetzesartikel. «Dies ist die gängige Praxis in allen Kantonen». Bei einem Haus beziehe sich der Schutz auf die historische, innere und äussere Bausubstanz einschliesslich Böden, Decken, Grundrissen, fest eingebauter Ausstattung und Oberflächen. Fortsetzung Seite 9
Am letzten Donnerstag fand in Beinwil die 94. Delegiertenversammlung des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands statt. Die Sektion Lüsseltal hatte das Treffen perfekt vorbereitet.
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Der Schulzahnbus machte auch dieses Jahr wieder Halt bei der Primarschule Laufen. Während einer Woche erhielten die Kinder unter fachkundiger Anleitung Einblick in die Grundlagen der Mundhygiene und lernten die richtige Zahnpflege kennen. Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft war es eine interessante und lehrreiche Woche.
Die Zahnarztpraxen von Stephan Jeker und Marion Roth engagieren sich für die Kinder- und Jugendzahnpflege in Laufen und setzen sich dafür ein, dass der Schulzahnbus auch zukünftig den Weg an die Schule findet.
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Unten links und rechts aussen: Dr. St. Jeker und Dr. D. Pilenza (Salmenpraxis), Mitte: Dr. M. Roth (Zahnarztpraxis im Stedtli)
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DITTINGEN
Immer einen Schritt voraus
Der Kreis schliesst sich: Franz Jermann initiierte vor 40 Jahren in Dittingen die Fernwärme und profitiert nun vom Erweiterungsprojekt der Burger.
Bea Asper
«Das Heizen mit Holz gehört zu meinen Jugenderinnerungen. Mein Vater war Fuhrmann und brachte den Bürgerinnen und Bürgern das Holz nach Hause, das sie zum Heizen und Kochen benötigten. Mit dem Wandel der Zeit stellten dann aber auch in Dittingen viele Hausbesitzer von Holz auf Öl um. Damals waren die Bürger- und die Einwohnergemeinde noch eins und wurden erst später getrennt. Die Gründung der Burgerkorporation Dittingen kam 1995 nach dem Kantonswechsel», erzählt Franz Jermann, alt Gemeindepräsident und früherer Präsident des Burgerrats. Er ist der Initiant der Dittinger Fernwärme mit Holzschnitzel, die bei ihrer Gründung vor 40 Jahren quer in der Landschaft stand und heute als zukunftsweisend gilt, insbesondere aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit. «Als Präsident der Burgerkommission hatte ich damals vorgeschlagen, für das Gemeindehaus sowie das Schulhaus mit dem damaligen Hallenbad ein Fernwärmesystem einzuführen, das mit Holzschnitzel aus dem eigenen Wald betrieben wird und an das sich die Kirchenliegenschaften anschliessen können», erinnert sich Franz Jermann. In seiner Tätigkeit als Verkaufsberater sei er viel herumgekommen, dabei sei er im Luzernischen auf ein gut funktionierendes Fernwärmesystem aufmerksam geworden. Die Fernwärme sei in urbanen Gebieten lukrativer, sie könne aber auch in ländlichen Gemeinden zukunftsweisend sein, insbesondere im Zusammenhang mit der Nutzung des eigenen Waldes, konstatiert Franz Jermann. Seine Argumentation überzeugte die Dittingerinnen und Dittinger in den 80er-Jahren. «Der Investitionskredit in sechsstelliger Höhe wurde von der Gemeindeversammlung fast einstimmig verabschiedet», erinnert sich Jermann.
Seither hat sich Dittingen sichtbar verändert, geblieben sind der Sinn für Nachhaltigkeit und die Bereitschaft, für ein
LAUFEN
Gemeinschaftswerk in Vorleistung zu gehen. In den letzten drei Jahren sprach die Burgerkorporation Dittingen für die Erneuerung und Erweiterung der Fernwärme Kredite in Millionenhöhe. «Das fliesst aber wieder zurück, es gibt keine Quersubventionierung. Die Amortisationskosten gehen zulasten der Wärmebezüger. Sie bezahlen dies über den Wärmepreis und die Grundgebühr. Auf ihre Rechnung gehen auch alle Installationskosten ab der Hauptleitung», sagt der heutige Präsident der Burgerkorporation Dittingen, Ueli Jermann. Nebst dem Komfort, dass man sich um nichts mehr kümmern müsse, lohne sich der Anschluss an die Fernwärme auch finanziell. «Er fällt in der Gesamtbilanz über die Jahre gerechnet oft günstiger aus als eine Wärmepumpe oder Pellet-Heizung.» Das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint in Dittingen zu stimmen, wobei die Gesetzesrevision und das finanzielle Anreizsystem des Kantons Baselland das Fernwärmesystem begünstigen. Jedenfalls hat sich die Anzahl der Fernwärmebeziehenden in den letzten Jahren verdoppelt und die Nachfrage steigt weiter, resümiert Ueli Jermann. Aktuell umfasse die Fernwärme 140 Wohneinheiten und komme im Moment jährlich auf eine Produktion von gegen 1,9 Millionen Kilowattstunden. Erreicht werde dies mit rund
2400 Kubikmetern Holzschnitzel. Damit leiste Dittingen einen wesentlichen Beitrag an eine sinnvolle Nutzung des Holzes, das jährlich im Wald geschlagen werde. «Verbrennt wird nur das Holz, das sich nicht für die Weiterverarbeitung eignet, wobei Dittingens Eigenbedarf nach wie vor geringer ist als die anfallende Holzmenge», betont Ueli Jermann. «Ein Teil unseres Schnitzelholzes geht in den Kanal für die grossen Fernwärmesysteme der Agglomeration Basel.» Gemessen an der Gesamtmenge Holz, die in einem Jahr im Dittinger Forst geschlagen werden dürfe, mache das Schnitzelholz rund einen Drittel aus. Jermann erinnert daran, dass die vom Kanton genehmigten Hiebsätze so ausgelegt sind, dass sich die Waldfläche über die Jahre hinweg nicht verringert. Die Waldeigentümerinnen und -eigentümer sind gesetzlich verpflichtet, zwischen der Nutzung des Holzes und der Wiederaufforstung einen Ausgleich zu schaffen.
Ein neuer Heizkessel musste her Für Ueli Jermann ist klar: «Ohne die Weitsicht vor 40 Jahren und das Engagement von Burgerschaft und Förster stünde man jetzt auch in Dittingen bei der Fernwärme erst am Anfang; ein solcher ist immer schwer — wie die aktuellen Diskussionen in anderen Gemeinden zeigen.
Die Stadt Laufen zeigt Dialogbereitschaft
Mit der Bildung einer temporären Arbeitsgruppe zur Lösungsfindung in der «Causa Grüngutentsorgung» zeigt die Stadt Laufen guten Willen zum Dialog. Gleichzeitig soll für die Entsorgung von Grüngut eine Übergangslösung gelten.
Melanie Brêchet
Nachdem der Stadtrat die Gemeindeversammlung vom 26. März mangels dringlicher Traktanden abgesagt hatte, verlangten Einwohnerinnen und Einwohner eine ausserordentliche Gemeindeversammlung. Innert kurzer Zeit sammelten sie über 759 Unterschriften. Im Zentrum steht die Teilrevision des Abfallreglements und die Forderung, den geplanten Systemwechsel bei der Grüngutabfuhr zu einer Haus-zu-Haus-Sammlung zu sistieren. Nun macht der Stadtrat einen Schritt auf die Antragstellenden zu: Dem Wunsch nach Mitsprache kommt er mit der Bildung einer temporären Arbeitsgruppe nach, die praktikable Lösungen für die zukünftige Grüngutentsorgung in Laufen erarbeiten soll (siehe auch die ganze Medienmitteilung auf Seite 5). Mit einer Übergangslösung soll die Grüngutsammlung im Birspark zudem bis Ende Oktober wie gewohnt fortgeführt wer-
den. Gleichzeitig werde die Haus-zuHaus-Sammlung wie geplant im April gestartet, heisst es in einer Mitteilung weiter. Im Rahmen der nun beschlossenen Übergangslösung habe der Stadtrat entschieden, den Tarif vorübergehend auf 15,5 Rappen pro Kilogramm Grüngut zu reduzieren. Dieser entspreche dem Preis, der bei einer direkten Anlieferung bei der von Laufen beauftragten Kelsag AG anfallen würde. Das daraus resultierende Defizit werde während dieser Phase durch die Stadt getragen. Das neue System könne so getestet werden und man komme den Bedürfnissen älterer und weniger mobilen Personen nach. Ursprünglich sollte das Grüngut ab April nicht mehr bei der Sammelstelle im Birspark mit Badge abgegeben werden, sondern nur noch per Haus-zu-HausSammlung in kostenpflichtigen, chipgesteuerten Containern (59 Rp./kg) entsorgt werden. Bei diesem Systemwechsel wurde nicht zuletzt auch der Preis von 59 Rappen pro entsorgtem Kilo Grüngut kritisiert. Zum Vergleich zwei Beispiele aus anderen Gemeinden: In Reinach kostet die einmalige Abholung und Leerung eines 140-Liter-Containers mit Grüngut 5,40 Franken, für die Jahresvignette bei dieser Containergrösse schlagen 83 Franken zu Buche. In Sissach ist die Jahresvignette für die gleiche Containergrösse für 54 Franken zu haben. Es stellt sich zudem die Frage, ob der Preis pro entsorgtem Kilo Grüngut kantonaler Gesetz-
gebung entspricht. Im kantonalen Umweltschutzgesetz (USG BL) steht sinngemäss, dass Gebühren für getrennt gesammelte, verwertbare Abfälle grundsätzlich tiefer ausfallen müssen als jene für Hauskehricht. Die Entsorgung in einem grauen Gebührensack der Kelsag beträgt — je nach Grösse — zwischen 36 und 44 Rappen pro Kilo.
Preise sind nicht vergleichbar Die Laufner Stadtverwalterin Alexandra Buser verweist auf wesentliche Unterschiede in der Gebührenstruktur. Ein direkter Vergleich von Kilopreisen sei darum nur eingeschränkt aussagekräftig. Der Stadtrat habe die gesetzlichen Vorgaben bei der Ausgestaltung der Grüngutsammlung berücksichtigt und ist zum Schluss gekommen, dass die gewählte Lösung den rechtlichen Anforderungen entspricht.» Unabhängig davon werde die Preisgestaltung im Rahmen der Übergangsphase sowie durch die eingesetzte Arbeitsgruppe nochmals vertieft überprüft.
Die Kilopreise könnten so nicht verglichen werden, erklärt auch Edmund Kuron-Frey, Geschäftsleiter der Kelsag AG: «Hauskehricht und Grüngut lassen sich nur bedingt gegenüberstellen. Beim Hauskehricht ist nicht primär das Gewicht, sondern das Volumen entscheidend. Ein 35-Liter-Kehrichtsack sollte zum Beispiel maximal 6 Kilogramm wiegen, im Durchschnitt liegt das Gewicht jedoch tiefer. Als Faustregel gelten rund
GEDANKENSTRICH
In
der Kürze liegt die Würze
Melanie Brêchet
Kann nach 40 Jahren von der selbstinitiierten Fernwärme profitieren: Franz Jermann (l.). Vorne rechts der Präsident der Burgerkorporation Dittingen, Ueli Jermann. FOTO: BEA ASPER
Bei uns dreht sich alles um die Frage, in welchem Rahmen die Fernwärme sinnvoll erweitert werden kann.» Zur Ausgangslage zählte, dass der 40-jährige Heizkessel beim Schulhaus ausgewechselt werden musste — «nicht weil er den Geist aufgegeben hatte, sondern weil er nicht mehr kompatibel war mit den heutigen Anforderungen im Bereich der Luftreinhaltung», führt Ueli Jermann aus. «Die Projektgruppe legte der Burgerversammlung einen Vorschlag für eine sukzessive Erweiterung der Fernwärme vor. Während der Ausbau im Dorfkern abgeschlossen werden konnte, ist in den Quartieren der Einbau der Leitungen jeweils dann vorgesehen, wenn ausreichend Anfragen vorhanden sind oder wenn die Gemeinde eine Strassensanierung vornimmt.» Dies sei aktuell im Hollenweg der Fall und damit schloss sich der Kreis: 40 Jahre, nachdem er die Fernwärme in Dittingen lancierte, kann Franz Jermann nun auch das Haus seiner Familie anschliessen. «Als wir von der Erweiterung hörten, zögerten meine Frau und ich keinen Moment. Der Anschluss an die Fernwärme ist für unsere Liegenschaft eine Investition in die Zukunft. Wir entschlossen uns, die noch gut funktionierende Pellet-Heizung auszubauen, und geniessen nun den Komfort der Fernwärme», freut sich Franz Jermann.
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«Keep it short and simple» – kurz: KISS. Dieses Prinzip lernte ich einst beim Radio. Dort galt: möglichst wenige Worte mit einer möglichst klaren Botschaft. Eine Meldung sollte klar verständlich sein – ohne Schnörkel, ohne Umwege. Denn wer zuhört, kann nicht zurückblättern. Jetzt in der Zeitung ist das anders. Wir dürfen ausschweifen, Gedanken ausrollen und auch andere Aspekte einer Geschichte einflechten. Natürlich hat dies auch im geschriebenen Wort Grenzen. Denn auch hier gilt im Zweifelsfall: In der Kürze liegt die Würze – denn zu viele Abschweifungen machen die (Buchstaben-)Suppe fad. Seit unsere Kolumne neu auf Seite 3 des «Wochenblatts» steht, müssen wir hin und wieder auf das KISS-Prinzip zurückgreifen. Denn der Platz ist nicht immer gleich gross. Manchmal ist Raum für einen gemütlichen Gedankenspaziergang. Manchmal heisst es: Komm knackig auf den Punkt. Das dämpft die Schreiblust zwar ab und an – der Leselust kann es aber durchaus auch dienlich sein. Überhaupt lohnt es sich im Leben oft, rasch auf den Punkt zu kommen. Beispielsweise in einer beruflichen Sitzung oder einem Meeting: Wer fünf Minuten braucht, um zu sagen, was auch in einen Satz passt, macht sich selten Freunde. Doch es gibt auch Momente, in denen man sich bewusst ein paar Worte mehr gönnen darf. Beim Erzählen einer guten Geschichte zum Beispiel. Oder bei einem Gespräch mit Freunden, das einen Abend vorbeigehen lässt wie im Flug. Vielleicht ist die eigentliche Kunst zu wissen, wann Kürze würzt und wann ein paar zusätzliche Worte den Geschmack erst richtig entfalten.
5 Kilogramm.» Weiter erklärt er: «Der kalkulierte Kilopreis von 59 Rappen — neu ohne den einmaligen Wäscheservice des Rollcontainers — ist als Einführungspreis ausgestaltet. Er deckt die Kosten für Sammlung, Transport, Verwertung, Administration sowie Amortisation.» Nachgefragt bei der kantonalen Bauund Umweltschutzdirektion heisst es: «Ob die beiden Werte direkt miteinander verglichen werden können, stellt eine juristische Auslegungsfrage dar, da nur ein Teil der gesamten Aufwände der im USG BL erwähnten Abfallbeseitigung hier abgebildet ist. Die BUD kann deshalb keine Einschätzung abgeben, ob das Vorgehen der Einwohnergemeinde Laufen im konkreten Fall rechtskonform oder rechtswidrig ist.»
Anträge werden fristgerecht behandelt Man werde die eingereichten Anträge sowie das Begehren zur Einberufung einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung nun selbstverständlich gemäss den gesetzlichen Vorgaben behandeln, erklärt Alexandra Buser auf Anfrage. Die verlangte Durchführung bis Anfang April sei jedoch aus rechtlichen und organisatorischen Gründen nicht umsetzbar. Man sei aber zuversichtlich, mit dem Einsetzen einer Arbeitsgruppe eine breit abgestützte, praktikable und finanzierbare Lösung zu finden und diese schliesslich der Gemeindeversammlung vorzulegen.
Sonntag,22.März,10.30Uhr South WestOdtimeAllStars*
*Ticketsaufwww.kfl.ch
AltsSchlachthuus Seidenweg55,4242Laufen
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Sonntag, 20. März, 14.00 Uhr in der Aktivierung der «Wohngruppe vom Bad Meltingen»: Gottesdienst mit den Bewohner/innen, Pfr. Stéphane Barth (interner Anlass).
Sonntag, 22. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst
Pfr. Hans Mayr, Org. Hanna Syrneva.
Anschliessend: Kirchenkaffee von Kgde.-Rat Valentin Gerber. Mit SoSchule: Angebot: siehe unten!
Mittwoch, 25. März, 16 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Streiten verboten!? Mit einem Bilderbuch von: «Henri und Henriette». Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr und Helferinnen Jacqueline Wirz und Regula von Burg. Anschl.: Zvieri mit Mal- und Bastelmöglichkeit.
Freitag, 27. März, 14.30 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Abdankungs- bzw. Abschiedsfeier im Familienkreis von Heidi Holzherr-Henz (20.5.1937 – 13.2.2026) aus Roderis. Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 29. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Palmsonntagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva. Mit SoSchule: Angebot: siehe unten! Achtung: Sommerzeit! Die Uhr rückt eine Stunde vor!
ChinderChilche/Sonntagsschule:
Sonntag, 22. März, 10.15 – 11.15 Uhr, zuerst in der Kirche, dann im Gde.-Saal: Thema: Wir säen an und basteln mit Blick auf Ostern. Sonntag, 29. März, 10.15 – 11.15 Uhr, im Gde.-Saal: Thema: Wir schauen nach den Pflänzchen und basteln weiter. Achtung: Sommerzeit! Die Uhr rückt eine Stunde vor!
Leitung für die beiden Sonntage: Jacqueline Wirz, Regula von Burg und Benjamin Gerber in kurzfristiger Aufteilung.
Sagemattzmorge:
Dienstag, 24. März, 8.00 Uhr, im Untergeschoss der Alterssiedlung Sagematt mit Lotti Gygli und Christine Sasse.
Donnerstag, 19. März, 14.30 Uhr Ökumenischer Seniorennachmittag im Pfarreiheim, Röschenzstrasse 39, in Laufen. Die Kampagne von Heks und Fastenopfer beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Thema«ZukunftSäen».Anschliessendgibt es einen Imbiss.
Freitag, 20. März, 19.15 Uhr Kinoabend im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit dem Spielfilm «Unrueh». Bei diesem schweizerischen Spielfilm aus dem Jahr 2022 geht es um die Uhrenindustrie desausgehenden19.Jahrhunderts.Diejunge Fabrikarbeiterin Josephine Gräbli stellt das mechanische Herzstück der Uhren her, die «Unrueh», und engagiert sich auch in einer lokalen Bewegung der anarchistischen Uhrmacher. Sie verlangen nichts Geringeres als die Befreiung der Zeit. Eintritt frei, Kollekte.
Sonntag, 22. März
Findet kein Gottesdienst statt! Kleinlützel
Sonntag, 22. März, 10.30 Uhr Dorfkirche Kleinlützel, ökumenischer Gottesdienst zum Suppentag mit Team, anschliessend Suppenessen. Grellingen
Sonntag, 22. März, 10.45 Uhr katholische Kirche Grellingen, ökumenischerGottesdienstmitTeam,anschliessend Spaghettiessen.
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Donnerstag, 19. / 26. März, 18.45 Uhr Ökum. Passionsandachten, Pfarrer Chris Tornes und Monika Stöcklin-Küry, St. Johannes-Kapelle Hofstetten
Samstag, 21. März, 12.00 Uhr
Ökum. Reistag, MZH Witterswil Sonntag, 22. März, 10.00 Uhr Chirche für die Jüngste, ökum. Gottesdienst, Anica Camenzind, Kirche Witterswil 17.00 Uhr Ostertheater für Familien, Anita Violante, Evelyne Standke und Mitwirkende
Mittwoch, 25. März, 16.00 – 18.00 Uhr
Buebeträff, Anmeldung bis 21. März unter kgleimental.ch, Unkostenbeitrag Fr. 5.–/ Kirchenmitglieder gratis, Anita Violante
Das Leben endet, die Liebe nicht.
In tiefer Trauer, aber voller Dankbarkeit für die Liebe, die er uns und vielen anderen geschenkt hat, nehmen wir Abschied von unserem geliebten
Thomas Bürgi
7.12.1955 – 12.3.2026
Unerwartet hat sein Herz zu Hause aufgehört zu schlagen. Wir werden ihn unendlich vermissen.
Aimée Bürgi-Michaud
Silvio Bürgi und Debora Gassmann
Carmen und Joël Baumgartner mit Noah und Nina Marianna und Markus Ernst-Bürgi
Céline und Nicolas Martinez-Ernst mit Luc und Julie Dominique Ernst und Bettina Kopp
Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch, 25. März 2026, um 13.30 Uhr in der Pauluskirche in Basel statt.
Mit Fassungslosigkeit, grosser Betroffenheit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Gemeindepräsidenten
Thomas Bürgi
7.12.1955 – 12.3.2026
Nach einem intensiven Arbeitstag für die Gemeinde bist Du völlig unerwartet von uns gegangen. Dein plötzlicher Tod hinterlässt fachlich und vor allem menschlich eine grosse und schmerzliche Lücke. Unser tiefes Mitgefühl gilt Deiner Familie und Deinen Angehörigen.
Der Gemeinderat und die Gemeindeangestellten im Namen der Gemeinde Rodersdorf
Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch, 25. März 2026, um 13.30 Uhr in der Pauluskirche in Basel statt.
Mit grosser Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vorstandsmitglied
Dr. Thomas Bürgi
Thomas war uns über viele Jahre ein sehr geschätzter Wegbegleiter. Mit seiner ruhigen,kompetenten und verbindenden Art hat er wesentlich zum Zusammenhalt und zur Weiterentwicklung unserer Region beigetragen. Sein Engagement, insbesondere als Vertreter des solothurnischen Leimentals, wird uns sehr fehlen.
Der Vorstand und alle Mitarbeitenden im Forum Schwarzbubenland schwarzbubenland.info | info@schwarzbubenland.info
Die Schweizerische Volkspartei SVP, Kreispartei Lüsseltal, trauert um unser langjähriges Mitglied, unseren Vizepräsidenten und ehemaligen Gemeinderat
Christian Leutwyler Büsserach S0
Ausser seiner aktiven politischen Mitarbeit behalten wir diverse gesellige Anlässe in Erinnerung. Meistens sorgte er als Grillmeister für Feuer, Grillanden und Getränke, die er manchmal mit seinem Oldtimer «BÜHRER» herankarrte. Gemeinsam besuchten wir diverse Delegiertenversammlungen im Kanton SO und in der Eidgenossenschaft. Wir vermissen Christian sehr. Den Angehörigen und seiner langjährigen Lebenspartnerin sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus.
FranziscaundMensudmitMalina und Mael ChristinaundSandromitLeonardo un DanielaundAlessandro
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Christoph
Samuel und Nat lie mit Jo Cornelia und Chr tian Marc l und Regina Fri ge Sabrina und Luca Tamara und Pascal Verwandte und Bekannt
DerTrauergottesdienst mit Mittwoch,25.März 2026 um 1
SabinaKrumme cher-Fringeli
BeiSpendengedenke man b IBANCH730900000 500 0676
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.
Traueradresse:Theresia Fringeli- gi, r , 6 Breitenba h Dreissigster:Samstag,25. April202 um 18 00 in der P rrkirche Breitenbach
Traurig nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter
Liselotte Weibel-Jeisy
31.3.1930 – 12.3.2026
Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlöst.
Danke für die wunderschöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften. Käthy und Heinz Grolimund-Weibel Maik und Jacqueline Grolimund mit Yannick und Livio Jenny und Pirmin Müller mit Sammy und Ben Hans-Peter und Pia Weibel-Walther Fabienne und Silvan Holzherr mit Jonas und Alina Janine und Alain Gehrig mit Mia Nicole Weibel
Der Abschiedsgottesdienst findet am Mittwoch, 25. März 2026, um 14.30 Uhr in der St. Martin Kirche in Blauen statt mit anschliessender Urnenbeisetzung.
Dreissigster: Sonntag, 26. April 2026, um 9.30 Uhr in der St. Martin Kirche in Blauen.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Organisation: Stiftung Theodora, Hauptstrasse 34A, 5502 Hunzenschwil, IBAN: CH51 0900 0000 1006 1645 5, mit dem Vermerk: Gedenkspende Liselotte Weibel.
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AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 16. März 2026
Der Stadtrat hat an seiner letzten ausserordentlichen Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
– Es wurde eine temporäre Kommission (Arbeitsgruppe) zum Thema «Neue Grüngutsammlung» gebildet und der Teilnehmerkreis durch den Stadtrat definiert.
– Es wurde eine Übergangslösung / Pilot für die Grüngutsammlung bis Ende Oktober 2026 definiert und beschlossen.
– Vom aktuellen Projektstand der Kulturkommission wurde Kenntnis genommen.
– Der Anlass «Rock am Pool» am 13. Juni 2026 im Schwimmbad Nau wurde bewilligt.
Entstehung von Neuem
PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT
Grüngutsammlung: Stadtrat reagiert auf Anliegen aus der Bevölkerung
Communiqué des Stadtrates Laufen
In den vergangenen Wochen wurde die geplante Umstellung der Grüngutsammlung in der Stadt Laufen intensiv diskutiert. Der Stadtrat nimmt die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sehr ernst. Die eingegangenen Anträge sowie die zahlreichen Rückmeldungen zeigen deutlich, dass ein Bedürfnis nach zusätzlicher Klärung und Mitwirkung besteht.
Gleichzeitig ist es dem Stadtrat wichtig festzuhalten, dass sämtliche bisherigen Entscheide im Zusammenhang mit der Organisation und dem Vollzug der Grüngutsammlung im Rahmen seiner gesetzlichen Zuständigkeit getroffen wurden. Die Organisation der Grüngutsammlung liegt gemäss geltendem Abfallreglement und der dazugehörigen Vollziehungsverordnung im Vollzug des Stadtrates. Die getroffenen Entscheide stützen sich somit auf die aktuell gültigen rechtlichen Grundlagen.
Vor diesem Hintergrund und im Bewusstsein seiner Verantwortung hat der Stadtrat an seiner letzten Sitzung zwei konkrete Massnahmen beschlossen, mit dem Ziel, eine breit abgestützte, praktikable und finanzierbare Lösung für die zukünftige Organisation der Grüngutsammlung zu erarbeiten.
Ausgangslage und Entscheid des Stadtrates
Die bisherige Grüngutsammlung erfolgte über eine öffentliche Sammelstelle im sogenannten Bring-Prinzip. Die Analyse der letzten Jahre hat jedoch gezeigt, dass dieses System verschiedene strukturelle Schwächen aufweist. Insbesondere kam es zu Missbrauch beim Badge-System, die Einnahmen deckten die effektiven Kosten nicht und der Betrieb der Sammelstelle verursachte einen erheblichen organisatorischen Aufwand für Werkhof und Verwaltung. Zudem gingen wiederholt Rückmeldungen und Beschwerden aus der Bevölkerung zur Situation vor Ort ein. Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat gemeinsam mit der Umweltkommission während rund zwei Jahren verschiedene Alternativen geprüft und sich im Rahmen seiner gesetzlichen Vollzugskompetenz für die Einführung einer Haus-zu-Haus-Sammlung entschieden. Dieses System basiert auf einer verursachergerechten Abrechnung und entspricht den Vorgaben des kantonalen Umweltschutzgesetzes. Gleichzeitig ist sich der Stadtrat bewusst, dass eine solche Umstellung Fragen aufwirft und für einen Teil der Bevölkerung mit Unsicherheiten verbunden ist.
Massnahme 1: Einsetzung einer Arbeitsgruppe und Übergangslösung
Um diesen Anliegen Rechnung zu tragen und den Dialog aktiv zu führen, hat der Stadtrat beschlossen, eine temporäre Arbeitsgruppe einzusetzen. Diese hat den Auftrag, eine tragfähige Lösung für die zukünftige Organisation der Grüngutsammlung zu erarbeiten.
Die Zielsetzung dieser Arbeitsgruppe ist klar definiert:
– Die Lösung soll für die Stadt kostenneutral sein
– Sie muss dem Verursacherprinzip entsprechen (gemäss kantonalem Umweltschutzgesetz)
– Sie soll für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich und praktikabel sein, insbesondere auch für ältere oder weniger mobile Personen
– Sie soll von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen werden können Mit der Einsetzung dieser Arbeitsgruppe möchte der Stadtrat bewusst Hand bieten, um die verschiedenen Anliegen aus der Bevölkerung aufzunehmen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Um eine breite Abstützung zu gewährleisten, sind zwei Sitze für Vertreterinnen oder Vertreter aus der Bevölkerung vorgesehen. Interessierte Personen sind eingeladen, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. Der Stadtrat wird anschliessend zwei Personen in die Arbeitsgruppe wählen.
Weiterführung der bisherigen Sammlung und Pilotbetrieb Zusätzlich hat der Stadtrat beschlossen, die bestehende öffentliche Grüngutsammelstelle bis längstens 31. Oktober 2026 weiterzuführen. Der Badge kann weiterhin zum bisherigen Preis von CHF 50.–bezogen werden. Parallel dazu wird die Haus-zu-HausSammlung eingeführt. Die benötigten Container können wie bereits kommuniziert über die KELSAG bestellt werden. Für die Übergangsphase bis Ende Oktober 2026 gilt ein reduzierter Tarif von 15.5 Rappen pro Kilogramm Grüngut. Dieser entspricht dem Preis, der bei einer direkten Anlieferung bei der KELSAG anfallen würde. Das daraus resultierende Defizit wird während dieser Phase durch die Stadt getragen. Diese Übergangslösung ermöglicht es einerseits, das neue System unter realen Bedingungen zu testen, und andererseits, wichtige Erfahrungswerte für die weitere Ausgestaltung zu gewinnen. Zudem wird dadurch auch sichergesellt, dass ältere oder weniger mobile Personen die Gelegenheit haben, auf adäquate Weise Grüngut zu entsorgen. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass dieses Anliegen in der Vergangenheit wiederkehrend und inständig bei der Stadtverwaltung platziert und erbittet wurde.
Massnahme 2: Umgang mit den eingereichten
Anträgen
In den vergangenen Wochen sind bei der Stadt zwei Anträge eingegangen. Der erste Antrag betrifft eine Teilrevision des Abfallreglements. Dieser
wurde während der Fasnachts- und Ratsferien eingereicht und konnte bis zur nächsten ordentlichen Stadtratssitzung am 2. März 2026 nicht vertieft behandelt werden. Gleichzeitig hätte an dieser Sitzung das Geschäftsverzeichnis für die Gemeindeversammlung verabschiedet werden müssen, um die Publikationsfristen einhalten zu können. Somit hätte die Zeit — um diesen Antrag adäquat prüfen und durch den Stadtrat beschliessen zu lassen – nicht gereicht. Unabhängig von dieser Sachlage wurde die Gemeindeversammlung vom März mangels Traktanden abgesagt. Darauffolgend wurde in einem zweiten Schritt ein Antrag zur Einberufung einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingereicht, verbunden mit der Forderung, diese bis spätestens 9. April 2026 durchzuführen.
Der Stadtrat hat sich auch mit diesem Anliegen befasst und nimmt dieses ernst. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die Organisation und Terminierung einer Gemeindeversammlung gemäss Gemeindegesetz in der Zuständigkeit des Stadtrates liegt. Die verlangte Durchführung bis Anfang April ist aus rechtlichen und organisatorischen Gründen nicht umsetzbar. Der Antrag betrifft eine Teilrevision des Abfallreglements. Bevor eine solche Vorlage der Gemeindeversammlung unterbreitet werden kann, sind mehrere gesetzlich vorgeschriebene Schritte erforderlich. Insbesondere muss ein entsprechender Entwurf durch den Stadtrat beschlossen und anschliessend dem Kanton zur Vorprüfung unterbreitet werden. Bereits dieser Prozess nimmt mehrere Wochen in Anspruch.
Erst nach Abschluss dieser Vorprüfung kann eine beschlussfähige Vorlage ausgearbeitet und fristgerecht zu Händen der Gemeindeversammlung publiziert werden.
Der Stadtrat ist gemäss Gemeindegesetz verpflichtet, eingereichte Anträge innert angemessener Frist einer Gemeindeversammlung zu unterbreiten. Diese Frist beträgt maximal sechs Monate. Der Stadtrat beabsichtigt, diese Zeit zu nutzen, um gemeinsam mit der eingesetzten Arbeitsgruppe eine tragfähige Lösung zu erarbeiten. Dabei sind auch die Initianten der obengenannten Anträge eingeladen, mitzuwirken.
Ziel ist es, der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung im Juni erste Erkenntnisse präsentieren zu können, spätestens jedoch an einer weiteren Gemeindeversammlung im Verlauf des Jahres eine konkrete Vorlage zur Beschlussfassung zu unterbreiten.
Ausblick
Der Stadtrat ist überzeugt, dass mit dem gewählten Vorgehen eine sachliche und konstruktive Lösung im Interesse der gesamten Bevölkerung erarbeitet werden kann.
Er bedankt sich für die zahlreichen Rückmeldungen und lädt die Bevölkerung ein, sich weiterhin aktiv und konstruktiv in diesen Prozess einzubringen.
Seit über einem Jahr sind die Arbeiten am Hochwasserschutz in Laufen nun in vollem Gange. Wer in diesen Tagen entlang der Birs unterwegs ist, kann bereits erahnen, wie sich dieser Bereich in Zukunft verändern wird. Besonders auf der Höhe beim «Alts Schlachthuus» wird sichtbar, wohin die Reise geht: Die ersten grossen Blöcke, die zum Verweilen einladen, sind gesetzt. Sie geben bereits heute einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie dieser Ort einmal wirken wird. Mit dem Hochwasserschutz entsteht nicht nur mehr Sicherheit für unsere Stadt, sondern auch ein neuer Lebensraum entlang der Birs. Aufenthaltsorte, Sitzmöglichkeiten und eine aufgewerte-
te Umgebung werden diesen Abschnitt zu einem attraktiven Treffpunkt für die Bevölkerung machen. Wenn später auch der geplante Anbau beim «Alts Schlachthuus» realisiert ist, wird hier ein Ort entstehen, der Natur, Geschichte und Begegnung miteinander verbindet. Solche Projekte bringen während der Bauzeit unweigerlich Einschränkungen und Baustellenbetrieb mit sich. Dafür bitte ich weiterhin um etwas Geduld und Verständnis. Die Arbeiten sind umfangreich, aber sie sind eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Stadt. Schon heute zeigt sich: Der Hochwasserschutz ist weit mehr als ein technisches Bauwerk. Er wird Laufen langfristig sicherer machen und gleichzeitig unsere Birslandschaft aufwerten. Ich bin überzeugt, dass wir am Ende gemeinsam stolz darauf sein können, was hier entsteht – ein Gewinn für unsere ganze Region und für kommende Generationen.
Herzliche Einladung: Tag des offenen Werkhofs
Besuchen Sie den neuen Werkhof und erkunden Sie die frisch bezogenen Räumlichkeiten!
Nach 30 Jahren Planung ist es nun so weit und der neue Werkhof der Stadt Laufen ist fertiggestellt. Am Samstag, 21. März, lädt die Stadt Laufen die Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen von 10 bis 14 Uhr zum Tag des offenen Werkhofs ein. Der Anlass bietet Kindern und Erwachsenen die einmalige Gelegenheit, den neuen Werkhof in der Neumatt zu besuchen und einen Blick hinter die Kulissen des kommunalen Infrastrukturbetriebs zu werfen. Besonders stolz ist die Stadt Laufen darauf, dass beim Bau des neuen Werkhofs Holz aus dem eigenen Laufner Wald verwendet wurde. Zudem erzeugt
die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage einen Teil des benötigten Stroms. Vor Ort präsentieren die Mitarbeitenden ihre vielseitige Arbeit. Besucherinnen und Besucher können Fahrzeuge und Maschinen aus nächster Nähe erleben, erfahren mehr über Sicherheitsausrüstungen, den Winterdienst, die Lehrlingsausbildung sowie verschiedene andere Arbeiten. Eine Filmvorführung vom Bau des Werkhofs und Informationsposten sorgen für ein abwechslungsreiches Erlebnis. Für das leibliche Wohl ist mit alkoholfreien Getränken und Grilladen gesorgt.
Die Mitarbeitenden des Werkhofs freuen sich darauf, ihre wichtige und vielfältige Arbeit der Öffentlichkeit näherzubringen und stehen während des gesamten Anlasses bei Fragen zur Verfügung. ( stl)
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Die Praxis
Dr. med. Th. Mosimann
Central 3, Breitenbach
bleibt wegen Ferien vom 30.3.2026 bis 8.4.2026 geschlossen.
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Martin und Isabelle Holder, Kirchstrasse 7, 4202 Duggingen
Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung
Einsprachefrist: An die Baukommission bis 8. April 2026
Seewen
Baupublikation
Bauherr: Benjamin und Michael Jäggi, Chäppeliweg 12, 4206 Seewen
Bauobjekt: Abbruch 2 Gebäude
Bauplatz: Jegeracker 6 und Banholz
Bauparzelle: GB 554 und 754
Zone: Ausserhalb Bauzone
Projektverfasser: Aschwanden Ökonomie -Planung Werner Aschwanden, Oberschlossfeld 38, 6130 Willisau
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 10. April 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: DiEnigma AG, Christian und Esthi Wunderlin, Witterachstrasse 2017, 4234 Zullwil
Projektverfasser/-in: ARS Architektur AG
Bauvorhaben: Mehrfamilienhaus
Bauort: Schulstrasse
Bauparzelle: GB-Nr. 825
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen
Beantragte Ausnahmen: keine
Einsprachefrist: 8. April 2026
bz W OCHEN B LATT
Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
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Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen
Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
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LAUFEN
«Animal Farm» im Baselbiet
Die Baselbieter Autorin Barbara Saladin stellte im Kulturforum Laufen ihr Reisebuch «Hügel, Täler und alte Gemäuer» vor — aufgelockert durch alte Sagen und Kriminalistisches.
Christian Fink
Bereitet sich Barbara Saladin auf eine Lesung vor, schöpft sie aus dem Vollen. Denn sie ist nicht nur Autorin von Kriminalromanen, Kurzgeschichten, Kurzkrimis, Lehrmitteln und von Audioprojekten, sondern schreibt auch Theaterstücke, Kinderbücher, Sachbücher und Reiseführer. Ausserdem ist Saladin, die in Hemmiken lebt, auch journalistisch unterwegs, etwa als Chefredaktorin der Zeitschrift «Hund Schweiz» der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft. «Schreiben ist meine Leidenschaft», lässt sich auf der Homepage der Autorin nachlesen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind alte Sagen, Kultur und Landschaften in der Nordwestschweiz. Hinsichtlich ihres vor einem knappen Jahr erschienenen Bandes «Hügel, Täler und alte Gemäuer — 50 Ausflüge und Entdeckungen in der Region Basel» betonte Saladin, dass es nicht immer weite Reisen sein müssten, um Neues zu entdecken. «Wir brauchen uns nicht zu verstecken», sagte die Autorin während ihrer Lesung im Kulturforum Laufen. Auch in unserer nächsten Nachbarschaft gäbe es viele «schöne Sachen», Unbekanntes, Neues aufzuspüren. Etwa Naturschutzgebiete wie die Blauen-, Dittinger- und Nenzlinger-Weide, die Merian Gärten, die mit der «grössten wissenschaftlich geführten und öffentlich zugänglichen Irissammlung der Welt» punkten, oder das steile, wilde und ro-
mantische Chaltbrunnental, wo 70 unterschiedliche Moosarten zu finden sind.
Und «wussten Sie, dass die BLT-Linie 10 nicht nur die längste Tramlinie der Region Basel, sondern auch die längste internationale Tramlinie ganz Europas ist»? Das wussten wohl die meisten der rund dreissig Zuhörenden, wie auch viele der anderen Hinweise bekannt sein dürften. Die Autorin unterfüttert mit ihren Beschreibungen Örtlichkeiten, mit Hinweisen zur Natur, Kultur und zu öffentlichen Verkehrsmitteln mit weniger oder nicht bekannten Fakten. Das ist der Mehrwert der Publikation.
Vorsicht bei Rasenrobotern Die Lesung eines «Reiseführers» mag etwas problematisch anmuten, gerade weil vieles mehr oder weniger bekannt ist, die Spannung also überschaubar ist. Gut, lockerte Barbara Saladin ihren Vortrag mit alten Sagen und anderen Geschichten auf. Etwa mit dem Kurz-Krimi «Die Rotte», der aus Sicht der in der Region zahlreich lebenden Wildschweine geschrieben ist. Die frei nach der Fabel von Orwell konstruierte «Animal Farm» im Baselbiet zeigt auf, wie sich die in der Landschaft nicht sehr gern gesehenen Tiere mittels starker Vermehrung zu einer Weltrevolution durchringen.
Am pointiertesten kam jedoch der Kürzest-Krimi «Hansruedi und das Geld» daher. Knapp und präzise beschreibt die Autorin das Schicksal des Hauptprotagonisten, der eine Bank überfällt, obwohl ihn seine Kumpels zuvor warnen, dass die heutigen Geldinstitute mit neuester Technik gesichert sind. Der Überfall verläuft zwar erfolgreich, bis Hansruedi auf der Flucht über einen Rasenroboter stolpert, der in der Folge die zahlreichen Geldscheine zerschnippelt.
LAUFEN
LAUFEN
Der «Grüne Zweig» zählt auf Laufen
Der Permakulturgarten «Grüner Zweig» in Laufen ist für den Kulturpreis der BLKB-Stiftung nominiert. Nun entscheidet die Öffentlichkeit über die Vergabe von 10000 Franken. Der Verein setzt auf breite Unterstützung aus dem Laufental.
Gaby Walther
Der Permakulturgarten «Grüner Zweig» in Laufen ist für den Kulturpreis der BLKB-Stiftung nominiert. Fünf Vereine aus dem Kanton Baselland haben es in die Endauswahl geschafft — ausgewählt durch den Stiftungsrat aus sämtlichen eingereichten Bewerbungen. Wer den mit 10000 Franken dotierten Preis gewinnt, entscheidet nun die Öffentlichkeit. Für den «Grünen Zweig» ist die Nomination bereits eine grosse Anerkennung. «Wir sind mächtig stolz», sagt Präsident Peter Seeberger. Doch gewonnen sei noch nichts. Im Gegenteil: Andere nominierte Vereine verfügen über Geschäftsstellen, Angestellte und grosse Netzwerke. Der Permakulturgarten hingegen wird von rund 35 Mitgliedern getragen.
LAUFEN
«Wenn wir eine Chance haben wollen, brauchen wir die Unterstützung aus Laufen und der Region.» Abgestimmt werden kann online unter: https://voting. blkbstiftung.ch/. Das Voting verläuft in zwei Phasen. In den ersten zwei Wochen waren die Stimmenzahlen öffentlich einsehbar, in den nun letzten zwei verbleibenden Wochen ist nur noch die letzte Zahl sichtbar — so bleibt es spannend bis zur Preisverleihung am 22. April. Abstimmen ist möglich bis zum 29. März. Aktuell liegt der «Grüne Zweig» mit rund 300 Stimmen auf Rang drei. Um realistische Chancen zu haben, brauche es mindestens 1500 Stimmen, meint Seeberger. «Wir möchten den Preis nach Laufen holen, denn keiner der anderen nominierten Vereine ist im Laufental angesiedelt.» Jetzt zählt also die Unterstützung aus der Region.
Mehr als nur biologisches Gärtnern Der 2019 gegründete Garten versteht sich nicht nur als Anbaufläche für Gemüse, sondern als Lern- und Begegnungsort. Permakultur bedeutet mehr als biologisches Gärtnern ohne Pestizide. Sie basiert auf drei ethischen Prinzipien: Earth Care (Sorge zur Erde), People Care (Sorge zu den Menschen) und Fair Share (gerechtes Teilen). Der Garten ist offen für alle — für Schulklassen, Familien, Einzelpersonen. Jeden ersten Samstag im Monat findet ein Einführungskurs statt, bei dem Wissen zum Beispiel über Bodenpflege, Pflanzplanung oder natürliche Schädlingsregulierung vermittelt wird. Die Nomination bietet dem Verein «Grüner Zweig» die Chance, bekannter zu werden und neue Mitglieder zu gewinnen. Mit dem Preisgeld möchte der Verein den Garten weiterentwickeln. Geplant ist unter anderem ein terrassierter Fruchtbaumgarten am Südhang mit einer sogenannten «Sonnenfalle», die Wärme speichert und neue Anbaumöglichkeiten schafft. Auch Infrastrukturprojekte stehen an. Finanziert wird der Betrieb bisher vor allem durch Mitgliederbeiträge und Gönner.
Gemüse und Früchte ernten Der «Grüne Zweig» bietet Raum für Ruhe ebenso wie für Austausch. Wer möchte, kann aktiv mitarbeiten oder passiv unterstützen. Der Jahresbeitrag beträgt 60 Franken, Familien zahlen 100 Franken. Verpflichtungen gibt es keine, Engagement ist freiwillig. Für den Eigengebrauch dürfen die Mitglieder Gemüse und Früchte ernten. Nichtmitglieder haben samstags die Möglichkeit, Gemüse und Früchte zu ernten, zahlen aber dafür. Nun aber geht es um etwas anderes: um Stimmen. Jede einzelne zählt. Wer den Permakulturgarten unterstützen will, kann mit wenigen Klicks dazu beitragen, dass 10000 Franken nach Laufen gehen — und ein Projekt stärken, das Natur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit verbindet.
des Kirchenareals
Kirchgemeinde bewilligt Eigenmittel für Neugestaltung
Die reformierte Kirchgemeinde Laufen hat an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung am 8. März die Eigenmittel für die ökologische Aufwertung des Kirchenareals gutgeheissen. Das Projekt kann damit in die Detailplanung gehen. Ein Baustart ist weiterhin für Herbst 2026 vorgesehen.
Melanie Brêchet
Die reformierte Kirchgemeinde Laufen hat an der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 8. März die beantragten Eigenmittel von 100000 Franken für die ökologische Neugestaltung des Kirchenareals mit grossem Mehr bewilligt. Das Projekt kann damit in die nächste Phase übergehen. In den kommenden Monaten folgt die Detailplanung. Dabei sollen auch Anregungen aus der Bevölkerung geprüft und soweit möglich berücksichtigt werden. Grössere Änderungen am Projekt seien derzeit jedoch nicht vorgesehen, heisst es von der Projektkoordinatorin Isabel Brogle auf Anfrage.
Bereits im Vorfeld der Versammlung vom 8. März war eine Anpassung vorgenommen worden: Aufgrund der Diskussionen an der Informationsveranstaltung Ende Januar wurde die ursprünglich geplante Änderung der Treppenführung zur Kirche aus dem Projekt gestrichen. Die Treppe bleibt damit in ihrer heutigen Form bestehen. Die Umgebung der Treppe soll hingegen wie geplant neu gestaltet werden.
Parallel zur Detailplanung arbeitet die Kirchgemeinde an der Finanzierung des Projekts. Vorgesehen ist, einen Antrag beim Bundesförderprogramm Adapt+ einzureichen. Das Programm unterstützt unter anderem Massnahmen zur Entsiegelung und Beschattung von Flächen. Eine Zusage ist jedoch nicht garantiert.
Zudem prüft die Kirchgemeinde weitere Finanzierungsmöglichkeiten über Stiftungen, falls zusätzliche Mittel benötigt werden.
Klarheit über die finanzielle Situation wird frühestens Ende Juni erwartet, wenn eine Rückmeldung des Bundes vorliegt. Am vorgesehenen Zeitplan hält die Kirchgemeinde fest: Wenn die Finanzierung gesichert werden kann, soll mit der Umsetzung der Neugestaltung im Herbst 2026 begonnen werden.
Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner Sitzung vom 12. März die nichtformulierte Initiative «s’Baselbiet haltet Wort!» für rechtsgültig erklärt. Trotz rechtlicher Vorbehalte in einzelnen Punkten erfüllt das Begehren nach Einschätzung von Regierung und Parlament die formellen Voraussetzungen, um vors Volk zu kommen.
Gaby Walther
Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner Sitzung vom 12. März die nichtformulierte Gesetzesinitiative «s’Baselbiet haltet Wort!», die im letzten August beim Kanton eingereicht worden war, für rechtsgültig erklärt. Die Vorlage, die zuvor durch den Regierungsrat sowie den Rechtsdienst von Regierungsrat und Landrat geprüft worden war, erfüllt nach Auffassung der kantonalen Behörden die gesetzlichen Kriterien — trotz rechtlicher Herausforderungen in zentralen Punkten der Initiative. Damit wurde der parlamentarische Prozess zur weiteren Be-
handlung offiziell eröffnet. Der Rechtsdienst hielt fest, dass die Initiative sowohl die Einheit der Form als auch der Materie wahrt und nicht offensichtlich ungültig sei. Zugleich betonten Regierung und Landrat in der rechtlichen Abklärung, dass bestimmte Elemente der Initiative, wie diejenigen, die eine Aufnahme eines nicht bedarfsnotwendigen Spitals in die Spitalliste verlangen, gegen bundesrechtliche Vorgaben zur Spitalplanung verstossen würden. Auch sei unklar, ob und in welchem Umfang der Kanton aktuell Verpflichtungen zur Rückgabe oder Abgeltung von Liegenschaften eingehen müsse. Dies sei jedoch kein Grund für eine formelle Ungültigkeit, sondern ein Aspekt, der im Rahmen einer Gesetzesberatung und allfälliger Umsetzung zu berücksichtigen wäre. Der Regierungsrat hatte dem Landrat beantragt, die Initiative für rechtsgültig zu erklären, und stellte fest, dass trotz dieser rechtlichen Unsicherheiten für eine Ablehnung keine eindeutige rechtliche Grundlage bestehe. Die Initiative werde nun vom Parlament weiter behandelt und in der Folge — nach vertiefter parlamentarischer Beratung — einer möglichen gesetzgeberischen Umsetzung oder Volksabstimmung zugeführt.
Der selbst ernannte Verein Bezirksrat Gesundheit, der die Initiative lanciert hat, fordert eine rechtlich verbindliche Umsetzung des 2019 vom Volk befürworteten Konsenspapiers zur Gesundheitsversorgung im Laufental. Nach Angaben des Vereins soll dadurch sichergestellt werden, dass die Gesundheitsleistungen vor Ort dauerhaft gewährleistet bleiben und entsprechende Planungs- und Vertragswerke geschaffen werden. Der Verein betont, dass es ihm nicht primär um die Rückkehr des früheren Spitals in seiner ursprünglichen Form gehe, sondern um die juristisch verbindliche Sicherstellung eines dem Volkswillen entsprechenden Grundversorgungsangebotes.
Mit der Rechtsgültigkeitserklärung durch den Landrat ist ein wichtiger Schritt im politischen Verfahren getan: Die Initiative tritt in die parlamentarische Phase ein, in der detaillierte Abklärungen, Debatten in Kommissionen und Parlament sowie mögliche Anpassungen oder Gegenvorschläge erarbeitet werden. Sollte der Landrat einen positiven Beschluss fassen, könnte die Initiative in der Folge dem Volk zur Abstimmung unterbreitet werden.
Macht Werbung für den Permakulturgarten: Präsident Peter Seeberger hofft auf möglichst viele Stimmen. FOTO: GABY WALTHER
Lesung im Kulturforum Alts Schlachthuus: Barbara Saladin stellt ihr Reisebuch vor. FOTO: CHRISTIAN FINK
«Es sind nicht nur die Fassaden der Denkmäler geschützt, der Schutz erstreckt sich auch auf das Innere. Die Denkmalpflege betreibt keine Kulissendenkmalpflege», führt Hirschi aus. «Idealerweise treffen Baudenkmäler auf denkmalaffine Eigentümer, denen der Erhalt des Baudenkmals am Herzen liegt. Sind vornehmlich finanzielle Überlegungen vorhanden, sind diese schwierig mit den Bedürfnissen des Baudenkmals unter einen Hut zu bringen». Das Konzept soll die Bausubstanz intakt lassen. «Das kann auch bedeuten, dass weniger umgebaut werden muss, was zu einer Kostenersparnis führt. Eine maximale Rendite kann bei anderen Bauten erzielt werden. Ein Baudenkmal ist dafür nicht geeignet», erklärt der Denkmalpfleger. Seiner Meinung nach schliessen sich eine spannende Wohneinheit und der Erhalt von historischer Substanz nicht aus. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. «Die Denkmalpflege hat kein Interesse, dass Baudenkmäler zerfallen. Sie müssen weiter genutzt werden, damit sie erhalten werden können. Diese Nutzung muss sich jedoch in einem objektverträglichen Rahmen bewegen», meint Hirschi.
Doris Weisskopf — sie hat beruflich langjährige Erfahrung im Finanzsektor — befürchtet hingegen, dass bei gewissen Vorstellungen Wunsch und Realität auseinanderdriften. Für sie ist klar: «Es braucht das gegenseitige Verständnis und seitens der Denkmalpflege eine offene Grundhaltung, auch Zugeständnisse machen zu können. Es zählt die Verhältnismässigkeit.»
Eine massvolle Weiterentwicklung des Baudenkmals sei denkbar, ist Hirschi zu entlocken. «Was als massvoll angeschaut wird, beurteilen Denkmalpflege, Investoren, Gemeinde — eigentlich alle, die eine Meinung zu diesem Thema haben — oft unterschiedlich», resümiert er.
RODERSDORF
BEINWIL
Verwurzelt im Land, verbunden im Leben
Am letzten Donnerstag fand in Beinwil die 94. Delegiertenversammlung des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands statt. Die Sektion Lüsseltal hatte das Treffen perfekt vorbereitet.
Thomas Brunnschweiler
Der Solothurnische Bäuerinnen- und Landfrauenverband, 1932 gegründet, vertritt die Interessen der Bäuerinnen und Frauen aus dem ländlichen Raum und hat 22 regionale Sektionen. Die Sektion Lüsseltal mit heute rund 100 Mitgliedern wurde 1934 gegründet. Schon beim Betreten der Mehrzweckhalle in Beinwil wurde der Blick auf die liebevolle Tischdekoration gelenkt. Auf dem Podium hatte sich der Vorstand eingerichtet. Gemeinderätin Lucie Béguelin vom Hof Bilstein begrüsste die Anwesenden. Unter den Gästen befanden sich auch Regierungsrätin Sibylle Jeker, Gemeindepräsident Andreas Bringold, Felix Schibli, der Leiter des Amts für Landwirtschaft, sowie Edgar Kupper, der Geschäftsführer des Bauernverbandes. Andreas Bringold nutzte die Gelegenheit, die Gemeinde Beinwil vorzustellen. CoPräsidentin Ida Schaffter aus Metzerlen stellte das Motto 2026 vor: «Verwurzelt im Land, verbunden im Leben.» Die Stürme des Lebens, neue Gesetze, Umwelteinflüsse seien mit einer Mehrbelastung der Frauen verbunden. Freiwilligenarbeit werde hauptsächlich von Frauen ge-
Trauer und Bestürzung
Der plötzliche Tod des Rodersdorfer Gemeindepräsidenten
Thomas Bürgi hinterlässt eine grosse Lücke in der ganzen Region.
Bea Asper
Thomas Bürgi, der Gemeindepräsident von Rodersdorf, erlag am 12. März im Alter von 70 Jahren einem Herzleiden. «Der Tod von Thomas Bürgi ist unfassbar und hat in Rodersdorf grosse Betroffenheit ausgelöst. Der Gemeinderat spricht Aimée Bürgi und der ganzen Familie sein tief empfundenes Beileid aus», erklärt Statthalter Christophe Grundschober. Er gibt auf Anfrage dieser Zeitung zu verstehen, dass er — wie von Amtes wegen vorgesehen — in die Bresche springen werde. «Ich werde das Präsidium des Rodersdorfer Gemeinderates ad interim übernehmen, bis Ersatzwahlen durchgeführt werden können. Diese werden voraussichtlich im Juni 2026 stattfinden.» Der Gemeinderat werde dieser Tage den genauen Ablauf festlegen und die Termine bekanntgeben. «Die von Thomas Bürgi betreuten Projekte werden innerhalb des Gemeinderates neu verteilt, damit die Weiterführung der laufenden Geschäfte sichergestellt werden kann», führt Grundschober aus. Bürgis Partei «Zämmestoh für Rodersdorf» sei nun gefordert, für den vakanten Sitz im Gemeinderat eine Vertretung zu finden. «Unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem geschätzten Gründungsmitglied», heisst es seitens der Partei «Zämmestoh für Rodersdorf». Thomas Bürgi hatte die Partei zusammen mit Dominik Sigrist und Patricia Brenta 2021 ins Leben gerufen und auf Anhieb die Wahl zum neuen Gemeindepräsidenten geschafft. «Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke in unseren Herzen», hält Dominik Sigrist fest. «Thomas Bürgi führte unser Dorf mit Weitsicht. Er verstand es wie kaum ein anderer, Brücken zu bauen und gerade in schwierigen Momenten tragfähige Konsenslösungen zu finden. Über seine
leistet; sie sollte mehr wertgeschätzt und auch entlöhnt werden. Im Kanton seien rund 2500 Frauen durch den Verband vernetzt, dies sei ein grosses Potenzial. Harmonischer Verlauf Nach dem Totengedenken und den üblichen Präliminarien verlas Co-Präsidentin Sieglinde Jäggi aus Seewen den Jahresbericht, der einstimmig angenommen wurde. Margreth Ruppli stellte die Jahresrechnung vor, die einen Aufwandüberschuss von 3893 Franken aufweist. Auch das Budget rechnet mit einem Aufwandüberschuss. Beim Fonds Landfrauendienst ergibt sich ein Verlust von 5110 Franken. Jahresrechnung, Budget und Revisionsbericht wurden von den Delegierten einstimmig angenommen. Der
moderate Jahresbeitrag von 21 Franken bleibt bestehen. Annekäthi Schluep-Bieri, Präsidentin der Agro Personal GmbH, stellte den Landfrauendienst des Kantons und den Haushaltsservice vor. Beim Landfrauendienst werden die ersten 60 Stunden zu einem günstigen Ansatz von 35 Franken berechnet. Es wurde darauf hingewiesen, dass Frauen stets ihre soziale Absicherung im Auge behalten sollten. Luzia Gröli berichtete über den Apéro-Service so-fein.ch, der im letzten Geschäftsjahr mit zwölf Aufträgen 1332 Personen bedienen konnte. Anschliessend wurde das Projekt «Tavolata» vorgestellt, das ein Geben und Nehmen ist. Nach den Verabschiedungen und Ehrungen traten aus dem Vorstand Marie-
Theres Widmer, Andrea Emch und Claudia Seidl zurück, wobei die jeweilige Laudatio emotional ausfiel. Annekäthi Schluep übernahm das Tagespräsidium. Als Neumitglieder im Vorstand wurden Christa Jäggi und Anna Rudolf von Rohr einstimmig gewählt. Rahel Brütsch vom Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband stellte alle Verbandsprojekte und das neue Kochbuch «Aus 1 mach 5» vor. Zuletzt ergriffen noch Sibylle Jeker und Edgar Kupper das Wort. Bevor es zum Mittagessen ging, konnte man draussen noch einen üppigen Apéro mit Wurst, Speck und Käse geniessen. Eine rundum gelungene und lehrreiche Veranstaltung. Die nächste GV wird in Hochwald stattfinden.
Amtspflichten hinaus verlieren wir in Thomas einen Kameraden, Förderer und engen Freund. Sein Humor, seine Verlässlichkeit und seine bodenständige Art haben uns stets inspiriert. Er war ein Politiker aus Leidenschaft, dem das Wohl der Gemeinschaft immer wichtiger war als der persönliche Vorteil», hebt Sigrist hervor.
«Thomas Bürgi wird für uns alle schwer zu ersetzen sein», sagt Dieter Künzli, Präsident des Forums Schwarzbubenland. «Thomas war ein besonnener, lösungsorientierter Politiker, der sich nie von vorgefassten Meinungen leiten liess, sondern stets bereit war, diese zu revidieren, wenn neue Erkenntnisse oder bessere Argumente es verlangten. Als Vorstandsmitglied des Forums Schwarzbubenland hat er sich mit Herz und Verstand für die ganze Region eingesetzt. Sein Wirken war geprägt von Weitsicht, Fairness und dem echten Willen, gemeinsam voranzukommen.»
Ein schmerzlicher Verlust für die ganze Region — über die Landesgrenze hinaus. So brachte auch Rémy Otmane, Maire der französischen Gemeinde Leymen, zum Ausdruck, dass man Thomas Bürgi sehr vermissen werde: «Über die Jahre hinweg haben wir seine Freundlichkeit, seine Hilfsbereitschaft und sein grosses Engagement für die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit sehr geschätzt», schrieb Otmane.
BREITENBACH
Beten mit allen Sinnen statt herunterplappern
Im Rahmen eines Besinnungstags des Pastoralraums Thierstein hielt Thomas Brunnschweiler einen Vortrag über das Wichtigste aller christlichen Gebete: das «Vaterunser».
Martin Staub
Der vergangene Samstagmorgen begann bei der katholischen Kirche Breitenbach mit einem Körpergebet. Der «Wüstentag», so der Name dieses alljährlichen Besinnungstags in der Fastenzeit, beinhaltete mehrere Ateliers zum Tagesthema «Vaterunser». Germanist und Theologe Thomas Brunnschweiler referierte im Anschluss an die Begrüssungszeremonie zu diesem jedem Christen bekannten Gebet. Gerade weil das «Vaterunser» allen christlich Gläubigen praktisch in die Wiege gelegt wird, birgt es die Gefahr mechanischen Herunterbetens. Brunnschweiler ging auf die Erwähnung des Gebets im Matthäusevangelium 6 und im Lukasevangelium 11 ein. «Ja, es gibt gute Gründe, dass das Vaterunser von Jesus stammt», erklärte der Theologe und lieferte dazu drei Gründe: «Es fügt sich in die jüdische Welt des ersten Jahrhunderts ein und ist verwurzelt in der jüdischen Gebetspraxis. Es ist ein Gebet Jesu und enthält keine Aussage über ihn selbst. Es stimmt vollkommen überein mit dem, was wir von der Verkündung Jesu wissen.»
Zehn Sätze haben es in sich Das «Vaterunser» sei offen für alle auf der ganzen Welt, reduziere sich auf das Wesentliche — Brot, Vergebung, Bewahrung vor der Versuchung — und lobe den Vater als den Erzeuger, als Schöpfer der Welt und letztlich als Quelle des Lebens. Schliesslich ging Thomas Brunnschweiler auf die theologische Tragweite ein, die er mit der Interpretation aller zehn einzelnen Sätze unterstrich. Zu
Das «Vaterunser»: Referent Thomas Brunnschweiler gestaltete seinen Vortrag spannend und abwechslungsreich. FOTO: MARTIN
«unser Vater im Himmel» zitierte der Referent den Theologen Dietrich Bonhoeffer: «Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.» Das sei ein Paradox, das wir nicht auflösen können, so Brunnschweiler. Bei «Unser Vater» gehe es um die Gemeinschaft. «Es kann also nicht sein, dass eine christliche Nation einer anderen die Vernichtung wünscht», erklärte Thomas Brunnschweiler mit Andeutung auf die aktuellen Kriege in der Welt.
«Geheiligt werde dein Name» Dieser werde zu oft entweiht, wenn er für persönliche, geschäftliche oder politische Zwecke ausgenutzt werde. Ein in die Präsentation eingefügtes Bild des aktuellen amerikanischen Präsidenten illustrierte diese Aussage. Das Bild von «Dein Reich komme» sei im Leben Jesu allgegenwärtig gewesen und das Kreuz
die Konsequenz seines beispielhaften Lebens auf Erden. Thomas Brunnschweiler wies unter anderem auch auf das zentrale Gebot der Liebe hin. Er ordnete das «Vaterunser» als Bestandteil der Bergpredigt (Matthäus 5-7) ein und unterstrich den Grundsatz im Judentum, dass kein Mensch vollkommen sündlos sein könne, was letztlich auch für das Leben Jesu galt. Ein wichtiger Aspekt beim Interpretieren des Gebets aller Gebete sei die Fähigkeit, zu vergeben: «Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.» Die Fortsetzung des Tages war dem Yoga (mit dem Körper beten), dem genussvollen einfachen Essen, dem Tanz («Vaterunser» tanzen) und dem Besuch der Ausstellung «Vaterunser» in der Werktags-Kapelle (die öffentlich zugänglich ist) geweiht. Eine TaizéAbschlussfeier beschloss den Wüstentag.
Begrüssung in Tracht: Co-Präsidentin Ida Schaffter (l).
FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER
Thomas Bürgi (1955 bis 2026)
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, inserate.laufen@wochenblatt.ch Eine Publikation der
Spargelsaison
Ab 18. März 2026 frische Spargelgerichte aus unserer Saisonkarte. Die gesamte Karte finden Sie auf unserer Webseite.
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Fermentation modern interpretiert
AngefangenalsHipster-Trend, ist der Begriff Fermentation aus unserer Gesellschaft mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Dabei essendie meisten von uns schon lange und ständig Fermentiertes, ohne sich dessen bewusst zu sein: dennnichtnurSauerkrautund Joghurt, sondern auch Schokolade und Bier oder die Salami werden fermentiert. Fermentiert heisst nur, dass BakterienBestandteiledesEssens aufbrechen und umwandeln. Rohe Zutaten werden
nicht nur bekömmlicher, sondern halten sich auch länger. Unsere Grosseltern wussten das noch genau. Bei den Generationen dazwischen ging der Nutzen um Fermentation etwas verloren oder hat sich zumindest nicht weiterentwickelt. Mit dem Einzug des Tofu, der japanischer Misopaste(Koji-Fermentation)und dem koreanischen Kimchi (Laktofermentation) und dem einhergehendenGesundheitsnutzen ist die Fermentation wieder in aller Munde.
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Die Adonia-Teens-Chöre präsentieren ihr neuestes Musical «Rahab».
Mit ansprechender Musik, einer Botschaft voller Mut, Liebe und Sehnsucht.
Einer der 21 Chöre mit rund 70 mitwirkenden Teenagern gastiert am 1. April 2026 um 20.00 Uhr im Griensaal in Breitenbach. Der Eintritt ist frei, es wird eine freiwillige Kollekte erhoben Mittwoch, 1. April 2026 um 20.00 Uhr im Griensaal in Breitenbach (Dauer ca. 100 Minuten)
Öffentlich eF üh ru ng On ko logie
Mit tw och, 1. Apri l2 026
17 .30 –1 8.30Uhr
Tr effpunkt: Fo ye rH aus We gman, Klini kA rlesheim
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen wie Yannik den Zugang zu Bewegung und Sport.
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GenehmigungdesLageberichts,der Jahresrechnung und derkonsolidiertenJahresrechnung2025,GenehmigungdesBerichts übernichtfinanzielleBelange,KenntnisnahmevondenBerichten der RevisionsstellesowieBeschlussfassungüberdieVerwendung des Bilanzgewinns
spielt im Pfarreiheim Aesch dr Feriemuffel Komödie in 3 Akten von Beate Irmisch Mundartbearbeitung und Regie Evelyne Spring Aufführungsdaten Freitag, 17. / 24. April und 1. Mai 2026, 19.30 Uhr Samstag, 18. / 25. April und 2. Mai 2026, 19.30 Uhr Sonntag, 26. April 2026,
EISHOCKEY
HANDBALL SG WAHLEN LAUFEN
NDBALL
Spielgemeinschaft des TSV Wahlen un de HC Gym Laufen
de d s 2. Liga
Samstag, 21.März2026
Das Ende macht Lust auf mehr
Sporthalle Gymnasium Laufen
Laufen
Sponsorenapéro im GymLaufen mitRahmenprogramm desTSV Wahlen
Regio-Cup Final SG Oberwil/Therwil–SG Wahlen Laufen 38:31 (16:15)
Regio-Cup SG SG (16:15)
sagenunkonzentriert–indiese Partie.Erst lang 6:0zurücklag.Wiederumzeigte maneinekatastrophale leistung siv, schonsooft in dieser Saison,zustatisch. ausdem riss zusammen,was Aufholjagdgegendie überragenden Leimentalerzuliess. DiezweiteSpielhälfte ausgeglichen lenfür der38. 21:20inFührung talerstelltennun ihre
Tabelle2.Liga–Gruppe3 SpielePunkte
Spiele Punkte
Der EHC Laufen verlor auch das Final-Rückspiel gegen den starken HC Thun-Lerchenfeld mit 4:7. Nach einer ersten Enttäuschung waren nach der Medaillenübergabe und dem Pokal für den VizeMeister nur noch lachende Gesichter zu sehen.
1HBBlauBoysBinningen1832
2SGMöhlin Fricktal1830
3TVKleinbasel1725
4SGWahlenLaufen1821
5TVMagden1820
6SGATV/KVBasel1919
7SGOberwil/Therwil1816
Leider verlor dieSG Wahlen Laufen am letztenWochenendeden RegioCupFinal gegeneinen «machbaren» Gegner.Aberman startete schonsehrunglücklich –umnicht zu sagenunkonzentriert–indiese Partie.Erst nach 10 Minutengelang dasersteTor,als manbereits 6:0zurücklag.Wiederumzeigte maneinekatastrophale Abwehrleistung undwar zu wenigaggressiv, aber vorallem agierteman,wie schonsooft in dieser Saison,zustatisch. Jetztzeigteaberdas Team ausdem LaufentalCharakter und riss sich zusammen,was prompt eine Aufholjagdgegendie keineswegs überragenden Leimentalerzuliess DiezweiteSpielhälfte begann sehr ausgeglichen mitleichtenVorteilenfür dieSG, welche dadurchin der38. Spielminuteerstmals mit 21:20inFührung ging.Die Leimentalerstelltennun ihre Verteidigung aufeinedoppelteManndeckung um.DiesemSystemwechsel konnte dieSGWahlenLaufennichtsentgegensetzenund musste dieLeimentaler davonziehenlassen. Nun resignierteman undliess damit ein nichtdem Spielverlauf entsprechend klares Resultat zu.Schade.
In derMeisterschaft istnun mit derSGEndingender Tabellenletztein Laufen zu Gast.Die Aargauer sind in dieser Saison nieauf Tourengekommenund liegen deutlich am Schlussder Tabelle. Damit sind sieauchder wahrscheinliche Absteigerindie 3. Liga
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10TVBirsfelden 2176 11SGEndingen183
4. Liga
DieLaufentaler treffenauf den sechsplatzierten RTVBasel 2. Mit einemmachbaren Sieg könnten sich dieLaufentaler im vorderen Tabellenteil festsetzen
10TV Birsfelden festsetzen.
Handball
Samstag,21. März 2026
13.00Uhr Junioren U17
Junioren
SG Wahlen Laufen –GTV Basel
15.00Uhr 4. Liga
SG Wahlen Laufen 2–RTV Basel2
16.30Uhr Beginn des Sponsorenapéros
17.00Uhr 2. Liga
SG Wahlen Laufen –SGEndingen
Matchballsponsoren
Vor 250 Zuschauenden, darunter zahlreichen EHCL-Anhängern, war die Frage, ob Laufen allenfalls den Favoriten doch noch in Bedrängnis setzen könnte, zu Beginn der ersten Pause erledigt. Nevio Quartara brachte Laufen zwar nach 105 Sekunden in Führung, doch die Berner Oberländer wollten nichts von einer spannenden Ausgangslage wissen. In der 14. Minute führte Thun-Lerchenfeld 5:2 (Jan Fender traf zum zwischenzeitlichen 2:4). Der Rückstand war nun auf bereits sechs Tore angewachsen — zu viel gegen einen derart stilsicheren Gegner. Die Spieler gaben nicht auf und wollten die Saison noch möglichst gut zu Ende bringen. Und das gelang, was doch auch ein Zeichen für Moral und Charakter des Teams ist. Die Equipe von Andreas Keller und Boffi Amsler «gewann» das Mitteldrittel 2:1 (Danil Pushchaev und Fender waren die Torschützen) und im Schlussdrittel gelang nur noch dem Heimteam ein Tor. «Wir hatten unseren Game-Plan, aber der Gegner hat so viel Klasse, dass sie uns im ersten Drittel die Grenzen aufzeigten», so Keller. «Ich bin aber stolz auf unser Team, denn alle haben sie bis zum Ende gefightet und nie den Kopf hängen lassen.» Etwas, das auch den Gegner beeindruckte. Wie bereits im Hinspiel hatte man den Ein-
FUSSBALL
Ursache und Wirkung: Dank der starken Leistungen steigt der EHC Laufen in
2. Liga auf und das Team begeisterte mit Einsatz und Wille die
druck, die Berner könnten, wäre es denn notwendig geworden, die Kadenz erhöhen. «Wir dürfen stolz sein, eine so tolle Saison gespielt zu haben», meint denn auch Sportchef Glenn Chevrolet. «Das Team hat eine enorme Entwicklung gemacht und es machte Spass zu sehen, wie die jungen und älteren Spieler zu einer verschworenen Einheit wurden.» Dank des unbekümmerten Auftretens und der guten Ergebnisse kam viel Publikum in die Eishalle. «Gruppensieg, Finalteilnahme und Aufstieg — was will man mehr?» Chevrolet, der als Trainer der U21-Equipe ein Baumeister für diese Erfolge ist, beendet seine Arbeit im Nachwuchs und konzentriert sich auf seine Funktion als Sportchef. Er betont, dass er sich jetzt um Verstärkungen bemühen müsse. Man werde ein sehr junges Team haben. «Das Alter spielt keine Rolle. Sie haben uns bisher gezeigt, was sie zu leisten imstande sind.» Das Trainergespann soll, wie man hört,
bleiben. Dafür könnte es sein, dass keiner der älteren Spieler mehr dabei sein wird. Stephan Bucher hat seinen Abschied bereits bekannt gegeben. Roy Hänggi wolle noch mittrainieren, bei Fabio Halbeisen sieht es ebenfalls nach Abschied aus und Roger Stähli gab nach dem zweiten Finalspiel seinen definitiven Rücktritt bekannt. Offen ist, was Alain Willemin macht. «Ich bin mir noch nicht sicher, es kommt auch darauf an, was der Verein im Sinn hat.» Stähli, der diese Saison einen zweiten Frühling erlebte und 16 Tore erzielte, hatte nach der letzten Sirene in Thun Mühe, seine Gefühle zu ordnen. «Mir war eigentlich früh in der Saison klar, dass es meine letzte sein würde. Der Körper meldete sich nach den Spielen immer stärker. Definitiv wurde es, als wir aufgestiegen waren. Eine 2.-Liga-Saison geht nicht mehr. Ich hatte viele schöne Momente — und gibt es einen schöneren Abgang als mit einem Final und dem Aufstieg?»
Thomas &Anne-MarieChrist, Mettembert Hans &Lisbeth Herter,Laufen
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Trotz Niederlage wächst die Zuversicht
In der 3.-Liga-Gruppe 2 gab der FC Röschenz unter neuer Führung seinen Einstand. Trotz einer 2:3-Niederlage in Basel gegen Black Stars sieht man das Ende des Tunnels.
Edgar Hänggi
Turnerinnen freuen.
DasSpiel desFanionteams wird anlässlich desSponsorenapéros durch Vorführungen derKids-Dance-Gruppe undder verschiedenenGymnastik undAerobic-Gruppen desTSV Wahlenumrahmt.Die Zuschauerdürfen sich nebendem Handball aufinteressanteDarbietungender Turnerinnen freuen
WirberatenSiegerne! CHRegionalmedien 0617899333 inserate.laufen@wochenblatt.ch Siemöchten im Wochenblatt inserieren?
Der Schiedsrichter schaute auf die Uhr. Eine letzte Aktion für Röschenz. Ein Freistoss von der linken Seite und im rechten Fünfereck kam Jan Steingruber frei zum Abschluss. Der Basler Goalie konnte gerade noch ein Bein ausfahren und den Ball abwehren. «Sekunden können den Gemütszustand beeinflussen», meinte ein enttäuschter Tobias Schnell. Seit Beginn der Vorbereitung arbeitet der offiziell als neuer Verantwortlicher mit seinem langjährigen Wegbegleiter Ronnie Leutwyler am Projekt «Ligaerhalt». Gegen Black Stars versuchte Röschenz primär in der Defensive stabil zu stehen, was auch gelang. Allerdings geriet man kurz vor der Pause in Rückstand. Selbst kam Röschenz nur zu wenigen Offensivaktionen. «Nach der Pause wollte ich so weitermachen, dann kassierten wir den zweiten Gegentreffer. Wir mussten nun mehr riskieren. Der Gegner schien sich in Sicherheit zu wiegen und wir kamen immer besser ins Spiel», fasste Schnell zusammen. Mit dem Penaltytor von Steingruber in der 75. Minute begann eine Druckphase der Laufentaler. Nach einem abgefangenen Freistoss spielten die Black Stars in der 86. Minute allerdings einen Bilderbuch-Konter und gingen 3:1 in Führung. Aber Röschenz gelang durch Raphael Thomann in der 94. Minute nochmals der Anschlusstreffer und hätte Steingruber, wie anfangs beschrieben, getroffen, wäre es anders gekommen. Da nur noch ein Absteiger gesucht wird, dürfte dieser aus dem Trio Muttenz, Röschenz und Gelterkinden
Verpasste Chance: Zentimeter fehlten, damit Röschenz gegen die Black Stars noch einen Punkt hätte holen können.
stammen. Die drei Teams sind nur zwei Punkte voneinander getrennt. Am Montag (23.3.) empfängt Röschenz die AS Timau. Dabei muss Schnell auf Andrin Küng (Unterarmbruch), Fabio Karrer (Oberarmbruch), Marco Cueni (Zerrung) und Mike Thalmann (Leiste) verzichten. In derselben Gruppe kam der FC Laufen zu Hause gegen ein schwaches Ettingen zu einem 6:0-Erfolg. Wetzel, Berbatovci, Ndiaye, Moreira, Steiner und Jermann trafen für die Laufentaler. Das Tabellenbild an der Spitze ist nichts für schwache Nerven. Nach Verlustpunkten führt Schwarz-Weiss a vor Timau, Rheinfelden, Laufen, Therwil und US Olympia, alle nur durch zwei Punkte getrennt. Laufen bestreitet erst am 28. März zu Hause gegen Möhlin-Riburg sein nächstes Spiel. In der Gruppe 1 musste sich Leader Zwingen bei Amicitia Riehen mit einem 1:1 zufrieden geben. Dadurch konnte
Nordstern den Vorsprung auf neun Punkte verringern. Am Samstag (16 Uhr) empfängt Zwingen die AC Rossoneri. In der 2. Liga vergrösserte sich für Breitenbach der Abstand zu den beiden führenden Teams nach einem 2:2 in Reinach. «Ich bin enttäuscht und sagte das den Spielern in der Halbzeit auch. Das war eine unserer schlechtesten Spielhälften», ärgerte sich Trainer Roderick Föll. Er kann es sich nicht erklären. Dabei lief das Spiel für die Schwarzbuben: In der siebten Minute verwandelte Jonah Hänggi einen Penalty zur Führung. In der 32. Minute folgte der Ausgleich. Es war dann erneut Jonah Hänggi, wieder auf Elfmeter, der in der 53. Minute auf 2:1 stellte. Den Ausgleich kassierte Breitenbach in der 88. Minute. Der Sieg wäre allerdings auch nicht verdient gewesen. Am Sonntag (14 Uhr) braucht es im Heimspiel gegen Old Boys eine Leistungssteigerung.
Dr. med. dent. Sybille Beeler
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LAUFEN
Zwei Kandidaten für neues Pfarrteam
Nach sorgfältiger Prüfung und Gesprächen hat die Pfarrwahlkommission der reformierten Kirchgemeinde Laufental zwei Kandidaten für das zukünftige Pfarrteam ausgewählt: Boris Belge und Alexander Tontsch. Die Kommission schlägt der Kirchgemeinde vor, die beiden Theologen gemeinsam zu wählen. Die Entscheidung fällt an der Kirchgemeindeversammlung, welche am Sonntag, 21. Juni 2026 geplant ist. Bereits zuvor haben Interessierte Gelegenheit, die beiden Kandidaten persönlich kennenzulernen. Am Sonntag, 19. April, 10 Uhr, gestalten Boris Belge und Alexander Tontsch gemeinsam einen Gottesdienst in der reformierten Kirche in Laufen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch. Ebenfalls werden die beiden den Gottesdienst vor der Kirchgemeindeversammlung am 21. Juni gestalten.
Weitere Gottesdienste ausserhalb des Laufentals, bei denen die beiden Kandidaten ebenfalls kennengelernt werden können, sowie ausführlichere Informationen zur Pfarrwahl werden auf unserer Webseite publiziert. www.ref-laufental.ch Die Pfarrwahlkommission Corinne Züllig
HOFSTETTEN
Sonntagsbrunch in Hofstetten
Der gemeinnützige Samariterverein Leimental lädt am Sonntag, 22. März, von 9 bis 14 Uhr an der Mariasteinstrasse 1 in Hofstetten zum Sonntagsbrunch ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein grosses und reichhaltiges Buffet mit diversen süssen und salzigen Speisen. Der Preis beträgt 18 Franken für Erwachsene und 8 Franken für Kinder ab 5 Jahren, Kinder unter 5 Jahren brunchen gratis. Für grössere Gruppen ist eine Anmeldung erwünscht. Der Sonntagsbrunch wird vom gemeinnützigen Samariterverein Leimental organisiert. Neben solchen Anlässen bietet der Verein auch Jungsamariter-Nachmittage an, bei denen Kinder im Schulalter einmal im Monat spielerisch und altersgerecht lernen, Erste Hilfe zu leisten. Auch Erwachsene sind jederzeit herzlich willkommen, unverbindlich an einer der Übungen teilzunehmen und das Vereinsleben kennenzulernen. Bei Fragen gibt der Samariterverein Leimental gerne telefonisch unter 079 394 27 42 Auskunft oder auf TikTok unter «Samariter Leimental». Fredy Meury Hofstetten
LIESBERG
WANDERN
Der Seewener See: Wo ist er geblieben?
Die Naturfreunde Baselbiet laden am Sonntag, 29. März zur Wanderung ein. Früher hat es bei Seewen durchaus einen richtigen See gegeben, klären die Geschichtsbücher auf. Vor mehreren tausend Jahren ist er entstanden. Heute können wir trockenen Fusses auf dem ehemaligen Seegrund des Seewener Sees wandern. Beim Aussichtspunkt beim Jegersacker geniessen wir den weiten Blick über Seewen bis zum Wisenberg. Im Restaurant des Museums für Musikautomaten kehren wir ein und fahren anschliessend mit Bus und Bahn nach Basel. Länge: 7,5 km, Auf- / Abstieg: 160 m, Wanderzeit: 2 1/2 Stunden. Treffpunkt: 8.50 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle. Abfahrt: 9.08 Uhr nach Dornach-Arlesheim, weiter mit Bus nach Seewen. Kosten: U-Abo oder Billett Basel – Seewen Herrenmatt via Dornach Arlesheim und zurück selbst lösen. Anforderung: leicht, T1. Verpflegung: 12 Uhr Einkehrmöglichkeit im Restaurant Museum für Musikautomaten. Rückkehr: 14.16 oder 14.46 Uhr ab Seewen Herrenmatt via Dornach-Arlesheim nach Basel. Wichtig: Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Mittagessen erwünscht oder nicht. Leitung: Rita Etienne. Anmeldung: bis Mittwoch, 25. März, an rita.etienne@ bluewin.ch oder 079 711 10 57
Infos und weitere Ausflüge auf www.naturfreunde-bl.ch
VERANSTALTUNG
GV Sozialverbunden
Am 22. März um 9.30 Uhr findet die sechste Generalversammlung des Vereins Sozialverbunden im Kloster Beinwil statt. Der Verein hat im Jahr 2025 sieben Einzelhilfen über total 2249 Franken gesprochen, an Weihnachten 130 Päckli à 200 Franken versendet und 43 Gutschriften für Schulausgaben über total 4182 Franken getätigt. Ebenso wurde das Kulturfest, die Vereinsgründung von Lala sowie «ein runder Tag» unterstützt. Weitere Anliegen konnten durch unsere Vorstandsmitglieder bearbeitet werden. So konnten wir im letzten Jahr einige Menschen und Familien im Laufental und Thierstein unterstützen. Den Jahresbericht mit allen Zahlen und Informationen sowie die GV Einladung sind unter www. sozialverbunden.ch zu finden. Die GV ist öffentlich, wir freuen uns über Ihren Besuch oder auch über Spendenbeträge für unsere Tätigkeiten.
Thomas Boillat Laufen
«Nordische Mythen» in Liesberg
«Nordische Mythen» — so lautet das Thema des Jahreskonzertes des Musikvereins Brass Band Liesberg am 28. März in der Kulturhalle Seemättli in Liesberg. Im Jahr des eidgenössischen Musikfestes in Biel taucht der MVBBL in die Welt der Götter- und Heldensagen ein. Mit dem Selbstwahlstück «The Saga of Tyrfing» soll die Jury am Musikfest im Mai überzeugt werden. Zu diesem Anlass wurde die Literatur für das diesjährige Konzert aus unseren nordischen Ländern, also von Grossbritannien bis Skandinavien, gewählt. Melodien aus Film, traditioneller Volksmusik sowie auch zeitgenössische Brass Band Kompositionen werden vom MVBBL vorgetragen. Höhepunkt des Konzertes bildet die Eh-
LAUFEN
Interreligiöses Iftar in Laufen
Am Abend des 13. März fand in der Reformierten Kirche in Laufen ein IftarAbendessen unter dem Motto «Beitrag zur Kultur des Zusammenlebens» statt, organisiert von der Familie Tosun und Freunden. Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und Nationalitäten nahmen daran teil. Traditionelle türkische, kurdische und griechische Speisen wurden serviert, die von den Gästen sehr geschätzt wurden. Hasan Hatipoğlu erklärte, dass die Hizmet-Bewegung bzw. die Gülen-Gemeinschaft in 170 Ländern tätig ist und sich auf Demokratie, Menschenrechte, Frieden, Toleranz, Zusammenarbeit, Brüderlichkeit und Bildung konzentriert.
Vor dem Essen hielt die leitende Pfarrerin der Reformierten Kirche in Laufen, Leila Thöni, eine Rede und äusserte ihre Freude darüber, das Iftar-Abendessen ausrichten zu dürfen. Ausserdem wies
sie darauf hin, dass das zeitliche Zusammentreffen der christlichen und muslimischen Fastenzeit eine wichtige Botschaft sei und zeige, dass das Fasten in unterschiedlichen Formen in allen Religionen existiert. Regine Kokontis, Präsidentin der Reformierten Kirche Baselland, erklärte in ihrer Ansprache, dass die Teilnahme der Familie Tosun an kirchlichen Programmen trotz ihres muslimischen Glaubens aus den Prinzipien der Fethullah-GülenGemeinschaft wie Brüderlichkeit, Wohltätigkeit und Toleranz hervorgehe. Sie fügte hinzu, dass solche Treffen einen wichtigen Beitrag zum interreligiösen Dialog leisten. Der Abend endete mit dem Wunsch, sich beim Iftar-Abendessen 2027 wiederzusehen.
İsmet Tosun Laufen
Zweites Iftar-Abendessen in Laufen: Pfarrerin Leila Thöni zeigte sich darüber erfreut, bereits zum zweiten Mal Gastgeberin sein zu dürfen.
KORBBALL
Jugendkorbball Regionalmeisterschaft
Am Samstag, 14. März, war es wieder so weit: Die 31. Austragung der Jugendkorbball-Regionalmeisterschaft fand statt. In diesem Jahr wurde das Turnier im verschneiten Nunningen durchgeführt. Den Auftakt machten die U14-Mannschaften (Mädchen und Knaben) sowie die Teams der Kategorie U17 Mädchen. Bei den U14 Knaben und U14 Mädchen kam es nach den absolvierten Gruppenspielen zu den Finalpaarungen. Die beiden Teams der Kategorie U14 Mädchen spielten in ihrem letzten Spiel direkt um den Titel, da sie die Gruppenspiele gemeinsam mit der U14-Knaben-Kategorie absolvierten. Die Mädchen aus Büsserach konnten sich dabei klar mit 6:1 gegen die Jugendriege Grindel durchsetzen. Bei den Knaben traf im Final Nunningen auf die Jugi Meltingen/Zullwil 1, wobei das zweitgenannte Team das Spiel für sich entscheiden konnte. Im Spiel um Rang 3 setzte sich der TV Erschwil mit 5:3 gegen den TV Nennigkofen-Lüsslingen durch. Am Nachmittag waren dann die Mannschaften der Kategorien U11 Knaben und U17 Knaben an der Reihe. Die Schlussresultate in der jüngsten Kategorie fielen so aus, dass für den Titel das Korbverhältnis entscheidend war, da das Spiel
LAUFEN
Ehrung am Jahreskonzert: Josef Franz (2.v.r.) inmitten seiner musikalischen Familie.
FOTO: ZVG
rung des langjährigen Aktiv- und Ehrenmitgliedes Josef Franz zum CISM-Veteranen. Er darf stolz auf 60 Jahre aktives Musizieren zurückblicken und so im festlichen Rahmen die Medaille des Internationalen Musikbundes entgegennehmen. Das Konzert wird um 20 Uhr durch die Jungbläserformation des MVBBL eröffnet — der Eintritt ist frei. Wer etwas Hunger mitbringt, kann sich bereits ab 18.30 Uhr verpflegen. Platzreservationen können per Mail an reservation@mvbbl.ch getätigt werden. Weitere Infos zum Konzertprogramm finden Sie unter www.mvbbl.ch.
Andreas Widmer Brass Band Liesberg
Dressur-Anlass
Der Saisonauftakt im Verbandsgebiet (Pferdesportverband Nordwest) mit den ersten Dressurprüfungen im Jahr 2026 bei uns in Laufen ist bereits wieder Geschichte. Der Reitverein Laufen und Umgebung konnte bei kaltem und regnerischem Wetter am Samstag, 14. März einenTagmitansprechendemDressursport durchführen. Viele Reiter aus unserer Umgebung nahmen teil.
Am Samstagmorgen in der ersten Prüfung im GA01 siegte Marion Prysi aus Villeret mit Elfy du Signal CH. Am Nachmittag in der zweiten Prüfung im GA03 siegte Alexandra Hubschmid aus Niederdorf mit Urgent du Soufflet CH. Unser Vereinsmitglied Estelle Hofmann aus Breitenbach mit Larcin CH wurde als 12. klassiert.
Rita Fuchs
Reitverein Laufen und Umgebung
MUSIKTIPP Eros Ramazzotti
«Una storia importante» beziehungsweise «Una historia importante» (spanische Edition) heisst das bei Sony erschienene aktuelle Album des seit über vier Jahrzehnten erfolgreichen italienischen Popstars. Es beinhaltet einige Hits seiner Karriere in neuen Arrangements und bisher unveröffentlichte Canzoni wie etwa «Il mio giorno preferito» und das mit Elisa gesungene «Buona stella». Von den zahlreichen weiteren Duetten erwähnt seien «L’aurora» mit Alicia Keys, «La mia strada» mit Jovanotti, «Se bastasse una canzone» mit Andrea Bocelli und «Fuego el en fuego» mit der bei uns weniger bekannten Sängerin und Schauspielerin Lali Espósito aus Argentinien. Wie immer bei Eros Ramazzotti ist es ein Album mit eingängigen Melodien und grossen Emotionen.
Umkämpfte Spiele: Die Jugendkorball-Regionalmeisterschaft wurde in Nunningen durchgeführt.
FOTO:
zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten unentschieden endete. Dank des besseren Korbverhältnisses sicherte sich am Ende der TV Büsserach den Titel. Zweitplatziert war die Jugi Meltingen-Zullwil. In der unteren Halle in Nunningen massen sich am Nachmittag die U17 Mädchen. Die fünf Teams spielten jeweils einmal gegeneinander. Dabei konnten die Mädchen aus Nunningen am meisten Punkte holen und wurden somit vor den Teams aus Erschwil und Büsserach/Meltingen Regionalmeisterinnen. Es war wieder ein schöner Spieltag und ein gelungener Abschluss der Hallensaison.
VERANSTALTUNG
Anja Meier Verantwortliche Jugend RTVDT Fotos und Rangliste unter sotv.ch
Adonia-Teens-Konzert
WoS. Die Adonia-Teens-Chöre präsentieren ihr neuestes Musical «Rahab» — mit ansprechender Musik, einer Botschaft voller Mut, Liebe und Sehnsucht. Einer der 21 Chöre mit rund 70 mitwirkenden
Teenagern gastiert am 1. April um 20 Uhr im Griensaal in Breitenbach. Der Eintritt ist frei, es wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Dauer ca. 100 Minuten.
KORRIGENDUM
South West Oldtime all Stars
WoS. Am kommenden Sonntag, 22. März um 10.30 Uhr spielen im Alts Schlachthuus die South West Oldtime All Stars. Die Formation präsentiert Musik von Louis Armstrong und seinen Hot5 und Hot7 aus der Zeit von 1925-1928. Es handelt sich dabei um Studioproduktionen, mit denen Satchmo nie auf Tour ging. Diese Klassiker gelten als die ersten Jazzaufnahmen, bei denen den Solisten mehr Raum zur Improvisation gegeben wurde. Besetzung: Martin Auer (Trompete), Gary Fuhrmann (Klarinette), Felix Fromm (Posaune), Thilo Wagner (Klavier), Dave Ryan O’Holliday (Banjo). Die Tickets können über www.eventfrog. ch oder Telefon 079 207 90 19 (nun korrek!) bestellt werden.
Benno Hueber
FOTO: ZVG
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LESERBRIEF
Der Stadtrat gegen die Bevölkerung
759 Laufnerinnen und Laufner haben innert vier Tagen gegen das neue Grüngutkonzept unterschrieben. Doch statt dies als klares Signal ernst zu nehmen, zeigt sich der Stadtrat unbeeindruckt und scheint entschlossen, sein Konzept ohne echten Dialog durchzusetzen. Die Unterschriftensammlung reiht sich ein in eine Serie von Konflikten zwischen dem umstrittenen Stadtrat und der Bevölkerung. Seit Beginn der Amtszeit von Stadtpräsident Pascal Bolliger kam es in Laufen bereits zu drei Referenden — ein wohl einmaliger Vorgang in der 731-jährigen Stadtgeschichte. Weiter sprach die bz im Zusammenhang mit dem Fehlbetrag bei den Parkuhren von einem «Lehrstück behördlicher Nicht-Kommunikation». Der Stadtrat schweigt — und schafft damit Raum für Spekulationen. Leidtragende sind nicht zuletzt die Mitarbeitenden der Verwaltung. Empfehlungen der GRPK zur Einführung eines internen Kontrollsystems werden seit Jahren ignoriert – selbst nach den Unterschlagungen. Beim traditionsreichen Markt führten Differenzen mit dem Marktverband dazu, dass dieser massiv geschrumpft ist. An Allerheiligen bewilligte er einzelnen Geschäften eine Öffnung — obwohl die Gemeindeversammlung im Polizeireglement klar festgelegt hatte, dass an diesem Tag geschlossen bleibt. Beim Spitalareal soll das Volk nicht mitreden, und bei der Präsentation einer Studie zweier Architekten zu möglichen Nachnutzungen glänzte der Stadtrat mit Abwesenheit. Das Image von Laufen leidet. Der Eindruck drängt sich auf: Der Stadtrat lebt in seiner eigenen Blase. Was es jetzt braucht, ist ein echter Dialog mit der Bevölkerung. Simon Felix Laufen
LESERBRIEF
Der Weg ist frei
Am 12. März hat der Baselbieter Landrat unsere Initiative «s’Baselbiet haltet Wort» mit 75 zu 0 Stimmen für gültig erklärt. Einstimmig. Nun ist der Weg frei. Unsere Initiative fordert, was zwischen den Gemeinden des Laufentals, der Regierung und dem Landrat im Konsenspapier 2018 vereinbart und am 10. Februar 2019 von zwei Dritteln der Baselbieter Stimmbevölkerung gutgeheissen wurde: die verbindliche Gewährleistung der Gesundheitsversorgung im Laufental, geregelt in einem Vertrag als Zusatz zum Laufentalvertrag — inklusive der Rückgabe des Feninger-Areals an die Laufentaler Gemeinden. Es geht nicht um neue Forderungen. Es geht darum, dass der Kanton sein Wort hält. In den kommenden ein bis zwei Jahren wird das Baselbieter Stimmvolk über unsere Initiative entscheiden. Am vergangenen Samstag wurden im Alten Schlachthuus eindrückliche Varianten präsentiert, wie das Feninger-Areal zum Nutzen des ganzen Tales entwickelt werden kann. Junge ETH-Architekten haben überzeugend aufgezeigt, welches Potenzial dieser Standort bietet. Nun ist es an uns Laufentalerinnen und Laufentalern, zusammenzustehen und die politischen Voraussetzungen zu schaffen, damit aus diesen Ideen Realität werden kann.
Marisa Hänggi-Cueni, Laufen Vize-Präsidentin Verein Bezirksrat Gesundheit
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Warum nicht sowohl als auch?
Das neue Konzept der Grüngutentsorgung ist einschneidend und für viele Haushalte mit hohen Kosten verbunden. Ich kann den Entscheid nachvollziehen, aber da es sich offenbar um einen festen Beschluss handelt, löst dieser in mir Unverständnis aus. Hier wäre eine klare Kommunikation der Verantwortlichen über die Gründe wünschenswert gewesen. Warum nicht im offenen Dialog mit der Bevölkerung verschiedene KonzeptAlternativen vorstellen und diskutieren, um gemeinsam eine Entscheidung zu treffen? Oder beide Möglichkeiten anbieten: Die Haus-zu-Haus-Sammlung, welche bestimmt einige Personen sehr begrüssen, und daneben die Grüngut-Entsorgung beibehalten wie bisher. Dabei müssten die Argumente mit dem Missbrauch (Weitergabe Badge) und der zu geringen Jahresgebühr für den Badge sicherlich nochmals geprüft werden. Die beiden Systeme anzubieten, ist meine bevorzugte Lösung, und ich bin auch bereit, einen höheren Betrag für den Badge zu bezahlen. Es wäre schön, wenn das Thema Grüngutentsorgung nochmals überdacht wird und ein tragbarer Kompromiss für alle gefunden werden kann. Werner Mayr Laufen
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Katastrophale Informationsstrategie
Die Informationspolitik des Stadtrats und der Verwaltungsleitung von Laufen hat kläglich versagt. Die politisch Verantwortlichen der Stadt Laufen haben sich mit der «Grüngutaffäre» einen weiteren Informationsfauxpas geleistet. Im stillen Kämmerlein wurde offenbar zwei Jahre lang ein «verbindliches» neues Grüngutentsorgungskonzept erarbeitet. Mit einem Paukenschlag wurde die Laufner Bevölkerung mittels Pressemitteilung im Wochenblatt vom 22.01.2026 vor vollendete Tatsachen gestellt und zum Vollzug der Neuerungen befohlen. Ob dieses neue Konzept sinnvoll ist, lasse ich offen, zumindest die vom Stadtrat «aufgelisteten Vorteile» sind so dünn wie Leitungswasser. Was ich bemängle, ist die dilettantische, unprofessionelle Informationsstrategie der Verantwortlichen der Stadt Laufen. Erst nach dem massiven Widerstand der betroffenen Bevölkerung wird nun versucht, die Wogen zu glätten, offensichtlich zu spät. Ein weiteres und dieses Mal von der Stadt Laufen gewollt oder ungewollt provoziertes Hick-Hack ist in vollem Gange. Egal wie es ausgehen wird, Verlierer sind die Laufner Steuerzahler und Steuerzahlerinnen, aber auch der Stadtrat. Die Verunsicherung und das Misstrauen gegen die Verantwortlichen der Stadt Laufen ist offensichtlich auf einem neuen Höhepunkt, und das Verhältnis für einen längeren Zeitraum massiv gestört. Ich frage mich, wie zukünftig sinnvolle Projekte aufgrund der aktuellen Situation eine Chance haben bzw. wie fachlich geeignete Personen für Funktionen in der Stadt Laufen gefunden werden sollen. Roland Frey, Laufen
LESERBRIEF
KAPO-Stützpunkt
84,5 Millionen Franken, steht da das Komma am falschen Ort? Oder wird der aus Gold gebaut? Wenn heute ein durchschnittliches EFH 1,2 Mio. Franken kostet, könnte man 70 Häuser bauen mit diesem Betrag. Von wegen der Kanton Solothurn will sparen!
Heute haben wir viele Studierte, die planen, aber nicht von der Praxis kommen. Leute, die dank ihrem Studium viel verdienen. Nein, nicht verdienen, sie bekommen es einfach. Sehr gutes Beispiel ist die Sanierung der Passwangstrasse, da sind auch Grosslohnbezüger mit sauberen Leuchtwesten am Ruder. Darum brauchte es schon zweimal eine Sanierung der Sanierung, obwohl erst ca. ein Drittel gebaut ist.
«Es fühlt sich sehr gut an, wenn auch mal meine Meinung zählt, auch wenn das selten der Fall ist. Oft wird uns Jugendlichen nicht zugehört, wenn doch, macht mich das stolz!», berichtet Fatlum. Noa erzählt, dass er schon viele Ideen für Ausflüge und Aktivitäten hatte und einige davon auch mit der Offenen Jugendarbeit umgesetzt werden konnten: «Der eine Ausflug in den Swiss Mega Park war zum Beispiel meine Idee und ich habe dann alles mit den Jugendarbeitenden gemeinsam organisiert. Schlussendlich waren wir mehr als 15 Jugendliche, die an einem Nachmittag in den Schulferien in den Swiss Mega Park gefahren sind. Das hat sehr viel Spass gemacht!» Wenn Jugendliche erleben, dass ihre Ideen gefragt sind, passiert etwas Entscheidendes: Sie fühlen sich ernstgenommen. Partizipation ist deshalb ein zentrales Prinzip der Offenen Jugendarbeit Region Laufen. Es geht darum, junge Menschen im Alltag einzubeziehen – nicht nur bei grossen Projekten, sondern auch bei kleinen Entscheidungen. Das kann die Gestaltung eines Raums sein, die Planung eines Anlasses oder die Auswahl gemeinsamer Aktivitäten. Jugendliche bringen Vorschläge ein,
GRINDEL
diskutieren miteinander und erleben, dass ihre Beiträge Wirkung haben. So lernen sie, Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse zu finden und ihre Anliegen zu vertreten. Diese Erfahrungen stärken die Selbstwirksamkeit: das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wer merkt «Ich kann etwas bewirken», traut sich auch in anderen Lebensbereichen mehr zu – in der Schule, in der Ausbildung oder im sozialen Umfeld. Partizipation heisst nicht, dass immer alles möglich ist. Aber es heisst, transparent zu sein, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu suchen. Genau darin liegt der Lernwert. Jugendliche erleben demokratische Prozesse ganz praktisch. Wenn junge Menschen mitgestalten dürfen, profitieren alle: Die Angebote werden passender, die Identifikation steigt und es entsteht ein respektvolles Miteinander. Mitreden zu dürfen ist für Jugendliche keine Nebensache – es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Erwachsenenleben.
Sarah Matteucci
Co-Bereichsleitung Jugend KJF
Mit dieser Serie gibt die Offene Jugendarbeit Region Laufen einmal im Monat Einblick in ihre Arbeit und in die Lebenswelten und Bedürfnisse von Jugendlichen.
Amateurfunk-Abenteuer am Ende der Welt
Rund drei Millionen lizenzierte Funkamateure weltweit gehen noch heute mit viel Leidenschaft ihrem technischen und kommunikativen Hobby nach. Sie alle haben durch das Ablegen der anspruchsvollen Amateurfunkprüfung bei der Fernmeldebehörde ihres Landes — in der Schweiz beim BAKOM – die «Lizenz zum Funken» erworben. Unabhängig von öffentlichen Kommunikationsnetzen sprechen sie über Funk miteinander, sie übertragen E-Mails auch ohne Internet über Funk, und sie morsen, was das Zeug hält. Die besonders abenteuerlustigen unter ihnen reisen in zum Teil heiklen Missionen auf sogenannten «DX-Peditionen» zu unbewohnten Inseln fernab der Zivilisation, wo sich ansonsten höchstens Pinguine und Robben Gute Nacht sagen. Gerad vor ein paar Tagen ist mit der Ak-
VERANSTALTUNG
tivierung von Bouvet Island im wilden südlichen Atlantik eine der abenteuerlichsten DX-Peditionen der Geschichte zu Ende gegangen. Über 100000 Funkverbindungen wurden von dem Eisblock nördlich der Antarktis in 12 Tagen Betrieb bei widrigsten Wetterverhältnissen mit Funkamateuren rund um den Globus hergestellt. In der Rangliste der «Most Wanted DXCC» ist Bouvet die Nr. 10 von 340, und auch aus Grindel hat eine Morseaussendung von René Lutz, HB9NBG den Weg durch den Äther rund um den Globus ans Ende der Welt gefunden — ein grosses Ereignis und Grund zum Anstossen im Hause Lutz/Kalbermatten. René Lutz, Grindel
Mehr Infos: https://lutz-electronics.ch/news/3y0k-einedx-pedition-ans-ende-der-welt/
KURSTIPP
Spanisch – jetzt durchstarten!
Sie spielen schon länger mit dem Gedanken, Spanisch zu lernen? Dann ist jetzt der perfekte Moment. Ab April beginnen in Laufen neue Kurse für die Stufen A1, A2 und B1. Ob für Ferien, Beruf oder einfach aus Freude an der Sprache: Spanisch wird von rund 470 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Mit jedem neuen Wort erweitern Sie Ihren Horizont – von Europa bis nach Lateinamerika. Unsere Kurse richten sich an Einsteigerinnen und Einsteiger genauso wie an Lernende mit Vorkenntnissen. Sie möchten sicherer sprechen, Ihre Grammatik festigen oder Ihre Kenntnisse weiter ausbauen? Dabei unterstützen wir Sie gerne.
Spanischkurse (A1.3, A2.1, B1.1 und B1.2), ab 13.04.2026, Gymnasium Laufen Informationen
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Aus dem Landrat
An der Landratssitzung vom 12. März kürzten die Bürgerlichen wieder einmal die finanziellen Mittel und damit die schwächeren Bezirke. Im Bezirk Arlesheim sind die Rettungswagen in 94 Prozent aller Fälle innerhalb von 15 Minuten vor Ort. Im Bezirk Laufental nur in 88 Prozent und im Bezirk Waldenburg nur in 55 Prozent. Trotzdem kürzten die bürgerlichen Parteien das Budget um über 200000 Franken. Es scheint so, dass auf dem Buckel der Schwächeren gespart wird. Die Sitzungen des Landrates sind öffentlich — jeden zweiten Donnerstag ab 10 Uhr im Regierungsgebäude in Liestal. Wer die Sitzungen lieber online verfolgen möchte, kann dies unter www.bl.ch/ landrat mittels eines Livestreams tun. Für Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung. Rolf Stöcklin Landrat, SP Laufen
Aufstieg und Niedergang der Waffenfabrik
W0S. Zum Abschluss der aktuellen Vortragsreihe des Historischen Verein des Kantons Solothurn wird der Historiker MA Adrian Baschung am Dienstag, 24. März um 19.30 Uhr in der Bibliothek des Klosters Dornach die wichtigsten historischen Stationen der einst in Zuchwil ansässigen Waffenfabrik umreissen. Baschung hat als Leiter des Museums Altes Zeughaus in Solothurn die aktuell laufende Sonderausstellung zum Thema mitkonzipiert.
1929 in den Hallen einer ehemaligen Patronenfabrik gegründet, war die Waffenfabrik aus der deutschen Schattenrüstung der Zwischenkriegsjahre entsprungen, namhaft gefördert durch ein Netzwerk lokaler und internationaler Institutionen und Persönlichkeiten. Als Tochterfirma der deutschen Rheinmetall AG war der Solothurner Betrieb vor allem eine Entwicklungsstätte für Infanteriewaffen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 in Deutschland
war die Waffenfabrik als deutsches Rüstungsunternehmen in der Schweiz verschiedenen Faktoren unterworfen, welche die Wirtschaftlichkeit des Betriebes massgeblich beeinflussten. Der Zweite Weltkrieg wirkte sich auf die Waffenfabrik Solothurn höchst unterschiedlich aus, der Kriegsverlauf bescherte Aufschwung und Misere. Nach dem Krieg geriet das Unternehmen auf die Schwarze Liste der Alliierten und musste liquidiert werden. Eintritt frei. Infos: hvso.ch.
4 Tage Frühlings-Fest
FOTO DER WOCHE
Betrüger unterwegs
BREITENBACH. WoS. Am Mittwoch, 11. März haben sich in der Siedlung Sagematt an der Bodenackerstrasse 6 in Breitenbach zwei Männer Zugang zu den Alterswohnungen verschafft und mittels einer Visitenkarte von der Pro Senectute für Dienstleistungen in den Wohnungen angeboten. Sie gaben vor, elektronische Geräte zu überprüfen sowie elektrische und technische Probleme zu beheben. Sie haben nur gebrochen Deutsch gesprochen. Die betroffenen Mieterinnen und Mieter haben die Männer gebeten, das Haus zu verlassen, was diese dann gemacht haben. Sie fuhren in einem schwarzen Auto (Mercedes oder BMW) mit schönen Felgen davon. Zwei Stunden später tauchten sie erneut in der Siedlung auf.
Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet. Aufmerksamkeit, Wissen über die Betrugsmasche und Vorsicht sind nun gefragt, schreiben die Verantwortlichen Ida Boos und Iris Vogt der Siedlung Sagematt Breitenbach.
Diebstahl aus Fahrzeug
SEEWEN. WoS. Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagmorgen, 12. März, in Seewen einen 19-jährigen Mann angehalten. Er steht im Verdacht, einen Diebstahl aus einem Fahrzeug begangen zu haben. Gegen 7.40 Uhr meldete eine Anwohnerin einen verdächtigen Mann, der versuchte, parkierte Fahrzeuge zu öffnen. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und konnte den Mann in der Buchenstrasse stoppen. Bei der Kontrolle wurde mutmassliches Diebesgut gefunden. Der Algerier wurde vorläufig festgenommen und weitere Ermittlungen sind im Gange. Die Kantonspolizei Solothurn betont die Wichtigkeit von Hinweisen aus der Bevölkerung. Mit der Kampagne «Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch» ermutigt sie, verdächtige Beobachtungen jederzeit über die Notrufnummer 117 zu melden. Solche Meldungen haben in der Vergangenheit mehrfach zur Festnahme von Tatverdächtigen geführt.
Remo Ankli gewählt
SOLOTHURN. WoS. An der Jubiläums-Synodalversammlung am Samstag, 7. März wurde das 75-jährige Bestehen der Synode Solothurn gefeiert. An der Versammlung in Solothurn wurde neu der promovierte Theologe und ehemalige Solothurner Regierungsrat Remo Ankli neu in den Synodalrat gewählt. Der bisherige Synodalrat wurde bestätigt, mit Urs Umbricht als Präsident und Kuno Schmid als Vizepräsident. Dem Rat gehören zudem Theres Brunner, Barbara Polek, Hansjörg Schaad und Susan von Sury-Thomas an. Die Synodalrechnung 2025 weist einen Überschuss von 3596 Franken aus, die Finanzausgleichsrechnung wies ein Plus von 26237 Franken aus. Die Synode unterstützt gezielt soziale und kirchliche Projekte. Jeweils 10000 Franken gehen an das Holy Family Baby Hospital in Bethlehem und an die Stiftung Kirche in Not für die Bevölkerung in der Ukraine. Zudem erhalten der Caritas SOS-Fonds, das Kloster Mariastein und die Notschlafstelle Olten einmalige Beiträge.
Bussen und Anzeigen
KT. SOLOTHURN. WoS. Im Rahmen einer «ROADPOL-Aktionswoche» haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn im Verlauf der letzten Woche ein spezielles Augenmerk auf das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt und das Nichttragen des Sicherheitsgurts gelegt. In diesem Zusammenhang seien über 200 Ordnungsbussen ausgestellt worden, heisst es in einer Mitteilung der Polizei. Zudem werden 80 fehlbare Fahrzeuglenkerinnen und -lenker wegen diversen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn angezeigt.
Erneuerungswahlen
KT. BASELLAND. WoS. Am 9. Februar 2025 wurde das revidierte Wahlgesetz vom Stimmvolk angenommen. Für die Gesamterneuerungswahlen des Landrats vom 11. April 2027 kommt damit erstmals das neue Zuteilungsverfahren für die 90 Landratssitze auf die 12 Wahlkreise zur Anwendung. Das neue Verfahren sowie die Zu- bzw. Abnahme der stimmberechtigten Bevölkerung in den 12 Wahlkreisen führen zu einer Anpassung der Mandatszuteilung an die einzelnen Wahlkreise gegenüber den Landratswahlen 2023. Die Wahlkreise Münchenstein und Laufen gewinnen je ein Mandat auf Kosten der Wahlkreise Oberwil und Waldenburg. Der Wahlkreis Laufen erhält somit 7 Mandate.
Unternehmensnachfolge
REGION. WoS. Der Business Park Baselland lanciert eine neue Plattform zur Unterstützung von Unternehmensnachfolgen in der Region. Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer, die eine Nachfolgelösung suchen, mit geeigneten Nachfolgeinteressierten zusammenzubringen und so die langfristige Sicherung von KMU im Baselbiet zu stärken.
Wir empfehlen
One Battle After Another
Bester Film, beste Regie, Nebendarsteller, Drehbuch, Casting und bester Schnitt: «One Battle After Another» von Regisseur Paul Thomas Anderson hat abgeräumt an der Oscar-Verleihung vom Montag in Los Angeles. Am besten liesse sich der rasante und abgedrehte Politthriller mit Leonardo Di Caprio, Sean Penn und Benicio Del Toro natürlich auf der grossen Leinwand im Kino geniessen – er wird bestimmt auf den Programmen der diesjährigen Open-Air-Kinos zu finden sein. Aber wer nicht so lange warten möchte: Bei uns ist der Oscar-Gewinnerfilm bereits jetzt ausleihbar (und wenn jemand schneller war, reservieren wir ihn gerne für Sie). Vielleicht entdecken Sie bei uns auch noch weitere Perlen für einen Heimkino-Abend. In unserer DVD-Abteilung warten mehr als 1300 Filme – unsterbliche Klassiker, spritzige Komödien, lustige Kinderfilme oder aktuelle Neuerscheinungen. Stöbern Sie in unserem Titelkatalog unter www.stebilaufen. ch oder besuchen Sie uns in der Stedtlibibliothek Laufen an der Amthausgasse 35.
Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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