Die weltbekannte schottische HardrockBand Nazareth hat einen neuen Sänger: Gianni Pontillo aus Reinach. Im Gespräch mit dem Wochenblatt erzählt er, wie es dazu kam und was sich damit für ihn und seine Familie alles verändert.
Florin Bürgler
Das muss man schon zweimal durchlesen, um es richtig zu verstehen: Die legendäre Rockband Nazareth mit Welthits wie «Love Hurts», «Dream On» oder «Where Are You Now» läutet in wenigen Wochen ihre Konzerttournee mit Shows auf der ganzen Welt ein – mit im Gepäck ist der 48jährige Gianni Pontillo aus Reinach, der als neuer Leadsänger bald ganz vorne auf der Bühne anzutreffen sein wird. Mit verschiedensten Projekten und Bands ist er mittlerweile schon seit über 30 Jahren in der HeavyMetal und Rockszene präsent, doch was sich in den letzten Monaten abgespielt hat, ist auch für die grössten Träumer fast schon ungreifbar. Wie es dazu kam und was das alles mit dem New York Café zu tun hat, das wohl eher als BillardTreffpunkt statt als musikalische Talentschmiede bekannt ist, erklärt Pontillo beim Treffen mit dem Wochenblatt.
Stück für Stück nach oben «Um mich herum war immer schon ganz viel Musik», sagt Pontillo über seine Kindheit, die er in Aesch verbrachte. Damals seien es vor allem die italienischen Klassiker gewesen, mit denen er durch seine Eltern oder an Familienfeiern bereits früh in Kontakt gekommen sei. Er nahm Klavierunterricht und sei in Sachen Mu
sikgeschmack ziemlich kreuz und quer anzutreffen gewesen – wohin ihn sein musikalischer Weg noch führen sollte, habe sich damals sicherlich noch nicht ablesen lassen.
Erste Gehversuche als Rocksänger machte er dann mehr aus Zufall, als ihn im Alter von 15 Jahren ein Schulkollege fragte, ob er nicht mal bei ihnen im Bandraum in Reinach vorbeischauen wolle. «Das laute, teilweise schon schreiende Singen, wie es im HardrockBereich üblich ist, fühlte sich direkt natürlich an und funktionierte gut», sagt Pontillo über seine ersten Erfahrungen, die den Weg für alles ebneten, was noch folgen sollte. «Pure Yeast» nannte sich diese Schüler
band, die aber schnell aus den Kinderschuhen herauswuchs: Nach ersten Auftritten in der WeiermattTurnhalle und dem New York Café spielten sie vermehrt an stetig grösseren Veranstaltungen in der Region, bevor dann bald schon ein erster Plattenvertrag winkte.
Frisch umbenannt in «Pure Inc», legte die Band dann so richtig los mit Konzerten in der ganzen Schweiz und auch darüber hinaus. Dieses Kapitel hielt rund 15 Jahre, bevor sich die Band Ende 2014 auflöste. Lange blieb es jedoch nicht still um Pontillo: Über «Slädu», der als Gitarrist von Gölä bekannt ist, kam er zum Tourneetheater «Das Zelt», wo er viele Jahre als Sänger an Board war. Zu dieser
Zeit machte er auch mal einen Abstecher zu «The Voice of Switzerland», von wo ihn auch Leute kennen dürften, die sonst weniger in der Rockwelt beheimatet sind. Gleichzeitig gründete er mit «The Order» ein neues Bandprojekt, womit er wieder vermehrt seinen eigenen musikalischen Visionen nachgehen konnte. Auch hier blieben erste Erfolge nicht lange aus, und bei einem Gig in Deutschland im Jahr 2019 öffnete sich beiläufig eine neue Tür für Pontillo: Der Gitarrist der in Szenekreisen bestens bekannten HeavyMetalBand Victory aus Hannover wurde auf ihn aufmerksam und holte ihn als neuen Sänger mit ins Boot. Fortsetzung auf Seite 3
den Nationalrat nach. Vorfreude und Respekt sind gleichermassen gross.
Bauprojekt neben der 11er-Linie: Die Parzelle «Ihägi» bei der Tramhaltestelle Heiligholz soll
Neuer Star von Nazareth: Gianni Pontillo ist seit über 30 Jahren auf der Bühne zu Hause. FOTO:
Locher für den abtretenden Eric Nussbaumer in
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Bereit für Bundesbern
Ende April rückt die Münchensteiner SP-Landrätin Miriam Locher für den abtretenden Eric Nussbaumer in den Nationalrat nach. Vorfreude und Respekt sind gleichermassen gross.
Tobias Gfeller
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IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach
Bei den eidgenössischen Wahlen für den National- und den Ständerat war es im Herbst 2023 Miriam Lochers Ziel, auf der Nationalratsliste der SP erneut den dritten Platz hinter den Bisherigen Eric Nussbaumer und Samira Marti zu belegen. Damit war der Weg der mittlerweile 43-Jährigen nach Bundesbern geebnet, da allseits damit gerechnet wurde, dass Nussbaumer während der Legislatur zurücktreten werde. Vergangene Woche gab der Liestaler bekannt, dass er auf Ende April aus dem eidgenössischen Parlament ausscheiden wird. Damit rückt die Münchensteinerin in den Nationalrat nach. Am 27. April beginnt für Locher mit dem Gelübde auf die Bundesverfassung im Rahmen der angesetzten Sondersession ein neuer Abschnitt in ihrer schon heute umfassenden politischen Laufbahn. Die Vorfreude auf das Amt und der Respekt davor seien gleichermassen gross, betont die ehemalige Präsidentin der Baselbieter SP. Am vergangenen Freitag tauschte sich Locher mit Samira Marti aus, um die ersten Schritte in Bundesbern zu besprechen. Die Baselbieterin leitet die SP-Fraktion im Nationalrat im Co-Präsidium. Bei ihr laufen die Fäden der SP in der grossen Kammer zusammen. «Natürlich hilft es, dass wir uns seit Jahren kennen», sagt Locher. Marti habe ihr die Abläufe erklärt und sie auf ihre Aufgaben in der ersten Amtswoche hingewiesen. «Für mich werden die persönlichen Kontakte, das Kennenlernen von Personen, zu Beginn entscheidend sein», ist die designierte Nationalrätin überzeugt.
Partei- und Sprachgrenzen überwinden Ein umfassendes Netzwerk ist in Bundesbern die halbe Miete. Dazu gehören selbstverständlich Kenntnisse über die politischen Geschäfte. Um stets auf dem Laufenden zu sein, hat Locher die eidgenössische Politik seit den Wahlen 2023
GESUNDHEITSWESEN
noch intensiver verfolgt, bestehende Kontakte aus ihrer Zeit als Parteipräsidentin aufgefrischt und intensiviert und neue Kontakte geknüpft. «Mir war wichtig, präsent zu sein, Anlässe zu besuchen und mich zu gewissen Themen mit Personen aus anderen Kantonen auszutauschen.» Auch ihr Französisch habe sie in der Zwischenzeit aufgefrischt, um nicht nur Parteigrenzen, sondern auch Sprachgrenzen mit möglichst wenig Mühe überwinden zu können.
Früh Akzente setzen
Für die Arbeit im Nationalrat kommt Locher wie schon im Landrat ihre kommunikative und offene Art entgegen. Damit habe sie schon mehrere Vorstösse mit Hilfe von Landratsmitgliedern aus anderen Parteien durchgebracht, erinnert Locher. In welcher Kommission sie Einsitz nehmen wird, entscheidet sich Mitte März. Damit entscheidet sich auch ihr politischer Fokus. «Ich werde mich in jedes Thema hineindenken und einarbeiten können. Ich bin offen für vieles. Das muss man auch, wenn man ein solches Amt antreten möchte.» Grundsätz-
«Hospital at Home» ist jetzt «Spital zuhause»
WOB. Das Versorgungskonzept «Hospital at Home» tritt neu unter dem Namen «Spital zuhause» auf, wie das Kantonsspital Baselland (KSBL) und die Klinik Arlesheim am Montag in einer Medienmitteilung schreiben. Die beiden Spitäler wollen die Bevölkerung sowie die Zuweisenden mit einer gemeinsamen Kampagne über Funktionsweise, Voraussetzungen und Vorteile der spitaläquivalenten Behandlung zuhause informieren. Mit der Umbenennung soll das Angebot verständlicher und zugänglicher werden. «Spital zuhause» stehe für eine medizinische, pflegerische und therapeutische Behandlung auf Spitalniveau – jedoch im gewohnten Umfeld der Patientinnen und Patienten oder in einer Institution wie einem Alters- oder Pflegeheim. Ziel sei es, eine qualitativ hochwertige Akutversorgung ausserhalb des Spitals zu ermöglichen, wenn dies medizinisch sicher und sinnvoll ist, heisst es weiter.
Gemeinsamer Auftritt im Baselland Die Klinik Arlesheim hat das Versorgungskonzept entwickelt und bietet «Spital zuhause» seit 2023 an. Das KSBL hat das Angebot 2025 im Laufental pilotiert und führt es seither regulär weiter. Mit der gemeinsamen Positionierung unter dem Namen «Spital zuhause» werde das Versorgungskonzept kantonal einheitlich sichtbar. Die interprofessionellen Teams beider Spitäler bestehen aus Ärztinnen
und Ärzten, Pflegefachpersonen sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Sie betreuen die Patientinnen und Patienten mehrmals täglich vor Ort. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten, der Spitex, Alters- und Pflegeheimen sowie weiteren Partnern im Gesundheitswesen.
Informationskampagne für Bevölkerung
Die Kampagne will eine breitere Öffentlichkeit über das Angebot informieren. Sie erläutert, unter welchen Voraussetzungen eine Behandlung zuhause oder in einer Institution wie einem Altersoder Pflegeheim möglich ist, wie sie abläuft und welche Vorteile sich für Patientinnen und Patienten ergeben. Studien und bisherige Erfahrungen zeigten, dass sich die Behandlung im vertrauten Umfeld positiv auf Wohlbefinden, Schlafqualität und den Genesungsverlauf auswirken könne. Gleichzeitig reduziere sich das Risiko für spitalbedingte Komplikationen wie schwere Verwirrtheitszustände oder Infektionen.
Das KSBL und die Klinik Arlesheim beabsichtigten noch in diesem Jahr, das Angebot weiterzuentwickeln und in ihren jeweiligen Versorgungsgebieten auszubauen. Ziel sei es, noch mehr Patientinnen und Patienten eine sichere, qualitätsvolle und wohnortnahe Alternative zum stationären Spitalaufenthalt zu ermöglichen.
lich alles, was die Lebensqualität der Menschen unabhängig von ihrer Herkunft verbessert, läge ihr auch als Nationalrätin am Herzen. Locher hat sich vorgenommen, bereits in der einwöchigen Sondersession das Wort am Rednerpult zu ergreifen, wenn es das Thema und der Moment hergeben. «Ich bin nicht einfach nur dort, um zu beobachten. Ich habe von den Wählerinnen und Wählern die Aufgabe erhalten, mich für meine Themen und Anliegen einzusetzen und dafür Verantwortung zu übernehmen.»
Als neue Nationalrätin wird es für Locher von Beginn an wichtig sein, sich Gehör zu verschaffen. Bereits im Herbst 2027 muss sich die Münchensteinerin bei den Gesamterneuerungswahlen der Wiederwahl stellen. Der Bisherigen-Bonus alleine reicht dafür nicht aus. In den verbleibenden eineinhalb Jahren der Legislatur 2023 bis 2027 braucht Locher auch Publizität, um sich als Nationalrätin einen Namen zu machen und sich in Bundesbern zu etablieren. Aufgrund der Kürze der Zeit ein herausforderndes Unterfangen. Doch Locher ist
bereit, auch dieses Amt mit Elan und Engagement auszufüllen.
Kleine lokale Themen und grosse nationale Brocken Trotz des zeitintensiven Amts, das neben den Sessionen vor allem viel Kommissionsarbeit und Aktenstudium bedingt, möchte Locher ihren Beruf als Kindergärtnerin in Aesch und ihre Aufgabe in der Münchensteiner Gemeindekommission weiterführen. «Mir ist es ein Anliegen, zu spüren, was die Menschen im Alltag bewegt, was in meiner Heimatgemeinde und im Kanton läuft und was die Leute politisch beschäftigt.» Im Nationalrat geht es um die grossen Themen – das Verhältnis zur EU, Geld für die Armee oder den Ausbau der Verkehrsachsen, um drei Beispiele zu nennen. Dabei will sich Locher in Bundesbern für die Anliegen der Region Basel, des Kantons Baselland und natürlich auch des Birstals als klassischer Agglomerationsregion einsetzen.
Erstnachrückender für Locher für den Landrat ist auf der Liste der SP Michael Honegger aus Arlesheim.
Will früh Akzente setzen in Bern: die designierte SP-Nationalrätin Miriam Locher. FOTO: TOBIAS GFELLER ARCHIV
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Nächste Ehre für die Birsstadt
Die Birspark-Landschaft wurde als Schweizer Vertretung für den Europäischen Landschaftspreis des Europarats nominiert.
Tobias Gfeller
Vor rund zwei Jahren wurde der Verein Birsstadt vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet. Nun wird der Birsstadt die nächste Ehre zuteil: Der Aktionsplan Birspark-Landschaft, eines der Kernprojekte des Vereins, ist als Schweizer Vertretung für den Europäischen Landschaftspreis nominiert worden. Der Preis wird alle zwei Jahre durch den Europarat vergeben. Das von der Schweiz portierte Projekt wurde von einer Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Forschung und Verwaltung gekürt. Die Fäden dafür laufen beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) zusammen. Portiert werden für die Schweiz können nur Projekte, die in den vergangenen sechs Jahren bereits eine nationale Auszeichnung für ihre landschaftlichen Qualitäten erhalten haben. Beim Verein Birsstadt ist dies natürlich der Wakkerpreis.
Bewertet wurden die Projekte für die Schweizer Einsendung nach den vom Europarat festgelegten Kriterien nachhaltige Raumentwicklung, Vorbildcharakter, Beteiligung der Öffentlichkeit und Sensibilisierung. «Das Projekt Birs erfüllt diese Kriterien in hervorragender Weise», betont Bafu-Mediensprecherin Dorine Kouyoumdjian.
Lob für die Zusammenarbeit der Gemeinden Gemäss Kouyoumdjian wurde als besonders überzeugend gewertet, dass die Birspark-Landschaft das Rückgrat aller Entwicklungen in der Region bildet. «Zwar konzentriert sich das Projekt auf den Raum entlang des Flusses, betrifft jedoch nicht nur das Wasser, sondern erstreckt sich auf ein grösseres Gebiet, vom Birspark bis zur Birsstadt.» Zudem zeichne sich das Projekt durch sein interkommunales und interkantonales Kooperations-
Wurde mehrfach aufgewertet: Die Birs steht im Zentrum des Aktionsplan Birspark-Landschaft. FOTO:
modell aus. «Hervorzuheben sind die Stärke der Gemeinden und ihre Motivation, sich auszutauschen und eine Gesamtvision zu entwickeln.» Auch der starke Einbezug der Bevölkerung und der damit einhergehende Bekanntheitsgrad des Projekts wurden von der Jury als besonders vorbildlich gewertet. «Die Jury ist der Ansicht, dass die Birspark-Landschaft als Inspirationsquelle für die Berücksichtigung landschaftlicher Qualitäten dienen kann – insbesondere in Regionen mit starkem Wachstum», sagt Kouyoumdjian. Der Aktionsplan Birspark-Landschaft gilt als einer der Ursprünge des Vereins Birsstadt. 2008 wurde im Modellvorhaben «Freiraumkonzept Birsstadt» der Kantone Solothurn und Baselland der Birspark als grünes Rückgrat des Landschaftsraumes definiert. 2012 wurde der Perimeter von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zur «Landschaft des Jahres» gekürt. Als erste Massnahme entstand 2014 der Birsuferweg. 2016 ent-
stand gemäss Definition der Aktionsplan Birspark-Landschaft, in dem sich die Gemeinden zu Aufwertungsprojekten und -massnahmen hinsichtlich Natur und Erholungsraum verpflichteten. Seitdem wurden zwischen Duggingen und Birsfelden zahlreiche Projekte umgesetzt oder aufgegleist. 2018 folgte die Gründung des Vereins Birsstadt. Münchensteins Gemeindepräsidentin und derzeitige Präsidentin des Vereins Birsstadt, Jeanne Locher, spricht im Interview auf der Website dieumwelt.ch von einer grossen Ehre und Wertschätzung. Bis unlängst sei der Name «Birsstadt» in der Region ein abstrakter Begriff gewesen, erinnert Locher. «Durch Auszeichnungen und eine öffentliche Präsenz profitiert der Verein insofern, dass sich die Bewohnenden der Birsstadt heute mit dem Begriff identifizieren können.» Dies bestätigt Gelgia Herzog, Geschäftsführerin des Vereins Birsstadt, gegenüber dem Wochenblatt: «Solche
Nominierungen und Auszeichnen stärken die Bemühungen hinsichtlich Akzeptanz in der Bevölkerung und in der Politik.» Die Nominierung sei auch eine Wertschätzung für die involvierten Natur- und Umweltschutzverbände.
Bewerbungen aus 13 Ländern Für die neunte Ausgabe des Landschaftspreises des Europarats gingen Bewerbungen aus 13 Mitgliedsstaaten ein. Gemäss Bafu-Mediensprecherin Kouyoumdjian legt die internationale Jury im kommenden Herbst ihre Empfehlung dem Lenkungsausschuss für Umwelt des Europarats vor. Der Europarat überreicht den Preis offiziell im Rahmen einer Veranstaltung am Standort des Gewinners, voraussichtlich findet diese im Frühjahr 2027 statt. Mit der Auszeichnung ist kein Preisgeld verbunden.
Informationen zur Birspark-Landschaft und zum Europäischen Landschaftspreis unter: www.dieumwelt.ch
Das Ancien Régime – eine Zeit voller Geheimnisse
Anlässlich der Vortragsreihe des Historischen Vereins des Kantons Solothurn referierte die Berner Historikerin Debora Heim über geheimdienstliche Aktivitäten in der Alten Eidgenossenschaft.
Caspar Reimer
«Geheimnisse erlebten in der frühen Neuzeit einen Boom», berichtete die Historikerin Debora Heim am vergangenen Donnerstag unter dem Titel «Geheimschriften, Spioninnen, Geheime Räte: Geheimnisse und Politik im Ancien Régime». Der Historische Verein des Kantons Solothurn hatte Heim anlässlich einer Vortragsreihe in die Bibliothek des Klosters Dornach eingeladen. Die historisch interessierte Zuhörerschaft liess sich von der Historikerin erst in die allgemeine Stimmung der frühen Neuzeit einführen: «Alles, was damals Aufsehen erregen sollte, musste als Geheimnis angepriesen werden. Es gab etwa auch eine Geheimnisakademie. Diese hatte zum Ziel, die Geheimnisse der Natur zu lüften», so Heim. Auch politische Geheimnisse spielten eine grosse Rolle: In der damals in Europa am meisten verbreiteten Regierungsform, der Monarchie, lag dies schon fast auf der Hand. Aber auch in Republiken oder lockeren Staatenbunden wie der Schweiz, durch Räte in den verschiedenen Gebieten regiert, kam geheimdienstlichen Aktivitäten eine hohe Bedeutung zu. Heim veranschaulichte dies an den Städten Solothurn, Fribourg und Luzern – als katholische Orte waren diese während der Re-
Geheime Wortzeichen: im 17. Jahrhundert eine Möglichkeit, Botschaften verschleiert weiterzugeben.
formation im 16. Jahrhundert von feindlichen, reformierten Gebieten umgeben.
«Die drei Städte suchten nach Möglichkeiten, wie sie ihre Botschaften untereinander austauschen konnten, ohne dass der Feind Kenntnis davon bekam», so Heim. Anfangs habe man sich mit einem relativ einfachen verschlüsselten Alphabet begnügt, das aber im Laufe der Jahre immer komplexer wurde. Später wurden ganze Wörter mit Zahlen kodiert oder man schickte Plättchen aus verschiedenen
Materialien hin und her, die etwa darüber informierten, ob ein Angriff des Feindes kurz bevorstehe.
Im Dienste Frankreichs Gerade in Solothurn, Sitz des französischen Ambassadors, war das Bedürfnis hoch, im Verborgenen zu verhandeln und Informationen geheimzuhalten. Heim berichtete etwa über die berühmte Patrizierin und Spionin Katharina Franziska von Wattenwyl. Sie versorgte im späten 17. Jahrhundert den französischen Botschafter mit Informationen aus allerhöchsten Berner Kreisen. Damit bewegte sie sich in einem gefährlichen Spannungsfeld gegensätzlicher Interessen, verdeckter Nachrichten und verratener Geheimnisse. Als sie aufflog, bestrafte
Der Rockstar aus dem Birseck
Fortsetzung von Seite 1
«Meine Vorfreude war riesig, doch direkt nach dem ersten Gig kam der CoronaLockdown und brachte alles sogleich wieder zum Stillstand», meint er über die turbulenten Anfangszeiten bei der neuen Band. Doch die unfreiwillige Kreativpause wurde direkt genutzt, um eine neue Platte aufzunehmen, die anschliessend mit viel Beachtung in Deutschland herausgegeben wurde. Mit diesem Album klapperte Pontillo als Sänger von Victory viele grosse Rockfestivals ab, darunter auch das bekannte Wacken Open Air in Schleswig-Holstein. Die Aufzeichnung der Performance schlug Wellen und schwappte bis nach Schottland, wodurch Pete Agnew, Bassist und Gründungsmitglied von Nazareth, Pontillos Stimme zu hören bekam und offensichtlich grossen Gefallen daran fand. Daraufhin machte er seine Nummer ausfindig und rief ihn kurzerhand an.
«Alles, was damals Aufsehen erregen sollte, musste als Geheimnis angepriesen werden.»
DEBORA HEIM, HISTORIKERIN
man nicht etwa jene Herren, welche ihr die Geheimnisse zugesteckt hatten, sondern einzig sie als Übermittlerin: «Damals gab es keine Gewaltenteilung. Die Ratsherren, welche ihr Informationen zugespielt hatten, waren zugleich auch Richter, welche sie des Hochverrats verurteilten», so Heim. Sie wurde zum Tode verurteilt, ihre Familie erreichte jedoch, dass das Urteil auf Verbannung abgemildert wurde.
Waffen für den NS-Staat Mit der Vortragsreihe des Historischen Vereins des Kantons Solothurn geht es am 24. März ebenso im Kloster Dornach weiter. Der Historiker Adrian Baschung wird über den Aufstieg und Niedergang der Waffenfabrik Solothurn zwischen 1929 und 1961 referieren: Die Waffenfabrik produzierte während des Zweiten Weltkriegs für die deutsche Rüstungsindustrie. Der Vortrag bietet «Einblicke in eine Firma im internationalen Spannungsfeld der Zeitgeschichte», so die Ankündigung.
Ein alles veränderndes Telefonat «Es war am 20. Dezember, das werde ich nie mehr vergessen. Ich konnte es selbst zuerst nicht glauben, wen ich da gerade am Telefon hatte. Er fragte mich, ob ich als Leadsänger bei Nazareth einsteigen wolle – innert zehn Minuten hatte mein Herz das direkt schon für mich entschieden, bevor der Kopf überhaupt realisieren konnte, was abging», erzählt Pontillo über diesen alles verändernden Moment. Innert kürzester Zeit musste er viele weit reichende Entscheidungen treffen, dabei war der Austritt bei der Band Victory noch das Kleinste. Denn auch wenn Pontillo mit den bisherigen Projekten durchaus sehr erfolgreich unterwegs war – am Montagmorgen hiess es für ihn stets wieder, als Servicetechniker im Einsatz zu stehen. Der gelernte Heizungsmonteur arbeitet seit 20 Jahren im gleichen Betrieb und kann auf einen verständnisvollen Chef zählen, was ihm eine gewisse Flexibilität ermögliche, meint Pontillo über seinen Alltag als Vollzeitangestellter parallel zum Musikerleben. Durch sein Nazareth-Engagement habe er nun auf ein Teilzeitpensum reduzieren können, bevor dann im nächsten Jahr der nächste grosse Schritt ansteht. Mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn plant er, nach Costa Rica auszuwandern und dort ein «Bed and Breakfast» zu eröffnen. «Das war schon immer unser Traum, und jetzt scheint gerade der richtige Zeitpunkt, das zu wagen. Wenn nicht jetzt, wann dann?», sagt Pontillo strahlend. Durch das Nazareth-Engagement sei er sowieso einen Grossteil des Jahres in der ganzen Welt unterwegs – und schon bald beginnt das neue Abenteuer. Nach einigen Probenwochenenden in Schottland und ersten Shows in Tschechien geht es ab Ende März zuerst mit Konzerten in Deutschland, der Schweiz und in Österreich los, bevor dann die USTour ansteht, gefolgt von Brasilien, Chile über Kanada zurück für den Rest der Europa-Tournee. Bis im Dezember wird Pontillo rund 90 Konzerte auf der ganzen Welt mit Nazareth auf die Bühne gebracht haben. Doch bevor es ihn bald von Reinach aus quer über den Globus zieht, kommt er mit seinem eigenen Herzensprojekt in der Dornacher Wydekantine vorbei. Mit einer weiteren eigenen Band namens «Pontillo and the Vintage Crew» schreibt er seit einigen Jahren eigene Bluesrock-Songs, die er am 14. März bei einem Quasiheimspiel in Dornach auf die Bühne bringen wird.
Tickets gewinnen und Gianni Pontillo live hören
Das Wochenblatt verlost 2 × 2 Tickets für den Auftritt von «Pontillo and the Vintage Crew» in der Wydekantine Dornach am Samstag, 14. März um 20.30 Uhr. Mitmachen ist einfach: Schnell ein E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch mit dem Stichwort «Nazareth» senden, Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Die Gewinner werden benachrichtigt. Viel Glück!
FOTO: ZVG STAATSARCHIV SOLOTHURN
Marktnotiz
«James» - eine literarisch-musikalische Performance
Der Kulturverein TadL lädt ein zu einer Lesung des neuen Romans von Percival Everett «James». Mark Twains Klassiker «Huckleberry Finn» wird auf den Kopf gestellt durch einen Perspektivenwechsel: die Geschichte wird aus der Sicht des Sklaven James erzählt, der den einfältigen Jim nur spielt, um sich zu schützen. Der Irrsinn der Sklaverei wird auf frappierende Weise erfahr- und verstehbar.
Die Schauspielerin Mona Petri liest szenisch aus dieser vielschichtigen Männergeschichte. Dabei liefern die Musiker Pascal Biedermann, Samuel Baur und Patrik Zeller den Soundtrack dazu, der an das Rauschen des Mississippi und den Rhythmus der
Flucht erinnert. «Ein berührendes Eintauchen in ein tiefschwarzes Kapitel der amerikanischen Geschichte, wo Galgenhumor und Freundschaft den unfassbaren Rassismus ein klein wenig erträglicher machen.»
(Christoph Hoigné, La Cappella)
«James» wird am Feitag 13.3.26 um 20 Uhr in der Trotte Arlesheim aufgeführt. Nutzen Sie den VVK via tadl.ch oder bestellen Sie Ihr Ticket unter reservationen@tadl.ch.
Die Abendkasse öffnet ab 19.30 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie unter www.tadl.ch
Trotte Arlesheim
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Marktnotiz
«Anspruchsvolle Phase» im Sonnenhof
Mitarbeitende berichten über «Arbeitsbedingungen, die kaum auszuhalten sind». Die soziale Institution verweist auf den Fachkräftemangel.
Yann Schlegel
«Zu viel auf einmal umkrempeln schadet auf Dauer mehr, als dass es hilft.» So umschreibt eine angestellte Person die derzeitige Situation beim Sonnenhof auf einer Onlineplattform für Arbeitgeberbewertungen. Die soziale Institution betreibt unter anderem eine Heilpädagogische Schule und bietet betreutes Wohnen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Bereits im Spätherbst gab es erste kritische Stimmen aus dem Umfeld der Arlesheimer Einrichtung. Mehrere Personen aus der Führungsetage des Sonnenhofs kündigten – unter anderem auch die Doppelspitze. Die «Basler Zeitung» berichtete im November und schrieb, dass beim Kanton eine Beschwerde eingegangen war. «Zu spät wurde die Führung zur Rechenschaft gezogen – ab 2026 wird’s hoffentlich besser!» schrieb eine andere Person im vergangenen Dezember, die bis 2022 beim Sonnenhof arbeitete. Der Sonnenhof stellt auf Anfrage jedoch klar, dass der Co-Gesamtleiter Frieder Recht nach dreissigjähriger Tätigkeit freiwillig entschieden habe, die Institution zu verlassen und sich neuen Aufgaben zu widmen.
Hilfskräfte mit Bewohnenden alleine gelassen?
Die zahlreichen Abgänge haben allerdings in den letzten Monaten offenbar in gewissen Bereichen der Institution, die insgesamt rund 500 Mitarbeitende beschäftigt, für grosse Verunsicherung und ein schwieriges Arbeitsklima gesorgt. Dies zeigt unter anderem ein anonymes Schreiben, das sowohl an die bz Basel als auch an kantonale Behörden gerichtet war. Auch der Sonnenhof hat Kenntnis von diesem Schreiben. Man nehme es sehr ernst, dass sich Mitarbeitende an Behörden und Medien wenden würden, schreibt Kommunikationschefin Silvie Schmid.
In diesem Brief werden von einer beim Sonnenhof angestellten Person happige Vorwürfe geäussert. Zum Beispiel steht darin: «Es herrscht akuter Personalman-
ABSTIMMUNG
Unzufriedene Mitarbeitende: Der Sonnenhof durchlebt turbulente Zeiten. Aber es gibt auch Stimmen aus dem Umfeld, die relativieren.
gel. Qualifizierte und engagierte Mitarbeitende verlassen den Betrieb, da die Arbeitsbedingungen kaum mehr auszuhalten sind.» Der Sonnenhof erwidert darauf, dass der Fachkräftemangel im Sozial- und Pflegebereich die gesamte Branche treffe. Die Arlesheimer Einrichtung könne jedoch die vakanten Stellen mit Personen besetzen, welche die notwendige fachliche Qualifikation mitbringen würden. Auch Führungspositionen würden sorgsam vergeben.
Ein weiterer Vorwurf lautet dahingehend, dass in einzelnen Häusern Hilfskräfte oder unerfahrene Mitarbeiterinnen über mehrere Stunden allein mit Bewohnenden arbeiten würden, die einen komplexen Betreuungsbedarf haben. Es bestehe aus ihrer Sicht ein erhebliches Risiko für die Sicherheit und das Wohl der Bewohnenden, schreibt die
Jetzt den Unterschied machen
Die SRG-Initiative möchte die Radio- und Fernsehabgabe auf 200 Franken pro Jahr senken und Unternehmen von der Abgabe befreien. Eine solche Kürzung würde das Budget der SRG halbieren. Dies zu einem Zeitpunkt an dem der Bundesrat bereits einen Sparauftrag erlassen hat. Die SRG bietet qualitativen Journalismus und ist als nicht-gewinnorientiertes Unternehmen unabhängig. Die Förderung und Produktion von Inhalten, welche in einer von
ABSTIMMUNG
Gewinnen diktierten Privatwirtschaft keine Existenz hätten, ist eine wesentliche Aufgabe der SRG und trägt massgeblich zum Erhalt einer lebhaften Kulturszene in der ganzen Schweiz bei. Oft hört man, dass Personen, welche die Angebote der SRG nicht nutzen, trotzdem eine Abgabe zahlen müssen, sei ungerecht. Dies gilt auch für unsere Steuern, auf deren Verwendungszweck wir keinen individuellen Einfluss haben, denn der Einsatz der
Anpassung des Finanzausgleichs
Im Budget 26 ist ein Beitrag an den Finanzausgleich von 7,5 Mio. Franken vorgesehen und dies bei geplanten reinen Fiskaleinnahmen von 43 Mio. Franken. Ein substanzialer Betrag, über welchen jährlich nicht verfügt werden kann. Vertreter von Gebergemeinden haben eine Initiative eingereicht mit dem Inhalt den horizontalen Finanzausgleich zu reduzieren, den vertikalen Finanzausgleich der Teuerung anzupassen und den finanziellen Ausgleich des Kantons für bestimmte Aufgaben angemessen zu erhöhen. Der Landrat hat im Februar mit 4/5 Mehrheit beschlossen, der Bevölkerung die Initiative der Gebergemeinden zur Ablehnung und der Kompromiss-Vorschlag des Verband Baselbieter Gemeinden zur Annahme empfohlen. Eine Volksabstimmung wird mit allergrösster
Wahrscheinlichkeit nicht notwendig sein, da die Initianten im Voraus angekündigt haben, in diesem Fall die Initiative zurückzuziehen. Der neue Finanzausgleich scheint für alle Beteiligten tragbar zu sein, weil die Gebergemeinden entlastet werden, aber weniger als in der Initiative, der Kanton weniger stark belastet wird als vorgesehen und der Kompromiss für die Nehmergemeinden besser tragbar ist. Der Finanzausgleich soll neu alle vier Jahre überprüft werden. Die exakten finanziellen Konsequenzen für Arlesheim sind noch nicht absehbar. Auf alle Fälle werden die Zahlungen an den Finanzausgleich weniger stark steigen, bestenfalls stagnieren, im Vergleich zu den Vorjahren. Thomas Arnet, Frischluft Gemeinderatskandidat
Absenderin oder der Absender des Briefes. Der Sonnenhof antwortet: «Diesen Vorwurf weisen wir entschieden zurück.»
Nach Abgängen setzte der Sonnenhof eine Taskforce ein Über Einsatzpläne werde sichergestellt, dass die Bewohnenden ihrem Bedarf entsprechend begleitet sind und das notwendige Fachpersonal vor Ort sei. «Die Mitarbeitenden, ob erfahren oder unerfahren, haben die Möglichkeit, sich an die benachbarten Wohnhäuser des Sonnenhofs zu wenden, wenn punktuell Unterstützung nötig ist», schreibt Schmid. «Die hausübergreifende Zusammenarbeit funktioniert unseres Erachtens sehr gut.» Entsprechend will die soziale Institution auch nichts von einer Krise wissen, in der sie sich befinde. Der Sonnen-
hof befinde sich vielmehr in einer «anspruchsvollen Phase», so Schmid. Nachdem im Herbst die Abgänge der Co-Gesamtleitung bekannt geworden waren, setzte die Einrichtung eine Taskforce ein. Diese ernannte Franz Grandits zum neuen Gesamtleiter ad interim ab Anfang Februar. In einer zweiten Phase besteht die Taskforce aus Grandits und dem Co-Präsidium des Verwaltungsrates. Voraussichtlich bis im Herbst soll die endgültige Gesamtleitung bestimmt sein.
Grosse Mehrheit der Angestellten sei zufrieden Im August des vergangenen Jahres habe man ein neues Lohnsystem in Kraft gesetzt, um die Zufriedenheit der Belegschaft zu verbessern. Damit seien die Löhne auf ein branchenübliches Niveau angehoben worden. «Zufriedenes Perso-
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staatlichen Mittel erfolgt nach demokratischen Entscheiden. Dazu kommt: die Initiative senkt zwar die Höhe der Abgabe, löst die Ungleichheit jedoch nicht auf, da alle Personen nach dem Giesskannenprinzip entlastet werden und nicht nach ihrem Konsum zur Kasse gebeten werden. Wir finden der Mediale Service Public muss stark bleiben, deshalb jetzt für Demokratie einstehen und Nein zur SRG-Initiative stimmen. Frischluft
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nal ist unser grösstes Kapital», so Schmid. Dass es vereinzelt unzufriedene Mitarbeitende gibt, sei bei einer Organisation dieser Grösse nicht unüblich. «Unsere Einschätzung ist, dass die grosse Mehrheit der über 500 Angestellten zufrieden ist.»
Es brauche seine Zeit, damit die eingeleiteten Massnahmen die erwünschte Wirkung erzielen würden. Sowohl der Kanton Baselland als auch der Sonnenhof bestätigen, dass sie sich in engem Austausch befinden. Eine angestellte Person schreibt auf dem eingangs erwähnten Onlineportal: «Das Image ist leider stark geschädigt und entspricht nicht der Realität.» In vielen Teilbereichen herrsche eine gute Arbeitsatmosphäre, in einzelnen sei sie eher bescheiden. Es sind gemischte Töne, die aus dem Sonnenhof an die Öffentlichkeit dringen.
Fundiert und sachlich
Mit Nicole Ziegler stellt sich eine engagierte, motivierte und umsichtige Arlesheimerin für den Gemeinderat zur Wahl. Ich kenne Nicole von diversen politischen Aktivitäten und gemeinsamer Tätigkeit beim Sekundarschulrat. Dabei durfte ich erleben, wie fundiert und sachlich sich Nicole mit den ihr begegnenden Themen auseinandersetzt und mutig Veränderungen anpackt, ohne je dabei den Menschen im Zentrum ausser Acht zu lassen. Nicole ist in Arlesheim aufgewachsen, hier berufstätig und Mutter einer Tochter. Sie
WAHLEN
weiss, was unsere Gemeinde bewegt und nimmt sich den Anliegen der Bevölkerung mit Herzblut und grosser Empathie an. Als studierte Betriebswirtin und Projektleiterin bringt sie zudem nicht nur persönlich, sondern auch beruflich das nötige Rüstzeug zur erfolgreichen Bewältigung des Amtes als Gemeinderätin mit. Ich wähle Nicole aus vollster Überzeugung am 8. März in den Gemeinderat und empfehle es allen ArlesheimerInnen gleich zu tun. Laurence Lutz, Mitglied Sekundarschulrat
Neues Gesicht mit neuen Ideen
In Leserbriefen wird eine Erneuerung im Gemeinderat gefordert – jüngere Kandidaten oder Vertreter anderer Parteien. Doch was geschieht tatsächlich? Alter Filz in neuen Schläuchen – oder etwa doch nicht? Eigentlich sollten bürgerliche Kandidaten die bestehenden Vakanzen besetzen. Wir haben dafür einen kompetenten Kandidaten vorgeschlagen. Erfahrung und Fachwissen bringt Damian Schärer zweifellos mit. Er war an zwei Standaktionen persönlich vor Ort und beantwortete sämtliche Fragen der Interessierten. Wer diese Gelegenheit genutzt hat, kann das bestätigen. Auch im Wochenblatt sowie TV Birseck gab er kurz und prägnant Auskunft und legte dabei die zukünftigen Leitlinien für unsere Gemeinde klar dar. Seine Worte waren deutlich und unmissverständlich. Mit unserem Vorschlag kommen wir dem Wunsch vieler Einwohnerinnen und Einwohner nach; ein neues Gesicht, neue Ideen und ein Mann, der weiss, wovon er spricht. Deshalb kann ich meine Stimme mit voller Überzeugung Damian Schärer geben. Meine Empfehlung an alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die noch nicht abgestimmt haben: Überlegen Sie sich Ihre Wahl gut. Entscheidend ist die Person – und mit Damian Schärer wählen Sie einen bürgerlichen Kandidaten, der Arlesheim im Herz und die Zukunft im Fokus hat. Roger Pfister, Co-Präsident SVP Münchenstein/Arlesheim
FOTO: KENNETH NARS
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Baupublikation
Baugesuch Nr. 2025-1511
Projekt: 2 Einfamilienhäuser
Standort: Parzelle Nr. 1905, Terrassenstrasse, 4144 Arlesheim
Gesuchsteller: InSia AG Baumanagement, Hohenrainstrasse 26b, 4133 Pratteln
Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Wahlen und Abstimmungen
8. März 2026
Am Sonntag, 8. März, wird über fünf kantonale und vier eidgenössische Vorlagen abgestimmt. Zudem findet die Ersatzwahl für die beiden ab April freien Sitze im Gemeinderat statt.
Persönliche Stimmabgabe
Das Wahllokal im Gemeindehaus am Domplatz 8 ist am Sonntag, 8. März, von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Denken Sie daran, dass an der Urne der Stimmrechtsausweis und die Stimmzettel nur persönlich abgegeben werden können. Kuverts des Ehepartners oder der Ehepartnerin werden nicht entgegengenommen.
Briefwahl
Die briefliche Stimmabgabe ist bis zur Öffnung des Wahllokals möglich. Später eingeworfene Stimmzettel sind ungültig. Die Gemeindeverwaltung
Turmgespräch
Am Montag, 2. März, traf sich der Gemeinderat mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien zu ihrem halbjährlichen Austausch. Das Turmgespräch, wie es aufgrund der bisherigen Lokalität – der Burg Reichenstein –genannt wird, fand diesmal im Setzwerk statt. Die Anwesenden tauschten sich über Themen aus wie die aktuellen Projekte im Dorf, die anstehenden Ersatzwahlen für den Gemeinderat und die Sozialhilfebehörde, aber auch zu Sicherheitsfragen.
Die Gemeindeverwaltung
Neues Mitglied der Schulleitung ab August 2026
Im Hinblick auf die Pensionierung unserer langjährigen Schulleitungsmitglieder Rosmarie Gügler und Karl-Heinz Zeller freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Herr Aleksandar Vukovic´ per 1. August 2026 seine Arbeit als neues Mitglied der Schulleitung aufnehmen wird.
Aleksandar Vukovic´ bringt aus seiner Tätigkeit als Schulleiter der Primarschule der Stadt Laufen umfassende Erfahrung im schulischen Umfeld sowie in der pädagogischen Führung mit. Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Fachkompetenz, seiner wertschätzenden Art sowie einer Prise Humor eine wertvolle Bereicherung für unsere Schulgemeinschaft darstellt und mit dem bestehenden Schulleitungsteam – Cécile Bühlmann und Franziska Reding – produktiv und kollegial zusammenarbeiten wird. Die Schulleitung wird ab August 2026 im Co-Schulleitungsmodell organisiert sein, bei welchem alle Schulleitenden hierarchisch gleichgestellt sind. Wir heissen Aleksandar Vukovic´ im Namen des Schulrats herzlich willkommen und wünschen ihm einen erfolgreichen Einstieg an unserer Schule.
Schulrat Kindergarten- und Primarschule Arlesheim
Pilzkontrollen im Jahr 2025
Laurin Holzapfel, der amtliche Pilzkontrolleur unserer Gemeinde, berichtete uns über das Pilzjahr 2025, dessen Ertrag unterdurchschnittlich einzuschätzen ist. Wie bereits in den Vorjahren blieben die Pilzfunde bis in den September hinein aus. Erst ab September und bis weit in den November hinein zeigte sich die Saison von ihrer besseren Seite, und es konnten zahlreiche Pilze gesammelt werden. Die Röhrlinge waren in diesem Jahr jedoch nur spärlich vertreten, obwohl sie für viele Pilzsammlerinnen und -sammler zu den beliebtesten Speisepilzen zählen.
Unsere Gemeinde ist der Pilzkontrollstelle Aesch, Arlesheim, Dornach und Pfeffingen angeschlossen. Hier wurde das Angebot der Pilzkontrolle im vergangenen Jahr 27-mal genutzt. Bei 12 Kontrollen wurden einige Pilze als ungeniessbar deklariert, bei 6 Kontrollen mussten giftige Pilze beschlagnahmt werden.
Die Gemeindeverwaltung
Veranstaltungsbewilligung im Wald – 16. Muttenz
Marathon
Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des 16. Muttenz Marathon mit ca. 800 Teilnehmenden vom Sonntag, 8. März 2026, gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Arlesheim, Münchenstein, Muttenz und Pratteln mit Auflagen erteilt.
Die Gemeindeverwaltung
Parkplätze zu vermieten
In der Einstellhalle im 2. UG am Dornwydenweg 7a (beim Arlesheimer Werkhof) sind ab sofort mehrere Parkplätze zu vermieten: Parkplatz-Nummern 60 bis 64. Sie können alle zusammen oder einzeln gemietet werden. Die Kosten pro Parkplatz betragen 132.50 Franken, davon sind 120 Franken Miete und 12.50 Franken Nebenkosten. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Dalila Falduzzi, Sachbearbeiterin Immobilienbewirtschaftung der Gemeinde Arlesheim. Sie erreichen Sie per E-Mail (bewirtschaftung@arlesheim.bl.ch) oder unter Telefon 079 653 78 55. Die Gemeindeverwaltung
Baustelleninformation
Friedhof Bromhübel/ Urnenhof
Am Montag, 9. März 2026, beginnen die Bauarbeiten für die Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes im Urnenhof. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 20. März 2026. Dieser Termin ist wetterabhängig. Das kann zur Folge haben, dass der Endtermin nach hinten verschoben werden muss.
Während der Bauzeit sind Beeinträchtigungen für sämtliche Besucherinnen und Besucher des Gemeinschaftsgrabes zu erwarten. So kommt es baubedingt zu zeitweiligen Sperrungen des Urnenhofes. Wir bitten Sie, die jeweiligen Signalisationen zu beachten.
Die Bauarbeiten werden durch unseren Werkhof ausgeführt. Bei allfälligen Rückfragen kontaktieren Sie bitte direkt den Werkhof, Tel. 061 706 95 95.
Die Gemeindeverwaltung
Friedhof Bromhübel
Arlesheim, Gräberaufhebung per 30. April 2026
Nach Ablauf der reglementarischen Ruhedauer von 20 Jahren werden auf dem Friedhof Bromhübel in
Arlesheim folgende Gräber aufgehoben:
– Feld A (Erdbestattungen)
Gräber Nr. 164 bis 181
– Feld C (Urnenbestattungen)
Gräber Nr. 99 bis 111
– Feld F (Kindergrab)
Gräber Nr. 21 bis 30
Die Angehörigen werden gebeten, für die Abräumung der Gräber bis zum 31. März 2026 besorgt zu sein und weitere Familienangehörige entsprechend zu informieren.
Grabmäler und Pflanzen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt sind, werden ohne Entschädigungsanspruch durch die Gemeinde entfernt. Wir bitten Sie, bei der Abräumung Nachbargräber und Anlagen nicht zu beschädigen.
Auch das Gemeinschaftsgrab (Feld G) wird nach Ablauf der reglementarischen Ruhedauer von 20 Jahren aufgehoben.
Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 061 701 38 48.
Die Gemeindeverwaltung
Dorfspaziergang am 27. März «Arlesheims bewegte Geschichte»
Am Freitag, 27. März 2026, erwartet Sie die Leiterin der Gemeindeverwaltung, Katrin Bartels, um 12 Uhr auf dem Domplatz zum nächsten Dorfspaziergang. Ihr Gast ist Sibylle von Heydebrand. Sie führt durch den historischen Dorfkern von Arlesheim und erzählt von der elsässischen Vergangenheit, von fürstbischöflichen Zeiten und den Jahren, als Arlesheim zu Frankreich gehörte – vorbei an Taglöhnerhäuschen, Kleinbauernbetrieben und ehemaligen Schulstuben. Dabei geht es auch um die Frage, wie das ehemalige Winzerdorf zu seinem mächtigen Dom kam. Der Dorfspaziergang lädt dazu ein, Arlesheim neu zu entdecken, und endet gegen 13 Uhr auf dem Domplatz.
Die Gemeindeverwaltung
Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder in den Frühjahrsferien
In der 1. Woche der Osterferien findet von Montag, 30. März 2026, bis Donnerstag, 2. April 2026, ein Tageslager im Sunnegarte zum Thema «Frühling spielerisch entdecken» statt. Für das Tageslager gibt es keine Mindestbelegung. Anmeldeschluss ist der 13. März 2026. Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden.
Weitere Auskünfte und Anmeldeunterlagen unter Telefon 061 701 49 25 oder administration@sunnegarte.org sowie www.sunnegarte.org, im Downloadbereich der Tagesbetreuung
Stiftung Sunnegarte Tagesbetreuung
Stärne-Treff im Café
Restaurant Klinik Arlesheim
Der Stärne-Treff findet jeweils am Montagnachmittag von 15 bis 17 Uhr im Café-Restaurant der Klinik Arlesheim statt. Er wird unterstützt von der Gemeinde Arlesheim, Pro Senectute und dem Seniorenverein Arlesheim.
Am Montag, 9. März 2026, wird der Anlass durch Pro Senectute begleitet.
Die Gemeindeverwaltung
Nichtvergessen:
Abstimmungssonntag,8.März2026
DasWahllokal im Gemeindehausam Domplatz 8ist von9.30bis 11.30Uhr geöffnet
DieAbstimmungsunterlagen können nurpersönlich abgegebenwerden
DieAbgabeder brieflichen Stimmabgabeist nur biszur Öffnungdes Wahllokals möglich.
Gemeindebibliothek,Ermitagestrasse 2 Ticketsà 15 FrankenerhaltenSie in derBibliothek.
Vorschau: «Lesehappening» mit Marcel Huwyler –mörderisch komisch Krimi kann mehr als nur spannend sein. Marcel Huwyler zeigt am 8. Mai 2026, wie mörderisch komisch eine Lesung sein kann. In seinem Best-of und Bösest-of treffen die scharfzüngigen Ladys Morgenstern und RothSchild auf den legendären Taxifahrer Herrn Wälti.
Freuen Sie sich auf Humor, Tempo und überraschende Einblicke in seine Schreibwerkstatt; spritzig und lebendig serviert. Tickets à 15 Franken gibt es in der Gemeindebibliothek. Die Gemeindeverwaltung
Herzliche Gratulation
Am Samstag, 7. März 2026, feiert Frau Annelies Mesmer Geburtstag. Sie wird 90. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat
Bürgergemeinde Arlesheim
Einladung zu den Fronarbeitstagen im Wald
Datum Samstag, 14. März und 28. März 2026
Treffpunkt 8.00 Uhr beim Bachrechen, Eingang Ermitage
Arbeiten Schlagräumungen und weitere Arbeiten
Ausrüstung Gute Schuhe, alte Kleider, event. Regenschutz (Handschuhe werden zur Verfügung gestellt)
Arbeitsende ca. 12.30 Uhr, anschliessend gemeinsames Mittagessen im Pulverhüsli
Znüni und Mittagessen werden von der Bürgergemeinde offeriert. Die Fronarbeiten werden bei jeder Witterung durchgeführt. Bürgerrat und Revierförster freuen sich auf eine grosse Teilnahme.
Bitte geben Sie uns Ihre Teilnahme bis zum 9. März 2026 resp. 23. März 2026 bekannt.
Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft und wertvolle Mitarbeit. Bürgerrat Arlesheim
ABSTIMMUNG
Nachteile von Tempo 30
Sollte eine solche Initiative umgesetzt werden, müssen die zu erwartenden Vorteile eindeutig erläutert werden. Aber auch die daraus resultierenden Nachteile in Betracht gezogen werden. Und dies bis ins Detail. Es scheint, als ob ein einziger Vorteil im Vordergrund steht. Und dies ist ein durch die Räder verursachter Geräusch (langsamer = weniger Geräusch). Dem gegenüber entstehen mehrere Nachteile: Bei einer Geschwindigkeit von 30km/h muss wohl, bei handgeschalteten Getrieben, im zweiten Gang gefahren werden (bei 50km/h im vierten bei gleicher Strecke). Damit werden die Motordrehzahlen um einiges höher sein, als im vierten Gang. Dies wiederum verursacht höheren Treibstoffverbrauch und
KLINIK ARLESHEIM
Abgasausstoss, stärkere Geräusche (Motor) und erhöhten Verschleiss der Motorteile. Bei der gleichen Strecke, wird diese Belastung länger andauern, als bei der Geschwindigkeit vom 50km/h. Nicht zu unterschätzen ist aber auch das Verhalten der Autolenkerinnen und Autolenker. Bei einer geringeren Geschwindigkeit wird die Aufmerksamkeit automatisch nachlässiger. Also die herbei gewünschte und in den Vordergrund gestellte verbesserte Strassensicherheit muss nicht unbedingt erreicht werden. Zusammenfassend: nüchtern betrachtet ist das Einführen von Tempo 30 gerade kontraproduktiv, sowohl ökologisch, wie auch technisch, wie auch umweltfreundlich. Jaromir Hak
Endlich wieder gut schlafen
PR. Ein- und Durchschlafstörungen belasten viele Menschen – oft über Wochen oder Monate hinweg. Wenn die Nächte unruhig sind, leidet nicht nur die Konzentration, sondern auch das körperliche und seelische Wohlbefinden. Doch was hilft wirklich, um wieder in einen gesunden Schlafrhythmus zu finden? Und welche Rolle spielen Lebensstil, innere Balance und ganzheitliche Therapiekonzepte? Im Rahmen des Gesundheitsforums zeigt Philipp Busche, Chefarzt Innere
GOTTESDIENSTE
Katholische Gottesdienste in Arlesheim
Donnerstag, 5. März
15.00 Vortrag «Redog», Domhof
19.00 Messe im Dom, anschl. musikalisch gestaltete Anbetung mit Taizé-Gesängen
Freitag, 6. März 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst 19.00 Ökum. Weltgebetstag, ref. Kirche Arlesheim
Samstag, 7. März
17.00 Wortgottesdienst mit Kommunion, Dom
Sonntag, 8. März
11.15 Hl. Messe im Dom, anschl. Domhofcafé
11.15 Kinderkirche, Krypta 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst
Dienstag, 10. März
9.30 Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 17.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 15.00 Jassen, Klause Mittwoch, 11. März 12.00 Mittagsgebet, Dom 15.30 Landruhe: Kath. Gottesdienst
Donnerstag, 12. März 19.00 Messe im Dom
Medizin der Klinik Arlesheim, integrativmedizinische Wege aus der Schlaflosigkeit auf – fundiert, praxisnah und mit Blick auf den ganzen Menschen. Wir freuen uns, Sie am Mittwoch, 11. März, um 18.30 Uhr in der Villa Crescenda, Bundesstrasse 5, 4054 Basel, im Raum Käthe Kruse, begrüssen zu dürfen. Begrenzte Platzzahl. Ohne Anmeldung, Kollekte. Mehr Informationen zu unserem Veranstaltungsprogramm finden Sie auf unserer Website: www.klinik-arlesheim.ch.
Freitag, 13. März 10.15 Obesunne: Kath. Gottesdienst 16.00 Kreuzweg, Dom
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim
Freitag, 6. März 10.15 Reformierter Gottesdienst in der «Obesunne»
16.00 Meditation – Sitzen in der Stille im Kirchgemeindehaus mit Pfarrer Marc-Andrin Eggenschwiler. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Keine Anmeldung nötig 19.00 Ökumenischer WeltgebetstagsGottesdienst in der reformierten Kirche Anschliessend gemütliches Zusammensein im Kirchgemeindehaus
Sonntag, 8. März 10.00 Predigtgottesdienst mit Pfarrer Marc-Andrin Eggenschwiler. Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 10. März 14.00 Zyschtigskaffii im Kirchgemeindehaus Mittwoch,11. März 15.30 Gottesdienst in der «Landruhe» 20.00 bis 21.30 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft und Anmeldung: Michael Kossmann, 061 517 82 35, michaelkossmann@posteo.de Freitag, 13. März 10.15 Katholischer Gottesdienst in der «Obesunne»
ARLESHEIM
WAHLEN
Wählen ist ein Privileg
Es sind Wahlen in Arlesheim. Und dass wir wählen dürfen, ist ein Privileg. Viele Menschen weltweit kämpfen für demokratische Mitbestimmung: Wir haben sie und müssen sie nutzen. Gerade auf kommunaler Ebene zählt jede Stimme. Ich empfehle Ihnen, Jonathan Graf von der GLP in den Gemeinderat Arlesheim zu wählen. Er steht für Mut, Pragmatismus, lösungsorientierte Politik, sachliche Zusammenarbeit und tragfähige Kompromisse. Werfen Sie Ihren Wahlzettel noch im Gemeindehaus ein oder gehen Sie persönlich an die Urne. Egal wie, gehen Sie wählen. Es ist ein Privileg. Eileen Fischer, GLP Arlesheim
ABSTIMMUNG
Für faire Steuern
Mit der Umstellung von der Familienbesteuerung auf die Individualbesteuerung kommt vor allem das traditionelle Familienmodell unter Druck. Diese Umstellung schafft viele Ungewissheiten. Noch in diesem Jahr kommt die nächste Steuerinitiative zur Abstimmung, die Mitte-Initiative «für faire Steuern». Sie schlägt eine einfache Lösung vor, um die Heiratsstrafe abzuschaffen, nämlich die alternative Steuerberechnung. Anstatt zwei Steuererklärungen, gibt es zwei Steuerberechnungen, die günstigere zählt. Als Paar ersparen Sie sich die Arbeit für eine zusätzliche Steuererklärung und zudem eine konfliktträchtige Vermögensaufteilung. Also stimmen Sie am 8. März Nein, – und im Herbst dann Ja. Hugo Huber
BURG RYCHESTEI LÄBT
Zmörgele auf der Burg Reichenstein
Im Rittersaal der Burg Reichenstein können Sie mit Freunden oder Familie diesen Sonntag, 8. März, einen Brunch mit spektakulärer Aussicht geniessen. Der Verein Burg Rychestei läbt lädt erneut zum Burg-Brunch ein. Es hat noch wenige Plätze die unter www.burgrychesteilaebt.ch gebucht werden können. Von 11 bis 13 Uhr ist der Brunch auf der Burg. Um 13 Uhr startet dann eine Führung über den Reichensteinergrat bis zu den Hohlen Felsen, geführt vom Stiftungsratmitglied der Burg Reichenstein Nico Piazzalonga (www.schloss-schryber.ch). Die Führung ist kostenlos und kann auch ohne Teilnahme am Brunch genossen werden. Von 13 bis 17 Uhr ist zudem der Burghof für Kaffee und Kuchen geöffnet. Wir freuen uns mit Ihnen die Burg Rychestei zu beleben.
Monika Strobel für den Verein Burg Rychestei läbt
WAHLEN Integrative
Zusammenarbeit
Als Gemeindepräsident von Nuglar-St. Pantaleon arbeitete ich mit Carmen Pipola-Steinger erfolgreich im Gemeinderat zusammen. In dieser Zeit habe ich sie als sehr engagierte, verantwortungsbewusste und kollegiale Gemeinderätin erlebt. Carmen Pipola-Steinger war unter anderem für die Ressorts Bevölkerungsschutz, Feuerwehr, soziale Anliegen sowie Gewerbe zuständig. In diesen anspruchsvollen Bereichen brachte sie nicht nur fachliche Kompetenz ein, sondern auch ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl und einen klaren Blick für
LESERBRIEF
Kinderkleiderbörse
Die Sommerbörse vom 17. bis 19. März in der Trotte Arlesheim bietet alles, was Kinder im Sommer gut gebrauchen können. Hier können Sie einkaufen und auch verkaufen. Am Dienstag von 16 bis 19 Uhr nehmen wir Ihre gut erhaltenen, modisch aktuellen und sauberen Sommerkleider ab Gr.80 für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (keine Herrenkleider) zum Weiterverkauf entgegen. Auch Spielsachen, Kinderbücher und Kinderfahrzeuge und -Zubehör in gutem Zustand sind willkommen. Annahmegebühr: Vier Franken. Maximale Stückzahl: 50 Artikel. Der Verkaufspreis wird von Ihnen festgesetzt. Jeder Artikel muss mit einer reissfesten Kartonetikette mit folgenden Angaben angeschrieben sein: Artikelbezeichnung, Farbe, Grösse, Preis (nur ganze Frankenbeträge) sowie Kundennummer. Neukunden müssen im
KONZERT
praktikable, tragfähige Lösungen. Besonders schätzte ich ihre integrative Art der Zusammenarbeit. Sie verstand es, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und im Gemeinderat zu konstruktiven, konsensfähigen Entscheiden beizutragen. Der respektvolle Dialog stand für sie stets im Vordergrund. Ihre fachliche Kompetenz, ihre Teamfähigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein sprechen aus meiner Sicht klar für sie. Daniel Baumann, ehem. Gemeindepräsident Nuglar-St. Pantaleon
Voraus eine Nummer bei der Börsenverantwortlichen beziehen. Verkauf ist am Mittwoch von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr. 80 Prozent des Verkaufserlöses geht an den Eigentümer der Waren. 20 Prozent kommen sozialen Institutionen in Arlesheim zugute. Am Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr erfolgt die Auszahlung und Rückgabe nicht verkaufter Artikel. Nicht abgeholte Auszahlungen und Artikel verfallen nach diesem Zeitpunkt und werden ebenfalls gespendet. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme! Auch aktive Mithilfe an den Börsentagen nehmen wir gerne an. Auskunft: Angelika Baehny, Tel. 079 385 15 23 , ang-alb.baehny@bluemail.ch oder www.kleiderboerse-arlesheim.jimdofree. com oder www.arlesheim.ch/Veranstaltungskalender. Angelika Baehny Arbeitsgruppe Kleiderbörse Arlesheim
«L’Anima del Violino»
PR. Das Capriccio Barockorchester gastiert erstmals im Setzwerk Arlesheim mit einem mitreissenden Konzertprogramm. Es spielt unter der Leitung der Gewinnerin des Schweizerischen Musikpreises 2024 – Leila Schayegh. «Welch eine Bogenführung! Welch ein Feuer! Welch ein Tempo!» – seinem Übernamen «terremoto» zufolge muss das mitreissende Violinspiel von Pietro Locatelli seine Zeitgenossen an die Naturgewalt eines Erdbebens erinnert haben. Ebenso bewegt wie sein Musizierstil war Locatellis musikalischer Werdegang – von der Lehrzeit in Rom
Redaktionsschluss
über die Wanderjahre in Italien und Deutschland bis zum frühzeitigen Rückzug nach Amsterdam. Sein unablässiges Streben, die Seele der Violine zu ergründen, bleibt bis heute eine Quelle der Inspiration. Im Konzertprogramm «L’Anima del Violino» erklingen ausserdem glanzvolle Werke von Arcangelo Corelli, Giuseppe Valentini und Johann Gottlieb Graun. Tickets: www.capriccio-barock.ch oder Telefonnummer 061 813 34 13, Abendkasse ab 19 Uhr. Wann? Am Freitag, 13. März, um 19.30 Uhr im Setzwerk in Arlesheim.
Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch
ZeitzumLernen.Unterstützungzum Wachsen. AcademiaPrimar&SekReinach bietetJugendlicheneinUmfeld, das stärkt,begleitetund Perspektiveneröffnet –schulisch wieberuflich.
Marktnotiz
«Muggli, dr Waldtroll» ist wieder da!
Tauchen Sie ein in die zauberhafte Welt von Fabulosia. In unserem aktuellen Theaterstück «Muggli, dr Waldtroll» entführen wir Sie in einen Wald, in dem alles ein wenig anders ist, als es scheint.
Eva von Schwanstein flüchtet vor der Hitze der Stadt in die kühle Erholung des Waldes. Doch statt purer Ruhe erwartet sie ein turbulentes Abenteuer: Sie trifft auf den Förster, den Waldbewohner Waldi und den kleinen Troll Muggli. Muggli ist kein
gewöhnlicher Troll – er wurde von den Waldriesen zurückgelassen, weil er sehr scheu und ängstlich ist. Gemeinsam mit Eva lernt er, seine Ängste zu überwinden.
Erleben Sie mit, wie aus dem kleinen, schüchternen Wesen durch Mut ein echter Held wird, dessen Taten zu einem überraschenden Ereignis führen.
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Foto von Simon Bielander
Freude am Fahren
Buechloch: Vier Einsprachen eingegangen
Vor knapp zwei Wochen ging die Planauflage des QP Buch-Hain II zu Ende. Dabei kam es zu mehreren Einsprachen. So geht es nun weiter.
Nicolas Blust
Keine Baufläche in Reinach ist so umstritten wie das Gebiet Buechloch. Seit 1951 ist das Areal eingezont und könnte bebaut werden. Bis heute sind mehrere Anläufe gescheitert: 2014 und 2021 lehnte das Reinacher Stimmvolk entsprechende Bauprojekte beziehungsweise Quartierpläne ab. Nun startete die Landeigentümerin, die Fagus Immobilien AG aus Luzern, einen weiteren Anlauf.
Am 13. Januar hat der Gemeinderat den Quartierplan Buch-Hain II bestehend aus Plan und Quartierplan-Reglement im vereinfachten Quartierplanverfahren beschlossen. Vom 22. Januar bis zum 20. Februar lag das Projekt öffentlich auf. Auf dem Grundstück sind fünf Gebäude mit insgesamt maximal 39 Wohnungen geplant. Die Gebäude sollen bis zu drei Stockwerke hoch sein.
Eine Nachfrage bei der Gemeinde zeigt nun: Gegen den aufgelegten Quartierplan gab es vier Einsprachen. Zu welchen Themen, darüber gibt die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft. Die Einsprachen würden derzeit intern geprüft. Es handle sich dabei aber teilweise um Themen, die bereits in der öffentlichen Mitwirkung 2024 eingebracht wurden, erklärt Gemeindepräsident Ferdinand Pulver (FDP).
Beeinträchtigung des nahen Naturschutzgebiets befürchtet Es dürfte dabei vor allem um Bedenken betreffend den Umweltschutz gehen. Denn das Areal ist von drei Seiten von
LESERBRIEF
Wald umgeben. In unmittelbarer Nähe, am westlichen Rand der Parzelle und bereits auf Therwiler Boden, liegt zudem das Naturschutzgebiet Buechloch.
In diesem kleinen Feuchtgebiet befinden sich drei Weiher, die unterschiedlichste Amphibien, Insekten und Vögel beherbergen.
Das Naturinventar der Bauparzelle aus dem Jahr 2022 hält fest, dass die Amphibien- und die Fledermauspopulation von regionaler Bedeutung seien. Ausserdem müsse die Beeinträchtigung des Grundwasserstromes im gesamten Perimeter so gering wie möglich gehalten werden.
Wegen der Lage nahe des Naturschutzgebiets gingen die Grünen, unterstützt von Naturschutzvereinen, in den beiden
Eines der besten Lagerhäuser
Seit über 30 Jahren habe ich als Snowboardleiter mit der Sekundarschule Reinach Skilager durchgeführt – die meisten davon im Lagerhaus von Reinach und Binningen in Adelboden. Ich kenne viele Lagerhäuser. Dieses gehört trotz seines Alters zu den besten, die ich erlebt habe. Ja, das Haus ist in die Jahre gekommen. Die Einrichtung ist nicht mehr zeitgemäss, aber sie ist funktionell, zweckmässig und genau auf die Bedürfnisse von Schulklassen und Vereinen ausgerichtet. Entscheidend ist jedoch etwas anderes: die einmalige Lage mitten im Ski und Wandergebiet. Wer je ein Lager erlebt hat, weiss: Hier entstehen Gemeinschaft, Verantwortung und prägende Lebenserfahrungen. Natürlich verstehe ich, dass Defizite und anstehende Investitionen ernst genom-
Mischeli-Konzert:
Parlar cantando
Dass Worte zu Musik werden –Monteverdis Traum In der Spätrenaissance und im Frühbarock waren die Musiker und Komponisten von einer Leidenschaft besessen: Sie wollten Texte sinnlich verständlich machen. Diese Idee war der Ausgangspunkt einer ästhetischen Revolution: In diesen Jahren – um 1600 – entstand die Kunst der Melodie mit einfacher Begleitung und gleichzeitig die ersten Opern der Musikgeschichte. Komponisten wie Monteverdi lassen sich vieles einfallen, um die Zuhörenden zu berühren. Die Grenze zwischen Sprechen und
men werden müssen. Dennoch sollte bei der Beurteilung nicht nur die betriebswirtschaftliche Rechnung im Vordergrund stehen, sondern auch der ideelle und gesellschaftliche Wert dieses Hauses. Ein kompletter Rückzug oder gar ein Verkauf würde nicht nur ein Gebäude betreffen, sondern ein Stück gelebte Lager und Verreinskultur in Reinach beenden. Ein Rückzug der Gemeinden wäre ein politisches Signal in die falsche Richtung. Bildung, Jugend und Vereinsleben kosten – aber sie sind Investitionen, keine Defizite. Gemeinderat und Einwohnerrat sind daher aufgefordert, gemeinsam eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung zu erarbeiten, die dem langfristigen Wert dieses Hauses für Jugend, Schulen und Vereine gerecht wird. Michael Urich
Singen ist fliessend: Man spricht, indem man singt, man singt, indem man spricht … Ein Konzert zwischen Poesie und Musik, mit einer Musik, die ins Ohr flüstert, Worte malt und ihre emotionale Kraft in vollem Glanz entfaltet.
Saskia Salembier, Sopran | JeanBaptiste Vrillon, Tenor | Marc Meisel, Cembalo | Simon Linne, Theorbe | Sonntag, 15. März |17 Uhr | Reformierte Kirche Reinach. Eintritt frei –Kollekte. www.mischeli-konzerte.ch. Marc Meisel
Der etwas andere Suppentag Mit Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen, die Vorbereitung auf Ostern. Während dieser 40 Tage begleitet uns die ökumenische Aktion von HEKS/Brot für alle und Fastenopfer unter dem Motto: Zukunft säen. Mit dem Februar-Kirchenboten haben wir Ihnen die sogenannte Fastenagenda dieses Hilfswerks verschickt mit interessanten Berichten und Hintergrundinformationen zu der Aktion. Dort finden Sie auch die Kontodaten, wenn Sie mit einer Spende helfen wollen. Um die Aktion weiter zu
Abstimmungen und im Einwohnerrat jeweils auf die Barrikaden. Das ist in dieser Form nicht mehr möglich. Aufgrund des angewendeten vereinfachten Quartierplanungsverfahrens müssen weder der Einwohnerrat noch das Stimmvolk grünes Licht geben.
Entscheid könnte bis vors Bundesgericht gezogen werden Konkret geht es nun wie folgt weiter: Die Gemeinde führt innert drei Monaten nach Ablauf der Einsprachefrist das Verständigungsverfahren durch. Wenn keine Verständigung erfolgt, beantragt sie innert dieser Frist dem Regierungsrat die Abweisung der Einsprachen und die Genehmigung der Zonenvorschriften. «Über die unerledigten Einsprachen ent-
ABSTIMMUNG
scheidet der Regierungsrat als Beschwerdebehörde», sagt Pulver. Sollte keine Verständigung erfolgen und der Regierungsrat die Einsprache abweisen (was in der Regel der Fall ist), haben die Einsprechenden die Möglichkeit, dagegen beim Kantonsgericht Beschwerde einzureichen. Das Urteil des Kantonsgerichts könnte dann auch noch ans Bundesgericht weitergezogen werden. Dass es bei solch sensiblen Bauprojekten zu langen Rechtsstreitigkeiten kommen kann, zeigt das Überbauungsprojekt «La Colline» in Arlesheim. Passiert dies im Reinacher Fall nicht, wird der Quartierplan rechtskräftig und es kann ein Baugesuch eingereicht werden. «Wann dies sein wird, hängt vom weiteren Verfahren ab», sagt Pulver.
Nein zum Prämienabzug
Es ist noch keine drei Monate her, als sich der Reinacher Einwohnerrat aufgrund der prekären finanziellen Lage der Gemeinde gezwungen sah, die Steuern um vier Prozentpunkte zu erhöhen. Und bereits droht erneut Ungemach. Bekanntlich ist nicht nur ein Grossteil der Kosten, welche die Gemeinde zu tragen hat, vom Kanton vorgegeben. Auch bei den Steuereinnahmen sind die Gemeinden in hohem Masse von der kantonalen Steuerpolitik abhängig. Mit der Initiative zum vollständigen Steuerabzug der Krankenkassenprämien drohen nun erneut Steuerausfälle von über 50 Millionen Franken allein auf Gemeindeebene. Für Reinach würde sich die Situation dadurch erneut massiv verschärfen. Dies hätte zur Folge, dass weitere, empfindliche Leistun-
gen der Gemeinde weggespart werden müssten. Oder aber, dass bereits eine weitere Steuererhöhung in Betracht gezogen werden müsste.
Die Initiative gibt vor, den Mittelstand zu entlasten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Aufgrund der Steuerprogression würden in erster Linie hohe Einkommen entlastet. Dafür bezahlen müsste der Mittelstand mit noch höheren Gemeindesteuern, ebenso wie die Menschen, die dringend auf Leistungen der öffentlichen Hand angewiesen sind. Aus diesen Gründen sind am kommenden Sonntag sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag abzulehnen.
Mikula Thalmann, Einwohnerrat SP
LESERBRIEF
Einstellung der Tagesfamilien
Am 9. Februar wurde unsere Motion vom Einwohnerrat abgeschrieben, d.h. konkret, dass wir den Kampf um die finanzielle Beteiligung der Gemeinde verloren haben. Leider sieht die Gemeinde auch keine Möglichkeit, die Tagesfamilien in die SEB zu integrieren. Münchenstein, Muttenz und Allschwil beweisen, dass die Integration in die SEB möglich und sinnvoll ist, vor allem wenn es darum geht, Wartelisten abzubauen oder spezielle Arbeitszeiten abdecken zu können. Wir sind der Überzeugung, dass die Integration in die SEB kein grosser Mehraufwand für die Gemeinde darstellen würde, und das Defizit nicht gleich gross, wie bei uns ausfallen würde, da keine Extrakosten für Büro etc. anfallen würden. Für uns bedeutet dies, dass wir das Angebot Tagesfamilien per 30. Juni einstellen werden. Vorstand Feb aus der kinderfreundlichen Gemeinde Reinach und der Verein für familienergänzende Kinderbetreuung
LESERBRIEF
Dorflädeli vor dem Aus
Wir haben im «Stadtzentrum» eine sogenannte teure Flaniermeile, welche nur bedingt eine solche ist. Am Abend ab 20 Uhr ist diese meist menschenleer. Vielleicht trifft man noch einen Marder oder Ratte an, die über die Strasse rennen. An dieser «Flaniermeile» haben wir ein Dorflädeli, welches früher vom Besitzer Herr Leu betrieben wurde. Seit dessen Aufgabe hat der neue Besitzer Ali Öszönmez den Laden übernommen. Ich erfuhr, dass er das Geschäft aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben will. Bei mir schrillten die Alarmglocken. Es kann doch nicht sein, dass ein solches Geschäft aus diesen Gründen verschwindet. Zu wenig Kunden sind das Problem. Vielleicht liegt es daran, dass das Sortiment nicht gross genug ist. Aber die vorhandene Ware ist von sehr guter Qualität insbesonders Gemüse und Früchte – vom Käse braucht man gar nicht zu reden. Um das Sortiment zu erweitern, muss mehr Kundschaft den Laden unterstützen und dort einkaufen. Die Konkurrenz durch Migros und Coop ist enorm. Aber kann es sein, dass in unserer «Stadt» so ein Dorflädeli schliessen muss? Wir können doch stolz sein, dass wir noch ein solches besitzen. Ich bitte alle Einwohner in Zukunft das Geschäft mit Einkäufen zu unterstützen, denn der Besitzer Ali Öszönmez ist immer zu einem Spass oder einem Gespräch bereit (siehe die vielen positive Kommentare im Facebook). Auch die Angestellte ist immer noch die Gleiche wie beim Vorgänger Herr Leu und damit auch die Beratung an der Käsetheke immer noch hervorragend. Also los, unterstützen wir das Lädeli und kaufen nicht nur die hervorragende Fonduemischung dort ein. Danke. Bernhard Bütschli und Brigitta Häberli
serehelichen Beziehung, das sie in Mischelikirche, Sandra Büchli, Petra
unterstützen, organisieren wir den «etwas anderen Suppentag» – statt Suppe gibt es Hörnli mit Ghacktem von unserer geliebten Köchin Sylvia Wolfelsperger. Kommen Sie und essen Sie mit uns – unser Motto lautet: Gut essen und Gutes tun! Samstag, 7. März, ab 11.30 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli. Florence Develey Bücherwurm am 17. März: «Die Enkelin» von Bernhard Schlink «Die Enkelin» von Bernhard Schlink ist ein tiefgründiger Roman, der sich mit den Nachwirkungen der deutschen Teilung, familiären Geheimnissen und der Suche nach Identität beschäftigt. Im Mittelpunkt steht Kaspar Wettner, der nach dem überraschenden Tod seiner Frau von deren geheimer Vergangenheit erfährt. Birgit hatte ein Kind aus einer ausserehelichen Beziehung, das sie in der DDR zurückliess. Kaspar entdeckt diese Wahrheit erst nach ihrem Tod und begibt sich auf die Suche nach der Tochter seiner Frau. Die für alle offene Gruppe Bücherwurm bespricht Bücher und landet dabei oftmals bei ganz anderen The-
men. Im Idealfall haben Sie das Buch gelesen; Sie können aber gerne auch aus «Gwunder» hereinschauen. Dienstag,17.März2026,um15.30Uhr im Reformierten Zentrum Mischeli. Bernhard Schlink, «Die Enkelin» | Diogenes Verlag 2021 | ISBN 978-3-257-24712-1 Gabriella Schneider-Giussani Agenda Morgen, Freitag, 6. März, Ökumenischer Weltgebetstag, 19 Uhr, Mischelikirche, Sandra Büchli, Petra Wolbeck, Liliane Keller-Sassy und Team Samstag, 7. März, Suppentag, 11.30–14 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Franziska van Bürck Samstag, 7. März, Kids-Disco, 17–20 Uhr, Paradiso, Marco Valeri Sonntag, 8. März, Gottesdienst, 9.15 Uhr, Seniorenzentrum Aumatt, Boris Belge Sonntag, 8. März, Gottesdienst, 10.30 Uhr, Mischelikirche, Boris Belge Montag, 9. März, Spielnachmittag, 14–17 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Petra Wolbeck Montag, 9. März, Probe der Rei-
nacher Kantorei, 19.30 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Therese Stalder
Dienstag, 10. März, Mittagstisch, 12 Uhr, Bistro Glöggli. S’git Rindsragout mit Polenta vom Team Agnes. Anmeldung bis Samstag unter bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder 061 711 00 63
Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr Leben mit Demenz –wissenschaftliche und praktische Perspektiven
KlinikArlesheim AG T+41 (0)61705 71 11 www.klinik-arlesheim.ch
Die Welt mit anderen Augen sehen
Weiherstrasse12,4416B u bendorf Andla u rin g 30,4147Aesch kultur in reinach 4153 Reinach www.kultur-reinach.ch
Ein Legat für die SBS wirkt längerfristig. Herzlichen Dank! Spenden: CH78 0483 5079 3643 9100 0 sbs.ch/testament
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DIE GEMEINDE INFORMIERT
Öffnungszeit des Wahllokals
Für Stimmberechtigte, die ihre Stimme persönlich abgeben wollen, steht das Wahllokal im Gemeindehaus am Abstimmungssonntag vom 8. März 2026 von 9.30 Uhr bis 11 Uhr offen.
Wer brieflich abstimmen möchte, muss sicherstellen, dass das Antwortkuvert bis zur Öffnung des Wahllokals am Abstimmungs-/ Wahlsonntag bei der Gemeinde Reinach eintrifft.
Budgetanträge für Reinacher Vereine
Die Budgetanträge von Reinacher Vereinen sind bis spätestens Ende April (für das Folgejahr) schriftlich beim Gemeinderat zu beantragen. Das für die Budgeteingabe notwendige Formular «Budgetantrag» finden Sie unter www.reinach-bl.ch. Neben dem ausgefüllten Formular sind dazu folgende Beilagen nötig, sofern diese nicht bereits zugestellt wurden: Jahresbericht, Jahresrechnung und Bilanz des Vereins. Unvollständige oder zu spät eingereichte Budgetgesuche werden nicht berücksichtigt.
Abfuhrdaten
10. März
Bio-/Grünabfuhr
Gesamte Gemeinde
11. März
Papierabfuhr
Kreis West
11. März
Kartonabfuhr
Kreis Ost
Details zu den Abfalltouren sind im Abfallkalender der Gemeinde und auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch zu finden.
Amphibienwanderung
VorsichtaufdenZugroutenderTiere
Die steigenden Temperaturen der vergangenen Tage führten dazu, dass die Amphibienwanderung begonnen hat. Frösche, Kröten und Molchemachen sich auf den Weg zu ihren Laichplätzen und müssen dabei mehrere Verkehrswege in Reinach überqueren
Um die Tiere zu schützen, wurden bei den bekannten Zugstellen bereits vor Fasnacht temporäre Strassensignalisationen angebracht
QRCode
Während der Wanderzeit sind die Tiere in der Dämmerung und nachts oft in grossen Gruppen unterwegs.
Gemeindeverwaltung
Reinach
Hauptstrasse 10, 4153 Reinach
Schalteröffnungszeiten
Stadtbüro
Montag – Donnerstag 8.00 – 11.30
Freitag 8.30 – 14.00 durchgehend sowie nach Vereinbarung.
Fachabteilungen Nach Vereinbarung.
Bestattungsbüro 8.00 – 11.30, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung.
Birsstadt-TV:
Die neue Plattform für Reinacher Jugendliche
Im Fokus der aktuellen steht die neue Plattform «Reinach4You» auf der sich Reinacher Jugendliche u.a. für Sackgeldjobs anmelden können. Die Sendung wird online auf der Webseite der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) gezeigt. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.
Anlässe in Reinach
– 6.03.2026, 8.30 bis 11.30 Uhr: Frischwarenmarkt, Gemeindehausplatz
– 6.03.2026, 18.00 bis 23.00 Uhr: Pizza z’Nacht für Jugendliche, Jugendhaus Palais noir
– 6.03.2026, 19.00 bis 21.00 Uhr: Ökumenische Weltgebetstagsfeier, Mischelikirche
Die Gemeinde Reinach bittet alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere bei feuchter oder regnerischer Witterung langsam und aufmerksam zu fahren und dankt der Bevölkerung für Rücksichtnahme und Unterstützung.
AUS DER GEMEINDE
Finanzstrategie 2027 plus – auf dem Weg zu stabilen Finanzen
Die Bevölkerung wächst und mit ihr die Kosten, die eine Gemeinde zu tragen hat. Auch in Reinach sind 2023 aus demografischen Gründen die Ausgaben sprunghaft angestiegen. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben ist seither weiter auseinander gegangen. Mit den Sofortmassnahmen konnte zwar ab 2025 die Spitze gebrochen werden. Doch erst die langfristige «Finanzstrategie 2027 plus» wird die Grundlagen für das Ziel hin zu stabilen Finanzen liefern.
Verantwortung und Zeitplan
Der Gemeinderat hat mit der Finanzstrategie 2027 plus die Basis für das weitere Vorgehen geschaffen. Das Papier bildet mit Zielen und Kennzahlen die Grundlage für den Weg zu ausgeglichenen Finanzen, sie präsentiert keine Lösungen. Der Einwohnerrat wird noch im 2026 Beschlüsse fassen können, die bereits ab 2027 wirksam sind.
Wie das Loch in der Reinacher Kasse entstanden ist Eine Gemeinde erbringt zahlreiche gesetzlich vorgeschriebene Leistungen für die Bevölkerung. Dazu gehören Bildung, Gesundheit (z.B. Pflegekosten für die ältere Bevölkerung), Sozialhilfe, Ver- und Entsorgung (Wasser, Abwasser, Abfall), Sicherheit, Mobilität (Strasseninfrastruktur). Wenn die Bevölkerungszahl steigt, steigen automatisch auch diese Ausgaben. Der Kanton hat seinerseits den Gemeinden Mehrleistungen übertragen, ohne die Kosten dafür zu tragen. Hinzu kommt, dass Reinach als grosse Gemeinde viel in den Finanzausgleich einzahlen muss, ohne dafür einen Mehrwert zu bekommen.
– 8.03.2026, 10.30 bis 13.00 Uhr: Sonntagsbrunch, Restaurant Piazza im WBZ
– 8.03.2026, 14.00 bis 16.00 Uhr: Spielesonntag, Familientreff Aquari
– 10.03.2026, 16.00 bis 20.00 Uhr: Palais z’Nacht für Jugendliche, Jugendhaus Palais noir
Leider sind die Steuereinnahmen in Reinach gegenüber diesen Zusatzkosten nicht parallel gestiegen. Aus diesen und weiteren Gründen lagen 2025 die Ausgaben der Gemeinde Reinach rund 9 Millionen Franken über den Einnahmen. Die seit 2025 wirksamen Sofortmassnahmen konnten dennoch bereits den finanziellen Druck kurzfristig senken. Auch die beschlossene Steuererhöhung wird mithelfen, das Defizit zu verkleinern. Doch es braucht weitere Massnahmen.
Alle müssen mit anpacken Damit die Reinacher Rechnung mittelfristig stabil und zukunftssichernd aufgeht, müssen alle mit anpacken: Politik, Verwaltung, Bevölkerung. Nur gemeinsam kann das Ziel von stabilen Finanzen erreicht werden. Dafür prüft der Gemeinderat alle Handlungsoptionen auf der Aufwand- und der Ertragsseite. Die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen verursachen etwa 85 Prozent der Ausgaben. Die Handlungsoptionen bestehen hier nur in der Ausgestaltung der Leistungen. Beim viel kleineren Teil, den so genannt freiwilligen Leistungen, kann eine
– 11.03.2026, 9.30 bis 10.15 Uhr: Mir laufe zämme, Seniorenzentrum Aumatt
– 11.03.2026, 14.00 bis 16.00 Uhr: Boys* Treff im Jugendhaus, Jugendhaus Palais noir
– 11.03.2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Stammtisch Senioren für Senioren, Bistro zum Glöggli
Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern
Hausbesitzerinnen und -besitzer sind verpflichtet, ihre Pflanzen entlang der Grundstücke regelmässig zurückzuschneiden.
Überhängende Baumäste, Sträucher und Hecken beeinträchtigen den Fussgänger- und Fahrverkehr und verdecken die Verkehrssignale, die Strassenschilder und die Strassenbeleuchtung Sehbeeinträchtigte Menschen können durch überhängende Sträucher verletzt oder die Zufahrt der Rettungsfahrzeuge kann behindert werden Auch die Wischmaschine des Werkhofs kannnicht durchfahren, wenn die Pflanzen nicht zurückgeschnitten sind
Hecke müssen noch vor Eintritt der Brutund Setzzeit (1 April bis 31 Juli) zurückgeschnitten werden Allerdings beginnen Vögel mit der Veränderung des Klimas schon im März mit dem Nestbau. Sollten bereits Tiere in den Gehölzen nisten, ist ein starker Rückschnitt zu vermeiden oder zurückhaltend und von Hand durchzuführen.
Gemeinde selbstständig entscheiden, was mit Steuergeldern finanziert wird. In Umfang und Umsetzung von Prävention, Kultur-, Sport- und Jugendförderung, von Anlässen oder der Kultur- und Sport-Infrastruktur ist sie mehrheitlich frei. Hier werden der Gemeinderat und der Einwohnerrat auf der Grundlage der Finanzstrategie und nach Rücksprache u.a. auch mit den Leistungserbringenden sorgfältig abwägen und entscheiden müssen, was weiterhin mit Steuergeldern bezahlt werden soll und kann. Denn unter dem Strich sollen weder die Lebensqualität der Bevölkerung noch der Wirtschaftsstandort an Attraktivität einbüssen.
Zentraler nächster Schritt ist die «Aufgaben- und Leistungsüberprüfung» Sämtliche Tätigkeiten der Gemeinde werden nun bis Mitte 2026 punkto Notwendigkeit, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Qualität/Quantität und Finanzierbarkeit hinterfragt. Ermittelt werden sämtliche Sparpotenziale und deren mögliche Folgen. Entstehen wird ein vollständiges Bild der Möglichkeiten und damit eine Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für den Einwohnerrat. Er wird massgeblich entscheiden, welche Massnahmen zur Verkleinerung des Defizits in Reinach umgesetzt werden können. Nur wenn Reinach wieder gesunde Finanzen hat, ist wieder mehr Gestaltungsfreiheit möglich.
Siehe auch www.reinach-bl.ch
– 12.03.2026, 19.00 bis 23.00 Uhr: Krimi-Dinner, Restaurant Wacker
Auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.
Diegrössten Beiträge gingenandasneue ClubhausdesFussballclubs Pratteln, dieSanierungdesReitplatzesin Tenniken,einzweitesKunstrasenfeldaufdenSportanlagen im BrüelinAllschwilsowiedie Sanierung des Clubhausesdes TennisclubsArlesheim.
ImRahmen derBreitensportaktiondes SportamtsBasellandwurdenmitMitteln aus demSwisslosSportfondsunteranderemzwei neueSportmobileangeschafft undein öffentlichesPickleballfeldinGiebenacherstellt. Im Jahr2024 wurdedem SwisslosSportfonds einmaligeinAnteilausdem Liquidationserlös derehemaligenSport-Toto-Gesellschaftin Höhevonknapp737’000Frankenzugewiesen. AlserstesProjektwurdedarausderBaselbieterGleichgewichtswegimPrattlerErlihölzliermöglicht.
DerneueReitplatz in derWeihermattTennikendes ReiterclubsSissach warnur einesvon vielen Sportprojekten,das 2025 von Geldernaus dem SwisslosSportfondsBaselland profitierte. Foto:Daniel Schaub
Seit 2025 verfügendie SportanlageSandgruben undderFCPratteln über einmodernes,schmuckesClubhaus, dasauchdank Mittelnausdem SwisslosSportfonds Basellandfinanziert werdenkonnte.
EinClubhausistfüreinenSportvereineinHerzstück. Es istTreffpunkt, Versorgungsstelle,Sitzungsraum,sozialeVerbindungsstelle undEinnahmequellegleichermassen.AufderSportanlage Sandgrube, wo voreinigenJahrenschon einneuerGarderobenkomplexmitSitzungs-und Materialräumenerstelltwordenwar,wirkte das deutlichindieJahregekommeneClubhauswie einFremdkörper,dernichtmehrsorichtigindie Sportlandschaftpasste.
ArchitektAntonioStefanelli,derselbstlange aktiverFussballerbeimFCPrattelnwarunddessenSohnGabrieleCaptaindesaktuellen Fanionteamsinder2.Ligainterregional ist,nahm sichderSacheanundentwarfeinenfunktionalen,aberauchsehrästhetischenBaumitdunklerHolzoptik,der2025in Betriebgenommen werdenkonnte.«Ichbinsehrstolz,dassichdie Möglichkeitbekam,diesesProjektumzusetzen», sagtStefanelli,dersehrvielHerzblutindieUmsetzungdiesesProjekts gesteckthat.Für ihn, derfasttäglichaufderBaustelleanzutreffenwar, sindvieleEmotionenmitdemBauverbunden und er wollte unbedingtetwasNachhaltigesfür
DieFinanzierungder beiden Ebenendes Clubhauses musste derFCPratteln eigenständig stemmen,dasUntergeschoss,indemderGarderobenbereichdererstenMannschaftdesFC Prattelnuntergebracht ist, konntemit Unterstützung derGemeindekomplett saniert werden.Dasvorgegebene Budgetvon1,25MillionenSchweizer Franken fürParterre und Obergeschosskonnte Stefanelli einhalten,allerdings warerauf Unterstützung vonallen Seitenangewiesen. «Die Unternehmersind unsinvielerlei Hinsicht entgegengekommen. Eswarwichtig,dassdasPreis-undLeistungsverhältnisstimmteundwirtrotzdemkeineAbstriche beider Qualitätmachen mussten.»Er selbsthatgrosseAbstrichebeiseinemHonorargemacht. Sehr dankbar ist erauch fürdie Unterstützung derBürgergemeindePratteln, dieeinheimisches Holzzur Verfügung gestellt
hat,und die Gelderaus demSwisslosSportfonds Baselland,dierund 270’000 Franken betrugen.
DemArchitekten wareswichtig,guteVoraussetzungenfüreinenreibungslosenBetrieb des Clubhauses zu schaffen. So wurdeeine professionelle Gastronomieküche eingebaut, LüftungundhochwertigeMetallfenstersorgen füreinoptimalesRaumklima undeine zeitgemässeEnergiebilanz. Nebendem Restaurant imErdgeschoss gibtesauch eineLoungemit Dachterrasse aufderzweiten Etage,sowie einen Büroraumfür denFCPratteln, derdank seinerFensteranordnungdenBlickaufdiegesamteSportanlage ermöglicht. Im Obergeschoss,dasübereinen Lift auchbarrierefrei erreichbarist,wurdeausserdemeinCheminée eingebaut, um einewohlige Atmosphärezu schaffen.VonderAussenterrasse,diebegrünt ist,kann dassportliche TreibenimStadion Sandgrubeoptimal verfolgtwerden. Einwachsendes Sportzentrum DerFCPrattelnorientiert sichaktuellnach einemFührungs-undPhilosophiewechselneu, in der 2.Ligainterregional belegt dasjunge TeamnachhalbemPensumdenletztenTabellenplatz. Stefanellierinnertsich gerneanseine aktivenZeitenzurück, alsesselbstverständlich war, dass sich die Fussballernach Trainings undSpielen noch gemeinsam im Clubhausgetroffenundsichausgetauschthaben.AmjetzigenNeubausoll es nichtliegen, dassdiesauchheutenochmöglich ist.
DieSportanlagenSandgruben in Pratteln verbindenaneinemidealenOrtausserhalbder WohnzonevielfältigeSport-und Freizeitmöglichkeiten.DasSchwimmbad,dasStadion,ein Kunstrasen-undweitereFussballfeldersowie die Tennisanlagedes TC Prattelnerhalten schon bald neue Nachbarschaft.Imletzten AugusthatderEinwohnerratPrattelndemBau einerMultifunktionshallemitSchwingzentrum im Volumenvon 2Millionen Schweizer Franken zugestimmt. Es kommt aufdemArealdes jetzigen Beach-Feldes zustehen,das Sandfeld wird insAreal desSchwimmbads verlagert. DieSüdfassadebieteteinentollenAusblickaufdie
Sportanlage. Fotos: Antonio Stefanelli
Stefanelli
DieLounge mitCheminèe im1. OG und Zugang zur Aussenterrasse.
GOTTESDIENSTE
Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach
Pfarrei St. Nikolaus
Dorfkirche St. Nikolaus
Samstag, 7. März
16.45 Beichtgelegenheit
17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 8. März 10.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 10. März
17.00 Rosenkranzgebet
Mittwoch, 11. März
9.15 Eucharistiefeier, anschliessend
Pfarreikaffee
Donnerstag, 12. März
18.15 Rosenkranzgebet
19.00 Eucharistiefeier
Freitag, 13. März
14.00 Ökum. Versöhnungsgottesdienst mit den 4. Klassen
Seniorenzentrum Aumatt
Freitag, 13. März 10.15 Eucharistiefeier
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach
Sonntag, 8. März 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum
Aumatt, Pfarrstellvertretung Boris Belge 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrstellvertretung Boris Belge.
Predigttext: Lk 9, 57–62
Montag, 9. März 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren in der reformierten Kirche 19.30 Singprobe der Kantorei in der Reformierten Kirche Mischeli
Dienstag, 10. März 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Reformierte Kirche Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 17.00
unter 061 711 00 63, 079 315 02 42 oder bistrogloeggli@refk-reinach.ch)
Öffnungszeiten Bistro Glöggli
Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst. Parallel zum Gottesdienst findet ein Angebot für Kinder in verschiedenen Altersgruppen statt. Montag, 9. März 6.00 Männergebet
CBB – Christliches
Begegnungszentrum Birseck
Mitglied der BewegungPlus Schweiz Römerstrasse 75, Reinach www.cbb-reinach.ch
Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl
LESERBRIEF
Lagerhaus in Adelboden
Jetzt ist es wieder soweit: Es wird über Sinn und Tragbarkeit des Lagerhauses diskutiert. Ich selbst war während meiner Zeit als Lehrer an der Sek. Reinach unzählige Male im Haus zu Gast und viele, viele Schülerinnen und Schüler haben dort tolle Skilager im Schnee verbracht und erlebnisreiche Zeiten erlebt. Auch wurden dort seit Jahrzehnten in den Skiferien Familienlager durchgeführt, welche es den Familien erlaubten, kostengünstig Winterferien zu machen.
ABSTIMMUNG
Natürlich war ich auch in anderen Lagerhäusern in der Schweiz zu Gast. Aber Geils ist schon wegen seiner einmaligen Lage eine echte Perle! Es wäre wirklich schade, wenn sich Reinach und Binningen nicht zusammenraufen könnten und den Betrieb das Hauses nicht gewährleisten würden. Die Frage sei erlaubt: Muss ein Lagerhaus, welches den Kindern und der Allgemeinheit dient, wirklich rentieren?
Markus Bläsi
Steuern runter, Familien entlasten
•KleiderundSchuhe
•Kleider undSchuhe
•Geschirr
•Möbel
•Sport
•Flohmarkt
•Spielwarenetc.
Blaukreuz-Brockenhalle
– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen
– Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch
FEB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Do, 9.00–12.00, 061 711 22 77.
FSV Frauensportverein Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness (diverse Gruppen), Gymnastik, Jazzgymnastik, ElKi, KiTu und Rope Skipping (Seilspringen Rynach Skippers). Auskünfte über Aktivitäten: frauensportreinach@gmail.com
Gartenverein Reinach. www.gv-reinach.ch. Für die Vermietung von Gartenparzellen melden sie sich unter sekretariat@gv-reinach.ch oder 061 711 21 01. Präsident: praesident@gv-reinach.ch
Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 079 673 45 31. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, Fitness-Team, Turnhalle Aumatten; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten.
Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, 061 715 90 20, info@hev-reinach.ch. Weitere Infos finden Sie unter www.hev-reinach.ch
Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Öffnungszeiten: Jeweils So 14.00–17.00. Geschlossen während den Schulferien BL. Präsident: Mauro Visentin, 079 876 93 98. Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: M. Kahlert, In den Zielbäumen 3, Dornach. Präs.: D. Feigenwinter, Tannenweg 21, Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.
Mittwoch, 11. März 20.00 Gottesdienst
KMU Reinach. Präsidentin: Daniela Vorpe. Sekretariat: 061 712 98 00. info@kmu-reinach-bl.ch. www.kmu-reinach-bl.ch. Postadresse: Hauptstrasse 8, 4153 Reinach. Kultur in Reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf: www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach, 4153 Reinach. Makerspace Reinach (makerspace-reinach.ch)
Eigene Ideen und gemeinsame Projekte mit Gleichgesinnten in unserer Werkstatt mit u.a. Lasercutter, 3D-Druckern, Drehbank und Elektroniklabor realisieren. Arbeits- und Austauschtreffen immer Mi. und Fr. ab 20.00 im Leimgruberhaus, Schulgasse 1. Gäste und «schnuppern» herzlich willkommen! Kontakt: Reto Probst (Präsident), https://makerspace-reinach.ch
Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.00 in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präsident: Felix Schaedler, Kirchgasse 11, 4153 Reinach, 079 340 71 03. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch
Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils am Freitag, 20.00 im WeiermattSchulhaus. Neue Mitspieler/innen sind willkommen. Kontakt: Urban Roth (Präsident), praesidium@ mgkreinach.ch; www.mgkreinach.ch
Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Valérie Benelli, valerie.benelli@hotmail.com oder 079 576 53 21. www.orchester-reinach.ch
Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch
Die Krankenkassenprämien explodieren seit Jahren – und der Mittelstand zahlt die Rechnung. Wer arbeitet, Kinder grosszieht und Monat für Monat die Prämien aus dem eigenen Portemonnaie bezahlt, darf steuerlich nicht länger benachteiligt werden. Genau darum ist der vollumfängliche Abzug der selbstgetragenen OKP-Prämien richtig. Es geht nicht um Ideologie, sondern um Fairness. Heute werden viele Haushalte doppelt belastet: erst durch steigende Lebenshaltungskosten, dann durch eine Steuerlogik, die reale Zwangsausgaben nicht vollständig anerkennt. Wer von «Steuerausfällen» spricht, sollte endlich sagen, wer heute zu viel bezahlt: die Bevölkerung. Der
Reinacher Sportverein. Unihockey Junioren-, Herrenmannschaften sowie Plauschteam Mix; Handball (Firmensport); Polysport (Damenmannschaft). Präsident: Jonas Grüter, 079 508 83 65, jonas.grueter@reinachersv.ch
Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Peter Heimlich, 061 462 18 65, 077 432 14 05 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige od. unter www.samariter-reinach.bl
Schemeli Bühne. Kontaktadresse und Präsident: Philipp Kunz, praesident@schemeli.ch. Jedefrau, Jedermann ist willkommen. www.schemeli.ch
Schützengesellschaft Reinach. Ab 1. April bis Ende September, jeden Dienstagabend, ab 17.30, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch (Jahresprogramm).
Kontaktadresse: SG Reinach, M. Müller, HabichDietschy-Strasse 5b, 4310 Rheinfelden.
Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www. seniorenhelfensenioren.ch
Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl. ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse!
Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www. sp-reinach.ch. Co-Präsidium: Anne-Sophie Broz, Steinrebenstr. 31, brozannesophie@gmail.com, 079 749 74 17 u. Chr. Stähli, In den Gartenhöfen 22, christoph_staehli@yahoo.com, 078 741 29 82 SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 226, 4153 Reinach. Präsident Csaba Zvekan, Fleischbachstrasse 9, 4153 Reinach, 076 611 32 40. Weitere Infos: www.svp-reinach.ch
Gegenvorschlag wirkt wie ein politischer Kompromiss ohne echte Entlastungswirkung. Die Menschen brauchen keine kosmetischen Korrekturen, sondern spürbare Entlastung auf der Steuerrechnung. Wenn Bern und Liestal die Abgaben ständig neu erfinden, muss wenigstens dort korrigiert werden, wo der Druck am grössten ist. Wir müssen den Leistungswillen wieder belohnen statt bestrafen. Wer Verantwortung übernimmt, soll am Ende des Monats mehr behalten dürfen. Darum: Ja zu einer echten Entlastung, Ja zu mehr Steuergerechtigkeit.
Csaba Zvekan, Präsident SVP Reinach
Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin: Jolanda Recher, info@tierpark-reinach.ch. Mitgliederbeitrag: 40 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein Reinach. Weitere Informationen unter www.tvreinach.ch
Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Vielfältige Aktivitäten, Naturspaziergänge und Kurse. Jahresprogramm und Infos: www.vnvr.ch, info@vnvr.ch, 061 712 55 06, @vnvr_reinach. Mitmachen lohnt sich für Mensch und Natur! Vitaswiss Sektion Reinach-Aesch. Unser Angebot: funktionelle Gymnastik, Atemgymnastik, Rückengymnastik, Pilates und Yoga für Erwachsene, jeweils Mo, Di, Mi und Fr vormittags und abends. Stundenplan unter: https://vitaswiss.ch/kursprogramm_reinach-aesch. Unschlüssig? 2 Probelektionen stehen dir gratis zur Verfügung. In den Sommerferien finden am Mo-Abend kleine Velotouren statt. Deine Anfragen richte an Pia Ferrari: reinach-aesch.bl@vitaswiss.ch od. 079 302 63 25. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Zen-Kyudo-SchuleNakawanouchiniKenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach, 4153 Reinach, www.talzunft.ch, Zunftmeister Fredy Fecker, 079 788 73 56.
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DIE RICHTIGEN FRAGEN SCHAFFEN ORIENTIERUNG
Ein Verkauf ist oft emotional und finanziell wegweisend. Ich empfehle, sich frühzeitig mit zentralen Punkten auseinanderzusetzen.
• Welchen Verkaufspreis möchte ich erzielen und passt dieser zu meinen zukünftigen Wohnwünschen?
• Wie ist meine Hypothek ausgestaltet und wann laufen Fristen aus?
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Wer diese Fragen klärt, schafft eine solide Entscheidungsbasis.
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Beim Hausverkauf spielen Erinnerungen und Erwartungen eine Rolle. Ich verstehe diese Dimension und sorge gleichzeitig für Struktur und Übersicht, damit wir gemeinsam tragfähige Entscheidungen treffen.
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LOKAL VERWURZELT MIT DEN RICHTIGEN QUALIFIKATIONEN
Ich bin in Allschwil aufgewachsen und habe an der Universität Basel studiert. Berufliche Stationen, unter anderem im Wealth Management, haben meinen Blick für finanzielle Zusammenhänge geschärft.
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Gerne treffe ich Sie unkompliziert und unverbindlich. Das persönliche Kennenlernen von Situation und Objekt ist für mich die Grundlage, um Ihren Verkauf zielgerichtet zu planen und erfolgreich umzusetzen.
Hedwig Hofner-Häfeli geb. 29. Juli 1937. Sie ist am 27. Februar 2026 verstorben.
Liliane Niklaus-Stäuble geb. 5. Februar 1939, gest. 26. Februar 2026, von Fraubrunnen BE, (wohnhaft gewesen im Alterszentrum Im Brüel, Pfeffingerstrasse 10, 4147 Aesch). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet.
Arlesheim
Waldtraut Blanchard-Dietrich geb. 28. April 1938, gest. 25. Februar 2026, von Allschwil BL (wohnhaft gewesen in Arlesheim).
Trauerfeier: Freitag, 13. März, 14 Uhr, reformierte Kirche in Arlesheim.
Maria Magdalena Schirk-Fäs geb. 19. Februar 1928, gest. 23. Februar 2026, von Oberkulm AG (wohnhaft gewesen in Arlesheim).
Gérald Roger Donzé geb. 11. August 1940, gest. 23. Februar 2026, von Les Breuleux JU (wohnhaft gewesen an der Apfelseestrasse 19).
Trauerfeier: Dienstag, 17. März, 14 Uhr, Friedhofkapelle Dornach. Die Urnenbeisetzung findet im Anschluss an die Trauerfeier auf dem Friedhof Dornach statt.
Mirella Nägeli-Falk geb. 19. November 1949, gest. 27. Februar 2026, von Basel und Altnau TG (wohnhaft gewesen am Gempenring 92). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Münchenstein
Evelyn Läuchli-Zink geb. 12. Februar 1943, gest. 25. Februar 2026, von Remigen AG (wohnhaft gewesen in der Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Die Trauerfeier mit Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Familien- und Freundeskreis statt.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Die TrauerfeierfindetamDienstag17.März2026 um14.00Uhrinder FriedhofskapelleDornachstatt.
Traueradresse:
FranziskaTavcar,Apfelseestrasse19,4143Dornach
Es ist in diesem Winterdunkel
Die Offenbarung eigner Kraft Der Seele starker Trieb In Finsternisse sie zu lenken Und ahnend vorzufühlen Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.
Rudolf Steiner
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Bruder und Schwager
Bernhard Ulrich Vontobel
19. Juni 1949 – 23. Januar 2026
Er hat seine Krankheit bis zuletzt mit Mut und bewundernswerter Würde ertragen.
Nun konnte er nach kurzem Aufenthalt in der Stiftung Hofmatt das Erdenleben abschliessen.
Wir sind sehr traurig und behalten Dich in liebevoller Erinnerung. Barbara Vontobel-Deggeller Alois und Vanesa Vontobel Vargas mit Florian und Camilo Gunda Vontobel mit Amba, Ella, Artem und Jasu Noemi Vontobel
Christian und Regula Vontobel Werner und Rosmarie Vontobel
Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 20. März 2026, um 14.30 Uhr auf dem Friedhof Bromhübel in Arlesheim statt.
TrauerfeierfindetamDienstag17. März2026 um 14.00Uhrinder FriedhofskapelleDornach statt. FranziskaTavcar,Apfelseestrasse19, 4143 Dornach in
WirbittenvonKranz-undBlumenspendenabzusehenundstattdessen die Stiftung Ita Wegmann Mutter-Kind-Haus in Gempen mit einer Spende zu unterstützen. IBAN: CH09 0839 2000 0040 1077 9, Vermerk: Bernhard Vontobel.
Traueradresse: Barbara Vontobel-Deggeller, Bahnhofstrasse 20, 4144 Arlesheim
Regional und weltgewandt – ein Vortrag über Aesch im Frühmittelalter
Aesch kommt eine besondere Bedeutung in der Geschichtsforschung der Region zu. In einem Vortrag nimmt der Kantonsarchäologe Bezug auf zahlreiche Fundstücke und gibt einen Einblick in die vielschichtige Lebenswelt des Frühmittelalters.
Désirée Bellwald
Bereits seit über hundert Jahren ist bekannt, dass in der Region um Aesch Fundstücke aus der Zeit der Kelten und Alemannen vergraben liegen. Die ersten systematischen Grabungen wurden jedoch erst in den 1980er-Jahren aufgenommen. Seither wurden insgesamt achtzig Gräber freigelegt – und viele weitere werden noch unter der Erde vermutet. Wie Kantonsarchäologe und Leiter des Museums Baselland, Reto Marti, erklärt, dürften die bislang freigelegten Gräber nur ein kleiner Teil von den mehreren hundert erwarteten sein. Was die Fundstätten in Aesch besonders macht, ist der Einblick in den Zeitraum der Christianisierung, den sie eröffnen. Neben klassischen keltischen Hügelgräbern wurde auch eine christliche Grabkapelle gefunden. Darin beerdigt lag eine Frau, die bei ihrer Bestattung ein aus Eisen gefertigtes Kreuz getragen hatte – und bis heute um ihren Hals trägt. Die sterblichen Überreste dieser frühen Christin liegen heute im Heimatmuseum in Aesch. Bezeichnend für den Fund der Frau ist seine Exemplarität für die Zeit der Christianisierung in der Region.
Zu wertvoll, um ausgestellt zu werden
Generell hält Kantonsarchäologe Marti fest: «Die Fundstücke aus Aesch sind beeindruckend. Ihre hochwertige und filigrane Fertigungsweise lässt vermuten, dass wir es in Aesch mit sehr reichen Menschen zu tun haben, die schon früh Handel mit Langobarden und Burgundern betrieben.» Darauf will der Archäologe auch in seinem Vortrag am 6. März eingehen. Ziel sei es, einen Einblick in die komplexen sozialen und wirtschaftlichen Verflechtungen aus der Zeit des frühen Mittelalters zu geben. Das wohl wertvollste Fundstück aus Aesch dürfte die goldene Filigranscheibenfibel sein. Das Schmuckstück gilt als «handwerkliches Spitzenerzeugnis». Vergleichbare
ABSTIMMUNG
Aus der Zeit der Christianisierung: das ausgestellte Skelett im Heimatmuseum in Aesch.
ABSTIMMUNG
Nein zur Individualbesteuerung
Die Initiative zur Individualbesteuerung klingt auf den ersten Blick modern und gerecht. Bei genauerem Hinsehen bringt sie jedoch mehr Probleme als Lösungen. Unser heutiges Steuersystem berücksichtigt die wirtschaftliche Gemeinschaft einer Familie. Die Individualbesteuerung würde dieses Prinzip auflösen und zu mehr Bürokratie, höheren administrativen Kosten und komplizierteren Steuererklärungen führen. Zudem ist unklar, wer am Ende wirklich profitiert. Während gewisse Doppelverdiener-Haushalte
PFADI MÖNCHSBERG
entlastet würden, drohen EinverdienerFamilien und traditionelle Modelle benachteiligt zu werden. Das schafft neue Ungleichheiten statt Ausgleich. Statt ein bewährtes System grundlegend umzubauen, sollten gezielt Korrekturen vorgenommen werden, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Eine teure Systemumstellung mit ungewissen Folgen ist der falsche Weg. Darum überzeugt die Initiative nicht. Ich stimme Nein zur Individualbesteuerung.
Caroline Hickel, SVP Aesch-Pfeffingen
Schnuppernachmittag
Die Astronautin Stella braucht deine Hilfe! Sie und ihr Freund Kosmo haben bereits zahlreiche Reisen in das ferne All gemacht, doch bei ihrer letzten Reise scheint etwas schiefgelaufen zu sein und Kosmo ist in den Weiten des Alls verloren gegangen. Stella hat bereits überall nach ihm gesucht, aber konnte ihn noch nicht wieder finden. Die Beiden brauchen unbedingt unsere Hilfe! Hast du Lust gemeinsam mit Stella eine Reise ins Weltall zu unternehmen und auf der Suche nach Kosmo viele Abenteuer zu erleben? Wenn du also zwischen
4 und 16 Jahren alt bist, dann komm doch am Samstag, 14. März, um 14 Uhr zum GemeindeparkplatzPfeffingen.Stellabraucht möglichst viele die ihr helfen, also bring doch deine Freundinnen und Freunde mit. Mit vereinten Kräften können wir Kosmo garantiert finden und du kannst dabei Pfadiluft schnuppern! Wir freuen uns über viele neue Gesichter. Mehr Informationen findest du auf unserer Website: pfadimoenchsberg.ch. Mit freud deby, unser Beschts & allzeit Bereit. Pfadi Mönchsberg
Funde gibt es gemäss Marti in ganz Europa nur wenige. Die fast acht Zentimeter grosse Gewandschliesse wurde am 23. Oktober 1991 in der Grabstätte Steinacker gefunden und Reto Marti erklärt: «Die Fibel wurde von solch herausragender Handwerkskunst gefertigt, dass wir vermuten, sie stamme von einem Burgunder Goldschmied, der die Fibel für ein Königshaus fertigte.» Davon, wie wertvoll der Fund ist, zeugt auch ein Austausch des Heimatmuseums mit dem Museum Baselland. Annemarie Rotzler erinnert sich: «Wir hätten die Fibel zu unserem Museumsjubiläum gerne ins Heimatmuseum nach Aesch geholt. Daraufhin erfuhren wir vom Museum Baselland jedoch, dass auch sie nicht das originale Schmuckstück in ihrer Sammlung ausstellen. Das Stück in der Ausstellung sei eine aufwendig gefertigte Kopie. Das Original werde in einem Safe verwahrt.» Nebst der goldenen Fibel wurden in Aesch auch weitere Stücke wie Gürtelbeschläge und Waffen ausgegraben. Erst 2024 wurden in einer Notgrabung vier weitere Bestattungsorte freigelegt, worunter sich zwei Hügelgräber befanden. Unter den Bestatteten befanden sich zwei Männer sowie eine Frau und ein etwa zehn bis vierzehn Jahre altes Kind. Die Grabbeigaben bestanden aus Halsketten aus Glas- und Bernsteinperlen, Kurzschwertern (Saxen) sowie beschlagenen Gürteln.
«Mir geht es um den Menschen dahinter» Es gehe bei diesen Fundstücken um weit mehr als nur den Wert historischer Gegenstände, betont Marti: «Man darf nicht vergessen, dass hinter jedem Fundstück ein Mensch steckt. Mir geht es um den Menschen dahinter, darum, wie er gelebt hat und was seine Alltagswelt prägte.» Marti ist spezialisiert auf die Zeit rund um den Niedergang des Römischen Reiches und die Herausbildung mittelalterlicher Wirtschaft.
In seiner Arbeit fokussiert sich der Kantonsarchäologe insbesondere auf die Kultur- und Siedlungsgeschichte der Nordwestschweiz, auf die er in seinem Vortrag am 6. März genauer eingehen will. Den Fokus will Marti dabei insbesondere auf die gesellschaftlichen Aspekte und die Christianisierung legen. Damit bringt er am kommenden Freitag die ferne Lebenswelt des Frühmittelalters aus fachlicher Perspektive in den Aescher Schlosskeller, um sie greifbar zu machen.
Die Steuerreform ist finanzpolitisch ein trojanisches Pferd. Es werden im Namen der vermeintlichen Gleichstellung und Emanzipation die Steuerberechnung, Steuerabzugsmöglichkeiten und Steuerbelastung innerhalb von verheirateten Ehepartnern völlig neu organisiert, angerechnet und verteilt. So werden künftig Familien je nach Aufteilung der Erwerbs- und Familienarbeit mit exakt gleichem Gesamteinkommen unterschiedlich stark besteuert. Das Resultat dieser ideologischen Systemrevolution
SCHLOSS-CHÄLLER
ist netto für viele etablierte Haushalte eine höhere Steuerbelastung und Mehrkosten im Alltag. Es wird hier auf der Grundlage eines Emanzipationsargument in Kauf genommen, dass Ehepaare mit traditionellem Familienmodell (Haushaltseinkommen mehrheitlich auf eine Person konzentriert) steuerlich draufzahlen und abgestraft werden. Das Preisschild beträgt 600 Millionen Franken pro Jahr, welche in der leeren Steuerkasse künftig zusätzlich fehlen würde. Auf der Strecke bleiben klassische
Abschiedsprogramm «Glück 2.0»
Auf ihrer Abschiedstournee kommt die Kabarettformation auch im Schloss-Chäller vorbei. Nach 30 Jahren ist Jubiläum und Schluss und der Kreis schliesst sich wunderbar. Traten sie doch zu Beginn ihrer Karriere mit einem Programm namens «Glück» auf. In all den Jahren der gemeinsamen Glücksuche hat sich so einiges angesammelt: Darum ordnet Buser neu, Suter wirft weg und Wernli hört hin und schaut zu. Wohin mit den Skizzen, Requisiten, Liedentwürfen und unzähligen Geschichten aus 30 Bühnen-
jahren? Gewohnt gewieft filousophierend und virtuos musizierend mäandern sie sich durch diesen Abend, an dem das Geheimnis des Glücks letztlich gefunden werden soll. Doch welches Ziel verfolgt dabei Michael Wernli, der Buser und Suter auf Schritt und Tritt begleitet und sie gekonnt musikalisch beglückt? Tickets gibt es im Vorverkauf im Modegeschäft H. von Euw, Bahnhofstrasse 1, an der Abendkasse oder per Mail an tickets@ schloss-chaeller.ch. Marco Labhart, Kulturkommission
Schweizer Haushalte im Mittelstand. Weiter ist die Ehe als Solidargemeinschaft das andere leidende Element der Vorlage. Künftig würde eine voll verdienende, verheiratete Person voll besteuert, auch wenn er allenfalls eine kranke, arbeitslose oder ein die Eltern betreuender Ehepartner hat. Insgesamt ist die Individualbesteuerung zwar eine nette Idee, aber kein Fortschritt. Gut gemeint, schlecht gemacht!
Urs David, Die Mitte Aesch
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Freitag, 13. März 2026, 20.00 Uhr Schloss-Chäller, Hauptstr. 23
Einladung zur Gemeindeversammlung
Dienstag, 17. März 2026, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Pfeffingen
1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025
de ve rw al tu ng @p fe ffi ng en .c h
2. Ersatzwahl eines Mitglieds der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission für den Rest der Amtsperiode bis 30. Juni 2028
3. Genehmigung eines Brutto-Investitionskredites in Höhe von CHF 946000 (Preisbasis: 31. Oktober 2025) für die Neugestaltung der Spiel- und Aussenbereiche des Primarschulhauses Pfeffingen
4. Genehmigung eines Brutto-Investitionskredites in Höhe von CHF 293000 (Preisbasis: 31. Oktober 2025) für den Einbau eines Kunststoffbelags, anstelle des jetzigen Hartplatzes, auf dem Schulgelände Pfeffingen
5. Genehmigung eines Brutto-Investitionskredites in Höhe von CHF 220000 (Preisbasis: 31. August 2025) für den Pumpenersatz, sowie den Ersatz der Steuerung und der Elektroschaltanlage, im Reservoir/ Stufenpumpwerk Hangelimatt
6. Genehmigung des Kaufs der Parzelle Nr. 454, Grundbuch Pfeffingen
7. Diverses
KIRCHE
Weltgebetstagsfeier
Am Sonntag, 8. März, um 10.30 Uhr gestaltet die Weltgebetstagsgruppe einen ökumenischen Gottesdienst in der reformierten Kirche Aesch zum Thema «Ich will euch stärken, kommt». Die diesjährige Liturgie stammt von Frauen aus Nigeria. Wir werden aufgefordert, die Lasten der anderen mitzutragen und neue Kraft in der Gemeinschaft zu schöpfen. Musikalisch wird die Liturgie durch Susanna Andres, Violine und Mariann Widmer, Klavier umrahmt. Die
ABSTIMMUNG
Das vollständige Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025, sowie allfällige weitere Unterlagen zu den übrigen Traktanden, können während den ordentlichen Schalterstunden, d.h. Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, am Mittwoch zusätzlich bis 18.30 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Unterlagen zur Gemeindeversammlung sind ebenfalls auf der Homepage der Gemeinde Pfeffingen veröffentlicht (www.pfeffingen.ch oder QR-Code einscannen).
An der Gemeindeversammlung teilnehmen können ebenfalls – wenn auch ohne Stimmrecht – Jugendliche unter 18 Jahren sowie die Einwohnerinnen und Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit und weitere interessierte Gäste.
Wir laden Sie herzlich ein, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen.
Gemeinderat Pfeffingen
Nachruf alt Gemeinderat Louis van der Haegen, sel. Am 24. Februar 2026 verstarb, in seinem 92. Lebensjahr, Louis van der Haegen. Er wirkte von 1984 bis 1992 im Gemeinderat Pfeffingen und war von 1988 bis 1992 dessen Vizepräsident.
In diesem Zeitraum prägte er massgeblich die raumplanerische Entwicklung der Gemeinde mit. Insbesondere der etappierte Ausbau der Gemeindeinfrastruktur (Neubau Gemeindeverwaltung, Werkhof und Zivilschutzanlage, sowie Erweiterung Mehrzweckgebäude mit Kindergarten) waren wichtige und sehr herausfordernde Aufgaben für ihn als zuständiger Gemeinderat. Daneben war ihm auch das Kulturelle ein wichtiges Anliegen und präsidierte namentlich viele Jahre den Jazzclub Aesch-Pfeffingen.
Der Gemeinderat würdigt das engagierte Wirken von Louis van der Haegen in und für die Gemeinde und er wird ihn dankbar in bester Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie entbietet er seine herzliche Anteilnahme.
Gemeinderat Pfeffingen
Entsorgungskalender Pfeffingen
Die nächste Entsorgung von findet statt am Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Dienstag, 10. März 2026
Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen
Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Montag, 16. März 2026
Garten- und Küchenabfälle Mittwoch, 18. März 2026
Papier-/Kartonsammlung Mittwoch, 25. März 2026
Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Mittwoch, 25. März 2026
Metall Mittwoch, 20. Mai 2026
Herzliche Gratulation!
Am 21. Februar 2026 durfte Frau Aline Bolliger, wohnhaft am Muggenbergweg 21, ihren 85. Geburtstag feiern.
Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin nachträglich auch auf diesem Wege zum Geburtstag und wünscht ihr für das neue Lebensjahr alles Gute und viel Zuversicht.
Gemeinderat Pfeffingen
Bürgergemeinde Pfeffingen Einladung zum Suppentag in der Waldhütte «Föhräbänggli»
Der Bürgerrat Pfeffingen kocht für einen guten Zweck und verkauft am Sonntag, 8. März 2026 ab 12.00 Uhr in der Waldhütte «Föhräbänggli» Suppe mit Würstli: «s het, solang s het».
Der Erlös geht an das Basel Lighthouse, ein Wohnheim für Frauen und Männer mit einer chronischen Krankheit oder schweren körperlichen Beeinträchtigung (Langzeitbetreuung): www.lighthouse.ch
Wir freuen uns, Sie an unserem 16. Suppentag bewirten zu dürfen!
Bürgerrat Pfeffingen
Kollekte ist allgemein für die Förderung der Selbstständigkeit der Frauen in aller Welt bestimmt. In Nigeria werden besonders Schulprojekte mit Mittagessen unterstützt und Existenzsicherung für Frauen und Mädchen in ländlichen Gegenden aufgebaut. Anschliessend an den Gottesdienst laden wir herzlich zu einem nigerianischen Mittagessen ins Steinackerhaus ein. Annemarie Polak, im Namen der Weltgebetstagsgruppe
Dächer sind Kraftwerke der Zukunft
Wir diskutieren über neue Stromleitungen und alpine Anlagen, doch wir lassen das grösste Potenzial direkt vor unserer Haustür ungenutzt: die Dächer unserer Wohn- und Gewerbehäuser. Darum ist die kantonale Solar-Initiative die richtige Antwort auf die Energiefragen im Baselbiet. Mit einem Ja zur Initiative machen wir diesbezüglich endlich vorwärts: Für Neubauten gilt eine Pflicht zur Solarnutzung, bestehende Industrie-, Gewerbe- und öffentliche Gebäude sollen bis 2035 nachgerüstet werden. Privathäuser nur dann, wenn grössere Umbauten geplant sind. Damit werden
wir von ausländischen Öl- und Gaslieferungen unabhängiger und wir beleben das lokale Gewerbe. Die Solar-Initiative setzt genau dort an, wo es ökologisch und ökonomisch am sinnvollsten ist, ohne zusätzlich neuen Raum zu verbrauchen. Eine Investition in Solartechnik sichert langfristig günstige Strompreise und schützt das Klima. Nutzen wir die Kraft der Sonne dort, wo die Infrastruktur schon vorhanden ist. Ein Ja für eine vorausschauende Energiepolitik im Baselbiet.
Jahr für Jahr steigen die Krankenkassenprämien – und der Mittelstand zahlt die Rechnung. Wer arbeitet, Steuern zahlt und keine oder nur minimale Verbilligungen erhält, wird im Baselbiet immer stärker belastet. Genau diese Leistungsträgerinnen und Leistungsträger geraten zwischen alle Stühle. Die Initiative «Prämienabzug für alle» korrigiert diese
GOTTESDIENSTE
Katholische Gottesdienste in Aesch
www.rkk-angenstein.ch
Sonntag, 8. März
Reformierte Kirche Aesch
10.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Mittwoch, 11. März
9.15 Kommunionfeier mit Norbert Malsbender
Donnerstag, 12. März
10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums Brüel
16.30 Rosenkranzgebet Kirche Aesch
Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch
Sonntag, 8. März 10.30 Gottesdienst. Reformierte Kirche
Schieflage. Sie anerkennt, dass Krankenkassenprämien längst keine freiwillige Ausgabe mehr sind, sondern eine zwingende Fixbelastung. Wer diese Kosten steuerlich besser abziehen kann, wird spürbar entlastet. Das schafft Luft im Budget von Familien und Erwerbstätigen – ohne grosse Bürokratie. Ein starker Mittelstand bedeutet Kaufkraft, Stabilität und Attraktivität für unseren Kanton. Wer Leistung bringt, soll nicht bestraft, sondern entlastet werden. Darum braucht es jetzt ein klares Ja zur Initiative.
Aesch. Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag. Mit der Weltgebetstaggruppe. Kollekte: Weltgebetstagsprojekt 18.00 Jugendgottesdienst. Reformierte Kirche Aesch. Mit Schüler*innen der 8. Klasse, Jugendarbeiter Jonas Erne, Pfarrer Ingo Koch
Donnerstag, 12. März 10.15 Ökumenischer Gottesdienst. Kapelle im Alterszentrum im Brüel
Amtswoche: 7. bis 13. März Vikar Fabian Thomi, f.thomi@erkap.ch
Andreas Spindler, für den Vorstand SVP Aesch-Pfeffingen
Sonntag, 8. März 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung
Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, 061 530 03 60 Sonntagsgottesdienst (10.00) mit parallelem Kinder- und TeenagerProgramm (0 bis 15 Jahre). Der Gottesdienst wird jeweils 10.20 per Livestream übertragen. Alle weiteren Informationen auf www.cbz.ch
Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst mit Tania Harris
Donnerstag, 12. März 6.00 bis 7.00 Frühgebet
MITTEILUNGEN DERGEMEINDE AESCH
www.aesch.bl.chgemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
Baupublikation
Baugesuch Nr.: 1404/2025
Parzelle(n) Nr.: 735
Projekt: 5 Einfamilienhäuser mit Carports, Brüelweg, 4147 Aesch
Gesuchsteller:in: siebenundvierzig 7 Architekten ETH SIA, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein
Projektverfasser:in: siebenundvierzig 7 Architekten ETH SIA, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein
Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Geschäftsbereich Raumentwicklung/Lebensraum, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Website des aktuellen Amtsblatts www.bgauflage.bl.ch
Auflagefrist: 16. März 2026 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.
Gemeinderat Aesch
Birsstadt TV: Rückblick auf die Aescher Fasnacht
In der aktuellen Birsstadt TV-Folge gibt’s die Aescher Fasnacht in diversen Facetten: Vom Bigotterli-Auftakt mit Schnitzelbängg zum prächtigen Fasnachts-Umzug über die schränzenden Gugge bei der Schluuchete bis zum stimmungsvollen Abschluss am Fasnachtsfüür.
Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf www.aesch.bl.ch unter «Birsstadt TV» zu finden. Ausserdem wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt.
Gemeinde Aesch
Heizzentrale
Erneuerung der Ettingerstrasse im Abschnitt Schürfeld
In Aesch beginnen am Montag, 9. März 2026, die Erneuerungsarbeiten der Fahrbahn an der Ettingerstrasse. Die beschädigte Betondecke wird abgebrochen, die ungenügende Fundationsschicht ersetzt und ein neuer Asphaltbelag eingebaut. Zusätzlich werden die alten Randabschlüsse, Entwässerungsschächte und die Drainageleitung erneuert. Schliesslich wird die Verkehrsinsel leicht versetzt.
Die erste Bauphase A dauert ab 9. März 2026 ca. vier Wochen. Die Arbeiten werden unter Verkehr durchgeführt. Für die beiden weiteren Bauphasen B und C muss der Verkehr wegen Platzmangels mit einer provisorischen Lichtsignalanlage einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Es wird mit einer Gesamtbauzeit von ca. 3 Monaten gerechnet. Bei Bedarf regeln Verkehrswachen den Verkehr.
Die Postautolinie 68 verkehrt während den Bauarbeiten priorisiert und ganz normal. Die beiden Bushaltestellen Schürhof müssen zeitweise leicht versetzt werden. Fussgängerinnen, Fussgänger und Radfahrende können den Baustellenperimeter jederzeit passieren. Die Ettingerstrasse kann zu Fuss während der ganzen Bauzeit sicher überquert werden. Die Zu- und Wegfahrt zur Gemeinschaftsschiessanlage GSA Schürfeld Aesch ist ebenfalls gewährleistet.
Tiefbauamt Basel-Landschaft
Vortrag im Schloss-Chäller Regional und weltgewandt –das frühmittelalterliche Aesch
Was erzählen archäologische Funde über Aesch? Dieser Frage widmet sich Kantonsarchäologe Reto Marti (Leiter Museum Baselland) am Freitag, 6. März 2026, um 19.00 Uhr im Schloss-Chäller in seinem Vortrag «Regional und weltgewandt – das frühmittelalterliche Aesch aus der Sicht der archäologischen Funde». Der Eintritt ist kostenlos.
Im frühen Mittelalter, im 6./7. Jahrhundert nach Christus, beginnt sich nördlich der Alpen eine neue «Weltordnung» zu etablieren. An die Stelle des Römischen Reichs treten andere Kräfte: die fränkischen Merowingerkönige
und die mit ihnen verbundenen Grafen und Herzöge sowie das Christentum, das allmählich auch in der breiten Bevölkerung Fuss zu fassen beginnt. Zudem setzt das Althochdeutsch als neue «Landessprache» dazu an, das alte Latein der Gallorömer zu verdrängen.
Im Norden von Aesch, im Areal Steinacker, wird seit den 1980er-Jahren ein Friedhof aus der Zeit archäologisch untersucht. Was sagen uns die vielen aus diesen Gräbern geborgenen Beigaben über die damalige Bevölkerung? Und wie lassen sich die tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen jener Zeit darin ablesen? Der Kantonsarchäologe Reto Marti bringt die zum Teil spektakulären Funde zum Sprechen. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch
www.crossiety.app
im Schloss-Chäller und prägt damit das kulturelle Leben im Dorf. Ob Musik, Theater oder Literatur: Die Kommission plant Projekte und entwickelt Ideen weiter. Ziel ist es, Kultur für alle zugänglich zu machen.
Kabarett und Bingo im Schloss-Chäller
Am Freitag, 13. März 2026, um 20.00 Uhr gastieren die Basler Kabarettisten von touche ma bouche mit ihrem Abschiedsprogramm «Glück 2.0» im Schloss-Chäller. Tickets gibt’s für CHF 35 im Modegeschäft H. von Euw (Bahnhofstrasse 1), an der Abendkasse oder unter tickets@schloss-chaeller.ch
Am Donnerstag, 19. März 2026, lädt die Kulturkommission um 19.30 Uhr zum Live Music Bingo. Das ist ein musikalisches Ratespiel mit Musikperlen von 1950 bis heute mit Live Musik von Urs Rudin und Reto Schäublin. Barbetrieb ist ab 19.00 Uhr. Der Eintritt und Spielkarte sind für CHF 35 zu haben. Die Platzzahl ist beschränkt. Weitere Infos zum Schloss-Chäller-Programm gibt’s unter www.schloss-chaeller.ch oder in der Crossiety-Gruppe «Schloss-Chäller Aesch».
Kulturkommission Aesch
Werden Sie Mitglied der Kulturkommission Aesch!
In Aesch wird Kultur gelebt – und die Kulturkommission ist eine der Triebfedern dahinter. Sie sucht neue Mitglieder. Insbesondere verantwortet sie das hochkarätige Programm
Tagder offenenTür Hereinspaziert indieneueHeizzentrale: ZumerstenMal kann das Herzstückdes WärmeverbundsAesch besichtigt werden –vonden Heizkesseln biszur Holzschnitzel-Herstellung.
Samstag, 21.März
Datum:Samstag, 21.März2026
Zeit:11.00 -15.00 Uhr
Ort:Heizzentrale,Weidenring26, Aesch
Rund umdieHeizzentrale gibt’s einattraktives Rahmenprogramm fürGross undKlein –unteranderemmit Festmeile, Hüpfburg und Sm’Aesch-Papalipa, Elektromobilität inkl.Pick-e-Bike-Testfahrten, Solarmobil-Basteln fürKinder, Energieberatung,Infos zur SmartCity Aesch und Fotospiegel fürErinnerungsfotos. DieHeizzentrale Aeschleistet einenwichtigenBeitrag zurnachhaltigenWärmegewinnungimBirstal –allesindherzlicheingeladen, diesenMeilensteinmit unsinAesch zufeiern
VEREINSNACHRICHTEN
AESCH UND PFEFFINGEN
Die Mitte Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Jaqueline Blatter (-Meury), 079 693 82 93. Besuchen Sie unsere Homepage: https://aeschbl.die-mitte.ch. Kontakt: jaqueline-blatter@outlook.com Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60. Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45.
Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Öffnungszeiten Brüggli-Kaffi: Di 8.30–11.30, Mi u. Do 14–17. Still-Kaffi: Di 15–17, 1 × pro Monat (ohne Anmel.). Eltern-Kind-/Spielgruppen, Events uvm.
www.faz-brueggli.ch. Valerie Lauper, 077 415 67 20 FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch. CO-Präsidium: M. Pisan und M. Glatz. Besuchen Sie unsere Homepage www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Philipp Ramseier, 079 478 88 89, p.ramseier@intergga.ch – Besuchen Sie unsere Webseite unter www.fdp-pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Fr 15.00–18.00. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.
Primeo Energie Bürgergemeinde Aesch EinwohnergemeindeAesch
Gesucht werden engagierte, neugierige Menschen mit Freude an Austausch und Mitgestaltung. Wer mitwirken möchte, kann sich bei Marco Labhart (079 620 15 61 oder marco@schloss-chaeller.ch) oder Markus Back (076 476 02 40 markus@schloss-chaeller.ch) melden. Kultur lebt von Menschen, die etwas bewegen wollen. Vielleicht ja bald mit Ihnen in unserer Kulturkommission! Kulturkommission Aesch
Vergünstigte Zolli-Tickets
Auch in diesem Jahr unterstützt die Gemeinde Aesch im Rahmen der kulturellen Vergabungen den Basler Zolli. Die Aescherinnen und Aescher können davon direkt profitieren:
Die Gemeinde stellt subventionierte Tickets für Erwachsene zur Verfügung.
Der vergünstigte Eintrittspreis beträgt für Erwachsene CHF 11.00 (statt CHF 22.00).
Am Schalter der Einwohnerdienste (Hauptstrasse 23) können während der folgenden Öffnungszeiten jeweils zwei Tickets pro anwesende Person erworben werden:
– Montag, Mittwoch, Freitag, 9.00 bis 12.00 und 13.30 bis 16.00 Uhr
– Dienstag, Donnerstag, 9.00 bis 12.00 (nachmittags geschlossen)
Die Tickets haben kein Verfallsdatum. Eine vorzeitige Reservierung ist nicht möglich –s’het solang s’het! Wir wünschen viel Spass beim Zolli-Besuch.
Gemeinderat Aesch
Gemeindeverwaltung
Aesch
Hauptstr. 23/25/29, 4147 Aesch
Schalteröffnungszeiten
Donnerstag
Jungfischerkurs 2026
Der Fischerverein des Bezirks Laufen (FIPAL) bietet auch dieses Jahr einen Jungfischerkurs an. Der Kurs umfasst u.a. den fachgerechten Umgang mit Fischen, Angel-Techniken, eine Einführung in das benötigte Material und eine Übersicht über die geltenden Rechte und Pflichten. Ein zentraler Bestandteil ist das gemeinsame Fischen an der Birs. Der Kurs richtet sich nicht nur an Jugendliche, sondern steht auch Erwachsenen offen. Er umfasst fünf Termine zwischen dem 22. April und dem 11. Mai, die grösstenteils in Zwingen stattfinden. Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 100 für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre und für Erwachsene CHF 150. Weitere Infos gibt’s unter www.fipal-laufental.ch Anmeldeschluss ist der 15. April 2026. Das Anmeldeformular ist unter dem nebenstehendem QR-Code verlinkt. Am Ende des Kurses besteht die Möglichkeit, freiwillig die SaNa-Prüfung abzulegen. Dieser Sachkundenachweis (SaNa) ist erforderlich, um an Patentgewässern in der Schweiz und im Ausland fischen zu dürfen.
Mit dem SaNa-Ausweis ist übrigens auch eine Mitgliedschaft im Fischerei-Verein AeschAngenstein (www.fv-aesch.ch) möglich. Fischerei-Pachtvereinigung des Bezirks Laufen
Der TV Aesch lädt alle Dorfbewohner herzlich ein: Am kommenden Samstag bewirtet der Turnverein das Beizli am Früschmärt. Alles steht unter dem Motto «Eierläse 2026», das dieses Jahr wieder stattfindet und eine beliebte Aescher Tradition weiterführt. Vielleicht haben sich einige an der diesjährigen Fasnacht über das Sujet gewundert: «Wo blybed’ Eier?» – jetzt ist klar: Mir hän sie gfunde! Für die Kinder gibt es einen kleinen Parcours rund ums Eierläse, mit viel Spiel und Spass. Kommen Sie vorbei, geniessen Sie einen feinen Imbiss im Beizli und stimmen Sie sich gemeinsam mit uns auf das Eierläse 2026 ein. Der TV Aesch freut sich auf viele bekannte und neue Gesichter.
Jennifer Neff, Präsidentin TV Aesch
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Die Parzelle «Ihägi» bei der Tramhaltestelle Heiligholz soll mit zwei Baukörpern für insgesamt 33 Wohnungen entwickelt werden. Der Bürgerrat Münchenstein möchte dafür rund 15 Millionen Franken investieren.
Tobias Gfeller
2022 fällte die Bürgergemeindeversammlung Münchenstein mit der Zusage für den Planungskredit den Entscheid, die gut 3000 Quadratmeter grosse Parzelle «Ihägi» an der Zwingenstrasse zu überbauen. Die dreieckige Form des Grundstücks in Besitz der Bürgergemeinde macht die bauliche Entwicklung zur Herausforderung. Aus dem vom Bürgerrat initiierten Studienauftrag mit fünf Planungsteams ging von Ballmoos Partner Architekten gemeinsam mit Neuland Architektur Landschaft – beide aus Zürich – als Sieger hervor. Angedacht sind zwei jeweils viergeschossige Baukörper mit insgesamt 33 Wohnungen. In beiden Baukörpern ist das oberste Stockwerk zugunsten einer grosszügigen Dachterrasse zurückversetzt. Im Erdgeschoss der Baukörper sind je eine zusätzliche Wohnung oder eine gewerbliche Nutzung möglich. Die beiden Baukörper bilden in ihrer Mitte einen zum Tram hin ausgerichteten Platz. Ein Quartierplan ist nicht nötig, da gemäss Zonenreglement dreigeschossige Bauten mit einem zusätzlichen zurückversetzten Attikageschoss erlaubt sind. «Die Gebäude sind von einem gemeinschaftlich nutzbaren Garten umfasst, welcher eine beachtliche Vielfalt an Aufenthaltsorten für alle Generationen anbietet», heisst es im Jurybericht. Auf die Bedürfnisse von älteren Menschen ausgerichtet Die Mietwohnungen richteten sich primär an ältere Menschen, erklärt Daniel Spichty, im Bürgerrat zuständig für das Ressort Bau. «Wir sprechen nicht von klassischen Alterswohnungen mit Betreuung und Serviceleistungen, sondern von altersgerechtem Wohnen.» Beide Baukörper verfügen über einen grosszügigen Lift, die Wohnungen werden behindertengerecht erstellt, Handgriffe, Licht- und Rollladenschalter werden grosszügig ausgestaltet. Wert gelegt werde bei dieser Bauweise auch auf stabile Halterungen in Bad und Dusche. «Es sind viele Details notwendig, damit eine Wohnung für ältere Menschen geeignet ist und einen Mehrwert darstellt», erklärt Spichty. Der Bürgerrat möchte mit der Überbauung «Ihägi» einen Beitrag fürs Woh-
BÜRGERGEMEINDE
Dreieckiges Grundstück an der Zwingenstrasse: Geplant sind hier 33 Wohnungen.
nen im Alter leisten. Das Bedürfnis danach wird aufgrund der demografischen Entwicklung stetig grösser und viele Gemeinden hinken dabei hinterher. «In Münchenstein gibt es entsprechende Angebote, aber längst nicht genügend, gerade im preislich attraktiven Bereich nicht», betont Spichty. Natürlich müsse
Unverwechselbarer
Mit ihrem vielseitigen und mitreissenden Repertoire lassen Jerry and The Sailors den unverwechselbaren Vibe der 1950erJahre neu aufleben. Energiegeladene Rhythmen, tanzbare Grooves und unvergessliche Melodien sorgen vom ersten Ton an für beste Stimmung und versetzen das Publikum zurück in die goldene Ära des Rock’n’Roll. Die Band verbindet musikalisches Können mit spürbarer Leidenschaft und einer grossen Portion Spielfreude. Dabei entsteht eine mitreissende Live-Atmosphäre, die sowohl eingefleischte Rock’n’Roll-Fans als auch Neuentdecker
begeistert. Jerry and The Sailors verstehen es, ihr Publikum mitzunehmen und jeden Auftritt zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Die Musiker überzeugen nicht nur musikalisch, sondern auch durch ihre Bühnenpräsenz und die enge Interaktion mit dem Publikum. Tanzen, Mitwippen und Mitsingen sind ausdrücklich erwünscht. Wer sich auf den Sound der 1950er-Jahre einlässt, wird schnell merken: Stillstehen ist kaum möglich. Also packen Sie die Tanzschuhe aus, entstauben Sie den Petticoat und kommen
Sie in die Trotte. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Rhythmus, Nostalgie und
guter Laune – ein Konzert, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.Für das leibliche Wohl sorgt die Männerriege mit ihren famosen Sandwiches.
Mareva Spichty für die Kulturkommission
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Bürgergemeinde Münchenstein
Die Kulturkommission lädt ein zu
Rock’n’Roll mit Tanz
Jerry and The Sailors
Wann Freitag,20.März2026
Zeit 20Uhr (Saalöffnung19Uhr) BewirtungMännerriege
Wo TrotteMünchenstein Hauptstrasse25
VISUALISIERUNG: ZVG
auch die Bürgergemeinde wirtschaftlich funktionieren, gibt der Bauchef zu bedenken. «Wir haben aber nicht den gleichen Renditedruck wie private Unternehmen. Auch haben wir als öffentlich-rechtliche Körperschaft für Münchenstein eine Verantwortung», so Spichty.
BÜRGERGEMEINDE
«Wir haben nicht den gleichen Renditedruck wie private Unternehmen. Auch haben wir als öffentlichrechtliche Körperschaft für Münchenstein eine Verantwortung.»
DANIEL
SPICHTY, BÜRGERRAT
Tram und Einkaufen in unmittelbarer Nähe Mit der von der BLT geplanten Verschiebung der Haltestelle Heiligholz in Richtung Gartenstadt kommt die neue Tramhaltestelle gleich zwischen die beiden Baukörper zu stehen. Die unmittelbare Anbindung an den öffentlichen Verkehr sei ein Pluspunkt für das altersgerechte Wohnen im «Ihägi», findet Spichty. Mit dem Einkaufszentrum Gartenstadt sei die Versorgung für die Bewohnerinnen und Bewohner in direkter Nähe garantiert. Auch wenn der Fokus auf altersgerechtem Wohnen liegen werde, seien Familien oder jüngere Paare als Mieter nicht ausgeschlossen, versichert Spichty. Der Bürgerrat möchte für die Entwicklung der Parzelle «Ihägi» rund 15 Millionen Franken investieren. Die Bürgergemeindeversammlung soll im kommenden Herbst über den Baukredit entscheiden. Es ist das grösste Bauprojekt der Bürgergemeinde seit rund 50 Jahren. Es sei aber nicht die Idee, dass bei der Bürgergemeinde eine Phase des Bauens anstehe, auch wenn sie über weitere unbebaute Flächen in Münchenstein verfügt. «Wir müssen auch die bestehenden Liegenschaften unterhalten. Wir dürfen und wollen uns nicht übernehmen.» Auch sollen die nachfolgenden Generationen in der Bürgergemeinde über unbebaute Flächen verfügen können.
Eine Oase namens «Buchcafé»
ren Ort. Das wird sich nach diesem Abend hoffentlich ändern. Sonja Salathe, Kulturkommission Münchenstein
Die Kulturkommission der Bürgergemeinde Münchenstein freut sich, am 18. März zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe «Zu Gast bei…» einzuladen. Dieses Mal öffnet Nadja Frigerio die Türen ihres «Buchcafés» an der Emil Frey Strasse 159. Die «Bücher- und Musikbörse», wie das Buchcafé offiziell heisst, ist etwas versteckt in einem kleinen gelben Häuschen zu finden und birgt unzählige literarische Schätze für Gross und Klein. Da Nadja Frigerio es nicht über das Herz bringt, gut erhaltene Bücher und andere Medien wegzuwerfen, ist ein Ort entstanden, an dem ausgiebig gestöbert und gelesen werden kann. Aber nicht nur das: Das kleine, gemütliche Café lädt auch zum Verweilen und Austausch ein oder einfach dazu, bei einem Kaffee und einem Stück selbst gebackenem Kuchen eine kleine Pause einzulegen. In Zeiten, in denen digitale Medien unseren Alltag lenken, ist das Buchcafé eine Oase und daher besonders wichtig. Für die kleinen Besucherinnen und Besucher gibt es eine Lese- und Spielecke sowie viele nach Alter und Themen gut geordnete Bücher. Und das alles zu sehr familienfreundlichen Preisen. Wie diese Schätze zustande gekommen sind, wie die Idee zu diesem einzigartigen Lokal entstanden ist und was sonst noch alles im Buchcafé los ist, wird Nadja Frigerio erzählen. Sie leitet das Buchcafé bereits seit einigen Jahren. Und doch ist es noch immer ein Geheimtipp: Viele Münchensteinerinnen und Münchensteiner waren noch nie an diesem besonde-
Vibe: Jerry and The Sailors lassen den Rockabilly hochleben. FOTO: ZVG
KIRCHE
Männerpalaver übers Fischen
Reden, Beten, Biertrinken – das ist der Ablauf des Männerpalavers, zu dem wir uns allmonatlich treffen. Wir, das sind inzwischen bis zu 50 Männer aus (fast) allen Generationen und Lebenslagen. Am Dienstag, 10. März, um 19.30 Uhr im Ref. KGH, Lärchenstr. 3, geht es um ein Lieblingshobby von vielen Männern: Ein toller Hecht sein und einen dicken Fisch an der Angel haben – wer will das nicht? Männi
19.30, Eckstein Birseck, Tramstrasse 58. Liturgie: Team Weltgebetstag. Kollekte: wird vom Team bestimmt
Sonntag, 8. März, Zweiter Passionssonntag, ökum. Gottesdienst «Brot für alle» – Fastenaktion 10.15 katholische Kirche, mit Kinderkirche. Gestaltung: Vikarin Dorothee Adrian und Team. Kollekte: «Brot für alle» – Fastenaktion-Kampagne. Anschliessend Mittagessen
Donnerstag, 12. März
15.30, Stiftung Hofmatt. Allgemeiner Gottesdienst. Liturgie: Pfr. M. Perrenoud Anlässe
Donnerstag, 5. März
14.00 KGH, Herrenjass
14.30 KGH, Kaffee-Treff
19.30 KGH, Jubilate Chor
Freitag, 6. März
9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff
19.30 Eckstein Birseck, Weltgebetstag
Dienstag, 10. März
12.00 KGH, BaDuBa 14.00 KGH, Kreativgruppe
18.30 KGH, Nähatelier Lorisa
19.30 KGH, Männerpalaver mit Fischer Männi Koffel Mittwoch, 11. März 14.00 KGH, Kinderatelier, Gruppe Wasserfarben
SCHNAPPSCHUSS
Gesehen: Etwas versteckt, aber eben doch gut sichtbar, sitzt dieses Rotbrüstchen in den Ästen. Entdeckt hat es Wochenblatt-Leser Tobias Prager aus Dornach.
Koffel weiss darüber mehr. Der Münchensteiner engagiert sich seit 50 Jahren für den lokalen Fischerverein, seit 15 Jahren ist er deren Präsident. Kenntnisreich und unterhaltsam wird er uns von der Fischzucht, vom Fischen und von seinem Verein erzählen. Mann und Interesse?
Dann melden mit SMS/ Whatsapp 077 493 21 36 oder m.perrenoud@refk-mstein.ch. Pfarrer Markus Perrenoud
16.00 KGH, Jugendtreff «DO IT NOW»
20.15 KGH, Chor-Lab
Donnerstag, 12. März 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer
19.00 KGH, Frauenzimmer
19.30 KGH, Jubilate Chor
Amtswoche: 7. bis 13. März
Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95
Vorankündigung
Predigtreihe «Hiob»
Samstag(!), 14. März, 19.00 im KGH. Abendgottesdienst mit Orgel plus zur Predigtreihe «Hiob» mit Organist Lukas Frank
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch
Sie sind herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen an unserem Gottesdienst teilzunehmen.
Jeweils am Sonntag, 10.00 bis 11.30 Während dem Gottesdienst findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
SO IST’S RICHTIG
Loog nicht Löffelmatt
WOB. Im Artikel zur Kinderfasnacht im Wochenblatt vom 19. Februar stand fälschlicherweise, die Laterne (ein Leuchtturm) sei vom Löffelmattschulhaus. Richtig ist: Der Leuchtturm wurde von Schülerinnen und Schülern des Loogschulhauses erschaffen.
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PAROLENDER SP MÜNCHENSTEIN
VOM8.MÄRZ2026
NEIN zurBargeld-Initiative
NEIN zurSRG-Initiative
JA zurKlimafonds-Initiative
JA zurIndividualbesteuerung
NEIN zurPrämienabzugsInitiative
NEIN zurAntiTempo-Initiative
NEIN zumGegenvorschlag
Stichfrage:Initiativeankreuzen
JA zurSolar-Initiative
VEREINSNACHRICHTEN
Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, 061 411 26 19.
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuen chenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65.
Familiengartenverein Münchenstein. Anmeldung für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Michel Hänggi, FamiliengartenVerein Münchenstein, 4143 Münchenstein, praesident@fgv-m.ch, www.fgv-m.ch Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder 061 711 30 02.
Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Marianne Häring, 061 751 52 69 und www.jubilate-mstein.ch. Wir freuen uns auf Sie. Männerriege Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstrasse 2, Münchenstein. Mittwochs, 19.10–20.00: Turnen f. Männerturner und Senioren; 20.00–21.30: Faustball und Unihockey. Nach dem Training Treffim Rest.Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www. msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch Rückengymnastikgruppe in Münchenstein bietet jeweils mittwochs Rückentrainings mit dipl. Bewegungspädagogin in Turnhalle und Bad für Beweglichkeit, Kräftigung und Entspannung. U. Voegele, 061 603 80 05, www.discusherniebasel.ch
Mitwirkungs-Initiative
NEIN zurTransparenz-und Mitwirkungs-Initiative
JA zurKreislaufwirtschaft (Verfassungsänderung)
Redaktionsschluss
Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch
FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdpmuenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Wir proben jeden Mittwoch von 19.30–21.15 im Franz Xaver Saal der kath. Kirchgemeinde, Loogstrasse 22. Auskunft: NicoleSchoch,0614118303,n.schoch@bluewin.ch, www.frauenchor-muenchenstein.ch Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, 061 413 13 00, info@tgcm.ch
Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grun liberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.
HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson:
SATUS TV Münchenstein, vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Polysportives Mädchenturnen ab 2. Kindergarten bis 9. Schuljahr, Badminton, Zumba, Yoga/Pilates, Fit for Fun gemischte Gruppe, gemischte Fitnessgruppe ab 60+, Frauenriege ab 40+. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 061 411 35 60, satus4142@gmx.ch Schachklub Birseck. Spielabend jeden Dienstag ab 19.30 (ausser Schulferien) in der Aula Schulhaus Loog. Jugendschach jeden Freitag, 18.00–19.00. Auskunft: Hanspeter Marti, 061 411 2147. Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00-20.00, Turnen mit Musik, Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Hugo Rapp, 079 874 56 17. info@sie-er-fitness.clubdesk.com. https://sie-er-fitness.clubdesk.com SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Präsidentin: Veronica Münger, 079 656 45 71, veromue@hotmail.com Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, 061 413 13 00, www.tgcm.ch Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präsident: Michael Hochreutener, E-Mail info@ tc-muenchenstein.ch, www.tc-muenchenstein.ch
MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE MÜ NCHE NS TE IN
Baupublikation
Nr. 2025-1441
Gesuchsteller: Gregor Ensner, Bottmingerstrasse 5, 4142 Münchenstein
Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Personelles Herzlich willkommen!
Per Anfang März 2026 hat Dominik Hediger seine Arbeit als Projektleiter Tiefbau für die Bauverwaltung der Gemeinde Münchenstein aufgenommen. Nach seiner Berufsbildung hat er mehrere berufsspezifische Weiterbildungen besucht und war an unterschiedlichen Stationen als Bau- und Projektleiter tätig – zuletzt als Netz-Projektleiter für einen regionalen Energiedienstleister.
Ebenfalls seit Anfang März ist Olivia Imhof als Koordinatorin für das Familienzentrum Münchenstein FAZ tätig. Die gelernte Medizinische Praxisassistentin hat sich im Anschluss an ihre Berufsbildung zur Sozialpädagogin weitergebildet. Zuletzt war Olivia Imhof als Mutterschaftsvertretung in einem Familienzentrum im Kanton Aargau tätig.
Als neue Betreuungsassistenz Schulergänzende Betreuung ist Sophie Pfander seit Anfang März am Standort Lange Heid im Einsatz. Während ihres vor kurzem abgeschlossenen Bachelor-Studiums in Geschichte und Soziologie ist sie unterschiedlichen Tätigkeiten nachgegangen, unter anderem einem Praktikum an einer Basler Primarschule sowie der Betreuung von Kleinkindern im privaten Rahmen.
Bereits Anfang Februar hat Kim Kittcat die stellvertretende Leitung der Schulergänzenden Betreuung am Standort Loog übernommen mit einem befristeten Pensum als Mutterschaftsvertretung. Nach ihrer kaufmännischen Berufsbildung absolvierte sie ein Diplom in der Fachrichtung Gestaltung und schloss anschliessend die Weiterbildung zur Sozialpädagogin an der Höheren Fachschule ab. Begleitend zur Weiterbildung war sie als Sozialpädagogin für das Rote Kreuz Basel tätig.
Für die Schulergänzende Betreuung am Standort Loog ist seit Februar 2026 Giulietta Fernandez als Betreuungsassistentin im Einsatz. Nach einer Berufslehre zur Coiffeuse hat sie sich zur Sachbearbeiterin im Finanzwesen umschulen lassen. Im Anschluss war Giulietta Fernandez für mehrere Versicherungsgesellschaften im Einsatz. In den vergangenen vier Jahren war sie als Tagesmutter tätig und plant, eine Ausbildung zur Fachfrau Betreuung zu absolvieren.
Ebenfalls im Februar hat Gilles Töngi seine Arbeit im Team des Robinsonspielplatzes aufgenommen mit einem befristeten Pensum als Mutterschaftsvertretung. Nach dem Erreichen der Fachmaturität war er in unterschiedlichen Funktionen für verschiedene Arbeitgeber tätig. Vor drei Jahren hat Gilles Töngi das Bachelorstudium für Soziale Arbeit an der Fachhochschule abgeschlossen. Zuletzt war er als Jobcoach sowie als Angestellter bei einem regionalen Mobilitätsunternehmen tätig.
Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen Gilles Töngi, Giulietta Fernandez, Kim Kittcat, Sophie Pfander, Olivia Imhof und Dominik Hediger viel Erfolg bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Einladung zur Gemeindeversammlung
Donnerstag, 26. März 2026, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2
Traktanden
1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025
2. Tätigkeitsbericht der Geschäftsprüfungskommission vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025
3. Gründung Spitex AG
4. Verschiedenes
Die Teilnehmenden der Gemeindeversammlung werden gebeten, den Stimmrechtsausweis als Nachweis für die Stimmberechtigung mitzuführen. Dieser wird am Eingang zum KUSPO von den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung kontrolliert. Es werden keinerlei Personendaten erfasst.
Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein. ch unter der Rubrik «Organisation > Politik > Gemeindeversammlungen > 26. März 2026 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden.
Der ausführliche Ratschlag kann überdies kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Ausserdem liegt der Ratschlag in der Apotheke Zollweiden auf. Der Gemeinderat
Abstimmung vom 8. März 2026 Öffnungszeiten Wahlbüro
Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Stimmzettel, Erläuterung zur Abstimmung) wurden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt.
Eventuell fehlende Unterlagen (alle ausser Stimmrechtsausweise) können bei der Gemeindeverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten oder am Wahlwochenende direkt im Wahllokal angefordert werden.
Für die persönliche Stimmabgabe ist das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 wie folgt geöffnet:
– Samstag, 7. März 2026
18.30 bis 20.00 Uhr
– Sonntag, 8. März 2026 9.00 bis 11.00 Uhr
Der Briefkasten vor der Gemeindeverwaltung wird letztmals am Sonntag, 8. März 2026, 9.00 Uhr, geleert.
Die Resultate werden nach erfolgter Auszählung im Verlauf des Sonntagnachmittags, 8. März 2026, auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter «News» sowie im Schaukasten vor der Gemeindeverwaltung publiziert.
Die Gemeindeverwaltung
Koordinationsstelle für das Alter Info-Veranstaltung «Schlafstörungen im Alter» am 24. März
Im Verlauf des Lebens kommt es immer wieder zu Veränderungen des Schlafrhythmus und der Schlafqualität. Im höheren Alter vermehren sich in der Regel Schlafphasen am Tag, ebenso wie Wachphasen in der Nacht. Schlafstörungen können zu einer unangenehmen Regel werden.
Die Koordinationsstelle für das Alter und der Seniorenrat Münchenstein laden in diesem Zusammenhang zu einem Informationsanlass am Dienstag, 24. März 2026, von 15.00 bis 16.00 Uhr, im Saal der Stiftung Hofmatt an der Pumpwerkstrasse 3 in Münchenstein ein. Als Referent konnte PD Dr. med. Matthias Kröz gewonnen werden. Der leitende Arzt Schlafmedizin an der Klinik Arlesheim und Leiter der Forschungsabteilung kommt im Rahmen des Vortrages exemplarisch auf Einund Durchschlafstörungen sowie schlafbezogene Atmungsstörungen zu sprechen. Im Anschluss an das Referat wird ein kleiner Imbiss angeboten, gestiftet von der Abteilung Gesundheitsförderung im Alter des Kantons Basel-Landschaft. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Koordinationsstelle für das Alter
Gemeinde Münchenstein
Einladung zur Gemeindeversammlung
Donnerstag, 26. März 2026, 19.30 Uhr KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2
Weiterführende Informationen via QR-Code oder siehe www.muenchenstein.ch
Schulergänzende Betreuung SEB Ferienbetreuung für Kindergartenund Primarschulkinder in den Frühlingsferien Vom Montag, 30. März, bis und mit Gründonnerstag, 2. April 2026, bietet die Schulergänzende Betreuung (SEB) unter dem Motto «Die grosse Frühlings-Entdeckungsreise» eine Ferienbetreuung mit abwechslungsreichem Programm an.
Das Angebot besteht jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr und kann ganztags, halbtags mit oder ohne Mittagessen gebucht werden. Die Ferienbetreuung findet am Standort der SEB Lange Heid statt. Anmeldungen werden bis und mit 16. März 2026 entgegengenommen. Die Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen sind auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein. ch unter dem Suchbegriff «Ferienbetreuung während der Schulferien» zu finden. Das Team der Schulergänzenden Betreuung
Musikschule «Musikalische Reise durch den Tag» am 17. April
Am Freitagabend, 17. April 2026, findet um 18.00 Uhr im KUSPO Bruckfeld ein Kooperationskonzert der Primarstufe und der Musikschule Münchenstein statt.
Auf der Bühne stehen unter anderem die Singklassen und die Venovaklasse.
Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musikschule Münchenstein
Gemeindebibliothek Lesung von Raphael Zehnder am 11. März
Am Mittwoch, 11. März 2026, um 19.30 Uhr, liest Raphael Zehnder, der Träger des Schweizer Krimipreises 2025, aus dem preisgekrönten Krimi «Müller und das letzte Gefecht».
Zehnders Krimis sind wenig blutig, greifen gesellschaftliche Themen auf, und dies gerne mit schwarzem Humor.
Im aktuellen Buch, das in Basel spielt, geht es um Obdachlose und um Leute, die ihnen übel mitspielen. Im Anschluss an die Lesung sind die Teilnehmenden zu einem Apéro eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Das Team der Gemeindebibliothek freut sich über einen Beitrag an die Kollekte zur Unterstützung des Anlasses. Anmeldungen werden telefonisch unter der Nummer 061 411 13 13, per E-Mail an gemeindebibliothek@muenchenstein.ch oder persönlich in der Bibliothek entgegengenommen.
Aufgrund der Lesung schliesst die Bibliothek am Mittwoch, 11. März 2026, bereits um 17.00 Uhr. Das Team der Gemeindebibliothek
«Es
ist das Ziel des Gemeinderates, dass Dornach eine steuergünstige Gemeinde bleibt»
Nachdem das Dornacher Stimmvolk das Budget an der Urne abgelehnt hatte, musste der Gemeinderat über die Bücher. Nun liegt ein neues Budget vor. Gemeindepräsident
Daniel Urech (FWD/ Grüne) erklärt im Interview, welche Folgen die Sparmassnahmen haben, was geschieht, wenn die Gemeindeversammlung zum Budget erneut Nein sagt, und ob er einen Plan B hat, sollte die Steuererhöhung scheitern.
Fabia Maieroni
Herr Urech, der Gemeinderat hat in den vergangenen Wochen erneut den Rotstift angesetzt – sind Sie zufrieden mit dem Budget, das Sie der Gemeindeversammlung nun vorlegen werden?
Daniel Urech: Ich bin den Umständen entsprechend zufrieden. Es ist uns gelungen, eine deutliche Anpassung vorzunehmen. Diese war ja durch die Ablehnung des Budgets gefordert.
Mehr als eine halbe Million Franken hat der Gemeinderat eingespart. Wo werden die Dornacherinnen und Dornacher diese Einsparungen spüren?
Zum einen sparen wir im Bereich Liegenschaftsunterhalt, zum anderen verzichten wir auf den Teuerungsausgleich bei den Verwaltungsmitarbeitenden sowie bei den Weiterbildungen. Und schliesslich fahren wir bei den Reinigungen der Gebäude runter.
Einen Leistungsabbau gibt es aber nicht?
Nicht im grösseren Masse. Es gibt weniger Geld für die Kulturförderung, wir sparen bei der 1.-August-Feier und lassen den Ü65Anlass aus. Diese Einsparungen werden spürbar sein. Wir haben uns gegen die grösseren Posten wie etwa die Schliessung der «Glungge» entschieden, weil die Bevölkerung uns klar signalisiert hat, dass sie dies nicht möchte.
Weshalb hat der Gemeinderat erst nach dem Nein an der Urne weitere Sparmassnahmen getroffen? Diese Einsparungen wären ja schon vorher möglich gewesen.
Nach einem Nein an der Urne mussten wir das Budget nochmals durcharbeiten – es ist aber nicht so, dass wir die Reserven wirklich gehabt haben. Die neuen Einsparungen werden spürbar sein, teilweise kann es zu Verzögerungen bei Dienstleistungen und Projekten kommen. Für das Budget 2026 hat es das gebraucht, aber auf lange Sicht ist beispielsweise dieses Level beim Gebäudeunterhalt nicht verantwortbar. Das Risiko für unerwartete Reparaturen steigt mit dem geringeren Unterhalt.
Trotz der Einsparungen: Die Budgetgegner, namentlich die bürgerlichen Parteien SVP und FDP, sind nicht glücklich mit der Vorlage. Was hätte der Gemeinderat anders machen müssen, um die Gegner zufriedenzustellen?
Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt möglich wäre, die Forderungen dieser Seite zu erfüllen. Die Anträge, die im Gemeinderat von den Vertretern von FDP und SVP gestellt wurden, sind klein im Verhältnis zu den exzessiven Forderungen ihrer Parteien, die schlicht unrealistisch sind. Ein Beispiel: Eine Partei fordert eine Reduktion um 30 Prozent bei der Sachgruppe «Dienstleistungen Dritter» und «Honorare externer Gutachter und Fachexperten». Das klingt so, als gehe es nur um externe Beraterhonorare. Diese sind in diesem Punkt tatsächlich einberechnet, machen aber einen sehr geringen Teil aus. Vielmehr sind unter diesem Posten sämtliche Portokosten, der Gräberaushub, Telefongebühren, die Urheberrechtsgebühren der
Gemeinschaftsantenne und Entsorgungskosten aufgeführt. Selbst wenn man sämtliche Rechtsanwalts- und Beratungskosten streichen würde, könnte man nur einige zehntausend Franken und niemals die geforderten 30 Prozent sparen.
Ein Kritikpunkt ist, dass der Stellenplan nicht erneut an der Gemeindeversammlung traktandiert wird. Weshalb nicht?
Weil wir keine Änderung beantragen. Der Stellenplan ist an der letzten Gemeindeversammlung deutlich angenommen worden. Ein Reduktionsantrag wurde sehr klar abgelehnt. Der Schaden einer Stellenkürzung für die öffentliche Aufgabenerfüllung und das Funktionieren der Gemeinde wäre deutlich grösser als der Nutzen der finanziellen Einsparung.
Apfelsee. Hat sich der Gemeinderat dadurch das Vertrauen verspielt?
Ich habe schon den Eindruck, dass dies ein Effekt ist. Den Vorwurf, Geld sei in den Sand gesetzt worden, höre ich hin und wieder. Die Planungen waren aber immer demokratisch abgesegnet. Natürlich ist es nicht optimal, wenn Planungskosten nicht zu einem Projekt führen. Gleichzeitig lässt es sich nicht vermeiden, wenn ein Projekt an der Urne abgelehnt wird.
aufzeigen, wieso es dieses Budget so braucht, wie wir es nun vorlegen. Es ist das Ziel des Gemeinderates, dass Dornach eine steuergünstige Gemeinde bleibt, das ist ein Teil unserer Attraktivität. Selbst bei einem Steuerfuss von 99 Prozent, der ja im Finanzplan für 2030 angedacht ist, wären wir weiterhin in den Top Ten der steuergünstigsten Solothurner Gemeinden.
Zweiter Anlauf: Gemeindepräsident Daniel Urech zeigt sich zuversichtlich, dass das Budget an der Gemeindeversammlung durchkommt – dieses Mal ohne Urnenabstimmung. FOTO: ARCHIV KENNETH NARS «Eine nochmalige Ablehnung des Budgets würde bedeuten, dass der Kanton einschreiten würde.»
Gibt es für die Gemeindeversammlung keine Möglichkeit mehr, auf den Stellenplan Einfluss zu nehmen?
An der nächsten Gemeindeversammlung nicht. Es gibt natürlich die Möglichkeit, diese Anpassungen per Motion oder Postulat zu fordern. Diese wären aber erst für das nächste Jahr möglich.
Wie schätzen Sie die Auslastung der Verwaltungsmitarbeitenden ein?
Die Verwaltung ist stark ausgelastet – wir haben auch viel vor. Wenn ich Dornach mit anderen Gemeindeverwaltungen vergleiche, habe ich nicht das Gefühl, dass wir überborden. Fast alle umliegenden Gemeinden haben beispielsweise eine Kommunikationsabteilung. In Dornach ist das Chefsache, oder es wird von den zuständigen Sachbearbeitenden erledigt. Für die Mitarbeitenden ist die aktuelle Situation nicht einfach. Die Stimmen, die von weit weg – aber laut – fordern, bei der Verwaltung müsse mehr gespart werden, machen es uns als Arbeitgeberin nicht einfach. Das macht mir Sorgen, weil die Motivation der Mitarbeitenden darunter leidet.
Gab es denn bereits Kündigungen aufgrund der angespannten Lage?
Glücklicherweise nicht. Dass wir keinen Teuerungsausgleich zahlen und bei den Weiterbildungen kürzen, macht uns als Arbeitgeberin aber unattraktiver. Wir befinden uns in einem Arbeitnehmermarkt – gute Mitarbeitende zu finden, ist nicht einfach.
Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren viel Geld in Planungen investiert, die an der Urne abgelehnt wurden oder aus anderen Gründen nicht zustande kamen. Stichworte sind da etwa die Mehrzweckhalle oder die Unterführung
Es gibt eine Diskrepanz zwischen Annahme von Planungskrediten und Ablehnung von ausgearbeiteten Projekten. In Dornach herrscht aber auch eine Diskrepanz zwischen Wahlergebnis, bei dem im Gemeinderat klar links-grün dominiert, und Abstimmungsergebnissen, die nicht in Ihrem Sinne verlaufen. Wie erklären Sie sich dies?
Das ist eine gute Frage. Es gibt eine repräsentative und eine direkte Seite der Demokratie. Wir bemühen uns auf jeden Fall, die Transparenz so hoch wie möglich zu halten und auch innerhalb des Gemeinderats einen guten Austausch zu pflegen. Wir dürfen uns aber durch das Misstrauen Einzelner nicht lähmen lassen. Wir müssen weiterhin gut kommunizieren und die Projekte demokratisch legitimieren und als Gemeinde gute Leistungen erbringen für die Bürgerinnen und Bürger.
«Wir dürfen uns durch das Misstrauen Einzelner nicht lähmen lassen.»
Dornach weist im Vergleich mit umliegenden Gemeinden im Baselbiet, aber auch im Vergleich mit Gemeinden im Kanton Solothurn noch immer einen tiefen Steuerfuss auf. Weshalb können Sie den Souverän nicht davon überzeugen, dass die Steuererhöhung von 88 auf 94 Prozent aus Ihrer Sicht nötig ist? Es ist die Frage, wie sehr es in einer solchen Debatte um Fakten oder um Gefühle und fehlendes Vertrauen geht. Wir müssen einen neuen Anlauf nehmen und
Viele Posten im Budget können von der Gemeinde nicht angetastet werden. Der Beitrag zum kantonalen Finanzausgleich schlägt mit 3,5 Millionen zu Buche. Gibt es von Ihrer Seite her Bestrebungen, das kantonale System anzupassen – ähnlich wie es die Gebergemeinden in Baselland verlangen? Nein, nicht so direkt. Soweit ich dies verstehe, herrscht im Kanton Basel-Landschaft eine deutlich höhere Abschöpfung bei den steuerkräftigen Gemeinden. Ich setze mich als Kantonsrat natürlich dafür ein, dass es nicht zu einer Verschlechterung kommt. Dass die Zahlungen in den Finanzausgleich hoch sind, ist aber grundsätzlich positiv: dies zeigt die hohe Steuerkraft von Dornach auf.
Der Gemeinderat wird das Budget am 18. März erneut der Gemeindeversammlung vorlegen. Wagen Sie eine Prognose? Ich bin zuversichtlich, dass das Budget angenommen wird. Wir haben das Budget durchgekämmt, haben gleichzeitig aber auch bewusst aufgezeigt, was wir behalten möchten. Es geht auch um einen Realitätscheck: Die gestellten Forderungen, die Steuern nur um zwei Prozentpunkte oder überhaupt nicht zu erhöhen bei ausgeglichenem Haushalt, entsprechen überhaupt nicht dem, was tatsächlich im Gemeinderat beantragt wurde. Wir zeigen diese Diskrepanz auf. Dafür haben wir die «Pakete Leistungsabbau» aufgestellt. Darin kann man sehen, welche Auswirkungen es hätte, wenn wir auf das absolute Minimum gehen würden. Gleichzeitig wollen wir damit Transparenz schaffen. Der Gemeinderat will an den darin aufgeführten Leistungen praktisch überall festhalten – zu meiner Freude bei fast allen Paketen einstimmig.
Haben Sie Sorge, dass damit jeder einzelne Posten durchgearbeitet und allenfalls viel gestrichen wird? Das ist Demokratie, das darf die Gemeindeversammlung so entscheiden.
Die Gemeindeversammlung könnte dadurch lange dauern. Wir beginnen um 19 Uhr und haben nur
das Budget und den Finanzplan traktandiert. Ich gehe nicht davon aus, dass die Diskussionen eskalieren werden.
Sollte sich ein Viertelquorum entschliessen, das Budget noch einmal an die Urne zu bringen – was würde dies für die Gemeinde bedeuten? Ich hoffe sehr, dass es nicht dazu kommt. Die Gemeindeversammlung stellt den Souverän dar. Eine nochmalige Ablehnung des Budgets würde bedeuten, dass der Kanton einschreiten würde. Es geht also auch darum, ob die Gemeinde handlungsfähig bleibt.
Dornach muss in den kommenden Jahren seine Schulinfrastruktur erneuern. Wie sollen diese Investitionen finanziert werden?
Unsere Finanzplanung sieht eine erneute Steuererhöhung im Jahr 2028 vor – bis dahin werden auch die Schulraumprojekte Form angenommen haben. 2030 ist eine weitere, geringe, Steuererhöhung geplant. Die Erhöhung ist gestaffelt geplant, damit wir reagieren könnten. Es wäre beispielsweise positiv, wenn das Steuersubstrat stärker anwachsen würde als geplant – die Gemeinde wird ja auch ein paar schöne Baulandstücke zu verkaufen haben, somit werden wir weiter gute Steuerzahlende ansiedeln können. Welche direkten Konsequenzen hätte es, wenn der Steuersatz bei 88 Prozent verbliebe?
Die Tragbarkeit der Investitionen wäre deutlich reduziert. Wir müssten gewisse Investitionen in Frage stellen und würden weiterhin von der Substanz leben. Haben Sie einen Plan B, wenn die Steuererhöhung erneut scheitert? Eine Möglichkeit wäre, dass wir gewisse grössere Investitionen nicht weiterverfolgen oder sistieren. Das würde vor allem die Schulbauten betreffen.
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AUS DEM GEMEINDERAT
Anlässlich seiner Sitzung vom 2. März 2026 hat der Gemeinderat:
– die Vereinbarung über die Volksschulangebote für die Schuljahre 2026/2027 bis 2029/2030 beschlossen und die Schulleitung, die Ressortvorsteherin Bildung und die Verwaltungsleiterin unter Einbezug der Bildungskommission mit der Erarbeitung von Vorschlägen mittelfristiger Ziele des Schulträgers zur Vorlage bis spätestens Juni 2026 beauftragt;
– eine vorsorgliche Einsprache zum Plangenehmigungsverfahren Wendegleis Aesch mit dem Ziel, die Belastungen in Dornach während der Bauzeit zu minimieren, verabschiedet;
– die Planung der Linienführung der Buswendeschlaufe Apfelsee unter Einbezug der bestehenden Haltestelle an der Werbhollenstrasse und der Möglichkeit des Erhalts des Jugendhauses als Grundlage für die Planung der S-Bahnhaltestelle Dornach Apfelsee genehmigt und die Bauverwaltung mit der entsprechenden Kommunikation an die SBB, der Kontaktaufnahme mit den Grundeigentümern der Parzellen 245 und 226 zur Vorstellung der Linienführung und Besprechung des weiteren Vorgehens und mit der Erarbeitung eines Vorschlags für die weitere Nutzung der Liegenschaft Werbhollenstrasse 56 mit Transparenz zu den künftigen Unterhalts- und Investitionskosten beauftragt;
– die Erläuterungen zuhanden der Gemeindeversammlung vom 18. März 2026 betreffend Finanzplan 2026–2030 und Budget 2026 genehmigt.
Der Gemeinderat hat am 20.03.2026 auf dem Zirkularweg einen dringlichen Nachtragskredit in der Höhe von CHF 4215.90 für die Beauftragung der Firma AF Brandschutz GmbH mit der Zustandsanalyse Brandschutz für die Liegenschaft Treff Zwölf beschlossen. Der Gemeinderat
Mittwoch, 18. März 2026, 19.00 Uhr im Treff 12, Weidenstrasse 26, Dornach
Folgende Traktanden stehen zur Behandlung an:
1. Finanzplan 2026–2030
2. Budget 2026
3. Verschiedenes
Die Unterlagen zu den Traktanden können während den üblichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden und sind auch auf der Website der Gemeinde (www.dornach.ch) abrufbar. Das Protokoll der letzten Versammlung wird gemäss Gemeindeordnung während der Gemeindeversammlung aufliegen. Zudem kann es auf der Gemeindeverwaltung eingesehen und auf der Website der Gemeinde abgerufen werden.
Der Gemeinderat
KINDERBETREUUNG
WÄHREND DER GEMEINDEVERSAMMLUNG
Der Verein Mitti-Dornach bietet während der nächsten Gemeinversammlung am Mittwoch, 18. März 2026, ab 18.30 Uhr eine Kinderbetreuung an. Diese findet in der Surprise-Fussballhalle im Wydeneck statt. Neben Fussballspielen sind auch andere Bewegungs- und Spielangebote vorhanden. Für die ruhigeren Kinder wird es Bücher, Bastelmaterial und Kartenspiele geben. Eine kleine Verpflegung wird vor Ort angeboten (kein richtiges Z’nacht).
Wenn Sie die Betreuung in Anspruch nehmen möchten, melden Sie bitte Ihre Kinder via E-Mail an info@mitti-dornach.ch Die Verwaltungsleitung
BUDGET 2026 UND FINANZPLAN INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN
AM 11. UND 12. MÄRZ
Der Gemeinderat lädt alle Interessierten herzlich zu zwei öffentlichen Informationsveranstaltungen zu den Gemeindeversammlungstraktanden Budget 2026 und Finanzplan 2026–2030 ein.
An diesen Anlässen werden die wichtigsten Inhalte und Änderungen im Vergleich zum Budget, das an der Urne abgelehnt wurde, vorgestellt sowie erläutert. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich vertieft zu informieren.
Diese Veranstaltungen dienen als Vorbereitung auf die Gemeindeversammlung vom 18. März 2026.
– Mittwoch, 11. März 2026
19.00 Uhr
Aula Schulhaus Brühl
Gempenring 34
– Donnerstag, 12. März 2026
20.00 Uhr
Sitzungszimmer Gemeinderat Hauptstrasse 33
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich zu informieren und Fragen zu stellen.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!
Der Gemeinderat
FLYER ZU FREIZEITANGEBOTEN, BERATUNG UND KINDERBETREUUNG
Welche Freizeitangebote gibt es für Kinder im Vorschulalter in Dornach? Welche Möglichkeiten gibt es für ältere Kinder und Jugendliche, sich zu treffen, zu werken, Sport zu treiben, zu musizieren, gemeinsam in der Natur zu sein oder die Ferien zu verbringen? Der Flyer «Angebote für Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtigte» gibt eine Übersicht über die Freizeitangebote und informiert auch über die Beratungs- und Kinderbetreuungsangebote. Neu macht der Flyer auf den Treffpunkt Birsplatz (ein neuer Treffpunkt von und für Jugendliche und junge Erwachsene neben dem Pumptrack in Dornach), die Waldgruppe Rubus (Spielgruppe, Mittags- und Nachmittagsbetreuung, Aktivitäten für Familien) sowie Kinder-Camps aufmerksam.
Der Flyer ist online erhältlich unter www.dornach.ch/jugendfamilie oder www.dornach.ch/angebotekinder.
Gedruckte Exemplare liegen am Schalter der Gemeindeverwaltung auf. Der Flyer wird allen Eltern und Erziehungsberechtigten bei der Geburt eines Kindes sowie mit dem Brief für die Einschulung in den Kindergarten zugesandt. Auf der Gemeindewebsite befinden sich ausführliche Informationen.
Angebote für die ü60-Jährigen sind in der Broschüre «Älter werden in Dornach» ebenfalls am Schalter sowie online unter www.dornach.ch/alter oder www.dornach.ch/angebotesenioren zu finden.
Die Generationenbeauftragte
FERNWÄRME DORNACH
Die Einwohnergemeinde Dornach und Primeo Energie haben Ende 2025 eine Absichtserklärung zum Ausbau der Fernwärme in Dornach unterzeichnet. Ziel ist es, Angebote für eine Wärmeversorgung mit erneuerbarer Energie in Dornach zu schaffen und den Aufbau eines leistungsfähigen Fernwärmenetzes ab den bestehenden Wärmezentralenstandorte der Primeo Energie voranzutreiben. Im Fokus des
Ausbaus stehen die dicht besiedelten Ortsteile von Dornach mit einer hohen Energiedichte respektive Wärmebedarf. Das in der Vergangenheit bearbeitete Projekt der IWB und Einwohnergemeinde Dornach zur Fernwärmeerschliessung in Dornach wurde eingestellt. Es konnte nach intensiver Prüfung kein geeigneter Standort für eine neue Heizzentrale der IWB auf dem Gemeindegebiet gefunden werden und eine wirtschaftliche Lösung war nicht mehr möglich. In einem ersten Schritt wird Primeo Energie das Fernwärmenetz im Rainweg und im Wollmattweg erweitern. Die Bauarbeiten sind ab 2027/2028 vorgesehen. Eigentümerinnen und Eigentümer im vorgesehenen Perimeter erhalten in den nächsten Tagen eine Kundenumfrage von Primeo Energie, mit welcher das Interesse an einem Fernwärmeanschluss abgefragt wird.
Für die weiteren potenziellen Fernwärmegebiete auf dem Gemeindegebiet von Dornach wird in den kommenden Wochen eine Übersicht mit ungefähren Zeitpunkten für die Durchführung der Kundenumfragen publiziert. Die Bauverwaltung
HEIZZENTRALE AESCH: TAG DER OFFENEN TÜR
Am Samstag, 21. März 2026, findet in Aesch ein Tag der offenen Tür zur neuen Heizzentrale statt. Auch die Bevölkerung aus Dornach ist herzlich eingeladen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Beitrag der Gemeinde Aesch in dieser Ausgabe oder dem QR-Code.
BAUPUBLIKATIONEN
Dossier-Nr.: 2026-0022
Bauherr: Amt für Umwelt, Greibenhof/Werkhofstrasse 5, 4509 Solothurn
Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Die Bauverwaltung
Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch
Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen, begleitet oder organisiert Projekte und betreibt das Spielmobil und das Jugendhaus Dornach als offenen Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, Sa 18.00–21.00 (jeden 2. Sa) und weitere. www.jugendarbeit-dornach.ch
Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, 079 963 29 63.
Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, 061 791 91 49. Pétanqueclub Dornach. Ganzjähriges Training jeden Dienstag, ab 14.00, Bouleplatz Gigersloch und jeden Donnerstag, ab 19.00 Anlage Bruggweg. Bei schlechtem Wetter in der Surprise-Halle im Wydeneck. www.pc-dornach.ch
WYDEKANTINE
Ein wenig Krokus
Krokus-Gitarrist Fernando von Arb schreibt mit «Bad Ass Romance» ein weiteres Kapitel in der Schweizer Rockszene. In den letzten 10 Jahren hat sich die Band mit ihren energiegeladenen und schweisstreibenden Live-Shows einen Namen als eine der besten Live-Bands aus Helvetien erspielt und gilt zurzeit wohl einzige echte Alternative zu
Krokus. Neben Classic-Rock-Perlen finden sich viele Krokus-Hits wie Heatstrokes, Long Stick Goes Boom, Bedside Radio aber auch von Krokus selten gespielte Songs wie Down the Drain oder Stayed Awake All Night. Wann? Am Samstag, 7. März, um 20.30 Uhr in der Wydekantine in Dornach. Patrick Tschan
Ein Abbruch des Jugendhauses ist nicht nötig
Damit die Buswendeschlaufe im Quartier Apfelsee gebaut werden kann, muss das Jugendhaus nicht abgerissen werden. Eine neue Linienführung macht dies möglich. Ob und wann die Wendeschlaufe kommt, ist aber noch unklar.
Fabia Maieroni
Der Dornacher Gemeinderat beschäftigte sich in seiner Sitzung von Montag mit einer Verkehrsfrage: Wo soll dereinst die Buswendeschlaufe im Apfelsee-Quartier entstehen? Wird die S-Bahn-Haltestelle Apfelsee gebaut, hat dies Auswirkungen auf die Weidenstrasse, die in Richtung Jugendhaus verschoben würde. Bisher gingen die Planungen davon aus, dass das Jugendhaus für eine Buswendeschlaufe abgebrochen werden muss. Der Gemeinderat hatte die Bauverwaltung jedoch beauftragt, eine Linienführung zu prüfen, für die das Jugendhaus nicht abgebrochen werden muss. Offenbar ist dies möglich, wie der Bericht, der nun vorliegt, zeigt. Das Jugendhaus könnte bestehen bleiben, sein Aussenraum würde jedoch weiter reduziert. Auch die Parkplätze der Gewerbetreibenden, die neben dem Jugendhaus liegen, können dadurch erhalten werden. Die Gemeinde möchte die neue Linienführung der SBB vorlegen, damit diese damit weiterplanen kann. Gleichzeitig bedeutet die neue Linienführung auch, dass das Jugendhaus nicht abgerissen werden muss. Die eingesetzte Arbeitsgruppe Jugendhaus kommt allerdings zum Schluss, dass der Standort des Jugendhauses nicht optimal sei – durch den Wegfall eines Teils des Aussenraums und dadurch, dass das Haus von Verkehrsflächen umschlossen wird. Sollte das Haus bestehen bleiben, müsse es renoviert werden: «Aufgrund der Annahme, dass das Gebäude im Zusammenhang mit der S-Bahn-Haltestelle abgebrochen wird, wurden keinerlei Investitionen mehr im Werterhalt getätigt», heisst es in den Unterlagen zum Geschäft. Aus
FORSTBETRIEB DORNECKBERG
Künftige Verkehrsdrehscheibe? Die Buswendeschlaufe benötigt
Sicht der Jugendarbeit soll langfristig an einem Ersatzbau an einem anderen Standort festgehalten werden, sobald klar ist, wie und wann die Haltestelle Apfelsee gebaut wird.
Uneinigkeit darüber, ob die beiden Geschäfte zusammengehören Während die Buslinienführung kaum zu Diskussionen führte, war sich der Gemeinderat uneinig darüber, ob die Wendeschlaufe und das Jugendhaus im selben Geschäft betrachtet werden sollten. Dominic Tschudin (SVP) stellte deshalb einen Rückweisungsantrag: « Ich möchte die Haltestelle Apfelsee und das Jugendhaus entkoppelt haben», begründete er. Daniel Müller (FDP) stimmte ihm zu und erklärte, die Liegenschaftsstrategie der Gemeinde habe nichts mit der Linienführung zu tun. Gemeindepräsident Daniel Urech (FWD/Grüne) entgegnete, die Geschäfte hingen aufgrund ihrer geografi-
schen Lage zusammen, und ergänzte: «Wir entscheiden über das Jugendhaus heute nichts, ausser, dass es momentan stehen bleibt.» Müller meinte: «Wenn die S-Bahn-Haltestelle nicht käme, gäbe es auch keine Buswendeschlaufe.» Aber die Jugendhaus-Frage bliebe bestehen. Die Buswendeschlaufe habe nichts mit der Jugendhaus-Sanierung zu tun.
Fabian Mathiuet (Grüne) und seine Parteikollegin Janine Eggs sahen eine Trennung der beiden Themen als nicht sinnvoll an, und Maria Montero Immeli (Mitte) stellte fest, dass die SBB einen Plan der Gemeinde bräuchten, um weiterplanen zu können. Tschudins Rückweisungsantrag wurde schliesslich abgelehnt.
Bauchef Kevin Voegtli (SP) betonte, dass die Ausgangslage tatsächlich schwierig sei: «Es gibt Zeichen, dass der Bahnhof eventuell nicht kommt, wir planen aber trotzdem mit einer Buswendeschlaufe, weil die SBB weiterplanen.» Und er er-
Sicherheitsholzschlag beim Gempenturm
WOB. Im Naherholungsgebiet beim Gempenturm führt der Forstbetrieb Dorneckberg ab Mitte März einen Sicherheitsholzschlag durch. Der Wanderweg und der Biketrail blieben während des Holzschlags gesperrt, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Gebiet wird mit zukunftsfähigen Baumarten aufgeforstet, die den neuen klimatischen Bedingungen besser angepasst sind. «Die alten Buchen sind durch die Trockenheit und die starke Sonneneinstrahlung geschädigt. Äste oder ganze geschädigte Bäume sind im vergangenen Jahr immer wieder auf Wanderwege und Aufenthaltsbereiche wie Grillstellen gefallen», lässt sich Patrick Fiechter, Betriebsleiter des Forstbetriebs Dorneckberg, zitieren. Beim Sicherheitsholzschlag werden auf einer Fläche von rund 0,7 Hektaren kranke und abgestorbene Bäume, mehrheitlich Buchen, entfernt. Auf bestehende Jungpflanzen wird Rücksicht genommen. Auch ökologisch wertvolle oder standfeste Bäume bleiben stehen. Kreisförster Christoph Märki erklärt: «Das Ziel ist, wertvolle Strukturen so weit wie möglich zu erhalten und einen guten Übergang zum verbleibenden, alten Wald mit gesunden Bäumen zu erreichen.» Bereits im Jahr 2022 wurde mit der Erneuerung des Waldes im Gebiet begonnen, weitere Etappen werden nötig sein.
gänzte bezüglich Jugendhaus: «Es wäre unseriös, nun schon Investitionen zu planen, obwohl wir noch nicht wissen, wie die Ausgangslage sein wird.» Tschudin war die Sanierung des Gebäudes im Antrag ein Dorn im Auge, da unklar sei, welche Sanierung überhaupt nötig sei. Bauverwalter Marc Etterlin erklärte daraufhin, dass es nur darum gehe, abzuklären, ob und in welchem Umfang eine Sanierung nötig ist.
Finanzchef Mathiuet meinte, das sei für die Erarbeitung einer Liegenschaftsstrategie zwingend: «Nur so wird klar, was eine Sanierung kosten würde. Und nur auf dieser Grundlage können wir entscheiden, was wir wollen.» Tschudin wollte den Antrag, einen Vorschlag für die weitere Nutzung des Jugendhauses zu erarbeiten, streichen. Sein Antrag wurde abgelehnt.
Der Gemeinderat beauftragt ausserdem die Bauverwaltung, mit den Grundeigen-
Arbeiten beginnen Mitte März: Das Gebiet ist während des Holzschlages aus Sicherheitsgründen gesperrt.
SYMBOLBILD: KAJTA SCHMIDLIN
Es dauert 20 Jahre bis der neue Wald gewachsen ist Der Holzschlag im Gebiet Gempenturm und Schartenfluh wird durch das Förderprogramm Wald des Kantons Solothurn unterstützt. Es zielt darauf ab, artenreiche und stabile Waldbestände zu schaffen, die an das veränderte Klima angepasst sind. Dies geschieht durch die Förderung von selbst aufkommenden, standortgerechten Baumarten im Rahmen der Jungwaldpflege und wo nötig durch ergänzende Pflanzungen. Das Gebiet werde sich durch den Holzschlag sichtbar verändern, heisst es in der Mitteilung: «Der neu entstehende Wald soll sich durch einzelne alte Bäume und einen dichten, artenreichen Jungwald auszeichnen. Dieser wird mit der Zeit zu einem gesunden, angepassten Hochwald heranwachsen», so Revierförster Fiechter, «aber die Buchen werden nicht ganz verschwinden». In einem Abstand von etwa 10 bis 20 Metern sollen Arten wie Elsbeeren, Flaumeichen, Nussbaum und Föhren gepflanzt werden. Bis diese gewachsen seien, dauere es rund 20 Jahre. Das Gebiet ist während des Holzschlages aus Sicherheitsgründen gesperrt. Dies betrifft auch den Wanderweg und den Biketrail. Das Restaurant Gempenturm ist von den Arbeiten nicht betroffen. Die Ausführung der Arbeiten ist wetterabhängig und kann sich verschieben. Der Forstbetrieb Dorneckberg informiert auf seiner Website.
tümern die Pläne sowie die neue Linienführung zu besprechen.
«Safe ist safe» Ein bisschen um das Budget ging es am Ende aber trotzdem: Der Gemeinderat verabschiedete die Erläuterungen zum Finanzplan und zum Budget zuhanden der Gemeindeversammlung vom 18. März – allerdings nur mit 5 zu 2 Stimmen. Müller und Tschudin stimmten dagegen. Auf die Frage Urechs, ob an den Erläuterungen noch etwas verändert werden sollte, sagte Müller schlicht: «Safe ist safe» – und führte seinen Entscheid nicht genauer aus. Tschudin erklärte, er habe beantragt, dass der Stellenplan erneut an die Gemeindeversammlung gelange. Weil dies vom Gemeinderat abgelehnt wurde, stimme er nicht für die Erläuterungen. «Ich stelle fest, dass das Oppositionsbedürfnis gross ist», meinte Urech zum Schluss.
LESERBRIEF
Ich helfe gerne an Ostern beim Suchen Gemäss der FDP nimmt der Gemeinderat keine konziliante Haltung ein, sondern geht auf Konfrontation. Nach Googlestudium habe ich erfahren: Konziliant bedeutet «umgänglich, zu Zugeständnissen bereit.» Umso erstaunter war ich über die Definition, man stelle sich vor, die vergangenen Freitage wären die konziliantesten meines Lebens gewesen und ich wäre jedem Budgetantrag der FDP und der SVP gefolgt (inkl. den beantragten Stellenkürzungen) und wir hätten jeweils eine Mehrheit erzielt. Dann würde das Budget nun einzig um 140000 Franken besser dastehen. Nun fehlen zu einem ausgeglichenen Budget ohne Steuererhöhung aber über 1,5 Millionen! Wenn selbst die eigenen Gemeinderatsmitglieder nicht wussten, wo diese gespart werden könnten, dann würde ich empfehlen, besser mit ebendiesen zu sprechen, als solche Leserbriefe zu veröffentlichen. Man kann von Sparvorschlägen halten, was man will. Aber wenn diese nicht gestellt werden, dann kann man nicht über diese befinden. Weiter scheint das mit dem Volkswillen so eine Sache zu sein. Der Stellenplan wurde vom Souverän an der letzten Gemeindeversammlung genehmigt. Und der soll jetzt nochmals traktandiert werden? Diese Forderung legt nahe, dass der Wille einer deutlichen Mehrheit missachtet werden soll, nur weil man selber dieser nicht angehört? Ich selber kann hinter dem Budget und dem Vorgehen stehen. Gerne bin ich bereit am 11. und/oder 18. März mit allen zu diskutieren und an die SVP: ebenso gerne helfe ich an Ostern beim Suchen. Kevin Voegtli, Gemeinderat SP
Platz – der Aussenraum vor dem Jugendhaus würde verkleinert.
FOTO: FABIA MAIERONI
MI TT EI LU NG EN DE R GE ME IN DEHO CH WA LD
Baupublikation
Bauherrschaft: Kanton Solothurn, Amt für Umwelt, Abteilung Boden, Werkhofstrasse 5, 4509 Solothurn
Bauobjekt: Kugelfangsanierungen
Bauplatz: Schiessanlagen Stierenweid 50 m und 300 m, GB Nr. 3397, 3904 und 90112
LESERBRIEF
Projektverfasser: Sutter Ing. AG, Grellingerstrasse 21, 4208 Nunningen
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist bis: 25. März 2026
Baukommission Hochwald
Verantwortung für die Zukunft
Ist die Diskussion ums Sparen in Dornach eine Generationenfrage? Wir lebten in den letzten Jahren in Stabilität und Wohlstand. Manchmal entsteht der Eindruck, der Gemeinderat sehe Bürgerinnen und Bürger als geldspuckende Bankomaten. Zwischen 1851 und 1860 sammelten Dörfer in der Schweiz – auch hier – Mittel, um ganzen Familien die Schiffsüberfahrt nach Amerika zu ermöglichen. Sparsamkeit war keine Ideologie, sondern Notwendigkeit. Heute ein nüchterner Vergleich: Dornach erzielt rund 26,6 Mio. Franken Steuereinnahmen für knapp 6900 Einwohner, Derendingen (SO) bei ähnlicher Einwohnerzahl 16,5 Mio. Franken; rund 10 Mio. Franken weniger. Zugleich weist Derendingen 2025 ein budgetiertes Plus von 1,87 Mio. Franken aus (so.ch). Derendingen verfügt über ein modernes, neu ge-
KANTONSRAT
bautes Schul- und Gemeindezentrum, das Bildung, Verwaltung und öffentliche Nutzung kombiniert; und über einen mehrheitlich bürgerlichen Gemeinderat. Ein professioneller Vergleich der Gemeinden – wie bereits von einem Leserbriefschreiber gefordert – wäre echt aufschlussreich. Lebensqualität bemisst sich nicht an materiellem Komfort allein. Sie entsteht in einer Kultur des Dialogs und verantwortungsvollen Handelns. Wer mit der «Kopf-durch-die-Wand»-Strategie agiert, spaltet die Gemeinde nur weiter. Sparen ist kein Rückschritt. Sparen ist nicht Selbstzweck. Sparen dient dem Schutz der Gemeinschaft in Verantwortung für die kommenden Generationen. Diese Verantwortung beginnt nicht erst morgen, sondern heute. Nicht nur im Bereich Umweltschutz.
Matthias Herzog, Dornach
Nach 13 Jahren tritt Mark Winkler ab
bz. Das Schwarzbubenland verliert eines der amtsältesten Mitglieder des Solothurner Parlaments. Der Witterswiler FDP-Kantonsrat Mark Winkler tritt nach 13 Jahren per Ende Februar aus dem Rat zurück. Für den 71-Jährigen aus dem Solothurnischen Leimental rückt Anja Lutz aus Kleinlützel nach. Die Immobilienmaklerin wird in der Märzsession des Kantonsrats vereidigt. Für Mark Winkler ist nach bloss einem Jahr in seiner vierten Legislatur der richtige Zeit-
punkt für den Abgang gekommen. «Ich werde nicht jünger und ich habe mit Anja Lutz eine Nachfolgerin, die passt», sagt er. Im Kantonsrat gehörte Winkler während vielen Jahren der rätlichen Umwelt-, Bau und Wirtschaftskommission an und amtete von 2021 bis 2025 als deren Präsident. «Gerade die Coronazeit war intensiv, da wir damals mit zahlreichen Unternehmen zu tun hatten, die wirtschaftliche Unterstützung benötig-
LESERBRIEF
Budget-Know-how
Früher fanden die intensiven BudgetDebatten des Gemeinderates an nicht öffentlichen Klausuren statt. Jetzt, nachdem das Volk an der Urne einen Riegel geschoben hat und sich vom Gemeinderat einen Kurswechsel wünscht, ist der Gemeinderat bereit, die schwierigen Fragen öffentlich zu diskutieren – insbesondere unter Beobachtung der Verwaltungsangestellten. Meine Forderung, den Stellenplan nach unten anzupassen ist alt, genauso wie die Tatsache, dass die Mehrheit des Gemeinderats kein Interesse an einem schlanken Verwaltungsapparat hat. Meiner Meinung nach besteht in Dornach eine Diskrepanz zwischen den Wünschen des Gemeinderats und des Erträglichen der Steuerzahler. Vergleicht man Dornach mit anderen Gemeinden des Kantons (Grösse und Infrastruktur) fällt auf, dass Dornach über 10 Millionen Steuereinnahmen mehr zur Verfügung hat als andere Kommunen. Beim Personalaufwand liegt Dornach sogar deutlich über dem Schnitt. Warum können andere Gemeinden den Leistungskatalog mit weniger Geld, das sie zur Verfügung haben, erfüllen? Von der Zunahme der gebundenen Ausgaben sind alle Gemeinden betroffen, genauso wie von der Herausforderung, Investitionen zu tätigen. Der Kanton Solothurn bietet seinen Gemeinden unentgeltlich BudgetBeratungen an. Das Amt für Gemeinden hat den Überblick, den kantonalen Vergleich und ist zudem unabhängig. Bisher liess Dornach dieses Know-how ungenutzt und war nicht bereit, sich dem kritischen Blick von aussen zu stellen. Daniel Müller, Gemeinderat FDP
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ten», erinnert er sich. Durch seine Tätigkeit in der Kommission habe er die unterschiedlichsten Einblicke ins Solothurner Wirtschaftsleben erhalten. Als einen der Höhepunkte der Zeit im Kantonsrat nennt Winkler die Abschaffung der Hundemarken im Kanton Solothurn, die durch einen Vorstoss aus seiner Feder in die Wege geleitet wurde. Nicht gelungen ist es ihm hingegen, eine Motorfahrzeugsteuer für E-Fahrzeuge einzuführen.
Seit Ende Februar machen sich Frösche, Kröten, Molche und Salamander nach Einbruch der Dunkelheit auf den Weg zu ihrem Geburtsteich, um sich dort fortzupflanzen. Temperaturen über acht Grad Celsius und feuchte Witterung begünstigen ihre Wanderung. Je nach Wetter konzentriert sich der Amphibienzug auf wenige Nächte oder erstreckt sich bis etwa Ende März. Auf ihrem Weg müssen die Tiere häufig Strassen überqueren – jedes Jahr kommen dabei in der Schweiz zehntausende Amphibien ums Leben.
Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach hat (NVD) gemeinsam mit dem Werkhof Warnschilder an der Apfelseestrasse, am Lolibachweg, an der Schmiedegasse und an der Zugerstrasse aufgestellt. Zusätzlich organisiert der Verein abendliche Rettungseinsätze mit Freiwilligen. Auch in Quartierstrassen – insbesondere in der Nähe von Gärten mit Teichen sowie entlang des Wald-
rands – sind Amphibien unterwegs. Wir bitten Anwohnerinnen und Anwohner, besonders aufmerksam zu sein und Sichtungen im eigenen Quartier per Mail zu melden: amphibienschutz@nvddornach.ch. Wer sich an den abendlichen Einsätzen beteiligen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Wir appellieren an alle Autofahrerinnen und Autofahrer, nach Einbruch der Dunkelheit besonders achtsam zu fahren und die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren. Amphibien werden nicht nur von Rädern überrollt – bereits der Luftdruck eines vorbeifahrenden Autos kann für sie tödlich sein. Auch Velofahrende und Fussgänger bitten wir um Rücksicht: Entdeckte Tiere sollten vorsichtig auf die Strassenseite getragen werden, in deren Richtung sie unterwegs sind, und ins Grüne gesetzt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. Katharina Vogt, Amphibienschutz Natur- und Vogelschutzverein Dornach
ChristianImark,SVP
ChristianImark,SVP Nationalrat
klimafonds-nein.ch
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Nehmen Sie Rücksicht: Aktuell sind Erdkröten und andere Amphibien auf Wanderschaft.
MI TT EI LU NG EN DE R GE ME IN DE NU GLAR -S T. PA NTAL EO N
Baupublikationen
Bauobjekt: 26-005, Kugelfangsanierung
Schiessanlage Schomel (50m, stillgelegt)
Grundbuch-Nr. 3109
Adresse: Nuglar-St. Pantaleon
Gesuchsteller: Amt für Umwelt AfU SO, Werkhofstrasse 5, 4509 Solothurn
Grundeigentümer: Gemeinde NuglarSt. Pantaleon, Ausserdorfstrasse 51, 4412 Nuglar
Einsprachen sind schriftlich in 3-facher Ausfertigung, mit Antrag und Begründung einzureichen.
Baukommission Nuglar-St. Pantaleon
Staatsaufsicht wäre Präzedenzfall
Gemeindepräsident Daniel Urech sagte am 16. Februar in der bz-Zeitung «sollte man das überarbeitete Budget 2026 nicht gutheissen, droht ein Eingreifen des Kantons Solothurn». Dies wäre ein Präzedenzfall. Der Kanton schreitet dann ein, wenn sich eine Gemeinde bis Mitte des laufenden Jahres nicht auf ein Budget und eine Steueranlage einigt. Wovor fürchten sich der Gemeindepräsident und der Gemeinderat? Gemäss gesetzlicher Vorgabe führt das Amt für Gemein-
LESERBRIEF
Aus einem Minus wird ein Plus
Das Ergebnis der neuerlichen Budgetberatung war absehbar. Es sind Einsparungen, die keine grossen Schmerzen bereiten. Dabei liesse sich signifikant mehr sparen. Beispiel Lohnkosten: Diese sind seit dem Jahr 2020 von 10,5 Mio. auf neu budgetierte 14 Mio. Franken gestiegen. Beispiel Infrastruktur: Die Ausgaben für Computer (Hardware, Software) betragen im Schnitt über 600000 Franken pro Jahr. Beispiel Verwaltung: Die Ausgaben für die Honorare externer Berater und Dienstleistungen Dritter steigen jedes Jahr auf über 1,5 Mio. Franken (alle obengenannten Zahlen sind den Budgetunterlagen zur Gemeindeversammlung vom 26.11.2025 entnommen). Der grösste Treiber für die Erhöhung des Steuersatzes sind die vielzitierten Investitionen ins Schulwesen. Dabei ist die Geburtenrate in der Schweiz auf 1,27 Kinder pro Paar gesunken. Die Stadt Zürich zieht jetzt schon daraus ihre Konsequenzen. Da die Stadt bis 2034 mit 7 Prozent weniger Primarschülerinnen und -schülern rechnet, wird der geplante Ausbau von Schulbauten sistiert. Dornach vergibt dagegen über Jahre grosszügig Planungskredite in Millionenhöhe und träumt vom Anschluss an die grosse Welt (Autobahn, Bahnhof), von Zentrumsfunktion und Tagesstruktur. Selbstverständlich mit noch mehr Investitionen, Personal und höherem Steuersatz. Am 18. März ist Gemeindeversammlung – die beste Tagesstruktur, die wir in diesem Dorf haben. Urs Mesmer
LUDOTHEK
Spielabend für Erwachsene
LESERBRIEF
Die SVP hat blühende Fantasie
Besonders kreativ zeigt sich die SVP Dornach in der Debatte über das Gemeindebudget. Nicht gemeint ist freilich die infantile Anzeige «Gmeindrot het keini Eier», welche die SVP Dornach, deren Präsident notabene selbst Gemeinderat ist, vergangene Woche im Wochenblatt aufschaltete. Kreativität ist der SVP Dornach vielmehr aufgrund ihrer blühenden Fantasie zuzusprechen. Auf der einen Seite prangert sie die Erhöhung der Gemeindesteuern an, ohne auf der anderen Seite Sparanträge zu stellen, welche nur annähernd ausreichen würden, um ein ausgeglichenes Budget zu erzielen. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Dornacher FDP, welche dem Gemeinderat im Wochenblatt «keine konziliante Haltung» vorwarf. Fakt ist, dass selbst bei Befolgung der von der FDP und SVP gestellten
LESERBRIEF
Budgetanträge (inkl. Stellenkürzungen) ein Fehlbetrag im Gemeindebudget von 1,5 Millionen Franken verbliebe. Mit dem Vorwurf mangelnder Kompromissbereitschaft entlarvt sich die FDP Dornach letztlich selbst, so lange sie die Steuererhöhung als rotes Tuch darstellt und selbst aber bei weitem keine ausreichenden Sparmassnahmen vorschlägt, um diesem Fehlbetrag zu begegnen. Wenn wir Dornach auch für die Zukunft als lebenswerte und attraktive Gemeinde gestalten wollen, dann dürfen wir uns nicht kaputtsparen. Das Defizit lässt sich nur durch eine Erhöhung der Gemeindesteuern decken, weshalb ich voll hinter dem neuen Budget und dem vom Gemeinderat gewählten Vorgehen stehe.
Nicolas Moret
Eiertanz ums Budget
Einsparungen von ca. 70000 Franken gebracht, was rund 0.3 % Steuersenkung ermöglichen würde. 2027 würden die Einsparungen ca. 170000 Franken ausmachen, d.h. gespart würde weniger als 0.7% des Steuerertrages. Dies zeigt, dass die Forderung der FDP, mit lediglich 2% Steuererhöhung ein ausgeglichenes Budget zu erzielen ohne die Schliessung des Hallenbades, die Streichung aller Zusatzleistungen bei den Schulen, die Schliessung des Jugendhauses etc. auch nicht annähernd möglich ist. Wer das und eine solche Gemeinde will, kann das am 18. März beschliessen.
PARTEIEN
den ein Controlling durch, hört den Gemeinderat an und würde das Dornacher Budget zu Handen des Regierungsrats konservativ erstellen, damit man finanzielle Engpässe vermeidet. Womöglich findet die Staatsaufsicht heraus, dass die Einwohnergemeinde Dornach über Jahre hinweg über die eigenen Verhältnisse lebte? Wo sind in Dornach die «faulen Eier»? Ein Vergleich: Dornach weist in der Erfolgsrechnung 2026 einen Personalaufwand von 16,78 Millionen Franken bei rund 6959 Einwohner auf, damit zahlt jeder Bewohner durchschnittlich 2411 Franken für das Personal. Oensingen, Hauptort im Bezirk Gäu (Mitglied im Zweckverband Sozialregion Thal-Gäu), zählt rund 6983 Einwohner. Oensingens Erfolgsrechnung 2026 hat einen Personalaufwand von nur 12,23 Millionen Franken, was einem Pro-Kopf-Aufwand von 1751 Franken für das Personal entspricht. In Dornach fehlt ein gesundes Gleichgewicht. Eine Ablehnung des Budgets wäre vielleicht eine Chance, dass die Finanzlage extern auf Herz und Nieren geprüft wird. SVP Dornach
Fehlende Nachhaltigkeit
Die Finanzen der Einwohnergemeinde Dornach sind in Schieflage. Ohne ernsthaften Sparkurs ist diese Herausforderung nicht zu meistern. Die Sorgen und Bedenken der Bevölkerung bezüglich des Finanzhaushalts sind der FDP bestens bekannt. Mit einem deutlichen Nein
Finanzhaushalt
(56%) an der Urne entschieden die Stimmberechtigten am 18. Januar, dass der Gemeinderat ein nachhaltiges und ausgeglichenes Budget ohne Steuererhöhungen erarbeiten soll. Gewiss, ein ehrgeiziger Auftrag, jedoch wurde das Ziel bei weitem nicht erreicht. Trotz einem Ertragsüberschuss im Budget II bei einem Steuerfuss von 94%, überzeugt das Resultat nicht. Es fehlt an einer über alle Bereiche konservativen Budgetdisziplin, welche dem Volksauftrag gerecht wird. Der Abhängigkeit und dem Einfluss des Stellenplans auf das Budget wurde zu wenig Beachtung geschenkt. Eine erneute Traktandierung an der kommenden Gemeindeversammlung lehnte eine Mehrheit des Gemeinderats dezidiert ab. Dem Souverän wird damit die Möglichkeit genommen, den enormen Personalaufwand kritisch zu hinterfragen. Eine nochmalige Ablehnung des Budgets hätte zur Folge, dass sich der Kanton mit dem Dornacher Budget auseinandersetzt. Vielleicht die beste Lösung, um aus der Sackgasse des strukturellen Defizits zu kommen.
FDP Dornach
Im Rahmen des Jubiläums zum 40-jährigen Bestehen der Ludothek Dornach gibt es jeden Monat einen tollen Anlass. Im März findet am Freitagabend, 13. März, ab 19.30 Uhr ein besonderer Spielabend für Erwachsene ab 16 Jahren mit einem Apéro riche statt. Die Spielfreudigen treffen sich in der Ludothek am Bruggweg 106. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail via ludodornach@ gmail.com ist zwecks Planung wünschenswert, aber nicht zwingend. Gerne können Sie Ihr Lieblings-Gesellschaftsspiel mitbringen. Wir freuen uns auf diesen Anlass und zahlreiche Teilnehmende. Team Ludothek Dornach
PARTEIEN
Abstimmungssonntag
Im Januar nahm ich in Niedergösgen an der Mitgliederversammlung der Kantonalpartei der SVP teil. In der lebhaft geführten Versammlung, geleitet von Parteipräsident und Nationalrat Rémy Wyssmann, fasste man die Parolen für die Abstimmung vom 8. März. Ja zur «Bargeld-Initiative». Bargeld soll man in der Verfassung verankern. Ja zur «SRG-Initiative». Die Gebühren gehören auf 200 Franken gesenkt. SRG-Chefin Susanne Wille erhält im Jahr 518 000 Franken Lohn; kein CEO anderer Staatssender in Europa verdient so viel. Dies entspricht über 1500 Gebührenbeiträge. Nein zur «Klimafonds-Initiative» der SP und Grünen, die nur mit happigen Steuererhöhungen und hoher Verschuldung möglich wäre. Auch FDP und Die Mitte lehnen diese extreme Vorlage ab. Nein zur «Individualbesteuerung». Die Heiratsstrafe gehört abgeschafft, aber nicht mit dieser komplizierten und ungerechten Besteuerung. Vier Mal Nein bei den kantonalen Vorlagen. Unter anderem Nein zum teuren «85 Millionen Franken KAPO-Neubau». Das Projekt ist falsch aufgegleist; undurchsichtig sind die über 14 Millionen unter anderem an SP-Kantonsrat Anderegg und sein Architekturbüro. Das Geld soll besser in lokale Polizeipräsenz und Posten investiert werden. Nein zu beiden Vorlagen zu Lasten der Einwohnergemeinden. Nein zu «Höhere Familienzulagen», die im Giesskannenprinzip unabhängig vom Einkommen und Vermögen an alle Familien verteilt würden. Besser wäre die Erhöhung von Familien-Ergänzungsleistungen. Dominic Tschudin
Die Gegner des vom Gemeinderat (GR) erarbeiteten neuen Budgets machen geltend, der GR habe nicht den Mut gehabt, den Stellenplan anzupassen, d.h. Stellen zu streichen. Der Stellenplan für 2026 wurde an der Gemeindeversammlung (GV) vom November mit deutlichem Mehr angenommen und ist damit auch für den GR verbindlich. Eine Stellenstreichung im neuen Budget ist ausgeschlossen. Man stelle sich vor, der GR würde einen unliebsamen Entscheid der GV bei nächster Gelegenheit nochmals zum Entscheid unterbreiten – der Aufschrei wäre zu Recht gross. GR Daniel Müller hat in der Debatte des GR mit der Behauptung, die gleichen Funktionen könnten auch mit weniger Personal unverändert erfüllt werden, Stellenreduktionen um total 130 Stellenprozente gefordert. Aufgrund von Kündigungsfristen hätte das 2026
PÉTANQUE-CLUB
Dornach hat, entgegen den Behauptungen der Budgetgegner, keine schlechte Finanzlage, sondern einen zur Erfüllung der notwendigen Aufgaben zu tiefen Steuersatz, einen der tiefsten im ganzen Kanton. Roland Müller, Dornach
Pétanque-Club Dornach wächst
An der ordentlichen Mitgliederversammlung 2026 des Pétanque-Club Dornach konnten 10 neue Mitglieder aufgenommen werden. Damit beträgt die Mitgliederzahl 46. Das faszinierende Spiel mit den Metallkugeln, das an Ferienaufenthalte in Südfrankreich erinnert, erfreut sich zur Zeit grosser Beliebtheit in Dornach. Jeden Dienstagnachmittag treffen sich bei guten Wetter gegen 20 Spielfreudige. Auch bleiben immer wieder Spaziergängerinnen und Spaziergänger stehen und schauen dem munteren Treiben zu, oder versuchen, selber ein paar Kugeln zu werfen. Damit die neuen Clubmitglieder eine solide Einführung erhalten, organisiert der Club in diesem Jahr
GOTTESDIENSTE
Katholische Gottesdienste in Dornach Freitag, 6. März 19.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag Nigeria, anschl. Apéro im Saal Sonntag, 8. März 10.45 Kommunionfeier 18.00 Eucharistiefeier im Kloster
Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 8. März 10.45 Ökum. Gottesdienst zum Risottotag, mit Chor Gempen-Hochwald Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 6. März 15.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Alters- und Pflegheim Wollmatt mit Pfarrerin Mirjam Wagner, Musik: Raouf Mamedov Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag, Kath. Kirche Dornach mit Pfarrerin Mirjam Wagner, Helen Jeger, Ursula Pachlatko und Rita Hagenbach
Sonntag, 8. März 10.45 Ökum. Gottesdienst zur Fastenaktion, Kath. Kirche Hochwald mit Pfarrerin Mirjam Wagner mit Rita Hagenbach, anschliessend Risotto-Essen
einen Basiskurs und einen Vertiefungskurs mit Trainern, die von Swiss Pétanque ausgebildet worden sind. Auch bieten sich an vielen regionalen Turnieren Möglichkeiten an, Erfahrungen zu sammeln und die Spielkunst zu verfeinern. Die Vereinsmeisterschaft 2025 mit 30 Spielen über das Jahr verteilt gewann Henrika Kaderli. Herzliche Gratulation. Der grosse Zuwachs zum Verein ist sicher auch der guten Atmosphäre und dem aufmerksamen Miteinander zu verdanken. Dank der Erweiterung des Platzes im Gigersloch können noch viele Neue dazu stossen und das schöne Spiel kennenlernen. Eine Alterslimite gibt es nicht. Walter Lötscher, Präsident
Weitere Veranstaltungen
SMART-Kaffee für Senioren 15.00, Donnerstag, 12. März im Gemeinschaftssaal Timotheus-Zentrum, haben Sie generell Fragen zu Ihrem Handy oder Tablet? Bei einem kostenlosen Kaffee und Stück Kuchen dürfen Sie gerne die Fragen stellen.
Mittagsclub Dornach für Senioren 12.00, Donnerstag, 12., 19. und 26. März im Pfarreisaal der kath. Kirche Dornach, Essen mit alkoholfreie Getränke CHF 18, mit Wein CHF 19. Anmeldung: 077 439 77 19
Mittagstisch Hochwald für Senioren 12.00, am Donnerstag 12. März, Hobelträff, Essen inkl. Mineralwasser und Kaffee CHF 15, Bier und Wein können günstig bezogen werden. Anmeldung 061 751 24 81. Anmeldeschluss jeweils montags (vor dem Essenstag) um 19.00
Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8 Montag bis Samstag
7.00, 12.00, 18.00, 21.00
Sonntag 7.30, 12.00, 15.00, 21.00
Sonntag, 8. März 9.00 Wortgottesfeier
Flipper-Nachmittag: Die Arbeitsgruppe für Freizeit Münchenstein lädt ein zum Flipperclub Regio Basel. FOTO: ZVG
DONNERSTAG, 5. MÄRZ
DORNACH
Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
Bildungsvortrag: Mobbing in Kindergruppen. Timotheus-Zentrum. 18.30 bis 21 Uhr.
GEMPEN
Brunch Senioren. Feuerwehrmagazin. 10.30 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Open Decks. Haus der elektronischen
Künste. 17 bis 20 Uhr.
«Banff Mountain Film»: Filmtour für Bergfans. Hofmattsaal. 19.30 bis 22 Uhr.
FREITAG, 6. MÄRZ
AESCH
Vortrag: Das frühmittelalterliche Aesch. Schloss-Chäller. 19 Uhr.
ARLESHEIM
Gmüesmärt. Dorfzentrum. 9 bis 11.15 Uhr.
Herzlichen Glückwunsch
Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 26. Februar 2026
Jürg Schmutz
In der Schappe 21 4144 Arlesheim
In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal.
Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 9. März 2026, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Familiengrillabend. Robinsonspielplatz. 18 bis 20 Uhr.
«Die Tür nebenan»: Komödie mit Susanne Odermatt und Patrick Boog. Trotte. 20 Uhr.
REINACH
Frischwarenmarkt. Dorfplatz. 8.30 bis 11.30 Uhr.
SAMSTAG, 7.
MÄRZ
DORNACH
Puppentheater Felicia: Kasper und das Lied im Zauberwald. Goetheanum. 15 Uhr. Orpheus & Eurydike. Neues Theater. 19.30 Uhr.
Konzert: Bad Ass Romance. Wydekantine. 20.30 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Flipper-Nachmittag. Flipperclub Regio Basel. 15 bis 17.30 Uhr.
SONNTAG, 8.
MÄRZ
ARLESHEIM
Burg-Brunch. Burg Reichenstein. 11 bis 13 Uhr.
Führung Reichensteinergrat mit Nico Piazzalonga. Burg Reichenstein. 13 Uhr. Öffentliche Ausstellungsführung «Waldeslust». Forum Würth. 11.30 bis 12.30 Uhr.
DORNACH
Puppentheater Felicia: Kasper und das Lied im Zauberwald. Goetheanum. 11 Uhr.
Turnhallen-Sonntag. Turnhalle Bruggweg. 14 bis 16 Uhr.
Figurenspiel: «Die Puppe in der Tasche». Goetheanum. 17 Uhr.
Orpheus & Eurydike. Neues Theater. 18 Uhr.
HOCHWALD Risottotag. Hobelträff. 11.45 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Familiensonntag. Haus der elektronischen Künste. 14 bis 17 Uhr.
Ausstellungsrundgang. Haus der elektronischen Künste. 15 bis 16 Uhr.
PFEFFINGEN
Suppentag. Waldhütte Föhräbänggli. 12 bis 16 Uhr.
REINACH
Spielesonntag. Familientreff Aquari. 14 bis 16 Uhr.
Krimilesung mit Raphael Zehnder. Gemeindebibliothek. 19.30 bis 21 Uhr.
REINACH
Mir laufe zämme. Seniorenzentrum Aumatt. 9.30 bis 10.15 Uhr.
Stammtisch Senioren für Senioren. Bistro zum Glöggli, KGH Mischeli. 15 bis 17 Uhr.
DONNERSTAG,
12. MÄRZ
DORNACH
Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
HOCHWALD
Mittagstisch für Senioren. Hobelträff. MÜNCHENSTEIN
BitBase: Open World Treff. Haus der elektronischen Künste. 16 bis 19 Uhr. Open Decks. Haus der elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr.
AUSSTELLUNGEN
ARLESHEIM
«Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth». Forum Würth, Arlesheim. Dornwydenweg 11. Geöffnet: Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 5. April. «Farben als Weg zum Licht»: Ausstellung von Daniel Eydt. Klinik Arlesheim, Foyer Wegman. Geöffnet: Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr; So, 9 bis 20 Uhr. Bis 10. März.
DORNACH
«Zodiak»: Tierkreiskräfte in Skulptur, Relief, Zeichnung und Malerei. KunstSchauDepot, Juraweg 2 bis 6. Geöffnet: Di bis Fr, 17 bis 18.30 Uhr, auf Voranmeldung: 079 321 30 38. Bis 10. April.
«Aus des Kosmos Geist entzünden»: Rudolf Steiner – Leben und Werk.
Goetheanum. Geöffnet: täglich von 9 bis 20 Uhr. Bis 30. August.
«Die Goetheanum-Kuppel-Malerei»: Bilder von Gerard Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Geöffnet: täglich von 13 bis 18 Uhr. Bis 30. Juni.
MÜNCHENSTEIN
Eva Lootz: Ausstellung in Kooperation mit dem Museo Nacional Madrid. Kunsthaus Baselland. Geöffnet: Di bis Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 3. Mai.
«Sounding the Interior»: Ausstellung von Tamara Al-Samerraei und Mireille Blanc. Kunsthaus Baselland. Geöffnet: Di bis Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 3. Mai. Pax Art Awards 2025. Haus der elektronischen Künste. Geöffnet: Mi und
Als am Fuss eines Windrads bei Chur die Leiche einer jungen Frau aufgefunden wird, gehen die Fotos der Toten viral, noch bevor Chefermittlerin Giulia de Medici am Tatort eintrifft. Gleich am nächsten Morgen meldet sich die deutsche Hauptkommissarin Tjalda Hoekstra aus Ostfriesland bei der Kantonspolizei Graubünden: Sie versucht seit Monaten, ein ähnlich verstörendes Verbrechen aufzuklären. Giulia verlässt die Berge und reist an die Nordseeküste. Die Parallelen sind zu offensichtlich – der Serientäter spielt ein perfides Spiel mit seinen Opfern. Als er einen jungen Mann ermordet, wird Giulia klar: Nur mit einer grenzüberschreitenden Sonderkommission können sie das Böse bekämpfen. Kampa Verlag, 2026
Die Scham muss die Seite wechseln Autobiografie, Piper Verlag 2. HARTMUT ROSA: Situation und Konstellation Vom Verschwinden des Spielraums Essay, Suhrkamp Verlag
3. GIULIA ENDERS / JILL ENDERS: Organisch Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören Gesundheit, Ullstein Verlag